Bevor Sie Arbeiten an der Zentrifuge durchführen, lesen Sie sich bitte diese Gebrauchsanweisung
genau durch und befolgen Sie die Anweisungen.
Die in dieser Gebrauchsanweisung enthaltenen Informationen sind Eigentum der Thermo Fisher
Scientific; Vervielfältigung oder Weitergabe sind ohne ausdrückliche Genehmigung verboten.
Bei Nichtbefolgung der in dieser Gebrauchsanweisung beschriebenen Anweisungen und
Sicherheitsmaßnahmen erlischt die Gewährleistungspflicht.
Lieferumfang
BestellnummerMengeKontrolle
Zentrifuge Pico 17 / 21
Netzanschlussleitung1
Rotor1
20360104Steckschlüssel1
50134706CD mit Gebrauchsanweisung1
Sollten nicht alle Teile mitgeliefert worden sein, wenden Sie sich bitte an die nächste Thermo Fisher
Scientific-Vertretung.
Das nebenstehende Symbol weist auf allgemeine Gefahren hin.
WARNUNG bedeutet, dass es zu Sachschäden, Verletzungen oder Kontaminierung
kommen kann.
VORSICHT bedeutet, dass es zu Sachschäden kommen kann.
Das nebenstehende Symbol weist auf biologische Gefährdung hin.
Beachten Sie die Hinweise in der Anleitung um sich und ihre Umgebung nicht
zu gefährden.
Das nebenstehende Symbol weist auf Wärmeentwicklung hin.
Beachten Sie die Hinweise in der Anleitung um sich und ihre Umgebung nicht zu
gefährden.
1
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
iii
Page 6
V
g
cm
3
---------- -
Bestimmungsgemäße Verwendung
Bestimmungsgemäße Verwendung
• Diese Zentrifuge wird als Laborgerät zum Trennen von Komponenten durch Aufbringen einer
elativen Zentrifugalbeschleunigung eingesetzt. Sie trennt in entsprechenden Pr
r
befindliche Körperflüssigkeiten (z.B. Blut, Urin usw.) mit oder ohne die Zugabe von Reagenzien
oder ander
en Zusatzst
• Als Universalgerät ist diese Zentrifuge ebenfalls für den Betrieb mit anderen Probebehältern für
Chemikalien, Umweltproben und anderen Proben nicht menschlichen Ursprungs ausgelegt.
• Diese Zentrifuge kann, in Verbindung mit dem Hämatokritrotor 75003473, als In-vitro
Diagnostika Gerät zur Bestimmung des Hämatokritwertes mittels der Zentrifugationsmetho
verwendet werden. Zur Bestimmung des Hämatokritwertes muss die DIN-Norm 58933
angewandt werden.
• Die Zentrifuge ist zu verwenden, um Stoffe unterschiedlicher Dichte bzw. Partikelgröße, die in
einer Flüssigkeit suspendiert sind, zu trennen.
Maximale Probendichte bei maximaler Drehzahl: 1,2
offen.
obengefäßen
de
Unfallverhütung
WARNUNG Bei eintretender Gefahrensituation Energieversorgung der Zentrifuge
ausschalten bzw. unterbrechen und Umfeld der Zentrifuge sofort verlassen.
WARNUNG Bei Rotorversagen kann die Zentrifuge beschädigt werden. Das Kältemittel
kann austreten austreten. Lüften Sie den Raum gründlich und verlassen Sie ihn.
enachrichtigen Sie den Kundendienst.
B
WARNUNG Schließen Sie die Zentrifuge immer nur an einer ordnungsgemäß geerdeten
Steckdose an.
Für den sicheren Betrieb der Pico 17 / 21 werden ein nach folgenden
berufsgenossenschaftlichen Unfallve
entsprechende Unterweisungen der Bediener vorausgesetzt.
Die Sicherheitsbestimmungen schreiben Folgendes vor:
• Beibehaltung eines allseitigen Mindestabstands von 30 cm um die Zentrifuge.
rhütungsvorschriften gestaltetes Arbeitsumfeld sowie
• Realisierung spezieller Maßnahmen, durch die gewährleistet ist, dass während des
Betriebs der Zentrifuge keine Person diesen Bereich länger als unbedingt erforderlich
betritt.
• Der Netzstecker muss jederzeit frei zugänglich sein. Ziehen Sie im Notfall den
Netzstecker und unterbrechen Sie die Stromzufuhr.
iv
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
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Vorsichtsmaßnahmen
Zur Gewährleistung des sicheren Betriebs der Pico 17 / 21 müssen folgende
allgemeine Sicherheitsregeln eingehalten werden:
• Die Zentrifuge darf nur von dafür ausgebildetem Fachpersonal bedient werden.
V
Vorsichtsmaßnahmen
• Verwenden Sie die Zentrifuge nur
• Tragen Sie bei der Arbeit mit Zentrifugen, Rotoren und Proben stets Laborkleidung
(z.B. Handschuhe).
• Während eines Zentrifugationslaufs darf die Zentrifuge nicht bewegt werden.
• Stützen Sie sich nicht auf die Zentrifuge.
• Verwenden Sie für diese Zentrifuge ausschließlich von Thermo Fisher Scientific
geprüfte und zugelassene Rotoren und Zubehörteile. Eine Ausnahme bilden nur die
handelsüblichen Zentrifugenröhrchen aus Glas oder Kunststoff, sofern diese für die
Drehzahlen bzw. RZB-Werte des Rotors zugelassen sind.
• Benutzen Sie keine Rotoren, die Korrosionspuren und/oder Risse aufweisen.
• Ändern Sie nichts an den mechanischen Komponenenten und tauschen Sie diese auch
nicht aus.
• Arbeiten Sie nur mit fachgerecht montiertem Rotor. Beachten Sie hierfür die Hinweise
im Abschnitt „Rotoreinbau“ auf Seite 4-2.
• Arbeiten Sie nur mit einem Rotor, der ordnungsgemäß bestückt wurde. Beachten Sie
hierfür die Rotoranleitung.
• Überladen Sie den Rotor nie. Beachten Sie hierfür die Rotoranleitung.
bestimmungsgemäß.
• Öffnen Sie den Deckel niemals, bevor der Rotor völlig zum Stillstand gekommen ist
und dies entsprechend am Display angezeigt wird.
• Deckel-Notentriegelung darf nur im Notfall, z.B. bei Unterbrechung der Stromzufuhr
verwendet werden, um die Proben aus der Zentrifuge zu entnehmen (siehe Abschnitt
„Mechanische Notentriegelung des Deckels“auf Seite6-2).
• Verwenden Sie die Zentrifuge nie, wenn Teile der Verkleidung beschädigt sind oder
entfernt wurden.
• Fassen Sie die elektronischen Komponenten der Zentrifuge nicht an und nehmen Sie
keine Änderungen an elektronischen oder mechanischen Komponenten vor.
• Beachten Sie die Sicherheitshinweise.
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
v
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V
Vorsichtsmaßnahmen
Die nachfolgend genannten Punkte sind besonders zu beachten:
• Aufstellort: gut belüftete Umgebung, waagerechte Aufstellung auf einem festen
Untergrund mit ausreichender Tragfähigkeit.
• Rotormontage: ordnungsgemäße Verriegelung des Rotors vor Inbetriebnahme der
Zentrifuge kontrollieren.
• Besonders bei Proben mit korrosiven Substanzen (Salzlösungen, Säuren, Ba
sen) müssen
die Zubehörteile und die Rotorkammer sorgfältig gereinigt werden.
• Tarieren Sie die Proben stets aus.
Zentrifugieren von Gefahrenstoffen:
• Zentrifugieren Sie keine explosiven oder brennbaren Materialien oder Substanzen, die
heftige Reaktionen miteinander eingehen können.
• Die Zentrifuge ist weder inert noch explosionsgeschützt. Verwenden Sie die Zentrifuge
nie in einer explosionsgefährdeten Umgebung.
• Zentrifugieren Sie keine brennbaren Substanzen.
Restrisiko: Bei unsachgemäßer Verwendung kann es Sachschäden, Kontaminierung
und Verletzungen mit Todesfolge kommen.
• Zentrifugieren Sie keine toxischen oder radioaktiven Materialien sowie pathogene
Mikroorganismen ohne geeignete Sicherheitssysteme.
Werden mikrobiologische Proben der Risikogruppe II (nach Handbuch „Laboratory
Biosafety Manual“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO)) zentrifugiert, müssen
aerosoldichte Bioabdichtungen verwendet werden.
Bei Materialien mit einer höheren Risikogruppe muss mehr als eine Schutzvorkehrung
vorgesehen sein.
vi
Pico 17 / 21
• Falls Toxine oder pathogene Substanzen in die Zentrifuge oder Teile davon gelangt sind,
müssen Sie geeignete Desinfektionsmaßnahmen durchführen (siehe „Desinfektion“ auf
Seite 5-3).
Restrisiko: Bei unsachgemäßer Verwendung kann es Sachschäden, Kontaminierung
und Verletzungen mit Todesfolge kommen.
• Stark korrosive Substanzen, die Materialschäden verursachen und die mechanische
Festigkeit des Rotors vermindern können, dürfen nur in entsprechenden Schutzgefäßen
zentrifugiert werden.
Thermo Scientific
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1
Einführung und Beschreibung
Inhalt
• „Eigenschaften der Pico 17 / 21“auf Seite 1-2
• „Technische Daten“ auf Seite 1-3
• „Normen und Richtlinien“ auf Seite 1-5
• „Funktions- und Leistungsmerkmale“ auf Seite 1-5
• „Anschlussdaten“ auf Seite 1-6
• „Rotorprogramm“ auf Seite 1-6
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
1-1
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1
Einführung und Beschreibung
Eigenschaften der Pico 17 / 21
Eigenschaften der Pico 17 / 21
Sie können verschiedene Rotoren mit handelsüblichen Röhrchen verwenden.
