Rohde&Schwarz TS-PSM2 User Manual [de, en]

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R&S®TS-PSM2 Multiplex/Schalt-Modul 2
Bedienhandbuch
1178.2773.03 ─ 01
Messtechnik
Bedienhandbuch
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Dieses Handbuch beschreibt die folgenden R&S®TSVP Typen:
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R&S®TS-PSM2
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R&S®TS-PRIO
© 2016 Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG Mühldorfstr. 15, 81671 München, Germany Telefon: +49 89 41 29 - 0 Fax: +49 89 41 29 12 164 E-mail: [email protected] Internet: www.rohde-schwarz.com Änderungen vorbehalten – Daten ohne Genauigkeitsangabe sind unverbindlich. R&S® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG. Eigennamen sind Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer.
Im vorliegenden Handbuch werden folgende Abkürzungen verwendet: R&S®TS-PSM2 wird abgekürzt mit R&S TS-PSM2, R&S®TS­PRIO mit R&S TS-PRIO.
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Grundlegende Sicherheitshinweise

Lesen und beachten Sie unbedingt die nachfolgenden Anweisungen und Sicherheitshinweise!
Alle Werke und Standorte der Rohde & Schwarz Firmengruppe sind ständig bemüht, den Sicherheitsstandard unserer Produkte auf dem aktuellsten Stand zu halten und unseren Kunden ein höchstmögliches Maß an Sicherheit zu bieten. Unsere Produkte und die dafür erforderlichen Zusatzgeräte werden entsprechend der jeweils gültigen Sicherheitsvorschriften gebaut und geprüft. Die Einhaltung dieser Bestimmungen wird durch unser Qualitätssicherungssystem laufend überwacht. Das vorliegende Produkt ist gemäß beiliegender EU-Konformitätsbescheinigung gebaut und geprüft und hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der Benutzer alle Hinweise, Warnhinweise und Warnvermerke beachten. Bei allen Fragen bezüglich vorliegender Sicherheitshinweise steht Ihnen die Rohde & Schwarz Firmengruppe jederzeit gerne zur Verfügung.
Darüber hinaus liegt es in der Verantwortung des Benutzers, das Produkt in geeigneter Weise zu verwenden. Das Produkt ist ausschließlich für den Betrieb in Industrie und Labor bzw., wenn ausdrücklich zugelassen, auch für den Feldeinsatz bestimmt und darf in keiner Weise so verwendet werden, dass einer Person/Sache Schaden zugefügt werden kann. Die Benutzung des Produkts außerhalb des bestimmungsgemäßen Gebrauchs oder unter Missachtung der Anweisungen des Herstellers liegt in der Verantwortung des Benutzers. Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für die Zweckentfremdung des Produkts.
Die bestimmungsgemäße Verwendung des Produkts wird angenommen, wenn das Produkt nach den Vorgaben der zugehörigen Produktdokumentation innerhalb seiner Leistungsgrenzen verwendet wird (siehe Datenblatt, Dokumentation, nachfolgende Sicherheitshinweise). Die Benutzung des Produkts erfordert Fachkenntnisse und zum Teil englische Sprachkenntnisse. Es ist daher zu beachten, dass das Produkt ausschließlich von Fachkräften oder sorgfältig eingewiesenen Personen mit entsprechenden Fähigkeiten bedient werden darf. Sollte für die Verwendung von Rohde & Schwarz-Produkten persönliche Schutzausrüstung erforderlich sein, wird in der Produktdokumentation an entsprechender Stelle darauf hingewiesen. Bewahren Sie die grundlegenden Sicherheitshinweise und die Produktdokumentation gut auf und geben Sie diese an weitere Benutzer des Produkts weiter.
Die Einhaltung der Sicherheitshinweise dient dazu, Verletzungen oder Schäden durch Gefahren aller Art auszuschließen. Hierzu ist es erforderlich, dass die nachstehenden Sicherheitshinweise vor der Benutzung des Produkts sorgfältig gelesen und verstanden sowie bei der Benutzung des Produkts beachtet werden. Sämtliche weitere Sicherheitshinweise wie z.B. zum Personenschutz, die an entsprechender Stelle der Produktdokumentation stehen, sind ebenfalls unbedingt zu beachten. In den vorliegenden Sicherheitshinweisen sind sämtliche von der Rohde & Schwarz Firmengruppe vertriebenen Waren unter dem Begriff „Produkt“ zusammengefasst, hierzu zählen u. a. Geräte, Anlagen sowie sämtliches Zubehör.
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Grundlegende Sicherheitshinweise
Symbol
Bedeutung
Symbol
Bedeutung
Achtung, allgemeine Gefahrenstelle Produktdokumentation beachten
EIN-/AUS (Versorgung)
Vorsicht beim Umgang mit Geräten mit hohem Gewicht
Stand-by-Anzeige
Gefahr vor elektrischem Schlag
Gleichstrom (DC)
Warnung vor heißer Oberfläche
Wechselstrom (AC)
Schutzleiteranschluss
Gleichstrom/Wechselstrom (DC/AC)
Erdungsanschluss
Gerät entspricht den Sicherheits­anforderungen an die Schutzklasse II (Gerät durchgehend durch doppelte / verstärkte Isolierung geschützt.
Masseanschluss des Gestells oder Gehäuses
EU - Kennzeichnung für Batterien und Akkumulatoren.
Das Gerät enthält eine Batterie bzw. einen Akkumulator. Diese dürfen nicht über unsortierten Siedlungsabfall entsorgt werden, sondern sollten getrennt gesammelt werden.
Weitere Informationen siehe Seite 7.
Achtung beim Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen
EU - Kennzeichnung für die getrennte Sammlung von Elektro- und Elektronikgeräten.
Elektroaltgeräte dürfen nicht über unsortierten Siedlungsabfall entsorgt werden, sondern müssen getrennt gesammelt werden.
Weitere Informationen siehe Seite 7.
Warnung vor Laserstrahl Produkte mit Laser sind je nach ihrer Laser-
Klasse mit genormten Warnhinweisen
versehen. Laser können aufgrund der Eigenschaften ihrer Strahlung und aufgrund ihrer extrem konzentrierten elektromagnetischen Leistung biologische Schäden verursachen.
Für zusätzliche Informationen siehe Kapitel „Betrieb“ Punkt 7.
Symbole und Sicherheitskennzeichnungen
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Grundlegende Sicherheitshinweise
kennzeichnet eine unmittelbare Gefährdung mit hohem Risiko, die Tod oder schwere Körperverletzung zur Folge haben wird, wenn sie nicht vermieden wird.
kennzeichnet eine mögliche Gefährdung mit mittlerem Risiko, die Tod oder (schwere) Körperverletzung zur Folge haben kann, wenn sie nicht vermieden wird.
kennzeichnet eine Gefährdung mit geringem Risiko, die leichte oder mittlere Körperverletzungen zur Folge haben könnte, wenn sie nicht vermieden wird.
weist auf die Möglichkeit einer Fehlbedienung hin, bei der das Produkt Schaden nehmen kann.
Signalworte und ihre Bedeutung
Die folgenden Signalworte werden in der Produktdokumentation verwendet, um vor Risiken und Gefahren zu warnen.
Diese Signalworte entsprechen der im europäischen Wirtschaftsraum üblichen Definition für zivile Anwendungen. Neben dieser Definition können in anderen Wirtschaftsräumen oder bei militärischen Anwendungen abweichende Definitionen existieren. Es ist daher darauf zu achten, dass die hier beschriebenen Signalworte stets nur in Verbindung mit der zugehörigen Produktdokumentation und nur in Verbindung mit dem zugehörigen Produkt verwendet werden. Die Verwendung von Signalworten in Zusammenhang mit nicht zugehörigen Produkten oder nicht zugehörigen Dokumentationen kann zu Fehlinterpretationen führen und damit zu Personen- oder Sachschäden führen.
Betriebszustände und Betriebslagen
Das Produkt darf nur in den vom Hersteller angegebenen Betriebszuständen und Betriebslagen ohne Behinderung der Belüftung betrieben werden. Werden die Herstellerangaben nicht eingehalten, kann dies elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen von Personen, unter Umständen mit Todesfolge, verursachen. Bei allen Arbeiten sind die örtlichen bzw. landesspezifischen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften zu beachten.
1. Sofern nicht anders vereinbart, gilt für R&S-Produkte folgendes: als vorgeschriebene Betriebslage grundsätzlich Gehäuseboden unten, IP-Schutzart 2X, Verschmutzungsgrad 2, Überspannungskategorie 2, nur in Innenräumen verwenden, Betrieb bis 2000 m ü. NN, Transport bis 4500 m ü. NN, für die Nennspannung gilt eine Toleranz von ±10%, für die Nennfrequenz eine Toleranz von ±5%.
2. Stellen Sie das Produkt nicht auf Oberflächen, Fahrzeuge, Ablagen oder Tische, die aus Gewichts­oder Stabilitätsgründen nicht dafür geeignet sind. Folgen Sie bei Aufbau und Befestigung des Produkts an Gegenständen oder Strukturen (z.B. Wände und Regale) immer den Installations­hinweisen des Herstellers. Bei Installation abweichend von der Produktdokumentation können Personen verletzt, unter Umständen sogar getötet werden.
3. Stellen Sie das Produkt nicht auf hitzeerzeugende Gerätschaften (z.B. Radiatoren und Heizlüfter). Die Umgebungstemperatur darf nicht die in der Produktdokumentation oder im Datenblatt spezifizierte Maximaltemperatur überschreiten. Eine Überhitzung des Produkts kann elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen von Personen, unter Umständen mit Todesfolge, verursachen.
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Grundlegende Sicherheitshinweise
Elektrische Sicherheit
Werden die Hinweise zur elektrischen Sicherheit nicht oder unzureichend beachtet, kann dies elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen von Personen, unter Umständen mit Todesfolge, verursachen.
1. Vor jedem Einschalten des Produkts ist sicherzustellen, dass die am Produkt eingestellte Nennspannung und die Netznennspannung des Versorgungsnetzes übereinstimmen. Ist es erforderlich, die Spannungseinstellung zu ändern, so muss ggf. auch die dazu gehörige Netzsicherung des Produkts geändert werden.
2. Bei Produkten der Schutzklasse I mit beweglicher Netzzuleitung und Gerätesteckvorrichtung ist der Betrieb nur an Steckdosen mit Schutzkontakt und angeschlossenem Schutzleiter zulässig.
3. Jegliche absichtliche Unterbrechung des Schutzleiters, sowohl in der Zuleitung als auch am Produkt selbst, ist unzulässig. Es kann dazu führen, dass von dem Produkt die Gefahr eines elektrischen Schlags ausgeht. Bei Verwendung von Verlängerungsleitungen oder Steckdosenleisten ist sicher­zustellen, dass diese regelmäßig auf ihren sicherheitstechnischen Zustand überprüft werden.
4. Sofern das Produkt nicht mit einem Netzschalter zur Netztrennung ausgerüstet ist, beziehungsweise der vorhandene Netzschalter zu Netztrennung nicht geeignet ist, so ist der Stecker des Anschlusskabels als Trennvorrichtung anzusehen. Die Trennvorrichtung muss jederzeit leicht erreichbar und gut zugänglich sein. Ist z.B. der Netzstecker die Trennvorrichtung, darf die Länge des Anschlusskabels 3 m nicht überschreiten. Funktionsschalter oder elektronische Schalter sind zur Netztrennung nicht geeignet. Werden Produkte ohne Netzschalter in Gestelle oder Anlagen integriert, so ist die Trennvorrichtung auf Anlagenebene zu verlagern.
5. Benutzen Sie das Produkt niemals, wenn das Netzkabel beschädigt ist. Überprüfen Sie regelmäßig den einwandfreien Zustand der Netzkabel. Stellen Sie durch geeignete Schutzmaßnahmen und Verlegearten sicher, dass das Netzkabel nicht beschädigt werden kann und niemand z.B. durch Stolperfallen oder elektrischen Schlag zu Schaden kommen kann.
6. Der Betrieb ist nur an TN/TT Versorgungsnetzen gestattet, die mit höchstens 16 A abgesichert sind (höhere Absicherung nur nach Rücksprache mit der Rohde & Schwarz Firmengruppe).
7. Stecken Sie den Stecker nicht in verstaubte oder verschmutzte Steckdosen/-buchsen. Stecken Sie die Steckverbindung/-vorrichtung fest und vollständig in die dafür vorgesehenen Steckdosen/-buchsen. Missachtung dieser Maßnahmen kann zu Funken, Feuer und/oder Verletzungen führen.
8. Überlasten Sie keine Steckdosen, Verlängerungskabel oder Steckdosenleisten, dies kann Feuer oder elektrische Schläge verursachen.
9. Bei Messungen in Stromkreisen mit Spannungen U
> 30 V ist mit geeigneten Maßnahmen Vorsorge
eff
zu treffen, dass jegliche Gefährdung ausgeschlossen wird (z.B. geeignete Messmittel, Absicherung, Strombegrenzung, Schutztrennung, Isolierung usw.).
10. Bei Verbindungen mit informationstechnischen Geräten, z.B. PC oder Industrierechner, ist darauf zu achten, dass diese der jeweils gültigen IEC 60950-1 / EN 60950-1 oder IEC 61010-1 / EN 61010-1 entsprechen.
11. Sofern nicht ausdrücklich erlaubt, darf der Deckel oder ein Teil des Gehäuses niemals entfernt werden, wenn das Produkt betrieben wird. Dies macht elektrische Leitungen und Komponenten zugänglich und kann zu Verletzungen, Feuer oder Schaden am Produkt führen.
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Grundlegende Sicherheitshinweise
12. Wird ein Produkt ortsfest angeschlossen, ist die Verbindung zwischen dem Schutzleiteranschluss vor Ort und dem Geräteschutzleiter vor jeglicher anderer Verbindung herzustellen. Aufstellung und Anschluss darf nur durch eine Elektrofachkraft erfolgen.
13. Bei ortsfesten Geräten ohne eingebaute Sicherung, Selbstschalter oder ähnliche Schutzeinrichtung muss der Versorgungskreis so abgesichert sein, dass alle Personen, die Zugang zum Produkt haben, sowie das Produkt selbst ausreichend vor Schäden geschützt sind.
14. Jedes Produkt muss durch geeigneten Überspannungsschutz vor Überspannung (z.B. durch Blitzschlag) geschützt werden. Andernfalls ist das bedienende Personal durch elektrischen Schlag gefährdet.
15. Gegenstände, die nicht dafür vorgesehen sind, dürfen nicht in die Öffnungen des Gehäuses eingebracht werden. Dies kann Kurzschlüsse im Produkt und/oder elektrische Schläge, Feuer oder Verletzungen verursachen.
