Vielen Dank, dass Sie sich für ein Metz Produkt entschieden haben.
Wir freuen uns, Sie als Kunde begrüßen zu dürfen.
Natürlich können Sie es kaum erwarten, das Blitzgerät in Betrieb zu nehmen. Es
lohnt sich aber, die Bedienungsanleitung zu lesen, denn nur so lernen Sie, mit
dem Gerät problemlos umzugehen.
Dieses Blitzgerät ist geeignet für:
• Analoge und digitale Canon EOS- und PowerShot - Kameras mit
Systemblitzschuh.
Für Kameras anderer Hersteller ist das Blitzgerät nicht geeignet !
☞
Schlagen Sie bitte auch die Bildseite des Umschlages am Ende der
Anleitung auf.
1. Sicherheitshinweise
• Das Blitzgerät ist ausschließlich zur Verwendung im fotografischen Bereich
vorgesehen und zugelassen!
• In Umgebung von entflammbaren Gasen oder Flüssigkeiten (Benzin,
Lösungsmittel etc.) darf das Blitzgerät keinesfalls ausgelöst werden! EXPLOSIONSGEFAHR!
• Auto-, Bus-, Fahrrad-, Motorrad- oder Zugfahrer etc. niemals während der
Fahrt mit einem Blitzgerät fotografieren. Durch die Blendung kann der
Fahrer einen Unfall verursachen!
Lösen Sie in unmittelbarer Nähe der Augen keinesfalls einen Blitz aus! Ein Blitzlicht
•
direkt vor den Augen von Personen und Tieren kann zur Netzhautschädigung führen und schwere Sehstörungen verursachen - bis hin zur Erblindung!
• Nur die in der Bedienungsanleitung bezeichneten und zugelassenen
Stromquellen verwenden!
• Batterien/Akkus nicht übermäßiger Wärme wie Sonnenschein, Feuer oder
dergleichen aussetzen!
• Verbrauchte Batterien/Akkus nicht ins Feuer werfen!
•
Aus verbrauchten Batterien kann Lauge austreten, was zur Beschädigung der
Kontakte führt. Verbrauchte Batterien deshalb immer aus dem Gerät entnehmen.
• Trockenbatterien dürfen nicht geladen werden.
•
Blitz- und Ladegerät nicht Tropf- und Spritzwasser (z.B. Regen) aussetzen!
• Schützen Sie Ihr Blitzgerät vor großer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit!
Blitzgerät nicht im Handschuhfach des Autos aufbewahren!
• Beim Auslösen eines Blitzes darf sich kein lichtundurchlässiges Material
unmittelbar vor oder direkt auf der Reflektorscheibe befinden. Die Reflektorscheibe darf nicht verunreinigt sein. Bei Nichtbeachtung kann es,
durch die hohe Energie des Blitzlichtes, zu Verbrennungen des Materials
bzw. der Reflektorscheibe führen.
• Nach mehrfachem Blitzen nicht die Reflektorscheibe berühren.
Verbrennungsgefahr!
• Blitzgerät nicht zerlegen! HOCHSPANNUNG!
Im Geräteinneren befinden sich keine Bauteile, die von einem Laien repariert
werden können.
• Bei Serienblitzaufnahmen mit voller Lichtleistung und den kurzen Blitzfolgezeiten des NC-/NiMH-Akku-Betriebes ist darauf zu achten, dass nach
jeweils 15 Blitzen eine Pause von mindestens 10 Minuten eingehalten wird.
Somit vermeiden Sie eine Überlastung des Gerätes.
Bei Serienblitzaufnahmen mit voller Lichtleistung und kurzen Blitzfolgezeiten
•
wärmt sich die Streuscheibe bei Zoompositionen von 35mm und weniger durch
die hohe Lichtenergie stark auf. Das Blitzgerät schützt sich gegen Überhitzung,
indem die Blitzfolgezeit automatisch verlängert wird.
•
Das Blitzgerät darf nur dann zusammen mit einem in die Kamera eingebauten
Blitzgerät verwendet werden, wenn dieses vollständig ausgeklappt werden kann!
• Bei raschem Temperaturwechsel kann Feuchtigkeitsbeschlag auftreten. Gerät
akklimatisieren lassen!
• Keine schadhaften Batterien oder Akkus verwenden!
Ķ
3
2. Dedicated-Blitzfunktionen
Die Dedicated-Blitzfunktionen sind speziell auf das Kamerasystem abgestimmte
Ķ
Blitzfunktionen. In Abhängigkeit vom Kameratyp werden dabei verschiedene
Blitzfunktionen unterstützt.
• Blitzbereitschaftsanzeige im Kamerasucher
• Automatische Blitzsynchronzeitsteuerung
• TTL-Blitzsteuerung (Standard-TTL ohne Messvorblitz)
• E-TTL-Blitzbetrieb / E-TTL II - Blitzbetrieb
• Automatische Aufhellblitzsteuerung
• Manuelle Blitzbelichtungskorrektur bei TTL / E-TTL / E-TTL II
• Blitzbelichtungsspeicherung FE bei E-TTL / E-TTL II
• Synchronisation auf den 1. oder 2. Verschlussvorhang (REAR)
• Automatische Kurzzeitsynchronisation HSS bei E-TTL / E-TTL II und M
Im Rahmen dieser Bedienungsanleitung ist es nicht möglich, alle Kamera-
☞
typen mit den einzelnen Blitzfunktionen detailliert zu beschreiben.
Beachten Sie deshalb die Hinweise zum Blitzbetrieb in der
Bedienungsanleitung Ihrer Kamera, welche Blitzfunktionen von Ihrem
Kameratyp unterstützt werden bzw. an der Kamera selbst eingestellt werden müssen!
3. Blitzgerät vorbereiten
3.1 Montage des Blitzgerätes
Blitzgerät auf die Kamera montieren
Kamera und Blitzgerät vor der Montage oder Demontage ausschalten.
☞
•
Rändelmutter bis zum Anschlag gegen das Blitzgerät drehen. Der Sicherungsstift im Fuß ist jetzt vollkommen im Gehäuse des Blitzgerätes versenkt.
• Blitzgerät mit dem Anschlussfuß bis zum Anschlag in den Zubehörschuh der
Kamera schieben.
Rändelmutter bis zum Anschlag gegen das Kameragehäuse drehen und das
•
Blitzgerät festklemmen. Bei Kameragehäusen, die kein Sicherungsloch aufweisen,
versenkt sich der federgelagerte Sicherungsstift im Gehäuse des Blitzgerätes,
damit die Oberfläche nicht beschädigt wird.
Blitzgerät von der Kamera abnehmen
Kamera und Blitzgerät vor der Montage oder Demontage ausschalten.
☞
• Rändelmutter bis zum Anschlag gegen das Blitzgerät drehen.
• Blitzgerät aus dem Zubehörschuh der Kamera herausziehen.
3.2 Stromversorgung
Batterien- bzw. Akkuauswahl
Das Blitzgerät kann wahlweise betrieben werden mit hochwertigen:
•
4 NC-Akkus 1,2 V, Typ IEC KR 15/51 (KR6 / AA / Mignon), sie bieten sehr kurze
Blitzfolgezeiten und sparsamen Betrieb, da sie wiederaufladbar sind.
•
4 Nickel-Metall-Hydrid Akkus 1,2 V, Typ HR6 (AA / Mignon), deutlich höhere
Kapazität als NC-Akku und weniger umweltschädlich, da cadmiumfrei.
• 4 Alkali-Mangan-Trockenbatterien 1,5 V, Typ IEC LR6 (AA / Mignon), wartungsfreie Stromquelle für gemäßigte Leistungsanforderungen.
Stromquelle mit hoher Kapazität und geringer Selbstentladung.
• Power Pack P76 mit Verbindungskabel V58-50 (Sonderzubehör)
Wenn Sie das Blitzgerät längere Zeit nicht benutzen, entfernen Sie bitte
☞
die Batterien bzw. Akkus aus dem Gerät.
Batterien austauschen
Die Akkus/Batterien sind leer bzw. verbraucht, wenn die Blitzfolgezeit (Zeit vom
Auslösen eines Blitzes mit voller Lichtleistung, z.B. bei M, bis zum erneuten
Aufleuchten der Blitzbereitschaftsanzeige ) über 60 Sekunden ansteigt.
• Blitzgerät mit dem Hauptschalter ausschalten.
• Den Batteriefachdeckel nach unten schieben und aufklappen.
• Batterien oder Akkus in Längsrichtung entsprechend den angegebenen
Batteriesymbolen einsetzen und Batteriefachdeckel schließen.
Achten Sie beim Einsetzen der Batterien bzw. Akkus auf die richtige
☞
Polarität gemäß den Symbolen im Batteriefach. Vertauschte Pole können
zur Zerstörung des Gerätes führen!
Ersetzen Sie immer alle Batterien durch gleiche, hochwertige Batterien
eines Herstellertyps mit gleicher Kapazität! Verbrauchte Batterien bzw.
Akkus gehören nicht in den Hausmüll! Leisten Sie einen Beitrag zum
Umweltschutz und geben Sie verbrauchte Batterien bzw. Akkus bei entsprechenden Sammelstellen ab!
3.3 Ein- und Ausschalten des Blitzgerätes
Das Blitzgerät wird mit dem Hauptschalter eingeschaltet. In der Stellung „ON“
ist das Blitzgerät eingeschaltet.
Zum Ausschalten den Hauptschalter in die linke Position schieben.
Wird das Blitzgerät längere Zeit nicht gebraucht, so empfehlen wir:
☞
Blitzgerät mit dem Hauptschalter ausschalten und die Stromquellen
(Batterien, Akkus) entnehmen.
3.4 Power Pack P76 (Sonderzubehör)
Wenn die Blitzanzahl und die Blitzfolgezeiten für Ihren Anwendungsfall nicht
ausreichen, kann das Blitzgerät von einem Power Pack P76 (Sonderzubehör) mit
Energie versorgt werden. Das Power Pack P76 wird mit dem Verbindungskabel
V58-50 (Sonderzubehör) über den Anschluss an das Blitzgerät angeschlossen.
Eingelegte Batterien / Akkus dürfen nicht
☞
Zum Anschließen des Power Pack P76 bzw. des Verbindungskabels V58-50
(Zubehör) am Blitzgerät muss der Hauptschalter des Blitzgerätes in die linke
Position (AUS bzw. OFF) geschaltet werden.
Das Blitzgerät wird dann mit dem Schalter am Power Pack P76 ein- bzw. ausgeschaltet (siehe Bedienungsanleitung des Power Pack).
Um das Blitzgerät beim Betrieb mit Power Pack vor einer thermischen
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Überlastung zu schützen wird bei extremer Beanspruchung durch eine
Überwachungsschaltung die Blitzfolgezeit entsprechend verlängert!
Vor dem Anschließen und Abziehen des Verbindungskabels bzw. des
Power Pack das Blitzgerät und das Power Pack ausschalten!
im Blitzgerät verbleiben.
Ķ
3.5 Automatische Geräteabschaltung / Auto - OFF
Werksseitig ist das Blitzgerät so eingestellt, dass es ca. 10 Minuten -
• nach dem Einschalten,
• nach dem Auslösen eines Blitzes,
• nach dem Antippen des Kameraauslösers,
• nach dem Ausschalten des Kamerabelichtungsmesssystems...
...in den Standby-Betrieb schaltet (Auto-OFF), um Energie zu sparen und die
Stromquellen vor unbeabsichtigtem Entladen zu schützen. Die Blitzbereit-schaftsanzeige und die Anzeigen auf dem LC-Display verlöschen.
Die zuletzt benutzte Betriebseinstellung bleibt nach der automatischen Abschaltung
erhalten und steht nach dem Einschalten sofort wieder zur Verfügung. Das
5
Blitzgerät wird durch Drücken einer beliebigen Taste bzw. durch Antippen des
Kameraauslösers (Wake-Up-Funktion) wieder eingeschaltet.
Ķ
Wenn das Blitzgerät längere Zeit nicht benötigt wird, sollte das Gerät
☞
grundsätzlich immer mit dem Hauptschalter ausgeschaltet werden!
Bei Bedarf kann die automatische Geräteabschaltung bereits nach 1 Minute
erfolgen oder ausgeschaltet werden (siehe 7.11).
4. Displaybeleuchtung
Bei jedem Tastendruck am Blitzgerät wird für ca. 10 Sek. die Displaybeleuchtung
des Blitzgerätes aktiviert. Beim Auslösen eines Blitzes durch die Kamera oder
durch den Handauslöser am Blitzgerät wird die Displaybeleuchtung abgeschaltet.
5. Blitzbetriebsarten (Mode - Menü)
Das Blitzgerät unterstützt die Blitzbetriebsarten , Automatik , Manuell
M
und Stroboskop .
In Abhängigkeit vom Kameratyp werden zusätzliche Blitzbetriebsarten
☞
unterstützt. Diese Blitzbetriebsarten können nach einem Datenaustausch
mit der Kamera im Mode-Menü ausgewählt bzw. aktiviert werden.
5.1 Einstellvorgang für die Blitzbetriebsarten
• Taste „Mode“ so oft drücken, bis im Display „Mode“ angezeigt wird.
Folgende Betriebsarten stehen zur Auswahl:
TTL
TTL
EE-TTL - bzw. E-TTL II - Blitzbetrieb (analog u. digital)
TTL
EHSS E-TTL - bzw. E-TTL II - Blitzbetrieb mit Kurzzeitsynchronisation (analog
A
M
6
TTL-Blitzbetrieb (analog)
u. digital)
Automatik-Blitzbetrieb
Manueller Blitzbetrieb
ATTL
M
HSS Manueller Blitzbetrieb mit Kurzzeitsynchronisation
Stroboskop-Blitzbetrieb
• Mit den Tasten UP und DOWN die gewünschte Blitzbetriebsart (,
Automatik , Manuell , usw.) einstellen. Die ausgewählte
Blitzbetriebsart wird dabei von einem Balken hinterlegt. Die Einstellung wird
sofort wirksam.
