NWF MRD 80 User guide [de]

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marine radio decoder
Handbuch
für den
Wetterdekoder
MRD 80
Ausgabe 01-23
für die Software Version 1.0 Rev 011019
nordwest-funk GmbH
26723 Emden, Germany Tel.: +49 (0) 4921 800888 Fax: +49 (0) 4921 800890
www.nordwest-funk.de
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marine radio decoder MRD80
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EMC Direktive 89/336/EEC
Dieses Gerät wurde in Übereinstimmung mit obiger Direktive entwickelt. Bestmögliche Leistung und Übereinstimmung mit obiger Direktive wird nur durch fachgerechte Installation erreicht. Die Einhaltung folgender Standards wird unbedingt empfohlen:
SMALL CRAFT - ELECTRICAL SYSTEMS:
a) ISO 10133 - Extra Low-Voltage DC Installations b) ISO 13297 - Alternating Current Installations ISO - International Standards Organisation
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Willkommen...
Wir von nordwest - funk heißen Sie in der Welt unserer zuverläs­sigen Wetterdekoder willkommen!
Ihr neuer Dekoder ist einfach in der Handhabung und hilft Ihnen, die Zeit an Bord zu genießen. Der Marine Radio Decoder wur de konstruiert, um Wetterberichte so exakt wie möglich zu em pfangen, jedoch haben wir von nordwest - funk keinerlei Einfl uss auf die Genauigkeit der Berichte an sich.
Sicherheit Es liegt in der Verantwortung des Steuermanns, die
si chere Navigation und ständige Kontrolle über das Schiff zu gewährleisten.
Ihr System Der Marine Radio Decoder MRD besteht aus folgenden Kom-
ponenten:
• Bediengerät
• Anschlusskabel
• NMEA Kabel
• Aufbau Montagesatz
Zusätzlich ist optional folgendes Zubehör verfügbar:
• Externer Lautsprecher
• Antenne / Achterstaganpassung
• Montagebügel
• Einbaurahmen
• Anschlußkabel PC
Diese Optionen können dem System zu jeder Zeit hinzugefügt werden. Ihr Fachhändler freut sich darauf, Sie über die neuesten Entwicklungen zu informieren.
Alle Informationen in diesem Handbuch sind nach bestem Wissen gemacht worden, jedoch kann nordwest - funk keine Verantwortung für direkt oder in direkt entstandene Schäden aus dem Gebrauch dieser Informationen überneh­men. nordwest - funk behält sich das Recht vor, Änderungen an Geräten oder Dokumentation ohne vorherige Bekanntgabe zu machen.
© nordwest - funk GmbH 2000 - 2001
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Inhalt

1. Einführung ..............................................9
1.1 Einschalten......................................................... 10
1.2 Numerische Tastatur ......................................... 10
1.3 Cursortasten ...................................................... 10
1.4 Enter Taste ......................................................... 10
1.5 Clear Taste.......................................................... 11
1.6 Read Taste.......................................................... 11
1.7 Softkeys ............................................................. 11
1.8 Beispiel............................................................... 12
2. Erste Schritte ........................................17
2.1 Grundeinstellungen........................................... 17
2.2 Die erste Navtex Meldung ................................ 20
2.3 Der erste Wetterbericht .................................... 23
3. Bedienung .............................................27
3.1 Navtex Meldungen ............................................ 27
3.1.1 Lesen .............................................................. 28
3.1.2 Stationen ........................................................31
3.1.3 Meldungen .....................................................32
3.1.4 Frequenz......................................................... 32
3.1.5 Einstellungen ..................................................33
3.2 Wetterberichte................................................... 35
3.2.1 Lesen .............................................................. 35
3.2.2 Kanäle............................................................. 39
3.2.3 Gruppen .........................................................48
3.2.4 Timer ..............................................................51
3.2.5 Empfänger ......................................................55
3.3 Baroskop ............................................................ 57
3.3.1 Drucken ..........................................................58
3.3.2 Zeitraum .........................................................59
3.3.3 Eichwert..........................................................60
3.3.4 Alarm.............................................................. 61
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3.4 Logbuch ............................................................. 62
3.4.1 Anzeige...........................................................62
3.4.2 Drucken ..........................................................64
3.4.3 Intervall...........................................................65
3.4.4 Rohdaten ........................................................66
3.4.5 Datensätze...................................................... 66
3.4.6 Filter ...............................................................67
3.5 Einstellungen..................................................... 68
3.5.1 Zeit .................................................................68
3.5.2 Name ..............................................................69
3.5.3 Stand-by .........................................................70
3.5.4 Sprache........................................................... 71
3.5.5 COM-Port........................................................ 72
3.6 Extras ................................................................. 73
3.6.1 Sleep Timer .....................................................73
3.6.2 Neues Papier ...................................................74
3.6.3 Kommunikation ..............................................74
3.6.4 Werkseinstellungen.........................................75
3.6.5 Zurücksetzen (Reset) .......................................75
3.7 Beleuchtung....................................................... 76
3.8 Software ............................................................ 76
4. Installation ............................................77
4.1 Allgemeines ....................................................... 77
4.1.1 Lieferumfang ..................................................77
4.1.2 Zubehör ..........................................................77
4.1.3 Technische Daten ............................................77
4.2 Mechanischer Einbau ........................................ 79
4.2.1 Montageort ....................................................79
4.2.2 Schottmontage ...............................................79
4.2.3 Bügelmontage ................................................80
4.3 Elektrischer Anschluss....................................... 80
4.4 Spannungsversorgung ...................................... 81
4.5 Antennenanschluss ........................................... 81
4.6 Datenverbindung über NMEA........................... 81
4.7 Serielle Schnittstelle.......................................... 81
4.8 Audio Anschluss................................................. 82
4.9 Papierwechsel.................................................... 82
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marine radio decoder MRD80
Anhang A: Navtex Sendestationen..............83
Anhang B: Navtex Meldungen.....................92
Anhang C: Tastaturbelegung .......................93
Anhang D: Werkseinstellungen ...................94
Anhang E: Vorbelegte Kanäle ......................95
Anhang F: Vorbelegte Timer ........................99
Anhang G: Beaufort Skala..........................100
Anhang H: Senderreichweiten ...................101
Anhang I: Fehlersuche...............................103
Glossar ........................................................104
Index ...........................................................105
Vertretungen in Europa: ............................108
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1. Einführung

In diesem Kapitel lernen Sie die Gerätefront des MRD kennen und werden mit den Grundfunktionen vertraut gemacht.
Die folgende Abbildung zeigt die Bedienelemente auf der Ge­rätefront:
Papierbehälter Anzeige
Softkeys
Kontrolleuchte
Power Taste
Papierauslass
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Numerische Tastatur
Enter Taste
Cursortasten
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1.1 Einschalten

Schalten Sie Ihren Wetterdekoder durch kurzen Druck auf die Taste POWER ein. Drücken und Halten der Taste für drei Se kun- den schaltet den Wetterdekoder aus.

1.2 Numerische Tastatur

Der MRD verfügt über einen Tastaturblock mit 12 Tasten. Damit werden Texteingaben gemacht, genauso kann hiermit im Menü navigiert werden.

1.3 Cursortasten

Die Cursortasten dienen sowohl der einfachen Navigation in den einzelnen Menüs als auch der Änderung von Werten.
Mit den Cursortasten Oben und Unten bewegt man sich vertikal in einem Menü. Die Cursortaste Rechts wechselt eine Menü­ebene tiefer, entsprechend wechselt die Cursortaste links eine Ebene höher.

1.4 ENTER Taste

Mit der ENTER Taste werden Eingaben, die über die numerische Tastatur gemacht wurden, bestätigt und gespeichert.
Gleichzeitig dient die ENTER Taste der Navigation im Menü; durch drücken von ENTER wechseln Sie im Menü auf eine tiefe­re Ebene.
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1.5 CLEAR Taste

Mit der CLEAR Taste werden Eingaben, die über die numerische Tastatur gemacht wurden, gelöscht. Jeder Druck auf CLEAR löscht ein Zeichen.
Gleichzeitig dient die CLEAR Taste der Navigation im Menü; durch drücken von CLEAR wechseln Sie im Menü auf eine nied­rigere Ebene.

1.6 READ Taste

Im Stand-by Betrieb können Sie empfangene Nachrichten direkt auf rufen, ohne über das Hauptmenü zu gehen. Drücken Sie dazu die Taste READ, es erscheint folgende Anzeige:
Lesen
1. Navtex
2. Wetter
>> Enter StdBy
Durch Auswahl von 1. Navtex oder 2. Wetter gelangen Sie nun direkt zur Anzeige der empfangenen Nachrichten.

1.7 Softkeys

Ihr MRD verfügt über drei sogenannte Softkeys, welche direkt unter dem Display angeordnet sind. Die Funktion der Soft keys wechselt in Abhängigkeit des gewählten Menüs. Die (engli­schen) Bezeichnungen sind im Glossar erläutert.
In der Betriebsart Stand-by ist nur der rechte Softkey aktiv (Menu). Drücken Sie Menu, um in das Hauptmenü zu gelangen.
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1 - Einleitung
Menu
marine radio decoder MRD80

1.8 Beispiel

Bei der Entwicklung der Software Ihres Wetterdekoders wurde besonderen Wert auf einfache und intuitive Bedienung gelegt. Die Idee ist, mit dem Druck möglichst weniger Tasten zum Ziel zu gelangen.
Folgerichtig können Sie eine Aktion oftmals auf mehrere Arten durchführen, indem Sie ein und denselben Befehl sowohl über die numerische Tastatur, die Softkeys, den Cursor oder auch über CLEAR und ENTER eingeben können.
Am Beispiel des Auslesens einer Navtex Nachricht soll diese Art der Bedienung veranschaulicht werden.
Der MRD ist im Stand-by:
11.01.01 19:44 STBY! 1026,6
. . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . .
-24h 0 h Menu
Drücken Sie den Softkey Menu, um in das Hauptmenü zu gelan­gen:
Hauptmenü
1. Navtex
2. Wetter
3. Baroskop
4. Logbuch
5. Einstellungen
6. Extras
>>
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>> Enter StdBy
Sie bewegen sich im Menü mit den Softkey >>, oder mit der Cursortaste Oben / Unten.
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Automatisch wird der erste Eintrag invers dargestellt (hier: 1. Navtex). Sie haben nun vier Möglichkeiten, den gewünschten Menüeintrag auszuwählen:
• Drücken Sie die Taste ENTER oder
• Drücken Sie den Softkey Enter oder
• Drücken Sie die Taste 1 oder
• Drücken Sie die Cursortaste Rechts.
Alle Möglichkeiten führen zum selben Resultat. Beachten Sie jedoch, dass Sie durch Druck der zugehörigen Ziffer des Menü­ein trages einen Tastendruck sparen.
Sie sehen nun das Navtex Menü, zur einfacheren Navigation ist es analog zum Menüpunkt mit 1 numeriert.
Navtex 1
1. Lesen
2. Stationen
3. Meldungen
4. Frequenz
5. Einstellungen
>> Enter Menu
Entsprechend dem Menü hat die Funktion der drei Softkeys gewechselt. Der „neue“ Softkey Menu führt Sie direkt zurück ins Haupt menü. Die Taste CLEAR und die Cursortaste Links führen Sie eine Ebene zurück, womit Sie in diesem Fall auch wieder im Hauptmenü landen.
Sie bewegen sich im Menü mit dem Softkey >>, oder mit der Cursortaste Oben / Unten. Um nun Navtex Meldungen zu lesen, gibt es auch wieder vier Möglichkeiten:
• Drücken Sie die Taste ENTER.
• Drücken Sie den Softkey Enter.
• Drücken Sie die Taste 1.
• Drücken Sie die Cursortaste Rechts.
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1 - Einleitung
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Im Display erscheinen alle empfangenen Navtex Meldungen, dabei wird die jüngste Meldung als erstes dargestellt.
Navtex Lesen 11
GA 16 01030643
GA 13 01030445 GA 37 01030320 JA 65 01022020 JA 58 01021845
PgDn
Func
Exit
Func PgDn Exit
Mit den Cursortasten oder über die numerische Tastatur wählen Sie eine Meldung aus. Befi nden sich mehr Meldungen im Spei­cher, als auf eine Seite passen, können Sie mit dem Softkey PgDn (Seite blättern) die weiteren Meldungen ansehen.
Drücken Sie den Softkey Func, um zu den Funktionen zu ge langen:
Funktion 111
1. Lesen
2. Drucken
3. COM-Port
>> Enter Exit
Wählen Sie 2. Drucken zum direkten Drucken der Meldung. Die Taste CLEAR, der Softkey Exit und die Cursortaste Links
führen Sie eine Ebene zurück (Navtex Menü).
In unserem Beispiel wollen wir eine Navtex Meldung lesen (hier: GA16). Wählen sie dazu die Funktion Lesen. Es erscheint die folgende Anzeige:
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GA 16 01030643 WZ 1276 SOUTHERN NORTH SEA, BACTON, EASTvARDS, CURRENT METER LIGHTBUOY ESTABLISHED 52-
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Print
Next Print Exit
„Blättern“ Sie in der Nachricht mit der Cursortaste Oben oder Unten, mit dem Softkey Print drucken Sie die Nachricht.
Next
Exit
Mit Next oder mit der Cursortaste Rechts rufen Sie die nächste Nach richt auf.
Mit der Taste CLEAR oder mit der Cursortaste Links kehren Sie in das Menü Navtex Lesen zurück.
Der Softkey Exit führt Sie eine Ebene zurück.
Das gesamte Menü Ihres MRD ist analog zu diesem Beispiel auf gebaut. Immer gibt es mehrere Wege, um zu einem Ziel zu ge langen. In diesem Handbuch ist der Weg über die Softkeys be schrieben, da man sich so die Bedienung des MRD am leichte­sten verinnerlichen kann.
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2. Erste Schritte

Sicher können Sie es kaum erwarten, von Ihrem neuen MRD den ersten Wetterbericht zu erhalten. Dieses Kapitel wendet sich an alle Ungeduldigen:
Im ersten Abschnitt werden alle Grundeinstellungen beschrie­ben, die zum Betrieb Ihres MRD notwendig sind.
Der zweite Abschnitt erläutert kurz und bündig den Weg zu der ersten Navtex Nachricht und dem ersten Wetterbericht.
Versäumen Sie es nicht, Kapitel 3 zu lesen, hier ist jede einzelne Funktion Ihres MRD erklärt.

2.1 Grundeinstellungen

Ihr MRD muss einmalig mit einigen wenigen Grunddaten ver­sorgt werden. Dazu gehören die Auswahl der Sprache des Me­nüs, Datum und Uhrzeit, sowie der Name von Schiff und Eigner.
Schalten Sie das Gerät durch kurzen Druck der Taste POWER ein.
Nach dem Einschalten sehen Sie kurz die Softwareversion Ihres MRD, danach wechselt der MRD automatisch in die Betriebsart Stand-by. In der Betriebsart Stand-by ist nur der rechte Softkey aktiv (Menu). Drücken Sie Menu, um in das Hauptmenü zu ge langen. Sie sehen folgende Anzeige:
Hauptmenü
1. Navtex
2. Wetter
3. Baroskop
4. Logbuch
5. Einstellungen
6. Extras
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>> Enter StdBy
Wählen Sie den Menüpunkt Einstellungen. Sie können dies mit dem Softkey >> gefolgt vom Softkey Enter, der Cursortaste
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2 - Erste Schritte
marine radio decoder MRD80
Unten oder der Taste 5 machen, immer erscheint in der Anzeige folgendes:
Einstellungen 5
1. Zeit
2. Name
3. Standby
4. Sprache
5. COM-Port
Save
>> Enter Menu
Sprache
Wählen Sie nun den Menüeintrag 5. Sprache aus, im Display sehen Sie:
Sprache 54
1. Deutsch
2. Norsk
3. Svenska
4. Espanol
5. Italiano
6. English >> Save Exit
In dieser Softwareversion können Sie nur zwischen den angege­benen Sprachen wählen, weitere Sprachmodule folgen in Kürze. Wählen Sie eine Sprache und drücken Sie Save.
Uhrzeit
Nach Auswahl der Sprache springt der MRD automatisch zurück in das Menü Einstellungen. Wählen Sie hier den Punkt 1. Zeit, um Datum und Uhrzeit einzustellen:
Sie können bei der Uhrzeit jede beliebige lokale Uhrzeit
Hinweis
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eingeben. Wir empfehlen jedoch, mit der Normalzeit (UTC) zu arbeiten, da auch alle Angaben zu Sendezeiten von Wetterberichten in UTC gemacht werden. Sie erhal­ten die UTC, indem Sie von der Mitteleuropäischen Som­merzeit zwei Stunden subtrahieren (im Winter nur eine
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Stunde). Zeigt Ihre Armbanduhr also 12:15 Uhr, stellen Sie 10:15 beim MRD ein.
Uhrzeit/Datum 51
UTC: hh:mm Datum: tt.mm.jjjj
>>
Save
>> Save Exit
Geben Sie die Uhrzeit (Stunde : Minute) über die numerische Tastatur ein. Nach Eingabe der Stunde drücken Sie den Softkey >>, Sie gelangen zu den Minuten. Mit dem Softkey >> gelan­gen Sie in das Feld Datum. Wenn dieses bereits stimmt, können Sie mit dem Softkey Save speichern und zum mit Exit vorherigen Menü zurückkehren.
Geben Sie das Datum (Tag : Monat : Jahr) über die numerische Tastatur ein. Drücken Sie zum Abschluss Save. Sollten Sie sich einmal vertippt haben, können Sie mit der Taste CLEAR den jeweils letzten Eintrag löschen.
Name
Zur Festlegung des Namens von Schiff und Eigner wählen Sie den Menüeintrag 2. Name:
Name 52 Schiff:
_
Eigner:
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>> Save Exit
Der Cursor springt auf das erste Zeichen im Feld Schiffsname. Wie bei Ihrem Mobiltelefon ist die numerische Tastatur mit Buch­staben belegt. Wollen Sie beispielsweise ein „S“ eingeben, drük-
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2 - Erste Schritte
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ken Sie viermal schnell die Taste 7. Nach ca. zwei Sekunden springt der Cursor zum nächsten Zeichen. In Anhang C fi nden Sie die vollständige Belegung der Tastatur. Haben Sie sich ver­tippt, können Sie mit der Taste CLEAR das letzte Zeichen lö­schen. Die Tasten 0 und 1 fügen ein Leerzeichen ein, wollen Sie diese Zahlen eingeben, drücken sie die Taste zweimal kurz hin­tereinander.
>>
Save
Ist der Name des Schiffes eingegeben, folgt in gleicher Weise der Eignername. Zum Wechsel in das Feld „Eigner“ drücken Sie den Softkey >>. Sind beide Namen eingegeben, drücken Sie zum Abschluss den Softkey Save.
Damit sind die Grundeinstellungen abgeschlossen.