16. Sofern nicht anders spezifiziert, sind Produkte nicht gegen das Eindringen von Flüssigkeiten geschützt, siehe auch Abschnitt "Betriebszustände und Betriebslagen", Punkt 1. Daher müssen die Geräte vor Eindringen von Flüssigkeiten geschützt werden. Wird dies nicht beachtet, besteht Gefahr durch elektrischen Schlag für den Benutzer oder Beschädigung des Produkts, was ebenfalls zur Gefährdung von Personen führen kann.
17. Benutzen Sie das Produkt nicht unter Bedingungen, bei denen Kondensation in oder am Produkt stattfinden könnte oder ggf. bereits stattgefunden hat, z.B. wenn das Produkt von kalter in warme Umgebung bewegt wurde. Das Eindringen von Wasser erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
18. Trennen Sie das Produkt vor der Reinigung komplett von der Energieversorgung (z.B. speisendes Netz oder Batterie). Nehmen Sie bei Geräten die Reinigung mit einem weichen, nicht fasernden Staublappen vor. Verwenden Sie keinesfalls chemische Reinigungsmittel wie z.B. Alkohol, Aceton, Nitroverdünnung.
Betrieb
1. Die Benutzung des Produkts erfordert spezielle Einweisung und hohe Konzentration während der Benutzung. Es muss sichergestellt sein, dass Personen, die das Produkt bedienen, bezüglich ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Verfassung den Anforderungen gewachsen sind, da andernfalls Verletzungen oder Sachschäden nicht auszuschließen sind. Es liegt in der Verantwortung des Arbeitsgebers/Betreibers, geeignetes Personal für die Benutzung des Produkts auszuwählen.
2. Bevor Sie das Produkt bewegen oder transportieren, lesen und beachten Sie den Abschnitt "Transport".
3. Wie bei allen industriell gefertigten Gütern kann die Verwendung von Stoffen, die Allergien hervorrufen - so genannte Allergene (z.B. Nickel) - nicht generell ausgeschlossen werden. Sollten beim Umgang mit R&S-Produkten allergische Reaktionen, z.B. Hautausschlag, häufiges Niesen, Bindehautrötung oder Atembeschwerden auftreten, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen, um die Ursachen zu klären und Gesundheitsschäden bzw. -belastungen zu vermeiden.
4. Vor der mechanischen und/oder thermischen Bearbeitung oder Zerlegung des Produkts beachten Sie unbedingt Abschnitt "Entsorgung", Punkt 1.
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Grundlegende Sicherheitshinweise
5. Bei bestimmten Produkten, z.B. HF-Funkanlagen, können funktionsbedingt erhöhte elektromag­netische Strahlungen auftreten. Unter Berücksichtigung der erhöhten Schutzwürdigkeit des unge­borenen Lebens müssen Schwangere durch geeignete Maßnahmen geschützt werden. Auch Träger von Herzschrittmachern können durch elektromagnetische Strahlungen gefährdet sein. Der Arbeitgeber/Betreiber ist verpflichtet, Arbeitsstätten, bei denen ein besonderes Risiko einer Strahlen­exposition besteht, zu beurteilen und zu kennzeichnen und mögliche Gefahren abzuwenden.
6. Im Falle eines Brandes entweichen ggf. giftige Stoffe (Gase, Flüssigkeiten etc.) aus dem Produkt, die Gesundheitsschäden verursachen können. Daher sind im Brandfall geeignete Maßnahmen wie z.B. Atemschutzmasken und Schutzkleidung zu verwenden.
7. Falls ein Laser-Produkt in ein R&S-Produkt integriert ist (z.B. CD/DVD-Laufwerk), dürfen keine anderen Einstellungen oder Funktionen verwendet werden, als in der Produktdokumentation beschrie­ben, um Personenschäden zu vermeiden (z.B. durch Laserstrahl).
8. EMV Klassen (nach EN 55011 / CISPR 11; sinngemäß EN 55022 / CISPR 22, EN 55032 / CISPR 32) Gerät der Klasse A:
Ein Gerät, das sich für den Gebrauch in allen anderen Bereichen außer dem Wohnbereich und solchen Bereichen eignet, die direkt an ein Niederspannungs-Versorgungsnetz angeschlossen sind, das Wohngebäude versorgt. Hinweis: Diese Einrichtung kann wegen möglicher auftretender leitungsgebundener als auch gestrahlten Störgrößen im Wohnbereich Funkstörungen verursachen. In diesem Fall kann vom Betreiber verlangt werden, angemessene Maßnahmen durchzuführen. Gerät der Klasse B: Ein Gerät, das sich für den Betrieb im Wohnbereich sowie in solchen Bereichen eignet, die direkt an ein Niederspannungs-Versorgungsnetz angeschlossen sind, das Wohngebäude versorgt.
Reparatur und Service
1. Das Produkt darf nur von dafür autorisiertem Fachpersonal geöffnet werden. Vor Arbeiten am Produkt oder Öffnen des Produkts ist dieses von der Versorgungsspannung zu trennen, sonst besteht das Risiko eines elektrischen Schlages.
2. Abgleich, Auswechseln von Teilen, Wartung und Reparatur darf nur von R&S-autorisierten Elektrofachkräften ausgeführt werden. Werden sicherheitsrelevante Teile (z.B. Netzschalter, Netztrafos oder Sicherungen) ausgewechselt, so dürfen diese nur durch Originalteile ersetzt werden. Nach jedem Austausch von sicherheitsrelevanten Teilen ist eine Sicherheitsprüfung durchzuführen (Sichtprüfung, Schutzleitertest, Isolationswiderstand-, Ableitstrommessung, Funktionstest). Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Produkts erhalten bleibt.
Batterien und Akkumulatoren/Zellen
Werden die Hinweise zu Batterien und Akkumulatoren/Zellen nicht oder unzureichend beachtet, kann dies Explosion, Brand und/oder schwere Verletzungen von Personen, unter Umständen mit Todesfolge, verursachen. Die Handhabung von Batterien und Akkumulatoren mit alkalischen Elektrolyten (z.B. Lithiumzellen) muss der EN 62133 entsprechen.
1. Zellen dürfen nicht zerlegt, geöffnet oder zerkleinert werden.
2. Zellen oder Batterien dürfen weder Hitze noch Feuer ausgesetzt werden. Die Lagerung im direkten Sonnenlicht ist zu vermeiden. Zellen und Batterien sauber und trocken halten. Verschmutzte Anschlüsse mit einem trockenen, sauberen Tuch reinigen.
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Grundlegende Sicherheitshinweise
3. Zellen oder Batterien dürfen nicht kurzgeschlossen werden. Zellen oder Batterien dürfen nicht gefahrbringend in einer Schachtel oder in einem Schubfach gelagert werden, wo sie sich gegenseitig kurzschließen oder durch andere leitende Werkstoffe kurzgeschlossen werden können. Eine Zelle oder Batterie darf erst aus ihrer Originalverpackung entnommen werden, wenn sie verwendet werden soll.
4. Zellen oder Batterien dürfen keinen unzulässig starken, mechanischen Stößen ausgesetzt werden.
5. Bei Undichtheit einer Zelle darf die Flüssigkeit nicht mit der Haut in Berührung kommen oder in die Augen gelangen. Falls es zu einer Berührung gekommen ist, den betroffenen Bereich mit reichlich Wasser waschen und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
6. Werden Zellen oder Batterien, die alkalische Elektrolyte enthalten (z.B. Lithiumzellen), unsachgemäß ausgewechselt oder geladen, besteht Explosionsgefahr. Zellen oder Batterien nur durch den ent­sprechenden R&S-Typ ersetzen (siehe Ersatzteilliste), um die Sicherheit des Produkts zu erhalten.
7. Zellen oder Batterien müssen wiederverwertet werden und dürfen nicht in den Restmüll gelangen. Akkumulatoren oder Batterien, die Blei, Quecksilber oder Cadmium enthalten, sind Sonderabfall. Beachten Sie hierzu die landesspezifischen Entsorgungs- und Recycling-Bestimmungen.
Transport
1. Das Produkt kann ein hohes Gewicht aufweisen. Daher muss es vorsichtig und ggf. unter Verwendung eines geeigneten Hebemittels (z.B. Hubwagen) bewegt bzw. transportiert werden, um Rückenschäden oder Verletzungen zu vermeiden.
2. Griffe an den Produkten sind eine Handhabungshilfe, die ausschließlich für den Transport des Produkts durch Personen vorgesehen ist. Es ist daher nicht zulässig, Griffe zur Befestigung an bzw. auf Transportmitteln, z.B. Kränen, Gabelstaplern, Karren etc. zu verwenden. Es liegt in Ihrer Verantwortung, die Produkte sicher an bzw. auf geeigneten Transport- oder Hebemitteln zu befestigen. Beachten Sie die Sicherheitsvorschriften des jeweiligen Herstellers eingesetzter Transport- oder Hebemittel, um Personenschäden und Schäden am Produkt zu vermeiden.
3. Falls Sie das Produkt in einem Fahrzeug benutzen, liegt es in der alleinigen Verantwortung des Fahrers, das Fahrzeug in sicherer und angemessener Weise zu führen. Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für Unfälle oder Kollisionen. Verwenden Sie das Produkt niemals in einem sich bewegenden Fahrzeug, sofern dies den Fahrzeugführer ablenken könnte. Sichern Sie das Produkt im Fahrzeug ausreichend ab, um im Falle eines Unfalls Verletzungen oder Schäden anderer Art zu verhindern.
Entsorgung
1. Batterien bzw. Akkumulatoren, die nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden dürfen, darf nach Ende der Lebensdauer nur über eine geeignete Sammelstelle oder eine Rohde & Schwarz­Kundendienststelle entsorgt werden.
2. Am Ende der Lebensdauer des Produktes darf dieses Produkt nicht über den normalen Hausmüll entsorgt werden, sondern muss getrennt gesammelt werden. Rohde & Schwarz GmbH & Co.KG ein Entsorgungskonzept entwickelt und übernimmt die Pflichten der Rücknahme- und Entsorgung für Hersteller innerhalb der EU in vollem Umfang. Wenden Sie sich bitte an Ihre Rohde & Schwarz-Kundendienststelle, um das Produkt umweltgerecht zu entsorgen.
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Grundlegende Sicherheitshinweise
3. Werden Produkte oder ihre Bestandteile über den bestimmungsgemäßen Betrieb hinaus mechanisch und/oder thermisch bearbeitet, können ggf. gefährliche Stoffe (schwermetallhaltiger Staub wie z.B. Blei, Beryllium, Nickel) freigesetzt werden. Die Zerlegung des Produkts darf daher nur von speziell geschultem Fachpersonal erfolgen. Unsachgemäßes Zerlegen kann Gesundheitsschäden hervorrufen. Die nationalen Vorschriften zur Entsorgung sind zu beachten.
4. Falls beim Umgang mit dem Produkt Gefahren- oder Betriebsstoffe entstehen, die speziell zu entsorgen sind, z.B. regelmäßig zu wechselnde Kühlmittel oder Motorenöle, sind die Sicherheitshinweise des Herstellers dieser Gefahren- oder Betriebsstoffe und die regional gültigen Entsorgungsvorschriften einzuhalten. Beachten Sie ggf. auch die zugehörigen speziellen Sicherheitshinweise in der Produktdokumentation. Die unsachgemäße Entsorgung von Gefahren­oder Betriebsstoffen kann zu Gesundheitsschäden von Personen und Umweltschäden führen.
Weitere Informationen zu Umweltschutz finden Sie auf der Rohde & Schwarz Home Page.
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Quality management
Certied Quality System
ISO 9001
and environmental management
Sehr geehrter Kunde,
Sie haben sich für den Kauf eines Rohde & Schwarz Produk­tes entschieden. Sie erhalten damit ein nach modernsten Fer­tigungsmethoden hergestelltes Produkt. Es wurde nach den Regeln unserer Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme entwickelt, gefertigt und geprüft. Rohde & Schwarz ist unter ande­rem nach den Managementsys­temen ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert.
Der Umwelt verpflichtet
❙ Energie-efziente,
RoHS-konforme Produkte
❙ Kontinuierliche
Weiterentwicklung nachhaltiger Umweltkonzepte
❙ ISO 14001-zertiziertes
Umweltmanagementsystem
Dear customer,
You have decided to buy a Rohde & Schwarz product. This product has been manufactured using the most advanced meth­ods. It was developed, manufac­tured and tested in compliance with our quality management and environmental manage­ment systems. Rohde & Schwarz has been certified, for exam­ple, according to the ISO 9001 and ISO 14001 management systems.
Environmental commitment
❙ Energy-efcient products ❙ Continuous improvement in
environmental sustainability
❙ ISO 14001-certied
environmental management system
Certied Environmental System
ISO 14001
Cher client,
Vous avez choisi d’acheter un produit Rohde & Schwarz. Vous disposez donc d’un produit fabriqué d’après les méthodes les plus avancées. Le dévelop­pement, la fabrication et les tests de ce produit ont été effec­tués selon nos systèmes de management de qualité et de management environnemental. La société Rohde & Schwarz a été homologuée, entre autres, conformément aux systèmes de management ISO 9001 et ISO 14001.
Engagement écologique
❙ Produits à efcience
énergétique
❙ Amélioration continue de la
durabilité environnementale
❙ Système de management
environnemental certié selon
ISO 14001
1171.0200.11 V 05.01
1171020011
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Customer Support
Technischer Support – wo und wann Sie ihn brauchen
Unser Customer Support Center bietet Ihnen schnelle, fachmännische Hilfe für die gesamte Produktpalette von Rohde & Schwarz an. Ein Team von hochqualifizierten Ingenieuren unterstützt Sie telefonisch und arbeitet mit Ihnen eine Lösung für Ihre Anfrage aus - egal, um welchen Aspekt der Bedienung, Programmierung oder Anwendung eines Rohde & Schwarz Produktes es sich handelt.
Aktuelle Informationen und Upgrades
Um Ihr Gerät auf dem aktuellsten Stand zu halten sowie Informationen über Applikationsschriften zu Ihrem Gerät zu erhalten, senden Sie bitte eine E-Mail an das Customer Support Center. Geben Sie hierbei den Gerätenamen und Ihr Anliegen an. Wir stellen dann sicher, dass Sie die gewünschten Informationen erhalten.
Europa, Afrika, Mittlerer Osten
Nordamerika
Lateinamerika
Asien/Pazifik
China
Tel. +49 89 4129 12345
Tel. 1-888-TEST-RSA (1-888-837-8772)
Tel. +1-410-910-7988
Tel. +65 65 13 04 88
Tel. +86-800-810-8228 /
+86-400-650-5896
1171.0200.21-06.00
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R&S®TS-PSM2