• Die Taste „Return“ drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige
zurück. Wenn die Taste „Return“nicht gedrückt wird, schaltet das Display
nach ca. 5 s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Die Blitzparameter für ISO, Blende und Objektiv-Brennweite bzw.
Reflektorposition werden automatisch eingestellt, wenn die Kamera die entsprechenden Daten an das Blitzgerät überträgt.
Die Reichweitenanzeige im Display des Blitzgerätes erfolgt gemäß den von der
Kamera übertragenen Blitzparametern.
Falls die Kamera einen oder mehrere Blitzparameter nicht überträgt, müs-
☞
sen diese von Hand am Blitzgerät eingestellt werden (siehe 6).
MA
TTL
5.2 TTL-/E-TTL-Blitzbetrieb
Im Standard-TTL-Blitzbetrieb erreichen Sie auf einfache Art sehr gute Blitzlichtaufnahmen. In dieser Blitzbetriebsart wird die Belichtungsmessung von einem
Sensor in der Kamera vorgenommen. Dieser misst das durchs Objektiv
rough The Lens“) einfallende Licht. Beim Erreichen der erforderlichen
(TTL = „T
Lichtmenge sendet die Kameraelektronik ein Stopp-Signal an das Blitzgerät und
die Lichtabstrahlung wird sofort unterbrochen. Der Vorteil dieses Blitzbetriebes
liegt darin, dass alle Faktoren, welche die Belichtung beeinflussen
(Aufnahmefilter, Blenden- und Brennweitenänderungen bei Zoom-Objektiven,
Auszugsverlängerungen für Nahaufnahmen usw.), automatisch bei der Regelung
des Blitzlichtes berücksichtigt werden.
Der TTL-Blitzbetrieb wird von allen Kamerabetriebsarten (z.B. Programm „P“,
Zeitautomatik „A“, Blendenautomatik „Tv“, Vari- bzw. Motiv-Programme,
Manuell „M“ usw.) unterstützt.
Einstellvorgang:
• Taste „Mode“ so oft drücken, bis im Display „Mode“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN die Blitzbetriebsart einstellen. Die
ausgewählte Blitzbetriebsart wird dabei von einem Balken hinterlegt. Die
Einstellung wird sofort wirksam.
• Die Taste „Return“ drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige
zurück. Wenn die Taste „Return“nicht gedrückt wird, schaltet das Display
nach ca. 5 s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Der Standard-TTL-Blitzbetrieb wird nur von Analog-Kameras unterstützt!
☞
Zum Testen der TTL-Funktion muss sich bei analogen Kameras ein Film in
der Kamera befinden! Beachten Sie ob es für Ihren Kameratyp
Einschränkungen hinsichtlich des ISO-Wertes für den TTL–Blitzbetrieb gibt
(z.B. ISO 64 bis ISO 1000; siehe Kamerabedienungsanleitung)!
Ebzw. EII - Blitzbetrieb
Der E-TTL- bzw. E-TTL II - Blitzbetrieb ist eine Weiterentwicklung des Standard
TTL-Blitzbetriebes analoger Kameras. Bei der Aufnahme wird vor der eigentlichen Belichtung ein fast unsichtbarer Messvorblitz vom Blitzgerät abgegeben.
Das reflektierte Licht des Messvorblitzes wird von der Kamera ausgewertet.
Entsprechend der Auswertung wird die nachfolgende Blitzbelichtung von der
Kamera an die Aufnahmesituation angepasst (siehe
Kamerabedienungsanleitung).
Je nach Kameratyp wird vom Blitzgerät bei der Einstellung der Blitzbetriebsart ETTL im „Mode-Menü“ automatisch der E-TTL- bzw. E–TTL II–Blitzbetrieb aktiviert!
Nach dem Speichern wird im Display des Blitzgerätes für beide Varianten E-TTL
angezeigt.
☞
TTLTTL
Im nachfolgenden Text erfolgt keine Unterscheidung zwischen E-TTL- und
E-TTL II - Blitzbetrieb!.
TTL
Einstellvorgang:
• Taste „Mode“ so oft drücken, bis im Display „Mode“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN die Blitzbetriebsart Eeinstellen. Die
• Die Taste „Return“ drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige
Bei einer korrekt belichteten Aufnahme leuchtet für ca. 3s die
Belichtungskontrollanzeige „o.k.“ (siehe 13).
☞
5.3 - und
Mit dem TTL-Aufhellblitzbetrieb können Sie bei Tageslicht lästige Schatten beseitigen und bei Gegenlichtaufnahmen eine ausgewogene Belichtung zwischen Motiv
und Bildhintergrund erreichen. Ein computergesteuertes Messsystem der Kamera
sorgt für die geeignete Kombination von Verschlusszeit, Arbeitsblende und
Blitzleistung. Bei EII und geeigneten Objektiven geht zusätzlich die
Entfernung zum Motiv in die Bestimmung der optimalen Blitzleistung ein.
In Abhängigkeit vom Kameratyp und der Kamerabetriebsart wird der
Aufhellblitzbetrieb von der Kamera automatisch aktiviert. Eine besondere
Anzeige erfolgt nicht. Näheres siehe Kamerabedienungsanleitung.
Bei einer korrekt belichteten Aufnahme leuchtet für ca. 3s die
Belichtungskontrollanzeige „o.k.“ (siehe 13).
☞
TTL
ausgewählte Blitzbetriebsart wird dabei von einem Balken hinterlegt. Die
Einstellung wird sofort wirksam.
zurück. Wenn die Taste „Return“nicht gedrückt wird, schaltet das Display
nach ca. 5 s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Beachten Sie, ob es für Ihre Kamera Einschränkungen hinsichtlich der
Filmempfindlichkeit bzw. ISO-Zahl (z.B. maximal ISO 1000) für den E-ETTL-Blitzbetrieb gibt (siehe Kamerabedienungsanleitung)!
TTLTTL
EAufhellblitzbetrieb
TTL
Achten Sie darauf, dass die Gegenlichtquelle nicht direkt ins Objektiv
scheint. Das Messsystem der Kamera würde dadurch getäuscht werden!
Ķ
7
5.4 Automatik-Blitzbetrieb
Im Automatik-Blitzbetrieb A misst der Fotosensor des Blitzgerätes das vom
Motiv reflektierte Licht. Der Fotosensor hat einen Messwinkel von ca. 25° und
Ķ
misst nur während der eigenen Lichtabgabe. Bei ausreichender Lichtmenge
schaltet die Belichtungsautomatik des Blitzgerätes das Blitzlicht ab. Der
Fotosensor muss auf das Motiv gerichtet sein.
Am Display wird die maximale Reichweite angezeigt. Die kürzeste
Aufnahmeentfernung beträgt ca. 10 % der maximalen Reichweite. Das Motiv
sollte sich etwa im mittleren Drittel der angezeigten Reichweite befinden, damit
die Belichtungsautomatik Spielraum zum Ausgleichen hat.
Einstellvorgang:
• Taste „Mode“ so oft drücken, bis im Display „Mode“ angezeigt wird.
Folgende Betriebsarten stehen zur Auswahl:
• Mit den Tasten UP und DOWN die Blitzbetriebsart einstellen. Die
ausgewählte Blitzbetriebsart wird dabei von einem Balken hinterlegt. Die
Einstellung wird sofort wirksam.
• Die Taste „Return“ drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige
zurück. Wenn die Taste „Return“nicht gedrückt wird, schaltet das Display
nach ca. 5 s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Bei einer korrekt belichteten Aufnahme leuchtet für ca. 3s die
Belichtungskontrollanzeige „o.k.“ (siehe 13).
A
5.5 Automatik-Aufhellblitzbetrieb
Beim Automatik-Aufhellblitzbetrieb bei Tageslicht wird am Blitzgerät im
Automatik-Blitzbetrieb ein Korrekturwert von ca. -1 EV ... -2 EV für die
Blitzbelichtung eingestellt (siehe 6.4 und 10.5). Dadurch entsteht bei der
Aufnahme ein natürlich wirkender abgestufter Aufhelleffekt für die
Schattenpartien.
A
5.6 Manueller Blitzbetrieb
Im manuellen Blitzbetrieb wird vom Blitzgerät ungeregelt die volle Energie
abgestrahlt, sofern keine Teillichtleistung eingestellt ist. Die Anpassung an die
Aufnahmesituation kann z.B. durch die Blendeneinstellung an der Kamera oder
durch die Auswahl einer geeigneten manuellen Teillichtleistung erfolgen.
Einstellvorgang:
• Taste „Mode“ so oft drücken, bis im Display „Mode“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN die Blitzbetriebsart einstellen. Die
ausgewählte Blitzbetriebsart wird dabei von einem Balken hinterlegt. Die
Einstellung wird sofort wirksam.
• Die Taste „Return“ drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige
zurück. Wenn die Taste „Return“nicht gedrückt wird, schaltet das Display
nach ca. 5 s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Teillichtleistung einstellen:
• Taste „Para“ (Parameter) so oft drücken, bis im Display „P“ für Teillichtleistung
angezeigt wird.
• Mit den PLUS / MINUS -Tasten den gewünschten Wert (1/1 - 1/256) einstellen. Die Einstellung wird sofort wirksam.
• Die Taste „Return“drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige
zurück. Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display
nach ca. 5 s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Am Display wird die Entfernung angezeigt, bei der das Motiv korrekt belichtet
wird.
Verschiedene Kameras unterstützen den manuellen Blitzbetrieb M nur in
☞
der Kamerabetriebsart Manuell !
M
M
M
5.7 Stroboskop-Blitzbetrieb
Der Stroboskop-Betrieb ist eine manuelle Blitzbetriebsart. Dabei können
mehrere Blitzbelichtungen auf einem Bild gemacht werden. Das ist besonders
8
interessant bei Bewegungsstudien und Effektaufnahmen.
Beim Stroboskop-Betrieb werden mehrere Blitze mit einer bestimmten
Blitzfrequenz abgegeben. Die Funktion ist daher nur mit einer Teillichtleistung
von max. 1/4 oder weniger realisierbar.
Für eine Stroboskop-Aufnahme kann die Blitzfrequenz (Blitze pro Sekunde) von
1 ... 50 Hz in 1 Hz Schritten und die Anzahl der Blitze von 2 ... 50 in 1er
Schritten gewählt werden.
Einstellvorgang:
• Taste „Mode“ so oft drücken, bis im Display „Mode“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN die Blitzbetriebsart einstellen. Die
ausgewählte Blitzbetriebsart wird dabei von einem Balken hinterlegt. Die
Einstellung wird sofort wirksam.
• Die Taste „Return“ drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige
zurück. Wenn die Taste „Return“nicht gedrückt wird, schaltet das Display
nach ca. 5 s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Stroboskop-Blitzanzahl (N)
Im Stroboskop-Blitzbetrieb kann die Blitzanzahl (N) pro Auslösung eingestellt
werden.
Die Blitzanzahl lässt sich von 2 bis 50 in Einer-Schritten einstellen. Die maximal
mögliche manuelle Teillichtleistung wird dabei automatisch angepasst.
Stroboskop-Blitzfrequenz (f)
Im Stroboskop-Blitzbetrieb kann die Blitzfrequenz (f) eingestellt werden. Die
Blitzfrequenz gibt die Anzahl der Blitze pro Sekunde an. Die Blitzfrequenz lässt
sich von 2 bis 50 in Einer-Schritten einstellen. Die maximal mögliche manuelle
Teillichtleistung wird dabei automatisch angepasst.
Einstellvorgang:
• Taste „Para“ (Parameter) so oft drücken, bis im Display der gewünschte
Blitzparameter (N bzw. f) angezeigt wird.
• Mit den PLUS / MINUS -Tasten den gewünschten Wert einstellen. Die
• Die Taste „Return“drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige
Die maximal mögliche Teillichtleistung stellt sich im Stroboskop-Betrieb automatisch ein. Sie ist abhängig von ISO- und Blendenwert. Sie können zur Erzielung
von kurzen Blitzleuchtzeiten die Teillichtleistung manuell bis auf den Minimalwert
von 1/256 einstellen.
Im Display wird die zu den eingestellten Parametern gültige Entfernung angezeigt. Durch Verändern des Blendenwertes oder der Teillichtleistung kann der
angezeigte Entfernungswert an die Entfernung zum Motiv angeglichen werden.
Einstellvorgang:
• Taste „Para“ (Parameter) so oft drücken, bis im Display der gewünschte
• Mit den PLUS / MINUS -Tasten den gewünschten Wert einstellen. Die
• Die Taste „Return“drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige
☞
6. Blitzparameter (Parameter-Menü)
Für eine korrekte Funktion des Blitzgerätes ist es erforderlich, dass verschiedene
Blitzparameter wie z.B. die Zoomposition des Hauptreflektors, Blende,
Lichtempfindlichkeit ISO usw. an die Einstellungen der Kamera angepasst werden.
Einstellung wird sofort wirksam.
Ķ
zurück. Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display
nach ca. 5 s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Blitzparameter (F = Blendenwert oder P = manuelle Teillichtleistung) angezeigt
wird.
Einstellung wird sofort wirksam.
zurück. Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display
nach ca. 5 s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Im Stroboskop-Blitzbetrieb werden kein Blenden- und ISO-Wert im
Display angezeigt! Bei eingeschaltetem Zweitreflektor ist kein
Stroboskop-Betrieb möglich.
