12Kurzanleitung für den täglichen Gebrauch.......... 47
Der Hersteller arbeitet ständig an der Weiterentwick‐
lung aller Typen und Modelle. Bitte haben Sie deshalb
Verständnis dafür, dass wir uns Änderungen in Form,
Ausstattung und Technik vorbehalten müssen.
Symbol
Erklärung
Anleitung lesen
Um alle Vorteile Ihres neuen Gerätes kennen‐
zulernen, lesen Sie bitte die Hinweise in dieser
Anweisung aufmerksam durch.
Vollständige Anleitung im Internet
Die ausführliche Anleitung finden Sie im
Internet über den QR-Code auf der Vorder‐
seite der Anleitung oder über Eingabe
der Servicenummer unter home.liebherr.com/
fridge-manuals.
Die Servicenummer finden Sie auf dem Typen‐
schild:
Fig. Beispielhafte Darstellung
Gerät prüfen
Prüfen Sie alle Teile auf Transportschäden.
Wenden Sie sich bei Beanstandungen an den
Händler oder Kundendienst.
Abweichungen
Die Anleitung ist für mehrere Modelle gültig,
Abweichungen sind möglich. Abschnitte, die
nur auf bestimmte Geräte zutreffen, sind mit
einem Sternchen (*) gekennzeichnet.
Handlungsanweisungen und Handlungsergeb‐
nisse
Handlungsanweisungen sind mit einem
gekennzeichnet.
Handlungsergebnisse sind mit einem
gekennzeichnet.
2* Je nach Modell und Ausstattung
Page 3
Gerät auf einen Blick
SymbolErklärung
Videos
Videos zu den Geräten sind auf dem YouTubeKanal der Liebherr-Hausgeräte verfügbar.
Diese Gebrauchsanweisung gilt für:
SCFfg 4002
-
1 Gerät auf einen Blick
1.1 Lieferumfang
Prüfen Sie alle Teile auf Transportschäden. Wenden Sie sich
bei Beanstandungen an den Händler oder an den Kunden‐
dienst. (siehe 8.3 Kundenservice)
Die Lieferung besteht aus folgenden Teilen:
Standgerät
-
Ausstattung *
-
Montagematerial *
-
Gebrauchsanweisung
-
Servicebroschüre
-
Qualitätszertifikat *
-
Netzkabel
-
Griff inkl. Schrauben und Torxschlüssel
-
Wandbefestigungskit
-
1.2 Geräte- und Ausstattungsübersicht
SCFfg 4002
(5) Bedienelemente und
Temperaturanzeige
Fig. 2 Beispielhafte Darstellung
Ausstattung
LAN/WLAN Schnitt‐
(1)
stelle *
(2) Potentialfreier Alarm‐
ausgang
(3) Tragehilfe
1.3 Sonderausstattung
Hinweis
Sie erhalten Zubehör über den Kundendienst
(siehe 8.3 Kundenservice) und im Liebherr-Hausgeräte-Shop
unter home.liebherr.com/shop/de/deu/zubehor.html.
SmartModule
Das Gerät kann mit einem SmartModule ausgerüstet
werden.
Es handelt sich dabei um eine WLAN-/ und LAN-Schnitt‐
stelle für die Verbindung zwischen dem Gerät und einem
externen Dokumentations- und Alarmsystem wie z. B.
Liebherr SmartMonitoring.
SmartMonitoring ist nicht in allen Ländern verfügbar.
Überprüfen Sie die Verfügbarkeit über den QR-Code
(siehe 5.3.14 WLAN-Verbindung ) durch Eingabe Ihres
Modells.
Bei der Nachrüstung von Schubladensystemen in Liebherr
Kühl-/Gefriergeräten, die zur Lagerung von temperatur‐
sensiblen Materialien wie z. B. kühlpflichtige Medika‐
mente und Kühlgut, welche speziellen Normanforderungen
unterliegen, verwendet werden, ist eine Temperaturquali‐
fizierung erforderlich. Eine Nachrüstung von Schubladen
in Liebherr Kühl-/Gefriergeräten kann zum Verderb des
Lagerguts oder zu Schäden am Lagergut führen. Daher ist
die Nachrüstung ausschließlich durch autorisierte Dienst‐
leistungsanbieter des Herstellers des Kühl-/Gefriergeräts
durchzuführen.
1.4 Einsatzbereich des Geräts
Bestimmungsgemäße Verwendung
Dieser Laborkühl-/Gefrierschrank, mit einem
von Zündquellen freien Innenraum, eignet
sich zur professionellen Lagerung leicht
entzündlicher Produkte in geschlossenen
Behältern bei Temperaturen zwischen 3 °C
und 16 °C im Kühlteil und zwischen -9 °C und
-30 °C im Gefrierteil.
Explosionsschutz Innenraum
* Je nach Modell und Ausstattung3
Page 4
Allgemeine Sicherheitshinweise
Die für Ihr Gerät zutreffenden Werte sind auf
dem Aufkleber an der Gerätetür aufgedruckt.
Fig. 3 Schutzklasse: II 3/-G Ex ec IIC T6 Gc/-
Der Innenraum ist als explosionsgefähr‐
deter Bereich gemäß 2014/34/EU (ATEXRichtlinie) zugelassen. Typische zu lagernde
Produkte sind Forschungsproben, Reagen‐
zien, Laborinventar usw., die in die entspre‐
chende Zone, Explosionsgruppe und Tempe‐
raturklasse eingestuft sind.
Die Explosionsgruppe der zu lagernden
Produkte ist dem Sicherheitsdatenblatt zu
entnehmen. Bei Unsicherheit, den Lieferanten
des jeweiligen Produkts kontaktieren.
Bei Lagerung von wertvollen bzw. tempe‐
raturempfindlichen Stoffen oder Produkten
ist der Einsatz eines unabhängigen, perma‐
nent überwachenden Alarmsystems erforder‐
lich. Dieses Alarmsystem muss so ausgelegt
sein, dass jeder Alarmzustand sofort von
einer zuständigen Person registriert wird,
die daraufhin entsprechende Maßnahmen
ergreifen kann.
Vorhersehbare Fehlanwendung
Gerät für folgende Anwendungen nicht
verwenden:
-
Lagerung und Kühlung von:
•
chemisch instabilen Substanzen
•
Blut, Plasma oder weiteren Körperflüssig‐
keiten zum Zwecke der Infusion, Anwen‐
dung oder Einführung in den menschli‐
chen Körper.
-
Einsatz in explosionsgefährdeten Berei‐
chen.
-
Einsatz im Freien oder in Feuchte- und
Spritzwasserbereichen.
Eine unsachgemäße Verwendung des Geräts
führt zu Schädigung oder Verderb der einge‐
lagerten Ware.
Klimaklassen
Die für Ihr Gerät zutreffende Klimaklasse ist
auf dem Typenschild aufgedruckt.
Fig. 4 Typenschild
(X) Diese Klimaklasse gibt
an, bei welchen Umge‐
bungsbedingungen
das Gerät sicher
betrieben werden
kann.
Klima‐
klasse (X)
7 35 °C75 %
max. Raum‐
temperatur
max. rel. Luft‐
feuchtigkeit
Hinweis
Die minimal zulässige Raumtemperatur am
Aufstellort ist 10 °C.
Bei Grenzbedingungen kann sich an der
Glastür und an den Seitenwänden leichte
Kondensation bilden.
1.5 Schallemission des Geräts
Der A-bewertete Emissionsschalldruckpegel während des
Betriebs des Gerätes liegt unter 70 dB(A) (Schallleistung rel.
1 pW).
1.6 Konformität
Der Kältemittelkreislauf ist auf Dichtheit geprüft.
Das Gerät entspricht den einschlägigen Sicherheits‐
bestimmungen sowie den EU-Richtlinien 2014/35/EU,
2014/30/EU, 2014/34/EU und 2011/65/EU.
Der vollständige Text der EU-Konformitätserklärung
ist unter der folgenden Internetadresse verfügbar:
www.liebherr.com
1.7 SVHC-Stoffe gemäß REACH-Verord‐
nung
Unter nachfolgendem Link können Sie prüfen, ob
Ihr Gerät SVHC-Stoffe gemäß REACH-Verordnung
enthält: home.liebherr.com/de/deu/de/liebherr-erleben/
nachhaltigkeit/umwelt/scip/scip.html
2 Allgemeine Sicherheitshinweise
Bewahren Sie diese Gebrauchsanweisung
sorgfältig auf, damit Sie jederzeit auf sie
zurückgreifen können.
Wenn Sie das Gerät weitergeben, dann
reichen Sie auch die Gebrauchsanweisung an
den Nachbesitzer weiter.
Um das Gerät ordnungsgemäß und sicher zu
verwenden, lesen Sie diese Gebrauchsanwei‐
sung vor der Benutzung sorgfältig. Befolgen
4* Je nach Modell und Ausstattung
Page 5
Allgemeine Sicherheitshinweise
Sie stets die darin enthaltenen Anweisungen,
Sicherheitshinweise und Warnhinweise. Sie
sind wichtig, damit Sie das Gerät sicher
und einwandfrei installieren und betreiben
können.
Gefahren für den Benutzer:
-
Dieses Gerät darf nur durch Fach- und
Laborpersonal, das zu diesem Zweck
geschult wurde und mit allen Sicherheits‐
maßnahmen zur Arbeit in einem Labor
vertraut ist, benutzt werden. Kinder sowie
Personen mit verringerten physischen,
sensorischen oder mentalen Fähigkeiten
oder Mangel an Erfahrung und Wissen
dürfen dieses Gerät nicht in Betrieb
nehmen oder bedienen.
-
Die Steckdose muss leicht zugänglich sein,
damit das Gerät im Notfall schnell vom
Strom getrennt werden kann. Sie muss
außerhalb des Geräterückseitenbereichs
liegen.
-
Wenn das Gerät vom Netz getrennt wird,
immer am Stecker anfassen. Nicht am
Kabel ziehen.
-
Im Fehlerfall Netzstecker ziehen oder
Sicherung ausschalten.
-
WARNUNG: Die Netzanschlussleitung nicht
beschädigen. Gerät nicht mit defekter Netz‐
anschlussleitung betreiben.
