Miele H 4713 E, H 4813 E assembly instructions [de]

Page 1
Gebrauchs- und Montageanweisung
Herd H 4713 E, H 4813 E
Lesen Sie unbedingt die Gebrauchs­und Montageanweisung vor Aufstellung – Installation – Inbetriebnahme. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.
de-DE
Page 2
Inhalt
Sicherheitshinweise und Warnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Ihr Beitrag zum Umweltschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Übersicht Herd . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Ausstattung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Backofensteuerung ................................................20
Sicherheitseinrichtungen ............................................20
Kühlgebläse ...................................................20
Durchlüftete Tür ................................................20
PerfectClean-veredelte Oberflächen ...................................20
Katalytisch emaillierte Oberflächen ....................................20
Zubehör .........................................................21
Backblech, Universalblech und Rost mit Ausziehschutz .................21
Gourmet-Bräter HUB 5000-M ......................................22
FlexiClip-Vollauszüge ............................................24
FlexiClip-Vollauszüge einbauen ....................................25
FlexiClip-Vollauszüge versetzen....................................25
Kochfeld.........................................................26
Kochzonenknebel...............................................26
Bedienelemente Backofen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Betriebsartenwähler................................................27
Temperaturwähler .................................................27
Temperaturkontrolle ..........................................27
Betriebsarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Vor der Inbetriebnahme.............................................30
Tageszeit erstmalig eingeben ........................................30
Vor dem ersten Benutzen ...........................................30
Garraum erstmalig aufheizen ......................................30
Zeitschaltuhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Bedienprinzip.....................................................32
Zeitanzeigen im Display ..........................................32
Tageszeit ändern ..................................................33
Signalton ändern ..................................................33
Funktion "Kurzzeit l" nutzen .........................................34
Kurzzeit eingeben...............................................34
Kurzzeit ändern.................................................34
Kurzzeit löschen ................................................34
2
Page 3
Inhalt
Bedienung Backofen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Einfache Nutzung .................................................35
Vorheizen ........................................................35
Garvorgänge automatisch ein- und ausschalten .........................36
Dauer eingeben ................................................36
Dauer und Ende eingeben ........................................36
Nach Ablauf der Dauer ..........................................37
Dauer überprüfen und ändern .....................................37
Dauer löschen..................................................37
Hinweise zum Backen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Backtabelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Hinweise zum Braten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Tipps ...........................................................45
Brattabelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Hinweise zum Niedertemperaturgaren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Hinweise zum Grillen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Grillgut vorbereiten ................................................52
Grillen...........................................................52
Tipps ...........................................................52
Grilltabelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Auftauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Einkochen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Trocknen/Dörren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Tiefkühlprodukte/Fertiggerichte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Angaben für Prüfinstitute . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Prüfgerichte nach EN 60350 .........................................58
Energie-Effizienzklasse nach EN 50304 ................................58
Reinigung und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Gerätefront.......................................................59
Zubehör .........................................................60
Universalblech, Backblech........................................60
Rost, Aufnahmegitter ............................................60
Bräter ........................................................60
FlexiClip-Vollauszüge ............................................60
Vollauszüge nachfetten ..........................................61
Garraum.........................................................62
Dichtung, Türinnenseite ..........................................62
3
Page 4
Inhalt
PerfectClean-veredeltes Email .......................................63
Katalytisches Email ................................................65
Tür ausbauen.....................................................66
Tür auseinanderbauen ...........................................67
Tür einbauen .....................................................69
Aufnahmegitter mit FlexiClip-Vollauszügen ausbauen .....................70
Rückwand ausbauen ...............................................70
Oberhitze-/Grillheizkörper absenken...................................71
Was tun, wenn ...? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Kundendienst und Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Nachkaufbares Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Elektroanschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Typenschild und Anschlussdaten ..................................78
Maßskizzen für den Einbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Geräteabmessungen und Schrankausschnitt ............................80
Detailmaße der Gerätefront ..........................................81
Einbau Herd . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
4
Page 5
Sicherheitshinweise und Warnungen
Dieser Herd entspricht den vorgeschriebenen Sicher heitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung aufmerksam durch, bevor Sie den Herd in Betrieb nehmen. Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Si­cherheit, den Gebrauch und die Wartung. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden am Herd. Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung dieser Hin­weise verursacht werden.
Bewahren Sie die Gebrauchs- und Montageanwei­sung auf, und geben Sie sie an einen eventuellen
-
Nachbesitzer weiter.
5
Page 6
Sicherheitshinweise und Warnungen
Bestimmungsgemäße Verwendung
Dieser Herd ist für die Verwendung im Haushalt und
~
in haushaltsähnlichen Aufstellumgebungen bestimmt.
Dieser Herd ist nicht für die Verwendung im Außen
~
bereich bestimmt.
Verwenden Sie den Herd ausschließlich im haus
~
haltsüblichen Rahmen zum Backen, Braten, Grillen, Garen, Auftauen, Einkochen und Trocknen von Le­bensmitteln. Alle anderen Anwendungsarten sind unzulässig.
Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensori-
~
schen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfah­renheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, den Herd sicher zu bedienen, müssen bei der Bedienung beaufsichtigt werden. Diese Personen dürfen den Herd nur ohne Aufsicht be­dienen, wenn ihnen dieser so erklärt wurde, dass sie ihn sicher bedienen können. Sie müssen mögliche Ge fahren einer falschen Bedienung erkennen und verste
-
-
-
-
hen können.
6
Page 7
Sicherheitshinweise und Warnungen
Kinder im Haushalt
Kinder unter acht Jahren müssen vom Herd fernge
~
halten werden – es sei denn, sie werden ständig beauf sichtigt.
Kinder ab acht Jahren dürfen den Herd nur ohne
~
Aufsicht bedienen, wenn ihnen der Herd so erklärt wur de, dass sie ihn sicher bedienen können. Kinder müs sen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung er­kennen und verstehen können.
Kinder dürfen den Herd nicht ohne Aufsicht reinigen
~
oder warten.
Beaufsichtigen Sie Kinder, die sich in der Nähe des
~
Herdes aufhalten. Lassen Sie Kinder niemals mit dem Herd spielen.
Erstickungsgefahr! Kinder können sich beim Spielen
~
in Verpackungsmaterial (z. B. Folien) einwickeln oder
-
-
-
-
es sich über den Kopf ziehen und ersticken. Halten Sie Verpackungsmaterial von Kindern fern.
7
Page 8
Sicherheitshinweise und Warnungen
Verbrennungsgefahr!
~
Die Haut von Kindern reagiert empfindlicher auf hohe Temperaturen als die von Erwachsenen. Der Herd er wärmt sich an der Türscheibe, der Bedienblende und den Austrittsöffnungen für die Garraumluft. Hindern Sie Kinder daran, den Herd während des Betriebs zu be rühren.
Bei Herden werden auch die Kochzonen im Betrieb heiß. Drehen Sie Topf- und Pfannengriffe zur Seite über die Arbeitsfläche, damit Kinder sie nicht herunterziehen und sich verbrennen können.
Verletzungsgefahr!
~
Die Belastbarkeit der Tür beträgt maximal 15 kg. Kin­der können sich an der geöffneten Tür verletzen. Hindern Sie Kinder daran, sich auf die geöffnete Tür zu stellen, zu setzen oder sich daranzuhängen.
-
-
8
Page 9
Sicherheitshinweise und Warnungen
Technische Sicherheit
Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsar
~
beiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen. Installations- und War tungsarbeiten oder Reparaturen dürfen nur von Miele autorisierten Fachkräften durchgeführt werden.
Beschädigungen am Herd können Ihre Sicherheit
~
gefährden. Kontrollieren Sie ihn auf sichtbare Schäden. Nehmen Sie niemals einen beschädigten Herd in Be­trieb.
Die elektrische Sicherheit des Herdes ist nur dann
~
gewährleistet, wenn er an ein vorschriftsmäßig instal­liertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung muss vorhan­den sein. Lassen Sie im Zweifelsfall die Elektroinstallati­on durch eine Elektro-Fachkraft prüfen.
-
-
Die Anschlussdaten (Frequenz und Spannung) auf
~
dem Typenschild des Herdes müssen unbedingt mit denen des Elektronetzes übereinstimmen, damit keine Schäden am Herd auftreten. Vergleichen Sie diese vor dem Anschließen. Fragen Sie im Zweifelsfall eine Elek tro-Fachkraft.
Mehrfachsteckdosen oder Verlängerungskabel ge
~
währen nicht die nötige Sicherheit (Brandgefahr). Schließen Sie den Backofen nicht damit an das Elektro netz an.
-
-
-
9
Page 10
Sicherheitshinweise und Warnungen
Verwenden Sie den Herd nur im eingebauten Zu
~
stand, damit die sichere Funktion gewährleistet ist.
Dieser Herd darf nicht an nicht stationären Aufstel
~
lungsorten (z. B. Schiffen) betrieben werden.
Das Berühren spannungsführender Anschlüsse so
~
wie das Verändern des elektrischen und mechani schen Aufbaus gefährden Sie und führen möglicher weise zu Funktionsstörungen des Herdes. Öffnen Sie niemals das Gehäuse des Herdes.
Garantieansprüche gehen verloren, wenn der Herd
~
nicht von einem von Miele autorisierten Kundendienst repariert wird.
Nur bei Original-Ersatzteilen gewährleistet Miele,
~
dass sie die Sicherheitsanforderungen erfüllen. Defekte Bauteile dürfen nur gegen solche ausgetauscht wer-
-
-
-
-
-
den.
Bei Herden, die ohne Anschlussleitung ausgeliefert
~
werden oder beim Austausch einer beschädigten An schlussleitung muss eine spezielle Anschlussleitung durch eine von Miele autorisierte Fachkraft installiert werden (siehe Kapitel "Elektroanschluss").
10
-
Page 11
Sicherheitshinweise und Warnungen
Bei Installations- und Wartungsarbeiten sowie Repa
~
raturen muss der Herd vollständig vom Elektronetz ge trennt sein, z. B. wenn die Garraumbeleuchtung defekt ist (siehe Kapitel "Was tun, wenn ...?"). Stellen Sie dies sicher, indem Sie
die Sicherungen der Elektroinstallation ausschalten
–
oder
die Schraubsicherungen der Elektroinstallation ganz
–
herausschrauben oder – den Netzstecker (wenn vorhanden) aus der Steckdo-
se ziehen.
Ziehen Sie dabei nicht an der Netzanschlussleitung,
sondern am Netzstecker.
Der Herd benötigt für den einwandfreien Betrieb eine
~
ausreichende Kühlluftzufuhr. Achten Sie darauf, dass die Kühlluftzufuhr nicht beeinträchtigt wird (z. B. durch
-
-
den Einbau von Wärmeschutzleisten im Umbau­schrank). Darüber hinaus darf die erforderliche Kühlluft nicht durch andere Wärmequellen (z. B. Festbrenn stoff-Öfen) übermäßig erwärmt werden.
Wenn der Herd hinter einer dekorativen Möbelfront
~
(z. B. einer Tür) eingebaut wurde, schließen Sie diese niemals, während Sie den Herd verwenden. Hinter der geschlossenen Möbelfront stauen sich Wärme und Feuchtigkeit. Dadurch können Herd, Umbauschrank und Fußboden beschädigt werden. Schließen Sie eine Möbeltür erst, wenn der Herd vollständig abgekühlt ist.
-
11
Page 12
Sicherheitshinweise und Warnungen
Sachgemäßer Gebrauch
Verbrennungsgefahr!
,
Der Herd wird im Betrieb heiß. Sie können sich an Heizkörpern, Garraum, Gargut und Zubehör verbrennen. Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Einschieben oder Herausnehmen von heißem Gargut sowie bei Arbeiten im heißen Garraum.
Gegenstände in der Nähe des eingeschalteten Her-
~
des können durch die hohen Temperaturen zu brennen beginnen. Verwenden Sie den Herd niemals zum Be­heizen von Räumen.
Gegenstände, die auf einem Kochfeld abgelegt wer-
~
den, können bei versehentlichem Einschalten oder vor­handener Restwärme schmelzen oder zu brennen be­ginnen. Verwenden Sie bei Herden das Kochfeld nie­mals als Ablagefläche.
Öle und Fette können sich bei Überhitzung entzün
~
den. Lassen Sie den Herd bei Arbeiten mit Ölen und Fetten niemals unbeaufsichtigt. Löschen Sie niemals Öl- und Fettbrände mit Wasser. Schalten Sie den Herd und bei Herden auch das Kochfeld aus. Ersticken Sie Flammen im Garraum, indem Sie die Tür geschlossen lassen. Ersticken Sie Flammen auf dem Kochfeld vorsichtig mit einem Deckel oder einer Löschdecke.
12
-
Page 13
Sicherheitshinweise und Warnungen
Beim Grillen von Lebensmitteln führen zu lange Grill
~
zeiten zum Austrocknen und eventuell zur Selbstent zündung des Grillguts. Halten Sie die empfohlenen Grillzeiten ein.
Einige Lebensmittel trocknen schnell aus und kön
~
nen sich durch die hohen Grilltemperaturen selbst ent zünden. Verwenden Sie niemals Grillbetriebsarten zum Aufbacken von Brötchen oder Brot und zum Trocknen von Blumen oder Kräutern. Verwenden Sie die Be­triebsarten Heißluft plus U oder Ober-/Unterhitze V.
Wenn Sie bei der Zubereitung von Lebensmitteln al-
~
koholische Getränke verwenden, beachten Sie, dass Alkohol bei hohen Temperaturen verdampft. Dieser Dampf kann sich an den heißen Heizkörpern entzün­den.
-
-
-
-
Bei der Restwärmenutzung zum Warmhalten von
~
Speisen kann durch hohe Luftfeuchtigkeit und Kon­denswasser Korrosion im Herd entstehen. Auch die Bedienblende, die Arbeitsplatte oder der Umbau schrank können beschädigt werden. Schalten Sie den Herd niemals aus, sondern stellen Sie die niedrigste Temperatur in der gewählten Betriebsart ein. Das Kühlgebläse bleibt dann automatisch einge schaltet.
-
-
13
Page 14
Sicherheitshinweise und Warnungen
Speisen, die im Garraum warmgehalten oder aufbe
~
wahrt werden, können austrocknen und die austreten de Feuchtigkeit kann zu Korrosion im Herd führen. De cken Sie die Speisen daher ab.
Das Email des Garraumbodens kann durch einen
~
Wärmestau reißen oder abplatzen. Legen Sie den Garraumboden niemals z. B. mit Alu-Fo lie oder Herd-Schutzfolie aus. Stellen Sie keine Bräter, Pfannen, Töpfe oder Bleche direkt auf den Garraumbo­den.
Das Email des Garraumbodens kann durch Hin- und
~
Herschieben von Gegenständen beschädigt werden. Wenn Sie im Garraum Töpfe oder Pfannen aufbewah­ren, schieben Sie sie nicht über den Garraumboden.
