Thermo Fisher Pico 17, Pico 21 User guide [de]

Page 1
Thermo Scientifi Pico 17 / 21
Gebrauchsanweisung
50133387-d • 06 / 2020
c
Bitte registrieren Sie sich online auf:
thermofisher.com/labwarranty
Page 2
WEEE Konformität
Dieses Produkt unterliegt den Bestimmungen der EU-Richtlinie für Elektro- und
ktronik-Altgeräte (WEEE-Richtlinie 2012/19/EU). Es ist durch folgendes Symbol gekennzeichnet:
Ele
Page 3
I

Inhalt

Vorwort ......................................................................................................................................iii
Lieferumfang .............................................................................................................................iii
Bestimmungsgemäße Verwendung ......................................................................................iv
Unfallverhütung .........................................................................................................................iv
Vorsichtsmaßnahmen ...............................................................................................................v
Kapitel 1 Einführung und Beschreibung ............................................................................................. 1-1
Eigenschaften der Pico 17 / 21 ................................................................................. 1-2
Technische Daten .................................................................................................... 1-3
Normen und Richtlinien .........................................................................................................1-5
Funktions- und Leistungsmerkmale ........................................................................................ 1-5
Anschlussdaten ........................................................................................................ 1-6
Rotorprogramm ....................................................................................................... 1-6
Kapitel 2 Vor dem Gebrauch ................................................................................................................. 2-1
Vor dem Aufstellen .................................................................................................. 2-2
Transport der Zentrifuge ......................................................................................... 2-2
Aufstellort ................................................................................................................ 2-2
Zentrifuge ausrichten ............................................................................................... 2-3
Netzanschluss .......................................................................................................... 2-3
Lagerung .................................................................................................................. 2-4
Thermo Scientific
Kapitel 3 Bedienfeld ............................................................................................................................... 3-1
Bedienfeld ................................................................................................................ 3-2
Tasten ...................................................................................................................... 3-2
Kapitel 4 Betrieb ..................................................................................................................................... 4-1
Zentrifuge einschalten ............................................................................................. 4-2
Deckel öffnen .......................................................................................................... 4-2
Deckel schließen ...................................................................................................... 4-2
Rotoreinbau ............................................................................................................. 4-2
Parametereingabe ..................................................................................................... 4-4
Zentrifugieren .......................................................................................................... 4-6
Kurzzeitig zentrifugieren .......................................................................................... 4-7
Rotor ausbauen ........................................................................................................ 4-8
Aerosoldichte Rotoren ............................................................................................. 4-8
Akustischer Signalton .............................................................................................. 4-8
Zentrifuge ausschalten ............................................................................................. 4-9
Kapitel 5 Wartung und Pflege ............................................................................................................... 5-1
Pico 17 / 21
i
Page 4
Inhalt
Zeiträume ................................................................................................................ 5-2
Reinigung ................................................................................................................ 5-2
Desinfektion ............................................................................................................ 5-3
Dekontaminieren ..................................................................................................... 5-4
Autoklavieren .......................................................................................................... 5-5
Service von Thermo Fisher Scientific ....................................................................... 5-6
Einsenden und Entsorgen von Zubehör ................................................................... 5-6
Kapitel 6 Wenn Störungen auftreten ................................................................................................... 6-1
Mechanische Notentriegelung des Deckels .............................................................. 6-2
Vom Anwender behebbare Fehler ............................................................................ 6-3
Wenn ein Servicetechniker kommen muss ............................................................... 6-6
Beständigkeitstabelle ............................................................................................A-1
ii
Pico 17 /
21 Thermo Scientific
Page 5
V

Vorwort

Bevor Sie Arbeiten an der Zentrifuge durchführen, lesen Sie sich bitte diese Gebrauchsanweisung genau durch und befolgen Sie die Anweisungen.
Die in dieser Gebrauchsanweisung enthaltenen Informationen sind Eigentum der Thermo Fisher Scientific; Vervielfältigung oder Weitergabe sind ohne ausdrückliche Genehmigung verboten.
Bei Nichtbefolgung der in dieser Gebrauchsanweisung beschriebenen Anweisungen und Sicherheitsmaßnahmen erlischt die Gewährleistungspflicht.

Lieferumfang

Bestellnummer Menge Kontrolle
Zentrifuge Pico 17 / 21
Netzanschlussleitung 1
Rotor 1
20360104 Steckschlüssel 1
50134706 CD mit Gebrauchsanweisung 1
Sollten nicht alle Teile mitgeliefert worden sein, wenden Sie sich bitte an die nächste Thermo Fisher Scientific-Vertretung.
Das nebenstehende Symbol weist auf allgemeine Gefahren hin. WARNUNG bedeutet, dass es zu Sachschäden, Verletzungen oder Kontaminierung kommen kann. VORSICHT bedeutet, dass es zu Sachschäden kommen kann.
Das nebenstehende Symbol weist auf biologische Gefährdung hin. Beachten Sie die Hinweise in der Anleitung um sich und ihre Umgebung nicht zu gefährden.
Das nebenstehende Symbol weist auf Wärmeentwicklung hin. Beachten Sie die Hinweise in der Anleitung um sich und ihre Umgebung nicht zu gefährden.
1
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
iii
Page 6
V
g
cm
3
---------- -

Bestimmungsgemäße Verwendung

Bestimmungsgemäße Verwendung
• Diese Zentrifuge wird als Laborgerät zum Trennen von Komponenten durch Aufbringen einer
elativen Zentrifugalbeschleunigung eingesetzt. Sie trennt in entsprechenden Pr
r befindliche Körperflüssigkeiten (z.B. Blut, Urin usw.) mit oder ohne die Zugabe von Reagenzien oder ander
en Zusatzst
• Als Universalgerät ist diese Zentrifuge ebenfalls für den Betrieb mit anderen Probebehältern für
Chemikalien, Umweltproben und anderen Proben nicht menschlichen Ursprungs ausgelegt.
• Diese Zentrifuge kann, in Verbindung mit dem Hämatokritrotor 75003473, als In-vitro
Diagnostika Gerät zur Bestimmung des Hämatokritwertes mittels der Zentrifugationsmetho verwendet werden. Zur Bestimmung des Hämatokritwertes muss die DIN-Norm 58933 angewandt werden.
• Die Zentrifuge ist zu verwenden, um Stoffe unterschiedlicher Dichte bzw. Partikelgröße, die in
einer Flüssigkeit suspendiert sind, zu trennen.
Maximale Probendichte bei maximaler Drehzahl: 1,2
offen.
obengefäßen
de

Unfallverhütung

WARNUNG Bei eintretender Gefahrensituation Energieversorgung der Zentrifuge
ausschalten bzw. unterbrechen und Umfeld der Zentrifuge sofort verlassen.
WARNUNG Bei Rotorversagen kann die Zentrifuge beschädigt werden. Das Kältemittel kann austreten austreten. Lüften Sie den Raum gründlich und verlassen Sie ihn.
enachrichtigen Sie den Kundendienst.
B
WARNUNG Schließen Sie die Zentrifuge immer nur an einer ordnungsgemäß geerdeten Steckdose an.
Für den sicheren Betrieb der Pico 17 / 21 werden ein nach folgenden berufsgenossenschaftlichen Unfallve entsprechende Unterweisungen der Bediener vorausgesetzt.
Die Sicherheitsbestimmungen schreiben Folgendes vor:
• Beibehaltung eines allseitigen Mindestabstands von 30 cm um die Zentrifuge.
rhütungsvorschriften gestaltetes Arbeitsumfeld sowie
• Realisierung spezieller Maßnahmen, durch die gewährleistet ist, dass während des
Betriebs der Zentrifuge keine Person diesen Bereich länger als unbedingt erforderlich betritt.
• Der Netzstecker muss jederzeit frei zugänglich sein. Ziehen Sie im Notfall den
Netzstecker und unterbrechen Sie die Stromzufuhr.
iv
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 7

Vorsichtsmaßnahmen

Zur Gewährleistung des sicheren Betriebs der Pico 17 / 21 müssen folgende allgemeine Sicherheitsregeln eingehalten werden:
• Die Zentrifuge darf nur von dafür ausgebildetem Fachpersonal bedient werden.
V
Vorsichtsmaßnahmen
• Verwenden Sie die Zentrifuge nur
• Tragen Sie bei der Arbeit mit Zentrifugen, Rotoren und Proben stets Laborkleidung
(z.B. Handschuhe).
• Während eines Zentrifugationslaufs darf die Zentrifuge nicht bewegt werden.
• Stützen Sie sich nicht auf die Zentrifuge.
• Verwenden Sie für diese Zentrifuge ausschließlich von Thermo Fisher Scientific
geprüfte und zugelassene Rotoren und Zubehörteile. Eine Ausnahme bilden nur die handelsüblichen Zentrifugenröhrchen aus Glas oder Kunststoff, sofern diese für die Drehzahlen bzw. RZB-Werte des Rotors zugelassen sind.
• Benutzen Sie keine Rotoren, die Korrosionspuren und/oder Risse aufweisen.
• Ändern Sie nichts an den mechanischen Komponenenten und tauschen Sie diese auch
nicht aus.
• Arbeiten Sie nur mit fachgerecht montiertem Rotor. Beachten Sie hierfür die Hinweise
im Abschnitt „Rotoreinbau“ auf Seite 4-2.
• Arbeiten Sie nur mit einem Rotor, der ordnungsgemäß bestückt wurde. Beachten Sie
hierfür die Rotoranleitung.
• Überladen Sie den Rotor nie. Beachten Sie hierfür die Rotoranleitung.
bestimmungsgemäß.
• Öffnen Sie den Deckel niemals, bevor der Rotor völlig zum Stillstand gekommen ist
und dies entsprechend am Display angezeigt wird.
• Deckel-Notentriegelung darf nur im Notfall, z.B. bei Unterbrechung der Stromzufuhr
verwendet werden, um die Proben aus der Zentrifuge zu entnehmen (siehe Abschnitt
„Mechanische Notentriegelung des Deckels“ auf Seite 6-2).
• Verwenden Sie die Zentrifuge nie, wenn Teile der Verkleidung beschädigt sind oder
entfernt wurden.
• Fassen Sie die elektronischen Komponenten der Zentrifuge nicht an und nehmen Sie
keine Änderungen an elektronischen oder mechanischen Komponenten vor.
• Beachten Sie die Sicherheitshinweise.
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
v
Page 8
V
Vorsichtsmaßnahmen
Die nachfolgend genannten Punkte sind besonders zu beachten:
• Aufstellort: gut belüftete Umgebung, waagerechte Aufstellung auf einem festen
Untergrund mit ausreichender Tragfähigkeit.
• Rotormontage: ordnungsgemäße Verriegelung des Rotors vor Inbetriebnahme der
Zentrifuge kontrollieren.
• Besonders bei Proben mit korrosiven Substanzen (Salzlösungen, Säuren, Ba
sen) müssen
die Zubehörteile und die Rotorkammer sorgfältig gereinigt werden.
• Tarieren Sie die Proben stets aus.
Zentrifugieren von Gefahrenstoffen:
• Zentrifugieren Sie keine explosiven oder brennbaren Materialien oder Substanzen, die
heftige Reaktionen miteinander eingehen können.
• Die Zentrifuge ist weder inert noch explosionsgeschützt. Verwenden Sie die Zentrifuge
nie in einer explosionsgefährdeten Umgebung.
• Zentrifugieren Sie keine brennbaren Substanzen.
Restrisiko: Bei unsachgemäßer Verwendung kann es Sachschäden, Kontaminierung
und Verletzungen mit Todesfolge kommen.
• Zentrifugieren Sie keine toxischen oder radioaktiven Materialien sowie pathogene
Mikroorganismen ohne geeignete Sicherheitssysteme. Werden mikrobiologische Proben der Risikogruppe II (nach Handbuch „Laboratory Biosafety Manual“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO)) zentrifugiert, müssen aerosoldichte Bioabdichtungen verwendet werden. Bei Materialien mit einer höheren Risikogruppe muss mehr als eine Schutzvorkehrung vorgesehen sein.
vi
Pico 17 / 21
• Falls Toxine oder pathogene Substanzen in die Zentrifuge oder Teile davon gelangt sind,
müssen Sie geeignete Desinfektionsmaßnahmen durchführen (siehe „Desinfektion“ auf
Seite 5-3).
Restrisiko: Bei unsachgemäßer Verwendung kann es Sachschäden, Kontaminierung und Verletzungen mit Todesfolge kommen.
• Stark korrosive Substanzen, die Materialschäden verursachen und die mechanische
Festigkeit des Rotors vermindern können, dürfen nur in entsprechenden Schutzgefäßen zentrifugiert werden.
Thermo Scientific
Page 9
1

