Kawasaki ZR-7S Service Manual [de]

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Kawasaki
Service Manual
ZR-7S (ZR 750-H1)
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Kawasaki
Service Manual
ZR-7S (ZR 750-H1)
All rights reserve. Without prior permission of the department of customer service of the Kawasaki engines
Details of this manual may do GmbH in Friedrichsdorf neither completely nor partly reproduced, in data-processing systems stored or in other form or with other means elektromecha nisch fotokopiert, aufgezeichnet oder auf andere Weise übermittelt werden.
Handbuch enthaltene Fehler oder Auslassungen übernommen werden.
Technische Änderungen ohne vorherige Ankündigung sind vorbehalten und es besteht keine Verpflichtung,
solche Änderungen an vorher gefertigten Produkten vorzunehmen. Ihr Händler kann Sie über Änderungen informieren, die nach dem Druck dieses Handbuches vorgenommen werden.
Die in dieser Broschüre enthaltenen Informationen entsprechen der neuesten Produktinformation zum Zeit-
punkt der Drucklegung. Die gezeigten Abbildungen und Fotos sind nur für Informationszwecke und entsprechen nicht unbedingt der tatsächlichen Ausstattung.
© Kawasaki Motoren GmbH, 61381 Friedrichsdorf, 1999 1. Ausgabe (1): März 2001 (M)
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Kapitelübersicht

Allgemeine Informationen 1
Kraftstoffsystem 2
Motoroberteil 3
Kupplung 4
Motorschmiersystem 5
Aus-/Einbau des Motors 6
Kurbelwelle/Getriebe 7
Räder/Reifen 8
Achsantrieb 9
Bremsen 10
Federung 11
Lenkung 12
Rahmen und Fahrgestell 13
Elektrik 14
Anhang 15
Diese Schnellsuchanleitung hilft Ihnen beim Auffinden der gewünschten Teile oder Arbeitsabläufe. In dem Inhaltsverzeichnis des jeweiligen Abschnittes finden Sie die genauen Seitenangaben für den
speziell gesuchten Gegenstand.
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LISTE DER ABKÜRZUNGEN
A Ampère lb Pfund (453 g) ABDC nach UT m Meter AC Wechselstrom min Minute ATDC nach OT N Newton BBDC vor UT Pa Pascal BDC UT PS Pferdestärke BTDC vor OT psi Pfund pro Quadratzoll °C Grad Celsius r Umdrehung DC Gleichstrom rpm Umdrehungen pro Minute F Farad TDC OT °F Grad Fahrenheit TIR Gesamtanzeigewert ft Fuß V Volt g Gramm W Watt h Stunde L Liter
W
Ohm
Vor Arbeitsbeginn BEDIENUNGSANLEITUNG lesen.
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ABGASREINIGUNGSSYSTEM

Zum Schutze der Umwelt, in der wir alle leben, baut Kawasaki in Übereinstimmung mit den Vorschriften der United States Environmental Protection Agency und des California Air Resources Board eine geschlossene Kurbelgehäuse­entlüftung (1) und ein Abgasreinigungssystem (2) ein. Außerdem werden die für Kalifornien bestimmte Fahrzeuge nach den Vorschriften des California Air Resources Board mit einer Kraftstoffverdunstungsanlage (3) ausgerüstet.
1. Geschlossene Kurbelgehäuseentlüftung Dieses System verhindert, daß Kurbelgehäusedämpfe in die Atmosphäre freigesetzt werden. Statt dessen werden die Dämpfe durch einen Ölabscheider zur Einlaßseite des Motors geleitet. Wenn der Motor läuft, werden die Dämpfe in die Verbrennungskammer gesaugt, wo sie mit dem vom Vergasersystem geförderten Kraftstoff- und Luftgemisch verbrannt werden.
2. Abgasreinigungssystem Dieses System reduziert den Schadstoffanteil der von diesem Motorrad in die Atmosphäre ausgestoßenen Abgase. Die Kraftstoff- und Zündsysteme dieses Motorrads sind technisch so konstruiert und gebaut, daß bei niedrigem Schadstoffausstoß eine gute Motorleistung erzielt wird.
3. Kraftstoffverdunstungsanlage Die durch Verdunstung des Kraftstoffs im Kraftstoffsystem erzeugten Dämpfe werden nicht in die Atmosphäre ausgestoßen. Statt dessen werden die Kraftstoffdämpfe in den laufenden Motor geleitet und dort verbrannt oder in einem Kanister gesammelt, wenn der Motor abgeschaltet ist. Flüssiger Kraftstoff wird in einem Dampfabscheider aufgefangen und in den Benzintank zurückgeleitet.
Das Gesetz zur Reinhaltung der Luft ist ein Gesetz gegen Luftverschmutzung durch Motorfahrzeuge und enthält sogenannte „Anti-Manipulationsbestimmungen“.
„Abschnitt 203(a) verbietet folgende Handlungen oder deren Veranlassung: (3) (A) Gemäß den Vorschriften dieses Abschnittes darf niemand vor Verkauf oder Auslieferung an
den Endkäufer in das Kraftfahrzeug oder in den Motor eingebaute Geräte oder Bauelemente entfernen oder unwirksam machen; dies gilt auch für Hersteller oder Händler, die wissentlich solche Geräte oder Bauelemente nach dem Verkauf oder der Auslieferung an den Endkäufer entfernen oder unwirksam machen.
(3) (B) Niemand, der mit Reparatur, Wartung, Verkauf, Leasing und Vertrieb von Kraftfahrzeugen
oder Kraftfahrzeugmotoren befaßt ist oder einen Kraftfahrzeugpark betreibt, darf wissentlich nach dem Verkauf und der Auslieferung an den Endkäufer Geräte oder Bauelemente entfernen oder unwirksam machen, die nach den Vorschriften dieses Gesetzes in ein Kraftfahrzeug oder einen Kraftfahrzeugmotor eingebaut wurden...“.

ANMERKUNG

Der Ausdruck „Geräte oder Bauelemente entfernen oder unwirksam machen“ wird allgemein wie folgt ausgelegt:
1. Unter Manipulationen fällt nicht das vorübergehende Entfernen oder Unwirksammachen von Geräten oder Baulelementen für die Ausführung von Wartungsarbeiten.
2. Zu Manipulationen könnte zählen: a. Fehlerhafte Einstellung von Fahrzeugkomponenten, die zu einer Überschreitung der Abgasnormen
führen.
b. Einbau von Ersatz- oder Zubehörteilen, die die Leistung oder die Haltbarkeit des Motorrads nachteilig
beeinflussen. c. Zusatz von Komponenten oder Zubehörteilen, die dazu führen, daß das Fahrzeug die Normen überschreitet. d. Dauerhaftes Entfernen, Abklemmen oder Unwirksammachen von Komponenten oder Bauelementen der
Abgasreinigungssysteme.
WIR EMPFEHLEN ALLEN HÄNDLERN DIE EINHALTUNG DIESER BUNDESGESETZLICHEN BESTIMMUNGEN.
ZUWIDERHANDLUNGEN KÖNNEN MIT GELDSTRAFEN GEAHNDET WERDEN.
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VERBOTENE MANIPULATIONEN AM LÄRMSCHUTZSYSTEM
Das Bundesgesetz verbietet folgende Handlungen oder deren Veranlassung: (1) Außer für Zwecke der Wartung, Reparatur oder des Austauschs darf niemand in ein Neufahrzeug zum Zweck des Lärmschutzes eingebaute Geräte oder Bauelemente vor Auslieferung an den Endkäufer oder während der Benutzung entfernen oder unwirksam ma­chen. (2) Das Fahrzeug darf nicht benutzt werden, wenn solche Geräte oder Bauelemente entfernt oder unwirksam gemacht wurden.
Als Manipulationen gelten unter anderem die nachstehend aufgeführten Handlungen:
·
Austausch des Original-Abgassystems oder des Schalldämpfers gegen Teile, die nicht den Bundesvorschriften
entsprechen.
·
Entfernen des Schalldämpfers oder von Teilen des Schalldämpfers.
·
Entfernen des Luftkastens oder des Luftkastendeckels.
·
Modifikationen am Schalldämpfer oder am Luftansaugsystem durch Fräsen, Bohren oder andere Mittel, wenn
solche Modifikationen zu einer Steigerung des Lärmpegels führen.

VORWORT

Obwohl in diesem Handbuch genug Einzelheiten und grundlegende Informationen für die Motorradfahrer ent­halten sind, die bestimmte Wartungs- und Reparaturarbeiten selbst durchführen möchten, ist es primär für die Fachmechaniker in entsprechend ausgerüsteten Werkstätten gedacht. Nur mit einem gewissen technischen Grund­wissen und mit Verständnis für den richtigen Gebrauch von Werkzeugen und Werkstattverfahren können War­tungsarbeiten und Reparaturen einwandfrei durchgeführt werden; lassen Sie Einstellungs-, Wartungs- und Repara­turarbeiten von fachkundigen Mechanikern ausführen, wenn Sie als Eigentümer nicht genug Erfahrung haben oder wenn Sie sich nicht zutrauen, die Arbeiten selbst auszuführen.
Um Reparaturen möglichst wirtschaftlich durchführen zu können und um kostspielige Fehler zu vermeiden, sollte der Mechaniker dieses Handbuch vor Beginn seiner Arbeiten aufmerksam gelesen und sich mit dem Reparaturablauf vertraut gemacht haben. Auf Sauberkeit am Arbeitsplatz ist besonders zu achten. Wenn Spezialwerkzeuge vorge­schrieben sind, sollte auf die Verwendung von behelfsmäßigen Werkzeugen verzichtet werden. Einwandfreie Meßergebnisse können nur mit den entsprechenden Instrumenten erreicht werden. Behelfsmäßige Werkzeuge können die Betriebssicherheit des Motorrads nachteilig beeinflussen.
Insbesondere für die Dauer der Garantiezeit empfehlen wir, daß alle Reparaturen und planmäßigen War­tungsarbeiten gemäß Werkstatthandbuch ausgeführt werden. Selbstausgeführte Wartungsarbeiten oder Reparatur­arbeiten, die nicht in Übereinstimmung mit diesem Handbuch ausgeführt werden, können zum Verlust der Garan­tieansprüche führen. Beachten Sie folgendes, um die Lebensdauer Ihres Motorrads zu verlängern:
·
Halten Sie sich an die Inspektionstabelle im Abschnitt „Allgemeine Informationen“.
·
Seien Sie vorsichtig bei Problemen und vernachlässigen Sie die außerplanmäßige Wartung nicht.
·
Verwenden Sie geeignetes Werkzeug und Originalauswechselteile; Spezialwerkzeuge, Meß- und Prüfgeräte, die für die Wartung von Kawasaki Motorrädern benötigt werden, sind im Spezialwerkzeugkatalog aufgeführt. Als Auswechselteile lieferbare Originalteile finden Sie im Teilekatalog.
·
Beachten Sie sorgfältig die vorgeschriebenen Arbeitsabläufe. Lassen Sie sich auf keine Kompromisse ein.
·
Halten Sie Ihre Unterlagen über Wartungs- und Reparaturarbeiten durch Eintragung der Daten und der einge­bauten Neuteile stets auf dem Laufenden.
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WIE MAN DIESES HANDBUCH VERWENDET

In diesem Handbuch haben wir das Fahrzeug in seine Hauptsysteme unterteilt. Diesen Systemen entsprechen die einzelnen Kapitel des Handbuches. Für ein spezielles System finden Sie also in einem einzigen Kapitel alle Anleitun­gen von der Einstellung bis zur Zerlegung und zur Inspektion.
Die Schnellsuchanleitung hilft Ihnen beim Aufsuchen der einzelnen Kapitel. Jedes Kapitel hat wiederum ein ausführliches Inhaltsverzeichnis.
Die Inspektionstabelle finden Sie in dem Abschnitt „Allgemeine Informationen“; dieser Tabelle können Sie die Intervalle für die einzelnen Wartungsarbeiten entnehmen.
Nehmen wir beispielsweise an, Sie suchen Informationen für die Zündkerze. Als erstes schauen Sie dann in der Wartungstabelle nach. Hier ist angegeben, wie oft die Zündkerze zu reinigen und der Elektrodenabstand einzustel­len ist. Benutzen Sie dann die Schnellsuchanleitung, um das Kapitel Elektrik aufzusuchen. Im Inhaltsverzeichnis auf der ersten Seite finden Sie dann die Seitenangabe für den Abschnitt Zündkerze.
Wenn Sie auf die nachstehend gezeigten Symbole stoßen, ist Vorsicht angebracht. Halten Sie sich immer an sichere Bedienungs- und Wartungsverfahren.
ACHTUNG
Dieses Warnsymbol weist auf besondere Instruktionen oder Verfahren hin, deren Nichtbeachtung zu Personenschäden oder tödlichen Unfällen führen kann.
VORSICHT
Dieses Symbol kennzeichnet besondere Anleitungen oder Verfahren, deren Nichtbeachtung zu Beschädigungen oder zur Zerstörung des Fahrzeugs führen kann.
In diesem Handbuch finden Sie vier weitere Symbole (zusätzlich zu ACHTUNG und VORSICHT), die Ihnen helfen werden, die verschiedenen Arten von Informationen zu unterscheiden.

ANMERKUNG

¡ Dieses Symbol weist auf Punkte hin, die für wirtschaftliches oder bequemes Fahren von besonderem Interesse
sind.
·
Bezeichnet einen Schritt oder eine Arbeit innerhalb eines Arbeitsablaufes.
¡ Bezeichnet einen Zwischenschritt innerhalb des Ablaufes oder gibt an, wie die Arbeit des vorausgehenden
Schrittes auszuführen ist. Steht auch vor einer ANMERKUNG.
★ Bezeichnet einen bedingten Schritt oder gibt an, welche Maßnahme als Ergebnis eines vorangegangenen Tests
oder einer Inspektion im Ablauf auszuführen ist.
In den meisten Abschnitten folgen nach dem Inhaltsverzeichnis Explosionszeichnungen der Bestandteile des jeweiligen Systems. In diesen Zeichnungen finden Sie die Angaben, welche Teile mit einem vorgeschriebenen Drehmoment festgezogen werden müssen und wo während des Zusammenbaus Öl, Fett oder ein Sicherungsmittel zu verwenden ist.
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Allgemeine Informationen 1-1

Inhaltsverzeichnis
Einführung in die Wartung 1-2
Modellansicht 1-4
Technische Daten 1-6
Inspektionstabelle (Modell für USA und Kanada) 1-8
Inspektionstabelle (alle Modelle außer für USA und Kanada) 1-9
Anziehmomente und Sicherungsmittel 1-10
Spezialwerkzeuge und Dichtstoffe 1-13
Verlegen von Betätigungszügen, Leitungen und Schläuchen 1-20
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Allgemeine Informationen 1-2

Einführung in die Wartung

Lesen Sie die nachstehenden Hinweise sorgfältig, bevor Sie Zerlegungs- und Wiederzusammenbau­arbeiten am Motorrad ausführen. Wo immer dies notwendig erschien, wurden Fotografien, Zeichnungen, Anmerkungen, Vorsichtshinweise, Warnungen und genaue Beschreibungen vorgesehen. In diesem Ab­schnitt werden Punkte erklärt, die beim Aus- und Einbau oder Zerlegung und Zusammenbau von allge­meinen Teilen besondere Aufmerksamkeit erfordern.
Beachten Sie folgendes:
(1) Schmutz
Das Motorrad vor der Zerlegung und vor dem Ausbau von Teilen reinigen, Schmutz der in den Motor, in den Vergaser oder in andere Teile gelangt, wirkt wie ein Schleifmittel und verkürzt die Lebensdauer des Motorrades. Neue Teile sind aus gleichem Grund vor dem Einbau von Staub und Metallspänen zu befreien.
(2) Batteriemasseanschluß
Bevor Teile aus dem Motorrad ausgebaut wer­den, ist die Masseleitung (-) von der Batterie abzuklemmen. Hierdurch wird verhindert, daß der Motor gestartet werden kann, während solche Arbeiten ausgeführt werden. Ebenfalls wird verhindert, daß beim Abklemmen von Leitungen an den Anschlußstellen Funken gebildet und die eigentlichen Elektroteile beschädigt werden. Beim Wiedereinbau ist zuerst das Pluskabel (+) an die Batterie anzuschließen.
gleichmäßig über Kreuz festzuziehen. Umgekehrt sind die Bolzen, Schrauben oder Muttern zuerst um etwa ¼ Umdrehnung und dann vollständig zu lösen.
(5) Drehmoment
Die im vorliegenden Werkstatthandbuch vorge­schriebenen Drehmomente sind stets einzuhalten. Ein zu geringes oder zu großes Drehmoment kann zu größeren Schäden führen. Verwenden Sie einen zuverlässigen Drehmomentschlüssel guter Qualität.
(6) Kraftanwendung
Der gesunde Menschenverstand sollte genügen, um zu bestimmen, wieviel Kraft bei der Zerlegung und beim Zusammenbau aufzuwenden ist. Wenn ein Teil besonders schwierig ein- oder auszubauen ist, ist die Arbeit zu unterbrechen und zu überprü­fen, wo der Grund dafür liegt. Wenn ein Hammer erforderlich wird, ist vorsichtig mit einem Holz­oder Kunststoffhammer zu arbeiten. Schrauben mit einem Schlagschraubenzieher drehen (insbesonde­re beim Ausbau von Schrauben, die mit Lack gesichert sind), damit die Schraubenköpfe nicht beschädigt werden.
(7) Kanten
Auf die Kanten achten, insbesondere bei der Zerlegung und beim Zusammenbau des Motors. Beim Herausheben oder Umdrehen des Motors mit Handschuhen oder einem dicken Tuch arbeiten.
(3) Einbau, Zusammenbau
Normalerweise erfolgen Einbau oder Zusammen­bau in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus oder der Zerlegung. Wenn im Werkstatthandbuch allerdings spezielle Anleitungen für den Einbau oder den Zusammenbau angegeben sind, müssen diese beachtet werden. Achten Sie auf die Lage der Teile sowie der Betätigungszüge, Leitungen und Schläuche beim Ausbau oder bei der Zerle­gung, damit diese später wieder in der gleichen Weise eingebaut oder zusammengebaut werden können. Es wird empfohlen, soweit wie möglich, die jeweiligen Lagen zu markieren und aufzuzeich­nen.
(4) Reihenfolge beim Festziehen
Bolzen, Muttern oder Schrauben zur Befestigung eines Teiles sind in der vorgeschriebenen Reihenfol­ge festzuziehen. Wenn ein Teil mit mehreren Bolzen, Muttern oder Schrauben eingebaut wird, sind diese Teile alle zuerst in die entsprechenden Bohrungen einzusetzen und dann handfest anzu­ziehen. Hierdurch wird gewährleistet, daß das Teil lagerichtig eingebaut wird. Dann sind die Befesti­gungen in der vorgeschriebenen Reihenfolge und nach der vorgeschriebenen Methode mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festzuziehen. Wenn über die Reihenfolge keine Angaben ge­macht sind, sind die Schrauben und Muttern
(8) Lösemittel mit hohem Flammpunkt
Um die Feuergefahr zu verringern, wird ein Lösemittel mit hohem Flammpunkt empfohlen. Ein handelsübliches Lösemittel ist Stoddard-Lösemittel (Eigenname). Bei der Verwendung von Lösemitteln sind die Anleitungen des Herstellers zu beachten.
(9) Dichtscheiben, O-Ring
Dichtscheiben oder O-Ringe sind zu erneuern, wenn ein Teil zerlegt wurde. Die Auflagefläche der Dichtscheiben oder O-Ringe müssen unverschmutzt und perfekt eben sein, damit kein Öl austreten kann oder die Kompression nicht verloren geht.
(10) Dichtmittel, Sicherungslack
Flächen, auf die Dichtmittel oder Sicherungslack aufgetragen werden, sind zu reinigen und vorzu­bereiten. Nicht zu viel von diesen Mitteln auftra­gen, da sonst Ölbohrungen verstopft werden können und der Motor beschädigt wird.
(11) Pressen
Bei einem mittels einer Presse oder einem Treiber einzubauendem Teil, beispielsweise einem Rad­lager, ist eine geringe Menge Öl auf die Kontakt­flächen der beiden Teile aufzutragen, damit eine einwandfreie Passung gewährleistet ist.
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Allgemeine Informationen 1-3
Einführung in die Wartung
(12) Kugellager und Nadellager
Bauen Sie die Kugellager oder Nadellager nur aus, wenn dies absolut erforderlich ist. Ausgebaute Lager sind zu erneuern, da sie meistens beim Ausbau beschädigt werden. Achten Sie beim Einbau darauf, daß die markierte Seite nach außen zeigt und verwenden Sie nur einen passenden Treiber. Drücken Sie mit dem Treiber nur auf den einzupressenden Laufring, damit das Lager nicht beschädigt wird.
(13) Öl- und Fettdichtungen
Ausgebaute Öl- oder Fettdichtungen sind zu erneuern, da diese beim Ausbau beschädigt werden. Dichtungen mit einem passenden Treiber, der plan aufliegt, bis zum Anschlag in die Bohrung einpressen, wenn nichts anderes vorgeschrieben ist. Öl- oder Fettdichtungen sind ggf. mit der Herstellermarkierung nach außen einzubauen.
(14) Federringe, Sicherungsringe und
Sicherungssplinte
Beim Einbau ist darauf zu achten, daß die Federringe und Sicherungsringe nicht mehr zusammengedrückt oder ausgedehnt werden, als für den Einbau unbedingt erforderlich ist. Ausge­baute Federringe, Sicherungsringe und Splinte sind zu erneuern, da sie beim Ausbau geschwächt und deformiert werden. Wenn alte Teile wieder verwen­det werden, können sie sich während der Fahrt lösen, was zu größeren Problemen führen kann.
erneuern. Obwohl die vorstehend erwähnten Dichtscheiben, O-Ringe, Kugellager, Nadellager, Fettdichtungen, Öldichtungen, Sicherungsringe und Sicherungssplinte in dem jeweiligen Text nicht als solche bezeichnet wurden, handelt es sich um Auswechselteile.
(18) Elektrische Leitungen
Die elektrischen Leitungen sind entweder ein­oder zweifarbig. Eine zweifarbige Leitung wird zuerst durch die Hauptfarbe und dann durch die Nebenfarbe gekennzeichnet. Eine gelbe Leitung mit einem dünnen roten Streifen wird deshalb als “gelb/rote” Leitung bezeichnet. Wenn die Farben umgekehrt sind und rot die Hauptfarbe ist, lautet die Bezeichnung “rot/gelbe” Leitung. Wenn keine anderen Angaben gemacht sind, muß eine elektri­sche Leitung immer an eine solche mit der gleichen Farbe angeschlossen werden.
Leitung (Querschnitt) Bezeichnung der Farbe
rot
Drahtlitzen
gelb/rot
gelb
rot
(15) Schmierung
Der Motorverschleiß erreicht immer dann sein Maximum, wenn der Motor warmläuft und noch nicht alle Gleitflächen mit einem ausreichenden Schmierfilm versehen sind. Beim Zusammenbau ist Öl auf gereinigte Gleitflächen oder Lager aufzutra­gen. Alte und verschmutzte Schmiermittel haben Ihre Schmiereigenschaften verloren und können Fremdkörper mit einer gewissen Schleifwirkung enthalten; die Schmiermittelrückstände müssen deshalb abgewischt werden, bevor neues Fett oder Öl aufgetragen wird. Bestimmte Öle und Fette sollten nur in bestimmten Fällen verwendet werden, da sie bei falscher Anwendung Schaden anrichten können.
(16) Drehrichtung des Motors
Die Kurbelwelle darf von Hand nur in der positi­ven Drehrichtung des Motors gedreht werden. Gesehen von der linken Seite des Motors ist die positive Drehrichtung im Gegenuhrzeigersinn. Um Einstellungen vorschriftsmäßig vornehmen zu können ist es ebenfalls erforderlich, den Motor in der positiven Drehrichtung laufen zu lassen.
(17) Auswechselteile
Auswechselteile werden beim Ausbau beschädigt oder sie verlieren ihre ursprüngliche Funktion. Wenn solche Teile ausgebaut werden, sind sie zu
(19) Auswechselteile
In manchen Fällen wird vorgeschrieben, daß ausgebaute Teile zu erneuern sind. Solche Teile werden beim Ausbau beschädigt oder sie verlieren ihre ursprüngliche Funktion.
(20) Inspektion
Ausgebaute Teile einer Sichtkontrolle auf folgen­de Zustände oder sonstige Beschädigungen unterziehen. In Zweifelsfällen sind solche Teile zu erneuern.
Abrieb Risse Freßspuren Verhärtung Verzug Alterung Verbiegung Beulen Farbveränderung Kratzer Verschleiß
(21) Wartungsdaten
In diesem Text haben die Angaben bei den Wartungsdaten folgende Bedeutung:
„Normalwert“: Dies sind die Abmessungen oder Leistungsdaten für fabrikneue Teile und Systeme.
„Grenzwert“: Hier geben die Zahlen die zulässigen Grenzwerte an. Bei übermäßigem Verschleiß oder nachlassender Leistung sind die beschädigten Teile zu erneuern.
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Allgemeine Informationen 1-4

