Siemens SIMEAS R,SIMEAS R-PMU Maintenance Manual

E50417-H1074-C364-A2
Digitaler Störschreiber Digital Fault Recorder
SIMEAS R/SIMEAS R-PMU
Wartungshandbuch Maintenance Manual
Vorwort, Foreword, Inhaltsverzeichnis/Table of Contents
Batterie und Akkupack 1 Sicherung 2 Massenspeicher 3 Abgleich 4 Reinigung 5 Rücksendung 6 Battery and Battery Pack 1 Fuse 2 Mass Storage 3 Calibration 4 Cleaning 5 Return 6
Siemens Aktiengesellschaft Bestellnr.: E50417-H1074-C364-A2
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft. Dennoch können Ab­weichungen nicht ausgeschlossen werden, sodass wir für die voll­ständige Übereinstimmung keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in diesem Handbuch werden regelmäßig überprüft, und notwendige Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten. Für Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.
Technische Änderungen bleiben vorbehalten. Dokumentversion V01.10.02 Ausgabedatum 11.2009
Copyright
Copyright © Siemens AG 2009 Weitergabe und Vervielfältigung dieser Unterlage, Verwertung und Mitteilung ihres Inhalts ist nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich zugestanden. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere für den Fall der Patenter­teilung oder GM-Eintragung.
Eingetragene Marken
SIMEAS
®
ist eine eingetragene Marke der SIEMENS AG. Die übrigen Bezeichnungen in diesem Handbuch können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen können.
3Digitaler Störschreiber, SIMEAS R/SIMEAS R-PMU, Wartungshandbuch
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Vorwort
Zweck des Handbuches
In diesem Handbuch erfahren Sie, welche Wartungsmaßnahmen für den Erhalt und die Zuver­lässigkeit des Gerätes erforderlich sind bzw. empfohlen werden sowie welche Bauteile rou­tinemäßig überprüft und bei Bedarf ausgewechselt werden sollten.
Zielgruppe
Dieses Handbuch wendet sich an Wartungs- und Betriebspersonal.
Gültigkeitsbereich des Handbuches
Dieses Handbuch ist gültig für SIMEAS R und SIMEAS R-PMU.
Die Vorgehensweise wird am Beispiel eines Gerätes im ZE 32/64-Gehäuse beschrieben. Das Vorgehen bei einem Gerät im ZE 8/16-Gehäuse ist äquivalent.
Wartungsmaßnahmen
Um die Funktion des Gerätes zu gewährleisten, müssen folgende Bauteile in Intervallen über­prüft und bei Bedarf ausgewechselt werden.
Batterie auf der CPU-Baugruppe:
Auswechseln der Batterie nach vier Jahren.
Akkupack auf der Netzteilbaugruppe (optional):
Auswechseln des Akkupacks nach drei Jahren.
Kontakt
Bei Fragen zum Gerät wenden Sie sich bitte an den Siemens-Vertriebspartner in Ihrer Region.
Unser Customer Support Center unterstützt Sie rund um die Uhr.
Tel.: +49 (1805) 247000
Fax: +49 (1805) 242471
Internet: www.powerquality.de
E-Mail: support.energy@siemens.com
FAQ: www.siemens.com/energy-support/faq-de
Vorwort
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Kurse
Das individuelle Kursangebot erfragen Sie bei:
Siemens Power Academy TD
E D SE PTI TC
Humboldtstr. 59
90459 Nürnberg
Tel.: +49 (911) 433-7415
Fax: +49 (911) 433-5482
Internet: www.siemens.com/power-academy-td
E-Mail: power-academy.ptd@siemens.com
Vorwort
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Hinweise zu Ihrer Sicherheit
Dieses Handbuch stellt kein vollständiges Verzeichnis aller für einen Betrieb des Betriebsmittels (Baugruppe, Gerät) erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen dar, weil besondere Betriebsbedin­gungen weitere Maßnahmen erforderlich machen können. Es enthält jedoch Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise sind durch ein Warndreieck hervorgehoben und je nach Gefährdungsgrad wie folgt dargestellt.