Wenn eine kalte Flüssigkeit auf eine heiße Oberflä-
~
che gegossen wird, entsteht Dampf, der zu starken
-
-
-
-
Verbrühungen führen kann. Darüber hinaus können heiße emaillierte Oberflächen durch den plötzlichen Temperaturwechsel beschädigt werden. Gießen Sie niemals kalte Flüssigkeiten direkt auf heiße emaillierte Oberflächen.
14
Page 15
Sicherheitshinweise und Warnungen
Es ist wichtig, dass die Temperatur in der Speise
~
gleichmäßig verteilt wird und auch genügend hoch ist. Wenden Sie Speisen oder rühren Sie sie um, damit sie gleichmäßig erhitzt werden.
Nicht backofentaugliches Kunststoffgeschirr schmilzt
~
bei hohen Temperaturen und kann den Herd beschädi gen oder zu brennen beginnen. Verwenden Sie nur backofentaugliches Kunststoffge­schirr. Beachten Sie die Angaben des Geschirrherstel­lers.
In geschlossenen Dosen entsteht beim Einkochen
~
und Erhitzen Überdruck, durch den sie platzen können. Verwenden Sie den Herd nicht zum Einkochen und Er­hitzen von Dosen.
-
Sie können sich an der geöffneten Tür des Herdes
~
verletzen oder darüber stolpern. Lassen Sie die Tür nicht unnötig offen stehen.
Die Belastbarkeit der Tür beträgt maximal 15 kg.
~
Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Tür, und stellen Sie keine schweren Gegenstände darauf ab. Achten Sie auch darauf, dass Sie nichts zwischen Tür und Garraum einklemmen. Der Herd kann beschä digt werden.
-
15
Page 16
Sicherheitshinweise und Warnungen
Reinigung und Pflege
Der Dampf eines Dampf-Reinigers kann an span
~
nungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss verursachen. Verwenden Sie zur Reinigung des Herdes niemals ei nen Dampf-Reiniger.
Durch Kratzer kann das Glas der Türscheiben zer
~
stört werden. Verwenden Sie zur Reinigung der Türscheiben keine Scheuermittel, keine harten Schwämme oder Bürsten und keine scharfen Metallschaber.
Die Aufnahmegitter können zu Reinigungszwecken
~
ausgebaut werden (siehe Kapitel "Reinigung und Pfle­ge"). Bauen Sie sie wieder korrekt ein und verwenden Sie den Herd niemals ohne eingebaute Aufnahmegitter.
-
-
-
Die katalytisch emaillierte Rückwand kann zu Reini-
~
gungszwecken ausgebaut werden (siehe Kapitel "Rei nigung und Pflege"). Bauen Sie sie wieder korrekt ein und verwenden Sie den Herd niemals ohne eingebaute Rückwand.
16
-
Page 17
Zubehör
Sicherheitshinweise und Warnungen
Die Miele Herde dürfen nur mit den von Miele vorge
~
gebenen Kochfeldern kombiniert werden (siehe Kapitel "Elektroanschluss").
Verwenden Sie ausschließlich Miele Original-Zube
~
hör. Wenn andere Teile an- oder eingebaut werden, gehen Ansprüche aus Garantie, Gewährleistung und/ oder Produkthaftung verloren.
Die Miele Bräter HUB 5000-M/HUB 5001-M/
~
HUB 5000-XL (falls vorhanden) dürfen nicht in Ebene 1 eingeschoben werden. Der Garraumboden wird beschädigt. Durch den gerin­gen Abstand entsteht ein Wärmestau und das Email kann reißen oder abplatzen. Schieben Sie die Miele Bräter auch niemals auf die obere Strebe der Ebene 1, da sie dort nicht durch den Ausziehschutz gesichert sind.
-
-
Verwenden Sie im Allgemeinen die Ebene 2.
17
Page 18
Ihr Beitrag zum Umweltschutz
Entsorgung der Transportver
-
packung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungs materialien sind nach umweltverträgli chen und entsorgungstechnischen Ge sichtspunkten ausgewählt und deshalb recycelbar. Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
-
-
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Mate rialien. Sie enthalten aber auch schädli che Stoffe, die für ihre Funktion und Si cherheit notwendig waren. Im Restmüll
­oder bei falscher Behandlung können
diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.
Nutzen Sie stattdessen die an Ihrem Wohnort eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte. Informie­ren Sie sich gegebenenfalls bei Ihrem Händler.
-
-
-
18
Sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbe wahrt wird.
-
Page 19
Übersicht Herd
a Kochzonenknebel links vorn und hinten, in Position "ß" versenkbar
b Betriebsartenwähler, in Position "0" versenkbar
c Zeitschaltuhr mit Tasten ?, OK, ;
d Temperaturwähler, in Position "0" versenkbar und Temperaturkontrolle
e Kochzonenknebel rechts hinten und vorn, in Position "ß" versenkbar
f Oberhitze-/Grillheizkörper
g Katalytisch beschichtete Rückwand mit Ansaugöffnung für das Gebläse
h Aufnahmegitter mit fünf Einschubebenen
i Tür
19
Page 20
Ausstattung
Backofensteuerung
Die Backofensteuerung ermöglicht ne ben der Nutzung der verschiedenen Betriebsarten zum Backen, Braten und Grillen bei Geräten mit Zeitschaltuhr auch
die Tageszeitanzeige,
–
einen Kurzzeitwecker,
–
das automatische Ein- und Ausschal
–
ten von Garvorgängen,
die Wahl individueller Einstellungen.
–
-
Sicherheitseinrichtungen
Kühlgebläse
Bei jedem Garvorgang wird automa­tisch das Kühlgebläse eingeschaltet. Es sorgt dafür, dass die heiße Gar­raumluft mit kalter Raumluft gemischt und abgekühlt wird, bevor sie zwischen Tür und Bedienblende austritt.
Nach einem Garvorgang bleibt das Kühlgebläse eingeschaltet, damit sich keine Luftfeuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Schrankum bau niederschlagen kann. Es schaltet sich automatisch aus, wenn die Temperatur im Garraum unter einen bestimmten Wert gesunken ist.
Die Tür kann zu Reinigungszwecken auseinandergebaut werden.
Bitte beachten Sie die Hinweise im Ka pitel "Reinigung und Pflege".
PerfectClean-veredelte Ober flächen
PerfectClean-veredelt sind:
Garraum
–
­Universalblech
–
Backblech
–
Die Antihafteigenschaften dieser Ober­flächenveredelung verhindern ein Fest­backen des Garguts und erleichtern die Reinigung.
Bitte beachten Sie die Hinweise im Ka­pitel "Reinigung und Pflege".
Katalytisch emaillierte Ober­flächen
Die Rückwand ist mit dunkelgrauem ka talytischem Email beschichtet, das sich bei hohen Temperaturen selbsttätig von
-
Öl- und Fettspritzern reinigt.
Bitte beachten Sie die Hinweise im Ka pitel "Reinigung und Pflege".
-
-
-
-
Durchlüftete Tür
Die Tür besteht aus einem offenen Sys tem mit zum Teil wärmereflektierend beschichteten Scheiben. Im Betrieb wird zusätzlich Luft durch die Tür geleitet, so dass die Außen scheibe kühl bleibt.
20
-
-
Page 21
Ausstattung
Zubehör
Nachfolgend ist das mitgelieferte Zube hör aufgeführt.
Weiteres Zubehör erhalten Sie unter www.miele-shop.com oder über den Miele-Kundendienst und Ihren Miele Fachhändler, siehe auch Kapitel "Nach kaufbares Zubehör".
Backblech, Universalblech und Rost mit Ausziehschutz
Backblech:
Universalblech:
Rost:
Die kurzen Seiten von Backblech/Uni versalblech und Rost haben mittig eine
­Kerbe. Dieser Ausziehschutz verhin
dert, dass sie komplett aus einer Ein schubebene herausrutschen, wenn sie nur teilweise herausgezogen werden sollen.
-
Nur durch Anheben können Sie Bleche oder Rost herausnehmen.
Schieben Sie den Rost stets mit der Wölbung nach unten in die Einschub ebene.
Verwenden Sie ein Blech mit aufgeleg­tem Rost, wird das Blech zwischen den Streben einer Einschubebene einge­schoben und der Rost automatisch oberhalb.
-
-
-
-
Backblech, Universalblech und Rost werden zwischen den Streben einer Einschubebene in die Aufnahmegitter eingeschoben.
21
Page 22
Ausstattung
Gourmet-Bräter HUB 5000-M
Der Bräter kann im Gegensatz zu ande ren Brätern direkt in die Aufnahmegitter oder auf den Flexi-Clip-Vollauszügen eingeschoben werden. Er ist im hinteren Bereich der Seitenrän der mit einem Ausziehschutz ausgerüs tet, der verhindert, dass er aus den Auf nahmegittern herausrutscht, wenn er nur teilweise herausgezogen werden soll.
Setzen Sie den Bräter so ein, dass das Miele-Logo lesbar ist.
Verwendbar ist der Bräter zum Garen und Braten und für Aufläufe. Zum Ba­cken ist er nicht geeignet.
Sie können den Bräter auch auf Masse­oder Glaskeramik-Kochfeldern verwen­den.
Optimal eignet sich die Bräterzone für den Einsatz der Bräters. Ist Ihr Kochfeld nicht mit einer Bräterzone ausgestattet, stellen Sie den Bräter auf die größte runde oder auf zwei hintereinander lie gende runde Kochzonen.
-
Bitte beachten Sie: Heben Sie den Bräter an, wenn Sie ihn auf einem Glaskeramik-Kochfeld versetzen wollen. Ziehen Sie ihn bit te nicht über die Glaskeramikschei be. Durch das hohe Gewicht können
-
schon geringe Verschmutzungen zwischen Bräter und Glaskeramik scheibe kratzend wirken, und die Oberfläche des Kochfeldes sowie
-
die Unterseite des Bräters beschädi
-
gen.
-
Nicht geeignet ist der Bräter für
– Gaskochfelder.
Der Bräter überschreitet die Gas­kochfelder zulässige Größe des Kochgeschirrs. Die unter dem Bräter­boden nach außen strömenden hei­ßen Gase können Arbeitsplatte und Umbauten beschädigen, und zu Bränden führen. Gleichzeitig ist die Temperaturentwicklung in der Gas­flamme zu hoch für den Bräter; die Antihaftversiegelung kann beschä digt werden.
–
Mikrowellen-Kompaktbacköfen. Der Bräter lässt sich zwar auf dem Rost in die erste Einschubebene ein setzen, die Breite behindert aber eine optimale Luftzirkulation im Gar raum.
-
-
-
-
-
-
-
22
Page 23
Ausstattung
Hinweise zum Gebrauch
Antihaftversiegelung
Verwenden Sie zum Braten nur wenig Fett oder Öl. Durch die Versiegelung haftet nichts an, und Sie können Speisen kalorien arm zubereiten.
Brandgefahr!
,
Lassen Sie den Bräter bei Arbeiten mit Fetten und Ölen nicht unbeauf sichtigt. Öle und Fette können sich bei Überhitzung entzünden.
Kochen Sie bei schwacher oder mittle­rer Hitze; zum Anbraten den leeren Bräter bei einer hohen Einstellung max. 5 Min. vorheizen. Nach dem Anbraten die Temperatur herunterregeln.
Vermeiden Sie Beschädigungen der Antihaftversiegelung durch
– Überhitzung des Bräters.
Regeln Sie die Temperatur recht­zeitig herunter.
-
-
Mengenangaben
Ausgehend von Rezeptangaben für vier Personen können Sie im kleinen Bräter ca. die dreifache Menge zubereiten.
Garzeit
Die Garzeit verlängert sich aufgrund der Menge um ca. 20–40 Minuten ge genüber den Rezeptangaben.
Einschubebene
Der Bräter wird im Allgemeinen in die
2. Einschubebene von unten einge setzt.
Zum Überbacken können Sie auch die
3. oder 4. Einschubebene von unten nutzen. Überbacken Sie in diesen Ein­schubebenen max. 10 Minuten, wenn Sie die Betriebsarten "Grill Y" oder "Grill klein Z" verwenden.
Temperatur
Haben Sie keine Rezeptangaben zur Temperatureinstellung, wählen Sie bei
-
-
–
metallische oder scharfe Gegen stände. Verwenden Sie nur Kochbesteck aus Kunststoff oder Holz.
–
Aufbewahrung von säurehaltigen Speisen. Bewahren Sie keine säurehaltigen Gerichte wie Sauerbraten zum Einle gen und Durchziehen im Bräter auf. Diese können die Antihaftversiege lung angreifen. Selbstverständlich können solche Speisen aber im Brä ter gegart werden.
-
–
"Heißluft plus U" eine Temperatur zwischen 160–180 °C.
–
"Ober-Unterhitze V" eine Tempera tur zwischen 180–210 °C.
-
-
-
-
23
Page 24
Ausstattung
FlexiClip-Vollauszüge
Die FlexiClip-Vollauszüge können in je der Einschubebene befestigt werden und lassen sich vollständig aus dem Garraum herausziehen.
Die Belastbarkeit der Vollauszüge be trägt maximal 15 kg.
Schieben Sie die Vollauszüge am besten vollständig ein, bevor Sie Blech, Rost oder Bräter daraufschie­ben.
Damit Blech oder Rost nicht aus Ver­sehen herunterrutschen, achten Sie da­rauf, dass die Teile zwischen den vor­deren und hinteren Rastnasen der Voll­auszüge liegen:
-
Damit der Bräter sicher auf den Flexi Clip-Vollauszügen liegt, befinden sich an diesen vorn jeweils Halter:
-
Beim Einschieben des Bräters müssen die Aussparungen in den Auflageschie nen des Bräters auf diesen Haltern ein rasten.
Das können Sie automatisch sicherstel­len, wenn Sie die FlexiClip-Vollauszüge vollständig einschieben, bevor Sie den Bräter daraufschieben.
-
-
-
24
Page 25
Ausstattung
FlexiClip-Vollauszüge einbauen
Verbrennungsgefahr!
,
Der Garraum muss abgekühlt sein, bevor Sie in ihm hantieren.
Die Vollauszüge werden zwischen den beiden Streben einer Einschubebene befestigt.
Der Vollauszug mit dem Miele-Schrift zug wird rechts eingebaut.
Ziehen Sie die Vollauszüge beim Einbau nicht auseinander.
^ Den Vollauszug vorn zwischen den
Streben einer Einschubebene einset­zen (1.) und in den Garraum schie ben (2.).
-
-
FlexiClip-Vollauszüge versetzen
Verbrennungsgefahr!
,
Der Garraum muss abgekühlt sein, bevor Sie in ihm hantieren.
Sie wollen die FlexiClip-Vollauszüge ausbauen, um sie auf einer anderen Einschubebene zu positionieren.
^ Heben Sie die FlexiClip-Vollauszüge
vorn an und ziehen Sie sie entlang der Strebe des Aufnahmegitters he­raus.
