Bitte lesen Sie sich die Bedienungsanleitung vor Gebrauch des Gerätes genau
durch. Sie enthält wichtige Sicherheitsvorschriften, die unbedingt zu beachten
sind! Bewahren Sie die Bedienungsanleitung so auf, dass sie jederzeit
zugänglich ist.
Außer den in der Bedienungsanleitung beschriebenen
Handgriffen sollten vom Bediener keine Arbeiten am Gerät
vorgenommen werden. Das Gerät ist ausschließlich von einem
qualifizierten Fachmann zu öffnen und zu reparieren.
Dieses Gerät darf nur in trockenen Räumen betrieben werden.
Um die Gefahr von Feuer oder eines elektrischen Schlags
auszuschließen, dürfen keine Flüssigkeiten oder Fremdkörper
in das Gerät gelangen. Sollte dieser Fall trotzdem einmal
eintreten, trennen Sie das Gerät sofort vom Netz ab. Lassen
Sie es von einem Fachmann prüfen und die notwendigen
Reparaturarbeiten durchführen.
Befolgen Sie alle Warn- und Sicherheitshinweise in der Bedienungsanleitung
und auf dem Gerät.
Dieses Gerät sollte, wie andere Elektrogeräte auch, nicht unbeaufsichtigt
betrieben werden.
Ist das Gerät z.B. während des Transports über längere Zeit Kälte ausgesetzt
worden, so warten Sie mit der Inbetriebnahme, bis es sich auf Raumtemperatur
erwärmt hat und das Kondenswasser verdunstet ist.
Bitte stellen Sie sicher, dass um das Gerät ein Freiraum von 10 cm gewährleistet
ist, so dass die Luft ungehindert zirkulieren kann. Stellen Sie das Gerät weder
auf ein Bett, Sofa, Teppich oder ähnliche Oberflächen, um die
Ventilationsöffnungen nicht zu verdecken. Das Gerät sollte nur dann in einem
Regal oder in einem Schrank untergebracht werden, wenn eine ausreichende
Luftzirkulation gewährleistet ist.
Stellen Sie das Gerät nicht in die Nähe von Wärmequellen (Heizkörper,
Wärmespeicher, Öfen oder sonstige wärmeerzeugende Geräte).
Bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen, prüfen Sie, ob die
Betriebsspannung mit der örtlichen Netzspannung
übereinstimmt. Die Betriebsspannung ist an der Rückseite des
Gerätes angegeben.
Schließen Sie das Gerät nur mit dem dazugehörigen zweipoligen Netzkabel
an die Wandsteckdose an. Modifizieren Sie das Netzkabel auf keinen Fall.
Versuchen Sie nicht, die Erdungs- und/oder Polarisationsvorschriften zu
umgehen. Das Netzkabel sollte an eine zweipolige Wandsteckdose
angeschlossen werden. Verwenden Sie keine Verlängerungskabel.
Netzkabel sind so zu verlegen, dass sie nicht beschädigt werden können
(z.B. durch Trittbelastung, Möbelstücke oder Erwärmung). Besondere Vorsicht
ist dabei an den Steckern, Verteilern und den Anschlussstellen des Gerätes
geboten.
Sollten Sie das Gerät für eine längere Zeit nicht in Betrieb nehmen, ziehen
Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
Schalten Sie das Gerät sofort aus und ziehen Sie geschultes Fachpersonal
zu Rate, wenn:
• das Netzkabel oder der Stecker beschädigt sind,
• Gegenstände bzw. Flüssigkeit in das Gerät gelangt sind,
• das Gerät Regen ausgesetzt war,
• das Gerät nicht ordnungsgemäß funktioniert bzw. eine deutliche
Leistungsminderung aufweist,
• das Gerät hingefallen ist bzw. beschädigt wurde.
Ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose, bevor Sie mit der Reinigung
des Gerätes beginnen. Reinigen Sie die Oberflächen des Gerätes nur mit
einem weichen, trockenen Tuch. Verwenden Sie keine scharfen Reinigungsoder Lösungsmittel. Vor der erneuten Inbetriebnahme des Gerätes ist
sicherzustellen, dass an den Anschlussstellen keine Kurzschlüsse bestehen
und alle Anschlüsse ordnungsgemäß sind.
Stellen Sie das Gerät waagerecht auf eine feste, ebene Unterlage. Es sollte
weder auf beweglichen Unterlagen noch Wagen oder fahrbaren Untergestellen
transportiert werden.
Page 4
RSP-1098
1: Gerätefront und -rückseite
STANDBYZONE 2
FUNCTIONVOLUME
PUSH
PATH SPEAKER
MODEDISPLAY MENU MUTE
4
4312
SURROUND SOUND PROCESSOR RSP-1098
5126789 10 11
1314 152016 17
3ZONE2
12
40
192221242523
18
S-VIDEO
COMPOSITE
SURROUND SOUND PROCESSOR
MODEL NO: RSP-1098
POWER CONSUMPTION: 70 WATTS
26
POWER
ON
OFF
2729283032
3433313538373639
Page 5
2: Fernbedienung RR-1050
REPTCLONELOADING RECEIVERTRANSMITTER
AUDCDTUN
A
V1V2V3V4V5
123
4
7
+10
FRQ DIRECT
B
C
D
E
F
TUNE PRESET
FM MONO
CD
EQ
2CHPL CPL M5CH7CH
PROG RANDOM REPEAT
DISPLAY AUDIOANGLE
DISP
RESUME REPEATA -B
SCANPTY
INPUT 1 INPUT 2 INPUT 3
DVD
POWERLEARNEDIT/ CLONE
DEVICE / INPUT
56
89
0
GUIDEMENU
BAND
SEARCH –
SUB
DISC 2DISC 1
DISC 3DISC 4DISC 5
DYN
REC
TAPE2PHONOTONED-SLT
P-TUN
5
WAITINGLEARNEDIT
TAPEEXT
POWER
ONOFF
CHVOL
MACRO
MMUTE
X
CM
UP
OSDCTR
ENT
-
S
SBTITLE
+
SEARCH +
DWN
ZONESUR+
GOTO
TV/VCR RECORD
R
SUR
DISC+DISC-
ZOOM
SLOW
TA
TP
REPTCLONELOADING RECEIVERTRANSMITTER
WAITINGLEARNEDIT
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
LANG
CLEARRESETPRELOAD
PAGE 1/2
Q
R
Page 6
RSP-1098
3: Menüs für On-Screen Display/TFT-Display
6
SYSTEM STATUS
LISTEN:Tuner
VID INPUT:Video 1
RECORD:Source
MODE:Dolby Digital
INPUT:Coaxial 2
VOLUME:65
ZONE 2:Off
SPEAKERS:FL CNT SUB FRSL CB1 CB2 SR
INPUT SETUP
LISTEN:CD
VID INPUT:Video 1
INPUT LABEL:_______
INPUT:Coaxial 2
CINEMA EQ:Off
12V TRIGGER:1
DEFAULT MODE:Dolby 3 Stereo
GROUP DELAY:200ms
MAIN MENU
INPUT SETUP
LISTEN:Multi Input
VID INPUT:Video 1
INPUT LABEL:_______
12V TRIGGER:1
LFE REDIRECT:On
MAIN MENU
MAIN MENU
INPUT SPEAKER
DELAY TEST TONE
SUB SETUP ZONE 2
DISPLAY CONTOUR
OTHER DEFAULT
EXIT
SPEAKER SETUP
FRONT:Large
CENTER:Large
SURROUND:Large
CENTER BACK:Large1
SUBWOOFER:Yes
ADVANCED:Enter
„DTS“, „DTS ES Extended Surround“, „DTS ES® Matrix 6.1“, „DTS ES® Discrete 6.1“ und „DTS Neo:6®“
sind Warenzeichen von Digital Theater Systems, Inc.
Hergestellt in Lizenz der Dolby Laboratories. „Dolby“,
„Pro Logic“ und das Doppel-D-Symbol sind
Warenzeichen der Dolby Laboratories.
, HDCD®, High Definition Compatible Digital
und Pacific Microsonicsä sind entweder eingetragene
Warenzeichen oder Warenzeichen von Pacific
Microsonics, Inc. in den USA und/oder anderen
Ländern. Das HDCD-System wird in Lizenz der Pacific Microsonics, Inc. hergestellt. Patente: in den USA:
5.479.168, 5.638.074, 5.640.161, 5.808.574,
5.838.274, 5.854.600, 5.864.311, 5.872.531 und
in Australien: 669114. Weitere Patente angemeldet.
®
Page 12
RSP-1098 Surround-Prozessor
Die Firma Rotel
Die Firma Rotel wurde vor 40 Jahren von einer
Familie gegründet, deren Interesse an Musik so
groß war, dass sie beschloss, hochwertigste HiFiProdukte herzustellen und Musikliebhabern
ungeachtet ihres Geldbeutels einen außergewöhnlichen Wert zukommen zu lassen. Ein Ziel, das
von allen Rotel-Angestellten verfolgt wird.
Die Ingenieure arbeiten als Team eng zusammen.
Sie hören sich jedes neue Produkt an und
stimmen es klanglich ab, bis es den gewünschten
Musikstandards entspricht. Die eingesetzten
Bauteile stammen aus verschiedenen Ländern
und wurden ausgewählt, um das jeweilige
Produkt zu optimieren. So finden Sie in RotelGeräten Kondensatoren aus Großbritannien und
Deutschland, Halbleiter aus Japan oder den USA
und direkt bei Rotel gefertigte Ringkerntransformatoren.
Rotels guter Ruf wird durch hunderte von
Testerfolgen von den angesehensten Testern der
Branche, die jeden Tag Musik hören,
untermauert. Die Ergebnisse beweisen, dass
das Unternehmen sein Ziel konsequent verfolgt
hat, mit Equipment hoher Musikalität und
Zuverlässigkeit bei gleichzeitig günstigen Preisen.
Wir danken Ihnen, dass Sie sich für dieses RotelProdukt entschieden haben und wünschen
Ihnen viel Hörvergnügen.
Zu dieser Anleitung
Vielen Dank, dass Sie sich für den Rotel-SurroundProzessor RSP-1098 entschieden haben. Der
RSP-1098 ist eine komplett ausgestattete Audio/
Video-Schaltzentrale für analoge und digitale
Quellkomponenten. Er kann eine Vielzahl von
Formaten digital verarbeiten (einschließlich
Dolby-Surround
®
HDCD
Video-Ausstattungsmerkmale
• Widescreen-TFT-Farbdisplay an der
Gerätefront für die Videowiedergabe und
die Anzeige der OSDs.
• Breitband-100-mHz-Verarbeitung für HDTVSignale.
• Umfassende Auswahl an digitalen und
analogen Ein- und Ausgangsanschlüssen
für Composite-Video, S-Video und Component-Video.
®
-, Dolby-Digital®-, DTS®- und
-Quellmaterial).
12
• Wandlung von Composite- und S-VideoSignalen in Component-Video-Signale zur
Weiterleitung an einen Fernsehbildschirm
Audio-Ausstattungsmerkmale
• Rotels Balanced-Design-Konzept steht für
ein ausgeklügeltes Platinenlayout,
erstklassige Bauteile und ausführliche
Hörtests zur Gewährleistung eines erstklassigen Klanges und langfristiger
Zuverlässigkeit.
• Separate, nach Funktionsgruppen aufgeteilte Platinen für eine optimale
Signaltrennung.
• 24-Bit-A/D-Wandler von AKM mit 128fachOversampling und 24-Bit/192-kHz-D/AWandler von Crystal Semiconductors.
• Analoger Bypass-Modus für reines 2-KanalStereo ohne Digitalverarbeitung.
• Optische und koaxiale Digitalein- und ausgänge.
• MULTI-Eingang für analoge 7.1-KanalSignale von DVD-A- und SACD-Spielern.
Subwoofer-Optionen einschließlich.1 oder
LFE-Signal-Umlenkungs-Feature mit einem
analogen Tiefpassfilter für ein gemeinsames
Subwoofer-Ausgangssignal von sieben
Kanälen.
®
• Automatische HDCD
-Decodierung für die
Signale von High Definition Compatible
®
Compact Discs.
Digital
• Automatische Decodierung von Digitalsignalen von MP3 (MPEG-1 Audio Layer
3)-Spielern.
Surround-Ausstattungsmerkmale
• Automatische Dolby-Digital®-Decodierung
von Dolby-Digital
und Dolby-Digital-Surround EX
• Dolby
®
-Pro Logic II®-Decodierung für
Aufnahmen, die mit Dolby-Surround
encodiert sind. Kann für Music- oder
Cinema-Quellen optimiert werden; Emulationsmodus für die Original-Dolby-Pro LogicDecodierung.
• Automatische Decodierung von DTS
Kanal-, DTS ES
®
-Discrete 6.1-Kanal- sowie DTS 96/
ES
24-Digitalaufnahmen.
®
2.0-, Dolby-Digital® 5.1-
®
-Matrix 6.1-Kanal-, DTS
®
-Aufnahmen.
®
-Matrix
®
5.1-
®
• DTS
Neo:6®-Surroundmodi zur Wiedergabe von Surroundinformationen von 2Kanal-Stereo- oder Matrix-Surroundaufnahmen über 5.1-Kanal-, 6.1-Kanal- bzw.
7.1-Kanal-Systeme. Kann für Music- und
Cinema-Quellen optimiert werden.
• Automatische Decodierung von MPEG
Multichannel-Digitalaufnahmen.
• Rotel XS (eXtra Surround) sorgt automatisch
für die richtige Decodierung und optimale
Klangqualität jedes Mehrkanal-Digitalsignals zur Wiedergabe über 6.1- und 7.1Kanal-Systeme. Stets aktiv in Systemen mit
Centerlautsprechern hinten, arbeitet Rotel
XS auch mit Signalen, die ansonsten nicht
die geeignete Decodierung aktivieren (wie
z.B. auf DTS ES- und Dolby-Surround EXDiscs ohne Kennung) oder mit solchen, für
die es keinen erweiterten Surround-Decoder
gibt (z.B. DTS 5.1-, Dolby-Digital 5.1- und
sogar für Dolby-Pro Logic II-decodierte
Dolby-Digital 2.0-Aufnahmen).
• Surroundmodi für die Wiedergabe von
Surroundmaterial auf 2-Kanal- und 3-KanalSystemen sorgen für komplette Kompatibilität.
• Vier DSP-Music-Modi.
Weitere Ausstattungsmerkmale
• Der RSP-1098 kann mehrere Zonen und
mehrere Quellen versorgen; unabhängige
Eingangswahl und Lautstärkeeinstellung.
• Benutzerfreundliche ON-SCREEN-Menüführung mit programmierbaren Namen für
alle Eingänge. Sie können zwischen
verschiedenen Sprachen wählen.
• Lernfähige Universalfernbedienung zum
Betrieb des RSP-1098 und acht weiterer
Komponenten.
• Update-fähige Mikroprozessor-Software.
• Vier zuweisbare 12-V-Trigger-Ausgänge für
die Ferneinschaltung von Endstufen und
weiterer Komponenten.
Auspacken des Gerätes
Entfernen Sie die Verpackung vorsichtig vom
RSP-1098. Sie enthält neben dem Gerät die
Fernbedienung und weiteres Zubehör.
Bewahren Sie den Versandkarton und das
übrige Verpackungsmaterial des RSP-1098 für
einen eventuellen späteren Einsatz auf.
Page 13
13
Deutsch
Einige Vorsichtsmaßnahmen
Lesen Sie sich die Bedienungsanleitung bitte
vor der Inbetriebnahme genau durch. Neben
grundsätzlichen Installations- und Bedienungshinweisen (bitte beachten Sie auch die
Sicherheits- und Warnhinweise am Anfang der
Bedienungsanleitung) enthält sie allgemeine
Informationen, die Ihnen helfen werden, Ihr
System mit seiner maximalen Leistungsfähigkeit
zu betreiben. Bitte setzen Sie sich bei etwaigen
Fragen mit Ihrem autorisierten RotelFachhändler in Verbindung.
Schicken Sie die Ihrem Gerät beiliegende
Garantieanforderungskarte ausgefüllt an den
Rotel-Distributor in Ihrem Land. Bewahren Sie
bitte die Original-Kaufquittung auf. Sie belegt
am besten das Kaufdatum, das für Sie wichtig
wird, sobald Sie eine Garantieleistung in
Anspruch nehmen.
Aufstellung des Gerätes
Platzieren Sie den RSP-1098 auf einer stabilen,
trockenen, ebenen Oberfläche und setzen Sie
das Gerät weder direktem Sonnenlicht,
extremer Wärme, Feuchtigkeit noch starken
Vibrationen aus. Stellen Sie sicher, dass das
Regal auf das vergleichsweise hohe Gewicht
des Gerätes ausgelegt ist.
Bringen Sie den RSP-1098 in der Nähe der
anderen, zu Ihrem Audio-/Videosystem
gehörenden Komponenten und, wenn möglich,
in speziellem HiFi-Mobiliar unter. Dies
vereinfacht die Kabelführung, das Anschließen
und mögliche Änderungen am System.
Der RSP-1098 erwärmt sich während des
normalen Betriebes. Die entstehende Wärme
kann unter normalen Bedingungen über die
Ventilationsöffnungen abgeführt werden. Um
das Gehäuse muss ein Freiraum von 10 cm
und am Aufstellungsort eine ausreichende
Luftzirkulation gewährleistet sein, um einer
Überhitzung des Gerätes vorzubeugen.
Stellen Sie keine anderen Gegenstände (Geräte
oder sonstige Dinge) auf den RSP-1098. Es
darf keine Flüssigkeit in das Gerät gelangen,
da hierdurch die empfindlichen Schaltkreise
beschädigt werden können.
ANSCHLUSSMÖGLICHKEITEN
Obwohl der RSP-1098 an der Rückseite
vielfältige Anschlussmöglichkeiten bietet, ist es
ausgesprochen einfach, den Prozessor mit den
übrigen Systemkomponenten zu verbinden. Die
an den RSP-1098 anzuschließenden Quellkomponenten werden über Standard-Cinchbuchsen für analoges Audio, einen Videoanschluss (Composite-Video, S-Video oder
Component-Video) sowie über ein optionales
Digital-Audiokabel (koaxial oder optisch) mit
den Eingängen des RSP-1098 verbunden.
HINWEIS
: Surroundformate wie Dolby Digital
und DTS sind Digitalformate, die der RSP-1098
nur decodieren kann, wenn ein digitales
Eingangssignal verfügbar ist. Aus diesem
Grund sollten Sie die Digitalausgänge Ihres
DVD-Spielers mit den Digitaleingängen (optisch
oder koaxial) am RSP-1098 verbinden.
Die Ausgangssignale des RSP-1098 werden
über Standard-Cinchkabel von den Vorverstärker-Audioausgängen zur(zu den)
Endstufe(n) gesendet. Zum Anschluss an einen
Fernsehbildschirm verfügt der RSP-1098 über
Composite-Video-, S-Video- und ComponentVideo-Ausgänge.
Darüber hinaus hat der RSP-1098 MULTIEingangsanschlüsse für eine Quellkomponente
mit eigener Surrounddecodierung, REM INBuchsen und 12V TRIGGER-Anschlüsse zur
Ferneinschaltung weiterer Rotel-Komponenten.
HINWEIS
: Schließen Sie die Systemkomponenten
erst an das Netz an, wenn die Geräte
ordnungsgemäß miteinander verbunden sind.
Alle Videokabel sollten einen Wellenwiderstand
von 75 Ohm aufweisen. Der S/PDIF-DigitalAudiostandard definiert die Anforderungen an
ein 75-Ohm-Übertragungskabel genau. Alle
guten Digitalkabel entsprechen diesen
Standards. Da die Video- und S/PDIF-Standards
sehr ähnlich sind, können Sie Videokabel für
die digitale Audioübertragung verwenden. Wir
empfehlen Ihnen jedoch, NIEMALS ein
herkömmliches analoges Audioverbindungskabel als Digital- oder Videokabel einzusetzen.
Diese Kabel leiten die Signale zwar weiter,
ihre begrenzte Bandbreite beeinträchtigt jedoch
die Klangqualität.
Buchsen für den RECHTEN Kanal anzuschließen.
Alle Cinch-Anschlüsse am RSP-1098 sind
folgendermaßen gekennzeichnet:
EINGANGS-SETUP des On-Screen Menüsystems konfiguriert werden. Wir empfehlen,
dieses Menü nach Anschluss jeder Quelle
aufzurufen und diese nach Ihren Wünschen
zu konfigurieren. Weitere Informationen
entnehmen Sie bitte dem Abschnitt
EINGANGS-SETUP.
Analoge Audioein- und –
ausgänge
Die folgenden Anschlussmöglichkeiten nutzen
Sie, wenn analoge Audiosignale zum oder vom
RSP-1098 gesendet werden. Weitere Informationen über die Anschlussmöglichkeiten der
einzelnen Gerätetypen erhalten Sie unter
Anschließen der Geräte
HINWEIS
: Normalerweise werden analoge
Eingangssignale vom RSP-1098 in Digitalsignale gewandelt. Bei diesem Prozessor
stehen die gesamte Digitalverarbeitung
(einschließlich Einstellmöglichkeiten für das
Bass-Management, die Einsatzfrequenz, die
Lautsprecherpegel und die Verzögerungszeiten) sowie eine Reihe von Surroundmodi
einschließlich 2-Kanal-Stereo, Dolby Pro Logic
II usw. zur Verfügung.
CD-Eingänge
Verbinden Sie den rechten und linken Analogausgang an Ihrem CD-Player mit den mit CD
gekennzeichneten Cinch-Eingängen des
RSP-1098.
TUNER-Eingänge
Verbinden Sie den rechten und linken Analogausgang an Ihrem AM/FM-Tuner mit den mit
TUNER gekennzeichneten Cinch-Eingängen
des RSP-1098.
TAPE-Eingänge
.
Beim Herstellen von Signalverbindungen sind
die linken Kanäle immer an die Buchsen für den
LINKEN Kanal und die rechten Kanäle an die
Verbinden Sie den linken und rechten
Analogausgang eines Audio-Tape-Decks mit
den TAPE IN-Buchsen.
Page 14
RSP-1098 Surround-Prozessor
14
TAPE-Ausgänge
Das zu Aufnahmezwecken an den TAPEAusgängen zur Verfügung stehende Signal der
analogen Quelle wird zu einem Tape-Deck oder
einem anderen Aufnahmegerät geleitet.
HINWEIS
: Diese Ausgänge sind an dasselbe
Tape-Deck wie die TAPE IN-Eingänge
anzuschließen.
VIDEO 1 – 5 Audio-Eingänge
Verbinden Sie die unter AUDIO IN mit VIDEO
IN 1 – 5 gekennzeichneten fünf Paar CinchEingänge mit dem linken und rechten Kanal
der analogen Audioausgänge eines
Videorecorders oder anderer Quellkomponenten. Für diese Eingänge stehen die
entsprechenden Videoeingänge zum Anschluss
von Videorecordern, Satelliten-TV-Tunern, DVDSpielern usw. zur Verfügung. Jedoch können
sie auch für zusätzliche reine Audiokomponenten genutzt werden, indem Sie
einfach nicht die entsprechenden
Videoverbindungen nutzen.
VIDEO 1 – 3 Audioausgänge
Diese drei Paar, unter AUDIO OUT mit VIDEO
OUT 1 – 3 gekennzeichneten Cinch-Buchsen
senden zu Aufnahmezwecken Hochpegelsignale zu den analogen Audioeingängen
eines Videorecorders.
Diese Anschlüsse entsprechen den mit VIDEO
IN 1 – 3 gekennzeichneten Buchsen. Bleiben
Sie beim Anschließen konsequent. Schließen
Sie einen Videorecorder an die VIDEO 1Eingänge an, so sind auch die VIDEO 1Ausgänge mit demselben Videorecorder zu
verbinden.
HINWEIS
: Es gibt keine analogen Audio-
ausgänge für VIDEO 4 & 5. Schließen Sie
daher in einem ausgeklügelten System alle
Videorecorder und Aufnahmegeräte an
VIDEO 1 – 3 an. Nutzen Sie VIDEO 4 & 5
nur für Geräte, die ausschließlich zur
Wiedergabe eingesetzt werden.
HINWEIS
: Die Anschlüsse VIDEO 1 – 3 können
auch für reine Audio-Tape-Decks genutzt
werden. In diesem Fall verzichten Sie einfach
auf das Herstellen von Videoverbindungen.
MULTI-Eingänge
Über diese Cinch-Eingänge können die
analogen Signale (bis zu 7.1) von einem DVDA- oder einem SACD-Spieler zum RSP-1098
gesendet werden. Es stehen Eingänge für
FRONT L & R, CENTER, SUB, REAR L & R sowie
CENTER BACK 1 & 2 zur Verfügung.
Diese Eingänge umgehen die gesamte
Digitalverarbeitung des RSP-1098. Die Signale
werden direkt zum Lautstärkeregler und den
Preamp-Ausgängen (PREOUT) gesendet.
Es gibt zwei Subwoofer-Optionen für den
MULTI-Eingang. Normalerweise wird das.1Kanal-Eingangssignal direkt zum Subwooferausgang geleitet. Optional gibt es ein zweites
Feature, bei dem die Signale der 7 Hauptkanäle kopiert und zusammengeführt werden.
Dieses Monosignal wird dann über ein
analoges 100-Hz-Tiefpassfilter zum Subwooferausgang gesendet. Dies ermöglicht eine
analoge Umlenkung der Bassanteile der sieben
Hauptkanäle zu den Subwoofer-Vorstufenausgängen.
Cinch-Vorverstärker-Ausgänge
(PREOUT)
An der Geräterückseite des RSP-1098 befinden
sich zehn Cinch-Vorverstärker-Audioausgänge:
FRONT L & R, CENTER 1 & 2, SURROUND L
& R, CENTER BACK CB1 & CB2 und
SUBWOOFER 1 & 2. Nutzen Sie diese
Ausgänge, um die Hochpegel-Ausgangssignale
des RSP-1098 zu den externen Verstärkern oder
Aktivlautsprechern zu senden. Die
Ausgangspegel dieser Anschlüsse werden über
den Lautstärkeregler des RSP-1098 eingestellt.
HINWEIS
: Abhängig von der System-
konfiguration können Sie einige oder alle
diese Anschlussmöglichkeiten nutzen. Haben
Sie beispielsweise nur einen Centerlautsprecher, schließen Sie ihn an den
Ausgang CENTER 1 an. Haben Sie nur einen
Lautsprecher für den Centerkanal hinten, so
verbinden Sie ihn mit dem Ausgang CB1.
ZONE 2-Audioausgänge
Über ein Paar mit unter AUDIO OUT mit ZONE
2 gekennzeichnete Cinch-Eingänge werden
die analogen Audiosignale zu einem externen
Verstärker für die zweite Zone gesendet. Für
die Lautstärke haben Sie im Menü 2. ZONE
EINSTELLUNGEN die Einstellmöglichkeiten
VARIABEL und FIX.
HINWEIS
: An den ZONE 2-Ausgängen stehen
nur analoge Eingangssignale zur Verfügung.
Quellen, die ausschließlich an die digitalen
Eingänge angeschlossen sind, können nicht
genutzt werden.
Um Ihr System für den 2. Zone-Betrieb zu
konfigurieren, schließen Sie die mit ZONE 2
gekennzeichneten linken und rechten
am RSP-1098 an die linken und rechten
Eingänge
verwendeten Verstärkers an. Verwenden Sie
dazu Standard-Cinch-Audiokabel.
des zum Betrieb der Lautsprecher
Ausgänge
Videoein- und -ausgänge
Diese Anschlüsse werden genutzt, um ein
Videosignal vom und zum RSP-1098 zu senden.
Spezielle Hinweise zum Anschließen der
einzelnen Geräte erhalten Sie unter
der Geräte
Der RSP-1098 verfügt über COMPOSITEVIDEO-, S-VIDEO- und COMPONENT-VIDEOAnschlüsse. Die Nutzung der COMPOSITEVIDEO-Anschlüsse erleichtert die
Systemkonfiguration. Jedoch gewährleisten die
S-VIDEO-Anschlüsse in der Regel ein bessere
Bildqualität. Die COMPONENT-VIDEOAnschlüsse sind in Kombination mit Bildgeräten
mit progressiver Bildwiedergabe oder
progressiv ausgetasteten DVD-Videos
erforderlich. Beachten Sie bei der Systemkonfiguration die folgenden Punkte:
On-Screen-Menüsystem: Das ON-ScreenMenüsystem steht auf dem Fernsehbildschirm
zur Verfügung, und zwar unabhängig davon,
welche Anschlussmöglichkeit von den TV
MONITOR-Ausgängen zum Fernsehgerät
genutzt werden. Das On-Screen-Menüsystem
erscheint auch auf dem TFT-Display.
