Copyright 2001, 2002. Novametrix Medical Systems Inc.
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Der autorisierte Vertreter für Novametrix-Geräte ist:
D.R.M. Green
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Oak Road,
Watchfield
Swindon, Wilts SN 6 8TD
Großbritannien
Garantie
Von Novametrix Medical Systems Inc. hergestellte bzw. gelieferte Produkte sind für einen
Zeitraum von einem Jahr nach dem Lieferdatum vollständig durch eine Garantie auf Material
und Verarbeitung gedeckt. Davon ausgeschlossen sind Verbrauchsmaterialien und Produkte,
für die ausdrücklich eine andere Garantiezeit angegeben ist. Novametrix behält sich das Recht
vor, Garantieleistungen im Werk, in einer autorisierten Reparaturwerkstatt oder beim Kunden
durchzuführen.
Die Verantwortung von Novametrix unter dieser Garantie ist auf kostenlose Reparaturen oder,
nach Ermessen von Novametrix, kostenlosen Austausch von defekten Teilen der Produkte
beschränkt, soweit diese Defekte bei normalem Betrieb auftreten. Davon ausgeschlossen sind
Sicherungen, Batterien und Kalibriergase.
Ansprüche für während der Lieferung entstandene Schäden müssen unverzüglich bei der
Lieferfirma geltend gemacht werden. Bei jeglichem Schriftverkehr hinsichtlich der Geräte
müssen Modellname und Modellnummer sowie Seriennummer so angegeben werden, wie sie
auf dem Gerät erscheinen.
Nicht ordnungsgemäße Verwendung, Missbrauch, unbefugte Änderungen oder Betrieb des
Gerätes ohne Beachtung der Bedienungsanweisungen führen zum Erlöschen der Garantie und
befreien Novametrix von jeglichen weiteren Garantieverpflichtungen.
Kundendienst
Für Reparaturen im Werk:
+1-800-243-3444
In Connecticut per R-Gespräch: 1-203-265-7701
Internet: http://www.novametrix.com
Achtung: Laut US-Bundesgesetzen ist der Verkauf, der Vertrieb und die Anwendung dieses
Gerätes auf Ärzte bzw. auf deren Anordnung hin beschränkt.
Fax: +1-203-284-0753
E-Mail: techline@novametrix.com
Rev. 04OXYPLETH Bedienungsanleitungiii
Marken und Patente
Novametrix und OXYPLETH sind eingetragene Marken und SuperBright, Y-Sensor, Y-Strip,
NovaCARD sowie OxySnap sind Marken (™) von Novametrix Medical Systems Inc. Andere
Marken und eingetragenen Marken sind Eigentum der jeweiligen Firmen.
Copyright 2002 Novametrix Medical Systems Inc. Dieses Dokument enthält eigentumsrechtlich
geschützte Informationen, die das Eigentum von Novametrix Medical Systems Inc. sind und die
ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung von Novametrix Medical Systems Inc. in keiner
Weise reproduziert, zur Wiederaufrufung gespeichert, übersetzt, kopiert oder übertragen
werden dürfen.
Der Monitor Modell 520A einschließlich seiner Sensoren und seines Zubehör ist durch die
folgenden US-Patente geschützt: 5,190,038 5,398,680 5,448,991 5,820,550 5,999,834
5,891,026 6,073,038 6,149,481. Andere Patente sind angemeldet.
Der OXYPLETH
Pulsoximeter, das für eine Vielzahl klinischer Situationen geeignet ist. Es ermöglicht die zuverlässige
Messung, Anzeige und Alarmfunktionen für die funktionelle pulsatile Sauerstoffsättigung (SpO
Pulsfrequenz.
®
Pulsoximeter-Monitor, Modell 520A, ist ein kompaktes, anwenderfreundliches
Indikationen und Verwendungszweck
Der Monitor Modell 520A dient zur Überwachung der Sauerstoffsättigung und Pulsfrequenz in kritischen
Monitoring-Situationen, z.B. bei künstlicher Beatmung und Narkose. Er kann bei Patienten aller
Altersstufen eingesetzt werden, d.h. bei Erwachsenen, Kindern und Neugeborenen.
Der Monitor Modell 520A ist entsprechend den Anforderungen gemäß IEC 601-1 als
Patientenanwendungsteil der Klasse II, Typ BF und Gehäuseschutzart IPX0 klassifiziert.
SpO2-Funktionsprinzipien
Der Monitor Modell 520A misst die Sauerstoffsättigung und Pulsfrequenz mit Hilfe von Sensoren, die mit
Rotlicht- und Infrarot-Leuchtdioden (LEDs) versehen sind. Da mit Sauerstoff gesättigtes Blut im
Vergleich zu ungesättigtem Blut bei den entsprechenden Wellenlängen unterschiedliche Lichtmengen
absorbiert, kann die jeweilige Sauerstoffsättigung anhand der vom Blut bei jedem Pulsschlag
absorbierten Lichtmenge berechnet werden.
Das Licht der roten (660 nm) und infraroten (940 nm) LEDs wird durch eine Gewebeprobe geleitet––
einen Gewebeteil mit pulsierenden Gefäßen, wie z.B. einen Finger oder eine Zehe des Patienten. Das
restliche Licht, das nicht von der Gewebeprobe absorbiert wird, trifft auf einen Lichtempfänger am
anderen Ende des Sensors, eine sogenannte Photodiode. Die Messwerte von der Photodiode werden an
den Monitor übertragen, wo sie in rotes und infrarotes Licht aufgeteilt, digitalisiert und von einem
Mikroprozessor-Chip verarbeitet und schließlich als numerischer Anzeigewert für die Sauerstoffsättigung
und als Plethysmogramm angezeigt werden.
