Vor Gebrauch lesen!
Alle Sicherheitshinweise beachten!
Am Einsatzort aufbewahren!
Diese Betriebsanleitung enthält wichtige Hinweise und Warnvermerke.
Bitte vor Einbau, elektrischem Anschluss und Inbetriebnahme die Betriebsanleitung unbedingt lesen.
Weitere Betriebs- und Installationsanleitungen, die Komponenten/Zubehör des
Raincenter betreffen, sind zusätzlich zu berücksichtigen.
Für Schäden und Folgeschäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitung
oder technischer Vorschriften und Empfehlungen entstehen, können wir keinerlei Haftung oder Gewährleistung übernehmen.
Bei Nichtbeachten der Hinweise können Sachschäden entstehen!
Gefahr!
Bei Nichtbeachten der Hinweise können Personenschäden folgen!
Im weiteren Verlauf der Betriebsanleitung werden nur noch die Bildsymbole wiedergegeben!
Montageanleitung Raincenter 25 Basic
1 Vorwort
Sie haben ein hochwertiges Produkt erworben und wir beglückwünschen Sie zu Ihrer Entscheidung.
Damit Sie lange Freude an Ihrem Raincenter haben, lesen und beachten Sie die Hinweise in der
Betriebsanleitung.
2 Gewährleistung
Die Gewährleistungszeit beträgt 24 Monate nach Erwerb des Geräts. Innerhalb der Gewährleistungszeit beseitigen wir kostenlos Funktionsstörungen, die auf Fabrikations- oder Materialfehler zurückzuführen sind. Das sind Störungen trotz nachweislich vorschriftsmäßigem Anschluss, sachgemäßer
Behandlung und Beachtung der Betriebsanleitung. Unbefugtes Öffnen des Steuergehäuses oder
sonstige Eingriffe in das Gerät führen zum Erlöschen des Gewährleistungsanspruchs. Zur Gewährleistungsanmeldung ist die Vorlage der Kopie des Kaufnachweises erforderlich.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist zugelassen für den Betrieb
mit 230 Volt 50 Hertz Wechselspannung
•
als Regenwassernutzungsanlage mit automatischer Umschaltung bei Wassermangel in der Zister-
•
ne
als Hauswasserwerk von Regenwassernutzungsanlagen; nicht zulässig ist das Fördern/Einfüllen
•
von explosionsgefährlichen Medien, Lebensmitteln oder Abwässern
bis zu einer Wassertemperatur von 35°C
•
in der Umgebung von Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebereichen sowie Kleinbetrieben; nicht ge-
•
eignet für Freiluftaufstellung, Installation in Naßzellen und explosionsgefährdeter Umgebung
• Einsatzbereich des Raincenters bezogen auf Saugleitungslänge und -höhe beachten!
Betrieb außerhalb des eingefärbten
Bereichs bevorzugt in Kombination
mit Zubringerpumpe (nur möglich mit
Comfort-Steuerung)
Beispiel: Saughöhe hs = 3 m
=> Maximale Saug leitungslänge l
Saugleitungen müssen mindestens in DN 25 (1“ Innendurchmesser) ausgeführt werden !
= 15 m
s
die Saugleitung ist stetig steigend und möglichst gradlinig zum Gerät zu verlegen
•
Kosten die durch unsachgemäßen Betrieb oder Installation entstehen, werden nicht übernommen.
4 Produktbeschreibung
• Der Raincenter überwacht und steuert die Regenwasseranlage.
• Der Raincenter dient zur automatischen Förderung von Regenwasser bzw. Trinkwasser zur Ver-
sorgung von Regenwasserverbrauchern wie WC-Spülung, Gartenbewässerung, Waschmaschine.
Solange genügend Regenwasser in der Zisterne ist, werden die Verbraucher mit Regenwasser
versorgt. Bei Regenwassermangel erfolgt automatisch die Umschaltung auf Trinkwasserbetrieb.
• Die Trinkwassernachspeisung erfolgt bedarfsgerecht im Gerät entsprechend DIN 1988, Teil 4 und
DIN EN 1717.
• Bei Bedarf kann das Gerät auf MANUELL betrieben werden. Dann entnimmt die Pumpe ausschließlich Trinkwasser aus dem Trinkwasserbehälter im Gerät.
5.2 Betrieb des Raincenters mit einem Membranausdehnungsgefäß
Die Raincenter sind dafür vorgesehen, dass sie normalerweise ohne Membranausdehnungsgefäß
betrieben werden.
Beim Anschluss von Verbrauchern die eventuell nicht schnell und vollständig schließen, wie
z. B. Gartenzapfstellen und andere Bewässerungseinrichtungen, kann der Einbau eines
Ausdehnungsgefäßes sinnvoll sein. Dabei ist zu beachten:
• Ausdehnungsgfäße müssen von ihrer Bauart zum höchstmöglichen Pumpendruck passen
(mind. 6 bar zulässiger Druck).
• Ausdehnungsgfäße funktionieren hinter Durchusswächtern (Kit 02) nur wenn:
a) der Vordruck auf ca. 2 bar abgelassen wird
b) sie nicht größer als 25 l Nennvolumen sind.
Bitte achten Sie darauf regelmäßig (1 x jährlich) den Vordruck des
Ausdehnungsgefäßes zu überprüfen!
5.3 Wandmontage
•
Nehmen Sie das Befestigungsset ➃ zur Hand.
• Überprüfen Sie die Wand auf Ebenheit und Planheit. Die Rückwand der Grundeinheit darf auf
keinen Fall durch hervorstehende Teile eingedrückt werden, da dies ein Einklemmen des Schwimmers zur Folge haben kann.
• In der gewünschten Höhe werden nun die zwei unteren Befestigungspunkte angezeichnet. Dazu
wird mit der Wasserwaage eine Linie gezogen, auf der im Abstand von 560 mm die beiden Befestigungspunkte markiert werden.
