Inspektionsnachweis zur Übergabe ..................................................................42
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EINLEITUNG
Wir danken Ihnen für das Vertrauen,
das Sie unserem Hause durch die Wahl
des Rollstuhles dieser Serie entgegengebracht haben.
Der Rollstuhl bietet mit allen Ausstattungsvarianten und dessen Zubehör
die jeweils erforderliche Anpassung
an Ihr Krankheitsbild.
Ein Rollstuhl ist, wie jedes andere
Fahrzeug auch, ein technisches Hilfsmittel. Es ist erklärungsbedürftig, benötigt eine regelmäßige Pflege und
birgt bei unsachgemäßem Gebrauch
Gefahren in sich. Deshalb muss die
richtige Handhabung erlernt werden.
Die vorliegende Bedienungsanleitung
soll Ihnen helfen, sich mit der Handhabung des Rollstuhles vertraut zu
machen sowie Unfälle zu vermeiden.
☞ Hinweis:
Die abgebildeten Ausstattungsva-
rianten können von Ihrem Modell
abweichen.
Es sind daher auch Kapitel mit Optionen aufgeführt, die für Ihren individuellen Rollstuhl möglicherweise
nicht zutreffen.
Achtung:
Lesen und beachten Sie vor der
!
erstmaligen Inbetriebnahme folgende zu dem Rollstuhl gehörende
Dokumentationen:
– diese Bedienungsanleitung,
– Sicherheits- und allgemeine Hand-
habungshinweise < Mechanische
und Muskelkraft getriebene Rollstühle >.
☞ Hinweis:
Kinder und Jugendliche sollten
die zu dem Rollstuhl gehörenden
Dokumentationen vor der ersten
Fahrt ggf. zusammen mit den Eltern bzw. einer Aufsichts- oder Begleitperson lesen.
Für Benutzer mit Sehbehinderung
sind PDF-Dateien der oben genannten Dokumente auf unserer Internet
Seite < www.meyra-ortopedia.com >
zugänglich.
☞ Wenden Sie sich bei Bedarf an Ih-
ren Fachhändler.
Alternativ können sich Benutzer mit
Sehbehinderung die Dokumentationen von einer Hilfsperson vorlesen
lassen.
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MODELLAUFZÄHLUNG
EMPFANG
Diese Bedienungsanleitung ist für folgendes Modell gültig:
Modell 9.050
Modell 3.940.
INDIKATIONEN
Bei folgenden Indikationen empfiehlt
sich der Einsatz dieses Mobilitätsproduktes:
☞ Gehunfähigkeit bzw. stark einge-
schränkte Gehfähigkeit im Rahmen des Grundbedürfnisses, sich
in der eigenen Wohnung zu bewegen.
☞ Das Bedürfnis, die Wohnung zu
verlassen, um bei einem kurzen
Spaziergang an die frische Luft zu
kommen oder um die üblicherweise im Nahbereich der Wohnung
liegende Stellen zu erreichen, an
denen Alltagsgeschäfte zu erledigen sind.
Alle Produkte werden bei uns im
Werk auf Fehlerfreiheit geprüft und
in Spezialkartons verpackt.
☞ Hinweis:
Wir möchten Sie dennoch bitten,
das Fahrzeug sofort nach Erhalt –
am besten im Beisein des Überbringers – auf eventuelle während des
Transportes aufgetretene Schäden
zu überprüfen.
☞ Hinweis:
Die Verpackung des Rollstuhles
sollte für einen eventuell später
notwendigen Transport aufbewahrt werden.
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SPEZIFIKATION
VERWENDUNG
Der Rollstuhl der Familie StandardFalt-Rollstuhl wurde für Jugendliche
und Erwachsene entwickelt.
Der Rollstuhl dient ausschließlich der
Beförderung einer Person auf dem
Sitz und nicht als Zugmittel, Transporter oder ähnliches.
