Die Informationen in diesem Dokument wurden mit großer
Sorgfalt zusammengestellt. OMEGA Engineering, Inc. kann
jedoch keine Haftung für eventuelle Fehler übernehmen und
behält sich Änderungen der Spezifikationen vor.
Die Mikroprozessor basierten PID-Regler der PLATINUMTM-Serie bieten eine herausragende Flexibilität.
Während der Entwicklung des äußerst leistungsfähigen und vielseitigen Reglers wurde große Sorgfalt auf
ein Höchstmaß an Einrichtungs- und Anwendungskomfort verwendet. Die automatische Erkennung der
Hardwarekonfiguration macht das Setzen von Brücken überflüssig und ermöglicht der Firmware eine
automatische Vereinfachung der Bedienstruktur, indem alle für eine bestimmte Konfiguration nicht
zutreffenden Menüoptionen ausgeblendet bleiben.
Für die Eingangsart besteht die Auswahl zwischen 9 Thermoelement-Typen (J, K, T, E, R, S, B, C und N),
Pt-Widerstandsfühlern (100, 500 oder 1000 Ω mit Kurve 0,00385, 0,00392 oder 0,003916), Thermistoren
(2250 Ω, 5 kΩ und 10 kΩ), DC-Spannung oder DC-Strom. Für die optimale Anzeige von Druck, Durchfluss
oder anderen Prozessgrößen sind die analogen, bipolaren Spannungs- oder Stromeingänge bei freier
Dezimalstellenwahl auf praktisch alle technischen Einheiten vollständig skalierbar.
Als Regelalgorithmen stehen 2-Punkt- oder PID-Regelungen (auch mit Heizen/Kühlen-Ausgängen) zur
Verfügung. Die PID-Regelung beinhaltet eine Selbstoptimierungsfunktion; zusätzlich wird der PIDAlgorithmus durch eine Fuzzy-Logik adaptiv optimiert. Mit dem Gerät lassen sich Programme erstellen,
die aus bis zu jeweils 8 Rampen- und Haltesegmenten bestehen, wobei innerhalb jedes Segments
verfügbare Aktionen durch Ereignisse ausgelöst werden können. Bis zu 99 Sollwertprogramme lassen
sich speichern und verketten, um eine maximale Flexibilität zu ermöglichen. Die Alarme lassen sich als
Grenzwert- oder Bereichsalarme mit absoluten oder relativen Alarmsollwerten einrichten.
2
Die Regler der PLATINUM
TM
-Serie sind mit einem großen, auf drei Farben programmierbaren Display
ausgestattet und bieten die Möglichkeit, mit jedem ausgelösten Alarm die Farbe zu wechseln.
Ausgangsseitig sind verschiedene Konfigurationen mit mechanischen Relais, Halbleiterrelais, DC-Impuls
sowie analogen Spannungs- oder Stromausgängen verfügbar. Jedes Gerät wird standardmäßig mit USBSchnittstelle für Firmwareaktualisierung, Konfigurationsmanagement und Datenübertragung geliefert.
Als Optionen sind Ethernet- und RS232-/RS485-Schnittstellen lieferbar. Der frei skalierbare
Analogausgang lässt sich als Regler- oder Schreiberausgang konfigurieren, der dem auf dem Display
angezeigten Wert folgt. Die Versorgung erfolgt über ein Universal-Netzteil für 90 bis 240 V AC. Bei der
Niederspannungsoption kann das Gerät mit 24 V AC oder 12 bis 36 V DC betrieben werden.
Zusätzliche Funktionen, die normalerweise wesentlich teureren Reglern vorbehalten sind, machen
dieses Gerät äußerst attraktiv in seiner Klasse. Einige dieser standardmäßig enthaltenen
Zusatzfunktionen sind externer Sollwert für die Einrichtung einer Kaskadenregelung, Hi-Hi-/Low-LowAlarmfunktionalität, externe Quittierung, externes Starten von Sollwertprogrammen, Heizen/KühlenRegelung, Speichern und Übertragen der Konfiguration sowie Kennwortschutz für die Konfiguration.