• An den markierten Stellen werden jetzt die Bohrungen angebracht. Um ein Verlaufen des Bohrers
zu vermeiden, sollte mit einem 8 mm-Bohrer vorgebohrt und danach mit einem 14 mm-Bohrer die
Bohrung für den Dübel hergestellt werden. Anschließend werden die Dübel eingesetzt und die
Stockschrauben eingedreht bis sie noch ca. 120 mm aus der Wand herausstehen.
• Schieben Sie die Grundeinheit von vorne auf die Stockschrauben und zeichnen Sie die 3. Bohrung
an der Oberseite der Grundeinheit an. Danach wird die Grundeinheit wieder abgenommen und der
3. Befestigungspunkt wie vorgehend beschrieben angebracht.
• Schieben Sie nun die Grundeinheit von vorne auf die drei Stockschrauben, stecken Sie die Kunst-
stoff- und die Stahlscheibe auf und xieren diese mit den beiliegenden Muttern.
• Überprüfen Sie nun unbedingt nochmals die Leichtgängigkeit des Schwimmers.
Die Grundeinheit kann, je nach Ausführung und Wasserfüllung im Betriebszustand über 40 kg wiegen. Aus diesem Grund kann es, je nach Beschaffenheit/Tragfähigkeit der Wand erforderlich sein für die Befestigung der Grundeinheit Gewindestangen oder Spezialdübel zu verwenden.
Nach Montage der Grundeinheit an der Wand ist die Leichtgängigkeit des
Schwimmers zu überprüfen und gegebenenfalls wiederherzustellen.
5.4.2 Alternativmontage des Betriebswasseranschlusses auf der rechten Seite
• Lösen Sie hierzu als erstes die beiden Schrauben am Manometer des Schaltgeräts und nehmen
Sie den Manometer ab. Als nächstes lösen Sie die Überwurfverschraubung unterhalb des Schaltgeräts und nehmen dieses ebenfalls ab. Die elektrischen Anschlussleitungen am Schaltgerät müssen hierzu nicht gelöst werden.
• Drehen Sie das Schaltgerät. Auf der Rückseite des Schaltgeräts nden Sie die Verschlussschrau-
be des Manometeranschlusses. Drehen Sie die Verschlussschraube heraus und schrauben Sie
diese in die auf der gegeüberliegenden Seite vorhandene Öffnung.
• Drehen Sie nun das Schaltgerät so, dass der Panzerschlauch nach rechts zeigt und montieren
sie das Schaltgerät mit Hilfe der Überwurfmutter wieder handfest an der Pumpe. Der Umbau wird
danach mit dem Festschrauben des Manometers abgeschlossen. Die Anbindung an das Betriebswassernetz erfolgt wie bei der Standardmontage.
Achten Sie auf den sicheren Sitz der O-Ring-Abdichtungen an Verschlussschraube, Manometer und Überwurfverschraubung.
Sehen Sie den mitgelieferten Absperrhahn
tungs- und Diagnosezwecke vor.
Der Anschluss an die Trinkwasserleitung ist ausschließlich rechts am Gerät möglich.
Nehmen Sie den beigelegten Panzerschlauch ➁ zur Hand, Dichten Sie das Gewinde ein und
•
verbinden Sie den Schlauch mit der vorbereiteten Trinkwasserleitung.
Trinkwasserleitung
Druckleitung,
Regenwasser
• Jetzt entfernen Sie den gelben Stopfen vom Schwimmerventil. Dann lösen Sie die mitgelie-
ferte Dichtung vom Panzerschlauch und setzen sie ein. Danach kann der Panzerschlauch
mit dem Schwimmerventil verbunden werden. Beim Festziehen muss das Schwimmerventil
im Gehäuse unbedingt gegengehalten werden.
Bitte beachten!
Beim Herstellen des Trinkwasseranschlusses das Schwimmerventil
im Gehäuse gegenhalten.
Die Geräte werden mit einem kleinen Siebeinsatz im Trinkwasserzulauf ausgeliefert.
Dadurch wird vermieden, dass kleine Schmutzteilchen in das Nachspeiseventil eindringen und
dessen Funktion beeinträchtigen.
Bitte prüfen Sie
bei der jährlichen
Wartung den Zustand des Siebes
und reinigen Sie
es gegebenenfalls.
SiebeinsatzSiebeinsatz im Zulauf des
Ventils eingesetzt
Der Trinkwasseranschluss ist bauseits so auszuführen, dass die Rohrverbindung zur Inspektion des Siebes leicht geöffnet werden kann! Wird
eine andere Montage als auf unseren Abbildungen gewählt, ist eine
leicht lösbare Verschraubung (z. B. dreiteilige Verschraubung) zu bevorzugen!
Wir empfehlen, für Wartungs- und Diagnosezwecke und Nutzungspausen (z. B. Urlaub)
einen Absperrhahn in die Trinkwasserzuleitung einzubauen.
Bei Netzdrücken über 4,0 bar oder zu erwartenden Druckschlägen oder Druckspitzen im
Trinkwassernetz ist vor das Schwimmerventil ein Druckminderer einzubauen und der
Druck am Ventil auf 4,0 bar zu begrenzen.
Die Trinkwasserleitung sollte vor dem Anschluss gespült werden.
5.6.1 Standardmontage des Notüberlaufs auf der rechten Seite
Der Notüberlauf kann wahlweise rechts oder links am Gerät angebracht werden. Ab Werk ist
der Anschluss auf der rechten Seite vorbereitet.
• Schmieren Sie den Rohrbogen DN 70 (➂) sowie das Dichtungselement mit einem geeigne-
ten Gleitmittel ein.
• Dann führen Sie den Rohrbogen bis zur Mitte des Bogens in die Überlauföffnung ein.