HINWEIS
.
: Wird ein Progressive-Scan- oder
1080i-Videosignal von den Component-VideoEingängen genutzt, kann das Fernsehgerät
nicht gleichzeitig das Videosignal und das OnScreen-Menüsystem anzeigen. Die
„Progressive“-Einstellung in den DISPLAYEINSTELLUNGEN der Setup-Menüs ermöglicht
die Nutzung der Haupt-OSD-Setup-Menüs, und
zwar auch bei Signalen von Bildgeräten mit
progressiver Bildwiedergabe. Bei aktivierten
Haupt-OSD-Setup-Menüs ist der ProgressiveScan-Videoeingang nicht aktiv. Erst wenn die
OSD-Menüs deaktiviert sind, steht der
Progressive-Scan-Videoeingang wieder zur
Verfügung. Vorübergehende OSD-Infor-
Anschließen
Page 15
15
Deutsch
mationsanzeigen (wie z.B. die Lautstärkeeinstellung) werden nicht angezeigt. Alle OSDAnzeigen stehen auf dem TFT-Display an der
Gerätefront zur Verfügung.
Wandlung der Ausgangssignale: Der
RSP-1098 wandelt Composite- und S-VideoSignale zur Weiterleitung an NTSC- oder PALStandard-Fernsehgeräte in Component-VideoSignale um. Maximalen Komfort bekommen
Sie, wenn Sie den RSP-1098 über die
Component-Video-Anschlüsse mit dem
Fernsehgerät verbinden. S-Video-Signale
können nicht in Composite-Video- und
Composite-Video- nicht in S-Video-Signale
gewandelt werden.
HINWEIS
: Ist(Sind) unter DISPLAY-EINSTELL-
UNGEN für PROGRESSIVE ein Videoeingang(mehrere Videoeingänge) ausgewählt
worden, ist die Wandlung von Compositeoder S-Video-Signalen in ComponentVideosignale für diese Eingänge nicht möglich.
Die Wandlungsmöglichkeit für Compositeoder S-Video-Signale in Component-VideoAusgangssignale besteht nur für die anderen
Videoeingänge.
Viele digitale Bildgeräte mit progressiver
Bildwiedergabe passen die Austastraten und
andere Videoparameter abhängig vom
gewählten Eingangsanschluss an. Vielleicht
möchten Sie mehrere Verbindungsmöglichkeiten
zwischen RSP-1098 und Fernsehgerät nutzen,
um zwischen den Eingängen am Fernsehgerät
hin und her zu schalten und die Vorteile dieser
Features zu nutzen.
TFT-Display: Möchten Sie sich die Videosignale vom TFT-Display anzeigen lassen, so
vergessen Sie nicht, dass das Display nur die
Signale solcher Quellen anzeigen kann, die
über Composite-Video-Anschlüsse mit dem
RSP-1098 verbunden sind.
Auch wenn Sie die Component-VideoAnschlüsse nutzen, sollten Sie zusätzlich die
Composite-Video-Verbindungen zwischen dem
RSP-1098 und jeder Quelle herstellen, damit
das Signal jeder Quelle vom TFT-Display an
der Gerätefront angezeigt werden kann.
HINWEIS
: Das TFT-Display kann Progressive-
Scan-Signale (480p) nicht wiedergeben. Leitet
ein DVD-Spieler diese Signale zu den
Component-Video-Ausgängen, stellen die
Composite-Video-Ausgänge kein nutzbares
Signal zur Verfügung. In diesem Fall kann
das TFT-Display kein Videosignal vom DVD-
Spieler anzeigen oder aber nur gestörte
Videobilder, und zwar selbst bei einer
Composite-Video-Verbindung.
VIDEO 1 – 5
Composite-Video-Eingänge
Diese fünf Eingänge akzeptieren StandardComposite-Video-Signale von Quellkomponenten. Benutzen Sie dazu ein 75-OhmStandard-Videokabel.
VIDEO 1 – 3
Composite-Video-Ausgänge
Über die drei mit COMPOSITE-VIDEO OUT
1 – 3 gekennzeichneten Cinch-Buchsen können
Sie Composite-Video-Signale zu Aufnahmezwecken zu einem Videorecorder oder zu
einem anderen Aufnahmegerät senden.
Diese Anschlüsse entsprechen den mit VIDEO
IN 1 – 3 gekennzeichneten Buchsen. Bleiben
Sie beim Anschließen konsequent. Haben Sie
einen Videorecorder mit den VIDEO 1Eingängen verbunden, so verbinden Sie
denselben Videorecorder mit dem VIDEO 1Ausgang.
HINWEIS
: Der RSP-1098 kann S-Video- und
Component-Video-Signale nicht in CompositeVideo-Signale umwandeln. Daher stehen nur
die an den Composite-Video-Eingängen
anliegenden Signale an diesen Ausgängen
zur Verfügung.
VIDEO 1 – 5
S-Video-Eingänge
Die fünf mit S-Video 1 – 5 gekennzeichneten
Eingänge akzeptieren S-Video-Signale von den
Quellkomponenten.
VIDEO 1 – 3
S-Video-Ausgänge
Über die drei mit S-VIDEO OUT 1 – 3
gekennzeicheten Anschlüsse werden S-VideoSignale zu einem Videorecorder oder zu einem
anderen Aufnahmegerät geleitet.
Diese Anschlüsse entsprechen den Anschlüssen
VIDEO IN 1 – 3. Bleiben Sie beim Anschließen
konsequent. Schließen Sie einen bestimmten
Videorecorder an die Eingänge VIDEO 1 an,
so verbinden Sie auch den Ausgang VIDEO
1 mit demselben Videorecorder.
HINWEIS
: Der RSP-1098 kann S-Video- und
Component-Video-Signale nicht in CompositeVideo-Signale umwandeln. Daher stehen nur
die an den Composite-Video-Eingängen
anliegenden Signale an diesen Ausgängen
zur Verfügung.
VIDEO 1 – 4
Component-Video-Eingänge
Die Component-Video-Anschlüsse geben die
Bildsignale getrennt aus – nach Helligkeit (Y)
und zwei Farbdifferenzsignalen getrennt (CB
und CR). Dies garantiert beste Signaleigenschaften auch bei langen Kabelwegen.
Component-Video-Verbindungen sollten für
DVD-Spieler mit Progressive-Scan-Feature und
hochauflösenden Digitalfernsehgeräten genutzt
werden. Jedes dieser Signale wird über ein
separates 75-Ohm-Videokabel mit CinchAnschlüssen geleitet.
HINWEIS
: Im Progressive-Scan-Modus kann ein
DVD-Spieler möglicherweise kein nutzbares
Videosignal an seine Composite-VideoAusgänge abgeben. In diesem Fall kann das
TFT-Display kein Videosignal vom DVD-Spieler
zeigen, selbst wenn der Composite-VideoEingang genutzt wird.
Vier mit COMPONENT-VIDEO IN 1 – 4
gekennzeichnete Eingangsbuchsensets akzeptieren Component-Video-Signale von
Quellkomponenten.
HINWEIS
: Nutzen Sie ein Progressive-Scan-
Signal oder ein Bildsignal mit einer Auflösung
von 1080i über die Component-VideoEingänge, kann das Fernsehgerät das
Videosignal und die OSD-Menüs nicht
gleichzeitig anzeigen. Die Einstellung
PROGRESSIVE in den DISPLAY-EINSTELLUNGEN ermöglicht die Nutzung der HauptOSD-Setup-Menüs, selbst bei progressiven
Signalen oder Signalen von Bildgeräten mit
progressiver Bildwiedergabe. Werden die
Haupt-OSD-Setup-Menüs angezeigt, wird das
progressive Videosignal unterbrochen. Sie
erscheinen wieder, sobald die OSD-Menüs
deaktiviert werden. Die vorübergehenden
OSD-Informationsanzeigen (wie z.B. die
Lautstärkeeinstellung usw.) werden nicht
angezeigt.
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RSP-1098 Surround-Prozessor
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TV-MONITOR-Ausgang
Der Monitor-Ausgang am RSP-1098 sendet das
Videosignal zu Ihrem Fernsehgerät. An der
Geräterückseite stehen drei Video-Ausgangsanschlussmöglichkeiten zur Verfügung: CinchComposite-Video, S-Video und ComponentVideo.
Der Composite-Video-Ausgang sendet nur
Signale von den Composite-Video-Eingängen
zum Fernsehgerät, der S-Video-Ausgang nur
Signale von den S-Video-Eingängen zum
Fernsehgerät. Der Component-Video-Ausgang
wandelt Signale von jedem beliebigen
Quelleneingang um und sendet Sie zum
Fernsehgerät. Haben Sie all Ihre Quellkomponenten über denselben Anschlusstyp mit
dem RSP-1098 verbunden, so müssen Sie nur
noch eine Verbindung vom RSP-1098 zum
Fernsehgerät herstellen. Verbinden Sie den
RSP-1098 über Component-Video-Anschlüsse
mit dem Fernsehgerät, so müssen Sie wiederum
auch nur einen Anschlusstyp wählen, da
Composite-Video- und S-Video-Signale in
Component-Video-Signale umgewandelt
werden.
HINWEIS
: Werden ein Videoeingang oder
mehrere Videoeingänge unter DISPLAYEINSTELLUNGEN für den Progressive-Mode
eingestellt, so können die Composite-Videound S-Video-Signale dieser Eingänge nicht in
Component-Video-Signale umgewandelt
werden. Diese Möglichkeit besteht nur für die
anderen Videoeingänge.
ZONE 2-Videoausgänge
Digitale Audioein- und ausgänge
Der RSP-1098 verfügt über Digitalanschlüsse,
die anstelle der oder zusätzlich zu den oben
beschriebenen analogen Ein- und Ausgangsverbindungen genutzt werden können. Zu
diesen Anschlüssen gehören acht
Digitaleingänge und vier Digitalausgänge zu
Aufnahmezwecken.
Diese Digitalanschlüsse können mit jeder
beliebigen Quelle verbunden werden, die ein
Digitalsignal zur Verfügung stellt, wie z.B. ein
DVD- oder CD-Spieler bzw. ein Satelliten-TV-Tuner.
HINWEIS
: Unter einem Digitalanschluss ist zu
verstehen, dass die D/A-Wandler im
RSP-1098 zur Decodierung des Digitalsignals
genutzt werden und nicht die in die Quelle
integrierten D/A-Wandler. Im Allgemeinen
nutzen Sie die Digitalanschlüsse eines DVDSpielers oder einer anderen Komponente, die
ein Dolby-Digital- oder ein
DTS-Signal senden; ansonsten kann der
RSP-1098 diese Formate nicht decodieren.
Digitaleingänge
In den RSP-1098 ist ein D/A-Wandler integriert,
über den digitale Eingangssignale der
angeschlossenen Quellen (z.B. von CD-Spielern,
Satelliten-TV-Tunern oder DVD-Spielern)
verarbeitet werden können. Der integrierte D/
A-Wandler registriert die eingehenden Signale
und passt sie automatisch an.
Digitalausgänge
Der RSP-1098 hat vier Digitalausgänge (zwei
koaxiale und zwei optische), um die Digitalsignale von einem beliebigen Digitaleingang
zu einem Digitalrecorder oder externen Digitalprozessor zu senden. Wird zum Hören das
digitale Eingangssignal einer Quelle genutzt,
steht das Signal automatisch an beiden Ausgängen zu Aufnahmezwecken zur Verfügung.
HINWEIS
: An diesen Ausgängen stehen nur
Digitalsignale der Quellen bereit. Analoge
Signale können nicht gewandelt werden und
sind an den Digitalausgängen nicht verfügbar.
Weitere
Anschlussmöglichkeiten
Netzeingang
Ihr RSP-1098 wird von Rotel so eingestellt, dass
er der in Ihrem Land üblichen Wechselspannung
(Europa: 230 Volt/50 Hz, USA: 115 Volt/60
Hz) entspricht. Die Einstellung ist an der
Geräterückseite angegeben.
Schließen Sie das Gerät nur mit dem beiliegenden Netzkabel an die Wandsteckdose an.
HINWEIS
Videoquellen bleiben bis zu einem Monat
gespeichert, wenn der RSP-1098 von der
Stromversorgung getrennt wird.
Master-Power-Schalter
: Einstellungen und Namen der
Die ZONE 2-Ausgänge des RSP-1098 senden
das Videosignal zu einem Fernsehgerät in der
zweiten Zone. Es sind zwei Arten von
Videoausgangsanschlüssen verfügbar – CinchComposite-Video und S-Video.
HINWEIS
: An den ZONE 2-Composite-Video-
Ausgängen stehen nur Composite-VideoEingangssignale und an den ZONE
2-S-Video-Ausgängen stehen nur S-VideoEingangssignale zur Verfügung.
Der RSP-1098 verfügt an der Rückseite über
acht Digitaleingänge, fünf koaxiale und drei
optische. Diese Eingänge können über das
später in dieser Bedienungsanleitung
beschriebene EINGANGS-SETUP jeder
beliebigen Eingangsquelle zugeordnet werden.
Sie können beispielsweise den Digitaleingangsanschluss COAXIAL 1 der Videoquelle VIDEO
1 und den Digitaleingang OPTICAL 2 der
Quelle VIDEO 3 zuordnen.
HINWEIS
anschlüssen sollten zusätzlich die oben
beschriebenen analogen Eingangsanschlüsse
hergestellt werden. Der analoge Anschluss ist
zum Überspielen auf einen analogen
Recorder bzw. für den 2. ZONE-Betrieb
erforderlich.
: Beim Herstellen von Digital-
Der große Wippschalter an der Geräterückseite
ist der Master-Power-Schalter. Befindet sich
dieser in der OFF-Position (AUS), so ist das
Gerät komplett ausgeschaltet. Befindet er sich
in der ON-Position (AN), so können die
STANDBY-Taste an der Gerätefront und die
ON/OFF-Tasten auf der Fernbedienung genutzt
werden, um das Gerät zu aktivieren oder in
den Standby-Betrieb zu schalten.
HINWEIS
: Nachdem alle Geräte angeschlossen
sind, setzen Sie den Master-Power-Schalter
in die ON-Position und lassen ihn normalerweise in dieser Position.
12V TRIGGER-Anschlüsse
Mehrere Rotel-Geräte lassen sich über ein 12Volt-Triggersignal ein- und ausschalten. Zu
diesem Zweck stehen an der Rückseite des
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Deutsch
RSP-1098 vier Ausgangsanschlüsse zur
Verfügung. Ist der RSP-1098 eingeschaltet, liegt
an diesen Anschlüssen ein 12-Volt-Gleichspannungssignal, durch das die weiteren
Geräte eingeschaltet werden. Befindet sich der
RSP-1098 im Standby-Modus, so liegt kein
Triggersignal an den Ausgängen; die anderen
Geräte schalten sich ab.
Um das Ferneinschaltungs-Feature nutzen zu
können, verbinden Sie eine der mit 12V TRIG
OUT gekennzeichneten Buchsen mit dem 12Volt-Triggereingang eines Rotel-Gerätes.
Verwenden Sie dazu ein Kabel mit 3,5-mmMono-Mini-Steckern an beiden Enden.
HINWEIS
: Die 12-Volt-Triggerausgänge können
so konfiguriert werden, dass sie nur bei
bestimmten Eingangsquellen aktiviert werden.
Unter SETUP können Sie den Abschnitten
EINGANGS-SETUP und 2. ZONE EINSTELLUNGEN weitere Informationen entnehmen.
REM. IN-Buchsen
Diese drei mit EXT, ZONE 2 und ZONE 3 unter
REM IN gekennzeichneten 3,5-mmAnschlussbuchsen empfangen die Befehlcodes
eines Video-Link-Infrarotempfängers von
Xantech (können Sie optional bei Systeminstallateuren erwerben). Sie werden genutzt,
wenn die von einer Fernbedienung gesendeten
Infrarotsignale nicht den Fernbedienungssensor
an der Gerätefront erreichen können.
EXT: Die EXT-Buchse wird mit einem externen
Infrarotempfänger genutzt, um die Funktion des
Fernbedienungssensors an der Gerätefront zu
kopieren. Dieses Feature ist sehr hilfreich, wenn
das Gerät in einen Schrank eingebaut und der
Infrarotsensor verdeckt ist oder wenn die
Infrarotsignale zu anderen Komponenten
weitergeleitet werden müssen.
ZONE 2 und ZONE 3: Diese beiden
Buchsen werden mit IR-Systemen genutzt, um
die Signale von Infrarot-Kontrollsystemen, die
sich in anderen Zonen befinden, zu
empfangen. Beispielsweise kontrollieren die
zu ZONE 2 unter REM IN gesendeten Infrarotsignale die 2. ZONE-Features des RSP-1098
und können zu anderen Komponenten
weitergeleitet werden. Die zu ZONE 3 REM
IN gesendeten Infrarotsignale können zur
Auswahl der AUFNAHME-Quelle genutzt
werden (das an den TAPE OUT-Anschlüssen
verfügbare Signal).
Lassen Sie sich bezüglich externer Empfänger
und der geeigneten Verkabelung für die REM
IN-Buchsen von Ihrem autorisierten Fachhändler
beraten.
HINWEIS
: Die Infrarotsignale der EXT REMOTE
IN-Buchse (sowie die von den ZONE 2/
ZONE 3 REMOTE IN-Buchsen) können über
externe Infrarotsender oder über Kabelverbindungen mit den IR OUT-Buchsen zu
anderen Komponenten weitergeleitet werden.
Weitere Informationen finden Sie im
folgenden Abschnitt.
IR OUT-Buchsen
Die IR OUT-Buchsen 1 & 2 senden die an den
ZONE REM IN-Buchsen oder der EXT REM INBuchse anliegenden Infrarotsignale zu einem
Infrarotsender, der sich vor dem Fernbedienungssensor der Quellkomponente befindet. Darüber
hinaus kann IR OUT über Kabelverbindungen
an Rotel-CD-Spieler, -DVD-Spieler oder -Tuner
angeschlossen werden.
Diese Ausgänge werden genutzt, um Infrarotsignale von der zweiten Zone zu den Quellkomponenten zu senden oder um Infrarotsignale von einer Fernbedienung im Hauptraum
weiterzuleiten, wenn die Sensoren an den
Quellen durch den Einbau in einen Schrank
verdeckt sind.
Lassen Sie sich bezüglich Infrarotsendern und
-empfängern von Ihrem autorisierten RotelFachhändler beraten.
Computerschnittstelle
Der RSP-1098 kann über einen Computer mit
spezieller Audio-Software betrieben werden.
Dabei werden die Betriebscodes vom
Computer über den seriellen RS-232-Anschluss
gesendet. Ferner ist auf diese Weise ein Update
des RSP-1098 mit spezieller Rotel-Software
möglich.
Anschluss bietet der COMPUTER I/O-Eingang
an der Geräterückseite. Die Verbindung zu
diesen Eingängen kann über einen RJ-45-8Pin-Stecker hergestellt werden. Diese Stecker
werden normalerweise bei der 10-BaseT UTPEthernet-Verkabelung genutzt.
Weitere Informationen zu den Anschlussmöglichkeiten, der Software und den Betriebscodes erhalten Sie bei Ihrem autorisierten RotelFachhändler.
Anschließen der Geräte
CD-Spieler
Verbinden Sie die linken und rechten Analogausgänge vom CD-Spieler mit den mit CD (links
und rechts) gekennzeichneten AUDIO INBuchsen.
Optional: Verbinden Sie den Digitalausgang
des CD-Spielers mit einem optischen oder
koaxialen Digitaleingang am RSP-1098.
Nutzen Sie das EINGANGS-SETUP, um dem
CD-Spieler als Quelle den ausgewählten
Digitaleingang zuzuordnen.
Für einen CD-Spieler müssen keine Videoverbindungen hergestellt werden.
DVD-Spieler
Die Verbindungen zum DVD-Spieler können über
die Eingänge VIDEO 1, 2, 3, 4 oder 5 hergestellt
werden. In umfangreichen Systemen bevorzugen Sie für DVD-Spieler wahrscheinlich
die Eingänge VIDEO 4 oder 5, da diese
Eingänge nicht über die entsprechenden
AUSGÄNGE verfügen. Entscheiden Sie sich für
VIDEO 1, stellen Sie sicher, dass diese Ein- und
Ausgänge konsequent für alle analogen Audiound Videoverbindungen genutzt werden.
Verbinden Sie ein Videokabel (CompositeVideo, S-Video und/oder Component-Video)
vom Ausgang des DVD-Spielers mit dem
entsprechenden VIDEO IN-Eingang 1 – 5.
Möchten Sie das Progressive-Scan-Feature in
Verbindung mit einem Bildgerät mit progressiver
Bildwiedergabe aktivieren, so sollten Sie die
Component-Video-Anschlüsse nutzen.
Entscheiden Sie sich für S-Video- oder
Component-Video-Anschlüsse, so sollten Sie
auch die Verbindung über den StandardComposite-Video-Anschluss herstellen, damit
auf dem Frontdisplay des RSP-1098 die DVDMenüs angezeigt werden können.
Verbinden Sie den Digitalausgang des DVDSpielers mit einem beliebigen der Digitaleingänge OPTICAL IN oder COAXIAL IN am
RSP-1098. Nutzen Sie das EINGANGS-SETUP,
um diesen Digitaleingang derselben
Videoeingangsquelle zuzuordnen wie oben.
Nutzen Sie z.B. die Video 4-Eingänge oben,
weisen Sie den Digitaleingang dem Eingang
VIDEO 4 zu.
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RSP-1098 Surround-Prozessor
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Möchten Sie das Audiosignal des DVD-Spielers
aufnehmen, verbinden Sie die linken und
rechten analogen Ausgänge vom DVD-Spieler
mit den linken und rechten AUDIO IN-Buchsen,
die dem oben ausgewählten VIDEO IN-Eingang
entsprechen.
Kabel, Satellit oder TV-Tuner mit
progressiver Bildwiedergabe
Die Verbindungen zum TV-Tuner können über
die Eingänge VIDEO 1, 2, 3, 4 und 5 hergestellt
werden. Entscheiden Sie sich für VIDEO 1,
stellen Sie sicher, dass diese Ein- und Ausgänge
konsequent für alle analogen Audio- und
Videoverbindungen genutzt werden.
Verbinden Sie ein Videokabel (CompositeVideo, S-Video und/oder Component-Video)
vom Ausgang des TV-Tuners mit dem
entsprechenden VIDEO IN-Eingang 1 – 5. Für
progressive Bildsignale sollten Sie die
Component-Video-Anschlüsse nutzen.
Entscheiden Sie sich für S-Video- oder
Component-Video-Anschlüsse, so sollten Sie
auch die Verbindung über den StandardComposite-Video-Anschluss herstellen, damit
auf dem Frontdisplay des RSP-1098 die TVSignale gezeigt werden können.
Verbinden Sie die linken und rechten analogen
Ausgänge des TV-Tuners mit den linken und
rechten AUDIO IN-Buchsen, die dem oben
ausgewählten VIDEO IN-Eingang entsprechen.
Optional: Verbinden Sie den Digitalausgang
des TV-Tuners mit einem der Digitaleingänge
OPTICAL IN oder COAXIAL IN am RSP-1098.
Nutzen Sie das EINGANGS-SETUP, um dem
Digitaleingang dieselbe Videoeingangsquelle
wie oben ausgewählt zuzuordnen. Nutzen Sie
oben beispielsweise die Eingänge Video 4,
weisen Sie den Digitaleingang dem Eingang
VIDEO 4 zu.
AM/FM-Tuner
Verbinden Sie die linken und rechten
Analogausgänge vom Tuner mit den mit TUNER
IN (links und rechts) gekennzeichneten AUDIO
IN-Buchsen.
Für einen AM/FM-Tuner müssen keine
Videoverbindungen hergestellt werden.
Audio-Tape-Recorder
Verbinden Sie die linken und rechten
Analogausgänge vom Audio-Tape-Deck mit den
mit TAPE IN (links und rechts) gekennzeichneten
AUDIO IN-Buchsen.
Schließen Sie die linken/rechten AUDIO OUT/
TAPE OUT-Buchsen an die Eingänge des AudioTape-Decks an.
Optional: Bei einem digitalen Aufnahmegerät
verbinden Sie den Digitalausgang des
Recorders mit einem der Digitaleingänge
(OPTICAL IN oder COAXIAL IN) am RSP-1098.
Weisen Sie im EINGANGS-SETUP diesen
Digitaleingang der Quelle TAPE zu. Akzeptiert
das Aufnahmegerät ein Digitalsignal am
Eingang, so verbinden Sie den OPTICAL OUToder COAXIAL OUT-Anschluss mit dem
Digitaleingang am Recorder.
Für ein Audio-Aufnahmegerät müssen keine
Videoverbindungen hergestellt werden.
Videorecorder oder digitaler
Videorecorder
Die Verbindung zu einem Videorecorder kann
über die Ein- und Ausgänge VIDEO 1, VIDEO
2 oder VIDEO 3 hergestellt werden.
Entscheiden Sie sich für VIDEO 1, so stellen
Sie sicher, dass Sie die Ein- und Ausgänge
VIDEO 1 für alle analogen Audio- und
Videoverbindungen nutzen.
Verbinden Sie die Videokabel (CompositeVideo, S-Video und/oder Component-Video)
mit dem Ausgang des Videorecorders und dem
entsprechenden Eingang VIDEO IN 1 – 3.
Entscheiden Sie sich für S-Video- oder
Component-Video-Anschlüsse, sollten Sie auch
eine Standard-Composite-Video-Verbindung
herstellen, so dass die Signale des
Videorecorders über das Frontdisplay des
RSP-1098 angezeigt werden können.
Schließen Sie ein Videokabel (CompositeVideo, S-Video und/oder Component-Video)
an die VIDEO OUT-Buchsen und die Eingänge
des Videorecorders an.
Verbinden Sie die linken und rechten analogen
Ausgänge vom Videorecorder mit einem Paar
der mit VIDEO 1 – 3 gekennzeichneten AUDIO
IN-Buchsen.
Verbinden Sie die linken und rechten AUDIO
OUT-Buchsen für VIDEO 1 – 3 mit den analogen
Eingängen am Videorecorder.
Optional: Bei einem digitalen Aufnahmegerät
verbinden Sie den Digitalausgang des
Recorders mit einem der Digitaleingänge
OPTICAL IN oder COAXIAL IN am RSP-1098.
Nutzen Sie das EINGANGS-SETUP, um diesen
digitalen Eingang der VIDEO-Quelle (VIDEO
1 – 3) zuzuordnen, die für die oben genannten
Anschlüsse verwendet wurde. Akzeptiert das
Aufnahmegerät zum Aufnehmen ein digitales
Eingangssignal, verbinden Sie einen der
Anschlüsse OPTICAL OUT oder COAXIAL OUT
mit dem Digitaleingang des Recorders.
DVD-A- oder SACD-Spieler
Um einen DVD-A-, einen SACD-Spieler (oder
einen beliebigen externen Surround-Decoder)
anzuschließen, verbinden Sie die Ausgänge
des Players über Audio-Cinch-Kabel mit den
mit MULTI INPUT gekennzeichneten CinchBuchsen. Achten Sie dabei auf die korrekte
Polarität, d.h., schließen Sie den rechten
Frontkanal an den Eingang R FRONT an usw.
Abhängig von der Systemkonfiguration stellen
Sie sechs (FRONT L & R, SURROUND L & R,
CENTER und SUBWOOFER), sieben (zusätzlich
eine Verbindung zum CENTER-BACKAnschluss) oder acht Verbindungen (zusätzlich
zwei Verbindungen zu den CENTER-BACKAnschlüssen) her.
Die MULTI-Eingänge umgehen die
Digitalverarbeitung und leiten die Signale direkt
zum Lautstärkeregler und zu den VorverstärkerAusgängen (PREOUT). Der RSP-1098 bietet
optional ein LFE-Signal-Uml-Feature, bei dem
die Signale der sieben Hauptkanäle dupliziert
und durch ein analoges 100-Hz-Tiefpassfilter
geleitet werden. So entsteht ein gemeinsames
Subwoofer-Mono-Ausgangssignal, das aus den
Basssignalen der Hauptkanäle besteht.
Einzelheiten zum LFE-Signal-Uml-Feature
erhalten Sie unter EINGANGS-SETUP im
Kapitel SETUP.
TV MONITOR
Verbinden Sie den Ausgang TV MONITOR
über Composite-Video-, S-Video- und/oder
Component-Video-Kabel mit dem
entsprechenden Eingang an Ihrem
Fernsehgerät.
