B.Braun Perfusor Compact Plus User manual [de]

Perfusor
Gebrauchsanweisung
Ausgabe 1.0 Deutsch
Gültig für Software 002A
®
compact
plus

Inhaltsverzeichnis

1 Zu diesem Dokument .......................................... 5
1.1 Zweck .......................................................................... 5
1.2 Zeichen, Symbole und Auszeichnungselemente
.................................... 5
1.3 Warnhinweise ......................................................... 6
1.4 Abkürzungen ........................................................... 6
2 Symbole ..................................................................... 7
2.1 Symbole an Produkt und Verpackung......... 7
2.2 Symbole im Gerätedisplay ................................ 8
3 Zweckbestimmung ............................................... 9
4 Sicherheitshinweise ...........................................10
4.1 Sichere Handhabung .........................................10
4.1.1 Allgemein ...................................................................10
4.1.2 Software ....................................................................10
4.1.3 Transport und Lagerung ........................................10
4.1.4 Aufstellen und Inbetriebnahme ..........................10
4.1.5 Stapeln .......................................................................11
4.1.6 Bedienung .................................................................11
4.1.7 Alarme und Personalruf .........................................11
4.1.8 Zubehör und Verbrauchsmaterial .......................12
4.1.9 Enterale Ernährung .................................................12
4.2 Elektrischer Anschluss ......................................12
4.3 Sicherheitsstandards .........................................12
5 Beschreibung des Geräts .................................14
5.1 Aufbau des Geräts ..............................................14
5.2 Schnittstellen ........................................................15
5.3 Anzeige- und Bedienelemente .....................16
5.4 Aufbau der Displayanzeige .............................18
5.5 Anzeige von Alarmzuständen .......................18
6 Menüstruktur/Gerätefunktionen .................19
6.1 Hauptmenü ............................................................19
6.1.1 Hauptmenü > Rate,Volumen&Zeit .................19
6.1.2 Hauptmenü > Medikament ..................................19
6.1.3 Hauptmenü > Dosis kalkulation .......................... 20
6.1.4 Hauptmenü > Geräteoptionen ........................... 20
6.1.5 Geräteoptionen > Service .....................................21
7 Aufstellung und Inbetriebnahme ....................... 22
7.1 Gerät aufstellen und anschließen ............. 22
7.1.1 Stativklemme compact
anbringen/entfernen .............................................
7.1.2 Gerät an einem Stativ betreiben........................ 22
7.1.3 Gerät in Station compact
7.1.4 Gerät an Wandschiene betreiben ...................... 22
7.1.5 Gerät mit Stromnetz verbinden ......................... 22
7.1.6 Gerät mit Akku betreiben .................................... 22
plus
plus
betreiben ........... 22
22
7.2 Gerät erstmalig inBetriebnehmen .......... 22
7.3 Geräteoptionen konfigurieren ..................... 22
7.3.1 Nachtmodus ein- / ausschalten ......................... 23
7.3.2 Display-Helligkeit einstellen ............................... 23
7.3.3 Lautstärke einstellen ............................................. 23
7.3.4 Druck-Alarmlimit konfigurieren ......................... 23
7.3.5 Serviceeinstellungen konfigurieren ....................24
7.4 Tastatur sperren / entsperren....................... 25
8 Betrieb ..................................................................... 26
8.1 Gerät einschalten ............................................... 26
8.2 Spritze einlegen .................................................. 26
8.3 Werte für Infusion einstellen ....................... 26
8.3.1 Förderrate eingeben .............................................. 26
8.4 Infusion starten und stoppen........................27
8.5 Standby aufrufen ................................................27
8.6 Bolus geben........................................................... 28
8.6.1 Manuellen Bolus geben ........................................ 28
8.6.2 Bolus mit Vorwahl von Bolusvolumen/
Bolusdauer geben ...................................................
28
8.7 Medikamentendatenbank verwenden ..... 29
8.7.1 Hard und Soft Limits ............................................. 29
8.8 Dosis berechnen .................................................. 30
8.9 Kombination von Förderrate, Volumen und Zeit eingeben
...........................31
8.10 Therapie zurücksetzen ..................................... 32
8.11 Spritze wechseln ................................................ 32
8.12 Infusion beenden ................................................ 33
8.13 Gerät ausschalten .............................................. 33
8.14 Infusionsleitung entlüften ............................. 33
3
9 Alarme ..................................................................... 34
9.1 Gerätealarme ........................................................ 34
9.2 Voralarme und Betriebsalarme.................... 34
9.2.1 Voralarme ................................................................. 34
9.2.2 Betriebsalarme ........................................................ 35
9.3 Erinnerungsalarme ............................................ 36
10 Reinigung und Pflege ........................................37
10.1 Reinigung ................................................................37
10.2 Akkubetrieb und -pflege..................................37
10.2.1 Hinweise für einen optimalen Akkubetrieb .....37
10.2.2 Akku wechseln ........................................................ 38
11 Außerbetriebnahme .......................................... 38
12 Instandhaltung und Reparatur .................... 38
13 Entsorgung ............................................................ 39
14 Sicherheitstechnische Kontrolle (STK) /
Service ..................................................................... 39
15 Anlauf- und Trompetenkurven .................... 39
15.1 Bedeutung in der klinischen Praxis........... 39
15.2 Typische Anlauf- und Trompetenkurven .. 40
15.3 Alarmgabezeiten.................................................43
15.3.1 Omnifix® 50 ml ....................................................... 43
16 Technische Daten ............................................... 44
17 Elektromagnetische Verträglichkeit...........47
17.1 Elektromagnetische Störaussendungen .. 48
17.2 Elektromagnetische Störfestigkeit ............ 49
17.3 Empfohlene Schutzabstände ........................ 52
18 Gebrauchsanweisung für Zubehör ............ 54
18.1 Schnittstellenkabel 12V CP(8718020) .. 54
18.2 Schnittstellenkabel Personalruf CP(8718030)
....................................................... 54
19 Bestelldaten .......................................................... 56
19.1 Zubehör ................................................................... 56
19.1.1 Produktübersicht B.Braun Leitungen
fürPerfusor® Space Spritzenpumpen ...............
19.1.2 Produktübersicht B. Braun Spritzen
fürPerfusor® Space Spritzenpumpen ...............
19.1.3 Schnittstellenkabel ................................................ 59
Index ................................................................................. 60
56
58
4
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1 Zu diesem Dokument

