Miele PTD 701, PTD 702, PTD 703, PTD 704 User manual [de, en]

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DE
Betriebsanleitung
1 - 41
EN
43 - 83
FR
Notice d'utilisation
85 - 125
IT
Istruzioni d'uso
127 - 167
NL
Gebruiksaanwijzing
169 - 209
EL
Οδηγίες λειτουργίας
211 - 252
CS
Návod k obsluze
253 - 293
RO
Manual de utilizare
295 - 335
SL
Navodila za uporabo
337 - 377
HR
Upute za uporabu
379 - 419
PTD 701 / PTD 702 / PTD 703 / PTD 704
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Zu dieser Anleitung
1
Betriebsanleitung
PTD 701 / PTD 702 / PTD 703 / PTD 704 (Original-Betriebsanleitung)
Inhaltsverzeichnis
1 Zu dieser Anleitung ----------------------------- 2 2 Bestimmungsgemäße Verwendung ------- 2
2.1 Nicht bestimmungsgemäße Verwendung --- 2
3 Sicherheitshinweise ---------------------------- 3
3.1 Allgemeine Sicherheitshinweise --------------- 3
3.2 Elektrische Sicherheit ---------------------------- 3
3.3 Wartungsarbeiten und Reparaturen ---------- 3
4 Bevor Sie mit der Maschine arbeiten ----- 4 5 Maschinenbeschreibung ---------------------- 4
5.1 Übersichtsbild -------------------------------------- 4
5.2 Funktionsweise ------------------------------------ 5
5.3 Kundenspezifische Anpassungen ------------- 5
6 Allgemeine Bedienung ------------------------- 6
6.1 Display ----------------------------------------------- 6
6.2 Starttaste -------------------------------------------- 6
6.3 Menüebenen --------------------------------------- 6
6.4 Spülprogramme ---------------------------------- 10
6.5 Zusatzprogramme-------------------------------- 10
7 PIN-Menü des Küchenchefs ---------------- 11
7.1 Hygienetagebuch -------------------------------- 12
7.2 Betriebsdaten ------------------------------------- 12
7.3 Wasserhärte --------------------------------------- 12
7.4 Dosierung ------------------------------------------ 13
7.5 Timer ------------------------------------------------ 14
7.6 Entkalken ------------------------------------------- 16
7.7 Helligkeit -------------------------------------------- 17
7.8 Töne ------------------------------------------------- 17
7.9 Datum / Uhrzeit ----------------------------------- 18
7.10 Sprache --------------------------------------------- 18
7.11 Einheiten ------------------------------------------- 18
7.12 Wasserrückwärtszähler ------------------------- 19
8 Klarspüler und Reiniger ---------------------- 20
8.1 Wechsel des Chemieproduktes (Klarspüler oder Reiniger) ------------------------------------- 20
8.2 Klarspüler ------------------------------------------ 21
8.3 Reiniger --------------------------------------------- 21
8.4 Dosiergeräte entlüften -------------------------- 23
9 Betrieb --------------------------------------------- 23
9.1 Vor dem Einschalten der Maschine---------- 23
9.2 Maschine einschalten --------------------------- 23
9.3 Spülen ---------------------------------------------- 24
9.4 Maschine ausschalten -------------------------- 25
10 Eingebauter Wasserenthärter (Option) -- 26
10.1 Anzeige von Salzmangel ----------------------- 26
10.2 Regeneriersalz nachfüllen --------------------- 26
11 Wartung und Pflege ---------------------------- 27
11.1 Selbstreinigungsprogramm -------------------- 27
11.2 Innenraum reinigen ------------------------------ 28
11.3 Spülfelder reinigen ------------------------------- 28
11.4 Maschine außen reinigen ---------------------- 28
11.5 Entkalken ------------------------------------------- 28
12 Fehlerpiktogramme ---------------------------- 29
12.1 Schlechtes Spülergebnis ----------------------- 30
12.2 Wartung durch Kundendienst ----------------- 31
13 Maschine für längere Betriebspausen
außer Betrieb nehmen ------------------------ 31
14 Maschine nach Betriebspausen wieder in
Betrieb nehmen --------------------------------- 31 15 Maschine aufstellen --------------------------- 32 16 Maschine anschließen ------------------------ 32
16.1 Position der Anschlüsse an der Maschine - 32
16.2 Zubehör --------------------------------------------- 32
16.3 Installationsplan ---------------------------------- 33
16.4 Wasseranschluss -------------------------------- 33
16.5 Zulaufschlauch anschließen ------------------- 34
16.6 Ablaufschlauch anschließen ------------------- 34
16.7 Elektroanschluss --------------------------------- 35
17 Externe Dosiergeräte -------------------------- 37
17.1 Anschlusspunkte --------------------------------- 37
17.2 Elektrischer Anschluss -------------------------- 38
17.3 Übergabeleiste programmieren --------------- 39
17.4 Beispiele -------------------------------------------- 40
18 Technische Daten ------------------------------ 41 19 Emissionen --------------------------------------- 41 20 Entsorgung --------------------------------------- 41
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Zu dieser Anleitung
2
Beachten Sie bitte sorgfältig die hier aufgeführten Sicherheitshinweise ( 3).
Symbol
Bedeutung
Gefahr
Warnung vor möglichen schweren bis tödlichen Verletzungen von Personen, wenn die be­schriebenen Vorsichtsmaßnahmen nicht beachtet werden.
Warnung
Warnung vor möglichen leichten Verletzungen von Personen oder möglichem Sachschaden, wenn die beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen nicht beachtet werden.
Vorsicht
Warnung vor möglichen Defekten bzw. Zerstörung des Produktes, wenn die beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen nicht beachtet werden.
Lesen Sie die in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Sicherheits- und Bedienungshinweise sorgfältig durch, bevor Sie mit der Maschine arbeiten.
WICHTIG
Hier wird ein wichtiger Hinweis gegeben.
INFO
Hier wird ein nützlicher Hinweis gegeben.
Dieses Symbol kennzeichnet Handlungsanweisungen.
Dieses Symbol kennzeichnet Ergebnisse Ihrer Handlungen.
Dieses Symbol kennzeichnet Aufzählungen.
Dieses Symbol verweist auf ein Kapitel mit weiterführenden Informationen.
1 Zu dieser Anleitung
Diese Betriebsanleitung verschafft Ihnen eine schnelle Übersicht über die wichtigsten Funktionen und den sicheren Betrieb der Spülmaschine. Bewahren Sie die Betriebsanleitung griffbereit auf. Auf unserer Internet­seite miele.de/pro/manuals finden Sie die Betriebsanleitung auch in elektronischer Form.
In dieser Anleitung werden folgende Symbole verwendet:
2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Diese Spülmaschine ist ein technisches Arbeitsmittel für die gewerbliche Nutzung und nicht für den priva-
ten Gebrauch bestimmt.
Verwenden Sie die Spülmaschine ausschließlich für das Spülen von Geschirr, Besteck und Gläsern aus
gastronomischen und artverwandten Betrieben.
Betreiben Sie die Spülmaschine nur so, wie es in dieser Anleitung beschrieben ist.
2.1 Nicht bestimmungsgemäße Verwendung
Das Wasser in der Spülmaschine darf nicht als Trinkwasser verwendet werden. Kinder dürfen nicht mit der Maschine spielen. Spülen Sie nie ohne Spülkorb. Nehmen Sie ohne Genehmigung des Herstellers keine Veränderungen, sowie An- oder Umbauten vor. Wenn die Spülmaschine nicht bestimmungsgemäß verwendet wird, übernimmt die Miele & Cie. KG keine
Haftung für entstandene Schäden.
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Sicherheitshinweise
3
3 Sicherheitshinweise
Wenn die Sicherheits- und Bedienungshinweise nicht beachtet werden, bestehen keine Haftungs- und Gewährleistungsansprüche gegenüber der Miele & Cie. KG.
3.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
Lesen Sie die Sicherheits- und Bedienungshinweise sorgfältig durch. Bewahren Sie die Betriebsanleitung für ein späteres Nachschlagen auf. Arbeiten Sie mit der Spülmaschine nur, wenn Sie diese Kurzanleitung und die Sicher-
heitshinweise gelesen und verstanden haben.
Lassen Sie sich über die Bedienung und Arbeitsweise der Spülmaschine vom Miele-
Kundendienst unterrichten.
Schulen Sie das Bedienpersonal im Umgang mit der Maschine und weisen Sie auf die
Sicherheitshinweise hin. Wiederholen Sie regelmäßig Schulungen, um Unfälle zu ver­meiden.
Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Klapptür. Betreiben Sie die Maschine nur in einwandfreiem Zustand. Eine beschädigte oder undichte Maschine kann Ihre Sicherheit gefährden. Schalten Sie
die Maschine bei Störungen sofort aus. Schalten Sie die Maschine erst wieder ein, wenn die Störung behoben ist. Schalten Sie den bauseitigen Netztrennschalter (Haupt­schalter) aus. Erst dann ist die Maschine spannungsfrei.
Verständigen Sie Ihren Installateur oder Elektriker, wenn die bauseitige Wasser- oder
Stromzuleitung die Ursache der Störung ist.
Verständigen Sie einen autorisierten Servicetechniker oder Ihren Händler, wenn eine
andere Störung vorliegt.
Schließen Sie nach Arbeitsschluss die bauseitige Wassserzufuhr. Schalten Sie nach Arbeitsschluss den bauseitigen Netztrennschalter aus.
3.2 Elektrische Sicherheit
Die elektrische Sicherheit dieser Maschine ist nur dann gewährleistet, wenn sie an ein
vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem und einen Fehlerstrom-Schutzschalter angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvorausset­zung geprüft und im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Fachkraft überprüft wird. Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlen­den oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
Öffnen Sie keine Maschinenverkleidungen oder Maschinenteile, wenn Sie dazu ein
Werkzeug benötigen. Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
Testen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit regelmäßig den bauseitigen Fehlerstrom-Schutz-
schalter (FI) indem Sie den Testknopf betätigen.
3.3 Wartungsarbeiten und Reparaturen
Wartungsarbeiten und Reparaturen dürfen nur durch Miele autorisierte Servicetechniker
durchführen. Durch unsachgemäße Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erheb­liche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die Miele nicht haftet.
Trennen Sie bei Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen das Gerät vom
Netz. Die Stromverbraucher (Heizkörper) stehen so lange unter Spannung bis der bau­seitige Netztrennschalter betätigt wurde.
Für Wartungsarbeiten und Reparaturen dürfen nur Original-Ersatzteile von Miele ver-
wendet werden. Wenn keine Original-Ersatzteile verwendet werden, erlischt die Ge­währleistung.
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Bevor Sie mit der Maschine arbeiten
4
Pos.
Bezeichnung
1
Display
2
Sauglanze (Option)
3
Eingebaute Vorratsbehälter für Klarspüler und Reiniger (Option)
4
Tür 5 Siebunterteil
6
Flächensieb
7
Siebzylinder
8
Spülfeld
9
Eingebauter Wasserenthärter (Option)
10
Tankheizkörper
Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt wird, muss sie durch Miele oder seinen
Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden. Die Netzanschlussleitung muss vom Typ H07 RN-F oder gleichwertig sein.
4 Bevor Sie mit der Maschine arbeiten
Lassen Sie die Maschine von einem autorisierten Servicetechniker oder Ihrem Händler aufstellen. Lassen Sie die Maschine gemäß den örtlich geltenden Normen und Vorschriften von zugelassenen
Handwerkern anschließen (Wasser, Abwasser, Elektro).
Setzen Sie sich nach dem ordnungsgemäßen Anschluss an Wasser und Strom mit der zuständigen
Miele-Werksvertretung oder Ihrem Händler in Verbindung, um die erste Inbetriebnahme der Maschine vornehmen zu lassen. Lassen Sie sich und Ihr Bedienpersonal dabei in die Bedienung der Maschine ein­weisen.
5 Maschinenbeschreibung
5.1 Übersichtsbild
Page 7
Maschinenbeschreibung
5
5.2 Funktionsweise
Nach dem Einschalten der Maschine füllen sich Boiler und Tank und werden auf Betriebstemperatur aufge­heizt. Sobald die Solltemperaturen erreicht sind, ist die Maschine betriebsbereit. Die Maschine wird mit vollautomatischen Programmen betrieben, die aus den Programmschritten Spülen, Abtropfen und Nachspülen bestehen.
5.3 Kundenspezifische Anpassungen
Die Steuerung der Maschine kann in bestimmten Grenzen an individuelle Wünsche angepasst werden.
Beispiele
Spüldruck an das Spülgut anpassen Programmlaufzeiten verlängern oder verkürzen Spülprogramme ausblenden
Einen autorisierten Servicetechniker mit der Anpassung beauftragen. Folgende Anpassungen können Sie selbst vornehmen:
Tonsignale deaktivieren Gemäß Kapitel 7 vorgehen.
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Allgemeine Bedienung
6
Pos.
Bezeichnung
1
Standard-Spülprogramme
2
Auswahl von Zusatzprogrammen
3
Bereich für Fehlerpiktogramme
4
Starttaste
Farbe
Bedeutung
unbeleuchtet
Maschine ist ausgeschaltet.
orangefarben
Maschine füllt und heizt.
weiß
Maschine ist betriebsbereit.
orangefarben
Spülprogramm läuft.
weiß blinkend
Spülprogramm ist beendet, Tür wurde noch nicht geöffnet.
rot
Maschine spült nicht mehr, weil ein schwerwiegender Fehler anliegt.
6 Allgemeine Bedienung
6.1 Display
Die Bedienung des Displays ist vergleichbar mit der Bedienung eines Smartphones. Das Display reagiert auf leichte Berührungen. Bedienen Sie das Display daher nur mit den Fingern, nicht mit spitzen Gegenständen. INFO Display und Starttaste können auch mit nassen Händen oder mit Gummihandschuhen bedient wer-
den.
Bildschirmschoner
Das Display verdunkelt sich, wenn es längere Zeit nicht bedient wird. Spülen ist auch bei abgedunkeltem Display möglich.
6.2 Starttaste
Die Farben haben folgende Bedeutung:
6.3 Menüebenen
Dem Bedienpersonal stehen folgende 3 Ebenen zur Verfügung:
Haupt-Ebene ( 6.3.1) Menüebene „Spülpersonal“ ( 6.3.2)  PIN-Menü des Küchenchefs ( 7)
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Allgemeine Bedienung
7
Bild
Funktionen
A
Ausschalten ( 9.4)
Selbstreinigungsprogramm ( 11.1)
Tankwasserwechselprogramm ( 9.3.7)
B
Standard-Spülprogramme ( 6.4) Zusatzprogramme ( 6.5)
C
Info-Bildschirm
Pos.
Bezeichnung
1
Aktuelle Nachspültemperatur
2
Aktuelle Tanktemperatur
3
Maschinennummer
4
Maschinenbezeichnung
5
Telefonnummer des Servicetechnikers und des Chemielieferanten
6
Datum / Uhrzeit
7
Bereich für Fehlerpiktogramme
8
Zugang zur Menüebene „Spülpersonal“ / zum PIN-Menü
6.3.1 Haupt-Ebene
Die Haupt-Ebene erscheint automatisch mit Bild B, wenn die Maschine betriebsbereit ist.
Info-Bildschirm
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Allgemeine Bedienung
8
Bild
Funktionen
A
Zugang zum PIN-Menü des Küchenchefs ( 7)
B
Fehler
Entlüften
Adressen Aktuell
Aktuell anliegende Fehler
Historie
Behobene Fehler
6.3.2 Menüebene „Spülpersonal“
Fehler
Fehlermeldung antippen.
Detaillierte Fehlermeldung erscheint.
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Allgemeine Bedienung
9
Klarspülerdosiergerät
Reinigerdosiergerät
Lieferant für Klarspüler, Reiniger, …
Servicetechniker
Entlüften
Dosiergeräte müssen entlüftet werden, wenn Luft in den Dosierschlauch gelangt ist. Dies ist der Fall, wenn die Vorratsbehälter nicht rechtzeitig nachgefüllt oder die Kanister nicht rechtzeitig ausgetauscht wurden.
Schaltfläche 1 oder 2 gedrückt halten, bis das Dosiergerät entlüftet ist.
Adressen
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Allgemeine Bedienung
10
Programm 1
Programm 2
Programm 3
Verschmutzung
leicht
normal
stark
Intensivprogramm
Energiesparprogramm
Flüsterprogramm
Kurzprogramm
6.4 Spülprogramme
Programm 2 ist vorgewählt (orangefarbener Rahmen), sobald die Maschine betriebsbereit ist. Abhängig vom Verschmutzungsgrad stehen folgende Programme zur Verfügung:
Der autorisierte Servicetechniker kann die Programme auf Ihr Spülgut anpassen (Temperatur, Spüldruck, Dosierung und Programmdauer). Auf Wunsch kann der Servicetechniker auch Programme ausblenden.
INFO Die Anzeige der Spülprogramme an Ihrer Spülmaschine kann abweichen.
6.5 Zusatzprogramme
Für jedes Spülprogramm stehen folgende Zusatzprogramme zur Verfügung:
Zusatzprogramm aktivieren
Das Programm bleibt aktiviert, bis es deaktiviert wird oder ein anderes Zusatzprogramm ausgewählt wird.
