Redaktionsschluss: April 2003
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1.1. Kurzübersicht über die Tixi Alarm Modems .............................................................................................5
2. Parametrierung des Tixi Alarm Modems .....................................................................7
2.1. Installation der Hardware.........................................................................................................................7
2.2. Installation der Parametriersoftware ........................................................................................................7
2.3. Überblick über TILA.................................................................................................................................7
2.5.2. Station hinzufügen ...........................................................................................................................15
2.6.4. System Logging ...............................................................................................................................23
5.7. LEDs am Gerät......................................................................................................................................30
5.8. Verwendung des integrierten GSM-Moduls...........................................................................................31
5.8.1. Einlegen der SIM-Karte....................................................................................................................31
5.8.2. LED-Anzeige des GSM-Modems.....................................................................................................31
6.5. VIPA Serie .............................................................................................................................................37
6.5.1. Anschluß der VIPA an das Tixi Alarm Modem .................................................................................37
6.5.2. TILA SPS Protokoll Einstellungen....................................................................................................37
6.7. Carel Process Control 2.........................................................................................................................39
6.7.1. Anschluß der Process Control 2 an das Tixi Alarm Modem .............................................................39
6.7.2. TILA SPS Protokoll Einstellungen....................................................................................................40
7.6. Web Server............................................................................................................................................42
Anhang B: Typ-Bezeichnungen der Tixi-Modems ..........................................................44
Anhang C: Garantie und technische Unterstützung.......................................................45
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1. Einführung
Mit dem Tixi Alarm Modem besitzen Sie ein neuartiges Kommunikationsgerät, das mit minimalem
Aufwand in bestehende Systeme integriert werden kann.
Das Tixi Alarm Modem hat die Kommunikationsprotokolle gängiger Steuerungen (SPS) bereits fertig implementiert. Änderungen an der Steuerung sowie im darauf laufenden Programm sind somit
nicht nötig.
Ein einfacher Anwendungsfall des Tixi Alarm Modem könnte z.B. wie folgt aussehen:
Tixi Alarm Modem,
per I/O mit Thermostat verbunden
=
Thermostat
zB. eines Kühl-
hauses
=
Im Folgenden finden Sie eine Beschreibung der Funktionen des Tixi Alarm Modems, die Sie mit
der Steuer- und Parametriersoftware TILA einfach nutzen können.
Festnetz
Internet
GSM-Netz
Empfänger:
=
Handy
PC
Fax
Tixi-Geräte
Pager...
=
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1.1. Kurzübersicht über die Tixi Alarm Modems
Die Tixi Alarm Modems haben 2 MB Flash-Speicher und können bis auf 66 MB erweitert werden.
Im folgenden wird ein kurzer Überblick zu den Geräten gegeben.
Alarm- oder Störungsmelder
Im Gegensatz zu den Tixi Message Modems arbeiten Tixi Alarm Modems vollkommen automatisch. Der Versand von Nachrichten (Fax, SMS, Pager, E-Mail, Express-E-Mail) kann über optionale I/O-Ports oder über direkt angeschlossene Steuerungen gestartet werden. Dabei können nicht
nur beliebige Texte als Vorlagen für Nachrichten (Templates) verwendet werden, sondern diese
Texte können auch Werte von I/O-Ports oder Werte z.B. aus der angeschlossenen Steuerung enthalten. Zum Zeitpunkt des Alarmes werden vom Tixi Alarm Modem die aktuellen Werte gelesen, in
den Text eingebaut und die Nachricht dann versandt.
Tixi.Com bietet analoge und ISDN-Modelle sowie Modelle mit internem oder externem GSMModem (z.B. Siemens TC35 oder M20) an.
Fernwirken
Eingehende Nachrichten können Schaltbefehle an Output-Ports oder in der SPS auslösen sowie
den Zustand des Tixi-Modems und der angeschlossenen Geräte wahlweise melden oder protokollieren. Die Schaltbefehle, z.B. per SMS, können ein Paßwort enthalten. Es kann automatisch eine
Nachricht über die erfolgreiche oder fehlerhafte Ausführung der Befehle generiert und versandt
werden.
Ferneinwahl (TransMode)
Tixi Alarm Modems können per Ferneinwahl mit Paßwort konfiguriert werden. Ebenso ist die Einwahl durch ein Tixi Alarm Modem hindurch in eine Steuerung möglich, ohne daß die Steuerung dafür programmiert sein muß.
Datenlogger
Alle Ereignisse (Events) und Variablen können mit Zeit- und Datumsstempel gespeichert und zu
bestimmten Zeiten per E-Mail verschickt werden. Fernauslesen der geloggten Daten per Modem
ist möglich.
I/O-Karten mit 8 – 24 I/O-Ports, RS 232, RS 422/485
Es werden verschiedene I/O-Karten angeboten a) mit einer zweiten RS 232 (St.) oder b) mit RS
232 (St.) und RS 422/485. Eine Karten hat 8 Ports: 5 Input und 3 Output, eine andere 24 Ports: 16
Input und 8 Output. Sondermodelle mit 24 Input- oder 24 Outputports sind ebenfalls erhältlich.
Tixi Alarm Modems und SPS-Systeme
Es gibt Modelle der Tixi Alarm Modems, die bekannte SPS/Systeme direkt unterstützen, z.B.
Tixi EZ Alarm Modem für Moeller EASY 400/600/800
Tixi SB Alarm Modem für Saia Burgess PCD und PCS
Tixi S72 Alarm Modem für Siemens Simatic S7-200 / 300 Modelle.
Tixi Alarm Modems kommunizieren mit diesen SPSen in deren jeweiligem Protokoll, so daß keine
Programme, Treiber oder Funktionsblöcke in die SPSen geladen werden müssen. Tixi kann alle
wichtigen Variablen oder Ports der SPS lesen und schreiben.
Für die Steuerungen Conrad C-Control I + II werden die kostenlosen Programmmodule
Talarm.bas und TxAlarm angeboten.
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Varianten: Gehäuse und Stromversorgung
Office Line (Typ: CTS)
9 V AC mit 230 V Netzteil
(länderabhängig)
Office Line (Typ: BB)
12 V AC mit 230 V Netzteil
(länderabhängig)
Industry Line (Typ: KA5)
Schraubklemme: 12 – 24 V DC
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r
2. Parametrierung des Tixi Alarm Modems
2.1. Installation der Hardware
Verbinden Sie die Anschlüsse des Tixi Alarm Modems in dieser Reihenfolge:
1. RS 232 (1) via Modemkabel an PC
2. RS 232 (2) via Nullmodem-Kabel an Steuerung (für Tixi Alarm Modem mit I/O-Ports)
2. Telefonkabel an Telefonnetz
3. I/O-Kabel an I/O-Ports
4. Stromversorgung an "Power"
Eine nähere Beschreibung der Anschlüsse sowie der mitgelieferten Kabel und Adapter finden Sie
in Kapitel 5 auf Seite 28 sowie im Anhang A am Ende dieses Handbuches.
Mit Einschalten der Stromversorgung wird das Gerät initialisiert und meldet sich danach im TiXMLMode; es leuchtet die Power-LED. Das Gerät ist betriebsbereit für die Parametrierung.
2.2. Installation der Parametriersoftware
Legen Sie dazu die mitgelieferte CDROM in das CD-Laufwerk Ihres PC ein, warten Sie den automatischen Start des Installationsprogramms ab und wählen Sie dort den Tixi Alarm Editor TILA.
Falls das Installationsprogramm nicht automatisch startet, wählen Sie im Arbeitsplatz Ihr CDLaufwerk und doppelklicken auf die Datei START.EXE.
Zur Installation des Programms folgen Sie einfach den Hinweisen am Bildschirm.
2.3. Überblick über TILA
Starten Sie TILA, indem Sie auf den neu erzeugten Link auf Ihrem Desktop doppelklicken. Die Parametriersoftware ist in mehrere Fensterabschnitte aufgeteilt:
Navigationsleiste
Menü
Baum
Symbolleiste
Baumdetails
Reportfenste
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Über das Menü lassen sich z.B. Projekte laden und speichern sowie COM-Port-Einstellungen oder
auch Fernparametrierung vornehmen.
Die Symbolleiste ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Optionen des Menüs.
Die Navigationsleiste öffnet über ihre Symbole die verschiedenen Parametrierelemente eines
Projekts.
Der Baum stellt alle vorhandenen Elemente des Projekts übersichtlich dar und ermöglicht einen
schnellen Zugriff auf vorhandene Einstellungen. Die meisten Optionen lassen sich mit einem
Rechtsklick auf ein Element des Baumes öffnen.
Die Baumdetails zeigen die Daten eines im Baum gewählten Elements an.
Das Reportfenster protokolliert die aktive Kommunikation zwischen der Parametriersoftware TILA
und dem Tixi Alarm Modem.
Um ein vollständiges Projekt für das Tixi Alarm Modem zu erstellen, muss man die verschiedenen
Optionen auf der linken Navigationsleiste nacheinander von oben nach unten durcharbeiten.
2.4. Geräteeinstellungen
Der Abschnitt „Geräteeinstellungen“ der Navigationsleiste beinhaltet die Grundparametrierung des
Tixi Alarm Modems. Alle wichtigen Daten zum Modem wie Wahlparameter für den Telefonanschluß, die Absenderadressen, der Internetzugang, der Zugriffschutz sowie die batteriegepufferte Uhr des Tixi Alarm Modems lassen sich hierüber einstellen.
2.4.1. Modemeinstellungen
Anrufannahme
Wahlwiederholung
Lautsprecher
GSM-Modem
Die Modemeinstellungen legen das Verhalten des Tixi Alarm Modems bei eingehenden Rufen, bei
Verbindungsfehlern oder auch die Verwendung eines GSM-Modems fest.
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Tixi Alarm Modem Seite 9
Die Anrufannahme lässt sich über die Option “Beantworte eingehende Anrufe” aktivieren. Hier
lässt sich auch festlegen, nach wie vielen Klingelzeichen das Tixi Alarm Modem den Ruf beantwortet.
Die Anrufannahme ist im Tixi Alarm Modem sowie in TILA standardmäßig aktiviert. Um eine
Einwahl, und somit die Parametrierung des Gerätes aus der Ferne zu ermöglichen, muss die
Anrufannahme eingeschaltet sein.
Wahlwiederholung: Hier lässt sich einstellen wie oft das Tixi Alarm Modem im Fehlerfall, d.h.
wenn eine Nachricht aufgrund eines Besetzt oder eines anderen Verbindungsfehlers nicht zugestellt werden konnte, die Wahl wiederholen soll. Die zeitliche Verzögerung zwischen den
Wahlversuchen lässt sich ebenfalls festlegen.