Dieses Gerät ist mit dem internationalen Warnzeichen für Vorsicht gekennzeichnet. Bitte lesen Sie
unbedingt diese Anleitung, bevor Sie das Gerät installieren oder in Betrieb nehmen, da sie wichtige
Informationen zur Sicherheit und elektromagnetischen Verträglichkeit enthält.
Dieses Instrument ist ein Gerät für den Tafeleinbau mit einem Schutz entsprechend EN 61010-1:2010,
Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte. Die Installation des
s darf nur durch entsprechend qualifiziertes Personal erfolgen. Gerät
Um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, sind unbedingt die folgenden Anweisungen zu
befolgen und die Warnhinweise einzuhalten:
3
Das Instrument verfügt über keinen
Trennschalter in der Installation vorzusehen. Der Schalter muss mit seiner Funktion beschriftet sein und
muss in der Nähe des Gerätes installiert werden. Der Schalter muss für den Bediener einfach zu
erreichen sein. Der Schalter oder Trennschalter muss alle anwendbaren Anforderungen nach IEC 947–1
und IEC 947-3 erfüllen. Für diesen Schalter darf kein Schnurschalter, also ein in die Leitung integrierter
Schalter, verwendet werden.
Weiterhin muss eine Sicherung als Überstromschutzvorrichtung installiert werden, um zu verhindern,
dass bei Gerätefehlern ein zu hoher Strom fließt.
• Die auf dem Aufkleber oben auf dem Gehäuse angegebenen Spannungen dürfen nicht
überschritten werden.
• Schalten Sie vor allen Arbeiten an Signal- und Versorgungsanschlüssen immer die
Spannungsversorgung des Instruments ab.
• Aus Sicherheitsgründen darf das Instrument auch auf der Werkbank oder dem Labortisch nicht
außerhalb des Gehäuses betrieben werden.
• Das Gerät darf nicht in Umgebungen mit brennbaren oder explosiven Atmosphären betrieben
werden.
• Das Instrument darf nicht Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt werden.
• Bei der Installation des Instruments ist auf eine ausreichende Lüftung zu achten, um
sicherzustellen, dass die spezifizierte Betriebstemperatur des Instruments nicht überschritten
wird.
• Dimensionieren Sie elektrische Leitungen entsprechend der Anforderungen an elektrische
Leistung und mechanische Belastung. Um der Gefahr elektrischer Schläge und Kurzschlüsse
vorzubeugen, sollten Leitungen bei der Installation des Instruments immer nur soweit abisoliert
werden, dass außerhalb der Schraubklemmen keine blanken Leitungen freiliegen.
eigenen Netzschalter. Daher ist ein externer Schalter oder
• Führen Sie Signal- und Netzkabel nie in der gleichen Durchführung oder dem gleichen
• Verwenden Sie für die Signalleitungen verdrillte Kabel.
• Sollten weiterhin Probleme im Bereich EMV auftreten, installieren Sie über den Signalleitungen
Haftung für etwaige Schäden oder Verluste, die aus der Nichtbeachtung einzelner oder sämtlic
Anweisungen oder Warnungen resultieren.
einen effektiven EMV-Schutz sicherzustellen, sollten immer abgeschirmte Kabel verwendet
werden.
Kabelkanal.
nahe am Instrument Ferritperlen.
Die Nichtbeachtung aller Anweisungen und Warnungen erfolgt auf Ihr eigenes Risiko und kann
zu Sachschäden, Verletzungen und/oder zum Tode führen. Omega Engineering übernimmt k
Schließen Sie die Netzversorgung gemäß Abbildung 3 an die Kontakte 7 und 8 des 8-poligen Netz/Ausgangsanschlusses an.
Verwenden Sie für die
Spannungsversorgungsanschlüsse
ausschließlich Kupferleiter.
