Lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme diese Betriebsanleitung gründlich durch und befolgen Sie unbedingt
die Sicherheitsvorschriften!
Betriebsanleitung sorgfältig aufbewahren!
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Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen!
Wir gratulieren Ihnen zu Ihrer neuen MAKITA Motorsäge und
hoffen, dass Sie mit dieser modernen Maschine zufrieden sein
werden.
Die Modelle DCS6400 - 7901H sind besonders handliche und
robuste Motorsägen im neuen Design.
Die automatische Kettenschmierung mit einer mengenregulierbaren Ölpumpe, die wartungsfreie Elektronikzündung, das
gesundheitsschonende Antivibrationssystem und die ergonomische Gestaltung der Griffe und Bedienungselemente sorgen für Bedienungskomfort und weitgehend ermüdungsfreies
Arbeiten mit der Säge.
Die Sicherheitsausstattung der Motorsägen DCS6400 - 7901H
entspricht dem neuesten Stand der Technik und erfüllt alle
nationalen und internationalen Sicherheitsvorschriften. Sie
umfaßt Handschutzvorrichtungen an beiden Griffen, Gashebelsperre, Kettenfangbolzen, Sicherheitssägekette und eine
Kettenbremse, die sowohl manuell ausgelöst werden kann, als
auch bei Schienenrückschlag (Kickback) automatisch durch
Beschleunigungsauslösung aktiviert wird.
Im Gerät sind folgende Schutzrechte umgesetzt: GBM 29616652,
EP 0560201B1.
Um eine stets optimale Funktion und Leistungsbereitschaft
Ihrer neuen Motorsäge zu garantieren und um Ihre persönliche
Sicherheit zu gewährleisten, haben wir eine Bitte an Sie:
Lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme diese Betriebsanleitung gründlich durch und befolgen Sie vor allen
Dingen die Sicherheitsvorschriften! Nichtbeachtung
kann zu lebensgefährlichen Verletzungen führen!
Verpackung
Ihre MAKITA Motorsäge bendet sich zum Schutz vor Transportschäden in einem Karton.
Kartonagen sind Rohstoffe und somit wiederverwendungsfähig oder können dem Rohstoffkreislauf (Altpapierverwertung)
zurückgeführt werden.
Sollte eines der hier aufgeführten Bauteile nicht im Lieferumfang
enthalten sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Verkäufer!
Symbole
Sie werden auf der Motorsäge und beim Lesen der Betriebsanleitung auf folgende Symbole stoßen:
Betriebsanleitung lesen
und Warn- und Sicherheitshinweise befolgen!
Besondere Vorsicht
und Aufmerksamkeit!
Verboten!
Helm, Augen- und
Gehörschutz tragen!
Schutzhandschuhe
tragen!
Rauchen verboten!
Kein offenes Feuer!
Achtung, Rückschlag!
(Kickback)
Kettenbremse
Kraftstoffgemisch
Sommer- / Winterbetrieb
Griffheizung
Vergasereinstellung
Motor ausschalten!
Sägekettenöl
Einstellschraube
Startventil drücken
Motor starten
für Sägekettenöl
Erste Hilfe
Recycling
Stop Schalter
CE-Kennzeichnung
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SICHERHEITSHINWEISE
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Motorsägen
Die Motorsäge darf nur für das Sägen von Holz im Freien verwendet werden. Je nach Motorsägenklasse geeignet für folgende
Anwendungen:
- Mittel-u.Proklasse: Einsatz im dünnen, mittleren und starkem
Holz, Fällen, Entasten, Ablängen, Durchforsten.
- Hobbyklasse: Für gelegentlichen Einsatz in dünnem Holz,
Obstbaumpege, Fällen, Entasten, Ablängen.
Nicht zugelassene Bediener:
Personen, die mit der Bedienungsanleitung nicht vertraut sind,
Kinder, Jugendliche, sowie Personen unter Alkohol-, Drogen- oder
Medikamenteneinuss dürfen das Gerät nicht bedienen.
Allgemeine Hinweise
-
Zur Gewährleistung der sicheren Handhabung muss die
Bedienperson unbedingt diese Betriebsanleitung lesen, um
sich mit der Handhabung der Motorsäge vertraut zu machen.
Unzureichend informierte Bediener können sich und andere
Personen durch unsachgemäßen Gebrauch gefährden.
- Motorsäge nur an Benutzer ausleihen, die Erfahrung mit einer
Motorsäge haben. Die Betriebsanleitung ist dabei zu übergeben.
- Erstbenutzer sollten sich vom Verkäufer einweisen lassen,
um sich mit den Eigenschaften des motorbetriebenen Sägens
vertraut zu machen, oder einen staatlichen Motorsägenlehrgang
besuchen.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen die Motorsäge
nicht bedienen. Jugendliche über 16 Jahre sind von diesem
Verbot ausgenommen, wenn sie zum Zwecke der Ausbildung
unter Aufsicht eines Fachkundigen stehen.
- Das Arbeiten mit der Motorsäge erfordert hohe Aufmerksam
keit.
- Nur in guter körperlicher Verfassung arbeiten. Auch Ermüdung
führt zur Unachtsamkeit. Besonders hohe Aufmerksamkeit ist
zum Ende der Arbeitszeit erforderlich. Alle Arbeiten ruhig und
umsichtig durchführen. Der Bediener ist gegenüber Dritten
verantwortlich.
- Niemals unter Einuss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten
arbeiten.
- Bei Arbeiten in leicht entzündlicher Vegetation und bei Trocken
heit Feuerlöscher bereitstellen (Waldbrandgefahr).
- Die
Sicherheits-Latzhose (5) hat 22 Lagen Nylongewebe
und schützt vor Schnittverletzungen. Ihre Verwendung wird
dringend empfohlen.
Arbeitshandschuhe (6) aus festem Leder gehören zur
vorschriftsmäßigen Ausrüstung und sind beim Arbeiten mit
der Motorsäge ständig zu tragen.
- Beim Arbeiten mit der Motorsäge sind
bzw. Sicherheitsstiefel (7) mit grifger Sohle, Stahlkappe
und ein Beinschutz zu tragen. Das Sicherheitsschuhwerk mit
Schnittschutzeinlage bietet Schutz vor Schnittverletzungen
und gewährleistet einen sicheren Stand.
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-
2
-
Sicherheitsschuhe
Persönliche Schutzausrüstung
Um beim Sägen Verletzungen von Kopf, Augen, Hand, Fuß
-
sowie Gehörschäden zu vermeiden, müssen die nachfolgend beschriebenen Körperschutzausrüstungen und
Körperschutzmittel getragen werden.
- Die Kleidung soll zweckmäßig, d. h. eng anliegend, aber nicht
hinderlich sein. Keinen Körperschmuck oder Kleidung tragen,
die ein Verfangen an Buschwerk oder Ästen ermöglicht. Bei
langen Haaren unbedingt Haarnetz tragen.
- Bei sämtlichen Arbeiten im Wald ist ein
tragen, er bietet Schutz vor herabfallenden Ästen. Der Schutzhelm ist regelmäßig auf Beschädigungen hin zu überprüfen
und spätestens nach 5 Jahren auszutauschen. Nur geprüfte
Schutzhelme verwenden.
- Der Gesichtsschutz (2) des Helmes (ersatzweise: Schutzbrille) hält Sägespäne und Holzsplitter ab. Um Verletzungen der
Augen zu vermeiden, ist beim Arbeiten mit der Motorsäge stets
ein Augenschutz bzw. Gesichtsschutz zu tragen.
- Zur Vermeidung von Gehörschäden sind geeignete persönliche
Schallschutzmittel zu tragen. (Gehörschutz (3), Kapseln,
Wachswatte etc.). Oktavbandanalyse auf Anfrage.
- Die
tien und ist körperfreundlich und pegeleicht.
Sicherheits-Forstjacke (4) hat signalfarbene Schulterpar-
Schutzhelm (1) zu
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Betriebsstoffe / Tanken
- Beim Betanken der Motorsäge ist der Motor auszuschalten.
- Rauchen und jedes offene Feuer ist nicht zulässig (5).
- Vor dem Tanken die Maschine abkühlen lassen.
- Kraftstoffe können lösungsmittelähnliche Substanzen enthalten.
Haut- und Augenkontakt mit Mineralölprodukten vermeiden. Beim
Betanken Handschuhe tragen. Schutzkleidung öfter wechseln
und reinigen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Das Einatmen von
Kraftstoffdämpfen kann körperliche Schäden verursachen.
- Kein Kraftstoff oder Kettenöl verschütten. Wenn Kraftstoff
oder Öl verschüttet wurde, Motorsäge sofort säubern. Kraftstoff
nicht mit Kleidung in Berührung bringen. Falls Kraftstoff an
die Kleidung gelangt, Kleidung sofort wechseln!
- Darauf achten, dass kein Kraftstoff oder Kettenöl ins Erdreich
gelangt (Umweltschutz). Geeignete Unterlage verwenden.
- Nicht in geschlossenen Räumen tanken. Kraftstoffdämpfe
sammeln sich am Boden (Explosionsgefahr).
- Verschlussschrauben für Kraftstoff- und Öltank gut verschlie
ßen.
- Zum Starten der Motorsäge den Standort wechseln (mindestens
3 Meter entfernt vom Tankplatz) (6).
- Kraftstoffe sind nicht unbegrenzt lagerfähig. Nur soviel einkaufen,
wie in absehbarer Zeit verbraucht werden soll.
- Kraftstoff und Kettenöl nur in zugelassenen und gekennzeichne
ten Kanistern transportieren und lagern. Kraftstoff und Kettenöl
Kindern nicht zugänglich machen.
Inbetriebnahme
-
Nicht allein arbeiten, für Notfälle muss jemand in der Nähe
(Rufweite) sein.
- Sicherstellen, dass sich im Arbeitsbereich der Säge keine Kinder
oder weitere Personen aufhalten. Achten Sie auch auf Tiere
(7).
Vor Arbeitsbeginn Motorsäge auf einwandfreie Funktion
Insbesondere Funktion der Kettenbremse, richtig montierte
Sägeschiene, vorschriftsmäßig geschärfte und gespannte
Sägekette, fest montiertem Kettenradschutz, Leichtgängigkeit
des Gashebels und Funktion der Gashebelsperre, saubere
und trockene Handgriffe, Funktion des Start/Stop-Schalters.