Einführung und Beschreibung

Inhalt
• „Eigenschaften der Pico 17 / 21“ auf Seite 1-2
• „Technische Daten“ auf Seite 1-3
• „Normen und Richtlinien“ auf Seite 1-5
• „Funktions- und Leistungsmerkmale“ auf Seite 1-5
• „Anschlussdaten“ auf Seite 1-6
• „Rotorprogramm“ auf Seite 1-6
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
1-1
Page 10
1
Einführung und Beschreibung

Eigenschaften der Pico 17 / 21

Eigenschaften der Pico 17 / 21
Sie können verschiedene Rotoren mit handelsüblichen Röhrchen verwenden.
Die eingestellte Drehzahl wird binnen Sekunden erreicht. Der wartungsfreie Induktionsmotor sorgt auch bei hohen Drehzahlen für einen geräusch- und vibrationsarmen Lauf und garantiert eine lange Lebensdauer.
Die benutzerfreundliche Bedienoberfläche ermöglicht eine einfache Vorwahl von Drehzahl, RZB-Wert, Laufzeit und Temperatur. Ein Wechsel zwischen Drehzahl- und RZB-Anzeige bzw. Eingabe ist möglich.
Auch während des Betriebs ist eine Änderung dieser Einstellwerte möglich.
Mit Hilfe der Taste
können Sie Proben nur wenige Sekunden anzentrifugieren, wenn es die
Aufgabenstellung erfordert.
Die Pico 17 / 21 ist mit diversen Sicherheitseinrichtungen ausgestattet:
• Das Gehäuse besteht aus schlagzähem Kunststoff und die Innenpanzerung aus Stahl.
• Der Deckel ist mit Sichtfenster und Deckelverriegelung ausgestattet.
• Der Zentrifugendeckel lässt
sich nur bei eingeschalteter Zentrifuge und stehendem Rotor öffnen.
Das Starten der Zentrifuge ist nur mit korrekt verschlossenem Deckel möglich.
• Deckel-Notentriegelung: Nur für den Notfall, z.B. bei Unterbrechung der Stromzufuhr (siehe
„Mechanische Notentriegelung des Deckels“ auf Seite 6-2)
1-2
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 11

Technische Daten

In der nachstehenden Tabelle sind die technischen Daten der Pico 17 / 21 aufgeführt.
Tabelle 1-1. Technische Daten Pico 17
Leistungsmerkmal Wert
1
Einführung und Beschreibung
Technische Daten
Umgebungsbedingungen
-Verwendung in Innenräumen
-Höhe bis zu
2000m NN
-max. relative Feuchte 80 % bis 31 °C; linear abnehmend bis zu 50 % relative Feuchte bei 40 °C.
Zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb
Zulässige Umgebungstemperatur bei Lagerung
+5 °C bis +40 °C +5 °C bis +40 °C +5 °C bis +40 °C
-10 °
C bis +50 °C
-10 °C
bis +50 °C
-10 °C
bis +50 °C
und Transport
Überspannungskategorie II II II
Verschmutzungsgrad 2 2 2
Wärmeausstoß
Pico 17 Pico 17 Pico 17
230 V 120 V 100 V
614 BTU/h 614 BTU/h 580 BTU/h
IP 20 20 20
Laufzeit unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
Maximale Drehzahl n
Minimale Drehzahl n
max
max
Maximaler RZB-Wert bei n
max
13300 U/min (rotorabhängig)
13300 U/min (rotorabhängig)
13300 U/min (rotorabhängig)
300 U/min 300 U/min 300 U/min
17000 x g 17000 x g 17000 x g
Maximale kinetische Energie <1,90 kNm <1,90 kNm <1,90 kNm
Lautstärke bei maximaler Drehzahl <56 dB (A) <56 dB (A) <56 dB (A)
Abmessungen
Höhe Breite Tiefe
230 mm 240 mm 350 mm
230 mm 240 mm 350 mm
230 mm 240 mm 350 mm
Gewicht mit leerem Rotor 10,5 kg 10,5 kg 10,5 kg
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
1-3
Page 12
1
Einführung und Beschreibung
Technische Daten
Table 1-2. Technische Daten Pico 21
Leistungsmerkmal Wert
Umgebungsbedingungen
-Verwendung in Innenräumen
-Höhe bis zu 2000m NN
-max. relative Feuchte 80 % bis 31 °C; linear abnehmend bis zu relative Feuchte bei 40 °C.
50 %
Zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb
Zulässige Umgebungstemperatur bei Lagerung
+5 °C bis +40 °C +5 °C bis +40 °C +5 °C bis +40 °C
-10 °C
bis +50 °C
-10 °C
bis
+50
°C
-10 °C
bis +50 °C
und Transport
Überspannungskategorie II II II
Verschmutzungsgrad 2 2 2
Wärmeausstoß
Pico 21 Pico 21 Pico 21
230 V 120 V 100 V
785 BTU/h 751 BTU/h 785 BTU/h
IP 20 20 20
Laufzeit unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
Maximale Drehzahl n
Minimale Drehzahl n
max
max
Maximaler RZB-Wert bei n
max
14800 U/min (rotorabhängig)
14800 U/min (rotorabhängig)
14800 U/min (rotorabhängig)
300 U/min 300 U/min 300 U/min
21100 x g 21100 x g 21100 x g
Maximale kinetische Energie <2,35 kNm <2,35 kNm <2,35 kNm
Lautstärke bei maximaler Drehzahl <56 dB (A) <56 dB (A) <56 dB (A)
Abmessungen
Höhe Breite Tie fe
230 mm 240 mm 350 mm
230 mm 240 mm 350 mm
230 mm 240 mm 350 mm
Gewicht mit leerem Rotor 10,5 kg 10,5 kg 10,5 kg
1-4
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 13

Normen und Richtlinien

Tabelle 1-3. Normen und Richtlinien
1
Einführung und Beschreibung
Normen und Richtlinien
Region
Europa
220-230 V, 50 / 60 Hz 230 V, 50 / 60 Hz
USA & Canada
220-230 V, 50 / 60 Hz 120 V, 60 Hz
Japan
100 V, 50 / 60 Hz
China
230 V, 50 / 60 Hz 208-240 V, 50 / 60 Hz
Richtlinie
98/79/EG In-vitro-Diagnostika-Richtlinie 2011/65/EU RoHS Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten Schutzziele von: 2006/42/EG Maschinenrichtlinie 2014/35/EU Niederspannungsrichtlinie 2014/30/EU Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
FDA-gelistet Produktcode JQC Zentrifugen für klinische Anwendungen Geräteklasse 1
CFDA-gelistet
Normen
EN 61010-1 EN 61010-2-020 EN 61010-2-101 EN 61326-2-6 EN 61326-1 Klasse B EN ISO 14971 EN ISO 13485
ANSI/UL 61010-1 UL 61010-2-020 UL 61010-2-101 EN ISO 14971 EN ISO 13485
IEC 61010-1 IEC 61010-2-020 IEC 61010-2-101 IEC 61326-2-6 IEC 61326-1 Klasse B EN ISO 14971 EN ISO 13485

Funktions- und Leistungsmerkmale

Die folgende Tabelle enthält eine Übersicht der wesentlichen Funktions- und Leistungsmerkmale der Pico 17 / 21.
Tabelle 1-4. Funktions- und Leistungsmerkmale
Bauteil / Funktion Beschreibung / Leistungsmerkmal
Aufbau / Gehäuse
Rotorkammer
Antrieb Kohlebürstenfreier Induktionsantrieb
Tasten- und Anzeigefeld
Steuerung mikroprozessorgesteuert
Arbeitsspeicher die zuletzt eingegebenen Daten bleiben erhalten
Funktionen RZB-Wahl, Temperaturregelung, Pretemp
Deckelverschluss selbsttätiges Zuziehen und Verriegeln beim Zudrücken des Deckels
Blechchassis mit aufgesetztem Kunststoffgehäuse und Stahlpanzerung
Kunststoff bis zu 48 ml Flüssigkeit werden in der Rotorkammer aufgefangen und gelangen nicht ins Innere der Zentrifuge
Tasten- und Anzeigeelemente mit einer leicht zu pflegenden Schutzfolie
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
1-5
Page 14
1
Einführung und Beschreibung

Anschlussdaten

Anschlussdaten
Die folgende Tabelle enthält eine Übersicht der elektrischen Anschlussdaten der Pico 17 / 21.
Diese Daten sind bei der Wahl der Netzanschlussdose zu beachten.
Tabelle 1-5. Elektrische Anschlussdaten
Best.-Nr. Spannung Frequenz Nennstrom
75002410 75002414
75002491
75002411 75002401
75002492
75002412
75002415 75002553
75002416 75002554
75002417
Pico 17
Pico 17
Pico 17
Pico 21
Pico 21
Pico 21
230 V ±10%
120 V ±10%
100 V
±10% 60 Hz
230 V ±10%
120 V ±10%
100 V ±10%
50 / 60 Hz
60 Hz
50 / 60 Hz
60 Hz
60 Hz
1,4 A
2,6 A
2,9 A
1,7 A
3,4 A
3,9 A
Leistungs­aufnahme
180 W
180 W
170 W
230 W
220 W
230 W
Absicherung im Gerät
4 A, 2-poliger Sicherungsautomat
8 A, 2-poliger Sicherungsautomat
8 A, 2-poliger Sicherungsautomat
4 A, 2-poliger Sicherungsautomat
8 A, 2-poliger Sicherungsautomat
8 A, 2-poliger Sicherungsautomat
Absicherung im Gebäude
16 AT
15 AT
16 AT
16 AT
15 AT
16 AT

