Die Pumpen sind ausschließlich für die Förderung von Gasen und
Dämpfen bestimmt.
Verantwortung des Betreibers
Die Pumpen nur unter den in Kapitel 4, Technische Daten, be-
Bedingungen
gefördertes Medium
schriebenen Betriebsparametern und Bedingungen aufstellen und
betreiben.
Sicherstellen, dass der Aufstellort trocken ist und die Pumpe vor
Regen, Spritz-, Schwall- und Tropfwasser geschützt ist.
Vor der Förderung eines Mediums prüfen, ob das Medium im
konkreten Anwendungsfall gefahrlos gefördert werden kann.
Vor der Verwendung eines Mediums Verträglichkeit der Materialien
von Pumpenkopf, Membrane und Ventilen mit dem Medium prüfen.
Nur Gase fördern, die unter den in der Pumpe auftretenden Drücken und Temperaturen stabil bleiben.
Sicherstellen, dass durch den Lufteinlass bei der Belüftung (Trocknungssystem) keine reaktiven, explosiven oder anderweitig gefährlichen Mischungen entstehen können (z.B. mit dem Medium).
Laboreinrichtungen oder zusätzliche Komponenten, die an eine
Pumpe angeschlossen werden, müssen auf die pneumatischen
Daten der Pumpe ausgelegt sein.
2.2. Nicht bestimmungsgemäße Verwendung
Die Pumpen und das Trocknungssystem dürfen nicht in explosionsfähiger Atmosphäre betrieben werden.
Die Pumpen sind nicht geeignet zur Förderung von Stäuben.
Die Pumpen sind nicht geeignet zur Förderung von Flüssigkeiten.
Die Pumpen dürfen nicht zur gleichzeitigen Erzeugung von Vakuum und Überdruck genutzt werden.
An der Saugseite der Pumpe darf kein Überdruck angelegt werden.
Beachten Sie die Sicherheitshinweise in den Kapiteln
6. Aufstellen und Anschließen
Personal
Sicherheitsbewusstes
Umgang mit gefährlichen
Umgang mit brennbaren
Umweltschutz
3. Sicherheit
Arbeiten
Die Pumpen sind nach den allgemein anerkannten Regeln der
Technik und den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
gebaut. Dennoch können bei ihrer Verwendung Gefahren entstehen, die zu körperlichen Schäden des Benutzers oder Dritter bzw.
zur Beeinträchtigung der Pumpe oder anderer Sachwerte führen.
Die Pumpen nur in technisch einwandfreiem Zustand sowie bestimmungsgemäß, sicherheits- und gefahrenbewusst unter der
Beachtung der Betriebsanleitung benutzen.
Sicherstellen, dass nur geschultes und unterwiesenes Personal
oder Fachpersonal an den Pumpen arbeitet. Dies gilt besonders
für Montage, Anschluss und Instandhaltungsarbeiten.
Sicherstellen, dass das Personal die Betriebsanleitung, besonders
das Kapitel Sicherheit gelesen und verstanden hat.
Bei allen Arbeiten an den Pumpen und beim Betrieb die Vorschriften zur Unfallverhütung und zur Sicherheit beachten.
Kein Körperteil dem Vakuum aussetzen.
Gehäuseteile mit Hinweisschild (siehe Abb. 1) nur nach Ziehen des
Netzsteckers öffnen.
und 7. Betrieb.
Abb. 1: Hinweisschild
Medien
Medien
Beim Fördern gefährlicher Medien die Sicherheitsbestimmungen
im Umgang mit diesen Medien beachten.
Beachten Sie, dass die Pumpen nicht explosionsgeschützt ausgeführt sind.
Sicherstellen, dass die Temperatur des Mediums jederzeit ausreichend unter der Zündtemperatur des Mediums liegt, um eine
Entzündung oder Explosion zu verhindern. Dies gilt auch für außergewöhnliche Betriebssituationen.
Beachten Sie dabei, dass die Temperatur des Mediums ansteigt,
wenn die Pumpe das Medium verdichtet.
