Phaesun PR 1010, PR 1515, PR 2020, PR 3030 operation manual [de, en]

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Bedienungsanleitung
Solarladeregler
10 A / 15 A / 20 A / 30 A
DE
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1 Sicherheitshinweise 3
1.1 So sind Sicherheitshinweise gekennzeichnet 3
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise 3 2 Haftungsausschluss 3 3 Anwendungsbereich 4 4 Schutzfunktionen des Reglers 4 5 Installation 5
5.1 Montageort 5
5.2 Anschluss des Reglers 6
5.3 Erdung 6 6 Bedienung 7
6.1 Anzeige und Bedienelemente 7
6.2 Anzeigefenster 7
6.2.1 SOC Fenster 8
6.2.2 Spannungsfenster 8
6.2.3 Modulstrom 8
6.2.4 Ladestrom 8
6.2.5 Laststrom 8
6.2.6 Ah – Zähler Batterieladung 8
6.2.7 Ah – Zähler Entladung 8
6.2.8 Vorwarnung Tiefentladeschutz 9
6.2.9 Lastabschaltung 9 7 Funktionen 10
7.1 SOC Berechnung 10
7.2 Laderegelung 10
7.3 Tiefentladeschutz 10
7.4 Abendlichtfunktion 10
7.5 Morgenlichtfunktion 11 8 Einstellen des Reglers 12
8.1 Aufrufen und Ändern von Einstellungen 12
8.2 Betriebsarten 12
8.3 Einstellung Batterieart Gel / Liquid 12
8.4 Einstellung Abendlichtfunktion 12
8.5 Einstellung Morgenlichtfunktion 13
8.6 Aktivierung Grundeinstellung (Presetting) 13
8.7 Selbsttest 13
8.8 Abfrage Seriennummer 14 9 Fehlermeldungen 15 10 Gewährleistung 17 11 Technische Daten 18
Änderungen vorbehalten!
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1 Sicherheitshinweise

1.1 So sind Sicherheitshinweise gekennzeichnet

Sicherheitshinweise für den Personenschutz werden in dieser Anleitung mit diesem Symbol gekennzeichnet. Hinweise, welche die Funktionssicherheit der Anlage und des Reg­lers betreffen, sind fett gedruckt.

1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise

Während der Montage des Reglers und beim Umgang mit der Batterie unbedingt beachten: Bei unsachgemäßem Umgang mit Batterien besteht Explosionsge­fahr! Durch austretende Batteriesäure besteht Verätzungsgefahr!
Halten Sie Kinder unbedingt von Batterie und Säure fern! Beim Umgang mit Batterien sind Rauchen, Feuer, offenes Licht verboten. Verhindern Sie bei der Installation Funkenbildung und tragen Sie einen Augenschutz. Beachten und befolgen Sie unbedingt die Behandlungshinweise in der Gebrauchsanweisung und auf der Batterie. Nur gut isoliertes Werkzeug benutzen! Keine messtechnischen Ausrüstungen benutzen, von denen Sie wissen, dass Sie in beschädigtem oder defektem Zustand sind! Die konstruktiven Schutzmaßnahmen des Reglers können sich ver­schlechtern, wenn er in einer Weise betrieben wird, für die er vom Hersteller nicht spezifiziert wurde. Die werkseitigen Schilder und Kennzeichnungen dürfen nicht verändert, entfernt oder unkenntlich gemacht werden. Alle Arbeiten müssen in Übereinstimmung mit den nationalen elektrischen Bestimmungen und den einschlägigen örtlichen Vorschriften durch­geführt werden! Bei der Montage im Ausland sind – über entsprechende Instituti­onen / Behörden – Auskünfte zu Vorschriften und Schutzmaßnah­men einzuholen. Beginnen Sie die Installation erst, wenn Sie sicher sind, dass Sie die Anleitung technisch verstanden haben und führen Sie die Arbeiten nur in der Reihenfolge aus, die diese Anleitung vorgibt! Die Anleitung muss bei allen Arbeiten, die an dem System durchge­führt werden, auch Dritten zur Verfügung stehen. Diese Anleitung ist Bestandteil des Systemreglers und muss bei einer Veräußerung mit übergeben werden.

2 Haftungsausschluss

Sowohl das Einhalten dieser Anleitung als auch die Bedingungen und Methoden bei Installation, Betrieb, Verwendung und Wartung des System­reglers können vom Hersteller nicht überwacht werden. Eine unsachgemäße Ausführung der Installation kann zu Sachschäden führen und in Folge Personen gefährden.
Daher übernehmen wir keinerlei Verantwortung und Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Installation, unsachgemäßem Betrieb sowie falscher Verwendung und Wartung ergeben oder in irgendei­ner Weise damit zusammenhängen.
Ebenso übernehmen wir keine Verantwortung für patentrechtliche Verlet­zungen oder Verletzung anderer Rechte Dritter, die aus der Verwendung dieses Systemreglers resultieren.
Der Hersteller behält sich das Recht vor, ohne vorherige Mitteilung, Ände­rungen bezüglich Produkt, technischer Daten oder Montage- und Betriebs­anleitung, vorzunehmen.
Achtung: Öffnen des Gerätes, Manipulations- und Reparaturversuche, sowie nicht bestimmungsgemäßer Betrieb führen zu Gewährleistungs­verlust.
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3 Anwendungsbereich

Diese Anleitung beschreibt die Funktion und die Montage eines Reglers für photovoltaische (PV) Anlagen zur Ladung von 12 V oder 24 V Blei-Batterien für den Bereich Hobby und Freizeit, Wohn-, Geschäfts-, Gewerbebereich sowie Kleinbetriebe.
Der Laderegler ist nur für die Regelung von Solarmodulen geeignet. Schließen Sie niemals andere Ladequellen an den Laderegler an. Dies kann zur Zerstörung des Reglers und / oder der Quelle führen. Sollen andere Ladequellen zusammen mit dem Gerät genützt werden, fragen Sie Ihren Händler oder Installateur und beachten Sie den Abschnitt SOC Berechnung in dieser Anleitung.
Der Regler ist grundsätzlich nur für folgende aufladbare 12 V oder 24 V Batterietypen geeignet:
- Blei-Akkumulatoren mit flüssigem Elektrolyten
- Verschlossene Blei-Akkumulatoren; AGM, GEL Der jeweilige Batterietyp muss am Regler eingestellt werden, siehe Einstel-
lung Batterieart Gel / Liquid. Beachten Sie vor Anschluss der Batterie die Hinweise des Batterieherstellers.
Wichtig! Der Regler ist nicht für Nickel-Cadmium, Nickel-Metall­hydrid, Lithium-Ionen oder andere wiederaufladbare oder nicht
aufladbare Batterien geeignet. Solche Batterien dürfen nicht an den Regler angeschlossen werden. Beachten Sie hierzu unbedingt die Sicherheitshinweise der jeweiligen Batterie.
Für die Montage der übrigen Komponenten, z. B. Solarmodule, Batterie oder Verbraucher, ist die entsprechende Montageanleitung des Herstellers zu beachten.
Der Regler ist nur für die Anwendung im Innenbereich. Er muss
vor Witterungseinflüssen wie Regen und direkter Sonnenein-
strahlung geschützt montiert sein. Lüftungsöffnungen dürfen nicht abgedeckt sein. Der Regler darf nur für die vorgesehenen Anwendungsfälle genutzt werden. Beachten Sie außerdem, dass die zulässigen, modellspezifischen Nennströme und Spannungen nicht überschritten werden. Für eine abweichende Verwendung wird keine Haftung übernommen. Behandeln Sie das Produkt sorgfältig.

