KNF N 820.3 FT.40.18, N 840.3 FT.40.18, N 842.3 FT.40.18, N 860.3 FT.40.18 User guide [de]

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Betriebsanleitung
Diese Betriebsanleitung lesen und beachten!
N 820.3 FT.40.18 N 840.3 FT.40.18
N 842.3 FT.40.18 N 860.3 FT.40.18
Inhalt Seite
KNF Neuberger GmbH Alter Weg 3 79112 Freiburg Deutschland Tel. 07664 / 5909-0 Fax 07664 / 5909-99 E-Mail: [email protected] www.knf.de
KNF 121350-121428 11/18 Original-Betriebsanleitung, deutsch Für zukünftige Verwendung aufbewahren!
1. Zu diesem Dokument ................................................................ 3
2. Verwendung .............................................................................. 4
3. Sicherheit .................................................................................. 5
4. Technische Daten ..................................................................... 7
5. Aufbau und Funktion ............................................................... 12
6. Aufstellen und Anschließen ..................................................... 15
7. Betrieb ..................................................................................... 16
8. Instandhaltung ......................................................................... 21
9. Störungen beheben ................................................................. 29
10. Ersatzteile ................................................................................ 30
11. Rücksendungen ...................................................................... 31
12. Unbedenklichkeits- und Dekontaminationserklärung .............. 33
Page 2
Page 3
Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Zu diesem Dokument
Hier steht ein Hinweis, der Sie vor Gefahr warnt.
Hier stehen mögliche Folgen bei Nichtbeachtung des Warnhinweises. Das Signalwort, z. B. Wa weist Sie auf die Gefahrenstufe hin.
Signalwort
Bedeutung
Folgen bei Nichtbeachtung
GEFAHR
warnt vor unmit-
Tod oder schwere Körperverlet-
WARNUNG
warnt vor mögli-
Tod oder schwere Körperverlet-
VORSICHT
warnt vor mögli-
Leichte Körperverletzung oder
Dieses Zeichen weist auf wichtige Informationen hin.
Projektpumpen
1. Zu diesem Dokument
1.1. Umgang mit der Betriebsanleitung
Die Betriebsanleitung ist Teil der Pumpe.
Lesen Sie die Betriebsanleitung, bevor Sie die Pumpe in
Betrieb nehmen.
Halten Sie die Betriebsanleitung jederzeit griffbereit.
Geben Sie die Betriebsanleitung an den nachfolgenden Besit-
zer weiter.
Bei kundenspezifischen Projektpumpen (Pumpentypen, die mit „PJ“ oder „PM“ beginnen) können sich Abweichungen zur Be­triebsanleitung ergeben.
Beachten Sie für Projektpumpen zusätzlich die vereinbarten
Spezifikationen.
1.2. Symbole und Kennzeichnungen
Warnhinweis
WARNUNG
Hier stehen Maßnahmen zur Vermeidung der
Gefahr und ihrer Folgen.
Gefahrenstufen
telbar drohender Gefahr
cher drohender Gefahr
cher gefährlicher Situation
Tab. 1
Sonstige Hinweise und Symbole
Hier steht eine auszuführende Tätigkeit (ein Schritt).
1. Hier steht der erste Schritt einer auszuführenden Tätigkeit. Weitere fortlaufend nummerierte Schritte folgen.
zung bzw. schwere Sachschä­den sind die Folge.
zung bzw. schwere Sachschä­den sind möglich.
Sachschäden sind möglich.
rnung,
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 3
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Verwendung Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Betriebsparameter und
Anforderungen an
Trocknungssystem
Zubehör
2. Verwendung
2.1. Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Pumpen sind ausschließlich für die Förderung von Gasen und Dämpfen bestimmt.
Verantwortung des Betreibers
Die Pumpen nur unter den in Kapitel 4, Technische Daten, be-
Bedingungen
gefördertes Medium
schriebenen Betriebsparametern und Bedingungen aufstellen und betreiben.
Sicherstellen, dass der Aufstellort trocken ist und die Pumpe vor Regen, Spritz-, Schwall- und Tropfwasser geschützt ist.
Vor der Förderung eines Mediums prüfen, ob das Medium im konkreten Anwendungsfall gefahrlos gefördert werden kann.
Vor der Verwendung eines Mediums Verträglichkeit der Materialien von Pumpenkopf, Membrane und Ventilen mit dem Medium prüfen.
Nur Gase fördern, die unter den in der Pumpe auftretenden Drü­cken und Temperaturen stabil bleiben.
Sicherstellen, dass durch den Lufteinlass bei der Belüftung (Trock­nungssystem) keine reaktiven, explosiven oder anderweitig gefähr­lichen Mischungen entstehen können (z.B. mit dem Medium).
Laboreinrichtungen oder zusätzliche Komponenten, die an eine Pumpe angeschlossen werden, müssen auf die pneumatischen Daten der Pumpe ausgelegt sein.
2.2. Nicht bestimmungsgemäße Verwendung
Die Pumpen und das Trocknungssystem dürfen nicht in explosi­onsfähiger Atmosphäre betrieben werden.
Die Pumpen sind nicht geeignet zur Förderung von Stäuben.
Die Pumpen sind nicht geeignet zur Förderung von Flüssigkeiten.
Die Pumpen dürfen nicht zur gleichzeitigen Erzeugung von Vaku­um und Überdruck genutzt werden.
An der Saugseite der Pumpe darf kein Überdruck angelegt wer­den.
4 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18
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Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Sicherheit
Beachten Sie die Sicherheitshinweise in den Kapiteln
6. Aufstellen und Anschließen
Personal
Sicherheitsbewusstes
Umgang mit gefährlichen
Umgang mit brennbaren
Umweltschutz
3. Sicherheit
Arbeiten
Die Pumpen sind nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik und den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften gebaut. Dennoch können bei ihrer Verwendung Gefahren entste­hen, die zu körperlichen Schäden des Benutzers oder Dritter bzw. zur Beeinträchtigung der Pumpe oder anderer Sachwerte führen.
Die Pumpen nur in technisch einwandfreiem Zustand sowie be­stimmungsgemäß, sicherheits- und gefahrenbewusst unter der Beachtung der Betriebsanleitung benutzen.
Sicherstellen, dass nur geschultes und unterwiesenes Personal oder Fachpersonal an den Pumpen arbeitet. Dies gilt besonders für Montage, Anschluss und Instandhaltungsarbeiten.
Sicherstellen, dass das Personal die Betriebsanleitung, besonders das Kapitel Sicherheit gelesen und verstanden hat.
Bei allen Arbeiten an den Pumpen und beim Betrieb die Vorschrif­ten zur Unfallverhütung und zur Sicherheit beachten.
Kein Körperteil dem Vakuum aussetzen.
Gehäuseteile mit Hinweisschild (siehe Abb. 1) nur nach Ziehen des Netzsteckers öffnen.
und 7. Betrieb.
