Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Anleitung,
Verwertung und Mitteilung ihres Inhalts ist nicht
gestattet, soweit nicht ausdrücklich zugestanden.
Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz.
Alle Rechte vorbehalten, insbesondere für den Fall
der Patenterteilung oder GM-Eintragung
Siemens AG
Bereich Automatisierungs- und Antriebstechnik
Geschäftsgebiet Process Instrumentation
D-76181 Karlsruhe
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt der Anleitung auf Übereinstimmung
mit der beschriebenen Hard-und Software geprüft.
Dennoch können Abweichungen nicht ausgeschlossen
werden, so dass wir für die vollständige Übereinstimmung
keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser
Anleitung werden regelmäßig überprüft, und notwendige
Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen
enthalten. Für Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur
Vermeidung von Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise sind durch ein Warndreieck hervorgehoben und je nach Gefährdungsgrad folgendermaßen dargestellt:
GEFAHR
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entspre-
chenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
WARNUNG
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
VORSICHT
mit Warndreieck bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn
die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
VORSICHT
ohne Warndreieck bedeutet, dass ein Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
Betriebsanleitung
ACHTUNG
ohne Warndreieck bedeutet, dass ein Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
HINWEIS
ist eine wichtige Information über das Produkt, die Handhabung des Produktes oder
den jeweiligen Teil der Dokumentation, auf den besonders aufmerksam gemacht werden soll und deren Beachtung wegen eines möglichen Nutzens empfohlen wird.
SITRANS P, Serie ZD
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Allgemeine Hinweise
HINWEIS
Betriebsanleitung
Die Anleitung enthält aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht sämtliche Detailinformationen des Produkts und kann auch nicht jeden denkbaren Fall der Aufstellung,
des Betriebes oder der Instandhaltung berücksichtigen.
Außerdem weisen wir darauf hin, dass der Inhalt der Anleitung nicht Teil einer früheren oder bestehenden Vereinbarung, Zusage oder eines Rechtverhältnisses ist
oder diese abändern soll. Sämtliche Verpflichtungen der Siemens AG ergeben sich
aus dem jeweiligen Kaufvertrag, der auch die vollständige und allein gültige
Gewährleistungsregelung enthält. Diese vertraglichen Gewährleistungsbestimmungen werden durch die Ausführungen der Anleitung weder erweitert noch
beschränkt.
Der Inhalt spiegelt den technischen Stand zur Drucklegung wieder. Technische
Änderungen sind im Zuge der Weiterentwicklung vorbehalten.
Dieses Gerät hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen.
Um diesen Zustand zu erhalten und um einen gefahrlosen Betrieb des Gerätes sicherzustellen, sind die in dieser Betriebsanleitung gegebenen Hinweise und Warnvermerke vom Anwender zu beachten.
Haftungsausschluss
Sämtliche Änderungen am Gerät, sofern sie nicht in der Betriebsanleitung ausdrücklich erwähnt werden, fallen in die Verantwortung des Anwenders.
Qualifiziertes Personal
Inbetriebsetzung und Betrieb eines Gerätes dürfen nur von qualifiziertem Personal
vorgenommen werden. Qualifiziertes Personal im Sinne der sicherheitstechnischen
Hinweise dieses Handbuchs sind Personen, die die Berechtigung haben, Geräte,
Systeme und Stromkreise gemäß den Standards der Sicherheitstechnk in Betrieb zu
nehmen, zu erden und zu kennzeichnen.
SITRANS P, Serie ZD
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Betriebsanleitung
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Bitte beachten Sie Folgendes:
WARNUNG
Das Gerät darf nur für die im Katalog und in der Betriebsanleitung vorgesehenen Einsatzfälle und nur in Verbindung mit von Siemens empfohlenen bzw. zugelassenen
Fremdgeräten und -komponenten verwendet werden.
Der einwandfreie und sichere Betrieb des Produktes setzt sachgemäßen Transport,
sachgemäße Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und
Instandhaltung voraus.
Marken
SIPART®, SIREC®, SITRANS® sind eingetragene Marken der Siemens AG.
Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung
durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen können.
Wichtige Sicherheitshinweise
WARNUNG
Schutz vor falscher Verwendung des Messgerätes:
Es muss insbesondere sichergestellt sein, dass die ausgewählten Werkstoffe der
medienberührten Teile des Messgerätes für die verwendeten Prozessmedien geeignet sind. Missachtung dieser Vorsichtsmaßnahme kann Gefahr für Leib und Leben
und Umwelt bedeuten.
VORSICHT
Bei Oberflächentemperaturen > 70 °C sollte ein Berührungsschutz vorgesehen werden. Der Berührungsschutz muss so gestaltet sein, dass die max. zulässige Umgebungstemperatur am Gerät nicht überschritten wird.
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Betriebsanleitung
VORSICHT
Das Gerät darf nur in den auf dem Typenschild angegebenen Messstoffdruckgrenzen und Spannungsgrenzen eingesetzt werden.
ACHTUNG
Äußere Lasten dürfen nicht auf den Druckmessumformer einwirken.
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Technische Beschreibung
1.1Anwendungsbereich
Bild 1Druckmessumformer SITRANS P, Serie ZD
Der Messumformer Serie ZD 7MF1580 ist ein parametrierbarer Druckmessumformer
zur Messung von Relativdruck und Absolutdruck von Gasen, Flüssigkeiten und
Dampf. Er wird eingesetzt in der Energieversorgung, im Maschinenbau, in der Wasserversorgung usw. Er ist mit einem integrierten digitalen Anzeiger für Darstellung einer Druckgröße am Einbauort ausgerüstet.
1
1.2Aufbau
Der Messumformer besteht aus einer Dünnfilmmesszelle mit keramischer Membrane, einer Elektronikplatine und einem LCD-Anzeiger, zusammen eingebaut in einem
Edelstahlgehäuse.
Der Messumformer hat einen Prozessanschluss aus Edelstahl:
G1/2A (Außengewinde) bzw. G1/8A (Innengewinde) oder
G1/2A nach DIN EN 837-1 oder
1/2 –14 NPT.
Der elektrische Anschluss erfolgt durch Steckverbinder (DIN EN 175301-803A) mit
Kabeleinführung M16 x 1,5.
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9
Technische BeschreibungBetriebsanleitung
Es gibt zwei Bauformen Typ A und Typ B (Bild 3, S. 25). Mit den drei Tasten unter
dem Glasdeckel kann der Druckmessumformer konfiguriert werden.
1.3Arbeitshinweise
Der Messumformer lässt sich in folgende Funktionsblöcke und Einzelfunktionen aufteilen:
Eingang
P – Druck Sensor
U
Referenzspannung
ref –
A/D – Analog-Digital-Umsetzer
Ausgang
D/A – Digital-Analog-Umsetzer
U/I – Stufe mit Spannungsstromumsetzer und Konstantspannungsquelle
EMV – Ausgangsstufe mit Schutzkomponenten
U
Hilfsenergie
H –
I
– Stromausgang
A
Microcontroller
EEPROM – Speicher für alle Parameter
µ
C – alle Rechenfunktionen und Überwachungen
Bedienung und Anzeige
3 Tasten – alle Parameter konfigurieren
LCD – zur Anzeige der Messwerte mit Einheiten
Grüne LED – zur Anzeige des Normalbetriebs
Rote LED – zur Anzeige der Grenzwertüberschreitung und Fehlermeldung
10
SITRANS P, Serie ZD
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BetriebsanleitungTechnische Beschreibung
U
P
EEPROM
3 TastenKonfigurierung der Parameter
A/DAnalog-Digital-Wandler
D/ADigital-Analog-Wandler
EEPROMSpeicher für alle Parameter
EMVAusgangsstufe mit Schutzkomponenten
I
A
U
ref
LCDAnzeige der Messwerte mit Einheit
Grüne LEDAnzeige des Normalbetriebs
Rote LEDAnzeige von Fehlermeldungen und einer Grenzwertüberschreitung
PKeramikmesszelle
U
H
µCMikrokontroller für Rechenfunktionen und Überwachungen
Bild 2Funktionsplan
1.4Bedienung
Alle Funktionen werden laut folgender Tabelle mit der Modustaste M angewählt. Wird
die M-Taste gedrückt, erscheint links unten auf dem Anzeiger der aktuelle Modus. Jeder weitere Tastendruck erhöht den Modus um eins (außer bei Wartung und Service)
Mit der
↑
physikalische Einheit verändert und auf der LCD angezeigt. Das Gerät geht in die
Funktion “Messwert” zurück, wenn mit der M-Taste der Modus 11 überschritten wird
oder 2 Minuten nach der letzten Tastenbedienung. Die eingestellten Werte bleiben
dauerhaft gespeichert.