2.2 Die erste Navtex Meldung

Wählen Sie im Hauptmenü den Eintrag 1. Navtex, im Display erscheint das Navtex Menü:
Navtex 1
1. Lesen
2. Stationen
3. Meldungen
4. Frequenz
5. Einstellungen
>> Enter Menu
Der Navtex Dekoder Ihres MRD ist ständig empfangsbereit, so­lange Sie nicht manuell einen anderen Kanal eingestellt haben oder ein Timer zur Aufzeichnung eines Wetterberichtes aktiv ist.
Stationen
Die Sendestationen befi nden sich in Küstennähe, Ihre Reich­weite beträgt je nach Sender und geographischen Ge ge ben hei­ten 150 bis 550 Seemeilen.
Werkseitig ist Ihr MRD so eingestellt, dass alle Navtex Stationen empfangen werden. In dicht befahrenen Gebieten, wo mehrere Navtex Stationen senden, kann dies störend sein. Daher können Sie im Menü 2. Stationen den oder die jeweiligen Sender für
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Ihr Fahrtgebiet auswählen. Im Anhang A fi nden Sie eine Auf stel­lung aller Stationen weltweit.
Wählen Sie den Eintrag 2. Stationen:
Stationen 12
(A) (B) (C) (D) (E)
(F) (G) (H) (I) (J) (K) (L) (M) (N) (O) (P) (Q) (R) (S) (T) (U) (V) (W) (X) (Y) (Z) Save Print Exit
Wählen Sie die gewünschte Station mit der Cursortaste. Ist der Buchstabe der jeweiligen Station großgeschrieben, wird dieser Sender empfangen; ist er kleingeschrieben, werden die Sen­dung en der Station unterdrückt.
Mit den Cursortasten Oben / Unten ändern Sie die Auswahl. Der Softkey Save speichert die Änderungen, Exit kehrt in das Navtex Menü zurück. Print druckt die Stationsauswahl zur Ablage in Ihrem Logbuch.
Meldungen
Im Navtexdienst sind die Meldungen nach ihrem Inhalt kategori­siert. Anhang B listet den Inhalt der jeweiligen Meldung auf.
Wählen Sie den Menüeintrag 3. Meldungen:
Meldungen 13
(A) (B) (C) (D) (E)
(F) (G) (H) (I) (J) (K) (L) (M) (N) (O) (P) (Q) (R) (S) (T) (U) (V) (W) (X) (Y) (Z)
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Save Print Exit
Genau wie bei den Stationen steht ein großer Buchstabe für das Speichern der Meldung, bei einem kleinen Buchstaben wird die
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2 - Erste Schritte
Save Print
marine radio decoder MRD80
Meldung unterdrückt. Die Meldungen A, B und D sollten aus Sicherheitsgründen nicht unterdrückt werden. Wählen Sie die gewünschten Meldungen mit der Cursortaste.
Mit den Cursortasten Oben / Unten ändern Sie die Auswahl. Der Softkey Save speichert die Änderungen und kehrt in das Navtex Menü zurück. Print druckt die Auswahl der Meldung- en zur Ablage in Ihrem Logbuch.
Frequenz
Hier kann die Navtex Frequenz geändert werden. Bis auf wenige Ausnahmen senden alle Stationen auf 518 kHz, diese ist werksei­tig voreingestellt. Mit dieser Frequenz werden Sie auch Ihre erste Nachricht empfangen, weitere Informationen fi nden Sie in Ka­pitel 3.1.4.
Einstellungen
Dieser Menüpunkt behandelt grundlegende Einstellungen für den Empfang von Navtex Meldungen. Alle drei Einträge sind werk seitig voreingestellt, für den Empfang der ersten Meldung­en sind sie ohne Belang. Das Menü Einstellungen ist in Kapitel
3.1.5 beschrieben.
Nun können die ersten Navtex Meldungen empfangen werden. Sie müssen nur Geduld haben, da in der Regel vier Stunden und mehr zwischen den einzelnen Sendungen liegen (vergleiche Anhang A). In der Praxis hat sich bewährt, das Gerät ständig ein geschaltet zu lassen, dann wird auch keine Sendung ver­säumt.
Nach einiger Zeit haben sich mehrere Navtex Meldungen ange­sammelt. Diese können nun am Display gelesen oder ausge­druckt werden. Wie das funktioniert, soll an dieser Stelle nicht wiederholt werden, da Sie es ja bereits in unserem Beispiel in Kapitel 1.8 gelesen haben.
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2.3 Der erste Wetterbericht

Ihr MRD verfügt über außerordentlich viele Möglichkeiten, den Empfang von Wetterberichten zu automatisieren und für Sie so bequem wie möglich zu machen.
Wir von NWF haben uns große Mühe gegeben, Ihnen so viel Arbeit wie möglich abzunehmen. So wurde Ihr MRD 80 bereits im Werk mit vielen Frequenzen vorbelegt, auch wurden diese Kanäle bereits zu Gruppen zusammengefasst (vergleiche An­hang F). Diese können natürlich jederzeit von Ihnen ergänzt, geändert oder gelöscht werden, näheres dazu fi nden Sie in Kapitel 3.2.
Wählen Sie im Hauptmenü den Eintrag 2. Wetter, im Display erscheint das Wetter Menü:
Wetter 2
1. Lesen
2. Kanäle
3. Gruppen
4. Timer
5. Empfänger
>> Enter Menu
Wenn Sie Ihr Gerät neu in Händen halten, befi nden sich noch keine Berichte im Speicher. Für den Einstieg nehmen wir den direkten Empfang eines Berichtes als Beispiel. Wählen Sie dazu über Tastatur, Softkey oder Cursortaste den Menüpunkt 2. Ka­näle:
Kanäle 22
01 DDH47 Pinne
02 DDH 8 Pinne 03 DDH 9 Pinne 04 DDK 2 Pinne 05 DDH 7 Pinne 06 DDK 9 Pinne
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Func PgDn Exit
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2 - Erste Schritte
Save
marine radio decoder MRD80
Für unser Beispiel wählen wir einen Sender, der rund um die Uhr sendet. Hier ist dies der Sender Pinneberg mit seinem 1. Pro­gramm. Ist Ihr Standort in Nordeuropa, wählen Sie den Kanal 01, in Südeuropa den Kanal 02 oder 03. Auch wenn gerade kein Wet terbericht gesendet wird, strahlt der Sender eine Folge von RYRYRYRY gefolgt von den Sendefrequenzen aus. Nach einiger Zeit wird dann ein Wetterbericht folgen.
Die Sendezeiten von Wetterberichten sind Änderungen unter­worfen. Aktuelle Sendezeiten fi nden Sie z. B. im Yachtfunkdienst oder in der Admirality List of Radiosignals. Einige See wet ter­ämter veröffentlichen ihre Sendezeiten auch im Internet, so zum Beispiel der Deutsche Wetterdienst unter http://www.dwd.de.
Wählen Sie im Menü Empfangen dazu über Tastatur, Softkey oder Cursortaste den Kanal 04, und drücken Sie ENTER:
01 DDH47 Pinne KATTEGAT: SUEDO T ZUNEHMEND 6
S
BI S 7, SUEDDREHEND , ETWAS ZUNEHMEN D, GEWITTERBOEEN , SPAETER
__
Func Save Exit
In der Anzeige oben befi nden wir uns gerade mitten in einem Wetterbericht. Wollen Sie den Bericht später noch einmal in Ruhe ansehen, speichern Sie ihn einfach mit dem Softkey Save. Nun wird das dekodierte Signal im Speicher abgelegt, bis Sie den Softkey Exit gedrückt haben.
Sie fi nden den gespeicherten Bericht im Wettermenü wieder, wenn Sie den Menüpunkt Lesen wählen. Dort ist der Bericht unter Datum und Uhrzeit abgelegt.
Func
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Natürlich können Sie den empfangenen Bericht auch Drucken lassen, ohne dass er zunächst gespeichert sein muss. Wählen Sie den Softkey Func, Sie sehen folgende Anzeige:
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Funktionen 2211
1. Nächster
2. Abstimmung
3. Drucken
4. Feldstärke
Exit
Func
>> Enter Exit
Wählen Sie nun über Tastatur, Softkey oder Cursortaste den Me nü punkt 3. Drucken, ab diesem Moment wird der Wet ter­bericht gedruckt. Wollen Sie den Druck unterbrechen, drücken Sie einfach Exit.
Sofern Sie einen Lautsprecher angeschlossen haben, können Sie alternativ auch eine Radiosendung hören. Suchen sie sich im Anhang F einfach einen Audiokanal und stellen Sie diesen ein. Im Wettermenü wählen Sie wieder 2. Kanäle, dann wählen Sie
Func:
Funktionen 221
1. Empfangen
2. Finden
3. Bearbeiten
4. Hinzufügen
5. Löschen
6. Liste Drucken >> Enter Exit
Wählen Sie 2. Finden:
Finden 2212 [Suche nach ...] Kanal: 70 Name: [Ergebnis] Kanal: 70 Name: DT.-WELLE
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>> Enter Exit
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2 - Erste Schritte
Enter
marine radio decoder MRD80
Geben Sie im Feld Nummer den Kanal 70 ein. Drücken Sie den Softkey Enter oder die gleichnamige Taste, der Kanal 70 wird in der Liste der Kanäle angesprungen. Nun brauchen Sie nur noch die Taste ENTER drücken, schon beginnt das Programm der Deutschen Welle zu spielen.
Wie Sie bereits erfahren haben, verfügt Ihr MRD über umfang­reiche Möglichkeiten des vollautomatischen Empfangs. Damit Sie gleich von Anfang an in den Genuss dieses Vorzugs kom­men, haben wir von NWF bereits vier Wetterberichte für Sie programmiert (siehe Anhang G). Genießen Sie nach der In stal­lation einfach den Abend - am nächsten Morgen hält Ihr MRD vier Wetterberichte für Sie bereit: Programmiert sind jeweils ein Bericht für Nord-/Ostsee und Mittelmeer in deutscher und engli­scher Sprache.
Mit dem Wissen dieses Kapitels beherrschen Sie die grundlegen­den Funktionen Ihres neuen Gerätes. Die Feinheiten der Bedie­nung und alle weiterführenden Eigenschaften erlernen Sie in Kapitel 3.
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Hinweis

3. Bedienung

Dieses Kapitel beschreibt detailliert alle Funktionen Ihres De ko­ders. Analog zum Hauptmenü werden die Bereiche Navtex, Wet­ter, Baroskop, Logbuch, Einstellungen und Extras erläutert. Die Anhänge ergänzen die Beschreibungen, bei Bedarf wird darauf verwiesen.

3.1 Navtex Meldungen

Der Navtexdienst ist integraler Bestandteil des GMDSS (Global Maritime Distress and Safety System). Alle Informationen, die für die Schiffahrt von Belang sind, werden über diesen Dienst ausgestrahlt (vergleiche Anhang B).
Der Navtex Dekoder Ihres MRD ist ständig empfangsbe­reit, solange Sie nicht manuell einen anderen Kanal ein­gestellt haben oder ein Timer zur Aufzeichnung eines Wetterberichtes aktiv ist. In diesem Fall werden keine Navtex Meldungen empfangen.
Wird gerade eine Navtex Meldung empfangen, zeigt Ihr MRD unterhalb des Datums den Namen der Meldung (im Beispiel unten DE78) an, solange der Empfang dauert:
Navtex Meldung DE78 wird empfangen
11.01.01 19:44
DE78 1026,6
. . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . .
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-24h 0 h
Menu
Die Navtex Stationen sind einem von weltweit 16 Küsten ge­bieten (NAVAREA) zugeordnet und zur Kennung mit einem Buch staben des Alphabets versehen (J = Stockholm, D = Istanbul; Ver gleiche Anhang A). Am Navtex Empfänger werden die ge­wün schten Stationen programmiert, um (für den jetzigen Stand ort uninteressante) Meldungen aus anderen Seegebieten zu unterdrücken.
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3 - Bedienung / Navtex
Die Reichweite der Sender beträgt 150 bis 550 Seemeilen. Nav­tex Meldungen werden zu festgelegten Zeitpunkten gesendet, Überschneidungen von benachbarten Navtex Stationen sind damit ausgeschlossen.
Navtex Meldungen sind nach Art der Nachricht unterteilt (s. An hang B) und mit einem Buchstaben versehen. Am MRD wer­den die gewünschten Meldungstypen programmiert, um nicht gewünschte Nachrichten zu unterdrücken. Die Meldungen A, B und D sollten nicht abgeschaltet werden. Grundsätzlich sind Navtex Meldungen in Englisch abgefasst. Für die Zukunft ist eine Ausstrahlung in Landessprache über 490 kHz geplant; da es keine deutschen Navtex Sender gibt, wird es allerdings auch keine deutschen Navtex Meldungen geben.
In Navtex Meldungen wird die Windstärke in Meter pro Sekunde (m/s) angegeben. In Anhang G fi nden Sie die Beaufort Skala, mit welcher Sie von m/s in Knoten oder Beaufort (bft) umrech­nen können.

3.1.1 Lesen

Aus dem Hauptmenü wählen Sie den Punkt 1. Navtex, das Dis­play hat die Anzeige:
marine radio decoder MRD80
Navtex 1
1. Lesen
2. Stationen
3. Meldungen
4. Frequenz
5. Einstellungen
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>> Enter Menu
Zur Anzeige einer einzelnen Navtex Meldung wählen Sie den Menüpunkt 1. Lesen:
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Navtex Lesen 11
GA 37 01030643
GA 13 01030445 GA 37 01030320 JA 65 01022020 JA 58 01021845
PgDn
Func
Func PgDn Exit
Im Display erscheinen alle empfangenen Navtex Meldungen, dabei wird die jüngste Meldung als Erstes dargestellt.
Der „Name“ der Meldung setzt sich immer aus zwei Buchstaben und zwei Zahlen zusammen. Der erste Buchstabe bezeichnet die Station, von welcher empfangen wurde (in Navarea 1 steht G für Cullercoats, UK). Der zweite Buchstabe bezeichnet die Mel­dung (A für Navigationswarnung). Die Ziffern sind eine fortlau­fende Numerierung der sendenden Station.
Mit den Cursortasten oder über die numerische Tastatur wählen Sie eine Meldung aus. Befi nden sich mehr Meldungen im Spei­cher, als auf eine Seite passen, können Sie mit dem Softkey PgDn (Seite blättern) die weiteren Meldungen ansehen. Mit der Taste ENTER können Sie die gewählte Meldung direkt auf­rufen.
Drücken Sie den Softkey Func, um zu den Funktionen zu gelan­gen:
Funktionen 111
1. Lesen
2. Drucken
3. COM-Port
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>> Enter Exit
Die Funktion 2. Drucken druckt die Meldung ohne weitere Nach­frage. Wählen Sie die Funktion 1. Lesen zur Anzeige der Navtex Meldung GA 37:
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3 - Bedienung / Navtex
GA 37 0103 643 WZ 1276 SOUTHERN NORTH SEA, BACTON, EASTvARDS, CURRENT METER LIGHTBUOY ESTABLISHED 52-
Next
Next Print Exit
„Blättern“ Sie in der Nachricht mit der Cursortaste Oben oder Unten, mit dem Softkey Print drucken Sie die Nachricht. Mit Next rufen Sie die nächste Nachricht auf, ohne dass Sie über das Navtex Menü gehen müssen. Die ausgedruckte Nachricht hat in etwa folgendes Aussehen:
Navtex GA37
WZ 1276 SOUTHERN NORTH SEA, BACTON, EASTvARDS, CURRENT METER LIGHTBUOY ESTABLISHED 52-50.8N 002-47.0E NNN navtex 518 khz * 05-08-00 * 01:00 UTC SHIP: OWNER:
marine radio decoder MRD80
Seite 1/2
Navtex Meldungen werden in der Übertragungsart SITOR ausge­strahlt, diese ist fehlererkennend. Wird ein Zeichen nicht mit Sicherheit empfangen, ist dieses durch einen kleinen Buch­staben gekennzeichnet (wie oben das „v“ in EASTvARDS). Fehler werden dadurch kenntlich gemacht, ohne dass der Sinn verloren geht.
Sie können eine gespeicherte Navtex Meldung auch über die integrierte RS 232 Schnittstelle des MRD an einen PC senden. Wählen Sie dazu im Menü Funktionen den Eintrag 3. COM-Port. Der MRD überträgt nun die gespeicherte Meldung im ASCII Format an die serielle Schnittstelle des PC‘s. Weitere In­formationen finden Sie in den Kapiteln 3.1.5 Navtex Ein­stellungen, 3.5.5 COM-Port und 4.7 serielle Schnittstelle.
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Hinweis
Func
Sie können den oben beschriebenen Weg zum Lesen, Drucken oder Senden über RS 232 (COM-Port) einer Nav­tex Meldung auch abkürzen: In der Betriebsart Stand-By drücken Sie die Taste 1 (READ). Wählen sie dann den Eintrag 1. Navtex, schon sehen Sie alle empfangenen Meldungen (siehe auch Kapitel 1.6). Wählen Sie mit den Cursortasten Oben / Unten eine Meldung, drücken Sie
ENTER, und schon wird der Bericht angezeigt. Oder Sie wählen den Softkey Func und gelangen zu dem auf
Seite 29 gezeigten Menü Funktionen.

