Palisade STATTOOLS 5.5 User Manual [de]

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Benutzerhandbuch für
StatTools
Statistik-Add-In für
®
Microsoft
Januar, 2010
Excel
Palisade Corporation 798 Cascadilla Street Ithaca, NY 14850 USA +1-607-277-8000 +1-607-277-8001 (Fax) http://www.palisade.com (Web-Site) [email protected] (E-Mail)
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Copyright-Hinweis
Copyright © 2010, Palisade Corporation.
Markenzeichen
Microsoft, Excel und Windows sind eingetragene Marken der Microsoft Corporation. IBM ist eine eingetragene Marke von International Business Machines, Inc. Palisade, TopRank, BestFit und RISKview sind eingetragene Marken der Palisade Corporation.
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Willkommen in StatTools für Excel

Willkommen

Durch StatTools erhält Microsoft Excel, das den Industrienormen entsprechende Daten- und Analysen-Modellierungswerkzeug, einen neuen und leistungsfähigen Werkzeugsatz zum Erstellen von Statistiken! StatTools ist ein Add-In für die Statistikerstellung in Microsoft Excel. Dadurch können Sie in Excel-Arbeitsblättern Daten analysieren, während Sie in der Ihnen bekannten Microsoft Office­Umgebung arbeiten. Durch das Kombinieren einer leistungsfähigen Datenverwaltung mit Analysen, die sich mit den besten auf dem Markt befindlichen Statistikpaketen messen können, bietet StatTools Ihnen beiderseits das beste, das heißt mühelose, Microsoft Office entsprechende Verwendung und Berichte sowie auch robuste statistische Leistung.

Arbeiten Sie bequem

Wenn Sie mit Excel vertraut sind, kennen Sie auch StatTools! StatTools funktioniert genau wie Excel, d.h. mit Symbolleisten, Menüs und benutzerdefinierten Arbeitsblattfunktionen – und diese alles direkt in Excel. Im Gegensatz zu eigenständiger Statistiksoftware gibt es bei StatTools keine steile Lernkurve und auch keine im voraus zu zahlenden Schulungskosten, da Sie wie gewohnt direkt in Excel arbeiten. Ihre Daten und Variablen befinden sich in den Excel­Kalkulationstabellen. Mit anderen Worten, Sie können die standardmäßigen Excel-Formeln für Berechnungen und Umformungen verwenden sowie auch Excel-Sortierung und Pivot­Tabellen. Die sich aus Ihren Statistikanalysen ergebenden Berichte und Diagramme sind im standardmäßigen Excel-Format und können in Zusammenhang mit allen in Excel integrierten Formatierungsfähigkeiten verwendet werden.
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Robuste Statistiken in Excel

StatTools ersetzt die in Excel integrierte Statistik durch seine eigenen robusten und schnellen Berechnungen. Die Genauigkeit der in Excel verwendeten Statistiken ist schon oft in Frage gestellt worden und daher werden diese in StatTools überhaupt nicht eingesetzt! Sogar die in Excel vorhandenen Arbeitsblattstatistikfunktionen, wie z.B.
STABW(), sind durch neue, robuste StatTools-Versionen, wie z.B. StatSTDEV(), ersetzt worden. Die in StatTools verwendeten
Statistikberechnungen sind äußerst genau und leistungsoptimiert durch Verwendung von C++ DLLs anstelle von Makro­Berechnungen.

StatTools-Analysen

Durch StatTools können die gängigsten Statistikverfahren ausgeführt werden. Auch bietet StatTools beispiellose Fähigkeiten zum Hinzufügen von neuen benutzerdefinierten Analysen. Mithilfe von insgesamt 36 weitreichenden statistischen Vorgängen plus 8 integrierten Daten-Dienstprogrammen sind in StatTools fast alle allgemein verwendeten Statistikanalysen verfügbar. Diese Statistikfunktionen schließen beschreibende Statistiken, Normalitätstests, Gruppenvergleiche, Korrelation, Regressionsanalyse, Qualitätskontrolle, Prognosen und auch noch anderen Funktionen mit ein. Hinzu kommen noch die vielen benutzerdefinierten Vorgänge (die von Ihren eigenen Mitarbeitern oder anderen Fachleuten geschrieben wurden). Mit anderen Worten, durch StatTools steht Ihnen direkt in Excel ein umfassender und anpassbarer Werkzeugsatz zum Erstellen von Statistiken zur Verfügung.
StatTools bietet Ihnen in Echtzeit automatisch aktualisierte Statistikberechnungen! Wenn Sie in Excel einen Wert ändern, erwarten Sie, dass Ihr Arbeitsblatt neu berechnet wird und Ihnen ein neues Ergebnis zeigt. Das gleiche geschieht praktisch in StatTools! Wenn Sie einen Wert in Ihrem Datensatz ändern, wird Ihr Statistikbericht automatisch aktualisiert. StatTools verwendet einen leistungsstarken Satz von benutzerdefinierten Arbeitsblattfunktionen, um sicherzustellen, dass die in Ihren Berichten erscheinenden Statistiken immer den aktuellen Daten entsprechen.

StatTools-Datenverwaltung

StatTools bietet Ihnen einen umfassenden Datensatz und auch die entsprechende Datenverwaltung direkt in Excel, genauso wie Sie es
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von einem eigenständigen Statistikpaket erwarten würden. Sie können direkt von den Daten in Excel aus die Anzahl der Datensätze nebst Variablen definieren, die analysiert werden sollen. StatTools greift auf intelligente Weise auf Ihre Datenblöcke zu und schlägt entsprechende Namen für Variablen und Speicherorte für Daten vor. Ihre Datensätze und Variablen können sich in verschiedenen Arbeitsmappen und Arbeitsblättern befinden. Mit anderen Worten, Sie können Ihre Daten wie gewünscht einrichten. Anschließend führen Sie Statistikanalysen aus, die auf Ihre Variablen verweisen, damit die Daten in Excel nicht immer wieder erneut ausgewählt werden müssen. In StatTools sind die Variablen außerdem auch nicht nur auf eine einzelne Datenspalte in einem Excel-Arbeitsblatt beschränkt. Sie können für eine Variable dieselbe Spalte in bis zu 255 Arbeitsblättern verwenden (das ergibt 65.535 x 255 = mehr als 16 Millionen Fälle in StatTools Industrial bzw. 10.000 Fälle in StatTools Professional)!

StatTools-Berichte

Excel kann besonders gut für Berichte und Diagramme verwendet werden und StatTools macht sich das sehr zu Nutze. In StatTools werden Diagramme im Excel-Format verwendet, die mühelos neuen Farben, Schriftarten und zusätzlichem Text angepasst werden können. Berichtstitel, Zahlenformate und Texte können genau wie in jedem standardmäßigen Excel-Arbeitsblatt mühelos geändert werden. Auch können Sie Tabellen und Diagramme aus den StatTools­Berichten direkt in Ihre in anderen Anwendungen befindlichen Dokumente gezogen und dort abgelegt werden. Diagramme und Tabellen bleiben mit den Daten in Excel verknüpft. Mit anderen Worten, bei Änderung Ihrer Analyseberichte wird Ihr Dokument automatisch entsprechend aktualisiert.

Datenzugriff und -freigabe

Excel bietet ausgezeichnete Importfunktionen. Ihre bereits vorhandenen Daten können daher mühelos in StatTools importiert werden! Über die standardmäßigen Excel-Funktionen können daher Daten aus Microsoft SQL Server, Oracle, Microsoft Access oder irgendeiner anderen mit ODBC konform gehenden Datenbank eingelesen werden. Daten können aus Textdateien oder auch anderen Anwendungen geladen werden. Mit anderen Worten, solange ein Einlesen der Daten in Excel möglich ist, können sie auch in StatTools verwendet werden!
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Alle Ergebnisse und Daten aus StatTools werden in Excel­Arbeitsmappen gespeichert. Sie können Ihre Ergebnisse und Daten aus StatTools direkt an andere Kollegen oder Mitarbeiter senden, genauso wie das bei anderen Excel-Dateien der Fall ist. Freigeben ist einfach Kinderspiel!

StatTools Industrial

StatTools Industrial enthält eine vollständige, objektorientierte Programmierschnittstelle, der benutzerdefinierte statistische Vorgänge hinzugefügt werden können, und zwar unter Verwendung der in Excel integrierten Programmiersprache VBA. Diese benutzerdefinierten Vorgänge können sich die in StatTools integrierte Datenverwaltung sowie auch die Diagramm- und Berichts-Tools zu Nutze machen, auf die über die in StatTools verfügbaren allgemeinen Steuerungen, Funktionen und Methoden zugegriffen werden kann. Ihre eigenen Vorgänge können sogar im StatTools-Menü angezeigt werden, um noch leichter auf diese Vorgänge zugreifen zu können!
Aber was passiert, wenn Sie nicht vorhaben, Ihre eigenen statistischen Vorgänge zu schreiben? StatTools Industrial ist auch dann noch von großem Vorteil für Sie, da Sie die Möglichkeit haben, die von anderen Experten geschriebenen Vorgänge zu verwenden, die ebenfalls direkt im standardmäßigen StatTools-Menü angezeigt werden können. Fachleute fügen laufend neue Vorgänge zur Bibliothek der neuen benutzerdefinierten Verfahren hinzu, die mithilfe von StatTools entwickelt wurden. Sie brauchen nur auf Ihrem PC eine Arbeitsmappe, die den neuen Vorgang enthält, in das Verzeichnis StatTools kopieren und schon erscheint dieser Vorgang automatisch im StatTools-Menü. Wenn Sie dann StatTools ausführen, stehen Ihnen alle standardmäßigen Datenverwaltungs-Tools dieses Programms nebst der von Ihnen benötigten neuen Statistikanalyse zur Verfügung!
iv Willkommen
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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Erste Schritte 1
Einführung...........................................................................................3
Überprüfung des Pakets .........................................................................3
Inhalt des StatTools-Pakets....................................................................3
Info zu dieser Version.............................................................................4
Die Betriebssystemumgebung...............................................................4
Unterstützung...........................................................................................4
Systemanforderungen von StatTools...................................................7
Installationsanleitung.........................................................................9
Allgemeine Installationsanleitung.......................................................9
Konfiguration der StatTools-Symbole oder Verknüpfungen .......10
DecisionTools Suite...............................................................................11
Aktivierung der Software.................................................................13
Kapitel 2: Überblick über StatTools 17
Überblick............................................................................................19
StatTools-Menü und StatTools-Symbolleiste ..................................19
Datensätze und Datenverwaltung......................................................19
Berichte und Diagramme in StatTools...............................................22
Kapitel 3: StatTools-Referenzhandbuch 25
Einführung.........................................................................................29
VBA-Makrosprache und Toolkit für Entwickler in StatTools ......29
Referenz: StatTools-Symbole 31
StatTools-Symbolleiste....................................................................31
Referenz: StatTools-Menübefehle 35
Einführung.........................................................................................35
Add-In-Analysenpakete........................................................................35
Inhaltsverzeichnis v
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Auflistung der Befehle..................................................................... 37
StatTools-Menü – Datensätze.........................................................45
Befehl Datensatzmanager.................................................................... 45
Menü Dienstprogramme..................................................................51
Befehl Stapeln ........................................................................................ 51
Befehl Entstapeln .................................................................................. 54
Befehl Daten transformieren................................................................ 55
Befehl Verzögerung................................................................................ 57
Befehl Differenz ..................................................................................... 59
Befehl Interaktion ................................................................................. 61
Befehl Kombination.............................................................................. 63
Befehl Pseudo......................................................................................... 65
Befehl Zufallsprobe............................................................................... 67
Menü Übersichtsstatistik.................................................................69
Befehl Übersicht (eine Variable).......................................................... 69
Befehl Korrelationen und Kovarianz.................................................. 72
Menü Übersichtsdiagramme........................................................... 75
Befehl Histogramm ............................................................................... 75
Befehl Punktdiagramm......................................................................... 78
Befehl Box-Whisker-Plot ..................................................................... 80
Menü Statistischer Schluss ............................................................83
Befehl Vertrauensintervall – Mittelwert/Std. Abweichung............. 83
Befehl Vertrauensintervall für Proportionen .................................... 86
Befehl Hypothesetest für Mittelwert/Std. Abweichung................... 89
Befehl Hypothesetest für Proportion.................................................. 92
Befehl Probegrößenauswahl ................................................................ 96
Befehl Einseitige ANOVA .................................................................... 98
Befehl Zweiseitige ANOVA ............................................................... 102
Befehl Chi-Quadrat-Unabhängigkeitstest ...................................... 105
Menü Normalitätstests...................................................................109
Befehl Chi-Quadrat-Normungstest.................................................. 109
Befehl Lilliefors-Test .......................................................................... 113
Befehl Normales Q-Q-Diagramm..................................................... 115
Menü Zeitserie und Prognose.......................................................117
Befehl Zeitserien-Diagramm ............................................................. 117
Befehl Autokorrelation....................................................................... 120
Befehl Ausführzählungstest für Zufallsfaktoren ............................ 122
Befehl Prognose ................................................................................... 124
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Menü Regression und Klassifizierung .........................................129
Befehl Regression .................................................................................130
Befehl Logistische Regression ............................................................135
Befehl Diskriminanzanalyse ..............................................................140
Menü Qualitätskontrolle.................................................................145
Befehl Pareto-Diagramm....................................................................146
Befehl x/r-Diagramme .........................................................................149
Befehl p-Diagramm..............................................................................153
Befehl c-Diagramm ..............................................................................157
Befehl u-Diagramm..............................................................................160
Menü Nichtparametrische Tests...................................................165
Befehl Vorzeichentest ..........................................................................167
Befehl Wilcoxon-Vorzeichen-Rangtest .............................................170
Befehl Mann-Whitney-Test ................................................................173
Menü Dienstprogramme.................................................................177
Befehl Anwendungseinstellungen ......................................................177
Befehl Datensätze löschen..................................................................184
Befehl Dialogfeldspeicher löschen .....................................................184
Befehl StatTools-Add-In entladen.....................................................184
Hilfemenü.........................................................................................185
StatTools-Hilfe .....................................................................................185
Befehl Online-Handbuch.....................................................................185
Befehl Lizenzaktivierung ....................................................................185
Befehl Info über.....................................................................................185
Referenz: StatTools-Funktionen 187
Einführung.......................................................................................187
StatTools-Funktionen gegenüber Excel-Funktionen.....................187
Verteilungsfunktionen .......................................................................189
Echtzeit-Berichte...................................................................................190
Referenz: Liste der Statistikfunktionen........................................193
Tabelle der verfügbaren Funktionen ...............................................193
Detaillierte Funktionsbeschreibungen............................................197
Index 216
Inhaltsverzeichnis vii
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Kapitel 1: Erste Schritte

Einführung...........................................................................................3
Überprüfung des Pakets .........................................................................3
Inhalt des StatTools-Pakets....................................................................3
Info zu dieser Version.............................................................................4
Die Betriebssystemumgebung...............................................................4
Unterstützung...........................................................................................4
Systemanforderungen von StatTools...................................................7
Installationsanleitung.........................................................................9
Allgemeine Installationsanleitung.......................................................9
Konfiguration der StatTools-Symbole oder Verknüpfungen .......10
DecisionTools Suite...............................................................................11
@RISK 4.5 Help System © Palisade Corporation, 1999
Kapitel 1: Erste Schritte 1
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Einführung

In dieser Einführung wird der Inhalt des StatTools-Paketes beschrieben und Ihnen gezeigt, wie StatTools installiert und mit Microsoft Excel 2000 für Windows oder höher verknüpft werden kann.

