Siemens SIMOTICS A 1FU8 Operating Instructions Manual [de]

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Synchronmotoren / Synchronous Motors 1FU8
Betriebsanleitung
02/2016
5 610 70000 02 000
Einleitung
1
Sicherheitshinweise
2
Beschreibung
3
Einsatzvorbereitung
4
Montage
5
Elektrischer Anschluss
6
Inbetriebnahme
7
Betrieb
8
Instandhaltung
9
Ersatzteile
10
Entsorgung
11
Service & Support
A
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Siemens AG Division Process Industries and Drives Postfach 48 48 90026 NÜRNBERG DEUTSCHLAND
Dokumentbestellnummer: 5 610 70000 02 000
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Rechtliche Hinweise
Warnhinweiskonzept
GEFAHR
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
WARNUNG
kann
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
VORSICHT
bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen ACHTUNG
bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen
Qualifiziertes Personal
qualifiziertem Personal
Bestimmungsgemäßer Gebrauch von Siemens-Produkten
WARNUNG
Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation
eingehalten werden. Hinweise in den zugehörigen Dokumentationen müssen beachtet werden.
Marken
Haftungsausschluss
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndreieck hervorgehoben, Hinweise zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach Gefährdungsstufe werden die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt.
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten
nicht getroffen werden.
, wenn die entsprechenden
werden.
Beim Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird immer der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe verwendet. Wenn in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personenschäden gewarnt wird, dann kann im selben Warnhinweis zusätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt sein.
Das zu dieser Dokumentation zugehörige Produkt/System darf nur von für die jeweilige Aufgabenstellung
gehandhabt werden unter Beachtung der für die jeweilige Aufgabenstellung zugehörigen Dokumentation, insbesondere der darin enthaltenen Sicherheits- und Warnhinweise. Qualifiziertes Personal ist auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung befähigt, im Umgang mit diesen Produkten/Systemen Risiken zu erkennen und mögliche Gefährdungen zu vermeiden.
Beachten Sie Folgendes:
vorgesehenen Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen, müssen diese von Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der Produkte setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und Instandhaltung voraus. Die zulässigen Umgebungsbedingungen müssen
Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann.
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft. Dennoch können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden, so dass wir für die vollständige Übereinstimmung keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden regelmäßig überprüft, notwendige Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten.
03/2016 Änderungen vorbehalten
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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung ................................................................................................................................................. 11
2 Sicherheitshinweise ................................................................................................................................. 13
3 Beschreibung ........................................................................................................................................... 21
4 Einsatzvorbereitung ................................................................................................................................. 31
1.1 Über diese Anleitung............................................................................................................... 11
2.1 Informationen für den Anlagenverantwortlichen ..................................................................... 13
2.2 Die fünf Sicherheitsregeln ....................................................................................................... 13
2.3 Qualifiziertes Personal ............................................................................................................ 14
2.4 Sichere Handhabung .............................................................................................................. 14
2.5 Gefährliche Spannung durch drehenden Läufer .................................................................... 16
2.6 Störspannungen bei Betrieb am Umrichter ............................................................................ 17
2.7 Thermische Gefährdung ......................................................................................................... 18
2.8 Hinweise zu elektromagnetischen Feldern ............................................................................. 18
2.9 Sonderausführungen und Bauvarianten ................................................................................. 19
3.1 Anwendungsbereich ............................................................................................................... 21
3.1.1 Betrieb UL-zertifizierter Maschinen am Umrichter .................................................................. 21
3.1.2 CE-Kennzeichnung ................................................................................................................. 22
3.2 Leistungsschilder .................................................................................................................... 22
3.3 Aufbau ..................................................................................................................................... 23
3.3.1 Maschinenausführung Synchronmaschinen ........................................................................... 23
3.3.2 Vorschriften für Synchronmaschinen ...................................................................................... 24
3.3.3 Kühlung, Belüftung .................................................................................................................. 25
3.3.3.1 Maschinen mit Lüfter............................................................................................................... 25
3.3.3.2 Maschinen ohne Lüfter (Optional) .......................................................................................... 26
3.3.4 Lagerung der Synchronmaschinen ......................................................................................... 27
3.3.5 Wuchtung ................................................................................................................................ 27
3.3.6 Bauformen/Aufstellungsart ..................................................................................................... 28
3.3.7 Schutzart ................................................................................................................................. 29
3.3.8 Optionale An- und Einbauten .................................................................................................. 29
4.1 Einleitung ................................................................................................................................ 31
4.2 Sicherheitsrelevante Aspekte bei der Anlagenprojektierung .................................................. 31
4.3 Betriebsart einhalten ............................................................................................................... 31
4.4 Lieferung ................................................................................................................................. 31
4.5 Transport und Einlagerung ..................................................................................................... 32
4.5.1 Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise ................................................................................ 32
4.5.2 Transport von bestimmten Bauformen ................................................................................... 32
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5 Montage ................................................................................................................................................... 39
6 Elektrischer Anschluss ............................................................................................................................. 53
4.5.3 Bauformen auf dem Leistungsschild ...................................................................................... 33
4.5.4 Einlagern ................................................................................................................................ 33
4.6 Elektromagnetische Verträglichkeit ....................................................................................... 35
4.7 Betrieb am Umrichter ............................................................................................................. 36
4.7.1 Parametrierung des Umrichters ............................................................................................. 36
4.7.2 Lagerströme reduzieren beim Betrieb am Umrichter (Niederspannung) ............................... 36
5.1 Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise ............................................................................... 39
5.2 Konformität ............................................................................................................................. 39
5.3 Montage vorbereiten .............................................................................................................. 39
5.3.1 Voraussetzungen für die Montage ......................................................................................... 39
5.3.2 Sicherheitsrelevante Hinweise ............................................................................................... 40
5.3.3 Isoationswiderstand ............................................................................................................... 40
5.3.3.1 Isolationswiderstand und Polarisationsindex ......................................................................... 40
5.3.3.2 Isolationswiderstand und Polarisationsindex prüfen .............................................................. 41
5.3.3.3 Grenzwerte des Isolationswiderstands der Stillstandsheizung .............................................. 43
5.4 Aufstellung ............................................................................................................................. 44
5.4.1 Maschinenaufstellung ............................................................................................................ 44
5.4.2 Kühlung .................................................................................................................................. 45
5.4.2.1 Belüftung ................................................................................................................................ 45
5.4.3 Maschinen der Bauform IM B15, IM B9, IM V8 und IM V9 .................................................... 47
5.4.4 Fußmontage ........................................................................................................................... 48
5.4.5 Wuchtung ............................................................................................................................... 48
5.4.5.1 Auf- und Abziehen der Abtriebselemente .............................................................................. 50
5.4.6 Geräuschemissionen ............................................................................................................. 51
5.5 Ausrichtung und Befestigung ................................................................................................. 51
5.5.1 Ebenheit der Auflageflächen für Fußmotoren ........................................................................ 52
5.5.2 Gehäusefüße (Sonderausführung) ........................................................................................ 52
6.1 Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise ............................................................................... 53
6.2 Maschine anschließen ........................................................................................................... 53
6.2.1 Klemmenbezeichnungen ....................................................................................................... 54
6.2.2 Drehrichtung ........................................................................................................................... 54
6.2.3 Anschluss mit/ohne Kabelschuhe .......................................................................................... 55
6.2.4 Anschluss frei herausgeführter Leitungen ............................................................................. 55
6.2.5 Verschraubungen ................................................................................................................... 55
6.2.5.1 Einbaulage der Blechmutter bei Verschraubungen ............................................................... 56
6.2.6 Anschlusskasten .................................................................................................................... 57
6.2.6.1 Ausführungen ......................................................................................................................... 58
6.2.6.2 Frei herausgeführte Anschlussleitungen ............................................................................... 58
6.2.6.3 Anschluss Temperatursensor/Stillstandsheizung .................................................................. 59
6.2.6.4 Leitungseinführung ................................................................................................................ 60
6.3 Anziehdrehmomente .............................................................................................................. 61
6.3.1 Elektrische Anschlüsse - Klemmenbrettanschlüsse .............................................................. 61
6.3.2 Kabelverschraubungen .......................................................................................................... 61
6.3.3 Anschlusskasten, Lagerschilde, Erdungsleiter, Blechlüfterhauben ....................................... 62
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Inhaltsverzeichnis
7 Inbetriebnahme ........................................................................................................................................ 67
8 Betrieb ..................................................................................................................................................... 71
9 Instandhaltung ......................................................................................................................................... 81
6.3.3.1 Anschlusskasten, Lagerschilde, Erdungsleiter ....................................................................... 62
6.4 Erdungsleiter anschließen ...................................................................................................... 62
6.4.1 Allgemeines zum Anschließen des Erdungsleiters ................................................................. 62
6.4.2 Erdungsanschlussart .............................................................................................................. 63
6.4.3 Mindestquerschnittsfläche des Erdungsleiters ....................................................................... 63
6.4.4 Erdungsanschluss innen und außen ...................................................................................... 63
6.4.5 Schraubengröße des Erdungsleiters ...................................................................................... 64
6.5 Leiteranschluss ....................................................................................................................... 64
6.5.1 Allgemeines zum Leiteranschluss .......................................................................................... 64
6.5.2 Leiteranschlussart ................................................................................................................... 65
6.6 Optionale Anbauten anschließen ............................................................................................ 66
6.7 Umrichter anschließen ............................................................................................................ 66
6.7.1 Umrichter anschließen ............................................................................................................ 66
6.8 Abschlussmaßnahmen ........................................................................................................... 66
7.1 Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise ................................................................................ 67
7.2 Gefährliche Spannung durch drehenden Läufer .................................................................... 67
7.3 Einstellwerte für die Überwachung der Lagertemperatur ....................................................... 67
7.4 Maßnahmen vor Inbetriebnahme ............................................................................................ 68
7.5 Einschalten ............................................................................................................................. 70
8.1 Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise ................................................................................ 71
8.2 Sicherheitshinweise ................................................................................................................ 71
8.2.1 Sichere Handhabung .............................................................................................................. 71
8.2.2 Gefährliche Spannung durch drehenden Läufer .................................................................... 73
8.2.3 Sicherheitshinweise für den Betrieb ....................................................................................... 73
8.2.4 Sicherheitshinweise für die Reinigung .................................................................................... 75
8.2.5 Sicherheitshinweis für Belüftung ............................................................................................. 75
8.2.5.1 Sicherheitshinweise für den Betrieb bei Maschinen mit Lüfter ............................................... 75
8.2.5.2 Sicherheitshinweis für Fremdbelüftung (Optional) .................................................................. 76
8.2.5.3 Maschinen mit Textillüfterhaube ............................................................................................. 76
8.2.6 Betriebspausen ....................................................................................................................... 76
8.3 Störungstabellen ..................................................................................................................... 78
8.4 Ausschalten ............................................................................................................................ 79
9.1 Allgemein ................................................................................................................................ 81
9.2 Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise ................................................................................ 81
9.3 Service Center ........................................................................................................................ 81
9.4 Sicherheitshinweise für Inspektion und Wartung .................................................................... 81
9.5 Vorbereitung und Hinweise ..................................................................................................... 83
9.5.1 Gefahren durch offen gelagerten Läufer................................................................................. 83
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10 Ersatzteile ................................................................................................................................................ 97
11 Entsorgung ............................................................................................................................................ 103
9.5.2 Nordamerikanischer Markt (optional) ..................................................................................... 83
9.5.3 Lackschäden ausbessern ...................................................................................................... 84
9.6 Inspektion ............................................................................................................................... 84
9.6.1 Allgemeine Inspektionsvorgaben ........................................................................................... 84
9.6.2 Optionale Anbauten ............................................................................................................... 84
9.6.3 Erste Inspektion nach Montage oder Instandsetzung ........................................................... 84
9.6.4 Hauptinspektion ..................................................................................................................... 85
9.7 Wartung .................................................................................................................................. 86
9.7.1 Wartungsintervalle ................................................................................................................. 86
9.7.2 Nachschmierung .................................................................................................................... 87
9.7.3 Reinigung ............................................................................................................................... 87
9.7.4 Sicherheitshinweis Reinigung ................................................................................................ 88
9.7.5 Reinigen von Maschinen mit Textillüfterhaube ...................................................................... 88
9.7.6 Kondenswasser ablassen ...................................................................................................... 89
9.8 Instandsetzung ....................................................................................................................... 89
9.8.1 Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise ............................................................................... 89
9.8.2 Lagerung ................................................................................................................................ 89
9.8.2.1 Lagerung ................................................................................................................................ 89
9.8.2.2 Darstellung Lagerwechsel ...................................................................................................... 91
9.8.3 Demontage ............................................................................................................................. 92
9.8.3.1 Lagereinsätze ......................................................................................................................... 93
9.8.3.2 Schaltverbindungen ............................................................................................................... 93
9.8.4 Montage ................................................................................................................................. 93
9.8.4.1 Dichtungsmaßnahmen ........................................................................................................... 93
9.8.4.2 Lagereinsätze montieren ....................................................................................................... 93
9.8.4.3 Lager montieren ..................................................................................................................... 94
9.8.4.4 Lüfter montieren ..................................................................................................................... 94
9.8.4.5 Montage sonstige Hinweise ................................................................................................... 94
9.8.5 Schraubensicherungen .......................................................................................................... 94
9.8.6 Elektrische Anschlüsse - Klemmenbrettanschlüsse .............................................................. 95
9.8.7 Kabelverschraubungen .......................................................................................................... 95
9.8.8 Anschlusskasten, Lagerschilde, Erdungsleiter, Blechlüfterhauben ....................................... 96
9.8.9 Optionale Anbauten ............................................................................................................... 96
10.1 Teilebestellung ....................................................................................................................... 97
10.2 Definition Teilegruppen .......................................................................................................... 97
10.3 Bestellbeispiel 1FU8 .............................................................................................................. 98
10.4 Maschinenteile ....................................................................................................................... 99
10.4.1 Teilelisten ............................................................................................................................... 99
10.5 Normteile .............................................................................................................................. 100
10.6 Explosionszeichnungen ....................................................................................................... 101
10.6.1 1FU8, BG 71 ... 90L ............................................................................................................. 101
10.6.2 1FU8, BG 112M ... 160L ...................................................................................................... 102
11.1 Einleitung ............................................................................................................................. 103
11.2 Demontage vorbereiten ....................................................................................................... 103
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Inhaltsverzeichnis
A Service & Support .................................................................................................................................. 107
Glossar .................................................................................................................................................. 109
Index ...................................................................................................................................................... 113
11.3 Maschine zerlegen ................................................................................................................ 104
11.4 Komponenten entsorgen ...................................................................................................... 105
A.1 Siemens Industry Online Support ......................................................................................... 107
A.2 SIOS App .............................................................................................................................. 107
A.3 Weitere Dokumente .............................................................................................................. 107
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1.1

Über diese Anleitung

Textmerkmale
Hinweis Ein Hinweis ist eine wichtige Information über das Produkt, die Handhabung des Produkts
oder Anregungen.
Diese Anleitung beschreibt die Maschine und informiert Sie über den Umgang damit - von der Anlieferung bis zur Entsorgung. Bewahren Sie diese Anleitung zum späteren Gebrauch auf.
Lesen Sie diese Betriebsanleitung vor dem Umgang mit der Maschine und befolgen Sie die Anweisungen. So gewährleisten Sie eine gefährdungs- und störungsfreie Funktion sowie eine lange Nutzungsdauer der Maschine.
Wenn Sie Vorschläge zur Verbesserung des Dokuments haben, dann wenden Sie sich bitte an das Service Center (Seite 107).
Das Warnhinweiskonzept ist auf der Rückseite des Innentitels erläutert. Halten Sie die Sicherheitshinweise in dieser Anleitung jederzeit ein.
Neben den Warnhinweisen, die Sie aus Sicherheitsgründen unbedingt beachten müssen, finden Sie in dieser Anleitung folgende Textmerkmale:
1. Handlungsanweisungen sind als nummerierte Liste dargestellt. Halten Sie die Reihenfolge der Handlungsschritte ein.
● Aufzählungen verwenden den Listenpunkt. – Der Gedankenstrich kennzeichnet Aufzählungen in der zweiten Ebene.
den jeweiligen Teil der Dokumentation. Der Hinweis gibt Ihnen Hilfe oder zusätzliche
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1.1 Über diese Anleitung
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2.1

Informationen für den Anlagenverantwortlichen

Hinweis Nehmen Sie für Planungs
Unterstützung und Dienstleistungen des zuständigen Anspruch.
2.2

Die fünf Sicherheitsregeln

Diese elektrische Maschine ist nach den Vorgaben der Richtlinie 2006/95/EG bis 19.04.2016 und ab 20.04.2016 nach der Richtlinie 2014/35/EU ("Niederspannungsrichtlinie") konzipiert, gebaut und für den Einsatz in Industrieanlagen vorgesehen. Beim Einsatz der elektrischen Maschine außerhalb der Europäischen Gemeinschaft beachten Sie die landesspezifischen Vorschriften. Befolgen Sie die örtlichen und branchenspezifischen Sicherheits- und Errichtungsvorschriften.
Die für die Anlage Verantwortlichen müssen Folgendes gewährleisten:
● Planungs- und Projektierungsarbeiten sowie alle Arbeiten an und mit der Maschine führt nur qualifiziertes Personal aus.
● Die Betriebsanleitung ist bei allen Arbeiten stets verfügbar.
● Die technischen Daten sowie die Angaben über die zulässigen Montage-, Anschluss-,
Umgebungs- und Betriebsbedingungen werden konsequent beachtet.
● Die spezifischen Errichtungs- und Sicherheitsvorschriften sowie die Vorschriften zur Benutzung persönlicher Schutzausrüstungen werden eingehalten.
-, Montage-, Inbetriebsetzungs- und Service-Aufgaben die Service Center (Seite 107) in
In den einzelnen Kapiteln dieses Dokuments finden Sie Sicherheitshinweise. Halten Sie die Sicherheitshinweise zu Ihrer eigenen Sicherheit, zum Schutz anderer Personen und zur Vermeidung von Sachschäden unbedingt ein.
Beachten Sie die folgenden Sicherheitshinweise bei allen Tätigkeiten an und mit der Maschine.
Für Ihre persönliche Sicherheit sowie zur Vermeidung von Sachschäden halten Sie bei allen Arbeiten stets die sicherheitsrelevanten Hinweise und die folgenden fünf Sicherheitsregeln nach EN 50110-1 "Arbeiten im spannungsfreien Zustand" ein. Wenden Sie die fünf Sicherheitsregeln vor Beginn der Arbeiten in der genannten Reihenfolge an.
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Sicherheitshinweise
Fünf Sicherheitsregeln
2.3
Qualifiziertes Personal
2.4