Modellansicht

ZR750-F1 (EU) Linke Seitenansicht
ZR750-F1 (EU) Rechte Seitenansicht
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Allgemeine Informationen 1-5
Modellansicht
ZR750-F1 (USA und Kanada) Linke Seitenansicht
ZR750-F1 (USA und Kanada) Rechte Seitenansicht
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Allgemeine Informationen 1-6

Technische Daten

Position ZR750-H1
Abmessungen und Gewichte:
Länge 2105 mm Breite 785 mm Höhe 1215 mm Radstand 1455 mm Bodenfreiheit 130 mm Sitzbankhöhe 800 mm Leergewicht 210 kg Gewichtsverteilung: vorne 111kg
hinten 117 kg
Tankinhalt 22 l
Motor:
Typ 4-Takt, zwei obenliegende Nockenwellen, Vierzylinder Kühlung Luftkühlung Bohrung x Hub 66,0 x 54,0 mm Hubraum 738 ccm Verdichtung 9,5:1 Motorleistung 56,0 kW (76 PS) bei 9500 min Max. Drehmoment 63,0 Nm (6,4 mkp) bei 7500 min Gemischaufbereitung Vergaser, Keihin, CVK32x4 Startsystem Elektroanlasser Zündsystem Transistorzündung Zündverstellung Elektronisch (digital) Zündzeitpunkt Von 12,5° vor OT bei 1100 min
bis 37,5° vor OT bei 9000 min Zündkerzen NGK DR9EA oder ND X27 ESR-U Numerierung der Zylinder Von links nach rechts, 1-2-3-4 Zündfolge 1-2-4-3 Ventilzeiten: Einlaß öffnet 30° vor OT
schließt 60° nach UT Dauer 270°
Auslaß öffnet 60° vor OT
schließt 30° nach UT
Dauer 270° Schmiersystem Druckumlaufschmierung (Naßsumpf mit Kühler) Motoröl:
Sorte API SE, SF oder SG Klasse oder
API SH oder SJ mit JASO MA Klasse Viskosität SAE10W-40, 10W-50, 20W-40 oder 20W-50 Ölmenge 3,6 l
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-1
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Allgemeine Informationen 1-7
Technische Daten
Position ZR750-H1
Triebwerk:
Primärübersetzung: Typ Kette und Zahnrad Übersetzung 2,550 (27/23 x 63/29) Kupplung Mehrscheibenölbadkupplung Getriebe: Typ 5-Gang, klauengeschaltet
Zahnräder ständig im Eingriff
Übersetzungen: 1. Gang 2,333 (35/15)
2. Gang 1,631 (31/19)
3. Gang 1,272 (28/22)
4. Gang 1,040 (26/25)
5. Gang 0,875 (21/24)
Achsantrieb: Typ Kette Übersetzung 2,375 (38/16) Gesamtübersetzung 5,229 (5. Gang)
Rahmen:
Typ Doppelschleifen-Rohrrahmen Nachlaufwinkel 25,5° Nachlauf 93 mm Vorderreifen: Typ Schlauchlos
Größe 120/70ZR-17 (58W)
Hinterreifen: Typ Schlauchlos
Größe 160/60ZR-17 (69W)
Vorderradfederung: Typ Telegabel
Federweg 130 mm
Hinterradfederung Typ Uni-Trak Schwinge
Federweg 130 mm
Bremsen: vorne Doppel-Scheibenbremsen
hinten Einfach-Scheibenbremse
Elektrik:
Batterie 12 V 10 Ah Scheinwerfer: Typ Asymmetrisch
Glühlampe 12 V 60/55 W (H4)
Rück-/Bremslicht 12 V 5/21 W x 2 Lichtmaschine: Typ Drehstrom
Nennleistung 22 A bei 5000 min
-1
, 14V
Änderungen der Technischen Daten vorbehalten.
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Allgemeine Informationen 1-8

Inspektionstabelle (Modell für USA und Kanada)

Die Wartung und Einstellung muß nach der Tabelle erfolgen, damit eine einwandfreie Funktion des Motorrads gewährleistet ist. Die genaue Wartung ist äußerst wichtig und darf nicht vernachlässigt werden.
PERIODE Was
zuerst
anfällt
â 800 5000 10000 15000 20000 25000 30000
VORGANG alle km km km km km km km
Vergasersynchronisierung – kontrollieren + Leerlaufdrehzahl – kontrollieren + Gasdrehgriffspiel – kontrollieren + Zündkerze – reinigen und Elektrodenabstand nachstellen + Ventilspiel – kontrollieren + Luftansaugventil – kontrollieren + Luftfilterelement – reinigen Luftfilterelement – erneuern 5 Reinigungen Kraftstoffsystem – kontrollieren Zylinderkopfschrauben – kontrollieren + Kraftstoffverdunstungsanlage (CA) – kontrollieren + Bremslichtschalter – kontrollieren + Bremsbelagverschleiß - kontrollieren # Bremsflüssigkeitsstand – kontrollieren + Monat Bremsflüssigkeit – wechseln 2 Jahre Kupplung – nachstellen Lenkung – kontrollieren + Antriebskettenverschleiß – kontrollieren + # Muttern und Schrauben für Schalldämpfer und Auspuffrohre – nachziehen + Muttern, Schrauben und Befestigungen – kontrollieren + Reifenverschleiß – kontrollieren + Motoröl – wechseln # Jahr Ölfilter – erneuern Allgemeine Schmierung – ausführen Gabelöl – wechseln Schwingenlagerung u. Uni-Trak-Verbindungstück – schmieren Steuerkopflager – schmieren 2 Jahre Hauptzylindermanschetten und Staubdichtungen – erneuern 2 Jahre Bremssattel-Kolbendichtung und Staubdichtung – erneuern 2 Jahre Bremsschlauch – erneuern 4 Jahre Kraftstoffschlauch – erneuern 4 Jahre Antriebskette – schmieren # alle 600 km Kettenspannung – kontrollieren + # alle 1000 km
à Tachometer-Anzeige *
·······
·······
····
······
····
······
····
·
···
····
·······
·······
······
·······
·
·······
·······
······
··
····
······
····
····
······
·
···
·
#: Die Wartung häufiger durchführen, wenn das Motorrad unter schwierigen Bedingungen gefahren wird,
d. h. Staub, Nässe, Schmutz, hohe Geschwindigkeit oder häufiges Anfahren/Anhalten.
*: Höhere Tachometeranzeigen nach den in Frage kommenden Perioden richten
+: Erneuern, ergänzen, einstellen oder nachziehen, falls erforderlich (CA): Nur für kalifornisches Modell
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Allgemeine Informationen 1-9

Inspektionstabelle (alle Modelle außer für USA und Kanada)

Die Wartung und Einstellung muß nach der Tabelle erfolgen, damit eine einwandfreie Funktion des Motorrads gewährleistet ist. Die genaue Wartung ist äußerst wichtig und darf nicht vernachlässigt werden.
PERIODE Was à Tachometer-Anzeige *
zuerst
anfällt
â 1000 6000 12000 18000 24000 30000 36000
VORGANG alle km km km km km km km
Vergasersynchronisierung – kontrollieren + Leerlaufdrehzahl – kontrollieren + Gasdrehgriffspiel – kontrollieren + Zündkerze – reinigen und Elektrodenabstand nachstellen + Ventilspiel – kontrollieren + Luftansaugventil – kontrollieren + Luftfilterelement – reinigen + # Zylinderkopfschrauben – kontrollieren + Bremslichtschalter – kontrollieren + Bremsschlauchanschlüsse – kontrollieren + Kraftstoffschlauchanschlüsse – kontrollieren + Bremsbelagverschleiß - kontrollieren +# Bremsflüssigkeitsstand – kontrollieren + Monat Bremsflüssigkeit – wechseln 2 Jahre Kupplung – nachstellen Lenkung – kontrollieren + Antriebskettenverschleiß – kontrollieren + # Muttern, Schrauben und Befestigungen – kontrollieren + Muttern und Schrauben für Schalldämpfer und Auspuffrohr – nachziehen + Reifenverschleiß – kontrollieren + Motoröl – wechseln # 6 Monate Ölfilter – erneuern Allgemeine Schmierung – ausführen Gabelöl – wechseln 2 Jahre Gabel auf Öllecks – kontrollieren + Hinterrad-Stoßdämpfer auf Öllecks – kontrollieren + Schwingenlagerung u. Uni-Trak-Verbindungstück – schmieren Steuerkopflager – schmieren 2 Jahre Hauptzylindermanschetten und Staubdichtungen – erneuern 4 Jahre Bremssattel-Kolbendichtung und Staubdichtung – erneuern 4 Jahre Antriebskette – schmieren # alle 600 km Kettenspannung – kontrollieren + # alle 1000 km
····
····
····
·
·······
·······
·······
·······
····
··
·······
····
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······
······
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······
······
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·
···
···
···
·
#: Die Wartung häufiger durchführen, wenn das Motorrad unter schwierigen Bedingungen gefahren wird,
d. h. Staub, Nässe, Schmutz, hohe Geschwindigkeit oder häufiges Anfahren/Anhalten.
*: Höhere Tachometeranzeigen nach den in Frage kommenden Perioden richten
+: Erneuern, ergänzen, einstellen oder nachziehen, falls erforderlich
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Allgemeine Informationen 1-10

Anziehmomente und Sicherungsmittel

Sämtliche Schrauben und Muttern mit einem genau­en Drehmomentschlüssel festziehen. Unzureichend fest­gezogene Schrauben und Muttern können beschädigt werden oder sich lösen und Schäden am Motorrad oder Verletzungen des Fahrers verursachen. Zu stark angezo­gene Schrauben und Muttern können beschädigt werden. Das Gewinde kann ausreißen oder die Teile brechen und fallen heraus. In der folgenden Tabelle sind die Anzieh­momente für die wichtigsten Schrauben und Muttern so­wie diejenigen Teile, die mit Sicherungslack oder Dicht­mittel gesichert werden müssen aufgeführt.
Um die Festigkeit zu prüfen, die Schrauben und Muttern zuerst um ½ Umdrehung lösen und dann mit dem vorgeschriebenen Drehmoment wieder festziehen.
In der nachfolgenden Tabelle sind die Anziehdreh­momente in Abhängigkeit vom Gewindedurchmesser für die hauptsächlichen Schrauben und Muttern aufge­führt. Richten Sie sich nach dieser Tabelle nur für Schrauben und Muttern, für die keine besonderen Anziehdrehmomente vorgeschrieben sind. Sämtliche Werte gelten für trockene und entfettete Gewinde.
Die in der Spalte “Bemerkungen” verwendeten Buch­staben haben folgende Bedeutung:
C: Den Kopf der Befestigungen nach dem
Festziehen verstemmen.
G: Hochtemperaturfett auf das Gewinde auftragen. L: Sicherungslack auf das Gewinde auftragen. LG: Dichtmasse auf das Gewinde auftragen. O: Motoröl auf Gewinde und Wellenteil auftragen. MO: MoS
R: Auswechselteile F: Die Befestigungen in der vorgeschriebenen
S: Die Befestigungen in der vorgeschriebenen SS: Silikondichtstoff (Kawasaki Bond: 56019-120)
Allgemeine Befestigungen
Gewindedurchmesser Anziehmoment
(mm) N-m mkp
Öl auftragen
2
Öl ist eine Mischung aus Motoröl und MoS
(MoS
2
Fett im Gewichtsverhältnis 10:1)
Reihenfolge festziehen. Reihenfolge festziehen. auf das Gewinde auftragen.
5 3,4 - 4,9 0,35 - 0,50 6 5,9 - 7,8 0,60 - 0,80
8 14 - 19 1,4 - 1,9 10 25 - 34 2,6 - 3,5 12 44 - 61 4,5 - 6,2 14 73 - 98 7,4 - 10,0 16 115 - 155 11,5 - 16,0 18 165 - 225 17,0 - 23,0 20 225 - 325 23 - 33
2
Befestigung Anziehdrehmoment Bemerkungen
Nm mkp
Kraftstoffsystem:
Schrauben für Vergaserhalterung 12 1,2 L Schrauben für Kraftstoffstandsensor 6,9 0,7 Schrauben für Benzinhahn-Membrandeckel 1,0 0,1 Benzinhahn-Befestigungsschrauben 2,5 0,25
Motoroberteil:
Schrauben für Zylinderkopfdeckel 12 1,2 L Zündkerzen 14 1,4 Zylinderkopfschrauben 29 3,0 S Zylinderkopfmuttern 39 4,0 S Schrauben für Nockenwellenlagerdeckel 12 1,2 S Schrauben für Nockenwellenkettenrad 15 1,5 L Schrauben für Vergaserhalterung 12 1,2 L Schrauben für Steuerkettenführung 11 1,1 Befestigungsschrauben für Steuerkettenspanner 9,8 1,0 Kettenspanner-Abschlußschraube 4,9 0,5 Schrauben für Schalldämpferverbindung 34 3,5 Schraube für Schalldämpferhalterung 25 2,5
Kupplung:
Kupplungsnabenmutter 132 13,5 R Kupplungsfederschrauben 8,8 0,9 Schrauben für Kupplungsdeckeldämpferplatte 9,8 1,0 L Schrauben für Kupplungsdeckel 12 1,2 Klemmbolzen für Kupplungsausrückhebel 5,9 0,6
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Allgemeine Informationen 1-11
Anziehmomente und Sicherungsmittel
Befestigung Anziehdrehmoment Bemerkungen
Nm mkp
Motorschmiersystem:
Muttern für Ölkühler-Leitungsverbindung 22 2,0 Befestigungsschrauben für unteres Ende der Ölleitung 8,8 0,9 Ölkanalverschlußschrauben 15 1,5 Öldruckschalter 15 1,5 SS Ölpumpen-Befestigungsschrauben 5,1 0,52 C Ölpumpen-Befestigungsschraube 5,1 0,52 Öldrucksicherheitsventil 15 1,5 L Ölfilterdeckel 1,5 0,15
(handfest) (handfest) Motorölablaßschraube 29 3,0 Ölwannenschrauben 12 1,2 Ölfilter-Befestigungsschraube 20 2,0 O
Aus- und Einbau des Motors:
Schrauben für Motorhaltewinkel 25 2,5 Motorbefestigungsschrauben 44 4,5
Kurbelwelle/Getriebe:
Stehbolzen für obere Kurbelgehäusehälfte - - L
(eingesteckte Seite) Schrauben M6 für obere Kurbelgehäusehälfte 12 1,2 Schrauben M8 für untere Kurbelgehäusehälfte 29 3,0 S Schrauben M6 für untere Kurbelgehäusehälfte 12 1,2 Muttern für Pleuelfußlagerdeckel 36 3,7 Rückholfederstift 20 2,0 Schrauben f. Abdeckung des äußeren Schaltmechanismus (35 mm Länge) 9,8 1,0 L (20 mm Länge) 9,8 1,0 Leerlaufschalter 15 1,5 Fußschalthebel-Lagerbolzen 23 2,3 G Ölkanalverschlußschraube 15 1,5 Öldüsen 6,9 0,7 L Schrauben für Halterung des Primärkettenspanners 26 2,6 Schrauben für Primärkettenführung 12 1,2 Befestigungsschrauben für Anlasserkupplung 12 1,2 L Schrauben für Sekundärwellen-Lagerhalterung 5,1 0,52 C Sekundärwellenmutter 59 6,0 Schrauben für Sekundärwellen-Lagerdeckel 9,8 1,0 Schraube für Schaltwalzen-Stiftplatte - - L Schaltwalzenführungsschraube 26 2,6 L Schaltwalzen-Positionierbolzen 26 2,6
Räder/Reifen:
Vorderachsklemmbolzen 20 2,0 Vorderachse 98 10 Befestigungsschrauben für Vorderrad-Bremssattel 34 3,5 Hinterachsmutter 108 11
Achsantrieb:
Motorritzelmuttern 125 13 MO Schrauben für Motorritzelabdeckung 12 1,2 Stehbolzen für Hinterradkupplung - - L
(eingesteckte Seite) Muttern für Hinterrad-Zahnkranz 74 7,5
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Allgemeine Informationen 1-12
Anziehmomente und Sicherungsmittel
Befestigung Anziehdrehmoment Bemerkungen
Nm mkp
Bremsen:
Bremshebel-Lagerbolzen 1,0 0,1 Kontermutter für Bremshebellagerbolzen 5,9 0,6 Schrauben f. Vorderrad-Bremsflüssigkeitsbehälterdeckel 1,5 0,15 Klemmschrauben für Vorderrad-Hauptbremszylinder 11 1,1 S Bremsschlauch-Hohlschrauben 25 2,5 Bremssattel-Befestigungsschrauben 34 3,5 Bremssattel-Belüftungsventile 7,8 0,8 Bremsscheiben-Befestigungsschrauben 28 2,8 Fußbremshebel-Befestigungsschraube 8,8 0,9 Kontermutter für Fußbremshebeleinsteller 18 1,8 Befestigungsschrauben f. Hinterrad-Hauptbremszylinder 23 2,3 Befestigungsschraube f. Hinterrad-Bremsflüssigkeitsbehälter 6,9 0.7
Federung:
Obere Bolzen für Vorderradgabel 23 2,3 Vorderradgabel-Klemmbolzen 20 2,0 Untere Inbusschraube für Vorderradgabel 29 3,0 L Vorderachsklemmbolzen 20 2,0 Schwingenlagermutter 109 11 G Schwingenachse 59 6,0 Zugankermutter 59 6,0 Schwinghebelmutter 59 6,0 Befestigungsmuttern für Hinterrad-Stoßdämpfer 59 6,0
Lenkung:
Lenkerklemmbolzen 23 2,3 S Befestigungsmutter für obere Gabelbrücke 49 5,0 Vorderradgabel-Klemmbolzen 20 2,0 Steuerkopfmutter 4,9 0,5
Rahmen:
Seitenständerschraube und Mutter 44 4,5 Schrauben für Haltegriffe 25 2,5 Schrauben für Windschutz 0,4 0,04 Schrauben für Fußrastenhalterung 25 2,5 Mutter für Mittelständer 29 3,0
Elektrik:
Befestigungsschraube für Vorderrad-Bremslichtschalter 1,2 0,12 Zündkerzen 14 1,4 Schrauben für Anlasserdeckel 5,1 0,52 Anlasser-Befestigungsschrauben 9,8 1,0 Kontermutter für Anlasser-Anschlußklemme 6,9 0,7 Mutter für Anlasserleitung 4,9 0,5 Durchgangsschraube für Anlasser 6,9 0,7 Schrauben für Lichtmaschinendeckel 12 1,2 Befestigungsschrauben für Lichtmaschinenstator 7,8 0,8 L Klemmbolzen für Statorleitung 2,9 0,3 Lichtmaschinenrotorschraube 128 13 Öldruckschalter 15 1,5 SS Öldruckschalter-Anschlußbolzen 1,6 0,16 Steuerrotorschraube 40 4,0 Impulsgeber-Befestigungsschrauben 5,9 0,6 Schrauben für Impulsgeberdeckel 12 1,2 Klemmbolzen für Leitung 5,9 0,6 Leerlaufschalter 15 1,5 Seitenständer-Befestigungsschrauben 3,9 0,4 L Anschlußschraube für Batteriemassekabel 5,1 0,52 Rücklicht-Befestigungsmuttern 5,9 0,6
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Allgemeine Informationen 1-13

