ROHM SZS User Manual [en, de, es, fr, it]

Bedienungsanleitung für
Operating Instructions for
Instructions de service pour
Instrucciones de servicio para
Istruzioni per l’uso
RN 1273
Hydraulik-Hohlspannzylinder
Oil-operated cylinders with through-hole
Cylindres hydrauliques avec passage de barre
Cilindro idraulico con passaggio barra
SZS
Inhalt -- Contents -- Table des matières -- Indice
Die hydraulischen Hohlspannzylinder mit ihren wichtigsten Einzelteilen 3.....................................
Sicherheitshinweise und Richtlinien für den Einsatz von kraftbetätigten Spanneinrichtungen 4-5.................
1. Einsatz von Zylindern 14.............................................................................
2. Anbau des Zylinders 14-16...........................................................................
3. Halterungen 16-17..................................................................................
4. Inbetriebnahme 17-19................................................................................
5. Wartung, Instandhaltung 19-20........................................................................
6. Technische Daten 21-22..............................................................................
The oil-operated cylinders with through-hole and its most important components 3.............................
Safety instructions and guidelines for the use of power-operated clamping devices 6-7.........................
1. Conditions of use 14.................................................................................
2. Installing the cylinder 14-16...........................................................................
3. Brackets 16-17.....................................................................................
4. Putting the cylinder into operation 17-19................................................................
5. Maintenance, upkeep 19-20...........................................................................
6. Technical data 21-22.................................................................................
Cylindres de serrage hydrauliques avec passage de barre avec ses pièces détachées les plus importantes 3......
Avis de sécurité et directives pour l’utilisation de dispositifs mécaniques de serrage 8-9........................
1. Mise en oeuvre des cylindres 14.......................................................................
2. Mise en place du cylindre 14-16.......................................................................
3. Fixation 16-17......................................................................................
4. Mise en service 17-19...............................................................................
5. Entretien, maintenance 19-20.........................................................................
6. Caractéristiques techniques 21-22.....................................................................
Cilindros de sujeción hidráulicos con paso de barra con sus componentes más importantes 3...................
Indicaciones de seguridad y directrices para el empleo de dispositivos de sujeción automáticos 10-11............
1. Empleo de los cilindros 14............................................................................
2. Montaje del cilindro 14-16............................................................................
3. Soportes fijadores 16-17.............................................................................
4. Puesta en funcionamiento 17-19.......................................................................
5. Mantenimiento, conservación 19-20....................................................................
6. Datos técnicos 21-22................................................................................
I particolari più importanti deI cilindri di serraggio idraulici con passaggio barra 3..............................
Avvertenze di sicurezza e norme per l’impiego di dispositivi di serraggio ad azionamento meccanico 12-13........
