WAGNER Finish 270, Finish 250 Operating Manual

Airless – Hochdruck Spritzgerät
Airless high-pressure spraying unit
Appareil de pulvérisation à haute pression Airless
Airless – hogedruk-spuitapparaat
0252 880
09 / 2009
Mode d'emploi 59
Finish 270 Finish 250
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Warnung!
Achtung, Verletzungsgefahr durch Injektion!
Airless-Geräte entwickeln extrem hohe Spritzdrücke.
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Niemals Finger, Hände oder andere Körperteile mit dem Spritzstrahl in Berührung bringen! Nie die Spritzpistole auf sich, Personen und Tiere richten. Nie die Spritzpistole ohne Spritzstrahl-Berührungsschutz benutzen.
Behandeln Sie eine Spritzverletzung nicht als harmlose Schnittverletzung. Bei einer Hautver­letzung durch Beschichtungssto oder Lösemittel sofort einen Arzt aufsuchen zur schnellen, fachkundigen Behandlung. Informieren Sie den Arzt über den verwendeten Beschichtungs­sto oder das Lösemittel.
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Vor jeder Inbetriebnahme sind gemäß Betriebsanleitung folgende Punkte zu beachten:
1. Fehlerhafte Geräte dürfen nicht benutzt werden.
2. Wagner-Spritzpistole sichern mit Sicherungshebel am Abzugsbügel.
3. Erdung sicherstellen.
4. Zulässigen Betriebsdruck vom Hochdruckschlauch und Spritzpistole überprüfen.
5. Alle Verbindungsteile auf Dichtheit prüfen.
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Anweisungen zur regelmäßigen Reinigung und Wartung des Gerätes sind streng einzuhalten. Vor allen Arbeiten am Gerät und bei jeder Arbeitspause folgende Regeln beachten:
1. Spritzpistole und Hochdruckschlauch druckentlasten.
2. Wagner-Spritzpistole sichern mit Sicherungshebel am Abzugsbügel.
3. Gerät ausschalten.
Achte auf Sicherheit!
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Inhaltsverzeichnis
1 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN FÜR DAS AIRLESS
SPRITZEN __________________________________ 4
1.1 Flammpunkt _________________________________4
1.2 Explosionsschutz ______________________________4
1.3 Explosions- und Brandgefahr beim Spritzen durch Zündquellen _________________________________4
1.4 Verletzungsgefahr durch den Spritzstrahl __________4
1.5 Spritzpistole sichern gegen Unbeabsichtigte Betätigung ___________________________________4
1.6 Rückstoß der Spritzpistole ______________________4
1.7 Atemschutz zum Schutz vor Lösemitteldämpfen ____4
1.8 Vermeiden von Berufskrankheiten ________________5
1.9 Max. Betriebsdruck ____________________________5
1.10 Hochdruckschlauch (Sicherheitshinweis) __________5
1.11 Elektrostatische Auadung (Funken- oder Flammenbildung) _________________5
1.12 Gerät im Einsatz auf Baustellen und Werkstätten ____5
1.13 Lüftung bei Spritzarbeiten in Räumen _____________5
1.14 Absaugeinrichtungen __________________________5
1.15 Erdung des Spritzobjekts _______________________5
1.16 Gerätereinigung mit Lösemittel __________________5
1.17 Gerätereinigung ______________________________5
1.18 Arbeiten oder Reparaturen an der elektrischen Ausrüstung __________________________________5
1.19 Arbeiten an elektrischen Bauteilen _______________5
1.20 Aufstellung in unebenem Gelände _______________6
2 ANWENDUNGSÜBERSICHT __________________ 6
2.1 Einsatzgebiete ________________________________6
2.2 Beschichtungssto ____________________________6
2.2.1 Beschichtungsstoe mit scharfkantigen Zusatzstoen _________________________________6
2.2.2 Filterung ____________________________________7
3 GERÄTEBESCHREIBUNG _____________________ 7
3.1 Airless Verfahren ______________________________7
3.2 Funktion des Gerätes __________________________7
3.3 Erklärungsbilder ______________________________8
3.4 Transport ____________________________________8
3.5 Wagenumbau (nur F270) _______________________8
3.6 Technische Daten Finish 250 ____________________9
3.7 Technische Daten Finish 270 ____________________9
4 INBETRIEBNAHME _________________________ 10
4.1 Gerät mit Ansaugsystem______________________ 10
4.2 Gerät mit Oberbehälter (5 liter) ________________ 10
4.3 Hochdruckschlauch und Spritzpistole ___________ 10
4.4 Anschluss an das Stromnetz ___________________ 10
4.5 Bei Erstinbetriebnahme Reinigung von Konservierungsmittel ___________ 11
4.6 Gerät (Hydrauliksystem) entlüften, wenn das Geräusch des Einlassventils nicht zu hören ist ____ 11
4.7 Gerät mit Beschichtungssto in Betrieb nehmen __ 11
5 SPRITZTECHNIK ___________________________ 12
6 HANDHABUNG DES HOCHDRUCKSCHLAUCHES 12
6.1 Hochdruckschlauch _________________________ 12
7 ARBEITSUNTERBRECHUNG _________________ 12
8 GERÄTEREINIGUNG ________________________ 13
8.1 Gerätereinigung von außen ___________________ 14
8.2 Ansauglter _______________________________ 14
8.3 Hochdrucklter (Zubehör) ____________________ 14
8.4 Reinigung der Airless-Spritzpistole _____________ 15
9 WARTUNG ________________________________ 15
9.1 Allgemeine Wartung _________________________ 15
9.2 Hochdruckschlauch _________________________ 15
10 REPARATUREN AM GERÄT __________________ 16
10.1 Einlassventildrücker _________________________ 16
10.2 Einlassventil ________________________________ 16
10.3 Auslassventil _______________________________ 16
10.4 Druckregelventil ____________________________ 17
10.5 Entlastungsventil ___________________________ 17
10.6 Membrane austauschen ______________________ 17
10.7 Geräteanschlussleitung austauschen ___________ 18
10.8 typische Verschleißteile ______________________ 18
10.9 Schaltplan _________________________________ 19
10.10 Hilfe bei Störungen __________________________ 20
11 ERSATZEILE UND ZUBEHÖR _________________ 21
11.1 Zubehör für Finish 270 / 250 __________________ 21
11.2 Ersatzteilliste Pumpenkopf ___________________ 22
11.3 Ersatzteilliste Pumpen-Aggregat _______________ 23
11.4 Ersatzteilliste Hochdrucklter (Zubehör) _________ 25
11.5 Ersatzteilliste Wagen _________________________ 25
11.6 Ersatzteilliste Ansaugsystem __________________ 26
11.7 Ersatzteilliste Oberbehälter ___________________ 27
11.8 Ersatzteilliste Oberbehälter mit TopClean ________ 27
Servicenetz in Deutschland _________________________ 28 Prüfung des Gerätes _______________________________ 29 Wichtiger Hinweis zur Produkthaftung ________________ 29 Entsorgungshinweis _______________________________ 29 Garantieerklärung ________________________________ 29 CE - Konformitätserklärung ________________________ 118 Europa-Servicenetz ______________________________ 120
InhaltsverzeIchnIs
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1 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN FÜR
DAS AIRLESSSPRITZEN
Die sicherheitstechnischen Anforderungen für das Airless­Spritzen sind geregelt in: a) Europäische Norm „Spritz- und Sprühgeräte für Beschich-
tungsstoe – Sicherheitsvorschriften“ (EN 1953: 1998).
b) Die Berufs-Genossenschaftlichen - Vorschriften „Arbeiten
mit Flüssigkeitsstrahlern“ (BGV D15) und „Verarbeiten von Beschichtungsstoen“ (BGV D25).
c) Richtlinien zu Bau- und Ausführungsanforderungen für
Flüssigkeitsstrahler (Spritzgeräte) der gewerblichen Be-
rufsgenossenschaften (ZH1/406). Zum sicheren Umgang mit Airless Hochdruck-Spritzgeräten sind folgende Sicherheitsvorschriften zu beachten.
1.1 FLAMMPUNKT
Nur Beschichtungsstoe mit einem Flamm­punkt größer oder gleich 21 °C verspritzen.
Der Flammpunkt ist die niedrigste Tempera­tur, bei der sich aus dem Beschichtungssto Dämpfe entwickeln. Diese Dämpfe reichen aus, um mit der über dem Beschichtungssto stehenden Luft ein entammbares Gemisch zu bilden.
1.2 EXPLOSIONSSCHUTZ
Gerät nicht benutzen in Betriebsstätten, wel­che unter die Explosionsschutzverordnung fallen. Das Gerät ist nicht explosionsgeschützt aus­geführt.
1.3 EXPLOSIONS UND BRANDGEFAHR BEIM
SPRITZEN DURCH ZÜNDQUELLEN
Es dürfen keine Zündquellen in der Umge­bung vorhanden sein, wie z.B. oenes Feuer, Rauchen von Zigaretten, Zigarren und Ta­bakpfeifen, Funken, glühende Drähte, heiße Oberächen usw.
