Graupner mx-16 HoTT Programming Manual [de]

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ACHTUNG
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(Erstickungsge ahr!)
33116.mx-16 HoTT.15.de
mx-16
Programmier-Handbuch
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Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Hinweise
Inhaltsverzeichnis .......................................................... 2
Warn- u. Hinweissymbole sowie deren Bedeutung ....... 3
Hinweise zum Umweltschutz ......................................... 3
Sicherheitshinweise ....................................................... 4
Sicherheitshinweise und Behandlungsvorschriften
für Nickel-Metall-Hydrid Akkumulatoren ......................10
Entsorgung verbrauchter Batterien und Akkus ............ 11
Vorwort ........................................................................ 12
Beschreibung des Fernlenksets .................................. 13
Technische Daten ................................................... 15
Empfohlene Ladegeräte ..............................................17
Stromversorgung des Senders .................................... 16
… des Empfängers ................................................. 18
Längenverstellung der Steuerknüppel ......................... 19
Sendergehäuse öffnen ................................................ 19
Umstellen der Kreuzknüppel ....................................... 20
Senderbeschreibung ...................................................22
Sendervorderseite .................................................. 22
Senderrückseite ......................................................23
Kopfhöreranschluss ................................................ 23
mini-USB-Anschluss ............................................... 23
Data-Buchse ........................................................... 24
DSC-Buchse ........................................................... 24
Kartenschacht für Speicherkarten .......................... 25
Display und Tastenfeld ............................................ 28
Bedienung des „Data-Terminals“ ............................ 29
Schnellaufrufe (Short Cuts) .................................... 29
Versteckter Modus
Sprachauswahl
Ansagen ....................................................... 30
Wechsel der Displaysprache ........................31
Firmware-Update von SD-Karte ........................ 31
Knüppelkalibrierung ........................................... 32
Bluetooth Initialisierung ..................................... 34
Anzeige Telemetrie-Daten ......................................36
Warnhinweise im Display ........................................46
Funktionsfelder im Display ...................................... 47
Positionsanzeige Drehgeber CTRL 7 + 8 ............... 47
Tastensperre ........................................................... 47
Inbetriebnahme des Senders ...................................... 48
Firmware-Update des Senders ............................... 50
Sendersoftware wiederherstellen ........................... 51
Inbetriebnahme des Empfängers ................................ 52
Firmware-Update des Empfängers ......................... 53
Empfängereinstellungen sichern ............................ 54
Installationshinweise ....................................................54
Stromversorgung der Empfangsanlage .................. 55
Digitale Trimmung ........................................................ 58
Begriffsdefinitionen ...................................................... 60
Geber-, Schalter und Geberschalterzuordnung ...........62
Flächenmodelle ........................................................... 64
Empfängerbelegung ............................................... 65
Servo mit falscher Drehrichtung ............................. 65
Helikoptermodelle ........................................................ 66
Empfängerbelegung ............................................... 67
Programmbeschreibungen
neuen Speicherplatz belegen ...................................... 68
»Modellspeicher« ......................................................72
»Grundeinstellung« (Modell)
Flächenmodell ........................................................ 76
Bindungs Typ ..................................................... 82
Binden von Empfängern .................................... 83
Reichweitetest ................................................... 84
Hubschraubermodell .............................................. 86
Bindungs Typ ..................................................... 93
Binden von Empfängern .................................... 93
Reichweitetest ................................................... 95
»Servoeinstellung« ....................................................98
»Gebereinstellung«
Flächenmodell ...................................................... 100
Hubschraubermodell ............................................ 102
Gaslimit-Funktion ............................................. 105
Leerlauf-Grundeinstellung ............................... 106
»D/R Expo«
Flächenmodell ...................................................... 108
Hubschraubermodell ............................................ 110
»Phasentrim« (Flächenmodell) ................................ 112
Was ist ein Mischer?..................................................114
»Flächenmix« ........................................................... 114
»Helimix« .................................................................. 122
Abstimmung der Gas- und Pitchkurve .................. 129
Autorotationseinstellung .......................................132
Allgemeine Anmerkungen zu frei progr. Mischer ....... 134
»Freie Mixer« ............................................................135
Beispiele ............................................................... 139
»TS-Mixer« ...............................................................142
»Servoanzeige« .......................................................143
»allgemeine Einstellungen« ................................... 144
»Fail Safe« ................................................................ 148
»Telemetrie« .............................................................150
Wichtige Hinweise ................................................ 150
Einstellen, Anzeigen ............................................. 152
Satellitenbetrieb zweier Empfänger ................. 162
Sensoren ......................................................... 163
Sensor (wählen) ................................................... 165
Anzeige HF Status ................................................166
Auswahl Ansagen .................................................167
Inhaltsverzeichnis
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»Lehrer/Schüler« ..................................................... 170
Verbindungsschema ............................................. 173
kabelloses HoTT-System ...................................... 174
»Info« ........................................................................ 178
Programmierbeispiele
Einleitung ................................................................... 180
Flächenmodell
Erste Schritte ........................................................ 182
Einbindung eines Elektroantriebes ....................... 187
E-Motor und Butterfly mit K1-Knüppel ............. 190
Uhrenbetätigung ................................................... 193
Verwenden von Flugphasen ................................. 194
Parallel laufende Servos .......................................195
Delta- und Nurflügel-Modell ....................................... 196
F3A-Modell ................................................................ 200
Hubschraubermodell ................................................. 204
Anhang
Anhang ...................................................................... 214
Konformitätserklärung ...............................................218
Garantieurkunde ........................................................ 219

Warn- und Hinweissymbole sowie deren Bedeutung

WARNUNG:
Dieses Symbol hebt die nebenstehenden und ggf. folgenden Hinweise hervor, welche durch den Anwender unbedingt eingehalten werden müssen! Jegliche Missachtung dieser Hinweise, kann die sichere Funktion sowie die Sicherheit des Betreibers wie auch Unbeteiligter beeinträchtigen.
ACHTUNG:
Dieses Symbol hebt die nebenstehenden und ggf. folgenden Hinweise hervor, welche durch den Anwender unbedingt beachtet werden müssen! Jegliche Miss achtung dieser Hinweise kann Schäden aller Art, Garantieverlust usw. zur Folge haben.
Dieses Symbol OHNE spezifischer Über­schrift hebt die nebenstehenden und ggf. folgenden Hinweise bzw. Tipps hervor, welche durch den Anwender unbedingt beachtet werden sollten! Jegliche Miss­achtung dieser Hinweise und Tipps kann Schäden jeglicher Art zur Folge haben.

Hinweise zum Umweltschutz

Das Symbol auf dem Produkt, der Ge­brauchsanleitung oder der Verpackung weist
darauf hin, dass dieses Produkt am Ende seiner Lebensdauer nicht über den normalen Haushalts­abfall entsorgt werden darf. Es muss an einem Sammel­punkt für das Recycling von elektrischen und elektro­nischen Geräten abgegeben werden.
Die Werkstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wieder­verwertbar. Mit der Wiederverwendung, der stofflichen Verwertung oder anderen Formen der Verwertung von Altgeräten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.
Batterien und Akkus müssen aus dem Gerät entfernt werden und bei einer entsprechenden Sammelstelle getrennt entsorgt werden.
Bitte erkundigen Sie sich ggf. bei der Gemeindeverwaltung nach der zustän­digen Entsorgungsstelle.
Dieses Symbol hebt Hinweise und Tipps aller Art hervor, welche durch den Anwender beachtet werden sollten.
Dieses Symbol hebt Hinweise zur Pflege des Gerätes hervor, welche durch den Betreiber
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unbedingt beachtet werden sollten, um eine lange Haltbarkeit des Geräts zu gewährleis­ten.
Dieses Handbuch dient ausschließlich
Informations zwecken und kann ohne Voran-
kündigung geändert werden. Darüber hinaus übernimmt die Firma Graupner|SJ GmbH keinerlei Verantwortung oder Haftung für Fehler oder Ungenauig­keiten, die in diesem Handbuch auftreten können.
Inhaltsverzeichnis
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Sicherheitshinweise

Bitte unbedingt beachten!
Um noch lange Freude an Ihrem Modellbauhobby zu ha­ben, lesen Sie diese Anleitung unbedingt genau durch und beachten Sie vor allem die Sicherheitshinweise.
Wenn Sie Anfänger im Bereich ferngesteuerter Modell­flugzeuge, -schiffe oder -autos sind, sollten Sie unbe­dingt einen erfahrenen Modellpiloten um Hilfe bitten.
BESTIMMUNGSGEMÄSSE VERWENDUNG
ACHTUNG:
Diese Fernsteueranlage darf ausschließ­lich nur für den vom Hersteller vorgese-
henen Zweck, für den Betrieb in nicht manntragenden Fernsteuermodellen eingesetzt werden. Eine anderweitige Verwendung ist nicht zulässig und kann zu Schäden an der Anlage sowie zu erheblichen Sach- und/oder Personenschäden führen. Für jegliche unsachgemäße Handhabung außerhalb dieser Bestimmungen wird deshalb keine Garantie oder Haftung übernommen.
ACHTUNG:
NICHT GEEIGNET FÜR UNBEAUFSICH-
TIGTE KINDER UNTER 14 JAHREN, DENN
SICHERHEIT IST KEIN ZUFALL und FERN­GESTEUERTE MODELLE SIND KEIN SPIELZEUG!
Auch kleine Modelle können durch unsachgemäße Handhabung, aber auch durch fremdes Verschulden, erhebliche Sach- und/oder Personenschäden verursa­chen.
Diese Bedienungsanleitung ist Bestandteil
des Produkts. Sie enthält wichtige Hinweise
zum Betrieb und zur Handhabung Ihrer Fernsteueranlage. Diese Anleitung ist sicher aufzube­wahren und im Falle einer Weitergabe des Senders dem
nachfolgendem Benutzer unbedingt mit auszuhändigen.
Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung und der Sicherheitshinweise führen zum Erlöschen der Garantie.
Weitere Hinweise und Warnungen
Technische Defekte elektrischer oder mechanischer Art können zum unverhofften Anlaufen eines Motors und/ oder zu herumfliegenden Teilen führen, die nicht nur Sie erheblich verletzen können!
Kurzschlüsse jeglicher Art sind unbedingt zu vermeiden! Durch Kurzschluss können nicht nur Teile der Fernsteu­erung zerstört werden, sondern je nach dessen Umstän­den und dem Energiegehalt des Akkus besteht darüber hinaus akute Verbrennungs- bis Explosionsgefahr.
Alle durch einen Motor angetriebenen Teile wie Luft- und Schiffsschrauben, Rotoren bei Hubschraubern, offene Getriebe usw. stellen eine ständige Verletzungsgefahr dar. Sie dürfen keinesfalls berührt werden! Eine schnell drehende Luftschraube kann z. B. einen Finger ab­schlagen! Achten Sie darauf, dass auch kein sonstiger Gegenstand mit angetriebenen Teilen in Berührung kommen kann!
Bei angeschlossenem Antriebsakku oder laufendem Motor gilt: Halten Sie sich niemals im Gefährdungsbe­reich des Antriebs auf!
Achten Sie auch während der Programmierung un­bedingt darauf, dass ein angeschlossener Verbren­nungs- oder Elektromotor nicht unbeabsichtigt anläuft. Unterbrechen Sie ggf. die Treibstoffversorgung bzw. klemmen Sie den Antriebsakku zuvor ab.
Schützen Sie alle Geräte vor Staub, Schmutz, Feuch­tigkeit und anderen Fremdteilen. Setzen Sie diese niemals Vibrationen sowie übermäßiger Hitze oder Kälte
aus. Der Fernsteuerbetrieb darf nur bei „normalen“ Außentemperaturen durchgeführt werden, d. h. in einem Bereich von -10 °C bis +55 °C.
Vermeiden Sie Stoß- und Druckbelastung. Überprüfen Sie die Geräte stets auf Beschädigungen an Gehäusen und Kabeln. Beschädigte oder nass gewordene Geräte, selbst wenn sie wieder trocken sind, nicht mehr verwen­den!
Es dürfen nur die von uns empfohlenen Komponenten und Zubehörteile verwendet werden. Verwenden Sie immer nur zueinander passende, original Graup- ner-Steckverbindungen gleicher Konstruktion und gleichen Materials.
Achten Sie beim Verlegen der Kabel darauf, dass diese nicht auf Zug belastet, übermäßig geknickt oder gebro­chen sind. Auch sind scharfe Kanten eine Gefahr für die Isolierung.
Achten Sie darauf, dass alle Steckverbindungen fest sitzen. Beim Lösen der Steckverbindung nicht an den Kabeln ziehen.
Es dürfen keinerlei Veränderungen an den Geräten durchgeführt werden. Anderenfalls erlischt die Betriebs­erlaubnis und Sie verlieren jeglichen Versicherungs­schutz. Senden Sie ggf. das betreffende Gerät an den zuständigen Graupner-Service, siehe Seite 219.
Einbau der Empfangsanlage
Der Empfänger wird stoßgesichert im Flugmodell hinter einem kräftigen Spant bzw.
im Auto- oder Schiffsmodell gegen Staub und Spritzwasser geschützt untergebracht. Verpacken Sie Ihren Empfänger aber nicht zu luftdicht, damit er sich im Betrieb nicht zu sehr erwärmt.
Der Empfänger darf an keiner Stelle unmittelbar
Sicherheitshinweise
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am Rumpf oder Chassis anliegen, da sonst Motor­erschütterungen oder Landestöße direkt auf ihn über­tragen werden. Beim Einbau der Empfangsanlage in ein Modell mit Verbrennungsmotor alle Teile immer geschützt einbauen, damit keine Abgase oder Ölreste eindringen können. Dies gilt vor allem für den meist in der Außenhaut des Modells eingebauten EIN-/AUS­Schalter.
Den Empfänger so festlegen, dass die Anschlusskabel zu den Servos und zum Stromversorgungsteil locker liegen und die Empfangsantennen jeweils mindestens 5 cm von allen großen Metallteilen oder Verdrahtungen, die nicht direkt aus dem Empfänger kommen, entfernt sind. Das umfasst neben Stahl- auch Kohlefaserteile, Servos, Elektromotoren, Kraftstoffpumpen, alle Sorten von Kabeln usw.
Am besten wird der Empfänger abseits aller anderen Einbauten an gut zugänglicher Stelle im Modell ange­bracht. Unter keinen Umständen dürfen Servokabel um Antennen gewickelt oder dicht daran vorbei verlegt werden!
Stellen Sie sicher, dass sich Kabel in der näheren Um­gebung von Antennen im Fluge nicht bewegen können!
Verlegen der Empfangsantennen
Der Empfänger und die Antennen sollten möglichst weit weg von Antrieben aller Art angebracht werden. Bei Kohlefaserrümpfen sollten die Antennenenden auf jeden Fall auf einer Länge von mindestens 35 mm aus dem Rumpf heraus geführt werden. Ggf. sind die ca. 145 mm langen Standardantennen der HoTT-Empfänger gegen längere Exemplare auszutauschen.
Die Ausrichtung der Antenne(n) ist unkritisch. Vorteil­haft ist aber eine vertikale (aufrechte) Montage einer einzelnen Empfängerantenne im Modell. Bei Diversity-
Antennen – zwei Antennen – sollte das aktive Ende der zweiten Antenne im 90 °-Winkel zum Ende der ersten Antenne ausgerichtet werden sowie der räumliche Ab­stand zwischen den aktiven Enden idealerweise größer als 125 mm sein.
Einbau der Servos
Servos stets mit den beigefügten Vibrationsdämpfer­gummis befestigen, siehe „Installationshinweise“ ab Seite 54. Nur so sind diese vor allzu harten Vibra­tionsschlägen einigermaßen geschützt.
Einbau der Gestänge
Grundsätzlich muss der Einbau so erfolgen, dass die Gestänge frei und leichtgängig laufen. Besonders wich­tig ist, dass alle Ruderhebel ihre vollen Ausschläge aus­führen können ohne mechanisch begrenzt zu werden.
Um einen laufenden Motor jederzeit anhalten zu kön­nen, muss das Gestänge so eingestellt sein, dass das Vergaserküken ganz geschlossen wird, wenn Steu­erknüppel und Trimmhebel in die Leerlaufendstellung gebracht werden.
Achten Sie darauf, dass keine Metallteile, z. B. durch Ruderbetätigung, Vibration, drehende Teile usw., anei­nander reiben. Hierbei entstehen so genannte Knackim­pulse, die den Empfänger stören können.
Ausrichtung Senderantenne
In geradliniger Verlängerung der Senderantenne bildet sich nur eine geringe Feldstärke aus. Es ist demnach falsch, mit der Antenne des Senders auf das Modell zu „zielen“, um die Empfangsverhältnisse günstig zu beeinflussen.
Bei gleichzeitigem Betrieb von Fernlenkanlagen sollten die Piloten in einer losen Gruppe beieinander stehen.
Abseits stehende Piloten gefährden sowohl die eigenen als auch die Modelle der anderen.
Wenn zwei oder mehr Piloten mit 2,4-GHz-Fernsteu­ersystem näher als 5 m beieinander stehen, kann das allerdings ein Übersteuern des Rückkanals zur Folge haben und infolgedessen deutlich zu früh eine Reich­weitewarnung ausgelöst werden. Vergrößern Sie den Abstand, bis die Reichweitewarnung wieder verstummt.
Überprüfung vor dem Start Bevor Sie den Empfänger einschalten, vergewissern
Sie sich, dass der Gasknüppel auf Stopp/Leerlauf steht.
Immer zuerst den Sender einschalten und dann erst
den Empfänger.
Immer zuerst den Empfänger ausschalten und dann
erst den Sender.
WARNUNG:
Wenn diese Reihenfolge nicht eingehalten wird, also der Empfänger eingeschaltet ist,
der dazugehörige Sender jedoch auf „AUS“ steht, kann der Empfänger durch andere Sender, Störungen usw. zum Ansprechen gebracht werden. Das Modell kann in der Folge unkontrollierte Steuerbewe­gungen ausführen und dadurch ggf. Sach- und/oder Personenschäden verursachen.
Insbesondere bei Modellen mit mechanischem Kreisel gilt:
Bevor Sie Ihren Empfänger ausschalten: Stellen Sie durch Unterbrechen der Energieversorgung sicher, dass der Motor nicht ungewollt hochlaufen kann.
Ein auslaufender Kreisel erzeugt oftmals so viel Spannung, dass der Empfänger gültige Gas-Signale zu erkennen glaubt. Daraufhin kann der Motor unbe-
Sicherheitshinweise
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Sicherheitshinweise
absichtigt anlaufen!
Reichweite- und Funktionstest
Vor jedem Einsatz korrekte Funktion und Reichweite überprüfen. Befestigen Sie das Modell ausreichend und achten Sie darauf,
dass sich keine Personen vor dem Modell aufhalten. Führen Sie am Boden mindestens einen vollständigen
Funktionstest und eine komplette Flugsimulation durch, um Fehler im System oder der Programmierung des Modells auszuschließen. Beachten Sie dazu unbedingt die Hinweise auf den Seiten 84 bzw. 95.
Betreiben Sie im Modellbetrieb, also beim Fliegen oder Fahren, den Sender niemals ohne Antenne. Achten Sie auf einen festen Sitz der Antenne.
WARNUNG:
Wird der Reichweite- und Funktionstest sowie die Flugsimulation nicht ausführ-
lich und gewissenhaft durchgeführt, kann dies unerkannte Funktionsstörungen und/oder Empfangsausfälle zur Folge haben, was z. B. zu Kon trollverlusten oder gar einen Absturz des Mo­dells und infolgedessen zu erheblichen Sach- und/ oder Personenschäden führen kann.
Modellbetrieb Fläche-Heli-Schiff-Auto
WARNUNG:
•
Sie niemals in der Nähe von Hochspannungslei­tungen. Betreiben Sie Ihr Modell auch nicht in der Nähe von Schleusen und öffentlicher Schifffahrt. Betreiben Sie Ihr Modell ebenso wenig auf öffent-
Sicherheitshinweise
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Überfliegen Sie niemals Zuschauer oder andere Piloten. Gefährden Sie niemals Menschen oder Tiere. Fliegen
lichen Straßen und Autobahnen, Wegen und Plätzen etc.
• Schalten Sie während des Modellbetriebes nie­mals den Sender aus! Sollte es dennoch einmal geschehen, dann bewahren Sie die Nerven und warten Sie, bis das Senderdisplay aus und so­mit der Sender vollständig heruntergefahren ist. Dies dauert mindestens drei Sekunden. Schal­ten Sie Ihren Sender erst danach wieder ein. An­derenfalls laufen Sie Gefahr, dass sich der Sen­der unmittelbar nach dem Einschalten „aufhängt“ und infolgedessen, die Kon trolle über das Modell zu verlieren. Eine Wiederinbetriebnahme des Sen­ders ist dann nur noch nach erneutem Ausschal­ten und anschließendem korrekten Wiederholen der beschriebenen Prozedur möglich.
Schleppbetrieb
WARNUNG:
Achten Sie beim Betrieb von Schleppmo­dellen auf einen Mindestabstand von ca.
50 cm zwischen den beteiligten Emp­fangsanlagen bzw. deren Antennen. Verwenden Sie ggf. Satellitenempfänger. Anderenfalls sind Störun­gen durch den Rückkanal nicht auszuschließen.
Kontrolle Sender- und Empfängerbatterie
Spätestens, wenn bei sinkender Sender-
Akku-Spannung die Anzeige „Akku muss
geladen werden!!“ im Display erscheint und ein akustisches Warnsignal abgegeben wird, ist der Betrieb umgehend einzustellen und der Senderakku zu laden.
Kontrollieren Sie regelmäßig den Zustand der Akkus, insbesondere des Empfängerakkus. Warten Sie nicht so
lange, bis die Bewegungen der Rudermaschinen merk­lich langsamer geworden sind! Ersetzen Sie verbrauchte Akkus rechtzeitig.
Es sind stets die Ladehinweise des Akkuherstellers zu beachten und die Ladezeiten unbedingt genau einzuhal­ten. Laden Sie Akkus niemals unbeaufsichtigt auf!
Versuchen Sie niemals, Trockenbatterien aufzuladen. Es besteht akute Explosionsgefahr.
Alle Akkus müssen vor jedem Betrieb geladen werden. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, zuerst die Bananen­stecker der Ladekabel polungsrichtig am Ladegerät anschließen, dann erst Stecker des Ladekabels an den Ladebuchsen von Sender und Empfängerakku anschlie­ßen.
Trennen Sie immer alle Stromquellen von ihrem Modell, wenn Sie es längere Zeit nicht benützen wollen.
Verwenden Sie niemals Akkus oder Batterien mit beschädigten oder defekten sowie mit unterschiedlichen Zellentypen, d. h., Mischungen aus alten und neuen Zellen oder Zellen aus unterschiedlicher Fertigung.
Kapazität und Betriebszeit
Für alle Stromquellen gilt: Die Kapazität verringert sich mit jeder Ladung. Bei niedrigen Temperaturen steigt der Innenwiderstand bei zusätzlich reduzierter Kapazität. Infolgedessen verringert sich die Fähigkeit zur Stromab­gabe und zum Halten der Spannung.
Häufiges Laden und/oder Benutzen von Batteriepflege­programmen kann ebenfalls zu allmählicher Kapazitäts­minderung führen. Dennoch sollten Stromquellen späte­stens alle 6 Monate auf ihre Kapazität hin überprüft und bei deutlichem Leistungsabfall ersetzt werden.
Erwerben Sie nur original Graupner-Akkus!
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Entstörung von Elektromotoren
Alle konventionellen Elektromotoren erzeu­gen zwischen Kollektor und Bürsten Funken, die je nach Art des Motors die Funktion der
Fernlenkanlage mehr oder weniger stören. Zu einer technisch einwandfreien Anlage gehören
deshalb entstörte Elektromotoren. Besonders aber in Modellen mit Elektroantrieb muss jeder Motor daher sorgfältig entstört werden. Entstörfilter unterdrücken solche Störimpulse weitgehend und sollen grundsätzlich eingebaut werden.
Beachten Sie die entsprechenden Hinweise in der Bedienungs- und Montageanleitung des Motors.
Weitere Details zu den Entstörfiltern siehe Graupner Hauptkatalog FS oder im Internet unter www.graupner. de.
Servo-Entstörfilter für Verlängerungskabel
Best.-Nr. 1040
Das Servo-Entstörfilter ist bei Verwendung überlanger Servokabel erforderlich. Das Filter wird direkt am Emp­fängerausgang angeschlossen. In kritischen Fällen kann ein zweites Filter am Servo angeordnet werden.
Einsatz elektronischer Drehzahlsteller
Die richtige Auswahl eines elektronischen Drehzahlstel­lers richtet sich vor allem nach der Leistung des verwen­deten Elektromotors.
Um ein Überlasten/Beschädigen des Drehzahlstellers zu verhindern, sollte die Strombelastbarkeit des Drehzahl­stellers mindestens die Hälfte des maximalen Blockier­stromes des Motors betragen.
Besondere Vorsicht ist bei so genannten Tuning-Motoren angebracht, die auf Grund ihrer niedrigen Windungs­zahlen im Blockierfall ein Vielfaches ihres Nennstromes
aufnehmen und somit den Drehzahlsteller zerstören können.
Elektrische Zündungen
Auch Zündungen von Verbrennungsmotoren erzeugen Störungen, die die Funktion der Fernsteuerung negativ beeinflussen können.
Versorgen Sie elektrische Zündungen immer aus einer separaten Stromquelle.
Verwenden Sie nur entstörte Zündkerzen, Zündkerzen­stecker und abgeschirmte Zündkabel.
Halten Sie mit der Empfangsanlage ausreichenden Abstand zu einer Zündanlage.
Statische Aufladung
WARNUNG:
Die Funktion einer Fernlenkanlage wird durch die bei Blitzschlägen entstehenden
magnetischen Schockwellen gestört, auch wenn das Gewitter noch kilometerweit entfernt ist. Deshalb bei Annäherung eines Gewitters sofort den Flugbetrieb einstellen! Durch statische Aufla­dung über die Antenne besteht darüber hinaus Lebensgefahr!
Bitte beachten Sie:
•
eine Entfernung zwischen der Antenne der Anlage und Personen von 20 cm oder mehr eingehalten werden. Ein Betrieb in einer geringeren Entfernung wird daher nicht empfohlen.
• Um störende Beeinflussungen der elektrischen
Eigenschaften und der Abstrahlcharakteristik zu
Um die FCC HF-Abstrahlungsanforde­rungen für mobile Sendeanlage zu erfüllen, muss beim Betrieb der Anlage
vermeiden, achten Sie darauf, dass sich kein anderer Sender näher als in 20 cm Entfernung befindet.
• Führen Sie vor jedem Flug einen vollständigen Funktions- und Reichweitetest mit kompletter Flug­simulation durch, um Fehler im System oder der Programmierung des Modells auszuschließen.
• Programmieren Sie weder Sender noch Empfänger während des Modellbetriebs.
Pflegehinweise
Reinigen Sie Gehäuse, Antenne etc. niemals mit Reinigungsmitteln, Benzin, Wasser und
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dergleichen, sondern ausschließlich mit
einem trockenen, weichen Tuch.
Komponenten und Zubehör
ACHTUNG:
Die Firma Graupner|SJ GmbH als Hersteller empfiehlt, nur Komponenten und Zubehör-
produkte zu verwenden, die von der Firma Graupner|SJ GmbH auf Tauglichkeit, Funktion und Sicherheit geprüft und freigegeben sind. Die Fa. Graup- ner|SJ GmbH übernimmt in diesem Fall für Sie die Produktverantwortung.
Die Fa. Graupner|SJ GmbH übernimmt für nicht freigegebene Teile oder Zubehörprodukte anderer Hersteller keine Haftung und kann auch nicht je­des einzelne Fremdprodukt beurteilen, ob es ohne Sicherheitsrisiko eingesetzt werden kann.
Haftungsausschluss/Schadenersatz
Dieses Handbuch dient ausschließlich Informationszwe­cken und kann ohne Vorankündigung geändert werden. Die Firma Graupner|SJ GmbH übernimmt keine Verant­wortung oder Haftung für Fehler bzw. Ungenauigkeiten,
Sicherheitshinweise
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die möglicherweise in diesem Handbuch enthalten sind. Sowohl die Einhaltung der Montage- und Betriebsan-
leitung als auch die Bedingungen und Methoden bei Installation, Betrieb, Verwendung und Wartung der Fern­steuerkomponenten können von der Fa. Graupner|SJ GmbH nicht überwacht werden. Daher übernimmt die Fa. Graupner|SJ GmbH auch keinerlei Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Verwendung und Betrieb ergeben oder in irgendeiner Weise damit zusammenhängen.
Soweit gesetzlich zulässig, ist die Verpflichtung der Fa. Graupner|SJ GmbH zur Leistung von Schadener- satz, gleich aus welchem Rechtsgrund, begrenzt auf den Rechnungswert der an dem schadensstiftenden Ereignis unmittelbar beteiligten Warenmenge der Fa.
Graupner|SJ GmbH. Dies gilt nicht, soweit die Fa. Graupner|SJ GmbH nach zwingenden gesetzlichen
Vorschriften wegen Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit unbeschränkt haftet.
Des Weiteren können eventuelle Ansprüche nur beim Vorliegen einer Log-Datei berücksichtigt wer­den, siehe unter „Datenerfassung / -speicherung“ auf Seite 25 sowie im Abschnitt „Uhren“ des Menüs »Grundeinstellung Modell« 79 bzw. 90. Ebenso muss der Sender immer auf den neuesten Softwarestand upgedatet sein.
Um immer rechtzeitig über wichtige Software updates in­formiert zu sein, sollten Sie sich unbedingt unter https:// www.graupner.de/de/service/produktregistrierung.aspx registrieren. Nur so werden Sie automatisch per E-Mail über neue Updates informiert.
Sicherheitshinweise
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Für Ihre Notizen
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Sicherheitshinweise und Behandlungsvorschriften für Nickel-Metall-Hydrid Akkumulatoren

Wie für alle technisch hochwertigen Produkte ist die Be­achtung der nachfolgenden Sicherheitshinweise sowie der Behandlungsvorschriften für einen langen, störungs­freien und ungefährlichen Einsatz unerlässlich.
ACHTUNG:
•
außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewah­ren.
• Vor jedem Gebrauch den einwandfreien Zustand der Akkus überprüfen. Defekte oder beschädigte Zellen/ Akkus nicht mehr verwenden.
• Zellen/Akkus dürfen nur innerhalb der für den je­weiligen Zellentyp spezifizierten technischen Daten eingesetzt werden.
• Akkus/Zellen nicht erhitzen, verbrennen, kurz­schließen oder mit überhöhten oder verpolten Strömen laden.
• Akkus aus parallel geschalteten Zellen, Kombi­nationen aus alten und neuen Zellen, Zellen un­terschiedlicher Fertigung, Größe, Kapazität, Her­steller, Marken oder Zellentypen dürfen nicht verwendet werden.
• Ein in ein Gerät eingebauter Akku ist immer zu entnehmen, wenn das Gerät nicht verwendet wird. Geräte nach dem Gebrauch immer ausschalten, um Tiefentladungen zu vermeiden. Akkus immer recht­zeitig aufladen.
• Der zu ladende Akku muss während des Ladevor­gangs auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen und nicht leitenden Unterlage stehen! Auch sind brennbare oder leicht entzündliche Gegenstände von
Akkus wie auch einzelne Zellen sind kein Spielzeug und dürfen nicht in die Hände von Kinder gelangen. Sie sind deshalb
der Ladeanordnung fernzuhalten.
• Akkus dürfen nur unter Aufsicht geladen werden. Der für den jeweiligen Zellentyp angegebene max. Ladestrom darf niemals überschritten werden.
• Erwärmt sich der Akku während des Ladevorgangs auf mehr als 60 °C, ist der Ladevorgang sofort zu unterbrechen und der Akku auf ca. 30 °C abkühlen zu lassen.
• Niemals bereits geladene, heiße oder nicht völlig entleerte Akkus aufladen.
• An den Akkus dürfen keine Veränderungen vorge­nommen werden. Niemals direkt an den Zellen löten oder schweißen.
• Bei falscher Behandlung besteht Entzündungs-, Explosions-, Verätzungs- und Verbrennungsgefahr. Geeignete Löschmittel sind Löschdecke, CO löscher oder Sand.
• Auslaufendes Elektrolyt ist ätzend, nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen. Im Notfall sofort mit reichlich Wasser ausspülen und anschließend einen Arzt aufsuchen.
• Die Ventilöffnungen der Zellen dürfen auf keinen Fall blockiert oder versiegelt werden, z. B. durch Lötzinn. Beim Löten darf eine Löttemperatur von höchstens 220 °C nicht länger als 20 Sekunden einwirken.
• Um eine Deformation zu vermeiden, darf kein über­mäßiger mechanischer Druck einwirken.
• Bei überhitzten Akkus gehen Sie wie folgt vor: Stecken Sie den Akku einfach ab und legen Sie die-
sen auf einen unbrennbaren Untergrund (z. B. Stein­boden) bis er abgekühlt ist. Behalten Sie den Akku niemals in der Hand, um den Risiken einer Explosion aus dem Wege zu gehen.
-Feuer-
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• Achten Sie darauf, dass die Lade- und Entladevor­schriften eingehalten werden.
Allgemeine Hinweise
Die Kapazität Ihres Akkus verringert sich mit jeder Ladung/Entladung. Auch die Lagerung kann eine allmähliche Verringerung der
Kapazität zur Folge haben.
Lagerung
Eine Lagerung sollte nur im nicht vollständig entla­denen Zustand in trockenen Räumen bei einer Umge­bungstemperatur von +5 °C bis +25 °C erfolgen. Die Zellenspannung sollte auch bei Lagerung über einen längeren Zeitraum 1,2 V nicht unterschreiten.
Angleichen der einzelnen Akkuzellen
• Um die Zellen eines neuen Akkus einander anzuglei­chen, bringen Sie diese über die sogenannte Nor­malladung auf den max. Ladezustand. Als Faustregel gilt in diesem Fall, dass ein leerer Akku 12 Stunden lang mit einem Strom in der Höhe eines Zehntels der aufgedruckten Kapazität geladen wird („1/10 C“­Methode). Die Zellen sind dann alle gleich voll. Eine solche Angleichung sollte in etwa bei jeder zehnten Ladung wiederholt werden, damit die Zellen wieder einander angeglichen werden und somit auch die Lebensdauer des Akkus erhöht wird.
• Wenn Sie die Möglichkeit der Einzelzellenentladung haben, sollten Sie diese vor jeder Ladung nutzen. Ansonsten sollte der Akkupack bis zu einer Entlade­spannung von 0,9 V pro Zelle entladen werden. Dies entspricht beispielsweise bei dem im Sender verwen­deten 4er-Pack einer Entladeschlussspannung von 3,6 V.
Sicherheitshinweise
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Ladung
Laden ist nur mit den spezifizierten Strömen, Lade­zeiten, Temperaturbereichen und ständiger Aufsicht zulässig. Steht kein geeignetes Schnellladegerät zur Verfügung, an dem sich der Ladestrom genau einstellen lässt, so ist der Akku durch Normalladung nach der 1/10 C-Methode aufzuladen, siehe Beispiel oben.
Senderakkus sollten wegen der unterschiedlichen Ladezustände der Zellen, wenn immer möglich, mit 1/10 C geladen werden. Der Ladestrom darf aber keinesfalls den in der jeweiligen Senderanleitung als maximal zulässig angegebenen Wert überschreiten!
Schnell-Ladung
Sollte Ihr Ladegerät diese Möglichkeiten bieten, dann stellen Sie die Deltapeak-Ladeabschaltspannung auf 5 mV pro Zelle. Die meisten Ladegeräte sind jedoch fest auf 15 … 20 mV pro Zelle eingestellt und können daher sowohl für NiCd-Akkus wie auch NiMH-Akkus verwen­det werden. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfalle in der Bedienungsanleitung oder beim Fachhändler, ob auch Ihr Gerät für NiMH-Akkus geeignet ist. Im Zweifelsfalle laden Sie Ihre Akkus mit der Hälfte der angegebenen max. Ladeströme.
Entladung
Alle von Graupner und GM-Racing vertriebenen Akkus sind je nach Akkutyp für eine maximale Dauerstrom­belastung von 6 … 13 C geeignet (Herstellerangaben beachten!). Je höher die Dauerstrombelastung, um so niedriger ist die Lebensdauer.
• Benutzen Sie Ihren Akku, bis die Leistung nachlässt, bzw. die Unterspannungswarnung ertönt.
ACHTUNG:
Die Zellenspannung sollte auch bei län­gerer Lagerung 1,2 V nicht unterschreiten. Ggf. müssen Sie den Akku vor dem Einla-
gern aufladen.
• Reflexladen wie auch Lade-/Entlade-Programme verkürzen unnötig die Lebensdauer von Akkus und sind nur zum Überprüfen der Akkuqualität oder zum „Wiederbeleben“ älterer Zellen geeignet. Genauso­wenig macht das Laden-/Entladen eines Akkus vor einem Einsatz Sinn. Es sei denn, Sie möchten dessen Qualität überprüfen.
Entsorgung verbrauchter Batterien und Akkus
Jeder Verbraucher ist nach der deutschen Batteriever­ordnung gesetzlich zur Rückgabe aller gebrauchten und verbrauchten Batterien bzw. Akkus verpflichtet.
Eine Entsorgung über den Hausmüll ist verboten. Alte Batterien und Akkus können unentgeltlich bei den öffentlichen Sammelstellen der Gemeinden, in unseren Verkaufsstellen und überall dort abgegeben werden, wo Batterien und Akkus der betreffenden Art verkauft werden. Sie können die von uns gelieferten Akkus und Batterien nach Gebrauch aber auch ausreichend fran­kiert an folgende Adresse zurücksenden:
Graupner|SJ GmbH Service: Gebrauchte Batterien Henriettenstr. 96
D-73230 Kirchheim unter Teck Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum
Umweltschutz!
Vorsicht: Beschädigte Akkus bedürfen für den Versand u. U. einer besonderen Verpackung, da z. T. sehr giftig!!!!!
Sicherheitshinweise
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mx-16 Fernsteuertechnologie der neuesten Generation
Das Übertragungsverfahren HoTT (Hopping Telemetry Transmission) mit bidirektionaler Kommunikation zwi-
schen Sender und Empfänger im 2,4-GHz-ISM-Band ist die Synthese aus Know-How, Engineering und weltwei­ten Tests durch Profi-Piloten.
Basierend auf dem bereits 1997 eingeführte Graupner/ JR-Computer-Fernlenk-System mc-24, wurde das Fernlenk-System mx-16 HoTT speziell für den Einstei- ger entwickelt. Dennoch können alle gängigen Modell­typen mit bis zu 8 Steuerfunktionen problemlos mit dem Sender mx-16 HoTT betrieben werden, gleichgültig ob Flächen- und Hubschraubermodelle oder Schiffs- und Automodelle.
Gerade im Flächen- und Helikopter-Modellbau sind oft komplizierte Mischfunktionen der jeweiligen Ruderklap­pen bzw. bei der Taumelscheibensteuerung erforder­lich. Dank der Computertechnologie kann der Sender mx-16 HoTT an die unterschiedlichsten Modellanfor­derungen mit einem „Tastendruck“ angepasst werden. Wählen Sie lediglich im Programm des Senders den jeweiligen Modelltyp aus, dann stellt die Software alle bedeutsamen Misch- und Koppelfunktionen automa­tisch zusammen. Im Sender entfallen dadurch separate Module für die Realisierung komplexer Koppelfunkti­onen, und im Modell werden aufwendige mechanische Mischerkonstruktionen überflüssig. Die mx-16 HoTT bietet ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Die Software ist klar strukturiert. Funktional zusammen­hängende Optionen sind inhaltlich übersichtlich und einfach organisiert.
20 Modellspeicherplätze bietet die mx-16 HoTT. In je­dem Modellspeicherplatz können zusätzlich flugphasen­spezifische Einstellungen abgelegt werden, die es Ihnen ermöglichen, beispielsweise verschiedene Parameter
für unterschiedliche Flugaufgaben auf „Tastendruck“ abzurufen.
Das große Grafikdisplay ermöglicht eine übersichtliche und einfache Bedienung. Die grafische Darstellung der Mischer usw. ist außerordentlich hilfreich.
Der Einsteiger wird durch die klare und übersichtliche Programmstruktur schnell mit den unterschiedlichen Funktionen vertraut. Mit den links und rechts des kon­trastreichen Displays platzierten berührungssensitiven Touch-Tasten nimmt der Anwender seine Einstellungen vor und lernt so in kürzester Zeit, alle Optionen entspre­chend seiner Erfahrung im Umgang mit ferngelenkten Modellen zu nutzen.
Das Graupner HoTT-Verfahren erlaubt theoretisch mehr als 200 Modelle gleichzeitig zu betreiben. Aufgrund des zulassungsbedingten funktechnischen Mischbetriebes im 2,4-GHz-ISM-Band wird aber diese Anzahl in der Praxis erheblich geringer sein. In der Regel w immer noch mehr Modelle im 2,4-GHz-Band gleichzeitig betrieben werden können als in den konventionellen 35-/40-MHz-Frequenzbereichen. Der letztendlich li­mitierende Faktor dürfte aber – wie häufig schon bis­her – doch eher die Größe des zur Verfügung stehenden (Luft-) Raumes sein. Allein aber in der Tatsache, dass keine Frequenzabsprache mehr erfolgen muss, ist besonders bei in unübersichtlichem Gelände verteilt stehenden Pilotengruppen, wie es z. B. beim Hangflug gelegentlich vorkommen kann, ein enormer Sicherheits­gewinn zu sehen.
Das integrierte »Telemetrie«-Menü ermöglicht den einfachen Zugriff auf Daten und Programmierung der HoTT-Empfänger. Beispielsweise können auf diesem Wege Empfängerausgänge gemappt, Steuerfunktionen auf mehrere Servos aufgeteilt wie auch Drehrichtungen
erden aber
von Servos geändert sowie Servowege limitiert werden. In dem vorliegenden Handbuch wird jedes Menü
ausführlich beschrieben. Tipps, viele Hinweise und Programmierbeispiele ergänzen die Beschreibungen ebenso wie die Erläuterungen modellbauspezifischer Fachbegriffe wie Geber oder Dual Rate, Butterfly usw.
Im Anhang finden Sie weitere Informationen zum HoTT­System. Abgeschlossen wird dieses Handbuch mit der Konformitätserklärung und der Garantie urkunde des Senders.
Beachten Sie die Sicherheitshinweise und technischen Hinweise. Lesen Sie die Anleitung aufmerksam durch und testen Sie vor dem Einsatz zunächst alle Funk­tionen durch einfaches Anschließen von Servos an dem beiliegenden Empfänger. Beachten Sie aber dabei die entsprechenden Hinweise auf Seite 22. So erlernen Sie in kürzester Zeit die wesentlichen Bedienschritte und Funktionen der mx-16 HoTT.
Gehen Sie verantwortungsvoll mit Ihrem ferngesteu­erten Modell um, damit Sie sich und andere nicht gefährden.
Das Graupner-Team wünscht Ihnen viel Freude und Erfolg mit Ihrem mx-16 HoTT-Fernlenksystem der neuesten Generation.
Kirchheim-Teck, im Juli 2015
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Einleitung