^ Bauen Sie sie anschließend auf der
gewünschten Einschubebene ein, siehe Kapitel "Ausstattung – Flexi­Clip-Vollauszüge einbauen".
^
Den Vollauszug auf der unteren Stre be der Einschubebene einrasten (3.).
Sollten die Vollauszüge nach dem Einbau blockieren, müssen sie ein mal kräftig herausgezogen werden.
-
-
25
Page 26
Ausstattung
Kochfeld
Die Bedienung und den Einbau ent nehmen Sie bitte der separaten Ge brauchs- und Montageanweisung für das Kochfeld.
Kochzonenknebel
Die Kochzonen werden über die zuge ordneten Kochzonenknebel angesteu ert. Der Einstellbereich ist aufgedruckt.
Alle Kochzonenknebel sind in Nullstel lung durch Druck versenkbar.
-
-
-
-
-
26
Page 27
Bedienelemente Backofen
Betriebsartenwähler
Mit dem linken Wähler wählen Sie die Betriebsart aus.
Sie können den Betriebsartenwähler rechts- oder linksherum drehen. Er ist in Position "0" durch Druck ver­senkbar.
S Schnellaufheizen U Heißluft plus \ Umluftgrill O Intensivbacken P Auftauen V Ober-Unterhitze X Unterhitze Y Grill Z Grill klein T Beleuchtung:
Sie können die Garraumbeleuch tung separat einschalten, z. B. zum Reinigen.
Temperaturwähler
Mit dem rechten Wähler stellen Sie die Temperatur ein.
Sie können ihn rechtsherum bis zum Anschlag und wieder zurück drehen. Er ist in Position "V 6 W" durch Druck versenkbar.
Temperaturkontrolle
Rechts neben dem Temperaturwähler befindet sich die Temperaturkontrolle . Sie erscheint immer, wenn die Gar­raumbeheizung einschaltet ist.
Ist die gewählte Temperatur erreicht,
–
schaltet die Garraumbeheizung aus,
–
erlischt die Temperaturkontrolle.
Die Temperaturregelung sorgt dafür,
-
dass Garraumbeheizung und Tempera turkontrolle wieder einschalten, wenn die Garraumtemperatur unter den ge wählten Wert sinkt.
-
-
27
Page 28
Betriebsarten
Für Ihre Zubereitungen stehen verschiedene Betriebsarten zur Verfügung.
Um diese zu ermöglichen, verfügt Ihr Backofen über:
a Oberhitze-/Grillheizkörper (unterhalb der Garraumdecke)
b Unterhitzeheizkörper (unterhalb des Garraumbodens)
c Ringheizkörper (hinter der Ansaugöffnung für das Gebläse)
d Gebläse (hinter der Ansaugöffnung für das Gebläse)
Je nach Betriebsart werden die Heizkörper und das Gebläse unterschiedlich kom biniert, siehe Angaben in [ ].
Betriebsart Anmerkungen V Ober-Unter
hitze
[a + b]
X Unterhitze
[b]
Y Grill
[a]
Z Grill klein
[a]
Zum Backen und Braten von traditionellen Rezepten.
-
– – Zum Zubereiten von Soufflés. – Zum Niedertemperaturgaren. – Bei der Zubereitung älterer Rezepte ist es sinnvoll, die
Temperatur 10 °C niedriger einzustellen, als im Rezept an­gegeben. Die Garzeit ändert sich nicht.
– Zum Ende der Backzeit wählen, wenn das Gargut mehr
Bräunung auf der Unterseite bekommen soll.
– Zum Grillen von flachem Grillgut (z. B. Steaks) in größeren
Mengen.
–
Zum Überbacken in großen Formen.
–
Zum Grillen von flachem Grillgut (z. B. Steaks) in kleineren Mengen.
–
Zum Überbacken in kleinen Formen.
-
28
Page 29
Betriebsart Anmerkungen S Schnellauf
heizen
[a + c + d]
U Heißluft plus
[c + d]
\ Umluftgrill
[a + d]
O Intensiv-
backen
[b + c + d]
P Auftauen
[d]
Zum schnellen Vorheizen des Garraums.
-
–
Anschließend müssen Sie auf die Betriebsart wechseln, die zum Garen verwendet werden soll.
Zum Backen und Braten.
–
Sie können in mehreren Einschubebenen gleichzeitig ga
–
ren. Sie können mit niedrigeren Temperaturen garen als bei
–
Ober-Unterhitze V, da die Wärme durch den Luftstrom sofort das Gargut erreicht.
Zum Grillen von Grillgut mit größerem Durchmesser, z. B.
–
Rollbraten, Hähnchen.
– Sie können mit niedrigeren Temperaturen grillen als bei
Grill Y/Grill klein Z, da die Wärme durch den Luftstrom
sofort das Gargut erreicht. – Zum Backen von Kuchen mit feuchtem Belag. – Verwenden Sie diese Betriebsart nicht zum Backen von
flachem Gebäck und zum Braten, da der Bratenfond zu
dunkel wird. – Zum schonenden Auftauen von Gefriergut.
Betriebsarten
-
29
Page 30
Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme
Der Backofen darf nur im einge
,
bauten Zustand betrieben werden.
Drücken Sie Betriebsarten- und Tem
^
peraturwähler heraus, falls sie ver senkt sind.
Geben Sie die Tageszeit ein.
^
-
Tageszeit erstmalig eingeben
Die Zeitschaltuhr hat eine 24-Stunden anzeige.
ß
000
Nach dem Anschluss an das Elektro­netz erscheint im Display der Punkt "ß" und "000" blinkt.
^ Drücken Sie die Taste OK.
"000" leuchtet und der Punkt "ß" blinkt.
^
Geben Sie, solange der Punkt "ß" blinkt, die Tageszeit mit der Taste ? oder ; ein.
^
Drücken Sie die Taste OK.
Die Tageszeit wird übernommen und der Punkt "ß" leuchtet.
Die Tageszeit läuft minutenweise ab.
Vor dem ersten Benutzen
Entfernen Sie eventuell vorhandene
^
-
-
Aufkleber oder Schutzfolie von Gerä tefront und Zubehör.
-
Nehmen Sie das Zubehör aus dem
^
Garraum und reinigen Sie es.
Beachten Sie das Kapitel "Reinigung und Pflege".
Garraum erstmalig aufheizen
Reinigen Sie den Garraum vor dem
^
Aufheizen mit einem feuchten Tuch von eventuellem Staub und Verpa ckungsresten.
^ Wählen Sie die Betriebsart Heißluft
plus U.
Garraumbeheizung, Beleuchtung und Kühlgebläse werden eingeschaltet.
^ Wählen Sie die maximal mögliche
Temperatur (250 °C).
Der leere Garraum sollte mindestens eine Stunde aufgeheizt werden.
Dabei werden unangenehme Gerüche, die beim ersten Aufheizen entstehen können, beseitigt.
Sorgen Sie während dieser Zeit für eine gute Durchlüftung der Küche. Vermeiden Sie, dass die Gerüche in Ihre anderen Räume ziehen.
-
-
30
Page 31
Sie können den Aufheizvorgang auch automatisch ausschalten lassen, siehe Kapitel "Bedienung Backofen – Dauer eingeben".
Drehen Sie nach dem Aufheizvor
^
gang den Betriebsartenwähler auf Position "0".
Verbrennungsgefahr!
,
Lassen Sie den Garraum vor dem Reinigen von Hand erst abkühlen.
Reinigen Sie abschließend den Gar
^
raum mit warmem Wasser, dem ein mildes Reinigungsmittel zugegeben ist, und trocknen Sie ihn mit einem sauberen Tuch.
^ Schließen Sie die Tür erst, wenn der
Garraum trocken ist.
-
Inbetriebnahme
-
31
Page 32
Zeitschaltuhr
Die Zeitschaltuhr
zeigt die Tageszeit an.
–
kann als Kurzzeitwecker genutzt wer
–
den.
kann den Garvorgänge automatisch
–
ausschalten oder ein- und ausschal ten.
Bedienprinzip
S
I3
T
ß
00
l
Sie bedienen die Zeitschaltuhr über die
Tasten OK, ; und ? und das Display.
Taste Verwendung
OK – Funktion "Kurzzeit l"
aufrufen
– Funktion "Dauer T"
aufrufen
– Funktion "Ende S"
aufrufen
–
Eingaben speichern
? und ;
gleichzeitig
;
?
–
Funktion "Tageszeit ß" aufrufen
–
Zeiten löschen
–
Zeiten erhöhen
–
Signalton ändern
–
Zeiten verringern
–
Funktion "Signalton" aufrufen
–
Signalton ändern
Um eine Funktion aufzurufen, drücken Sie die Taste OK so oft, bis das ent sprechende Symbol ("l", "T", "S" oder
-
"ß") im Display blinkt.
Nur solange das Symbol blinkt (ca. 15 Sekunden), können Sie die Zeit
­eingeben.
Ist dieser Zeitraum verstrichen, müs sen Sie das Symbol erneut mit der Taste OK aufrufen.
Zeiten ändern sich mit jedem Druck auf die Tasten ? oder ; minutenweise. Halten Sie die Tasten länger gedrückt, wird der Ablauf beschleunigt.
Drücken Sie zum Speichern die Taste OK oder warten Sie ca. 15 Sekunden.
Nach dieser Zeit wird Ihre Eingabe auch automatisch übernommen und das Symbol leuchtet.
Zeitanzeigen im Display
Haben Sie eine Kurzzeit eingegeben, wird ihr Ablauf generell vorrangig ange zeigt.
Werden die Funktionen "Dauer T" und "Ende S" eingegeben, wird vorrangig die Tageszeit angezeigt. Die Symbole "T" und "S" weisen auf die eingegebe nen Zeiten hin. Sie können die Zeiten durch Drücken der Taste OK aufrufen.
-
-
-
-
32
Page 33
Zeitschaltuhr
Tageszeit ändern
Die Zeitschaltuhr hat eine 24-Stunden anzeige.
Die Tageszeit kann nur geändert werden, wenn keine Garzeit ("Dauer T"/"Ende S") eingegeben wurde.
Drücken Sie die Tasten ? und ;
^
gleichzeitig.
Geben Sie, solange der Punkt "ß"
^
blinkt, die Tageszeit mit der Taste ? oder ; ein.
^ Drücken Sie die Taste OK.
Die Eingabe wird übernommen und der Punkt "ß" leuchtet.
Nach einem Stromausfall muss die Ta­geszeit neu eingegeben werden.
-
Signalton ändern
Sie können zwischen unterschiedlichen Signaltönen wählen.
Drücken Sie die Taste ? solange, bis
^
"S" und eine Ziffer erscheinen, z. B:
Si0
Gleichzeitig ertönt der zu dieser Kombi nation gehörende Signalton.
Bei jedem weiteren Druck auf die Taste ? oder ; ertönt ein anderes Signal.
Zur Auswahl stehen S0bis S30.
^ Drücken Sie die Taste ? oder ; so-
oft, bis das gewünschte Signal ertönt.
^ Drücken Sie die Taste OK.
Die Auswahl wird gespeichert.
Sie können auch ca. 15 Sekunden war­ten. Das Signal, dass beim letzten Tas­tendruck ertönt, wird nach dieser Zeit automatisch übernommen.
-
Nach einem Stromausfall wird der Sig nalton auf die Werkeinstellung zurück gesetzt.
-
-
33
Page 34
Zeitschaltuhr
Funktion "Kurzzeit l" nutzen
Sie können eine Kurzzeit von 1 Minute bis zu 23 Stunden 59 Minuten zum Überwachen separater Vorgänge, z. B. zum Eierkochen, eingeben.
Auch wenn bereits eine Dauer für einen Garvorgang eingegeben ist, können Sie gleichzeitig eine Kurzzeit eingeben, z. B. als Erinnerung, dem Gargut nach einem Teil der Garzeit Gewürze hinzu zufügen oder es zu begießen.
Kurzzeit eingeben
^ Drücken Sie die Taste OK so oft, bis
das Symbol "l" blinkt.
ß
000
-
l
"0k00" erscheint.
^ Geben Sie, solange das Symbol "l"
blinkt, die Kurzzeit mit den Tasten ? oder ; ein.
^
Drücken Sie die Taste OK.
Nach Ablauf der Kurzzeit
blinkt "l",
–
ertönt für ca. 7 Minuten ein Signal.
–
Drücken Sie die Taste OK.
^
Akustische und optische Signale wer den abgestellt.
Kurzzeit ändern
Drücken Sie die Taste OK sooft, bis
^
das Symbol "l" blinkt.
Ändern Sie, solange das Symbol "l"
^
blinkt, die Kurzzeit mit den Tasten ? oder ;.
^ Drücken Sie die Taste OK.
Kurzzeit löschen
^ Drücken Sie die Taste OK so oft, bis
das Symbol "l" blinkt.
^ Drücken Sie gleichzeitig die Tasten
? und ;.
Die Kurzzeit wird gelöscht und die Ta geszeit erscheint.
-
-
Die Kurzzeit läuft ab.
Das Symbol "l" weist auf die Kurzzeit hin und Sie können die ablaufende Kurzzeit verfolgen.
Die letzte Minute einer Kurzzeit läuft se kundenweise ab.
34
-
Page 35
Bedienung Backofen
Einfache Nutzung
Das Gargut in den Garraum geben.
^
Mit dem Betriebsartenwähler die Be
^
triebsart wählen.
Die Garraumbeleuchtung geht an.
Mit dem Temperaturwähler die Tem
^
peratur einstellen.
Garraumbeheizung und Kühlgebläse werden eingeschaltet.
Nach dem Garvorgang das Gargut
^
aus dem Garraum nehmen. Betriebsarten- und Temperaturwähler auf "0" drehen.
Das Kühlgebläse bleibt eingeschaltet, damit sich keine Luftfeuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Schrankumbau niederschlagen kann. Es schaltet sich automatisch aus, wenn die Temperatur im Garraum unter einen bestimmten Wert gesunken ist.
Vorheizen
Die meisten Gerichte können Sie direkt in den kalten Garraum setzen, um die
-
Wärme schon während der Aufheizpha se zu nutzen.
Nur in wenigen Fällen ist das Vorheizen
-
sinnvoll:
U V
V
Setzen Sie bei Pizza sowie bei emp­findlichen Teigen wie Biskuit oder Kleingebäck während der Vor­heizphase nicht die Betriebsart "Schnellaufheizen S" ein. Dieses Backgut wird von oben zu schnell gebräunt.
beim Backen von dunklen
–
Brotteigen. beim Braten von Roastbeef
–
und Filet. beim Backen von Kuchen /
–
Gebäck mit kurzer Backzeit (bis ca. 30 Minuten).
– beim Backen von empfindli-
chen Teigen (Biskuit).
-
Zum Vorheizen:
^
Die Betriebsart "Schnellaufheizen S" wählen.
^
Die Temperatur einstellen.
Die Garraumbeheizung startet.
^
Nachdem die Temperaturkontrolle zum ersten Mal erloschen ist, die gewünschte Betriebsart wählen, und das Gargut in den Garraum geben.