6
Abbild
Vorsicht: Verbinden Sie das Gerät erst dann mit der Spannungsversorgung,
wenn Sie alle Ein- und Ausgänge angeschlossen haben. Nichtbeachtung kann zu
Verletzungen führen!
ung 3 – Netzversorgungsanschlüsse
Bei der Option mit Kleinspannungsversorgung ist derselbe Schutzgrad wie bei
Standardspannungseingängen (90–240 V AC) einzuhalten, indem eine die geltenden
Sicherheitsvorschriften erfüllende DC- oder AC-Quelle verwendet wird, die dieselbe
Überspannungskategorie und denselben Verschmutzungsgrad wie die Standard-AC-Versorgung
(90–240 V AC) aufweist.
Die EN61010-1, Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und
Laborgeräte, verlangt die Spezifizierung der Sicherungen gemäß IEC127. Diese Norm legt für
träge Sicherungen den Buchstaben „T“ fest.
Tabelle 1 gibt eine Übersicht über die Anschlussbelegung des 10-poligen Eingangssteckverbinders.
Tabelle 2 beschreibt die Anschlussbelegung der Universaleingänge für die verschiedenen Sensorarten.
Die Auswahl aller Sensoren erfolgt über die Firmware, sodass beim Wechsel zwischen verschiedenen
Sensoren kein Umstecken von Brücken erforderlich wird. Abbildung 4 zeigt den Anschluss von
Widerstandsfühlern in verschiedenen Konfigurationen. Abbildung 5 zeigt die Verdrahtung des
Prozessstromeingangs mit interner oder externer Speisung.
Pin-Nr. Kode Beschreibung
1 ARTN Analogsignalrückleitung (Analogmasse) für Sensoren und externer Sollwert
2 AIN+ Positiver Analogeingang
3 AIN- Negativer Analogeingang
Analogspannungsversorgung (zurzeit nur für Widerstandsfühler mit 4-
4 APWR
5 AUX Aux-Analogeingang für externen Sollwert
6 EXCT Spannungsausgang zur Aufnehmerversorgung, gegen ISO GND (Masse)
7 DIN
8 ISO GND
9 RX/A Serielle Kommunikation: Empfangen
10 TX/B Serielle Kommunikation: Senden
Leiteranschluss)
Digitaler Signaleingang (Quittierung, usw.), positiv bei > 2,5 V, gegen ISO GND
(Masse)
Isolierte Masse für serielle Kommunikation, Aufnehmerversorgung und
Digitaleingang
7
Tabelle 1 – Anschlussbelegung des 10-poligen Eingangssteckverbinders
*Wenn der externe Sollwert in Verbindung mit einem Widerstandsfühler verwendet wird, muss anstelle von Pin 1
am Eingangsstecker der Pin 1 am Ausgangsanschluss als Masse verwendet werden. Der externe Sollwert ist nicht
verfügbar, wenn ein Widerstandsfühler verwendet wird und als Ausgang ein einpoliger Wechsler (SPDT, Typ 3)
installiert ist.
** Externe Verbindung mit Pin 4 erforderlich
ung 5 – Verdrahtung des Prozessstromeingangs mit interner oder externer Speisung
Abbild
Brücke
Externe
Speisung
3.4 Anschließen der Ausgänge
Die PLATINUMTM-Serie unterstützt 5 verschiedene Ausgangsarten. Die entsprechenden Modellnummern
sind in Tabelle 3 aufgeführt. Ihr Gerät ist bei Lieferung mit bis zu 3 Ausgängen vorkonfiguriert. Tabelle 4
beschreibt die Anschlussbelegung der Ausgänge für die verschiedenen angebotenen Konfigurationen.
Die Ausgangskonfiguration Ihres Gerätes ist in den letzen 3 Ziffern vor dem Strich in der Modellnummer
verschlüsselt. Die in Tabelle 4 verwendeten Abkürzungen sind in Tabelle 5 definiert. Bitte beachten Sie,
dass die elektromechanischen Relais (SPST und SPDT) nur an der Schließerseite mit einem internen RCGlied beschaltet sind.
