MANSON SBC 9138 Instructions [de]

Page 1
Intelligenter
Blei-Akkulader mit
Akkupflege- und
Regenerationsfunktion
– Bedienungsanleitung –
DEUTSCH
1
Page 2
Inhalt
1. Beschreibung und Funktion........................................................................................3
2. Bestimmungsgemäßer Einsatz ..................................................................................3
3. Sicherheits-, Service- und Betriebshinweise ..........................................................3
4. Bedien-/Anschluss-/Anzeigeelemente ....................................................................5
5. Inbetriebnahme und Betrieb ......................................................................................7
5.1 Die Rekonditionierung von Nass-Akkusystemen .................................................9
5.2 Ladestrom einstellen ................................................................................................. 10
5.3 Der Temperatursensor ............................................................................................... 10
5.4 Fehleranzeigen/Warnungen.....................................................................................11
6. Störungsbeseitigung ................................................................................................... 12
7. Wartung, Lagerung und Pflege................................................................................ 13
8. Technische Daten ........................................................................................................ 14
9. Entsorgungshinweise ................................................................................................. 14
Bitte lesen Sie diese Anleitung vor der Benutzung des Gerätes vollständig, bewahren Sie die Anleitung auf und geben Sie sie weiter, wenn Sie das Gerät an andere Personen übergeben.
Impressum © 04/2014 reichelt elektronik GmbH & Co. KG, Elektronikring 1 · 26452 Sande Vervielfältigung, Reproduktion, Kopie, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung von reichelt elektronik. Alle Rechte vorbehalten. Keine Haftung für technische und drucktechnische Fehler. Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts können ohne Ankündigung vorgenommen werden. Alle verwendeten Firmenbezeichnungen und Warenzeichen werden anerkannt.
2
Page 3
1. Beschreibung und Funktion
Das intelligente Ladegerät ermöglicht das mikroprozessorgesteuerte Laden, Überwachen und Pflegen von Blei-Akkus im Kapazitätsbereich von 20 bis 250 Ah. Eine mehrstufige Ladefunktion sorgt für schonendes Laden sowie das Regene­rieren teilgeschädigter Akkus. Zahlreiche Schutzfunktionen sorgen für den Schutz von Akku und Ladegerät.
Die Funktionen und Eigenschaften:
· Eingangsspannung: 200 - 240 V AC, 50 Hz
· Ausgangsspannung 12 V (max. 15,1 V)
· Ladestrom max. 25 A, einstellbar
· Mikroprozessorgesteuerte 7-Stufen-Ladung mit Softstart und Desulfatierung
· Regenerationsladung für Nass-Akkus
· Für 12-V-Blei-Nass- , Gel-, AGM-, Calcium-Calciumakkus von 20 bis 250 Ah
· Einsatz als 13,3-V-Festspannungsnetzgerät möglich
· Schutzschaltungen gegen Falschpolung, Kurzschluss, Überlast, Übertempera­tur, Überspannung, Funkenbildung, selbst zurückstellend
· Robuste Ladekabel mit in die Klemme integriertem Temperatursensor
2. Bestimmungsgemäßer Einsatz
Das Ladegerät ist für das Laden, Pflegen und die Ladeerhaltung von 12-V-Blei­akkus (Nass/Gel/AGM/Calcium-Calcium) vorgesehen. Zum Betrieb sind nur die mitgelieferten Anschluss- und Ladekabel einzusetzen. Es ist für ausreichende Belüftung am Einsatzort zu sorgen. Der Einsatz darf nur in trockener, staubfreier Umgebung erfolgen. Der Einsatz darf nicht in explosionsgefährdeten Umgebungen erfolgen. Die Nichteinhaltung dieser Bestimmungen und die Nichtbeachtung der Sicher­heitshinweise kann zu Unfällen und Schäden führen. Ein anderer Einsatz als in dieser Bedienungsanleitung beschrieben ist nicht zu­lässig und führt zu Gewährleistungs- und Garantieverlust sowie zu Haftungsaus­schluss. Dies gilt auch für Veränderungen und Umbauten.
3. Sicherheits-, Service- und Betriebshinweise
·
Beachten Sie die Nutzungsbedingungen im Kapitel 2. Die Missachtung dieser Nutzungsbedingungen kann zu Unfällen, Sach- und Personenschäden führen.
· Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsich-
3
Page 4
tigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist.
· Lassen Sie Verpackungsmaterialien nicht achtlos liegen, diese können für spielende Kinder zu einer Gefahr werden.