Sichere Handhabung

2.3 Qualifiziertes Personal

1. Freischalten. Schalten Sie auch die Hilfsstromkreise frei, z. B. Stillstandsheizung.
2. Gegen Wiedereinschalten sichern.
3. Spannungsfreiheit feststellen.
4. Erden und kurzschließen.
5. Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken.
Nach Abschluss der Arbeiten heben Sie die getroffenen Maßnahmen in der umgekehrten Reihenfolge wieder auf.
Alle Arbeiten an der Maschine dürfen nur von qualifiziertem Personal vorgenommen werden. Qualifiziertes Personal im Sinne dieser Dokumentation sind Personen, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
● Sie sind aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung befähigt, in ihrem jeweiligen Tätigkeitsgebiet Risiken zu erkennen und mögliche Gefährdungen zu vermeiden.
● Sie sind vom jeweils Verantwortlichen mit der Ausführung von Arbeiten an der Maschine beauftragt.
Die Sicherheit am Arbeitsplatz hängt von der Aufmerksamkeit, Vorsorge und Vernunft aller Personen ab, welche die Maschine installieren, betreiben und warten. Neben der Beachtung der aufgeführten Sicherheitsvorkehrungen ist grundsätzlich Vorsicht in der Nähe der Maschine geboten. Achten Sie stets auf Ihre Sicherheit.
Beachten Sie zur Vermeidung von Unfällen auch Folgendes:
● Allgemeine Sicherheitsvorschriften des jeweiligen Einsatzlandes
● Spezifische Vorschriften des Betreibers und des Einsatzbereichs
● Spezifische Vereinbarungen, die mit dem Betreiber getroffen wurden
● Separate Sicherheitshinweise, die mit der Maschine geliefert wurden
● Sicherheitssymbole und Hinweise an der Maschine und ihrer Verpackung
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Sicherheitshinweise
WARNUNG
Unter Spannung stehende Teile
WARNUNG
Rotierende Teile
WARNUNG
Heiße Oberflächen
2.4 Sichere Handhabung
Elektrische Maschinen weisen unter Spannung stehende Teile auf. Durch Entfernen von Abdeckungen, bei unsachgemäßem Einsatz der Maschine, falscher
Bedienung oder unzureichender Wartung können Tod, schwere Körperverletzung oder Sachschaden eintreten.
• Halten Sie bei Arbeiten an der Maschine stets die "Fünf Sicherheitsregeln" ein.
• Entfernen Sie Abdeckungen nur entsprechend den Anweisungen dieser
Betriebsanleitung.
• Bedienen Sie die Maschine sachgemäß.
• Warten Sie die Maschine regelmäßig und fachgerecht.
Elektrische Maschinen weisen gefährliche rotierende Teile auf. Durch Entfernen von Abdeckungen, bei unsachgemäßem Einsatz der Maschine, falscher
Bedienung oder unzureichender Wartung können Tod, schwere Körperverletzung oder Sachschaden eintreten.
• Entfernen Sie Abdeckungen nur entsprechend den Anweisungen dieser Betriebsanleitung.
• Bedienen Sie die Maschine sachgemäß.
• Warten Sie die Maschine regelmäßig und fachgerecht.
• Sichern Sie freie Wellenenden und sonstige rotierende Teile wie z. B. Kupplung,
Riemenscheibe etc. gegen Berühren.
Elektrische Maschinen haben heiße Oberflächen. Berühren Sie diese Oberflächen nicht. Schwere Verbrennungen können die Folge sein.
• Lassen Sie die Maschine erst abkühlen, bevor Sie mit Arbeiten an der Maschine beginnen.
• Entfernen Sie Abdeckungen nur entsprechend den Anweisungen dieser Betriebsanleitung.
• Betreiben Sie die Maschine sachgemäß.
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Sicherheitshinweise
VORSICHT
Gesundheitsgefährdende Substanzen
VORSICHT
Leicht entzündliche und brennbare Substanzen
Beachten Sie die Hinweise in dieser Betriebsanleitung und die Produktinformationen der
2.5
Gefährliche Spannung durch drehenden Läufer
WARNUNG
Gefährliche Spannung durch drehenden Läufer

2.5 Gefährliche Spannung durch drehenden Läufer

Chemische Substanzen, die für Errichtung, Betrieb und Instandhaltung der Maschine benötigt werden, können gesundheitsschädigend sein.
Vergiftungen, Hautschädigungen, Verätzungen der Atmungsorgane und andere Gesundheitsschäden können die Folge sein.
• Beachten Sie die Hinweise in dieser Betriebsanleitung und die Produktinformationen der Hersteller.
• Halten Sie die entsprechenden Sicherheitsvorschriften ein und tragen Sie die vorgeschriebenen Körperschutzmittel.
Chemische Substanzen, die für Errichtung, Betrieb und Instandhaltung der Maschine benötigt werden, können leicht entzündlich oder brennbar sein.
Verbrennungen und andere Gesundheitsschäden sowie Sachschaden können die Folge sein.
•
Hersteller.
• Halten Sie die entsprechenden Sicherheitsvorschriften ein und tragen Sie die vorgeschriebenen Körperschutzmittel.
Solange sich der Läufer der Maschine dreht und unmittelbar danach liegen an den Klemmen gefährliche Spannungen an.
Um Tod, Körperverletzung und Sachschäden zu vermeiden, beachten Sie folgende Sicherheitshinweise:
• Berühren Sie während der Drehung des Läufers und unmittelbar danach nicht die Klemmen.
• Um die Wicklung zu entladen, verbinden Sie die Wicklung nach dem Stillstand des Läufers mit dem Erdpotential.
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Sicherheitshinweise
WARNUNG
Störung elektronischer Geräte durch Anlagen der elektrischen Energietechnik
2.6
Störspannungen bei Betrieb am Umrichter
WARNUNG
Störspannungen bei Betrieb am Umrichter

2.6 Störspannungen bei Betrieb am Umrichter

Anlagen der elektrischen Energietechnik erzeugen im Betrieb elektrische Felder. Beim Aufenthalt in unmittelbarer Nähe zur Maschine können lebensgefährliche Fehlfunktionen bei medizinischen Implantaten, z. B. bei Herzschrittmachern, auftreten. Bei magnetischen oder elektronischen Datenträgern können Datenverluste auftreten.
• Der Aufenthalt für Personen mit Herzschrittmachern im Bereich der Maschine ist
untersagt.
• Schützen Sie das an der Anlage tätige Personal durch geeignete Maßnahmen, z. B.
Kennzeichnungen, Absperrungen, Sicherheitsbelehrungen und Warnhinweise.
• Beachten Sie die nationalen Schutz- und Sicherheitsvorschriften.
• Führen Sie keine magnetischen oder elektronischen Datenträger mit.
Bei Betrieb am Umrichter treten je nach Umrichter (Hersteller, Typ, getroffene Entstörmaßnahmen) unterschiedlich starke Störaussendungen auf. Bei Maschinen mit eingebauten Sensoren, z. B. Kaltleitern, können durch den Umrichter bedingt Störspannungen auf der Sensorleitung auftreten. Es kann zu Störungen kommen, die mittelbar oder unmittelbar Tod, schwere Körperverletzung oder Sachschäden als Folge haben können.
Beachten Sie die EMV-Hinweise des Umrichterherstellers, um eine Überschreitung der Grenzwerte nach IEC/EN 61000-6-3 beim Antriebssystem, bestehend aus Maschine und Umrichter, zu vermeiden. Treffen Sie entsprechende EMV-Maßnahmen.
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Sicherheitshinweise
2.7
Thermische Gefährdung
VORSICHT
Überhitzung der Maschine
2.8

Hinweise zu elektromagnetischen Feldern

VORSICHT
Hohe magnetische Flussdichte durch Permanentmagnete

2.7 Thermische Gefährdung

Die Oberflächentemperatur der Maschine kann über 100 °C betragen. Durch Nichtbeachten der folgenden Hinweise kann leichte Körperverletzung oder Sachschaden eintreten.
• Berühren Sie keine heißen Oberflächen.
• Sorgen Sie dafür, dass keine temperaturempfindliche Bauteile (elektrische Leitungen
und/oder elektronische Bauteile) an heißen Oberflächen anliegen.
• Achten Sie darauf, dass die Maschine nicht überhitzt und dadurch zur Zerstörung der Wicklungen und Lager führt, sowie eine Entmagnetisierung der Permanentmagnete bewirkt.
• Betreiben Sie die Motoren nur mit wirksamer Temperaturüberwachung.
Um Körperverletzung und Sachschaden zu vermeiden beachten Sie, dass die Läufer der Synchronmaschinen Permanentmagnete mit hohen magnetischen Flussdichten und starken Anziehungskräften zu ferromagnetischen Körpern enthalten.
• Achten Sie darauf, dass Personen mit Herzschrittmacher nicht In der Nähe eines demontierten Läufers sind.
• Beachten Sie, dass auf elektronischen Datenträgern gespeicherte Daten zerstört werden können.
1FU8
18 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
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Sicherheitshinweise
WARNUNG
Elektromagnetische Felder
2.9
Sonderausführungen und Bauvarianten
Hinweis Ste Falls Abweichungen und Unklarheiten auftreten, fragen Sie unter Angabe der
Typbezeichnung und Fabriknummer (siehe Leistungsschild) beim Hersteller nach, oder wenden Sie sich an das

2.9 Sonderausführungen und Bauvarianten

Beim Betrieb von Anlagen der elektrischen Energietechnik, z. B. Transformatoren, Umrichter, Motoren usw. werden elektromagnetische Felder erzeugt.
Durch elektromagnetische Felder können elektronische Geräte gestört werden. Das kann zu Fehlfunktionen in diesen Geräten führen. So können z. B. Herzschrittmacher in ihrer Funktion beeinträchtigt werden, was zu gesundheitlichen Schäden bis hin zum Tod führen kann. Daher ist der Aufenthalt von Personen mit Herzschrittmachern in diesen Bereichen untersagt.
Der Anlagenbetreiber muss durch geeignete Maßnahmen, Kennzeichnungen und Warnungen das tätige Personal ausreichend vor eventuell auftretenden Schäden schützen.
• Beachten Sie die entsprechenden nationalen Schutz- und Sicherheitsvorschriften. Für
die Bundesrepublik Deutschland sind dies für die "Elektromagnetischen Felder" die Vorgaben der Berufsgenossenschaft BGV B11 und die BGR B11.
• Bringen Sie entsprechende Warnhinweise an.
• Grenzen Sie die Gefahrenzonen ab.
• Sorgen Sie z. B. mit Abschirmungen dafür, dass die elektromagnetischen Felder an
ihrer Quelle reduziert werden.
llen Sie vor allen Arbeiten an der Maschine die Maschinenausführung fest.
Siemens Service Center (Seite 107).
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Sicherheitshinweise
2.9 Sonderausführungen und Bauvarianten
1FU8
20 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 21
3
3.1

Anwendungsbereich

Übersicht
Bestimmungsgemäße Verwendung der Maschinen
Hinweis Maschinenrichtlinie
Niederspannungsmaschinen sind Komponenten zum Einbau in Maschinen im Sinne der aktuellen Maschinenrichtlinie. Die Inbetriebnahme ist so lange untersagt, bis des Endprodukts mit dieser Richtlinie festgestellt ist. Beachten Sie die Norm EN
3.1.1

Betrieb UL-zertifizierter Maschinen am Umrichter

Hinweis Maschinenbetrieb am Umrichter
Führen Sie bei allen Maschinen das Gesamtsystem Maschin E227215 aus, sofern die Maschinen ausschließlich am Umrichter betrieben und mit UL Zertifikat geliefert werden. Verantwortlich für die Umsetzung in der Endanwendung ist der Betreiber.
Die Synchronmaschinen dieser Reihe werden als Industrieantriebe eingesetzt. Sie sind für breite Anwendungsgebiete der Antriebstechnik, sowohl für Netzbetrieb als auch in Verbindung mit Frequenzumrichtern konzipiert. Sie zeichnen sich durch hohe Leistungsdichte, große Robustheit, lange Lebensdauer und große Zuverlässigkeit aus.
Diese Maschinen sind für gewerbliche Anlagen bestimmt. Sie entsprechen den harmonisierten Normen der Reihe EN / IEC 60034 (VDE 0530). Der Einsatz im Ex-Bereich ist verboten, sofern die Kennzeichnung auf dem Leistungsschild einen Netz- bzw. Umrichterbetrieb nicht ausdrücklich zulässt. Falls im Sonderfall z. B. beim Einsatz in nicht gewerblichen Anlagen, andere/erhöhte Anforderungen gestellt werden (z. B. Berührung durch Kinder), sind diese Bedingungen bei der Installation anlagenseitig zu gewährleisten.
die Konformität
60204-1.
e-Umrichter gemäß UL-File
-
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Beschreibung
3.1.2

CE-Kennzeichnung

Hinweis Einsatz von Maschinen ohne CE-Kennzeichnung
Maschinen ohne Wirtschaftsraums (EWR) bestimmt. Verwenden Sie keine Masch Kennzeichnung innerhalb des EWR!
3.2
Leistungsschilder
Leistungsschild
Daten auf dem Leistungsschild
Position
Beschreibung
Position
Beschreibung
Allgemeine Daten
Elektrische Daten
1
Maschinenart
31
Elektrische Daten
2
Maschinentyp
33
Bemessungsspannung [V]
3
Seriennummer (inkl. Herstelldatum JJ.MM)
34
Wicklungsschaltung
4
Normen
35
Frequenz [Hz]
6
Kundendaten (optional)
36
Bemessungsleistung [kW]
7
Herstellungsland
37
Bemessungsstrom [A]
8
Produktionsstandort
38
Leistungsfaktor [cosφ]
10
Vorschriften (optional)
39
Bemessungsdrehzahl [1/min]
Mechanische Daten
42
Drehmoment [Nm] (optional)
11
Baugröße
46
Betriebsart (optional)
12
Bauform
46
Betriebsart (optional)
13
Schutzart
48
Stillstandsheizung (optional)
14
Maschinengewicht [kg]
49
Firmenlogo
15
Wärmeklasse
50
U/f-Charakteristik (optional)
16
Umgebungstemperaturbereich (optional)
51
Frequenzbereich [Hz] (optional)
m)
18
Schwingstärkestufe
19
Lagergrößen

3.2 Leistungsschilder

-Kennzeichen sind für den Betrieb außerhalb des Europäischen inen ohne CE-
Das Leistungsschild enthält die Identifikationsdaten und die wichtigsten technischen Daten. Die Daten auf dem Leistungsschild und die vertraglichen Vereinbarungen legen die Grenzen des bestimmungsgemäßen Gebrauchs fest.
17 Aufstellungshöhe (nur wenn größer als 1000
1FU8
22 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 23
Beschreibung
3.3
Aufbau
3.3.1

Maschinenausführung Synchronmaschinen

3.3 Aufbau

Bild 3-1 Beispiele für Leistungsschilder
Bei Maschinen dieser Baureihe handelt es sich um permanenterregte Drehstrom-Synchron­Maschinen mit zylindrischem Wellenende und Passfedernut. Entsprechend der Wicklungsauslegung können diese Maschinen mit konstanter Drehzahl direkt am Netz sowie als drehzahlveränderbare Antriebe mit Frequenzumrichtern betrieben werden.
Bei Fußmaschinen (Bauform IM B3) sind die Füße angegossen bzw. angeschraubt. Ein Umsetzen der angeschraubten Füße am Maschinengehäuse, z. B. zwecks Veränderung
der Anschlusskastenlage, ist bei den Baugrößen 112 ... 160 möglich, lassen Sie dies nur von autorisierten Umbaupartnern vornehmen. Bringen Sie anschließend die Fußstandflächen durch Nacharbeit wieder in eine Ebene, parallel zur Maschinenwelle. Legen Sie bei Bedarf Ausgleichsbleche unter. Bessern Sie beschädigte Lackoberflächen fachgerecht aus.
Die 2-poligen Maschinen sind in Schutzart IP54, die 4- und 6-poligen Maschinen in Schutzart IP55 ausgeführt. Schutzart siehe Leistungsschildangabe.
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23
Page 24
Beschreibung
3.3.2

Vorschriften für Synchronmaschinen

Vorschriften für Synchronmaschinen
Merkmal
Norm
Bemessung und Betriebsverhalten
EN / IEC 60034-1
Maschinen und Prüfungen
EN / IEC 60034-2-3
Schutzart
EN / IEC 60034-5
Kühlung
EN / IEC 60034-6
Bauform
EN / IEC 60034-7
Anschlussbezeichnungen und Drehsinn
EN / IEC 60034-8
Geräuschemission
EN / IEC 60034-9
Schwinggrößenstufen
EN / IEC 60034-14
3.3 Aufbau
Die der Auslegung und Prüfung dieser Maschine zu Grunde liegenden Vorschriften und Normen finden Sie auf dem Leistungsschild. Die Maschinenausführung entspricht grundsätzlich den folgenden Normen:
Tabelle 3- 1 Angewendete allgemeine Vorschriften
Verfahren zur Bestimmung der Verluste und des Wirkungsgrades von drehenden elektrischen
EN / IEC 60034-2-1 EN / IEC 60034-2-2
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24 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 25
Beschreibung
3.3.3

Kühlung, Belüftung

3.3.3.1
Maschinen mit Lüfter
Eigenbelüftung (Standard): Kühlart IC 411 nach EN / IEC 60034-6
3.3 Aufbau
Bei den Maschinen dieser Baureihe handelt es sich um permanentmagneterregte Synchronmaschinen mit einem geschlossenen primären (inneren) Kühlkreislauf und einem offenen sekundären Kühlluftkreislauf (Oberflächenkühlung). Die Oberflächenkühlung variiert je nach Ausführung.
An der NDE-Seite des Ständergehäuses ist eine Lüfterhaube für die Führung der Außenluft angeordnet. Die Außenluft wird durch Öffnungen in der Lüfterhaube angesaugt und strömt axial über die äußeren Kühlrippen des Gehäuses. Das Lüfterrad für den äußeren Kühlluftstrom ist auf der Maschinenwelle befestigt. Die Lüfterräder sind drehrichtungsunabhängig. Prüfen Sie bei häufigem Schalt- oder Bremsbetrieb bzw. bei ständiger Drehzahlregelung unterhalb der Nenndrehzahl die Kühlwirkung.
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25
Page 26
Beschreibung
Fremdbelüftung (optional): Kühlart IC 416 nach EN / IEC 60034-6
3.3.3.2
Maschinen ohne Lüfter (Optional)
Oberflächenkühlung durch freie Konvektion: Kühlart IC 410 nach EN / IEC 60034-6.
3.3 Aufbau
Eine drehzahlunabhängige Kühlung wird durch ein separat angetriebenes Lüfterrad (Fremdbelüftung) erreicht. Die Fremdbelüftung ist unabhängig vom Betriebszustand der Maschine.
Das Lüfterrad für den äußeren Kühlluftstrom wird von einer unabhängigen Baugruppe angetrieben und ist von der Lüfterhaube umschlossen.
Bild 3-2 IC410
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Page 27
Beschreibung
Oberflächenkühlung durch Relativbewegung der Kühlluft: Kühlart IC 418 nach EN / IEC 60034-6.
3.3.4

Lagerung der Synchronmaschinen

3.3.5

Wuchtung

3.3 Aufbau
Bild 3-3 IC418
Zur Abstützung und Lageführung der Maschinenwelle im feststehenden Maschinenteil finden ausschließlich 2 Wälzlager Verwendung. Ein Wälzlager hat dabei die Funktion des Festlagers, das axiale und radiale Kräfte von der drehbaren Maschinenwelle auf den feststehenden Maschinenteil überträgt. Das zweite Wälzlager ist als Los- und Stützlager ausgeführt um thermische Dehnungen innerhalb der Maschine zuzulassen und überträgt radiale Kräfte.
Maschinen mit Schutzart IP55 <6000/min haben Rillenkugellager mit zwei Deckscheiben 2ZC3-Ausführung. Das Material der Scheiben muss temperaturbeständig von -30 °C bis +150 °C sein, z. B. Polyacryl-Kautschuk (ACM). Bei Ausführung ZC3 mit einer Deckscheibe ist die Deckscheibe innen. Maschinen mit Schutzart IP54 >6000/min sind mit Sonderkugellager bestückt.
Die nominelle (berechnete) Lagerlebensdauer nach ISO 281 beträgt mindestens 20 000 Stunden bei Ausnutzung der zulässigen radialen / axialen Kräfte. Die erreichbare Lagerlebensdauer kann jedoch bei geringeren Kräften (z. B. Betrieb mit Ausgleichskupplung) deutlich größer sein. Vermeiden Sie starres Kuppeln.
Die Wälzlager in lebensdauergeschmierter Ausführung sind wartungsfrei. Halten Sie bei nachschmierbaren Lagern die Angaben des Leistungsschildes bzw. Schmierschildes ein.
Standardmäßig ist die Maschine mit halber Passfeder (Kennzeichen "H") gemäß ISO 8821 dynamisch gewuchtet. Die Wuchtgüte entspricht der Schwinggrößenstufe "A". Schwinggrößenstufe "B" ist optional bzw. auf Anfrage möglich.
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Page 28
Beschreibung
3.3.6

Bauformen/Aufstellungsart

Grundbauform Code
Grafische Darstellung
Weitere Aufstellungsar­ten
Grafische Darstellung
Grundbauform Code
Grafische Darstellung
Weitere Aufstellungsar­ten
Grafische Darstellung
Grundbauform Code
Grafische Darstellung
Weitere Aufstellungsar­ten
Grafische Darstellung
3.3 Aufbau
Die auf die Maschine zutreffende Bauform ist auf dem Leistungsschild angegeben.
Tabelle 3- 2 Bauform
IM B3 (IM 1001)
IM V6 (IM 1031)
IM B6 (IM 1051)
IM B7 (IM 1061)
IM B8 (IM 1071)
IM B5 (IM 3001)
IM V5 (IM 1011)
IM V1 (IM 3011)
IM V3 (IM 3031)
IM B14 (IM 3601)
IM V19 (IM 3631)
1FU8
IM V18 (IM 3611)
28 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 29
Beschreibung
Grundbauform Code
Grafische Darstellung
3.3.7

