Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Veröffentlichung darf in irgendeiner
Form, wie z. B. Druck, Fotokopie oder einem anderen Verfahren, ohne schriftliche
Genehmigung der Firma OMRON, Langenfeld, reproduziert, vervielfältigt oder
veröffentlicht werden.
Änderungen vorbehalten.
ii
Page 4
Vorwort
In diesem Technischen Handbuch werden die Peripherie–Schnittstellen der Anzeige– und Funktions–Baugruppen NT20M und NT600M beschrieben.
Über die Pripherie–Schnittstellen können die NT–Baugruppen direkt an einen PC
angebunden werden und somit als dezentrale E/A–Baugruppe fungieren. Der Anschluß an eine SPS kann in Form einer 1:1– oder 1:n–Verbindung erfolgen. Für
eine sichere Datenübertragung stehen verschiedene Übertragungsmedien zur Verfügung.
Sollten Sie englischsprachige Handbücher zu den Peripherie–Schnittstellen und
NT–Baugruppen benötigen, verweisen wir auf die englischen Manuals
V001...004–E1–1.
Um die Arbeit mit diesem Handbuch für Sie besonders effizient zu gestalten, beachten Sie bitte folgendes:
– Das Handbuch ist in einzelne Kapitel eingeteilt. Das Gesamt–Inhaltsverzeichnis
finden Sie im direkten Anschluß an das Vorwort.
– Sind mehrere Hinweise zusammengefaßt, kennzeichnet der Bindestrich ”–” die
einzelnen Hinweise. Wird innerhalb eines Textes oder einer Abbildung bezug
auf einen Hinweis genommen, wird der Bindestrich ”–” durch H1:, H2:, etc ersetzt.
– Die eingesetzten Symbole und deren Bedeutungen sind nachfolgend darge-
stellt.
Hinweis
Vorsicht
Achtung
1.
2.3....
Wichtige Informationen über das Produkt, auf die besonders aufmerksam gemacht
werden soll.
Ein Nichtbeachten kann leichte Körperverletzung oder Sachschaden zur Folge haben.
Ein Nichtbeachten kann Tod, schwere Körperverletzung oder erheblichen Sachschaden zur Folge haben.
Aktive Handlungsschritte des Anwenders, bei der die Nummerierung die Reihenfolge des Vorgehens festlegt.
Eine Bitte in eigener Sache
Sollten Ihnen Fehler oder mißverständliche Darstellungen in diesem Handbuch
auffallen, würden wir uns über Ihre Verbesserungsvorschläge freuen.
Ein entsprechendes Formblatt finden Sie am Ende dieses Handbuches.
In diesem Kapitel werden die Merkmale aller Host–Schnittstellenbaugruppen vorgestellt und deren Installation in den Anzeigen– und Funktionsbaugruppen
NT20M/NT600M.
1. Bezeichnungen und Funktionen
Nachfolgend werden die Bestandteile der Host–Schnittstellenbaugruppen dargestellt und beschrieben.
Schalterabdeckung
NT–Baugruppen–
Steckverbinder
Abb. 1: Anschlüsse der Host–Schnittstellenbaugruppen
Host–Steckverbinder
Komponente
NT–Baugruppen–
Steckverbinder
SchalterabdeckungUnter dieser Abdeckung befindet sich der DIP–Schalter. Sollte sich die Abdeckung nicht von
Host–SteckverbinderDer Host–Steckverbinder dient zum Anschluß des Host–Gerätes. Die Form des
Abb. 2: Definitionen der Anschlüsse
Der NT–Baugruppen–Steckverbinder dient zum Anschluß an eine NT–Baugruppe.
Hand öffnen lassen, verwenden Sie einen Klingen–Schraubendreher. Stellen Sie die
DIP–Schalter vor der Installation der Host–Schnittstellenbaugruppen an der NT–Baugruppe ein.
Sehen Sie die nachfolgenden Kapitel für die technischen Angaben und die Schaltereinstellungen
zu den einzelnen Host–Schnittstellenbaugruppen.
Host–Steckverbinders unterscheidet sich bei den einzelnen NT–Baugruppen.
Funktionen
2. Host–Schnittstellenbaugruppen ein– und ausbauen
Einbau
Einbau in NT20M–BaugruppenEinbau in NT600M–Baugruppen
NT600M
Rückseite
NT20M
Rückseite
Einschnitt
Abb. 3: Einbau von Host–Schnittstellenbaugruppen
Einschnitt
1
Page 9
Kapitel 1 – Einführung
1.
2.3....
1. Setzen Sie die Baugruppe mit nach links gerichtetem Einschnitt (Abb. 3) ein.
2. Drücken Sie sie in das Gerät, bis sie einrastet. Ist der Steckverbinder der Bau-
gruppe nicht auf den NT–Baugruppe–Steckverbinder ausgerichtet, korrigieren
Sie die Position der Baugruppe, während Sie sie einsetzen.
Ausbau
Ausbau aus NT20M–Baugruppen
NT20M
Rückseite
Abb. 4: Ausbau von Host–Schnittstellenbaugruppen
1.
2.3....
1. Greifen Sie die Baugruppe, wie oben abgebildet, an den Einschnitten rechts
und links.
2. Drücken Sie diese zusammen, während Sie die Baugruppe herausziehen.
Ausbau aus NT600M–Baugruppen
NT600M
Rückseite
Hinweis
– Wird die Baugruppe auf einem Tisch o.ä. abgelegt, sollte sie mit der Kompo-
nentenseite nach oben weisen.
Abb. 5: Komponentenseite
– Setzen Sie die Baugruppe keinem Staub, chemischen Substanzen oder Spritz–
wasser aus.
2
Page 10
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C
In diesem Kapitel werden sowohl die Hardware als auch die Befehle der Host–
Schnittstellenbaugruppen mit einer RS–232C–Schnittstelle beschrieben. Es handelt sich dabei um die NT20M–LK201–EV1 und die NT600M–LK201
(SYSMAC–WAY). Über die RS–232C können die NT–Baugruppen direkt an einen
Host–Computer oder eine SPS (mit ASCII–Baugruppe) angebunden werden.
Baudrate:300, 600, 1200, 2400, 4800, 9600, 19200 bps
Datenlänge:7 oder 8 Bit
Stop–Bit:1 oder 2 Bit
Parität:gerade, ungerade oder keine
Datenflußsteuerung: RTS/CTS–Hardware–Handshake, X–EIN/X–AUS–Software–
Steckverbinder25–poliger Sub–D–Steckverbinder (weiblich)
Anzahl der Verbindungen1:1–Direktverbindung
Übertragungsentfernung15 m max.
Handshake oder kein Handshake
Abb. 6: Kommunikationsparameter
SW4 – Kommunikations–
einstellungen
Die Kommunikationsparameter werden über SW4 eingestellt.
Verwenden Sie bei der Einstellung der Datenlänge, Stop–Bit und Parität eine der
folgenden Kombinationen:
7 Bit + gerade Parität + 2 Stop–Bit
7 Bit + ungerade Parität + 2 Stop–Bit
7 Bit + gerade Parität + 1 Stop–Bit
7 Bit + ungerade Parität + 1 Stop–Bit
8 Bit + keine Parität + 2 Stop–Bit
8 Bit + keine Parität + 1 Stop–Bit
8 Bit + gerade Parität + 1 Stop–Bit
8 Bit + ungerade Parität + 1 Stop–Bit
SW1 wird dazu verwendet, die Auto–Rücksetzung bei Kommunikationsfehlern zu
aktivieren bzw. deaktivieren. Die Host–Schnittstelle kann entweder als normale
RS–232C–Schnittstelle oder Host–Verbundsystem–(SYSMAC WAY)Schnittstelle
spezifiziert werden. In diesem Kapitel wird nur die Einstellung als RS–232C–
Schnittstelle besprochen. Sehen Sie für eine SYSMAC–WAY–Anwendung Kapitel
4 ”SYSMAC–WAY–Schnittstelle”.
SW1
EIN
12345678
Abb. 9: Werkseitige Einstellung von SW1
Segment–Nr.
SW1, Segment 1Automatische Rücksetzung nach
Kommunikationsfehler
ON: keine Rücksetzung
OFF: Auto–Rücksetzung
SW1,
Segmente 2 bis 7
SW1, Segment 8nur NT600M: Host–Schnittstelle
Verwendung für die NT–BaugruppeDiese Segmente werden für die NT–Baugruppe
ON: SYSMAC WAY
OFF: RS–232C
EinstellungFunktion
Protokoll der Host–Schnittstelle
Verwendung für die NT–Baugruppen
Automatische Rücksetzung nach Kommunikationsfehler
Wahl, ob das System nach Auftreten eines
Kommunikationsfehlers automatisch in die
RUN–Betriebsart zurückgesetzt wird, ohne daß eine
Fehlermeldung ausgegeben wird. Sehen Sie für nähere
Angaben Kapitel 2. 4. ”Kommunikationsfehler”.
verwendet. Sehen Sie hierzu Teil 1 dieses Handbuches.
NT20M–LK201–EV1
Zur Verwendung durch das System reserviert. Stellen Sie
dieses Segment immer auf OFF.
NT600M–LK201
Wahl der Host–Schnittstelle. Sehen Sie Kapitel 4,
”SYSMAC WAY–Schnittstelle”, wenn dieses Segment auf
ON gestellt wird.
Abb. 13: Bildschirmmaske zur Anzeige der Einstellungen
Um in die RUN–Betriebsart zurückzukehren, drücken Sie gleichzeitig die Summer–, [Pfeil aufwärts]– und [Pfeil abwärts]–Tasten.
6
Page 14
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C
2. Befehle
Die folgenden Befehle können von dem Host Computer an die NT–Baugruppen
gesendet werden. Sie dienen der Steuerung bzw. direkten Beeinflussung der NT–
Baugruppen.
BetriebsbefehleDiese Befehle steuern den Betrieb der NT–Baugruppe.
Hinweis
– Die Hexadezimal–Codes werden in der Befehlsspalte in Klammern angegeben.
– Die Parameter aller Befehle werden durch ASCII–Zeichen spezifiziert. 001 muß
beispielsweise als 30 30 31 eingegeben werden und 3A als 33 41.
nicht anwendbarnicht anwendbarDie Nummer der gegenwärtig an
Bildschirmmasken−Num
mer m = 0000:keine
0001 bis 03E8 (Hex)
Länge der Zeichenkette
1 = 01 bis 28 (Hex)
Eintragsnummer der Zei
chenketten−Speicherta
belle m = 00 bis FF (Hex)
Zeichenkettendaten
STR
Eintragsnummer der Zah
len−Speichertabelle
m = 00 bis FF (Hex)
s = +(2B), −(2D)
4−stellige Zahl
NUM = 0000 bis 9999
Eintragsnummer der
Zahlen−Speichertabelle
m = 00 bis FF (Hex)
s = +(2B), −(2D) 8−stellige
Zahl
NUM = 00000000 bis
99999999
Bildschirmmasken−Num
mer m =00 bis FA (Hex)
Bildschirmmasken−Num
mer m =00 bis FA (Hex)
Bildschirmmasken−Num
mer m = 00:keine
01 bis FA (Hex)
Länge der Zeichenkette
1 = 01 bis 20 (Hex)
Eintragsnummer der Zei
chenketten−Speicherta
belle m = 00 bis 1F (Hex)
Zeichenkettendaten
STR
Eintragsnummer der Zah
len−Speichertabelle
m = 00 bis 7F (Hex)
s = +(2B), −(2D)
4−stellige Zahl
NUM = 0000 bis 9999
Eintragsnummer der
Zahlen−Speichertabelle
m = 00 bis 7F (Hex)
s = +(2B), −(2D) 8−stellige
Zahl
NUM = 00000000 bis
99999999
Anzeige der spezifizierten Bild
schirmmaske, nachdem die ge
genwärtig angezeigte Bildschirm
maske gelöscht wurde. Wird Bild
schirmmasken−Nummer 0 spezi
fiziert, wird die gegenseitig ange
zeigte Bildschirmmaske nur ge
löscht.
Die spezifizierte Bildschirmmaske
wird angezeigt und überlagert da
bei die gegenwärtige Bildschirm
maske.
gezeigten Bildschirmmaske wird
abgefragt.
Erfolgt von dem Host−Gerät eine
Anforderung der Bildschirmmas
ken−Nummer, verwendet die
NT−Baugruppe diesen Befehl,
um die Nummer der gegenwärtig
angezeigten Bildschirmmaske
zurückzugeben.
Hierdurch werden Zeichenketten
für die in den Bildschirmanzeigen
verwendeten Zeichenketten−
Speichertabellen geändert. Zei
chenketten−Daten können im
ASCII−Format spezifiziert wer
den.
Hierdurch werden numerische
Werte für die in den Bildschir
manzeigen verwendeten Zahlen−
Speichertabellen geändert. Zwei
Übertragungsformate stehen zur
Verfügung: 4 und 8 Stellen. Ver
gessen Sie das Vorzeichen nicht.
7
Page 15
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C
GruppeFunktionParameterBezeichnungBefehls–Code
Editieren nu
merischer
Werte
Touch−Switch/
Funktionstaste
Anzeige von
Lamps und
Touch−Swit
ches
ESC E m s NUM
(1B) (45)
CR
(0D)
ESC F m s NUM
(1B) (46)
CR
(0D)
ESC H n CR
(1B) (48) (0D)
ESC G n CR
(1B) (49) (0D)
ESC U m
(1B) (56)
ESC V m
(1B) (56)
ESC Q m n
(1B) (51)
ESC R n
(1B) (52)
ESC S m n
(1B) (53)
Editieren
numerischer
Werte
(NT−Baugruppe
an Host−Gerät, 4
Ziffern)
Editieren
numerischer
Werte
(NT−Baugruppe
an Host
Computer, 8
Ziffern)
Ausgabe der
Touch−Switchnum
mer
Ausgabe der
Funktionstasten−
Nummer
Eingabe sperrenGesperrte Tasten/Taster
Gesperrte
Eingabe freigeben
Anzeige von
Lamps und
Touch−Switches
Status−Anforde−
rung für Lamps/
Touch−Switches.
Antwort auf
Anforderung des
Status der Lamps/
Touch−Switches.
Eintragsnummer der
Zahlen−Speichertabelle
m = 00 bis FF (Hex)
s = +(2B), −(2D)
4−stellige Zahl
NUM = 0000 bis 9999
Eintragsnummer der
Zahlen−Speichertabelle
m = 00 bis FF (Hex)
s = +(2B), −(2D)
8−stellige Zahl
NUM = 00000000 bis
99999999
Ausgabe der Touch−
Switchnummer
n = 00 bis FF (Hex)
Ausgabe der Funktionsta
sten−Nummer
n = 00 bis 0B (Hex)
m = 0 Funktions
tasten,
Touch−Switches
m = 1 Funktions
tasten
m = 2 Touch−
Switches
Gesperrte Funktionen frei
geben
m = 0 Funktions−
tasten,
Touch−Switches
m = 1 Funktions−
tasten
m = 2 Touch−
Switches
Anzeigenspezifikation
m = 0 leuchtet nicht
m = 1 leuchtet
m = 2 leuchtet invertiert
(Taster)
Lamps−/Tasternummern
n = 00 bis FF (Hex)
Lamps/Tasternummern
n = 00 bis FF (Hex)
Anzeigenspezifikation
m = 0 leuchtet nicht
m = 1 leuchtet
m = 2 blinkt invertiert
Lamps/Tasternummern
n = 00 bis FF (Hex)
NT20M-LK201-EV1NT600M-LK201
Eintragsnummer der Zah
len−Speichertabelle
m = 00 bis 7F (Hex)
s = +(2B), −(2D)
4−stellige Zahl
NUM = 0000 bis 9999
Eintragsnummer der
Zahlen−Speichertabelle
m = 00 bis 7F (Hex)
s = +(2B), −(2D)
8−stellige Zahl
NUM = 00000000 bis
99999999
Ausgabe der Touch−
Switchnummer
n = 00 bis FF (Hex)
Ausgabe der Funktionsta
sten−Nummer
n = 00 bis 0B (Hex)
Gesperrte Tasten/Taster
m = 0 Funktions−
tasten,
Touch−Switches
m = 1 Funktions−
tasten
m = 2 Touch−Switch
Gesperrte Funktionen frei
geben
m = 0 Funktions−
tasten,
Touch−Switches
m = 1 Funktions−
tasten
m = 2 Touch−
Switches
Anzeigenspezifikation
m = 0 leuchtet nicht
m = 1 leuchtet
m = 2 leuchtet invertiert
(Taster)
Lamps−/Tasternummern
n = 00 bis FF (Hex)
Lamps/Tasternummern
n = 00 bis FF (Hex)
Anzeigenspezifikation
m = 0 leuchtet nicht
m = 1 leuchtet
m = 2 blinkt invertiert
Lamps/Tasternummern
n = 00 bis FF (Hex)
Überträgt die in die NT−Baugrup
pen eingegebenen numerischen
Werte an den Host Computer.
Zwei Übertragungsmöglichkeiten
stehen zur Verfügung: 4 und 8
Stellen. Bei der Übertragung an
den Host−Computer muß das
Vorzeichen angegeben werden.
Information an das Host−Compu
ter, welche Tasternummern auf
den NT−Baugruppen betätigt
werden.
Information an das Host−Compu
ter, welche Funktionstastennum
mern auf der NT−Baugruppe be
tätigt werden.
Hierdurch wird gesteuert, ob das
Host−Computer über Taster−
bzw. Tastenbetätigungen infor
miert wird. Bei gesperrter Ein
gabe erfolgt auch dann keine
Meldung an das Host−Computer,
wenn Tasten gedrückt werden.
Sofern die Versorgungsspannung
eingeschaltet wird, sind keine
Eingaben gesperrt.
Steuerung der Lamps und
Touch−Switches. Für beide Grup
pen werden dieselben Nummern
verwendet.
Wird bei einer Host−Computer−
Anforderung zur Ausgabe des
Status der Lamps und Touch−
Switches verwendet.
Das NT−Baugruppe verwendet
den Antwortbefehl nach Empfang
einer Statusanzeigen−Anforde
rung. Dieser Befehl stellt sicher,
das die Informationen über den
Status der Lamps oder der
Touch−Switches mit der angefor
derten Nummer zum Host−Com
puter gelangen.
8
Page 16
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C
GruppeFunktionParameterBezeichnungBefehls–Code
ESC P m
(1B) (50)
ESC T m
(1B) (54)
ESC ^ m
(1B) (5E)
ESC ]
(1B) (5D)
ESC Z
(1B) (5A)
ESC [
(1B) (5B)
ESC _ m
(1B) (5F)
ESC W m
(1B) (57)
Steuerung der
Hintergrund−
beleuchtung
Steuerung des
Summers
Alarmausgangs−
Steuerung
Protokollinitialisier
ung
Anforderung des
internen
NT−Baugruppen−
Status
Antwort auf
Anforderung nach
internem
NT−Baugruppen−
Status
Steuerung der
Anzeige−Betriebs
art
Betriebsart−Änder
ung
aktivieren/deaktivi
eren
m = 0 leuchtet nicht
m = 1 leuchtet
m = 0 Stop
m = 1 ständiger Summ
ton
m = 2 aussetzender
Summton
m = 0 Alarmausgang
AUS
m = 1 Alarmausgang EIN
nicht anwendbarnicht anwendbarDie in der NT−Baugruppe ge
nicht anwendbarnicht anwendbarWird durch den Host−Computer
Interner Status (in Mer
kern ausgedrückt)
m = 00 normale Batteries
pannung
m = 01 Abfall der Batte
riespannung
m = 0 normale Anzeige
m = 1 invertierte Anzeige
m = 0 Änderungen aktivie
ren
m = 1 Änderungen deakti
vieren
NT20M-LK201-EV1NT600M-LK201
m = 0 leuchtet nicht
m = 1 leuchtet
m = 0 Stop
m = 1 ständiger Summ
ton
m = 2 aussetzender
Summton
m = 0 Alarmausgang
AUS
m = 1 Alarmausgang EIN
Interner Status (in Mer
kern ausgedrückt)
m = 00 normale Batteries
pannung
m = 01 Abfall der Batte
riespannung
nicht anwendbarEinstellen der Anzeige−Betrieb
m = 0 Änderungen aktivie
ren
m = 1 Änderungen deakti
vieren
Steuert die Hintergrundbeleuch
tung der Anzeige.
Steuert den Ton des Summers.
Steuerung des Alarmausgangs
(ALM OUTPUT)
speicherte Information vom An
zeigenprotokoll wird initialisiert.
verwendet, um den internen NT−
Baugruppen−Status anzufordern.
Aus der Antwort geht nur hervor,
ob die Batteriespannung abgefal
len ist, oder nicht.
Die NT−Baugruppe verwendet
nach Empfang einer Anforderung
über den internen NT−Baugrup
pen−Status den Antwortbefehl,
um die Antwortinformation an den
Host−Computer zu senden.
sart. Bei normaler Anzeige ist der
Hintergrund weiß, bei invertierter
Anzeige blau.
Hierdurch wird gesteuert, ob die
Betriebsart von dem System
menü aus entweder auf die Da
tenübertragungs− oder Daten
pflege−Betriebsart umgeschaltet
werden kann. Wird die Betrieb
sart−Änderung deaktiviert, wird
die Betriebsart auch dann nicht
umgeschaltet, wenn die Daten
übertragungs− oder Daten
pflege−Betriebsart von dem Sy
stemmenü aus angewählt und
die [ENTER]−Taste gedrückt
wird. Dieser Befehl ist nur dann
wirksam, wenn Segment 6 von
SW1 der NT−Baugruppe auf
OFF gestellt wurde (Verhinde
rung von Betriebsart−Änderun
gen). Sehen Sie hierzu Abb. 15.
Diese Befehlsgruppe wird zur Datenübertragung von bspw. Zeichen–Codes auf die
NT–Baugruppe verwendet. Diese werden direkt auf dem Display angezeigt.
– Die Hexadezimalzeichen–Codes werden in der Befehlsspalte in Klammern an-
gegeben.
– Die Parameter aller Befehle werden durch ASCII–Zeichen spezifiziert. 001 muß
beispielsweise als 30 30 31 eingegeben werden und 3A als 33 41.
GruppeBefehls–CodeBezeichnungParameterFunktion
NT600M-LK201NT20M-LK201-EV1
Anzeigen
position
Bildschirm
löschen
Zeichen
größe
Anzeigenat
tribut
ESC + X Y
(1B) (2B)
ESC &
(1B) (26)
ESC ) m
(1B) (29)
ESC ∗ m
(1B) (2A)
ESC !
(1B) (21)
Cursor−Positio
nierung
Bildschirm lö
schen
Zeichengrößem = 0 normale Größe
Skalierenm = 0 keine Vergrößerung
normale Anzeigenicht anwendbarnicht anwendbarHierdurch wird das Zeichenketten−
X = 000 bis 639
Y = 000 bis 399
nicht anwendbarnicht anwendbarLöschen des Bildschirms, wobei sich
m = 1 halbe Größe
m = 1 hoch
m = 2 breit
m = 3 4fach
m = 4 9fach
m = 5 16fach
m = 9 64fach
X = 000 bis 255
Y = 000 bis 127
m = 0 normale Größe
m = 1 halbe Größe
m = 0 keine Vergrößerung
m = 1 hoch
m = 2 breit
m = 3 4fach
m = 4 9fach
m = 5 16fach
Festlegung der Cursor−Position für
die anzuzeigenden Zeichenketten.
Der Ausgangspunkt für die Posi
tionsbestimmung ist die obere linke
Bildschirmecke. Die Spezifikation
wird in Punkt−Koordinaten vorge
nommen, wie z.B. X=000, Y=127.
Spezifizieren Sie den linken, unteren
Punkt der anzuzeigenden Zeichen.
Bei der Skalierung von Zeichen fin
det die Vergrößerung nach oben und
nach rechts statt. Wird allerdings
eine Cursor−Position spezifiziert,
von der aus keine Vergrößerung
nach oben oder rechts möglich ist,
wird das vergrößerte Zeichen auf
der nächsten Zeile angezeigt.
die Cursor−Position nicht ändert. Die
Spezifikation des Zeichen−Größen
befehls bleibt ebenfalls wirksam.
Spezifikation der Anzeigengröße mit
halber (8x8 Punkte) oder normaler
(16x8 Punkte) Größe. Diese ist für
skalierte Zeichenketten gültig. Der
eingestellte Wert ist vom Zeitpunkt
seiner Einstellung an gültig, bis eine
Änderung vorgenommen wird. Nach
dem Einschalten des Gerätes ist, au
ßer bei Symbolen, die Normalgröße
vorgegeben.
Spezifikation der Zeichenskalierung.
Diese ist für Zeichen normaler und
halber Größe oder Symbole gültig.
Sie ist auch für zuvor skalierte Zei
chenketten gültig. Der eingestellte
Wert ist vom Zeitpunkt seiner Ein
stellung an so lange gültig, bis eine
Änderung vorgenommen wird. Nach
dem Einschalten des Gerätes ist
"keine Vergrößerung" vorgegeben.
Anzeigenattribut auf normal (nicht
invertiert oder blinkend) eingestellt.
Dieses Anzeigenattribut ist nach
dem Einschalten der Versorgungs
spannung eingestellt.
10
Page 18
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C
GruppeBefehls–CodeBezeichnungParameterFunktion
NT600M-LK201NT20M-LK201-EV1
Anzeigenat
tribut
Zeichenket
tenanzeige
Grafikan
zeige
ESC ¯
(1B) (22)
ESC #
(1B) (23)
ESC $
(1B) (24)
ESC %
(1B) (25)
ESC 4 n STR
(1B) (34)
ESC 7 n X0 Y0 X1 Y1 ...
Xn Y
n
(1B) (37)
ESC 8 X Y R
(1B) (38)
Beginn der inver
tierten Anzeige
Ende der inver
tierten Anzeige
Beginn der blin
kenden Anzeige
Ende der blin
kenden Anzeige
Anzeige der Zei
chenketten−Spe
zifikation
Zeichnen von po
lygonalen Linien
Zeichnen von
Kreisen
nicht anwendbarnicht anwendbarEinschalten der Invertierung von An
zeigen.
nicht anwendbarnicht anwendbarDieser Befehl schaltet die invertierte
Darstellung für alle angezeigten Zei
chenketten aus, für die die invertierte
Darstellung zuvor spezifiziert wurde.
nicht anwendbarnicht anwendbarEinschalten des Blinkens von Anzei
gen.
nicht anwendbarnicht anwendbarDieser Befehl schaltet die blinkende
Darstellung für alle angezeigten Zei
chenketten aus, für die die blinkende
Darstellung zuvor spezifiziert wurde.
