6 Wie kupple und schließe ich den Anhänger an mein Auto an? 14
6.1 Anziehen und Lösen der Handbremse (Feststellbremse) 14
6.2 Ein- und Ausfahren des Stützrades 15
6.3 Ankuppeln der Kugelkopfkupplung 16
6.4 Überprüfen Sie vor Fahrtantritt 17
7 Wie kupple ich den Anhänger ab und sichere ihn? 17
8 Wie be- und entlade ich den Anhänger? 18
8.1 Beladen des Anhängers 18
8.2 Bedienung der Bordwände 18
8.3 Ladungsverteilung 20
8.4 Ladungssicherung 20
8.5 Entladen des Anhängers 21
8.6 Bedienung des HA kippbar 21
8.7 Bedienung des HA 132513 mit Überfahrwand (klappbar) 23
9 Wie pflege ich den Anhänger? 24
9.1 Reinigung und Pflege 24
9.2 Kupplung reinigen 24
9.3 Besonderheiten Aluminium-Bordwände 24
9.4 Besonderheiten verzinkter Teile 24
10 Wie warte ich den Anhänger? 25
10.1 Wartungsregelungen 25
10.2 Prüfen der Reifen 25
10.3 Prüfen des Kupplungsverschleißes 26
10.4 Schmieren und Ölen der Kupplung 26
10.5 Schmieren der Bremsanlage (falls Bremsanlage vorhanden) 27
10.6 Schmieren und Ölen des Stützrades (falls Stützrad vorhanden) 27
10.7 Radwechsel 28
10.8 Wechseln einer Glühbirne 28
Bedienungsanleitung Einachser Version 01/13 3
Page 4
11 Wie entsorge ich den Anhänger oder Teile des Anhängers? 28
12 Was muss ich bei Störungen tun? 29
13 Service- und Gewährleistungsbestimmungen 30
14 EG-Konformitätserklärung 31
4 Version 01/13 Bedienungsanleitung Einachser
Page 5
1 Identifizierung
Produktname:
Steely
Typ 1:
Typenbezeichnung: Steely
Startrailer
Typ 1:
Typenbezeichnung: H 752010
Tieflader Aluminium HA ungebremst
Typ 1:
Typenbezeichnung: HA 751611
Typ 2:
Typenbezeichnung: HA 752111
Typ 3:
Typenbezeichnung: HA 752113
Typ 4:
Typenbezeichnung: HA 752513
Tieflader Aluminium HA gebremst
Typ 1:
Typenbezeichnung: HA 751611G
Typ 2:
Typenbezeichnung: HA 102111
Typ 3:
Typenbezeichnung: HA 752113G
Typ 4:
Typenbezeichnung: HA 102113
Typ 5:
Typenbezeichnung: HA 132513
Typ 6:
Typenbezeichnung: HA 133015
Typ 7:
Typenbezeichnung: HA 152513
Typ 8:
Typenbezeichnung: HA 153015
Einachs Überlader HU
Typ 1:
Typenbezeichnung: HU 752314
Typ 2:
Typenbezeichnung: HU 132314
Typ 3:
Typenbezeichnung: HU 152314
Typ 1:
Typenbezeichnung: HN 132616
Typ 1:
Typenbezeichnung: HN 152616
Tieflader Aluminium HA kippbar
Typ 1:
Typenbezeichnung: HA 752513
Typ 2:
Typenbezeichnung: HA 132513
Bedienungsanleitung Einachser Version 01/13 5
Name und Anschrift des Händlers:
Name:
Anschrift:
Telefon:
Page 6
2 Produktbeschreibung
2.2 Startrailer (ungebremst)
2.1 Steely (ungebremst)
Der Steely ist mit Stahlblech Bordwänden ausgestattet.
Die Heckklappe ist abklappbar und abnehmbar, mittels
zweier Spannverschlüsse wird diese verschlossen. Die
Bodenplatte besteht aus mehrfach verleimten Holz. Anbinderinge an den Bordwänden ermöglichen die Befestigung der Ladung. Serienmäßig sind Rundknöpfe für die
Befestigung einer Plane an den Bordwänden angebracht.
Der Steely ist mit wartungsfreien Laufachsen mit Einzelradaufhängung ausgestattet.
1
9
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6
5
4
3
2
Der Startrailer ist mit Aluminium Bordwänden ausgestattet. Die Vorder- und die Heckbordwand sind abklappbar
und abnehmbar. Die Verschlüsse sind in der Bordwand
versenkt. Beim Startrailer besteht die Bodenplatte aus
mehrfach verleimten Holz. Ringösen an den Eckprofilen
ermöglichen die Befestigung der Ladung. Serienmäßig sind Rundknöpfe für die Befestigung einer Plane
an den Bordwänden angebracht. Der Startrailer ist mit
wartungsfreien Laufachsen mit Einzelradaufhängung
ausgestattet.
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8
9
4
3
Seitenansicht
1. Seitenbordwand
2. Anbindering
3. Heckbordwand
4. Rad
5. Kotflügel
6. Rundknopf
7. V-Deichsel
8. Deichselstütze
9. Elektrik
10. Kugelkopfkupplung
4
3
Seitenansicht
1. Seitenbordwand
2. Heckbordwand
3. Rad
4. Kotflügel
5. Rundknopf
6. Ringöse
7. V-Deichsel
8. Deichselstütze
9. Kugelkopfkupplung
10. Elektrik
1
2
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3
2
1
Heckansicht
1. Bordwandverschluss (versenkt)
Heckansicht
1. Heckbordwand (klappbar)
2. Spannverschluss
3. Heckbeleuchtung
4. Bordwandscharnier
6 Version 01/13 Bedienungsanleitung Einachser
2. Heckbeleuchtung
3. Bordwandscharnier
4. Heckbordwand (klappbar)
Page 7
2.3 Tieflader Aluminium HA (ungebremst)
2.4 Tieflader Aluminium HA (gebremst)
Der HA ist mit Aluminium Bordwänden ausgestattet.
Die Heckbordwand ist abklappbar und abnehmbar. Die
Verschlüsse sind in der Bordwand versenkt. Beim HA
besteht die Bodenplatte aus mehrfach verleimten Holz
und die Oberfläche ist rutschhemmend. Verzurringe an
den Innenseiten der Seitenbordwände ermöglichen die
Sicherung der Ladung. Der HA ist mit wartungsfreien
Laufachsen mit Einzelradaufhängung ausgestattet. Je
nach Modell ist der HA serienmäßig mit einer abklappbaren Vorderbordwand und Zurrbügeln ausgestattet.
1
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10
5
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3
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9
Seitenansicht
6
7
Der HA ist mit Aluminium Bordwänden ausgestattet.
Die Heckbordwand ist abklappbar und abnehmbar. Die
Verschlüsse sind in der Bordwand versenkt. Beim HA
besteht die Bodenplatte aus mehrfach verleimten Holz
und die Oberfläche ist rutschhemmend. Verzurringe an
den Innenseiten der Seitenbordwände ermöglichen die
Sicherung der Ladung. Der HA ist mit wartungsfreien
Laufachsen mit Einzelradaufhängung ausgestattet. Je
nach Modell ist der HA serienmäßig mit einer abklappbaren Vorderbordwand und Zurrbügeln ausgestattet.
Der HA (gebremst) ist serienmäßig mit einer Handbremse
und Rückfahrautomatik ausgestattet.
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6
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9
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4
3
1. Zurring
2. Heckbordwand
3. Rad
4. Kotflügel
5. Seitenbordwand
6. Bordwandverschluss (versenkt)
7. V-Deichsel
8. Deichselstütze
9. Kugelkopfkupplung
10. Elektrik
6
4
5
Heckansicht
3
2
1
Seitenansicht
1. Seitenbordwand
2. Heckbordwand
3. Rad
4. Kotflügel
5. Unterlegkeil
6. Bordwandverschluss (versenkt)
7. Bordwandscharnier
8. V-Deichsel
9. Stützrad (Zubehör)
10. Deichselstütze
11. Elektrik
12. Kugelkopfkupplung
13. Handbremse
1
2
3
1. Unterlegkeil (Zubehör)
2. Bordwandverschluss (versenkt)
3. Heckbeleuchtung
Heckansicht
4
5
4. Bordwandscharnier
5. Unterfahrschutz mit Kennzeichenhalter
6. Heckbordwand
1. Heckbordwand
2. Bordwandverschluss (versenkt)
3. Heckbeleuchtung
4. Bordwandscharnier
5. Unterfahrschutz mit Kennzeichenbeleuchtung
Bedienungsanleitung Einachser Version 01/13 7
Page 8
2.5 Hochlader HU
2.6 Hochlader niedrig HN
Der HU ist mit Aluminium Bordwänden ausgestattet. Die
vier Bordwände sind abklappbar und abnehmbar. Die
Verschlüsse sind in den Bordwänden versenkt. Beim HU
besteht die Bodenplatte aus mehrfach verleimten Holz
und einer rutschhemmenden Oberfläche. Verzurrbügel
links und rechts im Aussenrahmen des Anhängergestells
ermöglichen die Sicherung der Ladung. Die Kugelkopfkupplung ist mit einer Sicherheitsanzeige ausgestattet.
Je nach Modell ist der HU mit Handbremse und Rückfahrautomatik ausgestattet. Ein Stützrad ist serienmäßig
verbaut.
