ABUS VMS Express User manual [de]

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Systemhandbuch
eytron. VMS Express
© 2009 ABUS Security-Center GmbH & Co. KG
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eytron VMS express ABUS Security-Center GmbH & Co. KG Systemhandbuch
Inhaltsverzeichnis
Einleitung............................................................................................................................. 4
Einsatzbereiche................................................................................................................... 4
Informationssymbole .......................................................................................................... 5
Upgrades.............................................................................................................................. 5
Systemvoraussetzungen .................................................................................................... 6
1. Einrichtung / Inbetriebnahme...................................................................................... 7
1.1 Erstes Starten der Software ................................................................................................. 8
1.1.1
Der Einrichtungsassistent............................................................................................................................... 8
1.2 Das Login............................................................................................................................... 10
2. Die Live Ansicht ..........................................................................................................11
2.1 Vorstellung der Oberfläche.................................................................................................... 11
2.1.1
Die CPU-Auslastungsanzeige ...................................................................................................................... 13
2.1.2
Die Systemstatusanzeige............................................................................................................................. 13
2.1.3
Umschalten des Betriebsmodus (Live, Wiedergabe) .................................................................................... 14
2.1.4
Nutzen der manuellen Aufzeichnung (Panic-Record) ................................................................................... 14
2.1.5
Umschalten der Dia-Elemente...................................................................................................................... 15
2.1.6
Verwenden des Joysticks............................................................................................................................. 16
2.1.7
Verwenden des Zahlenfeldes (Tastatur)....................................................................................................... 16
2.1.8
Logout und Beenden der Software............................................................................................................... 17
2.2 Arbeiten mit den Kameras ..................................................................................................... 17
2.2.1
Aktivierung und Deaktivierung der Kameras................................................................................................ 18
2.2.2
Umschaltung der Bildgeometrie.................................................................................................................... 19
2.3 Anlegen von Favoriten........................................................................................................... 20
2.3.1
Löschen von Favoriten................................................................................................................................. 22
3. Die Wiedergabe Ansicht .............................................................................................23
4. Erstellen einer Datensicherung..................................................................................24
4.1 Lokale Datensicherung (Datenbank-Export) ......................................................................... 25
4.2 Lokale Datensicherung (AVI-Export)..................................................................................... 26
4.3 Einzelbild-Export (Speicherung, Ausdruck)........................................................................... 27
4.4 Remote Datensicherung........................................................................................................ 28
5. Die Systemkonfiguration ............................................................................................29
5.1 Öffnen der Systemkonfiguration ........................................................................................... 30
5.2 Kamerakonfiguration ........................................................................................................... 31
5.2.1
Einrichten einer IP Kamera........................................................................................................................... 31
5.3 Datenbankeinstellungen (Datenbank/Speicherung).............................................................. 33
5.3.1
Einrichten der Speicherlaufwerke (Laufwerkseinstellungen) ......................................................................... 33
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5.3.2
Einrichten einer Daueraufzeichnung oder einer Aufzeichnung per Aktivitätserkennung................................ 34
5.3.3
Zeitplan einrichten........................................................................................................................................ 35
5.4 Netzwerkeinstellungen .......................................................................................................... 36
5.5 Sicherheitseinstellungen........................................................................................................ 37
5.5.1
Anlegen einer neuen Berechtigungsstufe..................................................................................................... 37
5.5.2
Anlegen eines neuen Benutzers................................................................................................................... 38
5.5.3
Windows Login............................................................................................................................................. 40
5.6 Sonstiges ............................................................................................................................... 40
6. Verwendung der Monitorstation.................................................................................41
6.1.1
Einrichtung über den Erstinstallationsassistenten......................................................................................... 41
6.1.2
Konfiguration der Monitorstation................................................................................................................... 42
6.1.3
Bedienung der Monitorstation....................................................................................................................... 43
7. Häufig gestellte Fragen...............................................................................................44
8. Häufig verwendete Begriffe........................................................................................45
9. Online Unterstützung und Fernkonfiguration ...........................................................46
10. Copyright-Hinweise.....................................................................................................46
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Einleitung
Vielen Dank für den Erwerb der eytron.® Video Management Software express. Dieses Handbuch beschreibt die praktische Anwendung der Software in Verbindung mit Netzwerkkameras.
Die Anleitung wurde mit höchster Sorgfalt erstellt. Für Schäden, welche durch diese Anleitung entstanden sind, kann weder der Verfasser noch ABUS Security-Center haftbar gemacht werden.
ABUS Security-Center behält sich das Recht vor, jederzeit unangekündigte Änderungen an diesem Handbuch vorzunehmen.
Lesen Sie diese Anleitung bitte sorgfältig durch bevor Sie mit der Inbetriebnahme beginnen.
Weitere Informationen zu den Produkten aus dem Hause ABUS Security Center GmbH & Co. KG finden Sie unter http://www.abus-sc.com
Einsatzbereiche
Die Rekordersoftware eytron.® VMS express ist für die Liveansicht, Aufzeichnung und Wiedergabe von bis zu neun Netzwerkkameras verwendbar. Darüber hinaus ermöglicht die dazugehörige Monitorsoftware den Fernzugriff auf die Rekordersoftware über LAN oder Internet.
Die Software eytron.® VMS express ist kostenlos bei den Netzwerkkameras aus dem Hause ABUS Security-Center enthalten. Die express Software ist nicht zu erweitern. Um ein Software-Upgrade durchzuführen, ist zunächst die ebenfalls kostenlose Software eytron.® VMS Basic von der ABUS Security-Center Hompage down zu laden und zu installieren. Weitere Informationen zum Thema Upgrades finden Sie unter dem Punkt „Upgrades“.
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Informationssymbole
Die folgenden Informationssymbole weisen Sie im Laufe des Handbuchs auf Hinweise oder Gefahren hin. Lesen Sie diese Punkte stets aufmerksam durch.
Achtung – den Anweisungen sollte unbedingt Folge geleistet werden
Hinweis - Diese Hinweisboxen beinhalten wertvolle Informationen für den
Umgang mit der Software.
Upgrades
Die Eytron Software kann über entsprechende Upgrades in ihrem Leistungsumfang erweitert werden. Die folgende Übersicht zeigt die einzelnen Ausbaustufen.
Modul
Max. Anzahl Kameras
Max. Anzahl IP Kameras Max. Anzahl Gegenstationen Anz. gleichzeitiger User Max Anzahl Bildschirme 1 1 2 4 2 2 UVV (BGV) Kassen Modus Kassenschnittstelle (POS) Verwendung von Masken Erkennung Defokussierung Kamera Verdrehschutz­erkennung Max. Anzahl Benutzer 3 beliebig
eytron
VMS
express
9
9
- - 3 beliebig beliebig beliebig
1 1 3 10 10 10
- - Ja Ja Ja Ja
- - Ja Ja Ja Ja
- Ja Ja Ja Ja Ja
- - Ja Ja Ja Ja
- - Ja Ja Ja Ja
eytron
VMS
Basic
eytron VMS
Professional
16 64
beliebig beliebig beliebig beliebig
eytron
VMS
Enterprise
eytron
HDVR
32 -
8 24
eytron
NVR
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Systemvoraussetzungen
Unterstütze Betriebssysteme:
Windows XP 32bit
Windows Vista 32bit
Windows 7 32bit
Systemvoraussetzung Minimale
Voraussetzung
CPU
RAM
Typische IP-Kamera Konfiguration HDD (typische Aufzeichnungsdauer in Tagen)
Core2 Duo > 2.0 Ghz Core2Quad > 2.0Ghz iCore7
2GB RAM 4GB RAM 4GB RAM
5 x VGA 9 x VGA / 1.3MPx 9 x 2.0 MPx
500 GB (2-3 Tage) 1000 GB (ca. 2 Tage) 3000 GB (4-5 Tage)
Hinweis:
Es werden keine Microsoft Serverbetriebssysteme unterstützt. Achten Sie beim Einsatz von Nicht-Intel-Prozessoren darauf, dass eine vergleichbare Rechengeschwindigkeit wie oben angegeben vorliegt.
Empfohlene
Hardware
Optimale Leistung
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1. Einrichtung / Inbetriebnahme
Legen Sie zur Installation der Software die Installations-CD in Ihr Laufwerk, warten Sie bis der Startbildschirm geladen wurde und klicken Sie auf VMS Express installieren.
Folgen Sie den Anweisungen des Installationsassistenten.
Technische Daten und Dokumentationen finden Sie unter http://www.abus-sc.com
Achtung: Die Nutzung von Video- und Audioüberwachungsanlagen unterliegt strengen Auflagen. Erkundigen Sie sich daher bereits vor der Installation über die entsprechenden landesspezifischen Gesetze und weisen Sie ihren Kunden ggf. auf diese Auflagen hin.