HINWEIS
Ausgang sendet nur Signale von den CinchComposite-Video-Eingängen zum
Fernsehgerät. Der S-Video-Ausgang sendet
nur Signale von den S-VideoQuelleneingängen zum Fernsehgerät. Der
: Der Cinch-Composite-Video-
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Deutsch
RSP-1098 wandelt Composite-Video- und SVideo-Signale in Component-Video-Signale.
Daher sendet der Component-Video-Ausgang
Signale von jedem beliebigen Quelleneingang zum Fernsehgerät.
Beim Konfigurieren des Gerätes müssen Sie
festlegen, ob ein NTSC- oder ein PAL-StandardFernsehgerät angeschlossen ist (siehe unter
WEITERE EINSTELLUNGEN im Kapitel SETUP).
Verstärker und Aktiv-Subwoofer
Möchten Sie einen Aktiv-Subwoofer
anschließen, verwenden Sie ein Standard-
Cinch-Audiokabel und verbinden eine der
beiden mit SUB gekennzeichneten PREOUTBuchsen mit dem Eingang an der Endstufe des
Subwoofers. Beide SUB-Ausgänge liefern
dasselbe Signal.
Möchten Sie Verstärker anschließen,
so verbinden Sie ein Audiokabel von jeder
PREOUT-Buchse mit dem Eingang des
Verstärkerkanals, an den der entsprechende
Lautsprecher angeschlossen ist. In einem
kompletten Home-HiFi-Cinema-System müssen
Sie zusätzlich zur Subwoofer-Verbindung fünf
weitere Verbindungen herstellen. Diese
Anschlüsse sind mit FRONT L & R, CENTER
und REAR L & R gekennzeichnet. Es gibt zwei
CENTER-Buchsen. Verwenden Sie eine der
Buchsen für den Anschluss eines einzelnen
Centers oder beide, wenn Sie beide
Centerkanäle nutzen.
In 6- oder 7-Kanal-Systemen wird(werden)
eine(oder zwei) zusätzliche Verbindung(en) für
den(die) Centerlautsprecher hinten hergestellt.
Diese Buchsen sind mit CB1 und CB2 gekennzeichnet. Nutzen Sie CB1, wenn nur ein
Centerlautsprecher hinten angeschlossen wird.
Stellen Sie sicher, dass jeder Ausgang mit dem
richtigen Verstärkerkanal verbunden wird (z.B.
der rechte Frontkanal mit dem rechten
Frontkanal usw.).
BETRIEB DES RSP-1098
Trotz der großen Anzahl an Features,
Einstellungen und Optionen ist der RSP-1098
erstaunlich einfach zu bedienen. Der Schlüssel
zum optimalen Betrieb des RSP-1098 ist sein
On-Screen-Display-System (OSD), das Sie durch
die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten führt.
Diese OSD-Menüs können auf dem
Fernsehbildschirm oder auf dem TFT-Farbdisplay an der Gerätefront erscheinen.
Der RSP-1098 kann über die Bedienelemente
an der Gerätefront, die Sie auch durch die
OSD-Menüs führen, oder über die Fernbedienung, die eine komplette Steuerung des
Systems ermöglicht, bedient werden.
Um Sie mit dem Betrieb des RSP-1098 vertraut
zu machen, beginnen wir in diesem Teil der
Bedienungsanleitung mit dem grundlegenden
Aufbau und den Funktionen der Bedienelemente an der Gerätefront und auf der
Fernbedienung. Danach erläutern wir
Grundfunktionen wie das Ein- und Ausschalten
des Gerätes, die Lautstärkeeinstellung, die
Auswahl der Hörquelle usw. Danach folgen
detaillierte Erläuterungen zu den Surroundmodi
und wie Sie den RSP-1098 für verschiedene
Aufnahmetypen konfigurieren. Schließlich
erhalten Sie Hinweise zu zusätzlichen Features
und zum 2. Zone-Betrieb. Alle diese Features
werden beim normalen Betrieb genutzt. Das
letzte Kapitel dieser Bedienungsanleitung
enthält detaillierte Informationen zu den
Einstellmöglichkeiten während des EingangsSetups und zur Konfiguration des Gerätes. Viele
dieser Einstellungen werden nur einmal
vorgenommen und bleiben dann während des
Betriebes unverändert.
Die grau unterlegten Zahlen beziehen sich auf
die Abbildung des RSP-1098 am Anfang der
Bedienungsanleitung. Grau unterlegte
Buchstaben beziehen sich auf die
Fernbedienung RR-1050. Erscheinen sowohl
Zahlen als auch Buchstaben, finden Sie diese
Funktion an der Gerätefront und auf der
Fernbedienung. Erscheint nur eine Zahl oder
nur ein Buchstabe, so befindet sich dieses
Bedienelement nur an der Gerätefront oder
nur auf der Fernbedienung.
Bedienelemente an der
Gerätefront
Im Folgenden erhalten Sie einen kurzen
Überblick über die Bedienelemente und Features
an der Gerätefront des RSP-1098. Einzelheiten
zu diesen Bedienelementen finden Sie in den
folgenden Abschnitten der Bedienungsanleitung,
in denen auch die verschiedenen Aufgaben
detailliert beschrieben werden.
TFT-Farbdisplay
An der Gerätefront ist mittig ein großes TFTFarbdisplay im Widescreen-Format
untergebracht, mit dem Sie durch die OSDMenüs oder DVD-Audio-Menüs navigieren
können. Als integrierter Bildschirm gestattet es
darüber hinaus den Blick auf eine Videoquelle
und kann bei Bedarf auch z.B. die Signale
einer Kamera vor der Eingangstür oder im
Kinderzimmer anzeigen.
MENU-Taste
Mit Drücken dieser Taste wird das SYSTEMSTATUS-Menü aufgerufen, dem Sie auf einen
Blick die aktuellen Einstellungen des RSP-1098
entnehmen können. Mit Drücken der ENTERTaste auf der Fernbedienung (oder des
FUNCTION-Knopfes an der Gerätefront)
schaltet das Gerät vom SYSTEM-STATUS-Menü
in das HAUPTMENUE des RSP-1098. Über
das HAUPTMENUE gelangen Sie zu den
anderen OSD-Menüs zur Konfiguration des
RSP-1098. Unter SETUP erhalten Sie in dieser
Bedienungsanleitung weitere Details zu den
OSD-Menüs.
HINWEIS
: Die MENU-Taste kann auch zum
Abschalten des Frontdisplays genutzt werden.
Halten Sie die MENU-Taste dazu gedrückt.
DISPLAY-Taste
Über die DISPLAY-Taste können Sie eine
Videoquelle auswählen, die Sie sich über das
TFT-Display ansehen möchten. Ferner können
Sie über diese Taste einstellen, ob die OSDMenüs im TFT-Frontdisplay, auf dem
Fernsehbildschirm oder über beide angezeigt
werden sollen.
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STANDBY-Taste
Mit der STANDBY-Taste an der Gerätefront
können Sie den RSP-1098 aktivieren und in
den Standby-Betrieb schalten. Damit dies
möglich ist, muss zunächst der Master-POWERSchalter an der Geräterückseite in die ONPosition gesetzt werden.
Lautstärkeregler
Der große Knopf an der rechten Seite der
Lautsprecherfront ist der Haupt-Lautstärkeregler,
über den der Pegel für alle Kanäle gleichzeitig
eingestellt wird. Darüber hinaus kann über ihn
die Lautstärke in der 2. ZONE geregelt werden.
MUTE-Taste
Mit Drücken dieser Taste schalten Sie den Ton
ab. Eine Anzeige erscheint an der Gerätefront
und in den On-Screen-Displays. Drücken Sie
erneut die MUTE-Taste, um die vorherigen
Lautstärkepegel wieder herzustellen.
HINWEIS
: Durch Drehen des Lautstärkereglers
wird auch die Mute-Funktion deaktiviert.
FUNCTION-Knopf
Der große Knopf an der linken Seite der
Gerätefront hat zwei Aufgaben bei der
Navigation durch die OSD-Menüs. Drehen Sie
ihn nach links oder rechts, um die Einstellungen
in den Menüs zu verändern. Drücken Sie auf
den Knopf, um die neue Eingabe zu bestätigen.
PATH-Taste
Über die PATH-Taste können Sie beim RSP-1098
unabhängig voneinander Quellen zum Hören,
für die Aufnahme und für die 2. Zone auswählen.
Im Hörmodus werden Eingangswahl und
Lautstärkeeinstellungen für den Haupthörraum
vorgenommen. Im 2. Zone-Modus werden diese
Einstellungen für die 2. Zone durchgeführt. Im
Aufnahme-(oder 3. Zone-)-Modus wird eine
Quelle zum Überspielen auf Videorecorder oder
vergleichbare Geräte eingestellt.
SPEAKER-Taste
Während des Setups speichert der RSP-1098
genau die Lautstärkeeinstellung für jeden
Lautsprecher, um eine optimale Wiedergabe
von Dolby-Digital- und anderen Surroundformaten zu gewährleisten. Diese Voreinstellungen werden mit jedem Einschalten des
RSP-1098 genutzt. Über die SPEAKER-Taste
an der Gerätefront können Sie einen
Lautsprecher auswählen und seine Einstellung
vorübergehend verändern. Diese bleibt dann
solange erhalten, bis Sie auf eine andere
Eingangsquelle schalten oder den RSP-1098
abschalten. Die tatsächliche Einstellung wird
über den FUNCTION-Knopf vorgenommen.
Die SPEAKER-Taste wird auch genutzt, um
vorübergehend die Einstellung der „Group
Delay“-Funktion zu verändern, um
Laufzeitunterschiede zwischen der Video- und
der Audiospur von Signalquellen auszugleichen. Die Voreinstellung für eine Videoquelle
wird außer Kraft gesetzt, bis eine andere
Eingangsquelle ausgewählt oder das Gerät
ausgeschaltet wird.
MODE-Taste
Obwohl die Auswahl des Surroundmodus im
Allgemeinen automatisch vorgenommen wird,
kann die MODE-Taste an der Gerätefront
(zusammen mit dem FUNCTION-Knopf) genutzt
werden, um den voreingestellten Surroundmodus
für einen bestimmten Eingang zu umgehen. Die
zur Verfügung stehenden Optionen sind
abhängig vom Typ des Quelleneingangs (digital
oder analog) und vom Aufnahmetyp (Dolby
Digital, DTS, PCM Stereo usw.)
Fernbedienungssensor
Über dieses Fenster werden die von der
Fernbedienung übermittelten Infrarotsignale
empfangen. Stellen Sie sicher, dass der Sensor
nicht verdeckt wird.
ZONE 2-LED
Eine kleine LED im oberen Bereich der
Gerätefront leuchtet, wenn das 2. ZONEFeature des RSP-1098 genutzt wird.
Bedienelemente auf der
Fernbedienung
Zum Lieferumfang des RSP-1098 gehört eine
lernfähige Universalfernbedienung, über die
der RSP-1098 und acht weitere Audio/
Videokomponenten betrieben werden können.
In der separaten Bedienungsanleitung finden
Sie Hinweise zur Programmierung, zur
Nutzung der RR-1050 und wie Sie mit ihr
die anderen Fernbedienungen in Ihrem
System ersetzen können. Darüber hinaus
enthält die der RR-1050 beiliegende
Anleitung Informationen zu besonderen
Features (z.B. zur Festlegung der Namen für
die Fernbedienungstasten, die im LCD-Display
erscheinen). Um doppelte Informationen zu
vermeiden, geben wir hier nur einige
grundsätzliche Erläuterungen zur Nutzung
der RR-1050 für den Betrieb des RSP-1098.
Inbetriebnahme mit der RR-1050
AUDIO-Taste
Bevor Sie RSP-1098 in Betrieb nehmen können,
muss der AUDIO-Modus aktiviert werden.
Drücken Sie dazu die AUD-Taste A auf der
Fernbedienung, bevor Sie beginnen. Wird eine
der anderen Tasten gedrückt (CD, TAPE usw.),
so wird ein anderes Gerät von der Fernbedienung gesteuert, aber nicht der RSP-1098.
Der AUDIO-Modus bleibt aktiv, bis eine andere
GERÄTE-/EINANGSWAHL-Taste gedrückt wird.
Programmieren der RR-1050
Die RR-1050 wird im Werk so programmiert,
dass der RSP-1098 über sie ferngesteuert
werden kann. Funktioniert dies nicht, so hat
sich die Programmierung möglicherweise
geändert. Um die RR-1050 für die Fernsteuerung des RSP-1098 zu programmieren,
drücken Sie mit der Spitze eines Kugelschreibers
auf die etwas weiter tiefer liegende PRELOADTaste der Fernbedienung.
HINWEIS
: Durch Drücken der PRELOAD-Taste
werden alle programmierten und gelernten
Befehle gelöscht, und die RR-1050 wird auf
die Grundeinstellung zurückgesetzt.
MENU/OSD-Taste
Drücken Sie diese Taste auf der Fernbedienung,
um das OSD-Menüsystem zu aktivieren. Wird
das Menüsystem bereits angezeigt, so drücken
Sie diese Taste, um das Display zu deaktivieren.
Das TFT-Display an der Gerätefront kann
abgeschaltet werden, indem Sie die MENU/
OSD-Taste auf der Fernbedienung für drei
Sekunden gedrückt halten. Durch kurzes
Drücken der OSD/MENU-Taste schalten Sie
das Display wieder ein. Das Display wird ferner
aktiviert, wenn Sie die STANDBY-Taste an der
Gerätefront drücken.
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Deutsch
ENTER-Taste
Die ENTER-Taste wird genutzt, um verschiedene
Einstellungen im Setup und beim Betrieb des
RSP-1098 zu speichern. Ihre Einsatzmöglichkeiten werden im einzelnen in den entsprechenden Abschnitten beschrieben.
ON/OFF-Tasten
Auf der Fernbedienung stehen die Tasten ON
und OFF zur Verfügung, um das Gerät zu aktivieren oder in den Standby-Modus zu schalten.
Der Haupt-POWER-Schalter an der Geräterückseite muss sich in der EIN-Position befinden, damit
diese beiden Tasten funktionieren.
POWER-Taste
Die POWER-Taste auf der Fernbedienung bietet
grundsätzlich dieselbe Funktion wie die ON/
OFF-Tasten auf der Fernbedienung, nur dass
hierbei jeweils nur die eine Taste gedrückt wird.
Drücken Sie die Taste einmal, um das Gerät
zu aktivieren; drücken Sie die Taste noch einmal,
um das Gerät in den Standby-Modus zu schalten.
VOLUME-Taste
Der große Wippschalter ist der HauptLautstärkeregler, über den die Lautstärkepegel
aller Kanäle gleichzeitig eingestellt werden.
MUTE-Taste
Drücken Sie die MUTE-Taste einmal, um den
Ton abzuschalten. Es erscheint eine entsprechende Anzeige an der Gerätefront und
in den On-Screen Displays. Drücken Sie die
Taste noch einmal, um die vorherigen
Lautstärkepegel wieder herzustellen.
HINWEIS
: Auch durch Drücken der VOL-Tasten
auf der Fernbedienung wird die Mute-Funktion
deaktiviert.
GERÄTE-/EINGANGSWAHLTASTEN
Die zehn Tasten oben auf der Fernbedienung
haben zwei Funktionen:
Kurzer Druck auf die Tasten: Drücken
Sie nur kurz auf eine dieser Tasten, so wird
die Fernbedienung zur Steuerung eines
anderen Gerätes umgeschaltet. Jedoch wird
dadurch nicht die Eingangswahl des RSP-1098
geändert.
Langer Druck auf die Tasten: Durch
längeres Drücken (mehr als 1 Sekunde) werden
das fernzusteuernde Gerät und der
Quelleneingang des RSP-1098 zum Hören/
Sehen im Hauptraum geändert.
HINWEIS
: Durch längeres Drücken der EXT-Taste
wird der Eingang auf den analogen 7.1-Kanal
MULTI-EINGANG geschaltet. Durch Drücken
der AUD-Taste wird nur das fernzusteuernde
Gerät geändert; mit dieser Taste ist keine
Eingangsquelle verbunden.
REC-Taste
Drücken Sie diese Taste, um eine Aufnahmequelle auszuwählen, bevor Sie längere Zeit
auf eine GERÄTE-/EINGANGSWAHL-Taste
drücken. Das Signal der ausgewählten Quelle
liegt an den TAPE-OUT-Anschlüssen.
ZONE-Taste
Drücken Sie diese Taste, um eine Quelle für
die 2. ZONE auszuwählen, bevor Sie längere
Zeit auf eine GERÄTE-/EINGANGSWAHLTaste drücken.
UP/DOWN-Tasten
Diese beide Tasten werden benutzt, um den
Cursor zur Zeilenauswahl in den OSD-Menüs
nach unten oder oben zu bewegen. Diese
Tasten stehen auch in Verbindung mit der TONETaste, um CONTOUR/TONE-Einstellungen
vorzunehmen.
Tasten +/–
Über diese beiden Tasten werden die
Einstellungen in einer Zeile in den OSD-Menüs
geändert. Ferner werden Sie zu Auswahlzwecken in einigen Surroundmodi genutzt.
Lautsprecherauswahltasten
Diese drei Tasten dienen zur Auswahl eines
Lautsprechers oder einer Lautsprechergruppe,
um vorübergehende Pegeleinstellungen
vorzunehmen.
EQ-Taste
Über diese Taste aktivieren und deaktivieren
Sie das Cinema EQ-Feature. Hierbei werden
hohe Frequenzen gefiltert. Sinnvoll bei älteren
Film-Soundtracks.
TONE-Taste
Mit dieser Taste nehmen Sie ContourEinstellungen vor. Sie schalten zwischen dem
Hochfrequenz- und dem Tieffrequenz-Modus
hin und her. Nach Auswahl des Modus nehmen
Sie die Einstellungen über die UP/DOWNTasten vor.
Surround-Mode-Tasten
Diese fünf Tasten auf der Fernbedienung (2CH,
PLC, PLM, 5CH, 7CH) ermöglichen die direkte
Auswahl bestimmter Surroundmodi: 2-Kanal
Stereo, Pro Logic II Cinema, Pro Logic II Music,
5-Kanal Stereo oder 7-Kanal Stereo. Die
Funktion dieser Tasten variiert abhängig vom
Aufnahmetyp. Weitere Informationen erhalten
Sie unter
Manuelle Auswahl der Surroundmodi
Taste SUR+
Diese Taste wird zusammen mit dem Tasten
+/– für die manuelle Auswahl der Surroundmodi und -Features genutzt. Weitere Einzelheiten finden Sie unter
Surroundmodi
Manuelle Auswahl der
.
DYN-Taste
Über diese Taste wird der Dynamikbereich im
Dolby-Digital-Surroundmodus eingestellt.
Grundfunktionen
Dieser Abschnitt enthält detaillierte Informationen
zu den Grundfunktionen des RSP-1098 und der
Fernbedienung.
Power und Standby On/Off
Der POWER-Schalter an der Geräterückseite
ist der Hauptnetzschalter. Dieser Schalter muss
sich in der ON-Position befinden, damit das
Gerät eingeschaltet werden kann. Ist dieser
Schalter in die OFF-Position gesetzt, ist das
Gerät vollständig abgeschaltet und kann nicht
über die Gerätefront oder die Fernbedienung
eingeschaltet werden.
Über die STANDBY-Taste an der Gerätefront,
die ON/OFF-Tasten auf der Fernbedienung
und die POWER-Taste auf der Fernbedienung
wird das Gerät aktiviert und deaktiviert. Im
Standby-Modus wird nur ein minimaler Strom
an den Mikroprozessor abgegeben. Mit
Anschließen des Netzkabels und Setzen des
POWER-Schalters in die ON-Position beginnt
.
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RSP-1098 Surround-Prozessor
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die STANDBY-LED an der Gerätefront zu
leuchten, und zwar unabhängig davon, ob
sich das Gerät im Standby-Modus oder aktiviert
im Hauptraum befindet.
Beim normalen Betrieb wird der POWERSchalter an der Geräterückseite immer in der
ON-Position gelassen. Der RSP-1098 wird dann
über die STANDBY-Taste an der Gerätefront,
die ON/OFF-Tasten auf der Fernbedienung oder
die POWER-Taste auf der Fernbedienung aktiviert oder deaktiviert. Die ON/OFF-Tasten und
die POWER-Taste auf der Fernbedienung haben
im Wesentlichen die gleiche Funktion, jedoch
stehen mit den ON/OFF-Tasten separate Tasten
für diese Funktion zur Verfügung, während die
POWER-Taste hin und her geschaltet wird.
HINWEIS
: Wird der 2. Zone-Betrieb des
RSP-1098 genutzt, findet das Aktivieren des
Standby-Modus für den Hauptraum und die 2.
Zone unabhängig statt. Von der Fernbedienung
im Hauptraum gesendete ON/OFF-Befehle
beeinflussen nicht den 2. Zone-Betrieb. Das
Drücken der ON/OFF-Tasten auf der Fernbedienung in der 2. Zone betrifft nur diese Zone
und nicht den Hauptraum. Wird das Gerät für
den 2. ZONE-Betrieb aktiviert, so leuchtet die
ZONE 2-LED an der Gerätefront.
Es stehen drei Einschaltmodi zur Verfügung,
die bei der Konfiguration des RSP-1098 für
spezielle Systemkonfigurationen hilfreich sein
können. Siehe unter
UNGEN
detaillierte Informationen darüber, wie Sie die
Voreinstellung ändern können.
im Kapitel SETUP. Dort erhalten Sie
WEITERE EINSTELL-
Lautstärkeeinstellungen
Die Lautstärke kann über die Gerätefront des
RSP-1098 und die Fernbedienung eingestellt
werden.
Gerätefront: Drehen Sie den VOLUME-Knopf
an der Gerätefront im Uhrzeigersinn, um die
Lautstärke zu erhöhen. Drehen Sie ihn gegen
den Uhrzeigersinn, um die Lautstärke zu
reduzieren.
Fernbedienung: Drücken Sie die VOL UPTaste auf der Fernbedienung, um die Lautstärke
zu erhöhen. Mit Drücken der VOL DOWNTaste reduzieren Sie die Lautstärke.
Während Sie den Lautstärkepegel verändern,
wird die Einstellung auf dem Fernsehbildschirm
und/oder auf dem TFT-Display angezeigt. Die
aktuelle Lautstärkeanzeige wird im SYSTEMSTATUS-OSD angezeigt.
HINWEIS
: Der VOLUME-Knopf an der Geräte-
front kann auch zur Änderung der Lautstärke
in der 2. Zone genutzt werden. Drücken Sie
die PATH-Taste an der Gerätefront dreimal, um
vom Hör- in den 2. Zone-Modus zu schalten,
wie es vom OSD und/oder TFT-Display
angezeigt wird. Durch Drehen des VOLUMEKnopfes können Sie nun die Lautstärke in der
2. ZONE einstellen. Nach 5 Sekunden schaltet
das Gerät die PATH-Taste und den VOLUMEKnopf wieder in den normalen Hörmodus.
Abschalten des Tons
Der Ton des RSP-1098 kann abgeschaltet bzw.
die Mute-Funktion aktiviert werden. Drücken
Sie dazu die MUTE-Taste an der Gerätefront
oder auf der Fernbedienung. Im OSD und/
oder TFT-Display erscheint eine entsprechende
Anzeige. Drücken Sie die MUTE-Taste noch
einmal, um die vorherigen Lautstärkepegel
wieder herzustellen.
HINWEIS
: Sind das TFT-Display und der Fernseh-
bildschirm abgeschaltet, erhalten Sie keinen
visuelle Hinweis darauf, dass der Ton abgeschaltet ist. So kann der falsche Eindruck
entstehen, dass der RSP-1098 nicht ordnungsgemäß arbeitet.
Display-Optionen
Die DISPLAY-Taste an der Gerätefront bietet für
das TFT-Display an der Gerätefront und die
OSD-Menüs zwei Einstellmöglichkeiten: Sie
können eine Videoquelle auswählen, die auf
dem TFT-Display angezeigt werden soll; Sie
können entscheiden, ob die OSD-Menüs im
TFT-Display an der Gerätefront, auf dem
Fernsehbildschirm oder in beiden erscheinen.
• Wenn Sie sich eine Videoquelle auf
dem TFT-Display ansehen möchten:
Drücken Sie die DISPLAY-Taste einmal.
Drehen Sie anschließend den FUNCTIONKnopf, um eine Quelle auszuwählen. Die
zur Verfügung stehenden Display-Optionen
sind: VIDEO 1 – 5, QUELLE (dieselbe Quelle
wie zum Hören) oder AUS (keine
Videoanzeige).
• So ändern Sie die OSD-Einstellung:
Drücken Sie zweimal die DISPLAY-Taste.
Drehen Sie anschließend den FUNCTIONKnopf, um eine OSD-Option auszuwählen.
Zur Auswahl stehen: Anzeige der OSDMenüs auf dem TFT/LCD-Bildschirm, auf
dem Fernsehbildschirm oder auf beidem.
• Abschalten des TFT-Displays: Halten
Sie die MENU/OSD-Taste auf der
Fernbedienung oder die MENU-Taste an
der Gerätefront 3 Sekunden lang gedrückt.
Eingangswahl
Es können bis zu drei Audioquellen und fünf
Audio-/Videoquellen (Tuner, CD, DVD, Videorecorder usw.) an den RSP-1098 angeschlossen
werden. Jede dieser Quellen kann unabhängig
voneinander zum Hören/Sehen im Hauptraum,
zum Aufnehmen oder zum Hören/Sehen in
einer 2. Zone ausgewählt werden.
Das OSD-anzeigende Bildgerät und/oder das
TFT-Display zeigen den Namen der ausgewählten Quelle, wie er eingegeben wurde.
Die Namen aller Eingangsquellen können so
umbenannt werden, dass sie zu Ihren
Komponenten passen.
Alle Quelleneingänge können über die OSDMenüs so konfiguriert werden, dass sie
entweder die analogen oder die Digitalsignale
einer der acht zuweisbaren Digitaleingänge
akzeptieren. Wird ein Digitaleingang zugeordnet, prüft der RSP-1098, ob an diesem
Eingang ein Digitalsignal anliegt. Ist dies bei
Auswahl der Quelle der Fall, wird das Digitalsignal automatisch erkannt und der richtige
Surroundmodus aktiviert. Liegt kein Digitalsignal
an, werden für diese Quelle die analogen
Eingänge ausgewählt. Diese automatische
Erfassung ist die bevorzugte Konfiguration für
Quellen wie z.B. DVD-Spieler. Wird ein
ANALOGER Eingang zugeordnet, so reagiert
das Gerät nicht auf ein an den Digitaleingängen
anliegendes Digitalsignal.
Im Werk werden die GERÄTE-/EINGANGSWAHL-Tasten so konfiguriert, dass auf die
folgenden Eingänge zugegriffen wird:
CD:Analoger Eingang
Tuner:Analoger Eingang
Tape:Analoger Eingang
Video 1: Digital Coaxial 1
Video 2: Digital Coaxial 2
Video 3: Digital Coaxial 3
Video 4: Digital Optical 1
Video 5: Digital Optical 2
Jeder Quelleneingang ist im EINGANGSSETUP so zu konfigurieren, dass der
gewünschte Eingangstyp gewählt wird (analog
oder digital (automatische Erfassung)).
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Deutsch
HINWEIS
: Zusätzlich zur Auswahl der analogen
oder Digitalsignale können in diesem Menü
Quellennamen eingegeben und ein Surroundmodus für jeden der acht Eingänge voreingestellt werden.
Auswahl eines Quelleneingangs
über die Gerätefront
Die Auswahl eines Quelleneingangs von der
Gerätefront erfolgt in zwei Schritten. Entscheiden
Sie sich zunächst, ob Sie eine Quelle zum
HÖREN, zu AUFNAHMEZWECKEN oder für
den 2. ZONE-Betrieb auswählen. Wählen Sie
anschließend die gewünschte Quelle.
So wählen Sie eine HÖRQUELLE:
1. Drücken Sie die PATH-Taste einmal, um
EINGANG auszuwählen.
2. Drehen Sie den FUNCTION-Knopf, um durch
die Liste der Quellen zu rollen, bis Sie die
gewünschte Quelle gefunden haben.
So wählen Sie eine Quelle für die
AUFNAHME:
1. Drücken Sie die PATH-Taste zweimal, um
AUFNAHME auszuwählen.
2. Drehen Sie den FUNCTION-Knopf, um durch
die Liste der Quellen zu rollen, bis Sie die
gewünschte Quelle gefunden haben.