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Seitenansicht / Vorderansicht
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4
1. Seitenbordwand (abklappbar)
2. Heckbordwand (abklappbar)
3. Spritzlappen
4. Rad
5. Bordwandscharnier (Seitenbordwand)
6. Unterlegkeil (je nach Modell als Zubehör)
7. Bordwandverschluss (versenkt)
8. Bordwandscharnier (Vorderbordwand)
9. V-Deichsel
10. Stützrad
11. Abreißseil
12. Deichselstütze
13. Kugelkopfkupplung
14. Elektrik
15. Handbremse
Der HN ist mit Aluminium Bordwänden ausgestattet. Die
vier Bordwände sind abklappbar und abnehmbar. Die
Verschlüsse sind in den Bordwänden versenkt. Beim HN
besteht die Bodenplatte aus mehrfach verleimten Holz
und einer rutschhemmende Oberfläche. Verzurrbügel
links und rechts im Aussenrahmen des Anhängergestells
ermöglichen die Sicherung der Ladung. Die Kugelkopfkupplung ist mit einer Sicherheitsanzeige ausgestattet.
Der HN verfügt serienmäßig über Handbremsen, Rückfahrautomatik und ein Stützrad.
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Seitenansicht
1
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5
1. Seitenbordwand
2. Heckbordwand
3. Bordwandscharnier (Seitenbordwand)
4. Spritzlappen
5. Rad
6. Unterlegkeil
7. Bordwandverschluss (versenkt)
8. V-Deichsel
9. Stützrad
10. Deichselstütze
11. Kugelkopfkupplung
12. Handbremse
13. Elektrik
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Heckansicht
1. Heckbordwand (abklappbar)
Heckansicht
2. Bordwandverschluss (versenkt)
3. Heckbeleuchtung
1. Bordwandverschluss (versenkt)
2. Borwandscharnier
4. Unterfahrschutz
5. Bordwandscharnier
3. Heckbordwand (abklappbar)
4. Unterfahrschutz
5. Elektrik
8 Version 01/13 Bedienungsanleitung Einachser
Page 9
2.7 Tieflader Aluminium HA kippbar (ungebremst)
2.8 Tieflader Aluminium HA kippbar (gebremst)
Der HA kippbar ist mit Aluminium Bordwänden ausgestattet. Die Heckbordwand ist abklappbar und abnehmbar. Die Verschlüsse sind in der Bordwand versenkt. Beim
HA besteht die Bodenplatte aus mehrfach verleimten
Holz und einer rutschhemmende Oberfläche. Verzurringe
in den Seitenbordwänden ermöglichen die Sicherung der
Ladung. Der Anhänger verfügt über eine wartungsarme
Kippmechanik mit hydraulischer Dämpfung. Die Brücke
ist mit zwei nachstellbaren Excenterverschlüssen doppelt
gesichert. Die Heckbordwand verfügt zusätzlich zu den
Bordwandscharnieren über ein Auslegeseil.
9
8
7
6
Seitenansicht / Vorderansicht
1. Seitenbordwand (abklappbar)
2. Kotflügel
3. Rad
4. Stossdämpfer
5. V-Deichsel
6. Deichselstütze
7. Kugelkopfkupplung
8. Elektrik
9. Excenterspannverschluss
4
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1
Der HA kippbar ist mit Aluminium Bordwänden ausgestattet. Die Heckbordwand ist abklappbar und abnehmbar. Die Verschlüsse sind in der Bordwand versenkt. Beim
HA besteht die Bodenplatte aus mehrfach verleimten
Holz und einer rutschhemmende Oberfläche. Verzurringe
in den Seitenbordwänden ermöglichen die Sicherung der
Ladung. Der Anhänger verfügt über eine wartungsarme
Kippmechanik mit hydraulischer Dämpfung. Die Brücke
ist mit zwei nachstellbaren Excenterverschlüssen doppelt gesichert. Die Heckbordwand verfügt zusätzlich zu
den Bordwandscharnieren über ein Auslegeseil und ein
Aluriffelblech. Serienmäßig ist der HA kippbar (gebremst)
mit einer Handbremse und Rückfahrautomatik ausgestattet.
1
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9
8
Seitenansicht / Vorderansicht
1. Seitenbordwand
2. Rad
3. Kotflügel
4. Stoßdämpfer
5. V-Deichsel
6. Stützrad
7. Abreißseil
8. Kugelkopfkupplung
9. Elektrik
10. Handbremse
11. Excenterspannverschluss
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3
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2
4
5
Heckansicht
1. Heckbordwand (abklappbar)
2. Bordwandverschluss (versenkt)
3. Heckleuchte
4. Bordwandscharnier
5. Unterfahrschutz
Bedienungsanleitung Einachser Version 01/13 9
3
6
5
4
3
2
Heckansicht
1. Bordwandscharnier
2. Heckleuchte
3. Bordwand (abklappbar)
1
4. Bordwandscharnier
5. Unterfahrschutz
6. Reling (Zubehör)
Page 10
2.9 HA 132513 mit Überfahrwand (klappbar)
3 Bestimmungsgemäße Verwen-
dung
Der HA 132513 mit Überfahrwand ist für den Transport
von mindestens zweirädrigen Fahrzeug mit max. 500 kg
bestimmt. Die Überfahrwand ist manuell auseinanderklappbar und wird für die Fahrt mit einem Verschluss an
jeder Seitenbordwand befestigt und gesichert.
1
2
3
9
8
7
6
HA 132513 mit Überfahrwand (klappbar)
1. Seitenbordwand
2. Überfahrwand (Unterteil)
3. Überfahrwand (Oberteil)
4. Griff
5. Verschluß
6. Schiebestütze
7. Unterlegkeil
8. Rad mit Kotflügel
9. Stützrad
5
4
2
3
1
Die Anhänger der Serie 1000 sind zum Anhängen an ein
zulässiges Zugfahrzeug bestimmt. Sie dürfen im Rahmen des zulässigen Gesamtgewichts beladen werden.
Ein Transport von gefährlichen Gütern, z.B. chemische
Stoffe, ist nicht gestattet. Eine gleichmäßige Gewichtsverteilung der Ladung muss durch das Ladegut möglich
sein. Beim Beladen der Anhänger mit einem einzelnen
Ladegut muss dieses eine gleichmäßige Gewichtsverteilung ermöglichen. Für die Ladungssicherung bzw.
Ausrüstung zur Ladungssicherung ist der Fahrer des Zugfahrzeugs verantwortlich. Der Fahrer hat die jeweiligen
nationalen Gesetze und Vorschriften zur Ladungssicherung zu beachten.
Der Anhänger darf nur im technisch einwandfreiem
Zustand betrieben werden.
4 Vorhersehbare Fehlanwendung
Für alle Modelle der Serie1000 gilt als bestimmungswidrige Verwendung:
• Beladen mit einer zu hohen Nutzlast.
• Transportieren von Personen mit dem Anhänger.
• Nicht genehmigte bauliche Änderungen am
Anhänger.
• Kippen der Ladefläche, wenn sich Personen auf
dieser befinden.
• Fahren mit ungesicherter Ladung.
• Abkippen von Gütern auf Bereiche mit Personen
oder Gegenständen.
• Erklettern eines gekippten Anhängers.
• Befahren der Überfahrwand mit mehr als 500 kg.
• Überschreitung der Stützlast und / oder der
Anhängelast.
• Transport von heißen Materialien (z.B. Teer).
• Verwenden von nicht genehmigten Ersatzteilen und
/ oder Zubehör.
HA 132513 mit Überfahrwand (klappbar) - geklappt
1. Verschluß
2. Überfahrwand (Unterteil)
3. Überfahrwand (Oberteil)
10 Version 01/13 Bedienungsanleitung Einachser
Page 11
5 Allgemeine Sicherheitshinweise
Lebensgefahr!
Diese Bedienungsanleitung ist Teil des Produktes und
sollte im Zugfahrzeug aufbewahrt werden.
Lesen und Beachten Sie die Dokumentation vor der
ersten Fahrt, mit allen Anweisungen, Warnungen und
Hinweisen.
Lebensgefahr!
Fahren bei schlechten Straßenbedingungen z.B. unebener Fahrbahn,
oder Witterungsbedingungen wie
z.B. Sturm, Schnee, Eis, Seitenwind
usw. kann es bei zu hoher Geschwindigkeit, starken Lenkbewegungen
Gefahr!
usw. zu Unfällen mit Personenschaden kommen.
Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit und fahren Sie immer den
Straßen- und Witterungsbedingungen angepasst.
Lebensgefahr!
Gefahr!
Gefahr!
Fahren mit zu Hohem Aufbau auf
dem Anhänger.
Fahren mit zu Hohem Aufbau kann
z.B. bei Brücken, Tunneln usw. zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Beachten Sie die nationalen
Gesetze und Vorschriften, für die
Aufbau-Gesamthöhe.
Lebensgefahr!
Lose Radmuttern.
Lose Radmuttern können den Anhänger und das Zufahrzeug zum Schleudern bringen, dies kann zu Unfälle
mit Personenschaden führen.
Ziehen Sie nach den ersten 50 km
und nach einem Radwechsel,
die Radmuttern noch einmal an.
Überprüfen Sie regelmäßig die
Radmuttern auf festen Sitz.
Lebensgefahr!
Gefahr!
Gefahr!
Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit.
Der Anhänger kann ins Schleudern
geraten und dabei abreißen oder
das Zugfahrzeug mit ins Schleudern
bringen. Dabei können Personen verletzt, getötet oder Sachen beschädigt
werden.
Die gültigen Gesetze und Normen
des jeweiligen Landes, für die
zulässige Höchstgeschwindigkeit
bei Fahrten als Anhängergespann, sind zu beachten.