3.1.2 Stationen

Werkseitig ist Ihr MRD so eingestellt, dass alle Navtex Stationen empfangen werden. In dicht befahrenen Gebieten, wo mehrere Navtex Stationen senden, kann dies störend sein. Daher können Sie im Menü 2. Stationen den oder die jeweiligen Sender für Ihr Fahrtgebiet auswählen. Im Anhang A fi nden Sie eine Auf­stellung aller Stationen weltweit.
Wählen Sie im Navtex Menü den Eintrag 2. Stationen:
Stationen 12
(A) (B) (C) (D) (E)
(F) (G) (H) (I) (J) (K) (L) (M) (N) (O) (P) (Q) (R) (S) (T) (U) (V) (W) (X) (Y) (Z) Save Print Exit
Wählen Sie die gewünschte Station mit der Cursortaste. Ist der Buchstabe der jeweiligen Station großgeschrieben, wird dieser Sender empfangen; ist er kleingeschrieben, werden die Sen dun­gen der Station unterdrückt.
Mit den Cursortasten Oben / Unten ändern Sie die Auswahl. Der Softkey Save speichert die Änderungen, Exit kehrt in das Nav tex Menü zurück.
Print
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Print druckt die Stationsauswahl zur Ablage in Ihrem Log­buch.
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3 - Bedienung / Navtex

3.1.3 Meldungen

Im Navtexdienst sind die Meldungen nach ihrem Inhalt kategori­siert. Anhang B listet den Inhalt der jeweiligen Meldung auf.
Genau wie bei den Stationen steht ein großer Buchstabe für das Speichern der Meldung, bei einem kleinen Buchstaben wird die Meldung unterdrückt. Die Meldungen A, B und D sollten aus Sicherheitsgründen nicht unterdrückt werden. Wählen Sie die gewünschte Meldung mit der Cursortaste.
Wählen Sie den Menüeintrag 3. Meldungen:
Meldungen 13
(A) (B) (C) (D) (E)
(F) (G) (H) (I) (J) (K) (L) (M) (N) (O) (P) (Q) (R) (S) (T) (U) (V) (W) (X) (Y) (Z) Save Print Exit
Mit den Cursortasten Oben / Unten ändern Sie die Auswahl.
marine radio decoder MRD80
Der Softkey Save speichert die Änderungen, Exit kehrt in das Navtex Menü zurück. Print druckt die Auswahl der Mel- dun gen zur Ablage in Ihrem Logbuch.

3.1.4 Frequenz

Weltweit wird Navtex als Teil des GMDSS (Global Maritime Distress and Safety System) auf einer Frequenz von 518 kHz in englischer Sprache ausgestrahlt. In Zukunft sollen lokale Navtex Meldungen auch in Landessprache gesendet werden, dafür ist die Frequenz 490 kHz vorgesehen. Derzeit ist diese Frequenz in Frank reich, England, Island, Japan, Korea und Vietnam in Be­trieb. Stationen in Norwegen und weiteren Ländern sollen bald in Betrieb gehen. In Gegen den mit besonderen geographischen Eigenschaften soll Navtex auch auf der hohen Frequenz von
4.209,5 kHz gesendet werden, zurzeit ist dies nur in Ägypten der Fall.
Wählen Sie den Menüeintrag 4. Frequenz:
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Frequenz 14
1. 490 kHz
2. 518 kHz
3. 4209.5 kHz
>> Enter Exit
Die aktive Navtex Frequenz wird unterlegt dargestellt, werkseitig sind 518 kHz eingestellt. Der Softkey Save speichert die Än de- run gen, Exit kehrt in das Navtex Menü zurück.

3.1.5 Einstellungen

Dieser Menüpunkt behandelt grundlegende Einstellungen für den Empfang von Navtex Meldungen. Wählen Sie im Navtex Menü den Eintrag 5. Einstellungen:
Einstellungen 15 Drucken N Wiederholen N Alarm N COM-Port N
>> Save Exit
Mit den Cursortasten Oben / Unten ändern Sie die jeweilige Navtex Einstellung von N = Nein auf J = Ja. Mit dem Softkey Save speichern Sie die Änderungen. Der Softkey Exit führt
zurück in das Navtex Menü.
Wählen Sie mit den Cursortasten im Feld Drucken „Ja“, wird jede eingehende Navtex Meldung sofort nach Empfang ge­druckt. Bei Auswahl von „Nein“ werden die Mel dun gen im Spei­cher abgelegt. Von dort können Sie jederzeit aufgerufen und gedruckt werden. Ist der Speicher voll, werden die ältesten Mel­dungen zuerst gelöscht.
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3 - Bedienung / Navtex
Navtex Meldungen werden von den Stationen mehrfach ausge­sendet, damit die Sicherheit des fehlerfreien Empfangs erhöht wird. Ihr MRD erkennt, ob er eine bestimmte Meldung bereits empfangen hat. Wählen Sie im Feld Wiederholen „Ja“, so wird jede eingehende Navtex Meldung gespeichert oder sofort nach Empfang gedruckt. Bei Auswahl von „Nein“ unterdrückt der MRD das Druc ken und Spei chern bereits vorhandener Mel­dungen.
Bei Eingang von Meldungen des Typs A, B oder D kann ein aku­stischer Alarm ausgegeben werden. Wählen Sie im Feld Alarm „Ja“, ist der Alarm aktiv. Bei Auswahl von „Nein“ wird der Alarm unterdrückt.
Ihr MRD kann Navtex Meldungen direkt nach dem Empfang über die RS 232 Schnittstelle an einen PC weiterleiten. Dort können die Daten gespeichert oder weiter verabeitet werden. Diverse Hersteller bieten Seekarten Software an, die in der Lage ist, Navtex Meldungen direkt auf der Karte darzustellen, Ihr MRD liefert die dazu notwendigen Daten. Ihr Fachhändler berät Sie gerne.
Wählen Sie im Feld COM-Port „Ja“, damit der Bericht direkt nach der Auf zeichnung an das an der RS 232 Schnittstelle ange­schlossene Ge rät (PC) gesandt wird. Bei Auswahl von „Nein“ wird die Nach richt nicht automatisch übertragen, dies kann jedoch später über die Funktionen (siehe Kapitel 3.1.1) nachge­holt werden.
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3.2 Wetterberichte

Ihr MRD kann Wetter- und Warnnachrichten für die Schiffahrt em pfangen und dekodieren. Die dekodierte Nachricht wird im Klar text am Display angezeigt oder ausgedruckt. Es werden Sig nale in den Codierungen MORSE, RTTY und SITOR verarbei­tet.
Zusätzlich können Sendungen in der Codierung FAX empfangen werden. Dabei handelt es sich um die Übertragung von Wet ter­karten, die vom MRD nicht direkt verarbeitet werden. Das Signal wird an der RS 232 Schnittstelle des MRD ausgegeben, so dass es von einer Software auf einem PC weiter verarbeitet werden kann. Der MRD arbeitet hierbei als reiner Empfänger, die De ko­die rung erfolgt von der Software des PC.

3.2.1 Lesen

Aus dem Hauptmenü wählen Sie den Punkt 2. Wetter, das Dis­play hat die Anzeige:
Wetter 2
1. Lesen
2. Kanäle
3. Gruppen
4. Timer
5. Empfänger
Enter
>> Enter Menu
Wählen Sie den Eintrag 1. Lesen, um die gespeicherten Berichte anzuzeigen:
Wetter Lesen 21
280930 Gothenbu
280905 Gdynia 280836 DDK 2 Pi 280705 Gothenbu 280505 DDK 2 Pi
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Func PgDn Exit
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3 - Bedienung / Wetter
Automatisch wird der jüngste Wetterbericht zuerst angezeigt. Die Darstellung folgt dem Format Tag, Uhrzeit (UTC) und Station (tthhhh nnnnnnnnn). Der Name der Station wird nach dem neunten Zeichen abgeschnitten.
Im obigen Beispiel ist der erste Eintrag der Wetterbericht der Sta tion Göteborg, der um 09:30 Uhr UTC am 28. des Monats em pfangen wurde. Mit den Cursortasten Oben / Unten können Sie nun einen anderen Wetterbericht auswählen:
Wetter Lesen 21 280930 Gothenbu 280905 Gdynia
280836 DDK 2 Pi
280705 Gothenbu 280505 DDK 2 Pi
marine radio decoder MRD80
Exit
Func
Func PgDn Exit
Mit der Taste ENTER können Sie den unterlegt dargestellten Bericht direkt zur Anzeige bringen. Wurden mehr als sechs Be­richte empfangen, blättert der Softkey PgDn auf die näch ste(n) Seite(n). Mit dem Softkey Exit kehren Sie in das Wetter menü zurück.
Drücken Sie Func zur Anzeige der Funktionen:
Funktionen 211
1. Lesen
2. Drucken
3. COM Port
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>> Enter Exit
Zur Anzeige des Wetterberichtes der Station Pinneberg vom 28. des Monats um 08:36 (dritter Eintrag) wählen Sie 1. Lesen:
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280836 DDK2 Pi ZCZC 936 FQEN 280300 SEEWETTERBERICHT FUER NORD- UND OST SEE HERAUSGEGEBEN VOM SEEWETTERAMT
Next
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Next Print Exit
Mit Next rufen Sie die nächste (ältere) Nachricht auf, ohne dass Sie über das Wetter Menü gehen müssen. „Blättern“ Sie in der Nachricht mit der Cursortaste Oben oder Unten, mit dem Softkey Print drucken Sie die Nachricht ab der ersten im Display angezeigten Zeile.
Sie können die Nachricht auch drucken, ohne sie vorher anzei­gen zu lassen. Wählen Sie dazu im Menü Funktionen den Eintrag
2. Drucken. Die ausgedruckte Nachricht hat in etwa folgendes Aussehen:
280836 PINNE DDK 47 ZCZ 936 FQEN 280300 SEEWETTERBERICHT FUER NORD- UND OSTSEE HERAUSGEGEBEN VOM SEEWETTERDIENST HAMBURG 28.06.2001, 03 UTC WETTERLAGE: TIEF 1005 FINNLAND ETWAS VER TIEFEND, LANGSAM OSTZIEHEND. TROG 1020 WESTAUSGANG SKAGERAK ETWAS ABSCHWAECHEN D, FESTLIEGEND. HOCH 1026 OESTLICH SCHOTTLAND LANGSAM SUEDOSTWANDERND, KEIL 1020 SUEDPOLEN ETWAS OSTAUSWEITEND. TIEF 999 WESTLICH DER BISKAYA SUEDVER LAGERND. VORHERSAGEN BIS HEUTE ABEND: ENGL. KANAL WESTTEIL: OST 6, ZUNEHMEND 7, SEE 3 METER ...
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3 - Bedienung / Wetter
Hier folgen die Vorhersagen der einzelnen Gebiete, der Bericht in obigem Beispiel ist gekürzt. In Wetterberichten wird die Wind­stärke in Beaufort (bft) angegeben. In Anhang G fi nden Sie die Beaufort Skala, mit welcher Sie von Meter pro Sekunde (m/s) in
Exit
Hinweis
Func
Knoten oder Beaufort umrechnen können. Mit dem Softkey Exit kehren Sie zum vorherigen Menü zurück.
Sie können einen gespeicherten Wetterbericht auch über die integrierte RS 232 Schnittstelle des MRD an einen PC senden. Wählen Sie dazu im Menü Funktionen den Eintrag 3. COM-Port. Der MRD überträgt nun den gespeicherten Bericht im ASCII Format an die serielle Schnittstelle des PC‘s. Weitere In­formationen fi nden Sie in den Kapiteln 3.2.4 Timer, 3.5.5 COM­Port und 4.7 serielle Schnittstelle.
Sie können den oben beschriebenen Weg zum Lesen, Drucken oder Senden über RS 232 (COM-Port) eines Wet­terberichtes auch abkürzen: In der Betriebsart Stand-By drücken Sie die Taste 1 (READ). Wählen sie dann den Eintrag 2. Wetter, schon sehen Sie alle empfangenen Wetterberichte (siehe auch Kapitel 1.6). Wählen Sie mit den Cursortasten Oben / Unten einen Wetterbericht,
drücken Sie ENTER, und schon wird der Bericht ange­zeigt. Oder Sie wählen den Softkey Func und gelangen
zu dem auf Seite 36 gezeigten Menü Funktionen.
marine radio decoder MRD80
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3.2.2 Kanäle

