Zehnder Pumpen Raincenter 25 Basic User guide [de]

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Vor Gebrauch lesen! Alle Sicherheitshinweise beachten! Am Einsatzort aufbewahren!
Diese Betriebsanleitung enthält wichtige Hinweise und Warnvermerke. Bitte vor Einbau, elektrischem Anschluss und Inbetriebnahme die Betriebsanlei­tung unbedingt lesen. Weitere Betriebs- und Installationsanleitungen, die Komponenten/Zubehör des Raincenter betreffen, sind zusätzlich zu berücksichtigen.
Für Schäden und Folgeschäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitung oder technischer Vorschriften und Empfehlungen entstehen, können wir keiner­lei Haftung oder Gewährleistung übernehmen.
Montageanleitung Raincenter 25 Basic
Stand: V 5.4, Februar 2017
Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Für Druckfehler wird keine Haftung übernommen.
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Zehnder Pumpen GmbH • Zwönitzer Str. 19 • 08344 Grünhain-Beierfeld • Telefon: 0 37 74 / 52 - 100 • Telefax: 0 37 74 / 52 - 150 • e-mail: info@zehnder-pumpen.de
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Montageanleitung Raincenter 25 Basic
Inhaltsverzeichnis
1 Vorwort ............................................................................................................. 3
2 Gewährleistung.................................................................................................3
3 Bestimmungsgemäße Verwendung ................................................................. 3
4 Produktbeschreibung........................................................................................4
5 Montage............................................................................................................5
5.1 Vorbereitungen ............................................................................................................... 5
5.2 Betrieb des Raincenters mit einem Membranausdehnungsgefäß ................................. 6
5.3 Wandmontage ................................................................................................................ 6
5.4 Betriebswasseranschluss ............................................................................................... 8
5.4.1 Standardmontage des Betriebswasseranschlusses auf der linken Seite .............................8
5.4.2 Alternativmontage des Betriebswasseranschlusses auf der rechten Seite ..........................9
5.5 Trinkwasseranschluss .................................................................................................. 10
5.6 Notüberlauf ................................................................................................................... 12
5.6.1 Standardmontage des Notüberlaufs auf der rechten Seite ................................................ 12
5.6.2 Alternativmontage des Notüberlaufs auf der linken Seite ..................................................13
5.7 Saugleitungsanschluss ................................................................................................ 14
5.7.1 Standardmontage des Saugleitungsanschlusses auf der rechten Seite ............................ 14
5.7.2 Alternativmontage des Saugleitungsanschlusses auf der linken Seite .............................. 15
5.8 Installation Leitwertsensor ............................................................................................ 16
5.8.1 Installation des Leitwertsensors im Speicher ........................................................ 16
5.8.2 Montage des Steckers bei Verwendung mit einem Dichtungseinsatz .................. 18
6 Inbetriebnahme Ablaufschema .......................................................................20
6.1 Inbetriebnahme ............................................................................................................ 21
7 Bedienung der Steuerung .............................................................................. 23
7.1 Das Bedienfeld der Steuerung ..................................................................................... 23
7.2 Betriebsarten ................................................................................................................ 24
7.3 Funktionsweise von Steuerung und Leitwertsensor......................................................25
7.4 Überlaufalarm................................................................................................................26
8 Störungen beseitigen ..................................................................................... 28
9 Inspektion und Wartung ................................................................................. 31
10Platine der Steuerung ....................................................................................34
11Technische Daten..........................................................................................35
12 Ersatzteilliste ................................................................................................36
13Allgemeine Hinweise und Sicherheitshinweise ............................................. 41
14 Konformitätserklärung ..................................................................................42
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Zeichenerklärung
Achtung!
Bei Nichtbeachten der Hinweise können Sachschäden entstehen!
Gefahr!
Bei Nichtbeachten der Hinweise können Personenschäden folgen!
Im weiteren Verlauf der Betriebsanleitung werden nur noch die Bild­symbole wiedergegeben!
Montageanleitung Raincenter 25 Basic
1 Vorwort
Sie haben ein hochwertiges Produkt erworben und wir beglückwünschen Sie zu Ihrer Entscheidung. Damit Sie lange Freude an Ihrem Raincenter haben, lesen und beachten Sie die Hinweise in der Betriebsanleitung.
2 Gewährleistung
Die Gewährleistungszeit beträgt 24 Monate nach Erwerb des Geräts. Innerhalb der Gewährleistungs­zeit beseitigen wir kostenlos Funktionsstörungen, die auf Fabrikations- oder Materialfehler zurück­zuführen sind. Das sind Störungen trotz nachweislich vorschriftsmäßigem Anschluss, sachgemäßer Behandlung und Beachtung der Betriebsanleitung. Unbefugtes Öffnen des Steuergehäuses oder sonstige Eingriffe in das Gerät führen zum Erlöschen des Gewährleistungsanspruchs. Zur Gewährlei­stungsanmeldung ist die Vorlage der Kopie des Kaufnachweises erforderlich.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist zugelassen für den Betrieb
mit 230 Volt 50 Hertz Wechselspannung
als Regenwassernutzungsanlage mit automatischer Umschaltung bei Wassermangel in der Zister-
ne
als Hauswasserwerk von Regenwassernutzungsanlagen; nicht zulässig ist das Fördern/Einfüllen
von explosionsgefährlichen Medien, Lebensmitteln oder Abwässern
bis zu einer Wassertemperatur von 35°C
in der Umgebung von Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebereichen sowie Kleinbetrieben; nicht ge-
eignet für Freiluftaufstellung, Installation in Naßzellen und explosionsgefährdeter Umgebung
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Einsatzbereich des Raincenters bezogen auf Saugleitungslänge und -höhe beachten!
Betrieb außerhalb des eingefärbten Bereichs bevorzugt in Kombination mit Zubringerpumpe (nur möglich mit Comfort-Steuerung)
Beispiel: Saughöhe hs = 3 m => Maximale Saug­ leitungslänge l
Saugleitungen müssen mindestens in DN 25 (1“ Innendurchmesser) ausgeführt werden !
= 15 m
s
die Saugleitung ist stetig steigend und möglichst gradlinig zum Gerät zu verlegen
Kosten die durch unsachgemäßen Betrieb oder Installation entstehen, werden nicht übernommen.
4 Produktbeschreibung
Der Raincenter überwacht und steuert die Regenwasseranlage.
Der Raincenter dient zur automatischen Förderung von Regenwasser bzw. Trinkwasser zur Ver-
sorgung von Regenwasserverbrauchern wie WC-Spülung, Gartenbewässerung, Waschmaschine. Solange genügend Regenwasser in der Zisterne ist, werden die Verbraucher mit Regenwasser versorgt. Bei Regenwassermangel erfolgt automatisch die Umschaltung auf Trinkwasserbetrieb.
• Die Trinkwassernachspeisung erfolgt bedarfsgerecht im Gerät entsprechend DIN 1988, Teil 4 und DIN EN 1717.
• Bei Bedarf kann das Gerät auf MANUELL betrieben werden. Dann entnimmt die Pumpe aus­schließlich Trinkwasser aus dem Trinkwasserbehälter im Gerät.
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5 Montage
5.1 Vorbereitungen
Öffnen Sie den Karton (auf der Kartonoberseite bendet sich ein Typenaufkleber), nehmen Sie die
Abdeckhaube ab und entnehmen Sie dann die beiliegenden Bauteile:
Panzerschlauch für Saugseite
Panzerschlauch für Trinkwasser-
anschluss
Rohrbogen DN 70 für Notüberlauf
Befestigungsset
Kugelhahn
Leitwertsensor mit 20 m Kabel
Schrauben Sie den Schaltautomaten zunächst nur handfest auf
den Druckstutzen der Pumpe auf.
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5.2 Betrieb des Raincenters mit einem Membranausdehnungsgefäß
Die Raincenter sind dafür vorgesehen, dass sie normalerweise ohne Membranausdehnungsgefäß betrieben werden.
Beim Anschluss von Verbrauchern die eventuell nicht schnell und vollständig schließen, wie z. B. Gartenzapfstellen und andere Bewässerungseinrichtungen, kann der Einbau eines Ausdehnungsgefäßes sinnvoll sein. Dabei ist zu beachten:
Ausdehnungsgfäße müssen von ihrer Bauart zum höchstmöglichen Pumpendruck passen
(mind. 6 bar zulässiger Druck).
