Remko TK 280 User Manual [de]

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REMKO TK 280
Mobile Luftentfeuchter
Bedienung · Technik · Ersatzteile
Ausgabe D – G05
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Inhalt
Luftentfeuchtung
Sicherheitshinweise
Gerätebeschreibung
Aufstellung
Inbetriebnahme
Außerbetriebnahme
Gerätetransport
Pflege und Wartung
Störungsbeseitigung
Elektrisches Anschlussschema
Bestimmungsgemäße Verwendung
Kundendienst und Gewährleistung
Umweltschutz und Recycling
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Gerätedarstellung
Ersatzteilliste
Wartungsprotokoll
Technische Daten
Vor Inbetriebnahme / Verwendung des Gerätes ist diese Originalbetriebsanleitung sorgfältig zu lesen!
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Diese Originalanleitung ist Bestandteil des Gerätes und muss immer in unmittelbarer Nähe des Aufstellungsortes, bzw. am Gerät aufbewahrt werden.
Änderungen bleiben uns vorbehalten; für Irrtümer und Druckfehler keine Haftung!
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Luftentfeuchtung
Die bei der Entfeuchtung von Luft ablaufenden Zusammenhänge beruhen auf physikalischen Ge­setzmäßigkeiten. Diese sollen hier in vereinfachter Form dargestellt werden, um Ihnen einen kleinen Überblick über das Prinzip der Luftentfeuchtung zu verschaffen.
Der Einsatz von REMKO-Luftentfeuchtern
■
Fenster und Türen können
noch so gut isoliert sein, Nässe und Feuchtigkeit dringen selbst durch dicke Betonwände.
■
Die bei der Herstellung von
Beton, Mörtel, Verputz etc. zum Abbinden benötigten Wasser­mengen sind unter Umständen erst nach 1-2 Monaten ausdif­fundiert.
■
Selbst die nach Hochwasser
oder Überschwemmung in das Mauerwerk eingedrungene Feuchtigkeit wird nur sehr lang­sam wieder freigegeben.
■
Dies trifft z. B. auch für die in
eingelagerten Materialien ent­haltene Feuchtigkeit zu.
Die aus den Gebäudeteilen oder Materialien austretende Feuchtig­keit (Wasserdampf) wird von der umgebenden Luft aufgenommen. Dadurch steigt deren Feuchte­gehalt an und führt letztendlich zu Korrosion, Schimmel, Fäulnis, Ablösen von Farbschichten und anderen unerwünschten Feuchtig­keitsschäden.
Es wird ersichtlich, dass die Korro­sionsgeschwindigkeit unter 50 % relativer Luftfeuchte (r. F.) unbe­deutend und unter 40 % r. F. zu vernachlässigen ist.
Ab 60 % r. F. steigt die Korrosions­geschwindigkeit stark an. Diese Grenze für Feuchtigkeitsschäden gilt auch für viele andere Mate­rialien z.B. pulverförmige Stoffe, Verpackungen, Holz oder elektro­nische Geräte.
Das Trocknen von Gebäuden kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen:
1. Durch Erwärmung und
Luftaustausch:
Die Raumluft wird erwärmt um
Feuchtigkeit aufzunehmen und um dann ins Freie abgeleitet zu werden. Die gesamte ein­gebrachte Energie geht mit der abgeleiteten, feuchten Luft ver­loren.
2. Durch Luftentfeuchtung:
Bezogen auf den Energieverbrauch hat die Luftentfeuchtung einen entscheidenden Vorteil:
Der Energieaufwand beschränkt sich ausschließlich auf das vorhan­dene Raumvolumen. Die durch den Entfeuchtungsprozeß freiwer­dende mechanische Wärme wird dem Raum wieder zugeführt.
Bei ordnungsgemäßer Anwendung verbraucht der nur ca. 25% der Energie, die beim Prinzip aufgebracht werden müsste.
Die relative Luftfeuchtigkeit
Unsere Umgebungsluft ist ein Gas­gemisch und enthält immer eine gewisse Menge Wasser in Form von Wasserdampf. Diese Wasser­menge wird in g pro kg trockene Luft (absoluter Wassergehalt) an­gegeben.
1m3 Luft wiegt ca. 1,2 kg bei 20 °C
Temperaturabhängig kann jedes kg Luft nur eine bestimmte Menge Wasserdampf aufnehmen. Ist diese Aufnahmefähigkeit erreicht, spricht man von „gesättigter” Luft; diese hat eine relative Feuchtigkeit (r. F.) von 100 %.
Unter der relativen Luftfeuchte versteht man also das Verhältnis zwischen der zur Zeit in der Luft enthaltenen Wasserdampfmenge und der maximal möglichen Was­serdampfmenge bei gleicher Tem­peratur.
Luftentfeuchter
„Heizen und Lüften“
Das nebenstehende Diagramm veranschaulicht beispielhaft die Korrosionsgeschwindigkeit z.B. für Metall bei unterschiedlichen Luft­feuchtigkeiten.
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Die im geschlossenen Raum
vorhandene, feuchte Luft wird nach dem Kondensationsprinzip kontinuierlich entfeuchtet.
Die Fähigkeit der Luft Wasser­dampf aufzunehmen erhöht sich mit steigender Temperatur. Das bedeutet, dass der maximal mög­liche ( = absolute) Wassergehalt mit steigender Temperatur größer wird.
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Verdampfer Kondensator
°C
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25
20
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% r.F.
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
+
+
-
Lufttemperatur
Luftfeuchte
Verlauf
Luftrichtung
Temp. Wasserdampfgehalt in g/m3 bei einer Luftfeuchte von
°C 40% 60% 80% 100%
-5 1,3 1,9 2,6 3,3 +10 3,8 5,6 7,5 9,4 +15 5,1 7,7 10,2 12,8 +20 6,9 10,4 13,8 17,3 +25 9,2 13,8 18,4 23,0 +30 12,9 18,2 24,3 30,3
Die Kondensation von Wasserdampf
Da bei Erwärmung der Luft die Aufnahmefähigkeit der maximal möglichen Wasserdampfmenge größer wird, die enthaltene Was­serdampfmenge jedoch gleich bleibt, führt dies zur Senkung der relativen Luftfeuchte.
