Dieses Symbol hebt die nebenstehenden
und ggf. folgenden Hinweise hervor, welche
durch den Anwender unbedingt eingehalten
werden müssen! Jegliche Missachtung
dieser Hinweise, kann die sichere Funktion
sowie die Sicherheit des Betreibers wie auch
Unbeteiligter beeinträchtigen.
ACHTUNG:
Dieses Symbol hebt die nebenstehenden
und ggf. folgenden Hinweise hervor, welche
durch den Anwender unbedingt beachtet
werden müssen! Jegliche Miss achtung
dieser Hinweise kann Schäden aller Art,
Garantieverlust usw. zur Folge haben.
Dieses Symbol OHNE spezifischer Überschrift hebt die nebenstehenden und ggf.
folgenden Hinweise bzw. Tipps hervor,
welche durch den Anwender unbedingt
beachtet werden sollten! Jegliche Missachtung dieser Hinweise und Tipps kann
Schäden jeglicher Art zur Folge haben.
Hinweise zum Umweltschutz
Das Symbol auf dem Produkt, der Gebrauchsanleitung oder der Verpackung weist
darauf hin, dass dieses Produkt am Ende
seiner Lebensdauer nicht über den normalen Haushaltsabfall entsorgt werden darf. Es muss an einem Sammelpunkt für das Recycling von elektrischen und elektronischen Geräten abgegeben werden.
Die Werkstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wiederverwertbar. Mit der Wiederverwendung, der stofflichen
Verwertung oder anderen Formen der Verwertung von
Altgeräten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum
Umweltschutz.
Batterien und Akkus müssen aus dem
Gerät entfernt werden und bei einer
entsprechenden Sammelstelle getrennt
entsorgt werden.
Bitte erkundigen Sie sich ggf. bei der
Gemeindeverwaltung nach der zuständigen Entsorgungsstelle.
Dieses Symbol hebt Hinweise und Tipps
aller Art hervor, welche durch den Anwender
beachtet werden sollten.
Dieses Symbol hebt Hinweise zur Pflege des
Gerätes hervor, welche durch den Betreiber
P
unbedingt beachtet werden sollten, um eine
lange Haltbarkeit des Geräts zu gewährleisten.
Dieses Handbuch dient ausschließlich
Informations zwecken und kann ohne Voran-
kündigung geändert werden. Darüber hinaus
übernimmt die Firma Graupner|SJ GmbH keinerlei
Verantwortung oder Haftung für Fehler oder Ungenauigkeiten, die in diesem Handbuch auftreten können.
Inhaltsverzeichnis
3
Page 4
Sicherheitshinweise
Bitte unbedingt beachten!
Um noch lange Freude an Ihrem Modellbauhobby zu haben, lesen Sie diese Anleitung unbedingt genau durch
und beachten Sie vor allem die Sicherheitshinweise.
Wenn Sie Anfänger im Bereich ferngesteuerter Modellflugzeuge, -schiffe oder -autos sind, sollten Sie unbedingt einen erfahrenen Modellpiloten um Hilfe bitten.
BESTIMMUNGSGEMÄSSE VERWENDUNG
ACHTUNG:
Diese Fernsteueranlage darf ausschließlich nur für den vom Hersteller vorgese-
henen Zweck, für den Betrieb in nicht
manntragenden Fernsteuermodellen eingesetzt
werden. Eine anderweitige Verwendung ist nicht
zulässig und kann zu Schäden an der Anlage sowie
zu erheblichen Sach- und/oder Personenschäden
führen. Für jegliche unsachgemäße Handhabung
außerhalb dieser Bestimmungen wird deshalb keine
Garantie oder Haftung übernommen.
ACHTUNG:
NICHT GEEIGNET FÜR UNBEAUFSICH-
TIGTE KINDER UNTER 14 JAHREN, DENN
SICHERHEIT IST KEIN ZUFALL und FERNGESTEUERTE MODELLE SIND KEIN SPIELZEUG!
Auch kleine Modelle können durch unsachgemäße
Handhabung, aber auch durch fremdes Verschulden,
erhebliche Sach- und/oder Personenschäden verursachen.
Diese Bedienungsanleitung ist Bestandteil
des Produkts. Sie enthält wichtige Hinweise
zum Betrieb und zur Handhabung Ihrer
Fernsteueranlage. Diese Anleitung ist sicher aufzubewahren und im Falle einer Weitergabe des Senders dem
nachfolgendem Benutzer unbedingt mit auszuhändigen.
Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung
und der Sicherheitshinweise führen zum
Erlöschen der Garantie.
Weitere Hinweise und Warnungen
Technische Defekte elektrischer oder mechanischer Art
können zum unverhofften Anlaufen eines Motors und/
oder zu herumfliegenden Teilen führen, die nicht nur Sie
erheblich verletzen können!
Kurzschlüsse jeglicher Art sind unbedingt zu vermeiden!
Durch Kurzschluss können nicht nur Teile der Fernsteuerung zerstört werden, sondern je nach dessen Umständen und dem Energiegehalt des Akkus besteht darüber
hinaus akute Verbrennungs- bis Explosionsgefahr.
Alle durch einen Motor angetriebenen Teile wie Luft- und
Schiffsschrauben, Rotoren bei Hubschraubern, offene
Getriebe usw. stellen eine ständige Verletzungsgefahr
dar. Sie dürfen keinesfalls berührt werden! Eine schnell
drehende Luftschraube kann z. B. einen Finger abschlagen! Achten Sie darauf, dass auch kein sonstiger
Gegenstand mit angetriebenen Teilen in Berührung
kommen kann!
Bei angeschlossenem Antriebsakku oder laufendem
Motor gilt: Halten Sie sich niemals im Gefährdungsbereich des Antriebs auf!
Achten Sie auch während der Programmierung unbedingt darauf, dass ein angeschlossener Verbrennungs- oder Elektromotor nicht unbeabsichtigt anläuft.
Unterbrechen Sie ggf. die Treibstoffversorgung bzw.
klemmen Sie den Antriebsakku zuvor ab.
Schützen Sie alle Geräte vor Staub, Schmutz, Feuchtigkeit und anderen Fremdteilen. Setzen Sie diese
niemals Vibrationen sowie übermäßiger Hitze oder Kälte
aus. Der Fernsteuerbetrieb darf nur bei „normalen“
Außentemperaturen durchgeführt werden, d. h. in einem
Bereich von -10 °C bis +55 °C.
Vermeiden Sie Stoß- und Druckbelastung. Überprüfen
Sie die Geräte stets auf Beschädigungen an Gehäusen
und Kabeln. Beschädigte oder nass gewordene Geräte,
selbst wenn sie wieder trocken sind, nicht mehr verwenden!
Es dürfen nur die von uns empfohlenen Komponenten
und Zubehörteile verwendet werden. Verwenden Sie
immer nur zueinander passende, original Graup-ner-Steckverbindungen gleicher Konstruktion und
gleichen Materials.
Achten Sie beim Verlegen der Kabel darauf, dass diese
nicht auf Zug belastet, übermäßig geknickt oder gebrochen sind. Auch sind scharfe Kanten eine Gefahr für die
Isolierung.
Achten Sie darauf, dass alle Steckverbindungen fest
sitzen. Beim Lösen der Steckverbindung nicht an den
Kabeln ziehen.
Es dürfen keinerlei Veränderungen an den Geräten
durchgeführt werden. Anderenfalls erlischt die Betriebserlaubnis und Sie verlieren jeglichen Versicherungsschutz. Senden Sie ggf. das betreffende Gerät an den
zuständigen Graupner-Service, siehe Seite 219.
Einbau der Empfangsanlage
Der Empfänger wird stoßgesichert im
Flugmodell hinter einem kräftigen Spant bzw.
im Auto- oder Schiffsmodell gegen Staub
und Spritzwasser geschützt untergebracht. Verpacken
Sie Ihren Empfänger aber nicht zu luftdicht, damit er
sich im Betrieb nicht zu sehr erwärmt.
Der Empfänger darf an keiner Stelle unmittelbar
Sicherheitshinweise
4
Page 5
am Rumpf oder Chassis anliegen, da sonst Motorerschütterungen oder Landestöße direkt auf ihn übertragen werden. Beim Einbau der Empfangsanlage in
ein Modell mit Verbrennungsmotor alle Teile immer
geschützt einbauen, damit keine Abgase oder Ölreste
eindringen können. Dies gilt vor allem für den meist in
der Außenhaut des Modells eingebauten EIN-/AUSSchalter.
Den Empfänger so festlegen, dass die Anschlusskabel
zu den Servos und zum Stromversorgungsteil locker
liegen und die Empfangsantennen jeweils mindestens
5 cm von allen großen Metallteilen oder Verdrahtungen,
die nicht direkt aus dem Empfänger kommen, entfernt
sind. Das umfasst neben Stahl- auch Kohlefaserteile,
Servos, Elektromotoren, Kraftstoffpumpen, alle Sorten
von Kabeln usw.
Am besten wird der Empfänger abseits aller anderen
Einbauten an gut zugänglicher Stelle im Modell angebracht. Unter keinen Umständen dürfen Servokabel
um Antennen gewickelt oder dicht daran vorbei verlegt
werden!
Stellen Sie sicher, dass sich Kabel in der näheren Umgebung von Antennen im Fluge nicht bewegen können!
Verlegen der Empfangsantennen
Der Empfänger und die Antennen sollten möglichst weit
weg von Antrieben aller Art angebracht werden. Bei
Kohlefaserrümpfen sollten die Antennenenden auf jeden
Fall auf einer Länge von mindestens 35 mm aus dem
Rumpf heraus geführt werden. Ggf. sind die ca. 145 mm
langen Standardantennen der HoTT-Empfänger gegen
längere Exemplare auszutauschen.
Die Ausrichtung der Antenne(n) ist unkritisch. Vorteilhaft ist aber eine vertikale (aufrechte) Montage einer
einzelnen Empfängerantenne im Modell. Bei Diversity-
Antennen – zwei Antennen – sollte das aktive Ende der
zweiten Antenne im 90 °-Winkel zum Ende der ersten
Antenne ausgerichtet werden sowie der räumliche Abstand zwischen den aktiven Enden idealerweise größer
als 125 mm sein.
Einbau der Servos
Servos stets mit den beigefügten Vibrationsdämpfergummis befestigen, siehe „Installationshinweise“ ab
Seite 54. Nur so sind diese vor allzu harten Vibrationsschlägen einigermaßen geschützt.
Einbau der Gestänge
Grundsätzlich muss der Einbau so erfolgen, dass die
Gestänge frei und leichtgängig laufen. Besonders wichtig ist, dass alle Ruderhebel ihre vollen Ausschläge ausführen können ohne mechanisch begrenzt zu werden.
Um einen laufenden Motor jederzeit anhalten zu können, muss das Gestänge so eingestellt sein, dass das
Vergaserküken ganz geschlossen wird, wenn Steuerknüppel und Trimmhebel in die Leerlaufendstellung
gebracht werden.
Achten Sie darauf, dass keine Metallteile, z. B. durch
Ruderbetätigung, Vibration, drehende Teile usw., aneinander reiben. Hierbei entstehen so genannte Knackimpulse, die den Empfänger stören können.
Ausrichtung Senderantenne
In geradliniger Verlängerung der Senderantenne bildet
sich nur eine geringe Feldstärke aus. Es ist demnach
falsch, mit der Antenne des Senders auf das Modell
zu „zielen“, um die Empfangsverhältnisse günstig zu
beeinflussen.
Bei gleichzeitigem Betrieb von Fernlenkanlagen sollten
die Piloten in einer losen Gruppe beieinander stehen.
Abseits stehende Piloten gefährden sowohl die eigenen
als auch die Modelle der anderen.
Wenn zwei oder mehr Piloten mit 2,4-GHz-Fernsteuersystem näher als 5 m beieinander stehen, kann das
allerdings ein Übersteuern des Rückkanals zur Folge
haben und infolgedessen deutlich zu früh eine Reichweitewarnung ausgelöst werden. Vergrößern Sie den
Abstand, bis die Reichweitewarnung wieder verstummt.
Überprüfung vor dem Start
Bevor Sie den Empfänger einschalten, vergewissern
Sie sich, dass der Gasknüppel auf Stopp/Leerlauf steht.
Immer zuerst den Sender einschalten und dann erst
den Empfänger.
Immer zuerst den Empfänger ausschalten und dann
erst den Sender.
WARNUNG:
Wenn diese Reihenfolge nicht eingehalten
wird, also der Empfänger eingeschaltet ist,
der dazugehörige Sender jedoch auf „AUS“
steht, kann der Empfänger durch andere Sender,
Störungen usw. zum Ansprechen gebracht werden. Das
Modell kann in der Folge unkontrollierte Steuerbewegungen ausführen und dadurch ggf. Sach- und/oder
Personenschäden verursachen.
Insbesondere bei Modellen mit mechanischem Kreisel
gilt:
Bevor Sie Ihren Empfänger ausschalten: Stellen Sie
durch Unterbrechen der Energieversorgung sicher, dass
der Motor nicht ungewollt hochlaufen kann.
Ein auslaufender Kreisel erzeugt oftmals so viel
Spannung, dass der Empfänger gültige Gas-Signale
zu erkennen glaubt. Daraufhin kann der Motor unbe-
Sicherheitshinweise
5
Page 6
Sicherheitshinweise
absichtigt anlaufen!
Reichweite- und Funktionstest
Vor jedem Einsatz korrekte Funktion und
Reichweite überprüfen. Befestigen Sie das
Modell ausreichend und achten Sie darauf,
dass sich keine Personen vor dem Modell aufhalten.
Führen Sie am Boden mindestens einen vollständigen
Funktionstest und eine komplette Flugsimulation durch,
um Fehler im System oder der Programmierung des
Modells auszuschließen. Beachten Sie dazu unbedingt
die Hinweise auf den Seiten 84 bzw. 95.
Betreiben Sie im Modellbetrieb, also beim Fliegen oder
Fahren, den Sender niemals ohne Antenne. Achten Sie
auf einen festen Sitz der Antenne.
WARNUNG:
Wird der Reichweite- und Funktionstest
sowie die Flugsimulation nicht ausführ-
lich und gewissenhaft durchgeführt, kann
dies unerkannte Funktionsstörungen und/oder
Empfangsausfälle zur Folge haben, was z. B. zu
Kon trollverlusten oder gar einen Absturz des Modells und infolgedessen zu erheblichen Sach- und/
oder Personenschäden führen kann.
Modellbetrieb Fläche-Heli-Schiff-Auto
WARNUNG:
•
Sie niemals in der Nähe von Hochspannungsleitungen. Betreiben Sie Ihr Modell auch nicht in der
Nähe von Schleusen und öffentlicher Schifffahrt.
Betreiben Sie Ihr Modell ebenso wenig auf öffent-
Sicherheitshinweise
6
Überfliegen Sie niemals Zuschauer
oder andere Piloten. Gefährden Sie
niemals Menschen oder Tiere. Fliegen
lichen Straßen und Autobahnen, Wegen und
Plätzen etc.
• Schalten Sie während des Modellbetriebes niemals den Sender aus! Sollte es dennoch einmal
geschehen, dann bewahren Sie die Nerven und
warten Sie, bis das Senderdisplay aus und somit der Sender vollständig heruntergefahren ist.
Dies dauert mindestens drei Sekunden. Schalten Sie Ihren Sender erst danach wieder ein. Anderenfalls laufen Sie Gefahr, dass sich der Sender unmittelbar nach dem Einschalten „aufhängt“
und infolgedessen, die Kon trolle über das Modell
zu verlieren. Eine Wiederinbetriebnahme des Senders ist dann nur noch nach erneutem Ausschalten und anschließendem korrekten Wiederholen
der beschriebenen Prozedur möglich.
Schleppbetrieb
WARNUNG:
Achten Sie beim Betrieb von Schleppmodellen auf einen Mindestabstand von ca.
50 cm zwischen den beteiligten Empfangsanlagen bzw. deren Antennen. Verwenden Sie
ggf. Satellitenempfänger. Anderenfalls sind Störungen durch den Rückkanal nicht auszuschließen.
Kontrolle Sender- und Empfängerbatterie
Spätestens, wenn bei sinkender Sender-
Akku-Spannung die Anzeige „Akku muss
geladen werden!!“ im Display erscheint und
ein akustisches Warnsignal abgegeben wird, ist der
Betrieb umgehend einzustellen und der Senderakku zu
laden.
Kontrollieren Sie regelmäßig den Zustand der Akkus,
insbesondere des Empfängerakkus. Warten Sie nicht so
lange, bis die Bewegungen der Rudermaschinen merklich langsamer geworden sind! Ersetzen Sie verbrauchte
Akkus rechtzeitig.
Es sind stets die Ladehinweise des Akkuherstellers zu
beachten und die Ladezeiten unbedingt genau einzuhalten. Laden Sie Akkus niemals unbeaufsichtigt auf!
Versuchen Sie niemals, Trockenbatterien aufzuladen. Es
besteht akute Explosionsgefahr.
Alle Akkus müssen vor jedem Betrieb geladen werden.
Um Kurzschlüsse zu vermeiden, zuerst die Bananenstecker der Ladekabel polungsrichtig am Ladegerät
anschließen, dann erst Stecker des Ladekabels an den
Ladebuchsen von Sender und Empfängerakku anschließen.
Trennen Sie immer alle Stromquellen von ihrem Modell,
wenn Sie es längere Zeit nicht benützen wollen.
Verwenden Sie niemals Akkus oder Batterien mit
beschädigten oder defekten sowie mit unterschiedlichen
Zellentypen, d. h., Mischungen aus alten und neuen
Zellen oder Zellen aus unterschiedlicher Fertigung.
Kapazität und Betriebszeit
Für alle Stromquellen gilt: Die Kapazität verringert sich
mit jeder Ladung. Bei niedrigen Temperaturen steigt der
Innenwiderstand bei zusätzlich reduzierter Kapazität.
Infolgedessen verringert sich die Fähigkeit zur Stromabgabe und zum Halten der Spannung.
Häufiges Laden und/oder Benutzen von Batteriepflegeprogrammen kann ebenfalls zu allmählicher Kapazitätsminderung führen. Dennoch sollten Stromquellen spätestens alle 6 Monate auf ihre Kapazität hin überprüft und
bei deutlichem Leistungsabfall ersetzt werden.
Erwerben Sie nur original Graupner-Akkus!
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Entstörung von Elektromotoren
Alle konventionellen Elektromotoren erzeugen zwischen Kollektor und Bürsten Funken,
die je nach Art des Motors die Funktion der
Fernlenkanlage mehr oder weniger stören.
Zu einer technisch einwandfreien Anlage gehören
deshalb entstörte Elektromotoren. Besonders aber in
Modellen mit Elektroantrieb muss jeder Motor daher
sorgfältig entstört werden. Entstörfilter unterdrücken
solche Störimpulse weitgehend und sollen grundsätzlich
eingebaut werden.
Beachten Sie die entsprechenden Hinweise in der
Bedienungs- und Montageanleitung des Motors.
Weitere Details zu den Entstörfiltern siehe Graupner
Hauptkatalog FS oder im Internet unter www.graupner.
de.
Servo-Entstörfilter für Verlängerungskabel
Best.-Nr. 1040
Das Servo-Entstörfilter ist bei Verwendung überlanger
Servokabel erforderlich. Das Filter wird direkt am Empfängerausgang angeschlossen. In kritischen Fällen kann
ein zweites Filter am Servo angeordnet werden.
Einsatz elektronischer Drehzahlsteller
Die richtige Auswahl eines elektronischen Drehzahlstellers richtet sich vor allem nach der Leistung des verwendeten Elektromotors.
Um ein Überlasten/Beschädigen des Drehzahlstellers zu
verhindern, sollte die Strombelastbarkeit des Drehzahlstellers mindestens die Hälfte des maximalen Blockierstromes des Motors betragen.
Besondere Vorsicht ist bei so genannten Tuning-Motoren
angebracht, die auf Grund ihrer niedrigen Windungszahlen im Blockierfall ein Vielfaches ihres Nennstromes
aufnehmen und somit den Drehzahlsteller zerstören
können.
Elektrische Zündungen
Auch Zündungen von Verbrennungsmotoren erzeugen
Störungen, die die Funktion der Fernsteuerung negativ
beeinflussen können.
Versorgen Sie elektrische Zündungen immer aus einer
separaten Stromquelle.
Verwenden Sie nur entstörte Zündkerzen, Zündkerzenstecker und abgeschirmte Zündkabel.
Halten Sie mit der Empfangsanlage ausreichenden
Abstand zu einer Zündanlage.
Statische Aufladung
WARNUNG:
Die Funktion einer Fernlenkanlage wird
durch die bei Blitzschlägen entstehenden
magnetischen Schockwellen gestört,
auch wenn das Gewitter noch kilometerweit entfernt
ist. Deshalb bei Annäherung eines Gewitters sofort
den Flugbetrieb einstellen! Durch statische Aufladung über die Antenne besteht darüber hinaus
Lebensgefahr!
Bitte beachten Sie:
•
eine Entfernung zwischen der Antenne der Anlage
und Personen von 20 cm oder mehr eingehalten
werden. Ein Betrieb in einer geringeren Entfernung
wird daher nicht empfohlen.
• Um störende Beeinflussungen der elektrischen
Eigenschaften und der Abstrahlcharakteristik zu
Um die FCC HF-Abstrahlungsanforderungen für mobile Sendeanlage zu
erfüllen, muss beim Betrieb der Anlage
vermeiden, achten Sie darauf, dass sich kein anderer
Sender näher als in 20 cm Entfernung befindet.
• Führen Sie vor jedem Flug einen vollständigen
Funktions- und Reichweitetest mit kompletter Flugsimulation durch, um Fehler im System oder der
Programmierung des Modells auszuschließen.
• Programmieren Sie weder Sender noch Empfänger
während des Modellbetriebs.
Pflegehinweise
Reinigen Sie Gehäuse, Antenne etc. niemals
mit Reinigungsmitteln, Benzin, Wasser und
P
dergleichen, sondern ausschließlich mit
einem trockenen, weichen Tuch.
Komponenten und Zubehör
ACHTUNG:
Die Firma Graupner|SJ GmbH als Hersteller
empfiehlt, nur Komponenten und Zubehör-
produkte zu verwenden, die von der Firma
Graupner|SJ GmbH auf Tauglichkeit, Funktion und
Sicherheit geprüft und freigegeben sind. Die Fa. Graup-ner|SJ GmbH übernimmt in diesem Fall für Sie die
Produktverantwortung.
Die Fa. Graupner|SJ GmbH übernimmt für nicht
freigegebene Teile oder Zubehörprodukte anderer
Hersteller keine Haftung und kann auch nicht jedes einzelne Fremdprodukt beurteilen, ob es ohne
Sicherheitsrisiko eingesetzt werden kann.
Haftungsausschluss/Schadenersatz
Dieses Handbuch dient ausschließlich Informationszwecken und kann ohne Vorankündigung geändert werden.
Die Firma Graupner|SJ GmbH übernimmt keine Verantwortung oder Haftung für Fehler bzw. Ungenauigkeiten,
Sicherheitshinweise
7
Page 8
die möglicherweise in diesem Handbuch enthalten sind.
Sowohl die Einhaltung der Montage- und Betriebsan-
leitung als auch die Bedingungen und Methoden bei
Installation, Betrieb, Verwendung und Wartung der Fernsteuerkomponenten können von der Fa. Graupner|SJ
GmbH nicht überwacht werden. Daher übernimmt die
Fa. Graupner|SJ GmbH auch keinerlei Haftung für
Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter
Verwendung und Betrieb ergeben oder in irgendeiner
Weise damit zusammenhängen.
Soweit gesetzlich zulässig, ist die Verpflichtung der
Fa. Graupner|SJ GmbH zur Leistung von Schadener-
satz, gleich aus welchem Rechtsgrund, begrenzt auf
den Rechnungswert der an dem schadensstiftenden
Ereignis unmittelbar beteiligten Warenmenge der Fa.
Graupner|SJ GmbH. Dies gilt nicht, soweit die Fa.
Graupner|SJ GmbH nach zwingenden gesetzlichen
Vorschriften wegen Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit
unbeschränkt haftet.
Des Weiteren können eventuelle Ansprüche nur
beim Vorliegen einer Log-Datei berücksichtigt werden, siehe unter „Datenerfassung / -speicherung“
auf Seite 25 sowie im Abschnitt „Uhren“ des
Menüs »Grundeinstellung Modell« 79 bzw. 90.
Ebenso muss der Sender immer auf den neuesten
Softwarestand upgedatet sein.
Um immer rechtzeitig über wichtige Software updates informiert zu sein, sollten Sie sich unbedingt unter https://
www.graupner.de/de/service/produktregistrierung.aspx
registrieren. Nur so werden Sie automatisch per E-Mail
über neue Updates informiert.
Sicherheitshinweise
8
Page 9
Für Ihre Notizen
9
Page 10
Sicherheitshinweise und Behandlungsvorschriften für
Nickel-Metall-Hydrid Akkumulatoren
Wie für alle technisch hochwertigen Produkte ist die Beachtung der nachfolgenden Sicherheitshinweise sowie
der Behandlungsvorschriften für einen langen, störungsfreien und ungefährlichen Einsatz unerlässlich.
ACHTUNG:
•
außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.
• Vor jedem Gebrauch den einwandfreien Zustand der
Akkus überprüfen. Defekte oder beschädigte Zellen/
Akkus nicht mehr verwenden.
• Zellen/Akkus dürfen nur innerhalb der für den jeweiligen Zellentyp spezifizierten technischen Daten
eingesetzt werden.
• Akkus/Zellen nicht erhitzen, verbrennen, kurzschließen oder mit überhöhten oder verpolten
Strömen laden.
• Akkus aus parallel geschalteten Zellen, Kombinationen aus alten und neuen Zellen, Zellen unterschiedlicher Fertigung, Größe, Kapazität, Hersteller, Marken oder Zellentypen dürfen nicht
verwendet werden.
• Ein in ein Gerät eingebauter Akku ist immer zu
entnehmen, wenn das Gerät nicht verwendet wird.
Geräte nach dem Gebrauch immer ausschalten, um
Tiefentladungen zu vermeiden. Akkus immer rechtzeitig aufladen.
• Der zu ladende Akku muss während des Ladevorgangs auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen
und nicht leitenden Unterlage stehen! Auch sind
brennbare oder leicht entzündliche Gegenstände von
Akkus wie auch einzelne Zellen sind kein
Spielzeug und dürfen nicht in die Hände
von Kinder gelangen. Sie sind deshalb
der Ladeanordnung fernzuhalten.
• Akkus dürfen nur unter Aufsicht geladen werden.
Der für den jeweiligen Zellentyp angegebene max.
Ladestrom darf niemals überschritten werden.
• Erwärmt sich der Akku während des Ladevorgangs
auf mehr als 60 °C, ist der Ladevorgang sofort zu
unterbrechen und der Akku auf ca. 30 °C abkühlen
zu lassen.
• Niemals bereits geladene, heiße oder nicht völlig
entleerte Akkus aufladen.
• An den Akkus dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden. Niemals direkt an den Zellen löten
oder schweißen.
• Bei falscher Behandlung besteht Entzündungs-,
Explosions-, Verätzungs- und Verbrennungsgefahr.
Geeignete Löschmittel sind Löschdecke, CO
löscher oder Sand.
• Auslaufendes Elektrolyt ist ätzend, nicht mit Haut
oder Augen in Berührung bringen. Im Notfall sofort
mit reichlich Wasser ausspülen und anschließend
einen Arzt aufsuchen.
• Die Ventilöffnungen der Zellen dürfen auf keinen Fall
blockiert oder versiegelt werden, z. B. durch Lötzinn.
Beim Löten darf eine Löttemperatur von höchstens
220 °C nicht länger als 20 Sekunden einwirken.
• Um eine Deformation zu vermeiden, darf kein übermäßiger mechanischer Druck einwirken.
• Bei überhitzten Akkus gehen Sie wie folgt vor:
Stecken Sie den Akku einfach ab und legen Sie die-
sen auf einen unbrennbaren Untergrund (z. B. Steinboden) bis er abgekühlt ist. Behalten Sie den Akku
niemals in der Hand, um den Risiken einer Explosion
aus dem Wege zu gehen.
-Feuer-
2
• Achten Sie darauf, dass die Lade- und Entladevorschriften eingehalten werden.
Allgemeine Hinweise
Die Kapazität Ihres Akkus verringert sich mit
jeder Ladung/Entladung. Auch die Lagerung
kann eine allmähliche Verringerung der
Kapazität zur Folge haben.
Lagerung
Eine Lagerung sollte nur im nicht vollständig entladenen Zustand in trockenen Räumen bei einer Umgebungstemperatur von +5 °C bis +25 °C erfolgen. Die
Zellenspannung sollte auch bei Lagerung über einen
längeren Zeitraum 1,2 V nicht unterschreiten.
Angleichen der einzelnen Akkuzellen
• Um die Zellen eines neuen Akkus einander anzugleichen, bringen Sie diese über die sogenannte Normalladung auf den max. Ladezustand. Als Faustregel
gilt in diesem Fall, dass ein leerer Akku 12 Stunden
lang mit einem Strom in der Höhe eines Zehntels
der aufgedruckten Kapazität geladen wird („1/10 C“Methode). Die Zellen sind dann alle gleich voll. Eine
solche Angleichung sollte in etwa bei jeder zehnten
Ladung wiederholt werden, damit die Zellen wieder
einander angeglichen werden und somit auch die
Lebensdauer des Akkus erhöht wird.
• Wenn Sie die Möglichkeit der Einzelzellenentladung
haben, sollten Sie diese vor jeder Ladung nutzen.
Ansonsten sollte der Akkupack bis zu einer Entladespannung von 0,9 V pro Zelle entladen werden. Dies
entspricht beispielsweise bei dem im Sender verwendeten 4er-Pack einer Entladeschlussspannung von
3,6 V.
Sicherheitshinweise
10
Page 11
Ladung
Laden ist nur mit den spezifizierten Strömen, Ladezeiten, Temperaturbereichen und ständiger Aufsicht
zulässig. Steht kein geeignetes Schnellladegerät zur
Verfügung, an dem sich der Ladestrom genau einstellen
lässt, so ist der Akku durch Normalladung nach der
1/10 C-Methode aufzuladen, siehe Beispiel oben.
Senderakkus sollten wegen der unterschiedlichen
Ladezustände der Zellen, wenn immer möglich, mit
1/10 C geladen werden. Der Ladestrom darf aber
keinesfalls den in der jeweiligen Senderanleitung als
maximal zulässig angegebenen Wert überschreiten!
Schnell-Ladung
Sollte Ihr Ladegerät diese Möglichkeiten bieten, dann
stellen Sie die Deltapeak-Ladeabschaltspannung auf
5 mV pro Zelle. Die meisten Ladegeräte sind jedoch fest
auf 15 … 20 mV pro Zelle eingestellt und können daher
sowohl für NiCd-Akkus wie auch NiMH-Akkus verwendet werden. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfalle in der
Bedienungsanleitung oder beim Fachhändler, ob auch
Ihr Gerät für NiMH-Akkus geeignet ist. Im Zweifelsfalle
laden Sie Ihre Akkus mit der Hälfte der angegebenen
max. Ladeströme.
Entladung
Alle von Graupner und GM-Racing vertriebenen Akkus
sind je nach Akkutyp für eine maximale Dauerstrombelastung von 6 … 13 C geeignet (Herstellerangaben
beachten!). Je höher die Dauerstrombelastung, um so
niedriger ist die Lebensdauer.
• Benutzen Sie Ihren Akku, bis die Leistung nachlässt,
bzw. die Unterspannungswarnung ertönt.
ACHTUNG:
Die Zellenspannung sollte auch bei längerer Lagerung 1,2 V nicht unterschreiten.
Ggf. müssen Sie den Akku vor dem Einla-
gern aufladen.
• Reflexladen wie auch Lade-/Entlade-Programme
verkürzen unnötig die Lebensdauer von Akkus und
sind nur zum Überprüfen der Akkuqualität oder zum
„Wiederbeleben“ älterer Zellen geeignet. Genausowenig macht das Laden-/Entladen eines Akkus
vor einem Einsatz Sinn. Es sei denn, Sie möchten
dessen Qualität überprüfen.
Entsorgung verbrauchter Batterien und Akkus
Jeder Verbraucher ist nach der deutschen Batterieverordnung gesetzlich zur Rückgabe aller gebrauchten und
verbrauchten Batterien bzw. Akkus verpflichtet.
Eine Entsorgung über den Hausmüll ist verboten. Alte
Batterien und Akkus können unentgeltlich bei den
öffentlichen Sammelstellen der Gemeinden, in unseren
Verkaufsstellen und überall dort abgegeben werden,
wo Batterien und Akkus der betreffenden Art verkauft
werden. Sie können die von uns gelieferten Akkus und
Batterien nach Gebrauch aber auch ausreichend frankiert an folgende Adresse zurücksenden:
D-73230 Kirchheim unter Teck
Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum
Umweltschutz!
Vorsicht:
Beschädigte Akkus bedürfen für den Versand u. U. einer
besonderen Verpackung, da z. T. sehr giftig!!!!!
Sicherheitshinweise
11
Page 12
mx-16 Fernsteuertechnologie der neuesten Generation
Das Übertragungsverfahren HoTT (Hopping Telemetry
Transmission) mit bidirektionaler Kommunikation zwi-
schen Sender und Empfänger im 2,4-GHz-ISM-Band ist
die Synthese aus Know-How, Engineering und weltweiten Tests durch Profi-Piloten.
Basierend auf dem bereits 1997 eingeführte Graupner/JR-Computer-Fernlenk-System mc-24, wurde das
Fernlenk-System mx-16 HoTT speziell für den Einstei-
ger entwickelt. Dennoch können alle gängigen Modelltypen mit bis zu 8 Steuerfunktionen problemlos mit dem
Sender mx-16 HoTT betrieben werden, gleichgültig ob
Flächen- und Hubschraubermodelle oder Schiffs- und
Automodelle.
Gerade im Flächen- und Helikopter-Modellbau sind oft
komplizierte Mischfunktionen der jeweiligen Ruderklappen bzw. bei der Taumelscheibensteuerung erforderlich. Dank der Computertechnologie kann der Sender
mx-16 HoTT an die unterschiedlichsten Modellanforderungen mit einem „Tastendruck“ angepasst werden.
Wählen Sie lediglich im Programm des Senders den
jeweiligen Modelltyp aus, dann stellt die Software alle
bedeutsamen Misch- und Koppelfunktionen automatisch zusammen. Im Sender entfallen dadurch separate
Module für die Realisierung komplexer Koppelfunktionen, und im Modell werden aufwendige mechanische
Mischerkonstruktionen überflüssig. Die mx-16 HoTT
bietet ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Die Software ist klar strukturiert. Funktional zusammenhängende Optionen sind inhaltlich übersichtlich und
einfach organisiert.
20 Modellspeicherplätze bietet die mx-16 HoTT. In jedem Modellspeicherplatz können zusätzlich flugphasenspezifische Einstellungen abgelegt werden, die es Ihnen
ermöglichen, beispielsweise verschiedene Parameter
für unterschiedliche Flugaufgaben auf „Tastendruck“
abzurufen.
Das große Grafikdisplay ermöglicht eine übersichtliche
und einfache Bedienung. Die grafische Darstellung der
Mischer usw. ist außerordentlich hilfreich.
Der Einsteiger wird durch die klare und übersichtliche
Programmstruktur schnell mit den unterschiedlichen
Funktionen vertraut. Mit den links und rechts des kontrastreichen Displays platzierten berührungssensitiven
Touch-Tasten nimmt der Anwender seine Einstellungen
vor und lernt so in kürzester Zeit, alle Optionen entsprechend seiner Erfahrung im Umgang mit ferngelenkten
Modellen zu nutzen.
Das Graupner HoTT-Verfahren erlaubt theoretisch mehr
als 200 Modelle gleichzeitig zu betreiben. Aufgrund des
zulassungsbedingten funktechnischen Mischbetriebes
im 2,4-GHz-ISM-Band wird aber diese Anzahl in der
Praxis erheblich geringer sein. In der Regel w
immer noch mehr Modelle im 2,4-GHz-Band gleichzeitig
betrieben werden können als in den konventionellen
35-/40-MHz-Frequenzbereichen. Der letztendlich limitierende Faktor dürfte aber – wie häufig schon bisher – doch eher die Größe des zur Verfügung stehenden
(Luft-) Raumes sein. Allein aber in der Tatsache, dass
keine Frequenzabsprache mehr erfolgen muss, ist
besonders bei in unübersichtlichem Gelände verteilt
stehenden Pilotengruppen, wie es z. B. beim Hangflug
gelegentlich vorkommen kann, ein enormer Sicherheitsgewinn zu sehen.
Das integrierte »Telemetrie«-Menü ermöglicht den
einfachen Zugriff auf Daten und Programmierung der
HoTT-Empfänger. Beispielsweise können auf diesem
Wege Empfängerausgänge gemappt, Steuerfunktionen
auf mehrere Servos aufgeteilt wie auch Drehrichtungen
erden aber
von Servos geändert sowie Servowege limitiert werden.
In dem vorliegenden Handbuch wird jedes Menü
ausführlich beschrieben. Tipps, viele Hinweise und
Programmierbeispiele ergänzen die Beschreibungen
ebenso wie die Erläuterungen modellbauspezifischer
Fachbegriffe wie Geber oder Dual Rate, Butterfly usw.
Im Anhang finden Sie weitere Informationen zum HoTTSystem. Abgeschlossen wird dieses Handbuch mit der
Konformitätserklärung und der Garantie urkunde des
Senders.
Beachten Sie die Sicherheitshinweise und technischen
Hinweise. Lesen Sie die Anleitung aufmerksam durch
und testen Sie vor dem Einsatz zunächst alle Funktionen durch einfaches Anschließen von Servos an dem
beiliegenden Empfänger. Beachten Sie aber dabei die
entsprechenden Hinweise auf Seite 22. So erlernen
Sie in kürzester Zeit die wesentlichen Bedienschritte
und Funktionen der mx-16 HoTT.
Gehen Sie verantwortungsvoll mit Ihrem ferngesteuerten Modell um, damit Sie sich und andere nicht
gefährden.
Das Graupner-Team wünscht Ihnen viel Freude und
Erfolg mit Ihrem mx-16 HoTT-Fernlenksystem der
neuesten Generation.
Kirchheim-Teck, im Juli 2015
12
Einleitung
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Computer System mx-16
8-Kanal-Fernlenkset in 2,4 GHz Graupner HoTT-Technologie (Hopping Telemetry Transmission)
• Microcomputer-Fernlenksystem in modernster 2,4
GHz Graupner HoTT-Technologie
• Bidirektionale Kommunikation zwischen Sender und
Empfänger
• Ultraschnelle Reaktionszeiten durch direkte Übertragung der Daten vom Hauptprozessor zum 2,4-GHzHF-Modul mit zuverlässiger Übertragung. Keine
zusätzlichen Verzögerungen durch Umwege über
einen Modulprozessor.
• Maximale Störunempfindlichkeit durch optimiertes
Frequenzhopping über bis zu 75 Kanäle und breiter
Kanalspreizung
• Intelligente Datenübertragung mit Korrekturfunktion
• Über 200 Systeme gleichzeitig einsetzbar
• 5 verschiedene Sprachen
Wechsel zwischen Deutsch, Englisch, Französisch,
Italienisch und Spanisch jederzeit per Software-Update möglich.