Ausdehnungsgfäße funktionieren hinter Durchusswächtern (Kit 02) nur wenn:
a) der Vordruck auf ca. 2 bar abgelassen wird b) sie nicht größer als 25 l Nennvolumen sind.
Bitte achten Sie darauf regelmäßig (1 x jährlich) den Vordruck des Ausdehnungsgefäßes zu überprüfen!
5.3 Wandmontage
Nehmen Sie das Befestigungsset zur Hand.
Überprüfen Sie die Wand auf Ebenheit und Planheit. Die Rückwand der Grundeinheit darf auf
keinen Fall durch hervorstehende Teile eingedrückt werden, da dies ein Einklemmen des Schwim­mers zur Folge haben kann.
In der gewünschten Höhe werden nun die zwei unteren Befestigungspunkte angezeichnet. Dazu
wird mit der Wasserwaage eine Linie gezogen, auf der im Abstand von 560 mm die beiden Befesti­gungspunkte markiert werden.
560 mm
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An den markierten Stellen werden jetzt die Bohrungen angebracht. Um ein Verlaufen des Bohrers
zu vermeiden, sollte mit einem 8 mm-Bohrer vorgebohrt und danach mit einem 14 mm-Bohrer die Bohrung für den Dübel hergestellt werden. Anschließend werden die Dübel eingesetzt und die Stockschrauben eingedreht bis sie noch ca. 120 mm aus der Wand herausstehen.
Schieben Sie die Grundeinheit von vorne auf die Stockschrauben und zeichnen Sie die 3. Bohrung
an der Oberseite der Grundeinheit an. Danach wird die Grundeinheit wieder abgenommen und der
3. Befestigungspunkt wie vorgehend beschrieben angebracht.
Schieben Sie nun die Grundeinheit von vorne auf die drei Stockschrauben, stecken Sie die Kunst-
stoff- und die Stahlscheibe auf und xieren diese mit den beiliegenden Muttern.
Überprüfen Sie nun unbedingt nochmals die Leichtgängigkeit des Schwimmers.
Die Grundeinheit kann, je nach Ausführung und Wasserfüllung im Betriebs­zustand über 40 kg wiegen. Aus diesem Grund kann es, je nach Beschaffen­heit/Tragfähigkeit der Wand erforderlich sein für die Befestigung der Grund­einheit Gewindestangen oder Spezialdübel zu verwenden. Nach Montage der Grundeinheit an der Wand ist die Leichtgängigkeit des Schwimmers zu überprüfen und gegebenenfalls wiederherzustellen.
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5.4 Betriebswasseranschluss
5.4.1 Standardmontage des Betriebswasseranschlusses auf der linken Seite
Der Betriebswasseranschluss kann wahlweise rechts oder links am Gerät angebracht werden. Ab Werk ist der Anschluss auf der linken Seite vorbereitet.
Lösen Sie zunächst die Montagesicherung des Druckschlauchs. Nehmen Sie dann die mit-
gelieferte Dichtung zur Hand und setzen Sie diese ein. Nun wird der Druckschlauch mit der vorbereiteten Betriebswasserleitung verschraubt.
Die exible Anbindung an das Betriebswassernetz mit einem Panzerschlauch ermöglicht es,
die unterschiedlichsten Anschlussvarianten zu realisieren. So kann die Betriebswasserleitung waagerecht, von unten oder von oben angeschossen werden.
Sehen Sie den mitgelieferten Absperrhahn in der Druckleitung für War­tungs- und Diagnosezwecke vor.
Absperrmöglichkeit, mitgelieferter Kugel-
hahn
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5.4.2 Alternativmontage des Betriebswasseranschlusses auf der rechten Seite
Lösen Sie hierzu als erstes die beiden Schrauben am Manometer des Schaltgeräts und nehmen
Sie den Manometer ab. Als nächstes lösen Sie die Überwurfverschraubung unterhalb des Schalt­geräts und nehmen dieses ebenfalls ab. Die elektrischen Anschlussleitungen am Schaltgerät müs­sen hierzu nicht gelöst werden.
Drehen Sie das Schaltgerät. Auf der Rückseite des Schaltgeräts nden Sie die Verschlussschrau-
be des Manometeranschlusses. Drehen Sie die Verschlussschraube heraus und schrauben Sie diese in die auf der gegeüberliegenden Seite vorhandene Öffnung.
Drehen Sie nun das Schaltgerät so, dass der Panzerschlauch nach rechts zeigt und montieren
sie das Schaltgerät mit Hilfe der Überwurfmutter wieder handfest an der Pumpe. Der Umbau wird danach mit dem Festschrauben des Manometers abgeschlossen. Die Anbindung an das Betriebs­wassernetz erfolgt wie bei der Standardmontage.
Achten Sie auf den sicheren Sitz der O-Ring-Abdichtungen an Ver­schlussschraube, Manometer und Überwurfverschraubung.
Sehen Sie den mitgelieferten Absperrhahn tungs- und Diagnosezwecke vor.
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in der Druckleitung für War-
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5.5 Trinkwasseranschluss
Der Anschluss an die Trinkwasserleitung ist ausschließlich rechts am Gerät möglich.
Nehmen Sie den beigelegten Panzerschlauch zur Hand, Dichten Sie das Gewinde ein und
verbinden Sie den Schlauch mit der vorbereiteten Trinkwasserleitung.
Trinkwasser­leitung
Druckleitung, Regenwasser
Jetzt entfernen Sie den gelben Stopfen vom Schwimmerventil. Dann lösen Sie die mitgelie-
ferte Dichtung vom Panzerschlauch und setzen sie ein. Danach kann der Panzerschlauch mit dem Schwimmerventil verbunden werden. Beim Festziehen muss das Schwimmerventil im Gehäuse unbedingt gegengehalten werden.
Bitte beachten!
Beim Herstellen des Trinkwasser­anschlusses das Schwimmerventil im Gehäuse gegenhalten.
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Die Geräte werden mit einem kleinen Siebeinsatz im Trinkwasserzulauf ausgeliefert. Dadurch wird vermieden, dass kleine Schmutzteilchen in das Nachspeiseventil eindringen und dessen Funktion beeinträchtigen.
Bitte prüfen Sie bei der jährlichen Wartung den Zu­stand des Siebes und reinigen Sie es gegebenen­falls.
Siebeinsatz Siebeinsatz im Zulauf des
Ventils eingesetzt
Der Trinkwasseranschluss ist bauseits so auszuführen, dass die Rohr­verbindung zur Inspektion des Siebes leicht geöffnet werden kann! Wird eine andere Montage als auf unseren Abbildungen gewählt, ist eine leicht lösbare Verschraubung (z. B. dreiteilige Verschraubung) zu bevor­zugen!
Wir empfehlen, für Wartungs- und Diagnosezwecke und Nutzungspausen (z. B. Urlaub) einen Absperrhahn in die Trinkwasserzuleitung einzubauen.
Bei Netzdrücken über 4,0 bar oder zu erwartenden Druckschlägen oder Druckspitzen im Trinkwassernetz ist vor das Schwimmerventil ein Druckminderer einzubauen und der Druck am Ventil auf 4,0 bar zu begrenzen.
Die Trinkwasserleitung sollte vor dem Anschluss gespült werden.
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5.6 Notüberlauf
5.6.1 Standardmontage des Notüberlaufs auf der rechten Seite
Der Notüberlauf kann wahlweise rechts oder links am Gerät angebracht werden. Ab Werk ist der Anschluss auf der rechten Seite vorbereitet.
Schmieren Sie den Rohrbogen DN 70 () sowie das Dichtungselement mit einem geeigne-
ten Gleitmittel ein.
Dann führen Sie den Rohrbogen bis zur Mitte des Bogens in die Überlauföffnung ein.
Das Eindringen von Rückstauwasser in die Grundeinheit muss durch einen „Freien Auslauf“ zwischen dem Rohrbogen und dem Abwasserrohr wirksam verhindert werden. Auf keinen Fall darf der Rohrbogen ohne ausreichenden Luftspalt di­rekt an das Abwasserrohr angeschlossen werden.
Bei direktem Kanalanschluss sollte ein Geruchsverschluss vor­gesehen werden.
Bei direktem Kanalanschluss muss der Anschluss oberhalb der Rückstauebene liegen. Ist dies nicht möglich, muss der Kanalan­schluss über eine Habeanlage entwässern.
Der Notüberlauf aus der Grundeinheit darf auf keinen Fall verschlossen werden, da es ansonsten zu einer Verkeimung des Trinkwassernetzes kommen kann. Die DIN-Vorschrif­ten, insbesondere DIN 1986 (DIN EN 12506) und DIN 1988 (DIN EN 1717) sind unbedingt zu beachten.