☞ Hinweis:
Der Rollstuhl der Familie Standard-
Falt-Rollstuhl ist vorwiegend für
den leihweisen Einsatz sowie für
den Kurzzeitgebrauch geeignet.
Der Rollstuhl ist auf ebenem, festem
Untergrund universell einsetzbar und
kann wie folgt genutzt werden:
– für Innenbereiche (z. B. Wohnung,
Tagesstätte),
– im Freien (z. B. Parkanlagen),
– als Reisebegleiter (z. B. in Bus und
Bahn).
Der Rollstuhl bietet vielfältige Anpassungsmöglichkeiten an individuelle
Körpermaße.
Vor der ersten Benutzung sollte eine
Anpassung des Rollstuhles durch Ihren Fachhändler erfolgen. Dabei werden die Fahrerfahrung, die körperlichen Grenzen des Benutzers und der
hauptsächliche Einsatzort des Rollstuhles berücksichtigt.
Achtung:
Anpassungs- oder Einstellarbeiten
!
grundsätzlich vom Fachhändler
durchführen lassen.
• Nicht die Finger in offene Rahmen-
rohre stecken (z. B. nach dem Ab-
nehmen der Armlehnen, Beinstüt-
zen oder Stützrollen).
☞ Verletzungsgefahr!
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ANPASSUNG
LEBENSDAUER
Die Fachwerkstatt übergibt Ihnen Ihren Rollstuhl unter Berücksichtigung
aller relevanten Sicherheitsvorschriften betriebsbereit und Ihren Bedürfnissen angepasst.
☞ Hinweis:
☞ Wir empfehlen eine regelmäßige
Überprüfung der Rollstuhlanpassung mit dem Ziel, langfristig die
optimale Versorgung auch bei Veränderungen im Krankheits-/Behinderungsbild des Benutzers zu gewährleisten. Speziell bei Kindern
und Heranwachsenden ist eine
Anpassung alle 6 Monate empfehlenswert.
☞ Wir empfehlen eine regelmäßige
ärztliche Untersuchung zur Sicherstellung für die aktive Teilnahme
am Straßenverkehr.
☞ Nachträgliche Verstellungen soll-
ten ausschließlich durch den Fachhändler erfolgen!
Wir gehen bei diesem Produkt von
einer zu erwartenden durchschnittlichen Produktlebensdauer von 4 Jahren aus, soweit das Produkt innerhalb
des bestimmungsgemäßen Gebrauchs
eingesetzt wird und sämtliche Wartungs- und Servicevorgaben eingehalten werden.
Die Lebensdauer ihres Produktes ist
sowohl von der Benutzungshäufigkeit, der Einsatzumgebung und der
Pflege abhängig.
Durch den Einsatz von Ersatzteilen
lässt sich die Lebensdauer des Produktes verlängern. Ersatzteile sind im Regelfall bis zu 5 Jahre nach Fertigungsauslauf erhältlich.
☞ Die angegebene Lebensdauer
stellt keine zusätzliche Garantie
dar.
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ÜBERSICHT
Die Übersicht zeigt stellvertretend für alle Modelle die wichtigsten Komponenten des Standard-Falt-Rollstuhles.
Durch das Feststellen der Bremsen,
über den Bremshebel (1), ist der Rollstuhl gegen ungewolltes Fortrollen
(Feststellbremse) gesichert.
Der Rollstuhl kann je nach Ausführung
mit Druckbremsen [2] oder mit Trommelbremsen [3] ausgestattet sein.
☞ Hinweis:
Dazu die Wartungsanleitung sowie
Sicherheits- und allgemeine Handhabungshinweise < Mechanische
und Muskelkraft betriebene Rollstühle > die Kapitel < Allgemeine
Sicherheitshinweise > und < Bremsen > beachten.
1
2
Achtung:
Bei Nachlassen der Bremswirkung
die Bremse sofort von Ihrer Fach-
!
werkstatt instand setzen lassen.
3
9
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Druckbremse - Benutzer
Feststellen der Bremsen
Zum Sichern des Rollstuhles gegen
ungewolltes Fortrollen beide Bremshebel bis zum Anschlag nach vorn
schwenken (1).