Spezialwerkzeuge und Dichtstoffe

Lagerabziehwerkzeug: 57001-135
Steuerkopflagertreiber: 57001-137
Federringzange: 57001-143
Ventilführungsahle, Ø 7: 57001-162
Ventilführungsdorn, Ø 7: 57001-163
Öldruckmeßgerät: 57001-164
Spitzzange: 57001-144
Lagerabziehwerkzeug: 57001-158
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Gabelzylinderhaltegriff: 57001-183
Kompressionsmesser: 57001-221
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Allgemeine Informationen 1-14
Spezialwerkzeuge und Dichtstoffe
Ventilfeder-Kompressionswerkzeug: 57001-241
Adapter für Ventilfeder-Kompressionswerkzeug:
57001-243
Adapter für Lagerabziehwerkzeug: 57001-317
Kolbenbolzenabziehwerkzeug: 57001-910
Kraftstoffstandmeßlehre: 57001-1017
Adapter für Kompressionsmesser: 57001-1018
Zahnradandrück- und Abziehwerkzeug: 57001-319
Lagertreiber: 57001-382
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Zündkerzenschlüssel: 57001-1024
Adapter für Gabelzylinderhaltewerkzeug: 57001-1057
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Allgemeine Informationen 1-15
Spezialwerkzeuge und Dichtstoffe
Öldichtungs- und Lagerausbauwerkzeug: 57001-1058
Adapter für Steuerkopflagertreiber: 57001-1074
Treiberwelle für Kopfrohraußenlaufring: 57001-1075
Kolbenring-Kompressionsriemen: 57001-1096
Hakenschlüssel: 57001-1100
Treiber für Kopfrohraußenlaufring: 57001-1106
Treiber für Kopfrohraußenlaufring: 57001-1076
Griff für Kolbenring-Kompressionswerkzeug:
57001-1095
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Ausbauwerkzeug für Kopfrohraußenlaufring:
57001-1107
Ventilsitzfräser, 45° - Ø32: 57001-1115
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Page 23
Allgemeine Informationen 1-16
Spezialwerkzeuge und Dichtstoffe
Ventilsitzfräser, 45° - Ø 35: 57001-1116
Ventilsitzfräser, 32° - Ø 35: 57001-1121
Ventilsitzfräser, 60° - Ø 30: 57001-1123
Stange für Fräserhalter: 57001-1128
Lagertreibersatz: 57001-1129
Adapter für Rotorabziehwerkzeug, Ø 9,5: 57001-1151
Ventilsitzfräser, 60° - Ø 41: 57001-1124
Halter für Ventilsitzfräser, Ø 7: 57001-1126
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Gewicht für Gabelaußenrohr: 57001-1218
Gabel-Öldichtungstreiber: 57001-1219
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Page 24
Allgemeine Informationen 1-17
Spezialwerkzeuge und Dichtstoffe
Heber: 57001-1238
Kupplungshaltewerkzeug: 57001-1243
Kopfstück für Lagerausbauwerkzeug, Ø 15 x Ø 17:
57001-1267
Gabelöl-Meßlehre: 57001-1290
Leerlaufschraubeneinsteller, C: 57001-1292
Kopfstück für Lagerausbauwerkzeug, Ø 20 x Ø 22:
57001-1293
Schlüssel für Vergaserablaßschraube, 3er Sechskant:
57001-1269
Adapter für Öldruckmeßgerät, M 15 x 1,5:
57001-1278
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Schwungradhaltewerkzeug: 57001-1313
Kolbenunterlage: 57001-1336
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Page 25
Allgemeine Informationen 1-18
Spezialwerkzeuge und Dichtstoffe
Adapter für Leerlaufschraubeneinsteller, Ø 5:
57001-1372
Treiber für Leerlaufschraubeneinsteller: 57001-1373
Welle für Lagerausbauwerkzeug, Ø13: 57001-1377
Handtester: 57001-1394
Drosselklappensensor-Einstelladapter: 57001-1400
Rotorabziehwerkzeug: 57001-1426
Prüfgerät für Zündung: 57001-1378
Kabelbaumadapter #2: 57001-1382
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Kabelbaumadapter #14: 57001-1427
Kawasaki Bond: 56019-120
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Allgemeine Informationen 1-19
Spezialwerkzeuge und Dichtstoffe
Kawasaki Bond: 92104-002
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Allgemeine Informationen 1-20

Verlegen von Betätigungszügen, Leitungen und Schläuchen

1: Gaszüge 2: Vorderer, oberer Bremsschlauch 3: Leitung für rechte Schaltarmatur 4: Gaszug 5: Befestigungsschelle 6: Ansicht F 7: Steckverbinder
für Instrumenteneinheit 8: Schließzug 9: Leitung für Scheinwerfer und Blinker 10: Befestigungsschelle 11: Leitung für linke Schaltarmatur 12: Bolzen
13: Offene Befestigungs-
schelle 14: Zündschloß 15: Die Zündschloßleitung
über das Querrohr führen. 16: Hauptkabelbaum 17: Befestigungsschelle
(Tachometerwelle) 18: Tachometerwelle 19: Kupplungszug 20: Den Hauptkabelbaum,
die Leitung für die linke
Schaltarmatur und die
Zündschloßleitung zwi-
schen dem oberen Rohr
und der Befestigungs-
schelle verlegen. 21: Befestigungsschelle 22: Ansicht G 23: Befestigungsschelle 24: Zum Zündschloß 25: Zum Hauptkabelbaum 26: Schrauben
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Allgemeine Informationen 1-21
Verlegen von Betätigungszügen, Leitungen und Schläuchen
1: Chokezug 2: Kupplungszug 3: Einstellposition für Gaszug 4: Einstellposition für Schließzug 5: Den Kupplungszug und die Anlasserleitung an der
linken Seite der Zündspule verlegen.
6: Zwischen Vergaser und Luftfilter verlegen
(zwischen Vergaser #2 und #3).
7: Gaszug
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8: Schließzug 9: Ansicht C 13: Die Züge werden rechts und links unter dem
Schlauch geteilt (zwischen Vakuumschaltventil
und Luftfilter). 14: Schlauch für Vakuumventilschalter. 15: Vertikales Verhältnis zwischen Gaszügen,
Zündspulen und Vakuumventilschalter.
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Allgemeine Informationen 1-22
Verlegen von Betätigungszügen, Leitungen und Schläuchen
1: Chokezug 2: Kupplungszug 7: Gaszug 8: Schließzug 10: Den Leitungsstrang über der Befestigungsschelle,
den Kupplungszug und den Chokezug unter der
Befestigungsschelle verlegen. 11: Geschweißte Befestigungsschelle 12: In der Mitte der Vertiefung befestigen.
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16: Rahmen 17: Die Befestigungsschelle so montieren, daß die
Öffnung zur linken Fahrzeugseite zeigt.
18: Querschnitt DD (gibt die Einbaurichtung für die
Befestigungsschelle an) 19: Zündspule 20: Hinterrad-Stoßdämpfer 21: Tachometerwelle
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Allgemeine Informationen 1-23
Verlegen von Betätigungszügen, Leitungen und Schläuchen
1: Hupenleitung 2: Leitung für Zündspule (#1, #4) 3: Steckverbinder für Regler/Gleichrichter
4. Steuergerät für Vergaservorwärmer
5. Halteband
6. Die Anlasserleitung an der Innenseite des Motorhaltewinkels verlegen.
7. Anlasserrelaisleitung
8. Befestigungsschelle
9. Seilzüge (Sitzbankschloß)
10. Hinterer Blinker
11: Steckverbinder für Verteilerkasten 12: Batteriepluskabel (+) 13: Zur rechten Seite des Schalters führen 14: Einen Dämpfer unter der Batterie befestigen 15: Steckverbinder für Einschaltrelais 16: Lichtmaschinenleitung 17: Rahmenquerrohr 18: Vor dem Rahmenquerrohr verlegen. 19: Alle drei Leitungen zusammenklemmen
COT-Leitung (Seitenständerschalter plus
Leerlaufschalter) Lichtmaschinenleitung Chokezug
20: Der obere Haken muß in dieser Richtung eingebaut
werden (die Feder kann in vertikaler Richtung
teleskopartig bewegt werden.) 21: Mittelständer 22: Die Seitenständerleitung mit einem Halteband am
Unterzug befestigen, kein Durchhang zulässig. 23: Leerlaufschalter 24: Sicher festklemmen 25: Steckverbinder für Seitenständerschalter 26: Die linke und rechte Leitung nach Möglichkeit
drehen. 27: Zum Kanister 28: Verbindungsstück [A] 29: Zum Anlasser 30: Anlasserrelais 31: Zum Hauptkabelbaum (Die Arretierung (schattierte
Fläche) des Verbindungsstücks [A] zur Außenseite
des Fahrzeugs richten). 32: Zum Batteriepluspol [+] 33: Kanisterschlauch (den Schlauch innerhalb des
Verbindungsstücks verlegen.) 34: Zum Belüftungsbehälter 35: Batterielagerung im Hinterradkotflügel 36: Vorderansicht des Anlassers
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Allgemeine Informationen 1-24
Verlegen von Betätigungszügen, Leitungen und Schläuchen
1: Rück-/Bremslichtleitung 2: Blinkerleitung (links) 3: Die Schelle in die Halterung
montieren und den Seilzug
verlegen. 4: Seilzug (Sitzschloß) 5: Befestigungsschelle 6: Halterung für Befestigungs-
schelle 7: Verteilerkastenleitung 8: Binder (Velcro-Band) 9: Werkzeugfach 10: Durch die Rückseite der
vertikalen Wand hinter dem
Werkzeugfach führen. 11: Verteilerkasten 12: Starterschalterleitung 13: Batteriepluskabel [+] 14: Steckverbinder für Einschalt-
relais 15: Lichtmaschinensteckverbinder 16: Binder 17: Leitung für Steuergerät des
Vergaservorwärmers 18: Hauptkabelbaum 19: Zündspulenleitung (#1, #4) 20: Die Fixierschelle für den
Hauptkabelbaum in dieses
Loch einsetzen.
21: Zur Hupe 22: Leitung für linke Schaltarmatur
(die Leitung innerhalb der
Gaszüge verlegen). 23: Blinkerleitung (rechts) 24: Binder: Mit U-Bügel (Velcro-Band)
befestigen. [Den Binder vor dem
Einbau des Kotflügels durch den
Kotflügel führen.] 25: Steckverbinder für Zündbox 26: Batteriemasseleitung 27: Blinkerelais 28: Steckverbinder für Hinterrad-
-Bremslichtschalter
29: Steckverbinder für Impulsgebers-
pule und Öldruckschalter 30: Steckverbinder für Vergaser-
vorwärmer 31: Binder (sofort hinter dem
Haltewinkel befestigen) 32: Steckverbinder für
Drosselklappensensor 33: Steckverbinder für
Außentemperatursensor 34: Zündspulenleitung (#2, #3) 35: Steckverbinder für Regler/
Gleichrichter 36: Steckverbinder für Benzinuhr 37: Rahmenerdung
38: Detail der Zone [a] 39: Die Leitungen für die linke
und rechte Schaltarmatur über das Querrohr führen.
40: Leitung für rechte Schalt-
armatur
41: Befestigen und Abschneiden
des Binders
42: Richtung für das Befestigen
des Binders
43: Den Binder unter der Leitung
befestigen und nach innen richten (Ansicht von der
rechten Fahrzeugseite her) 44: Haltewinkel 45: Masseleitung 46: Detail der Zone [A] (Einbau
der Masseleitung) 47: Die Binder an den in diesem
Handbuch angegebenen
Stellen einbauen.
(Vorbemerkungen für das
Abschneiden der Binder: Beim
Abschneiden eines Binders
10 – 15 mm übrig lassen oder
die Binder in abgerundeter
Form abschneiden.)
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Allgemeine Informationen 1-25
Verlegen von Betätigungszügen, Leitungen und Schläuchen
1: Steckverbinder für Rück-/
Bremslicht
2: Steckverbinder für hintere
Blinker 3: IC-Zünder 4: Kugelkupplung-Minusleitung
[-] (An der linken Seite des
Blinkrelais anschließen.) 5: Steckverbinder für Blinkrelais 6: Steckverbinder für Hinterrad-
Bremslichtschalter 7: Auge 8: Befestigungsschelle 9: Weißes Klebeband 10: Binder 11: In diesen Bereich den Benzin-
ablaufschlauch an der Innen-
seite des Rahmens entlang
führen, zwischen Rahmen
und Luftfilterkasten. 12: Den Steckverbinder des
Vergaservorwärmers zwischen
die Vergaser #3 und #4 führen. 13: Steckverbinder für Regler/
Gleichrichter. 14: Befestigungsschelle 15: Den Gaszug rechts von der
Hupenleitung verlegen. 16: Steckverbinder für Zündspule 17: Klammer (an den Tank ge-
schweißt), nur den Leitungsstrang
für die Benzinuhr befestigen. 18: Steckverbinder für Benzinuhr 19: Steckverbinder für
Drosselklappensensor 20: Steckverbinder für Außenluft-
temperatursensor 21: Über das Rahmenquerrohr führen
(für Motorbefestigung) 22: Steckverbinder für Impulsgeber
und Öldruckschalter 23: Klammer (mit der Schwinge
verschraubt) 24: Benzintank-Überlaufschlauch
(durch die Befestigungsschelle
unter der Schwinge führen)* 25: Benzinuhr-Ablaufschlauch
(durch die Befestigungsschelle
unter der Schwinge führen)* 26: Bei dem kalifornischen Modell
den Benzintankablaufschlauch
an der Vorderseite des
Abscheiders verlegen. 27: In diesem Bereich den Benzin-
tank-Ablaufschlauch zwischen Rahmen und Luftfilterkasten und unter dem Auge [7] des Luftfilterkastens verlegen.
28: Befestigungskonsol für
Haltegriff
29: Unter dem Befestigungskonsol
des Haltegriffs verlegen und mit einem Binder sichern, um Durchhang zu vermeiden.
30: Ablaufschlauch (durch die
Befestigungsschelle führen) 31: Befestigungsschelle 32: Leitungsstrang für Benzinuhr
(durch die Befestigungsschelle
führen) * 1. Den Schlauch beim Verlegen
nicht knicken
2.Kein Schmiermittel auf den
Schlauch auftragen, um ihn
leichter durch die Ablauf-
leitungen an der Benzintank-
seite und der Benzinuhrseite
einzusetzen.
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Allgemeine Informationen 1-26
Verlegen von Betätigungszügen, Leitungen und Schläuchen
1: Oberseite 2: Klammer 3: Anlasserleitung 4: Lichtmaschinenleitung 5: Klammer 6: Zum Seitenständerschalter 7: Leitung für Seitenständer-
schalter
8: Leitung für Leerlaufschalter
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9: Leerlaufschalter 10: Die Motorerdung zwischen diese
Schraube und den Motorhalte-
winkel führen. 11: Ablaufbehälter 12: Die Klammer in dieser Richtung
einbauen. 13: Die Leitung mit der Klammer
halten.
14: Klammer 15: Leitung für Impulsgeber und
Öldruckschalter
16: Den Ablaufschlauch unter der
Motorerdung und zwischen der Klammer und der Leitung für Impulsgeber und Öldruck­schalter verlegen.
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Allgemeine Informationen 1-27
Verlegen von Betätigungszügen, Leitungen und Schläuchen
1: Zum Hauptkabelbaum 2: Leitung für Scheinwerfer und
Blinker 3: Scheinwerfer 4: Klammer (mit Scheinwerfer-
-Befestigungsschraube)
5: Klammer (mit Scheinwerfer-
-Befestigungsschraube)
6: Klammer (nur für Standlicht-
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leitung) 7: Zum vorderen, rechten Blinker 8: Standlicht 9: Zum vorderen linken Blinker 10: Hauptkabelbaum 11: Rück- und Bremslichtleitung 12: Befestigungsschelle 13: Befestigungsschelle 14: Leitung für hinteren, rechten
Blinker (Die Leitung gemäß Abbildung schleifen.)
15: Nut (Die Leitung für die
rechten Blinker einsetzen.)
16: Nut (Die Leitung für die
linken Blinker einsetzen.)
17: Leitung für hinteren, linken
Blinker (Die Leitung gemäß Abbildung schleifen.)
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Page 35
Allgemeine Informationen 1-28
Verlegen von Betätigungszügen, Leitungen und Schläuchen
1: Kupplungszug 2: Chokezug 3: Gaszug 4: Schließzug 5: Vakuumventilschalter 6: Das Hochspannungskabel
über den Vakuumventil­schalter führen.
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7: Zündkerzenstecker (#1, 2) 8: Zündspule (#3, 4) 9: Zum Luftfiltergehäuse 10: Schlauch 11: Zündkerzenstecker (#2, 3) 12: Zum Vergaser #4 13: Zündspule (#2, 3) 14: Benzinschlauch
15: Belüftungsleitung 16: Rücklaufleitung 17: Blaues Etikett 18: Rotes Etikett 19: Zylinderkopfseite 20: Unterdruckschlauch 21: Zum Benzinschlauch (Unterdruck) 22: Belüftungsschlauch (zur rechten Seite) 23: Belüftungsschlauch (zur linken Seite)
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Page 36
Allgemeine Informationen 1-29
Verlegen von Betätigungszügen, Leitungen und Schläuchen
1: Chokezug 2: Kupplungszug 3: Vorderrad-Hauptbremszylinder 4: Unterlegscheiben 5: Bremsschlauch-Hohlschrauben 6: Vorderer, oberer Bremsschlauch 7: Anschlagstellung 8: Bremsschlauch-Hohlschraube (länger) 9: Farbmarkierung (weiß) 10: Bremsschlauchanschluß 11: Vorderer, unterer Bremsschlauch (links) 12: Befestigungsschelle 13: Lenkschaft
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14: Vorderer, unterer Bremsschlauch (rechts) 15: Farbmarkierung (blau) 16: Befestigungsschellen 17: Bolzen 18: Entlüftungsventil 19: Tachometerwelle 20: Tüllen 21: Vorderrad-Bremssattel 22: Bremssattel-Befestigungsschrauben 23: Vorderrad-Bremsscheiben 24: Schrauben für Vorderrad-Bremsscheiben 25: Schnitt A-A 47: Befestigungspunkte
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Allgemeine Informationen 1-30
Verlegen von Betätigungszügen, Leitungen und Schläuchen
4: Unterlegscheiben 5: Bremsschlauch-Hohlschrauben 24: Schrauben für Vorderrad-Bremsscheiben 26: Hinterrad-Bremssattel 27: Hinterrad-Bremssattelbefestigungsschrauben 28: Belüftungsventil 29: Befestigungsschelle 30: Klemmschraube 31: Bremssattelhalterung 32: Hinterrad-Bremsschlauch 33: Behälterschlauch 34: Oberes Niveau (Den Behälter bis zur oberen
Markierungslinie füllen.)
35: Schrauben 36: Hinterrad-Bremslichtschalter 37: Schrauben für Hinterad-Hauptbremszylinder 38: Feder für Hinterrad-Bremslichtschalter 39: Fußbremshebel 40: Lagerbolzen 41: Unterlegscheibe 42: Sicherungssplint 43: Rückholfeder 44: Rückholfederbolzen 45: Dichtung (zwischen Rad und Scheibe) 46: Hinterrad-Bremsscheibe
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Allgemeine Informationen 1-31
Verlegen von Betätigungszügen, Leitungen und Schläuchen
Kalifornisches Modell
1: Befestigungsschellen 2: Schlauch (gelb) 3: Befestigungsschellen 4: Fitting 5: Ausgleichsbehälter 6: Schlauch 7: Stöpsel 8: Schlauch (gelb) 9: Durch dieses Loch 10: Vakuumventilschalter 11: Zum Benzinzahn 12: Schlauch (weiß)
Kaw a saki
13: Abscheider 14: Schlauch (blau) 15: Schlauch (grün) 16: Binder 17: Deckel 18: Kanister 19: Schlauch (blau) 20: Schlauch (rot) 21: Hauptkabelbaum 22: Befestigungsschelle (Rahmenrohr und Schlauch
werden in dieser Position fixiert.)
23: Binder
ZR-7S
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Allgemeine Informationen 1-32
Kalifornisches Modell
1: Befestigungsschellen 3: Befestigungsschellen 9: Durch dieses Loch 12: Schlauch (weiß) 14: Schlauch (blau) 15: Schlauch (grün)
16: Binder 18: Kanister 19: Schlauch (blau) 20: Schlauch (rot) 23: Binder 24: Vergaser #3
Kaw a saki
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Allgemeine Informationen 1-33
Verlegen von Betätigungszügen, Leitungen und Schläuchen
Kalifornisches Modell
16: Binder 17: Deckel 18: Kanister 23: Binder 25: Dämpfer 26: Schraube 27: Deckel (Den Kanisterschlauch halten.)
Kaw a saki
28: Befestigungsschelle (gelber Schlauch) 29: Befestigungsschelle (Seilzug für Sitzschloß) 30: Halterung für Befestigungsschelle 31: Seilzug für Sitzschloß 32: Binder (U-Bügel) 33: U-Bügel
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Kraftstoffsystem 2-1