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5.6.2 Alternativmontage des Notüberlaufs auf der linken Seite
Zunächst wird das Dichtungselement auf der rechten Seite entnommen. Danach wird der gelbe
Stopfen auf der linken Seite entfernt und stattdessen das Dichtelement eingesetzt.
Der Rohrbogen wird anschließend wie oben beschrieben auf der linken Seite eingesetzt. Mit dem
gelben Stopfen wird nun die Öffnung auf der rechten Seite geschlossen.
Das Eindringen von Rückstauwasser in die Grund­einheit muss durch einen „Freien Auslauf“ zwischen dem Rohrbogen und dem Abwasserrohr wirksam verhindert werden. Auf keinen Fall darf der Rohr­bogen ohne ausreichenden Luftspalt direkt an das Abwasserrohr angeschlossen werden.
Bei direktem Kanalanschluss sollte ein Geruchsverschluss vorge­sehen werden.
Bei direktem Kanalanschluss muss der Anschluss oberhalb der Rückstauebene liegen. Ist dies nicht möglich, muss der Kanalan­schluss über eine Habeanlage entwässern.
Der Notüberlauf aus der Grundeinheit darf auf keinen Fall verschlossen werden, da es anson­sten zu einer Verkeimung des Trinkwassernetzes kommen kann. Die DIN-Vorschriften, insbe­sondere DIN 1986 (DIN EN 12506) und DIN 1988 (DIN EN 1717) sind unbedingt zu beachten.
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5.7 Saugleitungsanschluss
5.7.1 Standardmontage des Saugleitungsanschlusses auf der rechten Seite
Die Saugleitung kann wahlweise rechts oder links am Gerät angebracht werden. Ab Werk ist der Anschluss auf der rechten Seite vorgesehen.
Nehmen Sie den Panzerschlauch zur Hand. Lösen Sie die an dem Schlauch befestigten
Dichtungen. Setzen Sie eine der beiden Dichtungen in die Verschraubung am Rohrbogen des Panzerschlauchs ein und verschrauben Sie dieses Ende mit dem Saugstutzen der Pumpe. Richten Sie dabei den Panzerschlauch so aus, dass er nach rechts zeigt. Fügen Sie danach die zweite Dichtung am anderen Ende des Panzerschlauchs ein und stellen Sie abschließend die Verbindung zur vorbereiteten Saugleitung (mind. 1"-Leitung) her.
Achten Sie auf unterdruckdichte Verbindungen in der Saugleitung.
Nicht bewährt haben sich Klemmttings ohne innenliegendes Stützrohr. Diese Klemmttings haben ausschließlich eine Zulassung für den Einsatz
im Druckbereich mit Wasser. In der Saugleitung herrscht Unterdruck, so dass gasdich-
te Fittings zum Einsatz kommen müssen. Dies sind z. B.
Schweißttings und Fittings mit innenliegender Stützhülse.
Die Stützhülse muss bei einigen Fabrikaten - im Besonderen im Kunst­stoffbereich - als Ersatz- oder Einzelteil zugekauft werden.
Die zu verbindenden Rohre müssen im Dichtungsbereich frei von Kratzern und anderen Fehlern (z. B. Riefen im Rohr) sein.
Bauen Sie keine Feinlter, Wasserzähler etc. in die Saugleitung der Pumpe ein! Diese Bauteile sind unnötige Strömungswiderstände; gerade bei Feinl-
tern besteht die Gefahr, dass sie sich zusetzen und Schäden an der Pumpe verursachen.
➙ Der Seiher der schwimmenden Entnahmeleitung in der Zisterne ist zum Schutz der Pumpe ausreichend!
Beim Verlegen der Saugleitung kann Schmutz in die Saugleitung gelangen! Wenn Sie dies nicht ausschließen können, muss die Saugleitung vor Anschluss an die Grundein­heit gespült werden.
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5.7.2 Alternativmontage des Saugleitungsanschlusses auf der linken
Seite
Verfahren Sie bei der Montage der Saugleitung auf der linken Seite wie
oben bereits beschrieben. Richten Sie allerdings den Panzerschlauch beim Befestigen am Saugstutzen der Pumpe so aus, dass er nach links zeigt.
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5.8 Installation Leitwertsensor
5.8.1 Installation des Leitwertsensors im Speicher
Nehmen Sie den mitgelieferten Leitwertsensor zur Hand.
Das Kabel des Leitwertsensors sollte durchgehend vom Sensor zur Steuerung verlegt werden. Kürzungen des Kabels sind kein Problem.
Verlängerungen müssen in der Schutzklasse IP 68 ausge­führt werden (keine Abzweigdose mit Lüsterklemme in der Zisterne!) Gegebenenfalls ein längeres Sensorkabel im Austausch bestellen!
Falls verlängerte Kabel in unmittelbarer Nähe von Stromlei­tungen, z. B. in Kabelkanälen, verlegt werden, kann es durch
induktive Einüsse zu Fehlfunktionen kommen. Oftmals wird
dann ein leerer Regenwassserspeicher von der Steuerung nicht erkannt. In solchen Fällen können Sie bei uns einen speziellen Schwimmerschalter bestellen!
Der Leitwertsensor wird nun innerhalb des Speichers befestigt. Dabei
sollte der Sensor so angebracht werden, dass seine Elektroden sich mind. 25 cm über dem Speicherboden benden. Bei der Verwendung von kugelförmigen Behältern, z. B. aus GFK, gelten andere Maße. Bitte sehen Sie in dem Begleit-Dokument des Behälters nach! Diese Höhe markiert dann den Umschaltpunkt zum Trinkwasserbetrieb.
Zum Fixieren des Kabels schrauben Sie eine Ösenschraube im Dom-
schacht fest und markieren auf dem Kabel des Leitwertsensors die rich­tige Kabellänge für die Installation. Machen Sie anschließend oberhalb der Markierung einen Knoten in das Kabel. Jetzt wird das Kabel mit dem Kabelbinder an der Ösenschraube befestigt; durch den Knoten kann das Kabel nie im Kabel­binder nach unten rutschen.
Der Leitwertsensor ist im Bereich des Domschachtes der Zisterne zu befestigen, so dass auch bei vollem Speicher eine problemlose Entnahme (z. B. zu Kontroll­zwecken) möglich ist!
25 cm
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15 m
1“
Achtung!
In diesem Gebäude isteine
Regenwassernutzungsanlage
installiert.
Querverbindungen ausschließen!
2xSchild
RAPID
FLUX
Kein
Trinkwasser
5xAufkleber
Kein
Trinkwasser
Verlegen Sie nun das Kabel vom Regenwasserspeicher bis zum Gebäude.
Die Leitung ist nicht für die direkte Erdverlegung geeignet. Die Leitung muss in einem Leerrohr (z. B. KG-Rohr DN 100/150) verlegt werden, gegebenenfalls Schutzrohr verwenden!
Das Leerrohr sollte bei der Hauseinführung mit einem Dichtungseinsatz ab­gedichtet werden, um das Eindringen von Wasser in das Gebäude (z. B. bei Rückstau) sicher zu verhindern.
Wir empfehlen hier den Einsatz unseres Anschluss- und Sicherheitspakets (Art.-Nr.: H 19118). In diesem Paket sind alle Bauteile enthalten, die zum An­schluss des Raincenter 25 Basic an den Regenwasserspeicher erforderlich sind.
Schwimmende Entnahme FLUX
2,5 m
15 m Regenwasser-Saugleitung
aus PE, 32 mm, für Erdverle­gung geeignet
Dichtungseinsatz RAPID DN 100
PE-Winkelverschraubung aus
Messing 1“, Fabrikat Beulco
hochwertiges Rückschlagventil
für geringe Reibungsverluste
2 Stck. Hinweisschild „Kein
Trinkwasser“
5 Stck. Aufkleber „Kein Trink-
wasser“
1 Schild „In diesem Gebäude ...“
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5.8.2 Montage des Steckers bei Verwendung mit einem Dichtungseinsatz
Der Stecker an der Sensorleitung kann zur Durchführung der Leitung durch eine Leerrohrabdich-
tung mit einem Schraubendreher demontiert werden. Öffnen Sie hierzu zunächst das Stecker­gehäuse. Dann lösen Sie die Befestigungsschrauben der drei Adern. Nun können Sie das Kabel durch die vorgesehene Öffnung des Dichtungseinsatzes führen.