Die Auswahl der „QUELLE“-Option verbindet
die Hörquelle mit den Record-Ausgängen, die
jetzt unabhängig von der ausgewählten
Hörquelle aufnehmen.
HINWEIS
: Unter 2. ZONE-Betrieb erhalten Sie
nähere Informationen zur Auswahl einer
Quelle für die 2. Zone.
Auswahl eines
Quelleneingangs über die
Fernbedienung
So wählen Sie eine Quelle zum HÖREN
im Hauptraum aus: Halten Sie eine der
GERÄTE-/EINGANGSWAHL-Tasten mehr als
eine Sekunde gedrückt. Um den MULTI-EINGANG auszuwählen, drücken Sie die EXTTaste.
HINWEIS
: Ein kurzer Druck auf die GERÄTE-/
EINGANGSWAHL-Taste ändert nur das
Gerät, das über die Fernbedienung gesteuert
wird, aber nicht den Quelleneingang.
So wählen Sie eine Quelle für die
AUFNAHME: Drücken Sie die REC-Taste und
dann anschließend innerhalb von 5 Sekunden
eine der GERÄTE-/EINGANGSWAHL-Tasten.
Alternativ können Sie die REC-Taste drücken
und dann die Tasten +/– nutzen, um durch
die verfügbaren Quellen zu rollen. Wählen
Sie einen beliebigen Eingang (CD, TUNER,
TAPE oder VIDEO 1 – 5). Wählen Sie die
Option QUELLE, wird die Aufnahmequelle mit
dem für den Haupthörraum ausgewählten
Eingang verbunden. Das jeweils zum Hören
ausgewählte Eingangssignal wird auch zu den
Record-Ausgängen gesendet.
So wählen Sie eine Quelle für die 2.
Zone: Drücken Sie die ZONE-Taste und dann
anschließend innerhalb von 5 Sekunden eine
der GERÄTE-/EINGANGSWAHL-Taste.
Alternativ können Sie die REC-Taste drücken
und dann die Tasten +/– nutzen, um durch
die verfügbaren Quellen zu rollen. Wählen
Sie einen beliebigen Eingang (CD, TUNER,
TAPE oder VIDEO 1 – 5). Wählen Sie die
Option QUELLE, wird die 2. Zone-Quelle mit
dem für den Haupthörraum ausgewählten
Eingang verbunden. Das jeweils zum Hören
ausgewählte Eingangssignal wird auch zu den
Zone 2-Ausgängen gesendet.
Informationen zu den
Surroundformaten
Um Ihren RSP-1098 optimal einsetzen zu
können, ist es hilfreich, sich zunächst über die
vielen heute zur Verfügung stehenden Surroundformate zu informieren. Dann wissen Sie genau,
welches Decodierverfahren für die jeweilige
Aufnahme einzusetzen ist und wie Sie es auswählen. Im Folgenden erhalten Sie grundlegende Informationen zu den Surroundformaten
und anschließend Einzelheiten zum Betrieb.
Dolby Surround
Dolby Pro Logic II
Dolby Surround® ist heutzutage ein sehr
verbreitetes Verfahren für die Raumklangerzeugung in einem Heimkino. Dank des
zweikanaligen Formats kann Dolby-codiertes
Material nahezu von allen heute verfügbaren
Medien (Videokassette, Fernsehen und den
meisten DVDs) übertragen werden. Dolby
Surround ist die Heimversion des analogen,
erstmals 1972 in der Filmindustrie eingesetzten
Systems Dolby Stereo. Es ist ein Matrixencodiertes System, das völlig kompatibel zu
herkömmlichen Stereo- und Monoverfahren der
Tonübertragung ist, und nimmt die Signale des
linken und rechten Frontkanals, des Centers
und des Mono-Surroundkanals in einer 2-KanalStereoaufnahme auf. Während der Wiedergabe filtert der Dolby-Pro Logic
Signale jedes Kanals heraus und verteilt sie
an die jeweiligen Lautsprecher.
Die Dolby-Pro Logic-Decodierung liefert einen
monauralen und bandbegrenzten Surroundkanal. In den RSP-1098 ist daher der hochwertige Nachfolger, Dolby Pro Logic II,
integriert, wodurch die Trennung zwischen den
einzelnen Kanälen nochmals deutlich verbessert
werden konnte und normgerechte Frequenzgänge vorhanden sind. Bei diesem Verfahren
wird auch im rückwärtigen Bereich ein echtes
Surroundsignal erzeugt. Das Ergebnis ist ein
erheblich verbesserter Raumklang bei DolbySurround-encodierten Aufnahmen.
Die Dolby-Pro Logic II-Decodierung kann für
alle analogen Soundtracks oder Aufnahmen
mit der Aufschrift „Dolby Surround“ sowie für
Dolby Digital 2.0-Soundtracks eingesetzt
werden. Dolby Pro Logic II leistet auch
Hervorragendes beim Herausfiltern von
Surround-Sound für die Front-, Center- und
Surroundkanäle aus herkömmlichen 2-KanalStereoaufnahmen. Ein „Music-Modus“ macht
Pro Logic II zur ersten Wahl für Audio-CDs.
®
-Decoder die
Dolby Digital
Dolby Digital ist seit 1972 aus den Kinos
bekannt. Bei diesem Aufnahme-/Wiedergabesystem arbeitet die Codierungstechnik AC-3
zur Datenkompression mit fester Datenkomprimierung, um die riesigen Datenmengen,
die bei digitalem Surroundton vorhanden sind,
effizient zu speichern (vergleichbar mit dem
JPEG-Format, bei dem große Mengen an
Bilddaten in kleinen Computer-Files gespeichert
werden). Dolby Digital ist das StandardAudioformat für DVDs und Digitalfernsehübertragungen in den USA.
Mit diesem System können bis zu sechs diskrete
(getrennte) Audiokanäle codiert werden. Dies
ist aber auch für Stereosignale möglich. Das
Ganze nennt sich dann Dolby Digital 2.0 und
ist, wie ein Matrix-encodierter Dolby-SurroundSoundtrack, eine 2-Kanal-Stereo-Aufnahme. Zur
Wiedergabe wird bei dieser Art von Aufnahme
die Dolby-Pro Logic II-Decodierung genutzt
(siehe Hinweise oben).
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RSP-1098 Surround-Prozessor
24
Am häufigsten wird Dolby Digital sowohl in
professionellen als auch in Heimkinos in der
Dolby-Digital 5.1-Version eingesetzt. Anstatt
mehrere Surroundkanäle in eine 2-KanalAufnahme zu decodieren, arbeitet Dolby Digital
5.1 mit sechs getrennten Kanälen: Front links,
Center, Front rechts, Surround links, Surround
rechts, ergänzt durch einen Tieftonkanal für
einen Subwoofer (auch LFE(Low Frequency
Effect)-Kanal genannt). Ein Dolby-DigitalDecoder filtert die Kanäle aus dem digitalen
Bitstream, wandelt sie in analoge Signale und
leitet sie zu den entsprechenden Lautsprechern.
Der digitale Raumklang verfügt über fünf FullRange-Kanäle mit einer vollständigen Trennung
der Kanäle und einem großen Dynamikbereich.
Ein Dolby-Digital-Soundtrack bietet einen
deutlich beeindruckenderen Surround-Sound
als die Dolby-Pro Logic-Decodierung von Matrixcodiertem Dolby-Surround-Material.
Die Decodierung von Dolby-Digital 5.1Soundtracks erfolgt automatisch. Erkennt der
RSP-1098 an einem seiner Digitaleingänge ein
Dolby-Digital 5.1-Signal, wird das entsprechende Verarbeitungsverfahren aktiviert.
Beachten Sie, dass Dolby Digital nur bei
Digitalquellen zur Verfügung steht (DVDs, Laser
Discs, Digitalfernsehen/Kabel/SAT-Tuner).
Ferner ist die Quelle über ein Digitalkabel
(koaxial oder optisch) mit einem aktiven
Digitaleingang am RSP-1098 zu verbinden.
HINWEIS
: Viele DVDs besitzen als Voreinstellung
Dolby Digital 2.0. Diese Soundtracks sind mit
Dolby Pro Logic II zu decodieren. Der DolbyDigital 5.1-Soundtrack kann als Option in den
Setup-Menüs am Anfang der DVD ausgesucht
werden. Wählen Sie Dolby Digital 5.1 nach
Einlegen der Disc unter „Audio“, „Languages“
(Sprachen) oder „Setup-Optionen“ (SetupOptionen) im Menü des DVD-Spielers.
DTS 5.1
DTS 96/24
DTS® (Digital Theater Systems) ist sowohl in
professionellen Kinos als auch im Heimkinobereich das alternative Digitalformat zu
Dolby Digital. Die grundlegenden Features und
Funktionen des DTS-Systems ähneln denen von
Dolby Digital (z.B. 5.1 diskrete Kanäle), jedoch
gibt es in gewisser Hinsicht feine Unterschiede
in der Technik des Komprimierens und
Decodierens. Außerdem ist ein DTS-Decoder
erforderlich.
Die jüngste Erweiterung des DTS-Encodierungssystems ist DTS 96/24. Diese Aufnahmen
bieten eine Samplingrate von 96 kHz, während
immer noch die tatsächliche 48-kHz-Samplingrate von Standard-DTS-Discs genutzt wird.
Wie Dolby Digital ist DTS ist digitales Verfahren
und steht daher im Heimkinobereich nur auf
LaserDiscs, DVDs und sonstigen Digitalformaten
zur Verfügung. Um den DTS-Decoder des
RSP-1098 nutzen zu können, müssen Sie Ihren
DVD-Spieler an die Digitaleingänge des
RSP-1098 anschließen.
Wie bei Dolby Digital 5.1 erfolgt das Erfassen
und Decodieren der DTS 5.1-Signale automatisch.
HINWEIS
: DVDs mit einem DTS-Soundtrack sind
in der Regel so konfiguriert, dass DTS als Option
zum Standard-Matrixverfahren Dolby Surround
angeboten wird. Um DTS nutzen zu können,
gehen Sie in die Setup-Menüs am Anfang der
DVD und wählen „DTS 5.1“ anstelle von „Dolby
Surround“ oder „Dolby Digital 5.1“. Zudem ist
der DTS-Digital-Bitstream bei vielen DVD-Spielern
in der Voreinstellung angeschaltet. Die
Wiedergabe eines DTS-Soundtracks ist in
diesem Fall erst dann möglich, wenn die DTSFunktion des DVD-Spielers aktiviert worden ist.
Das gilt auch, wenn im Disc-Menü bereits „DTS
5.1“ ausgewählt wurde. Möchten Sie sich eine
DTS-Disc anhören und hören Sie beim ersten
Versuch keinen Ton, gehen Sie in die
Konfigurationsmenüs des DVD-Spielers und
aktivieren „Stream/PCM“. Diese Einstellung ist
nur einmal vorzunehmen.
DTS Neo:6
Der RSP-1098 verfügt über eine zweite
Möglichkeit der DTS-Surround-SoundDecodierung: DTS Neo:6. Dieses Decodiersystem ähnelt Dolby Pro Logic II und ist für die
Wiedergabe beliebiger 2-Kanal-Stereoaufnahmen (entweder Matrix-encodiert oder
nicht) konzipiert. Der Neo:6-Decoder kann für
jede beliebige herkömmliche 2-Kanal-Quelle
wie eine Stereo-TV-Sendung, eine FMRundfunkübertragung oder eine CD genutzt
werden. Ferner ist DTS Neo:6 ein alternatives
Verfahren zur Decodierung Matrix-encodierter
Dolby-Surround-Aufnahmen oder TV-Sendungen.
Aktivieren Sie die DTS-Neo:6-Decodierung mit
der DTS Neo:6-Taste (wie weiter unten erläutert).
DTS Neo:6 wird nicht für DTS 5.1-Digitalquellen
genutzt, und die Taste ist bei solchen Aufnahmen
nicht zu drücken.
6.1 und 7.1 Surround
1999 kam der erste Dolby-Digital-Soundtrack
mit einem zusätzlichen Center im Effektbereich
in die professionellen Kinos. Ein zusätzlicher
Center im Effektbereich hat die gleiche Wirkung
wie ein Center im Frontbereich: Räumlichkeit
breitet sich wesentlich weiter aus, und
Geräusche, die den Zuschauer umgeben,
können optimal wahrgenommen werden. Der
zusätzliche Surroundkanal wird, nach dem
Prinzip der schon früher bei Dolby Surround
genutzten Matrix-Encodierung, in die beiden
bei Dolby Digital 5.1 existierenden Surroundkanäle encodiert. Diese Erweiterung des
Effektbereichs wird als Dolby Digital Surround
EX bezeichnet. DTS bietet eine ähnliche
Möglichkeit, diese erweiterte Surroundinformation für Aufnahmen zu nutzen. Sie wird
®
6.1 Matrix genannt. Doch DTS ging
DTS ES
noch einen Schritt weiter und entwickelte ein
Verfahren, diese erweiterte Surroundinformation als einen vollständig diskreten Kanal
aufzunehmen. Dieses System heißt DTS ES
Discrete.
All diese Systeme sind Erweiterungen der
existierenden digitalen Surroundformate Dolby
Digital 5.1 und DTS 5.1. Systeme mit einem
Center-Back-Lautsprecher (Konfiguration 6.1)
oder zwei Center-Back-Lautsprechern
(Konfiguration 7.1) können von diesen
erweiterten Surroundinformationen profitieren.
Auch Besitzer eines traditionellen 5.1-KanalSystems können Discs mit Dolby Digital
Surround EX und DTS 6.1 spielen. Jedoch
klingen sie genau wie 5.1-Kanal-Discs in dem
jeweiligen Format. Aufnahmen mit Surrounderweiterung sind 100 % abwärtskompatibel.
Verfügt Ihr System über ein oder zwei Centerlautsprecher hinten, erfolgt die Decodierung
von DTS ES-Discs, wie es bei Standard-DTSSoundtracks der Fall ist, automatisch. Auch
Dolby-Digital-Surround EX-Discs werden in der
Regel automatisch decodiert. Einzige
Ausnahme: Einige der ersten Surround EX-Titel
haben keine auf der Disc encodierte Kennung.
Drücken Sie in diesem Fall zur Aktivierung der
Dolby-Digital-Surround EX-Features dieser Discs
oder von Standard-5.1-Kanal-Dolby-DigitalDiscs die Tasten +/– (siehe nächstes Kapitel).
Der RSP-1098 verfügt darüber hinaus über Rotel
XS(eXtra Surround)-Verarbeitung, die
automatisch eine optimale Nutzung der
erweiterten Surroundinformation durch 6.1und 7.1-Systeme gewährleistet. Der wesentliche
Vorteil von Rotel XS besteht darin, dass es zu
®
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Deutsch
jeder Zeit mit allen Mehrkanal-Digitalsignalen
arbeitet, und zwar auch mit solchen, die
ansonsten nicht die entsprechende Surroundddecodierung für den(die) Centerkanal(kanäle)
hinten aktivieren. In jedem mit Centerlautsprechern hinten bestückten System
überwacht Rotel XS die Surroundkanäle,
decodiert sie passend und sendet die Signale
der erweiterten Surroundkanäle zu dem(den)
Centerlautsprecher(n) hinten. Rotel XS arbeitet
mit Matrix-encodierten Surroundsignalen (wie
z.B. DTS ES-Discs und Dolby-Surround EX-Discs
ohne Kennung) oder mit Digitalquellen ohne
Matrix (wie DTS 5.1, Dolby Digital 5.1 oder
sogar Dolby-Pro Logic II-decodierten DolbyDigital 2.0-Aufnahmen), um im hinteren Effektbereich erstklassige Surroundbedingungen zu
schaffen.
DSP-Music-Modi
Im Gegensatz zu allen anderen oben erwähnten Formaten bietet der RSP-1098 vier
Surroundmodi, bei denen es sich nicht um ein
spezifisches Aufnahme-/Wiedergabesystem
handelt. Diese Modi (MUSIC 1 – 4) verwenden
eine digitale Signalverarbeitung, die dem
Signal akustische Spezialeffekte hinzufügt. DSPVerarbeitung kann mit Dolby-SurroundAufnahmen, Dolby-Digital-Aufnahmen, CDs,
Rundfunksendungen oder beliebigem anderen
Quellmaterial genutzt werden; in der Regel
werden DSP-Einstellungen mit Quellmaterial
gewählt, für das es keinen speziellen SurroundDecoder gibt.
Die vier MUSIC-MODI des RSP-1098 nutzen
digitale Verzögerungs- und Nachhalleffekte.
Diese Art von Raumklang simuliert immer größer
werdende akustische Kulissen (MUSIC 1 z.B.
mit einem Jazzclub die kleinste, MUSIC 4 z.B.
mit einem Stadion die größte Kulisse). In der
Regel werden hier Umgebungseffekte
hinzugefügt und ein Gefühl der Räumlichkeit,
wenn man sich Musik- oder sonstige Quellen
anhört, die keine Surround-Sound-Encodierung
besitzen.
2CH/5CH/7CH-Stereoformate
Der RSP-1098 verfügt über vier Modi, die die
gesamte Surroundverarbeitung deaktivieren und
Stereosignale zu Verstärkern oder Lautsprechern
senden. Es gibt drei Möglichkeiten:
2CH Stereo: Der Centerkanal und alle
Surroundkanäle im System werden deaktiviert,
und es wird ein herkömmliches 2-Kanal-Signal
zu den Frontlautsprechern gesendet. Ist das
System so konfiguriert, dass die Tieftonsignale
von den Frontlautsprechern zum Subwoofer
geleitet werden, so bleibt diese Möglichkeit
erhalten.
Analoger Bypass: Für die analogen 2Kanal-Eingänge gibt es einen speziellen
Stereomodus, der die GESAMTE Digitalverarbeitung des RSP-1098 umgeht. Die beiden
Frontlautsprecher erhalten reine analoge FullRange-Stereosignale ohne Subwoofer-Einsatzfrequenz, ohne Verzögerung, ohne Pegelanpassungen und ohne Contour-Anpassung.
5CH Stereo: Ein Stereosignal wird zu 5.1Kanal-Systemen geleitet. Das Signal des linken
Kanals wird zum linken Front- und zum linken
Surroundlautsprecher geleitet, das Signal des
rechten Kanals zum rechten Front- und zum
rechten Surroundlautsprecher. Ein gemeinsames
Monosignal der beiden Kanäle wird zum
Centerlautsprecher gesendet.
7CH Stereo: Dieser Modus unterscheidet sich
vom oben beschriebenen 5CH-Stereo-Modus
nur dadurch, dass auch Stereosignale zum(zu
den) zum System gehörenden Centerlautsprecher(n) hinten gesendet werden.
Weitere Digitalformate
PCM 2-Kanal: Dies ist ein unkomprimiertes
2-Kanal-Digitalsignal, wie es für Standard-CDAufnahmen und einige DVD-Aufnahmen
(besonders in älteren Filmen) genutzt wird.
®
: Bei diesem patentierten Verfahren
HDCD
werden CDs und Audio-DVDs mit einer 20Bit-Abtastrate aufgezeichnet. Dadurch wird die
Klangqualität im Vergleich zu Standard-AudioCDs verbessert. Diese Discs mit der Aufschrift
HDCD sind abwärtskompatibel zu normalen
Playern, lassen sich in voller Qualität aber nur
in speziellen Geräten abspielen. Wird das
Digitalsignal jedoch wie beim RSP-1098 von
einem HDCD-Decoder decodiert, ist eine
erstklassige Musikwiedergabe garantiert.
DTS Music 5.1 Discs: Bei diesen Discs
handelt es sich um Audio-CDs, die eine DTS
5.1-Aufnahme enthalten. Der RSP-1098
decodiert diese Discs wie einen von einem CDoder DVD-Spieler mit digitalem Ausgangsanschluss gespielten DTS-Film-Soundtrack.
DVD-A-Music Discs: Dank des Vorteils der
erhöhten Speicherkapazität von DVDs stehen
auf DVD-A-Discs neue Mehrkanal-Audioaufnahmen mit einer höheren Bitrate zur
Verfügung. DVD-A-Discs können mehrere
Aufnahmeversionen beinhalten, einschließlich
Standard-PCM-Stereo, Dolby Digital 5.1, DTS
5.1 und 96 kHz/24 Bit (bzw. 192 kHz/24Bit (zweikanalige Version)) MehrkanalAufnahmen mit MLP-Komprimierung. Mehrere
dieser Formate (Standard-PCM, Dolby Digital
und DTS 5.1) können durch den RSP-1098
decodiert werden, wenn der DVD-Spieler über
ein Digitalkabel angeschlossen ist. Jedoch bieten
die verfügbaren optischen und koaxialen
Digitalanschlüsse eine unzureichende Bandbreite
für die hohe Samplingrate von Mehrkanal-MLPAufnahmen. Daher müssen DVD-A-Discs mit
diesen hochaufgelösten Audio-Sountracks vom
DVD-Spieler decodiert und die daraus
resultierenden analogen Signale zum MULTIEingang des RSP-1098 gesendet werden.
®
: Dies ist ein ausgesprochen hoch-
SACD
wertiger Audio-Standard zur Nutzung mit
SACD-kompatiblen Disc-Spielern. Wie bei den
hochauflösenden DVD-A-Discs ist auch hier die
Bandbreite zu hoch für die derzeitigen
Digitalanschlüsse. Daher müssen diese Discs
vom SACD-kompatiblen Player decodiert und
die Ausgangssignale zum MULTI-Eingang des
RSP-1098 gesendet werden.
MP3: Der RSP-1098 ist auch mit einem
Decoder für das digitale MP3(MPEG1 – Audio
Layer 3)-Kompressionsformat ausgestattet.
Aufnahmen im MP3-Format findet man im
Internet. Sie können auf tragbaren MP3-Playern
oder einigen Disc-Playern, die CD-ROMs lesen
können, abgespielt werden.
MPEG Multichannel: Der RSP-1098 kann
MPEG-Mehrkanal-Digitalaufnahmen
decodieren. In Europa häufig eingesetzt, nutzt
dieses Format MPEG-Datenkomprimierung, um
bis zu 5.1 Kanäle mit diskreten, digitalen
Audiosignalen aufzunehmen (Funktionsweise
ist ähnlich wie bei den Formaten Dolby Digital
und DTS).
Automatische Decodierung
der Surroundmodi
Die Decodierung von Digitalquellen, die an
die Digitaleingänge angeschlossen sind, erfolgt
im Allgemeinen durch die Erfassung einer in
der Digitalaufnahme gespeicherten Kennung,
die dem RSP-1098 mitteilt, welches Format zur
Decodierung erforderlich ist. Erkennt der
RSP-1098 beispielsweise Dolby Digital 5.1 oder
DTS 5.1, aktiviert der Surround-Prozessor die
geeignete Decodierung.
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RSP-1098 Surround-Prozessor
26
Das Gerät erkennt auch Discs mit DTS ES Matrix
6.1 oder DTS ES DISCRETE 6.1 und aktiviert
die DTS ES
Auch Dolby-Digital-Surround EX-Aufnahmen
aktivieren in der Regel die automatische
Decodierung (obwohl nicht alle der ersten
Surround EX-DVDs die erforderliche Kennung
besitzen und daher eine manuelle Aktivierung
der Surround EX-Decodierung erforderlich
werden kann). Ein digitales Eingangssignal
einer HDCD
Standard-CD oder eines MP3-Players wird
automatisch erfasst und für den 2-Kanal-StereoBetrieb decodiert.
Die Rotel XS-Verarbeitung ist in allen Systemen
mit Center-Back-Lautsprecher(n) automatisch
aktiv und stellt die entsprechende ExtendedSurround-Decodierung aller MehrkanalDigitalsignale sicher, und zwar auch bei
denjenigen, die ansonsten nicht den richtigen
Extended-Surround-Modus aktivieren würden.
In vielen Fällen erkennt der RSP-1098 auch
ein Digitalsignal mit Dolby-SurroundEncodierung (wie z.B. den voreingestellten
Soundtrack auf vielen DVDs) und aktiviert die
Dolby-Pro Logic II-Decodierung. Ferner können
Sie über das On-Screen-Menüsystem für jeden
Eingang eine Voreinstellung für den Surroundmodus vornehmen.
HINWEIS
®
-Extended-Surround-Decodierung.
®
-encodierten Compact Disc, einer
: Ein am RSP-1098 anliegendes
Digitalsignal wird erfasst und richtig
decodiert. Bei einer DVD mit mehreren Soundtracks muss man dem DVD-Spieler jedoch
mitteilen, welcher Soundtrack zum RSP-1098
gesendet werden soll. So kann es beispielsweise sein, dass Sie das Menüsystem des
DVD-Spielers nutzen müssen, um einen DolbyDigital 5.1- oder DTS 5.1-Soundtrack anstelle
des voreingestellten Dolby-SurroundSoundtracks Dolby Digital 2.0 einzustellen.
Darüber hinaus können Sie über das
EINGANGS-SETUP einen Surroundmodus für
jeden Eingang voreinstellen (siehe unter SETUP).
Zusammen mit der automatischen Erfassung
von Dolby Digital 5.1 und DTS automatisiert
diese Voreinstellung der Surroundmodi den
Betrieb des RSP-1098. Wählen Sie beispielsweise den Filmmodus Dolby Pro Logic II als
Voreinstellung für alle Videoeingänge,
decodiert der RSP-1098 automatisch DolbyDigital 5.1- und DTS-Soundtracks, wenn diese
gespielt werden und nutzt die Pro Logic II-MatrixDecodierung für alle anderen Aufnahmen. Für
Stereoeingänge wie CD und Tuner können Sie
für 2-kanalige Wiedergabe lieber den STEREOModus wählen oder den Dolby-Pro Logic IIMusikmodus, wenn Sie sich Musikquellen im
Surround-Sound anhören möchten.
Manuelle Auswahl der
Surroundmodi
Wie im vorherigen Abschnitt beschreiben, führt
die Kombination der automatischen Erfassung
von Dolby-Digital- und DTS-Aufnahmen sowie
der Voreinstellung der Surroundmodi für jeden
Eingang während des Setups des RSP-1098
zu einem vollautomatischen Betrieb des
RSP-1098 hinsichtlich der Surroundmodi. Diese
automatische Auswahl der Surroundmodi
entspricht den Anforderungen vieler Anwender
hinsichtlich eines optimalen Hörvergnügens.
Für all diejenigen, die eine aktivere Rolle bei
der Einstellung der Surroundmodi spielen
möchten, stehen auf der Fernbedienung und
an der Gerätefront Tasten zur manuellen
Auswahl der Surroundmodi zur Verfügung, die
nicht automatisch erfasst werden. In einigen
Fällen werden sie auch genutzt, um die
automatische Einstellung zu umgehen.
Manuelle Einstellmöglichkeiten über die Gerätefront und/oder die Fernbedienung sind verfügbar, wenn Sie Folgendes spielen möchten:
• Standard 2-Kanal-Stereo (nur linke und
rechte Lautsprecher), ohne SurroundVerarbeitung
• 2-Kanal-Wiedergabe von Dolby-Digital 5.1oder DTS-Aufnahmen (Downmix)
• Dolby 3-Kanal Stereo (links/rechts/Center)
von 2-Kanal-Aufnahmen
• 5-Kanal-Stereo- und 7-Kanal-Stereo von 2Kanal-Aufnahmen
• Eine von vier DSP-Einstellungen zur
Simulation von Effekten in Konzerthallen
aus 2-Kanal-Aufnahmen
• Dolby-Pro Logic II-Cinema- oder -MusicMatrix-Decodierung von 2-KanalAufnahmen
• DTS-Neo:6-Cinema- oder -Music-MatrixDecodierung von 2-Kanal-Aufnahmen
• Dolby-Digital Surround EX-Decodierung von
Dolby-Digital 5.1-Aufnahmen oder DolbyDigital-Surround EX-Discs, die keine
automatische Decodierung aktivieren.
HINWEIS
: DTS-, DTS ES Matrix 6.1-, DTS ES
Discrete 6.1-, DTS 96/24-, Dolby-Digital-,
MP3-, MPEG-Multichannel-, HDCD- (96 kHz)
und PCM-2-Kanal-Digitalsignale (96 kHz)
werden automatisch erfasst und können nicht
umgangen werden. Sie können jedoch die
Dolby-Digital-Surround EX-Decodierung für
jedes beliebige Dolby-Digital 5.1-Quellmaterial benutzen. Auch ist ein Downmix von
Dolby-Digital 5.1- oder DTS 5.1-Aufnahmen
für die 2-Kanal-Wiedergabe möglich.