Gefahr
bedeutet, dass Tod, schwere Körperverletzung oder erheblicher Sachschaden eintreten werden, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
Warnung
bedeutet, dass Tod, schwere Körperverletzung oder erheblicher Sachschaden eintreten können, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
Vorsicht
bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung oder ein Sachschaden eintreten können, wenn die entsprech­enden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
Achtung
bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getrof­fen werden.
Hinweis
ist eine wichtige Information über das Produkt, die Handhabung des Produktes oder den jeweiligen Teil der Dokumentation, auf den aufmerksam gemacht werden soll.
Qualifiziertes Personal
Inbetriebsetzung und Betrieb des in diesem Handbuch beschriebenen Betriebsmittels (Baugruppe, Gerät) darf nur von qualifiziertem Personal vorgenommen werden. Qualifiziertes Personal im Sinne der sicherheit­stechnischen Hinweise dieses Handbuches sind Personen, die die Berechtigung haben, Geräte, Systeme und Stromkreise gemäß den Standards der Sicherheitstechnik in Betrieb zu nehmen, freizuschalten, zu erden und zu kennzeichnen.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Betriebsmittel (Gerät, Baugruppe) darf nur für die im Katalog und in den technischen Beschreibungen vorgesehenen Einsatzfälle und nur in Verbindung mit von Siemens empfohlenen bzw. zugelassenen Fremdgeräten und -komponenten verwendet werden.
Der einwandfreie und sichere Betrieb des Produktes setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung und Montage sowie Bedienung und Instandhaltung voraus.
Beim Betrieb elektrischer Betriebsmittel stehen zwangsläufig bestimmte Teile dieser Betriebsmittel unter gefährlicher Spannung. Es können deshalb schwere Körperverletzung oder Sachschäden auftreten, wenn nicht fachgerecht gehandelt wird:
Vor Anschluss irgendwelcher Verbindungen ist das Betriebsmittel am Schutzleiteranschluss zu erden.
Gefährliche Spannungen können an allen mit der Spannungsversorgung verbundenen Schaltungsteilen
anstehen.
Auch nach Abtrennen der Versorgungsspannung können gefährliche Spannungen im Betriebsmittel
vorhanden sein (Kondensatorspeicher).
Betriebsmittel mit Stromwandlerkreisen dürfen nicht offen betrieben werden.
Die im Handbuch bzw. in der Betriebsanleitung genannten Grenzwerte dürfen nicht überschritten
werden; dies ist auch bei Prüfung und Inbetriebnahme zu beachten.
Vorwort
6 Digitaler Störschreiber, SIMEAS R/SIMEAS R-PMU, Wartungshandbuch
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Angaben zur Konformität
Das Produkt entspricht den Bestimmungen der Richtlinie des Rates der Europäischen Gemeinschaften zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV-Richtlinie 2004/108/EG) und betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen (Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG).
Diese Konformität ist das Ergebnis einer Prüfung, die durch die Siemens AG gemäß den Richtlinien in Übereinstimmung mit den Fachgrundnormen EN 61000-6-2 und EN 61000-6-4 für die EMV-Richtlinie und der Norm EN 61010-1 für die Niederspan­nungsrichtlinie durchgeführt worden ist.
Das Gerät ist für den Einsatz im Industriebereich gemäß der Norm EN 61000-6-4 entwickelt und hergestellt.
Das Erzeugnis steht im Einklang mit der Norm EN 60688 und für SIMEAS R-PMU zusätzlich mit der Norm IEEE Std C37.118-2005.