Deshalb sicherstellen, dass die Temperatur des Mediums auch bei
Verdichtung auf den maximal zulässigen Betriebsüberdruck der
Pumpe ausreichend unter der Zündtemperatur des Mediums liegt.
Der maximal zulässige Betriebsüberdruck der Pumpe ist in den
technischen Daten (siehe Kapitel 4) angegeben.
Berücksichtigen Sie ggf. äußere Energiequellen (z. B. Strahlungsquellen), die das Medium zusätzlich erhitzen können.
Alle Austauschteile gemäß den Umweltschutzbestimmungen
geschützt lagern und entsorgen. Die nationalen und internationalen
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Sicherheit Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Normen
Kundendienst und
Vorschriften beachten. Dies gilt besonders für Teile, die mit toxischen Stoffen verunreinigt sind.
Die Pumpen entsprechen der Richtlinie 2011/65/EU (RoHS2).
Die Pumpen entsprechen den Sicherheitsbestimmungen der Richtlinie 2014/30/EU über die elektromagnetische Verträglichkeit und
der Richtlinie 2006/42/EG über Maschinen.
Die folgenden harmonisierten Normen werden erfüllt:
DIN EN 61010-1
DIN EN 61326-1 - Klasse A
DIN EN 50581
Die Pumpen entsprechen nach IEC 664:
Überspannungskategorie II
Verschmutzungsgrad 2
Reparaturen an den Pumpen nur vom zuständigen KNF Kunden-
Reparaturen
dienst durchführen lassen.
Gehäuse mit spannungsführenden Teilen dürfen nur von Fachpersonal geöffnet werden.
Bei Instandhaltungsarbeiten nur Originalteile von KNF verwenden.
Membranpumpen fördern, komprimieren (je nach Ausführung) und
evakuieren Gase und Dämpfe.
Die elastische Membrane (4) wird durch den Exzenter (5) und den
Pleuel (6) auf und ab bewegt. Im Abwärtshub saugt sie das zu
fördernde Gas über das Einlassventil (2) an. Im Aufwärtshub
drückt die Membrane das Medium über das Auslassventil (1) aus
dem Pumpenkopf heraus. Der Förderraum (3) ist vom Pumpenantrieb (7) durch die Membrane hermetisch getrennt.
Funktion Trocknungssystem
Beim Evakuieren feuchter Gase kann das Medium in den Pumpenköpfen kondensieren, die Pumpenleistung nimmt ab und die
Evakuierzeit steigt deutlich an.
Die selbsttrocknenden Laborvakuumpumpen ermöglichen es
– dank des Trocknungssystem – Kondensationsflüssigkeit mit
hoher Geschwindigkeit aus den Pumpenköpfen zu blasen, während das Vakuum im Rezipienten konstant bleibt. Nach der Trocknung der Pumpenköpfe erreicht die Pumpe ein merklich besseres
Vakuum und vermag deutlich schneller zu evakuieren als zuvor.
Das Trocknungssystem basiert auf dem Druckunterschied zwischen Förderraum (Abb 4/3) und der die Pumpe umgebenden
Atmosphärenluft.
Das Belüftungsventil (siehe Abb. 2/7 bzw. Abb. 3/12) am saugseitigen Pumpenkopf wird von der Steuerung geöffnet, sodass Luft
in den unter Vakuum stehenden Pumpenkopf einströmt. Aufgrund
des Druckanstieges in diesem Pumpenkopf schließt das Einlassventil selbsttätig und dichtet die Verbindung zum Rezipienten hin
ab.
Dagegen öffnen sich das Auslassventil sowie die beiden Ventile
des zweiten Pumpenkopfes selbsttätig; das Kondensat wird aus
den Pumpenköpfen gespült.
Aufbau und Funktion Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Das Trocknungssystem wird bei Bedarf über einen Schalter am
Steuerungskasten eingeschaltet. Bleibt das Trocknungssystem
dagegen ausgeschaltet, arbeitet die Pumpe im herkömmlichen
Betriebsstatus.