Das Eindringen von Rückstauwasser in die
Grundeinheit muss durch einen „Freien Auslauf“
zwischen dem Rohrbogen und dem Abwasserrohr
wirksam verhindert werden. Auf keinen Fall darf
der Rohrbogen ohne ausreichenden Luftspalt direkt an das Abwasserrohr angeschlossen werden.
Bei direktem Kanalanschluss sollte ein Geruchsverschluss vorgesehen werden.
Bei direktem Kanalanschluss muss der Anschluss oberhalb der
Rückstauebene liegen. Ist dies nicht möglich, muss der Kanalanschluss über eine Habeanlage entwässern.
Der Notüberlauf aus der Grundeinheit darf auf keinen Fall verschlossen werden, da es
ansonsten zu einer Verkeimung des Trinkwassernetzes kommen kann. Die DIN-Vorschriften, insbesondere DIN 1986 (DIN EN 12506) und DIN 1988 (DIN EN 1717) sind unbedingt
zu beachten.
5.6.2 Alternativmontage des Notüberlaufs auf der linken Seite
• Zunächst wird das Dichtungselement auf der rechten Seite entnommen. Danach wird der gelbe
Stopfen auf der linken Seite entfernt und stattdessen das Dichtelement eingesetzt.
• Der Rohrbogen wird anschließend wie oben beschrieben auf der linken Seite eingesetzt. Mit dem
gelben Stopfen wird nun die Öffnung auf der rechten Seite geschlossen.
Das Eindringen von Rückstauwasser in die Grundeinheit muss durch einen „Freien Auslauf“ zwischen
dem Rohrbogen und dem Abwasserrohr wirksam
verhindert werden. Auf keinen Fall darf der Rohrbogen ohne ausreichenden Luftspalt direkt an das
Abwasserrohr angeschlossen werden.
Bei direktem Kanalanschluss sollte ein Geruchsverschluss vorgesehen werden.
Bei direktem Kanalanschluss muss der Anschluss oberhalb der
Rückstauebene liegen. Ist dies nicht möglich, muss der Kanalanschluss über eine Habeanlage entwässern.
Der Notüberlauf aus der Grundeinheit darf auf keinen Fall verschlossen werden, da es ansonsten zu einer Verkeimung des Trinkwassernetzes kommen kann. Die DIN-Vorschriften, insbesondere DIN 1986 (DIN EN 12506) und DIN 1988 (DIN EN 1717) sind unbedingt zu beachten.
5.7.1 Standardmontage des Saugleitungsanschlusses auf der rechten Seite
Die Saugleitung kann wahlweise rechts oder links am Gerät angebracht werden. Ab Werk ist der
Anschluss auf der rechten Seite vorgesehen.
• Nehmen Sie den Panzerschlauch ➀ zur Hand. Lösen Sie die an dem Schlauch befestigten
Dichtungen. Setzen Sie eine der beiden Dichtungen in die Verschraubung am Rohrbogen
des Panzerschlauchs ein und verschrauben Sie dieses Ende mit dem Saugstutzen der
Pumpe. Richten Sie dabei den Panzerschlauch so aus, dass er nach rechts zeigt. Fügen
Sie danach die zweite Dichtung am anderen Ende des Panzerschlauchs ein und stellen Sie
abschließend die Verbindung zur vorbereiteten Saugleitung (mind. 1"-Leitung) her.
Achten Sie auf unterdruckdichte Verbindungen in der Saugleitung.
Nicht bewährt haben sich Klemmttings ohne innenliegendes Stützrohr.
Diese Klemmttings haben ausschließlich eine Zulassung für den Einsatz
im Druckbereich mit Wasser.
In der Saugleitung herrscht Unterdruck, so dass gasdich-
te Fittings zum Einsatz kommen müssen. Dies sind z. B.
Schweißttings und Fittings mit innenliegender Stützhülse.
Die Stützhülse muss bei einigen Fabrikaten - im Besonderen im Kunststoffbereich - als Ersatz- oder Einzelteil zugekauft werden.
Die zu verbindenden Rohre müssen im Dichtungsbereich frei von Kratzern und anderen
Fehlern (z. B. Riefen im Rohr) sein.
Bauen Sie keine Feinlter, Wasserzähler etc. in die Saugleitung der Pumpe
ein! Diese Bauteile sind unnötige Strömungswiderstände; gerade bei Feinl-
tern besteht die Gefahr, dass sie sich zusetzen und Schäden an der Pumpe
verursachen.
➙ Der Seiher der schwimmenden Entnahmeleitung in der Zisterne
ist zum Schutz der Pumpe ausreichend!
Beim Verlegen der Saugleitung kann Schmutz in die Saugleitung gelangen! Wenn Sie
dies nicht ausschließen können, muss die Saugleitung vor Anschluss an die Grundeinheit gespült werden.
5.8.1 Installation des Leitwertsensors im Speicher
Nehmen Sie den mitgelieferten Leitwertsensor ➅zur Hand.
•
Das Kabel des Leitwertsensors sollte durchgehend vom
Sensor zur Steuerung verlegt werden. Kürzungen des Kabels
sind kein Problem.
Verlängerungen müssen in der Schutzklasse IP 68 ausgeführt werden (keine Abzweigdose mit Lüsterklemme in der Zisterne!) Gegebenenfalls ein längeres Sensorkabel im
Austausch bestellen!
Falls verlängerte Kabel in unmittelbarer Nähe von Stromleitungen, z. B. in Kabelkanälen, verlegt werden, kann es durch
induktive Einüsse zu Fehlfunktionen kommen. Oftmals wird
dann ein leerer Regenwassserspeicher von der Steuerung
nicht erkannt. In solchen Fällen können Sie bei uns einen
speziellen Schwimmerschalter bestellen!