Das Austrocknen von Materialien
Baumaterial bzw. Baukörper kön­nen beachtliche Mengen an Was­ser aufnehmen; z.B. Ziegel 90-190 l/m³, Schwerbeton 140-190 l/m³, Kalksandstein 180-270 l/m³. Das Austrocknen von feuchten Materialien wie zum Beispiel Mau­erwerk geht folgendermaßen vor sich:
■
Die enthaltene Feuchtigkeit bewegt sich vom Material­inneren zu dessen Oberfläche
■
An der Oberfläche findet eine
Verdunstung statt = Übergang als Wasserdampf in die Umge­bungsluft
■
Die mit Wasserdampf ange-
reicherte Luft zirkuliert ständig durch den REMKO Luftent­feuchter. Sie wird entfeuchtet und verlässt leicht erwärmt wie­der das Gerät um erneut Was­serdampf aufzunehmen
■
Die im Material enthaltene
Feuchtigkeit wird auf diese Wei­se nach und nach reduziert
Das Material wird trocken!
Das anfallende Kondensat wird im Gerät gesammelt und abgeführt.
Dagegen wird bei Abkühlung der Luft die Aufnahmefähigkeit der maximal möglichen Wasserdampf­menge kleiner, die in der Luft ent­haltene Wasserdampfmenge bleibt gleich und die relative Luftfeuchte steigt an. Sinkt die Temperatur weiter, wird die Aufnahmefähigkeit der maxi­mal möglichen Wasserdampfmen­ge soweit reduziert, bis sie gleich der enthaltenen Wasserdampf­menge ist. Diese Temperatur nennt man Tau­punkttemperatur. Wird die Luft unter die Taupunkttemperatur ab­gekühlt, ist die enthaltenen Was­serdampfmenge größer als die maximal mögliche Wasserdampf­menge. Wasserdampf wird ausgeschieden. Dieser kondensiert zu Wasser, der Luft wird Feuchtigkeit entzogen.
Der Luftstrom wird auf seinem Weg durch bzw. über den Verdamp­fer bis unter den Taupunkt abgekühlt. Der Wasserdampf konden­siert und wird in einer Kondensatfalle gesammelt und abgeführt.
Beispiele für das Kondensieren sind beschlagene Fensterscheiben im Winter oder das Beschlagen einer kalten Getränkeflasche.
Je höher die relative Feuchte der Luft ist, desto höher liegt auch die Taupunkttemperatur, die umso leichter unterschritten werden kann.
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Die Kondensationswärme
Die vom Kondensator an die Luft übertragene Energie setzt sich zu­sammen aus:
1. der zuvor im Verdampfer entzo­genen Wärmemenge.
2. der elektrischen Antriebsenergie.
3. der durch Verflüssigung des Wasserdampfes freigewordenen Kondensationswärme.
Bei der Änderung vom flüssigen in den gasförmigen Zustand muss Energie zugeführt werden. Diese Energie wird als Verdampfungs­wärme bezeichnet. Sie bewirkt kei­ne Temperaturerhöhung sondern ist nur für die Umwandlung von flüssig in gasförmig erforderlich.
Umgekehrt wird bei der Verflüssi­gung von Gas Energie frei, die als Kondensationswärme bezeichnet wird.
Der Energiebetrag von Verdamp­fungs- und Kondensationswärme ist gleich.
Er ist für Wasser: 2250 kJ/kg (4,18 kJ = 1kcal)
Hieraus wird ersichtlich, dass durch die Kondensation des Wasser­dampfes eine relativ große Menge Energie frei wird.
Falls die Feuchtigkeit, die man kondensieren will nicht durch Ver­dunstung im Raum selber, sondern von außen eingebracht wird z.B. durch Lüftung, trägt die dabei frei­werdende Kondensationswärme
zur Beheizung des Raumes bei. Bei Austrocknungsaufgaben findet also ein Kreislauf der Wärmeener­gie statt, die bei der Verdampfung verbraucht und bei der Kondensa­tion frei wird. Bei der Entfeuchtung zugeführter Luft wird ein größerer Beitrag an Wärmeenergie geschaf­fen, der als Temperaturerhöhung zum Ausdruck kommt.
Die für die Austrocknung erfor­derliche Zeit ist in der Regel nicht ausschließlich von der Geräte­leistung abhängig, sondern sie wird vielmehr bestimmt durch die Geschwindigkeit, mit der das Ma­terial oder die Gebäudeteile ihre Feuchtigkeit abgeben.
Sicherheitshinweise
Die Geräte wurden vor ihrer Aus­lieferung umfangreichen Material-, Funktions- und Qualitätsprüfun­gen unterzogen.
Trotzdem können von den Gerä­ten Gefahren ausgehen, wenn sie von nicht eingewiesenen Personen unsachgemäß oder nicht bestim­mungsgemäß eingesetzt werden.
Folgende Hinweise sind unbedingt zu beachten:
■
Die Geräte dürfen nicht in ex­plosionsgefährdeten Räumen aufgestellt und betrieben wer­den
■
Die Geräte dürfen nicht in öl-, schwefel-, chlor-, oder salzhalti­ger Atmosphäre aufgestellt und betrieben werden
■
Die Geräte müssen aufrecht und standsicher aufgestellt werden
■
Die Geräte dürfen keinem di­rekten Wasserstrahl ausgesetzt werden
■
Ein freier Luftansaug und Luftausblas muss immer ge­währleistet sein
■
Die Luftansauggitter müssen immer frei von Schmutz und losen Gegenständen sein
■
Die Geräte dürfen während des Betriebes nicht abgedeckt wer­den
■
Nie fremde Gegenstände in die Geräte stecken
■
Die Geräte dürfen während des Betriebes nicht transportiert werden
■
Die Geräte dürfen nur aufrecht transportiert werden
■
Alle Elektrokabel außerhalb der Geräte sind vor Beschädigun­gen (z. B. durch Tiere usw.) zu schützen
■
Die Kondensatbehälter müssen vor jedem Ortswechsel entleert werden
ACHTUNG
Verlängerungen des An­schlusskabels dürfen nur durch autorisiertes Elektro­Fachpersonal unter Beachtung von Geräteleistungsaufnahme, Kabellänge und Berücksich­tigung der örtlichen Verwen­dung ausgeführt werden.