Abb. 1: Hinweisschild
Medien
Medien
Beim Fördern gefährlicher Medien die Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit diesen Medien beachten.
Beachten Sie, dass die Pumpen nicht explosionsgeschützt ausge­führt sind.
Sicherstellen, dass die Temperatur des Mediums jederzeit ausrei­chend unter der Zündtemperatur des Mediums liegt, um eine Entzündung oder Explosion zu verhindern. Dies gilt auch für au­ßergewöhnliche Betriebssituationen.
Beachten Sie dabei, dass die Temperatur des Mediums ansteigt, wenn die Pumpe das Medium verdichtet.
Deshalb sicherstellen, dass die Temperatur des Mediums auch bei Verdichtung auf den maximal zulässigen Betriebsüberdruck der Pumpe ausreichend unter der Zündtemperatur des Mediums liegt. Der maximal zulässige Betriebsüberdruck der Pumpe ist in den technischen Daten (siehe Kapitel 4) angegeben.
Berücksichtigen Sie ggf. äußere Energiequellen (z. B. Strahlungs­quellen), die das Medium zusätzlich erhitzen können.
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 5
Fragen Sie im Zweifelsfall den KNF-Kundendienst.
Alle Austauschteile gemäß den Umweltschutzbestimmungen geschützt lagern und entsorgen. Die nationalen und internationalen
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Sicherheit Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Normen
Kundendienst und
Vorschriften beachten. Dies gilt besonders für Teile, die mit toxi­schen Stoffen verunreinigt sind.
Die Pumpen entsprechen der Richtlinie 2011/65/EU (RoHS2).
Die Pumpen entsprechen den Sicherheitsbestimmungen der Richt­linie 2014/30/EU über die elektromagnetische Verträglichkeit und der Richtlinie 2006/42/EG über Maschinen.
Die folgenden harmonisierten Normen werden erfüllt:
DIN EN 61010-1
DIN EN 61326-1 - Klasse A
DIN EN 50581
Die Pumpen entsprechen nach IEC 664:
Überspannungskategorie II
Verschmutzungsgrad 2
Reparaturen an den Pumpen nur vom zuständigen KNF Kunden-
Reparaturen
dienst durchführen lassen.
Gehäuse mit spannungsführenden Teilen dürfen nur von Fachper­sonal geöffnet werden.
Bei Instandhaltungsarbeiten nur Originalteile von KNF verwenden.
6 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18
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Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Technische Daten
Alle Pumpen sind mit einem Thermoschalter gegen Überhit­zung gesichert und mit einer Netzsicherung ausge
Baugruppe
Material
Pumpenkopf
PTFE
Membrane
PTFE-beschichtet
Ventil
FFPM
Die elektrische Variante der Pumpe können Sie dem Typen­schild entnehmen.
4. Technische Daten
Pumpenmaterialien
Tab. 2
stattet.
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 7
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Technische Daten Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Pneumatische Leistungen
Max. zulässiger
1,0 Endvakuum [mbar abs.]
10
Förderleistung bei atm. Druck
20
Pneumatische Anschlüsse
Schlauchanschluss [mm]
ID 10
Umgebungs- und Medientemperatur
Zulässige
+ 5 °C bis + 40 °C Zulässige Medientemperatur
+ 5 °C bis + 40 °C
Sonstige Parameter
Gewicht [kg]
9,6
Maße: L x H x B [mm]
312 x 220 x 177
Zulässige höchste relative
80 % für Temperaturen bis Maximale Aufstellungshöhe
2000
Elektrische Parameter
Spannung [V]
100
115
230
Frequenz [Hz]
50/60
60
50
Maximale Stromaufnahme [A]
1,8
1,2
0,7
Leistungsaufnahme
130
130
120
Maximal zulässige Netzspan-
+/- 10 %
+/- 10 %
+/- 10 %
Sicherung der Pumpe
3,15
2,5
1,6 Schutzart Motor
IP44

N 820.3 FT.40.18

Betriebsüberdruck [bar ü]
[l/min]*
Umgebungstemperatur
Luftfeuchtigkeit der Umgebung
31°C, linear abnehmend bis 50 % bei 40°C
[m ü. NN]
der Pumpe [W]
nungsschwankungen
(je 2) T [A]
Tab. 3 *Liter im Normzustand (1013 mbar)
8 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18
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Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Technische Daten
Pneumatische Leistungen
Max. zulässiger
1,0 Endvakuum [mbar abs.]
10
Förderleistung bei atm. Druck
34
Pneumatische Anschlüsse
Schlauchanschluss [mm]
ID 10
Umgebungs- und Medientemperatur
Zulässige
+ 5 °C bis + 40 °C Zulässige Medientemperatur
+ 5 °C bis + 40 °C
Sonstige Parameter
Gewicht [kg]
12,9
Maße L x H x B [mm]
341 x 239 x 189
Zulässige höchste relative
80 % für Temperaturen bis Maximale Aufstellungshöhe
2000
Elektrische Parameter
Spannung [V]
100
115
230
Frequenz [Hz]
50/60
60
50
Maximale Stromaufnahme [A]
4,4
3,2
1,5
Leistungsaufnahme
220
250
245
Maximal zulässige Netzspan-
+/- 10 %
+/- 10 %
+/- 10 %
Sicherung der Pumpe
6,3
6,3
3,15 Schutzart Motor
IP44

N 840.3 FT.40.18

Betriebsüberdruck [bar ü]
[l/min]*
Umgebungstemperatur
Luftfeuchtigkeit der Umgebung
31°C, linear abnehmend bis 50 % bei 40°C
[m ü. NN]
der Pumpe [W]
nungsschwankungen
(je 2) T [A]
Tab. 4 *Liter im Normzustand (1013 mbar)
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 9
Page 10
Technische Daten Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Pneumatische Leistungen
Max. zulässiger
1,0 Endvakuum [mbar abs.]
4
Förderleistung bei atm. Druck
34
Pneumatische Anschlüsse
Schlauchanschluss [mm]
ID 10
Umgebungs- und Medientemperatur
Zulässige
+ 5 °C bis + 40 °C Zulässige Medientemperatur
+ 5 °C bis + 40 °C
Sonstige Parameter
Gewicht [kg]
13,7
Maße: L x H x B [mm]
341 x 242 x 189
Zulässige höchste relative
80 % für Temperaturen bis Maximale Aufstellungshöhe
2000
Elektrische Parameter
Spannung [V]
100
115
230
Frequenz [Hz]
50/60
60
50
Maximale Stromaufnahme [A]
4,4
3,2
1,5
Leistungsaufnahme
260
290
245
Maximal zulässige Netzspan-
+/- 10 %
+/- 10 %
+/- 10 %
Sicherung der Pumpe
6,3
6,3
3,15 Schutzart Motor
IP44

N 842.3 FT.40.18

Betriebsüberdruck [bar ü]
[l/min]*
Umgebungstemperatur
Luftfeuchtigkeit der Umgebung
31°C, linear abnehmend bis 50 % bei 40°C
[m ü. NN]
der Pumpe [W]
nungsschwankungen
(je 2) T [A]
Tab. 5 *Liter im Normzustand (1013 mbar)
10 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18
Page 11
Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Technische Daten
Pneumatische Leistungen
Max. zulässiger
1,0 Endvakuum [mbar abs.]