Schutzart

Grenzwerte für Standardausführung
tur T
40 °C
Umgebungstemperatur
-20 °C bis +40 °C
Aufstellungshöhe
≤ 1000 m
weise
3.3.8

Optionale An- und Einbauten

3.3 Aufbau
IM B35 (IM 2001)
IM B34 (IM 2101)
Die Maschine ist in der Schutzart gemäß Leistungsschild ausgeführt und kann in staubiger oder feuchter Umgebung aufgestellt werden.
Relative Luftfeuchtigkeit bei Umgebungstempera-
amb
Luft mit normalem Sauerstoffgehalt, üblicher-
Bei abweichenden Umgebungsbedingungen gelten die Angaben auf dem Leistungsschild.
max. 55 %
21 % (V/V)
Die Maschine ist tropengeeignet.
Es wird empfohlen, zusätzlich zu der in den Anschlussleitungen angeordneten stromabhängigen Überlast-Schutzeinrichtung, in die Ständerwicklung eingebettete Temperaturfühler als Temperaturüberwachung und zum Schutz der Ständerwicklung vor Überhitzung zu verwenden.
Optional können die Maschinen mit zusätzlichen belüftungsseitigen Anbauten (z. B. Bremse) versehen werden.
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Beschreibung
3.3 Aufbau
1FU8
30 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 31
4
4.1

Einleitung

4.2

Sicherheitsrelevante Aspekte bei der Anlagenprojektierung

4.3

Betriebsart einhalten

4.4

Lieferung

Überprüfung der Lieferung auf Vollständigkeit
Gute Planung und Vorbereitung des Einsatzes der Maschine sind wichtige Voraussetzungen für eine einfache und korrekte Installation, den sicheren Betrieb und die Zugänglichkeit der Maschine für Wartung und Instandsetzung.
In diesem Kapitel erfahren Sie, was Sie bei der Projektierung Ihrer Anlage in Bezug auf diese Maschine beachten und vor der Anlieferung der Maschine vorbereiten sollten.
Von der Maschine gehen Restgefahren aus. Diese sind im Kapitel "Sicherheitshinweise" (Seite 13) oder den thematisch zugeordneten Abschnitten beschrieben.
Sorgen Sie durch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen wie Abdeckungen, Absperrungen, Kennzeichnungen usw. für einen sicheren Betrieb der Maschine innerhalb Ihrer Anlage.
Halten Sie die Betriebsart der Maschine ein. Vermeiden Sie durch eine geeignete Steuerung Überdrehzahlen und damit Schäden an der Maschine.
Die Antriebssysteme sind individuell zusammengestellt. Überprüfen Sie nach Erhalt der Lieferung sofort, ob der Lieferumfang mit den Warenbegleitpapieren übereinstimmt. Für nachträglich reklamierte Mängel übernimmt Siemens keine Gewährleistung.
● Reklamieren Sie erkennbare Transportschäden sofort beim Anlieferer.
● Reklamieren Sie erkennbare Mängel / unvollständige Lieferung sofort bei der zuständigen
Siemens-Vertretung.
Bewahren Sie die im Lieferumfang enthaltenen Sicherheits- und Inbetriebnahmehinweise, ebenso die optional erhältliche Betriebsanleitung, zugänglich auf.
Das der Lieferung optional lose beigefügte Typenschild ist dafür vorgesehen, die Maschinendaten zusätzlich an oder bei der Maschine oder Anlage zu befestigen.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
31
Page 32
Einsatzvorbereitung
4.5
Transport und Einlagerung
4.5.1

Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise

WARNUNG
Absturz- und Pendelgefahr bei hängendem Transport
WARNUNG
Umkippen oder Verrutschen der Maschine
verrutschen oder umkippen. Tod, schwere Körperverletzung oder Sachschäden können die
4.5.2

Transport von bestimmten Bauformen

Hinweis Heben Sie Maschinen beim Transport nur in einer ihrer Grundbauform entsprechenden
Lage.

4.5 Transport und Einlagerung

Beachten Sie bei allen Arbeiten an der Maschine die allgemeinen Sicherheitshinweise (Seite 13) und die Forderungen der EN 50110-1 zum sicheren Betrieb elektrischer Anlagen.
Wenn Sie die Maschine an Strängen hängend transportieren, können die Stränge z. B. wegen einer Beschädigung reißen. Außerdem kann die Maschine bei nicht ausreichender Befestigung pendeln. Tod, schwere Körperverletzung oder Sachschäden können die Folge sein.
• Nutzen Sie zum Transport bzw. bei der Installation zusätzliche, geeignete Tragmittel.
• Bereits zwei Stränge müssen die ganze Last tragen können.
• Verhindern Sie, dass die Tragmittel verrutschen, indem Sie die Tragmittel sichern.
Wenn Sie die Maschine nicht sachgemäß anheben oder transportieren, kann die Maschine
Folge sein.
• Verwenden Sie alle vorhandenen Hebeösen an der Maschine.
• Befestigen Sie keine zusätzlichen Lasten oder Gewichte bei Verwendung von
Hebeösen an der Maschine. Die Hebeösen sind nur für das Eigengewicht der Maschine ausgelegt.
• Ziehen Sie eingeschraubte Hebeösen fest an.
• Schrauben Sie Ringschrauben bis zu ihrer Auflagefläche ein.
• Halten Sie die zulässigen Belastungen der Ringschrauben ein.
• Wenn notwendig, verwenden Sie geeignete ausreichend bemessene Transportmittel
wie z. B. Hebebänder (EN1492-1) und Zurrgurte (EN12195-2).
1FU8
32 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 33
Einsatzvorbereitung
4.5.3

Bauformen auf dem Leistungsschild

Gut
schützen
schützen
punkt
verboten
hier
4.5.4

Einlagern

Einlagern im Freien
ACHTUNG
Beschädigung der Maschine
4.5 Transport und Einlagerung
Die auf die Maschine zutreffende Bauform ist auf dem Leistungsschild angegeben. Entfernen Sie eventuell vorhandene Transportsicherungen erst vor Inbetriebnahme.
Bewahren Sie die Transportsicherungen auf oder machen Sie diese unwirksam. Verwenden Sie die Transortsicherungen für weitere Transporte erneut oder machen Sie die Transportsicherungen wieder wirksam.
Abhängig von Transportweg und Größe wird die Maschine unterschiedlich verpackt. Wenn nicht besonders vertraglich vereinbart, entspricht die Verpackung den Verpackungsrichtlinien nach ISPM (internationale Standards für pflanzengesundheitliche Maßnahmen).
Beachten Sie die auf der Verpackung angebrachten Bildzeichen. Sie haben folgende Bedeutung:
Durch die unsachgemäße Lagerung kann Sachschaden entstehen. Treffen Sie bei extremen klimatischen Bedingungen, z. B. salzhaltige und/oder staubige,
feuchte Atmosphäre, Vorkehrungen zum Schutz der Maschine.
Wählen Sie einen hochwassersicheren, erschütterungsfreien und trockenen Lagerplatz. Reparieren Sie Schäden an der Verpackung vor der Einlagerung, soweit es für die ordnungsgemäße Lagerung notwendig ist. Um Schutz gegen Bodenfeuchtigkeit zu gewährleisten, setzen Sie Maschinen, Geräte und Kisten auf Paletten, Balken oder Fundamenten ab. Verhindern Sie ein Absinken in das Erdreich. Behindern Sie nicht die Luftzirkulation unter dem Lagergut.
oben Zerbrechliches
Vor Nässe
Vor Hitze
Schwer-
Handhaken
Anschlagen
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Abdeckungen oder Planen zum Schutz gegen Wetter dürfen die Oberflächen des Lagerguts nicht berühren. Stellen Sie durch zwischen gelegte Abstandshölzer eine ausreichende Luftzirkulation sicher.
33
Page 34
Einsatzvorbereitung
Einlagern in Räumen
Metallisch blanke Oberflächen
Kondenswasserbohrung
Einlagerungstemperatur
Einlagerungszeit
Offene Lager
Geschlossene Lager
4.5 Transport und Einlagerung
Die Lagerräume sollen Schutz vor extremen Witterungsbedingungen bieten. Sie sollen trocken, staub-, frost-, stoß- und erschütterungsfrei und gut gelüftet sein.
Die blanken Oberflächen wie Wellenenden, Flanschflächen, Zentrierränder sind für den Transport mit einem begrenzt haltbarem (< 6 Monate) Korrosionsschutz versehen. Treffen Sie für längere Einlagerungszeiten geeignete Korrosionsschutzmaßnahmen.
Öffnen Sie vorhandene Kondenswasserbohrungen zum Ablassen des Kondensats entsprechend den Umgebungsbedingungen, spätestens alle 6 Monate.
Zulässiger Temperaturbereich: -20 °C bis +50 °C Maximal zulässige Luftfeuchte: 60 % Für Maschinen, die hinsichtlich der Kühlmitteltemperatur im Betriebszustand bzw. der
Aufstellhöhe eine spezielle Auslegung haben, können für die Einlagerungstemperatur andere Bedingungen gelten. Entnehmen Sie die in diesem Fall die Angaben zu Kühlmitteltemperatur und Aufstellhöhe dem Leistungsschild der Maschine.
Drehen Sie die Welle 1-mal jährlich, damit dauerhafte Stillstandsmarkierungen vermieden werden. Bei längerer Einlagerungszeit verringert sich die Fettgebrauchsdauer (Altern) der Lager.
● Überprüfen Sie bei offenen Lagern, z. B. 1Z, den Fettzustand bei Lagerung über 12 Monate.
● Lässt die Überprüfung eine Entölung oder Verschmutzung des Fetts erkennen, tauschen Sie das Fett aus. Eindringen von Kondenswasser führt zu Konsistenzänderungen des Fetts.
● Tauschen Sie bei geschlossenen Lagern die Lager auf DE und NDE-Seite nach 48 Monaten Einlagerungszeit aus.
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34 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 35
Einsatzvorbereitung
ACHTUNG
Einlagerung
Halten Sie gegebenenfalls Rücksprache mit dem Siemens Service Center bzw. stimmen
4.6
Elektromagnetische Verträglichkeit
Hinweis Bei stark ungleichen Drehmomenten (z.
sinusförmiger Maschinenstrom erzwungen, dessen Oberschwingungen eine unzulässige Netzbeeinflussun
Hinweis Umrichter
•
•
•
•
•

4.6 Elektromagnetische Verträglichkeit

Wenn Sie die Maschine ungeschützt im Freien einsetzen oder lagern, kann die Maschine beschädigt werden.
• Schützen Sie die Maschine vor intensiver Sonneneinstrahlung, Regen, Schnee, Eis oder Staub. Verwenden Sie z. B. einen Überbau oder eine zusätzliche Abdeckung.
•
Sie die Verwendung im Freien technisch ab.
B. Antrieb eines Kolbenkompressors) wird ein nicht
g und damit unzulässige Störaussendungen bewirken können.
Bei Betrieb am Frequenzumrichter treten je nach Umrichterausführung (Typ,
Entstörmaßnahmen, Hersteller) unterschiedlich starke Störaussendungen auf.
Vermeiden Sie eine Überschreitung der vorgeschriebenen Grenzwerte beim
Antriebssystem, bestehend aus Maschine und Umrichter.
Beachten Sie unbedingt die EMV-Hinweise des Umrichterherstellers. Wenn eine abgeschirmte Maschinenzuleitung großflächig am Metallanschlusskasten der
Maschine (mit Verschraubung aus Metall) leitend verbunden wird, ist die Abschirmung am wirksamsten.
Bei Maschinen mit eingebauten Sensoren (z. B. Kaltleitern) können umrichterbedingt
Störspannungen auf der Sensorleitung auftreten.
Die Maschinen in geschlossener Bauform erfüllen bei bestimmungsgemäßer Verwendung, betrieben am elektrischen Versorgungsnetz mit den Merkmalen gemäß EN 50160, die Anforderungen der aktuellen Richtlinie über die Elektromagnetische Verträglichkeit.
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Page 36
Einsatzvorbereitung
Störfestigkeit
4.7
Betrieb am Umrichter
4.7.1

Parametrierung des Umrichters

4.7.2

Lagerströme reduzieren beim Betrieb am Umrichter (Niederspannung)

4.7 Betrieb am Umrichter

Die Anforderungen an die Störfestigkeit nach EN / IEC 61000-6-2 werden von den Maschinen prinzipiell erfüllt. Bei Maschinen mit eingebauten Sensoren (z. B. Kaltleitern) muss der Betreiber durch geeignete Auswahl der Sensor-Signalleitung (evtl. mit Abschirmung, Anbindung wie bei Maschinenzuleitung) und des Auswertegeräts selbst für eine ausreichende Störfestigkeit sorgen. Beachten Sie bei Betrieb der Maschinen am Umrichter mit höheren Drehzahlen als der Bemessungsdrehzahl die mechanischen Grenzdrehzahlen (Safe operating speed EN / IEC 60034-1).
● Wenn die Motorauslegung eine spezielle Umrichterzuordnung erfordert, dann sind entsprechende Zusatzangaben auf dem Leistungsschild enthalten.
● Parametrieren Sie den Umrichter korrekt. Die Parametrierungen entnehmen Sie dem Leistungsschild der Maschine (nicht dem Zusatzleistungsschild mit den Betriebsdaten am Umrichter). Angaben zu den Parametern finden Sie:
– In der Betriebsanleitung des Umrichters. – In den Projektierungshandbüchern SINAMICS.
● Überschreiten Sie die angegebene maximale Grenzdrehzahl n entweder auf dem Leistungsschild n Umrichter als größte Drehzahlangabe oder im typspezifischen Katalog.
● Betreiben Sie die Maschine nur kurzzeitig an der maximalen Grenzdrehzahl. Wenn die Maschine längere Zeit mit Maximaldrehzahl betrieben wird, kann es zu Schwingungen mit erhöhter Frequenz und damit verbunden zu einer höheren Geräuschentwicklung kommen.
● Überprüfen Sie, ob die Kühlung der Maschine für die Inbetriebnahme gewährleistet ist.
Mit den folgenden Maßnahmen können Sie Lagerströme reduzieren:
● Gestalten Sie die Kontaktierung großflächig. Massive Kupferleitungen sind wegen des Stromverdrängungseffekts für die Hochfrequenzerdung nicht geeignet.
, auf dem Zusatzschild für den Betrieb am
max
nicht. Sie finden diese
max
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Page 37
Einsatzvorbereitung
:
Konzentrischer Kupfer- oder Aluminiumschirm
Stahlarmierung
4.7 Betrieb am Umrichter
Potenzialausgleichsleitungen: Verwenden Sie Potenzialausgleichsleitungen:
● Zwischen Motor und Arbeitsmaschine
● Zwischen Motor und Umrichter
● Zwischen dem Klemmenkasten und der Hochfrequenz-Erdungsstelle am Motorgehäuse.
Auswahl und Anschluss des Kabels Verwenden Sie möglichst symmetrisch aufgebaute, geschirmte Verbindungsleitungen. Das
aus möglichst vielen Einzelleitern aufgebaute Schirmgeflecht muss eine gute elektrische Leitfähigkeit besitzen. Geflochtene Schirme aus Kupfer oder Aluminium sind gut geeignet.
● Der Schirmanschluss erfolgt beidseitig am Motor und Umrichter.
● Führen Sie die Kontaktierung für eine gute Ableitung der hochfrequenten Ströme
großflächig aus: – Als 360°-Kontaktierung am Umrichter – Am Motor z. B. mit EMV-Verschraubungen an den Kabeleinführungen.
● Wenn der Kabelschirm wie beschrieben kontaktiert ist, stellt er den geforderten
Potenzialausgleich zwischen Motorgehäuse und Umrichter dar. Eine separate Hochfrequenz-Potenzialausgleichsleitung ist dann nicht notwendig.
● Wenn der Kabelschirm wegen besonderer Randbedingungen nicht oder nicht
ausreichend kontaktiert werden kann, dann ist der geforderte Potenzialausgleich nicht gegeben. Verwenden Sie in diesem Fall eine separate Hochfrequenz­Potenzialausgleichsleitung:
– Zwischen dem Motorgehäuse und der Schutzerde-Schiene des Umrichters. – Zwischen Motorgehäuse und Arbeitsmaschine – Führen Sie die separate Hochfrequenz-Potenzialausgleichsleitung mit geflochtenen
Kupferflachbändern bzw. Hochfrequenz-Litzenleitern aus. Massive Kupferleitungen sind aufgrund des Stromverdrängungseffekts für die Hochfrequenzerdung nicht geeignet.
– Gestalten Sie die Kontaktierung großflächig.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
37
Page 38
Einsatzvorbereitung
Aufbau des Netzes
Hinweis Umrichterdokumentation
Die Betriebsanleitung des Umrichters ist nicht Bestandteil dieser Dokumentation. Beachten Sie auch die Projektierungsinformationen des Umrichters.
4.7 Betrieb am Umrichter
Zur gezielten Reduzierung von Lagerströmen betrachten Sie das Gesamtsystem aus Motor, Umrichter und Arbeitsmaschine. Folgende Maßnahmen unterstützen die Reduktion von Lagerströmen und helfen, Schäden zu vermeiden:
● Bauen Sie in der Gesamtanlage ein einwandfrei vermaschtes Erdungssystem mit niedriger Impedanz auf.
● Verwenden Sie Gleichtaktfilter (Bedämpfungskerne) am Umrichterausgang. Die Auswahl und Dimensionierung erfolgt durch den Siemens-Vertriebspartner.
● Begrenzen Sie den Spannungsanstieg durch den Einsatz von Ausgangsfiltern. Ausgangsfilter dämpfen die Oberschwingungsanteile in der Ausgangsspannung.
1FU8
38 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 39
5
5.1

Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise

5.2

Konformität

Hinweis Verlust der Konformität zu den europäischen Richtlinien
Im Auslieferungszustand entspricht die Maschine den Anforderungen der europäischen Richtlinien. Eigenmächtige Änderungen oder Umbauten an der Maschine führen zum Verlust der Konformität zu den europäischen Richtlinien und zum Verlust der Gewährleistung.
5.3

Montage vorbereiten

5.3.1

Voraussetzungen für die Montage

Hinweis Isolationswiderstand der Wicklung vor Beginn der Montagearbeiten messen
Messen Sie den Is Montagearbeiten. Wenn der Isolationswiderstand unter dem vorgeschriebenen Wert liegt, dann leiten Sie entsprechende Abhilfemaßnahmen ein. Für die Abhilfemaßnahmen muss die Maschine möglicherweise wie
Beachten Sie bei allen Arbeiten an der Maschine die allgemeinen Sicherheitshinweise (Seite 13) und die Forderungen der EN 50110-1 zum sicheren Betrieb elektrischer Anlagen.
Vor dem Beginn der Montagearbeiten müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
● Diese Betriebs- und Montageanleitung liegt dem Personal vor.
● Die Maschine steht ausgepackt zur Montage am Montageort bereit.
olationswiderstand der Wicklung möglichst vor Beginn der
der abgebaut und transportiert werden.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
39
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Montage
5.3.2

Sicherheitsrelevante Hinweise

Hinweis Beachten Sie die technischen Daten auf den Schildern am Maschinengehäuse.
ACHTUNG
Beschädigung der Maschine
5.3.3