-
WARNUNG: Mehrfach-Steckdosen/-Vertei‐
lerleisten sowie andere elektronische
Geräte (wie z. B. Halogen-Trafos) dürfen
nicht an der Rückseite von Geräten platziert
und betrieben werden.
-
WARNUNG: Belüftungsöffnungen im Gerä‐
tegehäuse oder im Einbaugehäuse nicht
verschließen.
-
WARNUNG: Staubablagerungen am Ventila‐
torflügel! Gefahr der Funkenbildung durch
Reibung!
Keine verstaubten Gegenstände im Gerät
lagern.
Die Lüftungsschlitze des Umluftgebläses
monatlich mit dem Staubsauger reinigen.
-
Reparaturen und Eingriffe am Gerät nur
vom Kundendienst oder anderem dafür
ausgebildeten Fachpersonal ausführen
lassen.
-
Gerät nur nach den Angaben der
Anweisung montieren, anschließen und
entsorgen.
Brandgefahr:
-
Das enthaltene Kältemittel (Angaben auf
dem Typenschild) ist umweltfreundlich,
aber brennbar. Entweichendes Kältemittel
kann sich entzünden.
•
WARNUNG: Kältekreislauf nicht beschä‐
digen.
•
Im Geräteinnenraum nicht mit Zünd‐
quellen hantieren.
•
WARNUNG: Keine elektrischen Geräte
innerhalb des Kühlfachs betreiben, die
nicht der vom Hersteller empfohlenen
Bauart entsprechen.
•
Wenn Kältemittel entweicht: Offenes
Feuer oder Zündquellen in der Nähe
der Austrittstelle beseitigen. Raum gut
lüften. Kundendienst benachrichtigen.
-
Das Gerät nicht in der Nähe von explosiven
Gasen betreiben.
-
Kein Benzin oder andere brennbare Gase
und Flüssigkeiten in der Nähe des Gerätes
lagern oder einsetzen.
-
Brennende Kerzen, Lampen und andere
Gegenstände mit offenen Flammen vom
Gerät fernhalten, damit diese das Gerät
nicht in Brand setzen.
Absturz- und Umkippgefahr:
-
WARNUNG: Um eine Gefährdung durch
Instabilität des Geräts zu vermeiden, muss
es gemäß den Anweisungen befestigt
werden.
-
Sockel, Schubfächer, Türen usw. nicht als
Trittbrett oder zum Aufstützen missbrau‐
chen.
Gefahr von Erfrierungen, Taubheitsgefühlen
und Schmerzen:
-
Dauernden Hautkontakt mit kalten Oberflä‐
chen oder Kühl-/Gefriergut vermeiden oder
Schutzmaßnahmen ergreifen, z. B. Hand‐
schuhe verwenden.
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr:
-
WARNUNG: Zum Beschleunigen des Abtau‐
vorgangs keine anderen mechanischen
Einrichtungen oder sonstigen Mittel als die
vom Hersteller empfohlenen benutzen.
-
WARNUNG: Verletzungsgefahr durch elekt‐
rischen Schlag! Unter der Abdeckung
befinden sich stromführende Teile.
-
ACHTUNG: Gerät darf nur mit OriginalZubehör des Herstellers oder mit vom
Hersteller freigegebenem Zubehör anderer
Anbieter betrieben werden. Der Benutzer
trägt das Risiko bei Verwendung von nicht
freigegebenem Zubehör.
* Je nach Modell und Ausstattung5
Page 6
Inbetriebnahme
Quetschgefahr:
-
Beim Öffnen und Schließen der Tür nicht in
das Scharnier greifen. Finger können einge‐
klemmt werden.
Qualifikation Fachpersonal:
Das Gerät darf nur von Fachpersonal, das
mit Montage, Inbetriebnahme und Betrieb
des Gerätes vertraut ist, installiert, geprüft,
gewartet und in Betrieb genommen werden.
Fachpersonal sind Personen, die durch
ihre fachliche Ausbildung, Kenntnisse und
Erfahrungen sowie ihrer Kenntnisse der
einschlägigen Normen die ihnen übertra‐
genen Arbeiten beurteilen und ausüben
und mögliche Gefahren erkennen können.
Sie müssen eine Ausbildung, Unterweisung
und Berechtigung zum Arbeiten am Gerät
haben.
Symbole am Gerät:
Das Symbol kann sich auf dem Kompressor
befinden. Es bezieht sich auf das Öl im
Kompressor und weist auf folgende Gefahr
hin: Kann bei Verschlucken und
Eindringen in die Atemwege
tödlich sein. Dieser Hinweis ist nur
für das Recycling bedeutsam. Im Normalbe‐
trieb besteht keine Gefahr.
WARNUNG: Brandgefahr / brennbare
Materialien. Das Symbol befindet sich am
Verdichter und kennzeichnet die Gefahr vor
feuergefährlichen Stoffen. Den Aufkleber
nicht entfernen.
Das Symbol befindet sich auf der Geräte‐
rückseite im Bereich des Alarmrelais und
weist auf folgende Gefahr hin: Elekt‐
rischer Schlag! Auch bei einem
vom Netz getrennten Gerät kann noch
Fremdspannung anliegen. Aufkleber nicht
entfernen.
Dieser oder ein ähnlicher Aufkleber kann
sich auf der Rückseite des Gerätes
befinden. Er verweist darauf, dass sich
in der Tür und/oder im Gehäuse Vaku‐
umisolierpaneele (VIP) oder Perlitpaneele
befinden. Dieser Hinweis ist nur für das
Recycling bedeutsam. Den Aufkleber nicht
entfernen.
WARNUNG: Kalte Oberfläche! Nur
mit geeignetem Handschutz berühren.
Dieser oder ein ähnlicher Aufkleber kann
sich auf dem Gerät befinden und weißt auf
die Gefahr von Erfrierungen hin.
Beachten Sie die Warnhinweise und die
weiteren spezifischen Hinweise in den
anderen Kapiteln:
Kennzeichnet eine unmittelbar
gefährliche Situation, die Tod oder
GEFAHR
WARNUNG
VORSICHT
ACHTUNG
Hinweis
schwere Körperverletzungen zur
Folge haben wird, wenn sie nicht
vermieden wird.
Kennzeichnet eine gefährliche
Situation, die Tod oder schwere
Körperverletzung zur Folge haben
könnte, wenn sie nicht vermieden
wird.
Kennzeichnet eine gefährliche
Situation, die leichte oder mitt‐
lere Körperverletzungen zur Folge
haben könnte, wenn sie nicht
vermieden wird.
Kennzeichnet eine gefährliche
Situation, die Sachschäden zur
Folge haben könnte, wenn sie
nicht vermieden wird.
Kennzeichnet nützliche Hinweise
und Tipps.
3 Inbetriebnahme
3.1 Aufstellbedingungen
Brandgefahr durch Feuchtigkeit!
Wenn stromführende Teile oder die Netzanschlussleitung
feucht werden, kann es zu einem Kurzschluss kommen.
u
3.1.1 Aufstellort
Austretendes Kältemittel und Öl!
Brand. Das enthaltene Kältemittel ist umweltfreundlich,
aber brennbar. Das enthaltene Öl ist ebenfalls brennbar.
Entweichendes Kältemittel und Öl können sich bei entspre‐
chend hoher Konzentration und in Kontakt mit einer
externen Wärmequelle entzünden.
u
-
-
-
-
-
WARNUNG
Das Gerät ist für den Gebrauch in geschlossenen Räumen
konzipiert. Das Gerät nicht im Freien oder im Feuchteund Spritzwasserbereich betreiben.
WARNUNG
Rohrleitungen des Kältemittelkreislaufs und Kompressor
nicht beschädigen.
Gerät nicht im Bereich direkter Sonnenbestrahlung,
neben Herd, Heizung und dergleichen aufstellen.
Optimaler Aufstellort ist ein trockener und gut belüfteter
Raum.
Wenn das Gerät in sehr feuchter Umgebung aufgestellt
wird, kann sich auf der Außenseite des Geräts Kondens‐
wasser bilden.
Immer auf gute Be- und Entlüftung am Aufstellort achten.
Je mehr Kältemittel im Gerät ist, desto größer muss der
Raum sein, in dem das Gerät steht. In zu kleinen Räumen
kann bei einem Leck ein brennbares Gas-Luft-Gemisch
entstehen. Pro 8 g Kältemittel muss der Aufstellraum
mindestens 1 m3 groß sein. Angaben zum enthaltenen
Kältemittel stehen auf dem Typenschild im Geräteinnen‐
raum.
Der Boden am Standort muss waagerecht und eben sein.
6* Je nach Modell und Ausstattung
Page 7
Der Aufstellort muss für das Gerätegewicht inklusive der
-
maximalen Einlagerung tragfähig sein. (siehe 8.1 Techni‐
sche Daten)
Der Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen ist nicht
-
zulässig.
3.1.2 Elektrischer Anschluss
Brandgefahr durch unsachgemäßes Aufstellen!
Wenn ein Netzkabel oder Stecker die Geräterückseite
berührt, kann die Vibration des Geräts das Netzkabel oder
den Stecker beschädigen, sodass es zu einem Kurzschluss
führt.
u
u
u
u
WARNUNG
Darauf achten, dass sich kein Netzkabel unter dem Gerät
verklemmt, wenn Sie das Gerät aufstellen.
Gerät so aufstellen, dass es keine Stecker oder Netzkabel
berührt.
An Steckdosen im Geräterückseitenbereich keine Geräte
anschließen.
Mehrfach-Steckdosen oder -Verteilerleisten sowie andere
elektronische Geräte (wie z.B. Halogen-Trafos) nicht an
der Rückseite von Geräten platzieren und betreiben.
Inbetriebnahme
3.3 Gerät transportieren
u
Bei Erstinbetriebnahme: Gerät verpackt transportieren.
u
Bei Transport nach Erstinbetriebnahme (z. B. Umzug):
Gerät unbeladen transportieren.
u
Gerät stehend transportieren.
u
Gerät mithilfe von zwei Personen transportieren.
3.4 Gerät auspacken
u
Prüfen Sie das Gerät und die Verpackung auf Transport‐
schäden. Wenden Sie sich unverzüglich an den Liefer‐
anten, falls Sie irgendwelche Schäden vermuten. Das
Gerät nicht an die Spannungsversorgung anschließen.
u
Entfernen Sie sämtliche Verpackungsmaterialien von der
Rückseite oder den Seitenwänden des Geräts, die eine
ordnungsgemäße Aufstellung bzw. Be- und Entlüftung
verhindern können.