4
Förderleistung bei atm. Druck
60
Pneumatische Anschlüsse
Schlauchanschluss [mm]
ID 12
Umgebungs- und Medientemperatur
Zulässige
+ 5 °C bis + 40 °C Zulässige Medientemperatur
+ 5 °C bis + 40 °C
Sonstige Parameter
Gewicht [kg]
14,8
Maße: L x H x B [mm]
331 x 278,5 x 291
Zulässige höchste relative
80 % für Temperaturen bis Maximale Aufstellungshöhe
2000
Elektrische Parameter
Spannung [V]
100
115
230
Frequenz [Hz]
50/60
60
50
Maximale Stromaufnahme [A]
4,8
2,7
1,6
Leistungsaufnahme
260
240
220
Maximal zulässige Netzspan-
+/- 10 %
+/- 10 %
+/- 10 %
Sicherung der Pumpe
6,3
6,3
3,15 Schutzart Motor
IP54

N 860.3 FT.40.18

Betriebsüberdruck [bar ü]
[l/min]*
Umgebungstemperatur
Luftfeuchtigkeit der Umgebung
31°C, linear abnehmend bis 50 % bei 40 °C
[m ü. NN]
der Pumpe [W]
nungsschwankungen
(je 2) T [A]
Tab. 6 *Liter im Normzustand (1013 mbar)
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 11
Page 12
Aufbau und Funktion Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
1 Verschaltungsstutzen 2 3 4 5 6 7 8
9
1 Einlass (Saugseite)
10 11 12
5. Aufbau und Funktion

Aufbau N 820.3 FT.40.18 , N 840.3 FT.40.18 , N 842.3 FT.40.18

Verschaltung Pumpenkopf Auslass (Druckseite) Einlass (Saugseite) Netzschalter Pumpe Belüftungsventil Netzschalter des
Trocknungssystems
Steuerungskasten
2 Auslass (Druckseite) 3 Verschaltung 4 Verschaltungsstutzen 5 Pumpenkopf 6 Netzschalter Pumpe 7 Anschlusskasten 8 Lüfterhaube 9 Netzschalter des
Trocknungssystems Steuerungskasten Pumpenkopf Belüftungsventil
12 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18
Abb. 2: Membranpumpe (dargestellt Pumpe N 840.3 FT.40.18, symbo-
lisch)
Aufbau N 860.3 FT.40.18

Abb. 3: Membranpumpe N 860.3 FT.40.18

Page 13
Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Aufbau und Funktion
1 Auslassventil 2 3 4 5 6 7
Funktion Membranpumpe
Einlassventil Förderraum Membrane Exzenter Pleuel Pumpenantrieb
Abb. 4: Pumpenkopf
Membranpumpen fördern, komprimieren (je nach Ausführung) und evakuieren Gase und Dämpfe.
Die elastische Membrane (4) wird durch den Exzenter (5) und den Pleuel (6) auf und ab bewegt. Im Abwärtshub saugt sie das zu fördernde Gas über das Einlassventil (2) an. Im Aufwärtshub drückt die Membrane das Medium über das Auslassventil (1) aus dem Pumpenkopf heraus. Der Förderraum (3) ist vom Pumpenan­trieb (7) durch die Membrane hermetisch getrennt.
Funktion Trocknungssystem
Beim Evakuieren feuchter Gase kann das Medium in den Pum­penköpfen kondensieren, die Pumpenleistung nimmt ab und die Evakuierzeit steigt deutlich an.
Die selbsttrocknenden Laborvakuumpumpen ermöglichen es – dank des Trocknungssystem – Kondensationsflüssigkeit mit hoher Geschwindigkeit aus den Pumpenköpfen zu blasen, wäh­rend das Vakuum im Rezipienten konstant bleibt. Nach der Trock­nung der Pumpenköpfe erreicht die Pumpe ein merklich besseres Vakuum und vermag deutlich schneller zu evakuieren als zuvor.
Das Trocknungssystem basiert auf dem Druckunterschied zwi­schen Förderraum (Abb 4/3) und der die Pumpe umgebenden Atmosphärenluft.
Das Belüftungsventil (siehe Abb. 2/7 bzw. Abb. 3/12) am saugsei­tigen Pumpenkopf wird von der Steuerung geöffnet, sodass Luft in den unter Vakuum stehenden Pumpenkopf einströmt. Aufgrund des Druckanstieges in diesem Pumpenkopf schließt das Einlass­ventil selbsttätig und dichtet die Verbindung zum Rezipienten hin ab.
Dagegen öffnen sich das Auslassventil sowie die beiden Ventile des zweiten Pumpenkopfes selbsttätig; das Kondensat wird aus den Pumpenköpfen gespült.
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 13
Page 14
Aufbau und Funktion Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Das Trocknungssystem wird bei Bedarf über einen Schalter am Steuerungskasten eingeschaltet. Bleibt das Trocknungssystem dagegen ausgeschaltet, arbeitet die Pumpe im herkömmlichen Betriebsstatus.
Die Steuerung der Trocknung erfolgt über drei Variablen:
Zeitdauer zwischen Einschalten des Trocknungssystems und
der ersten Belüftung der Pumpenköpfe (t
)
1
Zeitdauer der Belüftung der Pumpenköpfe (t
Zeitdauer zwischen den Belüftungen der Pumpenköpfe (t
)
2
).
3
Für t
bis t3 sind bereits ab Werk praxisorientierte Werte eingestellt.
1
= 210 sec
t
1
t
= 2 sec
2
t
= 40 sec
3
Zusätzlich kann der Trocknungsvorgang individuell an einen Pro­zessablauf angepasst werden. Dazu lassen sich die Werte für t
ändern (siehe Kapitel 7.4). Die Pumpe ist zuvor vom elektri-
und t
3
1
schen Netz zu nehmen!
, t2
14 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18
Page 15
Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Aufstellen und Anschließen
Eine Markierung auf dem Pumpenkopf zeigt die Durchfluss­richtung an.
Maße
Kühlluftzufuhr
Einsatzort
Angeschlossene
Pumpenausstoß
Anschließen
6. Aufstellen und Anschließen
Pumpen nur unter den Betriebsparametern und Bedingungen anschließen, die in Kapitel 4, Technische Daten, beschrieben sind.
Sicherheitshinweise (siehe Kapitel 3) beachten.
6.1. Aufstellen
Vor dem Anschließen die Pumpe am Einsatzort aufbewahren,
um sie auf Umgebungstemperatur zu bringen.
Maße der Pumpe siehe Kapitel 4., Technische Daten.
