Die folgenden Hinweise sind ein Wegweiser durch die Gesamtdokumentation. In Verbindung mit dieser Installationsanleitung sind weitere Unterlagen gültig.
Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
Mitgeltende Unterlagen
Bitte beachten Sie bei der Installation des Multifunktionsspeichers alle Anleitungen von Bauteilen und Komponenten der Anlage. Diese Anleitungen sind den jeweiligen Bau teilen der Anlage sowie ergänzenden Komponenten beigefügt.
1.1 Aufbewahrung der Unterlagen
Geben Sie diese Installationsanleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen und ggf. benötigte Hilfsmittel an den
Anlagen betreiber weiter. Dieser übernimmt die Aufbewahrung, damit die Anleitungen und Hilfsmittel bei Bedarf zur Verfügung stehen.
1.2 Verwendete Symbole
Beachten Sie bei der Installation des Gerätes die Sicherheitshinweise in dieser Anleitung!
Nachfolgend sind die im Text verwendeten Symbole erläutert:
Gefahr!
d
Unmittelbare Gefahr für Leib und Leben!
Gefahr!
H
Verbrennungs- oder Verbrühungsgefahr!
Achtung!
a
Mögliche gefährliche Situation für Produkt und
Umwelt!
Hinweis!
h
Nützliche Informationen und Hinweise.
• Symbol für eine erforderliche Aktivität
1.3 Gültigkeit der Anleitung
Diese Installationsanleitung gilt ausschließlich für Geräte
mit folgenden Artikelnummern:
Der Vaillant-Multifunktionsspeicher vom Typ VPA ist
nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können
bei unsachgemäßer und nicht bestimmungsgemäßer
Verwendung Gefah ren für Leib und Leben des Betreibers
oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen des Gerätes und
anderer Sach werte entstehen.
Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen
(einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen,
sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels
Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden,
es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit
zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr
Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist.
Kinder müssen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
Das Gerät ist als Speicher für geschlossene Warm wasserZentralheizungsanlagen vorgesehen. Als Wärme erzeuger
kommen Wärmepumpen, Solaranlagen sowie andere
Heizgeräte (Gas-, Öl-Heizgeräte, Feststoff kessel) in Frage.
Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt
als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende
Schäden haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das Risiko
trägt allein der Anwender.
Zur vorschriftsmäßigen Verwendung gehören auch das
Beachten der Installationsanleitung sowie aller weiteren
mitgeltenden Unterlagen und die Einhaltung der Inspektions- und Wartungsbedingungen.
2.2 Aufbau
Der Multifunktionsspeicher dient als Zwischenspeicher
für Heizwasser zum Weitertransport an unterschiedliche
Heizkreise sowie zur Erwärmung von Trinkwasser. Der
Speicher ist optimal für den Betrieb mit einer Wärmepumpe ausgelegt, die von anderen Wärmeerzeugern
(Heizkessel, Solar) unterstützt werden kann. Für den Anschluss der Wärmeerzeuger und Heizkreise stehen Ihnen
verschiedene Anschlüsse zur Verfügung.
Hinweis!
h
Die Anschlüsse des Speichers sind teilweise mit
Einströmdämpfern versehen, sodass beim Einströmen des Wassers aus den Wärmequellenkreisen die Wärmeschichtung im Speicher nicht
beeinflusst wird. Deshalb ist es wichtig, dass
Sie die hier gezeigten Anschlussvorgaben
(siehe Abb. 2.4) genau einhalten.
Das Trinkwasser durchläuft ein im Speicher befindliches
Edelstahlwellrohr und wird dabei erwärmt.
Optional kann ein als Zubehör erhältlicher Solarwärmetauscher (VPA WT) am Flansch eingebaut werden. Das
von diesen Wärmetauscher erwärmte Heizungswasser
wird mit Hilfe eines Schichtungssystems entsprechend
der Temperaturlagen im Speicher eingeschichtet. Zur
DE; AT; CHDE
3Installationsanleitung allSTOR VPA 0020030713_02
2 Gerätebeschreibung
Heizungsunterstützung können Sie darüber hinaus einen
elektrischen Heizstab (Zubehör) einbauen.
Zum Anschluss von Fühlern ist der Speicher mit neun
angeschweißten Fühlerhülsen ausgestattet, sowie zusätzlich mit einer Muffe für ein Thermometer.
Seitlich zu den Anschlussmuffen ist eine zusätzliche Entleerungsmuffe zur Entschlammung des Speichers angebracht; sie ist nach innen bis an den Boden des Speichers verlängert.
Im Folgenden sind beispielhaft einige Aufbauvarianten
dargestellt. Abbildung 2.1 zeigt einen Multifunktionsspeicher in Kombination mit einer Wärmepumpe. Die hydraulische Anbindung erfolgt mit einem externen 3Wege-Ventil (im Lieferumfang enthalten). Dieses 3Wege-Ventil sorgt für eine bedarfsgerechte Versorgung
der Warmwasser-Bereitschaftszone (Abzweig „A“) bzw.
des Heizungs-Puffervolumens (Abzweig „B“). Rücklaufseitig unterstützt diese Funktion das in der Wärmepumpe integrierte 3-Wege-Ventil.
4
3
5
2
Abb. 2.1 Heiz- und Warmwasserbereitung mit Wärmepumpe
In Abb. 2.2 ist der Multifunktionsspeicher mit Wärmepumpe, Solarerwärmung und Festbrennstoffkessel dargestellt. Der Festbrennstoffkessel wird unabhängig von
der Wärmepumpe betrieben, die hydraulische Anbindung
erfolgt wie abgebildet.