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PIN-Menü des Küchenchefs
11
Hygienetagebuch
7.1
Helligkeit
7.7
Betriebsdaten
7.2
Töne
7.8
Wasserhärte
7.3
Datum / Uhrzeit
7.9
Dosierung
7.4
Sprache
7.10
Timer
7.5
Einheiten
7.11
Entkalken
7.6
Wasserrückwärtszähler
7.12
Bild
Erläuterung
Menü verlassen
Symbol „Küchenchefmenü“
Mit Antippen oder „Wischen“ weiter zum nächsten Fenster
Eine Ebene zurück
7 PIN-Menü des Küchenchefs
INFO Wenn Sie in das PIN-Menü wechseln, schaltet sich die Maschine aus. Nach Verlassen des PIN-
Menüs muss die Maschine erneut eingeschaltet werden.
PIN-Menü aufrufen
INFO Wenn Sie die PIN drei Mal falsch eingegeben haben, ist die Eingabe 10 Minuten lang gesperrt. Menüs
INFO Die Anzahl der Menüs ist von der Maschinenvariante abhängig. Navigation
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PIN-Menü des Küchenchefs
12
Werkeinstellung
20 °dH
Maximalwert
31 °dH
°dH
°e
°TH
mmol/l
Deutsche Härte
1°dH=
1,0
1,253
1,78
0,179
Englische Härte
1°e=
0,798
1,0
1,43
0,142
Französische Härte
1°TH=
0,560
0,702
1,0
0,1
mmol/l
1mmol/l=
5,6
7,02
10,00
1,0
7.1 Hygienetagebuch
Im Hygienetagebuch stehen Events der Maschine.
Menü aufrufen
7.2 Betriebsdaten
Menü aufrufen
INFO Die Wasserverbräuche sind Richtwerte und basieren nicht auf exakten Messungen.
7.3 Wasserhärte
INFO Nur bei Maschinen mit eingebautem Wasserenthärter. Menü aufrufen
Die Wasserhärte des Zulaufwassers gibt der Servicetechniker während der Inbetriebnahme der Maschine ein.
Wasserhärte des Zulaufwassers in °dH eingeben.
Umrechnungstabelle
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PIN-Menü des Küchenchefs
13
Dosierung intern ( 7.4.1) Für eingebaute Dosiergeräte
Dosierung extern ( 7.4.2) Für externe Dosiergeräte
Dosiermenge Reiniger
Dosiermenge Klarspüler
Spülprogramme
7.4 Dosierung
Menü aufrufen
7.4.1 Dosierung intern
Dosiermenge einstellen:
Gewünschtes Spülprogramm wählen. In das Feld bei Reiniger oder Klarspüler tippen. Dosiermenge wählen. Speichern.
7.4.2 Dosierung extern
Dieses Menü benötigt der Servicetechniker, wenn er an der Maschine ein externes Dosiergerät anschließt ( 17).
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PIN-Menü des Küchenchefs
14
Regelmäßig
Einmaliges Datum
Pos.
Bezeichnung
1
Schiebeschalter
2
Schema
Täglich Mo - Fr, Sa - So Individuell (an jedem Wochentag eine andere Zeit)
3
Uhrzeit für automatisches Einschalten
4
Uhrzeit für automatisches Ausschalten
7.5 Timer
Mit dem Timer können Sie die Maschine so programmieren, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt auto­matisch einschaltet oder ausschaltet.
WICHTIG Zum Zeitpunkt des automatischen Einschaltens müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
Die Tür ist geschlossen.  Der bauseitige Netztrennschalter ist eingeschaltet.  Die bauseitige Wasserzufuhr ist geöffnet.
Menü aufrufen
Regelmäßigen Zeitpunkt programmieren
Feld (3 oder 4) antippen. Gewünschte Zeit einstellen. Speichern. Schiebeschalter (1) auf „I“ schieben.
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PIN-Menü des Küchenchefs
15
Pos.
Bezeichnung
1
Schiebeschalter
2
Datum und Uhrzeit für automatisches Einschalten
3
Datum und Uhrzeit für automatisches Ausschalten
Ton-
folge
10 s
Pause
Ton­folge
10 s
Pause
Ton­folge
10 s
Pause
Maschine wird mit­hilfe des Selbstrei­nigungspro­gramms entleert und ausgeschaltet
Einmaliges Datum programmieren
Feld (2 oder 3) antippen. Gewünschtes Datum und Zeit einstellen. Speichern. Schiebeschalter (1) auf „I“ schieben.
Ablauf des automatischen Ausschaltens
INFO Wenn die Tür zum Zeitpunkt des automatischen Ausschaltens geöffnet ist, wird die Maschine leer
gepumpt und ausgeschaltet, aber innen nicht gereinigt.
Anzeige der programmierten Zeit
Page 18
PIN-Menü des Küchenchefs
16
Gefahr
Tragen Sie Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille beim Umgang mit Chemi-
kalien.
Beachten Sie beim Umgang mit Chemikalien die Sicherheitshinweise und Dosierempfehlun-
gen auf den Verpackungen und in den Sicherheitsdatenblättern.
Warnung
Chlorgasentwicklung
Wenn sich aktivchlorhaltiger Reiniger und Entkalker vermischen, entsteht Chlorgas. Unterbre­chen Sie die Reinigerdosierung (z. B. Sauglanze herausziehen oder Dosiergerät ausschalten).
Den Anweisungen am Display folgen.
Warnung
Entkalker verursacht Korrosion
Die Entkalkerlösung darf nicht in der Maschine bleiben. Wenn Sie die Maschine ausschalten oder das Programm abbrechen während das Entkalkungsprogramm läuft, muss die Maschine entleert, neu gefüllt und nochmals entleert werden. Benutzen Sie dazu das Selbstreinigungs­programm.
3
7.6 Entkalken
Wenn die Maschine mit Wasser hoher Härte ohne Wasseraufbereitung betrieben wird, können der Boiler, der Maschineninnenraum, sowie alle Wasser führenden Leitungen und andere Bauteile verkalken. Kalkbeläge und darin eingelagerte Schmutz- und Fettrückstände stellen ein Hygienerisiko dar und Heizele­mente können durch Verkalkung ausfallen. Daher ist eine regelmäßige Entfernung dieser Beläge unbedingt erforderlich. Mithilfe des Entkalkungsprogramms können Sie den Innenraum der Spülmaschine entkalken. Die Wasser führenden Leitungen und den Boiler kann nur ein autorisierter Servicetechniker entkalken.
Für das Entkalken benötigen Sie einen Entkalker auf Säurebasis, der für gewerbliche Spülmaschinen geeig­net ist.
Idealerweise starten Sie das Entkalkungsprogramm, wenn die Maschine leer und ausgeschaltet ist. Wenn die Maschine schon betriebsbereit ist, wird sie zuerst programmgesteuert entleert.
Nur bei externem Reinigerdosiergerät:
INFO Ein in der Maschine eingebautes Reinigerdosiergerät wird im Entkalkungsprogramm programmge-
steuert deaktiviert.
Entkalkungsprogramm starten
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PIN-Menü des Küchenchefs
17
Pos.
Bezeichnung
1
Alle Töne ein- oder ausschalten
2
Einzelne Töne ein- oder ausschalten
7.7 Helligkeit
Hier können Sie die Helligkeit verändern, um die Anzeige des Displays an die Lichtverhältnisse in Ihrer Kü­che anzupassen.
Menü aufrufen
7.8 Töne
Hier können Sie Töne ein- oder ausschalten.
Menü aufrufen
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PIN-Menü des Küchenchefs
18
7.9 Datum / Uhrzeit
Hier können Sie das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit eingeben.
Menü aufrufen
INFO Die Uhrzeit muss bei der Sommer-/ Winterzeitumstellung angepasst werden.
7.10 Sprache
Hier können Sie die Sprache einstellen, in der Texte am Display angezeigt werden sollen.
Menü aufrufen
7.11 Einheiten
Hier können Sie die Einheit der Temperaturanzeige ändern.
Menü aufrufen
Page 21
PIN-Menü des Küchenchefs
19
Der Wasserrückwärtszähler muss zurückgesetzt werden, wenn bei Maschinen mit TE- oder VE­Patrone das nebenstehende Symbol auf dem Display erscheint.
Pos.
Bezeichnung
1
Gesamtkapazität einstellen
2
Wasserrückwärtszähler zurücksetzen
7.12 Wasserrückwärtszähler
Menü aufrufen
TE-Patrone
TE-Patrone austauschen. Wasserrückwärtszähler zurücksetzen.
VE-Patrone
Harz der VE-Patrone durch einen autorisierten Servicetechniker austauschen lassen. Wasserrückwärtszähler zurücksetzen.
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Klarspüler und Reiniger
20
Gefahr
Mögliche Verätzungsgefahr
Tragen Sie Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille beim Umgang mit Chemi-
kalien.
Beachten Sie beim Umgang mit Chemikalien die Sicherheitshinweise und Dosierempfeh-
lungen auf den Verpackungen und in den Sicherheitsdatenblättern.
Vorsicht
Verwenden Sie nur Produkte, die für gewerbliche Spülmaschinen geeignet sind. Solche Pro­dukte sind entsprechend gekennzeichnet. Wir empfehlen die von Miele entwickelten Produkte. Diese sind speziell auf Miele Spülmaschinen abgestimmt.
Vorsicht
Mögliche Beschädigungsgefahr des Dosiergerätes
Vermischen Sie keine unterschiedlichen Produkte. Auskristallisationen können das Dosierge­rät zerstören.
Gefahr
Tragen Sie Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille beim Umgang mit Chemi-
kalien.
Beachten Sie beim Umgang mit Chemikalien die Sicherheitshinweise und Dosierempfehlun-
gen auf den Verpackungen und in den Sicherheitsdatenblättern.
Klarspülerdosiergerät
Reinigerdosiergerät
8 Klarspüler und Reiniger
INFO Für den Anschluss externer Dosiergeräte steht eine Übergabeleiste zur Verfügung ( 17).
8.1 Wechsel des Chemieproduktes (Klarspüler oder Reiniger)
Ein neues Produkt erfordert in der Regel das Durchspülen des Dosiergerätes mit Wasser und eine neue Ein­stellung. Einen autorisierten Servicetechniker mit den notwendigen Arbeiten beauftragen, damit auch weiterhin ein
gutes Spülergebnis erreicht wird.
Wenn das Chemieprodukt aus außerhalb der Maschine stehenden Kanistern dosiert wird, können Sie die Dosierschläuche und das Dosiergerät auch selbst mit Wasser durchspülen.
Dosierschläuche und Dosiergerät mit Wasser durchspülen
Sauglanze aus dem Kanister nehmen und in einen mit Wasser gefüllten Behälter stecken. Menü „Entlüften“ aufrufen ( 6.3.2).
Schaltfläche 1 oder 2 gedrückt halten, um die Dosierschläuche und das Dosiergerät mit Wasser durchzu-
spülen.
Sauglanze in den neuen Kanister stecken. Schaltfläche 1 oder 2 gedrückt halten, um das Wasser in den Dosierschläuchen durch das Chemiepro-
dukt zu ersetzen.
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Klarspüler und Reiniger
21
Vorsicht
Verwenden Sie keinen sauren Reiniger. Verwenden Sie keine schäumenden Produkte zur Vorbehandlung des Spülguts (z. B. Hand-
spülmittel), da diese sonst in die Maschine gelangen.
PTD 701
PTD 702 / PTD 703 / PTD 704
Tankinhalt
9,5 l
15,3 l
Vordosierung ≙ Dosierung von 3 g/l
30 g
45 g
Nachspülwassermenge pro Spülgang
2,0 l
2,2 l
Nachdosierung alle 5 Spülgänge
30 g
33 g
Reinigermangel
Klarspülermangel
Variante A
Variante B
Externe Kanister und Sauglanzen
Eingebaute Vorratsbehälter
8.2 Klarspüler
Klarspüler ist notwendig, damit das Wasser auf dem Spülgut nach dem Spülen als dünner Film abläuft. Dadurch trocknet das Spülgut in kurzer Zeit. Klarspüler wird mithilfe eines Dosiergerätes automatisch dosiert.
8.3 Reiniger
Reiniger ist notwendig, damit sich die Speisereste und Verschmutzungen vom Spülgut ablösen. Reiniger kann auf folgende Weisen dosiert werden:
manuell als Reinigerpulver automatisch als flüssiger Reiniger
INFO Das Reinigerdosiergerät ist nicht bei allen Maschinen Bestandteil des Lieferumfangs.
8.3.1 Manuelles Dosieren von Reinigerpulver WICHTIG Reinigerpulver nur einfüllen, wenn die Maschine betriebsbereit ist.
Nach jedem Dosieren (Vordosierung und Nachdosierung) sofort einen Spülgang starten, um das Reini-
gerpulver mit Wasser zu vermischen.
Die Hinweise zur Dosierung auf der Verpackung des Reinigers beachten.
8.3.2 Reiniger oder Klarspüler nachfüllen
Ein Mangel an Chemie wird rechtzeitig erkannt und am Display angezeigt:
Chemie innerhalb der nächsten 20 Spülgänge nachfüllen, damit das Spülergebnis nicht beeinträchtigt
wird. WICHTIG Wenn die Chemie nicht rechtzeitig nachgefüllt wurde, wird das Dosiergerät deaktiviert. Au-
ßerdem gelangt Luft in den Dosierschlauch und das Dosiergerät muss entlüftet werden ( 6.3.2).
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Klarspüler und Reiniger
22
Vorsicht
Stecken Sie die Sauglanze für Klarspüler nicht in den Kanister mit Reiniger und umge-
kehrt.
Verwenden Sie die Sauglanze nur in ausreichend standfesten Kanistern. Schmale und
hohe Kanister können kippen, wenn Sie an der Sauglanze ziehen.
Ziehen Sie nicht am Dosierschlauch oder Anschlusskabel, da dies zu einem Defekt führen
kann.
Farbe der Abdeck­kappe
Farbe des Schlauchs
Kanister
blau
blau
Klarspüler
grau
transparent
Reiniger
Vorsicht
Mögliche Verätzungsgefahr
Tragen Sie Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille beim Umgang mit Chemika­lien.
Die Sauglanze aus dem leeren Kanister nehmen. Darauf achten, dass beide Lüftungslöcher (1) in der Abdeckkappe offen sind. Die Sauglanze in den neuen Kanister stecken. Die Abdeckkappe nach unten schieben, bis die Kanisteröffnung verschlossen ist.
Vorsicht
Füllen Sie keinen Reiniger in den Vorratsbehälter für Klarspüler und umgekehrt.
Farbe der Klappe
Vorratsbehälter
weiß
Reiniger
blau
Klarspüler
Trichter entfernen.
Untere Verkleidung zurück klappen.
Den Trichter in der Spülmaschine spülen, damit vorhandene Chemiereste abgespült werden.
Variante A: Externe Kanister und Sauglanzen
Optional erhalten Sie mit Ihrer Maschine eine oder mehrere Sauglanzen:
Kanister wechseln
Variante B: Eingebaute Vorratsbehälter Vorratsbehälter
Flüssigen Reiniger und Klarspüler einfüllen
Page 25
Betrieb
23
Klarspülerdosiergerät
Reinigerdosiergerät
Vorsicht
Mögliche Beschädigungsgefahr der Spülpumpe durch das Ansaugen von z. B. Besteck­teilen
Betreiben Sie die Maschine nur, wenn das Siebsystem (Bild 6) vollständig eingesetzt ist.
8.4 Dosiergeräte entlüften
Dosiergeräte müssen entlüftet werden, wenn Luft in den Dosierschlauch gelangt ist. Dies ist der Fall, wenn die Vorratsbehälter nicht rechtzeitig nachgefüllt oder die Kanister nicht rechtzeitig ausgetauscht wurden.
Schaltfläche 1 oder 2 gedrückt halten, bis das Dosiergerät entlüftet ist.
9 Betrieb
9.1 Vor dem Einschalten der Maschine
WICHTIG Dosiergeräte müssen entlüftet werden, wenn Luft in den Dosierschlauch gelangt ist, weil die Ka-
nister nicht rechtzeitig ausgetauscht oder nachgefüllt wurden ( 8.4).
9.2 Maschine einschalten
Die Maschine ist betriebsbereit, sobald die Starttaste weiß leuchtet. INFO Nach dem Antippen des dunklen Displays (Bild 1) kann es ca. 20-30 Sekunden dauern bis Bild 2
erscheint.
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Betrieb
24
Warnung
Mögliche Verbrühungsgefahr durch heißes Spülwasser
Halten Sie Kinder von der Spülmaschine fern. Im Innenraum befindet sich Spülwasser mit
einer Temperatur von ca. 62 °C.
Öffnen Sie die Tür nicht, während die Maschine spült. Es besteht die Gefahr, dass heißes
Spülwasser herausspritzt. Brechen Sie das Spülprogramm vorher ab ( 9.3.6).
Mögliche Verletzungsgefahr Sortieren Sie scharfe, spitze Utensilien so ein, dass Sie sich nicht verletzen können.
Vorsicht
Verwenden Sie die Spülmaschine nicht, um elektrisch beheizte Kochgeräte oder Teile aus
Holz zu spülen.
Spülen Sie nur Kunststoffteile, die hitze- und laugenstabil sind. Spülen Sie Teile aus Aluminium wie z. B. Töpfe, Behälter oder Bleche nur mit einem dafür
geeigneten Reiniger, um schwarze Verfärbungen zu vermeiden.
9.3 Spülen
9.3.1 Spülgut in den Spülkorb einsortieren
Grobe Speisereste entfernen. Getränkereste ausschütten (außerhalb der Maschine). Asche mit Wasser abspülen. Teller mit der Oberseite nach vorne einsortieren. Gläser, Tassen, Schüsseln und Töpfe mit der Öffnung nach unten einsortieren. Besteck entweder stehend in Besteckköchern oder liegend in einem flachen Korb spülen. Dabei darauf
achten, dass nicht zu dicht bestückt wird.