1. Impiego cilindri 14...................................................................................
2. Montaggio del cilindro 14-16..........................................................................
3. Supporti 16-17......................................................................................
4. Messa in funzione 17-19.............................................................................
5. Manutenzione, interventi 19-20........................................................................
6. Dati tecnici 21-22....................................................................................
2
Hydraulik-Hohlspannzylinder SZS mit seinen wichtigsten Einzelteilen
The Oil Actuating Cylinder and its Most Important Components Cylindres de serrage hydrauliques avec ses pièces détachées les plus importants Cilindros de sujeción hidráulicos con sus componentes más importantes I particolari più importanti dell cilindri di serraggio idraulici
01 Spannkolben Piston Piston Caja del émbolo Pistone 02 Kolbengehäuse Piston housing Cylindre du piston Carcasa del émbolo Carcassa pistone 03 Verteilerwelle mit Distributor shaft with Arbre du distrib. avec Albero distributore Arbol del distribuidor con
Sicherheitseinrichtung safety device dispositif de sécurité con equipo de segurid. dispositivo di sicur. 04 Anschlußstutzen Connecting union Boîtier d’alimentation Boca de conexión Raccordo 05 Endschalterträger Limit switch strip Support de détecteurs Soporte para interrupt. Supporto di interruttori 06 Schaltscheibe Switching disc Disque de régl. course Disco de mando Dischetto di comando 07 Kühlmittel- Coolant collector Carter de récupération Cubeta collectora Bacinella raccolta
auffangschale du liquide d’arrosage refrigerante 08 Kühlmittelanschluß Coolant drain union Conduite de sortie du Racor para el Raccordo scarico
liquide d’arrosage liquido refrigerante refrigerante
09 Leckölanschluß Leakage drain union Conduite du retour Racor. aceite de fuga Raccordo di recupero
de l’huile de fuite
45 bar
80 bar
45 bar
6
6
5 4 3 2
7
7
8
8
4 3 25
9
9
1
1
5 6 3 2
5
36
2
1
1
7
7
8
80 bar
8
4
9
9 4
3
Sicherheitshinweise und Richtlinien für den Einsatz
1. Qualifikation des Bedieners
Personen, welche keine Erfahrungen im Umgang mit
Spanneinrichtungen aufweisen, sind durch unsachge-
mäßes Verhalten, vor allem während der Einrichtearbei-
ten durch die auftretenden Spannbewegungen und
-kräfte, besonderen Verletzungsgefahren ausgesetzt.
Daher dürfen Spannvorrichtungen nur von Personen
benutzt, eingerichtet oder instandgesetzt werden, welche
hierzu besonders ausgebildet oder geschult sind bzw.
über langjährige einschlägige Erfahrungen verfügen.
2. Verletzungsgefahren
Aus technischen Gründen kann diese Baugruppe teil-
weise aus scharfkantigen Einzelteilen bestehen. Um Ver-
letzungsgefahren vorzubeugen ist bei daran vorzuneh-
menden Tätigkeiten mit besonderer Vorsicht vorzugehen!
2.1 Eingebaute Energiespeicher
Bewegliche Teile, die mit Druck-, Zug-, sonstigen Federn oder mit anderen elastischen Elementen vor­gespannt sind, stellen durch die darin gespeicherte Energie ein Gefahrenpotential dar. Dessen Unter­schätzung kann zu schweren Verletzungen durch unkontrollierbare, geschoßartig umherfliegende Ein­zelteile führen. Bevor weitere Arbeiten durchgeführt werden können, ist diese gespeicherte Energie abzu­bauen. Spanneinrichtungen, die zerlegt werden sol­len, sind deshalb mit Hilfe der zugehörigen Zusam­menstellungszeichnungen auf derartige Gefahren­quellen hin zu untersuchen. Sollte das “Entschärfen” dieser gespeicherten Energie nicht gefahrlos möglich sein, ist die Demontage von autorisierten Mitarbeitern der Fa. Röhm durchzuführen.
2.2 Überschreitung der zulässigen Drehzahl
Dieser Zylinder ist für umlaufenden Einsatz vorgese­hen. Fliehkräfte -- hervorgerufen durch überhöhte Drehzahlen bzw. Umfangsgeschwindigkeiten -- kön­nen bewirken, daß sich Einzelteile lösen und dadurch zur potentiellen Gefahrenquelle für in der Nähe be­findliche Personen oder Gegenstände werden. Dies gilt ebenfalls für Rotationsdichtungen, deren Ver­schleiß zu einem Druckverlust in den Zylinderkam­mern führen. Der Betrieb mit höheren als den für diese Vorrichtung vorgesehenen Drehzahlen ist aus o.g. Gründen nicht zulässig. Die max. Drehzahl und Betätigungskraft/-druck sind auf dem Körper eingraviert und dürfen nicht über­schritten werden. Das heißt, die Höchstdrehzahl der vorgesehenen Maschine darf nicht höher als die des Zylinders/Ölverteilers sein und ist daher ggf. zu be­grenzen.