Beachten Sie:
– Rücklauf des Festbrennstoffkessels an der untersten
Anschlussmuffe
– Für Festbrennstoffkessel und Wärmepumpe müssen
Rückschlagklappen installiert werden
6
Gerätebeschreibung 2
4
Abb. 2.2 Heiz- und Warmwasserbereitung mit Wärmepumpe
In Abb. 2.3 ist der Multifunktionsspeicher mit Wärmepumpe und Ölkessel dargestellt. Der Ölkessel (bzw. Gaskessel) ist als Spitzenlastkessel eingebunden, der abhängig von der Wärmepumpen-Elektronik zu- bzw. abgeschaltet wird. Die hydraulische Anbindung erfolgt parallel zur Wärmepumpe am gemeinsamen Vorlauf vor dem
externen 3-Wege-Ventil, rücklaufseitig direkt am Multifunktionsspeicher.
4
5
Abb. 2.3 Heiz- und Warmwasserbereitung mit Wärmepumpe
RL Wärmepumpe Heizung (Speicher ohne Solarunterstützung)
bzw. RL Festbrennstoff
7
Rp 1 1/4"Rp 1 1/4"Rp 1 1/4"Rp 1 1/2"
DE; AT; CHDE
7Installationsanleitung allSTOR VPA 0020030713_02
2 Gerätebeschreibung
3 Sicherheitshinweise und Vorschriften
3 Sicherheitshinweise und
1
2
3
4
Aufstellung, Installation, Einstellarbeiten sowie Wartung
und Repara tur des Gerätes dürfen nur durch einen anerkannten Fach handwerker erfolgen. Dieser übernimmt
auch die Verantwortung für die ordnungsgemäße Installation und die erste Inbetriebnahme.
Vorschriften
5
6
7
8
9
Abb. 2.5 Anschlüsse Fühler, von vorne
Legende zu Abb. 2.5:
1 nicht belegt
2 nicht belegt
3 nicht belegt
4 Warmwasserfühler (SP)
5 Einschaltfühler Wärmepumpe (VF1)
6 nicht belegt
7 Ausschaltfühler Wärmepumpe (RF1)
8 Solarfühler
9 Ausschaltfühler Wärmepumpe (RF1) für Speicher ohne
Solarunterstützung
2.4 Richtlinienkonformität
Wir bestätigen, dass unser Produkt gemäß EU-Druckgeräte-Richtlinie gefertigt wird.
2.5 Typenübersicht
Der Multifunktionsspeicher ist in vier Größen lieferbar:
Typ
VPA 500500 Liter
VPA 750750 Liter< 20 m
VPA 1000 1000 Liter< 20 m
VPA 1500 1500 Liter< 20 bzw. < 30 m
Tab. 2.2 Typenübersicht
Speichervolumen
geeignet für Solarkollektorfläche
2
≤ 15 m
2
2
2
mögliche
Solar-WT
VPA WT 15
VPA WT 15 oder
VPA WT 20
VPA WT 15 oder
VPA WT 20
VPA WT 20 oder
VPA WT 30
2.6 Typenschild
Ein Typenschild ist werkseitig auf der Rückseite des Multifunktionsspeichers unter der Isolierung angebracht. Ein
beiliegendes Typenschild wird nach der Montage auf die
Isolation geklebt.
Achtung!
a
Beschädigungsgefahr!
Der Multifunktionsspeicher ist trinkwasserseitig
bis max. 6 bar zugelassen. Bei höherem Druck
kann es zu Verformungen am Edelstahlwellrohr
und daraus resultierend zu Schäden und Undichtigkeiten auf der Trinkwasserseite kommen.
Achtung!
a
Frostgefahr!
Wenn der Speicher längere Zeit (z. B. Winterurlaub) in einem unbeheizten Raum außer Betrieb
bleibt, dann müssen Sie den Speicher vollständig entleeren, um Beschädigungen durch Frost
zu vermeiden.
3.1 Vorschriften, Regeln, Richtlinien
Für die Installation sind die nachfolgenden Vorschriften,
Regeln, Normen und Richtlinien zu beachten:
3.1.1 Deutschland, Österreich
– Warmwasser-Heizungsanlagen sind im Sinne des Bau-
rechts ein Teil der Hausanlage und daher baugenehmigungspflichtig bzw. bauanzeigepflichtig. Das gilt auch
für die Umrüstung bestehender Anlagen.
– DIN 4751 T1/T2, Heizungssysteme in Gebäuden.
– TRD 702, Technische Regeln für Dampfkessel.
– Vorschriften und Bestimmungen des zuständigen Was-
serversorgungsunternehmens.
– Nur Deutschland: Energie-Einsparverordnung (EnEV),
Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und
energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden.
Die Installation muss fachgerecht und vorschriftsmäßig
durchgeführt werden.
3.1.2 Schweiz
Die Installation des Gerätes darf nur vom anerkannten
Fachmann durchgeführt werden. Bei der Aufstellung
und Installation sind nachstehende Vorschriften, Regeln
und Richtlinien zu beachten:
- Gasleitsätze und Wasserleitsätze des SVGW
- Feuerpolizeiliche Bestimmungen
- VKF Bestimmungen
- Bestimmungen des zuständigen Gas- und Wasserver-
sorgungsunternehmens
- Bauverordnung der Kantone
- Heizraumrichtlinien des SVGW
- Vorschriften der der Kantone
Installationsanleitung allSTOR VPA 0020030713_028
Sicherheitshinweise und Vorschriften 3
Montage und Installation 4
- Technische Regeln für Gasinstallation DVGW-TRGI
1986 (in jeweils gültiger Fassung) – Wirtschafts- und
Verlagsgesellschaft Gas und Wasser m.b.H., Bonn DINNormen
- DIN 4701 „Regeln für die Berechnung des Wärmebedarfs von Gebäuden“
- DIN 4751 Bl. 3 „Sicherheitstechnische Ausrüstung von
Heizungsanlagen mit Vorlauftemperaturen bis 110 °C
4 Montage und Installation
Der Vaillant-Multifunktionsspeicher wird mit separat verpackter Isolierung in einer Ver packungseinheit geliefert.