ACHTUNG
Arbeiten an der Kälteanlage und an der elektrischen Ausrü­stung dürfen nur durch einen speziell autorisierten Fachbe­trieb durchgeführt werden!
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Gerätebeschreibung
Die Geräte sind für eine universelle und problemlose Luftentfeuchtung konzipiert.
Sie lassen sich dank ihren kompak­ten Abmessungen bequem trans­portieren und aufstellen.
Die Geräte arbeiten nach dem Kondensationsprinzip und sind mit einer hermetisch geschlossenen Kälteanlage, Heißgasabtauung, geräusch- und wartungsarmen Umluftventilator sowie einem Anschlusskabel mit Stecker ausge­rüstet.
Die vollautomatische Steuerung, der stufenlos regelbare Hygrostat, der Kondensatbehälter mit integ­rierter Überlaufsicherung und der Anschlussstutzen für direkte Kon­densatableitung garantieren einen störungsfreien Dauereinsatz.
Die Geräte entsprechen den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der einschlägigen EU- Bestimmungen.
Die Geräte sind betriebssicher und einfach zu bedienen.
Die Geräte werden überall dort eingesetzt, wo auf trockene Räume Wert gelegt wird und wirt­schaftliche Folgeschäden (z. B. durch Schimmelbildung) vermieden werden sollen.
Zur Verwendung kommen die Ge­räte unter anderem zum Austrock­nen und Entfeuchten von:
Funktionsablauf
stellungsraum allmählich bis auf den gewünschten Feuchtewert
Durch den Hygrostat werden die Geräte ein- und ausgeschaltet. Im Entfeuchtungsbetrieb leuchtet die Kontrollleuchte „Entfeuchten“ am Bedienungstableau.
Der Umluftventilator saugt die feuchte Raumluft über das An­sauggitter mit Filter, Verdampfer und den dahinter liegenden Kon­densator an.
(% r. F.) reduziert.
Abhängig von der Raumlufttempe­ratur und der relativen Luftfeuch­tigkeit tropft das kondensierte Wasser stetig oder nur während der Abtauphasen in die Kon­densatfalle und dann, durch den integrierten Ablaufstutzen, in den darunter befindlichen Kondensat­behälter.
Am kalten Verdampfer wird der Raumluft Wärme entzogen und bis unter den Taupunkt abkühlt. Der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf schlägt sich als Kon­densat bzw. Reif auf den
Im Kondensatbehälter ist ein Schwimmer angebracht, der bei gefülltem Behälter den Entfeuch­tungsbetrieb über einen Mikro­schalter unterbricht.
Verdampferlamellen nieder.
Die Geräte schalten ab und die Am Kondensator (Wärmetauscher) wird die abgekühlte und entfeuch­tete Luft wieder erwärmt und über das Ausblasgitter mit einer Tempe­raturerhöhung von ca. 5 - 10 °C über der Raumtemperatur in den Raum zurückgeblasen.
Kontrollleuchte „Behälter voll“ auf
dem Bedienungstableau leuch-
tet auf. Diese erlischt erst beim
Wiedereinsetzen des entleerten
Kondensatbehälters wieder.
Die Geräte starten dann, nach
einer Einschaltverzögerung von ca.
3 Minuten, erneut. Die so aufbereitete, trockenere
Luft vermischt sich wieder mit der Raumluft. Durch die ständige Zirkulation der Raumluft durch das Gerät wird die
Im unbeaufsichtigtem Dauer-
betrieb mit externem Kondensat-
anschluss wird das anfallende Kon-
densat kontinuierlich über einen
Schlauchanschluss abgeleitet. relative Luftfeuchtigkeit im Auf-
Schematische Darstellung der Arbeitsweise des REMKO Luftentfeuchters
entfeuchtete
Raumluft
feuchte Raumluft
■
Wohn-, Schlaf-, Dusch- oder
Kellerräumen
■
Waschküchen, Wochenend-
häusern, Wohnwagen
■
Lägern, Archiven, Laboren
■
Bade-, Wasch- und
Umkleideräumen etc.
■
Kellerräumen, Lagerräumen
Umluftventilator
Kondensator
Kondensatbehälter
Verdampfer
Kondensatfalle
Kompressor
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Aufstellung
Für einen optimalen ökonomischen und sicheren Gerätebetrieb sind unbedingt die folgenden Hinweise zu beachten:
■
Die Geräte sind standsicher und
waagerecht aufzustellen, damit ein ungehinderter Abfluss des Kondensates sichergestellt ist
■
Die Geräte sind nach Möglich-
keit in der Raummitte aufzustel­len, damit eine optimale Luftzir­kulation gewährleistet ist
■
Es ist sicherzustellen, dass die
Raumluft ungehindert ange­saugt und wieder ausgeblasen werden kann
■
Ein Mindestabstand von 50 cm
zu Wänden ist unbedingt einzu­halten
■
Die Geräte sollten nicht in
unmittelbarer Nähe von Heiz­körpern oder anderen Wärme­quellen aufgestellt werden
Schematische Darstellung der Aufstellung des REMKO Luftentfeuchters
■
Eine bessere Raumluftzirkulation
wird erreicht, wenn die Geräte ca. 1 m erhöht aufgestellt werden
■
Der zu trocknende bzw. zu
entfeuchtende Raum muss gegenüber der umgebenden Atmosphäre immer geschlossen sein
■
Offene Fenster, Türen usw.
sowie das häufige Betreten und Verlassen des Raumes muss möglichst vermieden werden
■
Die Geräte dürfen nicht in stark
staub- / bzw. chlorhaltiger Umgebung oder in Ställen mit ammoniakhaltiger Atmosphäre verwendet werden
■
Die Geräteleistung ist aus-
schließlich abhängig von der räumlichen Beschaffenheit, Raumtemperatur, relativen Luftfeuchte und Beachtung der Aufstellanweisungen
Elektrischer Anschluss
■
Die Geräte werden
mit 230 V / 50 Hz Wechselstrom betrieben
■
Der Elektroanschluss erfolgt
über ein angebautes Netzkabel mit Schutzkontaktstecker
HINWEIS
Der Elektroanschluss der Geräte muss nach VDE 0100, Teil 704 an Speisepunkte mit Fehlerstromschutzeinrichtung erfolgen.