3.5 Transportsicherung entfernen
3.2 Gerätemaße
Fig. 5 Beispielhafte Darstellung
SCFfg 4002
A 2044 mm
B 597 mm
C 654 mm
D 1203 mm
E 23 mm
F 1241 mm
Fig. 6
u
Transportsicherung nach oben abziehen.
w
Grundhalter bleibt am Gerät.
3.6 Türgriff montieren
A = Gerätehöhe inklusive Füße / Rollen
B = Gerätebreite ohne Griff [Grifftiefe = 45 mm]
C = Gerätetiefe ohne Griff [Grifftiefe = 45 mm]
D = Gerätetiefe bei geöffneter Tür
E = Scharnierhöhe
F = Gerätetiefe mit Griffüberstand und Kippsicherung
Fig. 7
u
Griff aus dem Beipack mit den beiliegenden Schrauben
Fig. 7 (1) an der Tür anbringen.
u
Abdeckung Fig. 7 (2) aufsetzen.
3.7 Kippsicherung montieren
Werkzeug
* Je nach Modell und Ausstattung7
Page 8
Inbetriebnahme
Fig. 8
Gerät gegen Umkippen sichern.
Fig. 9
Die Kippsicherung, bestehend aus zwei Halteteilen, zwei
Sicherungshaken und vier Schrauben (4 x 14), liegen dem
Gerät bei.
Fig. 12
Je nach Beschaffenheit der Wand (Holz, Beton) geeig‐
netes Befestigungsmaterial (z. B. Dübel) und ausrei‐
chend Befestigungspunkte verwenden .
u
Sicherungshaken befestigen.
3.8 Gerät aufstellen
Fig. 10
u
Halteteile Fig. 10 (1) mit beiliegenden Schrauben am Gerät
montieren.
u
Gerät mit montierten Halteteilen an die Wand schieben.
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
u
Gerät mit 2 Personen aufstellen.
VORSICHT
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
Die Tür kann an der Wand anschlagen und dadurch beschä‐
digt werden. Bei Glastüren kann das beschädigte Glas zu
Verletzungen führen!
u
Tür vor dem Anschlagen an der Wand schützen.
Türstopper, z.B. Filzstopper, an der Wand anbringen.
u
Alle benötigten Bauteile (zum Beispiel Netzkabel) an der
Rückseite vom Gerät anschließen und zur Seite führen.
Hinweis
Kabel können beschädigt werden!
u
Kabel beim Zurückschieben nicht einklemmen.
VORSICHT
Fig. 11
u
Markierungen an der Wand setzen Fig. 11 (1).
u
Gerät entfernen.
Fig. 13
u
Gerät so an die Wand schieben, dass die Halteteile in die
Sicherungshaken einrasten.
w
Das Gerät ist nun gegen Kippen gesichert.
w
Es kann durch Zurückklappen der Sicherungshaken
wieder gelöst werden.
8* Je nach Modell und Ausstattung
Page 9
Inbetriebnahme
3.9 Gerät ausrichten
ACHTUNG
Verformung des Gerätekorpus und Tür schließt nicht.
u
Gerät horizontal und vertikal ausrichten.
u
Bodenunebenheiten mit den Stellfüßen ausgleichen.
Unsachgemäße Höheneinstellung des Stellfußes!
Schwere bis tödliche Verletzungen. Durch falsche Höhenein‐
stellung kann sich das Unterteil des Stellfußes lösen und
das Gerät kippen.
u
Fig. 14
Gerät anheben:
u
Gerät absenken:
u
WARNUNG
Den Stellfuß nicht zu weit herausdrehen.
Stellfuß im Uhrzeigersinn drehen.
Stellfuß gegen Uhrzeigersinn drehen.
3.12 Verpackung entsorgen
Erstickungsgefahr durch Verpackungsmaterial und Folien!
u
Die Verpackung ist aus wiederverwertbaren Materia‐
lien hergestellt:
-
-
-
-
-
u
WARNUNG
Kinder nicht mit Verpackungsmaterial spielen lassen.
Wellpappe/Pappe
Teile aus geschäumtem Polystyrol
Folien und Beutel aus Polyethylen
Umreifungsbänder aus Polypropylen
genagelter Holzrahmen mit Scheibe aus Poly‐
ethylen*
Das Verpackungsmaterial zu einer offiziellen Sammel‐
stelle bringen.
3.13 Türanschlag wechseln
Werkzeug
3.10 Aufstellen mehrerer Geräte
ACHTUNG
Beschädigungsgefahr durch Kondenswasser zwischen den
Seitenwänden!
u
Das Gerät nicht direkt neben einem weiteren Kühlgerät
aufstellen.
u
Geräte im Abstand von 3 cm zwischen den Geräten
aufstellen.
u
Mehrere Geräte nur bis Temperaturen von 35 °C und 65 %
Luftfeuchte nebeneinander aufstellen.
u
Bei höherer Luftfeuchte Abstand zwischen den Geräten
vergrößern.
Fig. 15 Side-by-Side-Aufstellung
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch unfachmännischen Türanschlag‐
wechsel!
u
Türanschlagwechsel nur von Fachpersonal ausführen
lassen.
WARNUNG
Verletzungsgefahr und Sachschäden durch hohes Türge‐
wicht!
u
Umbau nur durchführen, wenn Sie ein Gewicht von 25 kg
tragen können.
Sicherstellen, dass folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
- Das Gerät nur mit Wechselstrom betreiben.
- Die zulässige Spannung und Frequenz ist am Typen‐
schild aufgedruckt. Die Position des Typenschildes ist im
Kapitel Geräteübersicht ersichtlich. (siehe 1.2 Geräte- und
Ausstattungsübersicht)
- Steckdose ist vorschriftsmäßig geerdet und elektrisch
abgesichert.
- Auslösestrom der Sicherung liegt zwischen 10 A und 16 A.
- Steckdose ist leicht zugänglich.
u
Elektrischen Anschluss prüfen.
u
Gerätestecker auf der Rückseite des Gerätes einstecken.
Auf richtiges Einrasten achten.
u
Netzstecker an die Spannungsversorgung anschließen.
w
Anzeige wechselt zum Standby-Symbol.
WARNUNG
Fig. 72
u
Handlungsschritte nach Abbildung durchführen.
Fig. 73
w
Das Gerät ist eingeschaltet, sobald die Temperatur im
Display erscheint.
w
Die Temperaturanzeige blinkt bis die eingestellte Tempe‐
ratur erreicht ist.
4 Lagerung
4.1 Hinweise zur Lagerung
3.16 Gerät einschalten (Erstinbetrieb‐
nahme)
Sicherstellen, dass folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
- Gerät ist aufgestellt und angeschlossen.
- Alle Klebestreifen, Klebe- und Schutzfolien sowie Trans‐
portsicherungen im und am Gerät sind entfernt.
Fig. 71 Beispielhafte Darstellung
Das Standby-Symbol blinkt, bis der Startvorgang beendet
ist.
Das Display zeigt das Standby-Symbol an.
Wenn das Gerät mit Werkseinstellung ausgeliefert wird,
muss bei Inbetriebnahme zuerst die Bildschirmsprache
gewählt werden.
Fig. 74 Beispielhafte Darstel‐
lung
Beim Einlagern beachten:
Wenn Abstellroste Fig. 74 (1) versetzbar sind, je nach
q
Höhe anpassen.
Maximale Beladung beachten. (siehe 8.1 Technische
q
Daten)
Gerät erst beladen, sobald die Lagertemperatur erreicht
q
wurde (Einhaltung Kühlkette).
Lüftungsschlitze Fig. 75 (2) des Umluftgebläses im Innen‐
q
raum freihalten.
Kühlgut darf Rückwand nicht berühren.
q
Kein Kühlgut über rückseitigen Anschlag der Auflageroste
q
hinaus lagern.
Flüssigkeiten in geschlossenen Behältern aufbewahren.
q
Kühlgut mit Abstand lagern, damit die Luft gut zirkulieren
q
kann.
Kühlgut darf die Stapelmarke nicht überschreiten.
q
Dies ist wichtig für eine einwandfreie Luftumwälzung und
eine gleichmäßige Temperaturverteilung im gesamten
Innenraum.
Kein Kühlgut unterhalb der Tauwasserschale lagern.
q
Fig. 75
20* Je nach Modell und Ausstattung
Page 21
Bedienung
5 Bedienung
5.1 Bedien- und Anzeigeelemente
Das Display ermöglicht einen schnellen Überblick über den
aktuellen Gerätezustand, die Temperatureinstellung, den
Zustand von Funktionen und Einstellungen sowie Alarmund Fehlermeldungen.
Die Bedienung erfolgt durch Navigationspfeile und Bestäti‐
gungs-Symbol.
Es können Funktionen aktiviert oder deaktiviert und Einstel‐
lungswerte verändert werden.
Fig. 76 Display
(1)
Status-Anzeige(3) Navigationspfeil
vorwärts
(2) Navigationspfeil rück‐
wärts
5.1.1 Status-Anzeige
(4) Bestätigen
SymbolGerätezustand
Pulsierende Temperatur
Zieltemperatur noch nicht
erreicht. Gerät kühlt auf die
eingestellte Temperatur.
Temperaturanzeige
Zeigt die aktuelle Innenraum‐
temperatur an
Wechselnde Anzeige Tempe‐
ratur/Defrost-Symbol mit
weißem Balken
Gerät ist in manueller
Abtauung
D in der Anzeige
Gerät ist im DemoMode.
Erinnerung Wartung
Das eingestellte Zeitintervall
ist abgelaufen.
Voller Datenspeicher
Der Datenspeicher (999
Stunden) ist voll. Die ältesten
Daten werden ab jetzt über‐
schrieben.
Die Status-Anzeige zeigt die Ist-Temperatur an und ist die
Ausgangsanzeige. Von dort aus erfolgt die Navigation zu
den Funktionen und Einstellungen. (siehe 5.2 Navigation)
Die Status-Anzeige kann unterschiedliche Anzeigesymbole
darstellen.