Ihr MRD verfügt über 99 Kanäle, mit welchen er Frequenzen zwischen 100 kHz und 30 MHz empfangen kann. In einem Kanal sind diverse Informationen für den Empfang einer Sendung gespeichert:
1. Nummer (Num.): Ordnet dem Kanal eine eindeutige Zahl zwischen 01 und 99 zu.
2. Name: Bezeichnet den Kanal mit einem Begriff, beispielswei­se dem Namen des Senders. Doppelte Namen sind nicht erlaubt. Sendet eine Station auf mehreren Frequenzen, hel­fen Sie sich zum Beispiel mit ROMA 1, ROMA 2 etc.
3. Frequenz (Freq): Gibt die Sendefrequenz der Station in Kilo­hertz (kHz) an. Der Empfangsbereich liegt zwischen 100 kHz und 30 MHz (= 30.000 kHz).
4. Übertragungsart (Mode): Legt fest, auf welche Art das Signal auf die Frequenz moduliert wurde. Vom MRD werden die Übertragungsarten AM, USB, LSB, CW, CW-NB, FSK und FSK­NB verarbeitet.
5. Codierung (Code): Der MRD kann Sendungen in MORSE, RTTY, SITOR und FAX dekodieren. Die jeweilige Codierung wird vom Sender bestimmt.
6. Geschwindigkeit (Baud): Gibt die Geschwindigkeit der Über­tragung in Zeichen pro Sekunde (Baud) an.
7. Polarität: Gibt an, ob die Zeichen Normal (N) oder Invers (I) gesendet werden.
8. Trommelgeschwindigkeit (RPM): Zum Senden einer Wetter­karte wird diese auf eine rotierende Trommel gespannt. RPM gibt die Geschwindigkeit der Trommel an (120 oder 240 Umdrehungen). Das Feld ist nur in der Betriebsart FAX aktiv.
9. Rotation (Rot.): Die Wetterkarte auf der Trommel wird in bestimmten Intervallen gelesen. Die gelesene Information wird dann als Weiß oder Schwarz gesendet. Rotation gibt das Intervall an, üblich sind 288 oder 576. Dieser Wert ist nur in der Codierung FAX von Bedeutung.
Wenn Sie Ihren MRD das erste Mal einschalten, fi nden Sie einen Teil der 99 Kanäle bereits belegt (siehe Anhang F). Damit soll Ihnen Arbeit erspart bleiben - und Sie können nach der Instal la­tion gleich beginnen. Natürlich können Sie jederzeit Kanäle hin zufügen, bearbeiten oder löschen.
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3 - Bedienung / Wetter
Wählen Sie im Wettermenü den Eintrag 2. Kanäle:
Kanäle 22
01 DDH47 Pinne
02 DDH 8 Pinne 03 DDH 9 Pinne 04 DDK 2 Pinne 05 DDH 7 Pinne 06 DDK 9 Pinne
PgDn
Func
Func PgDn Exit
Mit den Cursortaste Unten (aufsteigend) oder Oben (abstei­gend) blättern Sie durch die Kanäle. Mit der Taste ENTER rufen Sie den unterlegt dargestellten Kanal direkt auf, der MRD deko­diert das empfangene Signal.
Mit dem Softkey PgDn blättern Sie eine Seite weiter, mit Exit kehren Sie ins Hauptmenü zurück.
Der Softkey Func ruft weitere Funktionen auf:
Funktionen 221
1. Empfangen
2. Finden
3. Bearbeiten
4. Hinzufügen
5. Löschen
6. Liste Drucken >> Enter Exit
Zum Empfangen des ausgewählten Kanals wählen Sie 1. Em­pfangen:
marine radio decoder MRD80
04 DDK 2 Pinne ELBE ESTUARY: SOUTH WEST TO WEST INCRE ASING 6 TO 7, IN THE EVENING SHIFTING WEST, GOOD__
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Func Save Exit
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Save
Func
Der Dekoder wechselt sofort zur eingegebenen Frequenz. Ent­sprechend den Einstellungen des Kanals beginnt der MRD zu dekodieren, Sie können den dekodierten Bericht mitlesen bzw. das Audioprogramm hören.
Mit dem Softkey Save wird der Bericht im Speicher abgelegt. Exit wechselt zurück in das Menü Funktion.
Der Softkey Func (Funktion) blendet ein Menü mit weiteren Optionen ein:
Funktionen 2211
1. Nächster
2. Abstimmung
3. Drucken
4. Feldstärke
>> Enter Exit
Mit dem Menüpunkt 1. Nächster wechseln Sie zum nächsten Kanal der Gruppe (siehe Kapitel 3.2.3, Seite 48), ohne dass Sie über das Menü Empfangen gehen müssen.
Mit 2. Abstimmung können Sie eine eventuell notwendige Fein­abstimmung über die Cursortaste Oben / Unten durchführen (wichtig bei Audioprogrammen):
Abstimmung
Freq: 4583.1 kHz
Save
nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden 41
>> Save Exit
Mit dem Softkey Save wird die geänderte Frequenz des emp- fangenen Kanals gespeichert, Exit wechselt zurück in die Empfangsansicht, ohne die Frequenz zu speichern.
Page 42
3 - Bedienung / Wetter
Der Menüpunkt 3. Drucken druckt die dekodierte Nachricht ab
Exit
der ersten im Display angezeigten Zeile. Solange gedruckt wird, kann mit Exit (oder mit der Taste CLEAR) der Druck abgebro- chen werden.
Der Eintrag 4. Feldstärke ruft eine Anzeige auf, die Aufschluss über die Feldstärke des empfangenen Signals gibt. Bitte beach­ten Sie, dass nur die Quantität, nicht jedoch die Qualität gemes­sen werden kann:
04 DDK 2 Pinne ELBE ESTUARY: SOUTH WEST TO WEST INCRE ASING 6 TO 7, IN THE EVENING SHIFTING WEST, GOOD__
Feldstärke
Func Save Exit
Je mehr Pfeile in den eckigen Klammern dargestellt werden, desto stärker ist das empfangene Signal. Beim nächsten Auf­rufen des Menüpunktes 4 wird die Feldstärkenanzeige wieder gelöscht.
marine radio decoder MRD80
[>>>>>> ]
Sobald einer der Menüpunkte gewählt wurde, wechselt das Display wieder zur Anzeige der dekodierten Nachricht.
Ähnlich dem Telefonbuch Ihres Mobiltelefons können Sie einen Kanal auch nach Name oder Nummer suchen. Wählen Sie dazu den Eintrag 2 Finden:
Funktionen 221
1. Empfangen
2. Finden
3. Bearbeiten
4. Hinzufügen
5. Löschen
6. Liste Drucken
42 nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden
>> Enter Exit
Page 43
Wollen Sie beispielsweise den Kanal 12 einstellen und Ihnen dauert die Auswahl über die Cursortasten zu lange, können Sie die Suchmaske (2. Finden) des MRD benutzen:
Finden 2212 [Suche nach ... ] Kanal: 1 Name: [Ergebnis] Kanal: 01 Name: DDH47 Pinne
>>
>> Enter Exit
Das Feld Nummer ist für die Eingabe geöffnet. Sofern Sie die Num mer (den Speicherplatz) des Kanals kennen, geben Sie diese hier ein und drücken Sie Enter. Haben Sie die Nummer des Ka­nals gerade nicht parat, können Sie mit dem Softkey >> in das Feld Name wechseln.
Der Cursor steht auf dem ersten Zeichen, geben Sie den ersten Buchstaben des Namens ein. Automatisch vervollständigt der MRD den Namen in alphabetischer Ordnung. Der Cursor springt zum zweiten Buchstaben.
Sind mehrere Kanäle mit gleichen Anfangsbuchstaben angelegt, können Sie nun den zweiten Buchstaben eingeben. Beispiel: Sie wollen den Sender GOTHENBURG empfangen. Im Feld Name geben Sie den Buchstaben „G“ (Taste 4 einmal) ein, der MRD vervollständigt automatisch mit „GDYNIA“. Der Cursor springt auf den zweiten Buchstaben. Geben Sie nun „O“ (Taste 6 drei­mal drücken) ein, der MRD vervollständigt mit „GOTHENBURG“:
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3 - Bedienung / Wetter
Finden 2212 [Suche nach ... ] Kanal: 0 Name: GO_ [Ergebnis] Kanal: 12 Name: Gothenburg
Enter
>> Enter Exit
Drücken Sie den Softkey Enter. Der Dekoder wechselt zum gefundenen Kanal:
Kanäle 22 07 Gdynia 08 Karlskrona 09 Harnosand 10 Gislovsham 11 Stockholm
12 Gothenburg
Func PgDn Exit
marine radio decoder MRD80
Mit einem Druck auf die Taste ENTER beginnt der MRD, den Sender GOTHENBURG zu dekodieren.
44 nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden
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Der Menüpunkt 3. Bearbeiten ermöglicht das Verändern des ausgewählten Kanals:
Funktionen 221
1. Empfangen
2. Finden
3. Bearbeiten
4. Hinzufügen
5. Löschen
6. Liste Drucken >> Enter Exit
Sie können nun die auf Seite 39 geschilderten Informationen zum Kanal ändern:
Bearbeiten 2213 Num: 1 (DDH47 ) Name: DDH47 Pinne Freq: 147.3 kHz Mode: FSK
Mit der Taste
CLEAR kön­nen Sie den vorge­gebenen Namen zei chenweise lö­schen.
Code: RTTY Pol: N Baud: 50
>>
nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden 45
>> Save Exit
Nach dem Aufruf springt der Cursor in das Feld Nummer. Wenn Sie die Nummer des Kanals ändern, wirkt dies wie eine Ko pier­funktion, alle Informationen werden auf den eingegebenen Ka nal kopiert. Ist der gewählte Kanal belegt, erscheint eine Si­cher heitsabfrage. Mit Yes werden die gespeicherten In- formationen überschrieben, mit No kehren Sie zurück in das Menü Bearbeiten.
Mit dem Softkey >> springen Sie in das nächste Feld. Sie kön- nen den Namen über die alphanumerische Tastatur ändern. Ebenso verfahren Sie mit allen anderen Feldern.
Besonderheiten: Die Felder Mode, Code, Baud, Rot., RPM und Pol. werden mit den Cursortasten Oben / Unten verändert. Sie stehen nur dann zur Verfügung, wenn es sinnvoll ist (bei AM fi nden Sie z. B. keine Codierung). Haben Sie alle Informationen eingegeben, springt der Cursor zurück in das Feld Num.
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3 - Bedienung / Wetter
marine radio decoder MRD80
Save
Mit dem Softkey Save speichern Sie die Änderungen, mit Exit verlassen Sie die Funktion Bearbeiten und kehren zurück
in das Menü Funktionen:
Funktionen 221
1. Empfangen
2. Finden
3. Bearbeiten
4. Hinzufügen
5. Löschen
6. Liste Drucken >> Enter Exit
Mit der Funktion 4. Hinzufügen können Sie weitere Kanäle hin­zufügen. Die Vorgehensweise und die Belegung der Softkeys ist genau wie beim Bearbeiten von Kanälen (3), mit dem Unter­schied, dass die Felder noch keine Informationen enthalten.
Mit dem Menüpunkt 5. werden die unter dieser Nummer ge­speicherten Daten nach einer Sicherheitsabfrage endgültig ge­löscht:
Kanal löschen 2215
Diesen Kanal löschen?
Hinweis
46 nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden
Yes No
Sobald Sie den Softkey Yes drücken, sind die gespeicherten Daten gelöscht. Drücken Sie No, um zurück zum Menü Funk­tionen zu gelangen.
Beachten Sie, dass nach dem Löschen die Informationen zu diesem Kanal unwiederbringlich verloren sind. Na­tür lich können Sie diese oder andere Daten jederzeit über 4. Hinzufügen wieder eingeben.
Page 47
Func
Print
Als Gedächtnisstütze können Sie sich die gespeicherten Kanäle seitenweise oder insgesamt ausdrucken lassen. Wählen Sie dazu den Softkey Func und dann die Funktion 6. Liste Drucken:
Funktionen 221
1. Empfangen
2. Finden
3. Bearbeiten
4. Hinzufügen
5. Löschen
6. Liste Drucken
>> Enter Exit
Mit dem Softkey Print können Sie alle belegten Kanäle druk- ken:
Kanäle drucken
von: 01 bis: 99
Exit
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>> Print Exit
Sie können in den Feldern „von“ und „bis“ auch die Speicher­platz nummern angeben, die gedruckt werden sollen. Das ist ganz hilfreich, wenn Sie bereits eine Liste mit 65 Kanälen haben und soeben die Kanäle 66 - 70 hinzugefügt haben.
Mit Exit gelangen Sie zurück in das Menü Funktionen.
Page 48
3 - Bedienung / Wetter

3.2.3 Gruppen

Manche Seewetterämter und Radiostationen strahlen Ihre Wet­ter berichte (ihr Programm) auf mehreren Frequenzen gleichzei­tig aus.
So sendet Pinneberg seine beiden (unterschiedlichen) Pro gram­me auf jeweils drei Frequenzen, so dass der MRD nahezu unab­hängig von der Entfernung zum Sender ständig ein Signal emp­fängt.
Mit Ihrem MRD können Sie bis zu fünf Kanäle zu einer Gruppe zusammenfassen. Dabei kann eine Gruppe beispielsweise aus den verschiedenen Frequenzen eines Senders bestehen oder auch unterschiedliche Radioprogramme (Deutschlandfunk, BBC, ...) zusammenfassen. Insgesamt können zehn Gruppen (Gruppe 0 bis 9) gebildet werden.
Aus dem Wettermenü wählen Sie den Punkt 3. Gruppen, das Display hat die Anzeige:
Gruppen 23
DT Pinneber
ENGL Pinneb Roma Dt.-Welle BBC UK
Func PgDn Exit
Wählen Sie mit dem Cursor Oben/ Unten eine Gruppe, drücken Sie dann den Softkey Func:
marine radio decoder MRD80
Wenn Sie an dieser Stel le ENTER drük­ken, sucht der MRD au tomatisch den Ka­nal mit der höch sten Feld stärke innerhalb der Gruppe und be­ginnt zu de­kodieren.
Funktionen 231
1. Empfangen
2. Bearbeiten
3. Hinzufügen
4. Löschen
5. Drucken
48 nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden
>> Enter Exit
Page 49
>>
Der Softkey >> wählt einen Eintrag aus, mit Enter wird die Funktion für die gewählte Gruppe geöffnet.
Mit dem Aufruf von 1. Empfangen sucht der MRD automatisch nach dem Kanal mit der höchsten Feldstärke in der Gruppe. Der gefundene Kanal wird eingestellt und entsprechend den gespei­cherten Parametern dekodiert (vgl. Seite 45).
Mit der Funktion 2. Bearbeiten können Sie Einträge in einer Gruppe bearbeiten. Im folgenden Beispiel wird die Gruppe 1 „PINNEBERG 2“ bearbeitet:
Bearbeiten 2311 Name: DT PINNEBER Kan1: 1 147.3 Kan2: 2 11039.0 Kan3: 3 14467.3
Mit der Taste
CLEAR kön­nen Sie den vorge­gebenen Namen zei chenweise lö­schen.
Kan4: 0 Kan5: 0
>>
>> Save Exit
Der Cursor springt automatisch an die erste Stelle des Grup­pennamens. Wie bei Ihrem Mobiltelefon ist die numerische Tas­ta tur mit Buchstaben belegt. Wollen Sie beispielsweise ein „S“ eingeben, drücken Sie viermal schnell die Taste 7. Nach ca. zwei Sekunden springt der Cursor zum nächsten Zeichen. In Anhang C fi nden Sie die vollständige Belegung der Tastatur inklusive aller Sonderzeichen. Haben Sie sich vertippt, können Sie mit der Taste CLEAR das letzte Zeichen löschen. Die Tasten 0 und 1 fügen ein Leerzeichen ein, wollen Sie diese Zahlen eingeben, drücken sie die Taste zweimal kurz hintereinander.
Der Softkey >> schließt die Eingabe in dieser Zeile ab, der Cursor springt in das nächste Feld.
In den fünf folgenden Zeilen werden die Kanäle dieser Gruppe festgelegt. Geben Sie dazu nur die Nummer des Kanals an. Die Eingabe von 00 löscht den Kanal aus dieser Gruppe. Ein Kanal kann nur in jeweils einer Gruppe vorhanden sein.
Save
nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden 49
Mit dem Softkey Save speichern Sie die Änderungen in der Gruppe und kehren zurück zum Menü Funktionen.
Page 50
3 - Bedienung / Wetter
Gruppen 231
1. Empfangen
2. Bearbeiten
3. Hinzufügen
4. Löschen
5. Drucken
marine radio decoder MRD80
>> Enter Exit
Die Funktion 3. Hinzufügen ist der oben beschriebenen Funktion
2. Bearbeiten sehr ähnlich, die Eingabe von Gruppenname und Kanälen erfolgt analog. Im Gegensatz zum Bearbeiten sind beim Hinzufügen jedoch alle Felder leer.
Die Funktion 4. Löschen entfernt alle gespeicherten Einträge aus einer Gruppe:
Gruppe löschen
Diese Gruppe löschen?
Yes No
Sobald Sie den Softkey Yes drücken, sind die gespeicherten Daten unwiderrufl ich gelöscht. Drücken Sie No, um zurück zum Menü Gruppen zu gelangen.
Die Funktion 5. Drucken fertigt einen Ausdruck aller gespeicher­ten Gruppen mit den zugehörigen Kanälen.
50 nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden
Page 51

3.2.4 Timer

Die 25 Timer Ihres MRD bieten eine komfortable Möglichkeit, einen Wetterbericht auch in Abwesenheit zu empfangen. Auch werden Sie einen gesprochenen Wetterbericht nicht mehr ver­säumen, nur weil gerade der Empfänger nicht eingeschaltet war.
Ähnlich wie bei Ihrem Videorecorder legen Sie bei einem Timer die Ein- und Ausschaltzeit sowie den Kanal fest. Zudem wird beim Timer gespeichert, ob der Bericht gespeichert und / oder gedruckt werden soll.
Aus dem Wettermenü wählen Sie den Punkt 4. Timer, das Dis­play hat die Anzeige:
Timer 24
*0504 - 0516 04
*0717 - 0728 01 1604 - 1616 01 *2047 - 2058 04
PgDn
Func
Func PgDn Exit
Sind mehr als fünf Timer eingegeben, können Sie mit dem Soft­key PgDn auf die nächste Seite blättern. Mit Exit gelangen Sie zurück in das Wettermenü.
Wählen Sie mit den Cursortasten einen Timer, drücken Sie dann den Softkey Func:
Funktionen 241
1. Bearbeiten
2. Hinzufügen
3. Löschen
4. Drucken
5. Alle Ein
6. Alle Aus
nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden 51
>> Enter Exit
Page 52
3 - Bedienung / Wetter
Die Funktion 1. Bearbeiten öffnet den ausgewählten Timer, um einzelne oder alle Werte zu verändern:
Timer bearb. (2) Zeit: 0 Modus: Kanal Kanal: 1 DDH47 P Speichern: J Aktiv: J Ton: N Druck: N COM: J
>>
>>
>> Save Exit
Der Cursor springt automatisch an die erste Stelle im Feld „Ein“. Über die numerische Tastatur geben Sie an, um welche Uhrzeit (UTC!) das Programm starten soll. Näheres zu den Sendezeiten erfahren Sie z. B. in der Admirality List of Radio Signals, Vol. 3, dem Yachtfunkdienst oder unseren Internetseiten. Mit dem Soft­key >> springt der Cursor jeweils ein Feld weiter. Die Uhrzeit im Feld „Aus“ gibt an, wann das Programm ausgeschaltet wer­den soll.
Die Übertragungsdauer eines Wetterberichtes ist variabel, so sind Sturmwarnungen kürzer und damit schneller übertragen als ein mittelfristiger Wetterbericht mit Fünf-Tage-Vorhersage. Ein praxisnaher Richtwert liegt zwischen 10 und 25 Minuten.
Im Feld „Modus“ legen Sie fest, ob der Timer einen einzelnen Kanal oder eine Gruppe von Kanälen aufruft:
marine radio decoder MRD80
717 - 0728
Timer bearb. (2) Zeit: 0717 - 0728 Modus: Gruppe Gruppe
1 DT PINN Speichern: J Aktiv: J Ton: N Druck: N COM: J
52 nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden
>> Save Exit
Sendet eine Station, wie zum Beispiel Pinneberg, sein Programm auf mehreren Frequenzen, sucht der MRD im Modus „Gruppe“
Page 53
automatisch nach der Frequenz mit der höchsten Feldstärke und wählt den zugehörigen Kanal für die Aufzeichnung mit diesen Timereinstellungen aus (vgl. Kapitel 3.2.3).
>>
>>
Save
Im Feld „Kanal“ geben Sie den aufzuzeichnenden Kanal, haben Sie als Modus „Gruppe“ gewählt, geben Sie die Gruppe an. (vgl. Kapitel 3.2.3). Die folgenden Felder sind in den Modi „Kanal“ und „Gruppe“ identisch.
Im nächsten Feld legen Sie fest, ob der Bericht gespeichert wer­den soll. Wechseln Sie zwischen J (Ja) und N (Nein) mit den Cursortasten. Bei Audioprogrammen (Deutschlandfunk, BBC, ...) ist dieses Feld ohne Funktion. „Aktiv“ legt fest, ob der Timer arbeiten soll (J) oder nicht (N). Damit kann der Nord see wet ter­bericht, der auf dem diesjährigen Mittelmeertörn nicht von In­ter esse ist, vorübergehend abgeschaltet werden, ohne dass der Timer gelöscht werden muss. Im Feld Ton legen Sie fest, ob der Audioaus gang des MRD während der Aufzeichnung aktiv ist (J). Um den Bericht gleichzeitig mit der Timer - Auf zeichnung zu drucken, geben Sie im Feld „Druck“ (J) ein. Wählen Sie (J) im Feld „COM“, damit der Bericht direkt nach der Auf zeichnung an das an der RS 232 Schnittstelle angeschlossene Gerät (PC) gesandt wird.
Mit dem Softkey Save beenden Sie die Eingabe und kehren in das Menü Timer zurück.
Die Funktion 2. Hinzufügen ist der oben beschriebenen Funktion
1. Bearbeiten sehr ähnlich, die Eingabe des Timers erfolgt ana­log. Im Gegensatz zum Bearbeiten sind beim Hinzufügen jedoch alle Felder leer.
Die Funktion 3. Löschen entfernt alle gespeicherten Einträge eines Timers:
Timer löschen
Diesen Timer löschen?
nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden 53
Yes No
Page 54
3 - Bedienung / Wetter
Yes
Sobald Sie den Softkey Yes drücken, sind die gespeicherten Da ten ge löscht. Drüc ken Sie No, um zurück zu den Timer Funk­tionen zu gelangen.
Die Funktion 4. Drucken fertigt einen Ausdruck aller gespeicher­ten Timer.
Mit den Funktionen 5. und 6. haben Sie einen schnellen Weg, alle programmierten Timer gleichzeitig Ein- oder Auszuschalten (Feld Aktiv):
Timer ein
Alle Timer aktivieren?
marine radio decoder MRD80
54 nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden
Yes No
In der Liste sind aktive Timer durch ein Sternchen (*) gekenn­zeichnet; ist der Timer nicht aktiv, fehlt das Sternchen (vgl. Ab bil­dung Seite 51).
Bitte beachten Sie, dass Sendezeiten gelegentlich geändert wer­den. Solcherlei Änderungen erfahren Sie über amtliche Mit tei­lungs blätter, im Internet oder über einen „Sende zeitenbericht“ selbst. Der Sender Pinneberg gibt Änderungen zur Zeit um 11:10 Uhr auf dem 1. Programm (englisch) und um 10:10 Uhr auf dem
2. Programm (deutsch) bekannt.
Page 55