Länge der angezeigten
Zeichen
n = 01 bis 50 (Hex)
Anzeige einer Zeichen
kette
STR (ASCII)
Anzahl der Zeilen
n = 01 bis 28 (Hex)
Koordinaten X0 ..... Xn =
000 bis 639
Koordinaten Y0 ..... Yn =
000 bis 399
Koordinaten des Kreismit
telpunktes
X = 000 bis 639
Y = 000 bis 399
Kreisradius
R = 001 bis 199
Länge der angezeigten
Zeichen
n = 01 bis 20 (Hex)
Anzeige einer Zeichen
kette
STR (ASCII)
Anzahl der Zeilen
n = 01 bis 28 (Hex)
Koordinaten X0 ..... Xn =
000 bis 255
Koordinaten Y0 ..... Yn =
000 bis 127
Koordinaten des Kreismit
telpunktes
X = 000 bis 255
Y = 000 bis 127
Kreisradius
R = 001 bis 063
Anzeige einer Zeichenkette. Die
Länge einer Zeichenkette wird durch
eine zweistellige Hexadezimalzahl
spezifiziert. Zeichenketten−Daten
können als ASCII−Zeichen spezifi
ziert werden. Eine angezeigte Zei
chenkette kann höchstes 80 Bytes
(beim NT600M) bzw. 32 Bytes
(NT20M) umfassen. Die Größe und
Attribute einer angezeigten Zeichen
kette werden durch die Werte be
stimmt, die vor Ausführung dieses
Befehles eingestellt werden. Zei
chenketten, die nicht auf eine Zeile
passen, werden am Anfang der
nächsten Zeile fortgesetzt. Außer
dem werden Zeichen, die über die
letzte Zeile hinausgehen, auf der
obersten Zeile fortgesetzt und über
schreiben die dort befindlichen Zei
chen.
Anzeige polygonaler Linien. Die spe
zifizierten Koordinaten werden der
Reihe nach durch gerade Linien ver
bunden. Die Anzahl der Linien wird
durch eine zweistellige Hexadezi
malzahl spezifiziert. Die Anfangs
koordinaten (X0, Y0) werden zuerst
übertragen, anschließend die Daten
der nachfolgenden Punkte bis n mit
den Koordinaten Xn, Yn. Maximal 40
Linien können gleichzeitig angezeigt
werden.
Anzeige eines Kreises. Spezifizieren
Sie einen Kreis, der die Bildschirm
größe überschreitet, wird nur der auf
den Bildschirm passende Teil des
Kreises angezeigt.
Abb. 16: Display–Befehle für NT–Baugruppen
11
Page 19
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C
Online–
Übertragungsbefehle
Hinweis
Diese Befehlsgruppe wird zur Übertragung von Anzeigedaten zwischen der NT–
Baugruppe und dem Host–Computer verwendet.
– Die Hexadezimalzeichen–Codes werden in der Befehlsspalte in Klammern an-
gegeben.
– Die Parameter aller Befehle werden durch ASCII–Zeichen spezifiziert. 001 muß
beispielsweise als 30 30 31 eingegeben werden und 3A als 33 41.
– Diese Befehle können nicht verwendet werden, wenn als Bildschirmdaten–Spei-
cher ein EPROM verwendet wird.
GruppeBefehls–CodeBezeichnungParameterFunktion
NT600M-LK201NT20M-LK201-EV1
Start, StopESC x
(1B) (7B)
ESC y S CR
(1B) (79) (0D)
Host−Com
puter an
NT−Bau
gruppe
(nicht
anwendbar)
NT−BAU
GRUPPE
an Host−
Computer
ESC r N L S CR
(1B) (72) (0D)
ESC t m S CR
(1B) (74) (0D)
ESC z N DAT S
(1B) (7A)
CR
(0D)
ESC s N S CR
(1B) (73) (0D)
Beginn der On
line−Übertragung
Ende der On
line−Übertragung
Nummer der zu
übertragenden
Bildschirmmaske
Spezifikation der
Übertragung von
Nicht−Bildschirm
daten
Datenübertra
gung
Nummer der zu
übertragenden
Bildschirmmaske
nicht anwendbarnicht anwendbarDie Online−Übertragung wird begon
nen.
Prüfsumme SPrüfsumme SDie Online−Übertragung wird been
det.
Bildschirmmasken−Num
mer N = 0001 bis 03E8
(Hex)
Länge der Bildschirmda
ten
L = 0001 bis FFFF (Hex)
Prüfsumme S
Datentyp m = 0
Systemspeicher m = 1
Speichertabelle m = 2
Symbole
Prüfsumme
S
Länge der zu übertragen
den Daten
N = 02 bis 7C (Hex)
Daten
DAT
Prüfsumme
S
Bildschirmmasken−Num
mer
N = 0000 Spezifikation al
ler Bildschirmmasken
N = 0001 bis 03E8 (Hex)
Prüfsumme
S
Bildschirmmasken−Num
mer N = 01 bis FA (Hex)
Länge der Bildschirmda
ten
L = 0001 bis FFFF (Hex)
Prüfsumme S
Datentyp m = 0
Systemspeicher m = 1
Speichertabelle m = 2
Symbole
Prüfsumme
S
Länge der zu übertragen
den Daten
N = 02 bis 7C (Hex)
Daten
DAT
Prüfsumme
S
Bildschirmmasken−Num
mer
N = 00 Spezifikation aller
Bildschirmmasken
N = 01 bis FA (Hex)
Prüfsumme
S
Spezifikation der Bildschirmmasken−
Nummer für die Bildschirmdaten, die
vom Host−Computer an die NT−
Baugruppe übertragen werden sol
len.
Spezifikation von Nicht−Bildschirm
daten zur Übertragung von dem
Host−Computer an die NT−Bau
gruppe. Die folgenden Daten können
spezifiziert werden. Systemspeicher:
Hierzu gehört die erste nach dem
Einschalten angezeigte Bildschirm
maske. Speichertabellen: Sowohl
die Zahlentabelle als auch die Zei
chenketten−Tabelle (können nicht
einzeln gesendet werden). Symbole
Jedes zu übertragende Datenbyte
wird, bevor es gesendet wird, in eine
2−Byte−Hexadezimal−Zahl konver
tiert.
Spezifikation der Bildschirmmasken−
Nummer für die von dem NT−BAU
GRUPPE an das Host−Computer zu
übertragenden Bildschirmdaten.
Durch Spezifikation der Bildschirm
masken−Nummer 0000 (bzw. 00 für
das NT20M) werden alle Bildschirm
masken zur Übertragung spezifiziert.
12
Page 20
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C
GruppeFunktionParameterBezeichnungBefehls–Code
ESC u m S CR
(1B) (75) (0D)
ESC z N DAT S
(1B) (7A)
CR
(0D)
HandshakeESC } S CR
(1B) (7D) (0D)
ESC ~ m S CR
(1B) (7E) (0D)
Spezifikation der
Übertragung von
Nicht−Bildschirm
daten
Datenübertra
gung
Bestätigung (ack) Prüfsumme
keine Bestätin
gung (nak)
Datentyp
m = 0
Systemspeicher
m = 1
Speichertabellen
m = 2
Symbole
m = 4
Protokoll (chronologische
Reihenfolge)
m = 5
Protokoll (Frequenzreihen
folge)
Prüfsumme
S
Länge der zu übertragen
den Daten
N = 02 bis 7C (Hex)
Daten
DAT
Prüfsumme
S
S
Fehler−Code
m = F0 Kein Speicherplatz
mehr vorhanden
m = F1 Befehlsfehler 1
m = F2 Befehlsfehler 2
m = F3 Verarbeitung un
terbrochen
m = F4 Prüfsummenfehler
Prüfsumme
S
NT20M-LK201-EV1NT600M-LK201
Datentyp
m = 0
Systemspeicher
m = 1
Speichertabellen
m = 2
Symbole
m = 4
Protokoll (chronologische
Reihenfolge)
m = 5
Protokoll (Frequenzreihen
folge)
Prüfsumme
S
Länge der zu übertragen
den Daten
N = 02 bis 7C (Hex)
Daten
DAT
Prüfsumme
S
Prüfsumme
S
Fehler−Code
m = F0 Kein Speicherplatz
mehr vorhanden
m = F1 Befehlsfehler 1
m = F2 Befehlsfehler 2
m = F3 Verarbeitung un
terbrochen
m = F4 Prüfsummenfehler
Prüfsumme
S
Übertragung von spezifizierten Da
ten, die keine Bildschirmdaten sind,
von der NT−Baugruppe an den
Host−Computer. Die Daten, die spe
zifiziert werden können, sind diesel
ben wie bei der Übertragung von
dem Host−Computer an die NT−
Baugruppe. Das Kommunikationsfor
mat für Protokolldaten wird in Abb.
18 aufgeführt. Spezifizieren Sie die
chronologische Reihenfolge, sendet
die NT−Baugruppe das Protokoll mit
der zuerst angezeigten Bildschirm
maske. Spezifizieren Sie die Fre
quenzreihenfolge, sendet die NT−
Baugruppe das Protokoll mit der am
häufigsten angezeigten Bildschirm
maske.
Jedes zu übertragende Datenbyte
wird, bevor es gesendet wird, in eine
2−Byte−Hexadezimal−Zahl konver
tiert.
Bestätigung einer erfolgreichen
Übertragung
Hierdurch wird die Information aus
gegeben, daß bei der Übertragung
ein Fehler aufgetreten ist. Mit dem
Fehler−Code wird der Fehlertyp spe
zifiziert. (Sehen Sie Abb. 19)
Befehlsfehler 1 (F1)Der Befehl für den Beginn der Datenübertragung wurde vor
Befehlsfehler 2 (F2)Während ein Datenübertragungs–Befehl erwartet wurde,
Verarbeitung
unterbrochen (F3)
Prüfsummenfehler (F4)Bei der Überprüfung der Daten ist ein Fehler aufgetreten.Senden Sie die Daten erneut.
Fehler des
Bildschirmdaten–Speicher
s (F9)
Während der Übertragung der Bildschirmdaten vom
Host–Computer an die NT–Baugruppe wurde die
Speicherkapazität überschritten
dem Befehl mit der Spezifikation der zu übertragenden
Bildschirmmaske oder dem Befehl zur Übertragung von
Nicht–Bildschirmdaten empfangen.
Ein Datenübertragungsbefehl wurde empfangen, obwohl es
sich bei dem Bildschirmdaten–Speicher um einen EPROM
handelt.
wurde ein anderer Befehl als der zur Übertragung von
Bildschirmdaten empfangen.
Während der Datenübertragung wurden entweder
gleichzeitig die Summer, [Pfeil aufwärts]– und [Pfeil
abwärts]–Tasten gedrückt oder es wurde ein Befehl zur
Online–Übertragung empfangen.
Ein Datenübertragungsbefehl wurde empfangen, obwohl es
sich bei dem Bildschirmdaten–Speicher um einen EPROM
handelt.
Verwenden Sie einen
Bildschirmdaten–Speicher mit einer
größeren Kapazität.
Übertragen Sie erneut die
benötigten Bildschirmmasken, oder
Datenspezifikations–Kommandos
vom HOST und dann das
Datenübertragungs–Kommando
Setzen Sie einen
SCRAM–Bildschirmdaten–Speicher
ein.
Senden Sie vom Host–Computer
den Datenübertragungsbefehl.
Da die Übertragung unterbrochen
wurde, geht das Programm nun in
den Übertragungs–Wartezustand
und schaltet dann in die
RUN–Betriebsart zurück. Führen
Sie die Online–Übertragung erneut
aus.
Setzen Sie einen
SRAM–Bildschirmdaten–Speicher
ein.
Abb. 19: Fehler–Codes
Online–Übertragungs–
vorgänge
HOSTNT–BaugruppeHOSTNT–Baugruppe
(1)ESC x
(2)ESC r
(3)ESC z
(4)ESC z
(5)ESC }
(6)ESC y
Übertragungsbeginn
Spezifikation der Nummer
der zu übertragenden Bildschirmmaske
Übertragung der Bildschirmdaten
Übertragung der Bildschirmdaten (bei
einer großen Datenmenge wird der
Vorgang so oft, wie benötigt, wiederholt.)
Bestätigung (nach erfolgreicher
Übertragung)
Übertragungsabschluß
(1)ESC x
(2)ESC s
(3)ESC r
(4)ESC z
(5)ESC z
(6)ESC }
Übertragungsbeginn
Spezifikation der Nummer
der zu übertragenden Bildschirmmaske
Spezifikation der Nummer
der zu übertragenden Bildschirmmaske
Übertragung der Bildschirmdaten
Übertragung der Bildschirmdaten (bei
einer großen Datenmenge wird der
Vorgang so oft, wie benötigt, wiederholt.)
Bestätigung (nach erfolgreicher
Übertragung)
(7)ESC y
Übertragungsabschluß
Abb. 20: Bildschirmmaske vom Host–Computer an die Abb. 21: Bildschirmmaske von der NT–Baugruppe an den
NT–Baugruppe übertragenHost–Computer übertragen
14
Page 22
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C
HOSTNT–BaugruppeHOSTNT–Baugruppe
(1)ESC x
Übertragungsbeginn
(1)ESC x
Übertragungsbeginn
(2)ESC s
(3)ESC r
(4)ESC z
(5)ESC z
(6)ESC }
(7)ESC y
(8)ESC y
Spezifikation der Nummer
der zu übertragenden Bildschirmmaske
Spezifikation der Nummer
der zu übertragenden Bildschirmmaske
Übertragung der Bildschirmdaten
Übertragung der Bildschirmdaten (bei
einer großen Datenmenge wird der
Vorgang so oft, wie benötigt, wiederholt.)
Bestätigung (nach erfolgreicher
Übertragung)
Die Schritte 3 bis 6 werden für die
gesamte Anzahl der NT–BAUGRUPPE–Bildschirmmasken wiederholt.
Übertragungsabschluß
Übertragungsabschluß
(2)ESC u 4
(3)ESC t 4
(4)ESC z
(5)ESC z
(6)ESC y
(7)ESC yÜbertragungsabschluß
Spezifikation der Protokolldaten (in der chronologischen Reihenfolge)
Spezifikation der zu übertragenden Protokolldaten (in der chronologischen Reihenfolge)
Übertragung der Protokolldaten
Übertragung der Protokolldaten (bei einer
großen Datenmenge wird der Vorgang so
oft, wie benötigt, wiederholt.)
Übertragungsabschluß (wenn
die Übertragung aller Daten
abgeschlossen wurde)
Abb. 22: Alle Bildschirmdaten von der NT–Baugruppe an Abb. 23: Protokolldaten von der NT–Baugruppe an den
den Host–Computer übertragenHost–Computer übertragen
Während der Online–Übertragung werden die Stusänderungen auf dem Display
Statusänderungen der
der NT–Baugruppen angezeigt.
NT–Baugruppen
RUN–Betriebsart
Empfang des Befehls für den Online–Übertragungsbeginn
Sie können zu dem E/A–Überprüfungsmenü zurückkehren, indem Sie gleichzeitig
die Summer–, [Pfeil aufwärts]– und [Pfeil abwärts]–Tasten drücken.
4. Kommunikationsfehler
Kommunikationsfehler können anhand der folgenden Kriterien erkannt werden.
– Prüfsumme in Kommunikationsbefehlen
Es ist ein Fehler aufgetreten, wenn der für die empfangenen Daten berechnete
Prüfsummenwert nicht mit dem Prüfsummenwert der Daten des Kommunikationsbefehles übereinstimmt.
– Timeout während des Kommunikationsbefehls
Bei dem Empfang eines Kommunikationsbefehles ist ein Timeout aufgetreten.
Ein Timeout tritt nach 5 s auf.
– Paritätsfehler, Überlauffehler, Rahmenfehler
Bei dem Datenempfang ist ein Fehler aufgetreten.
Paritätsfehler: Keine Übereinstimmung der Paritäts–Merker
Überlauffehler: Fehler beim Datenempfang
Rahmenfehler: Für die empfangenen Daten konnte kein Rahmen erstellt werden.
– Zwischenspeicher–Überlauf
In dem Empfangs–Zwischenspeicher der NT–Baugruppe ist ein Überlauf aufgetreten.
– Kommunikationsbefehl–Fehler
Der Kommunikationsbefehl ist fehlerhaft.
Während der Online–Übertragung werden die folgenden Fehler aufgrund eines
Timeouts zwischen den Kommunikationsbefehlen erkannt.
– Timeout zwischen den Kommunikationsbefehlen
Der nächste Kommunikationsbefehl für die Online–Übertragung wurde nicht
empfangen. Nach 60 s erfolgt ein Timeout.
Die Daten werden im Empfangsformat, d.h. im Hexadezimalformat, angezeigt.
16
Page 24
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C
Abarbeitung vom
Kommunikationsfehlern
FehlerInterne Verarbeitung der NT–BAUGRUPPEMögliche Fehlerbehebung
KommunikationsbefehlDer fehlerhafte Befehl wird nicht ausgeführt. Der
Timeout zwischen
Kommunikationsbefehlen
(Online–Übertragung)
AndereTritt ein Kommunikationsfehler auf, wird der
Abb. 26: Abarbeitung ohne Auto–Rücksetzung (Segment 1 von SW1 der NT–Baugruppe auf ON setzen)
Empfangsfehler
In Abb. 27 sind die internen Abarbeitungsvorgänge der NT–Baugruppe im Falle
eines Kommunikationsfehlers dargestellt.
Überprüfen Sie den Dateninhalt.
Fehlerinhalt wird nicht angezeigt oder übertragen.
Nachfolgende Befehle werden ausgeführt.
Im Falle eines Timeouts wird die Übertragung
durch das Programm unterbrochen und die
NT–Baugruppe kehrt in den RUN–Betrieb zurück.
Fehlerinhalt (Abb. 27) angezeigt, der Summer
ertönt und die nachfolgenden Befehle werden
nicht angenommen.
Kommunikationsbefehl–FehlerDer fehlerhafte Befehl wird nicht ausgeführt. Der
Paritätsfehler, Überlauffehler,
Rahmenfehler
Zwischenspeicher–ÜberlaufBefehle, die zu einem Überlauf des
Timeout während des
Kommunikationsbefehles
Timeout zwischen
Kommunikationsbefehlen
(Online–Übertragung)
AndereTritt ein Kommunikationsfehler auf, wird der Fehler
Interne Verarbeitung der NT–BAUGRUPPEMögliche Fehlerbehebung
Fehlerinhalt wird nicht angezeigt oder übertragen.
Normale, nachfolgende Befehle werden
ausgeführt.
Der fehlerhafte Befehl wird nicht ausgeführt. Der
Fehlerinhalt wird nicht angezeigt oder übertragen.
Nachfolgende Befehle werden ausgeführt.
Zwischenspeichers führen, werden nicht
ausgeführt. Der Fehlerinhalt wird nicht angezeigt
oder übertragen. Nachfolgende Befehle werden
ausgeführt.
Der fehlerhafte Befehl wird nicht ausgeführt. Der
Fehlerinhalt wird nicht angezeigt oder übertragen.
Im Falle eines Timeouts kehrt das Programm in
den RUN–Betrieb zurück.
angezeigt und der Summer ertönt.
Überprüfen Sie den Dateninhalt.
Überprüfen Sie die
Kommunikationseinstellung und
übertragen Sie den Befehl mehrmals.
Dies ist besonders dann notwendig,
wenn die NT–Baugruppe an dem
Installationsort Störeinflüssen
ausgesetzt ist.
Für diesen Fall wird eine
Datenflußsteuerung (Handshake)
empfohlen.
Überprüfen Sie Kabelverbindungen und
Host–Software.
Stellen Sie das Zeitintervall zur
Übertragung von
Kommunikationsbefehlen von dem
Host–Computer auf einen Wert von bis
zu 60 s ein.
Schalten Sie in die RUN–Betriebsart
zurück, indem Sie die Summer– oder
[ENTER]–Taste drücken.
Abb. 28: Abarbeitung ohne Auto–Rücksetzung (Segment 1 von SW1 der NT–Baugruppe auf OFF setzen)
17
Page 25
Kapitel 3 – Serielle Host–Schnittstelle RS–422
In diesem Kapitel werden die Hardware und Befehle der RS–422–Host–Schnittstellenbaugruppen NT600M–LK202–E und NT20M–LK202–EV1 beschrieben. Diese
Baugruppen können in einer 1:n–Topologie an eine SPS (über eine ASCII–Baugruppe) oder einen Host–Computer mit einer RS–422–Schnittstelle angeschlossen
werden. Zum Anschluß mehrerer NT–Baugruppen werden die Schnittstellen–
Adapter 3G2A9–AL004–E (RS–232C/RS–422/Lichtwellenleiter) verwendet.
Baudrate: 300, 600, 1200, 2400, 4800, 9600, 19200 bps
Datenlänge: 7 oder 8 Bit
Stop–Bit: 1 oder 2 Bit
Parität: gerade, ungerade oder keine
Handshake: X–ON/X–OFF–Software–Handshake oder kein Handshake
Steckverbinder9–poliger Sub–D–Steckverbinder (weiblich)
Anzahl der Verbindungen1:16 max.
ÜbertragungsentfernungKabellänge: maximal 500 m (Stichleitung maximal je 10 m).
Abb. 29: Kommunikationsspezifikation
Baugruppennummer
einstellen
Benutzen Sie dazu die Drehschalter SW4 und SW5. Stellen Sie diese im Bereich
zwischen 00 und 15 ein.
SW4 (X 101)SW5 (X 100)
654
7
3
8
2
9
1
0
Abb. 30: Werkseitige Einstellung für Baugruppe 01
Schalternummer
SW4Linke Ziffer der Baugruppennummer (x 10 EXP 1)
SW5Rechte Ziffer der Baugruppenummer (x 10 EXP 0)
Abb. 31: Funktion der Drehschalter SW4 und SW5
654
7
3
8
2
9
1
0
Funktion
19
Page 26
Kapitel 3 – Serielle Host–Schnittstelle RS–422
Kommunikationsparameter
einstellen
Die Kommunikationsparameter werden über SW6 eingestellt.
SW6
ON
1345678290
Datenlänge
ON: 8 Bit
OFF: 7 Bit
Stop–Bit
ON: 1 Bit
OFF: 2 Bit
Parität aktiviert/deaktiviert
ON: aktiviert
OFF: deaktiviert
Parität (falls aktiviert)
ON: gerade
OFF: ungerade
Verwenden Sie bei der Einstellung der Datenlänge, Stop–Bit und Parität eine der
folgenden Kombinationen:
7 Bit + gerade Parität + 2 Stop–Bit
7 Bit + ungerade Parität + 2 Stop–Bit
7 Bit + gerade Parität + 1 Stop–Bit
7 Bit + ungerade Parität + 1 Stop–Bit
8 Bit + keine Parität + 2 Stop–Bit
8 Bit + keine Parität + 1 Stop–Bit
8 Bit + gerade Parität + 1 Stop–Bit
8 Bit + ungerade Parität + 1 Stop–Bit
20
Page 27
Kapitel 3 – Serielle Host–Schnittstelle RS–422
Auto–Rücksetzung und
Schnittstelleneinstellungen
SW1 wird dazu verwendet, die Auto–Rücksetzung bei Kommunikationsfehlern zu
aktivieren bzw. deaktivieren.
SW1
EIN
12345678
Abb. 35: Werkseitige Einstellung von SW1
Segment–Nr.
SW1, Segment 1Automatische Rücksetzung nach
Kommunikationsfehler
ON: keine Rücksetzung
OFF: Auto–Rücksetzung
SW1, Segmente 2 bis 7Verwendung durch das
NT–Baugruppe
SW1, Segment 8Nicht verwendet
Abb. 36: Definition der Schaltereinstellung von SW1
EinstellungFunktion
Nicht verwendet
Verwendung für die NT–Baugruppe
Automatische Rücksetzung nach Kommunikationsfehler
Wahl, ob das System nach Auftreten eines
Kommunikationsfehlers automatisch in die RUN–Betriebsart
zurückgesetzt wird, ohne daß eine Fehlermeldung angezeigt
wird. Detailliertere Informationen finden Sie in diesem Katitel
unter ”4. Kommunikationsfehler”.
Diese Segmente werden für die NT–Baugruppe verwendet.
Weitere Informationen finden Sie im Teil 1 dieses
Handbuches.
Die hier nicht aufgeführten Stifte werden nicht verwendet.
21
Page 28
Kapitel 3 – Serielle Host–Schnittstelle RS–422
Anschlußbelegung des Schnittstellen–Adapters AL004–E
Schnittstellen–Adapter
3G2A9–AL004–E(P)
6
1
3
9
5
(abgeschirmtes
Kabel)
Host–Schnittstellenbaugruppe
7
6
1
3
9
5
Abb. 38:
Hinweis
– Schließen Sie Stift 7 nicht an den Steckverbinder der Host–Schnittstellenbau-
gruppe an.
– Schalten Sie die Versorgungsspannung des NT–Baugruppe aus, wenn Sie
Steckverbinder einstecken oder entfernen.
Erdung (FG)Verbinden Sie das abgeschirmte Kabel, wenn Sie eine Host–Schnittstellenbau-
gruppe NT20M–LK202–EV1 oder NT600M–LK202 an einen Schnittstellen–Adapter
anschließen, nur mit der Erdung (FG) des Schnittstellen–Adapters, nicht mit der
Erdung der Host–Schnittstellenbaugruppe.
Host computer
RS-232C
3G2A9–AL004–E(P)–
Schnittstellen–Adapter
Abb. 39: Erdung (FG)
(15 m max.)
Verbinden Sie das abgeschirmte Kabel beim Anschluß von zwei Schnittstellen–
Adaptern mit der Erdung (FG) an einer der beiden Seiten. Sie können es an einer
beliebigen Seite anschließen, nicht aber an beiden.
