Kia Optima 2005 Owner's Manual [de]

Vorwort
Wir freuen uns, dass Sie sich für einen KIA entschieden haben.
Diese Bedienungsanleitung wird Sie mit der Bedienung sowie den notwendigen Wartungsarbeiten, die Sie selbst durchführen sollten, vertraut machen. Außerdem finden Sie in dieser Bedienungsanleitung Hinweise, die Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit beachten sollten.
Wir möchten Sie bitten, diese Bedienungsanleitung aufmerksam durchzulesen und alle Hinweise, vor allem Sicherheitshinweise zu beachten. Sie erhöhen damit Ihr Fahrvergnügen und tragen zur Sicherheit im Straßenverkehr bei.
KIA bietet Ihnen eine vielfältige Modellpalette mit reichhaltiger Ausstattung. Aus diesem Grunde werden Sie in dieser Bedienungsanleitung auch Ausstattungsvarianten und Merkmale finden, mit denen Ihr Fahrzeug evtl. nicht ausgestattet ist.
Um einen sicheren und reibungslosen Fahrbetrieb zu ge­währleisten, sind Wartungs-, Service- und Reparaturarbeiten in regelmäßigen Abständen notwendig. Lassen Sie diese nur von einem KIA­Händler, mindestens aber von einer anerkannten Fachwerkstatt durchführen. Im folgenden Text dieser Bedienungsanleitung nennen wir nur den KIA-Händler. Ihr KIA-Händler verfügt über optimal geschultes Personal, erforderliches Spezialwerkzeug und originale KIA-Ersatzteile.
Da diese Bedienungsanleitung auch für Zweitbesitzer wichtig ist, sollte sie bei einem Halterwechsel mit übergeben werden.
Sollten nach dem Studium der Bedienungsanleitung noch Fragen offen sein, wenden Sie sich bitte an Ihren KIA-Händler. Er wird Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem neuen Fahrzeug und allzeit eine gute Fahrt.
Wichtiger Hinweis :
Bei der Vielzahl der auf dem Markt angebotenen Zubehörteile ist es der KIA MOTORS unmöglich, ständig zu beobachten, ob durch den An- oder Einbau derartiger Zubehörteile die Sicherheit Ihres KIA­Fahrzeuges beeinträchtigt werden kann. Auch wenn derartige Zubehörteile eine Allgemeine Betriebserlaubnis besitzen, bedeutet dies nicht ohne weiteres, dass Sie davon ausgehen können, dass beim Einbau derartiger Teile in Ihr KIA-Fahrzeug die Sicherheit nicht beeinträchtigt wird.
Wir können nur bei dem An- und Einbau der von der KIA MOTORS ausdrücklich empfohlenen Zubehörteile sicherstellen, dass durch deren An- und Einbau die Sicherheit Ihres KIA-Fahrzeuges nicht beeinträchtigt wird.
Fragen Sie Ihren KIA-Händler nach den von der KIA MOTORS empfohlenen Zubehörteilen und den jeweili­gen Einbauvoraussetzungen.
Sämtliche in dieser Betriebsanleitung enthaltenen Informationen, Technische Daten und Abbildungen basieren auf den zum Zeitpunkt der Drucklegung verfügbaren neuesten Daten. KIA behält sich das Recht vor, Technische Daten oder Konstruktionsänderungen jederzeit und ohne vorherige Ankündigung zu ändern. Aus den Angaben und Abbildungen können keine Forderungen abgeleitet werden. Verwenden Sie nur Schmierstoffe und Flüssigkeiten wie in dieser Bedienungsanleitung Kapitel 7 beschrieben. Das Nichtbeachten führt zum Erlöschen der Garantieansprüche und kann Motorschäden verursachen sowie die Fahrsicherheit beeinträchtigen.
©2005 KIA Motors Corporation
Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil darf ohne schriftliche Genehmigung der KIA Motors Corporation in irgendeiner Form reproduziert oder übersetzt werden.
2. überarbeitete Auflage August 2002
Gedruckt in Korea.
Wichtiger Hinweis zum Airbagsystem
Ihr KIA-Fahrzeug ist mit einem SRS-Airbagsystem ausgestattet. Bei vorhandenen Auslösekriterien werden Fahrer­und Beifahrerairbag sowie Seitenairbags* und Gurtstraffer* durch Gasgeneratoren ausgelöst.
Die Gasgeneratoren unterliegen gesetzlichen Bestimmungen, die unter anderem folgende Auflagen beinhalten.
Die Demontage eines Gasgenerators aus dem Fahrzeug durch den Fahrzeughalter ist nicht zulässig. Der Fahrzeughalter muß eine Fachwerkstatt (KIA-Händler) mit der Instandsetzung oder Demontage beauftragen, wenn:
- der Airbag Gurtstraffer aktiviert wurde
- Störungen am Airbag Gurtstraffersystem vorliegen oder
- das System außer Funktion gesetzt werden soll (z. B. bei Instandsetzung der Fahrzeugelektrik).
Weitere Informationen zum Airbagsystem entnehmen Sie bitte dieser Betriebsanleitung.
Die Montage von normalen Schonbezügen auf Vordersitze mit integrierten Seitenairbags ist nicht gestattet.
Fragen Sie Ihren autoresierten KIA Händler nach von KIA freigegebenen Zubehörschonbezügen speziell für diese Vordersitze.
Inhaltsverzeichnis
Einführende Informationen.....................................................................................................................................1–1
Ihr Fahrzeug im Überblick......................................................................................................................................2–1
Ihr Fahrzeug im Detail.............................................................................................................................................3–1
Fahrbetrieb ...............................................................................................................................................................4–1
Tipps zum Fahren.....................................................................................................................................................5–1
Bei Notfällen..............................................................................................................................................................6–1
Wartung.....................................................................................................................................................................7–1
Informationen für den Kunden...............................................................................................................................8–1
Technische Daten ......................................................................................................................................................9–1
Index ........................................................................................................................................................................10–1
Einführende Informationen
Über die Verwendung dieser Bedienungsanleitung ...............................................................................................1–2
Einfahren Ihres Fahrzeuges.....................................................................................................................................1–3
1-1
Einführende Informationen
Über die Verwendung dieser Bedienungsanleitung
Diese Bedienungsanleitung soll Ihnen helfen, sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut zu machen. Voraussetzung dafür ist ein sorgfältiges Lesen.
Abbildungen ergänzen die Worte und vermitteln die beste Erklärung. Wenn Sie diese Bedienungsanleitung durchlesen, können Sie sich über die Merkmale, über wichtige Hinweise zur Sicherheit und über das Fahren unter den verschiedenen Bedingungen informieren.
Index: Im Index finden Sie eine alphabetische Auflistung aller wichtigen Begriffe, die in dieser Bedienungsanleitung verwendet werden.
Diese Bedienungsanleitung besteht aus 9 Kapiteln und einem Index. Jedes Kapitel beginnt mit einem kurzen Inhaltsverzeichnis.
Sie werden in dieser Bedienungsanleitung verschiedene ACHTUNGS- VORSICHTSHINWEISE sowie ANMERKUNGEN finden.
und
ACHTUNG
„ACHTUNG“ deutet auf eine Situation hin, die eine schwere Verletzung oder einen Unfall zur Folge haben könnte, wenn sie nicht beachtet wird.
ORSICHT
V Ein Hinweis zur „VORSICHT“ deutet auf eine
Situation hin, die einen Personen- oder Sachschaden oder beides zur Folge haben könnte, wenn dieser nicht beachtet wird.
ANMERKUNG
Eine Anmerkung erläutert, wie Sie Ihr Fahrzeug optimal nutzen können.
Markierung*
Die mit der Markierung "*" bezeichneten Abschnitte in dieser Bedienungsanleitung sind Zusatzausstattungen. Für Ihr Modell gilt die Beschreibung der im Fahrzeug vorhandenen Ausstattung.
1-2
Einfahren Ihres Fahrzeuges
Es ist keine spezielle Einfahrzeit erforderlich. Die Lebensdauer, Leistung und Sparsamkeit Ihres Fahrzeuges wird beeinflußt von der Fahrweise während der ersten 1.000 Kilometer.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise :
Vollgasfahrten grundsätzlich vermeiden.
Schalten Sie rechtzeitig in den nächst höheren bzw.
niedrigeren Gang.
Fahren Sie mit wechselnden Geschwindigkeiten
und Drehzahlen.
Vollbremsungen während der ersten 1.000 Kilo-
meter vermeiden, außer im Notfall.
Der Kraftstoffverbrauch kann während der Einfahr-
zeit von den Sollwerten abweichen.
Einführende Informationen
1-3
Ihr Fahrzeug im Überblick
Innen- und Außenansicht .........................................................................................................................................2-2
Ansicht der Instrumententafel .................................................................................................................................2-3
2-1
Ihr Fahrzeug im Überblick
Innen- und Außenansicht
2
1
12
13
3
4
5
1 Innenspiegel 2 Sonnenblende 3 Schiebedach
2-2
11
10
4 Sitz 5 Reserverad 6 Heckleuchte
9
8
7 Tankklappe 8 Handbremse 9 Kindersicherung
7
10 Fensterheber-
schalter*
11 Tür
6
EMSA2001
12 Außenspiegel 13 Airbag*
Ansicht der Instrumententafel
Ihr Fahrzeug im Überblick
15
1 Kombiinstrument 2 Airbag* 3 Klimaanlage 4 Uhr
14
SPORT
TCS
AUTO
ON OFF
ECS
13
1
2
5 Radio* 6 Airbag-Beifahrer* 7 Lüftungsschlitze 8 Handschuhfach
11
12
9 Schalthebel /
Wählhebel* 10 Handbremse 11 Wischerschalter
543
10
12 Steckdose 13 Motorhauben-
6
9
entriegelung
7
8
EMSA2002
14 Lichtschalter /
Blinker
15 Lenkrad
2-3
Ihr Fahrzeug im Detail
Schlüssel .....................................................................................................................................................................3-2
Türschlösser...............................................................................................................................................................3-8
Zentralverriegelung ................................................................................................................................................3-10
Kindersicherung......................................................................................................................................................3-10
Manueller Fensterheber..........................................................................................................................................3-11
Elektrische Fensterheber........................................................................................................................................3-12
Sitze...........................................................................................................................................................................3-14
Sicherheitsgurte.......................................................................................................................................................3-22
Rückhaltesysteme für Säuglinge und Kleinkinder...............................................................................................3-25
Integrierter Kindersitz............................................................................................................................................3-34
Airbag.......................................................................................................................................................................3-42
Kofferraumdeckel/Heckklappe..............................................................................................................................3-49
Motorhaube .............................................................................................................................................................3-52
Tankklappe ..............................................................................................................................................................3-53
Lenkrad....................................................................................................................................................................3-56
Spiegel.......................................................................................................................................................................3-57
Innenraumbeleuchtung...........................................................................................................................................3-61
Kartenleuchte ..........................................................................................................................................................3-62
Antenne ....................................................................................................................................................................3-62
Gepäcknetz...............................................................................................................................................................3-64
3-1
Ihr Fahrzeug im Detail
Schlüssel
Schlüsselnummer
50063
EMSA3070A
Die Schlüsselnummer ist auf einer Platte am Schlüssel eingeprägt. Bei Verlust eines Schlüssels kann ein KIA­Händler mit Hilfe dieser Nummer leicht einen Ersatzschlüssel herstellen. Entfernen Sie die Platte vom Schlüsselring und bewahren Sie diese für den Fall, dass Sie sich Ersatzschlüssel beschaffen müssen, an einem sicheren Ort auf. Ihr Fahrzeug verfügt über zwei Hauptschlüssel und einen Hilfsschlüssel. Mit den Hauptschlüsseln (zu den Hauptschlüsseln gehört auch der ID-Schlüssel, siehe 3-6) lassen sich alle Verriegelungen an Ihrem Fahrzeug öffnen.
Der Hilfsschlüssel funktioniert nur im Zündschloss und in den Türschlössern.
ACHTUNG Es ist gefährlich Kinder bei eingestecktem
Zündschlüssel allein im Fahrzeug zu lassen. Kinder könnten mit den elektrischen Fensterhebern oder anderen Bedienungselementen spielen oder sogar das Fahrzeug in Bewegung setzen. Lassen Sie bitte niemals den Schlüssel zusammen mit Kindern im Fahrzeug.
ANMERKUNG
Falls Sie Ihren Hilfsschlüssel einem Parkplatzwächter überlassen können Sie sicher sein, dass der Kofferraum des Fahrzeugs, die Entriegelung des Kofferraumdeckels, das Handschuhfach sowie der hintere Zugang zum Kofferraum nicht entriegelt werden kann.
ANMERKUNG
Ihr Fahrzeug ist mit einer Wegfahrsperre ausgestattet. Die Wegfahrsperre wird deaktiviert, wenn sich der Zündschlüssel im Zündschloss befindet. Eine Schärfung erfolgt, nachdem der Schlüssel aus dem Zündschloß entfernt wurde.
3-2
Ihr Fahrzeug im Detail
Schlüsselloses Öffnungssystem*
EMSA3067
Tür und Kofferraum können auch von außen mit Hilfe eines Senders entriegelt und geöffnet werden.
Drücken Sie diesen Knopf, um die Tür zu verriegeln. (Die Warnblinkanlage leuchtet für eine Sekunde auf und erlischt wieder).
Drücken Sie diesen Knopf, um die Tür zu entriegeln. (Die Warnblinkanlage blinkt zwei Mal).
Drücken Sie diesen Knopf, um den Kofferraum zu öffnen.
Wenn die Sendertaste “ ” länger als 2 Sekunden gedrückt wird, ertönt das Signalhorn und die Warnblinkanlage wird für ca. 30 Sekunden eingeschaltet.
ANMERKUNG
Der Sender funktioniert nicht in folgenden Fällen
- Der Zündschlüssel befindet sich im Zünd­schloss
- Einfluß einer Störquelle auf gleicher Frequenz 433 MHz
- Die Batterie des Senders ist entladen
Die Betriebsentfernung (5 m) ist überschritten.
Bei sehr kalter Witterung, oder falls sich andere
Fahrzeuge oder Objekte in direkter Nähe Ihres Fahrzeuges befinden, wird der Sender eventuell nicht funktionieren. Sollte der Sender nicht korrekt funktionieren, entriegeln und verriegeln Sie die Tür bitte mit dem Zündschlüssel.
Bei Problemen mit dem Sender wenden Sie sich bitte an einen autorisierten KIA-Händler.
3-3
Ihr Fahrzeug im Detail
Batteriewechsel
EMSA3068
Der Sender arbeitet mit einer 3 Volt-Lithiumbatterie. In der Regel reicht die Batterie im Sender für einige Jahre, sie sollte jedoch, je nach Betriebszustand, ausgewechselt werden.
1. Die Schraube auf der Rückseite des Senders lösen und den Sender mit Hilfe eines dünnen Werkzeuges öffnen.
2. Den Sender zerlegen und die Batterie herausnehmen.
3. Darauf achten, dass die Batterie mit dem "Plus (+)"­Pol nach oben zeigt.
ANMERKUNG
Die Verwendung einer falschen Batterie kann zu einer Funktionsstörung des Senders führen. Verwenden Sie nur vorgeschriebene Batterien.
Diebstahlwarnanlage*
Die Diebstahlwarnanlage wird durch Betätigen der Fernbedienung geschärft bzw. entschärft.
Geschärfter Zustand
Entschärfter Zustand
Geschärfter Zustand
Beim Verriegeln aller Türen, wie Motorhaube, Koffer­raum und Türen durch Drücken des “ “ Knopfes blin­ken die Blinker ein Mal, beim Entriegeln zwei Mal. (Hier­bei ertönt kein Alarmsignal beim Ver- oder Entriegeln.)
Warnzu­stand
HMR.082
3-4
Ihr Fahrzeug im Detail
Alarmzustand
Bei geschärftem System wird der Alarm unter folgenden Bedingungen ausgelöst:
Falls die Tür ohne Schlüssel oder Sender geöffnet wird.
Falls der Kofferraumdeckel ohne Schlüssel geöffnet wird.
Falls die Motorhaube geöffnet wird. Der Alarm schaltet für 30 Sekunden EIN und für 10 Sekunden AUS. Dieser Zyklus wiederholt sich drei Mal. Gleichzeitig lässt sich der Motor nicht starten.
Falls die Türen oder der Kofferraum mit dem Zündschlüssel geöffnet werden.
Zurückgehaltener Alarm:
In aktivierter Stufe wird der Alarm zurückgehalten, wenn der Kofferraumdeckel mit dem Zündschlüssel und dem Sender geöffnet wird. Wenn jedoch der Kofferraum nicht vollständig geöffnet wird, erfolgt die Alarmsirene nach 2 Sekunden. (Falls die Türen oder die Motorhaube mit dem Kofferraumdeckel geöffnet wird, erfolgt die Alarmsirene.)