☞ Hinweis:
Der Rollstuhl darf sich bei festge-
stellten Bremsen nicht schieben
lassen.
Lösen der Bremsen
Beide Bremshebel bis zum Anschlag
nach hinten schwenken (2).
Betriebsbremse
Der Rollstuhl wird über die Greifreifen gebremst.
☞ Hinweis:
Zum Abbremsen des Rollstuhles
ggf. geeignete Handschuhe benutzen.
1
2
10
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Trommelbremse - Begleitperson
Die Trommelbremse wird von der Begleitperson über die Bremshebel (1)
der verlängerten Schiebegriffe oder
der Schiebestange betätigt.
Achtung:
Bei der Ausführung Trommelbrem-
sen für Begleitperson den Rollstuhl
!
nicht über die verlängerten Schiebegriffe anheben! – Verbiegen der
nachträglich verlängerten Schiebegriffe.
Funktion als Betriebsbremse
Gleichmäßig beide Bremshebel nur
leicht anziehen, so bremsen Sie den
Rollstuhl dosiert ab.
Feststellen der Trommelbremsen
– Zum Sichern des Rollstuhles ge-
gen ungewolltes Fortrollen beide
Bremshebel gleichmäßig anziehen
[2].
– Mit einem Finger die Fläche (A) der
Sperrklinke nach unten drücken
und einrasten lassen.
– Beide Bremshebel loslassen. – Je
nach Einstellung rastet die jeweilige Sperrklinke in der ersten oder
zweiten Rastposition ein und stellt
die Bremse fest.
1
2
Lösen der Trommelbremse
Beide Bremshebel anziehen bis die
Sperrklinken (3) selbsttätig aus der
Rastung springen.
Beide Bremshebel loslassen. – Die
Feststellbremsen sind gelöst und der
Rollstuhl wieder fahrbereit.
3A
☞ Hinweis:
☞ Der Rollstuhl darf sich bei festge-
stellten Bremsen nicht schieben
lassen.
☞ Ist die dritte Rastposition zum Fest-
stellen der Bremse erforderlich,
muss die Bremse von einer Fachwerkstatt nachgestellt werden.
11
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BEINSTÜTZEN
Achtung:
Vor einer Aktion an den Beinstüt-
zen ist der Rollstuhl gegen ein un-
!
gewolltes Fortrollen zu sichern.
☞ Dazu das Kapitel < Bremsen >
beachten.
Wadengurt
Der abnehmbare Wadengurt (1) verhindert ein Nach-hinten-Rutschen der
Füße von den Fußplatten.
Achtung:
Nicht ohne Wadengurt fahren (au-
!
ßer zum Trippeln)! – Unfallgefahr!
☞ Hinweis:
Zum Abschwenken der Beinstüt-
zen muss der Wadengurt abgenommen werden [2].
Abnehmen des Wadengurtes
Zum Abnehmen, wird der Wadengurt
von den Aufnahmehaken gezogen
(3).
1
2
12
3
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Anbringen des Wadengurtes
Zum Anbringen, werden die beidseitigen Schlaufen des Wadengurtes über
die Aufnahmehaken geschoben [1].
Längeneinstellung des Wadengurtes
Zur Längeneinstellung, wird der Wadengurt auf der Rückseite mittels
Klettverschluss der entsprechenden
Länge angepasst.
Beinstützunterteil
Zum Ein- oder Aussteigen und "Trippeln" (bewegen des Rollstuhles mit
den Füßen) sind die Fußplatten hochzuklappen [2].
☞ Klemmstellen beachten!
– Beide Füße von den Fußplatten
nehmen.
– Den Wadengurt, falls vorhanden,
abnehmen.
☞ Dazu Kapitel < Wadengurt >
beachten.
1
2
☞ Hinweis:
Vor Fahrtbeginn sind die Fußplat-
ten wieder herunterzuklappen [3]
und der Wadengurt anzubringen.