Kippgefahr!
Durch plötzlich auftretende Windböen (auch bei niedrigen Windstärken) oder Seitenwind z.B. an
Brücken, Tunneln, Waldschneisen,
Schallschutzwänden, beim Überholen von Lastkraftwagen, auf freien
Flächen etc. kann bei starken Lenkbewegungen oder starken Veränderungen der Geschwindigkeit zum
Schlingern, Schleudern und Umkippen des Anhängers führen.
Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit langsam und passen Sie ihr
Fahrverhalten den Windverhältnissen an.
Gefahr!
Gefahr!
Gegenstände z.B. Äste, Eis, Schneeund Wasserlasten auf dem Dach, dem
Deckel oder der Plane des Anhängers.
Diese Gegenstände können während
der Fahrt vom Anhänger fallen und
Unfälle mit Personenschaden oder
Sachschäden am Anhänger verursachen.
Entfernen Sie Eis, Schnee- und
Wasserlasten vom Dach, der Plane
oder dem Deckel des Anhängers,
unabhängig ob der Anhänger in
Gebrauch ist oder nicht.
Lebensgefahr!
Fahren mit geöffneten Bordwänden.
Die Bordwände und Eckrungen können abgerissen und weggeschleudert
werden. Das kann zu Unfällen mit
Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die
Bordwände geschlossen sind oder
entfernen Sie die Bordwände und
die Eckrungen.
Bedienungsanleitung Einachser Version 01/13 11
Page 12
Lebensgefahr!
Sachbeschädigung!
Gefahr!
Gefahr!
Aufhalten unter gekippter Ladefläche.
Beim Ausfall der Stoßdämpfer, kann
die Ladefläche kann mitsamt ihrer
Last herunterschnellen. Das kann zu
Verletzungen bis hin zum Tod führen.
Halten Sie sich nicht unter der gekippten Ladefläche auf. Prüfen Sie
das sich keine Person unter der
gekippten Ladefläche befindet.
Lebensgefahr!
Sichern der Ladefläche mit den Excenterspannverschlüssen.
Die Excenterspannverschlüsse sind
zu locker eingestellt. Die Ladefläche
klappt während der Fahrt selbstständig ab. Das kann zu Unfällen mit
Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die
Excenterspannverschlüssen ordnungsgemäß gespannt sind.
Hochstellen des gesamten Anhängers
auf eine Seite.
Der Anhänger oder Teile des Anhängers können unter der Last der
eigenen Maße einknicken.
Lagern Sie den Anhänger nur in
horizontaler Position.
Achtung!
Sachbeschädigung!
Vewendung von nicht genehmigten
Ersatzteilen oder Zubehör.
Verwenden Sie nur Original Humbaur Ersatz- und Zubehörteile.
Achtung!
Beladen und Entladen
Lebensgefahr!
Gefahr!
Achtung!
Lebensgefahr!
Abkippen der Ladefläche.
Die Ladefläche wird abgekippt und
verletzt dabei eine Person bzw. beschädigt einen Gegenstand.
Prüfen Sie vor dem Abkippen der
Ladefläche, dass sich keine Person
oder Gegenstände im Abladebereich befinden.
Sachbeschädigung!
Der Anhänger wird ständig feucht
gelagert.
Der Holzboden ist zwar mehrfach
wasserfest verleimt aber bei dauerhafter Feuchtigkeit quillt er trotzdem
auf.
Stellen Sie sicher, dass der Anhänger nicht dauerhaft der Witterung
und Feuchtigkeit ausgesetzt ist.
Gefahr!
Achtung!
Achtung!
Beladen des Anhängers bei Hanglage.
Durch die Ladung verschiebt sich der
Schwerpunkt und der Anhänger kann
umkippen und Unfälle mit Personenschaden verursachen.
Beladen Sie den Anhänger wenn
er parallel zum Hang steht.
Verletzungsgefahr!
Beladen und Entladen des Anhängers
in abgekuppeltem Zustand.
Der Anhänger kann dabei aufschnappen und Personen verletzen.
Kuppeln Sie den Anhänger zum
Beladen und Enladen immer an
das Zugfahrzeug an.
Verletzungsgefahr!
Betreten der Räder; des Kotflügel, der
Deichsel und der Bordwände.
Die Person kann wegrutschen, stürzen und sich dabei verletzen.
Betreten Sie nicht die Räder, den
Kotflügel, die Deichsel und die
Bordwände.
12 Version 01/13 Bedienungsanleitung Einachser
Page 13
Verletzungsgefahr!
Bei vorhandenem Stützrad
Betreten der Ladefläche mit ungeeignetem Schuhwerk.
Die Ladefläche kann durch Verschmutzungen oder Nässe rutschig
sein. Die Person kann wegrutschen,
stützen und sich dabei verletzen.
Rutsch-
gefahr!
Ladungssicherung
Betreten Sie den Anhänger nur
mit festem Schuhwerk, das über
ein ausreichendes Profil verfügt.
Lebensgefahr!
Fahren mit falscher Ladungsvertei-
lung.
Der Anhänger kann ins Schleudern
geraten und dabei abreißen oder das
Zugfahrzeug mit ins Schleudern
bringen. Das kann zu Unfällen mit
Personenschaden führen.
Gefahr!
Verteilen Sie die Ladung vor
Fahrtantritt nach den geltenden
nationalen Gesetzen und Vorschriften.
Gefahr!
Gefahr!
Lebensgefahr!
Fahren ohne komplett hochgekurbeltem und hochgestelltem Stützrad.
Das Stützrad kann abreißen und
weggeschleudert werden. Dies kann
zu Unfällen mit Personenschaden
führen.
Kurbeln und Stellen Sie das
Stützrad vor Fahrtantritt komplett
hoch.
Lebensgefahr!
Fahren mit falsch hochgekurbeltem
und hochgestelltem Stützrad.
Das Stützrad blockiert die Bremsanlage. Die Bremsen reagieren nicht und
der Anhänger ist in kritischen Situationen komplett ungebremst. Dies
kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Kurbel Sie das Stützrad für die
Fahrt komplett hoch, so dass das
Stützrad nichts blockieren kann.
Lebensgefahr!
Fahren mit ungesicherter Ladung.
Die Ladung oder Ladungsteile können
herausgeschleudert werden und Personen treffen. Das kann zu Unfällen
mit Personenschaden führen.
Sichern Sie die Ladung vor Fahrtantritt.
Gefahr!
Bei gebremsten Anhängern
Lebensgefahr!
Fahren ohne eingehängtem Abreißseil.
Der Anhänger wird beim Versagen
der Kupplung nicht abgebremst. Das
kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Legen Sie das Abreißseil bei jeder
Gefahr!
Fahrt um die Kupplung des Zugfahrzeugs.
Achtung!
Verletzungsgefahr!
Bewegen eines beladenem Anhängers mit abgelassenem Stützrad.
Das Stützrad kann die Last nicht
tragen und bricht, dabei kann der
Anhänger umkippen und Personen
verletzten.
Bewegen Sie nur den leeren Anhänger mit abgelassenem Stützrad.
Bedienungsanleitung Einachser Version 01/13 13
Page 14
6 Wie kupple und schließe ich den
Anhänger an mein Auto an?
6.1 Anziehen und Lösen der Handbremse
(Feststellbremse)
Nur bei Anhängern bei denen eine Handbremse verbaut
ist.
Lebensgefahr!
Lösen der Handbremse bei nicht
angelegten Unterlegkeilen.
Der Anhänger kann sich unkontrolliert in Bewegung setzen und zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Sichern Sie den Anhänger mit Unterlegkeilen, bevor sie die Hand-
Gefahr!
Bei den gebremsten Anhänger der Serie 1000 kann eine
Handbremse mit Gasfeder oder eine Handbremse ohne
Gasfeder verbaut sein.
bremse lösen.
Handbremse ohne Gasfeder
3
Auflaufeinrichtung - AL-KO
1. Handbremshebel
2. Griff
3. Druckknopf
1
Auflaufeinrichtung - BPW
2
1
Handbremse mit Gasfeder
4
1
2
3
Handbremshebel
1. Druckknopf
2. Griff
3. Gasfeder
4. Handbremshebel
Zum Anziehen der Handbremse, ziehen Sie den Handbremshebel, bis der Widerstand nachlässt und der Hebel
sich automatisch in die Zugrichtung weiterbewegt. Die
weitere Bewegung wird durch die Gasfeder ausgeführt,
bis die Bremse komplett angezogen ist.
1. Handbremshebel
2
1
Auflaufeinrichtung - Humbaur
1. Druckknopf
2. Griff
Zum Anziehen der Handbremse ziehen Sie den Handbremshebel, bis er senkrecht nach oben steht. Erst in der
senkrechten Position ist die Bremsleistung der Handbremse (Feststellbremse) gewährleistet.
Zum Lösen der Al-KO bzw. Humbaur Handbremse drücken Sie den Druckknopf an der Spitze des Griffs und
legen gleichzeitig den Handbremshebel nach unten.
Zum Lösen der BPW Handbremse legen Sie den Handbremshebel nach unten.
Zum Lösen der Handbremse drücken Sie den Druckknopf
an der Spitze des Griffs und legen gleichzeitig den Hebel
nach unten.
14 Version 01/13 Bedienungsanleitung Einachser
Page 15
6.2 Ein- und Ausfahren des Stützrades
Nur bei Anhängern bei denen ein Stützrad verbaut ist.
Lebensgefahr!
