VISATON VIS SOLO 15 Datasheet [de]

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Eigenschaften und Klang
Solo 15
Nach der Veröffentlichung unseres neuen High-End-Breitbänders B 100 war es nur eine Frage der Zeit, bis auch unsere S Serie wieder Nachwuchs bekommen wür­de. S
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erinnert optisch an die großen Vorbilder mit dem B 200.
Allerdings ist in diesem Bauvorschlag ein pas­send designter Fuß direkt mit inbegriffen, um den Lautsprecher auf die korrekte Hörposi­tion anzuheben. Dieser hat keinen Einfluss auf die Akustik und kann somit in der Länge entsprechend an die Gegebenheiten zu Hau­se angepasst werden.
Prinzipbedingt ist die Solo 15 sehr gut für Personen geeignet, bei denen die maxima­le Lautstärke eine eher untergeordnete Rol­le spielt, klanglich aber ein außergewöhnlich hohes Niveau erreicht werden soll. Ein-10-cm Lautsprecher ist einfach nicht in der Lage, na­hezu ungefiltert derart große Schalldruckpegel zu erzeugen. Das heißt jedoch nicht, dass die
S
15 heißt der neue Sprössling und
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15 schwächlich klingt. Im Gegenteil, sie
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tritt beachtlich erwachsen und für ihre Grö­ße äußerst beeindruckend und akkurat auf.
­Tonal wurde die Solo 15 mit einem leich­ten Hochtonanstieg abgestimmt. Dies ist bei Breitbändern allgemein üblich, um die zu hohen Frequenzen hin stark zunehmende Bündelung zu optimieren. Exakt auf den Hör­platz ausgerichtet überzeugt die Solo 15 mit sehr klarem und feinem Klang. Leicht nach außen gedreht kann der Hochtonbereich re­duziert und so das Klangbild wärmer gestal­tet werden.
Dank der Punktschallquelle ist die Ortung der einzelnen Komponenten eines Musikstückes im optimalen Stereodreieck messerscharf und verblüffend präzise. Die referenzverdächtigen extrem niedrigen mechanischen Verluste des B 100 sorgen für eine Feindynamik, die sei­nesgleichen sucht. Die S mit nicht nur unsere Solo-Serie, sondern er­weitert diese auch in Sachen Auflösungsver­mögen und Akkuratesse.
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15 ergänzt da-
Nennbelastbarkeit Rated power 30 W Musikbelastbarkeit Maximum power 60 W Nennimpedanz Nominal impedance 8Ω Übertragungsbereich Frequency response (–10 dB) 48–20
000 Hz
Mittl. Schalldruckpegel Mean sound pressure level 82 dB (1 W/1 m) Gehäuseprinzip Principle of Housing Bassreflex
Gehäusemaße Cabinet
Nettovolumen Net volume 15 l Höhe Height 1050 mm Breite Width 200 mm Tiefe Depth 300 mm
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Solo 15
Aufbau
Bestückungsliste für 1 Box
Der Bausatz enthält alle in dieser Be­stückungsliste aufgeführten Bauteile, jedoch kein Gehäuse.
Breitbänder B100-6Ω 1St.
Weichen- Widerstand
bauteil 10W/10,0Ω 1St.