GSM-Modem: Wird ein Tixi Alarm Modem mit GSM-Modem (extern oder integriert) betrieben, so
muss dies hier aktiviert werden. Auch die PIN der im GSM-Modem befindlichen SIM-Karte und
die Erweiterungsschnittstelle, an der das GSM-Modem angeschlossen ist, werden hier ein-
gestellt. Beachten Sie auch die Hinweise im Kapitel 5.8 auf Seite 31.
Achtung! Die GSM-Einstellungen werden erst nach einem Reset des Tixi Alarm Modem wirk-
sam. Um die Verwendung des GSM-Modems wieder zu deaktivieren, entfernen Sie
das Häkchen aus der Checkbox "Wähle mit GSM-Modem" und führen ein Reset
durch. Damit wird das integrierte 56K/V.90- oder ISDN-Modem wieder aktiviert.
Die vorhandenen Erweiterungsschnittstellen können nur angezeigt und ausgewählt werden,
wenn TILA mit einem Tixi Alarm Modem mit Erweiterungskarten verbunden ist.
Lautsprecher: Bei einem Tixi Alarm Modem für das analoge Telefonnetz kann hier der Laut-
sprecher eingeschaltet und die Lautstärke festgelegt werden. Der Laut-sprecher ist dann
während der Verbindungsaufnahme aktiv und kann somit bei Verbindungsproblemen die Fehlersuche unterstützen.
2.4.2. Wählparameter
Die Wählparameter teilen dem Tixi Alarm Modem den Standort, d.h. das Land sowie den Ortsbereich mit. Dadurch ist das Tixi Alarm Modem in der Lage Rufnummern auszuwerten und zu entscheiden, ob und ggf. welche Landes- oder Ortskennzahl zum Erreichen des Empfängers gewählt
werden muss. Daher werden alle Empfängernummern (ausser GSM) im internationalen Format
angegeben.
Standortdaten
Daten für Telefonanlagen
Auch die zum Betrieb an einer Telefonanlage notwendigen Daten werden hier festgehalten.
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Standortdaten
Hier ist das Land in dem das Tixi Alarm Modem installiert ist, sowie die Ortskennzahl des Telefonanschlusses einzugeben.
Bei Verwendung eines GSM-Modems ist anstelle der Ortskennzahl die Netzkennzahl des Mobilfunkanbieters (z.B. 0172) anzugeben.
Beachten Sie, das die führende Null im Feld der Ortskennzahl nicht nötig ist.
Telefonanlagenbetrieb
Wird das Tixi Alarm Modem an einer Telefonanlage betrieben, so ist hier eine ggf. notwendige
Nummer für die Amtsholung (Orts- und Ferngespräche) einzugeben. In der Regel sind die beiden
Amtsholungen identisch.
Bei älteren Telefonanlagen kann anstelle der heute üblichen Tonwahl das Pulswahlverwahren
eingestellt werden.
Erfordert Ihre Telefonanlage ein Warten auf den Wählton, so kann auch dies hier aktiviert werden.
2.4.3. Absenderdaten
Die Absenderdaten stellen die Adressen und Kennungen dar, die dem Empfänger der Alarmmeldungen als Absender übermittelt werden.
Die Eingabe einer Absenderkennung für verwendete Dienste ist zwingend notwendig, d.h. wenn
Alarmmeldungen als E-Mail verschickt werden sollen muss hier unbedingt eine E-Mail Adresse
hinterlegt sein.
Gerätekennung
Der bei Gerätekennung eingegebene Name wird bei Faxen in der Kopfzeile verwendet. Hier kann
z.B. eine Standortbezeichnung oder ein Firmenname eingegeben werden.
Telefonnummer
Die Telefonnummer wird ebenfalls für die Faxkopfzeile verwendet.
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ISDN MSN
Die ISDN MSN ist nur beim Tixi Alarm Modem für den ISDN-Telefonanschluß erforderlich. Die
MSN ist am direkten ISDN-Anschluß gleich der Telefonnummer. An Telefonanlagen wird in der
Regel die Nebenstellennummer (Durchwahl) als MSN verwendet.
Faxnummer
Die Faxnummerwird als Absenderinformation in Faxe eingefügt.
E-
Mail
Die E-Mail Adresse wird als Absenderkennung von E-Mails verwendet. Beachten Sie, dass eine
zum Mailserver für ausgehende Mails passende E-Mail-Adresse verwendet wird. Der Mailserver
wird das Verschicken der E-Mails sonst evtl. verweigern.
Express-E-Mail
Geben Sie hier die Express-E-Mail-Adresse des Tixi Alarm Modems ein.
SMS Nummer
Die SMS-Nummer wird als Absendernummer für SMS-Mitteilungen verwendet. Tragen Sie hier die
Rufnummer des Telefonanschlusses ein. Bei Festnetzanschlüssen empfiehlt es sich „Telekom“ als
SMS-Provider anzugeben. Bei einem GSM-Alarmmodem wählen Sie „GSM“ aus.
2.4.4. Interneteinstellungen
Diese Einstellungen sind nur notwendig, wenn das Tixi Alarm Modem Internet-E-Mails verschicken
soll. Hier werden alle zur Verbindung mit dem Internet und zum Versand von E-Mails notwendigen
Daten festgehalten.
Alle hier notwendigen Daten erhalten Sie von Ihrem Internetanbieter.
Einwahlnummer
Einwahlkennung=
SMTP-Mailserver
POP3-Daten
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Einwahlnummer
Geben Sie hier die Einwahlnummer von Ihrem Internetanbieter an. Das Tixi Alarm Modem verwendet diese Nummer, um eine Verbindung zum Internet herzustellen.
Einwahlkennung
Die Einwahlkennung besteht aus einem PPP-Benutzernamen und dem dazugehörigen Passwort.
Beides wird für die Authentifizierung während der Einwahl ins Internet verwendet.
SMTP-Mailserver
Der SMTP-Server wird auch Postausgangsserver genannt. Er wird für das Verschicken von EMails verwendet.
Viele Postausgangsserver verlangen eine Authentifizierung die sich „POP-vor-SMTP“ nennt.
Wenn Ihr Mailserver dieses Verfahren fordert, so aktivieren Sie diese Option und geben Sie im Abschnitt „E-Mail Eingang“ die sogenannten POP3-Daten für Ihren Posteingangsserver an.
POP3-Daten
Diese Daten müssen nur angegeben werden, wenn zuvor die Option „POP-vor-SMTP“ aktiviert
wurde. Der POP3-Mailserver wird auch Posteingangsserver genannt. Der Zugriff auf den
Posteingangsserver wird durch einen POP3-Benutzernamen (auch „Mailbox“ bezeichnet) geschützt.
2.4.5. Sicherheit
Die Option “Sicherheit” ermöglicht die Angabe von Benutzer-Passwort Kombinationen. Mit diesen
Daten lässt sich der Zugriff auf das Tixi Alarm Modem schützen. Diese Daten werden auch zum
Schutz der Ferneinwahl verwendet.
Über die Schaltfläche “Neu” können Sie einen neuen Benutzer anlegen.
Vorhandene Benutzer lassen sich
über „Entfernen“ wieder löschen.
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2.4.6. Datum und Uhrzeit setzen
Jedes Tixi Alarm Modem wird mit einer batteriegepufferten Echtzeituhr ausgestattet. Bei der erstmaligen Inbetriebnahme ist diese Uhr über die Option „Uhrzeit und Datum setzen“ einzustellen.
Rechnerzeit
die Rechnerzeit zeigt die Systemzeit Ihres Windows-PC an.
Systemzeit setzen
Über die Schaltfläche “Synchronisieren” wird die links angezeigte Rechnerzeit ins Tixi Alarm Modem übertragen.
Tixi Gerät
Die bei Tixi Gerät angezeigte Zeit ist die derzeitig im Tixi Alarm Modem eingestellte Uhrzeit. Über
die Schaltfläche „Zeit im Gerät abfragen“ lässt sich die Anzeige aktualisieren.
Gewählte Zeit setzen
Wenn im Tixi Alarm Modem eine andere Uhrzeit verwendet werden soll, weil z.B. ein Projekt für
ein im Ausland aufgestelltes Gerät erstellt wird, so kann bei „Tixi Gerät“ eine manuelle Uhrzeit eingestellt und mit der Schaltfläche „Gewählte Zeit setzen“ in das Tixi Alarm Modem übertragen
werden.
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2.5. SPS-Einstellungen
Nachdem die grundlegenden Geräteeinstellungen abgeschlossen sind, wird über den Abschnitt
SPS-Einstellungen der Navigationsleiste die Parametrierung der SPS-Anbindung vorgenommen.
2.5.1. SPS Protokoll festlegen
Unter „SPS Protokoll festlegen“ werden zunächst das Protokoll und die Parameter der SPS Kommunikation festgelegt.
Protokoll Typ
Zur Anbindung des Tixi Alarm Modems an eine SPS muss hier das Protokoll bzw. der Typ der
verwendeten Steuerung ausgewählt werden.
Schnittstelle
Die Schnittstelle legt fest, wo die SPS am Tixi Alarm Modem angeschlossen ist. Die Auswahl
„Mainboard MB“ legt die 9polige weibliche D-Sub Programmierschnittstelle RS 232 (1) fest. Die
Schnittstellen von ggf. vorhandenen Erweiterungskarten werden nur angeboten, wenn TILA aktiv
mit dem Tixi Alarm Modem verbunden ist. Verfügt die gewählte Schnittstelle über einen
RS 485/422 Anschluß, so kann diese ausgewählt werden.
Baudrate
Die hier eingestellte Baudrate muss mit der in der SPS gewählten Baudrate übereinstimmen. Bei
Steuerungen die mit einer festen Baudrate arbeiten, ist keine Auswahl möglich.
Modus
Der Modus legt fest welche Rolle das Tixi Alarm Modem gegenüber der SPS übernimmt.
Wird hier „Master“ gewählt, so fragt das Tixi Alarm Modem aktiv die SPS ab. Mit dieser Einstellung
kann das Tixi Alarm Modem auch auf Daten mehrerer Steuerungen, soweit von der SPS unterstützt, zugreifen.
Wird hier der Modus „Slave“ gewählt, so bekommt das Tixi Alarm Modem die Daten von der SPS.
Das Tixi Alarm Modem ist also passiv.