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Computer System mx-16
8-Kanal-Fernlenkset in 2,4 GHz Graupner HoTT-Technologie (Hopping Telemetry Transmission)
• Microcomputer-Fernlenksystem in modernster 2,4 GHz Graupner HoTT-Technologie
• Bidirektionale Kommunikation zwischen Sender und Empfänger
• Ultraschnelle Reaktionszeiten durch direkte Übertra­gung der Daten vom Hauptprozessor zum 2,4-GHz­HF-Modul mit zuverlässiger Übertragung. Keine zusätzlichen Verzögerungen durch Umwege über einen Modulprozessor.
• Maximale Störunempfindlichkeit durch optimiertes Frequenzhopping über bis zu 75 Kanäle und breiter Kanalspreizung
• Intelligente Datenübertragung mit Korrekturfunktion
• Über 200 Systeme gleichzeitig einsetzbar
• 5 verschiedene Sprachen Wechsel zwischen Deutsch, Englisch, Französisch,
Italienisch und Spanisch jederzeit per Software-Up­date möglich.
• »Telemetrie«-Menü zur Anzeige der Telemetrie­Daten sowie zur Programmierung der optional an­schließbaren Sensoren und der Empfängerausgänge
• Durch spezielle Telemetrie-Displays zahlreiche Programmier- und Auswertefunktionen direkt im Senderdisplay
• Sprachausgabe über integriertes Sprachausgabe-
Hohe Funktionssicherheit der Graupner-HoTT-Tech­nologie durch bidirektionale Kommunikation zwi­schen Sender und Empfänger mit integrierter Tele­metrie, Sprachausgabe über Kopfhörerausgang und ultraschnellen Reaktionszeiten.
Programmierung durch vereinfachte Programmier­technik mit kapazitiven Vier-Wege-Berührungstasten (CAP-Touch).
Kontrastreiches, 8-zeiliges blau beleuchtetes Grafik­display zur perfekten Anzeige aller Einstellparame­ter und Telemetriedaten. Sicherung von Modelldaten sowie Speicherung der Telemetriedaten auf einer micro-SD Speicherkarte.
USB-Anschluss zum Auslesen und Speichern von Modellspeichern und für Firmware-Updates mittels PC.
modul
• Servozykluszeiten für Digitalservos von 10 ms wählbar
• Kurze Antenne, klappbar
• Bedienung und Programmierung angelehnt an die bewährten Konzepte von mc-18 bis mc-24
• Kontrastreiches blau beleuchtetes Grafikdisplay ge­währleistet perfekte Kontrolle der Einstellparameter
Beschreibung Fernlenkset
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Computer System mx-16
8-Kanal-Fernlenkset in 2,4 GHz Graupner HoTT-Technologie (Hopping Telemetry Transmission)
wie beispielsweise Modelltyp, Modellspeicher, Uhren und der Betriebsspannung.
• Funktions-Encoder mit zwei berührungssensitiven Vier-Wege-Tasten ermöglichen vereinfachte Pro­grammierung und präzise Einstellung
• Key-Lock-Funktion gegen unbeabsichtigte Bedie­nung.
• 4 Flugphasen programmierbar
• 20 Modellspeicher mit Speicherung aller modellspe­zifischen Programm- und Einstellparameter
• 7 Schalter (2 Drei-Stufen-Schalter, 3 Zwei-Stufen­Schalter und 2 Tast-Schalter) sowie 3 Digitalsteller sind bereits eingebaut und beliebig einsetzbar
• Freie Zuordnung aller Schalter zu Schaltfunktionen durch einfaches Umlegen des gewünschten Schal­ters
• Interne Echtzeituhr zur Datierung der Log-Dateien
• selbst austauschbare Pufferbatterie CR2032 für die interne Echtzeituhr
• Speicherung der Modellspeicher in modernstem und batterielosen Backup-System
• 8 Steuerfunktionen mit vereinfachter Zuordnung von Bedienelementen für Zusatzfunktionen, wie Schalter und Proportionalgeber, ermöglichen hohen Bedien­komfort
• Komfort-Mode-Selector zur einfachen Umschaltung des Betriebs-MODES 1 … 4 (Gas links/rechts usw.)
Alle davon betroffenen Einstellungen werden auto­matisch mit umgestellt.
• Grafische Servo-Positionsanzeige für einen schnel­len, einfachen Überblick und zum Überprüfen der Servowege
• Tausch von Senderausgängen
• Umfangreiche Programme für Flächen- und Hub­schraubermodelle:
Flächen-Menü für: 1 QR, 1 QR + 1 WK, 2 QR, 2 QR + 1 oder 2 WK, V-Leitwerk, Delta/Nurflügel, 2 Höhen­ruderservos
Flächen-Mix: QR-Diff, WK-Diff, QR SR, QR WK, Bremse HR, Bremse WK, Bremse QR, HR WK, HR QR, WK HR, WK QR und Diff.Reduktion
Heli-Menü für: 1-, 2-, 3- und 4-Punkt-Anlenkung (1 Sv, 2 Sv, 3 Sv (2 Roll), 3 Sv (140°), 3 Sv (2 Nick), 4 Sv (90°))
• 3 freie Linear-Mischer
• Taumelscheibenlimiter
• Servo-Verstellung ±150 % für alle Servoausgänge, getrennt einstellbar je Seite (Single Side Servo Throw)
• Sub-Trimm im Bereich von ±125 % zur Einstellung der Neutralstellung aller Servos
• Servo-Reverse (Servoumkehr) für alle Servos pro­grammierbar
• DUAL RATE/EXPO-System flugphasenspezifisch einzeln einstellbar, während des Fluges umschaltbar,
• Stoppuhren/Countdown-Timer mit Alarm-Funktion
• Kopierfunktion für Modellspeicher
• Eingebaute DSC-Buchse zum Anschluss von Flugsi­mulatoren oder eines Lehrer-/Schülersystems
Allgemeine HoTT-Merkmale
• Maximale Störunempfindlichkeit durch optimiertes Frequenzhopping und breiter Kanalspreizung
• Intelligente Datenübertragung mit Korrekturfunktion
• Über 200 Systeme gleichzeitig einsetzbar
• Telemetrieauswertung in Echtzeit
• Zukunftssicher durch die Updatefähigkeit aller Komponenten
• Einfaches und extrem schnelles Binden von Sender und Empfänger
• Binden auch mehrerer Empfänger pro Modell im Parallelbetrieb möglich
• speicherspezifische HoTT-Synchronisation standard­mäßig, wahlweise jeder der 24 Modellspeicher eines Senders einzeln umschaltbar auf senderspezifische HoTT-Synchronisation
• Extrem schnelles Re-Binding auch bei maximaler Entfernung
• Satellitenbetrieb zweier Empfänger über spezielle Kabelverbindung
• Reichweite Test- und Warnfunktion
• Empfänger-Unterspannungswarnung im Senderdis­play
• Extrem breiter Empfänger-Betriebsspannungsbereich von 3,6 V bis 8,4 V (voll funktionsfähig bis 2,5 V)
• Fail Safe
• freie Kanalzuordnung (Channel Mapping), Misch­funktionen sowie sämtliche Servoeinstellungen sind im »Telemetrie«-Menü programmierbar
• Bis zu 4 Servos können blockweise mit einer Servo­Zykluszeit von 10 ms gleichzeitig angesteuert werden (nur Digital-Servos!)
Beschreibung Fernlenkset
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Das Set Best.-Nr. 33116 enthält Microcomputer-Sender mx-16 HoTT mit eingebautem
NiMH-Senderakku 4NH-2000 RX RTU flach (Änderung vorbehalten), Steckerladegerät (5,6 V / 200 mAh), je einen bidirektionalen Graupner Empfänger GR-12L HoTT und GR-16 HoTT, micro-SD-Karte sowie USB­Schnittstelle Best.-Nr. 7168.6 und Adapterkabel Best.­Nr. 7168.6S.
Zubehör
Best.-Nr. Beschreibung
1121 Umhängeriemen, 20 mm breit 70 Umhängeriemen, 30 mm breit 3097 Windschutz für Handsender
Lehrer-/Schüler-Kabel für mx-16 HoTT
siehe Seite 173
Ersatzteile
Best.-Nr. Beschreibung
2498.4FBEC 4NH-2000 RX RTU flach 33800 Senderantenne HoTT
Weiteres Zubehör im Anhang oder im Internet unter www.graupner.de. Wenden Sie sich auch an Ihren Fach­händler. Er berät Sie gerne.
Technische Daten Sender mx-16 HoTT
Frequenzband 2,4 … 2,4835 GHz
Modulation FHSS
Sendeleistung 100 mW EIRP
Steuerfunktionen 8 Funktionen, davon 4
trimmbar
Temperaturbereich -10 … +55 °C
Antenne klappbar
Betriebsspannung 3,4 … 6 V
Stromaufnahme ca. 180 mA
Abmessungen ca. 190 x 195 x 90 mm
Gewicht ca. 770 g mit Senderakku
Empfänger GR-12L HoTT Best.-Nr. S1012
Betriebsspannung 3,6 … 8,4 V*
Stromaufnahme ca. 70 mA
Frequenzband 2,400 … 2,4835 GHz
Modulation FHSS
Antenne 1 x ca. 145 mm lang,
ca. 115 mm gekapselt und ca. 30 mm aktiv
Ansteckbare Servos 6
Ansteckbare Sensoren 1 (anstelle von Servo 5)
Temperaturbereich ca. -10 ° … +55 °C
Abmessungen ca. 36 x 21 x 10 mm
Gewicht ca. 7 g
Technische Daten Empfänger GR-16 HoTT
Best.-Nr. 33508
Betriebsspannung 3,6 … 8,4 V*
Stromaufnahme ca. 70 mA
Frequenzband 2,4 … 2,4835 GHz
Modulation FHSS
Antenne Diversity-Antennen,
2 x ca. 145 mm lang, ca. 115 mm gekapselt und ca. 30 mm aktiv
Ansteckbare Servos 8
Ansteckbare Sensoren 1
Temperaturbereich ca. -10 … +55 °C
Abmessungen ca. 46 x 21 x 14 mm
Gewicht ca. 12 g
* Die Angabe des zulässigen Betriebspannungsbereiches gilt
ausschließlich für den Empfänger! Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass die Eingangsspannung des Empfängers ungeregelt an den Servoanschlüssen bereitgestellt wird, der zuläs­sige Betriebsspannungsbereich der überwiegenden Mehrzahl der derzeit noch auf dem Markt verfügbaren Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw. aber nur 4,8 bis 6 Volt beträgt!
Beschreibung Fernlenkset
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Betriebshinweise

Sender-Stromversorgung

Der Sender mx-16 HoTT ist serienmäßig mit einem wiederaufladbaren hochkapazitiven NiMH-Akku 4NH­2000 RX RTU (Best.-Nr. 2498.4FBEC) ausgestattet. (Änderung vorbehalten.)
Der serienmäßig eingebaute Akku ist bei Auslieferung jedoch nicht vollständig aufgeladen.
Die Senderakkuspannung ist während des Betriebs im LCD-Display zu überwachen. Bei Unterschreiten einer in der Zeile „Warnschwelle Akku“ des Menüs »allg. Einstellungen«, Seite 144, einstellbaren Spannung, standardmäßig 4,7 V, ertönt ein akustisches Warnsignal und im Display erscheint das Fenster
Stop
#01
4.6V
0:22h
Spätestens jetzt ist der Betrieb unverzüglich einzustellen und der Senderakku wieder zu laden!
Hinweis:
Achten Sie auch auf die Einstellung des richtigen Akkutyps im Menü »Allgemeine
Einstellungen«, Seite 144! Standardmä­ßig muss NiMH eingestellt sein.
Laden des Senderakkus mit Steckerlader
Der wiederaufladbare NiMH-Senderakku kann über die auf der rechten Seite des Senders angebrachte Ladebuchse mit dem mitgelieferten Ladegerät (Best.-Nr.
33116.2 (5,6V/200mA)) geladen werden. Betriebshinweise
16
Akku muss geladen werden !!
x
Mx
0:00
0
T
0.0V
Als Faustregel für die Ladedauer gilt, dass ein leerer Akku 12 Stunden lang mit einem Strom in der Höhe eines Zehntels der aufgedruckten Kapazität geladen wird. Im Falle des standardmäßigen Senderakkus und dem mitgelieferten Ladegerät sind das 200 mA. Für die rechtzeitige Beendigung des Ladevorganges müssen Sie jedoch selbst sorgen …
Verwenden Sie keinesfalls Steckerladegeräte anderer Hersteller oder Ladegeräte, die für andere Akkutypen ausgelegt sind. Eine zu hohe Ausgangsspannung und evtl. zusätzlich falsche Polarität des Steckers, siehe weiter unten, können immense Schäden verursachen. Wir empfehlen, den Steckerlader ggf. entsprechend zu beschriften.
Der Sender muss während des gesamten Ladevorgangs auf „OFF“ (AUS) geschaltet sein. Niemals den Sender, solange er mit dem Ladegerät verbunden ist, einschal­ten! Eine auch nur kurzzeitige Unterbrechung des Ladevorgangs kann die Ladespannung derart ansteigen lassen, dass der Sender durch Überspannung sofort be­schädigt wird. Achten Sie deshalb auch immer auf einen sicheren und guten Kontakt aller Steckverbindungen.
Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise auf den Seiten 10 … 11.
Polarität der mx-16 HoTT-Ladebuchse
Die auf dem Markt befindlichen Ladekabel anderer Hersteller weisen oft unterschiedliche Polaritäten auf. Verwenden Sie deshalb nur original Graupner-Ladeka­bel mit der Best.-Nr. 3022.
Laden mit Automatik-Ladegeräten
Die Ladebuchse ist serienmäßig über eine Schutzdiode gegen Verpolung geschützt. Original Graupner-Auto­matikladegeräte erkennen dennoch die Spannungslage des Akkus. Der zulässige Ladestrom darf aber 1 A nicht überschreiten, da ansonsten die Diode und ggf. andere Bauteile beschädigt werden können.
Stellen Sie ggf. Ihr Schnellladegerät entsprechend des­sen Anleitung auf eine Delta-Peak-Spannungsdifferenz von 10 … 20 mV oder äquivalent ein, sodass es sich zur Schnellladung von NiMH-Zellen eignet.
ACHTUNG:
Verbinden Sie erst die Bananenstecker des Ladekabels mit dem Ladegerät und
stecken Sie dann erst das andere Ende des Ladekabels in die Ladebuchse am Sender. Verbinden Sie niemals die blanken Enden der Stecker eines bereits am Sender angeschlossenen Ladekabels miteinander! Um Schäden am Sender zu vermeiden, darf der Ladestrom generell 1 A nicht überschreiten! Begrenzen Sie ggf. den Strom am Ladegerät.
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Empfohlene Ladegeräte (Zubehör)
geeignet
für folgende
Akku typen
Best.­Nr. Bezeichnung
Anschl. 220 V AC
Anschl. 12 V DC
NiCd
NiMH
LiPo
Bleiakku 6411 Ultramat 8 x x x x x
6463 Ultramat 12 plus x x x x x x
6464 Ultramat 14 plus x x x x x x x
6466 Ultra Trio plus 14 x x x x x x x
6468 Ultramat 16S x x x x x x x
6469 Ultra Trio Plus 16 x x x x x x
6470 Ultramat 18 x x x x x x x
6475 Ultra Duo Plus 45 x x x x x x
6478 Ultra Duo Plus 60 x x x x x x x
6480 Ultra Duo Plus 80 x x x x x x
Für die Aufladung ist zusätzlich für den Sender das Ladekabel Best.­Nr. 3022 und für den Empfängerakku das Ladekabel Best.-Nr. 3021 erforderlich.
Weitere Ladegeräte sowie Einzelheiten zu den aufgeführten Ladege­räten finden Sie im Graupner Hauptkatalog FS oder im Internet unter www.graupner.de.
Entnahme des Senderakkus
Zur Entnahme des Senderakkus zunächst den Deckel des Akkuschachtes auf der Senderrückseite entriegeln und abnehmen:
integr. Balancer
Den Akku entnehmen und dann Stecker des Senderak­kus durch vorsichtiges Ziehen am Zuleitungskabel lösen.
Einsetzen des Senderakkus
Halten Sie den Stecker des Senderakkus so, dass sich das schwarze bzw. braune Kabel auf der zur Antenne weisenden Seite und die unbelegte Buchse des Ak­kusteckers auf der zum Boden zeigenden Seite befindet und schieben Sie dann den Akkuanschluss in Richtung Platine auf die drei aus dem Senderin­neren ragenden Stifte. (Der Akkuan­schluss ist durch zwei angeschrägte Kanten gegen Verpolung beim Wieder­einstecken geschützt, siehe Abbil­dung.)
Polarität Senderakkustecker
Legen Sie anschließend den Akku in das Fach und schließen Sie den Deckel.
Ladevorganges, erkennbar höher als zuletzt ist und zeigt die kumulierte Betriebszeit des Senders ab diesem Zeitpunkt.
0:00 0:00
#01
Stop Flug
5.5V
0:00h
Mx
HoTT
0.0V
Lithiumbatterie CR 2032
Auf der Senderplatine befindet sich links eine Fassung mit einer durch den Anwender austauschbaren Lithium­batterie des Typs CR 2032:
Diese Batterie dient als Schutz vor Verlust von Datum und Uhrzeit durch Ausfall der Stromversorgung des Senders, beispielsweise wegen Akkuwechsels.
Akku-Betriebszeituhr im Display links unten
Diese Uhr wird automatisch auf den Wert „0:00“ zurück­gesetzt, sobald bei Wiederinbetriebnahme des Senders die Spannung des Senderakkus, z. B. aufgrund eines
Betriebshinweise
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Page 18
Betriebshinweise

Empfänger-Stromversorgung

Zur Stromversorgung des Empfängers stehen 4- und 5-zellige NiMH-Akkus unterschiedlicher Kapazität zur Auswahl. Bei einem Einsatz von Digitalservos empfehlen wir, einen 5-zelligen Akku (6 V) ausreichender Kapazi­tät zu verwenden. Im Falle eines Mischbetriebes von Analog- und Digitalservos achten Sie jedoch unbedingt auf die jeweils maximal zulässige Betriebsspannung. Für eine stabilisierte und einstellbare Stromversorgung des Empfängers mit 1 oder 2 Empfängerakkus sorgt z. B. die PRX-Einheit Best.-Nr. 4136, siehe Anhang ab Seite 214.
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen keinesfalls Batterieboxen und auch keine Trockenbatterien.
Die Spannung der Bordstromversorgung wird während des Modellbetriebs bei bestehender Telemetrie-Verbin­dung im Display des Senders angezeigt:
Stop
#01
5.2V
2:22h
Beim Unterschreiten einer im »Telemetrie«-Menü, Seite 160, einstellbaren Warnschwelle, standardmäßig 3,8 Volt, erfolgt eine optische und akustische Unterspan­nungswarnung.
Überprüfen Sie dennoch in regelmäßigen Abständen den Zustand der Akkus. Warten Sie mit dem Laden der Akkus nicht, bis das Warnsignal ertönt.
Flug
M
0:00 0:00
HoTT
5.5V
Hinweis:
Eine Gesamtübersicht der Akkus, Ladege­räte sowie Messgeräte zur Überprüfung der Stromquellen ist im Graupner Hauptkatalog
FS bzw. im Internet unter www.graupner.de zu finden.
Laden des Empfängerakkus
Das Ladekabel Best.-Nr. 3021 kann zum Laden direkt an den Empfängerakku angesteckt werden. Ist der Akku im Modell über eines der Stromversorgungskabel Best.­Nr. 3046, 3934, 3934.1 bzw. 3934.3 angeschlossen, dann erfolgt die Ladung über die im Schalter integrierte Ladebuchse bzw. den gesonderten Ladeanschluss. Der Schalter des Stromversorgungskabels muss zum Laden auf „AUS“ stehen.
Polarität Empfängerakkustecker
Allgemeine Ladehinweise
•
• Achten Sie auf den maximal zulässigen Ladestrom des Akkuherstellers. Um Schäden am Sender zu vermeiden, darf der Ladestrom des Senders aber generell 1 A nicht überschreiten! Begrenzen Sie ggf. den Strom am Ladegerät.
• Soll der Senderakku dennoch mit mehr als 1 A geladen werden, muss dieser unbedingt außerhalb des Senders geladen werden! Anderenfalls riskieren Sie Schäden an der Platine durch Überlastung der Leiterbahnen und/oder eine Überhitzung des Akkus.
• Vergewissern Sie sich durch einige Probeladungen
Es sind stets die Ladeanweisungen des Ladegeräte- sowie des Akkuherstellers einzuhalten.
von der einwandfreien Funktion der Abschaltautoma­tik bei Automatik-Ladegeräten. Dies gilt insbesonde­re, wenn Sie den serienmäßig eingebauten NiMH­Akku mit einem Automatik-Ladegerät für NiCd-Akkus aufladen wollen. Passen Sie ggf. das Abschaltver­halten an, sofern das verwendete Ladegerät diese Option besitzt.
• Führen Sie keine Akku-Entladungen oder Akku­Pflegeprogramme über die Ladebuchse durch! Die Ladebuchse ist für diese Verwendung nicht geeignet!
• Immer zuerst das Ladekabel mit dem Ladegerät verbinden, dann erst mit dem Empfänger- oder Sen­derakku. So verhindern Sie einen versehentlichen Kurzschluss mit den blanken Enden der Ladekabel­stecker.
• Bei starker Erwärmung des Akkus überprüfen Sie den Zustand des Akkus, tauschen diesen ggf. aus oder reduzieren den Ladestrom.
• Lassen Sie den Ladevorgang eines Akkus nie­mals unbeaufsichtigt!
• Beachten Sie die Sicherheitshinweise und Be­handlungsvorschriften ab Seite 10.
Betriebshinweise
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Längenverstellung der Steuerknüppel

Beide Steuerknüppel lassen sich in der Länge stufenlos verstellen, um die Sendersteuerung an die Gewohn­heiten des Piloten anpassen zu können.
Halten Sie die untere Hälfte des gerändelten Griff­stückes fest und Lösen Sie durch Drehen des oberen Teiles die Verschraubung:
Nun durch Hoch- bzw. Herunterdrehen den Steuer­knüppel verlängern oder verkürzen. Anschließend den oberen und unteren Teil des Griffstückes durch Gegen­einanderverdrehen wieder festlegen.

Sendergehäuse öffnen

Lesen Sie sorgfältig die nachfolgenden Hinweise, bevor Sie den Sender öffnen. Wir empfehlen Unerfahrenen, die nachfolgend beschriebenen Eingriffe ggf. im Graup- ner-Service durchführen zu lassen.
Der Sender sollte nur in folgenden Fällen geöffnet werden:
• wenn ein neutralisierender Steuerknüppel auf nicht­neutralisierend oder ein nichtneutralisierender Steu­erknüppel auf neutralisierend umgebaut werden soll
• zur Einstellung der Steuerknüppelrückstellkraft
Vor dem Öffnen des Gehäuses Sender ausschalten
(Power-Schalter auf „OFF“). Öffnen Sie den Akkuschacht und entnehmen Sie wie auf
der vorherigen Doppelseite beschrieben, den Senderak­ku sowie eine ggf. eingelegte micro-SD-Karte.
Lösen Sie hernach die auf der Senderrückseite versenkt angebrachten sechs Schrauben mit einem Kreuzschlitz­schraubendreher der Größe PH1, siehe Abbildung:
Anordnung der Gehäuseschrauben
Halten Sie die beiden Gehäuseteile mit der Hand zusammen und lassen Sie diese 6 Schrauben durch Umdrehen des Senders zunächst auf eine geeignete Unterlage herausfallen. Heben Sie nun die Unterschale vorsichtig an und klappen Sie diese nach rechts auf, so, als ob Sie ein Buch öffnen würden.
ACHTUNG:
•
dung darf keinesfalls beschädigt werden!
• Nehmen Sie keinerlei Veränderungen an der Schaltung vor, da ansonsten der Garantiean­spruch und auch die behördliche Zulassung er­löschen!
• Berühren Sie keinesfalls die Platinen mit metal­lischen Gegenständen. Berühren Sie Kontakte auch nicht mit den Fingern.
• Schalten Sie bei geöffnetem Sendergehäuse nie­mals den Sender ein!
Beim Schließen des Senders achten Sie bitte da­rauf, dass …
• … keine Kabel beim Aufsetzen der Unterschale ein­geklemmt werden.
• … die beiden Gehäuseteile vor dem Verschrauben bündig aufeinander sitzen. Niemals die beiden Ge­häuseteile mit Gewalt zusammendrücken.
• Drehen Sie die Gehäuseschrauben mit Gefühl in die bereits vorhandenen Gewindegänge, damit diese nicht ausreißen.
• … Sie wieder den Akku anschließen.
Zwei mehradrige Kabel verbinden die Unterschale mit der im Oberteil befind­lichen Senderelektronik. Diese Verbin-
Betriebshinweise
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Betriebshinweise
Neutralisationsschraube
klappbare Antenne
Justierschrauben der Steuerknüppelrückstellkraft
Neutralisationsschraube

Umstellen der Kreuzknüppel

Neutralisierung
Wahlweise kann sowohl der linke wie auch der rechte Steuerknüppel von neutralisierend auf nicht neutralisie­rend, und umgekehrt, umgestellt werden: Sender wie auf der Seite zuvor beschrieben öffnen.
Zum Wechsel der serienmäßigen Einstellung des Steu­erknüppels lokalisieren Sie die auf der nachfolgenden Abbildung des linken Knüppelaggregates weiß umran­dete Schraube.
Hinweis:
Das rechte Knüppelaggregat ist um 180 ° gedreht eingebaut, sodass bei diesem die gesuchte Schraube rechts unterhalb der Mitte zu finden ist.
Bremsfedern
Justierschrauben
Ladebuchse
selbstsaustauschbare Lithiumbatterie CR2032 als Puffer­batterie der integrierten Echtzeituhr
Betriebshinweise
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rechtes
Knüppelagreggat
Senderplatine
nicht berühren!
Senderplatine
nicht berühren!
linkes
Knüppelagreggat
Schacht für Speicherkarten
Bremsfedern
Justierschrauben
Drehen Sie nun diese Schraube hinein, bis der betref­fende Steuerknüppel von Anschlag bis Anschlag frei beweglich ist bzw. drehen Sie diese heraus, bis der Steuerknüppel wieder komplett selbstrückstellend ist.
Page 21
Bremsfeder und Ratsche
Mit der äußeren der beiden in der nächsten Abbildung markierten Schrauben stellen Sie die Bremskraft ein und mit der inneren die Stärke der Ratsche des jewei­ligen Steuerknüppels:
Hinweis:
Das rechte Knüppelaggregat ist um 180 ° gedreht eingebaut, sodass bei diesem die gesuchten Schrauben links oben zu finden sind.
Steuerknüppelrückstellkraft
Die Rückstellkraft der Steuerknüppel ist ebenfalls auf die Gewohnheiten des Piloten einstellbar. Das Justier­system befindet sich neben den Rückholfedern, siehe Markierungen auf der folgenden Abbildung.
Durch Drehen der jeweiligen Einstellschraube mit einem (Kreuz)-Schlitzschraubendreher kann die gewünschte Federkraft justiert werden:
• Rechtsdrehung = Rückstellung härter,
• Linksdrehung = Rückstellung weicher.
vertikal
horizontal
Hinweis:
Das rechte Knüppelaggregat ist um 180 ° gedreht eingebaut, sodass bei diesem die gesuchten Schrauben rechts der Mitte zu finden sind.
Betriebshinweise
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Senderbeschreibung

Bedienelemente am Sender
Befestigen des Sendertragegurts
An der Oberseite des mx-16 HoTT-Senders finden Sie eine Befestigungsöse, siehe Abbildung rechts, an der Sie einen Tragegurt anbringen können. Dieser Haltepunkt ist so ausgerichtet, dass der Sender optimal ausbalanciert ist, wenn er am Gurt hängt.
Best.-Nr. 1121 Umhängeriemen, 20 mm breit Best.-Nr. 70 Umhängeriemen, 30 mm breit
Wichtiger Hinweis:
Im Lieferzustand des Senders können am Empfänger angeschlossene Servos etc.
zunächst nur über die beiden Kreuzknüppel bedient werden. Alle anderen Bedienelemente (CTRL 6 … 8, SW 1 … 9) sind aus Flexibilitätsgründen software­mäßig „frei“ und können so, wie u. a. im Menü »Geber- einstellung« auf Seite 100 (Flächenmodelle) bzw. Seite 102 (Heli-Modelle) beschrieben, den persön­lichen Erfordernissen entsprechend beliebig zugewiesen werden.
Senderbeschreibung
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Proportional-Drehgeber CTRL 7
2-Stufenschalter SW 8
3-Stufenschalter SW 4/5
2-Stufen-Tastschalter SW 1
Proportional-Drehgeber CTRL 6
linker Knüppel
Trimmung
EIN/AUS-Schalter
linke Touch-Taste
Antenne mit Knick- und Drehgelenk
LC-Display
zentrale Status-LED
Öse für Trageriemen
Proportional-Drehgeber CTRL 8
Tragegriff
2-Stufen-Tastschalter
2-Stufenschalter SW 2
3-Stufenschalter SW 6/7
2-Stufenschalter SW 3
rechte Touch-Taste
SW 9
rechter Knüppel
Trimmung
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Senderrückseite
Data-Buchse zum Anschluss der Smart-Box Best.-Nr. 33700
DSC-Buchse zum Anschluss von Flugsimulatoren und für Lehrer-/Schüler-Betrieb
Gehäuseschraube
Ladebuchse für
Senderakku
Gehäuseschraube
Akkufach-Abdeckung
Gehäuseschraube
Ohr- bzw. Kopfhöreranschluss
fünfpolige mini-USB-Buchse zum Anschluss des Senders an einen PC oder ein Laptop
Gehäuseschraube

Kopfhöreranschluss

Die mittlere Buchse am unteren Rand des rückseitigen Typenschildes ist zum Anschluss eines handelsüblichen Ohr- oder Kopfhöhrers mit 3,5 mm Klinkenstecker vorge­sehen. (Nicht im Set enthalten.)
Über diesen Anschluss werden neben den akustischen Signalen des Senders ggf. die mit dem »Telemet- rie«-Menü verbundenen Signale und Ansagen aus­gegeben. Standardmäßig erfolgen diese Ansagen in deutscher Sprache. Näheres dazu unter „Ansagen“ im Abschnitt »VERSTECKTER MODE« ab Seite 30 und »Telemetrie« ab Seite 167.
Die Lautstärke des Kopfhöhreranschlusses kann in der Zeile „Sprachlautstärke“ und „Signallautstärke“ des Menüs »allgemeine Einstellungen«, Seite 144, angepasst werden.

mini-USB-Anschluss

Über diese Anschlussbuchse wird ggf. eine Verbindung zu einem PC mit einem der Windows-Betriebssysteme XP, Vista, 7 oder 8 hergestellt. Die PC-seitig nötige Soft­ware wie beispielsweise den passenden USB-Treiber finden Sie auf der Downloadseite unter www.graupner. de bei dem jeweiligen Produkt.
Bei Bedarf kann die standardmäßige USB-Schnittstelle gegen das optionale Bluetooth-Modul Best.-Nr. 33002.3 ausgetauscht werden, siehe Anhang ab Seite 214.
Gehäuseschraube
Gehäuseschraube
Senderbeschreibung
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DSC-Buchse

Anschlussbuchse für Flugsimulatoren oder LS-Systeme

Data-Buchse

Zum Anschluss der optional erhältlichen Smart-Box Best.-Nr. 33700.
Näheres zur Smart-Box finden Sie im Graupner Haupt­katalog FS sowie im Internet unter www.graupner.de bei dem jeweiligen Produkt.
Firmwareversion V1803 und höher
Ab Firmwareversion V1803 kann an der Data-Buchse nun nicht nur die Smart-Box, sondern auch das externe Bluetoothmodul der mz-Sender, Best.-Nr. 8351, betrie­ben werden. Näheres zur Umschaltung zwischen den entsprechenden Betriebsmodi der Buchse finden Sie im Abschnitt „Data sel.“ der Beschreibung des Menüs »allgem. Einstellungen« auf Seite 146.
Das Kürzel „DSC“ geht aus den Anfangsbuchstaben der ursprünglichen Funktion „Direct Servo Control“ hervor. Beim HoTT-System ist allerdings eine „direkte Servo­Kontrolle“ per Diagnosekabel aus technischen Gründen nicht mehr möglich.
Die serienmäßige zweipolige DSC-Buchse im Sender mx-16 HoTT dient als Lehrer- oder Schüler-Buchse sowie als Schnittstelle zu Flugsimulatoren.
Für eine korrekte DSC-Verbindung bitte beachten:
1. Nehmen Sie ggf. erforderliche Anpassungen in den Menüs vor.
Zur Anpassung des Senders mx-16 HoTT an ein Lehrer-/Schüler-System siehe ab Seite 170.
2. Belassen Sie sowohl beim Betrieb eines Flugsimu­lators wie auch beim Betrieb der mx-16 HoTT als Schülersender den Ein-/Aus-Schalter des Senders IMMER in der Stellung „AUS“, denn nur in dieser Stellung bleibt auch nach dem Einstecken des DSC­Kabels das HF-Modul des Senders inaktiv. Gleichzei­tig reduziert sich auch der Stromverbrauch des Sen­ders geringfügig.
Die zentrale Status-LED sollte nun konstant rot leuchten und in der Grundanzeige des Senders links unterhalb der Modellnummer die Zeichenfolge „DSC“ sichtbar werden. Parallel dazu wird die Anzeige von Telemetriesymbolen unterdrückt:
SCHUELER
#11
DSC
5.5V
0:01h
Stop Flug
0:00 0:00
HoTT
Damit ist der Sender betriebsbereit. Im Lehrer-Betrieb des Senders mx-16 HoTT ist da-
gegen der Sender vor dem Einstecken des entspre­chenden Kabels einzuschalten.
3. Verbinden Sie das andere Ende des Verbindungska­bels mit dem gewünschten Gerät unter Beachtung der jeweiligen Betriebsanleitung.
Wichtig: Achten Sie darauf, dass alle Stecker fest in die je-
weiligen Buchsen eingesteckt sind.
Hinweise zu Flugsimulatoren:
•
Klinkenstecker oder am DSC-Modul vom Graup­ner-Service angepasst werden muss.
ACHTUNG:
•
PC-Interface Ihres Simulators kann es ggf. zur Zer­störung des Senders durch elektrostatische Entla­dung kommen! Diese Verbindungsart darf deshalb nur dann benutzt werden, wenn Sie sich – z.B. mit Hil­fe eines im einschlägigen Elektronikhandel erhältli­chen Erdungsarmbands – vor elektrostatischer Aufla­dung während des Simulatorbetriebs schützen. Graupner empfiehlt deshalb dringend, ausschließlich Simulatoren mit kabelloser Übertragungstechnik zu benutzen.
Durch die Vielfalt der am Markt befindli­chen Flugsimulatoren ist es durchaus möglich, dass die Kontaktbelegung am
Beim direkten Anschluss Ihres Senders an einen PC oder ein Laptop mittels Ver­bindungskabel (DSC-Kabel) und/oder
Senderbeschreibung
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Kartenschacht
Datenspeicherung und Firmwareupdate
micro-SD und micro-SDHC Nach Abnahme des Akkufachdeckels des ausge-
schalteten Senders mx-16 HoTT und Entnahme des Senderakkus ist in der rechten Seitenwand des Faches der Kartenschacht für Speicherkarten vom Typ micro-SD und micro-SDHC zugänglich:
Neben der standardmäßig mitgelieferten können alle handelsüblichen micro-SD-Speicherkarten mit bis zu 2 GB und micro-SDHC-Karten mit bis zu 32 GB Spei­cherplatz verwendet werden. Herstellerseitig empfohlen wird jedoch die Verwendung von Speicherkarten mit nur bis zu 4 GB, da dies im Normalfall völlig ausreicht.
Die zur Verwendung im Sender vorgesehene Speicher­karte wird wie beispielsweise von Digitalkameras oder Mobiltelefonen bekannt, mit den Kontakten nach oben, zur Rückwand zeigend, in den Schacht eingeschoben und verriegelt.
Wurde die standardmäßig mitgelieferte oder auch eine andere, bereits mindestens einmal in den Sender einge­setzte Speicherkarte eingesetzt, ist die Karte unmittel­bar nach dem Einschalten des Senders betriebsbereit.
Sobald nach dem Einsetzen einer solchen Karte der Sender wieder eingeschaltet wird, erscheint in der Grundanzeige das stilisierte Abbild einer Speicherkarte:
Stop
#01
5.2V
2:22h
Anderenfalls werden erst einige Ordner auf der Spei­cherkarte erstellt. In der Grundanzeige des Senders symbolisiert durch ein sich permanent langsam von links nach rechts füllendes Kartensymbol. Sobald diese Animation endet, ist die eingesetzte Speicherkarte ebenfalls betriebsbereit.
Entnehmen Sie ggf. die so vorbereitete Speicherkarte wieder dem Sender und schieben Sie diese in einen geeigneten Kartenleser. Schließen Sie diesen an Ihren PC bzw. Ihr Laptop an und kopieren Sie die zuvor, wie eingangs des Abschnittes „Update der Sendersoftware“ auf Seite 50 beschrieben, von der Download-Seite des Senders heruntergeladenen Dateien in die entspre­chenden Ordner. Entnehmen Sie nun die Speicherkarte Ihrem Kartenleser und setzen Sie diese wieder in den Sender ein.
Entnehmen der Speicherkarte
SD-Karte etwas in Richtung Kartenschacht drücken, um diese zu entriegeln, und dann herausziehen.
Hinweis:
Entnehmen Sie eine ggf. eingesetzte micro-SD-Karte dem Sender BEVOR Sie die Senderrückwand abnehmen. Anderenfalls
riskieren Sie eine Beschädigung der Speicherkarte.
Flug
M
0:00 0:00
HoTT
5.5V
Datenerfassung / -speicherung
Die Datenspeicherung auf der SD-Karte ist an die Flugzeituhr gekoppelt: Wird diese
gestartet, startet – sofern sich eine geeignete Speicherkarte im Kartenschacht befindet und eine Telemetrie-Verbindung zum Empfänger besteht – auch die Datenspeicherung und diese stoppt wieder, wenn die Flugzeituhr gestoppt wird. Gestartet und gestoppt wird die Flugzeituhr wie im Abschnitt „Uhren“ ab Seite 79 für Flächenmodelle und ab Seite 90 für Helimo­delle beschrieben.
Das Schreiben von Daten auf die Speicherkarte wird durch die von links nach rechts laufende schwarze „Fül­lung“ des Speicherkartensymbols
Das Schreiben von Daten auf die Speicherkarte wird durch die von links nach rechts laufende schwarze „Füllung“ des Speicherkartensymbol dargestellt
Nach dem Abschluss einer Datenspeicherung befindet sich ein (leerer) Ordner „Models“ und ein Ordner „Log­Data“ auf der Speicherkarte. In Letzterem werden die nach dem Schema 0001_Jahr-Monat-Tag.bin, 0002_ Jahr-Monat-Tag.bin usw. benannten Log-Dateien in Unterordnern namens „Modellname“ abgelegt. Sollte da­gegen ein Modellspeicher noch „namenlos“ sein, dann sind die entsprechenden Log-Dateien nach Entnahme der Speicherkarte aus dem Sender und deren Einsetzen in den Kartenschacht eines PC‘s oder Laptops in einem Unterordner namens „NoName“ zu finden. Mit dem unter www.graupner.de auf der Download-Seite des Senders zu findenden PC-Programm können die Daten auf einem kompatiblen PC ausgewertet werden.
Import von Sprachdateien
Wie im Abschnitt „Kopfhörer“ auf Seite 23 ange­sprochen, können über diesen Anschluss neben den
dargestellt.
Senderbeschreibung
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akustischen Signalen des Senders ggf. auch die mit dem »Telemetrie«-Menü verbundenen Signale und Ansagen ausgegeben werden. Standardmäßig erfolgen diese Ansagen in deutscher Sprache. Diese, zu einem Sprachpaket zusammengefassten und im senderinter­nen Speicher abgelegten Ansagen, können jedoch je­derzeit durch ein Sprachpaket in einer anderen Sprache ersetzt werden. Genaueres dazu finden Sie im Abschnitt »Versteckter Modus« ab Seite 30.
Firmware-Updates / Wechsel der Displaysprache
Wie auf Seite 31 unter der Überschrift „Firmware­Update“ im Abschnitt »Versteckter Modus« genauer beschrieben, kann die Firmware des Senders und damit ggf. auch dessen Displaysprache menügesteuert ersetzt bzw. aktualisiert werden. Neben einer deutschen finden Sie auf der standardmäßig mitgelieferten SD-Karte zum Zeitpunkt der Überarbeitung dieser Anleitung je eine englische, französische, italienische und spanische Firmware-Version.
Entsprechende Updates und Informationen finden Sie bei dem entsprechenden Produkt unter Download auf www.graupner.de.
Wichtige Hinweise:
•
• Aus dem gleichen Grund muss der Sender immer auf den neuesten Softwarestand upgedatet sein.
•
ps://www.graupner.de/de/service/produktregist­rierung.aspx registrieren. Nur so werden Sie au-
Eventuelle Ansprüche können ohne Vorliegen einer Log-Datei nicht berück­sichtigt werden.
Um immer rechtzeitig über wichtige Software updates informiert zu sein, sollten Sie sich unbedingt unter htt-
tomatisch per E-Mail über neue Updates informiert.
Im- und Export von Modellspeichern
Zwecks Datenaustausch zwischen bauartgleichen Sendern oder auch zur Datensicherung können beliebig Modellspeicher auf eine eingelegte Speicherkarte oder von dieser in den Sender kopiert werden. Genaueres dazu finden Sie im Abschnitt »Modellspeicher« ab Seite 72.
Hinweis:
Einige der ggf. in Modellnamen verwendeten Sonderzeichen können aufgrund spezifi-
scher Beschränkungen des von den Speicherkarten genutzten FAT- bzw. FAT32-Dateisys­tems nicht auf diese übernommen werden und werden deshalb während des Kopiervorganges durch eine Tilde (~) ersetzt.
Senderbeschreibung
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Für Ihre Notizen
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Display und Tastenfeld

optische Anzeige der Trimmhebel-Stellungen bzw. während der Betätigung der Drehgeber CTRL 7 + 8 alternativ Anzeige der aktuellen Stellungen dieser beiden Geber
Modellname
Speicherplatz 1 … 20
linke Touch-Taste
  einzeln angetippt: blättern
 gleichzeitig angetippt: Wechsel in das Menü Servo­anzeige
ESC = abbrechen/zurück ESC ca. 1 Sek. angetippt:
Wechsel in das »Teleme trie«- Menü und zurück zur Grund­anzeige
Akkuspannung
(Bei Unterschreiten einer bestimmten Spannung erscheint eine Warnanzeige – siehe „Warnhinweise“ auf Seite 46 –, gleichzeitig ertönt ein Warnsignal.)
Modelltypanzeige (Flächenmodell/Helikopter)
mögliche Warnhinweise siehe Seite 46
Stoppuhr in min:s (vorwärts/rückwärts)
Spannung Empfängerstromversorgung
Flugphasenname
Umschaltung zwischen Flugphasen über Schalter
Flugzeituhr in min:s (vorwärts/rückwärts)
rechte Touch-Taste:
 einzeln antippen oder mit dem Finger auf dem Umfang kreisen: blättern / Werte verändern
SET Auswählen / Bestätigen
gleichzeitiges Antippen von
 oder  = CLEAR
Akkubetriebszeit seit letztem
Ladevorgang in h:min
Senderbeschreibung - Display und Tastenfeld
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Signalstärkenanzeige
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Bedienung des „Data-Terminals“

