Selva Aruana 40 EFI User Manual [de]

Page 1
$UXDQD(),
BETRIEBSANLEITUNG
( tedesco )
Page 2
Lesen Sie diese Betriebsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie den Außenbordmotor in Betrieb nehmen. Nehmen Sie diese Anleitung mit an Bord und verschließen Sie sie in einer wasserdichten Tasche, wenn Sie mit dem Boot fahren. Diese Anleitung sollte bei einem möglichen Verkauf des Außenbordmotors immer mitgegeben werden.
Page 3
Wichtige Informationen im Handbuch
GMU25105
An den Eigentümer
Danke, dass Sie sich für einen 6HOYD-Au­ßenbordmotor entschieden haben. Die vor­liegende Betriebsanleitung enthält Informationen, die im Hinblick auf ordnungs­gemäßen Betrieb, Wartung und Pflege erfor­derlich sind. Gründliches Begreifen dieser einfachen Anweisungen wird Ihnen dabei helfen, Ihren neuen 6HOYD bestmöglich zu nutzen. Weitere Fragen zum Betrieb oder zur Wartung Ihres Außenbordmotors beant­wortet Ihnen gerne Ihr 6HOYD-Händler. In der vorliegenden Betriebsanleitung wer­den besonders wichtige Informationen wie folgt hervorgehoben.
: Dies ist das Sicherheits-Alarmsymbol. Es wird verwendet, um Sie auf mögliche Ver­letzungsgefahren aufmerksam zu machen. Befolgen Sie alle Sicherheitshinweise, die nach diesem Symbol aufgeführt sind, um mögliche Verletzungen oder Todesfälle zu verhindern.
GWM00781
WARNUNG
WARNUNG steht für eine gefährliche Si­tuation, die den Tod oder schwere Verlet­zungen nach sich ziehen kann, wenn sie nicht vermieden wird.
GCM00701
ACHTUNG
Ein ACHTUNG weist auf besondere Vor­sichtsmaßnahmen hin, die zum Vermei­den von Schäden am Außenbordmotor und an anderen Objekten zu ergreifen sind.
HINWEIS:
Ein HINWEIS vermittelt wichtige Informatio­nen zum Erleichtern oder Erklären von Ver-
fahren.
6HOYD ist ständig um die Weiterentwick­lung mit Bezug auf Produktentwicklung und Qualität bemüht Daher können kleinere Ab­weichungen zwischen Ihrer Maschine und dieser Betriebsanleitung bestehen, auch wenn sie die neuesten Produktinformationen enthält, die zum Zeitpunkt der Drucklegung verfügbar waren. Bei Fragen im Zusammen­hang mit dieser Betriebsanleitung wenden Sie sich bitte an Ihren 6HOYD-Händler. Zur Sicherstellung einer langen Produkt-Le­bensdauer empfiehlt Ihnen 6HOYD, bei der Verwendung des Produktes und bei der Durchführung der regelmäßigen Inspektio­nen und Wartungen den Anweisungen im Benutzerhandbuch zu folgen. Sämtliche Schäden, die aus der Nichtbeachtung dieser Anleitung resultieren, werden nicht durch die Garantie abgedeckt. In einigen Ländern gelten Gesetze oder Richtlinien, die die Ausfuhr des Produktes durch den Benutzer aus dem Land, in dem das Produkt erworben wurde, untersagen; aus diesem Grunde ist es u. U. nicht mög­lich, das Produkt im Bestimmungsland regi­strieren zu lassen. Darüber hinaus gilt die Garantie u. U. in einigen Regionen nicht. Wenn Sie die Ausfuhr des Produktes in ein anderes Land planen, konsultieren Sie bitte den Händler, bei dem Sie das Produkt erwor­ben haben, hinsichtlich weiterer Informatio­nen. Falls das Produkt gebraucht gekauft wurde, konsultieren Sie bitte einen Händler in Ihrer Nähe hinsichtlich einer Neuregistrierung als Kunde, damit Sie die jeweiligen Service-Lei­stungen in Anspruch nehmen können.
HINWEIS:
Der $UXDQD(),
Page 4
Wichtige Informationen im Handbuch
und das Standardzube­hör werden in diesem Handbuch als Grund­lage für die Erklärungen und Illustrationen verwendet. Einige Punkte gelten demzufolge nicht für jedes Modell.
GMU25121
F30B, F40F
BETRIEBSANLEITUNG
©2009 durch Yamaha Motor Co., Ltd.
1. Ausgabe, März 2009
Alle Rechte vorbehalten.
Jeder Nachdruck und jede unautorisierte
Verwendung
ist ohne die schriftliche Genehmigung von
Yamaha Motor Co., Ltd. ausdrücklich verboten.
Gedruckt in Japan
Page 5
Inhaltsverzeichnis
Sicherheitsinformationen.................1
Sicherheit des Außenbordmotors.... 1
Propeller............................................ 1
Rotierende Teile................................ 1
Heiße Teile........................................ 1
Elektrischer Schlag ...........................1
PTT ...................................................1
Motor-Reißleine (Taljereep) .............. 1
Benzin ............................................... 2
Ausgelaufenes Benzin und
Benzinflecken ................................. 2
Karbonmonoxid................................. 2
Modifikationen................................... 2
Bootssicherheit................................ 2
Alkohol und Drogen .......................... 2
Zugelassene Schwimmweste ........... 2
Personen über Bord.......................... 3
Bootsinsassen................................... 3
Überladen des Boots ........................ 3
Kollisionen vermeiden....................... 3
Wetter ............................................... 4
Training der Bootsinsassen .............. 4
Veröffentlichung zur
Bootssicherheit ............................... 4
Gesetze und Vorschriften ................. 4
Allgemeine Information ....................5
Identifikationsnummern-Eintrag ...... 5
Seriennummer des
Außenbordmotors ........................... 5
Zündschlüsselnummer...................... 5
EC-Konformitätserklärung (DoC) .... 5
CE-Markierung ................................ 5
Lesen Sie sämtliche Anleitungen
und Etiketten ................................. 7
Warnetiketten.................................... 7
Technische Daten und
Anforderungen ................................10
Technische Daten ......................... 10
Installationsanforderungen............ 11
PS-Nennleistung des Bootes .......... 11
Befestigung des Motors ..................12
Anforderungen der
Fernbedienung ............................ 12
Vorgaben für die Batterie .............. 12
Technische Daten der Batterie........ 12
Einbauen der Batterie .....................12
Mehrere Batterien ...........................13
Propellerauswahl .......................... 13
Startverhinderung bei eingelegtem
Gang ........................................... 13
Motorölanforderungen .................. 14
Anforderungen an den
Kraftstoff ..................................... 14
Benzin .............................................14
Antifouling-Farbe........................... 14
Anforderungen an die Entsorgung
des Motors .................................. 15
Notfall-Ausrüstung ........................ 15
Bauteile............................................ 16
Schaubild der Bauteile.................. 16
Kraftstofftank ................................... 17
Kraftstoff-Anschlussstück................ 18
Kraftstoffanzeiger ............................ 18
Kraftstofftank-Verschlusskappe ......18
Entlüftungsschraube .......................18
Fernbedienung ................................ 18
Empfänger....................................... 19
Fernschaltkasten............................. 20
Fernbedienungshebel .....................20
Neutralverriegelungsauslöser .........20
Neutral-Gashebel ............................ 20
Ruderpinne...................................... 21
Schalthebel .....................................21
Gashebel-Griff................................. 21
Gashebel-Anzeige........................... 21
Gashebel-
Widerstandseinstellung.................22
Motor-Reißleine (Taljereep) und
Sperrgabel ....................................22
Motor-Stopptaster ...........................23
Hauptschalter .................................. 23
Reibungseinstellung der
Steuerung .....................................24
PTT-Schalter an der
Fernbedienung oder an der
Ruderpinne ...................................24
PTT-Schalter an der
Page 6
Inhaltsverzeichnis
Motorwanne .................................. 25
Variable Schlepp-U/min-Schalter.... 25
Trimmanode mit Anode................... 26
Kippsperrmechanismus .................. 26
Ankipp-Arretierungsknopf ............... 27
Haubenverriegelungshebel
(Typ zum Drehen)......................... 27
Spülanschluss................................. 27
Kraftstoffilter/Wasserabscheider ..... 27
Warnanzeige................................... 28
Instrumente und Anzeigen.............29
Anzeigen ....................................... 29
Niedriger-Öldruck-Warnleuchte....... 29
Überhitzungs-Warnanzeige ............ 29
Digitaler Drehzahlmesser.............. 29
Drehzahlmesser.............................. 30
Trimmanzeige .................................30
Betriebsstundenzähler ....................30
Warnanzeige für niedrigen
Öldruck ......................................... 30
Überhitzungs-Warnanzeige ............ 31
Digitaler
Geschwindigkeitsmesser ............ 31
Geschwindigkeitsmesser ................31
Kraftstoffanzeiger............................ 32
Wegmesser / Uhr / Voltmeter.......... 32
Kraftstofffüllstand-Warnanzeige...... 33
Warnanzeige für niedrige
Batteriespannung.......................... 33
6Y8 Multifunktions-Anzeigen......... 33
6Y8 Multifunktions-
Drehzahlmesser .......................... 34
Checks beim Start........................... 35
Einstellung der
Schleppgeschwindigkeit ............... 36
Warnanzeige für niedrigen
Öldruck ......................................... 36
Warnung vor Überhitzung ............... 37
Wasserabscheider-Warnanzeige.... 37
Motorproblem-Warnung .................. 38
Warnanzeige für niedrige
Batteriespannung.......................... 38
6Y8 Multifunktions-
Geschwindigkeits- &
Kraftstoffmessgeräte ................... 39
6Y8 Multifunktions-
Geschwindigkeitsmesser ............ 40
6Y8 Multifunktionskraftstoffver-
brauchsanzeigen ........................ 41
Motorsteuerungssystem................ 42
Warnsystem.................................. 42
Überhitzungsalarm .......................... 42
Niedriger Öldruck-Alarm.................. 42
Installation....................................... 44
Installation..................................... 44
Montage des Außenbordmotors...... 44
Bedienung .......................................46
Erste Inbetriebnahme ................... 46
Motoröl einfüllen.............................. 46
Einfahren des Motors ...................... 46
Lernen Sie Ihr Boot kennen ............46
Vor dem Starten des Motors
überprüfen .................................. 47
Schwimmerstand............................. 47
Haube abnehmen............................ 47
Kraftstoffanlage ............................... 47
Steuerung........................................ 48
Motor-Reißleine (Taljereep) ............48
Motoröl ............................................49
Motor ............................................... 49
Spüleinrichtung ...............................49
Aufsetzen der Haube ......................50
Überprüfung des PTT-Systems....... 50
Batterie............................................ 51
Einfüllen von Kraftstoff.................. 51
Bedienung des Motors.................. 52
Kraftstoffzufuhr (tragbarer Tank)..... 52
Motor starten ................................... 53
Nach dem Starten des Motors
überprüfen .................................. 57
Kühlwasser...................................... 57
Motor-Warmlaufphase .................. 57
Modelle zum manuellen Anlassen
und mit elektrischem Anlasser ...... 57
Nach dem Warmlaufen des
Motors überprüfen ...................... 58
Schalten ..........................................58
Stopp-Schalter ................................58
Page 7
Inhaltsverzeichnis
Umschalten ................................... 58
Anhalten des Boots ....................... 59
Schleppen ..................................... 60
Einstellung der
Schleppgeschwindigkeit ............... 60
Motor ausschalten......................... 60
Verfahren ........................................60
Außenbordmotor trimmen ............. 61
Einstellen des Trimmwinkels (PTT -
Elektrohydraulische Trimm-und
Ankippanlage)............................... 62
Einstellen des Trimmwinkels an
Modellen mit Ankipphilfe............... 63
Einstellung der Bootstrimmung ....... 64
Nach oben und unten kippen ........ 64
Verfahren, um nach oben zu
kippen (Modelle mit Ankipphilfe)... 65 Verfahren, um nach oben zu
kippen (PTT-Modelle) ...................66
Vorgehensweise, um nach unten
zu kippen (Modelle mit
Ankipphilfe) ................................... 67
Verfahren, um nach unten zu
kippen (PTT-Modelle) ...................68
Flachwasser .................................. 69
Modelle mit Ankipphilfe ................... 69
PTT-Modelle.................................... 70
Bootfahren unter anderen
Bedingungen ............................... 71
Wartung............................................72
Transport und Lagerung des
Außenbordmotors ....................... 72
Lagerung des Außenbordmotors ....72
Verfahren ........................................73
Schmierung..................................... 76
Spülen der Motoreinheit.................. 76
Reinigung des Außenbordmotors ...77 Überprüfen Sie die lakkierte
Oberfläche des Motors ................. 77
Regelmäßige Wartung .................. 77
Ersatzteile .......................................78
Strenge Betriebsbedingungen ........ 78
Wartungsplan 1............................... 79
Wartungsplan 2............................... 81
Schmieren....................................... 82
Reinigen und Einstellen der
Zündkerze ..................................... 83
Überprüfung der
Leerlaufdrehzahl ........................... 84
Motorölwechsel ...............................85
Überprüfung der Verkabelung und
der Verbindungsstücke ................. 87
Überprüfung des Propellers ............87
Entfernen des Propellers................. 88
Einbauen des Propellers ................. 88
Getriebeölwechsel........................... 89
Reinigung des Kraftstofftanks .........90
Inspektion und Austausch der
Anode(n) ....................................... 91
Überprüfung der Batterie
(bei Modellen mit elektrischem
Starter) .......................................... 91
Anschließen der Batterie................. 92
Abklemmen der Batterie.................. 93
Aufbewahrung der Batterie .............93
Fehlerbehebung.............................. 94
Störungssuche.............................. 94
Vorübergehende Maßnahme im
Notfall .......................................... 98
Aufprallschäden ..............................98
Ersetzen der Sicherung................... 99
Das elektrohydraulische
Ankippsystem funktioniert nicht ....99
Die Wasserabscheider-
Warnanzeige blinkt während der
Fahrt............................................ 100
Der Starter funktioniert nicht .........102
Notfallstart des Motors ..................102
Behandlung abgesoffener
Motoren ..................................... 103
Page 8

Sicherheitsinformationen

GMU33622
Sicherheit des
Außenbordmotors
Beachten Sie zu jeder Zeit die Sicherheits­vorschriften.
GMU36501
Propeller
Personen können bei Kontakt mit dem Pro­peller verletzt oder getötet werden. Der Pro­peller kann sich weiter drehen, wenn sich der Motor in der Leerlaufstellung befindet, und scharfe Kanten des Propellers können auch bei Stillstand verletzen.
●
Schalten Sie den Motor aus, wenn sich eine Person im Wasser in Ihrer Nähe be­findet.
●
Lassen Sie keine Personen in die Reich­weite des Propellers, auch wenn der Motor aus ist.
GMU33630
Rotierende Teile
Hände, Füße, Haare, Schmuck, Kleidung, PFD-Streifen o. Ä. können sich mit internen rotierenden Teilen des Motors verheddern, was zu ernsthaften Unfällen oder gar zum Tode führen kann. Beachten Sie, dass die Motorhaube wann immer möglich an ihrem Platz bleibt. Bauen Sie die Haube nicht bei laufendem Motor aus und ersetzen Sie sie nicht. Nehmen Sie entsprechend den speziellen Anweisungen in dieser Bedienungsanleitung den Motor nur mit abgenommener Haube in Betrieb. Halten Sie Hände, Füße, Haare, Schmuck, Kleidung, PFD-Streifen o. Ä. vor sämtlichen hervorstehenden beweglichen Teilen fern.
GMU33640
Heiße Teile
Die Motorteile sind während des Betriebs und danach extrem heiß und können des­halb Brände verursachen. Vermeiden Sie,
sämtliche Teile unter der Motorhaube zu be­rühren, solange sich der Motor noch nicht abgekühlt hat.
GMU33650
Elektrischer Schlag
Berühren Sie keine elektrischen Teile, wenn Sie den Motor starten oder dieser in Betrieb ist. Dies könnte zu einem elektrischen Schlag oder einem Stromschlag führen.
GMU33660
PTT
Körperteile könnten beim Drehen oder Kip­pen des Motors zwischen diesen und die Klemmhalterung gelangen bzw. einge­quetscht werden. Halten Sie Körperteile zu jeder Zeit von diesen Bereichen fern. Beach­ten Sie, dass sich keine Person in diesem Bereich befindet, bevor der PTT-Mechanis­mus bedient wird. Die PTT-Schalter können auch dann bedient werden, wenn der Hauptschalter ausge­schaltet ist. Achten Sie darauf, dass Perso­nen nicht in die Nähe der Schalter gelangen, wenn um den Motor herum gearbeitet wird. Begeben Sie sich selbst bei gesichertem An­kipp-Arretierungshebel nie unter das Unter­wasserteil, während es angekippt ist. Wenn der Außenbordmotor ungewollt herabfällt, besteht die Gefahr schwerer Verletzungen.
GMU33671
Motor-Reißleine (Taljereep)
Befestigen Sie die Motor-Reißleine so, dass der Motor stoppt, wenn der Bediener über Bord fallen oder den Ruderstand verlassen sollte. Dadurch wird ein Abtreiben des Boots bei laufendem Motor verhindert. Ebenso wird verhindert, dass Personen zurückgelas­sen werden oder Personen oder Gegenstän­de vom Boot überfahren werden. Befestigen Sie während des Betriebs die Motor-Reißleine an einem sicheren Ort an Ihrer Kleidung, Ihrem Arm oder Ihrem Bein.
1
Page 9
Sicherheitsinformationen
Entfernen Sie sie nicht, um den Ruderstand zu verlassen, während sich das Boot be­wegt. Befestigen Sie die Reißleine nicht an Kleidung, die reißen könnte; verlegen Sie die Reißleine auch nicht an Orten, an denen sie sich verheddern und somit unbrauchbar wer­den könnte. Verlegen Sie die Reißleine nicht an Orten, an denen sie versehentlich herausgezogen werden könnte. Wenn die Reißleine wäh­rend des Betriebs gezogen wird, schaltet sich der Motor aus und Sie verlieren einen Großteil der Lenkfähigkeit. Das Boot verliert rasch an Fahrt; dadurch können Personen und Gegenstände nach vorne geschleudert werden.
GMU33810
Benzin
Benzin und Benzindämpfe sind hochgra­dig entflammbar und explosiv.
Füllen Sie es immer entsprechend dem auf Seite 52 be­schriebenen Verfahren nach, um einen Brand oder eine Explosion zu verhindern.
GMU33820
Ausgelaufenes Benzin und Benzinflecken
Achten Sie darauf, dass Sie kein Benzin ver­schütten. Verschüttetes Benzin ist sofort mit einem trockenen Lappen aufzuwischen. Ent­sorgen Sie den Lappen auf richtige Art und Weise. Gelangt Benzin auf die Haut, ist es sofort mit Wasser und Seife abzuwaschen. Kleidung, auf die Benzin geraten ist, muss sofort ge­wechselt werden. Sollten Sie Benzin verschlucken, beträchtli­che Benzindampfmengen inhalieren oder sollte Benzin in Ihre Augen geraten, lassen Sie sich sofort ärztlich versorgen. Saugen Sie niemals Kraftstoff mit dem Mund an.
GMU33900
Karbonmonoxid
Dieses Produkt gibt Auspuffgase ab, die Kohlenmonoxyd enthalten, ein farb- und ge­ruchloses Gas, das beim Einatmen Hirn­schädigungen oder Todesfälle verursachen kann. Die Symptome umfassen Übelkeit, Schwindelgefühl und Schläfrigkeit. Cockpit und Kabine gut gelüftet halten. Auspufföff­nungen nie verstopfen.
GMU33780
Modifikationen
Versuchen Sie nicht, den Außenbordmotor zu modifizieren. Durch Modifikationen an Ih­rem Außenbordmotor kann die Sicherheit und Zuverlässigkeit verringert werden; eben­so könnte der Außenbordmotor unsicher werden oder seine Verwendung könnte ille­gal werden.
GMU33740
Bootssicherheit
Dieser Abschnitt enthält einige der wichtigen Sicherheitshinweise, die Sie beim Umgang mit dem Boot beachten sollten.
GMU33710
Alkohol und Drogen
Das Boot nie betreiben, nachdem man Alko­hol getrunken oder Drogen eingenommen hat. Rauschzustände sind einer der am häu­figsten auftretenden Faktoren, die zu Boots­unfällen führen.
GMU33720
Zugelassene Schwimmweste
An Bord sollt sich stets eine zugelassene Schwimmweste für jeden der Bootsinsassen befinden. 6HOYD empfiehlt, bei jedem Be­treiben des Bootes eine Schwimmweste zu tragen. Zumindest müssen Kinder und Nicht­schwimmer stets Schwimmwesten anlegen; außerdem sollten alle Bootsinsassen solche Schwimmwesten tragen, wenn möglicher­weise gefährliche Bedingungen für Boots-
2
Page 10
Sicherheitsinformationen
fahrten vorliegen.
GMU33731
Personen über Bord
Achten Sie bei laufendem Motor stets sehr aufmerksam darauf, ob sich Personen (z.B. Schwimmer, Wasserskifahrer oder Taucher) im Wasser befinden. Befindet sich ein Schwimmer in der Nähe des Bootes, schal­ten Sie auf Neutral und schalten Sie den Mo­tor aus. Halten Sie sich von Schwimmbereichen ent­fernt. Schwimmer können oft schwer gese­hen werden. Der Propeller kann sich auch dann weiterhin bewegen, wenn sich der Motor in der Neu­tral-Stellung befindet. Schalten Sie den Mo­tor aus, wenn sich eine Person im Wasser in Ihrer Nähe befindet.
GMU33751
Bootsinsassen
Wenden Sie sich an Ihren Bootshersteller, um ausführliche Hinweise zur besten Sitzpo­sition für Personen im Boot zu erhalten. Stel­len Sie sicher, dass alle Bootsinsassen richtig sitzen bevor Sie das Boot beschleuni­gen oder über der Leerlaufdrehzahl betrei­ben. Wenn Personen im Boot stehen oder an Orten sitzen, die dafür nicht geeignet sind, kann dies dazu führen, dass die Person über Bord fällt oder aufgrund von Wellen, Strö­mungen oder plötzlichen Geschwindigkeits­oder Richtungsänderungen im Boot selbst hinfällt. Auch wenn alle Personen ordnungs­gemäß sitzen, weisen Sie sie bitte darauf hin, wenn Sie ein ungewöhnliches Manöver durchführen. Vermeiden Sie beim Fahren stets hohe Wellen oder starke Strömungen.
GMU33760
Überladen des Boots
Überladen Sie das Boot nicht. Lesen Sie die Herstellerplakette am Boot, um das Maxi­malgewicht und die Höchstanzahl der Boot-
sinsassen zu erfahren. Stellen Sie sicher, dass das Gewicht entsprechend den Anwei­sungen des Bootsherstellers richtig verteilt ist. Das Überladen oder die falsche Ge­wichtsverteilung kann dazu führen, dass das Boot nicht mehr richtig gehandhabt werden kann und dies zu einem Unfall, zum Kentern oder Sinken des Bootes führt.
GMU33772
Kollisionen vermeiden
Stets auf Personen, Gegenstände und ande­re Boote achten. Stets auf Gegebenheiten achten, die die Sicht beeinträchtigen oder andere darin beeinträchtigen, Sie wahrzu­nehmen.
ZMU06025
Defensiv und mit mäßiger Geschwindigkeit fahren sowie ausreichenden Abstand zu Personen, Gegenständen und anderen Boo­ten einhalten.
Nicht direkt hinter anderen Booten oder
●
Wasserskifahrern herfahren.
●
Scharfe Kurven oder andere Manöver ver­meiden, die es anderen schwer machen, Ihnen auszuweichen oder vorauszusehen, in welche Richtung Sie fahren. Flachwassergebiete und Gebiete, in de-
●
nen Gegenstände unter der Oberfläche liegen, vermeiden. Beim Fahren nicht die persönlichen Gren-
●
zen überschreiten und aggressive Manö­ver vermeiden, um das Risiko von
3
Page 11
Kontrollverlust, Hinausgeschleudertwer­den oder Kollisionen zu verringern. So früh wie möglich alles unternehmen,
●
um Kollisionen zu vermeiden. Immer dar­an denken, dass Boote keine Bremsen ha­ben und dass ein Stoppen des Motors oder Wegnehmen des Gases die Steuer­barkeit beeinträchtigen kann. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob das Boot vor ei­nem Aufprall auf ein Hindernis gestoppt werden kann, Gas geben und den Kurs ändern.
GMU33790
Wetter
Halten Sie sich über das Wetter informiert. Vor dem Antreten einer Bootsfahrt sollte man die Wettervorhersage einholen. Boot­fahren bei gefährlichem Wetter sollte man vermeiden.
GMU33880
Training der Bootsinsassen
Beachten Sie, dass mindestens ein Bootsin­sasse trainiert ist, um das Boot in einem Not­fall zu bedienen.
GMU33890
Veröffentlichung zur Bootssicherheit
Informieren Sie sich über Bootssicherheit. Weitere Auskunft und Veröffentlichungen er­halten Sie bei zahlreichen Bootsorganisatio­nen.
GMU33600
Gesetze und Vorschriften
Man sollte mit den Rechtsvorschriften und Bestimmungen für die Gewässer —vertraut sein, in denen man das Boot betreibt, und sie beachten. Dem geographischen Ort entspre­chend gibt es verschiedene Regelwerke. Sie sind jedoch im Grundsatz die gleichen wie die, die im internationalen Regelwerk “Inter- national Rules of the Road” festgelegt sind.
Sicherheitsinformationen
4
Page 12