Weichen- SP 2,2 mH / bauteil 1,3 mm 1 St. Terminal ST 77 1 St. Bassreflexrohr BR 6.8 1 St. Dämpfungs- Polyester­material wolle 0,5 Btl Schrauben (Zylinderkopf) 4 x 25 mm 4 St. Schrauben (Senkkopf) 3,5 x 25 mm 4 St. Kabel 2 x 1,5 mm² 1,5 m
Zuschnittliste für 1 Box
Teile Maße (mm) Anzahl
Material: 16 mm Spanplatte oder MDF Front 128 x 492 1 Deckel 128 x 284 1 Rückwand 128 x 1012 1 Boden 128 x 268 1 Seiten 300 x 492 2 Front (unten) 128 x 536 1 Seiten (unten) 30 x 536 2 Versteifung 1 20 x 268 1 Versteifung 2 20 x 128 2
Material: 22 mm Spanplatte oder MDF Fuß 200 x 300 1
Wie bei allen unseren Bausätzen emp­fiehlt es sich, zu Beginn Gedanken über die finale Optik des Lautsprechers zu machen, um entsprechende Veränderun­gen beim Bau mit einzuplanen. Möchte man z.B. die Gehäuse furnieren, muss die Senkung des Lautsprechers entspre chend angepasst werden, da das Fur­nier nochmals Material aufträgt.
Nachdem alle Platten zugeschnitten wur­den (z.B. im Baumarkt), sollte man zu­erst ein 8-mm-Loch in die Bodenplatte an der entsprechenden Stelle bohren, um dort später das Kabel problemlos durchführen zu können.
Mit Hilfe einer Oberfräse folgt nun die Lautsprecheröffnung in der Front, so dass der B 100 später bündig eingesetzt werden kann. Rückseitig sollte diese Öff­nung mit einer 45°-Fase versehen wer­den, um die Öffnungsfläche des Laut­sprecher-Chassis im Inneren so groß wie möglich zu gestalten. Die vier Verschrau­bungspunkte des B 100 bekommen da­bei eine Unterbrechung in der Fase, wie im Bild „Detail Fase“ gezeigt.
Danach beginnt man mit dem eigentli­chen Aufbau der Box und platziert eine der beiden Seitenwände auf einer ebe­nen Fläche vor sich. Auf diese werden nun die Rückwand, der Deckel, die Front und der Boden aufgeleimt. Dabei sollten auch die drei Versteifungen eingesetzt und verklebt werden.
Die Versteifungen selbst können bei Be­darf in der Materialstärke variieren, so­fern man z.B. auf fertige Leisten aus dem Baumarkt zurückgreifen möchte, anstatt sie selbst aus 16-mm-MDF herzustellen.
Im nächsten Arbeitsschritt wird die zwei­te Seite angebracht. Danach folgen alle Platten des Fußes, also die beiden Sei­ten sowie die Front. Mit Hilfe einer pas­senden Lochkreissäge oder eines Forst­nerbohrers wird das Anbringen der Öff­nungen des Bassreflexrohres sowie der Anschlussklemme auf der Rückwand er­leichtert.
Anschließend nutzt man einen Rund­fräser zum Abrunden sämtlicher Kan­ten der eigentlichen Box. Auch die Ober­seite der Fußplatte kann damit abgerun­det werden.
Im Anschluss wird die Fußplatte fest mit dem Fuß des Gehäuses verklebt und zu­sätzlich mit langen Holzschrauben an­geschraubt.
Es folgt das Anzeichnen und Vorbohren (2,5-mm-Bohrer) der Verschraubungs-
­punkte der Lautsprecher-Chassis und der Anschlussklemme.
Nachdem das Gehäuse von Holzstaub gereinigt wurde (absaugen / ausblasen), beginnt man mit dem Verlegen des Ka­bels. Am einfachsten gelingt dies durch die 35-mm-Bassreflexöffnung in der Rückwand. Dabei schiebt man das ge­samte und ungekürzte Kabel Stück für Stück durch die 8-mm-Bohrung in den Fuß bis zur Terminalöffnung und lässt es dort ca. 30 cm herausstehen. Im oberen Teil des Gehäuses führt man das Ka­bel zur Lautsprecheröffnung und lässt es dort ebenfalls locker heraushängen.
Nachfolgend wird die Frequenzweiche vorbereitet und eingesetzt. Der Bauplan der Frequenzweiche sowie der entspre­chende Anschlussplan können folgen­dem Dokument entnommen werden: Montageanleitung Weiche Solo 15.