Selbst eine einmalige Überschreitung von zulässigen Werten kann zu Schäden führen und eine verdeckte Gefahrenquelle darstellen, auch wenn diese zu­nächst nicht erkennbar ist. In diesem Fall ist unver­züglich der Hersteller zu informieren, damit dieser eine Überprüfung der Funktions- und Betriebssicher­heit durchführen kann. Nur so kann der weitere si­chere Betrieb der Spanneinrichtung gewährleistet werden.
2.3 Schmierung
Ein Trockenlauf des Verteilers ist nicht zulässig. Wird der Spannzylinder/Ölverteiler in Rotation ver­setzt, ist sicherzustellen, daß zumindest ein geringer Mediumdruck (min. 5 bar) an den Anschlüssen an­steht. Ansonsten ist mit Freßerscheinungen in den Verteilerspalten zu rechnen, was zum Versagen der Verdrehsicherung führen kann. Die Folge wäre ein möglicher Abriß der unter Druck stehenden Verbin­dungsleitungen.
2.4 Filterung des zugeführten Mediums
Gegen Fremdkörper im Hydrauliköl ist ein Druckfilter einzusetzen. Empfohlen wird der Einbau am Hydrau­likaggregat zwischen Pumpe und Steuerventil.
Die Filterfeinheit muß 0,01 mm absolut betragen.
Die Folgen mangelhafter Filterung entsprechen den unter 2.3 (Schmierung) dargestellten Ausführungen.
2.5 Filterung des Kühlmittels
Bei Hohlspannzylindern mit Kühlmittelauffangschale können Späne über das Kühlmittel in die Kühl­mittelauffangschale eingeschwemmt werden und de­ren Ablauf verstopfen. Dadurch kann der Flüssig­keitspegel soweit ansteigen, dass Kühlmittel in die Lagerung eindringen und diese zerstören kann. Um dies zu vermeiden, muß das verwendete Kühlmit­tel gefiltert und die Kühlmittelauffangschale von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Wird der Durchgang des Hohlspannzylinders nicht benötigt, so sollte dieser futter- oder zylinderseitig an der Schaltscheibe verschlossen werden.
2.6 Verdrehsicherung am Verteilergehäuse
Das Verteilergehäuse muß grundsätzlich gegen Mit­drehen gesichert werden. Diese Verdrehsicherung ist am Leckölstutzen anzubringen.
Hinweis:
In der Praxis hat sich ein gabelartiger Halter als besonders geeignet erwiesen, der den Lecköl­stutzen beidseitig mit geringem Spiel umfaßt und dabei gleichzeitig einen axialen Schlitz aufweist, um Dehnungen und Toleranzen auszugleichen. Dieser Halter wird in der Regel am Spindelge­häuse befestigt.
2.7 Anschlußleitungen
Auf Verteilergehäuse/-welle sollen keine zusätzlichen äußeren Kräfte, ausgenommen des Eigengewichts, wirken. Ansonsten droht ein vorzeitiger Verschleiß in den Lagern und im Verteilerspalt, entsprechend gel­ten die unter 2.3 (Schmierung) dargestellten Folgen. Alle Anschlußleitungen müssen deshalb biegsam sein und sind daher als Schlauchverbindungen zu fertigen.
2.8 Befestigung und Austausch von Schrauben
Werden Schrauben ausgetauscht oder gelöst, kann mangelhafter Ersatz oder Befestigung zu Gefährdun­gen für Personen und Gegenständen führen. Des­halb muß bei allen Befestigungsschrauben, wenn nicht ausdrücklich anderweitig angegeben, grund­sätzlich das vom Hersteller der Schraube, empfoh­lene und der Schraubengüte entsprechende Anzugs­drehmoment angewendet werden. Es gilt für die gängigen Größen M5 -- M24 der Güten
8.8, 10.9 und 12.9 nachfolgende Anzugsdrehmomen­tentabelle.