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1.1 Erstes Starten der Software
Klicken Sie zum Start der Software zweimal auf das Programm-Icon auf Ihren Desktop (Doppelklick).
Es erscheint der Einrichtungsassistent. Dieser wird Sie bei der Ersteinrichtung des Systems unterstützen.
Sie müssen den Einrichtungsassistenten einmal komplett durchlaufen, um die Software in Betrieb zu nehmen.
Der Assistent handelt nun jeden Punkt (Kameras, Speicherlaufwerke, Benutzer, etc.) mit Ihnen zusammen ab. Hierbei sind Benutzereingaben erforderlich.
Wird die Installation nicht vollständig abgeschlossen, wird die Software nicht gestartet und der Einrichtungsassistent wird beim nächsten Start erneut ausgeführt.
1.1.1 Der Einrichtungsassistent
Wählen Sie den Punkt Rekorderstation aus und klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter.
Der Einrichtungsassistent sucht im lokalen Netzwerk nach installierten Netzwerkkameras und führt diese in der Liste auf. Durch die Schaltfläche Suche können Sie die Suche nach Netzwerkkameras manuell erneut starten. Es werden alle IP-Kameras mit aktivierter UPnP­Unterstützung aufgelistet. Der automatische Suchlauf wird bei negativem Suchergebnis bis zu dreimal ausgeführt und kann nicht unterbrochen werden.
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Wählen Sie durch klicken auf die Checkbox im Fenster die Netzwerkkameras aus, die Sie mit der VMS express verwalten wollen. Eventuell werden Sie nun aufgefordert, das Administratorkennwort und Passwort der Netzwerkkamera einzugeben.
Im Bereich Aufzeichnung können Sie für die gewählten Kameras über ein Drop Down Menü auswählen, ob diese bereits für eine Daueraufzeichnung eingerichtet werden sollen. Durch einen Doppelklick auf die IP-Adresse der IP­Kamera öffnet sich deren Webinterface.
Wählen Sie die Laufwerke aus, die Sie für die Aufzeichnung der Netzwerkkameras nutzen möchten. Es werden alle möglichen Speicherlaufwerke angezeigt, die im Windows Explorer bekannt sind
Geben Sie Benutzernamen und deren Passwort ein. Die Berechtigungsstufen sind wie folgt eingeteilt:
Supervisor: Systemverwaltung / Livebilder /
Wiedergabedaten /
Operator: Livebilder / Wiedergabedaten
Gast: Livebilder
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Konfigurieren Sie Ihr System für den Autostart. Durch das Setzen des Kontrollfeldes „Automatischen Windowslogin aktivieren“ wird die automatische Benutzeranmeldung und der Autostarteintrag an Ihrem Windows PC eingerichtet. Ist ein Autostart der Software nicht erwünscht, so ist dies über die Systemverwaltung der Software im späteren Verlauf abschaltbar.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Einstellungen anzeigen“, um einen System-Report zu erzeugen und diesen bei Bedarf auszudrucken. Klicken Sie auf „Weiter“, um die Erstinstallation abzuschließen. Sind alle Einstellungen erfolgreich durchgeführt wird der Startbildschirm (Splash-Screen) geladen und es erfolgt die Sprachausgabe „System bereit.
1.2 Das Login
Ist die eytron.® VMS vollständig geladen, erscheint das Anmeldefenster.
Hier hat der Benutzer die Möglichkeit neben dem Login die gewünschte Landessprache auszuwählen.
Mögliche Sprachen sind: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch und Dänisch.
Wählen Sie die gewünschte Landessprache und geben Sie Ihren Benutzernamen und das Passwort ein. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Login. (Schlüsselsymbol)
Wurde das Paßwort dreimal hintereinander falsch eingegeben, so ist die Software für 24 Stunden gesperrt. Kontaktieren Sie in diesem Fall den technischen Support Ihres Verkäufers.
Hinweis:
Achten Sie darauf, dass mindestens ein Benutzer Supervisor Rechte besitzt, da ein Zugriff auf das System ansonsten nur noch eingeschränkt möglich ist. Die auf der Rekorderstation gespeicherten Benutzer gelten auch für die Monitorstation.
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Menüleiste
Kamerapuck
Datum/Uhrzeit
der Dialeiste
Dialeiste
Tastatur
Systemstatusanzeige
löschen
LC-Display
CPU Auslastungsanzeige
Stationsanzeige
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2. Die Live Ansicht
Bei der Gestaltung der eytron.® VMS Oberfläche wurde viel Wert auf Benutzerfreundlichkeit und Intuitivität gelegt. Das Ergebnis ist eine Oberfläche, die sich mit nur der linken Maustaste (Klick und Schieben) bedienen lässt.
Dies hat den Vorteil, dass die Bedienung auch über einen Bildschirm mit Berührungseingabe (Touch Screen) erfolgen kann. Für den erfahrenen Benutzer sind natürlich auch alternative Bedienmöglichkeiten wie z.B. Kontextmenüs integriert.
Die nachfolgenden Seiten beschreiben das Verwenden und die Konfiguration der Software, welches ein schnelles, professionelles Arbeiten ermöglicht.
2.1 Vorstellung der Oberfläche
Die Oberfläche der Software bietet schnellen Zugriff auf alle wichtigen Funktionen. Durch die Verwendung von Schiebereglern (Slider), kann die aktuelle Ansicht auf z.B. Kameras oder Favoriten umgeschaltet werden. Die Darstellung der Oberfläche lässt sich somit individuell anpassen.
System-
Modus-
Umschalter
Live /
Wiedergabe
Livebild-
Fenster
Manuelle Aufzeichnung
Joystick /
Zoomstick
Umschaltung
Favoriten
Favoriten
anlegen
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Links oben beginnend finden Sie die Menüleiste mit Schaltflächen zum Abmelden / Beenden der Software, sowie zum Aufruf der Systemkonfiguration und Optionen zur technischen Hilfestellung (Support).
Weiterhin befinden sich am oberen Rand die CPU-Auslastungsanzeige, die Systemstatusanzeige, sowie das aktuelle Datum mit der dazugehörigen Uhrzeit.
Unterhalb der Datumsanzeige befindet sich ein Schieberegler (Slider) zum Umschalten der darunter dargestellten Dialeiste. Mit Hilfe dieses Werkzeugs kann die Ansicht der Dialeiste zwischen der Kamera- und Favoritenansicht umgeschaltet werden. Näheres hierzu wird im weiteren Verlauf des Handbuchs beschrieben.
Der System-Modus-Umschalter an der linken unteren Ecke schaltet die Software in den gewünschten Betriebsmodus. Diese sind im Einzelnen der Live- oder der Wiedergabemodus. Einzelheiten hierzu werden ebenfalls im weiteren Verlauf des Handbuchs näher beschrieben.
Neben dem System-Modus-Umschalter befindet sich die Schaltfläche zur manuellen Aufzeichnung (Panic Record). Hierdurch wird eine Aufzeichnung aller momentan dargestellten Kameras sichergestellt. Dies geschieht solange die Schaltfläche aktiviert ist.
Die Tastatur dient der Anwahl von Kameras, gespeicherten Kamerapositionen und zum Schalten der eingerichteten Relais. Die Umschaltung der Bedienmöglichkeiten erfolgt über die Steuerungsschaltflächen unterhalb des LC-Displays. Die aktuelle Auswahl wird direkt im LC-Display dargestellt.
Als nächstes Steuerelement finden Sie den Joystick und den Zoom-Regler. Mit Hilfe dieser Steuerelemente haben Sie die Möglichkeit, Schwenk-/Neige-Kameras zu steuern oder digital ins Bild hinein zu zoomen und den gezoomten Bildausschnitt zu verschieben.
Die Schaltflächen am rechten unteren Bildschirmrand dienen zum Anlegen / Löschen von Kamerafavoriten. Die Funktion dieser Schaltfläche wird im Laufe des Handbuchs näher beschrieben.
Die sich darüber befindende Dialeiste dient als Aufnahme-Container für Kameras und Favoriten. Die Umschaltung der Ansicht erfolgt über den übergeordneten Schieberegler.
(13)
Den größten Teil der Oberfläche nimmt das Livebild-Fenster ein. Auf dieser Fläche werden alle darzustellenden Kameras plaziert. Mit Hilfe des Kamerapucks können auf innovative Weise die Anzahl der dargestellten Kamerafenster, bzw. die aktuelle Bildgeometrie des Live-Fensters verändert werden.