1.4 VERLETZUNGSGEFAHR DURCH DEN
SPRITZSTRAHL
Achtung Verletzungsgefahr durch Injektion! Nie die Spritzpistole auf sich, Personen und Tiere richten. Nie die Spritzpistole ohne Spritzstrahl-Berüh­rungsschutz benutzen. Spritzstrahl darf mit keinem Körperteil in Be­rührung kommen. Bei Airless-Spritzpistolen auftretende hohe Spritzdrücke können sehr gefährliche Ver­letzungen verursachen. Bei Kontakt mit dem Spritzstrahl kann Beschichtungssto in die Haut injiziert werden. Behandeln Sie eine Spritzverletzung nicht als harmlose Schnitt­verletzung. Bei einer Hautverletzung durch Beschichtungssto oder Lösemittel sofort einen Arzt aufsuchen zur schnellen, fachkun­digen Behandlung. Informieren Sie den Arzt über den verwendeten Beschichtungssto oder das Lösemittel.
1.5 SPRITZPISTOLE SICHERN GEGEN
UNBEABSICHTIGTE BETÄTIGUNG
Spritzpistole bei Montage oder Demontage der Düse und bei Arbeitsunterbrechung immer sichern.
1.6 RÜCKSTOSS DER SPRITZPISTOLE
Bei hohem Betriebsdruck bewirkt das Zie­hen des Abzugsbügels eine Rückstoßkraft bis 15 N. Sollten Sie nicht darauf vorbereitet sein, kann die Hand zurückgestoßen oder das Gleichge­wicht verloren werden. Dies kann zu Verlet­zungen führen.
1.7 ATEMSCHUTZ ZUM SCHUTZ VOR
LÖSEMITTELDÄMPFEN
Bei Spritzarbeiten Atemschutz tragen. Dem Benutzer ist eine Atemschutzmaske zur Verfügung zu stellen (Berufs-Genossen­schaftliche Regeln „Regeln für den Einsatz von Atemschutz­geräten“ (BGR 190), Berufs-Genossenschaftliche-Vorschriften „Arbeiten mit Flüssigkeitsstrahlern“ (BGV D15) und „Verarbei­ten von Beschichtungsstoen“ (BGV D25).
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1.8 VERMEIDEN VON BERUFSKRANKHEITEN
Zum Schutz der Haut sind Schutzkleidung, Handschuhe und eventuell Hautschutzcreme erforderlich. Vorschriften der Hersteller beachten zu den Beschichtungs­stoen, Lösemittel und Reinigungsmittel bei Aufbereitung, Verarbeitung und Gerätereinigung.
1.9 MAX. BETRIEBSDRUCK
Der zulässige Betriebsdruck für die Spritzpistole, Spritzpi­stolenzubehör, Gerätezubehör und Hochdruckschlauch darf nicht unter dem am Gerät angegebenen maximalen Betriebs­druck von 250 bar (25 MPa) liegen.
1.10 HOCHDRUCKSCHLAUCH
SICHERHEITSHINWEIS
Eine elektrostatische Auadung von Spritzpistole und Hoch­druckschlauch wird über den Hochdruckschlauch abgeleitet. Deshalb muss der elektrische Widerstand zwischen den An­schlüssen des Hochdruckschlauchs gleich oder kleiner ein Megaohm betragen.
Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur WAGNER Original-Hoch­druckschläuche verwenden.
1.11 ELEKTROSTATISCHE AUFLADUNG FUNKEN
ODER FLAMMENBILDUNG
Bedingt durch die Strömungsgeschwindig­keit des Beschichtungsstos beim Spritzen kann es unter Umständen am Gerät zu elek­trostatischen Auadungen kommen. Diese können bei Entladung Funken- oder Flammenbildung nach sich ziehen. Deshalb ist es notwendig, dass das Gerät immer über die elektrische Installation geerdet ist. Der Anschluss muss über eine vorschriftsmäßig geerdete Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.
1.12 GERÄT IM EINSATZ AUF BAUSTELLEN UND
WERKSTÄTTEN
Anschluss an das Stromnetz darf nur über einen besonderen Speisepunkt mit einer Fehlerstromschutzeinrichtung mit INF ≤ 30 mA erfolgen.
1.13 LÜFTUNG BEI SPRITZARBEITEN IN RÄUMEN
Es ist eine ausreichende Lüftung zur Abführung der Lösemit­teldämpfe zu gewährleisten.
1.14 ABSAUGEINRICHTUNGEN
Diese sind entsprechend lokaler Vorschriften vom Geräte-Be­nutzer zu erstellen.
1.15 ERDUNG DES SPRITZOBJEKTS
Das zu beschichtende Spritzobjekt muss geerdet sein (Gebäudewände sind in der Regel auf natürliche Weise geer­det).
1.16 GERÄTEREINIGUNG MIT LÖSEMITTEL
Bei Gerätereinigung mit Lösemittel darf nicht in einen Behälter mit kleiner Önung (Spundloch) gespritzt oder gepumpt werden. Gefahr durch Bildung eines explosionsfä­higen Gas/Luftgemisches. Der Behälter muss geerdet sein.
1.17 GERÄTEREINIGUNG
Kurzschlussgefahr durch eindringendes Was­ser! Gerät niemals mit Hochdruck- oder Dampf­hochdruckreiniger abspritzen.
1.18 ARBEITEN ODER REPARATUREN AN DER
ELEKTRISCHEN AUSRÜSTUNG
Diese nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen. Für unsachgemäße Installation wird keine Haftung übernom­men.
1.19 ARBEITEN AN ELEKTRISCHEN BAUTEILEN
Bei allen Arbeiten den Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
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1.20 AUFSTELLUNG IN UNEBENEM GELÄNDE
Die Vorderseite muss nach unten zeigen, um ein Wegrutschen zu vermeiden.
2 ANWENDUNGSÜBERSICHT
2.1 EINSATZGEBIETE
Finish 270 / 250 ist ein elektrisch betriebenes Gerät zur luft­losen (airless) Zerstäubung verschiedener Beschichtungs­stoe. Es eignet sich auch für den Betrieb des innengespeisten Farbrollers, der im Zubehörprogramm verfügbar ist. Die Finish 270 / 250 kann sowohl in Werkstätten, als auch auf Baustellen eingesetzt werden.
2.2 BESCHICHTUNGSSTOFF
Verarbeitbare Beschichtungsstoe
Wasserverdünnbare und lösemittelhaltige Lacke und Lackfar­ben, Zweikomponenten Beschichtungsstoe, Dispersionen, Latexfarben. Die Verarbeitung anderer Beschichtungsstoe sollte nur nach Rückfrage bei der Firma Wagner erfolgen, da die Haltbarkeit und auch die Sicherheit des Gerätes dadurch beeinträchtigt werden können.
Achten Sie auf Airless - Qualität bei den zu verarbeitenden Beschichtungsstoen.
Das Gerät ist in der Lage Beschichtungsstoe mit einer Visko­sität bis zu 15.000 mPas zu verarbeiten. Läßt die Spritzleistung bei hochviskosen Beschichtungsstoen zu stark nach, so ist nach Herstellerangabe zu verdünnen.
Beschichtungssto vor Arbeitsbeginn gut umrühren.
Achtung! Beim Aufrühren der Beschichtungs­stoe, insbesondere mit motorgetriebenen Rührwerken, darauf achten, dass keine Luft­blasen eingerührt werden. Luftblasen stören beim Spritzen, können so­gar zur Betriebsunterbrechung führen.
2.2.1 BESCHICHTUNGSSTOFFE MIT
SCHARFKANTIGEN ZUSATZSTOFFEN
Diese Partikel üben auf Ventile und Düse, aber auch auf die Spritzpistole eine stark verschleißende Wirkung aus. Die Le­bensdauer dieser Verschleißteile wird dadurch erheblich be­einträchtigt.
Die Geräteleistung der Finish 270 ist so konzipiert, dass die Verarbeitung von Dispersionen im Innenbereich für kleine bis mittlere Objekte möglich ist. Die Finish 250 ist vorwiegend als Lackiergerät ausgelegt, aber auch kleine Dispersionsarbeiten sind möglich.
Im Lackierbereich eignen sich beide Geräte für alle üblichen Arbeiten wie zum Beispiel an: Türen, Türzargen, Geländer, Möbel, Holzverkleidungen, Zäu­ne, Heizkörper und Stahlteile.
Auf schrägen Untergründen ist das Gerät nicht zu betreiben, da es durch Vibrationen zum Wandern neigt.
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2.2.2 FILTERUNG
Für einen störungsfreien Betrieb ist eine ausreichende Filte­rung erforderlich. Dazu ist das Gerät mit einem Ansauglter (Pos. 1), und einem Einstecklter in der Spritzpistole (Pos. 2) aufgestattet. Eine regelmäßige Kontrolle dieser Filter auf Be­schädigung oder Verschmutzung ist dringend zu empfehlen. Ein im Zubehör erhältlicher Hochdrucklter (Pos. 3) vergrö­ßert die Filteräche und macht das Arbeiten mit dem Gerät leichter.