5.1.2 Anzeigesymbole
Die Anzeigesymbole geben Auskunft über den aktuellen
Gerätezustand.
Symbol
Gerätezustand
Standby
Gerät ist ausgeschaltet.
Pulsierendes StandbySymbol
Gerät fährt hoch.
Weißer Balken unten
Untermenü
Weißer Balken oben
Voreinstellung, aktive Einstel‐
lung oder aktiver Wert
Zunehmender Balken
Taste 3 Sekunden drücken,
um Einstellung zu aktivieren.
Abnehmender Balken
Taste 3 Sekunden drücken,
um Einstellung zu deakti‐
vieren.
Symbole der Status-Anzeige
5.1.3 Akustische Signale
Ein Signal ertönt in folgenden Fällen:
Wenn eine Funktion oder ein Wert bestätigt wird.
-
Wenn eine Funktion oder ein Wert entweder nicht akti‐
-
viert oder deaktiviert werden kann.
Sobald ein Fehler auftritt.
-
Bei einer Alarmmeldung.
-
Die Alarmtöne lassen sich im Kundenmenü ein- und
ausschalten.
* Je nach Modell und Ausstattung21
Page 22
Bedienung
5.2 Navigation
Zugang zu den einzelnen Funktionen durch Navigation im
Menü. Bedienung über die Tasten neben der Anzeige.
5.2.1 Navigation mit Tasten
Anzeige und TasteBeschreibung
Navigationspfeil vorwärts
Springt ein Menü (Untermenü)
weiter.
Nach der letzten Menü-Seite
erscheint wieder die erste
Menü-Seite.
Navigationspfeil rückwärts
Kurzes Drücken: Springt ein
Menü (Untermenü) zurück.
Langes Drücken (3 Sekunden):
Springt zur Statusanzeige
zurück.
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Bedienung
Hinweis
Es wird empfohlen die Temperaturaufzeichnung bei Inbe‐
triebnahme des Gerätes nach Erreichen der eingestelltenTemperatur einmalig zurückzusetzen. Dadurch wird der
angezeigte Wert der Maximaltemperatur aussagekräftig.
Temperaturaufzeichnung anzeigen
Die Temperaturaufzeichnung zeigt die Aufnahmedauer und
die in dieser Zeit gemessenen Minimal- und Maximaltempe‐
raturen an.
Fig. 89
Fig. 90
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tionen angezeigt werden.
w
Statusbildschirm mit den Temperaturaufzeichnungen
wird angezeigt.
Temperaturaufzeichnung zurücksetzen
Die angezeigten Minimal- und Maximaltemperaturen können
jederzeit zurückgesetzt werden. Dabei werden die ange‐
zeigten Werte gelöscht und das Aufzeichnungsintervall
erneut gestartet.
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 91
u
Handlungsschritte nach Abbildung durchführen.
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 88 Temperaturwechsel von 5,5 °C auf 6,9 °C und
-15,5 °C auf -16,9 °C
u
Handlungsschritte (siehe Fig. 88) durchführen.
w
Temperatur ist eingestellt.
5.3.5 Temperaturaufzeichnung
Das Gerät zeigt die Minimal- und Maximaltemperaturen
des Innenraums an. Deren Aufzeichnung startet nach
Einschalten des Gerätes automatisch mit einem Intervall
von einer Minute. Nach Ablauf von 999 Stunden (circa
40 Tage) wird ein Hinweis auf den vollen Datenspeicher
angezeigt. Die Temperaturaufzeichnung sollte dann zurück‐
gesetzt werden.
* Je nach Modell und Ausstattung25
Fig. 92
u
Handlungsschritte nach Abbildung durchführen.
w
Temperaturenaufzeichnung ist zurückgesetzt.
w
Aufzeichnungsintervall startet erneut.
Page 26
Bedienung
5.3.6 Zugangssicherung Einstellungs-Menü
Diese Einstellung ermöglicht die Zugangssicherung des
Einstellungs-Menüs durch einen dreistelligen PIN-Code.
Anwendung:
Unbeabsichtigte Änderung von Einstellungen und Funk‐
-
tionen vermeiden.
Unbeabsichtigtes Ausschalten des Geräts vermeiden.
-
Unbeabsichtigte Temperaturverstellung vermeiden.
-
Zugangssicherung des Einstellungs-Menüs aktivieren
u
Kunden-Menü aufrufen. (siehe 5.2 Navigation)
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 93
u
Handlungsschritte durchführen.
w
Zugangssicherung des Einstellungs-Menüs ist aktiviert.
PIN-Code der Zugangssicherung des Einstellungs-Menüs
ändern
Siehe: (siehe 5.3.7 Zugangs-Codes)
Zugangssicherung des Einstellungs-Menüs deaktivieren
u
Kunden-Menü aufrufen. (siehe 5.2 Navigation)
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 94
u
Handlungsschritte durchführen.
w
Zugangssicherung des Einstellungs-Menüs ist deakti‐
viert.
Gesichertes Einstellungs-Menü öffnen
Bei aktiver Zugangssicherung, ist die Eingabe des PIN-Code
notwendig um das Einstellungs-Menü zu öffnen.
Nach Eingabe des korrekten PIN-Code bleibt das Einstel‐
lungs-Menü für 20 Minuten entsperrt, außer Sie springen
zur Status-Anzeige zurück.
Hinweis
u
Im folgenden Beispiel wird der werkseitig eingestellte
PIN-Code: 1 1 1 verwendet.
Fig. 95
u
Handlungsschritte durchführen. PIN-Code eingeben.
w
Der PIN-Code ist korrekt.
w
Das Einstellungs-Menü öffnet sich.
5.3.7 Zugangs-Codes
Verschiedene Einstellungen sind möglich.
Anwendung:
Ändern des Einstellungs-Codes.
-
Zurücksetzen des Einstellungs-Codes.
-
Zugangssicherung des Einstellungs-Menüs
Ändern des Einstellungs-Codes
Diese Einstellung ermöglicht das Ändern des EinstellungsCodes für die Zugangssicherung des Einstellungs-Menüs.
Die Einstellung erfolgt in 3 Schritten:
- Eingabe des alten Einstellungs-Codes
- Eingabe des neuen Einstellungs-Codes
- Bestätigung des neuen Einstellungs-Codes
Hinweis
u
Im folgenden Beispiel wird der werkseitig voreingestellte
Einstellungs-Code 1 1 1 geändert.
u
Der neue Einstellungs-Code ist: 2 3 4
u
Kunden-Menü aufrufen. (siehe 5.2 Navigation)
Die Zugangssicherung des Einstellungs-Menüs muss
aktiv sein. (siehe 5.3.6 Zugangssicherung Einstellungs-
Menü )
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Die Zugangssicherung des Einstellungs-Menüs muss
aktiv sein.
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
26* Je nach Modell und Ausstattung
Page 27
Fig. 96
u
Handlungsschritte durchführen.
w
Eingabe des alten Einstellungs-Codes erfolgreich.
Bedienung
Fig. 98
u
Handlungsschritte durchführen.
w
Bestätigung des neuen Einstellungs-Codes erfolgreich.
w
Der Einstellungs-Code ist geändert.
Zurücksetzen des Einstellungs-Codes
Einstellungs-Code für die Zugangssicherung des Einstel‐
lungs-Menüs vergessen oder nicht bekannt.
u
Gerät auf Werkseinstellungen (siehe 5.3.26 Werksreset )
zurücksetzen.
w
Das Gerät ist auf die ursprünglichen Einstellungen
zurückgesetzt.
w
Der werkseitige Einstellungs-Code lautet: 1 1 1
Fig. 97
u
Handlungsschritte durchführen.
w
Eingabe des neuen Einstellungs-Codes erfolgreich.
5.3.8 Erinnerung Wartungsintervall
Einstellung der Zeitspanne, bis an die Wartung erinnert
wird.
Folgende Werte können eingestellt werden:
7 Tage
-
14 Tage
-
30 Tage
-
60 Tage
-
90 Tage
-
180 Tage
-
360 Tage
-
720 Tage
-
1080 Tage
-
Aus
-
Erinnerung Wartungintervall einstellen
Folgende Handlungsschritte beschreiben, wie die Zeit‐
spanne bis zur Wartung eingestellt wird.
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 102
u
Handlungsschritte (siehe Fig. 102) durchführen.
w
Die Display-Helligkeit ist entsprechend geändert.
5.3.12 Alarm Sound
Diese Funktion ermöglicht, sämtliche Alarmtöne wie zum
Beispiel Türalarm ein- und auszuschalten.
Alarm Sound aktivieren
u
Kunden-Menü aufrufen. (siehe 5.2 Navigation)
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 103
u
Handlungsschritte durchführen.
w
Alarm Sound ist aktiviert.
Alarm Sound deaktivieren
u
Kunden-Menü aufrufen. (siehe 5.2 Navigation)
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
28* Je nach Modell und Ausstattung
Page 29
Fig. 104
u
Handlungsschritte durchführen.
w
Alarm Sound ist deaktiviert.
5.3.13 Key Sound
Diese Funktion ermöglicht, sämtliche Bestätigungstöne und
den Startsound ein- und auszuschalten.
Key Sound aktivieren
u
Kunden-Menü aufrufen. (siehe 5.2 Navigation)
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Bedienung
Möglichkeiten zur Steuerung, Verwaltung und Überwachung
genutzt werden.
Hinweis
Sie erhalten Zubehör über den Kundendienst
(siehe 8.3 Kundenservice) und im Liebherr-Hausgeräte-Shop
unter home.liebherr.com/shop/de/deu/zubehor.html.
Fig. 107
Sicherstellen, dass folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
SmartModule Fig. 107 (1) ist eingesetzt.
q
Fig. 105
u
Handlungsschritte nach Abbildung durchführen.
w
Key Sound ist aktiviert.
Key Sound deaktivieren
u
Kunden-Menü aufrufen. (siehe 5.2 Navigation)
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 106
u
Handlungsschritte nach Abbildung durchführen.
w
Key Sound ist deaktiviert.
5.3.14 WLAN-Verbindung
Hinweis
Liebherr SmartMonitoring Dashboard ist nicht in allen
Ländern verfügbar. Überprüfen Sie die Verfügbarkeit über
den QR-Code durch Eingabe Ihres Modells.