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Inhaltsverzeichnis/Table of Contents
1 Batterie und Akkupack . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
1.1 Batterie auf der CPU-Baugruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
1.1.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
1.1.2 Auswechseln der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
1.2 Akkupack auf der Netzteilbaugruppe (Option) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
1.2.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
1.2.2 Auswechseln des Akkupacks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
1.2.3 Test des Akkupacks. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
2Sicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
2.1 Allgemeines. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
2.2 Auswechseln der Feinsicherung F1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
3 Massenspeicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
3.1 Allgemeines. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
3.2 Öffnen des Gerätes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
3.3 Auswechseln des Massenspeichers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
3.3.1 Auswechseln einer 2,5”-Flash Disk gegen eine 2,5”-Flash Disk . . . . . . . . . . . . 36
3.3.2 Auswechseln einer 2,5”-Flash Disk gegen einen DOM-Flash-Speicher . . . . . . 40
3.3.3 Auswechseln eines DOM-Flash-Speichers gegen einen DOM-Flash-Speicher 42
4 Abgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
5 Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
6 Rücksendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
1 Battery and Battery Pack . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
1.1 Battery on the CPU Module. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
1.1.1 General . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
1.1.2 Replacing the Battery . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
1.2 Battery Pack on the Power Supply Module (Option) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
1.2.1 General . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
1.2.2 Replacing the Battery Pack . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
1.2.3 Testing the Battery Pack . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Inhaltsverzeichnis
8 Digitaler Störschreiber, SIMEAS R/SIMEAS R-PMU, Wartungshandbuch
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2Fuse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
2.1 General . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
2.2 Replacing the Miniature Fuse F1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
3 Mass Storage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
3.1 General . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
3.2 Opening the Device . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
3.3 Replacing the Mass Storage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
3.3.1 Replacing a 2.5” Flash Disk with a 2.5” Flash Disk. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
3.3.2 Replacing a 2.5”Flash Disk with a DOM Flash Memory . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
3.3.3 Replacing a DOM Flash Memory with a DOM Flash Memory . . . . . . . . . . . . . . 92
4Calibration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .95
5Cleaning . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
6Return. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
9Digitaler Störschreiber, SIMEAS R/SIMEAS R-PMU, Wartungshandbuch
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Batterie und Akkupack 1
1.1 Batterie auf der CPU-Baugruppe
1.1.1 Allgemeines
Die Batterie auf der CPU-Baugruppe dient zur Pufferung der BIOS-Daten und der Echtzeituhr. Sie besitzt eine Nennkapazität von 950 mAh. Bei einem typischen Entladestrom von 25 μA (bei ausgeschaltetem Gerät) ergibt sich eine minimale Pufferzeit von ca. 4 Jahren. Bei einem maxi­malen Entladestrom von 100
μA ergibt sich eine minimale Pufferzeit von ca. einem Jahr.
1.1.2 Auswechseln der Batterie
Für das Auswechseln der Batterie benötigen Sie:
eine Batterie vom Typ Renata CR2477N, 3 V/950 mAh
einen EGB-geschützten Arbeitsplatz (leitfähige, geerdete Unterlage, EGB-Armband oder
ähnliche Schutzausrüstung, Baumwollkleidung)
Schraubendreher mit Flachklinge 0,6 mm * 4 mm
Schraubendreher Kreuzschlitz PZ Größe 1
Pinzette aus Kunststoff
Vorsicht
Batterie und Akkupack dürfen nur durch identische oder von Siemens empfohlene Typen ersetzt werden.
Das Auswechseln der Batterie und des Akkupacks darf nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
Nicht umpolen! Nicht aufladen! Nicht ins Feuer werfen! Explosionsgefahr!
Hinweis
Vergewissern Sie sich, dass alle Kabel vom Gerät getrennt sind.
Batterie und Akkupack
1.1 Batterie auf der CPU-Baugruppe
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Vorgehensweise
Um die Batterie auszuwechseln, gehen Sie folgende Punkte Schritt für Schritt durch:
Bereiten Sie den Arbeitsplatz EGB-gerecht vor und legen Sie die benötigten Materialien
bereit. Stellen Sie sicher, dass das Gerät freigeschaltet ist (ausgeschaltet und von der Ver­sorgungsspannung getrennt bzw. Sicherungsautomat abgeschaltet).
Warten Sie ca. 10 Sekunden.
Entfernen Sie den Abdeckrahmen des Gerätes. Klappen Sie hierzu zunächst die obere und
untere Blende am Rahmen nach vorn. Lösen Sie anschließend die vier unverlierbaren Schrauben in den Ecken des Rahmens (siehe Bild 1-1).