9
Für die automatische Anpassung der Blitzparameter muss die Kombination aus
Kamera und Blitzgerät montiert und eingeschaltet sein. Zusätzlich muss ein
Datenaustausch zwischen Kamera und Blitzgerät stattfinden. Dazu den
Ķ
Kameraauslöser kurz antippen. Im Display wird die maximale Reichweite entsprechend den eingestellten Blitzparametern angezeigt.
6.1 Einstellvorgang für die Blitzparameter
Beim ersten Tastendruck wird zunächst die Displaybeleuchtung aktiviert.
☞
In Abhängigkeit von der eingestellten Blitzbetriebsart werden im Menü verschiedene Blitzparameter angezeigt. Bei Kameras mit digitaler Datenübertragung
werden die Blitzparameter für Blende (F), Objektivbrennweite (Zoom) und
Lichtempfindlichkeit (ISO) automatisch am Blitzgerät eingestellt. Die
Blitzparameter für Blende (F) und Lichtempfindlichkeit (ISO) können dabei nicht
verändert werden.
Wenn die Kamera einzelne Blitzparameter nicht überträgt, müssen diese
☞
von Hand am Blitzgerät eingestellt werden!
• Taste „Para“ (Parameter) so oft drücken, bis im Display der gewünschte
Blitzparameter (siehe unten) angezeigt wird.
Folgende Parameter sind möglich:
TTL/E-TTL/A/E-TTL-HSS
—
—
—
F
Zoom
EV
ISO
M/M HSS
—
—
P
F
Zoom
—
ISO
N
Stroboskop-Blitzanzahl
Stroboskop-Blitzfrequenz
f
Manuelle-Teillichtleistung
P
Blende
F
Reflektorposition
Zoom
Manuelle-Blitzbelichtungskorrektur
—
Lichtempfindlichkeit
ISO
Tabelle 1
• Mit den PLUS / MINUS -Tasten den gewünschten Wert einstellen. Die
Einstellung wird sofort wirksam.
• Die Taste „Return“drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige
zurück. Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display
nach ca. 5 s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
6.2 Blende (F)
Wenn keine digitale Datenübertragung zwischen Kamera und Blitzgerät stattfindet können die Blendenwerte (F) von 1,0 bis 45 (bei ISO 100) in Abständen von
ganzen Blendenstufen manuell eingestellt werden. Für den Automatik-Blitzbetrieb
A und manuellen Blitzbetrieb M müssen Kamera und Blitzgerät auf den gleichen
Blendenwert eingestellt werden.
Einstellvorgang:
• Taste „Para“ (Parameter) so oft drücken, bis im Display „F“ (F = Blende) angezeigt wird.
• Mit den PLUS / MINUS -Tasten den Blendenwert einstellen. Die Einstellung
wird sofort wirksam.
• Die Taste „Return“drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige
zurück. Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display
nach ca. 5 s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Bei digitaler Datenübertragung zwischen Kamera und Blitzgerät werden
☞
auch Zwischenwerte eingestellt. Für den TTL-/E-TTL-Blitzbetrieb ist die
Einstellung des Blendenwertes am Blitzgerät nur für die korrekte
Reichweitenanzeige, nicht jedoch für die Funktion erforderlich!
6.3 Hauptreflektorposition (Zoom)
Wenn keine digitale Datenübertragung zwischen Kamera und Blitzgerät stattfindetkönnen die Reflektorpositionen
24 mm - 28 mm - 35 mm - 50 mm - 70 mm - 85 mm - 105 mm (Kleinbildformat
24 x 36)
10
manuell eingestellt werden. Im Display wird M-Zoom angezeigt.
Einstellvorgang:
•
Taste „Para“ (Parameter) so oft drücken, bis im Display „Zoom“ angezeigt wird.
• Mit den PLUS / MINUS -Tasten die gewünschte Reflektorposition einstellen. Die
Einstellung wird sofort wirksam.
• Die Taste „Return“drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige
zurück. Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display
nach ca. 5 s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Bei digitaler Datenübertragung zwischen Kamera und Blitzgerät werden die
Hauptreflektorpositionen automatisch eingestellt.
Im Display wird A-Zoom angezeigt.
6.4 Blitzbelichtungskorrektur (EV)
Bei starken Kontrastunterschieden zwischen Motiv und Bildhintergrund kann eine
manuelle Blitzbelichtungskorrektur (EV) erforderlich sein. Es lassen sich
Korrekturwerte von -3 Blendenwerten (EV) bis +3 Blendenwerte (EV) in
Drittelstufen einstellen (siehe auch 10.5).
Einstellvorgang:
Taste „Para“ (Parameter) so oft drücken, bis im Display „EV“ angezeigt wird.
•
• Mit den PLUS / MINUS -Tasten den gewünschten EV-Wert einstellen. Die
Einstellung wird sofort wirksam.
• Die Taste „Return“drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige
zurück. Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display
nach ca. 5 s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Kamera und Blitzgerät auf den gleichen ISO-Wert eingestellt werden.
Einstellvorgang:
• Taste „Para“ (Parameter) so oft drücken, bis im Display „ISO“ angezeigt wird.
• Mit den PLUS / MINUS -Tasten den gewünschten ISO-Wert einstellen. Die
Einstellung wird sofort wirksam.
• Die Taste „Return“drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige
zurück. Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display
nach ca. 5 s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Für den
die korrekte Reichweitenanzeige, nicht jedoch für die Funktion erforderlich!
6.6 Manuelle Teillichtleistung (P)
Im manuellen Blitzbetrieb und Stroboskop-Betrieb lässt sich die
Lichtleistung durch Einstellen einer manuellen Teillichtleistung (P) der
Aufnahmesituation anpassen. Der Einstellbereich erstreckt sich im manuellen
Blitzbetrieb M von P 1/1 (volle Lichtleistung) bis P1/256 in Drittel-Stufen.
Einstellvorgang:
• Taste „Para“ (Parameter) so oft drücken, bis im Display „P“ angezeigt wird.
• Mit den PLUS / MINUS -Tasten den gewünschten Wert (1/1 . . 1/256) einstellen. Die Einstellung wird sofort wirksam.
• Die Taste „Return“drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige
zurück. Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display
nach ca. 5 s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
☞
6.5 Lichtempfindlichkeit (ISO)
Wenn keine digitale Datenübertragung zwischen Kamera und Blitzgerät stattfindet, können die ISO–Werte für die Lichtempfindlichkeit von 6 bis 6400 manuell
eingestellt werden.
Für den Automatik-Blitzbetrieb und manuellen Blitzbetrieb müssen
MA
☞
☞
Ķ
E-TTL
-Blitzbetrieb ist die Einstellung des ISO–Wertes am Blitzgerät nur für
M
Im Stroboskop-Betrieb passt sich die maximal einstellbare
Teillichtleistung den eingestellten Blitzparametern an.
Im Stroboskop-Blitzbetrieb ist die Verringerung der manuellen
Teillichtleistung nur in ganzen Stufen möglich!
Beim Zurückstellen der Blitzanzahl (N) und der Blitzfrequenz (f) wird die
Teillichtleistung nicht zurückgestellt.
11
7. Sonderfunktionen (Select-Menü)
Die Sonderfunktionen werden mit der Taste „Sel“ (Select) ausgewählt. Je nach
Ķ
Kameratyp und eingestellter Blitzbetriebsart stehen verschiedene
Sonderfunktionen zur Auswahl. Bei Kameras die bestimmte Sonderfunktionen
nicht unterstützen, werden diese im Menü eventuell nicht angezeigt! Beachten Sie
hierzu auch Tabelle 2!
7.1 Einstellvorgang für die Sonderfunktionen
• Taste „SEL“ so oft drücken, bis im Display „Select“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN den gewünschten Menü-Punkt bzw. die
Sonderfunktion auswählen. Der ausgewählte Menü-Punkt wird dabei mit einem
dunklen Balken hinterlegt.
Folgende Sonderfunktionen stehen je nach Betriebsart u. verwendeter Kamera
zur Auswahl:
TTL/E-TTL/A/E-TTL-HSS
Beep
Remote
FB
Standby
ML
KEYLOCK
ZommExt
m / ft
• Taste „Set“ drücken und damit die Auswahl der Sonderfunktion bestätigen.
• Mit den Tasten UP und DOWN die gewünschte Einstellung vornehmen.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
12
M/M HSS
Beep
Remote
-
Standby
ML
KEYLOCK
ZommExt
m / ft
-
Beep
Remote
-
Standby
ML
KEYLOCK
ZommExt
m / ftTabelle 2
• Taste „Return“ so oft drücken, bis im Display die normale Anzeige erfolgt.
Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display nach
ca. 5s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
7.2 Beep-Funktion (Beep)
Mit der Beep-Funktion kann sich der Benutzer einige Gerätefunktionen des
Blitzgerätes akustisch mitteilen lassen. Dadurch kann sich der Fotograf voll auf
Motiv und Aufnahme konzentrieren und muss nicht auf zusätzliche optische
Statusanzeigen achten!
Die Beep-Funktion signalisiert akustisch das Erreichen der Blitzbereitschaft, die
korrekte Blitzbelichtung oder eine Fehlbedienung.
Akustische Meldung nach dem Einschalten des Blitzgerätes:
• Ein kurzes (ca. 2s) ununterbrochenes Beep-Signal nach dem Einschalten zeigt
die Blitzbereitschaft des Blitzgerätes an.
Beep-Signale nach der Aufnahme:
• Ein kurzes (ca. 2s) ununterbrochenes Beep-Signal direkt nach der Aufnahme
zeigt an, dass die Aufnahme richtig belichtet wurde und die Blitzbereitschaft
weiter fortbesteht. Erfolgt direkt nach der Aufnahme kein Beep-Signal, so wurde die Aufnahme unterbelichtet.
• Ein intermittierendes (— — —) Beep-Signal direkt nach der Aufnahme, ist das
Zeichen für eine korrekt belichtete Blitzlichtaufnahme. Die Blitzbereit-schaft
besteht aber erst nach einem folgenden (ca. 2s) Dauerton (Beep).
Beep-Signale bei den Einstellungen im Automatik-Blitzbetrieb:
• Ein kurzes Beep-Signal als Alarm erfolgt, wenn im Automatik-Blitzbetrieb die
Blenden- und ISO-Einstellung zu einer Überschreitung des zulässigen
Lichtregelbereiches führen würde. Die Automatik-Blende wird automatisch auf
den nächstliegenden zulässigen Wert geändert.
Bei eingeschalteter Beep-Funktion wird im Display zusätzlich das Symbol
☞
angezeigt.
Einstellvorgang:
• Taste „SEL“ so oft drücken, bis im Display „Select“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN den Menü-Punkt „BEEP“ auswählen.
Der ausgewählte Menü-Punkt wird dabei mit einem dunklen Balken hinterlegt.
• Taste „Set“ drücken und damit die Auswahl der Sonderfunktion bestätigen.
• Mit den Tasten UP und DOWN die gewünschte Einstellung vornehmen.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
• Taste „Return“ so oft drücken, bis im Display die normale Anzeige
erfolgt. Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das
Display nach ca. 5s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
7.3 Blitzbelichtungsreihen (FB)
In den Blitzbetriebsarten , Eund Automatik kann eine
Blitzbelichtungsreihe (Flash-Bracketing FB) durchgeführt werden. Eine
Blitzbelichtungsreihe besteht aus drei aufeinander folgenden
Blitzlichtaufnahmen mit unterschiedlichen Blitzbelichtungskorrekturwerten.
Beim Einstellen einer Blitzbelichtungsreihe wird im Display FB und der
Korrekturwert angezeigt. Die möglichen Korrekturwerte reichen von 1/3 bis 3
Blenden in Drittel-Blendenstufen.
Einstellvorgang:
• Taste „SEL“ so oft drücken, bis im Display „Select“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN den Menü-Punkt „FB“ auswählen. Der
ausgewählte Menü-Punkt wird dabei mit einem dunklen Balken hinterlegt.
• Taste „Set“ drücken und damit die Auswahl der Sonderfunktion bestätigen.
• Mit den Tasten UP und DOWN die gewünschte Einstellung vornehmen.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
• Taste „Return“ so oft drücken, bis im Display die normale Anzeige
erfolgt. Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das
Display nach ca. 5s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
ATTLTTL
Bei der Anzeige „FB 0“ ist die Blitzbelichtungsreihe deaktiviert.
• Die erste Aufnahme wird ohne Korrekturwert ausgeführt. Im Display wird
zusätzlich „FB1“ angezeigt.
• Die zweite Aufnahme erfolgt mit Minus-Korrektur. Im Display wird zusätzlich
„FB2“ und der Minus-Korrekturwert (EV) angezeigt.
• Die dritte Aufnahme erfolgt mit Plus-Korrektur. Im Display wird zusätzlich
„FB3“ und der Plus-Korrekturwert (EV) angezeigt.
• Nach der dritten Aufnahme wird die Blitzbelichtungsreihe automatisch
gelöscht. Die Anzeige „FB“ im Display verlischt.
Beim Einstellen der Blitzbelichtungsreihe wird der Korrekturwert immer
☞
positiv angezeigt!
Blitzbelichtungsreihe im TTL-Blitzbetrieb
Eine Blitzbelichtungsreihe im TTL-Blitzbetrieb kann nur dann erfolgen, wenn die
Kamera die Einstellung einer manuellen Blitzbelichtungskorrektur am Blitzgerät
unterstützt (siehe Kamerabedienungsanleitung)! Andernfalls erfolgen die
Aufnahmen ohne Korrekturwert!