4 Schutzfunktionen des Reglers

Der Regler ist mit verschiedenen Einrichtungen zum Schutz seiner Elektronik, Batterie und Last ausgestattet. Das Auslösen der Schutzeinrichtung wird durch Fehlermeldungen angezeigt (Abschnitt Fehlermeldungen). Nach Behe­bung des Fehlers wird die Schutzfunktion automatisch zurückgesetzt.
Vorsicht
Gefahr der Beschädigung des Reglers. Der Regler kann trotz der
Schutzfunktionen beschädigt werden, wenn mehr als eine
Komponente falsch angeschlossen ist.
Die Schutzfunktion des Reglers umfasst folgende Punkte:
• Schutz gegen verpolt angeschlossene Solarmodule
Leistung des Solarmoduls darf Nennleistung des Reglers nicht überschreiten!
• Schutz gegen verpolt angeschlossene Verbraucher am Lastausgang
Schützt den Regler, nicht den Verbraucher.
• Schutz gegen verpolt angeschlossene Batterie
Ladung und Entladung der Batterie werden verhindert.
• Kurzschlusssicherung am Moduleingang
• Kurzschlusssicherung am Lastausgang
• Schutz gegen zu hohen Ladestrom
Regler trennt die Verbindung zur Batterie und schaltet den Verbraucher ab.
• Leerlauffest bei Betrieb ohne Batterie oder Verbraucher
Lastausgang wird vor der Modulspannung geschützt.
• Rückstromschutz
Verhindert nachts Rückstrom ins Solarmodul. Eine zusätzliche Rückstrom­diode ist nicht nötig!
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• Überspannungs- und Unterspannungsschutz
Schaltet den Lastausgang bei zu niedriger und zu hoher Batteriespan­nung unmittelbar ab.
• Übertemperaturschutz
Wird die Temperatur im Inneren des Reglers zu hoch, so wird zur Redu­zierung der Verlustleistung der Lastausgang des Reglers abgeschaltet.
• Überlastschutz Lastausgang
Wird der zulässige Laststrom überschritten, so wird der Lastausgang abgeschaltet.
• Überspannungsschutz
Ein Varistor am Moduleingang schützt vor Überspannung >47 V. Die Ableitenergie ist durch das Bauteil auf 4,4 Joule begrenzt.
• Tiefentladeschutz / Überladeschutz
Verhindert zu tiefe Entladung bzw. Überladen der Batterie.
• Erfüllt die europäischen CE-Normen

5 Installation

5.1 Montageort

Montieren Sie das Gerät in der unten abgebildeten Ausrichtung in der Nähe der Batterie auf einem Untergrund mit folgenden Eigenschaften:
• stabil • senkrecht • nicht brennbar
• eben • trocken
Das Batteriekabel sollte möglichst kurz sein (1 – 2 m) und einen geeigneten Querschnitt aufweisen um Verluste gering zu halten, z. B. 2,5 mm² bei 10 A und 2 m; 4 mm² bei 20 A und 2 m; 6 mm² bei 30 A und 2 m. Für die Funktion der Temperaturkompensation der Ladespannung sollten an Regler und Batterie die gleichen Temperaturverhältnisse herrschen. Ist dies aus Montagegründen nicht möglich, so ist als Zubehör ein externer Tempera­tursensor erhältlich.
Stellen Sie den Laderegler nicht im Freien auf. Das Gerät muss so montiert werden, dass es gegen Feuchtigkeit, Tropf-, Spritz- und Regenwasser sowie direkte oder indirekte Erwärmung, z. B. durch Sonnenstrahlung geschützt ist.
Das Gerät erzeugt auch bei sachgemäßem Betrieb Wärme. Die für die Kühlung nötige Hinterlüftung des Gerätes darf durch die Montage oder den Einbau in zusätzliche Gehäuse nicht behindert werden.
Um die nötige Luftzirkulation zur Kühlung des Gerätes zu gewährleisten sollte ein Freiraum von 15 cm an jeder Seite des Gerätes freigehalten wer­den. Die zulässige Umgebungstemperatur muss am Montageort eingehalten werden.
15 cm
15 cm15 cm
15 cm
Das eingebaute LC-Display sollte gegen UV-Strahlung (z. B. Sonnenlicht) geschützt werden. Bei länger andauernder Einwirkung von UV-Strahlung kann sich das LCD dauerhaft verfärben.
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5.2 Anschluss des Reglers

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X
Solarmodule erzeugen bei Lichteinfall Strom. Auch bei geringem
Lichteinfall steht die volle Spannung an. Arbeiten Sie deshalb
vorsichtig und vermeiden Sie bei allen Arbeiten Funkenbildung.
Beachten Sie die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen.
Während der Montage und Elektroinstallation im Gleichstromkreis
des Photovoltaik-Systems können die doppelten Werte der
Systemspannungen auftreten (im 12 V-System bis zu 24 V, im
24 V-System bis zu 48 V). Es ist empfehlenswert, das Solarmodul
abzudecken.
Bei der Leitungsführung darauf achten, dass baulich feuersicher-
heitstechnische Maßnahmen nicht beeinträchtigt werden. Der
Regler darf nicht in Feuchträumen (z. B. Bäder) oder in Räumen, in
denen leicht entzündliche Gasgemische entstehen können, wie
durch Gasflaschen, Farben, Lacke, Lösungsmittel, usw., installiert
und betrieben werden! Keinen der genannten Stoffe in Räumen
lagern, in denen der Solarregler installiert wurde!
Schließen Sie die einzelnen Komponenten an die dafür vorgesehenen Symbole an.
Wichtig! Die Batterie kann bei einem Kurzschluss des
Anschlusskabels beschädigt werden. Zum Schutz der Batterie
eine Sicherung im Batterieanschlusskabel einbauen.
Folgende Anschlussreihenfolge ist bei der Inbetriebnahme zu beachten:
1. Anschluss der Batterie an den Laderegler – Plus und Minus
2. Anschluss des Photovoltaikmoduls an der Laderegler – Plus und Minus
3. Anschluss der Verbraucher an den Laderegler – Plus und Minus Bei der Deinstallation gilt die umgekehrte Reihenfolge!
Beachten Sie: Wenn Sie die Anschlussreihenfolge nicht beachten, funk­tioniert die automatische Anpassung bei Systemen mit 12 V / 24 V nicht korrekt und die Batterie kann beschädigt werden!

5.3 Erdung

Beim Aufbau eines solaren Inselsystems ist eine Erdung des Reglers technisch nicht zwingend erforderlich. Beachten Sie hierzu aber die jeweils gültigen nationalen Vorschriften. Eine Erdung aller positiven Anschlüsse ist möglich, jedoch bei negativer Erdung kann nur ein Anschluss geerdet werden.
Vorsicht
Gefahr der Beschädigung des Reglers. Stellen Sie sicher, dass
keine gemeinsame Verbindung für die Anschlüsse Modul Minus,
Batterie Minus und Last Minus vorhanden ist, z. B. über einen
Masseanschluss.
MADE IN GERMANY
MADE IN GERMANY
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6 Bedienung

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SOC
hkA
%V
Das Display stellt eine Vielzahl von Systemdaten durch Symbole und Ziffern dar. Alle Einstellungen und Anzeigefenster werden über die beiden Taster gesteuert.

6.1 Anzeige und Bedienelemente

Anzeigefenster für
MADE IN GERMANY

6.2 Anzeigefenster

 
Symbole für Stromrichtung
Batteriesymbol
Systeminformationen und Fehlermeldungen
Taster zum Umschalten der Anzeigefenster bzw. zum Aufruf der Einstel­lungen.
Manueller Lastschalter bzw. Bestätigungstaste im Einstellmodus
Sonne: Laden / Tag Mond: Nacht
Werkzeugsymbol für Fehlermeldungen
SOC Balkenanzeige SOC = state of charge = Ladezustand
Die Anzeigefenster enthalten verschiedene Systeminformationen. Mit der linken Taste kann zwischen den Anzeigefenstern gewechselt werden. Nach dem letzten Fenster wird erneut das erste Fenster angezeigt.
Die nachstehenden Abbildungen zeigen beispielhaft die Systeminformati­onen in der Betriebsart SOC Steuerung. In den Betriebsarten Spannungs- steuerung und Spannungssteuerung mit Balkenanzeige bestehen folgende Unterschiede:
• Spannungssteuerung: Kein Fenster enthält eine SOC-Balkenanzeige, das
SOC-Fenster zeigt an Stelle des SOC die Batteriespannung an.
• Spannungssteuerung mit Balkenanzeige: Die Balkenanzeige zeigt in
allen Fenstern die Batteriespannung an. Das SOC-Fenster zeigt an Stelle des SOC numerisch die Batteriespannung an.
Hinweise:
• Umstellen der Betriebsart: siehe Abschnitt Aufrufen und Ändern von
Einstellungen.
• Skalierung der Balkenanzeige in der Betriebsart Spannungssteuerung
mit Balkenanzeige: siehe Abschnitt Technische Daten / Skalierung der Balkenanzeige.
Beachten Sie, dass die Genauigkeit der Anzeige nicht mit der Genauig­keit eines Messgeräts vergleichbar ist!
7-Segment-Anzeige für
Text und Zahlen
Symbol für Last
Gesicht-Symbol für Systemstatus
Einheitenanzeige
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6.2.1 SOC Fenster
6.2.2 Spannungsfenster
Anzeige des Ladezustands, Tag- / Nacht­Status und Verbraucher Ein / Aus. In der Betriebsart Spannungssteuerung wird statt dem SOC Wert die Batteriespannung angezeigt. In der Betriebsart Spannungssteuerung mit Balkenanzeige wird die Batteriespannung al­phanumerisch und in Balkenform angezeigt.
Anzeige der vom Regler gemessenen Batte­riespannung.
6.2.3 Modulstrom
6.2.4 Ladestrom
6.2.5 Laststrom
6.2.6 Ah – Zähler Batterieladung
6.2.7 Ah – Zähler Entladung
Anzeige des Ausgangsstroms des Solarmo­duls.
Anzeige des Ladestroms in die Batterie.
Anzeige des über den Lastausgang entnom­menen Stroms.
Anzeige der Summe der in die Batterie geladenen Ah seit Erstinstallation oder dem letzten Zurücksetzen. Werden beide Taster für 3 sec. gedrückt, wird der Zähler auf 0 zurückgesetzt. Beim Abklemmen der Batterie bleibt der Wert erhalten. Nach Erreichen von 99,9 kAh springt der Zähler auf 0 Ah zurück.
Anzeige der Summe der über den Lastaus­gang entladenen Ah seit Erstinstallation oder dem letzten Zurücksetzen. Werden beide Taster für 3 sec. gedrückt, wird der Zähler auf 0 zurückgesetzt. Beim Abklemmen der Batterie bleibt der Wert erhalten. Nach Erreichen von 99,9 kAh springt der Zähler auf 0 Ah zurück.
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6.2.8 Vorwarnung Tiefentladeschutz
6.2.9 Lastabschaltung
Zur Vorwarnung blinkt in den verschiedenen Betriebsarten Folgendes:
• SOC Balken (SOC mit Balkenanzeige)
• Spannungswert (Spannungssteuerung)
• Spannungswert und Spannungsbal-
kenanzeige (Spannungssteuerung mit Balkenanzeige).
Das Gesicht blickt noch freundlich.
Wenn der Tiefentladeschutz aktiv ist, blinken folgende Symbole:
• Balkenanzeige (nicht Betriebsart Span- nungssteuerung)
• Batteriesymbol
• Pfeil nach rechts
• Lastsymbol
• alphanumerischer Wert
Das Gesicht blickt traurig, bis die Wiederein­schaltschwelle erreicht ist.
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7 Funktionen