Die Steuerung der Trocknung erfolgt über drei Variablen:
Zeitdauer zwischen Einschalten des Trocknungssystems und
der ersten Belüftung der Pumpenköpfe (t
)
1
Zeitdauer der Belüftung der Pumpenköpfe (t
Zeitdauer zwischen den Belüftungen der Pumpenköpfe (t
)
2
).
3
Für t
bis t3 sind bereits ab Werk praxisorientierte Werte eingestellt.
1
= 210 sec
t
1
t
= 2 sec
2
t
= 40 sec
3
Zusätzlich kann der Trocknungsvorgang individuell an einen Prozessablauf angepasst werden. Dazu lassen sich die Werte für t
ändern (siehe Kapitel 7.4). Die Pumpe ist zuvor vom elektri-
dass bei Luftzufuhr über das Belüftungsventil
keine reaktiven, explosiven oder anderweitig gefährlichen Mischungen entstehen können. (Gegebenenfalls Inertgas verwenden).
Stromausfall Netzstecker der Pumpe aus der
Steckdose ziehen, damit die Pumpe nicht unko
trolliert anlaufen kann.
Nur Arbeiten an der Pumpe vornehmen, wenn
die Pumpe vom elektrischen Netz getrennt ist.
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Betrieb Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Die Pumpe darf beim Einschalten nicht gegen Druck anlaufen.
Dies gilt auch im Betrieb nach kurzzeitiger Stromunterbr
chung. Läuft eine Pumpe gegen Druck an, kann die Pumpe
blockieren, woraufhin der
Pumpe abschaltet.
Das Trocknungssystem arbeitet nur bei eingeschalteter Pumpe.
Das Trocknungssystem nur einschalten, wenn an der Druckleitung der Pumpe ein Be
sat auffängt. Andernfalls fließt das Kondensat unkontrolliert ab.
Mit dem Einschalten des Trocknungssystems beginnt die
Zeitdauer t
köpfe). Soll t
nungssystem vor der Pumpe einzuschalten.
Für die Variablen t1 bis t3 des Trocknungssystems siehe Kapitel 7.4.
7.3. Ein- und Ausschalten der Pumpe
Pumpe einschalten
e-
Thermoschalter reagiert und die
Sicherstellen, dass beim Einschalten kein Druck in den Leitun-
gen herrscht.
Pumpe mit Netzschalter einschalten (siehe Abb. 2 oder 3).
Wird im aktuellen Evakuationsvorgang die zyklische Trocknung
der Pumpenköpfe gewünscht:
Trocknungssystem am Netzschalter des Steuerungskastens
einschalten (siehe Abb. 2 oder 3).
(Zeitdauer bis zur ersten Belüftung der Pumpen-
1
ab dem Start der Pumpe zählen, ist das Trock-
1
hälter angebracht ist, der das Konden-
Pumpe ausschalten/außer Betrieb nehmen
Pumpe ca. 5 min bei vollem Durchsatz mit Luft (falls aus
Sicherheitsgründen notwendig: mit einem Inertgas) spülen, um
die Lebensdauer der Membrane zu verlängern (siehe Kapitel
8.2.1).
Falls Trocknungssystem eingeschaltet ist:
Trocknungssystem am Netzschalter des Steuerungskastens
ausschalten (siehe Abb. 2 oder 3).
Pumpe mit Netzschalter ausschalten (siehe Abb. 2 oder 3).
In den Leitungen normalen atmosphärischen Druck herstellen
1. Pumpe vom elektrischen Netz trennen durch Ziehen des
Netzsteckers aus der Steckdose.
2. Spannungsfreiheit der Pumpe einschließlich des Trocknungssystems prüfen und sicherstellen.
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Betrieb Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Der Steuerungskasten darf nur geöffnet werden, wenn sich
an der Steuerung keine Feuchtigkeit niede
3. Am Steuerungskasten die Überwurfmutter der Kabelzuführung
lösen; anschließend mit einem Schlitzschraubenzieher die vier
Schrauben des Steuerungskastens lösen, den Deckel nach
vorne klappen und ablegen (siehe Abb. 5).
4. An den Schaltern 1, 2, 3 (siehe Abb. 5) die gewünschten
Werte einstellen. Zur Erläuterung der Schalter sowie für die
einstellbaren Werte siehe Tabelle 8.