• HDCD- (nicht 96 kHz) und PCM-2-Kanal(nicht 96 kHz) Digitalsignale können über
Dolby-Pro Logic II, Dolby 3-Stereo, DTS
Neo:6, Music 1 – 4, 5CH Stereo, 7CH
Stereo und Stereo wiedergegeben werden.
• Dolby-Digital 2-CH Stereo kann über Dolby
Pro Logic II, Dolby 3-Stereo und Stereo
wiedergegeben werden.
Die folgenden Abschnitte beschreiben detailliert
die manuellen Einstellmöglichkeiten für die
Surroundmodi, die für jeden Aufnahmetyp zur
Verfügung stehen.
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital Surround EX
Die Dolby-Digital-Decodierung erfolgt automatisch und kann nicht außer Kraft gesetzt
werden. Sie können sich jedoch für einen 2Kanal-Downmix von 5.1-Aufnahmen entscheiden. Gehören zum System auch Centerlautsprecher hinten, können Sie auch die DolbySurround EX-Verarbeitung aktivieren oder
deaktivieren.
HINWEIS
: Zusätzlich zu den folgenden Optionen
können Sie auch die 2CH-Taste auf der Fernbedienung drücken und zwischen 2-KanalDownmix und Mehrkanal-Wiedergabe
wählen.
• 5.1-System. Drücken Sie die SUR+-Taste
auf der Fernbedienung und anschließend
die Tasten +/–, um zwischen DD 5.1-Kanaloder DD 2.0-Kanal-Wiedergabe (Downmix)
hin und her zu schalten. Drücken Sie die
MODE-Taste an der Gerätefront einmal.
Drehen Sie anschließend den FunctionKnopf, um sich für die 2.0- oder die 5.1Kanal-Wiedergabe zu entscheiden.
• 6.1/7.1-System mit einer DolbyDigital-Disc 5.1. Drücken Sie die SUR+-
Taste auf der Fernbedienung. Nutzen Sie
anschließend die Tasten +/–, um nacheinander die vier Einstellmöglichkeiten
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Deutsch
aufzurufen: DD 5.1-Kanal, DD 2.0-Kanal
Downmix, DD Surround EX Center-HintenVerarbeitung oder DD mit Rotel XS CenterHinten-Verarbeitung. Drücken Sie die
MODE-Taste an der Gerätefront, während
Sie eine Dolby-Digital-Quelle spielen.
Drehen Sie anschließend den FUNCTIONKnopf, um nacheinander die oben
genannten Optionen aufzurufen. Sie sollten
Surround EX für Discs ohne Kennung
anwählen, die mit Dolby Digital Surround
EX gekennzeichnet sind. Die Rotel XSVerarbeitung von Standard-5.1-Kanal-Discs
bietet einen diffuseren Surroundeffekt als
die Dolby EX-Decodierung und ist
wahrscheinlich die beste 6.1-Kanal-Lösung
für Discs ohne Surround EX.
• 6.1/7.1-System mit Dolby-DigitalSurround EX-Disc. Drücken Sie die SUR+-
Taste auf der Fernbedienung. Nutzen Sie
anschließend die Tasten +/–, um nacheinander die drei Einstellmöglichkeiten
aufzurufen: DD 5.1-Kanal, DD 2.0-Kanal
Downmix oder DD Surround EX CenterHinten-Verarbeitung. Drücken Sie die MODETaste an der Gerätefront, während Sie eine
Dolby-Digital-Quelle spielen. Drehen Sie
anschließend den FUNCTION-Knopf, um
nacheinander die oben genannten Optionen
aufzurufen. Wählen Sie die Surround EXOption für 6.1-Kanal-Wiedergabe. Wählen
Sie die Option DD 5.1 mit SURROUND EX
aus für die Standard-5.1-Kanal-Wiedergabe.
HINWEIS
: Bei Wiedergabe einer Dolby-Digital-
Quelle können Sie eine der drei Einstellungen
für den Dynamikbereich wählen. Weitere
Informationen zum Dynamikbereich erhalten
Sie unter „Weitere Einstellmöglichkeiten“ in
dieser Bedienungsanleitung.
Dolby Digital 2.0
Die Dolby-Digital-Decodierung wird automatisch
erfasst und kann nicht außer Kraft gesetzt
werden. Sie können sich jedoch für 2-KanalWiedergabe, für Pro Logic II-Matrix-Surround
oder Dolby 3-Stereo-Wiedergabe entscheiden.
• Auswahl von 2-Kanal Stereo, Pro
Logic II oder 3-Stereo. Drücken Sie
nacheinander die SUR+-Taste auf der
Fernbedienung, bis der gewünschte Modus
angezeigt wird. Drücken Sie die MODE-Taste
an der Gerätefront einmal und drehen Sie
anschließend den FUNCTION-Knopf, um
die gewünschte Einstellung vorzunehmen.
HINWEIS
: Sie können 2-Kanal Stereo oder Pro
Logic II Cinema auch direkt auswählen, indem
Sie die 2CH- oder die PLC-Taste auf der
Fernbedienung drücken.
• Auswahl von Cinema, Music oder
Emulation im Pro Logic II-Modus.
Drücken Sie die Tasten +/– auf der
Fernbedienung, um die gewünschte
Einstellung auszuwählen. Drücken Sie
zweimal die MODE-Taste an der
Gerätefront, wenn sich das Gerät im Pro
Logic II-Modus befindet. Drehen Sie
anschließend den FUNCTION-Knopf, um
Ihre Auswahl zu treffen.
HINWEIS
: Bei Wiedergabe einer Dolby-Digital-
Quelle können Sie eine der drei Einstellungen
für den Dynamikbereich wählen. Weitere
Informationen zum Dynamikbereich erhalten
Sie unter „Weitere Einstellmöglichkeiten“ in
dieser Bedienungsanleitung.
DTS 5.1
DTS 96/24
DTS-ES 6.1
Die DTS-Decodierung erfolgt automatisch und
kann nicht außer Kraft gesetzt werden. Sie
können sich jedoch für ein 2.0-Kanal-Downmix
von 5.1-Kanal-Aufnahmen entscheiden oder
Rotel XS-Center-Hinten-Verarbeitung für 5.1Kanal-Discs wählen.
HINWEIS
: Zusätzlich zu den folgenden Optionen
können Sie die 2CH-Taste auf der
Fernbedienung drücken, um zwischen 2-KanalDownmix und Mehrkanal-Wiedergabe hin und
her zu schalten.
• 5.1-System. Drücken Sie die SUR+-Taste
auf der Fernbedienung und anschließend
die Tasten +/–, um zwischen DTS 5.1-Kanaloder DTS 2.0-Downmix-Wiedergabe
umzuschalten. Möchten Sie die Einstellung
über die Gerätefront vornehmen, so
drücken Sie einmal die MODE-Taste und
drehen anschließend den FUNCTIONKnopf, um zwischen 2.0- oder 5.1-KanalWiedergabe auszuwählen.
• 6.1/7.1-System mit einer DTS 5.1oder DTS 96/24-Disc. Drücken Sie die
SUR+-Taste auf der Fernbedienung und
nutzen Sie anschließend die Tasten +/–,
um die drei zur Verfügung stehenden
Optionen aufzurufen: DTS 5.1-Kanal, DTS
2.0-Kanal-Downmix oder DTS mit Rotel XS-
Center-Hinten-Verarbeitung. Möchten Sie
die Einstellung über die Gerätefront
vornehmen, so drücken Sie die MODE-Taste
während der Wiedergabe einer DTS- oder
DTS 96/24-Quelle. Drehen anschließend
den FUNCTION-Knopf, um zwischen den
Einstellmöglichkeiten auszuwählen.
• 6.1/7.1-System mit DTS ES-Disc.
Drücken Sie die SUR+-Taste auf der
Fernbedienung und nutzen Sie
anschließend die Tasten +/–, um zwischen
den beiden zur Verfügung stehenden
Einstellmöglichkeiten zu wählen: DTS 2.0Kanal-Downmix oder DTS-ES 6.1CH/
7.1CH-Wiedergabe. Möchten Sie die
Einstellung über die Gerätefront vornehmen,
so drücken Sie die MODE-Taste während
der Wiedergabe einer DTS-Quelle. Drehen
anschließend den FUNCTION-Knopf, um
zwischen den oberen Einstellmöglichkeiten
auszuwählen.
MPEG Multichannel
Die MPEG-Decodierung erfolgt automatisch und
kann nicht außer Kraft gesetzt werden. Sie
können sich jedoch für einen 2.0-Kanal-Downmix
von 5.1-Kanal-Aufnahmen entscheiden. Ist das
System mit Centerlautsprecher(n) hinten
konfiguriert, können Sie auch die Rotel XSVerarbeitung aktivieren oder deaktivieren.
HINWEIS
Optionen können Sie die 2CH-Taste auf der
Fernbedienung drücken, um zwischen 2Kanal-Downmix und Mehrkanal-Wiedergabe
hin und her zu schalten.
• 5.1-System. Drücken Sie die SUR+-Taste
• 6.1/7.1-System mit einer MPEG 5.1-
: Zusätzlich zu den folgenden
auf der Fernbedienung und anschließend
die Tasten +/–, um zwischen MPEG 5.1Kanal- und MPEG 2.0-Kanal-DownmixWiedergabe umzuschalten. Möchten Sie
die Einstellung über die Gerätefront
vornehmen, so drücken Sie einmal die
MODE-Taste und drehen anschließend den
FUNCTION-Knopf, um zwischen 2.0- oder
5.1-Kanal-Wiedergabe auszuwählen.
Disc. Drücken Sie die SUR+-Taste auf der
Fernbedienung und nutzen Sie anschließend
die Tasten +/–, um die drei zur Verfügung
stehenden Optionen aufzurufen: MPEG 5.1Kanal, MPEG 2.0-Kanal-Downmix oder
MPEG mit Rotel XS-Center-Hinten-Verarbeitung. Möchten Sie die Einstellung über
die Gerätefront vornehmen, so drücken Sie
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RSP-1098 Surround-Prozessor
28
die MODE-Taste während der Wiedergabe
einer MPEG Multichannel-Quelle. Drehen
Sie anschließend den FUNCTION-Knopf,
um zwischen den Einstellmöglichkeiten
auszuwählen.
Digital Stereo
(PCM, MP3 und HDCD)
Zu dieser Gruppe von Aufnahmen zählen alle
2-Kanal-Signale von den Digitaleingängen des
RSP-1098, die nicht Dolby Digital 2.0 sind. Sie
können diese Aufnahmen in den Modi PCM
2CH, Dolby 3-Stereo, 5-CH Stereo und 7-CH
Stereo wiedergeben. Sie können auch Dolby
Pro Logic II Surround, DTS Neo:6 Surround oder
einen der vier DSP-Modi MUSIC 1 – 4 nutzen.
Alle Bass-Management-Einstellungen (Lautsprechergröße, Subwoofer, Einsatzfrequenz)
sind bei digitalen Stereoeingängen aktiv.
HINWEIS
: Zusätzlich zu den folgenden Optionen
können Sie durch Drücken von einer der
Surround-Mode-Tasten auf der Fernbedienung
(2CH, PLC, PLM, 5CH, 7CH) 2-Kanal, Pro
Logic II Cinema, Pro Logic II Music, 5-Kanal
Stereo oder 7-Kanal Stereo auswählen.
• Auswahl des STEREO-Modus für 2Kanal-Digitalaufnahmen. Drücken Sie
die 2CH-Taste auf der Fernbedienung.
• Auswahl jedes beliebigen anderen
Modus für 2-Kanal-Digitalaufnahmen. Drücken Sie mehrmals die SUR+-
Taste auf der Fernbedienung, bis der
gewünschte Modus angezeigt wird.
Drücken Sie die MODE-Taste an der
Gerätefront einmal und drehen Sie
anschließend den FUNCTION-Knopf, um
den gewünschten Modus (einschließlich
PCM 2CH) auszuwählen.
• Auswahl von Cinema, Music oder
Emulation im Pro Logic II-Modus.
Drücken Sie die Tasten +/– auf der
Fernbedienung, um Ihre Auswahl zu treffen.
Drücken Sie die MODE-Taste an der
Gerätefront zweimal, während sich das
Gerät im Pro Logic II-Modus befindet.
Drehen Sie anschließend den FUNCTIONKnopf, um Ihre Auswahl zu treffen.
• Auswahl von Cinema oder Music
im Neo:6-Modus. Drücken Sie die Tasten
+/– auf der Fernbedienung, um Ihre
Auswahl zu treffen. Drücken Sie die MODETaste an der Gerätefront zweimal, während
sich das Gerät im Neo:6-Modus befindet.
Drehen Sie anschließend den FUNCTIONKnopf, um Ihre Auswahl zu treffen.
Analog Stereo
Zu dieser Gruppe von Aufnahmen zählt jedes
herkömmliche Stereosignal von den analogen
Eingängen des RSP-1098 (einschließlich die
analogen Audiosignale von CD-Spielern, FMTunern, Videorecordern, Tape-Decks usw.).
Bei analogen Stereosignalen ist zu entscheiden,
wie das Signal durch den RSP-1098 geführt
wird. Eine Option ist der analoge BypassModus. In diesem Modus wird das Stereosignal
direkt zum Lautstärkeregler und zu den
Ausgängen gesendet. Dabei handelt es sich
um reines 2-Kanal-Stereo, die digitalen
Schaltkreisen werden umgangen. Von den BassManagement-Features (Einstellung des Lautsprecherpegels, Contour-Einstellungen oder
Einstellung der Verzögerungszeiten) ist kein
Feature aktiv. Es gibt keinen Subwoofer. Das
Full-Range-Signal wird direkt zu zwei
Lautsprechern gesendet.
Im anderen Fall werden die analogen
Eingangssignale von den Digitalprozessoren
des RSP-1098 in Digitalsignale umgewandelt.
Hierbei sind alle Features aktiv (einschließlich
Bass-Management-Features wie Einsatzfrequenz, Subwoofer-Pegel, Contour-Einstellungen usw.). In diesem Modus können Sie
mehrere Surroundmodi auswählen, einschließlich Stereo, Dolby 3-Stereo, 5-CH Stereo
und 7-CH Stereo. Ferner können Sie Dolby Pro
Logic II Surround, DTS Neo:6 Surround oder
einen der DSP-MUSIC-Modi 1 – 4 nutzen.
HINWEIS
Optionen können Sie durch Drücken von einer
der Surround-Mode-Tasten auf der
Fernbedienung (Stereo, PLC, PLM, 5CH, 7CH)
Pro Logic II Cinema, Pro Logic II Music, 5Kanal Stereo oder 7-Kanal Stereo auswählen.
• Auswahl des STEREO- oder ana-
• Auswahl eines anderen Modus für
: Zusätzlich zu den folgenden
logen Bypass-Modus für analoge 2Kanal-Aufnahmen. Drücken Sie die
2CH-Taste auf der Fernbedienung und
schalten Sie zwischen Stereo (mit
Digitalverarbeitung) oder analogem Bypass
(ohne Digitalverarbeitung) um.
analoge 2-Kanal-Aufnahmen.
Drücken Sie mehrmals die SUR+-Taste auf
der Fernbedienung, bis der gewünschte
Modus angezeigt wird. Drücken Sie die
MODE-Taste an der Gerätefront einmal und
drehen Sie anschließend den FUNCTIONKnopf, um den gewünschten Modus
(einschließlich Stereo und analogem
Bypass) auszuwählen.
• Auswahl von Cinema, Music oder
Emulation im Pro Logic II-Modus.
Drücken Sie die Tasten +/– auf der
Fernbedienung, um Ihre Auswahl zu treffen.
Drücken Sie die MODE-Taste an der
Gerätefront zweimal, während sich das
Gerät im Pro Logic II-Modus befindet.
Drehen Sie anschließend den FUNCTIONKnopf, um Ihre Auswahl zu treffen.
• Auswahl von Cinema oder Music
im Neo:6-Modus. Drücken Sie die Tasten
+/– auf der Fernbedienung, um Ihre
Auswahl zu treffen. Drücken Sie die MODETaste an der Gerätefront zweimal, während
sich das Gerät im Neo:6-Modus befindet.
Drehen Sie anschließend den FUNCTIONKnopf, um Ihre Auswahl zu treffen.
Weitere
Einstellmöglichkeiten
Vorübergehende Änderung der
Lautsprecherpegel
Die Pegel für alle Kanäle sollten während des
Setups des RSP-1098 im SURROUND-PEGELMenü eingestellt werden. Sie können die relative
Lautstärke der Center-, Surround-, Center-Hintenoder Subwoofer-Kanäle über Tasten auf der
Fernbedienung oder an der Gerätefront
vorübergehend ändern. Diese Änderungen in
den Einstellungen bleiben solange aktiv, bis ein
anderer Eingang ausgewählt oder der RSP-1098
abgeschaltet wird.
So stellen Sie die Lautsprecherpegel
über die Fernbedienung ein:
1. Drücken Sie eine Taste auf der Fernbedienung, um einen Kanal(oder ein
Kanalpaar) auszuwählen, den(das) Sie
einstellen möchten. Drücken Sie Taste C für
den CENTER-Kanal, Taste S für den
SUBWOOFER-Kanal und Taste R für die
hinteren SURROUND- bzw. die CENTERHINTEN-Kanäle (mit jedem Drücken der Taste
R schalten Sie zwischen den SURROUNDund den CENTER-HINTEN-Kanälen hin und
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29
Deutsch
her). Der ausgewählte Lautsprecher und seine
aktuelle Einstellung erscheinen kurz im
Display.
2. Nutzen Sie die UP- oder DOWN-Taste,
um den Pegel des(der) ausgewählten
Kanals(Kanäle) einzustellen.
So stellen Sie die Lautsprecherpegel
an der Gerätefront ein:
1. Drücken Sie die SPEAKER-Taste so lange,
bis der gewünschte Lautsprecher oder die
Lautsprechergruppe angezeigt wird.
2. Drehen Sie den FUNCTION-Knopf, um den
Pegel des ausgewählten Lautsprechers zu
verändern.
HINWEIS
: Werden 5 Sekunden lang keine Pegel-
einstellungen vorgenommen, schaltet das
Gerät auf die voreingestellten Werte zurück.
Zusätzlich zu der oben beschriebenen
Einstellung der Lautsprecherpegel verfügt der
RSP-1098 über eine „Group Delay“-Funktion,
um Laufzeitunterschiede zwischen der Videound der Audiospur von Signalquellen
auszugleichen. Im Folgenden erhalten Sie
nähere Informationen zu dieser Funktion.
Vorübergehende Änderung der
Laufzeitverzögerung („Group
Delay“-Funktion)
Neben den oben beschriebenen Änderungen
der Lautsprecherpegel ist auch eine vorübergehende Anpassung der Werte für die
Laufzeitverzögerung möglich. Über diese als
„Group Delay“ bezeichnete Funktion werden
Laufzeitunterschiede zwischen der Video- und
der Audiospur der Signalquellen ausgeglichen.
Das kann z.B. bei bestimmten TV-Digitalsignalen
oder bei dem Versuch, die Audiospur einer
Rundfunkübertragung an das Videosignal eines
Sport-Events anzupassen, sinnvoll sein. In 5mS-Schritten können Einstellungen von 0 bis
500 Millisekunden vorgenommen werden.
Auch hier handelt es sich um eine vorübergehende Änderung des voreingestellten
Wertes, die so lange bestehen bleibt, bis eine
andere Eingangsquelle ausgewählt oder das
Gerät abgeschaltet wird.
So stellen Sie die Laufzeitverzögerung
über die Fernbedienung ein:
1. Drücken Sie die Taste C auf der Fernbedienung zweimal.
2. Nutzen Sie die UP- oder DOWN-Taste, um
die Laufzeitverzögerung für alle Kanäle
einzustellen.
So stellen Sie die Laufzeitverzögerung
an der Gerätefront ein:
1. Drücken Sie mehrmals die SPEAKER-Taste,
bis „Laufz. Verzoeg.“ erscheint.
2. Drehen Sie den FUNCTION-Knopf, um die
Laufzeitverzögerung für alle Kanäle
einzustellen.
Dynamikbereich
Dolby-Digital-Aufnahmen sind in der Lage, einen
extrem weiten Dynamikbereich wiederzugeben
(der Dynamikbereich ist die Differenz zwischen
dem leisesten und dem lautesten Ton). In einigen
Fällen wird der Dynamikbereich zur
Klassifizierung von Verstärkern und/oder
Lautsprechern genutzt. In anderen Fällen ist es
vielleicht wünschenswert, den Dynamikbereich
zu reduzieren, z.B. wenn man sich Musik bei
niedrigen Lautstärkepegeln anhört. Dies ist vor
allem dann sinnvoll, wenn Dialoge gut hörbar
sein sollen, man übermäßig laute Klangeffekte
aber vermeiden möchte. Dolby Digital verfügt
hier über ein ausgeklügeltes Feature, das eine
Anpassung des Dynamikbereichs ohne
Beeinträchtigung der Wiedergabetreue
ermöglicht. Die dazu erforderlichen
Informationen befinden sich in der Dolby-DigitalAufnahme und sind optimal an den spezifischen
Programminhalt angepasst.
Für Dolby-Digital-Aufnahmen stehen drei
Einstellmöglichkeiten für den Dynamikbereich
zur Verfügung:
• MAX (maximaler Dynamikbereich)
• MID (begrenzter Dynamikbereich,
ungefähr vergleichbar mit dem Signal einer
Compact Disc)
• MIN (minimaler Dynamikbereich, immer
noch vergleichbar mit dem Signal einer
typischen VHS-HiFi-Aufnahme)
So stellen Sie den Dynamikbereich
über die Fernbedienung ein:
Drücken Sie mehrmals die DYN-Taste, bis die
gewünschte Einstellung im OSD/TFT-Bildschirm
erscheint. Diese Einstellung bleibt für alle DolbyDigital-Programme bestehen, bis sie geändert
wird.
So stellen Sie den Dynamikbereich an
der Gerätefront ein:
1. Drücken Sie während der Wiedergabe
einer Dolby-Digital-Quelle zweimal die
MODE-Taste.
2. Drehen Sie den FUNCTION-Knopf, um den
Dynamikbereich einzustellen.
HINWEIS
: Die DYNAMIKBEREICH-Funktion steht
nur im Dolby-Digital-Modus zur Verfügung. Bei
allen anderen Aufnahmetypen ist sie inaktiv.
Contour/Tone-Einstellungen
Über die Contour-Funktion (nur über die Fernbedienung möglich) kann der Anteil an hohen
und tiefen Frequenzen in den extremen Frequenzbereichen geändert werden. Es sind Einstellungen
bis maximal 6 dB möglich. Die ContourEinstellungen sind permanent und bleiben so lange
erhalten, bis Sie die Einstellung ändern.
Mit Einstellung der HF-Contour erhöhen oder
reduzieren Sie die Höhen. Mit Einstellung der
LF-Contour erhöhen oder reduzieren Sie den
Bassanteil. Die Werte erscheinen während des
Einstellens im OSD und/oder im TFT-Display.
So stellen Sie die Contour-Werte ein:
1. Drücken Sie die TONE-Taste auf der Fernbedienung. In den OSD/TFT-Displays
erscheint, abhängig von der gerade aktivierten Einstellung, LF oder HF in den OSD/
FTF-Displays. Drücken Sie erneut die TONETaste, um auf die andere Einstellung
umzuschalten.
2. Drücken Sie die UP/DOWN-Tasten auf der
Fernbedienung, um die Einstellung zu erhöhen
oder zu reduzieren. Das Display schaltet
in den Normalbetrieb um, wenn sieben
Sekunden keine Eingaben gemacht werden.
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RSP-1098 Surround-Prozessor
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Umfangreichere Contour-Einstellungen für alle
Lautsprecher oder eine beliebige Gruppe von
Lautsprechern (VORNE, CENTER, SURROUND
usw.) können im CONTOUR-Menü (siehe
Kapitel SETUP in dieser Bedienungsanleitung)
vorgenommen werden.
HINWEIS
:
Die TONE-Einstellungen stehen für
alle Surroundmodi und Eingänge (Ausnahme:
MULTI-Eingang und analoger Bypass-Modus)
zur Verfügung.
Cinema EQ
Über die EQ-Taste (nur auf der Fernbedienung)
wird eine spezielle CINEMA EQ-Einstellung
aktiviert oder deaktiviert. Bei aktivierter Funktion
wird der Anteil hoher Frequenzen in einem
Film-Soundtrack reduziert, um die akustischen
Unterschiede zwischen einem Großkino und
einer HiFi-Cinema-Umgebung auszugleichen.
Die EQ-Einstellung wird unabhängig für jeden
Quelleneingang vorgenommen. Über die Taste
werden nur Änderungen in der Einstellung des
gerade aktiven Quelleneingangs vorgenommen.
2. Zone-Betrieb
Der RSP-1098 kann auch eine zweite Zone
mit Musik versorgen. Es besteht dabei die
Möglichkeit, das System vom zweiten Raum
aus zu bedienen. So können Sie eine Quelle
auswählen (auch wenn es sich dabei um eine
andere als die im Haupthörraum gespielte
handelt), den Lautstärkepegel in der zweiten
Zone einstellen und die Quellen bedienen.
Um die 2. Zone-Funktion des RSP-1098 nutzen
zu können, benötigen Sie zusätzliche Geräte:
eine Endstufe, an die ein Paar Lautsprecher
angeschlossen wird (diese werden im zweiten
Hörraum aufgestellt), ein optionales
Fernsehgerät für Videosignale und einen
Infrarotempfänger.
Die zweite Zone kann vom Haupthörraum aus
mit Hilfe der PATH-Taste an der Gerätefront des
RSP-1098 gesteuert werden. Ferner ist für einen
ordnungsgemäßen Betrieb noch die Installation
eines Infrarotempfängers (z.B. von Xantech)
erforderlich, wodurch die Befehle einer
Infrarotfernbedienung von der 2. Zone zum
ZONE REM IN-Eingang an der Rückseite des
RSP-1098 übertragen werden. Lassen Sie sich
von Ihrem autorisierten Fachhändler in Bezug
auf Empfänger und deren Installation beraten.
Berücksichtigen Sie die folgenden Punkte
hinsichtlich der 2. Zone-Funktion:
• Im Menü 2. ZONE EINSTELLUNGEN
haben Sie zwei Einstellungsmöglichkeiten
für den Lautstärkepegel in der zweiten Zone.
Wählen Sie VARIABEL, so haben Sie alle
Möglichkeiten, die Lautstärke zu verändern,
wobei mit Aktivieren der 2. Zone-Funktion
das zuletzt eingestellte Lautstärkeniveau
aufgenommen wird. Entscheiden Sie sich
für die Einstellung FIX, so bleibt der
Lautstärkepegel stets auf einem festgelegten
Niveau. Diese Einstellung ist beispielsweise
sinnvoll, wenn ein Hochpegelsignal zu
einem Vorverstärker oder Vollverstärker mit
eigenem Lautstärkeregler gesendet wird.
• Die 2. Zone-Funktion kann über die dem
RSP-1098 beiliegende RR-1050 gesteuert
werden, wenn in der zweiten Zone ein
Empfängersystem angeschlossen ist. Die
RR-1050 kann aufgrund ihrer Lernfähigkeit
auch auf Rotel-Quellgeräte programmiert
werden, so dass Rotel-Quellen über die IR
OUT-Buchse am RSP-1098 betrieben
werden können.
• Alle an die analogen Audioeingänge des
RSP-1098 angeschlossenen Quellen stehen
an den Zone 2-Ausgängen zur Verfügung.
Die 2. ZONE wird unabhängig vom
Haupthörraum betrieben. Sie können eine
andere Quelle anwählen oder die Lautstärke im zweiten Raum verändern, ohne
dass dies Einfluss auf die HAUPTAUSGANGSANSCHLÜSSE hat.
• Vermeiden Sie es, denselben Befehl über
die Infrarotfernbedienung zum Fernbedienungssensor an der Gerätefront des
RSP-1098 und gleichzeitig zum 2. ZoneInfrarotempfänger zu senden. Das heißt,
dass sich die für den 2. Zone-Betrieb
benötigten Zusatzkomponenten in einem
anderen Raum als der RSP-1098 befinden
müssen.
Ein- und Ausschalten im 2.
Zone-Betrieb
Ist der RSP-1098 über den Master-POWERSchalter an der Geräterückseite eingeschaltet
worden, kann das Ein- und Ausschalten in den
beiden Bereichen unabhängig erfolgen.