1 Anwendung

Anwendung
Sicherheitshinweise

1.1 Allgemeines

Das ROHDE & SCHWARZ Multiplex/Schalt-Modul R&S TS-PSM2 ist für die Verschal­tung oder Verteilung von Signalen mittlerer Leistung bis 125 VDC bzw. Strömen bis 2 ADC vorgesehen. Über den R&S Analogbus können Spannungen und Ströme an allen Schaltungsknoten gemessen und überwacht werden. Diese Funktionen sind besonders wichtig, wenn einerseits der Strombedarf des Prüflings im Normalbetrieb, andererseits im Standby-Betrieb gemessen werden muss. Über die Funktionalität eines reinen Leistungsschaltmoduls hinaus können Kleinsignale im unteren MHz­Bereich mit hoher Qualität verschaltet werden.
Das R&S TS-PSM2 kann im R&S CompactTSVP und im R&S PowerTSVP eingesetzt werden (TSVP = Test System Versatile Platform).
Der 96-polige Steckverbinder schließt mit dem TSVP-Gehäuse bündig ab und wird zur Kontaktierung von Prüflingen verwendet. Gegebenenfalls kann zusätzlich ein Adapter­rahmen benutzt werden.
Die Ansteuerung des R&S TS-PSM2erfolgt über den im R&S CompactTSVP und R&S PowerTSVP vorhandenen CAN-Bus. Der Side-Steckverbinder und der System-Steck­verbinder ermöglichen projektspezifische Erweiterungen.
Im Rear-I/O-Bereich kann zur R&S TS-PSM2 ein Rear Transmission Modul R&S TS­PRIO verwendet werden. Dies ermöglicht das Ausleiten des lokalen Analogbus zur Geräterückseite des R&S CompactTSVP oder R&S PowerTSVP.

