Seite 0-1 bis Seite 0-10
Seite 1-1 bis Seite 1-12
Seite 2-1 bis Seite 2-10
Seite 3-1 bis Seite 3-12
Seite 4-1 bis Seite 4-26
Seite 5-1 bis Seite 5-2
Seite 6-1 bis Seite 6-2
Seite 7-1 bis Seite 7-2
Seite 8-1 bis Seite 8-6
Seite 9-1 bis Seite 9-2
Seite 10-1 bis Seite 10-4
Seite A-1 bis Seite A-2
0 - 2 Infusomat fm 2.2 d
0 - Inhalt
Wichtige VorbemerkungenService-Arbeiten Seite 0 - 5
Sicherheitstechnische Kontrolle Seite 0 - 5
Aktualität Seite 0 - 5
Änderungsdienst Seite 0 - 5
Qualitätsmanagement Seite 0 - 6
Reparatur und Prüfung Seite 0 - 6
ESD-Hinweise Seite 0 - 6
Ersatzteile und Prüfmittel Seite 0 - 7
Hervorhebungen Seite 0 - 7
Abkürzungsverzeichnis Seite 0 - 8
KontakteTechnische Schulung Seite 0 - 9
Anmeldung zur Technischen Schulung Seite 0 - 9
Bestellung von Ersatzteilen und Prüfmitteln Seite 0 - 9
Service Hotline Inland Seite 0 - 9
Service Hotline Ausland Seite 0 - 9
Sicherheitsbeauftragter
(§ 30 MPG) Seite 0 - 10
0
Das Gerät im ÜberblickAufbau Seite 1 - 1
Diagramm zum Bedienablauf Seite 1 - 2
Funktion Seite 1 - 3
Spannungsversorgung Seite 1 - 4
Signaltabelle Seite 1 - 5
Netz-Betrieb Seite 1 - 7
Akku-Betrieb Seite 1 - 7
Alarm-Schaltung Seite 1 - 7
Pumpeneinheit Seite 1 - 8
Rechnerschnittstelle Seite 1 - 9
Braun fluid manager system (fm system) Seite 1 - 10
Interner Anschlußplan Seite 1 - 10
Zubehör Seite 1 - 11
SoftwareSoftware-Update Seite 2 - 1
Freigegebene Software Seite 2 - 1
Fehlermeldungen und Alarme Seite 2 - 3
Software-Grundeinstellungen Seite 2 - 9
ServiceprogrammStruktur des Serviceprogramms Seite 3 - 1
Zusätzliche Funktionen bei
gestecktem Service-Stecker Seite 3 - 2
Serviceprogramm aktivieren / beenden Seite 3 - 3
Gerätedaten Seite 3 - 4
Betriebsdaten Seite 3 - 5
Abgleich Seite 3 - 6
Gerätemodifikationen Seite 3 - 7
Kalibrierung Seite 3 - 10
Geräte-ElementeNetzsicherungen Seite 4 - 1
Akku Seite 4 - 1
Türverriegelung Seite 4 - 2
Pumpenklappe Seite 4 - 3
Haube Seite 4 - 4
Griff Seite 4 - 5
Infusomat fm 2.2 d 0 - 3
0
Inhalt
Mikroprozessor-Leiterplatte (MP) Seite 4 - 6
Analog-Leiterplatte Seite 4 - 8
Rückwand Seite 4 - 9
Tropfensensor-Buchse Seite 4 - 10
Rückwand-Leiterplatte Seite 4 - 11
fm-Einbaustecker Seite 4 - 12
Potentialausgleichsbolzen Seite 4 - 12
Kaltgeräteeinbaustecker Seite 4 - 13
Netztrafo Seite 4 - 13
Reed-Sensor-Set Seite 4 - 14
Frontblende Seite 4 - 15
Pumpeneinheit Seite 4 - 16
Drucksensor Seite 4 - 18
Luftsensor Seite 4 - 20
Akustischer Alarmgeber Seite 4 - 21
Luft-Iso-Leiterplatte Seite 4 - 21
Chassis mit Abdichtplatte Seite 4 - 22
Türrahmen Seite 4 - 23
Folientastatur mit Trägerplatte Seite 4 - 24
Display-Leiterplatte Seite 4 - 25
LCD-Modul Seite 4 - 25
Prüfung nach ReparaturSeite 5 - 1
WartungSeite 6 - 1
Sicherheitstechnische Kontrolle STKSeite 7 - 1
Durchführungshinweise1. Sichtkontrolle Seite 8 - 1
2. Elektrische Sicherheit Seite 8 - 1
4. Funktionskontrolle Seite 8 - 2
Prüfmittel und SpezialwerkzeugePrüfmittel und Spezialwerkzeug Seite 9 - 1
ErsatzteillisteGeräteelemente Seite 10 - 1
Software Update Seite 10 - 2
Farben Seite 10 - 2
Kleinteile Seite 10 - 2
Zubehör Seite 10 - 4
AnhangÄnderungsdienst-Dokumentation Seite A - 1
Aktuelle Informationen Seite A - 1
0 - 4 Infusomat fm 2.2 d
0 - Wichtige Vorbemerkungen
Service-ArbeitenDieses Manual dient zunächst nur zur Information. Der Besitz die-
ses Manuals berechtigt nicht zur Durchführung von Service-Arbeiten. Service-Arbeiten darf nur durchführen, wer
-von B. Braun auf das jeweilige Gerät geschult ist,
-im Änderungsdienst geführt ist,
-die notwendigen Prüf- und Hilfsmittel besitzt und
Sicherheitstechnische KontrolleDer Betreiber hat bei Medizinprodukten, für die der Hersteller si-
cherheitstechnische Kontrollen vorgeschrieben hat, diese nach
den Angaben des Herstellers und den allgemein anerkannten Re
geln der Technik sowie in den vom Hersteller angegebenen Fristen
durchzuführen oder durchführen zu lassen (§ 6 MP BetreibV).