NT20M-LK202-EV1NT20M-LK202-EV1
3G2A9–AL001–Schnittstellen–Adapter
3G2A9–AL001–Schnittstellen–Adapter
NT600M-LK202
O: abgeschirmtes Kabel an FG angeschlossen
X: abgeschirmtes Kabel nicht an FG angeschlossen
Hinweis
22
Verbinden Sie das abgeschirmte Kabel nur an einer Seite mit der Erdung (FG),
damit in dem abgeschirmten Kabel kein Strom fließt.
Page 29
Kapitel 3 – Serielle Host–Schnittstelle RS–422
Beispielkonfiguration
3G2A9-AL004-E(-PE) Schnittstellen–Adapter
RS-232C
Stift
Abk.
1FG
SD
2
3
RD
4
RS
5
CS
6
DR
7
SG
8
CD
20
ER
externer
CTS–
Schalter
0 V0 V
OR/
Umschaltungs–
Schaltung
0 V
Abschlußwiderstand
RS–232C
Schnittstelle
Host–Computer
Stift
20
1
2
3
4
5
6
7
8
Abgeschirmtes Kabel
0 V
Stift
9
5
6
1
3
7
RS-422
Abk.
SDA
SDB
RDA
RDB
SG
FG
An einen 3G2A9–Schnittstellen–Adapter oder eine
RS–422–Host–Schnittstellenbaugruppe NT20M–LK202–EV1
oder NT600M–LK202
Verwenden Sie abgeschirmte, verdrillte 2–Draht–Kabel und verlegen Sie diese getrennt von anderen Signalleitungen. Die Gesamt–Kabellänge, einschließlich der
Stichleitungen, darf 500 m nicht überschreiten. Zudem darf keine Stichleitung länger als 10 m sein. Verdrahten Sie das System so, daß die Stichleitungen von der
Hauptleitung abzweigen.
Stellen Sie den Abschluß (Abschlußwiderstand) nur an der RS–422–Schnittstellenbaugruppe oder dem Schnittstellen–Adapter an den Systemenden (insgesamt
zwei) auf ON und für alle anderen Baugruppen auf OFF. Sehen Sie hierzu Abb. 41.
Bei nicht ordnungsgemäßer Einstellung der Abschlüsse ist keine Übertragung
möglich.
23
Page 30
Kapitel 3 – Serielle Host–Schnittstelle RS–422
Host Computer
RS-232C
Abschluß auf ON
Max. Gesamtlänge: 500 m
(15 m max.)
3G2A9-AL004-E(-PE)
Schnittstellen–Adapter
RS-422
RS–422 (Stichleitung)
maximal 10 m
3G2A9-AL001
Schnittstellen–Adapter
RS–422 (Stichleitung)
maximal 10 m
NT20M-LK202-EV1
Abschluß
auf OFF
Abb. 41: Systemkonfiguration mit max. Kabellängen
Einstellung der
NT–BAUGRUPPE–
Sie können die Einstellungen über das Systemmenü des NT–Baugruppe überprüfen.
überprüfen
1. Um ins Systemmenü zu gelangen, drücken Sie gleichzeitig die Summer–, [Pfeil
1.
2.3....
aufwärts]– und [Pfeil abwärts]–Tasten.
2. Wählen Sie die Datenpflege–Betriebsart (Maintenance Mode).
Um in die RUN–Betriebsart zurückzukehren, drücken Sie gleichzeitig die Summer–, [Pfeil aufwärts]– und [Pfeil abwärts]–Tasten.
24
Page 31
Kapitel 3 – Serielle Host–Schnittstelle RS–422
2. Befehle
Poll–Befehle Die Poll–Befehle gelten für alle NT–Baugruppen und werden zur Steuerung des
Betriebes verwendet.
Befehls–CodeBezeichnungEinstellungFunktion
Polling ESC @ n
(1B) (40)
ESC A
(1B) (41)
Abb. 43: Definition der Poll–Befehle
BetriebsbefehleBei diesen handelt es sich um die auch für den RS–232C–Betrieb verwendeten
Poll–BeginnNummer der
Baugruppe n =
00 bis 15
Poll–EndeUnterbrechung der Kommunikation mit der NT–Baugruppe, die
Startet die Kommunikation mit der NT–Baugruppe, die mit einer
Nummer spezifiziert wurde. Führen Sie diesen Befehl vor allen
anderen Befehlen aus.
durch den Start–Befehl aufgenommen wurde. Möchten Sie
eine andere NT–Baugruppe steuern, verwenden Sie zunächst
diesen Befehl, um die gegenwärtige
NT–Baugruppen–Kommunikation zu beenden.
Befehle. Sehen Sie hierzu Kapitel 2 ”Betriebsbefehle”.
Terminal–BefehleBei diesen handelt es sich um die auch für den RS–232C–Betrieb verwendeten
Befehle. Sehen Sie hierzu Kapitel 2 ”Display–Befehle für NT–Baugruppen”.
Online–Übertragungsbefehle Bei diesen handelt es sich um die auch für den RS–232C–Betrieb verwendeten
Befehle. Sehen Sie hierzu Kapitel 2 ”Online–Übertragungsbefehle”.
Polling–Intervall definieren
Ist der Host–Computer nur mit einer NT–Baugruppe verbunden, können Sie den
1:1–Anschluß
Poll–Startbefehl zuerst nur einmal ausführen und dann genau wie bei der
RS–232C–Host–Schnittstellenbaugruppe mit dem Betrieb fortfahren.
Ist der Host–Computer mit mehr als einer NT–Baugruppe verbunden, kann zwi-
1:n–Anschluß
schen dem Host–Computer und einer bestimmten NT–Baugruppe (entweder Host–
Computer an NT–Baugruppe oder NT–Baugruppe an Host–Computer) keine
Kommunikation stattfinden, wenn die Verbindung zwischen dem Host–Computer
und dieser NT–Baugruppe nicht zuvor durch den Poll–Befehl eingeleitet wurde.
Berücksichtigen Sie daher bei der Berechnung des Poll–Intervalles bei der Kommunikation mit mehreren NT–Baugruppen die benötigte Zeit, beispielsweise für die
Verzögerung durch Tasteneingaben an der NT–Baugruppe.
1. Führen Sie den Poll–Startbefehl für die erste NT–Baugruppe aus.
1.
2.3....
2. Führen Sie die Befehle für die erste NT–Baugruppe aus oder empfangen Sie
Eingaben von der ersten NT–Baugruppe.
3. Führen Sie den Poll–Endebefehl aus.
4. Wiederholen Sie diese Schritte für alle weiteren NT–Baugruppen.
25
Page 32
Kapitel 3 – Serielle Host–Schnittstelle RS–422
Spezifikation der NT–Baugruppennummer
n = 0, 1, 2 ...
Poll–Startbefehl für die spezifizierte
NT–Baugruppe
Befehlsausführung (Host–Computer an
NT–Baugruppe) oder Befehlsempfang
(NT–Baugruppe an Host–Computer)
Poll–Endebefehl
ja
Ist n die höchste vorlie-
gende Nummer einer Bau-
gruppe?
nein
Abb. 44: Kommunikation mit Pollbefehl einleiten
Hinweis
Die über Touch–Switches oder Funktionstasten in eine NT–Baugruppe eingegebene Information wird gespeichert, bis das Polling dieser NT–Baugruppe beginnt.
3. Kommunikationsüberprüfung
Sie können die Kommunikationsüberprüfung der NT–Baugruppe dazu verwenden,
um den Status der von dem Host–Computer empfangenen Daten zu überprüfen.
1.
2.3....
1. Um ins Systemmenü zu gelangen, drücken Sie gleichzeitig die Summer–, [Pfeil
aufwärts]– und [Pfeil abwärts]–Tasten.
2. Wählen Sie die Datenpflege–Betriebsart (Maintenance Mode)
3. Wählen Sie die E/A–Überprüfung (I/O Check)
4. Wählen Sie die Kommunikationsüberprüfung (Comm. Check)
Die Daten werden im Empfangsformat, d.h. im Hexadezimalformat, angezeigt.
Hinweis
26
Sie können zu dem E/A–Überprüfungsmenü zurückkehren, indem Sie gleichzeitig
die Summer–, [Pfeil aufwärts]– und [Pfeil abwärts]–Tasten drücken.
Page 33
Kapitel 3 – Serielle Host–Schnittstelle RS–422
4. Kommunikationsfehler
Kommunikationsfehler können anhand der folgenden Kriterien erkannt werden.
– Prüfsumme in Kommunikationsbefehlen
Es ist ein Fehler aufgetreten, wenn der für die empfangenen Daten berechnete
Prüfsummenwert nicht mit dem Prüfsummenwert der Daten des Kommunikationsbefehles übereinstimmt.
– Timeout während des Kommunikationsbefehls
Bei dem Empfang eines Kommunikationsbefehles ist ein Timeout aufgetreten.
Ein Timeout tritt nach 5 s auf.
– Paritätsfehler, Überlauffehler, Rahmenfehler
Bei dem Datenempfang ist ein Fehler aufgetreten.
Paritätsfehler: Keine Übereinstimmung der Paritätsbits
Überlauffehler: Fehler beim Datenempfang
Rahmenfehler: Für die empfangenen Daten konnte kein Rahmen erstellt werden.
– Zwischenspeicher–Überlauf
In dem Empfangs–Zwischenspeicher des NT–Baugruppe ist ein Überlauf aufgetreten.
– Kommunikationsbefehl–Fehler
Der Kommunikationsbefehl ist fehlerhaft.
– Kommunikationsverbund–Timeout
Bei der Datenübertragung erfolgt ein Timeout, nachdem eine Kommunikationsverbindung zwischen der NT–Baugruppe und dem Host–Computer erstellt
wurde. Der Timeout erfolgt nach 20 s.
– Timeout zwischen den Kommunikationsbefehlen
Der nächste Kommunikationsbefehl für die Online–Übertragung wurde nicht
empfangen. Nach 60 s erfolgt ein Timeout.
Abarbeitung von
Kommunikationsfehlern
Hinweis
Die Abarbeitung der Kommunikationsfehler entspricht der Vorgehensweise beim
RS–232C–Betrieb. Sehen Sie hierzu Kapitel 2 ”Abarbeitung von Kommunikationsfehlern”.
Um die Kommunikation nach einem Kommunikationsfehler erneut herzustellen,
muß zunächst die Kommunikationsverbindung wiederhergestellt werden.
27
Page 34
Kapitel 4 – SYSMAC–W AY Schnittstelle
In diesem Kapitel werden die Hardware und Befehle der Host–Schnittstellenbaugruppe mit einer RS–232C–Schnittstelle beschrieben. Es handelt sich dabei um
die NT20M–LK203–EV1 und die NT600M–LK201, die als SYSMAC–WAY Schnittstellen arbeiten. Die dazu notwendigen Einstellungen werden auf der NT–Baugruppe vorgenommen. Über die RS–232C können die NT–Baugruppen direkt an
eine SPS (mit Host–Schnittstellenbaugruppe) angeschlossen werden.
Baudrate: 300, 600, 1200, 2400, 4800, 9600, 19200 bps
Datenlänge: 7 Bit
Stop–Bit: 2 Bit
Parität: gerade
Steckverbinder25–poliger Sub–D–Steckverbinder (weiblich)
Anzahl der Verbindungen1:1
Übertragungsentfernung15 m max.
KommunikationsprotokollSYSMAC–WAY Host–Verbundsystem(1:n)–Protokoll der SYSMAC C–Serie
Abb. 46: Kommunikationsparameter
Host–Schnittstellen
konfigurieren
SW1 wird dazu verwendet, die Host–Schnittstellenbaugruppe entweder als normale RS–232C oder als SYSMAC–WAY Schnittstelle zu konfigurieren. In diesem
Kapitel wird nur die Einstellung als SYSMAC WAY–Schnittstelle dargestellt. Die
Konfiguration als RS–232C–Schnittstelle finden Sie im Kapitel 2.
ON
12345678
Abb. 47: Werkseitige Einstellung von SW1
Segment–Nr.
SW1, Segment 1Nicht verwendet
SW1, Segmente 2
bis 7
SW1, Segment 8Nur NT600M: Host–Schnittstelle
Abb. 48: Definition der Schaltereinstellungen
Verwendung für NT–BaugruppeDiese Segmente werden für die NT–Baugruppe verwendet.
EIN: SYSMAC–WAY
AUS: RS–232C
EinstellungFunktion
SW1
Schnittstellenkonfiguration
Verwendung für die NT–Baugruppe
Nicht verwendet
NT20M–LK203–EV1
Zur Verwendung durch das System reserviert. Stellen Sie dieses
Segment immer auf OFF.
NT600M–LK201
Wahl der Host–Schnittstelle. Sehen Sie Kapitel 2, wenn dieses
Segment in der OFF–Einstellung verwendet wird.
29
Page 35
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle
Kommunikations–
einstellungen
Die Kommunikationsparameter werden über SW4 eingestellt.
SW4
ON
1345678290
Nicht verwendet
Speichertabellen–Einstellung
AnfangswortNicht verwendet
Abb. 49: Werkseitige Kommunikationseinstellungen von SW4
AUSAUS32n+16 bis n+7988n+272 bis n+431n+272 bis n+399
EINAUS64n+16 bis n+1433216n+272 bis n+911n+272 bis n+527
AUSEIN128n+16 bis n+27112832n+272 bis n+2831n+272 bis n+783
EINEINNicht verwendet---Nicht verwendet---
– Die Erdung (FG) ist nicht innerhalb der NT–Baugruppe angeschlossen.
– RTS und CTS werden bei Host–Verbundbaugruppen nicht verwendet.
– Die hier nicht aufgeführten Stifte werden nicht verwendet.
Host–XT–Computer
(25–polig)
1
FG
2
SD
3
RD
5
CS
4
RS
7
SG
(abgeschirmtes
Kabel)
Abb. 54: Host–Computer an NT–Baugruppen anschließen
NT600M-LK201 oder
NT20M-LK203-EV1
1
FG (nicht verwendet)
2
SD
3
RD
5
CS
4
RS
7
SG
Hinweis
– Die Steckverbinder sollten bei eingeschaltetem Gerät nicht eingesteckt oder
herausgezogen werden. Vergewissern Sie sich zunächst, daß die Versorgungsspannung ausgeschaltet ist.
– Schließen Sie die RTS– und CTS–Klemmen mit einer Drahtbrücke kurz.
31
Page 37
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle
Einstellung der
SYSMAC–WAY Schnittstelle
Einstellungen der
NT–Baugruppe überprüfen
1.
2.3....
Nehmen Sie an der SPS–Schnittstellenbaugruppe SYSMAC–WAY folgende Einstellungen vor:
AngabeSchaltereinstellung
E/A–SchnittstelleRS-232C
BaudrateWie bei der NT–Baugruppe
Übertragungs–CodeASCII 7 Bit, 2 Stop–Bit
Paritätgerade
1:1/1:N procedure1:n–Topologie
BefehlsebeneEbene 1
Baugruppenn.00
Abb. 55: Parametrierung SYSMAC–WAY
Sie können die Einstellungen über das Systemmenü überprüfen. Nähere Angaben
entnehmen Sie bitte Teil 1 dieses Handbuches.
1. Um ins Systemmenü zu gelangen, drücken Sie gleichzeitig die Summer–, [Pfeil
aufwärts]– und [Pfeil abwärts]–Tasten.
2. Wählen Sie die Datenpflege–Betriebsart (Maintenance Mode)
3. Wählen Sie NT–Einstellung (PT Settings)
4. Drücken Sie die [Pfeil abwärts]–Taste.
Hinweis
Host Link I/F Settings
Add of First WordDM 0000
Numeral Tables64
String Tables16
Baud Rate9600 bps
Abb. 56: Bildschirmmaske zur Anzeige der Einstellungen
Page
Um in die RUN–Betriebsart zurückzukehren, drücken Sie gleichzeitig die Summer–, [Pfeil aufwärts]– und [Pfeil abwärts]–Tasten.
32
Page 38
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle
2. Befehle
In den folgenden Befehlstabellen ist ”n” das für SW4 eingestellte Anfangswort. Der
Inhalt der Worte n bis n+7 kann durch die SPS zur Steuerung des NT–Baugruppen–Betriebes geändert werden oder um Daten aus der NT–Baugruppe abzurufen.
E/A–Zuweisung (Host–Computer an NT–Baugruppe)
Die Kommunikationsbefehle teilen sich auf in:
– Kommunikationsbefehle für die NT–Baugruppe
– Steuerbefehle für Lamps und Touch–Switches
Kommunikationsbefehle
für die NT–Baugruppe
Kommunikationsbefehle bestehen aus einem Befehls–Code und Ausgabedaten,
die in den Worten n bis n+3 enthalten sind. Durch den Befehls–Code wird der Vorgang spezifiziert (beispielsweise Bildschirmanzeige). Die Vorgänge werden nachfolgend näher beschrieben. Die Ausgangsdaten enthalten die für einem
bestimmten Vorgang benötigten Daten.
Steuerbefehle für Lamps
und Touch–Switches
MerkerWort
nn + 1n + 2n + 3n + 4n + 5n + 6n + 7
00AusgangsdatenAusgangs
01Lamp/
02Lamp/
03Lamp/
04Lamp/
05Lamp/
06Lamp/
07Lamp/
08Lamp/
09Lamp/
10Lamp/
11Lamp/
12Befehls–
Code
13Merker
14Merker
15Merker
Abb. 57: E/A–Zuweisung (Host–Computer an NT–Baugruppe)
Merker
0
1
2
3
Die Merker in den Worten n+4 bis n+7 werden zur Steuerung der Anzeige der
Lamps und Touch–Switches 00 bis 63 verwendet. Ist einer dieser Merker gesetzt,
leuchten die Lamps bzw. Touch–Switches mit dieser Merkernummer auf.
daten
Ausgangs
daten
Ausgangs
daten
Lamp/
switch 00
switch 01
switch 02
switch 03
switch 04
switch 05
switch 06
switch 07
switch 08
switch 09
switch 10
switch 11
Lamp/
switch 12
Lamp/
switch 13
Lamp/
switch 14
Lamp/
switch 15
Lamp/
switch 16
Lamp/
switch 17
Lamp/
switch 18
Lamp/
switch 19
Lamp/
switch 20
Lamp/
switch 21
Lamp/
switch 22
Lamp/
switch 23
Lamp/
switch 24
Lamp/
switch 25
Lamp/
switch 26
Lamp/
switch 27
Lamp/
switch 28
Lamp/
switch 29
Lamp/
switch 30
Lamp/
switch 31
Lamp/
switch 32
Lamp/
switch 33
Lamp/
switch 34
Lamp/
switch 35
Lamp/
switch 36
Lamp/
switch 37
Lamp/
switch 38
Lamp/
switch 39
Lamp/
switch 40
Lamp/
switch 41
Lamp/
switch 42
Lamp/
switch 43
Lamp/
switch 44
Lamp/
switch 45
Lamp/
switch 46
Lamp/
switch 47
Lamp/
switch 48
Lamp/
switch 49
Lamp/
switch 50
Lamp/
switch 51
Lamp/
switch 52
Lamp/
switch 53
Lamp/
switch 54
Lamp/
switch 55
Lamp/
switch 56
Lamp/
switch 57
Lamp/
switch 58
Lamp/
switch 59
Lamp/
switch 60
Lamp/
switch 61
Lamp/
switch 62
Lamp/
switch 63
33
Page 39
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle
E/A–Zuweisung (NT–Baugruppe an Host–Computer)
Die Kommunikationsbefehle teilen sich auf in:
– Kommunikationsbefehle von der NT–Baugruppe
– Eingabebefehle von Touch–Switches und Funktionstasten
Kommunikationsbefehle
von der NT–Baugruppe
Kommunikationsbefehle bestehen aus dem NT–Baugruppen–Status, einem Befehls–Code und Eingabedaten, die in n+8 bis n+11 gespeichert sind. Die NT–Baugruppen–Statusworte enthalten Informationen zu dem Betriebsstatus der
NT–Baugruppe. Durch den Befehls–Code wird der Vorgang spezifiziert (beispielsweise Tastereingabe–Status). Die einzelnen Vorgänge werden nachfolgend näher
beschrieben. Die Eingabedaten enthalten die für die verschiedenen Vorgänge erforderlichen Daten.
Eingabebefehle von
Touch–Switches und
Funktionstasten
Die Eingaben über die Touch–Switches und die Funktionstasten werden durch die
SPS über den Status der Merker der Worte n+12 bis n+15 abgefragt. Die Nummern der Touch–Switches liegen im Bereich zwischen 00 und 63, die der Funktionstasten zwischen 00 und 11. Ist ein Merker gesetzt, wurde der entsprechende
Taster bzw. die Taste betätigt. Eingaben sind nur dann gültig, wenn die Merkereingabe–Attribute zuvor über das Unterstützungs–Tool eingestellt wurden.
merk
er
n + 8n + 9n + 10n + 11n + 12n + 13n + 14n + 15
00EingangsdatenEingangs
daten
01Switch/key01Switch 17Switch 33Switch 49
02Switch/key02Switch 18Switch 34Switch 50
03Switch/key03Switch 19Switch 35Switch 51
04Switch/key04Switch 20Switch 36Switch 52
05Switch/key05Switch 21Switch 37Switch 53
06Switch/key06Switch 22Switch 38Switch 54
Eingangs
daten
Wort
Eingangs
daten
Switch/key00Switch 16Switch 32Switch 48
07Switch/key07Switch 23Switch 39Switch 55
08Befehls–
Code
09Merker
10Merker
11Merker
12NT–
Baugruppen–
Status
13BAT
14BUSYSwitch 14Switch 30Switch 46Switch 62
15PT
Abb. 58: E/A–Zuweisung (NT–Baugruppen an Host–Computer)
34
Merker
0
1
2
3
StrobeSwitch 12Switch 28Switch 44Switch 60
LOW
RUN
Switch/key08Switch 24Switch 40Switch 56
Switch/key09Switch 25Switch 41Switch 57
Switch/key10Switch 26Switch 42Switch 58
Switch/key11Switch 27Switch 43Switch 59
Switch 13Switch 29Switch 45Switch 61
Switch 15Switch 31Switch 47Switch 63
Page 40
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle
Speichertabellen–Bereich
len– und Zeichenketten–Tabellen) enthalten. Die Anzahl der Einträge in der Zahlen– und der Zeichenketten–Tabelle werden über die Segmente 2 und 3 von SW4
spezifiziert.
Jeder Zahlentabellen–Eintrag (8–stelliger BCD–Wert) wird in zwei Datenspeicher–
Worten gespeichert.
Im Speichertabellen–Bereich der NT–Baugruppe sind die Speichertabellen (Zah-
Wd m
Wd m + 1
Abb. 59: Zahlentabelleneintrag als BCD–Wert
Merker
00 bis 15Nr.0
Abb. 60: Merkerzuweisung der Zahlentabelleneinträge
n + 16n + 17n + 18n + 19n + 20 bis n + 269n + 270n + 271
Nr.1
Zahlentabellen–Eintrag
Zahlentabellen–Eintrag
Die Einträge einer Zeichenketten–Tabelle sind bei dem NT20M in 16 Datenspeicher–Worten, bei dem NT600M in 20 Datenspeicher–Worten gespeichert.
(1)(2)(3)... zeigt die Reihenfolge der Speicherung der Zeichenketten.
Wd m
Wd m + 1
Wd m + 2
-----
Abb. 61: Reihenfolge der Speicherung von Zeichenketten
die 4 linken Ziffern des BCD–Wertes
die 4 rechten Ziffern des BCD–Wertes
Nr.2 bis Nr.126
Zahlentabellen–Einträge
MSBLSB
(1)
(3)
(5)
-----
(2)
(4)
(6)
-----
Nr. 127
Zahlentabellen–Eintrag
Merker
00 bis 15Nr. 0 Eintrag in die
Abb. 62: NT600M Zeichenkettentabelle
Merkern + 272 bis n + 287n + 288 bis n + 303n + 304 bis n + 767n + 768 bis n + 783
00 bis 15Nr. 0 Eintrag in die
Abb. 63: NT20M Zeichenkettentabelle
n + 272 bis n + 291n + 292 bis n + 311n + 312 bis n + 2811n + 2812 bis n + 2831
Zeichenketten–Tabelle (40
Bytes)
Zeichenketten–Tabelle (32
Bytes)
Nr. 1 Eintrag in die
Zeichenketten–Tabelle (40
Bytes)
Nr. 1 Eintrag in die
Zeichenketten–Tabelle (32
Bytes)
Nr. 2 bis Nr. 126 Einträge
in die Zeichenketten–
Tabelle (40 Bytes)
Nr. 2 bis Nr. 30 Einträge in
die Zeichenketten–Tabelle
(32 Bytes)
Nr. 127 Eintrag in die
Zeichenketten–Tabelle (40
Bytes)
Nr. 31 Eintrag in die
Zeichenketten–Tabelle (32
Bytes)
Die folgende Speicherinformation werden an die NT–Baugruppe gesendet:
Kommunikationsbefehle
und E/A–Zuweisung
– Anzeigen–Steuerdaten von Lamps und Touch–Switches (Nr. 00 bis 63)
– Lamps– und Funktionstasten–Eingaben (bei Bildschirmanzeige mit Merkerein-
Alle mit Kommunikationsbefehlen vorgenommenen Einstellungen sind nur vorübergehend gültig, d.h. bei der nächsten Abfrage der Host–Schnittstellenbaugruppe
wird die in spezifischen Datenspeicher–Worten außerhalb des Kommunikationsbefehles zugewiesene Information erneut eingelesen. Wird beispielsweise der Inhalt
der Zahlentabelle beim Editieren numerischer Werte durch Drücken der [ENTER]–Taste nicht an das Host–Computer übertragen, werden die eingegebenen
35
Page 41
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle
Daten zurückgesetzt. Spezifizieren Sie über den Kommunikationsbefehl grundsätzlich die Kriterien, die keinen spezifischen Datenspeicher–Worten zugewiesen sind.
Befehls–CodesAlle Befehle werden durch einstellige Hexadezimalzahlen (0 bis F) spezifiziert. Alle
anderen Daten werden im BCD–Format spezifiziert (binär kodierte Dezimalzahl).