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3 GERÄTEBESCHREIBUNG
3.1 AIRLESS VERFAHREN
Hauptanwendungsgebiete sind dickere Schichten von höher­viskosem Beschichtungssto. Bei der Finish 270 / 250 saugt eine Membranpumpe den Beschichtungssto an und fördert ihn über den Hochdruck­schlauch zur Spritzpistole mit der Airlessdüse. Hier zerstäubt der Beschichtungssto, da er bis zu einem Druck von max. 250 bar (25 MPa) durch den Düsenkern gepresst wird. Dieser hohe Druck bewirkt eine mikrofeine Zerstäubung des Beschich­tungsstoes. Die Bezeichnung AIRLESS-Verfahren (luftlos) begründet sich auf den Verzicht von Luft bei der Zerstäubung. Diese Art zu spritzen hat den Vorteil bei feinster Zerstäubung und trotzdem nebelarmer Betriebsweise (abhängig von der korrekten Geräteeinstellung) eine glatte, blasenfreie Oberä­che zu erzielen. Neben diesen Aspekten sind auch die hohe Arbeitsgeschwindigkeit und die große Handlichkeit zu nen­nen.
3.2 FUNKTION DES GERÄTES
Zum besseren Verständnis der Funktion kurz der technischen Aufbau: Finish 270 / 250 ist ein elektrisch betriebenes Hochdruck­Farbspritzgerät. Der Elektromotor (1) treibt direkt die Hydrau­likpumpe an. Ein Kolben (2) wird auf und ab bewegt und so Hydrauliköl unter die Membran (3) gefördert, die sich darauf­hin bewegt. Im Detail: Durch die Abwärtsbewegung der Membran önet das Teller-Einlassventil (4) selbsttätig und Beschichtungssto wird angesaugt. Bei der Aufwärtsbewegung der Membran wird der Beschichtungssto verdängt und das Kugel-Auslass­ventil önet dabei, während das Einlassventil geschlossen ist. Der Beschichtungssto strömt unter hohem Druck durch den Hochdruckschlauch zur Spritzpistole und wird beim Austritt an der Düse zerstäubt. Das Druckregelventil begrenzt den eingestellten Druck im Hy­draulikölkreis und somit auch den Druck des Beschichtungs­stoes. Eine Druckveränderung bei Verwendung der gleichen Düse führt auch zur Veränderung der zerstäubten Farbmen­ge.
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3.3 ERKLÄRUNGSBILDER
1 Düsenhalter mit Düse 2 Spritzpistole 3 Hochdruckschlauch 4 Anschluss für Hochdruckschlauch 5 Manometer 6 Druckregelventil 7 Druck- Entlastungsventil Symbole: Spritzen Zirkulation 8 EIN / AUS - Schalter 9 Rücklaufrohr 10 Ansaugrohr 11 Anschluss zur Reinigung mit der Spritzpistole 12 Oberbehälter 13 Reinigerring für Oberbehälter (Zubehör) 14 Einlassventildrücker 15 Auslassventil 16 Ölmessstab unter der Ölverschlussschraube
3.4 TRANSPORT
Hochdruckschlauch aufrollen und über die Deichsel legen. Gerät schieben oder ziehen. Rastbolzen (Pos.1) beidseitig an der Deichsel herausziehen. Die Rastbolzen können durch eine kleine Drehung (links oder rechts) in dieser Position festgestellt werden. Deichsel heraus­ziehen und Rastbolzen wieder freigeben. Kurz an der Deichsel ziehen oder drücken, so dass Rastbolzen zur Arretierung wie­der in die Ausgangslage zurückgehen können.
Transport im Fahrzeug
Gerät im Fahrzeug mit geeignetem Befestigungsmittel si­chern. Das Gerät kann bei Bedarf auf die Seite gelegt werden. Hier bitte darauf achten, dass keine Anbauteile beschädigt werden können. Achtung: Farb- oder Lösemittelreste können aus den Anschlussverschraubungen austreten!
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3.5 WAGENUMBAU NUR F270
Rastbolzen (Pos.1) beidseitig am Schwenkrahmen herauszie­hen. Die Rastbolzen können durch eine kleine Drehung (links oder rechts) in dieser Position festgestellt werden. Schwenk­rahmen in die andere Position bewegen. Rastbolzen wieder freigeben, so dass sie zur Arretierung wieder in die Ausgangs­lage zurückgehen können.
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3.7 TECHNISCHE DATEN FINISH 270
Spannung : 230 Volt ~, 50 Hz
Absicherung : 16 A träge
Geräteanschlussleitung : 4 m lang, 3x1,5 mm²
Max. Stromaufnahme: 6,0 A
Schutzart: IP 54
Aufnahmeleistung gesamt: 1,3 kW
Max. Betriebsdruck : 25 MPa (250 bar)
Max. Volumenstrom : 2,9 l/min
Volumenstrom bei 12 MPa (120 bar) mit Wasser : 2,3 l/min
Max. zul. Temperatur des Beschichtungsstos : 43 °C
Max. Viskosität : 15.000 mPas
Leergewicht Pumpe : 29,5 kg
Hydrauliköl-Füllmenge : 0,65 Liter
Max. Vibration an der Spritzpistole : kleiner 2,5 m/s²
Max. Schalldruckpegel : 74 dB (A)*
*Messort: Abstand 1m seitlich vom Gerät und 1,60m über dem Boden, 12 MPa (120bar) Betriebsdruck, schallharter Boden
3.6 TECHNISCHE DATEN FINISH 250
Spannung : 230 Volt ~, 50 Hz
Absicherung : 16 A träge
Geräteanschlussleitung : 4 m lang, 3x1,5 mm²
Max. Stromaufnahme: 4,6 A
Schutzart: IP 54
Aufnahmeleistung gesamt: 1,1 kW
Max. Betriebsdruck : 25 MPa (250 bar)
Max. Volumenstrom : 2,2 l/min
Volumenstrom bei 12 MPa (120 bar) mit Wasser : 1,8 l/min
Max. zul. Temperatur des Beschichtungsstos : 43 °C
Max. Viskosität : 15.000 mPas
Leergewicht Pumpe : 28 kg
Hydrauliköl-Füllmenge : 0,65 Liter Max. Vibration an der
Spritzpistole : kleiner 2,5 m/s²
Max. Schalldruckpegel : 74 dB (A)*
*Messort: Abstand 1m seitlich vom Gerät und 1,60m über dem Boden, 12 MPa (120bar) Betriebsdruck, schallharter Boden
Vor dem Umbau Netzkabel aus der Steckdo­se ziehen, Ansaugsystem und Hochdruck­schlauch entfernen
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4 INBETRIEBNAHME
4.1 GERÄT MIT ANSAUGSYSTEM
1. Staubschutzkappe (Pos. 1) abschrauben.
2. Auf saubere Dichtächen an den Anschlüssen achten. Darauf achten, dass der rote Einlauf (2) in den Beschich­tungssto-Eingang (5) eingesetzt ist.
3. Überwurfmutter (3) am Ansaugrohr (4) auf den Be­schichtungssto-Eingang (5) mit beiliegendem Schlüssel (41mm) schrauben und handfest anziehen.
4. Überwurfmutter (6) am Rücklaufschlauch (7) auf den An­schluss (8) schrauben (Schlüsselweite 22mm).
4.3 HOCHDRUCKSCHLAUCH UND SPRITZPISTOLE
1. Hochdruckschlauch (10) am Schlauchanschluss anschrau­ben.
2. Spritzpistole (11) am Hochdruckschlauch anschrauben.
3. Alle Überwurfmuttern am Hochdruckschlauch fest anzie­hen, damit kein Beschichtungssto austritt.
4. Den Düsenhalter mit der ausgewählten Düse auf die Spritzpistole schrauben, ausrichten und fest anziehen. (si­ehe auch Anleitung der Spritzpistole / Düsenhalter)
Beim Abschrauben des Hochdruckschlauches am Schlauchanschluss mit Schlüssel 22mm gegenhalten.
4.4 ANSCHLUSS AN DAS STROMNETZ
Der Anschluss muss immer über eine vor­schriftsmäßig geerdete Schutzkontaktsteck­dose mit Fehlerstrom-Absicherung (FI-Siche­rung) erfolgen.
Vor Anschluss an das Stromnetz darauf achten, dass die Netz­spannung übereinstimmt mit der Angabe auf dem Leistungs­schild am Gerät.
4.2 GERÄT MIT OBERBEHÄLTER 5 LITER
1. Staubschutzkappe (Pos. 1) abschrauben.
2. Auf saubere Dichtächen an den Anschlüssen achten. Darauf achten, dass der rote Einlauf (2) in den Beschich­tungssto-Eingang (5) eingesetzt ist.
3. Überwurfmutter (6) am Rücklaufschlauch (7) auf den An­schluss (8) schrauben .
4. Oberbehälter (9) auf Beschichtungssto-Eingang (5) schrauben und handfest anziehen.
bei Oberbehälter mit Reinigerring (TopClean)Pkt. 5 und
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5. Reinigerring auf Oberbehälter aufstecken.
6. Rücklaufschlauch in Reinigerringanschluss einstecken und Überwurfmutter festziehen.
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4.5 BEI ERSTINBETRIEBNAHME
REINIGUNG VON KONSERVIERUNGSMITTEL
Gerät mit Ansaugsystem
1. Ansaugsystem in einen mit geeignetem Reinigungsmittel gefüllten Behälter eintauchen. (Empfehlung: Wasser)
Gerät mit Oberbehälter
2. geeignetes Reinigungsmittel in den Oberbehälter einfül­len. (Empfehlung: Wasser)
3. Gerät einschalten.
4. Druckregulierknopf (1) bis zum Anschlag nach rechts dre­hen.
5. Entlastungsventil (2) önen,
Ventilstellung (Zirkulation).