Allgemeine Information

GMU25171
Identifikationsnummern-
Eintrag
GMU25183
Seriennummer des Außenbordmotors
Die Seriennummer des Außenbordmotors befindet sich auf dem an der Klemmhalte­rung angebrachten Etikett. Tragen Sie die Seriennummer des Außen- bordmotors an den dazu vorgesehenen Stel­len ein, und zwar als Hilfe beim Bestellen von Ersatzteilen bei Ihrem 6HOYD-Händler und falls Ihr Außenbordmotor gestohlen wür- de.
1
ZMU06390
1. Position der Seriennummer des Außenbord­motors
GMU25190
Zündschlüsselnummer
Umfasst die Ausstattung des Motors einen
Hauptzündschlüsselschalter, ist die Identifi­kationsnummer, wie abgebildet, an Ihrem Schlüssel eingeprägt. Tragen Sie die Num­mer an der dazu vorgesehenen Stelle für den Fall ein, dass Sie einen neuen Zündschlüssel benötigen.
1. Zündschlüsselnummer
GMU37290
EC-Konformitätserklärung
(DoC)
Dieser Außenbordmotor entspricht bestimm­ten Teilen der Richtlinie des Europäischen Parlaments für Maschinen. Jeder konforme Außenbordmotor besitzt ein EC DoC. EC DoC enthält die folgenden In­formationen;
Name der Motormanufaktur
●
●
Modellbezeichnung
●
Produktcode des Modells (Genehmigter Modellcode)
●
Code der entsprochenen Direktiven
GMU25203
CE-Markierung
Damit “CE” wird der Außenbordmotor befe­stigt; die Markierung entspricht den Richtlini­en von; 98/37/EC, 94/25/EC - 2003/44/EC und 2004/108/EC.
5
Page 13
Allgemeine Information
1
1. CE-Markierungsposition
ZMU06391
Seriennummer
6
Page 14
Allgemeine Information
GMU33520
Lesen Sie sämtliche Anleitungen und Etiketten
Vor der Inbetriebnahme oder vor Arbeiten am Motor:
●
Lesen Sie diese Bedienungsanleitung.
●
Lesen Sie sämtliche Bedienungsanleitungen, die mit dem Boot geliefert werden.
●
Lesen Sie alle Etikette auf dem Außenbordmotor und dem Boot.
Wenden Sie sich an Ihren 6HOYD-Händler, wenn Sie weitere Informationen benötigen.
GMU33831
Warnetiketten
Sind diese Etiketten beschädigt oder fehlen sie ganz, wenden Sie sich an Ihren 6HOYD­Händler, um sie zu ersetzen.
2
1
3
ZMU06393
7
Page 15
Allgemeine Information
1
GMU33912
Inhalt der Etikette
Bedeutung der oben aufgeführten Warneti­kette.
1
GWM01691
WARNUNG
Der Notstart besitzt keine Startverhinde­rung bei eingelegtem Gang. Achten Sie darauf, dass sich der Schalthebel in der Neutral-Stellung befindet, bevor Sie den Motor starten.
2
GWM01681
WARNUNG
●
Halten Sie bei laufendem Motor Ihre Hände, Haare und Kleidung von sich drehenden Teilen fern.
●
Beim Anlassen oder im Betrieb dürfen
2
3
ZMU05706
keine elektrischen Teile berührt oder entfernt werden.
3
GWM01671
WARNUNG
●
Lesen Sie die Bedienungsanleitung und die Etiketten. Tragen Sie eine Schwimmweste.
●
●
Bringen Sie die Motorstopp-Reißleine (Taljereep) an Ihre Schwimmweste, Ih­ren Arm oder Ihr Bein an. Der Motor stoppt, wenn Sie versehentlich den Ru­derstand verlassen, und verhindert so, dass das Boot außer Kontrolle gerät.
8
Page 16
Allgemeine Information
GMU33843
Symbole
Bedeutung der folgenden Symbole.
Achtung/Warnung
Lesen Sie die Betriebsanleitung
Elektrische Gefahr
ZMU05666
Bedienungsrichtung, zweifache Richtung des Fernbedienungshebels/Schalthebels
ZMU05696
ZMU05667
Motorstart/ Motoranlasser
ZMU05664
Gefahr durch konstante Rotation
9
ZMU05668
ZMU05665
Page 17

Technische Daten und Anforderungen

GMU34520
Technische Daten
HINWEIS:
“(AL)” stellt den nummerischen Wert für den eingebauten Aluminiumpropeller dar, der in den unten aufgeführten Spezifikationsdaten angegeben ist. Ebenso stellt, “(SUS)” den Wert für den ein­gebauten Edelstahlpropeller und “(PL)” den Wert für den eingebauten Plastikpropeller dar.
HINWEIS:
“*” bedeutet, wählen Sie das Motoröl ent­sprechend der Tabelle im Abschnitt Motoröl. Weitere Informationen finden Sie auf Seite
14.
GMU2821E
Abmessung:
Gesamtlänge:
F30BEHD 1362 mm (53.6 in) F30BET 717 mm (28.2 in) F40FED 717 mm (28.2 in) (%/6 1362 mm (53.6 in) (67 717 mm (28.2 in)
Gesamtbreite:
384 mm (15.1 in)
Gesamthöhe S:
1228 mm (48.3 in)
Gesamthöhe L:
1350 mm (53.1 in)
Spiegelhöhe S:
414 mm (16.3 in)
Spiegelhöhe L:
536 mm (21.1 in)
Gewicht (AL) S:
F30BET 94.0 kg (207 lb) F40FED 93.0 kg (205 lb) (%/6 97.0 kg (214 lb) (67 94.0 kg (207 lb)
Gewicht (AL) L:
F30BEHD 102.0 kg (225 lb) F30BET 98.0 kg (216 lb) F40FED 95.0 kg (209 lb) (%/6 102.0 kg (225 lb) (67 98.0 kg (216 lb)
Leistung:
Vollgas-Betriebsbereich:
5000–6000 U/min
Maximalausgang:
F30BEHD 22.1 kW @ 5500 U/min (30 PS @ 5500 U/min) F30BET 22.1 kW @ 5500 U/min (30 PS @ 5500 U/min) F40FED 29.4 kW @ 5500 U/min (40 PS @ 5500 U/min) F40FEHD 29.4 kW @ 5500 U/min (40 PS @ 5500 U/min)
29.4 kW @ 5500 U/min (40 PS @ 5500 U/min)
Leerlaufdrehzahl (Leerlauf):
800 ±50 U/min
Motor:
Typ:
Viertakt L
Verlagerung:
747.0 cm
Bohrung × Hub:
65.0 × 75.0 mm (2.56 × 2.95 in)
Zündsystem:
CDI (Mikrocomputer)
Zündkerze mit Widerstand (NGK):
DPR6EB-9
Elektrodenabstand:
0.8–0.9 mm (0.031–0.035 in)
Steuersystem:
F30BEHD Ruderpinne F30BET Fernbedienung F40FED Fernbedienung
(%/6 Ruderpinne (67 Fernbedienung
Startersystem:
3
10
Page 18
Technische Daten und Anforderungen
Elektroanlasser
Vergaserstartsystem:
Elektronische Kraftstoffeinspritzung
Ventilspiel (kalter Motor) EINL:
0.15–0.25 mm (0.0059–0.0098 in)
Ventilspiel (kalter Motor) AUSL:
0.25–0.35 mm (0.0098–0.0138 in)
Min. Kaltanlass-Amp. (CCA/EN):
430.0 A
Min. Nennkapazität (20HR/IEC):
70.0 Ah
Maximaler Generatorausgang:
16 A
Antriebseinheit:
Getrieberadpositionen:
Vorwärts-Leerlauf-Rückwärts
Getriebeverhältnis:
2.00(26/13)
Trimm- und Kippsystem:
F30BEHD Ankipphilfe F30BET Servo-Trimm-/-Kippvorrich- tung F40FED Ankipphilfe
(%/6 Ankipphilfe (67 Servo-Trimm-/-Kippvorrich-
tung
Propellermarke:
G
Kraftstoff und Öl:
Empfohlener Kraftstoff:
Normalbenzin, bleifrei
Min. Research-Oktanzahl (ROZ):
90
Kraftstofftankinhalt:
23 L
Empfohlenes Motoröl:
Viertakt-Außenbordmotoröl
Empfohlene Motorölgruppe 1*:
SAE 10W-30/10W-40/5W-30 API SE/SF/SG/SH/SJ/SL
Empfohlene Motorölgruppe 2*:
SAE 15W-40/20W-40/20W-50 API SH/SJ/SL
Schmierung:
Naßsumpf Gesamtmotoröl-Menge (Kapazität der Öl­wanne): Ohne Austausch des Ölfilters:
1.9 L (2.01 US qt, 1.67 Imp.qt)
Empfohlenes Getriebeöl:
Hypoidgetriebeöl (SAE 90) Getriebeölmenge:
0.430 L (0.455 US qt, 0.378 Imp.qt)
Anziehdrehmoment:
Zündkerze:
18.0 Nm (1.84 kgf-m, 13.3 ft-lb)
Propellermutter:
35.0 Nm (3.57 kgf-m, 25.8 ft-lb)
Motoröl-Ablassschraube:
27.0 Nm (2.75 kgf-m, 19.9 ft-lb)
Motorölfilter:
18.0 Nm (1.84 kgf-m, 13.3 ft-lb)
Geräusch- und Schwingungspegel:
Bediener-Schalldruckpegel (ICOMIA 39/ 94 und 40/94):
80.7 dB(A) Schwingung an der Ruderpinne (ICOMIA 38/94):
(%/6 Die Schwinung an der Ru­derpinne liegt unter 2.5 m/s
2
F40FEHD Die Schwinung an der Ru- derpinne liegt unter 2.5 m/s
GMU33554
2
Installationsanforderungen
GMU33563
PS-Nennleistung des Bootes
GWM01560
WARNUNG
Ein übermäßig stark beanspruchter Mo­tor kann erhebliche Instabilität verursa­chen.
Versichern Sie sich vor der Installation des
11
Page 19
Technische Daten und Anforderungen
Außenbordmotors/der Außenbordmotoren, dass die Gesamt-PS-Zahl Ihres Motors/Ihrer Motoren die maximale PS-Nennleistung des Bootes nicht übersteigt. Konsultieren Sie die Herstellerplakette des Bootes oder wenden Sie sich an den Hersteller.
GMU33571
Befestigung des Motors
GWM01570
WARNUNG
Jeder unsachgemäßer Einbau des Au-
●
ßenbordmotors könnte gefährliche Be­dingungen wie beispielsweise mangelhafte Handhabung, Verlust der Kontrolle oder Feuergefahr herbeifüh- ren. Da der Motor äußerst schwer ist, müs-
●
sen spezielle Geräte verwendet wer­den, um ihn sicher zu befestigen; außerdem ist hierfür ein spezielles Trai­ning erforderlich.
Ihr Händler oder eine mit Einbauarbeiten vertraute Person sollte den Motor einbauen und dabei das richtige Werkzeug verwenden und die Einbauvorschriften beachten. Weite­re Informationen finden Sie auf Seite 44.
GMU38580
Yamaha Security System
Dieser Außenbordmotor ist zum Schutz vor Diebstahl mit dem Yamaha Security System bestehend aus Fernbedienung und Empfän- ger - ausgestattet. Wenn das Yamaha Secu- rity System aktiviert ist, lässt sich der Motor nicht starten; der Motor kann ausschließlich im deaktivierten Zustand abgelassen wer- den. Wenden Sie sich hinsichtlich der Instal- lation des Empfängers an Ihren Yamaha- Händler.
GMU33581
Anforderungen der
Fernbedienung
GWM01580
WARNUNG
●
Wenn der Motor mit eingelegtem Ge­trieberad startet, kann sich das Boot plötzlich und unerwartet los bewegen und möglicherweise eine Kollision ver­ursachen; dabei könnten auch Perso­nen über Bord gehen.
●
Wenn der Motor mit eingelegtem Ge­trieberad startet, funktioniert das Gerät zur Startverhinderung nicht korrekt. In diesem Fall sollten Sie den Außenbord- motor nicht mehr verwenden. Wenden Sie sich an Ihren 6HOYD-Händler.
Die Fernbedienung muss mit einem Gerät / mit Geräten zur Startverhinderung bei einge­legtem Gang ausgestattet sein. Dieses Ge­rät verhindert, dass der Motor startet, wenn er sich nicht in der Leerlaufstellung befindet.
GMU25694
Vorgaben für die Batterie
GMU25721
Technische Daten der Batterie
Minimaler Kaltanlassstrom (CCA/EN):
430.0 A
Minimale Nennleistung (20HR/IEC):
70.0 Ah
Bei zu niedriger Batteriespannung kann der Motor nicht angelassen werden.
GMU36290
Einbauen der Batterie
Befestigen Sie den Batteriehalter sicher an einer trockenen, gut belüfteten und vibrati­onsfreien Stelle im Boot.
entflammbaren Gegenstände oder lose schwere oder metallene Gegenstände mit der Batterie zusammen aufbewahren. Da-
WARNUNG! Keine
12
Page 20
Technische Daten und Anforderungen
durch kann Brand- und Explosionsgefahr oder Funkenflug herbeigeführt werden.
[GWM01820] GMU36300
Mehrere Batterien
Wenn Sie mehrere Batterien anschließen wollen, etwa bei der Verwendung mehrerer Motoren oder als Zusatzbatterie, fragen Sie Ihren 6HOYD-Händler nach der passenden Batterie und der korrekten Verkabelung.
GMU34192
Propellerauswahl
Neben dem Auswählen eines Außenbord- motors ist die Wahl des richtigen Propellers eine der wichtigsten Kaufentscheidungen, die ein Bootsinhaber zu treffen hat. Der Typ, die Größe und das Design Ihres Propellers haben direkten Einfluss auf die Beschleuni­gung, die Höchstgeschwindigkeit, den Kraft­stoffverbrauch und auch auf die Lebensdauer des Motors. 6HOYD entwirft und stellt Propeller für jeden 6HOYD-Au­ßenbordmotor und jede Anwendung her. Ihr Außenbordmotor wird mit einem 6HOYD-Propeller geliefert, der ausgewählt wurde, um eine ganze Reihe von Anwen­dungen gut auszuführen. Es kann jedoch Aufgaben geben, bei denen ein anderer Pro­peller geeigneter wäre. Ihr 6HOYD-Händler kann Ihnen bei der Wahl des richtigen Propellers für Ihre Be­dürfnisse helfen. Wählen Sie einen Propel­ler, der dem Motor ermöglicht, die Mitte oder die obere Hälfte des Betriebsbereichs bei Vollgas mit maximaler Bootsladung zu errei­chen. Wählen Sie generell einen Propeller mit größerer Steigung für kleinere Betriebs­lasten und einen Propeller mit kleinerer Stei­gung für schwerere Lasten. Wenn Sie Lasten mit sich führen, deren Gewicht sich stark unterscheidet, wählen Sie den Propel-
ler, der den Motor im richtigen Bereich für Ihre Maximallast laufen lässt. Aber denken Sie immer daran, dass Sie möglicherweise Gas wegnehmen müssen, um beim Trans­port von leichteren Lasten innerhalb des empfohlenen Geschwindigkeitsbereichs zu bleiben. Anleitungen für das Abmontieren und die Montage des Propellers finden Sie auf Seite
87.
x
-
123
ZMU04606
1. Propellerdurchmesser in Zoll
2. Propellersteigung in Zoll
3. Propellertyp (Propellerbaumuster)
GMU25770
Startverhinderung bei
eingelegtem Gang
6HOYD-Außenbordmotoren oder von 6HOYD genehmigte Fernbedienungen sind
mit einer Einrichtung zur Startverhinderung bei eingelegtem Gang ausgestattet. Durch diese Vorrichtung kann der Motor nur auf Neutral gestartet werden. Wählen Sie stets Neutral, ehe Sie den Motor starten.
13
Page 21
Technische Daten und Anforderungen
GMU37474
Motorölanforderungen
Empfohlenes Motoröl:
Viertakt-Motoröl mit einer Kombination der folgenden SAE- und API-Öl-Klassi- fizierungen
Motoröl SAE-Typ:
10W-30 oder 10W-40
Motoröl API-Grade:
SE, SF, SG, SH, SJ, SL Gesamtmotoröl-Menge (Kapazität der Ölwanne):
Ohne Austausch des Ölfilters:
1.9 L (2.01 US qt, 1.67 Imp.qt)
Wenn die empfohlenen Motoröl-Sorten nicht verfügbar sind, wählen Sie aus der folgen­den Tabelle eine Alternative, die den Durch­schnittstemperaturen ihrer Region entspricht.
die Mindest-Oktanzahl erfüllt. Bei Klopf- oder Klingelgeräuschen verwenden Sie bitte eine andere Benzinmarke oder tanken Sie blei­freies Superbenzin.
Empfohlenes Benzin:
Bleifreies Normalbenzin mit einer Min­dest-Oktanzahl von 90 (Research-Ok­tanzahl).
GCM01981
ACHTUNG
●
Kein verbleites Benzin verwenden. Ver­bleites Benzin kann zu schweren Mo­torschäden führen.
●
Vermeiden Sie das Eindringen von Wasser und Verschmutzungen in den Kraftstofftank. Verunreinigter Kraftstoff kann zu Leistungsminderung oder Mo­torschäden führen. Nur frisches Benzin aus sauberen Behältern verwenden.
GMU36330
Antifouling-Farbe
Ein sauberer Rumpf erhöht die Leistung des Boots. Der Bootsboden ist möglichst frei von Algen- und Muschelbewuchs zu halten. So­weit erforderlich kann der Bootsboden mit Anti-Foulingfarbe gestrichen werden, die für Ihre Region zum Hemmen des Algen- und Muschelbewuchses zugelassen ist. Keine Anti-Foulingfarbe verwenden, die Kupfer oder Graphit enthält. Diese Farben können eine raschere Korrosion des Motors verursachen.
GMU36360
Anforderungen an den
Kraftstoff
GMU36802
Benzin
Verwenden Sie Benzin guter Qualität, das
14
Page 22
Technische Daten und Anforderungen
GMU36341
Anforderungen an die
Entsorgung des Motors
Entsorgen Sie den Motor niemals illegal (z.B. durch Versenken). 6HOYD empfiehlt, sich wegen der Entsorgung des Motors an den Händler zu wenden.
GMU36351
Notfall-Ausrüstung
Halten Sie folgende Gegenstände an Bord bereit, falls es Probleme mit dem Motor gibt.
Ein Werkzeugsatz mit Sortimenten von
●
Schraubendrehern, Zangen, Schraubenschlüsseln (auch mit metri­schen Maßen) und Isolierband.
●
Wasserfeste Taschenlampe mit Ersatz­batterien. Eine Ersatz-Absperr-Reißleine (Taljereep)
●
mit Sperrgabel.
●
Ersatzteile, etwa einen Satz Zündkerzen. Wenden Sie sich hinsichtlich weiterer Einzel­heiten an Ihren 6HOYD-Händler.
15
Page 23