Bei der Aufstellung der Geräte in extremen Nassbereichen wie Waschküchen, Duschen oder ähnlichen, sind die Ge­räte bauseits über einen den Vorschriften entsprechenden Fehlerstrom-Schutzschalter abzusichern.
■
Verlängerungen des Anschluss-
kabels dürfen ausschließlich durch autorisiertes Elektrofach­personal, in Abhängigkeit von Kabellänge, Anschlussleistung des Gerätes und unter Berück­sichtigung der örtlichen Ver­wendung ausgeführt werden
Fenster und Türen geschlossen halten!
Wandabstand
mind. 0,5 m
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ACHTUNG
Alle Kabelverlängerungen dürfen nur im aus- bzw. abgerollten Zustand verwendet werden.
Abstand zu Heizkörpern oder
anderen Wärmequellen halten.
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Inbetriebnahme
Vor jeder Inbetriebnahme oder entsprechend den örtlichen Erfor­dernissen müssen die Ansaug- und Ausblasgitter auf Verschmutzung kontrolliert werden.
HINWEIS
Verschmutzte Gitter und Filter sind umgehend zu reinigen, bzw. auszutauschen.
Wichtige Hinweise vor der Inbetriebnahme
■
Alle Verlängerungen des Elek-
troanschlusses müssen über einen ausreichenden Leitungs­querschnitt verfügen und dür­fen nur vollständig aus- bzw. abgerollt verwendet werden
■
Das Netz-Anschlusskabel nicht
als Zugschnur benutzen
■
Die Geräte arbeiten nach dem
Einschalten vollautomatisch bis zur Regelabschaltung durch den Hygrostaten oder Schwimmer des gefüllten Kondensatbehäl­ters
■
Der Kondensatbehälter muss
ordnungsgemäß eingesetzt sein
Ohne korrekt eingesetzten Kondensatbehälter ist keine Gerätefunktion möglich!
Bedienungstableau
Auf dem Bedienungstableau befin­den sich der Drehknopf des Hygro­staten und die Kontrollleuchten.
➊➋➌➍
➊ Hygrostat
Mit dem stufenlos regelbaren Hygrostaten wird die gewünsch­te Luftfeuchte im Aufstellraum gewählt.
➋ Kontrollleuchte „Entfeuchten“
Diese Leuchte zeigt den ordnungsgemäßen Betrieb des Gerätes an.
➌ Kontrollleuchte „Behälter voll“
Diese Leuchte zeigt an, dass der Kondensatbehälter voll ist und geleert werden muss.
➍ Kontrollleuchte „Abtaubetrieb“
Diese Leuchte zeigt an, dass die in das Gerät eingebaute Ab­tauautomatik den Abtauzyklus eingeschaltet hat.
Inbetriebnahme der Geräte
1. Den Drehknopf des Hygrostat entgegen dem Uhrzeigersinn auf die Position „OFF“ stellen.
2. Den Elektroanschluss der Geräte mit einer ordnungsgemäß abgesicherten Netz­steckdose verbinden.
3. Die Luftleitklappe an der Geräteoberseite öffnen.
ACHTUNG
Die Geräte dürfen zur Ver­meidung von Überhitzung nur mit geöffneter Luftleitklappe betrieben werden.
4. Die gewünschte Luftfeuchte des Aufstellungsraumes am Hygrostaten vorwählen.
Die empfohlenen ungefähren Einstellwerte können dem nebenstehenden Abschnitt entnommen werden.
■
Die Geräte sind zur Vermeidung
von Verdichterschäden mit einem Wiedereinschaltschutz versehen, der ein sofortiges Wiedereinschalten des Kom­pressors nach dem Ausschalten verhindert
Die Geräte schalten erst nach einer Wartezeit von ca.3 Minuten wieder ein!
■
Sollen die Geräte im Dauer-
betrieb mit einem externem Kondensatanschluss arbeiten, ist der entsprechenden Ab­schnitt zu beachten
HINWEIS
Bei Raumtemperaturen un­ter
10 °C
und einer relativen
Luftfeuchtigkeit unter
40 %
ist ein ökonomischer / wirtschaft­licher Geräteeinsatz nicht mehr gewährleistet.
HINWEIS
Bitte beachten, dass der Kom­pressor erst nach einer Warte­zeit von 3 Minuten einschaltet.
Wiedereinschaltschutz!
HINWEIS
Die Geräte können bei Bedarf ggf. über eine externe Zeit­schaltuhr (Zubehör) EIN und AUS geschaltet werden.
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s
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s
s
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Geräte / Feuchte einstellen
Die Entfeuchtungsleistung ist ausschließlich abhängig von der räumlichen Beschaffenheit, der Raumtemperatur, der relativen Luftfeuchtigkeit und Beachtung der Hinweise im Kapitel „Aufstellung“.
HINWEIS
Die maximal mögliche Ent­feuchtungsleistung wird nur bei völlig geöffneter Luftleit­klappe erreicht.
Je höher die Raumtemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit, desto größer ist die Entfeuchtungsleis­tung.
Für den Einsatz in Wohnräumen genügt eine Luftfeuchtigkeit von ca. 45 bis 60 %, während in Lägern, Archiven etc. die Luft­feuchtigkeit von 40 bis 45 % nicht überschreiten sollte.
Einstellung des Hygro­staten für die empfoh­lene Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen.
Zirka 50 %.
Einstellung des Hygro­staten für die empfoh­lene Luftfeuchtigkeit in Archiven.
Zirka 40 %.
Einstellung des Hyg­rostaten für minimale Luftfeuchtigkeit im Aufstellungsraum.