Isoationswiderstand

5.3.3.1
Isolationswiderstand und Polarisationsindex
5.3 Montage vorbereiten
Um Sachschäden zu vermeiden, prüfen Sie durch geeignete Maßnahmen vor der Inbetriebnahme der Maschine, ob kundenseitig die richtige Drehrichtung der Maschine eingestellt ist, z. B. durch Entkuppeln von der Arbeitsmaschine.
Durch Messung des Isolationswiderstands und des Polarisationsindex (PI) erhalten Sie Informationen über den Zustand der Maschine. Überprüfen Sie deshalb den Isolationswiderstand und den Polarisationsindex zu folgenden Zeitpunkten:
● Vor dem ersten Start einer Maschine
● Nach längerer Einlagerung oder Stillstandszeit
● Im Rahmen von Wartungsarbeiten
Sie erhalten damit folgende Informationen über den Zustand der Wicklungsisolierung:
● Ist die Wickelkopfisolierung leitfähig verschmutzt?
● Hat die Wicklungsisolierung Feuchtigkeit aufgenommen?
Daraus können Sie über die Inbetriebnahme der Maschine oder über ggf. erforderliche Maßnahmen wie Reinigung und / oder Trocknung der Wicklung entscheiden:
● Kann die Maschine in Betrieb genommen werden?
● Müssen Reinigungs- oder Trocknungsmaßnahmen erfolgen?
Detaillierte Informationen zur Prüfung und zu den Grenzwerten finden Sie hier: "Isolationswiderstand und Polarisationsindex prüfen"
1FU8
40 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 41
Montage
5.3.3.2
Isolationswiderstand und Polarisationsindex prüfen
WARNUNG
Gefährliche Spannung an den Klemmen
– Klemmen Sie das Anschlusskabel an.
Isolationswiderstand messen
5.3 Montage vorbereiten
Bei und unmittelbar nach der Messung des Isolationswiderstands oder des Polarisationsindex (PI) der Ständerwicklung haben die Klemmen teilweise gefährliche Spannungen. Bei Berührung können Tod, schwere Körperverletzung und Sachschäden die Folge sein.
• Stellen Sie bei eventuell angeschlossenen Netzleitungen sicher, dass keine Netzspannung angelegt werden kann.
• Entladen Sie die Wicklung nach der Messung, bis die Gefährdung ausgeschlossen ist, z. B. mit folgenden Maßnahmen:
– Verbinden Sie die Anschlussklemmen mit Erdpotenzial, bis die Nachladespannung
auf ungefährliche Werte abgeklungen ist.
1. Beachten Sie vor Beginn der Messung des Isolationswiderstandes die Bedienungsanleitung des verwendeten Isolationsmessgeräts.
2. Stellen Sie sicher, dass keine Netzleitungen angeschlossen sind.
3. Messen Sie die Wicklungstemperatur und den Isolationswiderstand der Wicklung gegen das Maschinengehäuse. Die Wicklungstemperatur soll bei der Messung 40 °C nicht überschreiten. Rechnen Sie die gemessenen Isolationswiderstände entsprechend der Formel auf die Referenztemperatur von 40 °C um. Damit ist die Vergleichbarkeit mit den angegebenen Mindestwerten gewährleistet.
4. Lesen Sie den Isolationswiderstand 1 min nach Anlegen der Messspannung ab.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
41
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Montage
Grenzwerte für den Isolationswiderstand der Ständerwicklung
UN [V]
U
Mess
[V]
RC [MΩ]
U ≤ 1000
500
≥ 5
2500 < U ≤ 5000
1000 (max. 2500)
5000 < U ≤ 12000
2500 (max. 5000)
U > 12000
5000 (max. 10000)
U U RC = Mindestisolationswiderstand bei Referenztemperatur 40 °C
Umrechnen auf die Referenztemperatur
RC
Isolationswiderstand auf 40 °C Referenztemperatur umgerechnet
KT
Temperaturkoeffizient nach Gleichung (2)
T in °C
40
Referenztemperatur in °C
10
Halbierung / Verdoppelung des Isolationswiderstands mit 10 K
T
Mess- / Wicklungstemperatur in °C
5.3 Montage vorbereiten
Die folgende Tabelle gibt die Messspannung sowie die Grenzwerte für den Isolationswiderstand an. Diese Werte entsprechen den Empfehlungen der IEEE 43-2000.
Tabelle 5- 1 Isolationswiderstand der Ständerwicklung bei 40 °C
1000 ≤ U ≤ 2500 500 (max. 1000) 100
= Bemessungsspannung siehe Leistungsschild
N
= DC-Messspannung
Mess
Bei Messung mit anderen Wicklungstemperaturen als 40 °C rechnen Sie den Messwert nach folgenden Gleichungen aus der IEEE 43-2000 auf die Referenztemperatur 40 °C um.
(1)
R
= KT · RT
(2)
K
= (0,5)
T
C
(40-T)/10
RT Gemessener Isolationswiderstand bei Mess- / Wicklungstemperatur
Dabei wird eine Verdoppelung bzw. Halbierung des Isolationswiderstandes bei einer Temperaturänderung von 10 K zu Grunde gelegt.
● Pro 10 K Temperaturanstieg halbiert sich der Isolationswiderstand.
● Pro 10 K Temperaturabfall verdoppelt sich der Widerstand.
Bei einer Wicklungstemperatur von ca. 25 °C betragen die Mindestisolationswiderstände damit 20 MΩ (U ≤ 1000 V) bzw. 300 MΩ (U > 1000 V). Die Werte gelten für die gesamte Wicklung gegen Erde. Bei Messung von einzelnen Strängen gelten die doppelten Mindestwerte.
● Trockene, neuwertige Wicklungen haben Isolationswiderstände zwischen 100 ... 2000 MΩ, ggfs. auch höhere Werte. Wenn der Isolationswiderstandswert in der Nähe des Mindestwerts liegt, dann können Feuchtigkeit und/oder Verschmutzung die Ursache sein. Die Größe der Wicklung, die Bemessungsspannung und andere Merkmale beeinflussen den Isolationswiderstand und sind ggfs. bei der Festlegung von Maßnahmen zu berücksichtigen.
● Während der Betriebszeit kann der Isolationswiderstand der Wicklungen durch Umwelt- und Betriebseinflüsse sinken. Errechnen Sie den kritischen Wert des Isolationswiderstands je nach Bemessungsspannung durch Multiplikation der
1FU8
42 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
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Montage
Polarisationsindex messen
R
(10 min)
/ R
(1 min)
Beurteilung
≥ 2
Isolierung in gutem Zustand
ACHTUNG
Beschädigung der Isolation
5.3.3.3
Grenzwerte des Isolationswiderstands der Stillstandsheizung
Grenzwerte des Isolationswiderstands der Stillstandsheizung
5.3 Montage vorbereiten
Bemessungsspannung (kV) mit dem spezifischen kritischen Widerstandswert. Rechnen Sie den Wert auf die aktuelle Wicklungstemperatur zum Messzeitpunkt um, siehe Tabelle oben.
1. Für die Ermittlung des Polarisationsindex messen Sie die Isolationswiderstände nach
1 min und 10 min.
2. Setzen Sie die gemessenen Werte ins Verhältnis:
PI = R
Isol 10 min
/ R
Isol 1 min
Viele Messgeräte zeigen diese Werte automatisch nach Ablauf der Messzeiten an.
Bei Isolationswiderständen von > 5000 MΩ ist die Messung des PI nicht mehr aussagekräftig und wird deshalb nicht mehr zur Beurteilung herangezogen.
< 2 Abhängig von der Gesamtdiagnose der Isolierung
Wenn der kritische Isolationswiderstand erreicht oder unterschritten wird, können Schäden an der Isolation und Spannungsüberschläge die Folge sein.
• Wenden Sie sich an das Service Center.
• Wenn der gemessene Wert nahe am kritischen Wert liegt, dann kontrollieren Sie den
Isolationswiderstand in der Folgezeit in kürzeren Intervallen.
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Der Isolationswiderstand der Stillstandsheizung gegen das Maschinengehäuse sollte bei Messung mit DC 500 V den Wert 1 MΩ nicht unterschreiten.
43
Page 44
Montage
5.4
Aufstellung
5.4.1

Maschinenaufstellung

Hinweis Um ein Lösen de
oder entfernen Sie die Hebeösen.
ACHTUNG
Beschädigung von Anbauten

5.4 Aufstellung

r Hebeösen zu verhindern, ziehen Sie diese nach dem Aufstellen fest an
Wenn Sie Anbauten als Hebeunterstützung verwenden, kann es zu Sachschäden kommen. Benutzen Sie Anbauten nicht als Hebeunterstützungen.
● Verwenden Sie bei senkrechter Anordnung alle vorhandenen Hebeösen und gegebenenfalls Hebebänder (DIN EN 1492-1) und / oder Zurrgurte (DIN EN 12195-2) zur Lagestabilisierung.
● Verhindern Sie das Hineinfallen von Fremdkörpern in die Lüfterhaube. Bringen Sie ein Schutzdach bei senkrechter Maschinenaufstellung mit dem Wellenende nach unten an.
● Verhindern Sie beim Wellenende nach oben anwenderseitig das Eindringen von Flüssigkeit entlang der Welle.
● Reinigen Sie mit Korrosionsschutzmittel versehene metallisch blanke Oberflächen, die zur einwandfreien Montage und / oder Maschinenaufstellung erforderlich sind, mit Testbenzin.
● Behindern Sie die Belüftung nicht! Saugen Sie Abluft- auch benachbarter Aggregate - nicht unmittelbar wieder an.
● Vermeiden Sie eine Langzeiteinwirkung bei direkter intensiver Sonneneinstrahlung, Regen, Schnee, Eis oder auch Staub. Befestigen Sie einen Überbau oder eine zusätzliche Abdeckung bei Einsatz oder Lagern im Freien.
● Überschreiten Sie nicht die zulässigen Axial- und Radialkräfte.
1FU8
44 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 45
Montage
5.4.2

Kühlung

5.4.2.1
Belüftung
WARNUNG
Überhitzung und Ausfall der Maschine
WARNUNG
Beschädigung durch hineinfallende Kleinteile
5.4 Aufstellung
Wenn Sie folgende Punkte nicht beachten, können Sachschäden, schwere Körperverletzung oder Tod eintreten.
• Behindern Sie die Belüftung nicht.
• Verhindern Sie ein direktes Ansaugen der Abluft benachbarter Aggregate.
• Verhindern Sie bei senkrechter Maschinenbauform mit Lufteintritt von oben den Eintritt
von Fremdkörpern und Wasser in die Lufteintrittsöffnungen (Norm IEC / EN 60079-0).
• Verhindern Sie beim Wellenende nach oben das Eindringen von Flüssigkeit entlang der Welle.
Sachschaden und Körperverletzung können eintreten, wenn der Lüfter zerstört wird und dadurch die Maschine überhitzt.
• Verhindern Sie bei Bauformen mit Wellenende nach unten durch geeignete Abdeckung das Hineinfallen von kleinen Teilen in die Lüfterhaube (Norm IEC / EN 60079-0).
• Verhindern Sie eine Reduzierung des Kühlluftstroms durch eventuelle Abdeckungen.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
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Page 46
Montage
Falsch
Richtig
Mindestmaß "x" für den Abstand benachbarter Baugruppen zum Lufteintritt der Maschine
5.4 Aufstellung
Tabelle 5- 2 Luftführung
1FU8
46 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 47
Montage
Baugröße
X
[mm]
71
15
112
25
132
30
160
40
5.4.3

Maschinen der Bauform IM B15, IM B9, IM V8 und IM V9

Bauformen ohne antriebsseitige Lagerung
ACHTUNG
Beschädigung der Maschine
5.4 Aufstellung
Tabelle 5- 3 Mindestmaß "X" für den Abstand benachbarter Baugruppen zum Lufteintritt der Maschi-
ne
80 ... 90 20
Diese Maschinen besitzen keine eigene Lagerung der Maschinenwelle auf der Antriebsseite DE (AS). Die Maschinenwelle wird von der (Hohl) -welle oder Kupplung der Anlage oder Arbeitsmaschine aufgenommen.
● Richten Sie über den Zentrierrand die Maschine gegenüber Gehäusen, Flanschen oder Arbeitsmaschinen aus.
● Beachten Sie, dass sich die Maschine und die Maschinenwelle während des Betriebs erwärmen. Die durch Wärmedehnung auftretende Längenänderung der Maschinenwelle muss kundenseitig durch geeignete Maßnahmen kompensiert werden. Zu diesem Zweck und zur spielfreien Anstellung des NE (BS) – Lagers verwenden Sie die mitgelieferten Federscheiben.
Wenn folgende Hinweise nicht beachtet werden, kann Sachschaden eintreten:
• Das antriebsseitig DE (AS) montierte IM B3 - Lagerschild mit eingebautem Distanzring dient nur der Transportsicherung. Auf diesem Lagerschild befindet sich ein Warnaufkleber.
• Der Distanzring besitzt keinerlei Eigenschaften eines Wälzlagers.
• Entfernen Sie Lagerschild und Distanzring.
• Entfernen Sie vor der Inbetriebnahme die Transportsicherung.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
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Page 48
Montage
5.4.4

Fußmontage

Hinweis Lassen Sie die angeschraubten Füße am Maschinengehäuse nur von autorisierten
Umbaupartnern umsetzen.
5.4.5

Wuchtung

Kennzeichnung:
VORSICHT
Unsachgemäße Montage bzw. Demontage
5.4 Aufstellung
Nach dem Montieren der Füße müssen Sie um ein Verspannen der Maschine zu vermeiden Folgendes beachten,
● Bringen Sie anschließend die Fußstandflächen wieder in eine Ebene und parallel zur Maschinenwelle.
● Arbeiten Sie dazu die Fußstandflächen nach oder legen Sie z. B. dünne Bleche unter.
● Bessern Sie beschädigte Lackoberflächen fachgerecht aus.
● Beachten Sie das Kapitel Ausrichtung und Befestigung
Der Läufer ist dynamisch ausgewuchtet. Die Wuchtgüte entspricht standardmäßig der Schwinggrößenstufe "A" an der kompletten Maschine. Die optionale Schwinggrößenstufe "B" ist auf dem Leistungsschild angegeben.
Die Vereinbarung über die Passfederart beim Auswuchten ist generell auf dem Leistungsschild und wahlweise stirnseitig am Wellenende gekennzeichnet.
● Standardmäßig wird mit halber Passfeder (Kennzeichen "H") gemäß ISO 8821 dynamisch gewuchtet.
● Kennzeichen "F" bedeutet, Wuchtung mit ganzer Passfeder (Option).
● Kennzeichen "N" bedeutet, Wuchtung ohne Passfeder (Option).
Um Körperverletzungen und Sachschaden zu vermeiden, beachten Sie die allgemein erforderlichen Maßnahmen für den Berührungsschutz der Abtriebselemente:
• Beachten Sie die allgemein erforderlichen Maßnahmen für den Berührungsschutz der Abtriebselemente.
• Ziehen Sie die Abtriebselemente nur mit geeigneter Vorrichtung auf und ab.
• Die Passfedern sind nur gegen Herausfallen während des Transports gesichert. Wenn
Sie eine Maschine ohne Abtriebselement in Betrieb nehmen, sichern Sie die Passfeder gegen Herausschleudern.
1FU8
48 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 49
Montage
5.4 Aufstellung
Die Passfedervereinbarung von Welle und Abtriebselement müssen die jeweilig richtige Auswuchtart haben und richtig montiert sein. Die Wuchtgüte entspricht der Schwinggrößenstufe "A" an der kompletten Maschine, Schwinggrößenstufe "B" ist optional möglich, d. h. um die Wuchtgüte sicherzustellen, stellen Sie bei kürzerem oder längerem Abtriebselement sicher, dass sich die Passfedervereinbarungen von Nabe und Maschinenwelle ergänzen.
Gleichen Sie den Versatz an der Kupplung zwischen elektrischen Maschinen gegenüber Arbeitsmaschinen so aus, das die max. zulässigen Schwingungswerte nach ISO 10816 nicht überschritten werden.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
49
Page 50
Montage
5.4.5.1
Auf- und Abziehen der Abtriebselemente
Abziehen der Abtriebselemente
Aufziehen der Abtriebselemente
5.4 Aufstellung
● Benutzen Sie zum Aufziehen von Abtriebselementen (Kupplung, Zahnrad, Riemenscheibe usw.) das Gewinde am Wellenende. Sofern möglich – erwärmen Sie die Abtriebselemente nach Bedarf.
● Verwenden Sie zum Abziehen eine geeignete Vorrichtung.
● Übertragen Sie beim Auf- und Abziehen z. B. mit dem Hammer oder ähnlichem
Werkzeug keine Schläge auf die zu montierenden oder demontierenden Teile.
● Übertragen Sie nur die laut Katalog zulässigen radialen oder axialen Kräfte über das Wellenende auf das Maschinenlager.
1FU8
50 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 51
Montage
5.4.6

Geräuschemissionen

VORSICHT
Gehörschäden beim Betrieb der Synchronmaschinen
5.5
Ausrichtung und Befestigung
Vertikale Positionierung
Horizontale Positionierung

5.5 Ausrichtung und Befestigung

Wenn Sie die zulässigen Schalldruckpegel überschreiten, kann es beim Betrieb der Synchronmaschinen mit Bemessungsleistung zu Gehörschäden kommen.
Beachten Sie die nach ISO 1680-Norm zulässigen Schalldruckpegel. Der zulässige Schalldruckpegel liegt bei 70 dB (A).
Beachten Sie Folgendes bei der Ausrichtung und Befestigung:
● Achten Sie bei Fuß- und Flanschbefestigung auf eine gleichmäßige Auflage.
● Richten Sie die Maschine bei Kupplungsanbau genau aus.
● Sorgen Sie für Schmutzfreiheit der Befestigungsflächen.
● Entfernen Sie vorhandenes Korrosionsschutzmittel mit Testbenzin.
● Vermeiden Sie aufbaubedingte Resonanzen mit der Drehfrequenz und der doppelten
Netzfrequenz.
● Achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche beim Drehen des Läufers von Hand.
● Kontrollieren Sie die Drehrichtung im ungekuppelten Zustand.
● Vermeiden Sie starres Kuppeln.
● Bessern Sie Beschädigungen der Lackierung unmittelbar und fachgerecht aus.
Folgende Maßnahmen sind zum Ausgleich des radialen Versatzes an der Kupplung und zum horizontalen Justieren der elektrischen Maschine gegenüber der Arbeitsmaschine notwendig:
●
Um ein Verspannen der Maschinen zu vermeiden, legen Sie für die vertikale Positionierung dünne Bleche unter die Füße. Um die Anzahl der Beilagen gering zu halten, verwenden Sie wenig gestapelte Beilagen.
●
Für die horizontale Positionierung verschieben Sie die Maschine auf dem Fundament seitlich und achten Sie hierbei auf die Beibehaltung der axialen Fluchtung (Winkelfehler).
● Achten Sie bei der Positionierung auch auf gleichmäßigen umlaufenden Axialspalt an der
Kupplung.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
51
Page 52
Montage
Laufruhe
Fußbefestigung / Flanschbefestigung
5.5.1

Ebenheit der Auflageflächen für Fußmotoren

Baugröße
Ebenheit
[mm]
≤ 132
0,10
≥ 180
0,20
5.5.2

Gehäusefüße (Sonderausführung)

Hinweis Bei Anschlusskastenlage auf NDE
50347 sein. Halten Sie bei Maschinen mit Doppel geno
5.5 Ausrichtung und Befestigung
●
Voraussetzungen für einen ruhigen schwingungsarmen Lauf nach DIN 4024 sind: – Stabile erschütterungsfreie Fundamentgestaltung. – Ein genaues Ausrichten der Kupplung. – Ein gut ausgewuchtetes Abtriebselement (Kupplung, Riemenscheiben, Lüfter, ...) Halten Sie die max. zulässigen Schwingungen im Betrieb gem. ISO 10816 ein.
Vermeiden Sie im gesamten Drehzahlbereich unzulässige Schwingungen durch z. B. Unwuchten (Abtriebselement), externe Schwingungseinflüsse oder Resonanzen. Ein komplettes Auswuchten der Maschine mit dem Abtriebselement oder Systemresonanzverschiebung kann erforderlich werden.
●
– Setzen Sie die vorgeschriebene Gewindegrößen der EN 50347 für die Fuß- und
Flanschbefestigung der Maschine auf dem Fundament bzw. am Maschinenflansch ein.
– Befestigen Sie die Maschine an vier rechteckig zueinander liegenden Fuß- bzw.
Flanschbohrungen. Die Auswahl der Festigkeit der Befestigungselemente obliegt dem Kunden. Empfohlen wird für die Befestigungselemente bis einschließlich Baugröße 160 die Festigkeitsklasse 5.6 oder höher, ab Baugröße 180 die Festigkeitsklasse 8.8 oder höher.
– Wählen Sie bei IM B14-Flanschen die richtige Schraubenlänge.
160 0,15
-Seite (Option H08) kann das Maß C abweichend von EN
- bzw. Dreifachlöchern auf der NDE-Seite die
rmten Fußabmessungen nach EN 50347 ein.
1FU8
52 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 53
6
6.1

Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise

6.2

Maschine anschließen

GEFAHR
Gefährliche Spannungen
assen Sie alle Arbeiten nur von qualifiziertem Fachpersonal an stillstehender Maschine
Schalten Sie die Maschine frei und sichern Sie diese gegen Wiedereinschalten. Dies gilt
GEFAHR
Gefährliche Spannungen
Beachten Sie bei allen Arbeiten an der Maschine die allgemeinen Sicherheitshinweise (Seite 13) und die Forderungen der EN 50110-1 zum sicheren Betrieb elektrischer Anlagen.
Tod, Körperverletzung oder Sachschaden kann eintreten. Beachten Sie folgende Sicherheitshinweise vor dem Anschließen der Maschine:
• L vornehmen.
•
auch für Hilfsstromkreise.
• Prüfen Sie die Spannungsfreiheit!
• Stellen Sie sicher, dass sich der Läufer der Maschine nicht dreht, da sonst gefährliche
Spannung an den Maschinenklemmen anliegt.
• Stellen Sie eine sichere Schutzleiterverbindung vor Beginn der Arbeiten her!
• Abweichungen des speisenden Netzes von den Bemessungswerten bei Spannung,
Frequenz, Kurvenform, Symmetrie erhöhen die Erwärmung und beeinflussen die elektromagnetische Verträglichkeit.
Tod, Körperverletzung oder Sachschaden kann eintreten. Der Betrieb der Maschine an einem Netz mit nicht geerdetem Sternpunkt ist nur während selten auftretender Zeitabschnitte von kurzer Dauer zulässig, z. B. bis zum Fortschalten eines Fehlers (Erdschluss einer Leitung, EN 60034-1).
Beachten Sie die Hinweise in EN / IEC 60034-1 (VDE 0530-1) zum Betrieb an den Grenzen des Bereiches A (±5 % Spannungs- und ±2 % Frequenzabweichung) besonders bezüglich
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Erwärmung und Abweichung der Betriebsdaten von den Bemessungsdaten auf dem Leistungsschild. Keinesfalls Grenzen überschreiten!
Schließen Sie so an, dass eine dauerhaft sichere, elektrische Verbindung gewährleistet wird (keine abstehenden Drahtenden); zugeordnete Kabelendbestückung (z. B. Kabelschuhe, Aderendhülsen) verwenden.
53
Page 54
Elektrischer Anschluss
6.2.1

Klemmenbezeichnungen

U 1 - 1 Bezeichnung
x Phasenbezeichnung (U, V, W)
ein Anschluss paralleler Netzzuleitungen obligatorisch ist
6.2.2

Drehrichtung

Nach IEC
Nach NEMA
Rechtslauf
U V W
T1 T2 T3
Linkslauf
V U W
T2 T1 T3
Drehrichtung des Motors bei Blick auf die DE-Seite.
6.2 Maschine anschließen
Nehmen Sie den Anschluss der Netzspannung und Anordnung der Schaltbügel nach dem im Anschlusskasten befindlichen Schaltbild vor.
Wählen Sie Anschlussleitungen nach DIN VDE 0100 unter Berücksichtigung der Bemessungsstromstärke und der anlageabhängigen Bedingungen aus (z. B. Umgebungstemperatur, Verlegungsart usw. gemäß DIN VDE 0298 bzw. EN / IEC 60204-1).
In den technischen Daten sind folgende notwendigen Angaben für den Anschluss festgelegt:
● Drehrichtung.
● Anzahl und Anordnung der Klemmenkästen.
● Schaltung und Anschluss der Maschinenwicklung.
Bei den Klemmenbezeichnungen nach DIN VDE 0530 Teil 8 bzw. EN / IEC 60034-8 gelten für Drehstrommaschinen folgende prinzipielle Definitionen:
Tabelle 6- 1 Klemmenbezeichnungen (am Beispiel U1-1)
x Kennziffer für Wicklungsanfang (1)/-ende (2) bzw. (bei mehr als einem Anschluss
je Wicklung)
x Zusatz-Kennziffer, falls bei mehreren Klemmen mit sonst gleicher Bezeichnung
Standardmäßig sind die Maschinen für Rechts- und Linkslauf geeignet. Schließen Sie die Netzzuleitungen bei fest definierten Drehrichtungen (Drehrichtungspfeil)
entsprechend an.
● Wenn Sie die Netzleitungen mit der Phasenfolge L1, L2, L3 an U, V, W bzw. nach NEMA an T
T2 T3 anschließen, dann ergibt sich Drehung im Uhrzeigersinn (Rechtslauf).
1
● Wenn Sie zwei Anschlüsse vertauschen, z. B. L1, L2, L3 an V, U, W bzw. nach NEMA an T
T1 T3 anschließen, dann ergibt sich Drehung gegen den Uhrzeigersinn (Linkslauf).
2
1FU8
54 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 55
Elektrischer Anschluss
6.2.3

Anschluss mit/ohne Kabelschuhe

Hinweis Die stromtragfähige Verbindung wird durch den direkten Kontakt zwischen den
Kabelschuhflächen und der Kontaktmutter bzw. Kontaktschraube gewährleistet.
6.2.4

Anschluss frei herausgeführter Leitungen

6.2.5

Verschraubungen

Verschraubungen mit (Blech-) Mutter (EN 50262)
① ②
Mutter O
6.2 Maschine anschließen
Verteilen Sie bei Anschlussklemmen mit Klemmbügel die Leiter so, dass auf beiden Stegseiten etwa gleiche Klemmhöhen entstehen. Diese Anschlussart erfordert daher, dass Sie einen einzelnen Leiter u-förmig biegen oder mit einem Kabelschuh anschließen müssen. Dies gilt auch für den inneren und den äußeren Erdungsleiteranschluss.
Wählen Sie beim Anschließen mit Kabelschuhen deren Größe entsprechend des notwendigen Leiterquerschnitts und der Bolzengröße aus. Eine Schräganordnung ist nur soweit zulässig, dass die erforderlichen Luft- und Kriechstrecken eingehalten werden. Isolieren Sie die Leiterenden so ab, dass die verbleibende Isolation nahezu bis zum Kabelschuh reicht.
Bei frei aus der Maschine herausgeführten Anschlussleitungen ist im Anschluss-Sockel des Maschinengehäuses kein Klemmenbrett montiert. Die Anschlussleitungen werden werksseitig direkt mit den Anschlüssen der Ständerwicklung verbunden.
Die Anschlussleitungen sind farblich gekennzeichnet bzw. beschriftet. Der Kunde schließt die einzelnen Leitungen gemäß Beschriftung direkt im Schaltschrank seiner Anlage an.
-Ring
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Page 56
Elektrischer Anschluss
Verschraubungen mit Reduzierungen und (Blech-) Mutter (EN 50262)
① ②
Mutter O
6.2.5.1
Einbaulage der Blechmutter bei Verschraubungen
② ③
O Einbaulage der Blechmutter
Verschraubungen mit Anschlussgewinde im Anschlusskasten (EN 50262)
②
O
6.2 Maschine anschließen
-Ring
-Ring
-Ring
1FU8
56 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
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Elektrischer Anschluss
6.2.6

Anschlusskasten

WARNUNG
Gefährliche Spannung durch drehenden Läufer
GEFAHR
Gefährliche Spannung
ACHTUNG
Schäden am Anschlusskasten
6.2 Maschine anschließen
Solange sich der Läufer der Maschine dreht und unmittelbar danach liegen an den Klemmen gefährliche Spannungen an.
Um Tod, Körperverletzung und Sachschäden zu vermeiden, beachten Sie folgende Sicherheitshinweise:
• Berühren Sie während der Drehung des Läufers und unmittelbar danach nicht die Klemmen.
• Um die Wicklung zu entladen, verbinden Sie die Wicklung nach dem Stillstand des Läufers mit dem Erdpotential.
An elektrischen Maschinen liegen hohe Spannungen an. Dies kann bei unsachgemäßem Umgang zu Tod oder schweren Körperverletzungen führen.
Schalten Sie die Maschine spannungsfrei, wenn Sie am Anschlusskasten arbeiten.
Wenn Sie Arbeiten im Anschlusskasten unsachgemäß durchführen, kann dies zu Sachschäden führen. Um Sachschäden am Anschlusskasten zu vermeiden, beachten Sie die folgenden Hinweise:
• Achten Sie darauf, dass die Bestandteile im Innenraum des Anschlusskastens nicht beschädigt werden.
• Im Anschlusskasten dürfen sich keine Fremdkörper, Schmutz sowie Feuchtigkeit befinden.
• Verschließen Sie den Anschlusskasten mit der Originaldichtung staub- und wasserdicht.
• Verschließen Sie die Einführungen im Anschlusskasten (DIN 42925) und weitere offene
Einführungen mit O-Ringen oder geeigneten Flachdichtungen.
• Beachten Sie die Anziehdrehmomente für Kabelverschraubungen und für sonstige Schrauben.
• Sichern Sie die Passfedern für den Probebetrieb ohne Abtriebselemente.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
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Page 58
Elektrischer Anschluss
6.2.6.1
Ausführungen
Standardausführung
6.2.6.2
Frei herausgeführte Anschlussleitungen
WARNUNG
Kurzschluss- und Spannungsgefahr
VORSICHT
Schäden an frei herausgeführten Anschlussleitungen
6.2 Maschine anschließen
Bei Maschinen mit angeschraubtem Anschlusskastenoberteil kann dieses um 4 x 90 Grad gedreht werden.
Wenn die Anschlussleitungen zwischen Gehäuseteilen und Abdeckplatte eingeklemmt werden, kann es zu einem Kurzschluss kommen. Tod, schwere Körperverletzung und Sachschäden können die Folge sein.
• Achten Sie bei der Demontage und insbesondere bei der Montage der Abdeckplatte darauf, dass die Anschlussleitungen nicht zwischen Gehäuseteilen und Abdeckplatte eingeklemmt werden.
Um Sachschäden an frei herausgeführten Anschlussleitungen zu vermeiden, beachten Sie die folgenden Hinweise:
• Im Anschluss-Sockel des Maschinengehäuses dürfen sich keine Fremdkörper, Schmutz sowie Feuchtigkeit befinden.
• Verschließen Sie die Einführungen in den Abdeckplatten (DIN 42925) und weitere offene Einführungen mit O-Ringen oder geeigneten Flachdichtungen.
• Verschließen Sie den Anschluss-Sockel des Maschinengehäuses mit der Originaldichtung der Abdeckplatte staub- und wasserdicht.
• Beachten Sie die Anziehdrehmomente für Kabelverschraubungen und für sonstige Schrauben.
1FU8
58 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
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Elektrischer Anschluss
6.2.6.3
Anschluss Temperatursensor/Stillstandsheizung
Optionaler Einbauten anschliessen
6.2 Maschine anschließen
Verwenden Sie zusätzlich zu der in den Anschlussleitungen angeordneten stromabhängigen Überlast-Schutzeinrichtung die optional vorhandenen Einbauten z. B. Temperatursensor, Stillstandsheizung.
Der Anschluss von Hilfsstromkreisen erfolgt im Anschlusskasten.
Bild 6-1 Anschluss an Klemmenleiste
Bild 6-2 Anschluss an Klemmenbrett
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
59
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Elektrischer Anschluss
6.2.6.4
Leitungseinführung
Ausbrechöffnungen
ACHTUNG
Beschädigung am Anschlusskasten
Montage und Verlegung
Hinweis Die V
(Bewehrung, Geflecht, Abschirmung).
6.2 Maschine anschließen
Um Sachschaden am Anschlusskasten zu vermeiden:
• Schlagen Sie vorhandene Ausbrechöffnungen im Anschlusskasten sachgerecht aus.
• Beschädigen Sie nicht den Anschlusskasten sowie das Klemmenbrett, die
Kabelanschlüsse, usw. im Innenraum des Anschlusskastens.
Verschraubung in Gehäuse einschrauben oder mit Gegenmutter befestigen.
erschraubungen müssen auf die verwendeten Anschlusskabel abgestimmt sein
1FU8
60 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
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Elektrischer Anschluss
6.3
Anziehdrehmomente
6.3.1

Elektrische Anschlüsse - Klemmenbrettanschlüsse

Gewinde ∅
M 3,5 M 4 M 5 M 6 M 8 M 10
M 12
M 16
Nm
min
0,8
0,8
1,8
2,7
5,5 9 14
27
6.3.2

Kabelverschraubungen

Hinweis Vermeiden Sie Beschädigungen am Kabelmantel. Passen Sie die Anziehdrehmomente den Kabelmantelmaterialien an.
Metall
± 10%
[Nm]
Kunst-
stoff
± 10%
[Nm]
Klemmbereich [mm]
O-Ring
Schnur-∅
[mm]
Standard
-30 °C ... 100 °C
M 12 x 1,5
8
1,5
3,0 ... 7,0
M 16 x 1,5
10 2 4,5 ... 10,0
M 20 x 1,5
12 4
7,0 ... 13,0
M 25 x 1,5
9,0 ... 17,0
M 32 x 1,5
18 6
11,0 ... 21,0
M 40 x 1,5
19,0 ... 28,0

6.3 Anziehdrehmomente

Tabelle 6- 2 Anziehdrehmomente für elektrische Anschlüsse am Klemmenbrett
max 1,2 1,2 2,5 4 8 13 20 40
Für Anziehdrehmomente bei Kabelverschraubungen aus Metall und Kunststoff für direkten Anbau an der Maschine, sowie weiteren Verschraubungen (z.B. Reduzierungen) sind die entsprechenden Momente gemäß Tabelle anzuwenden.
Tabelle 6- 3 Anziehdrehmomente für Kabelverschraubungen
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
2
61
Page 62
Elektrischer Anschluss
6.3.3

Anschlusskasten, Lagerschilde, Erdungsleiter, Blechlüfterhauben

6.3.3.1
Anschlusskasten, Lagerschilde, Erdungsleiter
Gewinde ∅
M 3,5
M 4
M 5
M 6
M 8
M 10
M 12
M 16
M20
Nm
min
0,8 2 3,5 6 16
28
46
110
225
Hinweis Anziehdrehmoment Kondenswasser-Verschluss-Schraube
Ziehen Sie die Kondenswasser 1,5 bis 2,0
6.4
Erdungsleiter anschließen
6.4.1

Allgemeines zum Anschließen des Erdungsleiters

6.4 Erdungsleiter anschließen

Soweit keine anderen Anziehdrehmomente angegeben sind, gelten die Werte in den folgenden Tabellen.
Tabelle 6- 4 Anziehdrehmomente für Schrauben am Anschlusskasten, Lagerschilden, Erdungsleiter-Schraubverbindungen
max 1,2 3 5 9 24 42 70 165 340
-Verschluss-Schraube M6x0,75 mit einem Drehmoment von
Nm an!
Der Erdungsleiterquerschnitt der Maschine muss EN / IEC 60034-1 entsprechen. Beachten Sie zusätzlich die Errichtungsbestimmungen, z. B. nach EN / IEC 60204-1. Grundsätzlich bestehen zwei Möglichkeiten, einen Erdungsleiter an die Maschine
anzuschließen:
● Innere Erdung mit Anschluss im Anschlusskasten an der dafür vorgesehenen und entsprechend gekennzeichneten Stelle.
● Äußere Erdung mit Anschluss am Ständergehäuse an den dafür vorgesehenen und entsprechend gekennzeichneten Stellen.
1FU8
62 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 63
Elektrischer Anschluss
6.4.2

Erdungsanschlussart

Art der Gehäuserdung
Leiter-
quer-
schnitt
[mm²]
6.4.3

Mindestquerschnittsfläche des Erdungsleiters

Mindestquerschnittsfläche des Phasenleiters der
Installation
S
[mm²]
Mindestquerschnittsfläche des zugehörigen Er-
dungsanschlusses
[mm²]
16 < S ≤ 35
16
S > 35
0,5 S
6.4.4

Erdungsanschluss innen und außen

Innerer Erdungsanschluss
6.4 Erdungsleiter anschließen
Anschluss eines einzelnen Leiters unter äußerem Er­dungswinkel.
Anschluss mit DIN­Kabelschuh unter äußerem Erdungswinkel. DIN 46 234
Tabelle 6- 5 Mindestquerschnittsfläche des Erdungsleiters
S ≤ 16 S
… 10
… 25
Beachten Sie beim Anschließen Folgendes:
● Stellen Sie sicher, dass die Anschlussfläche kontaktblank und mit geeignetem Mittel
gegen Korrosion geschützt ist, z. B. mit säurefreier Vaseline.
● Ordnen Sie Federring und Unterlegscheibe unter dem Schraubenkopf an.
● Legen Sie den Kabelschuh unter den Klemmbügel.
● Verwenden Sie die gekennzeichneten Anschlussklemmen für den Erdungsleiter im
Klemmenkasten.
● Anziehdrehmoment für die Klemmschraube einhalten.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
63
Page 64
Elektrischer Anschluss
Äußerer Erdungsanschluss
6.4.5

Schraubengröße des Erdungsleiters

Baugröße
Gewindegröße für den Erdungsleiter
71 ... 90
M4
132 ... 160
M6
6.5
Leiteranschluss
6.5.1

Allgemeines zum Leiteranschluss

Baugröße
Max. anschließbarer Leiterquerschnitt
[mm²]
2,5 mit Kabelschuh
112
4,0
132
6,0
160
16,0

6.5 Leiteranschluss

Beachten Sie beim Anschließen Folgendes:
● Stellen Sie sicher, dass die Anschlussfläche kontaktblank und mit geeignetem Mittel gegen Korrosion geschützt ist, z. B. mit säurefreier Vaseline.
● Legen Sie dem Kabelschuh zwischen dem Kontaktwinkel und dem Erdungswinkel ein; Entfernen Sie nicht den in das Gehäuse eingedrückten Kontaktwinkel!
● Ordnen Sie Federring und Unterlegscheibe unter dem Schraubenkopf an.
● Anziehdrehmoment für die Klemmschraube einhalten.
Tabelle 6- 6 Schraubengröße des Erdungsleiters
112 M5
Anschließbare Querschnitte je nach Klemmengröße (ggf. reduziert durch Größe der Leitungseinführungen)
Tabelle 6- 7 Max. Leiteranschluss für Standardmaschinen
71 ... 90 1,5
1FU8
64 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 65
Elektrischer Anschluss
6.5.2

Leiteranschlussart

Klemmenbrett
Leiter-
quer-
schnitt
[mm²]
Anschluss mit Kabelschuh
④ Dachscheibe
6.5 Leiteranschluss
DIN 46 234 Winkeln Sie den Kabelschuh beim Anschluss nach unten ab.
Anschluss eines einzelnen Leiters mit Klemmbügel
Anschluss von zwei etwa gleich dicken Leitern mit Klemmbügel
① Verbindungsschiene ② Netzanschlussleitung ③ Motoranschlussleitung
... 25
... 10
... 25
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
65
Page 66
Elektrischer Anschluss
6.6
Optionale Anbauten anschließen
6.7

Umrichter anschließen

6.7.1

Umrichter anschließen

ACHTUNG
Zu hohe Anschluss-Spannung
System Umrichter-Kabel-elektrische Maschine
6.8

Abschlussmaßnahmen

6.6 Optionale Anbauten anschließen

Siehe Auflistung über zusätzliche Betriebsanleitungen: Weitere Dokumente (Seite 107)
Sachschaden kann entstehen, wenn die Anschluss-Spannung für das Isoliersystem zu hoch ist.
Die Maschinen können bei Netzspannungen ≤ 500 V an SINAMICS G Umrichtern und SINAMICS S Umrichtern (ungeregelte und geregelte Einspeisung) bei Einhaltung der zulässigen Spannungsspitzen betrieben werden.
Die zulässige Spannungssteilheit beträgt max. 9 kV/µs. Û Für VSD-Maschinen gelten folgende Angaben:
Û
Siehe Auflistung über zusätzliche Betriebsanleitungen: Weitere Dokumente (Seite 107)
Beachten Sie die Angaben nach EN / IEC 60034-17 und EN / IEC 60034-25 hinsichtlich der Wicklungsbeanspruchung. Bei öffentlichen Netzen mit Betriebsspannungen bis zu 690 V darf der Maximalwert der Spannungsspitzen am Ende der Leitung den 2-fachen Wert der Zwischenkreisspannung des Umrichters nicht übersteigen.
Vor dem Schließen des Anschlusskastens / Anschluss-Sockels des Maschinengehäuses kontrollieren Sie Folgendes:
● Führen Sie elektrische Anschlüsse im Anschlusskasten entsprechend den Angaben in
● Halten Sie die Luftstrecken zwischen nicht isolierten Teilen ein:
● Vermeiden Sie abstehende Drahtenden!
● Um die Leitungsisolation nicht zu beschädigen, ordnen Sie die Anschlussleitungen
● Schließen Sie die Maschine entsprechend der vorgeschriebenen Drehrichtung an.
● Halten Sie das Anschlusskasteninnere sauber und frei von Leitungsresten.
● Halten Sie alle Dichtungen und Dichtflächen unbeschädigt und sauber.
● Verschließen Sie unbenutzte Öffnungen in den Anschlusskästen fachgerecht.
Leiter-Leiter
Leiter-Leiter
den vorstehenden Abschnitten aus und ziehen Sie diese mit dem richtigen Drehmoment an.
≥ 5,5 mm bis 690 V, ≥ 8 mm bis 1000 V.
freiliegend an.
≤ 1500 V; Û
≤ 1600 V, Û
Leiter-Erde
Leiter-Erde
≤ 1100 V
≤ 1400 V, Spannungsstirnzeiten von ts > 0,1 µs.
1FU8
66 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 67