Drücken Sie die ON/OFF-Tasten auf der
Fernbedienung im Haupthörraum, so wird der
RSP-1098 im Haupthörraum aktiviert oder
deaktiviert. Der zweite Raum bleibt davon
unbeeinflusst. Umgekehrt hat das Aktivieren
bzw. Deaktivieren in der 2. Zone keinen Einfluss
auf den Haupthörraum. Beachten Sie, dass
das Gerät in keiner der beiden Zonen ein- und
ausgeschaltet werden kann, wenn der POWERSchalter an der Gerätefrückseite in die OFFPosition gesetzt ist.
HINWEIS
: Um ein ordnungsgemäßes Ein- bzw.
Ausschalten in der 2. Zone zu gewährleisten,
sollte im Menü WEITERE EINSTELLUNGEN
des ON-SCREEN-Menüsystems die
Werkseinstellung DIREKT oder die Einstellung
STAND-BY gewählt werden (nähere
Informationen erhalten Sie unter SETUP).
Bedienung der 2. Zone über
die Gerätefront
Ist der RSP-1098 im Haupthörraum eingeschaltet, können Sie bestimmte Funktionen
in der 2. Zone über die Gerätefront steuern
– die 2. Zone aktivieren bzw. deaktivieren,
die Eingangsquellen verändern und die
Lautstärke einstellen. Um die 2. Zone von der
Gerätefront aus zu aktivieren, drücken Sie
wiederholt die PATH-Taste, bis die 2. ZONEStatusanzeige auf den OSD- und/oder TFTBildschirmen erscheint. Dadurch wird der
RSP-1098 vorübergehend in den 2. ZoneModus geschaltet. Mit Drücken der PATH-Taste
zeigen die Displays für 5 Sekunden den
aktuellen Status der 2. Zone an. In dieser Zeit
können Sie den Lautstärkeregler und den
FUNCTION-Knopf benutzen, um die Einstellungen in der 2. Zone zu verändern.
Ändern der Eingangsquelle für die 2.
Zone:
1. Drücken Sie die PATH-Taste an der
Gerätefront wiederholt, bis im OSD- und/
oder TFT-Display der 2. Zone-Status
erscheint.
2. Drehen Sie innerhalb von 5 Sekunden den
FUNCTION-Knopf, um eine neue Quelle
für die 2. Zone auszuwählen. Der Name
der gewählten Quelle erscheint im Display.
Wählen Sie anstelle eines Eingangs AUS,
deaktivieren Sie die 2. Zone-Funktion.
3. Folgen innerhalb von 5 Sekunden keine
weiteren Befehle, kehrt der RSP-1098 in
den normalen Betriebsmodus zurück.
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31
Deutsch
Ändern der Lautstärke in der 2. Zone:
1. Drücken Sie die PATH-Taste wiederholt, bis
im OSD- und/oder TFT-Display der 2. ZoneStatus erscheint. Stellen Sie sicher, dass die
2. Zone aktiviert ist.
2. Verändern Sie die Lautstärke in der 2. Zone
innerhalb von 5 Sekunden nach Drücken
der PATH-Taste. Die neue Einstellung
erscheint im Display.
3. Folgen innerhalb von 5 Sekunden keine
weiteren Befehle, kehrt der RSP-1098 in
den normalen Betriebsmodus zurück.
Steuerung der 2. Zone über die
Fernbedienung
Mit einem korrekt installierten IR-Empfänger
können Sie die 2. Zone von jedem Punkt des
Raumes aus über die RR-1050 fernsteuern. Sie
können eine Quelle auswählen und bedienen,
die Lautstärke einstellen und die 2. Zone einund ausschalten. Alle von der RR-1050
ausgesendeten Befehle beziehen sich auf die
2. Zone, so als ob Sie in diesem Raum ein
völlig unabhängiges Audio-System bedienen
würden. Die Änderungen haben keine Wirkung
auf den Haupthörraum.
Um die 2. Zone ein- bzw. auszuschalten,
drücken Sie die ON/OFF-Tasten auf der
Fernbedienung. Zur Einstellung der Lautstärke
in der 2. Zone drücken Sie die VOLUME-Tasten
auf der Fernbedienung. Zur Auswahl einer
anderen analogen Eingangsquelle drücken Sie
eine der GERÄTE-EINGANGSWAHL-Tasten auf
der Fernbedienung.
HINWEIS
: Die Lautstärkeregelung ist nur
möglich, wenn für die Ausgänge der 2. Zone
die Einstellung VARIABEL gewählt wurde. Bei
der Einstellung FIX wird die Lautstärkeregelung
für die 2. Zone deaktiviert.
SETUP
Um einen optimalen Systembetrieb zu gewährleisten, verfügt der RSP-1098 über zwei
Informationsdisplays. Beim ersten handelt es
sich um eine einfache Statusanzeige, die auf
dem Fernsehbildschirm und/oder im TFTDisplay an der Gerätefront erscheint, sobald
grundlegende Änderungen (z.B. in Lautstärke,
Eingang usw.) vorgenommen werden. Diese
Statusanzeigen erklären sich von selbst.
Eine umfangreichere On-Screen-Menüführung
wird mit Drücken der MENU/OSD-Taste auf
der Fernbedienung oder der MENU-Taste an
der Gerätefront aufgerufen. Diese OSD-Menüs
helfen Ihnen bei der Konfiguration und dem
Setup des RSP-1098. Im Allgemeinen werden
die beim Konfigurationsprozess getroffenen
Einstellungen als Voreinstellungen gespeichert
und müssen dann während des normalen
Betriebes nicht mehr vorgenommen werden.
Die OSD-Menüs können auf dem Fernsehbildschirm, dem TFT-Display an der Gerätefront
oder über beide angezeigt werden. Diese
Auswahl kann im Menü DISPLAYEINSTELLUNGEN, das später beschrieben
wird, getroffen werden.
HINWEIS
: Wir empfehlen, die OSD-Menüs beim
System-Setup auf dem TFT-Display anzeigen
zu lassen. Die OSD-Menüs stehen auf dem
TFT-Display zur Verfügung, und zwar
ungeachtet der Quelleneingangs- und der
Videoausgangsanschlüsse und unabhängig
davon, ob gerade eine Quelle spielt oder nicht.
Das ON-SCREEN-Menüsystem kann in
verschiedenen Sprachen angezeigt werden.
Die Werksvoreinstellung ist Englisch. Möchten
Sie sich das OSD in deutscher Sprache
anzeigen lassen, so können Sie die
Spracheinstellung im Menü OTHER (WEITERE
EINSTELLUNGEN) entsprechend ändern.
Weitere Informationen erhalten Sie später in
dieser Bedienungsanleitung in den Hinweisen
zu diesem Menüpunkt.
Grundlegende Informationen
zu den Menüs
Navigationstasten
Mit Hilfe der folgenden Fernbedienungstasten
können Sie durch das OSD-Menüsystem
navigieren:
L
GUIDEMENU
CM
UP
K
C
-
S
SEARCH –
MENU/OSD-Taste : Mit Drücken dieser
Taste erscheint das Menü SYSTEM-STATUS.
Drücken Sie nun die ENTER-Taste, um das
HAUPTMENUE aufzurufen. Von diesem Menü
gelangen Sie zu den anderen Menüs. Wird
bereits ein Menü angezeigt, drücken Sie diese
Taste, um die Anzeige abzuschalten. Die MENUTaste an der Gerätefront hat dieselbe Funktion.
DOWN/UP-Tasten
können Sie die verschiedenen Unterpunkte der
einzelnen Menüs von oben nach unten bzw.
von unten nach oben anwählen.
Tasten +/–
in bestimmten Menüs des ON-SCREEN-Menüsystems die Einstellungen geändert werden.
ENTER-Taste
SYSTEM-STATUS-Menü an, so schaltet das
Gerät nach Drücken der ENTER-Taste auf das
HAUPTMENUE. Bei jedem anderen OSDBildschirm bestätigen Sie mit Drücken dieser
Taste eine Einstellung und kehren zum
HAUPTMENUE zurück.
: Mit diesen Tasten können
: Zeigt das Display das
OSD
ENT
+
PREV CH
DWN
R
SEARCH +
L
: Mit diesen Tasten
J
C
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RSP-1098 Surround-Prozessor
Menüs für On-Screen Display/TFT-Display
32
SYSTEM-STATUS
EINGANG:Tuner
VID.EING.:Video 1
AUFNAHME:Tuner
SIGNALMODUS:Dolby Digital 2Ch
DIG.EINGANG:Coaxial2
LAUTSTAERKE:65
2.ZONE:AUS
LAUTSPRECHER:FR CNT SUB FLSL CB1 CB2 SR
EINGANG:Tuner
VID.EING.:Video 1
AUFNAHME:Tuner
SIGNALMODUS:Dolby Digital 2Ch
DIG.EINGANG:Coaxial2
LAUTSTAERKE:65
2.ZONE:AUS
LAUTSPRECHER:FR CNT SUB FLSL CB1 CB2 SR
Über das SYSTEM-STATUS-Menü erhalten Sie
Statusinformationen zu allen wichtigen
Einstellungen des RSP-1098. Dieses Menü ist
der Ausgangspunkt zu allen anderen Bildschirmen und Menüs. Sie rufen diesen Bildschirm durch Drücken der MENU/OSD-Taste
auf der Fernbedienung bzw. der MENU-Taste
an der Gerätefront auf. Es erscheinen die
folgenden Informationen:
EINGANG: die zum Hören gewählte
Eingangsquelle.
VID. EING.: die zum Ansehen gewählte
Videoquelle. Im EINGANGS-SETUP stehen
VIDEO 1 – 5 oder AUS (kein Video) zur
Auswahl. Normalerweise stimmt die
Videoquelle mit dem Audio der Hörquelle
überein. Jedoch kann auch ein anderer
Videoeingang gewählt werden.
AUFNAHME: die Quellsignale, die zur
Aufnahme zu den VIDEO- und AUDIOAUSGÄNGEN geleitet werden.
SIGNALMODUS: der derzeit gewählte
Surroundmodus.
DIG. EINGANG: der für die aktuelle Quelle
gewählte Eingang: optischer Digitaleingang,
koaxialer Digitaleingang, analog usw.
LAUTSTAERKE: die aktuelle Lautstärkeeinstellung.
2. ZONE: Status der 2. ZONE, ON (AN) oder
OFF (AUS).
LAUTSPRECHER: hell unterlegt erscheinen
die Lautsprecher, die für das System konfiguriert
sind: Front rechts, Center, Subwoofer, Front
links, Surround links, Center Hinten 1, Center
Hinten 2 und Surround rechts.
Die Einstellungen können im Menü SYSTEMSTATUS nicht geändert werden; dieses Menü
stellt nur Informationen zur Verfügung. Möchten
Sie Änderungen in der Einstellung vornehmen,
so drücken Sie die ENTER-Taste, um in das
HAUPTMENUE zu gelangen. Drücken Sie auf
die MENU/OSD-Taste auf der Fernbedienung,
um die Bildschirmanzeige zu verlassen und
in den normalen Betriebsmodus zurückzukehren.
HINWEIS
: Das SYSTEM-STATUS-Menü erscheint
fünf Sekunden lang, wenn das Gerät
eingeschaltet wird und schaltet sich dann
automatisch ab.
Über das HAUPTMENUE können Sie auf zehn
OSD-Bildschirme für verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten zugreifen. Sie rufen
das HAUPTMENUE auf, indem Sie die ENTERTaste drücken, wenn Sie im oben beschriebenen
SYSTEM-STATUS-Menü oder in den meisten der
anderen Menüs sind. Das gewünschte Menü
rufen Sie auf, indem Sie im HAUPTMENUE
über die UP/DOWN-Tasten und die Tasten +/–
auf der Fernbedienung die entsprechende Zeile
anwählen und die ENTER-Taste drücken.
Drücken Sie die MENU/OSD-Taste auf der
Fernbedienung, um die Bildschirmanzeige zu
verlassen und in den normalen Betriebsmodus
zurückzukehren.
DISPLAY-EINSTELLUNGEN
DISPLAY-EINSTELLUNGEN
DISPLAY-QUELLE:AUS
KONTRAST:+ 5
HELLIGKEIT:- 5
PROGRESSIVE:V1+V2
OSD: SCREEN+MON
HAUPTMENUE
Über das Menü DISPLAY-EINSTELLUNGEN
können Sie das TFT-Display an der Gerätefront
einstellen. Sie können die Videoquelle
auswählen, die Sie sich ansehen möchten, die
Bildqualität und den Progressive-Scan-Modus
einstellen und entscheiden, ob die OSD-Menüs
im TFT-Display an der Gerätefront, auf dem
Fernsehbildschirm oder in beidem angezeigt
werden.
DISPLAY-QUELLE: Wählen Sie eine Videoquelle (nur Composite Video) zur Anzeige auf
dem TFT-Bildschirm. Sie können zwischen Video
1 – 5, Quelle (Auswahl derselben Quelle wie
zum Hören) und Aus (keine Videoanzeige)
wählen.
KONTRAST: Zur Einstellung des Weißpegels
(TFT-Display).
HELLIGKEIT: Zur Einstellung des Schwarzpegels (TFT-Display).
PROGRESSIVE: Die OSD-Menüs können nicht
vom Fernsehbildschirm angezeigt werden, wenn
Progressive-Scan- oder 1080i-Videosignale an
den Component-Video-Eingängen anliegen.
Diese Einstellung ermöglicht ein Feature, das
die Anzeige der Haupt-Setup-Menüs (aber keine
Informationsanzeigen wie Lautstärke usw.)
ermöglicht, indem das Progressive-ScanVideosignal unterbrochen wird und erst wieder
zur Verfügung steht, nachdem die OSD-Menüs
deaktiviert sind. Wählen Sie den Videoeingang
oder eine Kombination aus Videoeingängen
für Progressive-Scan-Videosignale (480p, 720p)
bzw. 1080i-Signale. Alle anderen Videoeingänge werden als Standard-InterlacedVideoeingänge adressiert. Video 5 kann nicht
als Progressive-Scan-Eingang zugeordnet
werden.
HINWEIS
: Wird ein Videoeingang oder werden
Videoeingänge für den Progressive-Modus
ausgewählt, steht die Wandlungsmöglichkeit
von Composite-Video- oder S-Video- in
Component-Video-Ausgangssignale für diese
Eingänge nicht zur Verfügung. Dies ist nur
an den anderen Videoeingängen möglich.
Beispiel: Sind Video 1 und Video 2 für die
Progressive-Scan-Signale ausgewählt worden
(V1 + V2), so ist eine Wandlung von
Composite-Video- und S-Video-Signalen nur
an Video 3, 4 und 5 möglich.
OSD: Hier können Sie wählen, wo die
OSD-Menüs angezeigt werden: nur auf dem
TFT-Display, nur auf dem Fernsehbildschirm
oder auf beidem. Zur Auswahl stehen:
SCREEN+Mon., SCREEN und Monitor.
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RSP-1098 Surround-Prozessor
34
Konfigurieren der Eingänge
Ein wesentlicher Schritt beim Setup des
RSP-1098 ist die Konfiguration jedes
Quelleneingangs über das EINGANGS-SETUP.
Das Konfigurieren der Eingänge ermöglicht
es Ihnen, für eine Anzahl von Funktionen
Voreinstellungen vorzunehmen (z.B. für den
Eingangsanschlusstyp, den gewünschten
Surroundmodus, den Quellennamen, der in
den Displays erscheinen soll, wenn eine Quelle
ausgewählt wird usw.). Die folgenden OSDMenüs werden zur Konfiguration der Eingänge
verwendet.
Über das EINGANGS-SETUP werden die
Quelleneingänge konfiguriert. Sie gelangen
über das HAUPTMENUE zum EINGANGSSETUP. Verwenden Sie die UP/DOWN (AUF/
AB)-Tasten, um die gewünschte Zeile anzuwählen. Dieser Bildschirm bietet folgende
Einstellmöglichkeiten:
EINGANG: Hier können Sie die aktuelle
Einstellung der Eingangsquelle für die Wiedergabe ändern (CD, TUNER, TAPE, VIDEO1,
VIDEO2, VIDEO3, VIDEO4, VIDEO5 und
MULTI-EING). Das Ändern dieser Eingänge
ermöglicht Ihnen auch das Konfigurieren eines
ausgewählten Eingangs.
VID. EINGANG: Wählen Sie hier die
Videoquelle, die zusammen mit der unter
EINGANG in der ersten Zeile spezifizierten
Hörquelle auf dem Bildschirm erscheinen soll.
Sie haben die Auswahl zwischen VIDEO 1 –
5 und AUS (kein Videoanschluss). In der Regel
entspricht die Videoquelle der unter EINGANG
gewählten Audioquelle; Sie können jedoch
auch einen anderen Videoeingang auswählen.
Für reine Audioquellen (wie z.B. einen CDSpieler) wählen Sie am besten die Einstellung
AUS (kein Video).
QUELLENNAME: Sie können für alle acht
Eingänge eigene Namen mit bis zu sieben
Zeichen eingeben. Wählen Sie diese Zeile an,
um mit der Zeicheneingabe zu beginnen. Das
erste Zeichen blinkt im ersten Feld.
1. Drücken Sie die Tasten +/– auf der
Fernbedienung oder drehen Sie den
FUNCTION-Knopf an der Gerätefront, um
das erste Zeichen zu verändern. Rollen Sie
dazu durch die Liste der zur Verfügung
stehenden Zeichen.
2. Drücken Sie die ENT-Taste auf der
Fernbedienung oder den FUNCTION-Knopf
an der Gerätefront, um das Zeichen zu
bestätigen und auf die nächste Position zu
springen.
3. Wiederholen Sie die Schritte 1 und 2, bis
alle sieben Zeichen (einschließlich Leerzeichen) eingegeben worden sind. Mit
Drücken der ENT-Taste wird die neue
Bezeichnung gespeichert.
DIG. EINGANG: Über diese Einstellmöglichkeit geben Sie ein, welcher physikalische
Eingangsanschluss als Standard für den in der
ersten Zeile des Menüs angegebenen Eingang
genutzt wird. Als Einstellmöglichkeiten stehen
Ihnen die Eingänge ANALOG, die drei
optischen Digitaleingänge (Optisch 1 – 3) und
die drei Koaxialeingänge (Coaxial 1 – 5) zur
Verfügung.
Wird ANALOG als Voreinstellung gewählt,
greift das Gerät nicht auf ein Digitalsignal zu,
selbst wenn ein Digitalsignal am Digitaleingang
anliegt; somit bewirkt die Einstellung ANALOG,
dass das Gerät ein analoges Signal nutzt. Wird
in diesem Menü ein Digitaleingang gewählt,
so sucht das Gerät mit jedem Drücken der
Eingangsquellentaste nach einem Digitalsignal.
Liegt kein Digitalsignal an, so schaltet das Gerät
automatisch auf den analogen Eingang. Diese
automatische Erfassung des Digitalsignals ist
die bevorzugte Konfiguration für jede beliebige
Quelle mit Digitalausgang.
HINWEIS
: Wird eine an einen Digitaleingang
angeschlossene Quelle ausgesucht, wird
dieses Signal zu Aufnahmezwecken automatisch zu beiden Digitalausgängen
gesendet.
CINEMA EQ: An diesem Punkt wird eine
spezielle EQ-Einstellung ein- oder ausgeschaltet,
durch die der Anteil hoher Frequenzen in einem
Film-Soundtrack reduziert wird, um den
Frequenzgang in einem Großkino zu simulieren
und/oder Zischlaute zu unterdrücken. Unter
EQ CINEMA können Sie die Voreinstellung
für das EQ-Feature an- oder ausschalten. Im
Allgemeinen ist für die meisten Quelleneingänge die Einstellung AUS sinnvoll, es sei
denn, Sie werden ständig durch extrem hohe
Töne in den Film-Soundtracks gestört.
12V-TRIGGER: Der RSP-1098 besitzt vier
12V-Triggerausgänge. Diese sind mit 1, 2, 3
und ZONE2 gekennzeichnet und liefern ein
12-V-Gleichspannungssignal zur Ferneinschaltung von Rotel- oder anderer
Komponenten. Unter diesem Menüpunkt
werden bestimmte 12V-Triggerausgänge
aktiviert, sobald die angegebene Quelle
ausgewählt wird. Wählen Sie beispielsweise
den VIDEO1-Eingang aus, so aktiviert das 12VTriggersignal Ihren DVD-Spieler automatisch.
Für dieses Menü stehen die folgenden Optionen
zur Verfügung: 1/2/3/1+2/1+3/2+3/ALLE/
NEIN.
DFLT. MODUS: In diesem Menüpunkt können
Sie eine Voreinstellung für den Surround-SoundModus jedes Quelleneingangs wählen. Diese
Voreinstellung wird normalerweise genutzt, es
sei denn, das Quellmaterial triggert automatisch
die Decodierung eines besonderen Signaltyps
oder die Voreinstellung wird vorübergehend
durch die Nutzung der Surround-Mode-Tasten
an der Gerätefront oder auf der Fernbedienung
außer Kraft gesetzt.
HINWEIS
: Die voreingestellten Surroundmodi
werden für die analogen und Digitaleingänge
jeder Quelle unabhängig gespeichert.
Optionen für die Voreinstellung der Surroundmodi sind: Dolby PL II, Dolby 3 Stereo, Music
1, Music 2, Music 3, Music 4, 5 Channel
Stereo, 7 Channel Stereo, DTS NEO:6, PCM
2CH.
HINWEIS
: Die folgenden Digital-Disc-Typen
werden bzw. das folgende Quellmaterial
wird automatisch erfasst und die richtige
Decodierung aktiviert, ohne dies manuell
vornehmen zu müssen oder die gewünschte
Einstellung zu wählen: DTS, DTS-ES MATRIX
6.1, DTS-ES Discrete 6.1, Dolby Digital, Dolby
Digital Surround EX, Dolby Digital 2-Channel,
MPEG Multichannel, PCM 2-Channel, PCM
96 kHz, MP3, HDCD und HDCD 96 kHz.
Da Dolby Digital 5.1- und DTS-Quellen erfasst
und automatisch decodiert werden, teilt die
Voreinstellung dem RSP-1098 normalerweise
mit, wie ein 2-Kanal-Stereosignal zu verarbeiten
ist. Beispielsweise haben Sie als EINGANG
CD gewählt und als Voreinstellung PCM 2CH.
Für die mit dem DVD-Spieler und dem
Videorecorder verbundenen Eingänge wählen
Sie die Voreinstellung Dolby PL II zur Verarbeitung von Matrix-encodiertem DolbySurround-Material und für den Eingang TUNER
entscheiden Sie sich für einen der MUSIC-Modi.
In einigen Fällen kann die Voreinstellung manuell
durch Betätigen der MODE-Taste an der
Gerätefront oder die SUR+-Taste auf der
Fernbedienung außer Kraft gesetzt werden.
Unter MANUELLE AUSWAHL DER SURROUNDMODI erhalten Sie weitere Informationen
darüber, welche Einstellungen außer Kraft gesetzt
werden können.
Zwei der in diesem Menü zur Verfügung
stehenden Voreinstellungsmöglichkeiten für die
Surroundmodi bieten zusätzliche die Auswahlmöglichkeiten: CINEMA, MUSIC oder
EMULATION für Dolby PL II sowie CINEMA
oder MUSIC für DTS NEO:6. Wird in diesem
Menüpunkt Dolby PL II oder DTS NEO:6
gewählt, so erscheint hinter DTS NEO:6 die
aktuelle Einstellung (z.B. DST NEO:6 Cinema).
Darüber hinaus ändert sich die Funktion der
ENTER-Taste, über die hier das Aufrufen eines
Untermenüs erfolgt, über das die Einstellungen
und/oder zusätzlichen Parameter für die Dolby
PLII- oder DTS NEO:6-Decodierung geändert
werden können. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte im Folgenden den Abschnitten
Dolby ProLogic II und DTS Neo:6.
LAUFZ. VERZOEG: In diesem Unterpunkt
wird das Audiosignal für einen Eingang um
einen bestimmten Zeitabschnitt verzögert, um
dieses Signal an das Videosignal anzupassen.
Dieses Feature kann hilfreich sein, wenn das
Videosignal zeitverzögert gegenüber dem
Audiosignal gesendet wird, so wie es
manchmal bei hochkonvertierten digitalen TVSignalen auftritt. Es kann auch hilfreich sein,
wenn Sie eine Radiosendung an das Bild einer
Sportsendung anpassen wollen.
In 5-mS-Schritten können von 0 Millisekunden
bis 500 Millisekunden Einstellungen vorgenommen werden. Diese Einstellung wird
individuell für jeden Eingang gespeichert und
jedes Mal, wenn dieser Eingang ausgewählt
wird, als Voreinstellung für die LaufzeitVerzögerung aufgerufen. Diese Einstellung kann
vorübergehend über die Gerätefront oder die
Fernbedienung deaktiviert werden.
OPTION: Diese Einstellmöglichkeit wird nur
angezeigt, wenn der Pro Logic II- oder der
Neo:6-Surroundmodus ausgewählt werden.
Gehen Sie auf diese Zeile und drücken Sie
die ENTER-Taste, um in die Untermenüs mit
zusätzlichen Optionen für diese Surroundmodi
zu gelangen. Um vom EINGANGS-SETUP
(Ausnahme: wenn Dolby PLII und DTS Neo:6
im Feld DFLT. MODUS aktiviert sind) in das
HAUPTMENUE zu gelangen, drücken Sie die
ENTER-Taste. Mit Drücken der MENU/OSDTaste auf der Fernbedienung verlassen Sie die
Menüanzeige und kehren in den normalen
Betrieb zurück.
Wird im EINGANGS-SETUP unter EINGANG
der Punkt MULTI EING gewählt, ändern sich
die zur Auswahl stehenden Einstellmöglichkeiten. Damit wird der Tatsache Rechnung
getragen, dass es sich dabei um direkte
analoge Eingänge handelt und die Digitalverarbeitung des RSP-1098 umgangen wird.
Die Unterpunkte DIG. EINGANG, CINEMA
EQ und DFLT. MODUS sind hier also nicht
aufgeführt, da diese im Zusammenhang mit
der Digitalverarbeitung stehen.
Die Punkte VID. EINGANG, QUELLENNAME
und 12V-TRIGGER sind weiterhin vorhanden
und bieten die für das vorherige Menü
genannten Möglichkeiten.
Die zusätzliche Option „LFE-Signal-Uml“ bietet
eine alternative Konfigurationsmöglichkeit für
das Bass-Management. In der Regel werden
die acht Kanäle des MULTI-EINGANGS als
reine analoge Hochpegelsignale verarbeitet,
die von den Eingängen direkt zum
Lautstärkeregler und den VorverstärkerAusgängen geleitet werden. Dabei wird die
gesamte Digitalverarbeitung umgangen. Es gibt
keine Frequenzweichen und kein BassManagement. Daher wird jedes, dem
Subwoofer-Kanal zugewiesene Signal zum
Subwoofer-Vorverstärker-Ausgang gesendet.
Diese Konfiguration, bei der der Bass zu einem
Aktiv-Subwoofer umgeleitet wird, ist nicht gerade
ideal für Mehrkanalsysteme mit HochpassLautsprechern. Beim LFE-Signal-Uml-Feature
werden die Signale der sieben Hauptkanäle,
wie gewöhnlich direkt zu den Ausgängen
gesendet. Zusätzlich werden die Signale dieser
sieben Kanäle kopiert, zu einem Monosignal
zusammengeführt und über eine analoge 100Hz-Tiefpassfrequenzweiche zum SubwooferVorverstärker-Ausgang geleitet. Dadurch entsteht
ein gebündeltes Mono-Subwoofersignal, das
von den sieben Hauptkanälen des MULTIEINGANGS stammt. Wählen Sie unter LFESignal-Uml die Einstellung AUS, wenn Sie sich
für die analoge Bypass-Konfiguration entscheiden. Wählen Sie die Einstellung AN, wenn
Sie ein gebündeltes Monosignal zum SubwooferAusgang senden möchten.
Dolby Pro Logic II
Wird Dolby Pro Logic II im EINGANGS-SETUP
als DFLT. MODUS eingestellt, so gibt es noch
weitere Einstellmöglichkeiten und Parameter zur
Optimierung der Surround-Decodierung von
Musik und Film-Soundtracks. Dolby Pro Logic
II nutzt Algorithmen für die Matrix-Decodierung,
um aus 2-Kanal-Quellmaterial Centerkanal- und
Surroundinformationen zu gewinnen.
In der ersten Zeile des Dolby-Pro Logic IIUntermenüs wählen Sie einen Typ der MatrixDecodierung aus. Es stehen drei Modi zur
Auswahl: CINEMA, MUSIC oder EMULATION.
Nutzen Sie die Tasten +/–, um einen Modus
auszuwählen.
