In diesem Handbuch werden folgende Modelle des R&S FSVA/FSV mit Firmware-Version 3.00 und höher beschrieben:
●
R&S®FSVA4 (1321.3008K05)
●
R&S®FSVA7 (1321.3008K08)
●
R&S®FSVA13 (1321.3008K14)
●
R&S®FSVA30 (1321.3008K31)
●
R&S®FSVA40 (1321.3008K41)
●
R&S®FSV4 (1321.3008K04)
●
R&S®FSV7 (1321.3008K07)
●
R&S®FSV13 (1321.3008K13)
●
R&S®FSV30 (1321.3008K30)
●
R&S®FSV40 (1321.3008K39/1321.3008K40)
Es gilt auch für die folgenden Modelle des R&S®FSV. Beachten Sie jedoch die in
Kapitel 1.5, "Hinweise für Benutzer der Modelle R&S FSV 1307.9002Kxx",
auf Seite 14 beschriebenen Unterschiede.
●
R&S®FSV3 (1307.9002K03)
●
R&S®FSV7 (1307.9002K07)
●
R&S®FSV13 (1307.9002K13)
●
R&S®FSV30 (1307.9002K30)
●
R&S®FSV40 (1307.9002K39/1307.9002K40)
Die in diesem Produkt enthaltene Software verwendet mehrere wichtige Open-Source-Softwarepakete.
Informationen dazu finden sich unter "Open Source Acknowledgment" auf der mitgelieferten Benutzerdokumentations-CD-ROM.
Rohde & Schwarz dankt der Open-Source-Community für deren wertvollen Beitrag zum Embedded Computing.
Im vorliegenden Handbuch werden folgende Abkürzungen verwendet: R&S®FSV wird abgekürzt als
R&S FSV. R&S®FSVA wird abgekürzt als R&S FSVA. Beide Geräte zusammen werden abgekürzt als
R&S FSVA/FSV. R&S®EX-I/Q-Box wird abgekürzt als R&S EX-I/Q-Box.
Grundlegende Sicherheitshinweise
Lesen und beachten Sie unbedingt die nachfolgenden Anweisungen und
Sicherheitshinweise!
Alle Werke und Standorte der Rohde & Schwarz Firmengruppe sind ständig
bemüht, den Sicherheitsstandard unserer Produkte auf dem aktuellsten Stand zu
halten und unseren Kunden ein höchstmögliches Maß an Sicherheit zu bieten.
Unsere Produkte und die dafür erforderlichen Zusatzgeräte werden entsprechend
der jeweils gültigen Sicherheitsvorschriften gebaut und geprüft. Die Einhaltung
dieser Bestimmungen wird durch unser Qualitätssicherungssystem laufend
überwacht. Das vorliegende Produkt ist gemäß beiliegender EUKonformitätsbescheinigung gebaut und geprüft und hat das Werk in
sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu
erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der Benutzer alle
Hinweise, Warnhinweise und Warnvermerke beachten. Bei allen Fragen
bezüglich vorliegender Sicherheitshinweise steht Ihnen die Rohde & Schwarz
Firmengruppe jederzeit gerne zur Verfügung.
Darüber hinaus liegt es in der Verantwortung des Benutzers, das Produkt in
geeigneter Weise zu verwenden. Das Produkt ist ausschließlich für den Betrieb in
Industrie und Labor bzw., wenn ausdrücklich zugelassen, auch für den
Feldeinsatz bestimmt und darf in keiner Weise so verwendet werden, dass einer
Person/Sache Schaden zugefügt werden kann. Die Benutzung des Produkts
außerhalb des bestimmungsgemäßen Gebrauchs oder unter Missachtung der
Anweisungen des Herstellers liegt in der Verantwortung des Benutzers. Der
Hersteller übernimmt keine Verantwortung für die Zweckentfremdung des
Produkts.
Die bestimmungsgemäße Verwendung des Produkts wird angenommen, wenn
das Produkt nach den Vorgaben der zugehörigen Produktdokumentation
innerhalb seiner Leistungsgrenzen verwendet wird (siehe Datenblatt, Dokumentation, nachfolgende Sicherheitshinweise). Die Benutzung des Produkts
erfordert Fachkenntnisse und zum Teil englische Sprachkenntnisse. Es ist daher
zu beachten, dass das Produkt ausschließlich von Fachkräften oder sorgfältig
eingewiesenen Personen mit entsprechenden Fähigkeiten bedient werden darf.
Sollte für die Verwendung von Rohde & Schwarz-Produkten persönliche
Schutzausrüstung erforderlich sein, wird in der Produktdokumentation an
entsprechender Stelle darauf hingewiesen. Bewahren Sie die grundlegenden
Sicherheitshinweise und die Produktdokumentation gut auf und geben Sie diese
an weitere Benutzer des Produkts weiter.
1171.0000.51 – 08 Seite 1
Grundlegende Sicherheitshinweise
Symbol
Bedeutung
Symbol
Bedeutung
Achtung, allgemeine
Gefahrenstelle
Produktdokumentation beachten
EIN-/AUS (Versorgung)
Vorsicht beim Umgang mit
Geräten mit hohem Gewicht
Stand-by-Anzeige
Gefahr vor elektrischem Schlag
Gleichstrom (DC)
Warnung vor heißer Oberfläche
Wechselstrom (AC)
Schutzleiteranschluss
Gleichstrom/Wechselstrom
(DC/AC)
Erdungsanschluss
Gerät entspricht den Sicherheitsanforderungen an die
Schutzklasse II
(Gerät durchgehend durch
doppelte / verstärkte Isolierung
geschützt.
Masseanschluss des Gestells
oder Gehäuses
EU - Kennzeichnung für Batterien
und Akkumulatoren. Das Gerät
enthält eine Batterie bzw. einen
Akkumulator. Diese dürfen nicht
über unsortierten Siedlungsabfall
entsorgt werden, sondern sollten
getrennt gesammelt werden.
Weitere Informationen siehe
Seite 11.
Die Einhaltung der Sicherheitshinweise dient dazu, Verletzungen oder Schäden
durch Gefahren aller Art auszuschließen. Hierzu ist es erforderlich, dass die
nachstehenden Sicherheitshinweise vor der Benutzung des Produkts sorgfältig
gelesen und verstanden sowie bei der Benutzung des Produkts beachtet werden.
Sämtliche weitere Sicherheitshinweise wie z.B. zum Personenschutz, die an
entsprechender Stelle der Produktdokumentation stehen, sind ebenfalls
unbedingt zu beachten. In den vorliegenden Sicherheitshinweisen sind sämtliche
von der Rohde & Schwarz Firmengruppe vertriebenen Waren unter dem Begriff
„Produkt“ zusammengefasst, hierzu zählen u. a. Geräte, Anlagen sowie
sämtliches Zubehör.
Symbole und Sicherheitskennzeichnungen
1171.0000.51 – 08 Seite 2
Grundlegende Sicherheitshinweise
Symbol
Bedeutung
Symbol
Bedeutung
Achtung beim Umgang mit
elektrostatisch gefährdeten
Bauelementen
EU - Kennzeichnung für die
getrennte Sammlung von Elektround Elektronikgeräten.
Elektroaltgeräte dürfen nicht über
unsortierten Siedlungsabfall
entsorgt werden, sondern
müssen getrennt gesammelt
werden.
Weitere Informationen siehe
Seite 11.
Warnung vor Laserstrahl
Produkte mit Laser sind je nach
ihrer Laser-Klasse mit genormten
Warnhinweisen versehen.
Laser können aufgrund der
Eigenschaften ihrer Strahlung
und aufgrund ihrer extrem
konzentrierten
elektromagnetischen Leistung
biologische Schäden
verursachen.
Für zusätzliche Informationen
siehe Kapitel „Betrieb“ Punkt 7.