Die drei Adern des Kabels können jetzt wieder am Stecker befestigt werden. Dabei muss unbe-
dingt auf die richtige Anschlussbelegung geachtet werden. Die drei Adern sind hierfür mit den Zif­fern 1, 2 und 3 gekennzeichnet. Der Anschluss an den Stecker erfolgt entsprechend unten stehen­der Abbildung. Verschließen Sie anschließend das Steckergehäuse wieder.
Die Demontage des Steckers und die anschließende Wiedermontage entfällt vollständig bei Verwendung der Wanddurchführungsdichtung Rapid.
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Montageanleitung Raincenter 25 Basic
Das Gehäuse der Steuerung ist auf der Grundeinheit des RAINCENTER 25 BASIC vormontiert
und fertig verkabelt. Sie können jetzt den Stecker in die vorbereitete Kupplung am Steuergehäuse einstecken. Der Stecker ist nur in einer Anschlusslage einsteckbar, um Verpolungen des Sensors zu vermeiden. Die Steuerung ist nun betriebsbereit.
In sehr seltenen Fällen, z. B. bei einer sehr witterungsbeständigen Auffangäche des Regenwas-
sers (glasierte Dachziegel etc.) kann es sein, dass der Leitwertsensor einen gefüllten Regenwas­serspeicher nicht sicher erkennt. Obwohl genügend Regenwasser im Speicher ist, bleibt dann die
Steuerung im Trinkwasserbetrieb. Wenden Sie sich in solchen Fällen bitte an den Kundendienst!
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6 Inbetriebnahme
Bevor Sie den RAINCENTER an die Stromversorgung anschließen, muss er entsprechend der Mon­tageanleitung montiert sein.
Ablaufschema von Montage und Inbetriebnahme
Montage des Geräts
Montage des Sensors
Montage und Befüllen
der Pumpe
Inbetriebnahme der Anlage
Netzstecker einstecken
Wasserstand größer 35 cm Wasserstand kleiner 35 cm
Inbetriebnahme im
Automatikbetrieb mit
Regenwasser
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Inbetriebnahme im
manuellen Trinkwasser-
Modus
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Montageanleitung Raincenter 25 Basic
6.1 Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme des Gerätes lesen Sie unbedingt aufmerksam die mitgelieferten Einbau- und Bedienungsanleitungen.
Nehmen Sie den Anschluss des Sensors (Basic: ) und gegebenenfalls weiterer, optionaler Senso­ren entsprechend der Einbau- und Bedienungsanleitung der Steuereinheit vor.
Die Schutzkontakt-Steckdose für den Betrieb der Anlage muss mit einem geeig­neten FI-Schutzschalter abgesichert sein! VDE-Vorschriften und Sicherheitshin­weise sind zu beachten.
1. Als ersten Schritt der Inbetriebnahme befüllen Sie Pumpe und gegebenenfalls Saugleitung mit
Wasser. Die Pumpe befüllen Sie am einfachsten, indem Sie das Schaltgerät der Pumpe losschrau­ben. In den nun offenen Druckstutzen der Pumpe lässt sich bequem Wasser mit einer Gießkan­ne oder einem Schlauch einfüllen. Ist die Pumpe vollständig mit Wasser befüllt, müssen Sie das Schaltgerät endgültig festschrauben.
2. Öffnen Sie jetzt den Trinkwasserzulauf. Der Wasserspeicher der Grundeinheit füllt sich daraufhin
mit Wasser.
3. Nach dem selbsttätigen Schließen des Schwimmerventils prüfen Sie dieses auf Dichtheit. Durch
Druckschwankungen im Trinkwassernetz kann ein stoß- oder tropfenweises Nachlaufen von Trink­wasser über mehrere Minuten erfolgen. Durch kurzzeitiges, manuelles Betätigen des Schwim­merventils und die dadurch bedingte Erhöhung des Wasserstandes in der Grundeinheit kann die Dichtheitsprüfung wesentlich zügiger erfolgen.
4. Stecken Sie den Netzstecker ein.
5. Setzten Sie die Anlage nun manuell auf Trinkwassernachspeisung:
Taste EIN drücken (LED TWN manuell leuchtet)
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Montageanleitung Raincenter 25 Basic
6. Öffnen Sie dauerhaft einen Verbraucher, bevorzugt eine Zapfstelle, z. B. Gartenhahn. Betätigen
Sie den roten Knopf am Schaltautomaten der Pumpe, um eventuell vorhandene Luft aus dem An­saugweg zu entfernen. In der Regel wird die Pumpe nun problemlos im Trinkwasserbetrieb durch­laufen. Es kann aber notwendig sein, das Drücken des roten Knopfes mehrmals zu wiederholen, wenn Luft im Ansaugweg den Trockenlaufschutz ausgelöst hat. Wenn die Pumpe 1 - 2 Minuten ohne erneute Aktivierung des Trockenlaufschutzes durchläuft, kann der Verbraucher wieder geschlossen werden. Die Anlage ist jetzt im Trinkwasser-Modus betriebsbereit.
7. Die Inbetriebnahme im Regenwasser-Modus kann nur erfolgen, wenn ausreichend Wasser im
Regenwasserspeicher vorhanden ist. Wenn nach Werkseinstellungen installiert wurde, müssen mindestens 35 cm Wasser im Speicher sein. Im Folgenden muss nun von der Pumpe die Luft aus der Saugleitung entfernt werden. Dieser Vor­gang nimmt um so mehr Zeit in Anspruch, je länger die Saugleitung ist. Der Vorgang kann deut­lich verkürzt werden, wenn bei der Installation die Saugleitung zumindest teilweise mit Wasser gefüllt wurde.
Setzten Sie die Anlage nun auf Automatikbetrieb:
Taste AUS drücken
Öffnen Sie dauerhaft einen Verbraucher, bevorzugt eine Zapfstelle, z. B. Gartenhahn und drük­ken Sie solange den roten Knopf am Schaltautomaten der Pumpe, bis sich die Pumpgeräusche deutlich verändern und die Pumpe selbständig Druck aufbaut. Es kann hier bis zu 5 Minuten in Anspruch nehmen, bis die Pumpe selbständig Druck aufbaut. Danach lassen Sie die Pumpe noch drei Minuten laufen, um sicherzustellen, dass tatsächlich keine Luft mehr in der Saugleitung ist.
8. Verschließen Sie alle verbliebenen Öffnungen an der Grundeinheit mit den mitgelieferten, gelben
Verschlussstopfen. Der Verschlussstopfen für die nicht genutzte Überlauföffnung ist mit etwas Sanitärsilikon einzudichten, da sonst bei Trinkwassernachspeisung an dieser Stelle Wasser aus­treten kann.
9. Brechen Sie abschließend vorsichtig die erforderlichen, vorge-
prägten Durchführungen an der Abdeckhaube aus. Hierbei ist es hilfreich, die Vorprägungen anzusägen. Entgraten Sie die Aussparungen und setzen Sie die Abdeckung auf die Grundein­heit.
Die Anlage ist jetzt betriebsbereit.
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7 Bedienung der Steuerung
7.1 Das Bedienfeld der Steuerung:
LED’s zur Anzeige des Betriebszustandes:
Betrieb
Montageanleitung Raincenter 25 Basic
Automatische Trink­wassernachspeisung
Manuelle Trink was­sernachspeisung
Hygienespülung (Wasserwechsel)
Störung
Betrieb
Operation
TWN auto.
PWS auto.
TWN manuell
PWS manual
Hygienespülung
Hygienic fl ushing
Alarm
Einbau-/Bedienungsanleitung
Observe operating
instructions!
Made in Germany
beachten!
Trinkwassernachspeisung (TWN)
ON
Potable water supply (PWS)
Trinkwassernachspeisung (TWN)
OFF
Potable water supply (PWS)
QUIT
Taste Trinkwasser­nachspeisung EIN
Taste Trinkwasser­nachspeisung AUS
Taste Störung quittieren
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Montageanleitung Raincenter 25 Basic
7.2 Betriebsarten
Beim RAINCENTER 25 BASIC können drei unterschiedliche Betriebsarten vorliegen: Automatikbe­trieb, Manueller Betrieb und Hygienespülung (Wasseraustausch).
Die Verbraucher werden zur Zeit mit Regenwasser versorgt. Im Regenwas­serspeicher ist ausreichned Wasser vorhanden.