Eingabetasten ESC und SET
Symbole
Telemetriesymbole im Display
der aktive Modellspeicher wurde noch nicht mit
einem HoTT-Empfänger „gebunden“. Näheres zum „Binding“-Prozess siehe Seite 83 bzw.
93.
nicht blinkend: HF senderseitig abgeschaltet
blinkendes Antennensymbol: Der zuletzt an das aktive Modell gebundene Empfänger inaktiv oder außer Reichweite
>M x kein Telemetriesignal zu empfangen
Signalstärkenanzeige
>M
Anzeige der Signalstärke des Schülersignals auf
>P
dem Display des Lehrer-Senders
Tasten links vom Display
• ESC-Taste Kurzes Antippen der ESC-Taste bewirkt eine schritt-
weise Rückkehr in die Funktionsauswahl bzw. auch wieder bis zur Grundanzeige. Eine ggf. zwischenzeit­lich geänderte Einstellung bleibt erhalten.
In der Grundanzeige für die Dauer von ca. 1 Sekun­den angetippt, öffnet und schließt das »Telemet- rie«-Menü.
• Auswahltasten 
1. Durch Antippen einer dieser Tasten blättern Sie
analog zu deren jeweiliger Pfeilrichtung durch Li­sten wie z. B. der Modellauswahl oder der Multi­funktionsliste sowie innerhalb von Menüs durch die Menüzeilen.
2. Durch kurzes gleichzeitiges Antippen der Tasten
 wechseln Sie aus der Grundanzeige des Senders sowie aus beinahe jeder Menüposition in das Menü »Servoanzeige«.
Tasten rechts vom Display
• SET-Taste
• Auswahltasten 
Hinweise:
• Nicht das Antippen der jeweiligen Touch-Taste
• Sollten die Touch-Tasten nach dem Aus- und unmittelbar
1. Mit kurzem Antippen der Taste SET gelangen Sie
von der nach dem Einschalten des Senders er­scheinenden Grundanzeige des Displays weiter zum Multifunktionsmenü. Ebenso erfolgt der Auf­ruf eines angewählten Menüs über SET.
1. Innerhalb der Einstellmenüs aktivieren und de­aktivieren (bestätigen) Sie mittels Antippen der
SET-Taste die jeweiligen Einstellfelder.
1. „Blättern“ durch das Multifunktionsmenü und die Menüzeilen innerhalb der Einstellmenüs analog zu den Auswahltasten der linken Touch-Taste.
2. Auswählen bzw. Einstellen von Parametern in Ein­stellfeldern nach deren Aktivierung durch Antip­pen der Taste SET, wobei die Tasten  und  mit der jeweils gleichen Funktion belegt sind. Es in diesem Fall also völlig unerheblich ist, wel­che der beiden Tasten Sie jeweils verwenden.
2. Kurzes gleichzeitiges Antippen der Tasten  oder  setzt einen veränderten Parameterwert im aktiven Eingabefeld wieder auf den Vorgabe­wert zurück (CLEAR).
per se löst eine entsprechende Aktion aus sondern das Ende der Berührung.
daran anschließendem Wiedereinschalten des Senders ohne Funktion sein, ist das kein Fehler! Schalten Sie den Sender nochmals aus und warten Sie einige Sekunden, bevor Sie den Sender wieder einschalten.

Schnellaufrufe (Short-Cuts)

Mit folgenden Tastenkombinationen können Sie be­stimmte Menüs bzw. Optionen direkt aufrufen:
• CLEAR
Kurzes gleichzeitiges Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste setzt einen verän­derten Parameterwert im aktiven Eingabefeld wieder auf den Vorgabewert zurück.
• »Servoanzeige«
Durch kurzes gleichzeitiges Antippen der Tasten  der linken Touch-Taste wechseln Sie aus der Grundanzeige des Senders sowie aus beinahe je­der Menüposition in das Menü »Servoanzeige«, sie­he Seite 143.
• »Telemetrie«
Sowohl um aus der Grundanzeige des Senders he­raus das »Telemetrie«-Menü aufzurufen, siehe ab Seite 150, wie auch um wieder zu dieser zurückzu­kehren die zentrale ESC-Taste der linken Touch-Tas­te ca. 1 Sekunde antippen.
• grafische Anzeige von Telemetrie-Daten
Eine ausführliche Bescheibung zu diesen Short-Cuts finden Sie im Abschnitt „Anzeige Telemetrie-Daten“ auf Seite 36.
• »VERSTECKTER MODUS«
(Sprachauswahl, Firmwareupdate von SD-Karte, Knüppeljustierung usw.)
Bei gedrückt gehaltenen Auswahltasten  der lin­ken Touch-Taste die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste antippen, siehe Seite 30.
• Tastensperre
In der Grundanzeige des Senders zu Aktivieren und Deaktivieren durch ca. zwei Sekunden langes gleich­zeitiges Antippen der Tasten ESC und SET.
Senderbeschreibung - Display und Tastenfeld
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Page 30

VERSTECKTER MODUS

Sprachauswahl, Firmware-Update und Knüppelkalibrierung Das Menü »VERSTECKTER MODUS« des Senders
mx-16 HoTT erreichen Sie aus beinahe jeder Menü­Position, indem Sie die Auswahltasten  der linken Touch-Taste gedrückt halten und dann die SET-Taste der rechten Touch-Taste antippen:
VERSTECKTER MODUS
ANSAGEN FIRMWARE UPDATE KNÜPPEL KALIBRIER. BLUETOOTH INIT.
ANSAGEN
Wie im Abschnitt „Kopfhörer“ auf Seite 23 angespro­chen, können über den Kopfhöreranschluss neben den akustischen Signalen des Senders ggf. auch die mit der „Telemetrie“ verbundenen Signale und Ansagen ausge­geben werden. Standardmäßig erfolgen diese Ansagen in deutscher Sprache. Diese, zu einem Sprachpaket zusammengefassten und im senderinternen Speicher abgelegten Ansagen, können jedoch jederzeit durch ein Sprachpaket einer anderen Sprache ersetzt werden.
Zum Zeitpunkt der Überarbeitung dieses Handbuches stehen auf der standardmäßig mitgelieferten SD-Karte folgende Sprachen zur Auswahl:
• Deutsch
• Englisch
• Französisch
• Italienisch
• Spanisch Ausgetauscht werden kann das jeweils aktive Sprach-
paket entweder mit dem unter www.graupner.de auf der Download-Seite des Senders zu findenden PC-
Senderbeschreibung - versteckter Modus
30
Programm oder wie nachfolgend beschrieben, von der mitgelieferten SD-Karte. Setzen Sie also Ihre SD- bzw. SDHC-Karte, falls noch nicht geschehen, wie auf Seite 25 beschrieben, in den Sender ein. Schalten Sie diesen anschließend mit abgeschalteter HF ein …
Bitte wählen
HF EIN/AUS?
EIN
AUS
… und wechseln Sie dann wie eingangs dieses Ab­schnittes beschrieben, in das Menü »Versteckter
Modus«.
Sprachwechsel
Wechseln Sie ggf. mit den Auswahltasten der linken oder rechten Touch-Taste zur Zeile „ANSAGEN“:
VERSTECKTER MODUS
ANSAGEN FIRMWARE UPDATE KNÜPPEL KALIBRIER. BLUETOOTH INIT.
Wechseln Sie mit einem Druck auf die zentrale
SET-Taste der rechten Touch-Taste auf die Auswahlseite
der Option „ANSAGEN“:
DATEILISTE
VOICE2_ENGLISH.VDF
VOICE2_FRANCE.VDF VOICE2_GERMAN.VDF VOICE2_ITALIANO.VDF VOICE2_SPAIN.VDF
Wählen Sie nun mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste die von Ihnen gewünschte
Sprache aus, beispielsweise:
DATEILISTE
VOICE2_ENGLISH.VDF VOICE2 FRANCE.VDF
VOICE2_GERMAN.VDF
VOICE2_ITALIANO.VDF VOICE2_SPAIN.VDF
Bestätigen Sie Ihre Wahl durch erneutes Antippen der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste. Das ausgewählte Sprachpaket wird in den Senderspeicher geladen:
VERSTECKTER MODUS
ANSAGEN FIRMWARE UPDATE KNÜPPEL KALIBRIER. BLUETOOTH INIT.
22/100%
I
Sobald die Fortschrittsanzeige am unteren Rand des Displays verschwindet, ist der Ladevorgang abgeschlos­sen:
VERSTECKTER MODUS
ANSAGEN FIRMWARE UPDATE KNÜPPEL KALIBRIER. BLUETOOTH INIT.
Schalten Sie zum Abschluss des Vorganges den Sender aus.
Alle im Sender gespeicherten Einstellungen bleiben auch nach einem Sprachwechsel komplett erhalten.
Page 31
Hinweise:
•
Erscheint die Warnanzeige …
HF
AUS-
SCHALTEN
OK
…, dann ist die HF-Abstrahlung des Senders noch aktiv. Schalten Sie diese in der Zeile „HF-Modul“ des Menüs »Grundeinstellung« ab und wiederholen Sie den Vorgang.
• Erscheint die Warnanzeige …
SD-Karte
einlegen
OK
…, dann befindet sich noch keine Speicherkarte im Kartenschacht oder diese ist nicht lesbar. Legen Sie eine Speicherkarte ein bzw. überprüfen Sie die ein­gelegte Speicherkarte auf einem PC oder Laptop.
• Erscheint das Auswahlfenster leer …
DATEILISTE
…, dann findet der Sender keine geeignete Sprach­datei auf der eingelegten SD-Karte. Überprüfen Sie ggf. auf einem PC oder Laptop den Inhalt des Ver­zeichnisses „VoiceFile“ auf der SD-Karte.
FIRMWARE UPDATE / Wechsel der Displaysprache
Wichtiger Hinweis:
Überprüfen Sie vor jedem Update unbedingt den Ladezustand Ihres Sender-
akkus bzw. laden Sie diesen vorsichtshal­ber und sichern Sie alle belegten Modellspeicher, um sie ggf. wiederherstellen zu können.
VERSTECKTER MODUS
ANSAGEN FIRMWARE UPDATE KNÜPPEL KALIBRIER. BLUETOOTH INIT.
Analog zum vorstehend beschriebenen Abschnitt „AN­SAGEN“ kann mit diesem Menüpunkt die Firmware des Senders und damit ggf. auch dessen Displaysprache aktualisiert bzw. ausgetauscht werden. Zum Zeitpunkt der Überarbeitung dieses Handbuches steht auf der standardmäßig mitgelieferten SD-Karte Firmware in folgenden Sprachen zur Auswahl:
• Deutsch
• Englisch
• Französisch
• Italienisch
• Spanisch Entsprechende Updates und Informationen finden Sie
auf der Produktseite des Senders mx-16 HoTT unter Download auf www.graupner.de.
Wechseln Sie mit einem kurzen Antippen der zentralen
SET-Taste der rechten Touch-Taste auf die Auswahlseite
der Option „FIRMWARE UPDATE“:
DATEILISTE
MX-16_1V234_ENGLISH.
MX-16_1V234_FRANCE.B MX-16_1V234_GERMAN.B MX-16_1V234_ITALIANO MX-16_1V234_SPAIN.BI
Wählen Sie mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste die von Ihnen gewünschte Firmwa­re-Version aus, beispielsweise:
DATEILISTE
MX-16_1V234_ENGLISH. MX-16 1V234 FRANCE.B
MX-16_1V234_GERMAN.B
MX-16_1V234_ITALIANO MX-16_1V234_SPAIN.BI
Bestätigen Sie Ihre Wahl durch erneutes Antippen der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste. Das La­den der ausgewählten Firmware in den Senderspeicher wird gestartet und nach zwei nur ganz kurz sichtbaren Displays, die allein den Start des Firmware-Updates betreffen …
Firmware Download
Prozess Start
Please Wait....
  
Senderbeschreibung - versteckter Modus
31
Page 32
Boot Download
Success!!!
Please Wait....
Hinweise:
  
•
Erscheint die Warnanzeige …
HF
AUS-
SCHALTEN
OK
KNÜPPELKALIBRIERUNG
VERSTECKTER MODUS
ANSAGEN FIRMWARE UPDATE KNÜPPEL KALIBRIER. BLUETOOTH INIT.
…, erscheint die Anzeige:
Firmware
Downloading...
Progress 023/198
  
Sobald der Zähler links vom „/“ die rechts davon ange­zeigte „Lademenge“ erreicht hat, ist der Ladevorgang abgeschlossen und es erscheint die Meldung:
Firmware Upgrade
success!!!
 
Nach Ablauf weniger Sekunden erlischt diese und der Sender startet neu. Der Sender ist nun wieder betriebs­bereit.
…, dann ist die HF-Abstrahlung des Senders noch aktiv. Schalten Sie diese in der Zeile „HF-Modul“ des Menüs »Grundeinstellung« ab oder schalten Sie den Sender, wie eingangs dieses Abschnittes er­wähnt, mit abgeschalteter HF ein und wiederholen Sie dann den Vorgang.
• Erscheint die Warnanzeige …
SD-Karte
einlegen
OK
…, dann befindet sich noch keine Speicherkarte im Kartenschacht oder diese ist nicht lesbar.
• Erscheint das Auswahlfenster leer …
DATEILISTE
…, dann findet der Sender keine geeignete Firm­ware-Datei auf der eingelegten SD-Karte. Überprü­fen Sie ggf. auf einem PC oder Laptop den Inhalt des Verzeichnisses „Firmware“ auf der SD-Karte.
Sollten Sie das Gefühl haben, dass die Mittelstellung Ihrer selbstneutralisierenden Steuerknüppel (Geber 1 …
4) nicht exakt 0 % Geberweg entspricht, dann können Sie dies folgendermaßen überprüfen und ggf. korrigie­ren:
Wechseln Sie in das Menü »Modellauswahl« und initia­lisieren Sie wie auf Seite 68 beschrieben, einen freien Modellspeicher. Ob Sie sich dabei für ein Flächen- oder Hubschraubermodell entscheiden, ist unerheblich.
Warten Sie die nach einem Modellwechsel in der Grundanzeige des Senders üblicherweise erscheinen­den Hinweise ab und wechseln Sie anschließend in das Menü »Servoanzeige«, indem Sie beispielsweise gleichzeitig die Tasten  der linken Touch-Taste an- tippen, OHNE zwischenzeitlich Trimmungen zu verstel­len oder sonstige Programmierungen vorzunehmen.
Sollten an Ihrem Sender noch alle vier Knüppelfunk­tionen selbstneutralisierend sein, sollte die Anzeige idealerweise wie folgt aussehen:
1 3 5
0% 0% 0%
2 4 6
0% 0% 0%
Senderbeschreibung - versteckter Modus
32
7
0%
8
0%
Page 33
Anderenfalls entsprechen Balken und %-Angabe der aktuellen Stellung der nicht selbstneutralisierenden Steuerknüppelfunktion – üblicherweise der des Gas-/ Brems- bzw. Gas-/Pitch-Steuerknüppels „K1“. Befindet sich also z. B. der Gas-/Brems-Steuerknüppel in der „Viertelgas“-Position, dann sollte das Display Ihres Senders folgendermaßen aussehen:
1
–50%
3 5 7
0% 0% 0%
2 4 6 8
0% 0% 0% 0%
Bringen Sie nun nacheinander jeden der beiden Knüp­pel an jeden der jeweils vier möglichen Endanschläge, ohne am Anschlag jeweils Druck auszuüben. In jeder der insgesamt acht Endpositionen sollte – seitenab­hängig – exakt -100 % oder +100 % angezeigt werden. Befindet sich z. B. Geber 2 am rechten Anschlag und die drei anderen Knüppelfunktionen in ihrer jeweiligen Mittenposition, dann sollte das Display Ihres Senders wie folgt aussehen:
1 3 5 7
0% 0% 0% 0%
2 4 6 8
–100%
0% 0% 0%
Erhalten Sie im Rahmen dieser Überprüfung, abhängig von der Anzahl der selbstneutralisierenden Knüppel­funktionen Ihres Senders, ein Ergebnis von bis zu vier­mal 0 % und achtmal 100 %, dann sind die Steuerknüp-
pel Ihres Senders optimal kalibriert. Sie können somit den Vorgang abschließen und ggf. den eben erstellten Modellspeicher wieder löschen.
Anderenfalls wechseln Sie wie zu Beginn der vorherge­henden Doppelseite beschrieben, in die Zeile „Knüppel­kalibrierung“ des Menüs »VERSTECKTER MODUS« und tippen dann kurz auf die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste:
KNÜPPELJUSTIERUNG
0%
Mit den Auswahltasten  der rechten Touch-Taste können Sie nun zyklisch die Positionen der vier kali­brierbaren Knüppelebenen anwählen, beispielsweise die links-/rechts-Ebene des rechten Steuerknüppels:
KNÜPPELJUSTIERUNG
0%
Bringen Sie jetzt der „links“ blinkenden Pfeilmarkierung entsprechend den rechten Knüppel – wieder ohne Druck auszuüben – an den linken Anschlag …
KNÜPPELJUSTIERUNG
+100%
… und tippen Sie dann kurz auf die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste. Damit ist in diesem Beispiel der „linke“ Anschlag des rechten Knüppels kalibriert und zur Bestätigung blinkt nun der Kreis in der Mitte der stilisierten Knüppelebene:
KNÜPPELJUSTIERUNG
+100%
Lassen Sie nun den selbstneutralisierenden Steuer­knüppel los, damit dieser seine Mittelstellung einneh­men kann, und tippen Sie anschließend wieder kurz auf die zentrale SET-Taste zur Kalibrierung der Mittelpositi­on. Es beginnt die „rechte“ Dreiecksmarke zu blinken:
KNÜPPELJUSTIERUNG
0%
Wiederholen Sie nun den Kalibriervorgang für den rechten Anschlag des rechten Steuerknüppels. Mit den anderen Knüppelebenen verfahren Sie ggf. sinngemäß.
Senderbeschreibung - versteckter Modus
33
Page 34
Hinweise:
•
Fehlerhafte Kalibrierungen korrigieren Sie durch Wiederholen des entsprechenden Vorganges.
• Innerhalb einer Knüppelebene kann jede der drei Ka­librierungspositionen mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste direkt angewählt werden.
Mit kurzem Antippen der zentralen ESC-Taste der linken Touch-Taste beenden und verlassen Sie wieder das Untermenü „KNÜPPELKALIBRIERUNG“.
Bluetooth Initialisierung
VERSTECKTER MODUS
ANSAGEN FIRMWARE UPDATE KNÜPPEL KALIBRIER. BLUETOOTH INIT.
Mit diesem Menüpunkt initialisieren Sie ggf. ein anstelle der serienmäßigen USB-Schnittstelle eingebautes Bluetooth-Modul Best.-Nr. 33002.3 entsprechend der mit dem Modul mitgelieferten Anleitung.
Senderbeschreibung - versteckter Modus
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Page 35
Für Ihre Notizen
35
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Anzeige Telemetrie-Daten

Das Display des Senders mx-16 HoTT dient sowohl zur Bedienung des Senders wie auch zur grafischen Darstellung von Telemetrie-Daten. Der Wechsel zwi­schen den beiden Betriebsarten erfolgt durch Antippen einer der Auswahltasten  oder  der linken Touch-Taste in der Grundanzeige:
0:00 0:00
#01
Stop Flug
5.5V
0:00h
Mx
HoTT
0.0V
Sind dagegen am unteren Rand der Grundanzeige – wie in obiger Abbildung dargestellt – nur zwei „X“ anstelle „ “ zu sehen und im Display erscheint für einige Se­kunden die Warnanzeige …
KANN
KEINE DATEN
EMPFANGEN
OK
…, ist kein über die Telemetrie-Verbindung ansprech­barer Empfänger in Reichweite. Schalten Sie also Ihre Empfangsanlage ein oder binden Sie, wie ausführlich auf Seite 83 bzw. 93 beschrieben, einen Empfän­ger an den aktiven Modellspeicher:
0:00 0:00
HoTT
5.5V
#01
0:02h
Stop Flug
5.5V M
Standardmäßig wird bei bestehender Telemetrie-Verbin-
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
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dung nach Anwahl der Telemetrie-Displays das „Emp­fänger“-Display eingeblendet …
RX–S QUA: 100% RX–S ST.: 100% RX–dBm: –33dBm TX–dBm: – 33dBm
V–PACK: 10ms
RX–SPG.:4.8V TMP M–RX V :4.6V +22°C
…, dessen nähere Beschreibung im gleichnamigen Abschnitt auf der nächsten Seite zu finden ist.
Sensor(en)
Bis zu vier Sensoren können in beliebiger Kombination an einen telemetriefähigen Empfänger angeschlossen werden.
Die Datenausgabe dieser Sensoren in den nachfolgend beschriebenen Grafikdisplays
erfolgt jedoch nur, wenn diese vor dem Einschalten des Empfängers an diesen ordnungsgemäß angeschlossen und über den Rückkanal vom Sender automatisch erkannt wurden.
Bei Sendern vom Typ mx-16 HoTT mit Firmware mit niedrigerer Versionsnummer als V1.730 sind dagegen, wie auf Seite 165 im Rahmen des Untermenüs „SEN­SOR WÄHLEN“ des »Telemetrie« -Menüs beschrieben, …
SENSOR WÄHLEN
EMPFÄNGER GENERAL MODUL ELECTR. AIR-MODUL VARIO MODUL GPS ESC
… die Sensoren entsprechend zu aktivieren. Ebenso ist darauf zu achten, dass der betreffende Empfänger in der Zeile „geb.Empf.“ des Menüs »Grundeinstellung«, Seite 83 bzw. 94, wie beschrieben gebunden und auch eingeschaltet ist.
Des Weiteren sind nur unter den vorstehenden Voraus­setzungen Sensoren im Untermenü „EINSTELLEN, ANZEIGEN“ des »Telemetrie«-Menüs entsprechend der dem jeweiligen Sensor beiliegenden Anleitung ansprechbar, siehe Seite 163.
Zwischen den Displays der automatisch bzw. ggf. manu­ell im Untermenü „SENSOR WÄHLEN“ des »Teleme- trie«-Menüs aktivierten Sensoren wechseln Sie, indem Sie eine der Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste kurz antippen …
EMPFÄNGER
GENERAL
ELECT. AIR
VARIO
GPS
AIR ESC
… und nach Einblendung des Auswahlfensters mit einer der beiden Tasten  die Zeile des gewünschten Sensors anwählen. Ist kein Sensor aktiviert, sind mit Ausnahme des in der nächsten Spalte beschriebenen „EMPFÄNGER“-Displays, alle weiteren der nachfolgend beschriebenen Displays bzw. Sensoren aus der Aus­wahlliste ausgeblendet:
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EMPFÄNGER
Ihre Auswahl können Sie wahlweise unmittelbar an­schließend mit der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste bestätigen oder einfach warten, bis nach kurzer Zeit die ausgewählte Anzeige automatisch erscheint.
Hinweise:
•
Die Reihenfolge der nachfolgend be­schriebenen Displays folgt – ausgehend vom jeweiligen Hauptdisplay – dem Antip­pen der -Taste.
• Näheres zu den nachfolgend genannten Modulen finden Sie im Anhang sowie im Internet unter www. graupner.de bei dem jeweiligen Produkt.
EMPFÄNGER
RX–S QUA: 100% RX–S ST.: 100% RX–dBm: –33dBm TX–dBm: – 33dBm
V–PACK: 10ms
RX–SPG.:4.8V TMP M–RX V :4.6V +22°C
Dieses Display stellt die im Display „RX DATAVIEW“ des Untermenüs „EINSTELLEN, ANZEIGEN“, Seite 152, des »Telemetrie«-Menüs dargestellten Daten grafisch aufbereitet dar.
Es bedeutet:
Wert Erläuterung
RX-S QUA Qualität in % der beim Empfänger
eintreffenden Signalpakete des Senders
RX-S ST Signalstärke in % des beim Empfänger
eintreffenden Signal des Senders
RX-dBm Pegel in dBm des beim Empfänger
eintreffenden Signal des Senders
TX-dBm Pegel in dBm des beim Sender
eintreffenden Signal des Empfängers
V PACK zeigt den längsten Zeitraum in ms
an, in dem Datenpakete während der Übertragung vom Sender zum Empfänger verloren gegangen sind
RX-SPG. aktuelle Betriebsspannung der
Empfängerstromversorgung in Volt
M-RX V niedrigste Betriebsspannung der
Empfängerstromversorgung seit der letzten Inbetriebnahme in Volt
TMP das Thermometer visualisiert die
aktuelle Betriebstemperatur des Empfängers
Hinweis:
Detaillierte Erläuterungen der in der Spalte „Wert“ zitierten Begriffe finden Sie im Abschnitt „RX DATA VIEW“ ab Seite 152.
GENERAL MODUL
EMPFÄNGER
GENERAL
ELECT. AIR
VARIO
GPS
AIR ESC
EIN
AKK1
AKK2
EIN
AKK1
AKK2
L KRAF V
0.0V
T1 0°C
0.0V T2 0°C
L KRAF V
0.0V
T1 0°C
0.0V T2 0°C
0ml
0ml
ZELL.V 1:0.00 2:0.00
3:0.00 4:0.00 5:0.00
6:0.00
0
HÖHE
0m 0m1 0m3
SPANN.
0.0V
0.0A 0
Diese Displays visualisieren die Daten eines ggf. an den Empfänger angeschlossenen General-Engine-Moduls, Best.-Nr. 33610, oder eines General-Air-Moduls, Best.­Nr. 33611. Näheres zu diesen Modulen finden Sie im Anhang oder im Internet unter www.graupner.de bei dem jeweiligen Produkt.
Abhängig von der Bestückung der Module mit zusätz­lichen Sensoren, können in diesem Display folgende Daten permanent ausgegeben werden:
Am oberen Rand links der Schaltzustand der Stromre­gelung sowie rechts daneben eine Füllstandsanzeige des Treibstofftanks. Rechts darunter die im aktuellen
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
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Einschaltzeitraum verbrauchte Treibstoffmenge in ml.
0ml
0
Darunter links die von ggf. am Modul angeschlossenen Temperatur-/Spannungssensoren, Best.-Nr. 33612 bzw. 33613, ggf. gemessenen aktuellen Spannungen von bis zu zwei Akkus (AKK1 und AKK2) sowie rechts daneben die zugehörigen Temperaturen.
Die inverse Anzeige zwischen „AKK1“ und „AKK2“ visualisiert die Qualität des vom Sender eintreffenden Signals in %.
Am rechten Rand wird alternierend entweder eine Auflistung der aktuellen Zellenspannungen eines bis zu sechszelligen LiPo-Akkus ausgegeben oder die aktuelle Höhe relativ zum Standort, Steigen/Sinken in m/1 s und m/3 s, der aktuelle Strom in Ampere sowie die aktuelle Spannung des am Akkuanschluss des Moduls ange­schlossenen Akkus.
Es bedeutet:
Wert Erläuterung
EIN Stromregelung EIN
AKK1 / AKK2 Akku 1 bzw. Akku 2
100 Signalqualität in % (RX-S QUA)
KRAF Treibstoffstand / Tankanzeige
L / V Leer / Voll
ml kumulierter Treibstoffverbrauch in ml
T1 / T2 Temperatur von Sensor 1 bzw. 2
ZELL.V Zellenspannung von Zelle 1 … max. 6
HÖHE aktuelle Höhe (nur bei 33611)
0m1 m/1 s Steigen/Sinken (nur bei 33611)
0m3 m/3 s Steigen/Sinken (nur bei 33611)
V aktuelle Spannung des Antriebsakkus
A aktueller Strom in Ampere
Akku- und Verbrauchsanzeige
0.0V
0.0A 0mAh
Dieses Display visualisiert die aktuelle Spannung, den aktuell fließenden Strom sowie die innerhalb des aktu­ellen Einschaltzeitraumes verbrauchte Kapazität des ggf. am Akku-Anschluss des General-Engine-, Best.­Nr. 33610, oder General-Air-Moduls, Best.-Nr. 33611, angeschlossenen Akkus und am unteren Rand den ggf. vom Kraftstoffsensor, Best.-Nr. 33614, registrierten Treibstoffverbrauch in ml.
SENSOR 1
SENSOR 1
0.0V 0°C
Dieses Display visualisiert die, von einem ggf. an Anschluss „T(EMP)1“ des General-Engine-, Best.-Nr. 33610, oder General-Air-Moduls, Best.-Nr. 33611, ange­schlossenen Temperatur-/Spannungssensor, Best.-Nr. 33612 bzw. 33613, gemessene aktuelle Spannung und Temperatur.
SENSOR 2
SENSOR 2
0.0V 0°C
Dieses Display visualisiert die, von einem ggf. an Anschluss „T(EMP)2“ des General-Engine-, Best.-Nr. 33610, oder General-Air-Moduls, Best.-Nr. 33611, ange­schlossenen Temperatur-/Spannungssensor, Best.-Nr. 33612 bzw. 33613, gemessene aktuelle Spannung und Temperatur.
Drehzahlsensor
U/min
0
Dieses Display visualisiert die, von einem ggf. an ein General-Engine-, Best.-Nr. 33610, oder General-Air-Mo­dul, Best.-Nr. 33611, angeschlossenen Drehzahlsensor mit der Best.-Nr. 33615 oder 33616, gemessene Dreh­zahl.
Hinweis:
Zur korrekten Anzeige der Drehzahl muss zuvor im »Telemetrie«-Menü des Moduls die passende Blattzahl eingestellt werden.
0
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
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Vario
0.0
0
m m
s
Dieses Display visualisiert die, von dem in das Gene­ral-Air-Modul, Best.-Nr. 33611, integrierten Vario stam­menden, Daten zur Höhe in m relativ zum Standort bzw. Startort sowie die aktuelle Steig-/Sinkrate in m/s.
Geschwindigkeitsanzeige
0
km/h
Nach Verfügbarkeit des entsprechenden Sensors visualisiert dieses Display die aktuelle Geschwindigkeit über Grund.
Luftdruckanzeige
„schwächste Zelle“
ZELL0=0.00V
Nach Verfügbarkeit des entsprechenden Sensors zeigt dieses Display die aktuell niedrigste Zellenspannung eines Akku-Blockes sowie die Nummer der betreffenden Zelle.
ELECTRIC AIR MODUL
EMPFÄNGER
GENERAL
ELECT. AIR
VARIO
GPS
AIR ESC
0.0V 0A
EIN
HÖHE 0m
AKK1 0m/1s
0.0V 0m/3s
AKK2
0.0V T2 0°C
T1 0°C
0 1L0.00 2L0.00 3L0.00 4L0.00 5L0.00 6L0.00 7L0.00
Diese Displays visualisieren die Daten eines ggf. an den Empfänger angeschlossenen Electric-Air-Moduls mit der Best.-Nr. 33620. Näheres zu diesem Modul finden Sie im Anhang oder im Internet unter www.graupner.de bei dem jeweiligen Produkt.
Abhängig von der Bestückung des Moduls mit zusätz­lichen Sensoren, können in diesem Display folgende Daten permanent ausgegeben werden:
Links oben der Schaltzustand der Stromregelung sowie rechts daneben die aktuelle Spannung der am Akku-An­schluss des Moduls angeschlossenen Spannungsquelle und deren aktuell fließender Strom.
In der Mitte darunter die aktuelle Höhe relativ zum Standort sowie das Steigen/Sinken des Modells in m/1 s und m/3 s sowie links davon die von ggf. am Modul angeschlossenen Temperatur-/Spannungssensoren, Best.-Nr. 33612 bzw. 33613, ggf. gemessenen aktuellen Spannungen von bis zu zwei Akkus (AKK1 und AKK2). In der Mitte unten die zugehörigen Temperaturen.
Die inverse Anzeige zwischen „AKK1“ und „AKK2“ visualisiert die Qualität des vom Sender eintreffenden Signals in %.
Am rechten Rand werden alternierend die aktuellen Zel­lenspannungen der an Balancer-Anschluss 1 (L) oder 2 (H) angeschlossenen je max. 7-zelligen Akku-Packs ausgegeben.
Es bedeutet:
0.0
Nach Verfügbarkeit des entsprechenden Sensors visua­lisiert dieses Display den aktuellen Luftdruck.
Bar
0.0V 0A
EIN
HÖHE 0m
AKK1 0m/1s
0.0V 0m/3s
AKK2
0.0V T2 0°C
T1 0°C
1H0.00 2H0.00 3H0.00 4H0.00 5H0.00 6H0.00 7H0.00
0
Wert Erläuterung
EIN Stromregelung EIN
V aktuelle Spannung
A aktueller Strom
AKK1 / AKK2 Akku 1 bzw. Akku 2
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
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Page 40
HÖHE aktuelle Höhe
0.0
0
m/1s m/1 s Steigen/Sinken
m/3s m/3 s Steigen/Sinken
100 Signalqualität in % (RX-S QUA)
T1 / T2 Temperatur von Sensor 1 bzw. 2
L bzw. H Zellenspannung von Zelle 1 … max. 14
L = Balancer-Anschluss 1 H = Balancer-Anschluss 2
Mikrokopter-Display
Dir Bewegungsrichtung
I aktueller Strom
m vom GPS-System ermittelte Entfernung
vom Startort
° vom GPS-System ermittelte Position in
Winkelgraden relativ zum Startort
In der in obiger Abbildung leeren untersten Zeile des Displays werden etwaige Meldungen des Mikrokopter­sensors angezeigt.
AKKU
Anschluss „T(EMP)1“ des Electric-Air-Moduls, Best.-Nr. 33620, angeschlossenen Temperatur-/Spannungssen­sor, Best.-Nr. 33612 bzw. 33613, gemessene aktuelle Spannung und Temperatur.
SENSOR 2
SENSOR 2
0.0V 0°C
0.0V 0:00
0mAh
0 0km/h
Dieses Display visualisiert ggf. die Daten eines HoTT-kompatiblen Mikrokopters. Es bedeutet von links oben nach rechts unten:
Wert Erläuterung
V aktuelle Spannung
„0:00“ Einschaltdauer
mAh im aktuellen Einschaltzeitraum
verbrauchte Akkukapazität
„0“ Positionsnummer des Satelliten
km/h vom GPS-System ermittelte
Geschwindigkeit über Grund
Alt aktuelle Höhe
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
40
Alt: 0m Dir:
I:
0° 0A
0m 0°
0.0V
0.0A 0mAh
Dieses Display visualisiert die aktuelle Spannung, den aktuell fließenden Strom sowie die innerhalb des aktuel­len Einschaltzeitraumes verbrauchte Kapazität des ggf. am Akku-Anschluss des Electric-Air-Moduls, Best.-Nr.
33620, angeschlossenen Akkus.
SENSOR 1
SENSOR 1
0.0V 0°C
Dieses Display visualisiert die, von einem ggf. an
Dieses Display visualisiert die, von einem ggf. an Anschluss „T(EMP)2“ des Electric-Air-Moduls, Best.-Nr. 33620, angeschlossenen Temperatur-/Spannungssen­sor, Best.-Nr. 33612 bzw. 33613, gemessene aktuelle Spannung und Temperatur.
Vario
m m
s
Dieses Display visualisiert die, von dem in das Elec­tric-Air-Modul, Best.-Nr. 33620, integrierte Vario stam­menden, Daten zur Höhe in m relativ zum Standort bzw. Startort sowie die aktuelle Steig-/Sinkrate in m/s.
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Geschwindigkeitsanzeige
0
km/h
Nach Verfügbarkeit des entsprechenden Sensors visualisiert dieses Display die aktuelle Geschwindigkeit über Grund.
„schwächste Zelle“
ZELL0=0.00V
Nach Verfügbarkeit des entsprechenden Sensors zeigt dieses Display die aktuell niedrigste Zellenspannung eines Akku-Blockes sowie die Nummer der betreffenden Zelle.
VARIO
EMPFÄNGER
GENERAL
ELECT. AIR
VARIO
GPS
AIR ESC
m/1s
0.0
m/3s
0.0
m/10s
0.0
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an den Empfänger angeschlossenen Vario-Moduls, Best.-Nr.
33601. Es bedeutet:
Wert Erläuterung
HÖHE aktuelle Höhe
RXSQ Signalqualität des beim Empfänger
ankommenden Signals des Senders in %, siehe Seite 152.
MAX das voreingestellte Höhenlimit
relativ zum Startort, bei dessen Überschreitung akustische Warnsignale ausgegeben werden
MIN die voreingestellte maximale
Unterschreitung des Startortes, ab welcher akustische Warnsignale ausgegeben werden
H
HÖHE 0
T
RXSQ 0
MAX 0m
MIN 0m
m/1s m/1 s Steigen/Sinken
m/3s m/3 s Steigen/Sinken
m/10s m/10 s Steigen/Sinken
Mikrokopter-Display
0.0V 0:00
0mAh
0 0km/h
Dieses Display visualisiert ggf. die Daten eines HoTT-kompatiblen Mikrokopters. Es bedeutet von links oben nach rechts unten:
Wert Erläuterung
V aktuelle Spannung
„0:00“ Einschaltdauer
mAh im aktuellen Einschaltzeitraum
verbrauchte Akkukapazität
„0“ Positionsnummer des Satelliten
km/h vom GPS-System ermittelte
Geschwindigkeit über Grund
Alt aktuelle Höhe
Dir Bewegungsrichtung
I aktueller Strom
m vom GPS-System ermittelte Entfernung
vom Startort
° vom GPS-System ermittelte Position in
Winkelgraden relativ zum Startort
Alt: 0m Dir:
I:
0° 0A
0m 0°
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
41
Page 42
In der in obiger Abbildung leeren untersten Zeile des
0.0
0
Displays werden etwaige Meldungen des Mikrokopter­sensors angezeigt.
Vario
m m
s
Dieses Display visualisiert die, von einem ggf. an den Telemetrie-Anschluss eines Empfängers angeschlosse­nen Vario-Modul, Best.-Nr. 33601, stammenden, Daten zur Höhe in m relativ zum Standort bzw. Startort sowie die aktuelle Steig-/Sinkrate in m/s.
Text-Displays
Nach Verfügbarkeit der entsprechenden Sensoren kann von diesen in den beiden nachfolgenden Displays bei Bedarf Text mit 2 x 10 bzw. 3 x 7 Zeichen eingeblendet werden:
GPS
EMPFÄNGER
GENERAL
ELECT. AIR
VARIO
GPS
AIR ESC
N
0
W
Kmh
Hinweis:
Solange die beiden Datenfelder rechts unten schwarz hinterlegt sind, stehen noch keine aktuellen GPS-Daten zur Verfügung.
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an den Empfänger angeschlossenen GPS-Moduls mit integrier­tem Vario, Best.-Nr. 33600.
Neben den aktuellen Positionsdaten und der Geschwin­digkeit des Modells im Zentrum des Displays werden noch die aktuelle Höhe in Relation zum Startort sowie das Steigen/Sinken des Modells in m/1 s und m/3 s; die
O
S
N 0°00.0000 O 0°00.0000
RXSQ 0 ENTF. 0m HÖHE 0m
0.0m/1s 0m/3s
aktuelle Empfangsqualität sowie die Entfernung des Modells vom Startort angezeigt.
Es bedeutet:
Wert Erläuterung
W / N / O / S Westen / Norden / Osten / Süden
Kmh Geschwindigkeit
RXSQ Qualität des beim Empfänger
ankommenden Signals des Senders in %, siehe Seite 152.
ENTF. Entfernung
HÖHE aktuelle Höhe relativ zum Startort
m/1s m/1 s Steigen/Sinken
m/3s m/3 s Steigen/Sinken
Hinweis:
Mit Firmware-Version 1.772 wurde die GPS-Funktionalität des Sender mx-16
HoTT erweitert: Sobald aus welch Gründen auch immer die Telemetrie-Verbindung zum Modell länger als drei Sekunden unterbrochen und solange der Sender nicht abgeschaltet wird, bleiben die zuletzt korrekt übermittelten GPS-Daten im Arbeitsspeicher des Senders erhalten. Diese Daten können bei Bedarf vom GPS-Display abgelesen werden, indem Sie durch entsprechendes Betätigen der Touch-Tasten des Senders wieder zu diesem zurückzukehren bzw. dieses aufrufen.
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
42
Page 43
Mikrokopter-Display
0
0.0
0
GPS
Geschwindigkeitsanzeige
0.0V 0:00
0mAh
0 0km/h
Dieses Display visualisiert ggf. die Daten eines HoTT-kompatiblen Mikrokopters. Es bedeutet von links oben nach rechts unten:
Wert Erläuterung
V aktuelle Spannung
„0:00“ Einschaltdauer
mAh im aktuellen Einschaltzeitraum
verbrauchte Akkukapazität
„0“ Positionsnummer des Satelliten
km/h vom GPS-System ermittelte
Geschwindigkeit über Grund
Alt aktuelle Höhe
Dir Bewegungsrichtung
I aktueller Strom
m vom GPS-System ermittelte Entfernung
vom Startort
° vom GPS-System ermittelte Position in
Winkelgraden relativ zum Startort
In der in obiger Abbildung leeren untersten Zeile des Displays werden etwaige Meldungen des Mikrokopter­sensors angezeigt.
Alt: 0m Dir:
I:
0° 0A
0m 0°
N
W
O
0.0
S
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an den Empfänger angeschlossenen GPS-Moduls mit integrier­tem Vario, Best.-Nr. 33600.
Es bedeutet:
Wert Erläuterung
W / N / O / S Westen / Norden / Osten / Süden
km/h Geschwindigkeit
ENTF horizontale Entfernung in m
m/s Steigen/Sinken in m/s
HÖHE Höhe relativ zum Startort in m
Vario
0 0
km/h ENTF
m
m/s HÖHE
m
m m
s
Dieses Display visualisiert die, von dem in das GPS-/ Vario-Modul, Best.-Nr. 33600, integrierten Vario stam­menden, Daten zur Höhe in m relativ zum Standort bzw. Startort sowie die aktuelle Steig-/Sinkrate in m/s.
0
km/h
Nach Verfügbarkeit des entsprechenden Sensors visualisiert dieses Display die aktuelle Geschwindigkeit über Grund.
AIR ESC
EMPFÄNGER
GENERAL
ELECT. AIR
VARIO
GPS
AIR ESC
0( 0)°C
0
0
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an den Empfänger angeschlossenen Brushless-Reglers mit interner Telemetrie mit einer der zum Zeitpunkt der Überarbeitung dieser Anleitung aktuellen Best.-Nr. 33718 bis 33770 und 33850.
Unabhängig von eventuellen Reglerwerten wird in der zweiten Zeile des Displays die Betriebstemperatur sowie
0.0A
0rpm
0.0V/ 0.0V 0mAh
0.0A
0
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
43
Page 44
die im aktuellen Einschaltzeitraum erreichte Höchsttem-
0
0°C0°C
peratur eines telemetriefähigen Elektromotors visuali­siert.
Es bedeutet von links oben nach rechts unten:
Dieses Display visualisiert die aktuelle Drehzahl des am Brushless-Regler angeschlossenen Motors.
Strom- und Verbrauchsanzeige
Wert Erläuterung
V linker Wert: aktuelle Akkuspannung
rechter Wert: niedrigste Akkuspannung im aktuellen Einschaltzeitraum
°C Grafische Darstellung und linker Wert:
aktuelle Regler- bzw. Motortemperatur Wert in Klammer: maximale Regler­bzw. Motortemperatur im aktuellen Einschaltzeitraum
mAh im aktuellen Einschaltzeitraum
verbrauchte Akkukapazität
A Mitte und Balkenanzeige: aktueller
Strom Wert rechts: höchster Strom im aktuellen Einschaltzeitraum
rpm Mitte und Balkenanzeige: aktuelle
Drehzahl des angeschlossenen Motors Wert rechts: höchste Drehzahl im aktuellen Einschaltzeitraum
Drehzahlanzeige
U/min
0
0
0.0A
0
0.0A
0mAh
Dieses Display visualisiert den aktuell fließenden Strom; den im aktuellen Einschaltzeitraum aufgetretenen Spitzenstrom sowie die im selben Zeitraum verbrauchte Kapazität des am Brushless-Regler angeschlossenen Akkus.
Spannungs-, Strom-, Drehzahl- und Temperaturan­zeige
0.0V
0.0A 0rpm
Dieses Display visualisiert die aktuelle Spannung der Stromversorgung des Antriesmotors, den aktuell durch den Regler fließenden Strom und die Drehzahl des Antriebsmotors sowie links die Betriebstemperatur des Brushless-Reglers und rechts die Temperatur eines telemetriefähigen Antriebsmotors.
Senderbeschreibung - Anzeige Telemetrie-Daten
44
Page 45
Für Ihre Notizen
45
Page 46

