SPRECO SHARK S601 User guide [de]

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Benutzer- und Installationsanleitung
SHARK 12V / 24V / 48V
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Wir gratulieren Ihnen zu dem Entschluss, den SHARK S601 erworben zu haben. Er zeichnet sich gegenüber herkömmlichen Windgeneratoren durch hohe Sicherheit, enorme Effizienz und sehr geringe Geräuschbelastung über den ganzen Bereich aus.
Sie profitieren auch von unserer mehr als 30-jährigen Erfahrung mit verschiedenen Windgeneratoren im Einsatz auf hoher See (Silent Wind von Spreco auf Segelbooten).
Dort ist elektrischer Strom besonders wichtig und sorgt für Sicherheit und Komfort an Bord.
Beachten Sie bitte, dass dieses Benutzerhandbuch ein Teil des Produktes ist. Wir empfehlen, dieses Handbuch vor der Montage des SHARK S601 sorgfältig zu lesen und die Anweisungen zu befolgen. Bitte bewahren Sie dieses Benutzerhandbuch gut auf.
Viel Erfolg und immer genügend Wind wünscht Ihnen Ihr
Spreco Team
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Inhaltsverzeichnis:
1. Einsatz und Anwendungsbereich .......................................................................................................... 4
2. Sicherheitshinweise .............................................................................................................................. 5
2.1 Mechanische Gefahren ................................................................................................................. 5
2.2 Elektrische Gefahren ......................................................................................................................... 6
2.3 Gefahren bei der Montage ............................................................................................................ 7
3. Technische Daten ................................................................................................................................. 7
3.1 Windgenerator .............................................................................................................................. 7
3.1.1 Elektrische Daten ............................................................................................................................. 7
3.1.2 Mechanische Daten ......................................................................................................................... 7
3.2 Laderegler...................................................................................................................................... 8
3.2.1 Elektrische Daten ............................................................................................................................. 8
3.2.2 Mechanische Daten ........................................................................................................................ 9
3.4 Leistungskurve ............................................................................................................................... 9
3.5 Abmessungen ................................................................................................................................... 10
4. Lieferumfang ....................................................................................................................................... 10
5. Funktionsbeschreibung....................................................................................................................... 11
6. Kabeldimensionierung ........................................................................................................................ 12
7. Montage ............................................................................................................................................. 12
8. Inbetriebnahme .................................................................................................................................. 18
9. Starten und Stoppen ........................................................................................................................... 20
10. Ladeindikator .................................................................................................................................... 20
11. Kontrollen ......................................................................................................................................... 21
11.1 Rotorblätter .................................................................................................................................... 21
11.2 Schraubverbindungen ..................................................................................................................... 21
11.3 Lager, Dichtungen ........................................................................................................................... 21
11.4 Korrosionsschutz............................................................................................................................. 22
11.5 Mastkonstruktion ........................................................................................................................... 22
11.6 Elektrisches System ........................................................................................................................ 22
12. Wartungsarbeiten ............................................................................................................................. 23
13. Fehlersuche ....................................................................................................................................... 23
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14. Gewährleistung ................................................................................................................................. 25
1. Einsatz und Anwendungsbereich
Die größte regenerative Energieausbeute erreichen Sie durch die Kombination von Windgenerator und Solarmodul, wobei Sie die gewonnene Energie in einem Batteriesystem speichern und damit das Tageslicht und die zur Verfügung stehende Windenergie ausnutzen. Unser Laderegler ist dafür ausgelegt zusätzlich max. 300Wp Solarleistung anzuschließen (Hybridladeregler).
Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und über die Batteriespannung mit einem 230-V-Inverter für stationäre und mobile Inselanlagen geeignet.
Unser Windgenerator ist sehr effizient und aerodynamisch. Ist der Energiebedarf höher, können mehrere SHARK S601 Windgeneratoren parallel eingesetzt werden. Durch den geringen Geräuschpegel kann der SHARK S601 Windgenerator in Wohngebieten und auf Segelyachten installiert werden ohne die Nachbarn zu stören.
Der mitgelieferte Hybrid-Laderegler ist mit den Eingängen für Solarmodule und Windgenerator, für den SHARK S601 ausgelegt.