Die Verbraucher werden momentan mit Trinkwasser versorgt, da im Re­genwasserspeicher zurzeit nicht genügend Wasser vorhanden ist. Sobald wieder Regenwasser zugeossen ist, schaltet die Anlage vollauto­matisch auf Zisternenbetrieb um.
Die Anlage ist durch drücken der Taste in den manuellen Trink­wasserbetrieb geschaltet worden. Die Verbraucher werden ausschließlich mit Trinkwasser versorgt, auch wenn im Regenwasserspeicher genügend Wasser vorhanden ist. Soll wieder Regenwasser verwendet werden, muss die Taste gedrückt werden.
Die Anlage bendet sich zur Zeit im Hygienepülungsmodus. Die Verbrau­cher werden solange nur mit Trinkwasser versorgt, bis eine Pumpenlaufzeit
von 3 Minuten erreicht ist. Nach dieser Hygienespülung schaltet die Anlage
automatisch wieder auf Zisternenbetrieb um.
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Montageanleitung Raincenter 25 Basic
7.3 Funktionsweise von Steuerung und Leitwertsensor
Der Speicherbehälter ist mit Regenwasser gefüllt. Die drei Elektroden des Leitwertsensors hängen komplett im Wasser. Es leuchtet nur die grüne LED Betrieb. Die Verbraucher werden mit Regenwasser versorgt.
Der Wasserspiegel im Speicherbehälter sinkt soweit ab, dass keine Elektrode mehr von Wasser benetzt wird. Die Anlage schaltet automatisch auf Trinkwas­serbetrieb um. Es leuchten die grüne LED Betrieb und die gelbe LED TWN auto. Die Verbraucher werden jetzt mit Trinkwasser versorgt. Wenn die LED
TWN auto leuchtet, ist es nicht möglich in den manuellen Trinkwasserbetrieb umzuschalten
Der Wasserspiegel im Speicherbehälter steigt wieder an, alle drei Elektroden werdden von Wasser benetzt. Die Anlage schaltet automatisch wieder zurück auf Regenwasserbetrieb. Es leuchtet nur noch die grü­ne LED Betrieb. Die Verbraucher werden wieder mit Regenwasser versorgt.
Der Sensor kann nur dann richtig funktionieren, wenn die Stifte nicht ver­schmutzt sind! (siehe Kapitel 9 Inspektion und Wartung Seite 29)
Sollte die Anlage dauerhaft im Trinkwasserbetrieb bleiben, z. B. wenn die Zisterne gereinigt wurde und Luft in der Saugleitung sein kann, ist es am besten, die Verbindung zum Sensor direkt an der Steuerung auszustellen: Ziehen Sie einfach den Sensorstecker ab, führen die Arbeiten durch und warten bis wieder 35 cm Wasser in der Zisterne sind.
Nach dem Zusammenstecken der Sensorleitung leuchtet nur noch die grüne LED und die Anlage kann wie in Kapitel 6.1 Inbetriebnahme unter Punkt 7. beschrieben wieder in Betrieb genommen wer­den.
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7.5 Überlaufalarm
Der Trinkwasserbehälter ist übergelaufen. Die Störmeldung kann über die Taste QUIT quittiert werden. Beim ersten Drücken der QUIT-Taste wird nur der Summer ausgeschaltet, beim zweiten Drücken schalten die LED-Störung aus. Wenn bei der Betätigung der QUIT-Taste die Alarmursache noch besteht, schaltet sich die Alarmfunktion sofort wieder ein. Die Ursache des Alarms muss erst behoben sein.
1. x
2. x
Piepton aus
LED aus
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Der Alarm wird immer von den Fehlfunktionen des Nachspeiseventils verursacht. Folgende Fehlfunktionen kommen in Frage:
a) Das Nachspeiseventil schleift an der Behälterwand
Das Nachspeiseventil darf nicht an der Behälterwand schleifen. Die Ausrichtung prüfen Sie wie folgt:
Manuelle Trinkwassernachspeisung einschalten. Trinkwasserzuleitung absperren. Verbraucher öffnen. Der Trinkwasserbehälter wird entleert.
Gelben Deckel oben abnehmen: Das Nachspeiseventil wird sichtbar.
Jetzt prüfen, ob der Schwimmkörper an der Behälterwand
Bild 1
schleift (siehe Bild 1: Draufsicht und Bild 2: Seitenansicht). Hierzu den Schwimmer mit der Hand mehrfach anheben und fallen lassen.
Gegebenfalls Schwimmerventil neu ausrichten. Es muss auch in seiner tiefsten Stellung zu beiden Behälterwänden einen Abstand haben.
Beim Ausrichten des Schwimmerventils darauf achten, dass der Drall des Panzerschlauchs das Ventil nicht zurück an die Wandung bewegen kann; gegebenenfalls die Verpressung
Bild 2
des Panzerschlauches mit einer Rohrschelle sichern
b) Der Wasserdruck in der Trinkwasserleitung ist zu hoch
Der Druck darf max. 4 bar betragen. Gegebenenfalls muss der Druck über einen Druckminderer auf unter 4 bar begrenzt werden. (Druck im hauseingangsseitigen
Wasserlter oder Druckminderer ablesen - NICHT am Manometer im
Raincenter 25)
c) Das Schwimmerventil tropft zu lange nach
Wenn Schmutzpartikel - trotz des Siebs im Zulauf - in den Innenkörper des Schwimmerventils kommen, schließt das Ventil nicht mehr richtig und tropft so lange nach, dass schlussendlich der Wasserstand im Innenbehälter so hoch ansteigt , dass der Alarm ausgelöst wird. Hier hilft in aller Regel nur ein Komplettaustausch des Schwimmerventil.
Ein Nachtropfen des Schwimmerventils bis zu 5 Minuten nach dem Schließen ist durchaus noch normal
Schmutz im Innenkörper des Schwimmerventil kann auch durch kalkhaltiges Trinkwasser kommen.
Entsprechend DIN 1988-200 wird für Trinkwasser ab Härtebereich 3 = hartes Wasser (> 2,5 mmol/l Kalzoiumcarbonat = > 14 ° dH) eine Zusatzbehandlung (z.B. Enthär­tung) empfohlen.
Funktionsstörung des Trinkwasserventils aufgrund von zu hartem Wasser sind nicht über die Gewährleistung abgedeckt!