3.2.5 Empfänger

Durch dieses Menü wird Ihr MRD zum vollwertigen Marine Em­pfänger. Hier können Sie eine Frequenz inklusive der entspre­chenden Übertragungsart und Dekodierung (siehe auch Seite
39) einstellen, ohne dass Sie dazu einen Kanal anlegen müssen. Diese Funktion ist vor allem dann sehr hilfreich, wenn Sie einen neuen Audiokanal akustisch auf die beste Frequenz abstimmen möchten.
Aus dem Wettermenü wählen Sie den Punkt 5. Empfänger, das Dis play hat die Anzeige:
Empfänger 25
Freq: _.0 kHz Mode: AM
>>
>> Save Exit
Geben Sie die zu empfangende Frequenz über die numerische Tastatur ein. Gleichzeitig mit Eingabe der Ziffern wird der MRD auf die zu empfangende Frequenz eingestellt, was Sie bei einge­schaltetem Lautsprecher auch hören können. Mit den Cur sor­tasten Oben / Unten können Sie die eingegebene Frequenz ver-
ändern.
Zur Eingabe der Nachkommastelle drücken Sie den Softkey >>:
Empfänger 25
Freq: 10100.6 kHz Mode: AM
nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden 55
>> Save Exit
Page 56
3 - Bedienung / Wetter
Mit den Cursortasten kann nun die Frequenz in Schritten von 0,1 kHz geändert werden. Wollen Sie auch die Übertragungsart
>>
ändern, drücken Sie den Softkey >>, um in das Feld Mode zu gelangen:
Empfänger 25 WEATHER AND SEA BULLETIN FOR _ Freq: 10100.8 kHz Mode: FSK Code: RTTY Pol: N Baud: 50
>> Save Exit
Stellen Sie mit den Cursortasten Oben / Unten eine Betriebsart ein. Wenn Ihr MRD das empfangene Signal dekodieren kann, sehen Sie das Resultat in der zweiten und dritten Displayzeile.
Die Felder Mode, Code, Baud, Rot., RPM und Pol. werden mit den Cursortasten Oben / Unten verändert. Sie stehen nur dann zur Verfügung, wenn es sinnvoll ist (bei AM fi nden Sie z. B. keine Codierung).
marine radio decoder MRD80
Natürlich können Sie die so ermittelte Frequenz auch als Kanal abspeichern:
Save
56 nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden
Über den Softkey Save werden die ein gestellten Werte in die Maske Spei­chern übernommen, und das Feld Num­mer wird ange­sprungen. Den wei­teren Ab lauf beim Spei chern eines Ka-
nals ken nen Sie bereits, es entspricht der Funktion Bearbeiten und ist auf Seite 45 erläutert.
Beachten Sie, dass der MRD nach der unter Einstellungen -> Stand-By eingestellten Zeit (vgl. Seite 70) wieder in die Be­triebsart Stand-By zurückkehrt.
Speichern 251 Num: _ Name: Freq: 10100,8 kHz Mode: FSK Code: RTTY Pol: N Baud: 50
>> Save Exit
Page 57

3.3 Baroskop

Neben den astronomischen Bahnen von Sonne und Erde ist die Atmosphäre hauptsächlich verantwortlich für Wetter und Klima. Die richtige Interpretation des atmosphärischen Luft druck­verlaufs ist eine wichtige Grundlage der Wetterkunde, sie sorgt für das Verständnis verschiedener Wetterer schei nun gen. Druck­schwankungen sind mit der Wetterlage sehr eng verknüpft.
Für Meteorologen sind sowohl der Luftdruck als auch seine Schwankungen wichtig, denn der absolute Luftdruck sagt nichts über das Wetter aus. Bei beispielsweise 1025 hPa (Hektopascal) kann die Sonne scheinen, kann es regnen oder gewittern, kann es stürmen oder Flaute sein. Einzig wichtig ist der Verlauf des Luftdrucks, also die Kurvenform. Es gibt lediglich eine größere Wahrscheinlichkeit, dass es bei hohem Luftdruck weniger reg­net, als bei niedrigem.
Kennt man die Lage und Bewegungsrichtung der Hoch- und Tiefdruckgebiete durch den aktuellen Wetterbericht und inter­pretiert den Luftdruckverlauf vor Ort, kann man eigene Wet ter­vorhersagen für die folgende 4-8 Stunden treffen.
Beim optionalen Baroskopmodul wurde viel Wert auf hohe Ge­nau igkeit gelegt. Es wird alle drei Minuten ein neuer Mess wert aufgenommen und gespeichert. Dabei kann der Luft druck ver­lauf der letzten vier Tage angezeigt werden. Solange Ihr MRD im Stand-by Betrieb ist, wird ständig der Luftdruck über der Zeit angezeigt, sofern das Baroskop Modul installiert ist.
11.01.01 19:44
Luftdruck in hPa
STBY! 1026,6
. . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . .
Skala
Luftdruckkurve
. . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . .
-24h 0 h Menu
Um die Lesbarkeit der Luftdruckkurve zu verbessern, wurde eine Skala hinterlegt. In der vertikalen beträgt der Abstand zwischen zwei Punkten 4 hPa. Bei einem angezeigten Zeitraum (vgl. Ka-
nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden 57
Page 58
3 - Bedienung / Baroskop
pitel 3.2.2) von 24 Stunden beträgt der Abstand zwischen zwei Punkten 2 Stunden, Bei 96 Stunden entspricht der Abstand 8 Stunden.
Zur Einstellung des Baroskops oder zum Ausdruck der Luft druck­kurve wählen Sie den Menüpunkt 3 Baroskop im Hauptmenü:
Baroskop 3
1. Drucken
2. Zeitraum
3. Eichwert
4. Alarm
marine radio decoder MRD80
Enter
>> Enter Menu

3.3.1 Drucken

Die Funktion 1. Drucken fertigt einen Ausdruck der Luft druck­kurve über den in Kapitel 3.3.2 gewählten Zeitraum. Der MRD kehrt nach Beendigung automatisch in das Hauptmenü zurück. Je nach ausgewähltem Zeitraum (vgl. Absatz 3.3.2) wird der Verlauf des Luftdrucks über die vergangenen 24 oder 96 Stun­den gedruckt. Bei 24 Stunden wird ein Wert pro Stunde ge­druckt, bei einem Zeitraum von 96 Stundenwird für jeweils 4 Stunden ein Wert gedruckt.
In der letzten Zeile der linken Spalte steht der zur letzten vollen Stunde gemessene Wert, in unserem Beispiel vom 11. Januar um 19:00 Uhr mit 1026,3 hPa. Darüber steht der Wert von 18:00 Uhr mit 1026,1 hPa. In der ersten Zeile steht der Wert vom 10. Januar um 20:00 Uhr. Rechts vom Wert ist dieser durch ein „o“ gekennzeichnet. Verbindet man die „o“ auf dem Ausdruck ge­danklich oder mit einem Stift, erhält man eine genaue Vor stel­lung vom Verlauf des Luftdrucks.
Zum Ausdrucken der Luftdruckkurve wählen Sie den Menüpunkt
1. Drucken:
58 nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden
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-------------- Baroskop -----------------­ [ -24h ] 1024,3 o 1022,2 o 1021,1 o 1019,5 o 1017,2 o 1015,3 o 1014,0 o 1013,5 o 1012,1 o 1012,0 o 1010,4 o 1010,7 o 1011,6 o 1013,8 o 1015,2 o 1017,1 o 1019,4 o 1021,1 o 1022,9 o 1024,5 o 1025,1 o 1025,3 o 1026,1 o 1026,3 o [ 0h ] MRD 80 11.01.01 19:44 UTC Ship: xxxxxxx Owner: yyyyyyyyyyy
Sie können den Papierstreifen nun abreissen und um 90° gegen den Uhrzeigersinn drehen, halten Sie ihn unter das Display und Sie sehen den gleichen Kurvenverlauf.
Technische Anmerkung: Der vertikale Abstand zwischen zwei Punkten be­trägt 4 hPa. Alle 3 Minuten (24 Stunden) bzw. 12 Minuten (96 Stunden) wird ein Messwert aufgenommen. Das Mittel aus 4 Messwerten wird als Punkt auf dem Display (Pixel) dargestellt. Ein Pixel ist also ein Mittelwert aus 4 Messwerten. Bei einer Breite von 128 Pixeln ergibt sich demnach ein neues Pixel alle 12 (24 h) bzw. 48 Minuten (96 h). Bei großen Luftdruckschwankungen wird nicht die gesamte Kurve auf dem Display dargestellt. Vielmehr wird die Kurve so verscho­ben, dass die letzten Werte sichtbar sind (das sind die Interessanten).
Beim Drucken wird der Speicher des Display ausgelesen und alle Messwerte auf 24 Zeilen verteilt. Bei 4 Messwerten und 128 Pixeln ergeben sich insgesamt 512 Messwerte pro Periode, daraus folgt ein Mittelwert von 21 Messwerten pro gedruckter Zeile. Der Ausdruck erfolgt dabei so, dass immer der minimale und maximale Luftdruck der gewählten Periode sichtbar ist.

3.3.2 Zeitraum

Mit dem Menüpunkt 2. Zeitraum legen Sie fest, über welchen Zeitraum der Luftdruck gemessen werden soll. Die Einstellung
nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden 59
Page 60
3 - Bedienung / Baroskop
24 Stunden bietet eine hohe Aufl ösung und ist für eine Pro­gnose der Wetterentwicklung in den nächsten Stunden hilfreich. Die Einstellung 96 Stunden ist für die mittelfristige Wet ter ent­wicklung dienlich. Unabhängig von der gewählten Einstellung werden die Werte immer über 96 Stunden gespeichert.
Zeitraum 32
Darstellung über
24
marine radio decoder MRD80
24 96 Exit
Der eingestellte Zeitraum wird unterlegt dargestellt. Mit den Softkeys 24 oder 96 ändern Sie die Einstellung, Exit führt zurück in das Menü Baroskop.

3.3.3 Eichwert

Über den Eichwert legen Sie den fremdermittelten Wert für den Luftdruck fest. Eine solche Art der Kalibrierung ist in der Regel einmalig. Genaue Daten für den an Ihrem Standort momenta­nen Luftdruck erhalten Sie von einem geeichten Barographen, dem örtlichen Wetteramt und oft auch vom Hafenmeister. Be­ach ten Sie, dass für die örtliche Wetterentwicklung die Ände­rung des Luftdrucks über der Zeit wichtiger ist als der absolute Wert des Luftdrucks.
Bei Aufruf des Menüpunktes 3. Eichwert wird der momentan gemessene Luftdruck angezeigt:
Eichwert 33
Ist: 1023,2 hPa
Soll: 1021,5 hPa
60 nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden
>> Save Exit
Page 61
Der Eichwert ist zur Bearbeitung geöffnet, mit >> wechseln Sie zur Dezimalstelle, mit Save speichern Sie die Änderungen und über Exit kehren Sie zum Menü Baroskop zurück.

3.3.4 Alarm

In Meyer’s großem Handlexikon ist Wind als „durch horizontales Luftdruckgefälle entstehende Ausgleichsluftbewegung vom ho­hen zum tiefen Luftdruck“ defi niert. Je schneller der Luftdruck sich ändert, desto mehr Wind wird es geben.
An Ihrem MRD können Sie einen Grenzwert einstellen, ab wel­cher Luftdruckänderung Sie gewarnt werden wollen. Als Richt­wert für Starkwind gilt eine Änderung des Drucks von 5 hPa pro Stunde. Nach Aufruf des Menüpunktes 4. Grenzwert erhalten Sie folgende Anzeige:
Alarm 34
Alarm: No
>> Save Exit
Ändern Sie die Ein stel lung Alarm mit den Cur sortasten auf Yes, Sie erhalten die An zeige:
Alarm 34
Alarm: Yes
Grenze: 5 hPa/h
>>
>> Save Exit
Save
Ta s tatur einen neuen Grenz wert ein. Mit Save speichern Sie die Änderungen und über Exit kehren Sie zum Menü Ba ros- kop zurück.
nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden 61
Wechseln Sie mit dem Softkey >> in das Feld Grenze. Ge ben Sie über die numerische
Page 62
3 - Bedienung / Logbuch

3.4 Logbuch

Mit dem Logbuch verfügt der MRD über ein leistungsstarkes Werkzeug, um die relevanten Daten eines Törns zu protokollie­ren. Voraussetzung dafür ist, dass die Daten vom GPS-Navigator und vom Instrumentensystem mit dem NMEA 0183 Protokoll übertragen werden. Die technischen Einzelheiten fi nden Sie im Kapitel 4 Installation. In diesem Kapitel wird davon ausgegan­gen, dass alle Verbindungen ordnungsgemäß durchgeführt wur den und Navigator sowie Instrumentensystem die notwen­digen Daten bereitstellen.
Wählen Sie aus dem Hauptmenü den Eintrag 4. Logbuch:
Logbuch 4
1. Anzeigen
2. Drucken
3. Intervall
4. Rohdaten
5. Datensätze
6. Filter >> Enter Menu
Der Softkey >> wählt einen Menüpunk, Enter ruft den jewei- ligen Menüpunkt und über Menu kehren Sie zum Haupt menü zurück.
marine radio decoder MRD80

3.4.1 Anzeige

Der Menüpunkt 1. Anzeigen ruft eine Liste der Logbucheinträge auf:
Anzeigen 41
210900 12:00
210900 11:00 210900 10:00 210900 09:00 210900 08:00
62 nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden
>> Enter Exit
Page 63
Enter
Die Einträge sind chronologisch nach Datum und Uhrzeit geord­net, die jüngste Aufzeichnung steht als erste in der Liste. Der Eintrag „200900 12:00“ gibt demnach die Aufzeichnung vom
20. September 2000 um 12:00 Uhr an (lokale Zeit, vom GPS empfangen).
Der Softkey >> wählt einen Eintrag, Enter ruft den gewähl- ten Eintrag auf, und über Exit kehren Sie zum Menü Logbuch zurück.
Mit Enter öffnen Sie den Logbucheintrag zur Ansicht:
210900 12:00
Lat 54°30.74 N Lon 9°32.95 E COG 304° SOG 7.2 kn
Page
2
>> Page 2 Exit
Mit dem Softkey Page 2 wählen Sie die zweite Seite dieses Logbucheintrages:
210900 12:00
Head 301° Speed 7.4 kn WindAng 114° WindSpd 17.2 kn
nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden 63
>> Page 1 Exit
Der Softkey >> wählt den nächst älteren Eintrag im Logbuch, mit dem Softkey Page 1 wählen Sie die erste Seite dieses Logbucheintrages, über Exit kehren Sie zum Menü Logbuch zurück.
Page 64
3 - Bedienung / Logbuch
Folgende Abkürzungen werden für die Logbucheinträge be­nutzt:
• Lat: Geographische Breite in Grad, Minuten und Hundertstel Minuten, Nord oder Süd
• Lon: Geographische Länge in Grad, Minuten und Hundertstel Minuten, Ost (E) oder West
• COG: Kurs über Grund
• SOG: Geschwindigkeit über Grund.
• Head: Kurs durchs Wasser
• Speed: Geschwindigkeit durchs Wasser.
• WindAng: Windeinfallswinkel (scheinbar)
• WindSpd: Windgeschwindigkeit (scheinbar)

3.4.2 Drucken

Sie können die Logbucheinträge zur Archivierung auch Aus­drucken lassen. Wählen Sie dazu im Logbuchmenü den Eintrag
2. Drucken:
Drucken 42
1. 1 - 10 Drucken
2. 1 - 20 Drucken
3. 1 - 30 Drucken
4. Alle Drucken
marine radio decoder MRD80
64 nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden
>> Enter Exit
Der Softkey >> wählt einen Eintrag, Enter druckt den ge­wählten Eintrag auf und über Exit kehren Sie zum Menü Logbuch zurück.
„1 - 10 Drucken“ druckt die jüngsten 10 Logbucheinträge aus, „1 - 20 Drucken“ die jüngsten 20 Einträge. Ihr MRD speichert bis zu 50 Logbucheinträge, mit „Alle Drucken“ erhalten Sie ei­nen Ausdruck des gesamten Logbuchspeichers. Gedruckt wer­den nur die Datensätze, die gültige Werte enthalten.
Auf der nächsten Seite fi nden Sie einen (gekürzten) Bei spiel­ausdruck.
Page 65
---------- Logbuch ---------------------------
--- 210900 12:04 --­Lat 54°30.74 N Lon 9°32.95 E COG 304° SOG 7.2 kn Head 301° Speed 7.4 kn WindAng 114° WindSpd 17.2 kn
--- 210900 11:04 --­Lat 54°28.33 N Lon 9°37.84 E Head 311° Speed 7.7 kn COG 314° SOG 7.5 kn WindAng 118° WindSpd 16.3 kn
--- 210900 10:04 ---
Lat ....