Überprüfung des Pakets

Das StatTools-Paket sollte Folgendes enthalten:
Learning Statistics with StatTools, ein Buch über Statistik von Dr. S. Christian Albright (Indiana University), in dem die Verwendung von StatTools beschrieben wird
Die StatTools-CD-ROM oder die CD-ROM der DecisionTools Suite einschließlich:
• StatTools-Programm
• StatTools-Lernprogramm
• StatTools-Benutzerhandbuch (dieses Handbuch) in PDF-Format
StatTools-Lizenzvertrag
Sollte das Paket nicht vollständig sein, rufen Sie bitte sofort Ihren StatTools-Fachhändler oder -Lieferanten an oder setzen Sie sich direkt mit Palisade Corporation unter der Telefonnummer +1-607-277-8000 in Verbindung. Desgleichen sollten Sie Palisade Corporation verständigen, wenn Sie NeuralTools mittels Disketten installieren möchten.

Inhalt des StatTools-Pakets

StatTools ist als Einzelprogramm verfügbar, kann aber auch als Programmkomponente von DecisionTools Suite Professional oder DecisionTools Suite Industrial geliefert werden. Wenn StatTools als Einzelprogramm gekauft wird, enthält die CD-ROM das StatTools­Excel-Add-In sowie mehrere StatTools-Beispiele und ein vollkommen indexiertes Online-Hilfesystem für StatTools. DecisionTools Suite Professional und DecisionTools Suite Industrial enthalten dagegen alle vorstehend genannten Komponenten plus zusätzliche Anwendungen.
Kapitel 1: Erste Schritte 3
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Info zu dieser Version

Diese StatTools-Version kann als 32-Bit-Programm für Microsoft Excel 2000 oder höher installiert werden.

Die Betriebssystemumgebung

Dieses Benutzerhandbuch geht davon aus, dass Sie allgemein mit dem Windows-Betriebssystem und mit Excel vertraut sind. Das heißt, es wird angenommen:
• dass Sie sich mit dem Computer und der Maus auskennen
• dass Ihnen Begriffe wie Symbol, Klicken, Doppelklicken, Menü, Fenster,
Befehl und Objekt bekannt sind
• dass Sie grundlegende Konzepte wie „Verzeichnisstruktur“ und
„Dateibenennung“ verstehen

Unterstützung

Allen registrierten StatTools-Benutzern mit gültigem Wartungsplan steht unser technischer Support kostenlos zur Verfügung. Benutzer ohne Wartungsplan können unseren technischen Support gegen Berechnung per Vorfall in Anspruch nehmen. Um sicherzustellen, dass Sie als StatTools-Benutzer registriert sind, sollten Sie die
Registrierung online über unsere Website http://www.palisade.com/support/register.asp vornehmen.
Wenn Sie sich telefonisch mit uns in Verbindung setzen, sollten Sie immer die Seriennummer und das Benutzerhandbuch parat haben. Außerdem können wir Sie technisch besser unterstützen, wenn Sie vor dem Computer sitzen und arbeitsbereit sind.
4 Einführung
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Bevor Sie anrufen…
Kontaktieren von Palisade
Bevor Sie unseren technischen Support anrufen, ist es angebracht, folgende Prüfliste nochmals abzuhaken:
• Haben Sie sich die Online-Hilfe angesehen?
• Haben Sie in diesem Benutzerhandbuch nachgeschlagen und auch das
Multimedia-Lernprogramm online durchgearbeitet?
• Haben Sie die Datei README.WRI gelesen? Sie enthält aktuelle
StatTools-Informationen, die evtl. bei Drucklegung des Handbuchs noch nicht zur Verfügung standen.
• Können Sie das Problem nachvollziehen? Kann das Problem auch auf
einem anderen Computer oder bei einem anderen Modell nachvollzogen werden?
• Haben Sie sich bereits unsere Web-Seite (http://www.palisade.com)
angesehen? Sie enthält die neueste FAQ (eine durchsuchbare Datenbank mit Fragen und Antworten, welche den technischen Support betreffen) sowie StatTools-Patches (Korrekturprogramme), die unter „Technical Support“ zu finden sind. Wir empfehlen Ihnen, regelmäßig unsere Web­Seite aufzusuchen, damit Sie sich laufend über die neuesten StatTools­Informationen sowie über anderweitige Palisade-Software informiert halten können.
Palisade Corporation ist dankbar für alle Fragen, Bemerkungen oder Vorschläge, die mit StatTools zu tun haben. Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit unserer technischen Abteilung in Verbindung zu setzen, zum Beispiel:
• per E-Mail: [email protected]
• per Telefon: +1-607- 277-8000 (montags bis freitags zwischen 9.00 und
17.00 Uhr US-Ostküstenzeit). Lassen Sie sich zum „Technical Support“ durchschalten
• per Fax: +1-607-277-8001
• per Post:
Technischer Support Palisade Corporation 798 Cascadilla St. Ithaca, NY 14850, USA
Kapitel 1: Erste Schritte 5
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Palisade Europe ist wie folgt zu erreichen:
• per E-Mail: [email protected]
• per Telefon: +44 1895 425050 (GB)
• per Fax: +44 1895 425051 (GB)
• per Post:
Palisade Europe 31 The Green West Drayton Middlesex UB7 7PN Großbritannien
Palisade Asia Pacific ist wie folgt zu erreichen:
• per E-Mail: [email protected]
• per Telefon: +61 2 9929 9799 (AU)
• per Fax: +61 2 9954 3882 (AU)
• per Post:
Palisade Asia-Pacific Pty Limited Suite 101, Level 1 8 Cliff Street Milsons Point NSW 2061 Australien
Es ist wichtig, dass Sie uns bei jeder Kommunikation den Produktnamen, die Version sowie die Seriennummer nennen. Sie können die Versionsnummer herausfinden, indem Sie in Excel im StatTools-Menü auf Hilfe über klicken.
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Versionen für Studenten
Für die Studentenversion von StatTools steht kein telefonischer Support zur Verfügung. Wenn Sie bei dieser Version Hilfe benötigen, sollten Sie eine der folgenden Alternativen versuchen:
♦ fragen Sie Ihren Professor bzw. Lehrbeauftragten ♦ sehen Sie auf unserer Website http://www.palisade.com unter
„Answers to Frequently Asked Questions“ (Antworten auf häufig gestellte Fragen) nach
♦ wenden Sie sich per E-Mail oder Fax an unsere Abteilung
„Technical Support“

Systemanforderungen von StatTools

Bei StatTools für Microsoft Excel für Windows sind folgende Systemanforderungen zu berücksichtigen:
• PC mit Pentium-Prozessor(oder schneller) und Festplatte
• Microsoft Windows 2000 SP4, Windows XP oder höher
• Microsoft Excel, Version 2000 oder höher
Kapitel 1: Erste Schritte 7
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Installationsanleitung

Allgemeine Installationsanleitung

Durch das Setup-Programm werden die StatTools-Systemdateien in das Verzeichnis kopiert, das Sie auf der Festplatte angegeben haben. So wird das Setup-Programm unter Windows 2000 oder höher ausgeführt:
1) Legen Sie die StatTools oder die DecisionTools Suite enthaltende CD-
ROM in das CD-ROM-Laufwerk ein.
2) Klicken Sie auf Start, dann auf Einstellungen und schließlich auf
Systemsteuerung.
3) Doppelklicken Sie auf das Symbol für Software.
4) Klicken Sie auf der Registerkarte Installieren/Deinstallieren auf die
Schaltfläche Installieren.
5) Folgen Sie den auf dem Bildschirm erscheinenden
Installationsanweisungen.
Falls Sie bei der Installation von StatTools auf Probleme stoßen, sollten Sie nachsehen, ob genügend Speicherplatz auf dem Laufwerk verfügbar ist, auf dem TopRank installiert werden soll. Versuchen Sie dann die Installation erneut, nachdem Sie ausreichend Speicherplatz freigemacht haben.
Deinstallation von StatTools
Wenn Sie StatTools dagegen entfernen möchten, müssen Sie das Dienstprogramm Software in der Systemsteuerung verwenden und dann den Eintrag StatTools auswählen.
Kapitel 1: Erste Schritte 9
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Erstellung der Verknüpfung in der Windows Task­Leiste

Konfiguration der StatTools-Symbole oder Verknüpfungen

In Windows wird durch das Setup-Programm automatisch ein StatTools-Befehl (Start\Programme\Palisade DecisionTools) in der Task-Leiste erstellt. Sollten jedoch während der Installation Probleme auftreten, oder aber wenn Sie das Konfigurieren der Programmgruppe und Symbole zu einer anderen Zeit manuell vornehmen möchten, gehen Sie bitte wie folgt vor. Bei den nachstehenden Gebrauchsanweisungen wird von Windows XP Professional ausgegangen. Bei anderen Betriebssystemen muss evtl. etwas anders vorgegangen werden.
1) Klicken Sie auf Start und zeigen Sie dann auf Einstellungen.
2) Klicken Sie auf Task-Leiste und Startmenü und anschließend auf
die Registerkarte Startmenü.
3) Klicken Sie auf Anpassen, dann auf Hinzufügen und danach auf
Durchsuchen.
4) Suchen Sie nach der Datei StatTools.exe, klicken Sie auf diese
Datei und anschließend auf OK.
5) Klicken Sie auf Weiter und doppelklicken Sie anschließend auf das
Menü, in dem das Programm erscheinen soll.
6) Geben Sie den Namen StatTools ein und klicken Sie schließlich auf
Beenden.
7) Klicken Sie in allen geöffneten Dialogfeldern auf OK.
10 Installationsanleitung
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DecisionTools Suite

StatTools ist eine Komponente der DecisionTools Suite, bei der es sich um einen Satz von Produkten für die Risiko- und Entscheidungsanalyse handelt, die von Palisade Corporation erhältlich sind. Normalerweise wird StatTools in einem Unterverzeichnis von Programme\Palisade installiert. Das ist so ähnlich, wie z. B. Excel oft in einem Unterverzeichnis von Microsoft Office installiert wird.
Eines der Unterverzeichnisse von Programme\Palisade ist somit das StatTools-Verzeichnis, das gewöhnlich die Bezeichnung StatTools5 hat. Dieses Verzeichnis enthält dann die StatTools-Add-In­Programmdatei (STATTOOLS.XLA) sowie auch Beispielmodelle und andere zur Ausführung von StatTools erforderliche Dateien. Ein anderes Unterverzeichnis von Programme\Palisade ist das Verzeichnis SYSTEM, in dem sich die Dateien befinden, die von den einzelnen Programmen der DecisionTools Suite benötigt werden (einschließlich Hilfedateien und Programmbibliotheken).
Kapitel 1: Erste Schritte 11
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12 Installationsanleitung
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Aktivierung der Software

Bei Aktivierung handelt es sich um einen einmaligen Lizenzprüfprozess, der erforderlich ist, um die Software StatTools als vollkommen lizenziertes Produkt ausführen zu können. Auf Ihrer gedruckten oder per E-Mail erhaltenen Rechnung ist ein
Aktivierungscode zu sehen, der so ähnlich wie 19a0-c7c1-15ef-1be0­4d7f-cd aussehen kann. Wenn Sie diesen Aktivierungscode während
der Installation eingeben, ist die Software bereits bei erster Ausführung aktiviert und daher keine weitere Aktivierung durch Sie erforderlich. Falls Sie jedoch die Software erst nach Installation aktivieren möchten, müssen Sie im Hilfemenü von StatTools den Befehl Lizenzaktivierung wählen und dann den Aktivierungscode in das angezeigte Dialogfeld Palisade-Lizenzaktivierung eingeben.
Kapitel 1: Erste Schritte 13
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Häufig gestellte Fragen

1) Was passiert bei nicht aktivierter Software?
Wenn Sie während der Installation keinen Aktivierungscode eingeben oder eine Auswertungs- bzw. Demoversion installieren, kann die Software nur bestimmte Zeit ausgeführt werden, bevor sie mittels Aktivierungscode aktiviert werden muss, um als vollständig lizenziertes Produkt verwendet werden zu können.
2) Wie lange kann ich das Produkt verwenden, bevor es aktiviert werden muss?
Die Software kann 15 Tage lang ohne Aktivierung ausgeführt werden. Während dieser Zeit stehen alle Funktionen des Produkts zur Verfügung, aber das Dialogfeld Lizenzaktivierung wird bei jedem Start der Software angezeigt, um Sie erneut zur Aktivierung aufzufordern. Auch wird jedesmal gezeigt, wie lange die Software noch ohne Aktivierung ausgeführt werden kann. Nach Ablauf der 15­tägigen Demoperiode kann die Software dann nur noch bei erfolgter Aktivierung ausgeführt werden.
3) Wie kann ich den Aktivierungsstatus überprüfen?
Das Dialogfeld Lizenzaktivierung kann über den Befehl Lizenzaktivierung aus dem StatTools -Hilfemenü angezeigt werden.
Bei aktivierter Software ist in diesem Dialogfeld der Status Aktiviert und bei Demoversion der Status Nicht aktiviert zu sehen. Bei noch nicht aktivierter Software wird auch die noch verbleibende Demozeit angezeigt.
4) Wie aktiviere ich meine Software?
Falls Sie noch keinen Aktivierungscode erhalten haben, sollten Sie im Dialogfeld Lizenzaktivierung auf Kaufen klicken. Bei einem Kauf online erhalten Sie sofort einen Aktivierungscode zusammen mit einem Link zum Installationsprogramm, für den Fall, dass erneut installiert werden muss. Wenn Sie per Telefon kaufen möchten, sollten Sie das über das in diesem Kapitel unter Kontaktieren von Palisade angegebene örtliche Büro der Palisade Corporation vornehmen.
Die Aktivierung kann wie folgt über das Internet oder auch per E­Mail erfolgen:
• Aktivierung über das Internet
Geben Sie den Aktivierungscode in das Dialogfeld Palisade­Lizenzaktivierung ein und klicken Sie dann auf Automatisch über Internet. Nach einigen Sekunden sollte dann eine Erfolgsmeldung
erscheinen und im Dialogfeld Lizenzaktivierung zu erkennen sein, dass die Software erfolgreich aktiviert ist.
14 Aktivierung der Software
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• Aktivierung per E-Mail
Wenn keine Internetverbindung vorhanden ist, erfordert die automatische Aktivierung über E-Mail einige zusätzliche Schritte:
1) Klicken Sie auf Manuell über E-Mail, um die Datei
request.xml anzuzeigen, die Sie dann auf der Festplatte speichern oder in die Windows-Zwischenablage kopieren können. (Sie sollten sich notieren, wo sich die Datei request.xml auf dem Computer befindet.)
2) Kopieren Sie die XML-Datei in eine E-Mail-Nachricht oder
fügen Sie die Datei der E-Mail an und senden Sie diese dann an [email protected]. Sie sollten daraufhin sehr bald automatisch eine Antwort auf die E-Mail erhalten.
3) Speichern Sie die der Antwort angefügte response.xml auf
Ihrer Festplatte.
4) Klicken Sie auf die Schaltfläche Verarbeiten, die jetzt im
Dialogfeld Palisade-Lizenzaktivierung zu sehen ist, und navigieren Sie dann zur Datei response.xml. Wählen Sie die Datei und klicken Sie anschließend auf OK.
Es sollte dann eine Erfolgsmeldung erscheinen und im Dialogfeld Lizenzaktivierung zu erkennen sein, dass die Software erfolgreich aktiviert ist.
Kapitel 1: Erste Schritte 15
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5) Wie kann ich meine Softwarelizenz auf einen anderen PC übertragen?
Die Übertragung einer Lizenz kann über das Dialogfeld Palisade­Lizenzaktivierung vorgenommen werden, und zwar sind dazu zwei
Schritte erforderlich, Nämlich Deaktivierung auf dem einen und Aktivierung auf dem anderen PC oder Laptop. Gewöhnlich wird die
StatTools-Lizenz nämlich von einem PC auf einen Laptop übertragen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass auf beiden Geräten die Software installiert ist, und dass auch beide Geräte während der vorzunehmenden Deaktivierung/Aktivierung an das Internet angeschlossen sind.
1. Klicken Sie auf Computer1 im Dialogfeld Lizenzaktivierung
auf Automatisch über Internet deaktivieren. Warten Sie, bis die Erfolgsmeldung erscheint.
2. Klicken Sie auf Computer2 im Dialogfeld Lizenzaktivierung
auf Automatisch über Internet aktivieren. Warten Sie, bis die Erfolgsmeldung erscheint.
Falls die beiden Computer nicht aufs Internet zugreifen können, kann nach ähnlichen Anweisungen durch einen automatischen E-Mail­Prozess übertragen werden.
6) Ich bin zwar ans Internet angeschlossen, kann aber trotzdem nicht automatisch aktivieren/deaktivieren.
Ihre Firewall muss so eingestellt sein, dass das TCP auf den lizenzierenden Server zugreifen kann. Bei Einzelbenutzer-Installation (d. h. wenn es sich um keine Netzwerkinstallation handelt) geschieht dies über http://service.palisade.com:8888 (TCP-Anschluss 8888 bei http://service.palisade.com).
16 Aktivierung der Software
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Kapitel 2: Überblick über StatTools

Überblick............................................................................................19
StatTools-Menü und StatTools-Symbolleiste ..................................19
Datensätze und Datenverwaltung......................................................19
Daten aus mehreren Zellbereichen .......................................21
Gestapelte und entstapelte Daten .........................................21
Behandlung von fehlenden Werten......................................22
Berichte und Diagramme in StatTools...............................................22
Verwendung von Formeln gegenüber Werten....................23
Verwendung von Kommentaren in Zellen..........................24
Kapitel 2: Überblick über StatTools 17
Page 28
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Überblick

StatTools gibt Ihnen leistungsstarke Statistikfähigkeiten in einer Ihnen bekannten Umgebung – dem Microsoft Excel-Programm. StatTools­Vorgänge, wie z.B. Erstellen von Punktdiagrammen, Normungstests für Variablen und Ausführen von Regressionsanalysen, können an Ihren Daten direkt in Excel vorgenommen werden und die sich aus den Analysen ergebenden Berichte und Diagramme werden ebenfalls in Excel erstellt.