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Montageanleitung Raincenter 25 Basic
8 Störungen beseitigen
Problem Mögliche Ursache Fehlerbehebung
Anlage arbeitet überhaupt nicht
Pumpe läuft nicht Netzspannung fehlt Überprüfen, ob Netzstecker in Steckdose
Pumpe saugt nicht an Saugleitungsende oberhalb des Was-
Netzspannung fehlt Überprüfen, ob Netzstecker in Steckdose
eingesteckt ist bzw. Spannung an der Steckdose anliegt
Fehler bei der Installation Überprüfen Sie die Installation anhand
der Einbau- und Bedienunsanleitung auf Fehler
eingesteckt ist bzw. Spannung an der Steckdose anliegt
Pumpenrad blockiert Pumpe von einem Fachbetrieb warten
bzw. reinigen lassen
Trockenlaufschutz hat ausgelöst Trockenlauf durch Drücken des roten
Knopfs am Pumpenschaltgerät quittieren (ggf. mehrfach wiederholen), Dichtheits­prüfung der Saugleitung durchführen bzw. Installation des Sensors prüfen
Pumpe defekt Wenden Sie sich an Ihren Vertragspart-
ner/Händler
Saugleitung unterhalb des Wasserspie-
serspiegels
gels anbringen
Pumpe nicht befüllt Pumpe mit Wasser füllen, ggf. Sauglei-
Luft in der Saugleitung Dichtheit der Saugleitung überprüfen
Saugkorb verstopft Saugkorb reinigen
max. Saughöhe wurde übersschritten Saughöhe überprüfen, ggf. Ladepumpe
Saugleitung nicht unterdruckfest in­stalliert
Fördermenge ungenügend Saughöhe zu hoch
Saugkorb bzw. Filter bauseits verstopft Saugkorb bzw. Filter reinigen
tung befüllen
einbauen, Kontakt mit dem Kundendienst aufnehmen
Saugleitung überprüfen! Es müssen gas­dichte Fittings mit innenliegender Stütz­hülse verwendet werden (siehe Seite 14)
Saughöhe überprüfen, ggf. Ladepumpe einbauen, Kontakt mit dem Kundendienst aufnehmen
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Montageanleitung Raincenter 25 Basic
Problem Mögliche Ursache Fehlerbehebung
Fördermenge ungenügend
Thermoschalter schal­tet Pumpe ab
Anlage läuft nur auf Trinkwasserbetrieb
Saugleitung zu lang oder zu klein bemessen
Saugleitung nach Möglichkeit kürzen und/oder vergrößern. Evtl. Einsatz einer Zubringerpumpe notwendig
Verschmutzung der Pumpe Netzstecker ziehen! Pumpe von einem
Fachbetrieb warten bzw. reinigen lassen
Motor ist überlastet, z. B durch Ver­schmutzung im Pumpengehäuse
Ansaugen von Fremdstoffen verhin­dern. Pumpe von einem Fachbetrieb warten bzw. reinigen lassen
Anlage ist auf Manuellen Betrieb
Taste AUS drücken
geschaltet. LED TWN manuell
Die Anlage bendet sich im Wasser­austauschmodus (Hygienespülung)
LED Wasserwechsel
Pumpenlaufzeit von 3 Minuten abwar­ten; Anlage geht dann automatisch wieder auf Speicherbetrieb
Sensorstecker ist nicht eingesteckt Sensorstecker einstecken
Sensorkabel ist beschädigt Kabel kontrollieren, ggf. austauschen
Motor des Umschaltventils oder Steu-
Überprüfung durch Elektrofachkraft
erung defekt
LED-ALARM leuchtet, Schwimmerventil schließt nicht richtig und/oder Wasser tritt aus Notüberlauf aus
Trockenlaufschutz löst nach einiger Zeit immer wieder aus
Pumpe läuft ohne ge­öffneten Verbraucher
Sensor in Zisterne ist falsch montiert Installation des Sensors überprüfen
Druck in der Trinkwasserleitung zu hoch (Druck im hauseingangsseiti-
gen Wasserlter oder Druckminderer
Druck in der Trinkwasserleitung auf 4 bar reduzieren und ggf. Schwimmer
neu justieren ablesen - NICHT am Manometer im Raincenter 25)
Schwimmer schleift am Gehäuse Schwimmerventil mittig ausrichten
Schwimmerventil beschädigt Schwimmerventil austauschen
Schmutz im Inneren des Trinkwasser-
Ventil als Ganzes tauschen ventilkörpers
Minimale Undichtigkeit in der Saug­leitung
Minimale Undichtigkeit im Drucklei-
tungssystem
Überprüfung der Saugleitung und der
Geräteanschlüsse
Überprüfung von Verbrauchern z. B.
WC-Spülkästen, Wasserhähnen oder
Schwimmerventil auf Dichtigkeit
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Problem Mögliche Ursache Fehlerbehebung
Anlage bendet sich
trotz unterschreitens des Mindestwasser­standes im Speicher­betrieb (grüne LED leuchtet)
Trotz Wasser im Speicher leuchtet die TWN-Diode
Überlauf
Der Leitwertsensor ist ver-
Leitwertsensor reinigen
schmutzt
Sensorkabel ist beschädigt Kabel kontrollieren, ggf austauschen
Störung durch Schwitzwasser (siehe Seite 16 roter Kasten)
Hinweis: Kabelverlängerungen dürfen nur in der Schutzklasse IP 68 ausgeführt werden!
Netzstecker für ca. 1 Minute ziehen und Microprozessor hat sich „aufge­hangen“
dann wieder einstecken
Im Wiederholungsfall Kontakt zum Werks-
kundendienst aufnehmen
Leitfähigkeit des Regenwassers zu gering (z. B. durch glasierte Dachäche und/oder Kunststoff-
Die Anlage muss mit einem Schwimmer-
schalter ausgerüstet werden, Kontakt zum
Werkskundendienst aufnehmen tank)
Überlaufalarm kann nur auftreten, wenn ein Überlaufsensor ange-
Ausführliche Beschreibung im Kapitel Über-
laufalarm schlossen ist
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9 Inspektion und Wartung
Montageanleitung Raincenter 25 Basic
Inspektion Wartung
Anlagenteil
1 Gehäuse 1
2 Schwimmerventil 6 1
3 Panzer-/Druckschlauch 6
4 Notüberlauf 6 6
5 Steuerung 6
6 Pumpe inkl. Schaltgerät 6
7 Sensor Bei Kontrolle des Auffangbehälters
Die Angaben in den Spalten „Jährlich“ und „Monate“ bedeuten Zeitintervalle, z. B. 1 = einmal jährlich oder 6 = alle 6 Monate. Andere Angaben sind selbsterklärend
Zeitraum Zeitraum
Jährlich Monate Jährlich Monate
Alle 10.000 h oder
10 Jahre
Der Raincenter enthält Komponenten, bei denen Inspektions- und Wartungsarbeiten notwendig sind.
Inspektionen dürfen vom Betreiber der Anlage selbst durchgeführt werden.
Wartungen und Instandsetzungen sind von einem Installationsunternehmen bzw. fachkundigen
Betreiber durchzuführen.
Die aufgeführten Zeitabstände der Inspektions- und Wartungsmaßnahmen sowie die angegebenen Arbeitsschritte sollten vom Betreiber im eigenen Interesse beachtet werden!
Falls Materialmängel festgestellt werden, wenden Sie sich an Ihren Vertragspartner/ Händler.
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Montageanleitung Raincenter 25 Basic
Gehäuse
Inspektion: • Gehäuse auf Dichtheit, Sauberkeit und korrekte Befestigung
überprüfen.
• Gehäuse reinigen. Verschmutzungen an der Außenseite mit Wasser und einem handelsüblichen Geschirrspülmittel beseiti- gen.
Hinweis! Beachten Sie, dass bei der Reinigung keine Flüssigkeit in
die Stecker oder Schalter oder in die Steuerung gelangen darf.
Zeitraum: Jährlich
Durchführung: Betreiber
Schwimmerventil
Inspektion: • Überprüfung auf korrektes Schließen (Abdichten) und freie Beweglichkeit des
Schwimmers.
Zeitraum: Alle 6 Monate
Durchführung: Betreiber
Wartung: • Nachjustieren des Schwimmerventils,
• Sieb reinigen, ggf. Dichtung erneuern, wenn Wasser aus dem Schwimmerventil
und dem Notüberlauf austritt.
Zeitraum: Jährlich
Durchführung: Fachkundiger, Installationsunternehmen
Druckschlauch / Panzerschlauch
Inspektion: • Überprüfen auf korrekte Befestigung, Knickstellen, Risse und Dichtheit. Hierzu
Haube entfernen.
Zeitraum: Alle 6 Monate
Durchführung: Betreiber
Notüberlauf
Inspektion: • Um schlechte Geruchsbildung zu verhindern, Wasser mit einer Gießkanne in den
Kanalanschluss des Notüberlaufs einfüllen
Zeitraum: Alle 6 Monate
Durchführung: Betreiber
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Montageanleitung Raincenter 25 Basic
Steuerung
Inspektion: • Überprüfen Sie die Funktionen entsprechend der Bedienungsanleitung.
Falls Mängel festgestellt werden, wenden Sie sich an Ihren Vertragspartner/ Händler.
Zeitraum: Alle 6 Monate
Durchführung: Betreiber
Pumpe und Schaltgerät
Inspektion: • Druckaufbau, Dichtheit, Pumpen- und Strömungsgeräusche sowie Funktion über
prüfen, hierzu roten Knopf am Schaltgerät drücken. Falls Mängel festgestellt wer den, wenden Sie sich an Ihren Vertragspartner/Händler.
Zeitraum: Alle 6 Monate
Durchführung: Betreiber
Wartung: • Gleitringdichtung / Lager auswechseln.
Zeitraum: Alle 10.000 Betriebsstunden oder 10 Jahre bzw. bei vorzeitigem Verschleiss.
Durchführung: Installationsunternehmen, Hersteller
Sensor
Inspektion: • Korrekter Einbau. Das Sensorkabel muss im Regenwasserspeicher entsprechend
der Einbau- und Bedienungsanleitung eingebaut sein.
Mindestens 1 x jährlich (bevorzugt im späten Frühjahr nach dem Pollenug)
müssen die Sensoren im Regenwasserspeicher gereinigt werden
Sensor reinigen und Funktion beprüfen
• Kabel auf Rissbildung oder sonstige Alterserscheinungen überprüfen.