Bauteile

GMU2579M
Schaubild der Bauteile
HINWEIS:
* Sehen u. U. nicht genau so aus wie dargestellt; sind zudem ggf. nicht bei allen Modellen als Standardausstattung enthalten.
1
2
10
3
9
4 5
8
6
7
1. Motorhaube
2. Wasserabscheider
3. Haubenverriegelungshebel
4. Anode
5. Anti-Kavitationsplatte
6. Trimmanode (Anode)
7. Propeller
8. Kühlwasser-Einlass
9. Klemmhalterung
10. PTT-Schalter*
11. Variabler Schlepp-U/min-Schalter*
12. Position der Seriennummer des Außen­bordmotors*
13. Ruderpinne*
21
24
20
15
13
14
16
17
19
18
26
SPEED
TRIP TIME BATT
23
set
22
25
14. Motor-Stopptaster/Motor-Quickstoppschal­ter*
15. Hauptschalter*
16. Warnanzeige*
17. Einstellhebel Lenkwiderstand*
18. Kippsperrhebel*
19. Ankipp-Arretierungsknopf
20. Spülanschluss
21. Fernschaltkasten (Seiten-Gummidämpfer­typ)*
22. Fernbedienung
23. Empfänger
24. Kraftstofftank
25. Digitaler Drehzahlmesser*
26. Digitaler Geschwindigkeitsmesser*
Km/h knot mph
km mile
mode
12
11
10
ZMU06392
16
Page 24
Bauteile
1
4
1. Drehzahlmesser-Einheit (Rechteckiger Typ)*
2. Drehzahlmesser-Einheit (Runder Typ)*
3. Geschwindigkeitsmesser-Einheit (Rechtecki­ger T yp)*
4. Geschwindigkeit & Kraftstoffanzeige-Einheit (Rechteckiger Typ)*
5. Geschwindigkeit & Kraftstoffanzeige-Einheit (Runder T yp)*
6. Kraftstoffverbrauchsanzeige (Rechteckiger Typ)*
2
5
3
6
ZMU05429
Vorratsbehälter und sollte nicht als Kraft­stoff-Lagerbehälter verwendet werden. Geschäftliche Benutzer haben sich an die jeweiligen behördlichen Genehmigungen und Bestimmungen zu halten.
GMU25802
Kraftstofftank
Falls Ihr Modell mit einem tragbaren Kraft­stofftank ausgestattet ist, funktioniert dieser wie folgt:
GWM00020
WARNUNG
Der im Lieferumfang dieses Motors ent­haltene Kraftstofftank ist der zugehörige
17
1. Kraftstoff-Anschlussstück
2. Kraftstoffanzeiger
3. Kraftstofftank-Verschlusskappe
Page 25
Bauteile
4. Entlüftungsschraube
GMU25830
Kraftstoff-Anschlussstück
Dieses Verbindungsstück wird verwendet, um die Kraftstoffleitung anzuschließen.
GMU25841
Kraftstoffanzeiger
Dieses Messgerät befindet sich entweder am Tankverschluss oder an der Kraftstoff­Anschlussstückgrundplatte. Es zeigt unge­fähr die im Kraftstofftank enthaltene Kraft­stoffmenge an.
GMU25850
Kraftstofftank-Verschlusskappe
Diese Verschlusskappe dichtet den Kraft­stofftank ab. Wenn sie entfernt wird, kann der Kraftstofftank mit Kraftstoff gefüllt wer­den. Um die Verschlusskappe zu entfernen, drehen Sie sie gegen den Uhrzeigersinn.
GMU25860
Entlüftungsschraube
Diese Schraube befindet sich auf der Ver­schlusskappe. Um die Schraube zu lösen, drehen Sie sie gegen den Uhrzeigersinn.
GMU38590
Fernbedienung
Die Modi Aktiviert und Deaktiviert des Yamaha Security Systems werden über die Fernbedienung ausgewählt. Bei laufendem Motor werden keinerlei Befehle über die Fernbedienung empfangen.
ZMU06455
Bewahren Sie die Fernbedienung sorgfältig auf, damit sie nicht verloren geht.
GCM02100
ACHTUNG
●
Die Fernbedienung ist nicht vollständig wasserfest. Tauchen Sie sie nicht in Wasser und verwenden Sie sie nicht unter Wasser. Falls die Fernbedienung dennoch unter Wasser getaucht wurde, trocknen Sie sie bitte mit einem wei- chen, trockenen Tuch ab und stellen Sie sicher, dass sie ordnungsgemäß funktioniert. Falls die Fernbedienung nicht ordnungsgemäß funktioniert, konsultieren Sie bitte Ihren Yamaha- Händler.
●
Halten Sie die Fernbedienung von ho- hen Temperaturen fern und legen Sie sie niemals in direktes Sonnenlicht.
●
Lassen Sie die Fernbedienung nicht fal- len, setzen Sie sie keinen starken Stö- ßen aus und stellen Sie keinerlei Gegenstände darauf ab.
●
Verwenden Sie ein weiches, trockenes Tuch, um die Fernbedienung zu reini- gen. Verwenden Sie niemals Lö- sungsmittel, Alkohol oder andere Chemikalien.
●
Versuchen Sie niemals, die Fernbedie- nung zu demontieren. Anderenfalls wird die Fernbedienung u. U. beschä- digt und kann nicht mehr verwendet werden. Falls die Fernbedienung eine neue Batterie benötigt, konsultieren Sie bitte Ihren Yamaha-Händler.
●
Falls Sie die Fernbedienung verloren haben sollten, konsultieren Sie bitte Ih- ren Yamaha-Händler. Halten Sie bitte immer mindestens 2 Fernbedienungen bereit. Falls Sie beide Fernbedienun- gen verloren haben sollten, konsultie-
18
Page 26
Page 27
GMU26181
Fernschaltkasten
Der Fernbedienungshebel betätigt die Gang­schaltung und den Gashebel. Die elektri­schen Schalter sind am Fernschaltkasten angebaut.
1. PTT-Schalter
2. Fernbedienungshebel
3. Neutralverriegelungsauslöser
4. Neutral-Gashebel
5. Hauptschalter
6. Motor-Quickstoppschalter
7. Gashebel-Widerstandseinstellung
Bauteile
1. Neutral “”
2. Vorwärts “”
3. Rückwärts “”
4. Umschaltung
5. Vollständig geschlossen
6. Gashebel
7. Vollständig geöffnet
GMU26201
Neutralverriegelungsauslöser
Um aus Neutral zu schalten, ziehen Sie zu­erst den Neutralverriegelungs-Auslöser nach oben.
GMU26190
Fernbedienungshebel
Wenn Sie den Hebel aus der Neutralstellung vorwärts bewegen, wird das Vorwärtsgan­grad eingeschaltet. Wenn Sie den Hebel aus der Neutralstellung zurückziehen, wird der Rückwärtsgang eingeschaltet. Der Motor läuft im Leerlauf weiter, bis der Hebel um 35° bewegt wird (Sie können eine Raste spü- ren). Ein weiteres Bewegen des Hebels öff- net den Gashebel, und der Motor fängt an zu beschleunigen.
1. Neutralverriegelungsauslöser
GMU26211
Neutral-Gashebel
Um den Gashebel ohne Schaltung in den Vorwärts- oder Rückwärtsgang zu öffnen, bringen Sie bitte den Fernbedienungshebel in die Neutralstellung und heben den Neu­tral-Gashebel an.
20
Page 28
Bauteile
HINWEIS:
Der Neutral-Gashebel kann nur dann betä- tigt werden, wenn der Fernbedienungshebel auf Neutral geschaltet ist. Der Neutral-Gas­hebel kann nur dann betätigt werden, wenn der Fernbedienungshebel in die CLOSED­Stellung (geschlossen) geschaltet wurde.
1. Vollständig geöffnet
2. Vollständig geschlossen
GMU25911
Ruderpinne
Um die Richtung zu ändern, bewegen Sie die Ruderpinne wie benötigt nach links oder rechts.
sich der Motor in den Rückwärtsgang, so dass sich das Boot nach Achtern bewegt.
1. Vorwärts “”
2. Neutral “”
3. Rückwärts “”
GMU25941
Gashebel-Griff
Der Gashebelgriff befindet sich an der Ru­derpinne. Drehen Sie zur Erhöhung der Ge­schwindigkeit den Griff im Uhrzeigersinn, und zur Verminderung gegen den Uhrzeiger­sinn.
GMU25922
Schalthebel
Wenn Sie den Schalthebel zu sich ziehen, schaltet sich der Motor in den Vorwärtsgang, so dass das Boot vorwärts fährt. Wenn Sie den Hebel von sich weg drücken, schaltet
21
GMU25961
Gashebel-Anzeige
Die Kraftstoffverbrauchsanzeige auf der Lei­stungsanzeige zeigt den für jede Gashebel­position ungefähren Kraftstoffverbrauch an. Wählen Sie die Stellung aus, die die beste Leistung und Kraftstoffwirtschaftlichkeit für den gewünschten Betrieb bietet.
Page 29
Bauteile
1. Gashebel-Anzeige
GMU25976
Gashebel-Widerstandseinstellung
Eine Reibungswiderstandseinrichtung sorgt für einen einstellbaren Widerstand im Gas­hebel oder im Fernbedienungshebel und kann entsprechend den Vorlieben des Bootsfahrers eingestellt werden. Drehen Sie die Einstellvorrichtung im Uhr­zeigersinn, um den Widerstand zu erhöhen. Drehen Sie die Einstellvorrichtung gegen den Uhrzeigersinn, um den Widerstand zu verringern.
einstellung nicht übermäßig festziehen. Bei übermäßigem Widerstand könnte es schwierig werden, den Fernbedienungs­hebel oder den Gashebel zu betätigen, wodurch eine Unfallgefahr entstehen könnte.
WARNUNG! Die Widerstands-
[GWM00032]
Wenn die Geschwindigkeit konstant gehal­ten werden soll, stellen Sie die Einstellvor­richtung fest, um die gewünschte Stellung des Gashebels beizubehalten.
GMU25994
Motor-Reißleine (Taljereep) und Sperrgabel
Die Sperrgabel muss am Motor-Quickstopp­schalter angebracht sein, damit der Motor läuft. Die Reißleine sollte an einem sicheren Platz an der Kleidung, dem Arm oder dem Bein des Bootsfahrers befestigt sein. Sollte der Bootsfahrer über Bord gehen oder den Ruderstand verlassen, zieht die Reißleine die Sperrgabel heraus und die Zündung des Motors wird ausgeschaltet. Damit wird ein Abtreiben des Boots bei laufendem Motor verhindert.
während des Betriebs die Absperr-Reiß­leine an einer sicheren Stelle an Ihrer Kleidung, an Ihrem Arm oder Ihrem Bein. Befestigen Sie die Reißleine nicht an ei­nem Kleidungsstücke, das sich losreißen könnte. Das Taljereep nie so verlegen, dass es sich verwickeln und dadurch funktionsunfähig werden könnte. Vermei­den Sie während des Betriebs, dass un­absichtlich an der Reißleine gezogen wird. Beim Verlust der Motorleistung geht ein Großteil der Kontrolle über die Steue­rung verloren. Außerdem verliert das
WARNUNG! Befestigen Sie
22
Page 30
Bauteile
Boot ohne Motorleistung rasch an Fahrt. Dadurch könnten Fahrgäste und Gegen­stände im Boot nach vorne geschleudert werden.
[GWM00122]
1. Reißleine
2. Sperrgabel
3. Motor-Quickstoppschalter
1. Reißleine
2. Sperrgabel
3. Motor-Quickstoppschalter
GMU26091
Hauptschalter
Der Hauptschalter steuert das Zündsystem; seine Funktionsweise wird nachstehend be­schrieben.
●
“”
(Aus)
Mit dem Hauptschalter in der Position “” (Aus) sind die elektrischen Schaltungen aus­geschaltet und der Schlüssel kann entfernt werden.
“”
(Ein)
●
Mit dem Hauptschalter in der Position “” (Ein), sind die elektrischen Schaltungen ein­geschaltet und der Schlüssel kann nicht ent­fernt werden.
●
“” Mit dem Hauptschalter in der Position “” (Start), dreht der Startermotor, um den Motor zu starten. Wenn der Schlüssel freigegeben wird, kehrt er automatisch in die Position “” (Ein) zurück.
(Start)
GMU26001
Motor-Stopptaster
Drücken Sie diese Taste, um den Zünd­stromkreis zu öffnen und den Motor anzuhal­ten.
23
Page 31
GMU31432
Reibungseinstellung der Steuerung
Die Widerstandseinstellung befindet sich am Steuerungsmechanismus und kann entspre­chend den Vorlieben des Bootsfahrers ein­gestellt werden. Ein Einstellhebel befindet sich am Boden der Ruderpinnenhalterung. Drehen Sie den Hebel in Richtung Port “A”, um den Widerstand zu erhöhen. Drehen Sie den Hebel in Richtung Starboard “B”, um den Widerstand abzusenken.
GWM00040
WARNUNG
Ziehen Sie die Widerstandseinstellung nicht übermäßig fest. Ist zu viel Wider­stand vorhanden, könnte das Lenken schwierig werden und zu einem Unfall führen.
B
A
ZMU02810
Falls sich der Widerstand selbst beim Dre­hen des Hebels in Richtung Port “A” nicht er­höht, stellen Sie bitte sicher, dass die Mutter
Bauteile
auf das spezifizierte Drehmoment festgezo­gen wurde.
1. Mutter
Anziehdrehmoment der Mutter:
4.0 Nm (0.4 kgf-m, 3.0 ft-lb)
HINWEIS:
●
Die Steuerung ist blockiert, wenn der Ein-
stellhebel auf die Position “A” gestellt ist.
●
Überprüfen Sie, dass sich die Ruderpinne
problemlos bewegt, wenn der Hebel in
Richtung Starboard “B” gedreht wird.
●
Tragen Sie keinerlei Schmiermittel wie
beispielsweise Fett auf die Reibungsberei-
che des Steuerungsreibungs-Einstellers
auf.
GMU26143
PTT-Schalter an der Fernbedienung oder an der Ruderpinne
Die elektrohydraulische Trimm -und Ankipp­anlage (PTT) stellt den Winkel des Außen- bordmotors im Verhältnis zum Spiegel ein. Durch Drücken des Schalters nach “” (Oben) wird der Außenbordmotor erst ge­trimmt und anschließend nach oben gekippt. Durch Drücken des Schalters nach “” (Un- ten) wird der Außenbordmotor erst gekippt und anschließend nach unten getrimmt. Wird der Schalter losgelassen, bleibt der Au­ßenbordmotor in seiner derzeitigen Position
24
Page 32
Bauteile
stehen. Anweisungen über die Verwendung des PTT-Schalters finden Sie auf Seite 61 und
64.
GMU26153
PTT-Schalter an der Motorwanne
Der PTT-Schalter befindet sich an der Seite der Motorwanne. Durch Drücken des Schal­ters nach “” (Oben) wird der Außenbord- motor erst getrimmt und anschließend nach oben gekippt. Durch Drücken des Schalters nach “” (Unten) wird der Außenbordmotor erst gekippt und anschließend nach unten getrimmt. Wird der Schalter losgelassen, bleibt der Außenbordmotor in seiner derzei­tigen Position stehen. Eine Anleitung über die Benutzung des PTT­Schalters finden Sie auf der Seite 64.
GWM01030
WARNUNG
Verwenden Sie den PTT-Schalter an der
Seite der unteren Motorhaube nur bei ausgeschaltetem Motor und völlig still liegenden Boot. Ein Versuch, diesen Schalter zu betätigen, während das Boot in Bewegung ist, könnte die Gefahr erhö- hen, über Bord zu gehen, und den Fahrer ablenken, wodurch das Risiko eines Zu­sammenstoßes mit einem anderen Boot oder einem Hindernis erhöht wird.
1
UP
DN
ZMU06394
1. PTT-Schalter
GMU30900
Variable Schlepp-U/min-Schalter
Die Schleppgeschwindigkeit kann eingestellt werden, wenn der Außenbordmotor schleppt. Drücken Sie den “”-Schalter, um die Schleppgeschwindigkeit zu erhöhen, und drücken Sie den “”-Schalter, um die Schleppgeschwindigkeit abzusenken.
HINWEIS:
●
Die Schleppgeschwindigkeit ändert sich
bei jedem Drücken der Schalter um etwa
50 U/min.
●
Falls die Schleppgeschwindigkeit einge-
stellt wurde, kehrt der Motor zur normalen
Geschwindigkeit zurück, wenn der Motor
gestoppt und erneut gestartet wird oder
wenn die Motorgeschwindigkeit etwa 3000
U/min überschreitet.
●
Eine Anleitung über die Verwendung der
variablen U/min-Schalter finden Sie auf
25
Page 33
Bauteile
der Seite 60.
1. Variabler Schlepp-U/min-Schalter
GMU26244
Trimmanode mit Anode
GWM00840
WARNUNG
Eine falsch eingestellte Trimmanode könnte das Steuern erschweren. Nach dem Einbau bzw. Austausch der Trim­manode ist stets eine Probefahrt durch­zuführen, um sicherzustellen, dass die Steuerung ordnungsgemäß funktioniert. Vergewissern Sie sich, dass Sie die Schraube nach dem Einstellen der Trim­manode festgezogen haben.
Die Trimmanode ist so einzustellen, dass die Steuerung durch Ausüben der gleichen Kraft nach links oder nach rechts gedreht werden kann. Falls das Boot dazu tendiert, nach links (Backbord) zu fieren, drehen Sie das hintere Ende der Trimmanode nach Backbord, “A” wie in der Abbildung dargestellt. Falls das Boot dazu tendiert, nach rechts (Steuerbord) zu fieren, drehen Sie das hintere Ende der Trimmanode nach Steuerbord, “B” wie in der Abbildung dargestellt.
GCM00840
ACHTUNG
Die Trimmanode dient auch als Anode
zum Schutz des Motors vor elektrochemi­scher Korrosion. Lackieren Sie die Trim­manode niemals, weil sie dann als Anode unwirksam wird.
A
1
2
1. Trimmanode
2. Schraube
Anziehdrehmoment der Schraube:
18.0 Nm (1.8 kgf-m, 13 ft-lb)
GMU26312
Kippsperrmechanismus
Der Kippsperrmechanismus wird verwendet um zu verhindern, dass sich der Außenbord- motor im Rückwärtsgang aus dem Wasser hebt.
1
1. Kippsperrhebel
Um den Motor zu arretieren, stellen Sie den Kippsperrhebel auf die Position “” (Arre- tierung). Um ihn zu lösen, drücken Sie den
B
ZMU03097
ZMU06395
26
Page 34
Bauteile
Kippsperrhebel auf die Position “” (Freiga- be).
GMU26321
Ankipp-Arretierungsknopf
Um den Außenbordmotor in der nach oben gekippten Position zu arretieren, drücken Sie den Ankipp-Arretierungsknopf unter der Lenkhalterung.
ZMU06396
GCM00660
ACHTUNG
Verwenden Sie den Ankipp-Arretierungs­hebel bzw. -knopf nicht beim Anhänger- transport des Bootes. Der Außenbordmotor könnte sich von der Ar­retierung losrütteln und herabfallen. Wenn der Motor nicht in der normalen Fahrbetriebsposition befördert werden kann, müssen Sie eine zusätzliche Arre­tierung zum Sichern in der Ankipppositi­on verwenden.
GMU26373
Haubenverriegelungshebel (Typ zum Drehen)
Um die Motorhaube des Motors zu entfer­nen, drehen Sie den/die Haubenverriege­lungshebel und nehmen Sie die Haube ab. Beim Aufsetzen der Haube sollten Sie sich vergewissern, dass die Haube passend in der Gummidichtung sitzt. Arretieren Sie dann die Haube erneut, indem Sie den/die Haubenverriegelungshebel in die Arretier-
stellung zurückdrehen.
1
ZMU04041
1. Haubenverriegelungshebel
GMU26460
Spülanschluss
Dieses Gerät wird dazu verwendet, die Kühlwasserkanäle des Motors mit einem Gartenschlauch und mit Leitungswasser zu reinigen.
HINWEIS:
Anweisungen zur Verwendung finden Sie auf Seite 76.
1
1. Spülanschluss
GMU35561
Kraftstoffilter/Wasserabscheider
Dieser Motor besitzt eine Kraftstofffilter- / Wasserabscheider-Kombination mit zuge­hörigem Warnsystem. Wenn das aus dem Kraftstoff abgeschiedene Wasser eine be­stimmte Menge erreicht, schaltet sich das
ZMU06398
27
Page 35
Warngerät des Multifunktions-Drehzahlmes­sers 6Y8 ein.
ZMU06399
Aktivierung des Warnsystems
Die Wasserabscheider-Warnanzeige des
●
Multifunktions-Drehzahlmessers 6Y8 blinkt. Der Warnsummer ertönt nur dann in re-
●
gelmäßigen Abständen, wenn der Schalt­hebel in Leerlaufposition ist. Wenn das Warnsystem aktiviert wurde,
●
stoppen Sie den Motor und wenden Sie sich sofort an einen 6HOYD-Händler.
GMU26303
Warnanzeige
Wenn am Motor ein Problem auftritt, das eine Warnung auslöst, leuchtet die Anzeige auf. Weitere Informationen zum Ablesen der Warnanzeige finden Sie auf Seite 42.
Bauteile
1. Warnanzeige
28
Page 36