Blitzbelichtungsreihe im Automatik-Blitzbetrieb A
Für eine Blitzbelichtungsreihe im Automatik-Blitzbetrieb A ist der Kameratyp
unerheblich.
Ķ
7.4 Synchronisation auf den 2. Verschlussvorhang (REAR)
Bei der Normalsynchronisation wird das Blitzgerät zum Beginn der
Verschlusszeit ausgelöst (Synchronisation auf den 1.Verschlussvorhang). Die
Normalsynchronisation ist der Standardbetrieb und wird von allen Kameras ausgeführt.
Einige Kameras bieten die Möglichkeit zur Synchronisation auf den
2.Verschlussvorhang (REAR-Betrieb). Dabei wird das Blitzgerät erst zum Ende
der Verschlusszeit ausgelöst. Dies ist vor allem bei Belichtungen mit langen
Verschlusszeiten (länger als z.B. 1/30 Sekunde) und bewegten Motiven mit eigener Lichtquelle von Vorteil, weil bewegte Lichtquellen dann einen Lichtschweif
13
hinter sich herziehen, anstatt ihn - wie beim Synchronisieren auf den
1.Verschlussvorhang - vor sich aufzubauen. Mit dem Synchronisieren auf den
2.Verschlussvorhang wird somit bei bewegten Lichtquellen eine „natürlichere“
Ķ
Wiedergabe der Aufnahmesituation bewirkt! In Abhängigkeit der Betriebsart
steuert die Kamera längere Verschlusszeiten als ihre Synchronzeit ein.
• Bei der Einstellung „REAR ON“ erfolgt die Synchronisation auf den
2. Verschlussvorhang (siehe 17.2).
• Bei der Einstellung „REAR OFF“ ist die Normalsynchronisation eingestellt.
Einstellvorgang
• Taste „SEL“ so oft drücken, bis im Display „Select“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN den Menü-Punkt „REAR“ ( =
Synchronisation auf den 2.Verschlussvorhang) auswählen. Der ausgewählte
Menü-Punkt wird dabei mit einem dunklen Balken hinterlegt.
• Taste „Set“ drücken und damit die Auswahl der Sonderfunktion bestätigen.
• Mit den Tasten UP und DOWN die gewünschte Einstellung vornehmen.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
• Taste „Return“ so oft drücken, bis im Display die normale Anzeige erfolgt.
Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display nach ca.
5s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Die REAR-Funktion kann nur beim Betrieb mit einer geeigneten Kamera
☞
eingestellt werden! Bei vielen Kompakt - Kameras (PowerShot) erfolgt die
Einstellung an der Kamera (siehe Kamerabedienungsanleitung)! Der
REAR-Betrieb wird nur dann am Blitzgerät angezeigt, wenn die
Einstellung am Blitzgerät erfolgt ist.
7.5 Extended-Zoom-Betrieb (Zoom Ext)
Beim Extended-Zoom-Betrieb wird die Brennweite des Hauptreflektors um eine
Stufe gegenüber der Objektivbrennweite der Kamera reduziert. Die resultierende
großflächigere Ausleuchtung sorgt in Räumen für zusätzliches Streulicht
(Reflexionen) und damit für eine weichere Blitzlicht-Ausleuchtung.
Beispiel:
Die Objektivbrennweite an der Kamera beträgt 50 mm. Im Extended-ZoomBetrieb steuert das Blitzgerät auf die Hauptreflektorposition 35 mm. Im Display
wird weiter 50 mm angezeigt.
• Bei der Anzeige „Ext ON“ ist der Extended-Zoom-Betrieb aktiviert.
• Bei der Anzeige „Ext OFF“ ist der Extended-Zoom-Betrieb deaktiviert.
Einstellvorgang:
• Taste „SEL“ so oft drücken, bis im Display „Select“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN den Menü-Punkt „ZoomExt“ auswählen.
Der ausgewählte Menü-Punkt wird dabei mit einem dunklen Balken hinterlegt.
• Taste „Set“ drücken und damit die Auswahl der Sonderfunktion bestätigen.
• Mit den Tasten UP und DOWN die gewünschte Einstellung vornehmen.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
• Taste „Return“ so oft drücken, bis im Display die normale Anzeige erfolgt.
Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display nach
ca. 5s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Nach der Aktivierung des Extended-Zoom-Betriebes wird im Display neben der
Brennweite „E-Zoom“ angezeigt.
Systembedingt wird der Extended-Zoom-Betrieb für Objektivbrennweiten
☞
ab 28 mm (Kleinbild-Format) unterstützt.
7.6 Aufnahmeformat-Anpassung (Zoom Size)
Bei einigen Digitalkameras kann der Leuchtwinkel des Hauptreflektors an das
Chip-Format (Abmessungen des Bildaufnahmebausteines) angepasst werden.
• Bei der Anzeige „Size ON“ ist die Aufnahmeformat-Anpassung aktiviert.
• Bei der Anzeige „Size OFF“ ist die Aufnahmeformat-Anpassung deaktiviert.
14
Beispiel:
- Die Funktion „ZoomSize“ ist eingeschaltet.
- Der Crop-Faktor (Brennweitenverlängerungsfaktor) der Digitalkamera ist 1,5.
(Der Crop-Faktor wird von der Kamera automatisch übertragen).
- am Kameraobjektiv wird eine Brennweite von 50mm eingestellt.
- die Ausleuchtung würde ausreichen, wenn der Haupreflektordes mecablitz auf
die Zoomposition 50mm x1.5=75mm fahren würde. Da der mecablitz aber nur
die Zoompositionen 70mm oder 85mm besitzt, wird die Zoomstellung 70mm
eingestellt, damit eine vollständige Ausleuchtung sichergestellt ist.
- durch die Zoomstellung 70mm ergibt sich eine Brennweite von
70mm : 1,5 = 46,6, im Display des mecablitz wird deshalb „SZoom 47“
angezeigt.
Einstellvorgang
• Taste „SEL“ so oft drücken, bis im Display „Select“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN den Menü-Punkt „ZoomSize“ auswählen.
Der ausgewählte Menü-Punkt wird dabei mit einem dunklen Balken hinterlegt.
• Taste „Set“ drücken und damit die Auswahl der Sonderfunktion bestätigen.
• Mit den Tasten UP und DOWN die gewünschte Einstellung vornehmen.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
• Taste „Return“ so oft drücken, bis im Display die normale Anzeige erfolgt.
Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display nach ca.
5s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Nach der Aktivierung der Aufnahmeformat-Anpassung wird im Display neben
der Brennweite S-Zoom angezeigt.
Nähere Hinweise entnehmen Sie der Kamerabedienungsanleitung.
☞
• Bei der Anzeige „Remote Master“ arbeitet das Blitzgerät als steuerndes
Master-Blitzgerät auf der Kamera.
• Bei der Anzeige „Remote Slave“ arbeitet das Blitzgerät entfesselt als SlaveBlitzgerät. Siehe auch Kap. 19.
Einstellvorgang:
• Taste „SEL“ so oft drücken, bis im Display „Select“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN den Menü-Punkt „Remote“ auswählen.
Der ausgewählte Menü-Punkt wird dabei mit einem dunklen Balken hinterlegt.
• Taste „Set“ drücken und damit die Auswahl der Sonderfunktion bestätigen.
• Mit den Tasten UP und DOWN die gewünschte Einstellung vornehmen.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
• Taste „Return“ so oft drücken, bis im Display die normale Anzeige erfolgt.
Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display nach
ca. 5s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
7.8 m - ft Umschaltung
Die Reichweitenanzeige im Display des Blitzgerätes kann wahlweise in Meter m
oder Feet ft erfolgen. Die Einstellung erfolgt im Menü-Punkt m / ft.
Einstellvorgang:
• Taste „SEL“ so oft drücken, bis im Display „Select“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN den Menü-Punkt „m/ft“ auswählen. Der
ausgewählte Menü-Punkt wird dabei mit einem dunklen Balken hinterlegt.
• Taste „Set“ drücken und damit die Auswahl der Sonderfunktion bestätigen.
• Mit den Tasten UP und DOWN die gewünschte Einstellung vornehmen.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
7.7 Drahtloser Remote-Betrieb (Remote)
• Bei der Anzeige „Remote OFF“ ist der drahtlose Remote-Betrieb deaktiviert.
• Taste „Return“ so oft drücken, bis im Display die normale Anzeige erfolgt.
Ķ
– Bei der Anzeige „m“ erfolgt die Entfernungsanzeige in Metern.
– Bei der Anzeige „ft“ erfolgt die Entfernungsanzeige in Feet.
15
Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display nach
ca. 5s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Ķ
7.9 Zweitreflektor
Der Zweitreflektor dient zur Frontalaufhellung bei indirekter Beleuchtung wenn
der Hauptreflektor seitlich oder nach oben abgeschwenkt ist (siehe 10.3).
Ist die Lichtmenge des Zweitreflektors zu groß so kann diese verringert werden.
• Einstellung „P1/1“: Zweitreflektor arbeitet mit voller Lichtleistung.
• Einstellung „P1/2“: Zweitreflektor arbeitet mit halber Lichtleistung
• Einstellung „P1/4“: Zweitreflektor arbeitet mit 1/4 Lichtleistung
Bei aktiviertem Zweitreflektor wird nach dem Speichern das Symbol im
Display angezeigt.
Einstellvorgang:
• Taste „SEL“ so oft drücken, bis im Display „Select“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN den Menü-Punkt auswählen. Der aus-
gewählte Menü-Punkt wird dabei mit einem dunklen Balken hinterlegt.
• Taste „Set“ drücken und damit die Auswahl der Sonderfunktion bestätigen.
• Mit den Tasten UP und DOWN die gewünschte Einstellung vornehmen.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
• Taste „Return“ so oft drücken, bis im Display die normale Anzeige erfolgt.
Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display nach
ca. 5s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Beachten Sie auch die Hinweise in Kapitel 10.3!
☞
7.10 Einstelllicht (ML) „Modelling Light“
Beim Einstelllicht handelt es sich um ein Stroboskop-Blitzlicht mit hoher Frequenz.
Bei einer Dauer von ca. 3 Sekunden entsteht der Eindruck eines QuasiDauerlichtes. Mit dem Einstelllicht kann die Lichtverteilung und Schattenbildung
bereits vor einer Aufnahme beurteilt werden.
• Bei der Anzeige „ML ON“ ist das Einstelllicht aktiviert.
• Bei der Anzeige „ML OFF“ ist das Einstelllicht deaktiviert.
Einstellvorgang:
• Taste „SEL“ so oft drücken, bis im Display „Select“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN den Menü-Punkt „ML“ auswählen. Der
ausgewählte Menü-Punkt wird dabei mit einem dunklen Balken hinterlegt.
• Taste „Set“ drücken und damit die Auswahl der Sonderfunktion bestätigen.
• Mit den Tasten UP und DOWN die gewünschte Einstellung vornehmen.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
• Taste „Return“ so oft drücken, bis im Display die normale Anzeige erfolgt.
Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display nach
ca. 5s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
Nach der Aktivierung der Einstelllicht-Funktion wird über der
Blitzbereitschaftsanzeige bzw. dem Handauslöser das Symbol angezeigt. Beim Betätigen des Handauslösers wird das Einstelllicht ausgelöst.
Wenn das Blitzgerät als Master im drahtlosen Remote-System arbeitet
☞
wird mit dem Auslösen des Einstelllichtes über die Kamera auch das
Einstelllicht der Slave-Blitzgeräte ausgelöst (siehe 19.4).
Der Zweitreflektor wird von der Einstelllicht-Funktion nicht unterstützt!
7.11 Automatische Geräteabschaltung (Standby)
Werksseitig ist das Blitzgerät so eingestellt, dass es ca. 10 Minuten -
• nach dem Einschalten,
• nach dem Auslösen eines Blitzes,
• nach dem Antippen des Kameraauslösers,
• nach dem Ausschalten des Kamerabelichtungsmesssystems...
... in den Standby-Betrieb schaltet (Auto-OFF) um Energie zu sparen und die
16
Stromquellen vor unbeabsichtigtem Entladen zu schützen. Die
Blitzbereitschaftsanzeige und die Anzeigen auf dem LC-Display verlöschen.
Die zuletzt benutzte Betriebseinstellung bleibt nach der automatischen
Abschaltung erhalten, und steht nach dem Einschalten sofort wieder zur
Verfügung. Das Blitzgerät wird durch Drücken einer beliebigen Taste bzw. durch
Antippen des Kameraauslösers wieder eingeschaltet (Wake-Up-Funktion).
Wenn das Blitzgerät längere Zeit nicht benötigt wird, sollte das Gerät grundsätzlich immer mit dem Hauptschalter ausgeschaltet werden!
Bei eingeschalteter automatischer Geräteabschaltung wird im Display das
Symbol angezeigt. Das Blitzgerät schaltet dann, wenn es nicht benutzt wird,
nach einer bzw. nach zehn Minuten in den Strom sparenden Standby–Zustand.
Zum Wiedereinschalten eine beliebige Taste drücken, bzw. den Kameraauslöser
antippen (Wake-Up-Funktion).
Einstellvorgang:
• Taste „SEL“ so oft drücken, bis im Display „Select“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN den Menü-Punkt „Standby“ auswählen.
Der ausgewählte Menü-Punkt wird dabei mit einem dunklen Balken hinterlegt.
• Taste „Set“ drücken und damit die Auswahl der Sonderfunktion bestätigen.
• Mit den Tasten UP und DOWN die gewünschte Einstellung vornehmen.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
• Taste „Return“ so oft drücken, bis im Display die normale Anzeige erfolgt.
Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display nach
ca. 5s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
– Bei der Anzeige „Standby 10min“ erfolgt die automatische
Geräteabschaltung nach 10 Minuten.