Die Livebildanzeigt lässt sich bei 4:3 Bildschirmen auf maximal neun und bei 16:10 Bildschirmen auf maximal 12 Live-Fenster einstellen.
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Hinweis:
Im Livemodus lassen sich maximal neun Kameras gleichzeitig aktiveren.
2.1.1 Die CPU-Auslastungsanzeige
Die CPU-Auslastungsanzeige spiegelt die aktuelle Auslastung des Prozessors wider. Fährt man mit dem Mauszeiger über die Anzeige, öffnet sich ein Fenster, in dem die Gesamtlast noch einmal in drei weitere Bereiche unterteilt wird, was eine wesentlich detaillierte Auslastung des Systems anzeigt. Neben der Gesamtanzeige werden jetzt ebenfalls die benötigte Systemleistung für die Anzeige des Livebildes (Display), die benötigte Systemleistung für laufende Aufnahmen (Record) angezeigt. Die Anzeige bleibt jetzt solange bestehen, bis man mit dem
Gesamt
Display
Record
Mauszeiger erneut über die Anzeige fährt.
Hinweis:
Da noch andere Prozesse das System belasten, entspricht die angezeigte Gesamtlast
(CPU) niemals die Summe der Anzeigen für Display (D), Record (R).
Achten Sie bei der Konfiguration darauf, dass die Gesamtbelastung des Systems nicht zu
hoch ist, da ein normales Arbeiten am System nur noch schwer möglich ist.
2.1.2 Die Systemstatusanzeige
Der Systemstatusanzeige kann der aktuelle Systemstatus entnommen werden. Dieser wird über drei Symbole grafisch dargestellt.
Nachfolgend sind die Symbole im Einzelnen erklärt:
Alarm (Leuchtet sobald ein Videosignal einer IP Kamera verloren geht)
Störung (Leuchtet bei einer auftretenden Störung, z.B.: Festplattenproblem.)
Aufzeichnung (Leuchtet sobald Videodaten mindestens einer Kamera
aufgezeichnet werden)
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2.1.3 Umschalten des Betriebsmodus (Live, Wiedergabe)
Über den Schieberegler im linken unteren Bildschirmbereich wird das Hauptverhalten der Software bestimmt. Dies wird in zwei Kategorien aufgeteilt, welche jeweils für einen bestimmten Betriebsmodus stehen. Diese werden nachfolgend näher beschrieben.
Wird auf einen anderen Modus umgeschaltet, speichert das System die aktuelle Ansicht im Hintergrund ab. Diese Ansicht (Kamerapositionen) wird dann beim Zurückkehren in diesen Modus automatisch wiederhergestellt.
Der Livemodus
Der Livemodus dient zum Betrachten der aktuellen Geschehnisse für die an dem System zur Verfügung stehenden Kameras. Sie können in diesem Modus Favoriten anlegen.
Der Wiedergabemodus
Beim Umschalten auf den Wiedergabemodus wird die Tastatur am unteren Bildschirmrand gegen Bedienelemente für die Wiedergabe ausgetauscht. Weiter wird die Oberfläche mit einem Zeitstrahl ergänzt, welcher für die Wahl des Startzeitpunktes der Wiedergabe zuständig ist. Sie können in diesem
Modus Favoriten anlegen.
2.1.4 Nutzen der manuellen Aufzeichnung (Panic-Record)
Durch die Aktivierung der Schaltfläche Manuelle Aufzeichnung wird sichergestellt, dass von allen momentan aktivierten Kameras aufgezeichnet wird. Dies geschieht solange, bis die Schaltfläche wieder
Aufnahme AN
ausgeschaltet wurde. Die gelbe Rekord Anzeige in der Systemstatusanzeige leuchtet auf und es erfolgt eine Sprachausgabe „Aufzeichnung gestartet“
Die Aufzeichnungen können anschließend über den Wiedergabemodus betrachtet werden.
Für jede Kamera, die während der Aufzeichnung aktiv war, ist nun in
Aufnahme AUS
dem Zeitraum ein gelber Aufzeichnungsbalken vorhanden, die in der Aufzeichnungsstatistik angezeigt wird.
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2.1.5 Umschalten der Dia-Elemente
Der Inhalt der Dia-Leiste wird mit Hilfe des übergeordneten Schiebereglers umgeschaltet. Durch die Umschaltung werden die momentan dargestellten Dias auf der rechten Seite durch Dias der gewählten Kategorie ausgetauscht.
Kameraansicht
Standardansicht der Software. Hier werden alle aktivierten Kameras und die verbundener Gegenstationen gelistet. Wird das System zwischenzeitlich z.B. neu gestartet oder beendet, wird als Ausgangspunkt immer diese Ansicht gezeigt.
Dem Dia können zusätzlich Informationen wie Kameratyp, Name und der Aufzeichnungsstatus entnommen werden.
Favoritenansicht
Die Kameraansicht ist immer die
Die Favoritenansicht beinhaltet alle gespeicherten Kamera-Favoriten. Diese können
von jedem Benutzer über den Button (am rechten unteren Bildschirmrand) angelegt und individuell benannt werden. Somit ergibt sich eine benutzerdefinierte Liste von Kamerasets.
Weiter wird bei Aktivierung des Favorits die aktuell eingestellte Ansicht des Live-Fensters durch die in den Favoriten gespeicherte Ansicht ersetzt.
Das Verwenden der Favoriten ist auch im Wiedergabemodus (Vollbildwiedergabe, Aufzeichnungsstatistik) möglich
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Kameras
Relais
Presets
LC-Display
Home
Zifferntasten
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2.1.6 Verwenden des Joysticks
Der Joystick am rechten unteren Bildschirmrand dient zum Steuern von Schwenk-/Neige-Kameras.
Sie lassen sich hiermit stufenlos in Ihrer Richtung (Horizontal, Vertikal und Diagonal) verändern.
Die Steuerung beschränkt sich allerdings immer auf die aktuell ausgewählte Kamera. Diese wird mit einem blauen Rahmen im Live-Fenster dargestellt.
Klicken Sie zur Steuerung einer anderen Kamera mit der linken Maustaste auf das jeweilige Livebild der Kamera im Live-Fenster-Bereich.
Alternativ kann die Kamera auch über das Zahlenfeld ausgewählt werden. Hierzu ist die Nummer der zu aktivierenden Kamera einzugeben.
Über den Zoom-Stick kann der momentane Bildausschnitt vergrößert werden. Wurde eine Schwenk-/Neige-Kamera ausgewählt wird das analoge Zoom der Kamera benutzt. Bei Festkameras wird digital in das Bild hinein gezoomt.
Der gezoomte Bildausschnitt kann anschließend mittels des Joysticks verschoben werden.
Hinweis:
IP-Kameras mit PTZ-Unterstützung werden von der Software Eytron VMS Express
automatisch erkannt.
2.1.7 Verwenden des Zahlenfeldes (Tastatur)
Das Zahlenfeld kann in drei separate Betriebsmodi unterteilt werden. Diese sind Kameraauswahl, Auswahl von Schwenk-/Neige-Presets (gespeicherte Kamerapositionen) und die Aktivierung der Relais.
Die aktuelle Auswahl wird in einem LC-Display
dargestellt.
Über die Schaltfläche kann der Eingabemodus auf zweistellig umgestellt
Zweistelliger
werden. Somit sind Auswahlmöglichkeiten
bis 99 möglich.
Über die Taste (Home) fährt die Schwenk-/Neige-Kamera in ihre Anfangsposition zurück. Dies ist sehr hilfreich, wenn eine Kamera bewegt wurde und die Anfangsposition nicht mehr bekannt ist.
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Die Tasten des Ziffernfeldes können folgende Zustände haben:
Taste schwarz: Tastendruck führt zu einer Aktion (abhängig von gewählter Funktion). Taste grau: Keine Aktion möglich Taste blau: Funktion ist aktiv / wird ausgeführt Ziffer blau: Kamerakanal wird aufgezeichnet
2.1.8 Logout und Beenden der Software
Um die Software auszuschalten, muss sich ein angemeldeter Benutzer erst abmelden. Dies geschieht über die Schaltfläche Abmelden, welche sich in der linken oberen Ecke der Oberfläche befindet oder über das X-Symbol in rechten oberen Ecke. Zum Beenden der Software ist die Schaltfläche erneut zu drücken.
2.2 Arbeiten mit den Kameras
Angeschlossene Kameras werden, sofern sie in der Systemkonfiguration eingeschaltet sind, in der Kameraansicht gelistet. Jedes dort aufgeführte Dia steht für eine Kamera.