Inbetriebnahme

7
7.1
Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise
7.2

Gefährliche Spannung durch drehenden Läufer

WARNUNG
Gefährliche Spannung durch drehenden Läufer
7.3

Einstellwerte für die Überwachung der Lagertemperatur

Vor der Inbetriebnahme
Einstellwert
Temperatur
Warnung
115 °C
Abschalten
120 °C

7.1 Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise

Beachten Sie bei allen Arbeiten an der Maschine die allgemeinen Sicherheitshinweise (Seite 13) und die Forderungen der EN 50110-1 zum sicheren Betrieb elektrischer Anlagen.
Solange sich der Läufer der Maschine dreht und unmittelbar danach liegen an den Klemmen gefährliche Spannungen an.
Um Tod, Körperverletzung und Sachschäden zu vermeiden, beachten Sie folgende Sicherheitshinweise:
• Berühren Sie während der Drehung des Läufers und unmittelbar danach nicht die Klemmen.
• Um die Wicklung zu entladen, verbinden Sie die Wicklung nach dem Stillstand des Läufers mit dem Erdpotential.
Wenn die Maschine mit Lagerthermometern ausgerüstet ist, dann stellen Sie vor dem ersten Maschinenlauf den Temperaturwert für das Abschalten an der Überwachungseinrichtung ein.
Tabelle 7- 1 Einstellwerte für die Überwachung der Lagertemperaturen vor der Inbetriebnahme
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
67
Page 68
Inbetriebnahme
Normalbetrieb
Einstellwert
Temperatur
Warnung
T
+ 5 K ≤ 115 °C
Abschalten
T
+ 10 K ≤ 120 °C
7.4
Maßnahmen vor Inbetriebnahme
ACHTUNG
Beschädigung der Maschine
ACHTUNG
Schäden durch unzureichende Kühlung
Maßnahmen

7.4 Maßnahmen vor Inbetriebnahme

Messen Sie die normale Betriebstemperatur der Lager T
am Aufstellungsort in °C.
Betrieb
Stellen Sie die Werte für Abschalten und Warnung entsprechend der Betriebstemperatur
ein.
T
Betrieb
Tabelle 7- 2 Einstellwerte für die Überwachung der Lagertemperaturen
Betrieb
Betrieb
Um Sachschäden zu vermeiden, prüfen Sie vor der Inbetriebnahme der Maschine die folgenden Punkte:
• Prüfen Sie durch geeignete Maßnahmen, ob kundenseitig die richtige Drehrichtung der Maschine eingestellt ist, z. B. durch Entkuppeln von der Arbeitsmaschine.
• Stellen Sie sicher, dass temperaturempfindliche Teile wie Leitungen etc. nicht am Maschinengehäuse anliegen.
• Sorgen Sie dafür, dass Kondenswasseröffnungen stets an der tiefsten Stelle der Maschine angeordnet sind.
Wenn die Luftführung der Maschine nicht wie vorgesehen gegeben ist, ist eine wirkungsvolle Kühlung nicht mehr möglich. Dies kann zu Sachschäden an der Maschine führen.
• Um die vorgesehene Luftführung zu gewährleisten, montieren Sie vor der Inbetriebnahme die Abdeckungen.
Prüfen Sie nach fachgerechter Montage und vor Inbetriebnahme der Anlage Folgendes:
● Achten Sie auf ordnungsgemäße Montage und Ausrichtung der Maschine.
● Schließen Sie die Maschine entsprechend der vorgegebenen Drehrichtung an.
● Beachten Sie die Übereinstimmung der Betriebsbedingungen mit den vorgesehenen
Daten gemäß Schildangaben.
1FU8
68 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 69
Inbetriebnahme
Hinweis Weitere Prüfungen sind entspre
erforderlich.
7.4 Maßnahmen vor Inbetriebnahme
● Schmieren Sie die Lager je nach Ausführung. Achten Sie auf eine Nachschmierung der Wälzlagermaschinen, die länger als 24 Monate eingelagert waren. Beachten Sie zusätzlich die Hinweise im Kapitel Einsatzvorbereitung (Seite 31).
● Achten Sie auf einen ordnungsgemäßen Anschluss und Funktion der optional vorhandenen Zusatzeinrichtungen für die Maschinenüberwachung.
● Prüfen Sie die Lagertemperaturen bei Ausführung mit Lagerthermometern während des ersten Maschinenlaufs. Stellen Sie die Werte für Warnung und Abschalten an der Überwachungseinrichtung ein. Beachten Sie zusätzlich die Hinweise im Kapitel Einstellwerte für die Überwachung der Lagertemperatur (Seite 67).
● Stellen Sie entsprechend der ausgelegten Steuerung und Drehzahlüberwachung sicher, damit keine höheren Drehzahlen als die zugelassenen auf dem Leistungsschild, angesteuert werden.
● Achten Sie auf richtige Einstellbedingungen der Abtriebselemente je nach Art (z. B. Ausrichten und Auswuchten von Kupplungen, Riemenkräfte bei Riemenantrieb, Zahnkräfte und Zahnflanken-Spiel bei Zahnradabtrieb, radiales und axiales Spiel bei gekuppelten Wellen).
● Halten Sie die Mindestisolationswiderstände sowie Mindestluftstrecken ein.
● Stellen Sie eine ordnungsgemäße Erdungs-, Potenzialausgleichsverbindung des
Schutzleiteranschlusses her.
● Ziehen Sie alle Befestigungsschrauben, Verbindungselemente und elektrischen Anschlüsse mit den vorgeschriebenen Anziehdrehmomenten an.
● Entfernen Sie eingeschraubte Hebeösen nach dem Aufstellen oder sichern Sie diese gegen Lösen.
● Drehen Sie den Läufer, ohne anzustreifen.
● Führen Sie alle Berührungsschutzmaßnahmen für bewegte und spannungsführende Teile
durch.
● Sichern Sie freie Wellenenden z. B. durch Abdeckungen.
● Sichern Sie vorhandene Passfedern gegen Herausschleudern.
● Beachten Sie die Betriebsbereitschaft des optional vorhandenen Fremdlüfters und
Anschluss entsprechend der vorgeschriebenen Drehrichtung.
● Sorgen Sie dafür, dass die Kühlluftführung nicht beeinträchtigt wird.
● Achten Sie auf einwandfreie Funktion der optional vorhandenen Bremse.
● Halten Sie die angegebene mechanische Grenzdrehzahl n
max.
ein.
Wenn die Maschinenauslegung eine spezielle Zuordnung des Umrichters erfordert, sind entsprechende Angaben auf dem Leistungs- oder Zusatzschild enthalten.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
chend der besonderen anlagespezifischen Verhältnisse
69
Page 70
Inbetriebnahme
7.5
Einschalten
Maßnahmen bei Inbetriebnahme

7.5 Einschalten

Nach Montage oder Revisionen werden zur normalen Inbetriebnahme von Maschinen folgende Maßnahmen empfohlen:
● Fahren Sie die Maschine ohne Last an. Schließen Sie dazu Leistungsschalter und schalten Sie nicht vorzeitig ab. Beschränken Sie die Anlaufabschaltungen bei noch geringer Drehzahl, zur Drehrichtungskontrolle oder zur Überprüfung auf das unbedingt notwendige Maß. Lassen Sie die Maschine vor dem Wiedereinschalten auslaufen.
● Kontrollieren Sie den mechanischen Lauf auf Geräusche oder Schwingungen an den Lagern und Lagerschilden.
● Schalten Sie die Maschine bei unruhigem Lauf bzw. anormalen Geräuschen Maschine ab und stellen Sie beim Auslauf die Ursache fest.
● Wenn der mechanische Lauf unmittelbar nach dem Abschalten besser wird, so sind magnetische oder elektrische Ursachen vorhanden z. B. Spannungsunsymmetrie, magnetische Unsymmetrie. Wenn der mechanische Lauf nach dem Abschalten nicht besser wird, so sind mechanische Ursachen vorhanden: z. B. Unwucht der elektrischen Maschinen oder der Arbeitsmaschine, ungenügende Ausrichtung des Maschinensatzes, Betrieb der Maschine in Systemresonanz (System = Maschine + Grundrahmen + Fundament etc.).
● Schalten Sie bei einwandfreiem mechanischen Lauf der Maschine die gegebenenfalls vorhandenen Kühleinrichtungen ein, beobachten Sie die Maschine einige Zeit weiter im Leerlauf.
● Belasten Sie bei einwandfreiem Lauf die Maschine. Kontrollieren Sie die Laufruhe. Lesen Sie die Werte für Spannung, Strom, Leistung ab und protokollieren Sie diese. Lesen Sie soweit möglich, entsprechende Werte der Arbeitsmaschine ab und protokollieren Sie diese ebenfalls.
● Überwachen Sie die Lagertemperatur, Wicklungstemperatur usw. bis zum Erreichen des Beharrungspunkts. Protokollieren Sie diese, soweit dies mit verfügbaren Messeinrichtungen möglich ist.
● Um einen sicheren Anlauf und/oder eine ausreichende Kippmomentreserve zu gewährleisten, kann im unteren Frequenzbereich eine Spannungsanhebung von ca. 10 … 20 % der 50 Hz-Bemessungsspannung erforderlich sein. Gegebenenfalls Rückfrage im Herstellerwerk.
● Durch Kurzschließen der Klemmen (auch über Widerstände) kann die Auslaufzeit der Maschine beträchtlich reduziert werden. Das Abbremsen durch kurzgeschlossene Ständerwicklung hat bei permanentmagneterregten Synchronmaschinen keinen nachteiligen Einfluss auf die Magnete.
1FU8
70 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 71
8
8.1

Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise

8.2

Sicherheitshinweise

8.2.1

Sichere Handhabung

WARNUNG
Unter Spannung stehende Teile
Beachten Sie bei allen Arbeiten an der Maschine die allgemeinen Sicherheitshinweise (Seite 13) und die Forderungen der EN 50110-1 zum sicheren Betrieb elektrischer Anlagen.
Die Sicherheit am Arbeitsplatz hängt von der Aufmerksamkeit, Vorsorge und Vernunft aller Personen ab, welche die Maschine installieren, betreiben und warten. Neben der Beachtung der aufgeführten Sicherheitsvorkehrungen ist grundsätzlich Vorsicht in der Nähe der Maschine geboten. Achten Sie stets auf Ihre Sicherheit.
Beachten Sie zur Vermeidung von Unfällen auch Folgendes:
● Allgemeine Sicherheitsvorschriften des jeweiligen Einsatzlandes
● Spezifische Vorschriften des Betreibers und des Einsatzbereichs
● Spezifische Vereinbarungen, die mit dem Betreiber getroffen wurden
● Separate Sicherheitshinweise, die mit der Maschine geliefert wurden
● Sicherheitssymbole und Hinweise an der Maschine und ihrer Verpackung
Elektrische Maschinen weisen unter Spannung stehende Teile auf. Durch Entfernen von Abdeckungen, bei unsachgemäßem Einsatz der Maschine, falscher
Bedienung oder unzureichender Wartung können Tod, schwere Körperverletzung oder Sachschaden eintreten.
• Halten Sie bei Arbeiten an der Maschine stets die "Fünf Sicherheitsregeln" ein.
• Entfernen Sie Abdeckungen nur entsprechend den Anweisungen dieser
Betriebsanleitung.
• Bedienen Sie die Maschine sachgemäß.
• Warten Sie die Maschine regelmäßig und fachgerecht.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
71
Page 72
Betrieb
WARNUNG
Rotierende Teile
WARNUNG
Heiße Oberflächen
VORSICHT
Gesundheitsgefährdende Substanzen
Beachten Sie die Hinweise in dieser Betriebsanleitung und die Produktinformationen der
8.2 Sicherheitshinweise
Elektrische Maschinen weisen gefährliche rotierende Teile auf. Durch Entfernen von Abdeckungen, bei unsachgemäßem Einsatz der Maschine, falscher
Bedienung oder unzureichender Wartung können Tod, schwere Körperverletzung oder Sachschaden eintreten.
• Entfernen Sie Abdeckungen nur entsprechend den Anweisungen dieser Betriebsanleitung.
• Bedienen Sie die Maschine sachgemäß.
• Warten Sie die Maschine regelmäßig und fachgerecht.
• Sichern Sie freie Wellenenden und sonstige rotierende Teile wie z. B. Kupplung,
Riemenscheibe etc. gegen Berühren.
Elektrische Maschinen haben heiße Oberflächen. Berühren Sie diese Oberflächen nicht. Schwere Verbrennungen können die Folge sein.
• Lassen Sie die Maschine erst abkühlen, bevor Sie mit Arbeiten an der Maschine beginnen.
• Entfernen Sie Abdeckungen nur entsprechend den Anweisungen dieser Betriebsanleitung.
• Betreiben Sie die Maschine sachgemäß.
Chemische Substanzen, die für Errichtung, Betrieb und Instandhaltung der Maschine benötigt werden, können gesundheitsschädigend sein.
Vergiftungen, Hautschädigungen, Verätzungen der Atmungsorgane und andere Gesundheitsschäden können die Folge sein.
•
Hersteller.
• Halten Sie die entsprechenden Sicherheitsvorschriften ein und tragen Sie die vorgeschriebenen Körperschutzmittel.
1FU8
72 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 73
Betrieb
VORSICHT
Leicht entzündliche und brennbare Substanzen
Beachten Sie die Hinweise in dieser Betriebsanleitung und die Produktinformationen der
8.2.2

Gefährliche Spannung durch drehenden Läufer

WARNUNG
Gefährliche Spannung durch drehenden Läufer
8.2.3

Sicherheitshinweise für den Betrieb

Einschalten der Maschine
GEFAHR
Gefährliche Spannungen
8.2 Sicherheitshinweise
Chemische Substanzen, die für Errichtung, Betrieb und Instandhaltung der Maschine benötigt werden, können leicht entzündlich oder brennbar sein.
Verbrennungen und andere Gesundheitsschäden sowie Sachschaden können die Folge sein.
•
Hersteller.
• Halten Sie die entsprechenden Sicherheitsvorschriften ein und tragen Sie die
vorgeschriebenen Körperschutzmittel.
Solange sich der Läufer der Maschine dreht und unmittelbar danach liegen an den Klemmen gefährliche Spannungen an.
Um Tod, Körperverletzung und Sachschäden zu vermeiden, beachten Sie folgende Sicherheitshinweise:
• Berühren Sie während der Drehung des Läufers und unmittelbar danach nicht die
Klemmen.
• Um die Wicklung zu entladen, verbinden Sie die Wicklung nach dem Stillstand des
Läufers mit dem Erdpotential.
Elektrische Maschinen weisen gefährliche Spannungen auf. Bei Berührung können Tod, schwere Körperverletzung und Sachschäden die Folge sein.
Der Betrieb der Maschine an einem Netz mit nicht geerdetem Sternpunkt ist nur während selten auftretender Zeitabschnitte von kurzer Dauer zulässig, z. B. bis zum Fortschalten eines Fehlers. Erdschluss einer Leitung EN / IEC 60034-1.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
73
Page 74
Betrieb
ACHTUNG
Schäden an der Maschine oder vorzeitiger Lagerausfall
WARNUNG
Störungen im Betrieb
ACHTUNG
Korrosionsgefahr durch Kondenswasser
8.2 Sicherheitshinweise
Bei Nichtbeachtung kann Sachschaden am Lager entstehen.
• Um Schäden an der Maschine oder die Zerstörung der Maschine zu vermeiden, halten Sie unbedingt die zulässigen Schwingwerte ein.
• Halten Sie die zulässigen Schwingwerte nach ISO 10816 im Betrieb ein.
• Halten Sie unbedingt die radiale Mindestbelastung von Zylinderrollenlager von 50 %
entsprechend Katalogangaben ein.
• Treffen Sie Maßnahmen Lagerströme zu reduzieren. Beachten Sie das Kapitel Betrieb am Umrichter.
Veränderungen gegenüber dem Normalbetrieb weisen darauf hin, dass die Funktion beeinträchtigt ist. Es kann zu Störungen kommen, die mittelbar oder unmittelbar Tod, schwere Körperverletzung oder Sachschaden zur Folge haben können.
Achten Sie z. B. auf folgende Anzeichen für Fehlfunktionen:
• Höhere Leistungsaufnahme als gewöhnlich
• Höhere Temperaturen als gewöhnlich
• Ungewöhnliche Geräusche
• Ungewöhnliche Gerüche
• Ansprechen von Überwachungseinrichtungen
Wenn Sie Unregelmäßigkeiten beobachten, verständigen Sie umgehend das Wartungspersonal. Schalten Sie im Zweifelsfall die Maschine unter Beachtung der anlagenspezifischen Sicherheitsbedingungen sofort ab.
Bei wechselnden Maschinen- und/oder Umgebungstemperaturen kann im Maschineninneren Luftfeuchtigkeit kondensieren.
• Sofern vorhanden, entfernen Sie die Verschluss-Stopfen oder -Schrauben zum Ablassen des Wassers in Abhängigkeit von den Umgebungs- und Betriebsbedingungen.
• Sofern vorhanden, montieren Sie anschließend wieder die Verschluss-Stopfen oder - Schrauben.
Wenn die Maschine mit Entwässerungsstopfen ausgerüstet ist, kann das Wasser von selbst ablaufen.
1FU8
74 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 75
Betrieb
Einschalten der Maschine mit Stillstandsheizung (Option)
VORSICHT
Überhitzung der Maschine
8.2.4

Sicherheitshinweise für die Reinigung

Reinigung
WARNUNG
Explosionsgefahr beim Reinigen mit Druckluft
8.2.5

Sicherheitshinweis für Belüftung

8.2.5.1
Sicherheitshinweise für den Betrieb bei Maschinen mit Lüfter
VORSICHT
Verletzungsgefahr beim Berühren des Lüfters
8.2 Sicherheitshinweise
Leichte Körperverletzung oder Sachschaden kann eintreten, wenn Sie Folgendes nicht beachten:
• Schalten Sie sofern vorhanden, vor jedem Einschalten die Stillstandsheizung aus.
Zur Gewährleistung der einwandfreien Maschinenkühlung müssen die Luftwege (Lüftungsgitter, Kanäle, Kühlrippen, Röhren) frei von Verschmutzungen sein.
Beim Reinigen mit Druckluft können sich die Kunststoffteile statisch aufladen und eine explosive Atmosphäre zünden, es kann zu einer Explosion kommen. Tod, schwere Körperverletzung und Sachschaden können die Folge sein.
• Reinigen Sie die Motoren innerhalb der Ex-Zonen nicht mit Druckluft!
Es kann Verletzungsgefahr an Maschinen mit Lüfterhaube (z. B. Textillüfterhaube) entstehen, da der Lüfter nicht vollständig gegen Berührung geschützt ist.
• Berühren Sie nicht den rotierenden Lüfter.
• Greifen Sie nicht in die vergrößerten Luftaustrittsöffnungen hinein.
• Manuelles Eingreifen muss kundenseitig durch geeignete Maßnahmen, z. B. mit
Einhausungen oder einem Absperrgitter verhindert werden.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
75
Page 76
Betrieb
8.2.5.2
Sicherheitshinweis für Fremdbelüftung (Optional)
WARNUNG
Verbrennungsgefahr
8.2.5.3
Maschinen mit Textillüfterhaube
8.2.6