Die eingestellte Drehzahl wird binnen Sekunden erreicht. Der wartungsfreie Induktionsmotor sorgt
auch bei hohen Drehzahlen für einen geräusch- und vibrationsarmen Lauf und garantiert eine lange
Lebensdauer.
Die benutzerfreundliche Bedienoberfläche ermöglicht eine einfache Vorwahl von Drehzahl, RZB-Wert,
Laufzeit und Temperatur. Ein Wechsel zwischen Drehzahl- und RZB-Anzeige bzw. Eingabe ist
möglich.
Auch während des Betriebs ist eine Änderung dieser Einstellwerte möglich.
Mit Hilfe der Taste
können Sie Proben nur wenige Sekunden anzentrifugieren, wenn es die
Aufgabenstellung erfordert.
Die Pico 17 / 21 ist mit diversen Sicherheitseinrichtungen ausgestattet:
• Das Gehäuse besteht aus schlagzähem Kunststoff und die Innenpanzerung aus Stahl.
• Der Deckel ist mit Sichtfenster und Deckelverriegelung ausgestattet.
• Der Zentrifugendeckel lässt
sich nur bei eingeschalteter Zentrifuge und stehendem Rotor öffnen.
Das Starten der Zentrifuge ist nur mit korrekt verschlossenem Deckel möglich.
• Deckel-Notentriegelung: Nur für den Notfall, z.B. bei Unterbrechung der Stromzufuhr (siehe
„Mechanische Notentriegelung des Deckels“auf Seite6-2)
1-2
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
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Technische Daten
In der nachstehenden Tabelle sind die technischen Daten der Pico 17 / 21 aufgeführt.
Tabelle 1-1. Technische Daten Pico 17
LeistungsmerkmalWert
1
Einführung und Beschreibung
Technische Daten
Umgebungsbedingungen
-Verwendung in Innenräumen
-Höhe bis zu
2000m NN
-max. relative Feuchte 80 % bis 31 °C; linear abnehmend bis zu
50 % relative Feuchte bei 40 °C.
Deckelverschlussselbsttätiges Zuziehen und Verriegeln beim Zudrücken des Deckels
Blechchassis mit aufgesetztem Kunststoffgehäuse und Stahlpanzerung
Kunststoff
bis zu 48 ml Flüssigkeit werden in der Rotorkammer aufgefangen und gelangen nicht
ins Innere der Zentrifuge
Tasten- und Anzeigeelemente mit einer leicht zu pflegenden Schutzfolie
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
1-5
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1
Einführung und Beschreibung
Anschlussdaten
Anschlussdaten
Die folgende Tabelle enthält eine Übersicht der elektrischen Anschlussdaten der Pico 17 / 21.
Diese Daten sind bei der Wahl der Netzanschlussdose zu beachten.
Tabelle 1-5. Elektrische Anschlussdaten
Best.-Nr. SpannungFrequenzNennstrom
75002410
75002414
75002491
75002411
75002401
75002492
75002412
75002415
75002553
75002416
75002554
75002417
Pico 17
Pico 17
Pico 17
Pico 21
Pico 21
Pico 21
230 V ±10%
120 V ±10%
100 V
±10%60 Hz
230 V ±10%
120 V ±10%
100 V ±10%
50 / 60 Hz
60 Hz
50 / 60 Hz
60 Hz
60 Hz
1,4 A
2,6 A
2,9 A
1,7 A
3,4 A
3,9 A
Leistungsaufnahme
180 W
180 W
170 W
230 W
220 W
230 W
Absicherung im
Gerät
4 A, 2-poliger
Sicherungsautomat
8 A, 2-poliger
Sicherungsautomat
8 A, 2-poliger
Sicherungsautomat
4 A, 2-poliger
Sicherungsautomat
8 A, 2-poliger
Sicherungsautomat
8 A, 2-poliger
Sicherungsautomat
Absicherung im
Gebäude
16 AT
15 AT
16 AT
16 AT
15 AT
16 AT
Rotorprogramm
Die Pico 17 / 21 wird mit Rotor ausgeliefert.
Als Zubehör stehen Ihnen unterschiedliche Rotoren zur Au
Microliter 24 x 2
Microliter 36 x 0,5
Dualrotor 18 x 2 / 0,5
PCR-Rotor 4 x 875003440
PCR-Rotor 8 x 875003489
Hämatokritrotor
10 x 5 mL Rotor75003465
Die technischen Daten der
verschiedene handelsübliche Gefäße entn
Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter: http://www.thermofisher.com
Rotoren sowie die zugehörigen A
ehmen Sie den jeweiligen Rotorbetriebsanleitungen.
swahl.
75003424
75003436
75003418
75003473
dapter und Reduzierhülsen für
1-6
Pico 17 / 21
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2
Vor dem Gebrauch
Inhalt
• „Vor dem Aufstellen“ auf Seite 2-2
• „Transport der Zentrifuge“ auf Seite 2-2
• „Aufstellort“auf Seite 2-2
• „Zentrifuge ausrichten“ auf Seite 2-3
• „Netzanschluss“
• „Lagerung“ auf Seite 2-4
auf Seite 2-3
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Pico 17 / 21
2-1
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2
Vor dem Gebrauch
Vor dem Aufstellen
Vor dem Aufstellen
1. Untersuchen Sie die Zentrifuge und die Verpackung auf Transportschäden.
Informieren Sie bei Beschädigungen umgehend das Transportunternehmen und Thermo Fisher
Scientific.
2. Entfernen Sie das Verpackungsmaterial.
3. Entfernen Sie
Transports verhindern.
4. Überprüfen Sie die Lieferung auf Vollständigkeit (Siehe „Lieferumfang“auf Seiteiii).
Ist die Lieferung unvollständig, wenden Sie sich bitte an Thermo Fisher Scientific.
die Rotortransportsicherung. Die Pappe soll soll Schäden durch Stöße während des
Transport der Zentrifuge
WARNUNG Heben Sie die Zentrifuge immer an den Seiten an. Weder die Frontblende
noch die Rückseite sind zum Tr
Transportieren Sie die Zentrifuge nach Möglichkeit in ihrer Verpackung und nutzen Sie
die Rotortransportsicherung
• Transportieren Sie die Zentrifuge aufgrund des Gewichts (siehe „Technische Daten“auf Seite 1-3)
mit mehreren Personen.
• Heben Sie d
ie Zentrifuge von beiden Seiten an der Bodenplatte an.
agen der Zentrifuge geeignet.
Aufstellort
2-2
Pico 17 / 21
Abbildung 2-1.
• Die Zentrifuge kann durch Stöße beschädigt werden.
Die Zentrifuge darf nur in Gebäuden betrieben werden.
Der Aufstellort muss folgende Anforderungen erfüllen:
• Um die Zentrifuge herum muss ein Sicherheitsbereich von mindestens 30 cm eingehalten werden.
Im Sicherheitsbereich dürfen während des Zentrifugierens keine Personen oder Gefahrstoffe sein.
• Der Unterbau muss stabil und resonanzfrei sein, zum Beispiel ein ebener Labortisch.
• Der Unterbau muss ein horizontales Aufstellen der Zentrifuge garantieren.
• Aufstellfläche muss fett und staubfrei sein.
Anheben der Zentrifuge von beiden Seiten
Thermo Scientific
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• Die Zentrifuge darf weder Wärme noch starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.
Netzschalter
Netzstecker
WARNUNG UV-Strahlung mindert die Haltbarkeit von Kunststoffen. Setzen Sie
Zentrifuge, Rotoren und Zubehör aus Kunststoff keiner direkten
Sonneneinstrahlung aus.
• Der Aufstellort muss immer gut belüftet sein.
Zentrifuge ausrichten
Nach jedem Standortwechsel muss die horizontale Ausrichtung der Zentrifuge geprüft werden.
Der Unterbau muss ein horizontales Aufstellen der Zentrifuge garantieren.
VORSICHT Wird die Zentrifuge nicht ausgerichtet, treten Unwuchten auf, und die
Zentrifuge kann beschädigt werden.
Legen Sie Nichts unter die
Zentrifuge, um die Zentrifuge auszurichten.
2
Vor dem Gebrauch
Zentrifuge ausrichten
Netzanschluss
Abbildung 2-2. Netzanschlüsse
1. Schalten Sie den Netzschalter an der Rückwand aus (auf „0“
drücken).
Thermo Scientific
2. Schließen Sie die Zentrifuge nur an eine geerdete Netzsteckdose an.
Hinweis Die Zentrifuge muss direkt an eine Steckdose angeschlossen werden. Verlängerungskabel
und Verteilerdosen sind nicht zulässig.
3. Überprüfen Sie, ob das Kabel den Sicherheitsbestimmungen Ihres Landes entspricht.
4. Stellen Sie sicher, dass Netzspannung und -frequenz mit den Angaben auf dem Typenschild
übereinstimmen.
Stellen Sie mit dem Anschlusskabel die Netzverbindung her.
Pico 17 / 21
2-3
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2
Vor dem Gebrauch
Lagerung
Lagerung
• Vor dem Einlagern sind Zentrifuge und Zubehör zu Reinigen und gegebenfalls zu Desinfizieren
oder Dekontaminieren.
• Lagern Sie die Zentrifuge an einem trockenen, staubfreien Ort.
• Lagern Sie die Zentrifuge auf ihren Füßen.
• Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.