ref
Rote LED Grüne LED
LCD
600.00
3 Tasten
EMV
mbar
4 ... 20 mA
+
UH, I
A
-
A/D
D/A
Ausgangsstrom
Referenzspannung
Hilfsenergie
µC
U
K
U
A
U
I
Taste und der ↓-Taste werden die Parameter, der aktuelle Wert oder die
Die Parameter in Modi 5,6,7,8 und 9 werden automatisch auf die neue Einheit umgerechnet.
Vorgehensweise:
Die gewünschte Maßeinheit wird mit den ↑-oder ↓-Tasten ausgewählt und mit der
M-Taste bestätigt, und der nächste Modus (Modus 5) wird dabei erreicht
Druckmessbereich einstellen (Modi 5 und 6)
Bei Lieferung des Gerätes ist der Druckmessbereich auf maximalen oder gewünschten Messbereich eingestellt. Die maximalen Messbereiche sind 2 bar, 10 bar, 50 bar,
200 bar oder 400 bar (auf Typenschild gekennzeichnet).
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Technische BeschreibungBetriebsanleitung
Die kleinste empfohlene Messspanne des Druckmessumformers ist 1/5 vom maximalen Messbereich, um die best mögliche Messgenauigkeit nach den technischen Daten zu erhalten.
Ebenfalls zu realisieren sind Messspannen bis 1/10 vom max. Messbereich, allerdings ist mit größeren Messfehlern zu rechnen (Temperaturempfindlichkeit und Ausgangssignalwelligkeit).
Vorgehensweise:
Messbereichsanfang einstellen (Modus 5)
Der gewünschte Messbereichsanfang (im Bereich zwischen 0 % und 100 % vom maximalen Messbereich) wird wie gewohnt eingestellt und mit der M-Taste bestätigt, und
der nächste Modus (Modus 6) wird erreicht. .
Messbereichsende einstellen (Modus 6)
•Der gewünschte Messbereichsende (im Bereich zwischen 0% und 100% von
max. Messbereich) wird eingestellt und mit M-Taste bestätigt, und der nächste
Modus (Modus 7) wird erreicht.
Steigende Kennlinie:
Der Messbereichsanfang muss kleiner als das Messbereichsende sein.
Fallende Kennlinie:
Der Messbereichsanfang muss größer als das Messbereichsende sein. Dabei
sollte die kleinste Messspanne = Abs (Messende – Messanfang), um beste Messergebnisse zu erzielen, nicht das Verhältnis 1/5 vom maximalen Messbereich
unterschreiten
14
•Die kleinste einstellbare Messspanne darf 1/10 vom max. Messbereich betra-
gen. Zu beachten ist Druckmessbereich einstellen, siehe Einstellung Modi 5 und
6.
Grenzwerte einstellen (Modi 7 und 8)
Überschreitungen der Grenzwerte werden durch die zwei LED über dem Display signalisiert. Die grüne LED zeigt an, dass sich der zu messende Druck zwischen den beiden Grenzwerten befindet. Die rote LED meldet, dass sich der anstehende Druck
außerhalb des Grenzwertes befindet.
Eine Grenzwertüberschreitung wird durch das ↑-Symbol, eine Grenzwertunterschreitung aber durch das
•Der untere Grenzwert wird in der gewählten Maßeinheit eingestellt und mit der
M-Taste bestätigt, und der nächste Modus (Modus 9) wird erreicht
•Hier kann man zwischen -10 % und 110 % des max. Messbereicheseingeben.