6. Abwarten bis am Rücklaufschlauch Reinigungsmittel aus­tritt.
7. Druckregulierknopf (1) ca. eine Umdrehung zurückdre­hen.
8. Entlastungsventil (2) schliessen,
Ventilstellung (Spritzen), Druck wird im Hochdruck-
schlauch aufgebaut (sichtbar am Manometer (3)).
9. Düse der Spritzpistole in einen oenen Sammelbehälter richten und Abzugsbügel der Spritzpistole ziehen.
10. Durch Drehen des Druckregulierknopfes (1) nach rechts, wird der Druck erhöht. Stellen Sie ca. 10 MPa am Manome­ter ein.
11. Reinigungsmittel aus dem Gerät für ca. 1-2 min (~5 Liter) in den oenen Sammelbehälter spritzen.
4.7 GERÄT MIT BESCHICHTUNGSSTOFF IN BETRIEB
NEHMEN
Gerät mit Ansaugsystem
1. Ansaugsystem in mit Beschichtungssto gefüllten Behäl­ter eintauchen.
Gerät mit Oberbehälter
2. Beschichtungssto in den Oberbehälter einfüllen.
3. Einlassventildrücker (4) mehrmals drücken, um ein even­tuell verklebtes Einlassventil zu lösen.
4. Entlastungsventil (2) önen,
Ventilstellung (Zirkulation).
5. Gerät einschalten.
6. Druckregulierknopf (1) bis zum Anschlag nach rechts dre­hen.
Wenn das Geräusch der Ventile sich verändert, so ist das
Gerät entlüftet und saugt Beschichtungssto an.
7. Tritt Beschichtungssto aus dem Rücklaufschlauch aus, Druckregulierknopf (1) ca. eine Umdrehung zurückdre­hen.
8. Entlastungsventil (2) schliessen,
Ventilstellung (Spritzen), Druck wird im Hochdruck-
schlauch aufgebaut (sichtbar am Manometer (3)).
9. Spritzpistole abziehen und in einen oenen Sammelbe­hälter spritzen, um restliches Reinigungsmittel aus dem Gerät zu entfernen. Wenn Beschichtungssto aus der Düse austritt Spritzpistole schließen.
10. Spritzpistole abziehen und den Spritzdruck durch Drehen des Druckregulierknopfes (1) einstellen.
11. Das Gerät ist spritzbereit.
4.6 GERÄT HYDRAULIKSYSTEM ENTFÜFTEN,
WENN DAS GERÄUSCH DES EINLASSVENTILS NICHT ZU HÖREN IST
1. Gerät einschalten.
2. Druckregulierknopf (1) drei Umdrehungen nach links
drehen.
3. Entlastungsventil (2) önen, Ventilstellung (Zirkulation). Das Hydrauliksystem entlüftet sich. Gerät ein bis zwei Mi-
nuten eingeschaltet lassen.
4. Druckregulierknopf (1) bis zum Anschlag nach rechts dre-
hen.
5. Ventildrücker (4) kurz betätigen. Geräusch des Einlassventils ist hörbar
6. Wenn nicht, Punkt 2 bis 4 wiederholen.
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5 SPRITZTECHNIK
Während des Spritzvorganges die Spritzpistole gleichmäßig führen. Bei Nichteinhaltung tritt ein unregelmäßiges Spritz­bild auf. Die Bewegung mit dem Arm ausführen und nicht mit dem Handgelenk. Ein paralleler Abstand von ca. 30 cm zwi­schen Düse und Spritzäche sollte immer eingehalten wer­den. Die seitliche Abgrenzung des Spritzstrahles soll nicht zu scharf sein, damit beim nächsten Durchgang leicht überlappt werden kann. Dabei die Spritzpistole immer im Winkel von 90° zur Spritzäche führen, so entsteht am wenigsten Farbnebel.
Um bei Lackierarbeiten besonders gute Oberächen zu erzie­len, gibt es spezielle Zubehöre im Wagner Programm, z.B. die FineFinish Düsen oder eine AirCoat Spritzpistole mit Doppel­schlauch und Druckluftregler. Ihr Wagner Händler berät Sie gern.
6 HANDHABUNG DES
HOCHDRUCKSCHLAUCHES
Der Hochdruckschlauch ist sorgsam zu behandeln. Scharfes Biegen oder Knicken vermeiden, kleinster Biegeradius etwa 20 cm. Hochdruckschlauch nicht überfahren, sowie vor scharfen Gegenständen und Kanten schützen.
Verletzungsgefahr durch undichten Hoch­druckschlauch. Beschädigten Hochdruck­schlauch sofort ersetzen. Niemals defekten Hochdruckschlauch selbst reparieren!
Für die Handhabung des Hochdruck­schlauches bei der Arbeit am Gerüst hat sich als am Vorteilhaftesten erwiesen, den Schlauch stets an der Außenseite des Ge­rüstes zu führen.
6.1 HOCHDRUCKSCHLAUCH
Das Gerät ist mit einem speziell für Membranpumpen geeig­neten Hochdruckschlauch ausgerüstet.
Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur WAGNER Original-Hoch­druckschläuche verwenden.
7 ARBEITSUNTERBRECHUNG
1. Druckregulierknopf zur Druckentlastung nach links dre-
hen (ca. 3 Umdrehungen)
2. Entlastungsventil önen, Ventilstellung (Zirkulation)
3. Gerät ausschalten.
4. Abzugsbügel der Spritzpistole ziehen, um Hochdruck­schlauch und Spritzpistole vom Druck zu entlasten.
5. Spritzpistole sichern, siehe Betriebsanleitung der Spritzpi­stole.
6. Düse aus dem Düsenhalter nehmen und in einem kleinen Gefäß mit geeignetem Reinigungsmittel lagern.
7. Ansaugsystem im Beschichtungssto eingetaucht lassen oder dieses in das entsprechende Reinigungsmittel ein­tauchen. Ansauglter und Gerät sollen nicht austrock­nen.
8. Materialbehälter abdecken, um ein Austrocknen der Far­be zu verhindern.
Beim Einsatz von schnelltrocknenden oder Zweikomponenten-Beschichtungsstoen, Gerät unbedingt innerhalb der Verarbei­tungszeit mit geeignetem Reinigungsmittel durchspülen, da das Gerät ansonsten nur mit erheblichen Aufwand gereinigt werden kann.
sprItztechnIk / handhabung des hochdruckschlauchs / arbeItsunterbrechnung
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Vorsicht! Nicht in Behälter mit kleiner Ö­nung (Spundloch) pumpen oder spritzen! Siehe Sicherheitsvorschriften.
7. Entlastungsventil önen, Ventilstellung (Zirkulation)
8. Geeignetes Reinigungsmittel einige Minuten im Kreislauf pumpen.
bei starrem Ansaugsystem Pkt 9 bis 17
9. Spritzpistole am Ansaugrohr mit beiden beiliegenden Schlüsseln (22 mm) anschrauben.
10. Geeignetes Reinigungsmittel etwa 1 Minute im Kreislauf pumpen.
11. Abzugsbügel an der Spritzpistole ziehen und mit Klam­mer arretieren.
12. Entlastungsventil schließen,
Ventilstellung
(Spritzen) .
13. Ansaugrohr etwa 3 Minuten reinigen.
14. Im Kreislauf spülen – Entlastungsventil önen, Ventilstellung (Zirkulation).
15. Spritzpistole schließen.
16. Bei Reinigung mit Wasser, den Vorgang etwa drei Minuten mit klarem Wasser wiederholen.
17. Pistole vom Ansaugrohr abschrauben und Verschluss­schraube am Ansaugrohr montieren.
Die Reinigungswirkung erhöht sich, wenn die Spritzpistole im Wechsel geönet und geschlossen wird.
18. Entlastungsventil schliessen,
Ventilstellung (Spritzen)
19. Restliches Reinigungsmittel in einen oenen Behälter pumpen, bis das Gerät leer ist.
20. Gerät ausschalten.
Bei wasserverdünnbaren Beschichtungs­stoen verbessert warmes Wasser die Reini­gung.
• Gerät mit Oberbehälter
1. Entlastungsventil önen,
Ventilstellung (Zirkulation), Gerät ist eingeschaltet.
2. Druckregelventil zurückdrehen um einen minimalen Spritzdruck einzustellen.
3. Entlastungsventil schliessen,
Ventilstellung (Spritzen).
4. Abzugsbügel an der Spritzpistole ziehen, um restlichen Beschichtungssto aus Oberbehälter, Hochdruckschlauch und Spritzpistole in einen oenen Behälter zu pumpen (eventuell Druck am Druckregelventil langsam erhöhen um eine höhere Materialförderung zu erhalten).
8 GERÄTEREINIGUNG
Sauberkeit ist die sicherste Gewährleistung für einen stö­rungsfreien Betrieb. Nach Beendigung der Spritzarbeiten Ge­rät reinigen. Auf keinen Fall dürfen Beschichtungsstoreste im Gerät antrocknen und sich festsetzen. Das zur Reinigung ver­wendete Reinigungsmittel (nur mit einem Flammpunkt über 21 °C) muss dem Beschichtungssto entsprechen.
• Spritzpistole sichern, siehe Betriebsanleitung der Spritz-
pistole.