Ein weiterer Vorteil des SHARK S601 ist, dass nahezu keine Elektronik im Gehäuse verbaut ist. Damit reduzieren sich Wartungsarbeiten drastisch.
Die elektrische Energie wird über drei Leitungen nach unten zum Regler geführt. Die handlaminierten Kohlefaserblätter der neuen Generation wurden nach der
Norm DIN EN-61400-2 im Windkanal erfolgreich getestet. Sie brauchen sich bei Sturm keine Sorgen um den SHARK 601 zu machen da eine speziell entwickelte Sturmbremse eingebaut ist. Gebremst wird bei 130 Grad Cᵒ am Stator, nach der Abkühlung wird wieder zugeschaltet.
Für Wartungsarbeiten benützen Sie bitte den beigelegten Stopp Schalter. Anwendungsbeispiele: E – Autoladestation in Verbindung mit PV
Stationäre / mobile Inselanlagen Messstationen On Grid / Off Grid, Notrufsysteme, Strassenbeleuchtung,
Entwicklungshilfe Projekte, Wireless-Lan Access Points, Ferienhäuser mit 230V (110V) Inverter oder überall wo kein Stromanschluss vorliegt.
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2. Sicherheitshinweise
Windgeneratoren sind durch die hohe Drehzahl und die erzeugte Spannung nicht ungefährlich. Daher lesen Sie bitte die folgenden Sicherheitshinweise mit größter Aufmerksamkeit:
2.1 Mechanische Gefahren
Eine große Gefahr stellt der sich drehende Rotor dar. Ab einer gewissen Windgeschwindigkeit erscheint dieser sogar transparent, so dass die Gefahr visuell nicht erkannt wird. Unsere Blätter sind mit Drei Farben beschichtet, damit sie optisch besser erkannt werden. Berühren Sie niemals den sich drehenden Rotor! Versuchen Sie niemals den sich drehenden Rotor mit der Hand anzuhalten!
Bitte Abstand halten!
Installieren Sie den Generator nur an Stellen, wo es ausgeschlossen ist, dass jemand den Windgenerator berühren könnte! Dies ist besonders auf Segelyachten zu beachten. Installieren Sie den Windgenerator mit ausreichendem Abstand zum Deck.
Die Rotorblätter sind aus handlaminiertem Kohlefasermaterial hergestellt, welche selbst orkanartigen Windgeschwindigkeiten standhalten. Halten Sie sich grundsätzlich von den drehenden Rotorblättern fern um Verletzungen zu vermeiden.
Durch herumfliegende Teile oder Leinen kann es trotzdem zu einem Bruch der Rotorblätter kommen. Ist ein Rotorblatt beschädigt, ist die Anlage durch manuelles Betätigen des Stoppschalters außer Betrieb zu nehmen. Beschädigungen an einem Rotorblatt können erhebliche Unwuchten zur Folge haben, so dass der gesamte Mast, auf dem der Windgenerator angebracht ist, gefährdet sein kann. Beachten Sie dies bitte auch bei der Auswahl Ihres Aufstellungsortes, damit dieser auch wirklich sicher ist. Während der Montage müssen die drei Anschlussleitungen vom Generator getrennt und kurzgeschlossen, oder ein Flügel festgebunden sein.
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Der Mast und die Befestigung des Mastes müssen so beschaffen sein, dass dieser den entstehenden Windkräften und schwankenden Belastungen standhält. Weiterhin sollte die Mastbefestigung und Verstagung so angebracht sein, dass eventuell entstehende Vibrationen nicht verstärkt werden. Das Hinzuziehen einer Fachkraft ist zu empfehlen.
2.2 Elektrische Gefahren
Schließen Sie alle Komponenten nur dann an, wenn Sie entsprechende Kenntnisse dafür haben. Stellen Sie alle elektrische Verbindungen her bevor der Windgenerator das erste Mal dreht. Diese Spannungen/Ströme können bei Missachtung der Sicherheit Verbrennungen oder Feuer hervorrufen.