330 SPDT, SPDT N.O Com N.C N.O Com N.C
304 Einpoliger Wechsler, Logik N.O Com N.C V+ Com
305 Einpoliger Wechsler, analog N.O Com N.C V/C+ Com
144
145
220 2 x Halbleiterrelais N.O Com N.O Com
Einpoliger Wechsler, Logik,
Logik
Einpoliger Wechsler, Logik,
analog
AC+
oder
DC+
AC-
oder
DC-
N.O Com V+ Com V+ Com
N.O Com V+ Com V/C+ Com
224 2 x Halbleiterrelais, Logik N.O Com N.O Com V+ Com
225 2 x Halbleiterrelais, analog N.O Com N.O Com V/C+ Com
440 2 x Logik V+ Com V+ Com
444 3 x Logik V+ Com V+ Com V+ Com
445 2 x Logik, analog
V+ Com V+ Com V/C+ Com
Tabelle 4 – Verdrahtung des 8-poligen Netz-/Ausgangsanschlusses
Die AUF-Taste führt in der Menüstruktur eine Ebene höher. Drücken und Halten der AUF-
Taste führt in allen Menüs zur obersten Menüebene (oPER, PRoG oder INIt). Dies kann
nützlich sein, falls Sie sich einmal in der Menüstruktur „verlaufen“ haben sollten.
Die LINKS-Taste führt in einer gegebenen Ebene durch die gegebenen Menüpunkte (in den
Menüstrukturtabellen im Abschnitt 5 nach oben). Bei der Änderung numerischer
Einstellungen wird durch Drücken der LINKS-Taste die nächste Ziffer aktiviert (eine Stelle
nach links).
Die RECHTS-Taste führt innerhalb einer gegebenen Ebene durch die gegebenen
Menüpunkte (in den Menüstrukturtabellen im Abschnitt 5 nach unten). Die RECHTS-Taste
dient auch zum Aufwärtsblättern durch die numerischen Werte mit Überlaufrücksprung auf
0 für die ausgewählte blinkende Ziffer.
Mit der ENTER-Taste wird ein Menüpunkt ausgewählt, eine Ebene tiefer gesprungen oder
ein numerischer Wert oder Parameter eingegeben.
4.2 Menüstruktur
Die Menüstruktur der PLATINUMTM Serie ist in der Ebene 1 in 3 Hauptgruppen unterteilt: Initialisierung,
Programmierung und Betrieb. Diese werden in Abschnitt 4.3 beschrieben. Die vollständige
Menüstruktur mit den Ebenen 2 bis 8 für jede der drei Gruppen der Ebene 1 wird in den Abschnitten 5.1,
5.2 und 5.3 erläutert. Die Ebenen 2 bis 8 sind absteigend aufeinanderfolgende Navigationsebenen.
Schwarz umrahmte Werte sind Grundeinstellungen oder Einstiegspunkte in Untermenüs. Leerzeilen
zeigen vom Benutzer einzugebende Informationen an. Einige Menüelemente enthalten Links zum
Verweis auf Referenzinformationen an anderer Stelle in dieser Bedienungsanleitung. Die einzelnen
Menüoptionen werden in der Spalte „Anmerkungen“ definiert.