Entschärfter Zustand
Der Alarm wird wie folgt abgeschaltet: Durch Drücken des Knopfes am Sender. Falls sich der Zündschlüssel länger als 30 Sekunden in
Stellung "ON" befindet. Wenn die Fahrer- oder Beifahrertür mit dem Schlüssel
oder der Funkfernbedienung ver- oder entriegelt wird.
ORSICHT
V Falls Sie die Türen mit der Fernbedienung
verriegeln, (Diebstahlwarnanlage wird geschärft) müssen diese auch wieder mit der Fernbedienung entriegelt werden (Diebstahlwarnanlage wird entschärft).
Sollten die Türen oder der Kofferraum mit dem Zündschlüssel entriegelt werden, obwohl mit der Fernbedienung verriegelt wurde, wird die Diebstahlwarnanlage ausgelöst.
3-5
Ihr Fahrzeug im Detail
Wegfahrsperre
Die Wegfahrsperre ist eine Diebstahlsicherung, um Autodiebstahl zu verhindern.
Drei Arten von Schlüsseln
SM
ID-Schlüssel Haupt-
Aus Gründen größerer Bequemlichkeit verfügt Ihr Fahrzeug über drei Arten von Schlüsseln, wie im Bild dargestellt.
1 ID-Schlüssel
Dieser Schlüssel sollte nur verwendet werden, um einen einmaligen ID-Code in das Wegfahrsperrensteuergerät durch den KIA Händler einzugeben.
Hilfs-
schlüssel
schlüssel
2MS103027
2 Hauptschlüssel
Dieser Schlüssel gilt für alle Zwecke. Er passt zu allen Schlössern an Ihrem Fahrzeug. Auf einer Seite des Schlüssels befindet sich das KIA-Logo und auf der anderen Seite das Symbol "M".
3 Hilfsschlüssel
Ähnlich wie der Hauptschlüssel funktioniert dieser Schlüssel nur im Zündschloss und in den Türschlössern. Kofferraum und Handschuhfach können mit diesem Schlüssel nicht geöffnet werden. Auf einer Seite des Schlüssels befindet sich das KIA-Logo und auf der anderen Seite das Symbol "S".
4 Falls Sie Ihren Hilfsschlüssel einem
Parkplatzwärter überlassen, können Sie sicher sein, dass der Kofferraum des Fahrzeugs, die Entriegelung des Kofferraumdeckels, das Handschuhfach sowie der hintere Zugang zum Kofferraum während Ihrer Abwesenheit nicht entriegelt werden kann.
3-6
Ihr Fahrzeug im Detail
ANMERKUNG
Bevor Sie den Hilfsschlüssel einem Parkplatzwärter anvertrauen, vergewissern Sie sich, dass sich die Verriegelungen für Rückenlehnen und Kofferraumdeckel in "LOCK"-Stellung befinden.
ORSICHT
V Verlieren Sie nie Ihren ID-Schlüssel und vergessen
Sie das Passwort (falls Ihnen bekannt) nicht. Bewahren Sie Ihren ID-Schlüssel an einem Ort, an den Sie sich jederzeit erinnern und notieren Sie sich das Passwort. Falls Sie weder den ID-Schlüssel noch Ihr Passwort zur Hand haben, wenden Sie sich bitte an Ihren autorisierten KIA-Händler.
5 Sollten Sie zusätzliche Schlüssel benötigen oder
Ihre Schlüssel verloren haben, dann kann Ihr autoriserter KIA-Händler bei Vorlage Ihrer Schlüssel-Nummer und des ID-Schlüssels neue Schlüssel für Sie anfertigen.
ANMERKUNG
Falls Sie selbst Schlüssel-Duplikate anfertigen lassen, können Sie weder das System löschen, noch den Motor starten.
ANMERKUNG
Beim Anlassen des Motors dürfen sich kein anderen Fahrzeugschlüssel (mit Transponder für Wegfahrsperren) im Bereich des Zündschlosses befinden. Andernfalls könnte es sein, dass der Motor nicht angelassen werden kann oder kurz nach dem Anspringen wieder stehen bleibt. Benutzen Sie verschiedene Fahrzeugschlüssel nur voneinander getrennt, um Fehlfunktionen Ihres neuen Fahrzeugs zu verhindern.
3-7
Ihr Fahrzeug im Detail
Türschlösser
Von Aussen
Mit Schlüssel
schließen
öffnen
EMSA3001
Beide Vordertüren können mit dem Schlüssel auf­und zugeschlossen werden.
Wenn die Tür aufgeschlossen ist, kann sie durch Betätigen des Türgriffes geöffnet werden.
Ohne Schlüssel
Zum Zuschließen der Tür ohne Schlüssel Sicherungsknopf an der Innenseite der Tür in die Stellung „LOCK“ drücken und Tür schließen.
EMSA3002
Von Innen
Zum Zuschließen der Türen den Verriegelungs­schalter in
die Stellung „LOCK“
drücken.
Zum Aufschließen den Verriegelungsschalter in die entgegengesetzte Richtung drücken.
3-8
Ihr Fahrzeug im Detail
Rote Markierung
öffnen
schließen
EMSA3003
Zum Öffnen der Tür den inneren Türgriff nach hin­ten ziehen.
Die Türwarnleuchte leuchtet bei nicht vollständig geschlossener Tür. Tür schließen und die Türwarn­leuchte erlischt.
ORSICHT
V Ziehen Sie immer den Zündschlüssel ab, schließen
Sie alle Fenster und verschließen Sie alle Türen, wenn Sie das Fahrzeug unbewacht stehen lassen.
ACHTUNG
In abgeschlossenen Fahrzeugen dürfen keine Personen – vor allem keine Kinder – zurückblei­ben, da ein Öffnen der Türen von innen erst nach Betätigung des Sicherungsknopfes möglich ist. Das gilt besonders für Fahrzeuge mit elektrischen Fensterhebern, weil sich dann auch die Fenster nicht mehr öffnen lassen.
Wird der Verriegelungsschalter in der Fahrertür hineingedrückt, werden automatisch alle anderen Türen mitverriegelt.
Das Verriegeln der Türen kann verhindern, dass sie sich bei einer außergewöhnlichen Unfallsitua­tion öffnen. Verriegelte Türen verhindern auch das ungewollte Eindringen von außen (z. B. beim Ampelstop). Sie erschweren jedoch Helfern, im Notfall in das Fahrzeuginnere zu gelangen.
Lassen Sie niemals Kinder oder Tiere unbeauf­sichtigt im Fahrzeug.
ANMERKUNG
Bei verriegelter Tür ist die rote Markierung am Schalter nicht sichtbar.
3-9
Ihr Fahrzeug im Detail
Ihr Fahrzeug im Detail
Zentralverriegelung*
Auf- und Zuschließen
Alle Türen werden automatisch verriegelt, wenn die Fahrertür mit dem Schlüssel oder mit dem Verriegelungsschalter abgeschlossen wird. Durch Aufschließen der Fahrertür/Beifahrertür werden alle Türen wieder aufgeschlossen.
ANMERKUNG
Sprühen Sie in der kalten Jahreszeit ein Entfrostungsmittel in die Schließzylinder, um ein Einfrieren zu vermeiden.
ACHTUNG Wenn das Fahrzeug mit dem Sender entriegelt wird,
aber keine Tür geöffnet wird, verriegelt das Fahrzeug nach ca. 30 Sekunden selbsttätig.
Kindersicherung
FREE
LOCKED
EMSA3005
Die Kindersicherung verhindert ein versehentliches Öffnen der hinteren Türen.
Die Kindersicherung sollte immer betätigt werden, wenn Kinder auf den Rücksitzen mitfahren.
3-10
Ihr Fahrzeug im Detail
Schieben Sie vor dem Schließen der Tür den Hebel am hinteren Türende in die Position “LOCKED”, um die Kindersicherung zu betätigen. Danach kann die Tür von innen nicht mehr geöffnet werden.
Eine hintere Tür mit betätigter Kindersicherung kann durch Ziehen des Außentürgriffs geöffnet werden, wenn sich die Verriegelungstaste am Innentürgriff in der Position “FREE” befindet (rote Tastenmarkierung sichtbar).
ORSICHT
V Wenn Kinder während der Fahrt versehentlich die
hinteren Türen öffnen, besteht die Gefahr, dass die Kinder aus dem Fahrzeug fallen, schwer verletzt oder getötet werden. Um sicherzustellen, dass Kinder die hinteren Türen nicht von innen öffnen können, immer die Kindersicherung betätigen, wenn Kinder im Fahrzeug sind.
Manueller Fensterheber
2MS103003
Öffnen und schließen Sie jedes Fenster mit der Fensterkurbel.
3-11
Ihr Fahrzeug im Detail
Elektrische Fensterheber*
Hauptsteuertasten
Sicherungsschalter
EMSA3004
Für den Fahrer
Alle Fenster können bei Zündschloßstellung „ON“ mit den Hauptsteuertasten an der Fahrertür geöffnet und geschlossen werden. Jeder Steuerschalter öffnet und schließt das entsprechende Fenster.
ANMERKUNG
Wenn sich der Sicherungsschalter in Position „AUS“ befindet, kann nur das Fenster der Fahrertür mit den Hauptsteuertasten an der Fahrertür betätigt werden.
ACHTUNG
Sicherungsschalter für elektrischen Fensterheber in Position „AUS“ lassen, außer wenn das Fenster an einer Tür der Mitfahrer betätigt werden soll. Durch versehentliches Betätigen der könnte eine Verletzung verursacht werden.
Vorsicht beim Schließen der Fenster, durch Unachtsamkeit kann es zu Quetschverletzungen kommen.
Die Hauptsteuertaste für das Fenster der Fahrertür hat außerdem die folgende Sonderfunktion:
AUTO* - Um das Fahrerfenster ganz zu öffnen, die Steuertaste fest drücken und loslassen. Das Fenster senkt sich dann automatisch, bis es ganz geöffnet ist. Das Fenster kann angehalten werden, indem der Fensterschalter kurz gezogen wird.
Um das Fahrerfenster nur teilweise zu öffnen oder zu schließen, die Steuertaste leicht drücken bzw. ziehen und loslassen, wenn das Fenster die gewünschte Position erreicht hat.
VORSICHT Öffnen oder schließen Sie nicht mehr als zwei Fenster
gleichzeitig, um zu verhindern, dass die elektrischen Fensterheber überlastet und so beschädigt werden.
Fenster
3-12
EMSA3006
Für Mitfahrer
Der Sicherungsschalter in der Fahrertür muß sich in Position EIN befinden, damit die Fenster betätigt werden können. Zum Öffnen des Fensters drücken Sie den vorderen Teil des Schalters, und zum Schließen ziehen Sie den vorderen Teil des Schalters.
ACHTUNG Verbieten Sie Kindern mit den Fensterhebern zu spielen.
Sie könnten sich unter Umständen schwer verletzen.
Ihr Fahrzeug im Detail
Timer für elektrische Fensterheber*
Die elektrischen Fensterheber können bis zu 30 Sekunden nach dem Drehen des Zündschlüssels auf ACC oder LOCK betätigt werden.
Bei geöffneten Vordertüren ist ein Betätigen der elektrischen Fensterheber jedoch nicht möglich.
3-13
Ihr Fahrzeug im Detail
Vordersitze
ACHTUNG
Verstellen Sie den Fahrersitz nicht während der Fahrt. Sie könnten dabei die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.
Mitfahrer auf dem Rücksitz sollten sich nicht gegen die Rückseite des Vordersitzes lehnen, während sich das Fahrzeug in Bewegung befin­det. Der Verstellmechanismus der Vordersitz­rückenlehne könnte die zusätzliche Belastung bei einem Zusammenstoß nicht aufnehmen.
Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände die normale Stellung der Rückenlehne des Vorder­sitzes stören. Durch eine nicht arretierte Rückenlehne könnte im Fall eines plötzlichen Anhaltens oder eines Zusammenstoßes Ihre Sicherheit beeinträchtigt werden.
Die Rückenlehne während des Fahrens möglichst senkrecht stellen und darauf achten, dass das untere Gurtband über das Becken verläuft.
Größere Kinder auf dem Beifahrersitz sollten die Rückenlehne möglichst senkrecht stellen.
Verstellung der Vordersitze
EMSA3007
Sitzverschiebung
Den Hebel nach oben ziehen, um den Sitz vorwärts oder rückwärts zu schieben. Den Sitz in die gewünschte Stellung bringen und den Hebel wieder loslassen. Stellen Sie sicher, dass der Sitz wieder arretiert ist.
ORSICHT
V Legen Sie nichts unter die Vordersitze. Lose
Gegenstände könnten den Verstellmechanismus der Sitze und die Betätigung vom Brems-, Kupplungs­oder Gaspedal behindern.
3-14
Ihr Fahrzeug im Detail
Verstellung der Rückenlehne
EMSA3008 EMSA3009
Zur Verstellung der Rückenlehne leicht nach vorne lehnen und den Hebel an der Sitzaußenseite hochziehen. Dann nach hinten lehnen, bis die gewünschte Stellung erreicht ist und den Hebel wieder loslassen.
Nach der Einstellung darauf achten, dass sich der Hebel wieder in seiner ursprünglichen Position befindet. Stellen Sie sicher, dass die Rückenlehne wieder arretiert ist.
Sitzverstellung (Fahrersitz)
Um die Sitzhöhe zu verstellen, den Knopf solange drehen, bis die gewünschte Höhe eingestellt ist.
ACHTUNG Um die Gefahr zu vermindern, unter den Beckengurt
zu rutschen und sich dadurch bei einem Zusammenstoß zu verletzen, stellen Sie die Rückenlehne nicht weiter zurück als für ein bequemes Sitzen erforderlich ist.
Die Sicherheitsgurte gewährleisten einen optimalen Schutz, wenn Beifahrer und Fahrer möglichst aufrecht sitzen.
3-15
Ihr Fahrzeug im Detail
Lendenwirbelstütze*
EMSA3010
Die Lendenwirbelstütze lässt sich mit Hilfe des Hebels an der Seite der Rückenlehne des Fahrersitzes verstellen. Bewegt man den Hebel in Fahrtrichtung nach vorne, wird die Wirkung der Lendenwirbelstütze verstärkt. Bewegt man den Hebel rückwärts, wird die Wirkung der Lendenwirbelstütze verringert.
Elektrisch verstellbarer Fahrersitz*
Mit Hilfe des Einstellknopfes an der linken Seite des Sitzes kann der Fahrersitz korrekt eingestellt werden. Stellen Sie den Sitz vor Beginn der Fahrt auf die richtige Position ein, so dass Sie Lenkrad, Pedale und Schalter in der Instrumententafel bequem bedienen können.
ORSICHT:
V Betätigen Sie nie zwei Knöpfe gleichzeitig.
ACHTUNG Verstellen Sie den Sitz nie während der Fahrt. Sie
könnten die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren und einen Unfall mit Todesfolge, schweren Verletzungen oder Sachschäden verursachen.
Setzen oder lehnen Sie sich nicht unnötig nahe an den Airbag, um bei dessen Auslösen im Falle eines Unfalls besser geschützt zu sein.
Sitzen Sie so, dass Sie 250 mm oder weiter vom Lenkrad entfernt sind, um schwere Verletzungen beim Auslösen des Airbag zu vermeiden.
3-16
Ihr Fahrzeug im Detail
Elektrischer Fahrersitz*
Einstellen des Sitzes nach vorne und hinten
EMSA3011
Den Knopf nach vorne oder hinten schieben, um den Sitz in die gewünschte Position zu bewegen. Beim Loslassen des Knopfes verriegelt sich der Sitz in der gewählten Position.
ACHTUNG Um sicherzustellen, dass der Sitz richtig eingerastet
ist, versuchen Sie ihn ohne Betätigung des Knopfes nach vorne oder hinten zu schieben.
3-17
Ihr Fahrzeug im Detail
Höhenverstellung des Sitzkissens*
EMSA3078/EMSA3015 EMSA3012
Den vorderen Teil des Einstellknopfes auf oder abbe­wegen, um den vorderen Teil des Sitzkissens zu heben oder zu senken. Den hinteren Teil des Einstellknopfes auf oder abbewegen, um den hinteren Teil des Sitz­kissens zu heben oder zu senken.
Einstellen der Rückenlehnenneigung*
Den oberen Teil des Knopfes vorwärts oder rückwärts drehen, um die Neigung der Rückenlehne in die gewünschte Position zu verstellen. Beim Loslassen des Knopfes rastet die Rückenlehne in der gewählten Stellung ein.
3-18
Ihr Fahrzeug im Detail
ACHTUNG Um das Risiko von Personenschäden bei einer
Kollision oder bei plötzlichem Bremsen so gering wie möglich zu halten, sollten die Rückenlehnen des Fahrer- und des Beifahrersitzes während der Fahrt immer aufgerichtet bleiben. Andernfalls kann sich der Schutz durch die Sicherheitsgurte und Airbags bei weit zurückgelehnten Rückenlehnen sehr stark verringern. Es besteht dann ein höheres Risiko, dass die Passagiere bei einem Zusammenstoß unter die Gurte rutschen und schwer verletzt werden. Bei weit zurückgelehnter Rückenlehne kann der Sicherheitsgurt keinen optimalen Schutz bieten.