Bild 1-1 Abdeckrahmen lösen
Vorsicht
Auch nach Ausschalten des Gerätes können gefährliche Spannungen am Gerät anliegen (Pro­zessgrößen). Um Gefährdungen zu vermeiden, ist das Gerät freizuschalten und gegen Wieder­einschalten zu sichern.
Batterie und Akkupack
1.1 Batterie auf der CPU-Baugruppe
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Entfernen Sie die Schrauben am oberen Rand der Frontplatte. Die Schrauben am unteren Rand brauchen nur so weit gelöst zu werden, dass sich die Frontplatte leicht entfernen lässt (siehe Bild 1-2).
Bild 1-2 Frontplatte lösen
Kippen Sie die Frontplatte nach vorne (siehe Bild 1-3).
Bild 1-3 Geöffnetes Gerät
Hinweis
Wenn Sie die unteren Schrauben im Gehäuse belassen, erleichtert dies das spätere Einsetzen der Frontplatte.
Achtung
Achten Sie darauf, die beiden Flachbandkabel, die Frontplatte und CPU-Baugruppe miteinander verbinden, nicht zu belasten!
Batterie und Akkupack
1.1 Batterie auf der CPU-Baugruppe
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Ziehen Sie die Steckverbinder der beiden Flachbandkabel vorsichtig von der CPU­Baugruppe ab und legen Sie die Frontplatte beiseite (siehe Bild 1-4).
Bild 1-4 Anschluss Flachbandkabel
Ziehen Sie von den Baugruppen die Busplatine ab und legen Sie diese beiseite (siehe Bild 1-5).
Bild 1-5 Innenansicht des Gerätes ohne Busplatine
Batterie und Akkupack
1.1 Batterie auf der CPU-Baugruppe
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Lösen Sie die CPU-Baugruppe aus der Steckverbindung, indem Sie die schwarzen Verriege­lungshebel so weit nach rechts drücken, bis die Hebel aus der Platine ausrasten. Kippen Sie beide Verriegungshebel gleichzeitig nach vorn (ca. 45°), bis diese in der zweiten Stellung auf der Platine einrasten (siehe Bild 1-6).
Bild 1-6 Entriegelung der CPU-Baugruppe
Ziehen Sie die CPU-Baugruppe nach vorne heraus (siehe Bild 1-7).
Bild 1-7 Herausziehen der CPU-Baugruppe
Legen Sie die CPU-Baugruppe auf eine nicht le itfähige Unterlage.
Batterie und Akkupack
1.1 Batterie auf der CPU-Baugruppe
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Entfernen Sie die Platine, indem Sie diese vier Schrauben lösen (siehe Bild 1-8).
Bild 1-8 Befestigungsschrauben der CPU-Baugruppe
Die Batterie ist jetzt frei zugänglich (siehe Bild 1-9).
Bild 1-9 Batterie auf der CPU-Baugruppe
Wechseln Sie die Batterie mit Hilfe der Kunststoffpinzette aus.
Bauen Sie das Gerät in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen.
Achtung
Achten Sie darauf, dass alle Komponenten richtig und vollständig eingeschoben sind und dass die Verriegelungshebel sicher eingerastet sind.
Batterie und Akkupack
1.2 Akkupack auf der Netzteilbaugruppe (Option)
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1.2 Akkupack auf der Netzteilbaugruppe (Option)
1.2.1 Allgemeines
Es wird ein Akkupack, bestehend aus zehn NiCd-Rundzellen, für den erweiterten Temperatur­bereich (-20 °C bis +70 °C) eingesetzt.
Der Akkupack hat eine nutzbare Energiereserve von 12 Wh im Neuzustand. Daraus ergibt sich eine Pufferzeit bei Vollausbau des Gerätes von ca. 10 Minuten.
Der Akkupack wird durch die CPU laufend auf seinen Ladezustand und seine Funktion über­prüft.
Wird eine unzureichende Ladung (z. B. bei defekten Zellen) festgestellt, wird das durch eine Sys­temmeldung dem übergeordneten Rechner mitgeteilt.
Die Lebensdauer des Akkupacks beträgt bei einer Umgebungstemperatur von 55 °C mindestens drei Jahre.