- Motorsäge erst nach komplettem Zusammenbau und Prüfung
in Betrieb nehmen. Grundsätzlich darf die Säge nur komplett
montiert benutzt werden!
- Vor dem Starten muss der Sägenführer einen sicheren Stand
einnehmen.
- Motorsäge nur wie in der Betriebsanleitung beschrieben starten
(8). Andere Anwerftechniken sind nicht zulässig.
- Beim Ingangsetzen ist die Maschine sicher abzustützen und
festzuhalten. Schiene und Kette müssen dabei frei stehen.
- Bei der Arbeit ist die Motorsäge mit beiden Händen festzu-halten. Die rechte Hand am hinteren Griff, linke Hand am Bügelgriff. Griffe mit Daumen fest umfassen.
- ACHTUNG:
Beim Loslassen des Gashebels läuft die Kette
noch kurze Zeit nach (Freilaufeffekt).
- Auf sicheren Stand muss laufend geachtet werden.
- Die Motorsäge ist so zu handhaben, dass Abgase nicht eingeatmet werden können. Nicht in geschlossenen Räumen arbeiten
(Vergiftungsgefahr).
-
Motor sofort ausschalten bei spürbaren Veränderungen im
Geräteverhalten.
Zur Überprüfung der Kettenspannung, zum Nachspannen,
-
zum Kettenwechsel und zur Beseitigung von Störungen,
muss der Motor ausgeschaltet werden (9).
- Wenn die Sägevorrichtung mit Steinen, Nägeln oder sonstigen
harten Gegenständen in Berührung gekommen ist, sofort Motor
ausschalten und die Sägevorrichtung überprüfen.
- In Arbeitspausen und vor dem Verlassen ist die Motorsäge
auszuschalten (9) und so abzustellen, dass niemand gefährdet
werden kann.
- Die heißgelaufene Motorsäge nicht ins trockene Gras oder
auf brennbare Gegenstände stellen. Der Schalldämpfer strahlt
enorme Hitze ab (Brandgefahr).
- ACHTUNG: Nach dem Abstellen der Motorsäge kann das von
der Kette und Schiene abtropfende Öl zu Verschmutzungen
führen! Stets geeignete Unterlage verwenden.
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-
3 Meter
-
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● Wartung ● Arbeitspause
● Tanken ● Transport
● Sägekette schärfen ● Außerbetriebnahme
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Z
Rückschlag (Kickback)
- Beim Arbeiten mit der Kettensäge kann es zum gefährlichen
Rückschlag kommen.
- Dieser Rückschlag entsteht, wenn der obere Bereich der Schie
nenspitze unbeabsichtigt Holz oder andere feste Gegenstände
berührt (10).
- Die Motorsäge wird dabei unkontrolliert, mit hoher Energie, in
Richtung des Sägenführers geschleudert bzw. beschleunigt
(Verletzungsgefahr!).
-
Um Rückschlag zu vermeiden, ist folgendes zu beach
ten:
- Einstecharbeiten (ein direktes Einstechen mit der Schienenspit
ze in das Holz) dürfen nur von speziell geschulten Personen
durchgeführt werden!
- Schienenspitze immer beobachten. Vorsicht beim Fortsetzen
bereits begonnener Schnitte.
- Mit laufender Sägekette den Schnitt beginnen!
- Sägekette stets korrekt schärfen. Dabei ist besonders auf
die richtige Höhe des Tiefenbegrenzers zu achten!
- Nie mehrere Äste auf einmal durchsägen! Beim Entasten darauf
achten, dass kein anderer Ast berührt wird.
- Beim Ablängen auf dicht daneben liegende Stämme achten.
Arbeitsverhalten und -technik
- Nur bei guten Sicht- und Lichtverhältnissen arbeiten. Auf Glät
te, Nässe, Eis und Schnee besonders achten (Rutschgefahr).
Erhöhte Rutschgefahr besteht auf frisch geschältem Holz
(Rinde).
- Nie auf instabilen Untergründen arbeiten. Auf Hindernisse
im Arbeitsbereich achten, Stolpergefahr. Auf sicheren Stand
muss laufend geachtet werden.
- Nie über Schulterhöhe sägen (11).
- Nie auf Leitern stehend sägen (11).
- Nie mit der Motorsäge in den Baum steigen und Arbeiten
durchführen.
- Nicht zu weit vorgebeugt arbeiten.
- Motorsäge so führen, dass sich kein Körperteil im verlängerten
Schwenkbereich der Sägekette bendet (12).
-
10
-
-
11
- Mit der Motorsäge nur Holz sägen.
- Nicht mit der laufenden Sägekette den Erdboden berühren.
- Motorsäge nicht zum Abhebeln und Wegschaufeln beim Entfernen von Holzstücken und sonstigen Gegenständen verwenden.
- Bereich des Schnittes von Fremdkörpern wie Sand, Steine, Nägel
usw. säubern. Fremdkörper beschädigen die Sägevorrichtung
und können zum gefährlichen Rückschlag (Kickback) führen.
- Beim Sägen von Schnittholz sichere Auage verwenden (wenn
möglich Sägebock, 13). Das Holz darf nicht mit dem Fuß
oder einer weiteren Person festgehalten werden.
- Rundhölzer sind gegen Verdrehen im Schnitt zu sichern.
-
Bei Fäll- und Ablängschnitten muss die Zackenleiste (13,Z)
an das zu schneidende Holz angesetzt werden.
- Vor jedem
dann mit laufender Sägekette in das Holz sägen. Die Säge
wird dabei am hinteren Griff hochgezogen und am Bügelgriff
geführt. Die Zackenleiste dient als Drehpunkt. Das Nachsetzen
erfolgt mit leichtem Druck auf den Bügelgriff. Die Säge dabei
etwas zurückziehen. Zackenleiste tiefer ansetzen und erneut
den hinteren Griff hochziehen.
-
Stech- und Längsschnitte dürfen nur von speziell geschulten Personen durchgeführt werden (erhöhte Gefahr eines
Rückschlages!).
- Längsschnitte in einem möglichst achen Winkel ansetzen
(14). Hier ist besonders vorsichtig vorzugehen, da die Zackenleiste nicht greifen kann.
- Sägevorrichtung nur mit laufender Sägekette aus dem Holz
ziehen.
- Werden mehrere Schnitte durchgeführt, ist der Gashebel
zwischen den Schnitten loszulassen.
Ablängschnitt Zackenleiste fest ansetzen, erst
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- Vorsicht beim Schneiden von gesplittertem Holz. Es können abgesägte Holzstücke mitgerissen werden (Verletzungsgefahr).
- Die Motorsäge kann beim Schneiden mit der Schienenoberseite in Richtung Bediener gestoßen werden, wenn die
Sägekette einklemmt. Deshalb sollte nach Möglichkeit mit der
Schienenunterseite gesägt werden, da die Säge vom Körper
weg in Richtung Holz gezogen wird (15).
- Holz unter Spannung (16) muss immer zuerst auf der Druckseite
(A) eingeschnitten werden. Erst dann kann der Trennschnitt auf
der Zugseite (B) erfolgen. So wird das Einklemmen der Schiene
vermieden.
ACHTUNG:
Fäll- und Entastungsarbeiten, sowie Arbeiten im Windbruch,
dürfen nur von geschulten Personen durchgeführt werden!
Verletzungsgefahr!
- Beim Entasten sollte die Motorsäge möglichst am Stamm
abgestützt werden. Hierbei darf nicht mit der Schienenspitze
gesägt werden (Rückschlaggefahr).
- Auf unter Spannung stehende Äste ist unbedingt zu achten.
Freihängende Äste nicht von unten durchtrennen.
- Nicht auf dem Stamm stehend Entastungsarbeiten durchführen.
- Mit Fällarbeiten darf erst begonnen werden, wenn sicher-
gestellt ist, dass
a) sich im Fällbereich nur die mit dem Fällen beschäftigten
Personen aufhalten,
b) hindernisfreies Rückweichen für jeden mit der Fällarbeit
Beschäftigten sichergestellt ist (der Rückweichraum soll
schrägrückwärts ca. 45
o
verlaufen).
c) der Stammfuß muss frei von allen Fremdkörpern, Ge
strüpp und Ästen sein. Für sicheren Stand sorgen
(Stolpergefahr).
d) der nächste Arbeitsplatz muss mindestens zweieinhalb
Baumlängen entfernt sein (17). Vor dem Fällen muss die
Fallrichtung überprüft und sichergestellt werden, dass sich in
einer Entfernung von 2 1/2 Baumlängen (17) weder andere
Personen noch Gegenstände benden!
Beurteilung des Baumes:
-
Hängerichtung - lose oder trockene Äste - Höhe des Baumes
- natürlicher Überhang - ist der Baum faul?
- Windgeschwindigkeit und Richtung beachten. Bei stärkeren
Windböen darf die Fällarbeit nicht durchgeführt werden.
- Beschneiden der Wurzelanläufe:
Mit dem größten Wurzelanlauf beginnen. Als erster Schnitt wird
der senkrechte durchgeführt, danach der waagerechte.
Fallkerb anlegen (18, A):
-
Der Fallkerb gibt dem Baum die Fallrichtung und Führung.
Er wird im rechten Winkel zur Fällrichtung angelegt und ist
1/3 -1/5 des Stammdurchmessers groß. Schnitt möglichst
bodennah anlegen.
- Eventuelle Fallkerbkorrekturen müssen auf der ganzen Breite
nachgeschnitten werden.
15
16
o
45
-
2 1/2
o
45
17
= Fällbereich
Der Fällschnitt (19, B) wird höher als die Fallkerbsohle (D)
angelegt. Er muss exakt waagerecht ausgeführt werden. Vor
dem Fallkerb muss ca. 1/10 des Stammdurchmessers als
Bruchleiste stehenbleiben.
Die Bruchleiste (C) wirkt als Scharnier. Sie darf auf keinen Fall
durchtrennt werden, da sonst der Baum unkontrolliert fällt. Es
müssen rechtzeitig Keile gesetzt werden!