Je nach SPS-Protokoll sind nur bestimmte Modi auswählbar.
Wird der Modus „Master“ und zugleich die Schnittstelle „Mainboard MB“ gewählt,
so erscheint nach dem Schließen der SPS-Einstellungen ein Hinweis, dass die
Baudrate von TILA mit der gewählten SPS Baudrate gleichgesetzt wird. Dies ist
unbedingt zu bestätigen, um eine spätere Parametrierung des Tixi Alarm Modems
bei aktivem SPS-Protokoll zu ermöglichen.
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2.5.2. Station hinzufügen
Nachdem die SPS-Einstellungen vorgenommen wurden, wird festgelegt mit welchen Stationsnummern gearbeitet wird.
Ist das Tixi Alarm Modem als „Master“ parametriert, so werden hier die Stationsnummern der abzufragenden Slave-SPS eingetragen.
Ist das Tixi Alarm Modem selbst ein „Slave“ , so wird ihm hier eine Stationsnummer vergeben.
Bei SPS-Protokollen die nur eine Station unterstützen, wird diese schon voreingestellt.
Station ID: geben Sie hier die Stationsnummer an.
Pollrate: Diese Option ist nur verfügbar
wenn das Tixi Alarm Modem Master ist.
Die Pollrate legt fest in welchem Zyklus
die Slave-SPS abgefragt wird.
Wird als Pollrate z.B. 60s angegeben, so kann es bis zu 60 Sekunden dauern bis
das Tixi Alarm Modem einen Alarmzustand erkennt. Zweifachänderungen einer
Variable, d.h. ein Merker wechselt von 0 auf 1 und wieder auf 0, die zwischen zwei
Abfragen erfolgen, bleiben dem Tixi Alarm Modem somit verborgen.
2.5.3. Variable hinzufügen
Der letzte Schritt der SPS-Einstellungen ist das Registrieren von Variablen im Tixi Alarm Modem.
Damit das Tixi Alarm Modem nicht alle Variablen der Steuerungen abfragen muss und somit Rechenzeit spart, müssen dem Gerät alle abzufragenden (Master) bzw. von ihm zur Verfügung zu
stellenden Variablen (Slave) bekannt gegeben werden.
Alle Variablen die mit Alarmen verknüpft werden, sowie Variablen die in Meldetexte eingebunden
werden, müssen hier angelegt werden.
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Name, Art und
Adresse der Variable
Zugriffsrecht des
Tixi Alarm Modems
Formatierung
von Werten
Variablenbeschreibung
Variablenname
Der Variablenname ist frei wählbar und dient der besseren Zuordnung im Projekt. Ein Register,
das z.B. einen Temperaturwert enthält, kann somit z.B. „Temperatur“ genannt werden.
Variablentyp
Hier muss gewählt werden, um welche Variablenart es sich handelt. Das Tixi Alarm Modem unterstützt je nach gewähltem SPS-Protokoll einen unterschiedlichen Satz von Variablen.
Stations ID
Hier wird angegeben auf welcher Station das Tixi Alarm Modem als Master diese Variable findet,
bzw. unter welcher Stations-ID das Tixi Alarm Modem als Slave diese Variable zur Verfügung
stellt.
Adresse
Die hier angegebene Adresse muss mit den im SPS-Projekt verwendeten Variablen übereinstimmen.
Zugriffsrecht
Das Zugriffsrecht legt fest, was das Tixi Alarm Modem mit der Variable machen darf. Man kann
dem Tixi Alarm Modem Leserecht, Schreibrecht oder Lese-Schreibrecht (beides aktivieren) auf
eine Variable erteilen.
Im Fall „Lese-Schreibrecht“ kann zudem festgelegt werden, ob SPS und Tixi Alarm Modem einen
gemeinsamen Speicher verwenden. Diese Funktion ist nur bei Slave-Projekten verfügbar.
Formatierung
Dem Wert von Integer-Variablen kann eine Formatierung zugewiesen werden.
Neben Dezimalstellen und Trennpunkten können auch Einheiten an die Werte angehängt werden.
So kann z.B. aus dem Registerwert 2344 der formatierte Wert 23,44°C werden. Diese Formatierung wird beim Auslesen der Werte sowie beim Einbinden in Nachrichtentexte verwendet.
Variablenbeschreibung
Hier kann zu jeder Variable ein erklärender Text hinzugefügt werden. Er dient der besseren Übersichtlichkeit des Projekts.
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2.6. Alarmkonfiguration
Dem Tixi Alarm Modem sind mit den Geräte- und Protokolleinstellungen die Grundlagen für die Alarmerstellung gegeben. Im nächsten und zugleich letzten Schritt werden Alarmmeldungen und
Empfänger erstellt und diese mit den Variablen verbunden. Die notwendigen Optionen befinden
sich im Abschnitt „Alarmkonfiguration“ der Navigationsleiste.
2.6.1. Kontakt hinzufügen
Zunächst wird dem Adressbuch ein neuer Kontakt hinzugefügt.
Jeder Adressbucheintrag kann dabei für jeden Nachrichtentyp eine Adresse enthalten.
Kontaktname
Der Kontaktname wird in TILA zur einfachen Identifikation eines Empfängers verwendet.
Faxnummer
Die Faxnummer wird als Zieladresse für Faxe verwendet. Die Eingabe muss in internationaler
Schreibweise erfolgen. Ein Fenster zur Rufnummerneingabe unterstützt Sie dabei.
E-Mail
Die E-Mail Adresse wird als Zieladresse von Internet-E-Mails verwendet.
Express-E-Mail
Geben Sie hier die Express-E-Mail-Adresse des Empfängers ein, der über eine Express-E-Mail alamiert werden soll. Der Empfänger benötigt dazu ein Tixi Modem.
Pager Nummer
Derzeit werden nur CityRuf-Pager unterstützt. Die Nummer des Pagers kann hier eingegeben und
der Pager Provider „CityRuf“ gewählt werden.
SMS Nummer
Hier wird die Nummer von Mobil- oder Festnetzanschlüssen eingegeben, die SMS erhalten sollen.
Unter „SMS-Provider“ müssen Sie das passende Service-Center des Empfängers wählen.
Verwenden Sie ein GSM Alarm Modem, wählen Sie in jedem Fall „GSM“ aus, unabhängig davon in
welchem Netz sich der Empfänger befindet. Es wird dann das auf der SIM-Karte gespeicherte Service-Center verwendet.
Ist Ihr Alarm Modem mit dem Festnetz verbunden (analog oder ISDN), so kann die SMS sowohl
über ein Mobilfunk-Gateway als auch über einen Festnetz-SMS-Servicecenter verschickt werden.
Beachten Sie dazu die folgenden Hinweise um die richtige Auswahl zu treffen:
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2.6.1.1 Hinweise zur Auswahl des SMS-Providers
Mobilfunk-SMS oder Festnetz-SMS ?
Es gibt zwei Arten, SMS vom Festnetz
• SMS an einen Mobilfunkempfänger (z.B. ein Handy oder GSM-Modem)
• SMS an einen spezielle Empfänger im Telefon-Festnetz
1
zu versenden:
SMS in das Mobilfunk-Netz senden
Um eine SMS an einen Mobilfunk-Empfänger (wie
Handy oder GSM-Modem) zu senden, muss das jeweilige SMS-ServiceCenter ausgewählt werden:
SMS im Festnetz wird bisher nur von der Deutschen
Telekom und einem speziellen SMS-Provider, Anny
Way, über TK-Leitungen der Deutschen Telekom
angeboten.
Verwenden Sie die Nummern dieser SMSC,
um SMS im Festnetz zu senden:
Deutsche Telekom AG: 0193010
AnnyWay: 019001504
Beachten Sie, dass Sie für den Empfänger der Nachricht das richtige Adressformat angeben.
Die Adresse besteht aus der Ortskennzahl, direkt gefolgt von der Telefonnummer.
Beachten Sie, dass die Ortskennzahl mit führender Null angegeben werden muss.
Damit die SMS als Text-Nachricht ankommt, müssen Sender und Empfänger das gleiche SMSC
verwenden. Andernfalls erfolgt eine Wandlung in eine Sprach-Nachricht.
SMS im Festnetz ist ein relativ junges Leistungsmerkmal der Deutschen Telekom. Änderungen
und Erweiterungen sind nicht ausgeschlossen. Aktuellste Informationen zum Thema finden Sie unter http://www.sms-im-festnetz.de
Die volle Nutzung der SMS-Features der Tixi Modem Familie ist derzeit bei Anschlüssen möglich,
die im Ortsnetz über die Deutsche Telekom AG vermittelt werden.
Wenn Sie Ihre Telefonrechnung nicht von der Deutschen Telekom AG erhalten, dann fragen Sie
bitte bei Ihrer Telefongesellschaft nach, welche Leistungsmerkmale Ihr Anschluss bzgl. SMS im
Festnetz unterstützt.
1
Festnetz: Analoges und ISDN-Telefonnetz
.
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SMS im Festnetz – im Detail
Um SMS im Festnetz nutzen zu können, sind diese Voraussetzungen notwendig:
1. Die Übermittlung der eigenen Rufnummer
bei ausgehenden Rufen muss aktiviert sein.
(Telekom-Dienstmerkmal CLIR aktiviert.)
Tixi Message Modem
(Telekom-Festnetz)
2. Die Anzeige der Rufnummer eingehender
Rufe muss aktiviert sein.
(Telekom-Dienstmerkmal CLIP aktiviert.)
3. Der Festnetz-Anschluss muss am SMSC
SMSC DT AG
2
(0193010)
SMSC Anny
Way
als SMS-tauglich angemeldet sein.
4. Das Endgerät muss SMS-tauglich sein.
5. Der Telefonanbieter muss das Feature
"SMS im Festnetz" anbieten.
SMS-Empfänger
(Telekom-Festnetz)
Nachrichten können über beide SMSC
versandt werden
2.6.2. Nachricht hinzufügen
Im zweiten Schritt der Alarmkonfiguration werden die Nachrichtentexte der Alarmmeldungen erstellt. SMS-Mitteilungen müssen extra gekennzeichnet werden und dürfen volle 160 Zeichen lang
sein.
Bei SMS aktivieren
Nachrichtenname
Betreffzeile
Nachrichtentext
Variable einfügen
SMS-Nachricht
Aktivieren Sie die Option „Das ist eine SMS-Nachricht“, wenn die zu erstellende Nachricht für
SMS-Empfänger verwendet wird. Dadurch wird die Betreffzeile ausgeblendet und Sie können im
Nachrichtentextfeld die 160 Zeichen SMS-Nachricht einfügen. Ein Zähler informiert Sie über die
noch zur Verfügung stehenden Zeichen.
