Da Navico seine Produkte fortlaufend verbessert, behalten wir uns
das Recht vor, jederzeit Änderungen am Produkt vorzunehmen,
die sich ggf. nicht in dieser Version des Handbuchs wiederfinden.
Wenden Sie sich an Ihren Vertriebspartner vor Ort, wenn Sie
Unterstützung benötigen.
Der Eigentümer ist allein dafür verantwortlich, die Geräte so
zu installieren und zu verwenden, dass es nicht zu Unfällen,
Verletzungen oder Sachschäden kommt. Der Nutzer dieses
Produktes ist allein für die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften an
Bord verantwortlich.
NAVICO HOLDING AS UND IHRE TOCHTERGESELLSCHAFTEN,
NIEDERLASSUNGEN UND PARTNERGESELLSCHAFTEN ÜBERNEHMEN
KEINERLEI HAFTUNG FÜR JEGLICHE VERWENDUNG DES
PRODUKTES IN EINER WEISE, DIE ZU UNFÄLLEN, SCHÄDEN ODER
GESETZESVERSTÖSSEN FÜHREN KÖNNTE.
Leitsprache: Diese Angaben, jegliche Anleitungen, Benutzerhandbücher und andere Informationen zum Produkt (Dokumentation)
werden oder wurden ggf. aus einer anderen Sprache übersetzt
(Übersetzung). Im Fall von Konflikten mit jeglicher Übersetzung
der Dokumentation gilt die englischsprachige Version als offizielle
Fassung.
Dieses Handbuch beschreibt das Produkt zum Zeitpunkt des
Drucks. Die Navico Holding AS und ihre Tochtergesellschaften,
Niederlassungen und Partnergesellschaften behalten sich das Recht
vor, Änderungen an den technischen Daten ohne Ankündigung
vorzunehmen.
Eine Garantiekarte wird als separates Dokument mitgeliefert.
Rufen Sie bei Fragen die Herstellerwebsite für Ihr Gerät oder Ihr
System auf: www.lowrance.com
| Link-6 Benutzerhandbuch
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RF-Emissionshinweis
Dieses Gerät entspricht den FCC-Grenzwerten für Strahlenbelastung, die für eine nicht kontrollierte Umgebung festgelegt
wurden. Die Antenne dieses Gerätes muss entsprechend den
Vorgaben in diesem Handbuch installiert werden. Außerdem muss
im Betrieb ein Mindestabstand von 1,8 m zwischen den Antennen
und allen in der Nähe befindlichen Personen eingehalten werden
(einschließlich der Extremitäten wie Hände, Handgelenke und
Füße). Des Weiteren darf dieser Transmitter nicht an gleicher Stelle
wie andere Antennen oder Transmitter installiert oder gleichzeitig
mit anderen Antennen oder Transmittern betrieben werden.
FCC-Angaben
Dieses Gerät entspricht Teil 15 der FCC-Vorschriften. Für den
Betrieb gelten die folgenden beiden Bedingungen: (1) Dieses Gerät
darf keine schädlichen Störungen verursachen, und (2) dieses
Gerät muss jede Störung tolerieren, einschließlich Störungen, die
unerwünschte Betriebsfolgen haben können.
¼ Hinweis: Dieses Gerät wurde geprüft, und die Einhaltung der Gren-
zwerte für digitale Geräte der Klasse B gemäß Teil 15 der FCC-Bestimmungen für dieses Gerät wurde bestätigt. Diese Grenzwerte
sollen bei einer normalen Installation einen angemessenen Schutz
vor nachteiligen Störungen bieten. Dieses Gerät erzeugt, verwendet
und sendet ggf. Radiofrequenzenergie und kann, wenn es nicht gemäß den Anweisungen installiert und verwendet wird, schädliche
Störungen der Funkkommunikation verursachen. Es gibt jedoch keine Garantie, die das Auftreten von Störungen bei einer bestimmten
Installation ausschließt. Wenn dieses Gerät schädliche Störungen
des Funk- oder Fernsehempfangs verursacht, was durch Aus- und
Einschaltung der Ausrüstung ermittelt werden kann, empfehlen wir
dem Benutzer, zu versuchen, die Störung durch eine der folgenden
Maßnahmen zu beseitigen:
• Neuausrichten oder -positionieren der Sende-/Empfangsantenne
• Erhöhen des Abstands zwischen Ausrüstung und Empfänger
• Verbinden der Ausrüstung mit einem Ausgang eines anderen
Stromkreises als dem Stromkreis, mit dem der Empfänger
verbunden ist
• Kontaktieren des Händlers oder eines erfahrenen Technikers
• Für den Anschluss eines externen Gerätes an die seriellen
Anschlüsse muss ein abgeschirmtes Kabel verwendet werden.
| Link-6 Benutzerhandbuch
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Innovation, Science und Economic
Development Canada Compliance
Dieses Gerät entspricht den HF-Grenzwerten für Strahlenbelastung
der ISEDC, die für eine nicht kontrollierte Umgebung festgelegt
wurden. Dieser Transmitter darf nicht an gleicher Stelle wie andere
Antennen oder Transmitter installiert oder gleichzeitig mit anderen
Antennen oder Transmittern betrieben werden. Dieses Gerät sollte
mit einem Mindestabstand von 1,8 m zwischen der Strahlungsquelle
und Ihrem Körper angebracht und betrieben werden.
CE-Konformitätserklärung
Dieses Produkt entspricht der CE-Kennzeichnung im Rahmen der
Richtlinie 2014/53/EU. Die entsprechende Konformitätserklärung
steht im Bereich der Modelldokumentation auf der folgenden
Webseite zur Verfügung: http://www.lowrance.com
Warnung
Der Benutzer wird explizit darauf hingewiesen, dass durch jegliche
Änderungen oder Modifikationen, die nicht ausdrücklich durch die
für die Konformität verantwortliche Partei genehmigt wurden, die
Berechtigung des Benutzers zur Nutzung erlöschen kann. Dieses
Gerät erzeugt, verwendet und sendet ggf. Radiofrequenzenergie
und kann, wenn es nicht gemäß den Anweisungen installiert und
verwendet wird, schädliche Störungen der Funkkommunikation
verursachen. Es gibt jedoch keine Garantie, die das Auftreten von
Störungen bei einer bestimmten Installation ausschließt. Wenn
dieses Gerät schädliche Störungen des Funk- oder Fernsehempfangs
verursacht, was durch Aus- und Einschaltung der Ausrüstung
ermittelt werden kann, empfehlen wir dem Benutzer, zu versuchen,
die Störung durch eine der folgenden Maßnahmen zu beseitigen:
• Neuausrichten oder -positionieren der Sende-/Empfangsantenne
• Erhöhen des Abstands zwischen Ausrüstung und Empfänger
• Verbinden der Ausrüstung mit einem Auslass an einem anderen
Stromkreis als dem Stromkreis des Empfängers
• Kontaktieren des Händlers oder eines erfahrenen Technikers.
4 |
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Für den Gebrauch in folgenden EU-Ländern
konzipiert
Republik
DK – DänemarkLI – LiechtensteinES – Spanien
EE – EstlandLT – LitauenSE – Schweden
FI – FinnlandLU – LuxemburgCH – Schweiz
FR – FrankreichMT – MaltaTR – Türkei
DE – DeutschlandNL – NiederlandeUK – Vereinigtes
GR – GriechenlandNO – Norwegen
LV – LettlandSI – Slowenien
Königreich
Warenzeichen
Lowrance® und Navico® sind eingetragene Warenzeichen von
Navico.
NMEA® und NMEA 2000® sind eingetragene Warenzeichen der
National Marine Electronics Association.
Navico empfiehlt, die Anforderungen für die FunkbetriebLizenzierung Ihres Landes zu überprüfen, bevor Sie die UKWFunkanlage verwenden. Der Bediener ist allein verantwortlich für
die Einhaltung einer korrekten Installation und Verwendung der
Funkanlage.
Hinweise zur MMSI und DSC
Die Benutzer-MMSI (Maritime Mobile Service Identity) ist eine
eindeutige neunstellige Rufnummer. Sie wird von DSC-fähigen
Transceivern (Digital Selective Calling) für See- und Küstenfunk
verwendet. Digital Selective Calling bietet deutliche Sicherheitsund Komfortvorteile gegenüber älteren UKW-Funkgeräten ohne
diese Funktionalität.
¼ Hinweis: Viele Länder verfügen über keine Relay-Station, die das
Weiterleiten von DSC-Nachrichten unterstützt. DSC kann dennoch
| Link-6 Benutzerhandbuch
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für die direkte Kommunikation von Schiff zu Schiff verwendet wer-
!
den, insofern das andere Schiff mit einem DSC-fähigen Funkgerät
ausgestattet ist.
Um die DSC-Funktion nutzen zu können, benötigen Sie eine
Benutzer-MMSI, die Sie in Ihr Funkgerät eingeben. Wenden Sie sich
an die entsprechenden Behörden in Ihrem Land, um eine MMSINummer zu erhalten – hierfür können Gebühren anfallen. Den
zuständigen Ansprechpartner können Sie bei Ihrem LowranceHändler erfragen.
¼ Hinweis: DSC-Notrufe, die von diesem Funkgerät ausgehen, unter-
liegen denselben Reichweiteneinschränkungen wie gewöhnliche
UKW-Übertragungen. DSC-Notrufe funktionieren nur, wenn sich das
Schiff innerhalb der Reichweite einer GMDSS-Küstenfunkstelle befindet. Die typische UKW-Reichweite liegt etwa bei 20 sm, wobei diese
u. a. je nach Installation, Art der Antenne und Wetterbedingungen
stark variieren kann.
Informationen zu diesem Handbuch
Dieses Handbuch dient als Referenzleitfaden für die Installation und
den Betrieb des Link-6 UKW-Funkgerätes. Wichtige Informationen,
die besondere Aufmerksamkeit erfordern, werden wie folgt
hervorgehoben:
¼ Hinweis: Soll die Aufmerksamkeit des Lesers auf eine Anmerkung
oder wichtige Informationen lenken.
Warnung: Wird verwendet, wenn Benutzer gewarnt werden
sollen, vorsichtig vorzugehen, um Verletzungen und/oder Sachschäden zu vermeiden.
6 |
| Link-6 Benutzerhandbuch
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Inhalt
8 Allgemeine Informationen
9 So können Sie Menüs anzeigen und darin navigieren:
So können Sie Menüs anzeigen und darin
navigieren:
Mit den meisten Tasten, wie auch mit den beiden Drehknöpfen
lassen sich Menüs mit verschiedenen Optionen öffnen.
Der Kanalwahlknopf dient auch zum Scrollen durch die Optionen.
Die aktuell ausgewählte Option ist mit einer schwarzen Leiste
unterlegt und die Schrift wird zu Weiß invertiert.
Durch Drücken des Kanalknopfes wird eine hervorgehobene Option
ausgewählt.
Wenn eine Optionenliste zu lang für die Seite ist, wird eine
Bildlaufleiste auf der rechten Seite des Bildschirms angezeigt. Das
schwarze Rechteck auf der Bildlaufleiste zeigt die relative Position
der markierten Option in der Liste.
Bildlaufleiste zeigt weitere
Optionen oberhalb und
unterhalb des angezeigten
Textes an.
