Sicherheitshinweise für den Personenschutz werden in dieser
Anleitung mit diesem Symbol gekennzeichnet.
Hinweise, welche die Funktionssicherheit der Anlage und des Reglers betreffen, sind fett gedruckt.
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
Während der Montage des Reglers und beim Umgang mit der
Batterie unbedingt beachten:
Bei unsachgemäßem Umgang mit Batterien besteht Explosionsgefahr! Durch austretende Batteriesäure besteht Verätzungsgefahr!
Halten Sie Kinder unbedingt von Batterie und Säure fern! Beim
Umgang mit Batterien sind Rauchen, Feuer, offenes Licht verboten.
Verhindern Sie bei der Installation Funkenbildung und tragen Sie
einen Augenschutz. Beachten und befolgen Sie unbedingt die
Behandlungshinweise in der Gebrauchsanweisung und auf der
Batterie.
Nur gut isoliertes Werkzeug benutzen!
Keine messtechnischen Ausrüstungen benutzen, von denen Sie
wissen, dass Sie in beschädigtem oder defektem Zustand sind!
Die konstruktiven Schutzmaßnahmen des Reglers können sich verschlechtern, wenn er in einer Weise betrieben wird, für die er vom
Hersteller nicht spezifiziert wurde.
Die werkseitigen Schilder und Kennzeichnungen dürfen nicht
verändert, entfernt oder unkenntlich gemacht werden. Alle Arbeiten
müssen in Übereinstimmung mit den nationalen elektrischen
Bestimmungen und den einschlägigen örtlichen Vorschriften durchgeführt werden!
Bei der Montage im Ausland sind – über entsprechende Institutionen / Behörden – Auskünfte zu Vorschriften und Schutzmaßnahmen einzuholen.
Beginnen Sie die Installation erst, wenn Sie sicher sind, dass Sie die
Anleitung technisch verstanden haben und führen Sie die Arbeiten
nur in der Reihenfolge aus, die diese Anleitung vorgibt!
Die Anleitung muss bei allen Arbeiten, die an dem System durchgeführt werden, auch Dritten zur Verfügung stehen.
Diese Anleitung ist Bestandteil des Systemreglers und muss bei
einer Veräußerung mit übergeben werden.
2 Haftungsausschluss
Sowohl das Einhalten dieser Anleitung als auch die Bedingungen und
Methoden bei Installation, Betrieb, Verwendung und Wartung des Systemreglers können vom Hersteller nicht überwacht werden. Eine unsachgemäße
Ausführung der Installation kann zu Sachschäden führen und in Folge
Personen gefährden.
Daher übernehmen wir keinerlei Verantwortung und Haftung für Verluste,
Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Installation, unsachgemäßem
Betrieb sowie falscher Verwendung und Wartung ergeben oder in irgendeiner Weise damit zusammenhängen.
Ebenso übernehmen wir keine Verantwortung für patentrechtliche Verletzungen oder Verletzung anderer Rechte Dritter, die aus der Verwendung
dieses Systemreglers resultieren.
Der Hersteller behält sich das Recht vor, ohne vorherige Mitteilung, Änderungen bezüglich Produkt, technischer Daten oder Montage- und Betriebsanleitung, vorzunehmen.
Achtung: Öffnen des Gerätes, Manipulations- und Reparaturversuche,
sowie nicht bestimmungsgemäßer Betrieb führen zu Gewährleistungsverlust.
3739.704 | 11.10
Page 4
3 Anwendungsbereich
Diese Anleitung beschreibt die Funktion und die Montage eines Reglers für
photovoltaische (PV) Anlagen zur Ladung von 12 V oder 24 V Blei-Batterien
für den Bereich Hobby und Freizeit, Wohn-, Geschäfts-, Gewerbebereich
sowie Kleinbetriebe.
Der Laderegler ist nur für die Regelung von Solarmodulen geeignet.
Schließen Sie niemals andere Ladequellen an den Laderegler an. Dies kann
zur Zerstörung des Reglers und / oder der Quelle führen. Sollen andere
Ladequellen zusammen mit dem Gerät genützt werden, fragen Sie Ihren
Händler oder Installateur und beachten Sie den Abschnitt SOC Berechnung
in dieser Anleitung.
Der Regler ist grundsätzlich nur für folgende aufladbare 12 V oder 24 V
Batterietypen geeignet:
- Blei-Akkumulatoren mit flüssigem Elektrolyten
- Verschlossene Blei-Akkumulatoren; AGM, GEL
Der jeweilige Batterietyp muss am Regler eingestellt werden, siehe Einstel-
lung Batterieart Gel / Liquid. Beachten Sie vor Anschluss der Batterie die
Hinweise des Batterieherstellers.
Wichtig! Der Regler ist nicht für Nickel-Cadmium, Nickel-Metallhydrid, Lithium-Ionen oder andere wiederaufladbare oder nicht
aufladbare Batterien geeignet. Solche Batterien dürfen nicht an
den Regler angeschlossen werden. Beachten Sie hierzu unbedingt die
Sicherheitshinweise der jeweiligen Batterie.
Für die Montage der übrigen Komponenten, z. B. Solarmodule, Batterie
oder Verbraucher, ist die entsprechende Montageanleitung des Herstellers
zu beachten.
Der Regler ist nur für die Anwendung im Innenbereich. Er muss
vor Witterungseinflüssen wie Regen und direkter Sonnenein-
strahlung geschützt montiert sein. Lüftungsöffnungen dürfen
nicht abgedeckt sein. Der Regler darf nur für die vorgesehenen
Anwendungsfälle genutzt werden. Beachten Sie außerdem, dass die
zulässigen, modellspezifischen Nennströme und Spannungen nicht
überschritten werden. Für eine abweichende Verwendung wird keine
Haftung übernommen. Behandeln Sie das Produkt sorgfältig.
4 Schutzfunktionen des Reglers
Der Regler ist mit verschiedenen Einrichtungen zum Schutz seiner Elektronik,
Batterie und Last ausgestattet. Das Auslösen der Schutzeinrichtung wird
durch Fehlermeldungen angezeigt (Abschnitt Fehlermeldungen). Nach Behebung des Fehlers wird die Schutzfunktion automatisch zurückgesetzt.
Vorsicht
Gefahr der Beschädigung des Reglers. Der Regler kann trotz der
Schutzfunktionen beschädigt werden, wenn mehr als eine
Komponente falsch angeschlossen ist.
Die Schutzfunktion des Reglers umfasst folgende Punkte:
• Schutz gegen verpolt angeschlossene Solarmodule
Leistung des Solarmoduls darf Nennleistung des Reglers nicht überschreiten!
• Schutz gegen verpolt angeschlossene Verbraucher am Lastausgang
Schützt den Regler, nicht den Verbraucher.
• Schutz gegen verpolt angeschlossene Batterie
Ladung und Entladung der Batterie werden verhindert.
• Kurzschlusssicherung am Moduleingang
• Kurzschlusssicherung am Lastausgang
• Schutz gegen zu hohen Ladestrom
Regler trennt die Verbindung zur Batterie und schaltet den Verbraucher ab.
• Leerlauffest bei Betrieb ohne Batterie oder Verbraucher
Lastausgang wird vor der Modulspannung geschützt.
• Rückstromschutz
Verhindert nachts Rückstrom ins Solarmodul. Eine zusätzliche Rückstromdiode ist nicht nötig!
4739.704 | 11.10
Page 5
• Überspannungs- und Unterspannungsschutz
Schaltet den Lastausgang bei zu niedriger und zu hoher Batteriespannung unmittelbar ab.
• Übertemperaturschutz
Wird die Temperatur im Inneren des Reglers zu hoch, so wird zur Reduzierung der Verlustleistung der Lastausgang des Reglers abgeschaltet.
• Überlastschutz Lastausgang
Wird der zulässige Laststrom überschritten, so wird der Lastausgang
abgeschaltet.
• Überspannungsschutz
Ein Varistor am Moduleingang schützt vor Überspannung >47 V. Die
Ableitenergie ist durch das Bauteil auf 4,4 Joule begrenzt.
• Tiefentladeschutz / Überladeschutz
Verhindert zu tiefe Entladung bzw. Überladen der Batterie.
• Erfüllt die europäischen CE-Normen
5 Installation
5.1 Montageort
Montieren Sie das Gerät in der unten abgebildeten Ausrichtung in der Nähe
der Batterie auf einem Untergrund mit folgenden Eigenschaften:
• stabil• senkrecht• nicht brennbar
• eben• trocken
Das Batteriekabel sollte möglichst kurz sein (1 – 2 m) und einen geeigneten
Querschnitt aufweisen um Verluste gering zu halten, z. B. 2,5 mm² bei
10 A und 2 m; 4 mm² bei 20 A und 2 m; 6 mm² bei 30 A und 2 m. Für die
Funktion der Temperaturkompensation der Ladespannung sollten an Regler
und Batterie die gleichen Temperaturverhältnisse herrschen. Ist dies aus
Montagegründen nicht möglich, so ist als Zubehör ein externer Temperatursensor erhältlich.