2
SMSC: SMS Service Center
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Nachrichtenname
Der Nachrichtenname identifiziert die Nachricht im Projekt und erleichtert den Umgang mit mehreren Texten.
Betreffzeile
Die Betreffzeile wird für E-Mails und Faxe verwendet. Sie sollte aussagekräftig gewählt werden,
und somit den Empfänger schnell über den Sachverhalt informieren. Das Betreff kann auch durch
Variablen ergänzt werden.
Nachrichtentext
Im Textfeld des Nachrichtentextes kann eine umfangreiche Alarmnachricht eingegeben werden.
Der Text kann durch Variablen ergänzt werden. Für SMS-Mitteilungen stehen maximal 160 Zeichen zur Verfügung.
Variable einfügen
Über diese Schalfläche gelangt man zur Variablenauswahl. Es können damit Verknüpfungen zu
Systemvariablen wie z.B. Datum&Uhrzeit, oder aber auch zu SPS-Variablen und digitalen Ein- und
Ausgängen an der aktuellen Cursorposition eingefügt werden.
Beim Erstellen des Alarms durch das Tixi Alarm Modem werden die Verknüpfungen durch die tatsächlichen Werte der Variablen ersetzt.
2.6.3. Alarm hinzufügen
Die erstellten Nachrichten und Empfänger müssen nun noch mit Variablen zu Alarmen verknüpft
werden. Diese Verknüpfung wird über den Alarm Wizard ausgeführt, welcher über den Eintrag „A-
larm hinzufügen“ aufgerufen wird.
Alarm Wizard
Das erste Fenster des Alarm Wizard informiert über
die notwendigen Schritte der
Alarmerstellung.
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Schritt 1
Im ersten Schritt wird dem
Alarm ein Name zugewiesen. Dieser Name dient der
besseren Übersichtlichkeit
im Projekt.
Im unteren Fensterabschnitt
sehen Sie ein Liste der bereits vorhandenen Alarme
mit den verknüpften Empfängern, Texten und Variablen.
Schritt 2
Der zweite Schritt dient der
Auswahl des Alarmempfängers. Hier werden in einem
Baum alle vorhandenen Adressbuchkontakte angezeigt.
Über die Schaltfläche „Neuer
Kontakt“ wird eine Eingabemaske für einen neuen
Adreßbucheintrag geöffnet.
Geben Sie einen Alarmnamen ein, und fahren Sie mit „Weiter“
fort.
Wählen Sie die gewünschte Zieladresse eines Empfängers
aus, und fahren Sie mit „Weiter“ fort.
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Tixi Alarm Modem Seite 22
Schritt 3
Im dritten Schritt wird dem
Alarm der zu übermittelnde
Nachrichtentext zugewiesen.
In der Tabelle kann man die
Nachrichtennamen mit den
Betreff- und Textanfängen
sehen.
Über die Schaltfläche „Neue
Nachricht“ kann alternativ
ein neuer Text erstellt werde,
der danach sofort zur Auswahl steht.
Schritt 4
Wählen Sie im 4. Schritt des
Alarm Wizard die Variable
aus, die vom Tixi Alarm Modem überwacht werden soll.
Alle zuvor angelegten Variablen und die ggf. vorhandenen digitalen Ein- und
Ausgänge des Tixi Alarm
Modems stehen in einem
Baum zur Auswahl.
Neue Variablen können über
die Schaltfläche „Hinzufügen“ erstellt werden.
Wählen Sie einen Text und fahren Sie mit „Weiter“ fort.
Wenn Sie eine Variable gewählt haben, werden Sie aufgefordert den Alarmzustand auszuwählen.
Sobald die Variable diesen Zustand erreicht, wird die zuvor
gewählte Nachricht an den im Schritt 2 gewählten Empfänger
verschickt. Es ist auch möglich beide Zustände auszuwählen.
Der Alarm wird dann bei jeder Änderung der Variable verschickt.
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Fertigstellen
Der Alarm ist nun erstellt und
kann über die Option „Konfiguration ins Gerät laden“ in das Tixi Alarm Modem übertragen werden.
Es empfiehlt sich die Übertragung
erst nach der Erstellung des letzten Alarms durchzuführen.
Der Dialog zum Übertragen des Projekts erscheint dann beim Verlassen des Wizard über die
Schaltfläche „Fertig“.
2.6.4. System Logging
Das Tixi Alarm Modem ist mit verschiedenen Überwachungsmöglichkeiten ausgestattet. Alle Vorgänge wie z.B. Alarmmeldungen, Prozessabarbeitungen oder Einwahlversuche können protokolliert werden. Der Abschnitt „Ereignis Logging“ der Navigationsleiste öffnet die dazugehörigen Logdateien im Baum.
Über den Rechtsklick auf eine dieser Logdateien können Sie mit „Logging festlegen“ die Einstellungen öffnen:
Aktiviert die
Logdatei
Reservierter
Speicher
Aktion
Zunächst muss über die Option “Diese Daten protokollieren” das Logging aktiviert werden.
Legen Sie danach den für diese Logdatei reservierten Speicher fest. Die maximale Größe wird
durch den im Tixi Alarm Modem eingebauten Speicher begrenzt. Die Logdatei wird als Ringspeicher angelegt, d.h. wenn die Logdatei voll ist, werden die ersten Einträge wieder überschrieben.
Legen Sie auch fest, welche Vorgänge protokolliert werden sollen: OKs, Fehler oder beides und ob
die Meldungen ausführlichere Beschreibungen enthalten sollen.
Wiederholen Sie diese Einstellungen bei allen gewünschten Logdateien. Die Logdateien können
später mit einem Rechtsklick und „Logfile lesen“ aus dem Tixi Alarm Modem ausgelesen werden.
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Tixi Alarm Modem Seite 24
2.6.5. Projektnotizen
Zum Abschluß eines Projektes kann über den Abschnitt Notizen der Navigationsleiste eine Projektbeschreibung eingegeben werden.
In dieser kann dem Projekt ein Titel vergeben werden, welcher beim Laden des Projektes in der
Titelzeile angezeigt wird.
Die Angabe der Firma, des Administrators und einer E-Mail Adresse erleichtern das spätere Zuordnen des Projekts.
2.6.6. Projekt in das Tixi Alarm Modem übertragen
Wenn das Projekt fertiggestellt wurde, muss es noch in das Tixi Alarm Modem übertragen werden.
Der Menüpunkt „Datei“ -> „Sende Konfiguration an Gerät“ öffnet den Sendedialog.
Aktivieren Sie beim erstmaligen Einspielen des Projekts alle Datenbanken. Mit der Schaltfläche
„Start“ beginnt die Übertragung ins Gerät.
Eine Statusanzeige informiert Sie über den Fortschritt und evtl. aufgetretene Fehler. Abschließend
bekommen Sie eine Zusammenfassung angezeigt. Wenn alles ordnungsgemäß übertragen wurde,
ist Ihr Tixi Alarm Modem sofort einsatzbereit.
Wollen Sie Änderungen am Projekt vornehmen, können Sie Zeit sparen, indem Sie nur die geänderte Datenbank ins Gerät übertragen. Bei der Änderung einer Empfängeradresse muss z.B. nur
das Adressbuch übetragen werden.
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Tixi Alarm Modem Seite 25
3. Fernparametrierung des Tixi Alarm Modems
Neben der Parametrierung eines direkt am TILA-PC angeschlossenen Tixi Alarm Modems ist auch
die Parametrierung eines per Modem erreichbaren Tixi Alarm Modems mit TILA möglich.
Zur Einwahl kann ein herkömmliches Modem, wie es z.B. in Notebooks eingebaut ist, verwendet
werden.
Verbinden Sie zunächst TILA mit dem lokalen Modem („Mit Gerät verbinden“ in der Symbolleiste).
Über den Menüpunkt „Modemtools“ -> „Verbinde mit entferntem Gerät“ wird der Einwahldialog geöffnet.
Rufnummer
Benutzername
Modemeinstellungen
Geben Sie die Rufnummer inklusive Vorwahl und ggf. zu wählender Amtsholung ein.
Sollte das entfernte Tixi Alarm Modem mit Zugriffschutz versehen sein, so wählen Sie hier den
Benutzer der sich authentifizieren soll.
Die Modemeinstellungen stehen nur bei Verwendung eines Standardmodems zur Verfügung. Es
können die Schnittstelle und Modemparameter eingestellt werden.
Über die Schaltfläche „Wähle“ wird die Verbindung aufgebaut.
Nachdem sich TILA mit dem entfernten Alarmmodem verbunden hat, können alle Optionen von
TILA wie gewohnt verwendet werden.
Das Trennen der Verbindung erfolgt abschließend über den Menüpunkt „Modemtools“ -> „Trenne
von entferntem Gerät“. TILA verbindet sich danach wieder mit dem lokalem Modem.
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Tixi Alarm Modem Seite 26
4. Fernparametrierung der Steuerung
Das Tixi Alarm Modem stellt neben den Störmeldefunktionen auch die Möglichkeit zur Einwahl in
die Steuerung zur Verfügung. Das Tixi Alarm Modem schaltet dabei die Verbindung zur Steuerung
transparent durch: Ihre SPS-Parametrier-Software wird mit der Steuerung arbeiten können, als wäre Sie am lokalen PC angeschlossen.
Diese transparente Verbindung wird mit der Software R-CON aufgebaut.
R-CON
Einstellun-
Verbindungsparameter
Zugriffschutz
Report
Die Verbindungsparameter legen fest, mit welchen Parametern die entfernte Steuerung sowie
die lokal verwendete Parametriersoftware arbeitet.
Bei einem mit Zugriffschutz versehenem Tixi Alarm Modem geben Sie hier das Passwort zur Authentifizierung ein.
Im Report wird der Status der R-CON Software angezeigt, z.B. ob ein Modem erkannt wurde oder
wie lange die Verbindung schon besteht.
Die Schaltfläche „Konfigurieren“ öffnet die folgenden R-CON Einstellungen:
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Hier können Sie einen Verbindungsnamen eingeben.
Wird ein Zugriffschutz verwendet, geben Sie hier den Benutzer an.
Tragen Sie hier die zu wählende
Rufnummer ein und wählen Sie
die zu Ihrem Modem passenden
Einstellungen.
Bei Verwendung eines GSMModems kann hier die PIN
angegeben werden.