2-4
Pico 17 / 21
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3
Bedienfeld
Inhalt
• „Bedienfeld“ auf Seite 3-2
• „Tasten“ auf Seite 3-2
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Pico 17 / 21
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3
PULSE
OPEN
STOP
START
Laufzeit
Drehzahl / RZB-Wert
Umschalttaste
Bedienfeld
Bedienfeld
Bedienfeld
Im Bedienfeld befinden sich die Tasten und Anzeigen der Zentrifuge. Der Netzschalter befindet sich an
der linken Seite der Zentrifuge. Sämtliche Parameter lassen sich auch im laufenden Betrieb abrufen
und ändern.
Tasten
Die Tasten ermöglichen folgende Bedienereingriffe zum Steuern der Betriebsart:
Tast eAnzeigeinhalt
Start
Stopp
Deckel auf
Pulse
Normaler Start der Zentrifuge.
Beenden eines Laufes von Hand.
Automatische Entriegelung (nur bei eingeschalteter Zentrifuge möglich;
Entriegelung bei Spannungsausfall: siehe „Mechanische Notentriegelung
des Deckels“auf Seite 6-2).
Durch Drücken der Taste erfolgt ein sofortiges Hochlaufen mit
maximaler Beschleunigung bis zur Enddrehzahl. Stopp beim Loslassen der
Taste mit maximaler Kraft.
Durch Drücken der Taste nach oben und unten, ändern Sie den
Wert in der Anzeige. Wenn Sie die Taste gedrückt halten, läuft der Wert
zunächst langsam, dann immer schneller nach oben bzw. unten. Für die
Feineinstellung müssen Sie die Taste so lange kurz drücken bis der
gewünschte Wert angezeigt wird. Wenn Sie beide Pfeile gemeinsam
drücken springt der Cursor eine Stelle nach links.
3-2
Pico 17 / 21
Anzeige wechseln
Durch Drücken der Taste wechseln Sie die verschiedenen Anzeigen.
(Drehzahl / RZB-Wert, Probentemperatur / Kammertemperatur, sowie
Laufzeitmessung ab Start oder ab eingestellte Drehzahl)
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4
Betrieb
Inhalt
• „Zentrifuge einschalten“ auf Seite 4-2
• „Deckel öffnen“ auf Seite 4-2
• „Deckel schließen“ auf Seite 4-2
• „Rotoreinbau“
• „Parametereingabe“ auf Seite 4-4
• „Zentrifugieren“ auf Seite 4-6
• „Kurzzeitig zentrifugieren“ auf Seite 4-7
• „Rotor ausbauen“ auf Seite 4-8
• „Aerosoldichte Rotoren“ auf Seite 4-8
• „Akustischer Signalton“auf Seite 4-8
• „Zentrifuge ausschalten“ auf Seite 4-9
auf Seite 4-2
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
4-1
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4
Betrieb
Zentrifuge einschalten
Zentrifuge einschalten
1. Schalten Sie die Zentrifuge ein.
Die Zentrifuge zeigt im Display den Ist-Wert. Drehzahl und Laufzeit zeigen 0. Die
Temperaturanzeige zeigt den aktuellen Wert.
Deckel öffnen
1. Drücken Sie die Taste .
Die Ist-Werte werden durch folgende Anzeige ersetzt:
Hinweis Verwenden Sie die Notentriegelung nur bei Störung und Netzausfall (siehe „Mechanische
Notentriegelung des Deckels“
auf Seite 6-2)
Deckel schließen
1. Schließen Sie den Deckel durch ein leichtes Niederdrücken in der Deckelmitte oder an beiden
Seiten.
Hinweis Der Zentrifugendeckel muss hörbar einschnappen.
VORSICHT Schlagen Sie den Deckel nicht zu.
Rotoreinbau
Die zugelassenen Rotoren der Pico 17 / 21 sind im Abschnitt „Rotorprogramm“ auf Seite 1-6
aufgeführt. Verwenden Sie in dieser Zentrifuge nur Rotoren und Zubehör aus dieser Aufstellung.
VORSICHT Unzulässiges oder falsch kombiniertes Zubehör kann zu schweren Schäden an
der Zentrifuge führ
Gehen Sie folgendermaßen vor:
en.
4-2
Pico 17 / 21
1. Öffnen Sie den Zentrifugendeckel und entfernen Sie wenn nötig Staub, Fremdkörper oder Reste
von Probenflüssigkeit aus der Rotorkammer.
Gewinde und O-Ring müssen sauber und unbeschädigt sein.
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4
Betrieb
Rotoreinbau
VORSICHT Setzen Sie den Rotor nicht ein, wenn die Temperaturdifferenz von
Antriebswelle und Rotornabe über 20 °C beträgt. Es kann beim Aufsetzen des Rotors zum
Klemmen kommen. Klemmen kann zur Beschädigung der Antriebswelle und des Rotors
führen.
2. Halten Sie den Rotor über die Antriebswelle. Dabei müssen die Markierungen im Rotor (a) über
dem Mitnehmerstift der Antriebswelle (b) liegen.
a
b
3. Lassen Sie den Rotor langsam hinuntergleiten.
VORSICHT Drücken Sie den Rotor nicht gewaltsam auf die Antriebswelle.
Bei einem sehr leichten Rotor kann es sein, dass der Rotor mit leichtem Druck aufgesetzt
werden muss.
4. Ziehen Sie den Rotor mit dem mitgelieferten Steckschlüssel im Uhrzeigersinn fest. Halten Sie
dabei den Rotor fest damit er sich nicht mitdreht.
5. Schließen Sie den Rotor.
6. Prüfen Sie den Sitz des Rotors, indem Sie ihn am Griff leicht anheben.
Thermo Scientific
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Drehzahlanzeige
RZB-Wertanzeige
Betrieb
Parametereingabe
WARNUNG Achten Sie auf mögliche Schäden am Rotor: Beschädigte Rotoren dürfen
nicht verwendet werden.
Entfernen Sie Verunreinigungen im Nabenbereich des Rotors.
VORSICHT Überprüfen Sie vor jedem Lauf die Verriegelung des Rotors auf der
Antriebswelle, indem Sie ihn
am Griff anheben. Schrauben Sie den Rotor wenn nötig fest.
Überprüfen Sie vor aerosoldichten Anwendungen den Zustand aller Dichtungen.
Beachten Sie die Hinweise in der Rotoranleitung.
7. Schließen Sie den Zentrifugendeckel.
Parametereingabe
Hinweis Da der Platz im Display begrenzt ist, werden Drehzahl und RZB-Wert verkürzt
dargestellt. Ein direkter Vergleich der beiden Werte ist daher nur eingeschränkt möglich.
Drehzahl oder RZB-Wert auswählen
1. Drücken Sie die Taste unter der linken Anzeige. Wenn neben der Anzeige das untere Feld
leuchtet wird die Drehzahl angezeigt. Drücken Sie die Taste , um die Auswahl zu wechseln.
2. Wenn neben der Anzeige das obere Feld leuchtet wird der RZB-Wert angezeigt. Drücken Sie die
Taste , um die Auswahl zu wechseln.
4-4
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
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4
n
1000
-------------
2
r×
=
Betrieb
Parametereingabe
Drehzahl vorwählen
1. Geben Sie den gewünschten Wert ein, indem Sie die Taste drücken bis der gewünschte Wert
angezeigt wird.
Die Drehzahl kann in 100 U/min Schritten verändert werden.
2. Drücken Sie die Taste , um die Eingabe zu bestätigen.
Wenn Sie keine Taste drücken, blinkt die Anzeige einige Sekunden. Die Eingabe wird
übernommen, und das Display zeigt wieder den Ist-Wert.
Hinweis 300 U/min
ist die niedrigste einstellbare Drehzahl.
Der höchste Wert ist abhängig von der Gerätevariante.
RZB vorwählen
1. Geben Sie den gewünschten Wert ein, indem Sie die Taste drücken bis der gewünschte Wert
angezeigt wird.
Der RZB-Wert kann in 100 g Schritten verändert werden.
2. Drücken Sie die Taste , um die Eingabe zu bestätigen.
Wenn Sie keine Taste drücken, blinkt die Anzeige einige Sekunden. Die Eingabe wird
übernommen, und das Display zeigt wieder den Ist-Wert.
Hinweis 100 g ist der niedrigste einstellbare RZB-Wert.
Der höchste Wert ist abhängig von der Gerätevariante.
Der angegebene RZB-Wert bezieht sich immer auf den maximalen Zentrifugierradius für
den 24 x 1,5 / 2 mL Rotor (75003424).
Beachten Sie bitte für weitere Rotoren die „Erklärung zum RZB-Wert“ auf Seite 4-5
und die Rotoranleitungen.
Erklärung zum RZB-Wert
Die relative Zentrifugalbeschleunigung (RZB) wird als Vielfaches der Erdbeschleunigung g
angegeben. Sie ist ein einheitenfreier Zahlenwert, der dem Vergleich der Trenn- oder
Sedimentationsleistung verschiedener Zentrifugen dient, da er unabhängig vom Gerätetyp ist. In
ihn gehen lediglich der Zentrifugierradius und die Drehzahl ein:
RZB 11,18 ×
r = Zentrifugierradius in cm
n = Drehzahl in U/min
Der maximale RZB-Wert bezieht sich auf den maximalen Radius der Gefäßbohrung.
Beachten Sie dabei, dass sich dieser Wert je nach verwendeten Gefäßen und Adaptern reduziert.
Dies können Sie ggf. in der obigen Berechnung berücksichtigen.
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Pico 17 / 21
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4
Betrieb
Zentrifugieren
Laufzeit vorwählen
Hinweis Sie können eine Laufzeit von 1-99 Minuten oder Dauerbetrieb wählen.
1. Geben Sie den gewünschten Wert ein, indem Sie die Taste unter der mittleren Anzeige
drücken bis der gewünschte Wert angezeigt wird.