• »Telemetrie«-Menü zur Anzeige der TelemetrieDaten sowie zur Programmierung der optional anschließbaren Sensoren und der Empfängerausgänge
• Durch spezielle Telemetrie-Displays zahlreiche
Programmier- und Auswertefunktionen direkt im
Senderdisplay
• Sprachausgabe über integriertes Sprachausgabe-
Hohe Funktionssicherheit der Graupner-HoTT-Technologie durch bidirektionale Kommunikation zwischen Sender und Empfänger mit integrierter Telemetrie, Sprachausgabe über Kopfhörerausgang und
ultraschnellen Reaktionszeiten.
Programmierung durch vereinfachte Programmiertechnik mit kapazitiven Vier-Wege-Berührungstasten
(CAP-Touch).
Kontrastreiches, 8-zeiliges blau beleuchtetes Grafikdisplay zur perfekten Anzeige aller Einstellparameter und Telemetriedaten. Sicherung von Modelldaten
sowie Speicherung der Telemetriedaten auf einer
micro-SD Speicherkarte.
USB-Anschluss zum Auslesen und Speichern von
Modellspeichern und für Firmware-Updates mittels
PC.
modul
• Servozykluszeiten für Digitalservos von 10 ms
wählbar
• Kurze Antenne, klappbar
• Bedienung und Programmierung angelehnt an die
bewährten Konzepte von mc-18 bis mc-24
• Kontrastreiches blau beleuchtetes Grafikdisplay gewährleistet perfekte Kontrolle der Einstellparameter
Beschreibung Fernlenkset
13
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Computer System mx-16
8-Kanal-Fernlenkset in 2,4 GHz Graupner HoTT-Technologie (Hopping Telemetry Transmission)
wie beispielsweise Modelltyp, Modellspeicher, Uhren
und der Betriebsspannung.
• Funktions-Encoder mit zwei berührungssensitiven
Vier-Wege-Tasten ermöglichen vereinfachte Programmierung und präzise Einstellung
• Key-Lock-Funktion gegen unbeabsichtigte Bedienung.
• 4 Flugphasen programmierbar
• 20 Modellspeicher mit Speicherung aller modellspezifischen Programm- und Einstellparameter
• 7 Schalter (2 Drei-Stufen-Schalter, 3 Zwei-StufenSchalter und 2 Tast-Schalter) sowie 3 Digitalsteller
sind bereits eingebaut und beliebig einsetzbar
• Freie Zuordnung aller Schalter zu Schaltfunktionen
durch einfaches Umlegen des gewünschten Schalters
• Interne Echtzeituhr zur Datierung der Log-Dateien
• selbst austauschbare Pufferbatterie CR2032 für die
interne Echtzeituhr
• Speicherung der Modellspeicher in modernstem und
batterielosen Backup-System
• 8 Steuerfunktionen mit vereinfachter Zuordnung von
Bedienelementen für Zusatzfunktionen, wie Schalter
und Proportionalgeber, ermöglichen hohen Bedienkomfort
• Komfort-Mode-Selector zur einfachen Umschaltung
des Betriebs-MODES 1 … 4 (Gas links/rechts usw.)
Alle davon betroffenen Einstellungen werden automatisch mit umgestellt.
• Grafische Servo-Positionsanzeige für einen schnellen, einfachen Überblick und zum Überprüfen der
Servowege
• Tausch von Senderausgängen
• Umfangreiche Programme für Flächen- und Hubschraubermodelle:
Flächen-Menü für: 1 QR, 1 QR + 1 WK, 2 QR, 2 QR
+ 1 oder 2 WK, V-Leitwerk, Delta/Nurflügel, 2 Höhenruderservos
Flächen-Mix: QR-Diff, WK-Diff, QR SR, QR
WK, Bremse HR, Bremse WK, Bremse
QR, HR WK, HR QR, WK HR, WK QR
und Diff.Reduktion
Weiteres Zubehör im Anhang oder im Internet unter
www.graupner.de. Wenden Sie sich auch an Ihren Fachhändler. Er berät Sie gerne.
Technische Daten Sender mx-16 HoTT
Frequenzband2,4 … 2,4835 GHz
ModulationFHSS
Sendeleistung100 mW EIRP
Steuerfunktionen8 Funktionen, davon 4
trimmbar
Temperaturbereich-10 … +55 °C
Antenneklappbar
Betriebsspannung3,4 … 6 V
Stromaufnahmeca. 180 mA
Abmessungenca. 190 x 195 x 90 mm
Gewichtca. 770 g mit Senderakku
Empfänger GR-12L HoTT Best.-Nr. S1012
Betriebsspannung3,6 … 8,4 V*
Stromaufnahmeca. 70 mA
Frequenzband2,400 … 2,4835 GHz
ModulationFHSS
Antenne1 x ca. 145 mm lang,
ca. 115 mm gekapselt und
ca. 30 mm aktiv
Ansteckbare Servos6
Ansteckbare Sensoren1 (anstelle von Servo 5)
Temperaturbereichca. -10 ° … +55 °C
Abmessungenca. 36 x 21 x 10 mm
Gewichtca. 7 g
Technische Daten Empfänger GR-16 HoTT
Best.-Nr. 33508
Betriebsspannung3,6 … 8,4 V*
Stromaufnahmeca. 70 mA
Frequenzband2,4 … 2,4835 GHz
ModulationFHSS
AntenneDiversity-Antennen,
2 x ca. 145 mm lang,
ca. 115 mm gekapselt und
ca. 30 mm aktiv
Ansteckbare Servos8
Ansteckbare Sensoren1
Temperaturbereichca. -10 … +55 °C
Abmessungenca. 46 x 21 x 14 mm
Gewichtca. 12 g
* Die Angabe des zulässigen Betriebspannungsbereiches gilt
ausschließlich für den Empfänger! Bitte beachten Sie in diesem
Zusammenhang, dass die Eingangsspannung des Empfängers
ungeregelt an den Servoanschlüssen bereitgestellt wird, der zulässige Betriebsspannungsbereich der überwiegenden Mehrzahl der
derzeit noch auf dem Markt verfügbaren Servos, Drehzahlsteller,
Gyros usw. aber nur 4,8 bis 6 Volt beträgt!
Beschreibung Fernlenkset
15
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Betriebshinweise
Sender-Stromversorgung
Der Sender mx-16 HoTT ist serienmäßig mit einem
wiederaufladbaren hochkapazitiven NiMH-Akku 4NH2000 RX RTU (Best.-Nr. 2498.4FBEC) ausgestattet.
(Änderung vorbehalten.)
Der serienmäßig eingebaute Akku ist bei
Auslieferung jedoch nicht vollständig
aufgeladen.
Die Senderakkuspannung ist während des Betriebs im
LCD-Display zu überwachen. Bei Unterschreiten einer
in der Zeile „Warnschwelle Akku“ des Menüs »allg.Einstellungen«, Seite 144, einstellbaren Spannung,
standardmäßig 4,7 V, ertönt ein akustisches Warnsignal
und im Display erscheint das Fenster
Stop
#01
4.6V
0:22h
Spätestens jetzt ist der Betrieb unverzüglich einzustellen
und der Senderakku wieder zu laden!
Hinweis:
Achten Sie auch auf die Einstellung des
richtigen Akkutyps im Menü »Allgemeine
Einstellungen«, Seite 144! Standardmäßig muss NiMH eingestellt sein.
Laden des Senderakkus mit Steckerlader
Der wiederaufladbare NiMH-Senderakku kann über
die auf der rechten Seite des Senders angebrachte
Ladebuchse mit dem mitgelieferten Ladegerät (Best.-Nr.
33116.2 (5,6V/200mA)) geladen werden.
Betriebshinweise
16
Akku muss
geladen
werden !!
x
Mx
0:00
0
T
0.0V
Als Faustregel für die Ladedauer gilt, dass ein leerer
Akku 12 Stunden lang mit einem Strom in der Höhe
eines Zehntels der aufgedruckten Kapazität geladen
wird. Im Falle des standardmäßigen Senderakkus und
dem mitgelieferten Ladegerät sind das 200 mA. Für die
rechtzeitige Beendigung des Ladevorganges müssen
Sie jedoch selbst sorgen …
Verwenden Sie keinesfalls Steckerladegeräte anderer
Hersteller oder Ladegeräte, die für andere Akkutypen
ausgelegt sind. Eine zu hohe Ausgangsspannung und
evtl. zusätzlich falsche Polarität des Steckers, siehe
weiter unten, können immense Schäden verursachen.
Wir empfehlen, den Steckerlader ggf. entsprechend zu
beschriften.
Der Sender muss während des gesamten Ladevorgangs
auf „OFF“ (AUS) geschaltet sein. Niemals den Sender,
solange er mit dem Ladegerät verbunden ist, einschalten! Eine auch nur kurzzeitige Unterbrechung des
Ladevorgangs kann die Ladespannung derart ansteigen
lassen, dass der Sender durch Überspannung sofort beschädigt wird. Achten Sie deshalb auch immer auf einen
sicheren und guten Kontakt aller Steckverbindungen.
Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise auf den
Seiten 10 … 11.
Polarität der mx-16 HoTT-Ladebuchse
Die auf dem Markt befindlichen Ladekabel anderer
Hersteller weisen oft unterschiedliche Polaritäten auf.
Verwenden Sie deshalb nur original Graupner-Ladekabel mit der Best.-Nr. 3022.
Laden mit Automatik-Ladegeräten
Die Ladebuchse ist serienmäßig über eine Schutzdiode
gegen Verpolung geschützt. Original Graupner-Automatikladegeräte erkennen dennoch die Spannungslage
des Akkus. Der zulässige Ladestrom darf aber 1 A nicht
überschreiten, da ansonsten die Diode und ggf. andere
Bauteile beschädigt werden können.
Stellen Sie ggf. Ihr Schnellladegerät entsprechend dessen Anleitung auf eine Delta-Peak-Spannungsdifferenz
von 10 … 20 mV oder äquivalent ein, sodass es sich zur
Schnellladung von NiMH-Zellen eignet.
ACHTUNG:
Verbinden Sie erst die Bananenstecker
des Ladekabels mit dem Ladegerät und
stecken Sie dann erst das andere Ende
des Ladekabels in die Ladebuchse am Sender.
Verbinden Sie niemals die blanken Enden der
Stecker eines bereits am Sender angeschlossenen
Ladekabels miteinander! Um Schäden am Sender zu
vermeiden, darf der Ladestrom generell 1 A nicht
überschreiten! Begrenzen Sie ggf. den Strom am
Ladegerät.
Page 17
Empfohlene Ladegeräte (Zubehör)
geeignet
für folgende
Akku typen
Best.Nr.Bezeichnung
Anschl. 220 V AC
Anschl. 12 V DC
NiCd
NiMH
LiPo
Bleiakku
6411Ultramat 8xxxxx
6463Ultramat 12 plusxxxxxx
6464Ultramat 14 plusxxxxxxx
6466Ultra Trio plus 14xxxxxxx
6468Ultramat 16Sxxxxxxx
6469Ultra Trio Plus 16xxxxxx
6470Ultramat 18xxxxxxx
6475Ultra Duo Plus 45xxxxxx
6478Ultra Duo Plus 60xxxxxxx
6480Ultra Duo Plus 80xxxxxx
Für die Aufladung ist zusätzlich für den Sender das Ladekabel Best.Nr. 3022 und für den Empfängerakku das Ladekabel Best.-Nr. 3021
erforderlich.
Weitere Ladegeräte sowie Einzelheiten zu den aufgeführten Ladegeräten finden Sie im Graupner Hauptkatalog FS oder im Internet unter
www.graupner.de.
Entnahme des Senderakkus
Zur Entnahme des Senderakkus zunächst den Deckel
des Akkuschachtes auf der Senderrückseite entriegeln
und abnehmen:
integr. Balancer
Den Akku entnehmen und dann Stecker des Senderakkus durch vorsichtiges Ziehen am Zuleitungskabel lösen.
Einsetzen des Senderakkus
Halten Sie den Stecker des Senderakkus so, dass sich
das schwarze bzw. braune Kabel auf der zur Antenne
weisenden Seite und die unbelegte Buchse des Akkusteckers auf der zum Boden zeigenden Seite befindet
und schieben Sie dann den Akkuanschluss in Richtung
Platine auf die drei aus dem Senderinneren ragenden Stifte. (Der Akkuanschluss ist durch zwei angeschrägte
Kanten gegen Verpolung beim Wiedereinstecken geschützt, siehe Abbildung.)
Polarität
Senderakkustecker
Legen Sie anschließend den Akku in das Fach und
schließen Sie den Deckel.
Ladevorganges, erkennbar höher als zuletzt ist und
zeigt die kumulierte Betriebszeit des Senders ab diesem
Zeitpunkt.
0:00
0:00
#01
Stop
Flug
5.5V
0:00h
Mx
HoTT
0.0V
Lithiumbatterie CR 2032
Auf der Senderplatine befindet sich links eine Fassung
mit einer durch den Anwender austauschbaren Lithiumbatterie des Typs CR 2032:
Diese Batterie dient als Schutz vor Verlust von Datum
und Uhrzeit durch Ausfall der Stromversorgung des
Senders, beispielsweise wegen Akkuwechsels.
Akku-Betriebszeituhr im Display links unten
Diese Uhr wird automatisch auf den Wert „0:00“ zurückgesetzt, sobald bei Wiederinbetriebnahme des Senders
die Spannung des Senderakkus, z. B. aufgrund eines
Betriebshinweise
17
Page 18
Betriebshinweise
Empfänger-Stromversorgung
Zur Stromversorgung des Empfängers stehen 4- und
5-zellige NiMH-Akkus unterschiedlicher Kapazität zur
Auswahl. Bei einem Einsatz von Digitalservos empfehlen
wir, einen 5-zelligen Akku (6 V) ausreichender Kapazität zu verwenden. Im Falle eines Mischbetriebes von
Analog- und Digitalservos achten Sie jedoch unbedingt
auf die jeweils maximal zulässige Betriebsspannung.
Für eine stabilisierte und einstellbare Stromversorgung
des Empfängers mit 1 oder 2 Empfängerakkus sorgt
z. B. die PRX-Einheit Best.-Nr. 4136, siehe Anhang ab
Seite 214.
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen keinesfalls
Batterieboxen und auch keine Trockenbatterien.
Die Spannung der Bordstromversorgung wird während
des Modellbetriebs bei bestehender Telemetrie-Verbindung im Display des Senders angezeigt:
Stop
#01
5.2V
2:22h
Beim Unterschreiten einer im »Telemetrie«-Menü,
Seite 160, einstellbaren Warnschwelle, standardmäßig
3,8 Volt, erfolgt eine optische und akustische Unterspannungswarnung.
Überprüfen Sie dennoch in regelmäßigen
Abständen den Zustand der Akkus.
Warten Sie mit dem Laden der Akkus
nicht, bis das Warnsignal ertönt.
Flug
M
0:00
0:00
HoTT
5.5V
Hinweis:
Eine Gesamtübersicht der Akkus, Ladegeräte sowie Messgeräte zur Überprüfung der
Stromquellen ist im Graupner Hauptkatalog
FS bzw. im Internet unter www.graupner.de zu finden.
Laden des Empfängerakkus
Das Ladekabel Best.-Nr. 3021 kann zum Laden direkt
an den Empfängerakku angesteckt werden. Ist der Akku
im Modell über eines der Stromversorgungskabel Best.Nr. 3046, 3934, 3934.1 bzw. 3934.3 angeschlossen,
dann erfolgt die Ladung über die im Schalter integrierte
Ladebuchse bzw. den gesonderten Ladeanschluss. Der
Schalter des Stromversorgungskabels muss zum Laden
auf „AUS“ stehen.
Polarität Empfängerakkustecker
Allgemeine Ladehinweise
•
• Achten Sie auf den maximal zulässigen Ladestrom
des Akkuherstellers. Um Schäden am Sender zu
vermeiden, darf der Ladestrom des Senders aber
generell 1 A nicht überschreiten! Begrenzen Sie ggf.
den Strom am Ladegerät.
• Soll der Senderakku dennoch mit mehr als 1 A
geladen werden, muss dieser unbedingt außerhalb
des Senders geladen werden! Anderenfalls riskieren
Sie Schäden an der Platine durch Überlastung der
Leiterbahnen und/oder eine Überhitzung des Akkus.
• Vergewissern Sie sich durch einige Probeladungen
Es sind stets die Ladeanweisungen des
Ladegeräte- sowie des Akkuherstellers
einzuhalten.
von der einwandfreien Funktion der Abschaltautomatik bei Automatik-Ladegeräten. Dies gilt insbesondere, wenn Sie den serienmäßig eingebauten NiMHAkku mit einem Automatik-Ladegerät für NiCd-Akkus
aufladen wollen. Passen Sie ggf. das Abschaltverhalten an, sofern das verwendete Ladegerät diese
Option besitzt.
• Führen Sie keine Akku-Entladungen oder AkkuPflegeprogramme über die Ladebuchse durch! Die
Ladebuchse ist für diese Verwendung nicht geeignet!
• Immer zuerst das Ladekabel mit dem Ladegerät
verbinden, dann erst mit dem Empfänger- oder Senderakku. So verhindern Sie einen versehentlichen
Kurzschluss mit den blanken Enden der Ladekabelstecker.
• Bei starker Erwärmung des Akkus überprüfen Sie
den Zustand des Akkus, tauschen diesen ggf. aus
oder reduzieren den Ladestrom.
• Lassen Sie den Ladevorgang eines Akkus niemals unbeaufsichtigt!
• Beachten Sie die Sicherheitshinweise und Behandlungsvorschriften ab Seite 10.
Betriebshinweise
18
Page 19
Längenverstellung der Steuerknüppel
Beide Steuerknüppel lassen sich in der Länge stufenlos
verstellen, um die Sendersteuerung an die Gewohnheiten des Piloten anpassen zu können.
Halten Sie die untere Hälfte des gerändelten Griffstückes fest und Lösen Sie durch Drehen des oberen
Teiles die Verschraubung:
Nun durch Hoch- bzw. Herunterdrehen den Steuerknüppel verlängern oder verkürzen. Anschließend den
oberen und unteren Teil des Griffstückes durch Gegeneinanderverdrehen wieder festlegen.
Sendergehäuse öffnen
Lesen Sie sorgfältig die nachfolgenden Hinweise, bevor
Sie den Sender öffnen. Wir empfehlen Unerfahrenen,
die nachfolgend beschriebenen Eingriffe ggf. im Graup-ner-Service durchführen zu lassen.
Der Sender sollte nur in folgenden Fällen geöffnet
werden:
• wenn ein neutralisierender Steuerknüppel auf nichtneutralisierend oder ein nichtneutralisierender Steuerknüppel auf neutralisierend umgebaut werden soll
• zur Einstellung der Steuerknüppelrückstellkraft
Vor dem Öffnen des Gehäuses Sender ausschalten
(Power-Schalter auf „OFF“).
Öffnen Sie den Akkuschacht und entnehmen Sie wie auf
der vorherigen Doppelseite beschrieben, den Senderakku sowie eine ggf. eingelegte micro-SD-Karte.
Lösen Sie hernach die auf der Senderrückseite versenkt
angebrachten sechs Schrauben mit einem Kreuzschlitzschraubendreher der Größe PH1, siehe Abbildung:
Anordnung der Gehäuseschrauben
Halten Sie die beiden Gehäuseteile mit der Hand
zusammen und lassen Sie diese 6 Schrauben durch
Umdrehen des Senders zunächst auf eine geeignete
Unterlage herausfallen. Heben Sie nun die Unterschale
vorsichtig an und klappen Sie diese nach rechts auf, so,
als ob Sie ein Buch öffnen würden.
ACHTUNG:
•
dung darf keinesfalls beschädigt werden!
• Nehmen Sie keinerlei Veränderungen an der
Schaltung vor, da ansonsten der Garantieanspruch und auch die behördliche Zulassung erlöschen!
• Berühren Sie keinesfalls die Platinen mit metallischen Gegenständen. Berühren Sie Kontakte
auch nicht mit den Fingern.
• Schalten Sie bei geöffnetem Sendergehäuse niemals den Sender ein!
Beim Schließen des Senders achten Sie bitte darauf, dass …
• … keine Kabel beim Aufsetzen der Unterschale eingeklemmt werden.
• … die beiden Gehäuseteile vor dem Verschrauben
bündig aufeinander sitzen. Niemals die beiden Gehäuseteile mit Gewalt zusammendrücken.
• Drehen Sie die Gehäuseschrauben mit Gefühl in die
bereits vorhandenen Gewindegänge, damit diese
nicht ausreißen.
• … Sie wieder den Akku anschließen.
Zwei mehradrige Kabel verbinden die
Unterschale mit der im Oberteil befindlichen Senderelektronik. Diese Verbin-
Betriebshinweise
19
Page 20
Betriebshinweise
Neutralisationsschraube
klappbare Antenne
Justierschrauben der Steuerknüppelrückstellkraft
Neutralisationsschraube
Umstellen der Kreuzknüppel
Neutralisierung
Wahlweise kann sowohl der linke wie auch der rechte
Steuerknüppel von neutralisierend auf nicht neutralisierend, und umgekehrt, umgestellt werden: Sender wie
auf der Seite zuvor beschrieben öffnen.
Zum Wechsel der serienmäßigen Einstellung des Steuerknüppels lokalisieren Sie die auf der nachfolgenden
Abbildung des linken Knüppelaggregates weiß umrandete Schraube.
Hinweis:
Das rechte Knüppelaggregat ist um 180 °
gedreht eingebaut, sodass bei diesem die
gesuchte Schraube rechts unterhalb der
Mitte zu finden ist.
Bremsfedern
Justierschrauben
Ladebuchse
selbstsaustauschbare
Lithiumbatterie CR2032 als Pufferbatterie der integrierten Echtzeituhr
Betriebshinweise
20
rechtes
Knüppelagreggat
Senderplatine
nicht berühren!
Senderplatine
nicht berühren!
linkes
Knüppelagreggat
Schacht für
Speicherkarten
Bremsfedern
Justierschrauben
Drehen Sie nun diese Schraube hinein, bis der betreffende Steuerknüppel von Anschlag bis Anschlag frei
beweglich ist bzw. drehen Sie diese heraus, bis der
Steuerknüppel wieder komplett selbstrückstellend ist.
Page 21
Bremsfeder und Ratsche
Mit der äußeren der beiden in der nächsten Abbildung
markierten Schrauben stellen Sie die Bremskraft ein
und mit der inneren die Stärke der Ratsche des jeweiligen Steuerknüppels:
Hinweis:
Das rechte Knüppelaggregat ist um 180 °
gedreht eingebaut, sodass bei diesem die
gesuchten Schrauben links oben zu finden
sind.
Steuerknüppelrückstellkraft
Die Rückstellkraft der Steuerknüppel ist ebenfalls auf
die Gewohnheiten des Piloten einstellbar. Das Justiersystem befindet sich neben den Rückholfedern, siehe
Markierungen auf der folgenden Abbildung.
Durch Drehen der jeweiligen Einstellschraube mit einem
(Kreuz)-Schlitzschraubendreher kann die gewünschte
Federkraft justiert werden:
• Rechtsdrehung = Rückstellung härter,
• Linksdrehung = Rückstellung weicher.
vertikal
horizontal
Hinweis:
Das rechte Knüppelaggregat ist um 180 °
gedreht eingebaut, sodass bei diesem die
gesuchten Schrauben rechts der Mitte zu
finden sind.
Betriebshinweise
21
Page 22
Senderbeschreibung
Bedienelemente am Sender
Befestigen des Sendertragegurts
An der Oberseite des mx-16 HoTT-Senders finden
Sie eine Befestigungsöse, siehe Abbildung rechts,
an der Sie einen Tragegurt anbringen können. Dieser
Haltepunkt ist so ausgerichtet, dass der Sender optimal
ausbalanciert ist, wenn er am Gurt hängt.
Best.-Nr. 1121Umhängeriemen, 20 mm breit
Best.-Nr. 70Umhängeriemen, 30 mm breit
Wichtiger Hinweis:
Im Lieferzustand des Senders können am
Empfänger angeschlossene Servos etc.
zunächst nur über die beiden Kreuzknüppel
bedient werden. Alle anderen Bedienelemente (CTRL 6
… 8, SW 1 … 9) sind aus Flexibilitätsgründen softwaremäßig „frei“ und können so, wie u. a. im Menü »Geber-einstellung« auf Seite 100 (Flächenmodelle) bzw.
Seite 102 (Heli-Modelle) beschrieben, den persönlichen Erfordernissen entsprechend beliebig zugewiesen
werden.
Senderbeschreibung
22
Proportional-Drehgeber CTRL 7
2-Stufenschalter SW 8
3-Stufenschalter SW 4/5
2-Stufen-Tastschalter
SW 1
Proportional-Drehgeber
CTRL 6
linker Knüppel
Trimmung
EIN/AUS-Schalter
linke Touch-Taste
Antenne mit Knick- und Drehgelenk
LC-Display
zentrale Status-LED
Öse für Trageriemen
Proportional-Drehgeber CTRL 8
Tragegriff
2-Stufen-Tastschalter
2-Stufenschalter SW 2
3-Stufenschalter SW 6/7
2-Stufenschalter SW 3
rechte Touch-Taste
SW 9
rechter Knüppel
Trimmung
Page 23
Senderrückseite
Data-Buchse zum Anschluss
der Smart-Box Best.-Nr. 33700
DSC-Buchse zum Anschluss
von Flugsimulatoren und für
Lehrer-/Schüler-Betrieb
Gehäuseschraube
Ladebuchse für
Senderakku
Gehäuseschraube
Akkufach-Abdeckung
Gehäuseschraube
Ohr- bzw. Kopfhöreranschluss
fünfpolige mini-USB-Buchse
zum Anschluss des Senders
an einen PC oder ein Laptop
Gehäuseschraube
Kopfhöreranschluss
Die mittlere Buchse am unteren Rand des rückseitigen
Typenschildes ist zum Anschluss eines handelsüblichen
Ohr- oder Kopfhöhrers mit 3,5 mm Klinkenstecker vorgesehen. (Nicht im Set enthalten.)
Über diesen Anschluss werden neben den akustischen
Signalen des Senders ggf. die mit dem »Telemet-rie«-Menü verbundenen Signale und Ansagen ausgegeben. Standardmäßig erfolgen diese Ansagen in
deutscher Sprache. Näheres dazu unter „Ansagen“ im
Abschnitt »VERSTECKTER MODE« ab Seite 30 und
»Telemetrie« ab Seite 167.
Die Lautstärke des Kopfhöhreranschlusses kann in
der Zeile „Sprachlautstärke“ und „Signallautstärke“
des Menüs »allgemeine Einstellungen«, Seite 144,
angepasst werden.
mini-USB-Anschluss
Über diese Anschlussbuchse wird ggf. eine Verbindung
zu einem PC mit einem der Windows-Betriebssysteme
XP, Vista, 7 oder 8 hergestellt. Die PC-seitig nötige Software wie beispielsweise den passenden USB-Treiber
finden Sie auf der Downloadseite unter www.graupner.
de bei dem jeweiligen Produkt.
Bei Bedarf kann die standardmäßige USB-Schnittstelle
gegen das optionale Bluetooth-Modul Best.-Nr. 33002.3
ausgetauscht werden, siehe Anhang ab Seite 214.
Gehäuseschraube
Gehäuseschraube
Senderbeschreibung
23
Page 24
DSC-Buchse
Anschlussbuchse für Flugsimulatoren oder LS-Systeme
Data-Buchse
Zum Anschluss der optional erhältlichen Smart-Box
Best.-Nr. 33700.
Näheres zur Smart-Box finden Sie im Graupner Hauptkatalog FS sowie im Internet unter www.graupner.de bei
dem jeweiligen Produkt.
Firmwareversion V1803 und höher
Ab Firmwareversion V1803 kann an der Data-Buchse
nun nicht nur die Smart-Box, sondern auch das externe
Bluetoothmodul der mz-Sender, Best.-Nr. 8351, betrieben werden. Näheres zur Umschaltung zwischen den
entsprechenden Betriebsmodi der Buchse finden Sie
im Abschnitt „Data sel.“ der Beschreibung des Menüs
»allgem. Einstellungen« auf Seite 146.
Das Kürzel „DSC“ geht aus den Anfangsbuchstaben der
ursprünglichen Funktion „Direct Servo Control“ hervor.
Beim HoTT-System ist allerdings eine „direkte ServoKontrolle“ per Diagnosekabel aus technischen Gründen
nicht mehr möglich.
Die serienmäßige zweipolige DSC-Buchse im Sender
mx-16 HoTT dient als Lehrer- oder Schüler-Buchse
sowie als Schnittstelle zu Flugsimulatoren.
Für eine korrekte DSC-Verbindung bitte beachten:
1. Nehmen Sie ggf. erforderliche Anpassungen in den
Menüs vor.
Zur Anpassung des Senders mx-16 HoTT an ein
Lehrer-/Schüler-System siehe ab Seite 170.
2. Belassen Sie sowohl beim Betrieb eines Flugsimulators wie auch beim Betrieb der mx-16 HoTT als
Schülersender den Ein-/Aus-Schalter des Senders
IMMER in der Stellung „AUS“, denn nur in dieser
Stellung bleibt auch nach dem Einstecken des DSCKabels das HF-Modul des Senders inaktiv. Gleichzeitig reduziert sich auch der Stromverbrauch des Senders geringfügig.
Die zentrale Status-LED sollte nun konstant rot
leuchten und in der Grundanzeige des Senders links
unterhalb der Modellnummer die Zeichenfolge „DSC“
sichtbar werden. Parallel dazu wird die Anzeige von
Telemetriesymbolen unterdrückt:
SCHUELER
#11
DSC
5.5V
0:01h
Stop
Flug
0:00
0:00
HoTT
Damit ist der Sender betriebsbereit.
Im Lehrer-Betrieb des Senders mx-16 HoTT ist da-
gegen der Sender vor dem Einstecken des entsprechenden Kabels einzuschalten.
3. Verbinden Sie das andere Ende des Verbindungskabels mit dem gewünschten Gerät unter Beachtung
der jeweiligen Betriebsanleitung.
Wichtig:
Achten Sie darauf, dass alle Stecker fest in die je-
weiligen Buchsen eingesteckt sind.
Hinweise zu Flugsimulatoren:
•
Klinkenstecker oder am DSC-Modul vom Graupner-Service angepasst werden muss.
ACHTUNG:
•
PC-Interface Ihres Simulators kann es ggf. zur Zerstörung des Senders durch elektrostatische Entladung kommen! Diese Verbindungsart darf deshalb
nur dann benutzt werden, wenn Sie sich – z.B. mit Hilfe eines im einschlägigen Elektronikhandel erhältlichen Erdungsarmbands – vor elektrostatischer Aufladung während des Simulatorbetriebs schützen.
Graupner empfiehlt deshalb dringend, ausschließlich
Simulatoren mit kabelloser Übertragungstechnik zu
benutzen.
Durch die Vielfalt der am Markt befindlichen Flugsimulatoren ist es durchaus
möglich, dass die Kontaktbelegung am
Beim direkten Anschluss Ihres Senders
an einen PC oder ein Laptop mittels Verbindungskabel (DSC-Kabel) und/oder
Senderbeschreibung
24
Page 25
Kartenschacht
Datenspeicherung und Firmwareupdate
micro-SD und micro-SDHC
Nach Abnahme des Akkufachdeckels des ausge-
schalteten Senders mx-16 HoTT und Entnahme des
Senderakkus ist in der rechten Seitenwand des Faches
der Kartenschacht für Speicherkarten vom Typ micro-SD
und micro-SDHC zugänglich:
Neben der standardmäßig mitgelieferten können alle
handelsüblichen micro-SD-Speicherkarten mit bis zu
2 GB und micro-SDHC-Karten mit bis zu 32 GB Speicherplatz verwendet werden. Herstellerseitig empfohlen
wird jedoch die Verwendung von Speicherkarten mit nur
bis zu 4 GB, da dies im Normalfall völlig ausreicht.
Die zur Verwendung im Sender vorgesehene Speicherkarte wird wie beispielsweise von Digitalkameras oder
Mobiltelefonen bekannt, mit den Kontakten nach oben,
zur Rückwand zeigend, in den Schacht eingeschoben
und verriegelt.
Wurde die standardmäßig mitgelieferte oder auch eine
andere, bereits mindestens einmal in den Sender eingesetzte Speicherkarte eingesetzt, ist die Karte unmittelbar nach dem Einschalten des Senders betriebsbereit.
Sobald nach dem Einsetzen einer solchen Karte der
Sender wieder eingeschaltet wird, erscheint in der
Grundanzeige das stilisierte Abbild einer Speicherkarte:
Stop
#01
5.2V
2:22h
Anderenfalls werden erst einige Ordner auf der Speicherkarte erstellt. In der Grundanzeige des Senders
symbolisiert durch ein sich permanent langsam von
links nach rechts füllendes Kartensymbol. Sobald diese
Animation endet, ist die eingesetzte Speicherkarte
ebenfalls betriebsbereit.
Entnehmen Sie ggf. die so vorbereitete Speicherkarte
wieder dem Sender und schieben Sie diese in einen
geeigneten Kartenleser. Schließen Sie diesen an Ihren
PC bzw. Ihr Laptop an und kopieren Sie die zuvor, wie
eingangs des Abschnittes „Update der Sendersoftware“
auf Seite 50 beschrieben, von der Download-Seite
des Senders heruntergeladenen Dateien in die entsprechenden Ordner. Entnehmen Sie nun die Speicherkarte
Ihrem Kartenleser und setzen Sie diese wieder in den
Sender ein.
Entnehmen der Speicherkarte
SD-Karte etwas in Richtung Kartenschacht drücken, um
diese zu entriegeln, und dann herausziehen.
Hinweis:
Entnehmen Sie eine ggf. eingesetzte
micro-SD-Karte dem Sender BEVOR Sie die
Senderrückwand abnehmen. Anderenfalls
riskieren Sie eine Beschädigung der Speicherkarte.
Flug
M
0:00
0:00
HoTT
5.5V
Datenerfassung / -speicherung
Die Datenspeicherung auf der SD-Karte ist
an die Flugzeituhr gekoppelt: Wird diese
gestartet, startet – sofern sich eine geeignete
Speicherkarte im Kartenschacht befindet und eine
Telemetrie-Verbindung zum Empfänger besteht – auch
die Datenspeicherung und diese stoppt wieder, wenn
die Flugzeituhr gestoppt wird. Gestartet und gestoppt
wird die Flugzeituhr wie im Abschnitt „Uhren“ ab Seite
79 für Flächenmodelle und ab Seite 90 für Helimodelle beschrieben.
Das Schreiben von Daten auf die Speicherkarte wird
durch die von links nach rechts laufende schwarze „Füllung“ des Speicherkartensymbols
Das Schreiben von Daten auf die Speicherkarte wird
durch die von links nach rechts laufende schwarze
„Füllung“ des Speicherkartensymbol dargestellt
Nach dem Abschluss einer Datenspeicherung befindet
sich ein (leerer) Ordner „Models“ und ein Ordner „LogData“ auf der Speicherkarte. In Letzterem werden die
nach dem Schema 0001_Jahr-Monat-Tag.bin, 0002_
Jahr-Monat-Tag.bin usw. benannten Log-Dateien in
Unterordnern namens „Modellname“ abgelegt. Sollte dagegen ein Modellspeicher noch „namenlos“ sein, dann
sind die entsprechenden Log-Dateien nach Entnahme
der Speicherkarte aus dem Sender und deren Einsetzen
in den Kartenschacht eines PC‘s oder Laptops in einem
Unterordner namens „NoName“ zu finden. Mit dem unter
www.graupner.de auf der Download-Seite des Senders
zu findenden PC-Programm können die Daten auf
einem kompatiblen PC ausgewertet werden.
Import von Sprachdateien
Wie im Abschnitt „Kopfhörer“ auf Seite 23 angesprochen, können über diesen Anschluss neben den
dargestellt.
Senderbeschreibung
25
Page 26
akustischen Signalen des Senders ggf. auch die mit
dem »Telemetrie«-Menü verbundenen Signale und
Ansagen ausgegeben werden. Standardmäßig erfolgen
diese Ansagen in deutscher Sprache. Diese, zu einem
Sprachpaket zusammengefassten und im senderinternen Speicher abgelegten Ansagen, können jedoch jederzeit durch ein Sprachpaket in einer anderen Sprache
ersetzt werden. Genaueres dazu finden Sie im Abschnitt
»Versteckter Modus« ab Seite 30.
Firmware-Updates / Wechsel der Displaysprache
Wie auf Seite 31 unter der Überschrift „FirmwareUpdate“ im Abschnitt »Versteckter Modus« genauer
beschrieben, kann die Firmware des Senders und damit
ggf. auch dessen Displaysprache menügesteuert ersetzt
bzw. aktualisiert werden. Neben einer deutschen finden
Sie auf der standardmäßig mitgelieferten SD-Karte zum
Zeitpunkt der Überarbeitung dieser Anleitung je eine
englische, französische, italienische und spanische
Firmware-Version.
Entsprechende Updates und Informationen finden Sie
bei dem entsprechenden Produkt unter Download auf
www.graupner.de.
Wichtige Hinweise:
•
• Aus dem gleichen Grund muss der Sender immer
auf den neuesten Softwarestand upgedatet sein.
•
ps://www.graupner.de/de/service/produktregistrierung.aspx registrieren. Nur so werden Sie au-
Eventuelle Ansprüche können ohne
Vorliegen einer Log-Datei nicht berücksichtigt werden.
Um immer rechtzeitig über wichtige
Software updates informiert zu sein,
sollten Sie sich unbedingt unter htt-
tomatisch per E-Mail über neue Updates
informiert.
Im- und Export von Modellspeichern
Zwecks Datenaustausch zwischen bauartgleichen
Sendern oder auch zur Datensicherung können beliebig
Modellspeicher auf eine eingelegte Speicherkarte oder
von dieser in den Sender kopiert werden. Genaueres
dazu finden Sie im Abschnitt »Modellspeicher« ab
Seite 72.
Hinweis:
Einige der ggf. in Modellnamen verwendeten
Sonderzeichen können aufgrund spezifi-
scher Beschränkungen des von den
Speicherkarten genutzten FAT- bzw. FAT32-Dateisystems nicht auf diese übernommen werden und werden
deshalb während des Kopiervorganges durch eine Tilde
(~) ersetzt.
Senderbeschreibung
26
Page 27
Für Ihre Notizen
27
Page 28
Display und Tastenfeld
optische Anzeige der Trimmhebel-Stellungen bzw. während
der Betätigung der Drehgeber CTRL 7 + 8 alternativ Anzeige
der aktuellen Stellungen dieser beiden Geber
Modellname
Speicherplatz 1 … 20
linke Touch-Taste
einzeln angetippt:
blättern
gleichzeitig angetippt:
Wechsel in das Menü Servoanzeige
ESC = abbrechen/zurück
ESC ca. 1 Sek. angetippt:
Wechsel in das »Teleme trie«-
Menü und zurück zur Grundanzeige
Akkuspannung
(Bei Unterschreiten einer bestimmten Spannung erscheint
eine Warnanzeige – siehe „Warnhinweise“ auf Seite 46 –,
gleichzeitig ertönt ein Warnsignal.)
Modelltypanzeige
(Flächenmodell/Helikopter)
mögliche Warnhinweise siehe Seite 46
Stoppuhr in min:s
(vorwärts/rückwärts)
Spannung Empfängerstromversorgung
Flugphasenname
Umschaltung zwischen
Flugphasen über Schalter
Flugzeituhr in min:s
(vorwärts/rückwärts)
rechte Touch-Taste:
einzeln antippen
oder mit dem Finger auf dem
Umfang kreisen:
blättern / Werte verändern
SET Auswählen / Bestätigen
gleichzeitiges Antippen von
oder = CLEAR
Akkubetriebszeit seit letztem
Ladevorgang in h:min
Senderbeschreibung - Display und Tastenfeld
28
Signalstärkenanzeige
Page 29
Bedienung des „Data-Terminals“
Eingabetasten ESC und SET
Symbole
Telemetriesymbole im Display
der aktive Modellspeicher wurde noch nicht mit
einem HoTT-Empfänger „gebunden“. Näheres
zum „Binding“-Prozess siehe Seite 83 bzw.