Die Geräte arbeiten in dieser Posi­tion im Dauerbetrieb!
Ausblasrichtung einstellen
Die entfeuchtete Raumluft wird an der Oberseite des Gerätes ausge­blasen. Zum Verstellen der Aus­blasrichtung dient die schwenkbare Luftleitklappe [S].
D
Zum Öffnen der Luftleitklappe auf die hintere Fläche [D] drücken.
Die Vorderseite klappt nach oben auf, die Luftrichtung kann stufen­los eingestellt werden.
Folgende Hinweise sind ebenfalls unbedingt zu beachten:
■
Möglichst durch vollständiges
Öffnen der Luftleitklappe einen nach oben gerichteten Luft­strom erzeugen
■
Einen ungehinderten Luftaus-
blas sicherstellen
Nur so ist ein optimaler Gerä­tebetrieb gewährleistet!
■
Es ist darauf zu achten, dass
empfindliche Gegenstände, wie z. B. Zimmerpflanzen, nicht direkt vom austretenden Luft­strom getroffen werden
S
Abtauautomatik
Die in der Raumluft enthaltene Feuchtigkeit kondensiert bei Ab­kühlung und überzieht, abhängig von der Lufttemperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit (% r. F.), die Verdampferlamellen mit Reif bzw. Eis.
Die in das Gerät eingebaute Ab­tauautomatik schaltet bei Bedarf den Abtauzyklus ein.
Der Reif- bzw. Eisansatz an den Tauscherflächen wird bei Bedarf mittels Heißgas abgetaut.
Diese besonders schnelle und effektive Abtaumethode garantiert eine hohe Entfeuchtungsleistung.
Während der Abtauphase wird der Entfeuchtungsbetrieb nur kurzzei­tig unterbrochen.
Die Kontrollleuchte „Abtaube­trieb“ zeigt an, dass der Abtauzyk­lus eingeschaltet ist.
HINWEIS
Bei ausreichend hoher Raum­temperatur wird die Lamel­lenoberfläche nicht so kalt, dass es zur Reifbildung kommt und somit ein Abtauen erfor­derlich wird. So arbeitet der Luftentfeuchter besonders wirtschaftlich.
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Außerbetriebnahme
Kondensatbehälter entleeren
Von Zeit zu Zeit wird es erforder­lich, den eingebauten Kondensat­behälter zu entleeren.
Bei gefülltem Kondensatbehälter wird der Entfeuchtungsbetrieb unterbrochen. Die Kontrollleuchte „Behälter voll“ zeigt an, dass das Gerät abge­schaltet hat.
1. Den gefüllten Behälter vorsichtig nach vorne herausziehen.
Dauerbetrieb mit externem Kondensatablauf
Die Geräte sind an der linken Seite mit einem speziellen Anschluss­stutzen versehen. An diesen kann ein handelsüblicher 1/2” Wasserschlauch angeschlos­sen werden.
ACHTUNG
Es besteht bei dieser Variante kein Geräte Überlaufschutz.
1. Hierzu ist mit einem geeigneten Werkzeug die Abdeckung [F] aus der Gerätewand zu brechen.
Ist nur beim ersten Anschluss erforderlich!
Den Drehknopf des Hygrostaten entgegen dem Uhrzeigersinn auf die Position „AUS“ stellen.
Bei längeren Stillstandszeiten sind die Geräte vom Stromnetz zu trennen.
Der Kondensatbehälter ist voll­kommen zu entleeren und mit einem sauberen Tuch zu trocknen.
Auf evtl. später nachtropfendes Kondensat achten!
2. Das Wasser in einen Ausguss ausgießen.
HINWEIS
Nach jeder Entleerung ist der Kondensatbehälter incl. Schwimmer auf evtl. Beschädi­gungen, Verschmutzungen etc. zu überprüfen.
3. Den geleerten Kondensatbe­hälter wieder sorgfältig in das Gerät einsetzen.
Die Kontrollleuchte „Behälter voll“ erlischt und das Gerät arbeitet vollautomatisch weiter.
F
2. An den jetzt freiliegenden Anschlussstutzen einen ausrei­chend langen und geeigneten Ablaufschlauch anschließen.
Das Kondensat ist im unbeaufsich­tigten Dauerbetrieb vorzugsweise in einen tieferliegenden Abfluss abzuleiten. Bei Verwendung eines externen Auffangbehälters (Wanne, Eimer etc.) ist das Gerät entsprechend erhöht aufzustellen.
Vor einer evtl. Einlagerung sind die Geräte gründlich zu reingen und zu trocknen.
Zur Einlagerung sind die Gerät evtl. mit einer Kunststoffhülle / Folie abzudecken und in aufrechter Position an einem geschützten und trockenen Lagerplatz aufzubewah­ren.
Die Geräte sind nur in aufrechter Position an einem geeigneten und vor Staub und direkter Sonnenein­strahlung geschützten Lagerplatz aufzubewahren.
HINWEIS
Der Start des Gerätes erfolgt nur bei korrekt eingesetztem Kondensatbehälter.
ACHTUNG
Es ist unbedingt darauf zu ach­ten, dass der Ablaufschlauch mit Gefälle zum Abfluss ver­legt wird, damit das Kondensat ungehindert ablaufen kann!
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Gerätetransport
Die Geräte sind zum leichteren und bequemen Transport mit vier Fußrollen und einem zusätzlichen Handgriff versehen.
■
Vor jedem Ortswechsel ist das
Gerät auszuschalten und der Netzstecker aus der Netzsteck­dose zu ziehen
■
Der Kondensatbehälter ist voll-
kommen zu entleeren.
HINWEIS
Es ist auf nachtropfendes Kondensat zu achten. Nach Abschalten der Geräte kann der Verdampfer unter Einfluss der Umgebungstempe­ratur noch weiter abtauen.