Vorsicht bei Herzschrittmacher, etc.! Berühren Sie niemals abisolierte Kabelenden. Die Stromstärke beim Laden von Batterien kann mehr als 50 A Gleichstrom (DC) erreichen. Alle Leitungen, elektrische Komponenten und Verbindungsstellen müssen mit min. 60 A bei 12 V belastbar sein. Zur Absicherung muss in die Zuleitung (+) zur Batterie, möglichst nahe bei der Batterie eine 60-A-Sicherung bei 12 V (30-A bei 24 V) eingebaut werden.
Warnung: Leitungen mit nicht ausreichend dimensioniertem Querschnitt
können sich so stark erhitzen, dass ein Brand entstehen kann. Kabel sind geschützt zu verlegen, so dass eine mechanische Beschädigung der
Kabel ausgeschlossen ist. Ein aufgescheuertes Kabel birgt Gefahren für die Sicherheit.
Warnung: Bei Anschluss der Batterien können Funken entstehen.
Vermeiden Sie unbedingt einen Kurzschluss der Batterien. Achten Sie immer auf ausreichende Belüftung!
Es ist sicherzustellen, dass die Elektroinstallation nur von Personen mit Fachkenntnissen durchgeführt wird.
Vor einem Sturm sollte der SHARK S601 mit dem im Laderegler eingebauten Stoppschalter gebremst werden. Bei einem drohenden Orkan ist es sinnvoll, wenn ein Rotorblatt am Mast festgebunden wird. Dies ist vor allem bei Betrieb des SHARK S601 auf einer Segelyacht zu empfehlen.
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2.3 Gefahren bei der Montage
Verwenden Sie nur Mastkonstruktionen, die den auftretenden Belastungen durch den Windgenerator und dessen Winddruck sowie Bewegungen des Schiffes (Kräfte können sich addieren) bei jeder Windgeschwindigkeit standhalten.
Die Arbeiten am Mast sollten möglichst an einem windstillen Tag durchgeführt werden. Es sollten sich keine Personen im Gefahrenbereich des Generatormastes aufhalten.
Während sämtlicher Arbeiten an der Anlage muss die Batterie vom System elektrisch getrennt sein. Das Loslaufen des Rotors während der Arbeiten muss durch Festbinden eines Rotorblattes verhindert werden, sonst kann der Laderegler zerstört werden. Die elektrische Installation muss vollständig abgeschlossen sein.
3. Technische Daten
3.1 Windgenerator
3.1.1 Elektrische Daten
Generatortyp
Permanentmagnetgenerator, 3-phasig, AC
Nennspannung
12 V DC / 24 V DC / 48V DC mit Boost Laderegler
Nennleistung
600 Watt 700 Watt 800 Watt
Nennwindgeschwindigkeit
Ca. 14 m/s
Anlauf-Windgeschwindigkeit
Ca. 3 m/s
Ladebeginn
Ca. 200 Upm
3.1.2 Mechanische Daten
Sicherheitstest im Windkanal
122 km/h
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Rotordurchmesser
1,50 m
Blattanzahl
3
Blattgewicht
250g / Blatt
Rotorblatt Material
Kohlefaser Cfk handlaminiert
Drehzahlbereich
200 - 950 Upm
Gewicht
Ca. 12 kg (Generator)
Farbe
weiß, pulverbeschichtet ­Zweischichtaufbau
Garantie
24 Monate
3.2 Laderegler
Ladekriterien werden über den mitgelieferten externen Hybridladeregler mit Boostfunktion eingestellt.
Die Ladeschlussspannung ist einstellbar für Bleisäure, Gel, AGM, und Lithium Batterien. Bitte die Anweisungen des Batterie Herstellers beachten!
Bremsvorgang: elektronisch je nach Individueller Parameter Einstellung, manuell mit dem eingebauten Stoppschalter oder mit dem verlängerten externen Schalter.