9.3.2 Nützliche Tipps
Körbe nicht überladen, damit das Spülwasser alle verschmutzten Flächen erreicht. Besteck einweichen, bis es gespült wird. Zwischen den Gläsern einen Abstand einhalten, damit sie nicht aneinander scheuern. Dadurch werden
Kratzer vermieden.
Für hohe Gläser einen Korb mit entsprechender Einteilung wählen, damit die Gläser in einer stabilen Po-
sition gehalten werden.
Gläser, Besteck und Geschirr nicht polieren. Keime und Bakterien befinden sich selbst im frischen Mehr-
zwecktuch.
9.3.3 Spülprogramm starten
9.3.4 Programmende
Die Starttaste blinkt weiß, sobald das Programm beendet ist.
Page 27
Betrieb
25
9.3.5 Spülprogramm wechseln
Programm 2 ist vorgewählt (orangefarbener Rahmen), sobald die Maschine betriebsbereit ist. Ein anderes Spülprogramm durch Drücken der Schaltfläche (1) oder (3) wählen.
9.3.6 Spülprogramm abbrechen
Starttaste oder drücken.
9.3.7 Tankwasser wechseln
Wenn das Tankwasser stark verschmutzt ist und das Spülergebnis schlechter wird, kann das Tankwasser gewechselt werden.
INFO Es dauert einige Minuten, bis die Maschine wieder betriebsbereit ist, da der Tank zunächst entleert
und im Anschluss neu gefüllt wird.
9.3.8 Spülpausen
Die Maschine in Spülpausen nicht ausschalten. Die Tür schließen, um ein Auskühlen zu verhindern.
9.4 Maschine ausschalten
Die Maschine am Ende des Arbeitstages mithilfe des geführten Selbstreinigungsprogramms (2) ausschalten, damit sie täglich gereinigt und entleert wird ( 11.1).
INFO Wenn Sie die Ein-/Ausschalttaste (1) verwenden, bleibt der Tank weiterhin gefüllt, wird jedoch nicht
mehr auf Temperatur gehalten. Wenn die Temperatur bis zum nächsten Einschalten zu stark ab­fällt, wird die Maschine automatisch entleert und neu gefüllt.
Page 28
Eingebauter Wasserenthärter (Option)
26
Im Display erscheint ein Piktogramm, wenn der Salzbehälter leer ist und wieder nachgefüllt wer­den muss. Die Anzeige verschwindet nach dem Auffüllen des Salzbehälters, sobald man ca. 3 Spülgänge ausgeführt und sich ein Teil des nachgefüllten Salzes gelöst hat.
Vorsicht
Mögliche Beschädigungsgefahr des Wasserenthärters
Chemikalien wie z. B. Reiniger oder Klarspüler führen unweigerlich zu Schäden am Wasser­enthärter. Ausschließlich Regeneriersalz oder reines Siedesalz einfüllen.
Mögliche Funktionsstörung des Wasserenthärters
Keine anderen Salze (z. B. Speisesalz oder Auftausalz) einfüllen. Diese können wasserunlös­liche Bestandteile enthalten. Ausschließlich feinkörniges Salz (max. 1–4 mm Korngröße) ein­füllen.
Vorsicht
Gefahr der Rostbildung im Einfüllbereich
Nach dem Einfüllen von Regeneriersalz einen Spülgang oder das Selbstreinigungsprogramm starten, um evtl. vorhandene Salzreste abzuspülen.
10 Eingebauter Wasserenthärter (Option)
Durch die Enthärtung des Leitungswassers vermeidet man Kalkaufbau in der Maschine und auf dem Spülgut. Damit der eingebaute Wasserenthärter richtig funktioniert, muss der Salzbehälter mit Regenerier­salz gefüllt sein.
10.1 Anzeige von Salzmangel
10.2 Regeneriersalz nachfüllen
Tipp Salzreste können sich negativ auf das Spülergebnis auswirken. Deshalb Regeneriersalz am besten
vor dem Starten des Selbstreinigungsprogramms einfüllen.
INFO Salztabletten sind aufgrund ihrer Größe nicht geeignet.
Page 29
Wartung und Pflege
27
Warnung
Spritzen Sie die Maschine und die unmittelbare Umgebung (Wände, Fußboden) nicht mit
einem Wasserschlauch, Dampfstrahler oder Hochdruckreiniger ab.
Achten Sie darauf, dass beim Reinigen des Fußbodens der Unterbau der Maschine nicht
geflutet wird, um einen unkontrollierten Eintritt von Wasser zu verhindern.
Warnung
Tragen Sie Schutzkleidung und Schutzhandschuhe, bevor Sie Teile anfassen, die mit Spül­wasser behaftet sind (Siebe, Spülfelder, ...).
drücken.
11 Wartung und Pflege
11.1 Selbstreinigungsprogramm
Das Selbstreinigungsprogramm unterstützt Sie beim Reinigen des Maschineninnenraums am Ende des Ar­beitstages. Nach dem ersten Programmschritt wird das Selbstreinigungsprogramm unterbrochen und im Display wird ein Video mit weiteren Arbeitsschritten eingeblendet. Wenn Sie diese Arbeitsschritte nicht befolgen, wird das Selbstreinigungsprogramm nach 30 Sekunden automatisch fortgesetzt.
Programm abbrechen
Page 30
Wartung und Pflege
28
Vorsicht
Achten Sie darauf, dass im Maschineninnenraum keine rostenden Fremdkörper bleiben, durch die auch das Material "Edelstahl Rostfrei" anfangen könnte, zu rosten. Rostpartikel können von nicht rostfreiem Spülgut, von Reinigungshilfen, von beschädigten Drahtkörben oder von nicht rostgeschützten Wasserleitungen stammen.
Warnung
Spritzen Sie die Maschine und die unmittelbare Umgebung (Wände, Fußboden) nicht mit
einem Wasserschlauch, Dampfstrahler oder Hochdruckreiniger ab.
Achten Sie darauf, dass beim Reinigen des Fußbodens der Unterbau der Maschine nicht
geflutet wird, um einen unkontrollierten Eintritt von Wasser zu verhindern.
11.2 Innenraum reinigen
Folgende Hilfsmittel dürfen nicht für die Reinigung verwendet werden:
Hochdruckreiniger chlor- oder säurehaltige Reiniger metallhaltige Putzschwämme oder Drahtbürsten Scheuermittel oder kratzende Reinigungsmittel
Verschmutzungen mit einer Bürste oder einem Lappen entfernen.
11.3 Spülfelder reinigen
Für das obere Spülfeld sinngemäß gleich verfahren.
11.4 Maschine außen reinigen
Display mit einem feuchten Tuch reinigen. Außenflächen mit Edelstahlreiniger und Edelstahlpflege reinigen.
11.5 Entkalken
Wenn die Maschine mit Wasser hoher Härte ohne Wasseraufbereitung betrieben wird, ist in regelmäßigen Abständen eine Entkalkung notwendig ( 7.6).
Page 31
Fehlerpiktogramme
29
Ursache / Bedeutung
Abhilfe
Klarspülermangel
Eingebaute Vorratsbehälter auffüllen oder Ka­nister austauschen. Dosiergerät entlüften ( 6.3.2).
Reinigermangel
Oberes Spülfeld blockiert
Blockierung entfernen und Programm erneut starten.
Unteres Spülfeld blockiert
Maschine mit eingebautem Enthärter: Salzmangel
Salzbehälter mit Regeneriersalz füllen ( 10.2).
Maschine mit externer TE-Patrone: TE-Patrone erschöpft
TE-Patrone austauschen. Wasserrückwärtszäh­ler zurücksetzen (PIN-Menü 7.12).
Maschine mit externer VE-Patrone: VE-Patrone erschöpft
Harz der VE-Patrone durch einen autorisierten Servicetechniker austauschen lassen. Wasser­rückwärtszähler zurücksetzen (PIN­Menü 7.12).
Tür wurde zu einem unzulässigen Zeitpunkt ge­öffnet (z. B. während des Spülens)
Tür schließen und Programm erneut starten.
Wassermangel
Bauseitige Wasserzufuhr öffnen.
Schmutzfänger von einem Servicetechniker rei­nigen oder einen neuen Schmutzfänger ein­bauen lassen.
Magnetventil von einem autorisierten Service­techniker reparieren lassen.
Energieoptimierung aktiv
Warten, bis die bauseitige Anlage zur Energie­optimierung abschaltet.
Serviceintervall abgelaufen
Einen autorisierten Servicetechniker kontaktie­ren.
Flächensieb verstopft
Siebzylinder und Flächensieb entnehmen, reini­gen und wieder einsetzen.
Verkalkung prüfen
Entkalkungsprogramm starten (PIN­Menü 7.6).
Unterschiedlich
Piktogramm antippen und Fehlercode notieren. Einen autorisierten Servicetechniker kontaktie­ren.
12 Fehlerpiktogramme
Fehler werden in Form von Piktogrammen angezeigt. Bei vielen Fehlern ist Spülen weiterhin möglich, das Spülergebnis ist jedoch beeinträchtigt. Den Fehler daher schnellstmöglich beheben.
Wenn Sie den Fehler nicht selber beheben können: Einen autorisierten Servicetechniker beauftragen.
INFO Durch Antippen des Piktogramms erscheinen zusätzliche Informationen im Display.
Page 32
Fehlerpiktogramme
30
Mögliche Ursache
Abhilfe
Spülgut wird nicht sauber
keine oder zu geringe Reiniger­dosierung
Dosiermenge laut Herstellerangabe einstel­len ( 7.4).
Dosierschlauch prüfen (Knick, Bruch, ...) Kanister austauschen, falls leer.
Spülgut falsch einsortiert
Spülgut nicht übereinander stapeln ( 9.3.1).
Düsen der Spülfelder verstopft
Spülfelder ausbauen und Düsen reinigen ( 11.3).
zu niedrige Temperaturen
Temperaturen prüfen ( 6.3.1).
Tankwasser zu stark ver­schmutzt
Tankwasserwechselprogramm starten ( 9.3.7)
Beläge auf dem Spülgut bei Kalkbelägen:
zu hartes Wasser
Externe Wasseraufbereitung prüfen. Grundreinigung durchführen.
bei Stärkebelägen: Temperatur der manuellen Vor­reinigung höher als 30 °C
Temperatur der manuellen Vorreinigung re­duzieren.
Spülgut trocknet nicht von al­leine
keine oder zu geringe Klarspü­lerdosierung
Dosiermenge laut Herstellerangabe einstel­len ( 7.4).
Dosierschlauch prüfen (Knick, Bruch, ...) Kanister austauschen, falls leer.
Nachspültemperatur zu niedrig
Einen autorisierten Servicetechniker beauf­tragen.
Wenn ein schwerer Fehler anliegt, ist Spülen nicht mehr möglich und es erscheint ein roter Balken am obe­ren Displayrand:
Fehlercode aufrufen
12.1 Schlechtes Spülergebnis
INFO Die Wasserqualität wirkt sich auf das Spül- und Trocknungsergebnis aus. Deshalb empfehlen wir
ab einer Gesamthärte von mehr als 3° dH (0,53 mmol/l), die Maschine mit enthärtetem Wasser zu versorgen.
Page 33
Maschine für längere Betriebspausen außer Betrieb nehmen
31
In der Steuerung der Maschine ist festgelegt, nach wie vielen Betriebsstunden oder Spülzyklen das Piktogramm für den Service angezeigt wird. INFO Ab Werk ist diese Funktion deaktiviert. Auf Wunsch kann der Servicetechniker diese
Funktion aktivieren.
12.2 Wartung durch Kundendienst
Wir empfehlen, die Maschine mindestens einmal jährlich von einem autorisierten Servicetechniker warten und dabei Bauteile, die verschleißen oder altern können, kontrollieren und falls nötig austauschen zu lassen. Für Reparaturen und den Ersatz von Verschleißteilen müssen Original-Ersatzteile verwendet werden.
Verschleißteile sind z. B.:
Dosierschläuche Türdichtung Zulaufwasserschlauch
Serviceintervall
13 Maschine für längere Betriebspausen außer Betrieb nehmen
Gehen Sie wie folgt vor, falls Sie die Maschine für längere Zeit (Betriebsferien, Saisonbetrieb) außer Betrieb nehmen.
Maschine über das Selbstreinigungsprogramm entleeren ( 11.1). Maschine reinigen ( 11.2, 11.3, 11.4). Tür in Rastposition geöffnet lassen. Bauseitige Wasserzufuhr schließen. Bauseitigen Netztrennschalter ausschalten.
Falls die Maschine in einem Raum steht, der nicht frostsicher ist: Einen autorisierten Servicetechniker beauftragen, die Maschine frostfest zu machen.
14 Maschine nach Betriebspausen wieder in Betrieb nehmen
Bauseitige Wasserzufuhr öffnen. Bauseitigen Netztrennschalter einschalten. Tür schließen. Maschine einschalten.
Falls die Maschine in einem Raum stand, der nicht frostsicher war: Nach längeren Betriebspausen muss die Maschine vollständig aufgetaut sein (mind. 24 Stunden bei 25 °C). Wenn diese Bedingung erfüllt ist: Einen autorisierten Servicetechniker beauftragen, die Maschine wieder in Betrieb zu nehmen.
Page 34
Maschine aufstellen
32
Warnung
Die Maschine und die zugehörigen Zusatzgeräte müssen durch einen zugelassenen Fachbe­trieb gemäß den örtlich geltenden Normen und Vorschriften angeschlossen werden.
PTD 701
PTD 702, PTD 703, PTD 704
Ansicht von hinten
Ansicht von rechts
EZ
Einführung für Netzanschlussleitung
DOS
Einführung für Schläuche (Reiniger / Klarspüler) und Kabel
TWw
Frischwasseranschluss (G ¾“, Außengewinde)
P
Anschluss für bauseitiges Potentialausgleichssystem
A
Abwasseranschluss; Ablaufpumpe eingebaut
1
flexibler Zulaufschlauch
an Punkt TWw anschließen
2
flexibler Ablaufschlauch
an Punkt A anschließen
3
Schmutzfänger
zwischen Wasserzufuhr und Zulaufschlauch einbauen
62
PTWwEZ DOS A
460
TWwDOS EZ P A
600
G 3/4" G 3/4"
G 3/4"
G 3/4"
1500 mm 1500 mm
Ø 24
Ø 28
Ø 46
Ø 18,5
Ø 22,2
Ø 39,7
1 2 3
15 Maschine aufstellen
Der Aufstellort muss frostgeschützt sein, damit Wasser führende Systeme nicht einfrieren.
Maschine mithilfe einer Wasserwaage waagerecht ausrichten. Bodenunebenheiten mithilfe der höhenverstellbaren Maschinenfüße ausgleichen.
16 Maschine anschließen
16.1 Position der Anschlüsse an der Maschine
16.2 Zubehör
Page 35
Maschine anschließen
33
WICHTIG
Die Anschlüsse links oder rechts neben der Ma­schine vorsehen. Die genauen Maße unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten festlegen.
EZ
Elektroanschluss
A
Abwasseranschluss
TWw
Frischwasseranschluss
Position
ca. 400 mm über fertigem Fußboden neben der Maschine
Wasserqualität
Das Frischwasser muss in mikrobiologischer Hinsicht Trinkwasserqualität besitzen
Zulaufwassertemperatur
Standard
max. 60 °C
PTD 701 AE RO, PTD 702 AE RO
max. 35 °C
Wasserhärte
Maschinen ohne eingebauten Enthärter
Maschinen mit eingebautem Enthärter
Standard
3 °dH (3,8 °e / 5,34°TH / 0,54 mmol/l) Empfehlung, damit die Ma­schine nicht verkalkt.
31 °dH (37,6 °e / 53,4°TH / 5,35 mmol/l) PTD 701 AE RO, PTD 702 AE RO
35 °dH (43,9 °e; 62,3 °TH; 6,3 mmol/l)
—
Mindestfließdruck
Standard
100 kPa (1,0 bar)
PTD 701 AE RO PTD 702 AE RO
140 kPa (1,4 bar)
Maximaler Eingangsdruck (Staudruck)
600 kPa (6,0 bar)
Durchflussmenge
Standard
mind. 4 l/min
PTD 701 AE RO, PTD 702 AE RO
mind. 4 l/min
Position
max. 600 mm über fertigem Fußboden neben der Maschine
Ausführung
Siphon bauseitig
TWw
EZ
100*
A
200*
300*
TWw
EZ
A
100*
200*
300*
16.3 Installationsplan
16.4 Wasseranschluss
Die wassertechnische Sicherheit ist gemäß DIN EN 61770 ausgeführt. Die Maschine kann ohne Zwischen­schaltung einer weiteren Sicherheitseinrichtung mit der Frischwasserleitung verbunden werden.
Frischwasseranschluss (G ¾“ Außengewinde)
Abwasseranschluss
Page 36
Maschine anschließen
34
Vorsicht
Alte, vorhandene Schläuche dürfen nicht wieder verwendet werden. Der Zulaufschlauch darf nicht gekürzt oder beschädigt werden. Den Zulaufschlauch beim Verlegen nicht abknicken.
Zulaufschlauch (TWw) an der Maschine an-
schließen.
Schmutzfänger an der bauseitigen Wasserzu-
fuhr anschließen.
Zulaufschlauch am Schmutzfänger anschlie-
ßen.
Wasserzufuhr öffnen und prüfen, ob die An-
schlüsse dicht sind.
Ansicht von hinten
Vorsicht
Der Schlauch darf nicht gekürzt oder beschädigt werden. Den Schlauch beim Verlegen nicht abknicken.
