Line 6 M9 2.0 FX User Manual [de]

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M9 Stompbox Modeler v2.0
DELAY MOD DISTORTION FILTER VERB
Expertenhandbuch
Der definitive Reiseführer durch die technologischen Wunder und
Sound-Freuden des M9 Stompbox Modeler.
Limitierte elektrophone Ausgabe
Bitte beachten:
M9 V2.0 ExpErtEnhandbuch
M9 V2.0 Expertenhandbuch © 2009 Line 6, Inc.
Inhaltsübersicht
Merkmale ................................................................................ 1•1
Neue Effektmodelle ........................................................................................ 1•2
Synchronisation zum MIDI-Takt ................................................................... 1•2
Resynchronisierbarer LFO ............................................................................. 1•2
Relativmodus (REL) ...................................................................................... 1•2
Anzeige des Fersen- und Vollgaswerts ............................................................ 1•2
Schwach leuchtende Effektdioden ................................................................ 1•2
Szenenordner .................................................................................................. 1•2
Wichtige Einstellungen ......................................................... 2•1
Ein paar Worte zu den Modellen ..........................................3•1
Apropos Szenenspeicher.......................................................4•1
Über den Looper ...................................................................5•1
CC-Kurzübersicht: Looper-Steuerung ........................................................... 5•1
Anhang A: Referenz .............................................................. A•1
MIDI-Steuerung ............................................................................................ A•1
Looper & Expression-Pedale ......................................................................... A•1
Szenenanwahl ............................................................................................. A•2
Anhang B: Tipps ......................................................................B•1
Aufrufen der aktuellen Szene ......................................................................... B•2
Aktualisieren des Flash-Speichers .................................................................B•2
Man nehme… ................................................................................................ B•2
Arbeitsweise: .................................................................................................. B•2
MErkMalE
Merkmale
Willkommen zum Expertenhandbuch des M9 Stompbox Modeler V2.0! In diesem Doku­ment werden alle Funktionen und Möglichkeiten deines M9 erläutert, die im Piloten­handbuch nicht berücksichtigt werden konnten.
Mit über 100 Modellen und einem “Looper” bietet dieses Teil so viel, dass man sich erst­mal daran gewöhnen muss. Zweck dieses Dokuments ist es daher, dir beim Erstellen der gewünschten Sounds auf die Sprünge zu helfen.
In den nachfolgenden Kapiteln wird oft von den sechs Reglern die Rede sein, mit denen die Parameter des M9 eingestellt werden können. Diese befinden sich direkt unter dem Display.
Wie du unten siehst, heißt der Regler oben links MODEL SELECT. Rechts daneben befin­den sich die Regler 1 und 2. In der unteren Zeile befinden sich die Regler 3, 4 und 5 (ebenfalls von links nach rechts). Wenn du also aufgefordert wirst, einen Parameter mit “Regler 1” einzustellen, ist damit der erste Regler rechts neben dem MODEL SELECT­Regler gemeint (siehe “1” in der Abbildung).
• Oben links wird angezeigt, welchem Fußtaster der gewählte Effekt zugeordnet ist (hier 1B).
• Drücke den MODEL SELECT-Regler, um den Effekttyp zu wählen. Drehe daran, um einen anderen Effekt zu wählen.
• Hier wird der Name des momentan verwendeten Effekts angezeigt. (Growler)
• Mit den Reglern 1~5 kön­nen die 5 Effektparameter eingestellt werden.
Wenn du den REL-Modus wählst, ändern sich die Ein­stellungen ohne Sprünge.
1•1
Aktualisieren der Firmware
Im Oktober 2009 hat Line 6 die Systemversion V2.0 für den M9 mit vielen neuen Effekt­modellen und Funktionen vorgestellt.
Wenn du die Firmware V2.0 (oder neuer) noch nicht installiert hast, musst du jetzt sofort zu www.Line6.com surfen, um dich schlau zu machen. In “Anhang B: Tipps” wird erklärt, wie man den M9 mit dem (kostenlosen) “Line 6 Monkey” Programm aktualisiert.