3.2.1 Elektrische Daten
Systemspannung
12V
24V
48V
Max. Eingangleistung Windgenerator
600 W 700W 800W
Max. Eingangstrom Windgenerator
32 A 25A 12,5A
Max. Eingangsleistung Solar
300 Wp bei 12 V
Max. Eingangsstrom Solar
20 A 10 A 5 A
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Max. Leerlaufspannung Eingang Solar
18 V DC 36 V DC 72 V DC
Multifunktionsanzeige + LED
W, V, A, kWh, Ah,
3.2.2 Mechanische Daten
Gewicht
2.8 kg (Regler)
Packmaße
220 x 150 x 82 mm
Garantie
24 Monate
3.4 Leistungskurve
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3.5 Abmessungen
4. Lieferumfang
Generator, Pulverbechichtet
1
Finne, Karbon
1
Flügelaufnahme Platte
1
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Nase, ABS
1
Rotorblatt, Karbon Cfk
3
Laderegler Boost
1
Quickguide
1
Schraubensatzt Rotorblätter
1
Schraubensatzt Finne
1
Imbusschlüssel 4mm
1
Imbusschlüssel 5mm
1
Imbusschlüssel 8mm
1
Alle Angaben sind verlässlich. Der Hersteller übernimmt jedoch keinerlei Verantwortung auf Ungenauigkeiten oder Vollkommenheit. Der Nutzer dieser Information, sowie des Produktes trägt die volle Verantwortung und das Risiko.
Alle Spezifikationen sind ohne Ankündigung veränderbar.
5. Funktionsbeschreibung
Alle Windgeneratoren nutzen die im Wind enthaltene kinetische Energie. Durch die Rotorblätter wird diese Energie zum Teil (theoretisch 58%) in eine Drehbewegung umgesetzt und im Generator wird diese dann in einen 3­PhasenWechselstrom umgewandelt. Die Leistung der im Wind befindlichen Energie nimmt dabei mit der Windgeschwindigkeit proportional zur 3. Potenz zu. Das heißt, eine Verdoppelung der Windgeschwindigkeit führt zu einer Verachtfachung der Leistung. Dies ist besonders bei Sturm zu bedenken.
Unsere Rotorblätter werden aus High-Tensile Kohlefasermatten im Handlaminierverfahren mit Epoxidharz hergestellt. Dieser Werkstoff bietet höchste Festigkeit bei geringstem Gewicht. Dadurch sind die neu entwickelten Blätter extrem leicht und im Betrieb nicht durch Luftkräfte zerstörbar.
Für den Normalbetrieb haben wir bei unseren Reglern noch eine zusätzliche Sicherheit durch eine elektronische und manuelle Bremse eingebaut.
Weiter befindet sich im Gehäuse des Generators eine patentierte Starkwindbremse. Bei grosser Stromentnahme kann sich der Stator stark erhitzen und es besteht die Gefahr eines Brandes. Über einen Bimetall Schalter wird dann
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die Bremse aktiviert und nach der Abkühlung wird die Bremse wieder freigeschaltet.
6. Kabeldimensionierung
Systemspannung 12 Volt:
Abstand vom Windgenerator zum
Laderegler in m
0 - 9
10 – 19
20 – 29
30 – 44
45 – 69
70 – 110
Kabelquerschnitt in mm2 AWG
6
10
10 8 16 6 25 4 35 2 50
1
Abstand vom Laderegler zur Batterie in m
0 - 9
10 – 19
20 – 29
30 – 44
45 – 69
70 – 110
Kabelquerschnitt in mm2 AWG
10 8 16 6 25 4 35 2 ---
---
---
---
Systemspannung 24 Volt:
Abstand vom Windgenerator zum Laderegler in m
0 - 10
11 – 19
20 – 29
30 – 44
45 – 69
70 – 110
Kabelquerschnitt in mm2 AWG
2.5 14
4
12
6
10
10 8 16 6 25
4
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Abstand vom Laderegler zur Batterie in m
0 - 9
10 – 19
20 – 29
30 – 44
45 – 69
70 – 110
Kabelquerschnitt in mm2
AWG
10
8
16
6
25
4
35
2
---
---
---
---
Systemspannung 48 Volt:
Abstand vom Windgenerator zum Laderegler / Inverter in m
0 - 29
30 – 79
80 – 99
100 – 150
Kabelquerschnitt in mm2 AWG
2.5 14
4
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6
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8
Abstand vom Laderegler/ Inverter zur Batterie in m
0 – 29
30 – 69
70 – 99
100 – 150
Kabelquerschnitt in mm2 AWG
4
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6
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10 8 16
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Beispiel Elektrische Installation
7. Montage
Bevor Sie den Windgenerator montieren, sollten Sie den passenden Aufstellungsort finden. Dies ist oft die schwierigste Aufgabe. Ideal wäre es, wenn die Rotorblätter immer gleichmäßig angeströmt würden. Das setzt voraus, dass der Windgenerator genügend hoch und frei von Hindernissen montiert wird.