Heizung der Vordersitze*
EMSA3079
Bei eingeschalteten Schaltern und Zündung werden die Vordersitze einzeln elektrisch beheizt.
Ein Thermostat reguliert die Sitztemperatur durch Drücken des entsprechenden Schalters, wie oben gezeigt.
Zum Ausschalten der Vordersitzheizung den entsprechenden Schalter nochmals drücken.
3-19
Ihr Fahrzeug im Detail
Verstellbare Kopfstütze*
Auslösehebel
EMSA3016
Die Kopfstütze kann durch Ziehen nach vorne in drei Stellungen verstellt werden. Zum Verstellen der Kopfstütze nach hinten diese zuerst nach vorne ziehen und loslassen.
Umklappbare Rückenlehne*
EMSA3017
Die Rückenlehne ist zur Vergrößerung des Laderaums geteilt umklappbar. Zum Umklappen der Rückenlehne den Knopf drücken und die Rückenlehne nach vorne umlegen. Das Aufstellen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Achten Sie darauf, dass nach dem Aufstellen die hinteren Sicherheitsgurte wieder in ihrer ursprünglichen Position sind.
3-20
Ihr Fahrzeug im Detail
Rückenlehne sichern
FREE LOCK
EMSA3018 EMSA3019
Bei aufgerichteten Rückenlehnen der Rücksitze befindet sich der Verriegelungshebel dieser Rückenlehnen (an der Rückseite der Rückenlehne) in Stellung "LOCK". Die Rückenlehne kann dann durch Betätigung des Entriegelungshebels nicht umgelegt werden. Für diesen Fall muss der Verriegelungshebel in Stellung "FREE" verstellt und die Rückenlehne umgeklappt werden. Der Verriegelungshebel für die Rücksitzrückenlehne ist ein Schutz gegen unerlaubtes Eindringen in den Kofferraum.
Armstütze hinten*
Diese Armstütze befindet sich in der Mitte der Rücksitzrückenlehne.
Öffnen Sie die Abdeckung der Armstütze durch Drücken des Knopfes, darunter befindet sich ein Becherhalter und ein Ablagefach. Ablagefach ab SE.
3-21
Ihr Fahrzeug im Detail
Sicherheitsgurte
Gurtstraffer*
EMSA3080 EMSA3021
Ihr Fahrzeug ist mit Sicherheitsgurten mit Gurtstraffer für den Fahrer- und Beifahrersitz ausgestattet. Der Gurtsstraffer sorgt dafür, dass die Sicherheitsgurte bei bestimmten Frontalzusammenstößen immer eng am Körper des Fahrers oder Beifahrers anliegen.
Die Sicherheitsgurte mit Gurtstraffer können alleine oder zusammen mit den Airbags ausgelöst werden, falls der Frontalzusammenstoß dies verlangt.
Airbag Fahrerseite
1
2
3
Airbag
Beifahrerseite
Der Sicherheitsgurt mit Gurtstraffer arbeitet auf die gleiche Weise wie ein Sicherheitsgurt mit Rückhalteautomatik. Sollte das Fahrzeug plötzlich zum Stillstand kommen oder sich die angeschnallte Person zu schnell nach vorne lehnen, dann blockiert die Rückhalteeinrichtung in dieser Position. Bei bestimmten Frontalzusammenstößen löst der Straffer aus und zieht den Sicherheitsgurt noch enger an den Körper der angeschnallten Person. Das Gurtstraffersystem besteht im Wesentlichen aus den folgenden Bauteilen.
3-22
Ihr Fahrzeug im Detail
Deren Lage ist in der Abbildung dargestellt.
1. Airbag-Warnleuchte
2. Gurtstraffer für Sicherheitsgurt
3. Modul zur Airbag-Steuerung
ANMERKUNG
Um den maximalen Vorteil der Sicherheitsgurte mit Gurtstraffer zu nutzen:
1. Muss der Sicherheitsgurt richtig angelegt werden.
2. Muss der Sicherheitsgurt auf die richtige Position eingestellt werden.
ORSICHT
V
Bei bestimmten Frontalzusammenstößen werden die Gurtstraffer des Fahrers und des Beifahrers aktiviert. Die Sicherheitsgurte mit Gurtstraffer können allein auslösen, oder, bei schwereren Frontalzusammenstößen, zusammen mit den Airbags. Die Gurtstraffer werden unter diesen Umständen auf jeden Fall ausgelöst, auch wenn die Sicherheitsgurte im Augenblick des Zusammenstoßes nicht angelegt sind.
Beim Auslösen der Sicherheitsgurte mit
Gurtstraffer entsteht ein lauter Knall und es erscheint feiner Staub im Fahrzeuginnenraum, der wie Rauch aussieht, aber unschädlich ist.
Obwohl dieser Staub unschädlich ist, kann er dennoch Hautreizungen auslösen und sollte nicht über längere Zeit eingeatmet werden. Waschen Sie nach einem Unfall, bei dem die Sicherheitsgurte mit Gurtstraffer ausgelöst wurden, gründlich Hände und Gesicht.
ANMERKUNG
Da der Sensor zur Auslösung der Airbags zusammen mit dem Gurtstraffer angeschlossen ist, blinkt die Airbag-Warnleuchte in der Instrumententafel ca. 6 Sekunden, wenn der Zündschlüssel in Stellung "ON" oder "ACC" gedreht wird. Danach sollte er abgeschaltet werden.
Falls der Gurtstraffer nicht korrekt arbeitet, dann leuchtet diese Warnleuchte auch wenn kein Fehler am Airbag-System vorliegt. Falls die Airbag­Warnleuchte bei Zündschlüsselstellung "ON" oder "ACC" nicht für ca. 6 Sekunden aufleuchtet, nach 6 Sekunden weiterhin leuchtet oder sogar beim Fahren aufleuchtet, lassen Sie die Gurtstraffer oder das Airbag-System von einem autorisierten KIA­Händler untersuchen.
3-23
Ihr Fahrzeug im Detail
VORSICHT
Gurtstraffer sind nur für einmaligen Gebrauch bestimmt. Nach dem Auslösen müssen Sicherheitsgurte mit Gurtstraffer ausgewechselt werden. Alle Sicherheitsgurte sollten ausgewechselt werden, falls sie bei einer Kollision angelegt waren.
Der Mechanismus des Gurtstraffers wird beim Auslösen sehr hoch erhitzt. Sie sollten die Bauteile des Gurtstraffers nach deren Auslösen für einige Minuten auf keinen Fall berühren.
Versuchen Sie nie einen Gurtstraffer selbst zu prüfen oder auszuwechseln. Diese Arbeit darf nur von einem autorisierten KIA-Händler durchgeführt werden.
Den Gurtstraffer keiner Stoßbelastung aussetzen.
Versuchen Sie nie den Gurtstraffer zu warten
oder zu reparieren.
Falsche Handhabung des Gurtstraffers und Nichtbeachtung der Warnhinweise bezüglich Stoßbelastung, Umbau, Inspektion, Auswechseln, Wartung oder Reparatur des Gurtstraffers können zu Fehlfunktion, Fehlauslösung und schweren Verletzungen führen. Legen Sie bei fahrendem Fahrzeug als Fahrer und als Beifahrer immer den Sicherheitsgurt an.
Sicherheitsgurt
Rückhaltesystem
Um die Möglichkeit oder das Ausmaß einer Verletzung während eines Unfalls oder plötzlichen Anhaltens zu verringern, empfehlen wir dem Fahrer und Mitfahrern, dass sie sich jederzeit mit den Sicherheitsgurten anschnallen.
Um Sie zu erinnern, den Sicherheitsgurt anzulegen, leuchtet eine Warnleuchte in der Instrumententafel. Alle (5) Sitze sind mit 3 Punkt-Gurten ausgerüstet.
Die Sicherheitsgurte sind mit einem Aufrollmechanismus und einem Trägheitsverschluß ausgerüstet. Der Aufrollmechanismus ermöglicht, dass die Sicherheitsgurte sich locker und bequem am Körper anlegen. Bei einer plötzlichen Beschleunigung wird der Trägheitsverschluß aktiviert, so dass Sie sicher im Gurt festgehalten werden.
3-24
Ihr Fahrzeug im Detail
ACHTUNG
Die Sicherheitsgurte können beschädigt werden, wenn sie einer schweren Belastung ausgesetzt wurden. Lassen Sie nach einem Zusammenstoß alle Si­cherheitsgurte, Aufrollmechanismen und die dazugehörigen Teile durch Ihren KIA-Händler überprüfen bzw. austauschen.
Das Mitfahren auf der Ladefläche des Fahrzeugs ist nicht gestattet. Personen, die sich nicht auf einem Sitz mit angelegtem Sicherheitsgurt befin­den, sind bei einem Zusammenstoß erheblich ge­fährdet.
Anschnallen von schwangeren Frauen
Schwangere Frauen sollten sich grundsätzlich anschnallen, dabei jedoch die Empfehlungen Ihres Arztes beachten.
Rückhaltesysteme für Säuglinge und Kleinkinder
ACHTUNG Halten Sie ein Kind während der Fahrt niemals auf
Ihrem Schoß oder in Ihren Armen fest. Selbst bei einer geringen Aufprallgeschwindigkeit ist eine kräftige Person nicht in der Lage, ein Kind festzuhalten.
Für die Benutzung und den Einbau von Kinder­Rückhaltesystemen sind die Instruktionen der jeweiligen Hersteller zu beachten.
Sicherheitshinweise für Kinder
Die vorhandenen Sicherheitsgurte sind für Kinder (unter einer Größe von ca. 1,50 m) nicht geeignet. Kinder unter 13 Jahren sollten grundsätzlich auf die Rücksitzbank. Je nach Alter sind Kinder-Rückhaltesysteme aus dem KIA­Zubehörprogramm zu verwenden. Kinder, die zu groß für Kinderrückhaltesysteme sind, müssen die Sitze und die Sicherheitsgurte verwenden, die serienmäßig vorhanden sind. KIA empfiehlt, dass Kinder nach Möglichkeit auf dem Rücksitz sitzen. Kinder sind auf dem Rücksitz sicherer.
3-25
Ihr Fahrzeug im Detail
Kinderrückhaltesysteme mit ISOFIX-System*
ISOFIX ist ein standardisiertes Befestigungssystem für Kinderrückhaltesysteme. ISOFIX macht die Befestigung eines Kinderrückhaltesystems mit den serienmäßig vorhandenen Sicherheitsgurten für Erwachsene überflüssig. Die Befestigung der entsprechend vorbereiteten Rückhaltesysteme wird dadurch sicherer, während gleichzeitig die Montage des Rückhaltesystems bei geringerem Zeitaufwand einfacher wird.
Kinderrückhaltesysteme mit ISOFIX dürfen nur verwendet werden, wenn sie eine den Anforderungen der ECE-R44 entsprechende fahrzeugspezifische Zulassung besitzen. Für Ihren KIA besitzen das Modell Römer Duo ISOFIX / Britax Duo ISOFIX diese Zulassung gemäß ECE-R44. Dieses Kinderrückhaltesystem ist sorgfältig von KIA getestet und für Ihren KIA* freigegeben worden.
Im unteren Bereich der Rücksitzlehne befinden sich Etiketten, die auf die ISOFIX-Ankerpunkte hinweisen. Unterhalb der Etiketten befinden sich Reißverschlüsse, die Zugang zu den ISOFIX-Verankerungen ermöglichen. Beide äußeren Rücksitze Ihres KIA sind mit ISOFIX-Verankerungen ausgerüstet. Je zwei untere Verankerungen befinden sich zwischen der Rücksitzlehne und der Rücksitzbank. Die oberen Ankerpunkte befinden sich auf der Hutablage.
Etikett
Reißverschluss
Unterer Ankerpunkt für
Kinderrückhaltesysteme
MSGE3035/EMSA3036
Beim Einbau der Kindersitze darauf achten, dass die unteren ISOFIX-Verankerungen hörbar einrasten. Überzeugen Sie sich durch eine Zugprobe, dass beide Verankerungen sicher eingerastet sind.
3-26
Oberer Ankerpunkt für
Kinderrückhaltesysteme
MSGE3032
Befestigen Sie das Kinderrückhaltesystem oben mit einem Gurt an dem zu dem jeweiligen Sitz gehörenden Ankerpunkt auf der Hutablage. Beachten Sie beim Einbau eines Kinderrückhaltesystems unbedingt die Montageanleitung des Herstellers.
Ihr Fahrzeug im Detail
ACHTUNG
Ein ISOFIX-Kinderrückhaltesystem darf nur installiert werden, wenn eine fahrzeugspezifische Zulassung gemäß der Norm ECE-R44 vorliegt. Bevor Sie ein ISOFIX-Kinderrückhaltesystem installieren, welches ursprünglich für ein anderes Fahrzeug gekauft wurde, fragen Sie Ihren KIA­Händler, ob das jeweilige Rückhaltesystem für Ihren KIA zugelassen ist.
Zugelassene ISOFIX-Kinderrückhaltesysteme können ausschließlich auf den beiden äußeren Sitzen der Rücksitzbank installiert werden.
Wenn das ISOFIX-Kinderrückhaltesystem nicht ordnungsgemäß verankert wird, besteht im Fall einer Kollision die Gefahr schwerer oder tödlicher Verletzungen.
*
Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Bedienungsanleitung ist das oben genannte Produkt das einzige zugelassene Kinderrückhaltesystem. Wenn andere Hersteller zertifizierte Rückhaltesysteme anbieten, wird KIA diese Systeme sorgfältig prüfen und nach erfolgreicher Prüfung die Zulassung erteilen. Bitte fragen Sie Ihren KIA-Händler bei Bedarf nach zugelassenen Kinderrückhaltesystemen.
3-27
Ihr Fahrzeug im Detail
Einbauort für Kinderrückhaltesysteme
Wir empfehlen, dass Kinderrückhaltesysteme, wenn möglich, auf dem Rücksitz mit den vorhandenen Sicherheitsgurten gesichert werden.
Zur Sicherheit sollten Kinder nach Möglichkeit nur auf den Rücksitzen befördert werden. Die Beförderung auf dem Beifahrersitz ist nicht zu empfehlen.
Wenn ein Kind unbedingt auf dem Beifahrersitz transportiert werden muss, dann schieben Sie den Beifahrersitz in die hinterste Position.
1BLA204
ACHTUNG NIEMALS ein gegen die Fahrtrichtung gerichtetes
Kinderrückhaltesystem auf dem vorderen Beifahrersitz befestigen. Ein sich entfaltender Airbag könnte das Kind schwer verletzen.
Einteilung der Kindersitze in Klassen
Verwenden Sie ausschließlich Kinderrückhaltesysteme, die amtlich genehmigt und für die Kinder geeignet sind.
Zugelassene Kinderrückhaltesysteme sind in 5 Klassen eingeteilt. Die Einteilung entspricht der Norm ECE-R
44. Geprüfte Kinderrückhaltesystem sind an dem
angebrachten Prüfzeichen ECE-R 44 zu erkennen.
Klasse Gewicht Alter
0 0 - 10 kg bis ca. 9 Monate
0+ bis 13 kg bis ca. 18 Monate
1 9 - 18 kg ca. 8 Monate bis 4 Jahre 2 15 - 25 kg ca. 3 bis 7 Jahre 3 22 - 36 kg ca. 6 bis 12 Jahre
3-28
Ihr Fahrzeug im Detail
Einbaupositionen für Kinderrückhaltesysteme
Altersgruppe
bis 10 kg (0 - 9 Monate)
bis 13 kg (0 - 24 Monate)
9 - 18 kg (9 - 48 Monate)
15 - 36 kg (4 - 12 Jahre)
Beifahrersitz vorn Rücksitz außen Rücksitz innen
XUUF
XUUF
X U, L1 UF
XUFUF
Sitzposition
U : Geeignet für “universelle” Rückhaltesysteme, die
für diese Altersgruppe genehmigt sind.
UF : Geeignet für nach vorn gerichtete “universelle”
Rückhaltesysteme, die für diese Altersgruppe genehmigt sind.
L1: Geeignet für “RÖMER ISO FIX GR1”, der für
diese Altersgruppe zugelassen ist. (Zulassungsnummer: E1 R44-03301133)
Vordere Sicherheitsgurte
ACHTUNG
Führen Sie niemals den Schultergurt unter den Arm.
Benutzen Sie niemals einen Sicherheitsgurt für mehr als eine Person gleichzeitig.
Achten Sie darauf, dass das untere Gurtband über das Becken und nicht über die Taille verläuft.
Benutzen Sie den Schultergurt nur auf der äußeren Seite der Schulter.
Eine Vernachlässigung dieser Sicherheitshinweise könnte im Falle eines Unfalls zu schweren Ver­letzungen führen.
X : Sitzposition ungeeignet für Kinder in dieser
Altersgruppe.