4.1 Lieferumfang
1
12
2
3
Pos.Anzahl Benennung
11Deckel
21Kopfpolster
31Isolierschale groß (vorne)
41Abdeckkappe für Flansch Solarwärmetauscher
51Kunststoffblende für Thermometeröffnung
61Installationsanleitung
71Typenschild-Aufkleber
81Externes 3-Wege-Ventil
91Isolierschale klein (hinten rechts)
101Bodenpolster
111Isolierschale klein (hinten links)
121Multifunktionsspeicher VPA
Tab. 4.1 Lieferumfang
4.2 Zubehör (nicht in allen Ländern verfügbar)
Für den Multifunktionsspeicher VPA ist folgendes Zubehör optional lieferbar:
– Zirkulationslanze VWZ CL
– Elektro-Zusatzheizung
– Sicherheitsgruppe für Anschlussdrücke bis 4,8 bar
(Art.-Nr. 000 473) bzw. Sicherheitsgruppe für Anschlussdrücke über 4,8 bar, mit Druckminderer (Art.Nr. 000 474)
11
4
5
10
9
Abb. 4.1 Lieferumfang
6
7
8
• Prüfen Sie den gelieferten Speicher auf Vollständigkeit und Unversehrtheit.
4.3 Hinweise zur Installation
Thermostatisches Mischventil
Gefahr!
H
Verbrühungsgefahr!
Installieren Sie bei einem Speicher mit Solarunterstützung unbedingt ein thermostatisches
Mischventil! Wir empfehlen, dies auch bei Systemen ohne Solarunterstützung zu installieren.
Ein thermostatisches Mischventil ist ebenfalls
erforderlich, wenn Sie eine elektrische Zusatzheizung installieren.
Solarwärmetauscher
Für Speicher mit Solarerwärmung wird ein eigener Wärmetauscher mitgeliefert. Montieren Sie den Wärmetauscher, bevor Sie die Isolation an dem Speicher anbringen. Die Montageschritte für den Einbau des Wärmetauschers sind in der dem Wärmetauscher beiliegenden Installationsanleitung beschrieben.
Montieren Sie nach dem Einbau Verlängerungsstücke
auf die Rohranschlüsse des Wärmetauschers (Länge ca.
100 mm, bauseits zu stellen), um später die Montage des
Isolationsdeckels für den Flansch zu ermöglichen.
DE; AT; CHDE
9Installationsanleitung allSTOR VPA 0020030713_02
4 Montage und Installation
Elektrische Zusatzheizung
Sie können in den Anschluss Pos. 2 zur Heizungsunterstützung einen E-Heizstab (Zubehör) einbauen. Dem EHeizstab liegt eine passende Muffenverlängerung für die
Isolation bei. Brechen Sie vor der Montage des E-Heizstabes an der vorderen Isolierschale die dafür vorgesehene Sollbruchstelle aus.
Beachten Sie beim Einbau des E-Heizstabes folgende
Reihenfolge:
• Schrauben Sie die Muffenverlängerung in die Muffe
des Speichers.
• Montieren Sie die Isolation an den Speicher (siehe Kap.
4.10).
• Schrauben Sie den E-Heizstab in die Muffenverlängerung.
Gefahr!
H
Verbrühungsgefahr!
Installieren Sie in der Trinkwasserleitung ein
thermostatisches Mischventil (siehe z. B. Abb.
2.2), da die Temperatur im Speicher über 60 °C
ansteigen kann.
Achtung!
a
Beschädigungsgefahr!
Benutzen Sie nur einen der hier angegebenen
Original-E-Heizstäbe von Vaillant. Heizstäbe
anderer Hersteller sind bzgl. Bauart und Betriebsanforderungen nicht zulässig.
Der E-Heizstab ist in drei Leistungsgrößen erhältlich:
3 kW6 kW9 kW
TypVWZ EA 3VWZ EA 6VWZ EA 9
Art.-Nr.00 2003 6086 00 2003 6087 00 2003 6088
Stromvers.230 V3 x 400 V3 x 400 V
geeignet für
VPA 500xx–
VPA 750xx–
VPA 1000xxx
VPA 1500xxx
Tab. 4.2 E-Heizstab: Stromversorgung und Eignung
die Sicherheitsgruppen Art.-Nr. 000 473 für Anschlussdrücke bis 4,8 bar, oder Art.-Nr. 000 474 für Anschlussdrücke über 4,8 bar, mit Druckminderer.
Zirkulations-Kit VWZ CL
Sie können an den Trinkwasseranschluss eine Zirkulationslanze (Art.-Nr. 00 2003 6089) einbauen, um Ihre
Trinkwasserleitungen zu temperieren. Eine Zirkulationspumpe und eine Rückschlagklappe sind hierzu bauseits
zu stellen und zu montieren. Die Zeitsteuerung dieser
Zirkulationspumpe können Sie über die Wärmepumpe
einstellen (siehe Anleitungen der Wärmepumpe).
1“
1/2“
1“
Abb. 4.2 Zirkulationslanze
Entlüfter
Bei Bedarf können Sie an der Entlüftungsmuffe (siehe
Abb. 2.4, Pos. 20) einen KFE-Hahn installieren, um bei
der Installation des Speichers gezielt Luft abführen zu
können.
Hinweis!
h
Die Luftentnahme wird gezielt an höchster Stelle des Speichers durchgeführt. Ein automatischer Schnellentlüfter ist an dieser Stelle wirkungslos.