Stationäre Montage: Die erforderliche Montagehöhe hängt davon ab, wie stark die umliegenden Gegenstände den Wind aus der Hauptrichtung ablenken. Dazu können Sie zunächst einen einfachen Versuch durchführen, indem Sie an einer mindestens 4 m langen Stange, am oberen Ende ein ungefähr drei Meter langes und vier Zentimeter breites Plastikband befestigen (im Baumarkt erhältlich) und zusätzlich noch ein zweites Band zwei Meter tiefer anbringen.
Wenn das obere Band lotrecht ausweht, oder bis 30 Grad sich hin und her bewegt, haben Sie einen geeigneten Standort gefunden. Sollte sich das Band mehr bewegen, oder sich sogar um den Mast wickeln, ist der Ort ungeeignet. Dieser Versuch ist nur eine grobe Aussage und sollte nur bei mittlerem Wind durchgeführt werden. Wir empfehlen, mehrere Versuche zu machen, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen. Sie brauchen diesen Versuch nicht zu machen, wenn der Windgenerator völlig frei steht.
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Mobile Montage auf einer Segelyacht: Die Montagehöhe muss so gewählt werden, dass kein Crewmitglied durch den Rotor gefährdet wird. Die mechanische Verankerung des Fußpunktes des Generatormastes muss den auftretenden mechanischen Belastungen, besonders bei Seegang, standhalten können. Wir empfehlen eine zusätzliche Verstagung zur Reling oder zum Deck des Schiffes. Um dabei eine Schwingneigung des Mastes zu vermeiden, ist zu empfehlen, die Verstagung ungefähr 25cm unterhalb des Flügels am Mast anzubringen.
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Anmerkung: Bitte bedenken Sie, dass der SHARK S601 niemals seine volle Leistung bringen kann, wenn er nicht in der Hauptwindrichtung steht oder abgelenkt wird. Daher ist es wichtig einen geeigneten Standort zu suchen, der frei ist von Hindernissen in der Hauptwindrichtung!
Haben Sie den richtigen Standort gefunden, muss der passende Mast, mit Zubehör, ausgesucht werden.
Der Mastaußendurchmesser soll 48 mm und aus rostfreiem Stahl, mit einer Wanddicke von mindestens 2,5 mm sein. Bitte denken Sie auch an mögliche Wartungsarbeiten. Eine Erdung des Mastes wird ebenfalls empfohlen. Bei Segelyachten ist dafür der geerdete Segelmast geeignet.
Ist der Mast am richtigen Standort montiert, kann die relativ einfache Montage des SHARK S601 beginnen. Dazu montieren Sie zuerst die drei Kohlefaserblätter mit dem jeweiligen Schraubenset an der Blattaufnahmeplatte. Hinweis – Die schrauben müssen gut angezogen sein (das Anzugsmoment beträgt 7 – 8 Nm.) Bitte sehen Sie dazu unsere Videos im Downloadbereich.
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Ein falsches Anzugsmoment stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Kontrollieren Sie die Rotorblätter regelmäßig auf festen Sitz, optisch und mechanisch!
Sollte es vorkommen, dass ein Blatt durch Fremdeinwirkung beschädigt wird, kann ein Einzelblatt durch Mitteilung des exakten Blattgewichtes bestellt werden.
Nach der Blattmontage wird das Blatt-Set auf die Generatorachse gesteckt und mit der beiliegenden Mutter und dem beiliegenden Imbusschlüssel festgeschraubt. Anschließend stecken Sie von vorne die Nase (Blattabdeckung) darauf, bis sie ganz eingerastet ist (Siehe Montage Video).