Betriebspausen

Längere Stillstandszeiten
Hinweis
•
•
•
ACHTUNG
Einschränkungen in der Maschinenfunktion
8.2 Sicherheitshinweise
Fremdbelüftung (optional): Kühlart IC 416 nach EN / IEC 60034-6
Der Betrieb der Maschine ohne Fremdlüfter führt zur Überhitzung. Tod, Körperverletzung und Sachschaden können die Folge sein.
• Nehmen Sie die Maschine niemals ohne Fremdlüfter in Betrieb!
Um einen durch Flusen, Stoffreste oder ähnliche Verschmutzungen weitestgehend ungehinderten Kühlluftstrom zu gewährleisten, haben Maschinen mit Textillüfterhaube einen größeren Luftaustrittsquerschnitt zwischen Haubenrand und den Kühlrippen des Maschinengehäuses.
Diese Maschinen sind mit einem Warnaufkleber auf der Lüfterhaube gekennzeichnet.
Nehmen Sie bei längeren Betriebspausen (> 1 Monat) die Maschine regelmäßig, etwa
einmal monatlich, in Betrieb oder drehen Sie zumindest den Läufer.
Beachten Sie vor dem Einschalten zur Wiederinbetriebnahme den Abschnitt
"Einschalten".
Entfernen Sie die evtl. vorhandene Läuferhaltevorrichtung bei der Maschine, bevor Sie
den Läufer drehen.
Bei längerer Stillstandszeit können Sachschaden oder kompletter Maschinenausfall die Folge sein.
Wenn Sie die Maschine für einen Zeitraum von mehr als 12 Monaten außer Betrieb setzen, dann können durch Umwelteinflüsse Schäden an der Maschine entstehen.
• Führen Sie geeignete Korrosionsschutz-, Konservierungs-, Verpackungs- und Trocknungsmaßnahmen durch.
1FU8
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Betrieb
Stillstandsheizung einschalten
Außer Betrieb nehmen
Schmierung vor Wiederinbetriebnahme
ACHTUNG
Trockenlaufen der Lager
8.2 Sicherheitshinweise
Schalten Sie vorhandene Stillstandsheizung in den Betriebspausen der Maschine ein.
Details für notwendige Maßnahmen Kapitel Einsatzvorbereitung (Seite 31).
Wenn sich nicht mehr genügend Fett in den Lagern befindet, können diese beschädigt werden.
• Schmieren Sie nach Betriebspausen von mehr als einem Jahr die Lager nach. Um das
Fett in den Lagern zu verteilen, muss sich die Welle drehen. Beachten Sie die Angaben auf dem Schmierschild.
Kapitel Auto-Hotspot.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
77
Page 78
Betrieb
8.3
Störungstabellen
Hinweis Beachten Sie vor der Beseitigung einer Störung das Kapitel
Hinweis Wenn Sie die Maschine an einem Frequenzumrichter betreiben und eine elektrische Störung
tritt auf, dann beachten Sie zusätzlich die Betriebsanleitung des Frequenzumrichters.
Elektrische Störungsmerkmale
↓
Maschine läuft nicht an.
↓
Maschine läuft schwer hoch.
↓
Brummendes Geräusch beim Anlauf.
↓
Brummendes Geräusch im Betrieb.
↓
Hohe Erwärmung im Leerlauf.
↓
Hohe Erwärmung bei Belastung.
↓
Hohe Erwärmung einzelner Wicklungsabschnitte.
Mögliche Störungsursachen
Abhilfemaßnahmen 1)
X X X X Überlastung.
Belastung verringern.
tung.
tung nach dem Zuschalten.
hoch.
niedrig.
X X X X X Ständerwicklung verschaltet.
Schaltung der Wicklung kontrollieren.
Rücksprache mit dem Hersteller.
X Falsche Drehrichtung bei Axiallüfter.
Anschluss kontrollieren.

8.3 Störungstabellen

Sicherheitshinweise (Seite 13)!
In den folgenden Tabellen sind allgemeine Störungen durch mechanische und elektrische Einflüsse aufgeführt.
Tabelle 8- 1 Elektrische Einflüsse
X Unterbrechung einer Phase in der Zulei-
X X X X X Unterbrechung einer Phase in der Zulei-
X X Netzspannung zu niedrig, Frequenz zu
X Netzspannung zu hoch, Frequenz zu
X X X X Windungsschluss oder Phasenschluss in
der Ständerwicklung.
Schalter und Zuleitungen kontrollieren.
Schalter und Zuleitungen kontrollieren.
Netzverhältnisse kontrollieren.
Netzverhältnisse kontrollieren.
Wicklungswiderstände und Isolations­widerstände ermitteln, Instandsetzung nach
(1) Beseitigen Sie neben der Störungsursache (gemäß Abhilfemaßnahmen) auch die an der Maschine ggf. auftretenden Beschädigungen.
1FU8
78 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
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Betrieb
Mechanische Störungsmerkmale
↓
Schleifendes Geräusch.
↓
Radiale Schwingungen.
Mögliche Störungsursachen
Abhilfemaßnahmen 1)
X Umlaufende Teile schleifen.
Ursache feststellen, Teile nachrichten.
ter.
X Unwucht des Läufers.
Passfedervereinbarung (H, F, N) überprüfen.
X Läufer unrund, Welle verbogen.
Rücksprache mit dem Herstellerwerk.
Kupplung überprüfen. 2)
X Unwucht der angekuppelten Maschine.
Angekuppelte Maschine nachwuchten.
X Stöße von der angekuppelten Maschine.
Angekuppelte Maschine untersuchen.
X X Unruhe vom Getriebe.
Getriebe in Ordnung bringen.
Fundament.
seitigen; Maschine neu ausrichten.
8.4
Ausschalten

8.4 Ausschalten

Tabelle 8- 2 Mechanische Einflüsse
↓ Hohe Erwärmung.
↓ Axiale Schwingungen.
X Luftzufuhr vermindert, ggf. falsche Drehrichtung Lüf-
X X Mangelhafte Ausrichtung. Maschinensatz ausrichten,
X X Resonanz des Gesamtsystems aus Maschine und
X X Veränderungen im Fundament. Ursache der Veränderungen feststellen, ggf. be-
Luftwege kontrollieren, Maschine reinigen.
Nach Rücksprache Fundament versteifen.
1) Beseitigen Sie neben der Störungsursache (gemäß Abhilfemaßnahmen) auch die an der Maschine ggf. auftretenden Beschädigungen.
2) Berücksichtigen Sie evtl. Veränderungen bei Erwärmung.
Nehmen Sie vorgesehene Einrichtungen gegen Betauung nach dem Ausschalten der Maschine in Betrieb.
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Betrieb
8.4 Ausschalten
1FU8
80 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 81
9
9.1

Allgemein

9.2

Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise

9.3

Service Center

Hinweis Service Center
Wenden Sie sich an das Service oder Instandsetzung benötigen.
9.4

Sicherheitshinweise für Inspektion und Wartung

WARNUNG
Rotierende und unter Spannung stehende Teile
Durch sorgfältige und regelmäßige Wartung, Inspektionen und Revisionen können Sie Störungen frühzeitig erkennen und beseitigen. Damit vermeiden Sie Folgeschäden.
Da die Betriebsverhältnisse sehr unterschiedlich sind, können hier nur allgemeine Fristen bei störungsfreiem Betrieb angegeben werden. Passen Sie daher die Wartungsintervalle an die örtlichen Gegebenheiten (Schmutz, Einschalthäufigkeit, Belastung, usw.) an.
Beachten Sie bei allen Arbeiten an der Maschine die allgemeinen Sicherheitshinweise (Seite 13) und die Forderungen der EN 50110-1 zum sicheren Betrieb elektrischer Anlagen.
Center, wenn Sie Unterstützung bei Inspektion, Wartung
Elektrische Maschinen weisen unter Spannung stehende und rotierende Teile auf. Wenn die Maschine nicht während der Wartungsarbeiten stillsteht und spannungsfrei ist, dann können Tod, schwere Körperverletzung oder Sachschaden eintreten.
• Führen Sie Wartungsarbeiten nur bei stillstehender Maschine durch. Nur das
Nachschmieren der Wälzlager ist bei drehender Maschine zulässig.
• Halten Sie sich bei Wartungsarbeiten an die fünf Sicherheitsregeln.
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Page 82
Instandhaltung
WARNUNG
Maschinenschäden
VORSICHT
Aufwirbelungen beim Arbeiten mit Druckluft Beim Reinigen mit Druckluft können Staub, Metallspäne oder Reinigungsmittel aufgewirbelt
ACHTUNG
Beschädigung der Isolation
ACHTUNG
Maschinenschäden durch Fremdkörper
Hinweis Da die Betriebsverhältnisse sehr unterschiedlich sind, können hier nur allgemeine Fristen für
Inspektionen und Wartungsmaßnahmen bei störungsfreiem Betrieb angegeben werden.
9.4 Sicherheitshinweise für Inspektion und Wartung
Wenn die Maschine nicht gewartet wird, dann kann die Maschine Schaden nehmen. Es kann zu Störungen kommen, die mittelbar oder unmittelbar Tod, schwere Körperverletzung oder Sachschäden als Folge haben können.
Warten Sie die Maschine regelmäßig.
werden. Körperverletzungen können die Folge sein. Achten Sie beim Reinigen mit Druckluft auf geeignete Absaugung und persönliche
Schutzausrüstung, z. B. Schutzbrille und Schutzanzug.
Wenn beim Reinigen mit Druckluft Metallspäne in den Wickelkopf eindringen, kann die Isolation beschädigt werden. Luft- und Kriechstrecken können unterschritten werden. Schäden an der Maschine bis zum Totalausfall können die Folge sein.
Achten Sie beim Reinigen mit Druckluft auf geeignete Absaugung.
Bei Wartungsarbeiten könnten Fremdkörper wie Schmutz, Werkzeuge oder lose Bauteile wie Schrauben etc. in der Maschine verbleiben. Die Folgen davon können Kurzschluss, verminderte Kühlleistung oder erhöhte Laufgeräusche sein. Die Maschine kann Schaden nehmen.
• Achten Sie bei Wartungsarbeiten darauf, dass keine Fremdkörper in und auf der Maschine verbleiben.
• Befestigen Sie lose Bauteile wieder nach den Wartungsarbeiten.
• Entfernen Sie eventuellen Schmutz sorgfältig.
1FU8
82 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 83
Instandhaltung
9.5
Vorbereitung und Hinweise
9.5.1

Gefahren durch offen gelagerten Läufer

WARNUNG
Gefahren durch offen gelagerten Läufer
9.5.2

Nordamerikanischer Markt (optional)

Underwriters Laboratories
Canadian Standard Associati Canadian Standard Association Energy Efficiency Verification

9.5 Vorbereitung und Hinweise

Die Läufer der Synchronmaschinen enthalten Permanentmagnete mit hohen magnetischen Flussdichten und starken Anziehungskräften zu ferromagnetischen Körpern.
Um Tod, Körperverletzung und Sachschäden zu vermeiden, beachten Sie folgende Sicherheitshinweise:
• Personen mit Herzschrittmacher dürfen sich in der Nähe eines offen gelagerten Läufers
nicht aufhalten
• Sichern Sie offen gelagerte Läufer gegen Zusammenschlagen.
• Vermeiden Sie Beschädigungen durch Anschlagen gegen Metall bei offen gelagerten
Läufern.
• Auf elektronischen Datenträgern gespeicherte Daten können zerstört werden.
Die Synchronmaschinen sind in gleicher Weise betriebssicher und wenig wartungsanfällig wie normale Drehstrom-Asynchronmaschinen. Die Dauermagnete sind im eingebauten Zustand gegen Stoß, Schlag und Alterung unempfindlich.
Der Läufer einer Synchronmaschine kann ohne magnetischen Rückschluss ausgebaut und offen gelagert werden. Bei Ein- und Ausbau klebt der Läufer im Ständer durch die eingebauten Dauermagnete. Schützen Sie Im ausgebauten Zustand den Läufer z. B. durch einen Kunststoffbeutel vor Verschmutzung durch magnetische Abfälle.
Halten Sie bei Änderungen, Reparaturen an gelisteten Maschinen die entsprechenden Baustandards ein! Diese Maschinen sind auf dem Leistungsschild mit den folgenden "Markings" gekennzeichnet.
on
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83
Page 84
Instandhaltung
9.5.3

Lackschäden ausbessern

Hinweis Lackaufbau
Setzen Sie sich mit dem Service Center in Verbindung, bevor Sie Lackschäden ausbessern. Dort erhalten Sie weitere Informationen zum korrekten Lackaufbau und zum Ausbessern der Lackschäden.
9.6
Inspektion
9.6.1

Allgemeine Inspektionsvorgaben

Hinweise
Hinweis Beachten Sie besonders die von den Inspektionsintervallen abweichenden
Nachschmierfristen für Wälzlager.
Hinweis Bei Inspektionen ist es in der Regel nicht
Zerlegen wird erstmalig beim Erneuern der Lager erforderlich.
9.6.2

Optionale Anbauten

9.6.3

Erste Inspektion nach Montage oder Instandsetzung

Kontrolle
Im Lauf
Im Still­stand
Die elektrischen Kenngrößen werden eingehalten.
X
X
schlechtert.
X
Im Fundament sind keine Risse und Senkungen aufgetreten. (*)
X
X
(*) Diese Kontrollen können Sie im Lauf oder im Stillstand durchführen.

9.6 Inspektion

Wenn der Lack beschädigt ist, dann bessern Sie die Lackschäden aus. Damit ist der Korrosionsschutz gewährleistet.
nötig, die Drehstrommaschinen zu zerlegen. Ein
Siehe Auflistung über zusätzliche Betriebsanleitungen: Weitere Dokumente (Seite 107)
Führen Sie nach ca. 500 Betriebsstunden, spätestens 6 Monate nach Inbetriebnahme folgende Kontrollen durch:
Tabelle 9- 1 Kontrollen nach Montage oder Instandsetzung
Die zulässigen Temperaturen an den Lagern werden nicht überschritten. Die Laufruhe und Laufgeräusche der Maschine haben sich nicht ver-
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Instandhaltung
ACHTUNG
Maschinenschäden
9.6.4

Hauptinspektion

Kontrolle
Im Lauf
Im Still­stand
Die elektrischen Kenngrößen werden eingehalten.
X
Die zulässigen Temperaturen an den Lagern werden nicht überschritten.
X
schlechtert.
X
Im Fundament sind keine Risse und Senkungen aufgetreten. (*)
X
X
Die Ausrichtung der Maschinen liegt in den zulässigen Toleranzen.
X
dungen sind fest angezogen.
X
korrekten Sitz und sind ordnungsgemäß kontaktiert.
X
Die Isolationswiderstände der Wicklungen sind ausreichend groß
X
führt.
X
keine Verfärbungen auf.
X
(*) Diese Kontrollen können Sie im Stillstand oder ggf. im Lauf durchführen.
ACHTUNG
Maschinenschäden
9.6 Inspektion
Weitere Prüfungen können entsprechend der anlagenspezifischen Verhältnisse zusätzlich erforderlich sein.
Wenn Sie bei der Inspektion unzulässige Abweichungen vom Normalzustand feststellen, dann beseitigen Sie diese umgehend. Schäden an der Maschine können sonst die Folge sein.
Überprüfen Sie, ob die Aufstellbedingungen eingehalten werden. Wir empfehlen dazu, nach ca. 16 000 Betriebsstunden, spätestens nach zwei Jahren folgende Kontrollen durchzuführen:
Tabelle 9- 2 Kontrollen bei der Hauptinspektion
Die Laufruhe und Laufgeräusche der Maschine haben sich nicht ver-
Alle Befestigungsschrauben für mechanische sowie für elektrische Verbin-
Alle Potenzialanschlüsse, Erdungsanschlüsse und Schirmauflagen haben
Eine evtl. vorhandene Lagerisolierung ist gemäß der Beschilderung ausge-
Leitungen und Isolierteile sind in ordnungsgemäßem Zustand und weisen
Wenn Sie bei der Inspektion unzulässige Abweichungen vom Normalzustand feststellen, dann beseitigen Sie diese umgehend. Schäden an der Maschine können sonst die Folge sein.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
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Page 86
Instandhaltung
9.7
Wartung
9.7.1

Wartungsintervalle

VORSICHT
Hautreizungen sowie Entzündungen des Auges
ACHTUNG
Ausfall der Maschine
ofortige Inspektion ist insbesondere dann notwendig, wenn es zu einer elektrischen
Maßnahmen, Intervalle, Fristen
Maßnahmen
Betriebsdauerintervalle
Fristen
Erstinspektion
Nach 500 Betriebsstunden
Spätestens nach 1/2 Jahr
Nachschmieren (Option)
Siehe Schmierschild
Reinigen
Je nach örtlichem Verschmutzungsgrad
Hauptinspektion
Ca. alle 16000 Betriebsstunden
Spätestens nach 2 Jahren

9.7 Wartung

Viele Fette können Hautreizungen sowie Entzündungen des Auges verursachen.
• Befolgen Sie alle Sicherheitshinweise des Herstellers.
Die Maschinen haben Wälzlager mit Fettdauerschmierung. Eine Nachschmiereinrichtung ist optional.
Um Störungen frühzeitig zu erkennen, zu beseitigen und um Folgeschäden zu vermeiden beachten Sie Folgendes:
● Warten Sie die Maschine regelmäßig und sorgfältig.
● Inspizieren Sie die Maschine.
● Revisionieren Sie die Maschine.
Da die Betriebsverhältnisse sehr unterschiedlich sind, werden nur allgemeine Fristen bei störungsfreiem Betrieb angegeben. Passen Sie daher die Wartungsintervalle an die örtlichen Gegebenheiten (Schmutz, Einschalthäufigkeit, Belastung, usw.) an.
Bei Störungen oder Überbelastung der Maschine kann Sachschaden entstehen.
• Wenn Störungen auftreten, inspizieren Sie sofort die Maschine.
• Die s
oder mechanischen Überbeanspruchung der Drehstrommaschine kommt (z. B. Überlastung oder Kurzschluss).
Maßnahmen nach Ablauf der Betriebsdauerintervalle bzw. der Fristen:
Tabelle 9- 3 Betriebsdauerintervalle
Kondenswasser ablassen Je nach klimatischen Bedingungen
1FU8
86 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 87
Instandhaltung
9.7.2

Nachschmierung

Hinweis Das Mischen von verschiedenen Fettsor
Vorgehen
9.7.3

Reinigung

Reinigen der Schmierkanäle und Altfetträume
Hinweis Um das im Schmierkanal befindliche Fett zu erneuern, zerlegen Sie die Lagereinsätze.
Reinigen der Kühlluftwege
9.7 Wartung
Entnehmen Sie bei Maschinen mit Nachschmiereinrichtung die Angaben zu Nachschmierfristen, Fettmenge und Fettsorte dem Schmierschild sowie gegebenenfalls weitere Daten dem Hauptleistungsschild der Maschine.
Fettsorte bei Standardmotoren (IP55) UNIREX N3 - Fa. ESSO.
ten ist nicht zulässig.
Bei längerer Einlagerungszeit verringert sich die Fettgebrauchsdauer der Lager. Prüfen Sie bei Lagerung über 12 Monate den Fettzustand. Falls die Überprüfung eine Entölung oder Verschmutzung des Fetts erkennen lässt, schmieren Sie vor der Inbetriebnahme sofort nach. Dauergeschmierte Lagerung siehe Kapitel Lagerung (Seite 89).
Um die Wälzlager nachzuschmieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Reinigen Sie die Schmiernippel auf DE- und NDE-Seite.
2. Pressen Sie das vorgeschriebene Fett und Fettmenge gemäß Schildangaben ein. – Beachten Sie die Angaben auf dem Leistungs- und Schmierschild. – Die Nachschmierung sollte bei laufender Maschine (max. 3600 min-1) erfolgen.
Die Lagertemperatur kann zunächst merklich ansteigen, und sinkt nach Verdrängen des überschüssigen Fetts aus dem Lager wieder auf den Normalwert.
Das verbrauchte Fett sammelt sich jeweils außerhalb des Lagers im Altfettraum des äußeren Lagerdeckels. Entfernen Sie beim Lagerwechsel das Altfett.
Reinigen Sie regelmäßig die von Umgebungsluft durchströmten Kühlluftwege.
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87
Page 88
Instandhaltung
ACHTUNG
Beschädigung der Maschine
Siehe auch
9.7.4