Drücken Sie die Taste EXIT (Beenden), um zum vorherigen Menü zu
gelangen, oder das Menü vollständig zu verlassen.
Eingabe alphanumerischer Daten
Drehen Sie den Kanalknopf, um durch die alphanumerischen
Zeichen zu scrollen.
Drücken Sie den Kanalknopf, um ein Zeichen auszuwählen und zum
nächsten fortzuschreiten.
Um zum vorherigen Schritt zu gelangen, drücken Sie die Taste
Menü. Drücken Sie X, um die Eingabe abzubrechen und zum
vorherigen Menü zurückzukehren.
LCD-Symbole und -Bedeutungen
Bei Inbetriebnahme von Link-6 werden vorübergehend Marke,
Modell, Region, Softwareversion und Ihre MMSI angezeigt.
Im Folgenden werden die direkten Funktionen der Tasten/Knöpfe
erläutert. Falls notwendig, werden zusätzliche Informationen zu
den über die Tasten aufrufbaren Menüs in den folgenden Kapiteln
beschrieben.
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11
1
2
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1. Kanalknopf / Zur Auswahl drücken
Drehen Sie den Drehknopf zur Kanalauswahl, Menüauswahl,
alphanumerischen Eingabe und Feineinstellung der
Hintergrundbeleuchtung (abhängig vom aktiven Menü).
Kurzdrücken, um eine Auswahl im Menü zu treffen (Eingabe).
Lang drücken, um MY CHANNELS (Meine Kanäle) zu öffnen.
2. VOL / SQL
Lautstärke- und Squelch-Wert.
Knopf Kurz drücken, um auszuwählen, welche Steuerung angepasst
werden soll. Die aktuell ausgewählte Einstellung wird in jeder Option durch
einen kleinen dreieckigen Pfeil über der Leistenebene angezeigt. Das
Drehen des Knopfes im Uhrzeigersinn erhöht die Einstellung, entgegen
dem Uhrzeigersinn wird sie verringert. Lautstärkeregelung gilt für interne
und externe Lautsprecher.
Lang drücken, um die SCHNELLZUGRIFFE zu öffnen.
3. EXIT (Beenden)
Drücken Sie bei der Menünavigation die Taste EXIT (Beenden), um
falsche Einträge zu korrigieren, Menüs zu verlassen, ohne Änderungen zu
speichern, und um zum vorherigen Bildschirm zurückzukehren.
4. DSC-FUNKRUF / MENÜAUSWAHL
Durch kurzes Drücken dieser Taste rufen Sie das DSC Call-Menü auf, um
DSC-Funkrufe durchzuführen.
Lang drücken, um die Seite Menüauswahl zu öffnen.
5. Stromversorgung / Hintergrundbeleuchtung
Kurz drücken, um die Hintergrundbeleuchtung nacheinander anzupassen.
Durch wiederholtes kurzes Drücken der Ein-/Ausschalttaste gehen
Sie Schritt für Schritt durch die umfangreichen Anpassungen der
Hintergrundbeleuchtung. Der Kanalknopf kann verwendet werden, um
Feineinstellungen vornehmen.
Lange drücken, um das Funkgerät ein- oder auszuschalten.
6. Wetterkanal
Kurz drücken (kanadische und US-Modelle): Drücken Sie diese Taste, um
die zuletzt ausgewählte NOAA/kanadische Wetterstation zu hören.
Bei allen anderen Modellen, wechselt der Kanal auf die vom Benutzer
programmierte Wahl.
Lange drücken (nur nicht-kanadische und nicht-US-Modelle): Um den
aktuellen Kanal als Wetterkanal speichern.
7. SCAN
Kurz drücken, um den ALL SCAN-Modus aufzurufen.
ALL SCAN sucht alle Kanäle nacheinander auf Aktivitäten ab.
Bei Eingang eines Signals, stoppt der Suchlauf bei diesem Kanal und der
Bildschirm zeigt das Symbol BUSY an. Wird länger als 5 Sekunden kein
Signal empfangen, wird der Suchlauf automatisch wieder aufgenommen.
Drehen Sie den Kanalknopf, um vorübergehend einen besetzten Kanal
zu überspringen (sperren) und den Suchlauf wieder aufzunehmen. Die
Drehrichtung legt fest, ob die Kanalnummern aufsteigend oder absteigend
(d. h. "vorwärts" oder "rückwärts") abgesucht werden. Wenn der Suchlauf
auch nach einem vollständigen Zyklus fortgesetzt wird, hält dieser wieder
an diesem Kanal. Beachten Sie, dass der Prioritätskanal nicht übersprungen
werden kann.
Drücken Sie Eingabe, um den Kanal dauerhaft zu überspringen. Das
Symbol SKIP (Überspringen) wird auf dem LCD für diesen Kanal angezeigt.
Um einen übersprungenen Kanal zu beenden, wählen Sie den Kanal im
Normalmodus (nicht im Suchlauf ) aus, und drücken Sie die Taste Eingabe
– das Symbol SKIP (Überspringen) verschwindet. Das Einschalten des
Funkgerätes stellt außerdem alle übersprungenen Kanäle wieder her.
Drücken Sie SCAN (Suchlauf ) oder EXIT (Beenden) während des aktiven
Scanvorgangs, um am aktuellen Kanal anzuhalten und zum normalen
Betrieb zurückzukehren.
SCAN (Suchlauf) im normalen Betrieb lange drücken, um das SCAN-Menü
aufzurufen.
8. TRI (WATCH)
Kurz drücken, um DUAL WATCH- oder TRI WATCH (insofern "Watch"-Kanal
eingestellt ist)
Lang drücken, um den aktuellen Kanal als Überwachungskanal
einzustellen.
Wenn die TRI-Taste kurz gedrückt wird, wechselt das Funkgerät zum DUALoder TRI-Watch-Modus, abhängig davon, ob ein Kanal eingerichtet wurde.
Ohne einen Überwachungskanal wechselt das Funkgerät zu DUAL
WATCH, in welchem die "überwachten" Kanäle der aktuelle Kanal und der
Prioritätskanal (der Notrufkanal, CH16 für die meisten Länder) sind.
Bei ausgewähltem Überwachungskanal wird TRI-WATCH überall dort
aktiviert, wo der aktuelle Kanal, der "Watch"-Kanal und der Prioritätskanal
zu den "überwachten" Kanälen gehört (der Notrufkanal, CH16 für die
meisten Länder).
Wenn das Funkgerät auf das "Land: USA“ eingestellt ist, werden zwei
Prioritätskanäle überwacht – Kanal 9 und Kanal 16.
9. 16/9 (Funk- und Handgerät)
Kurz drücken, um zum Prioritätskanal zu wechseln. Drücken Sie die Taste
erneut, um zum ursprünglichen Kanal zurückzukehren.
Für US-Modelle: Lange Drücken, um Kanal 09 als Prioritätskanal
festzulegen.
Der voreingestellte Prioritätskanal ist CH16.
10. DISTRESS
Kurz drücken, um einen Notruf zu starten, wenn die Art des Notrufs aus
einer Liste ausgewählt werden kann.
Notfallknopf lange drücken, um einen "unbestimmten“ Notruf abzusetzen.
Dieser Funkruf wird an alle DSC-fähigen Funkgeräte übermittelt, und löst
auf allen DSC-Funkgeräten in Reichweite einen Alarm aus.
Wenn Positionsinformationen verfügbar sind, werden diese in der
Übertagung miteinbezogen.
11. H/L (nur Handmikrofon)
Sendeleistung.
Drücken Sie diese Taste, um zwischen hoher (25 W) und niedriger (1 W)
Leistung in der gesamten Kanalbank zu wechseln. Die Auswahl HI oder LO
wird auf dem LCD-Display angezeigt.
Einige Kanäle lassen nur niedrige Leistungsübertragung zu. Während einer
dieser Kanäle aktiv ist, ertönt ein akustisches Fehlersignal beim Versuch, die
Übertragungsleistung zu ändern.
Einige Kanäle lassen anfänglich nur eine niedrige Leistungsübertragung zu,
dies kann jedoch durch hohe Leistungsübertragung aufgehoben werden,
durch Drücken (und Gedrückthalten) von H/L nach Drücken von PTT.
Halten Sie nach Loslassen der Taste PTT die Taste H/L gedrückt, wenn die
Übertragung erneut bei hoher Leistung erfolgen soll.
14 |
12. + / - (nur Handmikrofon)
Kanalwechsel.
Kurz drücken, um einen Kanal nach oben (+) oder eine Kanal nach unten
(-) zu springen. Wird die Taste gedrückt gehalten, springt die Auswahl nach
kurzer Verzögerung schnell durch die Kanäle.
13. PTT (nur Handmikrofon)
Sprechtaste.
Drücken Sie die Taste, um zu senden. Nur während der zu übermittelnden
Nachricht gedrückt halten. Funkgerät kann während dem Senden nicht
Durch langes Drücken der Taste MENU (Menü) wird die Seite
MENU SELECT (Menüauswahl) geöffnet. Im Folgenden wird die
Menüstruktur (nur 1. und 2. Ebene) angezeigt:
ALL SCAN
ALL CHANNELS + 16
SCAN
WATCH
DISPLAY
RADIO SETUP
DSC SETUP
ALARMS
RESET
MY CHANNELS
MY CHANNELS + 16
EDIT MY CHANNELS (choose channels)
DUAL WATCH
TRI WATCH
SET WATCH CHANNEL (choose channel)
TIME DISPLAY (ON / OFF)
POS DISPLAY (ON / OFF)
COG/SOG (ON / OFF)
BACKLIGHT (OFF, 1-10)
CONTRAST (0-10)
SENSITIVITY (DISTANT/LOCAL)
UIC (USA/INT’L/CANADA)
POWER OUTPUT (HIGH/LOW)
CH NAME (>)
KEY BEEP (0-10)
UNITS (>)
INT SPEAKER (ON/OFF)
EXT SPEAKER (ON/OFF)
GPS (>)
TIME (>)
VESSEL CALLSIGN (>)
MENU TIMEOUT (>)
DSC FUNCTION (X)
USER MMSI (>)
ATIS FUNCTION (ON/OFF)
SEA/INLAND USE (SEA/INLAND)
ATIS MMSI (>)
INDIVIDUAL ACKN. (AUTO/MANUAL)
POS ACKNOWLEDGE (>)
AUTO SWITCH (ON/OFF)
TEST ACKNOWLEDGE (AUTO/MANUAL)
RX DISTR WHILE OFF (X)
DSC TIMEOUT (>)
GPS ALERT (>)
WX ALERT (>)
DSC ALARM (>)
(YES/CANCEL)
(EU cloned radio only)
(EU cloned radio only)
(EU cloned radio only)
(US cloned radio only)
Taste:
(>) weitere Menüoptionen.
(X) Auswahl umschalten. "X" bedeutet, dass die Option aktiviert ist.
Scan (Menü durchsuchen)
Dieses Menü dient zur Auswahl eines Suchlaufmodus sowie zur
Aktivierung und Auswahl der gescannten Kanäle über die Liste MY
CHANNELS (Meine Kanäle).
¼ Hinweis: Suchlauf ist nicht verfügbar, wenn das ATIS-Modus einge-
schaltet ist.
All scan (Scannt alle)
Scannt alle Kanäle zyklisch.