Über die Kamerasymbolik auf der rechten oberen Seite des Dias, wird der ermittelte Kameratyp dargestellt. Dieser kann wie folgt variieren:
Schwenk-/Neige-Kamera mit Netzwerkanschluss
Netzwerkkamera oder Videoserver
An der unteren Seite des Dias werden immer der Kameraname angezeigt.
Wird von dieser Kamera aufgezeichnet erscheint im Dia das Record-Symbol.
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2.2.1 Aktivierung und Deaktivierung der Kameras
Zur Aktivierung (Einschalten) einer Kamera muss lediglich die gewünschte Kamera per
2. Kameransicht aktivieren
Drag n Drop in ein freies Live-Fenster gezogen werden.
Schalten Sie hierzu den Modusschalter auf
3. Kamera aktivieren (Drag n Drop)
Livemodus (Schritt 1).
Schalten Sie anschließend den
1. Livemodus aktivieren
Ansichtsschalter auf die Kameraansicht (Schritt 2).
Klicken Sie in der Kameraansicht auf das Dia der gewünschten Kamera und halten Sie die linke Maustaste gedrückt.
Bewegen Sie die Maus nun in ein freies Kamerafenster und lassen Sie die linke Maustaste wieder los. Die Kamera wird dann in das gewünschte Fenster eingebettet (Schritt 3).
Möchten Sie die Kamera in einem anderen Fenster einbetten, können Sie wieder mittels der Drag n Drop Funktion das eingebettete Livebild in ein anderes Fenster verschieben.
Wird eine aktivierte Kamera auf ein besetztes Fenster verschoben, werden beide Kameras in ihrem Platz vertauscht.
Wird eine Kamera aus der Kamera Liste über ein besetztes Fenster losgelassen, wird das vorhandene Videobild mit dem Bild der neuen Kamera ersetzt.
Zum Deaktivieren (Ausschalten) einer Kamera muss diese nur per Drag n Drop außerhalb des umschließenden Chromrahmens losgelassen werden. Hierbei empfiehlt es sich, die Kamera
Chromrahmen
wieder zurück in die Dia-Liste zu ziehen.
Möchten Sie mehrere Kameras gleichzeitig aktivieren, können Sie über die Favoritenfunktion mehrere Kameras gruppieren.
Hinweis:
Jede Kamera kann immer nur einmal auf dem Bildschirm dargestellt werden. In der Wiedergabeansicht können maximal 4 Kameras dargestellt werden.
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2.2.2 Umschaltung der Bildgeometrie
Zur Umschaltung der Kameraansicht bietet die Software
den Kamerapuck.
Durch Verschieben des Kamerapucks können insgesamt die Ansichten im 4:3 und 16:10 Format verändert werden.
Die eingestellte Ansicht inklusive Kameraaktivierung wird beim Beenden der Software gespeichert und beim nächsten Start der Software wieder automatisch hergestellt.
Nachfolgend ist der Umgang mit diesem Werkzeug näher beschrieben.
Kamerapuck
VMS Express Version 6.6 19
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Arbeiten mit dem Kamerapuck:
Der Kamerapuck ist für das Erhöhen und Vermindern der Anzahl der Kamera-Fenster zuständig. Werden z.B. mehr freie Kameraplätze benötigt muss der Puck auf der horizontalen Ebene in Richtung des Plus-Zeichens verschoben werden (bei quadratischer Ansicht).
2.3 Anlegen von Favoriten
Bei Verwendung von mehreren Kameras in der eytron Software, empfiehlt es sich, bestimmte Kameraansichten als Favorit zu speichern.
Für eine erneute Darstellung der Kameras muss dann nur noch der Favorit anstatt jeder einzelnen Kamera aktiviert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass beim Anlegen des Favorits die aktuell eingestellte Bildgeometrie ebenfalls gespeichert wird. Ein manuelles Umschalten zwischen den Ansichten entfällt somit.
Wird der Puck auf der vertikalen Ebene verschoben, wird die aktuelle Ansicht in die 1Plus Ansicht umgewandelt. Je weiter der Puck nun vom Geometriewerkzeug entfernt wird, desto grösser wird das 1Plus-Fenster dargestellt.
Werden in dieser Ansicht nun wieder mehr freie Fenster benötigt, kann dies durch das Verschieben des Pucks in der horizontalen Ebene (+/-) erreicht werden.
Die Software unterscheidet bei den Favoriten zwischen Live- und Wiedergabefavoriten. Je nachdem in welchem Betriebsmodus (Live oder Wiedergabe) der Favorit angelegt wurde, wird dieser bei Aktivierung des Favorits wieder hergestellt.
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Zum Anlegen von Favoriten sind folgende Schritte notwendig:
- Umschalten des Systemmodus auf Live- oder Wiedergabemodus
- Einstellen der gewünschten Bildgeometrie
- Aktivierung der gewünschten Kameras und Festlegung der Reihenfolge im Live­Fenster
- Umschaltung des Ansichtsschalters auf die Favoritenansicht.
- Anlegen des Favoriten über die Schaltfläche Favorit anlegen
- Namensvergabe für den zu speichernden Favorit
2. Einstellen der Bildgeometrie
3. Wahl des gewünschten Modus
1. Aktivieren der Kameras
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6. Namensvergabe und Speicherung der Einstellungen
4. Umschaltung auf Favoritenansicht
5. Anlegen des Favoiten
Sobald der Favorit gespeichert wurde, wird in der Liste der Favoriten ein neues Dia angelegt.
Wird dieses Dia nun in das Live-Fenster gezogen, wird die Bildgeometrie, entsprechend der gespeicherten Ansicht, verändert und die Kameras in der entsprechenden Reihenfolge dargestellt. Bereits aktivierte Kameras werden hierbei ersetzt.
Hinweis:
Favoriten werden für jeden Benutzer separat angelegt. Somit sind die Favoriten, bei Mehrbenutzerbetrieb, für die anderen Benutzer nicht sichtbar. Für die Erstellung sind keine Supervisor-Rechte notwendig.
2.3.1 Löschen von Favoriten
Werden gespeicherte Favoriten nicht mehr benötigt, können diese über die Schaltfläche
gelöscht werden.
Wechseln Sie hierzu in die Favoritenansicht und markieren Sie das zu löschende Dia. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Löschen.
Der Favorit wird dann aus der Liste entfernt.
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3. Die Wiedergabe Ansicht
Beim Umschalten in den Wiedergabemodus, ziehen Sie wie im Livemodus die gewünschten Kameras per Drag n Drop in den Übersichtsbereich. Maximal vier Kameras können auf diese Weise im Übersichtbereich dargestellt werden.
Dieser Übersicht kann der aktuelle Aufzeichnungszeitraum einer Daueraufzeichnung, sowie Aufzeichnungen per Aktivitäts­Erkennung entnommen werden.
Mittels können Sie zwischen der Aufzeichnungsstatistik und der Vollbild-Datenbankwiedergabe umschalten.
Sind bei Umschaltung auf die Datenbankwiedergabe bereits Kameras aktiviert, werden diese für die Wiedergabe weiter verwendet (Synchrone Wiedergabe).
Der Ansichtsschalter auf der linken Seite des Zeitstrahls dient der Umschaltung des aktuellen Zeitraums der Wiedergabe. Dieser kann zwischen Jahr, Monat, Woche, Tag, Stunde und
Daueraufzeichnung Aufz. per Aktivitätserkennung
Umschaltung Übersicht und Vollbild-Datenbankwiedergabe
Minute umgeschaltet werden. Je nach Stellung des Reglers wird die Beschriftung (Einheiten) des Zeitstrahls entsprechend verändert (siehe u.a. Grafik).
Der Regler für den Startzeitpunkt legt den absoluten Startzeitpunkt fest. Soll dieser an einem bestimmten Datum bzw. einer bestimmten Uhrzeit starten, so ist der Regler durch Anklicken und Verschieben an die gewünschte Startposition zu setzen. Beachten Sie hier, dass Sie zur Auswahl des Startpunktes ggf. erst auf eine höhere Ansicht (z.B. Monat oder Tag) umschalten müssen.
Eine direkte Auswahl des Startzeitpunktes (Datum und Uhrzeit) ist über die Kalenderfunktion möglich. Möchten Sie beispielsweise schnell zum Ende der aktuellen Aufzeichnung gelangen, brauchen Sie nur den Kalender zu Öffnen und die Schaltfläche Heute anzuklicken. Nach dem Schließen des Kalenders springt der Regler für den Startzeitpunkt direkt zum aktuellen Datum und der aktuellen Uhrzeit.