Instrumente und Anzeigen

GMU36014
Anzeigen
GMU36024
Niedriger-Öldruck-Warnleuchte
Falls der Öldruck zu tief fällt, leuchtet diese Anzeige. Weitere Informationen finden Sie auf Seite 42.
GCM00022
ACHTUNG
●
Lassen Sie den Motor nicht weiterlau­fen, wenn die Öldruck-Warnleuchte brennt und der Motorölstand zu niedrig ist. Dabei würde es zu schweren Motor­schäden kommen. Die Öldruck-Warnleuchte zeigt nicht
●
den Motorölstand an. Prüfen Sie die verbleibende Ölmenge mit Hilfe des Öl­messstabs. Weitere Informationen fin­den Sie auf Seite 49.
torschäden kommen.
1. Überhitzungs-Warnanzeige
GMU26493
Digitaler Drehzahlmesser
Der Drehzahlmesser zeigt die Motordreh­zahl an und hat folgende Funktionen. Beim Einschalten des Hauptschalters leuch­ten alle Segmente kurzzeitig auf und kehren anschließend in den Normalzustand zurück.
1
2
1. Öldruck-Warnanzeige
GMU36033
Überhitzungs-Warnanzeige
Wenn die Motortemperatur zu hoch wird, leuchtet diese Anzeige. Weitere Informatio­nen über die Anzeige finden Sie auf Seite 42.
GCM00052
ACHTUNG
Lassen Sie den Motor nicht weiterlaufen, wenn die Überhitzungs-Warnleuchte brennt. Dabei würde es zu schweren Mo-
29
3
5
6
1. Drehzahlmesser
2. Trimmanzeige
3. Betriebsstundenzähler
4. Öldruck-Warnanzeige
5. Überhitzungs-Warnanzeige
6. Einstelltaste
7. Modustaste
HINWEIS:
Die Wasserabscheider- und die Motorstö- rungs-Warnanzeige funktionieren nur, wenn
7
4
ZMU03601
Page 37
Instrumente und Anzeigen
der Motor mit den entsprechenden Funktio­nen ausgestattet ist.
GMU36050
Drehzahlmesser
Der Drehzahlmesser zeigt die Motordreh­zahl in 100 Umdrehungen pro Minute (U/ min) an. Wenn der Drehzahlmesser z.B. “22” anzeigt, beträgt die Motordrehzahl 2200 U/ min.
GMU26621
Trimmanzeige
Diese Anzeige zeigt den Trimmwinkel Ihres Außenbordmotors an.
Prägen Sie sich die Trimmwinkel ein, die
●
für Ihr Boot unter verschiedenen Bedin­gungen am günstigsten sind. Stellen Sie den Trimmwinkel mit dem PTT-Schalter ein.
●
Überschreitet der Trimmwinkel Ihres Mo­tors den Trimmbetriebsbereich, beginnt das obere Segment an der Trimmanzeige zu blinken.
ZMU01740
GMU26651
Betriebsstundenzähler
Dieses Messgerät zeigt die Betriebsstunden des Motors an. Es kann so eingestellt wer­den, dass die Gesamtstunden oder die Be­triebsstunden für die laufende Fahrt angezeigt werden. Die Anzeige kann auch ein- oder ausgeschaltet werden.
ZMU01741
Um das Anzeigeformat zu ändern, drücken Sie die “” (Modus)-Taste. Die Anzeige kann die Gesamtbetriebsstunden oder die Fahrtstunden anzeigen oder ausgeschaltet werden. Um den Wegmesser zurückzustellen, drük- ken Sie gleichzeitig die Tasten “” (Einstel- len) und “” (Modus) länger als 1 Sekunde, während die Wegstunden ange­zeigt werden. Das stellt den Wegmesser auf 0 (Null) zurück. Die Gesamtbetriebsstundenzahl des Motors kann nicht auf Null zurückgestellt werden.
GMU26524
Warnanzeige für niedrigen Öldruck
Wenn der Öldruck zu niedrig wird, beginnt die Warnanzeige zu blinken. Weitere Infor­mationen finden Sie auf Seite 42.
GCM00022
ACHTUNG
●
Lassen Sie den Motor nicht weiterlau-
fen, wenn die Öldruck-Warnleuchte
brennt und der Motorölstand zu niedrig
ist. Dabei würde es zu schweren Motor-
schäden kommen.
●
Die Öldruck-Warnleuchte zeigt nicht
den Motorölstand an. Prüfen Sie die
verbleibende Ölmenge mit Hilfe des Öl-
messstabs. Weitere Informationen fin-
den Sie auf Seite 49.
30
Page 38
Instrumente und Anzeigen
1
ZMU01736
1. Öldruck-Warnanzeige
GMU26583
Überhitzungs-Warnanzeige
Bei zu starker Erhöhung der Motortempera­tur beginnt die Warnanzeige zu blinken. Wei­tere Informationen in Bezug auf das Lesen der Anzeige finden Sie auf Seite 42.
GCM00052
ACHTUNG
Lassen Sie den Motor nicht weiterlaufen, wenn die Überhitzungs-Warnleuchte brennt. Dabei würde es zu schweren Mo­torschäden kommen.
1
ZMU01737
1. Geschwindigkeitsmesser
2. Kraftstoffanzeiger
3. Wegmesser/Uhr/Voltmesser
4. Warnanzeige(n)
Beim Einschalten des Hauptschalters leuch­ten alle Segmente kurzzeitig auf und kehren anschließend in den Normalzustand zurück.
GMU36061
Geschwindigkeitsmesser
Der Geschwindigkeitsmesser zeigt je nach Wunsch des Benutzers Kilometer pro Stun­de, Meilen pro Stunde oder Knoten an. Wäh- len Sie die gewünschten Messeinheiten, indem Sie den Wahlschalter an der Rückseite des Messgerätes betätigen. Siehe Abbildung zwecks Einstellung.
1. Überhitzungs-Warnanzeige
GMU26602
Digitaler
Geschwindigkeitsmesser
Dieses Messgerät zeigt die Bootsgeschwin­digkeit und andere Informationen an.
31
1. Verschlussstopfen/Verschlusskappe
2. Wahlschalter (für Geschwindigkeitseinheit)
3. Wahlschalter (für Kraftstoffquelle)
Page 39
Instrumente und Anzeigen
GMU26712
Kraftstoffanzeiger
Acht Segmente zeigen den Kraftstofffüll- stand an. Werden alle Segmente angezeigt, ist der Kraftstofftank voll.
ZMU01745
Die Anzeige des Kraftstofffüllstands kann, verursacht durch die Position des Sensors im Kraftstofftank und durch die Bootslage im Wasser, ungenau sein. Der Betrieb mit hoch getrimmtem Bug oder ständiges Wenden kann falsche Anzeigen ergeben. Den Wahlschalter für den Kraftstoffsensor nicht einstellen. Wird der Wahlschalter am Anzeiger falsch eingestellt, zeigt das Mess­gerät falsche Werte an. Wenden Sie sich für das Vorgehen zum richtigen Einstellen des Wahlschalters an Ihren 6HOYD-Händler.
ACHTUNG:
Wenn der Kraftstoff ausgeht,
kann dies zu Motorschäden führen.
[GCM01770] GMU36071
Wegmesser / Uhr / Voltmeter
Diese Anzeige zeigt entweder den Wegmes­ser, die Uhr oder das Voltmeter an. Um die Anzeige zu ändern, drücken Sie wie­derholt die “” (Modus)-Taste, bis die Anzeige auf der Vorderseite des Messgerä- tes auf “” (Wegmesser), “” (Uhr) oder “” (Voltmeter) steht.
GMU26691
Wegmesser
Dieses Messgerät zeigt die Entfernung an,
die das Boot seit der letzten Nullstellung des Messgerätes zurückgelegt hat. Die zurückgelegte Entfernung wird je nach Wahl der Messeinheit am Geschwindigkeits­messer in Kilometer oder Meilen angezeigt. Um den Wegmesser auf Null zu stellen, drücken Sie gleichzeitig die Tasten “” (Einstellen) und “” (Modus). Die zurückgelegte Entfernung bleibt in dem von der Batterie versorgten Speicher erhal­ten. Die gespeicherten Daten gehen verlo­ren, wenn die Batterie abgeklemmt wird.
GMU26701
Uhr
Zum Stellen der Uhr:
1. Stellen Sie sicher, dass sich das Mess-
gerät im Modus “” (Zeit) befindet.
2. Drücken Sie nochmals die Taste “”
(Einstellen); die Stundenanzeige be­ginnt zu blinken.
3. Drücken Sie mehrmals die Taste “”
(Modus), bis die gewünschte Stunde an­gezeigt wird.
4. Drücken Sie nochmals die Taste “”
(Einstellen); die Minutenanzeige beginnt zu blinken.
5. Drücken Sie mehrmals die Taste “”
(Modus), bis die gewünschte Minute an­gezeigt wird.
6. Drücken Sie nochmals die Taste “”
(Einstellen), um die Uhr zu starten.
32
Page 40
Instrumente und Anzeigen
GMU26732
Warnanzeige für niedrige Batteriespannung
Sinkt die Batteriespannung, schaltet sich die Anzeige automatisch ein und beginnt zu blin­ken. Kehren Sie bald zum Hafen zurück, falls eine Warneinrichtung aktiviert wurde. Um Ihre Batterie aufzuladen, wenden Sie sich an Ih­ren 6HOYD-Händler.
Die Uhr wird von der Batterie mit Strom ver­sorgt. Wird die Batterie abgeklemmt, bleibt die Uhr stehen. Die Uhr nach dem Anschlie­ßen der Batterie wieder einstellen.
GMU36080
Voltmeter
Das Voltmeter zeigt den Ladezustand der Batterie in Volt (V) an.
GMU26721
Kraftstofffüllstand-Warnanzeige
Wenn der Kraftstofffüllstand bis auf ein Seg­ment gesunken ist, beginnt das Kraftstoff­stand-Warnsegment zu blinken. Lassen Sie den Motor nicht mehr mit Vollgas laufen, wenn eine Warneinrichtung aktiviert wurde. Kehren Sie mit gedrosselter Ge­schwindigkeit zum Hafen zurück.
ACHTUNG:
Wenn der Kraftstoff ausgeht,
kann dies zu Motorschäden führen.
[GCM01770]
1. Kraftstoffstand-Warnsegment
GMU31653
Die Multifunktions-Messgeräte verfügen über 6 unterschiedliche Messeinheiten: Drehzahlmesser-Einheit (rechteckiger oder runder Typ), Geschwindigkeitsmesser-Ein­heit (rechteckiger Typ), Geschwindigkeits- & Kraftstoffmesseinheit (rechteckiger oder run­der Typ) sowie Kraftstoffverbrauchsanzeige (rechteckiger Typ). Das Anzeigesystem un­terscheidet sich leicht bei den runden und rechteckigen Typen. Überprüfen Sie sorg­fältig das Modell und den Typ Ihrer Einheit. In dieser Bedienungsanleitung werden hauptsächlich die Warnanzeigen beschrie­ben. Hinsichtlich näherer Einzelheiten über die Einstellung der Messgeräte oder eine Veränderung der Anzeigen lesen Sie bitte die beigefügte Bedienungsanleitung.
1. Anzeige Batterie beinahe leer
6Y8 Multifunktions-Anzeigen
33
Page 41
Instrumente und Anzeigen
GMU36184
6Y8 Multifunktions-
Drehzahlmesser
Der Drehzahlmesser zeigt die Motorumdre­hungen pro Minute an. Er hat die Funktionen einer Trimmanzeige, die die Schleppge­schwindigkeit einstellt, einer Kühlwasser-/ Motortemperatur-Anzeige, einer Batterie­spannungs-Anzeige, einer Gesamtstunden-/ Fahrtstunden-Anzeige, einer Öldruck-Anzei- ge, einer Wassernachweis-Warnanzeige, ei­ner Motorstör-Warnanzeige sowie einer periodischen Wartungsanzeige. Falls der Kühlwasserdrucksensor eingebaut ist, kann die Einheit auch den Kühlwasserdruck an­zeigen. Aber auch wenn der Kühlwasser- drucksensor nicht eingebaut ist, kann der Kühlwasserdruck durch Anschluss eines op­tionalen Sensors an die Einheit angezeigt werden. Hinsichtlich der optionalen Senso­ren wenden Sie sich bitte an Ihren 6HOYD­Händler. Die Drehzahlmesser-Einheit ist in runder oder rechteckiger Ausführung erhäl- tlich. Überprüfen Sie den Typ Ihrer Drehzahl­messer-Einheit.
5
1
4
7
6
8
1. Drehzahlmesser
2. Trimmanzeige
3. Multifunktions-Anzeige
4. Kühlwasserdruck
5. Kühlwasser/Motor-Temperatur
6. Wassererkennungs-Warnanzeige
7. Batteriespannung
8. Öldruck (4-Takt-Modelle)
1
2
3
ZMU05416
2
1
1. Einstelltaste
2. Modustaste
ZMU05417
1. Einstelltaste
2. Modustaste
2
ZMU05415
34
Page 42
Instrumente und Anzeigen
eingestellte Yamaha Security System-Mo-
1452
3
dus (Aktiviert/Deaktiviert) auf dem Display angezeigt.
Modus Deaktiviert
6879
1. Drehzahlmesser
2. Trimmanzeige
3. Multifunktions-Anzeige
4. Wassererkennungs-Warnanzeige
5. Warnanzeige für Motorprobleme/Wartungs­anzeige
6. Kühlwasserdruck
7. Öldruck (4-Takt-Modelle)
8. Kühlwasser/Motor-Temperatur
9. Batteriespannung
GMU36190
ZMU05418
Checks beim Start
Stellen Sie den Fernbedienungshebel / Schalthebel in die Neutral-Position und dre­hen Sie den Hauptschalter auf “” (Ein). Nachdem alle Anzeigen an sind und die An-
Modus Aktiviert
zeige mit der Gesamtstundenzahl an ist, wechselt das Anzeigegerät in den Normal­betrieb. Wenden Sie sich sofort an Ihren 6HOYD-Händler, wenn der Warnsummer ertönt und die Wasserabscheider-Warnan­zeige blinkt.
HINWEIS:
Um den Warnsummer auszuschalten, drük- ken Sie “” (Einstellen) oder die “” (Modus)-Taste.
GMU38620
Informationen über das Yamaha Security System
Drehen Sie den Hauptschalter auf die Positi- on “” (Ein); dadurch wird der gegenwärtig
ZMU06457
ZMU06458
ZMU06459
35
Page 43
Instrumente und Anzeigen
ZMU06460
GMU37690
Einstellung der Schleppgeschwindigkeit
Sie können die Schleppgeschwindigkeit will­kürlich einstellen, indem Sie sie um ca. 50 U/ min erhöhen oder verringern. Beim Modus für die Einstellung der Schleppgeschwindig­keit schaltet das Display auf das normale Display um, wenn die Motordrehzahl mit Hil­fe des Gashebels erhöht wurde (innerhalb 3000 U/min). Wenn der Gashebel geschlos­sen wird, kehrt das Display in den Modus für die Einstellung der Schleppgeschwindigkeit zurück. Hinsichtlich der Einzelheiten lesen Sie bitte die beigefügte Bedienungsanlei­tung.
ZMU06309
HINWEIS:
●
Das Schleppen wird durch den Strom und
andere Betriebsbedingungen beeinflusst
und kann von der tatsächlichen Motor-
drehzahl abweichen.
●
Die Standard-Leerlaufdrehzahl des Mo-
tors wird automatisch zurückgestellt, wenn
das Display auf das normale Display um-
geschaltet wird. Die Standard-Leerlauf-
drehzahl des Motors wird ebenfalls
zurückgestellt, wenn der Motor ausge-
schaltet wird oder wenn die Drehzahl 3000
U/min übersteigt.
●
Wenn ein kalter Motor die Warmlaufphase
durchläuft, kann die Schleppgeschwindig-
keit nicht unter die spezifizierte Motor-
Leerlaufdrehzahl gesenkt werden.
GMU36210
Warnanzeige für niedrigen Öldruck
Wenn der Motoröldruck auf einen zu niedri­gen Wert absinkt, beginnt die Öldruck-Warn- leuchte zu blinken und die Motordrehzahl sinkt automatisch auf etwa 3000 U/min ab.
ZMU05931
36
Page 44
Instrumente und Anzeigen
ZMU05430
ZMU05431
Halten Sie den Motor sofort an, wenn der Warnsummer ertönt und die Öldruck-Warn- leuchte blinkt. Überprüfen Sie die Motorölmenge und füllen Sie, wenn nötig, Öl nach. Wenden Sie sich an Ihren Selva­Händler, wenn die Warnleuchte blinkt ob­wohl die notwendige Motorölmenge vorhan­den ist.
GCM01601
ACHTUNG
Lassen Sie den Motor nicht weiterlaufen, wenn die Warnvorrichtung für zu niedri­gen Öldruck aktiviert wurde. Dabei würde es zu schweren Motorschäden kommen.
GMU36140
Warnung vor Überhitzung
Wenn die Motortemperatur während der Fahrt zu hoch wird, beginnt die Überhit- zungs-Warnleuchte zu blinken. Die Motor­drehzahl verringert sich automatisch auf etwa 3000 U/min.
ZMU05421
ZMU05422
Halten Sie den Motor sofort an, wenn der Warnsummer ertönt und das Überhitzungs- Warngerät angesprungen ist. Überprüfen Sie, ob der Kühlwasser-Einlass verstopft ist.
GCM01592
ACHTUNG
Lassen Sie den Motor nicht weiterlau-
●
fen, wenn die Überhitzungs-Warnleuch-
te blinkt. Dabei würde es zu schweren
Motorschäden kommen.
●
Betreiben Sie den Motor nie weiter,
wenn eine Warnanzeige leuchtet. Wen-
den Sie sich an Ihren Selva-Händler,
wenn das Problem nicht bestimmt und
behoben werden kann.
GMU36150
Wasserabscheider-Warnanzeige
Diese Anzeige blinkt, wenn sich während der Fahrt Wasser im Wasserabscheider (Kraft­stofffilter) angesammelt hat. Stoppen Sie in solch einem Fall sofort den Motor und lesen
37
Page 45
Instrumente und Anzeigen
Sie Seite 98 dieser Bedienungsanleitung, um das Wasser aus dem Kraftstofffilter ab­zulassen. Kehren Sie so schnell wie möglich zum Hafen zurück und wenden Sie sich so­fort an einen Selva-Händler.
ZMU05423
ZMU05424
GCM00910
ACHTUNG
Mit Wasser vermischtes Benzin könnte den Motor beschädigen.
GMU36160
Motorproblem-Warnung
Diese Anzeige blinkt, wenn der Motor wäh- rend der Fahrt nicht richtig funktioniert. Keh­ren Sie so schnell wie möglich zum Hafen zurück und wenden Sie sich sofort an einen Selva-Händler.
ZMU05425
ZMU05426
GCM00920
ACHTUNG
In diesem Fall funktioniert der Motor nicht richtig. Wenden Sie sich unverzüglich an einen Selva-Händler.
GMU36170
Warnanzeige für niedrige Batteriespannung
Wenn die Batteriespannung abfällt, begin­nen die Warnanzeige für niedrige Batterie­spannung sowie der Wert für die Batteriespannung zu blinken. Kehren Sie so schnell wie möglich zum Hafen zurück, wenn die Warnanzeige für niedrige Batteriespan­nung blinkt. Um Ihre Batterie aufzuladen, wenden Sie sich an Ihren Selva-Händler.
38
Page 46
Instrumente und Anzeigen
den. Falls optionale Sensoren an die Einheit angeschlossen werden, sind zusätzlich eine Wasseroberflächen-Temperaturanzeige, eine Tiefenanzeige sowie eine Uhr ebenfalls verfügbar. Hinsichtlich der optionalen Sen­soren wenden Sie sich bitte an Ihren Selva-Händler. Die Geschwindigkeits- & Kraftstoffmessein-
ZMU05427
ZMU05428
GMU36232
6Y8 Multifunktions-
Geschwindigkeits- &
Kraftstoffmessgeräte
Die Geschwindigkeits- & Kraftstoffanzeige zeigt die Bootsgeschwindigkeit an und hat die Funktionen eines Kraftstoff-Messgerä- tes, einer Kraftstoff-Gesamtverbrauchsan­zeige, einer Kraftstoff-Sparanzeige, einer Kraftstoff-Durchflussanzeige sowie einer Sy­stemspannungsanzeige. Die Anzeige wird durch Drücken der “” (Einstellen) und “” (Modus)-Tasten wie in diesem Ab­schnitt beschrieben ausgewählt. Wenn der Geschwindigkeitssensor eingebaut ist, kann die Einheit auch den zurückgelegten Weg anzeigen. Aber auch wenn der Geschwin­digkeitssensor nicht eingebaut ist, kann die Wegstrecke durch Anschließen eines optio­nalen Sensors an die Einheit angezeigt wer-
heit ist in runder oder rechteckiger Form erhältlich. Überprüfen Sie den Typ Ihrer Ge­schwindigkeits- & Kraftstoffmesseinheit, um Informationen zur Bedienung zu finden. Nach dem ersten Einschalten des Haupt­schalters leuchten alle Anzeigen probeweise auf. Nach wenigen Sekunden schaltet die Anzeige auf Normalbetrieb um. Hinsichtlich weiterer Informationen lesen Sie bitte die Bedienungsanleitung, die mit dem Messgerät geliefert wird.
1
1. Einstelltaste
2. Modustaste
2
ZMU05432
39
Page 47
1
3
1. Geschwindigkeitsmesser
2. Kraftstoffanzeige
3. Multifunktions-Anzeige
1
1. Einstelltaste
2. Modustaste
12
Instrumente und Anzeigen
GMU36241
6Y8 Multifunktions-
Geschwindigkeitsmesser
Die Geschwindigkeitsanzeige zeigt die Bootsgeschwindigkeit an und verfügt über die Funktionen eines Kraftstoff-Messgerätes
2
ZMU05433
2
ZMU05434
und einer Systemspannungsanzeige. Die Anzeige wird durch Drücken der “” (Ein- stellen) und “” (Modus)-Tasten wie in diesem Abschnitt beschrieben ausgewählt. Darüber hinaus ist der Geschwindigkeits­messer in der Lage, die gewünschte Mes­seinheit wie beispielsweise km/h, mph oder Knoten anzuzeigen. Wenn der Geschwindig­keitssensor eingebaut ist, kann die Einheit auch den zurückgelegten Weg anzeigen. Aber auch wenn der Geschwindigkeitssen­sor nicht eingebaut ist, kann die Wegstrecke durch Anschließen eines optionalen Sensors an die Einheit angezeigt werden. Falls optio­nale Sensoren an die Einheit angeschlossen werden, sind zusätzlich eine Wasseroberflä- chen-Temperaturanzeige, eine Tiefenanzei­ge sowie eine Uhr ebenfalls verfügbar. Hinsichtlich der optionalen Sensoren wen­den Sie sich bitte an Ihren Selva-Händler. Nach dem ersten Einschalten des Haupt­schalters leuchten alle Anzeigen probeweise auf. Nach wenigen Sekunden schaltet die Anzeige auf Normalbetrieb um. Hinsichtlich weiterer Informationen lesen Sie bitte die Bedienungsanleitung, die mit dem Messgerät geliefert wird.
1. Geschwindigkeitsmesser
2. Kraftstoffanzeige
3. Multifunktions-Anzeige
3
ZMU05435
40
Page 48
Instrumente und Anzeigen
nungsanleitung, die mit dem Messgerät geliefert wird. Beim Einschalten des Hauptschalters leuch­ten alle Anzeigen probeweise auf. Nach we­nigen Sekunden schaltet die Anzeige auf Normalbetrieb um.
1
1. Einstelltaste
2. Modustaste
2
ZMU05436
Hinsichtlich weiterer Informationen lesen Sie bitte die Bedienungsanleitung, die mit dem Messgerät geliefert wird.
1
3
1. Geschwindigkeitsmesser
2. Kraftstoffanzeige
3. Multifunktions-Anzeige
GMU36250
2
ZMU05437
6Y8
Multifunktionskraftstoffverbra
uchsanzeigen
Das Kraftstoffverbrauchsmessgerät verfügt über die Funktionen eines Kraftstoffdurch-
fluss-Messgerätes, einer Kraftstoff-Gesamt­verbrauchsanzeige, einer Kraftstoff­Sparanzeige sowie einer Anzeige für die ver­bleibende Kraftstoffmenge. Die Anzeige wird durch Drücken der Tasten “” (Einstellen) und “” (Modus) wie in diesem Abschnitt beschrieben ausgewählt. Hinsichtlich weite­rer Informationen lesen Sie bitte die Bedie-
1
1. Einstelltaste
2. Modustaste
1
1. Kraftstoff-Durchf ussmesser
2. Multifunktions-Anzeige
2
ZMU05438
2
ZMU05439
41
Page 49
GMU26803
Warnsystem
GCM00091
ACHTUNG
Betreiben Sie den Motor nie weiter, wenn eine Warnanzeige leuchtet. Wenden Sie sich an Ihren Selva-Händler, wenn das Problem nicht bestimmt und behoben werden kann.
GMU26838
Überhitzungsalarm
Dieser Motor besitzt ein Überhitzungswarn- system. Falls die Motortemperatur zu hoch ist, wird das Warnsystem aktiviert.
●
Die Motordrehzahl verringert sich automa­tisch auf etwa 3000 U/min. Die Überhitzungswarnanzeige (falls vor-
●
handen) leuchtet oder blinkt.
ZMU04227

Motorsteuerungssystem

ZMU03025
Wenn das Warnsystem aktiviert wird, schal­ten Sie den Motor aus und prüfen die Kühlwassereinlässe:
●
Kontrollieren Sie den Trimmwinkel um si-
cherzustellen, dass der Kühlwasser-Ein-
lass unter Wasser liegt.
●
Überprüfen Sie, ob der Kühlwasser-Ein-
lass verstopft ist.
Der Warnsummer ertönt.
●
ZMU05231
ZMU02630
GMU26865
Niedriger Öldruck-Alarm
Wenn der Öldruck zu tief abfällt, wird das
42
Page 50
Motorsteuerungssystem
Warnsystem aktiviert.
●
Die Motordrehzahl verringert sich automa­tisch auf etwa 3000 U/min. Die Niedriger
Öldruck-Warnleuchte leuchtet oder blinkt.
ZMU04254
Falls das Warnsystem aktiviert wurde, stop­pen Sie den Motor, sobald dies die Sicher­heit erlaubt. Kontrollieren Sie den Ölstand und füllen Sie, falls erforderlich, Öl nach. Falls der Ölstand richtig ist, setzen Sie sich mit Ihrem Selva-Händler in Verbindung.
Der Warnsummer ertönt.
●
43
ZMU05232
Page 51
GMU26902

Installation

Die im vorliegenden Abschnitt erteilte Infor­mation ist lediglich als Hinweis gedacht. Es besteht keine Möglichkeit, vollständige An­weisungen für jede mögliche Boots- und Mo­torkombination zu erteilen. Die richtige Montage hängt zum Teil von der Erfahrung und der spezifischen Boots- und Motorkom­bination ab.
GWM01590
WARNUNG
●
Ein übermäßig starker Motor könnte eine erhebliche Instabilität des Boots verursachen. Keinen Außenbordmotor mit einer PS-Leistung einbauen, die die maximale Nennleistung gemäß Herstel­lerplakette des Boots überschreitet. Ist keine Herstellerplakette vorhanden, wenden Sie sich an den Hersteller des Bootes.
●
Jeder unsachgemäßer Einbau des Au- ßenbordmotors könnte gefährliche Be-
dingungen wie beispielsweise mangelhafte Handhabung, Verlust der Kontrolle oder Feuergefahr herbeifüh- ren. Bei Modellen mit ständig eingebau­tem Motor sollte Ihr Händler oder eine mit Einbauarbeiten vertraute Person den Motor einbauen.
GMU33470
Montage des Außenbordmotors
Der Außenbordmotor sollte so angebracht werden, dass sich das Boot im Gleichge­wicht befindet. Andernfalls könnte das Boot schwer zu steuern sein. Bringen Sie bei Boo­ten mit einem Einzelmotor den Außenbord- motor auf der Mittellinie (Kiellinie) des Bootes an.
Installation
1
1. Mittellinie (Kiellinie)
GMU26932
Montagehöhe (Bootsboden)
Die Montagehöhe des Außenbordmotors be­einflusst seine Leistung und Zuverlässigkeit. Wenn er zu hoch angebracht wird, kann eine Propellerventilation auftreten, die aufgrund extremen Propellerrutschens den Vortrieb reduziert; die Wassereinlässe für das Kühlsystem könnten nicht ausreichend mit Wasser versorgt werden, was dann zu einer Überhitzung des Motors führen könnte. Wenn der Motor zu niedrig angebracht wird, erhöht sich der Wasserwiderstand und redu­ziert dadurch die Leistungsfähigkeit des Mo­tors. Am häufigsten sollte der Außenbordmotor so angebracht werden, dass die Anti-Kavitati­onsplatte mit dem Boden des Bootes ausge­richtet ist. Die optimale Montagehöhe des Außenbordmotors wird von der Boot/Motor­Kombination und der jeweils gewünschten Verwendung bestimmt. Testfahrten mit ver­schiedenen Höheneinstellungen können dazu beitragen, die optimale Montagehöhe zu ermitteln. Wenden Sie sich bezüglich der Ermittlung der richtigen Montagehöhe an Ih­ren 6HOYD-Händler oder an Ihren Boots­hersteller.
ZMU01760
44
Page 52
Installation
ZMU01762
GCM01631
ACHTUNG
Überprüfen Sie, dass die Motoröffnun-
●
gen hoch genug über dem Wasser sind, um das Eindringen des Wassers in den Motor zu verhindern, auch wenn das Boot mit der maximalen Last festge­macht wurde. Eine unrichtige Motorhöhe oder Behin-
●
derungen der reibungslosen Wasserströmung (wie das Design oder der Zustand des Boots, oder das Zube­hör wie Badeleitern oder Tiefenmesser) können beim Fahren Sprühwasser er­zeugen. Wenn der Motor kontinuierlich in der Gegenwart von Sprühwasser be­trieben wird, könnte eine Menge Was­ser durch die Einlassöffnung in der Haube in den Motor gelangen, um den Motor ernsthaft zu schädigen. Halten Sie das Boot von Sprühwasser fern.
45
Page 53