■
Solange sich noch Restfeuch-
tigkeit am Verdampfer bzw. Wasser im Kondensatbehälter befindet dürfen die Geräte nur in aufrechter Position transpor­tieren werden
■
Die Transportrollen sind nur für
die Verwendung auf ebenen und glatten Untergrund geeignet
Pflege und Wartung
HINWEIS
Die regelmäßige Pflege und Wartung ist die Grundvoraus­setzung für eine lange Lebens­dauer und einen störungsfreien Gerätebetrieb.
Alle beweglichen Teile haben eine wartungsarme Dauerschmierung. Die gesamte Kälteanlage ist ein wartungsfreies hermetisch ge­schlossenes System und darf nur von hierfür speziell autorisierten Fachbetrieben Instand gesetzt werden.
ACHTUNG
Vor allen Arbeiten an den Geräten muss der Netzstecker aus der Netzsteckdose entfernt werden.
■
Die regelmäßigen Pflege- und
Wartungsintervalle einhalten
■
Die Geräte sind entsprechend
den Einsatzbedingungen je nach Bedarf, jährlich jedoch mindestens einmal, durch einen Sachkundigen auf ihren arbeits­sicheren Zustand zu prüfen
Reinigung von Kondensator und Verdampfer
Zum Reinigen des Geräteinneren sowie zum Zugang der elektrischen Bauteile ist es erforderlich das Gerätegehäuse zu öffnen.
HINWEIS
Einstell- und Wartungsarbeiten dürfen nur durch autorisiertes Fachpersonal ausgeführt werden.
■
Den Kondensator und den
Verdampfer entweder durch ausblasen, absaugen, bzw. mit einer weichen Bürste oder Pinsel reinigen
Keinen Wasserstrahl einsetzen!
HINWEIS
Beim Reinigen der Tauscher ist besondere Vorsicht nötig, da die feinen Aluminiumlamellen sehr leicht verbiegen.
■
Die Innenflächen der Geräte,
die Kondensatfalle mit Schlauchanschluss, den Ventila­tor und das Ventilatorgehäuse vorsichtig reinigen
■
In rauhem Gelände oder unebe-
nen Untergrund sind die Geräte zu Transportzwecken zu tragen
ACHTUNG
Das Netzkabel darf niemals als Zugschnur oder Befestigungs­mittel benutzt werden.
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■
Die Geräte nur trocken oder
mit einem angefeuchteten Tuch reinigen Keinen Wasserstrahl einsetzen!
■
Keine scharfen oder lösungs-
mittelhaltige Reinigungsmittel verwenden
■
Auch bei starken Verschmut-
zungen nur geeignete Reini­gungsmittel verwenden
■
Ansaug- und Ausblasgitter
regelmäßig auf Verschmutzung kontrollieren
Bei Bedarf reinigen bzw. auswechseln!
■
Alle Gerätebauteile auf evtl. Be-
schädigungen überprüfen und ggf. instandsetzen
■
Alle zuvor demontierten Bau-
teile wieder sorgfältig in umge­kehrter Reihenfolge montieren
ACHTUNG
Nach allen Arbeiten an den Geräten ist eine elektrische Sicherheitsprüfung nach VDE 0701 durchzuführen.
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Störungsbeseitigung
Filterreinigung
Zur Vermeidung von Geräte­schäden ist das Gerät mit einem Ansauggitter mit integriertem Luftfilter ausgestattet.
Um Leistungsverluste bzw. Gerätestörungen zu vermeiden, ist das Ansauggitter mit Filter je nach Bedarf, jedoch mindestens alle 2 Wochen zu kontrollieren und falls erforderlich zu reinigen.
1. Das Gerät durch den Hygrostat ausschalten.
2. Den Netzstecker aus der Netz­steckdose ziehen.
3. In die Mulde [G] greifen, dass Ansauggitter leicht nach hinten drücken und nach oben aus der Geräterückwand ziehen.
G
5. Den Luftfilter mit handwarmem Wasser oder mit einem Staub­sauger reinigen.
6. Bei stärkeren Verschmutzungen kann der Filter in einer lauwar­men (max. 40 °C) Seifenlösung gespült werden. Anschließend unbedingt mit kla­rem Wasser sorgfältig ausspülen und trocknen lassen!
Die Geräte wurden mit moderns­ten Fertigungsmethoden her­gestellt und mehrfach auf ihre einwandfreie Funktion geprüft.
Sollten dennoch einmal Funktions­störungen auftreten, ist zuerst das Gerät gemäß der nachfolgenden Auflistung zu überprüfen.
HINWEIS
Einstell- und Wartungsarbeiten dürfen nur durch autorisiertes Fachpersonal ausgeführt werden.
Das Gerät läuft nicht an:
■
Einstellung des Hygrostaten
überprüfen
Der Einstellwert muss niedriger sein als die relative Luftfeuchte im Aufstellraum!
4. Den hinter dem Ansauggitter befindlichen Luftfilter entneh­mem.
ACHTUNG
Die Geräte dürfen nicht ohne eingesetztes Ansauggitter und Luftfilter betrieben werden!
7. Das Ansauggitter ist ebenfalls auf Verschmutzung zu über­prüfen und ggf. zu reinigen.
8. Vor dem Wiedereinsetzen ist darauf zu achten, dass das Gitter und Filter völlig trocken und unbeschädigt ist.
HINWEIS
Stark verschmutzte oder beschädigte Luftfilter müssen durch Neuteile ersetzt werden. Es dürfen nur Original-Ersatz­teile verwendet werden.
■
Netzanschluss und die bau-
seitige Netzabsicherung über­prüfen 230V/1~/50 Hz
■
Netzstecker und Netzkabel auf
Beschädigungen überprüfen
■
Kondensatbehälter auf Füll-
stand bzw. Korrekten Sitz kontrollieren
Die Kontrollleuchte „Behälter voll“ darf nicht leuchten!
■
Den Mikroschalter [MS] des
Kondensatbehälters auf Funktion überprüfen
■
Auf freien Luftansaug und
Luftausblas überprüfen
Überhitzung!
■
Sicherung auf der Steuerplatine
überprüfen
s
s
s
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s
s
s
Das Gerät läuft, aber keine Kondensatbildung:
■
Raumtemperatur überprüfen
Der Arbeitsbereich des Gerätes liegt zwischen 6 °C und 32 °C
■
Luftfeuchtigkeit überprüfen
min. 40% r. F. erforderlich
■
Das Ansauggitter und Luftfilter
auf Verschmutzung überprüfen
Bei Bedarf reinigen bzw. aus­wechseln!