Die Laufzeit kann in 1-Minuten-Schritten verändert werden.
2. Drücken Sie die Taste , um die Eingabe zu bestätigen.
Wenn Sie keine Taste drücken, blinkt die Anzeige einige Sekunden. Die Eingabe wird
übernommen, und das Display zeigt wieder den Ist-Wert.
Dauerbetrieb
1. Drücken Sie die Taste bis hd angezeigt wird.
2. Wenn Sie Dauerbetrieb wählen, läuft die Zentrifuge so lange, bis Sie den Lauf mit Drücken der
Tas te be end en.
VORSICHT Beachten Sie, dass insbesondere Rotorgefäße aus Kunststoff nur eine begrenzte
Lebensdauer besitzen, so dass sie bei Dauerbetrieb beschädigt w
erden können
Einstellungen während des Laufs ändern
Ändern Sie die Soll-Werte während des Laufs wie folgt:
1. Drücken Sie eine der beiden Tasten
Die Anzeige schaltet in die Soll-Wert-Anzeige.
des Bedienfeldes.
2.3.Geben Sie wie oben beschrieben einen neuen Wert ein.
Drücken Sie die Taste .
Der neue Wert wird nun übernommen
Zentrifugieren
Wenn der Rotor ordnungsgemäß eingesetzt, der Hauptschalter eingeschaltet und der Deckel
geschlossen sind, können Sie die Zentrifuge starten.
4-6
Pico 17 / 21
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4
Betrieb
Kurzzeitig zentrifugieren
Zentrifugationslauf starten
Drücken Sie dazu die Taste im Bedienfeld. Die Zentrifuge beschleunigt auf den voreingestellten
Wert, und die Zeitanzeige läuft mit.
Die vorgewählte Laufzeit läuft rückwärts ab. Beträgt die Restlaufzeit weniger als 1 Minute, wird die
verbleibende Zeit in Sekunden angezeigt.
Die umlaufenden LEDs neben der linken Anzeige zeigen an, dass sich der Rotor dreht.
Im Dauerbetrieb hd läuft die Zeitanzeige vorwärts. Die Anzeige der Laufzeit ist zunächst in Sekunden.
Nach einer Minute wechselt die Anzeige in den Minutentakt.
Zentrifugationslauf stoppen
Bei voreingestellter Laufzeit
Warten Sie bei einer voreingestellten Laufzeit, bis die Zentrifuge automatisch den Lauf beendet.
Sobald die Drehzahl Null erreicht, erscheint im Anzeigefeld die Meldung END. Sie können durch
Drücken der Taste
den Deckel öffnen und das Zentrifugiergut entnehmen.
Sie können den Lauf auch jederzeit durch Betätigung der Taste manuell beenden.
Bei Dauerbetrieb
Falls Sie Dauerbetrieb gewählt haben, müssen Sie die Zentrifuge manuell stoppen.
1. Drücken Sie dazu die Taste im Bedienfeld.
Die Zentrifuge wird mit der vorgesehenen Bremsrate abgebremst.
2. Drücken Sie dazu die Taste den Deckel öffnen und das Zentrifugiergut entnehmen wenn die
Anzeige END aufleuchtet.
Kurzzeitig zentrifugieren
Für kurze Zentrifugationsläufe verfügt die Pico 17 / 21 über eine PULSE-Funktion.
Durch Dauerdruck auf die Taste wird der kurzzeitige Zentrifugiervorgang gestartet und durch
Loslassen der Taste gestoppt.
Dabei beschleunigt und bremst die Zentrifuge mit maximaler Kraft. Die zuvor eingestellten Soll-Werte
werden dabei ignoriert.
Thermo Scientific
Hinweis Die Zentrifuge beschleunigt bis zur Höchstdrehzahl.
Überprüfen Sie sorgfältig, ob Sie eine bestimmte Drehzahlgrenze für Ihre Anwendung
einhalten müssen
Die Anzeige der Laufzeit ist zunächst in Sekunden. Nach einer Minute wechselt die Anzeige in den
Minutentakt.
Nach der kurzzeitigen Zentrifugation werden die vorher eingegebenen Sollwerte wieder hergestellt.
Pico 17 / 21
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4
Betrieb
Rotor ausbauen
Rotor ausbauen
Um den Rotor auszubauen, müssen Sie wie folgt vorgehen:
1. Öffnen Sie den Zentrifugendeckel.
2. Lösen Sie den Rotor mit dem Steckschlüssel.
3. Fassen Sie den Rotor mittig. Ziehen Sie den Rotor senkrecht nach oben von der Antriebswelle ab.
Achten Sie darauf, dass Sie den Rotor dabei nicht verkanten.
WARNUNG Vorsicht beim Rotorwechsel nach der Zentrifugation. Antriebswelle und
Motorlagerschild können heiß sein (>55 °C).
Aerosoldichte Rotoren
Bei Verwendung eines aerosoldichten Deckels können Sie den Rotor mit geschlossenem Rotordeckel
ausbauen. Dies dient ihrer Sicherheit und der Unversehrtheit der Probe.
Akustischer Signalton
Fehler
Wenn während eines Lauf ein Fehler auftritt, ertönt ein Signalton.
Drücken Sie eine beliebige Taste, um das Signal zu beenden.
Laufende
Am Laufende ertönt ein Signalton. Um diesen Signalton zu auszuschalten gehen Sie wie folgt vor:
Drücken Sie die Taste während Sie die Zentrifuge einschalten.
Im Display erscheint die Anzeige für Signalton an:
oder für Signalton aus
:
4-8
Pico 17 / 21
4. Drücken Sie die Taste unter der mittleren Anzeige.
Der Signalton wird ein- bzw. ausgeschaltet.
rücken Sie die Taste , um die Auswahl zu bestätigen.
5. D
Thermo Scientific
Page 29
Zentrifuge ausschalten
1. Schalten Sie die Zentrifuge aus, indem Sie den Netzschalter auf „0“ stellen.
Hinweis Zur Überbrückung von Spannungsschwankungen ist die Zentrifuge mit einer speziellen
Schaltung ausgestattet. Aus diesem Grund kann es nach Betätigen des Netzschalters bis zu
10 Sekunden dauern bis die Anzeige erlischt.
4
Betrieb
Zentrifuge ausschalten
Thermo Scientific4-9
Pico 17 / 21
Page 30
4
Betrieb
4-10Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 31
5
Wartung und Pflege
Inhalt
• „Zeiträume“ auf Seite 5-2
• „Reinigung“ auf Seite 5-2
• „Desinfektion“auf Seite 5-3
• „Dekontaminieren“ auf Seite 5-4
• „Autoklavieren“ auf Seite 5-5
• „Service von Thermo Fisher Scientific“ auf Seite 5-6
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
5-1
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5
Wartung und Pflege
Zeiträume
Zeiträume
Zum Schutz von Personen, Umwelt und Material sind Sie verpflichtet, die Zentrifuge regelmäßig zu
reinigen und bei Bedarf zu desinfizieren.
WartungEmpfohlende Häufigkeit
Rotorkammer reinigentäglich bzw. nach Verschmutzung
Rotor reinigentäglich bzw. nach Verschmutzung
Zubehörtäglich bzw. nach Verschmutzung
Gehäuseeinmal im Monat
Filterkassettealle drei Monate
Lüftungsschlitzealle sechs Monate
VORSICHT Bevor Sie ein anderes als das von Thermo Fisher Scientific empfohlene
inigungs- oder Dekontaminationsverfahren anwenden, sollten Sie sich bei Thermo
Re
Fisher Scientific vergewissern, dass das vorgesehene Verfahren die Ausrüstung nicht
schädigt.
Verwenden Sie nur zugelassene Reinigungsmittel.
Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Thermo Fisher Scientific.
Reinigung
Beachten Sie beim Reinigen von Zentrifuge und Zubehör bitte folgendes:
• Verwenden Sie warmes Wasser mit etwas neutralem Lösungsmittel.
• Verwenden Sie auf keinen Fall scharfe Reinigungsmittel wie Seifenlauge, Phosphorsäure,
Bleichlauge oder Scheuerpulver.
• Spülen Sie Bohrungen gut aus.
• Entfernen Sie anhaftende Rückstände mit einer weichen Bürste ohne Metallborsten.
• Spülen Sie mit destilliertem Wasser nach.
• Lagern Sie die Rotoren mit den Bohrungen nach unter auf einem Kunststoff-Gitterrost.
• Das Trocknen in einem Trockenschrank ist nur bei Temperaturen bis 50 °C zulässig, da
höhere Temperaturen das Material beschädigen und die Lebensdauer veringern.
• Verwenden Sie nur Desinfektionsmittel mit einem pH-Wert von 6-8.
• Trocknen Sie Aluminiumteile mit einem weichen Tuch.
• Reiben Sie die Aluminiumteile nach dem Reinigen mit einem weichen Tuch überall mit
Korrosionsschutzöl (70009824) ein. Vergessen Sie nicht die Bohrungen.
5-2
Pico 17 / 21
• Lagern Sie die Aluminiumteile bei Zimmertemperatur oder in einem Kühlraum mit den
Bohrungen nach unten.
Thermo Scientific
Page 33
VORSICHT Bevor ein anderes als das vom Hersteller empfohlene Reinigungs- oder
Dekontaminierungsverfahren angewandt wird, sollte sich der Anwender beim Hersteller
vergewissern, dass das vorgesehene Verfahren die Ausrüstung nicht schädigt.
Gehen Sie beim Reinigen von Zentrifuge und Zubehör wie folgt vor:
1. Öffnen Sie die Zentrifuge.
5
Wartung und Pflege
Desinfektion
2. Schalten
Sie die Zentrifuge aus.