StatTools-Menü und StatTools-Symbolleiste

Sobald StatTools in Excel 2003 oder einer früheren Excel-Version installiert ist, werden das Menü und die Befehle des Programms als Teil der Excel-Menüleiste angezeigt. Es ist aber auch eine StatTools­Symbolleiste zu sehen. In Excel 2007 und späteren Excel-Versionen wird dagegen eine StatTools-Befehlsleiste angezeigt.

Datensätze und Datenverwaltung

StatTools funktioniert so ähnlich wie die meisten eigenständigen statistischen Softwarepakete, indem es den Variablen gemäß strukturiert ist. Bei den meisten Analysen ist es erforderlich, dass Sie mit einem Datensatz oder einem Satz von statistischen Variablen arbeiten, die sich oft in zusammenhängenden Spalten mit verschiedenen Namen befinden. Die Namen der Variablen sind gewöhnlich in der ersten Zeile des Datensatzes zu sehen. In StatTools ermöglicht Ihnen der Datensatzmanager jedoch, die gewünschten Datensätze und Variablen zu definieren. Diese vordefinierten Variablen können dann in den Statistikanalysen verwendet werden, und zwar ohne dass die zu analysierenden Daten immer wieder neu ausgewählt werden müssen.
Kapitel 2: Überblick über StatTools 19
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Jede in einem Datensatz befindliche Variable hat einen Namen und ist in Excel mit einem bestimmten Zellenbereich verknüpft. Gewöhnlich ist eine Variable pro Spalte vorhanden, aber die Variablen können auch Zeilen eingerichtet werden. Ein Datensatz kann aus mehreren Zellblöcken bestehen, wodurch Sie dann Daten in verschiedene Blätter derselben Arbeitsmappe eingeben können.
Wenn Sie einen Datensatz definieren, versucht StatTools, in Excel die Variablen zu identifizieren, die sich in den Zellen um die aktuelle Auswahl befinden. Dadurch kann schnell und mühelos ein Datensatz eingerichtet werden, und zwar mit den Variablen in Spalten und den entsprechenden Namen der Variablen jeweils in der obersten Zeile.
In Ihrem Datensatz brauchen die Spalten nicht unbedingt alle gleich lang zu sein. Sie könnten beispielsweise zwei Variablen – Gewicht_Männer und Gewicht_Frauen – mit unterschiedlicher Anzahl von Beobachtungen haben. Bei vielen Analysen wird StatTools jedoch die leeren Zellen in den kürzeren Spalten einfach als fehlende Daten behandeln.
20 Überblick
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Daten aus mehreren Zellbereichen
Gestapelte und entstapelte Daten
In Excel 2003 (oder einer frühren Version) können in nur einer Spalte bis zu 65536 Datenpunkte für eine Variable vorhanden sein. Falls Ihre Variablen noch mehr als 65.536 Datenwerte enthalten und Sie nicht mit Excel 2007 arbeiten möchten, gibt Ihnen StatTools die Möglichkeit, einem einzigen Datensatz Daten aus mehreren Zellbereichen zuzuweisen. Sie könnten beispielsweise einen Datensatz in mehreren Arbeitsblättern „wiederholen“, indem Sie in verschiedenen Arbeitsblättern die gleichen Spalten verwenden, um alle Werte für einen Datensatz aufzunehmen. Auch könnten Sie diese Fähigkeit dazu verwenden, einem Datensatz auf demselben Arbeitsblatt verschiedene Zellblöcke zuzuweisen. Das ist recht praktisch, wenn Ihre Daten über ein Arbeitsblatt verstreut sind, aber alle in ein und demselben Datensatz zusammengefasst werden sollen.
StatTools unterstützt sowohl gestapelte als auch entstapelte Daten. Bei einigen statistischen Vorgängen ist es einfacher, mit gestapelten Daten zu arbeiten. Bei anderen Vorgängen sind dagegen evtl. entstapelte Daten vorteilhafter. Wenn wir beispielsweise die durchschnittlichen Haushaltseinkommen in mehreren unterschiedlichen Nachtbarschaften vergleichen, würde bei der entstapelten Form eine separate Einkommens-Variable (oder Spalte) für jede Nachtbarschaft vorhanden sein. Bei der gestapelten Form würde dagegen die Wertevariable Einkommen und die Kategorievariable Nachbarschaft verfügbar sein, um zu erkennen zu geben, in welcher Nachbarschaft sich die einzelnen Haushalte befinden.
Die Variablen-Stapelfunktion in StatTools ermöglicht Ihnen, Ihre Variablen in zwei Spalten zu stapeln, und zwar in der Wertespalte Einkommen und der Kategoriespalte Nachbarschaft. Je nach Analysentyp könnte es vielleicht einfacher sein, mit dem gestapelten Datensatz zu arbeiten, als mit der entstapelten Version.
Kapitel 2: Überblick über StatTools 21
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Behandlung von fehlenden Werten
Wenn in Ihrem Datensatz fehlende Werte vorhanden sind (was bei der Statistikanalyse häufig vorkommt), werden diese der Aufgabe entsprechend gehandhabt. Bei Übersichtsfaktoren, wie z.B. Mittelwerten und Standardabweichungen, werden fehlende Werte beispielsweise einfach ignoriert. Bei einer Regressionsanalyse mit drei Variablen werden dagegen im Datensatz für diese drei Variablen jeweils nur solche Zeilen verwendet, die keine fehlenden Werte enthalten. (Dies wird „listenweise“ oder „fallweise“ Löschung genannt.) Als drittes Beispiel kann ein Punktdiagramm mit zwei Variablen genannt werden, in dem nur solche Punkte grafisch dargestellt werden, bei denen beide Variablen Werte haben, die nicht zu den fehlenden gehören.
Hinweis: Bei einigen StatTools-Vorgängen kann nicht mit fehlenden Werten gearbeitet werden. Im Abschnitt Referenz dieses Handbuchs wird beschrieben, wie bei den einzelnen Vorgängen bei fehlenden Werten vorgegangen wird.

Berichte und Diagramme in StatTools

Wenn in StatTools eine numerische Ausgabe erstellt wird, wie z.B. ein Bericht aus einer Regressionsanalyse oder eine Übersichtstatistikstabelle, werden folgende Optionen zur Platzierung des Berichts gegeben:
• In neuer Arbeitsmappe – was bedeutet, dass nötigenfalls eine
neue Arbeitsmappe erstellt und dann jeder Bericht darin auf einem neuen Arbeitsblatt platzieret wird.
• Auf neuem Arbeitsblatt in aktiver Arbeitsmappe – was
bedeutet, dass jeder Bericht in der aktiven Arbeitsmappe auf einem neuen Arbeitsblatt platziert wird.
• Beginn nach zuletzt verwendeter Spalte – was bedeutet, dass
jeder Bericht rechts der zuletzt verwendeten Spalte auf einem aktiven Arbeitsblatt platziert wird.
• Beginn in Zelle – was bedeutet, dass Sie eine Zelle
auswählen können, in der dann die linke obere Kante des Berichts oder Diagramms platziert wird.
Wenn durch StatTools irgendwelche Diagramme erstellt werden, sind diese bei den Berichten zu sehen. Diagramme werden im Excel­Format erstellt und können über die standardmäßigen Excel­Diagrammbefehle Ihren Wünschen angepasst werden.
22 Überblick
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Verwendung von Formeln gegenüber Werten
StatTools versucht in der Regel, die Ergebnisse möglichst in Echtzeit anzuzeigen. Mit anderen Worten, Berichte werden möglichst durch Formeln mit den Originaldaten verknüpft. Angenommen, Sie arbeiten mit der Variable Gewicht und möchten Übersichtsfaktoren über das Gewicht, wie z.B. Mittelwert und Standardabweichung, haben. Durch den Übersichtsstatistikvorgang erhält der Gewichtsbereich den Namen Gewicht und werden dann folgende Formeln in die Ausgabezellen eingegeben: =StatMean(Gewicht) und =StatStdDev(Gewicht). Bei StatMean und StatStdDev handelt es sich um in StatTools integrierte Funktionen, die zum Berechnen des Mittelwerts und der Standardabweichung verwendet werden. Dadurch werden die standardmäßigen für diese Statistiken bestimmten Excel-Funktionen ersetzt.
Kapitel 2: Überblick über StatTools 23
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Verwendung von Kommentaren in Zellen
Es gibt zwei Gründe dafür, dass Formeln in Berichten verwendet werden. Erstens werden Sie dadurch mit den statistischen Vorgängen und den StatTools-Funktionen in Excel vertraut, da Sie nicht nur die numerischen Ergebnisse sehen, sondern auch erkennen können, wie diese formuliert werden. Und zweitens ist dadurch auch der praktische Vorteil vorhanden, dass sich die Ergebnisse bei Datenänderung automatisch aktualisieren, sodass Sie den Vorgang nicht noch einmal erneut ausführen brauchen.
Mitunter ist es jedoch nicht angebracht, Formeln zu verwenden. Ein gutes Beispiel dafür ist die Regression. StatTools gibt Ihnen nicht die Formeln, die zum Erstellen der Regressionsausgabe verwendet werden, sondern nur die numerischen Ergebnisse. In solchen Fällen müssen Sie also bei Datenänderung die Vorgänge erneut ausführen.
StatTools gibt Ihnen auch die Möglichkeit, die Echtzeit­Aktualisierung auszuschalten. Das ist praktisch, wenn in Excel die Neuberechnung bei Datenänderung zu lange dauert.
In Excel haben Sie die Möglichkeit, in Zellen so genannte Popup­Kommentare zu verwenden. Wenn sich ein Kommentar in einer Zelle befindet, ist das durch ein kleines rotes Dreieck oben rechts in der Zelle zu erkennen. Um den Kommentar lesen zu können, müssen Sie langsam mit dem Cursor über die Zelle gehen. In StatTools werden diese Kommentare für kontextbezogene Hilfe verwendet. Dies ist sozusagen die am schnellsten verfügbare Online-Hilfe.
Übrigens, falls die Kommentare in einer Kalkulationstabelle stets angezeigt bleiben, d.h., ständig vor den Daten zu sehen sind, sollten Sie im Menü Extras den Befehl Optionen wählen, dann auf die Registerkarte Ansicht und anschließend auf die Schaltfläche Nur Kommentarindikator klicken.
24 Überblick
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Kapitel 3: StatTools­Referenzhandbuch
Einführung 29
VBA-Makrosprache und Toolkit für Entwickler in StatTools ......29
Referenz: StatTools-Symbole 31
StatTools-Symbolleiste....................................................................31
Referenz: StatTools-Menübefehle 35
Einführung.........................................................................................35
Add-In-Analysenpakete........................................................................35
Auflistung der Befehle .....................................................................37
StatTools-Menü – Datensätze..........................................................45
Befehl Datensatzmanager.....................................................................45
Menü Dienstprogramme...................................................................51
Befehl Stapeln.........................................................................................51
Befehl Entstapeln...................................................................................54
Befehl Daten transformieren ...............................................................55
Befehl Verzögerung...............................................................................57
Befehl Differenz.....................................................................................59
Befehl Interaktion..................................................................................61
Befehl Kombination ..............................................................................63
Befehl Pseudo .........................................................................................65
Befehl Zufallsprobe...............................................................................67
Menü Übersichtsstatistik.................................................................69
Befehl Übersicht (eine Variable).........................................................69
Befehl Korrelationen und Kovarianz.................................................72
Menü Übersichtsdiagramme............................................................75
Befehl Histogramm................................................................................75
Befehl Punktdiagramm.........................................................................78
Befehl Box-Whisker-Plot ......................................................................80

Kapitel 3: StatTools-Referenzhandbuch 25

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Menü Statistischer Schluss ............................................................83
Befehl Vertrauensintervall – Mittelwert/Std. Abweichung.......... 83
Befehl Vertrauensintervall für Proportionen................................... 86
Befehl Hypothesetest für Mittelwert/Std. Abweichung................ 89
Befehl Hypothesetest für Proportion ................................................ 92
Befehl Probegrößenauswahl............................................................... 96
Befehl Einseitige ANOVA................................................................... 98
Befehl Zweiseitige ANOVA.............................................................. 102
Befehl Chi-Quadrat-Unabhängigkeitstest...................................... 105
Menü Normalitätstests................................................................... 109
Befehl Chi-Quadrat-Normungstest.................................................. 109
Befehl Lilliefors-Test.......................................................................... 113
Befehl Normales Q-Q-Diagramm .................................................... 115
Menü Zeitserie und Prognose.......................................................117
Befehl Zeitserien-Diagramm............................................................. 117
Befehl Autokorrelation ...................................................................... 120
Befehl Ausführzählungstest für Zufallsfaktoren.......................... 122
Befehl Prognose................................................................................... 124
Menü Regression und Klassifizierung.........................................129
Befehl Regression................................................................................ 130
Befehl Logistische Regression.......................................................... 135
Befehl Diskriminanzanalyse............................................................. 140
Menü Qualitätskontrolle ................................................................ 145
Befehl Pareto-Diagramm ................................................................... 146
Befehl x/r-Diagramme ........................................................................ 149
Befehl p-Diagramm ............................................................................ 153
Befehl c-Diagramm............................................................................. 157
Befehl u-Diagramm ............................................................................ 160
Menü Nichtparametrische Tests...................................................165
Befehl Vorzeichentest......................................................................... 167
Befehl Wilcoxon-Vorzeichen-Rangtest........................................... 170
Befehl Mann-Whitney-Test............................................................... 173
Menü Dienstprogramme................................................................177
Befehl Anwendungseinstellungen .................................................. 177
Befehl Datensätze löschen................................................................. 184
Befehl Dialogfeldspeicher löschen.................................................. 184
Befehl StatTools-Add-In entladen................................................... 184
26
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Hilfemenü.........................................................................................185
StatTools-Hilfe .....................................................................................185
Befehl Online-Handbuch ...................................................................185
Befehl Lizenzaktivierung ...................................................................185
Befehl Info über ...................................................................................185
Referenz: StatTools-Funktionen 187
Einführung.......................................................................................187
StatTools-Funktionen gegenüber Excel-Funktionen.....................187
Verteilungsfunktionen .......................................................................189
Echtzeit-Berichte...................................................................................190
Referenz: Liste der Statistikfunktionen........................................193
Tabelle der verfügbaren Funktionen ...............................................193
Detaillierte Funktionsbeschreibungen............................................197
Kapitel 3: StatTools-Referenzhandbuch 27
Page 38
28
Page 39