Bei Ersatz der Originalschrauben ist im Zweifelsfall die Schraubengüte 12.9 zu verwenden. Bei Be­festigungsschrauben für Zylinderdeckel und ver­gleichbare Elemente ist grundsätzlich die Güte 12.9 einzusetzen.
Alle Befestigungsschrauben, welche aufgrund ihres Verwendungszweckes öfters gelöst und anschlie­ßend wieder festgezogen werden müssen (z.B. we­gen Umrüstarbeiten), sind im halbjährlichen Rhyth­mus im Gewindebereich und an der Kopfanlagefläche mit Gleitmittel (Fettpaste) zu beschichten.
von Hydraulik-Zylindern
Durch äußere Einflüsse, wie z.B. Vibrationen, können sich unter ungünstigen Umständen selbst fest ange­zogene Schrauben lösen. Um dies zu verhindern, müssen alle sicherheitsrelevanten Schrauben (Spannmittelbefestigungsschrauben, Spannsatzbefe­stigungsschrauben u. ä.) in regelmäßigen Zeitabstän­den kontrolliert und ggf. nachgezogen werden.
2.9.Sicherheitsventile
Sicherheitsventile sollen bei Ausfall der Energie (z. B. Stromversorgung) den Druckverlust und damit das Lösen der Spanneinrichtung verhindern. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, daß auf­grund der Reaktionszeiten oder Dichtungsverschleiß dennoch ein Druckverlust von etwa 20% des Aus­gangsdrucks bei Hydraulikzylindern auftreten kann. Dies kann unter ungünstigen Umständen dazu füh­ren, daß trotz Sicherheitsventile die Restspannkraft nicht mehr ausreicht, um das Werkstück im Spann­mittel zu halten.
3. Kontrollen
1. Hubkontrolle: Wird das Spannmittel neu montiert, muss die Hubkontrolleinrichtung auf die neue Situation abgestimmt werden.
2. Wartungskontrollen:
Die Zuverlässigkeit der Kraft­spanneinrichtung kann nur dann gewährleistet werden, wenn die Wartungsvorschriften der Betriebsanleitung genau befolgt werden.
4. Umweltgefahren
Zum Betrieb einer Spanneinrichtung werden z.T. die un­terschiedlichsten Medien für Schmierung, Kühlung etc. benötigt. Diese werden in der Regel über das Verteilerge­häuse dem Spannmittel zugeführt. Die am häufigsten auftretenden sind Hydrauliköl, Schmieröl/-fett und Kühl­mittel. Beim Umgang mit dem Spannmittel muß sorgfältig auf diese Medien geachtet werden, damit sie nicht in Boden bzw. Wasser gelangen können. Achtung Umwelt-
gefährdung!
Dies gilt insbesondere:
- während der Montage/Demontage, da sich in den Lei­tungen und Kolbenräumen noch Restmengen befinden,
- für poröse, defekte oder nicht fachgerecht montierte Dichtungen,
- für Schmiermittel, die aus konstruktiven Gründen wäh­rend des Betriebs aus dem Spannmittel austreten bzw. herausschleudern.
Diese austretenden Stoffe sollten daher aufgefangen und wiederverwendet bzw. den einschlägigen Vorschriften ent­sprechend entsorgt werden!
5. Sicherheitstechnische Anforderungen an kraftbetä­tigte Spanneinrichtungen:
5.1 Die Maschinenspindel darf erst anlaufen, wenn der
Spanndruck im Spannzylinder aufgebaut ist und die Spannung im zulässigen Arbeitssbereich erfolgt ist.
5.2 Das Lösen der Spannung darf nur bei Stillstand der Maschinenspindel erfolgen können. Eine Ausnahme ist dann zulässig, wenn der gesamte Ablauf ein Laden/Entladen im Lauf vorsieht und falls die Konstruktion von Verteiler/Zylinder dies erlaubt.