1.2 Sicherheitshinweise

Um bei der Verwendung berührgefährlicher Spannungen eine Gefährdung des Anwen­ders zu vermeiden, dürfen die Produktionstestplattform R&S CompactTSVP TS-PCA3 und R&S PowerTSVP TS-PWA3 niemals mit geöffnetem Gehäuse oder mit geöffneten Front- bzw. Rückblenden betrieben werden. Die allgemeinen Sicherheitsvorschriften sind zu beachten.
Bei Verschaltung von Signalen mit berührgefährlichen Spannungen über den Analog­bus müssen alle beteiligten Module für diese Spannung spezifiziert sein.
3Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
Anwendung
Eigenschaften
Weitere Details zum Betrieb mit berührgefährlichen Spannungen siehe Kapitel 6.3,
"Hinweise zum Betrieb mit berührungsgefährlichen Spannungen", auf Seite 21.

1.3 Eigenschaften

Tabelle 1-1: Eigenschaften R&S TS-PSM2
Eigenschaften R&S TS-PSM2
Schaltmodul für Versorgungen und Lasten bei mittlerer Leistung
Schalten von Spannungen bis 125 V
Schalten von Strömen bis 2 A
8 Relaisgruppen mit je:
1 Multiplexer 4:1, zweipolig, DPST
oder
1 Wechselkontakt, einpolig, SPDT mit Shunt-Widerstand
3 Schließkontakte, einpolig, SPST mit Shunt-Widerstand
1 Wechselkontakt, zweipolig, DPDT zum lokalen Powerbus/Side- Steckverbinder
Indirekte Strommessung über Shunt-Widerstände
Direkte Strommessung über R&S-Analogbus und Einsteckmodul R&S TS-PSAM (<1 A)
Selbsttest aller Relais über Analogbus und Einsteckmodul R&S TS-PSAM
Steuerbus: CAN
Einsatz im R&S CompactTSVP und R&S PowerTSVP
Tabelle 1-2: Eigenschaften R&S TS-PRIO
Eigenschaften R&S TS-PRIO
Direkte Ausleitung des lokalen Analogbus LABxy der R&S TS-PSM2 zum Steckverbinder an der Rück­wand
Verschaltung des lokalen Analogbus LABxy der R&S TS-PSM2 über Relais zum Steckverbinder an der Rückwand
Automatische Erkennung über SPI
4Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2

2 Ansicht

Ansicht
Bild 2-1 zeigt die Ansicht des Multiplex/Schalt-Modul R&S TS-PSM2.
Bild 2-1: Ansicht des R&S TS-PSM2
Bild 2-2 zeigt die Ansicht des Rear Transmission Moduls R&S TS-PRIO.
Bild 2-2: Ansicht des R&S TS-PRIO
5Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
Front Connector X10
Analog Bus
X30
Extension Connector X20
Analog Bus (AB)
TS-PSM2
LABA1...LABD2
Microcontroller
SPI
PXI Trigger Logic
RAM
GND
Side Connector X40
System Connector X50
Extension Connector X20
cPCI Connector X1
Coupling
Relais
CHANNEL 1 CHANNEL 3 CHANNEL 4 CHANNEL 5 CHANNEL 6 CHANNEL 7 CHANNEL 8CHANNEL 2
Local Analog Bus (LAB)
Local Power Bus A Local Power Bus B

3 Blockschaltbild

Blockschaltbild
Bild 3-1 und Bild 3-2 zeigen das Funktionsblockschaltbild und das Blockschaltbild des
Multiplex/Schalt-Modul R&S TS-PSM2.
Bild 3-1: Funktionsblockschaltbild R&S TS-PSM2
6Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
Extension Connector X20
Front Connector X10
Analog Bus
X30
Microcontroller
SPI
PXI Trigger Logic
Side Connector X40
System Connector X50
cPCI Connector X1
Local Analog Bus
Extension Connector X20
Blockschaltbild
Bild 3-2: Blockschaltbild R&S TS-PSM2
7Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
COM PWR
X10
X30
X20
X1
X4
X50
X5
1 2
1
1
1
32
X40
7 8
1
7

4 Aufbau

Aufbau
R&S TS-PSM2

4.1 R&S TS-PSM2

4.1.1 Mechanischer Aufbau

Das R&S TS-PSM2 ist als lange Einsteckkarte für den frontseitigen Einbau in das TSVP-Gehäuse ausgeführt. Die Einbautiefe beträgt 300 mm, die Frontblende hat 4 Höheneinheiten.
Über die Steckverbinder X1/X20 werden die Verbindungen zur cPCIBackplane des R&S CompactTSVP bzw. X20 zur Steuerbackplane des R&S PowerTSVP hergestellt. Der Steckverbinder X30 verbindet das R&S TS-PSM2 mit der Analogbus-Backplane im TSVP-Gehäuse. Der Prüfling und Peripherie werden über den frontseitigen Steckver­binder X10 angeschlossen. Der Side Connector X40 und der System Connector X50 können projektspezifisch genutzt werden. Die Steckverbinder X4 und X5 sind für interne Zwecke.
Bild 4-1: Anordnung der Steckverbinder und LEDs R&S TS-PSM2
Tabelle 4-1: Steckverbinder am R&S TS-PSM2
Kurzzeichen Verwendung
X1 cPCI Connector
X4 Clock Configuration
X5 RS232 Interface
X10 Front Connector
8Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
Aufbau
R&S TS-PRIO
Kurzzeichen Verwendung
X20 PXI/Extension Connector
X30 Analog Bus Connector
X40 Side Connector
X50 System Connector

4.1.2 Anzeigeelemente

Auf der Frontseite des R&S TS-PSM2 sind drei Leuchtdioden (LED) mit folgenden Funktionen angeordnet:
Tabelle 4-2: Anzeigeelemente am R&S TS-PSM2
LED Beschreibung
ERR
(rot)
COM
(gelb)
PWR
(grün)
Fehler:
Leuchtet, wenn nach dem Einschalten der Versorgungsspannung ein Fehler beim Ein­schalttest auf dem R&S TS-PSM2 entdeckt wird.
Kommunikation:
Leuchtet kurz auf, wenn ein Zugriff über das Interface auf das R&S TS-PSM2 erfolgt.
Versorgungsspannung:
Leuchtet, wenn alle Versorgungsspannungen vorhanden sind.
LED-Test:
Nach dem Einschalten der Spannung leuchten alle drei LEDs für ca. 1 Sekunde auf. Damit wird sichergestellt, dass die 5-V-Versorgung vorhanden ist, die LEDs und der Einschalttest funktionieren.

4.2 R&S TS-PRIO

4.2.1 Mechanischer Aufbau

Bild 4-2 zeigt die Anordnung der Steckverbinder des Rear Transmission Modul R&S
TS-PRIO.
9Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
X20
X401
X201
X202
X203
X204
X205
X206
X207
1
1
1
1
1
1
1
1
X402
X301
X302
X303
X304
1
1 1 1
X101
1
X102
1
X103
1
X104
1
K1
K2
K3
K4
K5
K6
K7
K8
Rear Connector X34
Aufbau
R&S TS-PRIO
Bild 4-2: Anordnung der Steckverbinder R&S TS-PRIO

4.2.2 Anzeigeelemente

Auf der Rückwand des Moduls R&S TS-PRIO sind 4 Leuchtdioden (LED) angeordnet. Die LEDs sind an die Steckverbinder X301 bis X304 geführt und können über Steck­brücken mit Signalen verbunden werden.
In der Auslieferungskonfiguration der Steckbrücken leuchtet die zugehörige LED, wenn an R_AUXn Spannung anliegt. Die Helligkeit ist spannungsabhängig.
Tabelle 4-3: Anzeigeelemente R&S TS-PRIO
LED leuchtet, wenn
H1 an R_AUX1 eine Spannung > 3V anliegt
H2 an R_AUX2 eine Spannung > 3V anliegt
H3 an R_AUX3 eine Spannung > 3V anliegt
H4 an R_AUX4 eine Spannung > 3V anliegt
10Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
Page 21
R&S®TS-PSM2

5 Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung
R&S TS-PSM2

5.1 R&S TS-PSM2

(siehe Kapitel 3, "Blockschaltbild", auf Seite 6)

5.1.1 Signalkonzept

Durch die Konstruktion des Multiplex/Schalt-Modul R&S TS-PSM2 ist eine gute Füh­rung von Last- und Messpfaden garantiert. Dabei werden sowohl „Force“-Kanäle mit hohen Strömen als auch „Sense“-Kanäle von Spannungs-/Stromquellen oder Lasten über das R&S TS-PSM2 an den Prüfling geführt. In umgekehrter Richtung können Prüflinge mit ein- oder mehrpoligen Lasten verschaltet werden. Acht zweipolige 4­zu-1-Multiplexer ermöglichen die Auswahl von je vier Messsignalen. Diese können über die Local Power Busse (LPBA und LPBB) zu größeren Multiplexern konfiguriert oder auf GND gelegt werden.
Durch den Zugang zum R&S Analogbus können alle Eingangskanäle mit Mess- und Stimulimodulen des R&S CompactTSVP verbunden werden, ohne dass eine externe Zusatzverdrahtung notwendig ist.
Um auch hohe Ströme ohne störende Spannungsabfälle messen zu können, sind in jedem Kanal niederohmige Shunt-Widerstände (22 mΩ) eingefügt. Über diese Shunt­Widerstände kann der aktuelle Strom indirekt als Spannungswert gemessen werden.
Alle Kanäle sind niederohmig und geschirmt ausgeführt. Dadurch werden Spannungs­abfälle und Übersprechen gering gehalten.