Verbindung herstellen
Die Inbetriebnahme und Einrichtung Ihres SmartModule
führen Sie online über das Liebherr SmartMonitoring Dash‐
board auf Ihrem internetfähigen Endgerät durch.
Auf dem Liebherr SmartMonitoring Dashboard finden Sie
auch Informationen zum nachträglichen Einbau des Smart‐
Module.
Fig. 108
u
Öffnen sie das Liebherr SmartMonitoring Dashboard
(siehe Fig. 108) .
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Hinweis
Die Nutzung des Liebherr SmartMonitoring Dashboard unter
https://smartmonitoring.liebherr.com setzt ein installiertes
SmartModule und ein gewerbliches MyLiebherr-Konto
vorraus. Sie können sich während der Online-Inbetrieb‐
nahme direkt mit Ihren vorhandenen Anmeldedaten
anmelden oder sich neu registrieren und ein Firmenkonto
anlegen.
Diese Einstellung stellt eine kabellose Verbindung zwischen
dem Gerät und dem Internet her. Die Verbindung wird
über das SmartModule gesteuert. Das Gerät kann über
das browserbasierte Liebherr SmartMonitoring Dashboard
eingebunden und erweiterte Optionen und individuelle
Fig. 109
u
Handlungsschritte nach Abbildung durchführen.
u
Einrichtungsvorgang auf Ihrem internetfähigen Endgerät
fortsetzen: Liebherr SmartMonitoring Dashboard
* Je nach Modell und Ausstattung29
Page 30
Bedienung
Fig. 110
u
Verbindung wird hergestellt.
w
WiFi connecting erscheint. Das Symbol pulsiert.
u
Anweisungen des Liebherr SmartMonitoring Dashboard
folgen.
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Diese Einstellung stellt eine kabelgebundene Verbindung
zwischen dem Gerät und dem Internet her. Die Verbindung
wird über das SmartModule gesteuert. Das Gerät kann
über das browserbasierte Liebherr SmartMonitoring Dash‐
board eingebunden und erweiterte Optionen und individu‐
elle Möglichkeiten zur Steuerung, Verwaltung und Überwa‐
chung genutzt werden.
Hinweis
Sie erhalten Zubehör über den Kundendienst
(siehe 8.3 Kundenservice) und im Liebherr-Hausgeräte-Shop
unter home.liebherr.com/shop/de/deu/zubehor.html.
Fig. 113
Sicherstellen, dass folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
SmartModule Fig. 113 (1) ist eingesetzt.
q
Ein Netzwerkkabel ist angeschlossen.
q
Verbindung herstellen
Die Inbetriebnahme und Einrichtung Ihres SmartModule
führen Sie online über das Liebherr SmartMonitoring Dash‐
board auf Ihrem internetfähigen Endgerät durch.
Auf dem Liebherr SmartMonitoring Dashboard finden Sie
auch Informationen zum nachträglichen Einbau des Smart‐
Module.
Fig. 114
u
Öffnen sie das Liebherr SmartMonitoring Dashboard
(siehe Fig. 114) .
Fig. 112
u
Handlungsschritte nach Abbildung durchführen.
w
Die WiFi-Einstellungen sind auf den Auslieferzustand
zurück gesetzt.
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
5.3.15 LAN-Verbindung
Hinweis
Liebherr SmartMonitoring Dashboard ist nicht in allen
Ländern verfügbar. Überprüfen Sie die Verfügbarkeit über
den QR-Code durch Eingabe Ihres Modells.
Hinweis
Die Nutzung des Liebherr SmartMonitoring Dashboard unter
https://smartmonitoring.liebherr.com setzt ein installiertes
SmartModule und ein gewerbliches MyLiebherr-Konto
vorraus. Sie können sich während der Online-Inbetrieb‐
nahme direkt mit Ihren vorhandenen Anmeldedaten
anmelden oder sich neu registrieren und ein Firmenkonto
anlegen.
30* Je nach Modell und Ausstattung
Fig. 115
u
Handlungsschritte nach Abbildung durchführen.
w
Verbindung wird hergestellt: LAN connecting erscheint.
Das Symbol pulsiert.
u
Anweisungen des Liebherr SmartMonitoring Dashboard
folgen.
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 116
u
Handlungsschritte nach Abbildung durchführen.
w
Verbindung ist getrennt.
5.3.16 Info
Diese Anzeige zeigt Model, Seriennummer und Service‐
nummer des Geräts.
Info anzeigen
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 119
w
Die Softwareversion erscheint.
5.3.19 Abtauen
Das Gerät taut im Normalbetrieb automatisch ab.
Anwendung:
Wenn es im Innenraum zu einer stärkeren Vereisung
-
kommt, kann die automatische Abtaufunktion manuell
gestartet werden.
Nur das Kühlteil wird abgetaut.
-
Manuelles Starten der automatischen Abtauung
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 117
w
Die Geräteinformation erscheint.
5.3.17 Betriebsstunden
Diese Anzeige zeigt die Betriebsstunden des Geräts.
Betriebsstunden anzeigen
u
Kunden-Menü aufrufen .
Fig. 118
w
Die Betriebsstunden erscheinen.
Fig. 120
u
Handlungsschritte nach Abbildung durchführen.
w
Automatische Abtauung ist gestartet. Nach beendeter
Abtauung schaltet das Gerät automatisch wieder in den
Normalbetrieb.
Hinweis
Sollte nach mehrmaligem Starten der automatischen
Abtauung immer noch Eis im Innenraum vorhanden sein,
tauen Sie das Gerät manuell ab. (siehe 7.2 Gerät abtauen)
Manuell gestartete Abtauung abbrechen
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 121
u
Handlungsschritte nach Abbildung durchführen.
w
Manuell gestartete Abtauung ist abgebrochen. Gerät
schaltet automatisch wieder in den Normalbetrieb.
5.3.18 Software
Diese Anzeige zeigt die Softwareversion des Geräts.
Softwareversion anzeigen
u
Kunden-Menü aufrufen .
Abtauinfo
Mit dieser Einstellung wird die Anzeige während eines auto‐
matischen Abtauvorgangs angepasst.
* Je nach Modell und Ausstattung31
Page 32
Bedienung
Es stehen folgende Anzeigevarianten zur Verfügung:
- Def 1: Hinweis „automatischer Abtauvorgang“ wird im
Status-Bildschirm angezeigt. Die Temperaturanzeige wird
nicht aktualisiert und zeigt die letzte Temperatur vor
Start des automatischen Abtauvorgangs.
- Def 2: Hinweis „automatischer Abtauvorgang“ wird im
Status-Bildschirm angezeigt. Die Temperaturanzeige wird
laufend aktualisiert und zeigt die Ist-Temperatur.
- Def 3: Die Temperaturanzeige wird nicht aktualisiert und
zeigt die letzte Temperatur vor Start des automatischen
Abtauvorgangs.
- Def 4: Die Temperaturanzeige wird laufend aktualisiert
und zeigt die Ist-Temperatur.
u
Kunden-Menü aufrufen. (siehe 5.2 Navigation)
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 122 Hinweis „automatischer Abtauvorgang“
Fig. 123
u
Handlungsschritte nach Abbildung durchführen.
w
Die gewünschte Anzeigevariante ist ausgewählt.
5.3.20 Sensor-Kalibrierung
Die Sensor-Kalibrierung dient dazu Unterschiede zwischen
der angezeigten Temperatur und der tatsächlich vorhan‐
denen Temperatur im Gerät anzugleichen.
Einstellbereich: +/- 3 Kelvin in 0,1 Kelvin Schritten.
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 124
u
Handlungsschritte (siehe Fig. 124) durchführen.
w
Sensor ist kalibriert.
5.3.21 Temperaturalarm
Der Temperaturalarm wird ausgelöst, sobald die Innenraum‐
temperatur den einstellbaren Temperaturbereich verlässt
und eine gegebenenfalls eingestellte Verzögerungszeit
abgelaufen ist.
Folgende Werte können eingestellt werden:
Temperaturuntergrenze in 0,1 °C Schritten
-
Temperaturobergrenze in 0,1 °C Schritten
-
Verzögerungszeit des Alarms von 0 bis 60 Minuten
-
(Einstellung „0“ bedeutet keine Alarmwiederholung am
Alarmrelais.)
Wiederholungsfrequenz des Alarms von 0 bis 30 Minuten
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Bedienung
u
Handlungsschritte (siehe Fig. 143) durchführen.
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 141
u
Handlungsschritte (siehe Fig. 141) durchführen.
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 142
u
Handlungsschritte (siehe Fig. 142) durchführen.
w
Der Türalarm ist deaktiviert.
5.3.23 Alarm-Simulation
Diese Einstellung ermöglicht eine Simulation einer Tempe‐
raturänderung im Gerät um die Funktion eventuell ange‐
schlossener Sicherheitseinrichtungen zu überprüfen.
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
Fig. 144
u
Handlungsschritte (siehe Fig. 144) durchführen.
w
Die Simulation wurde durchgeführt.
w
Angeschlossene Sicherheitseinrichtung sollte ausgelöst
haben.
5.3.24 Alarm-Weiterleitung
Diese Einstellung ermöglicht eine Weiterleitung eines oder
mehrerer Alarme an einen externen Alarmempfänger, der am
Gerät angeschlossen ist.
Folgende Einstellungen können gewählt werden:
Alarmtyp:
-
Türalarm
•
Temperaturalarm
•
Türalarm und Temperaturalarm
•
Alle
•
Bestätigen:
-
Ja: Alarm wird am Gerät und dem extern verbundenen
•
Empfänger beendet.
Nein: Alarm wird am Gerät quittiert und bleibt am
•
Empfänger aktiv, bis der Fehler behoben ist.
Aktualisieren (nur sichtbar wenn beim Bestätigen „Ja“
-
gewählt wird):
Ja: Alarm wiederholt sich.
•
Temperaturalarm je nach eingestellter Zeit
(siehe 5.3.21 Temperaturalarm )
(Wenn die Verzögerungszeit des Alarms auf „0“
eingestellt ist, dann gibt es auch am Alarmrelais
keine Alarmwiederholung.)
Türalarm nach 1 bzw. 4 Minuten *
(siehe 5.3.22 Türalarm )
Der Demomodus ist eine spezielle Funktion für Händler, die
Gerätefunktionen vorführen möchten. Wenn Sie den Demo‐
modus aktivieren, dann sind alle kältetechnischen Funk‐
tionen deaktiviert.