Bedienung

GMU36381
Erste Inbetriebnahme
GMU36391
Motoröl einfüllen
Der Motor wird ab Fabrik ohne Motoröl aus­geliefert. Wenn Ihr Händler kein Öl eingefüllt hat, müssen Sie das tun, bevor Sie den Mo­tor anlassen.
der ersten Inbetriebnahme sicher, dass sich Öl im Motor befindet, um schwere Motorschäden zu vermeiden.
Der Motor wird mit folgendem Aufkleber aus­geliefert, der nach dem ersten Öleinfüllen entfernt werden sollte. Weitere Informatio­nen über das Prüfen des Motorölstands fin­den Sie auf Seite 49.
GMU30174
Einfahren des Motors
Ihr neuer Motor braucht eine gewisse Ein­fahrzeit, damit sich die sich berührenden Oberflächen der Bewegungsteile gleichmä-
ßig abnutzen können. Eine ordnungsgemä­ße Einfahrzeit trägt dazu bei, gute
Leistungen und eine längere Lebensdauer zu gewährleisten.
fahrzeitprozedur außer Acht gelassen, könnte die Lebensdauer des Motors ver­kürzt oder sogar ein schwerer Motor­schaden verursacht werden.
GMU27085
Vorgehensweise bei Viertaktmotoren
Ihr neuer Motor braucht eine Einfahrzeit von
ACHTUNG:
ACHTUNG:
Stellen Sie vor
[GCM01781]
ZMU01710
Wird die Ein-
[GCM00801]
zehn Stunden, damit sich die sich berühren- den Oberflächen der beweglichen Teile gleichmäßig abnutzen können.
HINWEIS:
Lassen Sie den Motor im Wasser unter Last (mit eingelegtem Gang und mit installiertem Propeller) wie folgt laufen. Vermeiden Sie während des Einfahrens des Motors für zehn Stunden langen Leerlauf, raue Gewässer und überfüllte Gebiete.
1. Während der ersten Betriebsstunde:
Lassen Sie den Motor mit unterschiedli­cher Drehzahl bis zu 2000 U/min oder bei ungefähr Halbgas laufen.
2. Während der zweiten Betriebsstunde:
Erhöhen Sie die Motordrehzahl so weit wie nötig, um das Boot auf Gleitge­schwindigkeit zu bringen (vermeiden Sie jedoch, Vollgas zu geben); nehmen Sie dann das Gas zurück, während Sie das Boot auf Gleitgeschwindigkeit halten.
3. Verbleibende 8 Stunden:
Lassen Sie den Motor mit beliebiger Ge­schwindigkeit laufen. Vermeiden Sie es aber, ihn länger als 5 Minuten mit Voll­gas laufen zu lassen.
4. Nach den ersten 10 Stunden:
Betreiben Sie den Motor normal.
GMU36400
Lernen Sie Ihr Boot kennen
Unterschiedliche Boote lassen sich unter­schiedlich bedienen. Gehen Sie umsichtig vor, wenn Sie die Reaktionen Ihres Bootes unter verschiedenen Bedingungen und mit verschiedenen Trimmwinkeln kennenlernen (siehe Seite 61).
46
Page 54
Bedienung
GMU36412
Vor dem Starten des Motors
überprüfen
GWM01920
WARNUNG
Wenn irgend ein Teil bei der Überprüfung vor der Inbetriebnahme nicht richtig funk­tioniert, lassen Sie dieses überprüfen und reparieren, bevor Sie den Außen- bordmotor in Betrieb setzen. Anderen­falls könnte sich ein Unfall ereignen.
GCM00120
ACHTUNG
Lassen Sie den Motor nicht außerhalb des Wassers an. Es besteht sonst die Ge­fahr einer Überhitzung und ernsthaften Beschädigung des Motors.
GMU36421
Schwimmerstand
Vergewissern Sie sich, dass ausreichend Kraftstoff für die Fahrt zur Verfügung steht. Es ist eine erprobte Regel, 1/3 des Kraft­stoffs für die Fahrt zum Ziel zu nutzen, eine weiteres 1/3 für die Rückfahrt und 1/3 als Notfallreserve zu behalten. Drehen Sie den Schlüssel auf “”(Ein), wenn das Boot waa- gerecht auf einem Anhänger oder im Wasser liegt; und überprüfen Sie den Kraftstofffüll- stand. Weitere Informationen über das Tan­ken finden Sie auf Seite 51.
GMU36570
Haube abnehmen
Entfernen Sie für die folgenden Tests die Motorhaube. Um die Motorhaube zu entfer­nen, entriegeln Sie den/die Sperrhebel und nehmen Sie die Haube ab.
ZMU06085
GMU36442
Kraftstoffanlage
GWM00060
WARNUNG
Benzin und seine Dämpfe sind hochent­zündlich und explosionsgefährlich. Be­wahren Sie einen angemessenen Abstand zu Funken, Zigaretten, offenen Flammen oder sonstigen Entzündungs- quellen.
GWM00910
WARNUNG
Auslaufender Kraftstoff kann ein Feuer oder eine Explosion verursachen.
Kontrollieren Sie regelmäßig auf Kraft-
●
stofflecks.
●
Falls irgendwelche Kraftstofflecks ge-
funden werden, muss die Kraftstoffan-
lage von einem qualifizierten
Mechaniker repariert werden. Un-
sachgemäße Reparaturen können den
Außenbordmotor im Betrieb unsicher
werden lassen.
GMU36451
Auf Kraftstofflecks prüfen
●
Überprüfen Sie auf Kraftstoffleckage oder
Benzindämpfe im Boot.
Überprüfen Sie auf Kraftstoffleckage aus
●
der Kraftstoffanlage.
Überprüfen Sie den Kraftstofftank und die
●
Kraftstoffleitungen auf Risse, Beulen und
47
Page 55
Bedienung
andere Beschädigungen.
GMU36470
Überprüfen Sie den Kraftstofffilter
Den Kraftstofffilter auf Verschmutzungen und Wasser prüfen. Wenn im Kraftstoff ge­nügend Wasser enthalten ist, um den Schwimmerring anzuheben, oder wenn eine große Menge Fremdkörper gefunden wird, sollte der Kraftstofftank durch einen 6HOYD-Händler überprüft und gereinigt werden.
ZMU06399
GMU36901
Steuerung
Modelle mit Ruderpinne:
Schieben Sie die Ruderpinne vollständig
●
nach links und nach rechts, um die Leicht­gängigkeit zu überprüfen. Drehen Sie den Gasgriff aus der vollstän-
●
dig geschlossenen in die vollständig geöff- nete Position. Stellen Sie sicher, dass er leicht drehbar ist und wieder in die voll­ständig geschlossene Position zurück­kehrt. Suchen Sie nach losen oder beschädigten
●
Verbindungsteilen des Gas- und Schaltka­bels.
Modelle mit Fernbedienung:
Drehen Sie das Ruderrad vollständig nach
●
rechts und vollständig nach links. Stellen Sie sicher, dass die Bedienung leichtgän- gig und ohne Behinderung über den ge­samten Ruderweg möglich ist, ohne
Widerstand und übermäßiges Spiel.
●
Bedienen Sie die Gashebel mehrmals um
sicherzustellen, dass sie sich verzöge-
rungsfrei bewegen lassen. Sie sollten über
den gesamten Verstellbereich leichtgän-
gig sein und jeder Hebel sollte wieder voll-
ständig in die Leerlaufposition
zurückkehren.
Suchen Sie nach losen oder beschädigten
●
Verbindungsteilen des Gas- und Schaltka-
bels.
GMU36482
Motor-Reißleine (Taljereep)
Überprüfen Sie die Motor-Reißleine auf Beschädigungen wie Einschnitte, Brüche oder Abnutzung.
1. Reißleine
2. Sperrgabel
3. Motor-Quickstoppschalter
1. Reißleine
48
Page 56
Bedienung
2. Sperrgabel
3. Motor-Quickstoppschalter
GMU37052
Motoröl
1. Stellen Sie den Außenbordmotor in eine aufrechte Position (nicht gekippt).
ACHTUNG:
Wenn der Motor nicht waagerecht steht, ist der auf dem Messstab angezeigte Ölstand mögli- cherweise nicht korrekt.
[GCM01790]
2. Ziehen Sie den Ölmessstab heraus und wischen Sie ihn sauber.
3. Stecken Sie den Messstab hinein und ziehen Sie ihn wieder heraus. Stellen Sie sicher, dass der Messstab vollstän- dig in die Messstabführung eingesteckt wird, sonst ist die Ölstandsmessung un­genau.
4. Kontrollieren Sie den Ölstand mit dem Messstab, um sicherzustellen, dass der Ölstand zwischen die obere Füllstandsmarkierung und die untere Füllstandsmarkierung fällt. Setzen Sie sich mit Ihrem 6HOYD-Händler in Ver­bindung falls der Ölstand sich außerhalb des spezifizierten Levels befindet oder wenn das Öl milchig oder verschmutzt erscheint.
1
132
ZMU05091
1. Untere Pegelmarkierung
2. Ölmessstab
3. Obere Pegelmarkierung
GMU27153
Motor
●
Überprüfen Sie den Motor und die Motor­befestigung. Suchen Sie nach losen oder beschädigten
●
Befestigungen.
●
Überprüfen Sie den Propeller auf Beschä­digungen.
●
Auf Motoröllecks prüfen.
GMU36490
Spüleinrichtung
Stellen Sie sicher, dass das Garten­schlauch-Verbindungsstück der Spüleinrich­tung wieder fest an dem Anschlussstück der Motorwanne angeschraubt ist.
Wenn die Spüleinrichtung nicht richtig angeschlossen ist, kann Kühlwasser aus­treten und der Motor kann sich im Betrieb überhitzen.
[GCM01800]
ACHTUNG:
1. Ölmessstab
49
ZMU06400
Page 57
Bedienung
1
2
ZMU06401
ZMU06110
1. Passe
2. Spülanschluss
GMU36953
Aufsetzen der Haube
1. Achten Sie darauf, dass ein Haubenver­riegelungshebel gelöst ist.
2. Achten Sie darauf, dass die Gummidich­tung rund um die Motorhaube sitzt.
3. Setzen Sie die Motorhaube auf die Mo­torwanne.
4. Achten Sie darauf, dass die Gummidich­tung korrekt rund um den Motor sitzt.
5. Bewegen Sie den Hebel wie abgebildet, um die Haube zu verriegeln.
ACHTUNG:
ordnungsgemäß eingesetzt wird, kann Sprühwasser, das unter die Haube gelangt, den Motor beschä- digen. Bei hohen Geschwindigkeiten kann die Haube in diesem Fall auch abfallen.
Wenn die Haube nicht
[GCM01990]
Nach dem Einbau Motorhaube auf festen Sitz überprüfen, indem man mit beiden Hän­den dagegen drückt. Sollte die Motorhaube locker sein, lassen Sie sie von Ihrem 6HOYD-Händler reparieren.
GMU38910
Überprüfung des PTT-Systems
GWM01970
WARNUNG
Begeben Sie sich nie unter das Unter-
●
wasserteil, während es angekippt ist, selbst wenn der Ankipp-Arretierungs­knopf eingerastet ist. Wenn der Außen- bordmotor ungewollt herabfällt, besteht die Gefahr schwerer Verletzun­gen.
●
Körperteile könnten beim Drehen oder Kippen des Motors zwischen diesen und die Klemmhalterung gelangen bzw. eingequetscht werden.
●
Stellen Sie sicher, dass sich keine Per-
50
Page 58
Bedienung
sonen in der Nähe des Außenbordmo- tors aufhalten, bevor Sie diese Überprüfung vornehmen.
1. Überprüfen Sie die PTT-Einheit auf eventuelle Anzeichen von Öllecks.
2. Bedienen Sie die PTT-Schalter, um zu überprüfen, dass sämtliche Schalter funktionieren.
3. Kippen Sie den Außenbordmotor nach oben und überprüfen Sie, ob die Ankipp­stange und die Trimmstangen vollstän- dig herausgeschoben sind.
1
ZMU06402
1. Trimm- und Kippstange
4. Überprüfen Sie, ob die Trimm- und Kipp­stangen frei von Korrosion und anderen Mängeln sind.
5. Kippen Sie den Außenbordmotor nach unten. Überprüfen Sie, ob die Trimm­und Kippstangen reibungslos funktionie­ren.
GMU36582
Batterie
Prüfen Sie, ob die Batterie in gutem Zustand und voll geladen ist. Überprüfen Sie, ob die Batterie-Anschlüsse sauber, sicher und mit einer Isolierung abgedeckt sind. Die elektri­schen Kontakte der Batterie und der Kabel müssen gereinigt und ordnungsgemäß an­geschlossen sein, weil die Batterie den Mo­tor sonst nicht startet.
Halten Sie sich an die Anweisungen des Bat­terie-Herstellers, wenn Sie Ihre Batterie überprüfen.
GMU27437
Einfüllen von Kraftstoff
GWM01830
WARNUNG
●
Benzin und seine Dämpfe sind hoch­entzündlich und explosionsgefährlich, Tanken Sie immer wie hier beschrieben nach, um das Risiko von Bränden und Explosionen zu minimieren.
●
Benzin ist giftig und kann zu Verletzun­gen und Tod führen. Gehen Sie sorg­fältig mit Benzin um. Saugen Sie niemals Benzin mit dem Mund an. Beim Verschlucken von Benzin, Einatmen beträchtlicher Benzindampfmengen oder wenn Benzin mit den Augen in Be­rührung kommt, ist sofort ärztliche Hil­fe in Anspruch zu nehmen. Gelangt Benzin auf die Haut, ist es mit Wasser und Seife abzuwaschen. Kleidung, auf die Benzin geraten ist, muss sofort ge­wechselt werden.
1. Stellen Sie sicher, dass der Motor aus­geschaltet ist.
2. Ziehen Sie die Kraftstoffleitung vom Tank ab und ziehen Sie die Entlüftungs- schraube an der Verschlusskappe des Kraftstofftanks fest.
ZMU06598
51
Page 59
Bedienung
ZMU04058
3. Entfernen Sie den tragbaren Tank vom Boot.
4. Führen Sie diese Arbeiten nur draußen an einem gut belüfteten Platz aus, ent­weder sicher festgemacht oder auf dem Anhänger.
5. Nicht rauchen und einen sicheren Ab­stand zu Funken, offenen Flammen, elektrostatischen Entladungen oder sonstigen Entzündungsquellen einhal­ten.
6. Wenn Sie einen tragbaren Behälter zum Lagern und Tanken von Kraftstoff ver­wenden, nehmen Sie nur einen zugelas­senen BENZIN-Kanister.
7. Berühren Sie mit dem Kraftstoff-Aus­gussstutzen den Einfüllstutzen oder ­trichter, um elektrostatischen Entla­dungsfunken vorzubeugen.
8. Füllen Sie den Kraftstofftank, aber üb­erfüllen Sie ihn nicht. Kraftstoff kann sich ausdehnen und überfließen, wenn die Temperatur steigt.
Kraftstofftankinhalt:
24 L (6.34 US gal, 5.28 Imp.gal)
ZMU04047
9. Ziehen Sie den Tankdeckel gut fest.
10. Wischen Sie verschüttetes Benzin sofort mit einem trockenen Lappen auf. Ent­sorgen Sie den Lappen entsprechend der örtlichen Gesetze und Vorschriften.
GMU27451
Bedienung des Motors
GMU27466
Kraftstoffzufuhr (tragbarer Tank)
GWM00420
WARNUNG
●
Vergewissern Sie sich vor dem Starten des Motors, dass das Boot sicher ver­täut ist und jedem Hindernis ausgewi­chen werden kann. Vergewissern Sie sich, dass keine Schwimmer in der Nähe des Bootes sind.
●
Wenn die Entlüftungsschraube gelöst wird, entweichen Benzindämpfe. Ben­zin ist hochentzündlich und seine Dämpfe sind entzündlich und explosiv. Rauchen Sie nicht und halten Sie Ab­stand zu offenen Flammen und Funken, wenn Sie die Entlüftungsschraube lö- sen.
●
Dieses Produkt gibt Auspuffgase ab, die Kohlenmonoxyd enthalten; hierbei handelt es sich um ein farb- und ge­ruchloses Gas, das beim Einatmen Hirnschädigungen oder Todesfälle ver­ursachen kann. Die Symptome umfas-
52
Page 60
Bedienung
sen Übelkeit, Schwindelgefühl und Schläfrigkeit. Halten Sie Cockpit und Kabine gut gelüftet. Verstopfen Sie nie­mals die Auspufföffnungen.
1. Falls auf der Verschlusskappe eine Ent­lüftungsschraube vorhanden ist, lösen Sie diese um 2 bis 3 Umdrehungen.
ZMU02295
2. Falls der Motor mit einem Kraftstoff-An­schlussstück ausgestattet ist, schließen Sie die Kraftstoffleitung sicher an des­sen Verbindungsstück und das andere Ende am Verbindungsstück des Kraft­stofftanks an.
ZMU02024
HINWEIS:
Wischen Sie verschüttetes Benzin sofort mit einem trockenen Lappen auf. Entsorgen Sie den Lappen entsprechend der örtlichen Ge­setze und Vorschriften.
3. Drücken Sie den Benzinpumpenball mit dem Pfeil nach oben, bis Sie fühlen, dass er fest wird. Richten Sie, während der Motor läuft, den Tank horizontal aus, ansonsten kann der Kraftstoff nicht aus dem Kraftstofftank gesaugt werden.
53
ZMU06403
1. Pfeil
GMU27493
Motor starten
GWM01600
WARNUNG
Vergewissern Sie sich vor dem Starten des Motors, dass das Boot sicher vertäut ist und Sie jedem Hindernis ausweichen können. Vergewissern Sie sich, dass kei-
Page 61
Bedienung
ne Schwimmer in der Nähe des Boots sind.
GMU38630
Elektrostart-/Prime Start-Modelle
GWM01840
WARNUNG
Wenn die Motor-Reißleine nicht ange-
●
bracht wird, kann das Boot abtreiben, wenn der Fahrer über Bord geht. Befe­stigen Sie während des Betriebs die Motor-Reißleine an einer sicheren Stel­le an Ihrer Kleidung, an Ihrem Arm oder Ihrem Bein. Befestigen Sie die Reißlei- ne nicht an einem Kleidungsstück, das sich losreißen könnte. Verlegen Sie die Reißleine nie so, dass sie sich verwik­keln und dadurch funktionsunfähig werden könnte. Vermeiden Sie, dass während des Nor-
●
malbetriebs unabsichtlich an der Reiß- leine gezogen wird. Beim Verlust der Motorleistung geht ein Großteil der Steuerfähigkeit verloren. Außerdem verliert das Boot ohne Motorleistung rasch an Fahrt. Dadurch könnten Fahrgäste und Gegenstände im Boot nach vorne geschleudert werden.
1. Falls der Modus Aktiviert des 6HOYD Security Systems ausgewählt wurde, verwenden Sie bitte die Fernbedienung, um den Modus Deaktiviert auszuwäh- len. Beim Deaktivieren des 6HOYD Se- curity Systems ertönt der Piepton zweimal. Weitere Informationen finden Sie auf Seite 19.
HINWEIS:
Falls Sie den gegenwärtig eingestellten
●
Modus des Yamaha Security Systems ver- gessen haben, können Sie die Taste Akti- vieren oder Deaktivieren drücken, um das Yamaha Security System zurückzustellen.
●
Der Bereich zur Signalübertragung der Fernbedienung variiert je nach Montage- position des Empfängers. Verwenden Sie die Fernbedienung bitte immer so nah wie möglich am Empfänger, um das Yamaha Security System ordnungsgemäß zu be- dienen.
●
Falls das Yamaha Security System nicht ordnungsgemäß funktioniert, wiederholen Sie bitte das Aktivierungsverfahren.
2. Stellen Sie den Schalthebel auf Neutral.
HINWEIS:
Die Startverhinderung bei eingelegtem Gang sorgt dafür, dass der Motor nur in der Neu­tral-Position angelassen werden kann.
3. Befestigen Sie während des Betriebs die Absperr-Reißleine an einer sicheren Stelle an Ihrer Kleidung, an Ihrem Arm oder Bein. Setzen Sie anschließend die Sperrgabel am anderen Ende der Reiß- leine in den Motor-Stoppschalter ein.
54
Page 62
Bedienung
4. Stellen Sie den Gashebel in die Position “” (Start). Schieben Sie den Gas­hebel nach dem Start des Motors wieder in die vollständig geschlossene Position zurück.
5. Drehen Sie den Hauptschalter auf “” (Start).
6. Lassen Sie den Hauptschalter nach dem Starten des Motors sofort los, damit er auf “” (Ein) stehenbleibt.
ACHTUNG:
Drehen Sie den Haupt­schalter niemals auf “” (Start), während der Motor läuft. Lassen Sie den Startermotor nie länger als 5 Se­kunden drehen. Wird der Startermo­tor länger als 5 Sekunden lang kontinuierlich betätigt, entleert sich die Batterie rasch und der Motor kann nicht mehr angelassen werden. Au­ßerdem kann der Anlasser beschä­digt werden. Falls der Motor nach 5
Sekunden langem Ankurbeln nicht anspringt, drehen Sie bitte den Hauptschalter auf “” (Ein), warten 10 Sekunden lang und kurbeln den Motor dann erneut an.
[GCM00192]
HINWEIS:
●
Wenn der Motor kalt ist, muss er die Warmlaufphase durchlaufen. Weitere In­formationen finden Sie auf Seite 57.
●
Wenn der Motor warm ist und sich nicht starten lässt, öffnen Sie den Gashebel ein wenig und versuchen Sie erneut, den Mo­tor zu starten. Falls der Motor dann noch immer nicht startet, lesen Sie bitte Seite
94.
GMU38640
Modelle mit elektrischem Anlasser und Fernbedienung
GWM01840
WARNUNG
●
Wenn die Motor-Reißleine nicht ange­bracht wird, kann das Boot abtreiben, wenn der Fahrer über Bord geht. Befe­stigen Sie während des Betriebs die Motor-Reißleine an einer sicheren Stel­le an Ihrer Kleidung, an Ihrem Arm oder Ihrem Bein. Befestigen Sie die Reißlei- ne nicht an einem Kleidungsstück, das sich losreißen könnte. Verlegen Sie die Reißleine nie so, dass sie sich verwik­keln und dadurch funktionsunfähig werden könnte.
●
Vermeiden Sie, dass während des Nor­malbetriebs unabsichtlich an der Reiß- leine gezogen wird. Beim Verlust der Motorleistung geht ein Großteil der Steuerfähigkeit verloren. Außerdem verliert das Boot ohne Motorleistung rasch an Fahrt. Dadurch könnten Fahrgäste und Gegenstände im Boot nach vorne geschleudert werden.
55
Page 63
Bedienung
1. Falls der Modus Aktiviert des 6HOYD Security Systems ausgewählt wurde, verwenden Sie bitte die Fernbedienung, um den Modus Deaktiviert auszuwäh- len. Beim Deaktivieren des 6HOYD Se- curity Systems ertönt der Piepton zweimal. Weitere Informationen finden Sie auf Seite 19.
HINWEIS:
●
Falls Sie den gegenwärtig eingestellten Modus des 6HOYD Security Systems ver- gessen haben, können Sie die Taste Akti- vieren oder Deaktivieren drücken, um das 6HOYD Security System zurückzustellen.
●
Der Bereich zur Signalübertragung der Fernbedienung variiert je nach Montage- position des Empfängers. Verwenden Sie die Fernbedienung bitte immer so nah wie möglich am Empfänger, um das 6HOYD Security System ordnungsgemäß zu be- dienen.
●
Falls das 6HOYD Security System nicht ordnungsgemäß funktioniert, wiederholen Sie bitte das Aktivierungsverfahren.
2. Stellen Sie den Fernbedienungshebel auf Neutral.
die Absperr-Reißleine an einer sicheren Stelle an Ihrer Kleidung, an Ihrem Arm oder Bein. Setzen Sie anschließend die Sperrgabel am anderen Ende der Reiß- leine in den Motor-Stoppschalter ein.
4. Drehen Sie den Hauptschalter auf “” (Ein).
5. Drehen Sie den Hauptschalter auf “” (Start).
HINWEIS:
Die Startverhinderung bei eingelegtem Gang sorgt dafür, dass der Motor nur in der Neu­tral-Position angelassen werden kann.
3. Befestigen Sie während des Betriebs
6. Lassen Sie den Hauptschalter nach dem Starten des Motors sofort los, damit er auf “” (Ein) stehenbleibt.
ACHTUNG:
Drehen Sie den Haupt­schalter niemals auf “” (Start), während der Motor läuft. Lassen Sie den Startermotor nie länger als 5 Se­kunden drehen. Wird der Startermo­tor länger als 5 Sekunden lang kontinuierlich betätigt, entleert sich die Batterie rasch und der Motor kann nicht mehr angelassen werden. Au-
56
Page 64
Bedienung
ßerdem kann der Anlasser beschä­digt werden. Falls der Motor nach 5 Sekunden langem Ankurbeln nicht anspringt, drehen Sie bitte den Hauptschalter auf “” (Ein), warten 10 Sekunden lang und kurbeln den Motor dann erneut an.
[GCM00192]
HINWEIS:
●
Wenn der Motor kalt ist, muss er die Warmlaufphase durchlaufen. Weitere In­formationen finden Sie auf Seite 57.
●