Der Monitor Modell 520A ist zur Anzeige der „funktionellen“ Sättigung kalibriert. In diesem Punkt
unterscheidet sich das System von den meisten CO-Oximetern, welche die „partielle“ Sättigung
anzeigen.
HbO
Funktionelle Sättigung =
= Oxyhämoglobin-Fraktion
HbO
2
COHb = Kohlenoxidhämoglobin
METHb = Methämoglobin
100 – (COHb + METHb)
2
) und
2
Die funktionelle Sättigung gibt die Oxyhämoglobinmenge als Prozentsatz des Hämoglobins an, das
oxygeniert werden kann. Dyshämoglobine (COHb und METHb) werden für die funktionelle Sättigung
nicht gemessen.
Die Berechnung der Pulsfrequenz erfolgt durch Messung des Zeitraums zwischen den Spitzenwerten der
Infrarotkurve. Der Umkehrwert dieses Messwerts wird als Pulsfrequenz angezeigt.
Der Monitor Modell 520A muss zusammen mit SuperBright™ Sättigungssensoren verwendet werden. Die
Meldung INCOMPATIBLE PROBE gibt an, dass ein anderer Sensor als der SuperBright™ Sensor verwendet
wird.
Rev. 04OXYPLETH Bedienungsanleitung1
Abschnitt 1SpO2-Funktionsprinzipien
[Diese Seite wurde aus drucktechnischen Gründen leer gelassen.]
2OXYPLETH BedienungsanleitungRev. 04
Abschnitt 2Sicherheit des Patienten
Der SpO2-Eingang für das OXYPLETH® Pulsoximeter, Modell 520A, ist elektrisch isoliert. Der Ableitstrom
vom Gerät zur Masse, mit dem der Patient in Berührung kommen kann, ist auf 10 µA bei 120 V ~, 60
Hz begrenzt. Die Patienten-Trennschaltung beträgt über 10 MΩ, 2500 V ~ (Effektivwert) bei 60 Hz.
Um die Sicherheit des Patienten und des Bedienungspersonals zu gewährleisten, sind die folgenden
Warnhinweise, Vorsichtsmaßnahmen und Hinweise unbedingt zu beachten.
Warnhinweise
WARNUNG
!
• Explosionsgefahr: Den OXYPLETH® AUF KEINEN FALL in der Nähe leicht entzündlicher Anästhetika
• Elektroschockgefahr: Den OXYPLETH
• Das Netzkabel ausschließlich an eine für Krankenhausbetrieb zugelassene, geerdete Netzsteckdose
• Sicherheit des Patienten: Es ist bei allen Patienten, insbesondere jedoch bei Neugeborenen, genau
• Versagen des Geräts:Wenn der Monitor nicht wie beschrieben funktioniert, darf er erst wieder
• Ungültige Daten: Das Pulsoximeter darf nicht als Ersatz für ein EKG-Überwachungsgerät verwendet
• Es darf KEIN SpO
• Die Y-Sensor™ Bänder oder Schaumstoffbänder dürfen NICHT zu eng werden, damit die
• Sensorkabel müssen so verlegt werden, dass sie sich nicht verwickeln bzw. dem Patienten die Luft
• Der Monitor Modell 520A ist nicht vor dem Eindringen von Wasser geschützt.
Kennzeichnet eine potenziell gefährliche Situation, die zu Verletzungen führen kann.
verwenden. Andernfalls besteht Explosionsgefahr.
®
vor der Reinigung grundsätzlich ausschalten und das
Netzkabel abnehmen. AUF KEINEN FALL einen beschädigten Sensor oder einen Sensor mit
freiliegenden elektrischen Kontakten verwenden. Servicearbeiten dürfen ausschließlich von
qualifiziertem Wartungspersonal durchgeführt werden.
anschließen. Der OXYPLETH
anderen Geräte, die am Patienten verwendet werden. Falls Sie sich nicht sicher sind, welche
Steckdosen am gleichen Stromkreis angeschlossen sind, wenden Sie sich an das technische Personal
des Krankenhauses.
darauf zu achten, dass die Durchblutung distal zur Sensoranschlussstelle nach der Anbringung des
Sensors nicht unterbrochen wird.
verwendet werden, nachdem die Störung durch qualifiziertes Wartungspersonal behoben wurde.
werden. Die Pulsfrequenzanzeige des Oximeters repräsentriert den pulsatilen Fluss in der Extremität
des Patienten, an der der Sensor angebracht ist. Diese Frequenz kann durch mehrere Faktoren
beeinflusst werden und bleibt gelegentlich „fixiert“.
-Sensor distal zu einer Blutdruckmanschette angebracht werden. Die Daten
können NICHT korrekt verarbeitet werden, wenn die Manschette gefüllt ist. Den Sensor an der der
Blutdruckmanschette entgegengesetzten Körperseite anbringen.
Durchblutung nicht eingeschränkt wird. Die Sensoranschlussstelle mindestens einmal alle vier
Stunden auf adäquate Durchblutung prüfen. Beim Anbringen der Sensoren ist der physiologische
Zustand des Patienten in Betracht zu ziehen. Patienten mit Brandwunden können z. B. empfindlicher
gegen Hitze und Druck sein. Daher ist in solchen Fällen besondere Umsicht geboten, und die
Anschlussstellen sollten häufiger geprüft werden.
abschnüren können.