Merkmale
Firmware-Update V2.0
Die V2.0 stattet das Gerät mit folgenden Dingen aus:
1•2
Neue Effektmodelle
Die V2.0 fügt über 20 neue Modelle hinzu. Die neuen Effekte heißen u.a. “Pitch Glide”, “Smart Harmony”. Außerdem gibt es 6 neue Modulationseffekte (2 einzigartige Flanger, ein “Pattern Tremolo” und ein vom handverlöteten MXR® Phase 90 inspiriertes Phaser­Modell, das neue “Particle Verb”, einen Bassoktavierer, 5 EQs und 8 Wah-Modelle der POD X3-Serie.
Synchronisation zum MIDI-Takt
Die tempobasierten Effekte des M9 können zu einem externen MIDI Clock-Signal syn­chronisiert werden – das ist eine wichtige Neuerung der V2.0.
Resynchronisierbarer LFO
Um die Modulationseffekte mit dem ersten Taktschlag zu synchronisieren, brauchst du beim Spielen nur den TAP-Taster zu drücken.
Relativmodus (REL)
Wenn du die Regler des Geräts auf dieselbe Art verwenden möchtest wie die Regler eines analogen Effektpedals, solltest du den REL-Modus wählen. Wenn sich der Parameterwert z.B. bei 10% befindet, während die Reglerposition ungefähr 80% entspricht, springt der Parameter beim Drehen am Regler nicht zunächst zum weitaus höheren Wert, sondern kann ganz allmählich eingestellt werden.
Anzeige des Fersen- und Vollgaswerts
Die Parameterwerte für die Fersen- und Vollgasposition des Expression-Pedals werden jetzt mit Hilfe von fehlenden Bildpunkten (Pixeln) im Display angezeigt. Alles Weitere hierzu findest du in Kapitel 3.
Schwach leuchtende Effektdioden
Wenn nur die Dioden momentan aktiver Effekte leuchten dürfen, musst du die “DIM”­Funktion ausschalten.
Szenenordner
Ab sofort hast du Zugriff auf 4 Szenenordner (d.h. 24 Szenen). Außerdem kannst du bei Bedarf die Daten einer Szene, eines Ordners oder aller Ordner (6 Szenen x 4 Speicher) via MIDI archivieren.
Wichtige Einstellungen
WichtigE EinstEllungEn
Der M9 klingt noch viel besser, wenn deine Gitarre gut gestimmt ist.
Tuner
Zum Aufrufen des Tuner-Modus’ musst du die Taster 2B + 3B drücken. Das Display zeigt jetzt die Stimmparameter an. Der Name der erkannten Note erscheint in der Mitte der unteren Zeile.
Wenn du eine andere Kammertonfrequenz als “440Hz” benötigst, musst du mit Regler 3 den gewünschten Wert (425~455) einstellen. Mit Regler 5 kannst du einstellen, ob die Ausgabe beim Stimmen stummgeschaltet wird (“Mute Audio”) oder ohne jegliche Bear­beitung (“Bypass Audio”) erfolgt.
50 50
b #
440HZ MUTE
Ansonsten läuft alles nach dem gewohnten Schema ab: Wenn sich die Raute eher links befindet, ist die angeschlagene Saite zu tief gestimmt. Befindet sie sich eher rechts, so ist die Saite zu hoch. Wenn die Saite richtig gestimmt ist, befindet sich die Raute exakt in der Mitte. Zusätzlich erscheinen dann zwei Pfeile darüber und darunter.
[ ]
E
AUDIOREF
BYPASS
AUDIO
2•1
Drücke einen beliebigen Fußtaster, um den Tuner-Modus wieder zu verlassen.
Einstellungsmodus
Zum Aufrufen des Einstellungsmodus’ musst du die Taster 1B + 2B drücken. Das Display des M9 zeigt jetzt die erste Einstellungsseite (“Looper: Levels & EQ”) an. Um zu einer der drei weiteren Einstellungsseiten zu gehen, musst du den MODEL SELECT-Regler drü­cken. Damit wählst du “Tempo, Exp Pedals”, “Prefs, Scenes”, “MIDI, Gate & Display”, danach wieder “Looper: Levels & EQ” usw.
Merke dir schon einmal, wie man den Einstellungsmodus aufruft – das musst du weiter unten nämlich wiederholt tun.