Wählen Sie CINEMA, um das Gerät für die
Wiedergabe von Dolby-Surround-encodierten
Filmtracks zu optimieren. Hierbei wird die
verbesserte Matrix-Decodierung von Dolby Pro
Logic II eingesetzt. Das Ergebnis: eine klarere
Trennung der Surroundkanäle sowie
normgerechte Dolby-Pro Logic II-Frequenzgänge.
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RSP-1098 Surround-Prozessor
36
Bei EMULATION wird eine Decodierlogik
genutzt, die das Original-Dolby-Pro LogicSystem emuliert. Diese Option ist für ältere
Soundtracks zu empfehlen, deren Audioqualität
nicht optimal ist. Der EMULATION-Modus
begrenzt die Hochtonwiedergabe und die
Trennung der Surroundkanäle. Die Einstellung
der Verzögerungszeit für die Surroundkanäle
kann somit erhöht und eine bessere
Räumlichkeit erzielt werden.
Wählen Sie MUSIC zur Optimierung von
Musikaufnahmen. Haben Sie sich für diesen
Modus entschieden, stehen auf dem OSDBildschirm drei zusätzliche Parameter zur
Auswahl: Verwenden Sie die UP/DOWNTasten auf der Fernbedienung, um einen
Parameter auszuwählen. Nutzen Sie die Tasten
+/–, um die Einstellung des ausgewählten
Parameters wie folgt zu verändern:
• PANORAMA: Die Panorama-Option
erweitert das Stereo-Klangbild vorne und
schafft zusammen mit den Surroundlautsprechern einen hervorragenden
Raumklangeffekt. Sie können zwischen
PANORAMA AUS und AN wählen.
• DIMENSION: Die Dimension-Option
ermöglicht es Ihnen, das Klangfeld zu den
Front- oder zu den hinteren Lautsprechern
zu verschieben. Sie können zwischen sieben
Einstellmöglichkeiten von 0 bis 6 wählen.
Mit der Einstellung 0 wird das Klangfeld
in Richtung hintere Lautsprecher verschoben,
was zu einem maximalen Surroundeffekt
führt. Die Einstellung 6 verschiebt das
Klangfeld zu den Frontlautsprechern. Das
Ergebnis ist ein minimaler Surroundeffekt.
Die Einstellung 3 führt zu einer Balance
zwischen den beiden Extremen.
• CENTERBREITE: Mit Hilfe der Centerbreite-
Option können Sie einige Signale, die
normalerweise zum Centerlautsprecher
geleitet werden, zu den linken und rechten
Frontlautsprechern senden und auf diese
Weise das wahrgenommene Klangfeld
erweitern. Sie haben acht Einstellmöglichkeiten von 0 bis 7. Bei der Voreinstellung
0 wird die gesamte Centerinformation zum
Centerlautsprecher gesendet. Bei der
Einstellung 7 werden alle Signale des
Centerkanals zu den linken und rechten
Lautsprechern umgeleitet. Dies führt zu einer
maximalen Klangfeldbreite. Die anderen
Einstellungen sind als Zwischenstufen dieser
beiden Extreme zu betrachten.
Haben Sie die gewünschten Einstellungen
vorgenommen, gehen Sie unten im Bildschirm
auf die Zeile EINGANGS-SETUP-MENUE und
drücken die ENTER-Taste, um zum EINGANGSSETUP zurückzukehren (oder drücken Sie
einfach nur die ENTER-Taste).
DTS Neo:6
DTS Neo:6
SIGNALMODUS:Cinema
EINGANGS-SETUP-MENUE
Wird DTS Neo:6 im EINGANGS-SETUP als
DFLT. MODUS eingestellt, so gibt es noch
weitere Einstellmöglichkeiten und Parameter
zur Optimierung der Surround-Decodierung
von Musik und Film-Soundtracks. DTS Neo:6
nutzt Algorithmen für die Matrix-Decodierung,
um aus 2-Kanal-Quellmaterial Centerkanal- und
Surroundinformationen zu gewinnen.
Im DTS Neo:6-Surroundmodus stehen Ihnen
im Untermenü die Wahlmöglichkeiten CINEMA
oder MUSIC zur Verfügung. Nutzen Sie die
Tasten +/– auf der Fernbedienung, um die
Einstellung zu ändern.
• Möchten Sie die DTS Neo:6-Decodierung
für Filmtracks optimieren, wählen Sie die
Einstellung CINEMA.
• Wählen Sie MUSIC, um die DTS Neo:6Decodierung für Musikaufnahmen zu
optimieren.
Haben Sie die gewünschten Einstellungen
vorgenommen, gehen Sie unten im Bildschirm
auf die Zeile EINGANGS-SETUP-MENUE und
drücken die ENTER-Taste, um zum EINGANGSSETUP zurückzukehren (oder drücken Sie
einfach nur die ENTER-Taste).
Konfigurieren der
Lautsprecher für die
Audiowiedergabe
Dieser Teil der Bedienungsanleitung beschäftigt
sich mit Themen der Audiowiedergabe wie
Anzahl der Lautsprecher, Bass-ManagementFunktionen (einschließlich Subwoofer-
Einsatzfrequenz, Einstellung gleicher Pegel für
alle Kanäle, Verzögerungszeiten und ContourEinstellungen).
Wissenswertes zur
Lautsprecherkonfiguration
HiFi-Cinema-Systeme unterscheiden sich in der
Anzahl und der Tiefbassfähigkeit der
Lautsprecher. Der RSP-1098 bietet
Surroundmodi, die auf verschiedene
Systemkonfigurationen zugeschnitten sind, und
Bass-Management-Funktionen, die die Bassinformation zu dem(den) Lautsprecher(n)
senden, der(die) sie am besten verarbeiten
kann(können) – Subwoofer und/oder große
Lautsprecher. Um einen optimalen Raumklang
zu erzielen, müssen Sie dem RSP-1098
mitteilen, wie viele Lautsprecher zu Ihrem
System gehören und wie die Bassinformationen
zwischen ihnen aufgeteilt werden sollen.
HINWEIS
: Es gibt zwei Arten von Bässen in
einem Surroundsystem. Zum einen den
normalen Bass, der in allen Hauptkanälen
(Front, Center und Surround) zu finden ist.
Diese Informationen liegen in allen Aufnahmen
und Soundtracks vor. Dolby-Digital 5.1- und
DTS 5.1-Aufnahmen haben darüber hinaus
noch einen Tieftonkanal für den Betrieb eines
Subwoofers (der.1-Kanal), der auch LFE(Low
Frequency Effect)-Kanal genannt wird, weil er
für Spezialeffekte wie Explosionen oder
Donnern eingesetzt wird. Der Einsatzbereich
des LFE-Kanals ist von Soundtrack zu Sountrack
unterschiedlich. Aufnahmen, die nicht im DolbyDigital- oder DTS-Format encodiert sind,
besitzen keinen LFE-Kanal. Sie verfügen nur
über die in jedem Hauptkanal zur Verfügung
stehenden normalen Bassinformationen.
Im Folgenden gehen wir auf die verschiedenen
Lautsprecherkonfigurationen ein. Die Bezeichnungen GROSSE und KLEINE Lautsprecher
beziehen sich dabei auf die Bassfähigkeit und
weniger auf die Größe der Lautsprecher.
Genauer gesagt bedeutet dies, dass die
Einstellung GROSS für Lautsprecher gewählt
wird, die die tiefen Basssignale wiedergeben
sollen. Wählen Sie die Einstellung KLEIN, wenn
es für die angeschlossenen Lautsprecher besser
ist, wenn ihre Bassinformation zu basstauglichen Lautsprechern geleitet wird. Das
Bass-Managment-System lenkt die Bassinformation von den KLEINEN zu den
GROSSEN Lautsprechern und/oder dem
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37
Deutsch
SUBWOOFER. In der Regel ist GROSS mit „FullRange“ und KLEIN mit „hochpassgefiltert“
gleichzusetzen.
Die folgenden vier Beispiele veranschaulichen
die hinter dem Bass-Management stehenden
Prinzipien:
• Ein System mit fünf GROSSEN
Lautsprechern und einem Subwoofer: Bei diesem System ist keine
Umlenkung der Bassinformationen
erforderlich. Alle fünf Lautsprecher geben
die in ihrem jeweiligen Kanal aufgenommenen Bassinformationen wieder. Der
Subwoofer spielt nur die Tieftonsignale des
LFE-Kanals. Bei dieser Konfiguration wird
das System in der Regel nicht optimal genutzt.
Je nach Soundtrack kann es sein, dass der
LFE-Kanal selten benötigt wird, so dass der
Subwoofer kaum zum Einsatz kommt. Die
Ansprüche an die anderen Lautsprecher und
deren Verstärker sind dagegen um so größer.
• Ein System mit GROSSEN Front-,
Center- und Surroundlautsprechern,
aber ohne Subwoofer: Die normale
Bassinformation der Front-, Center- und
Surroundkanäle wird über die entsprechenden Lautsprecher wiedergegeben.
Da dieses System keinen Subwoofer besitzt,
werden auch die Tieftoninformationen des
LFE-Kanals zu allen fünf GROSSEN
Lautsprechern gesendet. Dadurch sind die
Anforderungen an diese Lautsprecher und
ihre Verstärker extrem hoch, denn sie
müssen neben den normalen Bassinformationen nun zusätzlich noch die
extrem anspruchsvollen Tieftonsignale des
LFE-Kanals verarbeiten.
• Ein nur aus KLEINEN Lautsprechern
bestehendes System mit einem
Subwoofer: Die normalen Bass-
informationen aller Kanäle werden auf den
Subwoofer umgeleitet, der auch die
Informationen des LFE-Kanals wiedergibt.
Der Subwoofer gibt ALLE Bassinformationen
des Systems wieder. Diese Konfiguration
bietet mehrere Vorteile: Die Basswiedergabe
erfolgt über den Lautsprecher, der extra dafür
ausgelegt ist. Die anderen Lautsprecher
spielen lauter bei geringeren Verzerrungen
und auch die Anforderungen an die
Verstärker sind geringer. Diese Konfiguration
sollte mit Regal- oder kleineren Lautsprechern
genutzt werden. Sie sollte manchmal aber
auch bei Einsatz von Standlautsprechern im
Frontbereich in Betracht gezogen werden.
Diese Konfiguration bietet dann Vorteile,
wenn die Endstufen nicht sonderlich
leistungsstark sind.
• Ein System mit GROSSEN Frontlautsprechern, KLEINEM Center,
KLEINEN Surroundlautsprechern
und einem Subwoofer: Die normalen
Bassinformationen der KLEINEN Centerund Surroundlautsprecher werden zu den
GROSSEN Frontlautsprechern und zum
Subwoofer gesendet. Die GROSSEN
Frontlautsprecher geben ihre normalen
Bassinformationen sowie die ihnen von den
KLEINEN Lautsprechern zugewiesenen
Bassinformationen wieder. Der Subwoofer
spielt die Signale des LFE-Kanals und einen
Teil der von den KLEINEN Center- und
Surroundkanälen umgeleiteten Bassinformationen. Diese Konfiguration bietet
sich an, wenn starke Frontlautsprecher mit
einer leistungsstarken Endstufe betrieben
werden. Ein erheblicher Nachteil eines
Systems mit GROSSEN und KLEINEN
Lautsprechern besteht darin, dass die
Basswiedergabe von Kanal zu Kanal
unterschiedlich ist. Dieses Problem tritt bei
Systemen, die ausschließlich aus KLEINEN
Lautsprechern bestehen, nicht auf.
HINWEIS
: Alternativ bietet sich bei Einsatz einer
Satelliten/Subwoofer-Kombination als
Frontlautsprecher die folgende Lösung an:
Verbinden Sie die Hochpegeleingänge des
aktiven Subwoofers den Herstellerhinweisen
entsprechend direkt mit den Lautsprecherausgängen für die Frontkanäle am RSP-1098
und schließen Sie die Satellitenlautsprecher
an die Frequenzweiche des Subwoofers an.
Hierbei werden die Lautsprecher als GROSS
klassifiziert und für den Subwoofer in allen
Surroundmodi NEIN eingestellt. Es geht
während der Wiedergabe keine Information
verloren, da die Bassanteile vom System auf
die GROSSEN Frontlautsprecher umgeleitet
werden. Diese Konfiguration sorgt für einen
ordnungsgemäßen Betrieb der
Satellitenlautsprecher, da die Frequenzweichen des Lautsprecherherstellers genutzt
werden. Hinsichtlich der Systemkalibrierung
hat sie jedoch Nachteile, so dass sie generell
nicht die bevorzugte Konfiguration ist.
Sie können den RSP-1098 über das Menü
LAUTSPRECHERTYPEN so konfigurieren, dass
die Möglichkeiten der zu Ihrem System
gehörenden Lautsprecher optimal genutzt
werden. Sie erreichen dieses Menü über das
HAUPTMENUE.
Für die einzelnen Lautsprecher sind die
folgenden Optionen verfügbar:
VORNE (KLEIN/GROSS): Mit dieser
Menüeinstellung teilen Sie dem System mit,
welche Frontlautsprecher links und rechts
angeschlossen sind. Wählen Sie die Einstellung
GROSS, wenn Sie bassstarke „Full-Range“Modelle angeschlossen haben. Benutzen Sie
nur gering belastbare Lautsprecher, verwenden
Sie die Einstellung KLEIN.
CENTER (KLEIN/GROSS/NEIN): Wählen
Sie die Einstellung GROSS (nicht verfügbar,
wenn Sie für die Frontlautsprecher die
Einstellung KLEIN gewählt haben), wenn der
angeschlossene Centerlautsprecher
tiefbasstauglich ist. Wählen Sie KLEIN, wenn
Ihr Centerlautsprecher nur begrenzte
Möglichkeiten im Tiefbassbereich bietet oder
wenn Sie möchten, dass die Tiefbasssignale
zum Subwoofer geleitet werden. Wählen Sie
NEIN, wenn kein Centerlautsprecher an Ihr
System angeschlossen ist.
SURROUND (KLEIN/GROSS/NEIN): Sind
Ihre Surroundlautsprecher in der Lage, eine
ausreichende Tiefbasswiedergabe zu
gewährleisten, wählen Sie die Einstellung
GROSS (kann nicht eingestellt werden, wenn
die Frontlautsprecher auf KLEIN gesetzt
wurden). Haben die hinteren Lautsprecher eine
begrenzte Basswiedergabe oder möchten Sie
die Tiefbasssignale zum Subwoofer weiterleiten,
verwenden Sie die Einstellung KLEIN. Sind
keine hinteren Surroundlautsprecher
angeschlossen, wählen Sie die Einstellung
NEIN (die Surroundinformationen werden dann
zu den Frontlautsprechern geleitet).
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RSP-1098 Surround-Prozessor
38
CENTER HINTEN (GROSS1/GROSS2/
KLEIN1/KLEIN2/NEIN): Einige Systeme
haben für 6.1-Kanal-Surroundsignale oder 7Kanal-Stereo-Verarbeitung einen oder zwei
zusätzliche Surroundlautsprecher (Center
hinten). Wählen Sie die Einstellung GROSS
(nicht verfügbar bei KLEINEN Frontlautsprechern), damit der(die) Centerlautsprecher hinten Tieftonsignale wiedergeben.
Stellen Sie GROSS1 ein, wenn ein Centerlautsprecher hinten angeschlossen ist (6.1) und
GROSS2, wenn zwei Centerlautsprecher hinten
angeschlossen sind (7.1). Verfügen Ihre
Centerlautsprecher hinten nur über begrenzte
Möglichkeiten bei der Tieftonwiedergabe oder
möchten Sie lieber, dass die Tieftonsignale zu
einem Subwoofer geleitet werden, verwenden
Sie die Einstellung KLEIN (KLEIN1 bei einem
Lautsprecher, KLEIN2 bei zwei Lautsprechern).
Besitzt Ihr System keine Centerlautsprecher
hinten, wählen Sie die Einstellung NEIN. Bei
Centerlautsprechern hinten stellen Rotel XS eXtra
Surround, Dolby Digital EX, DTS-ES, Dolby Pro
Logic II, DTS Neo:6 oder andere Decoder
Centersignale hinten für jeden beliebigen
Surroundmodus zur Verfügung.
SUBWOOFER (JA/NEIN/MAX): Verwenden Sie die Einstellung JA, wenn Ihr System
über einen Subwoofer verfügt. Ist kein
Subwoofer an Ihr System angeschlossen,
wählen Sie die Einstellung NEIN. Stellen Sie
MAX ein, so erfolgt eine maximale Tieftonwiedergabe, bei der die normalen Basssignale
sowohl vom Subwoofer als auch von allen
Lautsprechern im System mit der Einstellung
GROSS wiedergegeben werden.
DETAIL. EINST.: Die Konfiguration der
Lautsprecher wird normalerweise global für
alle Surroundmodi vorgenommen und muss
daher nur einmal durchgeführt werden. Bei
besonderen Bedingungen bietet der RSP-1098
jedoch die Möglichkeit, die Lautsprecherkonfiguration unabhängig für jeden der vier
Surroundmodi durchzuführen. Gehen Sie auf
die Zeile DETAIL. EINST. Im Menü und drücken
Sie ENTER, um in das Menü DETAIL. EINST.
LAUTSPRECHER zu gelangen, das im
Folgenden näher beschrieben wird.
Möchten Sie eine Einstellung ändern, so wählen
Sie die entsprechende Zeile über die UP/
DOWN-Tasten an und wählen die gewünschte
Einstellung über die Tasten +/– aus. Drücken
Sie die ENTER-Taste, um zum HAUPTMENUE
zurückzukehren. Mit Drücken der MENU/OSDTaste auf der Fernbedienung verlassen Sie die
Menüanzeige und kehren in den normalen
Betrieb zurück.
In den meisten Fällen ist die oben beschriebene
Lautsprecherkonfiguration eine globale
Einstellung und kann für alle Surroundmodi
genutzt werden. Der RSP-1098 bietet jedoch
die Möglichkeit, diese Einstellungen für die vier
verschiedenen Surroundmodi anzupassen:
Dolby, DTS, Stereo und Music. Beispielsweise
können Sie die Dolby- und DTS-Modi für ein
5.1-Kanal-Setup wählen, während der
Stereomodus auf ein Setup mit zwei
Lautsprechern wechselt (mit oder ohne
Subwoofer). Darüber hinaus können Sie im
Menü Detail. Einst. Lautsprecher eine spezielle
Hochpass-Einsatzfrequenz für vorne, Center,
Surround und Center hinten auswählen.
HINWEIS
: In den meisten Systemen bieten die
Voreinstellungen die besten Ergebnisse, so
dass die meisten Anwender die Einstellungen
nicht ändern werden. Sie sollten das BassManagement genau verstanden und
bestimmte Gründe haben, bevor Sie diese
Einstellungen ändern. Ansonsten lesen Sie den
Abschnitt SUBWOOFER-PEGEL.
Die im Menü Detail. Einst. Lautsprecher zur
Verfügung stehenden Einstellungen sind:
LAUTSPRECHER (VORNE/CENTER/
SURROUND/CENTER HINTEN/SUBWOOFER): Wählen Sie die Lautsprecher aus,
der Regel wird beim RSP-1098 eine HauptEinsatzfrequenz zwischen allen KLEINEN
Lautsprechern und dem Subwoofer eingestellt.
Diese Einsatzfrequenz wird im SUBWOOFERPEGEL-Menü (siehe folgenden Abschnitt)
festgelegt. Schalten Sie nun in das Menü Detail.
Einst. Lautsprecher, so wird die festgelegte
Haupt-Einsatzfrequenz angezeigt. Ändern Sie
den Wert in dieser Zeile nur, wenn der
angezeigte Lautsprecher eine andere
Einsatzfrequenz bekommen soll. Ist
beispielsweise als Haupt-Einsatzfrequenz 80
Hz ausgewählt worden, Sie möchten aber für
die Frontlautsprecher eine Übernahmefrequenz
für den Subwoofer von 60 Hz einstellen, so
wählen Sie in der Zeile für die Lautsprecher
VORNE als Einsatzfrequenz 60 Hz. Diese
Einstellung bezieht sich NUR auf die
umgeleiteten Bassanteile und in keiner Weise
auf den LFE-Kanal. Bei der Einstellung AUS (steht
nur für den Subwoofer zur Verfügung) wird
ein Full-Range-Signal zu Ihrem Subwoofer
gesendet, so dass Sie das eingebaute Tiefpassfilter nutzen können.
HINWEIS
: Wird für einen Lautsprecher im Menü
LAUTSPRECHERTYPEN die Einstellung
GROSS gewählt, kann keine Einsatzfrequenz
eingestellt werden, da ein GROSSER Lautsprecher per Definition ein Full-Range-Signal
spielt und keine Bassanteile zum Subwoofer
geleitet werden. Entsprechend steht AUS für
die Einsatzfrequenz des Subwoofers nicht bei
KLEINEN Lautsprechern zur Verfügung. Dies
impliziert die Einstellung KLEIN, da ein so
eingestellter Lautsprecher alle Bassanteile
unter einer bestimmten Einsatzfrequenz zum
Subwoofer leiten wird. Darüber hinaus steht
die Einstellmöglichkeit EINSATZFREQUENZ
nicht für den MULTI-Eingang zur Verfügung.
Dolby (GROSS/KLEIN/MASTER): Wählen
Sie für den in der ersten Zeile angezeigten
Lautsprecher die Einstellung GROSS, KLEIN
oder MASTER und umgehen Sie so die
Einstellung im Menü LAUTSPRECHERTYPEN.
Diese Einstellung tritt NUR bei Dolby-Digitaloder Dolby-Pro Logic II-Decodierung in Kraft.
DTS (GROSS/KLEIN/MASTER): Die
gleichen Optionen wie unter Dolby beschrieben, mit der Ausnahme, dass diese
Einstellung NUR bei DTS- und DTS Neo:6Decodierung in Kraft tritt.
STEREO/MPEG (GROSS/KLEIN/MASTER):
Die gleichen Optionen wie unter Dolby
beschrieben, mit der Ausnahme, dass diese
Einstellung NUR bei STEREO in Kraft tritt.
MUSIC (GROSS/KLEIN/MASTER): Die
gleichen Optionen wie unter Dolby
beschrieben, mit der Ausnahme, dass diese
Einstellung NUR mit einem der DSP-MUSICModi in Kraft tritt.
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Deutsch
HINWEIS
: Ist für die Frontlautsprecher die
Master-Einsatzfrequenz im Menü DETAIL.
EINST. LAUTSPRECHER eingestellt, stehen die
spezifischen Einstellungen für den
Surroundmodus „GROSS/KLEIN/MASTER“
für die anderen Lautsprecher nicht zur
Verfügung. Für diese Lautsprecher wird die
im Menü LAUTSPRECHERTYPEN festgelegt
Einstellung gewählt.
Das SUBWOOFER-PEGEL-Menü ermöglicht die
Auswahl der Master-Subwoofer-Einsatzfrequenz und die unabhängige Einstellung des
Subwoofer-Pegels für jeden Surroundmodus.
EINSATZFREQUENZ (40 Hz/60 Hz/80
Hz/100 Hz/120 Hz/150 Hz/200 Hz/
AUS): Bei dieser Einstellung wird das Master-
Tiefpassfilter für den Subwoofer und ein
entsprechendes Hochpassfilter für alle KLEINEN
Lautsprecher im System bei einer ausgewählten
Frequenz festgelegt. Um die Einsatzfrequenz
einzustellen, verwenden Sie die UP/DOWNTasten, um die Zeile EINSATZFREQUENZ
anzuwählen. Dann wählen wir mit den Tasten
+/– die Master-Einsatzfrequenz aus. In HiFiCinema-Systemen werden meistens die
Einstellungen 80 oder 100 Hz genutzt. Sie
sollten sich nur in besonderen Ausnahmefällen
für eine andere Einstellung entscheiden.
Bei der Einstellung AUS wird ein Full-RangeSignal zu Ihrem Subwoofer gesendet, so dass
Sie sein eingebautes Tiefpassfilter benutzen
können. Bei der Einstellung AUS wird ein 100Hz-Tiefpassfilter für alle KLEINEN Lautsprecher
im System aktiviert.
HINWEIS
: Die Master-Einsatzfrequenz kann
über eine andere Einstellung für vorne, Center,
Surround oder Center hinten im Menü DETAIL.
EINST. LAUTSPRECHER außer Kraft gesetzt
werden; für die meisten Systeme ist jedoch
die Master-Einsatzfrequenz die richtige Wahl.
Über die Einstellungen in diesen sechs Zeilen
kann die im SURROUND-PEGEL-Menü (siehe
unten) festgelegte Master-Einstellung des
Subwoofer-Pegels außer Kraft gesetzt werden.
Gehen Sie vom HAUPTMENUE in das
SUBWOOFER-PEGEL-Menü, wird der aktuelle
Surroundmodus automatisch angezeigt.
Nutzen Sie die Tasten +/–, um den SubwooferPegel für den aktuellen Surroundmodus zu
ändern. Als Einstellmöglichkeiten stehen AUS
(der Subwoofer wird für diesen Modus
deaktiviert) und Werte von -9dB bis +9dB und
MAX (+10dB) zur Verfügung. Die Einstellung
0 bedeutet, dass der spezifizierte Surroundmodus den Master-Subwoofer-Pegel nutzt. Mit
jeder anderen Einstellung weichen Sie von der
Master-Einstellung ab. Z.B. bedeutet eine
Einstellung von -2dB für einen speziellen
Surroundmodus, dass der Subwoofer-Pegel um
2dB niedriger ist als der Master-SubwooferPegel, wenn dieser Surroundmodus ausgewählt
wird. Nutzen Sie die Einstellungen des
Subwoofer-Pegels, um die relative Basswiedergabe für die verschiedenen Surroundmodi festzulegen. Eine Änderung im MasterSubwoofer-Pegel erhöht oder reduziert die
Pegel für alle Surroundmodi.
HINWEIS
: Nur der aktuelle Surroundmodus kann
in diesem Menü eingestellt werden. Einen
anderen Surroundmodus müssen Sie über die
Tasten an der Gerätefront oder auf der
Fernbedienung einstellen.
Wir empfehlen, dass Sie für alle Surroundmodi
während des Einpegelns mit dem
voreingestellten Wert 0 dB beginnen. Nachdem
Sie sich einige Zeit unterschiedliches
Quellmaterial angehört haben, werden Sie
feststellen, dass bei bestimmten Surroundmodi
zu viel oder zu wenig Bass vom Subwoofer
erzeugt wird. Ist dies der Fall, so nutzen Sie
diese Menüeinstellungen, um jeden Surroundmodus entsprechend anzupassen. Ist der
Master-Subwoofer-Pegel optimal (d.h. nicht zu
laut) eingestellt, so sind spezifische Einstellungen
für jeden Surroundmodus in der Regel nicht
erforderlich.
HINWEIS
: Bei Dolby-Digital- und DTS-Aufnahmen
wird der LFE-Kanal genutzt, um spektakuläre
Tiefbasseffekte zu erzeugen. Dabei werden
hohe Ansprüche an Ihr Subwoofersystem
gestellt. Nehmen Sie Verzerrungen oder
andere Anzeichen von Überlastung Ihres
Subwoofers bei lauten Hörpegeln wahr, sollten
Sie die Subwoofer-Pegel für Dolby-Digital- und/
oder DTS-Surroundmodi reduzieren. In
anderen Surroundmodi gibt es keinen LFEKanal und der Subwoofer reproduziert nur die
Bassanteile, die er von anderen Kanälen erhält.
Daran kann man keinen Subwoofer messen.
Drücken Sie die ENTER-Taste, um zum
HAUPTMENUE zurückzukehren. Drücken Sie
die MENU/OSD-Taste, so erlischt die Anzeige
und das Gerät kehrt in den Normalbetrieb
zurück.
Surround-Pegel
SURROUND-PEGEL
CENTERHINT.:+ 1dB
CENTER:- 1dB
RECHTS:+ 2dB
R SURROUND:+ 5dB
R CENTERHINT.:+ 2dB
L CENTERHINT.:+ 2dB
L SURROUND:+ 4dB
SUBWOOFER:+ 9dB
HAUPTMENUE
In diesem Menü nutzen Sie Testtöne (rosa
Rauschen), um für alle Lautsprecher (Front links,
Center, Front rechts, Surround rechts, Surround
links, Center hinten und Subwoofer) die
gleichen Lautstärkepegel einzustellen und somit
eine echte Surroundwiedergabe zu
gewährleisten. Durch Einstellen der Ausgangspegel mit dem Testton kann digitales Surroundmaterial optimal wiedergegeben werden.