Analoges Thermometer
In die Anschluss Muffe Pos. 1 (siehe Abb. 2.4) können Sie
ein externes Thermometer (bauseits zu stellen) einschrauben.
Hinweis!
h
Beachten Sie, dass der 9-kW-Heizstab für den
VPA 500 und den VPA 750 nicht geeignet ist.
Sicherheitsgruppe Trinkwasserseite
Beachten Sie, dass die Trinkwasserseite maximal mit
einem Druck von 6 bar betrieben werden darf. Andernfalls kann es zu Verformungen am Edelstahlwellrohr und
daraus resultierend zu Schäden und Undichtigkeiten auf
der Trinkwasserseite kommen. Montieren Sie hierfür
trinkwasserseitig eine Sicherheitsgruppe für 6 bar
(bauseits zu stellen). Hierfür eignen sich beispielsweise
Beschädigungsgefahr!
Installieren Sie den Multifunktionsspeicher
nicht in frostgefährdeten Räumen, um Frostschäden am Multifunktionsspeicher und Wasserschäden durch auslaufendes Speicherwasser
zu vermeiden.
– Achten Sie darauf, dass der Untergrund eben und sta-
bil genug ist, um das Gewicht des Multifunktionsspeichers im gefüllten Zustand (siehe Kapitel „Technische
Daten“) tragen zu können.
– Installieren Sie den Multifunktionsspeicher möglichst
in der Nähe des Wärmeerzeugers, um Wärmeverluste
so gering wie möglich zu halten.
– Wählen Sie den Aufstellungsort so, dass eine zweck-
mäßige Leitungsführung erfolgen kann.
– Versehen Sie alle Anschlussleitungen zur Vermeidung
von Energieverlusten mit einer Wärmedämmung.
4.7 Erforderliche Mindestabstände
Berücksichtigen Sie bei der Aufstellung einen ausreichenden Abstand zu Wänden und Decke, um Montage
und War tungsarbeiten durchführen zu können.
Berücksichtigen Sie nach vorne einen ausreichenden Abstand, um den Solarwärmetauscher ausbauen zu können
(ca. 120 cm).
4.8 Gerät auspacken und aufstellen
• Entfernen Sie vorsichtig die Schutzfolie vom Multifunktionsspeicher.
Der Speicher besitzt zwei geschlossene Transportmuffen
3/4“ (oben und unten) zum Einschrauben von Hebezeugen. Er kann auch waagerecht transportiert werden.
Gefahr!
d
Transportieren Sie den Speicher aufgrund seines hohen Eigengewichts mit mindestens zwei
Personen unter Zuhilfenahme geeigneter Hebezeuge bzw. Transportmittel.
4.9 Anschlüsse und Fühler montieren
Achtung!
a
Beschädigungsgefahr!
Spülen Sie die Heizungsanlage vor dem Anschluss eines Heizgerätes, insbesondere einer
Wärmepumpe, sorgfältig durch!
Damit entfernen Sie Rückstände wie Schweißperlen, Zunder, Hanf, Kitt, Rost, groben
Schmutz u. Ä. aus den Rohrleitungen. Andernfalls können sich diese Stoffe im Gerät ablagern
und zu Störungen führen.
Achtung!
a
Beschädigungsgefahr!
Achten Sie auf eine spannungsfreie Montage
der Anschlussleitungen, damit es nicht zu Undichtigkeiten in der Heizungsanlage kommt!
Nehmen Sie die Anschlussverrohrung Ihrer Installation
vor, siehe hierzu die Abbildungen in Kapitel 2. Zum Verschließen der nicht genutzten Anschlussmuffen benötigen Sie entsprechende, bauseits zu stellende Stopfen.
• Schließen Sie die Trinkwasserleitungen an.
• Montieren Sie ggf. die elektrische Zusatzheizung an
den Anschluss Pos. 2 (siehe Abb. 2.4).
• Schließen Sie ggf. den Solarkreis an die beiden Anschlüsse des Solarwärmetauschers (siehe Abb. 2.4,
Pos. 5 und 6) an.
Die Positionen von Solar-Vorlauf und -Rücklauf sind für
den Solarwärmetauscher ohne Bedeutung. Weitere Informationen siehe Montageanleitung des Solarwärmetauschers.
• Schließen Sie die Temperaturfühler an den Multifunktionsspeicher und an den Regler an (siehe Abb. 2.5 und
Anleitung des Reglers).
• Installieren Sie an Pos. 9 (Entleerung) einen passenden Absperrhahn mit Verschlusskappe und an Pos. 22
(Entlüftung) einen KFE-Hahn.
• Verschließen Sie alle nicht genutzten Anschlüsse mit
Stopfen entsprechender Größe.
4.10 Isolierung anbringen
• Transportieren Sie den Multifunktionsspeicher an den
endgültigen Aufstellungsort.
• Sorgen Sie dafür, dass der
einem waagerechten und ausreichend tragfähigen Untergrund steht. Der Speicher soll senkrecht stehen und
die Anschlussverrohrung soll nach hinten gerichtet
sein.
• Legen Sie beim Aufstellen des Speichers zuerst die
Bodenisolation in den Standring ein.
Eine Verschraubung mit der Aufstellfläche ist aufgrund
des hohen Eigengewichts des Speichers nicht nötig.
Es ist sinnvoll, die Isolierschalen mit mindestens zwei
Per sonen anzubringen.
• Entnehmen Sie die Isolierschalen aus der Kartonverpackung, ohne das Dämmmaterial zu beschädigen.
Wenn Sie eine elektrische Zusatzheizung installieren
möchten:
• Schneiden Sie die entsprechenden Sollbruchstellen an
der vorderen Isolierschale auf.