Ablaufschlauch (A) an der Maschine anschlie-
ßen.
Ablaufschlauch am bauseitigen Wasserablauf
anschließen.
Ansicht von hinten
TWw
A
16.5 Zulaufschlauch anschließen
Der Zulaufschlauch und der Schmutzfänger befinden sich in der Maschine. INFO Der Schmutzfänger verhindert, dass Partikel aus der Wasserzuleitung in die Maschine gelangen
und Fremdrost auf dem Spülgut und in der Maschine verursachen.
16.6 Ablaufschlauch anschließen
Der Ablaufschlauch befindet sich in der Maschine.
Page 37
Maschine anschließen
35
Gefahr
Lebensgefahr wegen Bauteilen, die unter Netzspannung stehen!
Die Maschine und die zugehörigen Zusatzgeräte müssen durch einen vom zuständigen
Energieversorger zugelassenen Fachbetrieb des Elektrohandwerks gemäß den örtlich gel­tenden Normen und Vorschriften angeschlossen werden.
Trennen Sie bei Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen die Maschine vom
Netz. Prüfen Sie die Spannungsfreiheit.
16.7 Elektroanschluss
Die elektrische Sicherheit dieser Maschine ist nur dann gewährleistet, wenn sie an ein vorschriftsmäßig
installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicher­heitsvoraussetzung geprüft und im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Fachkraft überprüft wird.
Der Stromlaufplan muss beachtet werden. Die Maschine darf nur mit den auf dem Typenschild angegebenen Spannungen und Frequenzen betrie-
ben werden.
Maschinen, die ohne Netzstecker ausgeliefert werden, müssen vorrangig fest angeschlossen werden. Wenn die Maschine fest (ohne Stecker) angeschlossen wird, muss ein Netztrennschalter mit allpoliger
Trennung vom Netz installiert werden. Der Netztrennschalter muss eine Kontaktöffnungsweite von min­destens 3 mm aufweisen, sowie in der Nullstellung abschließbar sein.
Der Elektroanschluss muss als separat abgesicherter Stromkreis mit trägen Sicherungen oder Siche-
rungsautomaten abgesichert werden. Die Absicherung ist vom Gesamtanschlusswert der Maschine ab­hängig. Der Gesamtanschlusswert ist auf dem Typenschild der Maschine eingetragen.
Zusätzliche Empfehlung: Bauen Sie in die elektrische Zuleitung einen allstromsensitiven Fehlerstrom-
Schutzschalter der Klasse B mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) ein, da sich in der Ma­schine ein Frequenzumrichter befindet.
Maschinen, die ab Werk mit Netzanschlussleitung und Schuko-Stecker (1phasig) oder CEE-Stecker
(3phasig) ausgestattet sind, dürfen nur an das auf dem Typenschild angegebene Stromnetz angeschlos­sen werden.
Für Geräte mit einem Bemessungs-Leiterstrom > 16 A gilt der folgende Hinweis:
Dieses Gerät stimmt mit IEC 61000-3-12 unter der Voraussetzung überein, dass die Kurzschlussleistung Ssc am Anschlusspunkt der Kundenanlage mit dem öffentlichen Netz größer oder gleich 1,57 MVA (R ist. Es liegt in der Verantwortung des Installateurs oder Betreibers des Gerätes, sicherzustellen, falls erforder­lich, nach Rücksprache mit dem Netzbetreiber, dass dieses Gerät nur an einem Anschlusspunkt mit einer Kurzschlussleistung von 1,57 MVA oder mehr angeschlossen wird.
Potentialausgleich herstellen
Maschine in das bauseitige Potentialausgleichssystem einbinden (Position der Anschlussschraube
16.1).
= 120)
sce
Page 38
Maschine anschließen
36
Anschlussschema beachten.
Das Anschlussschema ist auf der Rückseite der Trennwand zum Elektroinstallationsraum aufge­klebt.
Adern der Netzanschlussleitung gemäß Anschlussschema anschließen. Brücken gemäß Anschlussschema stecken. Brücken mit einem Schraubenzieher fest eindrü-
cken.
Verriegelung (P545) im Rahmen der menügeführten Inbetriebnahme einstellen.
Beispiel
Netzanschlussleitung anschließen
Anforderungen an die Netzanschlussleitung:
Kabel vom Typ H07 RN-F oder ein gleichwertiges Querschnitt und Anzahl der Adern passend zur Spannung, Absicherung und zum Gesamtanschlusswert
Page 39
Externe Dosiergeräte
37
Gefahr
Lebensgefahr wegen Bauteilen, die unter Netzspannung stehen!
Lassen Sie die Dosiergeräte durch einen autorisierten Servicetechniker montieren und in Be­trieb nehmen.
Pos.
Bezeichnung
1
Einführungen für Schläuche und Kabel
2
Dosierstelle Reiniger
3
Dosierstelle Klarspüler
4
Übergabeleiste mit rotem Stecker für den Anschluss externer Dosiergeräte
17 Externe Dosiergeräte
Anstatt der eingebauten Dosiergeräte können auch externe Dosiergeräte verwendet werden.
17.1 Anschlusspunkte
Page 40
Externe Dosiergeräte
38
Vorsicht
Beim Anschluss eines externen Dosiergerätes an der Steuerplatine darf kein Kurzschluss ent­stehen. Durch einen Kurzschluss kann die Steuerplatine zerstört werden. Nur externe Dosiergeräte mit eigener Absicherung anschließen.
Externe Dosiergeräte am 5-poligen Stecker anschließen. Übergabeleiste programmieren ( 17.3).
Klemme
Signalbezeichnung
N
Neutralleiter / Phase 2
L1
Phase 1 / Dauerspannung
Klemme
Spannung liegt an
Bedingung
Einschränkung
DETERGENT Während Maschine füllt
a), b)
Parallel zum Magnetventil (O7)
Während Maschine füllt Während der Nachspülung
a)
c) WASH
Parallel zur Spülpumpe
a)
c), d), e)
RINSE Parallel zur Nachspülpumpe (O12)
a)
c), d), e)
Parallel zum Magnetventil (O7)
Während Maschine füllt Während der Nachspülung
a)
c)
17.2 Elektrischer Anschluss
WICHTIG maximale Stromentnahme an der Übergabeleiste: 0,5 A.
a) Haube / Tür geschlossen b) Mindestwasserstand im Tank c) nicht im Selbstreinigungsprogramm d) nicht während die Maschine gefüllt wird e) nicht im Entkalkungs- und Grundreinigungsprogramm
Page 41
Externe Dosiergeräte
39
Klemme
Einstellungen
Verwendung
Deter­gent
Während Maschine füllt
Für Dosiergeräte, die nicht von Miele sind Parallel zum Magnetventil
Zeitgesteuert
Für Schlauchpumpen mit fester Förderleistung (z. B. ESP 166, ESP 166C, SP 166Z)
Impulsgesteuert
Eingebautes Dosiergerät Fluidos DT
Zeitgesteuert V-Membran-Pumpe
Nicht belegt
Wash
Parallel zur Spülpumpe
Für Dosiergeräte, die nicht von Miele sind
Rinse
Parallel zur Nachspülpumpe
Für Dosiergeräte, die nicht von Miele sind Parallel zum Magnetventil
Zeitgesteuert
Für Schlauchpumpen mit fester Förderleistung (z. B. SP 16K)
Impulsgesteuert
Eingebautes Dosiergerät Fluidos DB
Zeitgesteuert V-Membran-Pumpe
Nicht belegt
17.3 Übergabeleiste programmieren
Menü aufrufen
Einstellmöglichkeiten
Page 42
Externe Dosiergeräte
40
Schlauchpumpe mit Zeitrelais und fester Förderleistung
An Klemme „WASH“ anschließen. Zeitrelais am Dosiergerät einstellen.
Schlauchpumpe mit einstellbarer Förderleistung
An Klemme „DETERGENT“ anschließen. Übergabeleiste programmieren ( 17.3): Parallel zum Magnetventil Förderleistung (ml/min) am Dosiergerät einstellen.
Schlauchpumpe mit fester Förderleistung (z. B. ESP 166, ESP 166C, SP 166Z)
An Klemme „DETERGENT“ anschließen. Übergabeleiste programmieren ( 17.3): Zeitgesteuert. Förderleistung am Display einstellen ( 17.3). Beide Potentiometer auf Maximal einstellen. Dosiermenge an der Maschine einstellen.
Schlauchpumpe mit einstellbarer Förderleistung
An Klemme „RINSE“ anschließen. Übergabeleiste programmieren ( 17.3): Parallel zum Nachspülpume. Förderleistung (ml/min) am Dosiergerät einstellen.
Schlauchpumpe mit fester Förderleistung (z. B. ESP 166, ESP 166C, SP 166Z)
An Klemme „RINSE“ anschließen. Übergabeleiste programmieren ( 17.3): Zeitgesteuert. Förderleistung (ml/min) am Display einstellen ( 17.3). Potentiometer auf Maximal einstellen. Dosiermenge an der Maschine einstellen.
12312
17.4 Beispiele
Anschluss eines externen Reinigerdosiergerätes
Anschluss eines externen Klarspülerdosiergerätes
Page 43
Technische Daten
41
Allgemein
Betriebsbedingungen
Spannung
siehe Typenschild Betriebstemperatur
0 - 40 °C
Gesamtanschlusswert
Relative Luftfeuchtigkeit
< 95 %
Zulaufwassertemperatur
16.4
Lagertemperatur
> -25 °C
Mindestfließdruck
Maximale Höhe des Aufstellortes über dem Meeresspiegel
2000 m Maximaler Eingangsdruck (Staudruck)
600 kPa (6,0 bar)
Arbeitsplatzbezogener Emissionsschalldruckpegel LpA
max. 55 dB
Messunsicherheit KpA
2,5 dB
PTD 704
PTD 703
PTD 702
PTD 701
PTD 70 AE RO2
PTD 701 AE RO
*)
*)
*)
*)
89014383-00; 2018-08; Änderungen vorbehalten
a
Durch Entfernen der Maschinenfüße verringert sich die Ma-
schinenhöhe um 10 mm.
b
Ohne eingebaute Vorratsbehälter für Reiniger und Klarspüler verringert sich die Tiefe um 20 mm. *) Darstellung ohne eingebaute Behälter für Reiniger und Klar­spüler.
18 Technische Daten
Abmessungen
19 Emissionen
Geräusch
Abluft
Beachten Sie die VDI-Richtlinie 2052 bei der Auslegung der Be- und Entlüftungsanlage.
20 Entsorgung
Setzen Sie sich mit Ihrem Händler in Verbindung, damit die in der Maschine enthaltenen Materialien mög­lichst wieder dem Materialkreislauf zugeführt werden können.
Page 44
Page 45
Zu dieser Anleitung
1
Betriebsanleitung
PTD 701 / PTD 702 / PTD 703 / PTD 704 (Original-Betriebsanleitung)
Inhaltsverzeichnis
1 Zu dieser Anleitung ----------------------------- 2 2 Bestimmungsgemäße Verwendung ------- 2
2.1 Nicht bestimmungsgemäße Verwendung --- 2
3 Sicherheitshinweise ---------------------------- 3
3.1 Allgemeine Sicherheitshinweise --------------- 3
3.2 Elektrische Sicherheit ---------------------------- 3
3.3 Wartungsarbeiten und Reparaturen ---------- 3
4 Bevor Sie mit der Maschine arbeiten ----- 4 5 Maschinenbeschreibung ---------------------- 4
5.1 Übersichtsbild -------------------------------------- 4
5.2 Funktionsweise ------------------------------------ 5
5.3 Kundenspezifische Anpassungen ------------- 5
6 Allgemeine Bedienung ------------------------- 6
6.1 Display ----------------------------------------------- 6
6.2 Starttaste -------------------------------------------- 6
6.3 Menüebenen --------------------------------------- 6
6.4 Spülprogramme ---------------------------------- 10
6.5 Zusatzprogramme-------------------------------- 10
7 PIN-Menü des Küchenchefs ---------------- 11
7.1 Hygienetagebuch -------------------------------- 12
7.2 Betriebsdaten ------------------------------------- 12
7.3 Wasserhärte --------------------------------------- 12
7.4 Dosierung ------------------------------------------ 13
7.5 Timer ------------------------------------------------ 14
7.6 Entkalken ------------------------------------------- 16
7.7 Helligkeit -------------------------------------------- 17
7.8 Töne ------------------------------------------------- 17
7.9 Datum / Uhrzeit ----------------------------------- 18
7.10 Sprache --------------------------------------------- 18
7.11 Einheiten ------------------------------------------- 18
7.12 Wasserrückwärtszähler ------------------------- 19
8 Klarspüler und Reiniger ---------------------- 20
8.1 Wechsel des Chemieproduktes (Klarspüler oder Reiniger) ------------------------------------- 20
8.2 Klarspüler ------------------------------------------ 21
8.3 Reiniger --------------------------------------------- 21
8.4 Dosiergeräte entlüften -------------------------- 23
9 Betrieb --------------------------------------------- 23
9.1 Vor dem Einschalten der Maschine---------- 23
9.2 Maschine einschalten --------------------------- 23
9.3 Spülen ---------------------------------------------- 24
9.4 Maschine ausschalten -------------------------- 25
10 Eingebauter Wasserenthärter (Option) -- 26
10.1 Anzeige von Salzmangel ----------------------- 26
10.2 Regeneriersalz nachfüllen --------------------- 26
11 Wartung und Pflege ---------------------------- 27
11.1 Selbstreinigungsprogramm -------------------- 27
11.2 Innenraum reinigen ------------------------------ 28
11.3 Spülfelder reinigen ------------------------------- 28
11.4 Maschine außen reinigen ---------------------- 28
11.5 Entkalken ------------------------------------------- 28
12 Fehlerpiktogramme ---------------------------- 29
12.1 Schlechtes Spülergebnis ----------------------- 30
12.2 Wartung durch Kundendienst ----------------- 31
13 Maschine für längere Betriebspausen
außer Betrieb nehmen ------------------------ 31
14 Maschine nach Betriebspausen wieder in
Betrieb nehmen --------------------------------- 31 15 Maschine aufstellen --------------------------- 32 16 Maschine anschließen ------------------------ 32
16.1 Position der Anschlüsse an der Maschine - 32
16.2 Zubehör --------------------------------------------- 32
16.3 Installationsplan ---------------------------------- 33
16.4 Wasseranschluss -------------------------------- 33
16.5 Zulaufschlauch anschließen ------------------- 34
16.6 Ablaufschlauch anschließen ------------------- 34
16.7 Elektroanschluss --------------------------------- 35
17 Externe Dosiergeräte -------------------------- 37
17.1 Anschlusspunkte --------------------------------- 37
17.2 Elektrischer Anschluss -------------------------- 38
17.3 Übergabeleiste programmieren --------------- 39
17.4 Beispiele -------------------------------------------- 40
18 Technische Daten ------------------------------ 41 19 Emissionen --------------------------------------- 41 20 Entsorgung --------------------------------------- 41
Page 46
Zu dieser Anleitung
2
Beachten Sie bitte sorgfältig die hier aufgeführten Sicherheitshinweise ( 3).
Symbol
Bedeutung
Gefahr
Warnung vor möglichen schweren bis tödlichen Verletzungen von Personen, wenn die be­schriebenen Vorsichtsmaßnahmen nicht beachtet werden.
Warnung
Warnung vor möglichen leichten Verletzungen von Personen oder möglichem Sachschaden, wenn die beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen nicht beachtet werden.
Vorsicht
Warnung vor möglichen Defekten bzw. Zerstörung des Produktes, wenn die beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen nicht beachtet werden.
Lesen Sie die in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Sicherheits- und Bedienungshinweise sorgfältig durch, bevor Sie mit der Maschine arbeiten.
WICHTIG
Hier wird ein wichtiger Hinweis gegeben.
INFO
Hier wird ein nützlicher Hinweis gegeben.
Dieses Symbol kennzeichnet Handlungsanweisungen.
Dieses Symbol kennzeichnet Ergebnisse Ihrer Handlungen.
Dieses Symbol kennzeichnet Aufzählungen.
Dieses Symbol verweist auf ein Kapitel mit weiterführenden Informationen.
1 Zu dieser Anleitung
Diese Betriebsanleitung verschafft Ihnen eine schnelle Übersicht über die wichtigsten Funktionen und den sicheren Betrieb der Spülmaschine. Bewahren Sie die Betriebsanleitung griffbereit auf. Auf unserer Internet­seite miele.de/pro/manuals finden Sie die Betriebsanleitung auch in elektronischer Form.
In dieser Anleitung werden folgende Symbole verwendet:
2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Diese Spülmaschine ist ein technisches Arbeitsmittel für die gewerbliche Nutzung und nicht für den priva-
ten Gebrauch bestimmt.
Verwenden Sie die Spülmaschine ausschließlich für das Spülen von Geschirr, Besteck und Gläsern aus
gastronomischen und artverwandten Betrieben.
Betreiben Sie die Spülmaschine nur so, wie es in dieser Anleitung beschrieben ist.
2.1 Nicht bestimmungsgemäße Verwendung
Das Wasser in der Spülmaschine darf nicht als Trinkwasser verwendet werden. Kinder dürfen nicht mit der Maschine spielen. Spülen Sie nie ohne Spülkorb. Nehmen Sie ohne Genehmigung des Herstellers keine Veränderungen, sowie An- oder Umbauten vor. Wenn die Spülmaschine nicht bestimmungsgemäß verwendet wird, übernimmt die Miele & Cie. KG keine
Haftung für entstandene Schäden.