3-29
Ihr Fahrzeug im Detail
ANMERKUNG
Wenn der Sicherheitsgurt beim Herausziehen blockiert, lassen Sie ihn zurückgleiten und ziehen Sie ihn erneut langsam auf die gewünschte Länge heraus.
zu hoch
Anlegen des Sicherheitsgurtes
EMSA3022/EMSA3023
1. Greifen Sie die Schloßzunge und das Gurtschloss des Sicherheitsgurtes.
2. Ziehen Sie den Gurt langsam heraus.
3. Führen Sie die Schloßzunge in das Gurtschloß, bis sie hörbar einrastet.
4. Durch Zugprobe sicherstellen, dass die Schloßzunge sicher in das Gurtschloß eingerastet ist.
3-30
Gurt spannen
weit unten über die Hüften legen
EMSA3024
5. Das untere Gurtband so niedrig wie möglich über das Becken legen um zu verhindern, dass Sie im Falle eines Zusammenstoßes unter dem Gurtband durchrutschen.
6. Den Gurt durch Ziehen so einrichten, dass er bequem sitzt. Der Aufrollmechanismus ist so eingerichtet, das ein bequemes Anliegen des Sicherheitsgurtes ständig gewährleistet ist.
Ihr Fahrzeug im Detail
Ablegen des Sicherheitsgurtes
Gurtschloß öffnen
EMSA3026
Zum Ablegen des Sicherheitsgurtes drücken Sie den Knopf des Gurtschlosses.
Schultergurt-Höhenverstellung*
EMSA3025
Die Höhe der Gurtumlenkung kann auf eine von vier Positionen eingestellt werden.
Zur Einstellung der gewünschten Höhe den Knopf an der Gurtumlenkung ziehen und die Gurtumlenkung nach oben oder unten verschieben. Dann den Knopf wieder loslassen. Nach dem Einstellen durch ruckartiges Ziehen am Gurt prüfen, ob die Gurtumlenkung sicher eingerastet ist.
3-31
Ihr Fahrzeug im Detail
Hinterer Becken-/Schultergurt (Rücksitzmitte)
Anlegen der hinteren Becken-/Schultergurte
c
a
d
b
MSGE3071
1. Vergewissern Sie sich vor dem Anlegen des Sicherheitsgurtes für die Rücksitzmitte, dass Zunge (a) und Schloss (b) verriegelt sind.
2. Wenn Sie sicher sind, dass (a) und (b) verriegelt sind, ziehen Sie den Gurt aus dem Gurtstraffer und stecken die Zunge (c) in das offene Ende des Schlosses (d) ein.
Die Zunge rastet mit einem hörbaren "Klick" im Schloss ein. Der Gurt stellt sich nur dann auf die korrekte Länge ein, wenn der Beckengurt manuell so eingestellt wird, dass er sich gut um die Hüfte anlegt. Bei langsamen, leichten Vorwärtsbewegungen gibt der Gurt soweit nach, dass Sie sich gut bewegen können. Bei einem plötzlichen Stopp oder Aufprall wird der Gurt sofort verriegelt. Dies geschieht auch, wenn Sie sich zu schnell nach vorne bewegen.
3-32
a
b
B220A02Y
ACHTUNG
Beim Anlegen des Sicherheitsgurtes für die Rücksitzmitte alle Zungen und Schlösser verriegeln. Sind Zungen oder Schlösser nicht verriegelt, besteht ein erheblich höheres Verletzungsrisiko im Falle einer Kollision.
Entriegeln Sie Zunge (a) und Schloss (b) nur in folgenden Fällen: Zum Trennen der Zunge (a) vom Schloss (b) ein spitzes Werkzeug oder Schlüsselspitze in die Nut am Schloss (b) einstecken.
Ihr Fahrzeug im Detail
- Beim Umlegen der hinteren Rückenlehnen
- Im Falle einer Beschädigung des Sicherheits­gurtes durch andere Objekte.
Nach dem Aufrichten der Rückenlehne Zunge (a) und Schloss (b) sofort wieder zusammenstecken.
3-33
Ihr Fahrzeug im Detail
Integrierter Kindersitz*
Bestandteile des integrierten Kindersitzes und 5-Punkt-Sicherheitsgurte siehe nachfolgende Abbildung.
I
D
A Schultergurte B Kopfstütze C Kindersitzkissen
3-34
B
D Abnehmbares
Polster
E Riemen zur
Gurteinstellung
AE
F Gurtzunge G Schloss H Löseknopf des
Gurtschlosses
F
H G
C
J
I Anzeige für maximale
Schulterhöhe
J Oberes Kissen
Ihr Fahrzeug im Detail
Diese Kinder-Rückhalteeinrichtung wurde ausschließlich für Kinder mit einem Gewicht zwischen 9 kg und 25 kg und einer maximalen Körpergröße von 111 cm, die ohne Hilfe aufrecht sitzen können und deren Schulterhöhe unterhalb der maximalen Höhe der Schulterhöhenanzeige liegt, konstruiert. Das Kind sollte mindestens 9 Monate alt oder mindestens 85 cm groß sein. Für Kinder unter 9 Monaten ist es sehr wichtig, eine nach hinten gerichtete Rückhalteeinrichtung zu verwenden. Eine nach hinten gerichtete Rückhalteeinrichtung bietet dem Kopf, Nacken und Körper des Kindes die bei einer Kollision erforderliche Abstützung. Liegen die Schultern Ihres Kindes höher als die Anzeigeposition, sollten Sie die integrierte Rückhalteeinrichtung nicht verwenden. Ihr Kind sollte in diesem Fall die Sicherheitsgurte des Fahrzeugs anlegen.
ORSICHT:
V Vergewissern Sie sich, dass das Kind von der Kinder-
Rückhalteeinrichtung sicher gehalten wird. Bei Nichtbeachtung der Anweisungen des Herstellers zur Anwendung des Kinder-Rückhaltesystems kann das Kind bei plötzlichem Bremsen oder einer Kollision
gegen Teile des Fahrzeuginnenraums prallen. Legen Sie Ihrem Kind die zu diesem Rückhaltesystem gehörenden Gurte eng an. Bei der Benutzung der integrierten Kinder-Rückhalteeinrichtung ist Folgendes zu beachten:
Verwenden Sie einen Gurt nur für ein Kind. Verwenden Sie einen Gurt nie für zwei oder mehr Kinder.
Vermeiden Sie Beschädigungen an Gurtgewebe oder Bauteilen. Achten Sie darauf, dass sie nicht durch die Rückenlehne eingeklemmt oder gequetscht werden.
Prüfen Sie das Gurtsystem in regelmäßigen Abständen. Achten Sie auf Schnitte, Ausfransen und lose Teile. Schadhafte Teile müssen ausgewechselt werden. Nehmen Sie an dem Kinder-Rückhaltesystem keine Ausbau- und Umbauarbeiten vor.
Halten Sie die Gurte sauber und trocken. Verwenden Sie zur Reinigung eine milde Seifenlösung mit lauwarmem Wasser. Verwenden Sie keine Bleich-, Färbe- oder Scheuermittel - diese können die Gurte nachhaltig schwächen.
3-35
Ihr Fahrzeug im Detail
Ersetzen Sie das Kinder-Rückhaltesystem, falls es bei einem schweren Aufprall benutzt wurde. In diesem Fall sollte das gesamte System ausgewechselt werden, wenn auch keine Beschädigungen sichtbar sind.
Verwenden Sie kein anderes Kinder­Rückhaltesystem über dem geöffneten integrierten System.
Verwenden Sie nie den Becken- und Schultergurt für Erwachsene in Verbindung mit dem eingebauten Kinder-Rückhaltesystem.
HEW1.ICS
1. Die Kopfstütze bei gedrücktem Knopf nach oben herausziehen und in den Kofferraum legen. Die Befestigungsbänder an der Rückenlehne lösen und das Rückhaltekissen, sowie das obere Kissen von der Rückenlehne abnehmen. Das Kinder­Rückhaltekissen nach unten ablassen.
3-36
Ihr Fahrzeug im Detail
1
3
2
VORSICHT Verwenden Sie das eingebaute Kinder-
Rückhaltesystem nie in Verbindung mit der Kopfstütze.
B230H03Y
B230H04Y
2. Ziehen Sie beide Schultergurte zusammen, während Sie den Einstellgurt für den Sicherheitsgurt an der Rückenlehne des Kindersitzes ziehen. Ziehen Sie den Einstellgurt nach oben zur Rückenlehne des Kindersitzes. Lockern Sie die Schultergurte etwas indem Sie beide zusammenziehen während Sie am Einstellgurt ziehen.
3-37
Ihr Fahrzeug im Detail
B230H05Y B230H06Y
3. Setzen Sie das Kind in den Kindersitz. Legen Sie über jede Schulter einen Schultergurt. Stecken Sie die Schließzungen in die Gurtschlösser.
Schild
Liegen die Schultern Ihres Kindes höher als die Anzeigeposition, dann sollten Sie die integrierte Rückhalteeinrichtung nicht verwenden. Ihr Kind sollte in diesem Fall die Sicherheitsgurte des Fahrzeugs anlegen.
3-38
VORSICHT: Nach dem Einstecken der Zungen sollten Sie sich
vergewissern, dass Zungen und Schlösser verriegelt und Schulter- und Schlossgurte nicht verdreht sind.
Stecken Sie keine Münzen, Clips usw. in das Schloss, da dies ein sicheres Verriegeln von Zunge und Schloss verhindern würde.
Sollte ein Sicherheitsgurt nicht korrekt funktionieren, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren KIA-Händler.
Ihr Fahrzeug im Detail
B230H07Y
4. Ziehen Sie den Einstellgurt kräftig an, bis die Schultergurte eng an den Schultern des Kindes anliegen. Es sollten nicht mehr als zwei Finger zwischen die Gurte und die Brust des Kindes passen. Bei jedem Gurt muss das Schulterteil mittig auf der Schulter des Kindes liegen. Die Gurte dürfen nicht im Bereich des Gesichts und des Nackens des Kindes liegen, dürfen jedoch auch nicht von der Schulter abrutschen.
3-39
Ihr Fahrzeug im Detail
5. Drücken Sie den Gurtlöseknopf, um die Sicherheitsgurte des Kindes zu lösen. Nehmen Sie beide Gurte von den Schultern des Kindes ab.
B230H08Y 0MSA2052A
6. Zur Verstauung der Kinder-Rückhalteenrichtung das Sitzkissen anheben und die Kopfstütze wieder anbringen.
3-40
Ihr Fahrzeug im Detail
Richtiger Gebrauch und Pflege der Sicherheitsgurte
Um die Sicherheitsgurte optimal zu nutzen, beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Stets, auch bei Kurzfahrten, die Sicherheitsgurte an­legen. Niemals einen Sicherheitsgurt für mehr als eine Person gleichzeitig benutzen.
Es ist zu vermeiden, Gurte verdreht anzulegen.
Scharfkantige Objekte und andere Gegenstände, die
Schäden an den Sicherheitsgurten verursachen kön­nen, sind von den Sicherheitsgurten fernzuhalten
Das Gurtband, Verankerungen und Gurtschlösser sowie alle andere Teile sollten regelmäßig auf Be­schädigung und Abnutzung überprüft werden. Las­sen Sie beschädigte Teile durch Ihren KIA-Händler austauschen.
Zur Reinigung der Gurtbänder sollten Sie eine mil­de Seifenlösung benutzen. Die Gurtbänder sollten nicht gebleicht oder gefärbt werden. Dieses könnte zur einer Schwächung der Bänder führen.
Es dürfen keine baulichen Veränderungen an den Gurten vorgenommen werden.
Nach dem Anlegen der Sicherheitsgurte ist darauf zu achten, dass diese bequem am Körper anliegen, nicht über Einstellhebel oder sonstige Gegenstände verlaufen, und nicht verdreht sind.
ACHTUNG Alle Sicherheitsgurtvorrichtungen, einschließlich
Aufrollmechanismus und Gurtwerk, sollten nach jedem Zusammenstoß überprüft werden. Wir empfehlen, dass alle Sicherheitsgurtvorrichtungen, die während eines Zusammenstoßes in Gebrauch waren, ausgetauscht werden, außer es handelte sich um einen kleinen Zusammenstoß und die Sicherheitsgurte keine Beschädigung aufweisen und zuverlässig funktionieren. Aber auch Sicherheitsgurtvorrichtungen, die dabei nicht in Gebrauch waren, sollten überprüft und falls sie beschädigt sind oder nicht einwandfrei funktionieren, ausgetauscht werden.
3-41
Ihr Fahrzeug im Detail
Airbag*
Funktion des Airbag-Systems
Das Airbag-System [Supplemental Restraint System (SRS)], mit dem das Fahrzeug ausgestattet ist, umfaßt einen Fahrer-Airbag und einen Beifahrer-Airbag sowie Seitenairbags*. Der Airbag im Lenkrad dient dem Schutz von Kopf und Brustkorb bei einem Frontalaufprall. Der Beifahrer-Airbag dient bei einem Frontalaufprall durch Rückhalt des Mitfahrers dem Schutz von Kopf und Brustkorb.
ORSICHT
V Bei einem direkten oder beinahe direkten
Frontalaufprall werden beide Airbags ausgelöst. Bei einem Aufprall von der Seite, von hinten oder bei einem Fahrzeugüberschlag werden die Fahrzeuginsassen durch die Sicherheitsgurte geschützt. Deshalb müssen die Insassen auch in Fahrzeugen mit Airbags stets angeschnallt sein. Nur so kann das Verletzungsrisiko im Fall eines Unfalls verringert werden.
Systembeschreibung
Zu den Hauptkomponenten des SRS gehören: – ein Fahrerairbag im Lenkrad sowie ein Beifahrer-
airbag im Armaturenbrett;
– Ihr Fahrzeug verfügt außerdem über einen
Seitenairbag für jeden Vordersitz;
– ein Diagnosesystem, das bei Zündschlüsselstellung
„ON“ ständig Steuereinheit, Aufprallsensoren, Auslösegerät und Kabelverbindungen überwacht;
– eine Kontrolleuchte zum Anzeigen möglicher
Systemstörungen;
– Notstromversorgung, falls die elektrische Anlage
des Fahrzeugs bei einem Unfall ausfällt.
Wenn das Fahrzeug mit Fahrer- und Beifahrer-Airbags ausgestattet ist, ist auf Lenkrad und Armaturenbrett der Hinweis „SRS AIR BAG“ angebracht.
3-42
Ihr Fahrzeug im Detail
RES
ACCEL
CANCEL
COAST
SET
SRS
AIRBAG
WARNING
EMSA3037
EMSA3038
AS2B03033
Das Auslösen des Airbags erfolgt bei einem direkten oder beinahe direkten Frontalaufprall mit mindestens 20 km/h. Die SRS-Aufprallsensoren werten die Stärke des Aufpralls aus und senden bei Bedarf das Signal zum Auslösen des Airbags. Das Auslösen des Airbags ist von verschiedenen Faktoren wie Fahrgeschwindigkeit, Aufprallwinkel und Aufprallstärke der beteiligten Fahrzeuge oder Objekte abhängig.
ORSICHT
V Bei einer Sitzposition zu nahe am Stauraum des
Airbags erhöht sich die Verletzungsgefahr beim Auslösen des Airbags. Der Fahrer sollte das Lenkrad nur außen festhalten.
3-43
Ihr Fahrzeug im Detail
Besondere Informationen zum Beifahrer-Airbag
EMSA3039
Der Airbag des vorderen Beifahrersitzes ist sehr viel größer als der Lenkrad-Airbag und entwickelt beim Auslösen einen sehr viel stärkeren Druck. Die richtige Sitzposition des Beifahrers und ordnungsgemäß angelegte Sicherheitsgurte sind zur Vermeidung von Verletzungen ein unbedingtes Erfordernis. Der Vordersitz des Beifahrers sollte stets soweit wie möglich nach hinten gerückt sein.
ACHTUNG Bei Fahrzeugen mit Beifahrerairbag dürfen
Kindersitze auf dem Beifahrersitz nicht entgegen der Fahrtrichtung befestigt werden. Bei einem Auslösen des Airbags wird der Kindersitz verschoben und kann dadurch das Kind verletzen. Wird der Kindersitz in Fahrtrichtung auf dem Beifahrersitz befestigt, ist darauf zu achten, dass der Kindersitz an der Rücklehne des Beifahrersitzes ganz anliegt und der Beifahrersitz in der hinteren Position arretiert wird. Ist dies nicht der Fall, kann das Kind beim Auslösen des Airbags verletzt werden.
ANMERKUNG
Beim Auslösen des Airbags entsteht ein lauter Knall und eine geringe Menge Rauch. Das bedeutet nicht, dass ein Brand entstanden ist. Öffnen Sie nach einem Auslösen des Airbags möglichst schnell Fenster und Türen, damit der Rauch abziehen kann. Die Airbags können nur einmal ausgelöst werden. Ein ausgelöster Airbag muß von einem autorisierten KIA-Händler ausgetauscht werden.