Aktivieren Sie die transparente Datenübertragung um direkt mit der
Steuerung verbunden zu werden.
Wählen Sie das Handshake, das
mit der Steuerung verwendet wird.
Die Schaltflächen “Lokal” und “Entfernt” öffnen die Einstellungsmöglichkeiten für die Kommunikations-Parameter der entfernten Steuerung sowie der lokalen Software.
Wählen Sie hier die Kommunikationsparameter aus.
Bei den "lokalen" Parametern
wählen Sie die Schnittstelle aus,
an der Ihr Modem hängt.
bei den "entfernten" Parametern
wählen Sie die Schnittstelle des
Alarmmelders aus, mit der die
Die Schaltfläche “Verbinden” auf dem Hauptfenster baut die Verbindung mit den angegebenen Daten auf. Sobald das Tixi Alarm Modem zur angeschlossenen Steuerung durchgeschaltet hat, erscheint im Report die Meldung "Transparent Mode hergestellt…"
Sie können nun Ihre Parametriersoftware starten und über die lokale Schnittstelle mit der entfernten Steuerung kommunizieren.
Mit der Schaltfläche „Trennen“ können Sie abschließend die Verbindung beenden.
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5. Anschlüsse des Tixi Alarm Modems
Das Tixi Tixi Alarm Modem verfügt über folgende Anschlüsse:
Die Anschlüsse für die Stromversorgung, Telefon, RS 232 (1) und die digitalen I/O-Ports finden Sie
an der Rückseite des Gerätes.
5.1. Anschluß der Versorgungsspannung
Es gibt zwei Gerätevarianten:
Geräte mit 12-24V DC Gleichspannung werden mit einer 2poligen Schraubklemme ausgeliefert.
Die Polarität ist der Gehäusebeschriftung zu entnehmen.
Geräte mit 12V AC Wechselspannung werden mit einer 2poligen Stromversorgungsbuchse ausgeliefert.
5.2. Telefonanschluß
Analoger Telefonanschluß
Tixi Alarm Modems für das analoge Telefonnetz (PSTN) besitzen zwei RJ12 Buchsen. Die Verbindung zum Telefonnetz ist mit dem gelieferten Telefonkabel über die mit „Line“ beschriftete Buchse
herzustellen.
Ein parallel betriebenes Telefon kann an die mit „Phone“ beschriftete Buchse angeschlossen werden.
RJ12 – Buchsen
Digitaler Telefonanschluß
Tixi Alarm Modems für das digitale Telefonnetz (ISDN) besitzen eine RJ45 Buchse.
ogQR=Ó
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5.3. Anschluß der seriellen Verbindung zum PC
Das Tixi Alarm Modem wird über die mit RS 232 (1) beschriftete 9polige weibliche RS 232 D-SubBuchse (Programmierschnittstelle) mit dem PC verbunden. Ein passendes Modemkabel (1:1 Standardbelegung) liegt bei. Diese Programmierschnittstelle kann nach der Parametrierung auch zum
Anschluß einer Steuerung per Nullmodem-Kabel verwendet werden. Verwenden Sie den Blauen
Adapter zusammen mit dem RS 232-Modemkabel, um ein siolches Nullmodem-Kabel zu erhalten.
Der Blaue Adapter liegt einigen Produkten bei (siehe Lieferumfang). Die Beschaltung entnehmen
Sie bitte der Abbildung in Kapitel 5.10 auf Seite 33.
RS 232 (1) Buchse
5.4. Anschluß der seriellen Verbindung zur Steuerung
Die Verbindung zur Steuerung kann über alle am Tixi Alarm Modem vorhandenen Schnittstellen
erfolgen:
Über die DIP-Schalter an der Gehäusefront (nur für Tixi Alarm Modems mit I/O-Ports) kann die Belegung des 5poligen RS 485/422 Steckkontakts festgelegt werden:
Alle Schalter auf AUS: Der RS422 Bus ist aktiv.
Schalter 1 und 2 AUS, 3 und 4 EIN: Der RS485 Bus ist aktiv. Das Tixi Alarm Modem ist
kein Terminator.
Alle Schalter auf EIN: Der RS485 Bus ist aktiv. Das Tixi Alarm Modem ist ein Terminator.
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5.6. Digitale I/O-Ports
Die Tixi Alarm Modems mit I/O-Ports werden im Industry-Line Gehäuse der Bauhöhe 80 mm (Gehäuse A8) ausgeliefert. Die Geräte besitzen im Gegensatz zu den Geräten ohne I/O-Ports - je
nach Modell - an der Vorderseite
~ eine RS 232 (2) oder
~ eine RS 232 (2) und eine RS 485/422 sowie den DIP-Schalter
und an der Rückseite
~ 5 digitale Input- und 3 Output-Ports oder
~ 16 digitale Input- und 8 Output-Ports oder
~ bei Sondermodellen: 24 Input- oder 24 Output-Ports.
Die Input-Ports sind TTL-kompatibel oder potentialfrei über Relaiskontakte beschaltbar. DIe Output-Ports sind potentialfrei und können Gleich- oder Wechselspannung von 125 V bei einem Laststrom von 0,1 A schalten.
Die Beschriftung der Ports ist an der Gehäuserückseite aufgedruckt.
Bei Nutzung der Eingänge mit TTL-Pegel beachten Sie bitte die korrekte Beschaltung. Die Masse
liegt jeweils am linken Pin des Port an, das Potential stets am rechten. (Beispiel: Der Kontakt 1/P0
ist die Masse, der rechts daneben liegende Kontakt das hohe Potential etc pp.)
5.7. LEDs am Gerät
Das Tixi Alarm Modem besitzt 5 LEDs, welche den Anwender über den Zustand des Geräts informieren. Die genaue Bedeutung der einzelnen LEDs ist in der folgenden Tabelle beschrieben.
LED Bedeutung
Power
Process
Line
Data out
Modem Mode
Leuchtet dauerhaft, sofern das Gerät betriebsbereit ist,
und blinkt im Firmwareupdatemodus.
Leuchtet auf, solange das Tixi Alarm Modem Signale verarbeitet.
Blinkt, wenn eine Verbindung hergestellt wird und leuchtet
dauerhaft, sobald die Verbindung steht.
Leuchtet dauerhaft, solange sich noch zu versendende
Nachrichten im Speicher befinden und blinkt während des
Bootvorgangs (Speichertest).
Leuchtet dauerhaft, sobald sich das Tixi Alarm Modem im
Modem Mode befindet
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5.8. Verwendung des integrierten GSM-Moduls
Wenn Sie ein Tixi Alarm Modem mit GSM-Modem (Dualband 900/1800MHz) benutzen, ist folgendes zu beachten:
5.8.1. Einlegen der SIM-Karte
Um die SIM-Karte in das GSM-Modem einzulegen, öffnen Sie die kleine Schublade an der Rückseite des Gerätes. Sie finden dort - von hinten betrachtet, rechts oben - einen schmalen Kunststoffstreifen (die Stirnseite der Schublade) und direkt daneben einen kleinen Knopf.
Drücken Sie den Knopf mit einem spitzen Gegenstand. Sie können dann die Schublade herausziehen und die SIM-Karte einlegen, wobei die Kontakte nach oben zeigen müssen.
Schliessen Sie das Tixi Alarm Modem danach an die Stromversorgung an.
5.8.2. LED-Anzeige des GSM-Modems
Auf der Rückseite des Tixi Alarm Modem befindet sich neben der Schublade für die SIM-Karte eine
grüne LED, die die Betriebszustände des Modems signalisiert:
aus Modem abgeschaltet (kein Strom)
leuchtet dauerhaft Modem eingeschaltet, aber nicht im GSM-Netz angemeldet
blinkt langsam Modem eingeschaltet und im GSM-Netz angemeldet
blinkt schnell Modem eingeschaltet, angemeldet und mit Gegenstelle verbunden
5.8.3. GSM-Betrieb aktivieren
Um das GSM-Modem zu verwenden, sind noch einige abschliessende Schritte notwendig. Verbinden Sie zunächst die mitgelieferte Antenne mit der MMCX-female Antennenbuchse auf der Rückseite des Gerätes.
Starten Sie TILA. Zunächst wird das analoge bzw. ISDN-Modul erkannt. Aktivieren Sie danach im
Dialog "Modemeinstellungen" den GSM-Betrieb und geben Sie die PIN an. Nähere Informationen
hierzu finden Sie im Kapitel 2.4.1 auf Seite 8.
5.8.4. Aktivieren des Modem-Mode
Da sich das GSM-Modem Ihres Tixi-Gerätes auf einer Erweiterungskarte befindet, können Sie den
im Handbuch beschriebenen ModemMode-Befehl nicht verwenden, um das GSM-Modem direkt
als Modem (ohne Tixi-Features) anzusprechen.
Benutzen Sie den TransMode-Befehl, um Ihre Eingaben direkt an das GSM-Modem zu übetragen.
Senden Sie dazu den folgenden Befehl mit einem Terminal-Programm an das Tixi-Gerät:
[<TransMode com="C0" handshake="RTSCTS">]
Das Gerät antwortet daraufhin mit CONNECT und reicht alle eingegebenen Befehle direkt an das
GSM-Modem weiter. Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein, um den TransMode zu beenden
und wieder mit den Tixi-Features zu arbeiten. Die AT-Befehle für das GSM-Modem finden Sie im
Dokument "AT-Befehle GSM-Modem", das Sie auf der Tixi-CD im Verzeichnis MANUALS finden.
5.8.5. Belegung der I/O-Ports
Das Tixi Alarm Modem mit eingebautem GSM-Modul verfügt über zwei digitale I/O-Ports, die sich
beliebig belegen lassen. So können Sie je nach Bedarf zwei Input-Ports, zwei Output-Ports oder
von jedem eins nutzen.
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Die Belegung der Ports können Sie über Jumper(1) auf der Erweiterungskarte einstellen. Lösen
Sie dazu die vier oberen Schrauben am Gerätegehäuse und nehmen Sie die obere Deckelschale
ab.
Sie sehen nun die Erweiterungskarte, die in der folgenden Skizze grob dargestellt ist:
I/O-Steckverbinder
RS232-Stecker
Jumper(1)
Jumper(2)
GSM-Modul
Die Belegung der Jumper(1) entnehmen Sie der folgenden Tabelle:
Jumper(1) Port-Belegung
Port1: Input #0,
Port2: Input #1
Port1: Output #0
Port2: Output #1
Port1: Output #0
Port2: Input #1
Port1: Input #0
Port2: Output #1
Damit diese Belegung wirksam wird, müssen Sie die Ports noch durch ein spezielles Kommando
aktivieren. Drücken Sie dazu in TILA die Tastenkombination STRG+ALT+X, um eine Kommandozeile zu öffnen.