35
Page 36
Bedienung Backofen
Garvorgänge automatisch ein­und ausschalten
Neben der einfachen Nutzung des Gerä tes können Sie Garvorgänge automatisch aus oder ein- und ausschalten lassen.
Für diese Abschaltautomatik geben Sie eine "Dauer T" oder eine "Dauer T" und ein "Ende S" ein.
Die Dauer für einen Garvorgang beträgt maximal 10 Stunden.
Das automatische Ein- und Ausschalten ist empfehlenswert zum Braten. Das Backen sollte nicht zu lange vorge­wählt werden. Der Teig würde antrock­nen und das Triebmittel in seiner Wir­kung nachlassen.
Dauer eingeben
Sie können einen Garvorgang automa­tisch ausschalten lassen, indem Sie eine Dauer eingeben.
^ Das Gargut in den Garraum geben.
^
Betriebsart und Temperatur wählen.
^
Die Taste OK sooft drücken, bis das Symbol "T" im Display blinkt.
T
ß
0
Im Display erscheint "0k00".
^
Solange "T" blinkt, die Dauer mit der Taste ; eingeben.
Nach dem die Eingabe gespeichert wurde, erscheint im Display wieder die Tageszeit. Das Symbol "T" weist auf die eingegebene Dauer hin.
00
Dauer und Ende eingeben
Sie können einen Garvorgang automa tisch ein- und auszuschalten lassen, in
­dem Sie eine Dauer und ein Ende ein
geben.
Hierzu ein Beispiel: Die aktuelle Tageszeit ist 10:45 Uhr; ein Braten mit einer Garzeit von 90 Min. soll um 13:30 Uhr fertig sein.
Das Gargut in den Garraum geben.
^
Betriebsart und Temperatur wählen.
^
Garraumbeheizung, Beleuchtung und Kühlgebläse werden eingeschaltet.
Nun zuerst die Dauer eingeben:
^ Die Taste OK sooft drücken, bis das
Symbol "T" im Display blinkt.
Im Display erscheint "0k00".
T
ß
i
^
Solange "T" blinkt, die Dauer mit der Taste ; in Stunden:Minuten (1:30) eingeben.
Nun das Ende eingeben:
^
Die Taste OK drücken.
S
I2
Im Display
–
erscheint "i2ki5" (Tageszeit plus Dauer: 10:45 + 1:30 = 12:15 Uhr).
–
blinkt das Symbol "S".
30
T
ß
i5
-
-
-
36
Page 37
Bedienung Backofen
S
T
ß
I3
Solange "S" blinkt, das Ende mit der
^
Taste ; auf den gewünschten Zeit punkt (13:30 Uhr) verschieben.
Garraumbeheizung, Beleuchtung und Kühlgebläse werden ausgeschaltet.
Die Taste OK drücken.
^
Nachdem die Eingabe gespeichert wurde, erscheint im Display wieder die Tageszeit. Die Symbole "T" und "S" weisen auf die eingegebenen Zeiten hin.
Wurde gleichzeitig noch eine Kurzzeit eingeben, wird diese vorrangig ange­zeigt.
Sobald der Startzeitpunkt (13:30 - 1:30 = 12:00 Uhr) erreicht ist, schalten sich Garraumbeheizung, Beleuchtung und Kühlgebläse ein.
Nach Ablauf der Dauer
–
schaltet sich die Garraumbeheizung automatisch aus.
30
-
Sobald die Taste OK gedrückt wird, startet die Garraumbeheizung wie der. Schalten Sie daher das Gerät auf jeden Fall aus, wenn Sie es nicht mehr benötigen.
Dauer überprüfen und ändern
Die Taste OK sooft drücken, bis das
^
Symbol "T" im Display blinkt.
Die verbleibende Dauer wird angezeigt.
Solange "T" blinkt, kann die Dauer
^
geändert werden.
Dauer löschen
^ Die Taste OK sooft drücken, bis das
Symbol "T" im Display blinkt.
^ Solange "T" blinkt, die Tasten ? und
; gleichzeitig drücken.
Die Dauer wird gelöscht und die Tages­zeit erscheint.
Sobald der Dauer gelöscht ist, star tet die Garraumbeheizung. Schalten Sie daher das Gerät auf je den Fall aus, wenn Sie es nicht mehr benötigen.
-
-
-
–
bleibt das Kühlgebläse in Betrieb.
–
ertönt für ca. 7 Minuten ein Signal.
–
blinkt "T".
^
Die Taste OK drücken.
Akustische und optische Signale wer den abgestellt.
-
37
Page 38
Hinweise zum Backen
Die schonende Behandlung von Lebensmitteln dient Ihrer Gesundheit. Kuchen, Pizza, Pommes frites oder Ähnliches sollten nur goldgelb gebräunt und nicht dunkelbraun gebacken werden.
Empfehlungen
Betriebsart
Je nach Zubereitung Heißluft plus U, Intensivbacken O, Ober-Unterhitze V
Backform
Je nach Betriebsart und Zubereitung
Backpapier, Einfet ten
Im Allgemeinen auf PerfectClean-ver edelten Oberflächen nicht erforderlich
-
Heißluft plus U, Intensivbacken O:
–
Backblech, Universalblech, Backformen aus jedem backofentauglichen Material.
Ober-Unterhitze V:
–
matte und dunkle Backformen aus Schwarzblech, dunk­lem Email, nachgedunkeltem Weißblech, mattem Alumini­um; temperaturbeständige Glasformen; beschichtete Formen. (Helle Formen aus blankem Material ergeben eine ungleichmäßige oder schwache Bräunung in der Form und unter ungünstigen Umständen wird das Back­gut nicht gar.)
– Stellen Sie Backformen immer auf den Rost. Kastenfor-
men oder längliche Formen stellen Sie am besten quer auf den Rost, damit Sie eine optimale Wärmeverteilung in der Form und ein gleichmäßiges Backergebnis erzielen.
–
Backen Sie Obstkuchen und hohe Blechkuchen auf dem Universalblech.
-
Backpapier ist erforderlich bei –
Laugengebäck, da die bei der Teigzubereitung verwen dete Natronlauge die PerfectClean-veredelte Oberfläche beschädigen kann,
–
Teigen, die aufgrund ihres hohen Eiweißanteils leicht festkleben, wie z. B. Biskuit, Baiser oder Makronen,
–
Zubereitung von Tiefkühlprodukten auf dem Rost.
-
38
Page 39
Hinweise zum Backen
Empfehlungen
Einschubebene
Je nach Betriebsart und Anzahl der Ble che
Siehe Backtabelle
Vorheizen
Siehe Backtabelle
Temperatur
Siehe Backtabelle
Backzeit
Siehe Backtabelle
1) Wenn Sie Universalblech und Backbleche zum Backen auf mehreren Ebenen gleichzeitig benutzen, schieben Sie das Universalblech unterhalb der Backble che ein.
Betriebsart Bleche Einschubebene
-
Heißluft plus U 1
2 3
2
1+3
1+3+5
1)
Intensivbacken O 1 1 oder 2 Ober-Unterhitze V 1 1 oder 2 Vorheizen ist erforderlich bei dunklen Brotteigen, Kuchen
oder Gebäck mit kurzer Backzeit (bis ca. 30 Minuten) sowie empfindlichen Teigen (z. B. Biskuit).
Wählen Sie die niedrigere Temperatur der Tabellenanga­ben. Bei höheren Temperaturen als angegeben verkürzt sich zwar die Backzeit, aber die Bräunung kann sehr ungleich­mäßig werden und das Backgut ist unter Umständen nicht gar.
Prüfen Sie nach der kürzesten Backzeit, ob das Backgut gar ist. Stechen Sie mit einem Holzstäbchen in den Teig. Haften keine feuchten Teigkrümel am Holzstäbchen, ist das Back­gut gar.
1) 2)
-
2) Backen Sie bei feuchtem Gebäck und Kuchen maximal in zwei Einschubebe nen gleichzeitig.
-
39
Page 40
Backtabelle
Kuchen/Gebäck Heißluft plus U
Temperatur
in °C
Rührteig
Sandkuchen 150–170 2 60–70 Napfkuchen 150–170 2 65–80 Muffins (1 [2] Blech/e) 150–170 2 [1+3 Small cakes (1 Blech) Small cakes (2 Bleche)
1) 2)
1) 2)
150 2 28–40
150
Rührkuchen (Blech) 150–170 2 25–40 Marmor-, Nusskuchen (Form) 150–170 2 60–80 Obstkuchen mit Baiser/Guss (Blech) 150–170 2 45–50 Obstkuchen (Blech) 150–170 2 35–55 Obstkuchen (Form) 150–170 2 55–65 Tortenboden Kleingebäck/Plätzchen
1)
1)
(1 [2] Blech/e) 150–170 2 [1+34)] 20–25
150–170 2 25–35
Knetteig
Tortenboden 150–170 2 20–25 Streuselkuchen 150–170 2 45–55 Kleingebäck Spritzgebäck
1)
(1 [2] Blech/e) 150–170 2 [1+34)] 15–25
1) 2)
(1 [2] Blech/e) 140 2 [1+34)] 30–50
Quarktorte 150–170 2 70–95 Apple pie (Form C 20 cm) Apfelkuchen, gedeckt
1) 2)
1)
160 2 80–105
160–180 2 50–70 Aprikosentorte mit Guss (Form) 150–170 2 55–75 Wähe 190–210
3)
3)
Einschub
-
ebene
4)
] 30–50
2+4 28–40
2 30–45
Zeit
in Min.
Die Angaben für die empfohlene Betriebsart sind fett gedruckt.
Die Zeiten gelten, wenn nicht anders angegeben, für den nicht vorgeheizten Gar raum. Bei einem vorgeheizten Garraum verkürzen sich die Zeiten um ca. 10 Minu ten.
Wählen Sie im Allgemeinen die niedrigere angegebene Temperatur und prüfen Sie das Gargut nach der kürzeren angegebenen Zeit.
40
-
-
Page 41
Backtabelle
Ober-Unterhitze V Intensivbacken O
Temperatur
in °C
150–170 2 60–70 – – – 150–170 2 65–80 – – – 160–180 2 25–45 – – –
3)
160
–––––– 170–190 2 25–40 – – – 150–170 2 60–80 – – – 170–190 2 45–50 – – – 170–190 1 35–55 – – – 160–180 2 55–65 – – – 170–190 2 20–25 – – –
160–180
170–190 2 15–20 – – – 170–190 2 45–55 – – – 160–180 3 15–25 – – –
3)
160
160–180 2 85–95 150–170 2 75–90
180 1 80–95 –––
170–190 1 45–65 160–180 1 50–70 170–190 2 55–75 150–170 2 50–60
220–240
3)
3)
Einschub
ebene
-
Zeit
in Min.
Temperatur
in °C
Einschub
ebene
-
Zeit
in Min.
3 23–35 –––
3 15–25 – – –
2 15–33 –––
1 35–50 190–210
3)
1 25–40
1) Wählen Sie während der Aufheizphase nicht die Betriebsart Schnellaufheizen S.
2) Die Einstellungen gelten auch für Vorgaben nach EN 60350.
3) Heizen Sie den Garraum vor.
4) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
41
Page 42
Backtabelle
Kuchen/Gebäck Heißluft plus U
Temperatur
in °C
Biskuitteig
Tortenboden (2 Eier) Biskuittorte (4 bis 6 Eier) Wasserbiskuittorte Rolle
1)
1)
1) 2)
1) 2)
1)
170–190 2 15–20 175–195 2 22–30
185 2 22–30
160–180 2 15–25
Hefeteig/Quarkölteig
Hefeteig aufgehen lassen 50 Gugelhupf 150–170 2 50–60 Stollen 150–170 2 55–65 Streuselkuchen 150–170 2 35–45 Obstkuchen (Blech) 160–180 2 40–60 Weißbrot 160–180 2 50–60 Vollkornbrot 170–190 Pizza (Blech)
1)
170–190 2 35–45
Zwiebelkuchen 170–190 2 35–45 Apfeltaschen (1 [2] Blech/e) 150–170 2 [1+3
Brandteig1), Windbeutel (1 [2] Blech/e) 160–180 2 [1+34)] 30–45 Blätterteig (1 [2] Blech/e) 170–190 2 [1+3 Eiweißgebäck, Makronen (1 [2] Blech/e) 120–140 2 [1+34)] 25–50
Einschub
3)
-
ebene
5)
2 50–60
4)
] 25–30
4)
] 20–25
Zeit
in Min.
15–30
Die Angaben für die empfohlene Betriebsart sind fett gedruckt.
Die Zeiten gelten, wenn nicht anders angegeben, für den nicht vorgeheizten Gar raum. Bei einem vorgeheizten Garraum verkürzen sich die Zeiten um ca. 10 Minu ten.
Wählen Sie im Allgemeinen die niedrigere angegebene Temperatur und prüfen Sie das Gargut nach der kürzeren angegebenen Zeit.
42
-
-
Page 43
Ober-Unterhitze V Intensivbacken O
Temperatur
in °C
Einschub
ebene
Backtabelle
-
Zeit
in Min.
Temperatur
in °C
Einschub
ebene
-
Zeit
in Min.
50
3)
3)
3)
3)
2 10–20 ––– 2 20–40 ––– 2 20–45 ––– 2 12–16 –––
5)
15–30 – –
170–190 170–190 150–180 180–200
160–180 1 50–60 – – 150–170 2 55–65 – – 170–190 2 35–45 – –
170–190
1)
3 40–55 170–190 2 40–55
160–180 2 50–60 – – –
190–210
3)
2 50–60 – – –
190–210 2 30–45 170–190 2 40–50 180–200 2 25–35 170–190 2 25–35
160–180 2 25–30 – – –
180–200 190–210 120–140
3)
3)
3)
3 30–40 – – – 2 20–25 – – – 2 25–50 – – –
1) Wählen Sie während der Aufheizphase nicht die Betriebsart Schnellaufheizen S.
2) Die Einstellungen gelten auch für Vorgaben nach EN 60350.
3) Heizen Sie den Garraum vor.
4) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
5) Legen Sie den Rost auf den Garraumboden und stellen Sie das Gefäß darauf.
43
Page 44
Hinweise zum Braten
Empfehlungen Anmerkungen Betriebsart
Je nach Zubereitung Heißluft plus U, Ober-Unterhitze V
Geschirr
Jedes backofentaug liche Geschirr
Einschubebene
2
Vorheizen
Nicht erforderlich Ausnahme: Zubereitung von Roastbeef und Filet.
Temperatur
Siehe Brattabelle
Bratzeit
Siehe Brattabelle
Bräter, Bratentopf, temperaturbeständige Glasform, Brat
­schlauch/-beutel, Römertopf, Universalblech, Rost auf Uni versalblech, Spritzschutzeinsatz (wenn vorhanden) auf Uni versalblech
Wir empfehlen das Braten im offenen Bräter, da
genügend Bratenfond zum Zubereiten einer Soße bleibt.