3-44
Ihr Fahrzeug im Detail
VORSICHT Unmittelbar nach dem Auslösen der Airbags auf
keinen Fall die Innenseite der Airbagstauräume im Lenkrad und im Armaturenbrett berühren. Sie könnten sich an den heißen Treibsätzen Verbrennungen zuziehen. Nach allen Unfällen, bei denen der Airbag nicht ausgelöst wird, müssen anschlie-ßend alle Teile des Airbagsystems von einem KIA-Händler überprüft werden. Andernfalls ist bei einem weiteren Unfall ein einwandfreies Auslösen des Airbagsystems nicht mehr gewährleistet.
ACHTUNG Innerhalb des Fahrzeugs sollten nur Telefone mit fest
installierter Außenantenne benutzt werden. Die Benutzung von Handys oder Mobilfunktelefonen kann dazu führen, dass es zu einem Fehlauslösen des Airbagsystems kommt.
ORSICHT
V Versuchen Sie nach dem Eindringen von Wasser
(z. B. bei nassem Teppichboden oder Wasserlachen auf dem Bodenblech nach Eindringen großer Wassermengen) nicht, das Fahrzeug zu starten oder den Zündschlüssel in das Zündschloß zu stecken. Das unter der Mittelkonsole montierte Airbag­Auslösegerät könnte dabei feucht geworden sein und eine Fehlauslösung verursachen.
Bei Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahme kann ein Airbag ausgelöst werden. Dies könnte zu schweren Verletzungen führen. Lassen Sie das Fahrzeug abschleppen und bei einem KIA-Händler überprüfen bzw. instand setzen.
3-45
Ihr Fahrzeug im Detail
Sitzbelegungserkennung
Die Sitzbelegungserkennung stellt fest, ob der vordere Sitz durch einen Beifahrer besetzt ist. Wird kein Beifah­rer auf dem Vordersitz festgestellt, dann wird ein Auslösen des Beifahrer- und/oder des Seitenairbags verhindert. Dieses System wurde entwickelt um ein Auswechseln von Airbag-Komponenten, die bei einem Unfall unnötigerweise ausgelöst wurden, zu vermeiden.
V
ORSICHT
Die Sitzbelegungserkennung wurde NICHT entwickelt um ein Auslösen des Airbags zu verhindern, wenn der Beifahrersitz durch ein Kind besetzt ist. Sie hat lediglich die Aufgabe, unnötige Reparaturkosten als Folge des Auslösens von Airbag und Gurtstraffer bei nicht besetztem Vordersitz zu verhindern. Ein Auslösen ist auch dann noch gewährleistet, wenn der Sitz nur mit geringem Gewicht belastet ist. Daher dürfen Kinder nicht auf dem Vordersitz platziert werden. Kinder müssen auf dem Rücksitz sitzen und dort korrekt mit dem Rückhaltesystem des Fahrzeugs oder mit einem der Größe und dem Gewicht des Kindes entsprechenden Kinder-Rückhaltesystem gesichert werden.
Seiten-Airbag*
EMSA3040
Ihr Fahrzeug ist mit einem Seiten-Airbag für jeden Vordersitz ausgerüstet. Dieser Airbag hat den Zweck, dem Fahrer und/oder Beifahrer über den Sicherheitsgurt hinaus zusätzlichen Schutz zu gewähren. Die Seiten-Airbags sind so konstruiert, dass sie nur bei bestimmten seitlichen Kollisionen und in Abhängigkeit von der Schwere des Aufpralls, dem Winkel, der Geschwindigkeit und dem Aufprallpunkt ausgelöst werden. Die Konstruktion der Seiten-Airbags stellt sicher, dass sie nicht bei allen seitlichen Aufprallsituationen ausgelöst werden.
3-46
Sensor Seiten-Airbag
EMSA3041
VORSICHT
Zum besseren Schutz durch den Seiten-Airbag und zur Vermeidung von Verletzungen durch das Auslösen derAirbags sollten Fahrer und Beifahrer aufrecht sitzen und die Sicherheitsgurte vorschriftsmäßig angelegt haben. Der Fahrer sollte das Lenkrad in der 9:00 Uhr und der 3:00 Uhr Position mit den Händen halten. Der Beifahrer sollte seine Arme und Hände in den Schoß legen.
Verwenden Sie keine zusätzlichen Sitzbezüge.
Ihr Fahrzeug im Detail
Die Verwendung von Sitzbezügen kann die Wirkung des Systems beeinträchtigen und unvorhersehbare Schäden verursachen.
Befestigen Sie keine zusätzlichen Einrichtungen an der Seite oder in der Nähe des Airbags.
Üben Sie keine übermäßige seitliche Kraft auf den Sitz aus.
Platzieren Sie keine Gegenstände über dem Airbag oder zwischen dem Airbag und Ihren Körper.
Legen Sie keine Gegenstände (Schirm, Tasche usw.) zwischen die Vordertür und den Vordersitz. Solche Gegenstände können beim Auslösen des Seiten-Airbag zu gefährlichen Geschossen werden und schwere Verletzungen hervorrufen.
Vermeiden Sie bei eingeschalteter Zündung jeg­liche Schlagbelastung des Seiten-Airbagsensors, um ein unerwartetes Auslösen des Seiten-Airbag und damit verbundene eventuelle Verletzungen zu verhindern.
3-47
Ihr Fahrzeug im Detail
Airbag-Kontrollleuchte
AIR
BAG
AS2B03035
Der Zustand des Systems wird durch die Airbag­Kontrollleuchte in der Instrumententafel oder durch ein akustisches Signal angezeigt. Beim Einschalten der Zündung oder während der Fahrt wird die Funktionsbereitschaft des Systems dauernd durch das Diagnosemodul überwacht.
Bei einwandfrei funktionierendem Airbagsystem blinkt die Airbag-Kontrollleuchte nach dem Einschalten der Zündung bzw. nach dem Betätigen des Anlassers für ca. 4-8 Sekunden auf und erlischt danach wieder.
Eine Systemstörung liegt vor:
wenn die Airbag-Kontrollleuchte nicht kurz leuch­tet, sobald der Zündschlüssel in Stellung „ON“ ge­dreht wird;
wenn die Airbag-Kontrollleuchte nach dem Starten des Motors leuchtet;
wenn die Airbag-Kontrollleuchte während der Fahrt leuchtet oder blinkt.
In diesem Fall muß das Airbagsystem umgehend von einem KIA-Händler überprüft werden. Es besteht sonst die Gefahr, dass das Airbagsystem bei einem Unfall nicht auslöst.
3-48
Ihr Fahrzeug im Detail
Wartung des Airbag-Systems
Das Airbag-System ist eigentlich wartungsfrei. Es sind keine Bauteile vorhanden, die gewartet werden kön­nen.
Lassen Sie das Airbag-System unter folgenden Bedingungen prüfen bzw. instand setzen:
Wenn ein Airbag ausgelöst wurde, muss er ersetzt werden. Versuchen Sie nicht, einen Airbag in Eigenarbeit auszubauen. Überlassen Sie Arbeiten an Airbags ausschließlich einem autorisierten KIA­Händler oder einem bevollmächtigten Unternehmen.
Lassen Sie das Airbag-System umgehend prüfen, wenn die Airbag-Warnleuchte eine mögliche Störung anzeigt, da evtl. eine Funktionsstörung das Auslösen der Airbags verhindern kann.
Nach 10 Jahren muss das gesamte Airbag-System von einem autorisierten KIA-Händler geprüft werden.
Kofferraumdeckel/Heckklappe
EMSA3043
Zum Öffnen den Schlüssel in den Schließzylinder stecken und im Uhrzeigersinn drehen.
Zum Schließen den Kofferraumdeckel bzw. die Heckklappe mit beiden Händen nach unten drücken, bis das Schloß einrastet. Der Kofferraumdeckel bzw. die Heckklappe sollte nicht zugeworfen werden. Den Kofferraumdeckel bzw. die Heckklap-pe hochziehen, um zu überprüfen, ob er sicher ge-schlossen ist.
MACHTUNG Fahren Sie nicht mit offenem Kofferraumdeckel bzw.
offener Heckklappe. Auspuffgase könnten in das Fahrzeuginnere gelangen.
3-49
Ihr Fahrzeug im Detail
VORSICHT Der Kofferraum sollte nie für den Transport von
Personen benutzt werden. Ist der Kofferraum teilweise oder komplett geschlossen, so können mangelnde Ventilation, Abgase, schnelle Wärmeentwicklung oder kalte Witterung zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen. Der Kofferraum ist auch ein sehr gefährlicher Ort, denn im Falle einer Kollision ist er nicht Teil der geschützten Fahrgastzelle, sondern gehört ausschließlich zur Knautschzone des Fahrzeugs.
Fernentriegelung des Kofferraums
EMSA3045
Ziehen Sie zum Öffnen des Kofferraums den Entriegelungsschalter.
3-50
Ihr Fahrzeug im Detail
Verriegelungsknopf des Kofferraumdeckels
mit Fernentriegelung
EMSA3046
Befindet sich der Verriegelungsknopf für den Kofferraumdeckel (neben dem Schnäpper) bei geschlossenem Kofferraumdeckel in "LOCK"­Stellung, dann kann der Kofferraumdeckel nicht mit Hilfe der Fernentriegelung geöffnet werden. In diesem Fall kann der Kofferraumdeckel nur mit Hilfe des Hauptschlüssels entriegelt und geöffnet werden. Um den Kofferraumdeckel mit Hilfe der Fernentriegelung öffnen zu können, drücken Sie den Verriegelungsknopf nach unten und dann in entgegengesetzte Richtung der "LOCK"-Stellung.
ANMERKUNG
Wird eine Person durch eine andere Person absichtlich oder unabsichtlich im Kofferraum eingeschlossen, muss der Verriegelungsknopf nach unten gedrückt werden. Hierdurch wird der Kofferraumdeckel geöffnet.
Wir empfehlen das Fahrzeug immer abzuschließen und die Schlüssel kindersicher aufzubewahren. Eltern sollten ihre Kinder über die Gefahren beim Spielen in Kofferräumen aufklären.
3-51
Ihr Fahrzeug im Detail
Motorhaube
Öffnen der Motorhaube
1. Der Hebel befindet sich an der linken, unteren Ecke des Armaturenbrettes. Zum Öffnen der Motorhaube am Hebel ziehen.
EMSA3047/EMSA3074
2. Motorhaube etwas anheben und den Sicherungs­haken nach oben drücken (unterhalb der Mitte der Motorhaube).
3. Heben Sie die Motorhaube an. Die Motorhaube stellt sich selbsttätig auf, nachdem sie bis ca. zur Hälfte angehoben wurde.
Schließen der Motorhaube
Schließen der Motorhaube Stellen Sie sicher, dass alle Flüssigkeitsbehälter im
Motorraum geschlossen sind und alle losen Gegenstände entfernt wurden.
Um die Motorhaube zu schließen, ziehen Sie die Motorhaube nach unten und drücken Sie sie fest in die Verriegelung.
ACHTUNG Prüfen Sie durch kurzes Anheben der Motorhaube,
ob diese geschlossen ist.
ORSICHT
V Stellen Sie vor dem Schließen der Motorhaube
sicher, dass Gegenstände und Werkzeuge entfernt wurden und dass sich keine Personen im Bereich der Motorhaube befinden.
3-52
Ihr Fahrzeug im Detail
Tankklappe
Fernentriegelung zum Öffnen der Tankklappe
EMSA3048
Zum Entriegeln der Tankklappe den Entriegelungs­schalter drücken an der Fahrertür.
Verwenden Sie nur Kraftstoff nach DIN EN 228, Normal bleifrei, ROZ nicht niedriger als 91. Das Fahrzeug ist mit einem Katalysator ausgerüstet und darf nur mit bleifreiem Kraftstoff betankt werden.
Auf
RY
JU
AY
CAUSE IN
Y M
RA
VE SLOWLY
FUEL SP
zu
REMO
CAUTION
CAUTION
REMOVE SLOWLY
FUEL SPRAY MAY CAUSE INJURY
Halter
Deckel
für Deckel
EMSA3049
Tankdeckel durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn öffnen.
Zum Schließen Deckel im Uhrzeigersinn drehen bis er klickt, hierdurch wird angezeigt, dass er sicher geschlossen ist.
ORSICHT
V Darauf achten, dass kein Kraftstoff auf die
lackierten Oberflächen des Fahrzeugs gelangt. Kraftstoff kann die Lackoberfläche beschädigen.
3-53
Ihr Fahrzeug im Detail
VORSICHT - Tanken Wenn unter Druck stehender Kraftstoff aus dem
Tank austritt, kann dies zu schweren Verletzungen führen. Schrauben Sie den Tankdeckel deshalb immer langsam und vorsichtig ab. Wenn unter Druck stehender Kraftstoffdampf ausströmt, hören Sie bei leicht gelöstem Tankdeckel ein zischendes Geräusch. Lösen Sie den Tankdeckel erst vollständig, wenn kein Überdruck mehr entweicht und somit kein zischendes Geräusch mehr hörbar ist.
ORSICHT
V Kraftstoff ist entzündlich und bildet explosive
Dämpfe. Befolgen Sie daher unbedingt die nachstehenden Hinweise beim Betanken Ihres Fahrzeugs. Die Nichtbeachtung der Hinweise kann zu schweren Verletzungen, schweren Verbrennungen oder zum Tod durch einen Brand oder eine Explosion führen.
Fassen Sie die Zapfpistole oder den Tankdeckel erst an, nachdem Sie in einem sicheren Abstand zum Tankeinfüllstutzen und zur Zapfsäule einen metallenen Gegenstand am Fahrzeug berührt haben, um eine eventuelle statische Aufladung Ihrer Person zu beseitigen und Gefahren durch eine elektrische Entladung auszuschließen.
Steigen Sie während des Tankens nicht wieder in das Fahrzeug. Berühren Sie keine Gegenstände oder Gewebe aus Materialien (Polyester, Satin, Nylon etc.), an denen Sie sich durch Reibung elektrisch aufladen könnten. Eine elektrische Entladung könnte Kraftstoffdämpfe entzünden und zu einer Explosion führen. Wenn es notwendig ist, dass Sie während des Tankens doch wieder in das Fahrzeug steigen müssen, sollten Sie sich danach erneut einen metallenen Gegenstand am Fahrzeug in sicherer Entfernung zum Tankeinfüllstutzen und zur Zapfpistole berühren, um eine eventuelle gefährliche statische Aufladung zu beseitigen.
Wenn Sie Kraftstoff aus einem Reservekanister einfüllen wollen, stellen Sie den Kanister zuerst auf den Boden, um eine statische Entladung des Kanisters beim Tanken und einen hierdurch möglichen Brand zu verhindern. Während des Betankens sollten sich der Reservekanister und das Fahrzeug bis zur Beendigung des Tankvorgangs durchgehend berühren. Verwenden Sie nur Reservekanister, die für die Befüllung mit Kraftstoff vorgesehen sind.
3-54
Ihr Fahrzeug im Detail
Benutzen Sie im Tankstellenbereich oder beim Betanken eines Fahrzeugs keine Mobiltelefone. Elektrischer Strom im Mobiltelefon könnte Kraftstoffdämpfe entzünden. Sollten Sie dennoch telefonieren müssen, halten Sie dabei ausreichenden Abstand zur Tankstelle.
Stellen vor dem Tanken den Motor ab. Funken von elektrischen Bauteilen der Motorsteuerung könnten Kraftstoffdämpfe entzünden und ein Feuer verursachen. Vergewissern Sie sich nach dem Tanken bevor Sie den Motor anlassen, dass der Tankdeckel ordnungsgemäß aufgeschraubt und die Tankklappe fest verschlossen wurde.
Vermeiden Sie offenes Feuer in Tankstellenbereichen. ZÜNDEN SIE KEINE Streichhölzer oder Feuerzeuge an und RAUCHEN SIE NICHT. Lassen Sie auch keine brennenden Zigaretten während des Tankens in Ihrem Fahrzeug zurück. Kraftstoff ist sehr leicht entzündbar. Es besteht Brand- und Explosionsgefahr!
Sollte beim Tanken ein Feuer ausbrechen, versuchen Sie, wenn es Ihnen möglich ist, die Flamme mit einem großen Lappen oder Ähnlichem zu ersticken. Wenn dies nicht möglich ist, entfernen Sie sich vom Fahrzeug. Informieren Sie sofort das Tankstellenpersonal bzw. die Polizei und die Feuerwehr und befolgen Sie deren Anweisungen.
3-55
Ihr Fahrzeug im Detail
ANMERKUNG
Das Einfüllrohr wurde so konstruiert, dass ausschließlich Zapfpistolen für unverbleiten Kraftstoff eingeführt werden können.
Ist die Tankklappe bei tiefen Außentemperaturen zugefroren, leicht gegen die Klappe drücken oder klopfen.
Die Verliersicherung des Tankdeckels darf nicht entfernt werden.
Ein fehlender Tankdeckel kann möglicherweise die Ursache für das Aufleuchten der Funktionsstörungs­anzeige im Kombiinstrument sein. Daher immer prüfen, ob der Tankdeckel fest verschlossen ist.