Achtung
Beachten Sie beim Verbinden der Flachbandkabel-Steckverbinder der Frontplatte mit den Stiftleisten der CPU-Baugruppe folgende Montagehinweise:
Die Flachbandkabel-Steckverbinder haben je einen Kontakt mehr als die Stiftleisten der
CPU-Baugruppe. Deshalb ist der oberste Kontakt der Flachbandkabel-Steckverbinder mit einem Stift verschlossen. Jeder Flachbandkabel-Steckverbinder muss deshalb um einen Kontakt versetzt auf der jeweiligen Stiftleiste der CPU-Baugruppe aufgesteckt werden.
Die seitlichen Führungen der Flachbandkabel-Steckverbinder müssen beim Einstecken zu
den Außenseiten der Stiftleisten der CPU-Baugruppe zeigen.
Achten Sie darauf, dass die beiden Flachbandkabel-Steckverbinder in die Stiftleisten der
CPU-Baugruppe fühlbar einrasten.
Achtung
Die Batterie enthält Lithium. Beachten Sie bei der Entsorgung die geltenden nationalen und internationalen Gesetze und Vorschriften.
Hinweis
Überprüfen Sie nach dem Batteriewechsel die Systemzeit. Informationen zum Einstellen der Systemzeit finden Sie im SIMEAS R-Handbuch, Bestellnummer E50417-B1076-C209, bzw. im SIMEAS R-PMU-Handbuch, Bestellnummer E50417-H1000-C360.
Hinweis
Es darf nur der als Zubehör/Ersatzteil lieferbare Akkupack mit 12 V/1200 mAh verwendet wer­den.
Batterie und Akkupack
1.2 Akkupack auf der Netzteilbaugruppe (Option)
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1.2.2 Auswechseln des Akkupacks
Für das Auswechseln des Akkupacks benötigen Sie:
einen Akkupack vom Typ Sanyo Cadnica N-1200SCK, Bestellnr. W73580A 3A172
einen EGB-geschützten Arbeitsplatz (leitfähige, geerdete Unterlage, EGB-Armband oder
ähnliche Schutzausrüstung, Baumwollkleidung)
Schraubendreher mit Flachklinge 0,6 mm * 4 mm
Schraubendreher Kreuzschlitz PZ Größe 1
Vorgehensweise
Um den Akkupack auszuwechseln, gehen Sie folgende Punkte Schritt für Schritt durch:
Bereiten Sie den Arbeitsplatz EGB-gerecht vor und legen Sie die benötigten Materialien
bereit. Stellen Sie sicher, dass das Gerät freigeschaltet ist (ausgeschaltet und von der Ver­sorgungsspannung getrennt bzw. Sicherungsautomat abgeschaltet).
Warten Sie ca. 10 Sekunden.
Entfernen Sie den Abdeckrahmen des Gerätes. Klappen Sie hierzu zunächst die obere und
untere Blende am Rahmen nach vorn. Lösen Sie anschließend die vier unverlierbaren Schrauben in den Ecken des Rahmens (siehe Bild 1-10).
Bild 1-10 Abdeckrahmen lösen
Hinweis
Vergewissern Sie sich, dass alle Kabel vom Gerät getrennt sind.
Vorsicht
Auch nach Ausschalten des Gerätes können gefährliche Spannungen am Gerät anliegen (Pro­zessgrößen). Um Gefährdungen zu vermeiden, ist das Gerät freizuschalten und gegen Wiedere­inschalten zu sichern.
Batterie und Akkupack
1.2 Akkupack auf der Netzteilbaugruppe (Option)
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Entfernen Sie die Schrauben am oberen Rand der Frontplatte. Die Schrauben am unteren Rand brauchen nur so weit gelöst zu werden, dass sich die Frontplatte leicht entfernen lässt (siehe Bild 1-11).
Bild 1-11 Frontplatte lösen
Kippen Sie die Frontplatte nach vorne (siehe Bild 1-12).
Bild 1-12 Geöffnetes Gerät
Hinweis
Wenn Sie die unteren Schrauben im Gehäuse belassen, erleichtert dies das spätere Einsetzen der Frontplatte.
Achtung
Achten Sie darauf, die beiden Flachbandkabel, die Frontplatte und CPU-Baugruppe miteinander verbinden, nicht zu belasten!