J Thermoelement Typ J
t Thermoelement Typ T
E Thermoelement Typ E
N Thermoelement Typ N
R Thermoelement Typ R
S Thermoelement Typ S
b Thermoelement Typ B
C Thermoelement Typ C
Rtd N.wIR 3 wI Widerstandsfühler, 3-Draht
4 wI Widerstandsfühler, 4-Draht
2 wI Widerstandsfühler, 2-Draht
A.CRV 385.1 Kalibrierkurve 385, 100 Ω
FFFF Anzeigeformat -9999 bis +9999
FF.FF Anzeigeformat -99,99 bis +99,99
F.FFF Anzeigeformat -9,999 bis +9,999
°F°C °F Aktiviert °F (Grad Fahrenheit)
°C Aktiviert °C (Grad Celsius)
NoNE Grundeinstellung für INPt = PRoC
FLtR 8
16 16
32 32
64 64
128 128
1 2
2 3
4 4
ANN.1 ALM.1
ALM.2
oUt#
ANN.2 ALM.2
ALM.1
oUt#
NCLR GRN Standardanzeigenfarbe: Grün
REd Rot
Signal für RD.2 anlegen, aktuellen
Wert mit ENTER übernehmen
Prozesseingangsbereich:
-10 bis +10 mA
Prozesseingangsbereich:
-0,1 bis +0,1 mA
Messungen pro angezeigtem
Messwert: 8
Status von Alarm 1 ist Melder „1“
zugeordnet
Status von Alarm 2 ist Melder „1“
zugeordnet
Auswahl des Ausgangsstatus nach
Name
Status von Alarm 2 ist Melder „2“
zugeordnet
Status von Alarm 1 ist Melder „2“
zugeordnet
Auswahl des Ausgangsstatus nach
Name
AMbR Gelb
bRGt HIGH Hohe Displayhelligkeit
MEd Mittlere Displayhelligkeit
Low Niedrige Displayhelligkeit
ECtN 5 V Aufnehmerversorgungsspannung: 5 V
10 V 10 V
12 V 12 V
24 V 24 V
0 V Aufnehmerversorgung ausgeschaltet
CoMM USb USB-Port konfigurieren
PRot oMEG ModE CMd
CoNt ____ Sendet kontinuierlich alle ###,# Sek
dAt.F StAt No yES Alarmstatusbytes ausgeben
RdNG yES Messwert ausgeben
No PEAk No yES Max. Messwert ausgeben
VALy No yES Min. Messwert ausgeben
UNIt No
yES
_LF_ No yES Line Feed (LF) mit ausgeben
ECHo yES Empfangene Befehle auseben (Echo)
No
Gerade Parität
NoNE Keine Parität
oFF Paritätprüfbit ist immer Null
dAtA 8bIt 8 Datenbits
7bIt 7 Datenbits
StoP 1bIt 1 Stoppbit
2bIt
2 Stoppbits ergeben „1 erzwungenes“
Paritätsbit
AddR ____ Bei 485: Adresse; bei 232: Platzhalter
SFty PwoN dSbL
ENbL
RUN.M
dSbL
ENbL
Beim Einschalten: Im oPER-Modus,
RUN-Modus durch ENTER
Beim Einschalten: Automatischer
Programmablauf
In den Modi Stby, PAUS, StoP: RUNModus durch ENTER
In den obigen Modi: Anzeige des
RUN-Modus durch ENTER
SP.LM SP.Lo ____ Untere Sollwertgrenze
SP.HI ____ Obere Sollwertgrenze
Die folgende Tabelle stellt die Navigationsmöglichkeiten im Programmiermodus: (PRoG) dar:
17
Ebene 2 Ebene 3 Ebene 4 Ebene 5 Ebene
6
SP1 ____ Prozesssollwert für PID, Standardsollwert für oN.oF
SP2 ASbo Sollwert 2 kann SP1 folgen, SP2 ist ein Absolutwert
dEVI SP2 ist ein Abweichungswert
ALM.1 Anmerkung: Dieses Untermenü ist für alle anderen Alarmkonfigurationen identisch.
tyPE oFF ALM.1 wird nicht für die Anzeige oder Ausgänge verwendet.