Inhaltsverzeichnis
Explosionszeichnungen 2-2
Technische Daten 2-4
Gasdrehgriff und Gaszüge 2-5
Prüfen des Gasgriffspiels 2-5 Einstellen des Spiels 2-5 Einbau der Gaszüge 2-6 Schmieren und Prüfen der Gaszüge 2-6
Chokezug 2-7
Prüfen des Spiels 2-7 Nachstellen des Chokezugs 2-7 Einbau des Chokezugs 2-7 Schmieren und Prüfen des Chokezugs 2-7
Vergaser 2-8
Prüfen der Leerlaufdrehzahl 2-8 Einstellen der Leerlaufdrehzahl 2-8 Prüfen der Vergaser­synchronisierung 2-8 Synchronisieren der Vergaser 2-9 Prüfen des Kraftstoffstands 2-9 Einstellen des Kraftstoffstands 2-10 Reinigen und Prüfen des Kraftstoffsystems 2-10 Ausbau 2-11 Einbau der Vergaser 2-11 Zerlegen 2-12 Zusammenbau 2-14 Auseinanderbau der Vergaser 2-15 Zusammenfügen der Vergaser 2-16 Vergaser reinigen 2-17 Prüfen der Vergaser 2-17
Luftfilter 2-19
Ausbau des Luftfilterelements 2-19 Einbau des Filterelements 2-19 Reinigen und Prüfen des Filterelements 2-20 Ablassen des Öls 2-20 Ausbau des Luftfiltergehäuses 2-20 Einbau 2-21
Benzintank 2-22
Ausbau 2-22 Einbau 2-22 Inspektion 2-23 Reinigen des Benzintanks 2-23 Ausbau des Benzinhahns 2-23 Einbau des Benzinhahns 2-23 Prüfen des Benzinhahns 2-24
Kraftstoffverdunstungsanlage
(nur für kalifornisches Modell) 2-25 Hinweise für den Aus- und Einbau von Teilen 2-25 Prüfen der Schläuche 2-25 Prüfen des Abscheiders 2-25 Funktionsprüfung des Abscheiders 2-26 Prüfen des Kanisters 2-26
Kaw a saki
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Kraftstoffsystem 2-2

Explosionszeichnungen

7: Alle Modelle außer dem kanadischen Modell 8: Außer den Modellen für USA und Kanada T1: 0,8 Nm (0,08 mkp) T2: 1,0 Nm (0,1 mkp) T3: 12 Nm (1,2 mkp) T4: 2,5 Nm (0,25 mkp) T5: 6,9 Nm (0,7 mkp)
Kaw a saki
CA: Kanadisches Modell DG: Wärmeleitendes Fett auftragen L: Sicherungslack auftragen R: Auswechselteile
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Kraftstoffsystem 2-3
Explosionszeichnungen
1: Düsennadel 2: Leerlaufgemischregulierschraube 3: Leerlaufdüse 4: Nadeldüse
Kaw a saki
5: Düsenstock 6: Hauptdüse 8: Außer den Modellen für USA
und Kanada
US: US Modell G: Fett auftragen O: Motoröl auftragen
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Kraftstoffsystem 2-4

Technische Daten

Position Standard
Gasdrehgriff und Gaszüge:
Gasdrehgriffspiel 2 - 3 mm
Chokezug:
Freies Spiel 2 - 3 mm
Vergaser:
Fabrikat, Typ Keihin, CVK 32 Hauptdüse #108 Hauptluftdüse #100 Nadeldüse #1 und #4 N6NC, #2 und #3 N4MD Leerlaufdüse #35 Düsenstock #1 und #4 (N413-16 Y00) hat 14 Bohrungen von 0,7 mm
#2 und #3 (N413-16 A00) hat 18 Bohrungen von 0, 6 mm Leerlaufschraube 1 ¾ Umdrehungen nach außen Leerlaufdrehzahl 1100 ± 50 min Vergasersynchronisierung weniger als 2,7 kPa (2cm HG) Unterschied zwischen 2 Vergasern Kraftstoffstand 1,5 mm unterhalb - 0,5 mm oberhalb (unterhalb Unterkante Vergasergehäuse) Schwimmerhöhe 17 ± 2 mm
-1
Spezialwerkzeug – Kraftstoffstandmeßlehre: 57001-1017
Schlüssel für Vergaserablaßschraube, 3er Sechskant: 57001-1269 Leerlaufschraubeneinsteller, C: 57001-1292 Adapter für Leerlaufschraubeneinsteller, Ø 5: 57001-1372 Treiber für Leerlaufschraubeneinsteller: 57001-1373
Kaw a saki
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Page 45
Kraftstoffsystem 2-5

Gasdrehgriff und Gaszüge

Prüfen des Gasgriffspiels

·
Kontrollieren, ob sich der Gasgriff einwandfrei öffnen und schlie­ßen läßt und ob er in allen Lenkerstellungen mittels der Rückhol­feder schnell und vollständig schließt.
★ Die Verlegung des Gaszugs, das Gasgriffspiel und den Gaszug auf
Beschädigungen kontrollieren, wenn der Gasgriff nicht vorschrifts­mäßig zurückgeht. Dann den Gaszug schmieren.
·
Den Motor im Leerlauf laufen lassen und den Lenker vollständig von rechts nach links schwenken; hierbei darf sich die Leerlauf­drehzahl nicht verändern.
★ Das Gaszugspiel und die Verlegung des Gaszugs kontrollieren,
wenn die Leerlaufdrehzahl ansteigt.
·
Das Spiel des Gasdrehgriffs [A] kontrollieren.
Gasgriffspiel
Normalwert: 2 - 3 mm
★ Den Gaszug einstellen, wenn das Spiel außerhalb des Normal-
bereiches liegt.

Einstellen des Spiels

·
Die Kontermuttern [A] lösen.
·
Den Einsteller [B] drehen, bis das vorgeschriebene Spiel vorhan­den ist.
·
Die Kontermutter gut festziehen.
★ Wenn das Spiel mit dem Einsteller nicht nachgestellt werden
kann, sind die Einsteller in der Mitte der Gaszüge zu verwenden.
·
Die Kontermutter lösen und den Einsteller am oberen Ende des Gaszugs bis gegen den Anschlag hineindrehen.
·
Die Kontermutter gut festziehen.
·
Den Benzintank abnehmen (siehe Ausbau des Benzintanks)
·
Die Kontermuttern in der Mitte des Gaszugs lösen.
·
Beide Einsteller drehen, damit der Gasgriff viel Spiel bekommt.
·
Bei geschlossenem Gasgriff, den Einsteller [A] des Schließzugs herausdrehen, bis der Seilzug stramm wird.
·
Die Kontermutter [B] des Schließzugs gut festziehen.
·
Den Einsteller [A] am Gaszug drehen, bis am Gasgriff das vorge­schriebene Spiel vorhanden ist.
·
Die Kontermutter [B] am Gaszug gut festziehen.
★ Wenn das vorgeschriebene Spiel mit dem Einsteller nicht erreicht
werden kann, nochmals den Einsteller am oberen Ende des Gas­zugs verwenden.
Kaw a saki
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Page 46
Kraftstoffsystem 2-6
Gasdrehgriff und Gaszüge

Einbau der Gaszüge

·
Die Gaszüge gemäß den Angaben für das Verlegen der Betätigungszüge im Abschnitt Allgemeine Informationen einbauen.
·
Zuerst die oberen Enden der Gaszüge am Drehgriff befestigen und dann die unteren Enden in der Halterung am Vergaser ein­bauen.
·
Die beiden Züge nach dem Einbau vorschriftsmäßig einstellen.
ACHTUNG
Bei falsch eingestellten, falsch verlegten oder beschädig­ten Gaszügen wird das Fahren gefährlich.

Schmieren und Prüfen der Gaszüge

·
Die Gaszüge nach jedem Ausbau oder entsprechend der Inspektionstabelle schmieren (siehe Abschnitt Allgemeine Schmie­rung im Anhang).
·
Eine dünne Schicht Fett auf die oberen Enden der Gaszüge auftra­gen.
·
Für das Schmieren der Gaszüge einen handelsüblichen Druck­schmierer verwenden.
·
Wenn der Gaszug an beiden Enden ausgehängt ist, muß sich der Seilzug einwandfrei in der Hülle bewegen.
Kaw a saki
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Kraftstoffsystem 2-7

Chokezug

Prüfen des Spiels

·
Den Chokehebel [A] bis gegen den Anschlag nach vorne drücken.
·
Das Spiel des Chokezugs [B] kontrollieren.
¡ Das Spiel des Chokezugs am Chokehebel kontrollieren. Den
Chokehebel ziehen, bis der Hebel des Anlasserkolbens am Verga­ser den Anlasserkolben berührt; der Weg des Chokehebels am unteren Ende entspricht dem Spiel des Chokezugs.
★ Den Chokezug nachstellen, wenn das Spiel nicht in Ordnung ist.
Chokezugspiel
Normalwert: 2 – 3mm

Nachstellen des Chokezugs

·
Den Benzintank abnehmen (siehe Ausbau des Benzinzugs).
·
Die Kontermutter [A] in der Mitte des Zugs lösen und den Eins­teller [B] drehen, bis das Spiel in Ordnung ist.
·
Die Kontermutter gut festziehen.

Einbau des Chokezugs

·
Den Chokezug gemäß den Angaben für das Verlegen der Betätigungszügen im Abschnitt Allgemeine Informationen einbau­en.
·
Den Chokezug nach dem Einbau vorschriftsmäßig einstellen.
ACHTUNG
Bei falsch eingestellten, falsch verlegten oder beschädig­tem Chokezug wird das Fahren gefährlich.

Schmieren und Prüfen des Chokezugs

·
Den Chokezug nach jedem Ausbau oder entsprechend der Inspektionstabelle schmieren (siehe Abschnitt Allgemeine Schmie­rung im Anhang).
¡ Eine dünne Schicht Fett auf das obere ende des Chokezugs auftra-
gen.
¡ Für das Schmieren des Chokezugs einen handelsüblichen Druck-
schmierer verwenden.
¡ Wenn der Chokezug an beiden Enden ausgehängt ist, muß sich
der Seilzug einwandfrei in der Hülle bewegen.
Kaw a saki
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Kraftstoffsystem 2-8

Vergaser

Prüfen der Leerlaufdrehzahl

·
Den Motor starten und gründlich warmlaufen lassen.
·
Bei im Leerlauf laufendem Motor den Lenker nach beiden Seiten schwenken.
·
Wenn sich dabei die Leerlaufdrehzahl verändert, sind die Gaszüge eventuell falsch eingestellt, falsch verlegt oder beschädigt und müssen überprüft werden (siehe Verlegen von Betätigungszügen, Leitungen und Schläuchen im Abschnitt Allgemeine Informationen).
ACHTUNG
Bei falsch eingestelltem, falsch verlegtem oder beschä­digtem Gaszug wird das Fahren gefährlich.
·
Die Leerlaufdrehzahl kontrollieren.
★ Die Leerlaufdrehzahl regulieren, wenn sie nicht im vorgeschriebe-
nen Bereich liegt.
Leerlaufdrehzahl
Normalwert: 1100 ± 50 min

Einstellen der Leerlaufdrehzahl

·
Den Motor starten und gründlich warmlaufen lassen.
·
Die Einstellschraube [A] drehen, bis die Leerlaufdrehzahl in Ord­nung ist.
¡ Den Gasdrehgriff einige Male öffnen und schließen und kontrol-
lieren, ob die Leerlaufdrehzahl im vorgeschriebenen Bereich liegt. Gegebenenfalls nochmals nachstellen.
-1

Prüfen der Vergasersynchronisierung

·
Den Motor starten und gründlich warmlaufen lassen.
·
Die Leerlaufdrehzahl kontrollieren (siehe Prüfen der Leerlauf­drehzahl.
·
Den Benzintank abnehmen (siehe Ausbau des Benzintanks).
·
Mittels eines Hilfstanks für Benzinzufuhr zu den Vergasern sorgen.
·
Bei dem kalifornischen Modell die Vakuumschläuche [A] und den Ansaugrohrstöpsel [B] am Vergaser entfernen.
·
Bei allen Modellen außer dem kalifornischen die Ansaugrohr­stöpsel #1 und #3 sowie die Unterdruckschläuche #2 und #3 entfernen.
·
Die Schläuche für das Unterdruckmeßgerät [A] an den Vergaser­anschluß anschließen.
Unterdruckmeßgerät [B]
·
Den Motor starten und im Leerlauf das Ansaugvakuum messen.
·
Wenn der Unterdruck nicht stimmt, muß die Synchronisierung nachgestellt werden.
Vergasersynchronisierung
Normalwert: Weniger als 2,7 kPa (2 cmHg) Unter-
schied zwischen zwei Vergasern
Kaw a saki
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Kraftstoffsystem 2-9
Vergaser

Synchronisieren der Vergaser

·
Die Vergaser mittels der Einstellschraube synchronisieren.
¡ Zuerst die beiden linken und dann die beiden rechten Vergaser
mittels der linken und rechten Einstellschraube [A, C] synchroni­sieren. Dann die beiden linken und die beiden rechten Vergaser mittels der mittleren Einstellschraube [B] synchronisieren.
★ Wenn sich die vorgeschriebene Vergasersynchronisierung mittels
der Einstellschrauben nicht erreichen läßt, sind die Vergaser auf Verschmutzung oder Verstopfung zu kontrollieren; dann die Ein­stellung der Leerlaufschraube überprüfen.
Spezialwerkzeug – Leerlaufschraubeneinsteller, C: 57001-1292
Adapter für Leerlaufschraubeneinsteller, Ø 5: 57001-1372 Treiber für Leerlaufschraubeneinsteller: 57001-1373
·
Die Vergasersynchronisierung nochmals überprüfen.
ANMERKUNG
¡ Die Leerlaufschrauben bei der Vergasersynchronisierung nur sehr vorsichtig drehen, da der Motor sonst unter
Umständen im unteren Drehzahlbereich nicht rund läuft.
·
Die Leerlaufdrehzahl kontrollieren.

Prüfen des Kraftstoffstands

ACHTUNG
Benzin ist außerordentlich feuergefährlich und kann unter bestimmten Bedingungen explosiv sein. Schalten Sie deshalb die Zündung auf OFF und rauchen Sie nicht. Achten Sie darauf, daß der Arbeitsbe­reich gut belüftet ist und daß keine offenen Flammen oder Funkenquellen in der Nähe sind; hierzu gehören auch Geräte mit einer Anzeigelampe.
·
Die Vergaser ausbauen und dafür sorgen, daß sie in genau waagerechter Position stehen.
·
Mit einem geeigneten Schlauch den Benzintank und die Vergaser verbinden.
·
Einen Schlauch von 6 mm Durchmesser und ungefähr 300 mm Länge an die Kraftstoffstandmeßlehre und die Schwimmerkammer der Vergaser anschließen.
Spezialwerkzeug – Kraftstoffstandmeßlehre: 57001-1017 [A]
·
Die Meßlehre so halten, daß die „Mittellinie“ [B] geringfügig hö­her als der Flansch an der Unterseite des Vergasergehäuses steht.
·
Den Benzinhahn auf die Stellung PRI drehen und die Vergaserab­laßschraube [C] lösen.
·
Warten, bis sich der Kraftstoff in der Meßlehre sammelt.
·
Die Meßlehre senkrecht halten und langsam absenken, bis die „Mittellinie“ in Höhe der Auflagefläche [D] zwischen Vergaser­gehäuse und Schwimmerkammer steht.
ANMERKUNG
¡ Die „Mittellinie“ am Meßgerät nicht unter die Auflagefläche zwi-
schen Vergasergehäuse und Schwimmerkammer absenken. Wenn die Meßlehre dann wieder nach oben bewegt wird, wird ein Kraftstoffstand angezeigt, der etwas höher als der tatsächliche Stand ist und der Meßvorgang muß dann wiederholt werden.
·
Den Kraftstoffstand [E] ablesen.
★ Den Kraftstoffstand einstellen, wenn er außerhalb des Normal-
bereiches liegt (siehe Einstellen des Kraftstoffstands).
Kraftstoffstand (ab Auflagefläche)
Normalwert: 1,5 mm unterhalb – 0,5 mm oberhalb
·
Die Ablaßschraube festziehen.
·
Den Benzinhahn auf ON drehen und die Meßlehre entfernen.
·
Den gleichen Vorgang für die anderen Vergaser wiederholen.
Kaw a saki
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Kraftstoffsystem 2-10
Vergaser

Einstellen des Kraftstoffstands

ACHTUNG
Benzin ist außerordentlich feuergefährlich und kann unter bestimmten Bedingungen explosiv sein. Schalten Sie deshalb die Zündung auf OFF und rauchen Sie nicht. Achten Sie darauf, daß der Arbeitsbereich gut belüftet ist und daß keine offenen Flammen oder Funkenquellen in der Nähe sind; hierzu gehören auch Geräte mit einer Anzeigelampe.
·
Den Kraftstoff in einen geeigneten Behälter auflaufen lassen.
·
Die Schwimmerkammer entfernen.
·
Den Stift [A] entfernen und den Schwimmer [B] mit der Schwimmerventilnadel [C] ausbauen.
·
Die Lasche [A] am Schwimmerarm geringfügig verbiegen, um die Schwimmerhöhe zu verändern.
¡ Vergrößert sich die Schwimmerhöhe, sinkt der Kraftstoffstand ab
und verringert sich die Schwimmerhöhe, steigt der Kraftstoffs­tand.
Schwimmerhöhe
Normalwert: 17 ± 2 mm
ANMERKUNG
¡ Während des Messens der Schwimmerhöhe [B] nicht auf die
Nadelstange [A] drücken.
·
Den Vergaser zusammenbauen und den Kraftstoffstand nochmals messen.
★ Wenn sich der Kraftstoffstand nach dieser Methode nicht einstel-
len läßt, sind Schwimmer oder Schwimmerventil [C] beschädigt.

Reinigen und Prüfen des Kraftstoffsystems

ACHTUNG
Benzin ist außerordentlich feuergefährlich und kann unter bestimmten Bedingungen explosiv sein. Schalten Sie deshalb die Zündung auf OFF und rauchen Sie nicht. Achten Sie darauf, daß der Arbeitsbereich gut belüftet ist und daß keine offenen Flammen oder Funkenquellen in der Nähe sind; hierzu gehören auch Geräte mit einer Anzeigelampe.
·
Einen passenden Schlauch an den Anschluß an der Unterseite der jeweiligen Vergaserschwimmerkammer anschließen und die Schlauchenden in einen geeigneten Behälter führen.
·
Den Benzinhahn auf die Stellung PRI drehen.
·
Die Vergaserablaßschraube [A] herausdrehen und kontrollieren, ob Schmutz oder Wasser herauskommen.
Spezialwerkzeug –Schlüssel für Vergaserablaßschraube,
3er Sechskant: 57001-1269
★ Wenn bei dieser Prüfung Schmutz oder Wasser herauskommen, müssen Vergaser und Benzintank gereinigt werden.
Kaw a saki
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Page 51
Kraftstoffsystem 2-11
Vergaser

Ausbau

ACHTUNG
Benzin ist außerordentlich feuergefährlich und kann unter bestimmten Bedingungen explosiv sein. Schalten Sie haher die Zündung auf OFF und rauchen Sie nicht. Achten Sie darauf, daß der Arbeitsbereich gut belüftet ist und daß keine offenen Flammen oder Funkenquellen in der Nähe sind; hierzu gehören auch Geräte mit einer Anzeigelampe.
·
Folgende Teile entfernen:
Sitze (siehe Abschnitt Rahmen und Fahrgestell) Benzintank (siehe Ausbau des Benzintanks) Belüftungsschlauch [A] (Den Schlauch des Vakuum-
ventilschalters frei machen.) Unterdruckschlauch (für kalifornisches Modell) [B] Unterdruckschlauch [C] Steckverbinder für Drosselklappensensor [D] Steckverbinder für Vergaservorwärmer (für alle Modelle
außer dem USA Modell) Vergaserklemmschrauben [E] Haltefeder [F] Chokezugende [G]
·
Die Vergasereinheit zur rechten Rahmenseite hin herausnehmen.
·
Die Gaszugenden [A] entfernen.
·
Einen sauberen fusselfreien Lappen in die Vergaserhalterung stek­ken, damit keine Fremdkörper zum Motor gelangen können.
ACHTUNG
Wenn Schmutz oder Staub in den Vergaser gelangen, kann der Gasschieber klemmen, wodurch ein Unfall verursacht werden kann.
VORSICHT
Wenn Schmutz in den Motor gelangt, führt dies zu übermäßigem Verschleiß und es kann möglicherweise zu Motorschäden kommen.