• Wickeln Sie die große (vordere) Isolierschale, wie in
Abb. 4.4 gezeigt, von vorne um den Multifunktionsspeicher.
Montage und Installation 4
Abb. 4.5 Hintere Isolierschalen aufstecken
• Stecken Sie die beiden kleineren (hinteren) Isolierschalen von hinten auf den Speicher, so dass die Anschlussverrohrung in die Öffnungen der Klemmleiste
passt.
2
Abb. 4.7 Kopfpolster anbringen
• Legen Sie das Kopfpolster auf den Speicher und drücken Sie es zwischen die Isolierschalen, sodass es gut
sitzt.
1
Abb. 4.6 Klemmleisten einrasten
• Pressen Sie die Isolierschalen so auf den Multifunktionsspeicher, dass die Klemmleisten (1) der hinteren
Isolier schale in einer der Rasten (2) der vorderen
Isolier schale einrasten.
Abb. 4.8 Deckel aufsetzen
• Setzen Sie den Deckel auf die Isolierschale.
• Kleben Sie das dem Speicher beiliegende Typenschild
hinten, gut zugänglich, auf die Isolierschale.
4 Montage und Installation
5 Inbetriebnahme
6 Wartung
Abb. 4.9 Flanschkappe für Solarwärmetauscher montieren
• Montieren Sie die Verlängerungsstücke (Länge ca.
100 mm, bauseits zu stellen), siehe Kapitel 4.3 Solarwärmetauscher.
• Schieben Sie die Abdeckkappe auf den Flansch des Solarwärmetauschers.
• Installieren Sie ggf. ein externes Thermometer
(bauseits zu stellen) an die Muffe Pos. 1 (siehe Abb.
2.4).
5 Inbetriebnahme
Achtung!
a
Beschädigungsgefahr!
Reichern Sie das Heizungswasser nicht mit
Frost- oder Korrosionsschutzmitteln an, weil
dadurch Dichtungen beschädigt werden können
und es so zu Wasseraustritt kommen kann.
Darüber hinaus kann es zu Geräuschen im Heizbetrieb
kommen. Hierfür (sowie für etwaige Folgeschäden) kann
Vaillant keine Haftung übernehmen. Bitte informieren
Sie den Betreiber über die Verhaltensweisen zum Frostschutz.
Enthärten Sie das Heizungswasser bei Wasser härten ab
20 °dH. Sie können hierfür den Vaillant-Ionentauscher
(Art.-Nr. 990 349) benutzen. Befolgen Sie die dem Gerät
beiliegende Anleitung.
5.1 Multifunktionsspeicher füllen und entlüften
Beachten Sie für das bedarfsgerechte Füllen und Entlüften des Speichers die folgenden Anweisungen.
5.1.1 Speicher heizungsseitig füllen
• Stellen Sie sicher, dass der Entleerungshahn (Abb. 2.4,
Pos. 9) am Multifunktionsspeicher geschlossen ist.
• Öffnen Sie den Entlüftungshahn am Multifunktionsspeicher (Abb. 2.4, Pos. 22).
• Füllen Sie die Heizungsanlage mit Wasser, bis der
tifunktionsspeicher entlüftet ist.
Mul-
Lassen Sie während des Füllvorgangs den KFE-Hahn zur
Entlüftung möglichst lange geöffnet, um die im Speicher
enthaltene Luft abzuführen. Um eventuell ausströmendes Heizwasser abzufangen, können Sie einen Ablaufschlauch an den KFE-Hahn anschließen.
5.1.2 Speicher trinkwasserseitig füllen
Achtung!
a
Beschädigungsgefahr!
Der Maximaldruck auf der Trinkwasserseite darf
6 bar nicht überschreiten. Installieren Sie hierzu eine geeignete Sicherheitsgruppe.
• Öffnen Sie zum Entweichen der Luft den am höchsten
liegenden Trinkwasseranschluss, um so Luftpolster
und Lufteinschlüsse in den Trinkwasserleitungen zu
vermeiden.
• Füllen Sie die Trinkwasserseite (Edelstahlwellrohr) auf
den Nenndruck auf.
• Vergessen Sie nicht, den Trinkwasseranschluss wieder
zu schließen.
5.2 Übergabe an den Betreiber
Der Betreiber muss über die Handhabung und Funktion
seines Multifunktionsspeichers unterrichtet werden.
• Übergeben Sie dem Betreiber alle für ihn bestimmten
Anleitungen und Gerätepapiere zur Aufbewahrung.
• Weisen Sie den Betreiber insbesondere auf Sicherheitshinweise hin, die er beachten muss.
• Machen Sie den Betreiber darauf aufmerksam, dass
die Anleitungen in der Nähe des Multifunktionsspeichers bleiben sollen.
6 Wartung
Nicht durchgeführte Wartung kann die Betriebssicherheit des Systems beeinträchtigen und zu Sach- und Personenschäden führen.
Hinweis!
h
Wir empfehlen, auch während längerer Abwesenheit, das Heizgerät nicht auszuschalten, um die
Frostschutzfunktion sicherzustellen.
Sollte es dennoch einmal erforderlich sein, und der Speicher steht in einem nicht frostsicheren Raum, entleeren
Sie den Speicher wie nachfolgend beschrieben.
Gefahr!
H
Verbrühungsgefahr!
Je nach Einstellung kann sich im Heizungssystem Wasser mit Temperaturen bis zu 85 °C
befinden. Stellen Sie sicher, dass Sie beim Entleeren nicht damit in Berührung kommen.
• Entlüften Sie den Solarkreis. Beachten Sie hierzu die
Erläuterungen in den Anleitungen zur Solarinstallation.