Gewählte Maßeinheiten und Vakuum beachten!
Nullpunktverschiebung einstellen (Modus 9)
Dieser Modus ermöglicht die Korrektur des Sensorfehlers im Vergleich zu einem bekannten Druck, oder die Unterdrückung bzw. die Erhebung des Nullpunktes, falls es
notwendig ist die Position des Messumformers im Vergleich zur Messstelle zu kompensieren. Eingetragener Nullpunktabgleichswert wird dann mit dem aktuell gemessenen Wert addiert.
Vorgehensweise:
•Die gewünschte Nullpunktverschiebung wird wie gewohnt eingestellt und mit M-
Taste bestätigt, und der nächste Modus (Modus 10) wird erreicht
•Hier kann man zwischen -10% und +10% von max. Messbereich eingeben. Ge-
wählte Maßeinheiten und Vakuum beachten!
Stromsättigungs-Grenze einstellen (Modi 10 und 11)
Im Bereich über 20 mA und unter 4 mA kann man die Ausgangsstromwerte auswählen, die zu oberer bzw. unterer Stromsättigungsgrenzen werden.
•Auch der untere Stromsättigungsgrenzwert wird in mA eingestellt und mit der
M-Taste bestätigt, und der nächste Modus (Modus 12) wird erreicht
•Einstellbereich ist zwischen 3,6 mA und 3,8 mA
Elektrische Dämpfung einstellen (Modus 12)
Das Zeitverhalten des Gerätes wird durch einstellbare elektrische Dämpfung bestimmt. Die Dämpfung kann zwischen 0,1 und 100 s in Intervallen von 0,1 s umgestellt
werden.
Nach der Parametrierung und erneuter Bestätigung durch die M-Taste wird das Gerät
in den Modus 1 übergehen.
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SITRANS P, Serie ZD
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Technische Daten
Arbeitsweise
MessprinzipDünnfilm-DMS
Eingang
MessgrößeDruck und Absolutdruck
MessbereichAuflösung
0 ... 2 bar (0 ... 29 psi)
0 … 10 bar (0 … 145 psi)
0 … 50 bar (0 … 725 psi)
0 … 200 bar (0 … 2900 psi)
0 … 400 bar (0 … 5800 psi)
MessbereichÜberlastgrenze
0 ... 2 bar (0 ... 29 psi)
0 … 10 bar (0 … 145 psi)
0 … 50 bar (0 … 725 psi)
0 … 200 bar (0 … 2900 psi)
0 … 400 bar (0 … 5800 psi)
Ausgang
Ausgangssignal4 ... 20 mA
Untere Stromgrenzemin. 3,6 mA
Obere Stromgrenzemax. 23 mA
Ausgang geschützt gegenVerpolung, Überspannung und Kurzschluss
Max. BürdeRB =(UH – 12 V)/0,023 A
KennlinieLinear steigend oder fallend
Messgenauigkeit
Messabweichung (einschließlich Nichtlinearität,
Hysterese und Wiederholbarkeit, bei 25°C
(77 °F))
Einstellzeit< 100 ms
Langzeitdrift0,25% vom Messbereichsendwert/Jahr
5 bar (72.5 psi)
25 bar (363 psi)
120 bar (1740 psi)
500 bar (7250 psi)
600 bar (8.700 psi)
< 0,25% vom Messbereichsendwert (typisch),
maximal 0,5%
2
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Technische DatenBetriebsanleitung
Einfluss der Umgebungstemperatur
Messbereichsverstellung 1:5< ± 0,25%/10 K (< ± 0,25%/18 °F) vom Messbe-
Messbereichsverstellung 1:10± 0,5%/10 K (< ± 0,5%/18 °F) vom Messbereichs-
Vibrationseinfluss0,05%/g bis 500 Hz in allen Richtungen
Einfluss der Hilfsenergie< ± 0,01%/V vom Messbereichsendwert