1171.0000.51 – 08 Seite 3
Grundlegende Sicherheitshinweise
kennzeichnet eine unmittelbare Gefährdung mit hohem
Risiko, die Tod oder schwere Körperverletzung zur Folge
haben wird, wenn sie nicht vermieden wird.
kennzeichnet eine mögliche Gefährdung mit mittlerem
Risiko, die Tod oder (schwere) Körperverletzung zur Folge
haben kann, wenn sie nicht vermieden wird.
kennzeichnet eine Gefährdung mit geringem Risiko, die
leichte oder mittlere Körperverletzungen zur Folge haben
könnte, wenn sie nicht vermieden wird.
weist auf die Möglichkeit einer Fehlbedienung hin, bei der
das Produkt Schaden nehmen kann.
Signalworte und ihre Bedeutung
Die folgenden Signalworte werden in der Produktdokumentation verwendet, um
vor Risiken und Gefahren zu warnen.
Diese Signalworte entsprechen der im europäischen Wirtschaftsraum üblichen
Definition für zivile Anwendungen. Neben dieser Definition können in anderen
Wirtschaftsräumen oder bei militärischen Anwendungen abweichende
Definitionen existieren. Es ist daher darauf zu achten, dass die hier
beschriebenen Signalworte stets nur in Verbindung mit der zugehörigen
Produktdokumentation und nur in Verbindung mit dem zugehörigen Produkt
verwendet werden. Die Verwendung von Signalworten in Zusammenhang mit
nicht zugehörigen Produkten oder nicht zugehörigen Dokumentationen kann zu
Fehlinterpretationen führen und damit zu Personen- oder Sachschäden führen.
Betriebszustände und Betriebslagen
Das Produkt darf nur in den vom Hersteller angegebenen Betriebszuständen und
Betriebslagen ohne Behinderung der Belüftung betrieben werden. Werden die
Herstellerangaben nicht eingehalten, kann dies elektrischen Schlag, Brand
und/oder schwere Verletzungen von Personen, unter Umständen mit Todesfolge,
verursachen. Bei allen Arbeiten sind die örtlichen bzw. landesspezifischen
Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften zu beachten.
1. Sofern nicht anders vereinbart, gilt für R&S-Produkte folgendes:
als vorgeschriebene Betriebslage grundsätzlich Gehäuseboden unten, IPSchutzart 2X, Verschmutzungsgrad 2, Überspannungskategorie 2, nur in
Innenräumen verwenden, Betrieb bis 2000 m ü. NN, Transport bis 4500 m ü.
NN, für die Nennspannung gilt eine Toleranz von ±10%, für die Nennfrequenz
eine Toleranz von ±5%.
1171.0000.51 – 08 Seite 4
Grundlegende Sicherheitshinweise
2. Stellen Sie das Produkt nicht auf Oberflächen, Fahrzeuge, Ablagen oder
Tische, die aus Gewichts- oder Stabilitätsgründen nicht dafür geeignet sind.
Folgen Sie bei Aufbau und Befestigung des Produkts an Gegenständen oder
Strukturen (z.B. Wände und Regale) immer den Installationshinweisen des
Herstellers. Bei Installation abweichend von der Produktdokumentation
können Personen verletzt, unter Umständen sogar getötet werden.
3. Stellen Sie das Produkt nicht auf hitzeerzeugende Gerätschaften (z.B. Radiatoren und Heizlüfter). Die Umgebungstemperatur darf nicht die in der
Produktdokumentation oder im Datenblatt spezifizierte Maximaltemperatur
überschreiten. Eine Überhitzung des Produkts kann elektrischen Schlag,
Brand und/oder schwere Verletzungen von Personen, unter Umständen mit
Todesfolge, verursachen.
Elektrische Sicherheit
Werden die Hinweise zur elektrischen Sicherheit nicht oder unzureichend
beachtet, kann dies elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen
von Personen, unter Umständen mit Todesfolge, verursachen.
1. Vor jedem Einschalten des Produkts ist sicherzustellen, dass die am Produkt
eingestellte Nennspannung und die Netznennspannung des
Versorgungsnetzes übereinstimmen. Ist es erforderlich, die Spannungseinstellung zu ändern, so muss ggf. auch die dazu gehörige Netzsicherung
des Produkts geändert werden.
2. Bei Produkten der Schutzklasse I mit beweglicher Netzzuleitung und Gerätesteckvorrichtung ist der Betrieb nur an Steckdosen mit Schutzkontakt und
angeschlossenem Schutzleiter zulässig.
3. Jegliche absichtliche Unterbrechung des Schutzleiters, sowohl in der Zuleitung
als auch am Produkt selbst, ist unzulässig. Es kann dazu führen, dass von
dem Produkt die Gefahr eines elektrischen Schlags ausgeht. Bei Verwendung
von Verlängerungsleitungen oder Steckdosenleisten ist sicherzustellen, dass
diese regelmäßig auf ihren sicherheitstechnischen Zustand überprüft werden.
1171.0000.51 – 08 Seite 5
Grundlegende Sicherheitshinweise
4. Sofern das Produkt nicht mit einem Netzschalter zur Netztrennung
ausgerüstet ist, beziehungsweise der vorhandene Netzschalter zu
Netztrennung nicht geeignet ist, so ist der Stecker des Anschlusskabels als
Trennvorrichtung anzusehen.
Die Trennvorrichtung muss jederzeit leicht erreichbar und gut zugänglich sein.
Ist z.B. der Netzstecker die Trennvorrichtung, darf die Länge des
Anschlusskabels 3 m nicht überschreiten.
Funktionsschalter oder elektronische Schalter sind zur Netztrennung nicht
geeignet. Werden Produkte ohne Netzschalter in Gestelle oder Anlagen
integriert, so ist die Trennvorrichtung auf Anlagenebene zu verlagern.
5. Benutzen Sie das Produkt niemals, wenn das Netzkabel beschädigt ist.
Überprüfen Sie regelmäßig den einwandfreien Zustand der Netzkabel. Stellen
Sie durch geeignete Schutzmaßnahmen und Verlegearten sicher, dass das
Netzkabel nicht beschädigt werden kann und niemand z.B. durch Stolperfallen
oder elektrischen Schlag zu Schaden kommen kann.
6. Der Betrieb ist nur an TN/TT Versorgungsnetzen gestattet, die mit höchstens
16 A abgesichert sind (höhere Absicherung nur nach Rücksprache mit der
Rohde & Schwarz Firmengruppe).
7. Stecken Sie den Stecker nicht in verstaubte oder verschmutzte Steckdosen/buchsen. Stecken Sie die Steckverbindung/-vorrichtung fest und vollständig in
die dafür vorgesehenen Steckdosen/-buchsen. Missachtung dieser Maßnahmen kann zu Funken, Feuer und/oder Verletzungen führen.
8. Überlasten Sie keine Steckdosen, Verlängerungskabel oder Steckdosenleisten, dies kann Feuer oder elektrische Schläge verursachen.
9. Bei Messungen in Stromkreisen mit Spannungen Ueff > 30 V ist mit
geeigneten Maßnahmen Vorsorge zu treffen, dass jegliche Gefährdung
ausgeschlossen wird (z.B. geeignete Messmittel, Absicherung,
Strombegrenzung, Schutztrennung, Isolierung usw.).
10. Bei Verbindungen mit informationstechnischen Geräten, z.B. PC oder
Industrierechner, ist darauf zu achten, dass diese der jeweils gültigen IEC
60950-1 / EN 60950-1 oder IEC 61010-1 / EN 61010-1 entsprechen.
11. Sofern nicht ausdrücklich erlaubt, darf der Deckel oder ein Teil des Gehäuses
niemals entfernt werden, wenn das Produkt betrieben wird. Dies macht
elektrische Leitungen und Komponenten zugänglich und kann zu
Verletzungen, Feuer oder Schaden am Produkt führen.