Fußplatten
Die Fußplatten können nach außen
hoch- [2] bzw. nach innen heruntergeklappt werden [3].
3
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Beinstützoberteil
Das Beinstützoberteil mit eingestecktem Beinstützunterteil wird als Beinstütze bezeichnet.
Abschwenken der Beinstützen
Für ein leichtes Umsetzen aus/in den
Rollstuhl sowie ein nahes Heranfahren z. B. an Schrank, Bett, Badewanne
sind die Beinstützen nach innen/außen abschwenkbar [1]+[2].
☞ Hinweis:
Vor dem Abschwenken der Bein-
stützen den Wadengurt abnehmen
und die Fußplatten hochklappen.
☞ Siehe Kapitel < Wadengurt >
und Kapitel < Beinstützunterteil >.
Achtung:
Abgeschwenkte Beinstützen sind
!
automatisch entriegelt und können leicht abfallen. Bei weiterem
Umgang (z. B. Transport) beachten.
1
2
– Zum Abschwenken der Beinstüt-
zen den jeweiligen Verriegelungshebel – Beinstütze (3) nach hinten
ziehen oder drücken und die entsprechende Beinstütze abschwenken [1]+[2].
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3
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Einschwenken der Beinstützen
☞ Hinweis:
Nach dem hörbaren Einschwenken
der Beinstützen die jeweilige Verriegelung der Beinstütze prüfen.
☞ Anschließend Kapitel < Beinstütz-
unterteil > beachten.
– Zum Einschwenken, die Bein-
stützen bis zum hörbaren Einrasten der Verriegelung nach vorn
schwenken [1].
Abnehmen der Beinstützen
Für ein leichtes Umsetzen aus/in den
Rollstuhl sowie eine verringerte Rollstuhllänge (wichtig für den Transport)
sind die Beinstützen abnehmbar [2].
1
☞ Hinweis:
Vor dem Abnehmen der Beinstüt-
zen den Wadengurt auf einer Seite
lösen oder abnehmen.
☞ Siehe Kapitel < Wadengurt >.
– Die Beinstütze erst abschwenken
[3], dann nach oben abnehmen [2].
☞ Dazu Kapitel < Abschwenken der
Beinstützen > beachten.
Einhängen der Beinstützen
☞ Hinweis:
Nach dem Einhängen, die Beinstüt-
zen einschwenken.
☞ Dazu Kapitel < Einschwenken der
Beinstützen > beachten.
– Die Beinstützen seitlich abge-
schwenkt, parallel an das vordere
Rahmenrohr andrücken und nach
unten einhängen [3]. – Dabei muss
der Haltezapfen in das Rahmenrohr gleiten.
2
3
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ARMLEHNE
Die Armlehnen [1] sind abnehmbar [2]
und dienen gleichzeitig als Armauflage, Kleiderschutz und Windschutz.
Achtung:
Nicht zwischen Rahmen und Arm-
!
lehne fassen. – Klemmgefahr!
• Den Rollstuhl nicht über die Arm-
lehnen anheben.
• Der Rollstuhl ist nur mit montier-
ten Armlehnen zu benutzen!
• Beim Schieben des Rollstuhles
durch eine Begleitperson hat der
Nutzer die Hände auf die Armlehnenpolster oder auf den Schoß zu
legen und nicht seitlich zwischen
Körper und Armlehne.
– Quetschgefahr der Finger!
1
2
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Hochschwenken der Armlehne
Für ein Überwechseln aus/in den Rollstuhl kann die Armlehne hochgeschwenkt [1] sowie hinter die Rückenlehne gedreht werden [2].
– Zum Hochschwenken der Armleh-
ne erst den Verriegelungshebel –
Armlehne nach oben umlegen (3).
– Anschließend die Armlehne nach
hinten hochschwenken [1].
Einschwenken der Armlehne
– Zum Einschwenken, die Armlehne
erst hochschwenken [1] und dann
nach innen hinter die Rückenlehne
drehen [2].