Rotorprogramm

Die Pico 17 / 21 wird mit Rotor ausgeliefert.
Als Zubehör stehen Ihnen unterschiedliche Rotoren zur Au
Microliter 24 x 2
Microliter 36 x 0,5
Dualrotor 18 x 2 / 0,5
PCR-Rotor 4 x 8 75003440
PCR-Rotor 8 x 8 75003489
Hämatokritrotor
10 x 5 mL Rotor 75003465
Die technischen Daten der verschiedene handelsübliche Gefäße entn
Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter: http://www.thermofisher.com
Rotoren sowie die zugehörigen A
ehmen Sie den jeweiligen Rotorbetriebsanleitungen.
swahl.
75003424
75003436
75003418
75003473
dapter und Reduzierhülsen für
1-6
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 15
2

Vor dem Gebrauch

Inhalt
• „Vor dem Aufstellen“ auf Seite 2-2
• „Transport der Zentrifuge“ auf Seite 2-2
• „Aufstellort“ auf Seite 2-2
• „Zentrifuge ausrichten“ auf Seite 2-3
• „Netzanschluss“
• „Lagerung“ auf Seite 2-4
auf Seite 2-3
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
2-1
Page 16
2
Vor dem Gebrauch

Vor dem Aufstellen

Vor dem Aufstellen
1. Untersuchen Sie die Zentrifuge und die Verpackung auf Transportschäden. Informieren Sie bei Beschädigungen umgehend das Transportunternehmen und Thermo Fisher Scientific.
2. Entfernen Sie das Verpackungsmaterial.
3. Entfernen Sie Transports verhindern.
4. Überprüfen Sie die Lieferung auf Vollständigkeit (Siehe „Lieferumfang“ auf Seite iii). Ist die Lieferung unvollständig, wenden Sie sich bitte an Thermo Fisher Scientific.
die Rotortransportsicherung. Die Pappe soll soll Schäden durch Stöße während des

Transport der Zentrifuge

WARNUNG Heben Sie die Zentrifuge immer an den Seiten an. Weder die Frontblende
noch die Rückseite sind zum Tr Transportieren Sie die Zentrifuge nach Möglichkeit in ihrer Verpackung und nutzen Sie die Rotortransportsicherung
• Transportieren Sie die Zentrifuge aufgrund des Gewichts (siehe „Technische Daten“ auf Seite 1-3)
mit mehreren Personen.
• Heben Sie d
ie Zentrifuge von beiden Seiten an der Bodenplatte an.
agen der Zentrifuge geeignet.

Aufstellort

2-2
Pico 17 / 21
Abbildung 2-1.
• Die Zentrifuge kann durch Stöße beschädigt werden.
Die Zentrifuge darf nur in Gebäuden betrieben werden.
Der Aufstellort muss folgende Anforderungen erfüllen:
• Um die Zentrifuge herum muss ein Sicherheitsbereich von mindestens 30 cm eingehalten werden.
Im Sicherheitsbereich dürfen während des Zentrifugierens keine Personen oder Gefahrstoffe sein.
• Der Unterbau muss stabil und resonanzfrei sein, zum Beispiel ein ebener Labortisch.
• Der Unterbau muss ein horizontales Aufstellen der Zentrifuge garantieren.
• Aufstellfläche muss fett und staubfrei sein.
Anheben der Zentrifuge von beiden Seiten
Thermo Scientific
Page 17
• Die Zentrifuge darf weder Wärme noch starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.
Netzschalter
Netzstecker
WARNUNG UV-Strahlung mindert die Haltbarkeit von Kunststoffen. Setzen Sie
Zentrifuge, Rotoren und Zubehör aus Kunststoff keiner direkten Sonneneinstrahlung aus.
• Der Aufstellort muss immer gut belüftet sein.

Zentrifuge ausrichten

Nach jedem Standortwechsel muss die horizontale Ausrichtung der Zentrifuge geprüft werden. Der Unterbau muss ein horizontales Aufstellen der Zentrifuge garantieren.
VORSICHT Wird die Zentrifuge nicht ausgerichtet, treten Unwuchten auf, und die Zentrifuge kann beschädigt werden. Legen Sie Nichts unter die
Zentrifuge, um die Zentrifuge auszurichten.
2
Vor dem Gebrauch
Zentrifuge ausrichten

Netzanschluss

Abbildung 2-2. Netzanschlüsse
1. Schalten Sie den Netzschalter an der Rückwand aus (auf „0“
drücken).
Thermo Scientific
2. Schließen Sie die Zentrifuge nur an eine geerdete Netzsteckdose an.
Hinweis Die Zentrifuge muss direkt an eine Steckdose angeschlossen werden. Verlängerungskabel
und Verteilerdosen sind nicht zulässig.
3. Überprüfen Sie, ob das Kabel den Sicherheitsbestimmungen Ihres Landes entspricht.
4. Stellen Sie sicher, dass Netzspannung und -frequenz mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen. Stellen Sie mit dem Anschlusskabel die Netzverbindung her.
Pico 17 / 21
2-3
Page 18
2
Vor dem Gebrauch

Lagerung

Lagerung
• Vor dem Einlagern sind Zentrifuge und Zubehör zu Reinigen und gegebenfalls zu Desinfizieren
oder Dekontaminieren.
• Lagern Sie die Zentrifuge an einem trockenen, staubfreien Ort.
• Lagern Sie die Zentrifuge auf ihren Füßen.
• Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.
2-4
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 19
3

Bedienfeld

Inhalt
• „Bedienfeld“ auf Seite 3-2
• „Tasten“ auf Seite 3-2
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
3-1
Page 20
3
PULSE
OPEN
STOP
START
Laufzeit
Drehzahl / RZB-Wert
Umschalttaste

Bedienfeld

Bedienfeld
Bedienfeld
Im Bedienfeld befinden sich die Tasten und Anzeigen der Zentrifuge. Der Netzschalter befindet sich an der linken Seite der Zentrifuge. Sämtliche Parameter lassen sich auch im laufenden Betrieb abrufen und ändern.

Tasten

Die Tasten ermöglichen folgende Bedienereingriffe zum Steuern der Betriebsart:
Tast e Anzeigeinhalt
Start
Stopp
Deckel auf
Pulse
Normaler Start der Zentrifuge.
Beenden eines Laufes von Hand.
Automatische Entriegelung (nur bei eingeschalteter Zentrifuge möglich; Entriegelung bei Spannungsausfall: siehe „Mechanische Notentriegelung
des Deckels“ auf Seite 6-2).
Durch Drücken der Taste erfolgt ein sofortiges Hochlaufen mit maximaler Beschleunigung bis zur Enddrehzahl. Stopp beim Loslassen der Taste mit maximaler Kraft.
Durch Drücken der Taste nach oben und unten, ändern Sie den Wert in der Anzeige. Wenn Sie die Taste gedrückt halten, läuft der Wert zunächst langsam, dann immer schneller nach oben bzw. unten. Für die Feineinstellung müssen Sie die Taste so lange kurz drücken bis der gewünschte Wert angezeigt wird. Wenn Sie beide Pfeile gemeinsam drücken springt der Cursor eine Stelle nach links.
3-2
Pico 17 / 21
Anzeige wechseln
Durch Drücken der Taste wechseln Sie die verschiedenen Anzeigen. (Drehzahl / RZB-Wert, Probentemperatur / Kammertemperatur, sowie Laufzeitmessung ab Start oder ab eingestellte Drehzahl)
Thermo Scientific
Page 21
4

Betrieb

Inhalt
• „Zentrifuge einschalten“ auf Seite 4-2
• „Deckel öffnen“ auf Seite 4-2
• „Deckel schließen“ auf Seite 4-2
• „Rotoreinbau“
• „Parametereingabe“ auf Seite 4-4
• „Zentrifugieren“ auf Seite 4-6
• „Kurzzeitig zentrifugieren“ auf Seite 4-7
• „Rotor ausbauen“ auf Seite 4-8
• „Aerosoldichte Rotoren“ auf Seite 4-8
• „Akustischer Signalton“ auf Seite 4-8
• „Zentrifuge ausschalten“ auf Seite 4-9
auf Seite 4-2
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
4-1
Page 22
4
Betrieb

Zentrifuge einschalten

Zentrifuge einschalten
1. Schalten Sie die Zentrifuge ein. Die Zentrifuge zeigt im Display den Ist-Wert. Drehzahl und Laufzeit zeigen 0. Die Temperaturanzeige zeigt den aktuellen Wert.

Deckel öffnen

1. Drücken Sie die Taste . Die Ist-Werte werden durch folgende Anzeige ersetzt:
Hinweis Verwenden Sie die Notentriegelung nur bei Störung und Netzausfall (siehe „Mechanische
Notentriegelung des Deckels“
auf Seite 6-2)

Deckel schließen

1. Schließen Sie den Deckel durch ein leichtes Niederdrücken in der Deckelmitte oder an beiden Seiten.
Hinweis Der Zentrifugendeckel muss hörbar einschnappen.
VORSICHT Schlagen Sie den Deckel nicht zu.

Rotoreinbau

Die zugelassenen Rotoren der Pico 17 / 21 sind im Abschnitt „Rotorprogramm“ auf Seite 1-6 aufgeführt. Verwenden Sie in dieser Zentrifuge nur Rotoren und Zubehör aus dieser Aufstellung.
VORSICHT Unzulässiges oder falsch kombiniertes Zubehör kann zu schweren Schäden an der Zentrifuge führ
Gehen Sie folgendermaßen vor:
en.
4-2
Pico 17 / 21
1. Öffnen Sie den Zentrifugendeckel und entfernen Sie wenn nötig Staub, Fremdkörper oder Reste von Probenflüssigkeit aus der Rotorkammer. Gewinde und O-Ring müssen sauber und unbeschädigt sein.
Thermo Scientific
Page 23
4
Betrieb
Rotoreinbau
VORSICHT Setzen Sie den Rotor nicht ein, wenn die Temperaturdifferenz von Antriebswelle und Rotornabe über 20 °C beträgt. Es kann beim Aufsetzen des Rotors zum Klemmen kommen. Klemmen kann zur Beschädigung der Antriebswelle und des Rotors führen.
2. Halten Sie den Rotor über die Antriebswelle. Dabei müssen die Markierungen im Rotor (a) über dem Mitnehmerstift der Antriebswelle (b) liegen.
a
b
3. Lassen Sie den Rotor langsam hinuntergleiten.
VORSICHT Drücken Sie den Rotor nicht gewaltsam auf die Antriebswelle. Bei einem sehr leichten Rotor kann es sein, dass der Rotor mit leichtem Druck aufgesetzt werden muss.
4. Ziehen Sie den Rotor mit dem mitgelieferten Steckschlüssel im Uhrzeigersinn fest. Halten Sie dabei den Rotor fest damit er sich nicht mitdreht.
5. Schließen Sie den Rotor.
6. Prüfen Sie den Sitz des Rotors, indem Sie ihn am Griff leicht anheben.
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
4-3
Page 24
4
Drehzahlanzeige
RZB-Wertanzeige
Betrieb