Dieser Abschnitt beschreibt die Grundfunktionen des Ladereglers. Die Bedienung ist unter den entsprechenden Menüpunkten im Abschnitt Einstellen des Reglers beschrieben.

7.1 SOC Berechnung

Der Regler überwacht im Betrieb verschiedene Parameter (U; I) der Batterie und berechnet daraus den Ladezustand (SOC = state of charge) der Batterie. Der Ladezustand ist das noch in der Batterie zur Verfügung stehende Energieniveau. Durch den fortwährenden Lernprozess des Systems werden Änderungen in der Anlage, z. B. durch Alterungsprozesse der Batterie, automatisch berücksichtigt.
Anhand dieser SOC Information haben Sie jederzeit einen genauen Überblick über den Ladezustand der Batterie. Zusätzlich steuert der Regler anhand des SOC die Auswahl des Ladeverfahrens und den Tiefentladeschutz um damit die Batterie optimal zu behandeln. Sollte einer der Parameter nicht erfasst werden können, da z. B. ein Verbraucher oder eine Ladequelle direkt an die Batterie angeschlossen ist, wird die SOC Berechnung verfälscht. Der Regler kann dann auf die einfacheren, spannungsgeführten Betriebs­arten Spannungssteuerung (mit Balkenanzeige) umgestellt werden; siehe Abschnitt Betriebsarten.
Bei jeder Inbetriebnahme des Reglers wird die SOC Berechnung neu gestartet.

7.2 Laderegelung

Der Regler führt eine Konstantspannungsladung der Batterie durch. Bis zum Erreichen der Ladeendspannung wird der gesamte durch die Ladequelle zur Verfügung stehende Strom zur Ladung der Batterie verwendet. Im Bereich der Laderegelung wird der Ladestrom durch pulsweitenmoduliertes Kurz­schließen (PWM) des Moduleingangs abgeregelt (Shunt-Laderegler).
In Abhängigkeit des Batterieverhaltens werden automatisch verschiedene Ladeverfahren, Normalladen, Boost-Laden und Ausgleichsladen durchge­führt. Die Einstellungen zum Batterietyp und zur Betriebsart werden dabei berücksichtigt. Die Ladeendspannung ist temperaturkompensiert. Alle 30 Tage wird automatisch geprüft, ob ein Wartungsladen durchgeführt werden muss.

7.3 Tiefentladeschutz

Der Regler schützt die angeschlossene Batterie vor zu großer Entladung. Un­terschreitet die Batterie einen bestimmten Ladezustand (bei SOC Steuerung) bzw. Batteriespannung (bei spannungsgesteuerter Funktion), wird der Las­tausgang abgeschaltet und eine weitere Entladung der Batterie verhindert. Vorwarnung und Abschaltung bei Tiefentladung werden über das Display angezeigt. Die Schwellen des Tiefentladeschutzes sind fest vorgegeben und können nicht eingestellt werden.

7.4 Abendlichtfunktion

Bei der Abendlichtfunktion wird der Lastausgang nur bei Dunkelheit (in der Nacht) angesteuert. Bei Helligkeit (am Tag) bleibt der Verbraucherausgang ausgeschaltet. Die Helligkeitsinformation wird über das angeschlossene Solarmodul wie folgt aufgenommen:
• Sobald über das Solarmodul erkannt wurde, dass es dunkel ist, wird die Last eingeschaltet. Nach Ablauf der eingestellten Zeit wird die Last ausgeschaltet.
• Sobald es hell wird, schaltet der Regler den Verbraucherausgang – unabhängig von der gewählten Brenndauer – wieder aus. Aufgrund unterschiedlicher Eigenschaften verschiedener Module kann die Dämme­rungsschwelle nicht genau angegeben werden.
Eine Einschaltverzögerung kann nicht eingestellt werden.
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7.5 Morgenlichtfunktion

Bei dieser Funktion kann ein Einschaltpunkt des Lastausgangs bei Nacht / Dunkelheit vor Erkennung des Tags definiert werden. Es soll also ein Verbraucher einige Stunden vor der Morgendämmerung betrieben werden. Außerhalb dieses Zeitbereichs bleibt der Lastausgang deaktiviert.
Der Regler erkennt Tag (=Sonnensymbol), wenn die Modulspannung größer als die Batteriespannung ist und eine Ladung der Batterie erfolgen kann. Zeitdauer der Erkennung: ca. 30 s. Diese Zeitdauer verlängert sich auf 15 Minuten, wenn zuvor Nacht aufgrund eines nicht angeschlossenen Solarmoduls oder eines Moduls mit Rückstrom­diode erkannt worden war, das Modul erneut angeschlossen wurde und daraus eine Batterieladung erfolgt.
Um die Morgenlichtfunktion ausführen zu können, muss der Regler zuerst einen natürlichen Nacht/Tag-Wechsel erkannt haben. Das bedeutet, dass in der auf den Installationstag folgenden Nacht die Morgenlichtfunktion noch nicht ausgeführt wird. Erst mit der nächstfolgenden Nacht kann die Funktion ausgeführt werden. Der Schaltpunkt bezieht sich also nicht auf eine Uhrzeit, sondern auf den Zeitpunkt, an dem der Regler in seiner Erkennung von Nacht auf Tag wechselte.
Da sich dieser Zeitpunkt durch Einflüsse wie schlechtes Wetter, Nebel oder auch durch die natürliche Veränderung der Tageslänge verschieben kann, können hier Toleranzen auftreten. Insbesondere wenn die natürlichen Bedingungen durch manuelle Eingriffe wie Abklemmen oder Abdunkeln des Solarmoduls gestört werden. Da der Regler aber den Ausgangspunkt für die Morgenlichtfunktion durch jeden Nacht-Tag-Wechsel neu bestimmt, passt er sich nach einigen Tagen automatisch wieder an die natürlichen Bedingungen an.
Hinweis Die Morgenlichtfunktion wird nicht ausgeführt, wenn sich die Zeit­bereiche von Abendlicht- und Morgenlichtfunktion überschneiden. Überschneiden bedeutet: Der Ausschaltpunkt der Abendlichtfunk­tion liegt nach dem Einschaltpunkt der Morgenlichtfunktion. Mit Ablauf der Abendlichtfunktion wird auch die Morgenlichtfunktion beendet. Die Überschneidung der Zeitbereiche kann sich ergeben durch:
• ungünstige Einstellung der Zeitbereiche von Abendlicht- und Morgenlichtfunktion durch den Benutzer
• jahreszeitlich bedingte Verkürzung der Nachtstunden
• schlechtes Wetter (starke Bewölkung)
• Abdeckung des Moduls (Schnee)
Alternative: Abendlichtfunktion auf ON stellen (Verbraucherausgang bleibt die ganze Nacht eingeschaltet, unabhängig von Einstellungen der Morgenlichtfunktion).
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8 Einstellen des Reglers

Nachstehend sind die Einstellmöglichkeiten des Reglers beschrieben.