· Bei Nutzung im gewerblichen Bereich sind die dort geltenden Unfallverhü­tungsvorschriften zu beachten.
· Betreiben Sie das Gerät nur entfernt von brennbaren Gegenständen.
· Setzen Sie das Gerät keinen ungünstigen Umgebungsbedingungen wie star­ker Wärme- oder Kälteeinwirkung, unmittelbarem Sonnenlicht, Vibrationen und anderen mechanischen Einwirkungen, elektromagnetischen und magne­tischen Feldern, Feuchtigkeit, Einwirkung von Chemikalien, Ölen, Kraftstoffen oder Staubeinwirkung aus.
· Entfernen Sie regelmäßig Staubablagerungen, diese können die Lüftungsöff­nungen zusetzen und die Lüftung behindern.
· Setzen Sie das Gerät nur in Umgebungen ein, wo es gut belüftet wird. Nie­mals in Taschen, geschlossenen Behältern oder in Umgebungen einsetzen, in denen es zu einem Wärmestau kommen kann, z. B. im Bett, zwischen Kissen, decken etc.
· Niemals in Betrieb nehmen, wenn Netz- oder Ladekabel beschädigt sind.
· Niemals eingefrorene oder überhitzte Akkus laden - Explosionsgefahr!
· Niemals mechanisch defekte Akkus laden.
· Während des Ladevorgangs nicht rauchen, Funkenflug und offene Flammen vermeiden - Explosionsgefahr!
· Befindet sich der zu ladende Akku in einem geschlossenen Behälter, z. B. an Bord eines Bootes oder Caravans, nehmen Sie den Akku aus dem Behälter bzw. belüften Sie diesen ausreichend.
· Bei Defekten, Betriebsstörungen, mechanischen Beschädigungen sowie nicht durch diese Bedienungsanleitung klärbaren Funktionsproblemen nehmen Sie das Gerät sofort außer Betrieb und konsultieren Sie unseren Service zu einer Beratung bzw. eventuellen Reparatur.
Beachten Sie die in unseren AGB bzw. Publikationen angegebenen Service-
Hinweise bezüglich einer Service-Abwicklung und technischer Beratung.
4
Page 5
4. Bedien-, Anschluss-/Anzeigelemente
1 - Kontrolldisplay, beleuchtbar 2 - Programmierschnittstelle, nur werksseitig benutzt 3 - Rekonditionierung, 3 s drücken, nur für Nass-Akkus 4 - Akkutyp-Auswahl, werkseitig auf Blei-Gel eingestellt 5 - Ladestromeinstellung: 100-80-60-40-20% des max. Ladestroms 6 - Displaybeleuchtung: einstellbar durch kurzes Drücken auf die Gehäuseklap-
pe, diese muss nicht geöffnet werden:
1 x: An für 5 min 2 x: immer An 3 x: Aus 7 - Ladekabel: rot: Pluspol; schwarz: Minuspol 8 - Temperatursensor für Temperaturüberwachung des Akkus, abnehmbar 9 - Gerätelüfter
10 - Netzkabel
Bitte beachten!
· Bei Betrieb als Konstantspannungs-Netzgerät gibt das Gerät konstant 13,3 V ab, um einen evtl. parallel angeschlossenen Akku nicht zu überladen.
· Das Gerät ist für Akkus der Kapazitäten von 20 bis 250 Ah konzipiert. Bezüg­lich der zugelassenen Ladeströme konsultieren Sie die Hinweise des Akku­herstellers und stellen Sie einen Ladestrom entsprechend der Vorgabe des Akkuherstellers ein!
5
Page 6
Display
a - Ladeverlaufsgrafik zur Anzeige des Ladestatus DES: Desulfatierung (Pulsladung und Analyse) SST: Softstart (Laden mit halbem Maximalstrom) BUL: Laden mit Konstantstrom (max. Ladestrom) ABS: Laden mit Konstantspannung (voreingestellt entsprechend Akkutyp) REC: Rekonditionierung (nur für Nass-Akkus) FLO: Erhaltungs-/Wartungsladung (konstante Spannung) STA: Standby-Betrieb (Lagerung/Überwinterung, 96% FLO-Ladespannung) b - Ladespannung c - aktueller Ladestrom d - Akkutyp e - maximaler Ladestrom je nach Einstellung f - Ladestatus: NORMAL = normales Laden RECOND = Reconditionierung g - In den Akku geladene Lademenge (Kapazität) h - Einstellung der Displaybeleuchtung: BL. ON: immer an BL. T: für 5 min an BL. OFF: immer aus i - Ladezeitanzeige
6
Page 7
5. Inbetriebnahme und Betrieb
· Kontrollieren Sie vor jedem Laden bei Nass-Akkus den Flüssigkeitsstand und
füllen Sie ggf. auf.