Wenn der Motor warm ist und sich nicht starten lässt, öffnen Sie den Gashebel ein wenig und versuchen Sie erneut, den Mo­tor zu starten. Falls der Motor dann noch immer nicht startet, lesen Sie bitte Seite
94.
GMU36510
Nach dem Starten des Motors
überprüfen
GMU36520
Kühlwasser
Prüfen Sie, ob der Kühlwasserkontrollstrahl stetig fließt. Ein kontinuierlicher Kühlwasser- Kontrollstrahl weist darauf hin, dass die Wasserpumpe das Wasser durch die Kühlwasserkanäle pumpt. Wenn die Kühlwasserkanäle gefroren sind, kann es eine Weile dauern, bis der Kühlwasser-Kon- trollstrahl wieder fließt.
GCM01810
ACHTUNG
Wenn bei laufendem Motor der Kühlwasserkontrollstrahl nicht ständig fließt, könnte dies zur Überhitzung und zu ernsten Schäden führen. Stoppen Sie den Motor und überprüfen Sie, ob der Kühlwassereinlass oder der Kühlwasserkontrollstrahl blockiert ist. Wenden Sie sich an Ihren 6HOYD-Händ- ler, wenn das Problem nicht bestimmt
und behoben werden kann.
Stellen Sie sicher, dass an den Verbin­dungsstücken zwischen dem Auspuffdeckel, Zylinderkopf und dem Zylinderkörper kein Wasser austritt.
GMU27670
Motor-Warmlaufphase
GMU27715
Modelle zum manuellen Anlassen und mit elektrischem Anlasser
1. Nach dem Anlassen des Motors sollte man ihn 3 Minuten lang im Leerlauf warm laufen lassen. Wenn dies unter­lassen wird, verkürzt sich die Lebens­dauer des Motors.
2. Stellen Sie sicher, dass nach dem Start des Motors die Niedriger-Öldruck-Warn- leuchte erlischt.
Anzeige für niedrigen Öldruck blinkt, nachdem der Motor gestartet wurde, schalten Sie den Motor aus. Anson­sten könnten ernsthafte Motorschä- den entstehen. Kontrollieren Sie den Ölstand und füllen Sie erforderlichen­falls Öl nach. Wenden Sie sich an Ih­ren 6HOYD-Händler, wenn die Ursache für das Leuchten der Öl- druck-Warnleuchte nicht gefunden werden kann.
ACHTUNG:
[GCM01830]
Wenn die
57
Page 65
Bedienung
GMU36530
Nach dem Warmlaufen des
Motors überprüfen
GMU36540
Schalten
Stellen Sie bei fest vertäutem Boot und ohne Gas zu geben sicher, dass sich der Motor leicht vorwärts, rückwärts und wieder neutral stellen lässt.
GMU36980
Stopp-Schalter
●
Drehen Sie den Hauptschalter auf “”, oder drücken Sie die Motor-Stopptaste und prüfen Sie, dass der Motor anhält.
●
Vergewissern Sie sich, dass das Entfer­nen der Sperrgabel vom Motor-Quick­stoppschalter zum Anhalten des Motors führt.
●
Vergewissern Sie sich, dass der Motor nicht gestartet werden kann, wenn die Sperrgabel vom Motor-Quickstoppschal­ter entfernt wurde.
GMU34530
Umschalten
GWM00180
WARNUNG
Vergewissern Sie sich vor jedem Schal­ten, dass sich keine Schwimmer oder Hindernisse im nahen Wasser befinden.
GCM01610
ACHTUNG
Lassen Sie den Motor warmlaufen, bevor Sie ins Getrieberad schalten. In der Auf­wärmphase des Motors kann die Leer­laufdrehzahl unter Umständen höher sein als normal. Eine hohe Leerlaufdrehzahl kann verhindern, dass Sie zurück in die Neutral-Position schalten. Halten Sie in diesem Fall den Motor an, schalten Sie in die Neutral-Position, starten Sie anschlie­ßend den Motor erneut und lassen Sie ihn
warmlaufen.
Schaltung aus der Neutral-Position
1. Ziehen Sie den Neutralverriegelungs­Abzug nach oben (wenn mitgeliefert).
1. Neutralverriegelungsauslöser
2. Bewegen Sie den Fernbedienungshebel / Schalthebel fest vorwärts (für Vor­wärtsgangrad) oder rückwärts (für Rückwärtsgang-Zahnrad) [um 35° (man kann eine Raste spüren) bei Modellen mit Fernbedienung]. Achten Sie bitte darauf zu überprüfen, ob sich der Kipp­sperrhebel in der Arretier-Abwärtsstel- lung befindet (falls damit ausgestattet), bevor Sie rückwärts fahren.
ZMU06404
58
Page 66
Bedienung
Schaltung vom Getrieberad (vorwärts/rück- wärts) in die Neutral-Position
1. Schließen Sie den Gashebel, damit der Motor langsam in die Leerlaufdrehzahl übergeht.
2. Nachdem der Motor mit der Leerlauf­drehzahl im Getrieberad läuft, bewegen Sie den Fernbedienungshebel/Schalt­hebel fest in die Neutral-Position.
59
GMU31742
Anhalten des Boots
GWM01510
WARNUNG
●
Verwenden Sie die Rückwärts-Funktion nicht, um das Boot abzubremsen oder anzuhalten, da dies dazu führen kann,
Page 67
Bedienung
dass Sie die Kontrolle verlieren, aus dem Boot fallen oder dass das Steuer­rad oder andere Bootsteile beeinflusst werden. Dadurch erhöht sich das Risi­ko eines schweren Unfalls. Dies kann auch den Schaltmechanismus beschä- digen.
●
Schalten Sie nicht in den Rückwärts- gang während Sie mit Gleichgeschwin­digkeit fahren. Sonst kann es zu Kontrollverlust, dem Sinken des Boo­tes oder einer Beschädigung des Boo­tes kommen.
Das Boot ist nicht mit einem separaten Bremssystem ausgerüstet. Es wird durch den Wasserwiderstand gestoppt, nachdem der Gashebel zurück in die Leerlauf-Position gestellt wurde. Der Bremsweg hängt vom Gesamtgewicht, der Wasseroberfläche und der Windrichtung ab.
GMU30880
Schleppen
GMU30890
Einstellung der Schleppgeschwindigkeit
Die Schleppgeschwindigkeit kann an Au­ßenbordmotoren mit variablen U/min-Schal­tern bei jedem Drücken des Schalters um etwa 50 U/min eingestellt werden.
2. “”-Schalter
Drücken Sie den “”-Schalter, um die Schleppgeschwindigkeit zu erhöhen. Drücken Sie den “”-Schalter, um die Schleppgeschwindigkeit abzusenken.
HINWEIS:
●
Die Schleppgeschwindigkeit ändert sich bei jedem Drücken der Schalter um etwa 50 U/min.
●
Falls die Schleppgeschwindigkeit einge­stellt wurde, kehrt der Motor zur normalen Geschwindigkeit zurück, wenn der Motor gestoppt und erneut gestartet wird oder wenn die Motorgeschwindigkeit etwa 3000 U/min überschreitet.
GMU27821
Motor ausschalten
Ehe man den Motor ausschaltet, muss man ihn zuerst einige Minuten lang im Leerlauf oder bei niedriger Drehzahl abkühlen lassen. Ein sofortiges Ausschalten des Motors nach einem Betrieb bei hoher Drehzahl ist nicht zu empfehlen.
GMU38650
Verfahren
1. Halten Sie den Motor-Stopptaster ge­drückt oder drehen Sie den Hauptschal­ter auf “” (Aus).
1. “”-Schalter
60
Page 68
Bedienung
2. Klemmen Sie nach dem Stoppen des Motors die Kraftstoffleitung ab, wenn am Außenbordmotor ein Kraftstoff-An­schlussstück vorhanden ist.
ZMU06405
3. Ziehen Sie die Entlüftungsschraube an der Kraftstofftank-Verschlusskappe fest (falls damit ausgestattet).
ZMU02301
4. Ziehen Sie den Schlüssel ab, falls das Boot unbeaufsichtigt gelassen werden soll.
5. Wenn Sie Ihr Boot verlassen, stellen Sie bitte den Modus Aktiviert des 6HOYD Security Systems ein, indem Sie die Ta- ste Aktivieren auf der Fernbedienung drücken. Beim Aktivieren des 6HOYD- Sicherheitssystems ertönt der Piepton einmal. Der Modus Aktiviert wird nur dann ausgewählt, wenn sich der Haupt- schalter in der Position “” (Aus) be- findet. Weitere Informationen finden Sie auf Seite 19.
WARNUNG! Stellen Sie das 6HOYDSecurity System nicht in den Modus Aktiviert, wenn Sie den Motor draußen auf dem Wasser aus- schalten.
[GWM02150]
HINWEIS:
Sie können den Motor auch stoppen, indem Sie die Reißleine ziehen und die Sperrgabel vom Motor-Quickstoppschalter entfernen. Drehen Sie anschließend den Hauptschalter auf “” (Aus).
GMU27862
Außenbordmotor trimmen
GWM00740
WARNUNG
Ein in Bezug auf die Betriebsbedingun­gen übermäßiges Trimmen (Auf- oder Ab­trimmen) kann eine Instabilität des
61
Page 69
Bedienung
Bootes verursachen und das Steuern des Bootes schwieriger gestalten. Dadurch erhöht sich die Unfallgefahr. Wird das Boot instabil oder schwer zu steuern, müssen Sie die Geschwindigkeit verrin­gern und/oder den Trimmwinkel anpas­sen.
Der Trimmwinkel des Außenbordmotors hilft beim Bestimmen der Position des Bugs im Wasser. Der richtige Trimmwinkel trägt dazu bei, die Leistung zu verbessern und Kraft­stoff einzusparen, während gleichzeitig die Beanspruchung des Motors verringert wird. Der richtige Trimmwinkel hängt von der Kombination von Boot, Motor und Propeller ab. Der richtige Trimmwinkel wird auch von veränderlichen Faktoren wie dem Ladege­wicht, den Wasserbedingungen und der Fahrgeschwindigkeit beeinflusst.
Körperteile könnten beim Drehen oder Kippen des Motors zwischen diesen und die Klemmhalterung gelangen bzw. eingequetscht werden.
●
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie eine Trimmung zum ersten Mal ausprobie­ren. Erhöhen Sie die Geschwindigkeit allmählich und achten Sie dabei auf An­zeichen von Instabilität oder auf Pro­bleme mit der Steuerung. Ein falscher Trimmwinkel kann den Verlust der Steuerfähigkeit bewirken.
●
Verwenden Sie den PTT-Schalter, wenn er an der Motorwanne angebracht ist, nur bei abgestelltem Motor und bei völ- lig still liegendem Boot. Stellen Sie den Trimmwinkel nicht mit diesem Schalter ein, während sich das Boot bewegt.
Trimmwinkel des Außenbordmotors mit Hilfe des PTT-Schalters einstellen.
1. Trimm-Betriebswinkel
GMU27885
Einstellen des Trimmwinkels (PTT ­Elektrohydraulische Trimm-und Ankippanlage)
GWM00753
WARNUNG
Vergewissern Sie sich, dass sich nie-
●
mand im Betriebsbereich des Außen- bordmotors befindet, wenn der Trimmwinkel eingestellt wird.
1. PTT-Schalter
62
Page 70
Bedienung
1. PTT-Schalter
mand in der Nähe des Außenbordmo- tors befindet, wenn der Trimmwinkel eingestellt wird; außerdem ist darauf zu achten, dass keine Körperteile zwi­schen der Antriebseinheit und der Klemmhalterung eingeklemmt werden.
●
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie eine Trimmung zum ersten Mal ausprobie­ren. Erhöhen Sie die Geschwindigkeit allmählich und achten Sie dabei auf An­zeichen von Instabilität oder auf Pro­bleme mit der Steuerung. Ein falscher Trimmwinkel kann den Verlust der
1
UP
Steuerfähigkeit bewirken.
1. Stoppen Sie den Motor.
2. Stellen Sie den Kippsperrhebel in die
DN
ZMU06394
Freigabestellung.
1. PTT-Schalter
Um den Bug anzuheben (Austrimmen) drük- ken Sie den Schalter nach “” (Oben). Um den Bug abzusenken (Eintrimmen) drük- ken Sie den Schalter “” (Unten). Führen Sie mit jeweils verschiedenen Trimmwinkeleinstellungen Probefahrten durch, um die für Ihr Boot und die Betriebs­bedingungen am besten geeignete Position zu bestimmen.
GMU27892
Einstellen des Trimmwinkels an Modellen mit Ankipphilfe
GWM00491
WARNUNG
Motor vor dem Einstellen des Trimm-
●
winkels abstellen. Vergewissern Sie sich, dass sich nie-
●
63
ZMU06406
3. Greifen Sie mit einer Hand auf die Rückseite der Motorhaube und kippen Sie den Motor in den gewünschten Win­kel.
4. Stellen Sie den Kippsperrhebel zurück in die Arretierstellung, um den Motor zu arretieren.
Kippen Sie den Motor nach oben, um den Bug anzuheben (“Austrimmen”). Kippen Sie den Motor nach unten, um den Bug zu senken (“Eintrimmen”). Führen Sie mit jeweils verschiedenen Trimmwinkeleinstellungen Probefahrten
Page 71
durch, um die für Ihr Boot und die Betriebs­bedingungen am besten geeignete Position zu bestimmen.
GMU27912
Einstellung der Bootstrimmung
Wenn das Boot mit Gleitgeschwindigkeit fährt, bewirkt eine Bug-nach-oben-Lage, dass der Wasserwiderstand geringer, die Stabilität größer und die Wirkleistung ver­bessert wird. Das trifft im Allgemeinen zu, wenn die Kiellinie des Boots um ca. 3 bis 5 Grad angehoben ist. Mit dem Bug-nach­oben könnte das Boot eine größere Tendenz haben, nach der einen oder anderen Seite zu steuern. Diese Neigung ist beim Steuern auszugleichen. Wenn der Bug des Boots un­ten ist, kann man leichter aus dem Stand bis zur Gleitgeschwindigkeit beschleunigen.
Bedienung
Bug-nach-unten
Durch zu großes Eintrimmen “pflügt” das Boot durch das Wasser, vermindert die Kraftstoff-Ersparnis und macht es schwierig, die Geschwindigkeit zu erhöhen. Beim Be­trieb mit übermäßigem Eintrimmen büßt das Boot außerdem bei höheren Geschwindig­keiten an Stabilität ein. Der wesentlich er­höhte Widerstand am Bug erhöht die Gefahr der “Bugsteuerung” und macht die Bedie­nung schwierig und gefährlich.
Bug-nach-oben
Übermäßiges Austrimmen bewirkt, dass der Bug des Boots zu hoch im Wasser liegt. Lei­stung und Wirtschaftlichkeit erleiden Einbu­ßen, weil der Rumpf des Boots das Wasser drückt und ein höherer Luftwiderstand gege­ben ist. Übermäßiges Austrimmen kann dazu führen, dass der Propeller ventiliert, was die Leistung zudem reduziert, und das Boot könnte “stampfen” (auf dem Wasser hüpfen), wodurch der Bootsfahrer und die Passagiere über Bord gehen könnten.
HINWEIS:
Je nach Bootstyp hat der Trimmwinkel des Außenbordmotors nur wenig Einfluss auf die Trimmung des Bootes bei der Bedienung.
GMU27934
Nach oben und unten kippen
Wenn der Motor für einige Zeit gestoppt wird oder wenn das Boot im flachem Gewässer festgemacht ist, sollte der Außenbordmotor nach oben gekippt werden, um den Propeller
64
Page 72
Bedienung
und das Unterwasserteil-Gehäuse vor Beschädigung aufgrund eines Zusammen­stoßes mit einem Hindernis zu schützen, und um die Salzkorrosion zu reduzieren.
GWM00221
WARNUNG
Vergewissern Sie sich, dass sich alle Per­sonen vom Außenbordmotor fernhalten, wenn dieser hoch- oder herabgekippt wird. Körperteile könnten beim Drehen oder Kippen des Motors zwischen diesen und die Klemmhalterung gelangen bzw. eingequetscht werden.
GWM00250
WARNUNG
Auslaufender Kraftstoff stellt eine Feuer­gefahr dar. Befindet sich ein Kraftstoffanschlussstück am Außenbord­motor, lösen Sie bitte die Kraftstofflei­tung oder schließen Sie den Kraftstoffhahn, wenn der Außenbordmo- tor länger als nur ein paar Minuten lang angekippt wird. Anderenfalls könnte Kraftstoff auslaufen.
GCM00241
ACHTUNG
●
Stoppen Sie den Motor vor dem Ankip­pen des Außenbordmotors, indem Sie das Verfahren auf Seite 60 befolgen. Kippen Sie den Außenbordmotor nie bei laufendem Motor an. Dadurch könn- ten schwere Schäden durch Überhit- zung entstehen. Kippen Sie den Motor nicht mit der Ru-
●
derpinne (falls damit ausgestattet) an, denn dadurch könnte sie abbrechen.
GMU27999
Verfahren, um nach oben zu kippen (Modelle mit Ankipphilfe)
1. Stellen Sie den Fernbedienungshebel/
Schalthebel in die Neutral-Position.
N
ZMU03087
2. Stellen Sie den Kippsperrhebel in die Freigabestellung.
ZMU06406
3. Halten Sie mit einer Hand auf die Rückseite der Motorhaube, kippen Sie den Motor nach oben und drehen Sie den Ankipp-Arretierungshebel zu sich oder den Ankipp-Arretierungsknopf in die Klemmhalterung. Stellen Sie dann den Ankipp-Arretierungshebel zurück in die Arretierstellung, um den Außenbord-
65
Page 73
Bedienung
motor zu arretieren.
ACHTUNG:
An­kipp-Arretierungshebel bzw. -knopf nicht beim Anhängertransport des Bootes benutzen. Der Außenbordmo- tor könnte sich von der Arretierung losrütteln und herabfallen. Wenn der Motor nicht in der normalen Fahrbe­triebsposition befördert werden kann, muss man eine zusätzliche Ar­retierung zum Sichern in der Ankipp­position verwenden. Lesen Sie hinsichtlich weiterer Informationen auf Seite 72.
GMU32724
[GCM01641]
ZMU06396
Verfahren, um nach oben zu kippen (PTT-Modelle)
1. Stellen Sie den Fernbedienungshebel / Schalthebel in die Neutral-Position.
2. Drücken Sie den PTT-Schalter “” (Hoch), bis der Außenbordmotor voll­ständig nach oben gekippt ist.
N
ZMU03196
66
Page 74
Bedienung
UP
ZMU06407
3. Drücken Sie den Ankipp-Arretierungs­knopf in die Klemmhalterung, um den Motor zu stützen.
WARNUNG! Nach­dem Sie den Außenbordmotor ge­kippt haben, stellen Sie sicher, dass dieser mit dem Ankipp-Arretierungs­knopf oder dem Ankipp-Arretierungs­hebel gesichert wird. Anderenfalls könnte der Außenbordmotor plötz­lich abfallen, wenn der Öldruck in der PTT-Einheit oder der PT-Einheit zu­rückgeht.
[GWM00262]
ACHTUNG:
Ankipp­Arretierungshebel bzw. -knopf nicht beim Anhängertransport des Bootes benutzen. Der Außenbordmotor könnte sich von der Arretierung los­rütteln und herabfallen. Wenn der Motor nicht in der normalen Fahrbe­triebsposition befördert werden kann, muss man eine zusätzliche Ar­retierung zum Sichern in der Ankipp­position verwenden. Lesen Sie hinsichtlich weiterer Informationen auf Seite 72.
[GCM01641]
ZMU06396
4. Modelle, die mit einer Trimmstange aus­gestattet sind: Nachdem der Außen- bordmotor mit dem Ankipp­Arretierungshebel arretiert ist, drücken Sie den PTT-Schalter nach “” (Her- ab), um die Trimmstange zurück zu zie­hen.
ACHTUNG:
Beim Festmachen müssen die Trimmstangen unbedingt vollständig eingezogen sein. So wer­den die Stangen vor Algen- und Mu­schelbewuchs sowie vor Korrosion geschützt, die Schäden am PTT-Me­chanismus verursachen könnten.
[GCM00251]
GMU34480
Vorgehensweise, um nach unten zu kippen (Modelle mit Ankipphilfe)
1. Geben Sie den Kippsperrhebel frei.
67
ZMU06412
2. Halten Sie mit einer Hand die Rückseite der Motorhaube, kippen Sie den Motor etwas nach oben und ziehen Sie den
Page 75
Ankipp-Arretierungsknopf heraus, oder schieben Sie den Ankipp-Arretierungs­hebel wieder zurück.
ZMU06408
3. Kippen Sie den Außenbordmotor lang­sam nach unten.
4. Stellen Sie den Kippsperrhebel in die Ar­retierstellung.
Bedienung
ZMU06408
3. Drücken Sie den PTT-Schalter “” (Herab), um den Außenbordmotor in die gewünschte Position abzulassen.
UP
DN
DN
ZMU01936
ZMU06404
GMU33121
Verfahren, um nach unten zu kippen (PTT-Modelle)
1. Drücken Sie den PTT-Schalter “” (Hoch) bis der Außenbordmotor von der Ankippstange unterstützt wird und der Ankipp-Arretierungsknopf frei wird.
2. Ziehen Sie den Ankipp-Arretierungs­knopf heraus.
DN
ZMU06410
68
Page 76
Bedienung
ZMU03646
GMU28061
Flachwasser
GMU28081
Modelle mit Ankipphilfe
Zum Fahren in flachem Wasser kann der Au­ßenbordmotor teilweise angekippt werden.
GWM00271
WARNUNG
●
Boot mit möglichst geringer Geschwin­digkeit fahren, wenn man das Flach­wasserfahrsystem benutzt.
●
Seien Sie bei Rückwärtsfahrt beson­ders vorsichtig. Eine zu starke Rückwärtskraft kann bewirken, dass sich der Außenbordmotor mit entspre­chend erhöhter Unfall- und Verlet­zungsgefahr aus dem Wasser hebt.
GCM00260
ACHTUNG
Kippen Sie den Außenbordmotor nicht so weit an, dass sich der Kühlwassereinlass über der Wasseroberfläche befindet, wenn Sie auf Flachwasser-Fahrbetrieb schalten. Anderenfalls könnten schwere Schäden durch Überhitzung entstehen.
GMU28175
Vorgehensweise bei Modellen mit An­kipphilfe
1. Stellen Sie den Fernbedienungshebel / Schalthebel in die Neutral-Position.
N
ZMU03087
2. Ziehen Sie den Kippsperrhebel nach oben in die Freigabeposition.
69
Page 77
ZMU06406
3. Kippen Sie den Außenbordmotor etwas nach oben in die gewünschte Position und schieben Sie den Kippsperrhebel nach unten in die Arretierstellung.
4. Um den Außenbordmotor in seine nor­male Betriebsposition zurückzukippen, ziehen Sie den Kippsperrhebel nach oben in die Freigabeposition und kippen den Außenbordmotor langsam nach un­ten.
5. Drücken Sie den Kippsperrhebel nach unten in die Arretierstellung.
GMU32851
PTT-Modelle
Zum Fahren in flachem Wasser kann der Au­ßenbordmotor teilweise angekippt werden.
GCM00260
ACHTUNG
Kippen Sie den Außenbordmotor nicht so weit an, dass sich der Kühlwassereinlass über der Wasseroberfläche befindet, wenn Sie auf Flachwasser-Fahrbetrieb schalten. Anderenfalls könnten schwere Schäden durch Überhitzung entstehen.
GMU32913
Verfahren für PTT-Modelle
1. Stellen Sie den Fernbedienungshebel/ Schalthebel in die Neutral-Position.
Bedienung
2. Kippen Sie den Außenbordmotor unter Verwendung des PTT-Schalters leicht nach oben in die gewünschte Position.
WARNUNG! Die Benutzung des PTT­Schalters an der Motorwanne, wäh- rend das Boot in Bewegung ist oder der Motor läuft, kann die Gefahr erhö- hen, über Bord zu gehen, und den Fahrer ablenken, wodurch das Risiko eines Zusammenstoßes mit einem anderen Boot oder einem Hindernis erhöht wird.
[GWM01850]
70
Page 78
Bedienung
UP
UP
DN
ZMU01935
UP
3. Um den Außenbordmotor wieder in sei­ne normale Fahrposition zu bringen, drücken Sie den PTT-Schalter und kip­pen den Außenbordmotor langsam nach unten.
GMU35391
Bootfahren unter anderen
Bedingungen
Bootfahren in Salzwasser
Spülen Sie die Kühlwasserkanäle nach dem Betrieb in Salzwasser mit Süßwasser, damit sie nicht verstopfen. Spülen Sie auch die Au­ßenseite des Außenbordmotors mit frischem Wasser ab.
Fahren in schlammigem, trübem oder säurehaltigem Wasser
Gewässer in einigen Gegenden können säu­re- oder sedimenthaltig sein, wie beispiels­weise schlammiges oder trübes (dunkles) Gewässer. Spülen Sie die Kühlkanäle nach dem Betrieb in solchem Wasser mit frischem Wasser ab, damit keine Korrosion entsteht. Spülen Sie auch die Außenseite des Außen­bordmotors mit frischem Wasser ab.
71
ZMU06407
Page 79