– Bei der Anzeige „Standby 1min“ erfolgt die automatische
Geräteabschaltung nach 1 Minute.
– Bei der Anzeige „Standby OFF“ ist die automatische Geräteabschaltung
deaktiviert.
7.12 Tastatur-Verriegelung (KEYLOCK)
Mit der Funktion zur Tastatur-Verriegelung (KEYLOCK) lassen sich die Tasten des
Blitzgerätes gegen unbeabsichtigte Verstellung verriegeln. Bei aktivierter TastaturVerriegelung wird im Display über drei Tasten das Symbol angezeigt.
Aktivierung der Tastatur-Verriegelung:
• Taste „SEL“ so oft drücken, bis im Display „Select“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN den Menü-Punkt „KEYLOCK“ auswählen.
Der ausgewählte Menü-Punkt wird dabei mit einem dunklen Balken hinterlegt.
• Taste „Set“ drücken und damit die Auswahl der Sonderfunktion bestätigen.
• Mit den Tasten UP und DOWN die gewünschte Einstellung vornehmen.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
• Taste „Return“ so oft drücken, bis im Display die normale Anzeige erfolgt.
Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display nach
ca. 5s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
– Bei der Anzeige „KEYLOCK ON?“ wird die Tastaturverriegelung aktiviert.
– Bei der Anzeige „KEYLOCK OFF?“ wird die Tastaturverriegelung deaktiviert.
Aufheben der Tastaturverriegelung
Beim Betätigen einer Taste erscheint im Display die Anzeige „UNLOCK? Press
these keys“. Als Hinweis, dass die Tastatur verriegelt ist, erscheint das Symbol
ca. 3 Sekunden drücken. Das Display schaltet auf die normale Anzeige zurück,
wenn die Tastatur-Verriegelung ausgeschaltet ist.
8. Motor-Zoom-Reflektor
Die Anpassung der Zoomposition des Hauptreflektors kann für
Objektivbrennweiten ab 24 mm (Kleinbildformat 24 x 36) erfolgen. Für
Objektive mit Brennweiten ab 18 mm kann die integrierte
Weitwinkelstreuscheibe vor den Hauptreflektor geklappt werden.
Ķ
. Zum Aufheben der Tastaturverriegelung die beiden mittleren Tasten für
17
Es stehen folgende Zoompositionen zur Verfügung:
24 mm - 28 mm - 35 mm - 50 mm - 70 mm - 85 mm - 105 mm
Ķ
(entsprechend Kleinbild-Format 24 x 36)
Bei Verwendung der Weitwinkelstreuscheibe wird der Hauptreflektor
☞
automatisch in die Position 24 mm gesteuert! Im Display wird wegen
der Weitwinkel-Streuscheibe 18 mm angezeigt (siehe 9).
Automatische Zoom-Anpassung
Dabei passt sich die Zoomposition des Hauptreflektors automatisch der
Objektivbrennweite an. Im Display des Blitzgerätes wird „A-Zoom“ und die
Reflektorposition (mm) angezeigt.
Manuelle Zoom-Anpassung
Wenn die Kamera den Parameter für die Objektiv-Brennweite bzw. für die
Zoom-Position nicht überträgt, muss die Zoom-Position des Hauptreflektors
von Hand eingestellt werden. Im Display wird dabei „M-Zoom“ angezeigt.
Einstellvorgang siehe 6.3.
Wenn Sie ein Zoom-Objektiv benutzen und nicht unbedingt immer die
☞
volle Leitzahl und Reichweite des Blitzgerätes benötigen, können Sie die
Position des Hauptreflektors auf der Anfangsbrennweite des
Zoomobjektivs belassen. Damit ist garantiert, dass Ihr Bild immer vollständig ausgeleuchtet wird. Sie sparen sich damit die fortwährende
Anpassung an die Objektivbrennweite.
Beispiel:
Sie benutzen ein Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich von 35 mm bis 105 mm.
In diesem Beispiel stellen Sie die Position des Zoomreflektors auf 35 mm!
Manuelle Verstellung der Zoomposition bei A-Zoom
Die Zoomposition des Haupteflektors kann auch beim Betrieb des Blitzgerätes
mit einer Kamera, die Daten überträgt, verändert werden, um z.B. bestimmte
Beleuchtungseffekte zu erzielen (z.B. hot-spot usw.). Siehe auch 6.3.
Nach dem Speichern wird „M-Zoom“ im Display angezeigt.
Rückstellung auf A-Zoom-Betrieb
• Kameraauslöser antippen damit ein Datenaustausch zwischen Blitzgerät und
Kamera stattfindet.
• Die Zoomposition so oft verändern, bis im Display „A-Zoom“ angezeigt wird.
9. Weitwinkelstreuscheibe
Mit der Weitwinkelstreuscheibe können Brennweiten ab 18 mm ausgeleuchtet
werden (Kleinbild-Format).
Weitwinkelstreuscheibe aus dem Hauptreflektor nach vorne bis zum
Anschlag herausziehen und loslassen. Die Weitwinkelstreuscheibe klappt automatisch nach unten.
Der Hauptreflektor wird automatisch in die erforderliche Position gesteuert. Am
Display werden die Entfernungsangaben und der Zoomwert auf 18 mm korrigiert.
Zum Einschieben die Weitwinkelscheibe um 90° nach oben klappen und vollständig einschieben.
10. Blitztechniken
10.1 Indirektes Blitzen
Durch indirektes Blitzen wird das Motiv weicher ausgeleuchtet und die ausgeprägte Schattenbildung verringert. Zusätzlich wird der physikalisch bedingte
Lichtabfall vom Vordergrund zum Hintergrund vermindert.
Für indirektes Blitzen ist der Hauptreflektor des Blitzgerätes horizontal und vertikal schwenkbar. Zur Vermeidung von Farbstichen in den Aufnahmen sollte die
Reflexfläche farbneutral bzw. weiß sein. Für eine Frontalaufhellung kann der
Zweitreflektor im Select-Menü zusätzlich aktiviert werden (siehe 7.9).
Beim vertikalen Schwenken des Hauptreflektors ist darauf zu achten, dass
☞
um einen genügend großen Winkel geschwenkt wird, damit kein direktes
Licht vom Reflektor auf das Motiv fallen kann. Deshalb mindestens bis zur
60° Rastposition schwenken.
18
Bei geschwenktem Hauptreflektor erfolgt keine Reichweitenanzeige im Display.
10.2 Indirektes Blitzen mit Reflektorkarte
Durch indirektes Blitzen mit der integrierten Reflektorkarte können bei
Personen Spitzlichter in den Augen erzeugt werden:
• Den Reflektorkopf um 90° nach oben schwenken.
• Die Reflektorkarte
dem Reflektorkopf nach vorne heraus ziehen.
• Die Reflektorkarte halten und die Weitwinkelstreuscheibe in den
Reflektorkopf einschieben.
zusammen mit der Weitwinkelstreuscheibe oben aus
10.3 Indirektes Blitzen mit Zweitreflektor
Bei geschwenktem Hauptreflektor kann für eine Frontalaufhellung des Motivs
der Zweitreflektor im Select-Menü zusätzlich aktiviert werden (siehe 7.9).
Der Einsatz des Zweitreflektors
geschwenktem Hauptreflektor
nicht geschwenkt ist wird der Zweitreflektor bei der Aufnahme nicht ausgelöst.
Bei aktiviertem Zweitreflektor teilt sich das Licht des Blitzgerätes zu ca. 85% auf den
Hauptreflektor und zu ca. 15% auf den Zweitreflektor auf. Beim Blitzbetrieb mit
Teillichtleistung können die Werte etwas abweichen. Ist die Lichtmenge des
Zweitreflektors zu groß, so kann diese im Select-Menü verringert werden (siehe 7.9).
Der Zweitreflektor wird von den Blitzbetriebsarten Stroboskop,
☞
Einstelllicht ML und Remote nicht unterstützt! Der Zweitreflektor blitzt
nicht, wenn der Hauptreflektor in der Normalposition ist oder nach unten
geschwenkt wird.
ist grundsätzlich nur bei indirektem Blitzen mit
sinnvoll und möglich. Wenn der Hauptreflektor
10.4 Nahaufnahmen / Makroaufnahmen
Im Nahbereich und bei Makroaufnahmen kann es durch den Parallaxefehler
zwischen Blitzgerät und Objektiv am unteren Bildrand zu Abschattungen kommen. Um dies auszugleichen, kann der Hauptreflektor um einen Winkel von -7°
nach unten geschwenkt werden. Dazu den Entriegelungsknopf des Reflektors
drücken und den Reflektor nach unten schwenken.
Ist der Hauptreflektor nach unten geschwenkt, so wird im Display als
☞
Hinweis dafür „TILT“ angezeigt.
Bei Aufnahmen im Nahbereich ist zu beachten, dass bestimmte Mindestbeleuchtungsabstände eingehalten werden müssen, um eine Überbelichtung zu vermeiden.
☞
10.5 Manuelle Blitzbelichtungskorrekturen
Die Blitzbelichtungsautomatik des Blitzgerätes und der meisten Kameras ist auf
einen Reflexionsgrad von 25 % (durchschnittlicher Reflexionsgrad von
Blitzmotiven) abgestimmt. Ein dunkler Hintergrund, der viel Licht absorbiert oder
ein heller Hintergrund, der stark reflektiert (z.B. Gegenlichtaufnahmen), können
zu Über- bzw. Unterbelichtung des Motivs führen.
Um den oben genannten Effekt zu kompensieren, kann die Blitzbelichtung manuell
mit einem Korrekturwert der Aufnahme angepasst werden. Die Höhe des
Korrekturwertes ist vom Kontrast zwischen Motiv und Bildhintergrund abhängig!
Am Blitzgerät können im TTL-, E-TTL- und Automatik-Blitzbetrieb manuelle
Korrekturwerte für die Blitzbelichtung von –3 EV (Blendenwerte) bis +3 EV
(Blendenwerte) in Drittel-Stufen eingestellt werden.
Viele Kameras haben ein Einstellelement für die Belichtungskorrekturen, welches
auch bei TTL-Blitzbetrieb verwendbar ist. Beachten Sie die Angaben in der
Bedienungsanleitung von Kamera.
Dunkles Motiv vor hellem Hintergrund:
Positiver Korrekturwert (etwa +1 bis +2 Blendenwerte EV).
Helles Motiv vor dunklem Hintergrund:
Negativer Korrekturwert (etwa -1 bis -2 Blendenwerte EV).
Beim Einstellen eines Korrekturwertes kann sich die Reichweitenanzeige im
Ķ
Der Mindestbeleuchtungsabstand beträgt ca. 10 % der im LC–Display
angezeigten Reichweite. Achten Sie darauf, dass bei Nahaufnahmen das
Blitzlicht nicht durch das Objektiv abgeschattet wird!
19
Display des Blitzgerätes ändern und dem Korrekturwert angepasst werden
(abhängig von Kameratyp). Einstellung siehe 6.4.
Ķ
Eine manuelle Blitzbelichtungskorrektur im TTL-Blitzbetrieb kann nur dann
☞
erfolgen, wenn die Kamera diese Funktion unterstützt (siehe
Bedienungsanleitung von Kamera)! Wenn die Kamera diese Funktion
nicht unterstützen bleibt der eingestellte Korrekturwert unwirksam. Bei
verschiedenen Kameratypen, z.B. Kompakt-Kameras, muss der manuelle
Blitzbelichtungskorrekturwert an der Kamera eingestellt werden. Im
Display des Blitzgerätes wird dann kein Korrekturwert angezeigt.
11. Blitzbereitschaftsanzeige
Bei aufgeladenem Blitzkondensator leuchtet am
anzeige
die nächste Aufnahme Blitzlicht verwendet werden kann. Die Blitzbereitschaft wird
auch an die Kamera übertragen und sorgt im Kamerasucher für eine entsprechende
Anzeige (siehe 14).
Wird eine Aufnahme gemacht, bevor im Kamerasucher die Anzeige für die
Blitzbereitschaft erscheint, so wird das Blitzgerät nicht ausgelöst und die Aufnahme unter Umständen falsch belichtet, falls die Kamera bereits auf die Blitzsynchronzeit (siehe 12) umgeschaltet hat.
☞
auf und zeigt damit die Blitzbereitschaft an. Das bedeutet, dass für
Der im Blitzgerät integrierte Mehrzonen-AF-Meßblitz kann von
AF–Kameras nur bei angezeigter Blitzbereitschaft aktiviert werden (siehe 18)!
Blitzgerät
die Blitzbereitschafts-
12. Automatische Blitzsynchronzeitsteuerung
Je nach Kameratyp und Kamerabetriebsart wird bei Erreichen der
Blitzbereitschaft die Verschlusszeit auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet (siehe
Kamerabedienungsanleitung).
Kürzere Verschlusszeiten als die Blitzsynchronzeit können nicht eingestellt werden, bzw. werden auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet. Verschiedene Kameras
verfügen über einen Synchronzeitbereich, z.B. 1/30s bis 1/125s (siehe
Kamerabedienungsanleitung). Welche Synchronzeit die Kamera einsteuert, ist
dann von der Kamerabetriebsart, vom Umgebungslicht und der verwendeten
Objektivbrennweite abhängig.
Längere Verschlusszeiten als die Blitzsynchronzeit können je nach
Kamerabetriebsart und gewählter Blitzsynchronisation (siehe auch
Kamerabedienungsanleitung und 17) verwendet werden.
Bei Kameras mit Zentralverschluss (siehe Kamerabedienungsanleitung)
☞
und bei Kurzzeitsynchronisation HSS (siehe 17.4) erfolgt keine automatische Blitzsynchronzeitsteuerung. Dadurch kann mit allen Verschlusszeiten
geblitzt werden. Sollten Sie die volle Lichtleistung des Blitzgerätes benötigen, so sollten Sie keine kürzeren Verschlusszeiten als 1/125s wählen.