Funkmenüs | Link-6 Benutzerhandbuch
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All channels (Alle Kanäle) + 16
Scannt alle Kanäle zyklisch aber prüft den Prioritätskanal nach jeder
Kanalabstufung.
My channels (Meine Kanäle)
Alle in EDIT MY CHANNELS (Bearbeitung meiner Kanäle)
ausgewählten Kanäle scannen.
My channels (Meine Kanäle) + 16
Scannt alle in EDIT MY CHANNELS (Bearbeitung meiner Kanäle)
ausgewählten Kanäle und prüft gleichzeitig den Prioritätskanal nach
jeder Kanalabstufung.
Edit my channels (Bearbeiten meiner Kanäle)
Ermöglicht die Erstellung einer benutzerdefinierten Liste von
Kanälen - welche in MY CHANNELS (Meine Kanäle) verwendet wird.
16 |
Watch
Dieses Menü dient zur Auswahl eines Überwachungsmodus,
zur Aktivierung und Auswahl des Überwachungskanals.
Überwachungsmodi können als Kanalsuchlauf in einer Teilgruppe
von Kanälen betrachtet werden, in der gescannte Kanäle alle
3 Sekunden "ausgelistet“ werden, um zu ermitteln, ob eine
Funkverbindung besteht.
¼ Hinweis: Beobachtungsmodi sind nicht verfügbar, wenn das
ATIS-Modus eingeschaltet ist.
Dual Watch
Wählen Sie diese Option, um den aktuellen Kanal und den
Prioritätskanal (Kanal 16) zu überwachen.
Funkmenüs | Link-6 Benutzerhandbuch
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TRI Watch
Wählen Sie diese Option, um den aktuellen Kanal, den vom Benutzer
ausgewählten "Beobachtungs"-Kanal und den Prioritätskanal (Kanal
16) zu überwachen.
Set Watch channel (Überwachungskanal einstellen)
Ermöglicht die Auswahl eines Beobachtungskanals aus allen
verfügbaren Kanälen. Der ausgewählte Kanal wird vom Tri WatchModus verwendet.
¼ Hinweis: Wenn das Funkgerät für den US-Markt konfiguriert ist,
werden zwei Prioritätskanäle überwacht: Kanal 9 und Kanal 16.
Display
Dieses Menü ermöglicht dem Benutzer die angezeigten
Bildschirminformationen teilweise anzupassen und die Lesbarkeit
des Bildschirms einzurichten, um dem Benutzer optimale
Betriebsbedingungen zu bieten.
Time display (Zeitanzeige)
Auswählen, um die Zeitanzeige auf ON (Ein) oder OFF (Aus) zu
schalten.
Wenn die Zeitanzeige auf EIN geschaltet ist, wird COG/SOG
aufgrund der beschränkten Bildschirmauflösung ausgeschaltet.
LOC (Lokale Zeit) wird unterhalb der Zeitanzeige angegeben,
wenn eine UTC-Zeitverschiebung (Coordinated Universal Time)
eingegeben wurde; andernfalls wird stattdessen UTC angezeigt,
wenn keine Zeitverschiebung angeben wurde.
POS display (POS-Anzeige)
Schalten Sie die vom verbundenen GPS angezeigte Position auf ON
(Ein) oder OFF (Aus).
COG/SOG
Schalten Sie das vom verbundenen GPS angezeigte COG/SOG auf
ON (Ein) oder OFF (Aus).
Wenn diese Option aktiviert wird, wird die Zeitanzeige aufgrund der
beschränkten Bildschirmauflösung abgeschaltet.
Funkmenüs | Link-6 Benutzerhandbuch
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Backlight (Beleuchtung)
Wählen Sie diese aus, um die Hintergrundbeleuchtung mithilfe des
Kanalknopfes anzupassen. Bereich ist OFF (Aus), dann bei 1 bis 10.
Drücken Sie die Taste MENU SELECT (Menüauswahl), um das
Nachtmodus zu aktivieren (Anzeige wird invertiert).
Contrast (Kontrast)
Wählen Sie diese Option aus, um den Kontrast des Bildschirms
mithilfe des Kanalknopfes anzupassen. Der Bereich liegt zwischen
00 bis 10.
Radio setup (Einrichten der Funkanlage)
Das Funk-Setup-Menü beinhaltet Einstellungen, die normalerweise
bei der Installation konfiguriert werden und nur selten geändert
werden müssen.
LOCAL/DIST
Verwenden Sie LOCAL/DIST, um die Empfindlichkeit des Empfängers
entweder lokal (LOCAL) oder über Distanzen (DIST) zu verbessern.
Auf offener See wird LOCAL nicht empfohlen. Diese Einstellung
eignet sich für Bereiche mit starken Funkgeräuschen, z. B. in der
Nähe eines verkehrsreichen Hafens oder einer Stadt.
18 |
UIC
Wählen Sie zwischen US-, internationalen oder kanadischen
Kanalbänken aus. Das LCD-Display zeigt die ausgewählte Kanalbank
sowie den zuletzt verwendeten Kanal an. Sämtliche Kanaltabellen
werden in „Kanaltabellen“ auf Seite 44 angezeigt.
¼ Hinweis: UIC ist unter Umständen nicht bei allen Modellen verfüg-
bar.
Power output (Ausgangsleistung)
Schalten Sie zwischen hoher (25 W) und niedriger (1 W)
Übertragungsleistung für die gesamte Kanalbank hin und her.
Die Auswahl HI oder LO wird auf dem LCD-Display angezeigt.
Eine niedrige Übertragungsleistung benötigt deutlich weniger
Batteriestrom (etwa 1/4), weswegen sie für die Übertragung
bei geringen Reichweiten und bei begrenzter Batteriekapazität
empfohlen wird.
Funkmenüs | Link-6 Benutzerhandbuch
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¼ Hinweis: Einige Kanäle können nicht auf hohe Leistung geschaltet
werden, und werden daher, unabhängig von den Ausgangseinstellungen im Menü, LO (niedrig) anzeigen.
CH Name (Kanalbezeichnung)
Mit CH NAME (Kanalbezeichnung) können Sie die auf dem Bildschirm angezeigten Kanalbezeichnungen bearbeiten oder löschen.
Wählen Sie diese Option, um die bestehende Bezeichnung des
aktuell verwendeten Kanals zu bearbeiten. Er darf maximal 12
Zeichen lang sein.
Key beep (Tastentöne)
Wählen Sie diese Option, um die Tastentonlautstärke anzupassen.
Die Lautstärke kann von 00 bis 10 eingestellt werden (wobei 00
ausgeschaltet und 10 am lautesten ist).
Units (Einheiten)
Wählen Sie SPEED (Geschwindigkeit) aus, um die Anzeige auf KNOTS
(Knoten), MPH (mp/h) oder KPH (km/h) einzustellen
Wählen Sie COURSE (Kurs) aus, um zwischen der Anzeige MAGNETIC
(magnetisch) und TRUE (wahr) hin- und herzuschalten.
Eine wahre Nordrichtung berechnet die magnetische Missweisung
mit ein.
Ein Gerät mit magnetischem Nordkurs muss auch magnetische
Variationsdaten enthalten, wenn der Kurs als wahre Nordreferenz
angezeigt wird.
INT speaker (Externen Lautsprecher)
Wählen Sie diese Option aus, um die externen Lautsprecher der
Funkanlage auf ON (Ein) oder OFF (Aus) zu schalten.
Eingehende Anrufe und akustische DSC-Alarme werden verhindert
aber Tastentöne und Alarme sind weiterhin hörbar.
EXT speaker (Externe Lautsprecher)
Wählen Sie diese Option aus, um die externen Lautsprecher der
Funkanlage auf ON (Ein) oder OFF (Aus) zu schalten.
Eingehende Gespräche und DSC-Alarme werden verhindert aber
Tastentöne und Alarme sind weiterhin hörbar.
Funkmenüs | Link-6 Benutzerhandbuch
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GPS
Manuell
Wählen Sie MANUELL, um eine GPS-Position (und Zeit) aus
einer anderen Quelle einzugeben, wenn das Funkgerät keine
Positionsdaten von einer externen Antenne empfängt oder keine
Antenne angeschlossen ist.
Die manuell eingegebene GPS-Position kann in DSC-Funkrufen
verwendet werden.
Wenn die POS-Anzeige eingeschaltet ist, werden die geografische
Breite und Länge auf dem Bildschirm mit dem Präfix "M" angezeigt,
was auf einen manuellen Eintrag hinweist.
¼ Hinweis: Der manuelle Eintrag wird automatisch ersetzt, wenn eine
reale GPS-Position über den NMEA 0183-Anschluss empfangen wird.
CHECKSUM
Auswählen, um zwischen ON (Ein) und OFF (Aus) hin- und
herzuschalten. Bei Aktivierung werden Daten ignoriert, wenn sie
nicht mit der Prüfsumme übereinstimmen (d. H. keine Toleranz für
Datenbeschädigung).
20 |
GPS SIM
Auswählen, um zwischen ON (Ein) und OFF (Aus) hin- und
herzuschalten.
Immer wenn der GPS-Simulator auf ON (Ein) geschaltet ist, werden
simulierte Daten zur Fahrt über Grund (SOG), Kurs über Grund (COG)
und B/L-Position auf dem Bildschirm angezeigt. Dient ausschließlich
zu Demonstrationszwecken. Das Symbol SIM wird angezeigt, um
den Benutzer darauf hinzuweisen, dass dieser Modus aktiv ist.
¼ Hinweis: Im Simulatormodus ist eine DSC-Übertragung nicht mög-
lich.
¼ Hinweis: Die GPS-Simulation wird immer auf OFF (Aus) geschaltet,
wenn die Funkanlage die Stromzufuhr ein- und ausschaltet, oder
wenn echte GPS-Daten über den COM-Anschluss verfügbar sind.
Funkmenüs | Link-6 Benutzerhandbuch
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Time (Zeit)
Zeitverschiebung
Wählen Sie TIME OFFSET, um die Differenz zwischen UTC und
Ortszeit einzugeben. Die Differenz kann in 15-Minuten-Schritten bis
zu einer maximalen Verschiebung von ±13 Stunden eingegeben
werden. Passt sich nicht automatisch an die Zeitumstellung an.
Uhrzeitformat
Wählen Sie diese Option, um zwischen dem 12- und
24-Stundenformat auszuwählen.
Vessel callsign (Rufzeichen des Schies)
Auswählen, um Rufzeichen des Schiffes einzugeben. Wird nicht für
den Funk verwendet - nur für die eigenen Unterlagen.
Menu timeout (Menüabschaltung)
Ein Inaktivitätszeitlimit kann so eingerichtet werden, dass das
Funkgerät in den normalen Betriebsmodus zurückwechselt, wenn
keine Aktivität vom Bediener des Funkgerätes ausgeht, während das
Funkgerät ein Menü anzeigt.
Wählen Sie zwischen NONE (keine), 5 MINS (5 min), 10 MINS
(10 min) und 15 MINS (15 min).
(Voreingestellt ist 10 MINS (10 min)).
¼ Hinweis: Ein anderes Zeitlimit wird verwendet, wenn sich das Funk-
gerät in einem DSC-Funkruf befindet. Siehe „DSC timeout( DSC-Zeitlimit)“ auf Seite 24.