8.1 Aufrufen und Ändern von Einstellungen

Durch Drücken der linken Taste für mindestens 3 Sekunden gelangt man in das erste Einstellfenster (Betriebsart). Durch weiteres Drücken der linken Ta­ste können die verschiedenen Fenster aufgerufen werden. Nach dem letzten Fenster folgt wieder das erste Fenster.
Drücken Sie die rechte Taste, wenn Sie Einstellungen ändern wollen. Die Anzeige beginnt dann zu blinken. Nun können Sie mit der linken Taste zwi­schen den Einstellmöglichkeiten auswählen. Mit der rechten Taste muss die Einstellung gespeichert werden. Das Display hört dann auf zu blinken.
Zurück zur Normalanzeige gelangt man nach 30 Sekunden Wartezeit oder durch Drücken der linken Taste für 3 Sekunden. Dies gilt für alle Fenster.
Die Einstellungen bleiben beim Abklemmen der Batterie erhalten.

8.2 Betriebsarten

Bei Auslieferung ist die Betriebsart SOC Steuerung voreingestellt. Dabei werden Ladeverfahren und Tiefentladeschutz über den errechneten SOC Wert gesteuert. Werden Verbraucher unter Umgehung des Reglers direkt an die Batterie angeschlossen oder wird neben dem Regler die Batterie noch mit anderen Quellen geladen, muss auf die Betriebsart Spannungssteuerung (mit Balkenanzeige) umgestellt werden. Andernfalls kann die SOC Berech­nung fehlerhaft sein.
Hinweise zur Betriebsart Spannungssteuerung mit Balkenanzeige:
• Jeder der 10 Balken steht für einen bestimmten Spannungswert. Die Spannungswerte finden Sie im Abschnitt Technische Daten, Skalierung der Balkenanzeige.
• Steht die Spannung genau auf einer Spannungsgrenze, kann die Anzeige zwischen den angrenzenden Werten springen.

8.3 Einstellung Batterieart Gel / Liquid

Standardeinstellung ist „LI“. Die Einstellung der Batterieart hat Auswirkungen auf die Ladeendspannung des
Gel- oder AGM-Akku verwenden, müssen Sie die Batterieart auf GEL umstellen.
Achtung! Eine falsche Einstellung des Batterietyps kann die Batterie beschädigen!

8.4 Einstellung Abendlichtfunktion

Diese Einstellung bietet drei Möglichkeiten in folgender Reihenfolge an:
• OFF: Die Funktion ist deaktiviert (Standard).
• Einschaltdauer-Auswahl der Last von 1 bis 12 Stunden (Abb. unten
Mitte).
• ON: Der Verbraucherausgang bleibt die ganze Nacht eingeschaltet.
Reglers. Sollten Sie einen
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8.5 Einstellung Morgenlichtfunktion

Die Morgenlichtfunktion bietet folgende Einstellungen an:
• OFF: Die Funktion ist deaktiviert (Standard).
• 1 h ... 12 h: Einschaltpunkt vor Erkennung des Tags (Abb. oben rechts)

8.6 Aktivierung Grundeinstellung (Presetting)

Durch den Aufruf der Grundeinstellung (PRE) werden die bisherigen Einstellungen gelöscht und der Laderegler wird in den Auslieferungszustand zurückgesetzt.
Die Grundeinstellung ist: SOC Steuerung / Li-Akku / Nachtlicht AUS / Morgen­licht AUS

8.7 Selbsttest

Mit dem Selbsttest kann überprüft werden, ob der Laderegler voll funktionstüchtig ist. Gleichzeitig können mögliche Fehler lokalisiert werden.
Der Selbsttest kann nur innerhalb 5 Minuten nach Power-On Reset (Aufstarten des Reglers durch Anschließen einer Versorgung am Batterieanschluss) durchgeführt werden. Nach Ablauf dieses Zeitfenster erscheint bei der Aktivierung der Funktion die Anzei­ge „InF“ (Abb. links).
Führen Sie den Selbsttest wie folgt durch:
1. Solarmodul abklemmen.
2. Verbraucher abklemmen.
3. Batterie abklemmen.
4. Batterie nach 30 Sekunden Wartezeit wieder anklemmen.
5. Innerhalb von 5 Minuten im Menü „Selbsttest“ wählen (obere Abb.).
6. Rechte Taste drücken; die Anzeige blinkt.
7. Linke Taste drücken; der Selbsttest startet.
8. Nur wenn „InF“ angezeigt wird:
Batterie abklemmen, 30 Sekunden warten, Batterie anklemmen, ab Schritt 5. fortfahren.
9. Fehlercode wird für einige Sekunden angezeigt (siehe nachstehende
Tabelle). Wenn ein anderer Code als 000 angezeigt wird: Code notieren und an Steca-Händler zur Fehleranalyse übermitteln.
10. Alle Segmente werden ein- und ausgeblendet, danach wird das Selbst-
testfenster wieder angezeigt (obere Abb.).
11. Im blinkenden Selbsttestfenster linke Taste drücken, um Selbsttest zu
wiederholen oder rechte Taste drücken, um Selbsttest zu beenden.
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Code Beschreibung
000 Nach dem Anzeigen des Codes 000 werden alle LCD-Segmente
ein- und ausgeblendet. Der Regler ist in Ordnung.
100 Defekt am Solarmoduleingang. Mögliche Gründe:
• Solarmodul wurde vor dem Test nicht abgeklemmt. Überprü­fen und Test bei Bedarf wiederholen!
• Regler defekt. Händler für eine genaue Überprüfung / Aus­tausch kontaktieren.
010 Defekt am Lastausgang. Mögliche Gründe:
• Verbraucher wurde vor dem Test nicht abgeklemmt. Überprü­fen und Test bei Bedarf wiederholen!
• Regler defekt. Händler für eine genaue Überprüfung / Aus­tausch kontaktieren.
001 Defekt an der elektronischen Akkusicherung. Mögliche Gründe:
• Solarmodul und Verbraucher wurden vor dem Test nicht abge- klemmt. Überprüfen und Test bei Bedarf wiederholen!
• Regler defekt. Händler für eine genaue Überprüfung / Aus­tausch kontaktieren.
011
• Solarmodul oder Verbraucher wurden vor dem Test nicht abge-
101 110 111
klemmt. Überprüfen und Test bei Bedarf wiederholen!
• Regler defekt. Händler für eine genaue Überprüfung / Aus­tausch kontaktieren.

8.8 Abfrage Seriennummer

Jeder Regler verfügt über eine Seriennummer, die über dieses Fenster abgefragt werden kann. Drücken Sie dazu die rechte Taste, die Anzeige Sn beginnt zu blinken. Durch die linke Taste kann nun die Ausgabe
Die Ziffern werden nacheinander ausgegeben: - - - 1 2 3 4 5 6 7 8 - - - . Die Ausgabe kann durch die rechte Taste angehalten bzw. fortgesetzt werden.
Notieren Sie die Ziffern-Reihenfolge für die komplette Seriennummer.
der Nummer gestartet werden.
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9 Fehlermeldungen