13. Belichtungskontrollanzeige
Die Belichtungskontrollanzeige „o.k.“ leuchtet nur, wenn die Aufnahme im
TTL-, E-TTL- bzw. Automatik-Blitzbetrieb richtig belichtet wurde!
Erfolgt keine Belichtungskontrollanzeige „o.k.“ nach der Aufnahme, so wurde
die Aufnahme unterbelichtet und Sie müssen die nächst kleinere Blendenzahl einstellen (z.B. anstatt Blende 11 die Blende 8) oder die Entfernung zum Motiv bzw.
zur Reflexfläche (z.B. beim indirekten Blitzen) verkleinern und die Aufnahme
wiederholen. Beachten Sie die Reichweitenanzeige im Display des Blitzgerätes
(siehe 15).
14. Anzeigen im Kamerasucher
Blitzsymbol blinkt:
Aufforderung zur Verwendung bzw. zum Einschalten des Blitzgerätes (bei einigen Kameras).
Blitzsymbol leuchtet:
Blitzgerät ist einsatzbereit (bei einigen Kameras).
Einige Kameras verfügen im Sucher über eine Funktion zur Fehlbelichtungs-
warnung: Blinken der im Sucher angezeigte Blendenwert, die Verschlusszeit oder
20
beide Anzeigen, so liegt entweder Über- oder Unterbelichtung vor.
Grundsätzlich zur Fehlbelichtung:
• Bei Überbelichtung: Nicht blitzen!
• Bei Unterbelichtung: Schalten Sie den Blitz zu oder verwenden Sie ein Stativ
und eine längere Belichtungszeit.
In den verschiedenen Belichtungs- und Automatikprogrammen können unterschiedliche Gründe für Fehlbelichtungen vorliegen.
Lesen Sie zu den Anzeigen im Kamerasucher in der Kamerabedienungs-
☞
anleitung nach, was für Ihren Kameratyp gilt.
15. Reichweitenanzeige
Im Display des Blitzgerätes wird der Wert für die maximale Reichweite des
Blitzlichtes angezeigt. Der angezeigte Wert bezieht sich auf einen Reflexionsgrad
von 25% des Motivs, was für die meisten Aufnahmesituationen zutrifft. Starke
Abweichungen des Reflexionsgrades, z.B. bei sehr stark oder sehr schwach
reflektierenden Motiven können die Reichweite beeinflussen.
Im TTL-, E-TTL- und Automatik-Blitzbetrieb sollte sich das Motiv im mittleren Drittel
des angezeigten Wertes befinden. Damit wird der Belichtungsautomatik genügend Spielraum zum Ausgleich gegeben. Der Mindestabstand zum Motiv sollte
10% des angezeigten Wertes nicht unterschreiten um Überbelichtungen zu vermeiden! Die Anpassung an die jeweilige Aufnahmesituation kann z.B. durch
Ändern des Blendenwertes erreicht werden.
Im manuellen Blitzbetrieb M wird die Entfernung zum Motiv angezeigt, die für
eine korrekte Blitzbelichtung einzuhalten ist. Die Anpassung an die jeweilige
Aufnahmesituation kann z.B. durch Ändern der Objektivblende und durch Wahl
zwischen voller Lichtleistung und einer Teillichtleistung „P“ erreicht werden.
Die Reichweite kann wahlweise in Meter (m) oder Feet (ft) erfolgen (siehe
☞
7.8). Bei geschwenktem Hauptreflektor und im Remote-Betrieb erfolgt keine Reichweitenanzeige!
15.1 Automatische Anpassung der Reichweitenanzeige
Bei Kameras, welche die Blitzparameter für Lichtempfindlichkeit ISO,
Objektivbrennweite (mm), Blende und Belichtungskorrektur an das Blitzgerät
übertragen passt das Blitzgerät seine Einstellungen automatisch an. Aus den
Blitzparametern und der Leitzahl wird die maximale Reichweite berechnet und
im Display angezeigt.
Dazu muss zwischen Kamera und Blitzgerät ein Datenaustausch stattfinden, z.B.
durch Antippen des Kameraauslösers!
15.2 Manuelle Anpassung der Reichweitenanzeige
Wenn die Kamera keine Daten an das Blitzgerät überträgt, so müssen für eine
zuverlässige Reichweitenanzeige die Blitzparameter für Zoomposition,
Lichtempfindlichkeit ISO und Blendenwert von Hand am Blitzgerät eingestellt
werden (siehe 6) .
15.3 Überschreitung des Anzeigebereichs
Das Blitzgerät kann Reichweiten bis maximal 199 m bzw. 199 ft anzeigen. Bei
hohen ISO-Werten (z.B. ISO 6400) und großen Blendenöffnungen kann der
Anzeigebereich überschritten werden. Dies wird durch einen Pfeil bzw. Dreieck
hinter dem Entfernungswert angezeigt.
16. Blitzbelichtungsspeicherung FE
Einige Canon-Kameras bieten die Möglichkeit einer Blitzbelichtungsspeicherung FE
(FE = f
Mit der Blitzbelichtungsspeicherung FE im E-TTL-Blitzbetrieb kann vor der eigentlichen Aufnahme bereits die Dosierung der Blitzbelichtung für die nachfolgende
Aufnahme festgelegt werden. Dies ist dann sinnvoll, wenn die Blitzbelichtung auf
einen bestimmten Motivausschnitt abgestimmt werden soll, der nicht unbedingt
mit dem Hauptmotiv identisch ist.
Schalten Sie das Blitzgerät in den E-TTL-Blitzbetrieb (siehe 5.2). Der Motivausschnitt, auf den die Blitzbelichtung abgestimmt werden soll, wird mit dem AF-
Ķ
lash exposure). Diese wird im E-TTL-Blitzbetrieb unterstützt.
21
Sensor-Messfeld in der Kamera anvisiert und scharfgestellt. Mit dem Betätigen
der FE-Taste an der Kamera (die Bezeichnung variiert u.U. von Kameratyp zu
Kameratyp; siehe Bedienungsanleitung der Kamera) sendet das Blitzgerät einen
Ķ
FE-Testblitz aus. Mit Hilfe des reflektierten Lichtes dieses FE–Testblitzes legt die
Messelektronik in der Kamera daraufhin die Lichtleistung fest, mit der die
anschließende Blitzbelichtung erfolgen soll. Auf das eigentliche Hauptmotiv kann
daraufhin mit dem AF-Sensor-Messfeld der Kamera scharfgestellt werden. Nach
dem Betätigen des Kameraauslösers wird die Aufnahme mit der vorbestimmten
Lichtleistung des Blitzgerätes belichtet!
Änderungen in der Belichtungssituation, die nach dem FE-Testblitz erfolgen,
☞
werden bei der Aufnahme systembedingt nicht mehr berücksichtigt!
Bei verschiedenen Kameras wird die Blitzbelichtungsspeicherung FE im “grünen” Vollprogramm bzw. den Motiv-Programmen nicht unterstützt (siehe
Kamerabedienungsanleitung)!
17. Blitzsynchronisation
17.1 Normalsynchronisation
Bei der Normalsynchronisation wird das Blitzgerät zum Beginn der Verschlusszeit
ausgelöst (Synchronisation auf den 1.Verschlussvorhang). Die Normalsynchronisation ist der Standardbetrieb und wird von allen Kameras ausgeführt.
Sie ist für die meisten Blitzaufnahmen geeignet. Die Kamera wird abhängig von
ihrer Betriebsart auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet. Üblich sind Zeiten zwischen 1/30 s und 1/125 s (siehe Kamerabedienungsanleitung). Am Blitzgerät
erfolgt keine Einstellung bzw. Anzeige für diesen Betrieb.
17.2 Synchronisation auf den 2.Verschlussvorhang (REAR-Betrieb)
Einige Kameras bieten die Möglichkeit zur Synchronisation auf den
2.Verschlussvorhang (REAR). Dabei wird das Blitzgerät erst zum Ende der
Verschlusszeit ausgelöst. Dies ist vor allem bei Belichtungen mit langen
Verschlusszeiten (> 1/30s) und bewegten Motiven mit eigener Lichtquelle von
Vorteil, weil bewegte Lichtquellen dann einen Lichtschweif hinter sich herziehen,
anstatt ihn - wie beim Synchronisieren auf den 1.Verschlussvorhang - vor sich
aufzubauen. Dadurch wird bei bewegten Lichtquellen eine „natürlichere“
Wiedergabe der Aufnahmesituation bewirkt! In Abhängigkeit der Betriebsart
steuert die Kamera längere Verschlusszeiten als die Blitzsynchronzeit ein.
Bei einigen Kameras ist in bestimmten Betriebsarten (z.B. bestimmte Vari- bzw.
Motiv-Programme) der REAR-Betrieb nicht möglich. Der REAR-Betrieb lässt sich
dann nicht anwählen, bzw. wird automatisch gelöscht oder nicht ausgeführt (siehe Kamerabedienungsanleitung).
• Bei der Einstellung „REAR ON“ erfolgt die Synchronisation auf den 2.
Verschlussvorhang.
• Bei der Einstellung „REAR OFF“ ist die Normalsynchronisation eingestellt.
Die REAR-Funktion kann nur beim Betrieb mit einer geeigneten Kamera
☞
im Select-Menü des Blitzgerätes angewählt und eingestellt werden! Der
REAR-Betrieb wird nur dann am Blitzgerät angezeigt, wenn die
Einstellung am Blitzgerät erfolgt ist. Bei Kompakt-Kameras muss die
Einstellung an der Kamera erfolgen (siehe Kamerabedienungsanleitung)!
Verwenden Sie bei langen Verschlusszeiten ein Stativ um verwackelte
Aufnahmen zu vermeiden!
17.3 Langzeitsynchronisation (SLOW)
Verschiedene Kameras bieten in bestimmten Betriebsarten die Möglichkeit zum
Blitzbetrieb mit Langzeitsynchronisation. Diese Betriebsart bietet die Möglichkeit, bei
geringer Umgebungshelligkeit den Bildhintergrund stärker zur Geltung zu bringen.
Erreicht wird dies durch Kameraverschlusszeiten, die dem Umgebungslicht angepasst
sind. Dabei werden von der Kamera automatisch Verschlusszeiten, die länger als die
Blitzsynchronzeit sind, eingesteuert. Bei verschiedenen Kameras wird die Langzeitsynchronisation in bestimmten Kameraprogrammen (z.B. Zeitautomatik „Av“, Nachtaufnahme-Programm usw.) automatisch aktiviert (siehe Kamerabedienungsanleitung). Am
Blitzgerät erfolgt keine Einstellung bzw. Anzeige für diesen Betrieb.
Verwenden Sie bei langen Verschlusszeiten ein Stativ, um verwackelte
☞
Aufnahmen zu vermeiden!
22
17.4 Automatische Kurzzeitsynchronisation HSS
Verschiedene Kameras unterstützen die automatische Kurzzeitsynchronisation
HSS (siehe Kamerabedienungsanleitung). Mit dieser Blitzbetriebsart ist es möglich, auch bei kürzeren Verschlusszeiten als der Blitzsynchronzeit ein Blitzgerät
einzusetzen. Interessant ist diese Betriebsart z.B. bei Portrait-Aufnahmen in sehr
hellem Umgebungslicht, wenn durch eine weit geöffnete Blende (z.B. F 2,0) die
Schärfentiefe begrenzt werden soll! Das Blitzgerät unterstützt die Kurzzeitsynchronisation in den Blitzbetriebsarten E-TTL (E-TTL HSS) und M (M HSS).
Physikalisch bedingt, wird jedoch durch die Kurzzeitsynchronisation HSS die
Leitzahl, und damit auch die Reichweite des Blitzgerätes zum Teil erheblich eingeschränkt! Beachten Sie daher die Reichweitenanzeige am LC-Display des
Blitzgerätes! Die Kurzzeitsynchronisation HSS wird automatisch ausgeführt,
wenn an der Kamera manuell oder automatisch durch das Blichtungsprogramm
eine kürzere Verschlusszeit als die Blitzsynchronzeit eingestellt ist.
Beachten Sie, dass die Leitzahl des Blitzgerätes bei der
☞
Kurzzeitsynchronisation HSS zusätzlich von der Verschlusszeit abhängig
ist. Je kürzer die Verschlusszeit desto geringer die Leitzahl!
Die Einstellungerfolgt erfolgt Mode-Menü (siehe 5.1).
18. Mehrzonen-AF-Meßblitz
Sobald die Umlichtverhältnisse für eine automatische Fokussierung nicht mehr
ausreichen, wird von der Kamera der Mehrzonen-AF-Meßblitz im Blitzgerät
aktiviert. Dabei wird ein Streifenmuster auf das Motiv projiziert auf das die
Kamera scharf stellen kann. Die Reichweite beträgt je nach aktiviertem AFSensor der Kamera ca. 6m ... 9m (bei Standardobjektiv 1,7/50 mm). Die maximale Reichweite wird mit dem zentralen AF-Sensor der Kamera erreicht. Wegen
der Parallaxe zwischen Objektiv und AF-Meßblitz im Blitzgerät beträgt die
Naheinstellgrenze mit AF-Meßblitz ca. 0,7m bis 1m.
Damit der Mehrzonen-AF-Meßblitz von der Kamera aktiviert werden
☞
kann, muss an der Kamera die Autofokus-Betriebsart „Single-AF (S)“ eingestellt sein und das Blitzgerät muss Blitzbereitschaft anzeigen. Einige
Zoomobjektive mit geringer Anfangsblendenöffnung schränken die Reichweite
des Mehrzonen-AF-Meßblitz zum Teil erheblich ein!