6.2 Speicher entschlammen
Der Multifunktionsspeichers ist mit einer besonderen
Entleerungsmuffe (Abb. 2.4, Pos 9) ausgestattet, die
nach innen bogenförmig bis an den Boden des Speichers
verlängert ist. Hiermit können Sie den Speicher bei Bedarf auch entschlammen.
• Befestigen Sie einen Schlauch am Entleerungshahn
(siehe Abb. 2.4, Pos 9).
• Bringen Sie das freie Ende des Schlauchs an eine geeignete Abflussstelle. Öffnen Sie den Entleerungs hahn.
• Wenn der Anlagendruck abgefallen ist, öffnen Sie den
KFE-Hahn zur Entlüftung (siehe Abb. 2.4, Pos. 22),
damit weiteres Heizungswasser ausfließen kann.
Für die Entschlammung ist es ausreichend, wenn Sie in
größeren Zeitabständen solange Speicherwasser ablassen, bis sauberes Heizungswasser ausfließt.
• Füllen Sie nach der Entschlammung die Anlage wieder
auf.
Lassen Sie während des Füllvorgangs den KFE-Hahn zur
Entlüftung möglichst lange geöffnet, um die im Speicher
enthaltene Luft abzuführen. Um eventuell ausströmendes Heizwasser abzufangen, können Sie einen Ablaufschlauch an den KFE-Hahn anschließen.
8 Garantie und Kundendienst
8.1 Herstellergarantie (Deutschland/Österreich)
Herstellergarantie gewähren wir nur bei Installation
durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb.
Dem Eigentümer des Gerätes räumen wir eine Werks garantie entsprechend den landesspezifischen Vaillant Geschäftsbedingungen ein (für Österreich: Die aktuellen
Garantiebedingungen sind in der jeweils gültigen
Preisliste enthalten - siehe dazu auch
www.vaillant.at). Garantiearbeiten werden grundsätzlich
nur von unserem Werkskundendienst (Deutschland, Österreich) ausgeführt. Wir können Ihnen daher etwaige
Kosten, die Ihnen bei der Durchführung von Arbeiten an
dem Gerät während der Garantiezeit entstehen, nur
dann erstatten, falls wir Ihnen einen entsprechenden
Auftrag erteilt haben und es sich um einen Garantiefall
handelt.
8.2 Werksgarantie (Schweiz)
Werksgarantie gewähren wir nur bei Installation durch
einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Dem Eigentümer des Gerätes räumen wir eine Werksgarantie entsprechend den landesspezifischen Vaillant Geschäftsbedingungen und den entsprechend abgeschlossenen Wartungsverträgen ein.
Garantiearbeiten werden grundsätzlich nur von unserem
Werkskundendienst ausgeführt.
6.3 Speicher entleeren
• Befestigen Sie einen Schlauch am Entleerungshahn
(siehe Abb. 2.4, Pos 9).
• Bringen Sie das freie Ende des Schlauchs an eine geeignete Abflussstelle. Öffnen Sie den Entleerungs hahn.
• Wenn der Anlagendruck abgefallen ist, öffnen Sie den
KFE-Hahn zur Entlüftung (siehe Abb. 2.4, Pos. 22),
damit weiteres Heizungswasser ausfließen kann.
• Wenn der Speicher entleert ist, schließen Sie den Entleerungshahn und den Entlüftungshahn wieder.
7 Recycling und Entsorgung
Sowohl der Multifunktionsspeicher VPA als auch die zugehörige Transport verpackung bestehen zum weitaus
überwiegenden Teil aus recyclefähigen Rohstoffen.
7.1 Gerät
Der Multifunktionsspeicher wie auch alle Zubehöre gehören nicht in den Hausmüll. Sorgen Sie dafür, dass das
Altgerät und ggf. vorhandene Zubehöre einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden.
7.2 Verpackung
Die Entsorgung der Transportverpackung übernimmt der
Fachhandwerksbetrieb, der das Gerät installiert hat.
8.3 Kundendienst
Werkskundendienst Deutschland
Reparaturberatung für Fachhandwerker
Vaillant Profi-Hotline 0 18 05/999–120
Vaillant Werkskundendienst GmbH (Österreich)
365 Tage im Jahr, täglich von 0 bis 24.00 Uhr erreichbar, österreichweit zum Ortstarif:
Telefon 05 7050-2000.
Höhe gesamtmm1840201022702290
Breite ohne Isolierungmm6507507901000
Breite mit Isolierungmm8509509901200
Kippmaß (ohne Isolierung)mm1780197522402270
Gewicht
– ungefüllt, mit Verpackung
– ungefüllt, ohne Verpackung
– montiert und gefüllt
Speichervolumen
– Trinkwasser
– Heizungswasser
Zulässiger Betriebsdruck
– Trinkwasserspeicher
– Heizungswärmetauscher
Bauartbedingt sind nur die in dieser Anleitung genannten
Elektro-Heizstäbe zulässig.
10 Hinweise für den Betreiber
10.1 Pflege
Reinigen Sie den Multifunktionsspeicher mit einem
feuchten Tuch und etwas Seife. Verwenden Sie keine
Scheuer- oder Reinigungsmittel, die die Isolierung beschädigen könnten.
10.2 Frostschutz
Achtung!
a
Frostgefahr!
Wenn der Multifunktionsspeicher längere Zeit in
einem unbeheizten Raum außer Betrieb bleibt
(z. B. Winterurlaub o. Ä.), muss der Multifunktionsspeicher vollständig entleert werden. Lassen
Sie die Entleerung von einem Fachhandwerker
durchführen.
10.3 Wartung
Ebenso wie für das gesamte System gilt auch für den
Multifunktionsspeicher VPA, dass eine Wartung durch
den Fachmann die beste Voraussetzung für eine dauerhafte Betriebsbereitschaft, Zuverlässigkeit und hohe Lebensdauer darstellt.