In der Regel brauchen die globalen Einstellungen nur einmal auf deine Vorlieben abge­stimmt zu werden. Beim Einschalten werden sie nämlich automatisch geladen. Andere Einstellungen in diesem Bereich können für jede Szene separat gespeichert werden. Sehen wir uns jetzt an, um welche Einstellungen es sich genau handelt.
Wichtige Einstellungen
Looper: Levels & EQ
Auf dieser Seite können zwei Pegelwerte für den Looper eingestellt werden. Der erste heißt “PLAY” und bezieht sich auf den Pegel der Schleifenwiedergabe im Verhältnis zum Gitarrensignal. Der “OVERDUB”-Parameter regelt dagegen den Pegel für die Aufnahme im Overdub-Modus.
2•2
Beispiel: Wenn du diesen Parameter auf “90%” stellst, wird der Pegel der zuvor aufgenom­menen Signale um 10% abgeschwächt. Je mehr Parts du also stapelst, desto leiser wer­den die zuerst aufgezeichneten. Die Werksvorgabe für “PLAY” und “OVERDUB” lautet “100%”. Bei Bedarf kannst du die Werte mit Regler 1 und 4 ändern.
Looper: Levels EQ
HI CUT
LPR PRE
LPR POST
PLAY
OVERDUB LO CUT
Regler 2 und 5 sind der “Hi Cut”- und “Lo Cut”-Klangregelung des Loopers zugeordnet. Mit “HI CUT” können die Höhen (2kHz) und mit “LO CUT” die tieferen Frequenzen (500Hz) der Wiedergabeschleife eingestellt werden. Diese Klangregelung hat keinen Ein­fluss auf das Gitarrensignal: Sie gilt nur für die Schleife.
Mit Regler 3 bestimmst du, ob die Wiedergabeschleife von den Effekten der aktuellen Szene bearbeitet wird (“Pre”) oder nicht (“Post”). Alles Weitere über den Looper findest du in Kapitel 5.
Tempo, Exp Pedals
Drücke den MODEL SELECT-Regler, um zur zweiten Seite, “Tempo & Exp Pedals”, zu springen. Unten links befindet sich ein Tempoparameter, der mit Regler 3 eingestellt wer­den kann. Das ist der globale Tempowert für Effekte, denen kein Wert zugeordnet ist.
Tempo Exp Pedals
FX2:PDL1
FX2:OFF
FX2:PDL2
LPR:0FF
LPR:PDL1
120 BPM
FX1:PDL1
FX3:PDL1 LPR:PDL2
FX1:OFF
FX1:PDL2
FX3:OFF
FX3:PDL2
Wichtige Einstellungen
Die anderen vier Regler auf Seite 2 dienen zum Einstellen der Expression-Pedalfunkti­onen. Die 3 Effektblöcke des M9 können entweder simultan oder separat mit einem an PEDAL 1 oder PEDAL 2 angeschlossenen Expression-Pedal angesteuert werden. Es kön­nen 2 Pedale gleichzeitig verwendet werden.
Beide lassen sich den Effektblöcken und dem “Looper” zuordnen. Hier bieten sich 3 Mög­lichkeiten: “Off”, “Pedal 1” und “Pedal 2”. Mit den Reglern 1 & 2 wählst du die Zuordnun­gen für “FX 1” & “FX 2”, Regler 4 ist FX3 zugeordnet und mit Regler 5 kann die Looper­Zuordnung eingestellt werden.
* Anmerkung: Die Pedalfunktion für den “Looper” gilt für die gesamte Einheit. Die Zuord-
nungen der Effekte können dagegen für jede Szene anders lauten. In Kapitel 3 wird erklärt, wie man die Werte für “Vollgas” und “hochgeklappt” definiert.
Prefs, Scenes
Drücke den MODEL SELECT-Regler, während die Seite “Tempo, Exp Pedals” angezeigt wird, um zur 3. Seite, “Prefs & Scenes”, zu gehen. Hier können der Bypass- und Dim­Modus, das Routing, der REL- und der Szenenmodus eingestellt werden. Das sind alles globale Parameter.
Prefs Scenes
DSP BYP
1>2>3
DIM ON
REL
POTS SCENE
MNL SAVE
MOMEN
2•3
TRUE BYP
3>2>1
DIM OFF
ABS
POTS
AUTOSAVE
LATCH SCENE
Mit dem MODEL SELECT-Regler kannst du entweder “TRUE BYP” oder “DSP BYP” wählen. Im “TRUE BYP”-Modus wird das Eingangssignal direkt zum Ausgang durchge­schleift und erfährt also weder eine Analog/Digital- und Digital/Analog-Wandlung, noch irgendeine andere Bearbeitung/Färbung.