➅
• Der Leitwertsensor wird nun innerhalb des Speichers befestigt. Dabei
sollte der Sensor so angebracht werden, dass seine Elektroden sich
mind. 25 cm über dem Speicherboden benden. Bei der Verwendung
von kugelförmigen Behältern, z. B. aus GFK, gelten andere Maße. Bitte
sehen Sie in dem Begleit-Dokument des Behälters nach! Diese Höhe
markiert dann den Umschaltpunkt zum Trinkwasserbetrieb.
Zum Fixieren des Kabels schrauben Sie eine Ösenschraube im Dom-
schacht fest und markieren auf dem Kabel des Leitwertsensors die richtige Kabellänge für die Installation. Machen Sie anschließend oberhalb
der Markierung einen Knoten in das Kabel. Jetzt wird das Kabel mit
dem Kabelbinder an der Ösenschraube befestigt; durch den Knoten kann das Kabel nie im Kabelbinder nach unten rutschen.
Der Leitwertsensor ist im
Bereich des Domschachtes
der Zisterne zu befestigen,
so dass auch bei vollem
Speicher eine problemlose
Entnahme (z. B. zu Kontrollzwecken) möglich ist!
• Verlegen Sie nun das Kabel vom Regenwasserspeicher bis zum Gebäude.
Die Leitung ist nicht für die direkte Erdverlegung geeignet. Die Leitung muss
in einem Leerrohr (z. B. KG-Rohr DN 100/150) verlegt werden, gegebenenfalls
Schutzrohr verwenden!
Das Leerrohr sollte bei der Hauseinführung mit einem Dichtungseinsatz abgedichtet werden, um das Eindringen von Wasser in das Gebäude (z. B. bei
Rückstau) sicher zu verhindern.
Wir empfehlen hier den Einsatz unseres Anschluss- und Sicherheitspakets
(Art.-Nr.: H 19118). In diesem Paket sind alle Bauteile enthalten, die zum Anschluss des Raincenter 25 Basic an den Regenwasserspeicher erforderlich
sind.
5.8.2 Montage des Steckers bei Verwendung mit einem Dichtungseinsatz
Der Stecker an der Sensorleitung kann zur Durchführung der Leitung durch eine Leerrohrabdich-
•
tung mit einem Schraubendreher demontiert werden. Öffnen Sie hierzu zunächst das Steckergehäuse. Dann lösen Sie die Befestigungsschrauben der drei Adern. Nun können Sie das Kabel
durch die vorgesehene Öffnung des Dichtungseinsatzes führen.
• Die drei Adern des Kabels können jetzt wieder am Stecker befestigt werden. Dabei muss unbe-
dingt auf die richtige Anschlussbelegung geachtet werden. Die drei Adern sind hierfür mit den Ziffern 1, 2 und 3 gekennzeichnet. Der Anschluss an den Stecker erfolgt entsprechend unten stehender Abbildung. Verschließen Sie anschließend das Steckergehäuse wieder.
Die Demontage des Steckers und die anschließende Wiedermontage entfällt vollständig
bei Verwendung der Wanddurchführungsdichtung Rapid.
• Das Gehäuse der Steuerung ist auf der Grundeinheit des RAINCENTER 25 BASIC vormontiert
und fertig verkabelt. Sie können jetzt den Stecker in die vorbereitete Kupplung am Steuergehäuse
einstecken. Der Stecker ist nur in einer Anschlusslage einsteckbar, um Verpolungen des Sensors
zu vermeiden. Die Steuerung ist nun betriebsbereit.
• In sehr seltenen Fällen, z. B. bei einer sehr witterungsbeständigen Auffangäche des Regenwas-
sers (glasierte Dachziegel etc.) kann es sein, dass der Leitwertsensor einen gefüllten Regenwasserspeicher nicht sicher erkennt. Obwohl genügend Regenwasser im Speicher ist, bleibt dann die
Steuerung im Trinkwasserbetrieb. Wenden Sie sich in solchen Fällen bitte an den Kundendienst!
Vor der Inbetriebnahme des Gerätes lesen Sie unbedingt aufmerksam die mitgelieferten Einbau- und
Bedienungsanleitungen.
Nehmen Sie den Anschluss des Sensors (Basic: ➇) und gegebenenfalls weiterer, optionaler Sensoren entsprechend der Einbau- und Bedienungsanleitung der Steuereinheit vor.
Die Schutzkontakt-Steckdose für den Betrieb der Anlage muss mit einem geeigneten FI-Schutzschalter abgesichert sein! VDE-Vorschriften und Sicherheitshinweise sind zu beachten.
1. Als ersten Schritt der Inbetriebnahme befüllen Sie Pumpe und gegebenenfalls Saugleitung mit
Wasser. Die Pumpe befüllen Sie am einfachsten, indem Sie das Schaltgerät der Pumpe losschrauben. In den nun offenen Druckstutzen der Pumpe lässt sich bequem Wasser mit einer Gießkanne oder einem Schlauch einfüllen. Ist die Pumpe vollständig mit Wasser befüllt, müssen Sie das
Schaltgerät endgültig festschrauben.
2. Öffnen Sie jetzt den Trinkwasserzulauf. Der Wasserspeicher der Grundeinheit füllt sich daraufhin
mit Wasser.
3. Nach dem selbsttätigen Schließen des Schwimmerventils prüfen Sie dieses auf Dichtheit. Durch
Druckschwankungen im Trinkwassernetz kann ein stoß- oder tropfenweises Nachlaufen von Trinkwasser über mehrere Minuten erfolgen. Durch kurzzeitiges, manuelles Betätigen des Schwimmerventils und die dadurch bedingte Erhöhung des Wasserstandes in der Grundeinheit kann die
Dichtheitsprüfung wesentlich zügiger erfolgen.