2
®
sollte an den gleichen Stromkreis angeschlossen werden wie alle
Rev. 04OXYPLETH Bedienungsanleitung3
Abschnitt 2Vorsichtsmaßnahmen
Vorsichtsmaßnahmen
ACHTUNG
Kennzeichnet eine Situation, die zu Geräteschäden oder -störungen führen kann.
•Der OXYPLETH® darf nicht verwendet werden, wenn er durch verschüttete Flüssigkeiten oder
Kondensation nass geworden ist.
•Den OXYPLETH
• Den Monitor auf keinen Fall sterilisieren oder in Flüssigkeiten eintauchen.
• Die Sensoren dürfen ausschließlich entsprechend den Anweisungen in dieser Bedienungsanleitung
sterilisiert bzw. in Flüssigkeiten getaucht werden.
•Den OXYPLETH
• Nicht an den Sensorkabeln ziehen.
• Ein Überdehnen des Pulsoximetrie-Fingersensors kann den Sensor beschädigen und die Messwerte
des Pulsoximeters verfälschen. Die Öffnung des Fingersensors darf auf keinen Fall überdehnt werden.
Das Überdehnen läßt sich folgendermaßen verhindern: Der Sensor darf nur durch Zusammendrücken
der Griffe geöffnet werden; den Sensor NICHT an großen Objekten wie z. B. Bettkanten anbringen.
• Monitor und Sensoren nicht bei Temperaturen unter –10 °C (14 °F) oder über 55 °C (131 °F), 10-95 %
relative Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend) lagern.
• Monitor und Sensoren nicht bei Temperaturen unter 10 °C (50 °F) oder über 40 °C (104 °F), 0-90 %
relative Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend) betreiben.
• Wenn elektromagnetische Geräte (z. B. Elektrokauter) verwendet werden, kann die Überwachung des
Patienten durch elektromagnetische Störungen unterbrochen werden. Elektromagnetische Felder bis
zu 3 V/m beeinträchtigen die Leistung des Systems nicht.
• Laut US-Bundesgesetzen ist der Verkauf, der Vertrieb und die Anwendung dieses Gerätes auf Ärzte
bzw. auf deren Anordnung hin beschränkt.
®
nicht verwenden, falls Hinweise auf einen Fall oder eine Beschädigung vorliegen.
®
und das Zubehör sauber halten.
Hinweise
HINWEISE
Kennzeichnet einen wichtigen oder hervorzuhebenden Abschnitt, um die Bedienung des Geräts zu
• Ungültige Daten: Ungenaue Werte für SpO2 und/oder die Pulsfrequenz können folgende Ursachen
haben:
• falsche Anbringung oder Verwendung eines Sensors
• einen hohen Anteil an Dyshämoglobinen, wie Kohlenoxidhämoglobin oder Methämoglobin
• einen hohen Anteil an Indocyanin-Grün, Methylenblau oder anderen intravaskulären Farbstoffen
• zu starke Beleuchtung wie z. B. Operationslampen (besonders mit Xenonlampen) oder direkte
Sonneneinstrahlung
• übermäßige Bewegung des Patienten, Venenpulsationen, Störungen durch elektrochirurgische
Geräte
• Dieses Produkt und jegliches Zubehör, das mit dem Patienten in Berührung kommt, ist latexfrei.
• Nach Ablauf der Nutzungsdauer müssen Geräte und Zubehör entsprechend den einschlägigen
Vorschriften entsorgt werden.
®
•Der OXYPLETH
dürfen ausschließlich von qualifiziertem Wartungspersonal durchgeführt werden. Für
Wartungspersonal steht eine Wartungsanleitung (Katalog-Nr. 5693-90) zur Verfügung.
enthält keine Teile, die vom Bediener gewartet werden können. Servicearbeiten
optimieren oder zu erleichtern.
4OXYPLETH BedienungsanleitungRev. 04
SymboleSicherheit des Patienten
Symbole
SymbolBeschreibung
Patienten-Trennschaltung
Kennzeichnet die Patienten-Trennschaltung als Typ BF.
Achtung
!
Bedienungsanleitung zu Rate ziehen.
Sondermüll
Verbrauchte Batterien sind umweltgerecht zu
entsorgen. Befindet sich auf der internen Batterie. Der
Austausch der Batterien muss durch das
Wartungspersonal erfolgen.
Recycelbar
Befindet sich auf der internen Batterie. Der Austausch
der Batterien muss durch das Wartungspersonal
erfolgen.
Pb
Dieses Gerät enthält Schwermetalle, insbesondere Blei.
Befindet sich auf der internen Batterie und dem
Monitorgehäuse. Der Austausch der Batterien muss
durch das Wartungspersonal erfolgen.
Rev. 04OXYPLETH Bedienungsanleitung5
Abschnitt 2Symbole
[Diese Seite wurde aus drucktechnischen Gründen leer gelassen.]
6OXYPLETH BedienungsanleitungRev. 04
Abschnitt 3Grundfunktionen des Monitors
Netzbetrieb
Für den sicheren Netzbetrieb müssen das
Netzeingangsmodul auf der Rückseite auf die
richtige Spannung eingestellt und die richtigen
Sicherungen installiert werden. Das Modul
sollte die ordnungsgemäße Spannungseinstellung (115 V ~ für die USA) angeben.
Informationen zum Ändern dieser Einstellung
finden Sie im OXYPLETH
Wenn die Netzanzeige aufleuchtet, ist
OXYPLETH
angeschlossen, die interne Batterie wird
aufgeladen und der Monitor über die
Netzspannung betrieben, sobald er
eingeschaltet wird.
Für den Netzbetrieb
die Netzanschlussbuchse auf der Rückwand
angeschlossen und der Netzschalter auf der
Rückwand auf „|“ gestellt werden. Das andere Ende des Netzkabels an eine ordnungsgemäß geerdete
Steckdose anschließen.