1171.0000.51 – 08 Seite 6
Grundlegende Sicherheitshinweise
12. Wird ein Produkt ortsfest angeschlossen, ist die Verbindung zwischen dem
Schutzleiteranschluss vor Ort und dem Geräteschutzleiter vor jeglicher
anderer Verbindung herzustellen. Aufstellung und Anschluss darf nur durch
eine Elektrofachkraft erfolgen.
13. Bei ortsfesten Geräten ohne eingebaute Sicherung, Selbstschalter oder
ähnliche Schutzeinrichtung muss der Versorgungskreis so abgesichert sein,
dass alle Personen, die Zugang zum Produkt haben, sowie das Produkt selbst
ausreichend vor Schäden geschützt sind.
14. Jedes Produkt muss durch geeigneten Überspannungsschutz vor Überspannung (z.B. durch Blitzschlag) geschützt werden. Andernfalls ist das
bedienende Personal durch elektrischen Schlag gefährdet.
15. Gegenstände, die nicht dafür vorgesehen sind, dürfen nicht in die Öffnungen
des Gehäuses eingebracht werden. Dies kann Kurzschlüsse im Produkt
und/oder elektrische Schläge, Feuer oder Verletzungen verursachen.
16. Sofern nicht anders spezifiziert, sind Produkte nicht gegen das Eindringen von
Flüssigkeiten geschützt, siehe auch Abschnitt "Betriebszustände und
Betriebslagen", Punkt 1. Daher müssen die Geräte vor Eindringen von
Flüssigkeiten geschützt werden. Wird dies nicht beachtet, besteht Gefahr
durch elektrischen Schlag für den Benutzer oder Beschädigung des Produkts,
was ebenfalls zur Gefährdung von Personen führen kann.
17. Benutzen Sie das Produkt nicht unter Bedingungen, bei denen Kondensation
in oder am Produkt stattfinden könnte oder ggf. bereits stattgefunden hat, z.B.
wenn das Produkt von kalter in warme Umgebung bewegt wurde. Das
Eindringen von Wasser erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
18. Trennen Sie das Produkt vor der Reinigung komplett von der
Energieversorgung (z.B. speisendes Netz oder Batterie). Nehmen Sie bei
Geräten die Reinigung mit einem weichen, nicht fasernden Staublappen vor.
Verwenden Sie keinesfalls chemische Reinigungsmittel wie z.B. Alkohol,
Aceton, Nitroverdünnung.
Betrieb
1. Die Benutzung des Produkts erfordert spezielle Einweisung und hohe
Konzentration während der Benutzung. Es muss sichergestellt sein, dass
Personen, die das Produkt bedienen, bezüglich ihrer körperlichen, geistigen
und seelischen Verfassung den Anforderungen gewachsen sind, da
andernfalls Verletzungen oder Sachschäden nicht auszuschließen sind. Es
liegt in der Verantwortung des Arbeitsgebers/Betreibers, geeignetes Personal
für die Benutzung des Produkts auszuwählen.
1171.0000.51 – 08 Seite 7
Grundlegende Sicherheitshinweise
2. Bevor Sie das Produkt bewegen oder transportieren, lesen und beachten Sie
den Abschnitt "Transport".
3. Wie bei allen industriell gefertigten Gütern kann die Verwendung von Stoffen,
die Allergien hervorrufen - so genannte Allergene (z.B. Nickel) - nicht generell
ausgeschlossen werden. Sollten beim Umgang mit R&S-Produkten allergische
Reaktionen, z.B. Hautausschlag, häufiges Niesen, Bindehautrötung oder
Atembeschwerden auftreten, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen, um die
Ursachen zu klären und Gesundheitsschäden bzw. -belastungen zu
vermeiden.
4. Vor der mechanischen und/oder thermischen Bearbeitung oder Zerlegung des
Produkts beachten Sie unbedingt Abschnitt "Entsorgung", Punkt 1.
5. Bei bestimmten Produkten, z.B. HF-Funkanlagen, können funktionsbedingt
erhöhte elektromagnetische Strahlungen auftreten. Unter Berücksichtigung
der erhöhten Schutzwürdigkeit des ungeborenen Lebens müssen Schwangere
durch geeignete Maßnahmen geschützt werden. Auch Träger von
Herzschrittmachern können durch elektromagnetische Strahlungen gefährdet
sein. Der Arbeitgeber/Betreiber ist verpflichtet, Arbeitsstätten, bei denen ein
besonderes Risiko einer Strahlenexposition besteht, zu beurteilen und zu
kennzeichnen und mögliche Gefahren abzuwenden.
6. Im Falle eines Brandes entweichen ggf. giftige Stoffe (Gase, Flüssigkeiten
etc.) aus dem Produkt, die Gesundheitsschäden verursachen können. Daher
sind im Brandfall geeignete Maßnahmen wie z.B. Atemschutzmasken und
Schutzkleidung zu verwenden.
7. Falls ein Laser-Produkt in ein R&S-Produkt integriert ist (z.B. CD/DVDLaufwerk), dürfen keine anderen Einstellungen oder Funktionen verwendet
werden, als in der Produktdokumentation beschrieben, um Personenschäden
zu vermeiden (z.B. durch Laserstrahl).
8. EMV Klassen (nach EN 55011 / CISPR 11; sinngemäß EN 55022 / CISPR 22,
EN 55032 / CISPR 32)
Gerät der Klasse A:
Ein Gerät, das sich für den Gebrauch in allen anderen Bereichen außer dem
Wohnbereich und solchen Bereichen eignet, die direkt an ein
Niederspannungs-Versorgungsnetz angeschlossen sind, das Wohngebäude
versorgt.
Hinweis: Diese Einrichtung kann wegen möglicher auftretender
leitungsgebundener als auch gestrahlten Störgrößen im Wohnbereich
Funkstörungen verursachen. In diesem Fall kann vom Betreiber verlangt
werden, angemessene Maßnahmen durchzuführen.
1171.0000.51 – 08 Seite 8
Grundlegende Sicherheitshinweise
Gerät der Klasse B:
Ein Gerät, das sich für den Betrieb im Wohnbereich sowie in solchen
Bereichen eignet, die direkt an ein Niederspannungs-Versorgungsnetz
angeschlossen sind, das Wohngebäude versorgt.
Reparatur und Service
1. Das Produkt darf nur von dafür autorisiertem Fachpersonal geöffnet werden.
Vor Arbeiten am Produkt oder Öffnen des Produkts ist dieses von der
Versorgungsspannung zu trennen, sonst besteht das Risiko eines elektrischen
Schlages.
2. Abgleich, Auswechseln von Teilen, Wartung und Reparatur darf nur von R&Sautorisierten Elektrofachkräften ausgeführt werden. Werden sicherheitsrelevante Teile (z.B. Netzschalter, Netztrafos oder Sicherungen) ausgewechselt, so dürfen diese nur durch Originalteile ersetzt werden. Nach
jedem Austausch von sicherheitsrelevanten Teilen ist eine Sicherheitsprüfung
durchzuführen (Sichtprüfung, Schutzleitertest, Isolationswiderstand-,
Ableitstrommessung, Funktionstest). Damit wird sichergestellt, dass die
Sicherheit des Produkts erhalten bleibt.
Batterien und Akkumulatoren/Zellen
Werden die Hinweise zu Batterien und Akkumulatoren/Zellen nicht oder
unzureichend beachtet, kann dies Explosion, Brand und/oder schwere
Verletzungen von Personen, unter Umständen mit Todesfolge, verursachen. Die
Handhabung von Batterien und Akkumulatoren mit alkalischen Elektrolyten (z.B.
Lithiumzellen) muss der EN 62133 entsprechen.