4. Stecken Sie den Netzstecker ein.
5. Setzten Sie die Anlage nun manuell auf Trinkwassernachspeisung:
6. Öffnen Sie dauerhaft einen Verbraucher, bevorzugt eine Zapfstelle, z. B. Gartenhahn. Betätigen
Sie den roten Knopf am Schaltautomaten der Pumpe, um eventuell vorhandene Luft aus dem Ansaugweg zu entfernen. In der Regel wird die Pumpe nun problemlos im Trinkwasserbetrieb durchlaufen. Es kann aber notwendig sein, das Drücken des roten Knopfes mehrmals zu wiederholen,
wenn Luft im Ansaugweg den Trockenlaufschutz ausgelöst hat.
Wenn die Pumpe 1 - 2 Minuten ohne erneute Aktivierung des Trockenlaufschutzes durchläuft,
kann der Verbraucher wieder geschlossen werden. Die Anlage ist jetzt im Trinkwasser-Modus
betriebsbereit.
7. Die Inbetriebnahme im Regenwasser-Modus kann nur erfolgen, wenn ausreichend Wasser im
Regenwasserspeicher vorhanden ist. Wenn nach Werkseinstellungen installiert wurde, müssen
mindestens 35 cm Wasser im Speicher sein.
Im Folgenden muss nun von der Pumpe die Luft aus der Saugleitung entfernt werden. Dieser Vorgang nimmt um so mehr Zeit in Anspruch, je länger die Saugleitung ist. Der Vorgang kann deutlich verkürzt werden, wenn bei der Installation die Saugleitung zumindest teilweise mit Wasser
gefüllt wurde.
Setzten Sie die Anlage nun auf Automatikbetrieb:
➙ Taste AUS drücken
Öffnen Sie dauerhaft einen Verbraucher, bevorzugt eine Zapfstelle, z. B. Gartenhahn und drükken Sie solange den roten Knopf am Schaltautomaten der Pumpe, bis sich die Pumpgeräusche
deutlich verändern und die Pumpe selbständig Druck aufbaut. Es kann hier bis zu 5 Minuten in
Anspruch nehmen, bis die Pumpe selbständig Druck aufbaut. Danach lassen Sie die Pumpe noch
drei Minuten laufen, um sicherzustellen, dass tatsächlich keine Luft mehr in der Saugleitung ist.
8. Verschließen Sie alle verbliebenen Öffnungen an der Grundeinheit mit den mitgelieferten, gelben
Verschlussstopfen. Der Verschlussstopfen für die nicht genutzte Überlauföffnung ist mit etwas
Sanitärsilikon einzudichten, da sonst bei Trinkwassernachspeisung an dieser Stelle Wasser austreten kann.
9. Brechen Sie abschließend vorsichtig die erforderlichen, vorge-
prägten Durchführungen an der Abdeckhaube aus. Hierbei ist
es hilfreich, die Vorprägungen anzusägen. Entgraten Sie die
Aussparungen und setzen Sie die Abdeckung auf die Grundeinheit.
Beim RAINCENTER 25 BASIC können drei unterschiedliche Betriebsarten vorliegen: Automatikbetrieb, Manueller Betrieb und Hygienespülung (Wasseraustausch).
Die Verbraucher werden zur Zeit mit Regenwasser versorgt. Im Regenwasserspeicher ist ausreichned Wasser vorhanden.
Die Verbraucher werden momentan mit Trinkwasser versorgt, da im Regenwasserspeicher zurzeit nicht genügend Wasser vorhanden ist.
Sobald wieder Regenwasser zugeossen ist, schaltet die Anlage vollautomatisch auf Zisternenbetrieb um.
Die Anlage ist durch drücken der Taste in den manuellen Trinkwasserbetrieb geschaltet worden. Die Verbraucher werden ausschließlich
mit Trinkwasser versorgt, auch wenn im Regenwasserspeicher genügend
Wasser vorhanden ist.
Soll wieder Regenwasser verwendet werden, muss die Taste
gedrückt werden.
Die Anlage bendet sich zur Zeit im Hygienepülungsmodus. Die Verbraucher werden solange nur mit Trinkwasser versorgt, bis eine Pumpenlaufzeit
von 3 Minuten erreicht ist. Nach dieser Hygienespülung schaltet die Anlage
7.3 Funktionsweise von Steuerung und Leitwertsensor
Der Speicherbehälter ist mit Regenwasser gefüllt. Die
drei Elektroden des Leitwertsensors hängen komplett
im Wasser. Es leuchtet nur die grüne LED Betrieb.
Die Verbraucher werden mit Regenwasser versorgt.
Der Wasserspiegel im Speicherbehälter sinkt soweit
ab, dass keine Elektrode mehr von Wasser benetzt
wird. Die Anlage schaltet automatisch auf Trinkwasserbetrieb um. Es leuchten die grüne LED Betrieb
und die gelbe LED TWN auto. Die Verbraucher
werden jetzt mit Trinkwasser versorgt. Wenn die LED
TWN auto leuchtet, ist es nicht möglich in den
manuellen Trinkwasserbetrieb umzuschalten
Der Wasserspiegel im Speicherbehälter steigt wieder
an, alle drei Elektroden werdden von Wasser benetzt.
Die Anlage schaltet automatisch wieder zurück auf
Regenwasserbetrieb. Es leuchtet nur noch die grüne LED Betrieb. Die Verbraucher werden wieder mit
Regenwasser versorgt.
Der Sensor kann nur dann richtig funktionieren, wenn die Stifte nicht verschmutzt sind! (siehe Kapitel 9 Inspektion und Wartung Seite 29)
Sollte die Anlage dauerhaft im Trinkwasserbetrieb bleiben, z. B. wenn die Zisterne gereinigt wurde
und Luft in der Saugleitung sein kann, ist es am besten, die Verbindung zum Sensor direkt an der
Steuerung auszustellen: Ziehen Sie einfach den Sensorstecker ab, führen die Arbeiten durch und
warten bis wieder 35 cm Wasser in der Zisterne sind.