B. Braun empfiehlt auch hierfür eine Teilnahme an einer Schulung, zumindest aber die Durchführung anhand der jeweils aktuellen Manualversion, denn
-die STK verlangt die Beachtung der Durchführungshinweise
in den Manuals,
-die Manuals stellen auch die Referenz für Messungen dar,
-je nach Gerätetyp muss das Serviceprogramm aufgerufen
werden, was bei unsachgemäßer Handhabung zu gefährden
den Gerätezuständen führen kann. Außerdem kann hierfür
ein spezieller Service-Stecker notwendig sein.
0
-
-
AktualitätDieses Manual entspricht dem Stand bei Erstellung. B Braun be-
hält sich Änderungen im Zuge des technischen Fortschritts vor.
Sie erkennen den Änderungsstand an der Index-Nummer in der
Fußzeile jeder Seite.
ÄnderungsdienstDer Besitz dieses Manuals umfasst nicht automatisch die Aufnah-
me in den Änderungsdienst. Die Aufnahme in den Änderungsdienst erfolgt durch:
-Teilnahme an einer Technischen Schulung von B. Braun
Melsungen oder
-schriftlichen Auftrag an den B. Braun Vertrieb (kostenpflich-
tig).
Verantwortlichkeit des HerstellersDer Hersteller, Zusammenbauer, Errichter oder Einführer betrach-
tet sich nur dann für die Auswirkung auf die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistung des Gerätes als verantwortlich, wenn
oder Reparaturen durch von ihm ermächtigte Personen aus
geführt werden,
-
Infusomat fm 2.2 d 0 - 5
0
Wichtige Vorbemerkungen
-die elektrische Installation des betreffenden Raumes den An-
forderungen VDE 0107, VDE 0100 Teil 710 bzw.
IEC 60364-7-710 und nationalen Festlegungen entspricht,
-das Gerät in Übereinstimmung mit der Gebrauchsanweisung
und dem Service-Manual verwendet wird,
-die sicherheitstechnischen Kontrollen regelmäßig durchgeführt werden,
-bei Wartungs-, Reparatur- und Service-Arbeiten am Gerät ein
aktuelles und dem Änderungsstand entsprechendes Manual
verwendet wird,
-der Servicetechniker am angebotenen Änderungsdienst teilnimmt,
-der Techniker an einer technischen Schulung von B. Braun auf
das entsprechende Gerät teilgenommen hat.
QualitätsmanagementB. Braun ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 und ISO 13485. Die-
se Zertifizierung umfasst auch Wartung und Service.
Das Gerät ist CE gekennzeichnet. Die CE-Kennzeichnung bestätigt
die Übereinstimmung dieses Gerätes mit der „Richtlinie des Rates
über Medizinprodukte 93/42/EWG“ vom 14.06.1993.
Reparatur und PrüfungEine Schulung darf nur durch B. Braun durchgeführt werden. Der
Besitz des Manuals berechtigt nicht zur Reparatur. Richtlinien für
elektrostatisch gefährdete Bauelemente (ESD-Richtlinien) sind zu
beachten.
Nach jeder Reparatur ist die Durchführung einer Geräteprüfung
bzw. einer Gerätediagnose erforderlich.
ESD-HinweiseHalbleiter-Bauteile können durch elektrostatische Entladungen
zerstört werden. Insbesondere MOS-Bauteile können durch die
Einwirkung elektrostatischer Felder beschädigt werden, auch
ohne dass es zu einer entladenden Berührung gekommen ist. Die
se Beschädigungen sind nicht immer sofort erkennbar. Sie können
auch erst nach längerer Betriebszeit zu Spätausfällen von Geräten
führen.