Pumpe so aufstellen, dass das Lüfterrad des Motors ausrei-
chend Kühlluft ansaugen kann.
Sicherstellen, dass der Einsatzort trocken ist und die Pumpe
vor Regen, Spritz-, Schwall- und Tropfwasser geschützt ist.
Sicheren Standort (ebene Fläche) für die Pumpen wählen.
Pumpe vor Staubeinwirkung schützen.
Pumpe vor Vibration und Stoß schützen.
6.2. Anschließen
Komponenten
Nur Komponenten an die Pumpe anschließen, die für die
pneumatischen Daten der Pumpe ausgelegt sind (siehe Kapitel 4, Technische Daten).
Wenn die Pumpe als Vakuumpumpe eingesetzt wird, den
Pumpenausstoß am pneumatischen Auslass der Pumpe sicher ableiten.
1. Schutzkappen von den pneumatischen Anschlüssen entfer­nen.
2. Saug- und Druckleitung anschließen.
3. Saug- und Druckleitung abfallend verlegen, so dass kein Kondensat in die Pumpe laufen kann.
4. Am Ende der Druckleitung einen Behälter installieren, der das aus der Pumpe abgeleitete Kondensat auffängt.
5. Stecker des Netzkabels in ordnungsgemäß installierte Schutz­kontaktsteckdose stecken.
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 15
Page 16
Betrieb Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Notwendige Betriebsvoraussetzungen
Pumpe
Alle Schläuche korrekt angeschlossen
Berstgefahr des Pumpenkopfs durch übermäßige Druckerhöhung
7. Betrieb
7.1. Inbetriebnahme vorbereiten
Vor dem Einschalten der Pumpe folgende Punkte sicherstellen:
Lüfteröffnungen nicht zugestellt
Daten des Spannungsnetzes stimmen mit den
Angaben auf dem Typenschild der Pumpe über­ein
Pumpenauslass nicht verschlossen oder einge-
engt
Behälter am Ende der Druckleitung
Tab. 7
7.2. Inbetriebnahme
Pumpe nur unter den Betriebsparametern und -bedingungen
Bestimmungsgemäße Verwendung der Pumpe sicherstellen
Nicht bestimmungsgemäße Verwendung der Pumpe aus-
Sicherheitshinweise beachten (siehe Kapitel 3.)
betreiben, die in Kapitel 4, Technische Daten beschrieben sind.
(siehe Kapitel 2.1).
schließen (siehe Kapitel 2.2).
Maximal zulässigen Betriebsüberdruck nicht
WARNUNG
überschreiten (siehe Kapitel 4).
Druck während des Betriebs überwachen.
Wenn der Druck über den maximal zulässigen
Betriebsüberdruck der Pumpe ansteigt: Pumpe sofort abschalten und Störung beheben (siehe Kapitel 9. Störungen beheben).
Luft- bzw. Gasmengen nur auf der saugseitigen
Leitung drosseln oder regulieren, um ein Überschreiten des maximal zulässigen Betriebs­überdrucks zu vermeiden.
16 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18
Wenn die Luft- oder Gasmenge auf der druck-
seitigen Leitung gedrosselt oder reguliert wird, darauf achten, dass der maximal zulässige Be­triebsüberdruck nicht überschritten wird.
Page 17
Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Betrieb
Drucküberschreitungen lassen sich durch eine Bypass-Leitung mit Druckentlastung
und Saugseite der Pumpe verme Fachberater.
Personenschaden und Beschädigung der Pumpe durch reaktive Mischungen. Bei der Trocknung der Pumpenköpfe über das Belüftungsventil werden diese belü
Personenschaden und Beschädigung der Pumpe durch autom
Wird der Pumpenbetrieb durch den Thermoschalter wegen Überhitzung unterbrochen, starten die Pu pen nach Abkühlung au
 Nach Ansprechen der Thermosicherung oder bei
n-
Pumpenstillstand
WARNUNG
Bei Pumpenstillstand in den Leitungen normalen atmosphäri-
schen Druck herstellen (Pumpe pneumatisch entlasten).
Vor der Anwendung der Pumpen sicherstellen,
sventil zwischen Druck-
iden. Weitere Informationen erteilen die KNF-
ftet.
dass bei Luftzufuhr über das Belüftungsventil keine reaktiven, explosiven oder anderweitig ge­fährlichen Mischungen entstehen können. (Ge­gebenenfalls Inertgas verwenden).
atischen Start
WARNUNG
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 17
m-
tomatisch.
Stromausfall Netzstecker der Pumpe aus der Steckdose ziehen, damit die Pumpe nicht unko trolliert anlaufen kann.
Nur Arbeiten an der Pumpe vornehmen, wenn
die Pumpe vom elektrischen Netz getrennt ist.
Page 18
Betrieb Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Die Pumpe darf beim Einschalten nicht gegen Druck anlaufen. Dies gilt auch im Betrieb nach kurzzeitiger Stromunterbr chung. Läuft eine Pumpe gegen Druck an, kann die Pumpe blockieren, woraufhin der Pumpe abschaltet.
Das Trocknungssystem arbeitet nur bei eingeschalteter Pum­pe.
Das Trocknungssystem nur einschalten, wenn an der Drucklei­tung der Pumpe ein Be sat auffängt. Andernfalls fließt das Kondensat unkontrolliert ab.
Mit dem Einschalten des Trocknungssystems beginnt die Zeitdauer t köpfe). Soll t nungssystem vor der Pumpe einzuschalten.
Für die Variablen t1 bis t3 des Trocknungssystems siehe Kapi­tel 7.4.
7.3. Ein- und Ausschalten der Pumpe
Pumpe einschalten
e-
Thermoschalter reagiert und die
Sicherstellen, dass beim Einschalten kein Druck in den Leitun-
gen herrscht.
Pumpe mit Netzschalter einschalten (siehe Abb. 2 oder 3).
Wird im aktuellen Evakuationsvorgang die zyklische Trocknung
der Pumpenköpfe gewünscht: Trocknungssystem am Netzschalter des Steuerungskastens einschalten (siehe Abb. 2 oder 3).
(Zeitdauer bis zur ersten Belüftung der Pumpen-
1
ab dem Start der Pumpe zählen, ist das Trock-
1
hälter angebracht ist, der das Konden-
Pumpe ausschalten/außer Betrieb nehmen
Pumpe ca. 5 min bei vollem Durchsatz mit Luft (falls aus
Sicherheitsgründen notwendig: mit einem Inertgas) spülen, um die Lebensdauer der Membrane zu verlängern (siehe Kapitel
8.2.1).
Falls Trocknungssystem eingeschaltet ist:
Trocknungssystem am Netzschalter des Steuerungskastens ausschalten (siehe Abb. 2 oder 3).
Pumpe mit Netzschalter ausschalten (siehe Abb. 2 oder 3).
In den Leitungen normalen atmosphärischen Druck herstellen
(Pumpe pneumatisch entlasten).