☞ Siehe Kapitel < Hochschwenken
der Armlehne >.
☞ Hinweis:
Bei kleineren Rückengurthöhen
kann die Armlehne nicht hinter die
Rückenlehne gedreht werden.
1
2
Herunterschwenken der
Armlehne
Zum Herunterschwenken der Armlehne, die Ablauffolge der Kapitel
< Einschwenken der Armlehne > und
< Hochschwenken der Armlehne >
in jeweils umgekehrter Reihenfolge
durchführen.
☞ Anschließend die Verriegelung der
Armlehne prüfen und sicherstellen!
3
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Abnehmen der Armlehne
Zum Abnehmen der Armlehne [1]:
1. den Hebel zur Verriegelung vorn
und hinten nach oben umlegen
(2).
1. den Hebel zur Verriegelung vorn
erst nach oben umlegen (2), dann
die Armlehne hoch- und einschwenken.
☞ Siehe Kapitel < Einschwenken der
Armlehne >.
2. Die Armlehne nach oben abnehmen [1].
1
2
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Einstecken der Armlehne
☞
Hinweis:
Das Rohr der Armlehne muss in
der Führungsnut am Rückenrohr
liegen (1).
1. Zum Einstecken, die Armlehne von
oben in die entsprechende Halterung stecken und herunterschwenken.
☞ Siehe Kapitel < Herunterschwen-
ken der Armlehne >.
2. den Hebel zur Verriegelung vorn
und hinten nach unten umlegen
(2)+(3).
1
3. Die Verriegelung der Armlehne
prüfen und sicherstellen!
2
6
3
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RÄDER
Antriebsräder
Die Antriebsräder sind auf einer Steckachse gelagert [1].
☞ Hat das Antriebsrad zu viel seit-
liches Spiel oder verriegelt die
Steckachse nicht, ist sofort der
Fachhändler zur Instandsetzung
aufzusuchen.
☞ Beim Abnehmen oder Aufstecken
darf keine Person im Rollstuhl sitzen. Der Rollstuhl sollte auf einem
ebenen und festen Untergrund
stehen. Vor der Demontage eines
Rades das Fahrgestell kippsicher
abstützen und den Rollstuhl gegen
Umkippen und Fortrollen sichern.
2
1
Antriebsräder mit Luftbereifung
☞
Hinweis:
Den Luftdruckwert der Bereifung
des Rollstuhles können den < Tech-nischen Daten > oder den beidseitigen Angaben auf der Reifendecke entnommen werden.
Steckachse
Die Antriebsräder sind ohne Werkzeug abnehm- bzw. aufsteckbar.
– Dazu erst den Arretierknopf (2)
der Steckachse in der Radnabenmitte eindrücken.
– Anschließend das Antriebsrad ab-
ziehen oder aufstecken.
Achtung:
Nach dem Aufstecken des An-
!
triebsrades muss der Arretierknopf
(2) einige Millimeter aus der Radmutter hervorstehen.
Reifenpanne bei Luftbereifung
☞ Zur Behebung einer Reifenpan-
ne empfiehlt sich die Anwendung
einer im Fachhandel erhältlichen
Schaumpatrone. – Anschließend
ist unverzüglich die Fachwerkstatt
aufzusuchen.
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RÜCKENLEHNE
Rückengurt
Rückengurt anpassen
Die Spannung der Rückenlehne (1) ist
einstellbar.
– Den Rückenlatz abziehen und nach
vorn umschlagen (2).
– Den Klettverschluss des einzustel-
lenden Spannbandes (3) öffnen
und nach der Einstellung wieder
schließen.
Achtung:
Die Überdeckung von Klett- und
!
Haftband muss mindestens 10 cm
betragen!
– Den Rückenlatz wieder nach hin-
ten umschlagen und über den
Klettverschluss fixieren (4).
1
3
2
4
21
Page 22
STÜTZROLLEN
Einsteckbare Stützrollen
Die einsteckbaren Stützrollen können
von hinten in das untere Rahmenrohr
eingesteckt werden [1].