Einbau der Vergaser

·
Vor dem Einbau der Vergaser die Gaszugenden einbauen.
·
Betätigungszüge, Kabelbäume und Schläuche vorschriftsmäßig verlegen (siehe Abschnitt Allgemeine Informationen).
·
Die Klemmschrauben der Vergaserhalterungen in der Position gemäß Abbildung festziehen.
Oberseite [A]
ACHTUNG
Die Klemmschrauben der Halterung müssen in der gezeigten Richtung eingesetzt werden, da sie sonst mit dem Drosselklappengestänge in Berührung kommen könnten, wodurch das Fahren gefährlich werden kann.
·
Die Vergaser auf Leckstellen kontrollieren.
ACHTUNG
Aus den Vergasern auslaufender Kraftstoff ist gefährlich.
·
Folgende Einstellungen vornehmen:
Leerlaufdrehzahl Vergasersynchronisierung Gaszüge Chokezug
Kaw a saki
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Page 52
Kraftstoffsystem 2-12
Vergaser

Zerlegen

·
Die Vergasereinheit ausbauen.
ACHTUNG
Benzin ist außerordentlich feuergefährlich und kann unter bestimmten Bedingungen explosiv sein. Schalten Sie deshalb die Zündung auf OFF und rauchen Sie nicht. Achten Sie darauf, daß der Arbeitsbereich gut belüftet ist und daß keine offenen Flammen oder Funkenquellen in der Nähe sind; hierzu gehören auch Geräte mit einer Anzeigelampe.
ANMERKUNG
¡ Der Vergaser kann in zusammengefügtem Zustand zerlegt wer-
den.
·
Bei dem US Modell wird die Leerlaufschraube wie folgt entfernt: Mit einer Ahle oder einem geeigneten Werkzeug ein Loch in den Stöpsel stoßen und diesen heraushebeln.
·
Die Leerlaufschraube hineindrehen und die Anzahl der Umdre­hungen zählen, bis die Schraube voll, aber nicht fest aufsitzt und dann die Leerlaufschraube herausdrehen. Dies geschieht, damit die Leerlaufschraube beim Zusammenbau wieder in die ursprüng­liche Stellung gebracht werden kann.
·
Die Schrauben [A] entfernen und die Chokehebelplatte [B] aus­bauen.
·
Die Federn [C] entfernen und die Chokekolbeneinheiten [D] aus­bauen.
Kaw a saki
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Page 53
Kraftstoffsystem 2-13
Vergaser
·
Folgende Teile entfernen:
Deckel der oberen Kammer [A] Feder Vakuumkolben und Membrane
VORSICHT
Bei der Zerlegung des Vergasers ist darauf zu achten, daß die Membrane nicht beschädigt wird. Keine scharfen Werkzeuge zum Ausbau der Membrane benutzen.
·
Die Düsennadel [A] vom Vakuumkolben [B] abnehmen. Diese Teile werden zusammen mit dem Federsitz [C] abgenommen.
·
Bei allen Modellen außer demjenigen für die USA und für Kanada: Die Schrauben [A] entfernen, den Steckverbinder [B] für den Vergasertemperatursensor ausziehen und die Leitung [C] des Vergaservorwärmers zusammen mit den Klemmstücken [D], Halte­rungen [E] und Vorwärmern abnehmen.
¡ Erforderlichenfalls den Temperatursensor entfernen.
¡ Den Anschlag [A] zusammenquetschen und das Klemmstück [B]
abziehen.
¡ Den Steckverbinder [C] des Vergaservorwärmers [D] ausziehen.
Halter für Vergaservorwärmer [E]
·
Nach Möglichkeit die Leerlaufschraube [A] nicht entfernen (siehe Einstellen der Leerlaufschraube).
·
Die Schrauben [B] der Schwimmerkammer, die Schwimmer­kammer [C] und den O-Ring entfernen.
Kaw a saki
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Page 54
Kraftstoffsystem 2-14
Vergaser
·
Den Schwimmerlagerstift [A] entfernen und den Schwimmer [B] herausnehmen. Das Schwimmernadelventil kommt mit heraus (siehe Einstellen des Kraftstoffstands).
·
Die Leerlaufdüse [C] entfernen.
·
Die Hauptdüse [D] entfernen.
·
Die Nadeldüsenhalterung [E] entfernen.
·
Die Nadeldüse [A] aus der Vergaserbohrung nach unten drücken.

Zusammenbau

VORSICHT
Die Düsen und die Nadeldüsenhalterung nicht mit Gewalt einsetzen oder zu fest anziehen. Die Düsen oder das Vergasergehäuse könnten Schaden nehmen und müßten dann ausgewechselt werden.
·
Zuerst das kleinere Ende [B] der Nadeldüse [A] einsetzen.
·
Dann die Nadeldüsenhalterung [C] einschrauben
¡ Beim Einbau der Nadeldüsenhalterung ist folgendes zu beachten:
Die Vergaser #1 und #4 haben 0,7 mm x 14 Bohrungen [A] Die Vergaser #2 und #3 haben 6 mm x 18 Bohrungen [B]
·
Die Schwimmerventilnadel [A] in den Ventilsitz [B] einsetzen und den Aufhänger der Nadel an die Schwimmerzunge [C] hängen.
·
Den Schwimmerlagerstift in die Lagerung und in den Schwimmer einsetzen (siehe Einstellen des Kraftstoffstands).
·
Den Schwimmer auf Normalhöhe einstellen (siehe Einstellen des Kraftstoffstands).
Kaw a saki
ZR-7S
Page 55
Kraftstoffsystem 2-15
Vergaser
·
Die Nadel in die Bohrung in der Mitte des Vakuumkolbens [A] einsetzen und den Federsitz [B] oben auf die Nadel aufsetzen.
¡ Den Federsitz so einsetzen, daß die Bohrung [C] nicht blockiert
wird.
·
Nach dem Einbau des Deckels der oberen Kammer ist zu kontrol­lieren, ob sich der Vakuumkolben im Vergasergehäuse einwand­frei bewegt.
·
Die Leerlaufschraube [A] voll, aber nicht fest eindrehen, und dann um die gleiche Anzahl von Umdrehungen herausdrehen, die bei der Zerlegung gezählt wurden.
·
Bei dem US Modell wird der Stöpsel wie folgt eingebaut. Einen neuen Stöpsel [B] in die Leerlaufschraubenbohrung des Vergaser­gehäuses [C] einsetzen und etwas Klebstoff [D] auf die Außen­fläche des Stöpsels auftragen.
VORSICHT
Nicht zu viel Klebstoff auf den Stöpsel auftragen, damit die Leerlaufregulierschraube selbst nicht festklebt.
·
Für alle Modelle außer dem USA Modell: Wärmeleitendes Fett auftragen und den Sensor [A] und den Vorwärmer [B] in den Ver­gaser montieren.
·
Die Sensorleitung einbauen und die Platte [C] und das Klemm­stück [D] mit der Schraube [E] festziehen.

Auseinanderbau der Vergaser

·
Den Vergaser ausbauen (siehe Ausbau des Vergasers).
·
Den Achtungshinweis im Abschnitt Zerlegung beachten.
·
Die Lagen der Vergaser markieren, damit sie später wieder an den ursprünglichen Stellen eingebaut werden können.
·
Das Rohr und die Leitung lösen und an einer Seite angeschlossen lassen.
·
Folgende Teile entfernen:
Chokehebelplatte [A] Zylinderseitige Verbindungsplatte [B]
Kaw a saki
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Kraftstoffsystem 2-16
Vergaser
·
Entfernen:
Luftfilterseitige Verbindungsplatte [A]
·
Den Vergaser auseinanderbauen.

Zusammenfügen der Vergaser

·
Die Mittellinien der Vergaserbohrungen müssen sowohl horizontal als auch vertikal fluchten. Wenn dies nicht der Fall ist, die Befestigungsschrauben lösen und dann die Vergaser auf einer ebenen Oberfläche ausrichten.
·
Die Befestigungsschrauben wieder festziehen.
·
Nach dem Einbau des Chokemechanismus kontrollieren, ob der Hebel des Anlasserkolbens [A] ohne außergewöhnliche Reibung einwandfrei von rechts nach links [B] gleitet.
VORSICHT
Wenn der Anlasserkolben nach dem Einschieben des Chokehebels nicht vorschriftsmäßig sitzt, kann es zu Gemischstörungen kommen.
·
Die Gasschieber (Drosselklappen) nach Augenmaß synchronisie­ren.
¡ Kontrollieren, ob sich alle Drosselklappen einwandfrei und ohne
zu klemmen öffnen und schließen [A], wenn die Rolle gedreht wird.
¡ Visuell das Spiel [B] zwischen Drosselklappe und Vergaserbohrung
in den einzelnen Vergasern kontrollieren.
★ Wenn zwischen zwei Vergasern ein Unterschied besteht, ist mit
den Einstellschrauben [C] das gleiche Spiel einzustellen.
·
Die Vergaser einbauen (siehe Einbau der Vergaser).
·
Die Synchronisierung regulieren (siehe Synchronisieren der Verga­ser).
Kaw a saki
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Page 57
Kraftstoffsystem 2-17
Vergaser

Vergaser reinigen

ACHTUNG
Reinigen Sie die Vergaser in einem gut belüfteten Arbeitsbereich und achten Sie darauf, daß in der Nähe keine offenen Flammen oder Funkenquellen vorhanden sind; hierzu gehören auch Geräte mit einer Anzeigelampe. Wegen der von leicht entflammbaren Flüssigkeiten ausgehenden Gefahr, dürfen für das Reinigen der Vergaser weder Benzin noch Lösemittel mit niedrigem Flammpunkt verwendet werden.
VORSICHT
Die Membranen und Schwimmer vor dem Reinigen mit Druckluft ausbauen, da diese Teile sonst beschä­digt werden. Möglichst alle Gummi- und Kunststoffteile ausbauen, bevor der Vergaser mit einer Reinigungslösung gereinigt wird. Auf diese Weise verhindern Sie, daß diese Teile beschädigt oder angegriffen werden. Das Vergasergehäuse enthält Kunststoffteile, die nicht ausgebaut werden können. Keine konzentrierte Vergaserreinigungslösung verwenden, die diese Teile angreifen könnte. Stattdessen mit einer milden Reinigungslösung, die die Kunststoffteile nicht angreift, arbeiten. Für das Reinigen von Vergaserteilen, insbesondere der Düsen, keinen Draht oder andere harte Werkzeu­ge verwenden, da die Teile sonst beschädigt werden können.
·
Die Vergaser ausbauen und den Kraftstoff ablassen.
·
Den Vergaser zerlegen.
·
Die Metallteile in eine Vergaserreinigungslösung geben.
·
Die Teile in Wasser ausspülen und mit Druckluft trocknen.
·
Luft- und Kraftstoffdurchlaßöffnungen mit Druckluft ausblasen.
·
Die Vergaser zusammenbauen und auf den Motor montieren.

Prüfen der Vergaser

ACHTUNG
Benzin ist außerordentlich feuergefährlich und kann unter bestimmten Bedingungen explosiv sein. Schalten Sie deshalb die Zündung auf OFF und rauchen Sie nicht. Achten Sie darauf, daß der Arbeitsbereich gut belüftet ist und daß keine offenen Flammen oder Funkenquellen in der Nähe sind; hierzu gehören auch Geräte mit einer Anzeigelampe.
·
Die Vergaser ausbauen.
·
Vor der Zerlegung der Vergaser den Kraftstoffstand kontrollieren (siehe Prüfen des Kraftstoffstands).
★ Wenn der Kraftstoffstand nicht stimmt, zuerst den Vergaser prü-
fen und dann den Kraftstoffstand einstellen.
·
Den Hebel [A] des Anlasserkolbens nach links bewegen und loslas­sen, um zu prüfen, ob sich die Anlasserkolben einwandfrei bewe­gen und unter Federdruck zurückgehen.
★ Wenn sich die Anlasserkolben nicht einwandfrei bewegen, sind
die Vergaser zu erneuern.
·
Die Gaszugseilrolle drehen und kontrollieren, ob sich die Drossel­klappen [B] einwandfrei bewegen und unter Federdruck zurückge­hen.
★ Wenn dies nicht der Fall ist, müssen die Vergaser erneuert wer-
den.
Kaw a saki
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Kraftstoffsystem 2-18
Vergaser
·
Die Vergaser zerlegen.
·
Die Vergaser reinigen.
·
Kontrollieren, ob die O-Ringe an der Schwimmerkammer und an der Leerlaufschraube sowie die Membrane auf dem Vakuum­kolben in einwandfreiem Zustand sind.
★ Schlechte O-Ringe oder Membranen müssen erneuert werden.
·
Die Kunststoffspitze [A] der Schwimmerventilnadel [B]kontrollieren. Sie muß glatt sein und darf keine Riefen, Kratzer oder Verschleißerscheinungen haben.
★ Wenn die Kunststoffspitze beschädigt ist [C] muß die Nadel er-
neuert werden.
·
Den Stab [D] in das andere Ende der Schwimmerventilnadel drük­ken und dann loslassen [E].
★ Wenn der Stab nicht herausspringt, ist die Nadel zu erneuern.
·
Den konischen Teil [A] der Leerlaufregulierschraube [B] auf Ver­schleiß oder Beschädigungen kontrollieren.
★ Wenn die Leerlaufschraube an dem konischen Teil verschlissen
oder beschädigt ist, kann der Motor im Leerlauf nicht mehr rund laufen. Die Leerlaufschraube ist dann zu erneuern.
·
Kontrollieren, ob sich der Vakuumkolben [A] einwandfrei im Vergasergehäuse bewegt. Die Oberfläche darf nicht zu stark ver­schlissen sein.
★ Wenn sich der Vakuumkolben nicht leicht bewegt oder wenn er
im Vergasergehäuse sehr locker ist, muß der Vergaser erneuert werden.
Kaw a saki
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Kraftstoffsystem 2-19

Luftfilter

Ausbau des Luftfilterelements

·
Folgende Teile entfernen:
Sitz (siehe Abschnitt Rahmen und Fahrgestell) Benzintank-Befestigungsschrauben (siehe Ausbau des Benzintanks)
·
Mit dem Dämpfer [A] den Benzintank hinten anheben und die Schrauben [B] und die Halterung [C] entfernen.
·
Die Befestigungsschrauben [A] des Einlaßkanals entfernen.
·
Den Einlaßkanal [B] entfernen.
·
Das Filterelement [A] herausnehmen.

Einbau des Filterelements

·
Das Filterelement mit der offenen Seite [A] nach vorn einbauen.
Kaw a saki
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Kraftstoffsystem 2-20
Luftfilter

Reinigen und Prüfen des Filterelements

ACHTUNG
Reinigen Sie das Filterelement in einem gut belüfteten Arbeitsbereich und achten Sie darauf, daß in der Nähe keine offenen Flammen oder Funkenquellen vorhanden sind. Wegen der von leicht entflammbaren Flüssigkeiten ausgehenden Gefahr, dürfen für das Reinigen des Filterelements weder Benzin noch Lösemittel mit einem niedrigen Flammpunkt verwendet werden.
·
Das Filterelement ausbauen.
·
Das Filterelement in einer Reinigungsflüssigkeit reinigen, dann mit Druckluft trocknen oder trocken schütteln.
·
Ein sauberes, fusselfreies Tuch mit SAE30 Öl der Klasse SE, SF oder SG sättigen und die Außenseite des Filterelements mit dem Tuch betupfen, damit es das Öl aufnehmen kann.
·
Das Filterelement [A], die Schwammgummidichtung [B], den Stützrahmen usw. einer Sichtkontrolle unterziehen.
★ Beschädigte Teile müssen erneuert werden. ★ Wenn sich die Schwammdichtung gelöst hat, muß sie mit einem
Kleber wieder befestigt werden.

Ablassen des Öls

·
Den Behälter [B] am unteren Ende des Ablaßschlauchs [A] visuell kontrollieren, um festzustellen, ob sich Öl angesammelt hat.
★ Wenn dies der Fall ist, den Stöpsel [C] entfernen, damit das Öl
ablaufen kann.
ACHTUNG
Nicht vergessen, den Stöpsel wieder einzusetzen. Wenn Öl an die Reifen gelangt, werden diese rutschig und es kann zu einem Sturz kommen.

Ausbau des Luftfiltergehäuses

·
Folgende Teile entfernen:
Sitz (siehe Abschnitt Rahmen und Fahrgestell) Benzintank (siehe Ausbau des Benzintanks) Vergaser (siehe Ausbau der Vergaser) Motorbelüftungsschlauch [A] Steckverbinder [B] für Außenlufttemperatursensor Ablaufschlauch für kalifornisches Modell
·
Die Schrauben [A] herausdrehen und das hintere Gehäuse [B] nach oben ziehen.
·
Das vordere Gehäuse [C] nach vorne ziehen.
Kaw a saki
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Kraftstoffsystem 2-21
Luftfilter

Einbau

·
Die Arretierungen [A] des hinteren Gehäuses in die Nut [B] des vorderen Gehäuses einsetzen.
Kaw a saki
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Kraftstoffsystem 2-22

Benzintank

Ausbau

ACHTUNG
Benzin ist außerordentlich feuergefährlich und kann unter bestimmten Bedingungen explosiv sein. Schalten Sie deshalb die Zündung auf OFF und rauchen Sie nicht. Achten Sie darauf, daß der Arbeitsbereich gut belüftet ist und daß keine offenen Flammen oder Funkenquellen in der Nähe sind; hierzu gehören auch Geräte mit einer Anzeigelampe.
·
Entfernen:
Sitz (siehe Abschnitt Rahmen und Fahrgestell)
·
Die Seitendeckelschrauben [A] und die Schraube [B] der Sitzab­deckung entfernen.
¡ Ein dickes Tuch [C] zwischen Rahmen und Seitendeckel einsetzen.
·
Die Benzintank-Befestigungsschrauben [D] entfernen.
·
Den Benzinhahn [A] auf ON oder RES drehen, dann den Kraftstoff­schlauch [B] und den Unterdruckschlauch [C] abziehen.
·
Den Steckverbinder [A] der Leitung für den Kraftstoffstandsensor ausziehen.
·
Den Überlaufschlauch [B] und den Belüftungsschlauch [D] abzie­hen und dann den Tank [C] abnehmen.

Einbau

·
Den Achtungshinweis aus dem Abschnitt Ausbau des Benzintanks beachten.
·
Die Schläuche und Leitungen vorschriftsmäßig verlegen (siehe Abschnitt 1 Allgemeine Informationen).
·
Vergewissern Sie sich, daß die Schläuche vorschriftsmäßig fest­geklemmt sind, damit kein Benzin auslaufen kann.
·
Die Gummihalterungen [A] kontrollieren.
★ Beschädigte oder gealterte Halterungen auswechseln.
Kaw a saki
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Kraftstoffsystem 2-23
Benzintank

Inspektion

·
Die Schläuche vom Tank abziehen und den Tankdeckel abschrauben.
·
Kontrollieren, ob das Wasserablaufrohr [B] (bei dem kaliforni­schen Modell auch das Belüftungsrohr) im Tank nicht verstopft sind. Ebenfalls die Belüftungsöffnung im Tankdeckel kontrollieren.
★ Wenn die Rohre oder Öffnungen verstopft sind, den Tank abneh-
men und die Rohre oder Leitungen mit Druckluft ausblasen.
VORSICHT
Die Belüftungsöffnungen [A] im Tankdeckel nicht mit Druckluft ausblasen, da hierbei die Labyrinthdichtung im Deckel beschädigt werden könnte.

Reinigen des Benzintanks

ACHTUNG
Reinigen Sie den Benzintank in einem gut belüfteten Arbeitsbereich und achten Sie darauf, daß in der Nähe keine offenen Flammen oder Funkenquellen vorhanden sind; hierzu gehören auch Geräte mit einer Anzeige­lampe. Wegen der von leicht entflammbaren Flüssigkei­ten ausgehenden Gefahr, dürfen für das Reinigen des Benzintanks weder Benzin noch Lösemittel mit niedrigem Flammpunkt verwendet werden.
·
Den Benzintank abnehmen und den Kraftstoff in einen geeigne­ten Behälter entleeren.
·
Etwas Reinigungsflüssigkeit in den Tank schütten und den Tank schütteln, damit sich Schmutz und Kraftstoffrückstände lösen.
·
Den Benzinhahn ausbauen und das Filtersieb in einer Reinigungs­flüssigkeit reinigen.
·
Reinigungsflüssigkeit in allen Stellungen des Hebels durch den Benzinhahn gießen.
·
Benzintank und Benzinhahn mit Druckluft trocknen.
·
Den Benzinhahn in den Tank einbauen und den Tank aufsetzen.

Ausbau des Benzinhahns

·
Den Benzintank abnehmen und den Kraftstoff in einen geeigne­ten Behälter gießen.
·
Folgende Teile entfernen:
Schrauben [A] Nylon-Unterlegscheibe [B] Benzintank [C]

Einbau des Benzinhahns

·
Vergewissern Sie sich, daß der O-Ring [A] in gutem Zustand ist, damit kein Benzin auslaufen kann.
·
Vergewissern Sie sich, daß die Nylon-Unterlegscheiben [B] in gu­tem Zustand sind, damit kein Benzin auslaufen kann.
¡ Keine Stahlunterlegscheiben anstelle der Nylonunterlegscheiben
verwenden, da sie die Bolzen nicht einwandfrei abdichten und Benzin auslaufen kann.
·
Achten Sie darauf, daß die Benzinschläuche vorschriftsmäßig an den Benzinhahn angeschlossen werden, damit kein Benzin auslau­fen kann.
Anziehmoment – Benzinhahnbolzen: 2,5 Nm (0,25 mkp)
Kaw a saki
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Kraftstoffsystem 2-24
Benzintank

Prüfen des Benzinhahns

·
Den Benzinhahn ausbauen.
·
Das Filtersieb [A] einer Sichtkontrolle unterziehen.
★ Den Benzinhahn erneuern, wenn der Filter Risse hat oder gealtert
ist.
★ Wenn der Benzinhahn undicht ist oder in den Stellungen ON oder
RES bei abgeschaltetem Motor Benzin am Hahn ausläuft, sind die beschädigte Dichtung [B] oder der O-Ring [C] im Benzinhahn zu erneuern.
Anziehmoment – Schrauben für Benzinhahnplatte:
0,8 Nm (0,08 mkp) Benzinhahn-Befestigungsschrauben: 2,5 Nm (0,25 mkp)
Kaw a saki
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Kraftstoffsystem 2-25

Kraftstoffverdunstungsanlage (nur für kalifornisches Modell)

Die Kraftstoff-Verdunstungsanlage leitet Benzindämpfe aus dem Kraftstoffsystem in den laufenden Motor oder sammelt die Dämp­fe in einem Kanister, wenn der Motor abgestellt ist. Obwohl keine Nachstellungen erforderlich sind, muß die Anlage in den Zeitab­ständen gemäß Inspektionstabelle einer gründlichen Sicht­kontrolle unterzogen werden.

Hinweise für den Aus- und Einbau von Teilen

ACHTUNG
Benzin ist außerordentlich feuergefährlich und kann unter bestimmten Bedingungen explosiv sein. Schalten Sie deshalb die Zündung auf OFF und rauchen Sie nicht. Achten Sie darauf, daß der Arbeitsbereich gut belüftet ist und daß keine offenen Flammen und Funkenquellen in der Nähe sind; hierzu gehören auch Geräte mit einer Anzeigelampe.
VORSICHT
Wenn Kraftstoff, Lösemittel, Wasser oder sonstige Flüssigkeiten in den Kanister gelangen, wird die Dampf­aufnahmefähigkeit stark verringert. In diesem Falle ist der Kanister zu erneuern.
·
Halten Sie den Abscheider waagerecht zum Boden, damit kein Benzin in den Kanister hinein- oder aus dem Kanister herauslau­fen kann.
·
Die Schläuche gemäß Systemzeichnung anschließen. Achten Sie darauf, daß die Schläuche nicht eingeklemmt oder geknickt wer­den.
·
Die Schläuche so wenig wie möglich biegen, damit der Luft- oder Dampfstrom nicht behindert wird.
·
Vergewissern Sie sich, daß der Rücklaufschlauch zugestöpselt ist, bevor der Tank abgenommen wird.
ACHTUNG
Beim Abnehmen des Benzintanks ist darauf zu achten, daß kein Benzin durch den Rücklaufschlauch ausläuft. Auslaufender Kraftstoff ist gefährlich.
★ Wenn Benzin in den Belüftungsschlauch gelangt, muß der
Schlauch abmontiert und mit Druckluft gereinigt werden.