Ist ein Austausch des Tankdeckels erforderlich, verwenden Sie nur Original KIA-Ersatzteile. Ein falscher Tankdeckel kann eine Funktionsstörung verursachen.
Sobald die vorschriftsmäßig bediente automatische Zapfpistole erstmalig abschaltet, ist der Kraftstoff­behälter voll. Es sollte dann nicht weiter getankt werden, weil sonst der Ausdehnungsraum im Tank gefüllt wird. Der Kraftstoff könnte bei Erwärmung überlaufen.
Lenkrad
Hupe
RES
ACCEL
CANCEL
CO
AST
SET
EMSA3050
Die Betätigung der Hupe erfolgt durch das Drücken auf das Hupensysmbol.
3-56
Ihr Fahrzeug im Detail
Verstellung der Lenkradsäule*
EMSA3051
Um den Winkel der Lenksäule zu verändern, den Verriegelungshebel ziehen und das Lenkrad auf die gewünschte Position stellen.
ACHTUNG Verstellen Sie niemals während der Fahrt die Position
des Lenkrades. Nach dem Einstellen drücken Sie das Lenkrad nach oben und unten, um sich zu vergewissern, ob es sicher in seiner Position verriegelt ist.
Spiegel
Außenspiegel
Ihr Fahrzeug ist mit zwei Außenspiegeln an Fahrer­und Beifahrerseite ausgestattet. Sie lassen sich, je nach Ausstattung, manuell oder elektrisch einstellen. Die Außenspiegel lassen sich einklappen, z. B. beim Einfahren in eine Waschanlage.
Achten Sie darauf, dass die Spiegel vor der Fahrt richtig eingestellt sind.
ACHTUNG Der Außenspiegel an der Beifahrerseite ist konvex.
Objekte erscheinen weiter entfernt, als sie wirklich sind. Daher sollte man bei der Einschätzung des Abstandes nachfolgender Fahrzeuge vorsichtig sein.
Benutzen Sie zusätzlich Ihren Innenspiegel, um die Größe und den Abstand von den im Konvexspiegel sichtbaren Objekten abzuschätzen.
3-57
Ihr Fahrzeug im Detail
VORSICHT Kratzen Sie nicht Eis von der Spiegeloberfläche ab.
Dadurch könnte die Oberfläche des Glases beschädigt werden. Wenn die Bewegung des Spiegels durch Eis behindert wird, wenden Sie zur Einstellung keine Gewalt an. Verwenden Sie zum Entfernen von Eis einen Enteiser (z. B. eine Sprühdose oder ein Gebläse), einen Schwamm oder ein weiches Tuch.
Manuelle Einstellung
Benutzen Sie zur Einstellung des Außenspiegels den Einstellhebel.
Elektrische Einstellung*
Mit diesem Schalter in der Armstütze der Fahrertür kann die Einstellung des rechten und linken Außenspiegels verändert werden. Zur Einstellung einer der beiden Spiegel wie folgt verfahren:
1. Den Auswahlschalter nach rechts oder links stellen, um den Einstellmechanismus für den entsprechen­den Spiegel zu aktivieren.
2. Durch Drücken des Einstellschalters den geeigneten Winkel des Spiegels einstellen.
EMSA3052
3-58
1S2107015
Ihr Fahrzeug im Detail
VORSICHT Die Bewegung der Spiegel stoppt, wenn diese ihren
maximalen Einstellwinkel erreicht haben. Der Motor dreht sich weiter, solange auf den Einstellschalter gedrückt wird. Drücken Sie daher nicht unnötigerweise auf den Einstellschalter wenn der maximale Einstellwinkel erreicht ist.
Spiegelheizung*
Die Heizung für den Außenspiegel wird in Verbindung mit der heizbaren Heckscheibe eingeschaltet. Drücken Sie den Schalter für die heizbare Heckscheibe um den Außenspiegel zu erwärmen.
Das Glas des Außenspiegels wird zum Abtauen und Trocknen aufgeheizt und ermöglicht Ihnen bei schlechten Witterungsbedingungen eine bessere Sicht nach hinten. Durch erneutes Drücken des Schalters wird die Heizung wieder ausgeschaltet.
Die Heizung für den Außenspiegel schaltet sich nach 20 Minuten automatisch ab.
(Siehe heizbare Heckscheibe)
Innenspiegel*
Den Innenspiegel so einstellen, dass sich die Mitte der Heckscheibe im Blickfeld befindet. Diese Einstellung jedoch nur in der Position „Tag“ vornehmen.
Tag-/Nachthebel
Ta g
Nacht
EMSA3053
In der Position „Nacht“ wird die von den Scheinwerfern der nachfolgenden Fahrzeuge ausgehende Blendwirkung verringert. Zur Einstellung
der “Tag”- und “Nacht”-Position den Hebel unten am Innenspiegel nach vorn bzw. hinten stellen.
ANMERKUNG
Beachten Sie bitte, dass sich in der Position „Nacht“ die Klarheit der Abbildung im Spiegel verringert.
3-59
Ihr Fahrzeug im Detail
ACHTUNG Legen Sie keine Gegenstände auf die Fläche hinter
dem Rücksitz oder stapeln Sie kein Gepäck oder andere Gegenstände höher als die Sitzlehne. Dieses könnte die Sicht beeinträchtigen und im Fall eines Zusammenstoßes eine Gefahr darstellen.
Automatische Einstellung*
Bei laufendem Motor wird die Lichtstärke des Innenspiegels automatisch durch einen Sensor geregelt. Der Sensor im Spiegelglas stellt die vorhandene Lichtstärke fest. Aufgrund einer chemischen Reaktion wird das Blendlicht der nachfolgenden Fahrzeuge im Spiegelbild reduziert.
Sensor
2MSH2072
Sobald der Getriebewählhebel in den Rückwärtsgang (Stufe R) geschaltet wird, wird automatisch die größte Helligkeit des Spiegelbilds eingestellt, um dem Fahrer die Sicht nach hinten (z.B. in dunklen Parkhäusern) zu verbessern.
Beim Einschalten der Zündung wird die automatische Dimmer-Funktion automatisch aktiviert.
Um die automatische Dimmer-Funktion zu deaktivieren, drücken Sie die Taste ON/OFF (➀). Die Spiegel-Kontrollleuchte erlischt daraufhin.
Um die automatische Dimmer-Funktion wieder zu aktivieren, drücken Sie nochmals die Taste ON/OFF (➀). Die Spiegel-Kontrollleuchte leuchtet daraufhin auf.
ANMERKUNG
Verwenden Sie zur Reinigung des Innenrückspiegels nur ein mit Glassreiniger angefeuchtetes Tuch oder Papier. Sprühen Sie Glassreiniger nicht direkt auf den Spiegel, da die Reinigungsflüssigkeit in das Spiegelgehäuse eindringen könnte.
3-60
Ihr Fahrzeug im Detail
Innenraumbeleuchtung
Innnenraumlampe
EMSA3054
Der Schalter in der Innenraumlampe hat drei Stellungen:
OFF (AUS) – Die Lampe leuchtet nicht. DOOR (TÜR) – Die Lampe leuchtet nur, wenn
eine Tür geöffnet ist.
ON (EIN) – Die Lampe leuchtet ständig.
Kartenleuchte (nur in Verbindung mit Sonnendach)
OPEN
CLOSE
OFF
DOOR
UP
DOWN
ON
EMSA3055
Der Leuchtenschalter hat drei Stellungen:
OFF (AUS) – Die Lampe leuchtet nicht. DOOR (TÜR) – Die Lampe leuchtet nur, wenn
eine Tür geöffnet ist.
ON (EIN) – Die Lampe leuchtet ständig.
Die Leuchten werden durch Drücken der entsprechenden Schalter EIN und AUS geschaltet.
3-61
Ihr Fahrzeug im Detail
Kartenleuchte (in Verbindung mit Sonnenbrillenablage)
EMSA3056
Die Leuchten werden durch Drücken der entsprechenden Schalter EIN und AUS geschaltet.
Warnleuchte in Vordertür*
Bei Öffnen der Vordertür leuchtet eine rote Leuchte. Diese Leuchte soll Ihnen beim Ein- und Aussteigen helfen und vorbeifahrende Fahrzeuge warnen.
3-62
Antenne
Stabantenne
2MS103019
Für den Empfang von AM- und FM-Radiosignalen ist Ihr Fahrzeug mit einer Stabantenne ausgerüstet. Diese Antenne ist demontierbar. Zur Demontage die Antenne entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Zur Montage die Antenne im Uhrzeigersinn drehen.
ORSICHT
V
Bitte denken Sie daran die Antenne vor dem Waschen des Fahrzeugs in einer automatischen Waschanlage abzuschrauben, da sie sonst beschädigt werden kann.
Um einen guten Empfang zu gewährleisten muss die Antenne fest eingeschraubt sein.
Ihr Fahrzeug im Detail
Manuelle Teleskopantenne*
EMSA3064
Für den Empfang von AM- und FM-Radiosignalen ist Ihr Fahrzeug mit einer von Hand zu betätigenden Antenne ausgerüstet. Die Antenne, wie in der Abbildung gezeigt, mit den Fingern ausziehen.
ANMERKUNG
Vor dem Einfahren in eine automatische Waschanlage oder bei geringer Durchfahrtshöhe muss die Antenne ganz versenkt werden.
Elektrisch betätigte Antenne*
EMSA3065
Beim Einschalten des Radios und dem Zündschlüssel in Stellung "ON" oder "ACC" wird die Antenne automatisch ausgefahren. Wird das Radio ausgeschaltet oder der Zündschlüssel auf Stellung "LOCK" gedreht, dann wird die Antenne automatisch eingefahren.
HINWEIS:
Vor dem Einschalten des Radios sicherstellen, dass sich niemand in der Nähe der Antenne befindet.
3-63
Ihr Fahrzeug im Detail
Vor dem Einfahren in eine automatische Waschanlage oder bei geringer Durchfahrtshöhe muss die Antenne ganz versenkt werden.
Um eine Fehlfunktion zu verhindern, muss eine schmutzige Antenne regelmäßig gereinigt werden.
3-64
Gepäcknetz*
Ladenetz
EMSA3066
Bei Fahrten mit beladenem Kofferraum können Sie das Ladegut mit den vier Ringen des Ladenetzes im Kofferraum sichern.
ORSICHT
V Laden Sie keine zu großen oder zu viele
Gegenstände in den Kofferraum. Sie könnten beschädigt werden.
Hängen Sie keine zerbrechlichen Gegenstände, die während der Fahrt hin und her schwingen können, im Ladebereich auf.
Fahrbetrieb
Elektronische Wegfahrsperre...................................................................................................................................4-3
Beleuchtetes Zündschloss .........................................................................................................................................4-4
Zündschloss und Lenkradsperre .............................................................................................................................4-4
Schaltgetriebe ............................................................................................................................................................4-7
Automatikgetriebe.....................................................................................................................................................4-9
Fahren mit Automatikgetriebe...............................................................................................................................4-10
Bremssystem ............................................................................................................................................................4-14
Servolenkung ...........................................................................................................................................................4-19
Kombiinstrument Typ A*.......................................................................................................................................4-20
Anzeigen...................................................................................................................................................................4-21
Warnleuchten/Warnsignale....................................................................................................................................4-23
Anzeigenleuchten.....................................................................................................................................................4-27
Beleuchtung .............................................................................................................................................................4-28
Leuchtweitenregelierung ........................................................................................................................................4-32
Nebelschlußleuchte..................................................................................................................................................4-33
Schalter für Nebelscheinwerfer..............................................................................................................................4-33
Scheibenwisch- und Waschanlage..........................................................................................................................4-34
Heizbare Heckscheibe.............................................................................................................................................4-37
Innenausstattung.....................................................................................................................................................4-38
Warnblinkanlage.....................................................................................................................................................4-38
Tempomat ................................................................................................................................................................4-45
4-1
Fahrbetrieb
Traktionsregelung* .................................................................................................................................................4-48
Manuelles Klima- und Belüftungssystem*............................................................................................................4-50
Automatisches Klima- und Belüftungssystem* ....................................................................................................4-59
Windschutzscheibe entfrosten (manuelle Einstellung) ........................................................................................4-70
Windschutzscheibe entfrosten (automatische Einstellung).................................................................................4-73
Elektrisches Schiebe-Sonnendach..........................................................................................................................4-76
Sonnenblende...........................................................................................................................................................4-79
Radioanlage .............................................................................................................................................................4-79
4-2
Elektronische Wegfahrsperre
Das Fahrzeug verfügt über eine elektronische Wegfahrsperre, mit deren Hilfe das Diebstahlrisiko weitgehend ausgeschaltet wird. Die Wegfahrsperre besteht aus einem in den Zündschlüssel eingebauten Transponder, einer Antennenspule im Schlosszylinder und einer Steuereinheit (ICU). Wird der Zündschlüssel in das Zündschloss eingeführt und auf ON gedreht, empfängt die Antennenspule das Transpondersignal und leitet es an die ICU weiter. Die ICU überprüft das Signal. Der Motor wird nur dann gestartet, wenn das empfangene Signal mit dem gespeicherten übereinstimmt.
Aktivierung der Wegfahrsperre
Zündschlüssel auf OFF drehen und den Zündschlüssel aus dem Zündschloss ziehen. Ein Starten des Motors ist ohne Originalschlüssel jetzt nicht möglich.
Fahrbetrieb
V
ORSICHT
Zündschlüssel keinen Stößen oder Schlägen aussetzen, da sonst der Transponder beschädigt werden kann. Ohne ordnungsgemäß funktionierenden Transponder kann die Wegfahrsperre nicht deaktiviert und der Motor nicht gestartet werden.
Keine eigenmächtigen Arbeiten an der Wegfahrsperre durchführen. Durch unbefugte Änderungen oder durch sonstige unbefugte Arbeiten verursachte Störungen an der Wegfahrsperre fallen nicht unter die Garantie von KIA Motors.
Deaktivierung der Wegfahrsperre:
Zündschlüssel in das Zündschloss einführen und auf ON drehen.
4-3
Fahrbetrieb
Zündschloss
Beleuchtetes Zündschloss*
O
N
C
S
C
A
T
S
K
R
C
T
O
L
P
H
U
S
2MS104001
Beim Öffnen wird das Zündschloss zu Ihrer Hilfe beleuchtet, es sei denn, das Zündschloss steht auf Stellung "EIN". Das Licht geht ca. 10 Sekunden nach dem Schließen der Tür oder beim Einschalten der Zündung aus.
Zündschloss und Lenkradsperre
Schalterstellung „LOCK“ (Verriegeln)
PUSH
EMSA4001
In dieser Stellung ist das Lenkrad verriegelt. Nur in dieser Stellung kann der Schlüssel abgezogen werden. Die Wegfahrsperre ist aktiviert.
ACC (elektrische Ausrüstung)
In dieser Stellung wird das Lenkrad entriegelt und ein Teil der elektrischen Anlage, wie z.B. das Radio, kann betätigt werden.
4-4
Fahrbetrieb
ON (Ein)
In dieser Stellung können die Warnleuchten überprüft werden, bevor der Motor gestartet wird. Diese Stellung ist die normale Betriebsposition, nachdem der Motor gestartet wurde.
Lassen Sie den Zündschlüssel nicht in Stellung „ON“, wenn der Motor nicht läuft. Die Batterie wird sonst entladen.
START
In dieser Stellung startet der Motor. Der Motor wird solange gestartet, bis Sie den Zündschlüssel loslassen. Dieser springt dann selbsttätig in die Stellung „ON“ zurück.
Schaltgetriebe
Der Zündschlüssel kann nur in der Stellung „Lock“ herausgezogen werden. Dazu ist es erforderlich, ausgehend von der Stellung „ACC“, den Zündschlüssel nach innen zu drücken und entgegen dem Uhrzeigersinn auf Stellung „Lock“ zu drehen.
Automatikgetriebe
Wenn der Zündschlüssel in Stellung „LOCK“ gedreht wird, muß sich der Wählhebel in Stellung „P“ (Parken) befinden.
ANMERKUNG
Wenn Sie beim Drehen des Schlüssels von Position „LOCK“ auf Position „ACC“ Schwierigkeiten haben, drehen Sie das Lenkrad nach links und rechts, während Sie den Schlüssel drehen.
ACHTUNG! Drehen Sie niemals den Zündschlüssel auf „LOCK“
oder „ACC“ während sich das Fahrzeug in Bewegung befindet.
Bevor Sie das Fahrzeug verlassen, achten Sie darauf, dass sich der Schalthebel in Stellung „P“ (Automatikgetriebe) bzw. im 1. Gang (Schaltgetriebe) befindet. Handbremse anziehen und Motor abstellen. Bei Nichtbeachten dieser Sicherheitsvorkehrung kann sich das Fahrzeug unerwartet und plötzlich in Bewegung setzen.
4-5
Fahrbetrieb
Greifen Sie niemals durch das Lenkrad zum Zündschlüssel, denn das Lenkrad könnte sich plötzlich drehen und eine Verletzung verursachen.