Warnhinweise

Warnhinweise
Akku muss geladen werden !!
BIND?
OK
HF EIN/AUS?
EIN
AUS
Fail-Safe ein­ stellen!
Gas
zu
hoch!
HF
AUS-
SCHALTEN
OK
Senderbetriebsspannung zu niedrig
„Binden?“ An den derzeit aktiven Mo-
dellspeicher ist noch kein Empfänger gebunden. Mitttels kurzen Antippen der Taste
SET gelangen Sie direkt zur
entsprechenden Option.
Nur nach dem Einschalten des Senders bei bereits gebundenem Empfänger im aktiven Modellspeicher:
Soll die HF-Abstrahlung „EIN“ oder „AUS“ sein?
Fail Safe noch nicht betätigt
Gas-Steuerknüppel beim Flächenmodell bzw. Pitch­Steuerknüppel oder Gaslimiter beim Heli zu weit in Richtung Vollgasstellung
Aufforderung zum Abschalten der HF-Abstrahlung
KANN
KEINE DATEN
EMPFANGEN
OK
Kein
Schüler-
Signal
SD-Karte
einlegen
OK
Kein gebundener Empfänger in Reichweite.
Verbindung zwischen Lehrer­und Schülersender gestört
Keine SD- bzw. SDHC-Spei­cherkarte im Kartenschacht bzw. Karte nicht lesbar.
• Soll die vor dem letzten Ausschalten des Senders genutzte „Kabellose Lehrer/Schüler-Verbindung“ FORTgesetzt oder AUSgeschalten werden?
Kabellose
LS-Verbindung
FORT AUS
Kabellose
LS-Verbindung
FORT AUS
• Der Sender wurde in den letzten 10 Minuten nicht betätigt. Im Display erscheint …
Einschaltwarnung
ist aktiv!!!
…, die zentrale LED blinkt abwechselnd rot und blau und es ertönen akustische Warnsignale.
Wird der Sender nun weiterhin nicht betätigt, schaltet
sich dieser selbsttätig nach einer Minute ab. Um nach der Selbstabschaltung den Sender wieder
in Betrieb nehmen zu können, schieben Sie den Po­wer-Schalter des Senders zuerst in Richtung Display, in die „AUS“-Position, und nach ca. 5 Sekunden wie­der in Richtung Antenne, in die „EIN“-Position.
• Bei zu niedriger Akkuspannung ist ein Modellwechsel aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Im Display erscheint eine entsprechende Meldung:
zur Zeit nicht mögl. Spannung zu gering
• Bei aktiver Verbindung zu einem Empfänger soll das Untermenü „Modell aufrufen“ oder „Modell löschen“ aufgerufen werden. Es erscheint der Warnhinweis:
Achtung!
Schalten Sie zuerst
den Empfänger aus!
Sobald die betreffende Empfangsanlage abgeschal­tet ist, wird dieser Hinweis ausgeblendet.
• Bei abgeschaltetem HF-Modul soll der Reichweite­test gestartet werden. Es erscheint der Warnhinweis:
HF Modul
einschalten
OK
Schalten Sie das HF-Modul ein und starten Sie den Vorgang erneut.
Senderbeschreibung - Warnhinweise
46
Page 47

Funktionsfelder im Display

SEL, STO, SET, SYM, ASY, , Abhängig vom jeweiligen Menü erscheinen in der
unteren Display-Zeile Funktionsfelder:
SEL STO SYM ASY
Aktiviert wird die jeweilige Funktion durch Berühren der Taste SET.
Funktionsfelder
• SEL (select) auswählen
• STO (store) speichern (z. B. Geberposition)
• SET (set) einen Wert „setzen“ bzw. einstellen
• SYM Werte symmetrisch einstellen
• ASY Werte asymmetrisch einstellen
Schaltersymbol-Feld
• (Zuordnung von Schaltern aller Art)
innerhalb eines Menüs Wechsel zur
• zweiten Seite (Folgemenü)

Positionsanzeige

Proportional-Drehgeber CTRL 7 und 8 Sobald Sie einen der beiden auf der Mittelkonsole
befindlichen Drehgeber CTRL 7 + 8 betätigen, erscheint ein kleines Symbol rechts neben den beiden senkrech­ten Positionsanzeigen:
Gleichzeitig wechselt die Positionsanzeige der beiden mittleren senkrechten Balken für die Dauer der Betäti­gung von der Anzeige der aktuellen Trimmstellung zur jeweils aktuellen Position der Drehgeber CTRL 7 + 8.
Der linke Balken zeigt dann sinngemäß die Position des linken Drehgebers CTRL 7 und der rechte Balken die Position von CTRL 8 (die beiden horizontalen Balken zeigen dagegen weiterhin die aktuellen Trimmpositionen der entsprechenden Trimmgeber der Steuerknüppel):
0:00 0:00
HoTT
#01
2:22h
Stop Flug
5.2V M

Tastensperre

Die Touch-Tasten und somit auch der Zugriff auf jegliche Einstelloption können gegen irrtümliche Benutzung durch ca. zwei Sekunden langes gleichzeitiges Antippen der Tasten ESC und SET in der Grundanzeige des Senders mx-16 HoTT gesperrt werden. Symbolisiert durch ein inverses Schlüsselsymbol im Schnittpunkt der Trimmbalken:
Stop
#01
5.2V
2:22h
Die Sperre ist sofort aktiv, die Steuerung bleibt aber weiterhin betriebsbereit.
Erneutes Antippen der Tasten ESC und SET über ca. zwei Sekunden hebt die Sperre wieder auf.
Flug
M
0:00 0:00
HoTT
5.5V
Ca. 2 Sekunden nach dem Ende der Betätigung eines der beiden Drehgeber, zeigt das Display wieder die ak­tuellen Trimmpositionen der vier Trimmgeber der beiden Steuerknüppel.
Senderbeschreibung - Funktionsfelder / Positionsanzeige / Eingabesperre
47
Page 48
Akku muss geladen werden !!

Inbetriebnahme des Senders

Vorbemerkungen zum Sender mx-16 HoTT
Vorbemerkungen
Theoretisch erlaubt das Graupner-HoTT-System den gleichzeitigen Betrieb von mehr als 200 Modellen bzw. Fernsteuersystemen. Aufgrund des zulassungsbeding­ten funktechnischen Mischbetriebes im 2,4-GHz-ISM­Band wird aber diese Anzahl in der Praxis erheblich geringer sein. Der limitierende Faktor dürfte letztendlich doch die Größe des zur Verfügung stehenden Gelän­des sein. In der Regel werden aber ggf. immer noch mehr Modelle im 2,4-GHz-Band gleichzeitig betrieben werden können als ehemals in den konventionellen 35-/40-MHz-Frequenzbereichen.
Akku geladen?
Da der Sender mit nur teilgeladenem Akku ausgeliefert wird, müssen Sie ihn unter Beachtung der Ladevor­schriften auf Seite 16 aufladen. Ansonsten ertönt bei Unterschreiten einer bestimmten Spannung, die in der Zeile „Warnschwelle Akku“ des Menüs »Allg. Einst.«, Seite 144, eingestellt werden kann, bereits nach kurzer Zeit ein Warnsignal und eine entsprechende Meldung wird in der Grundanzeige eingeblendet.
Senderinbetriebnahme
Ab Firmwareversion V 1.790 wird nach dem Einschalten des Senders bei einem Flächenmodell vom Typ „Motor an K1 vorne/hinten“ die Position des an Ausgang 1 bzw. bei einem Helimodell die des an Ausgang 6 angeschlos­senen Gasservos überprüft. Sollte sich das jeweilige Servo außerhalb des Leerlaufbereichs befinden und somit die Gefahr eines hochlaufenden Motors bestehen,
Inbetriebnahme des Senders
48
bleibt aus Sicherheitsgründen das HF-Modul abgeschal­tet.
In allen anderen Fällen wird mit dem Einschalten des Senders auch das HF-Modul aktiviert und im Zentrum des Senderdisplays erscheint wie bisher die Anzeige:
HF EIN/AUS?
EIN
AUS
Sie können nun wahlweise warten bis die Anzeige nach einigen Sekunden automatisch ausgeblendet wird, oder manuell die Wartezeit verkürzen, indem Sie die zentra­len Taste SET der rechten Touch-Taste antippen.
Innerhalb dieses Zeitraumes können Sie ggf. aber auch die HF-Abstrahlung ausschalten, indem Sie mit der Taste oder der rechten Touch-Taste das schwarze Feld nach rechts verschieben, sodass EIN nun normal und AUS invers dargestellt wird:
HF EIN/AUS?
EIN AUS
Durch Antippen der zentralen Taste SET der rechten Touch-Taste schalten Sie nun das HF-Modul aus.
Die Farbe der zwischenzeitlich blau leuchtenden zen­tralen LED wechselt wieder nach rot und parallel dazu befinden Sie sich in der Grundanzeige des Senders:
Stop
#01
5.2V
0:33h
Die Symbolkombination bedeutet, dass der aktuell
Flug
M
0:00 0:00
HoTT
0.0V
aktive Modellspeicher bereits mit einem Graupner­HoTT-Empfänger „verbunden“ wurde, derzeit aber keine Verbindung zu diesem Empfänger besteht. (Wir haben ja zuvor die HF-Abstrahlung beispielhaft abgeschaltet!)
Wurde dagegen der Sender eingeschaltet, ohne die HF-Abstrahlung abzuschalten, leuchtet die zentrale LED intensiv blau und der symbolische Sendemast blinkt. Parallel dazu ertönt solange ein akustisches Warnsignal, bis eine Verbindung zum entsprechenden Empfänger hergestellt worden ist. Sobald diese Verbindung besteht, erscheint anstelle des „x“ am Fuss der symbolischen Antenne eine Feldstärkenanzeige, beispielsweise und die optischen und akustischen Warnsignale werden beendet.
In der gleichen Zeile rechts erscheint bei bestehender Telemetrie-Verbindung eine gleichartige Anzeige der Empfangsstärke des vom Empfänger kommenden Tele-
metrie-Signals (>M
der Empfängerstromversorgung. Erscheint dagegen in der Anzeige die Symbolkombi-
nation ist der aktuell aktive Modellspeicher derzeit mit keinem Empfänger „verbunden“.
Unterspannungswarnung
Sinkt die Senderspannung unter einen bestimmten, im Menü »Allg.Einst.«, Seite 144, einstellbaren Wert, standardmäßig 4,7 V, erfolgt eine optische und akusti­sche Unterspannungswarnung.
Wichtige Hinweise:
•
und die zentrale LED leuchtet konstant rot,
dellspeicher gebundenen Empfänger GR-16 bis
) sowie die aktuelle Spannung
Mit dem Sender mx-16 HoTT können
an dem dem Set beiliegenden und werkseitig bereits an den ersten Mo-
,
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zu 8 Servos betrieben werden. Im Interesse größtmöglicher Flexibilität, aber
auch, um unbeabsichtigter Fehlbedienung vor­zubeugen, sind jedoch den Steuerkanälen 5 … 8 standardmäßig keine Geber zugewiesen, sodass ggf. an diesen Kanälen angeschlossene Ser­vos zunächst ausschließlich in ihrer Mittenpositi­on verharren, bis ein Bedienelement zugewiesen worden ist. Aus dem gleichen Grund sind prak­tisch alle Mischer inaktiv. Näheres dazu finden Sie auf Seite 100 (Flächenmodell) bzw. 102 (He­li-Modell).
• Die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Erst­programmierung eines neuen Modellspeicher­platzes finden Sie auf Seite 68 und ab Seite 180 bei den Programmierbeispielen.
• Achten Sie beim Einschalten, Binden oder Ein­stellen der Fernsteuerung unbedingt darauf, dass die Senderantenne immer ausreichend weit von den Empfängerantennen entfernt ist! Be­finden Sie sich nämlich mit der Senderantenne zu nahe an den Empfängerantennen, übersteu­ert der Empfänger und die rote LED am Empfän­ger GR-16 beginnt zu leuchten. Parallel dazu fällt der Rückkanal aus und infolgedessen werden die Feldstärkebalken im Senderdisplay durch „x“ er­setzt sowie als aktuelle Empfängerakkuspannung 0,0 V angezeigt. Die Fernsteuerung befindet sich zeitgleich im Fail-Safe-Modus, siehe Seite 154, d. h., die Servos verharren im Empfangsausfall solange in den zuletzt korrekt empfangenen Posi­tionen, bis ein neues, gültiges Signal empfangen wird. Vergrößern Sie in diesem Fall den Abstand solange, bis die Anzeigen wieder „normal“ sind.
WARNUNG:
Schalten Sie während des Modellbetrie­bes niemals den Sender aus! Sollte es
dennoch einmal geschehen, dann bewah­ren Sie die Nerven und warten Sie, bis das Sender­display aus und somit der Sender vollständig herun­tergefahren ist. Dies dauert mindestens drei Sekunden. Schalten Sie Ihren Sender erst danach wieder ein. Anderenfalls laufen Sie Gefahr, dass sich der Sender unmittelbar nach dem Einschalten „aufhängt“ und infolgedessen, die Kon trolle über das Modell zu verlieren. Eine Wiederinbetriebnahme des Senders ist dann nur nach erneutem Ausschal­ten und anschließendem korrekten Wiederholen der beschriebenen Prozedur möglich.
Inbetriebnahme des Senders
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Update der Sendersoftware

Die zum Updaten eines Senders nötigen Programme und Dateien finden Sie – zusammengefasst zu einem Software-Paket – beim entsprechenden Produkt auf www.graupner.de.
Hinweis:
Nach Registrierung Ihres Senders unter https://www.graupner.de/de/service/ produkt registrierung.aspx werden Sie
automatisch per E-Mail über neue Updates informiert.
Laden Sie dieses Software-Paket aus dem Internet und entpacken Sie dieses auf Ihrem PC oder Laptop. Alles Weitere entnehmen Sie bitte der im Internet an gleicher Stelle zu findenden ausführlichen Anleitung.
Firmware-Updates des Senders können auf zwei Arten durchgeführt werden. In beiden Fällen beachten Sie jedoch bitte die nachfolgenden „Wichtigen Hinweise“.
Per Speicherkarte
Laden Sie, wie eingangs dieses Abschnittes beschrie­ben, ein aktuelles Software-Paket aus dem Internet und entpacken Sie dieses auf Ihrem PC oder Laptop.
Stecken Sie die mitgelieferte mini-SD-Karte in den Kartenschacht Ihres PCs oder Laptops und kopieren Sie hernach die benötigte Firmware-Datei aus dem entpackten Software-Paket in das auf der Speicherkarte befindliche Verzeichnis „Firmware“. Entnehmen Sie an­schließend die Speicherkarte Ihrem PC oder Laptop und stecken Sie diese in den Kartenschacht des Senders wie auf Seite 25 beschrieben.
Schalten Sie Ihren Sender mit AUSgeschalteter HF ein. Wechseln Sie in das Untermenü „FIRMWARE UPDATE“ des Menüs »Versteckter Modus« und verfahren Sie weiter wie auf Seite 31 beschrieben.
Per rückseitigem USB-Anschluss …
… mit Hilfe eines PCs oder Laptops unter Windows XP, Vista, 7 oder 8.
Laden Sie, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben, ein aktuelles Software-Paket aus dem Internet und entpa­cken Sie dieses auf Ihrem PC oder Laptop.
Schließen Sie Ihren ausgeschalteten Sender mit dem standardmäßig mitgelieferten USB-Kabel (USB-A auf mini-B-USB 5-polig) an Ihrem PC oder Laptop an, indem Sie das eine Ende des USB-Kabels direkt in die 5-po­lige mini-USB-Anschlussbuchse auf der Rückseite des Senders und das andere Ende in einen freien USB-An­schluss Ihres Rechners einstecken. Alles Weitere entnehmen Sie bitte der dem jeweiligen Software-Paket beigefügten ausführlichen Anleitung.
Wichtige Hinweise:
•
nur bei kompatibler Firmware gewährleistet ist. Die zum Updaten aller HoTT-Komponenten erfor­derlichen Programme und Dateien sind deshalb zu einer Datei zusammengefasst, welche aktuell als HoTT_Software_V4.zip“ bezeichnet ist.
• Nutzen Sie Ihren Sender immer nur mit der je­weils aktuellen Softwareversion. Zum Zeitpunkt der Überarbeitung dieser Anleitung finden Sie entsprechende Informationen unter http://www. graupner.de/de/supportdetail/cc489e1d-0c1c­4cdd-a133-398d908bc27d.
Falls dieser Link nicht funktionieren sollte, errei­chen Sie dieselben Informationen unter: www. graupner.de => Service & Support => Update-
Beachten Sie bitte, dass eine stö­rungsfreie Kommunikation zwischen den eingesetzten HoTT-Komponenten
und Revisions-History für Graupner HoTT-Kom­ponenten.
• Überprüfen Sie vor jedem Update unbedingt den Ladezustand des Senderakkus bzw. laden Sie diesen vorsichtshalber und sichern Sie alle be­legten Modellspeicher, um sie ggf. wiederherstel­len zu können.
• Die Verbindung zum PC oder Laptop darf wäh­rend eines Updates nicht getrennt werden! Ach­ten Sie deshalb auf einen störungsfreien Kontakt zwischen Sender und Computer. Im Prinzip glei­ches gilt für ein Update von der Speicherkarte.
• Überprüfen Sie nach einem Update unbedingt alle Modelle auf korrekte Funktion.
Update der Sendersoftware
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Sendersoftware wiederherstellen

Sollte ein Firmware-Update des Senders fehlgeschlagen sein oder sich die Sendersoftware „aufhängen“ und sich der Sender evtl. auch nicht mehr über den „POW­ER“-Schalter ausschalten lassen, dann ziehen Sie bitte in der Schalterstellung „POWER = AUS“ den Senderak­kustecker ab, stecken diesen nach einigen Sekunden wieder an und belassen aber den POWER-Schalter weiterhin in der Position „AUS“!
Laden Sie in diesem Fall, wie auf der vorherigen Dop­pelseite beschrieben, ein aktuelles Software-Paket aus dem Internet und entpacken Sie dieses auf Ihrem PC oder Laptop bzw. wenn Sie dies schon getan haben, starten Sie das PC-Programm gr_Studio und folgen Sie den Angaben des Abschnittes „Wiederherstellung“ der in dem Software-Paket enthaltenen Anleitung.
Wiederherstellen der Firmware des Senders
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Inbetriebnahme des Empfängers

Vorbemerkungen zum GR-16-Empfänger
Empfangsanlage
Im Lieferumfang des Fernsteuer-Sets mx-16 HoTT ist ein bidirektionaler 2,4-GHz-Empfänger vom Typ GR-16 HoTT für den Anschluss von bis zu 8 Servos sowie ein Empfänger GR-12L HoTT für den Anschluss von bis zu 6 Servos enthalten.
Nachdem Sie den dem Set beiliegenden HoTT-Emp­fänger GR-16 eingeschaltet haben und „sein“ Sender nicht in Reichweite bzw. ausgeschaltet oder ggf. auch nur der „falsche“ Modellspeicher im eingeschalteten Sender aktiv ist, leuchtet dessen rote LED für ca. eine Sekunde konstant und beginnt dann langsam zu blinken. Dies bedeutet, dass (noch) keine Verbindung zu einem Graupner-HoTT-Sender besteht. Ist eine Verbindung hergestellt, leuchtet eine grüne LED dauerhaft und die rote erlischt.
Um eine Verbindung zum Sender aufbauen zu können, muss standardmäßig ein Graupner-HoTT-Empfänger zunächst mit „seinem“ Modellspeicher in „seinem“ Graupner-HoTT-Sender „verbunden“ werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als „Binding“, siehe Seite 83 bzw. 93. Dieses „Binding“ ist allerdings nur einmal je Empfänger-/Modellspeicher-Kombination oder – nach entsprechender Umstellung eines oder mehrerer Mo­dellspeicher, siehe Seite 82 bzw. 93 – auch nur je Empfänger-/Sender-Kombination erforderlich und wurde bei dem im Set enthaltenen Empfänger GR-16 HoTT bereits werkseitig für den Modellspeicher 1 vorgenom­men, sodass Sie das „Binden“ nur bei weiteren Emp­fängern oder einem Speicherplatzwechsel durchführen müssen (und jederzeit wiederholen können).
Bordspannungsanzeige
Die aktuelle Spannung der Empfängerstromversorgung wird bei bestehender Telemetrie-Verbindung rechts im
Inbetriebnahme des Empfängers
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Display des Sender angezeigt.
0:00 0:00
#01
Stop Flug
M
HoTT
5.5V
5.2V
2:22h
Temperaturwarnung
Sinkt die Temperatur des Empfängers unter einen per »Telemetrie«-Menü, Seite 160, im Empfänger einstellbaren Grenzwert (standardmäßig -10 °C) oder übersteigt diese die ebenfalls im Empfänger einstellbare obere Warnschwelle (standardmäßig +55 °C), erfolgt eine Warnung durch den Sender in Form eines gleich­mäßigen Piepsen im Rhythmus von ca. einer Sekunde.
Servoanschlüsse und Polarität
Die Servoanschlüsse der Graupner-HoTT-Empfänger sind nummeriert. Die Versorgungsspannung ist über sämtliche nummerierten Anschlüsse durchverbunden. Das Stecksystem ist verpolungssicher. Achten Sie beim Einstecken der Stecker auf die kleinen seitlichen Fasen. Wenden Sie auf keinen Fall Gewalt an.
Die Anschlüsse mit der Bezeichnung „1+B-“ sowie "6+B-" sind für den Akkuanschluss vorgesehen. Über ein V- bzw. Y-Kabel Best.-Nr.: 3936.11 kann aber an beiden Anschlüsse auch das entsprechende Servo gemeinsam mit der Stromversorgung angeschlossen werden.
ACHTUNG:
Verpolen Sie diese Anschlüsse nicht! Der Empfänger und ggf. daran angeschlos­sene Geräte können zerstört werden.
Die Versorgungsspannung ist über sämtliche numme­rierten Anschlüsse durchverbunden.
Die Funktion jedes einzelnen Kanals wird bestimmt durch den verwendeten Sender, nicht durch den Emp­fänger. Nicht nur der Gasservoanschluss ist je nach Fabrikat und Modelltyp unterschiedlich. Bei Graup- ner-Fernsteuerungen liegt dieser beispielsweise beim Flächenmodell auf Kanal 1 und beim Helikopter auf Kanal 6.
Beachten Sie die Einbauhinweise zum Empfänger und zu den Empfängerantennen sowie zur Servomontage auf Seite 54.
Abschließender Hinweis:
Falls Sie parallel zum Empfängerakku einen Drehzahlsteller mit integriertem BEC*-Sys-
tem verwenden, muss drehzahlstellerabhän­gig gegebenenfalls der Pluspol (rotes Kabel) aus dem 3-poligen Stecker herausgelöst werden. Beachten Sie diesbezüglich unbedingt die entsprechenden Hinweise in der An leitung des verwendeten Drehzahlstellers.
Mit einem kleinen Schraubendreher vorsichtig die mittlere Lasche des Steckers etwas anheben (1), rotes Kabel herausziehen (2) und mit Isolierband gegen
rot
1
2
3
mögliche Kurzschlüsse sichern (3).
Reset
Um einen Reset des Empfängers durchzuführen, Drü­cken und Halten Sie den SET-Taster auf der Oberseite des Empfängers, während Sie dessen Stromversorgung einschalten.
* Battery Elimination Circuit
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Firmware-Update des Empfängers

Wurde der Reset bei abgeschaltetem Sender oder mit einem ungebundenen Empfänger ausgelöst, blinken beim standardmäßig dem Set beiliegenden Empfänger GR-16 die grüne und die rote LED innerhalb von etwa 3 s viermal, anschließend gehen beide LEDs für knapp 3 s aus, bevor nur die rote LED weiter blinkt. Lassen Sie den Taster los, sobald die LEDs ausgehen.
Beim ebenfalls standardmäßig dem Set beiliegenden Empfänger GR-12L leuchtet nur dessen rote LED etwa 3 s lang, erlischt dann für knapp 3 s und beginnt nach dieser Pause wieder konstant rot zu leuchten. Lassen Sie den Taster los, sobald die rote LED erlischt.
Wurde der Reset mit einem ungebundenen Empfänger durchgeführt, kann unmittelbar anschließend ein Binde­Prozess eingeleitet werden.
Wurde bei einem bereits gebundenen Empfänger ein Reset durchgeführt und ist der zugehörige Modellspei­cher im eingeschalteten Sender aktiv, leuchtet die LED kurze Zeit nach dem Ende der ca. 2 Sekunden andau­ernden Pause konstant grün als Zeichen dafür, dass Ihre Sende-/Empfangsanlage wieder betriebsbereit ist.
Beachten Sie bitte:
Durch einen RESET werden, mit Ausnah­me von Informationen zur HoTT-Synchro­nisation, ALLE Einstellungen im Empfän-
ger auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt! Unbeabsichtigt ausgelöst, sind deshalb nach einem
RESET alle ggf. zuvor per »Telemetrie«-Menü im Empfänger vorgenommenen Einstellungen wieder­herzustellen.
Ein absichtlicher RESET empfiehlt sich dagegen insbesondere dann, wenn ein Empfänger in ein anderes Modell „versetzt“ werden soll! Hierdurch
kann ggf. ohne großen Aufwand die Übernahme unpassender Einstellungen vermieden werden.
Firmware-Updates des Empfängers werden über den seitlichen Telemetrie-Anschluss des Empfängers mit Hilfe eines PCs oder Laptops unter Windows XP, Vista, 7 oder 8 durchgeführt. Dazu benötigen Sie die stan­dardmäßig mit dem Set mitgelieferte USB-Schnittstelle Best.-Nr. 7168.6 sowie das Adapterkabel Best.-Nr.
7168.6S. Die dazu ebenfalls nötigen Programme und Dateien wie auch eine ausführliche Anleitung finden Sie – zusammengefasst zu einem Software-Paket – beim entsprechenden Produkt unter Download auf www. graupner.de.
Laden Sie dieses Software-Paket, wie eingangs des Abschnittes „Update der Sendersoftware“ auf Seite 50 beschrieben, aus dem Internet und entpacken Sie dieses auf Ihrem PC oder Laptop. Alles Weitere entnehmen Sie bitte der dem jeweiligen Software-Paket beigefügten ausführlichen Anleitung.
Hinweis:
Nach Registrierung Ihres Empfängers unter https://www.graupner.de/de/service/ produktregistrierung.aspx werden Sie
automatisch per E-Mail über neue Updates informiert.
Inbetriebnahme des Empfängers
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Empfängereinstellungen sichern

Installationshinweise

In dem, wie eingangs des Abschnittes „Update der Sendersoftware“ auf Seite 50 beschrieben, aus dem Internet heruntergeladenen und auf dem PC oder Laptop entpackten Software-Paket ist u. a. das PC-Pro­gramm „Firmware_Upgrade_grStudio“ enthalten. Gege­benenfalls haben Sie dieses Programm sogar bereits auf Ihrem PC oder Laptop installiert.
Mit dem Programmpunkt „Empfängereinstellung“ dieses PC-Programms „Firmware_Upgrade_grStudio“ ist es jederzeit möglich, alle in einem Empfänger program­mierten Einstellungen in einer Datei auf dem PC oder Laptop zu sichern, sodass Sie diese im Bedarfsfall auch wieder auf den Empfänger zurück übertragen können. Die anderenfalls ggf. nötige Neuprogrammierung eines Empfängers über das Menü »Telemetrie« erübrigt sich damit.
Für diesen Vorgang werden die USB-Schnittstelle Best.­Nr. 7168.6 und das Schnittstellenkabel Best.-Nr. 7168.S des Fernsteuersets mx-16 (Best.-Nr. 33116) benötigt.
Alles Weitere entnehmen Sie bitte der dem jeweiligen Software-Paket beigefügten ausführlichen Anleitung.
Installationshinweise
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Einbau des Empfängers
Gleichgültig, welches Graupner-Empfangssystem Sie verwenden, die Vorgehensweise ist stets die gleiche:
Bitte beachten Sie, dass die Empfangsan­tennen mindestens 5 cm von allen großen
Metallteilen oder Verdrahtungen, die nicht direkt aus dem Empfänger kommen, entfernt angeord­net werden müssen. Das umfasst neben Stahl- auch Kohlefaserteile, Servos, Kraftstoffpumpen, alle Sorten von Kabeln usw. Am besten wird der Empfänger abseits aller anderen Einbauten an gut zugänglicher Stelle im Modell angebracht. Unter keinen Umständen dürfen Servokabel um Antennen gewickelt oder dicht daran vorbei verlegt werden!
Bitte beachten Sie, dass Kabel unter dem Einfluss der im Fluge auftretenden Beschleunigungskräfte u. U. ihre Lage verändern könnten. Stellen Sie daher sicher, dass sich die Kabel in der Umgebung von Antennen nicht be­wegen können. Sich bewegende Kabel können nämlich den Empfang stören.
Tests ergaben, dass eine vertikale (aufrechte) Montage einer einzelnen Antenne bei weiten Anflügen die besten Ergebnisse liefert. Bei Diversity-Antennen (zwei An­tennen) sollte das aktive Ende der zweiten Antenne im 90 °-Winkel zum Ende der ersten Antenne ausgerichtet werden sowie der räumliche Abstand zwischen den aktiven Enden idealerweise größer als 125 mm sein.
Bei Kohlefaserrümpfen sollten die Antennenenden auf jeden Fall auf einer Länge von mindestens 35 mm aus dem Rumpf heraus geführt werden. Ggf. sind in beiden Fällen die ca. 145 mm langen Standardantennen der HoTT-Empfänger gegen die 300 mm bzw. 450 mm lan­gen Exemplare mit der Best.-Nr. 33500.2 bzw. 33500.3 auszutauschen.
Die Servoanschlüsse der Graupner-Empfänger sind nummeriert. Die Stromversorgung ist über sämtliche nummerierten Anschlüsse durchverbunden und kann prinzipiell an jedem beliebigen der 8 Anschlüsse er­folgen. Ggf. kann über ein V- bzw. Y-Kabel Best.-Nr.
3936.11, parallel zur Stromversorgung auch ein Servo angeschlossen werden.
Die Funktion jedes einzelnen Kanals wird bestimmt durch den verwendeten Sender, nicht durch den Emp­fänger. Die Kanalzuordnung kann jedoch im Empfänger durch Programmierung mittels »Telemetrie«-Menü geändert werden. Es wird jedoch empfohlen, dies sen­derseitig mit der Option „Empfängerausgang“ vorzuneh­men, siehe Seite 81 bzw. 92.
Im Folgenden einige Hinweise und Anregungen für den Einbau von Fernsteuerkomponenten im Modell:
1. Der Empfänger wird stoßgesichert im Flugmo­dell hinter einem kräftigen Spant bzw. im Auto- oder Schiffsmodell gegen Staub und Spritzwasser ge­schützt untergebracht. Verpacken Sie Ihren Empfän­ger aber nicht zu luftdicht, damit er sich im Betrieb nicht zu sehr erwärmt.
2. Alle Schalter müssen unbehelligt von Auspuffgasen oder Vibrationen eingebaut sein. Der Schalterknauf muss über seinen gesamten Arbeitsbereich frei zu­gänglich sein.
3. Montieren Sie die Servos auf Gummitüllen mit Mes­sing-Hohllagern, um diese vor Vibration zu schützen. Ziehen Sie die Befestigungsschrauben aber nicht zu fest an, sonst wird der Vibrationsschutz durch die Gummitüllen hinfällig. Nur wenn die Servo-Befesti­gungsschrauben richtig angezogen sind, bietet die­ses System Sicherheit sowie einen Vibrationsschutz für Ihre Servos. In der folgenden Abbildung sehen
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Sie, wie ein Servo richtig montiert wird. Die Messing­lager werden von unten in die Gummitüllen einge­schoben.
Befestigungslasche
Schraube
Gummitülle
Messing-Hohllager
4. Die Servoarme müssen im gesamten Ausschlagbe­reich frei beweglich sein. Achten Sie darauf, dass kei­ne Gestängeteile den freien Servoausschlag behin­dern können.
5. Schließen Sie das bzw. die Stromversorgungskabel des Empfängers wie auch die Servo-Anschlusskabel wie nachfolgend abgebildet am Empfänger an, …
… aber keinesfalls so:
ACHTUNG:
Beim hier beispielhaft abgebildeten Empfänger GR-24 werden nur an den
Anschlüssen 8 bis 10 Servos oder andere Komponenten waagerecht angeschlossen. KEINES­FALLS dürfen an den übrigen Anschlüssen 1 bis 7, 11 und 12 Komponenten und insbesondere der Empfängerakku quer angeschlossen werden wie in obiger Abbildung demonstrativ gezeigt. Gleiches gilt für die Anschlüsse 1 … 6 des Empfängers GR-12L. Ein Anstecken „quer“ über 2 bis 3 Anschlüsse hinweg, führt sofort zu einem Kurzschluss des Empfängerakkus; der Zerstörung ggf. angeschlosse­ner Komponenten sowie dem sofortigen Verlust von Garantieansprüchen.
Die Reihenfolge, in der die Servos anzuschließen sind, ist modelltypabhängig vorgegeben. Beachten Sie dazu die Anschlussbelegungen auf den Seiten 65 und
67. Beachten Sie darüber hinaus die Sicherheitshinweise
auf den Seiten 4 … 11. Um unkontrollierte Bewegungen der an der Empfangs-
anlage angeschlossenen Servos zu vermeiden, bei der Inbetriebnahme
zuerst den Sender
dann den Empfänger einschalten
und bei Einstellung des Betriebs
erst den Empfänger
dann den Sender ausschalten.
Achten Sie beim Programmieren des Senders unbedingt darauf, dass Elektromotoren nicht unkontrolliert anlaufen können oder ein mit einer Startautomatik betriebener Verbrennungsmotor nicht unbeabsichtigt startet. Trennen Sie sicherheitshalber den Antriebsakku ab bzw. unter­brechen Sie die Treibstoffzufuhr.