Parametereingabe

WARNUNG Achten Sie auf mögliche Schäden am Rotor: Beschädigte Rotoren dürfen nicht verwendet werden. Entfernen Sie Verunreinigungen im Nabenbereich des Rotors.
VORSICHT Überprüfen Sie vor jedem Lauf die Verriegelung des Rotors auf der Antriebswelle, indem Sie ihn
am Griff anheben. Schrauben Sie den Rotor wenn nötig fest.
Überprüfen Sie vor aerosoldichten Anwendungen den Zustand aller Dichtungen.
Beachten Sie die Hinweise in der Rotoranleitung.
7. Schließen Sie den Zentrifugendeckel.
Parametereingabe
Hinweis Da der Platz im Display begrenzt ist, werden Drehzahl und RZB-Wert verkürzt
dargestellt. Ein direkter Vergleich der beiden Werte ist daher nur eingeschränkt möglich.
Drehzahl oder RZB-Wert auswählen
1. Drücken Sie die Taste unter der linken Anzeige. Wenn neben der Anzeige das untere Feld leuchtet wird die Drehzahl angezeigt. Drücken Sie die Taste , um die Auswahl zu wechseln.
2. Wenn neben der Anzeige das obere Feld leuchtet wird der RZB-Wert angezeigt. Drücken Sie die Taste , um die Auswahl zu wechseln.
4-4
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 25
4
n
1000
-------------
2
r×
=
Betrieb
Parametereingabe
Drehzahl vorwählen
1. Geben Sie den gewünschten Wert ein, indem Sie die Taste drücken bis der gewünschte Wert angezeigt wird. Die Drehzahl kann in 100 U/min Schritten verändert werden.
2. Drücken Sie die Taste , um die Eingabe zu bestätigen. Wenn Sie keine Taste drücken, blinkt die Anzeige einige Sekunden. Die Eingabe wird übernommen, und das Display zeigt wieder den Ist-Wert.
Hinweis 300 U/min
ist die niedrigste einstellbare Drehzahl.
Der höchste Wert ist abhängig von der Gerätevariante.
RZB vorwählen
1. Geben Sie den gewünschten Wert ein, indem Sie die Taste drücken bis der gewünschte Wert angezeigt wird. Der RZB-Wert kann in 100 g Schritten verändert werden.
2. Drücken Sie die Taste , um die Eingabe zu bestätigen. Wenn Sie keine Taste drücken, blinkt die Anzeige einige Sekunden. Die Eingabe wird übernommen, und das Display zeigt wieder den Ist-Wert.
Hinweis 100 g ist der niedrigste einstellbare RZB-Wert.
Der höchste Wert ist abhängig von der Gerätevariante. Der angegebene RZB-Wert bezieht sich immer auf den maximalen Zentrifugierradius für den 24 x 1,5 / 2 mL Rotor (75003424). Beachten Sie bitte für weitere Rotoren die „Erklärung zum RZB-Wert“ auf Seite 4-5 und die Rotoranleitungen.
Erklärung zum RZB-Wert
Die relative Zentrifugalbeschleunigung (RZB) wird als Vielfaches der Erdbeschleunigung g angegeben. Sie ist ein einheitenfreier Zahlenwert, der dem Vergleich der Trenn- oder Sedimentationsleistung verschiedener Zentrifugen dient, da er unabhängig vom Gerätetyp ist. In ihn gehen lediglich der Zentrifugierradius und die Drehzahl ein:
RZB 11,18 ×
r = Zentrifugierradius in cm
n = Drehzahl in U/min
Der maximale RZB-Wert bezieht sich auf den maximalen Radius der Gefäßbohrung.
Beachten Sie dabei, dass sich dieser Wert je nach verwendeten Gefäßen und Adaptern reduziert.
Dies können Sie ggf. in der obigen Berechnung berücksichtigen.
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
4-5
Page 26
4
Betrieb

Zentrifugieren

Laufzeit vorwählen
Hinweis Sie können eine Laufzeit von 1-99 Minuten oder Dauerbetrieb wählen.
1. Geben Sie den gewünschten Wert ein, indem Sie die Taste unter der mittleren Anzeige drücken bis der gewünschte Wert angezeigt wird. Die Laufzeit kann in 1-Minuten-Schritten verändert werden.
2. Drücken Sie die Taste , um die Eingabe zu bestätigen. Wenn Sie keine Taste drücken, blinkt die Anzeige einige Sekunden. Die Eingabe wird übernommen, und das Display zeigt wieder den Ist-Wert.
Dauerbetrieb
1. Drücken Sie die Taste bis hd angezeigt wird.
2. Wenn Sie Dauerbetrieb wählen, läuft die Zentrifuge so lange, bis Sie den Lauf mit Drücken der Tas te be end en.
VORSICHT Beachten Sie, dass insbesondere Rotorgefäße aus Kunststoff nur eine begrenzte Lebensdauer besitzen, so dass sie bei Dauerbetrieb beschädigt w
erden können
Einstellungen während des Laufs ändern
Ändern Sie die Soll-Werte während des Laufs wie folgt:
1. Drücken Sie eine der beiden Tasten Die Anzeige schaltet in die Soll-Wert-Anzeige.
des Bedienfeldes.
2.3.Geben Sie wie oben beschrieben einen neuen Wert ein.
Drücken Sie die Taste . Der neue Wert wird nun übernommen
Zentrifugieren
Wenn der Rotor ordnungsgemäß eingesetzt, der Hauptschalter eingeschaltet und der Deckel geschlossen sind, können Sie die Zentrifuge starten.
4-6
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 27
4
Betrieb

Kurzzeitig zentrifugieren

Zentrifugationslauf starten
Drücken Sie dazu die Taste im Bedienfeld. Die Zentrifuge beschleunigt auf den voreingestellten Wert, und die Zeitanzeige läuft mit.
Die vorgewählte Laufzeit läuft rückwärts ab. Beträgt die Restlaufzeit weniger als 1 Minute, wird die verbleibende Zeit in Sekunden angezeigt.
Die umlaufenden LEDs neben der linken Anzeige zeigen an, dass sich der Rotor dreht.
Im Dauerbetrieb hd läuft die Zeitanzeige vorwärts. Die Anzeige der Laufzeit ist zunächst in Sekunden. Nach einer Minute wechselt die Anzeige in den Minutentakt.
Zentrifugationslauf stoppen
Bei voreingestellter Laufzeit
Warten Sie bei einer voreingestellten Laufzeit, bis die Zentrifuge automatisch den Lauf beendet.
Sobald die Drehzahl Null erreicht, erscheint im Anzeigefeld die Meldung END. Sie können durch Drücken der Taste
den Deckel öffnen und das Zentrifugiergut entnehmen.
Sie können den Lauf auch jederzeit durch Betätigung der Taste manuell beenden.
Bei Dauerbetrieb
Falls Sie Dauerbetrieb gewählt haben, müssen Sie die Zentrifuge manuell stoppen.
1. Drücken Sie dazu die Taste im Bedienfeld. Die Zentrifuge wird mit der vorgesehenen Bremsrate abgebremst.
2. Drücken Sie dazu die Taste den Deckel öffnen und das Zentrifugiergut entnehmen wenn die Anzeige END aufleuchtet.
Kurzzeitig zentrifugieren
Für kurze Zentrifugationsläufe verfügt die Pico 17 / 21 über eine PULSE-Funktion.
Durch Dauerdruck auf die Taste wird der kurzzeitige Zentrifugiervorgang gestartet und durch Loslassen der Taste gestoppt.
Dabei beschleunigt und bremst die Zentrifuge mit maximaler Kraft. Die zuvor eingestellten Soll-Werte werden dabei ignoriert.
Thermo Scientific
Hinweis Die Zentrifuge beschleunigt bis zur Höchstdrehzahl.
Überprüfen Sie sorgfältig, ob Sie eine bestimmte Drehzahlgrenze für Ihre Anwendung einhalten müssen
Die Anzeige der Laufzeit ist zunächst in Sekunden. Nach einer Minute wechselt die Anzeige in den Minutentakt.
Nach der kurzzeitigen Zentrifugation werden die vorher eingegebenen Sollwerte wieder hergestellt.
Pico 17 / 21
4-7
Page 28
4
Betrieb

Rotor ausbauen

Rotor ausbauen
Um den Rotor auszubauen, müssen Sie wie folgt vorgehen:
1. Öffnen Sie den Zentrifugendeckel.
2. Lösen Sie den Rotor mit dem Steckschlüssel.
3. Fassen Sie den Rotor mittig. Ziehen Sie den Rotor senkrecht nach oben von der Antriebswelle ab. Achten Sie darauf, dass Sie den Rotor dabei nicht verkanten.
WARNUNG Vorsicht beim Rotorwechsel nach der Zentrifugation. Antriebswelle und Motorlagerschild können heiß sein (>55 °C).

Aerosoldichte Rotoren

Bei Verwendung eines aerosoldichten Deckels können Sie den Rotor mit geschlossenem Rotordeckel ausbauen. Dies dient ihrer Sicherheit und der Unversehrtheit der Probe.

Akustischer Signalton

Fehler
Wenn während eines Lauf ein Fehler auftritt, ertönt ein Signalton.
Drücken Sie eine beliebige Taste, um das Signal zu beenden.
Laufende
Am Laufende ertönt ein Signalton. Um diesen Signalton zu auszuschalten gehen Sie wie folgt vor:
Drücken Sie die Taste während Sie die Zentrifuge einschalten. Im Display erscheint die Anzeige für Signalton an:
oder für Signalton aus
:
4-8
Pico 17 / 21
4. Drücken Sie die Taste unter der mittleren Anzeige. Der Signalton wird ein- bzw. ausgeschaltet.
rücken Sie die Taste , um die Auswahl zu bestätigen.
5. D
Thermo Scientific
Page 29

Zentrifuge ausschalten

1. Schalten Sie die Zentrifuge aus, indem Sie den Netzschalter auf „0“ stellen.
Hinweis Zur Überbrückung von Spannungsschwankungen ist die Zentrifuge mit einer speziellen
Schaltung ausgestattet. Aus diesem Grund kann es nach Betätigen des Netzschalters bis zu 10 Sekunden dauern bis die Anzeige erlischt.
4
Betrieb
Zentrifuge ausschalten
Thermo Scientific 4-9
Pico 17 / 21
Page 30
4
Betrieb
4-10 Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 31
5

Wartung und Pflege

Inhalt
• „Zeiträume“ auf Seite 5-2
• „Reinigung“ auf Seite 5-2
• „Desinfektion“ auf Seite 5-3
• „Dekontaminieren“ auf Seite 5-4
• „Autoklavieren“ auf Seite 5-5
• „Service von Thermo Fisher Scientific“ auf Seite 5-6
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
5-1
Page 32
5
Wartung und Pflege

Zeiträume

Zeiträume
Zum Schutz von Personen, Umwelt und Material sind Sie verpflichtet, die Zentrifuge regelmäßig zu reinigen und bei Bedarf zu desinfizieren.
Wartung Empfohlende Häufigkeit
Rotorkammer reinigen täglich bzw. nach Verschmutzung
Rotor reinigen täglich bzw. nach Verschmutzung
Zubehör täglich bzw. nach Verschmutzung
Gehäuse einmal im Monat
Filterkassette alle drei Monate
Lüftungsschlitze alle sechs Monate
VORSICHT Bevor Sie ein anderes als das von Thermo Fisher Scientific empfohlene
inigungs- oder Dekontaminationsverfahren anwenden, sollten Sie sich bei Thermo
Re Fisher Scientific vergewissern, dass das vorgesehene Verfahren die Ausrüstung nicht schädigt. Verwenden Sie nur zugelassene Reinigungsmittel. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Thermo Fisher Scientific.