–
der Garraum sauberer bleibt als beim Braten auf dem
–
Rost.
– Stellen Sie die Temperatur nicht höher ein als angege-
ben. Das Fleisch wird zwar braun, aber nicht gar.
– Stellen Sie bei "Heißluft plus U" die Temperatur ca.
20 °C niedriger ein als bei "Ober-Unterhitze V".
– Stellen Sie bei Braten ab 3 kg eine ca. 10 °C niedrigere
Temperatur ein als in der Brattabelle angegeben. Der Bratvorgang dauert zwar etwas länger, aber das Fleisch wird gleichmäßig gar und bekommt keine zu di cke Kruste.
–
Stellen Sie zum Braten auf dem Rost eine um 10 °C nied rigere Temperatur ein als zum Braten im Bräter.
Bratzeit ermitteln: Multiplizieren Sie die Zeitangabe (Min./ cm) mit der Höhe Ihres Bratens (cm):
–
Rind/Wild: 15–18 Min./cm
–
Schwein/Kalb/Lamm: 12–15 Min./cm
–
Roastbeef/Filet: 8–10 Min./cm
-
-
-
-
-
44
Page 45
Tipps
Bräunung
Die Bräunung entsteht am Ende der Bratzeit. Das Fleisch erhält eine zusätz liche intensive Bräune, wenn Sie nach ungefähr der Hälfte der Bratzeit den Deckel vom Geschirr nehmen.
Ruhezeit
Hinweise zum Braten
-
Nehmen Sie das Bratgut nach beende tem Bratvorgang aus dem Garraum, wi ckeln Sie es in Alu-Folie und lassen Sie es ca. 10 Minuten ruhen. Beim An­schneiden läuft dann weniger Braten­saft heraus.
Braten von Geflügel
Die Haut von Geflügel wird knusprig, wenn Sie sie 10 Minuten vor Ende der Bratzeit mit schwach gesalzenem Was­ser einpinseln.
Braten von tiefgefrorenem Fleisch
Tiefgefrorenes Fleisch bis zu einem Ge wicht von ca. 1,5 kg können Sie ohne vorheriges Auftauen braten. Die Bratzeit verlängert sich pro kg um ca. 20 Minuten.
-
-
-
45
Page 46
Brattabelle
Speise Heißluft plus U
Temperatur
in °C
Rinderbraten, ca. 1 kg 170–190 100–130
Rinderfilet/Roastbeef, ca. 1 kg 200–220 45–55
Wildbraten, ca. 1 kg 140–160 100–120
Schweinebraten/Nacken, ca. 1 kg 160–180 100–120
Schweinebraten mit Schwarte, ca. 2 kg 160–180 130–160
Kasseler, ca. 1 kg 150–170 60–80
Hackbraten, ca. 1 kg 160–180 60–70
Kalbsbraten, ca. 1,5 kg 180–200 80–100
Lammkeule, ca. 1,5 kg 170–190 90–120
Zeit
in Min.
Lammrücken, ca. 1,5 kg 170–190 50–60 Geflügel, 0,8–1 kg 180–200 60–70 Geflügel, ca. 2 kg 170–190 90–110 Geflügel, gefüllt, ca. 2 kg 170–190 110–130 Geflügel, ca. 4 kg 160–180 150–180 Fisch im Stück, ca. 1,5 kg 160–180 35–55
Die Angaben für die empfohlene Betriebsart sind fett gedruckt.
Benutzen Sie Einschubebene 2.
Die Zeiten gelten für den nicht vorgeheizten Garraum.
Wählen Sie im Allgemeinen die niedrigere angegebene Temperatur und prüfen Sie das Gargut nach der kürzeren angegebenen Zeit.
Die Temperaturangabe bezieht sich auf die Zubereitung im offenen Bräter. Stellen Sie die Temperatur 10 °C niedriger ein, wenn Sie den Braten direkt auf dem Universalblech oder auf dem Rost mit Universalblech garen.
46
Page 47
Brattabelle
Ober-Unterhitze V Anmerkungen
Temperatur
in °C
190–210 110–140 Garen Sie zuerst mit Deckel. Entfernen Sie den
200–220 45–55 Heizen Sie den Garraum vor. Verwenden Sie dabei
150–170 100–120 Gießen Sie nach der Hälfte der Zeit ca. 1/2 l Flüssig
180–200 100–120 Gießen Sie nach der Hälfte der Zeit ca. 1/2 l Flüssig
190–210 140–180 Gießen Sie nach der Hälfte der Zeit ca. 1/2 l Flüssig
170–190 80–100 Gießen Sie nach der Hälfte der Zeit ca. 1/2 l Flüssig-
190–210 60–70 Gießen Sie nach der Hälfte der Zeit ca. 1/2 l Flüssig-
190–210 100–120 Gießen Sie nach der Hälfte der Zeit ca. 1/2 l Flüssig-
200–220 90–120 Heizen Sie den Garraum vor. Verwenden Sie dabei
190–210 50–60
190–210 60–75 Benutzen Sie Einschubebene 3 bei V. 190–210 90–110 Benutzen Sie Einschubebene 3 bei V. 190–210 110–130 Benutzen Sie Einschubebene 3 bei V. 180–200 150–180 190–210 35–55
Zeit
in Min.
Deckel nach der Hälfte der Zeit und gießen Sie ca. 1/2 l Flüssigkeit an.
nicht die Betriebsart Schnellaufheizen S.
keit an.
keit an.
keit an.
keit an.
keit an.
keit an.
nicht die Betriebsart Schnellaufheizen S.
-
-
-
47
Page 48
Hinweise zum Niedertemperaturgaren
Dieses Garverfahren ist ideal für emp findliche Fleischstücke vom Rind, Schwein, Kalb oder Lamm, die auf den Punkt gegart werden sollen.
Braten Sie das Fleischstück zuerst in nerhalb kurzer Zeit sehr heiß und rund herum gleichmäßig an.
Anschließend geben Sie das Fleisch in den Backofen, wo es mit niedriger Tem peratur und langer Garzeit schonend und sanft zu Ende gegart wird.
Dabei entspannt sich das Fleisch wie der. Der Saft im Inneren fängt an zu zir kulieren und verteilt sich gleichmäßig bis in die äußeren Schichten.
Dadurch ist das Garergebnis sehr zart und saftig.
Niedertemperaturgaren gelingt, wenn Sie
– gut abgehangenes, mageres Fleisch
ohne Sehnen und Fettränder verwen­den. Der Knochen muss vorher aus­gelöst werden,
–
zum Anbraten sehr hoch erhitzbares Fett verwenden, z. B. Butterschmalz oder Speiseöl,
–
das Fleisch während des Garens nicht abdecken.
Die Garzeit ist abhängig von Gargrad, Bräunung, Menge und Größe des Fleischstückes und beträgt ca. 2–4 Stunden.
-
-
-
Ablauf
Benutzen Sie am besten das Univer salblech mit aufgelegtem Rost. Wählen Sie während der Vorheiz phase nicht die Betriebsart Schnell
­aufheizen S.
Schieben Sie das Universalblech mit
^
Rost in Einschubebene 2.
­Wählen Sie die Betriebsart Ober-Un
^
terhitze V und 130 °C.
Lassen Sie den Garraum samt Uni
^
­versalblech und Rost ca. 15 Minuten
vorheizen.
^ Braten Sie, während der Garraum
vorheizt, das Fleischstück auf dem Kochfeld kräftig von allen Seiten an.
,
Verbrennungsgefahr! Benutzen Sie Topfhandschuhe beim Einschieben oder Herausnehmen von heißem Gargut sowie bei Arbei­ten im heißen Garraum.
^
Legen Sie das angebratene Fleisch auf den Rost.
^
Verringern Sie zum Garen die Tem peratur auf 100 °C.
^
Garen Sie das Fleisch zu Ende.
Lassen Sie den Garvorgang automa tisch ausschalten (siehe Kapitel "Bedie nung Backofen – Dauer eingeben").
-
-
-
-
-
-
-
-
48
Page 49
Hinweise zum Niedertemperaturgaren
Tipps
Aufgrund der niedrigen Gar- und Kern temperaturen
können Sie das Fleisch sofort auf
–
schneiden. Es ist keine Ruhezeit er forderlich.
wird das Garergebnis nicht beein
–
trächtigt, wenn das Fleisch nach Ab lauf der Garzeit noch im Garraum bleibt. Es kann problemlos warmge halten werden, bis es angerichtet wird.
hat das Fleisch eine optimale Ver
–
zehrtemperatur. Richten Sie es auf vorgewärmten Tellern an und servie­ren Sie es mit sehr heißer Soße, da­mit es nicht so schnell auskühlt.
-
-
-
Garzeiten/Kerntemperaturen
-
Speise Zeit
in Min.
Roastbeef
­englisch (rare)
–
medium
–
durchgegart
–
-
-
(well done)
Schweinefilet 120–150 63 Kasseler * 150–210 68 Kalbsrücken * 180–210 63 Lammrücken * 90–120 60
* ohne Knochen
** Wenn Sie ein manuell nutzbares
Speisenthermometer haben, können Sie es für die Beobachtung des Kerntemperaturanstiegs benutzen.
60–90 120–150 180–240
Kerntem peratur in °C **
48 57 69
-
49
Page 50
Hinweise zum Grillen
Verbrennungsgefahr!
,
Schließen Sie beim Grillen die Tür. Bei offener Tür wird die ausströmende heiße Garraumluft nicht mehr automa tisch über das Kühlgebläse geführt und abgekühlt. Die Bedienelemente wer den heiß.
Betriebsarten Anmerkungen
Grill Y Zum Grillen von flachem Grillgut in größeren Menge und zum
Überbacken in großen Formen.
-
-
Der gesamte Grillheizkörper ist eingeschaltet und wird rotglü hend.
Grill klein Z Zum Grillen von flachem Grillgut in kleineren Mengen und
zum Überbacken in kleinen Formen.
Nur der innere Bereich des Grillheizkörpers ist eingeschaltet und wird rotglühend.
Umluftgrill \ Zum Grillen von Grillgut mit größerem Durchmesser, wie z. B.
Geflügel, Rollbraten.
-
50
Page 51
Hinweise zum Grillen
Empfehlungen Anmerkungen Geschirr
Rost auf Universalblech Verwenden Sie nicht das Backblech!
Einschubebene
Siehe Grilltabelle
Vorheizen
ist erforderlich Heizen Sie den Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei ge
Temperatur
Siehe Grilltabelle
Grillzeit
Siehe Grilltabelle – Bei flachen Fleisch-/Fischscheiben pro Seite ca.
Flaches Grillgut: 4 oder 5
–
Grillgut mit größerem Durchmesser: 3 oder 4
–
schlossener Tür vor.
Flaches Grillgut (z. B. Kotelett, Steak): Y
–
Grillgut mit größerem Durchmesser
–
(z. B. Geflügel, Rollbraten): 240 °C
– Stellen Sie die Temperatur nicht höher ein als ange-
geben. Das Fleisch wird zwar braun, aber nicht gar.
6–8 Minuten. Höhere Stücke benötigen pro Seite et­was mehr Zeit. Achten Sie darauf, dass die Scheiben etwa gleich dick sind, damit die Grillzeiten nicht zu unterschied-
lich sind. – Bei Rollbraten pro cm Durchmesser ca. 10 Minuten. –
Wenden Sie das Grillgut nach der Hälfte der Zeit.
-
51
Page 52
Hinweise zum Grillen
Grillgut vorbereiten
Fleisch schnell unter kaltem, fließendem Wasser abspülen und gut abtrocknen. Fleischscheiben vor dem Grillen nicht salzen, da sonst der Fleischsaft austritt.
Mageres Fleisch können Sie mit Öl be streichen. Andere Fette werden leicht zu dunkel oder entwickeln Rauch.
Flache Fische und Fischscheiben säu bern, salzen und mit Zitrone beträufeln.
-
-
Grillen
^ Den Rost auf das Universalblech le-
gen.
^ Das Grillgut auflegen.
^ Betriebsart und Temperatur wählen.
^ Den Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei
geschlossener Tür vorheizen.
Tipps
Sollte während des Grillvorganges die Oberfläche größerer Fleischstücke be reits stark gebräunt und der Kern noch nicht gar sein, können Sie das Grillgut in eine niedrigere Einschubebene ge ben oder mit einer niedrigeren Tempe ratur weitergrillen.
Garprobe
Wenn Sie feststellen wollen, wie weit das Fleisch gegart ist, drücken Sie mit einem Löffel darauf:
– Ist es noch sehr elastisch, so ist es
im Inneren noch rot ("englisch").
– Gibt es wenig nach, ist es innen rosa
("medium").
– Gibt es kaum nach, ist es ganz
durchgegrillt ("well done").
-
-
-
^
Das Grillgut in den Garraum geben, und die Tür schließen.
^
Das Grillgut nach der Hälfte der Grill zeit wenden.
52
-
Page 53
Grilltabelle
Die Angaben für die empfohlene Betriebsart sind fett gedruckt.
Heizen Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei geschlossener Tür vor, wenn nicht anders angegeben.
Wenden Sie das Grillgut möglichst nach der Hälfte der Zeit.
Prüfen Sie das Grillgut nach der kürzeren angegebenen Zeit.
Grillgerichte Ein
schub-
ebene
Grill Y / Grill klein Z Umluftgrill \
­Temperatur-
einstellung
Grillzeit
in Min.
Temperatur
in °C
Grillzeit
in Min.
Flaches Grillgut
Rindersteaks 4 Y 15–22 220 15–20 Beefburger
1)
4 Y 17–28 –– Schaschlik 3 Y 25–30 220 25–30 Geflügelspieße 4 Y 20–25 220 12–16 Nackensteaks 5 Y 18–22 220 17–23 Leber 4 Y 8–12 220 12–15 Frikadellen 4 Y 20–25 220 18–22 Bratwurst 4 Y 12–18 220 13–19 Fischfilet 4 Y 20–25 220 13–18 Forellen 4 Y 16–20 220 20–25
1) 2)
Toast
3 Y 7–10 220 7–10 Hawaii-Toast 3 Y 10–15 220 10–15 Tomaten 4 Y 6–10 220 8–10 Pfirsiche 4 Y 6–10 220 15–20
Grillgut mit größerem Durchmesser
Hähnchen, ca. 1 kg 3 240 °C 50–60 200 60–65 Rollbraten, C 7 cm,
3– –200 100–110 ca.1kg
Schweinshaxe,
2– –200 95–100 ca.1kg
Roastbeef, Rinderfi
-
2– –250 35–45 let, ca. 1 kg
1) Die Einstellungen gelten bei Benutzung der Betriebsart Grill Y auch für Vorga ben nach EN 60350.
-
2) Heizen Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper nicht vor.
53
Page 54
Auftauen
Wir empfehlen die Betriebsart Auftauen P.
In dieser Betriebsart schaltet nur das Gebläse ein, aber kein Heizkörper.