Wartung

GMU28227
Transport und Lagerung des
Außenbordmotors
GWM00693
WARNUNG
●
GEBEN SIE ACHT, wenn Sie den Kraft­stofftank ín einem Boot oder Auto transportieren.
●
Füllen Sie den Kraftstoffbehälter NICHT bis zu seiner vollen Kapazität auf. Ben­zin dehnt sich beim Erwärmen erheb­lich aus und kann einen überhöhten Druck im Kraftstoffbehälter bewirken. Dadurch könnte Kraftstoff auslaufen und sich entzünden.
GWM01860
WARNUNG
Auslaufender Kraftstoff stellt eine Feuer­gefahr dar. Schließen Sie beim Transport und bei der Lagerung des Außenbordmo- tors den Kraftstoffhahn, um das Auslau­fen von Kraftstoff zu verhindern. Begeben Sie sich nie unter den Motor, wenn er angekippt ist. Wenn der Außen- bordmotor ungewollt herabfällt, besteht die Gefahr schwerer Verletzungen.
GCM00660
ACHTUNG
Verwenden Sie den Ankipp-Arretierungs­hebel bzw. -knopf nicht beim Anhänger- transport des Bootes. Der Außenbordmotor könnte sich von der Ar­retierung losrütteln und herabfallen. Wenn der Motor nicht in der normalen Fahrbetriebsposition befördert werden kann, müssen Sie eine zusätzliche Arre­tierung zum Sichern in der Ankipppositi­on verwenden.
Der Außenbordmotor sollte in seiner norma­len Betriebsstellung auf einem Anhänger
transportiert und so gelagert werden. Falls der Abstand zur Straße in dieser Position un­zureichend sein sollte, befördern Sie den Außenbordmotor bitte in der angekippten Stellung und verwenden Sie eine Motorstüt- ze wie beispielsweise eine Spiegelschutz­stange. Konsultieren Sie hinsichtlich weiterer Einzelheiten Ihren 6HOYD-Händ- ler.
ZMU03659
GMU28290
Lagerung des Außenbordmotors
Wenn Ihr 6HOYD-Außenbordmotor über ei­nen längeren Zeitraum (2 Monate oder mehr) gelagert werden soll, sind verschiede­ne wichtige Maßnahmen zu beachten, um erheblichen Schaden abzuwenden. Es ist ratsam, den Service an Ihrem Außenbord- motor vor der Einlagerung von einem zuge­lassenen 6HOYD-Händler durchführen zu lassen. Sie als Eigentümer können jedoch mit minimalem Aufwand das folgende Ver­fahren durchführen:
GCM00600
ACHTUNG
●
Um Probleme zu vermeiden, die durch das Eindringen von Öl aus der Ölwanne in den Zylinder verursacht werden kön- nen, müssen Sie den Außenbordmotor beim Transport und bei der Lagerung in der abgebildeten Stellung halten. Wird der Außenbordmotor auf der Seite
72
Page 80
Wartung
(nicht aufrecht) befördert oder gelagert, müssen Sie ihn nach dem Ablassen des Motoröls auf ein Polster stellen.
●
Platzieren Sie den Außenbordmotor nicht auf seiner Seite, bevor das Kühlwasser vollständig abgelassen wurde; ansonsten könnte durch die Auspufföffnung Wasser in den Zylinder gelangen und Motorprobleme verursa­chen.
●
Platzieren Sie den Außenbordmotor an einem trockenen, gut gelüfteten und vor direktem Sonnenlicht geschützten Ort. Lassen Sie verbleibendes Benzin aus
●
dem Blasenabscheider ab. Benzin, das Sie über einen längeren Zeitraum im Blasenabscheider belassen, spaltet sich auf und könnte die Kraftstofflei­tung beschädigen.
GMU28304
Verfahren
GMU28334
Ausspülen in einem Testtank
GCM00300
ACHTUNG
Lassen Sie den Motor nicht ohne die Ver­sorgung mit Kühlwasser laufen. Dadurch könnte entweder die Wasserpumpe oder der Motor durch Überhitzung beschädigt werden. Bevor Sie den Motor starten, stellen Sie sicher, dass die Kühlwasserkanäle mit Wasser versorgt werden.
1. Waschen Sie den Körper des Außen- bordmotors mit Frischwasser ab.
ACHTUNG:
in den Lufteinlass.
formationen finden Sie auf Seite 77.
2. Trennen Sie die Kraftstoffleitung vom Motor ab oder schließen Sie den Kraft-
Sprühen Sie kein Wasser
[GCM01840]
Weitere In-
stoffhahn, falls damit ausgestattet.
3. Entfernen Sie die Motorhaube und die Abdeckung des Schalldämpfers. Entfer­nen Sie den Propeller.
4. Bauen Sie den Außenbordmotor in ei­nen Testtank ein. Füllen Sie den Tank über das Niveau der Anti-Ventilations­platte mit Frischwasser.
ACHTUNG:
Befindet sich der Frischwasserspie­gel unterhalb der Höhe der Anti-Ven­tilationsplatte oder wenn die Wasserzufuhr unzureichend ist, kann ein Kolbenfresser eintreten.
[GCM00291]
1 2
ZMU02051
1. Wasseroberfl che
2. Niedrigster Wasserstand
5. Das Ausspülen des Kühlsystems ist von wesentlicher Bedeutung, um zu verhin­dern, dass das Kühlsystem durch Salz, Sand oder Schmutz verstopft wird. Zu­dem ist das Besprühen/Schmieren des Motors zwingend erforderlich, um übermäßigen Motorschäden durch Rost vorzubeugen. Führen Sie das Ausspü- len und Sprühen gleichzeitig durch.
WARNUNG! Beim Anlassen oder im Betrieb dürfen keine elektrischen Tei­le berührt oder entfernt werden. Bei laufendem Motor dürfen Hände, Haar und Kleidung nicht in die Nähe des Schwungrads und anderer drehender
73
Page 81
Wartung
Teile geraten.
[GWM00091]
6. Lassen Sie den Motor ein paar Minuten in Neutral-Position mit erhöhtem Leer­lauf laufen.
7. Sprühen Sie kurz bevor Sie den Motor abstellen abwechselnd “Sprühöl” in je­den Vergaser oder in die Sprühöffnung in der Schalldämpferabdeckung. Wird dies ordnungsgemäß vorgenommen, raucht der Motor erheblich und bleibt na­hezu stehen.
8. Entfernen Sie den Außenbordmotor aus dem Testtank.
9. Setzen Sie die Abdeckung/Verschlus­skappe des Sprühlochs am Schalldämp- fer und die Motorhaube auf.
10. Falls kein “Sprühöl” zur Verfügung steht, lassen Sie den Motor in hohem Leerlauf laufen, bis die Kraftstoffanlage leer ist und der Motor stoppt.
11. Lassen Sie das Kühlwasser vollständig aus dem Motor ab. Reinigen Sie den Körper sorgfältig.
12. Falls kein “Sprühöl” zur Verfügung steht, entfernen Sie die Zündkerze(n). Schüt- ten Sie einen Teelöffel sauberes Motoröl in jeden Zylinder. Kurbeln Sie einige Male manuell durch. Setzen Sie die Zündkerze(n) wieder ein.
13. Lassen Sie den Kraftstoff aus dem Kraft­stofftank ab.
HINWEIS:
Legen Sie den Kraftstofftank an einer trocke­nen, gut gelüfteten und vor direktem Son­nenlicht geschützten Stelle ab.
GMU29955
Durchspülen mit dem Spülaufsatz
1. Waschen Sie das Gehäuse des Außen- bordmotors mit Frischwasser ab.
ACHTUNG:
in den Lufteinlass.
Sprühen Sie kein Wasser
[GCM01840]
Weitere In-
formationen finden Sie auf Seite 77.
2. Trennen Sie die Kraftstoffleitung vom Motor ab oder schließen Sie den Kraft­stoffhahn, falls damit ausgestattet.
3. Entfernen Sie die Motorhaube und den Propeller.
4. Bauen Sie den Spülaufsatz am Kühlwasser-Einlass an.
ACHTUNG:
Lassen Sie den Motor nicht ohne die Versorgung mit Kühlwasser laufen. Dadurch könnte entweder die Was­serpumpe oder der Motor durch Überhitzung beschädigt werden. Be­vor Sie den Motor starten, stellen Sie sicher, dass die Kühlwasserkanäle mit Wasser versorgt werden. Vermei­den, den Außenbordmotor mit hoher Drehzahl laufen zu lassen, während der Spülaufsatz angebracht ist, weil sonst die Gefahr einer Überhitzung gegeben ist.
1. Spülaufsatz
[GCM02000]
5. Das Ausspülen des Kühlsystems ist von wesentlicher Bedeutung, um zu verhin­dern, dass das Kühlsystem durch Salz, Sand oder Schmutz verstopft wird. Zu­dem ist das Besprühen/Schmieren des Motors zwingend erforderlich, um gegen übermäßige Motorschäden durch Rost vorzubeugen. Führen Sie das Ausspü-
74
Page 82
Wartung
len und Sprühen gleichzeitig durch.
WARNUNG! Beim Anlassen oder im Betrieb dürfen keine elektrischen Tei­le berührt oder entfernt werden. Bei laufendem Motor dürfen Hände, Haar und Kleidung nicht in die Nähe des Schwungrads und anderer drehender Teile geraten.
HINWEIS:
●
Bei Verwendung des Spülaufsatzes aus­reichenden Wasserdruck und ständigen Wasserdurchfluss beibehalten.
●
Falls das Überhitzungs-Warnsystem akti­viert ist, schalten Sie den Motor ab und wenden Sie sich an Ihren 6HOYD-Händ- ler.
6. Lassen Sie den Motor ein paar Minuten in Neutral-Position mit erhöhtem Leer­lauf laufen.
7. Sprühen Sie kurz bevor Sie den Motor abstellen rasch abwechselnd “Sprühöl” in den Ansaugluftgeräuschdämpfer oder die Sprühöffnung der Schalldämpferab- deckung, falls damit ausgestattet. Wird dies ordnungsgemäß vorgenommen, raucht der Motor erheblich und bleibt na­hezu stehen.
8. Lassen Sie das verbliebene Benzin im Blasenabscheider in einen Behälter ab. Lösen Sie die Ablassschraube und ent­fernen Sie den Verschlussstopfen. Drücken Sie das Luftventil mit einem Schraubendreher hinein, um Luft in die Schwimmerkammer zu lassen, damit das Benzin reibungslos abfließen kann. Ziehen Sie dann die Ablassschraube wieder fest.
[GWM00091]
1
2
ZMU06413
1. Blasenabscheider
2. Ablassschraube
2
1
ZMU05115
1. Choke-Verbindungsstange
2. Verschlussstopfen/Verschlusskappe
9. Entfernen Sie den Spülaufsatz.
10. Setzen Sie die Motorhaube auf.
11. Falls kein “Sprühöl” zur Verfügung steht, schalten Sie den Motor nach Schritt 6 aus. Führen Sie dann Schritt 8 der Vor­gehensweise durch.
12. Lassen Sie das Kühlwasser vollständig aus dem Motor ab. Reinigen Sie das Ge­häuse sorgfältig.
13. Falls kein “Sprühöl” zur Verfügung steht, entfernen Sie die Zündkerze(n). Gießen Sie einen Teelöffel sauberes Motoröl in jeden Zylinder. Kurbeln Sie einige Male manuell durch. Setzen Sie die Zünd- kerze(n) wieder ein.
75
Page 83
Wartung
HINWEIS:
Ein Spülaufsatz ist bei Ihrem 6HOYD-Händ- ler erhältlich.
GMU28402
Schmierung
1. Setzen Sie die Zündkerze(n) ein und ziehen Sie sie mit dem vorgeschriebe­nen Drehmoment fest. Informationen über die Installation der Zündkerzen fin­den Sie auf Seite 83.
2. Getriebeölwechsel. Weitere Informatio­nen finden Sie auf Seite 89. Überprüfen Sie das Öl auf Vorhandensein von Was­ser, was auf eine defekte Dichtung schließen lässt. Die Dichtungen sollten von einem zugelassenen 6HOYD­Händler vor der Inbetriebnahme ausge­wechselt werden.
3. Alle Schmiergegenstände schmieren. Weitere Einzelheiten finden Sie auf Sei­te 82.
HINWEIS:
Wenn Sie den Motor längere Zeit lagern, wird empfohlen, ihn mit Öl einzusprühen. Wenden Sie sich an Ihren 6HOYD-Händler, um Informationen über das Sprühöl und das Verfahren, wie es an Ihrem Motor eingesetzt wird, zu bekommen.
GMU28443
Spülen der Motoreinheit
Dieser Vorgang ist unmittelbar nach dem Betrieb für gründliches Spülen durchzufüh- ren.
GCM01530
ACHTUNG
Führen Sie diesen Vorgang nicht durch während der Motor läuft. Anderenfalls kann es zur Beschädigung der Wasser­pumpe und anderen ersthaften Beschä- digungen infolge von Überhitzung kommen.
1. Schrauben Sie nach dem Abschalten des Motors das Gartenschlauch-Ver­bindungsstück von dem Anschlussstück an der Motorwanne ab.
1
23
ZMU06415
1. Passe
2. Gartenschlauch-Verbindungsstück
3. Gartenschlauch-Adapter
2. Schrauben Sie den Schlauchadapter auf einen an die Frischwasser-Zufuhr angeschlossenen Gartenschlauch und verbinden Sie ihn anschließend mit dem Gartenschlauch-Verbindungsstück.
3. Bei abgestelltem Motor wird der Was­serhahn aufgedreht und man lässt das Wasser etwa 15 Minuten lang durch die Kühlwasserkanäle strömen. Drehen Sie das Wasser ab und trennen Sie den Gartenschlauch-Adapter vom Garten­schlauch-Verbindungsstück ab.
4. Bringen Sie das Gartenschlauch-Ver­bindungsstück wieder am Anschluss an
76
Page 84
Wartung
der Motorwanne an. Ziehen Sie das Ver­bindungsstück sicher fest.
ACHTUNG:
Gartenschlauch-Verbindungsstück nicht lose am Zubehörteil der Motor­wanne belassen oder den Schlauch im Normalbetrieb lose hängen las­sen. Dann leckt Wasser aus dem Ver­bindungsstück statt den Motor zu kühlen, was eine erhebliche Überhit­zung verursachen kann. Vergewis­sern Sie sich, dass das Verbindungsstück nach dem Spülen des Motors sicher am Anschluss festgezogen ist.
[GCM00541]
HINWEIS:
●
Spült man den Motor während das Boot sich im Wasser befindet, wird das Ergeb­nis besser, wenn der Außenbordmotor an­gekippt wird, bis er vollständig aus dem Wasser heraus ragt.
●
Anleitungen zum Spülen des Kühlsystems finden Sie auf Seite 72.
GMU28451
Reinigung des Außenbordmotors
Waschen Sie nach der Verwendung das Äu- ßere des Außenbordmotors mit Süßwasser
ab. Spülen Sie das Kühlsystem mit Frisch­wasser aus.
GMU28460
Überprüfen Sie die lakkierte Oberfläche des Motors
Überprüfen Sie den Motor auf Kratzer, Ker­ben oder abblätternden Lack. Beschädigte Lackstellen sind korrosionsgefährdet. Falls erforderlich sind die betreffenden Stellen zu säubern und zu lackieren. Ausbesserungs­lack ist bei Ihrem 6HOYD-Händler erhäl- tlich.
GMU2847C
Regelmäßige Wartung
GWM01871
WARNUNG
Für diese Arbeitsschritte sind handwerk­liches Geschick, Werkzeuge und Ersatz­teile notwendig. Lassen Sie die Arbeiten von einem 6HOYD-Händler oder einem anderen qualifizierten Mechaniker aus­führen, wenn Sie nicht selbst über die er­forderlichen Fähigkeiten, Werkzeuge oder Ersatzteile verfügen. Dafür ist es notwendig, den Motor ausein­ander zu bauen und gefährliche Teile frei­zulegen. Um die Verletzungsgefahr durch bewegliche, heiße oder stromführende Teile zu begrenzen:
●
Schalten Sie bei der Wartung den Motor aus und behalten Sie die Schlüssel und die Motor-Reißleine bei sich, wenn nichts anderes angegeben ist. Die PTT-Schalter können auch dann be-
●
dient werden, wenn die Zündung aus­geschaltet ist. Achten Sie darauf, dass Personen nicht in die Nähe der Schalter gelangen, wenn am Motor gearbeitet wird. Wenn der Motor angekippt ist, be­geben Sie sich nicht darunter oder zwi­schen ihn und die Klemmhalterung. Beachten Sie, dass sich keine Person in diesem Bereich befindet, bevor der
77
Page 85
Wartung
PTT-Mechanismus bedient wird.
●
Lassen Sie den Motor vor der Arbeit mit heißen Teilen oder Flüssigkeiten ab­kühlen.
●
Bauen Sie den Motor vor einer Inbe­triebnahme immer wieder vollständig zusammen.
GMU28511
Ersatzteile
Wenn Ersatzteile erforderlich werden, sollte man ausschließlich 6HOYD-Originalteile oder Teile verwenden, die das gleiche De­sign haben und von gleicher Qualität sind. Jedes Teil einer geringeren Qualität könnte ausfallen, und der dann eintretende Verlust der Kontrolle über das Boot könnte den Be­nutzer und die Fahrgäste gefährden. 6HOYD-Originalteile und -zubehör sind bei Ihrem 6HOYD-Händler erhältlich.
GMU34151
Strenge Betriebsbedingungen
Strenge Betriebsbedingungen enthalten eine oder mehrere der folgenden Betriebsar­ten auf einer regulären Grundlage:
Konstanter Betrieb oder nahezu maximale
●
Motorgeschwindigkeit (U/min) für viele Stunden Konstanter Betrieb bei niedriger Ge-
●
schwindigkeit (U/min) für viele Stunden
●
Betrieb ohne ausreichende Warmlauf-/Ab­kühlphase für den Motor
●
Häufig schnelle Beschleunigung und schnelles Abbremsen der Geschwindig­keit
●
Häufiges Umschalten
●
Häufiges Starten und Stoppen des Motors / der Motoren
●
Der Betrieb fluktuiert oft zwischen leichten
und schweren Cargo-Ladungen Die Bedienung von Außenbordmotoren un­ter einer der oben genannten Bedingungen
erfordern häufigere Wartung. Yamaha emp­fiehlt, diesen Service zweimal öfter durchzu­führen als im Wartungsplan festgelegt. Wenn beispielsweise ein spezieller Service alle 50 Stunden durchgeführt werden soll, führen Sie diesen Service alle 25 Stunden durch. Dies trägt dazu bei, dass die Motor­komponenten nicht so schnell verschleißen.
78
Page 86
Wartung
GMU34445
Wartungsplan 1 HINWEIS:
●
Beachten Sie die Erklärungen jeder vom Eigentümer durchzuführenden Maßnahme in den
Abschnitten in diesem Kapitel.
●
Der Wartungszyklus auf diesen Tabellen setzt eine Verwendung von 100 Stunden pro Jahr
und ein regelmäßiges Spülen der Kühlwasserkanäle voraus. Die Häufigkeit der Wartung
sollte so eingestellt werden, als ob der Motor unter schwierigen Bedingungen, wie z.B. als
Schlepper, verwendet würde.
●
Montage- und Reparaturarbeiten werden u.U nötig, je nachdem wie die Wartungskontrolle
ausfällt.
●
Wenn dehnbare Teile oder Verschleißteile sowie Schmierstoffe gewöhnlich verwendet
werden, verlieren sie im Laufe der Zeit trotzdem an Wirksamkeit, unabhängig von der ge-
währten Garantie.
●
Beim Betrieb in Salzwasser, schlammigem, trübem (unklarem), säurehaltigem Gewässer
sollte der Motor nach jedem Einsatz mit sauberem Wasser gesäubert werden. Das Symbol “” kennzeichnet die Überprüfungen, die Sie selbst durchführen können. Das Symbol “” kennzeichnet Arbeiten, die von Ihrem 6HOYD-Händler durchgeführt wer- den.
Einzelheit Maßnahmen
Anode(n) (extern) Anode(n) (Zylinder-
kopf) Annoden (Auspuffdek-
kel, Abgasführung) Batterie
(Batteriesäure-Level, Pol)
Batterie (Batteriesäure-Level, Pol)
Kühlwasserleckage Haubenverriegelungs-
hebel Motorstartbedinungen/
Geräusche
Inspektion oder Erset­zen (bei Bedarf)
Inspektion oder Erset­zen falls erforderlich
Ersetzen
Inspektion
Füllen, Laden, oder Ersetzen falls erforder­lich
Inspektion oder Erset­zen (bei Bedarf)
Inspektion
Inspektion
Anfäng-
lich
20 Stun-
den (3
Monate)
100 Stun-
den (1
Jahr)
Alle
300 Stun-
den (3 Jahre)
500 Stun-
den (5 Jahre)
79
Page 87
Wartung
Einzelheit Maßnahmen
Motor-Leerlaufdreh­zahl/Geräusche
Motoröl Austausch Motorölf lter (Kartu-
sche) Kraftstofff lter (kann
auseinander genom­men werden)
Kraftstoff eitung (Hoher Druck)
Kraftstoff eitung (Hoher Druck)
Kraftstoff eitung (Nied­riger Druck)
Kraftstoff eitung (Nied­riger Druck)
Kraftstoffpumpe Kraftstoff-/Motoröl-Lek-
kage Getriebeöl Austausch
Schmierstellen Schmieren Impeller/Wasserpum-
pen-Gehäuse Impeller/Wasserpum-
pen-Gehäuse PTT-Einheit Inspektion Propeller/Propellermut-
ter/Sicherungssplint Schaltverbindung /
Schaltkabel
Zündkerze(n) Zündkerzenstecker/
Zündkerzenkabel Wasser des
Kühlwasser-Kontroll­strahls
Inspektion
Ersetzen
Inspektion oder Erset­zen (bei Bedarf)
Inspektion Inspektion oder Erset-
zen (bei Bedarf) Inspektion Inspektion oder Erset-
zen (bei Bedarf) Inspektion oder Erset-
zen (bei Bedarf) Inspektion
Inspektion oder Erset­zen (bei Bedarf)
Austausch
Inspektion oder Erset­zen falls erforderlich
Inspektion, Einstellung oder Austausch (bei Bedarf)
Inspektion oder Erset­zen (bei Bedarf)
Inspektion oder Erset­zen falls erforderlich
Inspektion
Anfäng-
lich
20 Stun-
den (3
Monate)
100 Stun-
den (1
Jahr)
Alle
300 Stun-
den (3 Jahre)
500 Stun-
den (5 Jahre)
80
Page 88
Wartung
Einzelheit Maßnahmen
Gashebel-Verbindung/ Gaskabel
Thermostat
Steuerriemen
Ventilspiel Wassereinlass Inspektion
Hauptschalter/Stopp­schalter
Kabelbaum­Anschlüsse/Kabelstek­ker-Anschlüsse
(6HOYD) Messgerät/ Messstab
(6HOYD) Kraftstoff­tank
GMU34451
Inspektion, Einstellung oder Austausch, falls erforderlich
Inspektion oder Erset­zen (bei Bedarf)
Inspektion oder Erset­zen (bei Bedarf)
Inspektion und Einstel­lung
Inspektion oder Erset­zen (bei Bedarf)
Inspektion oder Erset­zen falls erforderlich
Inspektion Inspektion und Reini-
gung (bei Bedarf)
Wartungsplan 2
Einzelheit Maßnahmen