Geben Sie darin dieses Kommando ein:
[<Set _="Process/C0/D/Px" value="y"/>]
Das x gibt dabei die Nummer des betreffenden Port an (0 oder 1), während y die Verwendung als
Eingang (y = 0) oder Ausgang (y = 1) festlegt. Geben Sie den Befehl für jeden der beiden Ports
ein.
5.8.6. Belegung der RS232- oder RS422/485-Schnittstelle
An der Vorderseite des Tixi Alarm Modem finden Sie
~ für RS232 einen 9pol. Steckverbinder (für Schraubklemme) sowie einen 9pol. D-Sub Stecker
~ für RS422/485 eine 6pol. Steckverbinder (für Schraubklemme)
Welche der beiden Schnittstellen aktiv ist, legen Sie über die Jumper(2) im Gerät fest, deren Lage
sie aus obiger Skizze ersehen. Die Belegung ist folgende:
RS232-Schnittstelle aktiv RS422/485-Schnittstelle aktiv
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Tixi Alarm Modem Seite 33
5.9. Verwendung eines externen GSM-Moduls
Tixi Alarm Modems mit einer zweiten RS232-Schnittstelle (am Gerät als "RS232(2)" gekennzeichnet) unterstützen auch externe GSM-Modems. Sie können hier die GSM-Module
Cellular Engine TC35 Terminal und
Cellular Engine M20 Terminal
der Firma Siemens an das Gerät anschliessen. Bei der Benutzung dieser Geräte bachten Sie die
Bedienungsanleitung des Herstellers.
5.10. Verbindungskabel
Dem Gerät liegt ein serielles Standardkabel zur Verbindung des Modems mit dem PC bei.
Zusätzlich liegt einigen Produkten (siehe Lieferumfang) ein Blauer Adapter bei, der wie ein NullModem-Kabel belegt ist. Dieser ist notwendig, um zwei Endgeräteschnittstellen (weiblich) miteinander zu verbinden, z.B. die Programmierschnittstelle RS 232 (1) des Tixi Alarm Modems mit der
weiblichen RS 232 einer Steuerung.
Das Tixi Alarm Modem unterstützt alle Easy Steuerrelais der Reihen 400, 600 und 800.
6.1.1. Anschluß der Moeller Easy an das Tixi Alarm Modem
Das Easy Steuerrelais wird über das Easy-Programmierkabel mit einer RS 232 des Tixi Alarm Modems verbunden.
Wird die Easy an der Programmierschnittstelle RS 232 (1) des Tixi Alarm Modems angeschlossen,
so ist der Blaue Adapter zu verwenden.
Der Anschluß an die RS 232 (2) einer optionalen Erweiterungskarte erfolgt direkt ohne Adapter.
6.1.2. TILA SPS Protokoll Einstellungen
Wählen Sie entsprechend der verwendeten Easy den Protokoll Typ „Moeller Easy 4xx/6xx“ oder
„Moeller Easy 8xx“.
TILA bietet automatisch nur die Schnittstellen an, die das angeschlossene Alarm Modem zur Ver-
fügung stellt. Die „Mainboard (MB)“-Schnittstelle ist die weibliche RS 232 (1) Programmierschnittstelle an der Geräterückseite. Falls vorhanden, werden noch weitere RS 232-Schnittstellen der optionalen Erweiterungskarten angezeigt.
Bei „Moeller Easy 4xx/6xx“ wird die Baudrate bereits mit 4800bps vordefiniert.
Bei „Moeller Easy 8xx“stehen Baudraten von 9600bps bis 19200bps zur Verfügung. Wählen Sie
hier die Baudrate aus, mit der Ihre Easy-Soft das Steuerrelais parametriert hat (Standard: 9600).
Der Kommunikationsmodus des Alarm Modems gegenüber der Easy ist immer „Master“, d.h.
das Alarm Modem fragt aktiv die Variablen aus der Easy ab.
Die Stationsnummer einer Easy 4xx/6xx ist immer „1“ und wird daher schon vordefiniert. Da eine
Easy 4xx/6xx nicht netzwerkfähig ist, ist das Hinzufügen weiterer Stationen nicht möglich.
Die Stationsnummer einer einzelnen direkt am Alarm Modem angeschlossenen Easy 8xx muss
immer „0“ sein.
Darüber hinaus wird auch das Easy-Net unterstützt. Es können somit insgesamt 8 Easy 8xx über
ein einzelnes Alarm Modem überwacht werden. Die anzugebenden Stationsnummern entsprechen
in diesem Fall den in den Steuerrelais angegebenen NET-IDs 1-8.
6.1.3. R-CON-Einstellungen
Um eine Verbindung mit einer Easy 400/600 oder 800 herzustellen, sind folgende Parameter zu
beachten:
• Die Flusskontrolle muss aus sein.
• Das Handshake-Protokoll muss auf „ohne (/DTR)“ eingestellt werden.
• Die Baudrate einer Easy 400/600 beträgt 4800bps.
• Die Baudrate einer Easy 800 beträgt 9600bps.
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Tixi Alarm Modem Seite 35
6.2. Mitsubishi ALPHA XL
Das Tixi Alarm Modem unterstützt die SPSen der ALPHA XL Serie des Herstellers Mitsubshi Electric.
6.2.1. Anschluß der Mitsubishi Alpha XL an das Tixi Alarm Modem
Die ALPA XL wird über das Mitsubishi GSM-CAB mit einer RS 232 des Tixi Alarm Modems verbunden. Die SPS kann direkt an der Programmierschnittstelle RS 232 (1) des Tixi Alarm Modems
angeschlossen werden.
Der Anschluß an die optionale RS 232 (2) des Tixi Alarm Modem muss über einen Nullmodemadapter erfolgen.
6.2.2. TILA SPS Protokoll Einstellungen
Wählen Sie den Protokoll Typ "Mitsubishi Alpha2 XL".
TILA bietet automatisch nur die Schnittstellen an, die das angeschlossene Alarm Modem zur Ver-
fügung stellt. Die "Mainboard (MB)"-Schnittstelle ist die weibliche RS 232 (1) Programmierschnittstelle an der Geräterückseite. Falls vorhanden, werden noch weitere RS 232-Schnittstellen der optionalen Erweiterungskarten angezeigt.
Die Baudrate wird mit 9600bps vordefiniert.
Der Kommunikationsmodus des Alarm Modems gegenüber der Alpha2 ist immer "Master", d.h.
das Alarm Modem fragt aktiv die Variablen aus der Alpha2 ab.
Die Stationsnummer einer Mitsubishi Alpha2 ist immer 0 und wird daher ebenfalls vordefiniert. Da
die SPS nicht netzwerkfähig ist, ist das Hinzufügen weiterer Stationen nicht möglich.
6.2.3. R-CON-Einstellungen
Um eine Verbindung mit einer Alpha2 XL herzustellen, sind folgende Parameter zu beachten:
• Die Flusskontrolle muss aus sein.
• Die Verbindungsparameter sind 8 Daten-Bits, keine Parität und 1 Stopp-Bit.
• Das Handshake-Protokoll muss auf „ohne“ eingestellt werden.
• Die Baudrate einer Alpha2 ist 9600bps.
6.3. Mitsubishi MELSEC FX Serie
Das Tixi Alarm Modem unterstützt die SPSen der FX Serie (FX1S, FX1N, FX2N) des Herstellers
Mitsubshi Electric.
6.3.1. Anschluß der MELSEC FX an das Tixi Alarm Modem
Die MELSEC FX wird über das Mitsubishi-Programmierkabel mit einer RS 232 des Tixi Alarm Modems verbunden. Wird die SPS an der Programmierschnittstelle RS 232 (1) des Tixi Alarm Modems angeschlossen, so muss der mitgelieferte Tixi Blua Adapter verwendet werden.
Der Anschluß an die RS 232 (2) des Tixi Alarm Modem erfolgt direkt ohne weitere Kabel oder Adapter.
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Tixi Alarm Modem Seite 36
6.3.2. TILA SPS Protokoll Einstellungen
Wählen Sie den Protokoll Typ "Mitsubishi MELSEC FX Serie".
TILA bietet automatisch nur die Schnittstellen an, die das angeschlossene Alarm Modem zur Ver-
fügung stellt. Die "Mainboard (MB)"-Schnittstelle ist die weibliche RS 232 (1) Programmierschnittstelle an der Geräterückseite. Falls vorhanden, werden noch weitere RS 232-Schnittstellen der optionalen Erweiterungskarten angezeigt.
Die Baudrate wird mit 9600bps vordefiniert.
Die Stationsnummer einer Mitsubishi MELSEC FX ist immer 0 und wird daher ebenfalls vordefiniert. Weitere Stationen werden von der MELSEC FX nicht unterstützt..
6.3.3. R-CON-Einstellungen
Um eine Verbindung mit einer MELSEC FX herzustellen, sind folgende Parameter zu beachten:
• Die Flusskontrolle muss aus sein.
• Die Verbindungsparameter sind 7 Daten-Bits, Parität gerade und 1 Stopp-Bit.
• Das Handshake-Protokoll muss auf „ohne“ eingestellt werden.
• Die Baudrate einer MELSEC FX beträgt 9600bps.
6.4. Simatic S7-200
Das Tixi Alarm Modem unterstützt die Simatic S7-200 des Herstellers Siemens.
6.4.1. Anschluß der S7-200 an das Tixi Alarm Modem
Via RS 232: Die SPS kann über ein PPI-Kabel mit einer RS 232 des Tixi Alarm Modems verbunden. Wird die SPS an der Programmierschnittstelle RS 232 (1) des Tixi Alarm Modems angeschlossen, muss der Tixi Blue Adapter verwendet werden.
Der Anschluß an die RS 232 (2) des Tixi Alarm Modem erfolgt direkt ohne weitere Kabel oder Adapter.
Via RS 485: Alternativ kann die S7-200 direkt an die RS 485 des Tixi Alarm Modems angeschlossen werden.
Die S7-200 muss dazu einen NET-Adapter verwenden:
TILA bietet automatisch nur die Schnittstellen an, die das angeschlossene Alarm Modem zur Ver-
fügung stellt. Die "Mainboard (MB)"-Schnittstelle ist die weibliche RS 232 (1) Programmierschnittstelle an der Geräterückseite. Falls vorhanden, werden noch weitere RS 232-Schnittstellen der optionalen Erweiterungskarten angezeigt.