1. Zellen dürfen nicht zerlegt, geöffnet oder zerkleinert werden.
2. Zellen oder Batterien dürfen weder Hitze noch Feuer ausgesetzt werden. Die
Lagerung im direkten Sonnenlicht ist zu vermeiden. Zellen und Batterien
sauber und trocken halten. Verschmutzte Anschlüsse mit einem trockenen,
sauberen Tuch reinigen.
3. Zellen oder Batterien dürfen nicht kurzgeschlossen werden. Zellen oder
Batterien dürfen nicht gefahrbringend in einer Schachtel oder in einem
Schubfach gelagert werden, wo sie sich gegenseitig kurzschließen oder durch
andere leitende Werkstoffe kurzgeschlossen werden können. Eine Zelle oder
Batterie darf erst aus ihrer Originalverpackung entnommen werden, wenn sie
verwendet werden soll.
4. Zellen oder Batterien dürfen keinen unzulässig starken, mechanischen Stößen
ausgesetzt werden.
1171.0000.51 – 08 Seite 9
Grundlegende Sicherheitshinweise
5. Bei Undichtheit einer Zelle darf die Flüssigkeit nicht mit der Haut in Berührung
kommen oder in die Augen gelangen. Falls es zu einer Berührung gekommen
ist, den betroffenen Bereich mit reichlich Wasser waschen und ärztliche Hilfe
in Anspruch nehmen.
6. Werden Zellen oder Batterien, die alkalische Elektrolyte enthalten (z.B.
Lithiumzellen), unsachgemäß ausgewechselt oder geladen, besteht
Explosionsgefahr. Zellen oder Batterien nur durch den entsprechenden R&STyp ersetzen (siehe Ersatzteilliste), um die Sicherheit des Produkts zu
erhalten.
7. Zellen oder Batterien müssen wiederverwertet werden und dürfen nicht in den
Restmüll gelangen. Akkumulatoren oder Batterien, die Blei, Quecksilber oder
Cadmium enthalten, sind Sonderabfall. Beachten Sie hierzu die landesspezifischen Entsorgungs- und Recycling-Bestimmungen.
Transport
1. Das Produkt kann ein hohes Gewicht aufweisen. Daher muss es vorsichtig
und ggf. unter Verwendung eines geeigneten Hebemittels (z.B. Hubwagen)
bewegt bzw. transportiert werden, um Rückenschäden oder Verletzungen zu
vermeiden.
2. Griffe an den Produkten sind eine Handhabungshilfe, die ausschließlich für
den Transport des Produkts durch Personen vorgesehen ist. Es ist daher nicht
zulässig, Griffe zur Befestigung an bzw. auf Transportmitteln, z.B. Kränen,
Gabelstaplern, Karren etc. zu verwenden. Es liegt in Ihrer Verantwortung, die
Produkte sicher an bzw. auf geeigneten Transport- oder Hebemitteln zu
befestigen. Beachten Sie die Sicherheitsvorschriften des jeweiligen Herstellers
eingesetzter Transport- oder Hebemittel, um Personenschäden und Schäden
am Produkt zu vermeiden.
3. Falls Sie das Produkt in einem Fahrzeug benutzen, liegt es in der alleinigen
Verantwortung des Fahrers, das Fahrzeug in sicherer und angemessener
Weise zu führen. Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für Unfälle
oder Kollisionen. Verwenden Sie das Produkt niemals in einem sich bewegenden Fahrzeug, sofern dies den Fahrzeugführer ablenken könnte. Sichern
Sie das Produkt im Fahrzeug ausreichend ab, um im Falle eines Unfalls
Verletzungen oder Schäden anderer Art zu verhindern.
1171.0000.51 – 08 Seite 10
Grundlegende Sicherheitshinweise
Entsorgung
1. Batterien bzw. Akkumulatoren, die nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden
dürfen, darf nach Ende der Lebensdauer nur über eine geeignete
Sammelstelle oder eine Rohde & Schwarz-Kundendienststelle entsorgt
werden.
2. Am Ende der Lebensdauer des Produktes darf dieses Produkt nicht über den
normalen Hausmüll entsorgt werden, sondern muss getrennt gesammelt
werden.
Rohde & Schwarz GmbH & Co.KG ein Entsorgungskonzept entwickelt und
übernimmt die Pflichten der Rücknahme- und Entsorgung für Hersteller
innerhalb der EU in vollem Umfang. Wenden Sie sich bitte an Ihre
Rohde & Schwarz-Kundendienststelle, um das Produkt umweltgerecht zu
entsorgen.
3. Werden Produkte oder ihre Bestandteile über den bestimmungsgemäßen
Betrieb hinaus mechanisch und/oder thermisch bearbeitet, können ggf.
gefährliche Stoffe (schwermetallhaltiger Staub wie z.B. Blei, Beryllium, Nickel)
freigesetzt werden. Die Zerlegung des Produkts darf daher nur von speziell
geschultem Fachpersonal erfolgen. Unsachgemäßes Zerlegen kann
Gesundheitsschäden hervorrufen. Die nationalen Vorschriften zur Entsorgung
sind zu beachten.
4. Falls beim Umgang mit dem Produkt Gefahren- oder Betriebsstoffe entstehen,
die speziell zu entsorgen sind, z.B. regelmäßig zu wechselnde Kühlmittel oder
Motorenöle, sind die Sicherheitshinweise des Herstellers dieser Gefahrenoder Betriebsstoffe und die regional gültigen Entsorgungsvorschriften
einzuhalten. Beachten Sie ggf. auch die zugehörigen speziellen
Sicherheitshinweise in der Produktdokumentation. Die unsachgemäße
Entsorgung von Gefahren- oder Betriebsstoffen kann zu Gesundheitsschäden
von Personen und Umweltschäden führen.
Weitere Informationen zu Umweltschutz finden Sie auf der Rohde & Schwarz
Home Page.
Die Benutzerdokumentation für den R&S FSVA/FSV besteht aus folgenden Teilen:
●
Kompakthandbuch
●
Operating Manuals für Grundgerät und Optionen
●
Servicehandbuch
●
Online-Hilfe
●
Release Notes
Kompakthandbuch
Dieses Handbuch wird zusammen mit dem Gerät sowohl in gedruckter Form als
auch als PDF-Datei (auf der mitgelieferten CD) geliefert. Darin enthalten sind die
Informationen, die für die Inbetriebnahme und die ersten Arbeitsschritte mit dem
Gerät erforderlich sind. Daneben werden grundlegende Abläufe und Messungen
beschrieben. Und schließlich finden Sie in diesem Handbuch auch eine kurze
Einführung zur Fernsteuerung. Das Handbuch enthält allgemeine Informationen
(z. B. Sicherheitshinweise) sowie die folgenden Kapitel:
Kapitel 1Einführung, allgemeine Informationen
Kapitel 2Frontplatte und Geräterückwand
Kapitel 3Inbetriebnahme
Kapitel 4Firmware-Update und Installation von Firmware-Optionen
Kapitel 5Einführung in die Bedienung
Kapitel 6Einfache Messbeispiele
Kapitel 7Kurzeinführung Fernbedienung
AnhangLAN-Schnittstelle
5Kompakthandbuch 1321.3066.01 ─ 03
R&S®FSVA/FSV
Überblick über die Dokumentation
Operating Manuals (Bedienhandbücher, nur auf Englisch verfügbar)
Die Operating Manuals bilden eine Ergänzung zum Kompakthandbuch. Operating
Manuals werden für das Grundgerät und für jede zusätzliche (Software-) Option
zur Verfügung gestellt.