Fahren ohne komplett hochgekurbeltem und hochgestelltem Stützrad.
Das Stützrad kann abreißen und
weggeschleudert werden. Dies kann
zu Unfällen mit Personenschaden
führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob das
Gefahr!
Gefahr!
Stützrad korrekt und komplett
hochgestellt ist.
Lebensgefahr!
Fahren mit falsch hochgekurbeltem
und hochgestelltem Stützrad.
Das Stützrad blockiert die Bremsanlage. Die Bremsen reagieren nicht und
der Anhänger ist in kritischen Situationen komplett ungebremst. Dies
kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Kurbel Sie das Stützrad für die
Fahrt komplett hoch, so dass das
Stützrad nichts blockieren kann.
Hochstellen des Stützrades
Verletzungsgefahr!
Hochstellen des Stützrad bei abgekuppeltem Anhänger.
Der Anhänger kann dabei aufschnappen und Personen verletzten.
Kuppeln Sie den Anhänger an das
Zugfahrzeug, bevor Sie das Stütz-
Achtung!
Halten Sie das Stützrad mit der einen Hand fest. Drehen
Sie den Hebel mit der anderen Hand so weit auf, bis sich
das Stützrad hochziehen lässt. Ziehen Sie das Stützrad
ganz hoch und halten dieses fest. Achten Sie darauf,
dass das Stützrad die Bremseinrichtung nicht blockiert.
Drehen Sie den Hebel wieder zu.
Achten Sie darauf das die Drehsicherung einrastet.
Es gibt zwei Varianten von Drehsicherung.
rad hochstellen.
1
1
2
Stützrad
1. Kurbel
2. Hebel
Herunterstellen des Stützrades
Halten Sie das Stützrad mit einer Hand fest. Drehen Sie
mit der anderen Hand den Hebel so weit auf, bis Sie das
Stützrad herunterlassen können. Lassen Sie das Stützrad
komplett ab. Drehen Sie den Hebel wieder zu. Kurbeln
Sie das Stützrad mit der Kurbel herunter.
1
2
Drehsicherung - Ausführung A
1. Drehsicherung
Bei Ausführung A muss der Zapfen in die Nut der Drehsicherung einrutschen (Bild: Drehsicherung - Ausführung A).
1
2
Drehsicherung - Ausführung B
1. Nut
2. Befestigung des Rades
Bei Ausführung B muss die Befestigung des Rades in die
Nut einrutschen (Bild: Drehsicherung - Ausführung B).
Bedienungsanleitung Einachser Version 01/13 15
Page 16
6.3 Ankuppeln der Kugelkopfkupplung
Für die Anhänger der Serie 1000 gibt es verschiedene
Kupplungsvarianten:
Kupplungsvarianten
1
1
2
3
4
4
3
WW 8-G
2
3
1. Handgriff
2. Sicherheitshebel
3. Verschleiß- und Sicherheitsanzeige
4. Halterung für den Elektrik
3
2
EM 150 R
1
2
1. Handgriff
2. Verschleiß- und Sicherheitsanzeige
3. Sicherheitshebel
1
2
AK 160
1. Sicherheitsanzeige
2. Verschleißanzeige
3. Handgriff
Kuppeln Sie den Anhänger möglichst auf einer waagerechten Fläche an, um zu verhindern, dass der Anhänger
beim Ankuppeln mit dem Zugfahrzeug kollidiert.
Bei Anhängern mit Stützrad:
Bei Anhängern mit Stützrad kurbeln Sie dieses soweit
herunter bis die Kugelkopfkupplung des Anhängers
höher als die Kupplungskugel des Zugfahrzeugs liegt.
1
Fahren Sie das Zugfahrzeug vor den Anhänger, bis der
Kugelkopf unter der Kupplung des Anhängers ist. Stellen
Sie den Motor ab. Ziehen Sie die Handbremse des Zugfahrzeugs an. Legen Sie das Abreißseil um die Kupplung
des Zugfahrzeugs (Bild: Abreißseil - korrekt angelegt).
Drehen Sie das Stützrad herunter, so dass die Kupplungsenden aufeinanderliegen.
1
2
3
WW 13
1. Handgriff
2. Sicherheitshebel
3. Verschleiß- und Sicherheitsanzeige
3
1
2
Abreißseil - korrekt angelegt
1. Karabinerhaken
2. Abreißseil
3. Kupplung
Bei Anhängern ohne Stützrad:
Bei Anhängern ohne Stützrad lösen Sie die Handbremse
(falls vorhanden). Ziehen Sie den Anhänger hinter das
Zugfahrzeug. Drücken Sie den Sicherheitshebel (wenn
vorhanden) und ziehen Sie den Handgriff hoch.
Setzen Sie die Kugelkopfkupplung auf die Kupplungskugel des Zugfahrzeugs und drücken Sie den Handgriff
ganz nach unten in die Ausgangsstellung zurück.
Kontrollieren Sie ob die Kupplung richtig eingerastet ist,
indem Sie überprüfen ob der Zeiger der Sicherheitsanzeige auf den grünen Bereich zeigt. Bei der AK 160 muss
der grüne Rand der Sicherheitsanzeige sichtbar sein.
Stecken Sie die Elektrik des Anhängers an die Dose Ihres
Zugfahrzeugs an.
Der Anhänger ist nun korrekt angekuppelt und angeschlossen.
16 Version 01/13 Bedienungsanleitung Einachser
Page 17
6.4 Überprüfen Sie vor Fahrtantritt
• Die Funktion der Beleuchtung.
• Ist der Anhänger korrekt angekuppelt.
• Ist das Abreißseil korrekt angelegt.
• Ist das Stützrad komplett hochgestellt (falls
vorhanden).
• Ist die Ladung ordnungsgemäß verzurrt.
• Sind das Gesamtgewicht, die Stützlast und
die Achslasten eingehalten worden. (Achtung,
dass in den Fahrzeugpapieren angegebene
Leergewicht, kann aufgrund von angebauten
Ausrüstungesgegenständen abweichen.)
Bei Anhängern mit Stützrad
Lebensgefahr!
Abkuppeln des Anhängers ohne
heruntergekurbeltes Stützrad.
Der Anhänger kippt nach unten und
verletzt dabei die Person.
Kurbeln Sie das Stützrad herunter,
bevor Sie den Anhänger abkup-
Gefahr!
peln.
7 Wie kupple ich den Anhänger ab
und sichere ihn?
Den Anhänger dürfen Sie nur im entladenen Zustand
abkuppeln. Nur wenn der Anhänger über ein Stützrad
und eine Bremse verfügt darf der Anhänger auch im
beladenen Zustand abgekuppelt werden.
Verletzungsgefahr!
Bewegen eines beladenem Anhängers mit abgelassenem Stützrad.
Das Stützrad kann die Last nicht
tragen und bricht, dabei kann der
Anhänger umkippen und Personen
verletzten.
Bewegen Sie nur den leeren An-
Achtung!
Bei gebremsten Anhängern
hänger mit abgelassenem Stützrad.
Anhänger mit Stützrad und Handbremse
Ziehen Sie die Handbremse des Anhängers an. Kurbeln
Sie das Stützrad herunter. Ziehen Sie das Stromkabel
aus der Dose ihres Zugfahrzeugs. Stecken Sie das Kabel
in die Halterung, die sich an Ihrem Anhänger befindet,
damit die Kontakte nicht verschmutzen. Lösen Sie das
Abreißseil. Wickeln Sie das Abreißseil um die Kupplung,
damit es nicht auf dem Boden hängt. Ziehen Sie den
Kupplungshebel hoch und kuppeln Sie den Anhänger
ab.
Ist der Anhänger zu schwer um die Kupplung anzuheben, dann kurbeln Sie das Stützrad während des Abkuppelns gleichzeitig weiter herunter. Dadurch wird die
Kupplung des Anhängers nach oben verlagert und ist
dann höher als der Kugelkopf des Zugfahrzeugs.
Legen Sie die Unterlegkeile so unter die Räder, dass der
Anhänger gegen ein Wegrollen gesichert ist. Bei Hanglage müssen die Unterlegkeile wie im Bild: Unterlegkeil zum Sichern in Hanglage angelegt werden.
Nun können Sie das Zugfahrzeug wegfahren.
Lebensgefahr!
Abkuppeln des Anhängers ohne
angezogene Handbremse und angelegten Unterlegkeilen.
Der Anhänger kann wegrollen und
dabei Personen schwer verletzen.
Ziehen Sie die Handbremse an
und legen Sie die Unterlegkeile an
Gefahr!
Bedienungsanleitung Einachser Version 01/13 17
die Räder, bevor Sie den Anhänger abkuppeln.
Unterlegkeil zum Sichern in Hanglage
Anhänger ohne Stützrad und Handbremse
Prüfen Sie, ob der Anhänger entladen ist.
Kuppeln Sie den Anhänger möglichst auf waagerechter
Fläche ab.
Ziehen Sie das Stromkabel aus der Dose Ihres Zugfahrzeugs. Stecken Sie das Kabel in die Halterung, die sich
an Ihrem Anhänger befindet, damit die Kontakte nicht
verschmutzen. Ziehen Sie den Handgriff der Kupplung
nach oben und heben Sie die Kupplung vom Kugelkopf
der Anhängerkupplung. Schieben Sie den Anhänger ein
Stück zurück. Sichern Sie den Anhänger gegen wegrollen.
Page 18
8 Wie be- und entlade ich den An-
hänger?
Lebensgefahr!