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Achtung: Während dieser Arbeiten am Rotor muss sichergestellt sein, dass der Rotor nicht anlaufen kann. Das 3-adrige Kabel muss kurzgeschlossen sein. Andernfalls kann der Rotor loslaufen und Sie können sich verletzen.
Falls Sie den SHARK S601 vom Mast demontieren um die Rotorblätter zu ersetzen müssen Sie sicherstellen, dass die Flügel sich nicht in Bewegung setzen bevor Sie die Arbeiten abgeschlossen haben (3 AC-Kabel Kurzschliessen).
8. Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme Ihres SHARK S601 kontrollieren Sie bitte die korrekte
Montage und Installation anhand der folgenden Checkliste:
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O.K.
Mastkonstruktion (nicht im Lieferumfang enthalten); nach beigelegter Anleitung kontrollieren, insbesondere alle
Schraubverbindungen, Abspannungen, vertikale Ausrichtung. Erdung und Blitzschutz nach örtlichen Bestimmungen angeschlossen?
Elektrische Installation: Batterie auf Zustand kontrollieren und polrichtig an Laderegler anschließen
Laderegler: Laderegler sicher am Montageort befestigt? ( Kühlen Ort wählen ) Batterie polrichtig anschließen, sonst wird der Regler zerstört Achtung:
Batterie immer zuerst am Laderegler anschließen! Sind alle Schraubklemmen fest angezogen? Steht externer Stoppschalter auf ON? VORSICHT: Am Stoppschalter Buchse darf keine Spannung angelegt
werden!! Regler wird dadurch zerstört. Nur den beigelegten Kabelbaum mit Buchse dort anschliessen. ( siehe Montagevideo im Download )
Sicherungsautomat: Sicherungsautomat, mindestens 60 Amp., zwischen Batterie und Laderegler
angeschlossen?
Leitungen: Sind alle Kabel/Leitungen laut Anschlussplan angeschlossen? Ist die Polarität der Leitungen an allen Anschlussstellen kontrolliert? Ist die Dreipolige Leitung vom Generator zum Laderegler angeschlossen? Sind die Kabel korrekt gecrimpt?
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Mastaufnahme: Ist der Dämpfungsgummi am Flansch richtig verschraubt und auf festen Sitz
geprüft?
Rotorblätter: Ist die Montage gemäß Anleitung ausgeführt?
Flügel-Nabenscheibe: Ist die Nabenscheibe an der Generatorwelle montiert? Ist die zentrale Befestigungsschraube mit 30 Nm angezogen?
Bei Nichtverwendung unseres Ladereglers: Anschluss am Dreiphasen Gleichrichter (optional erhältlich bei uns im Shop)
entnehmen Sie der Packungsbeilage. Damit können Sie die gewonnene Energie des Windgenerators nachgeschaltenten Anlagen bereitstellen. z.B. Invertereingang, Energiemanagementsystemen, Inselanlagen.
JETZT KÖNNEN SIE LOSLEGEN!
9. Starten und Stoppen
Den externen Stoppschalter auf “ON” stellen. Bei polrichtigen Anschluss der Plus-/Minusleitung an der Batterie sollte nun, wenn genügend Wind zur Verfügung steht, der Windgenerator laufen. Sie können dies am LCD-Display des Ladereglers ablesen. (Flügelsymbol dreht sich). Kleiner Stopp Schalter sollte vom Kunden bereitgestellt oder bei uns im Shop optional Bestellt werden.
10. Ladeindikator
Die Lademenge wird Ihnen am Display des Ladereglers angezeigt.
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11. Kontrollen
Ihr SHARK S601 wurde konstruiert für einen jahrelangen Betrieb, ohne jegliche Wartung. Einfache und regelmäßige Kontrollen gehören jedoch immer dazu, um die notwendige Betriebssicherheit zu gewährleisten.
Ihre Sicherheit ist uns sehr wichtig!
Bevor Sie mit der Kontrolle beginnen, stellen Sie sicher, dass während sämtlicher Arbeiten an der Anlage, zuerst der Rotor zum Stillstand gebracht wird und die Batterie vom System abgeklemmt ist.