Zeitraum: In Zusammenhang mit der Kontrolle des Auffangbehälters Durchführung: Betreiber
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10 Hauptplatine der Steuerung
Montageanleitung Raincenter 25 Basic
Pumpen-
steckdose
3
2
1
TWN-LW
Anschlussklemme für den Sensor der Trink­wassernachspeisung
1
Option -LW
TWN
NC NO N
OPTION
2
3
2
1
Überlauf
2
1
Kap.Sensor
3
Netz
Stellmotor vom 3-Wege-Kugelhahn
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11 Technische Daten
Betriebsdaten (max.):
Förderströme Q max. 5,2 m³/h Förderhöhe H max. 52 m Fördergut-Temperatur +4 °C bis +40 °C Einschaltdruck 2,4 bar max. Höhe zur Zapfstelle 20 m Nachspeisemenge 5 m³/h
Elektrische Daten: bei 50 Hz
Schutzart IP 54 Isolationsklasse F Nennstrom 1~ 230 V 6,1 A Kondensator 230 V 25 µF Motorleistung P Drehzahl Steuerspannung Geber 12 V
1,35 kW
1
2900 min
-1
Montageanleitung Raincenter 25 Basic
25
A Höhe 630 mm
B Breite 630 mm
C Tiefe 340 mm
D Trinkwasser 3/4“ AG
E Saugstutzen 1“ IG
F Druckstutzen 1“ IG
G Notüberlauf DN 70
Gewicht 31,5 kg
Steuerung
Versorgung 230 V / 50 Hz, 16 A max. Max. Anschlussleistung 1800 W Umgebungstemperatur +4° C bis 40° C Schutzklasse I I Schutzart IP 54 Schaltausgang Wechselkontakt, 230 V~ / 10 A max. Anzeige 5 Dioden Betrieb grün TWN auto gelb TWN manuell gelb Wasserwechsel gelb Störung rot Taste Trinkwasser manuell aus Taste Trinkwasser manuell ein Taste Quit Optionaler Schaltausgang Wechselkontakt, 230 V~ / 16 A max. Sensorspannung 12 V~ Gehäusemaße Steuerung, 160 x 160 x 70 mm (LxBxH)
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12 Ersatzteillisten
12.1 Raincenter 25 Basic
Montageanleitung Raincenter 25 Basic
6
10
10
11
8
9
35
7
14
13
12
4
3
15
5
1
2
16
29
5
17
28
27
31
34
19
COMPACT RS-04V
SERVOMOTOR WITH SPDT COMMAND 90° STROKE IN ~ 30 SECONDS
BLUE NEUTRAL(N) BROWN PHASE OPENING (L1) BLACK PHASE CLOSING (L1) YELLOW_GREEN GROUBDING
230V 50 Hz
20
3
32
30
18
IP44
21
33
25
23
24
22
26
36
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Montageanleitung Raincenter 25 Basic
Teil Raincenter 25 Basic Anzahl
1 Grundeinheit Raincenter 25 Basic 1 18376 2 Abdeckhaube Raincenter 25 Basic 1 18302 3 Flauschformteile 4 18365 4 Schrauben zur Befestigung der Flauschformteile 4 18529 5 Haftformteile 4 18379
Schwimmerventil, 3/4“ komplett, vormontiert (ab Baujahr 2010)
6
(beinhaltet auch Teile 7, 8 und 9)
7 Messingsechskant 3/4“ IG/AG 1 18430 8 Verdrehsichering für Messingsechskantnippel 3/4“ 1 18380 9 Schraube, Kreuzschlitz A2, 3,9 x 9,5 2 18321
10 Deckel (Schwimmerventil) 2 18401
11 Deckel (Notüberlauf) 1 18402 12 HT-Überlaufbogen 1 18446 13 Rohrdurchführung 1 14433 14 Panzerschlauch mit Flachdichtung 1 18353 15 Kugelhahn 1“ IG/AG für Druckleitung 1 18408
1 18501
Zehnder
Werksnummer
16 Steuerung (B4) Basic 1 18534 17 Schraube Kreuzschlitz A2 3,9 x13 4 12598 18 Stellmotor für Drei-Wege-Kugelhahn 1“ 1 18532 19 Sauggruppe CPS 20-5 für Raincenter 25 1 19880 20 Rohrdurchführungsdichtung 50/30 1 18464 21 3-teilige Verschraubung, konisch dichtend 1 18549 22 Pumpenwinkel 1 18456 23 Unterlegscheibe A2 4 18482 24 Senkschrauben M6 A2 4 16620 25 Sechskantmutter A2, M6 4 15329 26 EJOT PT Schraube KB 60 4 18354
27 Befestigungs-Set für Raincenter 25 1 18495
28 Leitwertsensor mit 20 m Kabel 1 18412
29 Befestigungs-Set Sensorkabel in der Zisterne (Montagebeutel) 1 19660 30 Flexibler Metallschlauch 1“ ÜM auf ÜM mit Bogen 750 mm 1 18366 31 Flexibler Metallschlauch 1“ IG AG 750 mm 1 19072 32 Kit 02 komplett (siehe Ersatzteilliste Seite 39) 1 18264 33 CPS 20-5 komplett (siehe Ersatzteilliste Seite 38) 1 18595 34 Hartfaserdichtung 30/21/2 3 18381 35 Hartfaserdichtung 24/17/2 1 18382
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Zehnder Pumpen GmbH • Zwönitzer Str. 19 • 08344 Grünhain-Beierfeld • Telefon: 0 37 74 / 52 - 100 • Telefax: 0 37 74 / 52 - 150 • e-mail: info@zehnder-pumpen.de
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12.2 CPS 20-5 B
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Montageanleitung Raincenter 25 Basic
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Montageanleitung Raincenter 25 Basic
Teil CPS 20-5 B
1 Set: Einfüll- und Ablassschrauben + Dichtungen 20096 2 Sauggehäuse Messing 19206 3 Gewindestangen Hydraulik M6x175 (SW10) 20094 4 Manteldichtung 19191 5 Luftabscheider 19181 6 Sicherungsmutter (Wellenende) M8 19207 7 Laufradkern am Wellenende h = 8,5 mm Ø = 25 mm , 19699 8 Leitrad 19176
9 Laufradkern direkt nach GLRD h = 14,0 mm Ø = 20,0 mm 19700 10 Pumpenmantel L = 147,5 mm 19748 11 Distanzscheibe groß 25x14 19733 12 Druckgehäuse - 5-stuge CPS 19735 13 Konturdichtung - 5-stuge CPS Ø25xØ15x5 20082 14 Rotor/Welle 19714 15 Motorgehäuse + Stator (nicht als Ersatzteil erhältlich) ­16 Kugellager vorne + hinten 6202ZZ (Ø 35) 19163
Zehnder
Werksnummer
17 Lagerdeckel 19166 18 Set: Gewindestangen Motorseitig, M5x145 (SW8) 20112 19 Set: Lüfterdeckel Verschraubung 20098 20 Lüfterraddeckel Ø 140 mm 19753 21 Lüfterrad Ø 120 mm 19187 22 Wellfederscheibe 33,5x26,5x0,5 20085 23 Kondensator 25 µF 19161 24 Klemmkasten, komplett (230V) 19156
25 Schleuderscheibe (O-Ring) 13x2 20080 26 Gleitringdichtung - 5-stuge CPS - komplett 19150
27 Distanzscheibe klein 20x14 20078
28 Laufradkern mittig h = 23,0 mm , Ø 25 mm 19547
29 Laufrad CPS 20 19698
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12.3 Kit 02
Montageanleitung Raincenter 25 Basic
Maßtabelle
A 240 mm
B 135 mm
C 1" AG
D 1" IG
Gewicht 0,75 kg
Teil
Kit 02 mit 6-stelliger
Seriennummer
1 Platine 19212 2 Manometer 19211 3 Unterteil mit Membrane 19502
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Zehnder
Werks-Nr.
Teil
Kit 02 mit 8-stelliger
Seriennummer
Zehnder
Werks-Nr.
1 Platine 19210 2 Manometer 19208 3 Unterteil mit Membrane 19566
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Montageanleitung Raincenter 25 Basic
12 Allgemeine Hinweise und Sicherheitshinweise
Prüfen Sie bitte bei Erhalt der Ware sofort, ob der Artikel vollständig und unbeschädigt bei Ihnen angekommen ist. Mängel sind innerhalb von 24 Stunden schriftlich beim Transportunternehmen anzuzeigen. Spätere Reklamationen können in der Regel nicht mehr anerkannt werden.
Bevor Sie die Anlage bzw. das Anlagenteil in Betrieb nehmen, lesen Sie die Einbau-/Bedienungsanleitung, kurz EBA auf­merksam durch. Befolgen Sie diese bei Montage und Betrieb.