Batterie und Akkupack
1.2 Akkupack auf der Netzteilbaugruppe (Option)
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Ziehen Sie die Steckverbinder der beiden Flachbandkabel vorsichtig von der CPU­Baugruppe ab und legen Sie die Frontplatte beiseite (siehe Bild 1-13).
Bild 1-13 Anschluss Flachbandkabel
Ziehen Sie von den Baugruppen die Busplatine ab und legen Sie diese beiseite (siehe Bild 1-14).
Bild 1-14 Innenansicht ohne Busplatine
Batterie und Akkupack
1.2 Akkupack auf der Netzteilbaugruppe (Option)
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Lösen Sie die Netzteilbaugruppe aus der Steckverbindung, indem Sie die schwarzen Ver­riegelungshebel so weit nach rechts drücken, bis die Hebel aus der Platine ausrasten. Kip­pen Sie beide Verriegungshebel gleichzeitig nach vorn (ca. 45°), bis diese in der zweiten Stellung auf der Platine einrasten (siehe Bild 1-15).
Bild 1-15 Entriegelung der Netzteilbaugruppe
Ziehen Sie die Netzteilbaugruppe nach vorne heraus (siehe Bild 1-16).
Bild 1-16 Herausziehen der Netzteilbaugruppe
Legen Sie die Netzteilbaugruppe, mit dem Blech nach oben, auf eine nicht leitfähige Unter­lage.
Batterie und Akkupack
1.2 Akkupack auf der Netzteilbaugruppe (Option)
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Schrauben Sie das Abschirmblech los (4 Schrauben) und klappen Sie es in Richtung der Akkupack-Anschlusskabel (siehe Bild 1-17).
Bild 1-17 Befestigungsschrauben am Abschirmblech
Ziehen Sie die Plus-Leitung vom Akkupack ab (siehe Bild 1-18).
Ziehen Sie die Minus-Leitung vom Akkupack ab (siehe Bild 1-18).
Bild 1-18 Verbindungskabel zwischen Netzteilbaugruppe und Akkupack
Achtung
Kurzschlussgefahr durch Berühren der Anschlüsse des Akkupacks untereinander.
Batterie und Akkupack
1.2 Akkupack auf der Netzteilbaugruppe (Option)
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Schrauben Sie den Akkupack vom Abschirmblech ab.
Ersetzen Sie den Akkupack.
Bauen Sie das Gerät in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen.
Achtung
Achten Sie darauf, dass alle Komponenten richtig und vollständig eingeschoben sind und dass die Verriegelungshebel sicher eingerastet sind.
Achtung
Beachten Sie beim Verbinden der Flachbandkabel-Steckverbinder der Frontplatte mit den Stiftleisten der CPU-Baugruppe folgende Montagehinweise:
Die Flachbandkabel-Steckverbinder haben je einen Kontakt mehr als die Stiftleisten der
CPU-Baugruppe. Deshalb ist der oberste Kontakt der Flachbandkabel-Steckverbinder mit einem Stift verschlossen. Jeder Flachbandkabel-Steckverbinder muss deshalb um einen Kontakt versetzt auf der jeweiligen Stiftleiste der CPU-Baugruppe aufgesteckt werden.
Die seitlichen Führungen der Flachbandkabel-Steckverbinder müssen beim Einstecken zu
den Außenseiten der Stiftleisten der CPU-Baugruppe zeigen.
Achten Sie darauf, dass die beiden Flachbandkabel-Steckverbinder in die Stiftleisten der
CPU-Baugruppe fühlbar einrasten.
Achtung
Beachten Sie bei der Entsorgung des Akkupacks die geltenden nationalen und internationalen Gesetze und Vorschriften.
Batterie und Akkupack
1.2 Akkupack auf der Netzteilbaugruppe (Option)
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1.2.3 Test des Akkupacks
Beachten Sie die Betriebsbedingungen entsprechend VDE0100 und VDE0105 Teil 1.