3.4.3 Intervall

Hier legen Sie das Aufnahmeintervall für die Logbucheinträge in Minuten fest. Wählen Sie dazu im Logbuchmenü den Eintrag
3. Intervall:
Intervall 43
1. 30 Minuten
2. 60 Minuten
3. 120 Minuten
4. 240 Minuten
5. Aus
Save
nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden 65
>> Save Exit
Das derzeit gewählte Intervall erscheint unterlegt im Display. Der Eintrag „Aus“ schaltet die Logbuchaufzeichnung ab.
Der Softkey >> wählt einen Eintrag, Save ruft den gewählten Eintrag auf und über Exit kehren Sie zum Menü Logbuch zurück.
Die Aufzeichnung beginnt ab dem Moment, wo der Softkey Save gedrückt wird.
Page 66
3 - Bedienung / Logbuch

3.4.4 Rohdaten

Mit dieser Funktion können die eingehenden NMEA 0183 Daten auf dem Display angezeigt und ausgedruckt werden. Dies ist im praktischen Bordbetrieb ohne Belang, bietet jedoch bei der Vernetzung mit anderen Geräten an Bord eine große Hilfe. Wäh­len Sie im Logbuchmenü den Eintrag 4. Rohdaten:
Rohdaten 44 $GPRMC,124921.11 ,A,5432.78,N,009
32.92,E,7.4,304. 6,210900,2.1,W,* 2B<CR><LF> __ Stop Print Exit
Der Softkey Stop friert die Anzeige ein, Print druckt alle Daten, bis Stop gedrückt wird, und über Exit kehren Sie zum Menü Logbuch zurück. Wenn der Softkey Stop gedrückt wurde, wechselt er seine Funktion zu Start.

3.4.5 Datensätze

marine radio decoder MRD80
Hier legen Sie fest, welche NMEA 0183 vom MRD angezeigt und ausgedruckt werden sollen. Befi ndet sich unter Ihren In stru men­ten beispielsweise kein Windmesser, können Sie hier die Anzei­ge beziehungsweise den Ausdruck der dann leeren Felder Wind­geschwindigkeit und Windwinkel unterdrücken. Wählen Sie im Logbuchmenü den Eintrag 5. Datensätze:
Datensätze 45
Position Yes
COG / SOG No Kurs/Geschw. No Wind No
66 nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden
>> Save Exit
Page 67
Der Softkey >> wählt einen Eintrag, mit den Cursortasten än­dern Sie die Werte Yes (wird aufgezeichnet) und No (wird nicht aufgezeichnet). Mit Save speichern sie die gewählten Ein­träge, über Exit kehren Sie zum Menü Logbuch zurück.

3.4.6 Filter

Ihr MRD verfügt über einen Filter, der einen Log buch ein trag unterdrücken kann, wenn das Schiff sich nicht in Fahrt befi ndet. Dabei wird der Inhalt des Feldes SOG (Geschwindigkeit über Grund) ausgewertet. Ist die Geschwindigkeit 10 Minuten vor dem Logbucheintrag gleichbleibend kleiner 1 Knoten, geht der MRD davon aus, dass sich das Schiff nicht in Fahrt befi ndet, es fi ndet kein Logbucheintrag statt.
Wählen Sie im Logbuchmenü den Eintrag 6. Filter:
Filter 46
SOG Filter einschalten?
Nein
nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden 67
Yes No Exit
Wählen Sie Yes, wird die Logbuchaufzeichnung bei stehendem Schiff unterdrückt. Bei Auswahl von No wird das Logbuch unabhängig von der Bewegung des Schiffes aufgezeichnet.
Mit drücken der Softkeys Yes oder No ändern und speichern Sie die jeweilige Einstellung für den Filter. Der Softkey Exit führt zurück in das Menü und übernimmt die geänderten Ein­stellungen.
Page 68
3 - Bedienung / Einstellungen

3.5 Einstellungen

Dieses Kapitel beschreibt die Grundeinstellungen Ihres MRD. Rufen Sie aus dem Hauptmenü den Punkt 5. Einstellungen auf:
Einstellungen 5
1. Zeit
2. Name
3. Standby
4. Sprache
5. COM - Port
marine radio decoder MRD80
>> Enter Menu
Der Softkey >> wählt einen Menüpunk, Enter ruft den ge­wählten Menüpunkt auf, über Menu kehren Sie zum Haupt- menü zurück.

3.5.1 Zeit

Sie können bei der Uhrzeit jede beliebige lokale Uhrzeit einge­ben. Wir empfehlen jedoch, mit der Normalzeit (UTC) zu arbei­ten, da auch alle Angaben zu Sendezeiten von Wetterberichten in UTC gemacht werden. Sie erhalten die UTC, indem Sie von der Mitteleuropäischen Sommerzeit zwei Stunden subtrahieren (im Winter nur eine Stunde). Zeigt Ihre Armbanduhr also 12:15 Uhr, stellen Sie 10:15 beim MRD ein.
Zum Einstellen der Uhrzeit wählen Sie den Menüpunkt 1. Zeit:
Uhrzeit/Datum 51
UTC: hh:mm Datum: ttmm20jj
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>> Save Exit
Page 69
Geben Sie die Uhrzeit (Stunde : Minute) über die numerische Tastatur ein. Springen Sie mit dem Softkey >> von Feld zu Feld. Wenn das Datum bereits stimmt, können Sie mit dem Softkey Save speichern und mit Exit zum vorherigen Menü zurück- kehren.
Geben Sie das Datum (Tag : Monat : Jahr) über die numerische Tastatur ein. Drücken Sie zum Abschluss Save. Sollten Sie sich einmal vertippt haben, können Sie mit der Taste CLEAR den jeweils letzten Eintrag löschen.

3.5.2 Name

Zur Festlegung des Namens von Schiff und Eigner wählen Sie den Menüeintrag 2. Name:
Name 52 Schiff:
_
Eigner:
nordwest-funk GmbH • 2. Polderweg 18 • 26723 Emden 69
>> Save Exit
Der Cursor springt auf das erste Zeichen im Feld Schiffsname. Wie bei Ihrem Mobiltelefon ist die numerische Tastatur mit Buch­staben belegt. Wollen Sie beispielsweise ein „S“ eingeben, drük­ken Sie viermal schnell die Taste 7. Nach ca. zwei Sekunden springt der Cursor zum nächsten Zeichen. In Anhang C fi nden Sie die vollständige Belegung der Tastatur inklusive aller Son­derzeichen. Haben Sie sich vertippt, können Sie mit der Taste CLEAR das letzte Zeichen löschen. Die Tasten „0“ und „1“ fügen ein Leerzeichen ein, wollen Sie diese Zahlen eingeben, drücken sie die Taste zweimal kurz hintereinander.
Ist der Name des Schiffes eingegeben, folgt in gleicher Weise der Eignername. Zum Wechsel in das Feld „Eigner“ drücken Sie den Softkey >>. Sind beide Namen eingegeben, drücken Sie zum Abschluss den Softkey Save.
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3 - Bedienung / Einstellungen

3.5.3 Stand-by

Der Navtex Dekoder Ihres MRD ist ständig empfangsbereit, so­lange Sie nicht manuell einen anderen Kanal eingestellt haben oder ein Timer zur Aufzeichnung eines Wetterberichtes aktiv ist.
Auch, wenn Sie Einstellungen in einem beliebigen Menü vorneh­men, kann der MRD keine Navtex Meldungen empfangen. Da­mit nicht unbeabsichtigt wichtige Meldungen versäumt werden, schaltet das Gerät nach einer bestimmten Zeit ohne Bedienung in den Stand-by Betrieb zurück.
Wählen Sie den Eintrag 3. Stand-by, um festzulegen, nach wie­viel Minuten (1 - 9) nach dem letzten Tastendruck der MRD automatisch in den Stand-by Betrieb zurückkehren soll:
Standby 53
Minuten: 1
marine radio decoder MRD80
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>> Save Exit
Geben Sie die Minuten über die numerische Tastatur ein. Save bestätigt die Eingabe, und über Exit kehren Sie zum Menü Einstellungen zurück, ohne den eingegebenen Wert zu Spei­chern.
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3.5.4 Sprache

Wählen Sie den Menüeintrag 4. Sprache aus, im Display sehen Sie:
Sprache 54
1. Deutsch
2. Norsk
3. Svenska
4. Espanol
5. Italiano
6. English >> Save Exit
In dieser Softwareversion können Sie nur zwischen Deutsch, Norwegisch, Spanisch, Schwedisch, Italienisch und Englisch wählen, weitere Sprachmodule werden folgen.
Der Softkey >> wählt die Sprache aus, Save speichert die Eingabe, und über Exit kehren Sie zum vorherigen Menü zurück.
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3 - Bedienung / Einstellungen

3.5.5 COM-Port

Über die integrierte RS 232 Schnittstelle ist Ihr MRD in der Lage, Navtex Meldungen und Wetterberichte im ASCII Format an ei­nen PC zur weiteren Verarbeitung zu übermitteln. Dabei ist das Übertragungsformat fest vor gegeben: Es werden 8 Datenbits ohne Parität bei einem Stopp bit gesendet. Die Geschwindigkeit der Übertragung können Sie Ihren Anforderungen entsprechend anpassen.
Wählen Sie dazu den Menüeintrag 5. COM-Port aus, im Display sehen Sie:
COM-Port 55
1. 4800 baud
2. 9600 baud
3. 19200 baud
marine radio decoder MRD80
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>> Save Exit
Der Softkey >> wählt einen Menüpunkt, Save speichert die gewählte Übertragungsgeschwindigkeit; über Exit kehren Sie zum Menü Einstellungen zurück.
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3.6 Extras

Dieses Kapitel beschreibt das Menü Extras Ihres MRD. Rufen Sie aus dem Hauptmenü den Punkt 6. Extras auf:
Extras 6
1. Sleep Timer
2. Neues Papier
3. Kommunikation
4. Werkseinstg.
5. Zurücksetzen
>> Enter Menu
Der Softkey >> wählt einen Menüpunkt, Enter ruft den gewählten Menüpunkt auf; über Menu kehren Sie zum Haupt- menü zurück.

3.6.1 Sleep Timer

Mit der Sleep Funktion wird der MRD für 1 bis zu 30 Tage ausge­schaltet (minimaler Stromverbrauch). Nach xx Tagen schaltet sich der MRD um Mitternacht wieder in Stand-by und empfängt die Meldungen gemäß den Timereinstellungen. Damit ist ge­währleistet, dass Sie auch nach dreiwöchiger Abwesenheit so­fort den aktuellen Wetterbericht in Händen halten.
Soll das Gerät vor Ende des „Winterschlafes“ wieder in Betrieb genommen werden, muss der MRD einmal Aus und wieder Ein geschaltet werden. Zur Einstellung und Aktivierung des Sleep Timers wählen Sie den Menüpunkt 1:
Sleep Timer 61
Tage: 1
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>> Enter
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3 - Bedienung / Extras
Der Softkey >> erhöht die Anzahl der Tage um 1 (Sie können die Tage auch über die numerische Tastatur eingeben), Enter versetzt den MRD in den „Winterschlaf“ und über Exit kehren Sie zum Menü Einstellungen zurück.

3.6.2 Neues Papier

Ihr MRD unterstützt Sie beim Einlegen einer neuen Papierrolle. Legen Sie die neue Rolle wie in Kapitel 4.9 beschrieben ein. Wählen Sie dann den Menüpunkt 2. Neues Papier aus:
Neues Papier 62
Feed = 10 Zeilen
Line = 1 Zeile
marine radio decoder MRD80
Feed
Line
Feed Line Exit
Drücken Sie den Softkey Feed zweimal, um einen Pa pier vor­schub von jeweils 10 Zeilen zu veranlassen.
Drücken Sie dann Line, bis das Papier aus dem Schacht heraus­kommt. Zum Abschluss drücken Sie Exit.

3.6.3 Kommunikation

Dieser Menüpunkt ist dem Servicetechniker vorbehalten. Mittels einer speziellen Software kann hier der Kanalspeicher ausgele­sen und (zum Beispiel nach einer Reparatur) wieder in den MRD geschrieben werden.
Kommunikation 63
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>> Enter Exit
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3.6.4 Werkseinstellungen

Ihr MRD verfügt über zwei Speicherbereiche. In einem sind die Werkseinstellungen gespeichert, auf diesen haben Sie keinen Zugriff. Im anderen Speicherbereich werden neben den deko­dierten Nachrichten auch Ihre Änderungen oder Ergänzungen an den Kanälen abgelegt. Ist die Datenbank der Kanäle z. B. nach einem Reset (siehe 3.6.5) gelöscht worden, können mit dieser Funktion die ursprünglichen Einstellungen der Kanäle wieder hergestellt werden. Wählen Sie den Menüpunkt 4.:
Werkseinstg. 64
Sind Sie sicher?
Yes No Exit

3.6.5 Zurücksetzen (Reset)

Die Reset Funktion löscht alle Speicherinhalte unwiderruf­lich. Das betrifft auch die gespeicherten Kanäle, Gruppen,
Timer, Navtex Nachrichten und Wetterberichte. Lassen Sie also alle Einstellungen, die eventuell nochmals verwendet werden sollen, vor dem Reset ausdrucken. Wählen Sie den Menüpunkt
5. Zu rück setzen:
Zurücksetzen 65
Sind Sie sicher?
Yes
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Yes No Exit
Wählen Sie den Softkey Yes, und alle Speicherinhalte sind endgültig gelöscht.
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marine radio decoder MRD80

3.7 Beleuchtung

Im Stand-by Betrieb ist die Beleuchtung von Tastatur und Display des MRD aus. Ein Druck einer beliebigen Taste (ausser POWER) schaltet die Be leuchtung ein. Die Beleuchtung verlöscht automa­tisch nach verstreichen der unter Stand-by (vgl. Kapitel 3.5.3) eingestellten Zeit.
Solange Sie sich in einem Menü bewegen, ist auch die Be­leuchtung an. Dies gilt auch beim manuellen Empfang eines Kanals. Im Timerbetrieb ist die Beleuchtung nicht an. Wollen Sie den Bericht schon beim Empfang mitlesen, drücken Sie einfach eine der Cursortasten.

3.8 Software

Dieses Handbuch wurde für die Software Version Rev. 0110xx geschrieben. Gegenüber der Vorgängerversion Rev 010829 ver­fügt diese Ausgabe über folgende wesentliche Eigenschaften:
• Die RS 232 Schnittstelle ist nun in der Lage, Navtex Mel­dungen und Wetterberichte an einen PC zu senden.
• Das Menü Receiver wurde zum Menüpunkt Wetter hinzuge­fügt (siehe Ka pitel 3.2.5).
• Nunmehr ist auch der Gruppenempfang möglich (siehe Ka­pitel 3.2.3).
Beim Einschalten Ihres MRD sehen Sie für ca. 2 Sekunden folgen­de Anzeige.
MRD 80 - V 1.0
Software Version Rev 010829
Oct 19 2001 14:35:07
Seriennummer
SN 12344321
Die dritte Zeile im Display nennt die Software Version (hier:
19.10.01, ergibt die Rev 011019). Ihr Fachhändler gibt Ihnen
gerne Auskunft zur aktuellen Software Version.
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4. Installation

4.1 Allgemeines

4.1.1 Lieferumfang

• Marine Radio Decoder
• 4065-31110 Einbausatz für Schottmontage
• 4065-31120 Power Kabel
• 4065-31130 NMEA Kabel
• 4065-31140 BNC-Typ Antennenstecker
• 4065-31150 1 Papierrolle
• 4065-31160 Handbuch
• 4065-31170 Kurzreferenz

4.1.2 Zubehör

• 1065-31010 Baroskop Modul
• 1065-31020 Externer Lautsprecher (mit Kabel und Stecker)
• 1065-31030 Marine Antenne 2,7 Meter, passiv
• 1065-31040 Aktive Antenne (Versorgung über MRD)
• 1065-31050 Balun Antennenkoppler zur Montage am (Achter-)Stag
• 1065-31060 Montagebügel
• 1065-31065 Einbaurahmen
• 1065-31070 Audio Kabel mit Stecker für MRD
• 1065-31080 RS232 Kabel mit 9poligem Sub-D Stecker für den PC COM Port
• 1065-31090 Ersatzpapier (3 Rollen)

4.1.3 Technische Daten

Allgemeine Daten
Display: Graphik LCD mit 8 Zeilen / 16 Zeichen
(128 x 64 dots) Speicher: 100 KByte Drucker: Industrie Thermo Drucker, 46 Zeichen pro Zeile Papier: Breite 80 mm, Länge 25 m Tastatur: Funktionstasten und Alphanumerisches Tastenfeld
(Hintergrundbeleuchtet) Montage: Aufbau-, Einbau- oder Bügelmontage
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4 - Installation
Empfänger
Super HET Empfänger, 100 kHz bis 30 MHz. Betriebsarten: AM (nur MRD80), SSB, CW, FSK. 99 frei programmierbare Kanäle.
Dekoder
PLL mit kombiniertem Signal Prozessor Codes: MORSE, RTTY, SITOR, FAX.
Baroskop (Option)
Bereich: 935 - 1085 hPa Aufl ösung: 0,1 hPa Genauigkeit: 0.25% Temperaturkompensiert 0° - 55° C
Antenneneingang
Isolierter BNC Anschluss 50 Ω mit integrierter Spannungsversorgung 12 Volt für Aktivantennen, alternativ Passivantenne oder Antenne für ein isoliertes Achterstag (mit Balun)
NMEA Eingang
1 x NMEA 0183 für GPS und/oder Instrumentensystem (Navigationslog) Erkannte NMEA Datensätze: GGA, GLL, HDG, HDT, MWV, RMC, VHW, VTG, ZDA
marine radio decoder MRD80
Serielle Schnittstelle
Eingang: RS 232 zur Programmierung neuer Software Ausgang: RS 232 mit ASCII Zeichensatz, 4800, 9600 oder 19200 Baud, 8
Datenbits, 1 Stopbit, keine Parität
NF Ausgang
3 Vpp als “Line out” für einen externen Lautsprecher (Option) mit integriertem Verstärker und Lautstärkeregler (nur bei MRD 80)
Physikalische Daten
Spannungsversorgung: 12 Volt DC Stromaufnahme (@ 13,5 Volt): < 5 mA (Schlaf Modus),
270 mA (Standby),
550 mA (Drucker) Maße: 170 x 225 x 95 mm Gehäuse: ABS Kunststoff Gewicht: 1350 Gramm
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4.2 Mechanischer Einbau

4.2.1 Montageort

Die Montage Ihres MRD erfolgt typischerweise unter Deck, da das Gerät durch den Papierauslass nicht spritzwassergeschützt ist. Wählen Sie als Einbauort also einen trockenen Platz in der Navigationsecke, wo Sie sowohl den MRD bedienen als auch das Display lesen können.

