Machen Sie sich vor dem Gebrauch mit allen Anweisungen vertraut
WARNUNG
Schweißhelm
Automatik-Schweißhelme dienen zum Schutz der Augen und des Gesichts vor Funken,
Schweißspritzern und schädlichen Lichtstrahlen unter normalen Schweißbedingungen. Der sich
automatisch verdunkelnde Filter (Auto-Darkening Filter, ADF) wird beim Entzünden des Lichtbogens
automatisch dunkel und nach Unterbrechung der Schweißarbeiten wieder hell.
Der Automatik-Schweißhelm wird fertig montiert geliefert. Er ist vor der Benutzung
jedoch vom Träger ordnungsgemäß einzustellen. Prüfen Sie die Oberflächen und
Kontakte der Batterien, und reinigen Sie diese bei Bedarf. Stellen Sie sicher, dass sich
die Batterie in einem einwandfreien Zustand befindet und ordnungsgemäß eingesetzt
wurde. Stellen Sie die Verzögerungszeit, Empfindlichkeit und Tönungsnummer
entsprechend der Anwendung ein.
Bewahren Sie den Helm an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort auf, und entfernen
Sie vor langfristigen Lagerungen die Batterien.
Dieser Automatik-Schweißhelm eignet sich nicht für Laserschweißarbeiten.
Bringen Sie den Helm und den ADF niemals mit heißen Oberflächen in Berührung.
Öffnen oder verändern Sie den ADF auf keinen Fall.
Dieser Automatik-Schweißhelm schützt nicht vor schweren Stößen.
Dieser Helm bietet keinen Schutz vor Sprengkörpern oder ätzenden Flüssigkeiten.
Nehmen Sie keinerlei Veränderungen am Filter oder Helm vor, sofern diese nicht ausdrücklich in
diesem Handbuch angegeben sind.
Verwenden Sie ausschließlich die in diesem Handbuch angegebenen Ersatzteile. Unzulässige
Änderungen oder Ersatzteile führen zum Erlöschen der Garantie und können eine
Verletzungsgefahr für den Schweißer bilden.
Sollte sich dieser Helm bei Entzünden des Lichtbogens nicht verdunkeln, unterbrechen Sie den
Schweißvorgang sofort, und wenden Sie sich an Ihren Vorgesetzten oder Händler.
Tauchen Sie den Filter nicht in Wasser.
Bringen Sie den Filtereinsatz oder die Helmkomponenten nicht mit Lösungsmitteln in Kontakt.
Verwenden Sie den Helm nur im folgenden Temperaturbereich: -5 °C bis +55 °C
Lagertemperatur: -20 °C bis +70 °C Lagern Sie den Helm an einem trockenen, kühlen und
dunklen Ort, wenn Sie ihn über längere Zeit nicht benutzen.
Schützen Sie den Filter vor Kontakt mit Flüssigkeiten und Schmutz.
Reinigen Sie die Filteroberfläche regelmäßig. Verwenden Sie dabei keine starken
Reinigungslösungen. Halten Sie die Sensoren und Solarzellen mit einem sauberen, fusselfreien
Tuch stets sauber.
Ersetzen Sie die Vorsatzscheibe, wenn diese Risse, Kratzer oder Löcher aufweist.
Beim Tragen des Helms können Materialien, die mit der Haut in Kontakt kommen, unter
Umständen allergische Reaktionen hervorrufen.
Der ADF wird nur zusammen mit der inneren Vorsatzscheibe verwendet.
Wenn das Visier zum Schutz vor Partikel mit hoher Geschwindigkeit über einer herkömmlichen
Brille mit Sehstärke getragen wird, können darauf übertragene Stöße eine Verletzungsgefahr für
den Träger darstellen.
Gehärtete Mineralfiltersichtscheiben dürfen nur in Verbindung mit passenden Hinterlegscheiben
SICHERHEITSHINWEISE – VOR GEBRAUCH LESEN
1
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verwendet werden.
WARNUNG
Ein Missachten der oben aufgeführten Warnhinweise bzw. der
Betriebsanweisungen kann zu schweren Verletzungen des Benutzers führen.
WARNUNG
Wenn sich eines der oben aufgeführten Probleme nicht beheben lässt, darf der
Träger den Helm nicht weiterverwenden. Wenden Sie sich an den Händler.
GEBRAUCHSANWEISUNG
WARNUNG! Machen Sie sich vor Gebrauch des Helms zum Schweißen unbedingt mit den Sicherheitshinweisen
vertraut.