DSC setup
DSC-Funktion
Es wird empfohlen, die DSC-Funktion stets aktiviert zu lassen, es
sei denn, das Schiff wird in einer ATIS-Region navigiert. Bevor die
DSC-Funktion aktiviert werden kann, muss eine MMSI-Nummer
eingegeben werden.
User MMSI
Geben Sie eine MMSI-Nummer ein, um auf die DSC-Funktionalität
des Funkgeräts zuzugreifen. Diese eindeutige Kennung muss einer
lokalen Funkfrequenzbehörde mitgeteilt werden. Geben Sie NICHT
eine beliebige, "fingierte" Nummer ein.
Funkmenüs | Link-6 Benutzerhandbuch
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¼ Hinweis: Wenn Sie Ihre MMSI nach der ersten Eingabe ändern müs-
sen, wenden Sie sich an einen Lowrance-Händler.
ATIS-Funktion (nur EU-ATIS-Funkgeräte)
ATIS muss bei der Navigation auf Binnenschifffahrtswegen von
Unterzeichnerstaaten der RAINWAT-Vereinbarung aktiviert sein.
Außerhalb dieser Regionen, sollte es NICHT verwendet werden.
DSC-Funktion ist nicht möglich, wenn ATIS eingeschaltet ist.
See-/Binnengewässermodus (nur EU-ATIS-Funkgeräte)
Schaltet zwischen den Modi DSC (See) und ATIS (Binnengewässer)
um. Verhindert, dass beide gleichzeitig ausgewählt werden.
ATIS-ID (nur EU-ATIS-Funkgeräte)
Geben Sie die ATIS-Nummer ein, um auf die ATIS-Funktionen des
Funkgerätes zuzugreifen. Diese eindeutige Kennung muss einer
lokalen Funkfrequenzbehörde mitgeteilt werden. Geben Sie NICHT
eine beliebige, "fingierte" Nummer ein.
¼ Hinweis: Wenn Sie Ihre ATIS-ID nach der ersten Eingabe ändern
müssen, wenden Sie sich an einen Lowrance-Händler.
Individuelle Bestätigung ("INDIVIDUAL ACK")
Das Funkgerät kann so konfiguriert werden, dass eingehende
"individuelle" Funkrufe automatisch bestätigt werden oder ein
manueller Eingriff erforderlich ist:
22 |
Auto
Nach einer Verzögerung von 15 Sekunden, schaltet sich
das Funkgerät in den angeforderten Kanal, und sendet eine
automatische Bestätigung zur Kommunikationsbereitschaft.
US-Modell standardmäßig aktiviert.
Manuell
Bediener muss manuell die Bestätigung auswählen und auf den
angeforderten Kanal umschalten. EU-Modell standardmäßig
aktiviert.
¼ Hinweis: Dies gilt ausschließlich für "individuelle" Funkrufe.
Funkmenüs | Link-6 Benutzerhandbuch
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Positionsabfragebestätigung ("POS ACK")
Das Funkgerät kann so konfiguriert werden, dass eingehende
Positionsabfragen ein manuelles Eingreifen erfordern, um sie zu
bestätigen oder einfach zu ignorieren:
Auto
Sendet die aktuelle Position automatisch an das anfragende
Funkgerät.
Manuell
Bediener muss die Übermittlung der Positionsdaten manuell
auswählen.
OFF (Aus)
Alle eingehenden Positionsabfragen werden ignoriert.
Automatische Kanalsuche ("AUTO SWITCH“)
Diese Einstellung bezieht sich nur auf alle Schiffe und DSCGruppenfunkrufe.
Beim Empfang eines DSC-Funkrufs ist unter Umständen eine
Anfrage zum Wechsel auf einen bestimmten Kanal für die weitere
Kommunikation enthalten. Wenn AUTO SWITCH (automatische
Kanalsuche) auf ON (Ein) geschaltet ist, wechselt das Funkgerät nach
einer Verzögerung von 10 Sekunden die Kanäle. Außerdem bietet
das Funkgerät die Optionen, den Kanal sofort zu wechseln oder die
Anfrage zu verwerfen, und den aktuellen Kanal beizubehalten.
Wenn AUTO SWITCH (automatische Kanalsuche) auf OFF (Aus)
geschaltet ist, erfordert jede Anforderung zum Kanalwechsel eine
manuelle Bestätigung.
Testbestätigung ("TEST ACK")
Das Funkgerät kann so konfiguriert werden, dass eingehende
Testfunkrufe automatisch bestätigt werden oder ein manuelles
Eingreifen erfordern:
Manuell
Bediener muss die Übermittlung der Bestätigung manuell
auswählen oder abbrechen.
Auto
Die DSC-Testfunkruf wird nach einer Verzögerung von 10 Sekunden
automatisch bestätigt.
Funkmenüs | Link-6 Benutzerhandbuch
23
Page 24
RX distr while o (Empfangen von Notrufen bei ausgeschaltetem Funkgerät)
Durch die Aktivierung dieser Funktion kann das Funkgerät selbst
bei ausgeschalteter DSC-Funktion einen Alarm für DSC-Notrufe
einstellen. Dies funktioniert unabhängig davon, ob eine MMSINummer eingegeben wurde.
DSC timeout( DSC-Zeitlimit)
Ein Inaktivitätszeitlimit kann so eingerichtet werden, dass das
Funkgerät in den normalen Betriebsmodus zurückwechselt, wenn
während eines DSC-Funkrufes keine Aktivität vom Bediener des
Funkgerätes ausgeht.
Notrufe verfügen über eine von allen anderen Funkrufen getrennte
Zeitschaltung:
Distress
Wählen Sie zwischen NONE (keine), 5 MINS (5 min), 10 MINS (10
min) und 15 MINS (15 min).
(Die Voreinstellung ist NO TIMEOUT (kein Zeitlimit).
Non Distress (kein Notruf)
Wählen Sie zwischen NONE (keine), 5 MINS (5 min), 10 MINS (10
min) und 15 MINS (15 min).
(Voreingestellt auf 15 MIN).
24 |
Alarme
GPS-Alarm
Der GPS-Alarm ist eine Warnmeldung an den Benutzer, dass
entweder kein GPS angeschlossen ist oder das angeschlossene GPS
keine Positionsdaten übermittelt.
Er verfügt über einen akustischen und visuellen Alarm
(aufblinkender Bildschirm und Warnmeldung);
GPS-Alarmfunktion
Aktiviert oder deaktiviert alle Warnmeldungen zu fehlenden GPSDaten für fehlende GPS-Daten, einschließlich akustischem Alarm,
aufblinkendem Bildschirm und Warnmeldung.
Alarmlautstärke
Wählen Sie zwischen HIGH (hoch), LOW (niedrig) und OFF (Aus).
Funkmenüs | Link-6 Benutzerhandbuch
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Aufblinkender Bildschirm
Wählen Sie zwischen ON (Ein) und OFF (Aus).
WX-ALARM (nur kanadische und US-Modelle)
Der WX-Alarm ist eine Warnmeldung an den Benutzer, dass eine
spezielle Warnung einer Wetterstation empfangen wurde.
Er verfügt über einen akustischen und visuellen Alarm;
WX-Alarmfunktion
Aktiviert oder deaktiviert die Reaktion des Funkgerätes auf
Wetterwarnungen. Hierzu gehört das automatisches Umschalten
auf den zuletzt verwendeten Wetterkanal, akustischer Alarm,
Bildschirmnachricht und aufblinkende Hintergrundbeleuchtung.
Alarmlautstärke
Wählen Sie zwischen HIGH (hoch), LOW (niedrig) und OFF (Aus).
Aufblinkender Bildschirm
Wählen Sie zwischen ON (Ein) und OFF (Aus).
DSC-Alarm
Die Alarmlautstärke und das Aufblinken des Bildschirms kann für
einige eingehende Anrufe angepasst werden.
SAFETY (Sicherheits-), ROUTINE (Routine-) und URGENCY
(Dringlichkeits-Funkrufe) können wie folgt individuell eingestellt
werden:
Alarmlautstärke
HIGH (hoch), LOW (niedrig) oder OFF (Aus).
Aufblinkender Bildschirm
ON (Ein) oder OFF (Aus).
¼ Hinweis: Die Notruf-Alarmeinstellungen können nicht angepasst
werden.
Reset (Zurücksetzen)
Mit dieser Einstellung werden alle Einstellungen auf die
Werkseinstellungen zurückgesetzt, mit Ausnahme aller MMSIEinstellungen, der Einträge in der Freundesliste und eventuell
angepasster Kanalnamen.
Funkmenüs | Link-6 Benutzerhandbuch
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3
DSC-Funkruf-Menü
DSC (Digital Selective Calling) ist eine halbautomatische Methode
zum Erstellen von VHF-, MF- und HF-Funkrufen. Ein großer Vorteil
von DSC-fähigen Funkgeräten besteht darin, Anrufe von einem
anderen DSC-Funkgerät empfangen können, ohne denselben Kanal
wie das Funkgerät zu benutzen, von dem der Funkruf ausgeht. Das
funkende Funkgerät sendet Informationen darüber, welcher Kanal
auszuwählen ist, um eine Sprachkommunikation herzustellen. Es
gibt verschiedene Arten von DSC-Funkrufen - die Art des Funkrufs
bestimmt darüber, welche Informationen mit dem Funkruf
übermittelt werden und wie andere Funkgeräte auf den Funkruf
reagieren. Die folgenden Optionen sind verfügbar, wenn die DSCTaste gedrückt wird;
DSC-Funkrufe
In diesem Menü lassen sich vier Funkrufarten sowie deren
zugehörige Optionen aufrufen;
Individuell
Wird verwendet, um einen einzelnen Funkruf an ein anderes
Schiff abzusenden. Der Funkruf lässt sich durch Auswahl eines
vorhandenen Schiffs aus den CONTACTS (Kontakten), durch
manuelle Eingabe der MMSI-Nummer eines neuen Schiffs
(MANUAL) oder durch Auswahl eines Schiffs aus der RECENT-Liste
(Liste der letzten Funkrufe) einleiten.
Wenn die Seite SEND TO (senden an) angezeigt wird, drehen Sie
den Kanalknopf, um den Kanal für die Sprachkommunikation zu
verwenden.
Distress (Notruf)
Das Notruf-Menü lässt sich über die DSC-Funkruf-Menü oder direkt,
durch kurzes Drücken der Notruf-Taste auf der Vorderseite des
Funkgerätes aufrufen.
Die Art des Notrufs muss aus der
Liste der Optionen ausgewählt
werden - dies wird auf anderen
Funkgeräten, welche den Anruf
empfangen, angezeigt.
Nach dem Senden des Notrufs
wartet die Funkanlage auf eine
Bestätigung.
26 |
DSC-Funkruf-Menü | Link-6 Benutzerhandbuch
Page 27
Der Notruf wird automatisch alle 3,5
bis 4,5 Minuten erneut gesendet,
bis eine Notrufbestätigung eingeht.
Alternativ stehen dem Bediener
folgende Auswahlmöglichkeiten zur
Verfügung:
RESEND (erneut senden) (unter OPTION - durch Drücken der
Menü-/DSC-Taste aufrufen), um den Notruf sofort erneut zu senden.
PAUSE (unter OPTION - durch Drücken der Menü-/DSC-Taste
aufrufen) um die automatische Zeitschaltung für das erneute
Senden des Notruf anzuhalten.
CANCEL (abbrechen) ('X‘-Taste drücken), um den Notruf abzubrechen.