Für einen Test des Akkupacks genügt es, für eine sichere Erdung zu sorgen und die Versor­gungsspannung anzuschließen:
Verbinden Sie den Erdungsanschluss des Gerätes mit Schutzerde. Bei Ausführung für
Schrank- oder Schalttafeleinbau sind die Erdungsschrauben an der Rückseite des Gerätes, bei Ausführung für Tafelaufbau steht eine Erdungsklemme zur Verfügung.
Schließen Sie die Versorgungsspannung an die Geräteeingänge an. Achten Sie dabei auf
den richtigen Wert und die richtige Polarität der Versorgungsspannung.
Schalten Sie das Gerät über den Netzschalter ein.
Während das Gerät bootet, sind alle LEDs auf der Frontseite aktiviert. Nach ca. 10 Sekunden erlöschen alle LEDs. Beim Test des Akkupacks blinkt die LED Akkupufferung OK. Nach ca. 30 Sekunden ist der Akkupacktest beendet. Das Gerät ist betriebsbereit, wenn die LEDs Gerät
betriebsbereit, Versorgungsspannung OK und Normalbetrieb leuchten. Die blinkende LED Akkupufferung OK während des laufenden Betriebes zeigt den Ladevorgang des Akkupacks
an.
Warnung
Die folgenden Kontrollschritte werden teilweise beim Vorhandensein gefährlicher Spannungen durchgeführt. Sie dürfen daher nur von entsprechend qualifizierten Personen vorgenommen werden, die mit den Sicherheitsbestimmungen und Vorsichtsmaßnahmen vertraut sind und diese befolgen.
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Sicherung 2
2.1 Allgemeines
Den Geräteschutz gewährleistet die Feinsicherung F1 vom Typ T 3.15A H 250V, 5 mm x 20 mm. Diese befindet sich auf der Netzteilbaugruppe in der Nähe des Netzanschlusssteckers.
Achtung
Ist die Feinsicherung F1 beschädigt, hat diese zuvor die Stromzufuhr infolge einer Überlastung unterbrochen, um das Gerät vor einer Beschädigung z. B. durch Überhitzung zu schützen.
Sollte nach dem Auswechseln der Feinsicherung F1 diese abermals auslösen, liegt ein Fehler in der Hardware vor. In diesem Fall ist eine Rücksendung gemäß Kapitel 6 erforderlich.
Sicherung
2.2 Auswechseln der Feinsicherung F1
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2.2 Auswechseln der Feinsicherung F1
Für das Auswechseln der Feinsicherung F1 benötigen Sie:
eine Feinsicherung vom Typ T 3.15A H 250V, 5 mm x 20 mm
einen EGB-geschützten Arbeitsplatz (leitfähige, geerdete Unterlage, EGB-Armband oder
ähnliche Schutzausrüstung, Baumwollkleidung)
Schraubendreher mit Flachklinge 0,6 mm * 4 mm
Schraubendreher Kreuzschlitz PZ Größe 1
Pinzette aus Kunststoff
Vorgehensweise
Um die Feinsicherung F1 auszuwechseln, gehen Sie folgende Punkte Schritt für Schritt durch:
Bereiten Sie den Arbeitsplatz EGB-gerecht vor und legen Sie die benötigten Materialien
bereit. Stellen Sie sicher, dass das Gerät freigeschaltet ist (ausgeschaltet und von der Ver­sorgungsspannung getrennt bzw. Sicherungsautomat abgeschaltet).
Warten Sie ca. 10 Sekunden.
Hinweis
Vergewissern Sie sich, dass alle Kabel vom Gerät getrennt sind.
Achtung
Die Feinsicherung F1 darf nur durch eine identische oder durch eine von Siemens emp-
fohlene ersetzt werden.
Das Auswechseln der Feinsicherung F1 darf nur von qualifiziertem Fachpersonal durch-
geführt werden.
Vorsicht
Auch nach Ausschalten des Gerätes können gefährliche Spannungen am Gerät anliegen (Pro­zessgrößen). Um Gefährdungen zu vermeiden, ist das Gerät freizuschalten und gegen Wiedere­inschalten zu sichern.