- Der Fällschnitt darf nur mit Keilen aus Kunststoff oder Alumi
nium gesichert werden. Die Verwendung von Eisenkeilen ist
verboten, da ein Kontakt zu starken Beschädigungen oder zum
Kettenriß führen kann.
- Beim Fällen nur seitwärts vom fallenden Baum aufhalten.
- Beim Zurückgehen nach dem Fällschnitt ist auf fallende Äste
zu achten.
- Beim Arbeiten am Hang muss der Sägenführer oberhalb oder
seitlich des zu bearbeitenden Stammes bzw. Iiegenden Baumes
stehen.
- Auf heranrollende Baumstämme achten.
18
-
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Transport und Lagerung
- Beim Transport und bei einem Standortwechsel während
der Arbeit ist die Motorsäge auszuschalten oder die Kettenbremse auszulösen, um ein unbeabsichtigtes Anlaufen
der Kette zu vermeiden.
Niemals die Motorsäge mit laufender Sägekette tragen
und transportieren!
- Beim Transport über eine größere Distanz ist der mitgelieferte
Schienenschutz auf jeden Fall aufzusetzen.
- Motorsäge nur am Bügelgriff tragen. Die Sägeschiene zeigt
nach hinten (20). Nicht mit dem Schalldämpfer in Berührung
kommen (Verbrennungsgefahr).
- Beim Transport im KFZ ist auf sichere Lage der Motorsäge zu
achten, damit kein Kraftstoff oder Kettenöl auslaufen kann.
- Die Motorsäge sicher in einem trockenen Raum lagern. Die
Säge darf nicht im Freien aufbewahrt werden. Motorsäge
Kindern nicht zugänglich machen.
- Bei längerer Lagerung und beim Versand der Motorsäge müs
sen der Kraftstoff- und der Öltank vollständig entleert sein.
Instandhaltung
- Bei allen Wartungsarbeiten Motorsäge ausschalten (21)
und Kerzenstecker ziehen!
- Der betriebssichere Zustand der Motorsäge, insbesondere die
Funktion der Kettenbremse, ist jeweils vor Beginn der Arbeit
zu prüfen. Auf vorschriftsmäßig geschärfte und gespannte
Sägekette ist besonders zu achten (22).
- Die Maschine ist lärm - und abgasarm zu betreiben. Hierbei
ist auf korrekte Vergasereinstellung zu achten.
- Motorsäge regelmäßig reinigen.
- Tankverschlüsse regelmäßig auf Dichtheit überprüfen.
20
-
21
Unfallverhütungsvorschriften der zuständigen Berufsge
nossenschaft und der Versicherung beachten. Auf keinen
Fall an der Motorsäge bauliche Veränderungen vornehmen!
Sie gefährden hierdurch Ihre Sicherheit!
Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten dürfen nur soweit
ausgeführt werden, wie sie in dieser Betriebsanleitung beschrieben sind. Alle weiteren Arbeiten müssen vom MAKITA
Service übernommen werden.
Nur Original MAKITA Ersatzteile und Zubehör verwenden.
Bei Verwendung von nicht Original MAKITA Ersatzteilen, Zu
behör, Schienen/Ketten Kombinationen und Längen, ist mit
erhöhter Unfallgefahr zu rechnen. Bei Unfällen oder Schäden
mit nicht zugelassener Sägevorrichtung oder Zubehör entfällt
jegliche Haftung.
Erste Hilfe
Für einen eventuell eintretenden Unfall sollte immer ein
Verbandskasten am Arbeitsplatz vorhanden sein. Entnom
menes Material sofort wieder auffüllen.
Wenn Sie Hilfe anfordern, geben Sie folgende Angaben:
- wo es geschah
- was geschah
- wieviele Verletzte
- welche Verletzungsart
- wer meldet!
-
22
-
-
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SERVICE
Hinweis
Werden Personen mit Kreislaufstörungen zu oft Vibrationen
ausgesetzt, kann es zu Schädigungen an Blutgefäßen oder des
Nervensystems kommen. Folgende Symptome können durch
Vibrationen an Fingern, Händen oder Handgelenken auftreten:
Einschlafen der Körperteile, Kitzeln, Schmerz, Stechen, Veränderung der Hautfarbe oder der Haut. Werden diese Symptome
festgestellt, suchen Sie einen Arzt auf.
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1126
202122
2710
2007 123456
038.100. 610
Typ 038
22045 Hamburg, Germany
Technische Daten
DCS6400 / H DCS7300 / H DCS7900 / H
DCS6401 / H DCS7301 / H DCS7901 / H
Hubraum cm
3
64 72,6 78,5
Bohrung mm 47 50 52
Hub mm 37 37 37
Max. Leistung bei Drehzahl 3) kW / 1/min 3,5 / 9.000 4,2 / 9.500 4,6 / 9.500
Max. Drehmoment bei Drehzahl 3) Nm / 1/min 4,2 / 6.500 4,8 / 7.000 5,2 / 7.000
Leerlaufdrehzahl / Max. Motordrehzahl mit Schiene u. Kette 1/min 2.500 / 13.500 2.500 / 13.500 2.500 / 13.500
Einkuppeldrehzahl 1/min 3.200 3.200 3.200
Schalldruckpegel L
Schallleistungspegel L
Schwingbeschleunigung a
- Bügelgriff m/s
- Handgriff m/s
am Arbeitsplatz nach ISO/CD 22868 1) dB (A) 104,3 104,3 104,3
pA av
nach ISO/CD 22868 1) dB (A) 113,3 113,3 113,3
WA av
nach ISO 7505
h,w eq
1)
2
2
5,9 6,2 6,6
3,6 4,1 4,5
Vergaser (Membranvergaser) Typ ZAMA
Zündanlage Typ elektronisch
Zündkerze Typ NGK BPMR 7A
Elektrodenabstand mm 0,5
oder Zündkerze Typ BOSCH WSR 6F
3)
Kraftstoffverbrauch bei max. Leistung nach ISO 7293
Spez. Verbrauch bei max. Leistung nach ISO 7293
kg/h 1,72 2,33 2,3
3)
g/kWh 500 510 505
Kraftstofftank-Inhalt l 0,75
Kettenöltank-Inhalt I 0,42
Mischungsverhältnis (Kraftstoff/2-Takt-Öl)
- bei Verwendung von MAKITA-Öl 50 : 1
- bei Verwendung von Aspen Alkalyt (2-Takt-Kraftstoff) 50 : 1 (2%)
- bei Verwendung anderer Öle 40 : 1 (Qualitätsstufe JASO FC oder ISO EGD)
Kettenbremse
Auslösung manuell oder bei Rückschlag (Kickback)
Kettengeschwindigkeit 2) m/s 19,74 20,83 20,83
Kettenradteilung inch 3/8
Zähnezahl Z 7
Kettentyp siehe Auszug aus der Ersatzteilliste 099
Teilung / Treibgliedstärke inch 3/8 / .058
Sägeschienen Schnittlänge cm 38 / 45 / 50 / 60 / 70
Sägeschienentyp siehe Auszug aus der Ersatzteilliste
Motorsägengewicht (Tanks leer, ohne Schiene und Kette) kg 6,3 6,3 6,3
1)
Daten berücksichtigen die Betriebszustände Leerlauf, Vollast und Höchstdrehzahl zu gleichen Teilen.
21 Kraftstoff-Tankverschluss
22 Ventilatorgehäuse mit Anwerfvorrichtung
23 Öltankverschluss24 Sägeschiene
25 Sägekette
26 Einstellschraube für Ölpumpe (Unterseite)
Schalter für Griffheizung (nur bei Geräten mit Modellbezeichnung „H“)
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A
INBETRIEBNAHME
ACHTUNG:
Bei allen Arbeiten an Sägeschiene und Sägekette unbedingt Motor ausschalten, Kerzenstecker ziehen (siehe Zündkerze auswechseln) und Schutzhandschuhe tragen!
ACHTUNG:
Motorsäge darf erst nach komplettem Zusammenbau und
Prüfung gestartet werden!
Montage der Sägeschiene und Sägekette
Verwenden Sie den im Lieferumfang enthaltenen Kombischlüssel
für die folgenden Arbeiten.
Motorsäge auf einen stabilen Untergrund setzen und folgende
Schritte für die Montage der Sägekette und Sägeschiene
durchführen:
Kettenbremse lösen, dafür Handschutz (1) in Pfeilrichtung
ziehen.
Sägeschienenspitze leicht anheben und Kettenspannschraube (13) rechtsherum (im Uhrzeigersinn) drehen, bis Sägekette wieder an der Schienenunterseite anliegt (siehe Kreis).
Sägeschienenspitze weiterhin anheben und die Befestigungsmuttern (2) mit dem Kombischlüssel fest anziehen.
F
G
H
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STOP
2
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1
Kontrolle der Kettenspannung
Die richtige Spannung der Sägekette ist dann gegeben, wenn
die Sägekette an der Schienenunterseite anliegt und sich noch
von Hand leicht durchziehen lässt.
Die Kettenbremse muss hierbei gelöst sein.
Kettenspannung häug kontrollieren, da sich neue Säge-
ketten längen!
Kettenspannung daher öfter bei ausgeschaltetem Motor
prüfen.
A
HINWEIS
In der Praxis sollten 2-3 Sägeketten wechselweise benutzt
werden.
Um ein gleichmäßiges Abnutzen der Sägeschiene zu erreichen, sollte beim Kettenwechsel die Sägeschiene gewendet
werden.
:
Sägekette nachspannen
Befestigungsmuttern (2) mit dem Kombischlüssel
ca. eine Umdrehung lösen. Sägeschienenspitze leicht anhe-
ben und Einstellschraube (13) rechtsherum (im Uhrzeigersinn)
drehen, bis Sägekette wieder an der Schienenunterseite anliegt
(siehe Kreis).
Sägeschienenspitze weiterhin anheben und die Befestigungsmuttern (2) wieder mit dem Kombischlüssel fest anziehen.
Kettenbremse
Die DCS ist serienmäßig mit einer beschleunigungsauslösenden
Kettenbremse ausgerüstet. Kommt es zu einem Rückschlag
(Kickback), der durch Anstoßen mit der Schienenspitze an das
Holz erfolgt ist (siehe Kapitel „SICHERHEITSHINWEISE“ Seite
6), wird die Kettenbremse bei ausreichend starkem Rückschlag
durch Massenträgheit ausgelöst.