Düse und Düsenhalter demontieren und reinigen
• Gerät mit Ansaugsystem
1. Entlastungsventil önen, Ventilstellung (Zirkulation) und Gerät einschalten.
2. Ansaugrohr aus dem Materialbehälter nehmen, dazu das Gerät bei starrem Ansaugrohr ankippen. Der Rücklauf­schlauch verbleibt über dem Materialbehälter, bis kaum noch Beschichtungssto austritt.
3. Ansaugsystem in ein geeignetes Reinigungsmittel eintau­chen.
4. Druckregelventil zurückdrehen um einen minimalen Spritzdruck einzustellen.
5. Entlastungsventil schliessen,
Ventilstellung (Spritzen)
6. Abzugsbügel an der Spritzpistole ziehen, um restlichen Beschichtungssto aus dem Hochdruckschlauch und der Spritzpistole in einen oenen Behälter pumpen (eventuell Druck am Druckregelventil langsam erhöhen um eine hö­here Materialförderung zu erhalten).
Bei lösemittelhaltigen Beschichtungsstoen muss der Behälter geerdet werden.
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gerätereInIgung
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8.1 GERÄTEREINIGUNG VON AUSSEN
Zuerst Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
Kurzschlussgefahr durch eindringendes Was­ser! Gerät niemals mit Hochdruck- oder Dampf­hochdruckreiniger abspritzen.
Gerät außen mit einem in geeigneten Reinigungsmittel ge­tränktem Tuch abwischen.
8.2 ANSAUGFILTER
Saubere Filter gewährleisten stets maximale Fördermenge, konstanten Spritzdruck und einwandfreies Funktionieren des Gerätes.
Gerät mit Ansaugsystem
1. Filter (Pos. 1) vom Ansaugrohr abschrauben.
2. Filter reinigen oder austauschen. Reinigung mit einem harten Pinsel und entsprechendem
Reinigungsmittel durchführen.
8.3 HOCHDRUCKFILTER ZUBEHÖR
1. Entlastungsventil önen, Ventilstellung (Zirkulation) - Gerät ausschalten
2. Hochdrucklter önen und Filtereinlage reinigen, dazu:
3. Filtergehäuse (1) von Hand abschrauben.
4. Filtereinsatz (2) herausnehmen und Stützfeder (3) heraus­ziehen.
5. Alle Teile mit entsprechendem Reinigungsmittel reinigen. Falls Druckluft vorhanden – Filtereinsatz und Stützfeder durchblasen.
6. Bei der Montage des Filters auf den korrekten Sitz der Stützscheibe (4) im Filtereinsatz achten und den O-Ring am Filtergehäuse auf Beschädigungen kontrollieren.
7. Filtergehäuse bis auf Anschlag von Hand aufschrauben (eine hohe Anzugskraft erschwert nur eine spätere De­montage).
gerätereInIgung
Bei lösemittelhaltigen Beschichtungsstoen muss der Behälter geerdet werden.
Vorsicht! Nicht in Behälter mit kleiner Ö­nung (Spundloch) pumpen oder spritzen! Siehe Sicherheitsvorschriften.
5. In den Oberbehälter geeignetes Reinigungsmittel einfül­len.
6. Entlastungsventil önen,
Ventilstellung (Zirkulation).
7. Geeignetes Reinigungsmittel einige Minuten im Kreislauf pumpen.
bei Oberbehälter mit Reinigerring (TopClean)Pkt. 8 bis12
8. Umschalter am Reinigerring in die horizontale Position bringen.
Reinigungsmittel verteilt sich auf dem Umfang des Ober-
behälters und reinigt die Behälterwand. Dieser Vorgang braucht je nach Verschmutzung einige Zeit, läuft jedoch selbstätig ab.
9. Umschalter am Reinigerring in die vertikale Position brin­gen, Reinigungsmittel läuft direkt in den Oberbehälter.
Umschalter am Reinigerring nie im Betrieb mit Beschichtungssto in die horizontale Position bringen, da die Verteilerbohrungen verstopften können. Die Reinigungswirkung wird so reduziert und der Reinigerring muss sich erst selbst reinigen bevor die volle Verteilung wieder möglich ist.
10. Entlastungsventil schliessen, Ventilstellung (Spritzen).
11. Restliches Reinigungsmittel in einen oenen Behälter pumpen, bis das Gerät leer ist.
12. Entlastungsventil önen,
Ventilstellung (Zirkulation).
13. Gerät ausschalten.
Gerät mit Oberbehälter
1. Mit Schraubendreher Schrauben (2) lösen
2. Filterscheibe (1) mit einem Schraubendreher anheben und herausnehmen
3. Filterscheibe reinigen oder austauschen
Reinigung mit einem harten Pinsel und entsprechendem
Reinigungsmittel durchführen.
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starres Ansaugrohr 5l Oberbehälter
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8.4 REINIGUNG DER AIRLESSSPRITZPISTOLE
1. Airless-Spritzpistole bei niedrigem Betriebsdruck mit ge­eignetem Reinigungsmittel durchspülen.
2. Düse gründlich mit geeignetem Reinigungsmittel reini­gen, so dass keine Beschichtungsstoreste zurückblei­ben.
3. Airless-Sprizpistole außen gründlich reinigen.
Demontage
1. Schutzbügel (1) kräftig nach vorne ziehen.
2. Gri (2) aus dem Pistolengehäuse schrauben. Einsteckl­ter (3) herausziehen.
3. Verstopften oder defekten Einstecklter ersetzen.
Montage
1. Einstecklter (3) mit dem längeren Konus in das Pistolen­gehäuse stecken.
2. Gri (2) in das Pistolengehäuse einschrauben und anzie­hen.
3. Schutzbügel (1) einrasten.
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9 WARTUNG
9.1 ALLGEMEINE WARTUNG
Nach den Richtlinien der Berufsgenossen­schaft ist auch für Flüssigkeitsstrahler eine jährliche fachgerechte Prüfung vorgeschrie­ben - inklusive des Nachweises dafür.
Die Wartung des Gerätes können Sie vom Wagner-Service durchführen lassen. Mit Ser­vicevertrag und/oder Wartungspaketen kön­nen Sie günstige Konditionen vereinbaren.
Mindestprüfungen vor jeder Inbetriebnahme
1. Hochdruckschlauch, Spritzpistole mit Drehgelenk und Geräteanschlussleitung mit Stecker auf Beschädigung prüfen.
2. Ablesbarkeit des Manometers prüfen.
Prüfungen in regelmäßigen Abständen
1. Einlass-, Auslass- und Entlastungsventil auf Verschleiß prüfen, reinigen und Verschleißteile auswechseln.
2. Filtereinsätze (Spritzpistole, Ansaugsystem) reinigen ge­gebenenfalls ersetzen.
9.2 HOCHDRUCKSCHLAUCH
Hochdruckschlauch optisch auf eventuell vorhandene Ein­schnitte oder Ausbeulungen, insbesondere am Übergang in die Armatur, prüfen. Überwurfmuttern müssen sich frei dre­hen lassen. Die Leitfähigkeit von kleiner 1 Mega Ohm muss über der gesamten Länge vorhanden sein.
Alle elektrischen Prüfungen vom Wagner­Service durchführen lassen.
Einstecklter in der Airless-Spritzpistole
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gerätereInIgung / wartung
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10 REPARATUREN AM GERÄT
Gerät ausschalten. Vor allen Reparaturen – Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
10.1 EINLASSVENTILDRÜCKER
1. Einlassventildrücker mit Schlüssel (17mm) herausschrau­ben.
2. Abstreifer (1) und O-Ring (2) austauschen.
10.2 EINLASSVENTIL
1. Beiliegenden Schlüssel (30mm) am Drückergehäuse (1) ansetzen.
2. Mit leichten Hammerschlägen auf das Schlüsselende das Drückergehäuse (1) lösen.
3. Drückergehäuse mit Einlassventil (2) aus der Farbstufe he­rausschrauben.
4. Spange (3) mit beiliegendem Schraubendreher abziehen.
5. Beiliegenden Schlüssel (30mm) am Einlassventil (2) anset­zen. Unter Drehen Einlassventil vorsichtig herausziehen.
6. Ventilsitz (4) mit Reinigungsmittel und Pinsel reinigen (da­rauf achten, dass keine Pinselhaare zurückbleiben).
7. Dichtungen (5, 6) reinigen und auf Beschädigungen prü­fen, eventuell austauschen.
8. Alle Ventilteile auf Beschädigung kontrollieren. Bei sicht­barem Verschleiß Einlassventil austauschen.
reparaturen am gerät
Montage
1. Einlassventil (2) in das Drückergehäuse (1) einsetzen und mit Spange (3) sichern. Darauf achten, dass (schwarze) Dichtung (5) im Drückergehäuse montiert ist.
2. Einheit aus Drückergehäuse und Einlassventil in die Farb­stufe einschrauben. Die gleiche (schwarze) Dichtung (6) muss in der Farbstufe montiert sein.
3. Drückergehäuse mit Schlüssel (30mm) anziehen und mit drei leichten Hammerschlägen auf das Schlüsselende festziehen (entspricht ca. 90 Nm Anzugsmoment).
10.3 AUSLASSVENTIL
1. Auslassventil mit Schlüssel (22mm) aus der Farbstufe he­rausschrauben.
2. Vorsichtig Spange (1) mit beiliegendem Schraubendreher abziehen, Druckfeder (2) drückt Kugel (4) und Ventilsitz (5) heraus.