Einsatzbedingungen
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur- 25 ... +85 °C (-13 ... +185 °F)
Temperaturbereich der besten Ablesbarkeit - 10 ... +70 °C (-14 ... +158 °F)
Lagerungstemperatur- 40 ... +85 °C (-40 ... +185 °F)
Messstoffbedingungen
Messstofftemperatur- 30 ... +100 °C (-22 ... +212 °F)
SchutzartIP65 nach EN 60 529
Elektromagnetische Verträglichkeit
Störausendung & Störfestigkeit Nach EN 61326 /A1 Anhang A (1998)
Anzeige und Bedienung
DisplayLCD, max. 5 Digits, Ziffernhöhe 9 mm
Dezimalkommastellefrei parametrierbar
Grenzwertefrei parametrierbar
Anzeige Grenzwertüberschreitungrote LED und Meldung auf LCD (↑ Symbol/ ↓ Sym-
Parametrierungüber 3 Tasten (M, Symbol ↑ und ↓)
EinheitenmA oder % oder physikalische Größe
Dämpfungzwischen 0,1 und 100 s
Konstruktiver Aufbau
GewichtEtwa 0,6 kg (~ 1,32 lb)
Elektrischer AnschlussÜber 2-poligen Steckverbinder mit M16x1,5-Kabe-
reichsendwert
endwert
(nach IEC 68-2-64)
bol bei Über-/Unterschreibung)
(Voreinstellung: bar)
Weitere Einheiten: mbar, Pa, kPa, MPa, mmH2O,
mH
O, psi, inH2O, ftH2O, mmHg, kg/cm2, torr, atm
2
(Schrittgröße: 0,1 s) frei parametrierbar
leinführung nach EN 175301-803A, Kunststoff
18
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BetriebsanleitungTechnische Daten
Prozessanschluss- G½A außen und G1/8A innen
Ausführung Gehäuse/Prozessanschluss- radial (Typ A), schwenkbar um max. ±120° (α)
Werkstoffe
Werkstoff der nicht messstoffberührten Teile
Feldgehäuse∅ 80 mm (3.15 inch), Edelstahl (W.-Nr. 1.4016)
DeckelEdelstahl W.-Nr. 1.4016 mit Glas
Werkstoff der messstoffberührten Teile
MesszelleAl2 O
DichtungsringViton
ProzessanschlussEdelstahl W.-Nr. 1.4571 /316Ti
Hilfsenergie
Klemmenspannung am Druckmessumformer (U
Zertifikate und Zulassungen
Einteilung nach Druckgeräterichtlinie 97/23/ECFür Gase Fluidgruppe 1 und Flüssigkeiten Fluid-
)
H
- G½A nach EN 837-1
- Innengewinde : ½ -14 NPT
- axial (Typ B), schwenkbar um max. 360°
3
DC 12 ... 30 V
gruppe 1; erfüllt Anforderungen nach Artikel 3,
Abs. 3 (gute Ingenieurpraxis SEP)
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Technische DatenBetriebsanleitung
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Bestelldaten
BestelldatenBestell-Nr.Kurzang.
Druckmessumformer für Druck und Absolutdruck SITRANS P, Serie ZD
Kennlinienabweichung < 0,25 % (typisch),
Messbereichsverstellung 1:5 (max. 1:10),
Gehäuse und Prozessanschluss aus Edelstahl, Membran aus Keramik, 2-Leiter-Technik,
Ausgang 4 ... 20 mA
Eingangsgröße
Druck 1
Absolutdruck 2
MessbereichMessspanne
0...2bar
(0 ... 29 psi)
0 ... 10 bar
(0 ... 145 psi)
0 ... 50 bar
(0 ... 725 psi)
0...200bar
(0 ... 2900 psi)
0...400bar
(0 ... 5800 psi)
Prozessanschluss
G½A außen und G1/8A innen A
G½A nach EN 837-1B
Innengewinde ½-14 NPTC
Bauform
Prozessanschluss senkrecht nach unten
(Typ A)
Prozessanschluss waagerecht nach hinten
(Typ B)
(min. / max.)