-
0 - 6 Infusomat fm 2.2 d
Abb.: 0 - 1
Wichtige Vorbemerkungen
Jeder Arbeitsplatz, auf dem ESD-Bauteile oder Leiterplatten beoder verarbeitet werden, muss entsprechend den Richtlinien mit
den erforderlichen Statikschutzmaßnahmen ausgerüstet sein.
Jeder Arbeitsplatz muss einen Tischbelag aus elektrisch leitfähigem Material besitzen. Tischbelag und Lötkolben oder Lötstationen müssen über Schutzwiderstände an das Erdpotential
angeschlossen sein.
Der Stuhl sollte antistatisch ausgerüstet sein. Der Fußboden oder
die Bodenmatte sollten aus einem elektrisch leitfähigen Material
bestehen.
Das Personal muss mit einem elektrisch leitfähigen Armgelenkband über entsprechende Schutzwiderstände an eine zentrale
Erdpotentialschiene angeschlossen sein. Es reicht, die Schutzlei
terkontakte der Steckdosen zu benutzen. Nach Möglichkeit sollte
Baumwollkleidung getragen werden, um elektrostatische Aufla
dungen zu vermeiden. Möglichst elektrisch leitfähiges Schuhwerk
tragen.
0
-
-
Ersatzteile und PrüfmittelAusschließlich Original-Ersatzteile verwenden. Keine Eingriffe an
Baugruppen, die zum Komplettaustausch vorgesehen sind. Die je
weils benötigten Ersatzteile sind in den Reparaturbeschreibungen
aufgeführt.
Für die Kalibrierung seiner Prüfmittel ist jeder Prüfer selbst verantwortlich. Original-Prüfmittel können bei B. Braun kalibriert
werden. Nähere Informationen auf Anfragen.
HervorhebungenMit den nachfolgend beschriebenen Hervorhebungen werden zu-
sätzliche Hinweise und Warnungen besonders markiert:
Hinweis
Wird für zusätzliche oder spezielle Hinweise zu Informationen
und Arbeitsschritten verwendet.
ACHTUNG
Wird bei Arbeitschritten mit einem möglichen Schaden oder Defekt an dem Gerät, System oder einem angeschlossenen Gerät
eingefügt.
VORSICHT
WIRD BEI ARBEITSSCHRITTEN VERWENDET, WELCHE PERSONEN
GEFÄHRDEND SEIN KÖNNEN.
-
Verweise auf Kapitel werden in der Form
(siehe „Hervorhebungen“ ➨ S. 0 - 8)
dargestellt.
Infusomat fm 2.2 d 0 - 7
0
AbkürzungsverzeichnisNachfolgend werden spezielle und nicht allgemein gültige Abkür-
Wichtige Vorbemerkungen
Verweise auf Abbildungen oder Tabellen werden in der Form
Abb.: 2 - 3 oder Tabelle 2 - 1
dargestellt.
Verweise auf Positionsnummern in Abbildungen werden in der
Form
(Abb.: 1 - 1 / Pos. 1)
dargestellt. Hierbei bedeutet „Abb.: 1 - 1" die Bildnummer und
„Pos. 1" die Positionsnummer innerhalb des Bildes.
Im PDF-Format dieses Service-Manuals erscheinen diese Verweise
grün. Mit einem Mausklick auf den Verweis wird zur Quelle des
Verweises gesprungen.
Menübefehle werden wie folgt dargestellt:
Menü
Datei
.
zungen, welche in dieser Service-Anleitung verwendet werden,
aufgeführt.
Ersatzteil-Rücksendungen und PrüfmittelB. Braun Melsungen AG
Sicherheitsbeauftragter
(§ 30 MPG)
Kontakte
Schwarzenberger Weg 73-79
Wareneingang Werk C
34 212 Melsungen
Dr. Ludwig Schütz
e-mail: ludwig.schuetz@bbraun.com
0 - 10 Infusomat fm 2.2 d
1 - 12
1 - Das Gerät im Überblick
AufbauDer Infusomat fm ist eine kompakte volumetrische peristaltische
Infusionspumpe.
Standardförderratenbereich 1...999 ml/h
Die Bedienung erfolgt über eine Folientastatur. Das Gerät hat ein
LED-Display zur Förderratenanzeige und ein LCD-Display zur Be
dienerführung. 4 Kontroll-LED’s dienen der Anzeige von Alarm,
Akku- und Netzbetrieb sowie dem Pumpen-Lauf.
1
-
Führung für Kurzstativ
Handgriff
Türverriegelung
LED-Display
Kontroll-LEDs
Tastenfeld
LCD-Display
Softkeys
Tropfensensor-Buchse
Abb.: 1 - 1 Geräteaufbau Infusomat fm ab Gerät 000001
fm-Einbaustecker
Potentialausgleich
Personalruf
Netz-Anschluß
Tropfensensor
Opto-Schnittstelle
Durchflußsperre
Peristaltikpumpe
DIANET
Luftsensor
Adapter für Infusions-Leitung
(abhängig von der Gerätenummer)
Infusomat fm 2.2 d 1 - 1
1
Diagramm zum Bedienablauf
Das Gerät im Überblick
Normale Bedienung
Einschalten
Service-Stecker
aufgesteckt ...