3. Ziehen Sie den Netzstecker.
4. Lösen Sie den Rotor.
5. Greifen Sie den Rotor beidhändig
und ziehen Sie ihn von der Antriebswelle senkrecht nach oben
ab.
6. Entfernen Sie die Zentrifugenröhrchen und Adapter.
7. Verwenden Sie zum Reinigen ein neutrales Reinigungsmittel mit einem pH-Wert zwischen 6 und
8.
8. Trocknen Sie Rotor und Zubehör nach der Reinigung mit einem Tuch oder in einem
Warmluftschrank bei maximal 50 °C.
• Reiben Sie die Aluminiumteile nach dem Reinigen mit einem weichen Tuch überall mit
Korrosionsschutzöl (70009824) ein. Vergessen Sie nicht die Bohrungen..
VORSICHT Beim Reinigen dürfen keine Flüssigkeiten, insbesondere keine organischen
Lösungsmittel, an die Antriebswelle und das Kugellager der Zentrifuge gelangen.
Organisc
he Lösungsmittel zersetzen das Fett der Motorlagerung. Die Antriebswelle kann
blockieren.
Desinfektion
Desinfizieren Sie Zentrifuge, Rotor und Zubehör sofort, wenn während der Zentrifugation infektiöses
Material ausgetreten ist.
Thermo Scientific
WARNUNG Infektiöses Material kann bei Gefäßbruch oder durch Verschütten in die
Zentrifuge gelangen. Be
achten Sie die Infektionsgefahr beim Kontakt und ergreifen Sie
alle erforderlichen Schutzmaßnahmen.
Sorgen Sie im Kontaminationsfall dafür, dass Dritte nicht gefährdet werden.
Dekontaminieren Sie betroffene Teile sofort.
Veranlassen Sie bei Bedarf weitere Schutzmaßnahmen.
Pico 17 / 21
5-3
Page 34
5
Wartung und Pflege
Dekontaminieren
Rotorkammer und Rotor müssen mit einem universellen, möglichst neutralen Desinfektionsmittel
behandelt werden.
VORSICHT Bevor ein anderes als das vom Hersteller empfohlene Reinigungs- oder
Dekontaminierungsverfahren angewandt wird, sollte sich der Anwender beim Hersteller
vergewissern, dass das vorgesehene Verfahren die Ausrüstung nicht schädigt.
Beachten Sie die Sicherheitsmaßnahmen und Handhabungshinweise für die verwendeten
inigungsmittel.
Re
Bei Fragen zur Verwendung anderer Desinfektionsmittel wenden Sie sich bitte an die Serviceabteilung
von Thermo Fisher Scientific.
Desinfizieren Sie den Rotor und das Zubehör wie folgt:
1. Öffnen Sie die Zentrifuge.
2. Schalten Sie die Zentrifuge aus.
3. Ziehen Sie den Netzstecker.
4. Lösen Sie den Rotor.
5. Greifen Sie den Rotor beidhändig und ziehen Sie ihn von der Antriebswelle senkrecht nach oben
ab.
6. Entfernen Sie die Zentrifugenröhrchen und Adapter und entsorgen bzw. desinfizieren Sie diese.
7. Behandeln Sie Rotor und Rotordeckel gemäß den Anweisungen für das Desinfektionsmittel.
Halten Sie die angegebenen Einwirkzeiten unbedingt ein.
8. Stellen Sie den Rotor auf den Kopf und lassen Sie das Desinfektionsmittel ablaufen.
9. Spülen Sie Rotor und das Zubehör gründlich mit Wasser aus.
10. Entsorgen Sie das Desinfektionsmittel nach den geltenden Richtlinien.
11. Trocknen Sie Rotor und Zubehör nach der Reinigung mit einem Tuch oder in einemWarmluftschrank bei maximal 50°C.
12. Reiben Sie die Aluminiumteile nach dem Reinigen mit einem weichen Tuch überall mit
Korrosionsschutzöl (70009824) ein. Vergessen Sie nicht die Bohrungen.
Dekontaminieren
5-4
Pico 17 / 21
Dekontaminieren Sie Zentrifuge, Rotor und Zubehör sofort, wenn kontaminierte Substanzen
ausgetreten sind.
WARNUNG Kontaminiertes Material kann bei Gefäßbruch oder durch Verschütten in
die Zentrifuge gelangen. Beachten Sie die Strahlungsgefahr beim Kontakt und ergreifen
Sie alle erforderlichen Schutzmaßnahmen.
Sorgen Sie im Kontaminationsfall dafür, dass Dritte nicht gefährdet werden.
Dekontaminieren Sie betroffene Teile sofort.
ranlassen Sie bei Bedarf weitere Schutzmaßnahmen.
Ve
Thermo Scientific
Page 35
5
Wartung und Pflege
Autoklavieren
VORSICHT Bevor ein anderes als das vom Hersteller empfohlene Reinigungs- oder
Dekontaminie
rungsverfahren angewandt wird, sollte sich der Anwender beim Hersteller
vergewissern, dass das vorgesehene Verfahren die Ausrüstung nicht schädigt.
Verwenden Sie für die allgemeine Dekontamination eine Lösung aus gleichen Teilen von 70 %-igem
Ethanol, 1
0 %-igem SDS und Wasser.
1. Öffnen Sie die Zentrifuge.
2. Schalten Sie die Zentrifuge aus.
3. Ziehen Sie den Netzstecker.
4. Lösen Sie den Rotor.
5. Greifen Sie den Rotor beidhändig und ziehen Sie ihn von der Antriebswelle senkrecht nach oben
ab.
6. Entfernen Sie die Zentrifugenröhrchen und Adapter und entsorgen bzw. dekontaminieren Sie
diese.
7. Spülen Sie den Rotor erst mit Ethanol, dann mit deionisiertem Wasser aus
• Halten Sie die angegebenen Einwirkzeiten unbedingt ein.
8. Stellen Sie den Rotor auf den Kopf und lassen Sie die Waschlösunge ablaufen.
9. Spülen Sie Rotor und das Zubehör gründlich mit Wasser aus.
10. Entsorgen Sie die Waschlösunge nach den geltenden Richtlinien in einem geeigneten Behälter für
kontaminierte Abfälle.
11. Trocknen Sie Rotor und Zubehör nach der Reinigung mit einem Tuch oder in einem
Warmluftschrank bei maximal 50 °C.
12. Reiben Sie die Aluminiumteile nach dem Reinigen mit einem weichen Tuch überall mit
Korrosionsschutzöl (70009824) ein. Vergessen Sie nicht die Bohrungen.
Autoklavieren
1. Reinigen Sie den Rotor vor dem Autoklavieren wie oben Beschrieben.
2. Legen Sie den Rotor auf eine ebene Unterlage.
• Rotor und Adapter sind bei 121 °C autoklavierbar.
Thermo Scientific
• Der höchste zulässige Autoklavierzyklus beträgt 20 min bei 121 °C
Hinweis Chemische Zusätze im Dampf sind nicht zulässig.
VORSICHT Überschreiten Sie niemals die zulässigen Werte bezüglich
Autoklaviertemperatur und -dauer.
Zeigt der Rotor Anzeichen
von Verschleiß oder Korrosion, darf er nicht mehr betrieben
werden.
Pico 17 / 21
5-5
Page 36
5
Wartung und Pflege
Service von Thermo Fisher Scientific
Service von Thermo Fisher Scientific
Thermo Fisher Scientific empfiehlt, die Zentrifuge und das Zubehör einmal jährlich durch den
autorisierten Servicetechniker warten zu lassen. Dabei überprüft der Servicetechniker:
• die elektrischen Installationen;
• die Eignung des Aufstellungsortes;
• die Deckelverriegelung und den Sicherheitskreis;
• den Rotor;
• die Rotorbefestigung und die Antriebswelle.
Für diese Leistungen bietet Thermo Fisher Scientific Inspektions- und Serviceverträge an. Eventuell
erforderliche Reparaturen werden im Rahmen der Gewährleistungsbedingungen kostenlos und
außerhalb der Gewährleistung kostenpflichtig abgewickelt.
Dies gilt nur, wenn ausschließlich Servicetechniker von Thermo Fisher Scientific Eingriffe an der
Zentrifuge vorgenommen haben.
Einsenden und Entsorgen von Zubehör
WARNUNG Vor dem Einsenden oder Entsorgen sind Zentrifuge und Zubehör zu
Reinigen und gegebenfalls zu Desinfizieren oder Dekontaminieren.
5-6
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
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6
Wenn Störungen auftreten
Inhalt
• „Mechanische Notentriegelung des Deckels“ auf Seite 6-2
• „Vom Anwender behebbare Fehler“ auf Seite 6-3
• „Wenn ein Servicetechniker kommen muss“ auf Seite 6-6
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
6-1
Page 38
6
Notentriegelung
Wenn Störungen auftreten
Mechanische Notentriegelung des Deckels
Mechanische Notentriegelung des Deckels
Bei einem Stromausfall können Sie den Zentrifugendeckel nicht mit der normalen elektrischen
Deckelentriegelung öffnen. Damit Sie die Proben im Notfall sofort entnehmen können, verfügt die
Zentrifuge über eine manuelle Deckelentriegelung. Diese dürfen Sie jedoch nur im Notfall benutzen,
nachdem der Rotor zum Stillstand gekommen ist.
WARNUNG Der Rotor kann mit hoher Geschwindigkeit laufen. Dies kann beim
rühren zu schweren Verletzungen führen.
Be
Warten Sie immer zuerst einige Minuten, bis der Rotor ungebremst zum Stillstand gekommen ist.
Ohne Stromzufuhr ist die Bremse außer Betrieb. Der Bremsvorgang dauert viel länger als gewöhnlich.
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Vergewissern Sie sich, dass der Rotor stillsteht (Sichtfenster im Deckel).