Beladen und Entladen des Anhängers
in abgekuppeltem Zustand.
Der Anhänger kann dabei aufschnappen und Personen verletzen.
Kuppeln Sie den Anhänger zum
Gefahr!
8.1 Beladen des Anhängers
Beladen Sie den Anhänger nur im angekuppelten
Zustand, da der Anhänger beim Beladevorgang sonst
nach hinten kippen kann. Ausnahme sind Anhänger mit
Schiebestützen (Zubehör) bzw. Teleskop-Kurbelstützen
(Zubehör).
Beladen und Enladen immer an
das Zugfahrzeug an.
Beladen über die Ladefläche hinaus
Beladen Sie den Anhänger so, dass die Ladung den vorderen Schwenkbereich nicht beeinträchtigt. Bei Nichtbeachtung kann die Ladung das Zugfahrzeug während der
Fahrt beschädigen. Sorgen Sie für eine korrekte Ladungsverteilung und Sicherung nach den entsprechenden,
gültigen nationalen Gesetzten und Vorschriften zur
Ladungssicherung.
Beladen von Schüttgut
Kontrollieren Sie, ob die Bordwände geschlossen sind,
bevor Sie den Anhänger mit Schüttgut beladen. Sie
können nun die Ladung aufladen. Sorgen Sie für eine
korrekte Ladungsverteilung und Sicherung nach den
entsprechenden, gültigen nationalen Gesetzen und Vorschriften zur Ladungssicherung.
8.2 Bedienung der Bordwände
Rutsch-
gefahr!
Achtung!
Festes
Schuhwerk
Verletzungsgefahr!
Betreten der Ladefläche mit ungeeig-
netem Schuhwerk.
Die Ladefläche kann durch Verschmutzungen oder Nässe rutschig
sein. Die Person kann sich verletzen.
Betreten Sie den Anhänger nur
mit festen Schuhen, die über ein
ausreichendes Profil verfügen.
Verletzungsgefahr!
Beim Betreten und Verlassen der
Ladefläche.
Man kann beim Betreten und Verlassen der Ladefläche leicht stolpern,
da die Ladefläche nicht über Hilfen
zum Betreten und Verlassen verfügt.
Falsches Schuhwerk begünstigt das
Stolpern noch zusätzlich. Die Person
kann sich verletzen.
Betreten Sie den Anhänger nur
mit festem Schuhwerk, das über
ein ausreichendes Profil verfügt.
Betreten Sie den Anhänger nicht
hastig, sondern vorsichtig.
Öffnen und Schließen der Bordwände
Verletzungsgefahr!
Öffnen einer Bordwand bei beladenem Anhänger.
Die Bordwand kann durch den Druck
der Ladung unkontrolliert aufspringen und die Ladung kann herausfallen.
Prüfen Sie vor dem Öffnen, ob La-
Achtung!
dung gegen die Bordwand drückt,
bei Bedarf positionieren Sie diese
vorher neu.
Verletzungsgefahr!
Öffnen und Schließen der Bordwände.
Beim Öffnen und Schließen der
Bordwände können die Finger eingequetscht werden.
Achten Sie beim Bedienen der
Achtung!
Halten Sie die Bordwand beim Öffnen fest um zu verhindern, dass diese unkontrolliert aufspringt. Öffnen Sie
die Bordwandverschlüsse. Klappen Sie die Bordwand
herunter.
Bordwände darauf, dass Sie ihre
Finger nicht einquetschen.
Sorgen Sie für eine korrekte Ladungsverteilung und Sicherung nach den entsprechenden, gültigen nationalen
Gesetzten und Vorschriften zur Ladungssicherung. Beachten Sie das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers.
18 Version 01/13 Bedienungsanleitung Einachser
Zum Schließen der Bordwände müssen Sie die Bordwand
hochklappen und die Bordwandverschlüsse an beiden
Seiten schließen.
Page 19
Entfernen der Bordwände
Lebensgefahr!
Bordwände mit dieser Scharnierausführung sind nicht
dazu gedacht öfters demontiert zu werden.
Die Bordwand ist an zwei Scharnieren befestigt, wobei
eines mit einem Sicherungssplint gesichert ist.
Fahren mit eingesteckten Eckrungen
bei entfernten Bordwänden.
Durch Fahrvibrationen können sich
die Eckrungen lösen und weggeschleudert werden. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Entfernen Sie die Eckrungen
Gefahr!
Es gibt drei unterschiedliche Ausführungen der Bordwandscharniere:
Ausführung A
Diese Ausführung ist an dem Anhänger Steely verbaut.
Bordwandscharnier
1. Befestigung an der Bordwand
2. Scharnierbolzen
Die Bordwand ist an zwei Scharnieren befestigt.
Zur Demontage müssen Sie die Bordwand öffnen und
um ca. 90° herunterklappen. Schieben Sie die Bordwand
nach links, von den Scharnierbolzen herunter.
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Ausführung B
Diese Ausführung ist an den Anhängern Startrailer und
HA verbaut.
wenn Sie mit abmontierten Bordwänden fahren.
Zur Demontage müssen Sie den äußeren Sicherungssplint des gesicherten Scharniers aufbiegen und herausnehmen. Danach öffnen Sie die Bordwand und klappen
diese um ca. 90° ab. Schieben Sie die Bordwand nach
rechts von den Scharnierbolzen herunter.
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Dabei
ist zu beachten, dass Sie einen neuen Sicherungssplint
verwenden müssen.
Ausführung C
Diese Ausführung ist an den Anhängern HU und HN
verbaut.
1
3
Bordwandscharnier
1. Sicherungssplint (nur Stirnbordwand und Heckbordwand)
2. Scharnierbolzen
3. Scharnier
Entfernen Sie den Splint aus dem Scharnier am Bordwandverschluss der Vorder- oder Heckbordwand. In den
Scharnieren der Seitenbordwände gibt es keinen Sicherungssplint. Öffnen Sie alle Bordwandverschlüsse der zu
entfernenden Bordwand. Halten Sie die Bordwand im
90° Winkel zur Position der geschlossenen Bordwand.
Haken Sie die Bordwand aus, indem Sei die abgeklappte
Bordwand nach recht verschieben.
Wenn Sie alle Bordwände abmontiert haben, ziehen Sie
die Eckrungen heraus.
2
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Dabei
ist zu beachten, dass Sie einen neuen Sicherungssplint
verwenden müssen.
3
2
Bordwandscharnier
1. Scharnierbolzen
2. Sicherungssplint
3. Befestigung an der Bordwand
Bedienungsanleitung Einachser Version 01/13 19
1
Page 20
8.3 Ladungsverteilung
Lebensgefahr!
Fahren mit falscher Ladungsverteilung.
Der Anhänger kann ins Schleudern
geraten und dabei abreißen oder
das Zugfahrzeug mit ins Schleudern
bringen. Das kann zu Unfällen mit
Personenschaden führen.
Gefahr!
Verteilen Sie die Ladung gleichmäßig und zentriert über
die Ladefläche des Anhängers. Der Schwerpunkt der
Ladung muss möglichst über der Achse liegen.
Des Weiteren müssen Sie alle gültigen nationalen Gesetze und Vorschriften, des Landes in dem Sie unterwegs
sind, bezüglich Ladungssicherung befolgen.
Ebenso müssen Sie alle gültigen Gesetze und Vorschriften, die es bezüglich ihres Ladeguts gibt, beachten.
Verteilen Sie die Ladung vor
Fahrtantritt nach den geltenden
Gesetzen und Vorschriften.
last ist zu hoch. Die Lenkfähigkeit ist verschlechtert. Die
Achse des Anhängers und die hintere Achse des Zugfahrzeugs werden zu stark beansprucht.
Lastenverteilung zu weit hinten
Der Anhänger hat eine Neigung nach hinten und das
Zugfahrzeug hat eine Neigung nach vorne. Die Stützlast ist zu niedrig beziehungsweise negativ. Es besteht
erhöhte Schleudergefahr. Die Achse des Anhängers und
die vordere Achse des Zugfahrzeugs werden zu stark
beansprucht.
8.4 Ladungssicherung
Lebensgefahr!
Richtige Ladungsverteilung
Ladungsschwerpunkt gleichmäßig über der Achse.
Alle Räder liegen gleichmäßig auf dem Untergrund auf.
Weder der Anhänger noch das Zugfahrzeug geraten in
Schieflage. Die zulässige Stützlast des Zugfahrzeuges
darf nicht überschritten werden. Die Angabe der maximalen Stützlast des Anhängers befindet sich an der
Stirnseite ihres Anhängers. Die Angaben können den
jeweiligen Fahrzeugpapieren entnommen werden. Die
Stützlast muss im Rahmen der erlaubten Stützlast liegen.
Falsche Ladungsverteilung
Fahren mit ungesicherter Ladung.
Die Ladung oder Ladungsteile können
herausgeschleudert werden und Personen treffen. Das kann zu Verletzungen bis hin zum Tod führen.
Achtung!
Die Ladung muss ausreichend gesichert werden. Dies
müssen Sie vor und während der Fahrt überprüfen.
Je nach Modell kann die Ladung an verschiedenen Punkten befestigt werden.
Steely
Beim Steely sind vier Anbinderinge an den Bordwandinnenseiten angebracht.
Startrailer
Beim Startrailer sind vier Ringösen an den Bordwandaussenseiten angebracht.
HA
Beim HA sind in den Seitenbordwänden Verzurringe angebracht. Je nach Modell können zusätzlich Verzurrbügel
verbaut sein.