1)
Sonderfunktionen ...
3)
Standby-Funktion
Förderrate einstellenVolumen-VorwahlZeit-Vorwahl
Ratenberechnung
Infusion starten
Infusion stoppen
Förderrate ändern ...
Info abrufen
KOR-Betrieb
2)
Medikamentenwechsel
CC-Betrieb
Abschaltdruck
Tropfkontrolle
Akku-Kapazität
Data-Lock
Kontrasteinstellung
1
Siehe Diagramm zum Serviceprogramm
2
Nur bei Ablauf einer vorgewählten Zeit oder eines vorgewählten Volumens
und überwachen die Hardware. Entsprechend ihrer Funktion wer
den sie als Kontroll- und Funktionsprozessor bezeichnet. Beide
Systeme arbeiten mit unabhängigen Taktfrequenzen und greifen
auf unterschiedliche Programm- und Datenspeicher zu. Alle si
cherheitsrelevanten Funktionen werden von beiden Mikroprozessoren bearbeitet und gegenseitig auf Übereinstimmung des
Resultats geprüft. Dazu dienen KF- und FK-Zwischenspeicher (KFund FK-Latch).
Die Tastatureingaben werden beiden Prozessoren zugeführt. Zusätzlich wird das Bestätigungssignal der Ein/Aus-Taste der Netzteil-Logik zugeführt (Spannung E/A-TAS). Diese Logik wird über E/
A-INT auch vom Funktionsprozessor angesprochen.
Bezeichnungen der Spannungssignale (siehe „Signaltabelle“
➪ S. 1 - 5).
1
-
-
Abb.: 1 - 3
Infusomat fm 2.2 d 1 - 3
1
SpannungsversorgungDie Spannungsversorgung kann direkt über Netz (170V bis 264V~
Das Gerät im Überblick
bzw. 85V bis 132V~), eine externe 12V Versorgung über das fluid
manager system oder den DIANET-Einbaustecker sowie als interne
Versorgung über den 7,2V NiCd Akku realisiert werden. Über eine
Codierbrücke im Akkustecker erkennt die Elektronik Langzeitoder Kurzzeitakku.
Nach der Transformierung und Gleichrichtung steht eine Spannung von 12V bis 32V zur Verfügung. Der Schaltregler begrenzt
diese auf max.12V. Diese Spannung wird über Trenndioden der
Akku-Ladeschaltung und der Geräteversorgung zugeführt. Dies
gilt analog für eine externe 12V-Spannung vom DIANET oder FMStecker. Der FET V22 schaltet zwischen externer und interner
Spannungsversorgung um. Der Transistor V29 arbeitet als Ein/
Aus-Schalter für die Betriebsspannungen UBS, UMOT und +5V.
+5V versorgt die komplette Elektronik inkl. des Zweikanal-Mikro
prozessor-Systems. Ein Fensterkomparator überwacht diese ständig auf Über- und Unterspannung. Seine Funktion wird während
des Einschaltens geprüft. Die Betriebsspannung UBS versorgt den
Schrittmotor und UMOT die Schrittmotoransteuerung.
Der Transistor V21 schaltet die Betriebsspannung UMOT. Im
Alarmfall wird über V21 der Motor abgeschaltet. Zusätzlich wird
während des Einschalttests die Schaltfunktion des Transistors ge
prüft.
-
-
Die Schaltung besteht aus zwei getrennten Baugruppen mit separaten Versorgungsspannungen UBA und UBB. Die Ein/Aus-Schaltung UBA ist eine nachtriggerbare Ausschaltverzögerung. Eine
nachgeschaltete Ladungsschaltung steuert den Transistor V29 an.
Im Akku-Betrieb ist zusätzlich V18 aktiv.
Die Alarm-Logik UBB besteht aus einem RS-Latch. Dieser wird bei
laufendem Gerät gesetzt und aktiviert die Alarmschaltung. Alarm
geber und Treiber werden ebenfalls mit UBB betrieben.
Durch Betätigen der Ein/Aus-Taste wird die Ein/Aus-Schaltung
aktiviert und die Spannungsversorgung eingeschaltet. Der AlarmLatch wird gleichzeitig zurückgesetzt. Es erfolgt ein Funktionstest
von Spannungsüberwachung, Motorschaltung und Alarmgabe.
Durch zyklische Selbsthalteimpulse an die Logik wird die Span
nungsversorgung aufrechterhalten. Der Alarm-Latch wird ebenfalls aktiviert.