Für die Schleifenwiedergabe, bei der du nicht auf die aufgezeichnete Bearbeitung mit dem Delay- und Halleffekt verzichten möchtest, aber trotzdem keine weiteren Effekte benö­tigst, musst du “DSP BYP” wählen. “TRUE BYP” kann nur unter folgenden Bedingungen aktiviert werden:
• Nachdem du im Einstellungsmodus “TRUE BYP” gewählt hast (MODEL SELECT­Regler).
• Wenn alle 3 Effekte umgangen (nicht benutzt) werden.
• Solange der Looper nicht läuft.
• Wenn der Looper-Modus aus ist (d.h. die TAP-Diode leuchtet nicht rot).
Wichtige Einstellungen
Routing
Mit Regler 3 kannst du das gewünschte Routing wählen: “1>2>3” oder “3>2>1”.
Dim
V2.0 bietet jetzt einen Parameter, mit dem man die “DIM”-Funktion für nicht verwen­dete Effektblöcke deaktivieren kann. Wenn du “DIM” auf “OFF” stellst, leuchten nur die
2•4
Dioden der aktiven Effektblöcke. Alle anderen Dioden sind dagegen aus, so dass du sofort erkennst, welche Effektblöcke momentan verwendet werden. Wenn du “DIM” auf “ON” stellst, leuchten die Dioden ausgeschalteter Effektblöcke schwach.
Auto Save & MNL Save
Mit Regler 2 auf Seite 3 wählst du entweder “AUTOSAVE” oder “MNL SAVE”. “Auto­Save” bedeutet, dass alle Einstellungsänderungen sofort gespeichert werden – wie bei einer analogen Bodenleiste. Wenn du also eine andere Szene aufrufst und danach zur vorigen zurückkehrst, liegt wieder der zuletzt dafür eingestellte Sound vor.
Wenn du “MNL Save” wählst, werden etwaige Einstellungsänderungen nur vorübergehend gepuffert, und zwar bis du einen anderen Szenenspeicher wählst. Wähle “MNL Save”, wenn sich die Basisfassung einer Szene nicht definitiv, sondern nur zeitweilig ändern darf. Siehe auch Kapitel 4.
Scene-Modi
Mit Regler 5 kannst du entweder “MOMEN SCENE” oder “LATCH SCENE” wählen. “MOMEN SCENE” bedeutet, dass du die Effekteinstellungen nach Laden einer Szene sofort editieren kannst. Im “LATCH SCENE”-Modus dienen die Fußtaster die ganze Zeit zum Aufrufen von Szenen.
B
B A
Die obige Abbildung zeigt den Parameter für die Anwahl des Szenenmodus. Im LATCH SCENE-Modus wird diese Seite auch nach Anwahl einer Szene weiterhin angezeigt. Im MOMEN SCENE-Modus verschwindet diese Anzeige nach der Anwahl einer Szene. Stattdessen werden die Parameter des ersten aktiven Effektblocks angezeigt. Alles Weitere zu “MOMEN SCENE” und “LATCH SCENE” findest du unter “Apropos Szenenspei- cher” on page 4•1.
A
B A
Select Scene
PRESS TAP
TO CANCEL
Relative Pots
Der M9 bietet einen REL Pots-Modus für die Regler, weil viele Anwender lieber so arbei­ten. Diesen wählt man mit Regler 4. Wenn du in diesem Modus an einem Regler drehst,
Wichtige Einstellungen
springt der Parameter nicht zuerst zum Wert, welcher der aktuellen Reglerposition ent­spricht: der Wert wird vielmehr “natürlich” erhöht bzw. verringert. Die andere Einstel­lung heißt “ABS”. Sie bedeutet, dass ein Parameter beim Drehen am zugeordneten Regler direkt zum Wert springt, welcher der aktuellen Reglerposition entspricht.
Um jetzt zur vierten Einstellungsseite zu gehen, musst du den MODEL SELECT-Regler erneut drücken.