Reinigung

Beachten Sie beim Reinigen von Zentrifuge und Zubehör bitte folgendes:
• Verwenden Sie warmes Wasser mit etwas neutralem Lösungsmittel.
• Verwenden Sie auf keinen Fall scharfe Reinigungsmittel wie Seifenlauge, Phosphorsäure,
Bleichlauge oder Scheuerpulver.
• Spülen Sie Bohrungen gut aus.
• Entfernen Sie anhaftende Rückstände mit einer weichen Bürste ohne Metallborsten.
• Spülen Sie mit destilliertem Wasser nach.
• Lagern Sie die Rotoren mit den Bohrungen nach unter auf einem Kunststoff-Gitterrost.
• Das Trocknen in einem Trockenschrank ist nur bei Temperaturen bis 50 °C zulässig, da
höhere Temperaturen das Material beschädigen und die Lebensdauer veringern.
• Verwenden Sie nur Desinfektionsmittel mit einem pH-Wert von 6-8.
• Trocknen Sie Aluminiumteile mit einem weichen Tuch.
• Reiben Sie die Aluminiumteile nach dem Reinigen mit einem weichen Tuch überall mit
Korrosionsschutzöl (70009824) ein. Vergessen Sie nicht die Bohrungen.
5-2
Pico 17 / 21
• Lagern Sie die Aluminiumteile bei Zimmertemperatur oder in einem Kühlraum mit den
Bohrungen nach unten.
Thermo Scientific
Page 33
VORSICHT Bevor ein anderes als das vom Hersteller empfohlene Reinigungs- oder Dekontaminierungsverfahren angewandt wird, sollte sich der Anwender beim Hersteller vergewissern, dass das vorgesehene Verfahren die Ausrüstung nicht schädigt.
Gehen Sie beim Reinigen von Zentrifuge und Zubehör wie folgt vor:
1. Öffnen Sie die Zentrifuge.
5
Wartung und Pflege

Desinfektion

2. Schalten
Sie die Zentrifuge aus.
3. Ziehen Sie den Netzstecker.
4. Lösen Sie den Rotor.
5. Greifen Sie den Rotor beidhändig
und ziehen Sie ihn von der Antriebswelle senkrecht nach oben
ab.
6. Entfernen Sie die Zentrifugenröhrchen und Adapter.
7. Verwenden Sie zum Reinigen ein neutrales Reinigungsmittel mit einem pH-Wert zwischen 6 und
8.
8. Trocknen Sie Rotor und Zubehör nach der Reinigung mit einem Tuch oder in einem Warmluftschrank bei maximal 50 °C.
• Reiben Sie die Aluminiumteile nach dem Reinigen mit einem weichen Tuch überall mit
Korrosionsschutzöl (70009824) ein. Vergessen Sie nicht die Bohrungen..
VORSICHT Beim Reinigen dürfen keine Flüssigkeiten, insbesondere keine organischen Lösungsmittel, an die Antriebswelle und das Kugellager der Zentrifuge gelangen. Organisc
he Lösungsmittel zersetzen das Fett der Motorlagerung. Die Antriebswelle kann
blockieren.
Desinfektion
Desinfizieren Sie Zentrifuge, Rotor und Zubehör sofort, wenn während der Zentrifugation infektiöses Material ausgetreten ist.
Thermo Scientific
WARNUNG Infektiöses Material kann bei Gefäßbruch oder durch Verschütten in die Zentrifuge gelangen. Be
achten Sie die Infektionsgefahr beim Kontakt und ergreifen Sie alle erforderlichen Schutzmaßnahmen. Sorgen Sie im Kontaminationsfall dafür, dass Dritte nicht gefährdet werden. Dekontaminieren Sie betroffene Teile sofort. Veranlassen Sie bei Bedarf weitere Schutzmaßnahmen.
Pico 17 / 21
5-3
Page 34
5
Wartung und Pflege

Dekontaminieren

Rotorkammer und Rotor müssen mit einem universellen, möglichst neutralen Desinfektionsmittel behandelt werden.
VORSICHT Bevor ein anderes als das vom Hersteller empfohlene Reinigungs- oder Dekontaminierungsverfahren angewandt wird, sollte sich der Anwender beim Hersteller vergewissern, dass das vorgesehene Verfahren die Ausrüstung nicht schädigt. Beachten Sie die Sicherheitsmaßnahmen und Handhabungshinweise für die verwendeten
inigungsmittel.
Re
Bei Fragen zur Verwendung anderer Desinfektionsmittel wenden Sie sich bitte an die Serviceabteilung von Thermo Fisher Scientific.
Desinfizieren Sie den Rotor und das Zubehör wie folgt:
1. Öffnen Sie die Zentrifuge.
2. Schalten Sie die Zentrifuge aus.
3. Ziehen Sie den Netzstecker.
4. Lösen Sie den Rotor.
5. Greifen Sie den Rotor beidhändig und ziehen Sie ihn von der Antriebswelle senkrecht nach oben
ab.
6. Entfernen Sie die Zentrifugenröhrchen und Adapter und entsorgen bzw. desinfizieren Sie diese.
7. Behandeln Sie Rotor und Rotordeckel gemäß den Anweisungen für das Desinfektionsmittel.
Halten Sie die angegebenen Einwirkzeiten unbedingt ein.
8. Stellen Sie den Rotor auf den Kopf und lassen Sie das Desinfektionsmittel ablaufen.
9. Spülen Sie Rotor und das Zubehör gründlich mit Wasser aus.
10. Entsorgen Sie das Desinfektionsmittel nach den geltenden Richtlinien.
11. Trocknen Sie Rotor und Zubehör nach der Reinigung mit einem Tuch oder in einem Warmluftschrank bei maximal 50 °C.
12. Reiben Sie die Aluminiumteile nach dem Reinigen mit einem weichen Tuch überall mit
Korrosionsschutzöl (70009824) ein. Vergessen Sie nicht die Bohrungen.
Dekontaminieren
5-4
Pico 17 / 21
Dekontaminieren Sie Zentrifuge, Rotor und Zubehör sofort, wenn kontaminierte Substanzen ausgetreten sind.
WARNUNG Kontaminiertes Material kann bei Gefäßbruch oder durch Verschütten in die Zentrifuge gelangen. Beachten Sie die Strahlungsgefahr beim Kontakt und ergreifen Sie alle erforderlichen Schutzmaßnahmen. Sorgen Sie im Kontaminationsfall dafür, dass Dritte nicht gefährdet werden. Dekontaminieren Sie betroffene Teile sofort.
ranlassen Sie bei Bedarf weitere Schutzmaßnahmen.
Ve
Thermo Scientific
Page 35
5
Wartung und Pflege

Autoklavieren

VORSICHT Bevor ein anderes als das vom Hersteller empfohlene Reinigungs- oder Dekontaminie
rungsverfahren angewandt wird, sollte sich der Anwender beim Hersteller
vergewissern, dass das vorgesehene Verfahren die Ausrüstung nicht schädigt.
Verwenden Sie für die allgemeine Dekontamination eine Lösung aus gleichen Teilen von 70 %-igem Ethanol, 1
0 %-igem SDS und Wasser.
1. Öffnen Sie die Zentrifuge.
2. Schalten Sie die Zentrifuge aus.
3. Ziehen Sie den Netzstecker.
4. Lösen Sie den Rotor.
5. Greifen Sie den Rotor beidhändig und ziehen Sie ihn von der Antriebswelle senkrecht nach oben ab.
6. Entfernen Sie die Zentrifugenröhrchen und Adapter und entsorgen bzw. dekontaminieren Sie diese.
7. Spülen Sie den Rotor erst mit Ethanol, dann mit deionisiertem Wasser aus
• Halten Sie die angegebenen Einwirkzeiten unbedingt ein.
8. Stellen Sie den Rotor auf den Kopf und lassen Sie die Waschlösunge ablaufen.
9. Spülen Sie Rotor und das Zubehör gründlich mit Wasser aus.
10. Entsorgen Sie die Waschlösunge nach den geltenden Richtlinien in einem geeigneten Behälter für
kontaminierte Abfälle.
11. Trocknen Sie Rotor und Zubehör nach der Reinigung mit einem Tuch oder in einem Warmluftschrank bei maximal 50 °C.
12. Reiben Sie die Aluminiumteile nach dem Reinigen mit einem weichen Tuch überall mit Korrosionsschutzöl (70009824) ein. Vergessen Sie nicht die Bohrungen.
Autoklavieren
1. Reinigen Sie den Rotor vor dem Autoklavieren wie oben Beschrieben.
2. Legen Sie den Rotor auf eine ebene Unterlage.
• Rotor und Adapter sind bei 121 °C autoklavierbar.
Thermo Scientific
• Der höchste zulässige Autoklavierzyklus beträgt 20 min bei 121 °C
Hinweis Chemische Zusätze im Dampf sind nicht zulässig.
VORSICHT Überschreiten Sie niemals die zulässigen Werte bezüglich
Autoklaviertemperatur und -dauer. Zeigt der Rotor Anzeichen
von Verschleiß oder Korrosion, darf er nicht mehr betrieben
werden.
Pico 17 / 21
5-5
Page 36
5
Wartung und Pflege

Service von Thermo Fisher Scientific

Service von Thermo Fisher Scientific
Thermo Fisher Scientific empfiehlt, die Zentrifuge und das Zubehör einmal jährlich durch den autorisierten Servicetechniker warten zu lassen. Dabei überprüft der Servicetechniker:
• die elektrischen Installationen;
• die Eignung des Aufstellungsortes;
• die Deckelverriegelung und den Sicherheitskreis;
• den Rotor;
• die Rotorbefestigung und die Antriebswelle.
Für diese Leistungen bietet Thermo Fisher Scientific Inspektions- und Serviceverträge an. Eventuell erforderliche Reparaturen werden im Rahmen der Gewährleistungsbedingungen kostenlos und außerhalb der Gewährleistung kostenpflichtig abgewickelt.
Dies gilt nur, wenn ausschließlich Servicetechniker von Thermo Fisher Scientific Eingriffe an der Zentrifuge vorgenommen haben.