Stromversorgung der Empfangsanlage

Ein sicherer Modellbetrieb setzt u. a. eine zuverlässige Stromversorgung voraus. Sollte
trotz leichtgängiger Gestänge, vollem Akku, Akku-Anschlusskabel mit genügend Querschnitt, mini­malen Übergangswiderständen an den Steckverbin­dungen usw. die auf dem Senderdisplay angezeigte Empfängerspannung immer wieder einbrechen bzw. generell (zu) niedrig sein, beachten Sie bitte die nachfol­genden Hinweise:
Achten Sie zuvorderst darauf, dass die Akkus bei Aufnahme des Modellbetriebs stets vollgeladen sind. Achten Sie auch auf widerstandsarme Kontakte und Schalter. Messen Sie ggf. den Spannungsabfall über das verbaute Schalterkabel unter Last, da dabei selbst hochbelastbare, neue Schalter einen Spannungsabfall von bis zu 0,2 Volt verursachen. Infolge von Alterung und Oxydation der Kontakte kann sich dieser Wert auf ein mehrfaches erhöhen. Zudem „nagen“ andauernde Vibrationen und Erschütterungen an den Kontakten
Installationshinweise
55
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und sorgen solcherart ebenfalls für eine schleichende Erhöhung der Übergangswiderstände.
Darüber hinaus können selbst kleine Servos wie ein Graupner/JR DS-281 bis zu 0,75 Ampere „ziehen“ wenn Sie unter Last blockieren. Allein vier dieser Servos in einem „Foamie“ können somit schon dessen Bordstrom­versorgung mit bis zu 3 Ampere belasten …
Des Weiteren werden an 2,4-GHz-Empfänger ange­schlossene Servos im Regelfall häufiger, und somit auch in kürzeren Zeitabständen, mit Steuerimpulsen versorgt, als bei vergleichbaren Empfängern des klas­sischen Frequenzbereiches. Dies hat ebenso Auswir­kungen auf den Strombedarf der Empfangsanlage wie die Eigenschaft vieler der heutigen Digitalservos, die vom jeweils letzten Steuerimpuls vorgegebene Position bis zum Eintreffen des nächsten Impulses zu halten.
Sie sollten deshalb eine Stromversorgung wählen, welche auch unter permanent hoher Last nicht zu­sammenbricht, sondern auch dann eine immer noch ausreichende Spannung liefert. Zur „Berechnung“ der nötigen Akkukapazität sollten Sie mindestens 350 mAh für jedes analoge Servo und mindestens 500 mAh für jedes digitale Servo ansetzen.
Unter diesem Gesichtspunkt würde beispielsweise ein Akku mit 1400 mAh zur Stromversorgung einer Empfangsanlage mit insgesamt 4 Analogservos das absolute Minimum darstellen. Berücksichtigen Sie bei Ihren Berechnungen aber auch den Empfänger, der auf Grund seiner bidirektionalen Funktion etwa 70 mA an Strom benötigt.
Unabhängig davon empfiehlt es sich generell, den Emp­fänger über zwei Kabel an die Stromversorgung anzu­schließen: Kabel „1“ wird dabei wie üblich, am 6+B-An­schluss des Empfängers eingesteckt und Kabel „2“ am
Installationshinweise
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gegenüberliegenden, mit 1+B- beschrifteten, Ende der Steckerleiste des Empfängers. Beispielsweise, indem Sie einen Schalter oder Spannungsregler mit zwei zum Empfänger führenden Stromversorgungskabel verwen­den. Benutzen Sie ggf. zwischen Kabel und Empfänger ein V- bzw- Y-Kabel Best.-Nr.: 3936.11, siehe Abbildung, falls Sie einen oder beide Anschlüsse des Empfängers auch zum Anschluss eines Servos, Drehzahlstellers etc. benötigen. Sie reduzieren durch die doppelte Anbindung an den Schalter bzw. Spannungsregler nicht nur das Risiko eines Kabelbruchs, sondern sorgen auch für eine gleichmäßigere Stromversorgung der angeschlossenen Servos.
Sonderfunktion
V-Kabel Best.-Nr. 3936.11
PRX stabilisierte Emp­fängerstromversorgung Best.-Nr. 4136
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen keinesfalls Batterieboxen und auch keine Trockenbatterien.
Die Spannung der Bordstromversorgung wird während des Modellbetriebs im Display des Senders rechts unten angezeigt:
0:00 0:00
#01
Stop Flug
M
HoTT
5.5V
5.2V
2:22h
Bei Unterschreiten einer im Display „RX SERVO TEST“ des Untermenüs „EINSTELLEN, ANZEIGEN“ des »Telemetrie«-Menüs, Seite 160, einstellbaren Warn­schwelle – standardmäßig 3,80 V – erfolgt eine optische
und akustische Unterspannungswarnung.
Überprüfen Sie dennoch in regelmäßigen Abständen den Zustand der Akkus. Warten Sie mit dem Laden der Akkus nicht, bis die Spannung so weit einbricht, dass das Warnsignal ertönt.
Hinweis:
Eine Gesamtübersicht der Akkus, Ladegerä­te sowie Messgeräte zur Überprüfung der
Stromquellen ist im Graupner Hauptkatalog FS sowie im Internet unter www.graupner.de zu finden. Eine Auswahl geeigneter Ladegeräte ist in der Tabelle auf Seite 17 zusammengestellt.
Stromversorgung der Empfangsanlage
NiMH-Akku-Packs mit 4 Zellen
Mit den traditionellen 4-Zellen-Packs können Sie Ihre Graupner-HoTT-Empfangsanlage unter Beachtung der vorstehend beschriebenen Bedingungen gut betreiben, vorausgesetzt, die Packs haben ausreichende Kapazität und Spannungslage!
NiMH-Akku-Packs mit 5 Zellen
Akku-Packs mit fünf Zellen bieten einen größeren Span­nungsspielraum im Vergleich zu 4-Zellen-Packs.
Beachten Sie jedoch bitte, dass nicht jedes auf dem Markt derzeit noch erhältliche Servo die Spannung eines 5 -Zellen-Packs – auf Dauer –
verträgt, insbesonde-
re dann, wenn diese frisch geladen sind. Manche dieser Servos reagieren darauf beispielsweise mit deutlich vernehmbarem „knurren“.
Achten Sie deshalb auf die Spezifikation der
von Ihnen verwendeten Servos, bevor Sie
sich für den Einsatz eines 5-Zellen-Pack
entscheiden.
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LiFe-Packs mit 2 Zellen
Unter den derzeit gegebenen Gesichtspunkten sind diese Zellen die beste Wahl!
LiFe-Zellen sind ebenso wie LiPo-Zellen in Verbindung mit geeigneten Ladegeräten schnellladefähig und vergleichsweise robust. Darüber hinaus sind LiFe-Zellen zum Schutz gegen mechanische Beschädigungen auch in Hardcase-Plastikgehäusen lieferbar.
Des Weiteren wird diesem Zellentyp eine deutlich hö­here Anzahl von Lade-/Entladezyklen als beispielsweise LiPo-Akkus zugeschrieben. Die vergleichsweise hohe Nennspannung von 6,6 Volt eines zweizelligen LiFe­Akku-Packs bereiten weder den Graupner-HoTT-Emp­fängern Probleme noch den ausdrücklich zum Betrieb in diesem – höheren – Spannungsbereich zugelassenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw.
Bitte beachten Sie jedoch, dass praktisch alle in der Vergangenheit und auch die
meisten der derzeit noch am Markt ange­botenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw. nur einen zulässigen Betriebsspannungsbereich von 4,8 bis 6 Volt haben. Deren Anschluss an den Empfänger
erfordert also zwingend den Einsatz einer stabilisierten Spannungsregelung wie z. B. dem PRX mit der Best.-Nr. 4136, siehe Anhang. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die angeschlossenen Geräte in kürzester Zeit Schaden erleiden.
Die vergleichsweise hohe Nennspannung von 7,4 Volt eines zweizelligen LiPo-Packs bereiten dagegen weder den Graupner-HoTT-Empfängern Probleme noch den ausdrücklich zum Betr ieb in diesem – höheren – Span­nungsbereich zugelassenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw.
Bitte beachten Sie jedoch, dass praktisch alle in der Vergangenheit und auch die
meisten der derzeit noch am Markt ange­botenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw. nur einen zulässigen Betriebsspannungsbereich von 4,8 bis 6 Volt haben. Deren Anschluss an den Empfänger
erfordert also zwingend den Einsatz einer stabilisierten Spannungsregelung wie z. B. dem PRX mit der Best.-Nr. 4136, siehe Anhang. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die angeschlossenen Geräte in kürzester Zeit Schaden erleiden.
LiPo Packs mit 2-Zellen
Bei gleicher Kapazität sind LiPo-Akkus im Regelfall leichter als z. B. NiMH-Akkus oder LiFe-Packs. Zum Schutz gegen mechanische Beschädigungen sind LiPo-Akkus auch mit einem Hardcase-Plastikgehäuse lieferbar.
Installationshinweise
57
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Digitale Trimmung

Funktionsbeschreibung und Beschreibung der K1-Abschalttrimmung
Digitale Trimmung mit optischer und akustischer Anzeige
Die beiden Kreuzknüppel sind mit einer digitalen Trim­mung ausgestattet. Kurzes Antippen der Trimmschal­ter verstellt mit jedem „Klick“ die Neutralposition der Kreuzknüppel um einen bestimmten Wert. Bei längerem Festhalten läuft die Trimmung mit zunehmender Ge­schwindigkeit in die entsprechende Richtung.
Die Verstellung wird auch akustisch durch unterschied­lich hohe Töne „hörbar“ gemacht. Während des Fluges die Mittenposition wiederzufinden, ist daher auch ohne Blick auf das Display problemlos: Bei Überfahren der Mittenposition wird eine kurze Pause eingelegt.
Die aktuellen Trimmwerte werden bei einem Modell­speicherplatzwechsel automatisch abgespeichert. Des Weiteren wirkt die digitale Trimmung innerhalb eines Speicherplatzes, mit Ausnahme der Trimmung des Gas-/ Bremsklappensteuerknüppels – Steuerfunktion „K1“ (Kanal 1) genannt –, flugphasenspezifisch.
Diese K1-Trimmung schließt bei Flächen- und Hub­schraubermodellen noch eine besondere Funktion ein, die die Leerlauf-Vergasereinstellung eines Verbren­nungsmotors leicht wiederfinden lässt.
Da die in den beiden nächsten Spalten beschriebene „Abschalttrimmung“ aber nur in Richtung „Motor aus“ wirksam ist, ändert sich die Darstellung im Display Ihres Senders ggf. in Abhängigkeit von Ihrer individuellen Gas- bzw. Pitch-Minimum-Position des K1-Steuerknüp­pels „vorne“ oder „hinten“ wie auch von Gas/Pitch „linker Knüppel“ oder „rechter Knüppel.“ Die Abbildungen dieser Anleitung beziehen sich immer auf „Gas“ bzw. „Pitch rechts“ sowie „Gas“ bzw. „Pitch hinten“ bei beiden Modelltypen.
Digitale Trimmung
58
1. Flächenmodelle
Die K1-Trimmung besitzt eine spezielle Abschalttrim­mung, die für Verbrennungsmotoren gedacht ist: Sie stellen mit der Trimmung zunächst einen sicheren Leerlauf des Motors ein.
Wenn Sie nun die K1-Trimmung in einem Zug in Rich­tung „Motor abstellen“ bis zur äußersten Position des Trimmweges verschieben, dann bleibt an der Endpo­sition im Display eine weitere Markierung stehen. Zum erneuten Starten des Motors erreichen Sie durch einma- liges Drücken in Richtung „mehr Gas“ sofort wieder die letzte Leerlaufeinstellung.
aktuelle
Trimm-Position
letzte Leerlaufposition
K1-Trimmhebel
Stop Flug
M
Trimmung in Motor-AUS-Position
Diese Abschalttrimmung ist deaktiviert, wenn im Menü »Grundeinstellung« in der Zeile „Motor an K1“ „kein“ oder „kein/inv“ eingetragen ist, siehe Seite 76/77.
Hinweis:
Da diese Trimmfunktion nur in Richtung „Motor aus“ wirksam ist, ändert sich die
obige Abbildung entsprechend, wenn Sie die Geberrichtung für die Gasminimum-Position des K1-Steuerknüppels von „hinten“ (worauf sich das obige
Bild bezieht) auf „vorn“ im Menü »Grundeinstellung«
in der Zeile „Motor an K1“ ändern.
2. Helikoptermodelle
Zusätzlich zu der links unter „Flächenmodelle“ beschrie­benen „Abschalttrimmung“ besitzt die K1-Trimmung in Verbindung mit der so genannten „Gaslimit-Funktion“, Seite 106, eine weitere Eigenschaft: Solange sich der Gaslimit-Geber in der „linken“ Hälfte seines Weges, d. h. im Anlassbereich befindet, wirkt die K1-Trimmung als Leerlauftrimmung auf das Gasservo und die Anzeige der Leerlauftrimmung ist im Display sichtbar:
aktuelle
Trimm-Position
Stop
letzte Leerlaufposition
Gaslimit-Geber
Flug
M
Trimmung in Motor-AUS-Position
Im Gegensatz zum Flächenmodell wird diese Anzeige
Leerlaufrichtung
CTRL 6
jedoch ausgeblendet, wenn sich der Gaslimit-Geber in der „rechten“ Hälfte seines Weges befindet:
Stop Flug
M
Gaslimit-Geber
CTRL 6
Hinweis für Helikopter:
Die K1-Trimmung wirkt nur auf das Gasser­vo, nicht auf die Pitch-Servos. Beachten Sie
auch, dass sich das Heli-Gasservo am Empfängerausgang 6 befinden muss, siehe Empfänger­belegung auf Seite 67!
Page 59
Für Ihre Notizen
59
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Begriffsdefinitionen
Steuerfunktion, Geber, Funktionseingang, Steuerkanal, Mischer, Schalter, Geberschalter
Um Ihnen den Umgang mit dem mx-16 HoTT­Handbuch zu erleichtern, finden Sie nachfolgend einige Definitionen von Begriffen, die im laufenden Text immer wieder verwendet werden.
Steuerfunktion
Unter „Steuerfunktion“ ist – vorerst einmal unabhängig vom Signalverlauf im Sender – das Signal für eine be­stimmte Steuerfunktion zu verstehen. Bei Flächenflug­zeugen stellen z. B. Gas, Seite oder Quer eine solche dar, bei Hubschraubern z. B. Pitch, Rollen oder Nicken. Das Signal einer Steuerfunktion kann direkt einem bzw. über Mischer auch mehreren Steuerkanälen zugeführt werden. Ein typisches Beispiel für Letzteres sind ge­trennte Querruderservos oder der Einsatz von zwei Roll­oder Nickservos bei Hubschraubern. Die Steuerfunktion schließt insbesondere den Einfluss des mechanischen Geberweges auf das entsprechende Servo ein.
Geber
Unter „Geber“ sind die vom Piloten unmittelbar zu betä­tigenden Bedienelemente am Sender zu verstehen, mit denen empfängerseitig die angeschlossenen Servos, Drehzahlsteller etc. betrieben werden. Dazu zählen:
• die beiden Kreuzknüppel für die Steuerfunktionen 1 bis 4, wobei diese vier Funktionen in beiden Modelltypen („Fläche“ und „Hubschrauber“) mittels „Mode“-Einstellung softwaremäßig beliebig unterei­nander vertauschbar sind, z. B. Gas links oder rechts. Die Kreuzknüppelfunktion zur Gas-/Bremsklappen­Steuerung beim Flächenmodell bzw. Gas-/Pitch­Steuerung beim Hubschrauber wird häufig auch mit K1-Geber (Kanal 1) bezeichnet.
• die drei Proportional-Drehgeber CTRL 6, 7 + 8,
• die Schalter SW 4/5 und 6/7 bzw. CTRL 9 und 10,
• die Schalter SW 1 … 3 sowie 8 und 9, sofern sie im
Menü »Geber einstellung« einem Eingang zugewie­sen wurden.
Bei den proportionalen Bedienelementen werden die Servos der Geberposition entsprechend direkt folgen, während im Falle eines Schalters nur eine zwei- bzw. dreistufige Verstellung möglich ist.
Welcher Geber bzw. welcher Schalter auf welches der Servos 5 … 8 wirkt, ist völlig frei programmierbar.
Wichtiger Hinweis:
In der Basisprogrammierung des Senders sind die Eingänge 5 … 8 sowohl beim
Hubschrauber wie auch beim Flächenmo­dell generell auf „frei“ geschaltet, also noch nicht belegt.
Funktionseingang
Dieser ist ein eher imaginärer Punkt im Signalfluss und darf keinesfalls mit dem Geberanschluss auf der Platine gleichgesetzt werden! Die Wahl der „Steuer-
anordnung“ und die Einstellungen im Menü »Geber-
einstellung« beeinflussen nämlich „hinter“ diesen rein
physikalischen Anschlusspunkten noch die Reihenfolge, wodurch durchaus Differenzen zwischen der Nummer des Funktionseinganges und der Nummer des nachfol­genden Steuerkanals entstehen können.
Steuerkanal
Ab dem Punkt, ab dem im Signal für ein bestimmtes Servo alle Steuerinformationen – ob direkt vom Geber oder indirekt über Mischer – enthalten sind, wird von einem Steuerkanal gesprochen.
So wird beispielsweise die Steuerfunktion „Querruder“ eines Flächenmodells beim Modelltyp „2QR“ in die Steu-
erkanäle linkes und rechtes Querruder aufgeteilt, oder analog dazu beim Helikopter-Modelltyp „3Sv(2Roll)“ z. B. die Steuerfunktion Rollen in die Steuerkanäle für das linke und rechte Rollservo eingemischt.
Dieses Signal wird nur noch von den im Menü »Servo­einstellung« vorgenommenen Einstellungen beeinflusst
und verlässt dann über das HF-Modul den Sender. Im Empfänger angekommen, wird dieses Signal ggf. noch von den in diesem per »Telemetrie«-Menü hinterlegten Einstellungen modifiziert um dann letztlich das zugehö­rige Servo zu steuern.
Mischer
In der Software des Sender sind u. a. vielfältige Misch­funktionen enthalten. Diese dienen dazu, eine Steuer­funktion gegebenenfalls auch auf mehrere Servos oder auch um mehrere Steuerfunktionen auf ein Servo wirken zu lassen.
Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die zahl­reichen Mischfunktionen ab Seite 114 im Handbuch.
Schalter
Die drei serienmäßigen Kippschalter SW 2, 3 und 8, die beiden Dreistufenschalter SW 4/5 und 6/7 sowie die beiden Tast-Schalter SW 1 und 9 können ebenfalls in die Geberprogrammierung einbezogen werden. Diese Schalter sind aber generell auch zum Schalten von Programm optionen gedacht, z. B. zum Starten und Stop­pen der Uhren, Ein- bzw. Ausschalten von Mischern, als Lehrer-/Schüler-Umschalter usw. Jedem dieser Schalter können beliebig viele Funktionen zugeordnet werden.
Entsprechende Beispiele sind im Handbuch aufgeführt.
Geberschalter
Da es bei manchen Funktionen äußerst praktisch ist,
Begriffsdefinitionen
60
Page 61
wenn diese bei einer bestimmten Geberposition au­tomatisch ein- oder ausgeschaltet werden (z. B. Ein-/ Ausschalten einer Stoppuhr zur Erfassung von Motor­laufzeiten, automatisches Ausfahren der Landeklappen und anderes mehr), wurden in die Software der mx-16 HoTT auch zwei bzw. drei Geberschalter integriert:
Sowohl beim Flächen- wie auch beim Hubschraubermo­dell stehen deshalb in jedem Modellspeicher 2 Geber­schalter auf dem K1-Steuerknüppel zur Auswahl und beim Hubschrauber zusätzlich noch ein dritter auf dem Gaslimiter, siehe nächste Doppelseite bzw. Seite 90.
Eine Reihe von instruktiven Beispielen macht die Pro­grammierung zum Kinderspiel. Beachten Sie deshalb die Programmierbeispiele ab der Seite 182.
Begriffsdefinitionen
61
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Geber-, Schalter- und Geberschalterzuordnung
Prinzipielle Vorgehensweise
An vielen Stellen im Programm besteht die Möglichkeit, eine Funktion über einen Geber (CTRL 6, 7 + 8), Schal­ter (SW 1 … 9) oder ggf. auch einen Geberschalter (G1 … 3, siehe weiter unten) zu betätigen bzw. zwischen Einstellungen umzuschalten, wie z. B. bei der D/R Expo-Funktion oder bei Flugphasenprogrammierungen, Mischern usw. Dabei ist auch jede Art von Mehrfachzu­ordnung möglich.
Da die Geber- und Schalterzuordnung in allen betref­fenden Menüs in gleicher Weise vonstatten geht, soll an dieser Stelle das grundsätzliche Vorgehen erläutert werden, sodass Sie sich später, beim Lesen der detail­lierten Menü-Beschreibungen, auf die speziellen Inhalte konzentrieren können.
Geber- oder Schalterzuordnung
Im Menü »Gebereinstellung«, ab Seite 100 bzw. 102, können Sie in der zweiten Spalte den sendersei­tigen Eingängen E5 … E8 bzw. E5, Gas, Gyr, E8 und Lim für die Bedienung von Servos sowohl einen der Proportional-Drehregler CTRL 6 … 8 wie auch einen beliebigen der 2- oder 3-Stufen-Schalter zuweisen.
Nach Antippen der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste erscheint im Display das folgende Fenster:
Gewünschten Schalter
oder Geber betätigen
Nun betätigen Sie lediglich den gewünschten Geber oder Schalter.
Hinweis:
Die Geber werden erst nach einem bestimm­ten Weg erkannt. Bewegen Sie diese deshalb solange nach links oder rechts bzw.
vor oder zurück, bis die Zuordnung im Display angezeigt
Geber-, Schalter- und Geberschalterzuordnung
62
wird. Sollte der Stellweg dazu nicht mehr ausreichen, betätigen Sie den Geber ggf. in Gegenrichtung.
Schalterzuordnung
An den Programmstellen, an denen ein Schalter zuge­wiesen werden kann, erscheint in der unteren Display­zeile ein Schaltersymbol:
Wechseln Sie mit den Auswahltasten der linken oder rechten Touch-Taste in die entsprechende Spalte.
So weisen Sie einen Schalter zu
1. Tippen Sie die SET-Taste der rechten Touch-Taste
kurz an. Im Display erscheint die Anzeige:
Gewünschten Schalter
in die EIN Position
2. Jetzt wird lediglich der ausgewählte Schalter in
die gewünschte „EIN“-Position umgelegt oder der K1-Knüppel bzw. Gaslimiter von der gewünschten Geberschalter-„AUS“-Position in Richtung „EIN“ be­wegt. (Die diesem Steuerorgan und beim Modelltyp „Hubschrauber“ zusätzlich dem Gaslimiter, siehe Sei­te 106, zugewiesenen so genannten Geberschalter, siehe rechts, übernehmen hierbei softwareseitig die Aufgabe eines EIN-/AUS-Schalters.) Damit ist die Zu­ordnung abgeschlossen.
Da die sowohl mit CTRL 9 und 10 wie auch SW 4/5 und 6/7 bezeichneten 3-Stufen-Schalter nicht nur als Geber, sondern auch als reine Schalter benutzt wer­den können, stehen Ihnen demzufolge insgesamt 9 Schalter („SW 1 … 9“) sowie 2 bzw. 3 Geberschalter zur beliebigen Verwendung zur Verfügung.
Schaltrichtung ändern
Sollte die Betätigung dennoch einmal in die verkehrte Richtung erfolgt sein, so bringen Sie den Schalter, K1-Steuerknüppel oder ggf. den Gaslimiter in die ge­wünschte AUS-Position, aktivieren erneut die Schalter­zuordnung und weisen den Schalter noch einmal und nun mit der gewünschten Schaltrichtung zu.
Schalter löschen
Nach dem Aktivieren der Schalterzuordnung, wie unter Punkt 2 beschrieben, gleichzeitig die Tastenkombination  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) kurz antippen.
Geberschalter
Bei bestimmten Schaltfunktionen kann es durchaus sinnvoll sein, diese nicht per Hand mit einem der nor­malen Schalter auszulösen, sondern automatisch durch den K1-Steuerknüppel oder den Gaslimiter beim Hub­schrauber.
Anwendungsbeispiele:
• Zu- oder Abschaltung einer bordeigenen Glühkerzen­heizung beim Unter- bzw. Überschreiten des leerlauf­seitigen Schaltpunktes auf dem K1-Knüppel („G1“ bzw. „G2“). Der Schalter der Glühkerzenheizung wird dabei senderseitig über einen Mischer angesteuert.
• Automatisches Ein- und Ausschalten der Stoppuhr zur Messung der reinen „Flugzeit“ eines Hubschrau­bers durch den „G3“-Schalter des Gaslimiters.
• Automatisches Abschalten des Mischers „QR SR“ beim Ausfahren der Bremsklappen, um z. B. bei Lan­dungen am Hang die Querlage des Modells der Bo­denkontur anzupassen, ohne dass durch das anson­sten mitlaufende Seitenruder auch noch zusätzlich die Flugrichtung beeinflusst wird.
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• Ausfahren der Landeklappen samt Nachtrimmen des Höhenruders beim Landeanflug, sobald der Gassteu­erknüppel über den Schaltpunkt hinaus bewegt wird.
• Ein- und Ausschalten der Stoppuhr zur Messung der Laufzeit von Elektromotoren.
Im Programm des Senders mx-16 HoTT stehen für diese Zwecke in beiden Modelltypen zwei so genannte Geberschalter auf dem K1-Steuerknüppel zur Verfü­gung, und zwar ein „G1“ bei ca. -80 % und ein „G2“ bei ca. +80 % des Geberweges. Darüber hinaus verfügt das Helikopterprogramm noch zusätzlich über einen „G3“ auf dem Gaslimiter nahe dem 100 %-Punkt, siehe Seite
106.
Diese Geberschalter können beliebig in die freie Schalterprogrammierung mit einbezogen, d. h. anstelle eines „normalen“ Schalters einer Funktion zugeordnet werden. An den Programmstellen, an denen Schalter zugewiesen werden können, haben Sie also jederzeit die Möglichkeit, alternativ zu einem Schalter auch einen der Geberschalter G1 … G2 bzw. G1 … G3 zuzuweisen, indem Sie den K1-Steuerknüppel bzw. den Gaslimit-Ge­ber (standardmäßig der Proportional-Drehregler CTRL
6) von der gewünschten Schalter-„AUS“-Position in
Richtung „EIN“ bewegen.
Geber-, Schalter- und Geberschalterzuordnung
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Flächenmodelle

H
ö
h
e
W
ö
l
b
W
ö
l
b
H
ö
h
e
W
ö
l
b
Q
u
e
r
Q
u
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r
W
ö
b
Q
u
e
r
S
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i
t
e
H
ö
h
e
Q
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e
r
links
rechts
H
ö
h
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W
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l
b
W
ö
l
b
H
ö
h
e
Q
u
e
r
S
e
i
t
e
Q
u
e
r
W
ö
l
b
Bremskl.  Wölb Bremskl.
Höhe
Bremskl.-Funktion 1
links
rechts
Seite/Höhe V-Leitwerk
H
ö
h
e
Q
u
e
r
Q
u
e
r
S
e
i
t
e
W
ö
l
b
H
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H
ö
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W
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b
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W
ö
l
b
W
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l
b
Q
u
e
r
W
ö
l
b
Q
u
e
r
Q
u
e
r
W
ö
l
b
Bremskl.  Wölb Bremskl.
Höhe
Bremskl.  Quer
Bis zu zwei Querruder- und zwei Wölbklappenservos bei Normalmodellen sowie V-Leitwerk- und Nurflügel/Delta­Modelle mit bis zu zwei Quer-/Höhenruder- und zwei Wölbklappenservos werden komfortabel unterstützt.
Der größte Teil der Motor- und Segelflugmodelle wird je­doch zum Leitwerkstyp „normal“ gehören und mit jeweils einem Servo an Höhen-, Seitenruder und Motordrossel oder mit elektronischem Fahrtregler (bzw. Bremsklappen beim Segelflugmodell) sowie 2 Querruderservos ausge­stattet sein. Darüber hinaus gestattet der Leitwerkstyp „2 HR Sv“ den Anschluss von zwei Höhenruderservos an den Empfängerausgängen 3 und 8.
Bei Betätigung der Querruder und fallweise der Wölb­klappen mit jeweils zwei getrennten Servos können die Querruderausschläge beider Klappenpaare im Menü »Flächenmix«, ab Seite 114, differenziert, ein Ruder­ausschlag nach unten also unabhängig vom Ausschlag nach oben eingestellt werden.
Schließlich kann die Stellung von Wölbklappen über einen der Geber CTRL 6 … 10 gesteuert werden. Alter­nativ steht für die Wölbklappen, Quer- und Höhenruder auch eine phasenabhängige Trimmung im Menü »Pha- sentrim« zur Verfügung.
Wenn das Modell ein V-Leitwerk anstelle des normalen Leitwerks besitzt, ist im Menü »Grundeinstellung«, ab Seite 76, der Leitwerkstyp „V-Leitwerk“ auszuwählen, der die Steuerfunk tionen Höhen- und Seitenruder so miteinander verknüpft, dass jede der beiden Leitwerks­klappen – durch je ein separates Servo angesteuert – so­wohl Höhen- als auch Seitenruderfunktion übernimmt.
Bei den Delta- und Nurflügelmodellen wird die Quer­und Höhenruderfunktion über je eine gemeinsame Ruderklappe an der Hinterkante der rechten und linken Tragfläche ausgeführt. Das Programm enthält die ent­sprechenden Mischfunktionen der beiden Servos.
Bis zu 4 Flugphasen können in jedem der 20 Modell­speicherplätze programmiert werden.
Die digitale Trimmung wird flugphasenspezifisch bis auf die K1-Trimmung abgespeichert. Die K1-Trimmung erlaubt simples Wiederfinden einer Leerlaufvergaserein­stellung.
Zwei Uhren stehen für den Flugbetrieb ständig zur Ver­fügung. Ebenso wird die seit dem letzten Ladevorgang verstrichene Senderbetriebszeit angezeigt.
Alle Geber (CTRL) und Schalter (SW) des Senders kön-
nen im Menü »Gebereinstellung«, Seite 100, beinahe beliebig den Eingängen 5 … 8 zugewiesen werden.
„Dual Rate“ und „Exponential“ für Quer-, Seiten- und Höhenruder sind getrennt programmier- und flugpha­senspezifisch zwischen jeweils zwei Varianten umschalt­bar.
Neben 3 freien Mischern stehen – abhängig vom Mo­delltyp – im Menü »Flächenmix« bis zu 12 weitere, fest definierte Misch- und Koppelfunktionen zur Verfügung:
1. Querruderdifferenzierung (schaltbar)
2. Wölbklappendifferenzierung (schaltbar)
3. Querruder Seitenruder (schaltbar)
4. Querruder Wölbklappe (schaltbar)
5. Bremse Höhenruder (schaltbar)
6. Bremse Wölbklappe (schaltbar)
7. Bremse Querruder (schaltbar)
8. Höhenruder Wölbklappe (schaltbar)
9. Höhenruder Querruder (schaltbar)
10. Wölbklappe Höhenruder (schaltbar)
11. Wölbklappe Querruder (schaltbar)
12. Differenzierungsreduktion
Flächenmodelle
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Installationshinweise
Die Servos MÜSSEN in der hier abgebil­deten Reihenfolge am Empfänger ange­schlossen sein.
Nicht benötigte Ausgänge werden einfach nicht belegt. Insbesondere gilt:
• Bei Verwendung von nur 1 Querruderservo bleibt der Empfängerausgang 5 für das rechte Querruder frei bzw. kann – sofern im Menü »Grundeinstellung« „1 QR“ gewählt wurde – ggf. anderweitig belegt werden.
• Bei Verwendung von nur 1 Wölbklappenservo bleibt der Empfängerausgang 7 für die rechte Wölbklappe ZWINGEND frei, sofern im Menü »Grundeinstel-
lung« „2QR 2WK“ gewählt wurde.
Beachten Sie darüber hinaus die Hinweise auf den folgenden Seiten.
Empfängerbelegung von Modellen mit bis zu 2 Quer­ruder und 2 Wölbklappen sowie vom Leitwerkstyp „normal“, V-Leitwerk oder mit zwei Höhenruderser­vos („2 HR Sv“)
frei oder 2. Höhenruder oder Sonderfunktion
frei oder Wölbklappe oder WK links
Empfängerstromversorgung
Querruder rechts Seitenruder oder Seite/Höhe rechts Höhenruder oder Seite/Höhe links Querruder oder Querruder links
Empfängerstromversorgung
Bremsklappen- oder Motorservo oder Regler bei Elektroantrieb
frei oder Wölbklappe rechts oder Sonderf.
Empfängerbelegung von Modellen vom Leitwerkstyp „Delta/Nurflügel“ mit bis zu 2 Wölbklappen
frei oder Sonderfunktion
frei oder Wölbklappe oder WK links
Empfängerstromversorgung
frei oder Sonderfunktion frei oder Seitenruder Querruder / Höhenruder rechts Querruder / Höhenruder links
Empfängerstromversorgung
Bremsklappen- oder Motorservo oder Regler bei Elektroantrieb
frei oder Wölbklappe rechts oder Sonderf.
Bedingt durch den unterschiedlichen Einbau der Servos und Ruderanlenkungen kann anfangs die Servolauf­richtung bestimmter Servo verkehrt sein. Nachfolgende Tabelle gibt Hinweise zur Abhilfe.
Modell
Typ
V-Leit­werk
Delta, Nurflügel
Servo mit
falscher
Drehrichtung
Seiten- und Hö henruder verkehrt
Seitenruder richtig, Höhenruder verkehrt
Höhenruder richtig, Seitenruder verkehrt
Höhen- und Querru­der verkehrt
Höhenruder richtig, Querruder verkehrt
Querruder richtig, Höhenruder verkehrt
Abhilfe
Servo 3 + 4 im Menü »Servoeinstellung« umpolen
Servo 3 + 4 am Empfän­ger vertauschen
Servo 3 + 4 im Menü »Servoeinstellung« umpolen UND am Emp­fänger vertauschen
Servo 2 + 3 im Menü »Servoeinstellung« umpolen
Servo 2 + 3 im Menü »Servoeinstellung« umpolen UND am Emp­fänger vertauschen
Servo 2 + 3 am Empfän­ger vertauschen
Alle für ein Flächenmodell relevanten Menüs sind bei den „Programmbeschreibungen“ mit dem Symbol eines Flächenflugzeuges …
… gekennzeichnet, sodass Sie sich bei einer Flächen­modellprogrammierung nur mit diesen Menüs befassen müssen.
Flächenmodelle - Empfängerbelegung
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Page 66

Hubschraubermodelle

Pitch-Kurve
Kanal 1
Gas
K
a
n
a
l
1
H
e
c
k
r
o
t
o
r
Die Weiterentwicklung der Modellhubschrauber und deren Komponenten wie Gyrosensoren, Drehzahlregler, Rotorblätter usw. ermöglicht heute, einen Hubschrau­ber sogar im 3D-Kunstflug zu beherrschen. Für den Anfänger dagegen genügen wenige Einstellungen, um mit dem Schwebeflugtraining beginnen und dann nach und nach die Optionen der mx-16 HoTT einsetzen zu können.
Mit dem Helikopter-Programm der mx-16 HoTT können alle gängigen Helis mit 1 … 4 Servos für die Pitchsteuerung betrieben werden. Völlig unabhängig davon, ob diese von einem Vergaser- oder Elektromotor angetrieben werden.
Innerhalb eines Modellspeichers stehen 3 Flugphasen plus Autorotation zur Verfügung.
Zwei Uhren stehen für den Flugbetrieb ständig zur Ver­fügung. Ebenso wird die seit dem letzten Ladevorgang verstrichene Senderbetriebszeit angezeigt.
Auf Tastendruck lässt sich die Leerlaufvergaserposition der digitalen K1-Trimmung wiederfinden.
„Dual Rate“ und „Exponential“ für Roll, Nick und Heck­rotor sind kombinier- und in jeweils zwei Varianten
programmierbar. Alle Geber (CTRL) und Schalter (SW) des Senders kön-
nen im Menü »Gebereinstellung«, Seite 102, beinahe beliebig den Eingängen 5 … 8 zugeordnet werden.
Neben den 3 frei belegbaren und auch zu- und abschalt­baren Linearmischern des Menüs »Freie Mix«, ab Seite 135, stehen im Menü »Helimix«, ab Seite 122, für Pitch, Gas und Heckrotor flugphasenabhängig einstell­bare 5-Punkt-Kurven für nichtlineare Kennlinien bereit:
1. Pitch
2. K1  Gas
3. K1  Heckrotor
Der Anfänger wird zunächst jedoch nur den Schwe­beflugpunkt in der Steuermitte sowie den Pitchweg anpassen.
Darüber hinaus stehen im Menü »Helimix« mit den Zei­len „Gyro“, „Ein8“ sowie einem „Taumelscheibenlimiter“ noch weitere Einstell-Optionen zur Verfügung.
Im Menü »TS-Mixer«, Seite 142, können dann die
Mischanteile für Pitch, Rollen und Nicken abgestimmt werden.
Die auf Seite 105 beschriebene Funktion Gaslimit des Menüs »Gebereinstellung« ermöglicht ein Starten des Motors in jeder Flugphase und erspart somit die Pro­grammierung einer speziellen Flugphase „Gasvorwahl“. Standardmäßig ist der Proportional-Drehgeber CTRL 6 diesem Eingang zugewiesen. Diese Steuerfunktion limi­tiert beliebig die maximale Gasservoposition. Dadurch kann der Motor im Leerlaufbereich mit dem Trimmhebel gesteuert werden. Erst wenn dieser Drehgeber in Rich­tung Vollgas gestellt wird, werden die Gaskurven wirk­sam und ggf. dann auch die beiden Uhren zur Erfassung der Flugzeit automatisch gestartet. Ab Firmwareversion 1803 ist der Eingang „Lim“ allerdings standardmäßig nicht mehr vorbelegt und somit der Gaslimiter nach der Neuanlage eines Modellspeichers erst einmal deak­tiviert, kann aber durch die Zuweisung eines Gebers jederzeit wieder aktiviert werden.
Weitere Erläuterungen siehe Seite 106.
Hubschraubermodelle
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Page 67
Hinweis für Umsteiger von einigen älteren Graup­ner-Anlagen:
Gegenüber der früheren Empfängerbele­gung sind nun der Servoanschluss 1 (Pitch-Servo) und Servoanschluss 6
(Gas-Servo) vertauscht. Die Servos müssen also wie unten abgebildet an die Ausgänge des Empfängers angeschlossen werden. Nicht benötigte Ausgänge werden einfach nicht belegt. Genauere Einzelheiten zum jeweiligen Taumelscheibentyp finden Sie auf den Seiten 86/87 im Menü »Grundeinstellung«.
Empfängerbelegung von Hubschraubermodellen mit 1 … 3 Pitchservos
frei oder Drehzahlregler
Gasservo oder Motorregelung
Empfängerstromversorgung
frei oder Sonderfunktion Heck-Servo (Gyro-System) Nick-1-Servo Roll-1-Servo
Empfängerstromversorgung
Pitch- oder Roll-2 oder Nick-2-Servo
Gyrowirkung
Installationshinweise
Die Servos MÜSSEN in der hier abgebil­deten Reihenfolge am Empfänger ange­schlossen sein.
Nicht benötigte Ausgänge werden einfach nicht belegt.
Beachten Sie darüber hinaus die Hinweise auf den folgenden Seiten.
Hinweis:
Um die Komfort- und Sicherheitsmerkmale des Gaslimi ters nutzen zu können, siehe ab
Seite 105, ist auch ein Drehzahlregler entgegen der nebenstehenden Empfängerbelegung anstatt an Empfängerausgang „8“, an Ausgang „6“ anzu­schließen, siehe Seite 125.
Empfängerbelegung von Hubschraubermodellen mit 4 Pitchservos
frei oder Drehzahlregler
Gasservo oder Motorregelung
Empfängerstromversorgung
Nick-2-Servo Heck-Servo (Gyro-System) Nick-1-Servo Roll-1-Servo
Empfängerstromversorgung
Roll-2-Servo
Gyrowirkung
Alle für ein Hubschraubermodell relevanten Menüs sind im Abschnitt „Programmbeschreibung“ mit einem Heli­Symbol gekennzeichnet …
… sodass Sie sich bei einer Hubschrauberprogrammie­rung nur mit diesen Menüs befassen müssen.
Hubschraubermodelle - Empfängerbelegung
67
Page 68