Stellen Sie den Laderegler nicht im Freien auf. Das Gerät muss so montiert
werden, dass es gegen Feuchtigkeit, Tropf-, Spritz- und Regenwasser sowie
direkte oder indirekte Erwärmung, z. B. durch Sonnenstrahlung geschützt ist.
Das Gerät erzeugt auch bei sachgemäßem Betrieb Wärme. Die für die
Kühlung nötige Hinterlüftung des Gerätes darf durch die Montage oder den
Einbau in zusätzliche Gehäuse nicht behindert werden.
Um die nötige Luftzirkulation zur Kühlung des Gerätes zu gewährleisten
sollte ein Freiraum von 15 cm an jeder Seite des Gerätes freigehalten werden. Die zulässige Umgebungstemperatur muss am Montageort eingehalten
werden.
15 cm
15 cm15 cm
15 cm
Das eingebaute LC-Display sollte gegen UV-Strahlung (z. B. Sonnenlicht)
geschützt werden. Bei länger andauernder Einwirkung von UV-Strahlung
kann sich das LCD dauerhaft verfärben.
5739.704 | 11.10
Page 6
5.2 Anschluss des Reglers
96
96
X
Solarmodule erzeugen bei Lichteinfall Strom. Auch bei geringem
Lichteinfall steht die volle Spannung an. Arbeiten Sie deshalb
vorsichtig und vermeiden Sie bei allen Arbeiten Funkenbildung.
Beachten Sie die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen.
Während der Montage und Elektroinstallation im Gleichstromkreis
des Photovoltaik-Systems können die doppelten Werte der
Systemspannungen auftreten (im 12 V-System bis zu 24 V, im
24 V-System bis zu 48 V). Es ist empfehlenswert, das Solarmodul
abzudecken.
Bei der Leitungsführung darauf achten, dass baulich feuersicher-
heitstechnische Maßnahmen nicht beeinträchtigt werden. Der
Regler darf nicht in Feuchträumen (z. B. Bäder) oder in Räumen, in
denen leicht entzündliche Gasgemische entstehen können, wie
durch Gasflaschen, Farben, Lacke, Lösungsmittel, usw., installiert
und betrieben werden! Keinen der genannten Stoffe in Räumen
lagern, in denen der Solarregler installiert wurde!
Schließen Sie die einzelnen Komponenten an die dafür vorgesehenen Symbole an.
Wichtig! Die Batterie kann bei einem Kurzschluss des
Anschlusskabels beschädigt werden. Zum Schutz der Batterie
eine Sicherung im Batterieanschlusskabel einbauen.
Folgende Anschlussreihenfolge ist bei der Inbetriebnahme zu beachten:
1. Anschluss der Batterie an den Laderegler – Plus und Minus
2. Anschluss des Photovoltaikmoduls an der Laderegler – Plus und Minus
3. Anschluss der Verbraucher an den Laderegler – Plus und Minus
Bei der Deinstallation gilt die umgekehrte Reihenfolge!
Beachten Sie: Wenn Sie die Anschlussreihenfolge nicht beachten, funktioniert die automatische Anpassung bei Systemen mit 12 V / 24 V nicht
korrekt und die Batterie kann beschädigt werden!
5.3 Erdung
Beim Aufbau eines solaren Inselsystems ist eine Erdung des Reglers
technisch nicht zwingend erforderlich. Beachten Sie hierzu aber die jeweils
gültigen nationalen Vorschriften. Eine Erdung aller positiven Anschlüsse
ist möglich, jedoch bei negativer Erdung kann nur ein Anschluss geerdet
werden.
Vorsicht
Gefahr der Beschädigung des Reglers. Stellen Sie sicher, dass
keine gemeinsame Verbindung für die Anschlüsse Modul Minus,
Batterie Minus und Last Minus vorhanden ist, z. B. über einen
Masseanschluss.
MADE IN GERMANY
MADE IN GERMANY
6739.704 | 11.10
Page 7
6 Bedienung
96
SOC
hkA
%V
Das Display stellt eine Vielzahl von Systemdaten durch Symbole und Ziffern
dar. Alle Einstellungen und Anzeigefenster werden über die beiden Taster
gesteuert.
6.1 Anzeige und Bedienelemente
Anzeigefenster für
MADE IN GERMANY
6.2 Anzeigefenster
Symbole für Stromrichtung
Batteriesymbol
Systeminformationen und
Fehlermeldungen
Taster zum Umschalten
der Anzeigefenster bzw.
zum Aufruf der Einstellungen.
Manueller Lastschalter
bzw. Bestätigungstaste im
Einstellmodus
Sonne: Laden / Tag
Mond: Nacht
Werkzeugsymbol für
Fehlermeldungen
SOC Balkenanzeige
SOC = state of charge
= Ladezustand
Die Anzeigefenster enthalten verschiedene Systeminformationen. Mit der
linken Taste kann zwischen den Anzeigefenstern gewechselt werden. Nach
dem letzten Fenster wird erneut das erste Fenster angezeigt.
Die nachstehenden Abbildungen zeigen beispielhaft die Systeminformationen in der Betriebsart SOC Steuerung. In den Betriebsarten Spannungs-steuerung und Spannungssteuerung mit Balkenanzeige bestehen folgende
Unterschiede:
• Spannungssteuerung: Kein Fenster enthält eine SOC-Balkenanzeige, das
SOC-Fenster zeigt an Stelle des SOC die Batteriespannung an.
• Spannungssteuerung mit Balkenanzeige: Die Balkenanzeige zeigt in
allen Fenstern die Batteriespannung an. Das SOC-Fenster zeigt an Stelle
des SOC numerisch die Batteriespannung an.
Hinweise:
• Umstellen der Betriebsart: siehe Abschnitt Aufrufen und Ändern von
Einstellungen.
• Skalierung der Balkenanzeige in der Betriebsart Spannungssteuerung
mit Balkenanzeige: siehe Abschnitt Technische Daten / Skalierung der
Balkenanzeige.
Beachten Sie, dass die Genauigkeit der Anzeige nicht mit der Genauigkeit eines Messgeräts vergleichbar ist!
7-Segment-Anzeige für
Text und Zahlen
Symbol für Last
Gesicht-Symbol
für Systemstatus
Einheitenanzeige
7739.704 | 11.10
Page 8
6.2.1 SOC Fenster
6.2.2 Spannungsfenster
Anzeige des Ladezustands, Tag- / NachtStatus und Verbraucher Ein / Aus.
In der Betriebsart Spannungssteuerung wird
statt dem SOC Wert die Batteriespannung
angezeigt.
In der Betriebsart Spannungssteuerung mit Balkenanzeige wird die Batteriespannung alphanumerisch und in Balkenform angezeigt.
Anzeige der vom Regler gemessenen Batteriespannung.
6.2.3 Modulstrom
6.2.4 Ladestrom
6.2.5 Laststrom
6.2.6 Ah – Zähler Batterieladung
6.2.7 Ah – Zähler Entladung
Anzeige des Ausgangsstroms des Solarmoduls.
Anzeige des Ladestroms in die Batterie.
Anzeige des über den Lastausgang entnommenen Stroms.
Anzeige der Summe der in die Batterie
geladenen Ah seit Erstinstallation oder dem
letzten Zurücksetzen. Werden beide Taster
für 3 sec. gedrückt, wird der Zähler auf 0
zurückgesetzt. Beim Abklemmen der Batterie
bleibt der Wert erhalten. Nach Erreichen von
99,9 kAh springt der Zähler auf 0 Ah zurück.
Anzeige der Summe der über den Lastausgang entladenen Ah seit Erstinstallation oder
dem letzten Zurücksetzen. Werden beide
Taster für 3 sec. gedrückt, wird der Zähler
auf 0 zurückgesetzt. Beim Abklemmen der
Batterie bleibt der Wert erhalten. Nach
Erreichen von 99,9 kAh springt der Zähler
auf 0 Ah zurück.
8739.704 | 11.10
Page 9
6.2.8 Vorwarnung Tiefentladeschutz
6.2.9 Lastabschaltung
Zur Vorwarnung blinkt in den verschiedenen
Betriebsarten Folgendes:
• SOC Balken (SOC mit Balkenanzeige)
• Spannungswert (Spannungssteuerung)
• Spannungswert und Spannungsbal-
kenanzeige (Spannungssteuerung mit
Balkenanzeige).
Das Gesicht blickt noch freundlich.
Wenn der Tiefentladeschutz aktiv ist, blinken
folgende Symbole:
Das Gesicht blickt traurig, bis die Wiedereinschaltschwelle erreicht ist.