1.1 Zweck

Diese Gebrauchsanweisung ist Teil des Geräts und beschreibt die sichere und bestimmungsgemäße Verwendung des Geräts.
Q
Gebrauchsanweisung vor Inbetrieb­nahme dieses Geräts lesen.
Q
Gebrauchsanweisung am Gerät verfügbar halten.
Q
Mitgeltende Dokumente lesen und beachten.
1.2 Zeichen, Symbole und
Auszeichnungselemente
Zeichen / Symbol
Taste > Taste
Hinweis: Informationen zum
Fettdruck Bezeichnung eines
Bedeutung
Angegebene Tasten nacheinander drücken.
Warnsymbol, leitet einen Warnhinweis ein.
besseren Verständnis oder zur Optimierung von Arbeitsabläufen
Navigations- oder Eingabe elements
5
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1.3 Warnhinweise

Zeichen/ Symbol
GEFAHR
WARNUNG
VORSICHT VORSICHT Gefahr von Schäden oder Fehlbedienungen.
Bedeutung
Gefahren für Personen. Nichtbeachtung führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
Gefahren für Personen. Nichtbeachtung kann zu Tod oder schweren Verletzungen führen.
Gefahren für Personen. Nichtbeachtung kann zu leichten Verletzungen führen.
Nichtbeachtung kann zu Sachschäden am Gerät oder zu Fehlbedienung führen.