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vorherigen Ereignis
Rückwärts
Vorwärts
nächsten Ereignis
Vorwärts
Abspielschaltflächen
Kalender
Systemhandbuch
Das Aufrufen des Kalenders erfolgt über die Kalenderschaltfläche im Wiedergabemodus.
Ansichtsschalter
Haben Sie alle Einstellungen vorgenommen, können die ausgewählten Kameras nun mittels der Abspiel-Schaltflächen Vorwärts bzw. Rückwärts abgespielt werden. Zusätzlich kann die Abspielgeschwindigkeit über den Geschwindigkeitsregler zwischen 1/20 und 10x Geschwindigkeit eingestellt werden.
Die nachfolgende Grafik zeigt die Bedeutung der einzelnen Abspielschaltflächen.
Zeitstrahl
Export
Springe zum
Sicherungszeitraum
Abspielung Rückwärts
Regler Startzeitpunkt
Abspielgeschwindigkeit
Einzelbild
Einzelbild
Ein dauerhaftes Drücken der Taste „Einzelbild Vorwärts“ oder „Einzelbild Rückwärts“ für zu einem Abspielen mit 1facher Geschwindigkeit. Wird die Taste wieder losgelassen so stoppt die Wiedergabe. Ein einfacher Klick führ zu einem Einzelbildsprung.
Hinweis:
Ist für den gewählten Zeitraum keine Aufzeichnung vorhanden, wird anstelle des Videobildes ein blaues Bild mit der Aufschrift „Kein Video“ angezeigt.
4. Erstellen einer Datensicherung
Der Datensicherungs-Dialog kann bequem über die Export-Schaltfläche in der Wiedergabesteuerung aufgerufen werden. Hierbei sind Einzelbildexport, AVI-Export und Datenbank-Export möglich. Weiter können hier auch einzelne Bilder ausgedruckt oder gespeichert werden.
Bei der Datensicherung wird zwischen lokaler und Remote-Datensicherung unterschieden. In den nachfolgenden Punkten werden diese Varianten näher beschrieben.
Abspielung
Springe zum
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Hinweis:
Die Remotedatensicherung ist nur für Benutzer der Berechtigungsstufe „Supervisor“ oder „Operator“ möglich..
4.1 Lokale Datensicherung (Datenbank-Export)
Über die lokale Datensicherung werden die aufgezeichneten Videodaten des lokalen Systems auf externe Medien gesichert. Mögliche Datenträger hierfür sind z.B. USB-Sticks, CD/DVDs oder der Export in ein extra Verzeichnis.
Legen Sie zum Export der Videodaten das gewünschte Medium in den DVD-Brenner ein oder schließen Sie einen USB-Stick an.
Wechseln Sie in den Wiedergabemodus und aktivieren Sie die Kameras, die für die Datensicherung verwendet werden sollen.
Legen Sie mit Hilfe des Auswahlwerkzeugs den zu sichernden Zeitraum fest und klicken Sie auf die Schaltfläche Export.
Der Export-Dialog wird nun in der Ansicht Datenbank- Export gestartet und die ausgewählten Archive in der Liste angezeigt. Der ausgewählte Sicherungs­zeitraum wird ebenfalls vom Client übernommen und in der Liste aktualisiert.
Soll für das Backup ein anderer Name verwendet werden, kann dieser im Feld Name der Daten- sicherung angepasst werden.
Kameras, die nicht gesichert werden sollen, können durch entfernen des Hakens in der Liste der Kameras vom Export ausgeschlossen werden.
4. Wiedergabemodus aktivieren
2. Daten exportieren
1. Kameras aktivieren
3. Sicherungszeitraum wählen
Wählen Sie im Export-Dialog das Laufwerk aus, welches für die Sicherung verwendet werden soll. Ist Ihr Laufwerk hier nicht aufgeführt, ist dieses erst in der Systemkonfiguration (Punkt Datenbank/Speicherung  Laufwerke) als Backup schreiben & lesen einzurichten
Sind alle Einstellungen vorgenommen, kann die Datensicherung über die Schaltfläche Export gestartet werden.
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Am Ende des Sicherungsvorgangs wird eine Lesesoftware automatisch mit auf den Datenträger kopiert (Nur bei Datenbank­Export). Somit können die Bilddaten auf jedem beliebigen Windows PC (Ab Windows XP) betrachtet werden.
7. Namen vergeben (optional)
5. Speicherlaufwerk auswählen
Die Bedienung der Lesesoftware ist gegenüber der Hauptsoftware stark eingeschränkt. Lediglich die Funktionen für die Datenbankwiedergabe und Datenexport sind implementiert.
Wurden die Daten auf CD oder DVD gesichert, wird die Lesesoftware direkt nach dem Einlegen des Mediums automatisch gestartet.
4.2 Lokale Datensicherung (AVI-Export)
Durch den AVI-Export können die aufgezeichneten Bilddaten in ein Videoformat exportiert werden, welches sich mit gängigen Mediaplayern abspielen lässt. Eine Lesesoftware, wie beim Datenbank-Export, wird zum Abspielen nicht benötigt.
Sollte Ihr Programm Schwierigkeiten in der Wiedergabe aufweisen, stellen Sie sicher, dass entsprechende Codecs (MJPEG, H.264, MPEG-4) installiert sind. Sollte dies nicht der Fall sein, installieren Sie alle Codec-Packs über den IP Installer.
6. Haken bei nicht zu sichernden Kameras entfernen
8. Datensicherung starten
Ansicht AVI-Export auswählen
Verfahren Sie zum Export der Videodaten wie in Punkt 2.5.1 beschrieben mit dem Unterschied, dass im Sicherungsdialog anstelle des
Datenbank-Exports (Punkt 2) der AVI­Export (Punkt 3) ausgewählt ist.
Sind bei der Sicherung mehr als eine Kamera aktiviert, wird für jede dieser Kameras eine separate Videodatei angelegt.
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5. Export starten
Systemhandbuch
4.3 Einzelbild-Export (Speicherung, Ausdruck)
Über den Einzelbild-Export können einzelne Bilder aus der Datenbank oder der Livebildanzeige abgespeichert, ausgedruckt oder per Email versendet werden.
Hierbei besteht die Möglichkeit, bei Bedarf den Stationsnamen, den Kameranamen sowie Datum und Uhrzeit direkt ins Bild einzublenden.
Nachfolgend sind die hierfür zur Verfügung stehenden Möglichkeiten näher beschrieben.
Speicherung der Einzelbilder:
Öffnen Sie zum Export einzelner Bilder den Export-Dialog am oberen linken Bildschirmrand in der Client Oberfläche und schalten Sie den Exportmodus auf Einzelbild-Export (Punkt 1).
Das zu exportierende Bild wird nun als Vorschau angezeigt.
Wählen Sie den Dateityp aus und setzen Sie den Haken im Feld Texteinblendung falls der Kameraname, Datum und Uhrzeit im exportierten Bild enthalten sein sollen.
Die Bilder werden standardmäßig im Order Eigene Bilder abgelegt. Möchten Sie einen anderen Speicherort verwenden, können Sie
1. Ansicht Einzelbild-Export wählen
diesen über die Schaltfläche Durchsuchen ggf. anpassen.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Export, um den Export zu starten. Das Bild wird nun an dem ausgewählten Speicherort abgelegt und der Export-Dialog wieder geschlossen.
3. Texteinblendung aktivieren (optional)
4. Dateiname und Speicherort ggf. anpassen
Wiederholen Sie die o.a. Schritte zum Export weiterer Einzelbilder.
2. Dateityp auswählen
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Bilddaten an den Drucker senden:
Möchten Sie Einzelbilder an den Drucker senden, brauchen Sie im Export-Dialog anstelle des Einzelbild-Exports (Punkt 1) nur den Drucker-Export (Punkt 4) auszuwählen.
Über die Schaltfläche Druckereinrichtung kann der gewünschte Drucker bei Bedarf angepasst werden.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Export um das Bild an den Drucker zu senden.
Ist am System noch kein Drucker eingerichtet, erscheint der Windows-Assistent zum Einrichten neuer Drucker. Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten um neue Drucker hinzuzufügen.
Wählen Sie andernfalls den zu verwendenden Drucker aus und klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
Das Bild wird nun an den Drucker ausgegeben.
4.4 Remote Datensicherung
Die Remote Datensicherung bietet die Möglichkeit von einer Monitorstation aus, die aufgezeichneten Videodaten der Rekorderstation über das Netzwerk zu sichern. Hierzu muss der Benutzer der Monitorstation über die Rechte des Supervisors oder Operators verfügen. Die Bedienschritte sind identisch zur lokalen Datensicherung.