Starten des Motors
1. Handbremse anziehen.
2. Schaltgetriebe
Betätigen Sie das Kupplungspedal und stellen Sie den Schalthebel in Position „LEERLAUF“. Bei betätigtem Kupplungspedal den Motor starten.
Automatikgetriebe
Starten des Motors nur in Wählhebelstellung „P“ (Parken) oder „N“ (Leerlauf).
3. Den Zündschlüssel auf „START“ drehen und in dieser Stellung halten, bis der Motor anspringt (maximal 10 Sekunden). Zündschlüssel anschließend wieder loslassen.
ANMERKUNG
Der Motor sollte im kalten sowie im warmen Zustand starten, ohne dass das Gaspedal betätigt wird.
ACHTUNG Wenn bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe der
Motor während der Fahrt ausgeht, versuchen Sie niemals, den Wählhebel in Stellung „P“ (Parken) zu schalten. Wenn die Verkehrslage es zuläßt, schalten Sie den Wählhebel in Stellung „N“ (Neutral), während das Fahrzeug rollt. Drehen Sie den Zündschlüssel in Stellung „START“ und versuchen Sie, den Motor erneut zu starten.
Falls der Motor nach dem zweiten Startversuch nicht sofort anspringt:
1. Gaspedal durchtreten und Zündschlüssel in Position „START“ drehen. Motor maximal 10 Sekunden durchstarten.
2. Das Gaspedal loslassen, nachdem der Motor ange­sprungen ist.
3. Den Motor etwa 10 Sekunden laufen lassen, ohne auf das Gaspedal zu drücken.
Warmen Motor starten, ohne das Gaspedal zu betätigen. Springt der Motor nicht an, drücken Sie das Gaspedal bis zur Hälfte und starten erneut.
4-6
Fahrbetrieb
Ist der Motor angesprungen, lassen Sie ihn 10 Sekunden im Leerlauf laufen, bevor Sie die Fahrt fortsetzen.
ANMERKUNG
Bei Automatikgetriebe funktioniert der Anlasser nur in Wählhebelstellung „P“ (Parken) oder „N“ (Leerlauf).
ORSICHT
V Betätigen Sie den Anlasser nicht länger als 10
Sekunden. Ist der Motor nach dieser Zeit nicht angesprungen, so warten Sie 5–10 Sekunden und machen Sie danach einen erneuten Startversuch.
ANMERKUNG
Wenn der Motor für längere Zeit nicht in Betrieb war, könnte ein Geräusch (von den Ventilstößeln) auftreten.
Dieses Geräusch sollte nach Erreichen der Betriebs­temperatur nicht mehr hörbar sein. Ist das Geräusch weiterhin zu hören, lassen Sie Ihr Fahrzeug von einem KIA-Händler überprüfen.
Schaltgetriebe
S
3
1
R
4
2
Das Schaltgetriebe hat fünf Vorwärts und einen Rückwärtsgang.
Zum Schalten das Kupplungspedal ganz durchtreten, Gang einlegen und das Kupplungspedal nach dem Schaltvorgang wieder langsam und gefühlvoll loslassen.
Eine spezielle Sicherheitsvorrichtung verhindert ein unbeabsichtigtes Schalten vom 5. Gang in den Rückwärtsgang („R“). Der Schalthebel muß in die Leerlauf-Position gestellt werden, bevor in Position „R“ (Rückwärtsgang) geschaltet werden kann.
135
N
R42
EMSA4002
4-7
Fahrbetrieb
ANMERKUNG
Achten Sie darauf, dass das Fahrzeug völlig gestoppt hat, bevor Sie in Position „R“ (Rückwärtsgang) schalten.
Um eine vorzeitige Abnutzung und Beschädigung der Kupplung zu vermeiden, lassen Sie während der Fahrt nicht Ihren Fuß auf der Kupplung stehen. Verwenden Sie nicht die Kupplung, um das Fahrzeug auf einer Steigung zu stoppen, wenn Sie zum Beispiel vor einer Ampel warten müssen.
ORSICHT
V Vor dem Aussteigen immer die Handbremse ganz
anziehen, den Motor ausschalten und den Schalthebel in den ersten Gang stellen. So wird eine unbeabsichtigte und plötzliche Fahrzeugbewegung vermieden.
Schaltpunkt-Empfehlungen
Hochschalten
Bei normaler Beschleunigung sind folgende Schaltpunkte zu empfehlen:
Motor ca.
Schaltpunkt
1. bis 2. Gang 22 km/h
2. bis 3. Gang 37 km/h
3. bis 4. Gang 53 km/h
4. bis 5. Gang 74 km/h
Herunterschalten
Passen Sie Ihre Fahrweise stets den Straßen- und Verkehrsverhältnissen an. Bei Bergabfahrten empfiehlt sich ein rechtzeitiges Herunterschalten, so dass die Bremswirkung des Motors genutzt werden kann.
Geschwindigkeit
4-8
Automatikgetriebe*
Der Verriegelungsknopf verhindert Schalthebelbewegungen ohne Drücken dieses Knopfes.
Automatik­betrieb
Fahrbetrieb
Wählhebel
+ (Auf)
P
R
N
D
Bremspedal betätigen und Knopf beim Schalten drücken.
Der Entriegelungshebel muß beim Betätigen des Wahlhebels gedrückt werden.
Der Schalthebel kann ohne Drücken des Entriegelungshebels bewegt werden.
- (Ab)
Sportliche Fahrweise
2MS104001
4-9
Fahrbetrieb
Fahren mit Automatikgetriebe
Für normales Vorwärtsfahren die Wählhebelstellung „D“ (Normalfahrt) wählen. Um den Wählhebel aus der „P“ (Park) Stellung zu bewegen, muß der Zündschlüssel in der Stellung „ON“ stehen, das Bremspedal getreten und der Sperr-/ Freigabeknopf gedrückt sein.
ANMERKUNG
Wenn Sie auf einer Steigung anhalten müssen, halten Sie das Fahrzeug nicht mit der Kraft des Motors fest. Verwenden Sie die Handbremse.
VORSICHT
Beschleunigen Sie den Motor nicht, wenn Sie auf die Bremse treten und der Rückwärtsgang oder einer der Vorwärtsgänge eingelegt ist.
Betätigen Sie das Bremspedal, wenn Sie von Wählhebelstellung „N“ (Leerlauf) oder „P“ (Parken) auf einen Vorwärts- oder auf den Rück­wärtsgang schalten.
Schalten Sie nur von „N“ Leerlauf oder „P“ Parken in D Fahren oder R Rückwärtsgang, wenn sich der Motor in Leerlaufdrehzahl befindet.
Wählbereich der Gangschaltung
„P“ (Parken)
In dieser Stellung wird das Automatikgetriebe gesperrt, die Vorderräder sind blockiert. Das Fahrzeug muß immer völlig zum Stillstand gekommen sein, bevor in die Stellung „P“ (Parken) geschaltet werden darf. Das Automatikgetriebe könnte beschädigt werden, wenn auf „P“ (Parken) geschaltet wird, während sich das Fahrzeug in Bewegung befindet.
4-10
Fahrbetrieb
ACHTUNG
Verwenden Sie die „P“ (Parken) Wählhebel­stellung nicht anstelle der Handbremse. Ist der Wählhebel in Position „P“ (Parken) geschaltet, kann er nur bewegt werden, wenn der Sperr-/ Freigabeknopf eingedrückt wird. Ziehen Sie beim Parken immer die Handbremse fest an.
Ziehen Sie den Zündschlüssel ab, auch wenn Sie nur für eine kurze Zeit das Fahrzeug verlassen.
Lassen Sie niemals das Fahrzeug unbeaufsichtigt, während der Motor läuft. Das Fahrzeug könnte sich unkontrolliert in Bewegung setzen.
Lassen Sie niemals Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug.
„R“ (Rückwärtsgang)
Diese Schaltstellung ermöglicht Ihnen das Rückwärtsfahren. Das Fahrzeug muß vollständig stillstehen, bevor in Schaltstellung „R“ (Rückwärtsgang) oder davon auf eine andere Schaltstellung geschaltet werden kann.
Das Automatikgetriebe könnte beschädigt werden, wenn auf „R“ (Rückwärtsgang) geschaltet wird, während sich das Fahrzeug noch in Bewegung befindet.
„N“ (Leerlauf)
Das Automatikgetriebe befindet sich im Leerlauf, die Antriebsräder sind nicht gesperrt.
„D“ (Fahren)
Dies ist die Normalstellung für Vorwärtsfahrt. Das Getriebe schaltet automatisch durch vier Getriebestufen und bietet damit den besten Kraftstoffverbrauch und höchste Leistung.
4-11
Fahrbetrieb
Sportliches Fahren
Wahlhebel
Automatik­betrieb
D
- (Runter)
+ (Hoch)
P
R
N
Sportliches Fahren
EMSA4006
Sowohl bei stehendem, als auch bei fahrendem Fahrzeug erfolgt die Wahl der sportlichen Fahrweise durch Ausrücken des Wahlhebels aus Stellung "D" in die manuelle Kulisse. Um in den Betriebsbereich "D" zurückzuschalten, wird der Wahlhebel in die Hauptkulisse zurückbewegt. Bei der sportlichen Fahrweise wird das Umschalten zwischen den Getriebestufen durch einfaches Vor- oder Zurückbewegen des Wahlhebels enorm vereinfacht. Im Gegensatz zum Schaltgetriebe können bei der sportlichen Fahrweise die Getriebestufen bei gedrücktem Gaspedal gewechselt werden.
Hoch (+): Den Hebel einmal vorwärts bewegen, um
einen Gang höher zu schalten.
Runter (-): Den Hebel einmal zurück ziehen, um
einen Gang herunter zu schalten.
V
ORSICHT:
Bei der sportlichen Fahrweise schaltet das Getriebe nicht automatisch in einen höheren Gang. Der Fahrer muss entsprechend des vorherrschenden Straßenzustandes hochschalten, wobei er darauf achten muss, dass die im Drehzahlmesser angezeigte Motordrehzahl nicht in den roten Bereich gelangt.
ANMERKUNG
Bei der sportlichen Fahrweise sind nur die vier Vorwärtsgänge wählbar. Zum Rückwärtsfahren oder Parken muss der Wählhebel auf Stufe "R" oder "P" geschaltet werden.
4-12
Fahrbetrieb
Das Herunterschalten erfolgt bei der sportlichen Fahrweise automatisch, wenn das Fahrzeug abgebremst wird. Beim Anhalten des Fahrzeugs wird automatisch der 1. Gang eingelegt.
Zur Einhaltung der erforderlichen Leistung und Sicherheit des Fahrzeugs darf das System bei der Betätigung des Wahlhebels bestimmte Schaltvorgänge nicht durchführen.
Beim Anfahren auf einer glatten Straße den Wahlhebel in Stellung +(Hoch) schieben. Hierdurch schaltet das Getriebe in den 2. Gang, was zum gleichmäßigen Anfahren auf glatter Straße von Vorteil ist. Zum Zurückschalten in den 1. Gang den Schalthebel in Stellung -(Runter) ziehen.
ANMERKUNG
Für ein sanftes Fahrverhalten und aus Sicherheitsgründen betätigen Sie beim Schalten aus Stellung "Neutral" oder "Parken" nach vorwärts oder rückwärts immer das Bremspedal.
Um den Wahlhebel aus Stellung "P" (Parken) in eine andere Schaltstellung zu bewegen zu können, muss der Zündschlüssel in Stellung "ON" stehen und das
Bremspedal muss gedrückt sein. Ein Schalten aus den Stellungen "R", "N" und "D"
nach Stellung "P" ist jederzeit möglich. Um Getriebeschäden zu vermeiden sollte das Fahrzeug jedoch stehen.
ORSICHT
V
Umschalten nach "R" und "P" darf nur bei stehendem Fahrzeug erfolgen.
Beim Umschalten von "P" oder "N" nach "R" oder "D" immer die Fußbremse betätigen.
Nie Stellung "P" (Parken) als Feststellbremse verwenden. Beim Verlassen des Fahrzeugs, und sei es auch nur für kurze Zeit, immer die Handbremse ziehen, den Wahlhebel in Stellung "P" (Parken) bewegen und die Zündung ausschalten. Nie das Auto mit laufendem Motor unbeaufsichtigt lassen.
Den Ölstand im Automatikgetriebe regelmäßig prüfen, bei Bedarf Öl auffüllen.
4-13
Fahrbetrieb
Anfahren an steilen Steigungen
Betätigen Sie vor dem Anfahren an steilen Steigungen die Feststellbremse, treten Sie die Fußbremse und schieben Sie den Wählhebel in die Fahrstufe D. Wählen Sie danach einen dem Fahrzeuggewicht und der Steigung entsprechenden Gang und lösen Sie die Feststellbremse. Betätigen Sie mäßig das Gaspedal und lassen Sie das Bremspedal los.
Beim Anfahren an einer steilen Steigung kann dass Fahrzeug dazu neigen, rückwärts zu rollen. Wenn der Wählhebel im Sport-Modus in die Fahrstufe 2 (zweiter Gang) geschaltet wird, wird das Zurückrollen des Fahrzeugs verhindert.
Bremssystem
Bremskraftverstärker
Ihr Fahrzeug ist mit einem Bremskraftverstärker ausgerüstet. Dieser Bremskraftverstärker arbeitet nur, wenn der Motor läuft. Bei nicht laufendem Motor müssen Sie erheblich höhere Fußkräfte zum Bremsen aufwenden. Der Bremsweg wird sich erheblich verlängern.
Der Bremskraftverstärker speichert für eine gewisse Zeit Energie. Bei jedem Betätigen des Bremspedals wird diese Energie vermindert, solange der Motor nicht läuft, d. h. die Fußkraft, die Sie zum Bremsen aufwenden müssen, wird umso größer werden, je öfter Sie das Bremspedal betätigen. Die Bremswege werden in jedem Fall länger.
Bremsverschleißanzeige*
Ihr Fahrzeug ist mit Vorderrad-Scheibenbremsen ausgestattet. Wenn die vorderen Bremsbeläge verschlissen sind, ist ein unterbrochener oder konstant hoher Warnton zu hören.
ACHTUNG Bei Ertönen des Warntones der
Bremsverschleißanzeige fahren Sie zu Ihrem KIA­Händler, weil anderenfalls die Bremswirkung nachläßt.
4-14
Fahrbetrieb
Hinterradbremse/Feststellbremsen
Die Hinterradbremsen haben keine Bremsveschleiß­anzeige. Lassen Sie die Bremsbeläge von Ihrem KIA­Händler während der Wartung überprüfen oder wenn Sie ein Schleifgeräusch an den Bremsen feststellen.
Fußbremse
Sollte sich einmal der Pedalweg beim Bremsen plötzlich vergrößern, kann ein Bremskreis der Zweikreis-Bremsanlage ausgefallen sein. Durch weiteres Durchtreten des Bremspedals erreicht man noch eine Bremswirkung. Die Pedalkräfte werden höher, die Bremswege länger.
ACHTUNG Bei Ausfall eines Bremskreises nicht weiterfahren.
Bremse umgehend instandsetzen lassen.
Wenn die Fußbremse versagt, während sich das Fahrzeug in Bewegung befindet, können Sie mittels der Handbremse eine Notbremsung vornehmen. Der Bremsweg wird jedoch viel länger sein als im Normal­zustand und das Fahrzeug wird zum Schleudern neigen.
ACHTUNG
Lassen Sie während der Fahrt Ihren Fuß nicht auf dem Bremspedal, dadurch wird eine sehrhohe Temperatur der Bremsen hervorgerufen und Ihre Bremsanlage wird vorzeitig verschleißen. Bei einer überhitzten Bremsanlage vergrößern sich die Bremswege erheblich.
Wenn Sie einen steilen Berg oder eine lange Ge­fällstrecke hinunterfahren, schalten Sie in einen niedrigen Gang, um die Bremswirkung des Motors auszunutzen. Sie entlasten dadurch Ihre Bremsanlage und verhindern ein Heißlaufen derBremsen.
Wenn Ihre Bremsanlage naß geworden ist, z. B. beim Durchfahren von Wasserlachen, kann es zu einer einseitigen Bremswirkung kommen. Durch leichtes Betätigen der Fußbremse können Sie die volle Wirkung Ihrer Bremsanlage wieder herstel­len. Eine einseitig wirkende Bremsanlage kann zum Schleudern Ihres Fahrzeugs führen.
4-15
Fahrbetrieb
Handbremse
EMSA4011
Zum Anziehen der Handbremse den Haltegriff fest und ganz nach oben ziehen, während die Fuß­bremsebetätigt wird.
Zum Lösen der Handbremse den Haltegriff nach oben ziehen und den Knopf drücken.
Dann den Handgriff nach unten senken während der Knopf gedrückt gehalten wird.
ACHTUNG
Fahren mit angezogener Handbremse führt zu einem erhöhten Verschleiß der Bremsbeläge.