Im Bruchteil einer Sekunde wird die Sägekette gestoppt.
Die Kettenbremse ist für den Notfall und zum Blockieren
der Sägekette vor dem Starten vorgesehen.
B
C
ACHTUNG: Auf keinen Fall
„Kettenbremse prüfen”) die Motorsäge mit ausgelöster Kettenbremse betreiben, da sonst in kürzester Zeit erhebliche
Schäden an der Motorsäge auftreten können!
Vor Arbeitsbeginn unbedingt Kettenbremse lösen!
(außer bei der Prüfung, siehe Kapitel
Kettenbremse auslösen (blockieren)
Bei einem ausreichend starken Rückschlag wird durch die
schnelle Beschleunigung der Sägeschiene und die Massenträgheit des Handschutzes (1), die Kettenbremse automatisch
ausgelöst.
Bei einer manuellen Auslösung wird der Handschutz (1) mit der
linken Hand in Richtung Schienenspitze gedrückt (Pfeil 1).
Kettenbremse lösen
Den Handschutz (1) in Richtung Bügelgriff ziehen (Pfeil 2), bis
er fühlbar einrastet. Die Kettenbremse ist gelöst.
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Betriebsstoffe
ACHTUNG:
Das Gerät wird mit Mineralölprodukten (Benzin und Öl)
betrieben!
Beim Umgang mit Benzin ist erhöhte Aufmerksamkeit
geboten.
Rauchen und jedes offene Feuer ist nicht zulässig (Explosionsgefahr).
Kraftstoffgemisch
Der Motor der Motorsäge ist ein Hochleistungs-Zweitaktmotor.
Dieser wird mit einem Gemisch aus Kraftstoff und ZweitaktMotoröl betrieben.
Die Auslegung des Motors erfolgte mit bleifreiem Normalbenzin
mit einer Mindestoktanzahl von 91 ROZ. Sollte entsprechender
Kraftstoff nicht zur Verfügung stehen, ist auch die Verwendung
von Kraftstoff mit höherer Oktanzahl möglich. Dadurch entstehen
am Motor keine Schäden.
Für einen optimalen Motorbetrieb sowie zum Schutz von
Gesundheit und Umwelt stets bleifreien Kraftstoff verwenden!
Zur Schmierung des Motors wird Zweitakt-Motoröl (Qualitätsstufe JASO FC oder ISO EGD) verwendet, das dem Kraftstoff
beigemischt wird. Werkseitig wurde der Motor auf das MAKITA
Hochleistungs-Zweitaktöl mit einem umweltschonenden Mi
schungsverhältnis von 50:1 ausgelegt. Dadurch wird eine lange
Lebensdauer und zuverlässiger, raucharmer Betrieb des Motors
gewährleistet. MAKITA Hochleistungs-Zweitaktöl ist je nach
Verbrauch in folgenden Verpackungsgrößen lieferbar:
1 l Best.-Nr. 980 008 607
100 ml Best.-Nr. 980 008 606
Sollte kein MAKITA Hochleistungs-Zweitaktöl vorhanden sein,
ist unbedingt ein Mischungsverhältnis von 40:1 bei Verwendung
andere Zweitaktöle einzuhalten, da sonst der einwandfreie
Betrieb nicht gewährleistet werden kann.
Achtung: Kein Fertiggemisch von Tankstellen ver
wenden!
Herstellung des richtigen Mischungsverhältnisses:
50:1 Bei Verwendung von MAKITA Hochleistungs-Zweitaktöl,
d.h. 50 Teile Kraftstoff mit einem Teil Öl mischen.
40:1 Bei Verwendung von anderen Zweitakt-Motorölen, d.h.
40 Teile Kraftstoff mit einem Teil Öl mischen.
HINWEIS
Zur Herstellung des Kraftstoff-Öl-Gemisches stets das vorgesehene Ölvolumen im halben Kraftstoffvolumen vormischen
und anschließend das restliche Kraftstoffvolumen zugeben.
Vor dem Einfüllen des Gemisches in die Motorsäge fertiges
Gemisch gut durchschütteln.
:
Kraftstoff
50:1
40:1
+
125 cm
250 cm3
3
3
-
1000 cm3 (1 Liter) 20 cm3 25 cm
5000 cm3 (5 Liter) 100 cm
10000 cm3 (10 Liter) 200 cm
Es ist nicht sinnvoll, aus einem übertriebenen
Sicherheitsbewußtsein den Ölanteil im Zweitakt-Gemisch über das angegebene Mischungsverhältnis
hinaus zu vergrößern, da dadurch vermehrt Ver-
-
brennungsrückstände entstehen, die die Umwelt
belasten und den Abgaskanal im Zylinder sowie
den Schalldämpfer zusetzen. Ferner steigt der
Kraftstoffverbrauch und die Leistung verringert
sich.
3
3
Kraftstofagerung
Kraftstoffe sind nur begrenzt lagerfähig. Kraftstoff und
Kraftstoffgemische altern durch Verdunstung besonders
unter dem Einuß hoher Temperaturen. Überlagerter
Kraftstoff und Kraftstoffgemische können so zu Startpro
blemen und Motorschäden führen. Nur soviel Kraftstoff
-
einkaufen, wie in einigen Monaten verbraucht werden
soll. Bei höheren Temperaturen angemischten Kraftstoff
in 6-8 Wochen verbrauchen.
Kraftstoff nur in zugelassenen Behältern trocken,
kühl und sicher lagern!
HAUT- UND AUGENKONTAKT VERMEIDEN!
Mineralölprodukte, auch Öle, entfetten die Haut. Bei
wiederholtem und längerem Kontakt trocknet die Haut
aus. Folgen können verschiedene Hauterkrankungen
sein. Außerdem sind allergische Reaktionen bekannt.
Augenkontakt mit Öl führt zu Reizungen. Bei
Augenkontakt sofort das betroffene Auge mit klarem
Wasser spülen.
Bei anhaltender Reizung sofort einen Arzt aufsuchen!
Sägekettenöl
Zur Schmierung der Sägekette und Sägeschiene ist ein Sägekettenöl mit Haftzusatz zu verwenden. Der Haftzusatz im
Sägekettenöl verhindert ein zu schnelles Abschleudern des Öls
von der Sägevorrichtung.
Zur Schonung der Umwelt wird die Verwendung von biologisch
abbaubarem Sägekettenöl empfohlen. Teilweise wird von den
regionalen Ordnungsbehörden die Verwendung von biologisch
abbaubarem Öl vorgeschrieben.
Das von MAKITA angebotene Sägekettenöl BIOTOP wird auf
Basis von ausgesuchten Panzenölen hergestellt und ist 100%ig
biologisch abbaubar. BIOTOP ist mit dem blauen Umwelt-Engel
ausgezeichnet (RAL UZ 48).
D
BIOTOP Sägekettenöl ist in folgenden Verpackungsgrößen lieferbar:
1 l Best.-Nr. 980 008 610
5 l Best.-Nr. 980 008 611
Biologisch abbaubares Sägekettenöl ist nur begrenzt
haltbar und sollte in einer Frist von 2 Jahren nach
dem aufgedruckten Herstellungsdatum verbraucht
werden.
E
13
Page 14
14
Wichtiger Hinweis zu Bio-Sägekettenölen
Vor einer längeren Außerbetriebnahme, muss der Öltank
entleert und anschließend mit etwas Motoröl (SAE 30)
befüllt werden. Dann die Motorsäge einige Zeit betreiben, damit alle Bioölreste aus Tank, Ölleitungssystem
und Sägevorrichtung gespült werden. Diese Maßnahme
ist erforderlich, da verschiedene Bioöle Neigung zu
Verklebungen haben und so Schäden an Ölpumpe oder
Altöl
A
ölführenden Bauteilen entstehen können.
Für erneute Inbetriebnahme wieder BIOTOP-Sägekettenöl
einfüllen. Bei Schäden, die durch Verwendung von Altöl oder
einem ungeeigneten Sägekettenöl entstehen, erlischt der
Gewährleistungsanspruch.
Ihr Fachhändler informiert Sie über den Umgang und die
Verwendung von Sägekettenöl.
NIEMALS ALTÖL VERWENDEN!
Altöl ist höchstgradig umweltgefährdend!
Altöle enthalten hohe Anteile an Stoffen, deren krebserregende
Wirkung nachgewiesen ist.
Die Verschmutzungen im Altöl führen zu starkem Verschleiß an
der Ölpumpe und der Sägevorrichtung.
Bei Schäden, die durch Verwendung von Altöl oder einem
ungeeigneten Sägekettenöl entstehen, erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Ihr Fachhändler informiert Sie über den Umgang und die
Verwendung von Sägekettenöl.
HAUT- UND AUGENKONTAKT VERMEIDEN!
Mineralölprodukte, auch Öle, entfetten die Haut. Bei wiederholtem und längerem Kontakt trocknet die Haut aus. Folgen
können verschiedene Hauterkrankungen sein. Außerdem sind
allergische Reaktionen bekannt.
Augenkontakt mit Öl führt zu Reizungen. Bei Augenkontakt sofort
das betroffene Auge mit klarem Wasser spülen.
Bei anhaltender Reizung sofort einen Arzt aufsuchen!
B
SägekettenölKraftstoffgemisch
Tanken
UNBEDINGT SICHERHEITSHINWEISE BEFOLGEN!
Der Umgang mit Kraftstoffen erfordert vorsichtige und
umsichtige Handlungsweise.
Nur bei ausgeschaltetem Motor!
Umgebung der Einfüllbereiche gut säubern, damit kein Schmutz
in den Kraftstoffgemisch- oder Öltank gerät.
Tankverschluss abschrauben und Kraftstoffgemisch bzw.
Sägekettenöl bis zur Unterkante des Einfüllstutzen einfüllen.
Vorsichtig einfüllen, um kein Kraftstoffgemisch oder Sägekettenöl
zu verschütten.
Tankverschluss wieder fest aufschrauben.
Tankverschluss und Umgebung nach dem Tanken säu
bern!