Das Operating Manual für das Grundgerät liefert grundlegende Informationen zur
Bedienung des R&S FSVA/FSV im Allgemeinen sowie über den „Spektrum“Modus im Besonderen. Außerdem werden hier die Software-Optionen beschrieben, die die Grundfunktionen für verschiedene Messbetriebsarten erweitern. Die
im Handbuch Erste Schritte dargestellten Messbeispiele werden durch komplexere Messbeispiele erweitert. Über die im Handbuch Erste Schritte enthaltene,
kurze Einführung in den ferngesteuerten Betrieb hinaus finden Sie im Betriebshandbuch eine Beschreibung der grundlegenden Analysatorbefehle sowie Programmierbeispiele. Und schließlich enthält dieses Handbuch auch Informationen
zur Wartung, zu Geräteschnittstellen und Fehlermeldungen.
Einführung
In den Handbüchern zu den einzelnen Optionen werden die spezifischen Messgerätefunktionen der betreffenden Option ausführlich beschrieben. Zusätzliche
Informationen zu Grundeinstellungen und Parametern entnehmen Sie bitte den
Datenblättern. Die Handbücher zu den Optionen enthalten keine grundlegenden
Informationen zur Bedienung des R&S FSVA/FSV.
Die folgenden Operating Manuals stehen für den R&S FSVA/FSV zur Verfügung:
●
R&S FSVA/FSV Grundgerät; zusätzlich:
–R&S FSV-K9 Power Sensor Support
–R&S FSV-K14 Spectrogram Measurement
●
R&S FSV-K7 Analog Demodulation and R&S FSV-K7S FM Stereo Measurements
●
R&SFSV-K10 GSM/EDGE Measurement
●
R&SFSV-K30 Noise Figure Measurement
●
R&SFSV-K40 Phase Noise Measurement
●
R&S FSV-K70 Vector Signal Analysis Operating Manual
R&S FSV-K70 Vector Signal Analysis Getting Started (erste Messungen)
Diese Handbücher werden als PDF-Dateien auf der im Lieferumfang enthaltenen
CD geliefert.
Servicehandbuch
Dieses Handbuch wird als PDF-Datei auf der im Lieferumfang enthaltenen CD
geliefert. Darin wird beschrieben, wie Sie die Einhaltung des Pflichtenhefts überprüfen können; außerdem finden Sie hier Informationen zur Gerätefunktion, zur
Reparatur sowie zur Fehlersuche und -behebung. Das Handbuch enthält alle
erforderlichen Informationen für eine Reparatur des R&S FSVA/FSV durch Austausch von Baugruppen. Das Servicehandbuch enthält folgende Kapitel:
Kapitel 1Funktionsprüfung
Kapitel 2Einstellung
Kapitel 3Reparatur
Kapitel 4Software-Update/Installation von Optionen
Kapitel 5Dokumente
Online-Hilfe
Die Online-Hilfe enthält kontextsensitive Hilfe zur Bedienung des R&S FSVA/FSV
und aller erhältlichen Optionen. Sie beschreibt sowohl den manuellen als auch
den ferngesteuerten Betrieb. Die Online-Hilfe ist standardmäßig auf dem
R&S FSVA/FSV installiert, ist aber auch als aufrufbare .chm-Datei auf der mit
dem Gerät gelieferten CD enthalten.
Release Notes
In den Release Notes werden die Installation der Firmware, neue und geänderte
Funktionen, behobene Probleme sowie die in letzter Minute vorgenommenen
Änderungen in der Dokumentation beschrieben. Die jeweilige Firmwareversion ist
auf der Titelseite der Release Notes angegeben. Die jeweils aktuellen Release
Notes finden Sie im Internet.
7Kompakthandbuch 1321.3066.01 ─ 03
R&S®FSVA/FSV
Einführung
In der Dokumentation verwendete Konventionen
1.2In der Dokumentation verwendete Konventio-
nen
1.2.1Typografische Konventionen
In der vorliegenden Dokumentation werden folgende Textmarkierungen verwendet:
KonventionBeschreibung
„Elemente der grafischen
Bedienoberfläche“
KEYSTastenbezeichnungen sind in Großbuchstaben und in Klammern
File names, commands,
program code
Alle Namen von Elementen der grafischen Bedienoberfläche auf
dem Bildschirm wie Dialogfelder, Menüs, Optionen, Buttons und
Softkeys sind in Anführungszeichen gesetzt.
dargestellt.
Dateinamen, Befehle, Codierbeispiele und Bildschirmausgaben
werden durch Verwendung einer anderen Schriftart hervorgehoben.
EingabeErforderliche Benutzereingaben sind kursiv dargestellt.
LinksAnklickbare Links werden in blauer Schrift dargestellt.
"Verweise"Verweise auf andere Teile der Dokumentation sind in Anfüh-
rungszeichen gesetzt.
1.2.2Konventionen für die Beschreibung von Vorgehenswei-
sen
Bei der Bedienung des Geräts stehen für die Durchführung einer Aufgabe unter
Umständen mehrere Vorgehensweisen zur Verfügung. In diesem Fall wird diejenige Vorgehensweise beschrieben, bei der der berührungsempfindliche Bildschirm ("Touchscreen") zu betätigen ist. Jegliche Elemente, die durch einfache
Berührung des Bildschirms aktiviert werden können, sind auch mit Hilfe einer
zusätzlich anzuschließenden Maus auswählbar. Die alternative Vorgehensweise,
d. h. die Verwendung der Tasten am Gerät oder auf der Bildschirmtastatur, wird
nur beschrieben, wenn sie von den Standardbedienverfahren abweicht.
Der Begriff "auswählen" kann sich auf beide beschriebenen Vorgehensweisen
beziehen, d. h. die Betätigung des berührungsempfindlichen Bildschirms mit dem
8Kompakthandbuch 1321.3066.01 ─ 03
R&S®FSVA/FSV
Einführung
Verwendung des Hilfe-Systems
Finger, die Verwendung eines Mauszeigers auf dem Bildschirm oder die Betätigung einer Taste am Gerät oder auf einer Tastatur.
1.2.3Hinweise zu Screenshots
Bei der Beschreibung der Funktionen des Produkts werden Beispielscreenshots
verwendet. Mithilfe dieser Screenshots sollen möglichst viele der bereitgestellten
Funktionen und mögliche Abhängigkeiten zwischen Parametern veranschaulicht
werden.
Die Screenshots zeigen in der Regel ein voll ausgestattetes Produkt, d. h., es
sind alle Optionen installiert. Deshalb sind einige Funktionen, die in den Screenshots gezeigt werden, in Ihrer eigenen Produktkonfiguration möglicherweise nicht
verfügbar.
1.3Verwendung des Hilfe-Systems
Kontextabhängige und allgemeine Hilfe aufrufen
► Die Taste HELP auf der Frontplatte drücken, um den allgemeinen Hilfe-Dialog
einzublenden.
Im Hilfe-Dialog wird die Registerkarte „View“ angezeigt. Ein Thema, das Infor-
mationen über das aktuelle Menü oder den gegenwärtig geöffneten Dialog
und seine Funktion enthält, wird angezeigt.
Bei manchen Windows-Standarddialogen (z. B. Dateieigenschaften, Drucken, usw.) ist keine kontextabhängige Hilfe verfügbar.
► Wenn die Hilfe bereits angezeigt ist, den Softkey, für den die Hilfe aufgerufen
werden soll, drücken.
Ein Thema mit Informationen über den Softkey und seine Funktion wird ange-
zeigt.
Wenn ein Softkey ein Untermenü öffnet und dieser Softkey ein zweites Mal
betätigt wird, wird das Untermenü des Softkeys angezeigt.
9Kompakthandbuch 1321.3066.01 ─ 03
R&S®FSVA/FSV
Verwendung des Hilfe-Systems
Inhalt des Hilfe-Dialogs
Der Hilfe-Dialog beinhaltet vier Registerkarten:
●
„Contents“ – enthält ein Inhaltsverzeichnis der Hilfethemen
●
„View“ – enthält ein bestimmtes Hilfethema
●
„Index“ – enthält Indexeinträge für die Suche nach Hilfethemen
●
„Zoom“ – enthält Zoom-Funktionen für die Anzeige von Hilfethemen
Um zwischen diesen Registerkarten zu wechseln, auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm auf die gewünschte Registerkarte drücken.