Programmbeschreibung im Detail

Neuen Speicherplatz belegen

Wer sich bereits bis an diese Stelle im Handbuch vorgearbeitet hat, wird sicherlich schon die eine oder andere Programmierung erprobt haben. Dennoch soll nicht darauf verzichtet werden, jedes Menü detailliert zu beschreiben.
Wir beginnen in diesem Abschnitt zunächst mit der Belegung eines „freien“ Speicherplatzes, wenn also ein neues Modell „programmiert“ werden soll:
0:00 0:00
HoTT
0.0V
#01
0:00h
Stop Flug
5.5V M
Aus der Grundanzeige wird mittels Antippen der zen­tralen SET-Taste der rechten Touch-Taste zur „Multi­funktionsliste“ gewechselt. (Mit der zentralen ESC-Taste der linken Touch-Taste gelangen Sie zur Grundanzeige zurück.) Standardmäßig ist nach dem ersten Aufruf der Multifunktionsauswahl nach dem Einschalten des Sen­ders der Menüpunkt »ModSpeich.« (Modellspeicher) invers und damit aktiv. Anderenfalls mit den Auswahl­tasten () der linken oder rechten Touch-Taste den Menüpunkt »Mod.Speich.« anwählen, wobei die erste der beiden folgenden Abbildungen – wie auch ggf. im weiteren Verlauf dieses Handbuches – die Auswahl­liste eines Flächenmodells und die zweite die eines Helikoptermodells zeigt:
Mod.Speich
Servoeinst D/R Expo Flächenmix
Grundeinst Gebereinst Phasentrim
Freie Mix Servoanz. Allg.Einst Fail-Safe Telemetrie
Mod.Speich
Servoeinst D/R Expo Freie Mix Servoanz.
Grundeinst
Gebereinst
Helimix
TS-Mixer
Allg.Einst Fail-Safe Telemetrie
Durch Antippen der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste öffnet sich der Menüpunkt »Modell Spei- cher«:
Modell aufrufen Modell löschen Kopier. Mod–>Mod Export zu SD Import von SD
=> => => =>
=> =>
=>
Tippen Sie nun noch einmal die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an, um in das Untermenü „Modell aufrufen“ zu wechseln:
E08
01
02 03 04 05 06
    
frei frei frei frei frei
    
M
Im Lieferzustand des Senders ist der erste Modellspei­cher mit dem Modelltyp „Flächenmodell“ initialisiert und der mitgelieferte Empfänger mit diesem "verbunden". Erkennbar am Piktogramm eines Flächenmodells in der zweiten Spalte von links und an der rechts außen angezeigten Empfängerkennung. In obigem Beispiel „E08“ als Synonym für den mitgelieferten Empfänger GR-16 HoTT. Am „M“ links davon ist zu erkennen, dass der Empfänger mit der standardmäßig vorgegebenen Option „speicherspezifisch“ mit dem Modellspeicher 1 verbunden wurde, sodass dieser ausschließlich auf die Steuersignale dieses einen Modellspeichers seines Senders reagiert. Näheres dazu finden Sie ab Seite 82 bzw. 93.
Ein „senderspezifisch“ und somit „global“ gebundener Empfänger wird durch ein „G“ symbolisiert …
E08
01
02 03 04 05 06
    
frei frei frei
frei
frei
    
G
… und bei bereits initialisierten, aber noch „ungebunde­nen“ Modellspeichern erscheint anstelle der Empfänger­kennung „---“.
Die restlichen, mit „
frei“ betitelten Speicherplätze
sind noch unbelegt und somit auch „ungebunden“. Möchten Sie ein Flächenmodell einprogrammieren,
dann können Sie nach dem Verlassen des Untermenüs „Modell aufrufen“ und des Menüs »Mod.Speich.« durch entsprechend häufiges Antippen der zentralen
ESC-Taste der linken Touch-Taste, sofort mit dem Pro-
grammieren des Modells beginnen … oder aber mit den
Programmbeschreibung: neuen Speicherplatz belegen
68
Page 69
Tasten oder der linken oder rechten Touch-Taste einen der noch freien Speicherplätze anwählen …
01
02
03 04 05 06

   
frei
frei frei frei frei

   
E08M
… und dann die zentrale SET-Taste der rechten Touch­Taste zur Bestätigung antippen.
Sie werden hernach aufgefordert, den grundsätzlichen Modelltyp, also entweder „Flächenmodell“ oder „Hub­schraubermodell“, auszuwählen:
Modelltyp wählen
( freier Modellspeich. )
Wählen Sie mit den Tasten oder der linken oder rechten Touch-Taste das entsprechende Piktogramm an und tippen Sie auf die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste. Damit wird der ausgewählte Modellspei­cher mit dem ausgewählten Modelltyp initialisiert und das Display wechselt wieder zur Grundanzeige. Sie können nun in diesen Modellspeicher Ihr Modell einpro­grammieren.
Ein Wechsel zu einem anderen Modelltyp ist jetzt nur noch möglich, wenn dieser Speicherplatz zuvor gelöscht wird, siehe Menü »ModSpeich.«, Seite 72.
Hinweise:
•
Soll der in der Grundanzeige gerade ak­tive Modellspeicher gelöscht werden,
muss unmittelbar anschließend an den Löschvorgang einer der beiden Modelltypen „Fläche“ oder „Heli“ definiert werden. Dieser Wahl können Sie auch nicht durch Ausschalten des Senders entgehen. Allenfalls hinterher den unerwünscht belegten Mo­dellspeicher von einem anderen Speicherplatz aus wieder löschen.
Wird dagegen ein nicht aktiver Speicherplatz ge­löscht, so wird dieser anschließend in der Modellaus­wahl als „
frei“ bezeichnet.
• Nach der Initialisierung des ausgewählten Modell­speichers mit dem gewünschten Modelltyp wechselt die Anzeige zur Grundanzeige des neu belegten Mo­dellspeichers. Gleichzeitig erscheint in dieser für eini­ge Sekunden der Warnhinweis …
BIND?
OK
… als Hinweis darauf, dass noch keine Bindung zu einem Empfänger besteht. Mittels kurzem Antippen der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste ge­langen Sie direkt zur entsprechenden Option:
Phase 3 Phase 4 Landung
Speed
–––
6 Empf.Ausg. Bindungs Typ Modell geb.Empf.
–––
Genaueres zum Binden eines Empfängers finden Sie auf Seite 83 bzw. 94.
• Nach dem (automatischen) Schließen des vorste­hend beschriebenen Warnhinweises „BIND?“ er­scheint ebenfalls für wenige Sekunden der Warnhin­weis …
Fail-Safe ein­ stellen!
… als Hinweis darauf, dass noch keine Fail-Safe-Ein­stellungen vorgenommen wurden. Genaueres hierzu finden Sie auf Seite 148.
• Sollte im Display die Warnanzeige …
Gas
zu
hoch!
… erscheinen, dann bewegen Sie den Gas-/Pitch­Steuerknüppel, bei einem Helikoptermodell ggf. auch den Gaslimiter, standardmäßig der Drehgeber CTRL 6, in die Leerlaufstellung. Solange dies nicht geschieht, bleibt das HF-Modul des Senders abge­schaltet. Das Erscheinen dieser Warnung ist auch abhängig von der bei „Motor an K1“ bzw. „Pitch min“ im Menü »Grundeinst«, Seite 76 bzw. 89, gewählten Einstellung. Wählen Sie bei Flächenmodellen zur Deaktivierung dieser Meldung „kein“ bzw. „kein/ inv“, wenn Sie keinen Motor einsetzen sondern die anderenfalls ausgeblendeten Mischer „Bremse N.N.*“ des Menüs »Flächenmix« benötigen, siehe Seite 118.
• Wurden bereits Modellspeicher im Sender belegt, dann erscheint in den Untermenüs des Menüs »Mo-
* N.N. = Nomen Nominandum (der zu nennende Name)
Programmbeschreibung: neuen Speicherplatz belegen
69
Page 70
dellspeicher«, Seite 72, an der entsprechenden Speicherplatzstelle ein Piktogramm des gewählten Modelltyps gefolgt von einer Leerzeile bzw. dem im Menü »Grundeinst«, Seite 76 bz w. 86, einge­tragenen Modellnamen sowie bei einer ggf. beste­henden Bindung an einen Empfänger dessen Ken­nung.
• Bei zu niedriger Akkuspannung ist ein Modellwechsel aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Im Display er­scheint eine entsprechende Meldung:
vorzubeugen, bei beiden Modelltypen den Steuerkanä­len 5 … 8 standardmäßig keine Bedienelemente zuge­wiesen sind.
Dies bedeutet, dass sich im Lieferzustand
der Anlage üblicherweise nur die an den
Empfängerausgängen 1 … 4 angeschlos­senen Servos über die beiden Steuerknüppel bewe­gen lassen, an den Steckplätzen 5 … max. 8 ange­schlossene Servos dagegen stetig in ihrer Mittelstellung verharren.
Die nachfolgenden Menübeschreibungen erfolgen in der Reihenfolge, in der die einzelnen Menüs in der Multi­funktionsliste aufgeführt sind.
zur Zeit nicht mögl. Spannung zu gering
Grundsätzlich gibt es nun noch vier verschiedene Möglichkeiten, die vier Steuerfunktionen Quer-, Höhen­und Seitenruder sowie Gas bzw. Bremsklappen beim Flächenmodell bzw. Rollen, Nicken, Heckrotor und Gas/ Pitch beim Hubschraubermodell den beiden Steuer­knüppeln zuzuordnen. Welche dieser Möglichkeiten benutzt wird, hängt von den individuellen Gewohnheiten des einzelnen Modellpiloten ab. Den Ihnen genehmen Mode stellen Sie in der Zeile „Steueranord“ des Menüs »Grundeinst«, Seite 76 bzw. 86, für den aktuell aktiven Modellspeicher ein:
Mod Name Steueranord Motor an K1 K8 verzögert Leitwerk
Des Weiteren sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen, dass im Interesse größtmöglicher Flexi­bilität, aber auch um unbeabsichtigter Fehlbedienung
1
kein
ja
normal
Firmwareversion V1802 und niedriger
Bei einem neu initialisierten Hubschraubermodell bewegt sich – abhängig von der Stellung des Gaslimiters CTRL 6 – darüber hinaus noch mehr oder weniger das Servo 6.
Firmwareversion V1803 und höher
Bei einem neu initialisierten Hubschraubermodell be­wegt sich darüber hinaus noch das (Gas-)Servo 6.
Bei beiden Modelltypen ändert sich dieser Zustand erst, nachdem Sie die entsprechenden Zuordnungen im Menü »Geber einstellung«, Seite 100 bzw. 102, vorgenommen haben.
Soll ein neu initialisierter Modellspeicher in Betrieb genommen werden, dann MUSS dieser erst entspre­chend mit einem, ggf. weiteren, Empfänger „verbunden“ werden, bevor sich möglicherweise bereits daran angeschlossene Servos auch bewegen lassen. Näheres hierzu im Abschnitt „Binding“ auf Seite 83 bzw. 94.
Eine Beschreibung der grundlegenden Schritte zur Programmierung eines Flächenmodells finden Sie im Abschnitt Programmierbeispiele ab Seite 180 und für Hubschraubermodelle ab Seite 204.
Programmbeschreibung: neuen Speicherplatz belegen
70
Page 71
Für Ihre Notizen
71
Page 72

Modellspeicher

Modell aufrufen, Modell löschen, Kopieren Modell Modell, Export zu und Import von SD-Karte
Auf den Seiten 28 und 29 wurde die grundsätzliche Bedienung der Tasten erklärt und auf den beiden vorhe­rigen Doppelseiten, wie Sie zur Multifunktionsliste gelan­gen und wie Sie einen neuen Modellspeicher belegen. Hier nun wollen wir mit der „normalen“ Beschreibung der einzelnen Menüpunkte in der vom Sender vorgege­benen Reihenfolge beginnen. Deshalb hier zuvorderst die Beschreibung des Menüs »Modellspeicher«.

Bis zu 20 komplette Modelleinstellungen lassen sich einschließlich der digitalen Trimmwerte der Trimmhebel speichern. Die Trimmung wird automatisch gespeichert, sodass bei einem Modellwechsel die jeweils aktuellen Trimmeinstellungen nicht verloren gehen. Ein Pikto­gramm des gewählten Modelltyps sowie der im Menü »Grundeinstellung«, Seite 76 bzw. 86, eingetra­gene Modellname sowie die Kennung eines ggf. an den Modellspeicher „gebundenen“ Empfängers erscheint in allen drei Untermenüs des Menüs »Modellspeicher« hinter der Modellnummer.

Wählen Sie ggf. mit den Auswahltasten der linken oder rechten Touch-Taste das Menü »ModSpeich.« (Modell­speicher) an …
Mod.Speich
Servoeinst D/R Expo Flächenmix Servoanz. Allg.Einst Fail-Safe Telemetrie
…und tippen Sie dann kurz auf die SET-Taste der rechten Touch-Taste:
Grundeinst Gebereinst Phasentrim Freie Mix
Modell aufrufen
Modell aufrufen Modell löschen Kopier. Mod–>Mod Export zu SD Import von SD
Wenn Sie nun ein weiteres Mal die SET-Taste antippen, gelangen Sie in das Untermenü „Modell aufrufen“:
Hinweise:
• Firmwareversion V179x bis einschließlich V1800
Achtung!
Schalten Sie zuerst
den Empfänger aus!
Wird diese Meldung eingeblendet, besteht eine Teleme trie-Verbindung zu einer betriebsbereiten Empfangsanlage. Schalten Sie diese aus und warten Sie, bis die Anzeige kurz darnach selbsttätig ausge­blendet wird.
• Firmwareversion ab V1801
Ist das aktuell aktive Modell „Global“ gebunden, ist aus Sicherheitsgründen ein Modellwechsel nur nach vorherigem Abschalten der Empfangsanlage möglich:
Achtung!
Schalten Sie zuerst
den Empfänger aus!
Ist das aktuell aktive Modell speicherspezifisch ge­bunden, ist nun ein Modellwechsel ohne zuvor die Empfangsanlage abschalten zu müssen möglich.
=> => => =>
=> =>
=>
E08
01
02
03 04 05 06
Mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste nun den gewünschten Modellspeicher in der Liste anwählen und durch Antippen der Taste SET aktivieren. Mit ESC gelangen Sie dagegen ohne einen Modellwechsel wieder zur vorherigen Menüseite zurück.
Hinweise:
•
(K1), bei einem Helikoptermodell ggf. auch der Gasli­miter – standardmäßig der Proportional-Drehgeber CTRL6 – zu weit in Richtung Vollgasstellung.
• Bei zu niedriger Akkuspannung ist ein Modellwechsel aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Im Display er­scheint eine entsprechende Meldung:
GRAUBELE
ULTIMATE
STARLET BELL47G
frei frei
 
 
Falls nach einem Modellwechsel die War­nanzeige „Gas zu hoch!“ erscheint, befin­det sich der Gas-/Pitch-Steuerknüppel
zur Zeit nicht mögl. Spannung zu gering
M
G
M M
E08
E08 –––
Programmbeschreibung: Modellspeicher
72
Page 73
Modell löschen
Wählen Sie mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste das Untermenü „Modell löschen“ an und tippen Sie auf die SET-Taste.
Modell aufrufen Modell löschen Kopier. Mod–>Mod Export zu SD Import von SD
Achtung!
Schalten Sie zuerst
den Empfänger aus!
Erscheint diese Meldung, besteht noch eine aktive Verbindung zu einem Empfänger. Schalten Sie also Ihre Empfangsanlage ab und warten Sie, bis kurz darauf die Anzeige selbsttätig ausgeblendet wird.
Zu löschendes Modell mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste auswählen, …
=> => => =>
=> =>
=>
Zu löschendes Modell:
M
G
M M
E08
E08
E08 –––
01
02
03 04
… worauf nach einem weiteren Antippen der SET-Taste die Sicherheitsabfrage …
GRAUBELE
ULTIMATE
STARLET BELL47G
Soll Modell
02
gelöscht werden ?
NEIN
… erscheint. Mit NEIN brechen Sie den Vorgang ab und kehren zur vorherigen Bildschirmseite zurück. Wählen Sie dagegen mit der -Taste der linken oder rechten Touch-Taste JA an und bestätigen diese Wahl mit einem kurzen Antippen der SET-Taste, wird der ausgewählte Modellspeicher gelöscht:
Dieser Löschvorgang ist unwiderruflich. Alle Daten in dem ausgewählten Modell­speicher werden dabei komplett gelöscht.
Hinweis:
Soll der gerade aktive Modellspeicher gelöscht werden, muss unmittelbar anschlie-
ßend an den Löschvorgang ein Modelltyp „Fläche“ oder „Heli“ definiert werden. Wird dagegen ein nicht aktiver Speicherplatz gelöscht, so erscheint dieser anschließend in der Modellauswahl als „frei“.
ULTIMATE
JA
Kopieren Modell Modell
Wechseln Sie mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste in die Zeile des Untermenüs „Kopieren Modell Modell“ und tippen Sie dann die
SET-Taste an:
Modell aufrufen
ll l
schaltet HF AUS
OK
Import von SD
Erscheint diese Meldung, ist das HF-Modul des Senders aktiv.
Mittels Antippen der zentralen ESC-Taste der linken Touch-Taste brechen Sie den Vorgang ab.
Mit kurzem Antippen der SET-Taste der rechten Touch­Taste schalten Sie dagegen die HF aus und das aufge­rufene Menu öffnet sich. Schalten Sie aus Sicherheits­gründen jedoch zuvor eine ggf. in Betrieb befindliche Empfangsanlage ab.
Zu kopierendes Modell mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste auswählen, …
=>
> > >
> >
>
Kopieren von Modell:
E08
01
02
03 04
… worauf nach einem weiteren Antippen der SET­Taste der rechten Touch-Taste im Fenster „Kopieren nach Modell:“ der Zielspeicher mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste auszuwählen
Programmbeschreibung: Modellspeicher
GRAUBELE
ULTIMATE
STARLET BELL47G
M M
M
E08
G
E08 –––
73
Page 74
und mit SET zu bestätigen oder der Vorgang mit ESC abzubrechen ist. Ein bereits belegter Speicherplatz kann überschrieben werden.
Kopieren nach Modell:
E08
01 02 03 04
05
GRAUBELE ULTIMATE STARLET BELL47G
frei


M G M M
E08 E08 –––
Nach dem Bestätigen des ausgewählten Modellspei­chers durch Antippen der Taste SET erscheint die Sicherheitsabfrage:
Soll Modell
01 03
ULTIMATE
frei


kopiert werden ?
NEIN
JA
Mit NEIN brechen Sie den Vorgang ab und kehren zur Ausgangsseite zurück. Wählen Sie dagegen mit der Taste JA an und bestätigen diese Wahl mit einem Antippen der SET-Taste, dann wird das ausgewählte Modell in den gewählten Modellspeicher kopiert.
Hinweise:
•
Wird ein speicherspezifisch gebundenes Modell in einen beliebigen anderen Mo­dellspeicher desselben Senders kopiert,
ist der Empfänger im Zielspeicher neu zu binden.
• Wird ein senderspezifisch gebundenes Modell in ei­nen beliebigen anderen Modellspeicher desselben Senders kopiert, bleibt die vorhandene Empfänger­bindung erhalten.
Programmbeschreibung: Modellspeicher
74
Export zu SD
Wählen Sie mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste das Untermenü „Export zu SD“ an und tippen Sie auf die SET-Taste.
Modell aufrufen Modell löschen Kopier. Mod–>Mod Export zu SD Import von SD
=> => => =>
=> =>
=>
Zu exportierendes Modell mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste auswählen:
Export zu SD-Kar te: 01
02
03 04
GRAUBELE
ULTIMATE
STARLET BELL47G
M
G
M M
E08
E08
E08 –––
Nach dem Bestätigen des ausgewählten Modellspei­chers durch Antippen der Taste SET erscheint die Sicherheitsabfrage:
Soll Modell
01
ULTIMATE
SD-Karte
exportiert werden ?
NEIN
JA
Mit NEIN brechen Sie den Vorgang ab und kehren zur Ausgangsseite zurück. Wählen Sie dagegen mit der Ta­ste JA an und bestätigen diese Wahl mittels Antippen der SET-Taste, dann wird das ausgewählte Modell auf
die SD-Karte kopiert.
Hinweise:
• Sollte die Warnanzeige …
SD-Karte
einlegen
OK
… anstelle einer Modellauswahl erschei­nen, befindet sich keine SD-Karte im Kar­tenschacht, siehe Seite 25.
• Informationen zur HoTT-Synchronisation eines Mo­dellspeichers nach dem Import von SD-Karte finden Sie nachfolgend unter den „Hinweisen“ des Abschnit­tes „Importieren von SD-Karte“.
• Ein exportiertes Flächenmodell wird unter \\Models\ mx-16 nach dem Schema „aModellname.mdl“ und ein Hubschraubermodell als „hModellname.mdl“ auf der Speicherkarte abgelegt. Wird dagegen ein „na­menloses“ Modell exportiert, dann sind dessen Da­ten unter „a-“ bzw. „hNoName.mdl“ auf der Speicher­karte zu finden.
• Einige der ggf. in Modellnamen verwendeten Sonder­zeichen können aufgrund spezifischer Beschränkun­gen des von den Speicherkarten genutzten FAT- bzw. FAT32-Dateisystems nicht auf diese übernommen werden und werden deshalb während des Kopiervor­ganges durch eine Tilde (~) ersetzt.
• Eine ggf. auf der Speicherkarte bereits vorhandene Modelldatei gleichen Namens wird ohne Vorwarnung überschrieben.
Page 75
Import von SD
Wechseln Sie mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste in die Zeile des Untermenüs „Import von SD“ und tippen Sie dann die SET-Taste an.
Modell aufrufen
ll l
schaltet HF AUS
OK
Import von SD
=>
> > >
> >
>
Erscheint diese Meldung, ist das HF-Modul des Senders aktiv.
Mittels Antippen der zentralen ESC-Taste der linken Touch-Taste brechen Sie den Vorgang ab.
Mit einem kurzen Antippen der SET-Taste der rechten Touch-Taste schalten Sie dagegen die HF aus und das aufgerufene Menu öffnet sich. Schalten Sie aus Sicher­heitsgründen jedoch zuvor eine ggf. in Betrieb befind­liche Empfangsanlage ab.
Von der SD-Speicherkarte zu importierendes Modell mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch- Taste auswählen:
Import von SD-Karte:
ALPINA
EXTRA
COBRA BELL47G
11/03/10
11/03/11
11/03/11 11/03/12
Hinweis:
Das jeweils rechts vom Modellnamen angezeigte Exportdatum wird in der Schreibweise „Jahr/Monat/Tag“ dargestellt.
Worauf nach einem weiteren Antippen der SET-Taste der rechten Touch-Taste im nun erscheinenden Fenster „Import nach Modell:“ der Zielspeicher mit den Auswahl­tasten  der linken oder rechten Touch-Taste auszu­wählen und mit SET zu bestätigen oder der Vorgang mit
ESC abzubrechen ist. Ein bereits belegter Speicherplatz
kann überschrieben werden:
Import nach Modell:
E08
01 02 03 04
05
GRAUBELE ULTIMATE STARLET BELL47G
frei


M G M M
E08 E08 –––
Nach dem Bestätigen des ausgewählten Modellspei­chers durch Antippen der Taste SET erscheint die Sicherheitsabfrage:
Soll Modell
01 03
ULTIMATE
frei


importier t werden ?
NEIN
JA
Mit NEIN brechen Sie den Vorgang ab und kehren zur Ausgangsseite zurück. Wählen Sie dagegen mit der Ta­ste JA an und bestätigen diese Wahl mittels Antippen der SET-Taste, dann wird das ausgewählte Modell in den gewählten Modellspeicher importiert.
Hinweise:
• Sollte die Warnanzeige …
SD-Karte
einlegen
OK
… anstelle einer Modellauswahl erschei-
nen, befindet sich keine SD-Karte im Kar­tenschacht, siehe Seite 25.
• Wird ein speicherspezifisch gebundenes und zwi­schenzeitlich auf der SD-Karte, beispielsweise für Si­cherungszwecke, abgelegtes Modell in den ursprüng­lichen Modellspeicher desselben Senders zurück geladen, bleibt die vorhandene Empfängerbindung erhalten.
Wird dagegen dasselbe Modell in einen anderen Mo­dellspeicher oder gar in einen anderen Sender ko­piert, MUSS der betroffene Empfänger neu gebun­den werden.
• Wird ein senderspezifisch gebundenes und zwi­schenzeitlich auf der SD-Karte abgelegtes Modell in einen beliebigen Modellspeicher desselben Senders zurück geladen, bleibt die vorhandene Empfänger­bindung erhalten.
Wird dagegen dasselbe Modell in einen anderen Sender kopiert, MUSS der betroffene Empfänger neu gebunden werden.
Programmbeschreibung: Modellspeicher
75
Page 76

Grundeinstellung

Modellspezifische Basiseinstellungen für Flächenmodelle
Bevor mit der Programmierung spezifischer Parameter begonnen wird, sind einige Grundeinstellungen, die den gerade aktiven Modellspeicher betreffen, vorzunehmen. Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken oder rechten Touch-Taste das Menü »Grundeinst« (Grund­einstellung (Modell)) an und tippen Sie dann auf die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste:
Mod.Speich Servoeinst D/R Expo Flächenmix
Grundeinst
Gebereinst Phasentrim
Freie Mix Servoanz. Allg.Einst Fail-Safe
Telemetrie
Modellname
Mod.Name Steueranord Motor an K1 K8 verzögert Leitwerk
1
kein
ja
normal
Wechseln Sie mittels Antippen der SET-Taste der rech­ten Touch-Taste zur nächsten Bildschirmseite, um aus einer Zeichenliste den Modellnamen zusammensetzen zu können. Maximal 9 Zeichen können für einen Modell­namen vergeben werden:
+,–./0123456789:
;
? ABCDEFGHIJ
KLMNOPQRSTUVWXYZ
Modellname
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Flächenmodell
76
GRAUB
Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken Touch­Taste das gewünschte Zeichen an. Mittels Antippen der Auswahltaste der rechten Touch-Taste oder deren zentraler SET-Taste wechseln Sie zur nächstfolgenden Stelle, an der Sie das nächste Zeichen wählen können. Mit gleichzeitigem Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) setzen Sie an die Stelle ein Leerzeichen.
Jede beliebige Zeichenposition innerhalb des Eingabe­feldes erreichen Sie mit den Tasten  der rechten Touch-Taste.
Mittels Antippen der zentralen Taste ESC der linken Touch-Taste kehren Sie zur vorherigen Menü-Seite zurück.
Der so eingegebene Modellname erscheint anschlie­ßend in der Grundanzeige und in den Untermenüs des Menüpunktes »Modellspeicher«.
Steueranordnung
MODE 1 (Gas rechts)
Höhenruder
Seitenruder
Höhenruder
Höhenruder
Querruder
Höhenruder
Seitenruder
Querruder Motor Leerlauf
MODE 3 (Gas rechts)
Querruder
Seitenruder Motor Leerlauf
Motor Vollgas
Motor Vollgas
Querruder
Seitenruder
Motor Vollgas
Seitenruder Motor Leerlauf
Motor Vollgas
Querruder Motor Leerlauf
MODE 2 (Gas links)
Höhenruder
Seitenruder
Querruder
Höhenruder
MODE 4 (Gas links)
Höhenruder
Querruder
Seitenruder
Höhenruder
Querruder
Seitenruder
Grundsätzlich gibt es 4 verschiedene Möglichkeiten, die vier Steuerfunktionen Quer-, Höhen- und Seitenruder sowie Gas bzw. Bremsklappen eines Flächenmodells den beiden Steuerknüppeln zuzuordnen. Welche dieser
Möglichkeiten benutzt wird, hängt von den individuellen Gewohnheiten des einzelnen Modellfliegers ab.
Wählen Sie mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste die Zeile „Steueranord“ (Steuer­anordnung) an. Das Auswahlfeld ist eingerahmt:
Mod.Name Steueranord Motor an K1 K8 verzögert Leitwerk
GRAUBELE
1
kein
ja
normal
Tippen Sie die SET-Taste an. Die aktuelle Steueranord­nung wird invers dargestellt. Wählen Sie nun mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste zwischen den Möglichkeiten 1 bis 4 aus.
Nach gleichzeitigem Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) kehrt die Anzei- ge zur Steueranordnung „1“ zurück.
Mit einem erneuten Antippen der Taste SET deaktivie­ren Sie das Auswahlfeld wieder, sodass Sie die Zeile wechseln können.
Motor an K1
Mod.Name Steueranord Motor an K1 K8 verzögert Leitwerk
GRAUBELE
1
kein
ja
normal
Nach Anwahl der Zeile „Motor an K1“ mit den Auswahl­tasten  der linken oder rechten Touch-Taste ist das entsprechende Eingabefeld eingerahmt. Tippen Sie die
Page 77
zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an. Die aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie nun mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste zwischen folgenden vier Möglichkeiten aus:
• „Leerl v.“
Die Leerlaufposition des Gas-/Bremsklappen-Steu­erknüppels (K1) befindet sich vorn, d. h. vom Pilo­ten weg.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe Seite 46, und die Option „Motor-Stopp“, siehe nachfolgend, sind aktiviert und die ebenfalls nachfolgend beschrie­bene Option „K8 verzögert“ sowie die Mischer „Brem-
se N.N.*“ des Menüs »Flächenmix«, Seite 117,
sind deaktiviert.
• „Leerl h.“
Die Leerlaufposition des Gas-/Bremsklappen-Steu­erknüppels (K1) befindet sich hinten, d. h. zum Pilo­ten hin.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe Seite 46, und die Option „Motor-Stopp“, siehe nachfolgend, sind aktiviert und die ebenfalls nachfolgend beschrie­bene Option „K8 verzögert“ sowie die Mischer „Brem-
se N.N.*“ des Menüs »Flächenmix«, Seite 117,
sind deaktiviert.
• „kein“
Das Bremssystem ist in der vorderen Position des Gas-/Brems-Knüppels „eingefahren“ und die nach­folgend beschriebene Option „K8 verzögert“ sowie
die Mischer „Bremse N.N.*“ im Menü »Flächen­mix«, Seite 117, sind aktiviert.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe Seite 46, und die Option „Motor-Stopp“, siehe nachfolgend,
* N.N. = Nomen Nominandum (der zu nennende Name)
sind deaktiviert.
• „kein/inv“
Das Bremssystem ist in der hinteren Position des Gas-/Bremsknüppels „eingefahren“ und die nach­folgend beschriebene Option „K8 verzögert“ sowie
die Mischer „Bremse N.N.*“ im Menü »Flächen­mix«, Seite 117, sind aktiviert.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe Seite 46, und die Option „Motor-Stopp“, siehe nachfolgend, sind deaktiviert.
Hinweise:
•
Achten Sie während der Programmie­rung un bedingt darauf, dass ein ange-
schlossener Verbrennungs- oder Elekt­romotor nicht unbeabsichtigt anläuft. Unterbrechen Sie ggf. die Treibstoffversorgung bzw. klemmen Sie den Antriebsakku zuvor ab.
•
Die K1-Trimmung wirkt entsprechend Ih-
rer Wahl „normal“ oder nur „hinten“ oder
„vorne“, also entweder über den ganzen Steuerweg oder nur in der jeweiligen Leerlaufrich­tung.
• Beachten Sie die auf Seite 58 beschriebene Funk-
tion „Abschalttrimmung“.
K8 verzögert
Hinweis:
Diese Menüzeile ist bei Wahl von „Leerl. vorne/hinten“ in der Zeile „Motor an K1“
ausgeblendet. Des Weiteren ist diese Option nur dann wirksam, wenn Sie mindestens eine Flugpha­se aktiviert haben, siehe unter „Phasen“ weiter unten!
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Flächenmodell
Mod.Name Steueranord Motor an K1 K8 verzögert Leitwerk
GRAUBELE
1
kein
ja
normal
Mit „nein“ schalten Sie für den Steuerkanal 8 die bei jedem Flugphasenwechsel wirksame Umschaltverzöge­rung von ca. 1 Sekunde ab. Mit „ja“ hinzu.
Nach Anwahl der Zeile „K8 verzögert“ mit den Aus­wahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste ist das entsprechende Eingabefeld eingerahmt. Tippen Sie die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an. Die aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie nun mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste zwischen den beiden Möglichkeiten aus.
Motor-Stopp
Hinweis:
Diese Menüzeile ist bei Wahl von „kein“ oder „kein/inv“ in der Zeile „Motor an K1“ ausgeblendet.
Abhängig von der in der Zeile „Motor an K1“ vorgenom­menen Wahl „Leerlauf vorne/hinten“ können Sie über einen Schalter mittels der Option „Motor Stopp“ einen Drehzahlsteller entsprechend herunterregeln oder ein Servo für die Vergasersteuerung in die Motor-AUS (oder auch in die Leerlaufposition) stellen.
Die Motor-AUS-Position (bzw. Leerlaufeinstellung) wird im linken Wertefeld dieser Zeile vorgegeben und ist durch Versuche zu ermitteln.
Der Drehzahlsteller bzw. das Gasservo nehmen diese voreingestellte Position allerdings nur ein, sobald ein
77
Page 78
Schalter betätigt und hernach eine bestimmte Servo­position bzw. Schaltschwelle unterschritten wird. Dazu legen Sie in der mittleren Spalte über dem „STO“-Feld die gewünschte Servoposition (Schaltschwelle) fest und wählen in der rechten Spalte einen für Sie geeigneten EIN-/AUS-Schalter aus.
• Ist der in der mittleren Spalte vorgegebene %-Wert größer als die aktuelle Servoposition, d. h., die aktuelle Servoposition befindet sich unter der Schalt­schwelle, erfolgt die Umschaltung, sobald Sie den Schalter in die EIN-Position umlegen.
• Ist der in der mittleren Spalte vorgegebene %-Wert kleiner als die aktuelle Servoposition, d. h., die aktuelle Servoposition befindet sich über der Schalt­schwelle, reduziert der Drehzahlsteller die Motor­drehzahl bzw. schließt das Gasservo den Vergaser erst dann entsprechend der Vorgabe in der linken Spalte, sobald die Servoposition nach dem Umlegen des Schalter in die EIN-Position erstmalig die Schalt­schwelle (max. +150 %) unterschreitet.
In dieser Motor-AUS-Position verharrt der Drehzahl­steller bzw. das Gasservo nun solange, bis der ge­wählte Schalter wieder umgelegt und anschließend das Gasservo bzw. der Drehzahlsteller mit dem Gas-/ Brems-Steuerknüppel einmal über die vorprogram­mierte Schaltschwelle hinweg bewegt wird.
Werkseitig vorgegeben ist in der linken Spalte ein Wert von -100 % für die „Motor AUS“-Position des Gasservos und in der mittleren Spalte eine Schaltschwelle von +150 % Servoposition:
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Flächenmodell
78
Mod.Name Steueranord Motor an K1 M-Stopp Leitwerk
Programmierung
Um den Vorgabewert der „Motor AUS“-Position des Gas­servos zu ändern, tippen Sie die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an. Die aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Stellen Sie nun mit den Auswahltasten der linken oder rechten Touch-Taste einen Wert ein, bei welchem der Motor zuverlässig „aus“ ist. Achten Sie bei einem Vergasermotor darauf, dass das Gasservo nicht mechanisch aufläuft, z. B. -125 %:
Mod.Name Steueranord Motor an K1 M-Stopp Leitwerk
Der – hohe – Vorgabewert in der mittleren Spalte stellt sicher, dass der Motor über den maximal möglichen Stellbereich des Servoweges bzw. Drehzahlstellers hinweg allein mit dem in der rechten Spalte noch zuzu­weisenden Schalter gestoppt werden kann.
Möchten Sie jedoch lieber eine niedrigere Schaltschwel­le setzen, bei deren Unterschreitung das Gasservo bzw. der Drehzahlsteller bei geschlossenem Schalter in die Motor-AUS-Position geschaltet wird, dann reduzieren Sie den voreingestellten Servoweg von +150 %, indem Sie das Gasservo bzw. den Drehzahlsteller mit dem
GRAUBELE
1
Leerl h.
+150%–100%
STO
GRAUBELE
+150%–125%
STO
–––
normal
1
Leerl h.
–––
normal
Gas-/Brems-Steuerknüppel in die von Ihnen gewünsch­te Position bringen und dann die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste antippen:
Mod.Name Steueranord Motor an K1 M-Stopp Leitwerk
In der Spalte rechts weisen Sie abschließend einen Schalter zu, mit dem Sie den Motor (im Notfall) direkt abstellen bzw. die Schaltschwelle aktivieren möchten.
Mod.Name Steueranord Motor an K1 M-Stopp +100%–125% Leitwerk
Hinweise:
•
• Eine Schaltschwelle von mehr als +100 % erreichen Sie, indem Sie vorübergehend den Weg von Servo 1 im Menü »Servoeinstellung« auf über 100 % vergrö­ßern, und nach Speicherung der Schaltschwelle wie­der auf den ursprünglichen Wert zurückstellen.
Achten Sie unbedingt darauf, dass das Gasservo bei Betätigung der Motor­stopp-Funktion nicht mechanisch anläuft.
GRAUBELE
1
Leerl h.
+100%–125%
STO
GRAUBELE
STO
–––
normal
1
Leerl h.
9
normal
Page 79
Leitwerk
Nach Anwahl der Zeile „Leitwerk“ mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste ist das ent­sprechende Eingabefeld eingerahmt:
Mod Name Steueranord Motor an K1 M-Stopp +100%–125%
Leitwerk
Tippen Sie die zentrale SET-Taste der rechten Touch­Taste an. Die aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie nun mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste den auf Ihr Modell zutreffenden Typ aus:
• „normal“
Das Höhen- und Seitenruder wird über jeweils nur ein Servo betätigt.
• „V-Leitw“
Die Höhen- und Seitenrudersteuerung erfolgt über zwei getrennt angelenkte, V-förmig angeordnete Ru­der. Die Koppelfunktion für die Seiten- und Höhenru­dersteuerung wird vom Programm automatisch über­nommen. Der Höhen- und Seitenrudersteuerweg
kann ggf. über »D/R Expo«, Seite 108, aufeinander abgestimmt werden.
• „Delta/Nf“
Die Quer- und Höhenrudersteuerung erfolgt über ein oder zwei Servos je Tragflächenhälfte. Die Höhenru­dertrimmung wirkt jedoch auch bei Wahl von „2QR 2WK“ – siehe unten – nur auf die Servos 2 + 3.
• „2 HR Sv“
Diese Option ist für Modelle mit zwei Höhenruderser­vos gedacht. Bei Höhenruderbetätigung läuft das am
GRAUBELE
1
Leerl h.
9
normal
Ausgang 8 angeschlossene Servo parallel zum Ser­vo 3. Die Höhenrudertrimmung wirkt auf beide Ser­vos.
Hinweis zu „2 HR Sv“:
Ein Geber, der dem Eingang 8 im Menü »Gebereinstellung« zugewiesen ist, ist aus Sicherheitsgründen dann software-
seitig vom Servo „8“ getrennt, d. h. unwirksam.
Querruder/Wölbklappen
Nach Anwahl der Zeile „Querr./Wölb“ mit den Auswahl­tasten  der linken oder rechten Touch-Taste ist das entsprechende Eingabefeld eingerahmt:
Steueranord Motor an K1 M-Stopp +100%–125% Leitwerk Querr./Wölb
Tippen Sie die zentrale SET-Taste der rechten Touch­Taste an. Die aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie nun mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste zwischen folgenden drei möglichen Kombi­nationen aus, und zwar:
• „1QR“
Querrudersteuerung über 1 gemeinsames Servo,
• „1QR 1WK“
Querruder- und Wölbklappensteuerung über je 1 ge­meinsames Servo,
• „2QR“
Querrudersteuerung über je 1 Servo pro Tragflächen­hälfte,
1
Leerl h.
9
normal
1QR
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Flächenmodell
• „2QR 1WK“
Querrudersteuerung wie zuvor, jedoch zusätzlich 1 Wölbklappenservo,
• „2QR 2WK“
Querrudersteuerung wie zuvor, jedoch zusätzlich 2 Wölbklappenservos.
Abhängig von dieser Vorgabe werden im Menü »Flä- chenmix«, ab Seite 114, die jeweils benötigten Mischer und deren Einstellmöglichkeiten aktiviert. Softwareseitig sind bis zu 12 fertige Mischer für bis zu 2 Querruder- und 2 Wölbklappenservos vorgesehen.
Uhren
In der Grundanzeige sind rechts im Display zwei Uhren sichtbar: Eine Stoppuhr und eine Flugzeituhr:
GRAUBELE
#01
5.5V
0:00h
Diesen beiden Uhren kann in der rechten, am unteren Displayrand mit dem Schaltersymbol gekennzeich­neten, Spalte der Zeile „Uhren“ …
Motor an K1 M-Stopp +100%–125% Leitwerk Querr./Wölb Uhren 0:00 –––
… ein Schalter oder Geberschalter zugewiesen werden, mit welchem die Uhren gemeinsam gestartet und die
Stop Flug
M
0:00 0:00
HoTT
0.0V
Leerl h.
9
normal
2QR
79
Page 80
Stoppuhr auch wieder gestoppt werden kann. Die Zuordnung eines Schalters bzw. Geberschalters
erfolgt wie im Abschnitt „Geber-, Schalter- und Geber­schalterzuordnung“ auf Seite 62 beschrieben.
Die Flugzeituhr, und ggf. die Speicherung von Tele­metrie-Daten auf einer in den Kartenslot eingesetzten Speicherkarte, Seite 25, startet immer gemeinsam mit der Stoppuhr, läuft jedoch weiter, auch wenn die Stopp­uhr angehalten (ausgeschaltet) wurde, und kann nur bei angehaltener Stoppuhr durch Antippen der zentralen Taste ESC der linken Touch-Taste gestoppt werden.
Angehaltene Uhren können durch gleichzeitiges An­tippen der Tasten  oder  der rechten Touch- Taste (CLEAR) wieder auf den Startwert zurückgesetzt werden.
ACHTUNG:
Eventuelle Ansprüche können nur beim Vorliegen einer Log-Datei berücksichtigt
werden, siehe Seite 8. Nutzen Sie deshalb in Ihrem eigenen Interesse die Option der parallel zur Flugzeituhr laufenden Speicherung von Telemetrie-Daten auf der in den Kartenslot des Senders eingesetzten SD-Karte.
Umschaltung zwischen „vorwärts“ und „rückwärts“
Vorwärts laufende Uhr (Stoppuhrfunktion)
Wird die Stoppuhr nach Schalterzuordnung mit dem Anfangswert „0:00“ gestartet, läuft sie vorwärts bis maximal 180 min und 59 s, um dann wieder bei 0:00 zu beginnen.
Rückwärts laufende Uhr (Alarmtimerfunktion)
Im – linken – Minutenfeld wählen Sie die Startzeit zwi-
schen 0 und 180 min und im – rechten – Sekundenfeld eine Startzeit zwischen 0 und 59 s (oder eine beliebige Kombination davon):
Motor an K1 M-Stopp +100%–125% Leitwerk Querr./Wölb Uhren 2
Gleichzeitiges Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene Einstellungen auf „0“ bzw. „00“ zurück.
Vorgehensweise
1. Gewünschtes Eingabefeld mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste anwählen.
2. SET in der Mitte der rechten Touch-Taste antippen.
3. Im inversen Minuten- bzw. Sekundenfeld mittels der Auswahltasten der rechten Touch-Taste Zeitvorwahl treffen.
4. Eingabe beenden durch Antippen der zentralen SET­Taste.
5. Nach dem Wechsel zurück in die Grundanzeige mit­tels entsprechend häufigem Antippen der zentralen
ESC-Taste der linken Touch-Taste, tippen Sie bei an-
gehaltener Stoppuhr gleichzeitig auf die Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) damit die Stoppuhr auf die „Timer“-Funktion umschaltet, si­ehe rechts oben in der folgenden Abbildung:
Leerl h.
9
normal
2QR
10:01
M
10:01
0:00
HoTT
0.0V
GRAUBELE
#01
5.5V
0:01h
Die Stoppuhr startet nun nach Betätigung des zuge­wiesenen Schalters bei dem eingestellten Anfangswert rückwärts („Timerfunktion“). Nach Ablauf der Zeit bleibt der Timer aber nicht stehen, sondern läuft weiter, um die nach 0:00 abgelaufene Zeit ablesen zu können. Zur eindeutigen Unterscheidung wird diese invers angezeigt.
„Alarm“-Timer
Bei „rückwärts laufender“ Uhr ertönen ab 30 s vor Null akustische Signale, damit Sie während des Steuern Ihres Modells nicht ständig die Anzeige beobachten müssen:
Tonsignalfolge
30 s vor null: 3-fach-Ton alle 2 Sekunden Einzelton 20 s vor null: 2-fach-Ton alle 2 Sekunden Einzelton 10 s vor null: Einzelton jede Sekunde Einzelton 5 s vor null: jede Sekunde Einzelton mit erhöhter Fre-
quenz
null: verlängertes Tonsignal und Umspringen
der Anzeige auf inverse Darstellung
Das Zurücksetzen dieses „Alarmtimers“ erfolgt durch gleichzeitiges Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) bei angehaltener Uhr.
Stop Flug
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Flächenmodell
80
Page 81
Hinweis:
Eine rückwärts laufende Uhr wird in der Grundanzeige durch einen blinkenden Doppelpunkt zwischen dem Minuten- und
Sekundenfeld kenntlich gemacht.
Phase 2, Phase 3 bzw. Phase 4
Solange Sie keiner der Phasen 2, 3 oder 4 einen Schal­ter zugewiesen haben, befinden Sie sich automatisch in der Flugphase 1 «normal».
Sowohl Nummer wie auch Name dieser Flugphase ist mit «normal» fest eingestellt und kann nicht verändert werden, weshalb auch die Phase «normal» nicht als Phase 1 angezeigt wird, sondern verborgen bleibt:
Querr./Wölb 2QR Uhren 10:01 2 Phase 2 Phase 3 Phase 4
Des Weiteren ist noch darauf hinzuweisen, dass den Flugphasen Prioritäten zu eigen sind, welche insbeson­dere bei der Zuordnung von Einzelschaltern beachtet werden sollten. Das zugrunde liegende Schema lässt sich folgendermaßen beschreiben:
• Sind alle ggf. zugewiesenen Flugphasenschalter geschlossen oder offen, ist die Flugphase «normal» aktiv.
• Ist nur ein Schalter geschlossen, dann ist diejenige Flugphase aktiv, welche dem aktuell geschlossenen Schalter zugewiesen wurde.
• Sind zwei Schalter geschlossen, dann ist die Flug­phase mit der jeweils niedrigeren Phasennummer
Start
Speed
Landung
––– ––– –––
aktiv. Also beispielsweise Phase 2, wenn zusätzlich einer
der den Phasen 3 oder 4 zugewiesenen Schalter ge­schlossen ist bzw. Phase 3, wenn die den Phasen 3 und 4 zugewiesenen Schalter geschlossen sind.
• Ggf. ist infolgedessen die Vorbelegung der Flugpha­sen mit Flugphasennamen den eigenen Prioritäten entsprechend anzupassen, siehe weiter unten.
• Servoseitig erfolgt die Umschaltung nicht „hart“, sondern mit einer fest vorgegebenen Umschaltzeit von ca. 1 Sekunde.
Programmierung
Nach Anwahl der Zeile „Phase 2“, „Phase 3“ oder „Phase 4“ mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste ist das Feld „Name“ der jeweiligen Flugphase bereits eingerahmt.
Falls Ihnen die Vorbelegung nicht zusagt, tippen Sie die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an. Die aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie nun mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste zwi­schen den zur Verfügung stehenden Namen einen Ihnen passender erscheinenden aus. Mit einem Antippen der Taste SET beenden Sie die Eingabe wieder.
Wechseln Sie nun mit der Taste der linken oder rechten Touch-Taste in die rechte, am unteren Display­rand mit dem Schaltersymbol Spalte und tippen Sie kurz auf die zentrale Taste SET. Weisen Sie nun, wie im Abschnitt „Geber-, Schalter- und Geberschalterzuordnung“ auf Seite 62 beschrieben, der jeweiligen Phase einen Schalter zu. Vorzugsweise jeweils von der Mittelstellung ausgehend einen der beiden Dreistufenschalter SW 4/5 oder SW 6/7.
Mehr zur Bedeutung der Flugphasen und deren Pro-
gekennzeichnete,
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Flächenmodell
grammierung finden Sie ab Seite 112, im Abschnitt
»Phasentrim«.
Empfängerausgang
Um maximale Flexibilität hinsichtlich der Empfän­gerbelegung zu erreichen, bietet das Programm der mx-16 HoTT auf der zweiten Seite des Untermenüs „Empfängerausgang“ die Möglichkeit zum beliebigen Vertauschen der senderseitigen Servoausgänge 1 bis maximal 8.
Uhren 10:01 2 Phase 2 Phase 3 Phase 4 Empf.Ausg.
Mittels Antippen der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste wechseln Sie zur nächsten Displayseite:
S
1
S
2
S
3
S
4
S
5
Auf dieser können Sie nun die 8 Steuerkanäle des Sen­ders beliebig auf die Empfängerausgänge respektive Servo-Steckplätze 1 … 8 aufteilen. Beachten Sie jedoch, dass sich die Anzeige in »Servoanzeige« – die Sie aus beinahe jeder Menüposition mittels gleichzeitigem Antippen der Tasten und  der linken Touch-Taste aufrufen können – ausschließlich auf die laut Empfänger-
belegung vorgegebenen „Steuerkanäle“ bezieht, einer
Vertauschung der Ausgänge also NICHT folgt.
Start
Speed
Landung
Ausgang Ausgang Ausgang Ausgang Ausgang
7
–––
6
1 2 3 4 5
81
Page 82
Wählen Sie mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste die zu ändernde Servo/Ausgang­Kombination an und tippen Sie auf die zentrale Taste
SET der rechten Touch-Taste. Nun können Sie mit den
rechten Auswahltasten dem ausgewählten Ausgang das gewünschte Servo (S) zuordnen und mit SET bestätigen … oder mittels gleichzeitigem Antippen der Auswahlta­sten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) die Standardzuordnung wiederherstellen.
Eventuelle nachträgliche Einstellungsänderungen, wie Servowegeinstellungen, Dual Rate/Expo, Mischer etc.,
müssen aber immer entsprechend der ursprüng­lichen Empfängerbelegung vorgenommen werden!
Hinweise:
•
Die maximale Anzahl der zur Verfügung stehenden Zeilen (Ausgänge) entspricht der Anzahl der an den jeweiligen Empfän­ger maximal anschließbaren Servos.
• Erscheint der Warnhinweis …
KANN
KEINE DATEN
EMPFANGEN
OK
…, dann besteht keine Telemetrieverbindung zu ei­nem Empfänger. Schalten Sie ggf. Ihr HF-Modul und/ oder Ihre Empfangsanlage ein.
• Mit der als „Channel-Mapping“ bezeichneten emp­fängerseitigen Kanal-Zuordnungs-Funktion des in den Sender mx-16 HoTT integrierten »Telemet- rie«-Menüs können die 8 Steuerfunktionen des Sen­ders ebenfalls beliebig innerhalb eines Empfängers wie auch auf mehrere Empfänger aufgeteilt oder aber auch mehrere Empfängerausgänge mit dersel-
ben Steuerfunktion belegt werden, beispielsweise um jedes Querruderblatt mit zwei Servos anstatt mit nur einem einzelnen ansteuern zu können usw. Der Übersichtlichkeit wegen wird jedoch dringend emp­fohlen, nur von einer der beiden Optionen Gebrauch zu machen.