EINSETZEN DER BATTERIEN
Schieben Sie die Batterieabdeckung vom an der
Außenseite befindlichen Batteriefach, setzen Sie die
Batterien richtig ein (siehe Abb. 1), und bringen Sie die
Batterieabdeckung anschließend wieder an.
AKTIVIEREN DES DIGITALEN TOUCHSCREENS
Der ADF wird bei Entzünden eines Lichtbogens
automatisch aktiviert.
Option 1: Drücken Sie kurz die Taste „DISPLAY“ (siehe
Abb. 1
Die positive
Seite (+) der
Batterien muss
Wenn nicht sowohl die Scheibe als auch der Rahmen mit den Symbolen „F“ oder „B“
gekennzeichnet ist, gilt die jeweils niedrigere Stufe für den gesamten Augenschutz.
Wenn dem Buchstaben für die Stoßfestigkeit der Buchstabe „T“ folgt, hält das Visier Partikeln mit
hoher Geschwindigkeit unter Extremtemperaturen stand. Ist dem Buchstaben für die Stoßfestigkeit
nicht der Buchstabe „T“ nachgestellt, sollten Sie den Augenschutz nur bei Raumtemperatur
verwenden, wenn eine Gefahr durch Partikel mit hoher Geschwindigkeit besteht.
MÖGLICHE PROBLEME UND LÖSUNGEN
Ungleichmäßige Verdunkelung
Das Kopfband wurde ungleichmäßig eingestellt, sodass sich die Filterscheibe in unterschiedlichem
Abstand zu den Augen befindet. (Setzen Sie die Einstellungen des Helms zurück, um den
unterschiedlichen Abstand zum Filter zu verringern.)
Der ADF wird nicht dunkel oder flackert
1. Die Vorsatzscheibe ist verschmutzt oder beschädigt. (Tauschen Sie die Vorsatzscheibe
aus.)
2. Die Sensoren sind verschmutzt. (Reinigen Sie die Sensoroberflächen.)
3. Der Schweißstrom ist zu niedrig. (Erhöhen Sie die Empfindlichkeit.)
4. Stellen Sie sicher, dass sich die Batterien in einwandfreiem Zustand befinden und richtig
eingesetzt wurden. Prüfen Sie außerdem die Oberflächen und Kontakte der Batterien, und
reinigen Sie diese bei Bedarf. Siehe „EINSETZEN DER BATTERIEN“ auf Seite 2.
Langsame Reaktion
Die Betriebstemperatur ist zu niedrig. (Verwenden Sie den Helm nicht unter -5 °C.)
Schlechte Sicht
1. Die äußere/innere Vorsatzscheibe und/oder der Filter ist verschmutzt. (Tauschen Sie die
Scheibe aus.)
Das Umgebungslicht ist zu dunkel.
Die Tönungsnummer ist nicht richtig eingestellt. (Setzen Sie die Tönungsnummer zurück.)
Stellen Sie sicher, dass die für die Lieferung des Helms auf der Vorsatzscheibe angebrachte
Schutzfolie entfernt wurde.
Schweißhelm rutscht
Das Kopfband ist nicht richtig eingestellt. (Stellen Sie das Kopfband neu ein.)
2
Page 4
Abb. 2a), um den digitalen Touchscreen zu aktivieren.
Dieser wechselt nach 5 Sekunden automatisch in den
Standby-Modus. Durch erneutes kurzes Drücken der
Taste „DISPLAY“ aktivieren Sie den Touchscreen erneut.
Die vorherigen Einstellungen bleiben bestehen.
Abb. 3
Abb. 4
Abb. 2a
Abb. 2b
Option 2: Sie können den digitalen Touchscreen auch aktivieren, indem Sie die außen am Helm
befindliche Taste „GRIND“ 3 Sekunden lang gedrückt halten (siehe Abb. 2b). Der Touchscreen
wechselt nach 5 Sekunden automatisch in den Standby-Modus.
BATTERIEANZEIGE
Die ADF-Kartusche wird mit Solarzellen und zwei CR2450-Lithium-Batterien betrieben. Der
Ladezustand der Batterien ist anhand der Anzeige erkennbar. Je nach Ladezustand der
Batterien werden vier verschiedene Symbole angezeigt (siehe Abb. 3). Tauschen Sie die Batterien
bei Anzeige des Symbols zeitnah aus.
KENNZEICHNUNG DER AUSGEWÄHLTEN OPTION
Die ausgewählte Option ist gelb markiert.