Wenn ein Notruf gesendet wird, zeigt
die Anzeige PTT an --> REASON
(Grund), der Bediener wird aufgefordert, einen Grund für den
Abbruch anzugeben.
Nach Eingang einer Notrufbestätigung, sollte der Alarm stumm
geschaltet, der PTT-Taste auf dem Mikrofon gedrückt und der Grund
für den Notruf klar und deutlich angegeben werden.
Die folgenden Daten (wenn verfügbar) sind im Notruf enthalten:
• Art des Notfalls (sofern ausgewählt)
• Positionsdaten (die letzte GPS-Position oder manuelle
Positionseingabe wird 23,5 Stunden lang gehalten, oder bis die
Stromversorgung auf OFF (Aus) geschaltet wird).
Group
Zum Tätigen eines Funkrufs an eine bekannte Schiffsgruppe, in der
alle dieselbe "Gruppenruf-ID" (Group Call ID, GCID) verwenden.
Der Funkruf lässt sich durch Auswahl einer vorhandenen Gruppe
aus der Gruppenliste, durch Eingabe einer neuen GCID oder durch
Auswahl einer Gruppe aus der RECENT-Liste (Liste der letzten
Funkrufe) einleiten.
Wenn die Seite SEND TO (senden an) angezeigt wird, drehen Sie
den Kanalknopf, um den Kanal für die Sprachkommunikation zu
verwenden.
DSC-Funkruf-Menü | Link-6 Benutzerhandbuch
27
Page 28
All ships
Wird verwendet, um einen Funkruf an ALLE mit DSC ausgestatteten
Schiffe in Reichweite zu senden, ähnlich wie beim Absetzen eines
Notrufs. Die Art des Anrufs muss ausgewählt werden und kann
entweder SAFETY (Sicherheit) oder URGENCY (Dringlichkeit) sein.
Wenn die Seite SEND TO (senden an) angezeigt wird, drehen Sie
den Kanalknopf, um den Kanal für die Sprachkommunikation zu
verwenden.
Funkrufprotokolle (Call logs)
Zeigt das Protokoll der Funkrufe SENT (gesendet), RECEIVED
(empfangen) und DISTRESS (Notruf) an.
POS-Anfrage
Dient dazu, eine Positionsanfrage an ein anderes Schiff zu senden.
Der Funkruf lässt sich durch Auswahl eines vorhandenen Schiffes
aus den CONTACTS (Kontakten), durch manuelle Eingabe der MMSINummer eines neuen Schiffes (MANUAL) oder durch Auswahl eines
Schiffes aus der RECENT-Liste (Liste der letzten Funkrufe) einleiten.
Da keine Sprachkommunikation erforderlich ist, kann kein Schiff-zuSchiff-Kanal ausgewählt werden.
POS-Bericht
Dient dazu, dem Schiff, das angerufen wird, einen Positionsbericht
zu senden.
28 |
DSC-Test
Dient dazu, einen Testfunkruf an ein anderes Schiff zu tätigen. Der
Funkruf lässt sich durch Auswahl eines vorhandenen Schiffes aus
den CONTACTS (Kontakten), durch manuelle Eingabe der MMSINummer eines neuen Schiffes (MANUAL) oder durch Auswahl eines
Schiffes aus der RECENT-Liste (Liste der letzten Funkrufe) einleiten.
Die Auswahl eines Kommunikationskanals ist nicht möglich.
MMSI/GPS
Zeigt die eingegebene MMSI-Nummer und GPS-Schnittpunktdaten an.
DSC-Funkruf-Menü | Link-6 Benutzerhandbuch
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Aufenthaltsorte von Freunden verfolgen
Bis zu 5 Schiffen aus der Kontaktliste können in einstellbaren
Zeitintervallen wiederkehrende Positionsanforderungen
gesendet werden. Die Freundesliste wird dauerhaft im Speicher
abgespeichert und die Verfolgung kann je nach Bedarf ein- oder
ausgeschaltet werden.
Freund auswählen
Zeigt alle vorhandenen, bereits
ausgewählten "buddies" (Freunde)
an und die Option noch weitere
hinzuzufügen. Durch Auswählen
eines bereits auf der Freundesliste
vorhandenen "buddy" (Freund) ,
wird die Auswahl aufgehoben.
Wählen Sie ADD/UPDATE BUDDY
(Hinzufügen/Update eines Freundes)
aus, um die gesamte Kontaktliste
anzuzeigen und Kontakte zur
Verfolgung auszuwählen.
Verfolgung starten/beenden
Die Auswahl der Option START TRACKING (Verfolgung starten)
startet die Verfolgung von Freunden, bei welchen die Verfolgung
auf der Freundesliste auf ON (Ein) geschaltet ist. Der Bildschirm
des Funkgerätes zeigt an, welcher Freund angerufen wird.
Wenn eine Bestätigung ausbleibt, versucht das Funkgerät nach
einigen Sekunden erneut eine Funkverbindung herzustellen. Pro
Verfolgungsintervall wird nur ein erneuter Versuch gestartet.
Die Verfolgung wird bereits ausgeführt, die Meldung START
TRACKING (Verfolgung starten) wird durch STOP TRACKING
(Verfolgung beenden) ersetzt.
Intervall
Die Häufigkeit der Positionsabfrage von "buddies" (Freunden) kann
zwischen 5 und 60 Minuten angepasst werden.
DSC-Funkruf-Menü | Link-6 Benutzerhandbuch
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Kontaktadressen
Wird zur Verwaltung und zum Funkruf an alle individuellen Kontakte
und Gruppen verwendet.
Kontakt anzeigen/hinzufügen
Verwenden Sie diese Option, um die Namen und zugehörigen
MMSI-Nummern von bis zu 50 Schiffen zu speichern, welche
regelmäßig mithilfe von DSC angerufen werden. Kontakte werden
mit Namen in alphabetischer Reihenfolge gespeichert.
Wählen Sie ADD NEW (neuen Kontakt hinzufügen), um einen neuen
Kontakt zu erstellen.
Die Auswahl eines bestehenden Namens aus der Kontaktliste
ermöglicht einen DSC-Funkruf, eine Positionsabfrage sowie das
Bearbeiten und Löschen von Kontakten.
Gruppe anzeigen/hinzufügen
Mit dieser Option können Sie bis zu 20 alphanumerisch sortierte
Schiffsgruppen erstellen, bearbeiten oder löschen. Um eine Gruppe
zu erstellen, ist lediglich ein Name und eine Gruppenfunkruf-ID
(Group Call ID, GCID) notwendig. Eine GCID beginnt immer mit 0; die
übrigen Ziffern können beliebig gewählt werden. Alle Schiffe, die in
derselben Gruppe sein sollen, müssen über ein geeignetes DSCFunkgerät verfügen und die identische GCID eingegeben haben.
Bei Auswahl eines in der Gruppenliste bereits vorhandenen Namen,
besteht die Option zum Bearbeiten, Löschen oder Anrufen der
Gruppe.
30 |
¼ Hinweis: Das Hinzufügen einer Gruppe zu dieser Liste führt wie-
derum dazu, dass das Funkgerät auf jeden Gruppenfunkruf eines
anderen Funkgerätes reagiert, welches dieselbe Gruppennummer in
seinem Speicher hat.
DSC-Funkruf-Menü | Link-6 Benutzerhandbuch
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4
Meine Kanäle
Die Seite MY CHANNELS (Meine Kanäle) wird durch langes Drücken
des Kanalknopfes aufgerufen.
Diese Seite bietet den Schnellzugriff auf häufig verwendete Kanäle.
Beim ersten Öffnen dieser Seite, wird die gesamte Kanalliste
angezeigt, sodass die gewünschten Kanäle mit Schnellzugriff
festgelegt werden können.
Bei anschließendem Öffnen dieser Seite werden nur die
ausgewählten Kanäle angezeigt. Durch Auswahl einer Kanaloption
wird die Seite sofort verlassen und das Funkgerät auf diesen Kanal
eingestellt.
Die verfügbaren Kanäle mit Schnellzugriff können jederzeit mithilfe
von EDIT MY CHANNELS (Meine Kanäle bearbeiten) geändert
werden.
¼ Hinweis: Kanäle auf dieser Liste werden auch in einigen SCAN-Op-
tionen verwendet. Die Liste MY CHANNELS (Meine Kanäle) lässt sich
auch über das SCAN-Menü aufrufen.
Meine Kanäle | Link-6 Benutzerhandbuch
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Page 32
5
Schnellzugrie
Die Seite Schnellzugriffe wird durch langes Drücken der VOL/SQLKnopfes aufgerufen.
Diese Seite dient als Schnellzugriff für häufig verwendete
Einstellungen.
Die auf dieser Seite verfügbaren Schnellzugriffsoptionen hängen
von den unter ADD/EDIT SHORTCUTS (Schnellzugriffe hinzufügen/
bearbeiten) vorgenommenen Einstellungen ab.
Schnellzugri hinzufügen/bearbeiten
Wählen Sie aus der Optionsliste aus, welche Menüoptionen als
Schnellzugriffe hinzugefügt werden sollen;
¼ Hinweis: Die Seite MY VHF (Meine UKW) steht dem Bediener nur
dann zur Verfügung, wenn ihr Schnellzugriff aktiviert ist - sie lässt
sich nicht über ein anderes Menü aufrufen.
Sie dient ausschließlich dazu, Funkinformationen an einem leicht
aufrufbaren Ort anzuzeigen.
Sie stellt Informationen zur MMSI-Nummer, zum Status der GPS-Daten und zum Schiffs-Rufzeichen zur Verfügung (sofern angegeben).
32 |
Sobald die gewünschten Schnellzugriffe ausgewählt wurden,
stehen sie über die Seite Schnellzugriffe zur Verfügung:
Dieses Lowrance-DSC-UKW-Funkgerät wurde entwickelt, um
einen digitalen Seenotruf zu erzeugen und Suche und Rettung
zu erleichtern. Um als Sicherheitsgerät effektiv zu sein, darf diese
Funkanlage nur innerhalb des geografischen Bereichs eines an Land
befindlichen Notruf- und Sicherheitsüberwachungssystems mit
UKW-Seefunkkanal 70 verwendet werden. Der geografische Bereich
kann variieren, liegt unter normalen Bedingungen aber bei ca. 20
Seemeilen.
Checkliste
Folgende Artikel sind im Lieferumfang enthalten. Überprüfen Sie
die Vollständigkeit der Lieferung vor Beginn der Installation, und
wenden Sie sich bei fehlenden Artikeln an Ihren Händler.
¼ Hinweis: Eine Antenne ist nicht im Lieferumfang enthalten. Wenden
Sie sich an Ihren Lowrance-Händler, um die richtige Antenne für Ihre
Anlage auszuwählen:
1. UKW-Funkgerät mit Handmikrofons
2. Halterung zur Montage der kardanischen Aufhängung.
9. 6 Stück 3,5 x 20 mm, Edelstahl, Flachkopf-Pozi.
10. 4 Stück 4 x 25 mm, Edelstahl, Flachkopf-Pozi.
Installation | Link-6 Benutzerhandbuch
33
Page 34
Einbauoptionen
Das Funkgerät kann auf zwei verschiedene Weisen angebracht
werden:
• Einbauen mir Halterung:
Mithilfe der mitgelieferten Halterung für die kardanische Aufhängung,
kann das Funkgerät auf einer waagerechten Oberfläche liegend oder
herabhängend angebracht werden. Die Funkanlage kann zur Aufbewahrung entfernt, und der Ablesewinkel kann eingestellt werden.