Prüfen der Schläuche

·
Kontrollieren, ob die Schläuche fest angeschlossen sind.
·
Geknickte, gealterte oder beschädigte Schläuche erneuern.

Prüfen des Abscheiders

·
Den rechten Seitendeckel abmontieren (siehe Rahmen und Fahr­gestell)
·
Die Schläuche vom Flüssigkeits-/Dampfabscheider abziehen und den Abscheider ausbauen.
·
Den Abscheider [A] einer Sichtkontrolle unterziehen.
★ Wenn der Abscheider Risse aufweist oder stark beschädigt ist,
muß er erneuert werden.
Kaw a saki
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Kraftstoffsystem 2-26
Kraftstoffverdunstungsanlage (nur für kalifornisches Modell)

Funktionsprüfung des Abscheiders

ACHTUNG
Benzin ist außerordentlich feuergefährlich und kann unter bestimmten Bedingungen explosiv sein. Schalten Sie deshalb die Zündung auf OFF und rauchen Sie nicht. Achten Sie darauf, daß der Arbeitsbereich gut belüftet ist und daß keine offenen Flammen und Funkenquellen in der Nähe sind; hierzu gehören auch Geräte mit einer Anzeigelampe.
·
Die Schläuche an den Abscheider anschließen und den Abscheider wieder einbauen.
·
Den Belüftungsschlauch vom Abscheider abziehen und etwa 20 ccm Benzin [A] durch den Schlauchanschluß in den Abscheider [B] spritzen.
·
Den Kraftstoffrücklaufschlauch [C] vom Tank [D] abziehen.
·
Das Ende des Schlauchs in einen Behälter führen, der auf gleicher Höhe mit der Oberkante des Benzintanks [E] steht.
·
Den Motor starten und im Leerlauf laufen lassen.
★ Wenn der im Abscheider befindliche Kraftstoff aus dem Schlauch
herauskommt, funktioniert der Abscheider einwandfrei. Wenn dem nicht so ist, muß der Abscheider erneuert werden.

Prüfen des Kanisters

·
Den Sitz abnehmen (siehe Abschnitt Rahmen und Fahrgestell).
·
Den Kanister [A] ausbauen und die Schläuche abziehen.
·
Den Kanister einer Sichtkontrolle auf Risse oder sonstige Beschädi­gungen unterziehen.
★ Wenn der Kanister Risse hat oder stark beschädigt ist, muß er
erneuert werden.
ANMERKUNG
¡ Der Kanister ist so ausgelegt, daß er während der ganzen Lebens-
dauer des Motorrads ohne Wartung einwandfrei arbeitet, wenn er unter normalen Bedingungen benutzt wird.
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Kraftstoffsystem 2-27
Kraftstoffverdunstungsanlage (nur für kalifornisches Modell)
1: Befestigungsschelle 2: Befestigungsschellen 3: Belüftungsschlauch (gelb) 4: Befestigungsschellen 5: Belüftungsschlauch (blau) 6: Kraftstoffrücklaufschlauch (rot) 7: Belüftungsschlauch (blau) 8: Flüssigkeits/Dampfabscheider 9: Vakuumschlauch (weiß) 10: Halteband
Kaw a saki
11: Spülschlauch (grün) 12: Fitting 13: Ablaufschlauch 14: Ablaufbehälter 15: Stöpsel 16: Kanister 17: Belüftungsschlauch (gelb) 18: Halteband 19: Zum Luftfiltergehäuse
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Motoroberteil 3-1

Inhaltsverzeichnis
Explosionszeichnungen 3-2
Technische Daten 3-4
Abgasreinigungssystem 3-6
Ausbau des Luftansaugventils 3-6 Einbau des Luftansaugventils 3-6 Prüfen des Luftansaugventils 3-6 Ausbau des Vakuumschaltventils 3-7 Einbau des Vakuumschaltventils 3-7 Vakuumschaltventiltest 3-7 Prüfen der Schläuche im Abgasreinigungssystem 3-8
Zylinderkopfdeckel 3-9
Ausbau 3-9 Einbau 3-9
Steuerkettenspanner 3-10
Ausbau 3-10 Einbau des Steuerketten­spanners 3-10
Nockenwelle und Steuerkette 3-11
Ausbau der Nockenwellen 3-11 Einbau der Nockenwellen 3-11 Zusammenbau der Nocken­wellen 3-13 Verschleiß der Nockenwellen u. der Nockenwellenlagerdeckel 3-13 Unwucht der Nockenwelle 3-14 Verschleiß der Nocken 3-14 Ausbau der Steuerkette 3-14 Steuerkettenverschleiß 3-14
Zylinderkopf 3-15
Messen der Zylinderkompression 3-15 Ausbau des Zylinderkopfs 3-15 Einbau 3-16 Zylinderkopfverzug 3-17
Ventile 3-18
Prüfen des Ventilspiels 3-18 Einstellen des Ventilspiels 3-19 Ausbau 3-21 Einbau 3-21 Ausbau der Ventilführung 3-21 Einbau 3-21 Messen des Ventilschaftspiels (ohne Bohrungslehre) 3-22 Prüfen der Ventilsitze 3-23 Nacharbeiten der Ventilsitze 3-23
Zylinder und Kolben 3-27
Ausbau der Zylinder 3-27 Ausbau der Kolben 3-27 Einbau der Zylinder und Kolben 3-27 Zylinderverschleiß 3-29 Kolbenverschleiß 3-30 Kolbenspiel im Zylinder 3-30 Spiel der Kolbenringe in der Ringnut 3-30 Verschleiß der K olbenringnut 3-30 Dicke der Kolbenringe 3-31 Kolbenringstoß 3-31
Vergaserhalterung 3-32
Einbau 3-32
Auspufftopf 3-33
Ausbau 3-33 Einbau 3-33 Ausbau des Schalldämpfers 3-33 Einbau des Schalldämpfers 3-34 Ausbau des Auspuffrohrs 3-34 Einbau des Auspuffrohrs 3-34
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-2

Explosionszeichnungen

1: Pfeil zeigt nach vorne 2: Markierung „HEAD“ zeigt
nach oben T1: 12 Nm (1,2 mkp) T2: 14 Nm (1,4 mkp) T3: 29 Nm (3,0 mkp) T4: 39 Nm (4,0 mkp)
Kaw a saki
T5: 34 Nm (3,5 mkp) L: Sicherungslack auf Gewinde
auftragen
MO: MoS
-Öl auftragen (MoS2-Öl ist
2
eine Mischung aus Motoröl und MoS2 Fett in einen Gewichts­verhältnis von 10:1)
O: Motoröl auftragen S: In der vorgeschriebenen
Reihenfolge festziehen
SS: Silikondichtstoff (Kawasaki
Bond: 56019-120) entlang der ganzen Außenfläche der Dichtung auftragen
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Motoroberteil 3-3
Explosionszeichnungen
1: Pfeil zeigt nach vorne 2: Ende mit enger Wicklung zeigt nach unten 3: Markierung „RN“ zeigt nach oben 4: Markierung „N“ zeigt nach oben 5: Markierung „UP“ zeigt nach oben 6: Pfeil zeigt zur linken Seite
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T1: 11 Nm (1,1 mkp) T2: 4,9 Nm (0,5 mkp) T3: 15 Nm (1,5 mkp) T4: 25 Nm (2,5 mkp) AD: Klebstoff auftragen.
L: Sicherungslack
auftragen M: MoS2 Fett auftragen MO: MoS O: Motoröl auftragen R: Auswechselteile
Öl auftragen
2
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Motoroberteil 3-4

Technische Daten

Position Normalwert Grenzwert
Abgasreinigungssystem:
Schließdruck des Vakuumschaltventils offen ® geschlossen 57-65 kPa (430-490 mm Hg) - - -
Nockenwellen, Steuerkette:
Nockenhöhe: 36,245 – 36,353 mm 36,15 mm Nockenwellenlagerspiel 0,100 - 0,141 mm 0,23 mm Durchmesser der Nockenwellenlagerzapfen 21,94 – 21,96 mm 21,91 mm Nockenwellen-Lagerinnendurchmesser 22,060 – 22,081 mm 22,14 mm Nockenwellenschlag - - - 0,1 mm Steuerkettenlänge über 20 Glieder 127,00 - 127,36 mm 128,90 mm
Zylinderkopf:
Zylinderkompression (nutzbarer Bereich)
755 - 1177 kPa
(7,7 – 12,0 kp/cm²)
bei 385 min
Zylinderkopfverzug - - - 0,05 mm
-1
- - -
Ventile:
Ventilspiel (wenn kalt): 0,08 – 0,18 mm - - ­Ventiltellerdicke: Einlaß 0,8 – 1,2 mm 0,5 mm
Auslaß 0,8 – 1,2 mm 0,7 mm Ventilschaftverbiegung Gesamtanzeige 0,01 mm oder weniger Gesamtanzeige 0,05 mm Ventilschaftdurchmesser: 6,95 – 6,97 mm 6,94 mm Innendurchmesser der Ventilführung: 7,000 – 7,015 mm 7,08 mm Ventilschaftspiel (ohne Meßlehre):
Einlaß 0,07 – 0,15 mm 0,30 mm
Auslaß 0,06 mm – 0,14 mm 0,28 mm Außendurchmesser der Ventilsitzfläche:
Einlaß 32,9 – 33,1 mm - - -
Auslaß 28,9 – 29,1 mm - - ­Breite der Ventilsitzfläche 0,5 – 1,0 mm - - ­Ventilsitzfräswinkel 45°, 32°, 60° - - ­Ventilfederlänge: Innere Feder 37,25 mm 35,9 mm
Äußere Feder 41,85 mm 40,3 mm
Zylinder, Kolben:
Zylinderinnendurchmesser 66,005 – 66,017 mm 66,10 mm Kolbendurchmesser 65,951 - 65,966 mm 65,81 mm Kolbenspiel 0,040 - 0,067 mm - - ­Kolben und Kolbenringe mit Übermaß + 0,5 mm und + 1,0 mm - - ­Kolbenringspiel: Oberer Ring 0,050 – 0,080 mm 0,18 mm
Zweiter Ring 0,030 – 0,070 mm 0,17 mm Ringnutbreite: Oberer Ring 1,03 – 1,05 mm 1,13 mm
Zweiter Ring 1,22 – 1,24 mm 1,32 mm
Ölring 2,01 – 2,03 mm 2,11 mm Kolbenringdicke: Oberer Ring 0,97 – 0,99 mm 0,90 mm
Zweiter Ring 1,17 – 1,19 mm 1,10 mm Kolbenringstoß: Oberer Ring 0,15 – 0,30 mm 0,6 mm
Zweiter Ring 0,30 – 0,45 mm 0,75 mm
Ölring 0,20 – 0,70 mm 1,0 mm
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Motoroberteil 3-5
Technische Daten
Spezialwerkzeug – Ventilführungsahle, Ø 7: 57001-162
Ventilführungsdorn, Ø 7: 57001-163 Kompressionsmesser: 57001-221 Ventilfederkompressionswerkzeug: 57001-241 Adapter für Ventilfederkompressionswerkzeug: 57001-243 Kolbenbolzen-Abziehwerkzeug: 57001-910 Adapter für Kompressionsmesser: 57001-1018 Zündkerzenschlüssel: 57001-1024 Griff für Kolbenring-Kompressionswerkzeug: 57001-1095 Kolbenring-Kompressionsriemen: 57001-1096 Ventilsitzfräser, 45° - Ø32: 57001-1115 Ventilsitzfräser, 45° - Ø 35: 57001-1116 Ventilsitzfräser, 32° - Ø 35: 57001-1121 Ventilsitzfräser, 60° - Ø30: 57001-1123 Ventilsitzfräser, 60° - Ø 41: 57001-1124 Halter für Ventilsitzfräser, Ø 7: 57001-1126 Stange für Fräserhalter: 57001-1128 Kolbenunterlage: 57001-1336
Dichtstoff – Kawasaki Bond (Silikondichtstoff): 56019-120
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Page 73
Motoroberteil 3-6

Abgasreinigungssystem

Ausbau des Luftansaugventils

·
Folgende Teile entfernen:
Sitzbank (siehe Abschnitt Rahmen und Fahrgestell) Benzintank (siehe Abschnitt Kraftstoffsystem)
·
Die Ventildeckelschrauben[A] herausdrehen.
·
Den Deckel [B] mit dem Schlauch öffnen.
·
Das Luftansaugventil [A] herausnehmen.
¡ Die Nase [B] mit einer Zange gerade herausziehen.

Einbau des Luftansaugventils

·
Das Luftansaugventil [A] so einbauen, daß die Nase [B] nach oben zeigt.
·
Festziehen:
Anziehmoment – Schrauben für Luftansaugventildeckel:
12 Nm (1,2 mkp)

Prüfen des Luftansaugventils

Das Luftansaugventil ist im wesentlichen ein Rückschlagventil. Es ermöglicht den Durchgang von Frischluft nur vom Filter zur Aus­laßöffnung. Luft, die durch das Luftansaugventil gegangen ist, kann nicht mehr zurückströmen.
·
Die Luftansaugventile ausbauen.
·
Die Blattfedern [A] einer Sichtkontrolle auf Risse, Falten, Verzug, Hitzebeschädigung oder sonstige Beschädigungen unterziehen.
★ Bei Zweifeln am Zustand einer Blattfeder ist das Luftansaugventil
als Baugruppe auszuwechseln.
·
Die Blattfeder-Kontaktflächen [B] des Ventilhalters auf Rillen, An­zeichen auf Abtrennung vom Halter oder Hitzeschäden untersuchen.
★ Wenn Zweifel am Zustand der Blattfeder-Kontaktflächen beste-
hen, ist das Luftansaugventil als Baugruppe auszutauschen.
★ Wenn sich zwischen Blattfeder und Kontaktfläche Ruß oder ande-
re Fremdstoffe abgelagert haben, ist das Ventil mit einem Löse­mittel mit hohem Flammpunkt zu reinigen.
VORSICHT
Die Ablagerungen nicht abkratzen, da hierdurch der Gummi beschädigt wird und das Luftansaugventil dann erneuert werden muß.
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-7
Abgasreinigungssystem

Ausbau des Vakuumschaltventils

·
Folgende Teile entfernen:
Sitzbank (siehe Abschnitt Rahmen und Fahrgestell) Benzintank (siehe Abschnitt Kraftstoffsystem)
·
Die Schläuche [A] vom Deckel des Luftansaugventils, vom Luftfil­ter und vom Anschlußstück des Vergaserunterdruckschlauchs ab­ziehen.
·
Das Vakuumschaltventil [B] mit den Schläuchen herausnehmen.

Einbau des Vakuumschaltventils

·
Das Vakuumschaltventil so einbauen, daß die Luftbohrung [A] nach unten zeigt.
·
Die Schläuche vorschriftsmäßig verlegen (siehe Abschnitt Allge­meine Informationen).

Vakuumschaltventiltest

·
Das Vakuumschaltventil ausbauen.
·
Das Unterdruckmeßgerät [A] und die Spritze [B] gemäß Abbil­dung an die Unterdruckschläuche anschließen.
Luftstrom [C]
·
Den auf das Vakuumschaltventil aufgebrachten Unterdruck lang­sam erhöhen (den Druck senken) und die Arbeitsweise des Ventils überprüfen. Wenn der Unterdruck niedrig genug ist, ermöglicht das Vakuumschaltventil das Durchfließen von Luft. Wenn der Un­terdruck eine bestimmte Höhe zwischen 57 – 65 kPa /430 – 490 mm Hg) erreicht, muß der Luftstrom unterbrochen werden. Bei entsprechend hohem Unterdruck kann also keine Luft durch das Ventil strömen. Feder [A] Niedriges Vakuum [D] Membrane [B] Sekundärluftstrom [E] Ventil [C]
★ Das Vakuumventil erneuern, wenn es nicht in der richten Weise
funktioniert.
ANMERKUNG
¡ Ob Luft durch das Ventil strömt, können Sie auch überprüfen,
wenn Sie in den Luftschlauch blasen.
Vakuumventil-Schließdruck (offen ® geschlossen)
Normalwert: 57 – 65 kPa (430 – 490 mm Hg)
Hohes Vakuum [A] Sekundärluft kann nicht fließen [B]
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-8
Abgasreinigungssystem

Prüfen der Schläuche im Abgasreinigungssystem

·
Darauf achten, daß alle Schläuche ohne Abflachungen oder Knik­ke verlegt werden und daß sie ordnungsgemäß an Luftfilter­gehäuse, Vakuumschaltventil, Vergaser #1 und #4 und an die Deckel der Luftansaugventile angeschlossen werden.
¡ Erforderlichenfalls die Anschlüsse berichtigen. Beschädigte
Schläuche müssen ebenfalls erneuert werden.
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-9

Zylinderkopfdeckel

Ausbau

·
Folgende Teile entfernen:
Sitzbank (siehe Abschnitt Rahmen und Fahrgestell) Benzintank (siehe Abschnitt Kraftstoffsystem) Zündspule (siehe Abschnitt Elektrik)
·
Die Schrauben [A] entfernen und den Deckel [B] abnehmen.

Einbau

·
Den Gummistöpsel [A] erneuern.
·
Silikondichtstoff auf die gesamte Dichtfläche [B] des Gummistöp­sels auftragen.
Oberseite [C]
Dichtstoff – Kawasaki Bond (Silikondichtstoff): 56019-120
·
Die Dichtung für den Zylinderkopfdeckel erneuern.
·
Den Zylinderkopfdeckel so montieren, daß der Pfeil [A] nach vor­ne zeigt.
·
Festziehen:
Anziehmoment – Schrauben für Zylinderkopfdeckel:
12 Nm (1,2 mkp)
·
Den Motor starten und gründlich warmlaufen lassen. Den Motor abkühlen lassen und die Schrauben des Zylinderkopfdeckels fest­ziehen.
Kaw a saki
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Page 77
Motoroberteil 3-10

Steuerkettenspanner

Ausbau

VORSICHT
Der Steuerkettenspanner wirkt nur in eine Richtung. Wenn sich die Druckstange des Steuerkettenspanners nach außen bewegt, um automatisch den Kettendurch­hang auszugleichen, kehrt sie nicht wieder in die ur­sprüngliche Stellung zurück. Beim Ausbau des Kettenspanners die Befestigungs­schrauben ganz herausdrehen. Wenn die Befestigungs­schrauben nur halb herausgedreht und dann von dieser Stellung aus wieder festgezogen werden, können Steuer­kette und Motor beschädigt werden. Wenn die Schrau­ben gelöst wurden, muß der Kettenspanner ausgebaut und gemäß den Angaben im Abschnitt „Einbau des Steuerkettenspanners“ neu eingestellt werden. Kurbelwelle nicht durchdrehen, solange der Kettenspan­ner ausgebaut ist. Hierdurch könnte die Einstellung der Steuerkette verändert und die Ventile und der Motor beschädigt werden.
·
Die Schraube [A] des Abschlußdeckels lösen.
·
Die Befestigungsschrauben [B] entfernen und den Kettenspanner herausziehen.

Einbau des Steuerkettenspanners

·
Die Schraube des Abschlußdeckels und den O-Ring entfernen.
·
Auf die Druckstange drücken und die Druckstange [A] im Uhrzei­gersinn [C] mit einem Schraubenzieher [B] bis gegen den An­schlag drücken(in der durch die Pfeilmarkierung angegebene Richtung).
VORSICHT
Wegen des Lösens durch die Drehung im Uhrzeigersinn ist der Kettenspanner nicht mehr wirksam.
·
Die Druckstange mit einer Platte [A] halten und den Kettenspan­ner auf den Zylinderblock montieren..
ANMERKUNG
¡ Um diese Arbeiten zu erleichtern, eine Halteplatte benutzen, da-
mit die Stange nicht herausspringen kann. Austausch­kettenspanner (Ersatzteile) werden mit einer Halteplatte geliefert.
·
Die Halteplatte kann gemäß Abbildung aus einer 1 mm dicken Aluminiumplatte hergestellt werden.
·
Den O-Ring und die Abschlußdeckelschraube einbauen.
·
Den Kettenspanner so einbauen, daß die Pfeilmarkierung [A] zur linken Motorseite zeigt und die Befestigungsschrauben [B] festziehen.
Anziehmoment – Kettenspanner-Befestigungsschrauben:
9,8 Nm (1,0 mkp)
·
Den Schraubenzieher (oder die Halteplatte) entfernen und den Deckel [C] festziehen.
Anziehmoment – Kettenspannerdeckel: 4,9 Nm (0,50 mkp)
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-11

Nockenwelle und Steuerkette

Ausbau der Nockenwellen

·
Folgende Teile entfernen:
Sitzbank (siehe Abschnitt Rahmen und Fahrgestell) Benzintank (siehe Abschnitt Kraftstoffsystem) Zylinderkopfdeckel (siehe Ausbau des Zylinderkopfdeckels) Impulsgeberdeckel (siehe Abschnitt Elektrik)
·
Die Kurbelwelle so drehen, daß die Kolben #1 und #4 am oberen Totpunkt stehen.
OT-Markierung für Kolben #1 und #4 [A] Einstellmarke [B]
·
Folgende Teile entfernen:
Steuerkettenspanner (siehe Ausbau des Steuerkettenspanners) Schrauben für Kettenführung [A] Kettenführung [B]
·
Zuerst alle Nockenwellenlagerdeckelschrauben [C] gleichmäßig halb lösen, dann die Nockenwellenlagerdeckelschrauben heraus­drehen.
·
Die Nockenwellen [D] von der Steuerkette [E] abnehmen.
·
Einen sauberen Lappen in den Kettentunnel stecken, damit keine Teile in das Kurbelgehäuse fallen können.
VORSICHT
Während die Nockenwellen ausgebaut sind, kann die Kurbelwelle durchgedreht werden. In diesem Falle muß die Steuerkette stets gespannt werden. Dadurch wird verhindert, daß die Kette auf dem unteren (Kurbelwellen-)Kettenrad verwirrt. Bei verwirrter Kette können Kette und Kettenrad beschädigt werden.