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M
enüleiste
Datum/Uhrzeit
Systemhandbuch
5. Die Systemkonfiguration
Die Systemkonfiguration dient der Einrichtung des gesamten Systems. Hier haben Sie die Möglichkeit, beispielsweise neue Benutzer anzulegen, oder angeschlossene Kameras zu konfigurieren.
Nachfolgend wird der Umgang mit der Systemkonfiguration näher beschrieben.
Achten Sie bei der Konfiguration auf eine sorgfältige Einrichtung der einzelnen Komponenten, um Fehlfunktionen von vorne herein auszuschließen.
Ansichtsschalter (Kameras, Datenbank, Digital I/O, Aktionen, Netzwerk, Sicherheit, Sonstiges)
Einstellungen
speichern
System mit geänderten
Einstellungen neu starten
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5.1 Öffnen der Systemkonfiguration
Die Systemkonfiguration wird über den Menüpunkt Konfiguration am linken oberen Bildschirmrand der Bedienoberfläche geöffnet.
Der Zugriff ist allerdings nur dem Supervisor gestattet und durch die Eingabe von Benutzername und Passwort geschützt. Verwenden Sie zum Einloggen Ihre vorhandenen Benutzerdaten.
Zugriffe auf die Systemkonfiguration können für jeden Benutzer individuell über die Berechtigungsstufen angepasst werden (Siehe hierzu Punkt 5.5.1 auf Seite 37).
Die folgende Grafik zeigt den schematischen Aufbau der Systemkonfiguration:
IP Kameras
Datenbank / Speicherung
Kamera
Netzwerk
Laufwerke
TCP/IP Gegenstationen (Monitor)
Systemkonfiguration
Sicherheit
Nutzer Berechtigungsstufen Windows Login
Verschiedenes
Sonstiges
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5.2 Kamerakonfiguration
Die Kamerakonfiguration dient der Festlegung der globalen Einstellungen jeder einzelnen Kamera, sowie dem Einrichten / Hinzufügen von neuen Kameras. Auf die Kamerakonfiguration kann über den Punkt 1 des Ansichtsschalters (Schiebereglers) zugegriffen werden.
5.2.1 Einrichten einer IP Kamera
Die Software Eytron VMS Express bietet die Unterstützung für alle hauseigenen IP Kameras.
Für eine erfolgreiche Einrichtung einer IP-Kamera in der Software, wird von einer komplett eingerichteten Kamera (Benutzername / Passwort und eine gültige IP Adresse) ausgegangen.
Richten Sie andernfalls die Kameras gemäß Ihrer Kameradokumentation ein, bis ein Zugriff per Web Browser möglich ist.
Einrichtungsschritte:
3. Kamera aktivieren
1. Kameraansicht auswählen
2. IP Kamera auswählen
4. IP Adresse eintragen/auswählen
5. Ggf. Benutzername und Passwort eintragen
6. Speichern und Anwenden der Einstellungen
- Öffnen Sie die Systemkonfiguration und stellen Sie den Ansichtsschalter auf
Kameraansicht (Punkt 1)
- Öffnen Sie auf der linken Seite den Menüpunkt IP Kamera
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- Wählen Sie die gewünschte Kameranummer aus, die Sie für die Einrichtung verwenden möchten und aktivieren Sie diese über das Feld Ein/Aus.
- Das System sucht anschließend nach allen verfügbaren IP Kameras des ausgewählten Herstellers und bietet diese im Feld URL/Port an. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
Alternativ können Sie hier auch die IP Adresse und den Port der Kamera manuell angeben. (beispielsweise 192.168.0.100:80)
- Ist in der Kamera ein Benutzername und ein Passwort für den Zugriff konfiguriert, so ist dieses im Feld Administrator: bzw. Passwort: einzugeben. Klicken Sie anschließend auf Ermitteln und warten Sie bis der Kameraname aktualisiert wurde.
- Damit die Änderungen übernommen werden, sind im letzten Schritt die Schaltflächen Speichern und Anwenden anzuklicken.
Die Kamera ist nun für Livebilddarstellung konfiguriert.
Auf der Kamerakonfigurationsseite wird auf der rechten Seite ein Vorschaubild der Kamera angezeigt. Dies dient der Kontrolle für die Verbindung zur Kamera und ist aktiv, sobald eine Kamera aus der Liste der gefundenen IP Adressen ausgewählt oder nach Eingabe von gültigen Benutzerdaten (Benutzername / Passwort) auf die Schaltfläche Ermitteln geklickt wurde.
Möchten Sie von der Kamera per Aktivitätserkennung oder Daueraufzeichnung speichern, so ist dies gemäß Punkt 5.3.2 auf Seite 34 einzurichten.
Löschen einer IP Kamera:
Wird eine IP Kamera nicht mehr benötigt kann diese über die Systemkonfiguration wieder gelöscht werden.
Öffnen Sie hierzu die Systemkonfiguration und stellen Sie den Ansichtsschalter auf die Kameraansicht.
Wählen Sie hier den Unterpunkt IP Kameras und wählen Sie die zu deaktivierende Kamera aus. Entfernen Sie den Haken im Feld Ein/Aus und klicken Sie auf die Schaltflächen Speichern und Anwenden.
Der Kameraname in der Liste sollte nun wieder IP Kamera XX heißen und die Kamera ist deaktiviert.
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1. Kameraansicht auswählen
3. Kamera ausschalten
2. Zu deaktivierende IP-Kamera auswählen
4. Speichern und Anwenden der Einstellungen
5.3 Datenbankeinstellungen (Datenbank/Speicherung)
Die Datenbanks-Einstellungen dienen dazu, Parameter zur Behandlung der verfügbaren Laufwerke festzulegen.
Änderungen an den Datenbanks-Einstellungen können in der Systemkonfiguration in der Datenbankansicht (Punkt 4, Option Datenbank / Speicherung) vorgenommen werden.
5.3.1 Einrichten der Speicherlaufwerke (Laufwerkseinstellungen)
In den Laufwerkseinstellungen wird festgelegt, wie die am System angeschlossenen Laufwerke (CD-Writer, USB-Sticks oder externe Festplatten) verwendet werden sollen. Folgende Möglichkeiten stehen hier zur Verfügung:
- Betriebssystem (Dieses Laufwerk beinhaltet das Betriebssystem und darf nicht für
Speicherungen verwendet werden).
- Keine Verwendung (Auf diesem Laufwerk keine Datenbank anlegen)
- Speicherung (Auf diesem Laufwerk darf gespeichert werden)
- Backup Schreiben & Lesen (Laufwerk dient zur Erstellung und zum Lesen von
Backups)
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Aufzeichnung
Systemhandbuch
Wird ein Laufwerk als Speicherlaufwerk eingerichtet, wird der gesamte sich darauf befindende Speicherplatz verwendet. Soll hier nur ein Teil des Platzes verwendet werden, kann dies durch die Option Zu verwendende Größe: beschränkt werden.
Verwendung der Laufwerke
Einstellung der zu verwendende Größe
Laufwerksliste
5.3.2 Einrichten einer Daueraufzeichnung oder einer Aufzeichnung per Aktivitätserkennung
Bereits bei der Erstkonfiguration haben Sie die Möglichkeit eine Daueraufzeichnung einzurichten. Möchten Sie nun weitere Aufzeichnungen einrichten oder eine bestehende Konfiguration verändern, sind die einzelnen Schritte nachfolgend näher beschrieben.
Die Funktion Bewegungserkennung ermittelt die Bewegungsdaten der IP-Kamera und startet abhängig davon eine Aufzeichnung. Die Aufzeichnungsbalken in der Wiedergabe werden in grau dargestellt.
Hinweis:
Entnehmen Sie die Informationen zur Einrichtung der kamerainternen Bewegungserkennung ihrer Kameradokumentation.
Daueraufzeichnungen zeichnen hingegen immer auf. Hierbei spielt es keine Rolle, wann sich im Videobild etwas ändert. Dies erfordert allerdings eine größere Menge an Speicherplatz. Die Aufzeichnungsbalken in der Wiedergabe werden in gelb dargestellt.
Videodaten einer permantent Daueraufzeichnung
Videodaten einer bewegungsgesteuerten
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Klicken Sie auf die Schaltfläche „Daueraufzeichnung“ oder „Bewegungserkennung“ in der Kamerakonfigurationsseite um eine entsprechende Aufzeichnungsart Ihrer IP-Kamera einzurichten.
Eine blau markierte Schaltfläche zeigt an, dass die gewählte Aufzeichnungsart aktiv ist. Eine schwarz markierte Schaltfläche zeigt an, dass keine entsprechende Aufzeichnung programmiert ist. Durch Anklicken einer aktiven Schaltfläche (blau), wird diese deaktiviert (schwarz).