4.2.2 Schottmontage

Die typische Montageart ist das Einlassen des MRD in ein Schott. Im Lieferumfang fi nden Sie dazu 4 Messing Gewindebolzen, 4 Rändelmuttern, 4 Distanzstücke und eine Einbauschablone.
Beachten Sie bei der Auswahl des Ein bauortes, das - gemessen von der Ge häuse rückseite - noch ca. 4 cm Platz für die Kabel benötigt werden. Sägen Sie mit Hilfe der Einbauschablone zunächst einen Ausschnitt am gewählten Montageort in das Schott. Bohren Sie dann die 4 Löcher für die Stehbolzen.
Stecken Sie das Gerät von vorne in das Schott. Schrauben Sie die Bolzen und Rän del­muttern von hinten fest. Da sich die Rändelmutter direkt am Gehäuse nicht drehen lässt, empfehlen wir gerade bei Schotts mit Stärken zwischen 5 und 20 mm den Ein satz der Distanzhülse.
Gewindebolzen Distanzstück Rändelmutter
Schott
Löcher
Gewindebolzen
Distanzhülse
Rändelmutter
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4 - Installation

4.2.3 Bügelmontage

Der optional erhältliche Montagebügel wird zusammen mit 3 Befesti gungs­schrauben, 2 Rändelschrauben und 4 Zahnscheiben aus Kunststoff geliefert. Die Zahnscheiben verhindern ein unerwünschtes verdrehen des Gerätes im Bügel.
Zur Befestigung des Bügels bohren Sie drei 4 mm
Löcher. Benutzen Sie dabei den Bügel selbst als Scha-
blo ne. Befestigen Sie den Bügel mit den drei Schrauben.
Die vier Zahnscheiben verfügen über jeweils zwei Zapfen, so
dass sie jeweils nur in einer Stellung passen. Setzen Sie zwei
Zahn scheiben in das Gerät und zwei in den Bügel ein.
Schrauben Sie nun die Rändelschrauben mit jeweils ca. 2 Gewindegängen in das Gerät. Setzen Sie das Gerät in den Bügel ein und fi xieren Sie die Rändelschrauben. Fahren Sie nun mit dem elektrischen Anschluß fort.
marine radio decoder MRD80
Die Montage des Bügels kann auf einem Tisch, an einem Schott oder unter der Decke erfolgen. Beachten Sie bei der Aus­wahl des Montageortes, dass zusätzlich zur Gehäusetiefe noch ca. 4 cm für die Ka-
bel benötigt werden.

4.3 Elektrischer Anschluss

Sämtliche Anschlüsse auf der Rückseite des MRD sind so gehalten, dass sie nicht ver tauscht werden können, zudem sind sie mit klaren Be­zeich nungen versehen. Alle Stecker werden mit ei nem Bajonettver­schluss befestigt, dazu ist kein Werkzeug not­wen dig. Die nebenste­hende Abbildung zeigt die Anschlüsse auf der Rückseite des MRD:
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4.4 Spannungsversorgung

Die 12 Volt Spannungsversorgung erfolgt über den Anschluß „POWER“. Am Span nungs versorgungskabel ist Braun Plus und Weiß Minus. Das Netzteil des MRD ist mit einer 2 Am­pere Sicherung (träge) abgesichert. Sollte die Sicherung ein­mal getauscht werden müssen, verwenden Sie unbedingt nur eine des gleichen Typs und keinesfalls eine stärkere Si che­rung. Prüfen Sie vor dem Austausch die Ursache des Fehlers!
(1) + Batterie
(3) Minus

4.5 Antennenanschluss

Eine gute Antenne ist unabdingbare Voraussetzung für einen guten Empfang. Ebenso wichtig ist eine fachgerechte Installation der Antennenanlage. Wir empfeh­len die Beratung durch den Fachhandel.
Der MRD verfügt über einen Antenneneingang für eine passive oder eine aktive Antenne. Der Anschluß ist als BNC-Typ ausgeführt, ein passender Stecker befi ndet sich im Lieferumfang.
Wenn Sie eine aktive Antenne anschließen, kann diese vom MRD mit 12 Volt ver­sorgt werden. Setzen Sie dazu die im Lieferumfang befi ndliche 100 mA Sicherung in die mit „FUSE ANT“ bezeichnete Halterung ein, die Versorgung der Antenne erfolgt dann über die Koaxleitung.
Verwenden Sie eine passive Antenne, oder einen Achterstagkoppler (Balun), entneh­men Sie die Sicherung bitte aus der Halterung.

4.6 Datenverbindung über NMEA

Der MRD verfügt über einen Dateneingang nach NMEA 0183. Es werden die Daten­sätze GGA, GLL, HDM, HDT, MWV, RMC, VHW, VTG und ZDA verarbeitet.
Das NMEA Kabel befi ndet sich im Lieferumfang. Die braune
(1) NMEA Rx +
Leitung ist Rx +, die weiße Leitung ist Rx -. Zum Empfang von NMEA Daten verbinden Sie Rx + mit Data Out Plus und RX - mit Data Out Minus (manchmal auch „Common“ ge-
(2) NMEA Rx -
nannt) Ihres Navigators oder Instrumentensystems.
(5) Return

4.7 Serielle Schnittstelle

Der MRD verfügt über eine serielle Schnittstelle gemäß RS
232. Um den MRD mit einem PC verbinden zu können, benö­tigen Sie das optionale Kabel 1065-31080. Mittels eines Ter-
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(3) Tx
(2) Rx
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4 - Installation
marine radio decoder MRD80
mi nalprogramms können die dekodierten Daten von der Schnitt stelle ausgelesen werden. Weitere Angaben fi nden Sie in Kapitel 3.5.5. Das Kabel ist fertig konfektio­niert und verfügt PC-seitig über einen 9 Sub-D Stecker.

4.8 Audio Anschluss

Der Audio Ausgang des MRD 80 ist aktiv. Die Laut stär­keregelung erfolgt über den optionalen Lautsprecher.
(1) + 12 Volt
Natürlich können auch Lautsprecher anderer Hersteller, ein Autoradio mit Line-In Anschluss oder ein PC mit Sound­karte angeschlossen werden. Die braune Leitung ist + 12
(2) LS Audio (3) Minus
Volt , die weiße ist Lautsprecher plus, die Abschirmung ist Minus.

4.9 Papierwechsel

Öffnen Sie das Papierfach und nehmen Sie den Deckel ganz ab. Nehmen Sie den Rollenhalter aus dem Papierfach. Entfernen Sie den Klebestreifen voll ständig von der neuen Papierrolle. Schneiden Sie die Papierecken ungefähr im 45° Winkel an.
Schieben Sie den Rollenhalter in die Papierrolle und führen Sie beides Richtung Papierfach des MRD.
Beim letzten Schritt ist Ihnen Ihr MRD behilfl ich. Wählen Sie unter Einstellungen den Menüpunkt neues Papier (vergleiche Kapitel 3.5.6). Führen Sie das Papierende
Papierrolle Papierauslass Drucker
in die Papierführung ein. Wählen Sie nun solange Papiervorschub, bis das Papier aus dem Auslass her auskommt. Setzen Sie die Rol­le nun ganz in das Papierfach, und bringen Sie abschließend den Deckel wieder an.
Tipp: Achten Sie darauf, immer einen ausreichenden Vorrat Pa­pier rollen an Bord aufzubewah­ren. Lagern Sie das Papier kühl, dunkel und trocken.
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Anhang A: Navtex Sendestationen

Die Positionsangabe bezieht sich auf den Standort des Senders. Die Ziffer hinter dem Sender gibt die Reichweite der Station in Seemeilen an. Stand: Juli 2001.
East Atlantic (North of 48°27 N), North Sea, Baltic (NAV/MET Area I):
Svalbard, Greenland 450 A 0000 plus every 4 h 78 04 N - 13 38 E
Bodoe, Norway 450 B 0010 plus every 4 h 67 16 N - 14 32 E
Murmansk, Russia 140 C 0120 plus every 4 h 68 58 N - 33 05 E
Grimeton, Sweden 300 D 0030 plus every 4 h 57 06 N - 12 23 E
Arkhangelsk, Russia 300 F 0200 plus every 4 h 64 33 N - 40 32 E
Cullercoats, UK, 518 kHz 270 G 0100 plus every 4 h 55 04 N - 01 28 W
Bjuröklubb, Sweden 300 H 0110 plus every 4 h 64 28 N - 21 36 E
Gislövshammar, Sweden 300 J 0130 plus every 4 h 55 29 N - 14 19 E
Niton, France 270 K 0140 plus every 4 h 50 35 N - 01 18 W
Rogaland, Norway 450 L 0150 plus every 4 h 58 48 N - 05 34 E
Oostende , Belgium 150 M 0200 plus every 4 h 51 11 N - 02 48 E
Orlandet, Norway 450 N 0210 plus every 4 h 63 40 N - 09 33 E
Portpatrik, UK 270 O 0220 plus every 4 h 54 51 N - 05 07 W
Ijmuiden, Netherlands 110 P 0230 plus every 4 h 52 06 N - 04 15 E
Malin Head, Ireland 400 Q 0240 plus every 4 h 55 22 N - 07 21 W
Reykjavik, Island 550 R 0318 plus every 4 h 64 05 N - 21 51 W (additional reports on 490 kHz in Icelandic)
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Anhang A
Niton, UK, 518 kHz 270 S 0300 plus every 4 h 50 35 N - 01 18 W
Oostende, Belgium 55 T 0310 plus every 4 h 51 11 N - 02 48 E
Tallinn, Estonia 300 U 0320 plus every 4 h 59 27 N - 24 40 E
Vardoe, Norway 450 V 0330 plus every 4 h 70 22 N - 31 06 E
Valentia, Ireland 400 W 0340 plus every 4 h 51 27 N - 09 49 W
Reykjavik, Island 550 X 0350 plus every 4 h 64 05 N - 21 51 W
Niton, UK, 490 kHz 270 I 0000 plus every 4 h 50 35 N - 01 18 W (Messages in French)
Portpatrik, UK, 490 kHz 270 C 0020 plus every 4 h 54 51 N - 05 07 W
Niton, UK, 490 kHz 270 I 0120 plus every 4 h 50 35 N - 01 18 W
Cullercoats, UK, 490 kHz 270 U 0320 plus every 4 h 55 04 N - 01 28 W
East Atlantic (48°27 N - 6°00 S), France, Spain, North Africa (NAV/MET Area II):
marine radio decoder MRD80
Cross Corsen, France 300 A 0000 plus every 4 h 48 28 N - 05 03 E
Coruña, Spain 400 D 0030 plus every 4 h 43 21 N - 08 27 W
Horta Radio, Portugal 640 F 0050 plus every 4 h 38 32 N - 28 38 W
Tarifa, Spain 400 G 0100 plus every 4 h 36 01 N - 05 34 W
Las Palmas, Spain 400 I 0120 plus every 4 h 28 10 N - 15 25 W
Casablanca, Morroco 180 M 0200 plus every 4 h 33 36 N - 07 38 W (planned)
Porto Santo, Madeira 640 P 0200 plus every 4 h 38 32 N - 28 38 W (planned)
Monsanto, Portugal 530 R 0250 plus every 4 h 38 44 N - 09 11 W
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Corsen, France, 490 kHz 300 E 0040 plus every 4 h 48 28 N - 05 03 E (Messages in French)
Mediterranean and Black Seas (NAV/MET Area III):
Novorossiysk, Russia 300 A 0300 plus every 4 h 44 43 N - 37 47 E
Mariupol, Ukraine 280 B 0100 plus every 4 h 47 06 N - 37 33 E
Odesa, Ukraine 280 C 0230 plus every 4 h 46 29 N - 30 44 E
Istanbul, Turkey 300 D 0030 plus every 4 h 41 04 N - 28 57 E
Samsun, Turkey 300 E 0040 plus every 4 h 41 17 N - 36 20 E
Antalya, Turkey 300 F 0050 plus every 4 h 36 53 N - 30 42 E
Kyrenia, Cyprus 200 G 0100 plus every 4 h 35 03 N - 33 17 E (not yet approved by IMO)
Iraklion, Greece 280 H 0110 plus alle 4 h 35 20N 25 07E
Izmir, Turkey 300 I 0120 plus every 4 h 38 21 N - 26 35 E
Varna, Bulgaria 350 J 0130 plus every 4 h 43 04 N - 27 46 E
Kerkyra R, Geece 280 K 0140 plus every 4 h 39 37N 19 55E
Limnos R, Geece 280 L 0150 plus every 4 h 39 52N 25 04E
Troodos, Cyprus 200 M 0200 plus every 4 h 35 03 N - 33 17 E
Alexandria, Egypt 350 N 0210 plus every 4 h 31 11 N - 29 52 E
Malta, Malta 400 O 0220 plus every 4 h 35 49N 14 32E
Haifa, Israel 200 P 0020 plus every 4 h 32 49N 35 00E
Split, Croatia 85 Q 0240 plus every 4 h 43 30 N - 16 29 E
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Anhang A
Roma, Italia 320 R 0250 plus every 4 h 41 48 N - 12 31 E
Cagliari, Italia 320 T 0310 plus every 4 h 39 14 N - 09 14 E
Triest, Italia 320 U 0320 plus every 4 h 45 41 N - 13 46 E
Augusta, Italia 320 V 0330 plus every 4 h 37 14 N - 15 14 E
La Garde, France 250 W 0340 plus every 4 h 43 06N 05 59E
Valencia, Spain 300 X 0350 plus every 4 h 38 43 N - 00 09 E
La Garde, France, 490 kHz 250 S 0340 plus every 4 h 43 06N 05 59E (Messages in French)
West Atlantic (North of 8° N), USA, Canada (NAV/MET Area IV):
Miami, USA 240 A 0000 plus every 4 h 25 37N 80 23W
Bermuda, UK 280 B 0010 plus every 4 h 32 23N 64 41W
Sept Iles, Canada 300 C 0020 plus every 4 h Sept Iles, Canada 300 D 0035 plus every 4 h 50 15N 66 10W
Savannah, USA 200 E 0040 plus every 4 h N W
Boston, USA 200 F 0045 plus every 4 h 41 43N 70 30W
New Orleans, USA 200 G 0300 plus every 4 h 29 53N 89 57W
Wiarton, Canada 300 H 0110 plus every 4 h 44 20N 81 10W
Curacao, Netherlands 400 H 0110 plus every 4 h 12 10N 68 52W
Portsmouth, USA 280 N 0130 plus every 4 h 36 43N 76 00W
St. Johns, Canada 300 O 0220 plus every 4 h 47 30N 52 40W
marine radio decoder MRD80
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Thunder Bay, Canada 300 P 0230 plus every 4 h 48 25N 89 20W
Sydney, Canada 300 Q 0240 plus every 4 h Sydney, Canada 300 J 0255 plus every 4 h 46 10N 60 00W
San Juan, Puerto Rico 200 R 0200 plus every 4 h 18 28N 67 04W
Fundy, Canada 300 U 0320 plus every 4 h Fundy, Canada 300 V 0335 plus every 4 h 43 45N 66 10W
Kook Island, Denmark 400 W 0340 plus every 4 h 64 04N 52 01W
Labrador, Canada 300 X 0350 plus every 4 h 53 42N 57 01W
Brazil (NAV/MET Area V):
None
South America - Atlantic Ocean (NAV/MET Area VI):
La Paloma, Uruguay 280 F 0050 plus every 4 h 34 40N 54 09W
Comodoro Rivadavia R 280 O 0220 plus every 4 h 45 51S 67 25W
Bahia Blanca, Argentina 280 P 0230 plus every 4 h 38 43S 62 06W
Buenos Aires, Argentina 560 R 0250 plus every 4 h 34 36S 58 22W
Ushaia, Argentina 280 M 0200 plus every 4 h 54 48S 68 18W
Rio Gallegos, Argentina 280 N 0210 plus every 4 h 51 37S 65 03W
Mar del Plata, Argentina 280 Q 0240 plus every 4 h 38 03S 57 32 W
South Africa (NAV/MET Area VII):
Walvisbay, Namibia 378 B 0010 plus every 4 h 23 03S 14 37E
Cape Town, South Africa 500 C 0020 plus every 4 h 33 40S 18 43E
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Anhang A
Port Elisabeth, S. Africa 500 I 0120 plus every 4 h 34 02S 25 33E
Durban, South Africa 500 O 0220 plus every 4 h 30 00S 31 30E
East Africa, Indian Ocean (NAV/MET Area VIII):
Mauritius, Mauritius C 0020 plus every 4 h 20 09S 57 28 E
Bombay, India G 0500 plus every 4 h 19 05N 72 50E
Madras, India P 0230 plus every 4 h 13 08N 80 10E
Red Sea and Persian Gulf, Pakistan (NAV/MET Area IX):
Bushehr, Iran 300 A 0000 plus every 4 h 28 59N 50 50E
Hamala , Bahrain 300 B 0010 plus every 4 h 26 09N 50 28E
Bandar Abbas, Iran 300 F 0050 plus every 4 h 27 07N 56 04E
Dammam, Saudi Arabia 390 G 0100 plus every 4 h 26 26N 50 06E
Jeddah, Saudi Arabia 390 H 0110 plus every 4 h 21 23N 39 10E
Muscat, Oman 270 M 0200 plus every 4 h 23 36N 58 30E
Karachi, Pakistan 400 P 0230 plus every 4 h 24 51 N 67 03E
Quseir (Kosseir), Egypt 400 V 0330 plus every 4 h 26 06N 34 17E
Ismailia (Serapeum), Egypt 200 X 0350 plus every 4 h 30 28N 32 22E (also on 4209.5 kHz at 0750, 1150)
Australia (NAV/MET Area X):
None
Sea of Japan (NAV/MET Area XI):
Jayapura, India 300 A 0000 plus every 4 h 02 31S 140 43E
Ambon, India 300 B 0010 plus every 4 h 03 42S 128 12E
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marine radio decoder MRD80
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Singapore, Signapore 400 C 0020 plus every 4 h 01 25N 103 52E
Makkasar, India 300 D 0030 plus every 4 h 05 06S 119 26E
Jakarta, India 300 E 0040 plus every 4 h 06 06S 106 54E
Bangkok, Thailand 200 F 0050 plus every 4 h 13 43N 100 34E
Naha R, Japan 400 G 0100 plus every 4 h 26 05N 127 40E
Moji R, Japan 400 H 0110 plus every 4 h 34 01N 130 56E
Palawan, Philippines 320 I 0120 plus every 4 h 09 44N 118 43E On Trial
Yokohama R, Japan 400 I 0120 plus every 4 h 35 14N 139 55E
Manila, Philippines 320 J 0130 plus every 4 h 14 35N 121 03E On Trial
Otaru R, Japan 400 J 0130 plus every 4 h 43 19N 140 27E
Davao, Philippines 320 K 0140 plus every 4 h 07 04N 125 36E On Trial
Kushiro R, Japan 400 K 0140 plus every 4 h 42 57N 144 36E
Hong Kong, China L 0150 plus every 4 h 22 13N 114 15E
Sanya, China 250 M 0200, 0600, 1000, 1400, 2200 18 14N 109 30E
Guangzhou, China 250 N 0210, 0610, 1010, 1410, 2210 23 08N 113 32E
Fuzhou 250 O 0220, 0620, 1020, 1420, 2220 26 01N 119 18E
Danang, Vietnam 400 P 0340 plus every 4 h 16 05N 108 13E
Keelung, Taiwan P 0230 plus every 4 h 23 33N 119 38E (add. reports on 490 kHz and 4209.5 kHz)
Shanghai, China 250 Q 0240, 0640, 1040, 1440, 2240 31 08N 121 33E
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Anhang A
Dalian, China 250 R 0250, 0650, 1050, 1450, 2250 38 52N 121 31E
Sandakan, Malaysia 350 S 0300 plus every 4 h 05 54N 118 00E
Miri, Malaysia 350 T 0310 plus every 4 h 04 28N 114 01E
Penang, Malaysia 350 U 0320 plus every 4 h 05 26N 100 24E
Chukpyon, Korea 200 V 0330 plus every 4 h 37 03N 129 26E (add. reports as ‘J’ on 490 kHz in Korean)
Marianas, Guam, USA 100 V 0100 plus every 4 h 13 29N 144 50E
Pyonsan, Korea 200 W 0340 plus every 4 h 35 36N 126 29E (add. reports as ‘K’ on 490 kHz in Korean)
Haiphong, China 400 W 0230 plus every 4 h 20 44N 106 44E (add. reports on 490 kHz and 4209.5 kHz in Viatnamese)
Ho Chi Minh City, Vietnam 400 X 0350 plus every 4 h 10 47N 106 40E
Pacifi c, USA, Canada (NAV/MET Area XII):
marine radio decoder MRD80
San Francisco, USA 350 C 0000 plus every 4 h 37 55N 122 44W
Prince Rupert, Canada 300 D 0030 plus every 4 h 54 20N 130 20W
To fi no, Canada 300 H 0110 plus every 4 h 48 55N 125 35W
Kodiak, ALS, USA 200 J 0300 plus every 4 h 57 46N 152 34W
Honolulu, USA 350 O 0040 plus every 4 h 21 22N 158 09W
Cambria, USA 350 Q 0045 plus every 4 h 35 31N 121 03W
Astoria, USA 216 W 0130 plus every 4 h 46 10N 123 49W
Kodiak, ALS, USA 200 X 0340 plus every 4 h 57 46N 152 34W
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Pacifi c, Russia (NAV/MET Area XIII):
Kholmsk, Russia 300 B 0010 plus every 4 h 47 02N 142 03E
Petropavlovsk-K, Russia 300 C 0020 plus every 4 h 53 00N 158 40E On Trial
New Zealand (NAV/MET Area XIV):
None
Pacifi c, Chile (NAV/MET Area XV):
Antofagasta, Chile 300 A 0400 plus every 8 h Antofagasta, Chile 300 H 0000 plus every 8 h 23 40S 70 25W
Valparaiso R, Chile 300 B 0410, 1210, 2010 Valparaiso R, Chile 300 I 0010, 0810, 1610 32 48S 71 29W
Talcahuano, Chile 300 C 0420, 1220, 2020 Talcahuano, Chile 300 J 0010, 0810, 1610 36 42S 73 06W
Puerto Montt, Chile 300 D 0430, 1230, 2030 Puerto Montt, Chile 300 K 0030, 0830, 1630 41 30S 72 58W
Punta Arenas, Chile 300 E 0440, 1240, 2040 Punta Arenas, Chile 300 L 0040, 0840, 1440 53 09S 70 58W
Isla de Pascua, Chile 300 F 0450, 1250, 2050 Isla de Pascua, Chile 300 G 0050, 0850, 1650 27 09S 109 25W
Pacifi c, Peru (NAV/MET Area XVI):
Paita, Peru 200 S 0300 plus every 4 h 05 05S 81 07W
Callao, Peru 200 U 0320 plus every 4 h 12 03S 77 09W
Mollendo, Peru 200 W0340 plus every 4 h 17 01S 72 01W On Trial
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Anhang B
marine radio decoder MRD80