Versuchen Sie niemals selbst, Wartungsarbeiten an
Ihrem System auszuführen. Beauftragen Sie damit einen
anerkannten Fachhandwerksbetrieb.
Les consignes suivantes vous permettront de vous
orienter dans l'ensemble de la documentation. D'autres
documents peuvent être consultés en complément de
cette notice d'installation.
Nous déclinons toute responsabilité pour les dommages liés au non-respect de ces notices.
Documents d'accompagnement applicables
Veuillez prendre note — en installant le ballon multifonction — de toutes les consignes de toutes les notices des
éléments et composants de l'installation. Ces notices
sont fournies avec les composants respectifs de l'installation ainsi qu'avec les composants complémentaires.
1.1 Conservation des documents
Veuillez transmettre à l'utilisateur de l'installation cette
notice d'installation ainsi que les documents d'accompagnement applicables et outils éventuels. Celui-ci est
tenu de les conserver afin que les notices et les outils
soient disponibles en cas de besoin.
1.2 Symboles utilisés
Lors de l'installation de l'appareil, respectez les consignes de sécurité stipulées dans la présente notice.
Vous trouverez ci-après la signification des différents
symboles utilisés dans le texte :
Danger
d
Danger de mort et risque d'accident corporel.
Danger
H
Risque de brûlure ou d'ébouillantement.
2 Description de l'appareil
2.1 Utilisation conforme
Les ballons multifonction Vaillant de type VPA a été
construit selon l'état de la technique et les règles de sécurité en vigueur. Toutefois, une utilisation inappropriée
ou non conforme présente plusieurs risques : accident
corporel et danger de mort pour l'exploitant comme
pour les tierces personnes, endommagement de l'appareil ou d'autres biens matériels.
La conception de cet appareil ne permet pas que des
personnes (y compris des enfants) dont la mobilité et
les capacités sensorielles ou mentales sont réduites
puissent l‘utiliser ; cette restriction concerne également
celles qui ne disposent pas de l‘expérience ou des
connaissances requises, à moins qu‘elles ne recoivent
l‘assistance de personnes qui se porteront garantes de
leur sécurité et les instruiront sur le maniement de l‘appareil.
Veillez à ne pas laisser les enfants sans surveillance car
ils ne doivent en aucun cas jouer avec l‘appareil.
Cet appareil est un ballon pour installations de chauffage central en circuit fermé et de production d'eau chaude sanitaire. Générateurs de chaleur concernés : pompes thermiques, installations solaires et autres appareils
de chauffage (fonctionnant au gaz, au mazout ou aux
combustibles solides).
Toute autre utilisation est considérée comme non
conforme. Le constructeur/fournisseur décline toute
responsabilité pour les dommages en résultant. L'utilisateur en assume alors l'entière responsabilité.
L'utilisation réglementaire de l'appareil comprend également le respect de la notice d'installation, de tous les
documents d'accompagnement applicables ainsi que des
conditions d'inspection et d'entretien.
Attention
a
Situation potentiellement dangereuse pour le
produit et l'environnement.
Remarque
h
Informations et consignes importantes.
• Ce symbole renvoie à une opération obligatoire.
1.3 Validité de la notice
La validité de cette notice d'installation concerne exclusivement les appareils aux références suivantes :
Le ballon multifonction a une fonction intermédiaire
d'acheminement de l'eau chaude vers différents circuits
de chauffage ainsi que de chauffage de l'eau sanitaire.
Sa conception optimale lui permet de se combiner à une
pompe thermique qui peut recevoir l'assistance d'autres
générateurs de chaleur (chaudières, énergie solaire).
Plusieurs possibilités de de raccordement se présentent
pour les générateurs de chaleur et les circuits de
chauffage.
Remarque
h
Les raccords disposent partiellement d'amortisseurs d'admission qui permettent que l'arrivée de l'eau provenant des circuits de sources
de chaleur n'influe pas sur la stratification
thermique au sein du ballon. Observez pour cela
scrupuleusement les consignes de raccordement indiquées ici (cf. fig. 2.4).
L'eau sanitaire se réchauffe en circulant dans un tuyau
ondulé en inox dans le ballon.
Vous avez la possibilité de monter en option un échangeur thermique solaire (VPA WT) — disponible en accessoire — sur la bride. Un système de stratification stratifie
l'eau de chauffage chauffée par cet échangeur et cela,
en fonction des couches de température dans le ballon.
Vous avez de plus la possibilité de monter un thermoplongeur électrique (en tant qu'accessoire) comme
chauffage d'appoint.
Le ballon dispose de neuf douilles soudées pour le raccordement des sondes ainsi que d'un manchon pour un
thermomètre.
Un manchon de vidange sur le côté des manchons de
raccordement sert au débourbage du ballon dont il atteint le fond.
Ci-dessous, quelques exemples des variations de structure possibles. La figure 2.1 représente un ballon multifonction combiné à une pompe thermique. Une vanne
externe à trois voies (comprise dans le colisage) raccorde le dispositif hydrauliquement et alimente selon les
besoins la zone de réserve d'eau chaude (dérivation
« A ») ou le volume tampon de chauffage (dérivation
« B »). Cette fonction assiste côté retour la vanne à
trois voies intégrée à la pompe thermique.
Notice d'installation allSTOR VPA 0020030713_024
Description de l’appareil 2
4
3
5
2
Fig. 2.1 Production d'eau chaude sanitaire et d'eau de chauffage
avec pompe thermique
Légende de la fig. 2.1 :
1 Ballon multifonction VPA
2 Pompe thermique
3 Point de puisage d'eau sanitaire
4 Circuit de chauffage
5 Vanne externe à trois voies (comprise dans le colisage)
La figure. 2.2 représente le ballon multifonction avec
pompe thermique, chauffage solaire et chaudière à combustible solide. Cette dernière fonctionne de manière
autonome par rapport à la pompe thermique ; le raccordement hydraulique s'effectue comme sur l'illustration.