-
-
1 - 4 Infusomat fm 2.2 d
Das Gerät im Überblick
1
Abb.: 1 - 4
Signaltabelle
SignalBedeutungSignalBedeutung
+5VVersorgungsspannung ElektronikPRS-KPersonalrufrelais-Kontrollkanal
5V-HTÜberspannungstestPRTPersonalrufrelais-Test
5V-LTUnterspannungstestRDCLRatendisplay-Clock
AK-IAkkulade- und EntladestromRDDRatendisplay-Daten
AK-LADAkkuladung EIN/AUSRDERatendisplay-Enable
AK-TestAkkutestRDTARatendisplay-Testausgang
ALA-REDAlarmreduzierungRDTSRatendisplay-Testsynchronisation
ALA-UBBetriebsspannungsalarmRESPower on Reset
CSChip SelectRES-FReset Funktionskanal
DIDaten InputRES-KReset Kontrollkanal
DODaten OutputRTSReturn to send (DIANET)
E/A-INTEIN/AUS durch MikroprozessorRxReceive Data
E/A-STEIN/AUS StatusSA1Schlauchadapter 1
Netz-BetriebBei Anschluss des Gerätes ans Netz wird die Geräteversorgung für
die Dauer der Ausschaltverzögerung eingeschaltet. Wird vom Mi
kroprozessor eine für die Ladung ausreichende Netzspannung erkannt, erfolgt ebenfalls eine Selbsthaltung der Versorgung. Da in
diesem Fall kein Tastendruck erfolgte, wird hier lediglich eine
Akku-Bilanzierung durchgeführt. Alle Anzeigen bleiben ausge
schaltet, mit Ausnahme der LED für die Netz-Kontrolle.
Das Gerät wird abgeschaltet, wenn die Ein/Aus-Taste mindestens
2 sec gedrückt wird. Dadurch wird die Selbsthaltung getriggert
und der Alarm-Latch verzögert zurückgesetzt. Nach weiteren 8
sec wird das Gerät abgeschaltet, da die Impulse fehlen. Wird der
Infusomat fm im Netzbetrieb durch die Ein/Aus-Taste ausgeschal
tet, ist die Netzspannung intern noch vorhanden. Alle Anzeigen
werden ausgeschaltet und die Akkuladung überwacht.
Im Netzbetrieb wird beim Einschalttest die Akku-Funktion überprüft. Dazu wird der Lade- und Entladestroms gemessen. Die Akkuladung ist für die Dauer der Messung unterbrochen.
1
-
-
-
Akku-BetriebKontrolle der Akku-Funktion durch Bilanzierung folgender Daten:
Ladestrom, Entladestrom und Zeit, Selbstentladezeit. Über die
Messung des Ladestroms erkennt die Elektronik Lang- oder Kurz
zeitakku.
Im Akku-Betrieb wird beim Einschalttest die Akku-Funktion überprüft. Zunächst wird der theoretische Ladezustand aus dem Uhrenbaustein des Akkus ausgelesen. Anschließend wird der Akku an
UBS belastet und die Spannung gemessen. Bei Nichterreichen der
Mindestanforderungen wird Akku-Alarm aktiviert.
Alarm-SchaltungDer Kontrollmikroprozessor steuert die rote Alarm-LED an.
Während des Einschalttests findet eine Funktionsprüfung statt.
Der Alarmtongeber erhält ein Signal bei:
-Betriebsalarm vom Kontrollprozessor (ALA-AK-Signal).
-Gerätealarm von beiden Prozessoren.
Alarmgenerierung:
Der Anwender prüft diese Funktion während des Einschalttests.
Die Alarmtonlautstärke beträgt bei zweistufigem Betrieb ca.
50
dBA. Findet keine Alarmquittierung oder Gerätebedienung
statt, wird nach 2 min auf maximale Lautstärke (ca. 65 dBA) um
geschaltet.
Im Serviceprogramm kann ein ein- oder zweistufiger Alarm gewählt werden. Bei einstufigem Alarm beträgt die Lautstärke sofort
65 dBA.
-
-
Infusomat fm 2.2 d 1 - 7
1
PumpeneinheitDer Pumpenkopfantrieb erfolgt über einen Schrittmotor. Jeder
Das Gerät im Überblick
Der Personalruf wird vom Prozessorsystem ausgelöst (PRS-Signal).
Mit einem zweiten Relaiskontakt (PRT-Signal) findet eine Funkti
onsprüfung statt. Der Personalruf kann wahlweise statisch oder
dynamisch erfolgen.
Vollschritt des Motors wird durch 5 Mikroschritte realisiert. Der
Motor wird durch eine FET-Endstufe angesteuert. Die Ansteue
rung des Motors erfolgt durch den Funktionsprozessor, über das
MS-Signal. Die Schlitzscheibe auf der Pumpenkopfachse wird von
zwei Lichtschranken abgetastet (PKS1- und PKS2-Signal). Dreh
richtung und Drehzahl des Kopfes wird so vom Kontrollmikroprozessor überwacht.