Abgasführung/Abgas­sammler
Steuerriemen Austausch
Inspektion oder Erset­zen falls erforderlich
Anfäng-
lich
20 Stun-
den (3
Monate)
100 Stun-
den (1
Jahr)
1000 Stunden
300 Stun-
Alle
Alle
den (3 Jahre)
500 Stun-
den (5 Jahre)
81
Page 89
GMU28941
Schmieren
:asserbeständiges Fett .orrosionsbeständiges Fett; für die Propellerwelle
Wartung
ZMU06417
82
Page 90
Wartung
GMU28956
Reinigen und Einstellen der Zündkerze
Die Zündkerze ist eine wichtige Komponente des Motors und lässt sich mühelos prüfen. Der Zustand der Zündkerze kann auf den Zustand des Motors hinweisen. Wenn bei­spielsweise das mittlere Elektrodenporzellanstück sehr weiß ist, kann dies auf eine Lufteinlass-Leckage oder ein Problem im Zusammenhang mit der Ge­mischaufbereitung im betreffenden Zylinder hinweisen. Man sollte nicht versuchen,
83
ZMU06416
selbst eine Diagnose der möglichen Proble­me zu stellen. Bringen Sie den Außenbord- motor stattdessen zu einem Yamaha­Händler. Die Zündkerze sollte in regelmäßi­gen Zeitabständen entfernt und geprüft wer­den, weil Wärme und Ablagerungen allmähliches Versagen und Verschleiß der Zündkerze bewirken.
1. Entfernen Sie die Zündkerzenstecker von den Zündkerzen.
2. Entfernen Sie die Zündkerze. Bei übermäßiger Erosion der Elektrode oder
Page 91
Wartung
bei übermäßigen Kohlenstoff- und son­stigen Ablagerungen sollte man die Zündkerze durch ein anderes Exemplar des richtigen Typs ersetzen.
WARNUNG! Beim Ausbauen oder Einsetzen einer Zündkerze ist darauf zu achten, dass der Isolator nicht beschädigt wird. Ein beschädigter Isolator könnte eine externe Funken­bildung ermöglichen und so eine Ex­plosion oder ein Feuer verursachen.
[GWM00561]
Standardzündkerze:
DPR6EB-9
3. Stellen Sie sicher, dass Sie die vorgese­hene Zündkerze verwenden; anderen­falls funktioniert der Motor u. U. nicht ordnungsgemäß. Messen Sie vor dem Einpassen der Zündkerze den Elektro­denabstand mithilfe einer Düsenlehre; ersetzen Sie sie, falls sie den techni­schen Daten nicht entspricht.
1. Elektrodenabstand
2. Teilenummer der Zündkerze
3. Zündkerzen-ID-Zeichen (NGK)
Elektrodenabstand:
0.8–0.9 mm (0.031–0.035 in)
4. Wenn Sie den Stopfen einsetzen, wi-
schen Sie Schmutz von den Gewinden und schrauben Sie ihn anschließend mit dem ordnungsgemäßen Drehmoment fest.
Zündkerzen-Drehmoment:
18.0 Nm (1.84 kgf-m, 13.3 ft-lb)
HINWEIS:
Wenn beim Einsetzen einer Zündkerze kein Drehmomentschlüssel verfügbar ist, dürfte eine 1/4- bis 1/2-Drehung zusätzlich zum Festziehen mit der Hand eine gute Schät- zung darstellen. Die Zündkerze anschlie­ßend möglichst bald mit einem Drehmomentschlüssel auf das vorgeschrie­bene Drehmoment einstellen lassen.
GMU29043
Überprüfung der Leerlaufdrehzahl
GWM00451
WARNUNG
●
Beim Anlassen oder im Betrieb dürfen keine elektrischen Teile berührt oder entfernt werden.
●
Bei laufendem Motor dürfen Hände, Haar und Kleidung nicht in die Nähe des Schwungrads und anderer drehen­der Teile geraten.
GCM00490
ACHTUNG
Dieses Verfahren muss durchgeführt werden, während sich der Außenbordmo- tor im Wasser befindet. Dazu kann ein Spülaufsatz oder ein Testtank verwendet werden.
Falls das Boot nicht mit einem Tachometer für den Außenbordmotor ausgestattet ist, verwenden Sie für diesen Vorgang ein Dia­gnose-Tachometer. Die Ergebnisse variie­ren abhängig davon, ob der Test mit dem Spülaufsatz, in einem Testtank oder mit dem
84
Page 92
Wartung
Außenbordmotor im Wasser durchgeführt wird.
1. Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn in der Warmlaufphase auf Neutral laufen, bis er sich reibungslos dreht.
2. Sobald der Motor sich erwärmt hat, überprüfen Sie, ob die Leerlaufdrehzahl den technischen Daten entsprechend eingestellt ist. Die technischen Daten über die Leerlaufdrehzahl finden Sie auf Seite 10. Fall Sie Schwierigkeiten mit der Verifizierung der Leerlaufdrehzahl haben oder wenn die Leerlaufdrehzahl eine Einstellung erfordert, wenden Sie sich an einen 6HOYD-Händler oder an einen anderen qualifizierten Mechani­ker.
GMU37492
Motorölwechsel
GCM01710
ACHTUNG
Wchseln Sie das Motoröl nach den ersten 20 Betriebsstunden oder nach 3 Monaten aus; dann entweder alle 100 Betriebs­stunden oder im Abstand von einem Jahr. Anderenfalls unterliegt der Motor einer raschen Abnutzung.
ZMU03659
2. Starten Sie den Motor. Lassen Sie ihn warmlaufen und bei Leerlaufdrehzahl 5­10 Minuten weiterlaufen.
3. Halten Sie den Motor an und lassen Sie ihn für 5-10 Minuten ausgeschaltet.
4. Entfernen Sie die Motorhaube.
5. Entfernen Sie den Deckel des Öleinfüll- stutzens. Ziehen Sie den Messstab her­aus und verwenden Sie den Ölwechsler, um das Öl vollständig abzusaugen.
Das Motoröl sollte mit einem Ölwechsler ab­gesaugt werden.
1. Stellen Sie den Außenbordmotor in eine aufrechte Position (nicht gekippt).
ACHTUNG:
Wenn der Motor nicht waagerecht steht, ist der auf dem Messstab angezeigte Ölstand mögli- cherweise nicht korrekt.
85
[GCM01860]
1
ZMU06418
1. Ölwechsler
6. Füllen Sie die richtige Ölmenge durch das Einfüllloch ein. Setzen Sie den Tank­deckel und den Messstab wieder ein.
ACHTUNG:
könnten Lecks oder Schäden entste­hen. Falls der Ölstand über der oberen
Ölstandsmarkierung liegt, lassen Sie Öl ab, bis der Ölstand der vorge-
schriebenen Menge entspricht.
Durch Überfüllen mit Öl
[GCM01850]
Page 93
1
Wartung
der Ölstand sich außerhalb des angege­benen Bereichs befindet.
132
ZMU06419
1. Öltankdeckel
Empfohlenes Motoröl:
Viertakt-Außenbordmotoröl Gesamtmotoröl-Menge (Kapazität der Ölwanne):
Ohne Austausch des Ölfilters:
1.9 L (2.01 US qt, 1.67 Imp.qt) Menge des Ersatzmotoröls (bei regelmä- ßiger Wartung):
Ohne Austausch des Ölfilters:
1.5 L (1.59 US qt, 1.32 Imp.qt)
Mit Austausch des Ölfilters:
1.7 L (1.80 US qt, 1.50 Imp.qt)
7. Lassen Sie den Außenbordmotor für 5­10 Minuten.
8. Ziehen Sie den Ölmessstab heraus und wischen Sie ihn sauber.
9. Stecken Sie den Messstab hinein und ziehen Sie ihn wieder heraus. Stellen Sie sicher, dass der Messstab vollstän- dig in die Messstabführung eingesteckt wird, sonst ist die Ölstandsmessung un­genau.
10. Prüfen Sie den Ölstand mit Hilfe des Messstabs erneut und vergewissern Sie sich, dass sich der Ölstand zwischen der oberen und unteren Markierung be­findet. Setzen Sie sich mit Ihrem
6HOYD-Händler in Verbindung, falls
ZMU05091
1. Untere Pegelmarkierung
2. Ölmessstab
3. Obere Pegelmarkierung
11. Starten sie den Motor und stellen Sie si­cher, dass die Warnleuchte für zu nied­rigen Öldruck nicht aufleuchtet. Vergewissern Sie sich auch, dass keine Öllecks vorhanden sind.
ACHTUNG:
Wenn die Anzeige für zu niedrigen Öl- druck aufleuchtet oder Öllecks auf­treten, stoppen Sie den Motor und bestimmen Sie die Ursache. Jedes weitere Betreiben trotz Störung könn- te schwere Motorschäden verursa­chen. Wenden Sie sich an Ihren 6HOYD-Händler, wenn das Problem nicht bestimmt und behoben werden kann.
[GCM01622]
12. Entsorgen Sie das Altöl entsprechend den lokalen Vorschriften.
HINWEIS:
●
Hinsichtlich weiterer Informationen zur Entsorgung des Altöls wenden Sie sich bit­te an Ihren 6HOYD-Händler.
●
Wechseln Sie das Öl öfter, wenn der Motor unter erschwerten Bedingungen wie bei­spielsweise bei längerem Schleppen be­trieben wird.
86
Page 94
Wartung
GMU29113
Überprüfung der Verkabelung und der Verbindungsstücke
Überprüfen Sie, ob jedes Ver-
●
bindungsstück sicher verbunden ist. Kontrollieren Sie, dass die Erdungsleitun-
●
gen richtig befestigt wurde.
ZMU06436
ZMU06437
GMU32112
Überprüfung des Propellers
GWM01881
WARNUNG
Sie könnten sich schwere Verletzungen zuziehen, wenn der Motor ungewollt zu laufen beginnt und Sie sich in der Nähe des Propellers befinden. Bevor Sie den Propeller überprüfen, ab- oder anbauen, stellen Sie den Schalthebel in die Leer­lauf-Stellung, drehen Sie den Hauptschal­ter auf “” (Aus), ziehen Sie den Schlüssel ab und nehmen Sie die Sperr­gabel vom Motor-Quickstoppschalter ab.
Schalten Sie den Batterie-Trennschalter ab, falls vorhanden.
Propeller beim Lösen oder Festziehen der Propellermutter nicht mit der Hand halten. Holzblock zwischen die Anti-Ventilations­platte und den Propeller schieben, um jedes Drehen des Propellers zu verhindern.
ZMU01897
Überprüfungsstellen
Jede Propellerschaufel auf Erosion infolge
●
von Kavitation oder Ventilation bzw. auf sonstige Schäden prüfen. Überprüfen Sie die Propellerwelle auf
●
Beschädigungen.
●
Überprüfen Sie die Verzahnungen auf Verschleiß oder Beschädigung.
●
Stellen Sie sicher, dass sich keine Angel­schnur um die Propellerwelle gewickelt hat.
Wellendichtring der Propellerwelle auf
●
Schäden prüfen.
87
Page 95
Wartung
GMU30662
Entfernen des Propellers
GMU29197
Verzahnungsmodelle
1. Biegen Sie den Sicherungssplint gerade und ziehen Sie ihn mit einer Zange her­aus.
2. Entfernen Sie die Propellermutter, die Unterlegscheibe und das Distanzstück (falls vorhanden).
WARNUNG! Propel­ler beim Lösen der Propellermutter nicht mit der Hand halten.
1. Sicherungssplint
2. Propellermutter
3. Unterlegscheibe
4. Distanzstück
5. Propeller
6. Druckscheibe
[GWM01890]
3. Entfernen Sie den Propeller, die Unter­legscheibe (falls damit ausgestattet) und die Druckscheibe.
GMU30672
Einbauen des Propellers
GMU29233
Verzahnungsmodelle
GCM00500
ACHTUNG
Verwenden Sie unbedingt einen neuen Sicherungssplint verwenden und biegen Sie dessen Enden ordnungsgemäß um. Der Propeller könnte sonst im Betrieb ab-
fallen und verloren gehen.
1. Tragen Sie 6HOYD-Marinefett oder ein korrosionsbeständiges Fett auf die Pro­pellerwelle auf.
2. Setzen Sie das Distanzstück (falls damit ausgestattet), die Druckscheibe, die Un­terlegscheibe (falls damit ausgestattet) und den Propeller auf die Propellerwel­le.
ACHTUNG:
Druckscheibe unbe­dingt vor dem Einbau des Propellers anbringen, weil sonst das Unterwas­serteil-Gehäuse und die Propellerna­be beschädigt werden könnten.
[GCM01880]
3. Bauen Sie das Distanzstück (falls damit ausgestattet) und die Unterlegscheibe ein. Die Propellermutter mit dem vorge­schriebenen Drehmoment festziehen.
Anziehdrehmoment der Propellermutter:
35.0 Nm (3.57 kgf-m, 25.8 ft-lb)
4. Richten Sie die Propellermutter an der Bohrung in der Propellerwelle aus. Füh- ren Sie einen neuen Sicherungssplint in die Öffnung ein und biegen Sie die En­den des Sicherungssplints um.
ACHTUNG:
Den vorhandenen Siche­rungssplint nicht erneut benutzen. Der Propeller kann sonst während des Betriebs abfallen.
[GCM01890]
88
Page 96
Wartung
HINWEIS:
Wenn die Propellermutter nach dem Festzie­hen mit dem vorgeschriebenen Drehmoment nicht an der Öffnung in der Propellerwelle ausgerichtet ist, ziehen Sie die Mutter fester an, bis sie daran ausgerichtet ist.
GMU29287
Getriebeölwechsel
GWM00800
WARNUNG
●
Vergewissern Sie sich, dass der Au­ßenbordmotor sicher am Spiegel oder an einer stabilen Stelle befestigt ist. Sie könnten sonst beim Herabfallen des Motors schwer verletzt werden.
●
Begeben Sie sich selbst bei gesicher­tem Ankipp-Arretierungshebel oder ­knopf nie unter das Unterwasserteil, während es angekippt ist. Wenn der Au­ßenbordmotor unerwartet herabfällt, besteht die Gefahr schwerer Verletzun­gen.
1. Kippen Sie den Außenbordmotor so, dass sich die Getriebeölablassschraube am niedrigstmöglichen Punkt befindet.
2. Stellen Sie einen passenden Behälter unter das Getriebegehäuse.
3. Entfernen die Getriebeöl-Ablassschrau- be sowie die Dichtung.
Wenn sich besonders viele Metallpar­tikel an der magnetischen Getriebeöl- Ablassschraube befinden, kann das auf ein Problem mit dem Unterwas­serteil hinweisen. Wenden Sie sich an Ihren 6HOYD-Händler.
ACHTUNG:
[GCM01900]
2
1
ZMU03273
1. Getriebeöl-Ablassschraube
2. Ölstandsschraube
HINWEIS:
Wenn der Motor mit einer magnetischen
●
Getriebeöl-Ablassschraube ausgestattet ist, entfernen Sie alle Metallpartikel von der Schraube, bevor Sie sie einsetzen.
●
Verwenden Sie immer eine neue Dich­tung. Verwenden Sie die ausgebaute Dichtung nicht wieder.
4. Entfernen Sie die Ölstandschraube und die Dichtung, damit das Öl vollständig abgelassen werden kann.
Altöl nach dem Ablassen überprüfen. Ist das Öl milchig, gelangt Wasser in das Getriebegehäuse und kann dort Getriebeschäden verursachen. Wen­den Sie sich zum Reparieren der Dichtungen des Unterwasserteils an einen 6HOYD-Händler.
HINWEIS:
Wenden Sie sich hinsichtlich der Entsorgung des Altöls an Ihren 6HOYD-Händler.
5. Stellen Sie den Außenbordmotor in eine senkrechte Position. Füllen Sie mit Hilfe eines flexiblen Schlauchs oder einer Druckfüllvorrichtung das Getriebeöl durch die Öffnung der Getriebeöl-Ab-
ACHTUNG:
[GCM00711]
89
Page 97
Wartung
lassschraube ein.
Empfohlenes Getriebeöl:
Hypoidgetriebeöl (SAE 90)
Getriebeölmenge:
0.430 L (0.455 US qt, 0.378 Imp.qt)
ZMU03274
6. Setzen Sie eine neue Dichtung auf die Ölstandschraube. Setzen Sie die Öl­standschraube ein und ziehen Sie sie fest, wenn das Öl aus der Öffnung der Ölstandschraube zu fließen beginnt.
Anziehdrehmoment:
9 Nm (0.9 kgf-m, 6.6 ft-lb)
7. Setzen Sie eine neue Dichtung auf die Getriebeöl-Ablassschraube. Setzen Sie die Getriebeölablassschraube ein und ziehen Sie sie fest.
Anziehdrehmoment:
9 Nm (0.9 kgf-m, 6.6 ft-lb)
den.
●
Wahren Sie beim Reinigen des Kraft­stofftanks einen ausreichenden Ab­stand zu Funken, Zigaretten, offenen Flammen oder sonstigen Entzündungs- quellen.
●
Entfernen Sie den Kraftstofftank vom Boot, bevor Sie ihn reinigen. Arbeiten Sie nur unter freiem Himmel an einem gut gelüfteten Ort.
●
Wischen Sie eventuell verschütteten Kraftstoff unverzüglich auf.
●
Bauen Sie den Kraftstofftank wieder sorgfältig zusammen. Ein nicht vorschriftsmäßiger Zusammenbau kann mit entsprechender Feuer- und Explosionsgefahr zu einer Kraftstoff­leckstelle führen.
●
Entsorgen Sie das Benzin entspre­chend den lokalen Vorschriften.
1. Leeren Sie den Kraftstofftank in einen dafür zugelassenen Behälter.
2. Schütten Sie eine geeignete Menge Lö­sungsmittel in den Tank. Setzen Sie die Verschlusskappe auf, schütteln Sie den Tank und lassen Sie dann das Lö- sungsmittel vollständig ab.
3. Entfernen Sie die Befestigungsschrau­ben des Kraftstoff-Anschlussstücks und ziehen Sie die Baugruppe aus dem Tank.
GMU29302
Reinigung des Kraftstofftanks
GWM00920
WARNUNG
Benzin ist hochentzündlich und seine Dämpfe sind entzündlich und explosiv.
●
Bei Fragen zum ordnungsgemäßen Durchführen dieses Verfahrens sollten Sie sich an Ihren 6HOYD-Händler wen-
ZMU02066
90
Page 98
Wartung
4. Reinigen Sie den Filter (er befindet sich am Ende des Ansaugrohrs) mit einer passenden Reinigungslösung. Lassen Sie den Filter trocknen.
5. Ersetzen Sie die Dichtung durch eine neue. Bauen Sie das Kraftstoff-An­schlussstück wieder ein und schrauben Sie die Baugruppe fest.
GMU29312
Inspektion und Austausch der Anode(n)
Die 6HOYD-Außenbordmotoren sind mit Hilfe von Opferanoden korrosionsgeschützt. Inspizieren Sie die Anoden regelmäßig. Be­freien Sie die Oberflächen der Anoden von der Oxidschicht. Wenden Sie sich zwecks Austausch der Anoden an Ihren 6HOYD­Händler.
GCM00720
ACHTUNG
Streichen Sie die Anoden nie an, da sie dadurch unwirksam werden.
ZMU03664
ZMU06420
HINWEIS:
Inspizieren Sie die an den externen Anoden befestigten Massekabel. Wenden Sie hin­sichtlich einer Inspektion und den Austausch der an der Motoreinheit angebrachten inter­nen Anoden an einen 6HOYD-Händler.
ZMU02924
91
ZMU06421
GMU29322
Überprüfung der Batterie (bei Modellen mit elektrischem Starter)
GWM01900
WARNUNG
Batterieakkumulatorsäure ist giftig und ätzend, und Batterien erzeugen explosi­ves Wasserstoffgas. Bei Arbeiten nahe der Batterie:
●
Tragen Sie eine Schutzbrille und Gum-
Page 99
Wartung
mihandschuhe.
●
Nicht rauchen und keine andere Zündquelle in die Nähe der Batterie
bringen. Siehe Seite 12, um weitere Sicherheits­ratschläge über Batterien zu lesen.
Die Vorgehensweise zur Überprüfung der Batterie variiert je nach Modell. Diese Vorge­hensweise beschreibt typische Prüfungen, die auf viele Batterien anwendbar sind; hal­ten Sie sich aber trotzdem immer an die An­weisungen des Batterieherstellers.
GCM01920
ACHTUNG
Eine schlecht gewartete Batterie altert schnell.
1. Den Akkumulatorsäure-Füllstand über-
prüfen.
WARNUNG! Falsche Anschlüsse können zu Kurzschlüssen und Fun­kenüberschlag führen und so eine Explosion verursachen.
GMU29333
[GWM01910]
Anschließen der Batterie
GWM00570
WARNUNG
Befestigen Sie den Batteriehalter sicher an einer trockenen, gut belüfteten und vi­brationsfreien Stelle im Boot. Setzen Sie eine voll geladene Batterie in den Halter ein.
GCM01123
ACHTUNG
Ein Vertauschen der Batteriekabel führt zu einer Beschädigung der elektrischen Teile.
1. Stellen Sie sicher, dass sich der Haupt­schalter (bei damit ausgestatteten Mo­dellen) in der “”-Stellung (Aus) befindet, bevor Sie Arbeiten an der Bat­terie durchführen.
2. Schließen Sie das rote Batteriekabel zu­erst am POSITIVEN (+) Pol an. Schlie­ßen Sie dann das SCHWARZE Batteriekabel am NEGATIVEN (-) Pol an.
2. Den Ladezustand der Batterie prüfen. Wenn Ihr Boot mit dem digitalen Ge­schwindigkeitsmesser ausgestattet ist, erleichtern das Voltmeter und die Warn­funktion bei niedrigem Batteriestand die Überwachung des Ladezustands. Wenn die Batterie aufgeladen werden muss, wenden Sie sich an Ihren 6HOYD­Händler.
3. Die Anschlüsse der Batterie prüfen. Sie sollten sauber sein, fest sitzen und mit einer Isolierung abgedeckt sein.
1. Rotes Kabel
2. Schwarzes Kabel
92
Page 100
Wartung
3. Batterie
3. Die elektrischen Kontakte der Batterie und der Kabel müssen sauber und ord­nungsgemäß angeschlossen sein, weil die Batterie den Motor sonst nicht star­tet.
GMU29371
Abklemmen der Batterie
1. Den Batterie-Trennschalter (falls vor­handen) und den Hauptschalter ab­schalten.
eingeschaltet bleiben, kann das elek­trische System beschädigt werden.
[GCM01930]
2. Klemmen Sie das / die negative(n) Ka­bel vom negativen (-) Pol ab.
ACHTUNG:
erst alle Kabel zum negativen (-) Pol ab, um einen Kurzschluss und Schä- den am elektrischen System zu ver­meiden.
3. Klemmen Sie das / die positive(n) Kabel ab und entfernen Sie die Batterie vom Boot.
4. Die Batterie ist gemäß den Bestimmun­gen des Herstellers zu reinigen, zu war­ten und aufzubewahren.
GMU38660
Aufbewahrung der Batterie
Wenn Sie Ihren 6HOYDJ-Außenbordmotor über einen längeren Zeitraum einlagern
möchten (über 2 Monate oder länger), ent­nehmen Sie bitte die Batterie und lagern Sie sie an einem kühlen, trockenen Ort. Überprüfen Sie falls erforderlich Batterie und Ladegerät.
ACHTUNG:
Wenn sie
Klemmen Sie immer zu-
[GCM01940]
93
Loading...