Die Baudrate wird mit 9.600bps definiert.
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Tixi Alarm Modem Seite 37
6.4.3. R-CON-Einstellungen
Um eine Verbindung mit einer S7-200 herzustellen, sind folgende Parameter zu beachten:
• Die Verbindungsparameter sind 8 Daten-Bits, Parität gerade und 1 Stopp-Bit.
• Die Baudrate einer S7-200 beträgt 9600 bps.
• Ist die Steuerung per RS 232 angeschlossen, muss „ohne“ Handshake-Protokoll gearbeitet
werden.
•Ist die Steuerung per RS 485 angeschlossen, muss „RS 485 Half“ als Handshake-Protokoll
gewählt werden.
6.5. VIPA Serie
Das Tixi Alarm Modem unterstützt die SPSen des Herstellers VIPA.
6.5.1. Anschluß der VIPA an das Tixi Alarm Modem
Die SPS wird über das VIPA Green Cable mit einer RS 232 des Tixi Alarm Modems verbunden.
Wird die SPS an der Programmierschnittstelle RS 232 (1) des Tixi Alarm Modems angeschlossen,
muss der Tixi Blue Adapter verwendet werden.
Der Anschluß an die RS 232 (2) des Tixi Alarm Modem erfolgt direkt ohne weitere Kabel oder Adapter.
6.5.2. TILA SPS Protokoll Einstellungen
Wählen Sie den Protokoll Typ "VIPA Green Cable".
TILA bietet automatisch nur die Schnittstellen an, die das angeschlossene Alarm Modem zur Ver-
fügung stellt. Die "Mainboard (MB)"-Schnittstelle ist die weibliche RS 232 (1) Programmierschnittstelle an der Geräterückseite. Falls vorhanden, werden noch weitere RS 232-Schnittstellen der optionalen Erweiterungskarten angezeigt.
Die Baudrate wird mit 38.400bps definiert.
6.5.3. R-CON-Einstellungen
Um eine Verbindung mit einer VIPA herzustellen, sind folgende Parameter zu beachten:
• Die Verbindungsparameter sind 8 Daten-Bits, Parität ungerade und 1 Stopp-Bit.
• Das Handshake-Protokoll muss auf „RTSCTS“ eingestellt werden.
• Die Baudrate einer VIPA beträgt 38.400 bps.
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6.6. SAIA PCD und PCS
Das Tixi Alarm Modem unterstützt alle SAIA PCD und PCS Steuerungen, die über das S-Bus Protokoll im DATA-Mode kommunizieren. Vergewissern Sie sich daher zunächst, ob Sie in der SAIASteuerung das S-Bus Protokoll aktiviert und den DATA-Mode eingeschaltet haben.
6.6.1. Anschluß der SAIA-Steuerung an das Tixi Alarm Modem
Eine SAIA-Steuerung kann auf verschiedenste Art und Weise mit dem Tixi Alarm Modem verbunden werden:
Via RS 232: Für die S-Bus-Kommunikation ist lediglich eine Dreidrahtkopplung (RxD, TxD, GND)
notwendig. Daher kann das Tixi Alarm Modem auch an den Schnittstellen der SAIA Steuerungen
angeschlossen werden, die keine Steuerleitungen zur Verfügung stellen.
Falls Sie voll belegte Standardkabel verwenden, müssen unbedingt die DTR und DSR-Leitung getrennt werden, da durch diese der S-Bus deaktiviert werden würde.
Via RS 485: Ein Anschluß des Alarm Modems über die RS 485 Schnittstelle einer optionalen Erweiterungskarte ist ebenfalls möglich. Der S-Bus unterstützt nur den RS 485 HALFDUPLEX Betrieb, daher ist auch hier nur eine Dreidrahtkopplung nötig:
Beachten Sie auch die Terminierung des RS 485 Bus (siehe Kapitel 5.5).
6.6.2. TILA SPS Protokoll Einstellungen
Wählen Sie zunächst den Protokoll Typ „S-Bus (DATA Mode)“.
Setzen Sie die Baudrate auf den Wert, den Sie zuvor in der SAIA Steuerung für die S-Bus Kommunikation festgelegt haben. Mögliche Werte sind 1200bps bis 38400bps (Standard: 19200).
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Tixi Alarm Modem Seite 39
TILA bietet automatisch nur die Schnittstellen an, die das angeschlossene Alarm Modem zur Ver-
fügung stellt. Die „Mainboard (MB)“-Schnittstelle ist die weibliche RS 232 (1) Programmierschnittstelle an der Geräterückseite. Falls vorhanden, werden noch weitere RS 232 oder RS 485 Schnittstellen der optionalen Erweiterungskarten angezeigt.
Die Option „RS 422/485 Verbindung“ steht nur bei Erweiterungskarten mit RS 422/485 Schnittstelle zur Auswahl.
Der Master/Slave „Modus“ legt fest, wie sich das Alarm Modem gegenüber der Steuerung verhält.
Wird hier Slave gewählt, so verhält sich das Alarm Modem passiv, und antwortet nur auf Anfrage
der Steuerung, welche folglich als Master konfiguriert sein muss. Im Slave Modus überwacht das
Alarm Modem nur eine einzelne Steuerung.
Im Master Modus fragt das Alarm Modem aktiv die angeschlossene Slave-Steuerung ab und kann
darüber hinaus auch noch weitere per S-Bus-Master-Gateway angeschlossene Slave-Stationen
abfragen.
Die Stationsnummer bestimmt im Slave-Modus die eigene ID, unter welcher die MasterSteuerung das Alarm Modem (Slave) abfragen kann. Im Master-Modus werden die Stationsnummern der Slave-Steuerungen angegeben, welche das Alarm Modem überwachen soll.
6.6.3. R-CON-Einstellungen
Ein Fernparametrieren von SAIA-Steuerungen ist nur möglich, wenn das Alarm Modem im MasterModus verwendet wird.
Um eine Verbindung mit dem S-Bus Protokoll herzustellen, sind folgende Parameter zu beachten:
•Wählen Sie die im Tixi Alarm Modem sowie in der SPS gemeinsam verwendete S-Bus
Baudrate aus.
• Die Flusskontrolle muss aus sein.
• Ist die Steuerung per RS 232 angeschlossen, muss „ohne“ Handshake-Protokoll gearbeitet
werden.
•Ist die Steuerung per RS 485 angeschlossen, muss „RS 485 Half“ als Handshake-Protokoll
gewählt werden.
Da die PG5 Software keinen direkten Zugriff auf virtuelle COM-Ports ermöglicht, ist in diesem Fall
immer ein an einem physikalisch vorhandenen COM-Port angeschlossenes Modem zu verwenden.
Interne Notebook-Modems können daher nicht verwendet werden.
6.7. Carel Process Control 2
Das Tixi Alarm Modem unterstützt die Carel Process Control 2 Steuerung.
6.7.1. Anschluß der Process Control 2 an das Tixi Alarm Modem
Die Process Control 2 wird direkt an die RS 422 Schnittstelle einer optionalen Tixi Alarm Modem
Erweiterungskarte angeschlossen:
TILA bietet automatisch nur die Schnittstellen an, die das angeschlossene Alarm Modem zur Ver-
fügung stellt. Wählen Sie die Erweiterungskarte mit der RS 422-Option und aktivieren Sie die „RS 422/485 Verbindung“.
Bei "Carel" wird die Baudrate bereits mit 1200bps vordefiniert.
Der Kommunikationsmodus des Alarm Modems gegenüber der Process Control 2 ist immer
„Master“, d.h. das Alarm Modem fragt aktiv die Variablen aus der Steuerung ab.
Als Stationsnummern müssen die IDs der Steuerungen (1 bis 207) angegeben werden, von denen das Alarm Modem die Daten abfragt. Es können mehrere Stationen angegeben werden.
6.7.3. R-CON-Einstellungen
Um eine Fernverbindung zu einer Carel Process Control 2 herzustellen, sind folgende Parameter
zu beachten:
• Wählen Sie als Baudrate 1200bps aus.
• Das Datenformat ist auf Datenbits-8, Parität-„keine“ und Stop-Bits-2 einzustellen.
• Die Flusskontrolle muss aus sein.
• Das Handshake-Protokoll muss auf „RS 485 Full“ eingestellt werden.
6.8. Conrad C-Control
Das Tixi Alarm Modem unterstützt die Conrad C-Control (I + II) Steuerungen.
Die Kommunikation zwischen den Geräten kann auf zwei Arten erfolgen:
1. Über das „Tixi-Bus“ Protokoll oder
2. über TiXML-Befehle.
Für beide Kommunikationsarten sind Module erhältlich, die in die C Control geladen werden müssen. Nähe Informationen sind den Handbüchern der Module zu entnehmen, welche Sie auf der
CD-ROM finden.
6.8.1. Anschluß der C-Control II an das Tixi Alarm Modem
Die C-Control wird über eine RS 232 Dreidrahtkopplung mit dem Alarm Modem verbunden.
Der Tixi Alarm Editor TILA deckt heute die Konfiguration der wichtigsten Grundfunktionen des Tixi
Alarm Modems ab. Dieses bieten aber viele weitere Funktionen, die heute über TiXML, eine Variante der weitverbreiteten Sprache XML, realisiert werden können.
(Siehe TiXML-Handbuch und TiXML-Tutorial, das z.Z. nur in Englisch auf der CD vorliegt.)
Ein Überblick der wichtigsten Funktionen:
7.1. Fernwirkfunktionen
Der Zustand der Ausgänge des Tixi Alarm Modems sowie der Variablen einer angeschlossenen
SPS kann aus der Ferne geändert werden.
Dazu wird einfach eine Nachricht mit dem auszuführenden Befehl und dem neuen Wert per
• SMS (im Festnetz und im Mobilnetz)
• Express E-Mail
• Internet-E-Mail
an das Alarm Modem geschickt.
Der Anwender wird über die erfolgreiche Ausführung oder ggf. aufgetretene Fehler benachrichtigt.
Die Fernwirkfunktion kann durch ein Passwort sowie durch Rufnummernüberprüfung geschützt
werden.
Neben der Verarbeitung eingehender Nachrichten gibt es auch die Möglichkeit sich per Modem direkt in das Tixi Alarm Modem einzuwählen, und über TILA oder per TiXML-Befehl Ausgänge und
Variablen zu verändern.