®
an die Netzstromversorgung
®
Wartungshandbuch.
muss das Netzkabel an
Masse
Netzanschlussbuchse
Spannung
Netzschalter
Batteriebetrieb
Der Monitor kann maximal drei Stunden lang über die interne Batterie betrieben werden. Durch häufige
Alarme wird die Batterie jedoch schneller erschöpft. Der Monitor wird über die interne Batterie
betrieben, wenn das Netzkabel abgezogen oder der Netzschalter auf der Rückwand auf „O“ (Aus)
gestellt wird. Wenn der Monitor mit erschöpfter Batterie betrieben wird, schaltet er sich automatisch ab,
um eine weitere Entladung der Batterie zu verhindern.
Hinweis: Während der ersten Minute nach dem Umschalten auf Batteriebetrieb zeigt die Batterieanzeige
eine volle Ladung an, danach wird die tatsächliche Ladung der Batterie angegeben.
Batterie – Ladezustandsanzeige und Meldungen:
Batteriesymbole:
SCHW. BATT
– voll geladen
– halb geladen
– weniger als 30 Minuten Betriebszeit übrig
Noch 15 Minuten Batteriebetrieb übrig. Das Netzkabel des
Monitors anschließen, um die Batterie aufzuladen.
Rev. 04OXYPLETH Bedienungsanleitung7
Abschnitt 3Einschalten des Monitors
Batterie – Ladezustandsanzeige und Meldungen:
Simultan zur Anzeige wird ein kontinuierlicher Alarmton
BATTERIE SEHR NIED.
WECHSELSTROMANSCHL
abgegeben. Um den Betrieb fortzusetzen und die Batterie
aufzuladen (12 bis 15 Stunden), muss das Netzkabel
angeschlossen werden.
Einschalten des Monitors
1.Zum Ein- und Ausschalten des Monitors EIN/AUS drücken.
Bevor der Sensor am Patienten angebracht wird, muss sichergestellt werden, dass der Monitor
ordnungsgemäß funktioniert (siehe unten).
•Alle Displays und Anzeigen müssen kurz aufleuchten.
•Ein Ton weist daraf hin, dass die akustischen Signale funktionieren.
•Anstelle der Meldung MONITOR FÜHRT SELBSTTEST DURCH wird das Hauptmenü eingeblendet.
2.
JA drücken, wenn die gespeicherten Trendinformationen gelöscht werden sollen, bzw. NEIN, wenn sie im
Speicher verbleiben sollen.
Nach dem Einschalten wird kurz die Meldung GESPEICH. TRENDS LÖSCHEN? eingeblendet. Um die
Trenddaten von vorhergehenden Überwachungsepisoden zu erhalten, einfach warten, bis das Menü
ausgeblendet wird, oder die Taste unter der Menüauswahl
Trenddaten
JA drücken.
1
NEIN drücken. Zum Löschen der gespeicherten
Audio
Akustische Alarme können entweder temporär oder permanent abgestellt werden.
•Vorübergehendes Abstellen für 2 Minuten: Die Taste
2 Minuten abstellen) links von
lang abgestellt. Um das Abstellen vor Ablauf von 2 Minuten rückgängig zu machen, die Taste
AUDIO leuchtet auf, und akustische Alarme werden zwei Minuten
AUDIO drücken. Das Symbol (Alarm für
AUDIO erneut drücken.
•Permanentes Ausschalten (Audio Aus): Die Taste
(Audio Aus) rechts von der Taste
Alarmsignale gegeben. Um Audio Aus rückgängig zu machen, die Taste
AUDI O zu blinken beginnt
AUDIO gedrückt halten, bis die Anzeige
2
. Es werden keinerlei akustische
AUDIO erneut drücken.
Zurücksetzen von Alarmen
Die Taste ALARM LÖSCHEN. drücken, um einen derzeit nicht aktiven Alarmzustand zu beenden. Alle
Alarmmeldungen, blinkenden Anzeigen und akustischen Alarmsignale werden deaktiviert. Derzeit aktive
Alarmzustände werden zurückgesetzt und erneut aktiviert, wenn die entsprechende Zeitspanne
abgelaufen ist.
Unter bestimmten Umständen, wenn keine Überwachung stattfindet, wie z. B. SPO2-SNSR VERBINDEN
oder SNSR NICHT AM PATIEN, werden akustische Alarmsignale durch Drücken von
zurückgesetzt (abgestellt), bis die Überwachung fortgesetzt wird und der Monitor wieder gültige Signale
vom Sensor empfängt.
ALARM LÖSCHEN.
1. Die Netzanzeige leuchtet nur auf, wenn das Netzkabel angeschlossen und der Netzschalter auf der Rückwand auf „|“
gestellt ist.
2. Wenn AUDIO AUS DEAKTIVIERT eingeblendet wird, während AUDIO A US aktiviert ist, unter „Audio Aus/Stumm“
auf Seite 19 nachsehen.
8OXYPLETH BedienungsanleitungRev. 04
EreignismarkerGrundfunktionen des Monitors
Ereignismarker
Die Taste EREIGNIS drücken, um einen Ereignismarker in den Trendspeicher des Monitors einzufügen.
Wenn die Taste
festgehalten; die Meldung WELLENFORM FIXIERT wird auf dem Display eingeblendet. Um vor Ablauf der
60 Sekunden zur Echtzeitanzeige zurückzukehren, die Softtaste
MARKIERT wird jedesmal eingeblendet, wenn vom Hauptmenü aus ein Ereignismarker gesetzt wird.