Anhang B: Navtex Meldungen

Folgende Nachrichtenarten wurden international defi niert:
A =Navigationswarnungen B =Meteorologische Warnungen C =Eis Report D =Such- und Rettungsinformationen E =Meteorologische Vorhersagen F =Pilot Service Nachrichten G =DECCA Nachrichten H =LORAN Nachrichten I =OMEGA Nachrichten J =SATNAV Nachrichten K =Nachrichten über andere elektronische Navigationshilfen L =zusätzliche Navigationswarnungen V - Y = Spezielle Services, Versuche Z =keine Nachrichten anstehend Die Nachrichten der Art A , B und D sollten nicht unterdrückt
werden.
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Anhang C: Tastaturbelegung

Besondere Tastenfunktionen:
Im Standby Betrieb hat die Taste eine zusätzliche Funktion: Anzeige von einem Fenster:
1. Navtex (führt direkt zu Funktion 111)
2. Wetter (führt direkt zu Funktion 21) Softkeys: >> , Enter , StdBy
Taste hat 3 Funktionen:
1. Im Dialogbetrieb wird das zuletzt eingegeben Zeichen ge­löscht
2. In der Menünavigation führt die Taste eine Ebene zurück
3. Drucken: Der Ausdruck wird an dieser Stelle abgebrochen
Taste hat zwei Funktionen
1. Im Dialogbetrieb wird die Eingabe beendet
2. In der Menünavigation wird die durch den Cursor ausge­wählte Ebene angesprungen
1. Gerät ist aus: Kurzer Druck schaltet Ein
2. Gerät ist an: 3 Sekunden Druck schaltet Aus
Ansonsten haben die Tasten die aufgedruckten Zeichen hinterlegt:
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Anhang D
marine radio decoder MRD80

Anhang D: Werkseinstellungen

Navtex Stationen: Alle Ein
Meldungen: Alle Ein Frequenz: 518 kHz Drucken: Aus Wiederholen: Aus Alarm: Aus COM-Port: Aus
Wetter Kanäle: Siehe Anhang F
Gruppen: Siehe Anhang F Timer: Siehe Anhang G
Baroskop Zeitraum: 24 Stunden
Alarm: Aus
Logbuch Intervall: Aus
Datensätze: Alle Aus Filter: Aus
Einstellungen Standby: 9 Minuten
Sprache: Englisch COM-Port 4800 baud
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Anhang E: Vorbelegte Kanäle

In der Literatur (Yachtfunkdienst, Admirality List of Radio Signals, ...) wird die Übertragungsart oft mit einem Kürzel angegeben. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick der im maritimen Bereich üblichen Kürzel und der zugehörigen Einstellung von Empfänger (Mode) und Dekoder (Code), siehe auch Kapitel 3.2.2 Kanäle.
Übertragungsart Empfänger Dekoder
A 1 A Morse Telegrafi e mit ungedämpften Träger
hier z.B. Sender Göteborg, Roma IAR, usw. CW MORSE A 2 A Morse Telegrafi e im Zweiseitenband Verfahren CW MORSE A 3 E Sprechfunk im Zweiseitenband Verfahren,
z.B. Sender DLF, BBC, usw. AM nein F 1 B Fernschreib Telegrafi e im Frequenzmodulations-
verfahren, Telex Signal von Pinneberg FSK RTTY F 1 B Fernschreib Telegrafi e im FM-Verfahren hier
speziell NAVTEX (MSI-Frequenzen) FSK SITOR F 1 C Faksimile ( Fax ) im FM-Verfahren z.B.
Pinneberg, Bracknell, usw. FSK FAX F 3 E Sprechfunk im Frequenzmodulationsverfahren
UKW von 88 - 108 MHz nicht einstellbar nein H 3 E Sprechfunk im AM Verfahren Einseitenband
mit Träger z.B. Murmansk USB nein J 3 E Sprechfunk im SSB Verfahren (wie H3E,
jedoch ohne Träger) z.B. Norddeich USB nein R 3 E wie H3E jedoch mit reduziertem Träger,
z.B. Niton USB nein
Wenn Sie Ihren MRD das erste Mal einschalten, fi nden Sie einen Teil der 99 Kanäle bereits belegt. Damit soll Ihnen Arbeit erspart bleiben - und Sie können nach der Installation gleich beginnen. Natürlich können Sie jederzeit Kanäle hinzufügen, bearbeiten oder löschen.
Auf den folgenden Seiten fi nden Sie die werkseitige Kanalbelegung.
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Anhang E
Nr. Name Freq. Mode Code Baud Rot. Pol. Group
01 Pinneb DDH47 147,3 FSK RTTY 50 1 02 Pinneb DDH 8 11039 FSK RTTY 50 1 03 Pinneb DDH 9 14467,3 FSK RTTY 50 1 04 Pinneb DDK 2 4583 FSK RTTY 50 2 05 Pinneb DDH 7 7646 FSK RTTY 50 2 06 Pinneb DDK 9 10100,8 FSK RTTY 50 2 07 Gdynia 511 A1A MORSE 08 Karlskrona 435,5 A1A MORSE 09 Harnösand 444 A1A MORSE 10 Gislövshammar 448 A1A MORSE 11 Stockholm 519 A1A MORSE 12 Göteborg 521,5 A1A MORSE 13 Tingstäde 522,5 A1A MORSE 14 Tallinn A 450 A1A MORSE 15 Tallinn B 6405 A1A MORSE 16 Tórshavn 512,5 A1A MORSE 17 Tromsø 443,5 A1A MORSE 18 Vardø 523,5 A1A MORSE 19 20 Cagliari 444 A1A MORSE 21 Genova 447 A1A MORSE 22 Roma IAR 25 521,5 A1A MORSE 23 Roma IAR 24 4292 A1A MORSE 24 Roma IAR 28 8530 A1A MORSE 3 25 Roma IAR 23 13011 A1A MORSE 3 26 Roma IAR 27 17160,8 A1A MORSE 3 27 Bari 514,5 A1A MORSE 28 Ancona 511,5 A1A MORSE 29 Trieste 512,5 A1A MORSE 30 Durres 460 A1A MORSE 31 Malta 443 A1A MORSE 32 Varna A 439,5 A1A MORSE 33 Varna B 4350,4 A1A MORSE
marine radio decoder MRD80
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Nr. Name Freq. Mode Code Baud Rot. Pol. Group
34 Constanca 446,5 A1A MORSE 35 Odesa A 510,5 A1A MORSE 36 Odesa B 6341,5 A1A MORSE 37 Odesa C 6353 A1A MORSE 38 Odesa D 8520 A1A MORSE 39 Odesa E 12947 A1A MORSE 40 41 Sevastopol 473 A1A MORSE 42 Samsun A 478 A1A MORSE 43 Samsun B 3636 A1A MORSE 44 Samsun D 6965 A1A MORSE 45 Istanbul 513 A1A MORSE 46 Bandirma A 478 A1A MORSE 47 Bandirma C 6965,5 A1A MORSE 48 Izmir 524 A1A MORSE 49 Mersin 516 A1A MORSE 50 Lattakia 432 A1A MORSE 51 Beirut 500 A1A MORSE 52 Port Said 433 A1A MORSE 53 Alexandria 444 A1A MORSE 54 Tripoli A 476 A1A MORSE 55 Tripoli B 500 A1A MORSE 56 Tunis A 487 A2A MORSE 57 Tunis B1 410 A2A MORSE 58 Tunis B2 515 A2A MORSE 59 Alger 416 A1A MORSE 60 Tanger 1 447 A1A MORSE 61 Tanger 2 500 A1A MORSE 62 Casablanca 1 441 A1A MORSE 63 Casablanca 2 500 A1A MORSE 64 Agadir 1 461 A1A MORSE 65 Agadir 2 500 A1A MORSE 66 Mauritania 8572 A1A MORSE
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Anhang E
Nr. Name Freq. Mode Code Baud Rot. Pol. Group
67 Dakar 416 A2A MORSE 68 69 70 Dt-Welle 1 6075 A3E AM 5 71 Dt-Welle 2 9545 A3E AM 5 72 BBC 4 198 A3E AM 73 RTE Ireland 567 A3E AM 74 BRTN Belgien 927 A3E AM 75 Danmark Radio 243 A3E AM 76 Sveriges Radio 1179 A3E AM 77 Radio Norway 216 A3E AM 78 Radio France 11700 A3E AM 79 Radiodue Italia 846 A3E AM 80 Hellenic Radio 729 A3E AM 81 Bracknell 1 2618,5 F1C FAX 120 N 82 Bracknell 2 4610 F1C FAX 120 N 83 Bracknell 3 8040 F1C FAX 120 N 84 Bracknell 4 14436 F1C FAX 120 N 85 Bracknell 5 18261 F1C FAX 120 N 86 OffenbDDH3 3855 F1C FAX 120 N 87 OffenbDDK3 7880 F1C FAX 120 N 88 OffenbDDK6 13882,5 F1C FAX 120 N 89 Roma IMB51 4777,5 F1C FAX 120 N 90 Roma IMB55 8146,6 F1C FAX 120 N 91 Roma IMB56 13587,4 F1C FAX 120 N 92 Athens 1 4481 F1C FAX 120 N 93 Athens 2 8105 F1C FAX 120 N 94 95 96 97 98 99
marine radio decoder MRD80
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Anhang F: Vorbelegte Timer

03:05 - 03:17 Gruppe 2 (englisch) Seewetterbericht Nord- und Ostsee
04:15 - 04:39 Gruppe 2 (englisch) Seewetterbericht Mittelmeer (5 Tage)
05:05 - 05:18 Gruppe 1 (deutsch) Seewetterbericht Nord- und Ostsee
05:35 - 05:55 Gruppe 1 (deutsch) Seewetterbericht Mittelmeer (5 Tage)
Der zeitliche Abstand zwischen zwei Timern muss mindestens 1 Minute betragen. Endet ein Bericht beispielsweise um 03:17
Hinweis
Uhr, darf der folgende Timer erst um 03:18 beginnen, da der MRD sonst nicht erkennt, dass es sich um zwei Berichte handelt.
Die maximale Länge eines Timers beträgt 30 Minuten. Wird bei den Timereinstellungen eine längere Dauer programmiert, spei­chert der MRD automatisch nach 30 Minuten und beginnt eine neue Aufzeichnung.
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Anhang G
marine radio decoder MRD80

Anhang G: Beaufort Skala

Knoten m/s Beaufort Bezeichnung Auswirkung auf die See
0 0 - 0,2 0 Stille Spiegelglatte See 1 - 3 0,3 - 1,5 1 schwacher Wind Kleine, schuppenförmig aussehende
4 - 6 1,6 - 3,3 2 schwacher Wind Kleine Wellen, noch kurz aber ausge-
7 - 10 3,4 - 5,4 3 schwacher Wind Kämme beginnen zu brechen. Schaum
11 - 16 5,5 - 7,9 4 mäßiger Wind Wellen noch klein, werden aber länger,
17-21 8,0 - 10,7 5 frischer Wind Mäßige Wellen mit ausgeprägter langer
22-27 10,8 - 13,8 6 starker Wind Bildung großer Wellen beginnt. Kämme
28-33 13,9 - 17,1 7 starker Wind See türmt sich; der beim Brechen ent-
34-40 17,2 - 20,7 8 Sturm Mäßig hohe Wellenberge mit Kämmen
41-47 20,8 - 24,4 9 Sturm Hohe Wellenberge; dichte
48-55 24,5 - 28,4 10 schwerer Sturm Sehr hohe Wellenberge mit langen
56-63 28,5 - 32,6 11 orkanartiger Sturm Außergewöhnlich hohe Wellenberge.
64 32,7 12 Orkan Luft mit Schaum und Gischt angefüllt. und mehr See vollständig weiß. Die Sicht ist sehr
Kräuselwellen ohne Schaumkämme
prägter. Die Kämme sehen glasig aus und brechen sich nicht.
überwiegend glasig, ganz vereinzelt kleine weiße Schaumköpfe.
weiße Schaumköpfe treten ziemlich verbreitet auf
Form. Überall weiße Schaumköpfe (ver­einzelt Gischt).
brechen und hinterlassen größere wei­ßeSchaumfl ächen; etwas Gischt.
stehende weiße Schaum beginnt sich in Streifen in die Windrichtung zu legen.
von beträchtlicher Länge. Von den Kämmen beginnt Gischt abzuwehen.
Schaumstreifen in Windrichtung. Rollen der See beginnt. Die Gischt kann die Sicht schon beeinträchtigen.
überbrechenden Kämmen. See weiß durch Schaum. Rollen der See schwer und stoßartig. Sicht durch Gischt beein­trächtigt.
Die Kanten der Wellenkämme werden überall zu Gischt zerblasen. Die Sicht ist herabgesetzt.
stark herabgesetzt; jede Fernsicht hört auf.
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