5.3 Bei Ausfall der Spannenergie muß ein Signal die Ma­schinenspindel unverzüglich stillsetzen.
5.4 Bei Ausfall der Spannenergie muß das Werkstück bis zum Spindelstillstand fest eingespannt bleiben.
5.5 Bei Stromausfall und anschließender -wiederkehr darf keine Änderung der momentanen Schaltstellung erfolgen können.
6. Ersatzteile
Es wird darauf hingewiesen, daß ausschließlich ORIGI­NAL RÖHM-Ersatzteile bzw. Einbauteile von autorisier­ten Lieferanten der Fa RÖHM GmbH zu verwenden sind. Für alle Schäden, die durch die Verwendung von Fremd­bauteilen entstehen, erlischt jegliche Haftung der Fa.
RÖHM GmbH. Hinweis: Um Nachbestellungen von Ersatzteilen bzw.
Einzelteilen reibungslos durchführen zu können, ist die Angabe der auf der Baugruppe eingravierten 6-stelligen Ident-Nummer und - wenn vorhanden - die Fabrikations­nummer erforderlich. Diese besteht aus einem Buchsta­ben gefolgt von 2 Ziffern und evtl. einer laufenden Num­mer, angebracht entweder auf dem Typenschild oder in unmittelbarer Nähe zur Ident.-Nr.
Anschraubmomente in Nm:
Güte M5 M6 M8 M10 M12 M14 M16 M18 M20 M22 M24
8.8 5,9 10,1 24,6 48 84 133 206 295 415 567 714 Nm
10.9 8,6 14,9 36,1 71 123 195 302 421 592 807 1017 Nm
12.9 10 17,4 42,2 83 144 229 354 492 692 945 1190 Nm
1. Qualification of Operating Personnel
Personnel inexperienced in the handling of clamping equip­ment may be in particular danger of injury from the clamping actions and forces as a result of inappropriate conduct, espe­cially during set-up work. For this reason the clamping devices may only be operated, set-up or repaired by personnel with special training or with many years of experience in this field.
2. Danger of Injury
For technical reasons this assembly may contain individual parts with sharp edges. Always proceed with utmost caution when working with the assembly to prevent the risk of injury!
2.1 Contained forces
Moving parts pre-tensioned with pressure springs, ten­sion springs or any other springs or elastic elements constitute a potential danger due to the forces they con­tain. Underestimation of these forces can cause serious injury resulting from uncontrollable, flying components travellingat the speed of projectiles. Prior to executing any further tasks, these contained forces must be relea­sed. For this reason the respective assembly drawings must always be procured prior to dismantling such a device and such potential hazards detected. Should the discharge of such contained forces not be possible without any potential hazard, such elements should only be dismantled by authorised RÖHM person­nel.
2.2 Exceeding the Permissible Speed
This unit is designed for live operation. The centrifugal forces resulting from excessive speeds or rotational speeds may result in individual parts becoming detached and constituting a potential danger for personnel or ob­jects in the vicinity. This also applies to rotary seals, which can cause a drop in pressure in the cylinder cham­bers if they are subjected to excessive wear. Operation at higher speeds than those specified for this device is not permissible for the above-mentioned re­asons. The maximum speed and operating force/pressure are engraved on the body and may not be exceeded. There­fore the maximum speed of the machine used should not be higher than that of the cylinder/oil distributor and must therefore be limited.
Exceeding permissible values even once can cause da­mage and constitutes a latent source of danger, even if this is not immediately apparent. In such cases the ma­nufacturer must be notified immediately so that the func­tionality and operational safety of the device can be checked. Only then can the continuing safe operation of the device be ensured.
2.3 Lubrication
Dry operation of the distributor is not permitted. If rotation of the clamping cylinder/oil distributor is initia­ted, ensure that a minimum media pressure is supplied to the connections (5 bar min.). Pronounced wear must otherwise be expected on the distributor gaps which can cause failure of the torsional protection. A possible result could be that the pressuri­sed connection lines are torn off.