Befehls–CodeFunktion
0Spezifizierte Bildschirmmaske (Bildschirmmasken–Nummern: 000 bis 999 für das NT600M, 000 bis 250
für das NT20M)
1Spezifizierte Bildschirmmaske (Bildschirmmasken–Nummern: 1000 für das NT600M, keine für das
NT20M)
2Nicht verwendet
3Spezifikation von Informationen der Zahlentabelle (Schreiben einer positiven Zahl)
4Spezifikation von Informationen der Zahlentabelle (Schreiben einer negativen Zahl)
5Spezifikation von Informationen der Zeichenketten–Tabelle
(Definieren der Zeichenketten–Eintragsnummer)
6Spezifikation von Informationen der Zeichenketten–Tabelle (Schreiben von Zeichenketten–Daten)
7Steuerung der Anzeige von Lamps/Touch–Switches (Einstellung der Lamps–/Touch–Switchnummer)
8 bis CNicht verwendet
DSteuerung des Systemstatus
E und FNicht verwendet
Abb. 64: Host–Computer an NT–Baugruppe
Befehls–Code
0 bis 2Nicht verwendet
3Eingabe numerischer Werte (Schreiben positiver Zahlen)
4Eingabe numerischer Werte (Schreiben negativer Zahlen)
5 bis 8Nicht verwendet
9Eingabe über Touch–Switch (numerische Zuweisung)
ANicht verwendet
BEingabe über Funktionstasten (numerische Zuweisung)
CNicht verwendet
D bis FNicht verwendet
Abb. 65: NT–Baugruppe an Host–Computer
Funktion
Kommunikationsbefehls–Vorgang (Host–Gerät an NT–Baugruppe)
Spezifizierte
Bildschirmanzeige
Zur Anzeige einer spezifizierten Bildschirmmaske wird der Befehls–Code 0 oder 1
verwendet.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeBildschirmmasken–Nummer (die drei rechten Ziffern)
0 oder 1NNN
Abb. 66: Befehlscode 0 und 1 für Bildschirmanzeige
36
Die vierte Ziffer der Bildschirmmasken–Nummer wird durch den Befehls–Code
festgelegt. Bei dem NT600M werden durch den Befehls–Code ”0” die Bildschirmmasken–Nummern 000 bis 999 spezifiziert, durch ”1” die Bildschirmmasken–Nummer 1000. (Befehls–Code ”1” ist nur für das NT600M gültig).
Page 42
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle
Die drei rechten Ziffern werden in den Merker 00 bis 11 im BCD–Format spezifiziert (000 bis 999 für das NT600M bzw. 000 bis 250 für das NT20M). Die Merker
00 bis 03 spezifizieren die äußerst rechte Ziffer.
Daten außerhalb des DM–Wortes n werden ignoriert.
Informationen der
Zahlentabellen
spezifizieren
Positive Zahlen
Der Befehls–Code 3 wird dazu verwendet, positive Zahlen durch Spezifikation der
Tabelleneintrags–Nummer in die Zahlentabelle zu schreiben.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeTabelleneintrags–Nummer
3NNN
n + 1Numerische Daten (die 4 linken Ziffern)
NNNN
n + 2Numerische Daten (die 4 rechten Ziffern)
NNNN
Abb. 67: Spezifikation positiver Zahlen
Negative Zahlen
Der Befehls–Code 4 wird dazu verwendet, negative Zahlen durch Spezifikation der
Tabelleneintrags–Nummer in die Zahlentabelle zu schreiben.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeTabelleneintrags–Nummer
4NNN
n + 1Numerische Daten (die 4 linken Ziffern)
NNNN
n + 2Numerische Daten (die 4 rechten Ziffern)
NNNN
Abb. 68: Spezifikation negativer Zahlen
Beispiel:
Eintragsnummern für Zahlentabellen werden als 3–stellige BCD–Zahlen spezifiziert
(000 bis 127 für das NT20M bzw. 000 bis 255 für das NT600M).
Die numerischen Daten werden als 8–stellige BCD–Werte angegeben (00000000
bis 99999999). Die vier linken Ziffern werden dem Wort n+1 und die vier rechten
Ziffern dem Wort n+2 zugewiesen.
Daten in Wort n+3 werden ignoriert.
Bei der Übertragung von Daten der NT–Baugruppe an das Host–Gerät wird die-
selbe Zahlentabelle verwendet. Die den spezifischen Datenspeicher–Worten zugewiesenen Werte besitzen gegenüber diesem Befehls–Code eine höhere Priorität.
Speichern des Wertes –12345678 in dem Zahlentabellen–Eintrag 50
ReihenfolgeWortDatenBedeutung
1n
n + 1
n + 2
n + 3
Abb. 69: –12345678 in den Zahlentabellen–Eintrag 50 speichern
4050
1234
5678
xxxx
Zahlentabellen–Eintrag 50, negative Zahl
Die vier linken Ziffern lauten 1234
Die vier rechten Ziffern lauten 5678
Nicht verwendet
37
Page 43
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle
Eintragsnummer spezifizieren
Informationen der
Zeichenketten–Tabelle
spezifizieren
Der Befehls–Code 5 spezifiziert die Eintragsnummer, mit der der nächste Zeichenketten–Schreibbefehl (Befehls–Code 6) die Zeichenketten–Tabelle anspricht.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeEintragsnummer der Zeichenketten–Tabelle
5NNN
Abb. 70: Befehlscode der Eintragsnummer
Eintragsnummern der Zeichenketten–Tabellen werden als 3–stellige BCD–Werte
spezifiziert (000 bis 031 für das NT20M bzw. 000 bis 255 für das NT600M). Die
spezifizierte Nummer ist gültig, bis sie erneut mit dem Befehls–Code 5 spezifiziert
wird. Nach dem Einschalten des Gerätes ist die Nummer 0 vorgegeben.
Schreiben einer Zeichenkette
Der Befehls–Code 6 wird dazu verwendet, eine Zeichenkette auf die Eintragsnummer der Zeichenketten–Tabelle zu schreiben, die mit Befehls–Code 5 spezifiziert
wurde.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeNicht verwendetPosition der Zeichenkette
6xDD
n + 1Zeichendaten 1Zeichendaten 2
C1C1C2C2
n + 2Zeichendaten 3Zeichendaten 4
C3C3C4C4
n + 3Zeichendaten 5Zeichendaten 6
C5C5C6C6
Abb. 71: Befehlscode zum Schreiben einer Zeichenkette
Hinweis
Daten in dem mit x markierten Bereich werden durch die NT–Baugruppe ignoriert.
Die Zeichenpositionen werden durch zweistellige BCD–Zahlen spezifiziert (01 bis
40 für das NT600M bzw. 01 bis 32 für das NT20M). Spezifizieren Sie das erste
Zeichen mit 1, das nächste mit 2 usw. Die Zeichen–Codes sind in den Anhängen
beschrieben.
Zeichen werden im ASCII–Format spezifiziert (Zeichen halber bzw. normaler
Größe).
Wird als Zeichendaten der 00 verwendet, werden alle folgenden Daten ignoriert.
Dieselbe Zeichenketten–Tabelle wird bei der Übertragung von der NT–Baugruppe
an das Host–Gerät verwendet. Die den spezifischen Datenspeicher(DM)–Worten
zugewiesenen Werte besitzen gegenüber diesem Befehls–Code eine höhere Priorität.
38
Page 44
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle
Beispiel:
Steuerung von Lamps–
und Touch–Switches,
numerische Zuweisung
Speichern von OMRON SPS in Eintrag 3 der Zeichenketten–Tabelle
Reihen–
folge
1n
2n
3n
Abb. 72: Eingabe von Zeichenketten
WortDatenBedeutung
n + 1
n + 2
n + 3
n + 1
n + 2
n + 3
n + 1
n + 2
n + 3
5003
xxxx
xxxx
xxxx
6x01
4F4D
524F
4E20
6x07
5043
00xx
xxxx
Spezifikation der Zeichenketten–Tabelle Nr. 3
Nicht verwendet
Nicht verwendet
Nicht verwendet
Spezifikation der 1. Position
”OM”
”RO”
”N ”
Spezifikation der 7. Position
”SPS”
Ende der Zeichenketten–Daten
Ignoriert
Mit dem Befehls–Code 7 können spezifizierte Lamps und Touch–Switches aus–
oder eingeschaltet bzw. zum Blinken veranlaßt werden. Die Nummern der Lamps
und Touch–Switches werden durch dreistellige BCD–Ziffern spezifiziert (N: 000 bis
255).
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeFunktions–
Code
7mxx
n + 1Nicht verwendetLamp–/Touch–Switchnummer
xNNN
Abb. 73: Befehlscode zur Steuerung der Lamps/Touch–Switches
Nicht verwendet
Hinweis
Steuerung von Lamps–
und Touch–Switch–
Anzeigen, Merker
spezifikation
Daten in dem mit x markierten Bereich werden durch die NT–Baugruppe ignoriert.
Nachfolgend sind die Funktions–Codes aufgeführt. Alle Codes außer 0, 1 oder 2
werden ignoriert. (Die Anzeige ändert sich nicht).
CodeLampsTouch switches
0
1
2
3 to 9
Abb. 74: Funktions–Code für Lamps/Touch–Switches
Aus
Leuchtet
Blinkt invers
Keine Änderung
Aus
Leuchtet
Leuchtet
Keine Änderung
Spezifizierte Lamps und Touch–Switches können auch mit den ihnen zugewiesenen Merkern aus– oder eingeschaltet werden. Diese sind in den zuvor dargestellten Zuweisungstabellen aufgeführt. Dieser Vorgang steht in keinem
Zusammenhang mit den Befehls–Codes und ist immer gültig.
Ist ein Merker für eine Lamp–/Touch–Switchnummer auf EIN gesetzt, leuchtet die
entsprechende Lamp/der Touch–Switch auf. Ist ein Merker auf AUS gesetzt, wird
die Lamp /der Touch–Switch ausgeschaltet. Verwenden Sie das SPS–Programm,
um den entsprechenden Merker für die benötigte Lamp / den benötigten Touch–
Switch auf EIN bzw. AUS zu setzen, damit ein Blinken reduziert werden kann.
39
Page 45
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle
Steuerung des
Systemstatus
Hinweis
Mit dem Befehls–Code D kann der NT–Baugruppen–Status über fünf Steuer–Merker gesteuert werden.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeNicht verwendet
Dxxx
n + 1Status–SteuerMerker
NNNN
Abb. 75: Steuer–Merker für NT–Baugruppen–Betrieb
Daten in dem mit x markierten Bereich werden durch die NT–Baugruppe ignoriert,
ebenso die Daten in Wörtern von n und n+1 ungleich der Worte.
Die Funktionen der Status–Steuer–Merker sind in Abb. 76 aufgeführt.
MerkerEINAUS
00 bis 10Nicht verwendetNicht verwendet
11ProtokollinitialisierungNicht verwendet
12Aussetzender Summer ONAussetzender Summer OFF
13Ständiger Summer ONStändiger Summer OFF
14Alarmausgang ONAlarmausgang OFF
15Hintergrundbeleuchtung ONHintergrundbeleuchtung OFF
Abb. 76: Funktion der Status–Steuer–Merker
Hinweis
Bei der gleichzeitigen Spezifikation des aussetzenden und ständigen Summers
wird nur der ständige Summer aktiviert.
Kommunikationsbefehls–Vorgang (NT–Baugruppe an Host–Gerät)
Über Befehls–Code 9 können Touch–Switches, über die eine Eingabe erfolgt, an-
Eingabe über Touch–
Switch, Eingabe
numerischer Werte
Hinweis
hand ihrer zugewiesenen Nummer erkannt werden.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
n + 8NT–Baugruppen–
Status
?9xx
n + 9Nicht verwendetTouch–Switchnummer
xNNN
Abb. 77: Wort–Zuweisung der Touch–Switches über Befehls–Code 9
Befehls–CodeNicht verwendet
Das Fragezeichen (?) kennzeichnet eine Veränderung, entsprechend dem Status
der NT–Baugruppe. Daten in den mit x markierten Bereichen werden ignoriert.
Die Nummern der Touch–Switches werden durch 3–stellige BCD–Ziffern spezifiziert (000 bis 255).
Nur die Daten der Worte n+8 und n+9 sollten ausgewertet werden. Die Worte n+12
bis n+15 beinhalten keine Touch–Switch–Information.
40
Die Eingabe erfolgt zum Zeitpunkt des Drückens eines Touch–Switches. Der Zeitpunkt der Freigabe wird jedoch nicht angezeigt.
Page 46
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle
Diese Funktion kann auch dann verwendet werden, wenn die Merkereingabe–Attribute nicht über das Unterstützungs–Tool als Bildschirmmasken–Attribute spezifiziert wurden.
Eingabe über
Touch–Switch,
Merkereingabe
Eingabe über Funktions–
tasten, Eingabe nume–
rischer Werte
Betätigte Touch–Switch können auch durch die ihnen zugewiesenen Merker in den
Worten n+12 bis n+15 erkannt werden. Stellen Sie, um diese Funktion zu verwenden, zuvor die Merkereingabe–Attribute über das Unterstützungs–Tool ein. Dieser
Vorgang steht in keinem Zusammenhang mit den Befehls–Codes und ist immer
gültig.
Über Befehls–Code B können Funktionstasten, über die eine Eingabe erfolgt, anhand ihrer Nummern erkannt werden.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
n + 8NT–Baugruppen–
Status
?Bxx
n + 9Nicht verwendetFunktionstasten–Nummer
xxNN
Abb. 78: Wort–Zuweisung der Funktionstasten über Befehls–Code B
Befehls–CodeNicht verwendet
Das Fragezeichen (?) kennzeichnet variable Daten, die den Status der NT–Baugruppe darstellen. Sehen Sie hierzu das nächste Kapitel. Daten in den mit x markierten Bereichen werden ignoriert.
Die Nummern der Funktionstasten werden durch zweistellige BCD–Ziffern spezifiziert (00 bis 11).
Eingabe über Funktions–
tasten, Merkereingabe
Änderung von
Zahlentabellen
Nur die Daten der Worte n+8 und n+9 sollten ausgewertet werden. Die Worte n+12
bis n+15 beinhalten keine Funktionstasten–Informationen.
Die Eingabe erfolgt zum Zeitpunkt des Drückens einer Funktionstaste. Der Zeitpunkt der Freigabe wird jedoch nicht angezeigt.
Diese Funktion kann auch dann verwendet werden, wenn die Merkereingabe–Attribute nicht über das Unterstützungs–Tool als Bildschirmmasken–Attribute spezifiziert wurden.
Funktionstasten, über die eine Eingabe erfolgt, können auch durch die ihnen zugewiesenen Merker in den Worten n+12 bis n+15 erkannt werden. Stellen Sie, um
diese Funktion zu verwenden, zuvor die Merkereingabe–Attribute über das Unterstützungs–Tool ein. Dieser Vorgang steht in keinem Zusammenhang mit den Befehls–Codes und ist immer gültig. Die Vorgänge bei der Verwendung dieser
Funktionen entsprechen denen der Eingabe–Merker der Touch–Switches, die vorstehend beschrieben wurden.
Speichern von positiven Zahlen
Die SPS erhält über den Befehls–Code 3 die Information über positive Werte, die
in die Zahlentabelle aufgenommen wurden.
41
Page 47
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
n + 8NT–Baugruppen–
n + 9Nicht verwendetTabelleneintrags–Nummer
n + 10Zahlendaten (die vier linken Ziffern)
n + 11Zahlendaten (die vier rechten Ziffern)
Abb. 79: Befehlscode 3 zum Speichern pos. Zahlen
Befehls–CodeNicht verwendet
Status
?3xx
xNNN
NNNN
NNNN
Hinweis
Schreiben von negativen
Zahlen
Das Fragezeichen (?) kennzeichnet variable Daten, die den Status der NT–Baugruppe darstellen. Sehen Sie hierzu das nächste Kapitel. Daten in den mit x markierten Bereichen werden ignoriert.
Die Nummern der Zahlentabellen–Einträge werden durch dreistellige BCD–Ziffern
spezifiziert (000 bis 127 für das NT20M bzw. 000 bis 255 für das NT600M).
Empfängt das Host–Gerät Zahlentabellen–Daten, wird der Inhalt der Zahlentabelle
in n+16 bis n+271 aktualisiert.
Numerische Daten werden als 8–stellige BCD–Ziffern spezifiziert (00000000 bis
99999999). Die vier linken Ziffern werden in Wort n+10 gespeichert, die vier rechten Ziffern in Wort n+11.
Bei der Übertragung von dem Host–Gerät an die NT–Baugruppe wird dieselbe
Zahlentabelle verwendet.
Setzen Sie bei der Bildschirmmasken–Erstellung über das Unterstützungs–Tool die
Bildschirmmasken zur Zahlenänderung und die Eintragsnummern der Speichertabelle in Relation.
Die SPS erhält über den Befehls–Code 4 die Information über negative Werte, die
in die Zahlentabelle aufgenommen wurden.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
n + 8NT–Baugruppe–
Status
?4xx
n + 9Nicht verwendetTabelleneintrags–Nummer
xNNN
n + 10Zahlendaten (die vier linken Ziffern)
NNNN
n + 11Zahlendaten (die vier rechten Ziffern)
NNNN
Abb. 80: Befehlscode 4 zum Speichern neg. Zahlen
Befehls–CodeNicht verwendet
Hinweis
42
Das Fragezeichen (?) kennzeichnet variable Daten, die den Status der NT–Baugruppe darstellen. Sehen Sie hierzu das nächste Kapitel. Daten in den mit x markierten Bereichen werden ignoriert.
Die Nummern der Zahlentabellen–Einträge werden durch dreistellige BCD–Ziffern
spezifiziert (000 bis 127 für das NT20M bzw. 000 bis 255 für das NT600M).
Page 48
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle
Empfängt das Host–Gerät Zahlentabellen–Daten, wird der Inhalt der Zahlentabelle
in n+16 bis n+271 aktualisiert.
Numerische Daten werden als 8–stellige BCD–Ziffern spezifiziert (00000000 bis
99999999). Die vier linken Ziffern werden in Wort n+10 gespeichert, die vier rechten Ziffern in Wort n+11.
Bei der Übertragung von dem Host–Gerät an die NT–Baugruppe wird dieselbe
Zahlentabelle verwendet.
Setzen Sie bei der Bildschirmmasken–Erstellung über das Unterstützungs–Tool die
Bildschirmmasken zur Zahlenänderung und die Eintragsnummern der Speichertabelle in Relation.
Beispiel:
Empfangene Daten bei Speicherung von –12345678 in Zahlentabellen–Eintrag 50.
ReihenfolgeWortDatenBedeutung
1n + 8
n + 9
n + 10
n + 11
Abb. 81: Beispiel zur Speicherung neg. Zahlen
?4xx
x050
1234
5678
Einstellung einer negativen Zahl
Zahlentabelle ist Nr. 50
Die vier linken Ziffern lauten 1234
Die vier linken Ziffern lauten 5678
NT–Baugruppen–StatusMerker 12 bis 15 von Wort n+8 zeigen den Betriebsstatus der NT–Baugruppe an.
Dieses wird nachfolgend dargestellt.
MerkerNameFunktion
12StrobeSpezifikation des Zeitverhaltens der Datenübertragung von der
NT–Baugruppe an das Host–Gerät. Sehen Sie für nähere
Angaben den nachfolgenden Abschnitt Abarbeitungsreihenfolge
und Taktverhalten.
13BA T LOWWird bei einem Abfall der Batteriespannung der NT–Baugruppe
aktiviert.
14BUSYZeigt an, daß die Daten nicht von dem Host–Gerät an die
NT–Baugruppe übertragen werden können.
15NT RUNZeigt an, daß sich die NT–Baugruppe im RUN–Betrieb befindet.
Abb. 82: NT–Baugruppen–Status
Abarbeitungsreihenfolge und Taktverhalten
Der erste Abarbeitungszyklus wird nach Einschalten der Versorgungsspannung
Abarbeitungsreihenfolge
intern in der NT–Baugruppe ausgeführt. Treten keine Fehler auf, werden das Lesen und Schreiben des Datenspeichers und die Aktualisierung der Bildschirmanzeigen in zyklischer Reihenfolge wiederholt.
43
Page 49
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle
Versorgungsspannung einschalten
erster Abarbeitungszyklus
Hinweis
Datenwortbereich Lesen 1
Datenwortbereich Schreiben 1
Datenwortbereich Lesen 2
Datenwortbereich Schreiben 1
Allgemeine Verarbeitung
Datenworte n bis n+7
werden gelesen.
Datenworte n+8 bis n+15
werden geschrieben.
Der dem Datenwort–Bereich
zugewiesene Inhalt der Speichertabellen wird gelesen.
Wurden durch Zahlenänderungen numerische Werte eingelesen, wird deren Inhalt in den
Daten–Bereich geschrieben.
Die Verarbeitung wird für die
Touch–Switches, Funktionstasten, Bildschirmanzeigen usw.
durchgeführt.
Abb. 83: Abarbeitungszyklus
Datenwortbereich (DM) Lesen 2 wird nur ausgeführt, wenn die Einträge der Zahlen– oder Zeichenketten–Tabelle der gegenwärtig angezeigten Bildschirmmaske
verwendet werden.
Taktverhalten
Der EIN/AUS–Status des Taktverhaltens wird durch Datenwort–Bereich Schreiben
1 aktualisiert, wie in Abb. 84 dargestellt. Entsprechend ändert sich das Taktverhalten, wie nachfolgend dargestellt, wenn Daten zweimal in Folge von der NT–Baugruppe an den Host–Computer übertragen werden. Die SPS sollte die Daten auf
der steigenden Flanke des Taktsignals empfangen.
Übertragene Daten
Instabil
Schreiben 1
Zeitverhalten
Abb. 84: Taktverhalten
InstabilDaten 1Daten 2
44
Page 50
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle
3. Kommunikationsfehler
KommunikationsfehlerKommunikationsfehler können anhand der folgenden Kriterien erkannt werden:
– Paritätsfehler, Überlauffehler, Rahmenfehler
Bei dem Datenempfang ist ein Fehler aufgetreten.
Paritätsfehler: Keine Übereinstimmung der Paritätsbit
Überlauffehler: Fehlerhafte Empfangsdaten
Rahmenfehler: Für die empfangenen Daten konnte kein Rahmen
erstellt werden.
– Zwischenspeicher–Überlauf
In dem Empfangs–Zwischenspeicher der NT–Baugruppe ist ein Überlauf aufgetreten.
– Timeout
Bei dem Empfang eines Kommunikationsbefehles ist ein Timeout aufgetreten,
da der Host–Gerät nach 5 wiederholten Versuchen keine Bestätigung erhalten
hat. Ein Timeout tritt nach 5 s auf.
– NAK–Fehler
NAK wurde empfangen. Die Übertragung wurde fünfmal wiederholt, doch jedesmal wurde NAK zurückgegeben.
– Baugruppenummern–Fehler
Während eines Kommunikationsbefehles wurde die Nummer einer anderen
Baugruppe spezifiziert.
– FCS–Fehler
Die FCS–Überprüfung fiel in einem Kommunikationsbefehl fehlerhaft aus.
Abarbeitung von
Kommunikationsfehlern
Tritt ein Kommunikationsfehler auf, wird durch die NT–Baugruppe intern die folgende Abarbeitung durchgeführt:
– Interne Abarbeitung durch das NT–Baugruppe
Tritt ein Kommunikationsfehler auf, wird die Fehlerursache auf dem Bildschirm
angezeigt und der Summer ertönt.
– Antwort
Der Vorgang kann erneut gestartet werden, indem die Summer– oder [ENTER]–Taste betätigt wird. Überprüfen Sie die Kommunikationseinstellungen.
TimeoutEine Kabelverbindung ist unterbrochen.Überprüfen Sie die Kabelverbindungen.
NAK–FehlerEine Schaltereinstellung ist fehlerhaft und es
Baugruppennummern–Fehler
FCS–FehlerFehlerhafte Daten wurden vom Host–Gerät ge-
Abb. 86: Fehleranalyse und Beseitigung
Kommunikationseinstellungen sind fehlerhaft.Überprüfen Sie, ob die Einstellungen von Parität,
Rahmenlänge, Baudrate und Stop–Merker bei
Host–Gerät und NT–Baugruppe gleich sind.
Während der Übertragung hat eine Änderung der
Daten stattgefunden.
Host–Gerät nicht in BetriebÜberprüfen Sie den RUN–Status des Host–Gerä-
wurde auf den falschen Datenspeicher zugegriffen.
Die Kommunikationsdaten der NT–Baugruppe
sind fehlerhaft.
Während der Übertragung hat eine Änderung der
Daten stattgefunden.
Die Nummer der Baugruppe des Host–Gerätes
wurde geändert.
Fehlerhafte Daten wurden vom Host–Gerät gesendet.
Während der Übertragung hat eine Änderung der
Daten stattgefunden.
sendet.
Während der Übertragung hat eine Änderung der
Daten stattgefunden.
Verwenden Sie bei Installationen mit starken Störeinflüssen ein störunempfindliches Kabel.
tes.
Stellen Sie die Schalter entsprechend dem Daten-
speicher(DM) des Host–Gerätes ein.
Möglicherweise ist der NT–Baugruppen–Betrieb
fehlerhaft. Nehmen Sie entsprechende eine Überprüfung vor.
Verwenden Sie bei Installationen mit starken Störeinflüssen ein störunempfindliches Kabel.
Kehren Sie in den RUN–Betrieb zurück.
Überprüfen Sie den Betrieb des Host–Gerätes.
Verwenden Sie bei Installationen mit starken Störeinflüssen ein störunempfindliches Kabel.
Überprüfen Sie den Betrieb des Host–Gerätes.
Verwenden Sie bei Installationen mit starken Störeinflüssen ein störunempfindliches Kabel.
46
Page 52
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
S
In diesem Kapitel werden die Hardware und die Befehle der an den SYSMAC–
BUS angeschlossenen Host–Schnittstellenbaugruppen NT600M–RT121 und
NT20M–RT121–EV1 beschrieben. Diese Host–Schnittstellenbaugruppen können
als Bestandteil eines dezentralen SYSMAC BUS E/A–Systems mit angeschlossenen dezentralen SYSMAC–E/A–Master–Baugruppen verbunden werden.
sowie CPU–Fehlerüberwachung
C500, C2000H, C1000H ODER C2000H: max. 8 NT20M–RT121–EV1 oder NT600M–RT121
können angeschlossen werden.