5.1.2 Systemfunktionen

Die Systemfunktionen werden über einen lokalen Prozessor mit internem Flash reali­siert. Zusätzlich ist ein externes SRAM vorhanden.
Die Kommunikation mit dem Systemcontroller im CompactTSVP erfolgt über den CAN­Bus.
Die Funktionen des R&S TS-PSM2 lassen sich wie folgt zusammenfassen:
●
Analoger Funktionstest
●
Verschaltung von Spannungs-/Stromquellen
●
Verschaltung von Prüflingslasten (Originallasten, simulierte/elektronische Lasten)
●
Schaltersimulation
●
Power-Multiplexer
11Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
Front Connector X10
CHx_HI2
CHx_LO2
CHx_LO1
CHx_HI1
CHx_HI3
CHx_LO3
CHx_HI4
CHx_LO4
CHx_HI CHx_LO
Local Analog Bus
Side Connector
LABx1 LABx2
CHx_HI1
CHx_LO1
CHx_HI
CHx_LO
Funktionsbeschreibung
R&S TS-PSM2

5.1.3 Flexibilität

Der Aufbau des R&S TS-PSM2 sowie der weite Spannungs- und Strombereich, zusammen mit der Nutzbarkeit bis in den unteren MHz- Bereich, garantieren ein hohes Maß an Flexibilität und einen weiten Einsatzbereich. Selbst komplexe und dennoch fle­xible Lastsysteme mit Originallasten und/oder elektronische Lasten können durch modulinternes Mehrfachverbinden realisiert werden.
Bild 5-1 zeigt das Grundprinzip mit einer Schaltgruppe mit vier Schaltelementen. Die
Detail-Realisierung mit zwei Umschaltkontakten bringt Vorteile bei gesensten Strom­messungen, weil der Kontaktwiderstand des Relais nicht als Fehler eingeht. Dieses muss aber bei der Funktion nicht betrachtet werden.
Bild 5-1: Schaltgruppe
Diese Schaltgruppe existiert acht mal auf dem R&S TS-PSM2-Modul. Je vier Ein­gangskanäle können zweipolig auf einen eigenen Mux-Bus verschaltet werden. Jeder Bus kann zusätzlich auf den lokalen Analogbus LABxx (max. 1 A), den lokalen Power­bus LPBx oder den Side- Steckverbinder geschaltet werden.
Über den R&S Analogbus können die Eingangskanäle mit der R&S CompactTSVP­Messtechnik und PXI-Messtechnik verbunden werden. Der lokale Analogbus ist auch an den Steckverbinder X20 geführt. Hier können von der Geräterückseite des R&S CompactTSVP, über entsprechende Rear-I/O-Module, Signale angeschlossen werden.
Die lokalen Powerbus-Leitungen sind am Side-Steckverbinder X40 abgreifbar. Hier können Standard-PXI-Module, die üblicherweise keinen Relaismultiplexer besitzen, seitlich über Flachbandkabel Zugang zu den Multiplexern bzw. zum R&S Analogbus
12Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
CHx_HI2...4
Funktionsbeschreibung
R&S TS-PSM2
erhalten. Eine andere Anwendung sind die Integration von projektspezifische Ergän­zungen über den Side- und System-Steckverbinder X50 (z.B. passive Lasten, Abschlusswiderstände, Spannungsteiler usw.).

5.1.4 Kompaktheit

Der äußerst Platz sparende Aufbau des R&S TS-PSM2 (ein Slot) mit 112 Relais ermöglicht den Aufbau von sehr leistungsfähigen und kompakten Mess- und Lastsyste­men mit bis zu 12 Modulen im R&S CompactTSVP und 16 Modulen im R&S Pow­erTSVP. Diese Mess- und Lastsysteme können direkt in Fertigungszellen und damit sehr kosteneffizient integriert werden.

5.1.5 Störsicherheit

Ein optimales Verhalten bezüglich elektrischen Störgrößen oder Temperaturerhöhun­gen wird durch die Steuerung über den seriellen, differenziellen CAN-Bus (Controller Area Network) erreicht.

5.1.6 Applikationsbeispiele

5.1.6.1 Einfache Schaltfunktion - Schließer, einpolig
Das Relais schaltet den Kanal ein oder aus, der Shunt-Widerstand wird nicht genutzt.
Bild 5-2: Einfache Schaltfunktion - Schließer, einpolig
5.1.6.2 Einfache Schaltfunktion - Wechsler, einpolig
Einfache Schaltfunktion - Wechsler, einpolig Das Relais schaltet den Kanal um, der Shunt-Widerstand wird nicht genutzt.
13Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
CHx_HI1
CHx_LO1
CHx_HI1...4
CHx_HI1...4
Funktionsbeschreibung
R&S TS-PSM2
Bild 5-3: Einfache Schaltfunktion - Wechsler, einpolig
5.1.6.3 Strommessung - Indirekt, über Shunt-Widerstand
Der Stromkreis wird über das Relais geschlossen bzw. geöffnet. Der Spannungsabfall am Shunt-Widerstand wird über den R&S Analogbus mit einem Voltmeter gemessen. Aus der Spannung und dem Wert des Shunts kann der Strom berechnet werden. Der zweite Relaiskontakt wird dazu verwendet, den Messfehler durch den Widerstand des Schaltkontakts zu eleminieren.
Bild 5-4: Strommessung - Indirekt, über Shunt-Widerstand
5.1.6.4 Strommessung - Direkt, bis 1 A
Der Strom wird mit einem Strommessgerät direkt über den Analog Bus gemessen.
Bild 5-5: Strommessung - Direkt, bis 1 A
5.1.6.5 Multiplexer - Prüflingssignale
Es können bis zu vier Prüflingssignale auf einen gemeinsamen, lokalen Bus gemulti­plext werden. Bei Bedarf kann der lokale Bus bis zu drei weitern lokalen Bussen oder mit dem globalen R&S Analogbus verbunden werden.
14Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
Page 25
R&S®TS-PSM2
CH1_HI1
CH1_LO1
CH1_HI2
CH1_LO2
CH1_HI3
CH1_LO3
CH1_HI4
CH1_LO4
CH1_HI
Local Analog Bus/ Analog Bus
Funktionsbeschreibung
R&S TS-PSM2
Bild 5-6: Multiplexer - Prüflingssignale
5.1.6.6 Multiplexer - CompactPCI/PXI-Instrumente
Über den Side-Steckverbinder und einen zweipoligen Wechselkontakt können die Sig­nale benachbarter CompactPCI/PXI-Module auf den lokalen Multiplexer-Bus gebracht werden. Zusätzlich ist ein Routen auf den globalen R&S Analogbus möglich.
15Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
CH1_HI4
CH1_LO4
CH1_HI1
CH1_LO1
CH1_HI2
CH1_LO2
CH1_HI3
CH1_LO3
CH1_HI
Local Analog Bus/ Analog Bus
Side Connector
Cable
Funktionsbeschreibung
R&S TS-PSM2
Bild 5-7: Multiplexer - CompactPCI/PXI-Instrumente
5.1.6.7 Multiplexer - Externe Komponenten, bis 1 A
Über den lokalen R&S Analogbus und ein optionales, projektspezifisches Rear-I/O­Modul können die Signale externer Komponenten auf den lokalen Multiplexer-Bus gebracht werden. Zusätzlich ist ein Routen auf den globalen R&S Analogbus möglich.
16Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
CH1_HI1
CH1_LO1
CH1_HI2
CH1_LO2
CH1_HI3
CH1_LO3
CH1_HI
Local Analog Bus
External Instrument
Cable
RIO Connector
Backplane Connector
RIO Module
CH1_HI4
CH1_LO4
Funktionsbeschreibung
R&S TS-PRIO
Bild 5-8: Multiplexer - Externe Komponenten, bis 1 A

5.2 R&S TS-PRIO

5.2.1 Verschaltung Analogbus

Das Modul R&S TS-PRIO enthält acht Mal die nachfolgende Verschaltung (hier exemplarisch für Kanal 1 gezeigt).
17Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
Page 28
R&S®TS-PSM2
7
8
5
6
SW control bit 0
CH1A_COM_X20
CH1B_COM_X20
2
1
3
CH1A_NO
½ K1
CH1A_COM
CH1_CTRL_X20
CH1B_NO
½ K1
CH1B_COM
4
X34
X201
X20
VC
Funktionsbeschreibung
R&S TS-PRIO
Bild 5-9: Schaltbild Kanal 1 R&S TS-PRIO
X201 bis X207 sind 10 polige Steckverbinder, von denen nur 8 Kontakte für einen Kanal verwendet werden. Dadurch ist X201.9 (CH2B_NO) der erste Kontakt für Kanal 2, X202.7 für Kanal 3 usw. Dadurch gilt obige Kontaktbelegung NUR für Kanal 1. Alle weiteren Kanäle verschieben sich um 2 Kontakte gegenüber den vorigen Kanal.
Auch die Steckbrücken sind auf den Kanälen unterschiedlich gesteckt!
Die lokalen Analogbusleitungen der R&S TS-PSM2 kommen an den CHxA_COM_X20
- Leitungen an. Es gilt folgende Kontakttabelle.
Tabelle 5-1: Verschaltung des lokalen Analogbus auf R&S TS-PRIO
Lokaler Analogbus R&S TS-PRIO Signal
LABA1 CH1A_COM_X20
LABB1 CH2A_COM_X20
18Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
Page 29
R&S®TS-PSM2
Funktionsbeschreibung
R&S TS-PRIO
Lokaler Analogbus R&S TS-PRIO Signal
LABA2 CH3A_COM_X20
LABB2 CH4A_COM_X20
LABC1 CH5A_COM_X20
LABD1 CH6A_COM_X20
LABC2 CH7A_COM_X20
LABD2 CH8A_COM_X20
Die R&S TS-PSM2 Software kann über die folgende Funktion das Relais in obigem Schaltbild schalten. Dann wird zusätzlich das am Analogbus bzw. CHxA_COM_X20 anliegende Signal zum Pin CHxA_NO geführt.
ViStatus rspsm2_Connect (ViSession instrumentHandle,
ViChar _VI_FAR channel1[],
ViChar _VI_FAR channel2[]);
Es gilt folgende Übersetzungstabelle zwischen den Namen in der Software und dem Pinnamen:
Tabelle 5-2: Abbildung der SW-Namen auf R&S TS-PRIO Signale
Name in SW R&S TS-PRIO Signal
ILa1 CH1A_NO
ILb1 CH2A_NO
ILa2 CH3A_NO
ILb2 CH4A_NO
ILc1 CH5A_NO
ILd1 CH6A_NO
ILc2 CH7A_NO
ILd2 CH8A_NO

5.2.2 Verschaltung AUX-Leitungen

Die AUX - Leitungen AUX1_X20 und AUX2_X20 können durch Setzen einer Steckbrü­cke an den Rückwand-Steckverbinder X34 geschaltet werden.
Tabelle 5-3: Verschaltung der AUX-Leitungen
Signal an X20 Steckbrücke Signal an X34
AUX1_X20 X301. 5-6 R_AUX1
AUX2_X20 X302. 5-6 R_AUX2
Die Signal R_AUX3 und R_AUX4 sind für zukünftige Erweiterungen reserviert.
19Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
Page 30
R&S®TS-PSM2

6 Inbetriebnahme

Inbetriebnahme
Installation R&S TS-PRIO

6.1 Installation R&S TS-PSM2

Zur Installation des Multiplex/Schalt-Modul R&S TS-PSM2 ist wie folgt vorzugehen:
●
Herunterfahren und Ausschalten des TSVP.
●
Auswahl eines geeigneten frontseitigen Steckplatzes. Siehe hierzu Bedienhand­buch „CompactTSVP R&S TS-PCA3“ bzw. „PowerTSVP R&S TS-PWA3“ jeweils Kapitel „Erlaubte Modulkonfigurationen“.
●
Entfernen der entsprechenden Teilfrontplatte an der Rückseite des TSVP-Gehäuse durch Lösen der Schrauben.
Beschädigung der Backplane durch verbogene Pins
Durch verbogene Pins kann die Backplane dauerhaft beschädigt werden. Die Backplane-Steckverbinder sind auf verbogene Pins zu überprüfen. Verbogene Pins müssen ausgerichtet werden. Beim Einschieben des Einsteckmoduls ist dieses mit beiden Händen zu führen und
vorsichtig in die Backplane-Steckverbinder einzudrücken.
●
Einschieben des Einsteckmoduls mit mäßigem Druck
●
Der obere Fangstift des Einsteckmoduls muss in die rechte Bohrung, der untere in die linke Bohrung am TSVP-Gehäuse geführt werden
●
Das Multiplex/Schalt-Modul R&S TS-PSM2 ist richtig eingeschoben, wenn ein deutlicher Anschlag zu spüren ist.
●
Die Schrauben oben und unten an der Frontplatte des Multiplex/Schalt-Modul R&S TS-PSM2 festschrauben.