Page 47
Sicherheitshinweise
3
3 Sicherheitshinweise
Wenn die Sicherheits- und Bedienungshinweise nicht beachtet werden, bestehen keine Haftungs- und Gewährleistungsansprüche gegenüber der Miele & Cie. KG.
3.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
Lesen Sie die Sicherheits- und Bedienungshinweise sorgfältig durch. Bewahren Sie die Betriebsanleitung für ein späteres Nachschlagen auf. Arbeiten Sie mit der Spülmaschine nur, wenn Sie diese Kurzanleitung und die Sicher-
heitshinweise gelesen und verstanden haben.
Lassen Sie sich über die Bedienung und Arbeitsweise der Spülmaschine vom Miele-
Kundendienst unterrichten.
Schulen Sie das Bedienpersonal im Umgang mit der Maschine und weisen Sie auf die
Sicherheitshinweise hin. Wiederholen Sie regelmäßig Schulungen, um Unfälle zu ver­meiden.
Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Klapptür. Betreiben Sie die Maschine nur in einwandfreiem Zustand. Eine beschädigte oder undichte Maschine kann Ihre Sicherheit gefährden. Schalten Sie
die Maschine bei Störungen sofort aus. Schalten Sie die Maschine erst wieder ein, wenn die Störung behoben ist. Schalten Sie den bauseitigen Netztrennschalter (Haupt­schalter) aus. Erst dann ist die Maschine spannungsfrei.
Verständigen Sie Ihren Installateur oder Elektriker, wenn die bauseitige Wasser- oder
Stromzuleitung die Ursache der Störung ist.
Verständigen Sie einen autorisierten Servicetechniker oder Ihren Händler, wenn eine
andere Störung vorliegt.
Schließen Sie nach Arbeitsschluss die bauseitige Wassserzufuhr. Schalten Sie nach Arbeitsschluss den bauseitigen Netztrennschalter aus.
3.2 Elektrische Sicherheit
Die elektrische Sicherheit dieser Maschine ist nur dann gewährleistet, wenn sie an ein
vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem und einen Fehlerstrom-Schutzschalter angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvorausset­zung geprüft und im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Fachkraft überprüft wird. Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlen­den oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
Öffnen Sie keine Maschinenverkleidungen oder Maschinenteile, wenn Sie dazu ein
Werkzeug benötigen. Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
Testen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit regelmäßig den bauseitigen Fehlerstrom-Schutz-
schalter (FI) indem Sie den Testknopf betätigen.
3.3 Wartungsarbeiten und Reparaturen
Wartungsarbeiten und Reparaturen dürfen nur durch Miele autorisierte Servicetechniker
durchführen. Durch unsachgemäße Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erheb­liche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die Miele nicht haftet.
Trennen Sie bei Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen das Gerät vom
Netz. Die Stromverbraucher (Heizkörper) stehen so lange unter Spannung bis der bau­seitige Netztrennschalter betätigt wurde.
Für Wartungsarbeiten und Reparaturen dürfen nur Original-Ersatzteile von Miele ver-
wendet werden. Wenn keine Original-Ersatzteile verwendet werden, erlischt die Ge­währleistung.
Page 48
Bevor Sie mit der Maschine arbeiten
4
Pos.
Bezeichnung
1
Display
2
Sauglanze (Option)
3
Eingebaute Vorratsbehälter für Klarspüler und Reiniger (Option)
4
Tür 5 Siebunterteil
6
Flächensieb
7
Siebzylinder
8
Spülfeld
9
Eingebauter Wasserenthärter (Option)
10
Tankheizkörper
Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt wird, muss sie durch Miele oder seinen
Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden. Die Netzanschlussleitung muss vom Typ H07 RN-F oder gleichwertig sein.
4 Bevor Sie mit der Maschine arbeiten
Lassen Sie die Maschine von einem autorisierten Servicetechniker oder Ihrem Händler aufstellen. Lassen Sie die Maschine gemäß den örtlich geltenden Normen und Vorschriften von zugelassenen
Handwerkern anschließen (Wasser, Abwasser, Elektro).
Setzen Sie sich nach dem ordnungsgemäßen Anschluss an Wasser und Strom mit der zuständigen
Miele-Werksvertretung oder Ihrem Händler in Verbindung, um die erste Inbetriebnahme der Maschine vornehmen zu lassen. Lassen Sie sich und Ihr Bedienpersonal dabei in die Bedienung der Maschine ein­weisen.
5 Maschinenbeschreibung
5.1 Übersichtsbild
Page 49
Maschinenbeschreibung
5
5.2 Funktionsweise
Nach dem Einschalten der Maschine füllen sich Boiler und Tank und werden auf Betriebstemperatur aufge­heizt. Sobald die Solltemperaturen erreicht sind, ist die Maschine betriebsbereit. Die Maschine wird mit vollautomatischen Programmen betrieben, die aus den Programmschritten Spülen, Abtropfen und Nachspülen bestehen.
5.3 Kundenspezifische Anpassungen
Die Steuerung der Maschine kann in bestimmten Grenzen an individuelle Wünsche angepasst werden.
Beispiele
Spüldruck an das Spülgut anpassen Programmlaufzeiten verlängern oder verkürzen Spülprogramme ausblenden
Einen autorisierten Servicetechniker mit der Anpassung beauftragen. Folgende Anpassungen können Sie selbst vornehmen:
Tonsignale deaktivieren Gemäß Kapitel 7 vorgehen.
Page 50
Allgemeine Bedienung
6
Pos.
Bezeichnung
1
Standard-Spülprogramme
2
Auswahl von Zusatzprogrammen
3
Bereich für Fehlerpiktogramme
4
Starttaste
Farbe
Bedeutung
unbeleuchtet
Maschine ist ausgeschaltet.
orangefarben
Maschine füllt und heizt.
weiß
Maschine ist betriebsbereit.
orangefarben
Spülprogramm läuft.
weiß blinkend
Spülprogramm ist beendet, Tür wurde noch nicht geöffnet.
rot
Maschine spült nicht mehr, weil ein schwerwiegender Fehler anliegt.
6 Allgemeine Bedienung
6.1 Display
Die Bedienung des Displays ist vergleichbar mit der Bedienung eines Smartphones. Das Display reagiert auf leichte Berührungen. Bedienen Sie das Display daher nur mit den Fingern, nicht mit spitzen Gegenständen. INFO Display und Starttaste können auch mit nassen Händen oder mit Gummihandschuhen bedient wer-
den.
Bildschirmschoner
Das Display verdunkelt sich, wenn es längere Zeit nicht bedient wird. Spülen ist auch bei abgedunkeltem Display möglich.
6.2 Starttaste
Die Farben haben folgende Bedeutung:
6.3 Menüebenen
Dem Bedienpersonal stehen folgende 3 Ebenen zur Verfügung:
Haupt-Ebene ( 6.3.1) Menüebene „Spülpersonal“ ( 6.3.2)  PIN-Menü des Küchenchefs ( 7)
Page 51
Allgemeine Bedienung
7
Bild
Funktionen
A
Ausschalten ( 9.4)
Selbstreinigungsprogramm ( 11.1)
Tankwasserwechselprogramm ( 9.3.7)
B
Standard-Spülprogramme ( 6.4) Zusatzprogramme ( 6.5)
C
Info-Bildschirm
Pos.
Bezeichnung
1
Aktuelle Nachspültemperatur
2
Aktuelle Tanktemperatur
3
Maschinennummer
4
Maschinenbezeichnung
5
Telefonnummer des Servicetechnikers und des Chemielieferanten
6
Datum / Uhrzeit
7
Bereich für Fehlerpiktogramme
8
Zugang zur Menüebene „Spülpersonal“ / zum PIN-Menü
6.3.1 Haupt-Ebene
Die Haupt-Ebene erscheint automatisch mit Bild B, wenn die Maschine betriebsbereit ist.
Info-Bildschirm
Page 52
Allgemeine Bedienung
8
Bild
Funktionen
A
Zugang zum PIN-Menü des Küchenchefs ( 7)
B
Fehler
Entlüften
Adressen Aktuell
Aktuell anliegende Fehler
Historie
Behobene Fehler
6.3.2 Menüebene „Spülpersonal“
Fehler
Fehlermeldung antippen.
Detaillierte Fehlermeldung erscheint.
Page 53
Allgemeine Bedienung
9
Klarspülerdosiergerät
Reinigerdosiergerät
Lieferant für Klarspüler, Reiniger, …
Servicetechniker
Entlüften
Dosiergeräte müssen entlüftet werden, wenn Luft in den Dosierschlauch gelangt ist. Dies ist der Fall, wenn die Vorratsbehälter nicht rechtzeitig nachgefüllt oder die Kanister nicht rechtzeitig ausgetauscht wurden.
Schaltfläche 1 oder 2 gedrückt halten, bis das Dosiergerät entlüftet ist.
Adressen
Page 54
Allgemeine Bedienung
10
Programm 1
Programm 2
Programm 3
Verschmutzung
leicht
normal
stark
Intensivprogramm
Energiesparprogramm
Flüsterprogramm
Kurzprogramm
6.4 Spülprogramme
Programm 2 ist vorgewählt (orangefarbener Rahmen), sobald die Maschine betriebsbereit ist. Abhängig vom Verschmutzungsgrad stehen folgende Programme zur Verfügung:
Der autorisierte Servicetechniker kann die Programme auf Ihr Spülgut anpassen (Temperatur, Spüldruck, Dosierung und Programmdauer). Auf Wunsch kann der Servicetechniker auch Programme ausblenden.
INFO Die Anzeige der Spülprogramme an Ihrer Spülmaschine kann abweichen.
6.5 Zusatzprogramme
Für jedes Spülprogramm stehen folgende Zusatzprogramme zur Verfügung:
Zusatzprogramm aktivieren
Das Programm bleibt aktiviert, bis es deaktiviert wird oder ein anderes Zusatzprogramm ausgewählt wird.
Page 55
PIN-Menü des Küchenchefs
11
Hygienetagebuch
7.1
Helligkeit
7.7
Betriebsdaten
7.2
Töne
7.8
Wasserhärte
7.3
Datum / Uhrzeit
7.9
Dosierung
7.4
Sprache
7.10
Timer
7.5
Einheiten
7.11
Entkalken
7.6
Wasserrückwärtszähler
7.12
Bild
Erläuterung
Menü verlassen
Symbol „Küchenchefmenü“
Mit Antippen oder „Wischen“ weiter zum nächsten Fenster
Eine Ebene zurück
7 PIN-Menü des Küchenchefs
INFO Wenn Sie in das PIN-Menü wechseln, schaltet sich die Maschine aus. Nach Verlassen des PIN-
Menüs muss die Maschine erneut eingeschaltet werden.
PIN-Menü aufrufen
INFO Wenn Sie die PIN drei Mal falsch eingegeben haben, ist die Eingabe 10 Minuten lang gesperrt. Menüs
INFO Die Anzahl der Menüs ist von der Maschinenvariante abhängig. Navigation
Page 56
PIN-Menü des Küchenchefs
12
Werkeinstellung
20 °dH
Maximalwert
31 °dH
°dH
°e
°TH
mmol/l
Deutsche Härte
1°dH=
1,0
1,253
1,78
0,179
Englische Härte
1°e=
0,798
1,0
1,43
0,142
Französische Härte
1°TH=
0,560
0,702
1,0
0,1
mmol/l
1mmol/l=
5,6
7,02
10,00
1,0
7.1 Hygienetagebuch
Im Hygienetagebuch stehen Events der Maschine.
Menü aufrufen
7.2 Betriebsdaten
Menü aufrufen
INFO Die Wasserverbräuche sind Richtwerte und basieren nicht auf exakten Messungen.
7.3 Wasserhärte
INFO Nur bei Maschinen mit eingebautem Wasserenthärter. Menü aufrufen
Die Wasserhärte des Zulaufwassers gibt der Servicetechniker während der Inbetriebnahme der Maschine ein.
Wasserhärte des Zulaufwassers in °dH eingeben.
Umrechnungstabelle
Page 57
PIN-Menü des Küchenchefs
13
Dosierung intern ( 7.4.1) Für eingebaute Dosiergeräte
Dosierung extern ( 7.4.2) Für externe Dosiergeräte
Dosiermenge Reiniger
Dosiermenge Klarspüler
Spülprogramme
7.4 Dosierung
Menü aufrufen
7.4.1 Dosierung intern
Dosiermenge einstellen:
Gewünschtes Spülprogramm wählen. In das Feld bei Reiniger oder Klarspüler tippen. Dosiermenge wählen. Speichern.
7.4.2 Dosierung extern
Dieses Menü benötigt der Servicetechniker, wenn er an der Maschine ein externes Dosiergerät anschließt ( 17).
Page 58
PIN-Menü des Küchenchefs
14
Regelmäßig
Einmaliges Datum
Pos.
Bezeichnung
1
Schiebeschalter
2
Schema
Täglich Mo - Fr, Sa - So Individuell (an jedem Wochentag eine andere Zeit)
3
Uhrzeit für automatisches Einschalten
4
Uhrzeit für automatisches Ausschalten
7.5 Timer
Mit dem Timer können Sie die Maschine so programmieren, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt auto­matisch einschaltet oder ausschaltet.
WICHTIG Zum Zeitpunkt des automatischen Einschaltens müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
Die Tür ist geschlossen.  Der bauseitige Netztrennschalter ist eingeschaltet.  Die bauseitige Wasserzufuhr ist geöffnet.
Menü aufrufen
Regelmäßigen Zeitpunkt programmieren
Feld (3 oder 4) antippen. Gewünschte Zeit einstellen. Speichern. Schiebeschalter (1) auf „I“ schieben.
Page 59
PIN-Menü des Küchenchefs
15
Pos.
Bezeichnung
1
Schiebeschalter
2
Datum und Uhrzeit für automatisches Einschalten
3
Datum und Uhrzeit für automatisches Ausschalten
Ton­folge
10 s
Pause
Ton­folge
10 s
Pause
Ton­folge
10 s
Pause
Maschine wird mit­hilfe des Selbstrei­nigungspro­gramms entleert und ausgeschaltet
Einmaliges Datum programmieren
Feld (2 oder 3) antippen. Gewünschtes Datum und Zeit einstellen. Speichern. Schiebeschalter (1) auf „I“ schieben.
Ablauf des automatischen Ausschaltens
INFO Wenn die Tür zum Zeitpunkt des automatischen Ausschaltens geöffnet ist, wird die Maschine leer
gepumpt und ausgeschaltet, aber innen nicht gereinigt.
Anzeige der programmierten Zeit
Page 60
PIN-Menü des Küchenchefs
16
Gefahr
Tragen Sie Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille beim Umgang mit Chemi-
kalien.
Beachten Sie beim Umgang mit Chemikalien die Sicherheitshinweise und Dosierempfehlun-
gen auf den Verpackungen und in den Sicherheitsdatenblättern.
Warnung
Chlorgasentwicklung
Wenn sich aktivchlorhaltiger Reiniger und Entkalker vermischen, entsteht Chlorgas. Unterbre­chen Sie die Reinigerdosierung (z. B. Sauglanze herausziehen oder Dosiergerät ausschalten).
Den Anweisungen am Display folgen.
Warnung
Entkalker verursacht Korrosion
Die Entkalkerlösung darf nicht in der Maschine bleiben. Wenn Sie die Maschine ausschalten oder das Programm abbrechen während das Entkalkungsprogramm läuft, muss die Maschine entleert, neu gefüllt und nochmals entleert werden. Benutzen Sie dazu das Selbstreinigungs­programm.
3
7.6 Entkalken
Wenn die Maschine mit Wasser hoher Härte ohne Wasseraufbereitung betrieben wird, können der Boiler, der Maschineninnenraum, sowie alle Wasser führenden Leitungen und andere Bauteile verkalken. Kalkbeläge und darin eingelagerte Schmutz- und Fettrückstände stellen ein Hygienerisiko dar und Heizele­mente können durch Verkalkung ausfallen. Daher ist eine regelmäßige Entfernung dieser Beläge unbedingt erforderlich. Mithilfe des Entkalkungsprogramms können Sie den Innenraum der Spülmaschine entkalken. Die Wasser führenden Leitungen und den Boiler kann nur ein autorisierter Servicetechniker entkalken.
Für das Entkalken benötigen Sie einen Entkalker auf Säurebasis, der für gewerbliche Spülmaschinen geeig­net ist.
Idealerweise starten Sie das Entkalkungsprogramm, wenn die Maschine leer und ausgeschaltet ist. Wenn die Maschine schon betriebsbereit ist, wird sie zuerst programmgesteuert entleert.
Nur bei externem Reinigerdosiergerät:
INFO Ein in der Maschine eingebautes Reinigerdosiergerät wird im Entkalkungsprogramm programmge-
steuert deaktiviert.
Entkalkungsprogramm starten
Page 61
PIN-Menü des Küchenchefs
17
Pos.
Bezeichnung
1
Alle Töne ein- oder ausschalten
2
Einzelne Töne ein- oder ausschalten
7.7 Helligkeit
Hier können Sie die Helligkeit verändern, um die Anzeige des Displays an die Lichtverhältnisse in Ihrer Kü­che anzupassen.
Menü aufrufen
7.8 Töne
Hier können Sie Töne ein- oder ausschalten.
Menü aufrufen
Page 62
PIN-Menü des Küchenchefs
18
7.9 Datum / Uhrzeit
Hier können Sie das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit eingeben.
Menü aufrufen
INFO Die Uhrzeit muss bei der Sommer-/ Winterzeitumstellung angepasst werden.