5. Deckel wieder auf Steuerungskasten auflegen; dabei darauf
achten, dass die Dichtung gut anliegt. Die vier Schrauben des
Deckels handfest anziehen. Anschließend die Überwurfmutter
der Kabelzuführung festziehen.
Bei Pumpe N 842.3 FT.40.18 ist die Kopfform rund statt
sechseckig.
In der Ausführung N 842.3 FT.40.18 müssen im nächsten
A
Das Magnetventil des Trocknungssystems bleibt dabei
mo
Die Membranen der beiden Pumpenköpfe nacheinander
wechseln, um sicherzustellen, dass die P
cher Anzahl wie zuvor verwendet werden.
Pumpenkopf abmontieren
Abb. 7: Pumpenkopf abmontieren
1. An pneumatischer Kopfverschaltung (3) die Überwurfmuttern
(2) von Hand lösen. Winkeleinschraub-Verschraubung (1) des
Pumpenkopfs (4) gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis Verbindungsschlauch abgezogen werden kann.
2. An beiden Pumpenköpfen Druckplatte (Abb. 10/5), Kopfdeckel
(Abb. 10/6), Zwischenplatte (Abb. 10/8) und Membranaufnahme mit einem durchgehenden Filzstiftstrich markieren.
Dadurch wird verhindert, dass die Teile später falsch montiert
werden.
rbeitsschritt zwölf statt sechs Schrauben gelöst werden.
3. Außenliegende Schrauben (Abb. 7/5) von den Pumpenköpfen
lösen.
4. Pumpenköpfe vorsichtig abnehmen.
ntiert.
Membrane wechseln
Abb. 8: Membrane wechseln
assscheiben in glei-
1. Eine Membrane so weit herunterdrücken, dass sich die andere
Membrane im oberen Umkehrpunkt befindet.
2. Die obere Membrane (1) von Hand vorsichtig gegen den
Uhrzeigersinn herausdrehen.
3. Passscheibe dick (2) und Passscheiben dünn (3) vom alten
Membrangewinde in gleicher Anordnung und Anzahl auf neue
Membrane stecken.
4. Neue Membrane von Hand einschrauben und handfest anziehen.
5. Schritte 1–4 für zweiten Pumpenkopf durchführen.
1. An einem Pumpenkopf: Rand der Membrane rundum andrücken.
2. Zwischenplatte (8) mit Ventilplatten/Dichtungen entsprechend
dem Filzstiftstrich auf Aufnahme setzen.
3. Kopfdeckel (6) entsprechend Passstift (7) auf Zwischenplatte (8) setzen.
4. Druckplatte (5) entsprechend Filzstiftstrich auf Kopfdeckel (6)
setzen.
rden.
5. Schrauben (4) über Kreuz anziehen (Anzieh-Drehmoment:
N 820: 7 Nm; N 840/842: 8 Nm).
rbeitsschritt drei statt einer Schraube angezogen werden.
6. Schraube/Schrauben (1) in der Mitte der Druckplatte (5) mit
Tellerfedern (2, 3) einsetzen. Dabei auf die richtige Anordnung
der Tellerfedern achten (siehe Abb. 10).
7. Schraube/Schrauben (1) festziehen, bis Schraubenkopf flächig
aufsitzt. Schraube/Schrauben mit weiterer halber Umdrehung
fixieren (Anzieh-Drehmoment: 25 Ncm).
8. Schritte 1–7 für zweiten Pumpenkopf durchführen.
9. Pneumatische Kopfverschaltung der Pumpe wieder montieren:
Schlauch auf Schlauchanschluss der Winkeleinschraubverschraubung schieben und in gerade Stellung bringen. Überwurfmutter festziehen.
Das Magnetventil des Trocknungssystems bleibt dabei montiert.
Die Membranen der beiden Pumpenköpfe nacheinander
w
cher Anzahl wie zuvor verwendet werden.