Bindungs Typ

Ein „ungebundener“ Modellspeicher kann jederzeit von der standardmäßig vorgegebenen speicherspezifischen HoTT-Synchronisation auf senderspezifische, und umgekehrt, umgestellt werden.
Wechseln Sie also ggf. in die Zeile „Bindungs Typ“ und tippen Sie die SET-Taste der rechten Touch-Taste an:
Phase 3 Speed Phase 4
Landung
–––
6 Empf.Ausg. Bindungs Typ Modell geb.Empf.
–––
Ändern Sie nun mit einer der Auswahltasten der linken oder rechten Touch-Taste die Einstellung in „Global“ (oder umgekehrt):
Phase 3 Speed Phase 4
Landung
–––
6 Empf.Ausg. Bindungs Typ Global geb.Empf.
–––
Hinweise:
•
„Global“, also senderspezifisch, gebun­dene Empfänger reagieren auf die Signa-
le aller Modellspeicher „ihres“ Senders, weshalb ab Firmwareversion V1801 aus Sicherheits­gründen ein Modellwechsel nur noch nach Abschal­ten der Empfangsanlage möglich ist.
• „Modell“-spezifisch gebundene Empfänger reagieren
ausschließlich auf die Signale des ihnen explizit zu­gewiesenen Modellspeichers. Ein, ggf. unbeabsich­tigter, Betrieb an einem nicht zugewiesenen Modell­speicher ist daher NICHT möglich.
• Erscheint nach dem Aktivieren des Wertefeldes der Zeile „Bindungs Typ“ der Hinweis …
neu binden
OK
…, ist an den aktuellen Modellspeicher noch ein Empfänger gebunden. Löschen Sie also die beste­hende Bindung zu einem Empfänger und wiederho­len Sie den Vorgang.
• Das HoTT-Synchronisationsverhalten eines kopierten oder importierten Modellspeichers ist von mehreren Faktoren abhängig. Näheres dazu finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Der jeweilige HoTT-Synchronisationstyp eines „ge­bundenen“ Modellspeichers ist links vom Synonym für den Empfängertyp im Menü »Modellauswahl« erkennbar:
„Modell“-spezifisch gebundene Empfänger werden mit einem „M“ und „global“, d. h. senderweit, gebun­dene Empfänger mit einem „G“ gekennzeichnet.
Zur Illustration dessen sind in der nachfolgenden Ab-
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Flächenmodell
82
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bildung beispielhaft die Modellspeicher 01, 03 und 04 mit modellspezifischer und Modellspeicher 02 mit senderspezifischer HoTT-Synchronisation dargestellt:
E08
01
02
03 04 05 06
GRAUBELE
ULTIMATE
STARLET BELL47G
frei frei
 
 
M
G
M M
E08
E08 –––
gebundener Empfänger
Um eine Verbindung zum Sender aufbauen zu können, müssen Graupner-HoTT-Empfänger mit mindestens einem Modellspei cher „ihres“ Graupner-HoTT-Senders verbunden werden. Dieser Vorgang wird üblicherweise mit dem englischen Begriff „Binding“ bezeichnet und kann jederzeit wiederholt werden. Dieses „Binding“ oder „Binden“ eines Empfängers erfolgt standardmäßig immer speicherspezifisch, kann jedoch jederzeit und für jeden beliebigen ungebundenen Modellspeicher eines Senders in der Menüzeile „Bindungs Typ“, siehe vorste­hend, auf senderspezifisch, und umgekehrt, umgestellt werden.
Wichtige Hinweise:
•
Achten Sie beim Binden unbedingt darauf, dass die Senderantenne immer
ausreichend weit von den Empfänger­antennen entfernt ist! Mit etwa 1 m Abstand sind Sie diesbezüglich auf der sicheren Seite. Ande­renfalls riskieren Sie eine gestörte Verbindung zum Rückkanal und in Folge Fehlverhalten.
• Achten Sie unbedingt auf eine korrekte Span­nungsversorgung Ihrer Empfangsanlage. Bei zu
niedriger Versorgungsspannung reagieren zwar die LEDs des Empfängers wie nachstehend be­schrieben auf Ihre Bindingsbemühungen, es kommt aber dennoch keine korrekte HoTT-Syn­chronisation zustande.
• Beachten Sie beim Binden weiterer Empfänger, dass bereits an den Sender gebundene und so­mit vom Bindeprozess nicht unmittelbar betrof­fene – eingeschaltete – Empfänger während der Zeitspanne des senderseitigen „Bindens“ in den Fail-Safe-Mode fallen.
„Binden“ mehrerer Empfänger pro Modell
Bei Bedarf können auch mehrere Empfänger pro Modell gebunden werden. Binden Sie dazu die jeweiligen Emp­fänger zuerst einzeln wie nachfolgend beschrieben.
Beim späteren Betrieb baut allerdings immer nur der zuletzt an den jeweiligen Modellspeicher gebundene Empfänger
eine Telemetrie-Verbindung zum Sender auf. An
diesem sind deshalb auch ggf. im Modell eingebaute Telemetriesensoren anzuschließen, da nur der zuletzt gebundene Empfänger in der Lage ist, deren Daten über den Rückkanal zu senden. Der zweite und alle weiteren Empfänger laufen parallel zum zuletzt an den Modellspeicher gebundenen Empfänger, jedoch völlig unabhängig von diesem, im Slave-Mode mit abgeschal­tetem Rückkanal!

„Binden“ von Sender und Empfänger

Wechseln Sie ggf. mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste in die Zeile „geb.Empf.“:
Phase 3 Phase 4 Landung
Speed
–––
6 Empf.Ausg. Bindungs Typ Modell geb.Empf.
–––
Schalten Sie spätestens jetzt die Stromversorgung Ihres Empfängers ein.
• Empfänger GR-16
Am Empfänger blinkt die rote LED. Drücken und halten Sie den SET-Taster am Emp-
fänger bis die weiterhin rot blinkende LED nach ca. 3 Sekunden für weitere ca. 3 Sekunden rot/grün zu blinken beginnt. Sie können nun den SET-Taster am Empfänger loslassen. Solange die LED rot/grün blinkt, befindet sich der Empfänger im Binde-Modus.
Starten Sie nun innerhalb dieser ca. 3 s das so ge­nannte Binden eines Empfängers an den aktuellen Modellspeicher mit einem kurzen Antippen der zent­ralen Taste SET der rechten Touch-Taste. Gleichzei­tig beginnt im Display das Wort „BINDEN“ anstelle der drei „---“ im Markierungsrahmen der Zeile „geb. Empf.“ zu blinken:
Phase 3 Phase 4 Landung
Speed
–––
6 Empf.Ausg. Bindungs Typ Modell geb.Empf.
BINDEN
Erlischt innerhalb von etwa 10 Sekunden die inzwi­schen wieder rot blinkende LED des Empfängers und leuchtet stattdessen dauerhaft grün, wurde der Bin-
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Flächenmodell
83
Page 84
de-Vorgang erfolgreich abgeschlossen. Ihre Modell-/ Empfängerkombination ist nun betriebsbereit. Parallel dazu erscheint im Display die Kennung des nun an diesen Modellspeicher „gebundenen“ Empfängers, beispielsweise:
Phase 3 Phase 4 Landung
Speed
–––
6 Empf.Ausg. Bindungs Typ Modell geb.Empf.
E08
Blinkt dagegen die rote LED am Empfänger länger als ca. 10 Sekunden, ist der Binde-Vorgang fehlge­schlagen. Parallel dazu sind im Display wieder drei „---“ zu sehen. Verändern Sie ggf. die Positionen der Antennen und wiederholen Sie die gesamte Proze­dur.
• Empfänger GR-12L
Am Empfänger leuchtet die rote LED. Drücken und halten Sie den SET-Taster am Empfän-
ger, bis die rote LED nach ca. 3 Sekunden für wei­tere ca. 3 Sekunden erlischt. Sie können nun den SET-Taster am Empfänger loslassen. Solange die LED erloschen ist, befindet sich der Empfänger im Binde-Modus.
Starten Sie nun – wie vorstehend beschrieben – in­nerhalb dieser ca. 3 s das so genannte Binden eines Empfängers an den aktuellen Modellspeicher.
Bleibt die LED des Empfängers weiterhin dunkel und die Anzeige im Sender wechselt zu „geb.“, wurde der Binde-Vorgang erfolgreich abgeschlossen.
Beginnt dagegen die rote LED am Empfänger wieder rot zu leuchten, ist der Binde-Vorgang fehlgeschla-
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Flächenmodell
84
gen. Parallel dazu erscheint in der Zeile „Modul“ des Displays wieder „n/v“. Verändern Sie ggf. die Positi­onen der beteiligten Antennen und wiederholen Sie die gesamte Prozedur.
anderen Empfänger binden
Der Modellspeicher ist bereits „geb.“ (gebunden). Diese Bindung soll durch eine andere ersetzt werden. Nach dem Auslösen des Binde-Vorgangs erscheint im Display jedoch anstelle von „BINDEN“ der Hinweis:
HF
AUS-
OK
Speed
–––
6
E08
Phase 3 Phas g Emp Bind Modell
SCHALTEN
geb.
Tippen Sie die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an um die Meldung zu löschen. Wechseln Sie dann zwei Zeilen nach unten und schalten Sie, wie im Abschnitt „HF-Modul“ einige Spalten weiter hinten beschrieben, das HF-Modul ab. Anschließend kehren Sie wieder in die Zeile „geb.Empf.“ zurück und lösen den Binde-Vorgang, wie weiter oben beschrieben, erneut aus.
Alternativ können Sie aber auch Ihren Sender ausschal­ten und in dem nach dem erneuten Einschalten des Senders für wenige Sekunden erscheinenden Hinweis­fenster …
HF EIN/AUS?
EIN
AUS
… „AUS“ anwählen …
HF EIN/AUS?
EIN AUS
… und mit einem kurzen Antippen der zentralen
SET-Taste der rechten Touch-Taste bestätigen. Aus der
Grundanzeige wechseln Sie dann wieder in die Zeile „geb.Empf.“ des Menüs »Grundeinstellung« und lösen erneut den Binde-Vorgang aus.
Löschen einer Bindung
Verfahren Sie wie vorstehend beschrieben und lösen Sie einen Binde-Vorgang aus, OHNE zuvor einen Emp­fänger in Bindungsbereitschaft zu versetzen.
Test Reichweite
Der integrierte Reichweitetest reduziert die Sendeleis­tung derart, dass Sie einen Funktionstest bereits in einem Abstand von weniger als 100 m vom Modell durchführen können.
Führen Sie den Reichweitetest des Graupner-HoTT-Sys- tems entsprechend den nachfolgenden Anweisungen durch. Lassen Sie sich ggf. von einem Helfer beim Reichweitetest unterstützen.
1. Bauen Sie den vorzugsweise bereits an den Sen­der gebundenen Empfänger, wie vorgesehen, im Mo­dell ein.
2. Schalten Sie die Fernsteuerung ein und warten Sie, bis am Empfänger die grüne LED leuchtet. Nun kön­nen die Servobewegungen beobachtet werden.
3. Stellen Sie das Modell so auf ebenen Untergrund (Pflaster, kurzer Rasen oder Erde), dass die Empfän­gerantennen mindestens 15 cm über dem Erdboden liegen. Es ist deshalb ggf. nötig, das Modell während des Tests entsprechend zu unterlegen.
4. Halten Sie den Sender in Hüfthöhe und mit Abstand
Page 85
zum Körper. Zielen Sie aber mit der Antenne nicht di­rekt auf das Modell, sondern drehen und/oder knicken Sie die Antennenspitze so, dass sie während des Be­triebs senkrecht ausgerichtet ist.
5. Wechseln Sie ggf. mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste in die Zeile „ TestReichw“ und starten Sie den Reichweitetest-Mo­dus mit einem Antippen der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste:
Phase 4 Landung Empf.Ausg. Bindungs Typ Modell geb.Empf. TestReichw 99s
Hinweise:
• Wird die Meldung …
HF Modul
einschalten!
… eingeblendet, ist das HF-Modul des Senders inaktiv. Schalten Sie das HF-Modul ein und wie­derholen Sie den Vorgang.
• Sollte stattdessen die Meldung …
Kann keine
Daten empfangen!
… eingeblendet werden, besteht keine Verbin­dung zu einem Empfänger. Schalten Sie die Empfangsanlage Ihres Modells ein bzw. Über­prüfen Sie die Funkverbindung zu Ihrem Modell und wiederholen Sie hernach den Vorgang.
6
E08
Mit dem Auslösen des Reichweitetests wird die Aus­gangsleistung des Senders signifikant reduziert und die blaue LED am Antennensockel beginnt zu blin­ken. Zeitgleich startet die Zeitanzeige im Sender­display rückwärts, und alle 5 Sekunden ertönt ein 2-fach-Ton.
Ab 5 Sekunden vor Ende des Reichweitetests ertönt jede Sekunde ein 3-fach-Ton. Nach Ablauf des 99 Sekunden währenden Reichweitetests schaltet der Sender wieder auf volle Ausgangsleistung und die blaue LED leuchtet wieder konstant.
6. Bewegen Sie sich innerhalb dieser Zeitspanne vom Modell weg und bewegen Sie währenddessen die Knüppel. Wenn Sie innerhalb einer Entfernung von ca. 50 m zu irgendeinem Zeitpunkt eine Unterbrechung der Verbindung feststellen, versuchen Sie diese zu re­produzieren.
7. Schalten Sie einen ggf. vorhandenen Motor ein, um zusätzlich die Störsicherheit zu überprüfen.
8. Bewegen Sie sich weiter vom Modell weg, solange bis keine perfekte Kontrolle mehr möglich ist.
9. Warten Sie an dieser Stelle den Ablauf des Testzeit­raumes mit dem weiterhin betriebsbereiten Modell ab. Dieses sollte auf Steuerbefehle wieder reagieren, so­bald der Reichweitetest beendet ist. Falls dies nicht 100 %-ig der Fall ist, benutzen Sie das System nicht und kontaktieren Sie den zuständigen Service der Graupner|SJ GmbH.
10. Führen Sie den Reichweitetest vor jedem Flug durch und simulieren Sie dabei alle Servobewegungen, die auch im Flug vorkommen. Die Reichweite muss da­bei immer ca. 50 m am Boden betragen, um einen si­cheren Modellbetrieb zu gewährleisten.
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Flächenmodell
ACHTUNG:
Während des normalen Modellbetriebs
keinesfalls den Reichweitetest am Sender starten!
HF-Modul
In dieser Menüzeile können Sie für den aktuellen Einschaltzeitraum des Senders dessen HF-Abstrahlung modellspezifisch manuell ab- und ggf. wieder anschal­ten. Beispielsweise um während der Demonstration einer Modellprogrammierung Strom zu sparen.
Mit dem nächsten Einschalten des Sen­ders oder einem Modellwechsel wird eine ggf. vorgenommene Umstellung auf AUS jedoch wieder aufgehoben!
Wechseln Sie ggf. mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste in die Zeile „HF-Modul“ und aktivieren Sie mit kurzem Antippen der zentralen
SET-Taste der rechten Touch-Taste das Wertefenster:
Empf.Ausg. Bindungs Typ Modell geb.Empf. TestReichw 99s HF–Modul EIN
Nun können Sie mit den rechten Auswahltasten zwi­schen AUS und EIN auswählen. Mit erneutem Antippen der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste schlie­ßen Sie die Eingabe ab.
E08
85
Page 86