7.10 Sprache
Hier können Sie die Sprache einstellen, in der Texte am Display angezeigt werden sollen.
Menü aufrufen
7.11 Einheiten
Hier können Sie die Einheit der Temperaturanzeige ändern.
Menü aufrufen
Page 63
PIN-Menü des Küchenchefs
19
Der Wasserrückwärtszähler muss zurückgesetzt werden, wenn bei Maschinen mit TE- oder VE­Patrone das nebenstehende Symbol auf dem Display erscheint.
Pos.
Bezeichnung
1
Gesamtkapazität einstellen
2
Wasserrückwärtszähler zurücksetzen
7.12 Wasserrückwärtszähler
Menü aufrufen
TE-Patrone
TE-Patrone austauschen. Wasserrückwärtszähler zurücksetzen.
VE-Patrone
Harz der VE-Patrone durch einen autorisierten Servicetechniker austauschen lassen. Wasserrückwärtszähler zurücksetzen.
Page 64
Klarspüler und Reiniger
20
Gefahr
Mögliche Verätzungsgefahr
Tragen Sie Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille beim Umgang mit Chemi-
kalien.
Beachten Sie beim Umgang mit Chemikalien die Sicherheitshinweise und Dosierempfeh-
lungen auf den Verpackungen und in den Sicherheitsdatenblättern.
Vorsicht
Verwenden Sie nur Produkte, die für gewerbliche Spülmaschinen geeignet sind. Solche Pro­dukte sind entsprechend gekennzeichnet. Wir empfehlen die von Miele entwickelten Produkte. Diese sind speziell auf Miele Spülmaschinen abgestimmt.
Vorsicht
Mögliche Beschädigungsgefahr des Dosiergerätes
Vermischen Sie keine unterschiedlichen Produkte. Auskristallisationen können das Dosierge­rät zerstören.
Gefahr
Tragen Sie Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille beim Umgang mit Chemi-
kalien.
Beachten Sie beim Umgang mit Chemikalien die Sicherheitshinweise und Dosierempfehlun-
gen auf den Verpackungen und in den Sicherheitsdatenblättern.
Klarspülerdosiergerät
Reinigerdosiergerät
8 Klarspüler und Reiniger
INFO Für den Anschluss externer Dosiergeräte steht eine Übergabeleiste zur Verfügung ( 17).
8.1 Wechsel des Chemieproduktes (Klarspüler oder Reiniger)
Ein neues Produkt erfordert in der Regel das Durchspülen des Dosiergerätes mit Wasser und eine neue Ein­stellung. Einen autorisierten Servicetechniker mit den notwendigen Arbeiten beauftragen, damit auch weiterhin ein
gutes Spülergebnis erreicht wird.
Wenn das Chemieprodukt aus außerhalb der Maschine stehenden Kanistern dosiert wird, können Sie die Dosierschläuche und das Dosiergerät auch selbst mit Wasser durchspülen.
Dosierschläuche und Dosiergerät mit Wasser durchspülen
Sauglanze aus dem Kanister nehmen und in einen mit Wasser gefüllten Behälter stecken. Menü „Entlüften“ aufrufen ( 6.3.2).
Schaltfläche 1 oder 2 gedrückt halten, um die Dosierschläuche und das Dosiergerät mit Wasser durchzu-
spülen.
Sauglanze in den neuen Kanister stecken. Schaltfläche 1 oder 2 gedrückt halten, um das Wasser in den Dosierschläuchen durch das Chemiepro-
dukt zu ersetzen.
Page 65
Klarspüler und Reiniger
21
Vorsicht
Verwenden Sie keinen sauren Reiniger. Verwenden Sie keine schäumenden Produkte zur Vorbehandlung des Spülguts (z. B. Hand-
spülmittel), da diese sonst in die Maschine gelangen.
PTD 701
PTD 702 / PTD 703 / PTD 704
Tankinhalt
9,5 l
15,3 l
Vordosierung ≙ Dosierung von 3 g/l
30 g
45 g
Nachspülwassermenge pro Spülgang
2,0 l
2,2 l
Nachdosierung alle 5 Spülgänge
30 g
33 g
Reinigermangel
Klarspülermangel
Variante A
Variante B
Externe Kanister und Sauglanzen
Eingebaute Vorratsbehälter
8.2 Klarspüler
Klarspüler ist notwendig, damit das Wasser auf dem Spülgut nach dem Spülen als dünner Film abläuft. Dadurch trocknet das Spülgut in kurzer Zeit. Klarspüler wird mithilfe eines Dosiergerätes automatisch dosiert.
8.3 Reiniger
Reiniger ist notwendig, damit sich die Speisereste und Verschmutzungen vom Spülgut ablösen. Reiniger kann auf folgende Weisen dosiert werden:
manuell als Reinigerpulver automatisch als flüssiger Reiniger
INFO Das Reinigerdosiergerät ist nicht bei allen Maschinen Bestandteil des Lieferumfangs.
8.3.1 Manuelles Dosieren von Reinigerpulver WICHTIG Reinigerpulver nur einfüllen, wenn die Maschine betriebsbereit ist.
Nach jedem Dosieren (Vordosierung und Nachdosierung) sofort einen Spülgang starten, um das Reini-
gerpulver mit Wasser zu vermischen.
Die Hinweise zur Dosierung auf der Verpackung des Reinigers beachten.
8.3.2 Reiniger oder Klarspüler nachfüllen
Ein Mangel an Chemie wird rechtzeitig erkannt und am Display angezeigt:
Chemie innerhalb der nächsten 20 Spülgänge nachfüllen, damit das Spülergebnis nicht beeinträchtigt
wird. WICHTIG Wenn die Chemie nicht rechtzeitig nachgefüllt wurde, wird das Dosiergerät deaktiviert. Au-
ßerdem gelangt Luft in den Dosierschlauch und das Dosiergerät muss entlüftet werden ( 6.3.2).
Page 66
Klarspüler und Reiniger
22
Vorsicht
Stecken Sie die Sauglanze für Klarspüler nicht in den Kanister mit Reiniger und umge-
kehrt.
Verwenden Sie die Sauglanze nur in ausreichend standfesten Kanistern. Schmale und
hohe Kanister können kippen, wenn Sie an der Sauglanze ziehen.
Ziehen Sie nicht am Dosierschlauch oder Anschlusskabel, da dies zu einem Defekt führen
kann.
Farbe der Abdeck­kappe
Farbe des Schlauchs
Kanister
blau
blau
Klarspüler
grau
transparent
Reiniger
Vorsicht
Mögliche Verätzungsgefahr
Tragen Sie Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille beim Umgang mit Chemika­lien.
Die Sauglanze aus dem leeren Kanister nehmen. Darauf achten, dass beide Lüftungslöcher (1) in der Abdeckkappe offen sind. Die Sauglanze in den neuen Kanister stecken. Die Abdeckkappe nach unten schieben, bis die Kanisteröffnung verschlossen ist.
Vorsicht
Füllen Sie keinen Reiniger in den Vorratsbehälter für Klarspüler und umgekehrt.
Farbe der Klappe
Vorratsbehälter
weiß
Reiniger
blau
Klarspüler
Trichter entfernen.
Untere Verkleidung zurück klappen.
Den Trichter in der Spülmaschine spülen, damit vorhandene Chemiereste abgespült werden.
Variante A: Externe Kanister und Sauglanzen
Optional erhalten Sie mit Ihrer Maschine eine oder mehrere Sauglanzen:
Kanister wechseln
Variante B: Eingebaute Vorratsbehälter Vorratsbehälter
Flüssigen Reiniger und Klarspüler einfüllen
Page 67
Betrieb
23
Klarspülerdosiergerät
Reinigerdosiergerät
Vorsicht
Mögliche Beschädigungsgefahr der Spülpumpe durch das Ansaugen von z. B. Besteck­teilen
Betreiben Sie die Maschine nur, wenn das Siebsystem (Bild 6) vollständig eingesetzt ist.
8.4 Dosiergeräte entlüften
Dosiergeräte müssen entlüftet werden, wenn Luft in den Dosierschlauch gelangt ist. Dies ist der Fall, wenn die Vorratsbehälter nicht rechtzeitig nachgefüllt oder die Kanister nicht rechtzeitig ausgetauscht wurden.
Schaltfläche 1 oder 2 gedrückt halten, bis das Dosiergerät entlüftet ist.
9 Betrieb
9.1 Vor dem Einschalten der Maschine
WICHTIG Dosiergeräte müssen entlüftet werden, wenn Luft in den Dosierschlauch gelangt ist, weil die Ka-
nister nicht rechtzeitig ausgetauscht oder nachgefüllt wurden ( 8.4).
9.2 Maschine einschalten
Die Maschine ist betriebsbereit, sobald die Starttaste weiß leuchtet. INFO Nach dem Antippen des dunklen Displays (Bild 1) kann es ca. 20-30 Sekunden dauern bis Bild 2
erscheint.
Page 68
Betrieb
24
Warnung
Mögliche Verbrühungsgefahr durch heißes Spülwasser
Halten Sie Kinder von der Spülmaschine fern. Im Innenraum befindet sich Spülwasser mit
einer Temperatur von ca. 62 °C.
Öffnen Sie die Tür nicht, während die Maschine spült. Es besteht die Gefahr, dass heißes
Spülwasser herausspritzt. Brechen Sie das Spülprogramm vorher ab ( 9.3.6).
Mögliche Verletzungsgefahr Sortieren Sie scharfe, spitze Utensilien so ein, dass Sie sich nicht verletzen können.
Vorsicht
Verwenden Sie die Spülmaschine nicht, um elektrisch beheizte Kochgeräte oder Teile aus
Holz zu spülen.
Spülen Sie nur Kunststoffteile, die hitze- und laugenstabil sind. Spülen Sie Teile aus Aluminium wie z. B. Töpfe, Behälter oder Bleche nur mit einem dafür
geeigneten Reiniger, um schwarze Verfärbungen zu vermeiden.
9.3 Spülen
9.3.1 Spülgut in den Spülkorb einsortieren
Grobe Speisereste entfernen. Getränkereste ausschütten (außerhalb der Maschine). Asche mit Wasser abspülen. Teller mit der Oberseite nach vorne einsortieren. Gläser, Tassen, Schüsseln und Töpfe mit der Öffnung nach unten einsortieren. Besteck entweder stehend in Besteckköchern oder liegend in einem flachen Korb spülen. Dabei darauf
achten, dass nicht zu dicht bestückt wird.
9.3.2 Nützliche Tipps
Körbe nicht überladen, damit das Spülwasser alle verschmutzten Flächen erreicht. Besteck einweichen, bis es gespült wird. Zwischen den Gläsern einen Abstand einhalten, damit sie nicht aneinander scheuern. Dadurch werden
Kratzer vermieden.
Für hohe Gläser einen Korb mit entsprechender Einteilung wählen, damit die Gläser in einer stabilen Po-
sition gehalten werden.
Gläser, Besteck und Geschirr nicht polieren. Keime und Bakterien befinden sich selbst im frischen Mehr-
zwecktuch.
9.3.3 Spülprogramm starten
9.3.4 Programmende
Die Starttaste blinkt weiß, sobald das Programm beendet ist.
Page 69
Betrieb
25
9.3.5 Spülprogramm wechseln
Programm 2 ist vorgewählt (orangefarbener Rahmen), sobald die Maschine betriebsbereit ist. Ein anderes Spülprogramm durch Drücken der Schaltfläche (1) oder (3) wählen.
9.3.6 Spülprogramm abbrechen
Starttaste oder drücken.
9.3.7 Tankwasser wechseln
Wenn das Tankwasser stark verschmutzt ist und das Spülergebnis schlechter wird, kann das Tankwasser gewechselt werden.
INFO Es dauert einige Minuten, bis die Maschine wieder betriebsbereit ist, da der Tank zunächst entleert
und im Anschluss neu gefüllt wird.
9.3.8 Spülpausen
Die Maschine in Spülpausen nicht ausschalten. Die Tür schließen, um ein Auskühlen zu verhindern.
9.4 Maschine ausschalten
Die Maschine am Ende des Arbeitstages mithilfe des geführten Selbstreinigungsprogramms (2) ausschalten, damit sie täglich gereinigt und entleert wird ( 11.1).
INFO Wenn Sie die Ein-/Ausschalttaste (1) verwenden, bleibt der Tank weiterhin gefüllt, wird jedoch nicht
mehr auf Temperatur gehalten. Wenn die Temperatur bis zum nächsten Einschalten zu stark ab­fällt, wird die Maschine automatisch entleert und neu gefüllt.
Page 70
Eingebauter Wasserenthärter (Option)
26
Im Display erscheint ein Piktogramm, wenn der Salzbehälter leer ist und wieder nachgefüllt wer­den muss. Die Anzeige verschwindet nach dem Auffüllen des Salzbehälters, sobald man ca. 3 Spülgänge ausgeführt und sich ein Teil des nachgefüllten Salzes gelöst hat.
Vorsicht
Mögliche Beschädigungsgefahr des Wasserenthärters
Chemikalien wie z. B. Reiniger oder Klarspüler führen unweigerlich zu Schäden am Wasser­enthärter. Ausschließlich Regeneriersalz oder reines Siedesalz einfüllen.
Mögliche Funktionsstörung des Wasserenthärters
Keine anderen Salze (z. B. Speisesalz oder Auftausalz) einfüllen. Diese können wasserunlös­liche Bestandteile enthalten. Ausschließlich feinkörniges Salz (max. 1–4 mm Korngröße) ein­füllen.
Vorsicht
Gefahr der Rostbildung im Einfüllbereich
Nach dem Einfüllen von Regeneriersalz einen Spülgang oder das Selbstreinigungsprogramm starten, um evtl. vorhandene Salzreste abzuspülen.
10 Eingebauter Wasserenthärter (Option)
Durch die Enthärtung des Leitungswassers vermeidet man Kalkaufbau in der Maschine und auf dem Spülgut. Damit der eingebaute Wasserenthärter richtig funktioniert, muss der Salzbehälter mit Regenerier­salz gefüllt sein.
10.1 Anzeige von Salzmangel
10.2 Regeneriersalz nachfüllen
Tipp Salzreste können sich negativ auf das Spülergebnis auswirken. Deshalb Regeneriersalz am besten
vor dem Starten des Selbstreinigungsprogramms einfüllen.
INFO Salztabletten sind aufgrund ihrer Größe nicht geeignet.
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Wartung und Pflege
27
Warnung
Spritzen Sie die Maschine und die unmittelbare Umgebung (Wände, Fußboden) nicht mit
einem Wasserschlauch, Dampfstrahler oder Hochdruckreiniger ab.
Achten Sie darauf, dass beim Reinigen des Fußbodens der Unterbau der Maschine nicht
geflutet wird, um einen unkontrollierten Eintritt von Wasser zu verhindern.
Warnung
Tragen Sie Schutzkleidung und Schutzhandschuhe, bevor Sie Teile anfassen, die mit Spül­wasser behaftet sind (Siebe, Spülfelder, ...).
drücken.
11 Wartung und Pflege
11.1 Selbstreinigungsprogramm
Das Selbstreinigungsprogramm unterstützt Sie beim Reinigen des Maschineninnenraums am Ende des Ar­beitstages. Nach dem ersten Programmschritt wird das Selbstreinigungsprogramm unterbrochen und im Display wird ein Video mit weiteren Arbeitsschritten eingeblendet. Wenn Sie diese Arbeitsschritte nicht befolgen, wird das Selbstreinigungsprogramm nach 30 Sekunden automatisch fortgesetzt.
Programm abbrechen
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Wartung und Pflege
28
Vorsicht
Achten Sie darauf, dass im Maschineninnenraum keine rostenden Fremdkörper bleiben, durch die auch das Material "Edelstahl Rostfrei" anfangen könnte, zu rosten. Rostpartikel können von nicht rostfreiem Spülgut, von Reinigungshilfen, von beschädigten Drahtkörben oder von nicht rostgeschützten Wasserleitungen stammen.
Warnung
Spritzen Sie die Maschine und die unmittelbare Umgebung (Wände, Fußboden) nicht mit
einem Wasserschlauch, Dampfstrahler oder Hochdruckreiniger ab.
Achten Sie darauf, dass beim Reinigen des Fußbodens der Unterbau der Maschine nicht
geflutet wird, um einen unkontrollierten Eintritt von Wasser zu verhindern.
11.2 Innenraum reinigen
Folgende Hilfsmittel dürfen nicht für die Reinigung verwendet werden:
Hochdruckreiniger chlor- oder säurehaltige Reiniger metallhaltige Putzschwämme oder Drahtbürsten Scheuermittel oder kratzende Reinigungsmittel
Verschmutzungen mit einer Bürste oder einem Lappen entfernen.
11.3 Spülfelder reinigen
Für das obere Spülfeld sinngemäß gleich verfahren.
11.4 Maschine außen reinigen
Display mit einem feuchten Tuch reinigen. Außenflächen mit Edelstahlreiniger und Edelstahlpflege reinigen.
11.5 Entkalken
Wenn die Maschine mit Wasser hoher Härte ohne Wasseraufbereitung betrieben wird, ist in regelmäßigen Abständen eine Entkalkung notwendig ( 7.6).
Page 73
Fehlerpiktogramme
29
Ursache / Bedeutung
Abhilfe
Klarspülermangel
Eingebaute Vorratsbehälter auffüllen oder Ka­nister austauschen. Dosiergerät entlüften ( 6.3.2).
Reinigermangel
Oberes Spülfeld blockiert
Blockierung entfernen und Programm erneut starten.
Unteres Spülfeld blockiert
Maschine mit eingebautem Enthärter: Salzmangel
Salzbehälter mit Regeneriersalz füllen ( 10.2).