Wenn Sie Ihr Gerät einschalten und in der Statusanzeige ein
"D" erscheint, dann ist der Demomodus bereits aktiviert.
Wenn Sie den Demomodus aktivieren und anschließend
wieder deaktivieren, dann wird das Gerät auf Werkseinstel‐
lungen zurückgesetzt. (siehe 5.3.26 Werksreset )
Diese Funktion ermöglicht, das Gerät auf Werkseinstel‐
lungen zurückzusetzen. Alle bisher vorgenommenen Einstel‐
lungen, werden auf ihre ursprünglichen Werte zurückge‐
setzt.
Werksreset durchführen
u
Kunden-Menü aufrufen.
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende Funk‐
tion angezeigt wird.
36* Je nach Modell und Ausstattung
Page 37
Bedienung
Fig. 150
u
Handlungsschritte nach Abbildung durchführen.
w
Werksreset ist durchgeführt.
w
Gerät ist ausgeschaltet.
u
Starten Sie das Gerät neu. (siehe 3.16 Gerät einschalten
(Erstinbetriebnahme))
MeldungUrsacheBeseitigung
Die Meldung erscheint, wenn die Tür zu
lange geöffnet ist.
Tür offen
Die Meldung erscheint, wenn die Tempe‐
ratur nicht der eingestellten Temperatur
entspricht. Ursache für Temperaturunter‐
schiede kann sein:
Temperaturalarm
⁃ Warmes Kühlgut wurde eingelegt.
⁃ Beim Umsortieren und Entnehmen von
Kühlgut ist zu viel warme Raumluft einge‐
strömt.
⁃ Der Strom ist länger ausgefallen.
5.4 Meldungen
5.4.1 Warnungen
Warnungen werden akustisch durch einen Signalton und
optisch durch ein Symbol im Display angezeigt. Der
Signalton verstärkt sich und wird lauter, bis die Meldung
quittiert wird.
▸ Tür schließen.
▸ Bestätigungstaste drücken.
▹ Alarm wird beendet.
Hinweis
Die Zeit, bis die Meldung
erscheint, kann eingestellt werden
(siehe 5.3.22 Türalarm ) .
▸ Bestätigungstaste drücken.
▹ Wärmste Temperatur wird angezeigt.
▸ Bestätigungstaste drücken.
▹ Die aktuelle Temperatur blinkt und die
Anzeige wechselt mit dem Temperatur‐
alarm-Symbol bis die eingestellte Tempe‐
ratur erreicht wird.
▸ Qualität des Kühlguts prüfen.
* Je nach Modell und Ausstattung37
Page 38
Bedienung
MeldungUrsacheBeseitigung
Gerät ist defekt, ein Gerätefehler besteht
oder ein Bauteil des Gerätes weist einen
Fehler auf.
Fehler
▸ Kühlgut umlagern.
▸ Bestätigungstaste drücken.
▹ Fehlercode wird angezeigt.
▸ Bestätigungstaste drücken.
▹ Wenn vorhanden, wird weiterer Fehler‐
code angezeigt.
oder
▹ Statusbildschirm mit blinkendem Fehler‐
Stromausfall
symbol wird angezeigt .
▹ Drücken der Navigationstasten zeigt
Fehlercode(s) erneut an.
▸ Fehlercode(s) notieren und Kundenser‐
vice kontaktieren.
Die Meldung erscheint nach einer Unter‐
brechung der Stromversorgung, wenn die
Temperatur bei Netzrückkehr über der
Alarmgrenze liegt.
▸ Bestätigungstaste drücken.
Wärmste Temperatur und Anzahl der
Stromunterbrechungen werden angezeigt.
▸ Bestätigungstaste drücken.
▹ Alarm wird beendet und aktuelle Tempe‐
ratur wird angezeigt.
▸ Qualität des Kühlguts prüfen.
Die automatische Abtauung arbeitet nicht
fehlerfrei. Die letzten 5 Abtau-Zyklen
waren nicht erfolgreich.
Defrost Fehler
▸ Bestätigungstaste drücken.
▹ Alarm wird beendet.
▸ Kundenservice kontaktieren
(siehe 8.3 Kundenservice) .
38* Je nach Modell und Ausstattung
Page 39
WLAN-Fehler
WWW-Fehler WLAN
LAN-Fehler
Bedienung
WLAN Verbindung ist unterbrochen.▸ Verbindung überprüfen.
▸ Bestätigungstaste drücken.
▹ Alarm wird beendet.
Die Meldung erscheint, wenn keine Inter‐
netverbinung über WLAN besteht.
LAN Verbindung ist unterbrochen.▸ Verbindung und Netzwerkkabel über‐
▸ Verbindung überprüfen.
▸ Bestätigungstaste drücken.
▹ Alarm wird beendet.
prüfen.
▸ Bestätigungstaste drücken.
▹ Alarm wird beendet.
Die Meldung erscheint, wenn keine Inter‐
netverbinung über LAN besteht.
WWW-Fehler LAN
▸ Verbindung überprüfen.
▸ Bestätigungstaste drücken.
▹ Alarm wird beendet.
5.4.2 Erinnerungen
Erinnerungen erscheinen, wenn dazu aufgefordert wird
etwas zu tun. Sie werden akustisch durch einen Signalton
und optisch durch ein Symbol im Display angezeigt. Quit‐
tieren der Meldung durch Drücken der Bestätigungstaste.
MeldungUrsacheBeseitigung
Die Meldung erscheint, wenn der Timer
des eingestellten Wartungsintervall abge‐
laufen ist.
Wartungs-Erinnerung
▸ Bestätigungstaste drücken.
▹ Alarm wird beendet.
Hinweis
Der Wartungsintervall kann eingestellt
werden (siehe 5.3.8 Erinnerung Wartungs‐
intervall ) .
* Je nach Modell und Ausstattung39
Page 40
Ausstattung
MeldungUrsacheBeseitigung
Die Meldung erscheint, wenn der Speicher
der Temperaturaufzeichnug (999 Stunden)
voll ist.
Aufnahme-Erinnerung
6 Ausstattung
6.1 Sicherheitsschloss
Das Schloss in der Gerätetür ist mit einem Sicherheitsme‐
chanismus ausgestattet.
6.1.1 Gerät absperren
Gefrierteil absperren.
u
Schlüssel hineindrücken.
u
Schlüssel um 45° im Uhrzeigersinn drehen.
w
Das Gefrierteil ist abgesperrt.
Gefrier- und Kühlteil absperren.
u
Schlüssel hineindrücken.
u
Schlüssel um 90° im Uhrzeigersinn drehen.
w
Das Gefrier- und Kühlteil ist abgesperrt.
6.1.2 Gerät aufsperren
Kühlteil aufsperren.
u
Schlüssel hineindrücken.
u
Schlüssel um 45° gegen Uhrzeigersinn drehen.
w
Das Kühlteil ist aufgesperrt.
Gefrier- und Kühlteil aufsperren.
u
Schlüssel hineindrücken.
u
Schlüssel um 90° gegen Uhrzeigersinn drehen.
w
Das Gefrier- und Kühlteil ist aufgesperrt.
▸ Bestätigungstaste drücken.
▹ Alarm wird beendet.
▹ Die ältesten Daten werden über‐
schrieben.
Hinweis
Die Temperaturaufzeichnug kann zurück‐
gesetzt werden (siehe 5.3.5 Temperatur‐
aufzeichnung ) .
6.3 Schnittstellen
An der Rückseite des Gerätes befinden sich verschiedene
Anschlussmöglichkeiten.
Fig. 151
Hinweis
Die Stecker sind mit Schrauben gesichert. Um die Stecker
abziehen zu können, Schrauben rechts und links lösen.
6.2 Sensoren
Das Gerät kann mit den folgenden Sensoren zur Tempera‐
turüberwachung ausgestattet sein:
Sicherheitsthermostatsensor
-
C-Sensor
-
6.2.1 Sicherheitsthermostatsensor
Der Sicherheitsthermostatsensor überwacht das Absinken
der Temperatur und schützt somit vor zu tiefen Tempera‐
turen (Freeze Protect). Wenn die Temperatur unter den
Schwellenwert sinkt, regelt das Gerät automatisch die
Temperatur. Die Fehlermeldung FRZ. PROT (Freeze Protect)
(siehe 5.4 Meldungen) erscheint.
Hinweis
Sicherheitsthermostatsensor nicht abdecken.
6.2.2 C-Sensor (Kontrollsensor)
Der C-Sensor ist fest verbaut und regelt die Innenraumtem‐
peratur des Geräts. Sie können den C-Sensor bei Bedarf
kalibrieren. (siehe 5.3.20 Sensor-Kalibrierung )
40* Je nach Modell und Ausstattung
Fig. 152
(1)
Potentialfreier Alarm‐
ausgang
6.3.1 Potentialfreier Alarmausgang
Verletzungsgefahr durch elektrischen Schlag!
u
Diese drei Kontakte können zum Anschluss einer optischen
oder akustischen Alarmeinrichtung verwendet werden. Der
Anschluss ist für maximal 30 V (DC) - 8 A aus einer Sicher‐
heitskleinspannungsquelle SELV ausgelegt (Mindeststrom
150 mA).
WARNUNG
Der Anschluss des Gerätes an eine externe Alarmeinrich‐
tung darf nur von ausgebildetem Fachpersonal durchge‐
führt werden!
Page 41
Wartung
Fig. 153
(1) NO (normally open)
Anschluss für Kontroll‐
leuchte, die im Normal‐
betrieb oder bei ausge‐
schaltetem Gerät aktiv
ist.
(2) COM (common)
Externe Spannungs‐
quelle
(3) NC (normally closed)
Anschluss für Alarm‐
leuchte oder akustischen
Alarmgeber, der bei
Alarm oder fehlender
Spannungsversorgung
aktiv ist.
7 Wartung
7.1 Wartungsplan
Wartungsarbeiten sind zur Erhaltung der Gerätefunktion
regelmäßig durchzuführen.
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr durch unfachmänni‐
sche Wartungsarbeiten!
Personen- und Sachschaden.
u
VORSICHT
Wartungsarbeiten dürfen nur von ausgebildetem Fach‐
personal durchgeführt werden.