Sicherheitshinweis Reinigung

Hinweis Beachten Sie die
9.7.5

Reinigen von Maschinen mit Textillüfterhaube

9.7 Wartung
Die Reinigungsintervalle sind vom Grad der örtlich auftretenden Verschmutzung abhängig.
Sachschaden kann entstehen, wenn Sie Druckluft in Richtung Wellenaustritt oder Maschinenöffnungen richten.
• Vermeiden Sie direkte Einwirkung der Druckluft auf Wellendichtringe oder Spaltdichtungen der Maschine.
Sicherheitshinweise für die Reinigung (Seite 75)
Sicherheitshinweise zur Reinigung (Seite 75).
Um ungehinderten Kühlluftstrom zu gewährleisten, entfernen Sie bei Maschinen mit Textillüfterhaube regelmäßig Flusen, Stoffreste oder ähnliche Verschmutzungen insbesondere an der Luftdurchtrittsöffnung zwischen Lüfterhaube und Kühlrippen des Maschinengehäuses.
1FU8
88 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 89
Instandhaltung
9.7.6

Kondenswasser ablassen

WARNUNG
Gefährliche Spannung
Wicklung beschädigt werden. Es können Tod, schwere Körperverletzung und Sachschaden
ACHTUNG
Herabsetzen der Schutzart
9.8
Instandsetzung
9.8.1

Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise

9.8.2

Lagerung

9.8.2.1
Lagerung

9.8 Instandsetzung

Sofern Kondenswasseröffnungen vorhanden sind, öffnen Sie diese je nach klimatischen Bedingungen in regelmäßigen Abständen.
Durch Einführen von Gegenständen in die Kondenswasserbohrungen (optional) kann die
eintreten. Beachten Sie zum Einhalten der Schutzart folgende Hinweise:
• Schalten Sie die Maschine spannungsfrei, bevor Sie die Kondenswasserbohrungen
öffnen.
• Verschließen Sie die Kondenswasseröffnungen z. B. mit T-Stopfen vor Inbetriebnahme
der Maschine.
Durch nicht verschlossene Kondenswasseröffnungen kann Sachschaden an der Maschine entstehen. Zur Einhaltung der Schutzart müssen Sie nach dem Ablassen des Kondenswassers alle Ablauföffnungen wieder verschließen.
Beachten Sie bei allen Arbeiten an der Maschine die allgemeinen Sicherheitshinweise (Seite 13) und die Forderungen der EN 50110-1 zum sicheren Betrieb elektrischer Anlagen.
Entnehmen Sie die Bezeichnungen der verwendeten Lager dem Leistungsschild oder dem Katalog.
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
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Instandhaltung
Lagerlebensdauer
Lagerwechsel
Umgebungstemperatur
Betriebsweise
Lagerwechselfrist
40 °C
Horizontaler Kupplungsbetrieb
40 000 h
Hinweis Besondere Betriebsbedingungen
Die Betriebsstunden reduzieren sich z. B..
•
•
•
•
•
9.8 Instandsetzung
Bei längerer Einlagerungszeit verringert sich die Fettgebrauchsdauer der Lager. Bei dauergeschmierten Lagern wird hierdurch die Lagerlebensdauer reduziert. Ein Lager- oder Fetttausch wird bereits nach 12-monatiger Einlagerungszeit empfohlen, beträgt die Zeit mehr als 4 Jahre, tauschen Sie die Lager oder das Fett aus.
Empfohlene Lagerwechselfrist unter normalen Betriebsbedingungen:
Tabelle 9- 4 Lagerwechselfrist
40 °C Mit Axial- und Radialkräften 20 000 h
● Verwenden Sie die abgezogenen Lager nicht wieder.
● Entfernen Sie vorhandenes verschmutztes Altfett aus dem Lagerschild.
● Ersetzen Sie vorhandenes Fett durch neues Fett.
● Erneuern Sie bei Lagerwechsel die Wellendichtungen.
● Fetten Sie die Kontaktflächen der Dichtlippen leicht.
Bei senkrechter Maschinenaufstellung. Großen Schwingungs- und Stoßbelastungen. Häufigem Reversierbetrieb. Höherer Umgebungstemperatur. Höheren Drehzahlen usw.
1FU8
90 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
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Instandhaltung
9.8.2.2
Darstellung Lagerwechsel
9.8 Instandsetzung
① Erwärmen 80 ... 100 °C
1FU8 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
91
Page 92
Instandhaltung
9.8.3

Demontage

Hinweis Kennzeichnen Sie vor Beginn der Demontage die Zuordnung von Befestigungselementen
sowie die Anordnung innerer Verbindungen. Dies erleichtert den späteren Zusammenbau.
ACHTUNG
Zerstörung des Lüfters
Kunststofflüfter
Metall-Lüfter
9.8 Instandsetzung
Durch gewaltsames Abziehen des Lüfters von der Welle kann Sachschaden entstehen. Achten Sie bei Lüfter mit Schnappmechanismen darauf, dass diese nicht beschädigt
werden!
● Legen Sie die im Lüfterteller vorhandenen und mit Sollbruchstellen versehenen Ausbrechöffnungen sachgerecht frei
● Erwärmen Sie den Lüfter im Bereich der Nabe auf eine Temperatur von ca. 50 °C.
● Verwenden Sie zum Abziehen des Lüfters ein geeignetes Werkzeug (Abzieher).
● Setzen Sie die Arme des Abziehers in die Ausbrechöffnungen und spannen Sie die
Druckschraube des Abziehers leicht vor.
● Hebeln Sie bei Lüfter mit Schnappmechanismen beide Schnappnasen des Lüfters gleichzeitig aus der Ringnut der Welle. Halten Sie die Schnappnasen in dieser Position.
● Ziehen Sie den Lüfter durch Drehung der Druckschraube des Abziehers gleichmäßig von der Welle.
● Um die Läuferwelle, den Lüfter und die Lager nicht zu beschädigen, vermeiden Sie Hammerschläge.
● Fordern Sie bei Beschädigung Neuteile an.
● Entfernen Sie den Sicherungsring.
● Verwenden Sie zum Abziehen des Lüfters ein geeignetes Werkzeug (Abzieher).
● Setzen Sie die Arme des Abziehers in die Durchbrüche des Lüfters im Bereich der
Lüfternabe.
● Alternativ kann der Abzieher auch am äußeren Rand des Lüftertellers angesetzt werden.
● Ziehen Sie den Lüfter durch Drehung der Druckschraube des Abziehers gleichmäßig von
der Welle.
● Vermeiden Sie Hammerschläge, um die Läuferwelle, den Lüfter und die Lager nicht zu beschädigen.
● Fordern Sie bei Beschädigung Neuteile an
1FU8
92 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 93
Instandhaltung
9.8.3.1
Lagereinsätze
9.8.3.2
Schaltverbindungen
9.8.4

Montage

9.8.4.1
Dichtungsmaßnahmen
Dichtungsmaßnahmen
Siehe auch
9.8.4.2
Lagereinsätze montieren
9.8 Instandsetzung
Schützen Sie die Lager gegen Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.
1. Ersetzen Sie evtl. korrodierte Schrauben.
2. Beschädigen Sie nicht die Isolationen der Spannung führenden Teile.
3. Dokumentieren Sie die Position von evtl. zu demontierenden Leistungs- und
Zusatzschildern.
4. Vermeiden Sie Beschädigungen an den Zentrierrändern.
Der Zusammenbau der Maschine sollte nach Möglichkeit auf einer Richtplatte erfolgen. Dadurch wird gewährleistet, dass die Fußflächen in einer Ebene liegen.
Beschädigen Sie die aus dem Ständergehäuse ragenden Wicklungen beim Anbau des Lagerschildes nicht.
1. Tragen Sie das erforderliche Flüssigkeitsdichtmittel z. B. Fluid-D, Hylomar auf den
Zentrierrand auf.
2. Überprüfen Sie Anschlusskastendichtungen und tauschen Sie diese gegebenenfalls aus.
3. Bessern Sie Beschädigungen an der Lackierung und auch an Schrauben aus.
4. Beachten Sie erforderliche Maßnahmen zur Einhaltung der Schutzart.
5. Vergessen Sie nicht die Schaumstoffabdeckung im Leitungsdurchtritt. Verschließen Sie
Löcher komplett und vermeiden Sie das Anliegen der Leitungen an scharfen Kanten.
Anschlusskasten, Lagerschilde, Erdungsleiter, Blechlüfterhauben (Seite 96)
Beachten Sie bei der Montage der Lagereinsätze vorgeschriebene Schraubenanzugsmomente.
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Page 94
Instandhaltung
9.8.4.3
Lager montieren
Lagerabdichtung
9.8.4.4
Lüfter montieren
9.8.4.5
Montage sonstige Hinweise
9.8.5

Schraubensicherungen

9.8 Instandsetzung
Beachten Sie folgende Details:
● Zur Abdichtung der Maschinen an der Läuferwelle werden Wellendichtringe verwendet. – Halten Sie bei V-Ringen die Montagemaße ein.
● Verwenden Sie vorgeschriebene Lager.
● Achten Sie auf die richtige Lage der Lagerdichtscheiben.
● Setzen Sie die Elemente zur Lageranstellung in vorgesehene Seite ein.
● Festlager können mit Sicherungsring oder mit Lagerdeckel ausgeführt sein.
● Dichten Sie die Lagerdeckelschrauben mit Dichtscheiben bzw. mit Fett ab.
● Vertauschen Sie nicht die Position der Lagerdeckel (AS und BS bzw. innen und außen).
● Achten Sie bei Lüfter mit Schnappmechanismen darauf, dass diese nicht beschädigt
werden!
● Die Lüfter dazu im Bereich der Nabe auf eine Temperatur von ca. 50 °C erwärmen.
● Bei Beschädigung Neuteile anfordern.
● Positionieren Sie alle Leistungs- und Zusatzschilder wie im Ursprungszustand.
● Fixieren Sie gegebenenfalls elektrische Leitungen.
● Überprüfen Sie alle Schraubenanzugsmomente, auch die der nicht gelösten Schrauben.
Schrauben oder Muttern, die zusammen mit sichernden, federnden und/oder kraftverteilenden Elementen montiert sind (z.B. Sicherungsbleche, Federringe, etc.) müssen beim Zusammenbau wieder mit funktionsfähigen gleichen Elementen ausgerüstet werden.
Sicherungs- und Dichtelemente dabei grundsätzlich erneuern!
1FU8
94 Betriebsanleitung, 02/2016, 5 610 70000 02 000
Page 95
Instandhaltung
9.8.6

Elektrische Anschlüsse - Klemmenbrettanschlüsse

Gewinde ∅
M 3,5 M 4 M 5 M 6 M 8 M 10
M 12
M 16
Nm
min
0,8
0,8
1,8
2,7
5,5 9 14
27
9.8.7

Kabelverschraubungen

Hinweis Vermeiden Sie Beschädigungen am Kabelmantel. Passen Sie die Anziehdrehmomente den Kabelmantelmaterialien an.
Metall
± 10%
[Nm]
Kunst-
stoff
± 10%
[Nm]
Klemmbereich [mm]
O-Ring
Schnur-∅
[mm]
Standard
-30 °C ... 100 °C
M 12 x 1,5
8
1,5
3,0 ... 7,0
M 16 x 1,5
10 2 4,5 ... 10,0
M 20 x 1,5
12 4
7,0 ... 13,0
M 25 x 1,5
9,0 ... 17,0
M 32 x 1,5
18 6
11,0 ... 21,0
M 40 x 1,5
19,0 ... 28,0
9.8 Instandsetzung
Tabelle 9- 5 Anziehdrehmomente für elektrische Anschlüsse am Klemmenbrett
max 1,2 1,2 2,5 4 8 13 20 40
Für Anziehdrehmomente bei Kabelverschraubungen aus Metall und Kunststoff für direkten Anbau an der Maschine, sowie weiteren Verschraubungen (z.B. Reduzierungen) sind die entsprechenden Momente gemäß Tabelle anzuwenden.
Tabelle 9- 6 Anziehdrehmomente für Kabelverschraubungen
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2
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Instandhaltung
9.8.8

Anschlusskasten, Lagerschilde, Erdungsleiter, Blechlüfterhauben

Gewinde ∅
M 3,5 M 4 M 5 M 6 M 8 M 10
M 12
M 16 M20
Nm
min
0,8 2 3,5 6 16
28
46
110
225
9.8.9

Optionale Anbauten

9.8 Instandsetzung
Soweit keine anderen Anziehdrehmomente angegeben sind, gelten die Werte in den folgenden Tabellen.
Tabelle 9- 7 Anziehdrehmomente für Schrauben am Anschlusskasten, Lagerschilden, Erdungsleiter-Schraubverbindungen
max 1,2 3 5 9 24 42 70 165 340
Siehe Auflistung über zusätzliche Betriebsanleitungen: Weitere Dokumente (Seite 107)
1FU8
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10
10.1

Teilebestellung

Ersatzteilinformationen und Datenbank:
10.2

Definition Teilegruppen

Folgende Teilegruppen werden unterschieden:

Ersatzteile

Reparaturteile
Geben Sie bei Ersatzteil- oder Reparaturteilbestellungen neben der genauen Bezeichnung der Teile auch stets den Maschinentyp und die Fabriknummer an. Die Teilebezeichnung muss mit der Bezeichnung in den Teilelisten übereinstimmen und durch die zugehörige Teilenummer ergänzt werden.
Bei der Bestellung von Ersatz- und Reparaturteilen werden folgende Angaben benötigt:
● Benennung und Teilnummer
● Bestellnummer und Fabriknummer der Maschine
Mithilfe der Siemens-Bestellnummer und der zugehörigen Seriennummer können Sie für nahezu alle aktuellen Maschinen Ersatzteilinformationen von einer Datenbank herunterladen
→ Spares On Web (https://b2b-extern.automation.siemens.com/spares_on_web
Ersatzteile sind Maschinenteile, die während der Produktionszeit und bis zu weiteren 5 Jahren nach Auslauf der Produktion bestellbar sind.Lassen Sie den Austausch dieser Teile nur von autorisiertem Service- oder Modifikationspartner durchführen.
Reparaturteile sind Maschinenteile, die nur während der aktiven Produktion der Maschine (bis Produktabkündigung) geliefert werden. Reparaturteile sind Teile, die zur Reparatur oder Modifizierung der aktuellen Produkte dienen. Lassen Sie den Austausch dieser Teile nur von autorisiertem Service- oder Modifikationspartner durchführen.
)
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Ersatzteile
Normteile
Andere Teile
10.3
Bestellbeispiel 1FU8
Bestellbeispiel
Lagerschild DE-Seite
1.40 Lagerschild
Ident. Nr. *
E0705/1234567 01 001
* entsprechend Leistungsschild

10.3 Bestellbeispiel 1FU8

Normteile sind Maschinenteile, die nach Abmessung, Werkstoff und Oberfläche im freien Handel zu beziehen sind. Eine detaillierte Liste finden Sie im Kapitel Normteile.
Andere Teile sind Kleinteile für die Vollständigkeit der Explosionszeichnung. Diese sind jedoch nicht einzeln als Ersatz- oder Reparaturteil lieferbar. Die Lieferung in Baugruppen (z. B. Anschlusskasten komplett) ist auf Anfrage möglich.
Folgende Lieferverpflichtung gelten für Ersatzmaschinen und für Ersatzteile nach Auslieferung der Maschine.
● Bis zu 5 Jahre liefert Siemens bei komplettem Maschinenausfall eine - bezüglich der
● Bis zu 5 Jahre sind Ersatzteile lieferbar.
● Über den Zeitraum von bis zu 5 Jahren erteilt Siemens Ersatzteilauskünfte und liefert im
● Ersatzmaschnenlieferungen nach der aktiven Produktion der Maschinenreihe, werden
Anbaumaße und Funktion - vergleichbare Maschine, Reihenumstellung möglich.
Bedarfsfall Unterlagen.
zusätzlich als „Sparemotor“ auf dem Leistungsschild gekennzeichnet. Für diese Maschinen werden lediglich Ersatzteile auf Anfrage angeboten.
Maschinentyp * 1FU8113-4TA30
Entnehmen Sie Typ und Fertigungsnummer aus den Schildangaben sowie der Maschinendokumentation.
Bei Ersatz von Wälzlagern ist außer dem Lagerkennzeichen auch das Nachsetzkennzeichen für die Lagerausführung erforderlich. Beide Zeichen sind auf dem Leistungsschild und in der Maschinendokumentation angegeben oder können vom eingebauten Lager abgelesen werden.
Die grafischen Darstellungen in diesem Kapitel sind Prinzipdarstellungen der Grundausführungen. Sie dienen der Definition der Ersatzteile. Die gelieferte Ausführung kann im Detail von diesen Darstellungen abweichen.
1FU8
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Ersatzteile
10.4
Maschinenteile
10.4.1

Teilelisten

Teil
Beschreibung
Teil
Beschreibung
1.00
Lagerung AS
5.44
Anschlusskastenoberteil
1.40
Lagerschild
5.49
gewindefurchende Schraube
1.43
Wellendichtring
5.52
Kabelverschraubung
1.44
Lagerdeckel
5.53
Verschluss-Stopfen
1.45
Schraube
5.70
Klemmbügel
1.46
Abdeckring
5.78
Federring nach SN 60727
1.47
O-Ring
5.79
Schraube
1.49
Schraube
5.83
Dichtung
1.58
Federscheibe
5.84
Anschlusskastendeckel
1.60
Wälzlager
5.85
Anschlusskastendeckel inkl. Dichtung, (optional Schraube)
1.61
Federband für Lagerschildnabe
5.86
Schutzzeichen
3.00
Läufer komplett
5.89
Schraube
(für nachträglichen Anbau)
3.88
Passfeder für Lüfter
5.91
Schraube
4.00
Ständer komplett
5.92
Anschlusskastendeckel
4.04
Ringschraube
5.93
Dichtung
4.05
Scheibe
5.94
Schraube
4.08
Gehäusefuß, links
5.95
Anschlusskastenoberteil
4.09
Gehäusefuß, rechts
5.96
Verschluss-Stopfen
4.11
Schraube
5.98
Blechmutter
4.12
Mutter
5.99
Adapterplatte
4.14
Mutter
6.00
Lagerung BS
4.18
Leistungsschild
6.02
Sicherungsring
4.19
gewindefurchende Schraube
6.10
Wälzlager
4.20
Abdeckung
6.11
Federband für Lagerschildnabe
4.30
Kontaktwinkel
6.20
Lagerschild
4.31
Erdungswinkel
6.23
Wellendichtring
4.38
Federring nach SN 60727
6.29
gewindefurchende Schraube
4.39
Erdungsschraube (gewindefurchende Schraube)
6.30
Mutter
5.00
Anschlusskasten komplett
7.00
Belüftung komplett
5.03
Dichtung
7.04
Lüfter
5.04
Dichtung
7.12
Sicherungsring
5.10
Klemmenbrett komplett
7.19
Schraube
5.11
Klemmenleiste
7.40
Lüfterhaube
5.24
Schraube
7.49
Schraube
Auf- und Abziehvorrichtungen für Wälzlager, Lüfter und Abtriebselementen sind nicht lieferbar.

10.4 Maschinenteile

3.38 Passfeder 5.90 Anschlusskastenoberteil 4x90 Grad drehbar, komplett
4.10 Federring nach SN 60727 5.97 Mutter
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Ersatzteile
10.5
Normteile
No
Norm
Bild
No
Norm
Bild

10.5 Normteile

Tabelle 10- 1 Beziehen Sie Normteile nach Abmessung, Werkstoff und Oberfläche im freien Handel.
6.02
7.12
4.04 DIN 580
1.60
6.10
DIN 471
DIN 472
DIN 582
DIN 625
1.49
4.11
4.19
5.09
5.19
5.24
5.49
5.79
5.89
5.91
5.94
6.29
7.49
DIN 939
DIN 6912
DIN 7964
EN ISO 4014
EN ISO 4017
EN ISO 4762
3.38 DIN 6885
4.12
4.14
6.30
EN ISO 4032
4.05 EN ISO 7089
EN ISO 7045
EN ISO 7049
EN ISO 7090
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