6.2 Installation R&S TS-PRIO

Zur Installation des Moduls R&S TS-PRIO ist wie folgt vorzugehen:
●
Voraussetzung ist die Installation des Moduls R&S TS-PSM2.
●
Entsprechenden Rear-I/O-Slot zum Modul R&S TS-PSM2 auswählen.
●
Entfernen der entsprechenden Teilfrontplatte an der Rückseite des TSVP-Gehäuse durch Lösen der Schrauben.
20Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
Page 31
R&S®TS-PSM2
Inbetriebnahme
Hinweise zum Betrieb mit berührungsgefährlichen Spannungen
Beschädigung der Backplane durch verbogene Pins
Durch verbogene Pins kann die Backplane dauerhaft beschädigt werden. Die Backplane-Steckverbinder sind auf verbogene Pins zu überprüfen. Verbogene Pins müssen ausgerichtet werden. Beim Einschieben des Einsteckmoduls ist dieses mit beiden Händen zu führen und
vorsichtig in die Backplane-Steckverbinder einzudrücken.
●
Das Modul R&S TS-PRIO mit mäßigem Druck einschieben.
●
Das Modul R&S TS-PRIO muss besonders vorsichtig eingeschoben werden, damit der Stecker korrekt in die Führung des Steckerbinders in der Backplane eingeführt wird. Der Stecker darf nicht versetzt eingeführt werden. Die kurzen Leiterplatten­führungen allein gewährleisten keine absolut sichere Führung.
●
Das Modul R&S TS-PRIO ist richtig eingeschoben, wenn ein deutlicher Anschlag zu spüren ist.
●
Die beiden Befestigungsschrauben an der Frontplatte des Moduls R&S TS-PRIO festschrauben.

6.3 Hinweise zum Betrieb mit berührungsgefährlichen Spannungen

Die folgenden Spannungs-Grenzwerte gelten nach der EN 61010-1 als „gefährlich aktiv“.
●
70 V DC
●
33 V AC eff
●
46.7 V AC peak
Bei Betrieb des Multiplex/Schalt-Modul R&S TS-PSM2 oberhalb dieser Spannungs­Grenzwerte sind die Vorschriften der EN 61010-1 zu beachten.
Das Multiplex/Schalt-Modul R&S TS-PSM2 und die Test System Versatile Platform R&S CompactTSVP sind für eine maximale Spannung von 125 V zwischen erdfreien Messgeräten, Analogbussen und GND ausgelegt. Es muss darauf geachtet werden, dass diese Grenze auch bei Summation von Spannungen zu keiner Zeit, also auch nicht durch Wechselsignale, überschritten wird.
Bild 6-1 zeigt einige typische zulässige Spannungskonfigurationen zwischen Analog-
bussen und Masse.
21Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
Page 32
R&S®TS-PSM2
0...125 V
0...125 V
0...125 V
125 V max!!
5 V
120 V
125 V max!!
-
125 V
125 V
125 V max!!
125 V
125 V max!!
floating
Analog bus
125 V max
signals
125 V max
125 V max
Inbetriebnahme
Hinweise zum Betrieb mit berührungsgefährlichen Spannungen
Bild 6-1: Zulässige Spannungen an Analogbusleitungen
Aus Brandschutzgründen wird nach EN 61010-1 empfohlen, bei DC-Quellen Strom bzw. die Leistung auf 150 VA zu begrenzen.
22Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
Page 33
R&S®TS-PSM2

7 Software

Software
Software R&S TS-PSM2

7.1 Software R&S TS-PSM2

7.1.1 Treibersoftware

Für die Ansteuerung des Multiplex/Schalt-Modul R&S TS-PSM2 steht ein LabWindows IVI Treiber zur Verfügung, der die Klasse IVI SWTCH unterstützt. Alle Zusatzfunktio­nen der Hardware werden über spezifische Erweiterungen des Treibers bedient. Der Treiber ist Bestandteil der ROHDE & SCHWARZ GTSL-Software. Alle Funktionen des Treibers sind in der Online-Hilfe und in den LabWindows/CVI Function-Panels ausführ­lich dokumentiert.
Bei der Treiberinstallation werden die folgenden Softwaremodule installiert:
Tabelle 7-1: Treiberinstallation R&S TS-PSM2
Modul Pfad Anmerkung
rspsm2.dll <GTSL Verzeichnis>\
Bin
rspsm2.hlp
/ rspsm2.chm
rspsm2.fp <GTSL Verzeichnis>\
<GTSL Verzeichnis>\ Bin
Bin
Treiber
Hilfedatei
LabWindows CVI-Function-Panel-File, Function-Panels für CVI-Entwicklungsumgebung
rspsm2.sub <GTSL Verzeichnis>\
rspsm2.lib <GTSL Verzeichnis>\
rspsm2.h <GTSL Verzeichnis>\
Zum Betrieb des Treibers sind die IVI- und VISA-Bibliotheken von National Instruments notwendig.

7.1.2 Softpanel

Dem Software-Paket des R&S TS-PSM2 ist ein sogenanntes Softpanel beigefügt. Die­ses setzt auf dem IVI-Treiber auf und ermöglicht dem Anwender die interaktive Bedie­nung des Moduls.
Bin
Bin
Include
LabWindows CVI-Attribute-Datei. Diese Datei wird von einigen „Function Panels“ benötigt.
Import-Bibliothek
Header-Datei zum Treiber
23Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
Page 34
R&S®TS-PSM2
Software
Software R&S TS-PSM2
Bild 7-1: Softpanel R&S TS-PSM2

7.1.3 Programmierbeispiel

7.1.3.1 Programmierung mit GTSL Bibliotheken
/*
This example connects TS-PSM2 channel 1 to different internal
and external switch channels.
Error handling is not considered in this sample in order to
keep it easy to read. The return status should be checked for
"errorOccured" after each library call.
The following configuration files are used in this example:
24Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
Page 35
R&S®TS-PSM2
Software
Software R&S TS-PSM2
physical.ini
------------
[device->psm2_7]
Description = "TS-PSM2, Slot 7"
Type = PSM2
ResourceDesc = CAN0::0::2::7
DriverDll = rspsm2.dll
DriverPrefix = rspsm2
DriverOption = "Simulate=0,RangeCheck=1"
; the analog bus pseudo device is used by the switch manager
[device->abus]
Type = AB
Psm2Application.ini
-------------------
[bench->switch]
; configure the TS-PSM2 as switch device
SwitchDevice1 = device->psm2_7
AnalogBus = device->abus
AppChannelTable = io_channel->switch
; configure the switch channels
[io_channel->switch]
; TS-PSM2 channels
CH1 = psm2_7!CH1
CH1_1 = psm2_7!CH1_1
CH1_HI = psm2_7!CH1_HI
CH1_LO = psm2_7!CH1_LO
; TS-PSM2 local power bus
LPBA = psm2_7!LPBA
; TS-PSM2 local analog bus
LABa1 = psm2_7!LABa1
LABa2 = psm2_7!LABa2
; TSVP system wide analog bus
ABa1 = abus!ABa1
ABa2 = abus!ABa2
*/
#include "resmgr.h"
#include "swmgr.h"
25Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
Page 36
R&S®TS-PSM2
Software
Software R&S TS-PSM2
int main (int argc, char *argv[])
{
long residSwmgr; /* resource ID for switch manager library */
short errorOccurred = 0;
long errorCode = 0;
char errorMessage [GTSL_ERROR_BUFFER_SIZE] = "";
/* load the physical and application configuration files */
RESMGR_Setup ( 0, "physical.ini", "Psm2Application.ini",
&errorOccurred, &errorCode, errorMessage);
/* initialize the switch manager library */
SWMGR_Setup ( 0, "bench->switch", &residSwmgr,
&errorOccurred, &errorCode, errorMessage);
/* connect channel 1 to local power bus A */
SWMGR_Connect ( 0, residSwmgr, "CH1", "LPBA",
&errorOccurred, &errorCode, errorMessage);
/* connect channel 1 to local front connector */
SWMGR_Connect ( 0, residSwmgr, "CH1", "CH1_1",
&errorOccurred, &errorCode, errorMessage);
/* connect channel 1 to local analog bus lines */
SWMGR_Connect ( 0, residSwmgr, "CH1_HI", "LABa1",
&errorOccurred, &errorCode, errorMessage);
SWMGR_Connect ( 0, residSwmgr, "CH1_LO", "LABa2",
&errorOccurred, &errorCode, errorMessage);
/* connect local analog bus lines to analog bus line on backplane */
SWMGR_Connect ( 0, residSwmgr, "LABa1", "ABa1",
&errorOccurred, &errorCode, errorMessage);
SWMGR_Connect ( 0, residSwmgr, "LABa2", "ABa2",
&errorOccurred, &errorCode, errorMessage);
/* wait until relays have settled; timeout 500 ms */
SWMGR_WaitForDebounce ( 0, residSwmgr, 500,
&errorOccurred, &errorCode, errorMessage);
/* disconnect channel 1 from local front connector */
SWMGR_Disconnect ( 0, residSwmgr, "CH1", "CH1_1",
&errorOccurred, &errorCode, errorMessage);
/* wait until relays have settled; timeout 500 ms */
SWMGR_WaitForDebounce ( 0, residSwmgr, 500,
&errorOccurred, &errorCode, errorMessage);
/* disconnect the rest */
26Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
Page 37
R&S®TS-PSM2
Software
Software R&S TS-PSM2
SWMGR_DisconnectAll ( 0, residSwmgr,
&errorOccurred, &errorCode, errorMessage);
/* close the library */
SWMGR_Cleanup ( 0, residSwmgr,
&errorOccurred, &errorCode, errorMessage);
RESMGR_Cleanup ( 0, &errorOccurred, &errorCode, errorMessage);
return 0;
}
7.1.3.2 Programmierung mit Gerätetreiber
/*
Error handling is not considered in this sample in order to
keep it easy to read. The return status should be checked for
VI_SUCCESS after each driver call.
*/
#include "rspsm2.h"
int main (int argc, char *argv[])
{
ViSession vi;
ViStatus status;
/*
open a session to the device driver. The resource descriptor
depends on the slot number of the module and must be adapted
to the target system.
*/
status = rspsm2_InitWithOptions ("CAN0::0::2::7::INSTR",
VI_TRUE,
VI_TRUE,
"Simulate=0,RangeCheck=1",
&vi);
/* connect channel 1 to Local Power Bus A */
status = rspsm2_Connect (vi, "CH1", "LPBA");
/* connect channel 1 to front connector */
status = rspsm2_Connect (vi, "CH1", "CH1_1");
/* connect channel 1 HI to local analog bus line */
status = rspsm2_Connect (vi, "CH1_HI", "LABa1");
/* connect channel 1 LO to local analog bus line */
status = rspsm2_Connect (vi, "CH1_LO", "LABa2");
27Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
Software
Software R&S TS-PRIO
/* connect local analog bus line to analog bus line on back plane */
status = rspsm2_Connect (vi, "ABa1", "LABa1");
/* connect local analog bus line to analog bus line on back plane */
status = rspsm2_Connect (vi, "ABa2", "LABa2");
/* wait until relays have settled; timeout 500 ms */
status = rspsm2_WaitForDebounce (vi, 500.0);
/* disconnect channel 1 from front connector */
status = rspsm2_Disconnect (vi, "CH1", "CH1_1");
/* wait until relay has settled; timeout 500 ms */
status = rspsm2_WaitForDebounce (vi, 500.0);
/* disconnect the rest */
status = rspsm2_DisconnectAll(vi);
/* close the driver session */
status = rspsm2_close (vi);
return 0;
}