HINWEIS: Wenn die Softtaste EREIGNIS von einem anderen Menü als dem Hauptmenü aus gedrückt
wird, wird die Kurve nicht angehalten, sondern das Ereignis wird im Trendspeicher aufgezeichnet.
Wenn der Monitor Modell 520A für den Betrieb mit einem Drucker konfiguriert ist und die Taste
gedrückt wird, wird die Meldung WELLENFORM DRUCKEN? 60 Sekunden lang angezeigt. Die Taste
EREIGNIS vom Hauptmenü aus gedrückt wird, wird die Kurve 60 Sekunden lang
ANZ drücken. Die Meldung EREIGN
EREIGNIS
DRUCKEN drücken, um die Kurve für die 5 Sekunden vor der fixierten Anzeige auszudrucken.
Wenn der Monitor Modell 520A für den Betrieb mit dem NovaCARD™ Speichermodul konfiguriert ist und
die Taste EREIGNIS gedrückt wird, wird die Meldung WELLENFORM SPEICHERN? 60 Sekunden lang
eingeblendet. Durch Drücken von
Durch Drücken von
wird die Karte gelöscht. ANZ drücken, um zur Echtzeitanzeige zurückzukehren.
ID wird das Patienten-ID-Menü aufgerufen. Durch Drücken der Softtaste LÖSCHEN
SPEICHERN wird die Kurve im NovaCARD™ Speichermodul abgelegt.
Einstellen des Kontrasts
Die Taste (Kontrast) drücken, um das Display auf den optimalen Kontrast einzustellen.
Informationen zum Einstellen der Farbe und Helligkeit des Displays (Siehe Helligkeit des Displays
einstellen auf Seite 42.).
Menü-Softtasten
Der zentrale Anzeigebereich befindet sich direkt oberhalb der fünf unmarkierten „Softtasten“. Softtasten
führen die oberhalb der jeweiligen Taste angezeigten Funktionen aus. Beispiel: Oberhalb der Softtaste
ganz rechts im Hauptmenü befindet sich eine
Softtastenfunktionen einzublenden.
zeigt immer das Hauptmenü an. WEIT und ZURÜ dienen zum Durchlaufen der einzelnen
ANZ
Menüstufen. Wenn eine Minute lang keine Taste gedrückt wird, erscheint wieder das Hauptmenü
(Ausnahme: bei der Anzeige von Trends wird das Hauptmenü erst nach 5 Minuten Inaktivität
ANZ drücken, um zum Hauptmenü zurückzukehren.
Das Hauptmenü
Das Hauptmenü besteht aus den folgenden Tasten:
ALRM – zum Einstellen der Alarmgrenzwerte (manuell oder mit Autoalarm).
•
TRND – zum Einblenden der Trendmenüs und -anzeigen.
•
•
MENÜ – zum Einblenden der SYSTEMOPTIONEN. Hier können Signaltonlautstärke, Helligkeit des
Displays und SpO
Die folgenden Tasten können auch im Hauptmenü eingeblendet werden:
GRÖS – wird nur angezeigt, wenn WELLENFORM AUTOGRÖSSE auf AUS eingestellt ist. Siehe
•
„Wellenform Autogröße“ auf Seite 30.
•
DRUCK – wird nur angezeigt, wenn DRUCKERSCHNITTSTELLE gewählt wurde. Siehe „Auswahl
eines bestimmten Druckers“ auf Seite 49.
•
CARD – wird nur angezeigt, wenn NOVACARD-SCHNITTSTELLE gewählt wurde. Siehe
„NovaCARD™ Schnittstellenmodus“ auf Seite 46.
Integrationszeiten eingestellt werden.
2
MENÜ-Taste. Die Taste MENÜ drücken, um die Menü- und
HINWEIS
eingeblendet).
Rev. 04OXYPLETH Bedienungsanleitung9
Abschnitt 3Signalton-Lautstärke
Signalton-Lautstärke
Zum Einstellen der Alarmlautstärke wie folgt vorgehen:
HINWEIS: Zum Abschalten eines Alarms siehe „Audio“ auf Seite 8.
MENÜ
drücken.
SYSTEMOPTIONEN
wird eingeblendet.
AUDIO
drücken.
AUDIOFUNKTIONEN
SETZEN wird
eingeblendet.
ALRM
drücken.
ALARMVOLUMEN
SETZEN wird
eingeblendet.
drücken, um
den Wert zu
erhöhen/
verringern
(01–07).
ANZ drücken, um
zum Hauptmenü
zurückzukehren.
Signaltonlautstärke für die Pulsfrequenz
Bei jedem erkannten Pulsschlag ertönt ein akustisches Signal.
Die Zeitspanne zwischen den Signaltönen gibt die Pulsfrequenz an; die Tonhöhe variiert je nach dem
SpO
-Wert. Die Tonhöhe nimmt mit jeder Verringerung des SpO2-Werts um 1 ab. Wenn der SpO2-Wert
2
um mehr als 35 % unter den oberen Grenzwert für SpO
Tonhöhe.
Zum Ändern der Signaltonlautstärke für die Pulsfrequenz wie folgt vorgehen:
MENÜ drücken.
SYSTEMOPTIONEN
wird eingeblendet.
AUDIO
drücken.
AUDIOFUNKTIONEN
SETZEN wird
eingeblendet.
PULS
drücken.
PULSVOLUMEN
SETZEN wird
eingeblendet.
abfällt, bleibt der Signalton auf der geringsten
2
drücken, um
den Wert zu
erhöhen/
verringern (00–
07, wobei 00
„Aus“ bedeutet).