Navigieren durch das Inhaltsverzeichnis
●
Um durch die angezeigten Inhaltseinträge zu blättern, die Tasten PFEIL
NACH OBEN und PFEIL NACH UNTEN verwenden. Einträge, die weitere
Einträge beinhalten, werden mit einem Plus-Zeichen gekennzeichnet.
Einführung
●
Für die Anzeige eines Hilfethemas die Taste ENTER drücken. Die Registerkarte „View“ mit dem entsprechenden Hilfethema wird angezeigt.
●
Wenn Sie zur nächsten Registerkarte wechseln wollen, drücken Sie auf dem
berührungsempfindlichen Bildschirm auf die gewünschte Registerkarte.
Navigieren durch die Hilfethemen
●
Wenn Sie in einer Seite blättern wollen, verwenden Sie das Drehrad oder die
Tasten PFEIL NACH OBEN und PFEIL NACH UNTEN.
●
Um zu dem verlinkten Thema zu springen, drücken Sie auf den Link-Text auf
dem berührungsempfindlichen Bildschirm.
Thema suchen
1. Zur Registerkarte „Index“ wechseln.
2. Die ersten Zeichen des Themas eingeben, das von Interesse ist. Die Einträge,
die mit diesen Zeichen beginnen, werden angezeigt.
3. Fokus durch Drücken der Taste ENTER ändern.
4. Das gewünschte Schlüsselwort mit den Tasten PFEIL NACH OBEN bzw.
PFEIL NACH UNTEN oder mit dem Drehrad auswählen.
5. Die Taste ENTER drücken, um das Hilfethema anzuzeigen.
Die Registerkarte „View“ mit dem entsprechenden Hilfethema wird angezeigt.
10Kompakthandbuch 1321.3066.01 ─ 03
R&S®FSVA/FSV
Einführung
Neue Funktionen für R&S FSP-Benutzer
Zoom ändern
1. Zur Registerkarte „Zoom“ wechseln.
2. Den Zoom mit dem Drehrad einstellen. Vier Einstellungen sind möglich: 1-4.
Die kleinste Größe wird mit der Ziffer 1 und die größte mit der Ziffer 4 ausgewählt.
Hilfefenster schließen
► Taste ESC oder eine Funktionstaste auf der Frontplatte drücken.
1.4Neue Funktionen für R&S FSP-Benutzer
Der R&S FSVA/FSV führt neue Funktionen für R&S Signal- und Spektrumanalysatoren ein. Wenn Sie bislang mit einem R&S FSP gearbeitet haben, finden Sie
in der nachfolgenden Aufstellung einige nützliche Informationen:
●
Über den berührungsempfindlichen Bildschirm kann die Bildschirmtastatur
betätigt werden, z. B. für die Interaktion in Dialogfeldern. Dies vereinfacht die
Arbeit mit der Benutzeroberfläche.
●
Außerdem können Messmarker und dargestellte Textzeilen direkt auf diesem
berührungsempfindlichen Bildschirm verschoben werden. Und schließlich bietet dieser Bildschirm eine alternative Möglichkeit zur Veränderung von Geräteeinstellungen, da Funktionsfelder wie die Auflösebandbreite oder die Mittenfrequenz durch Berührung aktiviert werden können, woraufhin das entsprechende Eingabefeld angezeigt wird.
●
Zum Öffnen des „Start“-Menüs unter Windows steht eine neue Taste zur Verfügung.
●
Zum Aktivieren der Bildschirmtastatur steht eine neue Taste zur Verfügung;
dies erleichtert beispielsweise die Eingabe von Dateinamen oder anderen
alphanumerischen Werten. Die Bildschirmtastatur steht auch außerhalb der
Firmware des Analysators zur Verfügung, zum Beispiel für eine Druckerinstallation unter Windows.
●
Die neuen Tasten UNDO/REDO bieten die Möglichkeit, Benutzereingaben zu
widerrufen bzw. zu wiederholen.
●
Mit der neuen Taste DISPLAY können Sie ein Menü zur Konfiguration von
Funktionen und Gerätemerkmalen öffnen, z. B. um den berührungsempfindli-
11Kompakthandbuch 1321.3066.01 ─ 03
R&S®FSVA/FSV
Neue Funktionen für R&S FSP-Benutzer
chen Bildschirm, die Symbolleiste oder die virtuelle Frontplatte oder MiniFrontplatte zu aktivieren oder zu deaktivieren. Außerdem können Sie hier die
Bildschirmtastatur ausblenden.
●
Mit den neuen Tasten MAXIMIZE/SPLIT und CHANGE FOCUS können Sie
den blauen Fokusrahmen in Anzeigen mit Diagrammen und Tabellen verschieben, um ein bestimmtes Diagramm oder eine bestimmte Tabelle als Vollbild darzustellen.
●
Mit der neuen Taste HOME gelangen Sie zurück zum ersten Softkey-Menü
einer Anwendung.
●
Die neue Taste USER bietet die Möglichkeit, benutzerdefinierte Bildschirmtasten für die Geräteeinstellungen zu konfigurieren..
●
Mit der neuen Taste PEAK SEARCH können Sie für den aktiven Marker eine
Suche nach dem Maximum durchführen.
●
Mit den neuen Tasten RUN SINGLE und RUN CONT können Sie die Ablaufsteuerung ohne Wechsel des Softkey-Menüs ändern.
Einführung
●
Mit der neuen Taste MEAS CONFIG können Sie direkt das Konfigurationsmenü öffnen, wenn eine Messung, z. B. Messung des Nachbarkanalleistungsabstands, ausgewählt ist.
●
Die FSP-Direktaufruftasten zum Starten der Firmware-Optionen wurden verschoben und sind nun über die neue FSV-Taste "MODE" verfügbar; bei Auswahl dieser Taste öffnet sich ein Softkey-Menü mit den Anwendungen.
●
Der Softkey „Power Sensor“ des FSV-K9 und die Steuerung des externen
Generators FSV-B10 befinden sich im Menü der neuen Taste INPUT/
OUTPUT.
●
Mit der neuen Taste AUTO SET können automatische Routinen zur Pegelund Frequenzjustierung durchgeführt werden. Obwohl die Routine für sinusförmige Signale optimiert wurde, kann die Mindestmessdauer auch für andere
Signale, z. B. Burst-Signale, eingestellt werden.
●
Im Frequenz-Sweep-Modus kann der „Sweep-Typ“ im Menü SWEEP oder
AUTO SET konfiguriert werden. Bei dem Sweep-Typ „Auto“ entscheidet der
Analysator anhand der Einstellungen wie Darstellbreite, Ablaufzeit, Auflösebandbreite usw., ob ein gesweepter Frequenz-Sweep oder ein FFT-Sweep
durchgeführt werden sollte, um die beste Messgeschwindigkeit zu erzielen.
●
Für den Sweep-Typ „Sweep“ können nur gesweepte Frequenz-Sweeps
gewählt werden; für den Sweep-Typ „FFT“ können nur FFT-Sweeps gewählt
werden. Beim FSP wurde der FFT-Modus über den Softkey „Filter type“ ausgewählt. Beim FSV ist diese Einstellung nun unter „Sweep type“ zu finden.
12Kompakthandbuch 1321.3066.01 ─ 03
R&S®FSVA/FSV
Neue Funktionen für R&SFSP-Benutzer
●
Über die Taste HELP kann eine kontextabhängige Online-Hilfe einschließlich
der Fernsteuerbefehle aufgerufen werden.
●
Nach der einmaligen Eingabe einer Anwendung (z. B. analoge Demodulation)
öffnet sich im oberen Teil der Anzeige eine zweite Registerkarte. Auf diese
Weise können Sie durch einfache Auswahl der Registerkarten schnell zwischen verschiedenen Anwendungen hin und her wechseln.