Einführung

In diesem Kapitel werden die in StatTools verwendeten Symbole, Befehle und Statistikfunktionen beschrieben. Das Kapitel ist in vier Abschnitte unterteilt:
1) Referenz: StatTools-Symbole
2) Referenz: Übersicht über StatTools-Vorgänge
3) Referenz: StatTools-Befehle
4) Referenz: StatTools-Funktionen

VBA-Makrosprache und Toolkit für Entwickler in StatTools

StatTools enthält eine leistungsstarke VBA-basierte Makrosprache, die dazu verwendet werden kann,
1) die StatTools-Analysen zu automatisieren
2) neue Statistikanalysen zu entwickeln, in denen StatTools-
Datensatzmanager, -Berichte und -Diagramme verwendet werden Durch diese benutzerdefinierten Berechnungen
können Analysen erstellt werden, die in den eigentlichen StatTools-Vorgängen nicht vorhanden sind. Falls erwünscht, können diese Analysen auch im StatTools-Menü und den StatTools-Symbolleisten angezeigt werden.
Weitere Informationen über die StatTools VBA-Makrosprache und das Toolkit für Entwickler sind in der Online-Dokumentation zu finden, die für das Produkt verfügbar ist.
Kapitel 3: StatTools-Referenzhandbuch 29
Page 40
30 Einführung
Page 41

Referenz: StatTools-Symbole

StatTools-Symbolleiste

StatTools-Symbole werden dazu verwendet, Datensätze und Variablen zu definieren und diese Variablen dann statistisch auszuwerten. StatTools-Symbole sind in der Excel-Symbolleiste (d.h. in einer vom Benutzer definierten Symbolleiste in Excel 2003 und früher) bzw. in einer Befehlsleiste in Excel 2007 zu finden. In diesem Abschnitt wird jedes Symbol kurz beschrieben und werden dabei die Funktionen, die dadurch ausgeführt werden, dargelegt. Auch werden die entsprechenden Menübefehle beschrieben.
In Excel 2003 und früheren Excel-Versionen sind in der StatTools­Symbolleiste folgende Symbole zu sehen.
Symbol Symbolfunktion und entsprechender Befehl
Datensatz und Variablen definieren oder einen bestehenden Datensatz nebst Variablen bearbeiten bzw. löschen
Entsprechender Befehl: Datensatzmanager
Dienstprogramm (für fehlende Daten) ausführen
Entsprechender Befehl: Dienstprogramm für fehlende Daten
Übersichtsstatistik ausführen
Entsprechender Befehl: Übersichtsstatistiken
Übersichtsdiagramme für Variablen erstellen
Entsprechender Befehl: Übersichtsdiagramme
Statistischen Schluss ausführen
Entsprechender Befehl: Statistischer Schluss
Normalitätstest an Variablen ausführen
Entsprechender Befehl: Normalitätstests
Referenz: StatTools-Symbole 31
Page 42
Zeitserie oder Prognose ausführen
Entsprechender Befehl: Zeitserie und Prognose
Regression oder Klassifizierung ausführen
Entsprechender Befehl: Regression und Klassifizierung
Qualitätskontrolle ausführen
Entsprechender Befehl: Qualitätskontrolle
Nichtparametrischen Test ausführen
Entsprechender Befehl: Nichtparametrische Tests
StatTools-Dienstprogramme anzeigen
Entsprechender Befehl: Dienstprogramme
StatTools-Hilfedatei anzeigen
Entsprechender Befehl: Hilfe
32 StatTools-Symbolleiste
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In Excel 2007 sind in der StatTools-Befehlsleiste folgende Symbole zu sehen.
Symbol Symbolfunktion und entsprechender Befehl
bestehenden Datensatz nebst Variablen bearbeiten bzw. löschen
Entsprechender Befehl: Datensatzmanager
Dienstprogramm (für fehlende Daten) ausführen
Datensatz und Variablen definieren oder einen
Entsprechender Befehl: Dienstprogramm für fehlende Daten
Übersichtsstatistik ausführen
Entsprechender Befehl: Übersichtsstatistiken
Übersichtsdiagramme für Variablen erstellen
Entsprechender Befehl: Übersichtsdiagramme
Statistischen Schluss ausführen
Entsprechender Befehl: Statistischer Schluss
Normalitätstest an Variablen ausführen
Entsprechender Befehl: Normalitätstest
Zeitserie oder Prognose ausführen
Entsprechender Befehl: Zeitserie und Prognose
Regression oder Klassifizierung ausführen
Entsprechender Befehl: Regression und Klassifizierung
Qualitätskontrolle ausführen
Entsprechender Befehl: Qualitätskontrolle
Nichtparametrischen Test ausführen
Entsprechender Befehl: Nichtparametrische Tests
StatTools-Dienstprogramme anzeigen
Entsprechender Befehl: Dienstprogramme
StatTools-Hilfedatei anzeigen
Entsprechender Befehl: Hilfe
Referenz: StatTools-Symbole 33
Page 44
34 StatTools-Symbolleiste
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Referenz: StatTools­Menübefehle

Einführung

Dieser Abschnitt des Referenzhandbuchs beschäftigt sich im Einzelnen mit den verfügbaren StatTools-Befehlen, so wie sie in Excel 2003 bzw. früheren Excel-Versionen im StatTools-Menü und in Excel 2007 bzw. späteren Excel-Versionen in der StatTools-Befehlsleiste zu sehen sind. Die Befehle werden in der Reihenfolge erörtert, in der sie in der Menüleiste erscheinen, d. h. angefangen mit dem Befehl Datensatzmanager und von da aus nach rechts gehend. Viele der verfügbaren Befehle können auch über die StatTools-Symbole ausgeführt werden. Im Abschnitt Referenz: StatTools-Symbole in diesem Kapitel sind die Befehle aufgeführt, die den einzelnen StatTools-Symbolen entsprechen.
Mehrere StatTools-Befehle sind auch in dem unverankerten Kontextmenü verfügbar, das erscheint, wenn Sie in Excel mit der rechten Maustaste klicken.

Add-In-Analysenpakete

In StatTools Industrial können Add-In-Pakete von neuen Analysen verwendet werden, die nicht im eigentlichen StatTools-Produkt enthalten sind. Die in diesen Paketen verwendeten Befehle werden dann automatisch dem StatTools-Menü hinzugefügt. Mit anderen Worten, wenn Sie Add-In-Analysenpakete verwenden, sieht das StatTools-Menü u.U. etwas anders als hier gezeigt aus. Weitere Informationen über das Entwickeln von Zusatzverfahren für StatTools finden Sie in der Online-Dokumentation der in StatTools verwendeten VBA-Makrosprache und des Toolkits für Entwickler.

Referenz: StatTools-Menübefehle 35

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36
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Auflistung der Befehle