9739.704 | 11.10
Page 10
7 Funktionen
Dieser Abschnitt beschreibt die Grundfunktionen des Ladereglers.
Die Bedienung ist unter den entsprechenden Menüpunkten im Abschnitt
Einstellen des Reglers beschrieben.
7.1 SOC Berechnung
Der Regler überwacht im Betrieb verschiedene Parameter (U; I) der Batterie und
berechnet daraus den Ladezustand (SOC = state of charge) der Batterie. Der
Ladezustand ist das noch in der Batterie zur Verfügung stehende Energieniveau.
Durch den fortwährenden Lernprozess des Systems werden Änderungen in der
Anlage, z. B. durch Alterungsprozesse der Batterie, automatisch berücksichtigt.
Anhand dieser SOC Information haben Sie jederzeit einen genauen
Überblick über den Ladezustand der Batterie. Zusätzlich steuert der Regler
anhand des SOC die Auswahl des Ladeverfahrens und den Tiefentladeschutz
um damit die Batterie optimal zu behandeln. Sollte einer der Parameter
nicht erfasst werden können, da z. B. ein Verbraucher oder eine Ladequelle
direkt an die Batterie angeschlossen ist, wird die SOC Berechnung verfälscht.
Der Regler kann dann auf die einfacheren, spannungsgeführten Betriebsarten Spannungssteuerung (mit Balkenanzeige) umgestellt werden; siehe
Abschnitt Betriebsarten.
Bei jeder Inbetriebnahme des Reglers wird die SOC Berechnung neu gestartet.
7.2 Laderegelung
Der Regler führt eine Konstantspannungsladung der Batterie durch. Bis zum
Erreichen der Ladeendspannung wird der gesamte durch die Ladequelle zur
Verfügung stehende Strom zur Ladung der Batterie verwendet. Im Bereich
der Laderegelung wird der Ladestrom durch pulsweitenmoduliertes Kurzschließen (PWM) des Moduleingangs abgeregelt (Shunt-Laderegler).
In Abhängigkeit des Batterieverhaltens werden automatisch verschiedene
Ladeverfahren, Normalladen, Boost-Laden und Ausgleichsladen durchgeführt. Die Einstellungen zum Batterietyp und zur Betriebsart werden dabei
berücksichtigt. Die Ladeendspannung ist temperaturkompensiert. Alle
30 Tage wird automatisch geprüft, ob ein Wartungsladen durchgeführt
werden muss.
7.3 Tiefentladeschutz
Der Regler schützt die angeschlossene Batterie vor zu großer Entladung. Unterschreitet die Batterie einen bestimmten Ladezustand (bei SOC Steuerung)
bzw. Batteriespannung (bei spannungsgesteuerter Funktion), wird der Lastausgang abgeschaltet und eine weitere Entladung der Batterie verhindert.
Vorwarnung und Abschaltung bei Tiefentladung werden über das Display
angezeigt. Die Schwellen des Tiefentladeschutzes sind fest vorgegeben und
können nicht eingestellt werden.
7.4 Abendlichtfunktion
Bei der Abendlichtfunktion wird der Lastausgang nur bei Dunkelheit (in der
Nacht) angesteuert. Bei Helligkeit (am Tag) bleibt der Verbraucherausgang
ausgeschaltet. Die Helligkeitsinformation wird über das angeschlossene
Solarmodul wie folgt aufgenommen:
• Sobald über das Solarmodul erkannt wurde, dass es dunkel ist, wird
die Last eingeschaltet. Nach Ablauf der eingestellten Zeit wird die Last
ausgeschaltet.
• Sobald es hell wird, schaltet der Regler den Verbraucherausgang –
unabhängig von der gewählten Brenndauer – wieder aus. Aufgrund
unterschiedlicher Eigenschaften verschiedener Module kann die Dämmerungsschwelle nicht genau angegeben werden.
Eine Einschaltverzögerung kann nicht eingestellt werden.
10739.704 | 11.10
Page 11
7.5 Morgenlichtfunktion
Bei dieser Funktion kann ein Einschaltpunkt des Lastausgangs bei Nacht /
Dunkelheit vor Erkennung des Tags definiert werden. Es soll also ein
Verbraucher einige Stunden vor der Morgendämmerung betrieben werden.
Außerhalb dieses Zeitbereichs bleibt der Lastausgang deaktiviert.
Der Regler erkennt Tag (=Sonnensymbol), wenn die Modulspannung größer
als die Batteriespannung ist und eine Ladung der Batterie erfolgen kann.
Zeitdauer der Erkennung: ca. 30 s.
Diese Zeitdauer verlängert sich auf 15 Minuten, wenn zuvor Nacht aufgrund
eines nicht angeschlossenen Solarmoduls oder eines Moduls mit Rückstromdiode erkannt worden war, das Modul erneut angeschlossen wurde und
daraus eine Batterieladung erfolgt.
Um die Morgenlichtfunktion ausführen zu können, muss der Regler zuerst
einen natürlichen Nacht/Tag-Wechsel erkannt haben. Das bedeutet, dass
in der auf den Installationstag folgenden Nacht die Morgenlichtfunktion
noch nicht ausgeführt wird. Erst mit der nächstfolgenden Nacht kann die
Funktion ausgeführt werden.
Der Schaltpunkt bezieht sich also nicht auf eine Uhrzeit, sondern auf
den Zeitpunkt, an dem der Regler in seiner Erkennung von Nacht auf Tag
wechselte.
Da sich dieser Zeitpunkt durch Einflüsse wie schlechtes Wetter, Nebel oder
auch durch die natürliche Veränderung der Tageslänge verschieben kann,
können hier Toleranzen auftreten. Insbesondere wenn die natürlichen
Bedingungen durch manuelle Eingriffe wie Abklemmen oder Abdunkeln
des Solarmoduls gestört werden. Da der Regler aber den Ausgangspunkt
für die Morgenlichtfunktion durch jeden Nacht-Tag-Wechsel neu bestimmt,
passt er sich nach einigen Tagen automatisch wieder an die natürlichen
Bedingungen an.
Hinweis
Die Morgenlichtfunktion wird nicht ausgeführt, wenn sich die Zeitbereiche von Abendlicht- und Morgenlichtfunktion überschneiden.
Überschneiden bedeutet: Der Ausschaltpunkt der Abendlichtfunktion liegt nach dem Einschaltpunkt der Morgenlichtfunktion. Mit
Ablauf der Abendlichtfunktion wird auch die Morgenlichtfunktion
beendet. Die Überschneidung der Zeitbereiche kann sich ergeben
durch:
• ungünstige Einstellung der Zeitbereiche von Abendlicht- und
Morgenlichtfunktion durch den Benutzer
• jahreszeitlich bedingte Verkürzung der Nachtstunden
• schlechtes Wetter (starke Bewölkung)
• Abdeckung des Moduls (Schnee)
Alternative: Abendlichtfunktion auf ON stellen (Verbraucherausgang
bleibt die ganze Nacht eingeschaltet, unabhängig von Einstellungen
der Morgenlichtfunktion).
11739.704 | 11.10
Page 12
8 Einstellen des Reglers
Nachstehend sind die Einstellmöglichkeiten des Reglers beschrieben.
8.1 Aufrufen und Ändern von Einstellungen
Durch Drücken der linken Taste für mindestens 3 Sekunden gelangt man in
das erste Einstellfenster (Betriebsart). Durch weiteres Drücken der linken Taste können die verschiedenen Fenster aufgerufen werden. Nach dem letzten
Fenster folgt wieder das erste Fenster.
Drücken Sie die rechte Taste, wenn Sie Einstellungen ändern wollen. Die
Anzeige beginnt dann zu blinken. Nun können Sie mit der linken Taste zwischen den Einstellmöglichkeiten auswählen. Mit der rechten Taste muss die
Einstellung gespeichert werden. Das Display hört dann auf zu blinken.
Zurück zur Normalanzeige gelangt man nach 30 Sekunden Wartezeit oder
durch Drücken der linken Taste für 3 Sekunden. Dies gilt für alle Fenster.
Die Einstellungen bleiben beim Abklemmen der Batterie erhalten.
8.2 Betriebsarten
Bei Auslieferung ist die Betriebsart SOC Steuerung voreingestellt. Dabei
werden Ladeverfahren und Tiefentladeschutz über den errechneten SOC
Wert gesteuert. Werden Verbraucher unter Umgehung des Reglers direkt an
die Batterie angeschlossen oder wird neben dem Regler die Batterie noch
mit anderen Quellen geladen, muss auf die Betriebsart Spannungssteuerung (mit Balkenanzeige) umgestellt werden. Andernfalls kann die SOC Berechnung fehlerhaft sein.
Hinweise zur Betriebsart Spannungssteuerung mit Balkenanzeige:
• Jeder der 10 Balken steht für einen bestimmten Spannungswert. Die
Spannungswerte finden Sie im Abschnitt Technische Daten, Skalierung der Balkenanzeige.