Sicherung
2.2 Auswechseln der Feinsicherung F1
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Entfernen Sie den Abdeckrahmen des Gerätes. Klappen Sie hierzu zunächst die obere und untere Blende am Rahmen nach vorn. Lösen Sie anschließend die vier unverlierbaren Schrauben in den Ecken des Rahmens (siehe Bild 2-1).
Bild 2-1 Abdeckrahmen lösen
Entfernen Sie die Schrauben am oberen Rand der Frontplatte. Die Schrauben am unteren Rand brauchen nur so weit gelöst zu werden, dass sich die Frontplatte leicht entfernen lässt (siehe Bild 2-2)
Bild 2-2 Frontplatte lösen
Hinweis
Wenn Sie die unteren Schrauben im Gehäuse belassen, erleichtert dies das spätere Einsetzen der Frontplatte.
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2.2 Auswechseln der Feinsicherung F1
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Kippen Sie die Frontplatte nach vorne (siehe Bild 2-3).
Bild 2-3 Geöffnetes Gerät
Ziehen Sie die Steckverbinder der beiden Flachbandkabel vorsichtig von der CPU­Baugruppe ab und legen Sie die Frontplatte beiseite (siehe Bild 2-4).
Bild 2-4 Anschluss Flachbandkabel
Achtung
Achten Sie darauf, die beiden Flachbandkabel, die Frontplatte und CPU-Baugruppe miteinander verbinden, nicht zu belasten!
Sicherung
2.2 Auswechseln der Feinsicherung F1
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Ziehen Sie von den Baugruppen die Busplatine ab und legen Sie diese beiseite (siehe Bild 2-5).
Bild 2-5 Innenansicht des Gerätes ohne Busplatine
Lösen Sie die Netzteilbaugruppe aus der Steckverbindung, indem Sie die schwarzen Ver­riegelungshebel so weit nach links drücken, bis die Hebel aus der Platine ausrasten. Kippen Sie beide Verriegungshebel gleichzeitig nach vorn (ca. 45°), bis diese in der zweiten Stellung auf der Platine einrasten (siehe Bild 2-6).
Bild 2-6 Entriegelung der Netzteilbaugruppe
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Ziehen Sie die Netzteilbaugruppe nach vorne heraus (siehe Bild 2-7).
Bild 2-7 Herausziehen der Netzteilbaugruppe
Legen Sie das Netzteil, mit dem Blech nach oben, auf eine nicht leitfähige Unterlage.
Entfernen Sie das Abschirmblech, indem Sie diese vier Schrauben lösen (siehe Bild 2-8).
Bild 2-8 Befestigungsschrauben am Abschirmblech
Hinweis
Klappen Sie das Abschirmblech vorsichtig in Richtung der Anschlusskabel des Akkupacks und legen Sie das Abschirmblech ab.
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Die Feinsicherung F1 ist jetzt frei zugänglich (siehe Bild 2-9).
Bild 2-9 Feinsicherung F1
Ersetzen Sie die Feinsicherung F1 mit Hilfe der Kunststoffpinzette durch eine identische oder durch eine von Siemens empfohlene.
Bauen Sie das Gerät in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen.
Achtung
Achten Sie darauf, dass alle Komponenten richtig und vollständig eingeschoben sind und dass die Verriegelungshebel sicher eingerastet sind.
Achtung
Beachten Sie beim Verbinden der Flachbandkabel-Steckverbinder der Frontplatte mit den Stiftleisten der CPU-Baugruppe folgende Montagehinweise:
Die Flachbandkabel-Steckverbinder haben je einen Kontakt mehr als die Stiftleisten der
CPU-Baugruppe. Deshalb ist der oberste Kontakt der Flachbandkabel-Steckverbinder mit einem Stift verschlossen. Jeder Flachbandkabel-Steckverbinder muss deshalb um einen Kontakt versetzt auf der jeweiligen Stiftleiste der CPU-Baugruppe aufgesteckt werden.
Die seitlichen Führungen der Flachbandkabel-Steckverbinder müssen beim Einstecken zu
den Außenseiten der Stiftleisten der CPU-Baugruppe zeigen.
Achten Sie darauf, dass die beiden Flachbandkabel-Steckverbinder in die Stiftleisten der
CPU-Baugruppe fühlbar einrasten.
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