2.4 Filtering the supplied medium
A pressure filter to remove foreign bodies from the hy­draulic oil must be installed. We recommend installing the filter on the hydraulic unit between the pump and the control valve.
The absolute filter gauge must be 0.01 mm.
Inadequate filtering can have the same consequences as described in section 2.3 (Lubrication).
2.5 Coolant Filtering
In the case of hollow clamping cylinders with a coolant chip tray, chips can be flushed with the coolant into the coolant chip tray and clog the drain. This can cause the fluid level to rise so high that the coolant leaks into the bearings, thereby destroying them. To avoid this, the used coolant must be filtered and the coolant chip tray has to be cleaned from time to time. If the hollow clamping cylinder passage is not needed, this should be sealed either on the chuck side or the cy­linder side on the index plate.
2.6 Torsional protection on the distribution housing
The distribution housing must always be secured against turning. This safety turn pin is to be attached at the lea­kage oil connection.
Note:
Experience has shown that a fork-shaped holder is particularly effective which encompasses the lea­kage oil connection on both sides with minimum clearance and which features an axial slot to com­pensate for expansion and tolerances. This holder is generally secured to the spindle housing.
2.7 Connection lines
No additional external forces, except the unit weight, should be exerted on the distributor housing/shaft. This would cause premature wear on the bearings and the distributor gap with the consequences described in sec­tion 2.3 (Lubrication). For this reason all connection lines must be flexible and should therefore all be hoses.
2.8 Tightening and replacing screws
In the event that screws are loosened or replaced, dan­ger to personnel or equipment can result from inade­quate replacement or tightening. If not expressly stated otherwise, the tightening torque recommended by the screw manufacturer and which is suitable for the screw quality must be applied to all securing screws.
The values in the tightening torque table apply to the standard sizes M5 -- M24 in the qualities 8.8, 10.9 and
12.9. When replacing the original screws the quality 12.9
should be used if in doubt. The quality 12.9 must always be used for cylinder covers and comparable elements.
The threads and head contact surfaces of all securing screws which are frequently released and retightened due to their application (e.g. for retooling) must be coated with a lubricant (grease paste) at six-monthly intervals.
Even securely tightened screws can become loose under adverse outside conditions such as, for instance, vibra­tions. In order to prevent this happening, all safety-rela­ted screws (clamping fixture fastening screws), clamping set fastening screws etc.) must be checked and, if ne­cessary, tightened at regular intervals.
2.9 Safety valves
In the event of a power failure (e.g. electric power sup­ply) the safety valves must prevent loss of pressure, which would release the clamping device. It must, howe­ver, be pointed out that, due to the reaction times or seal wear, a pressure loss of approx. 20% of the output pres­sure of hydraulic cylinders may be experienced. In unfavourable circumstances and despite the fact that safety valves have been fitted this can lead to a situation where the residual clamping force is no longer sufficient to retain the workpiecein the clamping device.
Safety instructions and guidelines for the use of
oil-operated cylinders
Tightening torques in Nm:
Class M5 M6 M8 M10 M12 M14 M16 M18 M20 M22 M24
8.8 5,9 10,1 24,6 48 84 133 206 295 415 567 714 Nm
10.9 8,6 14,9 36,1 71 123 195 302 421 592 807 1017 Nm
12.9 10 17,4 42,2 83 144 229 354 492 692 945 1190 Nm
3. Controls
1. Stroke control: the stroke control must be adjusted to the new condition.
2. Maintenance controls: can be ensured only if the servicing instructions of the manual are obeyed exactly.
4. Environmental Hazards
A wide range of media are required during operation of a clam­ping device for lubrication, cooling etc. This are normally distri­buted to the clamping device via the distribution housing. The most common substances used are hydraulic oil, lubricating oil/ grease andcooling agents.When handling the clamping device care must be taken to ensure that these substances do not come in contact with the soil or water. Warning, environmental hazard!