Sichern Sie die Ladung für die
Fahrt.
HU und HN
Beim HU und HN sind Zurrbügel im Aussenrahmen des
Anhängergestells verbaut.
Beachten Sie alle gültigen nationalen Gesetze und Vorschriften, des Landes in dem Sie unterwegs sind, bezüg-
Ladungsschwerpunkt zu weit vorne
Der Anhänger hat eine Neigung nach vorne und das
Zugfahrzeug hat eine Neigung nach hinten. Die Stütz-
20 Version 01/13 Bedienungsanleitung Einachser
lich Ladungssicherung.
Ebenso müssen Sie alle gültigen Gesetze und Vorschriften, die es bezüglich ihres Ladeguts gibt, beachten.
Page 21
8.5 Entladen des Anhängers
Lebensgefahr!
Entladen Sie den Anhänger nur im angekuppelten
Zustand, da der Anhänger beim Beladevorgang sonst
nach hinten kippen kann. Ausnahme sind Anhänger mit
Schiebestützen (Zubehör) bzw. Teleskop-Kurbelstützen
(Zubehör).
Verletzungsgefahr!
Betreten der Ladefläche mit ungeeig-
netem Schuhwerk.
Die Ladefläche kann durch Verschmutzungen oder Nässe rutschig
sein. Die Person kann sich verletzen.
Betreten Sie den Anhänger nur
Rutschgefahr!
mit festen Schuhen, die über ein
ausreichendes Profil verfügen.
Verletzungsgefahr!
Beim Betreten und Verlassen der
Ladefläche.
Man kann beim Betreten und Verlassen der Ladefläche leicht stolpern,
Gefahr!
Festes
da die Ladefläche nicht über Hilfen
zum Betreten und Verlassen verfügt.
Falsches Schuhwerk begünstigt das
Stolpern noch zusätzlich. Die Person
kann sich verletzen.
Betreten Sie den Anhänger nur
mit festem Schuhwerk, das über
ein ausreichendes Profil verfügt.
Betreten Sie den Anhänger nicht
hastig, sondern vorsichtig.
Schuhwerk
Gefahr!
Achtung!
Achtung!
Kippen der Ladefläche bei nicht angekuppeltem Anhänger.
Durch das Abkippen der Ladefläche
bei nicht angekuppeltem Anhänger
kann sich der Anhänger in Bewegung
setzen. Das kann zu Unfällen mit
Personenschaden führen.
Kippen Sie die Ladefläche nur,
wenn der Anhänger angekuppelt
ist.
Verletzungsgefahr!
Kippen der Ladefläche beim Transport
von Fahrzeugen im Ein-Mann-Betrieb.
Beim Abkippen der Ladefläche im
Ein-Mann-Betrieb kann sich die
Person verletzten oder es könnnen
Gegenstände beschädigt werden.
Kippen Sie die Ladefläche beim
Transport von Fahrzeugen nur im
Zwei-Mann-Betrieb.
Sachbeschädigung!
Kippen der Ladefläche mit abgeklappter Heckklappe.
Die Heckklappe verkantet sich
zwischen Untergrund und Ladefläche. Dadurch kann diese beschädigt
werden.
Prüfen Sie vor dem Kippen, ob die
Heckklappe geschlossen oder mit
dem Auslegeseil gesichert ist.
8.6 Bedienung des HA kippbar
8.6.1 Abkippen
HA gekippt
Zum Abkippen der Ladefläche öffnen Sie zuerst die
Heckbordwand mit Hilfe der versenkten Bordwandverschlüsse.
1
2
3
HA kippbar - Heckbordwand abgeklappt
1. Öse der Heckklappe
2. Auslegeseil
3. Karabinerhaken
Bedienungsanleitung Einachser Version 01/13 21
Page 22
1
2
3
4
HA kippbar - Excenterspannverschluß
1. Haken
2. Öse
3. Sicherungssplint
4. Griff
Im Leerzustand
Öffnen Sie die Heckbordwand. Hängen Sie den Karabinerhaken des Auslegeseiles in die Heckbordwand ein.
Halten Sie die Ladefläche mit einer Hand fest und öffnen
Sie mit der anderen Hand die Excenterspannverschlüsse
an der Vorderbordwand des Anhängers. Kippen Sie die
Ladefläche langsam ab.
Im beladenen Zustand
Lebensgefahr!
Eine Person will den Anhänger abkippen und entladen.
Beim Erklettern des gekippten Anhängers kann die Person stürtzen und
sich schwere Verletzungen zuziehen.
Beim Kippen des Anhängers bei
geöffneter Heckbordwand kann das
Gefahr!
Führen Sie den Abkipp-Vorgang beim Entladen von Fahrzeugen (z.B. Rasentraktor, Quad,...) nur im Zwei-MannBetrieb durch.
Öffnen Sie die Heckbordwand. Hängen Sie das Auslegeseil aus der Öse der Heckbordwand aus. Die erste
Person betritt den Anhänger und ist für das Entladen
des Fahrzeuges zuständig. Dazu muss sich die Person im
vorderen Teil des Anhängers befinden.
Die zweite Person schließt die Heckbordwand soweit,
dass das Auslegeseil an der Öse der Heckbordwand
eingehängt werden kann. Die zweite Person kann jetzt
die Excenterspannverschlüsse an der Vorderbordwand
öffnen.
Die erste Person kann das Fahrzeug langsam vom Anhänger fahren.
Ladegut unkontrolliert vom Anhänger
roll.
Entladen Sie den Anhänger nur im
Zwei-Mann-Betrieb.
8.6.2 Zurückkippen
Verletzungsgefahr!
Abkippen der Ladefläche.
Die Ladefläche wird abgekippt und
verletzt dabei eine Person bzw. beschädigt einen Gegenstand.
Prüfen Sie vor dem Abkippen der
Ladefläche, dass sich keine Person
oder Gegenstände im Abladebe-
Achtung!
Im Leerzustand
Zum Zurückkippen der Ladefläche positionieren Sie sich
vor der Stirnwand des Anhängers. Achten Sie darauf,
dass Sie sich nicht im Schwenkbereich der Ladefläche
befinden. Drücken Sie mit einer Hand die Ladefläche
soweit herunter, bis diese auf den Gummipuffern aufsitzt. Halten Sie die Ladefläche in dieser Position fest und
schließen Sie mit der anderen Hand die Excenterspannverschlüsse. Prüfen Sie, ob die Excenterspannverschlüsse
stramm sitzen. Sie können die Verschlüsse über Drehen
am Gewinde der Öse nachstellen.
Die Ladefläche ist nun gesichert und kann losgelassen
werden.
Schließen Sie die Heckbordwand. Achten Sie darauf,
dass Sie das Auslegeseil nicht zwischen Heckbordwand
und Eckrunge einquetschen.
Im Beladenen Zustand
reich befinden.
Lebensgefahr!
Eine Person will den Anhänger im
Beladenen Zustand zurückkippen.
Die beladene Ladefläche ist zu schwer
um Sie herunterzudrücken um die
Excenterspannverschlüsse schliessen
zu können.
Führen Sie das Zurückkippen im
Gefahr!
Beladen Zustand nur im ZweiMann-Betrieb durch.
22 Version 01/13 Bedienungsanleitung Einachser
Page 23
Lebensgefahr!
Lebensgefahr!
Die erste Person will den Anhänger
vor dem schliessen der Excenterspannverschlüsse verlassen.
Durch die Gewichtsverlagerung kann
die Ladefläche aufschnappen. Das
kann zu Unfällen mit Personenschaden führen
Gefahr!
Führen Sie den Zurückkipp-Vorgang nur im Zwei-MannBetrieb durch. Zum Zurückkippen der Ladefläche, fährt
die erste Person das Fahrzeug soweit auf den Anhänger, bis die Ladefläche selbstständig zurückkippt und
die Brücke auf den Gummipuffern aufsitzt. Die zweite
Person schließt die Excenterspannverschlüsse und sichert
diese mit dem Sicherungssplint. Prüfen Sie, ob die Excenterspannverschlüsse stramm sitzen. Sie können die
Excenterspannverschlüsse über drehen am Gewinde der
Öse nachstellen. Anschließend hängt die zweite Person
das Auslegeseil aus der Öse der Heckbordwand aus und
klappt die Bordwand vollständig ab. Die erste Person
kann nun die Ladefläche nach hinten verlassen.
Schließen Sie die Heckbordwand. Achten Sie darauf,
dass das Auslegeseil nicht zwischen Heckbordwand und
Eckrunge einquetscht wird.
Die zweite Person muss die Excenterspannverschlüsse schliessen,
bevor die erste Person die Ladefläche verlassen darf.
Gefahr!
Achtung!
Nicht verriegeln der Überfahrwand
vor Fahrtantritt.
Die Überfahrwand wird nicht oder
nur an einer der beiden Seitenbordwände verriegelt. Diese kann
während der Fahrt aufspringen und
die Ladung geht verloren. Das kann
zu Unfällen mit Personenschaden
führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob beiden Verschlüsse ordnungsgemäß
verriegelt sind.
Verletzungsgefahr!
Nicht festhalten der Überfahrwand
beim Entriegeln.
Die Überfahrwand wird beim Entriegeln der Verschlüsse nicht festgehalten und fällt unkontrolliert nach
unten. Das kann zu Quetschungen
und Verletzungen führen.
Halten Sie die Überfahrwand
beim Entriegeln der Verschlüsse
fest.
8.7 Bedienung des HA 132513 mit Überfahrwand (klappbar)
Lebensgefahr!