Schmierung der Sägekette
Um die Sägekette ausreichend zu schmieren, muss immer
genügend Sägekettenöl im Tank vorhanden sein. Der Tan
kinhalt reicht für etwa 1/2 Stunde Dauerbetrieb. Während
der Arbeit kontrollieren, ob ausreichend Kettenöl im Tank ist,
ggf. nachfüllen. Nur bei ausgeschaltetem Motor!
-
-
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23
Kettenschmierung prüfen
1
Niemals ohne ausreichende Kettenschmierung sägen. Sie
verringern sonst die Lebensdauer der Sägevorrichtung!
Vor Arbeitsbeginn Ölmenge im Tank und die Ölförderung
prüfen.
Die Ölförderung kann auf folgende Weise geprüft werden:
Motorsäge starten (siehe Kapitel „Motor starten”).
Laufende Sägekette ca. 15 cm über einen Baumstumpf oder
Boden halten (geeignete Unterlage verwenden).
Bei ausreichender Schmierung bildet sich eine leichte Ölspur
durch das abspritzende Öl. Auf die Windrichtung achten und
sich nicht unnötig dem Schmierölnebel aussetzen!
Hinweis:
Nach Außerbetriebnahme des Gerätes ist es normal, dass noch
einige Zeit geringe Restmengen von Kettenöl austreten können,
die sich noch im Ölleitungssystem und an der Schiene und Kette
benden. Es handelt sich hierbei um keinen Defekt!
Geeignete Unterlage verwenden!
C
Kettenschmierung einstellen
Nur bei ausgeschaltetem Motor!
Die Ölfördermenge ist mit der Einstellschraube (1) regulierbar.
Die Einstellschraube bendet sich auf der Unterseite des Gehäuses.
Die Ölpumpe ist werksseitig auf eine mittlere Fördermenge
eingestellt.
Zur Änderung der Fördermenge mit Schraubendreher die Einstellschraube durch:
• Rechtsdrehung auf geringere
• Linksdrehung auf größere
Fördermenge einstellen.
Schon kleine Veränderungen an der Einstellschraube (
nen die Ölfördermenge beeinussen. Während der Arbeit kontrollieren, ob ausreichend Kettenöl im Tank ist, ggf. nachfüllen.
1) kön-
Zur einwandfreien Funktion der Ölpumpe muss die Ölführungsnut am Kurbelgehäuse (2) sowie die Öleintrittsbohrungen (3)
in der Sägeschiene regelmäßig gereinigt werden.
Einstellbereich
70°
D
Hinweis:
Nach Außerbetriebnahme des Gerätes ist es normal, dass noch
einige Zeit geringe Restmengen von Kettenöl austreten können,
die sich noch im Ölleitungssystem und an der Schiene und Kette
benden. Es handelt sich hierbei um keinen Defekt!
Geeignete Unterlage verwenden!
E
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16
1324
65
A
7
Motor starten
Motorsäge darf erst nach komplettem Zusammenbau und
Prüfung gestartet werden!
Mindestens 3 Meter vom Tankplatz entfernen.
Sicheren Stand einnehmen und Motorsäge so auf den Boden
stellen, dass die Sägevorrichtung frei steht.
Kettenbremse auslösen (blockieren).
Bügelgriff fest mit einer Hand umfassen und Motorsäge auf
den Boden drücken.
Die rechte Fußspitze in den hinteren Handschutz stellen.
Kaltstart:
Chokehebel (1) bis zur spürbaren Einrastung herausziehen.
Hierbei wird gleichzeitig die Halbgasarretierung betätigt.
I/STOP-Schalter (3) der Zündung in Pfeilrichtung schieben.
Anwerfseil (4) langsam bis zum spürbaren Widerstand heraus-
ziehen (der Kolben steht vor dem oberen Totpunkt).
Startventil (2) hineindrücken (Sonderausführung).
Jetzt schnell und kräftig weiterziehen, bis erste hörbare
Zündung erfolgt.
Achtung: Anwerfseil nicht mehr als ca. 50 cm herausziehen
und nur langsam von Hand zurückführen.
Startventil (2) hineindrücken (Sonderausführung).
Chokehebel (1) hineindrücken und erneut am Anwerfseil
ziehen. Sobald der Motor läuft, Handgriff umfassen (Sicherheits-
Sperrtaste (5) wird durch die Handäche betätigt) und Gashebel
(6) antippen. Die Halbgasarretierung wird aufgehoben und der
Motor läuft im Leerlauf.
Achtung: Der Motor muss nach Anlauf sofort in Leerlauf gebracht werden, da sonst Schäden an der Kupplung eintreten
können.
Jetzt Kettenbremse lösen.
B
C
Warmstart:
Wie unter Kaltstart beschrieben, jedoch vor dem Start
Chokehebel (
eindrücken, um nur die Halbgasarretierung zu aktivieren.
1) einmal herausziehen und gleich wieder hin-
Motor ausschalten
I/STOP-Schalter der Zündung in
Position „STOP“ schieben.
Kettenbremse prüfen
Die Prüfung der Kettenbremse muss vor jedem Arbeitsbeginn durchgeführt werden.
Motor wie beschrieben starten (sicheren Stand einnehmen und
Motorsäge so auf den Boden stellen, dass die Sägevorrichtung
frei steht).
Bügelgriff fest mit einer Hand umfassen, andere Hand am
Handgriff.
Motor bei mittleren Drehzahlen laufen lassen und mit dem
Handrücken den Handschutz (7) in Pfeilrichtung drücken, bis
die Kettenbremse blockiert. Die Sägekette muss jetzt sofort
zum Stillstand kommen.
Motor sofort in Leerlaufstellung bringen und Kettenbremse
wieder lösen.
Achtung: Sollte die Sägekette bei dieser Prüfung nicht
sofort zum Stillstand kommen, darf auf keinen Fall mit
der Arbeit begonnen werden. Bitte MAKITA Fachwerkstatt
aufsuchen.
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BA
10
Vergaser einstellen
LH
S
ACHTUNG:
Die Vergasereinstellung darf erst nach komplettem
Zusammenbau und Prüfung des Gerätes durchgeführt
werden! Einstellungen ohne Drehzahlmesser sind nicht
zulässig!
Die Vergasereinstellung dient zur Erzielung optimaler
Funktion, wirtschaftlichem Verbrauch und Betriebssicherheit. Sie muss bei warmem Motor, sauberem
werkzeuges erfolgen. Vergasereinstellung unbedingt von
einer MAKITA Fachwerkstatt durchführen lassen, da
falsche Einstellungen zu Motorschäden führen können.
Auf Grund neuer Abgasvorschriften werden die Einstellschrauben (H) und (L) des Vergasers mit Begrenzungen versehen.
Durch die so begrenzte Einstellmöglichkeit (ca. 180 Grad)
wird eine zu fette Vergasereinstellung verhindert. Dies stellt
die Einhaltung der Abgasvorschriften sicher sowie optimale
Motorleistung und wirtschaftlichen Kraftstoffverbrauch.
Ein Drehzahlmesser (Best.-Nr. 950 233 210)
optimale Einstellung notwendig, da ein Überschreiten der
zulässigen Höchstdrehzahl zu Überhitzung und Schmierstoffmangel führt. Gefahr von Motorschäden!
Werkeinstellung der Einstellschrauben (H) und (L):
Bis kurz vor Anschlag (gegen den Uhrzeigersinn) herausge
dreht.
Vergasereinstellung mit Schraubendreher (Klingenbreite
4 mm, Best.-Nr. 944 340 001) vornehmen.
Folgende Arbeitsschritte sind für eine korrekte Einstellung
notwendig:
Prüfung der Einstellschraube (H)
Vor dem Starten sicherstellen, dass die Einstellschraube (H)
gegen den Uhrzeigersinn bis zum spürbaren Anschlag herausgedreht ist. Begrenzungen schützen nicht vor dem Abmagern
(Schmierstoffmangel) des Motors!
1. Motor starten und warmfahren (3-5 Minuten)
2. Leerlauf einstellen
3. Beschleunigung kontrollieren
4. Max. zulässige Höchstdrehzahl einstellen
5. Leerlaufdrehzahl kontrollieren
2. Leerlauf einstellen
Leerlaufdrehzahl gemäß technischer Daten einstellen.
Hineindrehen der Einstellschraube (
S) im Uhrzeigersinn:
ist für die
-
Leerlaufdrehzahl steigt an. Herausdrehen gegen den Uhrzeigersinn: Leerlaufdrehzahl fällt ab. Schneidwerkzeug darf
nicht mitlaufen!
3. Beschleunigung kontrollieren
Bei Betätigung des Gashebels muss der Motor übergangslos
von Leerlauf auf hohe Drehzahlen beschleunigen.
Einstellschraube (
gersinn herausdrehen, bis gute Beschleunigung vorliegt.
-
4. Höchstdrehzahl einstellen
Höchstdrehzahl durch
schraube (H) gemäß technischer Daten einstellen. Hineindrehen der Einstellschraube (H) im Uhrzeigersinn: Drehzahl
steigt an. Auf keinen Fall die zulässige Höchstdrehzahl
überschreiten!
Hinweise für Geräte mit elektronischer Drehzahlbe
grenzung: Bei diesen Geräten ist am Drehzahlmesser
kein korrektes Ablesen der Höchstdrehzahl möglich.
Bei Erreichung der Höchstdrehzahl treten hier deutlich
hörbare Zündaussetzer auf!
5. Leerlaufdrehzahl kontrollieren
Leerlaufdrehzahl nach Einstellen der maximal zulässigen
Höchstdrehzahl kontrollieren (Schneidwerkzeug darf nicht
mitlaufen!).
Einstellvorgang ab Punkt 2 wiederholen, bis Leerlaufdrehzahl,
gute Beschleunigung und max. zulässige Drehzahl erreicht
sind.
L) in kleinen Schritten gegen den Uhrzei-
minimales Regulieren der Einstell-
-
D
Winterbetrieb
Zur Vorbeugung gegen Vergaservereisung, die bei niedrigen
Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit auftritt und um bei
Temperaturen unter + 5°C schneller die Betriebstemperatur
zu erreichen, kann Warmluft vom Zylinder angesaugt werden.