AboV Alarm: Istwert überschreitet die Alarmgrenze
bELo Alarm: Istwert unterschreitet die Alarmgrenze
HI.Lo. Alarm: Istwert außerhalb der Alarmgrenzen
bANd Alarm: Istwert innerhalb der Alarmgrenzen
Ab.dV AbSo
d.SP1 Abweichungsmodus; ausgelöst bei Abweichungen von SP1d.SP2 Abweichungsmodus; ausgelöst bei Abweichungen von SP2ALR.H ____ Alarmobergrenzenparameter für Auslösungsberechnungen
ALR.L ____ Unterer Alarmgrenzwert
A.CLR REd Farbe bei Alarm: Rot
AMbR Farbe bei Alarm: Gelb
GRN Farbe bei Alarm: Grün
dEFt Keine Farbänderung bei Auftreten eines Alarms
HI.HI oFF Hi-Hi-/Low-Low-Alarmmodus ist ausgeschaltet
oN ____ Offsetwert für Hi-Hi-/Low-Low-Alarmmodus
LtCH No Alarm nicht selbsthaltend
yES Alarm selbsthaltend, Quittierung über Taste
botH
RMt Alarm selbsthaltend, Quittierung über Digitaleingang
CtCL N.o. Alarm aktiviert den Ausgang
N.C Alarm deaktiviert den Ausgang
A.P.oN yES Alarm beim Einschalten aktiv
No Alarm beim Einschalten nicht aktiv
dE.oN ____ Alarmausschaltverzögerung (Sek), Grundeinstellung = 1,0
dE.oF ____ Alarmausschaltverzögerung (Sek), Grundeinstellung = 0,0
ALM.2 Alarm 2
oUt1 oUt1 wird durch Ausgangsart ersetzt
Anmerkung: Dieses Untermenü ist für alle anderen Ausgänge identisch.
ModE oFF Ausgang wird nicht angesteuert
Absolutmodus; ALR.H und ALR.L als Alarmgrenzen
verwenden
Alarm selbsthaltend, Quittierung über Taste oder
Digitaleingang
PId PID-Regelungsmodus
oN.oF ACtN RVRS Aus wenn > SP1, ein wenn < SP1dRCt Aus wenn < SP1, ein wenn > SP1dEAd ____ Totbereich, Grundeinstellung = 5
S.PNt SP1
SP2
ALM.1 Ausgang für Alarmausgang von ALM.1 verwendet
ALM.2 Ausgang für Alarmausgang von ALM.2 verwendet
RtRN Rd1 ____ Istwert für oUt1oUt1 ____ Ausgangswert für Rd1Rd2 ____ Istwert für oUt2oUt2 ____ Ausgangswert für Rd2RE.oN Aktivierung durch Rampenereignisse
SE.oN Aktivierung durch Halteereignisse
CyCL ____ PWM-Impulsbreite in Sekunden
RNGE 0–10 Analogausgangsbereich: 0 – 10 Volt
0–5 0 – 5 Volt
0–20 0 – 20 mA
4–20 4 – 20 mA
0–24 0 – 24 mA
oUt2 oUt2 wird durch Ausgangsart ersetzt
oUt3 oUt3 wird durch Ausgangsart ersetzt
PId.S ACtN RVRS Zum Erreichen von SP1 erhöhen (z. B. Heizen)
dRCt Zum Erreichen von SP1 verringern (z. B. Kühlen)
A.to ____ Timeout-Zeit für Selbstoptimierung
AUto StRt
GAIN _P_ ____ Manuell eingestellter Proportionalbereich
%Lo ____ Untere Begrenzung für Logik- und Analogausgänge
%HI ____ Obere Begrenzung für Logik- und Analogausgänge
AdPt ENbL Adaptive Selbstoptimierung mit Fuzzy-Logik aktivieren
dSbL Adaptive Selbstoptimierung mit Fuzzy-Logik deaktivieren
RM.SP oFF SP1 verwenden, nicht externen Sollwert
Beide Sollwerte können ein- oder ausgeschaltet werden,
Grundeinstellung ist SP1
Wenn SP2 definiert ist, können zwei Ausgänge für
Heizen/Kühlen-Anwendungen eingestellt werden.
Startet die Selbstoptimierung nach Bestätigung des StRtBefehls.
Anmerkung: Dieses Untermenü ist für alle RM.SP-Bereiche identisch.