SchaltereinstellungenUnter der Abdeckung auf der Rückseite befinden sich zwei Schalter.
SW1 dient zur Einstellung der belegten Worte, des Taktzykluses und der Einstellung der Ausgänge ob Daten des Ausgangstaktes bei Fehlern erhalten bleiben,
oder nicht.
SW2 dient der Aktivierung des Abschlußwiderstandes.
Hinweis
Vergewissern Sie sich, daß die Versorgungsspannung ausgeschaltet ist, wenn Sie
die Einstellungen der Schalter vornehmen.
SW1 – Wort, Taktzyklus
ON
und Ausgang setzen/
rücksetzen
Worteinstellung
Mit diesen drei Schaltern werden die der
NT–Baugruppe zugewiesenen Worte
eingestellt. Jeder NT–Baugruppe werden vier
Worte zugewiesen.
Abb. 88: Funktion und werkseitige Einstellung von SW1
Segment 5Segment 6
AUSAUS120 ms
AUSEIN240 ms
EINAUS480 ms
EINEINnicht verwendet
Abb. 89: Einstellung des Taktzyklus
134562
Einstellung des Taktzyklus
Mit diesen beiden Schaltern wird der Taktzyklus
für die von dem NT20M oder NT600M an die SP
übertragenen Daten eingestellt.
Weitere Informationen finden Sie in diesem Kapitel unter 2. Wortzuweisung.
Segment 4
AUSSetzen: Bei einem Übertragungsfehler bleibt der Ausgangsstatus, der
unmittelbar vor dem Fehler bestand, erhalten.
EINRücksetzen: Alle Ausgänge werden bei Übertragungsfehlern auf AUS
(L–Pegel) gesetzt.
Abb. 91: Ausgang setzen/rücksetzen
Funktion
Übertragungsfehler treten bei vom Master fehlerhaften oder nicht gesendeten Daten auf.
ON
0FF
EINDiese Baugruppe wird als Bus–Abschluß eingestellt.
AUSDiese Baugruppe wird nicht als Bus–Abschluß
eingestellt.
Abb. 92: Funktion und werkseitige Einstellung SW2
Über den Schalter 2 wird der Abschlußwiderstand aktiviert. Aktivieren Sie nur für
die letzte an den Master angeschlossene SYSMAC–BUS Schnittstellenbaugruppe
(NT20M–RT121–EV1 oder NT600M–RT121) den Abschlußwiderstand.
AnzeigenDie SYSMAC–BUS Host–Schnittstellenbaugruppen verfügen, wie in Abb. 93 dar-
gestellt, über zwei Anzeigen. Diese Anzeigen zeigen den Status des Übertragungsweges an.
RUN T/R
ERR
Abb. 93: Status–Anzeigen
48
Page 54
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
Bezeichn.FarbeStatusBedeutung
RUNGrünLeuchtetLeuchtet, wenn die Versorgungsspannung
Leuchtet
nicht
T/R ERRRotBlinktBlinkt bei normaler Übertragung.
LeuchtetLeuchtet im Stand–by–Zustand oder bei
Leuchtet
nicht
Abb. 94: Anzeigen der SYSMAC–BUS Host–Schnittstellenbaugruppen
eingeschaltet ist und die Baugruppe sich im
Betriebszustand befindet.
Leuchtet bei unterbrochenem Betrieb nicht.
Übertragungsfehlern.
Ein NT–Baugruppen–Fehler liegt vor.
Einstellungen der
NT–Baugruppen überprüfen
1.
2.3....
Hinweis
Klemmen
Sie können die Einstellungen über das Systemmenü überprüfen. Nähere Angaben
entnehmen Sie bitte Teil 1 dieses Handbuches.
1. Drücken Sie gleichzeitig die Summer–, [Pfeil aufwärts]– und [Pfeil abwärts]–Tasten, um ins Systemmenü zu gelangen.
2. Wählen Sie die Datenpflege–Betriebsart (Maintenance Mode)
3. Wählen Sie NT–Einstellungen (PT–Settings)
4. Drücken Sie die [Pfeil abwärts]–Taste.
SYSMAC BUS I/F Settings
Worteinstellungen Words 28–31
AbschlußwiderstandNEIN
Taktzyklus120 ms
Abb. 95: Bildschirmmaske
Page
Um in die RUN–Betriebsart zurückzukehren, drücken Sie gleichzeitig die Summer–, [Pfeil aufwärts]– und [Pfeil abwärts]–Tasten.
A: maximal 7,0 mm
B: mindestens 3,7 mm
23 mm
A
B
18 mm
A
B
Abb. 96: Klemmenabmessungen
49
Page 55
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
Beispielkonfiguration
Abb. 97: Beispielkonfiguration
Beispielkonfiguration
verdrahten
1.
2.3....
Verbinden Sie die dezentrale Master–Baugruppe, die dezentralen Slave–Baugruppen und die Host–Schnittstellenbaugruppen mit einer verdrillten 2–Drahtleitung.
NT20M-DT/DF12_-V1
NT600M-DT/DF12_
+
NT20M-RT121-EV1
NT600M-RT121
1. Verwenden Sie eine verdrillte 2–Drahtleitung 0,75 x 2C.
2. Achten Sie auf die Polarität (+ mit +, – mit –).
120 Ω
+
–
Dezentrale E/A–Master–
Baugruppe RS–485
(+)
(–)
Abb. 98: Anschlußschema
Übertragungsklemmen
(+)(–)
Abschlußwiderstand
deaktiviert
RS-485
(+)
(–)
Abschlußwider–
stand aktiviert
120 Ω
+
–
RS-485
3. Verwenden Sie eine RS–485–Schnittstelle.
4. Verbinden Sie die Baugruppen, beginnend mit der Master–Baugruppe.
5. Aktivieren Sie für die letzte Baugruppe den Abschlußwiderstand. Der Schalter
SW2 wird zur Aktivierung des Abschlußwiderstandes verwendet.
6. Achten Sie beim Anschluß der Slave–Baugruppenträger darauf, nicht dieselben
Wortadressen für die Slave–Baugruppenträger und die NT–Baugruppe zu verwenden.
7. Die Gesamt–Kabellänge darf 200 m nicht überschreiten.
8. Übertragungsleitungen können problemlos zusammen mit gewöhnlichen Stromleitungen und E/A–Leitungen verlegt werden. Verlegen Sie Übertragungsleitungen allerdings nicht parallel zu oder in der Nähe von Hochspannungs– oder
Starkstromleitungen.
50
Page 56
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
2. Wortzuweisung
Den SYSMAC–BUS Host–Schnittstellenbaugruppen werden je 4 Worte zugewiesen. Die genaue Position der zugewiesenen Worte hängt von den Einstellungen
von SW1 und dem SPS–Typ ab. Der C1000H und C2000H werden jeweils vier
Worte zwischen IR 000 und IR 127 und der C200H vier Worte zwischen IR 200
und IR 231 zugewiesen.
Wortzuweisungen für
C1000H und C2000H
Der C1000H und C2000H werden vier Worte zwischen IR 000 und IR 127 zugewiesen. Über SW1 der Host–Schnittstellenbaugruppe können nur IR 000 bis IR
031 direkt eingestellt werden. Sie können jedoch durch Wortmultiplikatoren für die
Master–Baugruppe, an die die Host–Schnittstellenbaugruppe angeschlossen ist,
indirekt den Bereich IR0 032 bis IR 127 einstellen. Eine Anleitung zur Einstellung
von Wortmultiplikatoren ist in dem Handbuch des dezentralen E/A–Systems enthalten.
Aktivieren Sie für die letzte, an einen Master angeschlossene Baugruppe den Widerstand. Wird auch nur eine Baugruppe an die Master–Baugruppe angeschlossen, muß der Abschlußwiderstand dieser Baugruppe aktiviert werden. Bei
fehlendem Abschlußwiderstand ist das dezentrale E/A–System nicht betriebsbereit
und die SPS wechselt nach Umschaltung in die RUN–Betriebsart nicht in diese
Betriebsart. Zusätzlich leuchtet die END RS(Abschluß)–Anzeige auf der Master–
Baugruppe auf, und die Fehleranzeige auf der Programmierkonsole zeigt an, daß
sich die CPU im Wartezustand befindet.
1. Spezifizieren Sie die Worte für die SYSMAC–BUS Host–Schnittstellenbaugruppe in fallender Reihenfolge, wobei Sie im Bereich zwischen IR 28 und IR
31 beginnen. Geben Sie für die C1000H und C2000H die Wortmultiplikatoren,
beginnend mit 3,in fallender Reihenfolge an.
2. Weisen Sie den Baugruppen in dezentralen E/A–Slave– und anderen Baugruppenträgern keine höheren Worte zu, als sie für die SYSMAC BUS–Host–
Schnittstellenbaugruppen zugewiesen wurden.
3. Gehen Sie bei dem Hinzufügen weiterer Baugruppen oder bei Änderungen besonders vorsichtig vor.
53
Page 59
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
gg
Bau
3. Befehle
E/A–WortzuweisungJeder Host–Schnittstellenbaugruppe werden vier Worte zugewiesen. Die Worte
n/n+1 werden zur Ausgabe und die Worte n+2/n+3 zur Eingabe verwendet (sehen
Sie hierzu Abb. 105). Weitere Informationen hierzu finden Sie in diesem Kapitel
unter ”1. Technische Daten und Schaltereinstellungen” und unter ”2. Wortzuweisung”.
Befehls–CodeBetriebsartspezifikation (wie Bildschirmanzeige oder Übertragung numerischer Daten).
AusgangsdatenDie für den Ausgabevorgang benötigten Daten
EingangsdatenDie für den Eingabevorgang benötigten Daten
NT–Baugruppen–
Status
Abb. 106: Anwendung der E/A–Worte/Merker
54
Zeigt den Betriebsstatus der NT–Baugruppe an.
Page 60
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
NT–Baugruppen–Status
Betriebstakt (Strobe)
Die Merker 12 bis 15 von Wort n+8 zeigen den Betriebsstatus der NT–Baugruppe
an.
MerkerBezeichnungFunktion
12StrobeSpezifiziert den Zeitablauf der Datenübertragung von der
NT–Baugruppe an den Host–Gerät.
13BAT LOWWird bei einem Abfall der Batteriespannung der
NT–Baugruppe aktiviert
14BUSYZeigt an, daß die Daten nicht von dem Host–Gerät an die
NT–Baugruppe übertragen werden können.
15NT–Baugruppe
RUN
Abb. 107: Funktion der Merker 12 bis 15 von Wort n+8
Zeigt an, daß sich die NT–Baugruppe im RUN–Betrieb
befindet.
Bei der Datenübertragung von der NT–Baugruppe an die SPS, führt die NT–Baugruppe die Übertragung zeitgleich mit dem Takt aus. Die SPS sollte die Daten auf
der steigenden Flanke des Taktsignals übernehmen.
DatenVariableDaten 1Daten 2
Betriebstakt (Strobe)
wirksam
Taktzyklus
(1)(2)(3)
Abb. 108: Betriebstakt (Strobe) bei SPS–Datenübertragung
Bei (1), (2) und (3) übernommene Daten. Die Hälfte der Taktzykluszeit ist wirksam.
Der Taktzyklus wird über die Segmente 5 und 6 von SW1 der Host–Schnittstellen-
baugruppe eingestellt.
Segment 5Segment 6
AUSAUS120 ms
AUSEIN240 ms
EINAUS480 ms
EINEINNicht verwendet
Abb. 109: Taktzyklus über SW1 einstellen
Taktzyklus
Befehls–CodesAlle Befehle werden durch einstellige Hexadezimalziffern (0 bis F) spezifiziert. Alle
anderen E/A–Zuweisungsdaten werden über das Host–Gerät im BCD–Format spezifiziert (binär kodierte Dezimalzahl).
55
Page 61
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
Befehls–CodeFunktion
0Spezifizierte Bildschirmanzeige (Bildschirmmasken–Nummern: 000 bis 999 für das NT600M, 000 bis 250
für das NT20M)
1Spezifizierte Bildschirmanzeige (Bildschirmmasken–Nummern: 1000 für das NT600M, keine für das
NT20M)
2Spezifikation der Zahlentabelle (Zuweisung der Eintragsnummer der Zahlentabelle)
3Spezifikation der Zahlentabelle (Schreiben einer positiven Zahl)
4Spezifikation der Zahlentabelle (Schreiben einer negativen Zahl)
5Spezifikation der Zeichenketten–Tabelle (Zuweisung der Eintragsnummer der Zeichenketten–Tabelle)
6Spezifikation der Zeichenketten–Tabelle (Schreiben von Zeichenketten–Daten)
7Steuerung der Anzeige von Lamps/Touch–Switches (numerische Spezifikation)
8Lamps–Steuerung (Merkersteuerung)
9 bis CNicht verwendet
DSteuerung des Systemstatus
E und FNicht verwendet
Abb. 110: Host–Gerät an NT–Baugruppe
Befehls–Code
0 bis 1Nicht verwendet
2Spezifikation der Zahlentabelle (Zuweisung der Eintragsnummer der Zahlentabelle)
3Eingabe beim Editieren numerischer Werte (Schreiben positiver Zahlen)
4Eingabe beim Editieren numerischer Werte (Schreiben negativer Zahlen)
5 bis 8Nicht verwendet
9Eingabe über Touch–Switches (numerische Spezifikation)
AEingabe über Touch–Switches (Merkerpezifikation)
BEingabe über Funktionstasten (numerische Spezifikation)
CEingabe über Funktionstasten (Merkerpezifikation)
D bis FNicht verwendet
Abb. 111: NT–Baugruppe an Host–Gerät
Funktion
Kommunikationsbefehl – Host–Gerät an NT–Baugruppe
Zur Anzeige einer spezifizierten Bildschirmmaske wird der Befehls–Code 0 oder 1
Spezifizierte
Bildschirmanzeige
verwendet.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeBildschirmmasken–Nummer (die drei rechten Ziffern)
0 oder 1NNN
Abb. 112: Spez. Bildschirmanzeige über Befehls–Code 0 oder 1
Hinweis
56
Die vierte Ziffer der Bildschirmmasken–Nummer wird durch den Befehls–Code
spezifiziert. Bei dem NT600M werden durch den Befehls–Code ”0” die Bildschirmmasken–Nummern 000 bis 999 spezifiziert, durch ”1” die Bildschirmmasken–Nummer 1000. (Befehls–Code ”1” ist nur für das NT600M gültig).
Die drei rechten Ziffern werden durch die Merker 00 bis 11 im BCD–Format spezifiziert (000 bis 999 für das NT600M bzw. 000 bis 250 für das NT20M). Über die
Merker 00 bis 03 wird die äußerst rechte Ziffer spezifiziert.
Daten außerhalb des Wortes n werden ignoriert.
Page 62
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
Eintragsnummer der
Zahlentabelle zuweisen
Hinweis
Positive numerische
Daten
Der Befehls–Code 2 wird dazu verwendet, die Eintragsnummer in der Zahlentabelle zu spezifizieren. Die Eintragsnummer wird von dem nächsten Zahl–Schreiben–Befehl verwendet (Befehls–Code 3 oder 4).
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeEintragsnummer der Zahlentabelle
2NNN
Abb. 113: Eintragsnummer (Zahlentabelle) über Befehls–Code 2
Die Eintragsnummern der Zahlentabellen werden als 3–stellige BCD–Werte spezifiziert (000 bis 127 für das NT20M bzw. 000 bis 255 für das NT600M). Die spezifizierte Nummer ist gültig, bis ein neuer Wert über den Befehls–Code 2 spezifiziert
wird. Nach dem Einschalten der NT–Baugruppe ist die Nummer 0 vorgegeben.
Daten außerhalb des Wortes n werden ignoriert.
Der Befehls–Code 3 wird dazu verwendet, positive Zahlen in die Zahlentabelle zu
schreiben. Die Position wurde durch die Eintragsnummer des Befehls–Codes 2
spezifiziert.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeNicht verwendetZiffern–
einstellung
3xxD
n + 1numerische Daten
NNNN
Abb. 114: Positive Zahlen über Befehls–Code 3
Hinweis
Negative numerische
Daten
Hinweis
Die Daten mit den mit x markierten Bereichen werden ignoriert.
Die numerischen Daten werden als 4–stellige BCD–Werte angegeben (0000 bis
9999). Zu schreibende Ziffern müssen spezifiziert werden. Die Ziffern werden
durch einen einstelligen BCD–Wert (1 bis 8) spezifiziert: die Einerziffer wird durch
Ziffer 1, die Zehnerziffer durch Ziffer 2, die Hunderterziffer durch Ziffer 3 usw. spezifiziert.
Vier Ziffern des Zahlentabellen–Eintrages werden, beginnend an der durch die Eintragsnummer angegebenen Position, überschrieben.
Der Befehls–Code 4 wird dazu verwendet, negative Zahlen in die Zahlentabelle zu
schreiben. Die Position wurde durch die Eintragsnummer des Befehls–Codes 2
spezifiziert.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeNicht verwendetZifferneinstellun
g
4xxD
n + 1Numerische Daten
NNNN
Abb. 115: Negative Zahlen über Befehls–Code 4
Die Daten in dem mit x markierten Bereich werden ignoriert.
57
Page 63
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
Die numerischen Daten werden als 4–stellige BCD–Werte angegeben (0000 bis
9999). Zu schreibende Ziffern müssen spezifiziert werden. Die Ziffern werden
durch einen einstelligen BCD–Wert (1 bis 8) spezifiziert: die Einerziffer wird durch
Ziffer 1, die Zehnerziffer durch Ziffer 2, die Hunderterziffer durch Ziffer 3 usw. spezifiziert.
Vier Ziffern des Zahlentabellen–Eintrages werden, beginnend an der durch die Eintragsnummer angegebenen Position, überschrieben.
Beispiel
Hinweis
Eintragsnummer der
Zeichenketten–Tabelle
zuweisen
Die folgenden drei Befehle können dazu verwendet werden, um den Wert
12345678 auf den Zahlentabellen–Eintrag 100 zu schreiben
ReihenfolgeWortDatenBedeutung
1n
n + 1
2n
n + 1
3n
n + 1
Abb. 116: Wert auf den Zahlentabellen–Eintrag 100 schreiben
2100
xxxx
3xx1
5678
3xx5
1234
Spezifiziert den Zahlentabellen–Eintrag 100
Schreiben der Ziffern 5678 von der ersten Ziffer an
Schreiben der Ziffern 1234 von der fünften Ziffer an
Die Daten werden in zwei verschiedene Befehle geschrieben.
Der Befehls–Code 5 wird dazu verwendet, die Eintragsnummer in der Zeichenketten–Tabelle zu spezifizieren. Die Eintragsnummer wird von dem nächsten Zeichenketten–Schreiben–Befehl verwendet (Befehls–Code 6).
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeEintragsnummer der Zeichenketten–Tabelle
5NNN
Abb. 117: Eintragsnummer (Zeichenketten–Tabelle) über Befehls–Code 5
Zeichenkette schreiben
Hinweis
Die Eintragsnummern der Zeichenketten–Tabellen werden als 3–stellige BCD–
Werte angegeben (000 bis 031 für das NT20M bzw. 000 bis 255 für das NT600M).
Die spezifizierte Nummer ist gültig, bis ein neuer Wert über Befehls–Code 5 spezifiziert wird. Nach dem Einschalten der NT–Baugruppe ist die Nummer 0 vorgegeben.
Der Befehls–Code 6 wird dazu verwendet, eine Zeichenkette in die Zeichenketten–
Tabelle zu schreiben. Die Position wurde durch die Eintragsnummer des Befehls–
Codes 5 spezifiziert.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeNicht verwendetPosition der Zeichenkette
6xDD
n + 1Zeichendaten 1Zeichendaten 2
C1C1C2C2
Abb. 118: Zeichenkette schreiben über Befehls–Code 6
Die Daten in den mit x markierten Bereichen werden von der NT–Baugruppe ignoriert.
58
Page 64
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
Die Zeichenpositionen werden durch zweistellige BCD–Zahlen spezifiziert (01 bis
40 für das NT600M bzw. 01 bis 32 für das NT20M). Spezifizieren Sie das erste
Zeichen für 1, das nächste für 2 usw.. Angaben zu den Zeichen–Codes finden Sie
in den Anhängen.
Zeichendaten werden im ASCII–Format spezifiziert (Zeichen halber bzw. normaler
Größe).
Wird 00 als Zeichen verwendet, werden alle nachfolgenden Daten ignoriert.
Beispiel
Steuerung von Lamps
und Touch–Switches,
numerische Zuweisung
Schreiben von ”OMRON PC” (PC=SPS) auf den Eintrag 3 der Zeichenketten–Tabelle
ReihenfolgeWortDatenBedeutung
1n
n + 1
2n
n + 1
3n
n + 1
4n
n + 1
5n
n + 1
Abb. 119: Beispiel
5003
xxxx
6x01
4F4D
6x03
524F
6x05
4E20
6x07
5043
Spezifikation der Zeichenketten–Tabelle
Nr. 3
Nicht verwendet
Spezifikation der 1. Position
”OM”
Spezifikation der 3. Position
”RO”
Spezifikation der 5. Position
”N ”
Spezifikation der 7. Position
”PC”
Spezifizierte Lamps und Touch–Switches können mit dem Befehls–Code 7 aus–/
eingeschaltet oder auf Leuchten/Blinken eingestellt werden. Die Nummern der
Lamps und Touch–Switches werden über 3–stellige BCD–Werte spezifiziert (N:000
bis 255).
Word15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeFunktions–CodeNicht verwendet
7mxx
n + 1Nicht verwendetLamps–/Tasternummer
xNNN
Abb. 120: Num. Zuweisung für Steuerung von Lamps/Touch–Switches
Hinweis
Steuerung von Lamps
und Touch–Switches,
Merkerspezifikation
Die Daten in den mit x markierten Bereichen werden durch die NT–Baugruppe
ignoriert.
Nachfolgend sind die Funktions–Codes aufgeführt. Alle Codes außer 0, 1 oder 2
werden ignoriert. (Die Anzeige ändert sich nicht).
CodeLampeTouch switches
0
1
2
3 bis 9
Abb. 121: Funktions–Codes für Lamps und Touch–Switches
aus
leuchtet
blinkt invers
keine Änderung
aus
leuchtet
leuchtet
keine Änderung
Spezifizierte Lamps und Touch–Switches können auch mit den Steuer–Merkern
der Lamps aus– oder eingeschaltet werden (sehen Sie Abb. 121).
Ist ein Merker für eine Lamp–/Touch–Switchnummer auf ON gesetzt, leuchtet die
entsprechende Lamp bzw. der entsprechende Touch–Switch auf. Ist der Merker
59
Page 65
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
auf OFF gesetzt, wird die Lamp/der Touch–Switch ausgeschaltet. Eine blinkende
Anzeige (Lamp/Touch–Switch) kann im SPS–Programm erzeugt werden. Der den
Lamps bzw. Touch–Switches zugewiesene Merker muß auf ON bzw. OFF gesetzt
werden.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeSteuer–Merker Lamps/Touch–Switches
8NNN
n + 1Steuer–Merker Lamps/Touch–Switches
NNNN
Abb. 122: Befehls–Code der Steuer–Merker
Die Verbindung zwischen den einzelnen Merkern und den Lamps ist in Abb. 121
dargestellt.
WortMerkerLampennumberWortMerkerLampennumber
n00
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
Abb. 123: Spezifikation der Lamps
00
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
Befehls–Code
(8)
n + 100
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Systemstatus steuern
Hinweis
Der Befehls–Code D kann zur Steuerung des Systemstatus der NT–Baugruppe
eingesetzt werden. Es stehen dazu fünf Steuer–Merker zur Verfügung.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehls–CodeNicht verwendet
Dxxx
n + 1Steuer–Merker für Systemstatus
NNNN
Abb. 124: Steuer–Merker für Systemstatus
Die Daten in den mit x markierten Bereichen werden durch die NT–Baugruppe
ignoriert. Daten anderer Worte mit der Ausnahme der Worte n und n+1 werden
ignoriert.
Die Funktionen der Steuer–Merker für den Systemstatus sind in Abb. 125 aufgeführt.
60
Page 66
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
MerkerEINAUS
00 bis 10Nicht verwendetNicht verwendet
11ProtokollinitialisierungNicht verwendet
12Aussetzender Summer EINAussetzender Summer AUS
13Ständiger Summer EINStändiger Summer AUS
14Alarmausgang EINAlarmausgang AUS
15Hintergrundbeleuchtung EINHintergrundbeleuchtung AUS
Abb. 125: Funktionen der Steuer–Merker (Systemstatus)
Hinweis
Kommunikationsbefehl –
NT–Baugruppe an
Host–Gerät
Zahlentabellen editieren
Hinweis
Wird sowohl der aussetzende als auch der ständige Signalton spezifiziert, wird
hierdurch ein ständiger Summton aktiviert.
NT–Baugruppen–Status
Für die Kommunikation der NT–Baugruppe mit dem Host–Computer sind die Merker 12 bis 15 des Wortes n+2 reserviert.
Eintragsnummer der Zahlentabelle spezifizieren
Verwenden Sie dazu den Befehls–Code 2. Die Eintragsnummer wird vom nächsten
Eingabebefehl verwendet (Befehls–Code 3 oder 4).
Word15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
n + 2Status der
NT–Baugruppe
?2xx
n + 3Nicht verwendetTabellen–Eintragsnummer
xNNN
Abb. 126: Eintragsnummer (Zahlentabelle) über Befehls–Code 2
Befehls–CodeNicht verwendet
– Das Fragezeichen (?) kennzeichnet einen von dem NT–Baugruppen–Status
abhängigen Zustand.
– Die Daten in den mit x markierten Bereichen werden ignoriert.
Positive Zahlen
Die Nummern der Zahlentabellen–Einträge werden durch dreistellige BCD–Werte
spezifiziert (000 bis 127 für das NT20M bzw. 000 bis 255 für das NT600M).