Die in StatTools verfügbaren Vorgänge sind in naturgemäße Gruppen unterteilt. Für jede Gruppe befindet sich ein Menüeintrag im StatTools–Menü. Falls eine Gruppe mehr als einen Eintrag hat, ist ein Untermenü vorhanden, in dem die Einträge aufgelistet sind. In diesem Abschnitt wird jeder Vorgang in den einzelnen Gruppen kurz beschrieben. Detailliertere Informationen über jeden Vorgang sind in diesem Kapitel unter Referenz: StatTools-Befehle zu finden.
Vorgang Beschreibung Fehlende
Übersichtsstatistiken
Befehl Übersicht (eine Variable)
Befehl Korrelationen und Kovarianz
Übersichtsdiagramme
Befehl Histogramm
Erstellt Übersichtsstatistiken einschließlich der üblichen Messwerte, wie z.B. Durchschnitt, Medianwert und Standardab­weichung, und der Optionen, wie z.B. Quartile und Perzentile.
Erstellt eine Korrelations­oder Kovarianztabelle für von Ihnen ausgewählte Variablen.
Erstellt ein Histogramm für jede von Ihnen ausgewählte Variable. Gibt Ihnen die Möglichkeit, die Kategorien oder Bins des Histogramms zu definieren.
Daten?
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Statische gegenüber Echtzeit­Berichten
Echtzeit Gestapelte und
Echtzeit Nur entstapelte
Teilweise in Echtzeit – Diagramm wird durch Datenänderu ngen aktualisiert, wenn sich die Daten innerhalb des x­Achsen­bereichs des Diagramms befinden
Datenan­forderungen
entstapelte Daten
Bis zu 16 Millionen Fälle möglich
Daten Bis zu 16
Millionen Fälle möglich
Gestapelte und entstapelte Daten
Bis zu 16 Millionen Fälle möglich
Daten aus mehreren Zellbe­reichen?
Ja Ignoriert 1-100
Ja Ignoriert 1-250
Ja Ignoriert 1-100
Ungül­tige Daten
Anzahl der Var.
Referenz: StatTools-Menübefehle 37
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Vorgang Beschreibung Fehlende
Befehl Punktdiagram m
Befehl Box­Whisker-Plot
Statistischer Schluss
Befehl Vertrauensinter vall – Mittelwert/Std. Abweichung
Befehl Vertrauensinter vall für Proportionen
Erstellt ein Punktdiagramm für jedes von Ihnen ausgewählte Variablenpaar.
Erstellt ein Box-Plot (wenn Sie nur eine Variable auswählen) oder nebeneinander befindliche Box-Plots (wenn Sie mehrere Variablen auswählen).
Berechnet bei einzelnen Variablen ein Vertrauens­intervall für Mittelwert und Standardabweichung oder die Differenz zwischen den Mittelwerten, wenn es sich um Variablenpaare handelt. Die Vertrauensintervalle können mithilfe einer Analyse berechnet werden, und zwar unter Verwendung einer, zweier oder gepaarter Werteproben.
Analysiert die Proportion von Elementen in einer Werteprobe, die zu einer bestimmten Kategorie gehört (Analyse unter Verwendung nur einer Werteprobe) oder vergleicht zwei Werteproben hinsichtlich der Proportion von Elementen in einer bestimmten Kategorie (Analyse unter Verwendung von zwei Werteproben).
Daten?
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Statische gegenüber Echtzeit­Berichten
Echtzeit Nur entstapelte
Echtzeit Gestapelte und
Echtzeit Gestapelte und
Echtzeit Gestapelte und
Datenan­forderungen
Daten Bis zu 32.000
Fälle möglich
entstapelte Daten
Bis zu 16 Millionen Fälle möglich
entstapelte Daten
Bis zu 16 Millionen Fälle möglich
entstapelte Daten
Bis zu 16 Millionen Fälle möglich
Daten aus mehreren Zellbe­reichen?
Nein Nicht
Nein Ignoriert 1-10
Ja Ignoriert 1 – 250 (unter
Ja Ignoriert 1 – 250 (unter
Ungül­tige Daten
zulässig
Anzahl der Var.
1-10
Verwendung einer Werteprobe)
Genau 2 (bei Verwendung von zwei oder gepaarten Werteproben)
Verwendung einer Werteprobe)
Genau 2 (bei Verwendung von zwei oder gepaarten Werteproben)
38 Auflistung der Befehle
Page 49
Vorgang Beschreibung Fehlende
Befehl Hypothesetest für Mittelwert/Std. Abweichung
Befehl Hypothesetest für Proportion
Befehl Probegrößenau swahl
Befehl Einseitige ANOVA
Führt bei einzelnen Variablen einen Hypothesetest für Mittelwert und Standardabweichung oder für die Differenzen zwischen den Mittelwerten aus, wenn es sich um Variablenpaare handelt. Die Hypotheseteste können mithilfe einer Analyse ausgeführt werden, und zwar unter Verwendung von einer, zwei oder gepaarten Werteproben.
Analysiert die Proportion von Elementen in einer Werteprobe, die zu einer bestimmten Kategorie gehört (Analyse unter Verwendung nur einer Werteprobe) oder vergleicht zwei Werteproben hinsichtlich der Proportion von Elementen in einer bestimmten Kategorie (Analyse unter Verwendung von zwei Werteproben).
Bestimmt die Werteprobengröße (oder Probengrößen) die erforderlich sind, um ein Vertrauensintervall mit einer vorgeschriebenen Halblänge zu erhalten. Dadurch werden die Vertrauensintervalle für Mittelwert, Proportion, Differenz zwischen Mittelwerten und Differenz zwischen zwei Proportionen festgelegt.
Eine Erweiterung einer Analyse unter Verwendung von zwei Werteproben, um die Mittelwerte von zwei Populationen zu vergleichen. Dadurch wird getestet, ob mehrere Mittelwerte gleich sind.
Daten?
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
n/b n/b n/b n/b n/b n/b
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Statische gegenüber Echtzeit­Berichten
Echtzeit Gestapelte und
Echtzeit Gestapelte und
Echtzeit Gestapelte und
Datenan­forderungen
entstapelte Daten
Bis zu 16 Millionen Fälle möglich
entstapelte Daten
Bis zu 16 Millionen Fälle möglich
entstapelte Daten
Bis zu 16 Millionen Fälle möglich
Daten aus mehreren Zellbe­reichen?
Ja Ignoriert 1 – 250 (unter
Ja Ignoriert 1 – 250 (unter
Ja Ignoriert 2-50
Ungül­tige Daten
Anzahl der Var.
Verwendung einer Werteprobe)
Genau 2 (bei Verwendung von zwei oder gepaarten Werteproben)
Verwendung einer Werteprobe)
Genau 2 (bei Verwendung von zwei oder gepaarten Werteproben)
Referenz: StatTools-Menübefehle 39
Page 50
Vorgang
Befehl Zweiseitige ANOVA
Befehl Chi­Quadrat­Unabhängigkeit stest
Normalitätstests
Befehl Chi­Quadrat­Normungstest
Befehl Lilliefors-Test
Befehl Normales Q-Q­Diagramm
Zeitserie und Prognose
Befehl Zeitserien­Diagramm
Beschreibung Fehlende
Führt eine zweiseitige Varianzanalyse aus. Diese Analyse wird gewöhnlich im Zusammenhang mit einer experimentellen Planung ausgeführt, die zwei Faktoren enthält, die beide auf mehrere „Behandlungsstufen“ eingestellt sind.
Verwendet einen Chi­Quadrat-Test, um zu prüfen, ob die Zeilen- und Spaltenattribute in einer Eventualfalltabelle statistisch unabhängig sind.
Führt einen Chi-Quadrat­Normungstest für die von Ihnen gewählte Variable aus.
Liefert einen leistungsstärkeren Normalitätstest als durch den Chi-Quadrat­Anpassungsgütetest möglich ist. („Leistungsstärker“ bedeutet in diesem Fall, dass durch den Test besser irgendeine nicht normale Anpassung erkannt werden kann.)
Erstellt ein Q-Q-Diagramm für eine ausgewählte Variable und sorgt für einen informellen Normalitätstest.
Erstellt ein Zeitseriendiagramm für eine oder mehrere Zeitserien-Variablen, die sich alle in derselben Tabelle befinden.
Daten?
Nicht zulässig Echtzeit Gestapelte
Nein Echtzeit
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Statische gegenüber Echtzeit­Berichten
(solange sich die Tabellengröß e nicht ändert)
Teilweise in Echtzeit (Bin-Position bleibt unverändert, aber Belegung und Diagramme ändern sich)
Echtzeit Gestapelte und
Echtzeit Gestapelte und
Echtzeit Entstapelte
Datenanforder ungen
Daten Bis zu 16
Millionen Fälle möglich
Experiment muss ausgeglichen sein
n/b n/b n/b n/b
Gestapelte und entstapelte Daten
Bis zu 16 Millionen Fälle möglich
entstapelte Daten
Bis zu 16 Millionen Fälle möglich
entstapelte Daten
Bis zu 16 Millionen Fälle möglich
Daten Bis zu 32.000
Fälle möglich
Daten aus mehreren Zellbereich en?
Ja Nicht
Ja Ignoriert 1
Ja Ignoriert 1-10
Nein Ignoriert 1
Nein Nicht
Ungülti ge Daten
zulässig
zulässig
Anzahl der Var.
2 Kategorie­variablen, 1 Wertvariable
1-100
40 Auflistung der Befehle
Page 51
Vorgang
Befehl Autokorrelation
Befehl Ausführzählung stest für Zufallsfaktoren
Befehl Prognose
Regression und Klassifizierung
Befehl Regression
Befehl Logistische Regression
Beschreibung Fehlende
Berechnet eine beliebige Anzahl von Autokorrelationen für eine Zeitserien-Variable, gibt an, welche davon ungleich Null sind und (falls gewünscht) zeigt ein Balkendiagramm (d.h., ein so genanntes „Korrelogramm“) der Autokorrelationen an.
Führt einen Ausführzählungstest aus, um festzustellen, ob eine Variable (gewöhnlich eine Zeitserien-Variable) eine Zufallsvariable ist.
Sagt die Zeitseriendaten voraus, und zwar mittels gleitender Durchschnittsmethode, einfachem exponentiellem Glätten, exponentieller Glättungsmethode für erfasste Tendenz (Holt) und exponentieller Glättungsmethode für erfasste Saisonabhängigkeit (Winters).
Führt eine Reihe von Regressionsanalysen aus, einschließlich einfacher Mehrfachregression, schrittweiser Regression, Vorwärtsregression, Rückwärtsregression und Blockregression.
Führt eine logistische Regressionsanalyse an einem Datensatz aus. Dies ist im Wesentlichen eine nicht lineare Art von Regressionsanalyse, wobei dann die Reaktionsvariable binär ist, d.h., 0 oder 1.
Daten?
Zu Beginn und Ende der Daten zulässig
Zu Beginn und Ende der Daten zulässig
Nur zu Datenbeginn zulässig
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Statische gegenüber Echtzeit­Berichten
Echtzeit Entstapelte
Echtzeit Entstapelte
Echtzeit Entstapelte
Statisch Entstapelte
Statisch Gestapelte
Datenanforder ungen
Daten Bis zu 32.000
Fälle möglich
Daten Bis zu 16
Millionen Fälle möglich
Daten Bis zu 32.000
Fälle möglich
Daten Bis zu 16
Millionen Fälle möglich
Daten Bis zu 16
Millionen Fälle möglich
Daten aus mehreren Zellbereich en?
Nein Nicht
Ja Nicht
Ja Nicht
Ja Nicht
Ja Nicht
Ungülti ge Daten
zulässig
zulässig
zulässig
zulässig
zulässig
Anzahl der Var.
1-10
1 oder mehrere
1 oder mehrere
1 abhängige, 1 – 250 unabhängige
1 abhängige, 1 – 250 unabhängige
Referenz: StatTools-Menübefehle 41
Page 52
Vorgang
Befehl Diskriminanzan alyse
Qualitätskontrolle
Befehl Pareto­Diagramm
Befehl x/r­Diagramme
Befehl p­Diagramm
Befehl c­Diagramm
Befehl u­Diagramm
Nichtparametrische Tests
Befehl Vorzeichentest
Beschreibung Fehlende
Führt eine Diskriminanzanalyse an einem Datensatz aus. Dabei sollte eine Kategorievariable vorhanden sein, aus der hervorgeht, in welcher von zwei oder mehr Gruppen sich die einzelnen Beobachtungen befinden; auch sollten eine oder mehrere zusätzliche Variablen verfügbar sein, um die Gruppenmitgliedschaft voraussagen zu können.
Erstellt ein Pareto­Diagramm, aus dem Sie die relative Wichtigkeit der kategorisierten Daten erkennen können.
Erstellt x- und r­Diagramme, um anzuzeigen, ob ein Vorgang statistisch erfasst wird.
Erstellt p-Diagramme, um anzuzeigen, ob ein Vorgang statistisch erfasst wird.
Erstellt c-Diagramme, um anzuzeigen, ob ein Vorgang statistisch erfasst wird.
Erstellt u-Diagramme, um anzuzeigen, ob ein Vorgang statistisch erfasst wird.
Führt Hypothesetests für den Medianwert einer Variable oder für den Medianwert der Differenzen für ein Variablenpaar aus.
Daten?
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Nicht zulässig Statisch Entstapelte
Nicht zulässig Statisch Entstapelte
Nicht zulässig Statisch Entstapelte
Nicht zulässig Statisch Entstapelte
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Statische gegenüber Echtzeit­Berichten
Statisch Gestapelte
Statisch Entstapelte
Echtzeit Gestapelte und
Datenanforder ungen
Daten Bis zu 16
Millionen Fälle möglich
Daten
Daten Bis zu 32.000
Fälle möglich
Daten Bis zu 32.000
Fälle möglich
Daten Bis zu 32.000
Fälle möglich
Daten Bis zu 32.000
Fälle möglich
entstapelte Daten
Bis zu 16 Millionen Fälle möglich
Daten aus mehreren Zellbereich en?
Ja Nur in
Ja Ignoriert 1 Kategorie
Nein Nicht
Nein Nicht
Nein Nicht
Nein Nicht
Ja Ignoriert 1 – 250 (unter
Ungülti ge Daten
abhängi gen Variable n zulässig
zulässig
zulässig
zulässig
zulässig
Anzahl der Var.
1 abhängige, 1 – 250 unabhängige
oder 1 Wert und 1
Kategorie
2-25
1 Variable 1 Größen-
variable
1
1
Verwendung einer Werteprobe)
Genau 2 (bei Verwendung von zwei oder gepaarten Werteproben)
42 Auflistung der Befehle
Page 53
Vorgang
Befehl Führt genau wie bei
Befehl Mann­Whitney-Test
Daten-Dienstprogramme
Befehl Stapeln Nimmt einen Datensatz,
Befehl Entstapeln
Befehl Pseudo Erstellt Pseudovariablen
Befehl Interaktion
Beschreibung Fehlende
„Vorzeichentest“ die Hypothesetests aus, aber geht dabei davon aus, dass die Wahrscheinlichkeitsverteilu ng symmetrisch ist.
Führt einen Hypothesetest an zwei Werteproben aus.
der separate Variablen für jede Gruppe in separaten Spalten enthält, und ermöglicht das Stapeln dieser Variablen in zwei Spalten: „Kategorie“ und „Wert“. Je nach Analysentyp könnte es vielleicht einfacher sein, mit dem gestapelten Datensatz zu arbeiten, als mit der entstapelten Version.
Führt genau das Umgekehrte von „Stapeln“ aus.
(0-1) auf Basis von vorhandenen Variablen.
Erstellt eine neue Variable aus einem numerischen Variablenpaar, einer Kategorie und einer numerischen Variable oder aus zwei Kategorievariablen.
Daten?
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Überall zulässig (d.h., sowohl zu Beginn als auch in der Mitte oder am Ende der Daten)
Ja – überall in der Variable
Ja – überall in der Variable
Ja – überall in der Variable
Ja – überall in der Variable
Statische gegenüber Echtzeit­Berichten
Echtzeit Gestapelte und
Echtzeit Gestapelte und
Statisch Nur entstapelte
n/b Gestapelte
Echtzeit Nur entstapelte
Echtzeit Nur entstapelte
Datenanforder ungen
entstapelte Daten
Bis zu 16 Millionen Fälle möglich
entstapelte Daten
Bis zu 16 Millionen Fälle möglich
Daten Bis zu 65535
Fälle möglich
Daten Bis zu 16
Millionen Fälle möglich
Daten Bis zu 16
Millionen Fälle möglich
Daten Bis zu 16
Millionen Fälle möglich
Daten aus mehreren Zellbereich en?
Ja Ignoriert 1 – 250 (unter
Ja Ignoriert 1 – 250 (unter
Nein n/b 1-100
Ja n/b 1-32
Ja n/b 1
Ja Nicht
Ungülti ge Daten
zulässig
Anzahl der Var.
Verwendung einer Werteprobe)
Genau 2 (bei Verwendung von zwei oder gepaarten Werteproben)
Verwendung einer Werteprobe)
Genau 2 (bei Verwendung von zwei oder gepaarten Werteproben)
2 – 32 aus dem gleichen Datensatz
Referenz: StatTools-Menübefehle 43
Page 54
Vorgang
Befehl Kombination
Befehl Verzögerung
Befehl Daten transformieren
Befehl Differenz
Befehl Zufallsprobe
Beschreibung Fehlende
Erstellt eine neue Variable, und zwar durch Verwendung des Produkts, der Summe, des Durchschnitts, des Minimums, des Maximums oder des Min-Max­Bereichs einer oder mehrerer Variablen.
Erstellt eine neue verzögerte Variable auf Basis einer vorhandenen Variable. Eine verzögerte Variable ist einfach eine Version der Originalvariable, die sich (je nach Verzögerung) eine entsprechende Anzahl von Zeilen unterhalb des Originals befindet.
Wendet eine der folgenden vier nicht linearen Transformationen – Natürlicher Logarithmus, Quadrat, Quadratwurzel oder Wechselseitig – auf die ausgewählten Variablen an, um eine neue Variable zu erstellen.
Erstellt eine beliebige Anzahl von Differenzvariablen auf Basis einer Originalvariable.
Ermöglicht Ihnen, jede beliebige Anzahl an Zufallswerten aus einem gegebenen Datensatz zu erstellen, wobei es keine Rolle spielt, ob die Probenerhebung mit oder ohne Ersetzung ist.
Daten?
Ja – überall in der Variable
Ja – überall in der Variable
Ja – überall in der Variable
Ja – überall in der Variable
Ja – überall in der Variable
Statische gegenüber Echtzeit­Berichten
Echtzeit Nur entstapelte
Echtzeit Nur entstapelte
Echtzeit oder statisch
Echtzeit Nur entstapelte
Statisch Gestapelte
Datenan­forderungen
Daten Bis zu 16
Millionen Fälle möglich
Daten Bis zu 16
Millionen Fälle möglich
Nur entstapelte Daten
Bis zu 16 Millionen Fälle möglich
Daten Bis zu 16
Millionen Fälle möglich
Daten Bis zu 16
Millionen Fälle möglich
Daten aus mehreren Zellber.?
Ja n/b 2 Werte-
Ja Ignoriert 1
Ja Ignoriert 1-100
Ja n/b 1
Ja Ignoriert 1-32
Ungült. Daten
Anzahl der Var.
variablen oder
1 Werte- und eine Kategorie­variable oder
2 Kategorie­variablen
44 Auflistung der Befehle
Page 55

StatTools-Menü – Datensätze

Befehl Datensatzmanager

Definiert StatTools-Datensätze und Variablen oder bearbeitet bzw. löscht einen bestehenden Datensatz nebst Variablen
Der Befehl Datensatzmanager ermöglicht Ihnen, die Datensätze und Variablen zu definieren. Sobald die Datensätze und Variablen definiert sind, können Sie in StatTools analysiert werden. Über das Dialogfeld Datensatzmanager können Sie Datensätze hinzufügen oder entfernen sowie auch einen Datensatz benennen oder das Layout der Variablen in einem Datensatz angeben und diese Variablen wie gewünscht bezeichnen.
Was sind Datensätze und Variablen?
StatTools funktioniert so ähnlich wie die meisten eigenständigen statistischen Softwarepakete, indem es den Variablen gemäß strukturiert ist. Bei den meisten Analysen ist es erforderlich, dass Sie mit einem Datensatz oder einem Satz von statistischen Variablen arbeiten, die sich oft in zusammenhängenden Spalten mit verschiedenen Namen befinden. Die Namen der Variablen sind gewöhnlich in der ersten Zeile des Datensatzes zu sehen. Diese vordefinierten Variablen können dann beim Ausführen von Statistikanalysen verwendet werden, und zwar ohne dass die zu analysierenden Daten immer wieder neu ausgewählt werden müssen.
Jede in einem Datensatz befindliche Variable hat einen Namen und ist in Excel mit einem bestimmten Zellenbereich verknüpft. Durch das ausgewählte Layout wird angegeben, wie Variablen in einem Datensatz positioniert werden sollen. Gewöhnlich sind Spalten mit jeweils einer Variable pro Spalte vorhanden, aber für die Variablen können auch Zeilen eingerichtet werden. Ein Datensatz kann aus mehreren Zellblöcken bestehen, wodurch Sie dann Daten in verschiedene Blätter derselben Arbeitsmappe eingeben können.
Wenn Sie einen Datensatz definieren, versucht StatTools, in Excel die Variablen zu identifizieren, die sich in den Zellen um die aktuelle Auswahl befinden. Dadurch kann schnell und mühelos ein Datensatz eingerichtet werden, und zwar mit den Variablen in Spalten und den entsprechenden Namen der Variablen jeweils in der obersten Zeile.
In Ihrem Datensatz brauchen die Spalten nicht unbedingt alle gleich lang zu sein. Sie könnten beispielsweise zwei Variablen – Gewicht_Männer und Gewicht_Frauen – mit unterschiedlicher Anzahl von Beobachtungen haben. Bei vielen Analysen wird StatTools jedoch
Referenz: StatTools-Menübefehle 45
Page 56
Dialogfeld Datensatzmanager
die leeren Zellen in den kürzeren Spalten einfach als fehlende Daten behandeln.
Im Dialogfeld Datensatzmanager sind unter Datensatz folgende Optionen zu finden:
• Neu, Löschen – fügt einen neuen Datensatz hinzu oder löscht
einen bereits vorhandenen
• Name – legt den Namen für den Datensatz fest
• Excel-Bereich – bestimmt den mit einem Datensatz
verknüpften Excel-Bereich Wenn einem Datensatz mehrere Zellbereiche zugewiesen wurden, steht vor diesem Eintrag die Bezeichnung Mehrfach.
• Zellformatierung anwenden – fügt Raster und Farben hinzu,
um die Datensätze zu identifizieren
• Mehrfach – durch Klicken auf Mehrfach im Dialogfeld
Datensatzmanager wird das Dialogfeld Mehrfachbereichs­Selektor angezeigt. Dieses Dialogfeld ermöglicht Ihnen, die
einzelnen Zellbereiche einzugeben, aus denen sich der aus mehreren Zellbereichen bestehende Datensatz zusammensetzt.
46 StatTools-Menü – Datensätze
Page 57
Mehrfachbereichs­Datensätze
In StatTools können mehrere Zellbereiche einem einzigen Datensatz zugewiesen werden. Ein Mehrfachbereichs-Datensatz kann verwendet werden, wenn:
1) in Excel 2003 oder einer früheren Version jede Variable in einem
Datensatz mehr als 65536 Datenpunkte hat und der Datensatz in derselben Arbeitsmappe daher über mehrere Arbeitsblätter hinausgeht
2) die Daten für eine Variable sich in mehreren Blöcken befinden,
die in einer Arbeitsmappe über mehrere Arbeitsblätter verstreut sind
Im Dialogfeld Mehrfachbereichs-Selektor können folgende Optionen eingestellt werden:
• Alles löschen – löscht alle eingegebenen Bereiche
• Autom. füllen – wendet den zuerst (in Zeile 1) eingegebenen
Bereich auf alle sichtbaren Arbeitsblätter in der aktiven Arbeitsmappe an und gibt diese SheetName!CellRange – Referenzen in das Raster ein.
• Auswählen – zeigt einen Selektor an, um einen Zellblock zur
Verwendung als Datensatzbereich markieren zu können.
Referenz: StatTools-Menübefehle 47
Page 58
• Sekundäre Bereiche haben die Variablennamen in der
ersten Zeile – Bei Mehrfachbereichs-Datensätzen können sich
die Namen von Variablen oben in jeder Spalte (oder, je nach ausgewähltem Variablen-Layout, auch in jeder Zeile) der einzelnen im Dialogfeld aufgelisteten Bereiche befinden. Es ist aber auch möglich, dass die Namen der Variablen nur die Spalten oder Zeilen im ersten ausgewählten Bereich bezeichnen. Der erste ausgewählte Bereich ist der Bereich, der in Zeile 1 des Dialogfelds Mehrfachbereichs-Selektor eingegeben wurde.
Im Dialogfeld Datensatzmanager sind unter Variablen folgende Optionen zu finden:
• Layout – kennzeichnet, wie die Variablen im Excel-Bereich (in
dem sich der Datensatz befindet) strukturiert sind. Für Layout sind folgende Optionen verfügbar:
- Spalten. Dies ist das typische Layout, in dem jede Spalte
im Excel-Bereich des Datensatzes die Daten für eine Variable enthält. Die Namen der Variablen werden oft oben in die einzelnen Spalten eingegeben.
- Zeilen. In diesem Layout enthält jede Zeile des
Datensatzes die Daten für eine Variable. Dieses Layout wird in Excel oft für Zeitseriendaten verwendet.
48 StatTools-Menü – Datensätze
Page 59
Optionen für Variablen
• Namen in 1. Spalte (oder Zeile) – Wählen Sie diese Option,
wenn in einem Datensatz oben in den Spalten (oder bei Zeilen-Layout in den ganz links befindlichen Zellen) die Namen der Variablen angegeben sind.
Im Dialogfeld Datensatzmanager sind in jeder Rasterzeile die Variablen eines Datensatzes aufgelistet, einschließlich des Namens der einzelnen Variablen, des Excel-Bereichs, der die Datenpunkte für die Variable enthält, und des Excel-Bereichsnamens, der dazu verwendet wird, in Excel-Formeln die Daten für die Variable zu identifizieren.
• Excel-Bereichsname – Der angezeigte Bereichsname wird in
den in StatTools-Berichten und –Diagrammen erstellten Excel-Formeln verwendet. Dadurch können die Berichte in Echtzeit, d.h., automatisch aktualisiert werden, sobald sich die Daten einer Variable ändern. Durch für Sie verständliche Bereichsnamen können die Formeln lesbarer gemacht werden.
• Ausgabeformat – Hierdurch wird das Format der Werte
angegeben, die in StatTools-Analyseberichten für eine Variable angezeigt werden. Durch den Eintrag Automatisch wird angegeben, dass StatTools das beste Format auswählen soll, und zwar auf Basis der numerischen Formatierung, die in Excel auf die Zellen angewendet wird, die die Werte der Variable enthalten. Durch Klicken auf den Pfeil, der sich neben dem Eintrag Ausgabeformat befindet, können Sie aber auch ein bestimmtes von Ihnen gewünschtes Format auswählen:
Referenz: StatTools-Menübefehle 49
Page 60
Fähigkeiten von Datensatz und Variablen
Allgemein entspricht dem allgemeinen numerischen Format in Excel. Durch Fest wird die Genauigkeit angegeben, und zwar unter Verwendung der eingegebenen Anzahl an Dezimalstellen. Währung entspricht dem numerischen Format Währung in Excel und zeigt die Genauigkeit, indem die eingegebene Anzahl an Dezimalstellen verwendet wird.
Hinweis: Das gewünschte Ausgabeformat kann auch direkt in das Dialogfeld Datensatzmanager eingegeben werden, und zwar unter Verwendung der Notation selectedFormat(#decimalDigits), such as Währung(4).
In einer einzigen Sitzung ermöglicht StatTools Folgendes:
• bis zu 256 Datensätzen in einer Arbeitsmappe
• bis zu 256 Variablen pro Datensatz; alle Daten für einen
Datensatz müssen sich in derselben Arbeitsmappe befinden
• bis zu 16.777.216 Datenpunkte pro Variable
Die wirklichen Datenkapazitäten sind je nach Systemkonfiguration und verwendeter Excel-Version evtl. geringer als die vorstehend angegebenen. Bestimmte StatTools-Analysen können verschiedene Beschränkungen oder Begrenzungen haben. Die Speicherbegrenzungen von Excel können sich ebenfalls auf die Datenkapazitäten auswirken.
Hinweis: Im Dialogfeld Datensatzmanager sind alle in der aktiven Arbeitsmappe befindlichen Datensätze und Variablen aufgelistet (es handelt sich dabei um die oben im Dialogfeld Datensatzmanager angegebene Arbeitsmappe). Um in anderen Arbeitsmappen befindliche Datensätze auflisten zu können, muss die gewünschte Arbeitsmappe in Excel aktiviert und dann im Dialogfeld Datensatzmanager angezeigt werden.
50 StatTools-Menü – Datensätze
Page 61