0 ... 0,4 / 2 bar
(0 ... 5.8 / 29 psi)
0 ... 2 / 10 bar
(0 ... 5.8 / 145 psi)
0 ... 10 / 50 bar
(0 ... 145 / 725 psi)
0 ... 40 / 200 bar
(0 ... 580 / 2900 psi)
0 ... 80 / 400 bar
(0...1160/5800psi)
7 M F 1 5 8 0 -
7 7 7 7
0
D
E
F
G
H
1
2
3
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BestelldatenBetriebsanleitung
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SITRANS P, Serie ZD
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Montage
4.1Montage am Einbauort
Vor Montage ist sicherzustellen, dass die Einbaustelle den sachgerechten Erfordernissen für eine zuverlässige Abdichtung und Festigkeit entspricht. Sind im Prozess
Druckstöße oder erhebliche Druckschwankungen zu erwarten, empfehlen wir den
Einsatz einer Pulsationsdrossel.
Die nachfolgend beschriebenen Montagearten sind als typische Beispiele zu verstehen. Je nach Anlagenkonfiguration sind ggf. auch hiervon abweichende Montagearten möglich.
WARNUNG
Schutz vor falscher Verwendung des Messgerätes:
Es muss insbesondere sichergestellt sein, dass die ausgewählten Werkstoffe der
medienberührten Teile des Messgerätes für die verwendeten Prozessmedien
geeignet sind. Missachtung dieser Vorsichtsmaßnahme kann Gefahr für Leib und
Leben und Umwelt bedeuten.
4
VORSICHT
Bei Oberflächentemperaturen > 70 °C sollte ein Berührungsschutz vorgesehen
werden. Der Berührungsschutz muss so gestaltet sein, dass die max. zulässige
Umgebungstemperatur am Gerät nicht überschritten wird.
VORSICHT
Das Gerät darf nur in den auf dem Typenschild angegebenen Messstoffdruckgrenzen und Spannungsgrenzen eingesetzt werden.
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MontageBetriebsanleitung
VORSICHT
Nach dem eventuellen Öffnen des Deckels ist es notwendig, um die mechanischen
Schutzart IP65 zu gewährleisten, den Deckel wieder gut zu verschließen.
ACHTUNG
Äußere Lasten dürfen nicht auf den Messumformer einwirken.
Das Display zum Gerät Typ A kann durch Schwenkung um den Prozessanschluss
nach links oder nach rechts gedreht werden (Winkel α = maximal 120°).
Das Display zum Gerät Typ B kann man um 360° gegen Prozessanschluss gedreht
werden. Dazu sollte zuerst das Gerät an der Messstelle montiert sein, um im Anschluss das Display in die optimale Sichtposition auszurichten.
Weitere Prozessanpassungen können am Gerät über die Tasten (hinter Glasdeckel)
vorgenommen werden, siehe Kapitel Bedienung. Dazu ist der Deckel zu entfernen.
Der elektrische Anschluss ist über den mitgelieferte Steckverbinder gemäß Anschlussplan Bild 4 vorzunehmen.
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SITRANS P, Serie ZD
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BetriebsanleitungMontage
4.2Abmessungen und Prozessanschlüsse
Ø 82 (3.23)
s
M16x1,5
SW 27
Ø 82 (3.23)
G½A
EN 837-1
M
a
Typ ATyp B
Druckmessumformer SITRANS P, Serie ZD, Maßzeichnung, Maße in mm (inch)
45 (1.77)
48,5 (1.91)
½-14 NPT
G½A
M16x1,5
1
/8A
G
Ø 82 (3.23)
48,5 (1.91)
45 (1.77)
Bild 3a) Typ A b) Typ B
4.3Elektrischer Anschluss
Abgeschirmtes Kabel (4,5 bis 10 mm Durchmesser) mit zwei Adern wird über Kabelverschraubung M16x1,5 eingeführt. Der Schirm des Kabels wird nur an einer Stelle
geerdet (am besten im Anschlussschrank). Der im Gerät vorhandene Erdungsanschluss ist mit dem Gehäuse verbunden.