• Bündiger Einbau:
Das Funkgerät wird in einem Hohlraum versenkt, sodass nur seine
Vorderseite sichtbar ist. Die Funkanlage wird dauerhaft befestigt,
und der Ablesewinkel kann nicht angepasst werden.
Auswahl eines geeigneten Orts für die Montage
Bitte prüfen Sie, unabhängig davon welche Einbaumethode Sie
verwenden, folgende Punkte, bevor Sie mit der Montage beginnen.
Der gewählte Ort muss:
• Mindestens 1 m (3 ft) von der Antenne entfernt sein
• Einen einfachen Zugriff auf die Rückseite des Funkgerätes
ermöglichen, um die 12 V DC-Stromquelle, die Antenne und
Netzwerkkabel anschließen zu können.
• Mindestens 45 cm (1,5 ft) von einem Kompass entfernt sein, um zu
verhindern, dass der Kompass magnetisch beeinflusst wird.
• Über eine nahe gelegene geeignete Stelle für den Einbau der
Mikrofon-Schotthalterung verfügen
• Einfachen Zugriff auf die Bedienelemente an der Gerätevorderseite
bieten.
34 |
Betrachtungswinkel
Das UKW-Funkgerät verfügt über einen großen LCD-Bildschirm,
mit optimalem horizontalen und vertikalen Blickwinkel von ca. +/20 Grad.
20°
20°
Sorgen Sie dafür, dass das Display vom Einbauort aus gut sichtbar
Installation | Link-6 Benutzerhandbuch
20°
20°
Page 35
ist. Idealerweise sollte der Benutzer sich direkt vor dem Display oder
nicht weiter als +/-20 Grad versetzt vom Display befinden.
¼ Hinweis: Bei Unsicherheit schalten Sie die Funkanlage vorüberge-
hend an und stellen Sie sicher, dass es sich um einen geeigneten
Einbauort handelt.
Einbau mit Halterung
Die Halterung mit kardanischen Aufhängung sorgt für einen
verstellbaren Blickwinkel mit einem 20º-Neigungswinkel. Stellen Sie
daher sicher, dass der ausgewählte Einbauort den gewünschten
Blickwinkel und Einsatzbedingungen bietet:
Halten Sie die Halterung an die gewählte Stelle, und markieren Sie die
1.
Positionen für die Schraubenlöcher auf der Montagefläche mit einem
weichen Bleistift.
2. Verwenden Sie einen 3-mm-Bohrer (1/8 Zoll), um die vier Führungslöcher
zu bohren.
3. Befestigen Sie die Halterung mithilfe eines Kreuzschlitzschraubendrehers
und der mitgelieferten selbstschneidenden 4 x 25-mm-Schrauben am
Montageort.
4. Schieben Sie das Funkgerät auf die Halterung.
5. Schieben Sie die beiden Rändel-Einstellschrauben durch die Löcher, und
ziehen Sie sie so fest, dass die Funkanlage im gewünschten Ablesewinkel
fixiert ist.
6. Montieren Sie die Blendenverkleidung an der Vorderseite des Funkgerätes
zur Abdeckung der Einbauschraubenlöcher am Armaturenbrett.
Installation | Link-6 Benutzerhandbuch
35
Page 36
Bündiger Einbau
1. Kleben Sie die Einbauvorlage auf die gewünschte Einbaustelle.
2. Schneiden Sie den mit der durchgehenden dunklen Linie markierten
Bereich frei. (Die gestrichelte Linie zeigt den Gesamtbereich, den die
Funkanlagenkonsole nach dem Einbau einnimmt).
3. Verwenden Sie einen 2,5-mm-Bohrer (3/32 Zoll), um die vier
Führungslöcher zu bohren.
4. Entfernen Sie die Einbauvorlage.
5. Bringen Sie die Dichtung am Funkgerät an.
6. Schieben Sie das Funkgerät in den Hohlraum.
7. Befestigen Sie das Funkgerät mithilfe eines Kreuzschlitzschraubendrehers
und der mitgelieferten selbstschneidenden 3,5 x 20-mm-Schrauben am
Montageort.
8. Montieren Sie die Blendenverkleidung, um die 4 Befestigungsschrauben zu
abzudecken.
36 |
Installation der Handmikrofonhalterung am Schott
1. Halten Sie die Schotthalterung des Handmikrofons an die ausgewählte
Stelle, und markieren Sie die Positionen für die Schraubenlöcher auf der
Montagefläche.
¼ Hinweis: Stellen Sie VOR dem Bohren sicher, dass das Spiralkabel
des Mikrofons problemlos bis zu dieser Stelle reicht.
2.
Verwenden Sie einen 2,5-mm-Bohrer (3/32-Zoll), um die vier Führungslöcher zu bohren.
3. Befestigen Sie das Mikrofon mithilfe eines
Kreuzschlitzschraubendrehers und der mitgelieferten
selbstschneidenden 3,5 x 20-mm-Schrauben am
Montageort.
4. Hängen Sie das Handmikrofon an die Halterung.
Installation | Link-6 Benutzerhandbuch
Page 37
Funkgerätverkabelung verbinden
!
1
Die gesamte Verkabelung des Funkgerätes sollte bei abgeschalteter
Stromversorgung des Schiffs vorgenommen werden. Zwar ist
die Stromversorgung des Funkgerätes verpolungssicher, jedoch
wird die Sicherung ausgelöst, wenn die Verkabelung falsch
angeschlossen wird. Stellen Sie sicher, dass blanke Drähte durch
eine Isolation voneinander getrennt sind, um die Gefahr eines
Kurzschlusses zu vermeiden.
Achtung: Betreiben Sie das Funkgerät niemals ohne ange-
schlossene Antenne. Dies kann zu Schäden am Sender führen.
Die Anschlüsse befinden sich wie folgt auf der Rückseite des
Basisgeräts:
2
3
4
5
6
7
8
9
10
_
+
1. Externer Lautsprecher + (grau): an positiven externen Lautsprecher mit
4 Ohm und (mindestens) 4 Watt anschließen.
2. Externer Lautsprecher + (grau/schwarz): an negativen externen
Lautsprecher mit 4 Ohm und (mindestens) 4 Watt anschließen.
3. NMEA 0183 RX_A (gelb): an TX_A des Kartenplotters oder aktive GPS-
Antenne anschließen.
4. NMEA 0183 RX_A (grün): an TX_B des Kartenplotters oder aktive GPS-
Antenne anschließen.
5. NMEA 0183 TX_A (weiß): an RX_A des Kartenplotters anschließen.
6. NMEA 0183 TX_B (braun): an RX_B des Kartenplotters anschließen.
7. Masse: optionaler Masseanschluss. Vermindert möglicherweise die
verursachte Lärmentwicklung.
8. Antenne: Anschluss an eine UKW-Antenne mit 50-Ohm-Kabel, welches
über einen PL-259-Anschluss verfügt.
9. Batterie + (rot): an 12 V DC-Versorgung des Schiffes, über Schaltkonsole
oder Schutzschalter anschließen (vormontierte, integrierte 8-A-Sicherung
im Lieferumfang enthalten).
Installation | Link-6 Benutzerhandbuch
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Page 38
10. Batterie - (schwarz): an negative Sammelschiene des Schiffes anschließen.
¼ Hinweis: Externe Lautsprecher und Plotterverbindungen sind optional.
Konguration beim erstmaligen Einschalten
Beim erstmaligen Einschalten des Funkgerätes, wird der Bediener
dazu aufgefordert, eine Reihe von Einstellungen festzulegen, um
die volle Funktionalität des Funkgerätes zu gewährleisten. Einige
Schritte müssen fertiggestellt werden; andere sind optional und
können zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden. Die Schritte
sind zum Verweis nachfolgend beschrieben:
Wählen Sie Region und Land aus, in dem das Funkgerät betrieben
werden soll.
38 |
Geben Sie die MMSI-Nummer ein, falls bekannt, oder fahren Sie mit
dem nächsten Schritt fort. Geben Sie Nummer erneut ein, um eine
korrekte Eingabe sicherzustellen.
¼ Hinweis: Die Eingabe der MMSI-Nummer kann nur einmal erfolgen.
Für eine Änderung der MMSI-Nummer, muss das Funkgerät an den
Lowrance-Händler zurückgesendet werden.
Nur für Funkgeräte aus manchen EU-Regionen: Geben Sie die ATISID-Nummer ein. Geben Sie Nummer erneut ein, um eine korrekte
Eingabe sicherzustellen.
Installation | Link-6 Benutzerhandbuch
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Geben Sie das Rufzeichen des Schiffes ein, falls bekannt, oder fahren
Sie mit dem nächsten Schritt fort.
Stellen Sie die Zeitverschiebung für Ihre Region ein. Wählen Sie, ob
die Uhrzeit im 12- oder 24-Stunden-Format angezeigt werden soll.
MMSI- und ATIS-ID
Die MMSI ist eine eindeutige 9-stellige Nummer und die ATIS-ID ist
eine 10-stellige Nummer. Sie werden auf Transceivern für See- und
Küstenfunk verwendet, die über die DSC-Funktion (Digital Selective
Calling) verfügen.
• Eine MMSI bleibt einem Schiff auch dann zugeordnet, wenn dieses
weiterverkauft wird
• Eine MMSI hat 9 numerische Ziffern (xxxxxxxxx). Ihre MMSI darf nicht
mit einer "0" beginnen
• Eine Gruppen-MMSI beginnt mit einer "0", gefolgt von
8 numerischen Ziffern (0xxxxxxxx)
• Eine Küstenstellen-MMSI beginnt mit 00,gefolgt von 7 numerischen
Ziffern (0xxxxxxxx)
• Die MMSI-Nummer kann gemäß Gesetzgebung nach Eingabe in
das Funkgerät nicht mehr geändert werden. Aus diesem Grund wird
bei der Eingabe der MMSI-Nummer ein Bestätigungsbildschirm
angezeigt
• Eine ATIS-ID ist nur in bestimmten EU-Ländern bei der Navigation in
einigen europäischen Binnengewässern erforderlich. Diese Nummer
unterscheidet sich üblicherweise von Ihrer MMSI-Nummer
• Wenn die MMSI-Nummer im Funkgerät geändert werden muss,
müssen Sie dieses an Ihren Lowrance-Händler weitergeben.
Installation | Link-6 Benutzerhandbuch
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Page 40
ATIS
Automatic Transmitter Identification System (ATIS) ist für Schiffe
erforderlich, die UKW-Übertragungen auf Binnenschifffahrtswegen
der Unterzeichnerstaaten der "Regionalen Vereinbarung über den
Binnenschifffahrtsfunk" (Regional Arrangement Concerning the
Radiotelephone Service on Inland Waterways, RAINWAT) tätigen.
RAINWAT ist eine Vereinbarung zur Einführung gemeinsamer
Grundsätze und Richtlinien für die sichere Beförderung von
Personen und Waren auf Binnenschifffahrtswegen. Zu den
Unterzeichnerstaaten gehören: Österreich, Belgien, Bulgarien,
Kroatien, Tschechische Republik, Frankreich, Deutschland, Ungarn,
Luxemburg, Moldawien, Montenegro, Niederlande, Polen,
Rumänien, Serbien, in der Slowakei und die Schweiz.