Verschiedene Kameratypen unterstützen nur mit dem zentralen AF-Sensor der
Kamera den AF-Meßblitz im Blitzgerät. Wird ein dezentraler AF-Sensor
gewählt, so wird der AF-Meßblitz im Blitzgerät nicht aktiviert!
19. Drahtloser Remote-Betrieb
Der drahtlose Remote-Betrieb ist kompatibel zum Canon-E-TTL-Remote-System.
Das Remote-System besteht aus einem Master-Blitzgerät auf der Kamera und
einem oder mehreren Slave-Blitzgeräten. Das - bzw. die Slave-Blitzgeräte werden vom Zweitreflektor des Master-Blitzgerätes drahtlos ferngesteuert. Das Licht
des Zweitreflektors trägt dabei nichts zur Belichtung der Aufnahme bei.
Das Slave-Blitzgerät wird einer von drei möglichen Gruppen (A, B oder C) zugeordnet (siehe Bild auf Umschlagseite). Dabei kann jede Gruppe wiederum aus
einem oder mehreren Slave-Blitzgeräten bestehen.
Das gesamte Remote-System kann entweder mit der Betriebsart E-TTL oder M
betrieben werden.
☞
Damit sich mehrere Remote-Systeme im gleichen Raum nicht gegenseitig stören
stehen vier unabhängige Remote-Kanäle zur Verfügung. Master- und SlaveBlitzgeräte die zum gleichen Remote-System gehören müssen auf den gleichen
Remote-Kanal eingestellt werden. Die Slave-Blitzgeräte müssen mit dem integrierten Sensor für Remote-Betrieb das Licht des Master-Blitzgerätes empfangen können.
Kameratypen unterstützen nur den kamerainternen AF–Meßblitz. Der
Mehrzonen-AF-Meßblitz k des Blitzgerätes wird dann nicht aktiviert (z.B.
Kompaktkameras; siehe Kamerabedienungsanleitung)!
Eine Änderung der Blitzbetriebsart muss am Master in der Slave-Gruppe
A vorgenommen werden. Die in der Slave-Gruppe A vorgenommene
Änderung gilt dann für das ganze System, also auch für die
Slave–Gruppen B und C und am Master M.
Ķ
23
Der Remote-Blitzbetrieb unterstützt auch die Synchronisation auf den
☞
2.Verschlussvorhang. Der Zweitreflektor wird vom Remote-Blitzbetrieb
Ķ
nicht unterstützt. Im Remote-Blitzbetrieb erfolgt keine Reichweitenanzeige
am Display des Blitzgerätes.
19.1 Einstellen und Ausschalten des Remote-Betriebes
• Taste „SEL“ so oft drücken, bis im Display „Select“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten UP und DOWN den Menü-Punkt „Remote“ auswählen.
Der ausgewählte Menü-Punkt wird dabei mit einem dunklen Balken hinterlegt.
• Taste „Set“ drücken und damit die Auswahl von „Remote“ bestätigen.
• Mit den Tasten UP und DOWN „Remote Master“ für den Master-Betrieb
, „Remote Slave“ für den Slave-Betriebbzw. „Remote OFF“ zum
Deaktivieren des Remote-Betriebes einstellen. Die Einstellung wird sofort wirksam.
• Taste „Return“ so oft drücken, bis im Display die normale Anzeige erfolgt.
Wenn die Taste „Return“ nicht gedrückt wird, schaltet das Display nach ca.
5s automatisch auf die normale Anzeige zurück.
19.2 Einstellungen am Master-Blitzgerät
Die Slave-Gruppen A und B sind immer aktiviert. Sie können nicht deakti-
☞
viert werden! Das Master-Blitzgerät M und die Slave-Gruppe C können
aktiviert oder deaktiviert werden! Bei deaktiviertem Master-Blitzgerät übernimmt das Blitzlicht des Master-Blitzgerätes nur noch die steuernde
Funktion und trägt nicht zur Belichtung der Aufnahme bei!
Mit der Taste „Para“ können nacheinander die Einstellungen für das
Masterblitzgerät M und die Slave-Blitzgeräte der Gruppen A, B und C aufgerufen werden.
Canon E-TTL-Remote
Einstellvorgang für Slave-Gruppe A
• Taste „Para“ so oft drücken bis im Display A (für Slave-Gruppe A) angezeigt
wird.
24
• Während A angezeigt wird, die Taste „Mode“ so oft drücken bis neben A die
Anzeige TTL (= E-TTL-Remote) erfolgt.
• Während der Anzeige A TTL kann mit den Tasten (-) und (+) eine
Blitzbelichtungskorrektur von -3 Blendenstufen (EV) bis +3 Blendenstufen (EV)
in Drittelstufen für die Slave-Blitzgeräte der Gruppe A eingestellt werden.
• Mit der Taste „Return“ die Einstellung speichern. Wenn die Taste „Return“
nicht gedrückt wird, werden die Einstellungen nach ca. 5s automatisch
gespeichert.
Einstellvorgang für Slave-Gruppe B
• Taste „Para“ so oft drücken bis im Display B TTL (für Slave-Gruppe B) angezeigt wird.
• Während der Anzeige B TTL kann mit den Tasten (-) und (+) eine
Blitzbelichtungskorrektur von -3 Blendenstufen (EV) bis +3 Blendenstufen (EV)
in Drittelstufen für die Slave-Blitzgeräte der Gruppe B eingestellt werden.
• Mit der Taste „Return“ die Einstellung speichern. Wenn die Taste „Return“
nicht gedrückt wird, werden die Einstellungen nach ca. 5s automatisch
gespeichert.
Einstellvorgang für Slave-Gruppe C
• Taste „Para“ so oft drücken bis im Display C bzw. C TTL (für Slave-Gruppe C)
angezeigt wird.
• Zum Aktivieren der Slave-Gruppe C die Taste „Mode“ so oft drücken bis im
Display C TTL (für Slave-Gruppe C) angezeigt wird. Während der Anzeige C
TTL kann mit den Tasten (-) und (+) eine Blitzbelichtungskorrektur von -3
Blendenstufen (EV) bis +3 Blendenstufen (EV) in Drittelstufen für die SlaveBlitzgeräte der Gruppe B eingestellt werden.
• Zum Deaktivieren der Slave-Gruppe C die Taste „Mode“ so oft drücken bis im
Display nur C angezeigt wird.
• Mit der Taste „Return“ die Einstellung speichern. Wenn die Taste „Return“
nicht gedrückt wird, werden die Einstellungen nach ca. 5s automatisch
gespeichert.
Systembedingt werden die Einstellungen für die Slave-Gruppe C nach
☞
dem Speichern im Display des Master-Blitzgerätes nicht angezeigt und
sind nur während der Einstellung sichtbar.
Einstellvorgang für Remote-Kanal
• Taste „Para“ so oft drücken bis im Display „Ch“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten (+) und (-) den Remote-Kanal einstellen.
• Mit der Taste „Return“ die Einstellung speichern. Wenn die Taste „Return“
nicht gedrückt wird, werden die Einstellungen nach ca. 5s automatisch
gespeichert.
Einstellvorgang für Zoom-Position des Reflektors
• Taste „Para“ so oft drücken bis im Display das „Zoom“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten (+) und (-)die Zoom-Position einstellen.
• Mit der Taste „Return“ die Einstellung speichern. Wenn die Taste „Return“
nicht gedrückt wird, werden die Einstellungen nach ca. 5s automatisch
gespeichert.
Einstellvorgang für Master-Blitzgerät
• Taste „Para“ so oft drücken bis im Display M bzw. M TTL (für Master-
Blitzgerät) angezeigt wird.
• Zum Aktivieren des Master-Blitzgerätes die Taste „Mode“ so oft drücken bis im
Display M TTL angezeigt wird. Während der Anzeige M TTL kann mit den
Tasten (-) und (+) eine Blitzbelichtungskorrektur von -3 Blendenstufen (EV) bis
+3 Blendenstufen (EV) in Drittelstufen für das Master-Blitzgerät eingestellt werden.
• Zum Deaktivieren des Master-Blitzgerätes die Taste „Mode“ so oft drücken bis
im Display nur M angezeigt wird.
• Mit der Taste „Return“ die Einstellung speichern. Wenn die Taste „Return“
nicht gedrückt wird, werden die Einstellungen nach ca. 5s automatisch
gespeichert.
Canon Manuell-Remote
Einstellvorgang für Slave-Gruppe A
• Taste „Para“ so oft drücken bis im Display A (für Slave-Gruppe A) angezeigt
wird.
• Während A angezeigt wird, die Taste „Mode“ so oft drücken bis neben A die
Anzeige M (= Manuell-Remote) erfolgt.
• Während der Anzeige A M kann mit den Tasten (-) und (+) eine
Teillichtleistung von 1/1 bis 1/256 für die Slave-Blitzgeräte der Gruppe A
eingestellt werden.
Einstellvorgang für Slave-Gruppe B
• Taste „Para“ so oft drücken bis im Display B M (für Slave-Gruppe B) angezeigt
wird.
• Während der Anzeige B M kann mit den Tasten (-) und (+) eine Teillichtleistung
von 1/1 bis 1/256 für die Slave-Blitzgeräte der Gruppe B eingestellt werden.
Einstellvorgang für Slave-Gruppe C
• Taste „Para“ so oft drücken bis im Display C bzw. C M (für Slave-Gruppe C)
angezeigt wird.
• Zum Aktivieren der Slave-Gruppe C die Taste „Mode“ so oft drücken bis im
Display C M (für Slave-Gruppe C) angezeigt wird. Während der Anzeige C M
kann mit den Tasten (-) und (+) eine Teillichtleistung von 1/1 bis 1/256 für die
Slave-Blitzgeräte der Gruppe B eingestellt werden.
• Zum Deaktivieren der Slave-Gruppe C die Taste „Mode“ so oft drücken bis im
Display nur C angezeigt wird.
Einstellvorgang für Remote-Kanal
• Taste „Para“ so oft drücken bis im Display „Ch“ angezeigt wird.
• Mit den Tasten (+) und (-) den Remote-Kanal einstellen.
Einstellvorgang für Zoom-Position des Reflektors
• Taste „Para“ so oft drücken bis im Display „Zoom“ angezeigt wird.
Ķ
25
• Mit den Tasten (+) und (-) die Zoom-Position einstellen.
Einstellvorgang für Master-Blitzgerät
Ķ
• Taste „Para“ so oft drücken bis im Display M bzw. M TTL (für MasterBlitzgerät) angezeigt wird.
• Zum Aktivieren des Master-Blitzgerätes die Taste „Mode“ so oft drücken bis im
Display M M angezeigt wird. Während der Anzeige M kann mit den Tasten () und (+) eine Teillichtleistung von 1/1 bis 1/256 für das Master-Blitzgerät eingestellt werden.
• Zum Deaktivieren des Master-Blitzgerätes die Taste „Mode“ so oft drücken bis
im Display nur M angezeigt wird.
19.3 Einstellung am Slave-Blitzgerät
• Mit der Taste „Para“ nacheinander die Einstellungen für die Auswahl der
Slave-Gruppe „Group“, den Remote-Kanal „Channel“ und die
Reflektorposition „Zoom“ anwählen. Die Einstellung der gewünschten SlaveGruppe bzw. des Remote-Kanals und der Zoom-Position des Reflektors erfolgt
dabei mit den Tasten (–) und (+).
Das Slave-Blitzgerät muss auf den gleichen Remote-Kanal wie das
☞
Master-Blitzgerät eingestellt werden! Die Slave-Blitzbetriebsart (E-TTLRemote bzw. Manuell-Remote) kann am Slave-Blitzberät nicht eingestellt
werden, weil die Steuerung vom Master-Blitzgerät automatisch erfolgt!
• Mit der Taste „Return“ die Einstellung speichern. Wenn die Taste „Return
nicht gedrückt wird, werden die Einstellungen nach ca. 5s automatisch
gespeichert.
19.4 Prüfen des Remote-Betriebes
• Slave-Blitzgeräte so positionieren wie für die spätere Aufnahme gewünscht.
• Blitzbereitschaft aller beteiligten Blitzgeräte abwarten. Bei den Slave-
Blitzgeräten blinkt bei Blitzbereitschaft zusätzlich der AF-Meßblitz. Eventuell
akustische Meldungen (Beep; siehe 7.2) aktivieren.
• Am Master-Blitzgerät den Handauslöser drücken und damit einen
Testblitz auslösen. Die Slave-Blitzgeräte antworten je nach Slave-Gruppe nacheinander verzögert mit einem Testblitz. Wenn ein Slave-Blitzgerät keinen
Testblitz abgibt überprüfen Sie die Einstellung von Remote-Kanal und SlaveGruppe. Korrigieren Sie die Position des Slave-Blitzgerätes damit dieses das
Licht des Master-Blitzgerätes empfangen kann.
20. Batterie-Warnanzeige
Beim Aufleuchten des Battieriesymbols im Display des Blitzgerätes halten Sie bitte
frische Batterien / Akkus bereit bzw. tauschen die eingelegten Stromquellen
gegen frische Batterien / Akkus aus. Siehe auch 3.2.
21. Wartung und Pflege
Entfernen Sie Schmutz und Staub mit einem weichen, trockenen Tuch. Verwenden
Sie keine Reinigungsmittel - die Kunststoffteile könnten beschädigt werden.
21.1 Firmware-Update
Die Firmware des Blitzgerätes kann über die USB-Buchse aktualisiert und im
technischen Rahmen an die Funktionen zukünftiger Kameras angepasst werden
(Firmware-Update).