2 Druckplatte
3 Flachkopfschraube mit
Kreuzschlitz
4 Tellerfeder
5 Gehäuse
6 Membrane
7 Passscheiben
8 Pleuel
9 Zwischenplatte
Kopfdeckel
Linsen-Senkschraube mit
Kreuzschlitz
Abb. 11: Schnitt durch die Pumpenköpfe (symbolisch) der Pumpe
N 860.3 FT.40.18
Pumpenkopf abmontieren
1. An der pneumatischen Kopfverschaltung eine der beiden
Überwurfmuttern von Hand lösen; dann die zugehörige Winkeleinschraub-Verschraubung des Pumpenkopfes entgegen dem
Uhrzeigersinn soweit drehen, dass sich der Verbindungsschlauch abziehen lässt.
2. Befestigungsschrauben der Lüfterhaube (siehe Abb. 3/8,
Seite 12) lösen, Lüfterhaube abnehmen.
3. An beiden Pumpenköpfen Druckplatte (Abb. 11/2), Kopfdeckel
(10), Zwischenplatte (9) und Gehäuse (5) mit einem durchgehenden Filzstiftstrich (M) markieren. Damit lässt sich sicherstellen, dass die Teile beim späteren Zusammenbau richtig
montiert werden.
4. An beiden Pumpenköpfen die acht Schrauben (11) lösen.
5. Die Pumpenköpfe vom Gehäuse abnehmen.
Membrane wechseln
echseln, um sicherzustellen, dass die Passscheiben in glei-
1. Pumpe derart positionieren, dass die Membrane nach oben
weist.
2. Eine Membrane (6) durch Drehen des Lüfterrads in den oberen Umkehrpunkt bewegen.
3. Mit Schraubendreher die obere Membrane an einer Stelle
vorsichtig leicht anheben (Vorsicht: Gehäuse nicht beschädigen). Die Membrane an den gegenüberliegenden Seitenrän-
Die Ventilplatten/Dichtungen nacheinander wechseln.
dern anheben, fassen und entgegen dem Uhrzeigersinn herausschrauben.
4. Passscheibe(n) (7) vom Pleuel (8) abnehmen und aufbewahren.
5. Alle Teile auf Verunreinigungen kontrollieren und gegebenenfalls reinigen.
6. Die Passscheibe(n) (7) auf den Gewindebolzen der neuen
Membrane schieben.
7. Neue Membrane (6) montieren: Das Pleuel (8) mit einem
Finger halten, die Membrane mit Passscheibe leicht einschrauben (im Uhrzeigersinn).
8. Die Membrane (6) durch Drehen des Lüfterrads in den oberen
Umkehrpunkt bewegen; die Membrane mit einem Schraubenzieher leicht anheben, an den gegenüberliegenden Seitenrändern fassen (Vorsicht: nicht überdehnen) und nun handfest
anziehen.
9. Schritte 1-8 für zweiten Pumpenkopf durchführen.
Ventilplatten/Dichtungen wechseln
1. Die beiden Schrauben (3) lösen.
2. Kopfdeckel (10) mit Druckplatte (2) von der Zwischenplatte (9)
trennen.
3. Von der Zwischenplatte die Ventilplatten/Dichtungen (1) entfernen.
4. Ventilsitze, Zwischenplatte und Kopfdeckel auf Sauberkeit
prüfen; bei Unebenheiten, Kratzern und Korrosion sind diese
Teile zu ersetzen.
5. Die neuen Ventilplatten/Dichtungen (1) in die Ventilsitze der
Zwischenplatte einlegen; die Ventilplatten/Dichtungen für
Druck- und Saugseite sind identisch; gleiches gilt für Ober- und
Unterseite der Ventilplatten/Dichtungen.
6. Schritte 1-5 für zweiten Pumpenkopf durchführen.
1. Membrane (6) eines Pumpenkopfes durch Drehen des Lüfterrads in mittlere Position bewegen.
2. Zwischenplatte (9), mit Ventilplatten/Dichtungen (1) entsprechend der Markierung (M) auf das Gehäuse setzen.
3. Kopfdeckel (10) entsprechend der Markierung (M) auf Zwischenplatte (9) auflegen.
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Instandhaltung Laborvakuumpumpen N 8__.3 FT.40.18
Die ersten drei aufzusteckenden Tellerfedern müssen vom
Schraubenkopf wegweisen, die folgenden drei dem Schra
benkopf zugeneigt sein (siehe Detail X in Abb. 11).