1
2
1 (+)
2 (-)
I
0
+
U
B
R
L
152 (5.98)
UBHilfsenergie
RLBürde
I
0
Bild 4Anschlussplan
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Ausgangsstrom
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MontageBetriebsanleitung
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Service und Wartung
Wie bei Kapitel 1.4, Seite 11 sind ebenfalls Funktionen für Service und Wartung wie
folgt zugänglich.
Alle Funktionen werden laut folgender Tabelle mit der Modustaste M angewählt. Wird
die M-Taste gedrückt, erscheint links unten auf dem Anzeiger der aktuelle Modus. Jeder weitere Tastendruck erhöht den Modus um eins. Das Gerät geht in die Funktion
“Messwert” zurück, wenn mit der M-Taste der Modus 11 überschritten wird oder 2 Minuten nach der letzten Tastenbedienung.
Die eingestellten Werte bleiben dauerhaft gespeichert.
WARNUNG
Fehlerhafte Eingaben können zu schweren Störungen in der Anlage führen.
Wir empfehlen diese Einstellung nur von geschultem Fachpersonal durchführen zu
lassen.
Eintragung des Passwortes (Modus 2)
Nach Eingabe des Passwortes ist der Zugang zu den Modi 3a, 3b und 3k möglich.
Die Passwörter lauten:
105 für Ausgangstrom kalibrieren
110 für Rücksetzung auf Werkseinstellung
5
•Mit der M-Taste Modus 2 einstellen
•Mit der
Ist das Passwort korrekt; sind die Modi anwählbar.
Ist das Passwort falsch; springt das Gerät in Modus 1 zurück.
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↑
-Taste oder ↓-Taste das Passwort wählen
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Service und WartungBetriebsanleitung
FunktionModusTastenfunktionAnzeige, Erläuterungen
Ausgangsstrom auf
4mA kalibrieren
Ausgansstrom auf
20 mA kalibrieren
Werkseinstellung
↑↓
3agrößerkleinerkurz ⇒ M3b
3bgrößerkleinerkurz ⇒ M3a
3kgleichzeitig
“
↑
” und “↓” :
ausführen und
⇒ M1
M
lang ⇒ M1
lang ⇒ M1
⇒ M1Rücksetzung auf Werksein-
Ausgangstrom in mA,
wenn “↑” oder “↓” kurz
gedrückt dann feine Einstellung, sonst grobe Einstellung
Ausgangsstrom in mA,
wenn “↑” oder “↓” kurz
gedrückt dann feine Einstellung, sonst grobe Einstellung
stellung
Ausgangsstrom kalibrieren (Modi 3a und 3b)
Diese Maßnahmen werden nach der Fertigung durchgeführt und sollten nur zur
Nachkalibrierung des Ausgangstromes wiederholt werden. Nach der Eingabe des
richtigen Passwortes (105), mit der M-Taste erreichen Sie Modus 3a. Wenn Sie
Taste oder
durch kurzes Drücken erreicht, und mit langem Drücken die grobe Kalibrierung.
↓
-Taste drücken, der Ausgangsstrom wird geändert. Feinkalibrierung wird
↑
-
28
Vorgehensweise:
•4 mA Ausgangsstrom-Kalibrierung (Modus 3a)
− Im Modus 3a wird Messbereichsanfang von 4,00 ± 0,01 mA am Ausgang ein-
gestellt
− Durch kurzes Drücken der M-Taste wird Modus 3b erreicht
•20 mA Ausgangsstrom-Kalibrierung (Modus 3b)
− Im Modus 3b wird das Messbereichsende von 20,00 ± 0,01 mA aus dem Aus-
gang eingestellt
− Durch kurzes Drücken der M-Taste erreicht man wieder Modus 3a (Einstel-
lung der 4 und 20 mA sind voneinander abhängig, deshalb ist eine Kontrolle,
bzw. Nachkalibration notwendig)
− Durch langes Drücken der M-Taste erreicht das Gerät wieder den Messmo-
dus (Modus 1)
SITRANS P, Serie ZD
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