Die numerischen Daten werden durch 8–stellige BCD–Werte spezifiziert
(00000000 bis 99999999). Die vier linken Ziffern werden durch Wort n+1 spezifiziert, die vier rechten Ziffern durch Wort n+2.
Verknüpfen Sie bei der Bildschirmmasken–Erstellung mit dem Unterstützungs–Tool
die Bildschirmmasken zum Editieren der Zahlen und den entsprechenden Eintragsnummern der Speichertabelle.
Die SPS erhält über den Befehls–Code 3 die Information über die positive Zahl, die
unter der Tabellen–Eintragsnummer in die Zahlentabelle aufgenommen wird. Die
Eintragsnummer wurde bei der letzten Übertragung eines Befehls–Codes 2 spezifiziert.
61
Page 67
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
n + 2NT–Baugruppen–
Status
?3xN
n + 3Numerische Daten
NNNN
Abb. 127: Positive Zahlen über Befehls–Code 3
Befehls–CodeNicht
verwendet
Ziffernzuweisung
Hinweis
Negative Zahlen
– Das Fragezeichen (?) kennzeichnet einen vom NT–Baugruppen–Status abhän-
gigen Zustand.
– Die Daten in den mit x markierten Bereichen werden ignoriert.
Die numerischen Daten werden durch 4–stellige BCD–Werte spezifiziert (0000 bis
9999). Die gesendeten Ziffern werden durch einen einstelligen BCD–Wert (1 bis 8)
spezifiziert: die Einerziffer wird durch Ziffer 1, die Zehnerziffer durch Ziffer 2, die
Hunderterziffer durch Ziffer 3 usw. spezifiziert.
Vier Ziffern des Zahlentabellen–Eintrages werden, beginnend an der durch die Ziffernzuweisung angegebenen Position, überschrieben.
Die SPS erhält über den Befehls–Code 4 die Information über die negativen Werte,
die unter der Tabellen–Eintragsnummer in die Zahlentabelle aufgenommen wurden. Die Eintragsnummer wurde bei der letzten Übertragung des Befehls–Codes 2
spezifiziert.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
n + 2NT–Baugruppen–
Status
?4xN
n + 3Numerische Daten
NNNN
Abb. 128: Negative Zahlen über Befehls–Code 4
Befehls–CodeNicht
verwendet
Zifferneinstellung
Hinweis
Beispiel
Hinweis
– Das Fragezeichen (?) kennzeichnet einen vom NT–Baugruppen–Status abhän-
gigen Zustand.
– Die Daten in den mit x markierten Bereichen werden ignoriert.
Die numerischen Daten werden durch 4–stellige BCD–Werte spezifiziert (0000 bis
9999). Die gesendeten Ziffern werden durch einen einstelligen BCD–Wert (1 bis 8)
spezifiziert: die Einerziffer wird durch Ziffer 1, die Zehnerziffer durch Ziffer 2, die
Hunderterziffer durch Ziffer 3 usw. spezifiziert.
Vier Ziffern des Zahlentabellen–Eintrages werden, beginnend an der durch die Ziffernspezifikation angegebenen Position, überschrieben.
Den Wert 12345678 in den Zahlentabellen–Eintrag 100 schreiben
WortDatenBedeutung
1n + 2
n + 3
2n + 2
n + 3
3n + 2
n + 3
Abb. 129: Beispiel Zahlentabellen–Eintrag
?2xx
x100
?3x1
5678
?3x5
1234
Spezifikation des Zahlentabellen–Eintrages 100
Zeigt die vier rechten Ziffern an
Zeigt die vier linken Ziffern an
Die Daten werden in zwei Vorgängen geschrieben.
62
Page 68
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
Eingabe über Touch–
Switches, numerische
Eingabe
Hinweis
Eingabe über Touch–
Switches, Merkereingabe
Betätigte Touch–Switches können bei Empfang des Befehls–Codes 9 anhand ihrer
zugewiesenen Nummern erkannt werden.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
n + 2NT–Baugruppen–S
tatus
?9xx
n + 3Nicht verwendetTouch–Switchnummer
xNNN
Abb. 130: Eingabe über Touch–Switches
Befehls–CodeNicht verwendet
– Das Fragezeichen (?) kennzeichnet einen von dem Status der NT–Baugruppe
abhängigen Zustand.
– Die Daten in den mit x markierten Bereichen werden ignoriert.
Die Nummern der Touch–Switches werden durch 3–stellige BCD–Werte spezifi-
ziert (000 bis 255).
Die Eingabe erfolgt ausschließlich durch Drücken eines Touch–Switches, wobei
nicht angezeigt wird, wann dieser freigegeben wird.
Dieser Vorgang kann auch dann verwendet werden, wenn die Merkereingabe–At-
tribute nicht über das Unterstützungs–Tool als Bildschirmmasken–Attribute spezifiziert wurden.
Betätigte Touch–Switches können auch nach Empfang des Befehls–Codes A
durch Auswertung der Status–Merker erkannt werden. Aktivieren Sie, um diese
Funktion zu verwenden, zuvor die Merkereingabe–Attribute über das Unterstützungs–Tool.
Hinweis
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
n + 2NT–Baugruppe
n–Status
?ANN
n + 3
NNNN
Abb. 131: Zuweisung der Status–Merker über Befehls–Code A
Befehls–CodeTouch–Switch–Status
– Das Fragezeichen (?) kennzeichnet einen von dem Status der NT–Baugruppe
abhängigen Zustand.
– Die Daten in den mit x markierten Bereichen werden ignoriert.
Eine Eingabe wird erkannt, sobald sich der Status der Touch–Switches ändert.
Der Zusammenhang zwischen Merker und Touch–Switches ist in Abb. 132 dargestellt.
Eingabe über Funktions–
tasten, numerische
Eingabe
Hinweis
Eingabe über Funktions–
tasten, Merkereingabe
Betätigte Funktionstasten können bei Empfang des Befehls–Codes B anhand ihrer
Funktionstasten–Nummern erkannt werden.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
n + 2NT–Baugruppen–S
tatus
?Bxx
n + 3Nicht verwendetFunktionstasten–Nummer
xxNN
Abb. 133: Zuweisung der Funktionstasten–Nummer über Befehls–Code B
Befehls–CodeNicht verwendet
– Das Fragezeichen (?) kennzeichnet einen von dem Status der NT–Baugruppe
abhängigen Zustand.
– Die Daten in den mit x markierten Bereichen werden ignoriert.
Die Nummern der Funktionstasten werden durch zweistellige BCD–Werte spezifi-
ziert (00 bis 11).
Die Eingabe erfolgt ausschließlich durch Drücken einer Funktionstaste, wobei nicht
angezeigt wird, wann dieser freigegeben wird.
Dieses Verfahren kann auch dann verwendet werden, wenn die Merkereingabe–
Attribute nicht über das Unterstützungs–Tool als Bildschirmmasken–Attribute spezifiziert wurden.
Betätigte Funktionstasten können auch nach Empfang des Befehls–Codes C durch
Auswertung der Status–Merker erkannt werden. Aktivieren Sie, um diese Funktion
zu verwenden, zuvor die Merkereingabe–Attribute über das Unterstützungs–Tool.
64
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
n + 2NT–Baugruppen–S
tatus
?Cxx
n + 3Nicht verwendetFunktionstasten–Nummer
xxNN
Abb. 134: Zuweisung der Funktionstasten–Nummer über Befehls–Code C
Befehls–CodeNicht verwendet
Page 70
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
Hinweis
– Das Fragezeichen (?) kennzeichnet einen von dem Status der NT–Baugruppe
abhängigen Zustand.
– Die Daten in den mit x markierten Bereichen werden ignoriert.
Eine Eingabe wird erkannt, sobald sich der Status der Funktionstaste ändert.
Dieses Verfahren kann verwendet werden, wenn die Merkereingabe–Attribute über
das Unterstützungs–Tool als Bildschirmmasken–Attribute spezifiziert wurden.
Der Zusammenhang zwischen Merkern und Touch–Switches wird in Abb. 135 dargestellt.
WortMerkerFunktionstasten–Nummer
n + 300
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
Abb. 135: Zusammenhang Merker/Touch–Switches
00
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
Nicht verwendet
4. Übertragungszeit
Dezentrales E/A–System
mit C500
Abb. 136: Konfigurationsbeispiel 1 zur Berechnung der Übertragungszeit
Programmierung
In dem folgenden Programmabschnitt erfolgt eine Eingabe über einen Touch–
Switch oder eine Funktionstaste. Wird der Eingang aktiviert, werden Verschiebebefehle (MOV) verwendet, um auf dem Display der NT–Baugruppe die
Bildschirmmaske 1 anzuzeigen.
C500-RM201
NT20M–DT/DF12j+NT20M–RT121–EV1
oder
NT600M–DT/DF12j+NT600M–RT121
CPU
65
Page 71
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
Eingang
Abb. 137: Programmierung des Konfigurationsbeispieles 1
Die folgenden Gleichungen erläutern, wie die Zeit berechnet werden kann, die
nach Betätigung eines Touch–Switches oder einer Funktionstaste der NT–BAUGRUPPE vergeht, bis die neue Bildschirmmaske auf der NT–Baugruppe angezeigt
wird.
MOV(21)
#0001
000
MOV(21)
#0000
001
Für die C1000H oder
C2000H
Für die C500
Für die C1000H oder
C2000H
T
RM
= Übertragungszeit aller Slave–Baugruppen und der Master–
Baugruppe (Master–Übertragungszeit)
= Σ TRT + T
T
RT
= Übertragungszeit eines Slave–Baugruppe
TT
= 1,4 ms + (0,2 ms x n)
T
TT
= Übertragungszeit der E/A–Baugruppen und Host–
Schnittstellenbaugruppen
= 2 ms x m
Maximale E/A–Ansprechzeit = Eingangs–EIN–verzögerung + (Abfragezeit x 3) +
(TRM x 2) + TTT + Anzeigen–Ansprechzeit
Für die C500
66
Maximale E/A–Ansprechzeit = Eingangs–EIN–verzögerung + (Abfragezeit x 2) +
(TRM x 2) + TTT + Anzeigen–Ansprechzeit
Berechnungsbeispiel
Voraussetzungen:
Eingangs–EIN–verzögerung Touch–Switch oder Funktionstaste:120 ms
Abfragezeit:20 ms
Anzeigen–Ansprechzeit: 300 ms
Wird eine Host–Schnittstellenbaugruppe an eine dezentrale E/A–Master–Baugruppe einer C500/C1000H angeschlossen, wird die Zeit, die nach Betätigung eines Touch–Switches oder einer Funktionstaste bis zur
Bildschirmmasken–Umschaltung benötigt wird, wie folgt berechnet:
TTT = 2 ms x 4 = 8 ms
TRM = 8 ms
Page 72
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
Mindest–E/A–Ansprechzeit = 120 ms + (20 ms x 2) + 8 ms + 300 ms = 468 ms
Maximale E/A–Ansprechzeit = 120 ms + (20 ms x 3) + 8 ms + 300 ms = 504 ms
Hinweis
Die zur Bildschirmmasken–Umschaltung benötigte Zeit hängt von der Größe der
Bildschirmmaske ab. Nähere Angaben zur Ansprechzeit der Bildschirmmaske finden Sie im Teil 1 dieses Handbuches.
Übertragungsfehler
Die vorstehenden Berechnungen sind nur gültig, wenn keine dezentralen E/A–Fehler auftreten (einschließlich eines Versorgungsspannungs–Ausfalles). Tritt ein dezentraler E/A–Fehler auf, verlängert sich die Gesamt–Übertragungszeit für jede
Host–Schnittstellenbaugruppe aufgrund der Wiederholversuche um ca. 5 ms.
C200H-RM201
C200H
Abb. 138: Konfigurationsbeispiel 2 zur Berechnung der Übertragungszeit
20M-DT/DF12j +NT20M-RT121-EV1
or
NT600M-DT/DF12j +NT600M-RT12
Programmierung
In dem folgenden Programmabschnitt erfolgt eine Eingabe über einen Touch–
Switch oder eine Funktionstaste. Wird der Eingang aktiviert, werden Verschiebebefehle (MOV) verwendet, um auf dem Display der NT–Baugruppe die
Bildschirmmaske 1 anzuzeigen.
Eingang
Abb. 139: Programmierung des Konfigurationsbeispieles 2
MOV(21)
#0001
200
MOV(21)
#0000
201
Die folgenden Gleichungen erläutern, wie die Zeit berechnet werden kann, die
nach Betätigung eines Touch–Switches oder einer Funktionstaste der NT–Baugruppe vergeht, bis die neue Bildschirmmaske auf dem Display der NT–Baugruppe
angezeigt wird. Diese Gleichung ist nur gültig, wenn die dezentrale Übertragungszeit länger als die Abfragezeit ist. Ist die dezentrale Übertragungszeit kürzer als die
Abfragezeit, beträgt die dezentrale Übertragungseinheit 0.
67
Page 73
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
T
RM
= Übertragungszeit aller Slave–Baugruppen und der Master–
Baugruppe (Master–Übertragungszeit)
= Σ TRT + T
T
RT
= Übertragungszeit einer Slave–Baugruppe
= 1,4 ms + (0,2 ms x n)
T
TT
= Übertragungszeit für E/A–Baugruppen und Host–
Schnittstellenbaugruppen
= 2 ms x m
Kleinste E/A–Ansprechzeit = Eingangs–EIN–verzögerung + (Abfragezeit x 2) +
Minimale dezentrale
E/A–Zeit
TRM + Anzeigen–Ansprechzeit
Größte E/A–Ansprechzeit = Eingangs–EIN–verzögerung + (Abfragezeit x 3) +
(TRM x 2) + TTT + Anzeigen–Ansprechzeit
Größte E/A–Ansprechzeit = Eingangs–EIN–verzögerung + (Abfragezeit x 4) +
Maximale dezentrale
E/A–Zeit
(TRM x 2) + TTT + Anzeigen–Ansprechzeit
5. Kommunikationsüberprüfung
Sie können die Kommunikationsüberprüfung der NT–Baugruppe dazu verwenden,
um den Datenempfang von der SPS zu überprüfen.
TT
Systemmenü–Anzeige (Drücken Sie gleichzeitig die Summer–, [Pfeil aufwärts]– und [Pfeil abwärts]–Tasten)
Wählen Sie die Datenpflege–Betriebsart (Maintenance Mode)
Wählen Sie die E/A–Überprüfung (I/O–Check)
Wählen Sie die Kommunikationsüberprüfung (Comm. Check)
Wählen Sie die Host–Schnittstelle (HOST I/F)
Wählen Sie Übertragungsrichtung Host–Computer ––>
NT–Baugruppe IN (HOST > PT)
Eingangsüberprüfung SYSMAC–BUS Schnittstelle
Abb. 140: Kommunikationsüberprüfung
Wählen Sie Übertragungsrichtung NT–Baugruppe ––>
Host–Computer OUT (PT > HOST)
Ausgangsüberprüfung SYSMAC–BUS Schnittstelle
68
Page 74
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
Empfangsüberprüfung
SYSMAC–BUS
Sendeüberprüfung
SYSMAC–BUS
Aktivierte Eingänge werden invers angezeigt.
SY M C B S IF/CheckAUSputIn
Bi t L coation
15141312111098
Wdn
Wdn 1+
Abb. 141: Display der NT–Baugruppe
H
L
76543210
15141312111098
H
L
76543210
Ein aktivierter Ausgang wird gesteuert, indem der invers dargestellte Cursor mit
den [Pfeil aufwärts]– und [Pfeil abwärts]–Tasten positioniert wird.
SY M C B S IF/
Wd n
AUSputOu t
Bi t L coation
15141312111098
H
L
76543210
Check
Abb. 142: Display der NT–Baugruppe
Hinweis
Sie kehren in das E/A–Überprüfungsmenü zurück, indem Sie die Summer–, [Pfeil
aufwärts]– und [Pfeil abwärts]–Tasten gleichzeitig drücken.
6. Kommunikationsfehler
Tritt ein Kommunikationsfehler auf, wird auf dem Display der NT–Baugruppe die
Host–Fehler–Meldung angezeigt.
+1Wd nH
L
Host Error
15141312111098
76543210
Abb. 143: Display der NT–Baugruppe
69
Page 75
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
Vorgehensweise bei
Kommunikationsfehlern
Im Falle eines Kommunikationsfehlers finden in der NT–Baugruppe die folgenden
internen Verarbeitungsvorgänge statt.
Keine Auto–Rücksetzung nach Kommunikationsfehler (NT–Baugruppe SW1, Segment 1: ON)
FehlerInterne VerarbeitungMögliche Fehlerbehebung
Kommunikationsbefehl–FehlerDer fehlerhafte Befehl wird nicht ausgeführt. Der
Fehlertyp wird nicht angezeigt.
Andere (wie beispielsweise das
Aufleuchten der ERR–Anzeige
der
Host–Schnittstellenbaugruppe)
Abb. 144: Beseitigung von Kommunikationsfehler
Tritt ein Kommunikationsfehler auf, wird der
Fehlerinhalt angezeigt, der Summer ertönt und
nachfolgende Befehle werden nicht
angenommen.
Auto–Rücksetzung nach Kommunikationsfehler (NT–Baugruppe SW1, Segment 1:
OFF)
FehlerInterne Verarbeitung in der NT–BaugruppeMögliche Fehlerbehebung
Kommunikationsbefehl–FehlerDer fehlerhafte Befehl wird nicht ausgeführt. Der
Fehlertyp wird nicht angezeigt.
Andere (wie beispielsweise das
Aufleuchten der ERR–Anzeige
der
Host–Schnittstellenbaugruppe)
Abb. 145: Beseitigung von Kommunikationsfehler
Auch wenn ein Fehler auftritt, wird der Fehlertyp
nicht angezeigt. Es werden keine Befehle
angenommen, solange der Fehler nicht beseitigt
wird.
Überprüfen Sie den Dateninhalt.
Schalten Sie in die RUN–Betriebsart
zurück, indem Sie die Summer– oder
[ENTER]–Taste drücken. Überprüfen
Sie die Kabel und den
NT–Baugruppen–Status.
Überprüfen Sie den Dateninhalt.
Überprüfen Sie die Kabel und den
NT–Baugruppe–Status.
70
Page 76
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
derPro
7. Fehler und Alarme
In Abb. 144 wird der Zusammenhang zwischen den Anzeigen der C500 dezentralen E/A–Master–Baugruppe und denen der SYSMAC–BUS Schnittstellenbaugruppe gezeigt.
Fehler
Fehler bei
der Inbe
triebnah
me/nach
dem Ein
schalten
Anzeige auf
der Pro
grammier
konsole
CPU im
Wartezu
stand
CPU im
Wartezu
stand
Dezentraler
E/A−Fehler
Dezentraler
E/A−Fehler
E/A−Über
prüfungsfeh
ler
E/A−Über
prüfungs−
Fehler
Anzeigen der Host–Schnittstellenbau-
gruppe
Betriebs−
fehler
blinktleuchtet
blinktleuchtet
leuchtetleuchtet
blinkt/
leuchtet
leuchtet
nicht
leuchtet
nicht
Vollständig
keitstest
nicht
nicht
nicht
leuchtet
nicht
leuchtet
nicht
leuchtet
nicht
Ab−
schluß−
wider−
stand
leuchtetleuchtet
blinktleuchtet
leuchtet
nicht
leuchtet
leuchtet
nicht
leuchtet
nicht
Übertra
gungs−
kanal−
Fehler
nicht
nicht
leuchtetleuchtet
nicht
leuchtet
nicht
leuchtet
nicht
RUNT/R
leuchtet
nicht
leuchtet
nicht
leuchtet
nicht
nicht
leuchtet
nicht
leuchtet
nicht
leuchtet
nicht
leuchtetDer Abschlußwider
leuchtet
nicht
leuchtetEs wurde mehr als ein
leuchtetDas Übertragungskabel
leuchtetDasselbe Wort wurde
leuchtetDie CPU des Master−
leuchtetEs wird keine E/A−Ta
ERR
FehlerMögliche Behe-
Aktivieren Sie bei der
stand ist nicht aktiviert
Das Übertragungskabel
ist unterbrochen oder
fehlerhaft verdrahtet.
Die Gesamtanzahl der
Ein/Ausgänge der
Slave−Baugruppenträ
ger, E/A−Klemmen und
Schnittstellenbaugrup
pen übersteigt 512.
An der Baugruppe mit
aktiviertem Abschlußwi
derstand liegt keine
Spannung an.
Abschlußwiderstand ak
tiviert.
ist kurzgeschlossen.
bereits für ein Slave−
Baugruppe spezifiziert.
Baugruppe ist fehler
haft.
belle erstellt oder die E/
A−Tabelle ist fehlerhaft.
(Die Betrieb/Fehler−An
zeige des Master−Bau
gruppe blinkt einige Se
kunden lang und die
Abschlußwiderstands−
Anzeige leuchtet auf.
Anschließend erlöschen
alle Anzeigen.
Baugruppe mit der
größten Entfernung zum
Master−Gerät den Ab
schlußwiderstand
Verdrahten Sie das
Übertragungskabel ord
nungsgemäß.
Verringern Sie die An
zahl der Ein/Ausgänge
auf maximal 512.
Schalten Sie die Versor
gungsspannung ein.
Aktivieren Sie nur bei
der Baugruppe mit der
größten Entfernung zur
Master−Baugruppe den
Abschlußwiderstand.
Verdrahten Sie das
Übertragungskabel ord
nungsgemäß.
Spezifizieren Sie die
Worte ohne Überschnei
dungen.
Ersetzen Sie die
Master−Baugruppe.
Überprüfen Sie die E/A−
Tabellen der SPS. Ist
kein Fehler zu erken
nen, erstellen Sie eine
E/A−Tabelle. Fällt die E/
A−Tabellenüberprüfung
erfolgreich aus, über
prüfen Sie alle anderen
Slave−Baugruppe, bei
denen kein Abschlußwi
derstand aktiviert ist.
bung
71
Page 77
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485
FehlerMögliche Behe-
Fehler
während
des Be
triebs
Anzeige auf
Anzeige auf
der Pro
der Pro
grammier
grammier
konsole
konsole
Dezentraler
E/A−Fehler
E/A−Über
prüfungsfeh
ler
gruppe
Betriebs−
fehler
leuchtetleuchtet
leuchtetleuchtet
leuchtet
nicht
leuchtetleuchtet
leuchtetleuchtet
blinktleuchtet
Vollständig
keitstest
nicht
nicht
leuchtet
nicht
nicht
nicht
Ab−
schluß−
wider−
stand
leuchtetleuchtet
leuchtet
nicht
leuchtet
nicht
leuchtetleuchtet
leuchtet
nicht
gungs−
kanal−
Fehler
nicht
leuchtet
nicht
leuchtet
nicht
nicht
leuchtet
nicht
RUNÜbertra
leuchtet
nicht
leuchtet
nicht
leuchtet
nicht
nicht
leuchtet
nicht
leuchtet
nicht
FehlerAnzeigen der Host–Schnittstellenbau-
T/R
ERR
leuchtetDas Übertragungskabel
ist unterbrochen oder
fehlerhaft verdrahtet.
leuchtet
nicht
leuchtetDie CPU des Master−
leuchtetDas Übertragungskabel
leuchtet
nicht
Host−Schnittstellenbau
Die CPU der Host−
Schnittstellenbaugruppe
ist fehlerhaft
Baugruppe ist fehler
haft.
wurde kurzgeschlossen.
An der NT−Baugruppe
liegt keine Spannung
an.
gruppen wurden ent
fernt bzw. hinzugefügt.
bung
Verdrahten Sie das
Übertragungskabel ord
nungsgemäß.
Ersetzen Sie die Host−
Schnittstellenbaugruppe
Ersetzen Sie das Ma
ster−Baugruppe.
Verdrahten Sie das
Übertragungskabel ord
nungsgemäß.
Schalten Sie die Versor
gungsspannung für die
Host−Schnittstellenbau
gruppe erneut ein.
Überprüfen Sie die E/A−
Tabelle der SPS und
setzen Sie sie zurück.
Abb. 146: Fehler und Alarme
Hinweis
Die Worteinstellungen
für die SPS und die
Host−Schnittstellenbau
gruppe überschneiden
sich.
– Das Symbol ”–––” bedeutet, daß der Status der Anzeige nicht relevant ist.
– Tritt ein Fehler auf, der nicht in dieser Tabelle enthalten ist, überprüfen Sie den
Betrieb des Systems, indem Sie jede Host–Schnittstellenbaugruppe einzeln mit
der Master–Baugruppe verbinden.
– Alle aufgeführten Anzeigenkombinationen beziehen sich auf Fehlerzustände.
– Liegt innerhalb des NT–Baugruppe ein Fehler vor, werden die Ausgänge mögli-
cherweise unabhängig von dem letzten Zustand Beibehalten/Ausschalten–Ein-
stellung der SYSMAC–BUS Host–Schnittstellenbaugruppe deaktiviert.
72
Page 78
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
In diesem Kapitel werden die Hardware und Befehle der C200H–Schnittstellenbaugruppen NT20M–LB121–EV1 und NT600M–LB121 beschrieben. Sofern keine Unterschiede zwischen diesen beiden Baugruppen bestehen, werden sie einfach als
C200H–Schnittstellenbaugruppen bezeichnet.
Für die C200H–Schnittstellenbaugruppen wird eine Speicherprogrammierbare
Steuerung C200H als Host benötigt. Sie werden über den E/A–Erweiterungs–
Steckverbinder der Baugruppenträger angeschlossen.
Bitte beachten Sie die folgenden Einschränkungen:
– Bei Verwendung einer C200H–Schnittstellenbaugruppe mit einem NT600M wird
eine System–ROM–Baugruppe NT600M–SMR02–E benötigt. Das Modell
NT600M–SMR01–E eignet sich nicht zur Verwendung mit einer C200H–Schnitt-
stellenbaugruppe.
– Bei Verwendung einer CPU C200H–CPU02–E kann weder ein E/A–Erweite-
rungs–Baugruppenträger noch eine C200H–Schnittstellenbaugruppe ange-
schlossen werden.