7.2 Software R&S TS-PRIO

Für die einfache Ausleitung der LABxy-Pins einer R&S TS-PSM2 ist keine Software erforderlich. Sollen aber die Relais auf der R&S TS-PRIO verwendet werden, so muss die Software für R&S TS-PSM2 korrekt installiert sein.
Unterstützung für R&S TS-PRIO ist ab den folgenden Versionen der R&S TS-PSM2 ­Software vorhanden :
Firmware: psm2.h86 ab Version 1.05 (GTSL Version 2.81)
Drivers:rspsm2.dll ab Version 1.11 (GTSL Version 2.81)
Die Firmware kann mit dem Werkzeug "Firmware Update" aktualisiert werden. Starten des Werzeuges über
Start => Programs => GTSL => Tools => Firmware Update.
28Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
Page 39
R&S®TS-PSM2

8 Selbsttest

Selbsttest
Selbsttest R&S TS-PSM2

8.1 Selbsttest R&S TS-PSM2

Das R&S TS-PSM2 besitzt integrierte Selbsttestfähigkeit. Folgende Tests sind imple­mentiert:
●
LED-Test
●
Einschalttest
●
TSVP-Selbsttest

8.1.1 LED-Test

Nach dem Einschalten leuchten alle drei LEDs für ca. drei Sekunden auf. Dies signali­siert, dass die dafür benötigten Versorgungsspannungen anliegen und alle LEDs in Ordnung sind. Folgende Aussagen können über die verschiedenen Anzeigezustände gemacht werden:
Tabelle 8-1: Aussagen zum LED-Test
LED Beschreibung
eine einzelne LED leuchtet nicht
alle LEDs leuchten nicht
Hardwareproblem auf dem Modul
LED defekt
+5 V-Versorgungsspannung fehlt

8.1.2 Einschaltest

Parallel zum LED-Test verläuft der Einschalttest. Folgende Aussagen können über die verschiedenen Anzeigezustände der LEDs gemacht werden.
Tabelle 8-2: Aussagen zum Einschalttest
LED Beschreibung
PWR LED (grün) an Versorgungsspannung vorhanden
PWR LED (grün) aus Versorgungsspannung fehlt
ERR LED (rot) aus es liegt kein Fehler vor
ERR LED (rot) an oder blinkt Hardwarefehler liegt vor (Prozessor startet nicht,
SPI Fehler)
29Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
Selbsttest
Selbsttest R&S TS-PRIO

8.1.3 TSVP-Selbsttest

Im Rahmen des TSVP-Selbsttests wird ein tiefgehender Test des Moduls R&S TS­PSM2 durchgeführt und ein ausführliches Protokoll generiert. Dies geschieht über die „Selbsttest Support Library“.
Das Analoge Stimulus- und Messmodul R&S TS-PSAM wird als Messeinheit im TSVP­Selbsttest verwendet. Durch Messungen über den Analogbus wird die Funktion der Module im System sichergestellt.
Dabei werden zunächst der Analogbus und der lokale Powerbus auf unzulässige Spannungen geprüft. Diese Spannungen könnten eventuell von außen kommen, z.B. durch rückseitig angeschlossene Quellen. Nach einer Isolationsmessung zwischen den Bussen werden alle Relais (Coupling-, Matrix-, Local Powerbus-, Multiplexer-, Sense­Relais) und die Shunt-Widerstände geprüft.
Informationen zum Starten des Selbsttests und zur Reihenfolge der notwendigen Arbeitsschritte sowie eine detaillierte Beschreibung der geprüften Parameter und Abläufe befindet sich im Service Manual R&S CompactTSVP / R&S PowerTSVP.

8.2 Selbsttest R&S TS-PRIO

Das Modul R&S TS-PRIO kann vom vorne eingesteckten Modul R&S TS-PSM2 auto­matisch erkannt werden.
Im TSVP-Selbsttest taucht das Modul daher als prüfbares Modul auf. Beim Ausführen des Selbsttest wird die Modulkennung eingelesen und das Ergebnis in den Report geschrieben.
30Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
25
F E D C B A Z
Pin F Z
25 GND GND 24 GND GND 23 GND GND 22 GND GND 21 GND GND 20 GND GND 19 GND GND 18 GND GND 17 GND GND 16 GND GND 15 GND GND
12..14 11 GND GND 10 GND GND
9 GND GND 8 GND GND 7 GND GND 6 GND GND 5 GND GND 4 GND GND 3 GND GND 2 GND GND 1 GND GND
Pin F Z
E D C B A
+5V +5V
+5V
+5V
GND
GND
GND
GND
GND
GND
GND
GND
GND
GND
GND
GND
GND
GND
GND
+5V
+5V
+5V +5V
AE D C B

9 Schnittstellenbeschreibung

Schnittstellenbeschreibung
R&S TS-PSM2

9.1 R&S TS-PSM2

9.1.1 Steckverbinder X1

Bild 9-1: R&S TS-PSM2 Steckverbinder X1 (Ansicht: Steckseite)
Bild 9-2: R&S TS-PSM2 Belegung X1
31Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
Page 42
R&S®TS-PSM2
Schnittstellenbeschreibung
R&S TS-PSM2

9.1.2 Steckverbinder X4

9.1.3 Steckverbinder X5

Bild 9-3: R&S TS-PSM2 Steckverbinder X4 (Ansicht: Steckseite)
Tabelle 9-1: R&S TS-PSM2 Belegung X4
Pin Signal Pin Signal
1 PRO_DAT_4 2 GND
3 MAN_RST/ 4 GND
5 OSC_CLK10 6 PRO_CLK10
7 PXI_CLK10 8 PRO_CLK_R
9 OSC_OE 10 GND
Bild 9-4: R&S TS-PSM2 Steckverbinder X5 (Ansicht: Steckseite)
Tabelle 9-2: R&S TS-PSM2 Belegung X5
Pin Signal Pin Signal
1 nc 2 nc
3 RS232_RXD/ 4 Nc
5 RS232_TXD/ 6 nc
7 RS232_CTS/ 8 T2_low
9 GND 10 GND
32Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
CBA
1
32
Schnittstellenbeschreibung
R&S TS-PSM2

9.1.4 Steckverbinder X10

Bild 9-5: R&S TS-PSM2 Steckverbinder X10 (Ansicht: Steckseite)
Tabelle 9-3: Belegung X10 (Die fett gedruckten Signale sind High Power)
Pin A B C
1 CH1_HI1 CH1_LO1 CH1_THRU
2 CH1_HI2 CH1_LO2 CH1_HI3
3 CH1_LO3 CH1_HI4 CH1_LO4
4 CH1_HI CH1_LO CH2_HI1
5 CH2_LO1 CH2_THRU CH2_HI2
6 CH2_LO2 CH2_HI3 CH2_LO3
7 CH2_HI4 CH2_LO4 CH2_HI
8 CH2_LO CH3_HI1 CH3_LO1
9 CH3_THRU CH3_HI2 CH3_LO2
10 CH3_HI3 CH3_LO3 CH3_HI4
11 CH3_LO4 CH3_HI CH3_LO
12 CH4_HI1 CH4_LO1 CH4_THRU
13 CH4_HI2 CH4_LO2 CH4_HI3
14 CH4_LO3 CH4_HI4 CH4_LO4
15 CH4_HI CH4_LO CH5_HI1
16 CH5_LO1 CH5_THRU CH5_HI2
33Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
F E D C B A Z
22
Schnittstellenbeschreibung
R&S TS-PSM2
Pin A B C
17 CH5_LO2 CH5_HI3 CH5_LO3
18 CH5_HI4 CH5_LO4 CH5_HI
19 CH5_LO CH6_HI1 CH6_LO1
20 CH6_THRU CH6_HI2 CH6_LO2
21 CH6_HI3 CH6_LO3 CH6_HI4
22 CH6_LO4 CH6_HI CH6_LO
23 CH7_HI1 CH7_LO1 CH7_THRU
24 CH7_HI2 CH7_LO2 CH7_HI3
25 CH7_LO3 CH7_HI4 CH7_LO4
26 CH7_HI CH7_LO CH8_HI1
27 CH8_LO1 CH8_THRU CH8_HI2
28 CH8_LO2 CH8_HI3 CH8_LO3
29 CH8_HI4 CH8_LO4 CH8_HI
30 CH8_LO GND GND
31 GND GND GND
32 GND GND CHA-GND
Das Signal CHA_GND ist mit der Frontplatte der Baugruppe und über zwei 10 nF Kon­densatoren mit GND verbunden. Die Frontplatte selbst hat keine direkte Verbindung zu GND. Bei Anschluss eines Prüflings soll Prüflings-GND an GND angeschlossen wer­den. GND und CHA_GND zur Vermeidung von Brummschleifen nicht verbinden.