Folgende Kontrollen sollten regelmäßig alle 12 Monate durchgeführt werden:
11.1 Rotorblätter
Kontrollieren Sie die Rotorblätter auf mögliche Beschädigung, wie gebrochene Kanten, Oberflächenschäden, Risse. Sollten Sie Beschädigungen feststellen, darf der Generator nicht weiter betrieben werden. Kontrollieren Sie die Verschraubung schon nach einem Tag Betriebszeit und dann nach einem Monat. Danach können Sie auf längere Intervalle übergehen.
11.2 Schraubverbindungen
Kontrollieren Sie alle von außen zugänglichen Schraubverbindungen auf festen Sitz, bzw. auf ein korrektes Anzugsmoment. Besonders sind die Rotorblattschrauben, die zentrale Nabenmutter und die Mastbefestigung zu prüfen.
11.3 Lager, Dichtungen
Die Lager der Generatorwelle und das Lager für die Windnachführung sind als dauergeschmierte Kugellager ausgeführt. Bitte prüfen Sie diese Lager hinsichtlich Leichtgängigkeit, Lagerspiel und Dichtheit. Defekte Lager bitte tauschen, oder von einer Servicestelle auswechseln lassen. Der Shark Rotor ist beidseitig gelagert und hat daher eine längere Lebensdauer und ist deshalb laufruhiger.
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SHARK am Mast angeschweisst
11.4 Korrosionsschutz
Alle Gehäuseteile bestehen aus einer seewasserfesten Aluminiumlegierung und sind zusätzlich mit einer Pulverbeschichtung behandelt (2 Schichtaufbau). Bei einer Beschädigung dieser Schicht besteht die Gefahr von Korrosion. Bitte mit geeignetem Lack ausbessern.
11.5 Mastkonstruktion
Der Shark S601 Flansch muss an dem Mast befestigt werden! Entweder mit 2 Schrauben (Bild 1) oder angeschweisst (Bild 2).
11.6 Elektrisches System
Bitte bringen Sie zuerst den Windgenerator zum Stillstand, damit alle Leitungen spannungsfrei sind.
Kontrollieren Sie alle Verbindungsstellen auf festen Sitz und Korrosion. Eventuell aufgetretene Korrosion beseitigen und mit Kontaktspray behandeln. Besonders beachten sollten Sie die Batterieanschlüsse. Diese sind zu säubern und mit Polfett zu behandeln. Die Batterie ist nach Anweisung des Herstellers zu prüfen und instandzusetzen. Bei mehreren Batterien sollten Sie auch auf unterschiedliche Kapazität prüfen (Selbstentladung). Nur gleich große (Ah) und gleich alte Batterien parallel verschalten!
SHARK am Mast angeschraubt
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12. Wartungsarbeiten
Wartungsarbeiten entfallen beim SHARK S601. Der SHARK S601 wurde für einen jahrelangen, störungsfreien Betrieb ausgelegt.
Dieses Ziel war uns sehr wichtig.
13. Fehlersuche
Ein aufgetretenes Problem sollten Sie mit nachfolgender Checkliste selbst beheben können:
Windgenerator läuft nicht an:
Mögliche Ursache
Test
Behebung
Stoppschalter steht auf
“STOP“
auf “RUN“ stellen
Generatorwelle schwergängig
von Hand drehen
Verbindungsleitung Generator zu Laderegler beschädigt,
Kurzschluss der AC- Kabel,
Generatorkurzschluss, Kundendienst
Windgenerator gibt keine Leistung ab:
Mögliche Ursache
Test
Behebung
Zu wenig Wind
Windgeschwindigkeit am Rotor messen.