Netzstecker der Pumpe ziehen.
18 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18
Page 19
Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Betrieb
Schalterstellung
Schalter 1
Schalter 2
Schalter 3 0
t3
1,0
10,0
1
60,0
1,5
15,0
2
90,0
2,0
25,0
3
120,0
2,5
40,0
4
150,0
3,0
60,0
5
180,0
3,5
120,0
6
210,0
4,0
180,0
7
240,0
5,0
300,0
8
300,0
7,5
600,0
9
360,0
10,0
900,0
Schalter
Schalterstellung
Zeit in sec
1
6
210,0
2
2
2,0
3
3
40,0
Lebensgefahr durch Stromschlag!
Steuerung des
Einstellungen ändern
7.4. Trocknungssystem: Einstellungen ändern
Die Variablen des Trocknungssystems lassen sich an einen Pro­zessablauf anpassen.
: Zeitdauer zwischen Einschalten des Trocknungssystems
t
1
Trocknungssystems
und der ersten Belüftung der Pumpenköpfe.
t
: Zeitdauer der Belüftung der Pumpenköpfe
2
t
: Zeitdauer zwischen den Belüftungen der Pumpenköpfe.
3
Abb. 5: Steuerungskasten des
Trocknungssystems(geöffnet)
mit Schaltern 1, 2, 3.
Abb. 6: Schalter zum Einstellen
des Trocknungssystems
Tab. 8: Variablen und Werte
Tab. 9: Werkseinstellungen
t1 in sec
t2 in sec
t3 in sec
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 19
Vor Arbeiten an der Pumpe die Pumpe von der
Stromversorgung trennen.
GEFAHR
Spannungsfreiheit prüfen und sicherstellen.
1. Pumpe vom elektrischen Netz trennen durch Ziehen des Netzsteckers aus der Steckdose.
2. Spannungsfreiheit der Pumpe einschließlich des Trocknungs­systems prüfen und sicherstellen.
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Betrieb Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Der Steuerungskasten darf nur geöffnet werden, wenn sich an der Steuerung keine Feuchtigkeit niede
3. Am Steuerungskasten die Überwurfmutter der Kabelzuführung lösen; anschließend mit einem Schlitzschraubenzieher die vier Schrauben des Steuerungskastens lösen, den Deckel nach vorne klappen und ablegen (siehe Abb. 5).
4. An den Schaltern 1, 2, 3 (siehe Abb. 5) die gewünschten Werte einstellen. Zur Erläuterung der Schalter sowie für die einstellbaren Werte siehe Tabelle 8.
5. Deckel wieder auf Steuerungskasten auflegen; dabei darauf achten, dass die Dichtung gut anliegt. Die vier Schrauben des Deckels handfest anziehen. Anschließend die Überwurfmutter der Kabelzuführung festziehen.
rschlagen kann.
20 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18
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Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Instandhaltung
Bauteil
Instandhaltungsintervall
Pumpe
Regelmäßige Prüfung auf äußere
Membrane und Ventil­platten/Dichtungen
Spätestens wechseln, wenn die Pum­penleistung nachlässt
Achten Sie bei Reinigungsarbeiten darauf, dass keine Flüs­sigke
8. Instandhaltung
8.1. Instandhaltungsplan
Beschädigung oder Leckage
Tab. 10
8.2. Reinigung
8.2.1. Pumpe spülen
Pumpe vor dem Ausschalten unter Atmosphärenbedingungen
8.2.2. Pumpe reinigen
Lösungsmittel sollten bei der Reinigung nur verwendet werden,
Wenn Druckluft vorhanden, Teile ausblasen.
iten ins Gehäuseinnere gelangen.
(Umgebungsdruck) etwa 5 Minuten mit Luft (falls aus Sicher­heitsgründen notwendig: mit einem Inertgas) spülen.
wenn die Kopfmaterialien nicht angegriffen werden (Bestän­digkeit des Materials sicherstellen).
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 21
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Instandhaltung Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Anz.
Material
1
Ersatzteil-Set (siehe Kapitel 10)
1
Kreuzschlitzschraubendreher Nr. 2
1
Filzstift
Gesundheitsgefährdung durch gefährliche Stoffe in der Pumpe
Je nach geförde
zungen oder
Vergiftungen möglich.
Voraussetzungen
Material und Werkzeug
Hinweise zum Vorgehen
8.3. Membrane und Ventilplatten/Dichtungen
wechseln
8.3.1. N 820.3 FT.40.18, N 840.3 FT.40.18, N 842.3 FT.40.18
Pumpe ausgeschaltet und Netzstecker aus Steckdose gezo-
gen
Pumpe gereinigt und frei von gefährlichen Stoffen
Schläuche vom pneumatischen Pumpenein- und -ausgang
entfernt
Tab. 11
Membrane und Ventilplatten/Dichtungen immer zusammen
wechseln, um die Leistung der Pumpe zu erhalten.
Bei mehrköpfigen Pumpen können Teile der einzelnen Pumpen­köpfe untereinander verwechselt werden.
Membrane und Ventilplatten/Dichtungen der einzelnen Pum-
penköpfe nacheinander wechseln.
WARNUNG
Bei Bedarf Schutzausrüstung tragen, z. B.
Schutzhandschuhe.
Pumpe vor dem Wechsel von Membrane und
Ventilplatten/Dichtungen spülen (siehe Kapitel
8.2.1).
rtem Medium sind Verät
22 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18
Page 23
Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Instandhaltung
Bei Pumpe N 842.3 FT.40.18 ist die Kopfform rund statt sechseckig.
In der Ausführung N 842.3 FT.40.18 müssen im nächsten A
Das Magnetventil des Trocknungssystems bleibt dabei mo
Die Membranen der beiden Pumpenköpfe nacheinander wechseln, um sicherzustellen, dass die P cher Anzahl wie zuvor verwendet werden.
Pumpenkopf abmontieren
Abb. 7: Pumpenkopf abmontieren
1. An pneumatischer Kopfverschaltung (3) die Überwurfmuttern (2) von Hand lösen. Winkeleinschraub-Verschraubung (1) des Pumpenkopfs (4) gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis Ver­bindungsschlauch abgezogen werden kann.
2. An beiden Pumpenköpfen Druckplatte (Abb. 10/5), Kopfdeckel (Abb. 10/6), Zwischenplatte (Abb. 10/8) und Membranauf­nahme mit einem durchgehenden Filzstiftstrich markieren. Dadurch wird verhindert, dass die Teile später falsch montiert werden.
rbeitsschritt zwölf statt sechs Schrauben gelöst werden.
3. Außenliegende Schrauben (Abb. 7/5) von den Pumpenköpfen
lösen.
4. Pumpenköpfe vorsichtig abnehmen.
ntiert.