RS.Lo ____ Min. Sollwert für skalierten Bereich
IN.Lo ____ Eingangswert für RS.Lo
RS.HI ____ Max. Sollwert für skalierten Bereich
IN.HI ____ Eingangswert für RS.HI
0–24 0–24 mA
0–10 0–10 V
0–1 0–1 V
M.RMP R.CtL No Multi-Rampen-/Haltesegmente-Modus aus
yES Multi-Rampen-/Haltesegmente-Modus ein
RMt M.RMP ein, über digitalen Eingang starten
S.PRG ____
M.tRk RAMP
SoAk Garantiertes Halten: Haltezeit wird immer eingehalten.
CYCL
tIM.F MM::SS
E.ACt StOP Nach Ablauf des Programms stoppen
HOLd
LINk ____
N.SEG ____
S.SEG ____
MRt.# ____ Zeit für Rampensegment Nummer #, Grundeinstellung = 10
MRE.# oFF Rampenereignisse ein für dieses Segment
oN Rampenereignisse aus für dieses Segment
MSP.# ____ Sollwert für Haltesegment Nummer #
HH:MM:
SP1 wird über externen Analogeingang vorgegeben;
Bereich: 4-20 mA
Wählen Sie das Programm (Nummer für M.RMP-
Programm), Optionen 0–99.
Garantierte Rampe: Haltepunkt muss innerhalb der
Rampendauer erreicht werden.
Garantierte Zykluszeit: Rampe kann verlängert werden, die
Zykluszeit nicht
Standard-Zeitformat für Sollwertprogramme ist
Minuten:Sekunden.
Standard-Zeitformat für Sollwertprogramme ist
Stunden:Minuten
Nach Ablauf des Programms den Sollwert des letzten
Haltesegments halten
Nach Ablauf des Programms das angegebene
Sollwertprogramm starten
1 bis 8 Rampen-/HaltefunktionHaltesegmente (je 8,
insgesamt 16)
Wählen Sie die zu bearbeitende Segmentnummer. Der
eingegebene Wert wird an der Stelle des # unten
eingesetzt.
MSt.# ____ Zeit für Haltesegment Nummer #, Grundeinstellung = 10 min
MSE.# oFF Halteereignisse aus für dieses Segment
oN Halteereignisse ein für dieses Segment
Anmerkungen
5.3 Das Menü des Betriebsmodus (oPER)
Die folgende Tabelle stellt die Navigationsmöglichkeiten im Betriebsmodus (oPER) dar:
Ebene 2 Ebene 3 Ebene
4
RUN Normalbetriebsmodus, Istwertanzeige, SP1 in zweiter Displayzeile (Option)
SP1 ____ Verknüpfung zum Ändern von Sollwert 1, aktueller Sollwert 1 im
Hauptdisplay
SP2 ____ Verknüpfung zum Ändern von Sollwert 2, aktueller Sollwert 2 im
Hauptdisplay
MANL M.CNt ____ Handbetrieb, Tasten RECHTS und LINKS steuern den Regelausgang,
Anzeige: M##.#
M.INP ____ Handbetrieb, Tasten RECHTS und LINKS steuern das simulierte Eingangssignal
zu Testzwecken
PAUS Pause und auf aktuellem Istwert halten, Anzeige blinkt
StoP Beendet die Regelung, schaltet die Ausgänge ab, Prozesswert blinkt, Alarme
bleiben erhalten
L.RSt Quittierung aller selbsthaltenden Alarme; Das Alarmmenü ermöglicht auch
das Rücksetzen über den Digitaleingang.
VALy Zeigt den niedrigsten Messwert seit der letzten VALy-Löschung an.
PEAk Zeigt den höchsten Messwert seit der letzten PEAk-Löschung an.
Stby Standbymodus, Ausgänge und Alarmbedingungen sind deaktiviert, Anzeige
STBY
Anmerkungen
Anmerkung: Die Garantieinformationen sind der Produktanleitung aufgeführt:
www.omega.com/manuals/manualpdf/M5451_DE.pdf
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