HINWEIS
: Haben Sie Ihr System so konfiguriert,
dass zwei Centerlautsprecher hinten zur
Anlage gehören, erscheint im Menü eine
zusätzliche Zeile, so dass diese beiden
Lautsprecher unabhängig voneinander
eingestellt werden können.
Um in das SURROUND-PEGEL-Menü zu
gelangen und die Testtonkalibrierung
vornehmen zu können, muss sich das Gerät
in einem der Surroundmodi (mit Ausnahme von
BYPASS mit jedem Eingang mit Ausnahme des
MULTI-Eingangs) befinden. Rufen Sie das OSDMenüsystem auf und wählen Sie SURR. PEGEL
im HAUPTMENUE.
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RSP-1098 Surround-Prozessor
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Schaltet das Gerät in das SURROUND-PEGELMenü, hören Sie einen Testton aus dem
ausgewählten Lautsprecher. Nutzen Sie zur
Auswahl der einzelnen Lautsprecher die UP/
DOWN-Tasten. Der Testton wandert zum
jeweils ausgewählten Lautsprecher.
Setzen Sie sich in die normale Hörposition und
schalten Sie den Testton auf die verschiedenen
Lautsprecher. Nutzen Sie einen der Lautsprecher als festen Referenzpunkt und schalten
Sie den Testton nun nacheinander auf die
anderen Lautsprecher, um zu hören, ob einer
der anderen deutlich lauter oder leiser spielt.
Wenn ja, nutzen Sie die Tasten +/–, um den
Lautstärkepegel dieses Lautsprechers in 1-dBSchritten anzupassen. Fahren Sie damit fort,
bis alle Lautsprecher den gleichen
Lautstärkepegel besitzen.
Drücken Sie die ENTER-Taste, um zum
HAUPTMENUE zurückzukehren. Drücken Sie
die MENU/OSD-Taste auf der Fernbedienung,
um die Bildschirmanzeige zu verlassen und
in den normalen Betriebsmodus zu schalten.
Einpegeln mit einem SPL-Messgerät:
Zum genaueren Einpegeln des Systems können
Sie ein sogenanntes SPL-Meter verwenden. Die
Abkürzung SPL steht für Sound Pressure Level.
Es handelt sich dabei also um ein Messgerät
für den Schalldruck. SPL-Meter sind schnell und
einfach zu bedienen und in jedem
Elektronikfachgeschäft zu finden.
Sowohl Dolby als auch DTS haben für das
Kalibrieren einen Standardpegel festgesetzt,
damit die Soundtracks mit dem Lautstärkepegel
gespielt werden können, der vom Regisseur
des Films festgelegt wurde. Dieser Referenzpegel beträgt für gesprochene Dialoge
ungefähr 80 dB (realistischer Wert für normale
Sprache) und an den lautesten Stellen in jedem
einzelnen Kanal ungefähr 105 dB.
Die Kalibrierung kann in einem Heimkino sehr
genau mit einem SPL-Meter und den oben
beschriebenen Testtönen (rosa Rauschen)
durchgeführt werden. Setzen Sie das Messgerät
in die Positionen „SLOW“ und „C“ und halten
Sie es in Ihrer Hörposition vom Körper entfernt
in Richtung des einzupegelnden Lautsprechers.
Nutzen Sie anschließend die einzelnen KanalEinstellmöglichkeiten des SURROUND-PEGELMenüs, um die einzelnen Lautsprecher
(einschließlich Subwoofer) ebenfalls auf 75 dB
am SPL-Meter einzupegeln.
HINWEIS
: Aufgrund der Raumakustik kann
der tatsächliche Subwoofer-Pegel etwas höher
als der gemessene liegen. Um diesen Effekt
auszugleichen, empfiehlt Dolby, den Subwoofer bei der Kalibrierung mit einem SPLMeter einige dB niedriger einzustellen (z.B.
dass für den Subwoofer 72 dB anstelle von
75 dB angezeigt werden). Stellen Sie den
Subwoofer-Pegel auf keinen Fall zu hoch ein.
Sind die Basseffekte zu intensiv, ist kein
optimales Zusammenspiel mit den Hauptlautsprechern gewährleistet. Hören Sie, dass
der Bass aus dem Subwoofer kommt, so ist
der Subwoofer-Pegel mit großer Wahrscheinlichkeit zu hoch eingestellt. Musik ist gut für
die Feinabstimmung des Subwoofer-Pegels
geeignet, da zu intensiver Bass schnell hörbar
wird. Finden Sie hierdurch die richtige
Einstellung, so ist diese im Allgemeinen auch
die richtige für Film-Soundtracks.
Verzoegerungszeiten
VERZOEGERUNGSZEITEN
LINKS: 12ft 3.6m
CENTER: 11ft 3.3m
RECHTS: 11ft 3.3m
R SURROUND: 6ft 1.8m
R CENTERHINT.: 8ft 2.4m
L CENTERHINT.: 9ft 2.7m
L SURROUND: 5ft 1.5m
SUBWOOFER: 5ft 1.5m
HAUPTMENUE
Über dieses Menü, das Sie vom HAUPTMENUE
aus erreichen, können Sie die Verzögerungszeit
für jeden einzelnen Lautsprecher einstellen.
Dadurch ist es möglich, dass der Ton jedes
Lautsprechers zeitgleich an der Hörposition
eintrifft und zwar unabhängig davon, ob der
Abstand der Lautsprecher zum Hörer gleich
ist oder nicht. Dadurch ist auch bei unregelmäßiger Aufstellung der Lautsprecher ein
homogenes Klangbild gewährleistet.
Der persönliche Geschmack ist das Hauptkriterium. Generell gilt jedoch, dass Sie die
relative Verzögerungszeit bei Lautsprechern
erhöhen sollten, die näher an der Hörposition
stehen. Entsprechend sollten Sie die relative
Verzögerungszeit für Lautsprecher reduzieren,
die weiter vom Hörplatz entfernt stehen.
Der RSP-1098 macht die Einstellung der
Verzögerunsgzeit für jeden Lautsprecher sehr
einfach. Messen Sie einfach den Abstand (in
Fuß oder Metern) zwischen der Hörposition
und den einzelnen Lautsprechern. Das Menü
sieht für jeden zu Ihrem System gehörigen
Lautsprecher eine Zeile vor, in die Sie den
gemessenen Abstand für den jeweiligen
Lautsprecher eingeben können. In 0,3-mSchritten können Sie Werte von bis zu 30
Metern eingeben. Jeder Schritt entspricht einer
zusätzlichen Verzögerung von 1 mS.
Um eine Einstellung zu ändern, wählen Sie
die entsprechende Zeile mit den UP/DOWNTasten an. Nutzen Sie die Tasten +/–, um die
Verzögerungszeit zu erhöhen bzw. zu
reduzieren. Drücken Sie die ENTER-Taste, um
zum HAUPTMENUE zurückzukehren. Drücken
Sie die MENU/OSD-Taste auf der
Fernbedienung, um die Bildschirmanzeige zu
verlassen und in den normalen Betriebsmodus
zu schalten.
Contour
CONTOUR
LAUTSPRECHER:ALLE
UMGEHUNG:AN
HF CONTOUR:+5
LF CONTOUR: 0
HAUPTMENUE
Das CONTOUR-Menü ermöglicht die digitale
Einstellung der Bässe und Höhen jeder Lautsprechergruppe im System. Klingt Ihr Centerlautsprecher beispielsweise zu hell, so können
Sie die extrem hohen Frequenzen reduzieren.
welcher Lautsprecher oder welche
Lautsprechergruppe eingestellt werden soll.
Wählen Sie ALLE, so erfolgt eine Einstellung
des Systems als Ganzes.
UMGEHUNG (an/aus): Wählen Sie AN,
so wird damit die Contour-Einstellung (also die
Contour-Verarbeitung) komplett für diesen
Lautsprecher oder die Lautsprechergruppe
umgangen.
HF CONTOUR: In dieser Zeile werden extrem
hohe Frequenzen in einem Bereich von -6 dB
(MIN) und +6 dB (MAX) eingestellt. Bei
negativen Werten wird die Wiedergabe hoher
Frequenzen reduziert, bei positiven Werten
erhöht.
LF CONTOUR: In dieser Zeile werden extrem
tiefe Frequenzen in einem Bereich von -6 dB
(MIN) und +6 dB (MAX) eingestellt. Bei
negativen Werten wird die Wiedergabe tiefer
Frequenzen reduziert, bei positiven Werten
erhöht.
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41
Deutsch
Die Contour-Einstellungen sind nur für die
extremen Frequenzbereiche relevant. Sie sind
im Mitteltonbereich kaum wahrnehmbar. Wir
empfehlen, die Contour-Verarbeitung
grundsätzlich erst einmal zu umgehen und
später, je nach dem persönlichen Geschmack,
entsprechende Einstellungen vorzunehmen.
HINWEIS
: Sie können auch permanente
Contour-Anpassungen über die TONE- und
UP/DOWN-Tasten auf der Fernbedienung
vornehmen. Diese Einstellungen ändern
global die Contour-Einstellungen für alle
Lautsprecher im System, unabhängig von den
Einstellungen in diesem Menü.
Über dieses Menü, in das Sie ebenfalls über
das HAUPTMENUE gelangen, können Sie die
folgenden Einstellungen vornehmen:
AUFNAHMEQUELLE: Entscheiden Sie sich,
welches Quellsignal zu den Record-Ausgängen
gesendet werden soll, indem Sie eine der
Eingangsquellen auswählen. Zur Auswahl
stehen: CD, TAPE, TUNER, VIDEO 1 – 5 und
QUELLE: Sie können entweder eine spezifische
Komponente auswählen oder QUELLE. Bei
QUELLE wird das Signal der jeweils ausgewählten Hörquelle zu den RecordAusgängen gesendet.
ANFANGSLAUTST.: An diesem Punkt legen
Sie einen Lautstärkepegel fest, mit dem jeweils
die Wiedergabe nach Aktivieren des RSP-1098
beginnt. Sie können die Einstellung LETZTE
wählen, bei der die Wiedergabe mit dem
zuletzt eingestellten Lautstärkepegel beginnt.
Oder Sie legen in 1-dB-Schritten eine Lautstärke
fest (von MIN (kein Ton) bis MAX (siehe
MAXIMALLAUTST. in der nächsten Zeile)). Diese
Einstellung kann die Maximallautstärke nicht
überschreiten.
MAXIMALLAUTST.: Hier wird der maximale
Hörpegel für den RSP-1098 festgelegt. Dieser
Wert kann nicht überschritten werden.
Einstellungen sind von MIN bis MAX in 1-dBSchritten möglich.
LST- REGELTEMPO: Es stehen drei Optionen
zur Verfügung, durch die Sie festlegen, in
welcher Geschwindigkeit der Lautstärkeregler
auf die Eingänge reagiert. Bei der Einstellung
LANGSAM wird die Lautstärke in 1-dBSchritten, bei der Einstellung MITTEL in 2-dBSchritten und bei der Einstellung SCHNELL in
3-dB-Schritten eingestellt.
EINSCH. MODUS: Hier stehen drei Wahlmöglichkeiten zur Verfügung. Ab Werk ist
der DIREKT-Modus voreingestellt. In diesem
Modus ist der RSP-1098 in Betrieb, sobald
Wechselspannung anliegt und der POWERSchalter an der Geräterückseite in der ONPosition ist.
Bei der Einstellung STAND-BY schaltet das Gerät
vom STAND-BY in den Betriebszustand, wenn
Wechselspannung anliegt und der POWERSchalter an der Geräterückseite in der ONPosition ist. In diesem Fall muss das Gerät
manuell über die STANDBY-Taste an der
Gerätefront oder die ON/OFF-Tasten aktiviert
bzw. deaktiviert werden.
Bei PERMANENT ist das Gerät voll aktiviert,
sobald Wechselspannung anliegt und der
POWER-Schalter an der Geräterückseite in der
ON-Position ist. Die STANDBY-Taste an der
Gerätefront und die ON/OFF-Tasten sind
hierbei deaktiviert. Das Gerät kann nicht in
den Standby-Modus geschaltet werden.
SPRACHE: Wählen Sie eine Sprache für die
OSD/TFT-Menüs.
VIDEO: Hier legen Sie fest, ob ein NTSC- oder
PAL-Fernseher an die TV MONITOR-Ausgänge
des RSP-1098 angeschlossen ist. Diese
Einstellung muss korrekt vorgenommen werden,
damit die OSD-Menüs ordnungsgemäß
funktionieren.
Um eine Einstellung im Menü WEITERE
EINSTELLUNGEN zu ändern, wählen Sie die
entsprechende Zeile mit den UP/DOWN-Tasten
an. Nutzen Sie die Tasten +/–, um die zur
Verfügung stehenden Einstellmöglichkeiten zu
durchlaufen. Drücken Sie die ENTER-Taste, um
zum HAUPTMENUE zurückzukehren. Drücken
Sie die MENU/OSD-Taste auf der Fernbedienung, um die Bildschirmanzeige zu
verlassen und in den normalen Betriebsmodus
zu schalten.
Im Menü 2. ZONE EINSTELLUNGEN stehen
Ihnen Konfigurationsmöglichkeiten zur
Verfügung, die mit dem 2. Zone-Betrieb
verbunden sind. Wählen Sie im HAUPTMENUE
die 2. ZONE an und drücken Sie die ENTERTaste, um in dieses Menü zu gelangen.
EINGANG: In dieser Zeile stellen Sie die zum
Hören in der 2. Zone genutzte Quelle ein. Zur
Auswahl stehen: CD, TUNER, TAPE, VIDEO 1 –
5, QUELLE und AUS. Entscheiden Sie sich für die
Einstellung QUELLE, so wählen Sie damit die
ebenfalls für den Hauptraum genutzte Quelle aus,
d.h., Sie hören in der 2. Zone dieselbe Quelle.
Bei Einstellung AUS ist die 2. Zone abgeschaltet.
LAUTST. EINSTLG: Hier können Sie den
Lautstärkepegel für die Zone 2-Ausgänge einstellen.
Sie haben die Wahl zwischen VARIABEL und FIX.
Haben Sie die Einstellung VARIABEL gewählt, so
kann die Lautstärke in der 2. Zone über die
Gerätefront am RSP-1098 oder über eine
Fernbedienung und einen Infrarotempfänger in
der 2. Zone gesteuert werden. Bei der Einstellung
FIX wird die Lautstärkeregelung in der 2. Zone
deaktiviert. In diesem Modus kann die Lautstärke
in der 2. Zone auf einen bestimmten Pegel festgelegt
werden. Der Pegel wird in der nächsten Zeile
eingestellt. Auf diese Weise wird die Systemleistung
optimiert, wenn ein bestimmtes Signal mit einem
festen Pegel zu einem Vorverstärker oder Verstärker
mit eigener Lautstärkeregelung gesendet wird.
LAUTSTAERKE: Wurde unter LAUTST.
EINSTLG VARIABEL ausgewählt, wird in dieser
Zeile die eingestellte Lautstärke für die 2. Zone
angezeigt. Im FIX-Modus wird diese Zeile
genutzt, um einen festen Ausgangspegel für
die 2. Zone zu definieren.
Wählen Sie die gewünschte Zeile mit den UP/
DOWN-Tasten an. Nutzen Sie die Tasten +/–
, um den Lautstärkepegel einzustellen. Drücken
Sie die ENTER-Taste, um zum HAUPTMENUE
zurückzukehren. Drücken Sie die MENU/OSDTaste auf der Fernbedienung, um die
Bildschirmanzeige zu verlassen und in den
normalen Betriebsmodus zu schalten.
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RSP-1098 Surround-Prozessor
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ANFANGSLAUTST.: An diesem Punkt legen
Sie einen Lautstärkepegel für die 2. Zone fest,
mit dem jeweils die Wiedergabe nach
Aktivieren der 2. Zone beginnt. Sie können
die Einstellung LETZTE wählen, bei der die
Wiedergabe mit dem zuletzt eingestellten
Lautstärkepegel beginnt. Oder Sie legen in 1dB-Schritten eine Lautstärke fest (von MIN (kein
Ton) bis MAX (siehe MAXIMALLAUTST. in der
nächsten Zeile)). Diese Einstellung kann die
Maximallautstärke nicht überschreiten.
MAXIMALLAUTST.: Hier wird der maximale
Hörpegel für die 2. Zone festgelegt. Dieser
Wert kann nicht überschritten werden.
Einstellungen sind von MIN bis MAX in 1-dBSchritten möglich.
12V-TRIGGER: Der RSP-1098 verfügt über
vier 12-V-Trigger-Ausgänge, die ein 12-VGleichspannungssignal liefern, um Rotel- oder
andere Komponenten zu aktivieren. Der mit
ZONE2 gekennzeichnete12V-Trigger-Ausgang
ist der 2. Zone zugeordnet. Über ihn können
bei aktivierter 2. Zone über Ferneinschaltung
Komponenten aktiviert werden. Wählen Sie die
Einstellung AN, damit der ZONE2-12V-TriggerAusgang ein Einschaltsignal sendet. Entscheiden
Sie sich für die Einstellung AUS, so wird die
12-V-Trigger-Funktion für die 2. Zone deaktiviert.
VOREINSTELLUNGS-SETUP
VOREINSTELLUNGS-SETUP
WERKSVOREINSTELL:JA
BENUTZER.VOREINST.:NEIN
BEN-VOREINST.SET:NEIN
HAUPTMENUE
Über das VOREINSTELLUNGS-SETUP haben
Sie Zugriff auf drei Funktionen:
• Sie können das System auf die im Werk
voreingestellten Einstellungen zurücksetzen.
• Es können BENUTZER-VOREINSTELLUNGEN gespeichert werden.
• Die BENUTZER-VOREINSTELLUNGEN
können aktiviert werden.
So setzen Sie das System auf die
WERKSVOREINSTELLUNG zurück:
Wählen Sie mit den UP/DOWN-Tasten die
Zeile WERKSVOREINSTELL. an. Nutzen Sie
die Tasten +/–, um die Einstellung JA zu wählen.
Zur Bestätigung erscheint eine andere
Bildschirmanzeige. Drücken Sie die ENTER-
Taste, um alle Einstellungen zurückzusetzen.
Das Gerät schaltet sich ab und wieder ein.
Nun sind alle Werksvoreinstellungen wieder
aktiviert. Möchten Sie in das HAUPTMENUE
zurückkehren, ohne das Gerät in die Werksvoreinstellungen zurückzusetzen, wählen Sie in
der Zeile WERKSVOREINSTELL. NEIN und
drücken die ENTER-Taste.
HINWEIS
: Beim Zurücksetzen werden alle Einstell-
ungen (die Einstellungen der Verzögerungszeit,
der Lautsprecher, der Balance, der Eingänge
usw.) geändert. Sie verlieren also ALLE während
der Systemkonfiguration vorgenommenen
Einstellungen. Denken Sie daran, bevor Sie das
Gerät auf die Werksvoreinstellungen
zurücksetzen.
So speichern Sie die BENUTZERVOREINSTELLUNG: Viele der aktuellen
Einstellungen können beim Konfigurieren als
BENUTZER-VOREINSTELLUNG gespeichert und
dann jederzeit über diesen Menübildschirm
aktiviert werden. Um die aktuellen Einstellungen
als BENUTZER-VOREINSTELLUNGEN zu
speichern, wählen Sie die Zeile BEN. VOREINSTSET mit den UP/DOWN-Tasten an. Nutzen Sie
die Tasten +/–, um die Einstellung in JA zu
ändern. Drücken Sie die ENTER-Taste, um die
neue BENUTZER-VOREINSTELLUNG zu
speichern. Möchten Sie in das HAUPTMENUE
zurückkehren, ohne Änderungen vorzunehmen,
wählen Sie in jeder Zeile die Einstellung NEIN
und drücken die ENTER-Taste.
HINWEIS
Speichern eines Konfigurations-Files für die
BENUTZER-VOREINSTELLUNG vorhanden,
steht die Option BEN. VOREINST-SET nicht
zur Verfügung.
So aktivieren Sie die gespeicherter
BENUTZER-VOREINSTELLUNGEN: Haben
Sie ein Konfigurations-File für die BENUTZERVOREINSTELLUNG gespeichert, können Sie
diese Einstellungen jederzeit aktivieren, indem
Sie die Zeile BENUTZER-VOREIN. mit den UP/
DOWN-Tasten anwählen. Nutzen Sie die Tasten
+/–, um die Einstellung in JA zu ändern. Drücken
Sie die ENTER-Taste, um die BENUTZERVOREINSTELLUNGEN zu aktivieren. Möchten
Sie in das HAUPTMENUE zurückkehren, ohne
die BENUTZER-VOREINSTELLUNGEN zu
aktivieren, wählen Sie in jeder Zeile die
Einstellung NEIN und drücken die ENTER-Taste.
: Ist nicht genügend Platz zum
WEITERE INFORMATIONEN
Störungssuche
Das Gerät lässt sich nicht einschalten:
• Stellen Sie sicher, dass das Netzkabel richtig
im Netzeingang an der Geräterückseite und
in der Netzsteckdose sitzt.
• Vergewissern Sie sich, dass sich der
POWER-Schalter an der Geräterückseite
in der ON-Position befindet.
Bei allen Eingangssignalen kein Ton:
• Stellen Sie sicher, dass das Mute-Feature
abgeschaltet und die Lautstärke auf ein
hörbares Niveau eingestellt ist. Sind das
TFT-Display und das Fernsehgerät abgeschaltet, bekommen Sie visuell keinen
Hinweis darauf, dass die MUTE-Funktion
aktiviert ist.
• Vergewissern Sie sich, dass die
Vorverstärker-Ausgänge mit einer
eingeschalteten Endstufe verbunden sind.
• Prüfen Sie, ob die Verbindungen mit den
Eingängen der Quelle ordnungsgemäß
hergestellt und richtig konfiguriert sind.
Kein Ton von den Digitalquellen:
• Stellen Sie sicher, dass der digitale Eingangsanschluss dem richtigen Quelleneingang
zugeordnet ist. Ferner muss der Quelleneingang so konfiguriert sein, dass eher auf
ein digitales als auf ein analoges
Eingangssignal zugegriffen wird.
• Prüfen Sie die Konfiguration des DVDSpielers und stellen Sie sicher, dass der
Stream/PCM- und/oder der DTSDigitalausgang aktiviert ist.
Kein Ton aus den Lautsprechern:
• Prüfen Sie alle Verbindungen mit der
Endstufe und den Lautsprechern.
• Prüfen Sie die Einstellungen der
LAUTSPRECHERTYPEN in den Setup-Menüs.
Kein Videoausgang am Fernseher:
• Vergewissern Sie sich, dass der Fernseher
richtig angeschlossen ist. Die ComponentVideo-Ausgänge können beliebige
Signaltypen zum Fernsehgerät senden. Die
Composite-Video-Anschlüsse können nur
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Deutsch
Videosignale von Composite-Video-Quellen
und die S-Video-Anschlüsse können nur
Videosignale von S-Video-Quellen senden.
• Prüfen Sie, ob der NTSC/PAL-Schalter
richtig eingestellt ist.
Kein Bild oder ein gestörtes Bild auf
dem TFT-Bildschirm:
• Stellen Sie sicher, dass zur Wiedergabe
auf dem TFT-Bildschirm eine CompositeVideo-Quelle genutzt wird. Das TFT-Display
kann keine S-Video- oder Component-VideoSignale wiedergeben.
• Liegen Progressive-Scan-Videosignale von
einem DVD-Spieler an den ComponentVideo-Eingängen, kann das CompositeVideo-Signal von einem DVD-Spieler gestört
sein.
OSD-Menüs erscheinen nicht auf
dem Fernsehbildschirm oder dem
TFT-Display:
• Gehen Sie zu den Setup-Menüs und
konfigurieren Sie diese unter DISPLAYEINSTELLUNGEN so, dass die OSD-Menüs
auf dem Fernsehbildschirm und/oder dem
TFT-Display angezeigt werden.
• Bei einigen PAL-Systemen werden die
Menüs nur angezeigt, wenn ein aktives
Videosignal anliegt. Verwenden Sie das
TFT-Display für die Menüanzeige.
• In dem Gerät werden Relais eingesetzt, um
eine optimale Klangqualität zu gewährleisten. Das mechanische Klicken von Relais
ist normal.
• Während des Schaltens kann es einen
Bruchteil von Sekunden dauern, bis
Digitalsignale erkannt und ordnungsgemäß
decodiert werden. Beim schnellen Umschalten zwischen den Eingängen oder
Einstellungen kann aus den Lautsprechern
ein Klicken oder Knacken zu hören sein,
da das Gerät sich auf die ständig
wechselnden Signale einzustellen versucht.
Dies führt nicht zu Schäden.
Bedienelemente funktionieren nicht:
• Stellen Sie sicher, dass sich funktionstüchtige
Batterien in der Fernbedienung befinden.
• Stellen Sie sicher, dass der Fernbedienungssensor nicht verdeckt wird.
• Stellen Sie sicher, dass der Fernbedienungssensor nicht starkem IR-Licht (z.B.
Sonnenlicht, Halogenbeleuchtung usw.)
ausgesetzt ist.
• Ziehen Sie den Netzstecker. Warten Sie
30 Sekunden. Stecken Sie den Netzstecker
für ein Reset wieder in die Steckdose.
Technische Daten
Video
Frequenzgang
3 Hz - 10 MHz, +/–3 dB (Composite-, S-Video)
3 Hz - 100 MHz, +/–3 dB (Component Video)
Höhe der Gerätefront
(Füße für Rack-Einbau entfernt)
150 mm
Um die für ein Gerät erforderlichen Öffnungen
festzulegen, messen Sie das zu installierende
Gerät und/oder lassen Sie als Toleranz einen
Mindestfreiraum von 1 mm an allen Geräteseiten.
Die hierin gemachten Angaben entsprechen dem
Stand bei Drucklegung. Änderungen in Technik
und Ausstattung vorbehalten.
Rotel und das Rotel HiFi-Logo sind eingetragene
Warenzeichen von The Rotel Co, Ltd., Tokio, Japan.
• Stellen Sie bei Nutzung eines ProgressiveScan-Videosignals sicher, dass für diesen
Videoeingang im Menü DISPLAYEINSTELLUNGEN der Progressive-Modus
aktiviert ist. Dies ermöglicht die Anzeige
der Haupt-Setup-OSD-Menüs auf dem
Fernsehbildschirm, indem das ProgressiveScan-Videosignal unterbrochen und nach
Deaktivieren der OSD-Menüs wieder
hergestellt wird. Kurz angezeigte
Informationsbildschirme (wie z.B. Lautstärke
usw.) können vom Fernsehbildschirm nicht
angezeigt werden, wenn Progressive-ScanSignale genutzt werden.
Laufzeitunterschiede zwischen Videound Audiospur:
• Prüfen Sie, ob für jeden Eingang die richtige
Videoquelle ausgewählt wurde.
• Stellen Sie sicher, dass die Laufzeitverzögerung nicht falsch eingestellt ist.
Klicken oder Knacken beim Ändern
der Eingangseinstellung:
Audio
Gesamtklirrfaktor
< 0,05 %
Intermodulationsverzerrung (60 Hz: 7 kHz)
< 0,05 %
Frequenzgang
10 – 120.000 Hz, +/–3 dB (Hochpegel)
10 – 95.000 Hz, +/–3 dB (Digital-Pegel)
Geräuschspannungsabstand (IHF A)
95 dB (Stereo), analog
92 dB (Dolby Digital, dts), 0 dBFs
Eingangsempfindlichkeit/-impedanz
Hochpegel: 200 mV/100 kOhm
Vorverstärker-Ausgangspegel/Ausgangswiderstand
1,0 V/250 Ohm
Contour (Bass/Höhen)
+/– 6 dB bei 50 Hz/15 kHz
Decodierbare digitale Eingangssignale
Dolby Digital, Dolby Digital EX, DTS, DTS-ES, DTS
96/24, LPCM (bis zu 192K), HDCD, MP3, MPEG
Multichannel
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The Rotel Co. Ltd.
10-10 Shinsen-Cho
Shibuya-Ku
Tokyo 150-0045
Japan
Phone: +81 3-5458-5325
Fax: +81 3-5458-5310
Rotel of America
54 Concord Street
North Reading, MA 01864-2699
USA
Phone: +1 978-664-3820
Fax: +1 978-664-4109
Rotel Europe
Dale Road
Worthing, West Sussex BN11 2BH
England
Phone: +44 (0)1903 221600
Fax: +44 (0)1903 221525
Rotel Deutschland
Kleine Heide 12
D-33790 Halle/Westf.
Germany
Phone: +49 05201-87170
Fax: +49 05201-73370
www.rotel.com
082 OM-RSP-1098 091803
Deutsch
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