■
Die Tauscherlamellen auf Ver-
schmutzung kontrollieren lassen
Diese Arbeiten erfordern das Öffnen des Gerätes und sind nur durch einen autorisierten Fachbetrieb auszuführen!
Das Gerät ist laut bzw. Kondensat läuft aus:
■
Kontrolllieren, ob das Gerät
auf einem ebenen und festen Untergrund steht
■
Kontrolllieren, ob das Gerät
aufrecht und sicher steht
■
Kontrolllieren lassen, ob die
Kondensatfalle oder der An­schlussstutzen Schmutzablage­rungen aufweist
Diese Arbeiten erfordern das Öffnen des Gerätes und sind nur durch einen autorisierten Fachbetrieb auszuführen!
Hinweis zum Kältemittel
Die Geräte arbeiten mit dem umweltfreundlichen und ozon­neutralen Kältemittel R410a. Gemäß den gesetzlichen bzw. Örtlich geltenden Vorschriften muss das im Gerät befindli­che Kältemittel / Öl-Gemisch sachgerecht entsorgt werden.
HINWEIS
Falls das Gerät trotz der durch­geführten Prüfungen nicht einwandfrei funktioniert, ist ein autorisierter Fachbetrieb zu benachrichtigen
ACHTUNG
Arbeiten an der Kälteanlage und an der elektrischen Aus­rüstung dürfen nur durch einen speziell autorisierten Fachbe­trieb durchgeführt werden!
Elektrisches Anschlussschema
Magnet­ventil
Ventilator-
motor
Kondensator
GREEN/ YELLOW
230V/50Hz
Kompressor
Kondensator
Kontrollleuchte
“Entfeuchten”
Kontrollleuchte
“Behälter Voll”
Kontrollleuchte “Abtaubetrieb”
Frostschutz-
sensor
Mikro-
schalter
Hygrostat
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Bestimmungsgemäße Verwendung
Kundendienst und Gewährleistung
Umweltschutz und Recycling
Die Geräte sind aufgrund ihrer bauartlichen Konzeption und Ausstattung für Trocknungs- und Entfeuchtungszwecke konzipiert. Die Geräte dürfen nicht zweckent­fremdet verwendet werden.
Die Geräte dürfen ausschließlich von entsprechend unterwiesenen und mit den Geräteumgang kundi­gen Personen bedient werden.
Bei Nichteinhaltung der Hersteller­vorgaben, der jeweiligen Standort­abhängigen gesetzlichen Anforde­rungen oder nach eigenmächtigen Änderungen an den Geräten, ist der Hersteller für die daraus resul­tierenden Schäden nicht haftbar.
HINWEIS
Voraussetzung für eventuelle Gewährleistungsansprüche ist, dass der Besteller oder sein Abnehmer im zeitlichen Zusammenhang mit dem Verkauf und Inbetriebnahme die den Geräten beigefügte „Gewährleistungsurkunde” vollständig ausgefüllt an die REMKO GmbH & Co. KG zurückgesandt hat.
Die Geräte wurden werkseitig mehrfach auf einwandfreie Funktion geprüft. Sollten dennoch einmal Funktions­störungen auftreten, die nicht mit Hilfe der Störungsbeseitigung durch den Betreiber zu beseitigen sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler bzw. Vertrags­partner.
Entsorgung der Verpackung
Bei der Entsorgung des Verpa­ckungsmaterials denken Sie bitte an unsere Umwelt. Unsere Geräte werden für den Transport sorgfältig verpackt und in einer stabilen Transportverpa­ckung aus Karton und ggf. auf einer Holzpalette geliefert. Die Verpackungsmaterialien sind umweltfreundlich und können wiederverwertet werden. Mit der Wiederverwertung von Verpackungsmaterialien leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Abfallverminderung und Erhaltung von Rohstoffen.
Entsorgen Sie das Verpackungs­material daher nur bei entspre­chenden Sammelstellen.
Ein anderer Betrieb/Bedienung als in dieser Betriebsanleitung aufgeführt, ist unzulässig. Bei Nichtbeachtung erlischt jegliche Haftung und der An­spruch auf Gewährleistung.
ACHTUNG
Copyright Das vervielfältigen, auch nur auszugsweise, oder die Zweck­entfremdete Verwendung dieser Dokumentation ist ohne schriftliche Genehmigung der
REMKO GmbH & Co. KG
nicht zulässig.
HINWEIS
Einstell- und Wartungsarbeiten dürfen nur durch autorisiertes Fachpersonal ausgeführt werden.
Wichtige Hinweise zum Recycling
Die Geräte werden mit umwelt­freundlichen und ozonneutralen Kältemittel R410a betrieben.
Gemäß den gesetzlichen bzw. örtlich geltenden Vorschriften muss das im Gerät befindliche Gemisch aus Kältemittel und Öl sachgerecht entsorgt werden.
Entsorgung des Altgerätes
Dieses Gerät darf am Ende seiner Lebensdauer nicht über den nor­malen Hausabfall entsorgt weden, sondern muss an einem speziellen Sammelpunkt für das Recycling von elektrischen und elektroni­schen Geräten abgegeben werden. Die Werkstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wiederverwendbar. Mit der Wiederverwendung, der stofflichen Verwertung oder ande­ren Formen der Verwertung von Altgeräten leisten Sie einen wich­tigen Beitrag zum Schutze unserer Umwelt.
Die zuständige Entsorgungsstelle erfragen Sie bitte bei der Gemein­deverwaltung.
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REMKO TK 280
Gerätedarstellung
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Maß- und Konstruktionsänderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben uns vorbehalten.
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Ersatzteilliste
Nr. Bezeichnung EDV-Nr.