• Steht die Spannung genau auf einer Spannungsgrenze, kann die Anzeige
zwischen den angrenzenden Werten springen.
8.3 Einstellung Batterieart Gel / Liquid
Standardeinstellung ist „LI“.
Die Einstellung der Batterieart
hat Auswirkungen auf die
Ladeendspannung des
Gel- oder AGM-Akku verwenden, müssen Sie die Batterieart auf GEL
umstellen.
Achtung! Eine falsche Einstellung des Batterietyps kann die Batterie
beschädigen!
8.4 Einstellung Abendlichtfunktion
Diese Einstellung bietet drei Möglichkeiten in folgender Reihenfolge an:
• OFF: Die Funktion ist deaktiviert (Standard).
• Einschaltdauer-Auswahl der Last von 1 bis 12 Stunden (Abb. unten
Mitte).
• ON: Der Verbraucherausgang bleibt die ganze Nacht eingeschaltet.
Reglers. Sollten Sie einen
12739.704 | 11.10
Page 13
8.5 Einstellung Morgenlichtfunktion
Die Morgenlichtfunktion bietet folgende Einstellungen an:
• OFF: Die Funktion ist deaktiviert (Standard).
• 1 h ... 12 h: Einschaltpunkt vor Erkennung des Tags (Abb. oben rechts)
8.6 Aktivierung Grundeinstellung (Presetting)
Durch den Aufruf der Grundeinstellung (PRE) werden
die bisherigen Einstellungen gelöscht und der
Laderegler wird in den Auslieferungszustand
zurückgesetzt.
Die Grundeinstellung ist:
SOC Steuerung / Li-Akku / Nachtlicht AUS / Morgenlicht AUS
8.7 Selbsttest
Mit dem Selbsttest kann überprüft werden, ob der
Laderegler voll funktionstüchtig ist. Gleichzeitig
können mögliche Fehler lokalisiert werden.
Der Selbsttest kann nur innerhalb 5 Minuten nach
Power-On Reset (Aufstarten des Reglers durch
Anschließen einer Versorgung am Batterieanschluss)
durchgeführt werden. Nach Ablauf dieses Zeitfenster
erscheint bei der Aktivierung der Funktion die Anzeige „InF“ (Abb. links).
Führen Sie den Selbsttest wie folgt durch:
1. Solarmodul abklemmen.
2. Verbraucher abklemmen.
3. Batterie abklemmen.
4. Batterie nach 30 Sekunden Wartezeit wieder anklemmen.
5. Innerhalb von 5 Minuten im Menü „Selbsttest“ wählen (obere Abb.).
9. Fehlercode wird für einige Sekunden angezeigt (siehe nachstehende
Tabelle).
Wenn ein anderer Code als 000 angezeigt wird: Code notieren und an
Steca-Händler zur Fehleranalyse übermitteln.
10. Alle Segmente werden ein- und ausgeblendet, danach wird das Selbst-
testfenster wieder angezeigt (obere Abb.).
11. Im blinkenden Selbsttestfenster linke Taste drücken, um Selbsttest zu
wiederholen oder rechte Taste drücken, um Selbsttest zu beenden.
13739.704 | 11.10
Page 14
Code Beschreibung
000Nach dem Anzeigen des Codes 000 werden alle LCD-Segmente
ein- und ausgeblendet.
Der Regler ist in Ordnung.
100Defekt am Solarmoduleingang. Mögliche Gründe:
• Solarmodul wurde vor dem Test nicht abgeklemmt. Überprüfen und Test bei Bedarf wiederholen!
• Regler defekt. Händler für eine genaue Überprüfung / Austausch kontaktieren.
010Defekt am Lastausgang. Mögliche Gründe:
• Verbraucher wurde vor dem Test nicht abgeklemmt. Überprüfen und Test bei Bedarf wiederholen!
• Regler defekt. Händler für eine genaue Überprüfung / Austausch kontaktieren.
001Defekt an der elektronischen Akkusicherung. Mögliche Gründe:
• Solarmodul und Verbraucher wurden vor dem Test nicht abge-
klemmt. Überprüfen und Test bei Bedarf wiederholen!
• Regler defekt. Händler für eine genaue Überprüfung / Austausch kontaktieren.
011
• Solarmodul oder Verbraucher wurden vor dem Test nicht abge-
101
110
111
klemmt. Überprüfen und Test bei Bedarf wiederholen!
• Regler defekt. Händler für eine genaue Überprüfung / Austausch kontaktieren.
8.8 Abfrage Seriennummer
Jeder Regler verfügt über eine Seriennummer, die
über dieses Fenster abgefragt werden kann. Drücken
Sie dazu die rechte Taste, die Anzeige Sn beginnt zu
blinken. Durch die linke Taste kann nun die Ausgabe
Die Ziffern werden nacheinander ausgegeben: - - - 1 2 3 4 5 6 7 8 - - - . Die
Ausgabe kann durch die rechte Taste angehalten bzw. fortgesetzt werden.
Notieren Sie die Ziffern-Reihenfolge für die komplette Seriennummer.
der Nummer gestartet werden.
14739.704 | 11.10
Page 15
9 Fehlermeldungen
Achtung! Öffnen Sie zur Fehlersuche nicht das Gerät und
versuchen Sie nicht, Bauteile selbst auszutauschen. Bei
unsachgemäßen Instandsetzungen können Gefahren für den
Anwender und die Anlage auftreten. Ebenso verfällt der
Anspruch auf Gewährleistung.
Erkennt das Gerät Störungen oder unerlaubte Betriebszustände, so meldet
es diese in Form von blinkenden Fehlercodes auf dem Display.
Grundsätzlich kann dabei unterschieden werden, ob nur eine vorübergehende Funktionsstörung vorliegt, z. B. durch Überlastung des Gerätes, oder
ob ein schwerer Systemfehler vorliegt, der durch entsprechende Eingriffe
von außen wieder beseitigt werden kann.
Da nicht mehrere Fehler gleichzeitig angezeigt werden können, wird immer
der Fehler mit der höchsten Fehlernummer (Priorität) angezeigt. Sind mehrere Fehler vorhanden, wird der zweite Fehlercode erst nach Beseitigung des
höherwertigen Fehlers angezeigt.
Folgende Bedeutung ist den verschiedenen Fehlercodes zugeordnet:
AnzeigeBedeutungUrsache / Abhilfe
Kommunikationsfehler mit internem
Speicher (EEPROM).
Kommunikationsfehler auf dem externen
Steca-Bus (6-poliger
Randstecker).
Kurzschluss am
externen Temperatursensor.
Übertemperatur;
aufgrund interner
Überhitzung hat der
Regler die Verbraucher abgeschaltet.
Zu niedrige Batteriespannung.
Spannung < 10,5 V
bzw. < 21,0 V
Zu hohe Batteriespannung.
Spannung > 15,5 V
bzw. > 31,0 V.
Zu hoher Laststrom.
Der zulässige
Verbraucherstrom
des Reglers wurde
überschritten, der
Lastausgang wurde
deswegen abgeschaltet.
Verbraucher, Solarmodule und
Batterie abklemmen. Gerät
neu installieren. Tritt der Fehler
erneut auf, wenden Sie sich
bitte an Ihren Fachhändler.
Steckverbindung am 6-poligen
Randstecker prüfen, Spannungsversorgung und Funktion der externen Erweiterung
überprüfen.
Tritt der Fehler erneut auf,
wenden Sie sich bitte an Ihren
Fachhändler.
Kontakte des 2-poligen Randsteckers prüfen, Kurzschluss
entfernen.
Fühler überprüfen.
Regler abkühlen lassen.
Ursache für Überhitzung
prüfen (Montageort, andere
Wärmequellen). Evtl. Ladeoder Laststrom reduzieren. Für
ordnungsgemäße Umlüftung
des Reglers sorgen.
Installation überprüfen. Batteriespannung prüfen, Batterie
evtl. manuell nachladen. Direkt
an die Batterie angeschlossene Verbraucher können die
Batterie tiefentladen!
Laststrom über den Verbraucherausgang reduzieren.
Evtl. treten durch den Verbraucher Stromspitzen auf.
Versuchen Sie die Last erneut
anzuklemmen.
15739.704 | 11.10
Page 16
AnzeigeBedeutungUrsache / Abhilfe
Zu hoher Modulstrom.
Der zulässige
Eingangsstrom des
Reglers wurde überschritten.
Kurzschluss am
Lastausgang.
Ladestrom bzw. Modulleistung
reduzieren.
Kurzschluss beseitigen.
Verbraucher abklemmen und
wieder anschließen.
Mondsymbol tagsüber:
• Kurzschluss am
Moduleingang
• kein Modul angeschlossen
• Modul verpolt
angeschlossen
Kein Akku an den
Regler angeschlossen,
bzw. Verbindung zum
Akku unterbrochen.