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st die Frequenzweiche eingebaut und das Anschlussterminal verschraubt, folgt die Abdichtung der 8-mm-Kabe löffnung im Inneren der Box, die noch nicht komplett verschlossen ist. Durch die 35-mm-Bassreflexöffnung und mit et­was Geschick kann man Heißkleber auf die Öffnung tropfen lassen und so ver­schließen. Durch die Öffnung des B 100 und mit einer kleinen Lampe kann man die Abdichtung entsprechend überprüfen.
Nun folgt die Bedämpfung laut Beschrei­bung.
Anschließend wird der B 100 ange­schlossen und mit den entsprechenden Schrauben festgeschraubt. Die Polari­tät spielt hierbei eine wichtige Rolle, so dass die Plusleitung (markiertes Kabel) am Pluspol des Lautsprechers (größerer Kontakt) angelötet werden muss.
Zum Schluss wird das Bassreflexrohr auf die angegebene Länge von 28 mm (Gesamtlänge des Rohres) gekürzt und eingesteckt.
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Solo 15
Detail Fase
Bedämpfung
Zur Bedämpfung wird eine Matte des Dämpfungsmaterials in zwei Teile ge­schnitten und locker im Gehäuse ver­teilt. Die Öffnung um den Bassreflexka­nal sollte freigehalten werden.
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Anschlussanleitung
SOLO 15
Anschlussanleitung Solo 15
Die Frequenzweiche der Solo 15 ist mit zwei Bauteilen sehr einfach konstruiert und optimiert das Übertragungsverhalten vor allem im Mittel-/Hochtonbereich.
Zum Anschluss der Kabel und Montage der Frequenzweichenbauteile werden folgende Werkzeuge benötigt:
• Lötkolben mit 30–50 Watt
• Elektroniker-Lötzinn
• Seitenschneider
• Abisolierzange
• Heißkleber oder vergleichbarer Kleber
• Maßband
Vorbereitung
Zuerst wird der Widerstand mit Heißkle­ber seitlich an die Spule geklebt, so dass die Anschlussdrähte der beiden Bauteile verbunden werden können. Dabei ist da­rauf zu achten, dass die Gesamthöhe der „Frequenzweiche“ nicht höher als der Plastikkörper der Spule ist, um spä­ter Platz im Standfuß der Box finden zu können. Danach verlötet man die beiden Drähte miteinander und knippst über­schüssige Drähte ab. Der Widerstand ist nun parallel zur Spule geschaltet.
Anschluss der Frequenzweiche
Anschließend muss die Frequenzwei­che an das Lautsprecherkabel, das be­reits aus dem Terminalausgang der Box hängt, angeschlossen werden. Hierfür trennt man die Plusleitung (markiertes Kabel) auf. Die Minusleitung bleibt unan­getastet und wird nicht getrennt.
Das Pluskabel sollte bei etwa 20 cm, ge­messen vom Kabelende, getrennt und etwas auseinander gezogen werden. Die beiden offenen Enden werden nun um ca. 10 mm abisoliert, fest verdrillt und verzinnt.
Die vorbereitete Frequenzweiche wird jetzt dazwischen angeschlossen, wie im folgenden Bild gezeigt (ggf. kann man die offenen Enden noch mit Klebeband isolieren).
Einbau der Frequenzweiche
Die damit fertige Frequenzweiche wird nun in die Öffnung des Terminals ge­steckt und nach oben in den Fuß der Box geschoben, bis die Öffnung wieder frei für das Terminal ist. Das jetzt noch ca. 10 cm aus der Öffnung heraushängende Ka­bel wird abschließend mit dem Terminal verlötet (10 mm abisolieren, verdrillen, anlöten). Dabei ist die richtige Polarität zu berücksichtigen, so dass das mar­kierte Kabel am Pluspol des Terminals angeschlossen wird.
Danach kann das Terminal verschraubt werden.
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