4. Druckplatte (2) aufsetzen, Schrauben (3) mit Tellerfedern (4)
einschrauben, bis Schraubenköpfe flächig aufsitzen (nicht
festziehen!).
5. Schrauben (11) über Kreuz nur leicht anziehen.
6. Leichtgängigkeit der Pumpe durch Drehen des Lüfterrads
prüfen.
7. Nun die Schrauben (11) handfest anziehen.
8. Schrauben (3) mit je einer weiteren halben Umdrehung anziehen (Anzieh-Drehmoment: 20 Ncm).
9. Schritte 1-8 für zweiten Pumpenkopf durchführen.
10. Pneumatische Kopfverschaltung der Pumpe wieder montieren:
Schlauch auf Schlauchanschluss der WinkeleinschraubVerschraubung schieben und in gerade Stellung bringen.
Überwurfmutter festziehen.
Abschließende Schritte
1. Lüfterhaube wieder montieren.
2. Saug- und Druckleitung wieder an Pumpe anschließen.
3. Pumpe wieder an das elektrische Netz anschließen.
u-
Sollten Sie bezüglich der Instandhaltung Fragen haben, so sprechen Sie mit Ihrem KNF-Fachberater (Telefonnummer siehe letzte
Seite).
Bei dem Betrieb von Pumpen und Systemen in den unterschiedlichsten Anwendungsfeldern, wie z.B. im Labor- oder der Prozessindustrie besteht die Gefahr, dass (medienberührte) Komponenten
durch giftige, radioaktive oder andere gefährliche Substanzen
kontaminiert werden.
Um bei Pumpen und Systemen, die von Kunden an KNF zurückgesendet werden, zu vermeiden, dass daraus eine Gefahr für KNF
Mitarbeiter entsteht, müssen die Kunden eine Unbedenklichkeitsund Dekontaminationserklärung vorlegen. Diese Unbedenklichkeits- und Dekontaminationserklärung gibt zum Beispiel Auskunft
über:
physiologische Unbedenklichkeit,
ob eine Reinigung (der medienberührten Teile) durchge-
führt wurde,
ob eine Dekontaminierung durchgeführt wurde,
geförderte, verwendeten Medien
Ohne eine unterschriebene Unbedenklichkeits- und Dekontaminationserklärung darf aus Gründen des Arbeitsschutzes nicht an den
Pumpen und Systemen gearbeitet werden.
Für eine optimale Bearbeitung einer Rücksendung sollte eine
Kopie dieser Erklärung möglichst vorab per Email, Brief oder Fax
an den KNF-Kundendienst (Adresse siehe letzte Seite) geschickt
werden. Um eine Gefährdung von Mitarbeitern durch Öffnen der
Verpackung der Sendung, trotz bestehender Restgefährdung, zu
vermeiden, muss das Original der Unbedenklichkeits- und Dekontaminationserklärung dem Lieferschein außen an der Verpackung
beigefügt werden.
Das Formblatt für die Unbedenklichkeits- und Dekontaminationserklärung ist dieser Betriebsanleitung beigefügt und ist ebenfalls auf
der KNF Homepage als Download zur Verfügung gestellt.
Für eine eindeutige Zuordnung der Unbedenklichkeits- und Dekontaminationserklärung zum eingeschickten Gerät, sind kundenseitig
Gerätetyp und Seriennummer(n) in der Unbedenklichkeits- und
Dekontaminationserklärung anzugeben.
Da für eine optimale Bearbeitung einer Rücksendung neben der
Erklärung des Kunden über die physiologische Unbedenklichkeit
auch Informationen über die Einsatzbedingungen bzw. die Applikation des Kunden von Bedeutung sind, werden diese ebenfalls mit
der Unbedenklichkeits- und Dekontaminationserklärung abgefragt.