3. Einzelteile reinigen oder austauschen.
4. O-Ring (7) auf Beschädigung prüfen.
5. Auf Einbaulage achten bei Montage von Federstützring (3) (wird in Druckfeder (2) eingeklipst), Auslass-Ventilsitz (5) und Dichtring (6), -> siehe Abbildung
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10.4 DRUCKREGELVENTIL
Druckregelventil (1) nur vom Kundendienst austauschen lassen. Der max. Betriebsdruck ist vom Kunden­dienst neu einzustellen.
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10.5 ENTLASTUNGSVENTIL
Defektes Entlastungsventil (1) nur als Einheit ersetzen. Nur O-Ring (2) als Einzelteil austauschbar
10.6 MEMBRANE AUSTAUSCHEN
Gerät ausschalten. Vor allen Reparaturen – Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
1. Drückergehäuse mit Einlassventil aus der Farbstufe schrauben, siehe unter 10.2 Einlassventil, Punkt 1 bis 3.
(Demontage der Sechskantschrauben wird so erleichtert)
2. Druckregelventil, Drehknopf vollständig zurückdrehen (Linksdrehung).
(Hinweis: Bei noch warmem Gerät die Ölverschlussschrau-
be (6) kurz zum Druckausgleich önen und wieder schlie­ßen)
3. Sechskantschrauben (Pos.1) mit Schlüssel (19 mm) aus dem Druckeinsatz (2) schrauben.
4. Farbstufe (3) abnehmen.
5. Einlage (4) und Membrane (5) entfernen.
6. Die Membrane nur einmal einsetzen. Membrane sollte nach der Demontage immer ausgetauscht werden.
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reparaturen am gerät
Vor der Montage der neuen Membrane, die Einlage sowie ge­rillte Fläche am Druckeinsatz (2) und der Farbstufe (3) reinigen und eventuell vorhandenes Öl abwischen.
Montage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge
1. Zuerst alle Sechskantschrauben (1) über Kreuz mit 30 Nm dann über Kreuz mit 70 Nm anziehen.
2. Vor der Inbetriebnahme dass Druckregelventil in geö­neter Stellung etwa 2 min bei laufendem Motor belassen (Entlüftung des Gerätes), erst dann schließen, bis das Ge­räusch des Einlassventils zu hören ist.
10.7 GERÄTEANSCHLUSSLEITUNG AUSTAUSCHEN
Gerät ausschalten. Vor allen Reparaturen – Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
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10.8 TYPISCHE VERSCHLEISSTEILE
Trotz Verwendung hochwertiger Materialien ist durch die stark abrasive Wirkung der Farben mit Verschleiß an folgenden Tei­len zu rechnen: Einlassventil (Ersatzteil Bestell-Nr: 0344700) Austausch siehe Punkt 10.2 (Ausfall bemerkbar durch Leistungsverlust und/oder schlechtes bzw. kein Ansaugen - eine gründliche Reinigung kann auch auch schon zu einer Verbesserung führen) Auslassventil (Ersatzteil Bestell-Nr: 0341702) Austausch siehe Punkt 10.3 (Ausfall bemerkbar durch Leistungsverlust und/oder schlechtes Ansaugen) Das Auslassventil hält erfahrungsge­mäß deutlich länger als das Einlassventil. Eventuell ist hier eine gründliche Reinigung hilfreich. Entlastungsventil (Ersatzteil Bestell-Nr: 0168 248) Austausch siehe Punkt 10.5 (Ausfall ist bemerkbar durch Leistungsverlust und am Rück­laufschlauch kommt Material trotz Spritzstellung) Dies ist ein relativ seltenes Verschleißteil.
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1. Abdeckung (1) demontieren. (eventuell leicht mit einem Schraubendreher Abdeckung herausheben)
2. Kabelverschraubung (2) lösen.
3. Litzen in der Netzanschlussklemme (3) lösen.
4. Geräteanschlussleitung austauschen.
(Nur eine zugelassene Netzleitung der Bezeichnung H07-
RNF mit spritzwasserdichtem Stecker darf verwendet wer­den)
5. Grün/gelbe Litze an Anschluss PE montieren
6. Abdeckung wieder mit Erdungsstecker verbinden und sorgfältig montieren (Achtung! kein Kabel einklemmen!).
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10.9 SCHALTPLAN
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10.10 HILFE BEI STÖRUNGEN
art der störung was noch? möglIche ursache massnahmen zur behebung der störung
Gerät läuft nicht an
Motorschutzschalter läßt sich nicht einschalten
Keine Spannung vorhan­den
Spannungsversorgung prüfen
Gerätesicherung hat an­gesprochen
Motor abkühlen lassen
Gerät saugt nicht an
Luftblasen treten aus dem Rücklaufschlauch aus
Gerät saugt Nebenluft Kontrollieren Sie: Ansaugsystem fest angezo-
gen? Reinigungsstutzen am starren Ansaug­rohr dicht verschraubt? Einlassventildrücker undicht? -> Abstreifer und O-Ring tauschen (-> siehe Pkt.10.1)
Keine Luftblasen treten am Rücklaufschlauch aus
Einlassventil verklebt Drücken Sie den Einlassventildrücker mehr-
mals von Hand bis zum Anschlag
Einlass- Auslassventil ver­schmutzt/
Demontieren Sie die Ventile und reinigen Sie sie (-> siehe Pkt.10.2/10.3) / verschlissenen Teile ersetzen
Fremdkörper (z.B. Faden) eingesogen / verschlissen
Druckregelventil ganz zu­rückgedreht
Drehen Sie das Druckregelventil bis zum An­schlag nach rechts.
Gerät erzeugt keinen Druck
Gerät hat angesaugt Luft im Ölkreislauf Ölkreislauf im Gerät entlüften, dazu Druckre-
gelventil ganz nach links drehen (bis zumÜ­berdrehen) und ca. 2-3 min laufen lassen, danach Druckregelventil nach rechts drehen und Spritzdruck einstellen (Vorgang evtl. mehrmals wiederholen). Vorgang wird bei vertikaler Geräteaufstellung begünstigt.
Gerät ist auf Druck gekommen, jedoch beim Spritzen bricht der Druck auch am Manometer zusam­men
Ansauglter verstopft Kontrollieren Sie den Ansauglter / evtl. rei-
nigen / ersetzen
Farbe in diesem Zustand nicht verarbeitbar, die Farbe verklebt durch ihre Eigenschaften die Ventile (Einlassventil) und die För­derleistung ist zu gering
Farbe verdünnen
Gerät ist auf Druck gekom­men, jedoch beim Spritzen bricht der Spritzstrahl zusam­men, Manometer zeigt den­noch hohen Druck an
verstopfte Filter lassen zu wenig Farbe durch
(Hochdrucklter wenn vorhanden), Pistolen­lter kontrollieren / reinigen
Düse verstopft Düse reinigen
Gerät erzeugt nicht den max. möglichen Druck, am Rück­laufschlauch tritt trotz Spritz­stellung Farbe aus
Entlastungsventil defekt Entlastungsventil reinigen bzw. austauschen
(-> siehe Pkt. 10.5)
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11 ERSATZEILE UND ZUBEHÖR
11.1 ZUBEHÖR FÜR FINISH 270 / 250
pos. benennung bestell-nr.
1 Spritzpistole AG-14
(Edelstahlausführung) Spritzpistole AG-08 (Aluminiumausführung)
0502 166
0296 388
2 AirCoat Spritzpistole GM-3000 0364 005
3 Doppelschlauch 9984 564
HD-Schlauch DN-3; 7,5m 9984 583
4 AirCoat-Regler Anbausatz 0252 910
5 Auslegerpistole
Länge 100 cm Länge 150 cm Länge 270 cm
0096 019 0096 005
0096 006 6 Inline Roller 0345 010 7 Oberbehälter 5l 0341 265 8 Oberbehälterreiniger TopClean 0340 930
pos. benennung bestell-nr.