Achtung! Öffnen Sie zur Fehlersuche nicht das Gerät und versuchen Sie nicht, Bauteile selbst auszutauschen. Bei unsachgemäßen Instandsetzungen können Gefahren für den Anwender und die Anlage auftreten. Ebenso verfällt der Anspruch auf Gewährleistung.
Erkennt das Gerät Störungen oder unerlaubte Betriebszustände, so meldet es diese in Form von blinkenden Fehlercodes auf dem Display.
Grundsätzlich kann dabei unterschieden werden, ob nur eine vorüberge­hende Funktionsstörung vorliegt, z. B. durch Überlastung des Gerätes, oder ob ein schwerer Systemfehler vorliegt, der durch entsprechende Eingriffe von außen wieder beseitigt werden kann.
Da nicht mehrere Fehler gleichzeitig angezeigt werden können, wird immer der Fehler mit der höchsten Fehlernummer (Priorität) angezeigt. Sind meh­rere Fehler vorhanden, wird der zweite Fehlercode erst nach Beseitigung des höherwertigen Fehlers angezeigt.
Folgende Bedeutung ist den verschiedenen Fehlercodes zugeordnet:
Anzeige Bedeutung Ursache / Abhilfe
Kommunikations­fehler mit internem Speicher (EEPROM).
Kommunikationsfeh­ler auf dem externen Steca-Bus (6-poliger Randstecker).
Kurzschluss am externen Temperatur­sensor.
Übertemperatur; aufgrund interner Überhitzung hat der Regler die Verbrau­cher abgeschaltet.
Zu niedrige Batterie­spannung.
Spannung < 10,5 V bzw. < 21,0 V
Zu hohe Batterie­spannung.
Spannung > 15,5 V bzw. > 31,0 V.
Zu hoher Laststrom. Der zulässige Verbraucherstrom des Reglers wurde überschritten, der Lastausgang wurde deswegen abge­schaltet.
Verbraucher, Solarmodule und Batterie abklemmen. Gerät neu installieren. Tritt der Fehler erneut auf, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
Steckverbindung am 6-poligen Randstecker prüfen, Span­nungsversorgung und Funkti­on der externen Erweiterung überprüfen.
Tritt der Fehler erneut auf, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
Kontakte des 2-poligen Rand­steckers prüfen, Kurzschluss entfernen.
Fühler überprüfen. Regler abkühlen lassen.
Ursache für Überhitzung prüfen (Montageort, andere Wärmequellen). Evtl. Lade­oder Laststrom reduzieren. Für ordnungsgemäße Umlüftung des Reglers sorgen.
Installation überprüfen. Batte­riespannung prüfen, Batterie evtl. manuell nachladen. Direkt an die Batterie angeschlos­sene Verbraucher können die Batterie tiefentladen!
Installation überprüfen. Batteriespannung prüfen, evtl. zusätzliche Ladequellen kontrollieren.
Laststrom über den Verbrau­cherausgang reduzieren.
Evtl. treten durch den Verbrau­cher Stromspitzen auf.
Versuchen Sie die Last erneut anzuklemmen.
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Anzeige Bedeutung Ursache / Abhilfe
Zu hoher Modul­strom.
Der zulässige Eingangsstrom des Reglers wurde über­schritten.
Kurzschluss am Lastausgang.
Ladestrom bzw. Modulleistung reduzieren.
Kurzschluss beseitigen. Verbraucher abklemmen und wieder anschließen.
Mondsymbol tags­über:
• Kurzschluss am Moduleingang
• kein Modul ange­schlossen
• Modul verpolt angeschlossen
Kein Akku an den Regler angeschlossen, bzw. Verbindung zum Akku unterbrochen.
Akku verpolt an den Regler angeschlossen.
• Kurzschluss am Modu­leingang beseitigen. Sonnensymbol erscheint nach 10 s.
• Modul anschließen. Son­nensymbol erscheint nach 15 min.
• Modul polrichtig anschlie­ßen.
Regler wird nur durch das Solarmodul versorgt. Batterie anschließen, ggf. Sicherung in Akkuzuleitung ersetzen.
Batterie abklemmen und polrichtig an den Regler anschließen.
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10 Gewährleistung

Auf dieses Produkt hat der Kunde entsprechend den gesetzlichen Rege­lungen 2 Jahre Gewährleistung.
Der Verkäufer wird sämtliche Fabrikations- und Materialfehler, die sich am Produkt während der Gewährleistungszeit zeigen und die Funktionsfä­higkeit des Produktes beeinträchtigen, beseitigen. Natürliche Abnutzung stellt keinen Fehler dar. Eine Gewährleistung erfolgt nicht, wenn der Fehler von Dritten oder durch nicht fachgerechte Montage oder Inbetriebnahme, fehlerhafte oder nachlässige Behandlung, unsachgemäßen Transport, übermäßige Beanspruchung, ungeeignete Betriebsmittel, mangelhafte Bau­arbeiten, ungeeigneten Baugrund, nicht bestimmungsgemäße Verwendung oder nicht sachgerechte Bedienung oder Gebrauch verursacht wurde. Eine Gewährleistung erfolgt nur, wenn der Fehler unverzüglich nach der Entde­ckung gerügt wird. Die Reklamation ist an den Verkäufer zu richten.
Vor der Abwicklung eines Gewährleistungsanspruches ist der Verkäufer zu informieren. Zur Abwicklung ist dem Gerät eine genaue Fehlerbeschreibung mit Rechnung / Lieferschein beizufügen.
Die Gewährleistung erfolgt nach Wahl des Verkäufers durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung. Sind Nachbesserung oder Ersatzlieferung nicht möglich oder erfolgen sie nicht innerhalb angemessener Zeit trotz schriftlicher Nachfristsetzung durch den Kunden, so wird die durch die Fehler bedingte Wertminderung ersetzt oder, sofern das in Anbetracht der Interessen des Endkunden nicht ausreichend ist, der Vertrag gewandelt.
Weitergehende Ansprüche gegen den Verkäufer aufgrund dieser Gewähr­leistungsverpflichtung, insbesondere Schadensersatzansprüche wegen entgangenen Gewinns, Nutzungsentschädigung sowie mittelbarer Schäden, sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich nicht zwingend gehaftet wird.
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11 Technische Daten

Technische Änderungen durch den Hersteller vorbehalten.
Elektrische Daten
Betriebsspannung 12 V oder 24 V; automatische
Spannungsbereich 12 V 6,9 V – 17,2 V
Spannungsbereich 24 V 17,3 V – 43 V
zul. Umgebungstemperaturbereich –10 °C – +50 °C
zul. Lagertemperaturbereich –20 °C – +80 °C
Eigenverbrauch mA 12,5 mA
PWM-Frequenz 30 Hz
maximale Eingangsspannung < 47 V
minimale Batteriespannung 6,9 V
Ströme
max. Modulstrom dauernd bei 25 °C
max. Laststrom dauernd bei 25 °C
Abschalten Übertemperatur
Abschaltung Last > 85 °C
Rückschalten Last < 75 °C
Daten zur Ladeendspannung
abhängig von eingestellter Batterieart
Normalladen (float) 13,9 V / 27,8 V 13,9 V / 27,8 V
Boost-Laden (boost); für 2 h
Ausgleichsladen (equal); für 2 h
30 täg. Wartungsladen, wenn nötig
Temperaturkompensation –4 mV pro K und Zelle (interner Sensor
Erkennung
PR 1010 PR 1515 PR 2020 PR 3030
10 A 15 A 20 A 30 A
10 A 15 A 20 A 30 A
Gel-Akku (GEL) Flüssiger Elektrolyt (Li)
14,4 V / 28,8 V 14,4 V / 28,8 V
--- 14,7 V / 29,4 V
14,4 V (28,8 V) (für 2 h)
vorhanden, optionaler externer Sensor möglich)
14,7 V (28,8 V) (für 2 h)
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Aktivierung Laderegelung
Aktivierungsschwellen der Ladearten
SOC Steuerung Spannungssteuerung
Normalladen SOC≥70% ≥ 12,7 V bzw.
≥ 25,4 V
Boost-Laden SOC
40%–69%
11,7 V – 12,7 V bzw. 23,4 V – 25,4 V
Ausgleichsladen SOC<40% < 11,7 V bzw. 23,4 V
30-tägiges Wartungsladen Wenn innerhalb 30 Tagen kein Ausgleichs-
bzw. Boost-Laden aktiv war.
Lastabschaltung
SOC Steuerung Spannungssteuerung
Vorwarnung Lastabschal­tung
SOC<40% < 11,7 V / 23,4 V
Lastabschaltung SOC<30% < 11,1 V / 22,2 V
Wiedereinschalten der Last SOC>50% > 12,5 V / 25,0 V
Skalierung der Balkenanzeige (nur Betriebsart Spannungssteuerung mit Balkenanzeige)
> 13,0 V / 26,0 V 10 Balken
> 12,9 V / 25,8 V 9 Balken
> 12,8 V / 25,6 V 8 Balken
> 12,7 V / 25,4 V 7 Balken
> 12,5 V / 25,0 V 6 Balken
> 12,0 V / 24,0 V 5 Balken
> 11,7 V / 23,4 V 4 Balken
> 11,1 V / 22,2 V 3 Balken
> 11,0 V / 22,0 V 2 Balken
≤11,0V/22,0V 1 Balken
Mechanische Daten
Schutzart IP32
Montage Wandmontage
Gewicht 350 g
Gehäuse recyclefähiges Kunststoffgehäuse
Abmessungen L x B x H 187 x 96 x 44 mm
Abstand Befestigungsboh­rungen
Anschlussklemmen (fein- / einzeldraht)
vertikal 60 mm; horizontal 177 mm
2
/ 25 mm
2
16 mm AWG: 6 / 4
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Operating instructions
Solar charge controller
10 A / 15 A / 20 A / 30 A
EN
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Contents
1 Safety instructions 3
1.1 Safety instructions are identified as follows 3
1.2 General safety instructions 3 2 Exclusion of liability 3 3 Area of application 4 4 Controller protection functions 4 5 Installation 5
5.1 Mounting location 5
5.2 Connecting the controller 6
5.3 Grounding 6 6 Operation 7
6.1 Display and control elements 7
6.2 Display windows 7
6.2.1 SOC window 8
6.2.2 Voltage window 8
6.2.3 Module current 8
6.2.4 Charging current 8
6.2.5 Load current 8
6.2.6 Ah – Battery charge meter 8
6.2.7 Ah – Battery discharge meter 8
6.2.8 Deep discharge protection advance warning 9
6.2.9 Load disconnection 9 7 Functions 10
7.1 SOC calculation 10
7.2 Charge control 10
7.3 Deep discharge protection 10
7.4 Night light function 10
7.5 Daylight function 11 8 Configuring the controller 12
8.1 Accessing and changing settings 12
8.2 Operating modes 12
8.3 Setting the battery type to Gel / Liquid 12
8.4 Night light settings 12
8.5 Daylight settings 13
8.6 Restoring default values (presetting) 13
8.7 Self test 13
8.8 Serial number query 14 9 Error messages 15 10 Legal guarantee 17 11 Technical data 18
Subject to change without notice.
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1 Safety instructions

1.1 Safety instructions are identified as follows

In this manual, safety instructions for personal safety are identified with this symbol. Instructions relating to the functional safety of the system and the controller are in bold type.