Wenn eine UKW-Übertragung auf Binnenschifffahrtswegen der
Unterzeichnerstaaten erforderlich ist, muss diese ATIS-fähig sein
und die Funktion aktiviert haben. Eine ATIS-Nummer ist erforderlich
und wird von Ofcom ausgestellt, wenn Sie eine oder mehrere ATISGeräte zu ihrer Schiffsfunklizenz hinzufügen.
Wenn Sie keine Benutzer-MMSI oder -ATIS-ID besitzen, wenden Sie
sich an die zuständige Behörde in Ihrem Land. Den zuständigen
Ansprechpartner können Sie bei Ihrem Lowrance-Händler erfragen.
40 |
Installation | Link-6 Benutzerhandbuch
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7
Technische Daten
ALLGEMEIN
Stromversorgung: 12-V-DC-Batteriesystem
Nennspannung: + 13,6 V DC
Alarm bei niedrigem
Batteriestand: 10,5 V DC +/- 0.5 V
Überspannungsschutz: > 15,8 V +/- 0,5 V
Stromaufnahme (Senden):
Stromaufnahme (Empfangen): Weniger als 450 mA im Standby-
Modus
Ersatzsicherung: 8 A, Glas, Typ 3 AG; 32 mm (1,25 Zoll)
Temperaturbereich: -20° C bis +55° C
Nutzbare Kanäle: International, USA, Kanada, Wetter
(länderspezifisch)
Modus: 16K0G3E (FM)/16K0G2B (DSC)
DSC-Modus: Klasse D (überall) mit Dual-
Empfänger (einzelner CH70)
Normen - EU: EN 60950-1, IEC 60529, EN 60945, EN
301 843-1 V2.1.1, EN 301 843-2 V2.1.1,
EN 301 025 V2.1.1, EN 300 698 V2.1.1
LCD-Anzeige: 42 mm x 34 mm, FSTN
Kontraststeuerung: Ja
Hintergrundbeleuchtung: Ja
Antennenanschluss: SO-239 (50 Ohm)
Wasserdicht: IPx7
Abmessungen: B=166,7 mm x H=89,2 mm x
D=161,4 mm - ohne Halterung
Technische Daten | Link-6 Benutzerhandbuch
41
Page 42
Gewicht: 1,18 kg
Sicherheitsabstand zum
Kompass: 0,5 m (1,5 ft)
NMEA 0183-Anschluss: Ja
NMEA 0183-Eingang: RMC, GGA, GLL, GNS
NMEA-Ausgang: Ja; DSC ( für DSC-Funkrufe), DSE (für
erweiterte Positionen)
NMEA 2000-Anschluss: Nein
Externer Lautsprecher: Ja
HAUPTMERKMALE
Einbausatz zur bündigen
Montage: Ja
Lokale/Entfernungsregelung: Ja
Positionsabruf: Ja
Gruppenfunkruf: Ja
Funkrufprotokoll: Ja - 20 Einzelfunkrufe und 10 Notrufe
Kanalbenennung: Ja
Tri Watch: Ja
Suchlauf für favorisierte
Kanäle: Ja
Suchlauf für alle Kanäle: Ja
42 |
Benutzerprogrammierbare
MMSI: Ja
Verzeichnis über MMSI und
NAME: Ja – 20 Nummern und Gruppen
TRANSMITTER (Sender)
Frequenzfehler: ≤± 1,5 kHz
Ausgangsleistung: 25 W (23 ± 2)/1 W (0,8 ± 0,2)
Transmitterschutz: Leerlauf/Kurzschluss der Antenne
Max. Frequenzabweichung: ≤± 5
Neben-/Oberwellen hoch/tief: ≤ 0,25 μ W
Modulationsverzerrung ±3 kHz: ≤ 10 %
Signal-Geräusch-Verhältnis
bei 3 kHz Abweichung: ≥ 40 dB
Sprachausgabe bei 1 kHz: +1 bis -3 dB bei 6 dB/Oktave von
300 Hz zu 3 kHz
Technische Daten | Link-6 Benutzerhandbuch
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DSC-TX Temperaturabweichung
an 1,3K: 2,6 ± 0,26 kHz
DSC-TX Temperaturabweichung
an 2,1K: 4,2 ± 0,42 KHz
ATIS TX Abweichung bei
1,3 kHz: 1,3 ± 0,13 kHz
ATIS TX Abweichung bei
2,1 kHz: 2,1 ± 0,21 kHz
RECEIVER (Empfänger)
Empfindlichkeit 12 dB SINAD: 0,25 µV (Entfernung) / 0,8 µV (lokal)
Empfindlichkeit 20 dB SINAD: 0,35 µV
Nachbarkanalselektivität: Über 70 dB
Nebenempfang: Über 70 dB
Intermodulationsunter-
drückung: Mehr als 68 dB
Eigengeräuschpegel: Über -40 dB ohne Nebengeräusche
Audio-Ausgangsleistung: 2 W (8 Ohm bei 10 % Klirrfaktor)
4 W (mit 4 Ohm externem
Lautsprecher
¼ Hinweis: Diese Angaben können ohne Ankündigung verändert
werden.
Technische Daten | Link-6 Benutzerhandbuch
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8
Kanaltabellen
Die folgenden Kanaltabellen gelten nur als Referenz und sind
unter Umständen nicht für alle Regionen zutreffend. Es liegt
in der Verantwortung des Benutzers sicherzustellen, dass die
ordnungsgemäßen Kanäle und Frequenzen entsprechend der
geltenden Gesetze und Vorschriften verwendet werden.
INTERNATIONALE und EU-Kanaltabellen
Im Folgenden finden Sie eine Tabelle mit Sendefrequenzen im
mobilen UKW-Seefunkfrequenzbereich.
¼ Hinweis: Weitere Informationen zum Verständnis der Tabelle finden
Sie in den untenstehenden Anmerkungen a) bis zz). (WRC-15).
¼ Hinweis: Die nachstehende Tabelle definiert die Kanalnummerie-
rung für UKW-Seefunkkommunikationen, basierend auf 25 kHz-Kanalabstand und der Verwendung mehrerer Duplex-Kanäle. Die
Kanalnummerierung und die Konvertierung von Doppelfrequenzkanälen für den Einzelfrequenzbetrieb sollten mit der Empfehlung
ITU-R M.1084-5 Anhang 4 übereinstimmen,
Die Tabellen 1 und 3. Die folgende Tabelle beschreibt auch die
harmonisierten Kanäle, bei denen die digitalen Technologien, die in
der neuesten Version der Empfehlung ITU-R M.1842 festgelegt ist,
eingesetzt werden könnten. (WRC-15).
Redaktioneller Hinweis: Die Nummerierung der untenstehenden
Hinweise ist vorläufig und wird während der Endvorbereitungen
für die neue Ausgabe der Vollzugsordnung für den Funkdienst
angepasst.
Hinweise zur Tabelle
Allgemeine Hinweise:
a) Behörden bestimmen ggf. Frequenzen für die Dienste zwischen
Schiffen, für den Hafenbetrieb und für Schiffsbewegungen, zur
Verwendung durch Leichtflugzeuge und Hubschrauber für die
Kommunikation mit Schiffen oder teilnehmenden Küstenstellen, in
vorwiegend der Seeschifffahrt dienenden Vorgängen und unter den
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in Nos. angegebenen Bedingungen. 51.69, 51.73, 51.74, 51.75,
51.76, 51.77 und 51.78. Die Verwendung von Kanälen, die auch
zur öffentlichen Kommunikation dienen, ist jedoch durch vorherige
Vereinbarung zwischen interessierten und betroffenen Behörden
festzulegen.
b) Die Kanäle der vorliegenden Anlage, mit Ausnahme der
Kanäle 06, 13, 15, 16, 17, 70, 75 und 76, dürfen ebenfalls zur
Hochgeschwindigkeitsdaten- und Fax-Übertragungen verwendet
werden, und unterliegen der gesonderten Vereinbarung zwischen
der interessierten und der betroffenen Behörde.
c) Die Kanäle des vorliegenden Anhangs, mit Ausnahme der Kanäle
06, 13, 15, 16, 17, 70, 75 und 76 dürfen ebenfalls für Direktdruck,
Telegraphie und Datenübertragung verwendet werden, und
unterliegen der gesonderten Vereinbarung zwischen der
interessierten und der betroffenen Behörde. (WRC-12)
d) Die Frequenzen in dieser Tabelle können auch für die Funkkommu-
nikation auf Binnenwasserstraßen in Übereinstimmung mit den in
Nr.5.226 angegebenen Bedingungen verwendet werden.
e) Behörden dürfen 12,5-kHz-Kanal-Verschachtelung auf störungsfreier
Basis für 25-kHz-Kanäle in Übereinstimmung mit der neuesten Version
der Empfehlung ITU-R M.1084 anwenden, vorausgesetzt dass:
• nicht die 25-kHz-Kanäle des vorliegenden Anhangs des
mobilen Seenotrufs und der Sicherheit, das Automatische
Identifikationssystem (Automatic Identification System, AIS),
Datenaustauschfrequenzen, insbesondere die Kanäle 06, 13, 15,
16, 17, 70, AIS 1 und AIS 2 oder die technischen Eigenschaften
aus Empfehlung ITU-R M.489-2 für diese Kanäle beeinflusst
werden;
• die Umsetzung der 12,5-kHz-Kanal-Verschachtelung und daraus
resultierenden nationalen Vorschriften der Abstimmung mit den
betroffenen Behörden unterliegen. (WRC-12)
Besondere Hinweise
f) Die Frequenzen 156,300 MHz (Kanal 06), 156,525 MHz
(Kanal 70), 156,800 MHz (Kanal 16), 161,975 MHz (AIS 1) und
162,025 MHz (AIS 2) dürfen auch von Flugfunkstellen für Suchund Rettungsaktionen sowie anderweitige sicherheitsbezogene
Kommunikation verwendet werden. (WRC-07)
g) Kanäle 15 und 17 darf auch für den Bordfunkverkehr verwendet
werden, sofern die effektive Strahlungsleistung 1 W nicht übersteigt,
und den nationalen Vorschriften der betreffenden Behörde
unterliegt, wenn diese Kanäle in ihren Hoheitsgewässern verwendet
werden.