Wird eine neue Aufzeichnung eingerichtet, erscheint bei Klick auf die Schaltfläche der Zeitplan. Weitere Beschreibungen finden Sie im nächsten Abschnitt.
Speichern Sie anschließend die Einstellungen und klicken Sie auf Anwenden.
Die Aufzeichnung ist nun konfiguriert. Dies wird optisch durch die Record-Anzeige im Client angezeigt. Die Systemkonfiguration kann nun wieder geschlossen werden.
5.3.3 Zeitplan einrichten
Nach öffnen der Systemverwaltung stehen Ihnen auf der Kamerakonfigurationsseite die Schaltflächen „Bewegungserkennung“ und „Daueraufzeichnung“ zur Verfügung. Bei Klick auf eine der beiden Schaltflächen im deaktivierten Zustand (schwarz) erscheint zeitgleich ein Zeitplan für die zeitgesteuerte Aufnahme der selektierten Kamera.
1. Kamerakonfiguration wählen
2. Aufzeichnungsart wählen
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Die Standardeinstellung eines neuen Zeitplans steht auf „immer“. In dieser Einstellung wird an jedem Wochentag zwischen 0:00 – 23:59 Uhr aufgezeichnet.
Möchten Sie eine individuelle Einstellung jedes Wochentages vornehmen, wählen Sie die Option „Zeitplan“ aus.
Jetzt stehen Ihnen die einzelnen Schaltflächen der Wochentage zur Verfügung. Sie können nun auf 15Minuten-Basis Zeitpläne einrichten.
Klicken Sie hierzu mit der Maus in das Zeiten-Feld und halten Sie die linke Maustaste gedrückt. Markieren sie den gewünschten Bereich (hier von 08:00 Uhr bis18:00 Uhr).
Ganze Stunden können auch mittels Klick auf die entsprechende Stunde ausgewählt werden.
5.4 Netzwerkeinstellungen
Hier können Sie die Netzwerkeinstellungen der Rekorderstation konfigurieren. Es stehen Ihnen zwei Optionen zur Verfügung.
Schließen Sie den Dialog über die Schaltfläche OK und speichern Sie die Einstellungen.
Die Schaltfläche „Alle Tage“ ermöglicht eine individuelle Einstellung auf alle Wochentage anzuwenden.
TCP/IP An / Aus: Aktivieren oder deaktivieren Sie die Netzwerkfunktion der Rekorderstation
TCP Port: Legen Sie den Port der Software Eytron VMS Express fest. Nähere Details hierzu finden Sie im Abschnitt „Monitorstation“.
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5.5 Sicherheitseinstellungen
In den Sicherheitseinstellungen können neue Benutzer angelegt oder der Zugriff auf das System für jeden Benutzer individuell eingerichtet werden.
Hinweis:
Sicherheitseinstellungen können nur auf der Rekorderstation vorgenommen werden.
Nachfolgend finden Sie nähere Informationen zu den einzelnen Konfigurationspunkten.
5.5.1 Anlegen einer neuen Berechtigungsstufe
Berechtigungsstufen spielen in der Software eine wichtige Rolle.
Mit ihnen können Datenbankzugriffe und Kamerazugriffe in der lokalen Systemkonfiguration erstellt werden. Folgende Berechtigungsstufen sind bei eytron VMS Express voreingestellt:
Berechtigungsstufe Privileg
Anzeige aller Kameras im Livebild
Supervisor
Operator
Gast
Die Berechtigungsstufen sind sowohl für die Rekorderstation als auch für die Monitorstation gültig. Beim Login eines Benutzers (egal ob Rekorderstation oder Monitorstation) wird immer die Berechtigungsstufe, welche in der Rekorderstation hinterlegt, ist geprüft.
Wiedergabe aller Kameras Systemverwaltung öffnen
Anzeige aller freigegeben Kameras im Livebild Wiedergabe aller freigegebenen Kameras
Anzeige aller freigegeben Kameras im Livebild
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Legen Sie nun fest, welche Berechtigungen die Berechtigungsstufe haben darf.
Im Feld „Kamera/Relais“ können die Kameras oder Relais festgelegt werden, die der Benutzer sehen bzw. Steuern darf. Markieren Sie die Auswahlfelder der Kameras, die der Benutzer sehen darf.
Im Feld „Wiedergabe“ werden die Zugriffe auf die Datenbank festgelegt. Markieren Sie die Auswahlfelder der Kameras, die der Benutzer einsehen darf.
Nachdem Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, speichern Sie die Einstellungen und weisen Sie die angelegte Berechtigungsstufe einem Benutzer zu (vgl. Punkt 5.5.2).
5.5.2 Anlegen eines neuen Benutzers
In der Software Eytron VMS Express kann pro Berechtigungsstufe ein Benutzer angelegt werden. Diesen Benutzern muss beim Anlegen eine Berechtigungsstufe zugeordnet werden.
Der Standard Benutzer heißt eytron und besitzt die Rechte des Supervisors. Aus Sicherheitsgründen sollte dieser geändert oder ein individuelles Passwort vergeben werden.
Bereits im Ersteinrichtungsassistent ist es möglich neue Benutzer einzurichten und den Berechtigungsstufen zuzuordnen.
Achten Sie zusätzlich darauf, dass immer mindestens ein Benutzer mit Supervisor-Rechten existiert, da eine Konfiguration des Systems nur von diesem Benutzer durchgeführt werden kann.
VMS Express Version 6.6 38
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Anlegen eines neuen Benutzers:
1. Öffnen Sie die Systemverwaltung
2. Setzen Sie den Schieberegler auf die Ansicht Sicherheit
3. Wählen Sie aus der linksstehenden Liste den Unterpunkt Nutzer
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu
5. Vergeben Sie für den Benutzer einen Namen
6. Weisen Sie dem Benutzer eine Berechtigungsstufe zu (vgl. Punkt 5.5.1)
7. Vergeben Sie für den Benutzer ein Anmeldepasswort
Festlegen des Benutzernamens
Festlegen der Berechtigungsstufe
Anlegen eines neuen Benutzers
Festlegen des Benutzerpasswortes
VMS Express Version 6.6 39
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5.5.3 Windows Login
Mittels des Windows Logins haben Sie die Möglichkeit sich automatisch am Betriebssystem anzumelden.
Ist diese Option eingeschaltet, wird nach einem Windows-Neustart die eingestellten Logindaten für die automatische Anmeldung bei Windows genutzt.
Andernfalls bleibt das System bei der Windows-Anmeldung (Login) stehen.
Öffnen Sie zum Einschalten des Windows Logins die Systemverwaltung und schalten Sie den Ansichtsschalter auf den Menüpunkt Sicherheit (Punkt 4).
Wählen Sie anschließend aus der linksstehenden Liste den Menüpunkt Windows Login und aktivieren Sie den Haken im Feld Ein/Aus.
Geben Die den Standard Domänen Namen, den anzumelden Benutzernamen und das dazugehörige Passwort ein. Speichern Sie die Einstellungen.
Das System ist nun für den automatischen Windows Login eingerichtet.
Über die Schaltfläche „Software automatisch starten“ fügen Sie zusätzlich die das Programm zum Autostart-Menü des Betriebsystems hinzu. Hiermit wird Software automatisch nach jedem Anmeldevorgang in Windows gestartet.
5.6 Sonstiges
Hier können Sie die Sprachausgabe aktivieren / deaktivieren.
Sprachausgabe Anwender: Sprachausgabe für Benutzerfunktionen (z.B.: Wiedergabe, Export, Programmiermenü)
Sprachausgabe System: Sprachausgabe für Systemmeldungen (z.B.: Starten / Beenden der Software, Kameraausfall, Aufzeichnungsstart)
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6. Verwendung der Monitorstation
6.1.1 Einrichtung über den Erstinstallationsassistenten
Bei der Installation der Software eytron VMS Express haben Sie die Auswahl zwischen Rekorderstation und Monitorstation. Um einen Netzwerkzugriff zwischen zwei VMS Express Systemen zu realisieren muss ein PC-System als Rekorderstation und ein PC-System als Monitorstation installiert sein.
Geben Sie im folgenden Menü die IP-Adresse (fixe Adresse / LAN Betrieb) oder den Hostnamen (DynDNS / Routeradresse im Internet) inklusive dem Netzwerkport (Port-Forwarding im Router erforderlich) ein.