Menü Dienstprogramme

Befehl Stapeln

Konvertiert einen Satz von entstapelten Variablen in das gestapelte Format
Der Befehl Stapeln ermöglicht Ihnen, ungestapelte Daten aus einem Datensatz mit mindestens zwei Wertvariablen in ein gestapeltes Format zu konvertieren, in dem der Datensatz dann eine Kategorie- und eine Wertvariable enthält. Wenn wir beispielsweise die durchschnittlichen Haushaltseinkommen in mehreren unterschiedlichen Nachtbarschaften vergleichen, würde bei der entstapelten Form eine separate Einkommen-Variable (oder Spalte) für jede Nachtbarschaft vorhanden sein. Diese Spalten brauchen nicht von gleicher Länge sein, d.h., für jede Nachbarschaft könnte eine unterschiedliche Probengröße verwendet werden. Bei der gestapelten Form würde dagegen die Wertevariable Einkommen und die Kategorievariable Nachbarschaft verfügbar sein, um zu erkennen zu geben, in welcher Nachbarschaft sich die einzelnen Haushalte befinden.
Im Wesentlichen ermöglicht Ihnen dieses Verfahren, Ihre Variablen in zwei Spalten zu stapeln, und zwar in der Wertespalte Einkommen und der Kategoriespalte Nachbarschaft. Je nach Analysentyp könnte es vielleicht einfacher sein, mit dem gestapelten Datensatz zu arbeiten, als mit der entstapelten Version.
Referenz: StatTools-Menübefehle 51
Page 62
Gestapelte und entstapelte Variablen
Dialogfeld Stapelfunktion
Zum Stapeln von Variablen wird das Dialogfeld Stapelfunktion verwendet:
52 Menü Dienstprogramme
Page 63
Was sind Kategorie­und Wertvariablen?
Um stapeln zu können, müssen mindestens zwei Variablen ausgewählt werden. Vom ausgewählten Datensatz wird anfänglich immer angenommen, dass es sich um entstapelte Daten handelt. Variablen können aus verschiedenen Datensätzen stammen.
Das Dialogfeld Stapelfunktion enthält die
• Namen für gestapelte Variablen – Dabei handelt es sich um
die Namen der Kategorie- und Wertvariable, aus denen sich der aus zwei Variablen bestehende gestapelte Datensatz zusammensetzt. Diese Namen erscheinen ganz oben in den Spalten, die für die Kategorie- und für die Wertvariablen vorgesehen sind.
Sobald Sie auf OK klicken, werden die Variablen gestapelt und wird dann für die gestapelten Daten ein neuer Datensatz erstellt.
Diese Variablen sind für einen gestapelten Datensatz erforderlich. Die Kategorievariable (die mitunter auch Codevariable genannt wird) ist einfach eine beschreibende Identifizierung des damit verbundenen Satzes von Wertvariablen. Bei der Kategorievariable handelt es sich oft um eine Textbezeichnung. Wertvariablen (die mitunter auch als Messwertvariablen bezeichnet werden) sind dagegen standardmäßige numerische Variablen, die durch statistische Vorgänge analysiert werden können.
Referenz: StatTools-Menübefehle 53
Page 64
Dialogfeld
Entstapelfunktion

Befehl Entstapeln

Konvertiert einen Satz von gestapelten Variablen in das entstapelte Format
Durch den Befehl Entstapeln wird genau das Entgegengesetzte vom Befehl Stapeln ausgeführt. Wenn Sie beispielsweise mit der Kategorievariable Geschlecht und der Wertvariable Gewicht beginnen, werden die beiden Variablen durch diesen Befehl in die separaten Spalten Männergewicht und Frauengewicht entstapelt.
Zum Entstapeln von Variablen wird das Dialogfeld Entstapelfunktion verwendet:
Vom ausgewählten Datensatz wird hier anfänglich immer angenommen, dass es sich um gestapelte Daten handelt. Um entstapeln zu können, müssen mindestens zwei Variablen ausgewählt werden. Eine dieser Variablen wird als Kategorievariable angegeben (durch Häkchen im Kontrollkästchen Kat.) und die andere oder anderen Variablen als Wertvariablen (durch Häkchen im Kontrollkästchen Wert). Variablen können aus verschiedenen Datensätzen stammen.
Sobald Sie auf OK klicken, werden die Variablen entstapelt und wird dann für die entstapelten Daten ein neuer Datensatz erstellt.
54 Menü Dienstprogramme
Page 65
Dialogfeld
Transformations­funktion

Befehl Daten transformieren

Formt eine oder mehrere Variablen in neue Variablen und Werte um, und zwar auf Basis einer eingegebenen Umformungsfunktion
Mithilfe des Befehls Daten transformieren können Sie jede beliebige Variable auf vier verschiedene Weisen umformen: Natürlicher Logarithmus, Quadrat, Quadratwurzel oder Wechselseitig. Auch ermöglicht Ihnen dieser Befehl, eine Formel einzugeben, durch die dann ein Wert für die umgeformte Variable berechnet wird.
Wenn für die Variable, auf der die umgeformte Variable basiert, nicht alle Werte vorhanden sind, werden die entsprechenden Werte auch in der umgeformten Variable fehlen.
Zum Umformen oder Transformieren von Variablen wird das Dialogfeld Transformationsfunktion verwendet:
Bei dem ausgewählten Datensatz handelt es sich immer um entstapelte Daten. Es können jeweils nur Variablen aus demselben Datensatz umgeformt werden.
Referenz: StatTools-Menübefehle 55
Page 66
Datensatz mit neuen umgeformten Variablen
Das Dialogfeld Transformationsfunktion enthält die
• Transformationsfunktion – d.h., den mathematischen
Vorgang, der beim Erstellen des neuen umgeformten Wertes an jedem Wert der ausgewählten Variablen ausgeführt wird. Bei den integrierten Transformationsfunktionen handelt es sich um die Funktionen Natürlicher Logarithmus, Quadrat, Quadratwurzel und Wechselseitig. Auch kann eine benutzerdefinierte Formel eingegeben werden, durch die ein neuer variablen Wert berechnet werden kann, und zwar auf Basis eines mathematischen Ausdrucks, wie z.B.:
(Variable*1.5)^2
In dieser Gleichung wird das Schlüsselwort „Variable“ als Platzhalter für den effektiven Wert der umzuformenden Variable verwendet.
56 Menü Dienstprogramme
Page 67
Dialogfeld
Verzögerungs­funktion

Befehl Verzögerung

Erstellt eine neue verzögerte Variable auf Basis einer bereits vorhandenen Variable
Der Befehl Verzögerung ermöglicht Ihnen, auf Basis einer bereits vorhandenen Variable eine neue verzögerte Variable zu erstellen. Eine verzögerte Variable ist einfach eine Version der Originalvariable, die sich (je nach Verzögerung) eine entsprechende Anzahl von Zeilen unterhalb des Originals befindet Die um 3 (Monate) verzögerte Version der Verkäufe für November 1998 bezieht sich beispielsweise auf die drei Monate früheren Verkäufe im August 1998.
Zum Verzögern von Variablen wird das Dialogfeld Verzögerungsfunktion verwendet:
Bei dem ausgewählten Datensatz handelt es sich immer um entstapelte Daten. Es kann nur jeweils eine Variable verzögert werden.
In diesem Dialogfeld finden Sie unter Optionen Folgendes:
• Anzahl der Verzögerungen – oder wie oft Werte beim
Erstellen von neuen Variablen verzögert werden sollen. Bei jeder Verzögerung (bis hin zur eingegebenen Verzögerungsanzahl) wird eine neue Variable erstellt.
Referenz: StatTools-Menübefehle 57
Page 68
Verzögerte Variable rechts vom Quelldatensatz
58 Menü Dienstprogramme
Page 69
Dialogfeld
Differenzfunktion

Befehl Differenz

Erstellt eine beliebige Anzahl von Differenzvariablen auf Basis einer Originalvariable
Mithilfe dieses Befehls können Sie jede beliebige Anzahl von Differenzvariablen aus einer Originalvariable erstellen. Der Befehl Differenz wird hauptsächlich für Zeitserienvariablen verwendet. Die zu differenzierende Variable wird zusammen mit der Anzahl der Differenzen (in der Regel 1 oder 2) ausgewählt. Durch die Funktion werden dann entsprechend viele neue Differenzvariablen erstellt. Jede dieser Differenzvariablen differenziert sich in bestimmter Weise von der ausgewählten Variable. Bei monatlichen Daten besteht der Differenzwert für März 1997 beispielsweise aus dem Originalwert für März 1997 minus dem Originalwert für Februar 1997. In ähnlicher Weise enthält die zweite Differenzvariable (falls benötigt) den Unterschied zwischen den ersten Differenzen.
Das Differenzieren wird oft in der Zeitserienanalyse verwendet, wenn die Originalvariable mit fortlaufend „stationär“ ist. Eine Zeitserie mit steigender Tendenz ist beispielsweise nicht stationär. Durch das Differenzieren wird oft die Stationarität erreicht. Mitunter ist eine zweite Differenzierung nützlich, was aber nur seltener der Fall ist. Dritte oder noch darüber hinausgehende Differenzierungen sind fast nie erforderlich.
Zum Erstellen von Differenzvariablen wird das Dialogfeld Differenzfunktion verwendet:
Bei dem ausgewählten Datensatz handelt es sich immer um entstapelte Daten. Zum Erstellen von Differenzvariablen kann nur jeweils eine Variable verwendet werden.
Referenz: StatTools-Menübefehle 59
Page 70
Datensatz mit Differenzvariable
In diesem Dialogfeld finden Sie unter Optionen Folgendes:
• Anzahl der Differenzen – oder Anzahl der zu erstellenden
Differenzen
60 Menü Dienstprogramme
Page 71
Dialogfeld
Interaktionsfunktion

Befehl Interaktion

Erstellt eine Interaktionsvariable aus einer oder mehreren Originalvariablen
Dieser Befehl ermöglicht Ihnen, eine Interaktionsvariable aus einer oder mehreren Originalvariablen zu erstellen. Zum Erstellen von Interaktionsvariablen können zwei numerische Variablen, eine numerische und eine Kategorievariable oder auch zwei Kategorievariablen verwenden werden.
Falls beide Variablen numerisch (und nicht kategorisch) sind, wird daraus das Produkt der beiden Variablen erstellt. Wenn eine Variable numerisch und die andere kategorisch ist, werden daraus die Produkte der numerischen Variable erstellt und jede Pseudovariable entspricht dann den Kategorien der kategorischen Variable. Wenn dagegen beide Variablen kategorisch sind, werden die Produkte aller Pseudopaare aus den beiden kategorischen Variablen erstellt.
Zum Erstellen von Interaktionsvariablen wird das Dialogfeld Interaktionsfunktion verwendet:
Bei dem ausgewählten Datensatz handelt es sich immer um entstapelte Daten. Es können jeweils eine oder mehrere Variablen zum Erstellen einer Interaktionsvariable verwendet werden.
In diesem Dialogfeld finden Sie Folgendes:
• Interaktion zwischen – wählt den Typ der beiden
auszuwählenden Variablen aus. Es kann sich dabei um zwei
numerische Variablen, eine numerische und eine Kategorievariable oder um zwei Kategorievariablen
handeln.
Referenz: StatTools-Menübefehle 61
Page 72
Wie wird eine Interaktionsvariable erstellt?
Datensatz mit Interaktionsvariable
Eine Interaktionsvariable wird aus zwei Variablen erstellt, die Sie im Dialogfeld auswählen. Für diese beiden Variablen sind drei grundlegende Optionen vorhanden. Erstens kann es sich bei beiden um numerische „Messwert“-Variablen handeln. In diesem Fall besteht die Interaktionsvariable dann aus dem Produkt dieser beiden Variablen. Zweitens können eine numerische Messwertvariable und eine Kategorievariable verwendet werden. Dadurch werden in StatTools interne Pseudovariablen für jede Kategorie der Kategorievariable erstellt und werden die einzelnen Pseudos dann mit der numerischen Variable multipliziert. Drittens können auch beide Variablen Kategorievariablen sein. Dadurch werden in StatTools interne Pseudovariablen für jede Kategorie der beiden Kategorievariablen erstellt und werden die Pseudos der ersten Variable dann mit den Pseudos der zweiten multipliziert. Wenn die beiden Kategorievariablen beispielsweise 2 bzw. 5 Kategorien aufweisen, erstellt StatTools 2 x 5 = 10 Interaktionsvariablen.
62 Menü Dienstprogramme
Page 73
Dialogfeld
Kombinations­funktion