Die Garraumluft wird bei Raumtempera tur umgewälzt und das Gefriergut scho nend aufgetaut.
Beachten Sie:
Lassen Sie das Gefriergut ohne Ver
–
packung auf dem Universalblech oder in einer Schüssel auftauen.
Salmonellengefahr!
,
Achten Sie beim Auftauen von Ge­flügel auf besondere Sauberkeit. Verwenden Sie niemals die Auftau­flüssigkeit.
– Benutzen Sie beim Auftauen von Ge-
flügel das Universalblech mit aufge­legtem Rost. Das Gefriergut liegt dann nicht in der Auftauflüssigkeit.
Zeiten zum An- oder Auftauen
Die Zeiten richten sich nach Art und Gewicht des Gefrierguts:
Gefriergut Gewicht Zeit in Min.
-
Hähnchen 800 g 90–120
­Fleisch 500 g 60–90
1 000 g 90–120 Bratwurst 500 g 30–50 Fisch 1 000 g 60–90
­Erdbeeren 300 g 30–40
Butterkuchen 500 g 20–30 Brot 500 g 30–50
–
Fleisch, Geflügel oder Fisch müssen zum anschließenden Garen nicht vollkommen aufgetaut sein. Es genügt, wenn die Lebensmittel angetaut sind. Die Oberfläche ist dann weich genug, um Gewürze auf zunehmen.
54
-
Page 55
Einkochen
Einkochbehälter
Verletzungsgefahr! Beim Erhitzen von geschlossenen Dosen entsteht darin ein Überdruck, durch den sie platzen können. Benutzen Sie den Backofen nicht zum Einkochen und Erhitzen von Dosen.
Benutzen Sie nur spezielle Gläser, die Sie im Fachhandel erhalten:
Einkochgläser,
–
Gläser mit Schraubverschlüssen.
–
Obst und Gemüse einkochen
Wir empfehlen die Betriebsart Heißluft plus U. Die Angaben gelten für sechs Gläser mit 1 l Inhalt.
^ Schieben Sie das Universalblech in
Einschubebene 2 und stellen Sie die Gläser darauf.
^ Wählen Sie die Betriebsart Heißluft
plus U und 150–170 °C.
^
Warten Sie bis zum "Perlen", d. h. bis in den Gläsern gleichmäßig Bläschen aufsteigen.
Verringern Sie die Temperatur recht zeitig, um ein Überkochen zu verhin dern.
Obst/Gurken
–
Drehen Sie den Betriebsartenwähler
^
auf Beleuchtung T, sobald das "Perlen" in den Gläsern zu sehen ist und lassen Sie die Gläser noch für 25–30 Minuten im warmen Garraum stehen.
Gemüse
–
Verringern Sie die Temperatur auf
^
100 °C, sobald das "Perlen" in den Gläsern zu sehen ist.
Einkochzeit
in Min. Spargel, Möhren 60–90 Erbsen, Bohnen 90–120
^ Drehen Sie nach der Einkochzeit den
Betriebsartenwähler auf Beleuchtung T und lassen Sie die Gläser noch für 25–30 Minuten im warmen Gar­raum stehen.
Nach dem Einkochen
,
Verbrennungsgefahr! Benutzen Sie Topfhandschuhe beim Herausnehmen der Gläser.
^
Nehmen Sie die Gläser aus dem Gar raum.
-
^
-
Lassen Sie sie mit einem Tuch be deckt ca. 24 Stunden an einem zug freien Ort stehen.
-
-
-
^
Prüfen Sie, ob alle Gläser geschlos sen sind.
-
55
Page 56
Trocknen/Dörren
Trocknen oder Dörren ist eine traditio nelle Konservierungsart für Früchte und einige Gemüsearten.
Äpfel, Birnen, Pflaumen, aber auch Ba nanen eignen sich dafür besonders gut. Einwandfrei trocknen lassen sich auch Pilze.
Wichtig ist, dass das Trockengut frisch und gut ausgereift ist und keine Druck stellen hat.
Bereiten Sie das Trockengut vor.
^
Äpfel evtl. schälen. Das Kerngehäu
–
se ausstechen und in ca. 1/2 cm di cke Scheiben schneiden.
– Pflaumen eventuell entkernen.
– Birnen schälen, entkernen und in
Spalten schneiden.
– Bananen schälen und in Scheiben
schneiden.
– Pilze putzen, halbieren oder in Schei-
ben schneiden.
–
Petersilie oder Dill von dicken Stän geln befreien.
^
Verteilen Sie das Trockengut gleich mäßig auf dem Universalblech.
-
-
-
-
-
Wir empfehlen:
Wählen Sie die Betriebsart Heißluft
^
plus U oder Ober-Unterhitze V.
­Wählen Sie eine Temperatur von
^
80–100 °C.
Schieben Sie das Universalblech in
^
Einschubebene 2. Bei Heißluft plus U können Sie auch
­gleichzeitig in den Einschubebenen 1
und 3 trocknen.
Trockengut Trockenzeit
Obst 2–8 Stunden Gemüse 3–8 Stunden Kräuter * 50–60 Minuten
* Verwenden Sie bei Kräutern die Be-
triebsart Ober-Unterhitze V.
Wenn sich im Garraum Wassertropfen bilden, verringern Sie die Temperatur.
Dörrobst muss vollkommen trocken, aber weich und elastisch sein. Beim Durchbrechen oder -schneiden darf kein Saft mehr austreten.
^
Lassen Sie das getrocknete Obst oder Gemüse auskühlen.
^
Lagern Sie es in gut verschlossenen Gläsern oder Dosen.
56
Page 57
Tiefkühlprodukte/Fertiggerichte
Tipps
Kuchen, Pizza, Baguettes
Tiefkühlprodukte wie Kuchen, Pizza
–
oder Baguettes bedecken das Back blech oder das Universalblech groß flächig. Backblech oder Universalblech kön nen sich auf Grund des Temperatur unterschieds bei der Zubereitung dieser Tiefkühlprodukte so stark ver formen, dass sie in heißem Zustand eventuell nicht mehr aus dem Gar raum herausgenommen werden kön nen. Jede weitere Verwendung bringt eine weitere Verformung mit sich. Backen Sie diese Tiefkühlprodukte daher auf dem Rost mit aufgelegtem Backpapier.
– Wählen Sie die niedrigere der auf der
Verpackung empfohlenen Tempera­turen.
Pommes frites, Kroketten oder Ähnli­ches
-
-
-
-
Zubereitung
Die schonende Behandlung von Le bensmitteln dient Ihrer Gesundheit.
­Kuchen, Pizza, Pommes frites oder
­Ähnliches sollten nur goldgelb ge bräunt und nicht dunkelbraun geba cken werden.
Wählen Sie die auf der Verpackung
^
empfohlene Betriebsart und Tempe ratur.
­Heizen Sie den Garraum vor.
^
^ Schieben Sie das Gericht in die auf
der Verpackung empfohlene Ebene, sobald die Temperaturkontrolle 6 er­lischt.
^ Prüfen Sie das Gargut nach der kür-
zeren auf der Verpackung empfohle­nen Garzeit.
-
-
-
-
–
Diese Tiefkühlprodukte können Sie auf Backblech oder Universalblech garen. Legen Sie dabei zum schonenden Garen dieser Tiefkühlprodukte Back papier unter.
–
Wählen Sie die niedrigere der auf der Verpackung empfohlenen Tempera turen.
–
Wenden Sie das Gargut mehrfach.
-
-
57
Page 58
Angaben für Prüfinstitute
Prüfgerichte nach EN 60350
Prüfgericht Bleche/
Spritz­gebäck (8.4.1)
Small cakes (8.4.2)
Wasser­biskuittorte (8.5.1)
Apple pie (8.5.2)
Toast bräunen (9.1)
Beefburger grillen (9.2)
Form
1 Blech Heißluft plus 2 140 2 Bleche 1 Blech Ober-Unterhitze 2 160 1 Blech Heißluft plus 2 150 2 Bleche Heißluft plus 2, 4 150 1 Blech Ober-Unterhitze 3 160 Springform
C 26 cm Springform
C 26 cm Springform
C 20 cm Springform
C 20 cm Rost Grill 3 Y 7–10 nein
Rost auf Univer­salblech
1)
3)
3)4)
3)
3)
Betriebsart Einschub
ebene
Heißluft plus 1, 3 140
Heißluft plus 2 185
Ober-Unterhitze 2 150–1802)20–45 ja
Heißluft plus 2 160
Ober-Unterhitze 1 180
Grill 4 Y 1. Seite:
Tempe-
­ratur in °C
2)
2)
2)
2)
2)
2)
2)
2)
2)
Garzeit in Min.
30–50 nein 30–50 nein 15–33 ja 28–40 nein 28–40 ja 23–35 ja 22–30 nein
80–105 nein
80–95 nein
10–16
2. Seite: 7–12
1) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
Vorheizen
ja, 5 Minu­ten
2) Wählen Sie während der Aufheizphase nicht die Betriebsart Schnellaufheizen S.
3) Stellen Sie die Backform auf den Rost.
4) Wählen Sie im Allgemeinen die niedrigere angegebene Temperatur und prüfen Sie das Gargut nach der kürzeren angegebenen Zeit.
Energie-Effizienzklasse nach EN 50304
Energie-Effizienzklasse: A
Die Bestimmung erfolgt mit der Betriebsart Heißluft plus U ohne eingebaute FlexiClip-Vollauszüge.
58
Page 59
Reinigung und Pflege
Verwenden Sie zum Reinigen
,
des Gerätes auf keinen Fall ein Dampf-Reinigungsgerät. Der Dampf kann an spannungsfüh rende Teile gelangen und einen Kurzschluss verursachen.
-
Gerätefront
Entfernen Sie Verschmutzungen der Gerätefront am besten sofort. Wirken Verschmutzungen länger ein, lassen sie sich unter Umständen nicht mehr entfernen, und die Ober­flächen können sich verfärben oder verändern.
Reinigen Sie die Gerätefront mit einem sauberen Schwammtuch, Handspülmit­tel und warmem Wasser oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch. Trocknen Sie sie anschließend mit ei­nem weichen Tuch.
Alle Oberflächen sind kratzempfind lich. Bei Glasflächen können Kratzer unter Umständen zum Zerbrechen führen. Alle Oberflächen können sich verfär ben oder verändern, wenn sie mit ungeeigneten Reinigungsmitteln in Berührung kommen.
Vermeiden Sie Beschädigungen der Oberflächen! Verwenden Sie bei der Reinigung keine
soda-, ammoniak-, säure- oder chlo
–
ridhaltigen Reinigungsmittel.
– kalklösenden Reinigungsmittel.
– scheuernden Reinigungsmittel, z. B.
Scheuerpulver, Scheuermilch, Putzsteine.
– lösemittelhaltigen Reinigungsmittel.
– Edelstahl-Reinigungsmittel.
– Geschirrspülmaschinen-Reiniger.
–
Backofensprays.
-
-
-
–
Glasreiniger.
–
scheuernden harten Schwämme und Bürsten, z. B. Topfschwämme.
–
Schmutzradierer.
–
scharfen Metallschaber.
59
Page 60
Reinigung und Pflege
Zubehör
Universalblech, Backblech
Die emaillierte Oberfläche ist PerfectClean-veredelt.
Beachten Sie die Reinigungs- und Pfle gehinweise im Kapitel "PerfectClean­veredeltes Email".
Rost, Aufnahmegitter
Die verchromte Oberfläche ist PerfectClean-veredelt.
Beachten Sie die Reinigungs- und Pfle gehinweise im Kapitel "PerfectClean­veredeltes Email".
Bräter Vor dem ersten Gebrauch den Bräter
mit heißer Spülmittellauge und einer weichen Bürste oder einem weichen Schwamm reinigen.
Nach dem Gebrauch lassen sich die meisten Verschmutzungen mit heißer Spülmittellauge und einer weichen Bürste entfernen. Weichen Sie eventuell festere Verschmutzungen mit Spülmit tellauge ein.
Vermeiden Sie Beschädigungen der Antihaftversiegelung durch scheu ernde oder aggressive Reinigungs mittel, wie Grill- und Backofen sprays, Fleck- und Rostentferner, Scheuersande, Schwämme mit krat zender Oberfläche oder scharfe Ge genstände.
-
-
-
-
-
-
Sie können den Bräter auch in der Ge schirrspülmaschine reinigen. Dabei kann unter ungünstigen Umständen der Boden fleckig werden. Die Funktion wird jedoch nicht beeinträchtigt.
-
FlexiClip-Vollauszüge
Die FlexiClip-Vollauszüge nicht in der Geschirrspülmaschine reinigen. Das Spezialfett der Vollauszüge wird herausgewaschen.
Verwenden Sie bei der Reinigung keine
­– scheuernden Reinigungsmittel, z. B.
Scheuerpulver, Scheuermilch, Putzsteine.
– Edelstahl-Reinigungsmittel.
– scheuernden harten Schwämme und
Bürsten, z. B. Topfschwämme.
Achten Sie bei der Reinigung darauf, dass das Spezialfett nicht aus den Voll­auszügen herausgewaschen wird.
Vermeiden Sie häufiges
–
Einweichen in heißer Spülmittellauge.
–
Reinigen des Kugellagers.
Reinigen Sie die FlexiClip-Vollauszüge am besten nach jedem Garvorgang. So können Verschmutzungen nicht ein trocknen oder bei weiterem Benutzen festbrennen.
Mehrfache Benutzung ohne zwischen zeitliche Reinigung kann zu erhöhtem Reinigungsaufwand führen.
-
-
-
60
Page 61
Reinigung und Pflege
Normale Verschmutzungen
–
Reinigen Sie die Oberflächen mit ei nem sauberen Schwammtuch, Hand spülmittel und warmem Wasser oder einem sauberen, feuchten Mikrofa sertuch. Trocknen Sie sie anschlie ßend mit einem weichen Tuch.
Hartnäckige Verschmutzungen
–
Bei Bedarf können Sie auch die harte Seite des Geschirrreinigungs schwammes verwenden. Die Reini gung wird erleichtert, wenn Sie die Rückstände mit Spülmittellauge an feuchten und einige Minuten einwei­chen lassen. Gegebenenfalls können Sie die Voll­auszüge in heißer Spülmittellauge kurz (ca. 10 Minuten) einweichen.
Nach der Reinigung können Verfär­bungen oder Aufhellungen auf den Vollauszügen zurückbleiben. Die Gebrauchseigenschaften werden dadurch aber nicht beeinträchtigt.
-
Beachten Sie darüber hinaus:
Beim Backen von Kuchen mit sehr
­feuchtem Belag, z. B. Pflaumenkuchen,
­kann unter ungünstigen Umständen Fruchtsaft überlaufen und die Vollaus
­züge verkleben, so dass sie nur noch
­schlecht oder gar nicht mehr herausge zogen werden können. Verwenden Sie zur Reinigung nur die beschriebenen Hilfsmittel und benutzen Sie zum Reinigen des Kugellagers eine
-
weiche Bürste.