Kurzschlussgefahr durch stromführende Teile!
WARNUNG
Stromschlag oder Beschädigung der Elektronik.
u
Gerät ausschalten.
u
Netzstecker ziehen oder Sicherung ausschalten.
Hinweis
Eine Erinnerungsfunktion für die Wartung kann aktiviert
werden. (siehe 5.3.8 Erinnerung Wartungsintervall )
Hinweis
Es wird empfohlen ein Wartungsprotokoll zu erstellen, in
dem alle durchgeführten Arbeiten (Reparaturen, Prüfungen)
dokumentiert werden.
Hinweis
Liebherr empfiehlt eine jährliche Wartung. Für ein individu‐
elles Angebot wenden Sie sich bitte an den Kundendienst
(siehe 8.3 Kundenservice) .
BauteilTätigkeitWartungsintervall
BlechteileAuf Beschädigungen und Korrosion prüfen.
Tür, ScharniereAuf Ausrichtung (siehe 3.14 Tür ausrichten) , Gängig‐
keit und festen Sitz prüfen.
Schloss, Türgriff *Auf Leichtgängigkeit und festen Sitz prüfen.Jährlich
TürdichtungAuf Beschädigung, Verschleiß und festen Sitz prüfen.
Eine Austausch-Türdichtung ist über den Kundenser‐
KippwinkelAuf Funktionsfähigkeit und festen Sitz überprüfen.Jährlich
oder
bei Standortwechsel
Stellfüße/RollenAuf Funktionsfähigkeit, Beschädigung und festen Sitz
prüfen.
Beschädigte Teile austauschen. (siehe 8.3 Kunden‐
service)
TauwasserschaleFüllstand der Tauwasserschale überprüfen und bei
Bedarf entleeren.
7.2 Gerät abtauen
WARNUNG
Kältekreislauf nicht beschädigen.
Gerät leeren.
Netzstecker herausziehen.
Ausschließlich weiche Putztücher und ph-neutrale
Allzweckreiniger verwenden.
Keine scheuernden oder kratzenden Schwämme oder
Stahlwolle verwenden.
Keine scharfen, scheuernden, sand-, chlorid- oder säure‐
haltigen Putzmittel verwenden.
WARNUNG
Keine Dampfreinigungsgeräte verwenden!
Beim Reinigen des Geräts darauf achten, das kein Reini‐
gungswasser in die elektrischen Komponenten dringt.
Gehäuse mit einem weichen, sauberen Tuch abwischen.
Bei starker Verschmutzung lauwarmes Wasser mit Neut‐
ralreiniger verwenden. Glasflächen können zusätzlich mit
Glasreiniger gereinigt werden.
Verflüssigerspirale jährlich reinigen. Wird die Verflüssi‐
gerspirale nicht gereinigt, führt dies zu einer erheblichen
Verringerung der Effizienz des Gerätes.
Unsachgemäßes Abtauen des Geräts!
Verletzungen und Beschädigungen.
u
Zum Beschleunigen des Abtauvorgangs keine anderen
mechanischen Einrichtungen oder sonstigen Mittel als
die vom Hersteller empfohlenen benutzen.
u
Keine elektrischen Heiz- oder Dampfreinigungsgeräte,
offene Flammen oder Abtausprays verwenden.
u
Eis nicht mit scharfen Gegenständen entfernen.
Das Abtauen erfolgt automatisch. Das Tauwasser tropft in
die Tauwasserschale und muss in regelmäßigen Abständen
entleert werden.
Hinweis
Um die Tauwasserschale nicht so oft entleeren zu müssen,
kann ein Auffanggefäß unter die Ablauföffnungen der
Tauwasserschale gestellt werden.
Die Tauwasserschale darf nur in der untersten Auflagerippe
eingeschoben werden.
Um die Funktionalität des Geräts zu erhalten, empfehlen wir
es bei hohem Eisaufbau abzutauen. Für die Vereisung im
Innenraum sind der Aufstellungsort (z. B. hohe Luftfeuchtig‐
keit), Einstellungen am Gerät und ein nicht korrektes Benut‐
zerverhalten ausschlaggebend.
Manuell abtauen:
u
Gerät ausschalten. (siehe 5.3.2 Gerät ein- und
ausschalten )
u
Netzstecker ziehen.
u
Kühlgut umlagern.
u
Gerätetür während des Abtauvorgangs offen lassen.
u
Tauwasserschale nach vorne herausziehen, entleeren
und das Gerät reinigen.
7.3 Gerät reinigen
7.3.1 Vorbereiten
WARNUNG
Brandgefahr
u
u
u
7.3.2 Gehäuse reinigen
ACHTUNG
Unsachgemäße Reinigung!
Beschädigungen am Gerät.
u
u
u
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr durch heißen
Dampf!
Heißer Dampf kann zu Verbrennungen führen und die Ober‐
flächen beschädigen.
u
ACHTUNG
Beschädigungsgefahr durch Kurzschluss!
u
u
u
7.3.3 Ventilatorabdeckung reinigen
Jährlich
Regelmäßige Sichtprüfung
Kurzschlussgefahr durch stromführende Teile!
WARNUNG
Stromschlag oder Beschädigung der Elektronik.
u
Gerät ausschalten.
u
Netzstecker ziehen oder Sicherung ausschalten.
Beschädigungsgefahr durch Kurzschluss!
u
Beim Reinigen des Geräts darauf achten, das kein Reini‐
gungswasser in die elektrischen Komponenten dringt.
42* Je nach Modell und Ausstattung
ACHTUNG
Page 43
Kundenhilfe
ACHTUNG
Unsachgemäße Reinigung!
Beschädigungen am Gerät.
u
Ausschließlich weiche Putztücher und ph-neutrale
Allzweckreiniger verwenden.
u
Keine scheuernden oder kratzenden Schwämme oder
Stahlwolle verwenden.
u
Keine scharfen, scheuernden, sand-, chlorid- oder säure‐
haltigen Putzmittel verwenden.
Fig. 154
u
Ventilatorabdeckungen vorsichtig von der Seite heraus‐
hebeln Fig. 154 (1) und nach vorne abnehmen Fig. 154 (2).
u
Luftschlitze der Ventilatorabdeckungen unter fließ‐
endem Wasser durchspülen. Bei starker Verschmutzung
lauwarmes Wasser mit Neutralreiniger verwenden.
u
Ventilatorabdeckungen an der Luft vollständig trocknen
lassen.
u
Ventilatorabdeckungen wieder in das Gerät einsetzen.
7.3.4 Innenraum reinigen
Kurzschlussgefahr durch stromführende Teile!
Stromschlag oder Beschädigung der Elektronik.
u
u
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr durch heißen
Dampf!
Heißer Dampf kann zu Verbrennungen führen und die Ober‐
flächen beschädigen.
u
ACHTUNG
Unsachgemäße Reinigung!
Beschädigungen am Gerät.
u
u
u
Hinweis
u
WARNUNG
Gerät ausschalten.
Netzstecker ziehen oder Sicherung ausschalten.
WARNUNG
Keine Dampfreinigungsgeräte verwenden!
Ausschließlich weiche Putztücher und ph-neutrale
Allzweckreiniger verwenden.
Keine scheuernden oder kratzenden Schwämme oder
Stahlwolle verwenden.
Keine scharfen, scheuernden, sand-, chlorid- oder säure‐
haltigen Putzmittel verwenden.
Tauwasserabfluss (siehe 1.2 Geräte- und Ausstattungs‐
übersicht) : Ablagerungen mit einem dünnen Hilfsmittel
(zum Beispiel Wattestäbchen) entfernen.
Hinweis
Typenschild an der Geräteinnenseite nicht beschädigen oder
entfernen. Typenschild ist wichtig für den Kundenservice.
(siehe 8.3 Kundenservice)
u
Tür öffnen.
u
Gerät leeren.
u
Innenraum und Ausstattungsteile mit lauwarmem Wasser
und wenig Spülmittel reinigen. Keine sandhaltigen oder
säurehaltigen Putzmittel und keine chemischen Lösungs‐
mittel verwenden.
7.3.5 Nach dem Reinigen
u
Gerät und Ausstattungsteile trockenreiben.
u
Gerät anschließen und einschalten.
Wenn die Temperatur ausreichend kalt ist:
u
Kühlgut einlegen.
u
Reinigung regelmäßig wiederholen.
u
Kältemaschine mit Wärmetauscher (Metallgitter an der
Rückseite des Gerätes) einmal im Jahr reinigen und
entstauben.
8 Kundenhilfe
8.1 Technische Daten
Temperaturbereich
Kühlen +3 °C bis +16 °C
Gefrieren -9 °C bis -30 °C
Maximale Beladung je Ablage
Gerätebreite 600 mm 750 mm
Auflageroste 45 kg 60 kg
Glasplatte 40 kg 40 kg
Holzrost 45 kg 60 kg
A)
Bei starker Beladung kann es zu einer leichten Durchbie‐
gung der Ablagen kommen.
Maximaler Nutzinhalt
Siehe Nutzinhalt auf dem Typenschild. (siehe 1.2 Geräteund Ausstattungsübersicht)
Aufstellbedingungen
Verschmutzungsgrad (Umge‐
bung des Gerätes)
Umgebungstemperatur +10 °C bis +35 °C
Maximale relative Umgebungs‐
feuchte
Maximale Höhenbetriebslage
(m über N.N.)
Elektrische Werte
Nennspannung220-240 V ~
Frequenz50/60 Hz
Anschlusswert2,0 A
Maximale Netzschwankungen +/-10 %
ÜberspannungskategorieII
A)
PD2
75 %, nicht kondensierend
2000 m
1500 m (Glastür)
* Je nach Modell und Ausstattung43
Page 44
Kundenhilfe
8.2 Technische Störung
Ihr Gerät ist so konstruiert und hergestellt, dass Funkti‐
onssicherheit und lange Lebensdauer gegeben sind. Sollte
dennoch während des Betriebes eine Störung auftreten,
so prüfen Sie bitte, ob die Störung auf einen Bedienungs‐
fehler zurückzuführen ist. In diesem Fall müssen Ihnen auch
FehlerUrsacheBeseitigung
Das Gerät arbeitet
nicht.