1.4 Abkürzungen

Abkürzung Bedeutung
EMV Elektromagnetische Verträglichkeit
KVO Keep vein open STK Sicherheitstechnische Kontrolle LED Light emitting diode
Leuchtdiode HF Hochfrequenz ESD Electrostatic discharge
Elektrostatische Entladung
6
Symbole

2 Symbole

2.1 Symbole an Produkt und
Verpackung
Symbol Bedeutung
Vorsicht!
Gebrauchsanweisung beachten
Anleitung beachten
Kennzeichnung elektrischer und elektronischerGeräte gemäß Richtlinie 2012/19/EU (WEEE)
CE-Kennzeichnung gemäß Richtlinie 93/42/EWG
ECE-Prüfzeichen
Wechselstrom
Schutzisolierung; Gerät der Schutzklasse II
Symbol Bedeutung
Chargenbezeichnung
Seriennummer
Herstelldatum (Jahr-Monat-Tag)
Hersteller
Luftfeuchte, Begrenzung
Temperaturbegrenzung
Luftdruck, Begrenzung
MR-unsicher
Debrillationsgeschützter Anwendungsteil des TypsCF, sieheKapitel19.1Zubehör
Artikelnummer
7
Symbole

2.2 Symbole im Gerätedisplay

Symbol Bedeutung
Förderung läuft
Förderung gestoppt
Netzanschluss / Akkustatus
Drucksymbol („Manometer“): Anzeige der eingestellten Druckstufe P1…P9 mit aktuellem Druck im System (Zeiger)
Achtung: Voralarm
Achtung: Betriebsalarm
Infusion bendet sich über der oberen Soft Limit-Grenze
Infusion bendet sich unterhalb der unteren Soft Limit-Grenze
Voralarm vorübergehend stummgeschaltet
8
Zweckbestimmung

3 Zweckbestimmung

Das Perfusor® compact pumpensystem sionsspritzenpumpe, die in Verbindung mit autorisierten Spritzen und Zubehör benutzt wird. Die Pumpe ist zur Anwendung bei Erwachsenen, Kindern und Neugeborenen für die intermittierende oder kontinuierli­chen Verabreichung von parenteralen und enteralen Lösungen durch medizinisch gebräuchliche Zugänge vorgesehen. Diese Zugänge können intravenös, intraarteriell, subkutan, epidural und enteral erfolgen, sind aber nicht darauf beschränkt.
Das System kann auch zur Verabreichung von für die Infusionstherapie indizierten Medikamenten verwendet werden. Diese können Anästhetika, Sedativa, Analgetika, Katecholamine, Antikoagulantia usw.; Blut oder Blutkomponenten; Lösungen zur tota­len parenteralen oder enteralen Ernährung oder Lipide sein, sind aber nicht darauf beschränkt.
plus
Infusionsspritzen-
ist eine transportable Infu-
Das Perfusor® compact pumpensystem ist zur Anwendung durch qualiziertes medizinisches Fachpersonal in medizinisch genutzten Räumen, bei ambu­lanten Patienten und in Transportsituatio­nen vorgesehen. Die Anwender müssen an dem Gerät eingewiesen sein. Der Gebrauch des Perfusor® compact den Klimabedingungen, die in den techni­schen Daten angegeben sind. Die Lagerbe­dingungen sind den technischen Daten zu entnehmen.
plus
Infusionsspritzen-
plus
ist abhängig von
Über die konkrete Anwendbarkeit entschei­det die medizinische Fachkraft aufgrund der zugesicherten Eigenschaften und techni­schen Daten.
9
Sicherheitshinweise

4 Sicherheitshinweise

Q
Sicherheitshinweise vor Verwendung des Geräts lesen und beachten.

4.1 Sichere Handhabung

4.1.1

Allgemein

Q
Sicherstellen, dass das einführende Training zum Gerät von B.Braun Ver­triebsmitarbeitern oder einer anderen autorisierten Person durchgeführt wird.
Q
Wenn das Gerät herunterfällt oder äußeren Krafteinwirkungen ausgesetzt war: Gerät nicht mehr verwenden und von einer autorisierten Service-Werk­statt prüfen lassen.
Q
Äußere Belastungen auf den Kolben­plattenteller vermeiden.
Q
Gerät vor Feuchtigkeit schützen.
4.1.2

Software

Q
Nach jedem Softwareupdate über die neuesten Geräte- und Zubehörände­rungen in der Gebrauchsanweisung informieren.
Q
Sicherstellen, dass die Software­Version des Geräts mit der Software­Version der Gebrauchsanweisung übereinstimmt.
Q
Sicherstellen, dass alle auf einer Sta­tion verwendeten Geräte die gleiche Software-Version haben, um Ver­wechslung unterschiedlich eingestell­ter Geräte zu vermeiden.
4.1.3