Beispiel LAN: 192.168.0.10 Beispiel Internet: vms.dyndns.org:1927
VMS Express Version 6.6 41
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6.1.2 Konfiguration der Monitorstation
Die Monitorstation dient ausschließlich dem Zugriff auf eine Rekorderstation und bietet keine Möglichkeit IP-Kameras für die Livebildanzeige und Aufzeichnung einzurichten. Die Videodaten für Livebild und Aufzeichnung werden per Netzwerk von der Rekorderstation an eine Monitorstation übertragen. Die Konfiguration der Monitorstation beinhaltet ausschließlich die Möglichkeit die IP­Adresse und Verbindungseinstellungen zu bearbeiten.
Festlegen der Recorderstations IP-Adresse
Sie können im Eingabefeld „Adresse“ entweder eine IP-Adresse oder einen Hostnamen eintragen. Für den Zugriff einer Monitorstation übe das Internet ist es notwendig über eine Portfreigabe am Router den Zugriff einzurichten. Der Standartport der VMS Software ist 1927, dieser kann an der Rekorderstation geändert werden. Sollten Sie einen anderen Port als 1927 konfigurieren, müssen Sie im Feld „Adresse“ nach IP-Adresse oder Hostnamen den Port eintragen.
Beispiele:
192.168.0.5:10400 oder Rekorderstation.dyndns.org:5100
Um eine höhere Bildwiederholrate bei einer Netzwerkübertragung zu erzielen, können Sie die Bitrate des Videostreams zur Recorderstation einstellen:
Bitrate (Quallität) festlegen
LAN = Volle Bitrate wird übertragen (abhängig von der Bitrateneinstellung der angeschlossenen IP-Kameras an der Rekorderstation)
DSL = Jeder Videostream wird auf 128Kbit reduziert
Analog = Jeder Videostream wird auf 64Kbit reduziert
Hinweis:
Bei einem Zugriff über das Internet von Monitorstation auf Rekorderstation empfehlen wir eine Uploadrate von mindestens 512Kbit/s.
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6.1.3 Bedienung der Monitorstation
Alle Bedienelemente der Monitorstation sind identisch zur Rekorderstation.
Aktivierung der Kameras im Live-Bild:
Die Videobilder (Videostream) der angeschlossenen IP-Kameras der Rekorderstation werden an die Monitorstation übermittelt. Die Qualität des Streams ist abhängig von der Bitrateneinstellung der Monitorstation.
Sollte es zu einer Unterbrechung der Netzwerkverbindung kommen, wird eine automatische Wiederanwahl (Verbindungsaufbau) durchgeführt.
Aktivierung der Kameras in der Wiedergabe:
Die Videobilder (Videostream) der Aufgezeichneten Daten der angeschlossenen IP-Kameras der Recorderstation werden an die Monitorstation übermittelt. Die Qualität des Streams ist abhängig von der Bitrateneinstellung der Monitorstation.
Rekoderstation Monitorstation
Videostream IP-Kameras Videostream von Recorderstation für :
- Livebilder
- Aufzeichnungen (Wiedergabe)
- Datenexport f
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7. Häufig gestellte Fragen
Herzlich willkommen im FAQ-Bereich. Nachfolgend erhalten Sie Informationen/Antworten zu den am häufigsten auftretenden Fragen.
Sollten Sie hier keine Antwort auf Ihre Frage finden, so wenden Sie sich bitte an unseren Kundensupport.
1. Wie lautet der Standard-Benutzername und das Passwort?
Der Standard Benutzer ist eytron ohne ein Passwort. Aus Sicherheitsgründen sollte dieser Benutzer nach der Einrichtung gelöscht/ersetzt werden.
2. Ich habe mein Passwort vergessen. Was kann ich tun?
Kontaktieren Sie in diesem Fall bitte den Kunden-Support.
3. Auf welchen Medien kann ein Backup erstellt werden?
Datensicherungen können auf allen handelsüblichen Medien erstellt werden. Hierzu zählen:
CD-R/RW, DVD-R/RW+DL, DVD+R/RW+DL, USB-Sticks und Speicherkarten.
Hinweis:
Um ein Backup auf CD/DVD-Laufwerke, USB-Sticks oder externen Festplatten zu erstellen, müssen diese in der Systemkonfiguration als Backup Schreiben & Lesen deklariert sein. Siehe hierzu Punkt 5.3.1 auf Seite 33.
4. Welche IP Kameras werden unterstützt?
Unterstützt werden ausschließlich IP Kameras von ABUS Security-Center GmbH & Co. KG
5. Was bedeutet die Schaltfläche "Anwenden"?
Wird eine Änderung an der Systemkonfiguration vorgenommen, ist ein Neustart des Servermoduls erforderlich, damit die durchgeführten Änderungen auch berücksichtigt werden. Der Neustart (Reset) des Servers wird durch Betätigung dieser Schaltfläche veranlasst.
6. Die Videodateien aus dem AVI-Export können mit meinem Mediaplayer nicht abgespielt werden. Wie kann ich dies beheben?
Werden die Videodateien nicht ordnungsgemäß abgespielt, ist dies meistens auf einen fehlenden Video-Codec zurückzuführen. Sollte dies auf Ihrem System der Fall sein, müssen sie ein entsprechendes Codec-Pack nach installieren. Verwenden Sie hierzu FFDShow. Dieses Codec­Pack wird Ihnen zum Download für das Programm IP Installer angeboten. Alternativ können Sie die jeweils aktuellste Version unter folgender Webseite herunterladen: http://ffdshow-
tryout.sourceforge.net/
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8. Häufig verwendete Begriffe
PTZ-Kamera Pan-, Tilt-, Zoom-Kamera (Schwenk-/Neige-/Zoom-Kamera)
CCTV Closed Circuit TeleVision (In sich geschlossene Videoanlage)
RS-422 Bus 4-Draht Bus. Findet im CCTV-Bereich Anwendung bei der
Ansteuerung von Schwenk-/Neige-Kameras.
RS-485 Bus 2-Draht Bus. Alternative zum RS-422 Bus. Findet im CCTV-Bereich
ebenfalls Anwendung bei der Ansteuerung von Schwenk-/Neige­Kameras. Überbrückt Wegstrecken von bis zu 1200 Metern.
MPEG-4 Kompressionsformat zur Speicherung von Videodaten.
H.264 Kompressionsformat zur Speicherung von Videodaten.
JPEG2000 Kompressionsformat zur Speicherung von Videodaten.
RTSP Protokoll zur Übermittlung von Echtzeit-Videodaten über das
Netzwerk (RTSP = Real Time Streaming Protocol)
fps Frames per Second (Bilder pro Sekunde)
CIF, 2CIF, 4CIF, D1 CCTV-Auflösungen (352x288, 704x288, 704x576, 720x576)
Presets Gespeicherte Kamerapositionen bei Schwenk-/Neige-Kameras
TCP/IP Tansmission Control Protocol / Internet Protocol – Häufig verwendetes
Protokoll zur Übertragung von Daten über das Netzwerk
VLC Media Player VideoLanClient – Kostenlose Alternative zum Windows Media Player
LC-Display (LCD) Flüssigkeitskristallanzeige (Liquid Crystal Display)
UPnP Universal Plug n Play – Dient zur herstellerübergreifenden
Ansteuerung von Geräten
PAL Phase Alternating Line – Verfahren zur Bildübertragung beim
analogen Fernsehen. Verwendung überwiegend im europäischen Raum
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9. Online Unterstützung und Fernkonfiguration
Stehen Sie vor einem unlösbaren Problem, können Sie sich an unsere Support-Hotline wenden.
Über die Hotline erhalten Sie Hilfestellungen und Einrichtungstipps zu Ihrem Produkt.
Lässt sich ein Problem nicht per Telefon lösen, haben unsere Service-Mitarbeiter die Möglichkeit, sich über eine Fernwartungsfunktion auf das System auf zu wählen und Sie bei der Einrichtung bzw. Problembehebung zu unterstützen.
Anweisungen zur Aktivierung der Online-Unterstützung erhalten Sie vom Support-Personal.
Bevor Sie den Support kontaktieren, halten Sie die folgenden Informationen bereit:
Verwendetes Betriebssystem
Verwendete Computerhardware
Installierte Software-Version
Genaue Problembeschreibung
10. Copyright-Hinweise
Diese Software verwendet die folgenden Bibliotheken unter der LGPL:
Live555 Streaming Media (http://www.live555.com)
FFmpeg (http://ffmpeg.org)
Diese Software verwendet die folgenden Bibliotheken unter der Apache Lizenz:
Framewave (http://framewave.sourceforge.net)
Diese Informationen können in der Software über die Schaltfläche SupportHinweis abgerufen werden.
ABUS Security-Center GmbH & Co. KG
D-86444 Affing
Germany
www.abus-sc.com
info.de@abus-sc.com
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