Beladen / Entladen des Anhängers
ohne ausgefahrene Schiebestützen.
Der Anhänger kann der Belastung
nicht standhalten und kippt. Das
kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Schieben Sie die Schiebestützen
Gefahr!
Gefahr!
zum Beladen / Entladen immer
aus oder kuppeln Sie den Anhänger an das Zugfahrzeug.
Lebensgefahr!
Befahren der Überfahrwand mit mehr
als 500 kg.
Die Überfahrwand wird mit mehr
als 500 kg befahren, diese hält der
Belastung nicht Stand und bricht. Das
kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Beachten Sie die zulässige Traglast der Überfahrwand.
5
1
4
Überfahrbordwand - Verschluss
1. Haken
2. Öse
3. Überfahrwand (Oberteil)
4. Schnellspannhebel
5. Seitenbordwand
8.7.1 Öffnen und Abklappen
Halten Sie die Überfahrwand fest, so dass diese nicht
unkontrolliert nach unten fällt.
Öffnen Sie den Schnellspannhebel an der rechten Seitenbordwand (in Fahrtrichtung). Ziehen Sie den Schnellspannhebel nach aussen, so dass sich die Öse vom Haken
löst. Ziehen Sie die Öse vom Haken und klappen Sie
den Schnellspannhebel wieder zurück. Öffnen Sie den
Verschluß an der linken Seitenbordwand ebenfalls Halten
Sie die Überfahrwand an den Griffen fest und klappen
Sie diese auseinander. Legen Sie die Überfahrwand auf
dem Boden ab, so dass der obere und der untere Teil der
Überfahrwand eine gerade Fläche ergeben.
2
3
Bedienungsanleitung Einachser Version 01/13 23
Page 24
8.7.2 Hochklappen und Schliessen
Halten Sie die Überfahrwand an den Griffen fest und
klappen Sie diese zusammen und senkrecht an den
Anhänger heran. Ziehen Sie den Schnellspannhebel nach
aussen, so dass die Öse in den Haken greift. Legen Sie
die Öse über den Haken und drücken Sie den Schnellspannhebel zum Anhänger hin, so dass dieser an der
Seitenbordwand anliegt.
9.2 Kupplung reinigen
1
2
Kugelkopfkupplung von unten
3
9 Wie pflege ich den Anhänger?
9.1 Reinigung und Pflege
Sachbeschädigung!
Beim Reinigen mit einem Hochdruckreiniger.
Durch zu geringem Abstand, zu
hohem Druck oder zu hoher Temperatur kann der Anhänger beschädigt
werden.
Halten Sie die im nächsten Absatz
Achtung!
Kontrollieren Sie, ob die Schmierstellen bis zum Fettaustritt abgeschmiert sind. Wenn nicht, schmieren Sie
diese.
Verwenden Sie einen Hochdruckreiniger mit einem
maximalen Druck von 50 bar. Achten Sie darauf, dass
die Wassertemperatur einen Höchstwert von 80° C nicht
überschreitet. Halten Sie dabei einen Mindestabstand
von 70 cm ein.
angegebenen Werte ein.
1. Feder
2. Sicherheitsmechanismus
3. Kupplungsschale
Reinigen Sie die Kugelkopfkupplung auch von innen.
Wischen Sie die Kupplungsschale mit einem feuchten
Tuch aus. Entfernen Sie Verunreinigungen wie Grashalme, Blätter oder kleine Äste die sich in der Feder oder
den Zwischenräumen verfangen habe. Verunreinigungen
können das Einrasten der Kupplung verhindern!
9.3 Besonderheiten Aluminium-Bordwände
Um starke Verschmutzungen zu entfernen und den
Aluminiumglanz zu erhalten, benutzen Sie den Original
Humbaur-Aluminium- und Planenreiniger oder gleichwertige Reinigungsmittel.
9.4 Besonderheiten verzinkter Teile
Verzinkte Teile verlieren mit der Zeit ihren Glanz. Dieser
Effekt ist erwünscht, da die Rostschutzwirkung einer
Verzinkung erst im oxidierten Zustand wirkt.
Beachten Sie, dass folgende Teile nicht direkt angestrahlt
werden dürfen:
• alle Teile der Elektrik,
• die Reifen,
• die Kupplung,
• das Typenschild.
Verwenden Sie keine scheuernden, Säure enthaltenden
oder Lauge enthaltenden Reinigungsmittel, da diese die
Oberflächenbeschichtung zerstören können.
Reinigen Sie nach Fahrten auf Straßen, auf denen Salz
gestreut wurde, bzw. nach dem Transport von Düngemitteln oder anderen säurehaltigen oder salzhaltigen
Substanzen den Anhänger sorgfältig mit einem Hochdruckreiniger. Säuren, Salze und bestimmte Chemikalien
können ansonsten die Oberflächenbeschichtung der Teile
angreifen und die Wirkung der Beschichtung zerstören.
24 Version 01/13 Bedienungsanleitung Einachser
Page 25
10 Wie warte ich den Anhänger?
10.1 Wartungsregelungen
Zur Wartung gehören regelmäßige Kontrollen einzelner Komponenten und ein entsprechendes Handeln
aufgrund der Kontrolle. Auch das Schmieren einzelner
Komponenten ist eine regelmäßige Wartungsarbeit. Der
Rhythmus ist dem Benutzungsverhalten anzupassen.
Die folgenden Angaben beziehen sich auf eine gewöhnliche Benutzung des Anhängers mit Maximal 10.000
gefahrenen km pro Jahr. Anleitungen dazu finden Sie in
den nachfolgenden Unterkapiteln.
Wartungsarbeiten
nach den
ersten 50 km
Kontrolle Reifendruckxx
Radmuttern auf festen Sitz
prüfen
Reifenverschleißx
Kupplung überprüfenx
Schmierarbeitenx
Sämtliche Befestigungsschrauben
auf festen Sitz prüfen
Tabelle: Wartungsarbeiten
xx
Alle weiteren Wartungsarbeiten müssen regelmäßig alle
6 Monate von einem Fachmann durchgeführt werden.
Fettspezifikation: Mehrzweckfett nach DIN 51825 vom
Typ K mit einem Einsatzbereich von -30° bis +120°
Wartungsliste für den Fachmann:
• Bremsanlage (falls vorhanden),
• Radlager,
• Achse,
• Reifen,
• Zugdeichsel / Auflaufeinrichtung,
• Elektrische Einrichtungen,
• Sicherungsseil und / oder Abreißseil,
• Zurrpunkte,
• Stützrad (falss vorhanden),
• Aufbauten,
• Stossdämpfer bei HA kippbar,
• Zubehör (falls vorhanden).
500 km oder
1x im Monat
2000 km oder
alle 3 Monate
5000 km oder
x
alle 6 Monate
Festigkeits-
klasse
Gewinde
(metrisch)
8.810.98.810.9
Gewinde
(metrisch)
Anziehdreh-
moment (Nm)
M 55,58,1M 20425610
M 69,614M 20x 1,5475980
M 82334M 22580820
M 8x12537M 22x1,5630900
M 104667M 247301050
M 10x1,254971M 24x28001150
M 1279115M 2711001550
M 12x1,583120M 27x211501650
M 14125185M 3014002000
M 14x1,5135200M 30x215002150
M 16195290M 3624503500
M 16x1,5210310M 36x226503780
M 18300430M 4239305600
Tabelle: Anziehdrehmomente
Festigkeits-
klasse
Anziehdreh-
moment (Nm)
10.2 Prüfen der Reifen
Kontrollieren Sie den Reifendruck und die Profiltiefe.
Entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle den richtigen
Reifendruck für die Bereifung Ihres Anhängers. Sollte Ihr
verwendeter Reifen nicht in der Tabelle aufgelistet sein,
wenden Sie sich bitte an den Reifenhersteller.
ReifenbezeichnungReifendruck in bar
18.5 x 8.5 - 83,5
195/55 R10C6,25
155/70 R12C6,25
145/80 R133,0
155 R13 RF3,4
155 R13C3,5
155/70 R133,0
155/80 R133,0
175/70 R133,0
185/70 R133,0
195/50 R13C6,5
185 R14C4,5
185/65 R143,0
195/60 R143,0
195/65 R143,0
195/70 R143,0
195/65 R153,0
205/65 R153,0
Tabelle: Reifendruck
Bedienungsanleitung Einachser Version 01/13 25
Page 26
10.3 Prüfen des Kupplungsverschleißes
Die Verschleißanzeige der EM 150R, WW 13 und der
WW 8-G sind identisch.
AK 160
3
2
1
5
Kugelkopfkupplung - AK 160
1. Sicherheitsanzeige
2. Verschleißanzeige
3. Handgriff geschlossen
4. Karabinerhaken
5. Abreißseil
4
2
1
3
Kontrollieren Sie die Verschleißanzeige der Kugelkopfkupplung (Bild: EM 150R - Sicherheits- und Verschleißan-zeige). Wenn der Anhänger angehängt ist, muss der Pfeil
auf den grünen Bereich zeigen. Ist dies nicht der Fall, ist
der Anhängern entweder nicht richtig angekuppelt oder
die Kupplung verschlissen. Kontrollieren Sie die Kupplung auf Verschmutzung und kuppeln Sie den Anhänger
erneut an. Ist die Verschleißanzeige immer noch nicht
4
im grünen Bereich, müssen Sie die Kupplung von einem
Fachmann überprüfen lassen.