ANZ drücken, um
zum Hauptmenü
zurückzukehren.
Standardbetriebsparameter
Der Monitor speichert die Messparameter und die Systemeinrichtungsinformationen in seinem
Systemspeicher ab. Sie bleiben auch beim Ausschalten erhalten. Wenn der Monitor erneut eingeschaltet
wird, werden die gespeicherten Werte wieder aktiviert und bleiben gültig, bis sie geändert werden. Der
Monitor wird mit den folgenden werkseitigen Betriebsparametern versandt:
•Alarm: Eingerastet
•Alarmleiste: Nicht eingerastet
•Alarmgrenzwertverzögerung: Ein (10 Sekunden)
•Alarmgrenzwerte: SpO
•Alarmgrenzwerte: Werden beim Starten aktiviert
•Alarmlautstärke: Max. (07)
•Audio Aus: Lassen
•Integration: SpO
•Anzeigehelligkeit: Hoch
•Anzeigekontrast: Mitte des Bereichs
•Display Held Timer: Aus
•Anzeigemodus: Blaue Kurven auf weißem Hintergrund; weißer Text auf blauem Hintergrund
10OXYPLETH BedienungsanleitungRev. 04
100–85, Pulsfrequenz 150–40
2
– 8 Sekunden, Pulsfrequenz – 8 Sekunden (fest)
2
Rücksetzen auf WerkseinstellungenGrundfunktionen des Monitors
•IABP Mode Available: Nein
•Tastenklicklautstärke: Aus (00)
•Sperren des Menüsystems: Aus
•Plethysmogramm Autogröße: Ein
•Pulsfrequenz-Alarmgrenzwerte: Ein
•Pulsfrequenzlautstärke: Aus (00)
•Serielle Schnittstelle: Unbelegt
•Special Alert Delay: 60 Sekunden
•Bad Signal Timeout: 30 Sekunden
Rücksetzen auf Werkseinstellungen
Zum Zurücksetzen des Monitors auf die werkseitigen Standardeinstellungen wie folgt vorgehen:
1.Den Monitor einschalten und gleichzeitig die Taste
2.Die Meldung PARAMETERS ZURÜCK AUF WERKSEINSTELLUNG wird eingeblendet.
3.Der Monitor startet im Normalbetrieb mit den werkseitigen Standardeinstellungen (siehe Technische
Daten).
ALARM LÖSCHEN. gedrückt halten.
Rev. 04OXYPLETH Bedienungsanleitung11
Abschnitt 3Rücksetzen auf Werkseinstellungen
[Diese Seite wurde aus drucktechnischen Gründen leer gelassen.]
12OXYPLETH BedienungsanleitungRev. 04
Abschnitt 4Alarmfunktionen
Übersicht
Der Monitor Modell 520A ist mit akustischen und optischen Grenzwert-Alarmfunktionen für
Sauerstoffkonzentration und Pulsfrequenz ausgestattet. SpO
Alarmgrenzwerte und Grenzwertalarme.
Akustische und optische Alarme können z. B. durch Alarmgrenzwertverletzungen, falsche
Sensorpositionierung, Störsignale von elektrochirurgischen Geräten, übermäßige Bewegung, zu starkes
Umgebungslicht oder mangelnde Signalstärke ausgelöst werden. Außerdem können beschädigte
Sensoren, Verlängerungskabel oder Monitore die Ursache für Alarmmeldungen sein.
Definitionen
Grenzwertalarme sind akustische und optische Signale vom Monitor, die ausgelöst werden, wenn sich
die Werte für SpO
Alarmgrenzwerte
Alarmgrenzwerte sind die kleineren Zahlen, die links von SpO
oder Pulsfrequenz außerhalb der Alarmgrenzwerte befinden.
2
sind die zulässigen Maximal- und Minimalwerte für SpO2 und Pulsfrequenz. Die
Alarmoptionen
und Pulsfrequenz haben separate
2
und der Pulsfrequenz angezeigt werden.
2
•Alarmgrenzwerte können automatisch über die Funktion Autoalarmgrenzen oder manuell vom
Menüsystem aus eingestellt werden.
•Die Grenzwerte für die Pulsfrequenz können deaktiviert werden.
•Grenzwertalarme können entweder vom Benutzer zurückgestellt werden oder der Monitor kann
so eingestellt werden, dass er die Grenzwertalarme automatisch anpasst.
•Die Einstellungen für die Alarmgrenzwerte werden gespeichert und jedes Mal beim Einschalten
des Monitors aktiviert. Der Monitor kann so eingestellt werden, dass er beim Einschalten die
Standardeinstellungen verwendet.
•Akustische Alarme werden nach Eintreten eines Grenzwertalarms um 10 Sekunden verzögert. Die
Verzögerung kann jedoch ausgeschaltet werden, wenn eine sofortige Alarmaktivierung
gewünscht wird.
•Akustische Alarme können vorübergehend für zwei Minuten abgestellt werden.
•Akustische Alarme können mit Hilfe der Funktion Audio Aus vollständig unterdrückt werden. Und
in Situationen, wo die Unterdrückung von Alarmen nicht wünschenswert ist, kann die Funktion
Audio Aus deaktiviert werden.
•Rote Alarmleiste:
•hört automatisch auf zu blinken, wenn der Parameter, der den Grenzwertalarm ausgelöst
hat, sich nicht mehr außerhalb des zulässigen Bereichs befindet.
•kann auch so eingestellt werden, dass sie weiterhin blinkt, bis die Taste
gedrückt wird.
•kann ausgeschaltet werden.
ALARM LÖSCHEN.