-
Vollauszüge nachfetten
Sollte die Wirkung des Spezialfettes in den Vollauszügen nachlassen, können Sie sie zur Erhaltung der Auszugs­eigenschaften nachfetten.
Das Spezialfett erhalten Sie im Miele Fachhandel oder Kundendienst.
Verwenden Sie nur dieses Spezial­fett, da es auf die hohen Temperatu­ren im Garraum abgestimmt ist. Andere Fette können beim Aufhei zen verharzen und die Vollauszüge verkleben.
-
-
-
61
Page 62
Reinigung und Pflege
Garraum
Verbrennungsgefahr!
,
Lassen Sie den Garraum vor dem Reinigen von Hand erst abkühlen.
Reinigen Sie den Garraum am bes ten nach jeder Benutzung. Durch nachfolgende Garvorgänge brennen Verschmutzungen immer intensiver fest und erschweren die Reinigung unnötig. Im Extremfall können starke Verschmutzungen die Oberflächen sogar beschädigen.
Der emaillierte Garraum ist PerfectClean-veredelt. Beachten Sie die Reinigungs- und Pfle­gehinweise im Kapitel "PerfectClean­veredeltes Email".
Durch die hellgraue Farbe des Emails wirkt der Garraum sehr hell und bietet optimale Sicht auf das Gargut. Darüber hinaus lassen sich eventuelle Verschmutzungen nach Back- oder Bratvorgängen leicht feststellen und beseitigen.
-
Zum bequemeren Reinigen können Sie
die Tür abnehmen.
–
die Tür auseinanderbauen.
–
die FlexiClip-Vollauszüge herausneh
–
men. die Aufnahmegitter herausnehmen.
–
die katalytisch beschichtete Rück
–
wand herausnehmen. den Oberhitze-/Grillheizkörper ab
–
senken.
Lesen Sie dazu die Kapitel auf den fol genden Seiten.
Dichtung, Türinnenseite
Die Dichtung zwischen Türinnenseite und Garraum kann durch Fettrückstän­de spröde werden und brechen.
Reinigen Sie daher die Dichtung und die Türinnenseite am besten nach jeder Benutzung mit einem sauberen Schwammtuch, Handspülmittel und warmem Wasser oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch. Trocknen Sie sie anschließend mit einem weichen Tuch.
-
-
-
-
Die Rückwand ist mit dunkelgrauem katalytischem Email beschichtet. Beachten Sie die Reinigungs- und Pfle gehinweise im Kapitel "Katalytisches Email".
62
-
Page 63
Reinigung und Pflege
PerfectClean-veredeltes Email
PerfectClean-veredelte Oberflächen überzeugen durch
hervorragenden Antihafteffekt,
–
außergewöhnlich einfache Reinigung.
–
Zubereitetes Gargut lässt sich noch leichter ablösen, Verschmutzungen nach Back- oder Bratvorgängen lassen sich noch einfacher entfernen als von den bisher verwendeten Emails.
PerfectClean-veredelt sind:
Garraum,
–
– Backblech,
– Universalblech.
Damit Sie die Vorteile Antihaftung und Leichtreinigung viele Jahre nutzen kön­nen, beachten Sie die nachfolgenden Pflegehinweise.
PerfectClean-veredelte Oberflächen sind in ihrer Pflege vergleichbar mit Glas. Auf PerfectClean-veredelten Oberflä chen können Sie Gargut zerschneiden und zerteilen, wie Sie es von herkömm lich emaillierten Blechen gewohnt sind.
Beschädigungsgefahr! Benutzen Sie keine Keramik-Messer auf PerfectClean-veredelten Oberflä chen, da sie Kratzer verursachen können.
-
Für einen optimalen Gebrauch ist es wichtig, die Oberflächen nach jeder Be nutzung zu säubern. Der Antihafteffekt verschlechtert sich, wenn die PerfectClean-veredelte Ober fläche durch Rückstände aus vorherge henden Benutzungen zugedeckt ist. Mehrfache Benutzung ohne zwischen zeitliche Reinigung kann zu erhöhtem Reinigungsaufwand führen.
Beschädigungsgefahr! Ungeeignete Reinigungsmittel kön nen die PerfectClean-Veredelung beschädigen.
Reinigen Sie PerfectClean-veredelte Oberflächen nicht im Geschirrspüler und benutzen Sie bei der Reinigung niemals
– scheuernde Reinigungsmittel, wie
z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch, Putzsteine,
– Reinigungsmittel für Glaskeramik-
Kochfelder,
–
Stahlwolle,
–
scheuernde Schwämme, wie z. B.
­Topfschwämme oder gebrauchte Schwämme, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten,
–
-
Backofenspray auf PerfectClean-ver edelten Oberflächen mit erhöhter Temperatur oder langer Einwirkzeit,
–
punktuelle Reinigung mit mechani schen Reinigungsmitteln.
-
-
-
-
-
-
-
63
Page 64
Reinigung und Pflege
Entfernen Sie Rückstände von Reini gungsmitteln gründlich mit klarem Wasser, da diese den Antihafteffekt behindern.
Normale Verschmutzungen
Benutzen Sie einen Geschirrreinigungs schwamm, Handspülmittel und heißes Wasser. Bei Bedarf können Sie auch die harte Seite des Geschirrreinigungsschwam mes benutzen. Weichen Sie Rückstände auf Back- und Universalblech einige Minuten mit Spül mittellauge ein.
Hartnäckige Verschmutzungen
Beschädigungsgefahr! Das katalytische Email wird durch Backofenspray beschädigt. Bauen Sie die katalytisch emaillierten Teile aus, bevor Sie Backofenspray be­nutzen.
Tragen Sie auf die kalten Oberflächen Backofenspray auf und lassen Sie es kurz (ca. 10 Minuten) einwirken. Wenn Sie den speziellen Miele Back ofenreiniger benutzen, kann die Ein wirkzeit, wie auf der Verpackung ange geben, verlängert werden. Wenn erforderlich, können Sie nach der Einwirkzeit zusätzlich bei aufgetrage nem Backofenspray/-reiniger die harte Seite eines Geschirrreinigungsschwam mes einsetzen.
Bei Bedarf wiederholen Sie diese Schritte.
-
-
-
-
-
Entfernen Sie Rückstände von Back ofenspray gründlich mit klarem Wasser, und trocknen Sie die Oberflächen ab.
Für festgebackene Rückstände kön nen Sie einen Glasschaber oder eine Edelstahl-Spirale (z. B. Spontex Spiri nette) benutzen.
-
Mit den beschriebenen Hilfsmitteln lassen sich die Oberflächen gründ lich reinigen. Wenn PerfectClean-veredelte Ober flächen durch unsachgemäße Hand
­habung beschädigt worden sein soll-
ten, bleiben Antihaftung und leichte Reinigungsfähigkeit aber mindestens so gut wie bei pflegeleichten Emails.
Beachten Sie darüber hinaus:
– Verschmutzungen, wie z. B. Obstsaft
und Kuchenteig von schlecht schlie­ßenden Backformen, lassen sich leichter entfernen, solange der Gar raum noch etwas warm ist.
–
Durch übergelaufene Obstsäfte oder Bratrückstände können bleibende
-
farbliche Veränderungen oder matte Stellen entstehen. Diese beeinträchtigen nicht die Ei genschaften der Veredelung. Versu chen Sie nicht, diese Flecken auf je
-
den Fall zu entfernen. Benutzen Sie nur die beschriebenen Hilfsmittel.
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
64
Page 65
Reinigung und Pflege
Katalytisches Email
Die Rückwand des Garraums ist mit dunkelgrauem katalytischem Email be schichtet, das sich bei hohen Tempera turen selbstständig von Öl- und Fettver schmutzungen reinigt.
Je höher die Temperatur, umso wir kungsvoller ist der Vorgang.
Beschädigungsgefahr! Das katalytische Email verliert die selbstständig wirkenden Reini gungseigenschaften durch Einwir kung von Scheuermitteln, kratzen den Bürsten und Schwämmen sowie Backofenspray/-reiniger. Bauen Sie die katalytisch emaillier­ten Teile aus, bevor Sie Backofen­spray/-reiniger benutzen.
Verschmutzungen durch Gewürze, Zucker oder Ähnliches entfernen
^ Bauen Sie die Rückwand aus (siehe
Kapitel "Reinigung und Pflege – Rückwand ausbauen").
^
Reinigen Sie sie von Hand mit war mem Wasser, Handspülmittel und ei ner weichen Bürste.
^
Spülen Sie die Rückwand gründlich ab. Lassen Sie sie trocknen, bevor Sie sie wieder einbauen.
Öl- und Fettverschmutzungen entfer nen
-
-
-
-
-
Entfernen Sie grobe Verschmutzun
^
gen von den PerfectClean-veredelten Oberflächen und der Türinnenseite,
­bevor Sie den Reinigungsprozess
­starten. So können diese Verschmut
­zungen nicht einbrennen.
Wählen Sie die Betriebsart Heißluft
^
plus U und 250 °C.
Lassen Sie den leeren Garraum min
^
destens 1 Stunde aufheizen.
Die Dauer richtet sich nach dem Grad der Verschmutzung.
Wenn das katalytische Email stark verschmutzt ist, kann sich während des Reinigungsprozesses ein Film im Garraum niederschlagen.
,
Verbrennungsgefahr! Lassen Sie den Garraum vor dem Reinigen von Hand erst abkühlen.
^ Reinigen Sie abschließend die Türin-
nenseite und den Garraum mit einem sauberen Schwammtuch, Handspül mittel und warmem Wasser oder ei
­nem sauberen, feuchten Mikrofaser
tuch.
Jedes weitere Aufheizen auf hohe Tem peraturen beseitigt noch vorhandene Verschmutzungen allmählich.
-
-
-
-
-
-
-
-
^
Nehmen Sie das Zubehör aus dem Garraum.
^
Bauen Sie die Aufnahmegitter aus (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege – Aufnahmegitter mit FlexiClip­Vollauszügen ausbauen").
65
Page 66
Reinigung und Pflege
Tür ausbauen
Die Tür ist durch Halterungen mit den Türscharnieren verbunden.
Beschädigungsgefahr! Ziehen Sie die Tür niemals waage recht von den Halterungen, da diese an den Backofen zurückschlagen.
-
Bevor Sie die Tür von den Halterungen abziehen können, müssen Sie erst die Sperrbügel an beiden Türscharnieren entriegeln.
^ Öffnen Sie die Tür vollständig.
Ziehen Sie die Tür niemals am Tür griff von den Halterungen, da er ab brechen könnte.
Schließen Sie die Tür bis zum An
^
schlag.
-
-
-
^
Entriegeln Sie die Sperrbügel, indem Sie sie bis zum Anschlag drehen.
66
^
Fassen Sie die Tür seitlich an und ziehen Sie sie nach oben von den Halterungen ab. Achten Sie darauf, dass sie dabei nicht verkantet.
Page 67
Tür auseinanderbauen
Die Tür besteht aus einem offenen Sys tem von zwei zum Teil wärmereflektie rend beschichteten Glasscheiben.
Wenn Sie den Backofen benutzen, wird zusätzlich Luft durch die Tür geleitet, so dass die Außenscheibe kühl bleibt.
Sollten sich im Raum zwischen den Scheiben Verschmutzungen nieder schlagen, können Sie die Tür auseinan derbauen, um die Innenseiten der Scheiben zu reinigen.
Beschädigungsgefahr! Beachten Sie bei der Reinigung der Scheiben auch die Hinweise, die für die Gerätefront gelten. Verwenden Sie keine Scheuermittel, keine harten Schwämme oder Bürs­ten und keine scharfen Metallscha­ber. Sie verkratzen die Oberfläche. Kratzer können zum Zerbrechen des Glases führen.
Verwenden Sie kein Backofenspray. Die Oberfläche der Aluminium-Profi le wird beschädigt.
-
-
-
Reinigung und Pflege
Verletzungsgefahr!
,
-
Bauen Sie die Tür immer aus, bevor Sie sie auseinanderbauen.
Legen Sie die Türaußenscheibe auf
^
eine weiche Unterlage (z. B. ein Ge schirrtuch), um Kratzer zu vermeiden. Es ist sinnvoll, dabei den Griff neben die Tischkante zu legen, damit die Scheibe eben aufliegt.
-
^ Öffnen Sie die beiden Arretierungen
für die Türscheiben durch eine Dreh­bewegung nach außen.
Jetzt können Sie die Türinnenscheibe ausbauen.
-
Bewahren Sie die ausgebauten Scheiben sicher auf, damit sie nicht zerbrechen.
67
Page 68
Reinigung und Pflege
Heben Sie die Türinnenscheibe
^
leicht an und ziehen Sie sie aus der Kunststoffleiste heraus.
^ Reinigen Sie die Scheiben und die
anderen Einzelteile. Verwenden Sie ein sauberes Schwammtuch, Handspülmittel und warmes Wasser oder ein sauberes, feuchtes Mikrofasertuch.
^ Trocknen Sie die Teile mit einem wei-
chen Tuch.
Schieben Sie die Türinnenscheibe in
^
die Kunststoffleiste und legen Sie sie zwischen die Arretierungen. Der Schriftzug "Miele" muss auf dem Kopf lesbar sein.
Bauen Sie die Tür anschließend wieder sorgfältig zusammen:
68
^
Schließen Sie die beiden Arretierun gen für die Türscheiben durch eine Drehbewegung nach innen.
Die Tür ist wieder zusammengebaut.
-
Page 69
Reinigung und Pflege
Tür einbauen
^ Fassen Sie die Tür seitlich an und
stecken Sie sie auf die Halterungen der Scharniere. Achten Sie darauf, dass sie dabei nicht verkantet.
Öffnen Sie die Tür vollständig.
^
Beschädigungsgefahr! Sie müssen die Sperrbügel unbe dingt wieder verriegeln, da sich die Tür sonst von den Halterungen lösen und beschädigt werden kann.
^ Verriegeln Sie die Sperrbügel wieder,
indem Sie sie bis zum Anschlag in die Waagerechte drehen.
-
69
Page 70
Reinigung und Pflege
Aufnahmegitter mit FlexiClip­Vollauszügen ausbauen
Verbrennungsgefahr!
,
Die Heizkörper müssen ausgeschal tet sein. Der Garraum muss abge kühlt sein.
Sie können die Aufnahmegitter zusam men mit den FlexiClip-Vollauszügen ausbauen.
Wenn Sie die FlexiClip-Vollauszüge aber vorher seperat ausbauen wollen, folgen Sie den Hinweisen im Kapitel "Ausstattung".
^ Ziehen Sie die Aufnahmegitter vorn
-
Rückwand ausbauen
Verletzungsgefahr!
,
Benutzen Sie den Backofen niemals
-
ohne eingebaute Rückwand.
Sie können die Rückwand zu Reini gungszwecken ausbauen.
­Verbrennungsgefahr!
,
Die Heizkörper müssen ausgeschal tet sein. Der Garraum muss abge kühlt sein.