●
Insgesamt werden 16 Marker unterstützt; dafür steht eine Marker-Tabelle zur
Verfügung. Bei zu großen Tabellen können Sie in der Anzeige auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm nach unten blättern oder die Tabelle mit Hilfe
der Tasten CHANGE FOCUS und MAXIMIZE/SPLIT maximieren.
●
Im Menü TRACE steht für die schnelle Einrichtung aller sechs Messkurven ein
Assistent zur Verfügung.
●
Dialogfelder und Eingabefelder befinden sich in der oberen rechten Ecke der
Anzeige und damit in unmittelbarer Nähe der Bildschirmtastatur. Sie können
an eine beliebige Stelle auf dem Bildschirm verschoben werden und erscheinen dann beim nächsten Öffnen des betreffenden Elements wieder an dieser
neu gewählten Position.
Einführung
●
Der FSV kann in einem FSP-kompatiblen Modus betrieben werden. In diesem
Fall verhält sich der FSV wie ein FSP (z. B. mit derselben Anzahl an SweepPunkten, Durchlassbandbreiten wie ein FSP, usw.); bei Eingabe des Befehls
*IDN wird das Gerät als FSP dargestellt. Auf diese Weise können FSP-Fernsteuerprogramme weiterverwendet werden.
●
Unter „Setup > Display Setup“ finden Sie verschiedene Themen zur Farbdefinition, darunter die Auswahlmöglichkeit „GrayStone“, mit der auf dem FSV die
FSP-Bildschirmtastatur angezeigt wird.
●
USB-Anschlüsse befinden sich an der Vorderseite.
●
Das Passwort für den Geräte-Account hat sich beim FSV gegenüber dem
FSP geändert. Das Account-Passwort lautet nicht mehr instrument, sondern
894129. Damit können Sie nach Verwendung der Remote-Desktop-Funktion
über die Zahlentastatur des Geräts mühelos wieder die lokale Steuerung des
Geräts übernehmen.
●
Auf dem Windows-Desktop sowie im Menü „Start“ befindet sich ein Link zum
Zugriff auf die R&S-Nutzdaten. Der Link verweist auf das Standardverzeichnis
der Hardcopies und Dateien; wenn also Dateien auf einen Memory Stick
kopiert werden sollen, sind sie leicht auffindbar.
●
Die FSP-Kaltstartfunktion mit dem Dezimalpunkt ist nicht mehr vorhanden.
Stattdessen können die Abschalt- und Kalibrierdateien bei Bedarf über den
Link „Delete Shutdown Files“ im Menü „Start > All Programs“ gelöscht werden.
13Kompakthandbuch 1321.3066.01 ─ 03
R&S®FSVA/FSV
Einführung
Hinweise für Benutzer der Modelle R&SFSV 1307.9002Kxx
●
Die Funktionalität für den optionalen externen Mischer wurde verbessert und
bietet nun mehr Flexibilität und Bedienungsfreundlichkeit; insbesondere
bedeutet dies:
–Die Mischereinstellungen werden für jeden Bandbereich gespeichert und
bleiben auch erhalten, nachdem die Gerätevoreinstellung durchgeführt
wurde; mit der Funktion „Preset Band“ können sie explizit voreingestellt
werden.
–Falls ein zweiter Bereich (Oberwellen) zur Verfügung steht, kann dieser
aktiviert und frei festgelegt werden, und zwar auch für die Standardbänder.
–Wenn zwei Bereiche für ein Band verwendet werden, kann die Übergabe-
frequenz innerhalb des Überlappungsfrequenzbereichs frei festgelegt werden, und zwar auch für die Standardbänder.
–Es stehen zusätzliche Messkurven zur Verfügung, die bei Verwendung der
Signalidentifizierungsfunktionen "Signal ID" und "Auto ID" genutzt werden
können.
–Alle verfügbaren Konvertierungsverlust-Tabellen werden zur Auswahl
angeboten; nach der Auswahl werden Gültigkeitsprüfungen durchgeführt.
1.5Hinweise für Benutzer der Modelle R&S FSV
1307.9002Kxx
Benutzer der Modelle R&S FSV 1307.9002Kxx sollten folgende Unterschiede zur
Beschreibung der neueren Modelle R&S FSVA/FSV 1321.3008Kxx beachten:
●
Funktionen, die auf dem Betriebssystem Windows 7 basieren (z. B. Drucken
oder Einrichtung von Netzwerken), werden auf Windows XP-basierten Modellen möglicherweise etwas anders dargestellt oder erfordern andere Einstellungen. Beachten Sie bezüglich solcher Funktionen die Windows-Dokumentation
oder die ursprünglich mit dem R&S FSV-Gerät gelieferte Dokumentation.
●
Das Modell R&S FSV 1307.9002K03 ist auf eine maximale Frequenz von
3 GHz begrenzt, während für das Modell R&S FSVA/FSV1321.3008K04 eine
maximale Frequenz von 4 GHz gilt.
●
Die Bandbreitenerweiterungsoption R&S FSV-B160 (1311.2015.xx) ist für die
Modelle R&S FSV 1307.9002Kxx nicht verfügbar. Die maximal nutzbare I/QAnalysebandbreite für diese Modelle ist 28 MHz, mit Option R&S FSV-B70
sind es 40 MHz.
14Kompakthandbuch 1321.3066.01 ─ 03
R&S®FSVA/FSV
Ansicht der Frontplatte und Geräterückwand
Frontplattenansicht
2Ansicht der Frontplatte und Geräterück-
wand
2.1Frontplattenansicht
In diesem Kapitel wird die Frontplatte mit allen Funktionstasten und Anschlüssen
beschrieben.
Bild 2-1 zeigt die Frontplattenansicht des R&S FSVA. (Der R&S FSV ist sehr ähn-
lich.) In den nachfolgenden Abschnitten werden diese Elemente ausführlich erläutert.
8
1
1011
9
4
2
3
576
12
16
2021
13
1415
17182219
Bild 2-1: Frontplattenansicht eines R&S FSVA
Nr.BeschreibungSiehe
1Allgemeine Gerätefunktionen, z. B.
Moduswechsel, Konfiguration, Grun-
Kapitel 2.1.1, "Funktionstasten auf der Frontplatte", auf Seite 17
deinstellungen, Hilfe.