Das PKS2-Signal wird auch verwendet, um die Pumpenkopfposition festzustellen. Dadurch kann der Motor bei Beginn der Rückzugsphase beschleunigt werden. Dies ermöglicht einen nahezu
pulsfreien Fluß im unteren Bereich (<100 ml/h). Gesamtzahl der
erfolgten Pumpenumdrehungen und Gesamtlaufzeit sind im Ser
viceprogramm unter Betriebsdaten ablesbar.
-
-
-
-
Mechanische Druckbegrenzung:
Der Infusomat fm hat eine Linear-Peristaltik-Pumpe. Diese hat 12
Schieber, die über eine Nockenwelle bewegt werden.
Bei geschlossener Pumpenklappe wird der Pumpenschlauch unabhängig von der Pumpenkopfposition von mindestens einem Schieber gequetscht (Okklusion). Die komplette Pumpeneinheit ist
hinter der Frontblende im Chassis montiert. Befestigung und Ver
schlußbügel für die Pumpenklappe sind von hinten durch die
Frontblende geführt. Durch Schließen der Bedieneinheit wird die
Pumpenklappe automatisch geschlossen. Die Schieber der Pumpe
werden durch ein Federsystem in der Pumpeneinheit gegen die
Pumpenklappe gedrückt. Es entsteht ein Förderdruck, der mit Hilfe
der Federn mechanisch begrenzt wird.
Bei Überschreiten des Druckes findet keine Volumenförderung
statt. In diesem Fall erfolgt eine Alarmgabe durch den Tropfensen
sor. Das Federsystem ist so ausgelegt, daß bei Ausfall einer einzelnen Feder kein unsicherer Zustand (freier Fluß) erreicht wird. Die
beiden restlichen Federn sorgen auch weiterhin für genügend ho
hen Okklusionsdruck.
-
-
-
1 - 8 Infusomat fm 2.2 d
Das Gerät im Überblick
Elektronische Druckbegrenzung:
Die elektronische Druckbegrenzung ist auf der Ausgangsseite der
Pumpe installiert. Ein federbelasteter Druckschieber liegt an der
Infusionsleitung an. Eine Druckerhöhung in der Infusionsleitung
führt über den Druckschieber zu einer Auslenkung des Spulen
kerns. Die Eintauchtiefe wird induktiv gemessen. Bei Erreichen einer vorgewählten Druckschwelle wird der Pumpenantrieb
abgeschaltet. Es erfolgt Alarm. Die elektronische Druckbegren
zung ist einkanalig ausgelegt. Bei Ausfall kann der mechanisch
begrenzte max. Förderdruck erreicht werden.
Motorabschaltung durch beide Prozessoren:
Funktionsprozessor: MS-Signal für die Abschaltung der Motoransteuerung. – Kontrollprozessor: MOTEIN-Signal zur Abschaltung
der Ansteuerung der Motorbetriebsspannung.
1
-
-
RechnerschnittstelleDIANET ist bis Geräte-Nr. 17147 als 5V-TTL-Schnittstelle ausge-
führt und ab Geräte-Nr. 17148 als RS232. Umrüsten durch Tausch
der Rückwand-Leiterplatte möglich
platte“ ➪ S. 4 - 11). Die RS232-Schnittstelle ist durch den Auf-
kleber auf der Geräterückwand des Infusomat fm gekennzeichnet.
Für die galvanische Trennung zwischen Infusomat fm und Rechner
Schnittstellenkabel fm ohne galvanische Trennung . . 0871 1658
(Nur im Servicefall ohne Patientenverbindung
einsetzen.)
(siehe „Rückwand-Leiter-
Infusomat fm 2.2 d 1 - 9
1
Braun fluid manager system (fm system)Der Infusomat fm kann als Einzelgerät wie auch als integrierter
Interner Anschlußplan
Das Gerät im Überblick
Bestandteil eines Intensivarbeitsplatzes im fluid manager system
(fm system) von B.
klinken können die Geräte in dieses System integriert werden.
Damit sind automatisch Netz und Datenkommunikations-System
angeschlossen. Somit ist das Erfassen und die Weitergabe von Da
ten an übergeordnete Rechnersysteme möglich.
Die größere Ziffer für den Änderungsstand ersetzt immer die kleinere. So wird z.B. IFMA00002 durch IFMA00003 abgelöst.
Geräte mit altem Softwarestand z.B. IFMA00003 können auf den
Position123456789
ZifferI FMB00002
Änderungsstand
Hardwaredefinition
Softwaregruppe
Infusomat fm
Abb.: 2 - 1
neuen Stand z.B. IFMB00002 umprogrammiert werden.