Maschine mit externer TE-Patrone: TE-Patrone erschöpft
TE-Patrone austauschen. Wasserrückwärtszäh­ler zurücksetzen (PIN-Menü  7.12).
Maschine mit externer VE-Patrone: VE-Patrone erschöpft
Harz der VE-Patrone durch einen autorisierten Servicetechniker austauschen lassen. Wasser­rückwärtszähler zurücksetzen (PIN­Menü 7.12).
Tür wurde zu einem unzulässigen Zeitpunkt ge­öffnet (z. B. während des Spülens)
Tür schließen und Programm erneut starten.
Wassermangel
Bauseitige Wasserzufuhr öffnen.
Schmutzfänger von einem Servicetechniker rei­nigen oder einen neuen Schmutzfänger ein­bauen lassen.
Magnetventil von einem autorisierten Service­techniker reparieren lassen.
Energieoptimierung aktiv
Warten, bis die bauseitige Anlage zur Energie­optimierung abschaltet.
Serviceintervall abgelaufen
Einen autorisierten Servicetechniker kontaktie­ren.
Flächensieb verstopft
Siebzylinder und Flächensieb entnehmen, reini­gen und wieder einsetzen.
Verkalkung prüfen
Entkalkungsprogramm starten (PIN­Menü 7.6).
Unterschiedlich
Piktogramm antippen und Fehlercode notieren. Einen autorisierten Servicetechniker kontaktie­ren.
12 Fehlerpiktogramme
Fehler werden in Form von Piktogrammen angezeigt. Bei vielen Fehlern ist Spülen weiterhin möglich, das Spülergebnis ist jedoch beeinträchtigt. Den Fehler daher schnellstmöglich beheben.
Wenn Sie den Fehler nicht selber beheben können: Einen autorisierten Servicetechniker beauftragen.
INFO Durch Antippen des Piktogramms erscheinen zusätzliche Informationen im Display.
Page 74
Fehlerpiktogramme
30
Mögliche Ursache
Abhilfe
Spülgut wird nicht sauber
keine oder zu geringe Reiniger­dosierung
Dosiermenge laut Herstellerangabe einstel­len ( 7.4).
Dosierschlauch prüfen (Knick, Bruch, ...) Kanister austauschen, falls leer.
Spülgut falsch einsortiert
Spülgut nicht übereinander stapeln ( 9.3.1).
Düsen der Spülfelder verstopft
Spülfelder ausbauen und Düsen reinigen ( 11.3).
zu niedrige Temperaturen
Temperaturen prüfen ( 6.3.1).
Tankwasser zu stark ver­schmutzt
Tankwasserwechselprogramm starten ( 9.3.7)
Beläge auf dem Spülgut bei Kalkbelägen:
zu hartes Wasser
Externe Wasseraufbereitung prüfen. Grundreinigung durchführen.
bei Stärkebelägen: Temperatur der manuellen Vor­reinigung höher als 30 °C
Temperatur der manuellen Vorreinigung re­duzieren.
Spülgut trocknet nicht von al­leine
keine oder zu geringe Klarspü­lerdosierung
Dosiermenge laut Herstellerangabe einstel­len ( 7.4).
Dosierschlauch prüfen (Knick, Bruch, ...) Kanister austauschen, falls leer.
Nachspültemperatur zu niedrig
Einen autorisierten Servicetechniker beauf­tragen.
Wenn ein schwerer Fehler anliegt, ist Spülen nicht mehr möglich und es erscheint ein roter Balken am obe­ren Displayrand:
Fehlercode aufrufen
12.1 Schlechtes Spülergebnis
INFO Die Wasserqualität wirkt sich auf das Spül- und Trocknungsergebnis aus. Deshalb empfehlen wir
ab einer Gesamthärte von mehr als 3° dH (0,53 mmol/l), die Maschine mit enthärtetem Wasser zu versorgen.
Page 75
Maschine für längere Betriebspausen außer Betrieb nehmen
31
In der Steuerung der Maschine ist festgelegt, nach wie vielen Betriebsstunden oder Spülzyklen das Piktogramm für den Service angezeigt wird. INFO Ab Werk ist diese Funktion deaktiviert. Auf Wunsch kann der Servicetechniker diese
Funktion aktivieren.
12.2 Wartung durch Kundendienst
Wir empfehlen, die Maschine mindestens einmal jährlich von einem autorisierten Servicetechniker warten und dabei Bauteile, die verschleißen oder altern können, kontrollieren und falls nötig austauschen zu lassen. Für Reparaturen und den Ersatz von Verschleißteilen müssen Original-Ersatzteile verwendet werden.
Verschleißteile sind z. B.:
Dosierschläuche Türdichtung Zulaufwasserschlauch
Serviceintervall
13 Maschine für längere Betriebspausen außer Betrieb nehmen
Gehen Sie wie folgt vor, falls Sie die Maschine für längere Zeit (Betriebsferien, Saisonbetrieb) außer Betrieb nehmen.
Maschine über das Selbstreinigungsprogramm entleeren ( 11.1). Maschine reinigen ( 11.2, 11.3, 11.4). Tür in Rastposition geöffnet lassen. Bauseitige Wasserzufuhr schließen. Bauseitigen Netztrennschalter ausschalten.
Falls die Maschine in einem Raum steht, der nicht frostsicher ist: Einen autorisierten Servicetechniker beauftragen, die Maschine frostfest zu machen.
14 Maschine nach Betriebspausen wieder in Betrieb nehmen
Bauseitige Wasserzufuhr öffnen. Bauseitigen Netztrennschalter einschalten. Tür schließen. Maschine einschalten.
Falls die Maschine in einem Raum stand, der nicht frostsicher war: Nach längeren Betriebspausen muss die Maschine vollständig aufgetaut sein (mind. 24 Stunden bei 25 °C). Wenn diese Bedingung erfüllt ist: Einen autorisierten Servicetechniker beauftragen, die Maschine wieder in Betrieb zu nehmen.
Page 76
Maschine aufstellen
32
Warnung
Die Maschine und die zugehörigen Zusatzgeräte müssen durch einen zugelassenen Fachbe­trieb gemäß den örtlich geltenden Normen und Vorschriften angeschlossen werden.
PTD 701
PTD 702, PTD 703, PTD 704
Ansicht von hinten
Ansicht von rechts
EZ
Einführung für Netzanschlussleitung
DOS
Einführung für Schläuche (Reiniger / Klarspüler) und Kabel
TWw
Frischwasseranschluss (G ¾“, Außengewinde)
P
Anschluss für bauseitiges Potentialausgleichssystem
A
Abwasseranschluss; Ablaufpumpe eingebaut
1
flexibler Zulaufschlauch
an Punkt TWw anschließen
2
flexibler Ablaufschlauch
an Punkt A anschließen
3
Schmutzfänger
zwischen Wasserzufuhr und Zulaufschlauch einbauen
62
PTWwEZ DOS A
460
TWwDOS EZ P A
600
G 3/4" G 3/4"
G 3/4"
G 3/4"
1500 mm 1500 mm
Ø 24
Ø 28
Ø 46
Ø 18,5
Ø 22,2
Ø 39,7
1 2 3
15 Maschine aufstellen
Der Aufstellort muss frostgeschützt sein, damit Wasser führende Systeme nicht einfrieren.
Maschine mithilfe einer Wasserwaage waagerecht ausrichten. Bodenunebenheiten mithilfe der höhenverstellbaren Maschinenfüße ausgleichen.
16 Maschine anschließen
16.1 Position der Anschlüsse an der Maschine
16.2 Zubehör
Page 77
Maschine anschließen
33
WICHTIG
Die Anschlüsse links oder rechts neben der Ma­schine vorsehen. Die genauen Maße unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten festlegen.
EZ
Elektroanschluss
A
Abwasseranschluss
TWw
Frischwasseranschluss
Position
ca. 400 mm über fertigem Fußboden neben der Maschine
Wasserqualität
Das Frischwasser muss in mikrobiologischer Hinsicht Trinkwasserqualität besitzen
Zulaufwassertemperatur
Standard
max. 60 °C
PTD 701 AE RO, PTD 702 AE RO
max. 35 °C
Wasserhärte
Maschinen ohne eingebauten Enthärter
Maschinen mit eingebautem Enthärter
Standard
3 °dH (3,8 °e / 5,34°TH / 0,54 mmol/l) Empfehlung, damit die Ma­schine nicht verkalkt.
31 °dH (37,6 °e / 53,4°TH / 5,35 mmol/l) PTD 701 AE RO, PTD 702 AE RO
35 °dH (43,9 °e; 62,3 °TH; 6,3 mmol/l)
—
Mindestfließdruck
Standard
100 kPa (1,0 bar)
PTD 701 AE RO PTD 702 AE RO
140 kPa (1,4 bar)
Maximaler Eingangsdruck (Staudruck)
600 kPa (6,0 bar)
Durchflussmenge
Standard
mind. 4 l/min
PTD 701 AE RO, PTD 702 AE RO
mind. 4 l/min
Position
max. 600 mm über fertigem Fußboden neben der Maschine
Ausführung
Siphon bauseitig
TWw
EZ
100*
A
200*
300*
TWw
EZ
A
100*
200*
300*
16.3 Installationsplan
16.4 Wasseranschluss
Die wassertechnische Sicherheit ist gemäß DIN EN 61770 ausgeführt. Die Maschine kann ohne Zwischen­schaltung einer weiteren Sicherheitseinrichtung mit der Frischwasserleitung verbunden werden.
Frischwasseranschluss (G ¾“ Außengewinde)
Abwasseranschluss
Page 78
Maschine anschließen
34
Vorsicht
Alte, vorhandene Schläuche dürfen nicht wieder verwendet werden. Der Zulaufschlauch darf nicht gekürzt oder beschädigt werden. Den Zulaufschlauch beim Verlegen nicht abknicken.
Zulaufschlauch (TWw) an der Maschine an-
schließen.
Schmutzfänger an der bauseitigen Wasserzu-
fuhr anschließen.
Zulaufschlauch am Schmutzfänger anschlie-
ßen.
Wasserzufuhr öffnen und prüfen, ob die An-
schlüsse dicht sind.
Ansicht von hinten
Vorsicht
Der Schlauch darf nicht gekürzt oder beschädigt werden. Den Schlauch beim Verlegen nicht abknicken.
Ablaufschlauch (A) an der Maschine anschlie-
ßen.
Ablaufschlauch am bauseitigen Wasserablauf
anschließen.
Ansicht von hinten
TWw
A
16.5 Zulaufschlauch anschließen
Der Zulaufschlauch und der Schmutzfänger befinden sich in der Maschine. INFO Der Schmutzfänger verhindert, dass Partikel aus der Wasserzuleitung in die Maschine gelangen
und Fremdrost auf dem Spülgut und in der Maschine verursachen.
16.6 Ablaufschlauch anschließen
Der Ablaufschlauch befindet sich in der Maschine.
Page 79
Maschine anschließen
35
Gefahr
Lebensgefahr wegen Bauteilen, die unter Netzspannung stehen!
Die Maschine und die zugehörigen Zusatzgeräte müssen durch einen vom zuständigen
Energieversorger zugelassenen Fachbetrieb des Elektrohandwerks gemäß den örtlich gel­tenden Normen und Vorschriften angeschlossen werden.
Trennen Sie bei Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen die Maschine vom
Netz. Prüfen Sie die Spannungsfreiheit.
16.7 Elektroanschluss
Die elektrische Sicherheit dieser Maschine ist nur dann gewährleistet, wenn sie an ein vorschriftsmäßig
installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicher­heitsvoraussetzung geprüft und im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Fachkraft überprüft wird.
Der Stromlaufplan muss beachtet werden. Die Maschine darf nur mit den auf dem Typenschild angegebenen Spannungen und Frequenzen betrie-
ben werden.
Maschinen, die ohne Netzstecker ausgeliefert werden, müssen vorrangig fest angeschlossen werden. Wenn die Maschine fest (ohne Stecker) angeschlossen wird, muss ein Netztrennschalter mit allpoliger
Trennung vom Netz installiert werden. Der Netztrennschalter muss eine Kontaktöffnungsweite von min­destens 3 mm aufweisen, sowie in der Nullstellung abschließbar sein.
Der Elektroanschluss muss als separat abgesicherter Stromkreis mit trägen Sicherungen oder Siche-
rungsautomaten abgesichert werden. Die Absicherung ist vom Gesamtanschlusswert der Maschine ab­hängig. Der Gesamtanschlusswert ist auf dem Typenschild der Maschine eingetragen.
Zusätzliche Empfehlung: Bauen Sie in die elektrische Zuleitung einen allstromsensitiven Fehlerstrom-
Schutzschalter der Klasse B mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) ein, da sich in der Ma­schine ein Frequenzumrichter befindet.
Maschinen, die ab Werk mit Netzanschlussleitung und Schuko-Stecker (1phasig) oder CEE-Stecker
(3phasig) ausgestattet sind, dürfen nur an das auf dem Typenschild angegebene Stromnetz angeschlos­sen werden.
Für Geräte mit einem Bemessungs-Leiterstrom > 16 A gilt der folgende Hinweis:
Dieses Gerät stimmt mit IEC 61000-3-12 unter der Voraussetzung überein, dass die Kurzschlussleistung Ssc am Anschlusspunkt der Kundenanlage mit dem öffentlichen Netz größer oder gleich 1,57 MVA (R ist. Es liegt in der Verantwortung des Installateurs oder Betreibers des Gerätes, sicherzustellen, falls erforder­lich, nach Rücksprache mit dem Netzbetreiber, dass dieses Gerät nur an einem Anschlusspunkt mit einer Kurzschlussleistung von 1,57 MVA oder mehr angeschlossen wird.
Potentialausgleich herstellen
Maschine in das bauseitige Potentialausgleichssystem einbinden (Position der Anschlussschraube
16.1).
= 120)
sce
Page 80
Maschine anschließen
36
Anschlussschema beachten.
Das Anschlussschema ist auf der Rückseite der Trennwand zum Elektroinstallationsraum aufge­klebt.
Adern der Netzanschlussleitung gemäß Anschlussschema anschließen. Brücken gemäß Anschlussschema stecken. Brücken mit einem Schraubenzieher fest eindrü-
cken.
Verriegelung (P545) im Rahmen der menügeführten Inbetriebnahme einstellen.
Beispiel
Netzanschlussleitung anschließen
Anforderungen an die Netzanschlussleitung:
Kabel vom Typ H07 RN-F oder ein gleichwertiges Querschnitt und Anzahl der Adern passend zur Spannung, Absicherung und zum Gesamtanschlusswert
Page 81
Externe Dosiergeräte
37
Gefahr
Lebensgefahr wegen Bauteilen, die unter Netzspannung stehen!
Lassen Sie die Dosiergeräte durch einen autorisierten Servicetechniker montieren und in Be­trieb nehmen.
Pos.
Bezeichnung
1
Einführungen für Schläuche und Kabel
2
Dosierstelle Reiniger
3
Dosierstelle Klarspüler
4
Übergabeleiste mit rotem Stecker für den Anschluss externer Dosiergeräte
17 Externe Dosiergeräte
Anstatt der eingebauten Dosiergeräte können auch externe Dosiergeräte verwendet werden.
17.1 Anschlusspunkte
Page 82
Externe Dosiergeräte
38
Vorsicht
Beim Anschluss eines externen Dosiergerätes an der Steuerplatine darf kein Kurzschluss ent­stehen. Durch einen Kurzschluss kann die Steuerplatine zerstört werden. Nur externe Dosiergeräte mit eigener Absicherung anschließen.
Externe Dosiergeräte am 5-poligen Stecker anschließen. Übergabeleiste programmieren ( 17.3).
Klemme
Signalbezeichnung
N
Neutralleiter / Phase 2
L1
Phase 1 / Dauerspannung
Klemme
Spannung liegt an
Bedingung
Einschränkung
DETERGENT Während Maschine füllt
a), b)
Parallel zum Magnetventil (O7)
Während Maschine füllt Während der Nachspülung
a)
c) WASH
Parallel zur Spülpumpe
a)
c), d), e)
RINSE Parallel zur Nachspülpumpe (O12)
a)
c), d), e)
Parallel zum Magnetventil (O7)
Während Maschine füllt Während der Nachspülung
a)
c)
17.2 Elektrischer Anschluss
WICHTIG maximale Stromentnahme an der Übergabeleiste: 0,5 A.
a) Haube / Tür geschlossen b) Mindestwasserstand im Tank c) nicht im Selbstreinigungsprogramm d) nicht während die Maschine gefüllt wird e) nicht im Entkalkungs- und Grundreinigungsprogramm
Page 83
Externe Dosiergeräte
39
Klemme
Einstellungen
Verwendung
Deter­gent
Während Maschine füllt
Für Dosiergeräte, die nicht von Miele sind Parallel zum Magnetventil
Zeitgesteuert
Für Schlauchpumpen mit fester Förderleistung (z. B. ESP 166, ESP 166C, SP 166Z)
Impulsgesteuert
Eingebautes Dosiergerät Fluidos DT
Zeitgesteuert V-Membran-Pumpe
Nicht belegt
Wash
Parallel zur Spülpumpe
Für Dosiergeräte, die nicht von Miele sind
Rinse
Parallel zur Nachspülpumpe
Für Dosiergeräte, die nicht von Miele sind Parallel zum Magnetventil
Zeitgesteuert
Für Schlauchpumpen mit fester Förderleistung (z. B. SP 16K)
Impulsgesteuert
Eingebautes Dosiergerät Fluidos DB
Zeitgesteuert V-Membran-Pumpe
Nicht belegt
17.3 Übergabeleiste programmieren
Menü aufrufen
Einstellmöglichkeiten
Page 84
Externe Dosiergeräte
40
Schlauchpumpe mit Zeitrelais und fester Förderleistung
An Klemme „WASH“ anschließen. Zeitrelais am Dosiergerät einstellen.