WARNUNG Rotor niemals mit der Hand oder Werkzeugen abbremsen.
2. Ziehen Sie den Netzstecker.
3. Stecken Sie einen ca. 7cm langen Draht (z.B. eine aufgebogene Büroklammer) in die Bohrung
oberhalb des Bedienfeldes.
4. Drücken Sie leicht auf den Zentrifugendeckel. Drücken Sie den Draht so weit in die Bohrung, bis
der Zentrifugendeckel hörbar entriegelt.
5. Nehmen Sie den Draht aus der Bohrung und öffnen Sie den Zentrifugendeckel.
Sie können nun die Proben entnehmen.
6-2
Pico 17 / 21
Abbildung 6-1. Notentriegelung
Thermo Scientific
Page 39
Schließen Sie die Zentrifuge wieder an, wenn der Stromausfall behoben ist. Schalten Sie die Zentrifuge
ein.
Vom Anwender behebbare Fehler
Treten Störungen auf , die nicht in dieser Tabelle enthalten sind, müssen Sie den
autorisierten Kundendienst benachrichtigen.
FehlermeldungVerhalten der ZentrifugeMögliche Ursachen und Abhilfe
6
Wenn Störungen auftreten
Vom Anwender behebbare Fehler
Anzeigen bleiben
dunkel
Anzeigen fallen
kurzzeitig aus
Zentrifugendeckel
lässt sich nicht öffnen
Der Antrieb setzt aus. Der Rotor läuft
ungebremst aus. Der Zentrifugendeckel
lässt sich nicht öffnen.
Der Antrieb setzt plötzlich aus. Der Rotor
läuft ungebremst aus.
Druck auf Taste ohne Wirkung.Zentrifugendeckel ist nicht richtig eingerastet oder
Laute LaufgeräuscheUnwucht
Die Netzspannung ist unterbrochen.
1. Ist der Netzschalter eingeschaltet?
2. Überprüfen Sie den Netzanschluss.
Bleiben die Anzeigen weiterhin dunkel, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Die Netzspannung war kurzzeitig unterbrochen.
1. Schalten Sie den Netzschalter aus.
2. Überprüfen Sie, ob der Netzstecker richtig in die Steckdose
eingesteckt ist.
3. Starten Sie die Zentrifuge erneut.
Zentrifugendeckel verspannt.
1. Prüfen Sie, ob Netzspannung anliegt und die Zentrifuge
eingeschaltet ist (Anzeigen leuchten).
2. Führt dies nicht zum Erfolg, können
mit der mechanischen Notentriegelung öffnen („Mechanische
Notentriegelung des Deckels“auf Seite 6-2)
1. Stoppen Sie die Zentrifuge. Drücken Sie dazu die Taste
oder ziehen Sie im Notfall den Netzstecker.
2. Warten Sie, bis die Zentrifuge stillsteht.
3. Prüfen Sie, ob der Rotor korrekt beladen ist.
Überprüfen Sie, ob ein zerbrochenes Gefäß, ein beschädigter
Rotor oder ein beschädigter Motor die Laufgeräusche
verursacht.
Sind die lauten Laufgeräusche weiterhin vorhanden,
benachrichtigen Sie einen Servicetechniker.
Sie den Zentrifugendeckel
Anzeige oP erscheint,
obwohl der
Zentrifugendeckel
geschlossen ist.
Thermo Scientific
Kein Anlauf möglichDer Zentrifugendeckel ist nicht richtig verschlossen.
Zentrifugendeckel öffnen und Verriegelungsvorgang
wiederholen.
Erscheint die Meldung weiterhin, benachrichtigen Sie einen
Servicetechniker.
Pico 17 / 21
6-3
Page 40
6
Wenn Störungen auftreten
Vom Anwender behebbare Fehler
FehlermeldungVerhalten der ZentrifugeMögliche Ursachen und Abhilfe
LidRotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.Der Zentrifugendeckel wurde im Lauf manuell geöffnet.
Zentrifugendeckel sofort schließen.
Der Rotor läuft gebremst aus.
Wenn Sie weiter zentrifugieren wollen, müssen Sie die
Zentrifuge aus- und wieder einschalten.
bAL Rotor läuft gebremst aus. Unwuchtschalter hat ausgelöst.
1. Öffnen Sie die Zentrifuge durch Drücken der Taste.
2. Prüfen Sie, ob der Rotor korrekt beladen ist.
3. Überprüfen Sie, ob ein zerbrochenes Gefäß, oder ein
beschädigter Rotor den Unwuchtschalter ausgelöst hat.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
E-01 - E-13Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
E-14Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
E-15 - E-16Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
E-22 - E-23Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
E-24Zentrifuge ist nicht bedienbar. Der Deckel
kann nicht geöffnet werden.
Interner Programmfehler
Zentrifuge aus- und wieder einschalten.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Übertemperatur in der Rotorkammer.
Zentrifuge aus- und nach ca. 1 Minute wieder einschalten.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Temperaturmessung gestört
Zentrifuge aus- und wieder einschalten.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Fehlerhafte Drehzahlerfassung.
Zentrifuge aus- und wieder einschalten.
Im Display erscheint die Anzeige BR und ein Countdown von
100 - 0.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Fehlerhafte Statusinformation vom Deckelschloss
1. Zentrifuge aus- und wieder einschalten.
2. Nach dem erneuten Einschalten sehen Sie Lid FAiL in der
Anzeige.
3. Sollte der der Zentrifugendeckel bereits geöffnet sein, so
erscheint in der Anzeige CLOSE Lid. Schließen Sie daraufhin
den Deckel.
4. Die Zentrifuge versucht nun den Zentrifugendeckel zu öffnen,
um so in den normalen Betriebsmodus zu gelangen.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
6-4
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 41
FehlermeldungVerhalten der ZentrifugeMögliche Ursachen und Abhilfe
E-29Motor läuft nicht an.Motor oder Rotor blockiert
1. Zentrifuge über Netzschalter aus- und wieder einschalten.
2. Zentrifugendeckel öffnen
3. Prüfen Sie, ob sich der Rotor frei drehen kann.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
6
Wenn Störungen auftreten
Vom Anwender behebbare Fehler
E-31Rotor läuft ungebremst aus bis zum
Stillstand, bzw. läuft nicht an.
Übertemperatur im Motor
1. Zentrifuge ausschalten und Netzstecker ziehen.
2. Kontrollieren und reinigen Sie ggf. die Lüftungsschlitze, bzw.
die Filterkassette bei gekühlten Zentrifugen.
3. Nach ca. 60 min können Sie die Zentrifuge wieder starten.
Max. zulässige Umgebungstemperatur beachten.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
E-33Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.Überdruck in der Kälteanlage
1. Das Gerät 15 Minuten eingeschaltet stehen lassen.
Der Lüfter läuft mit max. Leistung, um den Überdruck
abzubauen.
2. Den Luftstrom auf der Geräterückseite mit der Hand testen,
wenn Sie kein Lüftergeräusch hören.
Wenn Sie keinen Luftstrom fühlen:
1. Zentrifuge ausschalten und Netzstecker ziehen.
2. Kontrollieren und reinigen Sie ggf. die Lüftungsschlitze, bzw.
die Filterkassette bei den gekühlten Zentrifuge.
3. Nach ca. 30 min können Sie die Zentrifuge wieder starten.
Max. zulässige Umgebungstemperatur beachten.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
E-36Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
E-39Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
E-41 - E-56Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
Thermo Scientific
Überstrom oder Überspannung, der Bremswiderstand ist heiß.
Nach ca. 60 min können Sie die Zentrifuge wieder starten.
Zentrifuge aus- und wieder einschalten.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Fehlerhafte Drehzahlerfassung
Zentrifuge aus- und wieder einschalten.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Interner Programmfehler
Zentrifuge aus- und wieder einschalten.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Pico 17 / 21
6-5
Page 42
6
Wenn Störungen auftreten
Wenn ein Servicetechniker kommen muss
FehlermeldungVerhalten der ZentrifugeMögliche Ursachen und Abhilfe
E-60Rotor läuft gebremst aus.Untertemperatur in der Rotorkammer
1. Zentrifugationslauf beenden.
2. Öffnen Sie den Deckel und lassen Sie Rotorkammer abtauen.
Fassen Sie die Rotorkammer niemals mit bloßen Händen Festfrieren möglich.
3. Nach ca. 60 min können Sie die Zentrifuge wieder starten.
Beachten Sie die max. zulässige Umgebungstemperatur.
4. Bei starker Eisbildung im Innenkessel ist darauf zu achten,
dass nach dem Abtauen das Kondenswasser entfernt wird.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
E-63Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
E-64Das Kühlsystem konnte nicht eingeschaltet
werden.
E-65Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
Temperaturmessung gestört
Zentrifuge aus- und wieder einschalten.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Netzunterspannung.
Prüfen Sie das Netz und kontaktieren Sie ggf. ihren Versorger.
Zuvor wird die Meldung LINE angezeigt.
Temperaturmessung gestört
Zentrifuge aus- und wieder einschalten.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Wenn ein Servicetechniker kommen muss
Sollten Sie einmal einen Servicetechniker benötigen, geben Sie bitte die Best.-Nr. und die Fabr.-Nr.
Ihrer Zentrifuge an. Diese Informationen finden Sie an der Rückseite, in der Nähe des Einganges für
das Netzkabel.
Um die Software-Version zu erfahren gehen Sie wie folgt vor:
1. Schalten Sie die Zentrifuge ein und halten Sie dabei die Taste gedrückt.
Im Display leuchten alle Anzeigen.