2
Abnehmen/einstecken der
Stützrollen
– Zum Abnehmen/Einstecken einer
Stützrolle ist der jeweilige Federknopf (2) einzudrücken.
☞ Der jeweilige Federknopf (2) muss
nach dem Einstecken sicht- und
hörbar einrasten!
1
22
Page 23
HALTEGURT
Der Haltegurt [1] wird mit Laschen an
die Rückenrohre geschraubt.
☞ Hinweis:
Der nachträgliche Einbau eines
Haltegurtes ist von einer Fachwerkstatt durchzuführen!
Achtung:
Der Haltegurt ist nicht Teil des
!
Rückhaltesystems für den Rollstuhl
und/oder den Fahrer beim Transport in einem Behindertentransportfahrzeug.
1
23
Page 24
PERSONENBEFÖRDERUNG IM KRAFTFAHRZEUG
Ob Ihr Rollstuhl als Sitz zur Beförderung in KFZ freigegeben ist, entnehmen Sie dem Typenschild Ihres Rollstuhles.
Achtung:
Nachträglich, fest montierte An-
bauten von nicht Originalteilen an
!
Ihrem Rollstuhl sind für den Personentransport im BTW nicht zugelassen.
Sichern des Rollstuhles
Der Rollstuhl ist nur über die vier Verankerungspunkte (1) und (2) zu sichern.
☞ Die Verankerungspunkte sind mit
dem Symbol (3) gekennzeichnet.
☞ Die Vorgehensweise zur Sicherung
des Rollstuhles ist dem Dokument
< Sicherheits- und allgemeine
Handhabungshinweise Mechanische und Muskelkraft getriebene
Rollstühle > Kapitel < Transport in
Kraftfahrzeugen oder mit Fördermitteln > zu entnehmen.
1
2
3
☞ Er gibt keinen Aufschluss über den
tatsächlich notwendigen, am Fahrzeug festgestellten Arbeitsumfang.
WARTUNG
Eine mangelhafte oder vernachlässigte Pflege und Wartung des Fahrzeuges führt zur Einschränkung der Produzentenhaftung.
Wartungsarbeiten
Der folgende Wartungsplan stellt einen Leitfaden für die Durchführung
der Wartungsarbeiten dar.
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Wartungsplan
WANNWASANMERKUNG
Vor FahrtantrittBremsanlage auf
einwandfreie Funktion prüfen
Bremshebel bis zum
Anschlag betätigen.
Die gebremsten Räder dürfen sich unter
Betriebsbedingungen
nicht mehr drehen.
Wenn doch, Bremsen
von autorisierter Fachwerkstatt Instandsetzen lassen.
Vor FahrtantrittDruckbremse auf
Verschleiß prüfen
Bremshebel seitlich bewegen
Vor FahrtantrittLuftdruck der Reifen
prüfen
Prüfung selbst oder
mit Hilfsperson durchführen.
Selbst oder durch Hilfsperson durchführen.
Bei zunehmendem
Bremshebelspiel umgehend Fachwerkstatt
zur Instandsetzung
aufsuchen.
– Unfallgefahr!
Selbst oder mit Hilfsperson durchführen.
Dazu Luftdruckprüfgerät benutzen oder, falls
nicht vorhanden, „Daumendruck-Methode“
o. ä. (siehe < Sicher-
heits- und allgemeine
Handhabungshinweise
mechanische und Muskelkraft getriebene
Rollstühle > Kapitel
< Reifen >) durchfüh-
ren.
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Page 26
WANNWASANMERKUNG
Vor FahrtantrittReifenprofil über-
prüfen
Vor FahrtantrittRückenrohre auf Fes-
tigkeit prüfen
Rahmenrohre auf Beschädigung prüfen
Vor Fahrtantritt
Insbesondere vor Fahrten im Dunkeln
Beleuchtung prüfen
Licht- und Blinkanlage
sowie Reflektoren auf
einwandfreie Funktion
prüfen.