Verwenden Sie nicht den Schalthebel anstelle der Handbremse. Ziehen Sie immer die Handbremse ganz an und achten Sie darauf, dass sich der Wählhebel (bei Automatikgetriebe) in Position „P“ (Parken) oder im 1. (Ersten) Gang bei Schalt­getriebe befindet.
Schalten Sie die Zündung aus, auch wenn Sie nur für einen Moment das Fahrzeug verlassen.
EMSA4012
4-16
Fahrbetrieb
Lassen Sie niemals das Fahrzeug unbeaufsich­tigt, während der Motor läuft.
Das Fahrzeug könnte sich unerwartet und plötz­lich in Bewegung setzen, wenn diese Sicherheits­vorkehrungen nicht eingehalten werden.
Bei Start des Motors die Bremswarnleuchte im Kombiinstrument
AS2B04009
Achten Sie darauf, dass vor dem Losfahren die Handbremse gelöst ist und die Bremswarnleuchte erlischt. Leuchtet sie nach Lösen der Handbremse weiter, liegt evtl. ein Defekt im Bremssystem vor.
Lassen Sie die Bremsanlage unverzüglich von einem KIA-Händler untersuchen.
überprüfen. Die Warnleuchte leuchtet, wenn bei laufendem Motor die Hand­bremse betätigt wird.
Antiblockiersystem (ABS)*
Das ABS trägt wesentlich zur Erhöhung der aktiven Fahrsicherheit Ihres Fahrzeuges bei. Im Vergleich zum herkömmlichen Bremssystem liegt der entscheidende
Vorteil darin, dass bei einer Vollbremsung (auch auf rutschiger Fahrbahn) ein Blockieren der Räder verhindert wird und Ihr Fahrzeug lenkfähig bleibt.
Grenzen des ABS
Durch das ABS wird der Bremsvorgang zwar optimiert, aber abhängig von den Fahrbahnverhältnissen (Schnee oder Kies) ist der Bremsweg nicht immer kürzer. Auch ein Fahrzeug mit ABS erreicht seine physikalischen Grenzen. Das ABS ist nicht in der Lage, die Folgen von zu hoher Kurvengeschwindigkeit, zu geringem Sicherheitsabstand oder Aquaplaning abzuwenden.
Funktion des ABS
Beim normalen Bremsvorgang ist das ABS nicht aktiviert. Erst wenn das ABS-Steuergerät einen Drehzahlunterschied der Räder mißt, wodurch sich das Blockieren der Räder ankündigt, wird das ABS aktiv.
Beim Eingreifen des ABS spürt der Fahrer ein leichtes Pulsieren des Bremspedals und hört ein Klappergeräusch von den Bremsen. Dies ist beim Ansprechen des ABS normal und keine Funktionsstörung.
4-17
Fahrbetrieb
Bremsen mit ABS
In Gefahrensituationen ist sofort mit aller Kraft auf das Bremspedal zu treten und die Kupplung zu betätigen. Nur bei einer Vollbremsung tritt das Bremsregelsystem in Kraft und erlaubt Ihnen, Ihr Fahrzeug an einem Hindernis vorbei zu lenken. Wir empfehlen Ihnen, sich mit der Bremstechnik vertraut zu machen.
Bei einem Ausfall des ABS wird das Fahrzeug wie bei einem herkömmlichen Bremssystem abgebremst. Lassen Sie möglichst schnell das Fahrzeug von einem KIA-Händler überprüfen.
ACHTUNG Durch die höhere Sicherheit, die das ABS bietet,
dürfen Sie sich auf keinen Fall verleiten lassen, ein höheres Risiko einzugehen.
ABS-Kontrolleuchte
Nach Einschalten der Zündung leuchtet die ABS­Kontrolleuchte für 2-3 Sekunden zur Eigenkontrolle auf. Die Kontrolleuchte sollte bei funktionierendem ABS erlöschen, sobald der Motor anspringt.
V
ORSICHT
Falls die Kontrolleuchte während der Fahrt aufleuchtet oder nach dem Anlassen des Motors nicht erlischt, liegt in der ABS-Bremsanlage eine Funktionsstörung vor, die normale Bremswirkung (ohne ABS) bleibt Ihnen aber trotzdem vollständig erhalten.
Sollte eine Störung vorliegen, setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem KIA-Händler in Verbindung.
Bei längerer Betätigung der Bremse auf glatter Straße kann die ABS-Kontrolleuchte aufleuchten. Halten Sie in diesem Fall das Fahrzeug an einem sicheren Ort an und stellen den Motor ab. Starten Sie den Motor wieder und beobachten Sie die ABS-Kontrolleuchte. Ist die ABS-Kontrolleuchte erloschen, liegt kein Fehler vor.
Leuchtet die ABS-Kontrolleuchte weiterhin auf, liegt ein Fehler in der ABS-Bremsanlage vor, setzen Sie sich dann unverzüglich mit Ihrem KIA-Händler in Verbindung.
4-18
Fahrbetrieb
ANMERKUNG
Wird das Fahrzeug bei entladener Batterie fremdgestartet, kann die ABS-Kontrollleuchte leuchten. Dies ist keine Störung des ABS.
Servolenkung
Ihr Fahrzeug ist mit einer Servolenkung ausgerüstet, die Ihnen das Lenken erleichtert.
Diese Servounterstützung wird vom Motor angetrieben und funktioniert nicht, wenn der Motor nicht läuft. In diesem Fall müssen Sie erheblich größere Lenkkräfte aufwenden, um Ihr Fahrzeug zu lenken. Sollten Sie während des normalen Fahrbetriebs feststellen, dass sich der Kraftaufwand zum Betätigen der Lenkung er­höht, lassen Sie bitte die Servolenkung umgehend von einem KIA-Händler überprüfen.
ANMERKUNG
Drehen Sie das Lenkrad niemals länger als 5 Sekunden gegen den rechten oder linken Lenk­anschlag, während der Motor Ihres Fahrzeugs läuft. Die Antriebspumpe der Servolenkung könnte beschädigt werden.
Wenn der Antriebsriemen der Servolenkung reißt oder ein Defekt an der Pumpe der Servo-lenkung auftritt, müssen Sie zum Lenken erheb-lich mehr Kraft aufwenden.
Wenn das Fahrzeug bei kaltem Wetter für längere Zeit im Freien abgestellt war, kann es sein, dass direkt nach dem ersten Anlassen des Motors ein vergleichsweise höherer Kraftaufwand für das Lenken notwendig ist. Dies ist eine Folge der durch die Kälte verursachten Verdickung der Servolenkungsflüssigkeit und stellt keine Störung des Lenksystems dar.
Wenn dieser Fall auftritt, betätigen Sie kurz das Gaspedal und heben Sie die Motordrehzahl kurz bis auf 1500 Umdrehungen pro Minute an. Lassen Sie das Gaspedal wieder los und lassen Sie danach den Motor für 2 bis 3 Minuten im Leerlauf laufen, um die Servolenkungsflüssigkeit aufzuwärmen.
4-19
Fahrbetrieb
0
1
2
3
4
5
6
7
8
X1000rpm
P R N D
RESET MODE
BRAKE
CRUISE
TRIPAB ODO
km/h
0
20
40
60
80
100
120
140
160
180
200
220
240
km/h
Kombiinstrument
Temperaturanzeige der Kühlflüssigkeit
Blinker/Warnblinkanlage
Drehzahlmesser
Kraftstoffstandanzeige
Tachometer
Warn- und Kontroll-
leuchten
Warn- und Kontrollleuchten
Wählstufenanzeige bei
4-20
Tageskilometerzähler
Rückstellknopf für
Automatikgetriebe
Gesamtkilometerzähler/Tageskilometerzähler
Betriebsschalter für Tageskilometerzähler
EMSA4059
Fahrbetrieb
Anzeigen
4
3
2
1
0
X1000rpm
Drehzahlmesser*
Der Drehzahlmesser zeigt die Anzahl der Um­drehungen pro Minute des Motors an (abgelesener Wert x 1000).
Der Drehzahlmesser gibt Ihnen einen Anhaltspunkt, wann Sie schalten sollten. Achten Sie darauf, dass Sie weder über- noch untertourig fahren. Schalten Sie rechtzeitig in den nächst höheren oder niedrigeren Gang.
5
6
Roter
7
Bereich
8
EMSA4022
Die Anzeigenadel des Drehzahlmesser kann sich etwas bewegen, wenn der Zündschlüssel in die Stellung „ACC“ oder „ON“ gedreht wird. Dieses ist normal und kein technischer Defekt.
Geschwindigkeitsmesser
Der Geschwindigkeitsmesser zeigt die Geschwindigkeit des Fahrzeugs bei Vorwärtsfahrt an.
Kilometertageszähler
Über den Betriebsartenwahlschalter kann der Kilometerzähler, der Tageszähler A oder der Tageszähler B eingestellt werden.
Tachometer
Der Tachometer zeigt die Gesamtfahrleistung des Fahrzeugs an.
Tageszähler
TRIP A: Tageszähler A TRIP B: Tageszähler B Der Tageszähler zeigt die durch den Fahrer
ausgewählte Fahrleistung für Einzelfahrten an. Wird der Betriebswahlschalter 1 Sekunde oder länger betätigt und wieder losgelassen, werden die Tageszähler Aund B auf Null gesetzt.
4-21
Fahrbetrieb
Motortemperaturanzeige
H
C
EMSA4020 EMSA4021
Dieses Instrument zeigt die Temperatur der Motorkühlflüssigkeit an, wenn der Zündschlüssel auf „ON“ geschaltet ist.
Wenn sich der Zeiger des Instruments über den normalen Bereich hinaus in Richtung „H“ bewegt, wird eine Überhitzung angezeigt, wodurch der Motor beschädigt werden könnte.
Wenn der Motor überhitzt ist, darf nicht weitergefahren werden. Beachten Sie die Informationen im Kapitel 6 dieser Bedienungsanleitung.
Kraftstoffanzeige
Die Kraftstoffanzeige gibt an, wieviel Kraftstoff sich im Tank befindet. Der Anzeigebereich liegt zwischen „E“ (leer) und „F“ (voll). Die Kraftstoffanzeige wird ergänzt durch die Kraftstoff-Warnleuchte im Kombiinstrument.
ANMERKUNG
Wegen einer im Tank verbleibenden Restmenge kann die nachgetankte Füllmenge etwas geringer als die angegebene sein.
4-22
Fahrbetrieb
Warnleuchten/Warnsignale
Funktionsprobe
Wenn der Zündschlüssel auf „ON“ geschaltet wird (die Zündung ist eingeschaltet, der Motor wird jedoch nicht gestartet) können Sie die Warn- und Anzeigeleuchten überprüfen.
Jede Leuchte, die nicht leuchtet, sollte von einem KIA­Händler überprüft werden. Wenn die Bremssystem­Warnleuchte in Zündschlüsselstellung „START“ nicht leuchtet, lassen Sie das System von einem KIA­Händler überprüfen.
Nachdem der Motor angesprungen ist, achten Sie darauf, dass alle Warn- und Anzeigeleuchten aus sind. Wenn Sie die Handbremse lösen, sollte sich die Handbremswarnleuchte ausschalten.
Bremssystem-Warnleuchte
Handbremsleuchte
Diese Warnleuchte leuchtet, wenn die Handbremse angezogen ist und der Zündschlüssel sich in der Position „Start“ oder „On“ befindet. Die Warnleuchte sollte erlöschen, wenn die Handbremse gelöst wird.
Warnleuchte für niedrigen Stand der Bremsflüssigkeit
Wenn diese Warnleuchte bei gelöster Handbremse leuchtet, wird angezeigt, dass der Stand der Bremsflüs­sigkeit im Vorratsbehälter zu niedrig ist.
Wenn diese Warnleuchte während der Fahrt aufleuchtet:
1. Vorsichtig an den Straßenrand fahren und das Fahr­zeug anhalten.
2. Bei abgestelltem Motor sofort den Stand der Bremsflüssigkeit überprüfen und die erforderliche Menge nachfüllen (siehe Füllmengen). Alle Bestandteile der Bremse sollten unverzüglich auf Undichtigkeiten untersucht werden.
4-23
Fahrbetrieb
ACHTUNG Wenn Undichtigkeiten am Bremssystem entdeckt wer-
den, die Warnleuchte weiterleuchtet oder wenn die Bremsen nicht richtig funktionieren, nicht mit dem Fahrzeug fahren. Lassen Sie das Fahrzeug abschleppen und das Bremssytem überprüfen und eventuell instand setzen.
ABS
Beim Starten des Motors leuchtet die ABS-Kon­trolleuchte auf. Sie erlischt, wenn das ABS störungsfrei arbeitet. Darüberhinaus leuchtet die Kontrolleuchte auf, wenn der Zündschlüssel auf „ON“ gedreht wird. Arbeitet das System störungsfrei, erlischt sie nach 2-3 Sekunden. Bei nicht korrekter Funktion lassen Sie das System von einem KIA-Händler überprüfen.
Antiblockier-System (ABS) Kontrolleuchte*
AIR
BAG
Diese Warnleuchte blinkt für ca. 6 Sekunden nach Drehen des Zündschlüssels in die Stellung „ON“. Bei nicht korrekter Funktion lassen Sie das System von Ihrem KIA-Händler überprüfen.
Um den Fahrer und die Mitfahrer daran zu erinnern, dass sie den Sicherheitsgurt anlegen sollen, leuchtet diese Warnleuchte ungefähr 11 Sekunden lang, jedesmal wenn der Zündschlüssel auf Position „ON“ geschaltet wird. Zusätzlich ertönt ein Warnsummer. Bei nicht korrekter Funktion lassen Sie das System von Ihrem KIA-Händler überprüfen.
Zündschlüssel-Warnsummer*
Wird die Fahrertür geöffnet und befindet sich der Zündschlüssel noch im Zündschloss, ertönt der Zündschlüssel-Warnsummer. Zündschlüssel vor Verlassen des Fahrzeugs abziehen.
Airbag­Warnleuchte
Sicherheitsgurt­Warnleuchte und Warnsummer*
4-24
Batterielade­Warnleuchte
Diese Warnleuchte zeigt einen Defekt an der Drehstromlichtmaschine oder an der elektrischen Verkabelung an.
Wenn diese Warnleuchte während der Fahrt aufleuchtet:
1. Vorsichtig an den Straßenrand fahren und anhalten.
2. Bei abgestelltem Motor den Antriebsriemen der Drehstromlichtmaschine überprüfen, ob er locker oder gerissen ist.
3. Wenn der Riemen in Ordnung ist, dann liegt das Problem im elektrischem Ladesystem. Das Problem sobald wie möglich von einem KIA-Händler be­heben lassen.
Fahrbetrieb
V
ORSICHT
Das Fahren mit einem lockeren oder gerissenen Antriebsriemen der Drehstromlichtmaschine könnte den Motor beschädigen, da die Wasserpumpe nicht angetrieben wird.
Motoröldruck­Warnleuchte
Diese Warnleuchte zeigt an, dass der Öldruck des Motors zu niedrig ist.
Wenn diese Warnleuchte während der Fahrt aufleuchtet:
1. Vorsichtig an den Straßenrand fahren und anhalten.
2. Bei abgestelltem Motor den Ölstand des Motors überprüfen (siehe Kapitel 7). Wenn der Stand niedrig ist, das erforderliche Ölnachfüllen.
Wenn die Warnleuchte weiterleuchtet, nachdem Öl nachgefüllt wurde, sollten Sie das Fahrzeug abstellen und unverzüglich Kontakt mit einem KIA-Händler aufnehmen.
4-25
Fahrbetrieb
ACHTUNG Wenn bei Aufleuchten der Motoröldruck-Warnanzeige
der Motor nicht so schnell wie möglich abgestellt wird, kann es zu einem schweren Motorschaden kommen.
Kraftstoff­Warnleuchte*
Diese Warnleuchte zeigt an, dass der Kraft­stofftank fast leer ist. Die Leuchte leuchtet auf, wenn der Kraftstoffvorrat auf ca. 9 Liter gesunken ist. Sie sollten den Tank nicht leerfahren, da es zur Beschädi­gung des Abgasreinigungssystems kommen kann.
Funktionsstörungs-
Anzeige*
CHECK
trischen System des Motors ein Defekt vorhanden ist. Wenn dieWarnleuchte während der Fahrt aufleuchtet, das Fahrzeug so schnell wie möglich von einem KIA­Händler überprüfen lassen.
Diese Leuchte warnt davor, dass im elek-
ACHTUNG
Wird trotz leuchtender Funktionsstörungsanzeige weitergefahren, kann es zu einer Störung des Motorregelungssystems kommen, die zu schlechteren Fahreigenschaften und erhöhtem Kraftstoffverbrauch führt.
Blinkt die Funktionsstörungsanzeige, ist wahr­scheinlich ein Fehler im Motorregelungssystem die Ursache für eine nachlassende Motorleistung.
ANMERKUNG
Ein lockerer oder fehlender Tankdeckel kann auch die Ursache für das Aufleuchten der Funktionsstörungsanzeige sein.
4-26
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