Transport und Lagerung

Q
Gerät während des Transports nicht am Antriebskopf festhalten.
Q
Wird das Gerät in Temperaturbereichen unterhalb der denierten Betriebs­bedingungen gelagert, Gerät vor Inbetriebnahme für mindestens eine Stunde bei Raumtemperatur aufbe­wahren.
4.1.4

Aufstellen und Inbetriebnahme

Q
Bei mobiler Anwendung (inner- und außerklinische Patiententransporte) auf eine sichere Anbringung bzw. Positionierung des Geräts achten. Bei Lageveränderungen und groben Erschütterungen kann es zu geringfü­gigen Änderungen in der Fördercha­rakteristik kommen.
Q
Sicherstellen, dass das Gerät ord­nungsgemäß und eben positioniert und gesichert ist.
Q
Gerät nicht über dem Patienten posi­tionieren.
Q
Vor Inbetriebnahme das Gerät und insbesondere die Spritzenxierung und die Krallen auf Verschmutzung, Beschädigung, fehlende Teile und Funktion prüfen.
Q
Auf hör- und sichtbare Alarme sowie das Aueuchten beider Status-LEDs während des Selbsttests achten.
Q
Bei Befestigung an Rechteckschiene Gerät nicht im Bereich des Schienen­halters befestigen.
Q
Vor dem ersten Betrieb ohne externe Spannungsversorgung: Akku voll laden.
10
Sicherheitshinweise
4.1.5

Stapeln

Q
Maximal drei Geräte übereinander stapeln.
Q
In Rettungswagen oder Hubschraubern Geräte nicht stapeln.
Q
Geräte beim Stapeln korrekt und sicher verrasten. Dabei auf ein hörbares Klickgeräusch beim Verrasten achten.
4.1.6

Bedienung

Q
Zur Bedienung des Geräts vor dem Gerät stehen. Dabei sicherstellen, dass alle Bedienelemente erreichbar sind und das Display gut sichtbar ist.
Q
Patientenverbindung erst herstellen, nachdem die Spritze ordnungsgemäß eingelegt und die Kolbenplatte der Spritze von den Krallen des Antriebs­kopfs ordnungsgemäß gefasst wurde. Die Verbindung während des Spritzen­wechsels unterbrechen, um eine ungewollte Dosisgabe zu vermeiden.
Q
Sicherstellen, dass die Kolbenplatte der Spritze spielfrei am Kolben­plattenteller anliegt.
Q
Nur zugelassene Spritzen/Katheter fürdie beabsichtigte medizinische Verwendung benutzen.
Q
Infusionsleitung zum Patienten knick­frei legen.
Q
In medizinisch genutzten Räumen eine den Vorschriften entspre­chende Installation sicherstellen (z.B. VDE0100, VDE0107 oder IEC-Fest legungen). Länderspezische Vorschriften und nationale Abwei­chungen beachten.
Q
Gerät nicht in der Nähe entammbarer Anästhetika betreiben.
Q
Angezeigte Werte im Display immer auf Plausibilität prüfen.
Q
Bei lebenserhaltenden Medikationen zusätzliche Patientenüberwachung (z.B. durch Monitoring) sicherstellen.
Q
Krafteinwirkung auf den Antriebskopf während der Förderung vermeiden, um einem Alarm vorzubeugen.
Q
Bei der Gabe von hochwirksamen Medikamenten zweites Gerät für das Medikament bereithalten.
Q
Mechanische Einwirkungen auf das Gerät vermeiden. Beim Bewegen des Geräts im Betrieb kann die einge­stellte Förderrate unter-/überschritten werden.
Q
Gabe von hochwirksamen Medika­menten entsprechend überwachen.
Q
Unabhängig von den Soft Limits sicherstellen, dass die eingegebenen Werte für den Patienten die medizi­nisch richtigen Werte sind.
Q
Bei Betrieb im Umfeld von Geräten, die höhere Störaussendungen verur­sachen können (z. B. HF-Chirurgie­geräte, Kernspintomographen, Mobiltelefone), die zu diesen Geräten empfohlenen Schutzabstände einhal­ten.
4.1.7