Akku verpolt an den
Regler angeschlossen.
• Kurzschluss am Moduleingang beseitigen.
Sonnensymbol erscheint
nach 10 s.
• Modul anschließen. Sonnensymbol erscheint nach
15 min.
• Modul polrichtig anschließen.
Regler wird nur durch das
Solarmodul versorgt. Batterie
anschließen, ggf. Sicherung in
Akkuzuleitung ersetzen.
Batterie abklemmen und
polrichtig an den Regler
anschließen.
16739.704 | 11.10
Page 17
10 Gewährleistung
Auf dieses Produkt hat der Kunde entsprechend den gesetzlichen Regelungen 2 Jahre Gewährleistung.
Der Verkäufer wird sämtliche Fabrikations- und Materialfehler, die sich am
Produkt während der Gewährleistungszeit zeigen und die Funktionsfähigkeit des Produktes beeinträchtigen, beseitigen. Natürliche Abnutzung
stellt keinen Fehler dar. Eine Gewährleistung erfolgt nicht, wenn der Fehler
von Dritten oder durch nicht fachgerechte Montage oder Inbetriebnahme,
fehlerhafte oder nachlässige Behandlung, unsachgemäßen Transport,
übermäßige Beanspruchung, ungeeignete Betriebsmittel, mangelhafte Bauarbeiten, ungeeigneten Baugrund, nicht bestimmungsgemäße Verwendung
oder nicht sachgerechte Bedienung oder Gebrauch verursacht wurde. Eine
Gewährleistung erfolgt nur, wenn der Fehler unverzüglich nach der Entdeckung gerügt wird. Die Reklamation ist an den Verkäufer zu richten.
Vor der Abwicklung eines Gewährleistungsanspruches ist der Verkäufer zu
informieren. Zur Abwicklung ist dem Gerät eine genaue Fehlerbeschreibung
mit Rechnung / Lieferschein beizufügen.
Die Gewährleistung erfolgt nach Wahl des Verkäufers durch Nachbesserung
oder Ersatzlieferung. Sind Nachbesserung oder Ersatzlieferung nicht möglich
oder erfolgen sie nicht innerhalb angemessener Zeit trotz schriftlicher
Nachfristsetzung durch den Kunden, so wird die durch die Fehler bedingte
Wertminderung ersetzt oder, sofern das in Anbetracht der Interessen des
Endkunden nicht ausreichend ist, der Vertrag gewandelt.
Weitergehende Ansprüche gegen den Verkäufer aufgrund dieser Gewährleistungsverpflichtung, insbesondere Schadensersatzansprüche wegen
entgangenen Gewinns, Nutzungsentschädigung sowie mittelbarer Schäden,
sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich nicht zwingend gehaftet wird.
17739.704 | 11.10
Page 18
11 Technische Daten
Technische Änderungen durch den Hersteller vorbehalten.
Elektrische Daten
Betriebsspannung 12 V oder 24 V; automatische
Spannungsbereich 12 V6,9 V – 17,2 V
Spannungsbereich 24 V17,3 V – 43 V
zul. Umgebungstemperaturbereich –10 °C – +50 °C
zul. Lagertemperaturbereich–20 °C – +80 °C
Eigenverbrauch mA12,5 mA
PWM-Frequenz30 Hz
maximale Eingangsspannung < 47 V
minimale Batteriespannung 6,9 V
Ströme
max. Modulstrom dauernd
bei 25 °C
max. Laststrom dauernd
bei 25 °C
Abschalten Übertemperatur
Abschaltung Last > 85 °C
Rückschalten Last < 75 °C
Daten zur Ladeendspannung
abhängig von eingestellter
Batterieart
Normalladen (float)13,9 V / 27,8 V13,9 V / 27,8 V
Boost-Laden (boost);
für 2 h
Ausgleichsladen (equal);
für 2 h
30 täg. Wartungsladen,
wenn nötig
Temperaturkompensation–4 mV pro K und Zelle (interner Sensor
Erkennung
PR 1010 PR 1515 PR 2020 PR 3030
10 A15 A20 A30 A
10 A 15 A20 A30 A
Gel-Akku (GEL)Flüssiger Elektrolyt (Li)
14,4 V / 28,8 V 14,4 V / 28,8 V
---14,7 V / 29,4 V
14,4 V (28,8 V)
(für 2 h)
vorhanden, optionaler externer Sensor
möglich)
14,7 V (28,8 V)
(für 2 h)
18739.704 | 11.10
Page 19
Aktivierung Laderegelung
Aktivierungsschwellen der
Ladearten
SOC SteuerungSpannungssteuerung
NormalladenSOC≥70%≥ 12,7 V bzw.
≥ 25,4 V
Boost-LadenSOC
40%–69%
11,7 V – 12,7 V bzw.
23,4 V – 25,4 V
AusgleichsladenSOC<40%< 11,7 V bzw. 23,4 V
30-tägiges WartungsladenWenn innerhalb 30 Tagen kein Ausgleichs-
bzw. Boost-Laden aktiv war.
Lastabschaltung
SOC SteuerungSpannungssteuerung
Vorwarnung Lastabschaltung
SOC<40%< 11,7 V / 23,4 V
LastabschaltungSOC<30%< 11,1 V / 22,2 V
Wiedereinschalten der Last SOC>50%> 12,5 V / 25,0 V
Skalierung der Balkenanzeige
(nur Betriebsart Spannungssteuerung mit Balkenanzeige)
> 13,0 V / 26,0 V10 Balken
> 12,9 V / 25,8 V9 Balken
> 12,8 V / 25,6 V8 Balken
> 12,7 V / 25,4 V7 Balken
> 12,5 V / 25,0 V6 Balken
> 12,0 V / 24,0 V5 Balken
> 11,7 V / 23,4 V4 Balken
> 11,1 V / 22,2 V3 Balken
> 11,0 V / 22,0 V2 Balken
≤11,0V/22,0V1 Balken
Mechanische Daten
SchutzartIP32
MontageWandmontage
Gewicht350 g
Gehäuserecyclefähiges Kunststoffgehäuse
Abmessungen L x B x H 187 x 96 x 44 mm
Abstand Befestigungsbohrungen
Anschlussklemmen
(fein- / einzeldraht)
vertikal 60 mm; horizontal 177 mm
2
/ 25 mm
2
16 mm
AWG: 6 / 4
19739.704 | 11.10
Page 20
739704
Page 21
Operating instructions
Solar charge controller
10 A / 15 A / 20 A / 30 A
EN
739.704 | 11.10
Page 22
Contents
1 Safety instructions 3
1.1 Safety instructions are identified as follows 3
1.2 General safety instructions 3
2 Exclusion of liability 3
3 Area of application 4
4 Controller protection functions 4
5 Installation 5
5.1 Mounting location 5
5.2 Connecting the controller 6
5.3 Grounding 6
6 Operation 7
6.1 Display and control elements 7
6.2 Display windows 7
6.2.1 SOC window 8
6.2.2 Voltage window 8
6.2.3 Module current 8
6.2.4 Charging current 8
6.2.5 Load current 8
6.2.6 Ah – Battery charge meter 8
6.2.7 Ah – Battery discharge meter 8
6.2.8 Deep discharge protection advance warning 9
6.2.9 Load disconnection 9
7 Functions 10
7.1 SOC calculation 10
7.2 Charge control 10
7.3 Deep discharge protection 10
7.4 Night light function 10
7.5 Daylight function 11
8 Configuring the controller 12
8.1 Accessing and changing settings 12
8.2 Operating modes 12
8.3 Setting the battery type to Gel / Liquid 12
8.4 Night light settings 12
8.5 Daylight settings 13
8.6 Restoring default values (presetting) 13
8.7 Self test 13
8.8 Serial number query 14
9 Error messages 15
10 Legal guarantee 17
11 Technical data 18
Subject to change without notice.
2739.704 | 11.10
Page 23
1 Safety instructions
1.1 Safety instructions are identified as follows
In this manual, safety instructions for personal safety are identified
with this symbol.
Instructions relating to the functional safety of the system and the
controller are in bold type.
1.2 General safety instructions
Be sure to observe the following instructions when installing the
controller and handling the batteries:
Incorrect handling of batteries results in a danger of explosion!
Escaping battery acid can result in acid burns!
Be sure to always keep children away from batteries and acid!
Smoking, open flames and open lights are not permitted when
handling batteries. Avoid the generation of sparks and wear eye
protection during installation. Be sure to always observe and follow
the handling instructions in the usage instructions and on the
battery.
Use well isolated tools only!
Do not use measurement equipment you know to be damaged or
defective!
The charge controller's constructive protective measures can deteriorate if it is not operated as specified by the manufacturer.
Factory labels and markings may not be altered, removed or rendered unreadable. All work must be carried out in accordance with
the national and the relevant local electrical regulations!