Einbau der Nockenwellen

·
Auslaßnockenwelle [A] und Einlaßnockenwelle [B] identifizieren.
¡ Prüfen Sie die rechte Seite der Sitzfläche für die Montage des
Nockenwellenkettenrads; die Auslaßnockenwelle hat einen vorste­henden Teil [C].
Kaw a saki
ZR-7S
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Motoroberteil 3-12
Nockenwelle und Steuerkette
·
MoS2 Öl auf die Nocken und die Lagerzapfenflächen der Nocken­welle auftragen.
·
Die Nockenwellen so einbauen, daß die Enden mit der Ausspa­rung [A] jeweils nach rechts [B] zeigen.
·
Den Steuerrotor [A] so in positiver Richtung drehen, daß die OT­Markierung [B] der Kolben #1 und #4 mit der Einstellmarke [C] am Kurbelgehäuse fluchten.
VORSICHT
Die Kette immer stramm ziehen, wenn die Kurbelwelle gedreht wird.
·
Die Steuerkette auf die Kettenräder auflegen.
ANMERKUNG
¡ Die Kette an der Auslaßseite strammziehen. ¡ Die Einstellmarke „Z7EX“ [B] am Auslaßnockenwellen-Kettenrad
[A] auf die Oberfläche [C] des Zylinderkopfs ausrichten und die Kette [D] auflegen.
¡ Die Kette auflegen und dabei die Einstellmarke „IN“ [F] am Ket-
tenrad der Einlaßnockenwelle [E] auf die Oberseite [C] des Zylin­derkopfs ausrichten, so daß 45 Stifte zwischen den Auslaß- und Einlaßmarkierungen vorhanden sind.
·
Die Nockenwellenlagerdeckel montieren.
VORSICHT
Die Nockenwellenlagerdeckel werden zusammen mit dem Zylinderkopf bearbeitet; wenn die Lagerdeckel an der falschen Stelle montiert werden, kann die Nocken­welle fressen.
¡ Die Zahlen [A] an den Nockenwellen-Lagerdeckeln müssen mit
den Zahlen am Zylinderkopf übereinstimmen; die Lagerdeckel mit den Pfeilen [B] nach vorne einbauen.
·
Die Nockenwellenlagerdeckelschrauben festziehen.
¡ Sowohl für die Einlaß- als auch für die Auslaßnockenwelle die
Schrauben in kleinen Schritten jeweils gleichmäßig festziehen.
Auslaßseite [A] Einlaßseite [B]
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-13
Nockenwelle und Steuerkette
¡ Wenn die Nockenwelle einwandfrei sitzt, alle Schrauben mit dem
vorgeschriebenen Drehmoment festziehen.
Auslaßseite [A] Einlaßseite [B]
Anziehmoment – Nockenwellenlagerdeckelschrauben:
12 Nm (1,2 mkp)
·
Die Kettenführung einbauen.
Anziehmoment – Schrauben für Steuerkettenführung:
11 Nm (1,1 mkp)
·
Folgende Teile einbauen:
Steuerkettenspanner (siehe Einbau der Steuerkettenführung) Zylinderkopfdeckel (siehe Einbau des Zylinderkopfdeckels)

Zusammenbau der Nockenwellen

·
Die Kettenräder auf die Nockenwellen montieren.
ANMERKUNG
¡ Für die Montage der Kettenräder jeweils die Montagebohrungen
[A] für die Einlaßnockenwelle bzw. die Montagebohrungen [B] der Auslaßnockenwelle benutzen. An der rechten Seite der Sitzfläche des Auslaßnockenwellenkettenrads ist ein Vorsprung vorhanden.
·
Sicherungslack auf das Gewinde der Kettenradschrauben auftra­gen und die Schrauben festziehen.
Anziehmoment – Schrauben für Nockenwellenkettenrad:
15 Nm (1,5 mkp)
Verschleiß der Nockenwellen und der Nockenwellenlagerdeckel
·
Streifen von einer Plastolehre entsprechend der Lagerbreite zu­recht schneiden und jeweils einen Streifen an der vorgeschriebe­nen Stele parallel zur Nockenwelle auf den Lagerzapfen legen.
·
Das Spiel zwischen den einzelnen Nockenwellenlagerzapfen und den Nockenwellenlagerdeckel mit einer Plastolehre [A] messen.
·
Folgende Teile festziehen:
Anziehmoment – Nockenwellenlagerdeckelschrauben:
12 Nm (1,2 mkp) Schrauben für Steuerkettenführung: 11 Nm (1,1 mkp)
ANMERKUNG
¡ Die Nockenwelle nicht drehen, wenn die Plastolehre zwischen Lagerzapfen und Lagerdeckel sitzt.
Spiel zwischen Nockenwellenlagerzapfen und Nockenwellenlagerdeckel
Normalwert: 0,100 – 0,141 mm Grenzwert: 0,23 mm
★ Wenn das Spiel an einer Stelle den Grenzwert überschreitet, ist der Durchmesser der einzelnen Lagerzapfen mit
einem Mikrometer zu messen.
Durchmesser der Nockenwellenlagerzapfen
Normalwert: 21,94 – 21,96 mm Grenzwert: 21,91 mm
★ Wenn der Lagerzapfendurchmesser den Grenzwert unterschreitet, ist die Nockenwelle zu erneuern. Das Spiel
muß dann nochmals gemessen werden.
★ Wenn das Spiel dann immer noch außerhalb der Grenzwerte bleibt, muß der Zylinderkopf ausgewechselt werden.
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Motoroberteil 3-14
Nockenwelle und Steuerkette

Unwucht der Nockenwelle

·
Die Nockenwelle ausbauen.
·
Die Nockenwelle in eine Richtvorrichtung oder auf Prismen set­zen.
·
Die Unwucht der Nockenwelle an der gezeigten Stelle messen.
★ Die Nockenwelle erneuern, wenn die Unwucht den Grenzwert
überschreitet.
Nockenwellenunwucht
Normalwert: Gesamtanzeige 0,1 mm

Verschleiß der Nocken

·
Die Nockenwelle ausbauen.
·
Die Höhe [A] der einzelnen Nocken mit einem Mikrometer mes­sen.
★ Wenn die Nocken über den Grenzwert hinaus abgenutzt sind, ist
die Nockenwelle zu erneuern.
Nockenhöhe
Normalwert Grenzwert
Auslaß und Einlaß 36,245 – 36,353 mm 36,15 mm

Ausbau der Steuerkette

·
Das Kurbelgehäuse aueinanderbauen (siehe Abschnitt Kurbelwel­le/Getriebe).
·
Die Kurbelwelle [A] aus dem oberen Kurbelgehäuse ausbauen.
·
Die Steuerkette [B] vom Nockenwellenkettenrad abnehmen.

Steuerkettenverschleiß

·
Die Kette mit einer Kraft [A] von ungefähr 49 N (5 kp) spannen und die Länge über 20 Glieder messen. Da sich die Kette ungleich­mäßig abnutzt, muß diese Messung an verschiedenen Stellen durchgeführt werden.
★ Wenn die Kettenlänge bei einer der Messungen das zulässige Maß
überschreitet, ist die Kette zu erneuern.
Länge der Steuerkette über 20 Glieder
Normalwert: 127,00 – 127,36 mm Grenzwert: 128,9 mm
Länge über 20 Glieder
(21 Stifte)
2. Stift
21. Stift
1. Stift
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Motoroberteil 3-15

Zylinderkopf

Messen der Zylinderkompression

·
Den Motor starten und gründlich warmlaufen lassen.
·
Den Motor abstellen und die Zündkerzen ausbauen.
Spezialwerkzeug – Zündkerzenschlüssel: 57001-1024
·
Die Zylinderkompression messen.
¡ Den Motor bei bis zum Anschlag geöffnetem Gasgriff mit dem
Elektroanlasser durchdrehen und die höchste Anzeige des Kompressionsmessers ablesen.
Spezialwerkzeug – Kompressionsmesser: 57001-221 [A]
Adapter für Kompressionsmesser: 57001-1018 [B]
ANMERKUNG
¡ Eine voll geladene Batterie verwenden. ¡ Vergewissern Sie sich, daß die Zylinderkopfdichtung einwandfrei abdichtet.
Zylinderkompression
Nutzbarer Bereich: 755 – 1177 kPa (7,7 – 12,0 kp/cm²) bei 385 min
·
Die Kompression der anderen Zylinder in der gleichen Weise messen.
Richten Sie sich nach der folgenden Tabelle, wenn die Zylinderkompression nicht innerhalb des nutzbaren Bereiches liegt.
-1
Problem Diagnose Abhilfe
Die Kompression Rußablagerungen am Kolbenboden und in der Rußablagerungen entfernen und ist höher als der Brennkammer infolge beschädigter Ventilschaft- erforderlichenfalls beschädigte nutzbare Bereich. Öldichtung und/oder beschädigter Teile erneuern.
Ölabstreifringe (ein Anzeichen hierfür ist weißer Qualm am Auspuff).
Falsche Dicke der Zylinderkopfdichtung Dichtung durch ein Standardteil ersetzen. Die Kompression Undichtheit an Zylinderkopf Die beschädigte Dichtung erneuern und liegt unter dem den Zylinderkopf auf Verzug prüfen. nutzbaren Bereich. Ventilsitze sind in einem schlechten Zustand. Erforderlichenfalls nacharbeiten.
Falsches Ventilspiel Ventilspiel einstellen
Falsches Kolbenspiel im Zylinder Kolben und/oder Zylinder erneuern
Kolbenfresser Zylinder und Laufbüchse kontrollieren u.
erforderlichenfalls Zylinder und/oder
Kolben erneuern/nacharbeiten. Kolbenringe und/oder Ringnuten in Kolben und/oder Kolbenringe erneuern schlechtem Zustand.

Ausbau des Zylinderkopfs

·
Folgende Teile entfernen:
Sitzbank (siehe Abschnitt Rahmen und Fahrgestell) Seitendeckel (siehe Abschnitt Rahmen und Fahrgestell Benzintank (siehe Abschnitt Kraftstoffsystem) Vergaser (siehe Abschnitt Kraftstoffsystem) Steuerkettenspanner (siehe Ausbau des Steuerkettenspanners) Zylinderkopfdeckel (siehe Ausbau des Zylinderkopfdeckels) Nockenwelle (siehe Ausbau der Nockenwellen) Auspuffrohr u. Auspufftopf (sh. Angaben in diesem Abschnitt)
·
Die Zylinderkopfschrauben (1 – 2) in der numerierten Reihenfolge entfernen.
·
Die Zylinderkopfmuttern (3 – 14) in der numerierten Reihenfolge entfernen.
Auslaßseite [A] Einlaßseite [B]
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-16
Zylinderkopf
·
Den Zylinderkopf [A] entfernen.
ANMERKUNG
¡ Wenn sich der Zylinderkopf nicht einfach abnehmen läßt, mit
einem Gummihammer [B] leicht auf den Zylinderkopf schlagen.

Einbau

·
Die vordere Steuerkettenführung [A] einbauen.
¡ Die obere Schulter der Steuerkettenführung auf die Oberkante [B]
des Zylinders ausrichten.
·
Die O-Ringe [B] auf den Zylinder [A] legen und die Düsen [C] ein­setzen.
·
Die Dichtung mit der Markierung „HEAD“ [A] nach oben einbau­en.
·
Die Zylinderkopfmuttern in der angegebenen Reihenfolge (1 – 12) festziehen.
Auslaßseite [A] Einlaßseite [B]
Anziehmoment – Zylinderkopfmuttern: 39 Nm (4,0 mkp)
Zuerst: 23 Nm (2,3 mkp) Abschließend: 39 Nm (4,0 mkp)
¡ Nach dem Festziehen aller Zylinderkopfmuttern, die Muttern
nochmals nachziehen.
¡ Die Zylinderkopfschrauben (13 – 14) festziehen.
Anziehmoment – Zylinderkopfschrauben: 29 Nm (3,0 mkp)
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-17
Zylinderkopf

Zylinderkopfverzug

·
Den Zylinderkopf reinigen (siehe Reinigen des Zylinderkopfs).
·
Ein Lineal an mehreren Stellen über die untere Oberfläche des Zylinderkopfs auflegen.
·
Eine Fühlerblattlehre [A] zwischen Lineal [B] und Zylinderkopf einsetzen und den Verzug messen.
Zylinderkopfverzug
Normalwert: - - ­Grenzwert: 0,05 mm
★ Den Zylinderkopf erneuern, wenn der Verzug den Grenzwert über-
schreitet.
★ Den Zylinderkopf nacharbeiten, wenn der Verzug unterhalb des
Grenzwertes liegt; hierfür ein Schleifpapier gut auf einer Richtplatte befestigen und die untere Fläche des Zylinderkopfs darauf nachschleifen (zuerst Körnung 200, dann Körnung 400).
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-18

Ventile

Prüfen des Ventilspiels

ANMERKUNG
¡ Das Ventilspiel bei kaltem Motor prüfen.
·
Folgende Teile entfernen:
Zylinderkopfdeckel (siehe Ausbau des Zylinderkopfdeckels) Impulsgeberdeckel (siehe Abschnitt Elektrik)
·
Das Ventilspiel zwischen Nocken und Tassenstößel mit einer Fühlerblattlehre messen.
Ventilspiel
Normalwert: 0,08 – 0,18 mm
¡ Den Steuerrotor in der positiven Richtung drehen und die OT-
Marke [A] der Kolben #1 und #4 auf die Einstellmarke [B] am Kurbelgehäuse ausrichten.
ANMERKUNG
¡ Den Kolben #4 in OT-Stellung am Ende des Kompressionshubs
bringen und das Spiel der Einlaßventile der Zylinder #2 [A] und #4 [B] sowie der Auslaßventile der Zylinder #3 [C] und #4 [D] messen. Für das Einstellen des Ventilspiels die Meßwerte notieren.
ANMERKUNG
¡ Den Kolben #1 in die OT-Stellung am Ende des Kompressionshubs
bringen und das Spiel der Einlaßventile der Zylinder #1 [A] und #3 [B] und der Auslaßventile der Zylinder #1 [C] und #2 [D] mes­sen. Für das Nachstellen des Ventilspiels die Meßwerte notieren.
★ Das Ventilspiel nachstellen, wenn ein Meßwert außerhalb des
normalen Bereiches liegt.
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-19
Ventile

Einstellen des Ventilspiels

·
Die Nockenwelle [A] ausbauen.
·
Den Tassenstößel [B] des betreffenden Ventils entfernen.
·
Den Einstellshim [C] von der Oberseite der Federhalterung entfer­nen.
ANMERKUNG
¡ Markieren und notieren Sie sich die Lagen der Tassenstößel und
der Shims, damit diese Teile später wieder an den ursprünglichen Stellen eingebaut werden können.
·
Die Dicke des entfernten Shims messen.
·
Entsprechend der Ventilspiel-Einstelltabelle einen neuen Shim auswählen und statt des ausgebauten Shims einbauen.
ANMERKUNG
¡ Wenn kein Spiel zwischen Einstellshim und Nocken vorhanden ist,
einen um einige Größen kleineren Shim einsetzen und das Spiel nochmals messen.
¡ Den Shim so einbauen, daß die Angabe der Dicke [A] zur Feder-
halterung zeigt. Bei dieser Gelegenheit Fett auf den Einstellshim oder die Federhalterung auftragen, damit der Shim während die­ses Arbeitsganges nicht aus seiner Lage rutscht.
·
Die Nockenwellen einbauen. Achten Sie darauf, daß die Nocken­wellen lagerichtig eingebaut werden (siehe Einbau der Nocken­wellen).
·
Nach der Einstellung das Ventilspiel nochmals messen und erfor­derlichenfalls nochmals nachstellen.
VORSICHT
Nicht mehrere Shims beilegen, sie können sonst bei hohen Drehzahlen herausspringen und den Motor beschädigen. Die Shims nicht abschleifen. Sie können dann brechen und den Motor erheblich beschädigen.
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-20
Ventile
Ventileinstelltabelle
TEILE Nr: (92025-) DICKE (mm)
VORGESCHRIEBENES SPIEL/KEINE ÄNDERUNG ERFORDERLICH
VENTILSPIEL (mm)
VORHANDENER EINSTELLSHIM
EINEN SHIM DIESER DICKE EINBAUEN
1. Das Ventilspiel (bei kaltem Motor) messen.
2. Dicke des vorhandenen Shims kontrollieren.
3. Das gemessene Spiel in der vertikalen Spalte aufsuchen und die Dicke des vorhanden Shims in der waagerechten Zeile bestimmen
4. Der am Schnittpunkt der beiden Linien angegebene Einstellshim ergibt das vorgeschriebene Spiel.
Beispiel: Vorhanden ist ein 2,50 mm Shim.
Das gemessene Spiel beträgt 0,41 mm. Den 2,50 mm Shim durch einen 2,95 mm Shim ersetzen.
5. MoS2 Öl auf die Fläche des Tassenstößel auftragen und diesen einbauen.
6. Die Nockenwelle einbauen.
7. Das Ventilspiel nochmals überprüfen und erforderlichenfalls noch­mals nachstellen.
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-21
Ventile

Ausbau

·
Den Zylinderkopf ausbauen (siehe Ausbau des Zylinderkopfs).
·
Den Tassenstößel und die Beilage entfernen.
¡ Die Lagen der Tassenstößel und der Shims markieren und auf-
schreiben, damit diese Teile später wieder an den ursprünglichen Stellen eingebaut werden können.
·
Das Ventil mit dem Ventilfederkompressionswerkzeug ausbauen.
Spezialwerkzeug – Ventilfederkompressionswerkzeug:
57001-241 [A]
Adapter für Ventilfederkompressionswerkzeug: 57001-243 [B]

Einbau

·
Die Öldichtung [C] erneuern.
·
Eine dünne Schicht MoS2 Fett auf den Ventilschaft [A] auftragen und das Ventil einbauen.
·
Vergewissern Sie sich, daß sich das Ventil einwandfrei nach oben und unten bewegt.
·
Vergewissern Sie sich, daß das Ventil einwandfrei im Ventilteller sitzt.
·
Die innere Feder [D] und die äußere Feder [E] so einbauen, daß die Enden mit der geschlossenen Wicklung zum Ventilteller [B] zeigen.
·
Die Federhalterung [F] auf die Federn setzen, die Ventilfedern zusammendrücken und die Sicherungskeile [G] zwischen Feder­halterung und Ventilschaft einsetzen.
Spezialwerkzeug – Ventilfederkompressionswerkzeug:
57001-241
Adapter für Ventilfederkompressionswerkzeug: 57001-243
·
Den Shim [H] so einsetzen, daß die markierte Seite zur Feder­halterung zeigt.
ANMERKUNG
¡ Hochtemperaturfett auf den Einstellshim oder auf die Feder-
halterung auftragen, damit der Shim während des Einbaus der Nockenwelle nicht aus seiner Lage rutscht.
·
MoS2 Öl auf den Tassenstößel [I] auftragen und diesen einbauen.

Ausbau der Ventilführung

·
Das Ventil ausbauen.
·
Die Öldichtung entfernen.
·
Den Federteller entfernen.
·
Den Bereich um die Ventilführungsbohrung herum auf etwa 120 – 150° erhitzen. Mit einem Hammer leicht auf die Ventilführung klopfen und die Ventilführung aus dem Oberteil des Zylinderkopfs ausbauen.
Spezialwerkzeug – Ventilführungsdorn, Ø 7: 57001-163 [A]
VORSICHT
Den Zylinderkopf nicht mit einem Schweißbrenner erhitzen, da er sich hierbei verzieht. Den Zylinderkopf in Öl tauchen und das Öl erhitzen.