9 Düsenverlängerung
Länge 15 cm Länge 30 cm Länge 45 cm Länge 60 cm
0556 051 0556 052 0556 053 0556 054
10 Düsenverlängerung mit
Schwenkbarem Kniegelenk Länge 100 cm Länge 200 cm Länge 300 cm
0096 015 0096 016 0096 017
11 Ansaugsystem (exibel)
für Dispersionen
0034 630
12 Reinigungsbehälter mit
Halter (nur für F250)
0055 553 0252 264
13 Ansaugsystem (starr) für Dispersionen 0341 264
14 Filterbeutel, Maschenweite 0,3 mm 0097 531
Zubehör:
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11.2 ERSATZTEILLISTE PUMPENKOPF
pos. bestell-nr benennung
1 0252 290 Farbstufe 2 0252 442 Druckeinsatz D18 (Finish 270) 2 0252 443 Druckeinsatz D16,5 (Finish 250) 3 0252 440 Kolben D18 (Finish 270) 3 0252 441 Kolben D16,5 (Finish 250) 4 0187 308 Federteller 5 9922 516 Sicherungsring 12x1 6 0005 311 Druckfeder 7 3050 916 O-Ring 25x3 8 0252 289 Membrane mit Einlage 9 9971 395 O-Ring 10x1,25 10 0169 248 Entlastungsventil (Pos. 9,10)
11 0341 702 Auslassventil, Service Set
12 0252 469 Auslassventilgehäuse
0252 470 Anschlag (zu Pos.12 mitbestellen)
13 0344 700 Einlassventil
14 0341 331 Dichtring (2x) 15 0252 279 Einlassventildrückergehäuse 16 0341 336 Spange 17 0340 339 Einlauf 18 9990 865 Staubschutzkappe M36x2
19 0341 241 Einlassventildrücker (Pos.19, 20, 21)
20 0341 316 Abstreifer 21 9971 486 O-Ring 4x2 (FFPM) 22 0047 432 Doppelnippel 1/4“ NPS/M16x1,5 23 9970103 Dichtring 24 0252 475 Manometer 25 0252 478 Tülle 26 9970 218 Dichtring 27 0252 295 Saugleitung 28 0252 294 Reguliereinheit (Pos. 28, 29)* 29 9971 365 O-Ring 9,25x1,78* 30 0010 861 Druckfeder* 31 0010 859 Anschlaghülse* 32 0010 858 Klammer* 33 0158 250 Druckregulierknopf*
34 9951 072 Kappe 35 0252 493 Plakette 36 0158 383 Schild Wagner 37 9993 105 Schlauchtülle M5 38 3051 678 O-Ring 9x3 39 0252 316 Rücklaueitung 40 9900 217 Sechskantschraube M12x90 (4) 41 9906 035 Zylinderschraube M12x50 (2) 42 9920 204 Scheibe 13 (6)
* bei Austausch ist der Betriebsdruck vom Kundendienst neu einzustellen
Ersatzteilbild Pumpenkopf
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11.3 ERSATZTEILLISTE PUMPENAGGREGAT
pos. bestell-nr benennung
1 0252 280 Motor kpl. (Pos. 1 bis 10)
3 3057 379 O-Ring 30x2,5 4 0252 429 Innenring 5 9922 603 Sicherungsring 52x2 6 0252 428 Wellendichtring 7 0252 430 Nadellager 8 0252 450 Gehäuse 9 0252 432 Lüfterrad 10 0252 433 Lüfterhaube 11 0340 354 Formschaumdichtung 12 0252 435 Lüftergitter 13 9903 348 Sechskant-Bohrschraube (8) 14 9971 536 Dichtscheibe (4) 15 9900 248 Skt.-Schraube m. Bund M4x12 (13) 16 9900 313 Zylinderschraube M8x25 (2) 17 9920 102 Scheibe 8,4 (2) 18 9900 249 Skt.-Schraube m. Bund M5x12 (4) 19 9904 306 Verschlussschraube 20 9970 127 Dichtring 21 0252 453 Ölverschluss-Schraube 22 9971 146 O-Ring 23 0252 452 Ölmess-Stab 24 0252 351 Frontdeckel 25 0252 305 Dichtung 26 9960 429 Stützrolle 27 0252 394 Dichtung 28 9953 696 Motorschutzschalter 29 0252 434 Klemmkasten 30 0252 500 Typenschild F270 (links)
0252 501 Typenschild F270 (rechts) 0252 502 Typenschild F250 (links) 0252 503 Typenschild F250 (rechts)
31 9952 876 Kondensator 35µF
32 0252 485
Geräteanschlussleitung
H07RN-F3G1,5 4m lang 33 9952 685 Kabelverschraubung M20x1,5 34 9952 686 Sechskantmutter M20x1,5
35 9990 571 Abdeckung (2)
36 9950 244 Klemmleiste
37 0252 293 Abdeckung 38 0252 436 Grundblech
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Ersatzteilbild Pumpenaggregat
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Finish 270 / 250
11.4 ERSATZTEILLISTE HOCHDRUCKFILTER
ZUBEHÖR
pos. bestell-nr benennung
1 0097 123 Hochdrucklter HF- 01 kpl.
2 0097 301 Filterblock 3 0097 302 Filtergehäuse 4 0097 306 Hohlschraube 5 0097 304 Dichtring 6 9970 110 Dichtring 7 9974 027 O-Ring 30x2 (PTFE) 8 9971 401 O-Ring 16x2 (PTFE) 9 0508 749 Stützfeder 10 0508 603 Stützscheibe
11
0508 748
0508 450 0508 449
Filtereinsatz 60 Maschen
Optional:
Filtereinsatz 100 Maschen
Filtereinsatz 30 Maschen 12 9994 245 Druckfeder
Ersatzteilbild Hochdrucklter
11.5 ERSATZTEILLISTE WAGEN
pos. bestell-nr benennung
1 0252 291 Wagen kpl. (für F-270)
2 9994 961 Rad (2) 3 9994 950 Radkappe (2)
4 0252 455 Miniraster (4)
5 0252 454 Distanzring (2) 6 9910 106 Sechskantmutter M5 (4) 7 0252 464 Schloss (2) 8 9900 142 Sechskantschraube M5x12 (4) 9 9990 861 Lamellenstopfen (6) 10 9990 866 Gummikappe (4)
Ersatzteilbild Wagen F-270
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ersatzteIle und zubehör
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Finish 270 / 250
ersatzteIle und zubehör
pos. bestell-nr benennung
1 0252 292 Wagen kpl. (für F-250) 2 9994 961 Rad (2)
3 9994 950 Radkappe (2)
4 0252 455 Miniraster (4)
5 9990 861 Lamellenstopfen (2) 6 9990 866 Gummikappe (2)
Ersatzteilbild Wagen F-250
11.6 ERSATZTEILLISTE ANSAUGSYSTEM
pos. bestell-nr benennung
1 0341 264 Ansaugsystem kpl.
2
0344 341
0250 245
Filter, Maschenweite 1 mm Optional: Filter, Maschenweite 0,8 mm
3 0341 275 Rücklaufrohr
4 0341 260
Verschlussmutter mit Kette und Klam­mer
5 0341 367 Dichtung
Ersatzteilbild Ansaugsystem
3
2
5
4
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Finish 270 / 250
pos. bestell-nr benennung
- 0341 265 Oberbehälter 5l, kpl.
1 0340 901 Deckel
2
0037 607
0003 756
Filterscheibe, Maschenweite 0,8 mm
Optional:
Filterscheibe, Maschenweite 0,4 mm
3 9902 306 Kombi-Blechschraube 3,9x13 (2)
4 0340 904 Oberbehälter
5 0340 908 Rücklaufrohr
11.7 ERSATZTEILLISTE OBERBEHÄLTER
Ersatzteilbild Oberbehälter
ersatzteIle und zubehör
3
2
1
4
5
11.8 ERSATZTEILLISTE OBERBEHÄLTER MIT TOPCLEAN
pos. bestell-nr benennung
- 0341 268 Oberbehälter mit TopClean, kpl.
1 0340 904
Oberbehälter 5l (Filterscheibe... siehe 11.7)
2 0340 901 Deckel
3 0340 271 Reinigerring TopClean, kpl.
4 0340 270 Rücklaufrohr
5 0340 499 Verschraubung
6 0340 466 Verteilerring
7 0340 500 Drehschieber
8 9971 486 O-Ring 4x2 (FFPM)
Ersatzteilbild Oberbehälter mit TopClean
3
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2
1
5 7 8
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Finish 270 / 250
SERVICENETZ IN DEUTSCHLAND
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servIcenetz In deutschland
WAGNER KONTAKTNETZ DEUTSCHLAND, IM INTERNET ZU FINDEN UNTER: WWW.WAGNERGROUP.COM/PROFI
Berlin
J. Wagner GmbH Service-Stützpunkt Flottenstraße 28–42 13407 Berlin Tel. 0 30/ 41 10 93 86 Telefax 0 30 / 41 10 93 87
Stuttgart
J. Wagner GmbH Service-Stützpunkt In der Steige 6/1 72564 Neckartenzlingen Tel. 0 71 27 / 30 74 Telefax 0 71 27 / 30 75
Grünstadt
J. Wagner GmbH Service-Stützpunkt Dieselstrasse 1 67269 Grünstadt Tel. 0 63 59/ 87 27 55 0 Telefax 0 63 59/ 80 74 80
München
Jahnke GmbH Hochstraße 7 82024 Taufkirchen Tel. 0 89 /6 14 00 22 Telefax 0 89 / 6 14 04 33 email: info@airless.de www.airless.de
Ratingen
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Nürnberg
Grimmer GmbH Starenweg 28 91126 Schwabach Tel. 0 91 22 / 7 94 73 Telefax 0 91 22 / 7 94 75 0 email: info@grimmer-sc.de www.grimmer-sc.de
Heidersdorf in Sachsen
J. Wagner GmbH Service-Stützpunkt Olbernhauer Straße 11 09526 Heidersdorf Tel. 03 73 61 / 1 57 07 Telefax 03 73 61 / 1 57 08
Markdorf – Zentrale
J. WAGNER GmbH Otto-Lilienthal-Straße 18 88677 Markdorf Postfach 11 20 88669 Markdorf Tel. 0 75 44 / 505-0 Telefax 0 75 44 / 505-200 www.wagner-group.com
Kundenzentrum
Tel. 0 75 44 / 505-664 Telefax 0 75 44 / 505-155 email: kundenzentrum@wagner-group.com
Technischer Service
Günter Zimmer Tel. 0 75 44 / 505-548 Bernd Dambacher Tel. 0 75 44 / 505-563
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Finish 270 / 250
PRÜFUNG DES GERÄTES
nach den Richtlinien für Flüssigkeitsstrahler (Spritzgeräte) der Berufsgenossenschaften. Das Gerät ist bei Bedarf, jedoch mindestens alle 12 Monate, durch Sachkundige daraufhin zu prüfen, ob ein sicherer Be­trieb weiterhin gewährleistet ist. Bei stillgelegtem Gerät kann die Prüfung bis zur nächsten In­betriebnahme hinausgeschoben werden. Der Betreiber ist verpichtet, das Gerät zur Prüfung anzumel­den. Wenden Sie sich bitte an die Kundendienststellen der Firma WAGNER
(Diese Vorschrift gilt nur für Deutschland)
WICHTIGER HINWEIS ZUR PRODUKTHAFTUNG
Aufgrund einer ab 01.01.1990 gültigen EU-Verordnung haftet der Hersteller nur dann für sein Produkt, wenn alle Teile vom Hersteller stammen oder von diesem freigegeben wurden, bzw. die Geräte sachgemäß montiert und betrieben werden.