1.2 General safety instructions

Be sure to observe the following instructions when installing the controller and handling the batteries: Incorrect handling of batteries results in a danger of explosion! Escaping battery acid can result in acid burns!
Be sure to always keep children away from batteries and acid! Smoking, open flames and open lights are not permitted when handling batteries. Avoid the generation of sparks and wear eye protection during installation. Be sure to always observe and follow the handling instructions in the usage instructions and on the battery. Use well isolated tools only! Do not use measurement equipment you know to be damaged or defective! The charge controller's constructive protective measures can dete­riorate if it is not operated as specified by the manufacturer. Factory labels and markings may not be altered, removed or ren­dered unreadable. All work must be carried out in accordance with the national and the relevant local electrical regulations! If the device is installed abroad, information on rules and protective measures must be obtained from the corresponding institutions/ authorities. Do not start the installation until you are sure that you have under­stood all technical details in these instructions and always perform the work in the sequence described in these instructions! The manual must also be available to third parties for all work performed on the system. This manual is a component of the system controller and must be included with it when sold on.

2 Exclusion of liability

The manufacturer cannot monitor the compliance to this manual, nor the conditions and methods of installation, operation, usage and maintenance of the system controller. Improper installation of the system may result in damage to property and, as a result, to bodily injury.
Therefore, we assume no responsibility or liability for loss, damage or costs which result from, or are in any way related to, incorrect installation, improper operation, or incorrect use and maintenance.
Similarly, we assume no responsibility for patent right or other right in­fringements of third parties caused by usage of this system controller.
The manufacturer reserves the right to make changes to the product, tech­nical data or assembly and operating instructions without prior notice.
Please note: Opening, manipulating or attempting to repair the device or operating the device in an improper manner will invalidate all legal guarantee claims.
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3 Area of application

These instructions describe the functions and installation of a charge controller for photovoltaic (PV) systems to be used for charging 12 V or 24 V lead-acid batteries in the hobby and leisure, residential, business, com­mercial and small company areas.
The charge controller is only suitable for controlling solar modules. Never con­nect any other type of charging source to the charge controller. This can de­stroy the controller and / or the charging source. If other charging sources are to be used together with the device, first consult your dealer or installer and observe the information in the SOC calculation section of these instructions.
The controller is basically only suitable for use with the following types of 12 V or 24 V rechargeable batteries:
– Lead-acid batteries with liquid electrolyte – Sealed lead-acid batteries; AGM, GEL The respective battery type must be set in the controller, see Setting the
battery type to Gel / Liquid. Observe the instructions of the battery manu­facturer before connecting the battery.
Important! The controller is not suitable for use with nickel-cadmium, nickel-metal-hydride, lithium-ion or any other
types of rechargeable or non-rechargeable batteries. These types of battery must not be connected to the controller. Be sure to observe the safety instructions for the respective battery used.
The corresponding manufacturer's installation manual must be observed when installing the remaining components, e.g. solar modules, batteries and load.
The controller is only suitable for indoor use. It must be
installed in a manner providing protection from weathering
influences such as rain and direct sunlight. Ventilation openings must not be covered. The controller may only be used for the specified intended purpose. Also make sure that the permissible model-specific rated currents and voltages are not exceeded. No liability is accepted when the device is used in a manner other than for the intended purpose. Handle the product with care.

4 Controller protection functions

The controller is equipped with various systems for protecting its electron­ics, the battery and connected load. Triggering of the protection devices is indicated by an error message (Section Error messages). The protection devices automatically reset when the error has been corrected.
Caution
Danger of damage to the controller. Despite the protective
functions, the controller can still be damaged when more than
one component is incorrectly connected.
The protective functions of the controller cover the following points:
• Protection against reverse connected solar modules
The rated power of the solar modules must not exceed the rated power of the controller!
• Protection against reverse connected load devices on the load
output
Protects the controller but not the load device.
• Protection against reverse connected battery
Charging and discharging of the battery are prevented.
• Short circuit fuse at module input
• Short circuit fuse at load output
• Protection against excessive charging current
The controller disconnects the battery and switches off the load.
• No-load protection when operated without battery or load
Load output is protected from the module voltage.
• Reverse current protection
Prevents reverse current from flowing into the solar modules at night. An additional reverse current diode is not required!
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• Overvoltage and undervoltage protection
Immediately switches off the load output in the case of excessively high or low battery voltage.
• Overtemperature protection
If the temperature inside the controller becomes too high, then the controller load output is switched off to reduce the power loss.
• Load output overload protection
If the permissible load current is exceeded, then the load output is switched off.
• Overvoltage protection
A varistor at the module input provides protection against overvoltages > 47 V. The component limits the surge energy to 4.4 joules.
• Deep discharge protection / Overcharging protection Prevents exces-
sive discharging / charging of the battery.
• Conforms to the relevant European CE standards

5 Installation

5.1 Mounting location

Mount the device near to the battery, in the orientation shown below, on a surface with the following properties:
• stable • vertical • non-flammable
• level • dry
The battery cable should be as short as possible (1 – 2 m) and have a suffi­ciently large cross-section to keep losses as low as possible, e.g. 2.5 mm² at 10 A and 2 m; 4 mm² at 20 A and 2 m; 6 mm² at 30 A and 2 m. For correct functioning of the temperature compensation of the charging voltage, the same ambient temperature must exist at both the controller and the battery. If this is not possible for installation reasons, then an external temperature sensor is available as an optional accessory.
Do not install the controller outside. The device must be mounted protected from moisture, dripping water, spray, rainwater and direct or indirect heat­ing, e.g. from direct sunlight.
The device generates heat during normal operation. The rear ventilation required for cooling the device must not be hindered by the mounting loca­tion or by installation in an additional casing.
A free space of at least 15 cm on all sides of the device must be provided to ensure the necessary circulation of air for cooling. The permissible ambient temperature must be adhered to at the mounting location.
15 cm
15 cm15 cm
15 cm
The integrated LC display should be protected from UV radiation (e.g. sun­light) Long-term exposure to UV radiation can permanently discolour the LC display.
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5.2 Connecting the controller

96
96
X
Solar modules generate electricity under incident light. The full
voltage is present, even when the incident light levels are low. You
should therefore work carefully and avoid creating sparks. Observe
the appropriate safety precautions.
Double the normal system voltages can be present during
installation and electrical connection of the DC side of the
photovoltaic system (up to 24 V in a 12 V system and up to 48 V in
a 24 V system). It is always a good idea to cover the solar modules.
When laying cables, ensure that no damage occurs to any of the
constructional fire safety measures present in the building. The
controller must not be installed or operated in wet rooms
(e.g. bathrooms) or in rooms where inflammable gases may
generate, e.g. from gas bottles, paint, varnish, solvents, etc. Do not
store any of the mentioned materials in rooms where solar
controllers are installed!
Connect the individual components to the connection with the correspond­ing symbols.
Important! The battery can be damaged when the connection
cable is short circuited. Install a fuse in the battery connection
cable to protect the battery.
Observe the following connection sequence when commissioning the system:
1. Connect the battery to the charge controller – plus and minus.
2. Connect the photovoltaic modules to the charge controller – plus and
minus.
3. Connect the load to the charge controller – plus and minus. Follow the reverse procedure when uninstalling!
Note: If you do not follow the correct connection sequence, automatic adjustment for 12 V / 24 V systems will not work correctly and the bat­tery can be damaged!

5.3 Grounding

When constructing a stand-alone solar energy system, from a technical point of view the controller does not necessary need to be grounded. However, be sure to always observe the applicable respective national regu­lations regarding grounding. All positive connections can be grounded but with negative grounding only one connection can be grounded.
Caution
Danger of damage to the controller. Make sure that no
common connection exists for the Module Minus, Battery
Minus and Load Minus connections, e.g. via a ground
connection.
MADE IN GERMANY
MADE IN GERMANY
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6 Operation

96
SOC
hkA
%V
The display shows numerous types of system data using symbols and num­bers. All settings and display windows are controlled via the two buttons.