Membrane wechseln
Abb. 8: Membrane wechseln
assscheiben in glei-
1. Eine Membrane so weit herunterdrücken, dass sich die andere Membrane im oberen Umkehrpunkt befindet.
2. Die obere Membrane (1) von Hand vorsichtig gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.
3. Passscheibe dick (2) und Passscheiben dünn (3) vom alten Membrangewinde in gleicher Anordnung und Anzahl auf neue Membrane stecken.
4. Neue Membrane von Hand einschrauben und handfest anzie­hen.
5. Schritte 1–4 für zweiten Pumpenkopf durchführen.
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 23
Page 24
Instandhaltung Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Die Ventilplatten/Dichtungen der beiden Pumpenköpfe nachei­nander wechseln.
In der Ausführung N 842.3 FT.40.18 müssen im ersten Ar­beitsschritt drei statt einer S
In der Ausführung N 842.3 FT.40.18 müssen im nächsten Arbeitsschritt zwölf statt sechs Schrauben angezogen we
In der Ausführung N 842.3 FT. 40.18 müssen im nächsten A
Ventilplatten/Dichtungen wechseln
Abb. 9: Ventilplatten/
Dichtungen wechseln
chraube gelöst werden.
1. An einem Pumpenkopf: Schraube/Schrauben (1) in der Mitte der Druckplatte (2) lösen.
2. Druckplatte (2) und Kopfdeckel (3) von Zwischenplatte (5) abnehmen.
Ventilplatten/Dichtungen (4) liegen offen.
3. Alte Ventilplatten/Dichtungen abnehmen.
4. Zwischenplatte (5) vorsichtig reinigen (falls Ablagerungen vorhanden).
5. Neue Ventilplatten/Dichtungen (4) in entsprechende Sitze der Zwischenplatte (5) einsetzen.
6. Schritte 1–5 für zweiten Pumpenkopf durchführen.
7. Ausgewechselte Membrane, Ventilplatten/Dichtungen sachge­recht entsorgen.
Pumpenkopf montieren
Abb. 10: Pumpenkopf montieren
1. An einem Pumpenkopf: Rand der Membrane rundum andrü­cken.
2. Zwischenplatte (8) mit Ventilplatten/Dichtungen entsprechend dem Filzstiftstrich auf Aufnahme setzen.
3. Kopfdeckel (6) entsprechend Passstift (7) auf Zwischenplat­te (8) setzen.
4. Druckplatte (5) entsprechend Filzstiftstrich auf Kopfdeckel (6) setzen.
rden.
5. Schrauben (4) über Kreuz anziehen (Anzieh-Drehmoment: N 820: 7 Nm; N 840/842: 8 Nm).
rbeitsschritt drei statt einer Schraube angezogen werden.
6. Schraube/Schrauben (1) in der Mitte der Druckplatte (5) mit Tellerfedern (2, 3) einsetzen. Dabei auf die richtige Anordnung der Tellerfedern achten (siehe Abb. 10).
7. Schraube/Schrauben (1) festziehen, bis Schraubenkopf flächig aufsitzt. Schraube/Schrauben mit weiterer halber Umdrehung fixieren (Anzieh-Drehmoment: 25 Ncm).
8. Schritte 1–7 für zweiten Pumpenkopf durchführen.
9. Pneumatische Kopfverschaltung der Pumpe wieder montieren: Schlauch auf Schlauchanschluss der Winkeleinschraubver­schraubung schieben und in gerade Stellung bringen. Über­wurfmutter festziehen.
24 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18
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Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Instandhaltung
Ersatzteil/Werkzeug
Ersatzteil-Set nach Ersatzteilliste, Kapitel 10
Kreuzschlitzschraubendreher Nr. 2
Schraubendreher Klingenbreite 2 mm
Filzstift
Gesundheitsgefährdung durch gefährliche Sto
Je nach gefördertem Stoff sind Verätzungen oder Vergi
Voraussetzungen
Ersatzteile/Werkzeuge
Hinweise zum Vorgehen
Abschließende Schritte
1. Saug- und Druckleitung wieder an Pumpe anschließen.
2. Pumpe wieder an das elektrische Netz anschließen.
Sollten Sie bezüglich der Instandhaltung Fragen haben, so spre­chen Sie mit Ihrem KNF-Fachberater (Telefonnummer siehe letzte Seite).
8.3.2. N 860.3 FT.40.18
Pumpe ausgeschaltet und Netzstecker aus Steckdose
gezogen
Pumpe gereinigt und frei von gefährlichen Stoffen
Schläuche vom pneumatischen Pumpenein- und -ausgang
entfernt
Tab. 12
Membrane und Ventilplatten/Dichtungen zusammen wechseln,
um die Leistung der Pumpe zu erhalten.
Bei mehrköpfigen Pumpen können Teile der einzelnen Pumpen­köpfe untereinander verwechselt werden,
Membrane und Ventilplatten/Dichtungen der einzelnen Pum-
penköpfe nacheinander wechseln.
ffe in der Pumpe
WARNUNG
ftungen möglich.
Bei Bedarf Schutzausrüstung tragen, z. B.
Schutzhandschuhe.
Pumpe vor dem Wechsel von Membrane und
Ventilplatten/Dichtungen spülen (siehe Kapitel
8.2.1).
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 25
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Instandhaltung Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
1 Ventilplatte/Dichtung
10 11
Das Magnetventil des Trocknungssystems bleibt dabei mon­tiert.
Die Membranen der beiden Pumpenköpfe nacheinander w cher Anzahl wie zuvor verwendet werden.
2 Druckplatte 3 Flachkopfschraube mit
Kreuzschlitz
4 Tellerfeder 5 Gehäuse 6 Membrane 7 Passscheiben
8 Pleuel
9 Zwischenplatte
Kopfdeckel Linsen-Senkschraube mit
Kreuzschlitz
Abb. 11: Schnitt durch die Pumpenköpfe (symbolisch) der Pumpe N 860.3 FT.40.18
Pumpenkopf abmontieren
1. An der pneumatischen Kopfverschaltung eine der beiden Überwurfmuttern von Hand lösen; dann die zugehörige Winke­leinschraub-Verschraubung des Pumpenkopfes entgegen dem Uhrzeigersinn soweit drehen, dass sich der Verbindungs­schlauch abziehen lässt.
2. Befestigungsschrauben der Lüfterhaube (siehe Abb. 3/8, Seite 12) lösen, Lüfterhaube abnehmen.
3. An beiden Pumpenköpfen Druckplatte (Abb. 11/2), Kopfdeckel (10), Zwischenplatte (9) und Gehäuse (5) mit einem durchge­henden Filzstiftstrich (M) markieren. Damit lässt sich sicher­stellen, dass die Teile beim späteren Zusammenbau richtig montiert werden.