Einsenden und Entsorgen von Zubehör

WARNUNG Vor dem Einsenden oder Entsorgen sind Zentrifuge und Zubehör zu
Reinigen und gegebenfalls zu Desinfizieren oder Dekontaminieren.
5-6
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 37
6

Wenn Störungen auftreten

Inhalt
• „Mechanische Notentriegelung des Deckels“ auf Seite 6-2
• „Vom Anwender behebbare Fehler“ auf Seite 6-3
• „Wenn ein Servicetechniker kommen muss“ auf Seite 6-6
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
6-1
Page 38
6
Notentriegelung
Wenn Störungen auftreten

Mechanische Notentriegelung des Deckels

Mechanische Notentriegelung des Deckels
Bei einem Stromausfall können Sie den Zentrifugendeckel nicht mit der normalen elektrischen Deckelentriegelung öffnen. Damit Sie die Proben im Notfall sofort entnehmen können, verfügt die Zentrifuge über eine manuelle Deckelentriegelung. Diese dürfen Sie jedoch nur im Notfall benutzen, nachdem der Rotor zum Stillstand gekommen ist.
WARNUNG Der Rotor kann mit hoher Geschwindigkeit laufen. Dies kann beim
rühren zu schweren Verletzungen führen.
Be
Warten Sie immer zuerst einige Minuten, bis der Rotor ungebremst zum Stillstand gekommen ist. Ohne Stromzufuhr ist die Bremse außer Betrieb. Der Bremsvorgang dauert viel länger als gewöhnlich.
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Vergewissern Sie sich, dass der Rotor stillsteht (Sichtfenster im Deckel).
WARNUNG Rotor niemals mit der Hand oder Werkzeugen abbremsen.
2. Ziehen Sie den Netzstecker.
3. Stecken Sie einen ca. 7cm langen Draht (z.B. eine aufgebogene Büroklammer) in die Bohrung oberhalb des Bedienfeldes.
4. Drücken Sie leicht auf den Zentrifugendeckel. Drücken Sie den Draht so weit in die Bohrung, bis der Zentrifugendeckel hörbar entriegelt.
5. Nehmen Sie den Draht aus der Bohrung und öffnen Sie den Zentrifugendeckel. Sie können nun die Proben entnehmen.
6-2
Pico 17 / 21
Abbildung 6-1. Notentriegelung
Thermo Scientific
Page 39
Schließen Sie die Zentrifuge wieder an, wenn der Stromausfall behoben ist. Schalten Sie die Zentrifuge ein.

Vom Anwender behebbare Fehler

Treten Störungen auf , die nicht in dieser Tabelle enthalten sind, müssen Sie den autorisierten Kundendienst benachrichtigen.
Fehlermeldung Verhalten der Zentrifuge Mögliche Ursachen und Abhilfe
6
Wenn Störungen auftreten
Vom Anwender behebbare Fehler
Anzeigen bleiben dunkel
Anzeigen fallen kurzzeitig aus
Zentrifugendeckel lässt sich nicht öffnen
Der Antrieb setzt aus. Der Rotor läuft ungebremst aus. Der Zentrifugendeckel lässt sich nicht öffnen.
Der Antrieb setzt plötzlich aus. Der Rotor läuft ungebremst aus.
Druck auf Taste ohne Wirkung. Zentrifugendeckel ist nicht richtig eingerastet oder
Laute Laufgeräusche Unwucht
Die Netzspannung ist unterbrochen.
1. Ist der Netzschalter eingeschaltet?
2. Überprüfen Sie den Netzanschluss. Bleiben die Anzeigen weiterhin dunkel, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Die Netzspannung war kurzzeitig unterbrochen.
1. Schalten Sie den Netzschalter aus.
2. Überprüfen Sie, ob der Netzstecker richtig in die Steckdose eingesteckt ist.
3. Starten Sie die Zentrifuge erneut.
Zentrifugendeckel verspannt.
1. Prüfen Sie, ob Netzspannung anliegt und die Zentrifuge eingeschaltet ist (Anzeigen leuchten).
2. Führt dies nicht zum Erfolg, können mit der mechanischen Notentriegelung öffnen („Mechanische
Notentriegelung des Deckels“ auf Seite 6-2)
1. Stoppen Sie die Zentrifuge. Drücken Sie dazu die Taste oder ziehen Sie im Notfall den Netzstecker.
2. Warten Sie, bis die Zentrifuge stillsteht.
3. Prüfen Sie, ob der Rotor korrekt beladen ist.
Überprüfen Sie, ob ein zerbrochenes Gefäß, ein beschädigter Rotor oder ein beschädigter Motor die Laufgeräusche verursacht. Sind die lauten Laufgeräusche weiterhin vorhanden, benachrichtigen Sie einen Servicetechniker.
Sie den Zentrifugendeckel
Anzeige oP erscheint, obwohl der Zentrifugendeckel geschlossen ist.
Thermo Scientific
Kein Anlauf möglich Der Zentrifugendeckel ist nicht richtig verschlossen.
Zentrifugendeckel öffnen und Verriegelungsvorgang wiederholen. Erscheint die Meldung weiterhin, benachrichtigen Sie einen Servicetechniker.
Pico 17 / 21
6-3
Page 40
6
Wenn Störungen auftreten
Vom Anwender behebbare Fehler
Fehlermeldung Verhalten der Zentrifuge Mögliche Ursachen und Abhilfe
Lid Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand. Der Zentrifugendeckel wurde im Lauf manuell geöffnet.
Zentrifugendeckel sofort schließen. Der Rotor läuft gebremst aus. Wenn Sie weiter zentrifugieren wollen, müssen Sie die
Zentrifuge aus- und wieder einschalten.
bAL Rotor läuft gebremst aus. Unwuchtschalter hat ausgelöst.
1. Öffnen Sie die Zentrifuge durch Drücken der Taste .
2. Prüfen Sie, ob der Rotor korrekt beladen ist.
3. Überprüfen Sie, ob ein zerbrochenes Gefäß, oder ein beschädigter Rotor den Unwuchtschalter ausgelöst hat.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie einen Servicetechniker.
E-01 - E-13 Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
E-14 Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
E-15 - E-16 Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
E-22 - E-23 Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
E-24 Zentrifuge ist nicht bedienbar. Der Deckel
kann nicht geöffnet werden.
Interner Programmfehler Zentrifuge aus- und wieder einschalten. Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Übertemperatur in der Rotorkammer. Zentrifuge aus- und nach ca. 1 Minute wieder einschalten. Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Temperaturmessung gestört Zentrifuge aus- und wieder einschalten. Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Fehlerhafte Drehzahlerfassung. Zentrifuge aus- und wieder einschalten. Im Display erscheint die Anzeige BR und ein Countdown von
100 - 0.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie einen Servicetechniker.
Fehlerhafte Statusinformation vom Deckelschloss
1. Zentrifuge aus- und wieder einschalten.
2. Nach dem erneuten Einschalten sehen Sie Lid FAiL in der Anzeige.
3. Sollte der der Zentrifugendeckel bereits geöffnet sein, so erscheint in der Anzeige CLOSE Lid. Schließen Sie daraufhin den Deckel.
4. Die Zentrifuge versucht nun den Zentrifugendeckel zu öffnen, um so in den normalen Betriebsmodus zu gelangen.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie einen Servicetechniker.
6-4
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 41
Fehlermeldung Verhalten der Zentrifuge Mögliche Ursachen und Abhilfe
E-29 Motor läuft nicht an. Motor oder Rotor blockiert
1. Zentrifuge über Netzschalter aus- und wieder einschalten.
2. Zentrifugendeckel öffnen
3. Prüfen Sie, ob sich der Rotor frei drehen kann. Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
6
Wenn Störungen auftreten
Vom Anwender behebbare Fehler
E-31 Rotor läuft ungebremst aus bis zum
Stillstand, bzw. läuft nicht an.
Übertemperatur im Motor
1. Zentrifuge ausschalten und Netzstecker ziehen.
2. Kontrollieren und reinigen Sie ggf. die Lüftungsschlitze, bzw. die Filterkassette bei gekühlten Zentrifugen.
3. Nach ca. 60 min können Sie die Zentrifuge wieder starten.
Max. zulässige Umgebungstemperatur beachten. Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
E-33 Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand. Überdruck in der Kälteanlage
1. Das Gerät 15 Minuten eingeschaltet stehen lassen. Der Lüfter läuft mit max. Leistung, um den Überdruck abzubauen.
2. Den Luftstrom auf der Geräterückseite mit der Hand testen, wenn Sie kein Lüftergeräusch hören.
Wenn Sie keinen Luftstrom fühlen:
1. Zentrifuge ausschalten und Netzstecker ziehen.
2. Kontrollieren und reinigen Sie ggf. die Lüftungsschlitze, bzw. die Filterkassette bei den gekühlten Zentrifuge.
3. Nach ca. 30 min können Sie die Zentrifuge wieder starten.
Max. zulässige Umgebungstemperatur beachten. Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
E-36 Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
E-39 Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
E-41 - E-56 Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
Thermo Scientific
Überstrom oder Überspannung, der Bremswiderstand ist heiß. Nach ca. 60 min können Sie die Zentrifuge wieder starten. Zentrifuge aus- und wieder einschalten. Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Fehlerhafte Drehzahlerfassung Zentrifuge aus- und wieder einschalten. Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Interner Programmfehler Zentrifuge aus- und wieder einschalten. Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Pico 17 / 21
6-5
Page 42
6
Wenn Störungen auftreten

Wenn ein Servicetechniker kommen muss

Fehlermeldung Verhalten der Zentrifuge Mögliche Ursachen und Abhilfe
E-60 Rotor läuft gebremst aus. Untertemperatur in der Rotorkammer
1. Zentrifugationslauf beenden.
2. Öffnen Sie den Deckel und lassen Sie Rotorkammer abtauen. Fassen Sie die Rotorkammer niemals mit bloßen Händen ­Festfrieren möglich.
3. Nach ca. 60 min können Sie die Zentrifuge wieder starten.
Beachten Sie die max. zulässige Umgebungstemperatur.
4. Bei starker Eisbildung im Innenkessel ist darauf zu achten, dass nach dem Abtauen das Kondenswasser entfernt wird.
Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie einen Servicetechniker.
E-63 Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
E-64 Das Kühlsystem konnte nicht eingeschaltet
werden.
E-65 Rotor läuft gebremst aus bis zum Stillstand.
Zentrifuge ist nicht bedienbar.
Temperaturmessung gestört Zentrifuge aus- und wieder einschalten. Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Netzunterspannung. Prüfen Sie das Netz und kontaktieren Sie ggf. ihren Versorger.
Zuvor wird die Meldung LINE angezeigt.
Temperaturmessung gestört Zentrifuge aus- und wieder einschalten. Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, benachrichtigen Sie
einen Servicetechniker.
Wenn ein Servicetechniker kommen muss
Sollten Sie einmal einen Servicetechniker benötigen, geben Sie bitte die Best.-Nr. und die Fabr.-Nr. Ihrer Zentrifuge an. Diese Informationen finden Sie an der Rückseite, in der Nähe des Einganges für das Netzkabel.
Um die Software-Version zu erfahren gehen Sie wie folgt vor:
1. Schalten Sie die Zentrifuge ein und halten Sie dabei die Taste gedrückt. Im Display leuchten alle Anzeigen.
6-6
Pico 17 / 21
• Für jeweils 5 Sekunden erscheinen im Display folgende Werte:
Software-Nummer SOFT 058 3_
Software-Version _01
NV-RAM-Nummer EEPRO 462 1_
NV-RAM-Version _01
Zykluszähler CYCLE 001 25
Thermo Scientific
Page 43
• Diese Werte sind Beispielwerte und bedeuten:
Software 0583 Version 01
6
Wenn Störungen auftreten
Wenn ein Servicetechniker kommen muss
N
V-RAM
absolvierte Zyklen 1
4521 V
25
ersion 01
2. Teilen Sie dem Servicetechniker die Software-Version mit.
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
6-7
Page 44
6
Wenn Störungen auftreten
6-8 Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 45
A