This applies in particular
- during assembly/disassembly, as residues can be contai-
ned in the pipes and piston shafts,
- to porous, defective or incorrectly mounted seals,
- to lubricants which are emitted or ejected from the clam-
ping device during operation for constructional reasons.
These discharged substances should therefore be collected and either re-used or disposed of in accordance with valid regula­tions!
When the clamping device has beenchanged,
The reliability of clampingequipment
5. Safety requirements for power clamping equipment:
5.1 The machine spindle may not start until the clamping
pressure has been reached in the clamping cylinder and
clamping has been effected within the permissible wor­king range.
5.2 The pressure may only be released when the machine spindle is stationary. Exceptions are only permissible if the complete machi­ning sequence of loading and unloading is performed with the spindle in motion and the design of the distribu­tor/cylinder permits this.
5.3 A signal must be emitted to stop the spindle immediately in the event of a failure of the clamping power.
5.4 The workpiece must remain tightly clamped until the spindle is stationary in the event of a failure of the clam­ping power.
5.5 Changes of the current switch position should not be possible during an electrical power failure and subse­quent restoration.
6. Spare Parts
Only use ORIGINAL RÖHM spare parts or components ob­tained from authorised RÖHM suppliers. RÖHM GmbH does not accept any liability for damage resulting from the employ­ment of parts supplied by other manufacturers.
Note: For simple ordering of spare parts or individual com­ponents always state the 6-digit ID number engraved on the assembly and, if available, the works number. This compri­ses a letter with two digits and possibly a series number, stated either on the rating plate or next to the ID number.
Avis de sécurité et directives pour l’utilisation
de cylindres hydrauliques
1. Qualification des utilisateurs
Personnes, n’ayant pas d’expérience dans l’utilisation des dispositifs de serrage et qui par leur comportement non adapté sont exposés aux blessures, en particulier à cause des mouvements et forces liées au serrage pendant l’instal­lation. Des personnes inexpérimentées dans l’emploi des dispositifs de serrage sont exposées à des risques de bles­sures, du fait d’un comportement inadéquat, en particulier lors des travaux de mise en place du fait des mouvements et des forces de serrage générés.
2. Danger de blessures
Ce groupe de montage peut être composé en partie -- pour des raisons techniques -- des pièces à angles vifs. Pour prévenir les blessures, il faut être encore plus prudent pen­dant les activités qui s’intensifient.
2.1 Accumulateur d’energie incorporé
Les pièces mobiles qui sont préserrées avec des éléments de pression ou de traction, des ressorts ou autres éléments élastiques, représentent un potentiel de danger du fait qu’ils soient tendus. Si l’on sous-estime ce potentiel de danger, les pièces détachées échappant de contrôle et volant autour comme des balles de fusil peu­vent causer des blessures graves. Avant d’effectuer des travaux, il faut éliminer cette éner­gie que contiennent les pièces pour le préserrage. C’est pour cette raison que les dispositifs de serrage à démon­ter doivent être vérifiés avec les plans correspondants, indiquant les sources de danger. Si la neutralisation de cette énergie n’est pas possible sans danger, le démon­tage doit être effectué par les spécialistes de la société
RÖHM.
2.2 Dépassement de nombre de tours autorisés
Ce dispositif est prévu pour les inserts tournants. La force centrifuge -- qui se produit lors des vitesses de rotation excessives voir des vitesses périphériques -­peut être à l’origine du détachement de petites pièces qui représentent un danger potentiel pour les personnes ou objets se trouvant autour. Cela est particulièrement vrai pour les joints de rotation dont l’usure mène à une dimi­nution de la pression dans les chambres de cylindre. Pour ces raisons, l’utilisation à une vitesse plus élevée que prévu pour l’appareil concerné n’est pas permise. La vitesse de rotation maximale et la force de commande sont gravées sur le corps et ne doivent pas être dépassées. Cela signifie que la vitesse maximale de rotation prévue pour la machine ne peut être supérieure à celle des cylindres/distributeurs d’huile et doit être -­pour cette raison -- le cas échéant limitée.