1 Grundplatte 1111120 2 Transportrolle 1103621 3 Kompressor kpl. 1111121 4 Schwingungsdämpfer 1111122 5 Saugleitung 1111123 6 Hochdruckleitung 1111124 7 Magnetventil kpl. 1103659
9 Mittelwand 1111125 10 Kondensatfalle Kondensator (Kompressor) 1111126 12 Halterung Mikroschalter 1111127 13 Mikroschalter 1103627 14 Kondensatfalle 1111128 15 Lamellenverdampfer 1111129 16 Lamellenkondensator 1111130 17 Trockenfilter 1111131 18 Kapillare 1111132 19 Abdeckung, oben 1103673 20 Ventilatormotor 1103661 21 Ventilatorgehäuse 1111133 22 Ventilatorrad 1103636 23 Schutzgitter 1103637 24 Kondensator (Ventilatormotor) 1103668 25 Verteilerblock 1111134 26 Netzkabel mit Stecker 1103660 27 Platinengehäuse 1111135 28 Abdeckung (Platinengehäuse) 1111136 29 Steuerplatine kpl. 1103675 30 Bedienungstableau 1103665 31 Drehknopf 1103666 32 Hygrostat 1103664 33 Abdeckung Kontrollleuchten 1103663 34 Platine Kontrollleuchten 1103681 35 Frostschutzsensor 1103642 36 Luftleitklappe 1103654 38 Seitenverkleidung rechts 1103650 39 Seitenverkleidung links 1103649 40 Rückwand 1111137 41 Transportgriff 1103652 42 Vorderwand 1103653 43 Ansauggitter 1111138 44 Luftfilter 1111139 45 Schwimmergehäuse 1103656 46 Schwimmer kpl. 1103657 47 Kondensatbehälter kpl. 1103658
o.Abb. Sicherung
(auf der Steuerplatine) 1103676
Bei Ersatzteilbestellungen neben der EDV-Nr. bitte immer auch die Gerätenummer (s. Typenschild) angeben!
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REMKO TK 280
Wartungsprotokoll
Gerätetyp: .................................. Gerätenummer: ...................................
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
Gerät gereinigt – Außen –
Gerät gereinigt – Innen –
Ventilatorflügel gereinigt
Ventilatorgehäuse gereinigt
Kondensator gereinigt
Verdampfer gereinigt
Lüfterfunktion geprüft
Ansauggitter mit Filter gereinigt
Gerät auf Beschädigungen überprüft
Schutzvorrichtungen geprüft
Alle Befestigungsschrauben überprüft
✍
Elektrische Sicherheitsüberprüfung
Probelauf
Bemerkungen: .....................................................................................................................................................
.............................................................................................................................................................................
.............................................................................................................................................................................
1. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
6. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
11. Datum: ............
..............................
Unterschrift
2. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
7. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
12. Datum: ............
..............................
Unterschrift
3. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
8. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
13. Datum: ............
..............................
Unterschrift
4. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
9. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
14. Datum: ............
..............................
Unterschrift
5. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
10. Datum: ............
..............................
Unterschrift
15. Datum: ............
..............................
Unterschrift
16. Datum: ............
..............................
Unterschrift
Gerät gemäß den gesetzlichen Vorschriften nur durch autorisiertes Fachpersonal warten lassen.
18
17. Datum: ............
..............................
Unterschrift
18. Datum: ............
..............................
Unterschrift
19. Datum: ............
..............................
Unterschrift
20. Datum: ............
..............................
Unterschrift
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Technische Daten
Baureihe TK 280
Arbeitsbereich Temperatur °C 6 bis 32
Arbeitsbereich Feuchtigkeit % r. F. 40 bis 100
Entfeuchtungsleistung max. l/Tag 28
bei 30 °C / 80 % r. F. l/Tag 24,4
bei 20 °C / 70 % r. F. l/Tag 14,8
bei 15 °C / 60 % r. F. l/Tag 7,4
3
Luftvolumenstrom max. m
Füllmenge Kondensatbehälter Liter 5,5 / 4,5
Kältemittel
1)
Kältemittelmenge g 180
Spannungsversorgung V 230/1~
Frequenz Hz 50
/h 190
--- R 410a
Nennstromaufnahme max. A 3,4
Leistungsaufnahme max. kW 0,65
bei 20 °C / 70 % r.F. kW 0,46
Schalldruckpegel L
1m 2) dB (A) 51
pA
Tiefe mm 275
Breite mm 390
Höhe mm 612
Gewicht kg 16
EDV-Nr. 1610280
1)
Enthält Treibhausgas nach Kyoto-Protokoll
2)
Geräuschmessung DIN 45635 - 01 - KL 3
Maß- und Konstruktionsänderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben uns vorbehalten.
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REMKO INTERNATIONAL
… und einmal ganz in Ihrer Nähe! Nutzen Sie unsere Erfahrung und Beratung
Die Beratung
Durch intensive Schulungen brin­gen wir das Fachwissen unserer Berater immer auf den neuesten Stand. Das hat uns den Ruf ein­getragen, mehr zu sein als nur ein guter, zuverlässiger Lieferant: REMKO, ein Partner, der Probleme lösen hilft.
Der Vertrieb
REMKO leistet sich nicht nur ein gut ausgebautes Vertriebsnetz im In- und Ausland, sondern auch ungewöhnlich hochqualifizierte Fachleute für den Vertrieb. REMKO-Mitarbeiter im Außen dienst sind mehr als nur Verkäufer: vor allem müssen sie für unsere Kunden Berater in der Klima- und Wärmetechnik sein.
Der Kundendienst
Unsere Geräte arbeiten präzise und zuverlässig. Sollte dennoch einmal eine Störung auftreten, so ist der REMKO Kundendienst schnell zur Stelle. Unser umfang­reiches Netz erfahrener Fach­händler garantiert Ihnen stets einen schnellen und zuver­lässigen Service.
REMKO GmbH & Co. KG Klima- und Wärmetechnik
Im Seelenkamp 12 D-32791 Lage Postfach 1827 D-32777 Lage Telefon +49 5232 606-0 Telefax +49 5232 606-260 E-mail [email protected] Internet www.remko.de
Technische Änderungen vorbehalten, Angaben ohne Gewähr!
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