AUSWAHL DES SCHLEIFMODUS
Option 1: Berühren Sie die Option „GRIND“ auf dem Touchscreen, um in den Schleifmodus zu
wechseln (siehe Abb. 4-A). Um zum vorherigen Modus zurückzukehren, berühren Sie erneut die
Option „GRIND“.
Option 2: Halten Sie nach Schweiß- oder Schneidarbeiten die außen am Helm befindliche Taste
„GRIND“ 3 Sekunden lang gedrückt (siehe Abb. 2b), sodass der ADF in den Schleifmodus
wechselt. Der Touchscreen wechselt nach 5 Sekunden automatisch in den Standby-Modus. Um
zum vorherigen Modus zurückzukehren, halten Sie die Taste „GRIND“ erneut 3 Sekunden lang
gedrückt.
Im Schleifmodus wird die Scheibentönung auf Nr. 4 fixiert (siehe Abb. 4-B) und die Empfindlichkeit
und Verzögerung ist unveränderbar. Die Anzeige „GRIND“ blinkt im Schleifmodus alle 3 Sekunden
(siehe Abb. 2a). Achten Sie vor dem erneuten Schweißen/Schneiden unbedingt darauf, wieder den
Schweiß-/Schneidmodus des ADF zu aktivieren.
EINSTELLEN DER VARIABLEN TÖNUNG
Berühren Sie auf dem Touchscreen die Option „SHADE“, um die Tönungsnummer festzulegen
3
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(siehe Abb. 5a-A). Berühren Sie die Option „SHADE“ erneut, um zwischen „SHADE 5–9“ und
„SHADE 9–13“ zu wechseln. Wählen Sie mit und die Nummer der Scheibentönung aus.
Wählen Sie die richtige Tönungsnummer für Ihre Schweiß-/Schneidarbeiten entsprechend der
nachfolgenden Tabelle „Tönungsleitfaden“ aus. Sie können in den einzelnen Modi zwischen
folgenden Tönungsbereichen wählen:
Schleifmodus: nur SHADE 4 (siehe Abb. 4)
EINSTELLEN DER EMPFINDLICHKEIT
Berühren Sie auf dem Touchscreen die Option „SENSI.“, um die Empfindlichkeit festzulegen (siehe
Abb. 6-A). Passen Sie mit und die Empfindlichkeit der Scheibe entsprechend den Lichtbögen
unterschiedlicher Schweißverfahren an. Die Standardeinstellung der Empfindlichkeit für den
täglichen Gebrauch liegt bei 5–10. Sie können in den einzelnen Modi zwischen folgenden
Empfindlichkeitsbereichen wählen:
Schleifmodus: Empfindlichkeit nicht einstellbar
Als Faustregel für eine optimale Leistung wird empfohlen, die Empfindlichkeit zu Beginn auf den
höchsten Wert einzustellen und sie nach und nach zu reduzieren, bis der Filter nur noch auf den
Lichtbogen aber nicht mehr auf Umgebungslicht (direkte Sonneneinstrahlung, starke künstliche
Beleuchtung, Lichtbögen benachbarter Schweißer usw.) reagiert.
EINSTELLEN DER VERZÖGERUNG
Berühren Sie auf dem Touchscreen die Option „DELAY“, um die Verzögerungszeit festzulegen
(siehe Abb. 7-A). Stellen Sie mit und die Zeit ein, nach der die Scheibe nach Beendigung der
Schweiß- oder Schneidarbeiten in den klaren Zustand wechselt. Sie können in den einzelnen Modi
zwischen folgenden Verzögerungsbereichen wählen:
Schleifmodus: Verzögerung nicht einstellbar
Die Verzögerung ist insbesondere zum Schutz vor einem kurzfristigen Nachleuchten des
geschmolzenen Schweißbads nach dem Scheißvorgang von Vorteil. Stellen Sie die Verzögerung
mit den Schaltflächen für die Scheibenverzögerung auf 0 bis 10 (0,1 bis 1,0 Sekunde) ein. Sobald
Sie den Schweißvorgang unterbrechen, wird der ADF automatisch wieder hell, jedoch mit einer
voreingestellten Verzögerung zum Schutz vor einem eventuellen Nachleuchten des Werkstücks.
Die Verzögerungszeit
/-reaktion kann zwischen Stufe 0 und 10 eingestellt werden. Bei Punktschweißarbeiten wird eine
kürzere Verzögerung und bei Anwendungen mit höheren Stromstärken eine längere Verzögerung
empfohlen. Längere Verzögerungen eignen sich auch beim WIG-Schweißen mit niedrigeren
Stromstärken sowie beim WIG-/MIG-/MAG-Pulsschweißen.