Nach dem Zusammenstecken der Sensorleitung leuchtet nur noch die grüne LED und die Anlage
kann wie in Kapitel 6.1 Inbetriebnahme unter Punkt 7. beschrieben wieder in Betrieb genommen werden.
Der Trinkwasserbehälter ist übergelaufen. Die Störmeldung kann über die Taste QUIT quittiert werden.
Beim ersten Drücken der QUIT-Taste wird nur der Summer ausgeschaltet, beim zweiten Drücken schalten
die LED-Störung aus. Wenn bei der Betätigung der QUIT-Taste die Alarmursache noch besteht, schaltet
sich die Alarmfunktion sofort wieder ein. Die Ursache des Alarms muss erst behoben sein.
Der Alarm wird immer von den Fehlfunktionen des Nachspeiseventils verursacht. Folgende
Fehlfunktionen kommen in Frage:
a) Das Nachspeiseventil schleift an der Behälterwand
Das Nachspeiseventil darf nicht an der Behälterwand schleifen. Die Ausrichtung prüfen
Sie wie folgt:
• Manuelle Trinkwassernachspeisung einschalten.
Trinkwasserzuleitung absperren. Verbraucher öffnen. Der
Trinkwasserbehälter wird entleert.
• Gelben Deckel oben abnehmen: Das Nachspeiseventil wird
sichtbar.
• Jetzt prüfen, ob der Schwimmkörper an der Behälterwand
Bild 1
schleift (siehe Bild 1: Draufsicht und Bild 2: Seitenansicht).
Hierzu den Schwimmer mit der Hand mehrfach anheben und
fallen lassen.
• Gegebenfalls Schwimmerventil neu ausrichten. Es muss
auch in seiner tiefsten Stellung zu beiden Behälterwänden
einen Abstand haben.
• Beim Ausrichten des Schwimmerventils darauf achten, dass
der Drall des Panzerschlauchs das Ventil nicht zurück an die
Wandung bewegen kann; gegebenenfalls die Verpressung
Bild 2
des Panzerschlauches mit einer Rohrschelle sichern
b) Der Wasserdruck in der Trinkwasserleitung ist zu hoch
Der Druck darf max. 4 bar betragen. Gegebenenfalls muss der Druck über einen
Druckminderer auf unter 4 bar begrenzt werden. (Druck im hauseingangsseitigen
Wasserlter oder Druckminderer ablesen - NICHT am Manometer im
Raincenter 25)
c) Das Schwimmerventil tropft zu lange nach
Wenn Schmutzpartikel - trotz des Siebs im Zulauf - in den Innenkörper des
Schwimmerventils kommen, schließt das Ventil nicht mehr richtig und tropft so lange
nach, dass schlussendlich der Wasserstand im Innenbehälter so hoch ansteigt , dass
der Alarm ausgelöst wird. Hier hilft in aller Regel nur ein Komplettaustausch des
Schwimmerventil.
Ein Nachtropfen des Schwimmerventils bis zu 5 Minuten nach dem Schließen ist
durchaus noch normal
Schmutz im Innenkörper des Schwimmerventil kann auch durch kalkhaltiges Trinkwasser
kommen.
Entsprechend DIN 1988-200 wird für Trinkwasser ab Härtebereich 3 = hartes Wasser
(> 2,5 mmol/l Kalzoiumcarbonat = > 14 ° dH) eine Zusatzbehandlung (z.B. Enthärtung) empfohlen.
Funktionsstörung des Trinkwasserventils aufgrund von zu hartem
Wasser sind nicht über die Gewährleistung abgedeckt!
Pumpe läuft nichtNetzspannung fehltÜberprüfen, ob Netzstecker in Steckdose
Pumpe saugt nicht anSaugleitungsende oberhalb des Was-
Netzspannung fehltÜberprüfen, ob Netzstecker in Steckdose
eingesteckt ist bzw. Spannung an der
Steckdose anliegt
Fehler bei der InstallationÜberprüfen Sie die Installation anhand
der Einbau- und Bedienunsanleitung auf
Fehler
eingesteckt ist bzw. Spannung an der
Steckdose anliegt
Pumpenrad blockiertPumpe von einem Fachbetrieb warten
bzw. reinigen lassen
Trockenlaufschutz hat ausgelöstTrockenlauf durch Drücken des roten
Knopfs am Pumpenschaltgerät quittieren
(ggf. mehrfach wiederholen), Dichtheitsprüfung der Saugleitung durchführen bzw.
Installation des Sensors prüfen
Pumpe defektWenden Sie sich an Ihren Vertragspart-
ner/Händler
Saugleitung unterhalb des Wasserspie-
serspiegels
gels anbringen
Pumpe nicht befülltPumpe mit Wasser füllen, ggf. Sauglei-
Luft in der SaugleitungDichtheit der Saugleitung überprüfen
Saugkorb verstopftSaugkorb reinigen
max. Saughöhe wurde übersschrittenSaughöhe überprüfen, ggf. Ladepumpe
Saugleitung nicht unterdruckfest installiert
Fördermenge
ungenügendSaughöhe zu hoch
Saugkorb bzw. Filter bauseits verstopftSaugkorb bzw. Filter reinigen
tung befüllen
einbauen, Kontakt mit dem Kundendienst
aufnehmen
Saugleitung überprüfen! Es müssen gasdichte Fittings mit innenliegender Stützhülse verwendet werden (siehe Seite 14)
Saughöhe überprüfen, ggf. Ladepumpe
einbauen, Kontakt mit dem Kundendienst
aufnehmen
Die Angaben in den Spalten „Jährlich“ und „Monate“ bedeuten Zeitintervalle,
z. B. 1 = einmal jährlich oder 6 = alle 6 Monate. Andere Angaben sind
selbsterklärend
ZeitraumZeitraum
JährlichMonateJährlichMonate
Alle 10.000 h oder
10 Jahre
Der Raincenter enthält Komponenten, bei denen Inspektions- und Wartungsarbeiten notwendig sind.