Reinigen Sie den Akku und die Anschlusspole.
· Stellen Sie den Lader an einem allseitig gut belüfteten Ort (Kühlluftstrom geht
von links nach rechts durch das Gehäuse) auf und sorgen Sie für sicheren Stand bzw. Anbringung. Nicht auf den Akku legen!
· Stellen Sie zunächst mit einem kleinen Schraubendreher den zu ladenden
Akkutyp bzw. den Betrieb als Netzgerät (Power Supply) mit dem Einsteller (4) entsprechend der Tabelle auf der Innenseite der Klappe ein.
· Schließen Sie das Ladegerät an eine Netzsteckdose an.
· Das Ladegerät durchläuft nun einen Selbsttest, wobei die folgenden Anzeigen
nacheinander erscheinen:
Initialisierung Lüfter-Test (Lüfter läuft kurz an)
· Danach fordert das Gerät zum Anschluss des Akkus auf:
Verbinden Sie zuerst das rote Ladeka­bel mit dem Pluspol des Akkus und da- nach das schwarze Ladekabel mit dem
Achten Sie dabei auf sichern Kontakt.
· Bei richtigem Anschluss wird die Ladebereitschaft angezeigt. Jetzt beginnt der
Lader den Ladevorgang mit der Analyse (Check), dies dauert etwa 5 s:
Minuspol des Akkus.
Unsichere Kontakte sorgen für hohen Übergangswiderstand und rufen fal­sche Messergebnisse hervor.
7
Page 8
· Sie können nach dem Laden den Akku als voll geladen einsetzen oder an das Ladegerät angeschlossen lassen, das dem Laden folgende Erhaltungsladen sorgt für einen stets betriebsbereiten Akku.
· Wollen Sie den Akku vom Ladegerät trennen, trennen Sie zuerst das Ladege­rät vom Stromnetz, und nehmen dann zuerst das Minuskabel (Schwarz) vom Minuspol des Akkus ab, und danach erst das Pluskabel (rot) vom Pluspol des Akkus.
Der Ablauf des Ladens:
Akkucheck und Desulfatieren
Länger nicht genutzte und leicht tiefentladene Akkus sulfatieren, das heißt, es bilden sich Bleisulfat-Kristalle, die die aktive Oberfläche der Elektroden und da­mit deren chemische Reaktionsfähigkeit verringern. Im Extremfall bildet sich eine Kristallschicht am Booden des Akkus, die mit wachsender Höhe die Elektroden kurzschließt - der Akku ist zerstört. Dieser Effekt kann, wenn er noch nicht zu weit fortgeschritten ist, rückgängig gemacht bzw. abgemildert werden.
· Das Desulfatieren erfolgt im Rahmen des am Anfang des Ladevorgangs ablau­fenden Akku-Checks, wenn die Akkuspannung unter 9 V liegt.
· Verläuft das Desulfatieren erfolgreich, geht der Akku zum Laden (Soft Start) über, ansonsten wird der Akku als defekt (siehe Fehleranzeigen) angezeigt.
Soft Start (
· Liegt die Akkuspannung unter 11 V, startet der Lader das Laden nicht sofort mit dem vollen Ladestrom, sondern mit halbem Ladestrom, bis 11 V erreicht sind. Dabei blinkt das Display langsam.
· Werden die 11 V nicht innerhalb von 2 h erreicht, bricht der Lader das Laden ab und zeigt den Akku als defekt an.
Bulk (Laden bis 80%)
Nach dem Test/Soft Start beginnt das Konstantstromladen mit vollem Lade-
8
Page 9
strom, bis die Ladeendspannung (Nass: 14,4 V, Blei-Gel: 14,1 V, AGM: 14,3 V, CALCIUM: 15,1 V) erreicht ist. Dabei blinkt das Display langsam.
· Wird die Ladeendspannung nach 20 h nicht erreicht, schaltet ein Sicherheits­timer das Laden ab und das Gerät geht sofort zur Erhaltungsladung über, um ein Überladen des nicht mehr weiter aufnahmebereiten Akkus zu vermeiden.
Absorption (Weiterladen bis 100%)
· Nach dem Konstantstromladen erfolgt ein Laden mit konstanter Spannung mit entsprechend des Ladezustands absinkendem Ladestrom. Dabei blinkt das Display ebenfalls.