Trennen Sie den Backofen vom Elek
^
tronetz: Ziehen Sie den Netzstecker oder schalten Sie die Sicherung der Elektroinstallation aus.
^ Bauen Sie die Aufnahmegitter aus.
^ Lösen Sie die vier Schrauben an den
Ecken der Rückwand und nehmen Sie die Rückwand heraus.
^ Reinigen Sie die Rückwand. Beach-
ten Sie die Hinweise im Kapitel "Kata­lytisches Email".
-
-
-
-
aus der Befestigung (1.) und nehmen Sie sie heraus (2.).
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Rei henfolge.
Bauen Sie die Teile sorgfältig ein.
70
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Rei henfolge.
Bauen Sie die Rückwand so ein, dass die Lüftungsöffnungen links und oberhalb der Ansaugöffnung für
-
das Gebläse liegen.
^
Heben Sie die Trennung des Back ofens vom Elektronetz wieder auf.
-
-
Page 71
Oberhitze-/Grillheizkörper absenken
Verbrennungsgefahr!
,
Die Heizkörper müssen ausgeschal tet sein. Der Garraum muss abge kühlt sein.
Bauen Sie die Aufnahmegitter aus.
^
Beschädigungsgefahr! Drücken Sie den Oberhitze-/Grillheiz körper niemals mit Gewalt herunter.
Reinigung und Pflege
-
-
-
^
Lösen Sie die Flügelmutter und sen ken Sie den Oberhitze-/Grillheizkör per vorsichtig ab.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Rei henfolge.
Bauen Sie die Teile sorgfältig ein. Achten Sie darauf, dass Sie die Flü gelmutter wieder fest anziehen.
-
-
-
-
71
Page 72
Was tun, wenn ...?
Die meisten Probleme, die eventuell im täglichen Betrieb auftreten, können Sie selbst beheben. Die nachfolgende Übersicht soll Ihnen dabei helfen. Fordern Sie den Kundendienst an, wenn Sie die Ursache eines Problems nicht fin den oder beseitigen können.
Verletzungsgefahr!
,
Öffnen Sie niemals selbst das Gehäuse. Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur vom Herstel ler autorisierte Fachkräfte durchführen. Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Problem Ursache/Behebung
Das Display ist dunkel.
^ Prüfen Sie, ob die Sicherung der Elektroinstallation aus-
gelöst hat. Fordern Sie eine Elektro-Fachkraft oder den Kundendienst an.
-
-
Der Garraum wird nicht heiß.
Bei Geräten mit Zeitschaltuhr blinkt "0k00".
Nach einem Garvor gang ist ein Be triebsgeräusch zu hören.
72
-
^ Prüfen Sie, ob eine Betriebsart und eine Temperatur ein-
gestellt sind.
^ Prüfen Sie, ob die Sicherung der Elektroinstallation aus-
gelöst hat. Fordern Sie eine Elektro-Fachkraft oder den Kundendienst an.
Das Elektronetz war ausgefallen. Geben Sie die Tageszeit und Zeiten für Garvorgänge neu
ein.
-
Nach einem Garvorgang bleibt das Kühlgebläse einge schaltet. Es schaltet unterhalb einer bestimmten Garraum temperatur automatisch aus.
-
-
Page 73
Problem Ursache und Behebung
Trennen Sie den Backofen vom Elektronetz: Ziehen Sie
Die Garraumbe leuchtung ist defekt.
^
­den Netzstecker oder schalten Sie die Sicherung der Elektroinstallation aus.
Lösen Sie die Lampenabdeckung mit einer Vierteldre
^
hung nach links und ziehen Sie sie nach unten aus dem Gehäuse heraus.
Wechseln Sie die Halogenlampe aus
^
(Osram 66725 AM/A, 230 V, 25 W, G9).
Setzen Sie die Lampenabdeckung wieder in das Gehäu
^
se ein und befestigen Sie sie durch Drehung nach rechts.
Heben Sie die Trennung des Backofens vom Elektronetz
^
wieder auf.
Was tun, wenn ...?
-
-
Der Kuchen/das Gebäck ist nach der in der Backta­belle angegebenen Zeit noch nicht gar.
Der Kuchen/das Gebäck hat Bräu­nungsunterschiede.
Das katalytische Email hat rostfarbe ne Verfleckungen.
– Prüfen Sie, ob Sie die richtige Temperatur gewählt haben. – Prüfen Sie, ob Sie das Rezept verändert haben. Die Zu-
gabe von mehr Flüssigkeit oder Eiern erfordert aufgrund des feuchteren Teiges eine längere Backzeit.
Ein gewisser Unterschied in der Bräunung ist immer vor­handen. Prüfen Sie bei einem sehr großen Bräunungsunter­schied, ob die richtige Temperatur und Einschubebene ge­wählt wurden. Bei Ober-Unterhitze V spielt auch das Material und die Farbe der Backform eine Rolle. Helle, blanke Formen sind nicht so gut geeignet.
Durch den Luftstrom können Gewürze vom Gargut aufge
-
wirbelt werden und sich an den Garraumwänden absetzen. Solche Flecken werden durch die Katalyse nicht entfernt. Entfernen Sie sie mit warmem Wasser, Handspülmittel und einer weichen Bürste.
-
73
Page 74
Kundendienst und Garantie
Kundendienst
Bei Störungen, die Sie nicht selbst be seitigen können, benachrichtigen Sie bitte
Ihren Miele Fachhändler
–
oder
den Miele Werkkundendienst.
–
Die Telefonnummer des Werkkun dendienstes finden Sie auf der Rück seite dieser Gebrauchs- und Monta geanweisung.
Der Kundendienst benötigt die Modell­bezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Herdes oder Backofens.
Diese Informationen finden Sie auf dem Typenschild, das bei geöffneter Tür auf dem Frontrahmen zu sehen ist.
Geben Sie bei Herden auch die Modell­bezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Kochfeldes an, siehe separate Kochfeld-Gebrauchs- und Montagean weisung.
-
-
-
-
Garantiezeit und Garantiebe dingungen
Die Garantiezeit beträgt 2 Jahre.
Weitere Informationen entnehmen Sie den mitgelieferten Garantiebedingun gen.
-
-
-
74
Page 75
Nachkaufbares Zubehör
Abgestimmt auf Ihr Gerät enthält das Miele-Sortiment eine Reihe hilfreicher Zube höre und Reinigungs- und Pflegemittel. Sie können diese Produkte unter www.miele-shop.com bestellen oder über den Miele-Kundendienst (siehe Umschlag) und Ihren Miele Fachhändler beziehen.
FlexiClip-Vollauszüge
Im Garraum können bis zu fünf Paare der FlexiClip-Vollauszüge montiert wer den.
Backblech, Universalblech, Rost
Zusätzlich zu den mitgelieferten Teilen können Sie weitere bestellen.
Gourmet Lochblech
Das Gourmet Lochblech wurde speziell für die Zubereitung von Backwaren aus frischem Hefe- und Quarkölteig, Brot und Brötchen entwickelt. Die feine Lochung unterstützt die Bräu nung auf der Unterseite. Auch zum Trocknen/Dörren können Sie es einsetzen.
Entnahmegriff
Der Entnahmegriff erleichtert Ihnen das Herausnehmen von Blechen und Rost.
-
Spritzschutzeinsatz
Der Spritzschutzeinsatz wird in das Uni­versalblech gelegt. Beim Grillen oder Braten schützt er den abtropfenden Fleischsaft vor dem Ver­brennen, damit dieser weiterverwendet werden kann.
Die emaillierte Oberfläche ist PerfectClean-veredelt.
-
Pizzaform
-
Die emaillierte Oberfläche ist PerfectClean-veredelt.
Die runde Form ist gut geeignet für die Zubereitung von Pizza, flachen Kuchen aus Hefe- oder Rührteig, süßen und herzhaften Tartes, überbackenen Des serts, Fladenbrot oder zum Aufbacken tiefgekühlter Kuchen oder Pizza.
Die emaillierte Oberfläche ist PerfectClean-veredelt.
-
75
Page 76
Nachkaufbares Zubehör
Backstein
Mit dem Backstein erzielen Sie ein opti males Backergebnis bei Gerichten, die einen kross abgebackenen Boden ha ben sollen, wie Pizza, Quiche, Brot, Brötchen, pikante Gebäcke oder Ähnli chem. Der Backstein besteht aus feuerfester Keramik und ist glasiert. Er wird auf den Rost gelegt. Zum Auflegen und Herunternehmen des Backgutes liegt ein Schieber aus unbehandeltem Holz bei.
Bräter
Der Bräter kann im Gegensatz zu ande ren Brätern direkt in die Aufnahmegitter eingeschoben werden. Er ist wie das Universalblech mit einem Auszieh schutz versehen. Die Oberfläche des Bräters ist mit einer
­Antihaftversiegelung beschichtet.
­Zum mitgelierferten Zubehör gehört der
Bräter HUB 5000-M (Tiefe 22 cm).
­Darüber hinaus ist der Bräter auch in einer Tiefe von 35 cm (HUB 5000-XL) erhältlich.
Bräterdeckel
-
-
76
Zusätzlich zu den Brätern können Sie die passenden Deckel bestellen.
Geben Sie bei der Bestellung des Brä terdeckels die Tiefe Ihres Bräters an.
-
Page 77
Katalytisch emaillierte Seitenwände und Deckenblech
Die Seitenwände werden hinter den Aufnahmegittern eingesetzt und schüt zen die Garraumwände vor Verschmut zungen.
Das Deckenblech wird oberhalb des Oberhitze-/Grillheizkörpers eingesetzt.
Nachkaufbares Zubehör
-
-
Geben Sie bei der Bestellung unbe dingt die Modellbezeichnung Ihres Ge rätes an.
Miele Mikrofasertuch
Mit dem Mikrofasertuch lassen sich leichte Verschmutzungen und Finger­abdrücke gut beseitigen.
Miele Backofenreiniger
Der Backofenreiniger ist für sehr hart­näckige Verschmutzungen geeignet. Ein Aufheizen des Garraumes ist nicht erforderlich.
-
-
77
Page 78
Elektroanschluss
Verletzungsgefahr! Beschädi
,
gungsgefahr! Der Anschluss des Herdes an das Elektronetz darf nur von einer qualifi zierten Elektro-Fachkraft durchge führt werden, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatz-Vor schriften der örtlichen Elektro-Ver sorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig einhält.
Durch unsachgemäße Installations­und Wartungsarbeiten oder Repara turen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Der Anschluss darf nur an eine nach VDE 0100 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.
Der Anschluss an eine Steckdose (nach VDE 0701) ist zu empfehlen, da er den Kundendienst erleichtert.
Falls für den Benutzer die Steckdose nicht mehr zugänglich oder ein Festan schluss vorgesehen ist, muss installa tionsseitig eine Trennvorrichtung für je den Pol vorhanden sein.
-
-
-
-
Typenschild und Anschlussdaten
Das Typenschild ist bei geöffneter Tür auf dem Frontrahmen zu sehen.
-
Darauf finden Sie unter anderem
Modellbezeichnung
–
Fabrikationsnummer
–
Anschlussdaten (Netzspannung/Fre
–
quenz/Leistung)
Die Anschlussdaten müssen mit denen des Elektronetzes übereinstimmen.
­Geben Sie auch bei Rückfragen an ein
Miele Vertriebszentrum immer die Mo­dellbezeichnung, Fabrikationsnummer sowie die Anschlussdaten an.
Bei Anschlussänderung oder Aus­tausch der Anschlussleitung muss der Kabeltyp H 05 VV-F oder H 05 RR-F mit geeignetem Quer­schnitt verwendet werden.
-
-
-
-
Als Trennvorrichtung gelten Schalter mit einer Kontaktöffnung von mindes tens 3 mm. Dazu gehören LS-Schalter, Sicherungen und Schütze (EN 60 335).
78
-
Page 79
Anschlussschema Herd
Elektroanschluss
Die Anschlussleitung ist im Lieferum fang nicht enthalten.
Der Herd muss mit einer Anschlusslei tung vom Kabeltyp H 05 VV-F oder H 05 RR-F mit geeignetem Querschnitt entsprechend dem Anschlussschema angeschlossen werden.
Maximale Leistung: siehe Typenschild.
Kombinierbare Kochfelder
Die Miele Herde dürfen nur mit den von Miele vorgegebenen Kochfeldern kom biniert werden.
Über Kombinationsmöglichkeiten infor­miert Sie Ihr Fachhändler oder der Miele Kundendienst.
-
-
-
79
Page 80
Maßskizzen für den Einbau
Die Maßangaben erfolgen in "mm".
Geräteabmessungen und Schrankausschnitt
* Geräte mit Glasfront ** Geräte mit Metallfront
80
Page 81
Detailmaße der Gerätefront
Maßskizzen für den Einbau
A H 4713: 53,2
H 4813: 47,5
B Geräte mit Glasfront: 2,2
Geräte mit Metallfront: 1,2
81
Page 82
Einbau Herd
Der Herd darf nur im eingebau
,
ten Zustand betrieben werden.
Der Herd benötigt für den einwand freien Betrieb eine ausreichende Kühlluftzufuhr. Achten Sie darauf, dass die Kühlluft zufuhr nicht beeinträchtigt wird (z. B. durch den Einbau von Wärmeschutz leisten im Umbauschrank). Darüber hinaus darf die erforderliche Kühlluft nicht durch andere Wärme quellen (z. B. Festbrennstoff-Öfen) übermäßig erwärmt werden.
Vor dem Einbau
^ Stellen Sie sicher, dass die Netzan-
schlussdose spannungslos ist.
^ Beachten Sie das Anschlussschema
auf dem Herd.
Herd einbauen
-
-
-
-
Die Tür kann beschädigt werden, wenn Sie den Herd am Türgriff tra gen. Verwenden Sie zum Tragen die Griffmulden seitlich am Gehäuse.
Es ist sinnvoll, vor dem Einbau die Tür auszubauen (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege – Tür ausbauen") und das Zubehör herauszunehmen. Der Herd ist
­dann leichter, wenn Sie ihn in den Um bauschrank schieben, und Sie tragen ihn nicht aus Versehen am Türgriff.
Schieben Sie den Herd in den Unter
^
schrank und richten Sie ihn aus.
^ Öffnen Sie die Tür, wenn Sie sie nicht
ausgebaut haben.
-
-
-
^
Schließen Sie den Herd elektrisch an.
^
Stellen Sie den Herd vor den Unter schrank.
^
Stecken Sie den Stecker des einge bauten Kochfeldes in die Kupplung des Herdes.
82
-
-
^
Befestigen Sie den Herd mit den mit gelieferten Schrauben an den Seiten wänden des Umbauschrankes.
^
Bauen Sie die Tür gegebenenfalls wieder ein (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege – Tür einbauen").
-
-
Page 83
83
Page 84
Änderungen vorbehalten / 22 / 4612
(H 4713 E, H 4813 E)
M.-Nr. 09 097 640 / 08
Loading...