6.1 Display and control elements

Display window for
MADE IN GERMANY

6.2 Display windows

 
Symbols for current direction
Battery symbol
system information and error messages
Button for switch­ing between the display windows or for accessing settings
Manual load switch or confirmation button when performing settings
Sun: Charge / Day Moon: Night
Tool symbol for error messages
SOC bar display SOC = state of charge
The display windows contain different types of system information. The left button can be used to switch between the different display windows. After the last window, the first window is displayed once more.
The following figures show examples of system information in the SOC con- trol operating mode. The following differences exist in the Voltage control and Voltage control with bar display operating modes:
• Voltage control: The windows do not contain any SOC bar display. The
SOC window shows the battery voltage instead of the SOC.
• Voltage control with bar display: The bar display shows the battery
voltage in all windows. The SOC window shows a numerical value for the battery voltage instead of the SOC.
Notes:
• Changing the operating mode: see Section Accessing and changing
settings.
• Scaling of the bar display in the Voltage control with bar display mode:
see Section Technical data / Bar display scaling.
Note that the accuracy of the bar display cannot be compared with the accuracy of a measuring device!
7-segment display for
text and numerals
Load symbol
Face symbol for system status
Units display
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6.2.1 SOC window
6.2.2 Voltage window
Displays the charge state, day / night status and load on / off status. In the Voltage control operating mode, the battery voltage is displayed instead of the SOC value. In the Voltage control with bar display oper­ating mode, the battery voltage is displayed both alphanumerically and as a bar display.
Displays the battery voltage measured by the controller.
6.2.3 Module current
6.2.4 Charging current
6.2.5 Load current
6.2.6 Ah – Battery charge meter
6.2.7 Ah – Battery discharge meter
Displays the solar module output current.
Displays the charging current into the battery.
Displays the current being consumed from the load output.
Displays the total Ah charged into the bat­tery since initial installation or the last reset of the meter. Pressing and holding both but­tons for 3 seconds resets the meter to 0. The value is retained when the battery is discon­nected. After reaching a value of 99.9 kAh, the meter jumps back to 0 Ah.
Displays the total Ah discharged via the load output since initial installation or the last reset of the meter. Pressing and holding both buttons for 3 seconds resets the meter to 0. The value is retained when the battery is disconnected. After reaching a value of
99.9 kAh, the meter jumps back to 0 Ah.
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6.2.8 Deep discharge protection advance warning
6.2.9 Load disconnection
The following symbols flash in the various operating modes to provide advance warn­ing of deep discharge.
• SOC bar (SOC with bar display)
• Voltage value (Voltage control)
• Voltage value and voltage bar display
(Voltage control with bar display) The face symbol still looks happy.
The following symbols flash when the deep discharge protection is active:
• Bar display (not in Voltage control mode)
• Battery symbol
• Right arrow
• Load symbol
• Alphanumeric value
The face symbol remains sad until the switch-on threshold is reached.
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7 Functions

This section describes the basic functions of the charge controller. Operation of the controller is described under the respective menu items in Section Configuring the controller.

7.1 SOC calculation

The controller monitors various battery parameters (V, I) during normal operation and uses this information to calculate the state of charge of the battery (SOC = state of charge). The state of charge represents the amount of energy currently available in the battery. The device uses a continuous learning process to automatically compensate for changes in the system, e.g through ageing of the battery.
This SOC provides you with an accurate overview of the charge state of the battery at all times. The controller also uses the SOC information for selecting the charging method and for deep discharge protection to provide optimum treatment of the battery. If one or more of the parameters cannot be correctly measured, e.g. because a load or charging source is directly connected to the battery, then the SOC calculation will not be correct. The controller can then be configured to use a simpler, voltage-controlled charging process, the Voltage control (with bar display) mode; see Section Operating modes.
The SOC calculation is restarted each time the controller is commissioned.

7.2 Charge control

The controller performs constant voltage charging of the battery. The maximum current available from the charging source is used for charging the battery until the final charge voltage is reached. Once charge controlling takes place, the charge current is controlled via pulse-width modulated (PWM) shunting of the module input (shunt charge controller).
Different charging methods are used, normal charging, boost charging and compensation charging, depending on the behaviour of the battery. The battery type and operating mode settings are taken into account. The final charge voltage is temperature compensated. A test is automatically performed every 30 days to see if maintenance charging is required.

7.3 Deep discharge protection

The controller protects the connected battery from excessive discharging. When the battery drops below a particular charge state (with SOC control) or battery voltage (with voltage control), the load output is switched off to prevent further discharge of the battery. Advance warning and disconnec­tion due to deep discharge are indicated on the display. The deep discharge thresholds are predefined and cannot be adjusted.

7.4 Night light function

The night light function allows the load output only to be switched on in darkness (at night). The load output remains switched off when light is present (day). The light information is provided via the connected solar module as follows:
• The load is switched on as soon as the information from the solar mod-
ule indicates darkness. The load is switched off after a configurable time.
• When light is detected, the controller switches off the load output,
regardless of how long the load has been switched on. The different properties of the different modules make it impossible to exactly specify the darkness threshold.
A switch-on delay cannot be configured.
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7.5 Daylight function

This function allows a switch-on point for the load output to be defined that occurs during the night / darkness when daylight is detected. The aim is to switch on a load a specified number of hours before dawn. The load output remains switched off outside this period.
The controller recognises Day (= sun symbol) when the module voltage is greater than the battery voltage and the battery can be charged. Recogni­tion duration: approx. 30 s. This duration extends to 15 minutes, when Night was previously detected due to a solar module not being connected or a module with a reverse current diode was detected and the module was then correctly reconnected and battery charging took place.
The controller must first have recognised at least one night / day cycle before the daylight function can be activated. This means that the daylight function cannot be activated in the first night following the installation day. The function can only become active in the following night. The switching point is thus not based on a specific time of day but rather relative to the point when the controller detects the transition from night to day.
This point can be influenced by bad weather, fog or the natural seasonal changes in the lengths of day and night, so a certain amount of tolerance is required. This is especially the case when the natural conditions are interrupted by manual intervention such as disconnection or covering of the solar modules. Despite this, the controller recalculates the reference point for the daylight function after each night / day transition and therefore automatically adapts to the natural conditions after a few days.
Note
The daylight function is not executed when the time periods for
the night light and daylight functions overlap. Overlap means: The
switch-off point of the night light function lies after the switch-on
point of the daylight function. When the night light function ends,
then the daylight function will also end. An overlap of the time
periods can be caused by:
• Incorrect setting of the night light and daylight time periods by the user
• Seasonal reductions in the length of the night
• Poor weather (heavy cloud)
• Covering of the module (snow)
Alternatively: Set the night light function to ON (load output remains switched on all night, regardless of the daylight function settings).
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8 Configuring the controller

The following section describes the configuration settings that can be performed on the controller.

8.1 Accessing and changing settings

Pressing and holding the left button for at least 3 seconds brings you to the first settings window (Operating mode). Further pressing of the left button displays other windows. After the last window, the first window is displayed once more.
Press the right button when you want to change settings in the currently displayed window. The display then starts flashing. You can now use the left button to select different settings. You must press the right button to save the settings you have made. The display then stops flashing.
You can return to the normal display by waiting for 30 seconds or by press­ing and holding the left button for 3 seconds. This applies to all windows.
The settings are retained when the battery is disconnected.

8.2 Operating modes

The device is supplied with SOC control preset. This means that the charging method and deep discharge protection are controlled by the calculated SOC value. If loads are directly connected to the battery and not to the controller or the battery is also charged from a different source, then the Voltage control (with bar display) operating mode must be selected. Otherwise, the SOC calculation may be incorrect.
Notes on the Voltage control with bar display operating mode:
• Each of the 10 bar segments represents a particular voltage. The voltage values are described in Section Technical data, Bar display scaling.
• If the voltage lies exactly between two bar segments, then the display may jump back and forth between the two segments.

8.3 Setting the battery type to Gel / Liquid

The default setting is "Li". Setting the battery type affects the final charge voltage of the controller. If
then you must set the battery type to GEL.
Please note: An incorrect battery type setting can damage the battery!

8.4 Night light settings

This setting offers three possibilities in the following sequence
• OFF: The function is deactivated (default).
• Load switch-on duration selection from 1 to 12 hours (lower middle Fig.).
• ON: The load output remains switched on all night.
you use a Gel or AGM battery,
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8.5 Daylight settings

The daylight function has the following settings:
• OFF: The function is deactivated (default).
• 1 h ... 12 h: Switch-on point before detection of daytime (upper right Fig.).