If the device is installed abroad, information on rules and protective
measures must be obtained from the corresponding institutions/
authorities.
Do not start the installation until you are sure that you have understood all technical details in these instructions and always perform
the work in the sequence described in these instructions!
The manual must also be available to third parties for all work
performed on the system.
This manual is a component of the system controller and must be
included with it when sold on.
2 Exclusion of liability
The manufacturer cannot monitor the compliance to this manual, nor the
conditions and methods of installation, operation, usage and maintenance
of the system controller. Improper installation of the system may result in
damage to property and, as a result, to bodily injury.
Therefore, we assume no responsibility or liability for loss, damage or
costs which result from, or are in any way related to, incorrect installation,
improper operation, or incorrect use and maintenance.
Similarly, we assume no responsibility for patent right or other right infringements of third parties caused by usage of this system controller.
The manufacturer reserves the right to make changes to the product, technical data or assembly and operating instructions without prior notice.
Please note: Opening, manipulating or attempting to repair the device
or operating the device in an improper manner will invalidate all legal
guarantee claims.
3739.704 | 11.10
Page 24
3 Area of application
These instructions describe the functions and installation of a charge
controller for photovoltaic (PV) systems to be used for charging 12 V or
24 V lead-acid batteries in the hobby and leisure, residential, business, commercial and small company areas.
The charge controller is only suitable for controlling solar modules. Never connect any other type of charging source to the charge controller. This can destroy the controller and / or the charging source. If other charging sources are
to be used together with the device, first consult your dealer or installer and
observe the information in the SOC calculation section of these instructions.
The controller is basically only suitable for use with the following types of
12 V or 24 V rechargeable batteries:
– Lead-acid batteries with liquid electrolyte
– Sealed lead-acid batteries; AGM, GEL
The respective battery type must be set in the controller, see Setting the
battery type to Gel / Liquid. Observe the instructions of the battery manufacturer before connecting the battery.
Important! The controller is not suitable for use with
nickel-cadmium, nickel-metal-hydride, lithium-ion or any other
types of rechargeable or non-rechargeable batteries. These
types of battery must not be connected to the controller. Be sure to
observe the safety instructions for the respective battery used.
The corresponding manufacturer's installation manual must be observed when
installing the remaining components, e.g. solar modules, batteries and load.
The controller is only suitable for indoor use. It must be
installed in a manner providing protection from weathering
influences such as rain and direct sunlight. Ventilation openings
must not be covered. The controller may only be used for the specified
intended purpose. Also make sure that the permissible model-specific
rated currents and voltages are not exceeded. No liability is accepted
when the device is used in a manner other than for the intended
purpose. Handle the product with care.
4 Controller protection functions
The controller is equipped with various systems for protecting its electronics, the battery and connected load. Triggering of the protection devices
is indicated by an error message (Section Error messages). The protection
devices automatically reset when the error has been corrected.
Caution
Danger of damage to the controller. Despite the protective
functions, the controller can still be damaged when more than
one component is incorrectly connected.
The protective functions of the controller cover the following points:
• Protection against reverse connected solar modules
The rated power of the solar modules must not exceed the rated power
of the controller!
• Protection against reverse connected load devices on the load
output
Protects the controller but not the load device.
• Protection against reverse connected battery
Charging and discharging of the battery are prevented.
• Short circuit fuse at module input
• Short circuit fuse at load output
• Protection against excessive charging current
The controller disconnects the battery and switches off the load.
• No-load protection when operated without battery or load
Load output is protected from the module voltage.
• Reverse current protection
Prevents reverse current from flowing into the solar modules at night. An
additional reverse current diode is not required!
4739.704 | 11.10
Page 25
• Overvoltage and undervoltage protection
Immediately switches off the load output in the case of excessively high
or low battery voltage.
• Overtemperature protection
If the temperature inside the controller becomes too high, then the
controller load output is switched off to reduce the power loss.
• Load output overload protection
If the permissible load current is exceeded, then the load output is
switched off.
• Overvoltage protection
A varistor at the module input provides protection against overvoltages
> 47 V. The component limits the surge energy to 4.4 joules.
• Deep discharge protection / Overcharging protection Prevents exces-
sive discharging / charging of the battery.
• Conforms to the relevant European CE standards
5 Installation
5.1 Mounting location
Mount the device near to the battery, in the orientation shown below, on a
surface with the following properties:
• stable• vertical• non-flammable
• level• dry
The battery cable should be as short as possible (1 – 2 m) and have a sufficiently large cross-section to keep losses as low as possible, e.g. 2.5 mm² at
10 A and 2 m; 4 mm² at 20 A and 2 m; 6 mm² at 30 A and 2 m. For correct
functioning of the temperature compensation of the charging voltage, the
same ambient temperature must exist at both the controller and the battery.
If this is not possible for installation reasons, then an external temperature
sensor is available as an optional accessory.
Do not install the controller outside. The device must be mounted protected
from moisture, dripping water, spray, rainwater and direct or indirect heating, e.g. from direct sunlight.
The device generates heat during normal operation. The rear ventilation
required for cooling the device must not be hindered by the mounting location or by installation in an additional casing.
A free space of at least 15 cm on all sides of the device must be provided to
ensure the necessary circulation of air for cooling. The permissible ambient
temperature must be adhered to at the mounting location.
15 cm
15 cm15 cm
15 cm
The integrated LC display should be protected from UV radiation (e.g. sunlight) Long-term exposure to UV radiation can permanently discolour the
LC display.
5739.704 | 11.10
Page 26
5.2 Connecting the controller
96
96
X
Solar modules generate electricity under incident light. The full
voltage is present, even when the incident light levels are low. You
should therefore work carefully and avoid creating sparks. Observe
the appropriate safety precautions.
Double the normal system voltages can be present during
installation and electrical connection of the DC side of the
photovoltaic system (up to 24 V in a 12 V system and up to 48 V in
a 24 V system). It is always a good idea to cover the solar modules.
When laying cables, ensure that no damage occurs to any of the
constructional fire safety measures present in the building. The
controller must not be installed or operated in wet rooms
(e.g. bathrooms) or in rooms where inflammable gases may
generate, e.g. from gas bottles, paint, varnish, solvents, etc. Do not
store any of the mentioned materials in rooms where solar
controllers are installed!
Connect the individual components to the connection with the corresponding symbols.
Important! The battery can be damaged when the connection
cable is short circuited. Install a fuse in the battery connection
cable to protect the battery.
Observe the following connection sequence when commissioning the
system:
1. Connect the battery to the charge controller – plus and minus.
2. Connect the photovoltaic modules to the charge controller – plus and
minus.
3. Connect the load to the charge controller – plus and minus.
Follow the reverse procedure when uninstalling!
Note: If you do not follow the correct connection sequence, automatic
adjustment for 12 V / 24 V systems will not work correctly and the battery can be damaged!
5.3 Grounding
When constructing a stand-alone solar energy system, from a technical
point of view the controller does not necessary need to be grounded.
However, be sure to always observe the applicable respective national regulations regarding grounding. All positive connections can be grounded but
with negative grounding only one connection can be grounded.
Caution
Danger of damage to the controller. Make sure that no
common connection exists for the Module Minus, Battery
Minus and Load Minus connections, e.g. via a ground
connection.
MADE IN GERMANY
MADE IN GERMANY
6739.704 | 11.10
Page 27
6 Operation
96
SOC
hkA
%V
The display shows numerous types of system data using symbols and numbers. All settings and display windows are controlled via the two buttons.
6.1 Display and control elements
Display window for
MADE IN GERMANY
6.2 Display windows
Symbols for current direction
Battery symbol
system information and
error messages
Button for switching between the display
windows or for accessing
settings
Manual load switch or
confirmation button when
performing settings
Sun: Charge / Day
Moon: Night
Tool symbol for
error messages
SOC bar display
SOC = state of charge
The display windows contain different types of system information. The left
button can be used to switch between the different display windows. After
the last window, the first window is displayed once more.
The following figures show examples of system information in the SOC con-trol operating mode. The following differences exist in the Voltage control
and Voltage control with bar display operating modes:
• Voltage control: The windows do not contain any SOC bar display. The
SOC window shows the battery voltage instead of the SOC.
• Voltage control with bar display: The bar display shows the battery
voltage in all windows. The SOC window shows a numerical value for the
battery voltage instead of the SOC.
Notes:
• Changing the operating mode: see Section Accessing and changing
settings.
• Scaling of the bar display in the Voltage control with bar display mode:
see Section Technical data / Bar display scaling.
Note that the accuracy of the bar display cannot be compared with the
accuracy of a measuring device!
7-segment display for
text and numerals
Load symbol
Face symbol for
system status
Units display
7739.704 | 11.10
Page 28
6.2.1 SOC window
6.2.2 Voltage window
Displays the charge state, day / night status
and load on / off status.