– Sofern kein gesonderter Verweis vorliegt, beziehen sich alle in diesem Kapitel
angegebenen Schalternummern auf die Schalter der C200H–Schnittstellenbau-
gruppe.
– Die C200H–Schnittstellenbaugruppen eignen sich nicht zur Verwendung mit der
NT–Baugruppe NT600M–DF121–E/DT121–E.
– Die C200H–Schnittstellenbaugruppe kann an keinen Slave–Baugruppenträger
angeschlossen werden.
1. Technische Daten und Schaltereinstellungen
Klassifizierung der C200H–Schnittstellenbaugruppe
Die C200H–Schnittstellenbaugruppe zählt zu den C200H–E/A–Sonderbaugruppen
und besitzt sowohl die Funktion eines E/A–Erweiterungs–Baugruppenträgers sowie die einer E/A–Sonderbaugruppe.
C200H–Schnittstellenbaugruppe
E/A–Steuerung
Abb. 147: Blockschaltbild der C200H–Schnittstellenbaugruppe
E/A–
Erweiterungs–
Baugruppenträger
Durch die Verwendung einer C200H–Schnittstellenbaugruppe ist es nicht mehr
erforderlich, eine zusätzliche Baugruppe auf den Baugruppenträger zu stecken. Mit
der C200H–Schnittstellenbaugruppen wird die Verbindung einfach über den
E/A–Erweiterungs–Steckverbinder des Baugruppenträgers hergestellt.
Innerhalb eines C200H–SPS–Systems können in der Regel zwei E/A–Erweiterungs–Baugruppenträger an den CPU–Baugruppenträger angeschlossen werden.
Da C200H–Schnittstellenbaugruppen jedoch als E/A–Erweiterungs–Baugruppenträger zählen, können bei Verwendung einer dieser Baugruppen nur noch ein zusätzlicher E/A–Erweiterungs–Baugruppenträger verwendet werden.
NT20M–DF/DT12_ + NT20M–LB121–EV1 oder
NT600M–DF/DT122 + NT600M–LB121
NT20M–DF/DT12j + NT20M–LB121 oder
NT600M–DF/DT122 + NT600M–LB121
Abb. 148:Systemkonfiguration
Die DIP–Schalter SW1 und SW2 befinden sich zusammen mit dem Drehschalter
SW3 unter der Rückwand–Abdeckung. Die beiden DIP–Schalter dienen beispielsweise zur Einstellung des ersten der Schnittstellenbaugruppe zugewiesenen Wortes und der Drehschalter zur Einstellung der Baugruppennummer.
Da die Schnittstellenbaugruppe als E/A–Sonderbaugruppe arbeitet, muß ihr eine
Baugruppennummer zugewiesen werden. Achten Sie bei der Einstellung der Baugruppennummer mit SW3 darauf, keine Nummer einzustellen, die bereits für eine
andere E/A–Sonderbaugruppe eingestellt wurde.
0
1
9
2
8
7
3
4
6
5
Abb. 149: Werkseitige Einstellung von SW3
74
Nach der Einstellung der Baugruppennummer werden der E/A–Sonderbaugruppe
die in Abb. 150 aufgeführten Worte des C200H–Speichers zugewiesen. Die der
Schnittstellenbaugruppe zugewiesenen Worte werden jedoch nicht verwendet, da
die Verarbeitung in dem DM–Bereich stattfindet. Die der Schnittstellenbaugruppe
als E/A–Sonderbaugruppe zugewiesenen Worte können daher als Hilfsmerker
oder –worte verwendet werden.
Page 80
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
EinheitWort
0100 bis 109
1110 bis 119
2120 bis 129
3130 bis 139
4140 bis 149
5150 bis 159
6160 bis 169
7170 bis 179
8180 bis 189
9190 bis 199
Abb. 150: Wortzuweisung der C200H–Schnittstellenbaugruppen
Erstes Wort und
Speichertabellen–Bereich
einstellen
SW1
ON
12345678
Anzahl der Zeichenketten–Einträge
Anzahl der Zahlen–Einträge
Erstes Wort
Abb. 151: Werkseitige Einstellung von SW1 und SW2
Erstes Wort (SW1)
Bei allen Datenübertragungen zwischen der C200H–Schnittstellenbaugruppe und
der C200H–SPS wird der DM–Bereich der C200H verwendet. Das erste Wort des
DM–Bereiches wird über SW1 eingestellt. Der Befehls– , Merker– und Speichertabellen–Bereich werden automatisch, ausgehend von dem ersten Wort, zugewiesen. Nähere Angaben zur Struktur des Datenspeichers sind im Kapitel 2 –
BEFEHLE enthalten.
SW2
ON
1234
Auf OFF gesetzt
Speicherungsreihenfolge der Daten der
Zahlentabelle
Speichertabellen–Initialisierung
Der Speichertabellen–Bereich für die C200H–Schnittstellenbaugruppen wird, genau wie bei den SYSMAC–WAY Schnittstellenbaugruppen NT20M–LK203–E und
NT600M–LK201–E, dem Datenmerker(DM)–Bereich der C200H zugewiesen. Zahlen– und Zeichenkettentabellen werden in dem Speichertabellen–Bereich zugewiesen, wobei die Anzahl der Einträge für jeden dieser Tabellentypen mit SW1
eingestellt wird.
Die Anzahl der Zahlentabellen–Einträge kann auf 0, 32, 64 oder 128 und die der
Zeichenkettentabellen–Einträge auf 0, 8, 16 oder 32 eingestellt werden. Alle spezifizierten Zahlen– und Zeichenkettentabellen–Einträge werden, beginnend mit Tabelle Nr. 000, in aufsteigender Reihenfolge zugewiesen.
Ein einzelner Zahlentabellen–Eintrag wird in zwei DM–Worten und ein einzelner
Zeichenkettentabellen–Eintrag in 20 DM–Worten gespeichert. (Bei dem NT20M
werden Zeichenkettentabellen–Einträge jedoch nur in den 16 äußersten, linken
Worten gespeichert, die vier äußersten, rechten Worte werden nicht verwendet.)
1. DM 0000 bis DM 0999 werden für Datenübertragungen zwischen der Schnitt-
stellenbaugruppe und der SPS verwendet. Im Gegensatz zur SYSMAC–WAY
Schnittstellenbaugruppe hängt die Anzahl der DM–Worte von der Anzahl der
spezifizierten Zahlen– und Zeichenkettentabellen–Einträge ab. Nähere Anga-
ben finden Sie im Kapitel 2 – Befehle.
2. Handelt es sich um ein CPU–Modell C200H–CPU11–E, werden DM 0969 bis
DM 0999 zur systeminternen Verwendung vorbehalten und können nicht als
Speichertabellen–Bereich verwendet werden.
Anzahl der
Zahlentabellen–Einträge
(SW1)
76
Segment 5Segment 6No. of entries
AUSAUS0
EINAUS32
AUSEIN64
EINEIN128
Abb. 153: Einstellung mit SW1 über Segment 5 und 6
Page 82
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
Anzahl der
Zeichenkettentabellen–
Einträge (SW1)
Speichertabellen–
Initialisierung (SW2)
Speicherreihenfolge der
Zahlentabellen–Daten
(SW2)
Segment 7Segment 8
AUSAUS0
EINAUS8
AUSEIN16
EINEIN32
Abb. 154: Einstellung mit SW1 über Segment 7 und 8
Anzahl der Einträge
Bei der Speichertabellen–Initialisierung werden die über das Unterstützungs–Tool
oder im DM–Bereich der SPS spezifizierten Tabellenwerte verwendet. Um auf dem
Display der NT–Baugruppe die Produktionsmenge anzuzeigen, stellen Sie Segment 1 auf ON. Bei dieser Einstellung wird der DM–Wert der SPS verwendet. Stellen Sie zur Anzeige des Anfangswertes Segment 1 auf OFF. Bei dieser Einstellung
wird der durch das Unterstützungs–Tool spezifizierte Anfangswert angezeigt.
Segment 1
AUSÜber das Unterstützungs–Tool spezifizierter Anfangswert
EINÜber den SYSMAC–DM–Wert spezifizierter Anfangswert
Abb. 155: Einstellung mit SW2 über Segment 1
Speichertabellen–Anfangswert
Die Speicherreihenfolge des Zahlentabellen–Bereiches und der Zahlen–Speichertabellen–Einstellbefehl kann über Segment 2 spezifiziert werden. Wird Segment 2
auf ON gesetzt, werden zunächst die vier rechten und dann die vier linken Ziffern
der numerischen Daten gespeichert. Negative Werte können nicht verwendet werden.
Der Steckverbinder für die Schnittstellenbaugruppe besitzt die gleiche Form wie
der des C200H–Baugruppenträgers.
Abb. 157: Schnittstellen–Steckverbinder
Verwenden Sie zum Anschluß einer C200H–Schnittstellenbaugruppe an die
C200H ein C200H–E/A–Verbindungskabel, um die Baugruppe direkt mit dem Baugruppenträgers zu verbinden. Die C200H–Schnittstellenbaugruppe kann, wie in
Abb. 158 dargestellt, an einen einzelnen Baugruppenträger angeschlossen werden. Bei Verwendung von zwei E/A–Erweiterungs–Baugruppenträger können Sie
jedoch keine C200H–Schnittstellenbaugruppe anschließen.
Wort
Segment 2
AUSEIN
Die C200H–Schnittstellenbaugruppe ist nur mit einem Schnittstellen–Steckverbinder ausgestattet und kann daher nicht zwischen einen Baugruppenträger geschaltet werden. Sie muß an den letzten Baugruppenträger des SPS–Systems
77
Page 83
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
angeschlossen werden. Ein Anschluß der C200H–Schnittstellenbaugruppe an einen Slave–Baugruppenträger ist nicht möglich.
£Die maximale zulässige Kabellänge beträgt 12 m.
Verwenden Sie die in Abb. 159 aufgeführten E/A–Verbindungskabel.
ModellKabellänge (L)
C200H-CN31130 cm
C200H-CN71170 cm
C200H-CN2212 m
C200H-CN5215 m
C200H-CN13110 m
Abb. 159: Verbindungskabel
L
– Innerhalb der Systemkonfiguration beträgt die maximale Gesamtlänge aller E/A–
Verbindungskabel 12 m.
– Stecken Sie das E/A–Verbindungskabel vorsichtig ein und befestigen Sie es mit
zwei Schrauben.
78
Page 84
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
Schrauben
Abb. 160: E/A–Verbindungskabel anschließen
Hinweis
NT–Einstellungen
überprüfen
– Wird das E/A–Verbindungskabel durch eine Öffnung geführt, muß diese einen
Durchmesser von mindestens 53 mm besitzen. Wurde das Steckergehäuse zu
vor entfernt, ist eine Öffnung von mindestens 33 mm erforderlich. Setzen Sie das
Steckergehäuse jedoch unbedingt wieder auf und ziehen Sie die Schrauben fest
an.
– Die maximale Zugbeanspruchung des Kabels beträgt 5 kg. Dieser Wert darf
nicht überschritten werden.
Die Einstellungen der NT–Baugruppe können über das Systemmenü überprüft
werden. Weitere Informationen finden Sie im Teil 1 dieses Handbuches.
1. Um ins Systemmenü zu gelangen, drücken Sie gleichzeitig die Summer–, [PFEIL
AUFWÄR TS]– und [PFEIL ABWÄRTS]–Tasten
2. Wählen Sie die Datenpflege–Betriebsart an
3. Wählen Sie die NT–Einstellungen
4. Drücken Sie die [PFEIL ABWÄR TS]–Taste
(Maintenance Mode)
(PT–Setting)
Hinweis
C200H–Schnittstellen–Baugruppeneinstellung
Zahlentabelleneinträge128
Zeichenketteneinträge32
Adressen des 1. W ortesDM 0000
Abb. 161: Display zur Anzeige der Einstellungen
Page
j
Um in die RUN–Betriebsart zurückzukehren, drücken Sie gleichzeitig die Summer–, [PFEIL AUFWÄRTS]– und [PFEIL ABWÄRTS]–Taste.
79
Page 85
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
Vorsichtsmaßnahmen beim Ein– oder Ausschalten der Versorgungsspannung
Da die Schnittstellenbaugruppe die Funktion eines E/A–Erweiterungs–Baugruppenträgers besitzt, müssen Sie beim Ein– und Ausschalten mit Vorsicht vorgehen.
Beachten Sie, daß der gesamte SPS–Betrieb unterbrochen wird, wenn die NT–
Baugruppe ausgeschaltet oder das E/A–Verbindungskabels unterbrochen wird.
Wird ein E/A–Verbindungskabel während des Betriebs abgezogen, zeigt die
C200H einen E/A–Busfehler an und der Betrieb wird unterbrochen. Um den Betrieb
erneut aufzunehmen, muß das Kabel wieder eingesteckt und der Fehler gelöscht
werden.
Versorgungsspannung einschalten
Zunächst die NT–Baugruppe,
anschließend die C200H
Zunächst die C200H, anschließend
die NT–Baugruppe
Gleichzeitiges Einschalten der
C200H und NT–Baugruppe
Versorgungsspannung ausschalten
Zunächst die NT–Baugruppe,
anschließend die C200H
Zunächst die C200H, anschließend
die NT–Baugruppe
Nach dem Einschalten der NT–Baugruppe wird eine Meldung auf dem Display
eingeblendet, die anzeigt, daß die NT–Baugruppe die Verbindung mit dem Host
herstellt. Nach dem Einschalten der C200H wird diese Meldung für ca. 1 Sekunde auf
dem Display angezeigt. Anschließend beginnt der Normalbetrieb – vorausgesetzt, die
NT–Baugruppe ist in der E/A–Tabelle gespeichert.
Auf dem Display wird keine Meldung angezeigt, falls Sie in der Datenpflege–Betriebsart
(Maintenance–Mode) PT–SETTINGS wählen und die [PFEIL ABWÄRTS]–Taste
drücken, während die SPS C200H ausgeschaltet ist. Anschließend wird die Meldung
CONNECTING TO HOST eingeblendet.
Nach dem Einschalten der SPS wird die C200H–CPU zurückgesetzt und die
Programmierkonsole ist nicht funktionsbereit. Sobald die NT–Baugruppe eingeschaltet
wird, wird für ca. 1 Sekunde eine Meldung auf dem Display angezeigt, die angibt, daß
die NT–Baugruppe die Verbindung mit dem Host herstellt. Anschließend beginnt der
Normalbetrieb – vorausgesetzt, die NT–Baugruppe ist in der E/A–Tabelle gespeichert.
Auf dem Display erscheint über mehrere Sekunden eine Meldung, daß die
NT–Baugruppe die Verbindung mit dem Host herstellt. Anschließend beginnt der
Normalbetrieb.
Wird die Versorgungsspannung der NT–Baugruppe zuerst ausgeschaltet, wird die
C200H–CPU zurückgesetzt und die Programmierkonsole ist nicht funktionsbereit.
Wird die Versorgungsspannung der C200H zuerst ausgeschaltet, kann sie keine
weiteren Befehle mehr senden. Daher bleibt der zuletzt auf dem Display angezeigte
Bildschirm erhalten.
Hinweis
2. Befehle
E/A–Zuweisung
Host an NT–Baugruppe
80
Gehen Sie bei dem Ausschalten der Versorgungsspannung stets mit Vorsicht vor.
Unterbrechen Sie zuerst den Betrieb der C200H, bevor Sie eine defekte NT–Baugruppe austauschen. Falls Sie nur die Versorgungsspannung der NT–Baugruppe
ausschalten, stoppt die C200H augenblicklich. Hierdurch kann ein Unfall oder einer
Beschädigung des Steuerungssystems verursacht werden.
In den folgenden Befehlstabellen handelt es sich bei ”n” um das erste mit SW4
spezifizierte Wort. Der Status der Worte n bis n+7 kann in der C200H geändert
werden, um verschiedene Vorgänge der NT–Baugruppe zu steuern oder auf verschiedene Daten der NT–Baugruppe zuzugreifen.
Bei der Kommunikation Host an NT–Baugruppe wird zwischen Kommunikationsbefehlen an die NT–Baugruppe und der Steuerung von Lamps und Touch–Switches
unterschieden.
Page 86
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
Ausgangs
Ausgangs
Ausgangs
Kommunikationsbefehle
Kommunikationsbefehle bestehen aus einem Befehlscode und Ausgangsdaten, die
in den Worten n bis n+3 gespeichert sind. Durch den Befehlscode wird der Betriebsvorgang spezifiziert (wie z.B. eines analogen Bildschirms). Die Betriebsvorgänge werden an späterer Stelle eingehend beschrieben. Die Ausgangsdaten
bestehen aus den verschiedenen, für den jeweiligen Vorgang benötigten Daten.
Steuerung von Lamps und Touch–Switches
Die Anzeigen–Steuermerker in den Worten n+4 bis n+7 werden zur Steuerung der
Lamps und Touch–Switches mit den Nummern 00 bis 63 verwendet. Ist eines dieser Merker auf ON gesetzt, leuchtet die Lamp/der Touch–Switch mit der Nummer,
die diesem Merker entspricht. Ist der Merker auf OFF gesetzt, leuchtet die Lamp/
der Touch–Switch nicht.
MerkerWort
nn+1n+2n+3n+4n+5n+6n+7
00Lamp/
switch 00
01Lamp/
switch 01
02Lamp/
switch 02
03Lamp/
switch 03
04Lamp/
switch 04
05
06
07Lamp/
08Lamp/
09Lamp/
10Lamp/
11Lamp/
12BefehlscodeMerker
13Merker
14Merker
15Merker
Abb. 162: Steuermerker Lamps/Touch–Switches – Host an NT–Baugruppe
Ausgangsdaten
0
1
2
3
AusgangsAusgangsAusgangs
daten
daten
daten
Lamp/
switch 05
Lamp/
switch 06
switch 07
switch 08
switch 09
switch 10
switch 11
Lamp/
switch 12
Lamp/
switch 13
Lamp/
switch 14
Lamp/
switch 15
Lamp/
switch 16
Lamp/
switch 17
Lamp/
switch 18
Lamp/
switch 19
Lamp/
switch 20
Lamp/
switch 21
Lamp/
switch 22
Lamp/
switch 23
Lamp/
switch 24
Lamp/
switch 25
Lamp/
switch 26
Lamp/
switch 27
Lamp/
switch 28
Lamp/
switch 29
Lamp/
switch 30
Lamp/
switch 31
Lamp/
switch 32
Lamp/
switch 33
Lamp/
switch 34
Lamp/
switch 35
Lamp/
switch 36
Lamp/
switch 37
Lamp/
switch 38
Lamp/
switch 39
Lamp/
switch 40
Lamp/
switch 41
Lamp/
switch 42
Lamp/
switch 43
Lamp/
switch 44
Lamp/
switch 45
Lamp/
switch 46
Lamp/
switch 47
Lamp/
switch 48
Lamp/
switch 49
Lamp/
switch 50
Lamp/
switch 51
Lamp/
switch 52
Lamp/
switch 53
Lamp/
switch 54
Lamp/
switch 55
Lamp/
switch 56
Lamp/
switch 57
Lamp/
switch 58
Lamp/
switch 59
Lamp/
switch 60
Lamp/
switch 61
Lamp/
switch 62
Lamp/
switch 63
NT–Baugruppe an Host
Bei der Kommunikation NT–Baugruppe an Host wird zwischen Kommunikationsbefehlen von der NT–Baugruppe und Eingabeinformation der Touch–Switches und
Funktionstasten unterschieden.
81
Page 87
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
Eingabe–
Eingabe–
Eingabe–
Kommunikationsbefehle
Kommunikationsbefehle beinhalten den NT–Status, einen Befehlscode und Eingabedaten, die in den Worten n+8 bis n+11 gespeichert sind. Die Statusworte der
NT–Baugruppen enthalten Informationen über den Betriebszustand. Der Befehlscode spezifiziert den Vorgang, wie z.B. Eingabestatus der Touch–Switches und
Funktionstansten. Die einzelnen Vorgänge werden an späterer Stelle eingehend
beschrieben. Eingangsdaten bestehen aus den verschiedenen Daten, auf die während des jeweiligen Vorgangs zugegriffen wird.
Eingaben über Touch–
Switches und
Funktionstasten
Touch–Switch– und Funktionstasten–Eingaben können von der C200H anhand des
Merkerstatus in den Worten n+12 bis n+15 erkannt werden. Die Touch–Switch–
Nummern liegen im Bereich zwischen 00 und 63, die der Funktiontasten zwischen
00 und 11. Ist ein Merker auf ON gesetzt, ist der entsprechende Touch–Switch/
Funktionstaste ebenfalls auf ON gesetzt. Eingaben sind nur dann gültig, wenn die
Merker–Attribute zuvor mit dem Unterstützungs–Tool spezifiziert wurden.
Abb. 163: Steuermerker Lamps/Touch–Switches – NT–Baugruppe an Host
Merker
00 bis 15Zahlentabellen–Eintrag
n: Erstes Wort (mit SW1, Segmente 1 bis 4, spezifiziert)
Abb. 164: E/A–Zuweisungen für eine Zahlentabelle
n+16n+17n+18n+19n+20 bis n+269n+270n+271
Zahlentabellen–Eintrag
Nr. 0
Nr. 1
Switch/key08Switch 24Switch 40Switch 56
Switch/key09Switch 25Switch 41Switch 57
Switch/key10Switch 26Switch 42Switch 58
Switch/key11Switch 27Switch 43Switch 59
Switch 13Switch 29Switch 45Switch 61
Switch 15Switch 31Switch 47Switch 63
Zahlentabellen–Einträge Nr.
2 bis 126
Zahlentabellen–Eintrag Nr.
127
82
Page 88
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
Merkern+272 bis n+291n+292 bis n+311n+312 bis n+891n+892 bis n+911
00 bis 15Zeichenkettentabellen–Eint
rag Nr. 0 (40 Bytes = 20
Worte)
n: Erstes Wort (mit SW1, Segmente 1 bis 4, spezifiziert)
Abb. 165: E/A–Zuweisungen für eine Zeichenkettentabelle
Zeichenkettentabellen–Ein
trag Nr. 1 (40 Bytes = 20
Worte)
Zeichenkettentabellen–Ein
träge Nr. 2 bis Nr. 30 (40
Bytes = 20 Worte)
Zeichenkettentabellen–Ein
trag Nr. 31 (40 Bytes = 20
Worte)
Hinweis
– Die Anzahl der Zahlentabellen– und Zeichenkettentabellen–Einträge wird über
die Segmente 5 bis 8 von SW1 eingestellt.
– Bei den NT20M–Zeichenkettentabellen–Einträgen werden nur die oberen 32 By
tes (16 Worte) der 40 obenstehend aufgeführten Bytes (20 Worte) verwendet.
– Die hier angegebenen Speichertabellen–E/A–Zuweisungen beziehen sich auf die
maximale Anzahl der spezifizierbaren Zahlen– und Zeichenkettentabellen–Ein
träge.
BefehlsbereichDie Zuweisung der Worte n bis n+3 (Host/NT–Übertragung) und n+8 bis n+11 (NT/
Host–Übertragung) ermöglicht die Einstellung von Befehlen zur Anzeigenumschaltung und zur Ausführung ähnlicher Funktionen. Für die Steuerung der
Host/NT–Übertragung werden die Befehlscodes und die entsprechenden Daten in
den Worten n bis n+3 spezifiziert. Die von der NT–Baugruppe auf den Host zu
übertragenden Daten werden in den Worten n+8 bis n+11 spezifiziert. Dies ist ein
zugewiesener Lesebereich, der nicht zum beschreiben vom Host verwendet werden darf.
BefehlscodeSpezifiziert den Betrieb (z.B. Anzeige oder Übertragung von Zahlenwerten).
AusgangsdatenDaten für die Ausgabe
EingangsdatenEingelesene Daten
NT–StatusZeigt den Betriebszustand der NT–Baugruppe an.
Abb. 168: Verwendung der E/A–Worte/Merker
NT–Status
Merker BezeichnungFunktion
12STROBEZeitsteuerung der Datenübertragung von der NT–Baugruppe auf den Host. Detaillierte
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt BETRIEBSFLUß UND –TAKT.
13BAT LOWDieser Merker wird bei einem Abfall der NT–Batteriespannung gesetzt.
14BUSYDie C200H–Schnittstellenbaugruppe setzt während der Anzeigenauffrischung den BUSY–Merker
nicht und Befehle können von dem Host nicht empfangen werden. Warten Sie nach dem Senden
eines Befehles zur Anzeigenumschaltung daher mindestens 200 ms, bevor Sie den nächsten
Befehl senden. Stellen Sie die Wartezeit für die Situationen, in denen die Anzeige längere Zeit in
Anspruch nimmt, entsprechend ein.
15PT RUNDieser Merker zeigt an, daß sich die NT–Baugruppe in der RUN–Betriebsart befindet.
Abb. 169: Merker 12...15 von Wort n+8
Die Merker 12 bis 15 des Wortes n+8 zeigen den Betriebszustand der NT–Baugruppe an (sehen Sie die Abb. 169).
Hinweis
84
Der NT–Betrieb kann durch die Auswahl des System–Menüs nicht deaktiviert werden. Sie müssen das System–Menü anwählen und dort die MAINTENANCE–Betriebsart aktivieren. Darüber hinaus wird der NT RUN–Merker nicht zurückgesetzt,
wenn die TRANSMIT–Betriebsart aktiviert ist oder wenn beim Einschalten ein Fehler in einer gespeicherten Anzeige erkannt wird.
Page 90
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
STROBE (Takt)
Hinweis
Die Datenübertragung NT–C200H wird von der NT–Baugruppe über ein
Strobe(Takt)–Signal gesteuert. Programmieren Sie die C200H so, daß Daten bei
steigender Strobe–Signalflanke eingelesen werden.
Der Taktzyklus ändert sich entsprechend der SPS–Zykluszeit. Wie in Abb. 170 dargestellt, wird das Strobe–Signal, entsprechend der E/A–Auffrischungszeit der
C200H, ein– und ausgeschaltet.