Rev. 04OXYPLETH Bedienungsanleitung13
Abschnitt 4Grenzwertalarme
Grenzwertalarme
Bei einer Grenzwertverletzung durch SpO2 oder die Pulsfrequenz:
•Die Anzeige für den über-/unterschrittenen Grenzwert beginnt zu blinken.
•Das rote Glockensymbol neben der Taste
•Eine Meldung blinkt im Meldungsbereich (Beispiel: SpO2-NIEDR).
Wenn der Parameter vor Ablauf von 10 Sekunden wieder in den zulässigen
Bereich zurückkehrt:
Vorausgesetzt, dass die 10SEK LIMALARM VERZÖGERG auf EIN (die Standardeinstellung) eingestellt ist:
•Das Glockensymbol , die Anzeige für die Grenzwertverletzung und die Alarmmeldung hören
auf zu blinken.
Wenn der Grenzwertalarm länger als 10 Sekunden anhält:
(Oder die 10SEK LIMALARM VERZÖGERG ist auf AUS eingestellt.)
•Es ertönt ein akustisches Alarmsignal.
(Das akustische Alarmsignal kann mit Hilfe der Funktionen „Für 2 Minuten abstellen“ und „Audio
Aus“ abgestellt werden. Siehe „Audio“ auf Seite 8.)
•Die Alarmleiste rechts neben dem Display beginnt zu blinken
(es sei denn, die Option Leiste im Menü Alarmoptionen wurde geändert. Siehe „Alarmleiste –
Eingerastet/Nicht eingerastet/Aus“ auf Seite 18.)
•Der verletzte Alarmgrenzwert wird eingerastet (es sei denn, die Option Eingerastet im Menü
Alarmoptionen wurde auf
eingerastet“ auf Seite 16.)
Wenn der Parameter 10 Sekunden nach Auslösen des Signals wieder in den
zulässigen Bereich zurückkehrt:
•Das akustische Signal wird ausgeschaltet.
•Die Alarmleiste hört auf zu blinken
(es sei denn, die Option Leiste im Menü Alarmoptionen wurde geändert. Siehe „Alarmleiste –
Eingerastet/Nicht eingerastet/Aus“ auf Seite 18.)
•Wenn die Grenzwerte eingerastet sind, blinken das Glockensymbol und die Anzeige für die
Grenzwertverletzung weiterhin, bis die Taste
kann der Bediener herausfinden, welcher Grenzwert verletzt wurde.)
•Wenn die Grenzwerte nicht eingerastet sind, hören das Glockensymbol und die Anzeige für
die Grenzwertverletzung auf zu blinken.
ALARM LÖSCHEN. gedrückt wird. (Auf diese Weise
14OXYPLETH BedienungsanleitungRev. 04
AutoalarmgrenzenAlarmfunktionen
Autoalarmgrenzen
Der Sensor muss angebracht sein und der Monitor muss SpO
So werden Autoalarmgrenzen basierend auf jüngsten Patientendaten eingestellt:
ALRM drücken.
ALARMLIMITS SETZEN
wird eingeblendet.
AUTO drücken.
Der Monitor stellt neue
Grenzwerte ein, und
AUTOALARMLIMITS
SETZEN wird
eingeblendet.
Autoalarmgrenzen für SpO
Der obere Autoalarmgrenzwert für SpO2 ist auf 5 höher eingestellt als der SpO2 Wert, der angezeigt
wurde, als
eingestellt als der SpO
Wenn z. B. SpO
100 (98 + 5 = 103, Max. = 100) und den unteren Alarmgrenzwert auf 93 (98 – 5 = 93) ein.
AUTO gedrückt wurde (Maximalwert = 100). Der untere Autoalarmgrenzwert ist auf 5 weniger
Wert, der angezeigt wurde, als AUTO gedrückt wurde (Minimalwert = 50).
2
98 % ist, wenn AUTO gedrückt wird, stellt das System den oberen Alarmgrenzwert auf
2
Die Meldung NICHT
GENUG DATEN UM
AUTOLIMITS ZU
SETZEN wird
angezeigt, wenn die
Tas te
wird und keine Werte
für SpO
Pulsfrequenz
angezeigt werden.
Die Grenzwerte
werden nicht
geändert.
2
und die Pulsfrequenz anzeigen.
2
Das Hauptmenü wird
automatisch wieder
eingeblendet.
AUTO gedrückt
und
2
Autoalarmgrenzen für Pulsfrequenz
Der obere Autoalarmgrenzwert für die Pulsfrequenz wird auf 25 % höher eingestellt (bzw. der untere
Grenzwert auf 25 % geringer) als die Pulsfrequenz, die vor der Auswahl von
(Max. = 249, Min. = 30).
Wenn z. B. die Pulsfrequenz 72 ist, wenn
Alarmgrenzwert auf 90 (72 + 25 % = 72×1,25 = 90) und den unteren Alarmgrenzwert auf 54
(72 – 25 % = 72×0,75 = 54) ein.
AUTO gedrückt wird, stellt das System den oberen
AUTO angezeigt wurde
Rev. 04OXYPLETH Bedienungsanleitung15
Abschnitt 4Manuelle Einstellung von Alarmgrenzwerten
Manuelle Einstellung von Alarmgrenzwerten
So werden die Alarmgrenzwerte für SpO
ALRM
drücken.
ALARMLIMITS SETZEN
wird eingeblendet.
WAHL drücken, um
den Pfeil auf den zu
ändernden Grenzwert
zu bewegen.
und Pulsfrequenz manuell eingestellt:
2
↑ ↓ drücken, um den
gewählten Grenzwert
zu erhöhen/
verringern.
ANZ drücken.