93.
nicht blinkend: HF senderseitig abgeschaltet
blinkendes Antennensymbol:
Der zuletzt an das aktive Modell gebundene
Empfänger inaktiv oder außer Reichweite
>M x kein Telemetriesignal zu empfangen
Signalstärkenanzeige
>M
Anzeige der Signalstärke des Schülersignals auf
>P
dem Display des Lehrer-Senders
Tasten links vom Display
• ESC-Taste
Kurzes Antippen der ESC-Taste bewirkt eine schritt-
weise Rückkehr in die Funktionsauswahl bzw. auch
wieder bis zur Grundanzeige. Eine ggf. zwischenzeitlich geänderte Einstellung bleibt erhalten.
In der Grundanzeige für die Dauer von ca. 1 Sekunden angetippt, öffnet und schließt das »Telemet-rie«-Menü.
• Auswahltasten
1. Durch Antippen einer dieser Tasten blättern Sie
analog zu deren jeweiliger Pfeilrichtung durch Listen wie z. B. der Modellauswahl oder der Multifunktionsliste sowie innerhalb von Menüs durch
die Menüzeilen.
2. Durch kurzes gleichzeitiges Antippen der Tasten
wechseln Sie aus der Grundanzeige des
Senders sowie aus beinahe jeder Menüposition in
das Menü »Servoanzeige«.
Tasten rechts vom Display
• SET-Taste
• Auswahltasten
Hinweise:
• Nicht das Antippen der jeweiligen Touch-Taste
• Sollten die Touch-Tasten nach dem Aus- und unmittelbar
1. Mit kurzem Antippen der Taste SET gelangen Sie
von der nach dem Einschalten des Senders erscheinenden Grundanzeige des Displays weiter
zum Multifunktionsmenü. Ebenso erfolgt der Aufruf eines angewählten Menüs über SET.
1. Innerhalb der Einstellmenüs aktivieren und deaktivieren (bestätigen) Sie mittels Antippen der
SET-Taste die jeweiligen Einstellfelder.
1. „Blättern“ durch das Multifunktionsmenü und die
Menüzeilen innerhalb der Einstellmenüs analog
zu den Auswahltasten der linken Touch-Taste.
2. Auswählen bzw. Einstellen von Parametern in Einstellfeldern nach deren Aktivierung durch Antippen der Taste SET, wobei die Tasten und
mit der jeweils gleichen Funktion belegt sind.
Es in diesem Fall also völlig unerheblich ist, welche der beiden Tasten Sie jeweils verwenden.
2. Kurzes gleichzeitiges Antippen der Tasten oder setzt einen veränderten Parameterwert
im aktiven Eingabefeld wieder auf den Vorgabewert zurück (CLEAR).
per se löst eine entsprechende Aktion aus
sondern das Ende der Berührung.
daran anschließendem Wiedereinschalten des Senders
ohne Funktion sein, ist das kein Fehler! Schalten Sie den
Sender nochmals aus und warten Sie einige Sekunden,
bevor Sie den Sender wieder einschalten.
Schnellaufrufe (Short-Cuts)
Mit folgenden Tastenkombinationen können Sie bestimmte Menüs bzw. Optionen direkt aufrufen:
• CLEAR
Kurzes gleichzeitiges Antippen der Tasten oder der rechten Touch-Taste setzt einen veränderten Parameterwert im aktiven Eingabefeld wieder
auf den Vorgabewert zurück.
• »Servoanzeige«
Durch kurzes gleichzeitiges Antippen der Tasten
der linken Touch-Taste wechseln Sie aus der
Grundanzeige des Senders sowie aus beinahe jeder Menüposition in das Menü »Servoanzeige«, siehe Seite 143.
• »Telemetrie«
Sowohl um aus der Grundanzeige des Senders heraus das »Telemetrie«-Menü aufzurufen, siehe ab
Seite 150, wie auch um wieder zu dieser zurückzukehren die zentrale ESC-Taste der linken Touch-Taste ca. 1 Sekunde antippen.
• grafische Anzeige von Telemetrie-Daten
Eine ausführliche Bescheibung zu diesen Short-Cuts
finden Sie im Abschnitt „Anzeige Telemetrie-Daten“
auf Seite 36.
• »VERSTECKTER MODUS«
(Sprachauswahl, Firmwareupdate von SD-Karte,
Knüppeljustierung usw.)
Bei gedrückt gehaltenen Auswahltasten der linken Touch-Taste die zentrale SET-Taste der rechten
Touch-Taste antippen, siehe Seite 30.
• Tastensperre
In der Grundanzeige des Senders zu Aktivieren und
Deaktivieren durch ca. zwei Sekunden langes gleichzeitiges Antippen der Tasten ESC und SET.
Senderbeschreibung - Display und Tastenfeld
29
Page 30
VERSTECKTER MODUS
Sprachauswahl, Firmware-Update und Knüppelkalibrierung
Das Menü »VERSTECKTER MODUS« des Senders
mx-16 HoTT erreichen Sie aus beinahe jeder MenüPosition, indem Sie die Auswahltasten der linken
Touch-Taste gedrückt halten und dann die SET-Taste
der rechten Touch-Taste antippen:
VERSTECKTER MODUS
ANSAGEN
FIRMWARE UPDATE
KNÜPPEL KALIBRIER.
BLUETOOTH INIT.
ANSAGEN
Wie im Abschnitt „Kopfhörer“ auf Seite 23 angesprochen, können über den Kopfhöreranschluss neben den
akustischen Signalen des Senders ggf. auch die mit der
„Telemetrie“ verbundenen Signale und Ansagen ausgegeben werden. Standardmäßig erfolgen diese Ansagen
in deutscher Sprache. Diese, zu einem Sprachpaket
zusammengefassten und im senderinternen Speicher
abgelegten Ansagen, können jedoch jederzeit durch ein
Sprachpaket einer anderen Sprache ersetzt werden.
Zum Zeitpunkt der Überarbeitung dieses Handbuches
stehen auf der standardmäßig mitgelieferten SD-Karte
folgende Sprachen zur Auswahl:
• Deutsch
• Englisch
• Französisch
• Italienisch
• Spanisch
Ausgetauscht werden kann das jeweils aktive Sprach-
paket entweder mit dem unter www.graupner.de auf
der Download-Seite des Senders zu findenden PC-
Senderbeschreibung - versteckter Modus
30
Programm oder wie nachfolgend beschrieben, von der
mitgelieferten SD-Karte. Setzen Sie also Ihre SD- bzw.
SDHC-Karte, falls noch nicht geschehen, wie auf Seite
25 beschrieben, in den Sender ein. Schalten Sie
diesen anschließend mit abgeschalteter HF ein …
Bitte wählen
HF EIN/AUS?
EIN
AUS
… und wechseln Sie dann wie eingangs dieses Abschnittes beschrieben, in das Menü »Versteckter
Modus«.
Sprachwechsel
Wechseln Sie ggf. mit den Auswahltasten der linken
oder rechten Touch-Taste zur Zeile „ANSAGEN“:
VERSTECKTER MODUS
ANSAGEN
FIRMWARE UPDATE
KNÜPPEL KALIBRIER.
BLUETOOTH INIT.
Wechseln Sie mit einem Druck auf die zentrale
SET-Taste der rechten Touch-Taste auf die Auswahlseite
Wählen Sie nun mit den Auswahltasten der linken
oder rechten Touch-Taste die von Ihnen gewünschte
Sprache aus, beispielsweise:
DATEILISTE
VOICE2_ENGLISH.VDF
VOICE2 FRANCE.VDF
VOICE2_GERMAN.VDF
VOICE2_ITALIANO.VDF
VOICE2_SPAIN.VDF
Bestätigen Sie Ihre Wahl durch erneutes Antippen der
zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste. Das
ausgewählte Sprachpaket wird in den Senderspeicher
geladen:
VERSTECKTER MODUS
ANSAGEN
FIRMWARE UPDATE
KNÜPPEL KALIBRIER.
BLUETOOTH INIT.
22/100%
I
Sobald die Fortschrittsanzeige am unteren Rand des
Displays verschwindet, ist der Ladevorgang abgeschlossen:
VERSTECKTER MODUS
ANSAGEN
FIRMWARE UPDATE
KNÜPPEL KALIBRIER.
BLUETOOTH INIT.
Schalten Sie zum Abschluss des Vorganges den Sender
aus.
Alle im Sender gespeicherten Einstellungen bleiben
auch nach einem Sprachwechsel komplett erhalten.
Page 31
Hinweise:
•
Erscheint die Warnanzeige …
HF
AUS-
SCHALTEN
OK
…, dann ist die HF-Abstrahlung des Senders noch
aktiv. Schalten Sie diese in der Zeile „HF-Modul“ des
Menüs »Grundeinstellung« ab und wiederholen Sie
den Vorgang.
• Erscheint die Warnanzeige …
SD-Karte
einlegen
OK
…, dann befindet sich noch keine Speicherkarte im
Kartenschacht oder diese ist nicht lesbar. Legen Sie
eine Speicherkarte ein bzw. überprüfen Sie die eingelegte Speicherkarte auf einem PC oder Laptop.
• Erscheint das Auswahlfenster leer …
DATEILISTE
…, dann findet der Sender keine geeignete Sprachdatei auf der eingelegten SD-Karte. Überprüfen Sie
ggf. auf einem PC oder Laptop den Inhalt des Verzeichnisses „VoiceFile“ auf der SD-Karte.
FIRMWARE UPDATE / Wechsel der Displaysprache
Wichtiger Hinweis:
Überprüfen Sie vor jedem Update
unbedingt den Ladezustand Ihres Sender-
akkus bzw. laden Sie diesen vorsichtshalber und sichern Sie alle belegten Modellspeicher,
um sie ggf. wiederherstellen zu können.
VERSTECKTER MODUS
ANSAGEN
FIRMWARE UPDATE
KNÜPPEL KALIBRIER.
BLUETOOTH INIT.
Analog zum vorstehend beschriebenen Abschnitt „ANSAGEN“ kann mit diesem Menüpunkt die Firmware des
Senders und damit ggf. auch dessen Displaysprache
aktualisiert bzw. ausgetauscht werden. Zum Zeitpunkt
der Überarbeitung dieses Handbuches steht auf der
standardmäßig mitgelieferten SD-Karte Firmware in
folgenden Sprachen zur Auswahl:
• Deutsch
• Englisch
• Französisch
• Italienisch
• Spanisch
Entsprechende Updates und Informationen finden Sie
auf der Produktseite des Senders mx-16 HoTT unter
Download auf www.graupner.de.
Wechseln Sie mit einem kurzen Antippen der zentralen
SET-Taste der rechten Touch-Taste auf die Auswahlseite
Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken oder
rechten Touch-Taste die von Ihnen gewünschte Firmware-Version aus, beispielsweise:
DATEILISTE
MX-16_1V234_ENGLISH.
MX-16 1V234 FRANCE.B
MX-16_1V234_GERMAN.B
MX-16_1V234_ITALIANO
MX-16_1V234_SPAIN.BI
Bestätigen Sie Ihre Wahl durch erneutes Antippen der
zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste. Das Laden der ausgewählten Firmware in den Senderspeicher
wird gestartet und nach zwei nur ganz kurz sichtbaren
Displays, die allein den Start des Firmware-Updates
betreffen …
Firmware Download
Prozess Start
Please Wait....
Senderbeschreibung - versteckter Modus
31
Page 32
Boot Download
Success!!!
Please Wait....
Hinweise:
•
Erscheint die Warnanzeige …
HF
AUS-
SCHALTEN
OK
KNÜPPELKALIBRIERUNG
VERSTECKTER MODUS
ANSAGEN
FIRMWARE UPDATE
KNÜPPEL KALIBRIER.
BLUETOOTH INIT.
…, erscheint die Anzeige:
Firmware
Downloading...
Progress 023/198
Sobald der Zähler links vom „/“ die rechts davon angezeigte „Lademenge“ erreicht hat, ist der Ladevorgang
abgeschlossen und es erscheint die Meldung:
Firmware Upgrade
success!!!
Nach Ablauf weniger Sekunden erlischt diese und der
Sender startet neu. Der Sender ist nun wieder betriebsbereit.
…, dann ist die HF-Abstrahlung des Senders noch
aktiv. Schalten Sie diese in der Zeile „HF-Modul“ des
Menüs »Grundeinstellung« ab oder schalten Sie
den Sender, wie eingangs dieses Abschnittes erwähnt, mit abgeschalteter HF ein und wiederholen
Sie dann den Vorgang.
• Erscheint die Warnanzeige …
SD-Karte
einlegen
OK
…, dann befindet sich noch keine Speicherkarte im
Kartenschacht oder diese ist nicht lesbar.
• Erscheint das Auswahlfenster leer …
DATEILISTE
…, dann findet der Sender keine geeignete Firmware-Datei auf der eingelegten SD-Karte. Überprüfen Sie ggf. auf einem PC oder Laptop den Inhalt des
Verzeichnisses „Firmware“ auf der SD-Karte.
Sollten Sie das Gefühl haben, dass die Mittelstellung
Ihrer selbstneutralisierenden Steuerknüppel (Geber 1 …
4) nicht exakt 0 % Geberweg entspricht, dann können
Sie dies folgendermaßen überprüfen und ggf. korrigieren:
Wechseln Sie in das Menü »Modellauswahl« und initialisieren Sie wie auf Seite 68 beschrieben, einen freien
Modellspeicher. Ob Sie sich dabei für ein Flächen- oder
Hubschraubermodell entscheiden, ist unerheblich.
Warten Sie die nach einem Modellwechsel in der
Grundanzeige des Senders üblicherweise erscheinenden Hinweise ab und wechseln Sie anschließend in
das Menü »Servoanzeige«, indem Sie beispielsweise
gleichzeitig die Tasten der linken Touch-Taste an-
tippen, OHNE zwischenzeitlich Trimmungen zu verstellen oder sonstige Programmierungen vorzunehmen.
Sollten an Ihrem Sender noch alle vier Knüppelfunktionen selbstneutralisierend sein, sollte die Anzeige
idealerweise wie folgt aussehen:
1
3
5
0%
0%
0%
2
4
6
0%
0%
0%
Senderbeschreibung - versteckter Modus
32
7
0%
8
0%
Page 33
Anderenfalls entsprechen Balken und %-Angabe der
aktuellen Stellung der nicht selbstneutralisierenden
Steuerknüppelfunktion – üblicherweise der des Gas-/
Brems- bzw. Gas-/Pitch-Steuerknüppels „K1“. Befindet
sich also z. B. der Gas-/Brems-Steuerknüppel in der
„Viertelgas“-Position, dann sollte das Display Ihres
Senders folgendermaßen aussehen:
1
–50%
3
5
7
0%
0%
0%
2
4
6
8
0%
0%
0%
0%
Bringen Sie nun nacheinander jeden der beiden Knüppel an jeden der jeweils vier möglichen Endanschläge,
ohne am Anschlag jeweils Druck auszuüben. In jeder
der insgesamt acht Endpositionen sollte – seitenabhängig – exakt -100 % oder +100 % angezeigt werden.
Befindet sich z. B. Geber 2 am rechten Anschlag und
die drei anderen Knüppelfunktionen in ihrer jeweiligen
Mittenposition, dann sollte das Display Ihres Senders
wie folgt aussehen:
1
3
5
7
0%
0%
0%
0%
2
4
6
8
–100%
0%
0%
0%
Erhalten Sie im Rahmen dieser Überprüfung, abhängig
von der Anzahl der selbstneutralisierenden Knüppelfunktionen Ihres Senders, ein Ergebnis von bis zu viermal 0 % und achtmal 100 %, dann sind die Steuerknüp-
pel Ihres Senders optimal kalibriert. Sie können somit
den Vorgang abschließen und ggf. den eben erstellten
Modellspeicher wieder löschen.
Anderenfalls wechseln Sie wie zu Beginn der vorhergehenden Doppelseite beschrieben, in die Zeile „Knüppelkalibrierung“ des Menüs »VERSTECKTER MODUS«
und tippen dann kurz auf die zentrale SET-Taste der
rechten Touch-Taste:
KNÜPPELJUSTIERUNG
0%
Mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste
können Sie nun zyklisch die Positionen der vier kalibrierbaren Knüppelebenen anwählen, beispielsweise die
links-/rechts-Ebene des rechten Steuerknüppels:
KNÜPPELJUSTIERUNG
0%
Bringen Sie jetzt der „links“ blinkenden Pfeilmarkierung
entsprechend den rechten Knüppel – wieder ohne Druck
auszuüben – an den linken Anschlag …
KNÜPPELJUSTIERUNG
+100%
… und tippen Sie dann kurz auf die zentrale SET-Taste
der rechten Touch-Taste. Damit ist in diesem Beispiel
der „linke“ Anschlag des rechten Knüppels kalibriert
und zur Bestätigung blinkt nun der Kreis in der Mitte der
stilisierten Knüppelebene:
KNÜPPELJUSTIERUNG
+100%
Lassen Sie nun den selbstneutralisierenden Steuerknüppel los, damit dieser seine Mittelstellung einnehmen kann, und tippen Sie anschließend wieder kurz auf
die zentrale SET-Taste zur Kalibrierung der Mittelposition. Es beginnt die „rechte“ Dreiecksmarke zu blinken:
KNÜPPELJUSTIERUNG
0%
Wiederholen Sie nun den Kalibriervorgang für den
rechten Anschlag des rechten Steuerknüppels. Mit den
anderen Knüppelebenen verfahren Sie ggf. sinngemäß.
Senderbeschreibung - versteckter Modus
33
Page 34
Hinweise:
•
Fehlerhafte Kalibrierungen korrigieren Sie
durch Wiederholen des entsprechenden
Vorganges.
• Innerhalb einer Knüppelebene kann jede der drei Kalibrierungspositionen mit den Auswahltasten
der linken oder rechten Touch-Taste direkt angewählt
werden.
Mit kurzem Antippen der zentralen ESC-Taste der linken
Touch-Taste beenden und verlassen Sie wieder das
Untermenü „KNÜPPELKALIBRIERUNG“.
Bluetooth Initialisierung
VERSTECKTER MODUS
ANSAGEN
FIRMWARE UPDATE
KNÜPPEL KALIBRIER.
BLUETOOTH INIT.
Mit diesem Menüpunkt initialisieren Sie ggf. ein anstelle
der serienmäßigen USB-Schnittstelle eingebautes
Bluetooth-Modul Best.-Nr. 33002.3 entsprechend der mit
dem Modul mitgelieferten Anleitung.
Senderbeschreibung - versteckter Modus
34
Page 35
Für Ihre Notizen
35
Page 36
Anzeige Telemetrie-Daten
Das Display des Senders mx-16 HoTT dient sowohl
zur Bedienung des Senders wie auch zur grafischen
Darstellung von Telemetrie-Daten. Der Wechsel zwischen den beiden Betriebsarten erfolgt durch Antippen
einer der Auswahltasten oder der linken
Touch-Taste in der Grundanzeige:
0:00
0:00
#01
Stop
Flug
5.5V
0:00h
Mx
HoTT
0.0V
Sind dagegen am unteren Rand der Grundanzeige – wie
in obiger Abbildung dargestellt – nur zwei „X“ anstelle
„ “ zu sehen und im Display erscheint für einige Sekunden die Warnanzeige …
KANN
KEINE DATEN
EMPFANGEN
OK
…, ist kein über die Telemetrie-Verbindung ansprechbarer Empfänger in Reichweite. Schalten Sie also Ihre
Empfangsanlage ein oder binden Sie, wie ausführlich
auf Seite 83 bzw. 93 beschrieben, einen Empfänger an den aktiven Modellspeicher:
0:00
0:00
HoTT
5.5V
#01
0:02h
Stop
Flug
5.5V
M
Standardmäßig wird bei bestehender Telemetrie-Verbin-
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
36
dung nach Anwahl der Telemetrie-Displays das „Empfänger“-Display eingeblendet …
…, dessen nähere Beschreibung im gleichnamigen
Abschnitt auf der nächsten Seite zu finden ist.
Sensor(en)
Bis zu vier Sensoren können in beliebiger Kombination
an einen telemetriefähigen Empfänger angeschlossen
werden.
Die Datenausgabe dieser Sensoren in den
nachfolgend beschriebenen Grafikdisplays
erfolgt jedoch nur, wenn diese vor dem
Einschalten des Empfängers an diesen ordnungsgemäß
angeschlossen und über den Rückkanal vom Sender
automatisch erkannt wurden.
Bei Sendern vom Typ mx-16 HoTT mit Firmware mit
niedrigerer Versionsnummer als V1.730 sind dagegen,
wie auf Seite 165 im Rahmen des Untermenüs „SENSOR WÄHLEN“ des »Telemetrie« -Menüs beschrieben,
…
SENSOR WÄHLEN
EMPFÄNGER
GENERAL MODUL
ELECTR. AIR-MODUL
VARIO MODUL
GPS
ESC
… die Sensoren entsprechend zu aktivieren. Ebenso ist
darauf zu achten, dass der betreffende Empfänger in
der Zeile „geb.Empf.“ des Menüs »Grundeinstellung«,
Seite 83 bzw. 94, wie beschrieben gebunden und
auch eingeschaltet ist.
Des Weiteren sind nur unter den vorstehenden Voraussetzungen Sensoren im Untermenü „EINSTELLEN,
ANZEIGEN“ des »Telemetrie«-Menüs entsprechend
der dem jeweiligen Sensor beiliegenden Anleitung
ansprechbar, siehe Seite 163.
Zwischen den Displays der automatisch bzw. ggf. manuell im Untermenü „SENSOR WÄHLEN“ des »Teleme-trie«-Menüs aktivierten Sensoren wechseln Sie, indem
Sie eine der Auswahltasten der linken oder rechten
Touch-Taste kurz antippen …
EMPFÄNGER
GENERAL
ELECT. AIR
VARIO
GPS
AIR ESC
… und nach Einblendung des Auswahlfensters mit einer
der beiden Tasten die Zeile des gewünschten
Sensors anwählen. Ist kein Sensor aktiviert, sind mit
Ausnahme des in der nächsten Spalte beschriebenen
„EMPFÄNGER“-Displays, alle weiteren der nachfolgend
beschriebenen Displays bzw. Sensoren aus der Auswahlliste ausgeblendet:
Page 37
EMPFÄNGER
Ihre Auswahl können Sie wahlweise unmittelbar anschließend mit der zentralen SET-Taste der rechten
Touch-Taste bestätigen oder einfach warten, bis nach
kurzer Zeit die ausgewählte Anzeige automatisch
erscheint.
Hinweise:
•
Die Reihenfolge der nachfolgend beschriebenen Displays folgt – ausgehend
vom jeweiligen Hauptdisplay – dem Antippen der -Taste.
• Näheres zu den nachfolgend genannten Modulen
finden Sie im Anhang sowie im Internet unter www.
graupner.de bei dem jeweiligen Produkt.
Dieses Display stellt die im Display „RX DATAVIEW“ des
Untermenüs „EINSTELLEN, ANZEIGEN“, Seite 152,
des »Telemetrie«-Menüs dargestellten Daten grafisch
aufbereitet dar.
Es bedeutet:
WertErläuterung
RX-S QUAQualität in % der beim Empfänger
eintreffenden Signalpakete des
Senders
RX-S STSignalstärke in % des beim Empfänger
eintreffenden Signal des Senders
RX-dBmPegel in dBm des beim Empfänger
eintreffenden Signal des Senders
TX-dBmPegel in dBm des beim Sender
eintreffenden Signal des Empfängers
V PACKzeigt den längsten Zeitraum in ms
an, in dem Datenpakete während
der Übertragung vom Sender zum
Empfänger verloren gegangen sind
RX-SPG.aktuelle Betriebsspannung der
Empfängerstromversorgung in Volt
M-RX Vniedrigste Betriebsspannung der
Empfängerstromversorgung seit der
letzten Inbetriebnahme in Volt
TMPdas Thermometer visualisiert die
aktuelle Betriebstemperatur des
Empfängers
Hinweis:
Detaillierte Erläuterungen der in der Spalte
„Wert“ zitierten Begriffe finden Sie im
Abschnitt „RX DATA VIEW“ ab Seite 152.
GENERAL MODUL
EMPFÄNGER
GENERAL
ELECT. AIR
VARIO
GPS
AIR ESC
EIN
AKK1
AKK2
EIN
AKK1
AKK2
L KRAF V
0.0V
T1 0°C
0.0V T2 0°C
L KRAF V
0.0V
T1 0°C
0.0V T2 0°C
0ml
0ml
ZELL.V
1:0.00
2:0.00
3:0.00
4:0.00
5:0.00
6:0.00
0
HÖHE
0m
0m1
0m3
SPANN.
0.0V
0.0A
0
Diese Displays visualisieren die Daten eines ggf. an den
Empfänger angeschlossenen General-Engine-Moduls,
Best.-Nr. 33610, oder eines General-Air-Moduls, Best.Nr. 33611. Näheres zu diesen Modulen finden Sie im
Anhang oder im Internet unter www.graupner.de bei
dem jeweiligen Produkt.
Abhängig von der Bestückung der Module mit zusätzlichen Sensoren, können in diesem Display folgende
Daten permanent ausgegeben werden:
Am oberen Rand links der Schaltzustand der Stromregelung sowie rechts daneben eine Füllstandsanzeige
des Treibstofftanks. Rechts darunter die im aktuellen
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
37
Page 38
Einschaltzeitraum verbrauchte Treibstoffmenge in ml.
0ml
0
Darunter links die von ggf. am Modul angeschlossenen
Temperatur-/Spannungssensoren, Best.-Nr. 33612 bzw.
33613, ggf. gemessenen aktuellen Spannungen von bis
zu zwei Akkus (AKK1 und AKK2) sowie rechts daneben
die zugehörigen Temperaturen.
Die inverse Anzeige zwischen „AKK1“ und „AKK2“
visualisiert die Qualität des vom Sender eintreffenden
Signals in %.
Am rechten Rand wird alternierend entweder eine
Auflistung der aktuellen Zellenspannungen eines bis zu
sechszelligen LiPo-Akkus ausgegeben oder die aktuelle
Höhe relativ zum Standort, Steigen/Sinken in m/1 s und
m/3 s, der aktuelle Strom in Ampere sowie die aktuelle
Spannung des am Akkuanschluss des Moduls angeschlossenen Akkus.
Es bedeutet:
WertErläuterung
EINStromregelung EIN
AKK1 / AKK2 Akku 1 bzw. Akku 2
100 Signalqualität in % (RX-S QUA)
KRAFTreibstoffstand / Tankanzeige
L / VLeer / Voll
mlkumulierter Treibstoffverbrauch in ml
T1 / T2Temperatur von Sensor 1 bzw. 2
ZELL.VZellenspannung von Zelle 1 … max. 6
HÖHEaktuelle Höhe (nur bei 33611)
0m1m/1 s Steigen/Sinken (nur bei 33611)
0m3m/3 s Steigen/Sinken (nur bei 33611)
Vaktuelle Spannung des Antriebsakkus
Aaktueller Strom in Ampere
Akku- und Verbrauchsanzeige
0.0V
0.0A
0mAh
Dieses Display visualisiert die aktuelle Spannung, den
aktuell fließenden Strom sowie die innerhalb des aktuellen Einschaltzeitraumes verbrauchte Kapazität des
ggf. am Akku-Anschluss des General-Engine-, Best.Nr. 33610, oder General-Air-Moduls, Best.-Nr. 33611,
angeschlossenen Akkus und am unteren Rand den
ggf. vom Kraftstoffsensor, Best.-Nr. 33614, registrierten
Treibstoffverbrauch in ml.
SENSOR 1
SENSOR 1
0.0V
0°C
Dieses Display visualisiert die, von einem ggf. an
Anschluss „T(EMP)1“ des General-Engine-, Best.-Nr.
33610, oder General-Air-Moduls, Best.-Nr. 33611, angeschlossenen Temperatur-/Spannungssensor, Best.-Nr.
33612 bzw. 33613, gemessene aktuelle Spannung und
Temperatur.
SENSOR 2
SENSOR 2
0.0V
0°C
Dieses Display visualisiert die, von einem ggf. an
Anschluss „T(EMP)2“ des General-Engine-, Best.-Nr.
33610, oder General-Air-Moduls, Best.-Nr. 33611, angeschlossenen Temperatur-/Spannungssensor, Best.-Nr.
33612 bzw. 33613, gemessene aktuelle Spannung und
Temperatur.
Drehzahlsensor
U/min
0
Dieses Display visualisiert die, von einem ggf. an ein
General-Engine-, Best.-Nr. 33610, oder General-Air-Modul, Best.-Nr. 33611, angeschlossenen Drehzahlsensor
mit der Best.-Nr. 33615 oder 33616, gemessene Drehzahl.
Hinweis:
Zur korrekten Anzeige der Drehzahl muss
zuvor im »Telemetrie«-Menü des Moduls die
passende Blattzahl eingestellt werden.
0
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
38
Page 39
Vario
0.0
0
m
m
s
Dieses Display visualisiert die, von dem in das General-Air-Modul, Best.-Nr. 33611, integrierten Vario stammenden, Daten zur Höhe in m relativ zum Standort bzw.
Startort sowie die aktuelle Steig-/Sinkrate in m/s.
Geschwindigkeitsanzeige
0
km/h
Nach Verfügbarkeit des entsprechenden Sensors
visualisiert dieses Display die aktuelle Geschwindigkeit
über Grund.
Luftdruckanzeige
„schwächste Zelle“
ZELL0=0.00V
Nach Verfügbarkeit des entsprechenden Sensors zeigt
dieses Display die aktuell niedrigste Zellenspannung
eines Akku-Blockes sowie die Nummer der betreffenden
Zelle.
Diese Displays visualisieren die Daten eines ggf. an den
Empfänger angeschlossenen Electric-Air-Moduls mit der
Best.-Nr. 33620. Näheres zu diesem Modul finden Sie
im Anhang oder im Internet unter www.graupner.de bei
dem jeweiligen Produkt.
Abhängig von der Bestückung des Moduls mit zusätzlichen Sensoren, können in diesem Display folgende
Daten permanent ausgegeben werden:
Links oben der Schaltzustand der Stromregelung sowie
rechts daneben die aktuelle Spannung der am Akku-Anschluss des Moduls angeschlossenen Spannungsquelle
und deren aktuell fließender Strom.
In der Mitte darunter die aktuelle Höhe relativ zum
Standort sowie das Steigen/Sinken des Modells in m/1 s
und m/3 s sowie links davon die von ggf. am Modul
angeschlossenen Temperatur-/Spannungssensoren,
Best.-Nr. 33612 bzw. 33613, ggf. gemessenen aktuellen
Spannungen von bis zu zwei Akkus (AKK1 und AKK2).
In der Mitte unten die zugehörigen Temperaturen.
Die inverse Anzeige zwischen „AKK1“ und „AKK2“
visualisiert die Qualität des vom Sender eintreffenden
Signals in %.
Am rechten Rand werden alternierend die aktuellen Zellenspannungen der an Balancer-Anschluss 1 (L) oder
2 (H) angeschlossenen je max. 7-zelligen Akku-Packs
ausgegeben.
Es bedeutet:
0.0
Nach Verfügbarkeit des entsprechenden Sensors visualisiert dieses Display den aktuellen Luftdruck.
Bar
0.0V 0A
EIN
HÖHE 0m
AKK1 0m/1s
0.0V 0m/3s
AKK2
0.0V T2 0°C
T1 0°C
1H0.00
2H0.00
3H0.00
4H0.00
5H0.00
6H0.00
7H0.00
0
WertErläuterung
EINStromregelung EIN
Vaktuelle Spannung
Aaktueller Strom
AKK1 / AKK2 Akku 1 bzw. Akku 2
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
39
Page 40
HÖHEaktuelle Höhe
0.0
0
m/1sm/1 s Steigen/Sinken
m/3sm/3 s Steigen/Sinken
100 Signalqualität in % (RX-S QUA)
T1 / T2Temperatur von Sensor 1 bzw. 2
L bzw. HZellenspannung von Zelle 1 … max. 14
L = Balancer-Anschluss 1
H = Balancer-Anschluss 2
Mikrokopter-Display
DirBewegungsrichtung
Iaktueller Strom
mvom GPS-System ermittelte Entfernung
vom Startort
°vom GPS-System ermittelte Position in
Winkelgraden relativ zum Startort
In der in obiger Abbildung leeren untersten Zeile des
Displays werden etwaige Meldungen des Mikrokoptersensors angezeigt.
AKKU
Anschluss „T(EMP)1“ des Electric-Air-Moduls, Best.-Nr.
33620, angeschlossenen Temperatur-/Spannungssensor, Best.-Nr. 33612 bzw. 33613, gemessene aktuelle
Spannung und Temperatur.
SENSOR 2
SENSOR 2
0.0V
0°C
0.0V
0:00
0mAh
0
0km/h
Dieses Display visualisiert ggf. die Daten eines
HoTT-kompatiblen Mikrokopters. Es bedeutet von links
oben nach rechts unten:
WertErläuterung
Vaktuelle Spannung
„0:00“Einschaltdauer
mAhim aktuellen Einschaltzeitraum
verbrauchte Akkukapazität
„0“Positionsnummer des Satelliten
km/hvom GPS-System ermittelte
Geschwindigkeit über Grund
Altaktuelle Höhe
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
40
Alt:0m
Dir:
I:
0°
0A
0m
0°
0.0V
0.0A
0mAh
Dieses Display visualisiert die aktuelle Spannung, den
aktuell fließenden Strom sowie die innerhalb des aktuellen Einschaltzeitraumes verbrauchte Kapazität des ggf.
am Akku-Anschluss des Electric-Air-Moduls, Best.-Nr.
33620, angeschlossenen Akkus.
SENSOR 1
SENSOR 1
0.0V
0°C
Dieses Display visualisiert die, von einem ggf. an
Dieses Display visualisiert die, von einem ggf. an
Anschluss „T(EMP)2“ des Electric-Air-Moduls, Best.-Nr.
33620, angeschlossenen Temperatur-/Spannungssensor, Best.-Nr. 33612 bzw. 33613, gemessene aktuelle
Spannung und Temperatur.
Vario
m
m
s
Dieses Display visualisiert die, von dem in das Electric-Air-Modul, Best.-Nr. 33620, integrierte Vario stammenden, Daten zur Höhe in m relativ zum Standort bzw.
Startort sowie die aktuelle Steig-/Sinkrate in m/s.
Page 41
Geschwindigkeitsanzeige
0
km/h
Nach Verfügbarkeit des entsprechenden Sensors
visualisiert dieses Display die aktuelle Geschwindigkeit
über Grund.
„schwächste Zelle“
ZELL0=0.00V
Nach Verfügbarkeit des entsprechenden Sensors zeigt
dieses Display die aktuell niedrigste Zellenspannung
eines Akku-Blockes sowie die Nummer der betreffenden
Zelle.
VARIO
EMPFÄNGER
GENERAL
ELECT. AIR
VARIO
GPS
AIR ESC
m/1s
0.0
m/3s
0.0
m/10s
0.0
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an den
Empfänger angeschlossenen Vario-Moduls, Best.-Nr.
33601.
Es bedeutet:
WertErläuterung
HÖHEaktuelle Höhe
RXSQSignalqualität des beim Empfänger
ankommenden Signals des Senders in
%, siehe Seite 152.
MAXdas voreingestellte Höhenlimit
relativ zum Startort, bei dessen
Überschreitung akustische
Warnsignale ausgegeben werden
MINdie voreingestellte maximale
Unterschreitung des Startortes, ab
welcher akustische Warnsignale
ausgegeben werden
H
HÖHE
0
T
RXSQ
0
MAX
0m
MIN
0m
m/1sm/1 s Steigen/Sinken
m/3sm/3 s Steigen/Sinken
m/10sm/10 s Steigen/Sinken
Mikrokopter-Display
0.0V
0:00
0mAh
0
0km/h
Dieses Display visualisiert ggf. die Daten eines
HoTT-kompatiblen Mikrokopters. Es bedeutet von links
oben nach rechts unten:
WertErläuterung
Vaktuelle Spannung
„0:00“Einschaltdauer
mAhim aktuellen Einschaltzeitraum
verbrauchte Akkukapazität
„0“Positionsnummer des Satelliten
km/hvom GPS-System ermittelte
Geschwindigkeit über Grund
Altaktuelle Höhe
DirBewegungsrichtung
Iaktueller Strom
mvom GPS-System ermittelte Entfernung
vom Startort
°vom GPS-System ermittelte Position in
Winkelgraden relativ zum Startort
Alt:0m
Dir:
I:
0°
0A
0m
0°
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
41
Page 42
In der in obiger Abbildung leeren untersten Zeile des
0.0
0
Displays werden etwaige Meldungen des Mikrokoptersensors angezeigt.
Vario
m
m
s
Dieses Display visualisiert die, von einem ggf. an den
Telemetrie-Anschluss eines Empfängers angeschlossenen Vario-Modul, Best.-Nr. 33601, stammenden, Daten
zur Höhe in m relativ zum Standort bzw. Startort sowie
die aktuelle Steig-/Sinkrate in m/s.
Text-Displays
Nach Verfügbarkeit der entsprechenden Sensoren kann
von diesen in den beiden nachfolgenden Displays bei
Bedarf Text mit 2 x 10 bzw. 3 x 7 Zeichen eingeblendet
werden:
GPS
EMPFÄNGER
GENERAL
ELECT. AIR
VARIO
GPS
AIR ESC
N
0
W
Kmh
Hinweis:
Solange die beiden Datenfelder rechts unten
schwarz hinterlegt sind, stehen noch keine
aktuellen GPS-Daten zur Verfügung.
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an den
Empfänger angeschlossenen GPS-Moduls mit integriertem Vario, Best.-Nr. 33600.
Neben den aktuellen Positionsdaten und der Geschwindigkeit des Modells im Zentrum des Displays werden
noch die aktuelle Höhe in Relation zum Startort sowie
das Steigen/Sinken des Modells in m/1 s und m/3 s; die
O
S
N 0°00.0000
O 0°00.0000
RXSQ 0
ENTF. 0m
HÖHE 0m
0.0m/1s
0m/3s
aktuelle Empfangsqualität sowie die Entfernung des
Modells vom Startort angezeigt.
Es bedeutet:
WertErläuterung
W / N / O / SWesten / Norden / Osten / Süden
KmhGeschwindigkeit
RXSQQualität des beim Empfänger
ankommenden Signals des Senders in
%, siehe Seite 152.
ENTF.Entfernung
HÖHEaktuelle Höhe relativ zum Startort
m/1sm/1 s Steigen/Sinken
m/3sm/3 s Steigen/Sinken
Hinweis:
Mit Firmware-Version 1.772 wurde die
GPS-Funktionalität des Sender mx-16
HoTT erweitert: Sobald aus welch Gründen
auch immer die Telemetrie-Verbindung zum Modell
länger als drei Sekunden unterbrochen und solange der
Sender nicht abgeschaltet wird, bleiben die zuletzt
korrekt übermittelten GPS-Daten im Arbeitsspeicher des
Senders erhalten. Diese Daten können bei Bedarf vom
GPS-Display abgelesen werden, indem Sie durch
entsprechendes Betätigen der Touch-Tasten des
Senders wieder zu diesem zurückzukehren bzw. dieses
aufrufen.