(Windgeschwindigkeit am top des Hauptmastes ist höher)
Ladebeginn abhängig vom Ladezustand der Batterie,
prüfen
Elektrische Verbindung unterbrochen
und Geräte prüfen
Geräte ersetzen
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Sicherung unterbrochen
Durchgang der Sicherung prüfen
bei Sicherungsautomat auf Abkühlung warten
Eingebauter Stromabnehmer (Schleifringeinheit) hat
keinen Kontakt
Kohlebürsten und Federn
Federn gangbar machen
Batterie wird nicht vollgeladen:
Mögliche Ursache
Test
Behebung
Batterie alt, defekt
Batteriespannung und
Kapazität mit
Batterieprüfgerät (Baumarkt erhältlich)
prüfen. Säuretest
Batterie ersetzen,
Sicherung defekt
Durchgang prüfen
defekte Sicherung
ersetzen und Grund für
Defekt finden
Laderegler falsch
angeschlossen
richtig anschließen
Laderegler, Stoppschalter
steht auf “STOP“
stellen
Bedienungsanleitung
beachten
Generator defekt,
Leitungen Kurzschluss
AC-Spannung am
Eingang des Ladereglers
prüfen
Alle drei Leitungen nach
Abklemmen vom
Laderegler auf
Kurzschluss -
unterbrechung prüfen
Laderegler defekt,
Batterie verpolt
Anweisung prüfen
Kundendienst,
Ersatz
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14. Gewährleistung
Die Firma Bach Energiesysteme gewährleistet, dass alle von Ihr verkauften Geräte innerhalb der Gewährleistungsfrist, ab dem Zeitpunkt des Erwerbs, keine Material- und Verarbeitungsfehler aufweisen.
Folgende Gewährleisungsfristen gelten:
SHARK 601 24 Monate Laderegler BOOST 24 Monate
Sollten sich während dieses Zeitraumes Mängel am Gerät zeigen, die auf Material­bzw. Verarbeitungsfehlern zurückzuführen sind, wird die Bach Energiesysteme gemäß den nachstehenden Bedingungen, ohne Berechnung der Arbeits- und Materialkosten, das Gerät reparieren oder das Gerät selbst bzw. schadhafte Teile austauschen.
Garantieleistungen werden nur erbracht, wenn der Garantieschein, im Anhang dieser Installationsanleitung, vollständig ausgefüllt ist und die Originalrechnung des Händlers vorgelegt wird.
Die Gewährleistung deckt nicht ab: Regelmäßige Inspektionen, Wartungen, bzw. Reparatur oder Austausch von Teilen bedingt durch normalen Verschleiß.
Transport-, Frachtkosten und Frachtrisiken, die unmittelbar oder mittelbar mit dieser Gerätegarantie zusammenhängen.
Reisespesen nach und von der Reparaturstelle, Fehlerbehebung, Diagnostik und Reparaturarbeiten.
Schäden, die durch Missbrauch und Fehlgebrauch des Gerätes aufgetreten sind, insbesondere bei Installation auf einem nicht geeigneten Mast. Im Schadensfall ist vom Käufer der Nachweis zu führen, dass die Installation auf einem geeigneten Mast ausgeführt wurde.
Schäden durch höhere Gewalt oder andere von der Bach Energiesysteme nicht zu verantwortende Ursachen, insbesondere Blitzschlag, Überflutung, Schneelast, Feuer, Orkan, etc.
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Sofern der Liefergegenstand im Rahmen der Gewährleistung abgebaut und nach Reparatur oder Ersatz wieder aufgebaut werden muss, werden Ab- und Wiederaufbaukosten von der Bach Energiesysteme nicht übernommen. Ob Reparatur oder Neulieferung angebracht oder notwendig ist, entscheidet allein die Firma Bach Energiesysteme. Sind weder Reparatur noch Neulieferung möglich, ist der Auftraggeber lediglich zum Rücktritt berechtigt.
Soweit zwingendes Recht nichts anderes vorsieht, beschränken sich die Ansprüche des Käufers gegen die Firma Bach Energiesysteme auf diese
Gewährleistungsbestimmungen, und weder Bach Energiesysteme noch die Vertreiber der Produkte übernehmen darüber hinaus die Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden.
Ansonsten gelten die „Allgemeinen Lieferbedingungen für Erzeugnisse und Leistungen der Elektroindustrie“ in Deutschland.
Name
Adresse
Kaufdatum
SHARK S601 Serien Nr.
Laderegler Boost Serien Nr.
Händler
Händleradresse
SPRECO Windgenerator Bach Energiesysteme Brand 74 D-91729 Haundorf
Telefon: +49 (0)4193/8709925 Telefon: +49 (0)9837/9769838 Mail: [email protected] Web: www.sprecowindgenerator.com
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