7.2. Alarmkaskade
Treten bei der Übertragung Fehler auf, so lassen sich sowohl automatische Wahlwiederholungen
als auch Alarmkaskaden definieren, d.h. wenn ein Empfänger nicht erreichbar ist, lassen sich beliebig viele alternative Empfänger festlegen.
Die Reihenfolge (Verkettung) der Empfänger sowie der zu nutzende Nachrichtentyp (z.B. Fax,
SMS) ist frei wählbar. Es lassen sich Verkettungen mit und ohne Quittieren der Meldung realisieren. So können z. B. weitere Empfänger benachrichtigt werden, wenn der Service-Techniker nicht
innerhalb einer definierten Zeit die Meldung quittiert oder wenn die Meldung nicht abgesetzt werden konnte.
7.2.1. Quittierung
Um sicher zu sein, dass der Empfänger die Meldung erhalten und gelesen hat, ist das Tixi Alarm
Modem in der Lage, eine Bestätigungsmeldung zu empfangen, zu analysieren und daraus weitere
Schritte zur Alarmierung abzuleiten. Das Tixi Alarm Modem kann abgesetzte Meldungen mit einem
eindeutigen Code, dem ”Fingerprint” versehen. Dieser muss vom Empfänger lediglich an Tixi zurückgeschickt werden, und der Alarm wird dadurch quittiert. Der Fingerprint-Code wird bei jedem
Alarm aus einer Zufallszahl neu generiert und kann deshalb nicht gefälscht werden; somit kann der
Alarm nicht von Unbefugten quittiert werden.
Es können folgende Nachrichtentypen empfangen und verarbeitet werden:
SMS (im Festnetz und per GSM-Modem Mobilnetz), E-Mail, Express E-Mail.
7.2.2. Priorisierungen
Die Störungsmeldungen können nach ihrer Dringlichkeit eingruppiert werden. D. h. wichtige Meldungen wie z.B. Feueralarm werden mit der höchsten Priorität markiert (Priorität 1). Im Störungsfall
wird dann diese Meldung gegenüber niedrig priorisierten Meldungen zuerst verschickt. Es sind 256
Priortätsstufen einstellbar.
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Tixi Alarm Modem Seite 42
7.3. Logische Funktionen und Vergleichsoperationen
Die Eingänge sowie die Variablen einer angeschlossenen Steuerung können mit logischen Verknüpfungen (UND, ODER, exclusiv ODER usw.) miteinander kombiniert werden.
Analogwerte können miteinander verglichen werden, und so eine Nachricht bei Grenzwertüberschreitung auslösen.
7.4. Kalender
Mit Hilfe des Kalenders lassen sich periodisch Nachrichten, z.B. Zustandsmeldungen, verschicken.
Die regelmäßige Internet-E-Mail-Abholung lässt sich damit ebenso steuern.
Grundsätzlich ist jede Aktion per Kalender zu frei definierbaren Zeiten auslösbar. Die Einstellmöglichkeit reicht von Minuten bis zu Jahren.
7.5. Datenlogger
Die geloggten Daten werden im stromausfallsicheren Flash Memory ca. 2 MB (erweiterbar um bis
64 MB) des Tixi L/Tixi XL aufgezeichnet. Es können Logfiles mit frei definierbarer Grösse (Ringpuffer) angelegt werden.
Die Logdaten sind mit Zeit- und Datumsstempel versehen. Sie sind konfigurierbar und können sich
z. B erstrecken auf, das Protokollieren von Störungsmeldungen, Port/Flag-Änderungen, LoginVersuchen, eingehenden Nachrichten, Einwahlversuchen oder Prozessabarbeitungen.
Es können auch empfangene Daten von Steuerungen, die über die Interfaces
RS232/RS422/RS485 angeschlossen sind, aufgezeichnet werden. Hier sind konfigurierbar der Abfragezyklus, die Anzahl der Daten und welche der Daten geloggt werden.
Automatisches Datenrouting (Versenden der geloggten Daten/Meldungen)
Die gesammelten Daten können als Textnachricht zu festgelegten Zeiten (frei wählbar nach Kalender) an die konfigurierten Empfänger gesandt werden. Die Textnachricht kann als
• E-Mail über das Internet
• Express E-Mail
verschickt werden.
7.6. Web Server
Der im Tixi Alarm Modem eingebaute Webserver bietet einfachen Zugang zu Tixi Modems und angeschlossenen SPSen über Internet, Telefonleitungen oder GSM von jedem Web Browser weltweit. Die Visualisierung von Tixi und SPS-Daten ist somit gegeben. Auf den Webseiten können
auch interaktiv Daten geändert werden. Es sind keine festen IP Adressen notwendig.
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Anhang A: Lieferumfang
Alle Tixi Alarm Modems werden mit Handbuch, CD-ROM mit Software und Anschlußkabeln geliefert.
Gerätetyp Kabel
1. Tixi Alarm Modems
Office Line
JM20-BB
Tixi Alarm Modem V.90/56k
JD20-BB
Tixi Alarm Modem ISDN
JF20-BB
Tixi Alarm Modem ISDN&Fax
Industry Line
JM20-KA5
Tixi Alarm Modem V.90
EZ-JM-T3
Tixi Alarm Modem V.90 für Moeller Easy
JD20-KA5
Tixi Alarm Modem ISDN
JF20-KA5
Tixi Alarm Modem ISDN&Fax
EZ-JD-T3
Tixi Alarm Modem ISDN für Moeller Easy
EZ-JF-T3
Tixi Alarm Modem ISDN&Fax für Moeller Easy
Mit 230 V Netzteil (EU)
1 Steckernetzteil EU (230V ~ auf 12V ~)
1 Telefonkabel (TAE auf RJ12)
1 RS232- Kabel (9-polig/B auf 9-polig/St)
1 Steckernetzteil EU (230V ~ auf 12V ~)
1 ISDN-Kabel (RJ45 auf RJ45)
1 RS232 Kabel (9-polig/B auf 9-polig/St)
1 Telefonkabel (TAE auf RJ12)
1 RS232- Kabel (9-polig/B auf 9-polig/St)
1 ISDN-Kabel (RJ45 auf RJ45)
1 RS232 Kabel (9-polig/B auf 9-polig/St)
1 Telefonkabel (TAE auf RJ12)
1 RS232- Kabel (9-polig/B auf 9-polig/St)
1 ISDN-Kabel (RJ45 auf RJ45)
1 RS232 Kabel (9-polig/B auf 9-polig/St)
Blue Adapter
Den Alarm Modems (JM, JD, JF) liegt ein blauer Nullmodemkabel-Adapter DSUB9 SteckerStecker bei, um die RS 232-Buchse des Tixi-Modems über ein Standard-1:1-Modem-Kabel mit einer SPS-Buchse verbinden zu können.
Bei Bedarf kann dieser Adapter für andere Geräte bei Ihrem Händler nachbestellt werden.
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Anhang B: Typ-Bezeichnungen der Tixi-Modems
Gerätetyp Modemtyp
Super Modem
S
E Message Modem AT D
J Alarm Modem F
G
Stromversorgung Gehäuse
Buchse 12 V AC,
B
230 V Steckernetzteil
C Buchse 9 V AC,
230 V Steckernetzteil
Schraubklemme,
K
12 – 24 V DC
A8
Länderkennungen
für Netzteile, Modems, TK-Kabel
Deutschland
D
United Kingdom
UK
Europa
EU
Analog Modem (56k / V.90)
M
Digital Modem (ISDN TA)
ISDN-TA mit Faxmodem GSM-Modem (GPRS optional)
TMB-Gehäuse
B
Alu-Well-Gehäuse
Tixi Super Modem Gehäuse
TS
Alu-Kastengehäuse A50, H = 50mm
A5
Alu-Kastengehäuse A80, H = 80mm
U.S.A.
US
CH Schweiz
Frankreich
F
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Tixi Alarm Modem Seite 45
Anhang C: Garantie und technische Unterstützung
Garantieleistungen
Dieses Gerät wurde nach den modernsten Methoden hergestellt und geprüft. Der Hersteller übernimmt für zwei Jahre, gerechnet vom Tage des Verkaufs, Garantie zu den nachfolgenden Bedingungen:
Innerhalb der Garantiezeit werden alle Mängel kostenlos beseitigt. Reklamationen sind unmittelbar
nach Feststellung zu melden. Für Vollkaufleute besteht die Rügepflicht innerhalb von sieben Tagen.
Der Hersteller behält sich vor, bei Reklamationen die defekten Teile auszubessern oder zu ersetzen oder das Gerät auszutauschen. Ausgetauschte Teile gehen in sein Eigentum über. Die Garantiezeit für ausgetauschte Teile endet mit der Garantiezeit für das gesamte Gerät.
Der Hersteller ist berechtigt, im Rahmen der Garantieleistungen technische Änderungen (z.B.
Firmware-Updates) vorzunehmen, um das Gerät dem aktuellen technischen Stand anzupassen.
Dem Erwerber entstehen hierdurch keine zusätzlichen Kosten. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht
nicht.
Der Garantieanspruch erlischt bei Eingriffen durch den Käufer oder durch Dritte. Schäden, die
durch unsachgemässe Behandlung oder Bedienung, durch falsches Aufstellen oder Aufbewahren,
durch unsachgemässen Anschluss oder Installation sowie durch höhere Gewalt oder sonstige
äussere Einflüsse entstehen, fallen nicht unter die Garantieleistungen. Weist das Gerät mechanische Beschädigungen irgendwelcher Art auf, sind Garantieansprüche ausgeschlossen.
Das Recht der Bundesrepublik Deutschland findet Anwendung.
Technische Unterstützung
Falls es im Betrieb des Tixi Alarm Modems einmal zu Problemen kommen sollte, setzen Sie sich
bitte mit der technischen Hotline Ihres Fachhändlers in Verbindung. Übermitteln Sie dazu bitte diese Angaben:
• Fehlerbeschreibung. Der Fehler sollte reproduzierbar sein, damit er behoben werden kann.
Die Versionsnummer der Tixi Alarm Modem Firmware - diese erfahren Sie, wenn Sie im Modem
Mode über ein Terminalprogramm den Befehl ATI1 an das Gerät senden.
• Die Art Ihres Telefonanschlusses (Anbieter, freigeschaltete Dienstmerkmale, Telefonanlage)
• Angaben über die Gegenstelle – (Typ: Faxgerät, Modem, Telefonanlage, Software etc.).
• Angaben zur verwendeten SPS und den eingesetzten Protokollen
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