2USB-Anschluss für externe Geräte,
z. B. Tastatur, Maus
Kapitel 2.1.3, "Anschlüsse auf der Frontplatte",
auf Seite 21
3EIN-/AUS-SchalterKapitel 3.1.8, "Gerät ein- und ausschalten",
auf Seite 46
15Kompakthandbuch 1321.3066.01 ─ 03
R&S®FSVA/FSV
Nr.BeschreibungSiehe
Ansicht der Frontplatte und Geräterückwand
Frontplattenansicht
4Berührungsempfindlicher Bildschirm;
Bereich zur Anzeige von Messergebnissen
5Zusatzfunktionen zur Anzeige des
Windows-Startmenüs oder der Bildschirmtastatur
6Anzeigeoptionen für den BildschirmKapitel 5.4, "Anzeige ändern", auf Seite 110
7Navigationsoptionen für angezeigte
Menüs
8Messeinstellungen, z. B. Frequenz,
Pegel
9Marker-FunktionenKapitel 2.1.1, "Funktionstasten auf der Front-
10Konfiguration der MessungKapitel 2.1.1, "Funktionstasten auf der Front-
11Messung startenKapitel 2.1.1, "Funktionstasten auf der Front-
12Nummernfeld, Eingabetasten für Ein-
heiten und Daten
Kapitel 2.1.2, "Anzeige des berührungsempfindlichen Bildschirms", auf Seite 20
Kapitel 2.1.1, "Funktionstasten auf der Frontplatte", auf Seite 17
Kapitel 5.2.6, "Pfeiltasten, Tasten UNDO/REDO",
auf Seite 99
Kapitel 2.1.1, "Funktionstasten auf der Frontplatte", auf Seite 17
platte", auf Seite 17
platte", auf Seite 17
platte", auf Seite 17
Kapitel 5.2.4, "Tastenfeld", auf Seite 98
13DrehknopfKapitel 5.2.5, "Drehknopf", auf Seite 99
17RauschquellenansteuerungKapitel 2.1.3, "Anschlüsse auf der Frontplatte",
18Leistungsmesskopf, optionalKapitel 2.1.4, "Optionale Anschlüsse an der
19Tastkopfstromversorgung - Versor-
gungsspannung für Messzubehör
20Ausgang Mitlaufgenerator, optionalKapitel 2.1.4, "Optionale Anschlüsse an der
21Externer Mischer (LO-Ausgang, IF-
Eingang), optional
22HF-EingangKapitel 2.1.3, "Anschlüsse auf der Frontplatte",
Kapitel 2.1.4, "Optionale Anschlüsse an der
Frontplatte", auf Seite 23
auf Seite 21
Frontplatte", auf Seite 23
Kapitel 2.1.3, "Anschlüsse auf der Frontplatte",
auf Seite 21
Frontplatte", auf Seite 23
Kapitel 2.1.4, "Optionale Anschlüsse an der
Frontplatte", auf Seite 23
auf Seite 21
16Kompakthandbuch 1321.3066.01 ─ 03
R&S®FSVA/FSV
Ansicht der Frontplatte und Geräterückwand
Frontplattenansicht
2.1.1Funktionstasten auf der Frontplatte
Eine ausführliche Beschreibung der entsprechenden Menüs und der übrigen
Funktionstasten befindet sich in Kapitel 6 „Instrument Functions“ des Operating
Manuals.
Tabelle 2-1: Funktionstasten auf der Frontplatte
FunktionstasteZugeordnete Funktionen
Ein- und Ausschalten des Geräts
Allgemeine Gerätefunktionen
PRESETRücksetzen des Geräts in den Grundzustand
SAVE/RCLAufrufen der Funktionen zum Speichern/Laden von Geräteein-
stellungen und Verwalten gespeicherter Dateien
SETUP
Aufrufen von Funktionen für die Grundkonfiguration des Geräts,
z. B.:
●
Referenzfrequenz (extern/intern), Rauschquelle
●
Datum, Uhrzeit, Anzeigekonfiguration
●
LAN-Schnittstelle
●
Selbstabgleich
●
Firmware-Update und Optionsfreischaltung
●
Informationen über die Gerätekonfiguration einschließlich
Firmware-Version und Systemfehlermeldungen
●
Servicefunktionen (Selbsttest etc.)
PRINTAnpassung des Ausdrucks, Auswahl und Konfiguration des Dru-
ckers
HELPAnzeige der Online-Hilfe
MODEAuswahl von Firmware-Optionen
Externe Funktionen
Anzeigen des Windows-Startmenüs
Umschalten der Bildschirmtastaturanzeige:
●
am oberen Rand des Bildschirms
●
am unteren Rand des Bildschirms
●
Aus
Anzeigeoptionen
DISPLAYÖffnen eines Dialogfelds zum Ein-/Ausschalten von Bildschirme-
lementen
17Kompakthandbuch 1321.3066.01 ─ 03
R&S®FSVA/FSV
Ansicht der Frontplatte und Geräterückwand
Frontplattenansicht
FunktionstasteZugeordnete Funktionen
Umschalten zwischen maximierter und geteilter Anzeige des
Fokusbereichs
Umschalten des Fokusbereich zwischen Tabelle und Diagramm
Navigationsfunktionen
USERDefinition und Verwendung von Softkeys zum Laden von Dateien
mit benutzerspezifischen Einstellungen
HOMESprung zur höchsten Softkey-Menüebene der aktuellen Firm-
ware-Option
Messeinstellung
FREQ
(CHANNEL)
SPANEinstellung des zu analysierenden Frequenzbereichs
AMPT
(SCALE)
AUTO SETAutomatische Einstellungen für Pegel, Frequenz oder Sweep-
BWEinstellung der Auflösebandbreite und Videobandbreite
SWEEPEinstellung der Ablaufzeit (Sweep Time) und der Anzahl der
TRACEKonfiguration der Messdatenerfassung und -analyse
Einstellung der Mittenfrequenz sowie der Start- und Stoppfrequenz für den betrachteten Frequenzbereich; Frequenzoffset und
Signal Track-Funktion werden ebenfalls über diese Taste eingestellt.
(CHANNEL für Spezialanwendungen)
Einstellung des Referenzpegels, des angezeigten Dynamikbereichs, der HF-Dämpfung und der Einheit für die Pegelanzeige
Einstellung des Pegelabstands und der Eingangsimpedanz
Aktivierung des Vorverstärkers (Option HF-Vorverstärker,
R&S FSV-B22).
(SCALE für Spezialanwendungen)
Modus
Messpunkte
Auswahl einer kontinuierlichen Messung oder Einzelmessung
TRIGEinstellung des Triggermodus, der Triggerschwelle, der Trigger-
verzögerung und der Gate-Konfiguration bei Gated Sweep
Marker-Funktionen
MKRAuswahl und Positionierung der absoluten und relativen Mess-
marken (Marker und Deltamarker)
PEAK SEARCHMaximum-Suche für den aktiven Marker. Falls kein Marker aktiv
ist, wird normalerweise Marker 1 aktiviert und eine MaximumSuche für diesen Marker 1 durchgeführt.
18Kompakthandbuch 1321.3066.01 ─ 03
R&S®FSVA/FSV
FunktionstasteZugeordnete Funktionen
Ansicht der Frontplatte und Geräterückwand
Frontplattenansicht
MKR FUNC
MKR–>Für Suchfunktionen der Messmarken (Maximum/Minimum der
Messfunktionen
MEAS
Zusätzliche Analysefunktionen der Messmarkierungen:
●
Frequenzzähler (Sig Count)
●
Fester Referenzpunkt für relative Messmarkierungen (Ref
Fixed)
●
Rauschmarker (Noise Meas)
●
Phasenrauschen
●
n dB Down-Funktion
●
AM/FM-Audio-Demodulation (mit Option R&SFSV-B3)
●
Maxima-Liste
Messkurve)
Zuweisung der Markerfrequenz zur Mittenfrequenz und des Mar-
kerpegels zum Referenzpegel
Begrenzung des Suchbereichs (Search Limits) und Charakteri-
sierung der höchsten und niedrigsten Punkte (Peak Excursion)
Zugriff auf die Messfunktionen:
●
Messung der Mehrträger-Nachbarkanalleistung (Ch Power
ACLR)
●
Träger-/Rauschleistungsverhältnis (C/N C/No)
●
Belegte Bandbreite (OBW)
●
Messung mit Frequenzausgabemaske (Spectrum Emission
Mask)
●
Nebenaussendungen (Spurious Emissions)
●
Messung der Leistung im Zeitbereich (Time Domain Power)
●
Signalstatistik: Amplitudenwahrscheinlichkeitsverteilung
(APD) und kumulative komplementäre Verteilungsfunktion
(CCDF)
●
Interceptpunkt dritter Ordnung (TOI)
●
AM-Modulationsgrad (AM Mod Depth)
MEAS CONFIGFestlegung der Messkonfiguration
LINESKonfiguration von Anzeigelinien und Grenzwertlinien
INPUT/OUTPUTAnzeige der Softkeys für Ein-/Ausgabefunktionen
Start einer Messung
RUN SINGLEStarten einer neuen Einzelmessung (Single Sweep Mode)
RUN CONTStarten einer kontinuierlichen Messung (Continuous Sweep
Mode)
Ausführung von Funktionen
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