Nähere Informationen finden Sie im Internet auf der Metz-Homepage:
☞
www.metz.de
21.2 Reset
Das Blitzgerät kann auf die Werkseinstellung bei Auslieferung zurück gestellt
werden. Dazu die Taste „Mode“ drücken und für ca. 3 s gedrückt galten.
Anschließend wird im Display „Reset“ angezeigt. Nach ca.3 s wechselt die
Anzeige im Display auf den Auslieferungszustand.
Firmware-Updates des Blitzgerätes sind dabei nicht betroffen!
☞
26
21.3 Formieren des Blitzkondensators
Der im Blitzgerät eingebaute Blitzkondensator erfährt eine physikalische
Veränderung, wenn das Gerät längere Zeit nicht eingeschaltet wird. Aus diesem
Grund ist es notwendig, das Gerät im vierteljährlichen Abstand für ca. 10 Min.
einzuschalten. Die Stromquellen müssen dabei so viel Energie liefern, dass die
Blitzbereitschaft längstens 1 Min. nach dem Einschalten aufleuchtet.
22. Hilfe bei Störungen
Sollte es einmal vorkommen dass z.B. im Display des Blitzgerätes unsinni-
☞
ge Anzeigen erscheinen oder das Blitzgerät funktioniert nicht so wie es
soll, so schalten Sie das Blitzgerät für ca. 10 Sekunden mit dem
Hauptschalter aus. Überprüfen Sie die korrekte Montage des
Blitzgerätefußes im Zubehörschuh der Kamera und die
Kameraeinstellungen.
Tauschen Sie die Batterien bzw. Akkus gegen neue Batterien bzw. frisch geladene Akkus aus!
Das Blitzgerät sollte nach dem Einschalten wieder „normal“ funktionieren. Ist dies
nicht der Fall, so wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
Nachfolgend sind einige Probleme aufgeführt, die in der Blitz-Praxis auftreten
können. Unter den jeweiligen Punkten sind mögliche Ursachen bzw. Abhilfen für
diese Probleme aufgeführt.
Im Display erfolgt keine Reichweitenanzeige.
• Der Hauptreflektor befindet sich nicht in der Normalposition.
• Am Blitzgerät ist der Remote-Betrieb eingestellt.
Im Display erscheint die Anzeige „TILT“
• Der Hauptreflektor ist für Nah- bzw. Makroaufnahmen nach unten
geschwenkt.
Im Display erscheint die Anzeige „POWERPACK“
• Am mecablitz ist ein nicht zulässiges Power Pack angeschlossen. Schließen Sie
nur eine Metz Power Pack P76 an.
Im Display erscheint ein Batteriewarnanzeige
• Bei Erscheinen der Batteriewarnanzeige steht noch so viel Energie zur
Verfügung, dass einige Blitze abgegeben werden können. Siehe auch Kap.
3.2 „Batterien austauschen“. Es gibt aber auch Batteriechargen, bei denen die
Batteriewarnanzeige relativ früh erscheint, obwöhl noch bis zu 50% der Blitze
verfügbar sein können. Im Drahtlosen Remote-Betrieb ist eine
Batteriewarnanzeige systembedingt nicht möglich.
Im Display erscheint ein Batteriesymbol
• Am mecablitz ist ein Metz Power Pack P76 angeschlossen und im Batteriefach
des mecablitz befinden sich Batterien. Batterien aus dem mecablitz entnehmen.
Der AF-Meßblitz des Blitzgerätes wird nicht aktiviert.
• Das Blitzgerät ist nicht blitzbereit.
• Die Kamera arbeitet nicht in der Betriebsart Single-AF (S-AF).
• Die Kamera unterstützt nur den eigenen internen AF-Meßblitz.
• Verschiedene Kameratypen unterstützen nur mit dem zentralen AF-Sensor der
Kamera den AF-Meßblitz im Blitzgerät. Wird ein dezentraler AF–Sensor
gewählt, so wird der AF-Meßblitz im Blitzgerät nicht aktiviert! Zentralen AFSensor aktivieren!
Am Blitzgerät lässt sich die Synchronisation auf den 2.Verschlussvorhang
(REAR) nicht aktivieren.
• Die REAR-Funktion lässt sich am Blitzgerät nur mit Kameras aktivieren die diese Funktion unterstützen.
• Die REAR-Funktion lässt sich am Blitzgerät nur aktivieren wenn ein
Datenaustausch zwischen Blitzgerät und Kamera stattgefunden hat, z.B. durch
Antippen des Kameraauslösers.
Die Reflektor-Position wird nicht automatisch der aktuellen Zoom-Position des
Objektivs angepasst.
• Die Kamera überträgt keine digitalen Daten an das Blitzgerät
Ķ
27
• Es findet kein Datenaustausch zwischen Blitzgerät und Kamera statt.
Kameraauslöser antippen!
• Die Kamera ist mit einem Objektiv ohne CPU ausgerüstet.
Ķ
Die Blendeneinstellung des Blitzgerätes wird nicht automatisch der des
Objektivs angepasst.
• Die Kamera überträgt keine digitalen Daten an das Blitzgerät
• Es findet kein Datenaustausch zwischen Blitzgerät und Kamera statt.
Kameraauslöser antippen!
• Die Kamera ist mit einem Objektiv ohne CPU ausgerüstet.
Der Zweitreflektor lässt sich nicht aktivieren bzw. löst kein Blitzlicht aus
• Die Blitzbetriebsarten Stroboskop, Remote und Einstelllicht (ML) werden vom
Zweitreflektor nicht unterstützt. In diesen Betriebsarten kann der Zweitreflektor
nicht aktiviert werden bzw. löst der Zweitreflektor kein Blitzlicht aus.
• Der Hauptreflektor ist in der Normalposition oder nach unten geschwenkt.
Der Zweitreflektor blitzt, obwohl er ausgeschaltet ist.
• Der mecablitz arbeitet als Master im Remote-System. Der Zweitreflektor des
Master-Blitzgerätes steuert die Slave-Blitzgeräte. Das Licht des Zweitreflektors
trägt dabei nichts zur Belichtung der Aufnahme bei.
TTL
Der EBlitzbetrieb lässt sich nicht einstellen.
• Es hat kein Datenaustausch zwischen Blitzgerät und Kamera stattgefunden.
Kameraauslöser antippen.
• Die Kamera unterstützt den E-TTL-Blitzbetrieb nicht.
Die Einstellung für die manuelle TTL-, E-TTL-Blitzbelichtungskorrektur wird nicht
wirksam.
• Die Kamera unterstützt die manuelle TTL-, E-TTL-Blitzbelichtungskorrektur am
Blitzgerät nicht.
Der drahtlose Remote-Betrieb als Master-Blitzgerät lässt sich nicht einstellen.
• Es hat kein Datenaustausch zwischen Blitzgerät und Kamera stattgefunden.
Kameraauslöser antippen.
Es findet keine automatische Umschaltung auf die Blitzsynchronzeit statt
• Die Kamera hat einen Zentralverschluss (die meisten Kompaktkameras). Die
Umschaltung auf Synchronzeit ist daher nicht erforderlich.
• Die Kamera arbeitet mit Kurzzeitsynchronisation HSS (Kameraeinstellung).
Dabei findet keine Umschaltung auf Synchronzeit statt.
• Die Kamera arbeitet mit Verschlusszeiten die länger als die Blitzsynchronzeit
sind. In Abhängigkeit von der Kamerabetriebsart wird dabei nicht auf die
Blitzsynchronzeit umgeschaltet (siehe kamerabedienungsanleitung).
Die Aufnahmen sind an der Bildunterseite abgeschattet.
• Durch die Parallaxe zwischen Objektiv und Blitzgerät kann die Aufnahme im
Nahbereich in Abhängigkeit von der Brennweite an der Bildunterseite nicht
vollständig ausgeleuchtet werden. Neigen Sie den Hauftreflektor nach unten
bzw. schwenken Sie die Weitwinkelstreuscheibe vor den Reflektor.
Die Aufnahmen sind zu dunkel.
• Das Motiv liegt außerhalb der Reichweite des Blitzgerätes. Beachten Sie: Beim
indirekten Blitzen verringert sich die Reichweite des Blitzgerätes.
• Das Motiv enthält sehr helle oder reflektierende Bildpartien. Dadurch wird das
Messsystem der Kamera bzw. des Blitzgerätes getäuscht. Stellen Sie eine positive manuelle Blitzbelichtungskorrektur ein, z.B. +1 EV.
Die Aufnahmen sind zu hell.
• Im Nahbereich kann es zu Überbelichtungen (zu hellen Aufnahmen) kommen,
wenn die kürzeste Leuchtzeit vom Blitzgerät unterschritten wird. Der
Mindestabstand zu Motiv sollte mindestens 10% der im Display angezeigten
Reichweite betragen.
28
Die Blitzparameter für Lichtempfindlichkeit ISO und die Blende F lassen sich am
Blitzgerät nicht verstellen.
• Zwischen Blitzgerät und Kamera findet ein digitaler Datenaustausch statt.
Dabei werden die Werte für ISO und Blende F automatisch am Blitzgerät eingestellt. Ein Verstellen von ISO und Blende ist nur möglich wenn kein digitaler
Datenaustausch stattfindet.
23. Technische Daten
max. Leitzahl bei ISO 100/21°, Zoom 105 mm:
im Metersystem: 58im Feet-System: 192
automatische Blendeneinstellung bei ISO 100/21
F1,0 bis F45 einschließlich Zwischenwerten
Manuelle T
P1/1 . . . P1/256 in Drittelstufen.
Blitzleuchtzeiten siehe T
Fotosensor-Messwinkel: ca. 25°
Farbtemperatur:
ca. 5600 K
Filmempfindlichkeit:
ISO 6 bis ISO 6400
Synchronisation:
Niederspannungs-IGBT-Zündung
Blitzanzahlen (bei jeweils voller Lichtleistung):
* Ca. 180 mit NiMH Akkus 1600mAh
* Ca. 180 mit Hochleistungs Alkali-Mangan-Batterien
* Ca. 430 mit Metz Power-Pack P76 (Sonderzubehör)
eillichtleistungen:
abelle 4 (Seite 175):
°:
°:
Blitzfolgezeit (bei jeweils voller Lichtleistung):
* Ca. 5 Sekunden NiMH Akkus
* Ca. 5 Sekunden Hochleistungs Alkali-Mangan-Batterien
* Ca. 2,5 Sekunden mit Power Pack P76
Ausleuchtung:
Hauptreflektor ab 24 mm (Kleinbild 24x36)
Hauptreflektor mit Weitwinkelscheibe ab 18 mm (Kleinbild 24x36)
Zweitreflektor ab 35 mm (Kleinbild 24x36)
Schwenkbereiche und Raststellungen des Reflektors:
nach oben-7°45°60°75°90°
gegen den Uhrzeigersinn30°60°90°120° 150° 180°
im Uhrzeigersinn30°60°90°120°
Abmaße ca. in mm (B x H x T):
71 x 148 x 99
Gewicht:
Blitzgerätohne Stromquellen: 355 gr
Auslieferungsumfang:
Blitzgerät mit Integrierter Weitwinkelstreuscheibe, Bedienungsanleitung,
Gürteltasche T58, Standfuß.
(bei jeweils voller Lichtleistung)
Ķ
(bei jeweils voller Lichtleistung)
29
24. Sonderzubehör
Für Fehlfunktionen und Schäden am Blitzgerät, verursacht durch die
☞
Ķ
Verwendung von Zubehör anderer Hersteller, wird keine Gewährleistung
übernommen!
• Farb-Filter-Set 44-32
(Bestellnr. 00004432A)
Umfasst 4 Farbfilter für Effektbeleuchtung und einen klaren Filter zur Aufnahme
von Farbfolien beliebiger Farbe.
• Mecabounce 58-90
(Bestellnr. 000058902)
Mit diesem Diffusor erreichen Sie auf einfachste Weise eine weiche Ausleuchtung. Die Wirkung ist großartig, weil die Bilder einen softartigen Effekt
erhalten. Die Gesichtsfarbe von Personen wird natürlicher wiedergegeben. Die
Grenzreichweiten verringern sich entsprechend dem Lichtverlust circa auf die
Hälfte.
• Reflexschirm 54-23
(Bestellnr. 000054236)
Mildert durch sein weiches gerichtetes Licht harte Schlagschatten.
• Power-Pack P76
(Bestellnr. 000129768)
für mehr Leistung bei der Blitzanzahl.
Verbindungskabel V58-50 (Bestellnr. 000058504) erforderlich
Batterie-Entsorgung
Batterien/Akkus gehören nicht in den Hausmüll! Bitte bedienen Sie sich bei der
Rückgabe verbrauchter Batterien/Akkus eines vorhandenen Rücknahmesystems.
Bitte geben Sie nur entladene Batterien/Akkus ab. Batterien sind in der Regel
dann entladen, wenn das damit betriebene Gerät
- abschaltet und signalisiert „Batterien leer“
- nach längerem Gebrauch der Batterien nicht mehr einwandfrei funktioniert.
Zur Kurzschlusssicherheit sollten die Batteriepole mit einem Klebestreifen über-
deckt werden.
Deutschland: Als Verbraucher sind Sie gesetzlich verpflichtet, gebrauchte
Batterien zurückzugeben. Sie können Ihre alten Batterien überall dort unentgeltlich abgeben, wo die Batterien gekauft wurden. Ebenso bei den öffentlichen
Sammelstellen in Ihrer Stadt oder Gemeinde.
Diese Zeichen finden Sie auf schadstoffhaltigen Batterien:
Pb= Batterie enthält Blei
Cd= Batterie enthält Cadmium
Hg= Batterie enthält Quecksilber
Li= Batterie enthält Lithium
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