Filterhaube abnehmen (siehe Luftlter reinigen).
Einsatz (10) herausziehen und in Position B für Winterbetrieb
einsetzen.
Bei Temperaturen über + 5°C muss unbedingt Kaltluft angesaugt
werden! Bei Nichtbeachtung können Schäden am Zylinder
und Kolben entstehen!
Bei Temperaturen über + 5°C den Einsatz in Position A für
Normalbetrieb einsetzen.
Position A- Normalbetrieb
Position B- Winterbetrieb
Filterhaube wieder montieren.
E
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min.
3 mm (0.11”)
E
11
Griffheizung
(nur bei DCS6400H, DCS6401H, DCS7300H, DCS7301H,
DCS7900H, DCS7901H)
Die elektrische Griffheizung wird durch Betätigung des
Schalters (11) in Betrieb gesetzt oder ausgeschaltet.
Eingeschaltet: rote Markierung am Schalter sichtbar
Ausgeschaltet: rote Markierung am Schalter nicht sichtbar
WARTUNGSARBEITEN
Sägekette schärfen
ACHTUNG: Bei allen Arbeiten an der Sägekette unbedingt
Motor ausschalten, Kerzenstecker ziehen (siehe Zündkerze auswechseln) und Schutzhandschuhe tragen!
A
0,64 mm
(.025“)
0,64 mm
(.025“)
Die Sägekette muss geschärft werden wenn:
holzmehlartige Sägespäne beim Sägen von feuchtem Holz
entstehen.
die Kette auch bei stärkerem Druck nur mühevoll ins Holz
zieht.
die Schnittkante sichtbar beschädigt ist.
die Sägevorrichtung im Holz einseitig nach links oder rechts
verläuft. Die Ursache hierfür liegt in einer ungleichmäßigen
Schärfung der Sägekette.
Für das einfache Nachschärfen genügen meist 2-3 Feilenstri
che.
Nach mehrmaligem eigenen Schärfen, die Sägekette in der
Fachwerkstatt nachschärfen lassen.
Schärfkriterien:
ACHTUNG: Nur für diese Säge zugelassene Ketten und
Schienen verwenden (siehe Auszug aus der Ersatzteillis
te)!
Alle Hobelzähne müssen gleich lang sein (Maß a). Verschieden
hohe Hobelzähne bedeuten rauhen Kettenlauf und können
Kettenrisse verursachen!
Hobelzahn-Mindestlänge 3 mm. Sägekette nicht erneut schär
fen wenn die Hobelzahn-Mindestlänge erreicht ist. Es muss
eine neue Sägekette montiert werden (siehe „Auszug aus der
Ersatzteilliste“ und Kapitel „Neue Sägekette“).
Der Abstand zwischen Tiefenbegrenzer (runde Nase) und
Schneidkante bestimmt die Spandicke.
Die besten Schnittergebnisse werden mit einem Tiefenbegrenzerabstand von 0,64 mm (.025
“) erreicht.
-
-
-
B
ACHTUNG: Ein zu großer Abstand
erhöht die Rückschlaggefahr!
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Der Schärfwinkel von 25° muss bei allen Hobelzähnen unbedingt gleich sein. Unterschiedliche Winkel verursachen einen
rauhen, ungleichmäßigen Kettenlauf, fördern den Verschleiß
und führen zu Kettenbrüchen!
Der Brustwinkel des Hobelzahnes von 60° ergibt sich durch
die Eindringtiefe der Rundfeile. Wenn die vorgeschriebene
Feile richtig geführt wird, ergibt sich der korrekte Brustwinkel
von selbst.
Feile und Feilenführung
Zum Schärfen ist ein Spezial-Feilenhalter mit einer Sägekettenrundfeile zu verwenden. Normale Rundfeilen sind ungeeignet.
Bestellnummer siehe Zubehör.
Die erste Hobelzahnhälfte mit Sägekettenrundfeile ø 5,5 mm
feilen, danach ø 4,8 mm
Die Feile soll nur im Vorwärtsstrich (Pfeil) greifen. Beim Zurück
führen die Feile vom Material abheben.
Der kürzeste Hobelzahn wird zuerst geschärft. Die Länge dieses
Zahnes ist dann das Sollmaß für alle anderen Hobelzähne der
Sägekette.
Neu eingesetzte Hobelzähne müssen den Formen der gebrauchten Zähne genau angeglichen werden, auch an den
Laufächen.
o
Feile waagerecht führen (10
zur Sägeschiene).
C
-
D
Der Feilenhalter erleichtert die Feilenführung, er besitzt
Markierungen für den korrekten Schärfwinkel von 25° (Markierungen parallel zur Sägekette ausrichten) und begrenzt die
Einsinktiefe (4/5 Feilendurchmesser). Bestellnummer siehe
Zubehör.
Im Anschluß an das Nachschärfen die Höhe des Tiefen-begrenzers mit der Kettenmesslehre überprüfen. Bestellnummer
siehe Zubehör.
Auch den geringsten Überstand mit einer Spezial-Flachfeile
(Best.-Nr. siehe Zubehör) entfernen (1).
Tiefenbegrenzer vorne wieder abrunden (2).
4/5
25°
E
F
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7
5
4
5
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A
Bremsband- und Kettenradinnenraum reinigen
ACHTUNG: Bei allen Arbeiten an Sägeschiene und Sägekette unbedingt Motor ausschalten, Kerzenstecker ziehen
(siehe „Zündkerze auswechseln“) und Schutzhandschuhe
tragen!
ACHTUNG: Motorsäge darf erst nach komplettem Zusam
menbau und Prüfung gestartet werden!
Kettenradschutz (1) abnehmen (siehe Kapitel „INBETRIEBNAHME“ B) und Innenraum mit einem Pinsel reinigen.
Sägekette (
Schraube (4) herausschrauben und Führungsblech (5) ab-
nehmen.
Schraube (6) herausschrauben und Abdeckung der Bremsme-
chanik (7) abnehmen.
3) und Sägeschiene (2) abnehmen.
-
B
SERVICE
Führungsblech (5) und Abdeckung der Bremsmechanik (7)
reinigen.
Gesamten Innenraum, insbesondere den Bereich der Bremsmechanik (11), mit einem Pinsel reinigen.
Darauf achten, dass keine Rückstände in der Ölführungsnut
(10) bleiben.
ACHTUNG
Hebel (8) wird durch die Abdeckung der Bremsmechanik (7)
xiert. Vor Montage der Abdeckung Hebel auf korrekten Sitz
prüfen.
Zuerst die Abdeckung der Bremsmechanik (
das Führungsblech (5) montieren.
Montage von Sägeschiene, Sägekette und Kettenradschutz,
siehe Kapitel „INBETRIEBNAHME A-H“.
Nach erfolgter Montage ist eine Funktionsprüfung der
Kettenbremse durchzuführen (siehe Kapitel „Kettenbremse
prüfen”).
HINWEIS:
Die Kettenbremse ist eine sehr wichtige Sicherheitseinrich-
tung und wie jedes Teil auch einem gewissen Verschleiß
ausgesetzt.
Eine regelmäßige Überprüfung und Wartung dient zu Ihrem
eigenen Schutz und muss von einer MAKITA-Fachwerkstatt
ausgeführt werden.
:
7) und danach
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Sägeschiene reinigen,
ACHTUNG: Unbedingt Schutzhandschuhe tragen.
Die Laufächen der Sägeschiene sind regelmäßig auf Beschädigungen zu überprüfen und mit geeignetem Werkzeug
zu reinigen.
Neue Sägekette
ACHTUNG: Nur für diese Säge zugelassene Ketten und
Schienen verwenden (siehe Auszug aus der Ersatzteilliste)!
Vor dem Auegen einer neuen Sägekette muss der Zustand
des Kettenrades überprüft werden.
Eingelaufene Kettenräder (12) führen zu Beschädigungen
an einer neuen Sägekette und müssen unbedingt erneuert
werden.
Sägekette und Sägeschiene abnehmen.
Sicherungsring (13) abnehmen.
VORSICHT:
Beim Abnehmen, mit dem Daumen gegen das Wegspringen
sichern.
Anlaufscheiben (14 und 15) abziehen.
Das eingelaufene Kettenrad (12) durch ein neues Kettenrad
(16) ersetzen (Bestellnummer siehe „Auszug aus der Ersatzteilliste“).
Neues Kettenrad, Anlaufscheiben und Sicherungsring montieren.
Montage von Sägeschiene, Sägekette und Kettenradschutz,
siehe Kapitel „INBETRIEBNAHME A-H“.
Der Sicherungsring springt aus der Nut heraus.
C
HINWEIS:
Kettenspannung häug kontrollieren, da sich neue Sägeketten
längen (siehe Kontrolle der Kettenspannung)!
D
Saugkopf auswechseln
Der Filzlter (17) des Saugkopfes kann sich im Gebrauch
zusetzen. Zur Gewährleistung einwandfreier Kraftstoffzufuhr
zum Vergaser sollte der Saugkopf etwa vierteljährlich erneuert
werden.
Den Saugkopf, zum Wechseln, mit einem Drahthaken durch
die Tankverschlussöffnung ziehen.
E
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3
54
Luftlterreinigen
3
1
2a
4
5
2
ACHTUNG: Wenn Druckluft zur Reinigung verwendet
wird, stets Schutzbrille tragen um Augenverletzungen zu
vermeiden!
LuftlternichtmitKraftstoffreinigen!
Verschlussklipps für Filterhaube (1) mit dem Kombischlüssel
aushaken und Filterhaube (2) abnehmen.
3) herausziehen, um zu verhindern, dass Schmutzpartikel
Choke (
in den Vergaser fallen.
Luftlterhaltebügel (4) durch Drücken in Pfeilrichtung wie im
Bild gezeigt aushaken.
Luftlter (5) nach oben abziehen.
ACHTUNG: Ansaugöffnungen mit einem sauberen Lappen
abdecken, um zu verhindern, dass Schmutzpartikel in den
Vergaserraum fallen.
Einsatz der Filter:
ckenen oder staubigen Arbeitsverhältnissen. Der Nylon-Filter
für den Einsatz bei feuchten Arbeitsverhältnissen.
Ober- und Unterteil des Luftlters wie im Bild gezeigt trennen.