Temperatur ist
nicht ausreichend
kalt.
→ Das Gerät ist nicht eingeschaltet.
→ Der Netzstecker steckt nicht richtig
in der Steckdose.
→ Die Sicherung der Steckdose ist
nicht in Ordnung.
→ Stromausfall
→ Der Gerätestecker steckt nicht
richtig im Gerät.
→ Die Gerätetür ist nicht richtig
geschlossen.
→ Die Be- und Entlüftung ist nicht
ausreichend.
→ Die Umgebungstemperatur ist zu
hoch.
→ Das Gerät wurde zu häufig oder zu
lange geöffnet.
→ Die Temperatur ist falsch einge‐
stellt.
→ Das Gerät steht zu nahe an einer
Wärmequelle (Herd, Heizung etc).
während der Garantiezeit die anfallenden Kosten berechnet
werden.
Folgende Störungen können Sie selbst beheben.
8.2.1 Gerätefunktion
u
Gerät einschalten.
u
Netzstecker kontrollieren.
u
Sicherung kontrollieren.
u
Gerät geschlossen halten.
u
Bei Bedarf Kühl-/Gefriergut in einen dezentralen Kühl-/
Gefrierschrank umlagern, falls der Stromausfall länger
andauert.
u
Gerätestecker kontrollieren.
u
Gerätetür schließen.
u
Lüftungsgitter freimachen und reinigen.
u
Achten Sie auf richtige Umgebungsbedingungen:
(siehe 1.4 Einsatzbereich des Geräts)
u
Abwarten, ob sich die erforderliche Temperatur von
allein wieder einstellt. Falls nicht, an den Kundenservice
wenden (siehe 8.3 Kundenservice) .
u
Temperatur kälter einstellen und nach 24 Stunden
kontrollieren.
u
Standort des Geräts oder der Wärmequelle verändern.
8.3 Kundenservice
Prüfen Sie zunächst, ob Sie den Fehler selber beheben
können . Falls dies nicht der Fall ist, wenden Sie sich an den
Kundenservice.
Sie finden die Adresse in der beiliegenden Broschüre
„Liebherr-Service“ oder unter home.liebherr.com/service.
Unfachmännische Reparatur!
Verletzungen.
u
u
u
8.3.1 Kundenservice kontaktieren
Sicherstellen, dass folgende Geräteinformationen bereit
liegen:
q
WARNUNG
Reparaturen und Eingriffe am Gerät und der Netzan‐
schlussleitung, die nicht ausdrücklich genannt sind
(siehe 7 Wartung) , nur vom Kundendienst ausführen
lassen.
Beschädigte Netzanschlussleitung nur durch den
Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich
qualifizierte Person ersetzen.
Bei Geräten mit Kaltgerätestecker darf der Wechsel vom
Kunden vorgenommen werden.
Gerätebezeichnung (Model und Index)
Service-Nr. (Service)
q
Serial-Nr. (S-Nr.)
q
u
Geräteinformationen über das Display abrufen
(siehe 5.3.16 Info ) .
-oder-
u
Geräteinformationen dem Typenschild entnehmen.
(siehe 8.4 Typenschild)
u
Geräteinformationen notieren.
u
Kundenservice benachrichtigen: Fehler und Geräteinfor‐
mationen mitteilen.
w
Dies ermöglicht einen schnellen und zielgerichteten
Service.
u
Weitere Anweisungen des Kundenservice befolgen.
8.4 Typenschild
Das Typenschild befindet sich an der Geräteinnenseite.
Siehe Geräteübersicht.
Fig. 155
(1)
Gerätebezeichnung(3) Serial-Nr.
44* Je nach Modell und Ausstattung
Page 45
(2) Service-Nr.
Außer Betrieb setzen
9 Außer Betrieb setzen
u
Gerät leeren.
u
Gerät ausschalten.
u
Netzstecker herausziehen.
u
Bei Bedarf Gerätestecker entfernen: Herausziehen und
gleichzeitig von links nach rechts bewegen.
u
Gerät reinigen. (siehe 7.3 Gerät reinigen)
u
Tür offen lassen, damit keine schlechten Gerüche
entstehen.
Hinweis
Schäden am Gerät und Fehlfunktionen!
u
Gerät nach Außerbetriebnahme nur bei zulässiger Raum‐
temperatur zwischen -10 °C und +50 °C lagern.
10 Entsorgung
10.1 Gerät für die Entsorgung vorbe‐
reiten
Liebherr setzt in einigen Geräten Batterien
ein. In der EU hat der Gesetzgeber aus
Umweltschutzgründen den Endnutzer dazu
verpflichtet, diese Batterien vor der Entsorgung
der Altgeräte zu entnehmen. Wenn Ihr Gerät
Batterien enthält, ist am Gerät ein entsprech‐
ender Hinweis angebracht.
LampenFür den Fall, dass Sie Lampen selbstständig
und zerstörungsfrei entnehmen können, bauen
Sie diese ebenfalls vor der Entsorgung aus.
Austretendes Kältemittel und Öl!
Brand. Das enthaltene Kältemittel ist umweltfreundlich,
aber brennbar. Das enthaltene Öl ist ebenfalls brennbar.
Entweichendes Kältemittel und Öl können sich bei entspre‐
chend hoher Konzentration und in Kontakt mit einer
externen Wärmequelle entzünden.
u
Rohrleitungen des Kältemittelkreislaufs und Kompressor
nicht beschädigen.
u
Gerät beschädigungsfrei abtransportieren.
u
Batterien, Lampen und Gerät nach den oben genannten
Vorgaben entsorgen.
11 Zusatzinformationen
Weiterführende Informationen zu Garantiebedingungen
finden Sie in der beiliegenden Servicebroschüre oder im
Internet unter https://home.liebherr.com.
WARNUNG
u
Gerät außer Betrieb setzen.
u
Gerät mit Batterien: Batterien entnehmen. Beschreibung
siehe Kapitel Wartung.
u
Wenn möglich: Lampen zerstörungsfrei ausbauen.
10.2 Gerät umweltfreundlich entsorgen
Das Gerät enthält noch wert‐
volle Materialien und ist einer
vom unsortierten Siedlungsab‐
fall getrennten Erfassung zuzu‐
führen.
Batterien getrennt vom Altgerät
entsorgen. Dazu können Sie die
Batterien kostenlos im Handel
sowie bei den Recycling- und
Wertstoffhöfen zurückgeben.
LampenAusgebaute Lampen über
die jeweiligen Sammelsysteme
entsorgen.
Für Deutschland:Sie können bei den örtlichen
Recycling- und Wertstoffhöfen
das Gerät kostenlos über die
Sammelbehälter der Klasse 1
entsorgen. Beim Kauf eines
neuen Kühl- / Gefriergeräts und
einer Verkaufsfläche > 400 m
nimmt der Handel das Altgerät
auch kostenlos zurück.
2
* Je nach Modell und Ausstattung45
Page 46
Zusatzinformationen
46* Je nach Modell und Ausstattung
Page 47
Kurzanleitung für den täglichen Gebrauch
Bei Gerätestörung
informieren:
_____________________________________________
Kurzanleitung für den täglichen
Gebrauch
Informationen zum Gebrauch dieser Kurzanleitung:
Diese Kurzanleitung ersetzt nicht die vollumfängliche
-
Gebrauchsanweisung und ersetzt keine Schulung am
Gerät.
Diese Kurzanleitung ist eine Hilfestellung für den
-
täglichen Gebrauch und Umgang mit dem Gerät.
Lesen Sie die vollumfängliche Gebrauchsanweisung
-
sowie die darin enthaltenen Sicherheitshinweise.
Diese Kurzanleitung gilt für: SCFfg 40..
Sie können die
vollumfängliche
Gebrauchsanweisung über
Bestimmungsgemäße Verwendung
Dieser Laborkühl-/Gefrierschrank, mit einem von
Zündquellen freien Innenraum, eignet sich zur
professionellen Lagerung leicht entzündlicher Produkte in
geschlossenen Behältern bei Temperaturen zwischen 3 °C
und 16 °C im Kühlteil und zwischen -9 °C und -30 °C im
Gefrierteil.
Vorhersehbare Fehlanwendung
Gerät für folgende Anwendungen nicht verwenden:
Lagerung und Kühlung von:
-
chemisch instabilen Substanzen
•
Blut, Plasma oder weiteren Körperflüssigkeiten zum
•
Zwecke der Infusion, Anwendung oder Einführung in
den menschlichen Körper
Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen
-
Einsatz im Freien oder in Feuchte- und
-
Spritzwasserbereichen
Beim Einlagern beachten:
Abstellroste je nach benötigter Höhe versetzen.
q
Maximale Beladung beachten.
q
Wenn die Lagertemperatur erreicht ist, Gerät beladen
q
(Einhaltung der Kühlkette).
Lüftungsschlitze des Umluftgebläses im Innenraum
q
freihalten.
Kühlgut darf den Verdampfer an der Rückwand nicht
q
berühren.
Flüssigkeiten in geschlossenen Behältern aufbewahren.
q
Kühlgut mit Abstand lagern, damit die Luft gut zirkulieren
q
kann.
den QR-Code öffnen:
Modellkennung /
Inventarnummer:
_____________________________________________
Navigation mit Tasten
Anzeige und TasteBeschreibung
Navigationspfeil vorwärts
Schaltet ein Menü (Untermenü)
weiter.
Nach dem letzten Menü
erscheint wieder das erste
Menü.
Navigationspfeil rückwärts
Kurzes Drücken: Schaltet ein
Menü (Untermenü) zurück.
Langes Drücken (3 Sekunden):
Schaltet zurück zur StatusAnzeige.
Bestätigen
Aktiviert / deaktiviert Funktion.
Öffnet Untermenü.
Bestätigt Auswahl. Die Anzeige
wechselt zurück in das Menü.
Zurück
Springt eine Menüebene zurück.
Temperaturaufzeichnung anzeigen
Die Temperaturaufzeichnung zeigt die Aufnahmedauer und
die in dieser Zeit gemessenen Minimal- und
Maximaltemperaturen an.
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende
Funktionen angezeigt werden.
Fig. 157
Fig. 158
Temperaturaufzeichnung zurücksetzen
u
Navigationspfeil so oft drücken, bis entsprechende
Funktionen angezeigt werden.