Beständigkeitstabelle

CHEMIKALIE
2-Mercaptoethanol
Acetaldehyd
Aceton
Acetonitril
Alconox
Allylalkohol
Aluminumchlorid
Ameisensäure (100 %)
Ammoniumacetat
Ammoniumcarbonat
Ammoniumhydroxid (10 %)
Ammoniumhydroxid (28 %)
Ammoniumhydroxid (konz.)
Ammoniumphosphat
Ammoniumsulfat
Amylalkohol
Anilin
Ätznatron (<1 %)
Ätznatron (10 %)
Bariumsalze
Benzen
Benzylalkohol
MATERIAL
ALUMINIUM
ANODISCHE ALUMINIUMBESCHICHTUNG
BUNA N
ZELLULOSEACETAT BUTYRAT
POLYURETHAN ROTORFARBE
Kohlefaser-/Epoxidharz-Verbundwerkstoff
DELRIN
SSU- SMS- SUSSUSS- SSSSUSSSSSS
S-UU---M-U---MUUUMM- MSU- S- U
MSUUSUMSSUUSUSUUUSSUUSMMSUU
SSU- SMS- SSUSUMUU- SMUUSSSSUU
UUS- SSS- SSSSSSMSSSSSSSSSSSU
---U--S----S-SSMSSS-MS--S--
UUSSSSUSSSSMSSSS- SSSSSMUUSS
-SMU--U----U-SMUUSS-US-US-U
SSU- SSS- SSSSSSSU- SSSSSSSSSS
MSUSSSSSSSSSSSUU- SSSSSSMSSS
UUSUSSMSSSSS- SUMSSSSSSSSSMS
UUSUSUMSSSSSUSUMSSSSSSSSSMS
UUUUSUMS- S- SUSUUSSS- MSSSS- U
U- S- SSSSSSSS- SSM- SSSSSSMSSS
UMS- SSUSSSSSSSSS- SSSSSSUSSU
S- MU- - SS- M- S- MSSSSM---U-S-M
SSUUSUSMSUUUUUUU- SMUUSSSSUS
U- MSSS- - SMSS- SMMSSSSSSMSS- U
U- MU- - U- MMSSUSUUSSSSSSMSS- U
MUS- SSSSSSSSSSSM- SSSSSSMSSS
SSUUSUMUSUUSUUUMUMUUUSUUSUS
S- UU- - MM- M- SUUUUUUU- MSM- S- S
, POLYCLEAR,CLEARCRIMP
ETHYLEN PROPYLEN
GLAS
NEOPREN
1
NORYL
NYLON
PET
POLYALLOMER
POLYCARBONAT
POLYESTER, GLAS DUROMER
POLYTHERMID
POLYRTHYLEN
POLYPROPYLEN
POLYSULFON
POLYVINYLCHLORID
RULON A, TEFLON
SILIKON GUMMI
STAHL, NICHTROSTEND
TITAN
TYGON
VITON
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
A-1
Page 46
A
Beständigkeitstabelle
CHEMIKALIE
Borsäure
Cäsiumacetat
Cäsiumbromid
Cäsiumchlorid
Cäsiumformat
Cäsiumjodid
Cäsiumsulfat
Chloroform
Chromsäure (10 %)
, POLYCLEAR,CLEARCRIMP
MATERIAL
ALUMINIUM
ANODISCHE ALUMINIUMBESCHICHTUNG
BUNA N
ZELLULOSEACETAT BUTYRAT
POLYURETHAN ROTORFARBE
Kohlefaser-/Epoxidharz-Verbundwerkstoff
DELRIN
ETHYLEN PROPYLEN
GLAS
NEOPREN
NORYL
NYLON
1
PET
POLYALLOMER
POLYCARBONAT
POLYESTER, GLAS DUROMER
POLYTHERMID
POLYRTHYLEN
POLYPROPYLEN
POLYSULFON
POLYVINYLCHLORID
RULON A, TEFLON
SILIKON GUMMI
STAHL, NICHTROSTEND
TITAN
TYGON
USSMSSUSSSSSSSSSUSSSSSSSSSS
M- S- SSS- SSSS- SS- - SSSSSSMSSS
MSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
MSSUSSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
MSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
MSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
MSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
UUUUSSMUSUUMUMUUUMMUUSUUUMS
U- UUSUU- SSSUSSMUMSSUMSMUSSS
VITON
Chromsäure (50 %)
Cresolgemisch
Cyclohexan
Deoxycholat
Destilliertes Wasser
Dextran
Diethylether
Diethylketon
Diethylpyrocarbonat
Dimethylsulfoxid
Dioxan
Eisenchlorid
Eisessig
Essigsäure (5%)
Essigsäure (60 %)
Ethylacetat
Ethylalkohol (50 %)
Ethylalkohol (95 %)
Ethylenddichlorid
Ethylenglykol
Ethylenoxid, dampfförmig
Ficoll-Hypaque
U-UU-UU---SUUSMUMSSUMS-UM-S
SSU---S-SUUUUUU- - UU- USSSSUS
SSS- SSSUSUSSUUUMSMUMMSUMMUS
SSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSSSSS
SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS
MSSSSSS- SSSSSSSSSSSSSSSMSSS
SSUUSSSUSUUSUUUUUUUUUSSSSMU
S- UU- - M- SU- S- MUUUMM- US- - SUU
SSU- SSS- SSUSUSU- - SSSMSSSSSS
SSUUSSS- SUSSUSUU- SSUUSSSSUU
MSUUSSMMSUUSUMUU- MMMUSSSSUU
UUS---MS-M-S-S---SS---MUS-S
SSUUSSUMSUSUUUUUMSUMUSUUS- U
SSMSSSMSSSSSMSSSSSSSMSSMSSM
S S U U S S U - S MS U U MU S MS MS MS MU S MU
MMUUSSMMSSUSUMUU- SSUUSMMSUU
SSSSSSMSSSSSUSUSSSSSSSSMSMU
SSSUSSMSSSSSUSU- SSSMSSSUSMU
S- UU- - SM- UUSUUUUUUU- USU- S- S
SSSSSSSSSSSS- SUSSSSSSSSMSMS
S- U- - U- - SU- S- SM- - SSSUSUSSSU
MSS- SSS- SSSS- SS- SSSSSSSMSSS
A-2
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 47
CHEMIKALIE
Flusssäure (10 %)
Flusssäure (50 %)
Flusssäure (konz.)
Formaldehyd (40 %)
Glutaraldehyd
Glycerol
Guanidinhydrochlorid
Haemo-Sol
Hexan
A
Beständigkeitstabelle
, POLYCLEAR,CLEARCRIMP
MATERIAL
ALUMINIUM
ANODISCHE ALUMINIUMBESCHICHTUNG
BUNA N
ZELLULOSEACETAT BUTYRAT
POLYURETHAN ROTORFARBE
Kohlefaser-/Epoxidharz-Verbundwerkstoff
DELRIN
ETHYLEN PROPYLEN
GLAS
NEOPREN
NORYL
NYLON
1
PET
POLYALLOMER
POLYCARBONAT
POLYESTER, GLAS DUROMER
POLYTHERMID
POLYRTHYLEN
POLYPROPYLEN
POLYSULFON
POLYVINYLCHLORID
RULON A, TEFLON
SILIKON GUMMI
STAHL, NICHTROSTEND
TITAN
TYGON
UUUM- - U- - UUS- SMUSSSSMSUUU- -
UUUU- - U- - UUUUSUUUSSMMSUUU- M
UUUU- UUM- UMUUMUUU- S- USUUU- -
MMMSSSSMSSSSMSSSUSSMSSSMSMU
SSSS- - S- SSSSSSS- - SSS- - SSS- -
MSS- SSSSSSSSSSSS- SSSSSSSSSS
UUS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSUSSS
SSS---S-SSSSSSS- - SSSSSSSSSS
SSS- SSS- SSUSUMUSSUSSMSUSSUS
VITON
Isobutylalkohol
Isopropylalkohol
Jodsäure
Kaliumbromid
Kaliumcarbonat
Kaliumchlorid
Kaliumhydroxid (5 %)
Kaliumhydroxid (konz.)
Kaliumpermanganat
Kalziumchlorid
Kalziumhypochlorit
Kerosen
Kochsalz (10 %)
Kochsalz (gesättigt)
Kohlenstofftetrachlorid
Königswasser
Lösung 555 (20 %)
Magnesiumchlorid
Mercapto-Buttersäure
Methylalkohol
Methylenechlorid
Methylethylketone
- - MU- - SS- U- SUSSMSSS- SSS- S- S
MMMU SSSSSUSSUSUMSSSSSSSMMMS
SSM- SSS- SMSSMSS- MSSSSSMSSMM
USS- SSS- SSSSSSSSSSS- SSSMSSS
MUSSSSS- SSSSSSUSSSSSSSSSSSS
USS- SSSSSSSSSSS- SSSSSSSUSSS
UUSSSSM- SSSS- SUSSSSSSSMUMSU
UUMU- - M- MSS- UMUUUSM- MU- UU- U
SSS- SSS- SSSUSSSM- SMSUSSMSUS
MUSSSSSSSSSSSSMS- SSSSSSMSSS
M- U- SMMS- M- S- SMS- SSSMSMUS- S
SSS- SSSUSMUSUMMS- MMMSSUSSUS
S- SSSSSS- - - SSSSS- SSSS- SSM- S
U-SUSSS----SSSSS- SS- S- SSM- S
U U MS S U MU S U U S U MU S S MMS MMMMU S S
U-UU--U-----UUUUUUU-----S-M
SSS---S-SSSSSSS- - SSS- SSSSSS
MSS- SSSSSSSSSSSSSSSSSSSMSSS
USU- SMS- SMSUUUU- SUUSMSUSSSS
SSSUSSMSSSSSUSUMSSSSSSSMSMU
UUUUMSSUSUUSUUUUUMUUUSSMUSU
SSUUSSMSSUUSUSUUUSSUUSSSSUU
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
A-3
Page 48
A
Beständigkeitstabelle
CHEMIKALIE
Metrizamide
Milchsäure (100 %)
Milchsäure (20 %)
N-Butyl-Alkohol
N-Butyl-Phthalat
N, N-Dimethylformamid
Natriumborat
Natriumbromid
Natriumcarbonat (2 %)
Natriumdodecylsulfat
Natriumhypochlorit (5 %)
Natriumjodid
Natriumnitrat
Natriumsulfat
Natriumsulfid
Natriumsulfit
Nickelsalze
Öle (Mineralöl)
Öle (sonstige)
Ölsäure
Oxalsäure
Perchlorsäure (10 %)
Perchlorsäure (70 %)
Phenol (5 %)
Phenol (50 %)
Phosphorsäure (10%)
Phosphorsäure (konz.)
Physiologische Stoffe (Serum, Urin)
Pikrinsäure
Pyridin (50 %)
, POLYCLEAR,CLEARCRIMP
MATERIAL
ALUMINIUM
ANODISCHE ALUMINIUMBESCHICHTUNG
BUNA N
ZELLULOSEACETAT BUTYRAT
POLYURETHAN ROTORFARBE
Kohlefaser-/Epoxidharz-Verbundwerkstoff
DELRIN
ETHYLEN PROPYLEN
GLAS
NEOPREN
NORYL
NYLON
1
PET
POLYALLOMER
POLYCARBONAT
POLYESTER, GLAS DUROMER
POLYTHERMID
POLYRTHYLEN
POLYPROPYLEN
POLYSULFON
POLYVINYLCHLORID
RULON A, TEFLON
SILIKON GUMMI
STAHL, NICHTROSTEND
TITAN
TYGON
MSS- SSS- SSSS- SS- - SSSSSSMSSS
--S------MSU-SSSMSS- MSMSS- S
--SS-----MSM-SSSSSSSMSMSS- S
S- SU- - S- - SM- USMSSSSMMSM- S- S
SSU- SSS- SUUSUUUM- UUSUSMMSUS
SSSUSMS- SSUSUSUU- SSUUSMSSSU
MSSSSSSSSSSUSSSS- SSSSSSMSSS
USS- SSS- SSSSSSSS- SSSSSSMSSS
MUSSSSSSSSSSSSUSSSSSSSSSSSS
SSS- SSS- SSSSSSS- SSSSSSSSSSS
UUMSSMUSSMSSSMSSSSMSSSMUSMS
MSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
SSS- SSSSSSSSSSSS- SSSSSUSSSS
USS- SSSSSSSSSSSSSSSSSSSMSSS
S-SS---S---SSSUU- - S- - - SSM- S
SSS- SSSSMSSSSSSM- SSSSSSSSSS
USSSSS- SSS- - SSSS- SSSSSSMSSS
SSS---SUSSSSUUMSMUUSSSUSSSS
S-S---SMSSSSUSSSSUSSSS- SSMS
S- USSSUUSUSSMSSSSSSSSSMUSMM
UUMSSSUSSSSSUSUSSSSSSSSUMSS
U- U- SUU- SMM- - MUMSMM- MSU- S- S
UUU- - UU- SUMUUMUUUMMUMSUUSUS
U S U - S MM- S U MU U S U MS MS U U S U MMMS
USU- SUM- SUMUUUUUSUMUUSUUUMS
UUMSSSUSSSSU- SSSSSSSSSUMUSS
U U MM- - U S - MS U U MMS S S MS MS U MU - S
MSSS- - S- SSSSSSSSSSSSSSSSSSS
SSU- SMSSSMSUSSSUSSSSUSUMSMS
USUUSUU- USSUUMUU- USMUSSUUUU
VITON
A-4
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 49
CHEMIKALIE
Rubidiumbromide
A
Beständigkeitstabelle
, POLYCLEAR,CLEARCRIMP
MATERIAL
ALUMINIUM
ANODISCHE ALUMINIUMBESCHICHTUNG
BUNA N
ZELLULOSEACETAT BUTYRAT
POLYURETHAN ROTORFARBE
Kohlefaser-/Epoxidharz-Verbundwerkstoff
DELRIN
ETHYLEN PROPYLEN
GLAS
NEOPREN
NORYL
NYLON
1
PET
POLYALLOMER
POLYCARBONAT
POLYESTER, GLAS DUROMER
POLYTHERMID
POLYRTHYLEN
POLYPROPYLEN
POLYSULFON
POLYVINYLCHLORID
RULON A, TEFLON
SILIKON GUMMI
STAHL, NICHTROSTEND
TITAN
TYGON
MSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
VITON
Rubidiumchlorid
Saccharose
Saccharose, Alkali
Salicylsäure
Salpetersäure (10 %)
Salpetersäure (50 %)
Salpetersäure (95 %)
Salzsäure (10 %)
Salzsäure (50 %)
Schwefelsäure (10 %)
Schwefelsäure (50 %)
schwefelsäure (konz.)
Stearinsäure
Tetrahydrofuran
Toluen
Trichloressigsäure
Trichlorethan
Trichlorethylen
Trinatriumphosphat
Tris-Puffer (pH-neutral)
Triton X-100
Urin
Wasserstoffperoxid (10 %)
Wasserstoffperoxid (3 %)
Xylen
Zinkchlorid
Zinksulfat
Zitronensäure (10 %)
1
Polyethylenterephthalat
MSS- SSS- SSSSSSS- - SSSSSSMSSS
MSS- SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS
MSS- SSS- SSSSSSUSSSSSSSSMSSS
UUSSSSS- SSSUSSS- SSS- SSSUSSS
USUSSUU- SUSU- SSSSSSSSSMSSSS
USUMSUU- SUSUUMMUMMMSSSUSSMS
U- UU- UU- - UUUUMUUUUMUUSUSS- S
UUMSSSU- SSSUUSUSSSSSSSSUMSS
UUUUSUU- SMSUUMUUSSSSMSMUUMM
MUUSSUU- SSMUSSSSSSSSSSUUUSS
MUUUSUU- SSMUUSUUMSSSSSUUUMS
MUUU- UUM- - MUUSUUUMSUMSUUU- S
S-S---SMSSSS- SSSSSSSSSMMSSS
SSUUSUUMSUUSUUU- MUUUUSUSSUU
SSUUSSMUSUUSUUUSUMUUUSUSUUM
UUU- SSUMSUSUUSM- MSSUUSUUUMU
S-U---MU-U-SUUUUUUUUUSU- S- S
--UU---U-U-SUUUUUUUUUSU- U- S
---S--M------S--SSS--S--S-S
USSSSSS- SSSSSSSSSSSSSSSSSSS
SSS- SSS- SSSSSSSSSSSSSSSSSSS
S- USSSS----SSSMSSSS- SSSMS- S
UUMSSUU- SSSUSSSMUSSSSSSMSUS
SMSSS- S- SSSSSSSSMSSSSSSSSSS
SSUSSSMUSUUUUUUMUMUUUSUMSUS
UUSSSSUSSSSSSSSSSSSSSSSUSSS
USS- SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS
MSSMSSMSSSSSSSSSMSSSSSSSSSS
Thermo Scientific
Pico 17 / 21
A-5
Page 50
A
Beständigkeitstabelle
Legende S Zufriedenstellend M Leicht ätzend; abhängig von Expositionsdauer, Drehzahl usw. möglicherweise mit zufriedenstellendem
Zentrifugierergebnis. Prüfung unter den jeweiligen Bedingungen empfohlen.
U Nicht zufriedenstellend, nicht empfohlen.
-- Keine Daten vorhanden; Prüfung mit Probenmaterial empfohlen.
Die chemischen Beständigkeitsdaten sind unverbindlich. Strukturierte Beständigkeitsdaten während des Zentrifugierens liegen nicht vor. Im Zweifelsfall empfehlen wir die Durchführung von Testreihen mit Probechargen.
A-6
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 51
S