Selbst Sichtprüfung
durchführen.
Bei abgefahrenem Reifenprofil oder einer
Beschädigung des Reifens Fachwerkstatt zur
Instandsetzung hinzuziehen.
Prüfung selbst oder
durch Hilfsperson
durchführen.
Bei Verformung
oder Rissbildung im
Schweißnahtbereich
umgehend Fachwerkstatt zur Instandsetzung aufsuchen. – Unfallgefahr!
Prüfung selbst oder
mit Hilfsperson durchführen.
Alle 8 Wochen
(je nach Fahrstreckenleistung)
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Folgende Bauteile
mit einigen Tropfen
Öl versehen
– Lagerung der Sche-
re.
– Bewegliche Teile
der Verriegelung.
– Bremshebellager.
Selbst oder mit Hilfsperson durchführen.
Bauteile sind vor dem
Ölen von Altölresten
zu befreien.
Achten Sie darauf, dass
das überschüssige Öl
nicht die Umgebung
(z. B. Ihre Kleidung)
verschmutzt.
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WANNWASANMERKUNG
Alle 8 Wochen
(je nach Fahrstreckenleistung)
Alle 6 Monate
(je nach Gebrauchshäufigkeit)
Alle Schraubenverbindungen auf festen Sitz überprüfen
Überprüfen Sie
– Sauberkeit.
– Allgemeinzustand.
Prüfung selbst oder
mit Hilfsperson durchführen
Zu prüfen sind insbesondere:
– Befestigung der Rü-
cken- und Sitzprofile am Seitenrahmen,
– Befestigung der
Fußplatte am Seitenrahmen.
Siehe < Instandhal-tung > im Dokument
< Sicherheits- und
allgemeine Handhabungshinweise mechanische und Muskelkraft
getriebene Rollstühle >.
Selbst oder mit Hilfsperson durchführen.
Empfehlung des Herstellers:
Alle 12 Monate
(je nach Gebrauchshäufigkeit)
Sicherheits-Inspektion
– Fahrzeug
Vom Fachhändler
durchzuführen.
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TECHNISCHE DATEN
Alle Angaben innerhalb der < Technischen Daten > beziehen sich auf die
Standard-Ausführung.
Die Gesamtlänge ist abhängig von der
Position und Größe der Antriebsräder.
Soweit nicht anders angegeben sind
die Abmessungen mit Antriebsräder
von ø 610 mm (24“) ermittelt.
Die Breiten sind mit einem Greifreifenabstand von 15 mm ermittelt.
Maßtoleranz ±1 cm, ± 2°.
Kürzel der Rollstuhlmaße:
SH = Sitzhöhe
SB = Sitzbreite
ST = Sitztiefe
RH = Rückenhöhe
Berechnung des max. Nutzergewichtes:
Achtung:
Das zulässige Gesamtgewicht er-
rechnet sich aus dem Leergewicht
!
des Rollstuhles und dem maximalen Nutzer- (Personen-) gewicht.
Zusätzliches Gewicht durch nach-
trägliche Anbauten oder Gepäck
verringern das max. Nutzergewicht.
Reifenfülldruck bei Luftbereifung
Der maximale Reifenfülldruck steht
beidseitig auf der jeweiligen Bereifung.
Reifenfülldruck - Antriebsrad
Standard:
3,0 - 4,0 bar = 44 - 58 psi
Ultra-Leichtlauf:
6 bar = 87 psi
Hochdruck:
8 bar = 116 psi
Beispiel:
Ein Fahrer will Gepäck von 5 kg mit-
nehmen. Somit verringert sich das
max. Nutzergewicht um 5 kg.
Bedienungsanleitungen sowie beiliegende Dokumentationen lesen.
Rollstuhl nicht über Armlehnen oder Beinstützen anheben.
Abnehmbare Teile sind nicht zum Tragen geeignet.
Achtung!
Bremse nachstellen.
Achtung!