6-6
Pico 17 / 21
• Für jeweils 5 Sekunden erscheinen im Display folgende Werte:
Software-NummerSOFT0583_
Software-Version_01
NV-RAM-NummerEEPRO4621_
NV-RAM-Version_01
ZykluszählerCYCLE00125
Thermo Scientific
Page 43
• Diese Werte sind Beispielwerte und bedeuten:
Software0583 Version 01
6
Wenn Störungen auftreten
Wenn ein Servicetechniker kommen muss
N
V-RAM
absolvierte Zyklen1
4521 V
25
ersion 01
2. Teilen Sie dem Servicetechniker die Software-Version mit.
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
6-7
Page 44
6
Wenn Störungen auftreten
6-8Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 45
A
Beständigkeitstabelle
CHEMIKALIE
2-Mercaptoethanol
Acetaldehyd
Aceton
Acetonitril
Alconox
Allylalkohol
Aluminumchlorid
Ameisensäure (100 %)
Ammoniumacetat
Ammoniumcarbonat
Ammoniumhydroxid (10 %)
Ammoniumhydroxid (28 %)
Ammoniumhydroxid (konz.)
Ammoniumphosphat
Ammoniumsulfat
Amylalkohol
Anilin
Ätznatron (<1 %)
Ätznatron (10 %)
Bariumsalze
Benzen
Benzylalkohol
MATERIAL
ALUMINIUM
ANODISCHE ALUMINIUMBESCHICHTUNG
BUNA N
ZELLULOSEACETAT BUTYRAT
POLYURETHAN ROTORFARBE
Kohlefaser-/Epoxidharz-Verbundwerkstoff
DELRIN
SSU- SMS- SUSSUSS- SSSSUSSSSSS
S-UU---M-U---MUUUMM- MSU- S- U
MSUUSUMSSUUSUSUUUSSUUSMMSUU
SSU- SMS- SSUSUMUU- SMUUSSSSUU
UUS- SSS- SSSSSSMSSSSSSSSSSSU
---U--S----S-SSMSSS-MS--S--
UUSSSSUSSSSMSSSS- SSSSSMUUSS
-SMU--U----U-SMUUSS-US-US-U
SSU- SSS- SSSSSSSU- SSSSSSSSSS
MSUSSSSSSSSSSSUU- SSSSSSMSSS
UUSUSSMSSSSS- SUMSSSSSSSSSMS
UUSUSUMSSSSSUSUMSSSSSSSSSMS
UUUUSUMS- S- SUSUUSSS- MSSSS- U
U- S- SSSSSSSS- SSM- SSSSSSMSSS
UMS- SSUSSSSSSSSS- SSSSSSUSSU
S- MU- - SS- M- S- MSSSSM---U-S-M
SSUUSUSMSUUUUUUU- SMUUSSSSUS
U- MSSS- - SMSS- SMMSSSSSSMSS- U
U- MU- - U- MMSSUSUUSSSSSSMSS- U
MUS- SSSSSSSSSSSM- SSSSSSMSSS
SSUUSUMUSUUSUUUMUMUUUSUUSUS
S- UU- - MM- M- SUUUUUUU- MSM- S- S
, POLYCLEAR,CLEARCRIMP
ETHYLEN PROPYLEN
GLAS
NEOPREN
1
NORYL
NYLON
PET
POLYALLOMER
POLYCARBONAT
POLYESTER, GLAS DUROMER
POLYTHERMID
POLYRTHYLEN
POLYPROPYLEN
POLYSULFON
POLYVINYLCHLORID
RULON A, TEFLON
SILIKON GUMMI
STAHL, NICHTROSTEND
TITAN
TYGON
VITON
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
A-1
Page 46
A
Beständigkeitstabelle
CHEMIKALIE
Borsäure
Cäsiumacetat
Cäsiumbromid
Cäsiumchlorid
Cäsiumformat
Cäsiumjodid
Cäsiumsulfat
Chloroform
Chromsäure (10 %)
, POLYCLEAR,CLEARCRIMP
MATERIAL
ALUMINIUM
ANODISCHE ALUMINIUMBESCHICHTUNG
BUNA N
ZELLULOSEACETAT BUTYRAT
POLYURETHAN ROTORFARBE
Kohlefaser-/Epoxidharz-Verbundwerkstoff
DELRIN
ETHYLEN PROPYLEN
GLAS
NEOPREN
NORYL
NYLON
1
PET
POLYALLOMER
POLYCARBONAT
POLYESTER, GLAS DUROMER
POLYTHERMID
POLYRTHYLEN
POLYPROPYLEN
POLYSULFON
POLYVINYLCHLORID
RULON A, TEFLON
SILIKON GUMMI
STAHL, NICHTROSTEND
TITAN
TYGON
USSMSSUSSSSSSSSSUSSSSSSSSSS
M- S- SSS- SSSS- SS- - SSSSSSMSSS
MSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
MSSUSSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
MSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
MSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
MSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
UUUUSSMUSUUMUMUUUMMUUSUUUMS
U- UUSUU- SSSUSSMUMSSUMSMUSSS
VITON
Chromsäure (50 %)
Cresolgemisch
Cyclohexan
Deoxycholat
Destilliertes Wasser
Dextran
Diethylether
Diethylketon
Diethylpyrocarbonat
Dimethylsulfoxid
Dioxan
Eisenchlorid
Eisessig
Essigsäure (5%)
Essigsäure (60 %)
Ethylacetat
Ethylalkohol (50 %)
Ethylalkohol (95 %)
Ethylenddichlorid
Ethylenglykol
Ethylenoxid, dampfförmig
Ficoll-Hypaque
U-UU-UU---SUUSMUMSSUMS-UM-S
SSU---S-SUUUUUU- - UU- USSSSUS
SSS- SSSUSUSSUUUMSMUMMSUMMUS
SSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSSSSS
SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS
MSSSSSS- SSSSSSSSSSSSSSSMSSS
SSUUSSSUSUUSUUUUUUUUUSSSSMU
S- UU- - M- SU- S- MUUUMM- US- - SUU
SSU- SSS- SSUSUSU- - SSSMSSSSSS
SSUUSSS- SUSSUSUU- SSUUSSSSUU
MSUUSSMMSUUSUMUU- MMMUSSSSUU
UUS---MS-M-S-S---SS---MUS-S
SSUUSSUMSUSUUUUUMSUMUSUUS- U
SSMSSSMSSSSSMSSSSSSSMSSMSSM
S S U U S S U - S MS U U MU S MS MS MS MU S MU
MMUUSSMMSSUSUMUU- SSUUSMMSUU
SSSSSSMSSSSSUSUSSSSSSSSMSMU
SSSUSSMSSSSSUSU- SSSMSSSUSMU
S- UU- - SM- UUSUUUUUUU- USU- S- S
SSSSSSSSSSSS- SUSSSSSSSSMSMS
S- U- - U- - SU- S- SM- - SSSUSUSSSU
MSS- SSS- SSSS- SS- SSSSSSSMSSS
A-2
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 47
CHEMIKALIE
Flusssäure (10 %)
Flusssäure (50 %)
Flusssäure (konz.)
Formaldehyd (40 %)
Glutaraldehyd
Glycerol
Guanidinhydrochlorid
Haemo-Sol
Hexan
A
Beständigkeitstabelle
, POLYCLEAR,CLEARCRIMP
MATERIAL
ALUMINIUM
ANODISCHE ALUMINIUMBESCHICHTUNG
BUNA N
ZELLULOSEACETAT BUTYRAT
POLYURETHAN ROTORFARBE
Kohlefaser-/Epoxidharz-Verbundwerkstoff
DELRIN
ETHYLEN PROPYLEN
GLAS
NEOPREN
NORYL
NYLON
1
PET
POLYALLOMER
POLYCARBONAT
POLYESTER, GLAS DUROMER
POLYTHERMID
POLYRTHYLEN
POLYPROPYLEN
POLYSULFON
POLYVINYLCHLORID
RULON A, TEFLON
SILIKON GUMMI
STAHL, NICHTROSTEND
TITAN
TYGON
UUUM- - U- - UUS- SMUSSSSMSUUU- -
UUUU- - U- - UUUUSUUUSSMMSUUU- M
UUUU- UUM- UMUUMUUU- S- USUUU- -
MMMSSSSMSSSSMSSSUSSMSSSMSMU
SSSS- - S- SSSSSSS- - SSS- - SSS- -
MSS- SSSSSSSSSSSS- SSSSSSSSSS
UUS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSUSSS
SSS---S-SSSSSSS- - SSSSSSSSSS
SSS- SSS- SSUSUMUSSUSSMSUSSUS
VITON
Isobutylalkohol
Isopropylalkohol
Jodsäure
Kaliumbromid
Kaliumcarbonat
Kaliumchlorid
Kaliumhydroxid (5 %)
Kaliumhydroxid (konz.)