SPEICHERN DER EINSTELLUNGEN
Sie können die vordefinierten Einstellungen des ADF speichern. Die gespeicherten Einstellungen
lassen sich jederzeit bei Bedarf erneut abrufen. Sie können bis zu acht Einstellungssätze speichern.
Hier ein Beispiel zum Festlegen der Speichereinstellung „MEMORY1“:
Schritt 1: Berühren Sie auf dem Touchscreen die Option „MEMORY“, und stellen Sie sie mit
und auf „1“ ein (siehe Abb. 8a-A).
Schritt 2: Stellen Sie die Tönungsnummer, die Empfindlichkeit und die Verzögerung mit und
ein.
Schritt 3: Nachdem Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, berühren Sie zum Speichern
die Option „SET“ (siehe Abb. 8b-A). Die „1“ neben „MEMORY“ (siehe Abb. 8b-B) blinkt, was
darauf hinweist, dass die soeben vorgenommenen Einstellungen auf Speicherplatz „1“
gespeichert wurden.
Schritt 4: Stellen Sie „MEMORY 2“ bis „MEMORY 8“ bei Bedarf auf die gleiche Weise ein.
Benutzer können die Speichereinstellung aufrufen, indem sie erst die Option „MEMORY“
berühren und dann mit und einen bestimmten Speicherplatz wählen.
5
Page 7
Abb. 8b
ANPASSEN DES HELMS
Sie können den Umfang des Kopfbands vergrößern oder
verkleinern, indem Sie den Knopf auf der Rückseite des
Kopfbands drehen (siehe Einstellung „Y“ in Abb. 9). Nehmen Sie
die Einstellung vor, während Sie den Helm tragen, um die richtige
Spannung zu erreichen, sodass der Helm fest sitzt, ohne zu
drücken.
Falls das Kopfband zu hoch oder zu tief am Kopf anliegt,
passen Sie die Länge der über dem Kopf verlaufenden Bänder
an. Lösen Sie hierfür das Bandende, indem Sie den Arretierstift
aus dem Loch im Band drücken. Schieben Sie die beiden
Bandteile weiter auseinander oder enger zusammen, und
stecken Sie den Arretierstift in das am nächsten liegende Loch
(siehe Einstellung „W“ in Abb. 9).
Abb. 9
OBEN
Abb. 10c
Abb. 10b
Abb. 10a
Das vordere und hintere Band passt sich der Kopfform an. Die vorne und hinten am Kopf
anliegenden weichen Pads sorgen für erhöhten Tragekomfort (siehe Abb. 10a). Prüfen Sie den Sitz
des Kopfbands, indem Sie den Helm mehrmals leicht vom Kopf anheben. Wenn das Kopfband
rutscht, während Sie den Kopf neigen, passen Sie es in der Weite an, bis es fest sitzt.
• EINSTELLEN DES ABSTANDS ZWISCHEN VISIER UND GESICHT
Schritt 1: Halten Sie den Hebel der seitlichen Arretierung des Helms gedrückt (siehe Abb. 10b),
sodass Sie sie vor und zurück schieben können.
Schritt 2: Lassen Sie den Hebel der Arretierung los, sodass diese in die gewünschte Öffnung
einrastet. Achten Sie auf einen gleichmäßigen Abstand zwischen der Scheibe und beiden Augen,
um eine ungleichmäßige Verdunkelung zu vermeiden.
EINSTELLEN DES
BLICKWINKELS
Die Einstellung des
Winkels befindet sich
auf der rechten Seite
des Helms. Lösen Sie
den Spannknopf auf
der rechten Seite des
Kopfbands, und
bringen Sie das Visier
in die gewünschte
Stellung. Ziehen Sie
den Spannknopf
wieder fest (siehe
Abb. 10c).
6
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Zertifizierungen und Kennzeichnungen
EC-Kennzeichnung:
Diese bestätigt, dass das Produkt die Anforderungen der
Richtlinie 89/686/EWG erfüllt.
EN175
Adresse der
DIN CERTCO Gesellschaft für
Konformitätsbewertung mbH
Alboinstr. 56,
12103 Berlin
WARTUNG
Die SENTINEL™ A50 Schweißfilter werden von der folgenden akkreditierten Stelle geprüft: DIN CERTCO Gesellschaft für
Konformitätsbewertung mbH, Alboinstr. 56, D-12103 Berlin, akkreditierte Stelle 0196. Sie ist für die Genehmigung und
kontinuierliche Qualitätsüberwachung von Produkten und Dienstleistungen zuständig und unterliegt der EU-Kommission,
dem Bundesministerium für Arbeit sowie dem Zentralbüro der Länder.