Alarme und Personalruf

Q
Lautstärke der akustischen Alarme im Gerät an die Umgebungsbedingungen anpassen. Dabei sicherstellen, dass die Alarme deutlich hörbar sind.
11
Sicherheitshinweise
Q
Pumpenalarme immer überwachen. Die Verwendung der Datenkommu­nikation über Zubehörkabel oder des Personalrufs ersetzen keine Überwa­chung der Alarme.
Q
Personalruf vor jeder Verwendung des Geräts prüfen.
4.1.8

Zubehör und Verbrauchsmaterial

Q
Einmalartikel gemäß der Infektions­schutzrichtlinie Ihrer Einrichtung wechseln.
Q
Nur druckgeprüfte Einmalartikel ver­wenden (min.2bar/1500mmHg).
Q
Gerät nur mit Zubehör und Ver­brauchsmaterialien anwenden, die für das Gerät zugelassen sind.
Q
Vor dem Wechsel von Einmalartikeln den Patientenzugang unterbrechen.
Q
Gerät immer mit der kleinstmöglichen Spritze verwenden, sofern die Therapie dies zulässt.
Q
Mögliche Inkompatibilitäten von Gerä­ten und Arzneimitteln den jeweiligen Herstellerinformationen entnehmen.
Hinweis: Die Verwendung von nicht geprüf-
ten bzw. inkompatiblen Einmal artikeln kann die technischen Daten beeinussen.
Q
Nur LuerLock-Überleitsysteme und
-Spritzen sowie kompatible Kom­binationen von Geräten, Zubehör, Verschleißteilen und Einmalartikeln verwenden.
Q
Angeschlossene elektrische Kompo­nenten müssen der IEC/DINEN­Spezikation genügen (z.B. IEC/ DINEN60950 für datenverarbeitende Geräte).
Wer zusätzliche Geräte anschließt, ist Systemkongurierer und damit für die Einhaltung der Systemnorm IEC/ DINEN60601-1-1 verantwortlich.
Q
Wenn mehrere Apparate/Infusions­leitungen angeschlossen sind, kann eine gegenseitige Beeinussung nicht ausgeschlossen werden
4.1.9

Enterale Ernährung

Der Perfusor® compact
plus
kann für die
enterale Ernährung eingesetzt werden.
Q
Keine enteralen Flüssigkeiten für die intravenöse Infusion verwenden. Hier­durch droht schwere Verletzungsge­fahr oder Tod für den Patienten.
Q
Hierfür nur Einwegspritzen verwen­den, die für die enterale Ernährung konzipiert und ausgewiesen sind.

4.2 Elektrischer Anschluss

Q
Gerät nicht verwenden, wenn der Gerätestecker sichtbare Schäden auf­weist.
Q
Keine Verlängerungskabel, die nicht für das Gerät zugelassen sind, ver­wenden.
Q
Netzkabel so verlegen, dass keine Stolpergefahr besteht.

4.3 Sicherheitsstandards

Q
Das Gerät erfüllt alle Sicherheits­standards für medizinische elekt­rische Geräte in Übereinstimmung mit IEC/DINEN 60601-1 und IEC/DINEN60601-2-24.
12
Sicherheitshinweise
Q
Die EMV-Grenzwerte nach IEC/DINEN60601-1-2 und IEC/DINEN60601-2-24 werden einge halten.
13
Beschreibung des Geräts
1 2 4 5 63

5 Beschreibung des Geräts

5.1 Aufbau des Geräts

Pos. Bezeichnung 1 Spritzenbügel 2 Spritzenxierung
3 Kolbenplattenteller (Anschlag für Kolbenplatte der Spritze)
4 Krallen 5 Antriebskopf mit Notentriegelungs knopf 6 Fixierungshebel
14
Beschreibung des Geräts
1 2 4 53

5.2 Schnittstellen

Pos. Bezeichnung 1 Stativklemme 2 Zubehörbuchse (z.B.Personal ruf, Notarzt-Wagen) 3 Netzanschluss (Anschluss für Netzleitung. Bei Netzausfall wird automatisch auf
Batterie umgeschaltet)
4 Infrarot-Schnittstelle ( Kommunikation in Station) 5 Führungsschienen zum Verbinden von Pumpen
15
Beschreibung des Geräts
1 2 3 4 5 6 9 107 8