Bei Änderung der Softwaregruppe (IFMA00002) sind auch die Ge-
rätefunktionen geändert. Also unbedingt Geräteanwender informieren (z.B. durch Einweisung und Tausch der Gebrauchsanweisung – Softwarecodierung z.B. IFMB00002 steht auf Deckblatt der
Gebrauchsanweisung).
Hinweis
Nach dem Update Gerät kennzeichnen! Der neue Softwarestand
muß für den Bediener erkennbar sein!
2
Nur ältere durch neuere Software ersetzen, niemals umgekehrt
(also niemals z.B. IFMB00002 durch IFMB00001 oder IFMA00003
ersetzen!).
Auf einer Station sollten alle Geräte den gleichen Softwarestand
und die gleiche Grundeinstellung besitzen, um Bedienfehler zu
vermeiden.
Hinweis
Updates müssen zur Registrierung an B. Braun gemeldet werden.
Hinweis des Update-Programms sowie Beilagen beachten.
Freigegebene Software IFMA00002
-Basissoftware
IFMA00003
-Störfester gegenüber elektrostatischen Ladungen.
-Korrektur des optischen Personalrufs beim Ausschalten.
-Erweiterte Anzeige der Gerätealarme. Gerätealarm-Nr. wird
im LCD-Display angezeigt.
IFMA00003 (17.05.95)
Beseitigung von Gerätealarmen (Korrektur der hc-11-Software):
-Bei häufigem Start und KOR (KVO)-Betrieb.
-Bei Einschalten mit leerem Akku.
Infusomat fm 2.2 d 2 - 1
2
Software
IFMB00001 bzw. IFMB01001
Funktionserweiterung:
-Optimierung der Personalrufbetriebsarten
(siehe Gebrauchsinformation zur Personalrufleitung).
-Erweiterung der Schnittstellenfunktion um die Vorschlagsdaten (siehe DIANET-Schnittstellenbeschreibung).
-Im ausgeschalteten Zustand Anzeige von Akkukapazität, Stationskennzeichen und Softwareversion.
-Aktivierung der Displaybeleuchtung im Akkubetrieb mit jeder
Tastenbetätigung.
-Kommafunktion (im Serviceprogramm einschaltbar). Ratenvorwahl von 1 bis 99,9 ml/h mit Schrittweite 0,1ml/h.
-Anzeige der Ratenberechnung aus Volumen und Zeit mit
Nachkommastelle. Hierdurch ergibt sich eine wesentliche Re
duzierung des Rundungsfehlers.
-
-Zusätzliche Laufkontrolle im LCD.
-Zusätzliche Alarmanzeige.
Ratendisplay blinkt mit RATE und AAA.
-Änderung des Luftsummenalarms (Akkumulierung der
Mikroblasen) von 0,7ml auf 1,5 ml Luft pro Stunde.
-Anzeige des Betriebsstundenzählers in der SF Akkukapazität
Fehlerbeseitigung
-Optischer Personalruf.
2 - 2 Infusomat fm 2.2 d
Fehlermeldungen und Alarme
Software
VORSICHT
DAS GERÄT DARF NIEMALS MIT GESTECKTEM SERVICE-STECKER
AM PATIENTEN BETRIEBEN WERDEN. NACH DEM BETRIEB MIT
GESTECKTEM SERVICE-STECKER MUSS DAS GERÄT VOR DER WEI
TEREN BENUTZUNG EINMAL AUSGESCHALTET WERDEN.
Alarme des Funktionsprozessors 80c535 werden im LCD-Display
angezeigt. Alarme des Kontrollprozessors 68hc11 im LED-Display.
Die Anzeigen sollen helfen einen Gerätedefekt zu finden. Da nicht
alle Defekte betrachtet werden können, ist es bei Gerätedefekten
auch möglich, daß andere oder keine Anzeigen als die hier ge
nannten im LCD / LED Display erscheinen.
Software IFMA00002, IFMA00003:
Bei erkanntem Gerätealarm erscheint im LCD-Display
"!! Gerät defekt !!" in der gewählten Landessprache. Bei Gerätedefekten des LED-Displays erscheint "LED Test Fehler !". Ohne Service-Stecker erscheint im LCD-Display zusätzlich die Nummer des
Fehlers (ab IFMA00003, bei IFMA00002 keine Anzeige der Num
mer). Ist der Service-Stecker gesteckt, so erscheint Text (immer in
deutsch) an Stelle der Nummer.