• Inspektionen dürfen vom Betreiber der Anlage selbst durchgeführt werden.
• Wartungen und Instandsetzungen sind von einem Installationsunternehmen bzw. fachkundigen
Betreiber durchzuführen.
Die aufgeführten Zeitabstände der Inspektions- und Wartungsmaßnahmen sowie die
angegebenen Arbeitsschritte sollten vom Betreiber im eigenen Interesse beachtet
werden!
Falls Materialmängel festgestellt werden, wenden Sie sich an Ihren Vertragspartner/
Händler.
Förderströme Q max. 5,2 m³/h
Förderhöhe H max. 52 m
Fördergut-Temperatur +4 °C bis +40 °C
Einschaltdruck 2,4 bar
max. Höhe zur Zapfstelle 20 m
Nachspeisemenge 5 m³/h
Elektrische Daten:
bei 50 Hz
Schutzart IP 54
Isolationsklasse F
Nennstrom 1~ 230 V 6,1 A
Kondensator 230 V 25 µF
Motorleistung P
Drehzahl
Steuerspannung Geber 12 V
1,35 kW
1
2900 min
-1
Montageanleitung Raincenter 25 Basic
25
A Höhe630 mm
B Breite630 mm
C Tiefe340 mm
D Trinkwasser3/4“ AG
E Saugstutzen1“ IG
F Druckstutzen1“ IG
G NotüberlaufDN 70
Gewicht31,5 kg
Steuerung
Versorgung 230 V / 50 Hz, 16 A max.
Max. Anschlussleistung 1800 W
Umgebungstemperatur +4° C bis 40° C
Schutzklasse I I
Schutzart IP 54
Schaltausgang Wechselkontakt, 230 V~ / 10 A max.
Anzeige 5 Dioden
Betrieb grün
TWN auto gelb
TWN manuell gelb
Wasserwechsel gelb
Störung rot
Taste Trinkwasser manuell aus
Taste Trinkwasser manuell ein
Taste Quit
Optionaler Schaltausgang Wechselkontakt, 230 V~ / 16 A max.
Sensorspannung 12 V~
Gehäusemaße Steuerung, 160 x 160 x 70 mm (LxBxH)
29Befestigungs-Set Sensorkabel in der Zisterne (Montagebeutel)119660
30Flexibler Metallschlauch 1“ ÜM auf ÜM mit Bogen 750 mm118366
31Flexibler Metallschlauch 1“ IG AG 750 mm119072
32Kit 02 komplett (siehe Ersatzteilliste Seite 39)118264
33CPS 20-5 komplett (siehe Ersatzteilliste Seite 38)118595
34Hartfaserdichtung 30/21/2318381
35Hartfaserdichtung 24/17/2118382
Prüfen Sie bitte bei Erhalt der Ware sofort, ob der Artikel vollständig und unbeschädigt bei Ihnen angekommen ist. Mängel
sind innerhalb von 24 Stunden schriftlich beim Transportunternehmen anzuzeigen. Spätere Reklamationen können in der
Regel nicht mehr anerkannt werden.
Bevor Sie die Anlage bzw. das Anlagenteil in Betrieb nehmen, lesen Sie die Einbau-/Bedienungsanleitung, kurz EBA aufmerksam durch. Befolgen Sie diese bei Montage und Betrieb.
Die elektrische Installation, Wartung und Reparaturarbeiten an den elektrischen Bauteilen dürfen nur durch eine Elektrofach-
kraft erfolgen. Der Begriff „Elektrofachkraft“ wird in der VDE 0105 deniert.
Bei Installation, Arbeiten oder Betrieb der Anlagen/Anlagenteile sind alle technischen Richtlinien wie z.B. die DIN 1986/
1988/1989 (DIN EN 12506/1717), VDE-, DIN- EN und DVGW Vorschriften, die Vorschriften der örtlichen Versorgungsunternehmen, Unfallverhütungsvorschriften etc. zu beachten und zu befolgen.
Elektrische Gefahren
- Vor der Inbetriebnahme muss fachmännisch überprüft werden, ob die Elektroinstallationen den Vorschriften entsprechen.
- Vor der Inbetriebnahme sowie während des laufenden Betriebs ist zu kontrollieren, ob sich die Elektrokabel sowie alle
anderen elektrischen Anlagenteile in einem einwandfreien Zustand benden. Bei einer Beschädigung darf der Artikel auf
keinen Fall in Betrieb genommen bzw. weiterbetrieben werden.
- Die elektrischen Bauteile dürfen nur an vorschriftsmäßig installierte und geerdete Elektroanlagen angeschlossen werden.
Insbesondere Pumpen sind über einen der jeweiligen Leistung entsprechenden FI-Fehlerstromschutzschalter abzusichern.
- Die vorhandene Netzspannung muss mit der auf dem Typenschild der elektrischen Bauteile angegebenen Netzspannung
und Netzfrequenz übereinstimmen.
Warnung!
Die elektrischen Bauteile enthalten elektrische Spannungen und steuern in vielen Fällen drehende, bewegliche mechanische Komponenten.
Bei Nichtbeachtung der Einbau- und Bedienungsanleitung und der daraus resultierenden Vorschriften können erheblicher
Sachschaden, Körperverletzung oder tödliche Unfälle die Folge sein.
Bei allen Arbeiten an den Anlagen oder Anlagenteilen sind diese allpolig und sicher vom Netz zu trennen!
Bei Arbeiten an Pumpen darf das Pumpengehäuse nicht geöffnet werden. Alle Arbeiten die über die in der EBA beschriebenen Tätigkeiten hinausgehen, sind unzulässig und führen zum Erlöschen des Garantieanspruchs.