In the Voltage control operating mode, the
battery voltage is displayed instead of the
SOC value.
In the Voltage control with bar display operating mode, the battery voltage is displayed
both alphanumerically and as a bar display.
Displays the battery voltage measured by
the controller.
6.2.3 Module current
6.2.4 Charging current
6.2.5 Load current
6.2.6 Ah – Battery charge meter
6.2.7 Ah – Battery discharge meter
Displays the solar module output current.
Displays the charging current into the
battery.
Displays the current being consumed from
the load output.
Displays the total Ah charged into the battery since initial installation or the last reset
of the meter. Pressing and holding both buttons for 3 seconds resets the meter to 0. The
value is retained when the battery is disconnected. After reaching a value of 99.9 kAh,
the meter jumps back to 0 Ah.
Displays the total Ah discharged via the
load output since initial installation or the
last reset of the meter. Pressing and holding
both buttons for 3 seconds resets the meter
to 0. The value is retained when the battery
is disconnected. After reaching a value of
99.9 kAh, the meter jumps back to 0 Ah.
8739.704 | 11.10
Page 29
6.2.8 Deep discharge protection advance warning
6.2.9 Load disconnection
The following symbols flash in the various
operating modes to provide advance warning of deep discharge.
• SOC bar (SOC with bar display)
• Voltage value (Voltage control)
• Voltage value and voltage bar display
(Voltage control with bar display)
The face symbol still looks happy.
The following symbols flash when the deep
discharge protection is active:
• Bar display (not in Voltage control mode)
• Battery symbol
• Right arrow
• Load symbol
• Alphanumeric value
The face symbol remains sad until the
switch-on threshold is reached.
9739.704 | 11.10
Page 30
7 Functions
This section describes the basic functions of the charge controller.
Operation of the controller is described under the respective menu items in
Section Configuring the controller.
7.1 SOC calculation
The controller monitors various battery parameters (V, I) during normal
operation and uses this information to calculate the state of charge of the
battery (SOC = state of charge). The state of charge represents the amount
of energy currently available in the battery. The device uses a continuous
learning process to automatically compensate for changes in the system, e.g
through ageing of the battery.
This SOC provides you with an accurate overview of the charge state of
the battery at all times. The controller also uses the SOC information for
selecting the charging method and for deep discharge protection to provide
optimum treatment of the battery. If one or more of the parameters cannot
be correctly measured, e.g. because a load or charging source is directly
connected to the battery, then the SOC calculation will not be correct.
The controller can then be configured to use a simpler, voltage-controlled
charging process, the Voltage control (with bar display) mode; see Section
Operating modes.
The SOC calculation is restarted each time the controller is commissioned.
7.2 Charge control
The controller performs constant voltage charging of the battery. The
maximum current available from the charging source is used for charging
the battery until the final charge voltage is reached. Once charge controlling
takes place, the charge current is controlled via pulse-width modulated
(PWM) shunting of the module input (shunt charge controller).
Different charging methods are used, normal charging, boost charging
and compensation charging, depending on the behaviour of the battery.
The battery type and operating mode settings are taken into account. The
final charge voltage is temperature compensated. A test is automatically
performed every 30 days to see if maintenance charging is required.
7.3 Deep discharge protection
The controller protects the connected battery from excessive discharging.
When the battery drops below a particular charge state (with SOC control)
or battery voltage (with voltage control), the load output is switched off to
prevent further discharge of the battery. Advance warning and disconnection due to deep discharge are indicated on the display. The deep discharge
thresholds are predefined and cannot be adjusted.
7.4 Night light function
The night light function allows the load output only to be switched on in
darkness (at night). The load output remains switched off when light is
present (day). The light information is provided via the connected solar
module as follows:
• The load is switched on as soon as the information from the solar mod-
ule indicates darkness. The load is switched off after a configurable time.
• When light is detected, the controller switches off the load output,
regardless of how long the load has been switched on. The different
properties of the different modules make it impossible to exactly specify
the darkness threshold.
A switch-on delay cannot be configured.
10739.704 | 11.10
Page 31
7.5 Daylight function
This function allows a switch-on point for the load output to be defined
that occurs during the night / darkness when daylight is detected. The aim
is to switch on a load a specified number of hours before dawn. The load
output remains switched off outside this period.
The controller recognises Day (= sun symbol) when the module voltage is
greater than the battery voltage and the battery can be charged. Recognition duration: approx. 30 s.
This duration extends to 15 minutes, when Night was previously detected
due to a solar module not being connected or a module with a reverse
current diode was detected and the module was then correctly reconnected
and battery charging took place.
The controller must first have recognised at least one night / day cycle
before the daylight function can be activated. This means that the daylight
function cannot be activated in the first night following the installation day.
The function can only become active in the following night.
The switching point is thus not based on a specific time of day but rather
relative to the point when the controller detects the transition from night
to day.
This point can be influenced by bad weather, fog or the natural seasonal
changes in the lengths of day and night, so a certain amount of tolerance
is required. This is especially the case when the natural conditions are
interrupted by manual intervention such as disconnection or covering of the
solar modules. Despite this, the controller recalculates the reference point
for the daylight function after each night / day transition and therefore
automatically adapts to the natural conditions after a few days.
Note
The daylight function is not executed when the time periods for
the night light and daylight functions overlap. Overlap means: The
switch-off point of the night light function lies after the switch-on
point of the daylight function. When the night light function ends,
then the daylight function will also end. An overlap of the time
periods can be caused by:
• Incorrect setting of the night light and daylight time periods by
the user
• Seasonal reductions in the length of the night
• Poor weather (heavy cloud)
• Covering of the module (snow)
Alternatively: Set the night light function to ON (load output
remains switched on all night, regardless of the daylight function
settings).
11739.704 | 11.10
Page 32
8 Configuring the controller
The following section describes the configuration settings that can be
performed on the controller.
8.1 Accessing and changing settings
Pressing and holding the left button for at least 3 seconds brings you to the
first settings window (Operating mode). Further pressing of the left button
displays other windows. After the last window, the first window is displayed
once more.
Press the right button when you want to change settings in the currently
displayed window. The display then starts flashing. You can now use the left
button to select different settings. You must press the right button to save
the settings you have made. The display then stops flashing.
You can return to the normal display by waiting for 30 seconds or by pressing and holding the left button for 3 seconds. This applies to all windows.
The settings are retained when the battery is disconnected.
8.2 Operating modes
The device is supplied with SOC control preset. This means that the charging
method and deep discharge protection are controlled by the calculated SOC
value. If loads are directly connected to the battery and not to the controller
or the battery is also charged from a different source, then the Voltage control (with bar display) operating mode must be selected. Otherwise, the
SOC calculation may be incorrect.
Notes on the Voltage control with bar display operating mode:
• Each of the 10 bar segments represents a particular voltage. The voltage
values are described in Section Technical data, Bar display scaling.
• If the voltage lies exactly between two bar segments, then the display
may jump back and forth between the two segments.
8.3 Setting the battery type to Gel / Liquid
The default setting is "Li".
Setting the battery type
affects the final charge
voltage of the controller. If
then you must set the battery type to GEL.
Please note: An incorrect battery type setting can damage the battery!
8.4 Night light settings
This setting offers three possibilities in the following sequence
• OFF: The function is deactivated (default).
• Load switch-on duration selection from 1 to 12 hours (lower middle Fig.).
• ON: The load output remains switched on all night.
you use a Gel or AGM battery,
12739.704 | 11.10
Page 33
8.5 Daylight settings
The daylight function has the following settings:
• OFF: The function is deactivated (default).
• 1 h ... 12 h: Switch-on point before detection of daytime (upper right Fig.).
8.6 Restoring default values (presetting)
Calling the presetting function (PRE) deletes any
previous settings and restores the settings in the
charge controller to the factory defaults.
The factory defaults are:
SOC control / Li battery / Night light OFF / Daylight
OFF
8.7 Self test
The self test can be used to check if the charge
controller is functioning correctly. It also allows
localisation of possible errors.
The self test can only be performed within 5 minutes
of a Power-On Reset (controller start-up through connection of power to the battery connection). After
this period, activating the function causes "InF" to be
displayed (left Fig.).
Perform the self test as follows:
1. Disconnect the solar module.
2. Disconnect load.
3. Disconnect the battery.
4. Reconnect the battery after waiting for 30 seconds.
5. Select the "Self test" menu item within 5 minutes (upper Fig.).
6. Press the right button; the display flashes.
7. Press the left button; the self test starts.
8. Only when "InF" is displayed:
Disconnect the battery, wait 30 seconds, reconnect the battery, proceed from step 5.
9. The error code is displayed for a number of seconds (see table below).
If an error code other than 000 is displayed: Note the code and contact
a Steca dealer with this information for error analysis.