Die Schale und der ADF sind entsprechend gekennzeichnet. Die Klassifizierung für Augen- und Gesichtsschutz erfolgt
gemäß EN379, EN175, EN166.
Tauschen Sie die äußere Vorsatzscheibe bei Beschädigung aus. Drücken Sie auf der Seite mit der
Taste „GRIND“ die halbrunden Tasten am Visier (siehe Abb. 11a), und entfernen Sie die
Vorsatzscheibe vorsichtig. Setzen Sie die neue Vorsatzscheibe zuerst auf der Seite ohne Taste
„GRIND“ ein (siehe Abb. 11b), und lassen Sie die Scheibe anschließend am unteren Rand
einrasten.
AUSTAUSCHEN DER INNEREN VORSATZSCHEIBE
Tauschen Sie die innere Vorsatzscheibe bei Beschädigung aus. Schieben Sie den Fingernagel in
die Aussparung unter der Kartuschenscheibe, und drücken Sie die Vorsatzscheibe nach oben, bis
sie sich von den Kanten des Kartuschen-Schauglases löst.
AUSTAUSCHEN DES ADF
Schieben Sie die Arretierungen auf beiden Seiten des ADF nach oben, sodass Sie den ADF von
der Schale lösen können (siehe Abb. 12a). Setzen Sie den neuen ADF in die Schale ein, und
drücken Sie die Arretierungen zum Verriegeln nach unten (siehe Abb. 12b).
REINIGUNG
Wischen Sie den Helm mit einem weichen Tuch ab. Reinigen Sie die Kartuschenoberflächen
regelmäßig. Verwenden Sie keine starken Lösungsmittel. Reinigen Sie die Sensoren und
Solarzellen mit Spiritus und einem sauberen Tuch, und trocknen Sie sie anschließend mit einem
fusselfreien Tuch.
Unter 3 (2,5)
3–5 (2,5–4)
5–8 (4–6,4)
Über 8 (6,4)
Unter 60
60–160
160–250
250–550
7
8
10
11
—
10
12
14
SchutzgasLichtbogenschweißen
und Fülldrahtschweißen
Unter 60
60–160
160–250
250–500
7
10
10
10
—
11
12
14
WolframSchutzgasschweißen
Unter 50
50–150
150–500
8
8
10
10
12
14
Bogenschneiden mit
Kohleelektrode
(Leicht)
(Schwer)
Unter 500
500–1000
10
11
12
14
Plasmaschweißen
Unter 20
20–100
100–400
400–800
6
8
10
11
6 bis 8
10
12
14
Plasmaschneiden
(Leicht)
(2)
(Mittel)
(2)
(Schwer)
(2)
Unter 300
300–400
400–800
8
9
10
8
12
14
Flammlöten
– –
3 bis 4
Flammschweißen
– –
2
Kohlenlichtbogenschwe
ißen
– –
14
MATERIALDICKE
Zoll
mm
Gasschweißen
Leicht
Mittel
Schwer
Unter 1/8
1/8 bis 1/2
Über 1/2
Unter 3,2
3,2 bis 12,7
Über 12,7
4 oder 5
5 oder 6
6 oder 8
Autogenschneiden
Leicht
Mittel
Schwer
Unter 1
1 bis 6
Über 6
Unter 25
25 bis 150
Über 150
3 oder 4
4 oder 5
5 oder 6
(1) Beginnen Sie als Faustregel mit einer zu dunklen Tönung, und wechseln Sie anschließend zu einer helleren Tönung, die ausreichend Sicht auf
den Schweißbereich bietet, ohne den Mindestschutz zu unterschreiten. Aufgrund des stark gelben Lichts beim Autogenschweißen oder -schneiden
sollte hier ein Filter verwendet werden, der den Gelbton bzw. die Natriumlinie des sichtbaren Lichtspektrums absorbiert.
(2) Diese Werte gelten bei deutlich sichtbarem Lichtbogen. Erfahrungsgemäß können hellere Filter verwendet werden, wenn der Lichtbogen durch
das Werkstück verdeckt wird.
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Daten laut ANSI Z49.1-2005
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TEILELISTE UND MONTAGE
Teileliste
ARTIKEL
BESCHREIBUNG
TEILENR.
1
Vorsatzscheibe außen, klar
0700 000 802 1 Vorsatzscheibe außen, Gelb
0700 000 803 2 Sentinel-Helmschale
0700 000 804
3
ADF (einschließlich zwei CR2450-Lithium-Batterien)