Kaliumpermanganat
Kalziumchlorid
Kalziumhypochlorit
Kerosen
Kochsalz (10 %)
Kochsalz (gesättigt)
Kohlenstofftetrachlorid
Königswasser
Lösung 555 (20 %)
Magnesiumchlorid
Mercapto-Buttersäure
Methylalkohol
Methylenechlorid
Methylethylketone
- - MU- - SS- U- SUSSMSSS- SSS- S- S
MMMU SSSSSUSSUSUMSSSSSSSMMMS
SSM- SSS- SMSSMSS- MSSSSSMSSMM
USS- SSS- SSSSSSSSSSS- SSSMSSS
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USS- SSSSSSSSSSS- SSSSSSSUSSS
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SSS- SSS- SSSUSSSM- SMSUSSMSUS
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M- U- SMMS- M- S- SMS- SSSMSMUS- S
SSS- SSSUSMUSUMMS- MMMSSUSSUS
S- SSSSSS- - - SSSSS- SSSS- SSM- S
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U U MS S U MU S U U S U MU S S MMS MMMMU S S
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SSS---S-SSSSSSS- - SSS- SSSSSS
MSS- SSSSSSSSSSSSSSSSSSSMSSS
USU- SMS- SMSUUUU- SUUSMSUSSSS
SSSUSSMSSSSSUSUMSSSSSSSMSMU
UUUUMSSUSUUSUUUUUMUUUSSMUSU
SSUUSSMSSUUSUSUUUSSUUSSSSUU
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
A-3
Page 48
A
Beständigkeitstabelle
CHEMIKALIE
Metrizamide
Milchsäure (100 %)
Milchsäure (20 %)
N-Butyl-Alkohol
N-Butyl-Phthalat
N, N-Dimethylformamid
Natriumborat
Natriumbromid
Natriumcarbonat (2 %)
Natriumdodecylsulfat
Natriumhypochlorit (5 %)
Natriumjodid
Natriumnitrat
Natriumsulfat
Natriumsulfid
Natriumsulfit
Nickelsalze
Öle (Mineralöl)
Öle (sonstige)
Ölsäure
Oxalsäure
Perchlorsäure (10 %)
Perchlorsäure (70 %)
Phenol (5 %)
Phenol (50 %)
Phosphorsäure (10%)
Phosphorsäure (konz.)
Physiologische Stoffe (Serum,
Urin)
Pikrinsäure
Pyridin (50 %)
, POLYCLEAR,CLEARCRIMP
MATERIAL
ALUMINIUM
ANODISCHE ALUMINIUMBESCHICHTUNG
BUNA N
ZELLULOSEACETAT BUTYRAT
POLYURETHAN ROTORFARBE
Kohlefaser-/Epoxidharz-Verbundwerkstoff
DELRIN
ETHYLEN PROPYLEN
GLAS
NEOPREN
NORYL
NYLON
1
PET
POLYALLOMER
POLYCARBONAT
POLYESTER, GLAS DUROMER
POLYTHERMID
POLYRTHYLEN
POLYPROPYLEN
POLYSULFON
POLYVINYLCHLORID
RULON A, TEFLON
SILIKON GUMMI
STAHL, NICHTROSTEND
TITAN
TYGON
MSS- SSS- SSSS- SS- - SSSSSSMSSS
--S------MSU-SSSMSS- MSMSS- S
--SS-----MSM-SSSSSSSMSMSS- S
S- SU- - S- - SM- USMSSSSMMSM- S- S
SSU- SSS- SUUSUUUM- UUSUSMMSUS
SSSUSMS- SSUSUSUU- SSUUSMSSSU
MSSSSSSSSSSUSSSS- SSSSSSMSSS
USS- SSS- SSSSSSSS- SSSSSSMSSS
MUSSSSSSSSSSSSUSSSSSSSSSSSS
SSS- SSS- SSSSSSS- SSSSSSSSSSS
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MSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
SSS- SSSSSSSSSSSS- SSSSSUSSSS
USS- SSSSSSSSSSSSSSSSSSSMSSS
S-SS---S---SSSUU- - S- - - SSM- S
SSS- SSSSMSSSSSSM- SSSSSSSSSS
USSSSS- SSS- - SSSS- SSSSSSMSSS
SSS---SUSSSSUUMSMUUSSSUSSSS
S-S---SMSSSSUSSSSUSSSS- SSMS
S- USSSUUSUSSMSSSSSSSSSMUSMM
UUMSSSUSSSSSUSUSSSSSSSSUMSS
U- U- SUU- SMM- - MUMSMM- MSU- S- S
UUU- - UU- SUMUUMUUUMMUMSUUSUS
U S U - S MM- S U MU U S U MS MS U U S U MMMS
USU- SUM- SUMUUUUUSUMUUSUUUMS
UUMSSSUSSSSU- SSSSSSSSSUMUSS
U U MM- - U S - MS U U MMS S S MS MS U MU - S
MSSS- - S- SSSSSSSSSSSSSSSSSSS
SSU- SMSSSMSUSSSUSSSSUSUMSMS
USUUSUU- USSUUMUU- USMUSSUUUU
VITON
A-4
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 49
CHEMIKALIE
Rubidiumbromide
A
Beständigkeitstabelle
, POLYCLEAR,CLEARCRIMP
MATERIAL
ALUMINIUM
ANODISCHE ALUMINIUMBESCHICHTUNG
BUNA N
ZELLULOSEACETAT BUTYRAT
POLYURETHAN ROTORFARBE
Kohlefaser-/Epoxidharz-Verbundwerkstoff
DELRIN
ETHYLEN PROPYLEN
GLAS
NEOPREN
NORYL
NYLON
1
PET
POLYALLOMER
POLYCARBONAT
POLYESTER, GLAS DUROMER
POLYTHERMID
POLYRTHYLEN
POLYPROPYLEN
POLYSULFON
POLYVINYLCHLORID
RULON A, TEFLON
SILIKON GUMMI
STAHL, NICHTROSTEND
TITAN
TYGON
MSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
VITON
Rubidiumchlorid
Saccharose
Saccharose, Alkali
Salicylsäure
Salpetersäure (10 %)
Salpetersäure (50 %)
Salpetersäure (95 %)
Salzsäure (10 %)
Salzsäure (50 %)
Schwefelsäure (10 %)
Schwefelsäure (50 %)
schwefelsäure (konz.)
Stearinsäure
Tetrahydrofuran
Toluen
Trichloressigsäure
Trichlorethan
Trichlorethylen
Trinatriumphosphat
Tris-Puffer (pH-neutral)
Triton X-100
Urin
Wasserstoffperoxid (10 %)
Wasserstoffperoxid (3 %)
Xylen
Zinkchlorid
Zinksulfat
Zitronensäure (10 %)
1
Polyethylenterephthalat
MSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
MSS- SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS
MSS- SSS- SSSSSSUSSSSSSSSMSSS
UUSSSSS- SSSUSSS- SSS- SSSUSSS
USUSSUU- SUSU- SSSSSSSSSMSSSS
USUMSUU- SUSUUMMUMMMSSSUSSMS
U- UU- UU- - UUUUMUUUUMUUSUSS- S
UUMSSSU- SSSUUSUSSSSSSSSUMSS
UUUUSUU- SMSUUMUUSSSSMSMUUMM
MUUSSUU- SSMUSSSSSSSSSSUUUSS
MUUUSUU- SSMUUSUUMSSSSSUUUMS
MUUU- UUM- - MUUSUUUMSUMSUUU- S
S-S---SMSSSS- SSSSSSSSSMMSSS
SSUUSUUMSUUSUUU- MUUUUSUSSUU
SSUUSSMUSUUSUUUSUMUUUSUSUUM
UUU- SSUMSUSUUSM- MSSUUSUUUMU
S-U---MU-U-SUUUUUUUUUSU- S- S
--UU---U-U-SUUUUUUUUUSU- U- S
---S--M------S--SSS--S--S-S
USSSSSS- SSSSSSSSSSSSSSSSSSS
SSS- SSS- SSSSSSSSSSSSSSSSSSS
S- USSSS----SSSMSSSS- SSSMS- S
UUMSSUU- SSSUSSSMUSSSSSSMSUS
SMSSS- S- SSSSSSSSMSSSSSSSSSS
SSUSSSMUSUUUUUUMUMUUUSUMSUS
UUSSSSUSSSSSSSSSSSSSSSSUSSS
USS- SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS
MSSMSSMSSSSSSSSSMSSSSSSSSSS
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
A-5
Page 50
A
Beständigkeitstabelle
Legende
S Zufriedenstellend
M Leicht ätzend; abhängig von Expositionsdauer, Drehzahl usw. möglicherweise mit zufriedenstellendem
Zentrifugierergebnis. Prüfung unter den jeweiligen Bedingungen empfohlen.
U Nicht zufriedenstellend, nicht empfohlen.
-- Keine Daten vorhanden; Prüfung mit Probenmaterial empfohlen.
Die chemischen Beständigkeitsdaten sind unverbindlich. Strukturierte Beständigkeitsdaten während
des Zentrifugierens liegen nicht vor. Im Zweifelsfall empfehlen wir die Durchführung von Testreihen
mit Probechargen.
Delrin, TEFLON und Viton sind eingetrag ene Waren zeichen von DuPont. Noryl is t eingetr agenes Wa renzeic hen von SABIC. POLYCLEAR ist
ein eingetragenes Warenzeichen von Hongye C O., Ltd. Hypaque ist ein eing etragen es Warenze ichen von Amersham Health As. RULON A un d
Tygon sind eingetragene Warenzeichen von Saint-Gobain Performance Plastics. Alconox ist ein eingetragenes Warenzeichen von Alconox. Ficoll ist
ein eingetragenes Warenzeichen von GE Healthcare. Haemo-Sol ist ein eingetragenes Warenzeichen von Haemo-Sol. Triton ist ein eingetragenes Warenzeichen der Union Carbide Corporation. Valox ist ein eingetragenes Warenzeichen von General Electric Co.
Spezifi katione n, Bedingungen und Preise sind freib leibend. Nicht al le Produk te sind in allen Ländern verfügbar. Genauere Informati onen sin d
auf Anfrage bei Ihrem lokalen Vertriebspartner erhältlich.
Die in dieser Anleitung publizierten Bilder dienen nur als Referenz. Die dort gezeigten Einstellungen und Sprachen können abweichen. Die in
dieser Betriebsanleitung enthaltenen Abbildungen der Benutzeroberfläche zeigen Beispiele der englischen Version.
Australien +61 39757 4300
Österreich +43 1 801 40 0
Belgien +32 9 272 54 82
China +800 810 5118, +400 650 5118
Frankreich +33 2 2803 2180
Deutschland national, gebührenfrei