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
42
Page 43
Mikrokopter-Display
0
0.0
0
GPS
Geschwindigkeitsanzeige
0.0V
0:00
0mAh
0
0km/h
Dieses Display visualisiert ggf. die Daten eines
HoTT-kompatiblen Mikrokopters. Es bedeutet von links
oben nach rechts unten:
WertErläuterung
Vaktuelle Spannung
„0:00“Einschaltdauer
mAhim aktuellen Einschaltzeitraum
verbrauchte Akkukapazität
„0“Positionsnummer des Satelliten
km/hvom GPS-System ermittelte
Geschwindigkeit über Grund
Altaktuelle Höhe
DirBewegungsrichtung
Iaktueller Strom
mvom GPS-System ermittelte Entfernung
vom Startort
°vom GPS-System ermittelte Position in
Winkelgraden relativ zum Startort
In der in obiger Abbildung leeren untersten Zeile des
Displays werden etwaige Meldungen des Mikrokoptersensors angezeigt.
Alt:0m
Dir:
I:
0°
0A
0m
0°
N
W
O
0.0
S
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an den
Empfänger angeschlossenen GPS-Moduls mit integriertem Vario, Best.-Nr. 33600.
Es bedeutet:
WertErläuterung
W / N / O / SWesten / Norden / Osten / Süden
km/hGeschwindigkeit
ENTFhorizontale Entfernung in m
m/sSteigen/Sinken in m/s
HÖHEHöhe relativ zum Startort in m
Vario
0
0
km/h
ENTF
m
m/s
HÖHE
m
m
m
s
Dieses Display visualisiert die, von dem in das GPS-/
Vario-Modul, Best.-Nr. 33600, integrierten Vario stammenden, Daten zur Höhe in m relativ zum Standort bzw.
Startort sowie die aktuelle Steig-/Sinkrate in m/s.
0
km/h
Nach Verfügbarkeit des entsprechenden Sensors
visualisiert dieses Display die aktuelle Geschwindigkeit
über Grund.
AIR ESC
EMPFÄNGER
GENERAL
ELECT. AIR
VARIO
GPS
AIR ESC
0( 0)°C
0
0
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an den
Empfänger angeschlossenen Brushless-Reglers mit
interner Telemetrie mit einer der zum Zeitpunkt der
Überarbeitung dieser Anleitung aktuellen Best.-Nr.
33718 bis 33770 und 33850.
Unabhängig von eventuellen Reglerwerten wird in der
zweiten Zeile des Displays die Betriebstemperatur sowie
0.0A
0rpm
0.0V/ 0.0V
0mAh
0.0A
0
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
43
Page 44
die im aktuellen Einschaltzeitraum erreichte Höchsttem-
0
0°C0°C
peratur eines telemetriefähigen Elektromotors visualisiert.
Es bedeutet von links oben nach rechts unten:
Dieses Display visualisiert die aktuelle Drehzahl des am
Brushless-Regler angeschlossenen Motors.
Strom- und Verbrauchsanzeige
WertErläuterung
Vlinker Wert: aktuelle Akkuspannung
rechter Wert: niedrigste Akkuspannung
im aktuellen Einschaltzeitraum
°CGrafische Darstellung und linker Wert:
aktuelle Regler- bzw. Motortemperatur
Wert in Klammer: maximale Reglerbzw. Motortemperatur im aktuellen
Einschaltzeitraum
mAhim aktuellen Einschaltzeitraum
verbrauchte Akkukapazität
AMitte und Balkenanzeige: aktueller
Strom
Wert rechts: höchster Strom im
aktuellen Einschaltzeitraum
rpmMitte und Balkenanzeige: aktuelle
Drehzahl des angeschlossenen Motors
Wert rechts: höchste Drehzahl im
aktuellen Einschaltzeitraum
Drehzahlanzeige
U/min
0
0
0.0A
0
0.0A
0mAh
Dieses Display visualisiert den aktuell fließenden Strom;
den im aktuellen Einschaltzeitraum aufgetretenen
Spitzenstrom sowie die im selben Zeitraum verbrauchte
Kapazität des am Brushless-Regler angeschlossenen
Akkus.
Spannungs-, Strom-, Drehzahl- und Temperaturanzeige
0.0V
0.0A
0rpm
Dieses Display visualisiert die aktuelle Spannung der
Stromversorgung des Antriesmotors, den aktuell durch
den Regler fließenden Strom und die Drehzahl des
Antriebsmotors sowie links die Betriebstemperatur des
Brushless-Reglers und rechts die Temperatur eines
telemetriefähigen Antriebsmotors.
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
44
Page 45
Für Ihre Notizen
45
Page 46
Warnhinweise
Warnhinweise
Akku muss
geladen
werden !!
BIND?
OK
HF EIN/AUS?
EIN
AUS
Fail-Safe
ein stellen!
Gas
zu
hoch!
HF
AUS-
SCHALTEN
OK
Senderbetriebsspannung zu
niedrig
„Binden?“
An den derzeit aktiven Mo-
dellspeicher ist noch kein
Empfänger gebunden. Mitttels
kurzen Antippen der Taste
SET gelangen Sie direkt zur
entsprechenden Option.
Nur nach dem Einschalten
des Senders bei bereits
gebundenem Empfänger im
aktiven Modellspeicher:
Soll die HF-Abstrahlung „EIN“
oder „AUS“ sein?
Fail Safe noch nicht betätigt
Gas-Steuerknüppel beim
Flächenmodell bzw. PitchSteuerknüppel oder Gaslimiter
beim Heli zu weit in Richtung
Vollgasstellung
Aufforderung zum Abschalten
der HF-Abstrahlung
KANN
KEINE DATEN
EMPFANGEN
OK
Kein
Schüler-
Signal
SD-Karte
einlegen
OK
Kein gebundener Empfänger
in Reichweite.
Verbindung zwischen Lehrerund Schülersender gestört
Keine SD- bzw. SDHC-Speicherkarte im Kartenschacht
bzw. Karte nicht lesbar.
• Soll die vor dem letzten Ausschalten des Senders
genutzte „Kabellose Lehrer/Schüler-Verbindung“
FORTgesetzt oder AUSgeschalten werden?
Kabellose
LS-Verbindung
FORTAUS
Kabellose
LS-Verbindung
FORTAUS
• Der Sender wurde in den letzten 10 Minuten nicht
betätigt. Im Display erscheint …
Einschaltwarnung
ist aktiv!!!
…, die zentrale LED blinkt abwechselnd rot und blau
und es ertönen akustische Warnsignale.
Wird der Sender nun weiterhin nicht betätigt, schaltet
sich dieser selbsttätig nach einer Minute ab.
Um nach der Selbstabschaltung den Sender wieder
in Betrieb nehmen zu können, schieben Sie den Power-Schalter des Senders zuerst in Richtung Display,
in die „AUS“-Position, und nach ca. 5 Sekunden wieder in Richtung Antenne, in die „EIN“-Position.
• Bei zu niedriger Akkuspannung ist ein Modellwechsel
aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Im Display
erscheint eine entsprechende Meldung:
zur Zeit nicht mögl.
Spannung zu gering
• Bei aktiver Verbindung zu einem Empfänger soll das
Untermenü „Modell aufrufen“ oder „Modell löschen“
aufgerufen werden. Es erscheint der Warnhinweis:
Achtung!
Schalten Sie zuerst
den Empfänger aus!
Sobald die betreffende Empfangsanlage abgeschaltet ist, wird dieser Hinweis ausgeblendet.
• Bei abgeschaltetem HF-Modul soll der Reichweitetest gestartet werden. Es erscheint der Warnhinweis:
HF Modul
einschalten
OK
Schalten Sie das HF-Modul ein und starten Sie den
Vorgang erneut.
Senderbeschreibung - Warnhinweise
46
Page 47
Funktionsfelder im Display
SEL, STO, SET, SYM, ASY, ,
Abhängig vom jeweiligen Menü erscheinen in der
unteren Display-Zeile Funktionsfelder:
SEL STO SYM ASY
Aktiviert wird die jeweilige Funktion durch Berühren der
Taste SET.
Funktionsfelder
• SEL (select) auswählen
• STO (store) speichern (z. B. Geberposition)
• SET (set) einen Wert „setzen“ bzw. einstellen
• SYM Werte symmetrisch einstellen
• ASY Werte asymmetrisch einstellen
Schaltersymbol-Feld
•
(Zuordnung von Schaltern aller Art)
innerhalb eines Menüs Wechsel zur
•
zweiten Seite (Folgemenü)
Positionsanzeige
Proportional-Drehgeber CTRL 7 und 8
Sobald Sie einen der beiden auf der Mittelkonsole
befindlichen Drehgeber CTRL 7 + 8 betätigen, erscheint
ein kleines Symbol rechts neben den beiden senkrechten Positionsanzeigen:
Gleichzeitig wechselt die Positionsanzeige der beiden
mittleren senkrechten Balken für die Dauer der Betätigung von der Anzeige der aktuellen Trimmstellung zur
jeweils aktuellen Position der Drehgeber CTRL 7 + 8.
Der linke Balken zeigt dann sinngemäß die Position des
linken Drehgebers CTRL 7 und der rechte Balken die
Position von CTRL 8 (die beiden horizontalen Balken
zeigen dagegen weiterhin die aktuellen Trimmpositionen
der entsprechenden Trimmgeber der Steuerknüppel):
0:00
0:00
HoTT
#01
2:22h
Stop
Flug
5.2V
M
Tastensperre
Die Touch-Tasten und somit auch der Zugriff auf jegliche
Einstelloption können gegen irrtümliche Benutzung
durch ca. zwei Sekunden langes gleichzeitiges Antippen
der Tasten ESC und SET in der Grundanzeige des
Senders mx-16 HoTT gesperrt werden. Symbolisiert
durch ein inverses Schlüsselsymbol im Schnittpunkt der
Trimmbalken:
Stop
#01
5.2V
2:22h
Die Sperre ist sofort aktiv, die Steuerung bleibt aber
weiterhin betriebsbereit.
Erneutes Antippen der Tasten ESC und SET über ca.
zwei Sekunden hebt die Sperre wieder auf.
Flug
M
0:00
0:00
HoTT
5.5V
Ca. 2 Sekunden nach dem Ende der Betätigung eines
der beiden Drehgeber, zeigt das Display wieder die aktuellen Trimmpositionen der vier Trimmgeber der beiden
Steuerknüppel.
Theoretisch erlaubt das Graupner-HoTT-System den
gleichzeitigen Betrieb von mehr als 200 Modellen bzw.
Fernsteuersystemen. Aufgrund des zulassungsbedingten funktechnischen Mischbetriebes im 2,4-GHz-ISMBand wird aber diese Anzahl in der Praxis erheblich
geringer sein. Der limitierende Faktor dürfte letztendlich
doch die Größe des zur Verfügung stehenden Geländes sein. In der Regel werden aber ggf. immer noch
mehr Modelle im 2,4-GHz-Band gleichzeitig betrieben
werden können als ehemals in den konventionellen
35-/40-MHz-Frequenzbereichen.
Akku geladen?
Da der Sender mit nur teilgeladenem Akku ausgeliefert
wird, müssen Sie ihn unter Beachtung der Ladevorschriften auf Seite 16 aufladen. Ansonsten ertönt bei
Unterschreiten einer bestimmten Spannung, die in der
Zeile „Warnschwelle Akku“ des Menüs »Allg. Einst.«,
Seite 144, eingestellt werden kann, bereits nach kurzer
Zeit ein Warnsignal und eine entsprechende Meldung
wird in der Grundanzeige eingeblendet.
Senderinbetriebnahme
Ab Firmwareversion V 1.790 wird nach dem Einschalten
des Senders bei einem Flächenmodell vom Typ „Motor
an K1 vorne/hinten“ die Position des an Ausgang 1 bzw.
bei einem Helimodell die des an Ausgang 6 angeschlossenen Gasservos überprüft. Sollte sich das jeweilige
Servo außerhalb des Leerlaufbereichs befinden und
somit die Gefahr eines hochlaufenden Motors bestehen,
Inbetriebnahme des Senders
48
bleibt aus Sicherheitsgründen das HF-Modul abgeschaltet.
In allen anderen Fällen wird mit dem Einschalten des
Senders auch das HF-Modul aktiviert und im Zentrum
des Senderdisplays erscheint wie bisher die Anzeige:
HF EIN/AUS?
EIN
AUS
Sie können nun wahlweise warten bis die Anzeige nach
einigen Sekunden automatisch ausgeblendet wird, oder
manuell die Wartezeit verkürzen, indem Sie die zentralen Taste SET der rechten Touch-Taste antippen.
Innerhalb dieses Zeitraumes können Sie ggf. aber auch
die HF-Abstrahlung ausschalten, indem Sie mit der
Taste oder der rechten Touch-Taste das schwarze
Feld nach rechts verschieben, sodass EIN nun normal
und AUS invers dargestellt wird:
HF EIN/AUS?
EINAUS
Durch Antippen der zentralen Taste SET der rechten
Touch-Taste schalten Sie nun das HF-Modul aus.
Die Farbe der zwischenzeitlich blau leuchtenden zentralen LED wechselt wieder nach rot und parallel dazu
befinden Sie sich in der Grundanzeige des Senders:
Stop
#01
5.2V
0:33h
Die Symbolkombination bedeutet, dass der aktuell
Flug
M
0:00
0:00
HoTT
0.0V
aktive Modellspeicher bereits mit einem GraupnerHoTT-Empfänger „verbunden“ wurde, derzeit aber keine
Verbindung zu diesem Empfänger besteht. (Wir haben
ja zuvor die HF-Abstrahlung beispielhaft abgeschaltet!)
Wurde dagegen der Sender eingeschaltet, ohne die
HF-Abstrahlung abzuschalten, leuchtet die zentrale LED
intensiv blau und der symbolische Sendemast blinkt.
Parallel dazu ertönt solange ein akustisches Warnsignal,
bis eine Verbindung zum entsprechenden Empfänger
hergestellt worden ist. Sobald diese Verbindung besteht,
erscheint anstelle des „x“ am Fuss der symbolischen
Antenne eine Feldstärkenanzeige, beispielsweise
und die optischen und akustischen Warnsignale werden
beendet.
In der gleichen Zeile rechts erscheint bei bestehender
Telemetrie-Verbindung eine gleichartige Anzeige der
Empfangsstärke des vom Empfänger kommenden Tele-
metrie-Signals (>M
der Empfängerstromversorgung.
Erscheint dagegen in der Anzeige die Symbolkombi-
nation
ist der aktuell aktive Modellspeicher derzeit mit keinem
Empfänger „verbunden“.
Unterspannungswarnung
Sinkt die Senderspannung unter einen bestimmten, im
Menü »Allg.Einst.«, Seite 144, einstellbaren Wert,
standardmäßig 4,7 V, erfolgt eine optische und akustische Unterspannungswarnung.
Wichtige Hinweise:
•
und die zentrale LED leuchtet konstant rot,
dellspeicher gebundenen Empfänger GR-16 bis
) sowie die aktuelle Spannung
Mit dem Sender mx-16 HoTT können
an dem dem Set beiliegenden und
werkseitig bereits an den ersten Mo-
,
Page 49
zu 8 Servos betrieben werden.
Im Interesse größtmöglicher Flexibilität, aber
auch, um unbeabsichtigter Fehlbedienung vorzubeugen, sind jedoch den Steuerkanälen 5 … 8
standardmäßig keine Geber zugewiesen, sodass
ggf. an diesen Kanälen angeschlossene Servos zunächst ausschließlich in ihrer Mittenposition verharren, bis ein Bedienelement zugewiesen
worden ist. Aus dem gleichen Grund sind praktisch alle Mischer inaktiv. Näheres dazu finden
Sie auf Seite 100 (Flächenmodell) bzw. 102 (Heli-Modell).
• Die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Erstprogrammierung eines neuen Modellspeicherplatzes finden Sie auf Seite 68 und ab Seite
180 bei den Programmierbeispielen.
• Achten Sie beim Einschalten, Binden oder Einstellen der Fernsteuerung unbedingt darauf,
dass die Senderantenne immer ausreichend weit
von den Empfängerantennen entfernt ist! Befinden Sie sich nämlich mit der Senderantenne
zu nahe an den Empfängerantennen, übersteuert der Empfänger und die rote LED am Empfänger GR-16 beginnt zu leuchten. Parallel dazu fällt
der Rückkanal aus und infolgedessen werden die
Feldstärkebalken im Senderdisplay durch „x“ ersetzt sowie als aktuelle Empfängerakkuspannung
0,0 V angezeigt. Die Fernsteuerung befindet sich
zeitgleich im Fail-Safe-Modus, siehe Seite 154,
d. h., die Servos verharren im Empfangsausfall
solange in den zuletzt korrekt empfangenen Positionen, bis ein neues, gültiges Signal empfangen
wird. Vergrößern Sie in diesem Fall den Abstand
solange, bis die Anzeigen wieder „normal“ sind.
WARNUNG:
Schalten Sie während des Modellbetriebes niemals den Sender aus! Sollte es
dennoch einmal geschehen, dann bewahren Sie die Nerven und warten Sie, bis das Senderdisplay aus und somit der Sender vollständig heruntergefahren ist. Dies dauert mindestens drei
Sekunden. Schalten Sie Ihren Sender erst danach
wieder ein. Anderenfalls laufen Sie Gefahr, dass sich
der Sender unmittelbar nach dem Einschalten
„aufhängt“ und infolgedessen, die Kon trolle über
das Modell zu verlieren. Eine Wiederinbetriebnahme
des Senders ist dann nur nach erneutem Ausschalten und anschließendem korrekten Wiederholen der
beschriebenen Prozedur möglich.
Inbetriebnahme des Senders
49
Page 50
Update der Sendersoftware
Die zum Updaten eines Senders nötigen Programme
und Dateien finden Sie – zusammengefasst zu einem
Software-Paket – beim entsprechenden Produkt auf
www.graupner.de.
Hinweis:
Nach Registrierung Ihres Senders unter
https://www.graupner.de/de/service/
produkt registrierung.aspx werden Sie
automatisch per E-Mail über neue Updates informiert.
Laden Sie dieses Software-Paket aus dem Internet und
entpacken Sie dieses auf Ihrem PC oder Laptop. Alles
Weitere entnehmen Sie bitte der im Internet an gleicher
Stelle zu findenden ausführlichen Anleitung.
Firmware-Updates des Senders können auf zwei Arten
durchgeführt werden. In beiden Fällen beachten Sie
jedoch bitte die nachfolgenden „Wichtigen Hinweise“.
Per Speicherkarte
Laden Sie, wie eingangs dieses Abschnittes beschrieben, ein aktuelles Software-Paket aus dem Internet und
entpacken Sie dieses auf Ihrem PC oder Laptop.
Stecken Sie die mitgelieferte mini-SD-Karte in den
Kartenschacht Ihres PCs oder Laptops und kopieren
Sie hernach die benötigte Firmware-Datei aus dem
entpackten Software-Paket in das auf der Speicherkarte
befindliche Verzeichnis „Firmware“. Entnehmen Sie anschließend die Speicherkarte Ihrem PC oder Laptop und
stecken Sie diese in den Kartenschacht des Senders
wie auf Seite 25 beschrieben.
Schalten Sie Ihren Sender mit AUSgeschalteter HF ein.
Wechseln Sie in das Untermenü „FIRMWARE UPDATE“
des Menüs »Versteckter Modus« und verfahren Sie
weiter wie auf Seite 31 beschrieben.
Per rückseitigem USB-Anschluss …
… mit Hilfe eines PCs oder Laptops unter Windows XP,
Vista, 7 oder 8.
Laden Sie, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben, ein
aktuelles Software-Paket aus dem Internet und entpacken Sie dieses auf Ihrem PC oder Laptop.
Schließen Sie Ihren ausgeschalteten Sender mit dem
standardmäßig mitgelieferten USB-Kabel (USB-A auf
mini-B-USB 5-polig) an Ihrem PC oder Laptop an, indem
Sie das eine Ende des USB-Kabels direkt in die 5-polige mini-USB-Anschlussbuchse auf der Rückseite des
Senders und das andere Ende in einen freien USB-Anschluss Ihres Rechners einstecken. Alles Weitere
entnehmen Sie bitte der dem jeweiligen Software-Paket
beigefügten ausführlichen Anleitung.
Wichtige Hinweise:
•
nur bei kompatibler Firmware gewährleistet ist.
Die zum Updaten aller HoTT-Komponenten erforderlichen Programme und Dateien sind deshalb
zu einer Datei zusammengefasst, welche aktuell
als HoTT_Software_V4.zip“ bezeichnet ist.
• Nutzen Sie Ihren Sender immer nur mit der jeweils aktuellen Softwareversion. Zum Zeitpunkt
der Überarbeitung dieser Anleitung finden Sie
entsprechende Informationen unter http://www.
graupner.de/de/supportdetail/cc489e1d-0c1c4cdd-a133-398d908bc27d.
Falls dieser Link nicht funktionieren sollte, erreichen Sie dieselben Informationen unter: www.
graupner.de => Service & Support => Update-
Beachten Sie bitte, dass eine störungsfreie Kommunikation zwischen
den eingesetzten HoTT-Komponenten
und Revisions-History für Graupner HoTT-Komponenten.
• Überprüfen Sie vor jedem Update unbedingt den
Ladezustand des Senderakkus bzw. laden Sie
diesen vorsichtshalber und sichern Sie alle belegten Modellspeicher, um sie ggf. wiederherstellen zu können.
• Die Verbindung zum PC oder Laptop darf während eines Updates nicht getrennt werden! Achten Sie deshalb auf einen störungsfreien Kontakt
zwischen Sender und Computer. Im Prinzip gleiches gilt für ein Update von der Speicherkarte.
• Überprüfen Sie nach einem Update unbedingt
alle Modelle auf korrekte Funktion.
Update der Sendersoftware
50
Page 51
Sendersoftware wiederherstellen
Sollte ein Firmware-Update des Senders fehlgeschlagen
sein oder sich die Sendersoftware „aufhängen“ und
sich der Sender evtl. auch nicht mehr über den „POWER“-Schalter ausschalten lassen, dann ziehen Sie bitte
in der Schalterstellung „POWER = AUS“ den Senderakkustecker ab, stecken diesen nach einigen Sekunden
wieder an und belassen aber den POWER-Schalter
weiterhin in der Position „AUS“!
Laden Sie in diesem Fall, wie auf der vorherigen Doppelseite beschrieben, ein aktuelles Software-Paket aus
dem Internet und entpacken Sie dieses auf Ihrem PC
oder Laptop bzw. wenn Sie dies schon getan haben,
starten Sie das PC-Programm gr_Studio und folgen Sie
den Angaben des Abschnittes „Wiederherstellung“ der
in dem Software-Paket enthaltenen Anleitung.
Wiederherstellen der Firmware des Senders
51
Page 52
Inbetriebnahme des Empfängers
Vorbemerkungen zum GR-16-Empfänger
Empfangsanlage
Im Lieferumfang des Fernsteuer-Sets mx-16 HoTT ist
ein bidirektionaler 2,4-GHz-Empfänger vom Typ GR-16
HoTT für den Anschluss von bis zu 8 Servos sowie ein
Empfänger GR-12L HoTT für den Anschluss von bis zu
6 Servos enthalten.
Nachdem Sie den dem Set beiliegenden HoTT-Empfänger GR-16 eingeschaltet haben und „sein“ Sender
nicht in Reichweite bzw. ausgeschaltet oder ggf. auch
nur der „falsche“ Modellspeicher im eingeschalteten
Sender aktiv ist, leuchtet dessen rote LED für ca. eine
Sekunde konstant und beginnt dann langsam zu blinken.
Dies bedeutet, dass (noch) keine Verbindung zu einem
Graupner-HoTT-Sender besteht. Ist eine Verbindung
hergestellt, leuchtet eine grüne LED dauerhaft und die
rote erlischt.
Um eine Verbindung zum Sender aufbauen zu können,
muss standardmäßig ein Graupner-HoTT-Empfänger
zunächst mit „seinem“ Modellspeicher in „seinem“
Graupner-HoTT-Sender „verbunden“ werden. Diesen
Vorgang bezeichnet man als „Binding“, siehe Seite 83
bzw. 93. Dieses „Binding“ ist allerdings nur einmal je
Empfänger-/Modellspeicher-Kombination oder – nach
entsprechender Umstellung eines oder mehrerer Modellspeicher, siehe Seite 82 bzw. 93 – auch nur je
Empfänger-/Sender-Kombination erforderlich und wurde
bei dem im Set enthaltenen Empfänger GR-16 HoTT
bereits werkseitig für den Modellspeicher 1 vorgenommen, sodass Sie das „Binden“ nur bei weiteren Empfängern oder einem Speicherplatzwechsel durchführen
müssen (und jederzeit wiederholen können).
Bordspannungsanzeige
Die aktuelle Spannung der Empfängerstromversorgung
wird bei bestehender Telemetrie-Verbindung rechts im
Inbetriebnahme des Empfängers
52
Display des Sender angezeigt.
0:00
0:00
#01
Stop
Flug
M
HoTT
5.5V
5.2V
2:22h
Temperaturwarnung
Sinkt die Temperatur des Empfängers unter einen
per »Telemetrie«-Menü, Seite 160, im Empfänger
einstellbaren Grenzwert (standardmäßig -10 °C) oder
übersteigt diese die ebenfalls im Empfänger einstellbare
obere Warnschwelle (standardmäßig +55 °C), erfolgt
eine Warnung durch den Sender in Form eines gleichmäßigen Piepsen im Rhythmus von ca. einer Sekunde.
Servoanschlüsse und Polarität
Die Servoanschlüsse der Graupner-HoTT-Empfänger
sind nummeriert. Die Versorgungsspannung ist über
sämtliche nummerierten Anschlüsse durchverbunden.
Das Stecksystem ist verpolungssicher. Achten Sie beim
Einstecken der Stecker auf die kleinen seitlichen Fasen.
Wenden Sie auf keinen Fall Gewalt an.
Die Anschlüsse mit der Bezeichnung „1+B-“ sowie
"6+B-" sind für den Akkuanschluss vorgesehen. Über
ein V- bzw. Y-Kabel Best.-Nr.: 3936.11 kann aber an
beiden Anschlüsse auch das entsprechende Servo
gemeinsam mit der Stromversorgung angeschlossen
werden.
ACHTUNG:
Verpolen Sie diese Anschlüsse nicht! Der
Empfänger und ggf. daran angeschlossene Geräte können zerstört werden.
Die Versorgungsspannung ist über sämtliche nummerierten Anschlüsse durchverbunden.
Die Funktion jedes einzelnen Kanals wird bestimmt
durch den verwendeten Sender, nicht durch den Empfänger. Nicht nur der Gasservoanschluss ist je nach
Fabrikat und Modelltyp unterschiedlich. Bei Graup-ner-Fernsteuerungen liegt dieser beispielsweise beim
Flächenmodell auf Kanal 1 und beim Helikopter auf
Kanal 6.
Beachten Sie die Einbauhinweise zum Empfänger und
zu den Empfängerantennen sowie zur Servomontage
auf Seite 54.
Abschließender Hinweis:
Falls Sie parallel zum Empfängerakku einen
Drehzahlsteller mit integriertem BEC*-Sys-
tem verwenden, muss drehzahlstellerabhängig gegebenenfalls der Pluspol (rotes Kabel) aus dem
3-poligen Stecker herausgelöst werden. Beachten Sie
diesbezüglich unbedingt die entsprechenden Hinweise in
der An leitung des verwendeten Drehzahlstellers.
Mit einem kleinen Schraubendreher vorsichtig die
mittlere Lasche des Steckers
etwas anheben (1), rotes
Kabel herausziehen (2) und
mit Isolierband gegen
rot
1
2
3
mögliche Kurzschlüsse
sichern (3).
Reset
Um einen Reset des Empfängers durchzuführen, Drücken und Halten Sie den SET-Taster auf der Oberseite
des Empfängers, während Sie dessen Stromversorgung
einschalten.
* Battery Elimination Circuit
Page 53
Firmware-Update des Empfängers
Wurde der Reset bei abgeschaltetem Sender oder mit
einem ungebundenen Empfänger ausgelöst, blinken
beim standardmäßig dem Set beiliegenden Empfänger
GR-16 die grüne und die rote LED innerhalb von etwa
3 s viermal, anschließend gehen beide LEDs für knapp
3 s aus, bevor nur die rote LED weiter blinkt. Lassen Sie
den Taster los, sobald die LEDs ausgehen.
Beim ebenfalls standardmäßig dem Set beiliegenden
Empfänger GR-12L leuchtet nur dessen rote LED etwa
3 s lang, erlischt dann für knapp 3 s und beginnt nach
dieser Pause wieder konstant rot zu leuchten. Lassen
Sie den Taster los, sobald die rote LED erlischt.
Wurde der Reset mit einem ungebundenen Empfänger
durchgeführt, kann unmittelbar anschließend ein BindeProzess eingeleitet werden.
Wurde bei einem bereits gebundenen Empfänger ein
Reset durchgeführt und ist der zugehörige Modellspeicher im eingeschalteten Sender aktiv, leuchtet die LED
kurze Zeit nach dem Ende der ca. 2 Sekunden andauernden Pause konstant grün als Zeichen dafür, dass
Ihre Sende-/Empfangsanlage wieder betriebsbereit ist.
Beachten Sie bitte:
Durch einen RESET werden, mit Ausnahme von Informationen zur HoTT-Synchronisation, ALLE Einstellungen im Empfän-
ger auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt!
Unbeabsichtigt ausgelöst, sind deshalb nach einem
RESET alle ggf. zuvor per »Telemetrie«-Menü im
Empfänger vorgenommenen Einstellungen wiederherzustellen.
Ein absichtlicher RESET empfiehlt sich dagegen
insbesondere dann, wenn ein Empfänger in ein
anderes Modell „versetzt“ werden soll! Hierdurch
kann ggf. ohne großen Aufwand die Übernahme
unpassender Einstellungen vermieden werden.
Firmware-Updates des Empfängers werden über den
seitlichen Telemetrie-Anschluss des Empfängers mit
Hilfe eines PCs oder Laptops unter Windows XP, Vista,
7 oder 8 durchgeführt. Dazu benötigen Sie die standardmäßig mit dem Set mitgelieferte USB-Schnittstelle
Best.-Nr. 7168.6 sowie das Adapterkabel Best.-Nr.
7168.6S. Die dazu ebenfalls nötigen Programme und
Dateien wie auch eine ausführliche Anleitung finden
Sie – zusammengefasst zu einem Software-Paket – beim
entsprechenden Produkt unter Download auf www.
graupner.de.
Laden Sie dieses Software-Paket, wie eingangs des
Abschnittes „Update der Sendersoftware“ auf Seite
50 beschrieben, aus dem Internet und entpacken
Sie dieses auf Ihrem PC oder Laptop. Alles Weitere
entnehmen Sie bitte der dem jeweiligen Software-Paket
beigefügten ausführlichen Anleitung.
Hinweis:
Nach Registrierung Ihres Empfängers unter
https://www.graupner.de/de/service/
produktregistrierung.aspx werden Sie
automatisch per E-Mail über neue Updates informiert.
Inbetriebnahme des Empfängers
53
Page 54
Empfängereinstellungen sichern
Installationshinweise
In dem, wie eingangs des Abschnittes „Update der
Sendersoftware“ auf Seite 50 beschrieben, aus
dem Internet heruntergeladenen und auf dem PC oder
Laptop entpackten Software-Paket ist u. a. das PC-Programm „Firmware_Upgrade_grStudio“ enthalten. Gegebenenfalls haben Sie dieses Programm sogar bereits
auf Ihrem PC oder Laptop installiert.
Mit dem Programmpunkt „Empfängereinstellung“ dieses
PC-Programms „Firmware_Upgrade_grStudio“ ist es
jederzeit möglich, alle in einem Empfänger programmierten Einstellungen in einer Datei auf dem PC oder
Laptop zu sichern, sodass Sie diese im Bedarfsfall auch
wieder auf den Empfänger zurück übertragen können.
Die anderenfalls ggf. nötige Neuprogrammierung eines
Empfängers über das Menü »Telemetrie« erübrigt sich
damit.
Für diesen Vorgang werden die USB-Schnittstelle Best.Nr. 7168.6 und das Schnittstellenkabel Best.-Nr. 7168.S
des Fernsteuersets mx-16 (Best.-Nr. 33116) benötigt.
Alles Weitere entnehmen Sie bitte der dem jeweiligen
Software-Paket beigefügten ausführlichen Anleitung.
Installationshinweise
54
Einbau des Empfängers
Gleichgültig, welches Graupner-Empfangssystem Sie
verwenden, die Vorgehensweise ist stets die gleiche:
Bitte beachten Sie, dass die Empfangsantennen mindestens 5 cm von allen großen
Metallteilen oder Verdrahtungen, die nicht
direkt aus dem Empfänger kommen, entfernt angeordnet werden müssen. Das umfasst neben Stahl- auch
Kohlefaserteile, Servos, Kraftstoffpumpen, alle Sorten
von Kabeln usw. Am besten wird der Empfänger abseits
aller anderen Einbauten an gut zugänglicher Stelle im
Modell angebracht. Unter keinen Umständen dürfen
Servokabel um Antennen gewickelt oder dicht daran
vorbei verlegt werden!
Bitte beachten Sie, dass Kabel unter dem Einfluss der
im Fluge auftretenden Beschleunigungskräfte u. U. ihre
Lage verändern könnten. Stellen Sie daher sicher, dass
sich die Kabel in der Umgebung von Antennen nicht bewegen können. Sich bewegende Kabel können nämlich
den Empfang stören.
Tests ergaben, dass eine vertikale (aufrechte) Montage
einer einzelnen Antenne bei weiten Anflügen die besten
Ergebnisse liefert. Bei Diversity-Antennen (zwei Antennen) sollte das aktive Ende der zweiten Antenne im
90 °-Winkel zum Ende der ersten Antenne ausgerichtet
werden sowie der räumliche Abstand zwischen den
aktiven Enden idealerweise größer als 125 mm sein.
Bei Kohlefaserrümpfen sollten die Antennenenden auf
jeden Fall auf einer Länge von mindestens 35 mm aus
dem Rumpf heraus geführt werden. Ggf. sind in beiden
Fällen die ca. 145 mm langen Standardantennen der
HoTT-Empfänger gegen die 300 mm bzw. 450 mm langen Exemplare mit der Best.-Nr. 33500.2 bzw. 33500.3
auszutauschen.
Die Servoanschlüsse der Graupner-Empfänger sind
nummeriert. Die Stromversorgung ist über sämtliche
nummerierten Anschlüsse durchverbunden und kann
prinzipiell an jedem beliebigen der 8 Anschlüsse erfolgen. Ggf. kann über ein V- bzw. Y-Kabel Best.-Nr.
3936.11, parallel zur Stromversorgung auch ein Servo
angeschlossen werden.
Die Funktion jedes einzelnen Kanals wird bestimmt
durch den verwendeten Sender, nicht durch den Empfänger. Die Kanalzuordnung kann jedoch im Empfänger
durch Programmierung mittels »Telemetrie«-Menü
geändert werden. Es wird jedoch empfohlen, dies senderseitig mit der Option „Empfängerausgang“ vorzunehmen, siehe Seite 81 bzw. 92.
Im Folgenden einige Hinweise und Anregungen für
den Einbau von Fernsteuerkomponenten im Modell:
1. Der Empfänger wird stoßgesichert im Flugmodell hinter einem kräftigen Spant bzw. im Auto- oder
Schiffsmodell gegen Staub und Spritzwasser geschützt untergebracht. Verpacken Sie Ihren Empfänger aber nicht zu luftdicht, damit er sich im Betrieb
nicht zu sehr erwärmt.
2. Alle Schalter müssen unbehelligt von Auspuffgasen
oder Vibrationen eingebaut sein. Der Schalterknauf
muss über seinen gesamten Arbeitsbereich frei zugänglich sein.
3. Montieren Sie die Servos auf Gummitüllen mit Messing-Hohllagern, um diese vor Vibration zu schützen.
Ziehen Sie die Befestigungsschrauben aber nicht
zu fest an, sonst wird der Vibrationsschutz durch die
Gummitüllen hinfällig. Nur wenn die Servo-Befestigungsschrauben richtig angezogen sind, bietet dieses System Sicherheit sowie einen Vibrationsschutz
für Ihre Servos. In der folgenden Abbildung sehen
Page 55
Sie, wie ein Servo richtig montiert wird. Die Messinglager werden von unten in die Gummitüllen eingeschoben.
Befestigungslasche
Schraube
Gummitülle
Messing-Hohllager
4. Die Servoarme müssen im gesamten Ausschlagbereich frei beweglich sein. Achten Sie darauf, dass keine Gestängeteile den freien Servoausschlag behindern können.
5. Schließen Sie das bzw. die Stromversorgungskabel
des Empfängers wie auch die Servo-Anschlusskabel
wie nachfolgend abgebildet am Empfänger an, …
… aber keinesfalls so:
ACHTUNG:
Beim hier beispielhaft abgebildeten
Empfänger GR-24 werden nur an den
Anschlüssen 8 bis 10 Servos oder andere
Komponenten waagerecht angeschlossen. KEINESFALLS dürfen an den übrigen Anschlüssen 1 bis 7,
11 und 12 Komponenten und insbesondere der
Empfängerakku quer angeschlossen werden wie in
obiger Abbildung demonstrativ gezeigt. Gleiches gilt
für die Anschlüsse 1 … 6 des Empfängers GR-12L.
Ein Anstecken „quer“ über 2 bis 3 Anschlüsse
hinweg, führt sofort zu einem Kurzschluss des
Empfängerakkus; der Zerstörung ggf. angeschlossener Komponenten sowie dem sofortigen Verlust von
Garantieansprüchen.
Die Reihenfolge, in der die Servos anzuschließen sind,
ist modelltypabhängig vorgegeben. Beachten Sie dazu
die Anschlussbelegungen auf den Seiten 65 und
67.
Beachten Sie darüber hinaus die Sicherheitshinweise
auf den Seiten 4 … 11.
Um unkontrollierte Bewegungen der an der Empfangs-
anlage angeschlossenen Servos zu vermeiden, bei der
Inbetriebnahme
zuerst den Sender
dann den Empfänger einschalten
und bei Einstellung des Betriebs
erst den Empfänger
dann den Sender ausschalten.
Achten Sie beim Programmieren des Senders unbedingt
darauf, dass Elektromotoren nicht unkontrolliert anlaufen
können oder ein mit einer Startautomatik betriebener
Verbrennungsmotor nicht unbeabsichtigt startet. Trennen
Sie sicherheitshalber den Antriebsakku ab bzw. unterbrechen Sie die Treibstoffzufuhr.
Stromversorgung der Empfangsanlage
Ein sicherer Modellbetrieb setzt u. a. eine
zuverlässige Stromversorgung voraus. Sollte
trotz leichtgängiger Gestänge, vollem Akku,
Akku-Anschlusskabel mit genügend Querschnitt, minimalen Übergangswiderständen an den Steckverbindungen usw. die auf dem Senderdisplay angezeigte
Empfängerspannung immer wieder einbrechen bzw.
generell (zu) niedrig sein, beachten Sie bitte die nachfolgenden Hinweise:
Achten Sie zuvorderst darauf, dass die Akkus bei
Aufnahme des Modellbetriebs stets vollgeladen sind.
Achten Sie auch auf widerstandsarme Kontakte und
Schalter. Messen Sie ggf. den Spannungsabfall über
das verbaute Schalterkabel unter Last, da dabei selbst
hochbelastbare, neue Schalter einen Spannungsabfall
von bis zu 0,2 Volt verursachen. Infolge von Alterung
und Oxydation der Kontakte kann sich dieser Wert auf
ein mehrfaches erhöhen. Zudem „nagen“ andauernde
Vibrationen und Erschütterungen an den Kontakten
Installationshinweise
55
Page 56
und sorgen solcherart ebenfalls für eine schleichende
Erhöhung der Übergangswiderstände.