Reinigung des Vlies-Filters: Vorsichtig ausklopfen oder von
innen behutsam mit Druckluft ausblasen.
reinigen, da sonst Schmutz in das Gewebe gedrückt wird.
Stark verschmutzten Vlies-Filter in lauwarmer Seifenlauge mit
handelsüblichem Geschirrspülmittel auswaschen. Der Vlies-Filter braucht erst gereinigt werden, wenn beim Arbeiten spürbar
ein Leistungsverlust auftritt. Filter ersetzen, wenn nach der
Reinigung keine spürbare Leistungsverbesserung auftritt.
Reinigung des Nylon-Filters, Nylonsiebes in der Filterhaube
unddesVorlters:
behutsam mit Druckluft ausblasen. Stark verschmutzten NylonFilter in lauwarmer Seifenlauge mit handelsüblichem Geschirrspülmittel auswaschen. Bei starker Verschmutzung öfter reinigen
(mehrmals täglich), denn nur ein sauberer Luftlter garantiert
die volle Motorleistung.
HinweiszumVorlter:Zusätzlich können die Lüftungsschlitze
(2a) mit einem selbsklebenden Vorlter aus Nylon abgedeckt
werden. Den entsprechenden Bereich vor dem Anbringen
reinigen. Der Vorlter ist im Zubehör erhältlich.
Luftlter gut trocknen.
Ober- und Unterteil wieder zusammenfügen.
Vor Montage des Luftlters, Chokeklappe auf eventuell rein-
gefallene Schmutzpartikel kontrollieren. Gegebenenfalls mit
einem Pinsel entfernen.
Der Vlies-Filter ist für den Einsatz bei tro-
Nicht mit Bürste
Mit Pinsel, weicher Bürste oder von innen
A
ACHTUNG:
Abgerissene Gewebestücke und grobe Schmutzpartikel
können den Motor zerstören.
Luftlter (5) einsetzen und den Luftlterhaltebügel (4) mit
Daumen und Zeigenger gleichzeitig bis zum Einrasten her-
unterdrücken.
Choke (
um die Halbgasstellung zu deaktivieren.
Filterhaube (2) aufsetzen und mit den Verschlussklipps (1)
befestigen.
Beschädigten Luftfilter sofort erneuern!
3) hineindrücken und Gashebel einmal durchdrücken,
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Zündkerze auswechseln
7
8
9
6
0,5 mm
ACHTUNG:
Zündkerze oder Kerzenstecker dürfen bei laufendem Motor
nicht berührt werden (Hochspannung).
Wartungsarbeiten nur bei ausgeschaltetem Motor aus-
führen. Bei heißem Motor Verbrennungsgefahr. Schutzhandschuhe tragen!
Bei Beschädigung des Isolationskörpers, starkem Elektroden
abbrand bzw. stark verschmutzten oder verölten Elektroden,
muss die Zündkerze ausgewechselt werden.
Haube abnehmen (siehe „Luftlter reinigen“).
Zündkerzenstecker (
nur mit dem mitgelieferten Kombischlüssel ausbauen.
Elektrodenabstand
Der Elektrodenabstand muss 0,5 mm betragen.
Prüfung des Zündfunkens
Kombischlüssel (7) zwischen Abdeckhaube und Zylinder nur
wie im Bild gezeigt stecken.
6) von der Zündkerze abziehen. Zündkerze
-
B
ACHTUNG! Schlüssel
Kontakt zum Zylinder herstellen (sonst Beschädigung des
Motors möglich).
Herausgeschraubte Zündkerze (
Zündkerzenstecker mittels isolierter Zange gegen den
Schlüssel drücken (vom Kerzenloch weg!).
I/STOP-Schalter (9) der Zündung in Pfeilrichtung schieben.
Anwerfseil kräftig durchziehen.
Bei einwandfreier Funktion muss ein Funke zwischen den
Elektroden sichtbar sein.
ACHTUNG
verwenden.
: Als Ersatz nur die Zündkerzen NGK BPMR 7A
nicht ins Kerzenloch stecken, nur
8) mit fest aufgestecktem
Schalldämpferschrauben kontrollieren
Achtung:
Schalldämpferschrauben dürfen nicht bei heißem Motor
nachgezogen werden!
C
Schalldämpferschrauben (10) auf Festsitz kontrollieren. Wenn
locker, handfest anziehen (Achtung: nicht überdrehen).
D
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1
2
5
7
3
4
6
8
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10
Anwerfseil auswechseln /
Rückholfeder erneuern
Drei Schrauben (1) herausschrauben.
Ventilatorgehäuse (2) abnehmen.
HINWEIS:
dem Ventilatorgehäuse nicht herausfallen.
ACHTUNG: Verletzungsgefahr! Schraube (5) nur bei ent
spannter Rückhohlfeder herausschrauben!
Wird das Anwerfseil ausgewechselt, obwohl es nicht gerissen
ist, muss zuerst die Rückhohlfeder der Seiltrommel (
spannt werden.
Hierzu das Seil am Anwerfgriff aus dem Ventilatorgehäuse
ganz herausziehen.
Seiltrommel mit einer Hand festhalten, mit der anderen Hand
Seil in die Aussparung (4) drücken.
Seiltrommel sich vorsichtig drehen lassen, bis die Rückholfeder
vollständig entspannt ist.
Schraube (5) herausschrauben und Scheibe (6) abnehmen.
Seiltrommel vorsichtig abziehen.
ACHTUNG: Verletzungsgefahr! Rückhohlfeder kann her
ausspringen!
Alte Seilreste entfernen.
Neues Seil (ø 3,5 mm, 980 mm lang), wie in Bild gezeigt, ein-
fädeln (Scheibe (8) nicht vergessen) und die beiden Enden mit
Knoten versehen.
Knoten (9) in die Seiltrommel (3) einziehen.
Knoten (10) in den Anwerfgriff (7) einziehen.
Seiltrommel aufsetzen, dabei leicht drehen, bis die Rückhol
feder greift.
Schraube (5) mit Scheibe (6) hineindrehen und festschrau-
ben.
Seil in die Aussparung (4) an der Seiltrommel führen und mit
dem Seil die Seiltrommel zweimal im Uhrzeigersinn drehen.
Seiltrommel mit der linken Hand festhalten, mit der rechten
Hand die Verdrehung im Seil beheben, das Seil stramm- ziehen
und festhalten.
Seiltrommel vorsichtig loslassen. Das Seil wird durch die Federkraft auf die Seiltrommel gewickelt.
Vorgang drei- bis viermal wiederholen. Der Anwerfgriff muss
nun aufrecht am Ventilatorgehäuse stehen.
HINWEIS:
Seiltrommel mindestens eine viertel Umdrehung gegen die
Federkraft weitergedreht werden können.
ACHTUNG: Verletzungsgefahr! Den herausgezogenen
Anwerfgriff sichern. Er schnellt zurück, wenn die Seiltrommel versehentlich losgelassen wird.
Die Schrauben (1) sind verliersicher und können aus
-
3) ent-
-
-
Bei voll ausgezogenem Anwerfseil, muss die
A
Rückholfeder erneuern
Ventilatorgehäuse und Seiltrommel abbauen (siehe oben).
ACHTUNG: Verletzungsgefahr! Gebrochene Feder kann
herausspringen!
Ersatz-Rückholfedern werden in der Seiltrommel gespannt
geliefert. VORSICHT, die Feder kann herausspringen. Eine
herausgesprungene Feder kann entsprechend der Darstellung
wieder eingesetzt werden.
Die neue Rückholfeder (
latorgehäuse mit Mehrzweckfett, Best.-Nr. 944 360 000, leicht
einzufetten.
Seiltrommel und Ventilatorgehäuse montieren (siehe oben).
11) ist vor dem Einbau in das Venti-
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16
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Ventilatorgehäuse montieren
18
19
17
Ventilatorgehäuse (13) aufsetzen.
Die Schrauben (14) in die Aufnahmelöcher drücken.
Motorhaube (15) leicht anheben, dabei die Lasche (16) am
Ventilatorgehäuse mit dem Daumen unterhaken (siehe Pfeil).
Ventilatorgehäuse ausrichten, leicht gegen die Motorsäge
drücken und dabei am Anwerfgriff ziehen, bis die Anwerfvor
richtung greift.
Schrauben (14) festziehen.
Zylinderraum reinigen
Filterhaube und Luftlter abnehmen.
Zündkerzenstecker abziehen und Zündkerze herausdrehen.
Startventil hineindrücken und Kettenbremse auslösen.
Kabeldurchführung mit Zündkabel seitlich herausdrücken.
Die zwei hinteren Schrauben der Abdeckhaube herausdrehen.
Schraube der Handschutzachse herausschrauben und Buchse
abnehmen.
Abdeckhaube aus Ansaugschlauchführung anheben und
Zündkerze hineindrehen und nur von Hand festziehen.
Zündkerzenstecker aufdrücken und das Startventil herausziehen.
Ventilatorgehäuse abnehmen und Luftführung entfernen.
-
B
ACHTUNG:
wird, stets Schutzbrille tragen um Augenverletzungen zu
vermeiden!
Der gesamte freigelegte Bereich (17) kann mit einer Bürste und
Druckluft gereinigt werden.
Zum Reinigen der Zylinderrippen, kann eine Flaschenbürste
benutzt werden.
Mit dem Zylinderrippenreiniger den Bereich zwischen den Zylinderrippen bzw. zwischen Zylinder und Abschirmblech reinigen.
Nicht gewaltsam vorgehen. Darauf achten, dass Kurzschlusskabel und Zündkabel nicht beschädigt werden.
Wenn Druckluft zur Reinigung verwendet
Funkenschutzsieb reinigen/auswechseln
Das Funkenschutzsieb ist regelmäßig zu reinigen und auf Beschädigungen zu kontrollieren.
Schraube (18) herausdrehen und Funkenschutzsieb (19) abnehmen.
Achtung: Zum Reinigen des Siebs keine scharfen oder spitzen
Gegenstände benutzen. Das Funkenschutzsieb kann beschädigt
oder verformt werden.
Das Funkenschutzsieb wieder einsetzen und mit der Schraube
befestigen.