Un dépassement unique des valeurs autorisées peut déjà occasionner des dégâts même s’ils n’apparaissent pas tout de suite. Dans ce cas il faut immédiatement avertir le fabricant pour que ce dernier puisse vérifier la sécurité de fonctionnement. C’est le seul moyen d’assu­rer par la suite la sécurité de l’exploitationdu dispositif de serrage.
2.3 Lubrification
Un fonctionnement à vide du distributeur n’est pas ad­missible. Une pression réduite de l’agent (au moins 5 bar) doit être garantie aux raccords avant de mettre le vérin de ser­rage/le distributeur en rotation. Faute de lubrification il y a un risque d’apparition de rouilles et on peut se heurter à la défaillancedela piétage de la douille. Par conséquent, les conduites de liaison sous pression pourraient se casser.
2.4 Filtrage des circuits intermédiaires
Il est nécessaire de mettre un filtre de pression contre les corps étrangers. Nous vous conseillons d’installer le groupe hydraulique entre la pompe et la soupape de commande.
La précision du filtre doit impérativement atteindre 0,01 mm.
Les conséquences d’un filtrage insuffisant sont décrites au chapitre 2.3 (graissage).
2.5 Filtrage du réfrigérant
Pour les cylindres de serrage creux avec collecteur de réfrigérant, il peut arriver que des copeaux parviennent dans le collecteur et bouchent le conduit d’évacuation. Dans un tel cas, le niveau du liquide peut alors monter jusqu’à pénétrer dans le logement, et le détruire. Pour éviter cette situation, il faut filtrer le réfrigérant et nettoyer de temps à autre le collecteur. Si le conduit du cylindre de serrage creux n’est pas uti­lisé, le boucher côté mandrin ou cylindre sur la rondelle de commande.
2.6 Piétage de la douille au boîtier du distributeur
Le boîtier de distributeur doit être sécurisé contre l’en­traînement. Cette garantie de torsion doit être attachée au manchon d’huile de fuite.
Pour information:
Dans la pratique le porte-outil en forme de fourchette s’est montré particulièrement adapté: il entoure des deux côtes l’élément prévu pour la sécurité de tour­nage, en laissant un minimum de jeux, et présente en même temps une fente axiale pour compenser l’expansion et la tolérance. Ce porte-outil est en général fixé par le boîtier de la broche.
2.7 Conduite de raccordement
Aucune force extérieure supplémentaire ne peut s’exer­cer sur le boîtier de distributeur/l’arbre excepté son pro­pre poids. Dans le cas contraire il y a un risque d’usure prématuré dans les roulements et dans la fente de distri­buteur, et les conséquences sont les mêmes que celles décrites sous le chapitre 2.3 (graissage). Tous les con­duits de raccords doivent conc être flexibles et être usinés comme tuyaux flexibles.
2.8. Fixation et changement des vis
En cas de changement ou de desserrage des vis, un mauvais remplacement ou une mauvaise fixation de celles-ci peuvent mettre des personnes ou des objets en danger. Pour cette raison, si le contraire n’est pas indi­qué, il faut utiliser pour toutes les vis de fixation le couple initial de démarrage conseillé par le fabricant et corres­pondant au type de vis. Pour les tailies les plus demandées M5 -- M24 de type
8.8, 10.9 et 12.9 voir le tableau cidessus pour les cou­ples initiaux de démarrage. Lors du remplacement des vis originales, en cas de doute il faut utiliser par défaut le type 12.9. La qualité
12.9 est à utiliser systématiquement pour les couvercles de cylindres ainsi que pour les éléments similaires. Toutes les vis qui du fait de l’utilisation, par ex. travaux de changement d’operatión, doivent être desserrées puis ensuite resserrées, sont à lubrifier tous les six mois (pâte grasse) au niveau du filetage et de la surface de butée de la tête.
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