WARNHINWEISE
Es ist sorgfältig darauf zu achten, dass klinisch sinnvolle Alarmgrenzwerte eingestellt werden.
Novametrix rät davon ab, die Grenzwerte auf einen so breiten Bereich einzustellen, dass sie
unwirksam werden. Nachdem die Alarmgrenzen auf akzeptable Werte eingestellt sind, sollte der
Patientenstatus von Zeit zu Zeit mit verschiedenen Methoden überprüft werden. Verlassen Sie sich
nicht ausschließlich auf durch Grenzwertverletzungen ausgelöste Alarmsignale.
Beim Monitor Modell 520A müssen die oberen und unteren Alarmgrenzwerte um 5 Werte
auseinander liegen. Beispiel: Wenn die Standardwerte eingestellt sind und der obere Grenzwert für
die Pulsfrequenz auf 44 herabgesetzt wird, wird der untere Grenzwert für die Pulsfrequenz
automatisch von 40 auf 39 herabgesetzt, um den Mindestunterschied von 5 zu erhalten.
Die Alarmsignale für die Pulsfrequenz können ausgeschaltet werden, indem der obere Grenzwert auf
einen Wert über 249 bzw. der untere Grenzwert auf einen Wert unter 30 eingestellt wird. Wenn die
Grenzwerte für die Pulsfrequenz abgestellt sind, erscheint im Grenzwertdisplay AUS, und es werden
keine Alarme für die Pulsfrequenz ausgelöst.
Grenzwertalarme – Eingerastet/Nicht eingerastet
Durch eine Grenzwertverletzung ausgelöste Alarme sind normalerweise „eingerastet“. Wenn ein
„eingerasteter“ Alarm 10 Sekunden lang aktiv ist und selbst wenn der Parameter wieder in den normalen
Bereich zurückkehrt, blinken die Anzeige für die Grenzwertverletzung und das Glockensymbol
weiterhin, bis die Taste
OXYPLETH
und das Glockensymbol hören automatisch auf zu blinken, sobald der Parameter wieder in den
zulässigen Bereich zurückkehrt.
So werden eingerastete/nicht eingerastete Alarme ausgewählt:
®
unterstützt ebenfalls „nicht eingerastete“ Alarme. Die Anzeige für die Grenzwertverletzung
JA bedeutet eingerastet; NEIN bedeutet nicht eingerastet.
MENÜ
(3 s) drücken.
SETUP-
SPO
2
OPTIONEN wird
eingeblendet.
Die Einstellung (eingerastet bzw. nicht eingerastet) bleibt erhalten, bis sie geändert wird, selbst
Wenn OXYPLETH® eingeschaltet wird, werden die beibehaltenen Alarmgrenzwerte, die vor dem letzten
Ausschalten des Monitors eingestellt waren, wieder aktiviert. Der Monitor kann jedoch auch so
eingestellt werden, dass bei jedem Einschalten die Standardeinstellungen
So werden die beibehaltenen Werte oder die Standardeinstellungen beim Einschalten aktiviert:
JA. Der Monitor verwendet die beim vorigen Gebrauch gültigen Grenzwerteinstellungen.
NEIN. Der Monitor verwendet die Standardeinstellungen für die Alarmgrenzwerte: SpO
Pulsfrequenz 150–40
aufgerufen werden.
100–85,
2
MENÜ
(3 s) drücken.
SPO2 SETUPOPTIONEN wird
eingeblendet.
WEIT drücken,
bis
ALARMOPTIONEN
1 eingeblendet
wird.
STND drücken.
ALARMLIMITS
BEIBEHALTEN
wird angezeigt.
JA oder NEIN
drücken.
ALARMOPTIONEN
1 wird erneut
eingeblendet.
ANZ drücken,
um zum
Hauptmenü
zurückzukehren.
Alarme – Verzögert/Sofort
Wenn SpO2 oder die Pulsfrequenz einen Alarmgrenzwert verletzt, blinken die Anzeige für die
Grenzwertverletzung und das Glockensymbol sofort, aber der Alarmton und die Alarmleiste (falls
aktiviert) werden 10 Sekunden lang verzögert. Dadurch werden unnötige Alarmsignale vermieden.
Wenn der Parameter vor Ablauf von 10 Sekunden wieder in den zulässigen Bereich zurückkehrt, wird
der Alarm gelöscht.
HINWEIS: Wenn die Verzögerung ausgeschaltet ist, wird der Alarm außerdem sofort „eingerastet“. Siehe
„Grenzwertalarme – Eingerastet/Nicht eingerastet“ auf Seite 16.
So wird die Verzögerung eingestellt bzw. ausgeschaltet:
JA. Alarmton und Alarmleiste für Grenzwertverletzungen werden um 10 Sekunden verzögert.
NEIN. Alarmton und Alarmleiste für Grenzwertverletzungen werden sofort aktiviert, wenn eine
Verletzung eintritt.
MENÜ
(3 s) drücken.
SPO2 SETUPOPTIONEN wird
eingeblendet.
WEIT drücken,
bis
ALARMOPTIONEN
2 eingeblendet
wird.
VERZÖ drücken.
10SEK LIMALARM
VERZÖGERG
wird angezeigt.
JA oder NEIN
drücken.
ALARMOPTIONEN
2 wird erneut
eingeblendet.
ANZ drücken,
um zum
Hauptmenü
zurückzukehren.
HINWEIS
Die Einstellung für die Alarmverzögerung bleibt erhalten, bis sie geändert wird, selbst wenn der
Monitor aus- und eingeschaltet wird.
Rev. 04OXYPLETH Bedienungsanleitung17
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