Stichwortverzeichnis

A
Aerosoldichte Rotoren .....................................4-8
Anschlussdaten .........................................1-6, 2-4
Aufstellungsort ................................................2-2
Autoklavieren .................................................. 5-5
B
Bedienfeld .......................................................3-2
Beschleunigungskurve ..............................4-4, 4-5
Betrieb ............................................................ 4-1
D
Dauerbetrieb ............................................4-6, 4-7
Deckel öffnen .................................................. 4-2
Deckel schließen .............................................4-2
Dekontaminieren ............................................5-4
Desinfektion ...................................................5-3
Drehzahl vorwählen .................................4-4, 4-5
E
Erklärung zum RZB-Wert ...............................4-5
P
Parametereingabe ............................................4-4
Pflege ..............................................................5-1
R
Reinigung ........................................................5-2
Rotor ausbauen ...............................................4-8
Rotoreinbau ....................................................4-2
Rotorprogramm ..............................................1-6
RZB vorwählen ...............................................4-5
S
Servicetechniker ..............................................6-6
Sicherheitsbereich ............................................2-2
Sicherheitseinrichtungen .................................1-2
Störungen ........................................................6-1
T
Technische Daten ...........................................1-3
Transport der Zentrifuge .................................2-2
F
Fehlermeldung ................................................6-3
Filterkassette reinigen ...................................... 5-3
K
Kurzzeitig zentrifugieren .................................4-7
L
Lagerung .........................................................2-4
Laufzeit vorwählen ..........................................4-6
Leistungsmerkmale .......................................... 1-5
N
Netzanschluss ..................................................2-3
Notentriegelung ..............................................6-2
Thermo Scientific
U
Unfallverhütung ............................................ V-iv
V
Voreingestellte Laufzeit ...................................4-7
Vorsichtsmaßnahmen ..................................... V-v
Vorwort ......................................................... V-iii
W
Wartung ..........................................................5-1
Z
Zeiträume ........................................................5-2
Zentrifugationslauf starten ..............................4-7
Zentrifugationslauf stoppen .............................4-7
Zentrifuge ausrichten ......................................2-3
Pico 17 / 21
S-1
Page 52
Stichwortverzeichnis
Zentrifuge einschalten ..................................... 4-2
Zentrifugieren .................................................4-6
S-2
Pico 17 / 21
Thermo Scientific
Page 53
Page 54
Thermo Electron LED GmbH
Zweigniederlassung Osterode
Am Kalkberg, 37520 Osterode am Harz
Deutschland
thermofisher.com/centrifuge
© 2011-2020 Thermo Fisher Scientific Inc. Alle Rechte vorbehalten. Sofern nicht ausdrücklich anders beschrieben, sind alle Warenzeichen Eigentum von Thermo Fisher Scientific Inc. und deren angeschlossenen Gesellschaften.
Delrin, TEFLON und Viton sind eingetrag ene Waren zeichen von DuPont. Noryl is t eingetr agenes Wa renzeic hen von SABIC. POLYCLEAR ist ein eingetragenes Warenzeichen von Hongye C O., Ltd. Hypaque ist ein eing etragen es Warenze ichen von Amersham Health As. RULON A un d Tygon sind eingetragene Warenzeichen von Saint-Gobain Performance Plastics. Alconox ist ein eingetragenes Warenzeichen von Alconox. Ficoll ist ein eingetragenes Warenzeichen von GE Healthcare. Haemo-Sol ist ein eingetragenes Warenzeichen von Haemo-Sol. Triton ist ein eingetragenes Warenzeichen der Union Carbide Corporation. Valox ist ein eingetragenes Warenzeichen von General Electric Co.
Spezifi katione n, Bedingungen und Preise sind freib leibend. Nicht al le Produk te sind in allen Ländern verfügbar. Genauere Informati onen sin d auf Anfrage bei Ihrem lokalen Vertriebspartner erhältlich. Die in dieser Anleitung publizierten Bilder dienen nur als Referenz. Die dort gezeigten Einstellungen und Sprachen können abweichen. Die in dieser Betriebsanleitung enthaltenen Abbildungen der Benutzeroberfläche zeigen Beispiele der englischen Version.
Australien +61 39757 4300 Österreich +43 1 801 40 0 Belgien +32 9 272 54 82 China +800 810 5118, +400 650 5118 Frankreich +33 2 2803 2180 Deutschland national, gebührenfrei
0800 1 536 376
Deutschland international
+49 6184 90 6000 Indien, gebührenfrei +1800 22 8374
50133388 ist die Original-Betriebsanleitung.
Indien +91 22 6716 2200 Italien +39 02 95059 552 Japan +81 3 5826 1616 Korea +82 2 2023 0600 Niederlande +31 76 579 55 55 Neuseeland +64 9 980 6700 Nordländer/Baltikum/GUS-Staaten
+358 10 329 2200
Russland
+7 812 703 42 15, +7 495 739 76 41
Singapur +82 2 3420 8700 Spanien/Portugal +34 93 223 09 18 Schweiz +41 44 454 12 12 Großbritannien / Irland +44 870 609 9203 USA/Kanada +1 866 984 3766
Andere asiatische Staaten
+852 3107 7600
Andere Länder +49 6184 90 6000
de
Loading...