Die elektrische Installation, Wartung und Reparaturarbeiten an den elektrischen Bauteilen dürfen nur durch eine Elektrofach-
kraft erfolgen. Der Begriff „Elektrofachkraft“ wird in der VDE 0105 deniert.
Bei Installation, Arbeiten oder Betrieb der Anlagen/Anlagenteile sind alle technischen Richtlinien wie z.B. die DIN 1986/ 1988/1989 (DIN EN 12506/1717), VDE-, DIN- EN und DVGW Vorschriften, die Vorschriften der örtlichen Versorgungsunter­nehmen, Unfallverhütungsvorschriften etc. zu beachten und zu befolgen.
Elektrische Gefahren
- Vor der Inbetriebnahme muss fachmännisch überprüft werden, ob die Elektroinstallationen den Vorschriften entsprechen.
- Vor der Inbetriebnahme sowie während des laufenden Betriebs ist zu kontrollieren, ob sich die Elektrokabel sowie alle
anderen elektrischen Anlagenteile in einem einwandfreien Zustand benden. Bei einer Beschädigung darf der Artikel auf
keinen Fall in Betrieb genommen bzw. weiterbetrieben werden.
- Die elektrischen Bauteile dürfen nur an vorschriftsmäßig installierte und geerdete Elektroanlagen angeschlossen werden. Insbesondere Pumpen sind über einen der jeweiligen Leistung entsprechenden FI-Fehlerstromschutzschalter abzusi­chern.
- Die vorhandene Netzspannung muss mit der auf dem Typenschild der elektrischen Bauteile angegebenen Netzspannung
und Netzfrequenz übereinstimmen.
Warnung!
Die elektrischen Bauteile enthalten elektrische Spannungen und steuern in vielen Fällen drehende, bewegliche mechani­sche Komponenten.
Bei Nichtbeachtung der Einbau- und Bedienungsanleitung und der daraus resultierenden Vorschriften können erheblicher Sachschaden, Körperverletzung oder tödliche Unfälle die Folge sein.
Bei allen Arbeiten an den Anlagen oder Anlagenteilen sind diese allpolig und sicher vom Netz zu trennen!
Bei Arbeiten an Pumpen darf das Pumpengehäuse nicht geöffnet werden. Alle Arbeiten die über die in der EBA beschriebe­nen Tätigkeiten hinausgehen, sind unzulässig und führen zum Erlöschen des Garantieanspruchs.
Die elektrischen Bauteile dürfen nicht in explosionsgefährdeten Bereichen betrieben werden.
Sonstige Gefahren:
- Anlagenteile können bei unzureichender Befestigung herabfallen. Es besteht Verletzungsgefahr. Gegebenenfalls ist für eine ausreichende Tragkraft der Wand, bzw. für entsprechenden Halterungen zu sorgen. Die An­lagenteile müssen immer sicher befestigt sein.
- Bei der Benutzung von Steighilfen, insbesondere bei Ein- und Ausstieg in/aus Speichern muss für eine ausreichende Standsicherheit gesorgt werden.
- Im Schadensfall oder bei der Montage kann Wasser aus Behältern, Schläuchen, Leitungen, freien Ausläufen etc. austre­ten. Es besteht Rutschgefahr. Im Schadensfall austretendes Wasser muss abgeleitet werden. Das Wasser ist beispielsweise durch eines Bodenablauf abzuführen.
- Bei Rückstau kann Abwasser aus dem Kanal zurück in das Abwassernetz gedrückt werden. Alle Behälter unterhalb der Rückstauebene sind gegen Rückstau zu sichern (DIN beachten). Die Überlaueitungen, beispielsweise aus freien Aus­läufen dürfen deshalb gemäß DIN 1988 nur über eine ausreichende Luftstrecke an Abwasserleitungen angeschlossen werden.
Zur Vermeidung von Wasserverlust und Wasserschäden ist vom Installateur und vom Betreiber Sorge zu tragen dass Fehlfunktionen der Anlage, beispielsweise mit entsprechenden Warneinrichtungen mit optischen und aku­stischen Meldern und automatischen Schaltfunktionen sofort erkannt und abgestellt werden können!
Bei Fragen dazu geben wir Ihnen gerne Auskunft.
- Pumpen - mit Ausnahme von Tauchpumpen - sind nicht überutbar.
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Montageanleitung Raincenter 25 Basic
- Bei Lagerung von Wasser in Nachspeisebehältern, Kellertanks oder Zwischenbehältern in warmer Umgebung, z. B. in Heizräumen besteht Verkeimungsgefahr. In der Grundeinheit des Raincenters wird Trinkwasser nur eine bestimmte Zeit (bis zur Entnahme oder zum automatischen Austausch durch die Nachspeisesteuerung) gespeichert. Montieren Sie die entsprechenden Anlagenteile trotzdem nur in möglichst kühler Umgebung. Die wasserführenden Anlagenteile müssen jedoch frostsicher installiert werden.
- Das gespeicherte Regenwasser ist nicht zum Verzehr geeignet. An den Entnahmestellen sind Hinweisschilder „Achtung! Kein Trinkwasser!“ anzubringen. Die Leitungen des Trink- und Brauchwassernetzes müssen sich gemäß DIN 1988 unter­scheiden. Dies kann durch unterschiedliche Materialien oder Farben der Leitungen sowie durch Aufkleber erfolgen.
- Bei allen Speichern im Erdeinbau, besonders bei Kunststoffspeichern, sind die möglichen Belastungen und Belastungs­klassen, z.B. A, B, D (DIN beachten) so wie die Einbauanleitungen zu beachten. Je nach Einbausituation kann es erforder­lich sein, eine bauseitige Auftriebssicherung auszuführen Die Speicher und Speicherabdeckungen dürfen auf keinen Fall überlastet werden, da sonst mit einer Beschädigung der Abdeckungen und/oder der Speicher gerechnet werden muss. Im Zweifelsfall muss ein Statiker hinzugezogen werden. Bei Nichtbeachtung besteht akute Unfallgefahr bis hin zur Todesfol­ge!
- Es ist darauf zu achten und dafür Sorge zu tragen, dass Abdeckungen insbesondere Filter- und Speicherabdeckungen nicht durch unbefugte Personen, z. B. durch spielende Kinder entfernt werden können. Es besteht die Gefahr, dass Perso­nen in den Speicher stürzen und sich erheblich verletzen oder zu Tode kommen können.
Bei Wartungsarbeiten im Speicher ist darauf zu achten, dass immer eine zweite Person außerhalb des Speichers anwesend ist, um in Notfällen eingreifen oder die Rettungsmaßnahmen einleiten zu können. Es besteht Gefahr durch gesundheits­schädliche Gase!
13 Konformitätserklärung
Hiermit erklären wir, dass nachfolgend bezeichnetes Gerät aufgrund seiner Konzeptionierung und Bauart den einschlägigen grundlegenden Anforderungen folgender Richtlinien entspricht:
Maschinenrichtlinie 2006/42/EU Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU Elektromagnetische Verträglichkeit 2014/30/EU RoHS-Richtlinie 2011/65/EG
Produktbezeichnung: RAINCENTER 25 Typenbezeichnung: BASIC / COMFORT Angewandte EN-Normen: EN 50081-1; EN 50082-2; EN 60335
Des weiteren erklären wir, dass die Pumpenmodule die einschlägigen Anforderungen zum Schutze des Trinkwassers nach der DIN 1988 Teil 4 und der DIN EN 1717 erfüllen. Die Trinkwassernachspeisung erfolgt nach dem Prinzip „Freier Auslauf
-Typ AB“.
Das Gerät erfüllt die Anforderungen der DIN 1989 „Regenwassernutzungsanlagen“ und hier im Besonderen die des Teils 4 „Bauteile zur Steuerung und Nachspeisung“.
Folgende Betriebsbedingungen und Einsatzumgebungen sind vorauszusetzen:
Das Gerät ist zu Steuerung / Regelung und Betrieb einer Regenwasser-Nutzungsanlage konzipiert.
Das Gerät ist an einen trockenen Ort zu installieren. Die Freiluftaufstellung und die Installation in Nasszellen ist unzulä-
sig.
Die Montage- und Bedienungsanleitungen sind zu beachten und zu befolgen.
ZEHNDER Pumpen GmbH
Zwönitzer Strasse 19 08344 Grünhain-Beierfeld,
Grünhain, den 03.05.2017
Matthias Kotte Produktentwicklung
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