Darüber hinaus können selbst kleine Servos wie ein
Graupner/JR DS-281 bis zu 0,75 Ampere „ziehen“ wenn
Sie unter Last blockieren. Allein vier dieser Servos in
einem „Foamie“ können somit schon dessen Bordstromversorgung mit bis zu 3 Ampere belasten …
Des Weiteren werden an 2,4-GHz-Empfänger angeschlossene Servos im Regelfall häufiger, und somit
auch in kürzeren Zeitabständen, mit Steuerimpulsen
versorgt, als bei vergleichbaren Empfängern des klassischen Frequenzbereiches. Dies hat ebenso Auswirkungen auf den Strombedarf der Empfangsanlage wie
die Eigenschaft vieler der heutigen Digitalservos, die
vom jeweils letzten Steuerimpuls vorgegebene Position
bis zum Eintreffen des nächsten Impulses zu halten.
Sie sollten deshalb eine Stromversorgung wählen,
welche auch unter permanent hoher Last nicht zusammenbricht, sondern auch dann eine immer noch
ausreichende Spannung liefert. Zur „Berechnung“ der
nötigen Akkukapazität sollten Sie mindestens 350 mAh
für jedes analoge Servo und mindestens 500 mAh für
jedes digitale Servo ansetzen.
Unter diesem Gesichtspunkt würde beispielsweise
ein Akku mit 1400 mAh zur Stromversorgung einer
Empfangsanlage mit insgesamt 4 Analogservos das
absolute Minimum darstellen. Berücksichtigen Sie bei
Ihren Berechnungen aber auch den Empfänger, der auf
Grund seiner bidirektionalen Funktion etwa 70 mA an
Strom benötigt.
Unabhängig davon empfiehlt es sich generell, den Empfänger über zwei Kabel an die Stromversorgung anzuschließen: Kabel „1“ wird dabei wie üblich, am 6+B-Anschluss des Empfängers eingesteckt und Kabel „2“ am
Installationshinweise
56
gegenüberliegenden, mit 1+B- beschrifteten, Ende der
Steckerleiste des Empfängers. Beispielsweise, indem
Sie einen Schalter oder Spannungsregler mit zwei zum
Empfänger führenden Stromversorgungskabel verwenden. Benutzen Sie ggf. zwischen Kabel und Empfänger
ein V- bzw- Y-Kabel Best.-Nr.: 3936.11, siehe Abbildung,
falls Sie einen oder beide Anschlüsse des Empfängers
auch zum Anschluss eines Servos, Drehzahlstellers etc.
benötigen. Sie reduzieren durch die doppelte Anbindung
an den Schalter bzw. Spannungsregler nicht nur das
Risiko eines Kabelbruchs, sondern sorgen auch für eine
gleichmäßigere Stromversorgung der angeschlossenen
Servos.
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen keinesfalls
Batterieboxen und auch keine Trockenbatterien.
Die Spannung der Bordstromversorgung wird während
des Modellbetriebs im Display des Senders rechts unten
angezeigt:
0:00
0:00
#01
Stop
Flug
M
HoTT
5.5V
5.2V
2:22h
Bei Unterschreiten einer im Display „RX SERVO TEST“
des Untermenüs „EINSTELLEN, ANZEIGEN“ des
»Telemetrie«-Menüs, Seite 160, einstellbaren Warnschwelle – standardmäßig 3,80 V – erfolgt eine optische
und akustische Unterspannungswarnung.
Überprüfen Sie dennoch in regelmäßigen Abständen
den Zustand der Akkus. Warten Sie mit dem Laden
der Akkus nicht, bis die Spannung so weit einbricht,
dass das Warnsignal ertönt.
Hinweis:
Eine Gesamtübersicht der Akkus, Ladegeräte sowie Messgeräte zur Überprüfung der
Stromquellen ist im Graupner Hauptkatalog
FS sowie im Internet unter www.graupner.de zu finden.
Eine Auswahl geeigneter Ladegeräte ist in der Tabelle
auf Seite 17 zusammengestellt.
Stromversorgung der Empfangsanlage
NiMH-Akku-Packs mit 4 Zellen
Mit den traditionellen 4-Zellen-Packs können Sie Ihre
Graupner-HoTT-Empfangsanlage unter Beachtung der
vorstehend beschriebenen Bedingungen gut betreiben,
vorausgesetzt, die Packs haben ausreichende Kapazität
und Spannungslage!
NiMH-Akku-Packs mit 5 Zellen
Akku-Packs mit fünf Zellen bieten einen größeren Spannungsspielraum im Vergleich zu 4-Zellen-Packs.
Beachten Sie jedoch bitte, dass nicht jedes auf dem
Markt derzeit noch erhältliche Servo die Spannung
eines 5 -Zellen-Packs – auf Dauer –
verträgt, insbesonde-
re dann, wenn diese frisch geladen sind. Manche dieser
Servos reagieren darauf beispielsweise mit deutlich
vernehmbarem „knurren“.
Achten Sie deshalb auf die Spezifikation der
von Ihnen verwendeten Servos, bevor Sie
sich für den Einsatz eines 5-Zellen-Pack
entscheiden.
Page 57
LiFe-Packs mit 2 Zellen
Unter den derzeit gegebenen Gesichtspunkten sind
diese Zellen die beste Wahl!
LiFe-Zellen sind ebenso wie LiPo-Zellen in Verbindung
mit geeigneten Ladegeräten schnellladefähig und
vergleichsweise robust. Darüber hinaus sind LiFe-Zellen
zum Schutz gegen mechanische Beschädigungen auch
in Hardcase-Plastikgehäusen lieferbar.
Des Weiteren wird diesem Zellentyp eine deutlich höhere Anzahl von Lade-/Entladezyklen als beispielsweise
LiPo-Akkus zugeschrieben. Die vergleichsweise hohe
Nennspannung von 6,6 Volt eines zweizelligen LiFeAkku-Packs bereiten weder den Graupner-HoTT-Empfängern Probleme noch den ausdrücklich zum Betrieb
in diesem – höheren – Spannungsbereich zugelassenen
Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw.
Bitte beachten Sie jedoch, dass praktisch
alle in der Vergangenheit und auch die
meisten der derzeit noch am Markt angebotenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw. nur
einen zulässigen Betriebsspannungsbereich von 4,8
bis 6 Volt haben. Deren Anschluss an den Empfänger
erfordert also zwingend den Einsatz einer stabilisierten
Spannungsregelung wie z. B. dem PRX mit der Best.-Nr.
4136, siehe Anhang. Anderenfalls besteht die Gefahr,
dass die angeschlossenen Geräte in kürzester Zeit
Schaden erleiden.
Die vergleichsweise hohe Nennspannung von 7,4 Volt
eines zweizelligen LiPo-Packs bereiten dagegen weder
den Graupner-HoTT-Empfängern Probleme noch den
ausdrücklich zum Betr ieb in diesem – höheren – Spannungsbereich zugelassenen Servos, Drehzahlsteller,
Gyros usw.
Bitte beachten Sie jedoch, dass praktisch
alle in der Vergangenheit und auch die
meisten der derzeit noch am Markt angebotenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw. nur
einen zulässigen Betriebsspannungsbereich von 4,8
bis 6 Volt haben. Deren Anschluss an den Empfänger
erfordert also zwingend den Einsatz einer stabilisierten
Spannungsregelung wie z. B. dem PRX mit der Best.-Nr.
4136, siehe Anhang. Anderenfalls besteht die Gefahr,
dass die angeschlossenen Geräte in kürzester Zeit
Schaden erleiden.
LiPo Packs mit 2-Zellen
Bei gleicher Kapazität sind LiPo-Akkus im Regelfall
leichter als z. B. NiMH-Akkus oder LiFe-Packs. Zum
Schutz gegen mechanische Beschädigungen sind
LiPo-Akkus auch mit einem Hardcase-Plastikgehäuse
lieferbar.
Installationshinweise
57
Page 58
Digitale Trimmung
Funktionsbeschreibung und Beschreibung der K1-Abschalttrimmung
Digitale Trimmung mit optischer und akustischer
Anzeige
Die beiden Kreuzknüppel sind mit einer digitalen Trimmung ausgestattet. Kurzes Antippen der Trimmschalter verstellt mit jedem „Klick“ die Neutralposition der
Kreuzknüppel um einen bestimmten Wert. Bei längerem
Festhalten läuft die Trimmung mit zunehmender Geschwindigkeit in die entsprechende Richtung.
Die Verstellung wird auch akustisch durch unterschiedlich hohe Töne „hörbar“ gemacht. Während des Fluges
die Mittenposition wiederzufinden, ist daher auch ohne
Blick auf das Display problemlos: Bei Überfahren der
Mittenposition wird eine kurze Pause eingelegt.
Die aktuellen Trimmwerte werden bei einem Modellspeicherplatzwechsel automatisch abgespeichert. Des
Weiteren wirkt die digitale Trimmung innerhalb eines
Speicherplatzes, mit Ausnahme der Trimmung des Gas-/
Bremsklappensteuerknüppels – Steuerfunktion „K1“
(Kanal 1) genannt –, flugphasenspezifisch.
Diese K1-Trimmung schließt bei Flächen- und Hubschraubermodellen noch eine besondere Funktion ein,
die die Leerlauf-Vergasereinstellung eines Verbrennungsmotors leicht wiederfinden lässt.
Da die in den beiden nächsten Spalten beschriebene
„Abschalttrimmung“ aber nur in Richtung „Motor aus“
wirksam ist, ändert sich die Darstellung im Display Ihres
Senders ggf. in Abhängigkeit von Ihrer individuellen
Gas- bzw. Pitch-Minimum-Position des K1-Steuerknüppels „vorne“ oder „hinten“ wie auch von Gas/Pitch „linker
Knüppel“ oder „rechter Knüppel.“ Die Abbildungen
dieser Anleitung beziehen sich immer auf „Gas“ bzw.
„Pitch rechts“ sowie „Gas“ bzw. „Pitch hinten“ bei beiden
Modelltypen.
Digitale Trimmung
58
1. Flächenmodelle
Die K1-Trimmung besitzt eine spezielle Abschalttrimmung, die für Verbrennungsmotoren gedacht ist: Sie
stellen mit der Trimmung zunächst einen sicheren
Leerlauf des Motors ein.
Wenn Sie nun die K1-Trimmung in einem Zug in Richtung „Motor abstellen“ bis zur äußersten Position des
Trimmweges verschieben, dann bleibt an der Endposition im Display eine weitere Markierung stehen. Zum
erneuten Starten des Motors erreichen Sie durch einma-liges Drücken in Richtung „mehr Gas“ sofort wieder die
letzte Leerlaufeinstellung.
aktuelle
Trimm-Position
letzte Leerlaufposition
K1-Trimmhebel
StopFlug
M
Trimmung in
Motor-AUS-Position
Diese Abschalttrimmung ist deaktiviert, wenn im Menü
»Grundeinstellung« in der Zeile „Motor an K1“ „kein“
oder „kein/inv“ eingetragen ist, siehe Seite 76/77.
Hinweis:
Da diese Trimmfunktion nur in Richtung
„Motor aus“ wirksam ist, ändert sich die
obige Abbildung entsprechend, wenn Sie die
Geberrichtung für die Gasminimum-Position des
K1-Steuerknüppels von „hinten“ (worauf sich das obige
Bild bezieht) auf „vorn“ im Menü »Grundeinstellung«
in der Zeile „Motor an K1“ ändern.
2. Helikoptermodelle
Zusätzlich zu der links unter „Flächenmodelle“ beschriebenen „Abschalttrimmung“ besitzt die K1-Trimmung in
Verbindung mit der so genannten „Gaslimit-Funktion“,
Seite 106, eine weitere Eigenschaft: Solange sich der
Gaslimit-Geber in der „linken“ Hälfte seines Weges, d. h.
im Anlassbereich befindet, wirkt die K1-Trimmung als
Leerlauftrimmung auf das Gasservo und die Anzeige
der Leerlauftrimmung ist im Display sichtbar:
aktuelle
Trimm-Position
Stop
letzte Leerlaufposition
Gaslimit-Geber
Flug
M
Trimmung in
Motor-AUS-Position
Im Gegensatz zum Flächenmodell wird diese Anzeige
Leerlaufrichtung
CTRL 6
jedoch ausgeblendet, wenn sich der Gaslimit-Geber in
der „rechten“ Hälfte seines Weges befindet:
StopFlug
M
Gaslimit-Geber
CTRL 6
Hinweis für Helikopter:
Die K1-Trimmung wirkt nur auf das Gasservo, nicht auf die Pitch-Servos. Beachten Sie
auch, dass sich das Heli-Gasservo am
Empfängerausgang 6 befinden muss, siehe Empfängerbelegung auf Seite 67!
Um Ihnen den Umgang mit dem mx-16 HoTTHandbuch zu erleichtern, finden Sie nachfolgend einige
Definitionen von Begriffen, die im laufenden Text immer
wieder verwendet werden.
Steuerfunktion
Unter „Steuerfunktion“ ist – vorerst einmal unabhängig
vom Signalverlauf im Sender – das Signal für eine bestimmte Steuerfunktion zu verstehen. Bei Flächenflugzeugen stellen z. B. Gas, Seite oder Quer eine solche
dar, bei Hubschraubern z. B. Pitch, Rollen oder Nicken.
Das Signal einer Steuerfunktion kann direkt einem bzw.
über Mischer auch mehreren Steuerkanälen zugeführt
werden. Ein typisches Beispiel für Letzteres sind getrennte Querruderservos oder der Einsatz von zwei Rolloder Nickservos bei Hubschraubern. Die Steuerfunktion
schließt insbesondere den Einfluss des mechanischen
Geberweges auf das entsprechende Servo ein.
Geber
Unter „Geber“ sind die vom Piloten unmittelbar zu betätigenden Bedienelemente am Sender zu verstehen, mit
denen empfängerseitig die angeschlossenen Servos,
Drehzahlsteller etc. betrieben werden. Dazu zählen:
• die beiden Kreuzknüppel für die Steuerfunktionen
1 bis 4, wobei diese vier Funktionen in beiden
Modelltypen („Fläche“ und „Hubschrauber“) mittels
„Mode“-Einstellung softwaremäßig beliebig untereinander vertauschbar sind, z. B. Gas links oder rechts.
Die Kreuzknüppelfunktion zur Gas-/BremsklappenSteuerung beim Flächenmodell bzw. Gas-/PitchSteuerung beim Hubschrauber wird häufig auch mit
K1-Geber (Kanal 1) bezeichnet.
• die drei Proportional-Drehgeber CTRL 6, 7 + 8,
• die Schalter SW 4/5 und 6/7 bzw. CTRL 9 und 10,
• die Schalter SW 1 … 3 sowie 8 und 9, sofern sie im
Menü »Geber einstellung« einem Eingang zugewiesen wurden.
Bei den proportionalen Bedienelementen werden die
Servos der Geberposition entsprechend direkt folgen,
während im Falle eines Schalters nur eine zwei- bzw.
dreistufige Verstellung möglich ist.
Welcher Geber bzw. welcher Schalter auf welches der
Servos 5 … 8 wirkt, ist völlig frei programmierbar.
Wichtiger Hinweis:
In der Basisprogrammierung des Senders
sind die Eingänge 5 … 8 sowohl beim
Hubschrauber wie auch beim Flächenmodell generell auf „frei“ geschaltet, also noch nicht
belegt.
Funktionseingang
Dieser ist ein eher imaginärer Punkt im Signalfluss
und darf keinesfalls mit dem Geberanschluss auf der
Platine gleichgesetzt werden! Die Wahl der „Steuer-
anordnung“ und die Einstellungen im Menü »Geber-
einstellung« beeinflussen nämlich „hinter“ diesen rein
physikalischen Anschlusspunkten noch die Reihenfolge,
wodurch durchaus Differenzen zwischen der Nummer
des Funktionseinganges und der Nummer des nachfolgenden Steuerkanals entstehen können.
Steuerkanal
Ab dem Punkt, ab dem im Signal für ein bestimmtes
Servo alle Steuerinformationen – ob direkt vom Geber
oder indirekt über Mischer – enthalten sind, wird von
einem Steuerkanal gesprochen.
So wird beispielsweise die Steuerfunktion „Querruder“
eines Flächenmodells beim Modelltyp „2QR“ in die Steu-
erkanäle linkes und rechtes Querruder aufgeteilt, oder
analog dazu beim Helikopter-Modelltyp „3Sv(2Roll)“ z. B.
die Steuerfunktion Rollen in die Steuerkanäle für das
linke und rechte Rollservo eingemischt.
Dieses Signal wird nur noch von den im Menü »Servoeinstellung« vorgenommenen Einstellungen beeinflusst
und verlässt dann über das HF-Modul den Sender. Im
Empfänger angekommen, wird dieses Signal ggf. noch
von den in diesem per »Telemetrie«-Menü hinterlegten
Einstellungen modifiziert um dann letztlich das zugehörige Servo zu steuern.
Mischer
In der Software des Sender sind u. a. vielfältige Mischfunktionen enthalten. Diese dienen dazu, eine Steuerfunktion gegebenenfalls auch auf mehrere Servos oder
auch um mehrere Steuerfunktionen auf ein Servo wirken
zu lassen.
Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die zahlreichen Mischfunktionen ab Seite 114 im Handbuch.
Schalter
Die drei serienmäßigen Kippschalter SW 2, 3 und 8,
die beiden Dreistufenschalter SW 4/5 und 6/7 sowie die
beiden Tast-Schalter SW 1 und 9 können ebenfalls in
die Geberprogrammierung einbezogen werden. Diese
Schalter sind aber generell auch zum Schalten von
Programm optionen gedacht, z. B. zum Starten und Stoppen der Uhren, Ein- bzw. Ausschalten von Mischern, als
Lehrer-/Schüler-Umschalter usw. Jedem dieser Schalter
können beliebig viele Funktionen zugeordnet werden.
Entsprechende Beispiele sind im Handbuch aufgeführt.
Geberschalter
Da es bei manchen Funktionen äußerst praktisch ist,
Begriffsdefinitionen
60
Page 61
wenn diese bei einer bestimmten Geberposition automatisch ein- oder ausgeschaltet werden (z. B. Ein-/
Ausschalten einer Stoppuhr zur Erfassung von Motorlaufzeiten, automatisches Ausfahren der Landeklappen
und anderes mehr), wurden in die Software der mx-16
HoTT auch zwei bzw. drei Geberschalter integriert:
Sowohl beim Flächen- wie auch beim Hubschraubermodell stehen deshalb in jedem Modellspeicher 2 Geberschalter auf dem K1-Steuerknüppel zur Auswahl und
beim Hubschrauber zusätzlich noch ein dritter auf dem
Gaslimiter, siehe nächste Doppelseite bzw. Seite 90.
Eine Reihe von instruktiven Beispielen macht die Programmierung zum Kinderspiel. Beachten Sie deshalb
die Programmierbeispiele ab der Seite 182.
Begriffsdefinitionen
61
Page 62
Geber-, Schalter- und Geberschalterzuordnung
Prinzipielle Vorgehensweise
An vielen Stellen im Programm besteht die Möglichkeit,
eine Funktion über einen Geber (CTRL 6, 7 + 8), Schalter (SW 1 … 9) oder ggf. auch einen Geberschalter (G1
… 3, siehe weiter unten) zu betätigen bzw. zwischen
Einstellungen umzuschalten, wie z. B. bei der D/R
Expo-Funktion oder bei Flugphasenprogrammierungen,
Mischern usw. Dabei ist auch jede Art von Mehrfachzuordnung möglich.
Da die Geber- und Schalterzuordnung in allen betreffenden Menüs in gleicher Weise vonstatten geht, soll
an dieser Stelle das grundsätzliche Vorgehen erläutert
werden, sodass Sie sich später, beim Lesen der detaillierten Menü-Beschreibungen, auf die speziellen Inhalte
konzentrieren können.
Geber- oder Schalterzuordnung
Im Menü »Gebereinstellung«, ab Seite 100 bzw.
102, können Sie in der zweiten Spalte den senderseitigen Eingängen E5 … E8 bzw. E5, Gas, Gyr, E8 und
Lim für die Bedienung von Servos sowohl einen der
Proportional-Drehregler CTRL 6 … 8 wie auch einen
beliebigen der 2- oder 3-Stufen-Schalter zuweisen.
Nach Antippen der zentralen SET-Taste der rechten
Touch-Taste erscheint im Display das folgende Fenster:
Gewünschten Schalter
oder Geber betätigen
Nun betätigen Sie lediglich den gewünschten Geber
oder Schalter.
Hinweis:
Die Geber werden erst nach einem bestimmten Weg erkannt. Bewegen Sie diese
deshalb solange nach links oder rechts bzw.
vor oder zurück, bis die Zuordnung im Display angezeigt
Geber-, Schalter- und Geberschalterzuordnung
62
wird. Sollte der Stellweg dazu nicht mehr ausreichen,
betätigen Sie den Geber ggf. in Gegenrichtung.
Schalterzuordnung
An den Programmstellen, an denen ein Schalter zugewiesen werden kann, erscheint in der unteren Displayzeile ein Schaltersymbol:
Wechseln Sie mit den Auswahltasten der linken oder
rechten Touch-Taste in die entsprechende Spalte.
So weisen Sie einen Schalter zu
1. Tippen Sie die SET-Taste der rechten Touch-Taste
kurz an. Im Display erscheint die Anzeige:
Gewünschten Schalter
in die EIN Position
2. Jetzt wird lediglich der ausgewählte Schalter in
die gewünschte „EIN“-Position umgelegt oder der
K1-Knüppel bzw. Gaslimiter von der gewünschten
Geberschalter-„AUS“-Position in Richtung „EIN“ bewegt. (Die diesem Steuerorgan und beim Modelltyp
„Hubschrauber“ zusätzlich dem Gaslimiter, siehe Seite 106, zugewiesenen so genannten Geberschalter,
siehe rechts, übernehmen hierbei softwareseitig die
Aufgabe eines EIN-/AUS-Schalters.) Damit ist die Zuordnung abgeschlossen.
Da die sowohl mit CTRL 9 und 10 wie auch SW 4/5
und 6/7 bezeichneten 3-Stufen-Schalter nicht nur als
Geber, sondern auch als reine Schalter benutzt werden können, stehen Ihnen demzufolge insgesamt 9
Schalter („SW 1 … 9“) sowie 2 bzw. 3 Geberschalter
zur beliebigen Verwendung zur Verfügung.
Schaltrichtung ändern
Sollte die Betätigung dennoch einmal in die verkehrte
Richtung erfolgt sein, so bringen Sie den Schalter,
K1-Steuerknüppel oder ggf. den Gaslimiter in die gewünschte AUS-Position, aktivieren erneut die Schalterzuordnung und weisen den Schalter noch einmal und
nun mit der gewünschten Schaltrichtung zu.
Schalter löschen
Nach dem Aktivieren der Schalterzuordnung, wie unter
Punkt 2 beschrieben, gleichzeitig die Tastenkombination
oder der rechten Touch-Taste (CLEAR) kurz
antippen.
Geberschalter
Bei bestimmten Schaltfunktionen kann es durchaus
sinnvoll sein, diese nicht per Hand mit einem der normalen Schalter auszulösen, sondern automatisch durch
den K1-Steuerknüppel oder den Gaslimiter beim Hubschrauber.
Anwendungsbeispiele:
• Zu- oder Abschaltung einer bordeigenen Glühkerzenheizung beim Unter- bzw. Überschreiten des leerlaufseitigen Schaltpunktes auf dem K1-Knüppel („G1“
bzw. „G2“). Der Schalter der Glühkerzenheizung wird
dabei senderseitig über einen Mischer angesteuert.
• Automatisches Ein- und Ausschalten der Stoppuhr
zur Messung der reinen „Flugzeit“ eines Hubschraubers durch den „G3“-Schalter des Gaslimiters.
• Automatisches Abschalten des Mischers „QR SR“
beim Ausfahren der Bremsklappen, um z. B. bei Landungen am Hang die Querlage des Modells der Bodenkontur anzupassen, ohne dass durch das ansonsten mitlaufende Seitenruder auch noch zusätzlich
die Flugrichtung beeinflusst wird.
Page 63
• Ausfahren der Landeklappen samt Nachtrimmen des
Höhenruders beim Landeanflug, sobald der Gassteuerknüppel über den Schaltpunkt hinaus bewegt wird.
• Ein- und Ausschalten der Stoppuhr zur Messung der
Laufzeit von Elektromotoren.
Im Programm des Senders mx-16 HoTT stehen für
diese Zwecke in beiden Modelltypen zwei so genannte
Geberschalter auf dem K1-Steuerknüppel zur Verfügung, und zwar ein „G1“ bei ca. -80 % und ein „G2“ bei
ca. +80 % des Geberweges. Darüber hinaus verfügt das
Helikopterprogramm noch zusätzlich über einen „G3“
auf dem Gaslimiter nahe dem 100 %-Punkt, siehe Seite
106.
Diese Geberschalter können beliebig in die freie
Schalterprogrammierung mit einbezogen, d. h. anstelle
eines „normalen“ Schalters einer Funktion zugeordnet
werden. An den Programmstellen, an denen Schalter
zugewiesen werden können, haben Sie also jederzeit
die Möglichkeit, alternativ zu einem Schalter auch einen
der Geberschalter G1 … G2 bzw. G1 … G3 zuzuweisen,
indem Sie den K1-Steuerknüppel bzw. den Gaslimit-Geber (standardmäßig der Proportional-Drehregler CTRL
6) von der gewünschten Schalter-„AUS“-Position in
Richtung „EIN“ bewegen.
Geber-, Schalter- und Geberschalterzuordnung
63
Page 64
Flächenmodelle
H
ö
h
e
W
ö
l
b
W
ö
l
b
H
ö
h
e
W
ö
l
b
Q
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r
Q
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r
W
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b
Q
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r
S
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i
t
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H
ö
h
e
Q
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r
links
rechts
H
ö
h
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W
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l
b
H
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Q
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r
S
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Q
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r
W
ö
l
b
Bremskl. Wölb
Bremskl.
Höhe
Bremskl.-Funktion 1
links
rechts
Seite/Höhe
V-Leitwerk
H
ö
h
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Q
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r
Q
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S
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b
H
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W
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l
b
W
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b
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W
ö
l
b
Q
u
e
r
Q
u
e
r
W
ö
l
b
Bremskl. Wölb
Bremskl.
Höhe
Bremskl. Quer
Bis zu zwei Querruder- und zwei Wölbklappenservos bei
Normalmodellen sowie V-Leitwerk- und Nurflügel/DeltaModelle mit bis zu zwei Quer-/Höhenruder- und zwei
Wölbklappenservos werden komfortabel unterstützt.
Der größte Teil der Motor- und Segelflugmodelle wird jedoch zum Leitwerkstyp „normal“ gehören und mit jeweils
einem Servo an Höhen-, Seitenruder und Motordrossel
oder mit elektronischem Fahrtregler (bzw. Bremsklappen
beim Segelflugmodell) sowie 2 Querruderservos ausgestattet sein. Darüber hinaus gestattet der Leitwerkstyp „2
HR Sv“ den Anschluss von zwei Höhenruderservos an
den Empfängerausgängen 3 und 8.
Bei Betätigung der Querruder und fallweise der Wölbklappen mit jeweils zwei getrennten Servos können die
Querruderausschläge beider Klappenpaare im Menü
»Flächenmix«, ab Seite 114, differenziert, ein Ruderausschlag nach unten also unabhängig vom Ausschlag
nach oben eingestellt werden.
Schließlich kann die Stellung von Wölbklappen über
einen der Geber CTRL 6 … 10 gesteuert werden. Alternativ steht für die Wölbklappen, Quer- und Höhenruder
auch eine phasenabhängige Trimmung im Menü »Pha-sentrim« zur Verfügung.
Wenn das Modell ein V-Leitwerk anstelle des normalen
Leitwerks besitzt, ist im Menü »Grundeinstellung«, ab
Seite 76, der Leitwerkstyp „V-Leitwerk“ auszuwählen,
der die Steuerfunk tionen Höhen- und Seitenruder so
miteinander verknüpft, dass jede der beiden Leitwerksklappen – durch je ein separates Servo angesteuert – sowohl Höhen- als auch Seitenruderfunktion übernimmt.
Bei den Delta- und Nurflügelmodellen wird die Querund Höhenruderfunktion über je eine gemeinsame
Ruderklappe an der Hinterkante der rechten und linken
Tragfläche ausgeführt. Das Programm enthält die entsprechenden Mischfunktionen der beiden Servos.
Bis zu 4 Flugphasen können in jedem der 20 Modellspeicherplätze programmiert werden.
Die digitale Trimmung wird flugphasenspezifisch bis
auf die K1-Trimmung abgespeichert. Die K1-Trimmung
erlaubt simples Wiederfinden einer Leerlaufvergasereinstellung.
Zwei Uhren stehen für den Flugbetrieb ständig zur Verfügung. Ebenso wird die seit dem letzten Ladevorgang
verstrichene Senderbetriebszeit angezeigt.
Alle Geber (CTRL) und Schalter (SW) des Senders kön-
nen im Menü »Gebereinstellung«, Seite 100, beinahe
beliebig den Eingängen 5 … 8 zugewiesen werden.
„Dual Rate“ und „Exponential“ für Quer-, Seiten- und
Höhenruder sind getrennt programmier- und flugphasenspezifisch zwischen jeweils zwei Varianten umschaltbar.
Neben 3 freien Mischern stehen – abhängig vom Modelltyp – im Menü »Flächenmix« bis zu 12 weitere, fest
definierte Misch- und Koppelfunktionen zur Verfügung:
1. Querruderdifferenzierung (schaltbar)
2. Wölbklappendifferenzierung (schaltbar)
3. Querruder Seitenruder (schaltbar)
4. Querruder Wölbklappe (schaltbar)
5. Bremse Höhenruder (schaltbar)
6. Bremse Wölbklappe (schaltbar)
7. Bremse Querruder (schaltbar)
8. Höhenruder Wölbklappe (schaltbar)
9. Höhenruder Querruder (schaltbar)
10. Wölbklappe Höhenruder (schaltbar)
11. Wölbklappe Querruder (schaltbar)
12. Differenzierungsreduktion
Flächenmodelle
64
Page 65
Installationshinweise
Die Servos MÜSSEN in der hier abgebildeten Reihenfolge am Empfänger angeschlossen sein.
Nicht benötigte Ausgänge werden einfach nicht belegt.
Insbesondere gilt:
• Bei Verwendung von nur 1 Querruderservo bleibt der
Empfängerausgang 5 für das rechte Querruder frei
bzw. kann – sofern im Menü »Grundeinstellung«
„1 QR“ gewählt wurde – ggf. anderweitig belegt
werden.
• Bei Verwendung von nur 1 Wölbklappenservo bleibt
der Empfängerausgang 7 für die rechte Wölbklappe
ZWINGEND frei, sofern im Menü »Grundeinstel-
lung« „2QR 2WK“ gewählt wurde.
Beachten Sie darüber hinaus die Hinweise auf den
folgenden Seiten.
Empfängerbelegung von Modellen mit bis zu 2 Querruder und 2 Wölbklappen sowie vom Leitwerkstyp
„normal“, V-Leitwerk oder mit zwei Höhenruderservos („2 HR Sv“)
frei oder 2. Höhenruder oder Sonderfunktion
frei oder Wölbklappe oder WK links
Empfängerstromversorgung
Querruder rechts
Seitenruder oder Seite/Höhe rechts
Höhenruder oder Seite/Höhe links
Querruder oder Querruder links
Empfängerstromversorgung
Bremsklappen- oder Motorservo
oder Regler bei Elektroantrieb
frei oder Wölbklappe rechts oder Sonderf.
Empfängerbelegung von Modellen vom Leitwerkstyp
„Delta/Nurflügel“ mit bis zu 2 Wölbklappen
frei oder Sonderfunktion
frei oder Wölbklappe oder WK links
Empfängerstromversorgung
frei oder Sonderfunktion
frei oder Seitenruder
Querruder / Höhenruder rechts
Querruder / Höhenruder links
Empfängerstromversorgung
Bremsklappen- oder Motorservo
oder Regler bei Elektroantrieb
frei oder Wölbklappe rechts oder Sonderf.
Bedingt durch den unterschiedlichen Einbau der Servos
und Ruderanlenkungen kann anfangs die Servolaufrichtung bestimmter Servo verkehrt sein. Nachfolgende
Tabelle gibt Hinweise zur Abhilfe.
Modell
Typ
V-Leitwerk
Delta,
Nurflügel
Servo mit
falscher
Drehrichtung
Seiten- und
Hö henruder verkehrt
Seitenruder richtig,
Höhenruder verkehrt
Höhenruder richtig,
Seitenruder verkehrt
Höhen- und Querruder verkehrt
Höhenruder richtig,
Querruder verkehrt
Querruder richtig,
Höhenruder verkehrt
Abhilfe
Servo 3 + 4 im Menü
»Servoeinstellung«
umpolen
Servo 3 + 4 am Empfänger vertauschen
Servo 3 + 4 im Menü
»Servoeinstellung«
umpolen UND am Empfänger vertauschen
Servo 2 + 3 im Menü
»Servoeinstellung«
umpolen
Servo 2 + 3 im Menü
»Servoeinstellung«
umpolen UND am Empfänger vertauschen
Servo 2 + 3 am Empfänger vertauschen
Alle für ein Flächenmodell relevanten Menüs sind bei
den „Programmbeschreibungen“ mit dem Symbol eines
Flächenflugzeuges …
… gekennzeichnet, sodass Sie sich bei einer Flächenmodellprogrammierung nur mit diesen Menüs befassen
müssen.
Flächenmodelle - Empfängerbelegung
65
Page 66
Hubschraubermodelle
Pitch-Kurve
Kanal 1
Gas
K
a
n
a
l
1
H
e
c
k
r
o
t
o
r
Die Weiterentwicklung der Modellhubschrauber und
deren Komponenten wie Gyrosensoren, Drehzahlregler,
Rotorblätter usw. ermöglicht heute, einen Hubschrauber sogar im 3D-Kunstflug zu beherrschen. Für den
Anfänger dagegen genügen wenige Einstellungen, um
mit dem Schwebeflugtraining beginnen und dann nach
und nach die Optionen der mx-16 HoTT einsetzen zu
können.
Mit dem Helikopter-Programm der mx-16 HoTT
können alle gängigen Helis mit 1 … 4 Servos für die
Pitchsteuerung betrieben werden. Völlig unabhängig
davon, ob diese von einem Vergaser- oder Elektromotor
angetrieben werden.
Innerhalb eines Modellspeichers stehen 3 Flugphasen
plus Autorotation zur Verfügung.
Zwei Uhren stehen für den Flugbetrieb ständig zur Verfügung. Ebenso wird die seit dem letzten Ladevorgang
verstrichene Senderbetriebszeit angezeigt.
Auf Tastendruck lässt sich die Leerlaufvergaserposition
der digitalen K1-Trimmung wiederfinden.
„Dual Rate“ und „Exponential“ für Roll, Nick und Heckrotor sind kombinier- und in jeweils zwei Varianten
programmierbar.
Alle Geber (CTRL) und Schalter (SW) des Senders kön-
nen im Menü »Gebereinstellung«, Seite 102, beinahe
beliebig den Eingängen 5 … 8 zugeordnet werden.
Neben den 3 frei belegbaren und auch zu- und abschaltbaren Linearmischern des Menüs »Freie Mix«, ab Seite
135, stehen im Menü »Helimix«, ab Seite 122, für
Pitch, Gas und Heckrotor flugphasenabhängig einstellbare 5-Punkt-Kurven für nichtlineare Kennlinien bereit:
1. Pitch
2. K1 Gas
3. K1 Heckrotor
Der Anfänger wird zunächst jedoch nur den Schwebeflugpunkt in der Steuermitte sowie den Pitchweg
anpassen.
Darüber hinaus stehen im Menü »Helimix« mit den Zeilen „Gyro“, „Ein8“ sowie einem „Taumelscheibenlimiter“
noch weitere Einstell-Optionen zur Verfügung.
Im Menü »TS-Mixer«, Seite 142, können dann die
Mischanteile für Pitch, Rollen und Nicken abgestimmt
werden.
Die auf Seite 105 beschriebene Funktion Gaslimit des
Menüs »Gebereinstellung« ermöglicht ein Starten des
Motors in jeder Flugphase und erspart somit die Programmierung einer speziellen Flugphase „Gasvorwahl“.
Standardmäßig ist der Proportional-Drehgeber CTRL 6
diesem Eingang zugewiesen. Diese Steuerfunktion limitiert beliebig die maximale Gasservoposition. Dadurch
kann der Motor im Leerlaufbereich mit dem Trimmhebel
gesteuert werden. Erst wenn dieser Drehgeber in Richtung Vollgas gestellt wird, werden die Gaskurven wirksam und ggf. dann auch die beiden Uhren zur Erfassung
der Flugzeit automatisch gestartet. Ab Firmwareversion
1803 ist der Eingang „Lim“ allerdings standardmäßig
nicht mehr vorbelegt und somit der Gaslimiter nach der
Neuanlage eines Modellspeichers erst einmal deaktiviert, kann aber durch die Zuweisung eines Gebers
jederzeit wieder aktiviert werden.
Weitere Erläuterungen siehe Seite 106.
Hubschraubermodelle
66
Page 67
Hinweis für Umsteiger von einigen älteren Graupner-Anlagen:
Gegenüber der früheren Empfängerbelegung sind nun der Servoanschluss 1
(Pitch-Servo) und Servoanschluss 6
(Gas-Servo) vertauscht. Die Servos müssen also wie
unten abgebildet an die Ausgänge des Empfängers
angeschlossen werden. Nicht benötigte Ausgänge
werden einfach nicht belegt. Genauere Einzelheiten zum
jeweiligen Taumelscheibentyp finden Sie auf den Seiten
86/87 im Menü »Grundeinstellung«.
Empfängerbelegung von Hubschraubermodellen mit
1 … 3 Pitchservos
frei oder Drehzahlregler
Gasservo oder Motorregelung
Empfängerstromversorgung
frei oder Sonderfunktion
Heck-Servo (Gyro-System)
Nick-1-Servo
Roll-1-Servo
Empfängerstromversorgung
Pitch- oder Roll-2
oder Nick-2-Servo
Gyrowirkung
Installationshinweise
Die Servos MÜSSEN in der hier abgebildeten Reihenfolge am Empfänger angeschlossen sein.
Nicht benötigte Ausgänge werden einfach nicht belegt.
Beachten Sie darüber hinaus die Hinweise auf den
folgenden Seiten.
Hinweis:
Um die Komfort- und Sicherheitsmerkmale
des Gaslimi ters nutzen zu können, siehe ab
Seite 105, ist auch ein Drehzahlregler
entgegen der nebenstehenden Empfängerbelegung
anstatt an Empfängerausgang „8“, an Ausgang „6“ anzuschließen, siehe Seite 125.
Empfängerbelegung von Hubschraubermodellen mit
4 Pitchservos
Alle für ein Hubschraubermodell relevanten Menüs sind
im Abschnitt „Programmbeschreibung“ mit einem HeliSymbol gekennzeichnet …
… sodass Sie sich bei einer Hubschrauberprogrammierung nur mit diesen Menüs befassen müssen.