Danach wird die Erhaltungsladung gestartet. Die maximale Ladezeit von Bulk
und Absorption beträgt 40 h.
Rekonditionieren (nur bei Nass-Systemen!
· Diese Betriebsart wird nur bei Vorwahl entsprechend dem Kapitel „Rekonditi­onierung von Nass-Akkusystemen” aktiv. Näheres siehe dort.
Float (Erhaltungsladen)
· In dieser Phase (Display blinkt langsam) testet das Gerät regelmäßig den La­dezustand, und lädt bei einem Abfall der Akkuspannung mit einem geringen Strom nach, bis der Akku wieder eine je nach Akkutyp intern vorgegebene Mindest-Akkuspannung hat.
Bleibt der dabei aufgenommene Strom über 60 h auf einem Wert von we-
niger als 20% des eingestellten Ladestroms (Bulk), so schaltet das Gerät auf den Standby-Modus um.
Standby (Wartungsladung/Überwintern)
· In dieser Phase wird lediglich mit einem sehr geringen Strom nachgeladen, wenn die Spannung abfällt. Auch hier blinkt das Display.
· Alle 18 Tage wird nun ein regulärer Ladezyklus entsprechend des Akkuzu­stands gestartet, um die Akku aktiv zu halten und eine Sulfatierung zu verhin­dern.
5.1 Die Rekonditionierung von Nass-Akkusystemen
· Ist ein Nass-Akku (offenes System) tiefentladen, kann nach Auffüllen des Ak­kus ein Wiederherstellungsversuch (Rekonditionierung) unternommen wer­den.
Dies darf bei keinem geschlossenen System durchgeführt werden - Ex-
plosionsgefahr!
· Dabei wird der Akku mit einer bis zu 10% über der normalen Ladeendspan­nung liegenden Spannung geladen.
· Drücken Sie dazu den Taster (3) zur Rekonditionierung für 3 s, um den Lader unter diesem Mode neu zu starten.
9
Page 10
· Jetzt wird im Display „RECOND” angezeigt, und nach dem Absorptionsladen wird die Rekondtionierung für eine voreingestellte Zeit absolviert (Display blinkt langsam):
· Verläuft die Rekonditionierung erfolgreich, geht das gerät in die Erhaltungsla­dung über.
· Überwachen Sie diese Phase, da es hier u. U. zu einer starken Erwärmung des Akkus oder zum Gasen bzw. sogar „Kochen” kommen kann (hängt vom Akkuzustand ab). Hier treten explosive Gase aus - nicht rauchen!
Bei Bedarf kann der Rekonditionierungsprozess durch erneutes 3 s langes
Drücken der Rekonditionierungstaste (3) abgebrochen werden.
5.2 Ladestrom einstellen
· Sie können, je nach Akkukapazität und Ladestromvorgabe des Akkuherstel­lers, den maximalen Ladestrom begrenzen. Im Auslieferungszustand sind 100% = 25 A eingestellt.
· Stellen Sie dazu mit einem kleinen Schraubendreher den Ladestromschalter (5) entsprechend des Aufdrucks in der Gehäuseklappe ein.
· Nach einem Neustart des Gerätes (vom Netz trennen und wieder verbinden) wird jetzt der eingestellte Stromlevel als Prozentangabe im Display angezeigt.
5.3 Der Temperatursensor
Achtung! Der Temperatursensor darf nur am Minuskabel (schwarz) des Ladege-
rätes befestigt werden. Ein Befestigen am Pluskabel zerstört Lader und Sensor.
Ab Werk ist der
Sensor in der Minus-Klemme fest montiert. Lassen Sie ihn dort.
10
Page 11
· Der Temperatursensor passt die Ladeparameter des Ladegerätes an die ak­tuelle Umgebungstemperatur an. Deshalb darf dieser sich weder in einem Kühlluftstrom befinden noch unter direkter Wärme- oder Kälteeinwirkung.
Der Temperaturbezugspunkt für den Sensor ist 25°C.
Steigt die Umgebungstemperatur, wird die Ladespan­nung um 20 mV je °C abgesenkt. Bei 60°C wird der Lader abgeschaltet. Dies wird durch nebenstehendes Symbol angezeigt.