Befehl Kombination

Erstellt eine Kombinationsvariable aus einer oder mehreren Originalvariablen
Dieser Befehl ermöglicht Ihnen, eine Kombinationsvariable aus einer oder mehreren Originalvariablen zu erstellen. Erstellt eine Kombinationsvariable, und zwar durch Verwendung des Produkts, der Summe, des Durchschnitts, des Minimums, des Maximums oder des Min-Max-Bereichs einer oder mehrerer Variablen.
Zum Erstellen von Kombinationsvariablen wird das Dialogfeld Kombinationsfunktion verwendet:
Bei dem ausgewählten Datensatz handelt es sich immer um entstapelte Daten. Es können jeweils eine oder mehrere Variablen zum Erstellen einer Kombinationsvariable verwendet werden.
In diesem Dialogfeld finden Sie Folgendes:
• Kombinationstyp – oder mathematischer Vorgang, der beim
Erstellen der Interaktionsvariable an den ausgewählten Variablen ausgeführt werden soll. Es kann sich hierbei um ein Produkt, eine Summe, einen Durchschnitt, ein Minimum, ein Maximum oder um den Min-Max-Bereich handeln.
Referenz: StatTools-Menübefehle 63
Page 74
Datensatz mit Kombinations­variable
64 Menü Dienstprogramme
Page 75
Dialogfeld Funktion für Pseudovariablen

Befehl Pseudo

Erstellt Pseudovariablen (0-1) auf Basis von vorhandenen Variablen
Mithilfe dieses Befehls können auf Basis von vorhandenen Variablen entsprechende Pseudovariablen (0-1) erstellt werden. Zu diesem Zweck sind zwei Optionen verfügbar:
1) Sie können eine Pseudovariable für jede Kategorie einer
Kategorievariable erstellen. Wenn Sie z.B. die Kategorievariable Herkunft (für Kraftfahrzeuge) mit den Kategorien USA, Europa und Asien haben, können auf diese Weise Pseudovariablen mit den Namen Herkunft_USA, Herkunft_Europa und Herkunft_Asien erstellt werden.
2) Sie können aber auch eine Pseudovariable aus einer
numerischen Variable erstellen, und zwar auf Basis eines von Ihnen ausgewählten Trennwertes. Wenn Sie beispielsweise mit der Variable Wertigkeit arbeiten, könnten Sie Pseudovariablen für die Bedingung Wertigkeit <= 160 erstellen. In diesem Fall würde eine neue Variable hinzugefügt werden, die bei Wertigkeit > 160 den Wert 0 und bei Wertigkeit <= 160 den Wert 1 zeigt.
Zum Erstellen von Pseudovariablen wird das Dialogfeld Funktion für Pseudovariablen verwendet:
Der ausgewählte Datensatz kann aus gestapelten oder entstapelten Daten bestehen. Zum Erstellen von Pseudovariablen kann nur jeweils eine Variable verwendet werden.
Referenz: StatTools-Menübefehle 65
Page 76
Datensatz mit Pseudovariable
In diesem Dialogfeld finden Sie Folgendes:
• Optionen – legt fest, auf welche Weise die Pseudovariablen
erstellt werden sollen – 1) eine Pseudovariable für jede Kategorie einer Kategorievariable oder 2) eine Pseudovariable aus einer numerischen Variable. Durch den Trennwert wird die Abgrenzung angegeben, wenn eine numerische Variable einer 0-1-Pseudovariable zugewiesen wird.
66 Menü Dienstprogramme
Page 77
Dialogfeld
Zufallsproben­funktion

Befehl Zufallsprobe

Erstellt eine beliebige Anzahl von Zufallswerteproben aus den ausgewählten Variablen
Dieser Befehl ermöglicht Ihnen, Zufallsproben aus den von Ihnen ausgewählten Variablen zu generieren. Sie müssen die Anzahl der Werteproben und die Größe jeder Probe angeben und durch StatTools werden dann die entsprechenden Werteproben aus den ausgewählten Variablen generiert. Proben können unabhängig oder auch abhängig voneinander aus mehreren Variablen erhoben werden und die Probenerhebung kann entweder mit oder auch ohne Ersetzung vorgenommen werden.
Zum Generieren von Zufallsproben wird das Dialogfeld Zufallsprobenfunktion verwendet:
Bei dem ausgewählten Datensatz handelt es sich immer um entstapelte Daten. Es können jeweils eine oder mehrere Variablen zum Generieren von Zufallsproben verwendet werden.
Referenz: StatTools-Menübefehle 67
Page 78
Erstellte Zufallsproben
Unter Optionen finden Sie In diesem Dialogfeld Folgendes:
• Anzahl der Werteproben und Probengröße – Für jede
ausgewählte Variable wird die angegebene Anzahl an Werteproben generiert und jede Werteprobe enthält eine Anzahl von Elementen, die genau der Probengröße entspricht.
• Werteprobe mit Ersetzung – weist darauf hin, dass die
Werteprobe nach der Probenerhebung in der Originalpopulation ersetzt wird, sodass diese Werteprobe erneut erhoben werden kann. Wenn Werteprobe mit
Ersetzung dagegen nicht aktiviert ist (d.h., wenn Werteprobe ohne Ersetzung verwendet wird), wird die Werteprobe in der
Originalpopulation nicht ersetzt und kann daher auch nicht erneut erhoben werden.
• Werteproben aus mehrere Variablen unabhängig – legt fest,
dass eine unabhängige Probenerhebung für jede Werteprobe in jeder Variable ausgeführt werden soll. Andernfalls wird in allen Variablen für jede Werteprobe derselbe Probenerhebungsindex (d.h., eine Zahl zwischen 1 und der Werteanzahl in der Variable) verwendet.
68 Menü Dienstprogramme
Page 79

Menü Übersichtsstatistik

Mithilfe der Befehle im Menü Übersichtsstatistik können Sie mehrere numerische Übersichtsfaktoren für einzelne Variablen oder Variablenpaare berechnen. Hinweis: In den StatTools-Vorgängen gibt es keine Eventualfalltabellen. Anstelle solcher Tabellen werden die Pivot-Tabellen in Excel verwendet.

Befehl Übersicht (eine Variable)

Berechnet die Übersichtsstatistik für Variablen
Über diesen Befehl können Übersichtsdaten für eine beliebige Anzahl von ausgewählten numerischen Variablen angezeigt werden. Das bezieht Variablen für Mittelwert, Medianwert, Standardabweichung, Varianz, Minimum, Maximum, Bereich, mittlere absolute Abweichung, Schiefe, Wölbung, Zählwert, Summe und ausgewählte Perzentile mit ein.
Dialogfeld
Übersichtsstatistik (eine Variable)
Zum Definieren dieser Analyse wird das Dialogfeld Übersichtsstatistik (eine Variable) verwendet.
Für diese Analyse können mehrere Variablen ausgewählt werden. Der ausgewählte Datensatz kann aus gestapelten oder entstapelten Daten bestehen. Variablen können aus verschiedenen Datensätzen stammen.
Referenz: StatTools-Menübefehle 69
Page 80
Übersichtsbericht (eine Variable)
Das Dialogfeld Übersichtsstatistik (eine Variable) enthält die Option
• Zu berichtende Übersichtsstatistik – um die Statistiken
auszuwählen, die in den Bericht mit eingezogen werden sollen. Durch Eingeben der gewünschten Werte können Perzentile hinzugefügt werden.
In diesem Bericht werden StatTools-Funktionen (wie z.B. StatSkewness) verwendet, um die automatische Datenverknüpfung zu ermöglichen. Der Bericht wird wie unter Einstellungen angegeben gespeichert.
70 Menü Übersichtsstatistik
Page 81
Fehlende Daten und Mit Daten verknüpfen
• Fehlende Daten – Über diesen Befehl können fehlende Daten
fallweise ignoriert werden. Mit anderen Worten, beim Berechnen der Übersichtsfaktoren können für die einzelnen Variablen die fehlenden Daten ignoriert werden. (Das ist sowieso in Excel die Standardmethode. Wird beispielsweise die Funktion MITTELWERT auf einen Bereich angewendet, wird dadurch nur der Durchschnitt der numerischen Werte im Bereich genommen.)
• Mit Daten verknüpfen – Alle Übersichtsfaktoren werden
durch Formeln berechnet, die mit den Daten verknüpft sind. Bei Änderung irgendwelcher Daten ändern sich die Übersichtsfaktoren dann ganz automatisch entsprechend.
Referenz: StatTools-Menübefehle 71
Page 82
Dialogfeld
Korrelationen und Kovarianz

Befehl Korrelationen und Kovarianz

Erstellt eine Tabelle der Korrelationen und/oder eine Tabelle der Kovarianzen unter den Variablen
Über diesen Befehl kann eine Tabelle der Korrelationen oder eine Tabelle der Kovarianzen in einem Satz von ausgewählten numerischen Variablen erstellt werden. Da diese beiden Tabellen symmetrisch sind (d.h., die Korrelation zwischen x und y die gleiche wie zwischen y und x ist), können Sie 1) nur die Korrelationen (oder Kovarianzen) unterhalb der Diagonale oder 2) nur solche oberhalb der Diagonale oder 3) alle Korrelationen unterhalb und oberhalb der Diagonale anzeigen lassen.
Zum Definieren dieser Analyse wird das Dialogfeld Korrelationen und Kovarianz verwendet:
Für diese Analyse müssen zwei oder mehr Variablen ausgewählt werden. Bei dem ausgewählten Datensatz muss es sich immer um entstapelte Daten handeln. Variablen können aus verschiedenen Datensätzen stammen.
72 Menü Übersichtsstatistik
Page 83
In diesem Dialogfeld sind die Optionen wie folgt unterteilt:
• Zu erstellende Tabellen – wählt die gewünschte
Korrelations- und/oder Kovarianztabelle aus
• Tabellenstruktur – legt die Struktur der zu erstellenden
Tabellen fest:
- Symmetrisch – Korrelationen (oder Kovarianzen)
werden unterhalb und oberhalb der Diagonale angezeigt
- Einträge nur oberhalb der Diagonale – Korrelationen
(oder Kovarianzen) werden nur oberhalb der Diagonale angezeigt.
- Einträge nur unterhalb der Diagonale – Korrelationen
(oder Kovarianzen) werden nur unterhalb der Diagonale angezeigt.
Bericht über Korrelationen und Kovarianz
In diesem Bericht werden StatTools-Funktionen (wie z.B. StatCorrelationCoeff) verwendet, um die automatische Datenverknüpfung zu ermöglichen. Der Bericht wird wie unter Einstellungen angegeben gespeichert.
Referenz: StatTools-Menübefehle 73
Page 84
Fehlende Daten und Mit Daten verknüpfen
• Fehlende Daten – Bei Variablenpaaren kann mit fehlenden
Daten gearbeitet werden. Mit anderen Worten, um die Korrelation (oder Kovarianz) wischen einem Variablenpaar zu erreichen, werden alle Fälle, in denen bei einer der beiden Variablen irgendwelche Daten fehlen, einfach ignoriert.
• Mit Daten verknüpfen – Die Korrelationen und Kovarianzen
werden durch Formeln berechnet, die mit den Daten verknüpft sind. Bei Änderung irgendwelcher Daten werden diese Übersichtsfaktoren daher ganz automatisch aktualisiert.
74 Menü Übersichtsstatistik
Page 85

Menü Übersichtsdiagramme

Über die Befehle im Menü Übersichtsdiagramme können Sie Diagramme erstellen, die für die Statistikanalyse sehr nützlich sind und nicht so leicht mittels Diagramm-Assistent in Excel generiert werden können. Natürlich ist uns klar, dass Excel bereits umfangreiche Diagrammerstellungsmöglichkeiten enthält. In StatTools wird daher nicht versucht, bereits vorhandene Fähigkeiten zu duplizieren.

Befehl Histogramm

Erstellt Histogramme für Variablen
Über diesen Befehl kann für jede von Ihnen ausgewählte Variable ein Histogramm erstellt werden. Dabei wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, die Kategorien (auch „Bins“ genannt) des Histogramms zu definieren und deutlich im Diagramm anzuzeigen. Auch kann auf diese Weise die Häufigkeitstabelle des Histogramms erstellt werden.
Dialogfeld Histogramm
Zum Definieren dieses Diagrammtyps wird das Dialogfeld Histogramm verwendet:
Für die grafische Darstellung können eine oder mehrere Variablen ausgewählt werden. Der ausgewählte Datensatz kann aus gestapelten oder entstapelten Daten bestehen. Diese Variablen können aus verschiedenen Datensätzen stammen.
Referenz: StatTools-Menübefehle 75
Page 86
Unter Optionen ist im Dialogfeld Histogramm Folgendes zu finden:
• Bin-Anzahl – legt die Anzahl der Histogramm-Intervalle fest,
die quer über den Diagrammbereich berechnet werden sollen. Der eingegebene Wert muss im Bereich von 1 bis 200 liegen. Über die Einstellung Automatisch kann auf Basis einer internen heuristischen Methode die beste Bin-Anzahl für die gegebenen Daten berechnet werden.
• Minimum des Histogramms – stellt den Minimalwert für
den Beginn der Histogramm-Bins ein. Durch Automatisch wird angegeben, dass StatTools die Histogramm-Bins auf Basis des Minimalwerts der grafisch dargestellten Daten beginnen soll.
• Maximum des Histogramms – stellt den Maximalwert für
das Beenden der Histogramm-Bins ein. Durch Automatisch wird angegeben, dass StatTools die Histogramm-Bins auf Basis des Maximalwerts der grafisch dargestellten Daten enden soll.
• x-Achse – wählt eine kategorische oder numerische x-Achse
aus. Bei einer kategorischen x-Achse wird jedes Bin einfach durch den Mittelpunkt des Bins gekennzeichnet. Auf einer numerischen x-Achse ist dagegen ein „lesbares“ Minimum und Maximum der Achse zu sehen, das mithilfe der standardmäßigen Excel-Neuskalieroptionen anders skaliert werden kann.
• y-Achse – wählt Häufigkeit, Rel. Häufigkeit oder Wahrsch.
Dichte als die Messwerteinheit, die auf der y-Achse berichtet
wird. Häufigkeit bezeichnet die effektive Anzahl der Beobachtungen in einem Bin. Relative Häufigkeit ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmter Wert in einem Bereich von Bins auftritt (Beobachtungen in einem Bin/Beobachtungen insgesamt). Dichte ist die relative Häufigkeit, dividiert durch die Bin-Breite. Dadurch wird sichergestellt, dass die Werte der y-Achse bei Änderung der Bin-Anzahl stets konstant bleiben.
76 Menü Übersichtsdiagramme
Page 87
Histogramm einer einzelnen Variable
Fehlende Daten und Mit Daten verknüpfen
• Fehlende Daten – Fehlende Daten stellen kein Problem dar.
In den ausgewählten Variablen werden alle Zeilen mit fehlenden Daten einfach ignoriert.
• Mit Daten verknüpfen – Histogramme sind teilweise mit
Daten verknüpft. Wenn sich Daten ändern und neue Werte in den Bereich der Bins des Originalhistogramms fallen, wird das Diagramm automatisch aktualisiert. Datenänderungen, die ein erneutes Binning erforderlich machen, verursachen jedoch keine Aktualisierung des Diagramms.
Referenz: StatTools-Menübefehle 77
Page 88
Dialogfeld
Punktdiagramm