5.3 Anzeige- und Bedienelemente

Pos. Element Bedeutung 1
Ein/Aus-Taste: Gerät ein-/ausschalten
2
Statusanzeige Grüne LED: Förderung Rote LED: Technischer Alarm, Betriebs alarm
3
Pfeiltasten:
Q
Durch Menüs scrollen
Q
Einstellungen ändern
Q
Ja/Nein-Fragen beantworten
Q
Skalenwert wählen und zwischen Stellen bei Werteingabe wechseln
Q
Eine Funktion önen, während die Infusion läuft oder unterbrochen ist
4
16
OK-Taste:
Q
Funktion wählen/bestätigen
Q
Werte/Einstellungen/Eingabe/Alarme bestätigen
Beschreibung des Geräts
Pos. Element Bedeutung 5
6
7
8
9
10
Zurück-Taste: Auf letztes Display oder letzte Menüebene zurückkehren
Sperren/Entsperren-Symbol: Durch langes Drücken der Menü-Taste werden die Tasten gesperrt bzw. entsperrt.
Menü-Taste: Hauptmenü aufrufen und Sperren/Entsperren desGeräts
Info-Taste: Therapiedaten der laufenden Infusion aufrufen
Bolus-Taste: Bolusgabe einleiten
Start/Stopp-Taste: Infusion starten/stoppen
17
Beschreibung des Geräts
1
2
3

5.4 Aufbau der Displayanzeige

Pos. Anzeige / Funktion 1 Laufende Pfeile: Förderung läuft
(gestoppte Förderung wird durch zwei Balken angezeigt)
2 Netzanschluss / Akkustatus 3 Drucksymbol („Manometer“):
Anzeige der eingestellten Druckstufe P1…P9 mit aktuellem Druck im System (Zeiger)
Hinweis: Die Druckerkennung
ist auch im gestoppten Zustand und Standby aktiv.
5.5 Anzeige von
Alarmzuständen
Alarme werden durch eine Mitteilung auf dem Display, einen Signalton und Blinken
4
der roten LED (Betriebsalarm) angezeigt:
Gelb: Voralarm
5
6
7
Rot: Betriebsalarm
4 Eingestellte Förderrate mit
Einheit der Medikamentengabe
Q
5 Bereits abgegebenes Volumen
der laufenden Infusion
Alarm mit OK bestätigen.
Q
Therapie fortsetzen bzw. neue Therapie beginnen.
6 Verbleibendes Restvolumen der
laufenden Infusion
7 Verbleibende Zeit der laufenden
18
Infusion

Menüstruktur/Gerätefunktionen

6.1.1
6 Menüstruktur/
Gerätefunktionen

6.1 Hauptmenü

Hauptmenü > Rate, Volumen & Zeit

Das Gerät bietet die Möglichkeit, entweder die Förderrate, ein Volumen oder ein Zeit­limit einzugeben. Wenn Volumenlimit und Infusionsdauer eingegeben worden sind, dann wird die Rate automatisch berechnet.
6.1.2

Hauptmenü > Medikament

Menü Bedeutung Stationen Station wählen
Menü Bedeutung Rate,
Volumen & Zeit
Medikament Medikament für die
Dosis­kalkulation
Therapie zurück setzen
Geräte­optionen…
Infusionsrate eingeben/ ändern bzw. Rate anhand der Eingabe von Volumenlimit und Infusi­onsdauer berechnen
vorgesehene Anwendung wählen
Zu verabreichende Rate berechnen
Alle Therapieeinstel­lungen löschen
Hinweis: das infundierte
Volumen (Inf. Vol.) wird dabei nicht gelöscht.
Geräteeinstellungen vornehmen
Patienten­prole
Kategorien Medikamenten-Kategorie
Medika­mente
Konzentra­tionen
Hinweis: Alle Menüs außer „Medikamente“
sind optional und werden nur abgefragt, wenn in der Datenbank entsprechende Ein­träge vorhanden sind.
Patientenprol wählen: Standard-Patientenprol oder bereits angelegtes Prol
wählen Medikament wählen
Konzentration wählen
19
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