9.1.5 Steckverbinder X20

Bild 9-6: R&S TS-PSM2 Steckverbinder X20 (Ansicht: Steckseite)
34Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
Pin F Z
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 NP NP 11 NP NP 10
9 8 7 6 5 4 3 2 1
Pin F Z
A
GA0 GA1 GA2 GA3 GA4
E D C B
+5V (PWA) GND +5V (PWA) AUX1R AUX2R
GA5
PXI_TRIG6 CAN_EN ab PCA V4.0 PXI_TRIG5 PXI_TRIG4 PXI_TRIG3
AUX1L AUX2L +5V (PWA) GND
PXI_TRIG2
PXI_TRIG7 GND PXI_TRIG0 PXI_TRIG1
PXI_CLK10 GND
+5V +5V (PWA) GND
LABA1 LABC1
LABB1 LABD1
LABA2 LABC2
LABB2 LABD2
RSA0 RRST# GND RSD0
RSCLK
+5V (PWA) CAN_L CAN_H GND RCS#
RSDI RSA1
E D C B A
Schnittstellenbeschreibung
R&S TS-PSM2
Bild 9-7: R&S TS-PSM2 Belegung X20 (NP = not populated)

9.1.6 Steckverbinder X30

Bild 9-8: Steckverbinder X30 (Ansicht: Steckseite)
Tabelle 9-4: Belegung Steckverbinder X30
Pin E D C B A
7
6
5 ABC1
4
3 ABC2
GND
ABB1
ABA1
ABB2
35Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
Schnittstellenbeschreibung
R&S TS-PSM2
Pin E D C B A
2
1 ABD2

9.1.7 Steckverbinder X40

ABA2
ABD1
Bild 9-9: R&S TS-PSM2 Steckverbinder X40 (Ansicht: Steckseite)
Tabelle 9-5: R&S TS-PSM2 Belegung X40, Version 1.x und Version 2.x
Pin Signal Pin Signal
1 LABA1 2 GND
3 LABC1 4 GND
5 LABD1 6 GND
7 LABB1 8 GND
9 LABC2 10 GND
36Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
Schnittstellenbeschreibung
R&S TS-PSM2
Pin Signal Pin Signal
11 LABA2 12 GND
13 LABD2 14 GND
15 LABB2 16 GND
17 AUX2R 18 GND
19 AUX1R 20 GND
21 AUX2L 22 GND
23 AUX1L 24 GND
25 CH1_SIDECON_HI 26 GND
27 CH1_SIDECON_LO 28 GND
29 CH2_SIDECON_HI 30 GND
31 CH2_SIDECON_LO 32 GND
33 CH3_SIDECON_HI 34 GND
35 CH3_SIDECON_LO 36 GND
37 CH4_SIDECON_HI 38 GND
39 CH4_SIDECON_LO 40 GND
41
43
45
47
49 CH5_SIDECON_HI 50 GND
51 CH5_SIDECON_LO 52 GND
53 CH6_SIDECON_HI 54 GND
55 CH6_SIDECON_LO 56 GND
57 CH7_SIDECON_HI 58 GND
59 CH7_SIDECON_LO 60 GND
61 CH8_SIDECON_HI 62 GND
63 CH8_SIDECON_LO 64 GND
Tabelle 9-6: R&S TS-PSM2 Belegung X40, ab Version 3.x
42 GND
44 GND
46 GND
48 GND
Pin Signal Pin Signal
1 LABA1 2 GND
3 LABA2 4 GND
5 LABB1 6 GND
7 LABB2 8 GND
37Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
Schnittstellenbeschreibung
R&S TS-PSM2
Pin Signal Pin Signal
9 LABC1 10 GND
11 LABC2 12 GND
13 LABD1 14 GND
15 LABD2 16 GND
17 AUX2R 18 GND
19 AUX1R 20 GND
21 AUX2L 22 GND
23 AUX1L 24 GND
25 CH1_SIDECON_HI 26 GND
27 CH1_SIDECON_LO 28 GND
29 CH2_SIDECON_HI 30 GND
31 CH2_SIDECON_LO 32 GND
33 CH3_SIDECON_HI 34 GND
35 CH3_SIDECON_LO 36 GND
37 CH4_SIDECON_HI 38 GND
39 CH4_SIDECON_LO 40 GND
41
43
45
47
49 CH5_SIDECON_HI 50 GND
51 CH5_SIDECON_LO 52 GND
53 CH6_SIDECON_HI 54 GND
55 CH6_SIDECON_LO 56 GND
57 CH7_SIDECON_HI 58 GND
59 CH7_SIDECON_LO 60 GND
61 CH8_SIDECON_HI 62 GND
63 CH8_SIDECON_LO 64 GND
42 GND
44 GND
46 GND
48 GND
38Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
Schnittstellenbeschreibung
R&S TS-PRIO

9.1.8 Steckverbinder X50

Bild 9-10: R&S TS-PSM2 Steckverbinder X50 (Ansicht: Steckseite)
Tabelle 9-7: R&S TS-PSM2 Belegung X50
Pin Signal Pin Signal
1 RRST/ 2 RCS
3 RSCLK 4 RSDI
5 RSDO 6 RSA0
7 RSA1 8 GA0
9 GA1 10 GA2
11 GA3 12 GA4
13 CAN_H 14 CAN_L
15 SYSCON_IO_0 16 SYSCON_IO_1
17 SYSCON_IO_2 18 SYSCON_IO_3
19 SYSCON_IO_4 20 SYSCON_IO_5
21 SYSCON_IO_6 22 SYSCON_IO_7
23 PRO_CLK10 24 PRO_RST_IN
25 +5V 26 GND

9.2 R&S TS-PRIO

9.2.1 Steckverbinder X20

X20 Steckverbindertyp:: CPCI Bauform AB22, Buchsenleiste, 110 pol.
39Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
Bild 9-11: R&S TS-PRIO Steckverbinder X20
Tabelle 9-8: R&S TS-PRIO Belegung Steckverbinder X20
Schnittstellenbeschreibung
R&S TS-PRIO
Pin Z A B C D E F
22 GND
21 GND
20 GND
19 GND -12V_PXI GND +5V_PXI_OUT AUX2_X20 AUX1_X20 GND
18 GND
17 GND
16 GND
15 GND
14 NC
13 NC
12 NP CH5A_COM_X20
11 NP CH5_CTRL_X20
10 NC CH6A_COM_X20
9 NC CH6_CTRL_X20
8 NC CH7A_COM_X20
GND +5V_PXI_IN +5V_PXI_IN
GND +5V_PXI_IN +5V_PXI_OUT
+5V_PXI_OUT GND +5V_PXI_OUT GND
CAN_EN_i
+5V_PXI_IN GND
CH1B_COM_X20
CH2B_COM_X20
CH3B_COM_X20
CH4B_COM_X20
CH5B_COM_X20
GND
GND
CH1A_COM_X20 NP
CH1_CTRL_X20 NP
CH2A_COM_X20 NC
CH2_CTRL_X20 NC
CH3A_COM_X20 NC
GND
GND
GND
GND
NC
NC
7 NC CH7_CTRL_X20
6 NC CH8A_COM_X20
5 NC CH8_CTRL_X20
4 NC
3 GND RSDO GND
2 GND RSCLK
CH6B_COM_X20
CH7B_COM_X20
CH8B_COM_X20
RSA1 RSDI +12V_PXI GND
RRST# RSA0 GND
CH3_CTRL_X20 NC
CH4A_COM_X20 NC
CH4_CTRL_X20 NC
NC
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Schnittstellenbeschreibung
R&S TS-PRIO
Pin Z A B C D E F
1 GND RCS# GND
Pin Z A B C D E F

9.2.2 Rückseitige Steckverbindung X34

Bild 9-12: R&S TS-PRIO Steckverbinder X34
Tabelle 9-9: R&S TS-PRIO Belegung Steckverbinder X34
Pin Signal
1 GND
2 R_AUX2
3 R_AUX4
4 CH1A_NO
5 CH1A_COM
+5V_PXI_OUT GND
Pin
20 R_AUX1
21 R_AUX3
22 CH1B_NO
23 CH1B_COM
24 CH2B_NO
6 CH2A_NO
7 CH2A_COM
8 CH3A_NO
9 CH3A_COM
10 CH4A_NO
11 CH4A_COM
12 CH5A_NO
13 CH5A_COM
14 CH6A_NO
15 CH6A_COM
16 CH7A_NO
17 CH7A_COM
18 CH8A_NO
19 CH8A_COM
25 CH2B_COM
26 CH3B_NO
27 CH3B_COM
28 CH4B_NO
29 CH4B_COM
30 CH5B_NO
31 CH5B_COM
32 CH6B_NO
33 CH6B_COM
34 CH7B_NO
35 CH7B_COM
36 CH8B_NO
37 CH8B_COM
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Schnittstellenbeschreibung
R&S TS-PRIO

9.2.3 Steckbrücken

Die auf der Baugruppe vorhandenen Steckbrücken sind ab Werk für die oben beschriebene Funktion korrekt konfiguriert.
Nachfolgend ist der Auslieferungszustand beschrieben.
X401 3-4
5-6
X201 5-6
X202 3-4
5-6
X203 1-2
9-10
X204 1-2
7-8
X205 5-6
7-8
X206 3-4
X207 1-2
X301 1-3
2-4
8-10
X302 1-3
2-4
8-10
X303 1-3
2-4
8-10
X304 1-3
2-4
8-10
42Bedienhandbuch 1178.2773.03 ─ 01
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R&S®TS-PSM2
Technische Daten

10 Technische Daten

Die technischen Daten des Multiplex/Schalt-Modul 2 R&S TS-PSM2 sind in den entsprechenden Datenblättern angegeben.
Bei Diskrepanzen zwischen Angaben in diesem Bedienhandbuch und den Werten im Datenblatt gelten die Datenblattwerte.
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