4. An beiden Pumpenköpfen die acht Schrauben (11) lösen.
5. Die Pumpenköpfe vom Gehäuse abnehmen.
Membrane wechseln
echseln, um sicherzustellen, dass die Passscheiben in glei-
1. Pumpe derart positionieren, dass die Membrane nach oben weist.
2. Eine Membrane (6) durch Drehen des Lüfterrads in den obe­ren Umkehrpunkt bewegen.
3. Mit Schraubendreher die obere Membrane an einer Stelle vorsichtig leicht anheben (Vorsicht: Gehäuse nicht beschädi­gen). Die Membrane an den gegenüberliegenden Seitenrän-
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Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Instandhaltung
Die Ventilplatten/Dichtungen nacheinander wechseln.
dern anheben, fassen und entgegen dem Uhrzeigersinn her­ausschrauben.
4. Passscheibe(n) (7) vom Pleuel (8) abnehmen und aufbewah­ren.
5. Alle Teile auf Verunreinigungen kontrollieren und gegebenen­falls reinigen.
6. Die Passscheibe(n) (7) auf den Gewindebolzen der neuen Membrane schieben.
7. Neue Membrane (6) montieren: Das Pleuel (8) mit einem Finger halten, die Membrane mit Passscheibe leicht ein­schrauben (im Uhrzeigersinn).
8. Die Membrane (6) durch Drehen des Lüfterrads in den oberen Umkehrpunkt bewegen; die Membrane mit einem Schrauben­zieher leicht anheben, an den gegenüberliegenden Seitenrän­dern fassen (Vorsicht: nicht überdehnen) und nun handfest anziehen.
9. Schritte 1-8 für zweiten Pumpenkopf durchführen.
Ventilplatten/Dichtungen wechseln
1. Die beiden Schrauben (3) lösen.
2. Kopfdeckel (10) mit Druckplatte (2) von der Zwischenplatte (9) trennen.
3. Von der Zwischenplatte die Ventilplatten/Dichtungen (1) ent­fernen.
4. Ventilsitze, Zwischenplatte und Kopfdeckel auf Sauberkeit prüfen; bei Unebenheiten, Kratzern und Korrosion sind diese Teile zu ersetzen.
5. Die neuen Ventilplatten/Dichtungen (1) in die Ventilsitze der Zwischenplatte einlegen; die Ventilplatten/Dichtungen für Druck- und Saugseite sind identisch; gleiches gilt für Ober- und Unterseite der Ventilplatten/Dichtungen.
6. Schritte 1-5 für zweiten Pumpenkopf durchführen.
7. Ausgewechselte Membranen, Ventilplatten/Dichtungen sach­gerecht entsorgen.
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 27
Pumpenkopf montieren
1. Membrane (6) eines Pumpenkopfes durch Drehen des Lüfter­rads in mittlere Position bewegen.
2. Zwischenplatte (9), mit Ventilplatten/Dichtungen (1) entspre­chend der Markierung (M) auf das Gehäuse setzen.
3. Kopfdeckel (10) entsprechend der Markierung (M) auf Zwi­schenplatte (9) auflegen.
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Instandhaltung Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Die ersten drei aufzusteckenden Tellerfedern müssen vom Schraubenkopf wegweisen, die folgenden drei dem Schra benkopf zugeneigt sein (siehe Detail X in Abb. 11).
4. Druckplatte (2) aufsetzen, Schrauben (3) mit Tellerfedern (4) einschrauben, bis Schraubenköpfe flächig aufsitzen (nicht festziehen!).
5. Schrauben (11) über Kreuz nur leicht anziehen.
6. Leichtgängigkeit der Pumpe durch Drehen des Lüfterrads prüfen.
7. Nun die Schrauben (11) handfest anziehen.
8. Schrauben (3) mit je einer weiteren halben Umdrehung anzie­hen (Anzieh-Drehmoment: 20 Ncm).
9. Schritte 1-8 für zweiten Pumpenkopf durchführen.
10. Pneumatische Kopfverschaltung der Pumpe wieder montieren: Schlauch auf Schlauchanschluss der Winkeleinschraub­Verschraubung schieben und in gerade Stellung bringen. Überwurfmutter festziehen.
Abschließende Schritte
1. Lüfterhaube wieder montieren.
2. Saug- und Druckleitung wieder an Pumpe anschließen.
3. Pumpe wieder an das elektrische Netz anschließen.
u-
Sollten Sie bezüglich der Instandhaltung Fragen haben, so spre­chen Sie mit Ihrem KNF-Fachberater (Telefonnummer siehe letzte Seite).
28 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18
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Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Störungen beheben
Lebensgefahr durch Stromschlag!
Pumpe fördert nicht
Ursache
Störungsbehebung
Keine Spannung im elektri-
Raumsicherung prüfen und ggf. einschalten.
Thermoschalter der Pumpe hat
Pumpe vom elektrischen Netz nehmen.
Ursache der Überhitzung feststellen und beseitigen.
Anschlüsse oder Leitungen
Anschlüsse und Leitungen prüfen.
Externes Ventil ist geschlossen oder Filter verstopft.
Externe Ventile und Filter prüfen.
Im Pumpenkopf hat sich Kon-
Trocknungssystem einschalten bzw. t3 verkleinern (zur
Membrane oder Ventilplat-
Membrane und Ventilplatten/Dichtungen wechseln
Förderleistung, Druck oder Vakuum zu niedrig
Ursache
Störungsbehebung
Im Pumpenkopf hat sich Konden-
Trocknungssystem einschalten bzw. t3 verkleinern (zur
An der Druckseite steht Überdruck
Pneumatische Bedingungen ändern.
Pneumatische Leitungen oder
Pumpe vom System abkoppeln, um Leistungswerte zu
An Anschlüssen, Leitungen oder
Korrekten Sitz der Schläuche auf Schlauchnippeln
Anschlüsse oder Leitungen sind
Anschlüsse und Leitungen prüfen. Kopfteile sind verschmutzt.
Kopfbauteile reinigen.
Membrane oder Ventilplat-
Membrane und Ventilplatten/Dichtungen wechseln
9. Störungen beheben
Vor Arbeiten an der Pumpe die Pumpe von der
Stromversorgung trennen.
schen Netz.
GEFAHR
Pumpe prüfen (siehe Tab. 13 bis 16).
Spannungsfreiheit prüfen und sicherstellen.
angesprochen.
sind blockiert.
densat gesammelt.
ten/Dichtungen sind abgenutzt.
Die Pumpe erreicht nicht die in den Technischen Daten bzw. im Datenblatt angegebene Leistung.
sat gesammelt.
und an der Saugseite gleichzeitig Vakuum oder ein Druck über Atmosphäre an.
Anschlussteile haben zu geringen Querschnitt oder sind gedrosselt.
Pumpe abkühlen lassen.
  Blockierung entfernen.
Änderung des eingestellten Wertes siehe Kapitel 7.4)
(siehe Abschnitt 8.3).
Tab. 13
Änderung des eingestellten Wertes siehe Kapitel 7.4)
ermitteln.
Ggf. Drosselung (z. B. Ventil) aufheben. Ggf. Leitungen oder Anschlussteile mit größerem Quer-
schnitt einsetzen.