Erhöhte Kippgefahr auf Steigung / Gefälle besonders
in Verbindung mit kurzem Radstand.
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Bedeutung der Symbole auf dem Typenschild
Hersteller
Bestellnummer
Seriennummer
Produktionsdatum (Jahr – Kalenderwoche)
zul. Benutzergewicht
zul. Gesamtgewicht
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X
zul. Achslasten
zul. Steigung
zul. Gefälle
zul. Höchstgeschwindigkeit
Das Produkt ist als Sitz in einem Behindertentransportkraftwagen (BTW) zugelassen
Das Produkt ist nicht als Sitz in einem Behindertentransport-
kraftwagen (BTW) zugelassen.
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INSPEKTIONSNACHWEIS
Fahrzeugdaten:
Modell:
Lieferschein-Nr.:
Serien-Nr. (SN):
Empfohlene Sicherheits-Inspektion 1. Jahr
(spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
Empfohlene Sicherheits-Inspektion 3. Jahr
(spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Empfohlene Sicherheits-Inspektion 2. Jahr
(spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
Empfohlene Sicherheits-Inspektion 4. Jahr
(spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
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Page 36
NOTIZEN
36
Page 37
NOTIZEN
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Page 38
GEWÄHRLEISTUNG / GARANTIE
Für dieses Produkt übernehmen wir
im Rahmen unserer allgemeinen Geschäftsbedingungen die gesetzliche
Gewährleistung und eine Garantie
entsprechend unseres ausgewiesenen Qualitätsservices. Für Gewährleistungs- bzw. Garantieansprüche
wenden Sie sich bitte mit dem nachfolgenden GEWÄHRLEISTUNGS- /
GARANTIE-ABSCHNITT und den darin
benötigten Angaben über die Modellbezeichnung, die Lieferschein-Nr. mit
Lieferdatum und Seriennummer (SN)
an Ihren Fachhändler.
Die Seriennummer (SN) ist vom Typenschild abzulesen.
Vorraussetzung für die Anerkennung
von Gewährleistungs- bzw. Garantieansprüchen ist in jedem Fall der
bestimmungsgemäße Gebrauch des
Produktes, die Verwendung von Original-Ersatzteilen durch Fachhändler
sowie die regelmäßige Durchführung
von Wartung und Inspektion.
Für Oberflächenbeschädigungen,
Bereifung der Räder, Beschädigungen durch gelöste Schrauben oder
Muttern sowie ausgeschlagene Befestigungsbohrungen durch häufige
Montagearbeiten ist die Garantie ausgeschlossen.
Weiterhin sind Schäden an Antrieb
und Elektronik ausgeschlossen, die
auf eine unsachgemäße Reinigung
mit Dampfstrahlgeräten bzw. absichtliche oder unabsichtliche Wässerung
der Komponenten zurückzuführen
sind.
Störungen durch Strahlungsquellen
wie Handys mit großer Sendeleistung,
HiFi-Anlagen und andere starke Störstrahler außerhalb der Normspezifikationen können nicht als Gewährleistungs- bzw. Garantieansprüche
geltend gemacht werden.
Achtung:
Nichtbeachtung der Bedienungs-
anleitung sowie unsachgemäß
!
durchgeführte Wartungsarbeiten
als auch insbesondere technische
Änderungen und Ergänzungen
(Anbauten) ohne unsere Zustimmung führen zum Erlöschen sowohl der Gewährleistungs- und
Garantieansprüche als auch der
Produkthaftung allgemein.
☞ Hinweis:
Diese Bedienungsanleitung als
Bestandteil des Produktes ist bei
einem Benutzer- sowie Besitzerwechsel diesem mitzugeben.
Technische Änderungen im Sinne des
Fortschrittes behalten wir uns vor.
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Dieses Produkt ist konform mit der EG-Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte.
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Gewährleistungs- / Garantie-Abschnitt
Bitte ausfüllen! Im Bedarfsfall kopieren und die Kopie an Ihren Fachhändler einsenden.