2
-
-
-
1. LCD-Display Funktionsprozessor 80c535:
CodeText*Erläuterung
-- ???Alarmursache unklar
01externes RAM defekt externes RAM 8k x 8 ist defekt
02T1_Netzteiltest Netzteiltest: 5V_HT=0; 5V_LT=1; MOTEIN=1: UMOT-M ungleich 1
03T2_Ueberspannungtest Netzteiltest: 5V_HT=1; 5V_LT=1; MOTEIN=1: UMOT-M ungleich 0
04T3_MotorabschalttestNetzteiltest: 5V_HT=0; 5V_LT=1; MOTEIN=0: UMOT-M ungleich 0
05T4_UnterspannungstestNetzteiltest: 5V_HT=0; 5V_LT=0; MOTEIN=1: UMOT-M ungleich 0!
06EA_Taste_klemmt Ein/Aus Taste laenger als 14 sec betaetigt
07Luftfalle defekt Luftfalle defekt ( Abgleichwert ?)
08LED Test Fehler ! LED Display defekt
09LED Test Fehler ! LED Display defekt
0ALED Test Fehler ! LED Display defekt
0BLED Test Fehler ! LED Display defekt
0CLED Test Fehler ! LED Display defekt
0DLED Test Fehler ! LED Display defekt
0ELED Test Fehler !LED Display defekt
Tabelle 2 - 1 (Abschnitt 1 von 2)
Infusomat fm 2.2 d 2 - 3
2
CodeText*Erläuterung
0F535 ROM defektProgramm defekt
10Modulzeitkon. XXProgrammablauf defekt
11MS hat Frequenz MS hat Frequenz ohne Ansteuerung
12pku Erfassung 535 !Pumpenkopfumdrehungen nicht plausibel
13Tastatur defektunterschiedliche Tastaturspalten 80c535 zu 68hc11
14Mode unterschiedlichMode im 68hc11 anders als im 80c535
15Mode geaendert Modus Betriebsart geaendert
16Schlauchadapter fehltSchlauchadapter defekt
17Version ungleich unterschiedliche Programmversionen 68hc11 zu 80c535
18c535 Timeout XXProgrammablauf defekt
19testbit_defekt testbit==enable ausserhalb Einschalttest
1Apersonalruf_defekt1 535 aktiv PR ; hc11 inaktiv PR : PR=aktiv
1Bpersonalruf_defekt2 535 inaktiv PR ; hc11 aktiv PR : PR=aktiv
1Cpersonalruf_defekt3 535 inaktiv PR ; hc11 inaktiv PR : PR=inaktiv
* Text wird nur bei gestecktem Service-Stecker angezeigt.
2. LED-Display Kontrollprozessor 68hc11:
Im LED-Display blinkt Fxx /Exx im Wechsel. Die Fxx ist der
Fehlercode, die Exx nicht beachten. Kommen mehrere Fehler
gemeinsam vor, so erfolgt die Darstellung beider Alarme
durch Hex Addition. z.B. Akku defekt "F01" und Zeit defekt
"F10" = Fehlercode "F11".
Tabelle 2 - 2
2 - 4 Infusomat fm 2.2 d
Software IFMB000XX
Bei erkanntem Gerätealarm erscheint im LCD-Display "Gerätealarm" in der gewählten Landessprache. Bei Gerätedefekten des
LED-Displays erscheint "LED Test Fehler !". Im LCD-Display er
scheint zusätzlich die Nummer des Fehlers.
1. LCD-Display Funktionsprozessor 80c535:
CodeText*Erläuterung
100RAM Speicher U13 defekt
101UMOT läßt sich nicht einschalten
102UMOT noch eingeschaltet trotz Überspannung
103UMOT noch eingeschaltet trotz MOTEIN=0
104UMOT noch eingeschaltet trotz Unterspannung
105Ein/Aus Taste länger als 14 sec betätigt
106Luftfalle defekt ( Abgleichwert ? )
107LED Display defekt
Software
2
-
108LED Display defekt
109LED Display defekt
11 0LED Display defekt - RDTS
111LED Display defekt
11 2LED Display defekt
11 3LED Display defekt
11 4Programmspeicher U10,U11,U15 defekt
11 5Programmablauf defekt
11 6MS hat Frequenz ohne Ansteuerung
11 7unterschiedliche Anzahl Pumpenkopfumdrehungen
11 8unterschiedliche Tastaturspalten 80c535 zu 68hc11
11 9Mode im 68hc11 anders
120Modus Betriebsart geaendert
121Schlauchadapter defekt
122Unterschiedliche Programmversionen 80c535 zu 68hc11.
123Programmablauf lokal defekt
124testbit!=0 ausserhalb Einschaltttest
125PR ist nicht aktiv, obwohl 80c535 aktiv PR und 68hc11 aktiv PR
126PR ist aktiv obwohl 80c535 inaktiv PR und 68hc11 aktiv PR
127Texte nicht geladen / Programmspeicher U10,U11,U15 defekt
128Texte passen nicht zu Programm / Programmspeicher U10,U11,U15 defekt
Tabelle 2 - 3
* Text wird nur bei gestecktem Service-Stecker angezeigt.
Infusomat fm 2.2 d 2 - 5
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