Einbau

·
Die Ventilführungen einbauen und darauf achten, daß die ent­sprechenden Führungen an der richtigen Stelle eingebaut werden.
Führung für Einlaßventil: Kurz [A] Führung für Auslaßventil: Lang [B]
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-22
Ventile
·
Die Ventilführung mit dem Ventilführungsdorn einbauen, bis der Sicherungsring die Zylinderkopfoberfläche berührt.
ANMERKUNG
¡ Eine dünne Schicht Öl auf die Außenfläche der Ventilführung auf-
tragen.
¡ Den Bereich um die Ventilführungsbohrung herum auf 120 –
150 ° C erhitzen.
Spezialwerkzeug – Ventilführungsdorn, Ø 7: 57001-163
·
Die Ventilführung mit der Ahle nacharbeiten.
Spezialwerkzeug – Ventilführungsahle, Ø 7: 57001-162 [A]

Messen des Ventilschaftspiels (ohne Bohrungslehre)

Wenn keine kleine Bohrungslehre vorhanden ist, kann der Ventil-
führungsverschleiß durch messen des Spiels zwischen Ventil und Ventilführung nach der nachstehend beschriebenen Methode festgestellt werden.
·
Ein neues Ventil [A] so in die Führung [B] einsetzen und eine Meßuhr rechtwinklig zum Schaft ansetzen und zwar so nahe wie möglich an der Dichtfläche des Zylinderkopfs.
·
Den Schaft hin und her bewegen [C] und das Spiel messen.
¡ Diese Messung rechtwinklig zur ersten wiederholen.
★ Wenn die Anzeige den Grenzwert überschreitet, ist die Führung
zu erneuern.
ANMERKUNG
¡ Das Maß entspricht nicht dem genauen Spiel zwischen Ventil und
Ventilführung, da sich der Meßpunkt oberhalb der Führung befin­det.
Ventilführungsspiel (ohne Bohrungslehre gemessen)
Normalwert Grenzwert Einlaß 0,07 – 0,15 mm 0,30 mm Auslaß 0,06 – 0,14 mm 0,28 mm
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-23
Ventile

Prüfen der Ventilsitze

·
Das Ventil ausbauen (siehe Ausbau der Ventile).
·
Die Kontaktfläche [B] zwischen Ventil [A] und Ventilsitz [C] prüfen.
¡ Den Außendurchmesser [D] des Sitzmusters am Ventil messen.
★ Den Ventilsitz nacharbeiten, wenn der Außendurchmesser zu groß
oder zu klein ist (siehe Angaben in diesem Abschnitt).
Außendurchmesser der Ventilsitzfläche
Normalwert: Einlaß: 32,9 – 33,1 mm
Auslaß: 28,9 – 29,1 mm
¡ Die Breite [E] der Sitzfläche an der Stelle, wo es keine Rußablage-
rung gibt (weißer Teil) mit einer Schieblehre messen.
Gut [F]
★ Wenn der Ventilsitz zu breit [G], zu schmal [H] oder ungleich [J]
ist, muß der Ventilsitz nachgearbeitet werden.
Breite der Ventilsitzfläche
Normalwert: 0,5 – 1,0 mm

Nacharbeiten der Ventilsitze

·
Die Ventilsitze mit den Ventilsitzfräsern nacharbeiten.
Spezialwerkzeug – Halter für Ventilsitzfräser, Ø 7: 57001-1126
Stange für Fräserhalter: 57001-1128
Einlaß: Ventilsitzfräser, 45° - Ø 35: 57001-1116
Ventilsitzfräser, 32° - Ø 35: 57001-1121 Ventilsitzfräser, 60° - Ø 41: 57001-1124
Auslaß: Ventilsitzfräser, 45° - Ø32: 57001-1115
Ventilsitzfräser, 32° - Ø 35: 57001-1121 Ventilsitzfräser, 60° - Ø30: 57001-1123
★ Wenn keine Anleitungen des Herstellers vorhanden sind, ist nach folgendem Ablauf vorzugehen:
Vorbemerkungen für den Einsatz der Ventilsitzfräser:
1. Dieser Ventilsitzfräser wurde für die Instandsetzung von Ventilsitzen entwickelt. Der Fräser darf deshalb nicht für andere Zwecke eingesetzt werden.
2. Den Ventilsitzfräser nicht fallen lassen oder anstoßen, da die Diamantteilchen abgehen können.
3. Vor dem Schleifen der Ventilsitze etwas Motoröl auf den Ventilsitzfräser auftragen. Am Fräser haftende abge­schliffene Metallteilchen mit Reinigungsöl abwischen.
ANMERKUNG
¡ Für das Entfernen der Metallteilchen keine Drahtbürste verwenden, da hierbei die Diamantteilchen abgerieben
werden.
4. Den Halter und den Fräser mit einer Hand betätigen. Nicht zuviel Kraft auf den Diamantteil aufwenden.
ANMERKUNG
¡ Vor dem Schleifen Motoröl auf den Fräser auftragen und während der Bearbeitung am Fräser haftende abge-
schliffene Metallteilchen mit einem Reinigungsöl abwaschen.
5. Nach Beendigung der Arbeiten den Fräser mit Reinigungsöl abwaschen und für die Lagerung eine dünne Schicht Motoröl auftragen.
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-24
Ventile
In den Fräser eingeprägte Markierungen:
Die an der Rückseite des Fräsers [A] eingeprägten Markierungen haben folgende Bedeutungen: 60° Fräswinkel [B] 37,5 Ø Außendurchmesser des Fräsers [C]
Arbeitsablauf:
·
Die Sitzfläche sorgfältig reinigen.
·
Prüftusche auf die Sitzfläche auftragen.
·
Einen 45° Fräser an den Halter montieren und in die Ventilführung schieben.
·
Leicht auf den Griff drücken und das Werkzeug nach rechts oder links drehen. Die Sitzfläche schleifen, bis sie glatt ist.
VORSICHT
Den Ventilsitz nicht zu viel schleifen. Übermäßiges Schleifen verringert das Ventilspiel, denn das Ventil geht dann zu tief in den Zylinderkopf. Wenn das Ventil zu weit in den Zylinderkopf geht, wird die automatische Spielnachstellung nutzlos und der Zylinder muß dann erneuert werden.
·
Den Außendurchmesser der Sitzfläche mit einer Schieblehre mes­sen.
★ Wenn der Außendurchmesser der Sitzfläche zu klein ist, muß die
45° Bearbeitung wiederholt werden, bis der Durchmesser im vor­geschriebenen Bereich liegt.
Verbreiterte Sitzfläche [A] durch Bearbeitung mit dem
45° Fräser Schleifvolumen [B] mit 32° Fräser 32° [C] Korrekte Breite [D] Schleifvolumen [E] mit 60° Fräser 60° [F]
·
Den Außendurchmesser der Sitzfläche mit einer Schieblehre mes­sen.
★ Wenn der Außendurchmesser der Sitzfläche zu klein ist, muß die
45° Bearbeitung [A] wiederholt werden, bis der Durchmesser im vorgeschriebenen Bereich liegt.
Originalsitzfläche [B]
ANMERKUNG
¡ Alle Oberflächenfehler von der unter 45° bearbeiteten Fläche ent-
fernen.
¡ Nach der Bearbeitung mit dem 45° Fräser eine dünne Schicht Prüf-
tusche auf die Sitzfläche auftragen. Hierdurch läßt sich die 32° und 60° Bearbeitung leichter unterscheiden.
¡ Wenn die Ventilführung erneuert ist, muß für eine einwandfreie
Zentrierung und guten Kontakt die 45° Bearbeitung durchgeführt werden.
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-25
Ventile
★ Wenn der Außendurchmesser [A] der Sitzfläche zu groß ist, ist die
nachstehend beschriebene 32° Bearbeitung durchzuführen.
★ Wenn der Außendurchmesser der Sitzfläche im vorgeschriebenen
Bereich liegt, ist die Sitzbreite wie nachstehend beschrieben zu messen.
·
Den Sitz unter einem Winkel von 32° [B] schleifen, bis der Außen­durchmesser im vorgeschriebenen Bereich liegt.
¡ Für die 32° Bearbeitung einen 32° Fräser an den Halter montieren
und in die Ventilführung schieben.
¡ Den Halter jeweils eine Umdrehung drehen und dabei leicht nach
unten drücken. Nach jeder Umdrehung des Sitz kontrollieren.
VORSICHT
Der 32° Fräser nimmt sehr schnell Material ab. Der Außendurchmesser muß deshalb häufig kontrolliert werden, damit übermäßiges Schleifen vermieden wird.
¡ Nach der 32° Bearbeitung nochmals den Außendurchmesser messen.
·
Mit einer Schieblehre am Umfang des Sitzes an mehreren Stellen die Breite der 45° Fläche des Sitzes messen.
★ Wenn die Sitzbreite zu schmal ist, die 45° Bearbeitung solange
wiederholen, bis der Sitz etwas zu breit ist und dann die Messung des Außendurchmessers wie oben beschrieben wiederholen.
★ Wenn der Sitz zu breit ist, die nachstehende 60° [A] Bearbeitung
ausführen.
★ Wenn die Sitzbreite im vorgeschriebenen Bereich liegt, muß der
Ventilsitz, wie nachstehend beschrieben, geläppt werden.
·
Den Sitz unter einem 60° Winkel schleifen, bis die Sitzfläche im vorgeschriebenen Bereich liegt.
¡ Für die 60° Bearbeitung einen 60° Fräser an den Halter montieren
und die Ventilführung schieben.
¡ Den Halter drehen und dabei leicht nach unten drücken. ¡ Nach der 60° Bearbeitung die Messung der Sitzbreite wie oben
beschrieben wiederholen.
Korrekte Breite [B]
·
Wenn Sitzbreite und Außendurchmesser im vorgeschriebenen Bereich liegen, muß das Ventil geläppt werden.
¡ An verschiedenen Stellen des Ventiltellers etwas grobe Schleif-
paste auf das Ventil auftragen.
¡ Das Ventil gegen den Sitz drehen, bis durch die Schleifpaste so-
wohl am Sitz als auch am Ventil eine glatte passende Fläche ent­steht.
¡ Diesen Arbeitsgang mit einer feinen Schleifpaste wiederholen.
Läppwerkzeug [A] Ventilsitz [B] Ventil [C]
·
Die Sitzfläche sollte etwa in der Mitte der Ventilsitzfläche markiert sein.
★ Wenn die Sitzfläche nicht an der richtigen Stelle des Ventils ist,
muß geprüft werden, ob es das richtige Ventil ist. Wenn das Ven­til richtig ist, ist es vielleicht zu viel bearbeitet; es muß dann aus­gewechselt werden.
·
Vor dem Zusammenbau darauf achten, daß die Schleifpaste voll­ständig entfernt wird.
·
Wenn der Motor zusammengebaut wird, muß das Ventilspiel ein­gestellt werden (siehe Einstellen des Ventilspiels).
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-26
Ventile
Nacharbeiten der Ventilsitze
START
zu klein
45° Bearbeitung Werkzeug: 45° Fräser
Zweck: Vergrößerung des Außen-
durchmessers der Sitzfläche gemäß Spezifikation
Prüftusche
auf Sitz
45 ° Bearbeitung Werkzeug: 45° Fräser
Zweck: Sitzfläche glatt
und rund machen
Außendurchmesser der Sitzfläche messen Werkzeug: Schieblehre
Zweck: Außendurchmesser mit
Spezifikation vergleichen
Ergebnis
i.O.
32° Bearbeitung Werkzeug: 32° Fräser
Zweck: Verringerung des Außendurch­messers der Sitzfläche gemäß Spezifikation
zu klein
Prüftusche auf Sitz
zu schmal i.O. zu breit
45° Bearbeitung Werkzeug: 45° Fräser
Zweck: Vergrößerung der Breite der Sitzfläche über das vorgeschriebene Maß zur Vergrößerung des Außendurchmessers
Ventil läppen Werkzeug: Ventilläpper, Schleifpaste
Zweck: Ventil und Sitz anpassen;
Sitzbreite messen Werkzeug: Schieblehre
Zweck: Vergleich der Sitzbreite
gemäß Spezifikation
Ergebnis
Ventilteller auf Beschädigung kontrollieren
Prüftusche
auf Sitz
60° Bearbeitung Werkzeug: 60° Fräser
Zweck: Verringerung der Sitzbreite
gemäß Spezifikation
ENDE
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-27

Zylinder und Kolben

Ausbau der Zylinder

·
Folgende Teile entfernen:
Vergaser (siehe Abschnitt Kraftstoffsystem) Zylinderkopf (siehe Ausbau der Zylinder)
·
Mit einem Schraubenzieher den Zylinder an den Ansatzpunkten [A] abhebeln.
VORSICHT
Nicht mit einem Hammer auf den Schraubenzieher klopfen, da der Motor beschädigt werden könnte.

Ausbau der Kolben

·
Den Zylinder ausbauen (siehe Ausbau der Zylinder)
·
Den Kolbenbolzen-Sicherungsring [A] jeweils außen von den ein­zelnen Kolben entfernen.
ANMERKUNG
¡ Die Kurbelgehäuseöffnung mit einem sauberen Tuch abdecken,
damit kein Schmutz oder andere Fremdteile in das Kurbelgehäuse fallen können.
·
Die Kolbenbolzen entfernen.
Spezialwerkzeug – Kolbenbolzen-Abziehwerkzeug:
57001-910 [A]
·
Den Kolbenring vorsichtig mit beiden Daumen aufspreizen und dann an der gegenüberliegenden Seite nach oben drücken [A] und abnehmen.
·
Den dreiteiligen Ölring in der gleichen Weise mit den Daumen abnehmen.

Einbau der Zylinder und Kolben

ANMERKUNG
¡ Wenn ein neuer Kolben verwendet wird, müssen auch neue Kol-
benringe eingebaut werden.
·
Den Ölringexpander [A] so in die Kolbenringnut einsetzen, daß die Enden [B] aneinanderstoßen.
·
Einen Stützring und einen unter den Expander einsetzen.
¡ Die Stützringe mit dem Daumen nur so weit aufspreizen, daß er
über den Kolben geht.
¡ Den Stützring in die untere Kolbenringnut einbauen.
ANMERKUNG
¡ Die Stützringe können in beiden Richtungen eingebaut werden.
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-28
Zylinder und Kolben
·
Den oberen Ring nicht mit dem zweiten Ring verwechseln.
·
Den oberen Ring [A] so einbauen, daß die „R“-Markierung [B] nach oben zeigt.
¡ Den zweiten Ring [C] so einbauen, daß die „RN“-Markierung [D]
nach oben zeigt.
ANMERKUNG
¡ Wenn ein neuer Kolben verwendet wird, muß auch ein neuer Kol-
benring eingebaut werden.
·
Den Kolben mit der Muldenmarkierung nach vorn einbauen.
·
Einen neuen Kolbenbolzensicherungsring so in die Seite des Kol­bens einbauen, daß der Stoß [A] nicht über dem Schlitz [B] der Kolbenbolzenbohrung sitzt.
¡ Den Kolbenbolzensicherungsring beim Einbau nur soweit zusam-
mendrücken, daß er eingebaut werden kann.
¡ Ein sauberes Tuch unter die Kolben legen und den Kolbenbolzen-
Sicherungsring von außen auf die einzelnen Kolben montieren.
VORSICHT
Ausgebaute Kolbenbolzensicherungsringe nicht wieder verwenden, da sie beim Ausbau geschwächt und ver­formt werden. Ein wieder verwendeter Ring kann herhausfallen und die Zylinderwand beschädigen.
·
MoS2 Öl auf die Innenwand des Pleuelkopfs auftragen.
·
Den Kolben mit der Muldenmarkierung nach vorn einbauen.
·
Die Kolbenringöffnung gemäß Abbildung positionieren. Die Öff­nungen in den Stützringen des Ölabstreifrings müssen zu er Öffung des oberen Rings um jeweils 30 – 40 ° versetzt sein.
[A] Oberer Ring [B] Zweiter Ring [C] Stützringe für Ölring [D] Expansionsring [E] Mulde
·
Die Gummidämpfer [A] mit Klebstoff auf der Welle befestigen und die hintere Steuerkettenführung einbauen.
¡ Den Gummidämpfer mit der Markierung „UP“ [B] nach oben ein-
bauen.
Stellung der Öffung
Kaw a saki
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Motoroberteil 3-29
Zylinder und Kolben
·
Sowohl die rechten als auch die linken Düsen [B] an das Kurbel­gehäuse [A] montieren.
·
Die Zylinderfußdichtung erneuern.
¡ Die Dichtung so montieren, daß die mit UP [A] markierte Seite
nach oben zeigt.
·
MoS2 Öl auf die vordere und hintere Fläche des Kolbenmantels und die Innenfläche des Zylinders auftragen.
·
Die Kolbenunterlage [A] unter die Kolben schieben, damit sie auf gleicher Höhe gehalten werden.
Spezialwerkzeug – Kolbenunterlage: 57001-1336
·
Die Kolbenringe mit dem Kolbenringkompressiongriff [A] und dem Kompressionsriemen zusammendrücken und die Zylinder einbauen.
Spezialwerkzeug – Kolbenringkompressionsgriff: 57001-1095
Kolbenringkompressionsriemen: 57001-1096
·
Die Kolbenringe in den Zylinder einsetzen, dann die Kompressionriemen und die Kolbenunterlagen entfernen.
·
Den Zylinder entsprechend dem Kolbenwinkel einbauen.

Zylinderverschleiß

·
Da der Zylinder in den verschiedenen Richtungen unterschiedlich verschleißt, ist an den drei in der Abbildung angegebenen Stellen jeweils eine Messung von Seite zu Seite und von vorn nach hinten durchzuführen (insgesamt sechs Messungen) 10 mm [A] 40 mm [B] 20 mm [C]
★ Wenn der Zylinderdurchmesser an einer Stelle den zulässigen
Wert überschreitet, ist der Zylinder zu erneuern.
Zylinderinnendurchmesser
Normalwert: 66,005 – 66,017 mm Grenzwert: 66,10 mm
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Motoroberteil 3-30
Zylinder und Kolben

Kolbenverschleiß

·
Den Außendurchmesser [B] der einzelnen Kolben 5 mm [A] ober­halb des Kolbenbodens messen (von vorn nach hinten).
★ Wenn der Grenzwert unterschritten wird, ist der Kolben auszutau-
schen.
Kolbendurchmesser
Normalwert: 65,951 – 65,966 mm Grenzwert: 65,81 mm

Kolbenspiel im Zylinder

·
Für die Berechnung des Kolbenspiels im Zylinder, den Wert des Kolbendurchmessers vom Wert der Zylinderbohrung abziehen.
Kolbenspiel im Zylinder
Normalwert: 0,040 – 0,067 mm
★ Wenn das Kolbenspiel im Zylinder unter dem vorgeschriebenen
Bereich liegt, ist entweder ein kleinerer Kolben einzubauen oder die Zylinderbohrung muß aufgebohrt werden..
★ Wenn das Kolbenspiel im Zylinder den vorgeschriebenen Bereich
überschreitet, ist ein größerer Kolben einzubauen.
★ Falls jedoch nur der Kolben ausgewechselt wurde, darf das Spiel
den Normalwert geringfügig überschreiten, das minimale Lauf­spiel darf jedoch nicht unterschritten werden, um Kolbenfresser zu vermeiden.

Spiel der Kolbenringe in der Ringnut

·
Kolbenringe und Ringnuten einer Sichtkontrolle unterziehen.
★ Wenn die Kolbenringe oder die Ringnuten verformt oder beschä-
digt sind, müssen Kolben und Kolbenringe erneuert werden.
·
Einen Kolbenring in die entsprechende Nut einsetzen und mit einer Fühlerblattlehre [A] das Spiel des Kolbenrings in der Ringnut an mehreren Stellen messen.
Kolbenringspiel in der Ringnut
Normalwert Grenzwert Oberer Ring: 0,050 – 0,080 mm 0,18 mm Zweiter Ring: 0,030 – 0,070 mm 0,17 mm
★ Wenn das Spiel den Grenzwert überschreitet, die Dicke des Kol-
benrings und die Breite der Kolbenringnut messen, um festzustel­len, ob der Ring, der Kolben oder beide Teile ausgewechselt wer­den müssen.

Verschleiß der Kolbenringnut

·
Mit einer Schieblehre die Nutbreite an mehreren Stellen rund um den Kolben messen.
Breite der Kolbenringnut
Normalwert Grenzwert Oberer Ring: 1,03 – 1,05 mm 1,13 mm Zweiter Ring: 1,22 – 1,24 mm 1,32 mm Ölring: 2,01 – 2,03 mm 2,11 mm
★ Den Kolben erneuern, wenn eine der Nutbreiten den Grenzwert
überschreitet.
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Motoroberteil 3-31
Zylinder und Kolben

Dicke der Kolbenringe

·
Mit einem Mikrometer die Dicke an mehreren Stellen rund um den Kolben herum messen.
Dicke der Kolbenringe
Normalwert Grenzwert Oberer Ring: 0,970 – 0,985 mm 0,90 mm Zweiter Ring: 1,17 – 1,19 mm 1,10 mm Ölring: 0,20 – 0, 70 mm 1,00 mm
★ Wenn bei einer dieser Messungen der Grenzwert unterschritten
wird, sind die Kolbenringe als Satz auszuwechseln.
ANMERKUNG
¡ Beim Einbau neuer Kolbenringe an einen gebrauchten Kolben ist
die Nut auf Verschleiß zu kontrollieren. Die Ringe sollen einwand­frei parallel zu den Nutenwänden sitzen. Wenn dies nicht der Fall ist, ist der Kolben zu erneuern.

Kolbenringstoß

·
Den Kolbenring [A] mit Hilfe des Kolbens so in den Zylinder schie­ben, daß er winklig sitzt. Den Kolbenring in der Nähe des Zylinderbodens, wo der Zylinderverschleiß gering ist, einsetzen.
·
Den Spalt [B] zwischen den Enden des Kolbenrings mit einer Fühlerblattlehre messen.
★ Den Ring erneuern, wenn der Stoß den Grenzwert überschreitet.
Kolbenringstoß
Normalwert Grenzwert Oberer Ring: 0,15 – 0,30 mm 0,60 mm Zweiter Ring: 0,30 – 0,45 mm 0,75 mm Ölring: 0,20 – 0,70 mm 1,0 mm
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Motoroberteil 3-32

Vergaserhalterung

Einbau

·
Die Positionsnummern [B] an den Vergaserhalterungen entspre­chend der Zylindernumerierung anpassen und die Halterungen mit der eingestanzten Zahl nach oben einbauen.
¡ Vergewissern Sie sich, daß die O-Ringe [A] nicht beschädigt sind.
·
Sicherungslack auf die Schrauben der Halterung auftragen.
·
Die Schrauben der Halterung festziehen.
Anziehmoment – Schrauben für Vergaserhalterung:
12 Nm (1,2 mkp)
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Motoroberteil 3-33

Auspufftopf

Ausbau

·
Die Schraube [A] der Schalldämpferhalterung lösen.
·
Die Muttern [A] an der Auspuffrohrhalterung abschrauben.
·
Die Schraube der Auspuffrohrhalterung und den Auspufftopf ent­fernen.

Einbau

·
Die Dichtungen kontrollieren und erneuern, wenn sie beschädigt sind.
·
Die Auspuffrohrhalterung mit der Kerbe [A] nach unten einbauen.
·
Vorübergehend die Schrauben und Muttern festziehen.
·
Die Muttern der Auspuffrohrhalterung gleichmäßig festziehen.
·
Die Schraube der Schalldämpferhalterung festziehen.
Anziehmoment – Schraube der Schalldämpferhalterung:
25 Nm (2,5 mkp)
·
Den Motor starten und gründlich warmlaufen lassen. Dann den Motor abkühlen lassen und zusätzlich die Klemmschrauben und Haltemuttern festziehen.

Ausbau des Schalldämpfers

·
Die Schrauben [A] der Abdeckung der Auspufftopfverbindung entfernen.
·
Die Abdeckung [B] der Auspufftopfverbindung entfernen.
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