8.6 Restoring default values (presetting)

Calling the presetting function (PRE) deletes any previous settings and restores the settings in the charge controller to the factory defaults.
The factory defaults are: SOC control / Li battery / Night light OFF / Daylight OFF

8.7 Self test

The self test can be used to check if the charge controller is functioning correctly. It also allows localisation of possible errors.
The self test can only be performed within 5 minutes of a Power-On Reset (controller start-up through con­nection of power to the battery connection). After this period, activating the function causes "InF" to be displayed (left Fig.).
Perform the self test as follows:
1. Disconnect the solar module.
2. Disconnect load.
3. Disconnect the battery.
4. Reconnect the battery after waiting for 30 seconds.
5. Select the "Self test" menu item within 5 minutes (upper Fig.).
6. Press the right button; the display flashes.
7. Press the left button; the self test starts.
8. Only when "InF" is displayed:
Disconnect the battery, wait 30 seconds, reconnect the battery, pro­ceed from step 5.
9. The error code is displayed for a number of seconds (see table below).
If an error code other than 000 is displayed: Note the code and contact a Steca dealer with this information for error analysis.
10. All segments are displayed and then hidden, then the self test window
is displayed again (upper Fig.).
11. In the flashing self test window, press the left button to repeat the self
test or press the right button to end the self test.
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Code Description
000 After displaying the code 000, all LCD segments are displayed
and then hidden. The controller is OK.
100 Defective solar module input. Possible causes:
• Solar module was not disconnected before the test. Check this and repeat the test if necessary.
• Defective controller. Contact your dealer for a more detailed examination or replacement.
010 Defective load output. Possible causes:
• Load was not disconnected before the test. Check this and repeat the test if necessary.
• Defective controller. Contact your dealer for a more detailed examination or replacement.
001 Defective electronic battery fuse. Possible causes:
• Solar module and load were not disconnected before the test. Check this and repeat the test if necessary.
• Defective controller. Contact your dealer for a more detailed examination or replacement.
011
• Solar module or load were not disconnected before the test.
101 110 111
Check this and repeat the test if necessary.
• Defective controller. Contact your dealer for a more detailed examination or replacement.

8.8 Serial number query

Every controller has a unique serial number that can be queried via this window. Press the right button and the Sn will start to flash. The serial number can now be queried by pressing the left button.
4 5 6 7 8 - - - . The display can be paused and continued using the right button.
Note the entire numeric sequence for the full serial number.
The numerals are displayed sequentially: - - - 1 2 3
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9 Error messages

Please note: Never open the device to find faults and do not attempt to replace components yourself. Incorrectly performed repairs can result in danger for the user and the system. This will also invalidate all warranty claims.
When the device detects faults or impermissible operating states, this is indicated by a flashing error code on the display.
Errors are basically either temporary faults, e.g. temporary overloading of the device, or serious system errors that require external intervention.
Since multiple errors cannot be displayed at the same time, the error with the highest error number (priority) is always displayed first. If multiple errors exist, then the next error code is not displayed until the higher-priority error has been fixed.
The error codes have the following meanings:
Display Meaning Cause / Remedy
Communication error with the internal stor­age (EEPROM).
Communication error on the external Steca bus (6-pin edge con­nector).
Short circuit in external temperature sensor.
Overtemperature. The controller has switched off the load due to internal overheating.
Battery voltage too low.
Voltage < 10.5 V or < 21.0 V.
Battery voltage too high.
Voltage > 15.5 V or > 31.0 V.
Excessive load cur­rent. The permissible load current of the controller was exceeded, causing the load output to be switched off.
Disconnect the load, solar modules and battery. Re-install the device. If the error recurs, then please contact your specialist dealer.
Check the plug connection at the 6-pin edge connector, check the power supply and check for correct functioning of external expansions.
If the error recurs, then please contact your specialist dealer.
Check the contacts of the 2-pin edge connector and remove the short circuit.
Check sensor. Allow the controller to cool
down. Check for possible causes of overheating (mount­ing location, other heat sources). Possibly reduce the charging current or load cur­rent. Make sure the controller is adequately ventilated
Check installation. Check the battery voltage and manually recharge the battery if neces­sary. Loads directly connected to the battery can cause deep discharge!
Check installation. Check the battery voltage and check any additional charging sources if present.
Reduce the load current at the load output.
The load may cause current peaks.
Try reconnecting the load.
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Display Meaning Cause / Remedy
Excessive module current.
The permissible input current of the con­troller was exceeded.
Short circuit at load output.
Reduce the charging current or module power.
Rectify short circuit. Discon­nect and reconnect the load.
Moon symbol during daylight hours:
• Short circuit at module input
• No module con­nected
• Module connected with incorrect polarity
No battery is con­nected to the control­ler or the connection to the battery is interrupted.
The battery is con­nected to the control­ler with the wrong polarity.
• Correct the short circuit at module input. Sun symbol appears after 10 s.
• Connect the module. Sun symbol appears after 15 min.
• Connect the module with the correct polarity.
Controller is supplied only by the solar modules. Connect the battery and replace the fuse in the battery cable if necessary.
Disconnect the battery and reconnect it to the controller with the correct polarity.
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10 Legal guarantee

In accordance with German statutory regulations, there is a 2-year legal guarantee on this product for the customer.
The seller will remove all manufacturing and material faults that occur in the product during the guarantee period and affect the correct functioning of the product. Natural wear and tear does not constitute a malfunction. No legal guarantee can be offered if the fault can be attributed to third parties, unprofessional installation or commissioning, incorrect or negligent han­dling, improper transport, excessive loading, use of improper equipment, faulty construction work, unsuitable construction location or improper op­eration or use. Legal guarantee claims shall only be accepted if notification of the fault is provided immediately after it is discovered. Guarantee claims are to be directed to the seller.
The seller must be informed before guarantee claims are processed. For processing a guarantee claim an exact fault description and the invoice / delivery note must be provided.
The seller can choose to fulfil the legal guarantee either by repair or replace­ment. If the product can neither be repaired nor replaced, or if this does not occur within a suitable period in spite of the specification of an extension period in writing by the customer, the reduction in value caused by the fault shall be replaced, or, if this is not sufficient taking the interests of the end customer into consideration, the contract is cancelled.
Any further claims against the seller based on this legal guarantee obliga­tion, in particular claims for damages due to lost profit, loss-of-use or indirect damages are excluded, unless liability is obligatory by law.
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11 Technical data

The manufacturer reserves the right to make technical changes.
Electrical data
Operational voltage 12 V or 24 V, automatically
12 V voltage range 6.9 V – 17.2 V 24 V voltage range 17.3 V – 43 V Permissible ambient temperature
range Permissible storage temperature
range Own consumption in mA 12.5 mA PWM frequency 30 Hz Maximum input voltage < 47 V Minimum battery voltage 6.9 V
Currents
Max. constant module cur­rent at 25 °C
Max. constant load current at 25 °C
Overtemperature switch-off
Load switch-off > 85 °C Load switch-on < 75 °C
Data on final charge voltage
Depending on configured battery type
Normal charging (float) 13.9 V / 27.8 V 13.9 V / 27.8 V Boost charging (boost),
for 2 h Equalisation charging
(equal), for 2 h 30-day maintenance charg-
ing when necessary
Temperature compensation –4 mV per K and cell (internal sensor pre-
Charge control activation
Activation thresholds of the different charging modes
Normal charging SOC≥70% ≥ 12.7 V or
Boost charging SOC
Equalisation charging SOC<40% < 11.7 V or 23.4 V 30-day maintenance
charging
detected
–10 °C to +50 °C
–20 °C to +80 °C
PR 1010 PR 1515 PR 2020 PR 3030
10 A 15 A 20 A 30 A
10 A 15 A 20 A 30 A
Gel battery (GEL) Liquid electrolyte (Li)
14.4 V / 28.8 V 14.4 V / 28.8 V
— 14.7 V / 29.4 V
14.4 V (28.8 V) (for 2 h)
sent, optional external sensor possible)
SOC control Voltage control
40%–69%
If no compensation charging or boost charging has taken place in the last 30 days.
14.7 V (28.8 V) (for 2 h)
≥ 25.4 V
11.7 V – 12.7 V or
23.4 V – 25.4 V
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Load disconnection
SOC control Voltage control
Load disconnection advance warning
SOC<40% < 11.7 V / 23.4 V
Load disconnection SOC<30% <11.1 V / 22.2 V Load reconnection SOC>50% >12.5 V / 25.0 V
Bar display scaling (only in Voltage control with bar display mode)
> 13.0 V / 26.0 V 10 bar segments > 12.9 V / 25.8 V 9 bar segments > 12.8 V / 25.6 V 8 bar segments > 12.7 V / 25.4 V 7 bar segments > 12.5 V / 25.0 V 6 bar segments > 12.0 V / 24.0 V 5 bar segments > 11.7 V / 23.4 V 4 bar segments > 11.1 V / 22.2 V 3 bar segments > 11.0 V / 22.0 V 2 bar segments
≤11.0V/22.0V 1 bar segment
Mechanical data
Degree of protection IP32 Mounting method Wall mounting Weight 350 g Casing Recyclable plastic case Dimensions L x W x H 187 x 96 x 44 mm Mounting hole clearances 60 mm vertical, 177 mm horizontal
2
2
Connection terminals (fine / single core)
/ 25 mm
16 mm AWG: 6 / 4
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