Portez votre attention sur :
– le retour de la chaudière à combustible solide sur le
manchon de vidange inférieur ;
– le fait que des clapets doivent être installés pour la
chaudière à combustible solide et la pompe thermique.
6
4
Fig. 2.2 Production d'eau chaude sanitaire et d'eau de chauffa-
ge avec pompe thermique, appoint d'énergie solaire et
chaudière à combustible solide
Légende de la fig. 2.2 :
1 Ballon multifonction VPA
2 Pompe thermique
3 Point de puisage d'eau sanitaire
4 Circuit de chauffage
5 Capteur solaire avec régulateur
6 Chaudière à combustible solide
5
3
12
Notice d'installation allSTOR VPA 0020030713_026
La figure. 2.3 représente le ballon multifonction avec
pompe thermique et chaudière à mazout (ou à gaz) ;
cette dernière est raccordée comme chaudière de charge de pointe dont le système électronique de la pompe
thermique détermine la connexion ou la déconnexion.
Le raccordement hydraulique s'effectue — parallèment à
la pompe thermique — sur le départ commun, avant la
vanne à trois voies, directement côté retour sur le ballon multifonction.
Description de l’appareil 2
4
5
Fig. 2.3 Production d'eau chaude sanitaire et d'eau de chauffa-
ge avec pompe thermique et chaudière à mazout
Légende de la fig. 2.3 :
1 Ballon multifonction VPA
2 Pompe thermique
3 Point de puisage d'eau sanitaire
4 Circuit de chauffage
5 Chaudière à mazout (ou à gaz)
Retour pompe thermique chauffage (ballon sans appoint énergie solaire) ou retour combustible solide
7
Rp 1 1/4"Rp 1 1/4"Rp 1 1/4"Rp 1 1/2"
Notice d'installation allSTOR VPA 0020030713_028
Description de l’appareil 2
Consignes de sécurité et réglementations 3
3 Consignes de sécurité et
1
2
3
4
réglementations
Seul un professionnel agréé est habilité à procéder au
montage, à l'installation, au réglage, à l'entretien et à la
réparation de l'appareil ; celui-ci assume également la
responsabilité d'une installation conforme ainsi que de
la première mise en service.
5
6
7
8
9
Fig. 2.5 Raccord sonde, vue avant
Légende de la fig. 2.5 :
1 Non utilisé
2 Non utilisé
3 Non utilisé
4 Sonde eau chaude (SP)
5 Sonde activation pompe thermique (VF1)
6 Non utilisé
7 Sonde désactivation pompe thermique (RF1)
8 Capteur solaire
9 Sonde désactivation pompe thermique (RF1) pour ballon sans
appoint énergie solaire
2.4 Conformité aux directives
Nous attestons que notre produit a été fabriqué conformément à la directive européenne relative aux appareils
sous pression.
2.5 Vue d'ensemble des différents modèles
Nous livrons quatre formats de ballon multifonction :
Type
VPA 500500 litres
VPA 750750 litres< 20 m
VPA 1000 1000 litres < 20 m
VPA 1500 1500 litres< 20 ou < 30 m
Tabl. 2.2 Vue d'ensemble des différents modèles
Volume du
ballon
Convenant pour
surface capteurs
solaires
2
≤ 15 m
2
2
2
WT solaire
possible
VPA WT 15
VPA WT 15 ou
VPA WT 20
VPA WT 15 ou
VPA WT 20
VPA WT 20 ou
VPA WT 30
2.6 Plaque signalétique
La plaque signalétique du ballon multifonction est apposée en usine au dos du ballon multifonction, sous l'isolation. Une plaque signalétique jointe sera collée sur l'isolation après le montage.
Attention
a
Risque d'endommagement.
La valeur de pression maximale autorisée du
ballon multifonction est de 6 bars côté eau sanitaire. Une valeur supérieure déformerait le
tuyau ondulé en inox, ce qui endommagerait le
côté eau sanitaire qui aurait par conséquent
des fuites.
Attention
a
Risque de gel.
Un ballon qui reste hors service pendant une
longue période (p. ex. pendant les vacances
d'hiver) dans une pièce non chauffée doit être
complètement vidangé afin d'éviter que le gel
ne l'endommage.
3.1 Prescriptions, règlementations et directives
3.1.1 Suisse
L'installation de l'appareil doit être effectuée par un
professionnel qualifié conformément aux textes réglementaires et règles de l'art en vigueur, notamment :
- Directives techniques de la SSIGE concernant les installations de gaz et d'eau
- Directives de la police du feu
- Directives de l'AEAI
- Directives techniques de l'entreprise compétente en
matière de distribution de gaz et d'eau
- Règlement de construction des cantons
- Directives de la SSIGE en matière de locaux de chaufferie
- Directives des cantons
- Règles techniques pour installation à gaz DVGW-TRGI
1986 (dans la version en vigueur) Wirtschafts- und
Verlagsgesellschaft Gas und Wasser m.b.H., Bonn Normes DIN
- DIN 4701, règles pour le calcul des besoins calorifiques
de bâtiments
- DIN 4751 Bl. 3 - équipements techniques de sécurité
pour installations de chauffage avec températures de
Départ jusqu’à 110 °C.
3.1.2 France
Décrets, normes, directives
Lors de l’installation et de la mise en fonctionnement de
l’appareil, les arrêtés, directives, règles techniques, normes et dispositions ci-dessous doivent être respectés
dans leur version actuellement en vigueur.
Norme NF C 15-100 relative à l’installation des appareils
raccordés au réseau électrique.