C
D
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PeriodischeWartungs-undPegehinweise
Für eine lange Lebensdauer sowie zur Vermeidung von Schäden und zur Sicherstellung der vollen Funktion der Sicherheitseinrichtungen,
müssen die nachfolgend beschriebenen Wartungsarbeiten regelmäßig durchgeführt werden. Garantieansprüche werden nur dann
anerkannt, wenn diese Arbeiten regelmäßig und ordnungsgemäß ausgeführt wurden. Bei Nichtbeachtung besteht Unfallgefahr!
Benutzer von Motorsägen dürfen nur Wartungs- und Pegearbeiten durchführen, die in dieser Betriebsanleitung beschrieben sind.
Darüber hinausgehende Arbeiten dürfen nur von einer MAKITA-Fachwerkstatt ausgeführt werden.
Seite
Allgemein gesamte Motorsäge Äußerlich reinigen und auf Beschädigungen überprüfen
Bei Beschädigungen umgehend fachgerechte Reparatur veranlassen
Sägekette Regelmäßig nachschärfen, rechtzeitig erneuern 18-19
Kettenbremse Regelmäßig in der Fachwerkstatt überprüfen lassen
Sägeschiene Wenden, damit die belasteten Laufächen gleichmäßig
abnutzen. Rechtzeitig erneuern 12, 21
Anwerfseil Auf Beschädigungen überprüfen. Bei Beschädigungen
erneuern. 24
vor jeder Inbetrieb- Sägekette Auf Beschädigungen und Schärfe überprüfen 18-19
nahme Kettenspannung kontrollieren 12
Kraftstoff- und Öltankverschluss Auf Dichtigkeit überprüfen
täglich Luftlter und Filterhaube Reinigen 22
Sägeschiene Auf Beschädigungen prüfen, Öleintrittsbohrung reinigen 21
Schienenaufnahme Reinigen, insbesondere die Ölführungsnut 15, 20
Leerlaufdrehzahl Kontrollieren (Kette darf nicht mitlaufen) 17
wöchentlichVentilatorgehäuse Reinigen, um einwandfreie Kühlluftführung zu gewährleisten 9Zylinderraum Reinigen, um einwandfreie Kühlluftführung zu gewährleisten 25
Zündkerze Überprüfen, ggf. erneuern 23
Schalldämpfer Auf Zusetzung überprüfen, Funkenschutzsieb reinigen 9, 25
Kettenfänger Überprüfen 11
Schrauben und Muttern Zustand und festen Sitz prüfen
jährlich gesamte Motorsäge Durch Fachwerkstatt überprüfen lassen.
Lagerung gesamte Motorsäge Äußerlich reinigen und auf Beschädigungen überprüfen
Bei Beschädigungen umgehend fachgerechte Reparatur veranlassen
Sägekette und -schiene Demontieren, reinigen und leicht einölen Führungsnut der Sägeschiene reinigen 21
Kraftstoff-, Kettenöltank Entleeren und reinigenVergaser Leerfahren
Werkstattservice, Ersatzteile und Garantie
Wartung und Reparaturen
Die Wartung und die Instandsetzung von modernen Motorsägen sowie sicherheitsrelevanten Baugruppen erfordern eine qualizierte
Fachausbildung und eine mit Spezialwerkzeugen und Testgeräten ausgestattete Werkstatt.
MAKITA empehlt daher, alle nicht in dieser Betriebsanleitung beschriebenen Arbeiten von einer MAKITA-Fachwerkstatt ausführen
zu lassen. Der Fachmann verfügt über die erforderliche Ausbildung, Erfahrung und Ausrüstung, Ihnen die jeweils kostengünstigste
Lösung zugänglich zu machen und hilft Ihnen mit Rat und Tat weiter.
Den nächsten Fachhändler nden Sie unter www.makita-outdoor.com
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Ersatzteile
Der zuverlässige Dauerbetrieb und die Sicherheit Ihres Gerätes hängt auch von der Qualität der verwendeten Ersatzteile ab.
Nur Original MAKITA-Ersatzteile verwenden, gekennzeichnet durch
Nur die Originalteile stammen aus der Produktion des Gerätes und garantieren daher höchstmögliche Qualität in Material, Maßhaltigkeit,
Funktion und Sicherheit.
Original Ersatz- und Zubehörteile erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler. Er verfügt auch über die notwendigen Ersatzteillisten, um
die benötigten Ersatzteilnummern zu ermitteln und wird laufend über Detailverbesserungen und Neuerungen im Ersatzteilangebot
informiert.
Bitte beachten Sie auch, dass bei der Verwendung von nicht Original MAKITA Teilen eine Garantieleistung durch MAKITA nicht
möglich ist.
Garantie
MAKITA garantiert eine einwandfreie Qualität und übernimmt die Kosten für eine Nachbesserung durch Auswechseln der schadhaften
Teile im Falle von Material- oder Herstellungsfehlern, die innerhalb der Garantiezeit nach dem Verkaufstag auftreten.
Bitte beachten Sie, dass in einigen Ländern spezische Garantiebedingungen gültig sind. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Verkäufer.
Er ist als Verkäufer des Produktes für die Garantie verantwortlich.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass für folgende Schadensursachen keine Garantie übernommen werden kann:
• Nichtbeachtung der Betriebsanleitung.
• Unterlassung von notwendigen Wartungs- und Reinigungsarbeiten.
• Schäden auf Grund unsachgemäßer Vergasereinstellung.
• Verschleiß durch normale Abnutzung.
• Offensichtliche Überlastung durch anhaltende Überschreitung der Leistungsobergrenze.
• Verwendung nicht zugelassener Sägeschienen- und Kettentypen.
• Verwendung nicht zugelassener Schienen- und Kettenlängen.
• Gewaltanwendung, unsachgemäße Behandlung, Mißbrauch oder Unglücksfall.
• Überhitzungsschaden auf Grund von Verschmutzungen am Ventilatorgehäuse.
• Eingriffe nicht sachkundiger Personen oder unsachgemäße Instandsetzungsversuche.
• Verwendung ungeeigneter Ersatzteile bzw. nicht Original MAKITA Teile, soweit schadensverursachend.
• Verwendung ungeeigneter oder überlagerter Betriebsstoffe.
• Schäden, die auf Einsatzbedingungen aus dem Vermietgeschäft zurückzuführen sind.
Schadensursache durch nicht rechtzeitiges Nachziehen äußerer Schraubverbindungen.
•
Reinigungs-, Pege- und Einstellarbeiten werden nicht als Garantieleistung anerkannt. Jegliche Garantiearbeiten sind von einem
MAKITA Fachhändler auszuführen.
Störungssuche
Störung System Beobachtung Ursache
Kette läuft nicht an Kettenbremse Motor läuft Kettenbremse ausgelöst
Motor startet nicht Zündsystem Zündfunke vorhanden Fehler in Kraftstoffversorgung, Kompressions-
oder sehr unwillig system, mechanischer Fehler
kein Zündfunke STOP-Schalter betätigt, Fehler oder Kurzschluß
in der Verkabelung, Kerzenstecker, Kerze defekt
Kraftstoff- Kraftstofftank ist gefüllt Choke in falscher Position, Vergaser defekt,
oder unterbrochen
Kompressions- Innerhalb des Gerätes Zylinderfußdichtung defekt, beschädigte
system Radialwellendichtringe, Zylinder oder Kolben-
ringe schadhaft
Außerhalb des Gerätes Zündkerze dichtet nicht ab
Mechanischer Anwerfer greift nicht ein Feder im Starter gebrochen, gebrochene Teile
Fehler innerhalb des Motors
Warmstart-Probleme Vergaser Kraftstoff im Tank Vergasereinstellung nicht korrekt
Zündfunke vorhanden
Motor springt an, Kraftstoff- Kraftstoff im Tank Leerlaufeinstellung nicht korrekt, Saugkopf
stirbt aber sofort wieder versorgung oder Vergaser verschmutzt
1 445 038 655 1 Sternschiene 38 cm (15“)
445 045 655 1 Sternschiene 45 cm (18“)
445 050 655 1 Sternschiene 50 cm (20“)
445 060 655 1 Sternschiene 60 cm (24“)
445 070 455 1 Panzerschiene 70 cm (28“)
2 528 099 660 1 Sägekette 3/8“ für 38 cm
528 099 668 1 Sägekette 3/8“ für 45 cm
528 099 672 1 Sägekette 3/8“ für 50 cm
528 099 684 1 Sägekette 3/8“ für 60 cm
528 099 694 1 Sägekette 3/8“ für 70 cm
3 952 020 640 1 Kettenschutz für 38 cm
952 020 650 1 Kettenschutz für 45/50 cm
952 020 660 1 Kettenschutz für 60 cm
952 030 680 1 Kettenschutz für 70 cm
hergestellt von DOLMAR GmbH, Jenfelder Str. 38, D-22045 Hamburg, den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforde
rungen der einschlägigen EU-Richtlinien entsprechen:
EU-Maschinenrichtlinie 98/37/ EG, EU-EMV-Richtlinie 89/336/ EWG (geändert durch 91/263 EWG, 92/31/EWG und 93/68 EWG),
Geräuschemission 2000/14/EG.Ab 29.12.2009 tritt die Richtlinie 2006/42/EG in Kraft und ersetzt die Richtlinie 98/37/EG. Das Produkt
erfüllt dann auch die Anforderungen dieser Richtlinie.
Zur sachgerechten Umsetzung der Anforderungen dieser EU-Richtlinien wurden maßgeblich folgende Normen herangezogen:
EN 11681-1, CISPR 12, EN 50082-1.
Das Konformitätsbewertungsverfahren 2000/14/EG erfolgte nach Anhang V. Der gemessene Schalleistungspegel (Lwa) beträgt 115
dB(A). Der garantierte Schalleistungspegel (Ld) beträgt 116 dB(A).
Die EU-Baumusterprüfung wurde durchgeführt von: TÜV Product Service GmbH, Zertizierungsstelle, Ridlerstr. 31, D-80339
München.
Die technische Dokumentation ist hinterlegt bei: DOLMAR GmbH, Jenfelder Str. 38, Abteilung FZ, D-22045 Hamburg.
Hamburg, den 12.04. 2007