Bei Verwendung von fremden Zubehör und Ersatzteilen kann die Haftung ganz oder teilweise entfallen; in extremen Fällen kann von den zuständigen Behörden (Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsichtsamt) der Gebrauch des gesamten Ge­rätes untersagt werden.
Mit Original WAGNER Zubehör und Ersatzteilen haben Sie die Gewähr, dass alle Sicherheitsvorschriften erfüllt sind.
ENTSORGUNGSHINWEIS
Gemäß der europäischen Richtlinie 2002/96/EG zur Entsor­gung von Elektro- Altgeräten, und deren Umsetzung in nati­onales Recht, ist dieses Produkt nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern muss der umweltgerechten Wiederver­wertung zugeführt werden!.
. Ihr Wagner - Altgerät wird von uns, bzw. unseren Handels­vertretungen zurückgenommen und für Sie umweltgerecht entsorgt. Wenden Sie sich in diesem Fall an einen unserer Service-Stützpunkte, bzw. Handelsvetretungen oder direkt an uns.
GARANTIEERKLÄRUNG
(Stand 01.02.2009)
1. Garantieumfang
Alle Wagner Pro-Farbauftragsgeräte (im folgenden Pro­dukte genannt) werden sorgfältig geprüft, getestet und unterliegen den strengen Kontrollen der Wagner Qualitäts­sicherung. Wagner gibt daher ausschließlich dem gewerbli­chen oder beruichen Verwender, der das Produkt im auto­risierten Fachhandel erworben hat (im folgenden „Kunde“ genannt), eine erweiterte Garantie für die im Internet unter www.wagner-group.com/pro-guarantee aufgeführten Pro­dukte. Die Mängelhaftungsansprüche des Käufers aus dem Kauf­vertrag mit dem Verkäufer sowie gesetzliche Rechte werden durch diese Garantie nicht eingeschränkt. Wir leisten Garantie in der Form, dass nach unserer Entschei­dung das Produkt oder Einzelteile hiervon ausgetauscht oder repariert werden oder das Gerät gegen Erstattung des Kauf­preises zurückgenommen wird. Die Kosten für Material und Arbeitszeit werden von uns getragen. Ersetzte Produkte oder Teile gehen in unser Eigentum über.
2. Garantiezeit und Registrierung
Die Garantiezeit beträgt 36 Monate, bei industriellem Ge­brauch oder gleichzusetzender Beanspruchung wie insbeson­dere Schichtbetrieb oder bei Vermietung 12 Monate. Für Benzin und Luft betriebene Antriebe gewähren wir eben­so 12 Monate. Die Garantiezeit beginnt mit dem Tag der Lieferung durch den autorisierten Fachhandel. Maßgebend ist das Datum auf dem Original-Kaufbeleg. Für alle ab 01.02.2009 beim autorisierten Fachhandel gekauf­ten Produkte verlängert sich die Garantiezeit um 24 Monate, wenn der Käufer diese Geräte innerhalb von 4 Wochen nach dem Tag der Lieferung durch den autorisierten Fachhandel entsprechend den nachfolgenden Bestimmungen registriert. Die Registrierung erfolgt im Internet unter www.wagner-group.com/pro-guarantee. Als Bestätigung gilt das Garantiezertikat, sowie der Original­Kaufbeleg, aus dem das Datum des Kaufes hervorgeht. Eine Registrierung ist nur dann möglich, wenn der Käufer sich mit der Speicherung seiner dort einzugebenden Daten einver­standen erklärt. Durch Garantieleistungen wird die Garantiefrist für das Pro­dukt weder verlängert noch erneuert. Nach Ablauf der jeweiligen Garantiezeit können Ansprüche gegen und aus der Garantie nicht mehr geltend gemacht wer­den.
3. Abwicklung
Zeigen sich innerhalb der Garantiezeit Fehler in Material, Ver-
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prüfung des gerätes / hInweIs zur produkthaftung / entsorgungshInweIs / garantIeerklärung
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Finish 270 / 250
arbeitung oder Leistung des Geräts, so sind Garantieansprü­che unverzüglich, spätestens jedoch in einer Frist von 2 Wo­chen geltend zu machen. Zur Entgegennahme von Garantieansprüchen ist der autori­sierte Fachhändler, welcher das Gerät ausgeliefert hat, berech­tigt. Die Garantieansprüche können aber auch bei unserer der in der Bedienungsanleitung genannten Servicedienststellen geltend gemacht werden. Das Produkt muss zusammen mit dem Original-Kaufbeleg, der die Angabe des Kaufdatums und der Produktbezeichnung enthalten muss, frei eingesandt oder vorgelegt werden. Zur Inanspruchnahme der Garantie­verlängerung muss zusätzlich das Garantiezertikat beigefügt werden. Die Kosten sowie das Risiko eines Verlustes oder einer Beschä­digung des Produkts auf dem Weg zu oder von der Stelle, wel­che die Garantieansprüche entgegennimmt oder das instand gesetzte Produkt wieder ausliefert, trägt der Kunde.
4. Ausschluss der Garantie
Garantieansprüche können nicht berücksichtigt werden
für Teile, die einem gebrauchsbedingten oder sonstigen,
-
natürlichen Verschleiß unterliegen, sowie Mängel am Produkt, die auf einen gebrauchsbedingten oder sonstigen natürlichen Verschleiß zurückzuführen sind. Hierzu zählen insbesondere Kabel, Ventile, Packungen, Düsen, Zylinder, Kolben, Medium führende Gehäuseteile, Filter, Schläuche, Dichtungen, Rotoren, Statoren, etc.. Schäden durch Verschleiß werden insbesondere verursacht durch schmirgeln-de Beschichtungsstoe, wie beispielsweise Dispersionen, Putze, Spachtel, Kleber, Glasuren, Quarzgrund. bei Fehlern an Geräten, die auf Nichtbeachtung von
-
Bedienungshinweisen, ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung, fehlerhafte Montage, bzw. Inbetriebsetzung durch den Käufer oder durch Dritte, nicht bestimmungs­gemäßen Gebrauch, anomale Umweltbedingungen, unge eigne te Beschicht ungsstof fe, chemische , elektrochemische oder elektrische Einüsse, sachfremde Betriebsbedingungen, Betrieb mit falscher Netzspannung/
-Frequenz, Überlastung oder mangelnde Wartung oder Pege bzw. Reinigung zurückzuführen sind. bei Fehlern am Gerät, die durch Verwendung von Zubehör-,
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Ergänzungs- oder Ersatzteilen verursacht wurden, die keine Wagner-Originalteile sind. bei Produkten, an denen Veränderungen oder Ergänzungen
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vorgenommen wurden. bei Produkten mit entfernter oder unlesbar gemachter
-
Seriennummer bei Produkten, an denen von nicht autorisierten Personen
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Reparaturversuche durchgeführt wurden. bei Produkten mit geringfügigen Abweichungen von der Soll-
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Beschaenheit, die für Wert und Gebrauchstauglichkeit des Geräts unerheblich sind. bei Produkten, die teilweise oder komplett zerlegt worden
-
sind.
5. Ergänzende Regelungen
Obige Garantien gelten ausschließlich für Produkte, die in der EU, GUS, Australien vom autorisierten Fachhandel gekauft und innerhalb des Bezugslandes verwendet werden. Ergibt die Prüfung, dass kein Garantiefall vorliegt, so geht die Reparatur zu Lasten des Käufers. Die vorstehenden Bestimmungen regeln das Rechtsverhältnis zu uns abschließend. Weitergehende Ansprüche, insbeson­dere für Schäden und Verluste gleich welcher Art, die durch das Produkt oder dessen Gebrauch entstehen, sind außer im Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes ausge­schlossen. Mängelhaftungsansprüche gegen den Fachhändler bleiben unberührt. Für diese Garantie gilt deutsches Recht Die Vertragssprache ist deutsch. Im Fall, dass die Bedeutung des deutschen und eines ausländischen Textes dieser Garantie voneinander abweichen, ist die Bedeutung des deutschen Textes vorrangig.
J. Wagner GmbH Division Professional Finishing Otto Lilienthal Strasse 18 88677 Markdorf Bundesrepublik Deutschland
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garantIeerklärung
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