Die elektrischen Bauteile dürfen nicht in explosionsgefährdeten Bereichen betrieben werden.
Sonstige Gefahren:
- Anlagenteile können bei unzureichender Befestigung herabfallen. Es besteht Verletzungsgefahr.
Gegebenenfalls ist für eine ausreichende Tragkraft der Wand, bzw. für entsprechenden Halterungen zu sorgen. Die Anlagenteile müssen immer sicher befestigt sein.
- Bei der Benutzung von Steighilfen, insbesondere bei Ein- und Ausstieg in/aus Speichern muss für eine ausreichende
Standsicherheit gesorgt werden.
- Im Schadensfall oder bei der Montage kann Wasser aus Behältern, Schläuchen, Leitungen, freien Ausläufen etc. austreten. Es besteht Rutschgefahr.
Im Schadensfall austretendes Wasser muss abgeleitet werden. Das Wasser ist beispielsweise durch eines Bodenablauf
abzuführen.
- Bei Rückstau kann Abwasser aus dem Kanal zurück in das Abwassernetz gedrückt werden. Alle Behälter unterhalb der
Rückstauebene sind gegen Rückstau zu sichern (DIN beachten). Die Überlaueitungen, beispielsweise aus freien Ausläufen dürfen deshalb gemäß DIN 1988 nur über eine ausreichende Luftstrecke an Abwasserleitungen angeschlossen
werden.
Zur Vermeidung von Wasserverlust und Wasserschäden ist vom Installateur und vom Betreiber Sorge zu tragen
dass Fehlfunktionen der Anlage, beispielsweise mit entsprechenden Warneinrichtungen mit optischen und akustischen Meldern und automatischen Schaltfunktionen sofort erkannt und abgestellt werden können!
Bei Fragen dazu geben wir Ihnen gerne Auskunft.
- Pumpen - mit Ausnahme von Tauchpumpen - sind nicht überutbar.
- Bei Lagerung von Wasser in Nachspeisebehältern, Kellertanks oder Zwischenbehältern in warmer Umgebung, z. B. in
Heizräumen besteht Verkeimungsgefahr. In der Grundeinheit des Raincenters wird Trinkwasser nur eine bestimmte Zeit
(bis zur Entnahme oder zum automatischen Austausch durch die Nachspeisesteuerung) gespeichert. Montieren Sie die
entsprechenden Anlagenteile trotzdem nur in möglichst kühler Umgebung. Die wasserführenden Anlagenteile müssen
jedoch frostsicher installiert werden.
- Das gespeicherte Regenwasser ist nicht zum Verzehr geeignet. An den Entnahmestellen sind Hinweisschilder „Achtung!
Kein Trinkwasser!“ anzubringen. Die Leitungen des Trink- und Brauchwassernetzes müssen sich gemäß DIN 1988 unterscheiden. Dies kann durch unterschiedliche Materialien oder Farben der Leitungen sowie durch Aufkleber erfolgen.
- Bei allen Speichern im Erdeinbau, besonders bei Kunststoffspeichern, sind die möglichen Belastungen und Belastungsklassen, z.B. A, B, D (DIN beachten) so wie die Einbauanleitungen zu beachten. Je nach Einbausituation kann es erforderlich sein, eine bauseitige Auftriebssicherung auszuführen Die Speicher und Speicherabdeckungen dürfen auf keinen Fall
überlastet werden, da sonst mit einer Beschädigung der Abdeckungen und/oder der Speicher gerechnet werden muss. Im
Zweifelsfall muss ein Statiker hinzugezogen werden. Bei Nichtbeachtung besteht akute Unfallgefahr bis hin zur Todesfolge!
- Es ist darauf zu achten und dafür Sorge zu tragen, dass Abdeckungen insbesondere Filter- und Speicherabdeckungen
nicht durch unbefugte Personen, z. B. durch spielende Kinder entfernt werden können. Es besteht die Gefahr, dass Personen in den Speicher stürzen und sich erheblich verletzen oder zu Tode kommen können.
Bei Wartungsarbeiten im Speicher ist darauf zu achten, dass immer eine zweite Person außerhalb des Speichers anwesend
ist, um in Notfällen eingreifen oder die Rettungsmaßnahmen einleiten zu können. Es besteht Gefahr durch gesundheitsschädliche Gase!
13 Konformitätserklärung
Hiermit erklären wir, dass nachfolgend bezeichnetes Gerät aufgrund seiner Konzeptionierung und Bauart den einschlägigen
grundlegenden Anforderungen folgender Richtlinien entspricht:
Produktbezeichnung: RAINCENTER 25 Typenbezeichnung: BASIC / COMFORT
Angewandte EN-Normen: EN 50081-1; EN 50082-2; EN 60335
Des weiteren erklären wir, dass die Pumpenmodule die einschlägigen Anforderungen zum Schutze des Trinkwassers nach
der DIN 1988 Teil 4 und der DIN EN 1717 erfüllen. Die Trinkwassernachspeisung erfolgt nach dem Prinzip „Freier Auslauf
-Typ AB“.
Das Gerät erfüllt die Anforderungen der DIN 1989 „Regenwassernutzungsanlagen“ und hier im Besonderen die des Teils 4
„Bauteile zur Steuerung und Nachspeisung“.
Folgende Betriebsbedingungen und Einsatzumgebungen sind vorauszusetzen:
• Das Gerät ist zu Steuerung / Regelung und Betrieb einer Regenwasser-Nutzungsanlage konzipiert.
• Das Gerät ist an einen trockenen Ort zu installieren. Die Freiluftaufstellung und die Installation in Nasszellen ist unzulä-
sig.
Die Montage- und Bedienungsanleitungen sind zu beachten und zu befolgen.