Befehl Punktdiagramm

Erstellt Punktdiagramme zwischen Variablenpaaren
Mithilfe dieses Befehls kann ein Punktdiagramm für jedes von Ihnen ausgewählte Variablenpaar erstellt werden. Punktdiagramme können auch mittels xy-Diagrammoption in Excel erstellt werden, aber dann wird die erste (oder ganz links befindliche) Variable auf der Horizontalachse platziert, was vielleicht nicht Ihren Wünschen entspricht. In StatTools können Sie dagegen auswählen, welche der Variablen auf der horizontalen Achse platziert werden soll. In jedem Punktdiagramm ist die Korrelation zwischen den beiden Variablen und dem entsprechenden Diagramm zu sehen.
Zum Definieren dieses Diagrammtyps wird das Dialogfeld Punktdiagramm verwendet:
Für die grafische Darstellung können zwei oder mehr Variablen ausgewählt werden. Es ist mindestens eine x-Achsen- und eine y- Achsen-Variable erforderlich. Falls mehr als zwei Variablen ausgewählt sind, werden mehrere Punktdiagramme erstellt. Bei dem ausgewählten Datensatz muss es sich immer um entstapelte Daten handeln. Diese Variablen können aus verschiedenen Datensätzen stammen.
78 Menü Übersichtsdiagramme
Page 89
Punktdiagramm (Beispiel)
Unter Optionen ist im Dialogfeld Punktdiagramm Folgendes zu finden:
• Korrelationskoeffizient anzeigen – legt fest, dass der
Korrelationskoeffizient zwischen den grafisch dargestellten Variablen angezeigt werden soll.
Fehlende Daten und Mit Daten verknüpfen
• Fehlende Daten – Fehlende Daten stellen kein Problem dar.
In jedem ausgewählten Variablenpaar werden Zeilen mit fehlenden Daten einfach ignoriert.
• Mit Daten verknüpfen – Die Punktdiagramme sind mit den
Originaldaten verknüpft. Sobald sich die Daten ändern, werden die Punktdiagramme entsprechend aktualisiert. Die Achsenskalen müssen jedoch u.U. manuell aktualisiert werden, falls sich die Bereiche der ausgewählten Variablen erheblich ändern.
Referenz: StatTools-Menübefehle 79
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Dialogfeld Box­Whisker-Plot

Befehl Box-Whisker-Plot

Erstellt Box-Whisker-Plots für Variablen
Über diesen Befehl können Sie bei Auswahl einer Variable ein einzelnes Box-Whisker-Plot oder bei Auswahl mehrerer Variablen mehrere Box-Whisker-Plots nebeneinander erstellen. Auch wird dadurch ein Blatt erstellt, auf dem die Übersichtsstatistik (d.h., Quartile, interquartile Bereiche usw.) zu sehen ist, die zum Definieren des Box-Whisker-Plots verwendet wird.
Zum Definieren dieses Diagrammtyps wird das Dialogfeld Box- Whisker-Plot verwendet:
Für die grafische Darstellung können eine oder mehrere Variablen ausgewählt werden. Der ausgewählte Datensatz kann aus gestapelten oder entstapelten Daten bestehen. Diese Variablen können aus verschiedenen Datensätzen stammen.
80 Menü Übersichtsdiagramme
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Box-Whisker-Plot (Beispiel)
Unter Optionen ist im Dialogfeld Box-Whisker-Plot Folgendes zu finden:
• Schlüssel, der die Diagrammelemente beschreibt, mit
einbeziehen – legt fest, dass ein separater Schlüssel, der die
Diagrammelemente beschreibt, unterhalb des Diagramms angezeigt werden soll.
Referenz: StatTools-Menübefehle 81
Page 92
Fehlende Daten und Mit Daten verknüpfen
• Fehlende Daten – Fehlende Daten stellen kein Problem dar.
In den für das Diagramm ausgewählten Variablen werden alle Zeilen mit fehlenden Daten einfach ignoriert.
• Mit Daten verknüpfen – Die erstellten Box-Whisker-Plots
sind mit den Originaldaten verknüpft, d.h., sobald sich die Daten ändern, werden die Diagramme automatisch entsprechend aktualisiert. Die Skala der horizontalen Achse muss jedoch u.U. manuell aktualisiert werden, falls sich die Daten erheblich ändern.
82 Menü Übersichtsdiagramme
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Menü Statistischer Schluss

Mithilfe der Befehle in diesem Menü können die gebräuchlichsten Statistischer Schluss-Analysen ausgeführt werden, d.h., Vertrauensintervall- und Hypothesetests zusammen mit einseitiger und zweiseitiger ANOVA.

Befehl Vertrauensintervall – Mittelwert/Std. Abweichung

Berechnet die Vertrauensintervalle für Mittelwert und Standardabweichung von Variablen
Über diesen Befehl können Sie das Vertrauensintervall für Mittelwert und Standardabweichung von einzelnen Variablen berechnen. Auch kann auf diese Weise die Differenz zwischen den Mittelwerten berechnet werden, wenn es sich um Variablenpaare handelt. Die Vertrauensintervalle können mithilfe einer Analyse berechnet werden, und zwar unter Verwendung einer, zweier oder gepaarter Werteproben.
Zum Definieren dieser Analyse wird das Dialogfeld Vertrauensintervall für Mittelwert/Std.Abw. verwendet:
Dialogfeld Vertrauensintervall für Mittelwert/Std.Abw.
Die Anzahl der ausgewählten Variablen hängt vom verwendeten Analysetyp ab. Eine Analyse unter Verwendung nur einer Werteprobe erfordert eine oder mehrere Variablen, während für eine Analyse mit zwei Werteproben oder mit einer gepaarten Werteprobe zwei Variablen benötigt werden. Der ausgewählte Datensatz kann aus gestapelten oder entstapelten Daten bestehen. Diese Variablen können aus verschiedenen Datensätzen stammen.
Referenz: StatTools-Menübefehle 83
Page 94
Im Dialogfeld Vertrauensintervall für Mittelwert/Std.Abw. sind folgende Optionen verfügbar:
• Analysetyp – wählt die Art der auszuführenden Analyse aus.
Hierfür gibt es folgende Möglichkeiten:
- Analyse mit einer Werteprobe – berechnet die
Vertrauensintervalle für einen einzelne numerische Variable
- Analyse mit zwei Werteproben – berechnet das
Vertrauensintervall für die Differenz zwischen den Mittelwerten aus zwei unabhängigen Populationen
- Analyse mit gepaarter Werteprobe – Diese Analyse
entspricht praktisch der Analyse mit zwei Werteproben, wird aber bevorzugt, wenn die beiden Variablen irgendwie auf natürliche Weise gepaart sind. Im Wesentlichen wird hier eine Analyse mit einer Werteprobe in Bezug auf die Differenzen zwischen Variablenpaaren ausgeführt.
• Zu berechnende Vertrauensintervalle – legt die
Vertrauensintervalle fest, die für die ausgewählten Variablen berechnet werden sollen. Die Optionen sind je nach ausgewähltem Analysetyp unterschiedlich:
- Analyse mit einer Werteprobe – wird ausgewählt, um
die Vertrauensintervalle bezüglich Mittelwert und/oder Standardabweichung zu berechnen sowie auch den Vertrauenskoeffizienten (zwischen 0 und 100 %) für Mittelwert und Standardabweichung.
- Analyse mit zwei Werteproben oder gepaarter
Werteprobe – wird gewählt, um das Vertrauensintervall
für die Differenz zwischen den Mittelwerten von zwei Variablen zu berechnen und um den gewünschten Vertrauenskoeffizienten (zwischen 0 und 100 %) festzulegen.
84 Menü Statistischer Schluss
Page 95
Bericht über Vertrauensintervall
Fehlende Daten und Mit Daten verknüpfen
• Fehlende Daten – Fehlende Daten stellen kein Problem dar.
In den ausgewählten Variablen werden alle Zeilen mit fehlenden Daten einfach ignoriert.
• Mit Daten verknüpfen – Alle Berichte werden durch
Formeln berechnet, die mit den Daten verknüpft sind. Wenn sich die Werte der ausgewählten Variable ändern, werden die Ausgaben automatisch entsprechend aktualisiert.
Referenz: StatTools-Menübefehle 85
Page 96
Dialogfeld Vertrauensintervall für Proportion

Befehl Vertrauensintervall für Proportionen

Berechnet die Vertrauensintervalle für Proportionen
Sie können diesen Befehl zum Analysieren der Proportion von Elementen in einer Werteprobe verwenden, die zu einer bestimmten Kategorie gehört (Analyse mit einer Werteprobe) oder zum Vergleichen von zwei Werteproben hinsichtlich der Proportion von Elementen in einer bestimmten Kategorie (Analyse mit zwei Werteproben). Durch diesen Vorgang werden drei verschiedene Datentypen unterstützt: Populationsprobe, Übersichtstabelle mit Zählungswerten und Übersichtstabelle mit Proportionen.
Zum Definieren dieser Analyse wird das Dialogfeld Vertrauensintervall für Proportion verwendet:
86 Menü Statistischer Schluss
Page 97
Die Anzahl der ausgewählten Variablen hängt vom verwendeten Analysetyp ab. Für eine Analyse mit einer Werteprobe sind eine oder mehrere Variablen erforderlich, während für die Analyse mit zwei Werteproben zwei Variablen benötigt werden. Zum Auswählen von Variablen mit Werteprobeninformationen wird die Spalte Ct (Zählwert), % (Proportion) oder die Spalte ohne Bezeichnung für den Datentyp Populationsprobe verwendet. (Wenn die Daten der Populationsprobe gestapelt sind, werden die Werteproben in den Spalten C1 und C2 ausgewählt, wobei C1 die gestapelten Kategorien enthält.) Wenn die Daten dagegen in Form einer Tabelle mit Zählwerten und Proportionen auftreten, ist die zusätzliche Spalte Kat. (Kategorie) vorhanden, um eine Variable mit Kategorienamen auszuwählen.
Bei dem Datentyp Populationsprobe können die Variablen aus verschiedenen Datensätzen stammen..
Im Dialogfeld Vertrauensintervall für Proportion sind folgende Optionen verfügbar:
• Analysetyp – wählt die Art der auszuführenden Analyse aus.
Hierfür gibt es folgende Möglichkeiten:
- Analyse mit einer Werteprobe – Berechnet die
Vertrauensintervalle für die Proportion von Elementen in einer Werteprobe, die zu einer bestimmten Kategorie gehört.
- Analyse mit zwei Werteproben – berechnet das
Vertrauensintervall für zwei Werteproben mit Bezug auf die Proportion von Elementen in einer bestimmten Kategorie.
• Datentyp – legt den Typ der zu analysierenden Daten fest,
entweder Populationsprobe, Übersichtstabelle mit Zählungswerten oder Übersichtstabelle mit Proportionen.
• Optionen – Die jeweils verfügbaren Optionen hängen vom
Analysetyp und vom Datentyp ab. Es kann sich dabei um folgende Optionen handeln:
- Vertrauenskoeffizient – wählt den
Vertrauenskoeffizienten (zwischen 0 und 100 %) für die Analyse aus.
- Größe der 1. und 2. Werteprobe – wählt für den
Datentyp Übersichtstabelle mit Proportionen die Größe
Referenz: StatTools-Menübefehle 87
Page 98
Bericht über Vertrauensintervall
Fehlende Daten und Mit Daten verknüpfen
der 1. und 2. Werteprobe aus (nur bei Analyse mit zwei Werteproben).
• Fehlende Daten – Fehlende Daten stellen kein Problem dar.
In den ausgewählten Variablen werden alle Zeilen mit fehlenden Daten einfach ignoriert.
• Mit Daten verknüpfen – Alle Berichte werden durch
Formeln berechnet, die mit den Daten verknüpft sind. Wenn sich die Werte der ausgewählten Variable ändern, werden die Ausgaben automatisch entsprechend aktualisiert.
88 Menü Statistischer Schluss
Page 99
Dialogfeld
Hypothesetest für Mittelwert/Std.Abw.

Befehl Hypothesetest für Mittelwert/Std. Abweichung

Führt einen Hypothesetest für Mittelwert und Standardabweichung von Variablen aus
Mithilfe dieses Befehls können bei einzelnen Variablen Hypothesetests für Mittelwert und Standardabweichung ausgeführt werden oder auch für die Differenzen zwischen den Mittelwerten, wenn es sich um Variablenpaare handelt. Die Hypotheseteste können mithilfe einer Analyse ausgeführt werden, und zwar unter Verwendung von einer, zwei oder gepaarten Werteproben.
Zum Definieren dieser Analyse wird das Dialogfeld Hypothesetest für Mittelwert/Std.Abw. verwendet:
Die Anzahl der ausgewählten Variablen hängt vom verwendeten Analysetyp ab. Eine Analyse unter Verwendung nur einer Werteprobe erfordert eine oder mehrere Variablen, während für eine Analyse mit zwei Werteproben oder mit einer gepaarten Werteprobe zwei Variablen benötigt werden. Der ausgewählte Datensatz kann aus gestapelten oder entstapelten Daten bestehen. Diese Variablen können aus verschiedenen Datensätzen stammen.
Referenz: StatTools-Menübefehle 89
Page 100
In diesem Dialogfeld sind folgende Optionen verfügbar:
• Analysetyp – wählt die Art der auszuführenden Analyse aus.
Es kann sich dabei um folgende Optionen handeln:
- Analyse mit einer Werteprobe – führt Hypothesetests
für eine einzelne numerische Variable aus.
- Analyse mit zwei Werteproben – führt Hypothesetests
in Bezug auf die Differenz zwischen Mittelwerten aus zwei unabhängigen Populationen aus.
- Analyse mit gepaarter Werteprobe – Diese Analyse
entspricht praktisch der Analyse mit zwei Werteproben, wird aber bevorzugt, wenn die beiden Variablen irgendwie auf natürliche Weise gepaart sind. Im Wesentlichen wird hier eine Analyse mit einer Werteprobe in Bezug auf die Differenzen zwischen Variablenpaaren ausgeführt.
• Auszuführende Hypothesenteste – legt die Hypothesetests
fest, die in Bezug auf die ausgewählten Variablen ausgeführt werden sollen. Die Optionen sind je nach ausgewähltem Analysetyp unterschiedlich. Durch Analyse mit einer Werteprobe werden Hypothesetests in Bezug auf den Mittelwert und/oder die Standardabweichung ausgewählt. Durch Analyse mit zwei Werteproben oder Analyse mit gepaarter Werteprobe werden Hypothesetests in Bezug auf Differenz zwischen den Mittelwerten für zwei Variablen ausgewählt. Für jeden ausgewählten Hypothesetest sind folgende Optionen verfügbar:
- Nullhypothesenwert – d.h., der Wert des
Populationsparameters unter der Nullhypothese.
- Alternativer Hypothesentyp – d.h., die Alternative zum
Nullhypothesenwert, der während der Analyse ausgewertet wird. Der alternative Hypothesetyp kann entweder einseitig (d.h. größer oder kleiner als die Nullhypothese) oder zweiseitig (d.h., ungleich der Nullhypothese) sein.
90 Menü Statistischer Schluss
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