Grundeinstellung

Modellspezifische Basiseinstellungen für Hubschraubermodelle
Bevor mit der Programmierung spezifischer Parameter begonnen wird, sind einige Grundeinstellungen, die den gerade aktiven Modellspeicher betreffen, vorzunehmen. Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken oder rechten Touch-Taste das Menü »Grundeinst« (Grund­einstellung (Modell)) an und tippen Sie auf die zentrale
SET-Taste der rechten Touch-Taste:
Wählen Sie mit den Auswahltasten der linken Touch­Taste das gewünschte Zeichen an. Mit einem Antippen der Auswahltaste der rechten Touch-Taste oder von deren zentraler SET-Taste wechseln Sie zur nächstfol­genden Stelle, an der Sie das nächste Zeichen wählen können. Mittels gleichzeitigem Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) setzen Sie an die Stelle ein Leerzeichen.
Mod.Speich Servoeinst D/R Expo Freie Mix. Servoanz. Allg.Einst Fail-Safe Telemetrie
Grundeinst
Gebereinst Helimix TS-Mixer
Jede beliebige Zeichenposition innerhalb des Eingabe­feldes erreichen Sie mit den Tasten  der rechten Touch-Taste.
Mitttels Antippen der zentralen Taste ESC der linken Touch-Taste kehren Sie zur vorherigen Menü-Seite zurück.
Modellname
Der so eingegebene Modellname erscheint anschlie­ßend in der Grundanzeige und in den Untermenüs des
Mod.Name Steueranord Taumelsch. M-Stopp +150%–100% Rotor-Drehr.
1
1 Servo
–––
rechts
Menüpunktes »Modellspeicher«.
Steueranordnung
Wechseln Sie mittels Antippen der SET-Taste der rech­ten Touch-Taste zur nächsten Bildschirmseite, um aus einer Zeichenliste den Modellnamen zusammensetzen zu können. Maximal 9 Zeichen können für einen Modell­namen vergeben werden:
+,–./0123456789:
;
? ABCDEFGHIJ
KLMNOPQRSTUVWXYZ
Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Möglichkeiten, die vier Steuerfunktionen Rollen, Nicken, Heckrotor und
Modellname
STAR
Gas bzw. Pitch eines Hubschraubers den beiden Steu­erknüppeln zuzuordnen. Welche dieser Möglichkeiten
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Hubschraubermodell
86
MODE 1 (Gas rechts)
Nicken
Heckrotor
Heckrotor
Nicken
MODE 3 (Gas rechts)
Nicken
Rollen
Nicken
Rollen
Rollen
Heckrotor
Motor / Pitch
Motor / Pitch
Motor / Pitch
Motor / Pitch
Rollen
Heckrotor
Motor / Pitch
Heckrotor
Motor / Pitch
Motor / Pitch
Rollen
Motor / Pitch
MODE 2 (Gas links)
Nicken
Heckrotor
Rollen
Nicken
MODE 4 (Gas links)
Nicken
Rollen
Heckrotor
Nicken
benutzt wird, hängt von den individuellen Gewohnheiten des einzelnen Modellpiloten ab.
Wählen Sie mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste die Zeile „Steueranord“ (Steuer­anordnung) an. Das Auswahlfeld ist eingerahmt:
Mod.Name Steueranord Taumelsch.
STARLET
1
1 Servo M-Stopp +150%–100% Rotor-Drehr.
rechts
Tippen Sie die SET-Taste an. Die aktuelle Steueranord­nung wird invers dargestellt. Wählen Sie nun mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste zwischen den Möglichkeiten 1 bis 4 aus.
Mittels gleichzeitigem Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) kehrt die Anzei- ge zur Steueranordnung „1“ zurück.
Mit einem erneuten Antippen der Taste SET deaktivie­ren Sie das Auswahlfeld wieder, sodass Sie die Zeile
Rollen
wechseln können.
Taumelscheibentyp
Abhängig von der Anzahl der Servos für die Pitchsteu­erung wird zur Ansteuerung der Taumelscheibe eine entsprechende Programmvariante benötigt.
Heckrotor
Die Auswahl des entsprechenden „Helikoptertyps“ wird inzwischen aber auch von der Art der Ansteuerung der Taumelscheibenservos beeinflußt: Mit Flybar-Systemen ausgerüstete Helikoptermodelle beispielsweise benöti­gen im Regelfall keine senderseitigen Taumelscheiben­mischer, weswegen beim Einsatz eines solchen Sys-
– völlig unabhängig von der tatsächlichen Anzahl
tems
–––
Page 87
der Taumelscheibenservos – als Taumelscheibentyp üblicherweise „1 Servo“ zu wählen ist.
Beachten Sie in diesem Zusammenhang aber unbedingt die Ihrem Flybar-System
beiliegenden Einstellhinweise, da Sie ansonsten riskieren, dass Ihr Heli ggf. unfliegbar wird.
Nach Anwahl der Zeile „Taumelsch.“ (Taumelscheibe) mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste ist das Auswahlfeld eingerahmt:
Mod.Name Steueranord Taumelsch.
M-Stopp +150%–100%
Rotor-Drehr.
STARLET
1
1 Servo
–––
rechts
wird infolgedessen der Menüpunkt »TS-Mischer«, Seite 142, aus dem Multifunktionsmenü ausgeblen­det.)
• „2 Servo“
2
1
Die Taumelscheibe wird für die Pitch-Steue­rung durch zwei Rollservos axial verschoben; die Nick-Steuerung wird durch eine mechanische Aus­gleichswippe entkoppelt.
• „3Sv (2Roll)“
servo (hinten) und zwei Rollservos (seitlich links und rechts vorne) verbunden sind. Für die Pitch-Steu­erung verschieben alle drei Servos die Taumelschei­be axial.
• „3Sv (2Nick)“
1
3
2
Symmetrische Dreipunktansteuerung wie zuvor, je­doch um 90 ° gedreht, ein Rollservo seitlich und zwei Nickservos vorn und hinten.
• „4Sv (90°)“
Tippen Sie die SET-Taste an. Die aktuelle Anzahl an Pitch-Servos wird invers dargestellt. Nun mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste die benötigte Variante festlegen:
• „1 Servo“
2
Sie verwenden ein Flybar-System oder die Taumel­scheibe wird über je ein Roll- und Nickservo gekippt. Die Pitch-Steuerung erfolgt über ein separates Servo.
(Da bei Hubschraubermodellen, die nur mit 1 Pitch­servo betrieben werden, die insgesamt drei Taumel­scheibenservos für Pitch, Nicken und Rollen ebenso OHNE senderseitige Mischung der Funktionen be­trieben werden wie üblicherweise Flybar-Systeme,
2
3
1
Symmetrische Dreipunktansteuerung der Taumel­scheibe über drei, um jeweils 120 ° versetzte Anlenk­punkte, mit denen ein Nickservo (vorn oder hinten) und zwei Rollservos (seitlich links und rechts) ver­bunden sind. Für die Pitch-Steuerung verschieben alle drei Servos die Taumelscheibe axial.
• „3Sv (140)“
2
3
Asymmetrische Dreipunktansteuerung der Taumel­scheibe über drei Anlenkpunkte, mit denen ein Nick-
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Hubschraubermodell
2
5
3
1
Vierpunktansteuerung der Taumelscheibe über je­weils zwei Roll- und zwei Nickservos.
Gleichzeitiges Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) schaltet auf „1 Servo“ zurück.
Hinweis:
Die TS-Mischanteile sind bis auf die Ausnahme der Vorgabe „1 Servo“ im Menü »TS-Mischer«, Seite 142, einzustellen.
87
Page 88
Motor-Stopp
Im Rahmen der Autorotations-Einstellungen des Heli­kopter-Programms des Senders mx-16 HoTT besteht die Möglichkeit, für den Notfall eine „Motor AUS“-Positi­on für das Gasservo oder den Motorsteller vorzugeben, siehe Programmiervorschlag auf Seite 209. Wenn Sie jedoch in der Zeile „Gas“ des Menüs »Helimix« anstelle einer (Not-)AUS-Position eine Leerlauf-Position einstel­len, um beispielsweise bei Autorotationsübungen nicht nach jeder Landung den Motor neu starten zu müssen, entfällt diese Möglichkeit. In diesem Fall empfiehlt es sich, die hier zu beschreibende Option „Motor-Stopp“ als Not-AUS-Lösung zu verwenden. Ebenso gut kann diese Option aber auch als alternative „Abschalttrimmung“, siehe „Digitale Trimmung“ auf Seite 58, genutzt werden.
Abhängig von der in der Zeile „Pitch min“, siehe nächste Seite, vorgenommenen Wahl „vorne/hinten“ können Sie über einen Schalter mittels der Option „Motor Stopp“ einen Drehzahlsteller entsprechend herunterregeln oder ein Servo für die Vergasersteuerung in die Motor-AUS (oder auch in die Leerlaufposition) stellen.
Die Motor-AUS-Position (bzw. Leerlaufeinstellung) wird im linken Wertefeld dieser Zeile vorgegeben und ist durch Versuche zu ermitteln.
Der Drehzahlsteller bzw. das Gasservo nehmen diese voreingestellte Position allerdings nur ein, sobald ein Schalter betätigt und hernach eine bestimmte Servo­position bzw. Schaltschwelle unterschritten wird. Dazu legen Sie in der mittleren Spalte über dem „STO“-Feld die gewünschte Servoposition (Schaltschwelle) fest und wählen in der rechten Spalte einen für Sie geeigneten EIN-/AUS-Schalter aus.
• Ist der in der mittleren Spalte vorgegebene %-Wert
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Hubschraubermodell
88
• Ist der in der mittleren Spalte vorgegebene %-Wert
Werkseitig vorgegeben ist in der linken Spalte ein Wert von -100 % für die „Motor AUS“-Position des Gasservos und in der mittleren Spalte eine Schaltschwelle von +150 % Servoposition:
Programmierung
Um den Vorgabewert der „Motor AUS“-Position des Gas­servos zu ändern, tippen Sie die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an. Die aktuelle Einstellung wird
größer als die aktuelle Servoposition, d. h., die aktuelle Servoposition befindet sich unter der Schalt­schwelle, erfolgt die Umschaltung, sobald Sie den Schalter in die EIN-Position umlegen.
kleiner als die aktuelle Servoposition, d. h., die aktuelle Servoposition befindet sich über der Schalt­schwelle, reduziert der Drehzahlsteller die Motor­drehzahl bzw. schließt das Gasservo den Vergaser erst dann entsprechend der Vorgabe in der linken Spalte, sobald die Servoposition nach dem Umlegen des Schalter in die EIN-Position erstmalig die Schalt­schwelle (max. +150 %) unterschreitet.
In dieser Motor-AUS-Position verharrt der Drehzahl­steller bzw. das Gasservo nun solange, bis der ge­wählte Schalter wieder umgelegt und anschließend das Gasservo bzw. der Drehzahlsteller mit dem Gas-/ Brems-Steuerknüppel einmal über die vorprogram­mierte Schaltschwelle hinweg bewegt wird.
Mod.Name Steueranord Taumelsch. M-Stopp +150%–100% Rotor-Drehr.
STARLET
1
3Sv(2Rol)
–––
rechts
STO
invers dargestellt. Stellen Sie nun mit den Auswahltasten der linken oder rechten Touch-Taste einen Wert ein, bei welchem der Motor zuverlässig „aus“ ist, ohne dass das Gasservo anläuft, beispielsweise -125 %:
Mod.Name Steueranord Taumelsch. M-Stopp +150% Rotor-Drehr.
Der – hohe – Vorgabewert in der mittleren Spalte stellt sicher, dass der Motor über den maximal möglichen Stellbereich des Servoweges bzw. Drehzahlstellers hinweg allein mit dem in der rechten Spalte noch zuzu­weisenden Schalter gestoppt werden kann.
Möchten Sie jedoch lieber eine kleinere Schaltschwelle setzen, bei deren Unterschreitung das Gasservo bzw. der Drehzahlsteller bei geschlossenem Schalter in die Motor-AUS-Position geschaltet wird, dann bringen Sie mit dem Gas-/Pitch-Steuerknüppel und ggf. auch dem Gaslimiter das Gasservo in die von Ihnen gewünschte Position und tippen dann die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an:
Mod.Name Steueranord Taumelsch. M-Stopp Rotor-Drehr.
In der Spalte rechts weisen Sie abschließend einen Schalter zu, mit dem Sie den Motor (im Notfall) direkt abstellen bzw. die Schaltschwelle aktivieren möchten.
STARLET
1
3Sv(2Rol)
–125%
rechts
STO
STARLET
1
3Sv(2Rol)
–125% +100%
rechts
STO
–––
–––
Page 89
rechts-
drehend
links­drehend
Pitch
Mod.Name Steueranord Taumelsch. M-Stopp
Rotor-Drehr.
STARLET
1
3Sv(2Rol)
–125% +100%
rechts
1
STO
Hinweise:
•
Achten Sie unbedingt darauf, dass das Gasservo bei Betätigung der Motor­stopp-Funktion nicht mechanisch anläuft.
• Eine Schaltschwelle von mehr als +100 % erreichen Sie, indem Sie vorübergehend den Weg von Servo 1 im Menü »Servoeinstellung« auf über 100 % vergrö­ßern, und nach Speicherung der Schaltschwelle wie­der auf den ursprünglichen Wert zurückstellen.
Rotor-Drehrichtung
Mod.Name Steueranord Taumelsch. M-Stopp –125% +100%
Rotor-Drehr.
STARLET
1
3Sv(2Rol)
1
rechts
In der Zeile „Rotor-Drehr.“ wird der Hauptrotordrehsinn nach einem Antippen der zentralen SET-Taste mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste eingegeben:
• „rechts“
Von oben gesehen dreht der Hauptrotor im Uhrzei­gersinn.
• „links“
Von oben gesehen dreht der Hauptrotor gegen den Uhrzeigersinn.
Gleichzeitiges Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) schaltet um auf „rechts“.
Diese Angabe ist erforderlich, damit die Mischer für den Drehmoment- und Leistungsausgleich sinngemäß richtig arbeiten können, und zwar im Menü »Helimix«:
Pitch K1  Gas K1  Heckrotor
Pitch min
Steueranord Taumelsch. M-Stopp
–125% +100%
Rotor-Drehr.
1
3Sv(2Rol)
1
rechts
Pitch min hinten
In der Zeile „Pitch min“ wird die Betätigungsrichtung des Gas-/Pitch-Steuerknüppels an Ihre Steuergewohnheiten angepasst. Von dieser Einstellung hängen die Funktio­nen aller anderen Optionen des Helikopterprogramms ab, soweit sie die Gas- und Pitchfunktion betreffen, also z. B. die Gaskurve, Leerlauftrimmung, Heckrotormischer usw.
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Hubschraubermodell
Tippen Sie die zentrale SET-Taste der rechten Touch­Taste an. Die Betätigungsrichtung des Gas-/Pitch­Steuerknüppels wird invers dargestellt. Nun mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste die benötigte Variante festlegen:
Es bedeuten:
• „vorn“
minimale Pitcheinstellung, wenn sich der Pitchknüp­pel (K1) „vorn“, also vom Piloten weg, befindet.
• „hinten“
minimale Pitcheinstellung, wenn sich der Pitchknüp­pel (K1) „hinten“, also beim Piloten befindet.
Gleichzeitiges Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) schaltet auf „hinten“ um.
Hinweise:
•
Bis einschließlich Firmwareversion 1802 ist standardmäßig der so genannte „Gas­limiter“ gesetzt, siehe ab Seite 106, mit
dem über den Eingang „Lim“ im Menü »Geberein- stellung« das Gasservo getrennt von den Pitchser­vos in Richtung Vollgas begrenzt werden kann. Ab Firmwareversion 1803 kann dieser optional gesetzt werden.
89
Page 90
• Die K1-Trimmung wirkt nur auf das Gasservo.
Uhren
In der Grundanzeige sind rechts im Display zwei Uhren sichtbar: Eine Stoppuhr und eine Flugzeituhr.
STARLET
#02
5.5V
0:00h
Diesen beiden Uhren kann in der rechten, am unteren Displayrand mit dem Schaltersymbol gekennzeich­neten, Spalte der Zeile „Uhren“ …
Taumelsch. M-Stopp Rotor-Drehr. Pitch min hinten Uhren 0:00 –––
… ein Schalter oder Geberschalter zugewiesen wer­den – z. B. der auf dem Gaslimiter befindliche Geber­schalter „G3“ –, mit welchem die Uhren gemeinsam gestartet und die Stoppuhr auch wieder gestoppt werden kann.
Die Zuordnung eines Schalters bzw. Geberschalters erfolgt, wie im Abschnitt „Geber-, Schalter- und Geber­schalterzuordnung“ auf Seite 62 beschrieben.
Die Flugzeituhr, und ggf. die Speicherung von Tele­metrie-Daten auf einer in den Kartenslot eingesetzten Speicherkarte, Seite 25, startet immer gemeinsam mit der Stoppuhr, läuft jedoch weiter, auch wenn die Stopp-
Stop Flug
M
–125% +100%
0:00 0:00
HoTT
0.0V
3Sv(2Rol)
1
rechts
uhr angehalten (ausgeschaltet) wurde, und kann nur bei angehaltener Stoppuhr durch Antippen der zentralen Taste ESC der linken Touch-Taste gestoppt werden.
Angehaltene Uhren können mit gleichzeitigem Antippen der Tasten  der rechten Touch-Taste (CLEAR) wieder auf den Startwert zurückgesetzt werden.
ACHTUNG:
Eventuelle Ansprüche können nur beim Vorliegen einer Log-Datei berücksichtigt
werden, siehe Seite 8. Nutzen Sie deshalb in Ihrem eigenen Interesse die Option der parallel zur Flugzeituhr laufenden Speicherung von Telemetrie-Daten auf der in den Kartenslot des Senders eingesetzten SD-Karte.
Umschaltung zwischen „vorwärts“ und „rückwärts“
Vorwärts laufende Uhr (Stoppuhrfunktion)
Wird die Stoppuhr nach Schalterzuordnung mit dem Anfangswert „0:00“ gestartet, läuft sie vorwärts bis maximal 180 min und 59 s, um dann wieder bei 0:00 zu beginnen.
Rückwärts laufende Uhr (Alarmtimerfunktion)
Im – linken – Minutenfeld wählen Sie die Startzeit zwi­schen 0 und 180 min und im – rechten – Sekundenfeld eine Startzeit zwischen 0 und 59 s (oder eine beliebige Kombination davon):
Taumelsch. M-Stopp Rotor-Drehr. Pitch min hinten Uhren 10:01 G3
–125% +100%
3Sv(2Rol)
1
rechts
Gleichzeitiges Antippen der Tasten  der rechten Touch-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene Einstel­lungen auf „0“ bzw. „00“ zurück.
Vorgehensweise
1. Gewünschtes Eingabefeld mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste anwählen.
2. SET in der Mitte der rechten Touch-Taste antippen.
3. Im nun inversen Minuten- bzw. Sekundenfeld mittels der Auswahltasten der rechten Touch-Taste Zeitvor­wahl treffen.
4. Eingabe beenden durch Antippen der zentralen SET­Taste.
5. Nach dem Wechsel zurück in die Grundanzeige mit­tels entsprechend häufigem Antippen der zentralen
ESC-Taste der linken Touch-Taste, tippen Sie bei an-
gehaltener Stoppuhr gleichzeitig auf die Tasten  der rechten Touch-Taste (CLEAR) damit die Stopp­uhr auf die „Timer“-Funktion umschaltet, siehe rechts oben in der folgenden Abbildung:
M
10:01
0:00
HoTT
0.0V
STARLET
#02
5.5V
0:01h
Die Stoppuhr startet nun nach Betätigung des zuge­ordneten Schalters bei dem eingestellten Anfangswert rückwärts („Timerfunktion“). Nach Ablauf der Zeit bleibt der Timer nicht stehen, sondern läuft weiter, um die nach 0:00 abgelaufene Zeit ablesen zu können. Zur eindeutigen Unterscheidung wird diese invers angezeigt.
Stop Flug
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Hubschraubermodell
90
Page 91
„Alarm“-Timer
Bei „rückwärts laufender“ Uhr ertönen ab 30 s vor Null akustische Signale, damit Sie während des Steuern Ihres Modells nicht ständig die Anzeige beobachten müssen:
Tonsignalfolge
30 s vor null: 3-fach-Ton alle 2 Sekunden Einzelton 20 s vor null: 2-fach-Ton alle 2 Sekunden Einzelton 10 s vor null: Einzelton jede Sekunde Einzelton 5 s vor null: jede Sekunde Einzelton mit erhöhter Fre-
quenz
null: verlängertes Tonsignal und Umspringen
der Anzeige auf inverse Darstellung
Das Zurücksetzen dieses „Alarmtimers“ erfolgt durch gleichzeitiges Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) bei angehaltener Uhr.
Hinweis:
Eine rückwärts laufende Uhr wird in der Grundanzeige durch einen blinkenden Doppelpunkt zwischen dem Minuten- und
Sekundenfeld kenntlich gemacht.
Phase 2 bzw. Phase 3
Solange Sie keiner der Phasen 2 oder 3 einen Schalter zugewiesen haben, befinden Sie sich automatisch in der Flugphase 1 «normal».
Sowohl Nummer wie auch Name dieser Flugphase ist mit «normal» fest eingestellt und kann nicht verändert werden, weshalb auch die Phase «normal» nicht als Phase 1 angezeigt wird, sondern verborgen bleibt:
Rotor-Drehr. Pitch min hinten Uhren 10:01 G3 Phase 2 Phase 3
Des Weiteren ist noch darauf hinzuweisen, dass den Flugphasen Prioritäten zu eigen sind, welche insbeson­dere bei der Zuordnung von Einzelschaltern beachtet werden sollten. Das zugrunde liegende Schema lässt sich folgendermaßen beschreiben:
• Sind alle ggf. zugewiesenen Flugphasenschalter geschlossen oder offen, ist die Flugphase «normal» aktiv.
• Ist nur ein Schalter geschlossen, dann ist diejenige Flugphase aktiv, welcher der aktuell geschlossene Schalter zugewiesen wurde.
• Sind zwei Schalter geschlossen, dann ist die Flug­phase mit der jeweils niedrigeren Phasennummer aktiv.
Also Phase 2 wenn die den Phasen 2 und 3 zuge­wiesenen Schalter geschlossen sind.
• Die „Autorotationsphase“ hat unabhängig von Vorste­hendem jedoch IMMER Vorrang vor allen anderen Flugphasen. IN die Autorotationsphase wird auch immer VERZÖGERUNGSFREI umgeschaltet.
• Ggf. ist infolgedessen die Vorbelegung der Flugpha­sen mit Flugphasennamen den eigenen Prioritäten entsprechend anzupassen, siehe weiter unten.
• Servoseitig erfolgt die Umschaltung nicht „hart“, sondern mit einer fest vorgegebenen Umschaltzeit von ca. 1 Sekunde.
Schwebe
Speed
rechts
––– –––
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Hubschraubermodell
Programmierung
Nach Anwahl der Zeile „Phase 2“ und/oder „Phase 3“ mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste ist das Feld „Name“ der jeweiligen Flugpha­se bereits eingerahmt.
Falls Ihnen die Vorbelegung nicht zusagt, tippen Sie die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an. Die aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie nun mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste zwi­schen den zur Verfügung stehenden Namen einen Ihnen passender erscheinenden aus. Mit einem Antippen der Taste SET beenden Sie die Eingabe wieder.
Wechseln Sie nun mit der Taste der linken oder rechten Touch-Taste in die rechte, am unteren Display­rand mit dem Schaltersymbol Spalte und tippen Sie kurz auf die zentrale Taste SET. Weisen Sie nun, wie im Abschnitt „Geber-, Schalter- und Geberschalterzuordnung“ auf Seite 62 beschrieben, der jeweiligen Phase einen Schalter zu. Vorzugsweise jeweils von der Mittelstellung ausgehend einen der beiden Dreistufenschalter SW 4/5 oder SW 6/7.
Mehr zur Bedeutung der Flugphasen und deren Pro­grammierung finden Sie ab Seite 122, im Abschnitt „Flugphasenabhängige Einstellung von Pitch, Gas und Heckrotor“.
Autorotation
Pitch min hinten Uhren 10:01 G3 Phase 2 Phase 3 Autorotat.
gekennzeichnete,
Schwebe
Speed
5 4
–––
91
Page 92
Der Name „Autorotation“ ist für die Phase 4 fest verge­ben und kann NICHT geändert werden. Sie können nur rechts im Display, wie im Abschnitt „Geber-, Schalter­und Geberschalterzuordnung“ auf Seite 62 beschrie­ben, einen Schalter zuweisen.
Mehr zur Flugphasenprogrammierung finden Sie ab Seite 122, im Abschnitt »Helimix«.
Empfängerausgang
Um maximale Flexibilität hinsichtlich der Empfängerbe­legung zu erreichen, bietet das Programm der mx-16 HoTT auf der zweiten Seite des Untermenüs „Empf. Ausg.“ („Empfängerausgang“) die Möglichkeit zum belie­bigen Vertauschen der senderseitigen Servoausgänge 1 bis maximal 8.
Uhren 10:01 G3 Phase 2 Phase 3 Autorotat.
Schwebe
Speed
5 4 2
Empf.Ausg.
jedoch, dass sich die Anzeige in »Servoanzeige« – die Sie aus beinahe jeder Menüposition mit gleichzeitigem Antippen der Tasten und  der linken Touch-Taste aufrufen können – ausschließlich auf die laut Empfän­gerbelegung vorgegebenen Steuerkanäle bezieht, einer Vertauschung der Ausgänge also NICHT folgt.
Wählen Sie mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste die zu ändernde Servo/Ausgang­Kombination an und tippen Sie auf die zentrale Taste
SET der rechten Touch-Taste. Nun können Sie mit den
rechten Auswahltasten dem ausgewählten Ausgang das gewünschte Servo (S) zuordnen und mit SET bestätigen … oder mit gleichzeitigem Antippen der rechten Aus­wahltasten  oder  (CLEAR) die Standardzu­ordnung wiederherstellen.
Eventuelle nachträgliche Einstellungsänderungen, wie Servowegeinstellungen, Dual Rate/Expo, Mischer etc.,
müssen aber immer entsprechend der ursprüng­lichen Empfängerbelegung vorgenommen werden!
Anwendungsbeispiel: Im Hubschrauberprogramm des Senders mx-16 HoTT
Mittels Antippen der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste wechseln Sie zur nächsten Displayseite:
sind die Ausgänge für ein Pitchservo und das Gasservo gegenüber einige ältere Graupner/JR vertauscht: Das Gasservo belegt jetzt den Empfän-
S
1
S
2
S
3
S
4
S
5
Ausgang Ausgang Ausgang Ausgang Ausgang
1 2 3
gerausgang „6“ und das Pitchservo den Ausgang „1“. Möglicherweise wollen Sie aber die bisherige Konfigura­tion beibehalten:
4 5
Auf dieser können Sie nun die 8 Steuerkanäle des Senders beliebig auf die Empfängerausgänge respek­tive Servo-Steckplätze 1 … 8 aufteilen. Beachten Sie
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Hubschraubermodell
92
mc-Anlagen
S
6
S
2
S
3
S
4
S
5
S 6
1
Ausgang Ausgang Ausgang Ausgang Ausgang Ausgang
1 2 3 4 5
Hinweise:
•
Die maximale Anzahl der zur Verfügung stehenden Zeilen (Ausgänge) entspricht der Anzahl der an den jeweiligen Empfän­ger maximal anschließbaren Servos.
• Erscheint der Warnhinweis …
KANN
KEINE DATEN
EMPFANGEN
OK
…, dann besteht keine Telemetrieverbindung zu ei­nem Empfänger. Schalten Sie ggf. Ihr HF-Modul und/ oder Ihre Empfangsanlage ein.
• Mit der als „Channel-Mapping“ bezeichneten emp­fängerseitigen Kanal-Zuordnungs-Funktion des in den Sender mx-16 HoTT integrierten »Telemet- rie«-Menüs können die 8 Steuerfunktionen des Sen­ders ebenfalls beliebig innerhalb eines Empfängers wie auch auf mehrere Empfänger aufgeteilt oder aber auch mehrere Empfängerausgänge mit dersel­ben Steuerfunktion belegt werden, beispielsweise um jedes Querruderblatt mit zwei Servos anstatt mit nur einem einzelnen ansteuern zu können usw. Der Übersichtlichkeit wegen wird jedoch dringend emp­fohlen, nur von einer der beiden Optionen Gebrauch zu machen.
Page 93

Bindungs Typ

Ein „ungebundener“ Modellspeicher kann jederzeit von der standardmäßig vorgegebenen speicherspezifischen HoTT-Synchronisation auf senderspezifische, und umgekehrt, umgestellt werden.
Wechseln Sie also ggf. in die Zeile „Bindungs Typ“ und tippen Sie die SET-Taste der rechten Touch-Taste an:
Phase 3 Speed Autorotat. Empf.Ausg. Bindungs Typ Modell geb.Empf.
4 2
–––
Ändern Sie nun mit einer der Auswahltasten der linken oder rechten Touch-Taste die Einstellung in „Global“ (oder umgekehrt):
Phase 3 Speed Autorotat. Empf.Ausg. Bindungs Typ Global geb.Empf.
4 2
–––
Hinweise:
•
„Global“, also senderspezifisch, gebun­dene Empfänger reagieren auf die Signa-
le aller Modellspeicher „ihres“ Senders, weshalb ab Firmwareversion V1801 aus Sicherheits­gründen ein Modellwechsel nur noch nach Abschal­ten der Empfangsanlage möglich ist.
• „Modell“-spezifisch gebundene Empfänger reagieren
ausschließlich auf die Signale des ihnen explizit zu-
gewiesenen Modellspeichers. Ein, ggf. unbeabsich­tigter, Betrieb an einem nicht zugewiesenen Modell­speicher ist daher NICHT möglich.
• Erscheint nach dem Aktivieren des Wertefeldes der Zeile „Bindungs Typ“ der Hinweis …
neu binden
OK
…, ist an den aktuellen Modellspeicher noch ein Empfänger gebunden. Löschen Sie also die beste­hende Bindung zu einem Empfänger und wiederho­len Sie den Vorgang.
• Das HoTT-Synchronisationsverhalten eines kopierten oder importierten Modellspeichers ist von mehreren Faktoren abhängig. Näheres dazu finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Der jeweilige HoTT-Synchronisationstyp eines „ge­bundenen“ Modellspeichers ist links vom Synonym für den Empfängertyp im Menü »Modellauswahl« erkennbar:
„Modell“-spezifisch gebundene Empfänger werden mit einem „M“ und „global“, d. h. senderweit, gebun­dene Empfänger mit einem „G“ gekennzeichnet.
Zur Illustration dessen sind in der nachfolgenden Ab­bildung beispielhaft die Modellspeicher 01, 03 und 04 mit modellspezifischer und Modellspeicher 02 mit senderspezifischer HoTT-Synchronisation dargestellt:
E08
01
02
03 04 05 06
GRAUBELE
ULTIMATE
STARLET BELL47G
frei frei
 
 
M
G
M M
E08
E08 –––
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Hubschraubermodell
gebundener Empfänger
Um eine Verbindung zum Sender aufbauen zu können, müssen Graupner-HoTT-Empfänger mit mindestens einem Modellspei cher „ihres“ Graupner-HoTT-Senders verbunden werden. Dieser Vorgang wird üblicherweise mit dem englischen Begriff „Binding“ bezeichnet und kann jederzeit wiederholt werden. Dieses „Binding“ oder „Binden“ eines Empfängers erfolgt standardmäßig immer speicherspezifisch, kann jedoch jederzeit und für jeden beliebigen ungebundenen Modellspeicher eines Senders in der Menüzeile „Bindungs Typ“, siehe vorste­hend, auf senderspezifisch, und umgekehrt, umgestellt werden.
Wichtiger Hinweise:
•
Achten Sie beim Binden unbedingt darauf, dass die Senderantenne immer
ausreichend weit von den Empfänger­antennen entfernt ist! Mit etwa 1 m Abstand sind Sie diesbezüglich auf der sicheren Seite. Ande­renfalls riskieren Sie eine gestörte Verbindung zum Rückkanal und in Folge Fehlverhalten.
• Achten Sie unbedingt auf eine korrekte Span­nungsversorgung Ihrer Empfangsanlage. Bei zu niedriger Versorgungsspannung reagieren zwar die LEDs des Empfängers wie nachstehend be­schrieben auf Ihre Bindingsbemühungen, es kommt aber dennoch keine korrekte HoTT-Syn­chronisation zustande.
• Beachten Sie beim Binden weiterer Empfänger, dass bereits an den Sender gebundene und so­mit vom Bindeprozess nicht unmittelbar betrof­fene – eingeschaltete – Empfänger während der Zeitspanne des senderseitigen „Bindens“ in den Fail-Safe-Mode fallen.
93
Page 94
„Binden“ mehrerer Empfänger pro Modell
Bei Bedarf können auch mehrere Empfänger pro Modell gebunden werden. Binden Sie dazu die jeweiligen Emp­fänger zuerst einzeln wie nachfolgend beschrieben.
Beim späteren Betrieb baut allerdings immer nur der zuletzt an den jeweiligen Modellspeicher gebundene Empfänger
eine Telemetrie-Verbindung zum Sender auf. An
diesem sind deshalb auch ggf. im Modell eingebaute Telemetriesensoren anzuschließen, da nur der zuletzt gebundene Empfänger in der Lage ist, deren Daten über den Rückkanal zu senden. Der zweite und alle weiteren Empfänger laufen parallel zum zuletzt an den Modellspeicher gebundenen Empfänger, jedoch völlig unabhängig von diesem, im Slave-Mode mit abgeschal­tetem Rückkanal!

„Binden“ von Sender und Empfänger

Wechseln Sie ggf. mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste in die Zeile „geb.Empf.“:
Phase 3 Speed 4 Autorotat. Empf.Ausg. Bindungs Typ Modell geb.Empf.
Schalten Sie spätestens jetzt die Stromversorgung Ihres Empfängers ein.
• Empfänger GR-16
Am Empfänger blinkt die rote LED. Drücken und halten Sie den SET-Taster am Emp-
fänger bis die weiterhin rot blinkende LED nach ca. 3 Sekunden für weitere ca. 3 Sekunden rot/grün
2
–––
zu blinken beginnt. Sie können nun den SET-Taster am Empfänger loslassen. Solange die LED rot/grün blinkt, befindet sich der Empfänger im Binde-Modus.
Starten Sie nun innerhalb dieser ca. 3 s das so ge­nannte Binden eines Empfängers an den aktuellen Modellspeicher mit einem kurzen Antippen der zent­ralen Taste SET der rechten Touch-Taste. Gleichzei­tig beginnt im Display das Wort „BINDEN“ anstelle der drei „---“ im Markierungsrahmen der Zeile „geb. Empf.“ zu blinken:
Phase 3 Speed 4 Autorotat. Empf.Ausg. Bindungs Typ Modell geb.Empf.
Erlischt innerhalb von etwa 10 Sekunden die inzwi­schen wieder rot blinkende LED des Empfängers und leuchtet stattdessen dauerhaft grün, wurde der Bin­de-Vorgang erfolgreich abgeschlossen. Ihre Modell-/ Empfängerkombination ist nun betriebsbereit. Parallel dazu erscheint im Display die Kennung des nun an diesen Modellspeicher „gebundenen“ Empfängers, beispielsweise:
Phase 3 Speed 4 Autorotat. Empf.Ausg. Bindungs Typ Modell geb.Empf.
Blinkt dagegen die rote LED am Empfänger länger als ca. 10 Sekunden, ist der Binde-Vorgang fehlge-
2
BINDEN
2
E08
schlagen. Parallel dazu sind im Display wieder drei „--
-“ zu sehen. Verändern Sie ggf. den Abstand der An­tennen und wiederholen Sie die gesamte Prozedur.
• Empfänger GR-12L
Am Empfänger leuchtet die rote LED. Drücken und halten Sie den SET-Taster am Empfän-
ger, bis die rote LED nach ca. 3 Sekunden für wei­tere ca. 3 Sekunden erlischt. Sie können nun den SET-Taster am Empfänger loslassen. Solange die LED erloschen ist, befindet sich der Empfänger im Binde-Modus.
Starten Sie nun – wie vorstehend beschrieben – in­nerhalb dieser ca. 3 s das so genannte Binden eines Empfängers an den aktuellen Modellspeicher.
Bleibt die LED des Empfängers weiterhin dunkel und die Anzeige im Sender wechselt zu „geb.“, wurde der Binde-Vorgang erfolgreich abgeschlossen.
Beginnt dagegen die rote LED am Empfänger wieder rot zu leuchten, ist der Binde-Vorgang fehlgeschla­gen. Parallel dazu erscheint in der Zeile „Modul“ des Displays wieder „n/v“. Verändern Sie ggf. die Positi­onen der beteiligten Antennen und wiederholen Sie die gesamte Prozedur.
anderen Empfänger binden
Der Modellspeicher ist bereits „geb.“ (gebunden). Diese Bindung soll durch eine andere ersetzt werden. Nach dem Auslösen des Binde-Vorgangs erscheint im Display jedoch anstelle von „BINDEN“ der Hinweis:
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Hubschraubermodell
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Phase 3 Speed 4 Auto Emp Bind Modell geb.
HF
AUS-
SCHALTEN
OK
2
E08
Tippen Sie die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an um die Meldung zu löschen. Wechseln Sie dann zwei Zeilen nach unten und schalten Sie, wie im Abschnitt „HF-Modul“ einige Spalten weiter hinten beschrieben, das HF-Modul ab. Anschließend kehren Sie wieder in die Zeile „geb.Empf.“ zurück und lösen den Binde-Vorgang, wie weiter oben beschrieben, erneut aus.
Alternativ können Sie aber auch Ihren Sender ausschal­ten und in dem nach dem erneuten Einschalten des Senders für wenige Sekunden erscheinenden Hinweis­fenster …
HF EIN/AUS?
EIN
AUS
… „AUS“ anwählen …
HF EIN/AUS?
EIN AUS
… und mit einem kurzen Antippen der zentralen
SET-Taste der rechten Touch-Taste bestätigen. Aus der
Grundanzeige wechseln Sie dann wieder in die Zeile „geb.Empf.“ des Menüs »Grundeinstellung« und lösen erneut den Binde-Vorgang aus.
Löschen einer Bindung
Verfahren Sie wie vorstehend beschrieben und lösen
Sie einen Binde-Vorgang aus, OHNE zuvor einen Emp­fänger in Bindungsbereitschaft zu versetzen.
Test Reichweite
Der integrierte Reichweitetest reduziert die Sende­leistung derart, dass Sie einen Funktionstest bereits in einem Abstand von weniger als 100 m vom Modell durchführen können.
Führen Sie den Reichweitetest des Graupner-HoTT- Systems entsprechend den nachfolgenden Anweisungen durch. Lassen Sie sich ggf. von einem Helfer beim Reichweitetest unterstützen.
1. Bauen Sie den vorzugsweise bereits an den Sen­der gebundenen Empfänger, wie vorgesehen, im Mo­dell ein.
2. Schalten Sie die Fernsteuerung ein und warten Sie, bis am Empfänger die grüne LED leuchtet. Nun kön­nen die Servobewegungen beobachtet werden.
3. Stellen Sie das Modell so auf ebenen Untergrund (Pflaster, kurzer Rasen oder Erde), dass die Empfän­gerantennen mindestens 15 cm über dem Erdboden liegen. Es ist deshalb ggf. nötig, das Modell während des Tests entsprechend zu unterlegen.
4. Halten Sie den Sender in Hüfthöhe und mit Abstand zum Körper. Zielen Sie aber mit der Antenne nicht di­rekt auf das Modell, sondern drehen und/oder knicken Sie die Antennenspitze so, dass sie während des Be­triebs senkrecht ausgerichtet ist.
5. Wechseln Sie ggf. mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste in die Zeile „ TestReichw“ und starten Sie den Reichweitetest-Mo­dus mit einem Antippen der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste:
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Hubschraubermodell
Autorotat.
2 Empf.Ausg. Bindungs Typ Modell geb.Empf.
E08
TestReichw 99s
Hinweise:
• Wird die Meldung …
HF Modul
einschalten!
… eingeblendet, ist das HF-Modul des Senders inaktiv. Schalten Sie das HF-Modul ein und wie­derholen Sie den Vorgang.
• Sollte stattdessen die Meldung …
Kann keine
Daten empfangen!
… eingeblendet werden, besteht keine Verbin­dung zu einem Empfänger. Schalten Sie die Empfangsanlage Ihres Modells ein bzw. Über­prüfen Sie die Funkverbindung zu Ihrem Modell und wiederholen Sie hernach den Vorgang.
Mit dem Auslösen des Reichweitetests wird die Aus­gangsleistung des Senders signifikant reduziert und die blaue LED am Antennensockel beginnt zu blin­ken. Zeitgleich startet die Zeitanzeige im Sender­display rückwärts, und alle 5 Sekunden ertönt ein 2-fach-Ton.
Ab 5 Sekunden vor Ende des Reichweitetests ertönt jede Sekunde ein 3-fach-Ton. Nach Ablauf des 99 Sekunden währenden Reichweitetests schaltet der
95
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Sender wieder auf volle Ausgangsleistung und die blaue LED leuchtet wieder konstant.
6. Bewegen Sie sich innerhalb dieser Zeitspanne vom Modell weg und bewegen Sie währenddessen die Knüppel. Wenn Sie innerhalb einer Entfernung von ca. 50 m zu irgendeinem Zeitpunkt eine Unterbrechung der Verbindung feststellen, versuchen Sie diese zu re­produzieren.
7. Schalten Sie einen ggf. vorhandenen Motor ein, um zusätzlich die Störsicherheit zu überprüfen.
8. Bewegen Sie sich weiter vom Modell weg, solange bis keine perfekte Kontrolle mehr möglich ist.
9. Warten Sie an dieser Stelle den Ablauf des Testzeit­raumes mit dem weiterhin betriebsbereiten Modell ab. Dieses sollte auf Steuerbefehle wieder reagieren, so­bald der Reichweitetest beendet ist. Falls dies nicht 100 %-ig der Fall ist, benutzen Sie das System nicht und kontaktieren Sie den zuständigen Service der Graupner|SJ GmbH.
10. Führen Sie den Reichweitetest vor jedem Flug durch und simulieren Sie dabei alle Servobewegungen, die auch im Flug vorkommen. Die Reichweite muss da­bei immer ca. 50 m am Boden betragen, um einen si­cheren Modellbetrieb zu gewährleisten.
Modellprogrammierung Strom zu sparen.
Mit dem nächsten Einschalten des Sen­ders oder einem Modellwechsel wird eine ggf. vorgenommene Umstellung auf AUS
jedoch wieder aufgehoben!
Wechseln Sie ggf. mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste in die Zeile „HF-Modul“ und aktivieren Sie mit einem kurzen Antippen der zentra­le SET-Taste der rechten Touch-Taste das Wertefenster:
Empf.Ausg. Bindungs Typ Modell geb.Empf. TestReichw 99s HF–Modul EIN
Nun können Sie mit den rechten Auswahltasten zwi­schen AUS und EIN auswählen. Mit einem erneuten Antippen der zentralen SET-Taste der rechten Touch­Taste schließen Sie die Eingabe ab.
E08
ACHTUNG:
Während des normalen Modellbetriebs
keinesfalls den Reichweitetest am Sender starten!
HF-Modul
In dieser Menüzeile können Sie für den aktuellen Ein­schaltzeitraum die HF-Abstrahlung des Senders mo­dellspezifisch manuell ab- und ggf. wieder anschalten. Beispielsweise um während der Demonstration einer
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Hubschraubermodell
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Für Ihre Notizen
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Servoeinstellung

Servodrehrichtung, -mitte, -weg
S1 S2 S3 S4 S5
Umk Mitte
0% 0% 0% 0% 0%
100% 100% 100% 100% 100%
100% 100% 100% 100% 100%
Weg
+
In diesem Menü werden die Parameter, die ausschließ­lich das jeweilige Servo betreffen, eingestellt, und zwar die Servodrehrichtung, die Neutralstellung und der Servoweg. Beginnen Sie mit der Einstellung von Servos grundsätzlich in der Spalte „Umk“!
Grundsätzliche Bedienschritte:
1. Mit den Auswahltasten  der linken oder rech­ten Touch-Taste das gewünschte Servo S1 … 8 an­wählen.
2. Ggf. mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste die gewünschte Spalte anwäh­len.
3. Die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an­tippen. Das entsprechende Eingabefeld wird invers dargestellt.
4. Mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste ge­wünschten Wert einstellen.
Ggf. das zugehörige Bedienelement aus der Mittel­stellung bewegen, um asymmetrische Einstellung durchführen zu können
5. Die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an­tippen, um die Eingabe zu beenden.
6. Gleichzeitiges Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorge­nommene Einstellungen auf den jeweiligen Stan­dardwert zurück.
Wichtig:
Die Ziffern der Servobezeichnungen beziehen sich auf die an den entspre-
chenden Empfängerausgängen angeschlos­senen Servos, solange keine Vertauschung der Empfängerausgänge vorgenommen wurde. Daher beeinflusst auch eine Änderung der Steueranordnung nicht die Nummerierung der Servos.
Spalte 2 „Umk“
Mit dieser Option kann die Servodrehrichtung an die praktischen Gegebenheiten im jeweiligen Modell ange­passt werden, sodass bei der Montage der Steuerge­stänge und Anlenkungen keinerlei Rücksicht auf den vorgegebenen Drehsinn der Servos genommen werden muss.
Die Laufrichtung wird symbolisiert durch die Zeichen „=>“ und „<=“. Die Servodrehrichtung ist vor dem Ein­stellen der nachfolgenden Optionen festzulegen!
Gleichzeitiges Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) setzt die Laufrichtung auf „=>“ zurück.
Knüppelbewegung
Drehrichtung
umgekehrt
normal
Spalte 3 „Mitte“
Die Servo-Mittenverstellung ist zur Anpassung von Servos, die nicht dem Standard entsprechen (Servo­Mittelstellung bei einer Impulslänge von 1,5 ms bzw. 1500 µs), sowie für geringfügige Anpassungen, z. B. bei der Feinjustierung der Neutrallage von Rudern am Modell, vorgesehen.
Unabhängig von den Trimmhebeln und eventuellen Mi­schereinstellungen kann die Neutralstellung im Bereich von ±125 % innerhalb des Servoweges von maximal ±150 % verschoben werden. Die Einstellung bezieht sich unabhängig von allen anderen Trimm- und Mischerein­stellungen immer direkt auf das betreffende Servo.
Beachten Sie, dass es bei extremeren Verstellungen der Neutrallage zu einseitig eingeschränkten Servo­wegen kommen kann, da sowohl aus elektronischen wie mechanischen Gründen der Gesamtweg auf ±150 % limitiert ist.
Gleichzeitiges Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) setzt im inversen Einga- befeld den Wert wieder auf „0 %“ zurück.
Programmbeschreibung: Servoeinstellung
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Spalte 4 „- Weg +“
In dieser Spalte wird der Servoweg für beide Seiten gemeinsam oder für jede Seite getrennt eingestellt. Der Einstellbereich beträgt 0 … 150 % des normalen Ser­voweges. Die eingestellten Werte beziehen sich dabei immer auf die Einstellungen in der Spalte „Mitte“.
Zur Einstellung eines symmetrischen, d. h. steuersei­tenunabhängigen Weges, ist das zugehörige Bedien­element (Steuerknüppel, Proportional-Drehgeber oder Schalter) in eine Position zu bringen, in welcher der markierende Rahmen beide Seiten der Wegeinstellung umschließt.
Zur Einstellung eines asymmetrischen Weges ist das betreffende Bedienelement (Steuerknüppel, Proporti­onal-Drehgeber oder Schalter) auf die einzustellende Seite zu bewegen, sodass der markierende Rahmen nur den zu verändernden Wert umschließt.
Hinweis: Ggf. ist im Menü »Gebereinstellung«, siehe nächste Seite, einem an einen der Steuerkanäle 5 … 8 ange­schlossenen Servo erst ein Geber zuzuweisen.
Mittels Antippen der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste aktivieren Sie die Werte-Einstellung. Das Werte-Feld wird invers dargestellt. Mit den Auswahlta­sten der rechten Touch-Taste verändern Sie Werte. Mit einem erneuten Antippen der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste beenden Sie die Eingabe wieder.
Gleichzeitiges Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) setzt im inversen Einga- befeld veränderte Parameter auf 100 % zurück.
Wichtig: Im Unterschied zum Menü »Gebereinstellung« bezie­hen sich alle Einstellungen dieses Menüs ausschließlich
auf das betreffende Servo, unabhängig davon, wie das Steuersignal für dieses Servo zustande kommt, also entweder direkt von einem Bedienelement oder über beliebige Mischfunktionen.
Servoweg
Die nebenstehende Abb. zeigt ein Beispiel einer seitenabhängigen Servowegeinstellung:
-50 % und +150 %.
Geberweg
Programmbeschreibung: Servoeinstellung
99
Page 100

Gebereinstellung

Grundsätzliche Bedienschritte der Geber- und Schalterzuordnung
E5
frei frei
E6 E7
frei frei
E8 +100%
Neben den beiden Kreuzknüppeln für die Steuerfunkti­onen 1 bis 4 ist der Sender mx-16 HoTT serienmäßig mit weiteren Bedienelementen ausgestattet:
• zwei 3-Stufenschalter: SW 4/5 bzw. CTRL 9 und SW 6/7 bzw. CTRL 10. Diese beiden Schalter werden in diesem Menü als „Geb. 9“ bzw. „Geb. 10“ zugewie­sen.
• drei Proportional-Drehgeber: CTRL 6, 7 und 8. Entsprechend als „Geb. 6“, „Geb. 7“ und „Geb. 8“ im Menü bezeichnet.
• drei 2-Stufenschalter: SW 2, 3 und 8. Entsprechend als „2“, „3“ und „8“ im Menü zusammen mit einem Schaltsymbol angezeigt, welches die Schaltrichtung anzeigt.
• zwei Tastschalter: SW 1 und SW 9. Analog zu Vor­stehendem zusammen mit einem die Schaltrichtung anzeigendem Schaltersymbol als „1“ und „9“ ange­zeigt.
Im Gegensatz zu den beiden Kreuzknüppeln, welche bei einem mit dem Modelltyp „Flächenmodell“ neu initiali­sierten Modellspeicher ohne weiteres Zutun bereits auf die an den Empfängerausgängen 1 … 4 angeschlos­senen Servos einwirken, sind die vorstehend erwähnten „weiteren“ Bedienelemente prinzipiell erst einmal inaktiv.
Daraus resultiert u. a., dass sich im Lieferzustand der Anlage – wie bereits auf Seite 22 erwähnt – wie auch nach der Initialisierung eines neuen Modellspeichers
Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Flächenmodell
100
+100% +100% +100%
Weg
+100% +100% +100% +100%
+
mit dem Modelltyp „Flugmodell“ und dessen „Binding“ an den zum Einbau vorgesehenen Empfänger nur die an den Empfänger ausgängen 1 … 4 angeschlossenen Servos über die beiden Steuerknüppel bewegen lassen, an den Steckplätzen 5 … 8 angeschlossene Servos da­gegen erst einmal stetig in ihrer Mittelstellung verharren.
Auch wenn dies auf den ersten Blick eher unkomfortabel zu sein scheint …, ist doch nur so gewährleistet, dass Sie einerseits völlig frei unter den „weiteren“ Bedienele­menten auswählen können und Ihnen andererseits das „Wegprogrammieren“ nicht benötigter Bedienelemente erspart bleibt, denn:
Ein nicht benötigtes Bedienelement hat auch bei irrtümlicher Bedienung nur dann keinen Einfluss auf Ihr Modell, wenn es
inaktiv, also keiner Funktion zugewiesen ist.
Allein Ihren Bedürfnissen folgend, können Sie deshalb diese „weiteren“ Bedienelemente in dem hier zu be­sprechenden Menü »Gebereinstellung« völlig wahlfrei jedem beliebigen Funktionseingang, Seite 60, zu­weisen. D. h. aber ebenso, dass jedes einzelne dieser Bedienelemente bei Bedarf auch gleichzeitig mehreren Funktionen zugeteilt werden kann. So kann beispiels­weise derselbe Kippschalter SW X, den Sie in diesem Menü einem Eingang zuweisen, gleichzeitig im Menü »Grundeinstellung« den „Uhren“ als Ein-/Aus-Schalter zugewiesen werden usw.
Hinweis:
Im Unterschied zur Servowegeinstellung wirkt die Steuerwegeinstellung auf alle
abgehenden Misch- und Koppelfunktionen und somit letztendlich auf alle Servos, die über das betreffende Bedienelement betätigt werden.
Grundsätzliche Bedienschritte
1. Mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste den gewünschten Eingang E5 … 8 an­wählen.
2. Ggf. mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste in die gewünschte Spalte wech­seln.
3. Die zentrale SET-Taste der rechten Touch-Taste an­tippen. Das entsprechende Eingabefeld wird invers dargestellt.
4. Gewünschtes Bedienelement betätigen bzw. mit den Auswahltasten der rechten Touch-Taste gewünschten Wert einstellen.
5. Die zentrale ESC-Taste der linken oder die zentrale
SET-Taste der rechten Touch-Taste antippen, um die
Eingabe zu beenden.
6. Gleichzeitiges Antippen der Tasten  oder  der rechten Touch-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorge­nommene Einstellungen auf den jeweiligen Stan­dardwert zurück.
Spalte 2 „Geber- oder Schalterzuordnung“
Wählen Sie mit den Auswahltasten  der linken oder rechten Touch-Taste einen der Eingänge 5 bis 8 an.
Mittels Antippen der zentralen SET-Taste der rechten Touch-Taste aktivieren Sie die Möglichkeit der Zuord­nung:
E5
frei
Gewünschten Schalter oder Geber betätigen
frei
E8
+100%
+100%
Weg
+100%
+100%
+
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