MIDI, Gate, Display
Auf der Seite “MIDI, Gate, Display” kannst du deine Szenen einzeln oder im Pulk archivie­ren, die Werksvorgaben laden sowie das Noise Gate und den Display-Kontrast einstellen.
MIDI Gate Display
• Mit Regler 3 kannst du MIDI-Kanal 1~16 oder “Omni” wählen.
DUMP SCNE?
CH 1
DUMP ALL?
DUMP FLDR?
RST FACT?
THRESH
DECAY V. 2.00
Für die Archivierung deiner Szenen via MIDI benötigst du ein Programm, das SysEx­Daten empfangen und senden kann. Dieser Ansatz erlaubt bei Bedarf sogar das Umordnen der Szenenspeicher sowie den Austausch mit anderen Anwendern. Zum Archivieren der Szenenordner oder der aktuellen Szene musst du folgendermaßen verfahren:
CONTRAST
• “Thresh”, “Decay” und “Contrast” sind den Reglern 1, 4 und 2 zuge­ordnet.
2•5
• Wähle mit Regler 3 einen MIDI-Kanal (Ch. 1~16 oder “Omni”; “Ch. 1” ist die Vorgabe).
• Wähle mit dem MODEL SELECT-Regler “DUMP ALL?” (alle 4 Szenenordner archivieren), “DUMP FLDR?” (Archivieren der Szenen im aktuellen Ordner) oder “DUMP SCNE?” (Archivieren der aktuell verwendeten Szeneneinstellungen).
• Sorge dafür, dass dein Programm usw. SysEx-Daten empfängt, starte seine Aufnahme und halte den TAP-Taster gedrückt, während du den MODEL SELECT-Regler betätigst.
Der M9 überträgt jetzt SysEx-Daten zum Computer, welche die Einstellungen der gewähl­ten Szene(n) enthalten.
Um diese Einstellungen später wieder verwenden zu können, musst du die Daten wieder via MIDI zum M9 übertragen. Die betreffenden Daten befinden sich danach in den inter­nen Speichern des M9. * Anmerkung: Vor dem Laden eines Szenenordners solltest du auf dem M9 den MNL Save-Modus wählen.
Alles Weitere zum Archivieren und Laden von Szenendaten findest du in “Anhang B: Tipps”.
Wichtige Einstellungen
Laden der Werksvorgaben
In bestimmten Fällen möchtest du eventuell wieder die Werksvorgaben des M9 laden, um z.B. wieder eine vorprogrammierte Szene verwenden zu können.
Vor dem Laden der Werksvorgaben solltest du deine Einstellungen unbedingt via MIDI archivieren (siehe oben). Danach musst du folgendes tun:
2•6
• Drehe den MODEL SELECT-Regler so weit, bis “RST FACT?” angezeigt wird.
MIDI Gate Display
RST FACT?
CH 1
THRESH
DECAY V. 2.00
CONTRAST
• Halte den TAP-Taster gedrückt, während du den MODEL SELECT-Regler betätigst. Im Display erscheint jetzt “Reset To Factory? Are You Sure”.
RESET
RESET TO FACTORY?
ARE YOU SURE?
• Drücke den MODEL SELECT-Regler erneut, um die Werksvorgaben zu laden.
Hiermit lädst du alle werksseitig programmierten Einstellungen, d.h. sowohl die Szenen­speicher als auch die globalen Einstellungen.
Gate
Mit den Reglern 1 und 4 kann das allgemeine Noise Gate eingestellt werden. Wenn du es aktivierst, gilt es folglich für alle Effekte.
Mit Regler 1 kannst du das Gate aktivieren und den Schwellenwert einstellen. Je klei­ner der gewählte Schwellenwert, desto schneller reagiert das Gate auf relativ kleine Pegelunterschiede.
Mit Regler 4 bestimmst du, wie schnell das Gate die Signale unterdrückt. Je größer der hier gewählte Wert, desto träger setzt das Gate bei Unterschreiten des Schwellenpegels ein. Bei einem kleinen Wert reagiert das Gate entsprechend schneller.
Display
Mit Regler 2 kann der Display-Kontrast eingestellt werden. Die Idealeinstellung richtet sich ganz nach dem Blickwinkel und den Lichtverhältnissen. Werte im Bereich 30~50% funktionieren in der Regel gut.
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