Hubschraubermodelle - Empfängerbelegung
67
Page 68
Programmbeschreibung im Detail
Neuen Speicherplatz belegen
Wer sich bereits bis an diese Stelle im Handbuch
vorgearbeitet hat, wird sicherlich schon die eine oder
andere Programmierung erprobt haben. Dennoch soll
nicht darauf verzichtet werden, jedes Menü detailliert zu
beschreiben.
Wir beginnen in diesem Abschnitt zunächst mit der
Belegung eines „freien“ Speicherplatzes, wenn also ein
neues Modell „programmiert“ werden soll:
0:00
0:00
HoTT
0.0V
#01
0:00h
Stop
Flug
5.5V
M
Aus der Grundanzeige wird mittels Antippen der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste zur „Multifunktionsliste“ gewechselt. (Mit der zentralen ESC-Taste
der linken Touch-Taste gelangen Sie zur Grundanzeige
zurück.) Standardmäßig ist nach dem ersten Aufruf der
Multifunktionsauswahl nach dem Einschalten des Senders der Menüpunkt »ModSpeich.« (Modellspeicher)
invers und damit aktiv. Anderenfalls mit den Auswahltasten () der linken oder rechten Touch-Taste
den Menüpunkt »Mod.Speich.« anwählen, wobei die
erste der beiden folgenden Abbildungen – wie auch ggf.
im weiteren Verlauf dieses Handbuches – die Auswahlliste eines Flächenmodells und die zweite die eines
Helikoptermodells zeigt:
Mod.Speich
Servoeinst
D/R Expo
Flächenmix
Grundeinst
Gebereinst
Phasentrim
Freie Mix
Servoanz.Allg.Einst
Fail-SafeTelemetrie
Mod.Speich
Servoeinst
D/R Expo
Freie Mix
Servoanz.
Grundeinst
Gebereinst
Helimix
TS-Mixer
Allg.Einst
Fail-SafeTelemetrie
Durch Antippen der zentralen SET-Taste der rechten
Touch-Taste öffnet sich der Menüpunkt »Modell Spei-cher«:
Modell aufrufen
Modell löschen
Kopier. Mod–>Mod
Export zu SD
Import von SD
=>
=>
=>
=>
=>
=>
=>
Tippen Sie nun noch einmal die zentrale SET-Taste der
rechten Touch-Taste an, um in das Untermenü „Modell aufrufen“ zu wechseln:
E08
01
02
03
04
05
06
frei
frei
frei
frei
frei
M
Im Lieferzustand des Senders ist der erste Modellspeicher mit dem Modelltyp „Flächenmodell“ initialisiert und
der mitgelieferte Empfänger mit diesem "verbunden".
Erkennbar am Piktogramm eines Flächenmodells in
der zweiten Spalte von links und an der rechts außen
angezeigten Empfängerkennung. In obigem Beispiel
„E08“ als Synonym für den mitgelieferten Empfänger
GR-16 HoTT. Am „M“ links davon ist zu erkennen, dass
der Empfänger mit der standardmäßig vorgegebenen
Option „speicherspezifisch“ mit dem Modellspeicher
1 verbunden wurde, sodass dieser ausschließlich auf
die Steuersignale dieses einen Modellspeichers seines
Senders reagiert. Näheres dazu finden Sie ab Seite
82 bzw. 93.
Ein „senderspezifisch“ und somit „global“ gebundener
Empfänger wird durch ein „G“ symbolisiert …
E08
01
02
03
04
05
06
frei
frei
frei
frei
frei
G
… und bei bereits initialisierten, aber noch „ungebundenen“ Modellspeichern erscheint anstelle der Empfängerkennung „---“.
Die restlichen, mit „
frei“ betitelten Speicherplätze
sind noch unbelegt und somit auch „ungebunden“.
Möchten Sie ein Flächenmodell einprogrammieren,
dann können Sie nach dem Verlassen des Untermenüs
„Modell aufrufen“ und des Menüs »Mod.Speich.«
durch entsprechend häufiges Antippen der zentralen
ESC-Taste der linken Touch-Taste, sofort mit dem Pro-
grammieren des Modells beginnen … oder aber mit den
Programmbeschreibung: neuen Speicherplatz belegen
68
Page 69
Tasten oder der linken oder rechten Touch-Taste
einen der noch freien Speicherplätze anwählen …
01
02
03
04
05
06
frei
frei
frei
frei
frei
E08M
… und dann die zentrale SET-Taste der rechten TouchTaste zur Bestätigung antippen.
Sie werden hernach aufgefordert, den grundsätzlichen
Modelltyp, also entweder „Flächenmodell“ oder „Hubschraubermodell“, auszuwählen:
Modelltyp wählen
( freier Modellspeich. )
Wählen Sie mit den Tasten oder der linken oder
rechten Touch-Taste das entsprechende Piktogramm an
und tippen Sie auf die zentrale SET-Taste der rechten
Touch-Taste. Damit wird der ausgewählte Modellspeicher mit dem ausgewählten Modelltyp initialisiert und
das Display wechselt wieder zur Grundanzeige. Sie
können nun in diesen Modellspeicher Ihr Modell einprogrammieren.
Ein Wechsel zu einem anderen Modelltyp ist jetzt nur
noch möglich, wenn dieser Speicherplatz zuvor gelöscht
wird, siehe Menü »ModSpeich.«, Seite 72.
Hinweise:
•
Soll der in der Grundanzeige gerade aktive Modellspeicher gelöscht werden,
muss unmittelbar anschließend an den
Löschvorgang einer der beiden Modelltypen „Fläche“
oder „Heli“ definiert werden. Dieser Wahl können Sie
auch nicht durch Ausschalten des Senders entgehen.
Allenfalls hinterher den unerwünscht belegten Modellspeicher von einem anderen Speicherplatz aus
wieder löschen.
Wird dagegen ein nicht aktiver Speicherplatz gelöscht, so wird dieser anschließend in der Modellauswahl als „
frei“ bezeichnet.
• Nach der Initialisierung des ausgewählten Modellspeichers mit dem gewünschten Modelltyp wechselt
die Anzeige zur Grundanzeige des neu belegten Modellspeichers. Gleichzeitig erscheint in dieser für einige Sekunden der Warnhinweis …
BIND?
OK
… als Hinweis darauf, dass noch keine Bindung zu
einem Empfänger besteht. Mittels kurzem Antippen
der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste gelangen Sie direkt zur entsprechenden Option:
Phase 3
Phase 4Landung
Speed
–––
6
Empf.Ausg.
Bindungs TypModell
geb.Empf.
–––
Genaueres zum Binden eines Empfängers finden Sie
auf Seite 83 bzw. 94.
• Nach dem (automatischen) Schließen des vorstehend beschriebenen Warnhinweises „BIND?“ erscheint ebenfalls für wenige Sekunden der Warnhinweis …
Fail-Safe
ein stellen!
… als Hinweis darauf, dass noch keine Fail-Safe-Einstellungen vorgenommen wurden. Genaueres hierzu
finden Sie auf Seite 148.
• Sollte im Display die Warnanzeige …
Gas
zu
hoch!
… erscheinen, dann bewegen Sie den Gas-/PitchSteuerknüppel, bei einem Helikoptermodell ggf.
auch den Gaslimiter, standardmäßig der Drehgeber
CTRL 6, in die Leerlaufstellung. Solange dies nicht
geschieht, bleibt das HF-Modul des Senders abgeschaltet.
Das Erscheinen dieser Warnung ist auch abhängig
von der bei „Motor an K1“ bzw. „Pitch min“ im Menü
»Grundeinst«, Seite 76 bzw. 89, gewählten
Einstellung. Wählen Sie bei Flächenmodellen zur
Deaktivierung dieser Meldung „kein“ bzw. „kein/
inv“, wenn Sie keinen Motor einsetzen sondern die
anderenfalls ausgeblendeten Mischer „Bremse
N.N.*“ des Menüs »Flächenmix« benötigen, siehe
Seite 118.
• Wurden bereits Modellspeicher im Sender belegt,
dann erscheint in den Untermenüs des Menüs »Mo-
* N.N. = Nomen Nominandum (der zu nennende Name)
Programmbeschreibung: neuen Speicherplatz belegen
69
Page 70
dellspeicher«, Seite 72, an der entsprechenden
Speicherplatzstelle ein Piktogramm des gewählten
Modelltyps gefolgt von einer Leerzeile bzw. dem im
Menü »Grundeinst«, Seite 76 bz w. 86, eingetragenen Modellnamen sowie bei einer ggf. bestehenden Bindung an einen Empfänger dessen Kennung.
• Bei zu niedriger Akkuspannung ist ein Modellwechsel
aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Im Display erscheint eine entsprechende Meldung:
vorzubeugen, bei beiden Modelltypen den Steuerkanälen 5 … 8 standardmäßig keine Bedienelemente zugewiesen sind.
Dies bedeutet, dass sich im Lieferzustand
der Anlage üblicherweise nur die an den
Empfängerausgängen 1 … 4 angeschlossenen Servos über die beiden Steuerknüppel bewegen lassen, an den Steckplätzen 5 … max. 8 angeschlossene Servos dagegen stetig in ihrer
Mittelstellung verharren.
Die nachfolgenden Menübeschreibungen erfolgen in der
Reihenfolge, in der die einzelnen Menüs in der Multifunktionsliste aufgeführt sind.
zur Zeit nicht mögl.
Spannung zu gering
Grundsätzlich gibt es nun noch vier verschiedene
Möglichkeiten, die vier Steuerfunktionen Quer-, Höhenund Seitenruder sowie Gas bzw. Bremsklappen beim
Flächenmodell bzw. Rollen, Nicken, Heckrotor und Gas/
Pitch beim Hubschraubermodell den beiden Steuerknüppeln zuzuordnen. Welche dieser Möglichkeiten
benutzt wird, hängt von den individuellen Gewohnheiten
des einzelnen Modellpiloten ab. Den Ihnen genehmen
Mode stellen Sie in der Zeile „Steueranord“ des Menüs
»Grundeinst«, Seite 76 bzw. 86, für den aktuell
aktiven Modellspeicher ein:
Mod Name
Steueranord
Motor an K1
K8 verzögert
Leitwerk
Des Weiteren sei an dieser Stelle noch einmal darauf
hingewiesen, dass im Interesse größtmöglicher Flexibilität, aber auch um unbeabsichtigter Fehlbedienung
1
kein
ja
normal
Firmwareversion V1802 und niedriger
Bei einem neu initialisierten Hubschraubermodell
bewegt sich – abhängig von der Stellung des Gaslimiters
CTRL 6 – darüber hinaus noch mehr oder weniger das
Servo 6.
Firmwareversion V1803 und höher
Bei einem neu initialisierten Hubschraubermodell bewegt sich darüber hinaus noch das (Gas-)Servo 6.
Bei beiden Modelltypen ändert sich dieser Zustand
erst, nachdem Sie die entsprechenden Zuordnungen
im Menü »Geber einstellung«, Seite 100 bzw. 102,
vorgenommen haben.
Soll ein neu initialisierter Modellspeicher in Betrieb
genommen werden, dann MUSS dieser erst entsprechend mit einem, ggf. weiteren, Empfänger „verbunden“
werden, bevor sich möglicherweise bereits daran
angeschlossene Servos auch bewegen lassen. Näheres
hierzu im Abschnitt „Binding“ auf Seite 83 bzw. 94.
Eine Beschreibung der grundlegenden Schritte zur
Programmierung eines Flächenmodells finden Sie im
Abschnitt Programmierbeispiele ab Seite 180 und für
Hubschraubermodelle ab Seite 204.
Programmbeschreibung: neuen Speicherplatz belegen
70
Page 71
Für Ihre Notizen
71
Page 72
Modellspeicher
Modell aufrufen, Modell löschen, Kopieren Modell Modell, Export zu und Import von SD-Karte
Auf den Seiten 28 und 29 wurde die grundsätzliche
Bedienung der Tasten erklärt und auf den beiden vorherigen Doppelseiten, wie Sie zur Multifunktionsliste gelangen und wie Sie einen neuen Modellspeicher belegen.
Hier nun wollen wir mit der „normalen“ Beschreibung
der einzelnen Menüpunkte in der vom Sender vorgegebenen Reihenfolge beginnen. Deshalb hier zuvorderst
die Beschreibung des Menüs »Modellspeicher«.
Bis zu 20 komplette Modelleinstellungen lassen sich
einschließlich der digitalen Trimmwerte der Trimmhebel
speichern. Die Trimmung wird automatisch gespeichert,
sodass bei einem Modellwechsel die jeweils aktuellen
Trimmeinstellungen nicht verloren gehen. Ein Piktogramm des gewählten Modelltyps sowie der im Menü
»Grundeinstellung«, Seite 76 bzw. 86, eingetragene Modellname sowie die Kennung eines ggf. an den
Modellspeicher „gebundenen“ Empfängers erscheint in
allen drei Untermenüs des Menüs »Modellspeicher«
hinter der Modellnummer.
Wählen Sie ggf. mit den Auswahltasten der linken oder
rechten Touch-Taste das Menü »ModSpeich.« (Modellspeicher) an …
…und tippen Sie dann kurz auf die SET-Taste der
rechten Touch-Taste:
Grundeinst
Gebereinst
Phasentrim
Freie Mix
Modell aufrufen
Modell aufrufen
Modell löschen
Kopier. Mod–>Mod
Export zu SD
Import von SD
Wenn Sie nun ein weiteres Mal die SET-Taste antippen,
gelangen Sie in das Untermenü „Modell aufrufen“:
Hinweise:
• Firmwareversion V179x bis einschließlich V1800
Achtung!
Schalten Sie zuerst
den Empfänger aus!
Wird diese Meldung eingeblendet, besteht eine
Teleme trie-Verbindung zu einer betriebsbereiten
Empfangsanlage. Schalten Sie diese aus und warten
Sie, bis die Anzeige kurz darnach selbsttätig ausgeblendet wird.
• Firmwareversion ab V1801
Ist das aktuell aktive Modell „Global“ gebunden, ist
aus Sicherheitsgründen ein Modellwechsel nur nach
vorherigem Abschalten der Empfangsanlage möglich:
Achtung!
Schalten Sie zuerst
den Empfänger aus!
Ist das aktuell aktive Modell speicherspezifisch gebunden, ist nun ein Modellwechsel ohne zuvor die
Empfangsanlage abschalten zu müssen möglich.
=>
=>
=>
=>
=>
=>
=>
E08
01
02
03
04
05
06
Mit den Auswahltasten der linken oder rechten
Touch-Taste nun den gewünschten Modellspeicher in
der Liste anwählen und durch Antippen der Taste SET
aktivieren. Mit ESC gelangen Sie dagegen ohne einen
Modellwechsel wieder zur vorherigen Menüseite zurück.
Hinweise:
•
(K1), bei einem Helikoptermodell ggf. auch der Gaslimiter – standardmäßig der Proportional-Drehgeber
CTRL6 – zu weit in Richtung Vollgasstellung.
• Bei zu niedriger Akkuspannung ist ein Modellwechsel
aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Im Display erscheint eine entsprechende Meldung:
GRAUBELE
ULTIMATE
STARLET
BELL47G
frei
frei
Falls nach einem Modellwechsel die Warnanzeige „Gas zu hoch!“ erscheint, befindet sich der Gas-/Pitch-Steuerknüppel
zur Zeit nicht mögl.
Spannung zu gering
M
G
M
M
E08
E08
–––
Programmbeschreibung: Modellspeicher
72
Page 73
Modell löschen
Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken oder
rechten Touch-Taste das Untermenü „Modell löschen“
an und tippen Sie auf die SET-Taste.
Modell aufrufen
Modell löschen
Kopier. Mod–>Mod
Export zu SD
Import von SD
Achtung!
Schalten Sie zuerst
den Empfänger aus!
Erscheint diese Meldung, besteht noch eine aktive
Verbindung zu einem Empfänger. Schalten Sie also Ihre
Empfangsanlage ab und warten Sie, bis kurz darauf die
Anzeige selbsttätig ausgeblendet wird.
Zu löschendes Modell mit den Auswahltasten der
linken oder rechten Touch-Taste auswählen, …
=>
=>
=>
=>
=>
=>
=>
Zu löschendes Modell:
M
G
M
M
E08
E08
E08
–––
01
02
03
04
… worauf nach einem weiteren Antippen der SET-Taste
die Sicherheitsabfrage …
GRAUBELE
ULTIMATE
STARLET
BELL47G
Soll Modell
02
gelöscht werden ?
NEIN
… erscheint. Mit NEIN brechen Sie den Vorgang ab
und kehren zur vorherigen Bildschirmseite zurück.
Wählen Sie dagegen mit der -Taste der linken oder
rechten Touch-Taste JA an und bestätigen diese Wahl
mit einem kurzen Antippen der SET-Taste, wird der
ausgewählte Modellspeicher gelöscht:
Dieser Löschvorgang ist unwiderruflich.
Alle Daten in dem ausgewählten Modellspeicher werden dabei komplett gelöscht.
Hinweis:
Soll der gerade aktive Modellspeicher
gelöscht werden, muss unmittelbar anschlie-
ßend an den Löschvorgang ein Modelltyp
„Fläche“ oder „Heli“ definiert werden. Wird dagegen ein
nicht aktiver Speicherplatz gelöscht, so erscheint dieser
anschließend in der Modellauswahl als „frei“.
ULTIMATE
JA
Kopieren Modell Modell
Wechseln Sie mit den Auswahltasten der linken
oder rechten Touch-Taste in die Zeile des Untermenüs
„Kopieren Modell Modell“ und tippen Sie dann die
SET-Taste an:
Modell aufrufen
ll l
schaltet HF AUS
OK
Import von SD
Erscheint diese Meldung, ist das HF-Modul des Senders
aktiv.
Mittels Antippen der zentralen ESC-Taste der linken
Touch-Taste brechen Sie den Vorgang ab.
Mit kurzem Antippen der SET-Taste der rechten TouchTaste schalten Sie dagegen die HF aus und das aufgerufene Menu öffnet sich. Schalten Sie aus Sicherheitsgründen jedoch zuvor eine ggf. in Betrieb befindliche
Empfangsanlage ab.
Zu kopierendes Modell mit den Auswahltasten der
linken oder rechten Touch-Taste auswählen, …
=>
>
>
>
>
>
>
Kopieren von Modell:
E08
01
02
03
04
… worauf nach einem weiteren Antippen der SETTaste der rechten Touch-Taste im Fenster „Kopieren
nach Modell:“ der Zielspeicher mit den Auswahltasten
der linken oder rechten Touch-Taste auszuwählen
Programmbeschreibung: Modellspeicher
GRAUBELE
ULTIMATE
STARLET
BELL47G
M
M
M
E08
G
E08
–––
73
Page 74
und mit SET zu bestätigen oder der Vorgang mit ESC
abzubrechen ist. Ein bereits belegter Speicherplatz kann
überschrieben werden.
Kopieren nach Modell:
E08
01
02
03
04
05
GRAUBELE
ULTIMATE
STARLET
BELL47G
frei
M
G
M
M
E08
E08
–––
Nach dem Bestätigen des ausgewählten Modellspeichers durch Antippen der Taste SET erscheint die
Sicherheitsabfrage:
Soll Modell
01
03
ULTIMATE
frei
kopiert werden ?
NEIN
JA
Mit NEIN brechen Sie den Vorgang ab und kehren zur
Ausgangsseite zurück. Wählen Sie dagegen mit der
Taste JA an und bestätigen diese Wahl mit einem
Antippen der SET-Taste, dann wird das ausgewählte
Modell in den gewählten Modellspeicher kopiert.
Hinweise:
•
Wird ein speicherspezifisch gebundenes
Modell in einen beliebigen anderen Modellspeicher desselben Senders kopiert,
ist der Empfänger im Zielspeicher neu zu binden.
• Wird ein senderspezifisch gebundenes Modell in einen beliebigen anderen Modellspeicher desselben
Senders kopiert, bleibt die vorhandene Empfängerbindung erhalten.
Programmbeschreibung: Modellspeicher
74
Export zu SD
Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken oder
rechten Touch-Taste das Untermenü „Export zu SD“ an
und tippen Sie auf die SET-Taste.
Modell aufrufen
Modell löschen
Kopier. Mod–>Mod
Export zu SD
Import von SD
=>
=>
=>
=>
=>
=>
=>
Zu exportierendes Modell mit den Auswahltasten
der linken oder rechten Touch-Taste auswählen:
Export zu SD-Kar te:
01
02
03
04
GRAUBELE
ULTIMATE
STARLET
BELL47G
M
G
M
M
E08
E08
E08
–––
Nach dem Bestätigen des ausgewählten Modellspeichers durch Antippen der Taste SET erscheint die
Sicherheitsabfrage:
Soll Modell
01
ULTIMATE
SD-Karte
exportiert werden ?
NEIN
JA
Mit NEIN brechen Sie den Vorgang ab und kehren zur
Ausgangsseite zurück. Wählen Sie dagegen mit der Taste JA an und bestätigen diese Wahl mittels Antippen
der SET-Taste, dann wird das ausgewählte Modell auf
die SD-Karte kopiert.
Hinweise:
• Sollte die Warnanzeige …
SD-Karte
einlegen
OK
… anstelle einer Modellauswahl erscheinen, befindet sich keine SD-Karte im Kartenschacht, siehe Seite 25.
• Informationen zur HoTT-Synchronisation eines Modellspeichers nach dem Import von SD-Karte finden
Sie nachfolgend unter den „Hinweisen“ des Abschnittes „Importieren von SD-Karte“.
• Ein exportiertes Flächenmodell wird unter \\Models\
mx-16 nach dem Schema „aModellname.mdl“ und
ein Hubschraubermodell als „hModellname.mdl“ auf
der Speicherkarte abgelegt. Wird dagegen ein „namenloses“ Modell exportiert, dann sind dessen Daten unter „a-“ bzw. „hNoName.mdl“ auf der Speicherkarte zu finden.
• Einige der ggf. in Modellnamen verwendeten Sonderzeichen können aufgrund spezifischer Beschränkungen des von den Speicherkarten genutzten FAT- bzw.
FAT32-Dateisystems nicht auf diese übernommen
werden und werden deshalb während des Kopiervorganges durch eine Tilde (~) ersetzt.
• Eine ggf. auf der Speicherkarte bereits vorhandene
Modelldatei gleichen Namens wird ohne Vorwarnung
überschrieben.
Page 75
Import von SD
Wechseln Sie mit den Auswahltasten der linken
oder rechten Touch-Taste in die Zeile des Untermenüs
„Import von SD“ und tippen Sie dann die SET-Taste an.
Modell aufrufen
ll l
schaltet HF AUS
OK
Import von SD
=>
>
>
>
>
>
>
Erscheint diese Meldung, ist das HF-Modul des Senders
aktiv.
Mittels Antippen der zentralen ESC-Taste der linken
Touch-Taste brechen Sie den Vorgang ab.
Mit einem kurzen Antippen der SET-Taste der rechten
Touch-Taste schalten Sie dagegen die HF aus und das
aufgerufene Menu öffnet sich. Schalten Sie aus Sicherheitsgründen jedoch zuvor eine ggf. in Betrieb befindliche Empfangsanlage ab.
Von der SD-Speicherkarte zu importierendes Modell mit
den Auswahltasten der linken oder rechten Touch-
Taste auswählen:
Import von SD-Karte:
ALPINA
EXTRA
COBRA
BELL47G
11/03/10
11/03/11
11/03/11
11/03/12
Hinweis:
Das jeweils rechts vom Modellnamen
angezeigte Exportdatum wird in der
Schreibweise „Jahr/Monat/Tag“ dargestellt.
Worauf nach einem weiteren Antippen der SET-Taste
der rechten Touch-Taste im nun erscheinenden Fenster
„Import nach Modell:“ der Zielspeicher mit den Auswahltasten der linken oder rechten Touch-Taste auszuwählen und mit SET zu bestätigen oder der Vorgang mit
ESC abzubrechen ist. Ein bereits belegter Speicherplatz
kann überschrieben werden:
Import nach Modell:
E08
01
02
03
04
05
GRAUBELE
ULTIMATE
STARLET
BELL47G
frei
M
G
M
M
E08
E08
–––
Nach dem Bestätigen des ausgewählten Modellspeichers durch Antippen der Taste SET erscheint die
Sicherheitsabfrage:
Soll Modell
01
03
ULTIMATE
frei
importier t werden ?
NEIN
JA
Mit NEIN brechen Sie den Vorgang ab und kehren zur
Ausgangsseite zurück. Wählen Sie dagegen mit der Taste JA an und bestätigen diese Wahl mittels Antippen
der SET-Taste, dann wird das ausgewählte Modell in
den gewählten Modellspeicher importiert.
Hinweise:
• Sollte die Warnanzeige …
SD-Karte
einlegen
OK
… anstelle einer Modellauswahl erschei-
nen, befindet sich keine SD-Karte im Kartenschacht, siehe Seite 25.
• Wird ein speicherspezifisch gebundenes und zwischenzeitlich auf der SD-Karte, beispielsweise für Sicherungszwecke, abgelegtes Modell in den ursprünglichen Modellspeicher desselben Senders zurück
geladen, bleibt die vorhandene Empfängerbindung
erhalten.
Wird dagegen dasselbe Modell in einen anderen Modellspeicher oder gar in einen anderen Sender kopiert, MUSS der betroffene Empfänger neu gebunden werden.
• Wird ein senderspezifisch gebundenes und zwischenzeitlich auf der SD-Karte abgelegtes Modell in
einen beliebigen Modellspeicher desselben Senders
zurück geladen, bleibt die vorhandene Empfängerbindung erhalten.
Wird dagegen dasselbe Modell in einen anderen
Sender kopiert, MUSS der betroffene Empfänger neu
gebunden werden.
Programmbeschreibung: Modellspeicher
75
Page 76
Grundeinstellung
Modellspezifische Basiseinstellungen für Flächenmodelle
Bevor mit der Programmierung spezifischer Parameter
begonnen wird, sind einige Grundeinstellungen, die den
gerade aktiven Modellspeicher betreffen, vorzunehmen.
Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken oder
rechten Touch-Taste das Menü »Grundeinst« (Grundeinstellung (Modell)) an und tippen Sie dann auf die
zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste:
Mod.Speich
Servoeinst
D/R Expo
Flächenmix
Grundeinst
Gebereinst
Phasentrim
Freie Mix
Servoanz.Allg.Einst
Fail-Safe
Telemetrie
Modellname
Mod.Name
Steueranord
Motor an K1
K8 verzögert
Leitwerk
1
kein
ja
normal
Wechseln Sie mittels Antippen der SET-Taste der rechten Touch-Taste zur nächsten Bildschirmseite, um aus
einer Zeichenliste den Modellnamen zusammensetzen
zu können. Maximal 9 Zeichen können für einen Modellnamen vergeben werden:
Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken TouchTaste das gewünschte Zeichen an. Mittels Antippen der
Auswahltaste der rechten Touch-Taste oder deren
zentraler SET-Taste wechseln Sie zur nächstfolgenden
Stelle, an der Sie das nächste Zeichen wählen können.
Mit gleichzeitigem Antippen der Tasten oder
der rechten Touch-Taste (CLEAR) setzen Sie an die
Stelle ein Leerzeichen.
Jede beliebige Zeichenposition innerhalb des Eingabefeldes erreichen Sie mit den Tasten der rechten
Touch-Taste.
Mittels Antippen der zentralen Taste ESC der linken
Touch-Taste kehren Sie zur vorherigen Menü-Seite
zurück.
Der so eingegebene Modellname erscheint anschließend in der Grundanzeige und in den Untermenüs des
Menüpunktes »Modellspeicher«.
Steueranordnung
MODE 1 (Gas rechts)
Höhenruder
Seitenruder
Höhenruder
Höhenruder
Querruder
Höhenruder
Seitenruder
Querruder
Motor Leerlauf
MODE 3 (Gas rechts)
Querruder
Seitenruder
Motor Leerlauf
Motor Vollgas
Motor Vollgas
Querruder
Seitenruder
Motor Vollgas
Seitenruder
Motor Leerlauf
Motor Vollgas
Querruder
Motor Leerlauf
MODE 2 (Gas links)
Höhenruder
Seitenruder
Querruder
Höhenruder
MODE 4 (Gas links)
Höhenruder
Querruder
Seitenruder
Höhenruder
Querruder
Seitenruder
Grundsätzlich gibt es 4 verschiedene Möglichkeiten, die
vier Steuerfunktionen Quer-, Höhen- und Seitenruder
sowie Gas bzw. Bremsklappen eines Flächenmodells
den beiden Steuerknüppeln zuzuordnen. Welche dieser
Möglichkeiten benutzt wird, hängt von den individuellen
Gewohnheiten des einzelnen Modellfliegers ab.
Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken oder
rechten Touch-Taste die Zeile „Steueranord“ (Steueranordnung) an. Das Auswahlfeld ist eingerahmt:
Mod.Name
Steueranord
Motor an K1
K8 verzögert
Leitwerk
GRAUBELE
1
kein
ja
normal
Tippen Sie die SET-Taste an. Die aktuelle Steueranordnung wird invers dargestellt. Wählen Sie nun mit den
Auswahltasten der rechten Touch-Taste zwischen den
Möglichkeiten 1 bis 4 aus.
Nach gleichzeitigem Antippen der Tasten oder
der rechten Touch-Taste (CLEAR) kehrt die Anzei-
ge zur Steueranordnung „1“ zurück.
Mit einem erneuten Antippen der Taste SET deaktivieren Sie das Auswahlfeld wieder, sodass Sie die Zeile
wechseln können.
Motor an K1
Mod.Name
Steueranord
Motor an K1
K8 verzögert
Leitwerk
GRAUBELE
1
kein
ja
normal
Nach Anwahl der Zeile „Motor an K1“ mit den Auswahltasten der linken oder rechten Touch-Taste ist das
entsprechende Eingabefeld eingerahmt. Tippen Sie die
Page 77
zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an. Die
aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie
nun mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste
zwischen folgenden vier Möglichkeiten aus:
• „Leerl v.“
Die Leerlaufposition des Gas-/Bremsklappen-Steuerknüppels (K1) befindet sich vorn, d. h. vom Piloten weg.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe Seite 46,
und die Option „Motor-Stopp“, siehe nachfolgend,
sind aktiviert und die ebenfalls nachfolgend beschriebene Option „K8 verzögert“ sowie die Mischer „Brem-
se N.N.*“ des Menüs »Flächenmix«, Seite 117,
sind deaktiviert.
• „Leerl h.“
Die Leerlaufposition des Gas-/Bremsklappen-Steuerknüppels (K1) befindet sich hinten, d. h. zum Piloten hin.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe Seite 46,
und die Option „Motor-Stopp“, siehe nachfolgend,
sind aktiviert und die ebenfalls nachfolgend beschriebene Option „K8 verzögert“ sowie die Mischer „Brem-
se N.N.*“ des Menüs »Flächenmix«, Seite 117,
sind deaktiviert.
• „kein“
Das Bremssystem ist in der vorderen Position des
Gas-/Brems-Knüppels „eingefahren“ und die nachfolgend beschriebene Option „K8 verzögert“ sowie
die Mischer „Bremse N.N.*“ im Menü »Flächenmix«, Seite 117, sind aktiviert.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe Seite 46,
und die Option „Motor-Stopp“, siehe nachfolgend,
* N.N. = Nomen Nominandum (der zu nennende Name)
sind deaktiviert.
• „kein/inv“
Das Bremssystem ist in der hinteren Position des
Gas-/Bremsknüppels „eingefahren“ und die nachfolgend beschriebene Option „K8 verzögert“ sowie
die Mischer „Bremse N.N.*“ im Menü »Flächenmix«, Seite 117, sind aktiviert.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe Seite 46,
und die Option „Motor-Stopp“, siehe nachfolgend,
sind deaktiviert.
Hinweise:
•
Achten Sie während der Programmierung un bedingt darauf, dass ein ange-
schlossener Verbrennungs- oder Elektromotor nicht unbeabsichtigt anläuft.
Unterbrechen Sie ggf. die Treibstoffversorgung
bzw. klemmen Sie den Antriebsakku zuvor ab.
•
Die K1-Trimmung wirkt entsprechend Ih-
rer Wahl „normal“ oder nur „hinten“ oder
„vorne“, also entweder über den ganzen
Steuerweg oder nur in der jeweiligen Leerlaufrichtung.
• Beachten Sie die auf Seite 58 beschriebene Funk-
tion „Abschalttrimmung“.
K8 verzögert
Hinweis:
Diese Menüzeile ist bei Wahl von „Leerl.
vorne/hinten“ in der Zeile „Motor an K1“
ausgeblendet. Des Weiteren ist diese Option
nur dann wirksam, wenn Sie mindestens eine Flugphase aktiviert haben, siehe unter „Phasen“ weiter unten!
Mod.Name
Steueranord
Motor an K1
K8 verzögert
Leitwerk
GRAUBELE
1
kein
ja
normal
Mit „nein“ schalten Sie für den Steuerkanal 8 die bei
jedem Flugphasenwechsel wirksame Umschaltverzögerung von ca. 1 Sekunde ab. Mit „ja“ hinzu.
Nach Anwahl der Zeile „K8 verzögert“ mit den Auswahltasten der linken oder rechten Touch-Taste
ist das entsprechende Eingabefeld eingerahmt. Tippen
Sie die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an.
Die aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen
Sie nun mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste
zwischen den beiden Möglichkeiten aus.
Motor-Stopp
Hinweis:
Diese Menüzeile ist bei Wahl von „kein“ oder
„kein/inv“ in der Zeile „Motor an K1“
ausgeblendet.
Abhängig von der in der Zeile „Motor an K1“ vorgenommenen Wahl „Leerlauf vorne/hinten“ können Sie über
einen Schalter mittels der Option „Motor Stopp“ einen
Drehzahlsteller entsprechend herunterregeln oder ein
Servo für die Vergasersteuerung in die Motor-AUS (oder
auch in die Leerlaufposition) stellen.
Die Motor-AUS-Position (bzw. Leerlaufeinstellung) wird
im linken Wertefeld dieser Zeile vorgegeben und ist
durch Versuche zu ermitteln.
Der Drehzahlsteller bzw. das Gasservo nehmen diese
voreingestellte Position allerdings nur ein, sobald ein
77
Page 78
Schalter betätigt und hernach eine bestimmte Servoposition bzw. Schaltschwelle unterschritten wird. Dazu
legen Sie in der mittleren Spalte über dem „STO“-Feld
die gewünschte Servoposition (Schaltschwelle) fest und
wählen in der rechten Spalte einen für Sie geeigneten
EIN-/AUS-Schalter aus.
• Ist der in der mittleren Spalte vorgegebene %-Wert
größer als die aktuelle Servoposition, d. h., die
aktuelle Servoposition befindet sich unter der Schaltschwelle, erfolgt die Umschaltung, sobald Sie den
Schalter in die EIN-Position umlegen.
• Ist der in der mittleren Spalte vorgegebene %-Wert
kleiner als die aktuelle Servoposition, d. h., die
aktuelle Servoposition befindet sich über der Schaltschwelle, reduziert der Drehzahlsteller die Motordrehzahl bzw. schließt das Gasservo den Vergaser
erst dann entsprechend der Vorgabe in der linken
Spalte, sobald die Servoposition nach dem Umlegen
des Schalter in die EIN-Position erstmalig die Schaltschwelle (max. +150 %) unterschreitet.
In dieser Motor-AUS-Position verharrt der Drehzahlsteller bzw. das Gasservo nun solange, bis der gewählte Schalter wieder umgelegt und anschließend
das Gasservo bzw. der Drehzahlsteller mit dem Gas-/
Brems-Steuerknüppel einmal über die vorprogrammierte Schaltschwelle hinweg bewegt wird.
Werkseitig vorgegeben ist in der linken Spalte ein Wert
von -100 % für die „Motor AUS“-Position des Gasservos
und in der mittleren Spalte eine Schaltschwelle von
+150 % Servoposition:
Um den Vorgabewert der „Motor AUS“-Position des Gasservos zu ändern, tippen Sie die zentrale SET-Taste der
rechten Touch-Taste an. Die aktuelle Einstellung wird
invers dargestellt. Stellen Sie nun mit den Auswahltasten
der linken oder rechten Touch-Taste einen Wert ein, bei
welchem der Motor zuverlässig „aus“ ist. Achten Sie bei
einem Vergasermotor darauf, dass das Gasservo nicht
mechanisch aufläuft, z. B. -125 %:
Mod.Name
Steueranord
Motor an K1
M-Stopp
Leitwerk
Der – hohe – Vorgabewert in der mittleren Spalte stellt
sicher, dass der Motor über den maximal möglichen
Stellbereich des Servoweges bzw. Drehzahlstellers
hinweg allein mit dem in der rechten Spalte noch zuzuweisenden Schalter gestoppt werden kann.
Möchten Sie jedoch lieber eine niedrigere Schaltschwelle setzen, bei deren Unterschreitung das Gasservo bzw.
der Drehzahlsteller bei geschlossenem Schalter in die
Motor-AUS-Position geschaltet wird, dann reduzieren
Sie den voreingestellten Servoweg von +150 %, indem
Sie das Gasservo bzw. den Drehzahlsteller mit dem
GRAUBELE
1
Leerl h.
+150%–100%
STO
GRAUBELE
+150%–125%
STO
–––
normal
1
Leerl h.
–––
normal
Gas-/Brems-Steuerknüppel in die von Ihnen gewünschte Position bringen und dann die zentrale SET-Taste der
rechten Touch-Taste antippen:
Mod.Name
Steueranord
Motor an K1
M-Stopp
Leitwerk
In der Spalte rechts weisen Sie abschließend einen
Schalter zu, mit dem Sie den Motor (im Notfall) direkt
abstellen bzw. die Schaltschwelle aktivieren möchten.
Mod.Name
Steueranord
Motor an K1
M-Stopp+100%–125%
Leitwerk
Hinweise:
•
• Eine Schaltschwelle von mehr als +100 % erreichen
Sie, indem Sie vorübergehend den Weg von Servo 1
im Menü »Servoeinstellung« auf über 100 % vergrößern, und nach Speicherung der Schaltschwelle wieder auf den ursprünglichen Wert zurückstellen.
Achten Sie unbedingt darauf, dass das
Gasservo bei Betätigung der Motorstopp-Funktion nicht mechanisch anläuft.
GRAUBELE
1
Leerl h.
+100%–125%
STO
GRAUBELE
STO
–––
normal
1
Leerl h.
9
normal
Page 79
Leitwerk
Nach Anwahl der Zeile „Leitwerk“ mit den Auswahltasten
der linken oder rechten Touch-Taste ist das entsprechende Eingabefeld eingerahmt:
Mod Name
Steueranord
Motor an K1
M-Stopp+100%–125%
Leitwerk
Tippen Sie die zentrale SET-Taste der rechten TouchTaste an. Die aktuelle Einstellung wird invers dargestellt.
Wählen Sie nun mit den Auswahltasten der rechten
Touch-Taste den auf Ihr Modell zutreffenden Typ aus:
• „normal“
Das Höhen- und Seitenruder wird über jeweils nur
ein Servo betätigt.
• „V-Leitw“
Die Höhen- und Seitenrudersteuerung erfolgt über
zwei getrennt angelenkte, V-förmig angeordnete Ruder. Die Koppelfunktion für die Seiten- und Höhenrudersteuerung wird vom Programm automatisch übernommen. Der Höhen- und Seitenrudersteuerweg
kann ggf. über »D/R Expo«, Seite 108, aufeinander
abgestimmt werden.
• „Delta/Nf“
Die Quer- und Höhenrudersteuerung erfolgt über ein
oder zwei Servos je Tragflächenhälfte. Die Höhenrudertrimmung wirkt jedoch auch bei Wahl von „2QR
2WK“ – siehe unten – nur auf die Servos 2 + 3.