DatenDaten 1Daten 2Daten 3
Takt
E/A–
Auffrischung
Abb. 170: Strobe–Signal ein/ausschalten
E/A–
Auffrischung
E/A–
Auffrischung
E/A–
Auffrischung
E/A–
Auffrischung
E/A–
Auffrischung
Werden Daten, wie in Abb. 170 gezeigt, kontinuierlich von der NT–Baugruppe ausgegeben, sind von dem Zugriff auf die ersten Ausgangsdaten bis zur Bereitstellung
der nächsten Ausgangsdaten zwei SPS–Zyklen erforderlich. Wird in der Mitte eines STROBE ON/OFF–Zyklusen ein Touch–Switch gedrückt, werden keine Daten
ausgegeben.
Wird derselbe Touch–Switch bzw. dieselbe Funktionstaste kontinuierlich gedrückt,
wird das Strobe–Signal beim zweiten Mal nicht mehr aktiviert. Dies gilt auch bei
kontinuierlichem Drücken der [ENTER]–Taste nach einer numerischen Einstellung
und bei wiederholter Einstellung der gleichen Zahl für die gleiche Zahlentabelle mit
anschließender Betätigung der [ENTER] Taste.
– Von der positiven Flanke des Strobe–Signals bis zur negativen Flanke kann die
NT–Baugruppe keine Daten empfangen. Werden während dieser Zeit ein
Touch–Switch gedrückt, werden die Daten von der NT–Baugruppe nicht ausgegeben.
– Die Ausgabe des Strobe–Signals erfolgt nur bei einer Änderung des Befehlsbe-
reiches, der für die Übertragung von Daten von der NT–Baugruppe an den Host
zugewiesen wird. Bei Änderungen des Merker–Informations– oder Speichertabellen–Bereiches wird kein Strobe–Signal ausgegeben.
Merker–Informationsbereich Der Merker–Informationsbereich besteht aus den Worten n+4 bis n+7 (Host/NT–
Übertragung) und n+12 bis n+15 (NT/Host–Übertragung). Dieser Bereich wird für
die Steuerung von Lamps– und Touch–Switches verwendet. Über Merker wird der
Zustand der Touch–Switches und Funktionstasten gesteuert.
Werden Lamps– oder Touch–Switches der NT–Baugruppe von der C200H über
Merker gesteuert, wird der Anzeigenzustand in den Worten n+4 bis n+7 gespeichert. Dieser Bereich ist für die Steuerung der Lamps/Touch–Switches 0 bis 63
reserviert. Für Lamps bzw. Touch–Switches mit anderen Nummern müssen die
betreffenden Daten über den Befehlsbereich spezifiziert werden. Da die in den
Worten n+12 bis n+15 spezifizierten Informationen den Touch–Switches 0 bis 63
entsprechen, kann der Zustand der Touch–Switches, denen die Nummer 64 oder
eine höhere Nummer zugewiesen wurde, nicht ausgegeben werden.
Wird ein Merker in den Worten n+4 bis n+7 gesetzt, leuchtet das Lamp bzw. der
Touch–Switch mit der entsprechenden Nummer auf (inverse Anzeige). Nach dem
Zurücksetzen der Merker ist das Lamp bzw. der Touch–Switch erloschen (normale
Anzeige). Da die Lamps bzw. Touch–Switches 0 bis 63 über Merker gesteuert werden, sind nur diese beiden Zustände (inverse Anzeige – normale Anzeige) möglich. Um Lamps bzw. Touch–Switches als invers blinkende Anzeige darzustellen,
müssen Sie eine Nummer > 64 vergeben.
85
Page 91
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
Handelt es sich bei der gegenwärtigen Anzeige um eine Merker–Anzeige, wird der
Touch–Switch– bzw. Funktionstasten–Zustand in den Worten n+12 bis n+15 angezeigt. Der Zustand der Touch–Switches bzw. der Funktionstasten 0 bis 63 wird daher als Merker–Information ausgegeben. Wird keine Merker–Anzeige verwendet,
ist dieser Bereich ungültig und die betreffenden Daten müssen numerisch im Befehlsbereich gespeichert werden.
Beim Drücken eines Touch–Switches oder einer Funktionstaste wird der der Tastennummer entsprechende Merker in den Worten n+12 bis n+15 gesetzt und bei
erneuter Freigabe der Taste rückgesetzt.
In Abb. 171 und 172 ist die Zuweisung von Merkern und Lamps/Touch–Switches
dargestellt.
Abb. 172: Zuweisung von Merkern und Lamps/Touch–Switches
Speichertabellen–BereichDer Inhalt der NT–Speichertabellen (d.h. Zahlen– und Zeichenkettentabellen) wird
in den Worten n+16 bis n+911 des DM–Bereiches abgelegt. Werden Zahlen oder
Zeichenketten in diesem Bereich gespeichert, ändert sich der Inhalt der NT–Zahlen– bzw. Zeichenkettentabelle. Darüber hinaus können Zahlentabellen, die mit
Hilfe der Zahlen–Editierfunktion der NT–Baugruppe erstellt wurden, in diesem Bereich gespeichert werden. Über diese Funktion können Sie Zahlen und Zeichenketten mit einem einfachen Programm ändern.
Hinweis
Damit der Inhalt der über die NT–Baugruppe spezifizierten Speichertabellen beim
Einschalten bzw. bei der Rücksetzung der C200H–Schnittstellenbaugruppe dem
Inhalt des Host Datenspeichers entspricht, wird der Inhalt der im NT–Anzeigen–
Datenspeicher abgelegten Speichertabellen in den Host–Datenspeicher übertragen. Dabei wird die Anzahl der über SW1 spezifizierten Speichertabellen–Einträge
berücksichtigt.
Im Gegensatz zu der SYSMAC–WAY Schnittstellenbaugruppe (NT20M–LK203–E
und NT600M–LK201–E) ändert sich der über die C200H–Schnittstellenbaugruppe
zugewiesene Speichertabellen–Bereich entsprechend der Anzahl der spezifizierten
Zahlen– bzw. Zeichenkettentabellen–Einträge.
Abb. 173 zeigt den verwendeten DM–Bereich und das höchstmögliche erste Wort
bei verschiedenen Kombinationen von Zahlen– und Zeichenkettentabellen–Einträgen.
Nicht verwendet---Nicht verwendet---DM 0896
32n+16 bis n+79Nicht verwendet---DM 0896
64n+16 bis n+143Nicht verwendet---DM 0832
128n+16 bis n+271Nicht verwendet---DM 0704
Nicht verwendet---8n+16 bis n+175DM 0768
32n+16 bis n+798n+80 bis n+239DM 0704
64n+16 bis n+1438n+144 bis n+303DM 0640
128n+16 bis n+2718n+272 bis n+431DM 0512
Nicht verwendet---16n+16 bis n+335DM 0640
32n+16 bis n+7916n+80 bis n+399DM 0576
64n+16 bis n+14316n+144 bis n+463DM 0512
128n+16 bis n+27116n+272 bis n+591DM 0384
Nicht verwendet---32n+16 bis n+655DM 0320
32n+16 bis n+7932n+80 bis n+719DM 0256
64n+16 bis n+14332n+144 bis n+783DM 0192
128n+16 bis n+27132n+272 bis n+911DM 0064
Abb. 173: DM–Bereich
Zahlentabelle
Bei der Spezifikation von 32 Zahlen– und 16 Zeichenkettentabellen–Einträgen wird
der Speichertabellen–Bereich folgendermaßen strukturiert:
WortMerker
n+16Zahlentabelle 0
n+17
n+18 bis n+77Zahlentabelle 1 bis 30
n+78Zahlentabelle 31
n+79
n+80 bis n+99Zeichenkettentabelle 0
n+100 bis n+379 Zeichenkettentabelle 1 bis 14
n+380 bis n+399 Zeichenkettentabelle 15
Abb. 174: Struktur Speichertabellen–Bereich
(MSB)(LSB)
2 Worte X 32
Einträge = 64 Worte
20 Worte X 16 Einträge = 320
Worte
(Die NT20M verwendet nur 16
Worte für einen Zeichenkettentabellen–Eintrag.)
Speichertabellen–Bereich
Ein einzelner Zahlentabellen–Eintrag (8 BCD–Ziffern) wird in zwei Worten des
Host–DM–Bereiches gespeichert. Das Speicherverfahren des Speichertabellen–
Eintrags und die numerischen Daten, die gespeichert werden können, hängen von
der Einstellung von Segment 2 des Schalters SW2 ab.
SW2–2 OFF
88
Die äußersten linken vier Ziffern (BCD) werden in Wort m und die äußersten rechten vier Ziffern (BCD) in Wort m+1 gespeichert. Ein negativer Wert kann verwendet
werden.
Abb. 175: Inhalt von Wort m und m + 1 bei SW2–2 OFF
Page 94
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
Hinweis
SW2–2 ON
Abb. 176 und 177 kennzeichnet m ein in der Zahlentabelle spezifiziertes Wort.
Beispiel
m1234
m+15678
Abb. 176: Einstellung 12345678
m
m+14567
Abb. 177: Einstellung –1234567
F123
Die äußersten rechten vier Ziffern (BCD) werden in Wort m und die äußersten linken vier Ziffern (BCD) in Wort m+1 gespeichert. Negative Werte sind nicht zulässig.
Abb. 178: Inhalt von Wort m und m + 1 bei SW2–2 ON
Hinweis
Zeichenkettentabelle
In Abb. 179 und 180 kennzeichnet m ein in der Zahlentabelle spezifiziertes Wort.
Beispiel
m5678
m+11234
Abb. 179: Einstellung 12345678
Das Segment muß auf OFF gesetzt werden, damit das Speicherverfahren des
Speichertabellen–Eintrags dem der Host–Schnittstelle entspricht.
Ein einzelner Zeichenkettentabellen–Eintrag wird in 20 Worten des Host–DM–Bereiches gespeichert. (Im Falle der NT20M wird der Zeichenkettentabellen–Eintrag
jedoch nur in den äußersten linken 16 Worten gespeichert, die äußersten rechten
vier Worte werden nicht verwendet.)
Abb. 180: Zeichenkettentabellen–Einträge in Wort m...m+19
89
Page 95
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
Hinweis
(1) (2) (3)... kennzeichnet die Reihenfolge, in der Worte in der Zeichenkette gespei-
chert werden.
In Abb. 182 kennzeichnet m ein in der Zeichenkettentabelle spezifiziertes Wort.
Die Daten werden in dem folgenden Code spezifiziert:
Normale Zeichen und Zeichen halber Größe:JIS–Code, 8 Bits
Breite Zeichen:Shift JIS Kanji–Code
BefehlscodeBefehle werden über einstellige Hexadezimalzahlen (0 bis F) spezifiziert – alle an-
deren Daten im BCD–Format (binär codierte Dezimalzahl).
BefehlscodeFunktion
0Spezifizierte Anzeige (Anzeigennummern 000 bis 999 für NT600M und 000 bis 250 für NT20M)
1Spezifizierte Anzeige (Anzeigennummern 1000 für NT600M, keine für NT20M)
2Nicht verwendet.
3Spezifikation von Zahlentabellen (Eingabe positiver Zahlen) (sehen Sie Hinweis H1)
4Spezifikation von Zahlentabellen (Eingabe negativer Zahlen) (sehen Sie Hinweis H1)
5Spezifikation von Zeichenkettentabellen (Einstellung der Nummer des Zeichenkettentabellen–Eintrags –
sehen Sie Hinweis H2)
6Spezifikation von Zeichenkettentabellen (Eingabe von Zeichenketten–Daten – sehen Sie Hinweis H2)
7Lamp/Touch–Switch–Steuerung (Einstellung der Nummer) (sehen Sie Hinweis H3)
8 bis BNicht verwendet.
CKopie der Speichertabelle
DSystemzustands–Steuerung
E and FNicht verwendet
Abb. 181: Host/NT–Übertragung
Befehlscode
0 bis 2Nicht verwendet.
3Zahlenänderung (Eingabe positiver Zahlen)
4Zahlenänderung (Eingabe negativer Zahlen)
5 bis 8Nicht verwendet.
9Touch–Switch–Eingabe (Nummernspezifikation)
ANicht verwendet.
BFunktionstasten–Eingabe (Nummernspezifikation)
C bis FNicht verwendet.
Abb. 182: NT/Host–Übertragung
Hinweis
H1 Verwenden Sie diesen Befehlscode, um Daten in dem Befehlsbereich zu spei-
chern und um den Inhalt der NT–Zahlentabelle zu ändern. Wird der zu ändernde Zahlentabellen–Eintrag in dem Speichertabellen–Bereich (n+16 bis
n+911) spezifiziert, können Sie die Änderung durch Eingabe der Daten in dem
entsprechenden Speichertabellen–Bereich vornehmen.
H2 Verwenden Sie diesen Befehlscode, um Daten in dem Befehlsbereich zu spei-
chern und um den Inhalt der NT–Zeichenkettentabelle zu ändern. Wird der zu
ändernde Zeichenkettentabellen–Eintrag in dem Speichertabellen–Bereich
(n+16 bis n+911) spezifiziert, können Sie die Änderung durch Eingabe der Daten in dem entsprechenden Speichertabellen–Bereich vornehmen. Bei Verwendung des Befehlscodes können Sie maximal sechs normale (oder drei breite)
Zeichen zusammen übertragen. Wird dagegen die Speichertabelle verwendet,
können Sie bis zu 40 normale (oder 20 breite) Zeichen zusammen übertragen.
Funktion
90
Page 96
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
H3 Da die Lamps und Touch–Switches 0 bis 63 über die Merker (n+4 bis n+7) ge-
steuert werden, ist eine Befehlscode–Steuerung nicht möglich. Der Befehlscode
kann nur zur Steuerung der Lamps und Touch–Switches verwendet werden,
denen eine Nummer > 64 zugewiesen wurde.
Beispiel
Reihen-
folge
1n
Abb. 183: Schreiben von –12345678 in dem Zahlentabellen–Eintrag 50
WortDatenBedeutung
n+1
n+2
n+3
4050
1234
5678
xxxx
Zahlentabellen–Eintrag 50, negative Zahl
Die äußersten linken Ziffern entsprechen 1234.
Die äußersten rechten Ziffern entsprechen 5678.
Nicht verwendet.
Dieses Segment muß auf OFF gesetzt werden, damit das Befehlsformat dem der
Host–Schnittstelle entspricht.
BefehleNur die folgenden Befehlsformate unterscheiden sich von denen der SYSMAC–
WAY Befehle.
– Kopie der Speichertabelle
– Zahlentabellen–Befehle (DIP–Schalter 2–2 auf ON)
Weitere Befehle finden Sie unter Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle.
Kopie der
Speichertabelle
Der Speichertabellen–Kopierbefehl ermöglicht die Kopie des DM–Inhaltes in eine
andere Speichertabelle. Dieses ist vorteilhaft, wenn die gleichen Daten auf unterschiedlichen Anzeigen verwendet werden oder Meldungen häufig geändert werden.
Die Speichertabellen–Nummer muß als 3–stellige BCD–Zahl spezifiziert werden.
Die nachfolgend aufgeführten Speichertabellen können verwendet werden.
Verwenden Sie für die Spezifikation der Zahlen– und der Zeichenkettentabelle einen Unterbefehl (Subbefehl).
Nur die in den Worten n und n+1 gespeicherten Daten werden berücksichtigt.
Der Inhalt der ursprünglichen Speichertabelle wird nicht geändert.
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehlscodeNummer der ursprünglichen Speichertabelle
CS1S2S3
n+1Untergeordneter
Befehl
mD1D2D3
Abb. 184: Wortzuweisung für Kopie der Speichertabelle
Unterbefehl
0
1
Abb. 185: Definition des Unterbefehls
Nummer der Speichertabelle, in die der Inhalt der
ursprünglichen Speichertabelle kopiert wird.
Funktion
Zeichenkettentabelle
Zahlentabelle
Die folgenden Speichertabellen–Nummern können zugewiesen werden:
91
Page 97
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
SpeichertabelleNT20MNT600M
Zeichenkettentabelle000 bis 031000 bis 255
Zahlentabelle000 bis 127000 bis 255
Abb. 186: Speichertabellen–Nummern den NT–Baugruppen zuweisen
Weitere Befehlsformate
Einige Befehlsformate für die Zahlentabelle unterscheiden sich von denen der
SYSMAC–WAY–Host Schnittstellenbaugruppe aufgrund der unterschiedlichen Einstellung des DIP–Schalters 2–2.
DIP–Schalter 2–2
auf OFF
DIP–Schalter 2–2
auf ON
Alle Befehlsformate entsprechen denen der SYSMAC–WAY Host–Schnittstellenbaugruppe.
Wird der DIP–Schalter 2–2 auf ON eingestellt, befinden sich die äußersten linken 4
Ziffern und die äußersten rechten 4 Ziffern der Zahlentabellen–Daten gegenüber
der OFF–Schalterstellung auf entgegengesetzten Positionen.
Im folgenden werden lediglich die Befehlsformate erläutert, die sich von denen der
SYSMAC–WAY Host–Schnittstellenbaugruppe unterscheiden.
Zahlentabellen–Einstellungen für positive Zahlen
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehlscodeTabelleneintrags–Nummer
3NNN
n+1Numerische Daten (äußerste rechte 4 Ziffern)
NNNN
n+2Numerische Daten (äußerste linke 4 Ziffern)
NNNN
Abb. 187: Wortzuweisung für positive Zahlen
Beispiel
Reihen-
folge
1n
Abb. 188: 12345678 in dem Zahlentabellen–Eintrag 50 speichern
WortDatenBedeutung
n+1
n+2
n+3
3040
5678
1234
XXXX
Zahlentabellen–Eintrag 40, positive Zahl
Die äußersten rechten Ziffern entsprechen 5678.
Die äußersten linken Ziffern entsprechen 1234.
Nicht verwendet.
Zahlentabellen–Einstellungen für negative Zahlen
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
nBefehlscodeTabelleneintrags–Nummer
4NNN
n+1Numerische Daten (äußerste rechte 4 Ziffern)
NNNN
n+2Numerische Daten (äußerste linke 4 Ziffern)
NNNN
Abb. 189: Wortzuweisung für negative Zahlen
92
Page 98
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
Beispiel
Hinweis
Reihen-
folge
1n
Abb. 190: –12345678 in dem Zahlentabellen–Eintrag 51 speichern
WortDatenBedeutung
n+1
n+2
n+3
4051
5678
1234
XXXX
Zahlentabellen–Eintrag 51, negative Zahl
Die äußersten rechten Ziffern entsprechen 5678.
Die äußersten linken Ziffern entsprechen 1234.
Nicht verwendet.
Änderung von positive Zahlen
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
n+8NT–ZustandBefehlscodeNicht verwendet.
?3XX
n+9Nicht verwendetTabelleneintrags–Nummer
XNNN
n+10Numerische Daten (äußerste rechte 4 Ziffern)
NNNN
n+11Numerische Daten (äußerste linke 4 Ziffern)
NNNN
Abb. 191: Wortzuweisung bei der Änderung positiver Zahlen
Das Fragezeichen (?) kennzeichnet variable Daten zur Kennzeichnung des NT–
Zustandes. Details hierzu finden Sie im nächsten Abschnitt. Die Daten in den mit X
gekennzeichneten Bereichen werden ignoriert.
Beispiel
Reihen-
folge
1n+8
Abb. 192: Daten, die bei der Speicherung von 12345678 in dem Zahlentabellen–Eintrag 52
empfangen werden.
WortDatenBedeutung
n+9
n+10
n+11
?3XX
X052
5678
1234
Spezifikation positiver Zahlen
Zahlentabelle 52 wird verwendet.
Die äußersten rechten Ziffern entsprechen 5678.
Die äußersten linken Ziffern entsprechen 1234.
Änderung negative Zahlen
Wort15 bis 1211 bis 0807 bis 0403 bis 00
n+8NT–ZustandBefehlscodeNicht verwendet.
?4XX
n+9Nicht verwendetTabelleneintrags–Nummer
XNNN
n+10Numerische Daten (äußerste rechte 4 Ziffern)
NNNN
n+11Numerische Daten (äußerste linke 4 Ziffern)
NNNN
Abb. 193: Wortzuweisung bei der Änderung negativer Zahlen
Hinweis
Das Fragezeichen (?) kennzeichnet variable Daten zur Kennzeichnung des NT–
Zustandes. Details hierzu finden Sie im nächsten Abschnitt. Die Daten in den mit X
gekennzeichneten Bereichen werden ignoriert.
93
Page 99
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
Beispiel
Vorsichtsmaßnahmen bei
der Erstellung von
C200H–Programmen
Speichertabellen–
Bereich
Reihen-
folge
1n+8
Abb. 194: Daten, die bei der Speicherung von –12345678 in dem Zahlentabellen–Eintrag 53
empfangen werden.
WortDatenBedeutung
n+9
n+10
n+11
?4XX
X053
5678
1234
Spezifikation negativer Zahlen
Zahlentabelle 53 wird verwendet.
Die äußersten rechten Ziffern entsprechen 5678.
Die äußersten linken Ziffern entsprechen 1234.
Da die Befehlscodes der C200H–Schnittstellenbaugruppe und –funktionen grundsätzlich denen der SYSMAC–WAY Schnittstellenbaugruppen entsprechen, kann
das gleiche Programm verwendet werden. Sie sollten jedoch die nachfolgend angeführten Vorsichtsmaßnahmen beachten. Falls Sie für die Anzeigenumschaltung
ein Kontaktplan–Programm verwenden. Erstellen Sie dieses so, daß die über das
Unterstützungs–Tool eingestellte Anfangsanzeige zuerst aufgerufen wird.
Im Gegensatz zu der SYSMAC–WAY Schnittstellenbaugruppe kann sich der Speichertabellen–Bereich der C200H–Schnittstellenbaugruppe ändern. Sollten Sie zur
Kontrolle des Speichertabellen–Bereiches ein SYSMAC–WAY–Programm benutzen, können Unterschiede in der Wortspezifikation auftreten. Bei der Verwendung
derartiger Programme für die C200H–Schnittstellenbaugruppe sollten Sie diesen
Aspekt unbedingt berücksichtigen.
Verwenden Sie für eine SYSMAC WAY– und eine C200H–Schnittstellenbaugruppe
das gleiche Programm, nehmen Sie die Schalter–Einstellungen entsprechend der
Abb. 195 und 196 vor.
C200 H Schnittstellen–
Baugruppe
Host–Schnittstelle
EinheitNT20M-LB121/NT600M-LB121
Erstes WortDM 0000SW1, Segmente 1 bis 4: OFF
Anzahl der
Zeichenkettentabellen–Einträge
Anzahl der
Zahlentabellen–Einträge
Abb. 195: C200H–Schnittstellenbaugruppe
Einheit
Erstes WortDM 0000 SW4, Segmente 4 und 5: OFF
Anzahl der
Zeichenkettentabellen–Einträge
Anzahl der
Zahlentabellen–Einträge
Abb. 196: Host–Schnittstellenbaugruppe
32SW1, Segmente 7 und 8: ON
32SW1, Segment 5: ON, Segment 6:
OFF
NT20M-LK203NT600M-LK201
32SW4, Segment 2:
OFF,
Segment 3: ON
32SW4, Segmente 2 und 3: OFF
SW4, Segment 2:
ON,
Segment 3: OFF
Bei gleichzeitigem Zugriff auf verschiedene Einträge des Speichertabellen–Bereiches besitzen Zahlentabellen bei Änderungen eine höhere Priorität. Aus diesem
Grund werden eine Zahlentabelle mit einer höheren Nummer oder eine Zeichenkettentabelle möglicherweise nicht geändert. Erstellen Sie in diesen Fällen ein
SPS–Programm, das den Zugriff auf nicht benötigte Speichertabellen–Bereiche
verhindert. Sie können auch entsprechende Befehle verwenden, um Speichertabellen–Änderungen eine höhere Priorität zuzuweisen.
94
Page 100
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe
Verarbeitungs
geschwindigkeit
Da die C200H–Schnittstellenbaugruppe für die Kommunikation mit der C200H den
Quittungsaustausch (handshake) der C200H–E/A–Sonderbaugruppen verwendet,
erfolgt die Steuerung gegenüber der SYSMAC–WAY Schnittstellenbaugruppe mit
einer höheren Geschwindigkeit. Verwenden Sie ein für die C200H–Schnittstellenbaugruppe erstelltes Programm für die C200H–SYSMAC–WAY Schnittstellenbaugruppe, müssen Sie die Übertragungsgeschwindigkeit, z.B. mit Hilfe eines
Zeitgebers, verringern. Die maximale E/A–Auffrischungszeit der C200H–Schnittstellenbaugruppe beträgt 9,1 ms, solange keine Touch–Switches– oder Funktionstasten gedrückt werden. Im Falle derartiger Eingaben beträgt die maximale
E/A–Auffrischungszeit 10 ms.
3. Kommunikation–Überprüfung
Die Kommunikation zwischen NT–Baugruppe und Host kann über die Überprüfungsfunktion der NT–Baugruppe vorgenommen werden. Nähere Angaben dazu
finden Sie im Teil 1 dieses Handbuches.
1. Um in die System–Menüanzeige zu gelangen, drücken Sie gleichzeitig die
Summer–, [PFEIL AUFWÄRTS]– und [PFEIL ABWÄR TS]–Taste.
2. Wählen Sie MAINTENANCE MODE
3. Wählen Sie I/O CHECK
Hinweis
4. Wählen Sie COMM. CHECK.
5. Wählen Sie HOST–I/F
C200H E/A–Überprüfung
OUTIN
00000000
00000000
00000000
00000000
Abb. 197: C200H E/A–Überprüfung
Um zu dem I/O CHECK–Menü (E/A–Überprüfung) zurückzukehren, drücken Sie
gleichzeitig die Summer–, [PFEIL AUFWÄRTS]– und [PFEIL ABWÄRTS]–Tasten.
”OUT” bezieht sich auf die in den Worten n+12 bis n+15 des DM–Bereiches gespeicherten Worte. Die 12 nachfolgend dargestellten Datenmuster werden automatisch von der C200H–Schnittstellenbaugruppe übertragen. Überprüfen Sie sowohl
die Anzeige als auch den Inhalt des C200H–DM–Bereiches. Wurden die Daten
korrekt übertragen, sollten Anzeige und DM–Inhalt übereinstimmen.
95
Loading...
+ hidden pages
You need points to download manuals.
1 point = 1 manual.
You can buy points or you can get point for every manual you upload.