5.4 Fehleranzeigen/Warnungen
· Bricht der Lader den Ladevorgang ab, liegt ein Fehler vor. Dieser wird im Dis­play angezeigt:
Lader zu warm, abkühlen lassen Lüfter defekt/blockiert
Ausgangsspannung zu hoch Akku defekt
Ausgangsstrom zu hoch Temperatur über 60°C
Akku verpolt angeschlossen Ladekabel kurzgeschlossen
11
Page 12
6. Störungsbeseitigung
Problem Anzeige Ursache Lösung
Lader schaltet sich nicht ein
Keine Lade­spannung
Akku wird nicht voll geladen
Display wird nicht aktiviert
Kurzschluss Kurzschluss
Übertempe­ratur Lader
Überladean­zeige
Verpolung Akku verpolt
Lüfter defekt Lüfter defekt
Display-An­zeige normal ablaufend
Keine Netz­spannung
Netzsiche­rung defekt
an Akku oder Ladekabel
Lader über­hitzt
Akku zu stark geladen
angeschlos­sen
oder blo­ckiert
Akku­Verbindung mangelhaft
Falscher Akkutyp gewählt
Akkukapazi­tät zu groß
Akku verbraucht/ geschädigt
Falscher Ladestrom gewählt
Netzkabel/Steckdose kont­rollieren
Netzsicherung durch Elektro­fachkraft ersetzen lassen
Kurzschluss beseitigen, wenn innerhalb 20 s möglich, stellt sich das Gerät automatisch zurück
Umgebung zu warm Belüftungsöffnungen frei machen.
Akkukapazität nicht im Be­reich des Laders
Korrekte Polarität kontrollieren
Neustarten und darauf achten, ob der Lüftertest ausgeführt wird
Verbindung prüfen, Sitz der Ladeanschlüsse
Einstellung (4) überprüfen, nach Wechsel Lader neu starten
Wenn Kapazität >250 Ah, neuen Ladevorgang starten
Akku austauschen
Ladestrom an Akku anpassen (5)
12
Page 13
Lange Ladezeit, die Ladeend­spannung wird auch nach 20 h nicht erreicht
Konstant­stromladung wird nicht abgeschlos­sen
Lader bleibt bei ABS stehen
Lader bleibt bei BULK stehen
Interner Defekt
Falscher Akkutyp eingestellt
Akku ist stark tiefentladen und der Soft-Start kann nicht komplett ab­geschlossen werden
Akkutem­peratur zu hoch
Kontaktieren Sie unseren Service
Einstellung (4) überprüfen, nach Wechsel Lader neu starten
Akku einen Tag stehen lassen und einen erneuten Ladever­such unternehmen. Wird der Ladevorgang wieder nicht fort­geführt, ist der Akku defekt.
Mitgelieferten Temperatur­sensor einsetzen, um das Ladegerät anzupassen
7. Wartung, Lagerung und Pflege
· Trennen Sie das Gerät nach dem Einsatz vom Stromnetz und vom versorgten Gerät.
· Lagern Sie das Gerät sauber, kühl und trocken.
· Reinigen Sie das Gerät nur im ausgeschalteten, vom Stromnetz getrenntem Zustand mit einem trockenen Leinentuch. Bei stärkeren Verschmutzungen kann das Reinigungstuch leicht mit Wasser angefeuchtet sein. Keine Reini­gungsmittel und Chemikalien einsetzen! Nicht auf das Display drücken!
13
Page 14
8. Technische Daten
Eingangsspannung: 200 - 240 V AC, 50 Hz Ausgangsstrom: 25 A max. Ladestrom: 5 A/1,5 A je nach Mode Ladeendspannungen: Nass 14,4 V, Erhaltungsladung mit 13,5 V AGM 14,3 V, Erhaltungsladung mit 13,2 V GEL 14,1 V, Erhaltungsladung mit 13,7 V CALCIUM 15,1 V, Erhaltungsladung mit 13,8 V Recondition (Nass) 15,9 V, 3 A Netzgeräte-Modus (Power Supply):13,3 V, 25 A Soft_Start-Modus: wenn Akkuspannung <11 V, 12/2 Ladestrom Restwelligkeit: <200 mVss Effizienz (WET): >85% Überlastschutz: ja Überspannungsschutz: ja Kurzschlussschutz: ja Übertemperaturschutz: ja Verpolschutz: ja Temperaturanpassung Ladekurve: ja Abm. (B x H x T): 220 x 80 x 140 mm
9. Entsorgungshinweis
Gerät nicht im Hausmüll entsorgen!
Dieses Gerät entspricht der EU-Richtlinie über Elektronik- und Elektro-Altgeräte (Altgeräteverordnung) und darf daher nicht im Hausmüll entsorgt werden. Entsorgen Sie das Gerät über Ihre kommunale Sammelstelle für Elektronik-Altgeräte!
14
Page 15
15
Page 16
16
Loading...