• „2 HR Sv“
Diese Option ist für Modelle mit zwei Höhenruderservos gedacht. Bei Höhenruderbetätigung läuft das am
GRAUBELE
1
Leerl h.
9
normal
Ausgang 8 angeschlossene Servo parallel zum Servo 3. Die Höhenrudertrimmung wirkt auf beide Servos.
Hinweis zu „2 HR Sv“:
Ein Geber, der dem Eingang 8 im Menü
»Gebereinstellung« zugewiesen ist, ist
aus Sicherheitsgründen dann software-
seitig vom Servo „8“ getrennt, d. h. unwirksam.
Querruder/Wölbklappen
Nach Anwahl der Zeile „Querr./Wölb“ mit den Auswahltasten der linken oder rechten Touch-Taste ist das
entsprechende Eingabefeld eingerahmt:
Steueranord
Motor an K1
M-Stopp+100%–125%
Leitwerk
Querr./Wölb
Tippen Sie die zentrale SET-Taste der rechten TouchTaste an. Die aktuelle Einstellung wird invers dargestellt.
Wählen Sie nun mit den Auswahltasten der rechten
Touch-Taste zwischen folgenden drei möglichen Kombinationen aus, und zwar:
• „1QR“
Querrudersteuerung über 1 gemeinsames Servo,
• „1QR 1WK“
Querruder- und Wölbklappensteuerung über je 1 gemeinsames Servo,
• „2QR“
Querrudersteuerung über je 1 Servo pro Tragflächenhälfte,
Querrudersteuerung wie zuvor, jedoch zusätzlich 1
Wölbklappenservo,
• „2QR 2WK“
Querrudersteuerung wie zuvor, jedoch zusätzlich 2
Wölbklappenservos.
Abhängig von dieser Vorgabe werden im Menü »Flä-chenmix«, ab Seite 114, die jeweils benötigten
Mischer und deren Einstellmöglichkeiten aktiviert.
Softwareseitig sind bis zu 12 fertige Mischer für bis zu
2 Querruder- und 2 Wölbklappenservos vorgesehen.
Uhren
In der Grundanzeige sind rechts im Display zwei Uhren
sichtbar: Eine Stoppuhr und eine Flugzeituhr:
GRAUBELE
#01
5.5V
0:00h
Diesen beiden Uhren kann in der rechten, am unteren
Displayrand mit dem Schaltersymbol gekennzeichneten, Spalte der Zeile „Uhren“ …
Motor an K1
M-Stopp+100%–125%
Leitwerk
Querr./Wölb
Uhren0:00–––
… ein Schalter oder Geberschalter zugewiesen werden,
mit welchem die Uhren gemeinsam gestartet und die
Stop
Flug
M
0:00
0:00
HoTT
0.0V
Leerl h.
9
normal
2QR
79
Page 80
Stoppuhr auch wieder gestoppt werden kann.
Die Zuordnung eines Schalters bzw. Geberschalters
erfolgt wie im Abschnitt „Geber-, Schalter- und Geberschalterzuordnung“ auf Seite 62 beschrieben.
Die Flugzeituhr, und ggf. die Speicherung von Telemetrie-Daten auf einer in den Kartenslot eingesetzten
Speicherkarte, Seite 25, startet immer gemeinsam mit
der Stoppuhr, läuft jedoch weiter, auch wenn die Stoppuhr angehalten (ausgeschaltet) wurde, und kann nur bei
angehaltener Stoppuhr durch Antippen der zentralen
Taste ESC der linken Touch-Taste gestoppt werden.
Angehaltene Uhren können durch gleichzeitiges Antippen der Tasten oder der rechten Touch-
Taste (CLEAR) wieder auf den Startwert zurückgesetzt
werden.
ACHTUNG:
Eventuelle Ansprüche können nur beim
Vorliegen einer Log-Datei berücksichtigt
werden, siehe Seite 8. Nutzen Sie
deshalb in Ihrem eigenen Interesse die Option der
parallel zur Flugzeituhr laufenden Speicherung von
Telemetrie-Daten auf der in den Kartenslot des
Senders eingesetzten SD-Karte.
Umschaltung zwischen „vorwärts“ und „rückwärts“
Vorwärts laufende Uhr (Stoppuhrfunktion)
Wird die Stoppuhr nach Schalterzuordnung mit dem
Anfangswert „0:00“ gestartet, läuft sie vorwärts bis
maximal 180 min und 59 s, um dann wieder bei 0:00 zu
beginnen.
Rückwärts laufende Uhr (Alarmtimerfunktion)
Im – linken – Minutenfeld wählen Sie die Startzeit zwi-
schen 0 und 180 min und im – rechten – Sekundenfeld
eine Startzeit zwischen 0 und 59 s (oder eine beliebige
Kombination davon):
Motor an K1
M-Stopp+100%–125%
Leitwerk
Querr./Wölb
Uhren2
Gleichzeitiges Antippen der Tasten oder der
rechten Touch-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene
Einstellungen auf „0“ bzw. „00“ zurück.
Vorgehensweise
1. Gewünschtes Eingabefeld mit den Auswahltasten
der linken oder rechten Touch-Taste anwählen.
2. SET in der Mitte der rechten Touch-Taste antippen.
3. Im inversen Minuten- bzw. Sekundenfeld mittels der
Auswahltasten der rechten Touch-Taste Zeitvorwahl
treffen.
4. Eingabe beenden durch Antippen der zentralen SETTaste.
5. Nach dem Wechsel zurück in die Grundanzeige mittels entsprechend häufigem Antippen der zentralen
ESC-Taste der linken Touch-Taste, tippen Sie bei an-
gehaltener Stoppuhr gleichzeitig auf die Tasten
oder der rechten Touch-Taste (CLEAR) damit
die Stoppuhr auf die „Timer“-Funktion umschaltet, siehe rechts oben in der folgenden Abbildung:
Leerl h.
9
normal
2QR
10:01
M
10:01
0:00
HoTT
0.0V
GRAUBELE
#01
5.5V
0:01h
Die Stoppuhr startet nun nach Betätigung des zugewiesenen Schalters bei dem eingestellten Anfangswert
rückwärts („Timerfunktion“). Nach Ablauf der Zeit bleibt
der Timer aber nicht stehen, sondern läuft weiter, um
die nach 0:00 abgelaufene Zeit ablesen zu können. Zur
eindeutigen Unterscheidung wird diese invers angezeigt.
„Alarm“-Timer
Bei „rückwärts laufender“ Uhr ertönen ab 30 s vor Null
akustische Signale, damit Sie während des Steuern
Ihres Modells nicht ständig die Anzeige beobachten
müssen:
Tonsignalfolge
30 s vor null: 3-fach-Ton
alle 2 Sekunden Einzelton
20 s vor null: 2-fach-Ton
alle 2 Sekunden Einzelton
10 s vor null: Einzelton
jede Sekunde Einzelton
5 s vor null: jede Sekunde Einzelton mit erhöhter Fre-
quenz
null: verlängertes Tonsignal und Umspringen
der Anzeige auf inverse Darstellung
Das Zurücksetzen dieses „Alarmtimers“ erfolgt durch
gleichzeitiges Antippen der Tasten oder der
rechten Touch-Taste (CLEAR) bei angehaltener Uhr.
Eine rückwärts laufende Uhr wird in der
Grundanzeige durch einen blinkenden
Doppelpunkt zwischen dem Minuten- und
Sekundenfeld kenntlich gemacht.
Phase 2, Phase 3 bzw. Phase 4
Solange Sie keiner der Phasen 2, 3 oder 4 einen Schalter zugewiesen haben, befinden Sie sich automatisch in
der Flugphase 1 «normal».
Sowohl Nummer wie auch Name dieser Flugphase ist
mit «normal» fest eingestellt und kann nicht verändert
werden, weshalb auch die Phase «normal» nicht als
Phase 1 angezeigt wird, sondern verborgen bleibt:
Des Weiteren ist noch darauf hinzuweisen, dass den
Flugphasen Prioritäten zu eigen sind, welche insbesondere bei der Zuordnung von Einzelschaltern beachtet
werden sollten. Das zugrunde liegende Schema lässt
sich folgendermaßen beschreiben:
• Sind alle ggf. zugewiesenen Flugphasenschalter
geschlossen oder offen, ist die Flugphase «normal»
aktiv.
• Ist nur ein Schalter geschlossen, dann ist diejenige
Flugphase aktiv, welche dem aktuell geschlossenen
Schalter zugewiesen wurde.
• Sind zwei Schalter geschlossen, dann ist die Flugphase mit der jeweils niedrigeren Phasennummer
Start
Speed
Landung
–––
–––
–––
aktiv.
Also beispielsweise Phase 2, wenn zusätzlich einer
der den Phasen 3 oder 4 zugewiesenen Schalter geschlossen ist bzw. Phase 3, wenn die den Phasen 3
und 4 zugewiesenen Schalter geschlossen sind.
• Ggf. ist infolgedessen die Vorbelegung der Flugphasen mit Flugphasennamen den eigenen Prioritäten
entsprechend anzupassen, siehe weiter unten.
• Servoseitig erfolgt die Umschaltung nicht „hart“,
sondern mit einer fest vorgegebenen Umschaltzeit
von ca. 1 Sekunde.
Programmierung
Nach Anwahl der Zeile „Phase 2“, „Phase 3“ oder
„Phase 4“ mit den Auswahltasten der linken oder
rechten Touch-Taste ist das Feld „Name“ der jeweiligen
Flugphase bereits eingerahmt.
Falls Ihnen die Vorbelegung nicht zusagt, tippen Sie
die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an. Die
aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie
nun mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste zwischen den zur Verfügung stehenden Namen einen Ihnen
passender erscheinenden aus. Mit einem Antippen der
Taste SET beenden Sie die Eingabe wieder.
Wechseln Sie nun mit der Taste der linken oder
rechten Touch-Taste in die rechte, am unteren Displayrand mit dem Schaltersymbol
Spalte und tippen Sie kurz auf die zentrale Taste SET.
Weisen Sie nun, wie im Abschnitt „Geber-, Schalter- und
Geberschalterzuordnung“ auf Seite 62 beschrieben,
der jeweiligen Phase einen Schalter zu. Vorzugsweise
jeweils von der Mittelstellung ausgehend einen der
beiden Dreistufenschalter SW 4/5 oder SW 6/7.
Um maximale Flexibilität hinsichtlich der Empfängerbelegung zu erreichen, bietet das Programm der
mx-16 HoTT auf der zweiten Seite des Untermenüs
„Empfängerausgang“ die Möglichkeit zum beliebigen
Vertauschen der senderseitigen Servoausgänge 1 bis
maximal 8.
Uhren10:012
Phase 2
Phase 3
Phase 4
Empf.Ausg.
Mittels Antippen der zentralen SET-Taste der rechten
Touch-Taste wechseln Sie zur nächsten Displayseite:
S
1
S
2
S
3
S
4
S
5
Auf dieser können Sie nun die 8 Steuerkanäle des Senders beliebig auf die Empfängerausgänge respektive
Servo-Steckplätze 1 … 8 aufteilen. Beachten Sie jedoch,
dass sich die Anzeige in »Servoanzeige« – die Sie
aus beinahe jeder Menüposition mittels gleichzeitigem
Antippen der Tasten und der linken Touch-Taste
aufrufen können – ausschließlich auf die laut Empfänger-
belegung vorgegebenen „Steuerkanäle“ bezieht, einer
Vertauschung der Ausgänge also NICHT folgt.
Start
Speed
Landung
Ausgang
Ausgang
Ausgang
Ausgang
Ausgang
7
–––
6
1
2
3
4
5
81
Page 82
Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken oder
rechten Touch-Taste die zu ändernde Servo/AusgangKombination an und tippen Sie auf die zentrale Taste
SET der rechten Touch-Taste. Nun können Sie mit den
rechten Auswahltasten dem ausgewählten Ausgang das
gewünschte Servo (S) zuordnen und mit SET bestätigen
… oder mittels gleichzeitigem Antippen der Auswahltasten oder der rechten Touch-Taste (CLEAR)
die Standardzuordnung wiederherstellen.
Eventuelle nachträgliche Einstellungsänderungen, wie
Servowegeinstellungen, Dual Rate/Expo, Mischer etc.,
müssen aber immer entsprechend der ursprünglichen Empfängerbelegung vorgenommen werden!
Hinweise:
•
Die maximale Anzahl der zur Verfügung
stehenden Zeilen (Ausgänge) entspricht
der Anzahl der an den jeweiligen Empfänger maximal anschließbaren Servos.
• Erscheint der Warnhinweis …
KANN
KEINE DATEN
EMPFANGEN
OK
…, dann besteht keine Telemetrieverbindung zu einem Empfänger. Schalten Sie ggf. Ihr HF-Modul und/
oder Ihre Empfangsanlage ein.
• Mit der als „Channel-Mapping“ bezeichneten empfängerseitigen Kanal-Zuordnungs-Funktion des in
den Sender mx-16 HoTT integrierten »Telemet-rie«-Menüs können die 8 Steuerfunktionen des Senders ebenfalls beliebig innerhalb eines Empfängers
wie auch auf mehrere Empfänger aufgeteilt oder
aber auch mehrere Empfängerausgänge mit dersel-
ben Steuerfunktion belegt werden, beispielsweise
um jedes Querruderblatt mit zwei Servos anstatt mit
nur einem einzelnen ansteuern zu können usw. Der
Übersichtlichkeit wegen wird jedoch dringend empfohlen, nur von einer der beiden Optionen Gebrauch
zu machen.
Bindungs Typ
Ein „ungebundener“ Modellspeicher kann jederzeit von
der standardmäßig vorgegebenen speicherspezifischen
HoTT-Synchronisation auf senderspezifische, und
umgekehrt, umgestellt werden.
Wechseln Sie also ggf. in die Zeile „Bindungs Typ“ und
tippen Sie die SET-Taste der rechten Touch-Taste an:
Phase 3Speed
Phase 4
Landung
–––
6
Empf.Ausg.
Bindungs TypModell
geb.Empf.
–––
Ändern Sie nun mit einer der Auswahltasten der linken
oder rechten Touch-Taste die Einstellung in „Global“
(oder umgekehrt):
Phase 3Speed
Phase 4
Landung
–––
6
Empf.Ausg.
Bindungs TypGlobal
geb.Empf.
–––
Hinweise:
•
„Global“, also senderspezifisch, gebundene Empfänger reagieren auf die Signa-
le aller Modellspeicher „ihres“ Senders,
weshalb ab Firmwareversion V1801 aus Sicherheitsgründen ein Modellwechsel nur noch nach Abschalten der Empfangsanlage möglich ist.
ausschließlich auf die Signale des ihnen explizit zugewiesenen Modellspeichers. Ein, ggf. unbeabsichtigter, Betrieb an einem nicht zugewiesenen Modellspeicher ist daher NICHT möglich.
• Erscheint nach dem Aktivieren des Wertefeldes der
Zeile „Bindungs Typ“ der Hinweis …
neu binden
OK
…, ist an den aktuellen Modellspeicher noch ein
Empfänger gebunden. Löschen Sie also die bestehende Bindung zu einem Empfänger und wiederholen Sie den Vorgang.
• Das HoTT-Synchronisationsverhalten eines kopierten
oder importierten Modellspeichers ist von mehreren
Faktoren abhängig. Näheres dazu finden Sie in den
entsprechenden Abschnitten.
• Der jeweilige HoTT-Synchronisationstyp eines „gebundenen“ Modellspeichers ist links vom Synonym
für den Empfängertyp im Menü »Modellauswahl«
erkennbar:
„Modell“-spezifisch gebundene Empfänger werden
mit einem „M“ und „global“, d. h. senderweit, gebundene Empfänger mit einem „G“ gekennzeichnet.
Zur Illustration dessen sind in der nachfolgenden Ab-
bildung beispielhaft die Modellspeicher 01, 03 und
04 mit modellspezifischer und Modellspeicher 02 mit
senderspezifischer HoTT-Synchronisation dargestellt:
E08
01
02
03
04
05
06
GRAUBELE
ULTIMATE
STARLET
BELL47G
frei
frei
M
G
M
M
E08
E08
–––
gebundener Empfänger
Um eine Verbindung zum Sender aufbauen zu können,
müssen Graupner-HoTT-Empfänger mit mindestens
einem Modellspei cher „ihres“ Graupner-HoTT-Senders
verbunden werden. Dieser Vorgang wird üblicherweise
mit dem englischen Begriff „Binding“ bezeichnet und
kann jederzeit wiederholt werden. Dieses „Binding“
oder „Binden“ eines Empfängers erfolgt standardmäßig
immer speicherspezifisch, kann jedoch jederzeit und für
jeden beliebigen ungebundenen Modellspeicher eines
Senders in der Menüzeile „Bindungs Typ“, siehe vorstehend, auf senderspezifisch, und umgekehrt, umgestellt
werden.
Wichtige Hinweise:
•
Achten Sie beim Binden unbedingt
darauf, dass die Senderantenne immer
ausreichend weit von den Empfängerantennen entfernt ist! Mit etwa 1 m Abstand sind
Sie diesbezüglich auf der sicheren Seite. Anderenfalls riskieren Sie eine gestörte Verbindung
zum Rückkanal und in Folge Fehlverhalten.
• Achten Sie unbedingt auf eine korrekte Spannungsversorgung Ihrer Empfangsanlage. Bei zu
niedriger Versorgungsspannung reagieren zwar
die LEDs des Empfängers wie nachstehend beschrieben auf Ihre Bindingsbemühungen, es
kommt aber dennoch keine korrekte HoTT-Synchronisation zustande.
• Beachten Sie beim Binden weiterer Empfänger,
dass bereits an den Sender gebundene und somit vom Bindeprozess nicht unmittelbar betroffene – eingeschaltete – Empfänger während der
Zeitspanne des senderseitigen „Bindens“ in den
Fail-Safe-Mode fallen.
„Binden“ mehrerer Empfänger pro Modell
Bei Bedarf können auch mehrere Empfänger pro Modell
gebunden werden. Binden Sie dazu die jeweiligen Empfänger zuerst einzeln wie nachfolgend beschrieben.
Beim späteren Betrieb baut allerdings
immer nur der zuletzt an den jeweiligen
Modellspeicher gebundene Empfänger
eine Telemetrie-Verbindung zum Sender auf. An
diesem sind deshalb auch ggf. im Modell eingebaute
Telemetriesensoren anzuschließen, da nur der zuletzt gebundene Empfänger in der Lage ist, deren Daten
über den Rückkanal zu senden. Der zweite und alle
weiteren Empfänger laufen parallel zum zuletzt an den
Modellspeicher gebundenen Empfänger, jedoch völlig
unabhängig von diesem, im Slave-Mode mit abgeschaltetem Rückkanal!
„Binden“ von Sender und Empfänger
Wechseln Sie ggf. mit den Auswahltasten der
linken oder rechten Touch-Taste in die Zeile „geb.Empf.“:
Phase 3
Phase 4Landung
Speed
–––
6
Empf.Ausg.
Bindungs TypModell
geb.Empf.
–––
Schalten Sie spätestens jetzt die Stromversorgung Ihres
Empfängers ein.
• Empfänger GR-16
Am Empfänger blinkt die rote LED.
Drücken und halten Sie den SET-Taster am Emp-
fänger bis die weiterhin rot blinkende LED nach ca.
3 Sekunden für weitere ca. 3 Sekunden rot/grün
zu blinken beginnt. Sie können nun den SET-Taster
am Empfänger loslassen. Solange die LED rot/grün
blinkt, befindet sich der Empfänger im Binde-Modus.
Starten Sie nun innerhalb dieser ca. 3 s das so genannte Binden eines Empfängers an den aktuellen
Modellspeicher mit einem kurzen Antippen der zentralen Taste SET der rechten Touch-Taste. Gleichzeitig beginnt im Display das Wort „BINDEN“ anstelle
der drei „---“ im Markierungsrahmen der Zeile „geb.
Empf.“ zu blinken:
Phase 3
Phase 4Landung
Speed
–––
6
Empf.Ausg.
Bindungs TypModell
geb.Empf.
BINDEN
Erlischt innerhalb von etwa 10 Sekunden die inzwischen wieder rot blinkende LED des Empfängers und
leuchtet stattdessen dauerhaft grün, wurde der Bin-
de-Vorgang erfolgreich abgeschlossen. Ihre Modell-/
Empfängerkombination ist nun betriebsbereit. Parallel
dazu erscheint im Display die Kennung des nun an
diesen Modellspeicher „gebundenen“ Empfängers,
beispielsweise:
Phase 3
Phase 4Landung
Speed
–––
6
Empf.Ausg.
Bindungs TypModell
geb.Empf.
E08
Blinkt dagegen die rote LED am Empfänger länger
als ca. 10 Sekunden, ist der Binde-Vorgang fehlgeschlagen. Parallel dazu sind im Display wieder drei
„---“ zu sehen. Verändern Sie ggf. die Positionen der
Antennen und wiederholen Sie die gesamte Prozedur.
• Empfänger GR-12L
Am Empfänger leuchtet die rote LED.
Drücken und halten Sie den SET-Taster am Empfän-
ger, bis die rote LED nach ca. 3 Sekunden für weitere ca. 3 Sekunden erlischt. Sie können nun den
SET-Taster am Empfänger loslassen. Solange die
LED erloschen ist, befindet sich der Empfänger im
Binde-Modus.
Starten Sie nun – wie vorstehend beschrieben – innerhalb dieser ca. 3 s das so genannte Binden eines
Empfängers an den aktuellen Modellspeicher.
Bleibt die LED des Empfängers weiterhin dunkel und
die Anzeige im Sender wechselt zu „geb.“, wurde der
Binde-Vorgang erfolgreich abgeschlossen.
Beginnt dagegen die rote LED am Empfänger wieder
rot zu leuchten, ist der Binde-Vorgang fehlgeschla-
gen. Parallel dazu erscheint in der Zeile „Modul“ des
Displays wieder „n/v“. Verändern Sie ggf. die Positionen der beteiligten Antennen und wiederholen Sie
die gesamte Prozedur.
anderen Empfänger binden
Der Modellspeicher ist bereits „geb.“ (gebunden). Diese
Bindung soll durch eine andere ersetzt werden. Nach
dem Auslösen des Binde-Vorgangs erscheint im Display
jedoch anstelle von „BINDEN“ der Hinweis:
HF
AUS-
OK
Speed
–––
6
E08
Phase 3
Phas g
Emp
BindModell
SCHALTEN
geb.
Tippen Sie die zentrale SET-Taste der rechten
Touch-Taste an um die Meldung zu löschen. Wechseln
Sie dann zwei Zeilen nach unten und schalten Sie, wie
im Abschnitt „HF-Modul“ einige Spalten weiter hinten
beschrieben, das HF-Modul ab. Anschließend kehren
Sie wieder in die Zeile „geb.Empf.“ zurück und lösen den
Binde-Vorgang, wie weiter oben beschrieben, erneut
aus.
Alternativ können Sie aber auch Ihren Sender ausschalten und in dem nach dem erneuten Einschalten des
Senders für wenige Sekunden erscheinenden Hinweisfenster …
HF EIN/AUS?
EIN
AUS
… „AUS“ anwählen …
HF EIN/AUS?
EINAUS
… und mit einem kurzen Antippen der zentralen
SET-Taste der rechten Touch-Taste bestätigen. Aus der
Grundanzeige wechseln Sie dann wieder in die Zeile
„geb.Empf.“ des Menüs »Grundeinstellung« und lösen
erneut den Binde-Vorgang aus.
Löschen einer Bindung
Verfahren Sie wie vorstehend beschrieben und lösen
Sie einen Binde-Vorgang aus, OHNE zuvor einen Empfänger in Bindungsbereitschaft zu versetzen.
Test Reichweite
Der integrierte Reichweitetest reduziert die Sendeleistung derart, dass Sie einen Funktionstest bereits in
einem Abstand von weniger als 100 m vom Modell
durchführen können.
Führen Sie den Reichweitetest des Graupner-HoTT-Sys-
tems entsprechend den nachfolgenden Anweisungen
durch. Lassen Sie sich ggf. von einem Helfer beim
Reichweitetest unterstützen.
1. Bauen Sie den vorzugsweise bereits an den Sender gebundenen Empfänger, wie vorgesehen, im Modell ein.
2. Schalten Sie die Fernsteuerung ein und warten Sie,
bis am Empfänger die grüne LED leuchtet. Nun können die Servobewegungen beobachtet werden.
3. Stellen Sie das Modell so auf ebenen Untergrund
(Pflaster, kurzer Rasen oder Erde), dass die Empfängerantennen mindestens 15 cm über dem Erdboden
liegen. Es ist deshalb ggf. nötig, das Modell während
des Tests entsprechend zu unterlegen.
4. Halten Sie den Sender in Hüfthöhe und mit Abstand
Page 85
zum Körper. Zielen Sie aber mit der Antenne nicht direkt auf das Modell, sondern drehen und/oder knicken
Sie die Antennenspitze so, dass sie während des Betriebs senkrecht ausgerichtet ist.
5. Wechseln Sie ggf. mit den Auswahltasten
der linken oder rechten Touch-Taste in die Zeile
„ TestReichw“ und starten Sie den Reichweitetest-Modus mit einem Antippen der zentralen SET-Taste der
rechten Touch-Taste:
… eingeblendet, ist das HF-Modul des Senders
inaktiv. Schalten Sie das HF-Modul ein und wiederholen Sie den Vorgang.
• Sollte stattdessen die Meldung …
Kann keine
Daten empfangen!
… eingeblendet werden, besteht keine Verbindung zu einem Empfänger. Schalten Sie die
Empfangsanlage Ihres Modells ein bzw. Überprüfen Sie die Funkverbindung zu Ihrem Modell
und wiederholen Sie hernach den Vorgang.
6
E08
Mit dem Auslösen des Reichweitetests wird die Ausgangsleistung des Senders signifikant reduziert und
die blaue LED am Antennensockel beginnt zu blinken. Zeitgleich startet die Zeitanzeige im Senderdisplay rückwärts, und alle 5 Sekunden ertönt ein
2-fach-Ton.
Ab 5 Sekunden vor Ende des Reichweitetests ertönt
jede Sekunde ein 3-fach-Ton. Nach Ablauf des 99
Sekunden währenden Reichweitetests schaltet der
Sender wieder auf volle Ausgangsleistung und die
blaue LED leuchtet wieder konstant.
6. Bewegen Sie sich innerhalb dieser Zeitspanne vom
Modell weg und bewegen Sie währenddessen die
Knüppel. Wenn Sie innerhalb einer Entfernung von ca.
50 m zu irgendeinem Zeitpunkt eine Unterbrechung
der Verbindung feststellen, versuchen Sie diese zu reproduzieren.
7. Schalten Sie einen ggf. vorhandenen Motor ein, um
zusätzlich die Störsicherheit zu überprüfen.
8. Bewegen Sie sich weiter vom Modell weg, solange bis
keine perfekte Kontrolle mehr möglich ist.
9. Warten Sie an dieser Stelle den Ablauf des Testzeitraumes mit dem weiterhin betriebsbereiten Modell ab.
Dieses sollte auf Steuerbefehle wieder reagieren, sobald der Reichweitetest beendet ist. Falls dies nicht
100 %-ig der Fall ist, benutzen Sie das System nicht
und kontaktieren Sie den zuständigen Service der
Graupner|SJ GmbH.
10. Führen Sie den Reichweitetest vor jedem Flug durch
und simulieren Sie dabei alle Servobewegungen, die
auch im Flug vorkommen. Die Reichweite muss dabei immer ca. 50 m am Boden betragen, um einen sicheren Modellbetrieb zu gewährleisten.
In dieser Menüzeile können Sie für den aktuellen
Einschaltzeitraum des Senders dessen HF-Abstrahlung
modellspezifisch manuell ab- und ggf. wieder anschalten. Beispielsweise um während der Demonstration
einer Modellprogrammierung Strom zu sparen.
Mit dem nächsten Einschalten des Senders oder einem Modellwechsel wird eine
ggf. vorgenommene Umstellung auf AUS
jedoch wieder aufgehoben!
Wechseln Sie ggf. mit den Auswahltasten der
linken oder rechten Touch-Taste in die Zeile „HF-Modul“
und aktivieren Sie mit kurzem Antippen der zentralen
SET-Taste der rechten Touch-Taste das Wertefenster:
Nun können Sie mit den rechten Auswahltasten zwischen AUS und EIN auswählen. Mit erneutem Antippen
der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste schließen Sie die Eingabe ab.
E08
85
Page 86
Grundeinstellung
Modellspezifische Basiseinstellungen für Hubschraubermodelle
Bevor mit der Programmierung spezifischer Parameter
begonnen wird, sind einige Grundeinstellungen, die den
gerade aktiven Modellspeicher betreffen, vorzunehmen.
Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken oder
rechten Touch-Taste das Menü »Grundeinst« (Grundeinstellung (Modell)) an und tippen Sie auf die zentrale
SET-Taste der rechten Touch-Taste:
Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken TouchTaste das gewünschte Zeichen an. Mit einem Antippen
der Auswahltaste der rechten Touch-Taste oder von
deren zentraler SET-Taste wechseln Sie zur nächstfolgenden Stelle, an der Sie das nächste Zeichen wählen
können. Mittels gleichzeitigem Antippen der Tasten
oder der rechten Touch-Taste (CLEAR) setzen Sie
an die Stelle ein Leerzeichen.
Wechseln Sie mittels Antippen der SET-Taste der rechten Touch-Taste zur nächsten Bildschirmseite, um aus
einer Zeichenliste den Modellnamen zusammensetzen
zu können. Maximal 9 Zeichen können für einen Modellnamen vergeben werden:
+,–./0123456789:
;
? ABCDEFGHIJ
KLMNOPQRSTUVWXYZ
Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Möglichkeiten,
die vier Steuerfunktionen Rollen, Nicken, Heckrotor und
Modellname
STAR
Gas bzw. Pitch eines Hubschraubers den beiden Steuerknüppeln zuzuordnen. Welche dieser Möglichkeiten
benutzt wird, hängt von den individuellen Gewohnheiten
des einzelnen Modellpiloten ab.
Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken oder
rechten Touch-Taste die Zeile „Steueranord“ (Steueranordnung) an. Das Auswahlfeld ist eingerahmt:
Mod.Name
Steueranord
Taumelsch.
STARLET
1
1 Servo
M-Stopp+150%–100%
Rotor-Drehr.
rechts
Tippen Sie die SET-Taste an. Die aktuelle Steueranordnung wird invers dargestellt. Wählen Sie nun mit den
Auswahltasten der rechten Touch-Taste zwischen den
Möglichkeiten 1 bis 4 aus.
Mittels gleichzeitigem Antippen der Tasten oder
der rechten Touch-Taste (CLEAR) kehrt die Anzei-
ge zur Steueranordnung „1“ zurück.
Mit einem erneuten Antippen der Taste SET deaktivieren Sie das Auswahlfeld wieder, sodass Sie die Zeile
Rollen
wechseln können.
Taumelscheibentyp
Abhängig von der Anzahl der Servos für die Pitchsteuerung wird zur Ansteuerung der Taumelscheibe eine
entsprechende Programmvariante benötigt.
Heckrotor
Die Auswahl des entsprechenden „Helikoptertyps“ wird
inzwischen aber auch von der Art der Ansteuerung der
Taumelscheibenservos beeinflußt: Mit Flybar-Systemen
ausgerüstete Helikoptermodelle beispielsweise benötigen im Regelfall keine senderseitigen Taumelscheibenmischer, weswegen beim Einsatz eines solchen Sys-
– völlig unabhängig von der tatsächlichen Anzahl
tems
–––
Page 87
der Taumelscheibenservos – als Taumelscheibentyp
üblicherweise „1 Servo“ zu wählen ist.
Beachten Sie in diesem Zusammenhang
aber unbedingt die Ihrem Flybar-System
beiliegenden Einstellhinweise, da Sie
ansonsten riskieren, dass Ihr Heli ggf. unfliegbar
wird.
Nach Anwahl der Zeile „Taumelsch.“ (Taumelscheibe)
mit den Auswahltasten der linken oder rechten
Touch-Taste ist das Auswahlfeld eingerahmt:
Mod.Name
Steueranord
Taumelsch.
M-Stopp+150%–100%
Rotor-Drehr.
STARLET
1
1 Servo
–––
rechts
wird infolgedessen der Menüpunkt »TS-Mischer«,
Seite 142, aus dem Multifunktionsmenü ausgeblendet.)
• „2 Servo“
2
1
Die Taumelscheibe wird für die Pitch-Steuerung durch zwei Rollservos axial verschoben; die
Nick-Steuerung wird durch eine mechanische Ausgleichswippe entkoppelt.
• „3Sv (2Roll)“
servo (hinten) und zwei Rollservos (seitlich links und
rechts vorne) verbunden sind. Für die Pitch-Steuerung verschieben alle drei Servos die Taumelscheibe axial.
• „3Sv (2Nick)“
1
3
2
Symmetrische Dreipunktansteuerung wie zuvor, jedoch um 90 ° gedreht, ein Rollservo seitlich und zwei
Nickservos vorn und hinten.
• „4Sv (90°)“
Tippen Sie die SET-Taste an. Die aktuelle Anzahl
an Pitch-Servos wird invers dargestellt. Nun mit den
Auswahltasten der rechten Touch-Taste die benötigte
Variante festlegen:
• „1 Servo“
2
Sie verwenden ein Flybar-System oder die Taumelscheibe wird über je ein Roll- und Nickservo gekippt.
Die Pitch-Steuerung erfolgt über ein separates Servo.
(Da bei Hubschraubermodellen, die nur mit 1 Pitchservo betrieben werden, die insgesamt drei Taumelscheibenservos für Pitch, Nicken und Rollen ebenso
OHNE senderseitige Mischung der Funktionen betrieben werden wie üblicherweise Flybar-Systeme,
2
3
1
Symmetrische Dreipunktansteuerung der Taumelscheibe über drei, um jeweils 120 ° versetzte Anlenkpunkte, mit denen ein Nickservo (vorn oder hinten)
und zwei Rollservos (seitlich links und rechts) verbunden sind. Für die Pitch-Steuerung verschieben
alle drei Servos die Taumelscheibe axial.
• „3Sv (140)“
2
3
Asymmetrische Dreipunktansteuerung der Taumelscheibe über drei Anlenkpunkte, mit denen ein Nick-
Vierpunktansteuerung der Taumelscheibe über jeweils zwei Roll- und zwei Nickservos.
Gleichzeitiges Antippen der Tasten oder der
rechten Touch-Taste (CLEAR) schaltet auf „1 Servo“
zurück.
Hinweis:
Die TS-Mischanteile sind bis auf die
Ausnahme der Vorgabe „1 Servo“ im Menü
»TS-Mischer«, Seite 142, einzustellen.
87
Page 88
Motor-Stopp
Im Rahmen der Autorotations-Einstellungen des Helikopter-Programms des Senders mx-16 HoTT besteht
die Möglichkeit, für den Notfall eine „Motor AUS“-Position für das Gasservo oder den Motorsteller vorzugeben,
siehe Programmiervorschlag auf Seite 209. Wenn Sie
jedoch in der Zeile „Gas“ des Menüs »Helimix« anstelle
einer (Not-)AUS-Position eine Leerlauf-Position einstellen, um beispielsweise bei Autorotationsübungen nicht
nach jeder Landung den Motor neu starten zu müssen,
entfällt diese Möglichkeit. In diesem Fall empfiehlt es
sich, die hier zu beschreibende Option „Motor-Stopp“ als
Not-AUS-Lösung zu verwenden. Ebenso gut kann diese
Option aber auch als alternative „Abschalttrimmung“,
siehe „Digitale Trimmung“ auf Seite 58, genutzt
werden.
Abhängig von der in der Zeile „Pitch min“, siehe nächste
Seite, vorgenommenen Wahl „vorne/hinten“ können Sie
über einen Schalter mittels der Option „Motor Stopp“
einen Drehzahlsteller entsprechend herunterregeln oder
ein Servo für die Vergasersteuerung in die Motor-AUS
(oder auch in die Leerlaufposition) stellen.
Die Motor-AUS-Position (bzw. Leerlaufeinstellung) wird
im linken Wertefeld dieser Zeile vorgegeben und ist
durch Versuche zu ermitteln.
Der Drehzahlsteller bzw. das Gasservo nehmen diese
voreingestellte Position allerdings nur ein, sobald ein
Schalter betätigt und hernach eine bestimmte Servoposition bzw. Schaltschwelle unterschritten wird. Dazu
legen Sie in der mittleren Spalte über dem „STO“-Feld
die gewünschte Servoposition (Schaltschwelle) fest und
wählen in der rechten Spalte einen für Sie geeigneten
EIN-/AUS-Schalter aus.
• Ist der in der mittleren Spalte vorgegebene %-Wert
• Ist der in der mittleren Spalte vorgegebene %-Wert
Werkseitig vorgegeben ist in der linken Spalte ein Wert
von -100 % für die „Motor AUS“-Position des Gasservos
und in der mittleren Spalte eine Schaltschwelle von
+150 % Servoposition:
Programmierung
Um den Vorgabewert der „Motor AUS“-Position des Gasservos zu ändern, tippen Sie die zentrale SET-Taste der
rechten Touch-Taste an. Die aktuelle Einstellung wird
größer als die aktuelle Servoposition, d. h., die
aktuelle Servoposition befindet sich unter der Schaltschwelle, erfolgt die Umschaltung, sobald Sie den
Schalter in die EIN-Position umlegen.
kleiner als die aktuelle Servoposition, d. h., die
aktuelle Servoposition befindet sich über der Schaltschwelle, reduziert der Drehzahlsteller die Motordrehzahl bzw. schließt das Gasservo den Vergaser
erst dann entsprechend der Vorgabe in der linken
Spalte, sobald die Servoposition nach dem Umlegen
des Schalter in die EIN-Position erstmalig die Schaltschwelle (max. +150 %) unterschreitet.
In dieser Motor-AUS-Position verharrt der Drehzahlsteller bzw. das Gasservo nun solange, bis der gewählte Schalter wieder umgelegt und anschließend
das Gasservo bzw. der Drehzahlsteller mit dem Gas-/
Brems-Steuerknüppel einmal über die vorprogrammierte Schaltschwelle hinweg bewegt wird.
invers dargestellt. Stellen Sie nun mit den Auswahltasten
der linken oder rechten Touch-Taste einen Wert ein, bei
welchem der Motor zuverlässig „aus“ ist, ohne dass das
Gasservo anläuft, beispielsweise -125 %:
Der – hohe – Vorgabewert in der mittleren Spalte stellt
sicher, dass der Motor über den maximal möglichen
Stellbereich des Servoweges bzw. Drehzahlstellers
hinweg allein mit dem in der rechten Spalte noch zuzuweisenden Schalter gestoppt werden kann.
Möchten Sie jedoch lieber eine kleinere Schaltschwelle
setzen, bei deren Unterschreitung das Gasservo bzw.
der Drehzahlsteller bei geschlossenem Schalter in die
Motor-AUS-Position geschaltet wird, dann bringen Sie
mit dem Gas-/Pitch-Steuerknüppel und ggf. auch dem
Gaslimiter das Gasservo in die von Ihnen gewünschte
Position und tippen dann die zentrale SET-Taste der
rechten Touch-Taste an:
In der Spalte rechts weisen Sie abschließend einen
Schalter zu, mit dem Sie den Motor (im Notfall) direkt
abstellen bzw. die Schaltschwelle aktivieren möchten.
STARLET
1
3Sv(2Rol)
–125%
rechts
STO
STARLET
1
3Sv(2Rol)
–125% +100%
rechts
STO
–––
–––
Page 89
rechts-
drehend
linksdrehend
Pitch
Mod.Name
Steueranord
Taumelsch.