Pumpenkopf treten Leckstellen auf.
ganz oder teilweise verstopft.
ten/Dichtungen sind abgenutzt.
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 29
sicherstellen.
Undichte Schläuche auswechseln. Leckstellen beseitigen.
Verstopfende Teile und Partikel entfernen.
(siehe Abschnitt 8.3).
Page 30
Störungen beheben Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Förderleistung, Druck oder Vakuum zu niedrig
Ursache
Störungsbehebung
Gewechselte Membrane und
Sicherstellen, dass Passscheiben auf das Membrange-
Pumpe ist eingeschaltet und läuft nicht, Netzschalter leuchtet nicht
Ursache
Störungsbehebung
Pumpe ist nicht an das elektri-
Pumpe an das elektrische Netz anschließen.
Keine Spannung im elektrischen
Raumsicherung prüfen und ggf. einschalten.
Sicherung der Pumpe defekt
Netzstecker der Pumpe aus der Steckdose ziehen.
Pumpe ist eingeschaltet und läuft nicht, Netzschalter leuchtet
Ursache
Störungsbehebung
Pumpe ist heißgelaufen,
Netzstecker der Pumpe aus Steckdose ziehen.
Die Pumpe erreicht nicht die in den Technischen Daten bzw. im Datenblatt angegebene Leistung.
Ventilplatten/Dichtungen
sche Netz angeschlossen
Netz
winde aufgesteckt wurden.
Kopfverschaltung und Schlauchverbindungen auf
Dichtigkeit prüfen.
Eventuell die äußeren Schrauben (Abb. 10/4 bzw.
Abb. 11/11) der Druckplatte vorsichtig über Kreuz an­ziehen.
Tab. 14
Alle Pumpen außer N 860.3 FT.40.18:
Markierten Deckel auf Unterseite der Pumpe lösen.
Pumpe N 860.3 FT.40.18: Anschlusskasten der Pumpe
öffnen (siehe Abb. 3/7)
Passende Sicherung wählen und wechseln (siehe Kapitel 4).
Tab. 15
Thermoschalter hat angespro­chen
Pumpe abkühlen lassen. Ursache der Überhitzung feststellen und beseitigen.
Tab. 16
Störung kann nicht behoben werden
Sollten Sie keine der angegebenen Ursachen feststellen können, senden Sie die Pumpe an den KNF-Kundendienst (Adresse siehe letzte Seite).
1. Pumpe spülen, um den Pumpenkopf von gefährlichen oder aggressiven Gasen zu befreien (siehe Kapitel 8.2.1).
2. Pumpe reinigen (siehe Kapitel 8.2.2).
3. Pumpe mit ausgefüllter Unbedenklichkeits- und Dekontamina­tionserklärung (Kapitel 12) und unter Angabe des geförderten Mediums an KNF senden.
30 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18
Page 31
Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Ersatzteile
Ersatzteil-Set Pumpe
Bestellnummer
N 820.3 FT.40.18
057358
N 840.3 FT.40.18
057359
N 842.3 FT.40.18
057359
N 860.3 FT.40.18
047499
Pumpentyp
Bestellnummer Kopfdeckel
Bestellnummer Zwischenplatte
Kopf 1
Kopf 2
Kopf 1
Kopf 2
N 820.3 FT.18
025848
027108
057278
057278
N 840.3 FT.18
025883
027195
057176
057176
N 842.3 FT.18
042370
042369
058088
058088
N 860.3 FT.18
045981
045982
049601
046132
Pumpentyp
Bestellnummer Kopfdeckel
Bestellnummer Zwischenplatte
Kopf 1
Kopf 2
N 820.3 FT.18
304249
304252
304246 (2x)
N 840.3 FT.18
304250
304253
304247 (2x)
10. Ersatzteile
10.1. Ersatzteil-Sets
Ein Ersatzteil-Set enthält alle für eine vollständige Pumpenkopf­Instandhaltung erforderlichen Ersatzteile:
2 Membranen
4 Ventilplatten/Dichtungen.
Tab. 17
10.2. Kopfdeckel und Zwischenplatten (weiß)
Tab. 18
10.3. Kopfdeckel und Zwischenplatten (schwarz)
Tab. 19
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 31
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Rücksendungen Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
11. Rücksendungen
Bei dem Betrieb von Pumpen und Systemen in den unterschied­lichsten Anwendungsfeldern, wie z.B. im Labor- oder der Prozess­industrie besteht die Gefahr, dass (medienberührte) Komponenten durch giftige, radioaktive oder andere gefährliche Substanzen kontaminiert werden.
Um bei Pumpen und Systemen, die von Kunden an KNF zurück­gesendet werden, zu vermeiden, dass daraus eine Gefahr für KNF Mitarbeiter entsteht, müssen die Kunden eine Unbedenklichkeits­und Dekontaminationserklärung vorlegen. Diese Unbedenklich­keits- und Dekontaminationserklärung gibt zum Beispiel Auskunft über:
physiologische Unbedenklichkeit,
ob eine Reinigung (der medienberührten Teile) durchge-
führt wurde,
ob eine Dekontaminierung durchgeführt wurde,
geförderte, verwendeten Medien
Ohne eine unterschriebene Unbedenklichkeits- und Dekontamina­tionserklärung darf aus Gründen des Arbeitsschutzes nicht an den Pumpen und Systemen gearbeitet werden.
Für eine optimale Bearbeitung einer Rücksendung sollte eine Kopie dieser Erklärung möglichst vorab per Email, Brief oder Fax an den KNF-Kundendienst (Adresse siehe letzte Seite) geschickt werden. Um eine Gefährdung von Mitarbeitern durch Öffnen der Verpackung der Sendung, trotz bestehender Restgefährdung, zu vermeiden, muss das Original der Unbedenklichkeits- und Dekon­taminationserklärung dem Lieferschein außen an der Verpackung beigefügt werden.
Das Formblatt für die Unbedenklichkeits- und Dekontaminationser­klärung ist dieser Betriebsanleitung beigefügt und ist ebenfalls auf der KNF Homepage als Download zur Verfügung gestellt.
Für eine eindeutige Zuordnung der Unbedenklichkeits- und Dekon­taminationserklärung zum eingeschickten Gerät, sind kundenseitig Gerätetyp und Seriennummer(n) in der Unbedenklichkeits- und Dekontaminationserklärung anzugeben.
Da für eine optimale Bearbeitung einer Rücksendung neben der Erklärung des Kunden über die physiologische Unbedenklichkeit auch Informationen über die Einsatzbedingungen bzw. die Applika­tion des Kunden von Bedeutung sind, werden diese ebenfalls mit der Unbedenklichkeits- und Dekontaminationserklärung abgefragt.
32 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18
Page 33
Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18 Unbedenklichkeits- und Dekontaminationserklärung
12. Unbedenklichkeits- und Dekontamina­tionserklärung
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 121350-121428 11/18 33
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Page 35
Page 36
KNF weltweit
Unsere lokalen KNF
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