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h) Innerhalb der europäischen Hoheitsgewässer und in Kanada dürfen
diese Frequenzen (Kanal 10, 67, 73), falls erforderlich, auch von den
einzelnen betroffenen Behörden zur Kommunikation zwischen
Schiffen, Flugzeugen und beteiligten Küstenstellen verwendet
werden, welche an koordinierten Such- und Rettungsaktionen
sowie an emissionsmindernden Maßnahmen in lokalen Gebieten,
unter den in Nos. festgelegten Bedingungen, beteiligt sind. 51.69,
51.73, 51.74, 51.75, 51.76, 51.77 und 51.78.
i) Die bevorzugten ersten drei Frequenzen für den in Hinweis a)
angegebenen Zweck sind 156,450 MHz (Kanal 09), 156,625 MHz
(Kanal 72) und 156,675 MHz (Kanal 73).
j) Kanal 70 ist ausschließlich für DSC-Funkrufe für Notrufe, Sicherheit
und Funkrufe zu verwenden.
k) Kanal 13 ist zur weltweiten Verwendung als Kommunikationskanal
zur Navigationssicherheit, insbesondere für die Sicherheitskommunikation zwischen Schiffen bestimmt. Er kann auch für die
Schiffsbewegungen und den Hafenbetrieb verwendet werden und
unterliegt den nationalen Vorschriften der betreffenden Behörde.
l) Diese Kanäle (AIS 1 und AIS 2) werden für ein automatisches
Identifikationssystem (AIS) verwendet, das eine weltweite
Anwendung ermöglicht, es sei denn, andere Frequenzen sind auf
regionaler Ebene für diesen Zweck bestimmt. Eine solche Nutzung
sollte mit der neuesten Version der Empfehlung ITU-RM.1371
übereinstimmen. (WRC-07)
m) Diese Kanäle unterliegen der Abstimmung mit den betreffenden
Behörden und dürfen ggf. als Einzelfrequenzkanäle betrieben
werden. Für Einzelfrequenznutzung gelten folgende Bedingungen:
• Der untere Frequenzbereich dieser Kanäle darf von Schiffs- und
Küstenstellen als Einzelfrequenzkanäle betrieben werden.
• Die Übertragung mithilfe des oberen Frequenzbereichs dieser
Kanäle ist Küstenstellen vorbehalten.
• Der obere Frequenzbereich dieser Kanäle darf von Schiffen zur
Übertragung verwendet werden, wenn dies von Behörden
genehmigt und durch nationale Vorschriften festgelegt ist. Zur
Vermeidung schädlicher Störungen auf den Kanälen AIS 1, AIS
2, 2027* und 2028* sollten alle Vorkehrungen getroffen werden.
(WRC-15)
* Ab dem 1. Januar 2019 werden Kanal 2027 als ASM 1 und Kanal
2028 als ASM 2 bezeichnet.
n) Mit Ausnahme des AIS sollte die Verwendung dieser Kanäle (75 und
76) auf die navigationsbezogene Kommunikation beschränkt sein.
Durch Begrenzung der Ausgangsleistung auf 1 W sollten zudem
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alle Vorkehrungen zur Vermeidung von schädlichen Störungen auf
Kanal 16 getroffen werden. (WRC-12)
o) (SUP - WRC-12)
p) Darüber hinaus dürfen AIS 1 und AIS 2 vom
Satellitenmobilfunkdiensten (Erde-zu-Weltraum) zum Empfang von
AIS-Übertragungen von Schiffen verwendet werden. (WRC-07)
q) Bei der Verwendung dieser Kanäle (10 und 11) sollten alle
Vorkehrungen getroffen werden, um Störungen auf Kanal 70 zu
vermeiden. (WRC-07)
r) Im mobilen Seefunkdienst ist diese Frequenz für experimentelle
Zwecke zukünftiger Anwendungen oder Systeme reserviert (z. B.
Neue AIS-Anwendungen, Mann-über-Bord-Systeme usw.). Wenn
die experimentelle Verwendung durch die Behörden genehmigt
ist, darf der Betrieb weder Störungen bei Stationen auslösen, die
feste und mobile Dienste ausführen, noch deren Schutz in Anspruch
nehmen. (WRC-12)
s) Kanäle 75 und 76 sind ebenfalls dem Satelliten-Mobilfunkdienst
(Erde-zu-Weltraum) für den Empfang von Langstrecken-AIS-
Übertragungsnachrichten von Schiffen (Nachricht 27; weitere
Informationen finden Sie in der neuesten Version der Empfehlung
ITU-RM.1371). (WRC-12)
w. In den Regionen 1 und 3:
Bis zum 1. Januar 2017 dürfen die Frequenzbänder 157,200–
157,325 MHz und 161,800–161,925 MHz (entsprechend der Kanäle:
24, 84, 25, 85, 26 und 86), in Abstimmung mit den betreffenden
Behörden, für digital modulierte Emissionen verwendet werden.
Stationen, die diese Kanäle oder Frequenzbänder für digital
Störungen bei anderen Stationen auslösen, die gemäß Artikel 5
betrieben werden, noch deren Schutz in Anspruch nehmen.
Ab dem 1. Januar 2017 werden die Frequenzbänder 157,200–
157,325 MHz und 161,800–161,925 MHz (entsprechend der
Kanäle: 24, 84, 25, 85, 26 und 86), wie in der neuesten Version der
Empfehlung ITU-R M.2092 beschrieben, für die Verwendung durch
das UKW-Datenaustauschsystem (VHF Data Exchange System,
VDES) gekennzeichnet. Diese Frequenzbänder dürfen auch gemäß
der neuesten Version der Empfehlung ITU-R M.1084 von Behörden
in Abstimmung mit den betreffenden Behörden für die analoge
Modulation verwendet werden, vorausgesetzt, dass sie weder
schädliche Störungen bei anderen Stationen auslösen, die digital
modulierte Emissionen im mobilen Seefunkdienst verwenden, noch
deren Schutz in Anspruch nehmen. (WRC-15)
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ww. In Region 2 sind die Frequenzbänder 157,200–157,325 MHz und
161,800–161,925 MHz (entsprechend der Kanäle: 24, 84, 25, 85,
26 und 86), in Übereinstimmung mit der neuesten Version der
Empfehlung ITU-R M.1842, für digital modulierte Emissionen
bestimmt.
In Kanada und Barbados dürfen ab dem 1. Januar 2019 die
Frequenzbänder 157,200–157,275 MHz und 161,800–161,875 MHz
(entsprechend der Kanäle: 24, 84, 25 und 85) für digital modulierte
Emissionen, gemäß der aktuellsten Version der Empfehlung
ITU-R M.2092 und in Abstimmung mit den betroffenen Behörden
verwendet werden. (WRC-15)
x) Ab dem 1. Januar 2017 sind die Frequenzbänder 157,125–
157,325 MHz und 161,725–161,925 MHz in Angola, Botswana, Lesotho,
Madagaskar, Malawi, Mauritius, Mosambik, Namibia, Demokratische
Republik Kongo, Seychellen, Südafrika, Swasiland, Tansania, Sambia
und Simbabwe (entsprechend der Kanäle: 82, 23, 83, 24, 84, 25, 85, 26
und 86) für die digital modulierten Emissionen bestimmt.
Ab dem 1. Januar 2017 werden die Frequenzbänder 157,150–
157,325 MHz und 161,750–161,925 MHz in China (entsprechend
der Kanäle: 23, 83, 24, 84, 25, 85, 26 und 86) für digital modulierten
Emissionen bestimmt. (WRC-12)
y) Diese Kanäle können als Einfach- oder Duplex-Frequenzkanäle in
Abstimmung mit den betroffenen Behörden betrieben werden.
(WRC-12)
z) Bis zum 1. Januar 2019 dürfen diese Kanäle zu möglichen Tests
für zukünftige AIS-Anwendungen verwendet werden, ohne dabei
schädliche Störungen des Funkverkehrs zu verursachen, oder Schutz
von bestehenden Anwendungen und Stationen zu beanspruchen,
die mit festen und mobilen Diensten betrieben werden.
Ab 1. Januar 2019 werden diese Kanäle jeweils in zwei SimplexKanäle unterteilt. Die Kanäle 2027 und 2028, bezeichnet als ASM 1
und ASM 2, werden, wie in der aktuellen Version der Empfehlung
ITU-R M.2092 beschrieben, für anwendungsspezifische Meldungen
(Application Specific Messages, ASM) verwendet. (WRC-15)
AAA) Ab dem 1. Januar 2019, dürfen die Kanäle 24, 84, 25 und 85 zu
einem einzigen Duplex-Kanal mit einer Bandbreite von 100 kHz
zusammengeführt werden, um die in der neuesten Version der
Empfehlung ITU-RM.2092 beschriebene terrestrische VDESKomponente zu betreiben. (WRC-15)
mm)
Die Übertragung auf diesen Kanälen ist auf Küstenstellen beschränkt.
Diese Kanäle dürfen für Schiffsstationen zur Übertragung
verwendet werden, insofern dies von Behörden gestattet und
durch landesspezifische Regelungen festgelegt ist. Zur Vermeidung
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schädlicher Störungen auf den Kanälen AIS 1, AIS 2, 2027* und 2028*
sollten alle Vorkehrungen getroffen werden. (WRC-15)
* Ab dem 1. Januar 2019 werden Kanal 2027 als ASM 1 und Kanal
2028 als ASM 2 bezeichnet.
w1) in den Regionen 1 und 3:
Bis zum 1. Januar 2017 dürfen die Frequenzbänder 157,025–
157,175 MHz und 161,625–161,775 MHz (entsprechend der Kanäle:
80, 21, 81, 22, 82, 23 und 83) in Abstimmung mit den betroffenen
Behörden für die digital modulierten Emissionen verwendet
werden. Stationen, die diese Kanäle oder Frequenzbänder für
digital modulierte Emissionen verwenden, dürfen weder schädliche
Störungen bei anderen Stationen auslösen, die gemäß Artikel 5
betrieben werden, noch deren Schutz in Anspruch nehmen.
Ab dem 1. Januar 2017 werden die Frequenzbänder 157,025–
157,100 MHz und 161,625–161,700 MHz (entsprechend der Kanäle: 80,
21, 81 und 22) für die Nutzung der digitalen Systeme gekennzeichnet.
Diese sind in der neuesten Version der Empfehlung ITU-R M.1842
beschrieben und verwenden mehrere fortlaufende 25-kHz-Kanäle.
Ab dem 1. Januar 2017 werden die Frequenzbänder 157,150–
157,175 MHz und 161,750–161,775 MHz (entsprechend der Kanäle:
23 und 83) für die Nutzung der digitalen Systeme gekennzeichnet.
Diese sind in der neuesten Version der Empfehlung ITU-R M.1842
beschrieben und verwenden mehrere fortlaufende 25-kHz-Kanäle.
Ab dem 1. Januar 2017 werden die Frequenzen 157,125 MHz und
161,725 MHz (entsprechend der Kanäle: 82) für die Nutzung der
digitalen Systeme gekennzeichnet, welche in der neuesten Version
der Empfehlung ITU-R M.1842 beschrieben werden.
Die Frequenzbänder 157,025–157,175 MHz und 161,625–161,775 MHz
(entsprechend der Kanäle: 80, 21, 81, 22, 82, 23 und 83) dürfen auch
gemäß der neuesten Version der Empfehlung ITU-R M.1084 von
Behörden in Abstimmung mit den betreffenden Behörden für die
analoge Modulation verwendet werden, vorausgesetzt, dass sie weder
schädliche Störungen bei anderen Stationen auslösen, die digital
modulierte Emissionen im mobilen Seefunkdienst verwenden, noch
deren Schutz in Anspruch nehmen. (WRC-15)
zx) In den Vereinigten Staaten werden diese Kanäle zur Kommunikation
zwischen Schiffstationen und Küstenstellen zum Zweck des
öffentlichen Nachrichtenaustausches verwendet. (WRC-15)
zz) ab dem 1. Januar 2019 werden die Kanäle 1027, 1028, 87 und 88
als analoge Einzelfrequenzkanäle für den Betrieb im Hafen und zur
Schiffsbewegung verwendet. (WRC-15)
Quelle: Vollzugsordnung für den Funkdienst (2016); reproduziert mit Erlaubnis der ITU