M-Stopp
Rotor-Drehr.
STARLET
1
3Sv(2Rol)
–125% +100%
rechts
1
STO
Hinweise:
•
Achten Sie unbedingt darauf, dass das
Gasservo bei Betätigung der Motorstopp-Funktion nicht mechanisch anläuft.
• Eine Schaltschwelle von mehr als +100 % erreichen
Sie, indem Sie vorübergehend den Weg von Servo 1
im Menü »Servoeinstellung« auf über 100 % vergrößern, und nach Speicherung der Schaltschwelle wieder auf den ursprünglichen Wert zurückstellen.
In der Zeile „Rotor-Drehr.“ wird der Hauptrotordrehsinn
nach einem Antippen der zentralen SET-Taste mit den
Auswahltasten der rechten Touch-Taste eingegeben:
• „rechts“
Von oben gesehen dreht der Hauptrotor im Uhrzeigersinn.
• „links“
Von oben gesehen dreht der Hauptrotor gegen den
Uhrzeigersinn.
Gleichzeitiges Antippen der Tasten oder der
rechten Touch-Taste (CLEAR) schaltet um auf „rechts“.
Diese Angabe ist erforderlich, damit die Mischer für den
Drehmoment- und Leistungsausgleich sinngemäß richtig
arbeiten können, und zwar im Menü »Helimix«:
Pitch
K1 Gas
K1 Heckrotor
Pitch min
Steueranord
Taumelsch.
M-Stopp
–125% +100%
Rotor-Drehr.
1
3Sv(2Rol)
1
rechts
Pitch minhinten
In der Zeile „Pitch min“ wird die Betätigungsrichtung des
Gas-/Pitch-Steuerknüppels an Ihre Steuergewohnheiten
angepasst. Von dieser Einstellung hängen die Funktionen aller anderen Optionen des Helikopterprogramms
ab, soweit sie die Gas- und Pitchfunktion betreffen, also
z. B. die Gaskurve, Leerlauftrimmung, Heckrotormischer
usw.
Tippen Sie die zentrale SET-Taste der rechten TouchTaste an. Die Betätigungsrichtung des Gas-/PitchSteuerknüppels wird invers dargestellt. Nun mit den
Auswahltasten der rechten Touch-Taste die benötigte
Variante festlegen:
Es bedeuten:
• „vorn“
minimale Pitcheinstellung, wenn sich der Pitchknüppel (K1) „vorn“, also vom Piloten weg, befindet.
• „hinten“
minimale Pitcheinstellung, wenn sich der Pitchknüppel (K1) „hinten“, also beim Piloten befindet.
Gleichzeitiges Antippen der Tasten oder der
rechten Touch-Taste (CLEAR) schaltet auf „hinten“ um.
Hinweise:
•
Bis einschließlich Firmwareversion 1802
ist standardmäßig der so genannte „Gaslimiter“ gesetzt, siehe ab Seite 106, mit
dem über den Eingang „Lim“ im Menü »Geberein-stellung« das Gasservo getrennt von den Pitchservos in Richtung Vollgas begrenzt werden kann. Ab
Firmwareversion 1803 kann dieser optional gesetzt
werden.
89
Page 90
• Die K1-Trimmung wirkt nur auf das Gasservo.
Uhren
In der Grundanzeige sind rechts im Display zwei Uhren
sichtbar: Eine Stoppuhr und eine Flugzeituhr.
STARLET
#02
5.5V
0:00h
Diesen beiden Uhren kann in der rechten, am unteren
Displayrand mit dem Schaltersymbol gekennzeichneten, Spalte der Zeile „Uhren“ …
… ein Schalter oder Geberschalter zugewiesen werden – z. B. der auf dem Gaslimiter befindliche Geberschalter „G3“ –, mit welchem die Uhren gemeinsam
gestartet und die Stoppuhr auch wieder gestoppt
werden kann.
Die Zuordnung eines Schalters bzw. Geberschalters
erfolgt, wie im Abschnitt „Geber-, Schalter- und Geberschalterzuordnung“ auf Seite 62 beschrieben.
Die Flugzeituhr, und ggf. die Speicherung von Telemetrie-Daten auf einer in den Kartenslot eingesetzten
Speicherkarte, Seite 25, startet immer gemeinsam mit
der Stoppuhr, läuft jedoch weiter, auch wenn die Stopp-
Stop
Flug
M
–125% +100%
0:00
0:00
HoTT
0.0V
3Sv(2Rol)
1
rechts
uhr angehalten (ausgeschaltet) wurde, und kann nur bei
angehaltener Stoppuhr durch Antippen der zentralen
Taste ESC der linken Touch-Taste gestoppt werden.
Angehaltene Uhren können mit gleichzeitigem Antippen
der Tasten der rechten Touch-Taste (CLEAR)
wieder auf den Startwert zurückgesetzt werden.
ACHTUNG:
Eventuelle Ansprüche können nur beim
Vorliegen einer Log-Datei berücksichtigt
werden, siehe Seite 8. Nutzen Sie
deshalb in Ihrem eigenen Interesse die Option der
parallel zur Flugzeituhr laufenden Speicherung von
Telemetrie-Daten auf der in den Kartenslot des
Senders eingesetzten SD-Karte.
Umschaltung zwischen „vorwärts“ und „rückwärts“
Vorwärts laufende Uhr (Stoppuhrfunktion)
Wird die Stoppuhr nach Schalterzuordnung mit dem
Anfangswert „0:00“ gestartet, läuft sie vorwärts bis
maximal 180 min und 59 s, um dann wieder bei 0:00 zu
beginnen.
Rückwärts laufende Uhr (Alarmtimerfunktion)
Im – linken – Minutenfeld wählen Sie die Startzeit zwischen 0 und 180 min und im – rechten – Sekundenfeld
eine Startzeit zwischen 0 und 59 s (oder eine beliebige
Kombination davon):
Gleichzeitiges Antippen der Tasten der rechten
Touch-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene Einstellungen auf „0“ bzw. „00“ zurück.
Vorgehensweise
1. Gewünschtes Eingabefeld mit den Auswahltasten
der linken oder rechten Touch-Taste anwählen.
2. SET in der Mitte der rechten Touch-Taste antippen.
3. Im nun inversen Minuten- bzw. Sekundenfeld mittels
der Auswahltasten der rechten Touch-Taste Zeitvorwahl treffen.
4. Eingabe beenden durch Antippen der zentralen SETTaste.
5. Nach dem Wechsel zurück in die Grundanzeige mittels entsprechend häufigem Antippen der zentralen
ESC-Taste der linken Touch-Taste, tippen Sie bei an-
gehaltener Stoppuhr gleichzeitig auf die Tasten
der rechten Touch-Taste (CLEAR) damit die Stoppuhr auf die „Timer“-Funktion umschaltet, siehe rechts
oben in der folgenden Abbildung:
M
10:01
0:00
HoTT
0.0V
STARLET
#02
5.5V
0:01h
Die Stoppuhr startet nun nach Betätigung des zugeordneten Schalters bei dem eingestellten Anfangswert
rückwärts („Timerfunktion“). Nach Ablauf der Zeit bleibt
der Timer nicht stehen, sondern läuft weiter, um die
nach 0:00 abgelaufene Zeit ablesen zu können. Zur
eindeutigen Unterscheidung wird diese invers angezeigt.
Bei „rückwärts laufender“ Uhr ertönen ab 30 s vor Null
akustische Signale, damit Sie während des Steuern
Ihres Modells nicht ständig die Anzeige beobachten
müssen:
Tonsignalfolge
30 s vor null: 3-fach-Ton
alle 2 Sekunden Einzelton
20 s vor null: 2-fach-Ton
alle 2 Sekunden Einzelton
10 s vor null: Einzelton
jede Sekunde Einzelton
5 s vor null: jede Sekunde Einzelton mit erhöhter Fre-
quenz
null: verlängertes Tonsignal und Umspringen
der Anzeige auf inverse Darstellung
Das Zurücksetzen dieses „Alarmtimers“ erfolgt durch
gleichzeitiges Antippen der Tasten oder der
rechten Touch-Taste (CLEAR) bei angehaltener Uhr.
Hinweis:
Eine rückwärts laufende Uhr wird in der
Grundanzeige durch einen blinkenden
Doppelpunkt zwischen dem Minuten- und
Sekundenfeld kenntlich gemacht.
Phase 2 bzw. Phase 3
Solange Sie keiner der Phasen 2 oder 3 einen Schalter
zugewiesen haben, befinden Sie sich automatisch in der
Flugphase 1 «normal».
Sowohl Nummer wie auch Name dieser Flugphase ist
mit «normal» fest eingestellt und kann nicht verändert
werden, weshalb auch die Phase «normal» nicht als
Phase 1 angezeigt wird, sondern verborgen bleibt:
Des Weiteren ist noch darauf hinzuweisen, dass den
Flugphasen Prioritäten zu eigen sind, welche insbesondere bei der Zuordnung von Einzelschaltern beachtet
werden sollten. Das zugrunde liegende Schema lässt
sich folgendermaßen beschreiben:
• Sind alle ggf. zugewiesenen Flugphasenschalter
geschlossen oder offen, ist die Flugphase «normal»
aktiv.
• Ist nur ein Schalter geschlossen, dann ist diejenige
Flugphase aktiv, welcher der aktuell geschlossene
Schalter zugewiesen wurde.
• Sind zwei Schalter geschlossen, dann ist die Flugphase mit der jeweils niedrigeren Phasennummer
aktiv.
Also Phase 2 wenn die den Phasen 2 und 3 zugewiesenen Schalter geschlossen sind.
• Die „Autorotationsphase“ hat unabhängig von Vorstehendem jedoch IMMER Vorrang vor allen anderen
Flugphasen. IN die Autorotationsphase wird auch
immer VERZÖGERUNGSFREI umgeschaltet.
• Ggf. ist infolgedessen die Vorbelegung der Flugphasen mit Flugphasennamen den eigenen Prioritäten
entsprechend anzupassen, siehe weiter unten.
• Servoseitig erfolgt die Umschaltung nicht „hart“,
sondern mit einer fest vorgegebenen Umschaltzeit
von ca. 1 Sekunde.
Nach Anwahl der Zeile „Phase 2“ und/oder „Phase 3“
mit den Auswahltasten der linken oder rechten
Touch-Taste ist das Feld „Name“ der jeweiligen Flugphase bereits eingerahmt.
Falls Ihnen die Vorbelegung nicht zusagt, tippen Sie
die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an. Die
aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie
nun mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste zwischen den zur Verfügung stehenden Namen einen Ihnen
passender erscheinenden aus. Mit einem Antippen der
Taste SET beenden Sie die Eingabe wieder.
Wechseln Sie nun mit der Taste der linken oder
rechten Touch-Taste in die rechte, am unteren Displayrand mit dem Schaltersymbol
Spalte und tippen Sie kurz auf die zentrale Taste SET.
Weisen Sie nun, wie im Abschnitt „Geber-, Schalter- und
Geberschalterzuordnung“ auf Seite 62 beschrieben,
der jeweiligen Phase einen Schalter zu. Vorzugsweise
jeweils von der Mittelstellung ausgehend einen der
beiden Dreistufenschalter SW 4/5 oder SW 6/7.
Mehr zur Bedeutung der Flugphasen und deren Programmierung finden Sie ab Seite 122, im Abschnitt
„Flugphasenabhängige Einstellung von Pitch, Gas und
Heckrotor“.
Der Name „Autorotation“ ist für die Phase 4 fest vergeben und kann NICHT geändert werden. Sie können nur
rechts im Display, wie im Abschnitt „Geber-, Schalterund Geberschalterzuordnung“ auf Seite 62 beschrieben, einen Schalter zuweisen.
Mehr zur Flugphasenprogrammierung finden Sie ab
Seite 122, im Abschnitt »Helimix«.
Empfängerausgang
Um maximale Flexibilität hinsichtlich der Empfängerbelegung zu erreichen, bietet das Programm der mx-16
HoTT auf der zweiten Seite des Untermenüs „Empf.
Ausg.“ („Empfängerausgang“) die Möglichkeit zum beliebigen Vertauschen der senderseitigen Servoausgänge 1
bis maximal 8.
Uhren10:01G3
Phase 2
Phase 3
Autorotat.
Schwebe
Speed
5
4
2
Empf.Ausg.
jedoch, dass sich die Anzeige in »Servoanzeige« – die
Sie aus beinahe jeder Menüposition mit gleichzeitigem
Antippen der Tasten und der linken Touch-Taste
aufrufen können – ausschließlich auf die laut Empfängerbelegung vorgegebenen Steuerkanäle bezieht, einer
Vertauschung der Ausgänge also NICHT folgt.
Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken oder
rechten Touch-Taste die zu ändernde Servo/AusgangKombination an und tippen Sie auf die zentrale Taste
SET der rechten Touch-Taste. Nun können Sie mit den
rechten Auswahltasten dem ausgewählten Ausgang das
gewünschte Servo (S) zuordnen und mit SET bestätigen
… oder mit gleichzeitigem Antippen der rechten Auswahltasten oder (CLEAR) die Standardzuordnung wiederherstellen.
Eventuelle nachträgliche Einstellungsänderungen, wie
Servowegeinstellungen, Dual Rate/Expo, Mischer etc.,
müssen aber immer entsprechend der ursprünglichen Empfängerbelegung vorgenommen werden!
Anwendungsbeispiel:
Im Hubschrauberprogramm des Senders mx-16 HoTT
Mittels Antippen der zentralen SET-Taste der rechten
Touch-Taste wechseln Sie zur nächsten Displayseite:
sind die Ausgänge für ein Pitchservo und das Gasservo
gegenüber einige ältere Graupner/JR
vertauscht: Das Gasservo belegt jetzt den Empfän-
S
1
S
2
S
3
S
4
S
5
Ausgang
Ausgang
Ausgang
Ausgang
Ausgang
1
2
3
gerausgang „6“ und das Pitchservo den Ausgang „1“.
Möglicherweise wollen Sie aber die bisherige Konfiguration beibehalten:
4
5
Auf dieser können Sie nun die 8 Steuerkanäle des
Senders beliebig auf die Empfängerausgänge respektive Servo-Steckplätze 1 … 8 aufteilen. Beachten Sie
Die maximale Anzahl der zur Verfügung
stehenden Zeilen (Ausgänge) entspricht
der Anzahl der an den jeweiligen Empfänger maximal anschließbaren Servos.
• Erscheint der Warnhinweis …
KANN
KEINE DATEN
EMPFANGEN
OK
…, dann besteht keine Telemetrieverbindung zu einem Empfänger. Schalten Sie ggf. Ihr HF-Modul und/
oder Ihre Empfangsanlage ein.
• Mit der als „Channel-Mapping“ bezeichneten empfängerseitigen Kanal-Zuordnungs-Funktion des in
den Sender mx-16 HoTT integrierten »Telemet-rie«-Menüs können die 8 Steuerfunktionen des Senders ebenfalls beliebig innerhalb eines Empfängers
wie auch auf mehrere Empfänger aufgeteilt oder
aber auch mehrere Empfängerausgänge mit derselben Steuerfunktion belegt werden, beispielsweise
um jedes Querruderblatt mit zwei Servos anstatt mit
nur einem einzelnen ansteuern zu können usw. Der
Übersichtlichkeit wegen wird jedoch dringend empfohlen, nur von einer der beiden Optionen Gebrauch
zu machen.
Page 93
Bindungs Typ
Ein „ungebundener“ Modellspeicher kann jederzeit von
der standardmäßig vorgegebenen speicherspezifischen
HoTT-Synchronisation auf senderspezifische, und
umgekehrt, umgestellt werden.
Wechseln Sie also ggf. in die Zeile „Bindungs Typ“ und
tippen Sie die SET-Taste der rechten Touch-Taste an:
„Global“, also senderspezifisch, gebundene Empfänger reagieren auf die Signa-
le aller Modellspeicher „ihres“ Senders,
weshalb ab Firmwareversion V1801 aus Sicherheitsgründen ein Modellwechsel nur noch nach Abschalten der Empfangsanlage möglich ist.
ausschließlich auf die Signale des ihnen explizit zu-
gewiesenen Modellspeichers. Ein, ggf. unbeabsichtigter, Betrieb an einem nicht zugewiesenen Modellspeicher ist daher NICHT möglich.
• Erscheint nach dem Aktivieren des Wertefeldes der
Zeile „Bindungs Typ“ der Hinweis …
neu binden
OK
…, ist an den aktuellen Modellspeicher noch ein
Empfänger gebunden. Löschen Sie also die bestehende Bindung zu einem Empfänger und wiederholen Sie den Vorgang.
• Das HoTT-Synchronisationsverhalten eines kopierten
oder importierten Modellspeichers ist von mehreren
Faktoren abhängig. Näheres dazu finden Sie in den
entsprechenden Abschnitten.
• Der jeweilige HoTT-Synchronisationstyp eines „gebundenen“ Modellspeichers ist links vom Synonym
für den Empfängertyp im Menü »Modellauswahl«
erkennbar:
„Modell“-spezifisch gebundene Empfänger werden
mit einem „M“ und „global“, d. h. senderweit, gebundene Empfänger mit einem „G“ gekennzeichnet.
Zur Illustration dessen sind in der nachfolgenden Abbildung beispielhaft die Modellspeicher 01, 03 und
04 mit modellspezifischer und Modellspeicher 02 mit
senderspezifischer HoTT-Synchronisation dargestellt:
Um eine Verbindung zum Sender aufbauen zu können,
müssen Graupner-HoTT-Empfänger mit mindestens
einem Modellspei cher „ihres“ Graupner-HoTT-Senders
verbunden werden. Dieser Vorgang wird üblicherweise
mit dem englischen Begriff „Binding“ bezeichnet und
kann jederzeit wiederholt werden. Dieses „Binding“
oder „Binden“ eines Empfängers erfolgt standardmäßig
immer speicherspezifisch, kann jedoch jederzeit und für
jeden beliebigen ungebundenen Modellspeicher eines
Senders in der Menüzeile „Bindungs Typ“, siehe vorstehend, auf senderspezifisch, und umgekehrt, umgestellt
werden.
Wichtiger Hinweise:
•
Achten Sie beim Binden unbedingt
darauf, dass die Senderantenne immer
ausreichend weit von den Empfängerantennen entfernt ist! Mit etwa 1 m Abstand sind
Sie diesbezüglich auf der sicheren Seite. Anderenfalls riskieren Sie eine gestörte Verbindung
zum Rückkanal und in Folge Fehlverhalten.
• Achten Sie unbedingt auf eine korrekte Spannungsversorgung Ihrer Empfangsanlage. Bei zu
niedriger Versorgungsspannung reagieren zwar
die LEDs des Empfängers wie nachstehend beschrieben auf Ihre Bindingsbemühungen, es
kommt aber dennoch keine korrekte HoTT-Synchronisation zustande.
• Beachten Sie beim Binden weiterer Empfänger,
dass bereits an den Sender gebundene und somit vom Bindeprozess nicht unmittelbar betroffene – eingeschaltete – Empfänger während der
Zeitspanne des senderseitigen „Bindens“ in den
Fail-Safe-Mode fallen.
93
Page 94
„Binden“ mehrerer Empfänger pro Modell
Bei Bedarf können auch mehrere Empfänger pro Modell
gebunden werden. Binden Sie dazu die jeweiligen Empfänger zuerst einzeln wie nachfolgend beschrieben.
Beim späteren Betrieb baut allerdings
immer nur der zuletzt an den jeweiligen
Modellspeicher gebundene Empfänger
eine Telemetrie-Verbindung zum Sender auf. An
diesem sind deshalb auch ggf. im Modell eingebaute
Telemetriesensoren anzuschließen, da nur der zuletzt gebundene Empfänger in der Lage ist, deren Daten
über den Rückkanal zu senden. Der zweite und alle
weiteren Empfänger laufen parallel zum zuletzt an den
Modellspeicher gebundenen Empfänger, jedoch völlig
unabhängig von diesem, im Slave-Mode mit abgeschaltetem Rückkanal!
„Binden“ von Sender und Empfänger
Wechseln Sie ggf. mit den Auswahltasten der
linken oder rechten Touch-Taste in die Zeile „geb.Empf.“:
Schalten Sie spätestens jetzt die Stromversorgung Ihres
Empfängers ein.
• Empfänger GR-16
Am Empfänger blinkt die rote LED.
Drücken und halten Sie den SET-Taster am Emp-
fänger bis die weiterhin rot blinkende LED nach ca.
3 Sekunden für weitere ca. 3 Sekunden rot/grün
2
–––
zu blinken beginnt. Sie können nun den SET-Taster
am Empfänger loslassen. Solange die LED rot/grün
blinkt, befindet sich der Empfänger im Binde-Modus.
Starten Sie nun innerhalb dieser ca. 3 s das so genannte Binden eines Empfängers an den aktuellen
Modellspeicher mit einem kurzen Antippen der zentralen Taste SET der rechten Touch-Taste. Gleichzeitig beginnt im Display das Wort „BINDEN“ anstelle
der drei „---“ im Markierungsrahmen der Zeile „geb.
Empf.“ zu blinken:
Erlischt innerhalb von etwa 10 Sekunden die inzwischen wieder rot blinkende LED des Empfängers und
leuchtet stattdessen dauerhaft grün, wurde der Binde-Vorgang erfolgreich abgeschlossen. Ihre Modell-/
Empfängerkombination ist nun betriebsbereit. Parallel
dazu erscheint im Display die Kennung des nun an
diesen Modellspeicher „gebundenen“ Empfängers,
beispielsweise:
Blinkt dagegen die rote LED am Empfänger länger
als ca. 10 Sekunden, ist der Binde-Vorgang fehlge-
2
BINDEN
2
E08
schlagen. Parallel dazu sind im Display wieder drei „--
-“ zu sehen. Verändern Sie ggf. den Abstand der Antennen und wiederholen Sie die gesamte Prozedur.
• Empfänger GR-12L
Am Empfänger leuchtet die rote LED.
Drücken und halten Sie den SET-Taster am Empfän-
ger, bis die rote LED nach ca. 3 Sekunden für weitere ca. 3 Sekunden erlischt. Sie können nun den
SET-Taster am Empfänger loslassen. Solange die
LED erloschen ist, befindet sich der Empfänger im
Binde-Modus.
Starten Sie nun – wie vorstehend beschrieben – innerhalb dieser ca. 3 s das so genannte Binden eines
Empfängers an den aktuellen Modellspeicher.
Bleibt die LED des Empfängers weiterhin dunkel und
die Anzeige im Sender wechselt zu „geb.“, wurde der
Binde-Vorgang erfolgreich abgeschlossen.
Beginnt dagegen die rote LED am Empfänger wieder
rot zu leuchten, ist der Binde-Vorgang fehlgeschlagen. Parallel dazu erscheint in der Zeile „Modul“ des
Displays wieder „n/v“. Verändern Sie ggf. die Positionen der beteiligten Antennen und wiederholen Sie
die gesamte Prozedur.
anderen Empfänger binden
Der Modellspeicher ist bereits „geb.“ (gebunden). Diese
Bindung soll durch eine andere ersetzt werden. Nach
dem Auslösen des Binde-Vorgangs erscheint im Display
jedoch anstelle von „BINDEN“ der Hinweis:
Tippen Sie die zentrale SET-Taste der rechten
Touch-Taste an um die Meldung zu löschen. Wechseln
Sie dann zwei Zeilen nach unten und schalten Sie, wie
im Abschnitt „HF-Modul“ einige Spalten weiter hinten
beschrieben, das HF-Modul ab. Anschließend kehren
Sie wieder in die Zeile „geb.Empf.“ zurück und lösen den
Binde-Vorgang, wie weiter oben beschrieben, erneut
aus.
Alternativ können Sie aber auch Ihren Sender ausschalten und in dem nach dem erneuten Einschalten des
Senders für wenige Sekunden erscheinenden Hinweisfenster …
HF EIN/AUS?
EIN
AUS
… „AUS“ anwählen …
HF EIN/AUS?
EINAUS
… und mit einem kurzen Antippen der zentralen
SET-Taste der rechten Touch-Taste bestätigen. Aus der
Grundanzeige wechseln Sie dann wieder in die Zeile
„geb.Empf.“ des Menüs »Grundeinstellung« und lösen
erneut den Binde-Vorgang aus.
Löschen einer Bindung
Verfahren Sie wie vorstehend beschrieben und lösen
Sie einen Binde-Vorgang aus, OHNE zuvor einen Empfänger in Bindungsbereitschaft zu versetzen.
Test Reichweite
Der integrierte Reichweitetest reduziert die Sendeleistung derart, dass Sie einen Funktionstest bereits
in einem Abstand von weniger als 100 m vom Modell
durchführen können.
Führen Sie den Reichweitetest des Graupner-HoTT-
Systems entsprechend den nachfolgenden Anweisungen
durch. Lassen Sie sich ggf. von einem Helfer beim
Reichweitetest unterstützen.
1. Bauen Sie den vorzugsweise bereits an den Sender gebundenen Empfänger, wie vorgesehen, im Modell ein.
2. Schalten Sie die Fernsteuerung ein und warten Sie,
bis am Empfänger die grüne LED leuchtet. Nun können die Servobewegungen beobachtet werden.
3. Stellen Sie das Modell so auf ebenen Untergrund
(Pflaster, kurzer Rasen oder Erde), dass die Empfängerantennen mindestens 15 cm über dem Erdboden
liegen. Es ist deshalb ggf. nötig, das Modell während
des Tests entsprechend zu unterlegen.
4. Halten Sie den Sender in Hüfthöhe und mit Abstand
zum Körper. Zielen Sie aber mit der Antenne nicht direkt auf das Modell, sondern drehen und/oder knicken
Sie die Antennenspitze so, dass sie während des Betriebs senkrecht ausgerichtet ist.
5. Wechseln Sie ggf. mit den Auswahltasten
der linken oder rechten Touch-Taste in die Zeile
„ TestReichw“ und starten Sie den Reichweitetest-Modus mit einem Antippen der zentralen SET-Taste der
rechten Touch-Taste:
… eingeblendet, ist das HF-Modul des Senders
inaktiv. Schalten Sie das HF-Modul ein und wiederholen Sie den Vorgang.
• Sollte stattdessen die Meldung …
Kann keine
Daten empfangen!
… eingeblendet werden, besteht keine Verbindung zu einem Empfänger. Schalten Sie die
Empfangsanlage Ihres Modells ein bzw. Überprüfen Sie die Funkverbindung zu Ihrem Modell
und wiederholen Sie hernach den Vorgang.
Mit dem Auslösen des Reichweitetests wird die Ausgangsleistung des Senders signifikant reduziert und
die blaue LED am Antennensockel beginnt zu blinken. Zeitgleich startet die Zeitanzeige im Senderdisplay rückwärts, und alle 5 Sekunden ertönt ein
2-fach-Ton.
Ab 5 Sekunden vor Ende des Reichweitetests ertönt
jede Sekunde ein 3-fach-Ton. Nach Ablauf des 99
Sekunden währenden Reichweitetests schaltet der
95
Page 96
Sender wieder auf volle Ausgangsleistung und die
blaue LED leuchtet wieder konstant.
6. Bewegen Sie sich innerhalb dieser Zeitspanne vom
Modell weg und bewegen Sie währenddessen die
Knüppel. Wenn Sie innerhalb einer Entfernung von ca.
50 m zu irgendeinem Zeitpunkt eine Unterbrechung
der Verbindung feststellen, versuchen Sie diese zu reproduzieren.
7. Schalten Sie einen ggf. vorhandenen Motor ein, um
zusätzlich die Störsicherheit zu überprüfen.
8. Bewegen Sie sich weiter vom Modell weg, solange bis
keine perfekte Kontrolle mehr möglich ist.
9. Warten Sie an dieser Stelle den Ablauf des Testzeitraumes mit dem weiterhin betriebsbereiten Modell ab.
Dieses sollte auf Steuerbefehle wieder reagieren, sobald der Reichweitetest beendet ist. Falls dies nicht
100 %-ig der Fall ist, benutzen Sie das System nicht
und kontaktieren Sie den zuständigen Service der
Graupner|SJ GmbH.
10. Führen Sie den Reichweitetest vor jedem Flug durch
und simulieren Sie dabei alle Servobewegungen, die
auch im Flug vorkommen. Die Reichweite muss dabei immer ca. 50 m am Boden betragen, um einen sicheren Modellbetrieb zu gewährleisten.
Modellprogrammierung Strom zu sparen.
Mit dem nächsten Einschalten des Senders oder einem Modellwechsel wird eine
ggf. vorgenommene Umstellung auf AUS
jedoch wieder aufgehoben!
Wechseln Sie ggf. mit den Auswahltasten der
linken oder rechten Touch-Taste in die Zeile „HF-Modul“
und aktivieren Sie mit einem kurzen Antippen der zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste das Wertefenster:
Nun können Sie mit den rechten Auswahltasten zwischen AUS und EIN auswählen. Mit einem erneuten
Antippen der zentralen SET-Taste der rechten TouchTaste schließen Sie die Eingabe ab.
E08
ACHTUNG:
Während des normalen Modellbetriebs
keinesfalls den Reichweitetest am Sender
starten!
HF-Modul
In dieser Menüzeile können Sie für den aktuellen Einschaltzeitraum die HF-Abstrahlung des Senders modellspezifisch manuell ab- und ggf. wieder anschalten.
Beispielsweise um während der Demonstration einer
In diesem Menü werden die Parameter, die ausschließlich das jeweilige Servo betreffen, eingestellt, und zwar
die Servodrehrichtung, die Neutralstellung und der
Servoweg. Beginnen Sie mit der Einstellung von Servos
grundsätzlich in der Spalte „Umk“!
Grundsätzliche Bedienschritte:
1. Mit den Auswahltasten der linken oder rechten Touch-Taste das gewünschte Servo S1 … 8 anwählen.
2. Ggf. mit den Auswahltasten der linken oder
rechten Touch-Taste die gewünschte Spalte anwählen.
3. Die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste antippen. Das entsprechende Eingabefeld wird invers
dargestellt.
4. Mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste gewünschten Wert einstellen.
Ggf. das zugehörige Bedienelement aus der Mittelstellung bewegen, um asymmetrische Einstellung
durchführen zu können
5. Die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste antippen, um die Eingabe zu beenden.
6. Gleichzeitiges Antippen der Tasten oder
der rechten Touch-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene Einstellungen auf den jeweiligen Standardwert zurück.
Wichtig:
Die Ziffern der Servobezeichnungen
beziehen sich auf die an den entspre-
chenden Empfängerausgängen angeschlossenen Servos, solange keine Vertauschung der
Empfängerausgänge vorgenommen wurde. Daher
beeinflusst auch eine Änderung der Steueranordnung
nicht die Nummerierung der Servos.
Spalte 2 „Umk“
Mit dieser Option kann die Servodrehrichtung an die
praktischen Gegebenheiten im jeweiligen Modell angepasst werden, sodass bei der Montage der Steuergestänge und Anlenkungen keinerlei Rücksicht auf den
vorgegebenen Drehsinn der Servos genommen werden
muss.
Die Laufrichtung wird symbolisiert durch die Zeichen
„=>“ und „<=“. Die Servodrehrichtung ist vor dem Einstellen der nachfolgenden Optionen festzulegen!
Gleichzeitiges Antippen der Tasten oder der
rechten Touch-Taste (CLEAR) setzt die Laufrichtung auf
„=>“ zurück.
Knüppelbewegung
Drehrichtung
umgekehrt
normal
Spalte 3 „Mitte“
Die Servo-Mittenverstellung ist zur Anpassung von
Servos, die nicht dem Standard entsprechen (ServoMittelstellung bei einer Impulslänge von 1,5 ms bzw.
1500 µs), sowie für geringfügige Anpassungen, z. B.
bei der Feinjustierung der Neutrallage von Rudern am
Modell, vorgesehen.
Unabhängig von den Trimmhebeln und eventuellen Mischereinstellungen kann die Neutralstellung im Bereich
von ±125 % innerhalb des Servoweges von maximal
±150 % verschoben werden. Die Einstellung bezieht sich
unabhängig von allen anderen Trimm- und Mischereinstellungen immer direkt auf das betreffende Servo.
Beachten Sie, dass es bei extremeren Verstellungen
der Neutrallage zu einseitig eingeschränkten Servowegen kommen kann, da sowohl aus elektronischen wie
mechanischen Gründen der Gesamtweg auf ±150 %
limitiert ist.
Gleichzeitiges Antippen der Tasten oder der
rechten Touch-Taste (CLEAR) setzt im inversen Einga-
befeld den Wert wieder auf „0 %“ zurück.
Programmbeschreibung: Servoeinstellung
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Spalte 4 „- Weg +“
In dieser Spalte wird der Servoweg für beide Seiten
gemeinsam oder für jede Seite getrennt eingestellt. Der
Einstellbereich beträgt 0 … 150 % des normalen Servoweges. Die eingestellten Werte beziehen sich dabei
immer auf die Einstellungen in der Spalte „Mitte“.
Zur Einstellung eines symmetrischen, d. h. steuerseitenunabhängigen Weges, ist das zugehörige Bedienelement (Steuerknüppel, Proportional-Drehgeber oder
Schalter) in eine Position zu bringen, in welcher der
markierende Rahmen beide Seiten der Wegeinstellung
umschließt.
Zur Einstellung eines asymmetrischen Weges ist das
betreffende Bedienelement (Steuerknüppel, Proportional-Drehgeber oder Schalter) auf die einzustellende
Seite zu bewegen, sodass der markierende Rahmen nur
den zu verändernden Wert umschließt.
Hinweis:
Ggf. ist im Menü »Gebereinstellung«, siehe nächste
Seite, einem an einen der Steuerkanäle 5 … 8 angeschlossenen Servo erst ein Geber zuzuweisen.
Mittels Antippen der zentralen SET-Taste der rechten
Touch-Taste aktivieren Sie die Werte-Einstellung. Das
Werte-Feld wird invers dargestellt. Mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste verändern Sie Werte. Mit
einem erneuten Antippen der zentralen SET-Taste der
rechten Touch-Taste beenden Sie die Eingabe wieder.
Gleichzeitiges Antippen der Tasten oder der
rechten Touch-Taste (CLEAR) setzt im inversen Einga-
befeld veränderte Parameter auf 100 % zurück.
Wichtig:
Im Unterschied zum Menü »Gebereinstellung« beziehen sich alle Einstellungen dieses Menüs ausschließlich
auf das betreffende Servo, unabhängig davon, wie das
Steuersignal für dieses Servo zustande kommt, also
entweder direkt von einem Bedienelement oder über
beliebige Mischfunktionen.
Servoweg
Die nebenstehende
Abb. zeigt ein Beispiel
einer seitenabhängigen
Servowegeinstellung:
-50 % und +150 %.
Geberweg
Programmbeschreibung: Servoeinstellung
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Gebereinstellung
Grundsätzliche Bedienschritte der Geber- und Schalterzuordnung
E5
frei
frei
E6
E7
frei
frei
E8+100%
Neben den beiden Kreuzknüppeln für die Steuerfunktionen 1 bis 4 ist der Sender mx-16 HoTT serienmäßig
mit weiteren Bedienelementen ausgestattet:
• zwei 3-Stufenschalter: SW 4/5 bzw. CTRL 9 und SW
6/7 bzw. CTRL 10. Diese beiden Schalter werden in
diesem Menü als „Geb. 9“ bzw. „Geb. 10“ zugewiesen.
• drei Proportional-Drehgeber: CTRL 6, 7 und 8.
Entsprechend als „Geb. 6“, „Geb. 7“ und „Geb. 8“ im
Menü bezeichnet.
• drei 2-Stufenschalter: SW 2, 3 und 8. Entsprechend
als „2“, „3“ und „8“ im Menü zusammen mit einem
Schaltsymbol angezeigt, welches die Schaltrichtung
anzeigt.
• zwei Tastschalter: SW 1 und SW 9. Analog zu Vorstehendem zusammen mit einem die Schaltrichtung
anzeigendem Schaltersymbol als „1“ und „9“ angezeigt.
Im Gegensatz zu den beiden Kreuzknüppeln, welche bei
einem mit dem Modelltyp „Flächenmodell“ neu initialisierten Modellspeicher ohne weiteres Zutun bereits auf
die an den Empfängerausgängen 1 … 4 angeschlossenen Servos einwirken, sind die vorstehend erwähnten
„weiteren“ Bedienelemente prinzipiell erst einmal inaktiv.
Daraus resultiert u. a., dass sich im Lieferzustand der
Anlage – wie bereits auf Seite 22 erwähnt – wie auch
nach der Initialisierung eines neuen Modellspeichers
mit dem Modelltyp „Flugmodell“ und dessen „Binding“
an den zum Einbau vorgesehenen Empfänger nur die
an den Empfänger ausgängen 1 … 4 angeschlossenen
Servos über die beiden Steuerknüppel bewegen lassen,
an den Steckplätzen 5 … 8 angeschlossene Servos dagegen erst einmal stetig in ihrer Mittelstellung verharren.
Auch wenn dies auf den ersten Blick eher unkomfortabel
zu sein scheint …, ist doch nur so gewährleistet, dass
Sie einerseits völlig frei unter den „weiteren“ Bedienelementen auswählen können und Ihnen andererseits das
„Wegprogrammieren“ nicht benötigter Bedienelemente
erspart bleibt, denn:
Ein nicht benötigtes Bedienelement hat
auch bei irrtümlicher Bedienung nur dann
keinen Einfluss auf Ihr Modell, wenn es
inaktiv, also keiner Funktion zugewiesen ist.
Allein Ihren Bedürfnissen folgend, können Sie deshalb
diese „weiteren“ Bedienelemente in dem hier zu besprechenden Menü »Gebereinstellung« völlig wahlfrei
jedem beliebigen Funktionseingang, Seite 60, zuweisen. D. h. aber ebenso, dass jedes einzelne dieser
Bedienelemente bei Bedarf auch gleichzeitig mehreren
Funktionen zugeteilt werden kann. So kann beispielsweise derselbe Kippschalter SW X, den Sie in diesem
Menü einem Eingang zuweisen, gleichzeitig im Menü
»Grundeinstellung« den „Uhren“ als Ein-/Aus-Schalter
zugewiesen werden usw.
Hinweis:
Im Unterschied zur Servowegeinstellung
wirkt die Steuerwegeinstellung auf alle
abgehenden Misch- und Koppelfunktionen
und somit letztendlich auf alle Servos, die über das
betreffende Bedienelement betätigt werden.
Grundsätzliche Bedienschritte
1. Mit den Auswahltasten der linken oder rechten
Touch-Taste den gewünschten Eingang E5 … 8 anwählen.
2. Ggf. mit den Auswahltasten der linken oder
rechten Touch-Taste in die gewünschte Spalte wechseln.
3. Die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste antippen. Das entsprechende Eingabefeld wird invers
dargestellt.
4. Gewünschtes Bedienelement betätigen bzw. mit den
Auswahltasten der rechten Touch-Taste gewünschten
Wert einstellen.
5. Die zentrale ESC-Taste der linken oder die zentrale
SET-Taste der rechten Touch-Taste antippen, um die
Eingabe zu beenden.
6. Gleichzeitiges Antippen der Tasten oder
der rechten Touch-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene Einstellungen auf den jeweiligen Standardwert zurück.
Spalte 2 „Geber- oder Schalterzuordnung“
Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken oder
rechten Touch-Taste einen der Eingänge 5 bis 8 an.
Mittels Antippen der zentralen SET-Taste der rechten
Touch-Taste aktivieren Sie die Möglichkeit der Zuordnung:
E5
frei
Gewünschten Schalter
oder Geber betätigen
frei
E8
+100%
+100%
Weg
+100%
+100%
+
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