10. All segments are displayed and then hidden, then the self test window
is displayed again (upper Fig.).
11. In the flashing self test window, press the left button to repeat the self
test or press the right button to end the self test.
13739.704 | 11.10
Page 34
Code Description
000After displaying the code 000, all LCD segments are displayed
and then hidden.
The controller is OK.
100Defective solar module input. Possible causes:
• Solar module was not disconnected before the test. Check this
and repeat the test if necessary.
• Defective controller. Contact your dealer for a more detailed
examination or replacement.
010Defective load output. Possible causes:
• Load was not disconnected before the test. Check this and
repeat the test if necessary.
• Defective controller. Contact your dealer for a more detailed
examination or replacement.
001Defective electronic battery fuse. Possible causes:
• Solar module and load were not disconnected before the test.
Check this and repeat the test if necessary.
• Defective controller. Contact your dealer for a more detailed
examination or replacement.
011
• Solar module or load were not disconnected before the test.
101
110
111
Check this and repeat the test if necessary.
• Defective controller. Contact your dealer for a more detailed
examination or replacement.
8.8 Serial number query
Every controller has a unique serial number that can
be queried via this window. Press the right button
and the Sn will start to flash. The serial number can
now be queried by pressing the left button.
4 5 6 7 8 - - - . The display can be paused and continued using the right
button.
Note the entire numeric sequence for the full serial number.
The numerals are displayed sequentially: - - - 1 2 3
14739.704 | 11.10
Page 35
9 Error messages
Please note: Never open the device to find faults and do not
attempt to replace components yourself. Incorrectly performed
repairs can result in danger for the user and the system. This
will also invalidate all warranty claims.
When the device detects faults or impermissible operating states, this is
indicated by a flashing error code on the display.
Errors are basically either temporary faults, e.g. temporary overloading of
the device, or serious system errors that require external intervention.
Since multiple errors cannot be displayed at the same time, the error with
the highest error number (priority) is always displayed first. If multiple errors
exist, then the next error code is not displayed until the higher-priority error
has been fixed.
The error codes have the following meanings:
DisplayMeaningCause / Remedy
Communication error
with the internal storage (EEPROM).
Communication error
on the external Steca
bus (6-pin edge connector).
Short circuit in
external temperature
sensor.
Overtemperature.
The controller has
switched off the
load due to internal
overheating.
Battery voltage too
low.
Voltage < 10.5 V or
< 21.0 V.
Battery voltage too
high.
Voltage > 15.5 V or
> 31.0 V.
Excessive load current. The permissible
load current of the
controller was
exceeded, causing
the load output to be
switched off.
Disconnect the load, solar
modules and battery. Re-install
the device. If the error recurs,
then please contact your
specialist dealer.
Check the plug connection
at the 6-pin edge connector,
check the power supply and
check for correct functioning
of external expansions.
If the error recurs, then please
contact your specialist dealer.
Check the contacts of the
2-pin edge connector and
remove the short circuit.
Check sensor.
Allow the controller to cool
down. Check for possible
causes of overheating (mounting location, other heat
sources). Possibly reduce the
charging current or load current. Make sure the controller
is adequately ventilated
Check installation. Check the
battery voltage and manually
recharge the battery if necessary. Loads directly connected
to the battery can cause deep
discharge!
Check installation. Check the
battery voltage and check any
additional charging sources if
present.
Reduce the load current at the
load output.
The load may cause current
peaks.
Try reconnecting the load.
15739.704 | 11.10
Page 36
DisplayMeaningCause / Remedy
Excessive module
current.
The permissible input
current of the controller was exceeded.
Short circuit at load
output.
Reduce the charging current or
module power.
Rectify short circuit. Disconnect and reconnect the load.
Moon symbol during
daylight hours:
• Short circuit at
module input
• No module connected
• Module connected
with incorrect
polarity
No battery is connected to the controller or the connection
to the battery is
interrupted.
The battery is connected to the controller with the wrong
polarity.
• Correct the short circuit at
module input. Sun symbol
appears after 10 s.
• Connect the module.
Sun symbol appears after
15 min.
• Connect the module with
the correct polarity.
Controller is supplied only by
the solar modules. Connect
the battery and replace the
fuse in the battery cable if
necessary.
Disconnect the battery and
reconnect it to the controller
with the correct polarity.
16739.704 | 11.10
Page 37
10 Legal guarantee
In accordance with German statutory regulations, there is a 2-year legal
guarantee on this product for the customer.
The seller will remove all manufacturing and material faults that occur in the
product during the guarantee period and affect the correct functioning of
the product. Natural wear and tear does not constitute a malfunction. No
legal guarantee can be offered if the fault can be attributed to third parties,
unprofessional installation or commissioning, incorrect or negligent handling, improper transport, excessive loading, use of improper equipment,
faulty construction work, unsuitable construction location or improper operation or use. Legal guarantee claims shall only be accepted if notification
of the fault is provided immediately after it is discovered. Guarantee claims
are to be directed to the seller.
The seller must be informed before guarantee claims are processed. For
processing a guarantee claim an exact fault description and the invoice /
delivery note must be provided.
The seller can choose to fulfil the legal guarantee either by repair or replacement. If the product can neither be repaired nor replaced, or if this does not
occur within a suitable period in spite of the specification of an extension
period in writing by the customer, the reduction in value caused by the fault
shall be replaced, or, if this is not sufficient taking the interests of the end
customer into consideration, the contract is cancelled.
Any further claims against the seller based on this legal guarantee obligation, in particular claims for damages due to lost profit, loss-of-use or
indirect damages are excluded, unless liability is obligatory by law.
17739.704 | 11.10
Page 38
11 Technical data
The manufacturer reserves the right to make technical changes.
Electrical data
Operational voltage 12 V or 24 V, automatically
12 V voltage range6.9 V – 17.2 V
24 V voltage range17.3 V – 43 V
Permissible ambient temperature
range
Permissible storage temperature
range
Own consumption in mA12.5 mA
PWM frequency30 Hz
Maximum input voltage < 47 V
Minimum battery voltage 6.9 V
Currents
Max. constant module current at 25 °C
Max. constant load current
at 25 °C
Overtemperature switch-off
Load switch-off > 85 °C
Load switch-on < 75 °C
Data on final charge voltage
Depending on configured
battery type
Normal charging (float)13.9 V / 27.8 V13.9 V / 27.8 V
Boost charging (boost),
for 2 h
Equalisation charging
(equal), for 2 h
30-day maintenance charg-
ing when necessary
Temperature compensation –4 mV per K and cell (internal sensor pre-
Charge control activation
Activation thresholds of the
different charging modes
Normal chargingSOC≥70%≥ 12.7 V or
Boost chargingSOC
Equalisation chargingSOC<40%< 11.7 V or 23.4 V
30-day maintenance
charging
detected
–10 °C to +50 °C
–20 °C to +80 °C
PR 1010 PR 1515 PR 2020 PR 3030
10 A15 A20 A30 A
10 A 15 A20 A30 A
Gel battery (GEL) Liquid electrolyte (Li)
14.4 V / 28.8 V 14.4 V / 28.8 V
—14.7 V / 29.4 V
14.4 V (28.8 V)
(for 2 h)
sent, optional external sensor possible)
SOC controlVoltage control
40%–69%
If no compensation charging or boost
charging has taken place in the last
30 days.
14.7 V (28.8 V)
(for 2 h)
≥ 25.4 V
11.7 V – 12.7 V or
23.4 V – 25.4 V
18739.704 | 11.10
Page 39
Load disconnection
SOC controlVoltage control
Load disconnection advance
warning
SOC<40%< 11.7 V / 23.4 V
Load disconnectionSOC<30%<11.1 V / 22.2 V
Load reconnectionSOC>50%>12.5 V / 25.0 V
Bar display scaling
(only in Voltage control with bar display mode)
> 13.0 V / 26.0 V10 bar segments
> 12.9 V / 25.8 V9 bar segments
> 12.8 V / 25.6 V8 bar segments
> 12.7 V / 25.4 V7 bar segments
> 12.5 V / 25.0 V6 bar segments
> 12.0 V / 24.0 V5 bar segments
> 11.7 V / 23.4 V4 bar segments
> 11.1 V / 22.2 V3 bar segments
> 11.0 V / 22.0 V2 bar segments
≤11.0V/22.0V1 bar segment
Mechanical data
Degree of protectionIP32
Mounting methodWall mounting
Weight350 g
CasingRecyclable plastic case
Dimensions L x W x H 187 x 96 x 44 mm
Mounting hole clearances60 mm vertical, 177 mm horizontal
2
2
Connection terminals
(fine / single core)
/ 25 mm
16 mm
AWG: 6 / 4
19739.704 | 11.10
Page 40
739704
Loading...
+ hidden pages
You need points to download manuals.
1 point = 1 manual.
You can buy points or you can get point for every manual you upload.