Schlauchpumpe mit einstellbarer Förderleistung
An Klemme „DETERGENT“ anschließen. Übergabeleiste programmieren ( 17.3): Parallel zum Magnetventil Förderleistung (ml/min) am Dosiergerät einstellen.
Schlauchpumpe mit fester Förderleistung (z. B. ESP 166, ESP 166C, SP 166Z)
An Klemme „DETERGENT“ anschließen. Übergabeleiste programmieren ( 17.3): Zeitgesteuert. Förderleistung am Display einstellen ( 17.3). Beide Potentiometer auf Maximal einstellen. Dosiermenge an der Maschine einstellen.
Schlauchpumpe mit einstellbarer Förderleistung
An Klemme „RINSE“ anschließen. Übergabeleiste programmieren ( 17.3): Parallel zum Nachspülpume. Förderleistung (ml/min) am Dosiergerät einstellen.
Schlauchpumpe mit fester Förderleistung (z. B. ESP 166, ESP 166C, SP 166Z)
An Klemme „RINSE“ anschließen. Übergabeleiste programmieren ( 17.3): Zeitgesteuert. Förderleistung (ml/min) am Display einstellen ( 17.3). Potentiometer auf Maximal einstellen. Dosiermenge an der Maschine einstellen.
12312
17.4 Beispiele
Anschluss eines externen Reinigerdosiergerätes
Anschluss eines externen Klarspülerdosiergerätes
Page 85
Technische Daten
41
Allgemein
Betriebsbedingungen
Spannung
siehe Typenschild Betriebstemperatur
0 - 40 °C
Gesamtanschlusswert
Relative Luftfeuchtigkeit
< 95 %
Zulaufwassertemperatur
16.4
Lagertemperatur
> -25 °C
Mindestfließdruck
Maximale Höhe des Aufstellortes über dem Meeresspiegel
2000 m Maximaler Eingangsdruck (Staudruck)
600 kPa (6,0 bar)
Arbeitsplatzbezogener Emissionsschalldruckpegel LpA
max. 55 dB
Messunsicherheit KpA
2,5 dB
PTD 704
PTD 703
PTD 702
PTD 701
PTD 70 AE RO2
PTD 701 AE RO
*)
*)
*)
*)
89014383-00; 2019-11; Änderungen vorbehalten
a
Durch Entfernen der Maschinenfüße verringert sich die Ma-
schinenhöhe um 10 mm.
b
Ohne eingebaute Vorratsbehälter für Reiniger und Klarspüler verringert sich die Tiefe um 20 mm. *) Darstellung ohne eingebaute Behälter für Reiniger und Klar­spüler.
18 Technische Daten
Abmessungen
19 Emissionen
Geräusch
Abluft
Beachten Sie die VDI-Richtlinie 2052 bei der Auslegung der Be- und Entlüftungsanlage.
20 Entsorgung
Setzen Sie sich mit Ihrem Händler in Verbindung, damit die in der Maschine enthaltenen Materialien mög­lichst wieder dem Materialkreislauf zugeführt werden können.
Page 86
Page 87
About this manual
43
Operating instructions
PTD 701 / PTD 702 / PTD 703 / PTD 704 (translation of the original German operating instructions)
Contents
1 About this manual ------------------------------- 44 2 Intended use -------------------------------------- 44
2.1 Improper use --------------------------------------- 44
3 Safety notes --------------------------------------- 45
3.1 General safety notes ----------------------------- 45
3.2 Electrical safety ------------------------------------ 45
3.3 Maintenance and repair work ------------------ 45
4 Before working with the machine ---------- 46 5 Machine description ---------------------------- 46
5.1 Overview -------------------------------------------- 46
5.2 Mode of operation --------------------------------- 46
5.3 Customer-specific modifications --------------- 47
6 General operation ------------------------------- 48
6.1 Display ----------------------------------------------- 48
6.2 Start button ----------------------------------------- 48
6.3 Menu levels ----------------------------------------- 48
6.4 Washing programmes ---------------------------- 52
6.5 Additional programmes -------------------------- 52
7 Chef’s PIN menu --------------------------------- 53
7.1 Hygiene logbook ---------------------------------- 54
7.2 Operating data ------------------------------------- 54
7.3 Water hardness ------------------------------------ 54
7.4 Dosing ----------------------------------------------- 55
7.5 Timer ------------------------------------------------- 56
7.6 Descaling -------------------------------------------- 58
7.7 Brightness ------------------------------------------- 59
7.8 Sounds ----------------------------------------------- 59
7.9 Date / time ------------------------------------------ 60
7.10 Language ------------------------------------------- 60
7.11 Units -------------------------------------------------- 60
7.12 Water back-flow counter ------------------------- 61
8 Rinse aid and detergent ----------------------- 62
8.1 Changing the chemical product (rinse aid or detergent) ------------------------------------------- 62
8.2 Rinse aid -------------------------------------------- 63
8.3 Detergent -------------------------------------------- 63
8.4 Priming the dosing devices --------------------- 65
9 Operation ------------------------------------------- 65
9.1 Before switching on the machine -------------- 65
9.2 Switching on the machine ----------------------- 65
9.3 Washing --------------------------------------------- 66
9.4 Switching the machine off ----------------------- 67
10 Integral water softener (optional) ---------- 68
10.1 Display of lack of salt ----------------------------- 68
10.2 Refilling the regeneration salt ------------------ 68
11 Servicing and maintenance ------------------ 69
11.1 Self-cleaning programme ----------------------- 69
11.2 Cleaning the interior ------------------------------ 70
11.3 Cleaning the wash fields ------------------------ 70
11.4 Cleaning the outside of the machine --------- 70
11.5 Descaling -------------------------------------------- 70
12 Error pictograms --------------------------------- 71
12.1 Poor wash result ----------------------------------- 72
12.2 Maintenance by the customer service department ------------------------------------------ 73
13 Taking the machine out of operation for
long periods of disuse ------------------------- 73
14 Putting the machine back into service
after a long period of disuse ----------------- 73
15 Installing the machine ------------------------- 74 16 Connecting the machine ---------------------- 74
16.1 Location of connections on the machine ---- 74
16.2 Accessories ----------------------------------------- 74
16.3 Installation diagram ------------------------------- 75
16.4 Water connection ---------------------------------- 75
16.5 Connecting the inlet hose ----------------------- 76
16.6 Connecting the drain hose ---------------------- 77
16.7 Electrical connection ----------------------------- 77
17 External dosing devices ----------------------- 79
17.1 Terminals -------------------------------------------- 79
17.2 Electrical connection ----------------------------- 80
17.3 Programming the transfer strip ---------------- 81
17.4 Examples -------------------------------------------- 82
18 Technical data ------------------------------------ 83 19 Emissions ------------------------------------------ 83 20 Disposal -------------------------------------------- 83
Page 88
About this manual
44
Please note carefully the safety notes listed here ( 3).
Symbol
Meaning
Danger
Warning against potential serious or fatal injuries to persons if the precautionary measures described are not taken.
Warning
Warning against potential minor injuries to persons or material damage if the precautionary measures described are not taken.
Caution
Warning against possible defects or damage of the product if the precautionary measures described are not followed.
Carefully read through the safety notes and operating instructions in this manual before work­ing with this machine.
IMPORTANT
Important information is provided here.
INFO
Useful information is given here.
This symbol indicates instructions.
This symbol indicates the results of your actions.
This symbol indicates itemisations.
This symbol refers to a chapter with more detailed information.
1 About this manual
These operating instructions will give you a quick overview of the main functions and safe operation of your warewasher. Keep the operating instructions accessible. On our website you can find the operating instruc­tions in electronic form too:
UK: miele.co.uk/pro/manuals Australia and New Zealand: miele.com.au/pro/manuals
The following symbols are used in these instructions:
2 Intended use
This warewasher is a technical device for commercial use and is not intended for private use. Use the warewasher only for washing dishes, pots, trays, cutlery and glasses for gastronomic and similar
use.
Always operate the warewasher only as described in these operating instructions.
2.1 Improper use
The water in the warewasher may not be used as drinking water. Children must not play with the machine. Do not carry out a wash without a wash rack. Do not make any changes, additions or modifications to the machine without the approval of the manufac-
turer.
Miele assumes no liability for any damage caused by improper use of the warewasher.
Page 89
Safety notes
45
3 Safety notes
Miele assumes no liability or warranty in the event of non-compliance with these safety and operating instructions.
3.1 General safety notes
Read the safety notes and operating instructions carefully. Retain the quick guide for future reference. Only use the warewasher after you have read and understood the quick guide and the
safety notes.
Ask the Miele Customer Service Department to provide information about the operation
and functioning of the warewasher.
Train the operating personnel appropriately regarding handling the machine and refer
them to the safety notes. Repeat the training sessions at regular intervals to prevent ac­cidents.
Do not climb or sit on the opened hinged door. Operate this machine only when it is in perfect condition. A damaged or leaking machine may endanger your safety. In the event of defects,
switch off the machine immediately. Switch the machine on again only when the defect has been remedied. Switch off the on-site mains switch. Only then is the machine com­pletely disconnected from the electricity supply.
Contact your installer or electrician if the on-site water or electricity supply is the cause
of a malfunction.
If another fault occurs, notify an authorised service technician or your dealer. At the end of the working day, close the on-site water tap. At the end of the working day, switch off the on-site mains disconnector.
3.2 Electrical safety
The electrical safety of this machine is guaranteed only if it is connected to a correctly
installed protective circuit and a residual current circuit breaker. It is crucial that these basic safety requirements are tested and, in case of doubt, have the on-site installation checked by a qualified electrician. Miele cannot be held responsible for damage caused by a missing or defectice protec­tive conductor (e.g. electrical shock).
Do not open any machine covers or machine parts if doing so requires tools. There is a
risk of electric shock.
For your safety, test the on-site residual current circuit breaker (FI) regularly by pressing
the test button.
3.3 Maintenance and repair work
Maintenance work and repairs may only be carried out by authorised Miele service
technicians. Improper maintenance or repairs may cause significant danger to the user, for which Miele is not liable.
When carrying out installation and maintenance work, unplug the machine from the
mains supply. Electrical elements of the machine contain voltage until disconnected from the mains supply.
Only original Miele spare parts may be used for maintenance and repairs. If original
spare parts are not used, the warranty is invalidated.
If the mains cable of this machine is damaged, it must be replaced by Miele or its Cus-
tomer Service or another qualified person in order to prevent hazards. The mains cable must be an H07 RN-F type or equivalent.
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Before working with the machine
46
Item
Description
1
Display
2
Suction tube (optional)
3
Integral storage tank for rinse aid and detergent (optional)
4
Door
5
Filter base
6
Strainer
7
Filter cylinder
8
Wash field
9
Integral water softener (optional)
10
Tank heating element
4 Before working with the machine
Have the machine commissioned by an authorised service technician or your dealer. Have the machine connected according to local standards and regulations by authorised technicians (wa-
ter, waste water, electrical system).
After connecting the water and the power supplies properly, contact the relevant Miele Customer Service
Department or your dealer for machine commissioning. Ensure that you and operating personnel are trained in the operation of the machine.
5 Machine description
5.1 Overview
5.2 Mode of operation
After the machine is switched on, the boiler and the tank are filled and heated up to the operating tempera­ture. Once the required temperatures are reached, the machine is ready for use. The machine is fully automatic with programmes consisting of three steps: Wash, Drain and Rinse.
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Machine description
47
5.3 Customer-specific modifications
The machine controls, within certain limits, can be adapted to individual needs.
Examples
Adjusting the washing pressure to the items being washed Lengthening or shortening programme run times Hiding washing programmes
Contact an authorised service technician to make any changes. You can make the following adjustments yourself:
Deactivate audio alerts
Proceed in accordance with chapter 7.
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General operation
48
Item
Description
1
Standard washing programmes
2
Selection of additional programmes
3
Display area of error pictograms
4
Start button
Colour
Meaning
Not lit
Machine is switched off.
Orange
Machine is filling and heating up.
White
Machine is ready for use.
Orange
Washing programme is running.
Flashing white
Washing programme has ended; door has not yet been opened.
Red
The machine no longer washes because there is a serious error.
6 General operation
6.1 Display
Operating the display is similar to operating the display of a smartphone. The display responds to light touches. Therefore, only operate the display with your fingers; do not use any sharp objects.
INFO The display and start button can also be operated with wet hands or rubber gloves.
Screen saver
The display is dimmed if it is not used for a long time. Rinsing can also be carried out when the display is darkened.
6.2 Start button
The colours have the following meanings:
6.3 Menu levels
Operating personnel have access to the following 3 levels:
 Main level ( 6.3.1)  ‘dishwashing staff’ menu level ( 6.3.2)  Chef’s PIN menu ( 7)
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General operation
49
Image
Functions
A
Switching off ( 9.4)
Self-cleaning programme ( 11.1)
Tank water exchange programme ( 9.3.7)
B
Standard washing programmes ( 6.4) Additional programmes ( 6.5)
C
Info display
Item
Description
1
Current final rinse temperature
2
Current tank temperature
3
Machine serial number
4
Machine model
5
Telephone number for the service technician and chemical supplier
6
Date / time
7
Display area for error pictograms
8
Access for dishwashing staff menu level / to the PIN menu
6.3.1 Main level
The main level appears automatically with image B when the machine is ready for operation.
Info display
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General operation
50
Image
Functions
A
Access to the chef’s PIN menu ( 7)
B
Errors
Priming
Addresses Current
Current errors
History
Rectified errors
6.3.2 Dishwashing staff menu level
Errors
Tap the fault message.
A detailed fault message appears.
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General operation
51
Rinse aid dosing device
Detergent dosing device
Supplier for rinse aid, detergent, etc.
Service technician
Priming
Dosing devices must be primed if air gets into the dosing hose. This is the case when the storage tank is not refilled in time or the containers are not replaced in time.
Press and hold button 1 or 2 until the dosing device is primed.
Addresses
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General operation
52
Programme 1
Programme 2
Programme 3
Soiling
Light
Normal
Heavy
Intensive programme
Energy-saving programme
Low-noise programme
Short programme
6.4 Washing programmes
Programme 2 is pre-selected (orange frame) as soon as the machine is ready. The following programmes are available, depending on the degree of soiling:
The authorised service technician can adjust programmes to suit your wash items (temperature, wash pres­sure, dosing and programme length). The service technician can also hide programmes on request.
INFO The display of washing programmes on your warewasher may differ.
6.5 Additional programmes
For each washing programme the following additional programmes are available:
Activating the additional programme
The additional programme remains stored until it is disabled or another additional programme is selected.
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Chef’s PIN menu
53
Hygiene logbook
7.1
Brightness
7.7
Operating data
7.2
Sounds
7.8
Water hardness
7.3
Date / time
7.9
Dosage
7.4
Language
7.10
Timer
7.5
Units
7.11
Descaling
7.6
Water back-flow coun­ter
7.12
Image
Explanation
Exit the menu
‘Chef menu’ symbol
Continue to the next window by tapping or swiping
One level back
7 Chef’s PIN menu
INFO If you switch to the PIN menu, the machine switches off. After leaving the PIN menu, the machine
must be switched back on.
Accessing the PIN menu
INFO If you have entered your PIN incorrectly three times, the input is locked for 10 minutes. Menus
INFO The number of menus depends on the machine version. Navigation
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Chef’s PIN menu
54
Factory setting
20 °dH
Maximum value
31 °dH
°dH
°e
°TH
mmol/l
German hardness
1°dH=
1.0
1.253
1.78
0.179
English hardness
1°e=
0.798
1.0
1.43
0.142
French hardness
1°TH=
0.560
0.702
1.0
0.1
mmol/l
1mmol/l=
5.6
7.02
10.00
1.0
7.1 Hygiene logbook
Machine events are in the hygiene logbook.
Calling up the menu
7.2 Operating data
Calling up the menu
INFO Water consumptions are reference values and are not based on precise measurements.
7.3 Water hardness
INFO Only for machines with an integral water softener. Calling up the menu
The service technician enters the inlet water hardness during the machine commissioning. Enter inlet water hardness in °dH.
Calculation table
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Chef’s PIN menu
55
Internal dosing ( 7.4.1) For integrated dosing devices
External dosing ( 7.4.2) For external dosing devices
Dosing detergent
Dosing rinse aid
Washing programmes
7.4 Dosing
Calling up the menu
7.4.1 Internal dosing
Setting the dosing amount:
Select the desired washing programme. Tap in the field with detergent or rinse aid. Select the dosing amount. Save.
7.4.2 External dosing
The service technician requires this menu when connecting an external dosing device to the machine ( 17).
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Chef’s PIN menu
56
Regularly
Non-recurring date
Item
Description
1
Sliding switch
2
Schedule
Daily Mon-Fri, Sat-Sun Individual (a different time on every weekday)
3
Time for automatic start-up
4
Time for automatic switch-off
7.5 Timer
The timer can programme the machine to switch on or off automatically at a specific time. IMPORTANT At the time of automatic start-up the following requirements must be met:
The door is closed.  The on-site mains disconnector is switched on.  The on-site water supply is open.
Calling up the menu
Programming regular time
Tap field (3 or 4). Set desired time. Save. Push the sliding switch (1) to ‘I’.
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