10.4 Schmieren und Ölen der Kupplung
Bevor Sie Ölen und Schmieren, reinigen Sie die zu ölenden und zu schmierenden Stellen mit einem sauberen
Lappen.
AK 160
1
AK 160 - Verschleißanzeige
1. Rot
2. Grün
3. Rot
4. Grün
Kontrollieren Sie die Verschleißanzeige der Kugelkopfkupplung (Bild: AK 160 - Kugelkopfkupplung).
Wenn der Anhänger angehängt ist, muss der grüne
Bereich sichtbar sein (Bild: AK 160 - Verschleißanzeige).
Ist dieser nicht mehr sichtbar, sondern nur noch der rote
Bereich, dann müssen Sie die Kupplung von einem Fachmann überprüfen lassen.
WW 8-G, WW 13 und EM 150R
AK 160 - Kugelkopfkupplung
1. Ölstellen
An den im Bild AK 160 - Kugelkopfkupplung dargestellten Ölstellen müssen Sie die Kupplung mit einem
handelsüblichen Maschinenöl ölen. Es genügen einige
Tropfen Öl. Wischen Sie überschüssiges Öl mit einem
Lappen ab, damit es nicht in die Umwelt gerät.
Schmieren Sie alle beweglichen Teile der Kupplung sowie
die Kupplungsschale mit Mehrzweckfett ein.
WW 8-G und EM 150R
1
1
WW 8-G und EM 150R - Kugelkopfkupplung
EM 150R - Sicherheits- und Verschleißanzeige
1. Ölstellen
26 Version 01/13 Bedienungsanleitung Einachser
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An den im Bild: WW 8-G und EM 150R - Kugelkopf-kupplung dargestellten Ölstellen müssen Sie die Kupplung mit einem handelsüblichen Maschinenöl ölen.
Wischen Sie überschüssiges Öl mit einem Lappen ab,
damit es nicht in die Umwelt gerät.
Schmieren Sie alle beweglichen Teile der Kupplung sowie
die Kupplungsschale mit Mehrzweckfett ein.
10.5 Schmieren der Bremsanlage (falls
Bremsanlage vorhanden)
Bevor Sie schmieren, reinigen Sie zu schmierenden Stellen mit einem sauberen Lappen.
Bei der Bremsanlage gibt es zwei Bereiche an denen sich
Schmierstellen befinden.
1. Abreißseil
2. Schmiernippel
Je nach Ausführung der Handbremse kann dieses Teil unterschiedlich aussehen. Sie müssen bei jeder Ausführung
den Umlenkhebel über den Schmiernippel mit einem
handelsüblichen Mehrzweckfett schmieren.
10.6 Schmieren und Ölen des Stützrades
(falls Stützrad vorhanden)
Bevor Sie Ölen und Schmieren, reinigen Sie die zu ölenden und zu schmierenden Stellen mit einem sauberen
Lappen.
Die Auflaufeinrichtung
1
Auflaufeinrichtung - Schmierstellen
1. Schmiernippel
Verwenden Sie zum Schmieren ein handelsübliches
Mehrzweckfett. Schmieren Sie die Auflaufeinrichtung
mit einer Fettpresse über die Schmiernippel (Bild: Auf-laufeinrichtung - Schmierstellen).
Der Umlenkhebel der Handbremse
1
1
Stützrad
1. Zylinder
Schmieren Sie den ausgefahrenen Zylinder (Bild: Stütz-rad) mit einem handelsüblichen Mehrzweckfett ein.
Kurbeln Sie das Stützrad einmal komplett hoch. Kurbeln
Sie das Stützrad wieder herunter. Dadurch verteilt sich
das Mehrzweckfett gleichmäßig.
Dieser befindet sich an der Unterseite des Anhängers
im vorderen Bereich. Wenn Sie zum befestigten Ende
des Abreißseils gehen, finden Sie an diesem Ende den
Umlenkhebel der Handbremse (Bild: Umlenkhebel Hand-
1
bremse (Ansicht: Unterseite des Anhängers)).
1
Stützrad - Kurbel
2
1
1. Schmierspalt
2. Schmiernippel
Schmieren Sie das Stützrad mit einer Fettpresse über
den Schmiernippel mit handelsüblichen Mehrzweckfett.
Sollte bei Ihrer Ausführung des Stützrades kein Schmier-
2
nippel vorhanden sein, träufeln Sie handelsübliches
Maschinenöl in den Spalt (Bild: Stützrad - Kurbel).
Wischen Sie überschüssiges Öl mit einem Lappen ab,
Umlenkhebel Handbremse (Ansicht: Unterseite des Anhängers)
damit es nicht in die Umwelt gerät.
Bedienungsanleitung Einachser Version 01/13 27
Page 28
10.7 Radwechsel
Lebensgefahr!
Bei gebremsten Anhängern:
Ziehen Sie die Handbremse an. Sichern Sie den Anhänger gegen Wegrollen mit den Unterlegkeilen auf der
Seite des Anhängers, wo der Reifen intakt ist.
Gefahr!
Gefahr!
Beim Aufbocken des Anhängers zum
Radwechsel im beladenem Zustand.
Die Ladung verrutscht. Der Anhänger
kippt. Die Ladung und der Anhänger
können Personen treffen. Das kann
zu Unfällen mit Personenschaden
führen.
Bocken Sie den Anhänger nur im
Leerzustand auf.
Lebensgefahr!
Die Handbremse ist zum Radwechseln nicht angezogen.
Der Anhänger gerät ins Rollen und
kippt dadurch vom Wagenheber. Das
kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Ziehen Sie die Handbremse zum
Radwechseln an.
Lebensgefahr!
Bei ungebremsten Anhängern:
Fixieren Sie das intakte Rad (z.B. mit Holzkeilen), so dass
sich der Anhänger nicht in Bewegung setzen kann. Achten Sie darauf, dass Sie den Reifen nicht beschädigen.
Lösen Sie die Radmuttern des zu wechselnden Rades mit
einem geeigneten Drehmomentschlüssel. Setzen Sie den
Wagenheber hinter der Achse nach der Anleitung des
Wagenhebers am Rahmen an. Entfernen Sie die Radmuttern. Wechseln Sie das Rad. Ziehen Sie die Radmuttern
handfest an. Lassen Sie den Anhänger wieder herunter.
Ziehen Sie die Radmuttern mit einem Drehmomentschlüssel über Kreuz an:
Stahlfelgen 90 Nm
Aluminiumfelgen 120 Nm
Bevor Sie den Anhänger wieder beladen, fahren Sie die
nächste Tankstelle an und überprüfen Sie den Reifendruck.
10.8 Wechseln einer Glühbirne
Aufenthalt einer Person unter dem
Anhänger während des Radwechsels.
Der Anhänger kippt vom Wagenheber oder der Wagenheber versagt.
Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Halten Sie sich nicht unter dem
Gefahr!
Anhänger auf.
Lebensgefahr!
Lose Radmuttern.
Lose Radmuttern können den
Anhänger und das Zufahrzeug zum
Schleudern bringen, dies kann zu
Unfälle mit Personenschaden führen.
Ziehen Sie nach den ersten 50 km
und nach einem Radwechsel,
Gefahr!
Führen Sie einen Radwechsel nur im Leerzustand des
Anhängers durch. Benutzen Sie einen für das Leergewicht des Anhänger geeigneten Wagenheber. Verfügen
Sie nicht über einen passenden Wagenheber, müssen Sie
eine Fachwerkstatt aufsuchen.
Kuppeln Sie den Anhänger ab.
die Radmuttern noch einmal an.
Überprüfen Sie regelmäßig die
Radmuttern auf festen Sitz.
Heckbeleuchtung
Schrauben Sie die Abdeckung der Heckbeleuchtung an
den im Bild: Heckbeleuchtung markierten Stellen auf.
Nehmen Sie die Abdeckung ab.
Entfernen Sie die defekte Glühbirne aus der Fassung.
Setzen Sie die neue Glühbirne ein.
Setzen Sie die Abdeckung auf die Heckbeleuchtung auf.
Schrauben Sie die Abdeckung zu.
Beachten Sie die vorgeschriebene Leistung (Watt), die
auf den jeweiligen Lampen angegeben ist.
11 Wie entsorge ich den Anhänger
oder Teile des Anhängers?
Sie müssen den Anhänger oder Teile des Anhängers
immer sachgerecht entsorgen. Bringen Sie den Anhänger
oder Teile des Anhängers immer zur Autoverwertung.
Das Fachpersonal der Autoverwertung wird diese dort
sachgerecht entsorgen. Der Anhänger oder Teile des
Anhängers sind nach den zum Zeitpunkt der Entsorgung
aktuell geltenden Gesetze und Normen zu entsorgen.
28 Version 01/13 Bedienungsanleitung Einachser
Page 29
12 Was muss ich bei Störungen tun?
StörungMögliche FehlerBeheben des Fehlers
Bremsen des Anhängers
beim Rückwärtsfahren.
Der Handbremshebel
lässt sich nicht mehr
bewegen.
Der Anhänger wird ständig
gebremst.
Der Anhänger bremst
nicht oder nur schlecht.
Der Anhänger
bremst bereits beim
Gaswegnehmen.
Die Handbremswirkung ist
zu schwach.
Die Kupplung rastet nicht
ein.
Der Anhänger hat beim
Fahren einen Rechtsoder Linksdrall.
Der Anhänger gerät
während der Fahrt schnell
ins Schlingern.
Der Anhänger klappert
während der Fahrt.
Der Anhänger quietscht
während der Fahrt.
Der Anhänger qualmt
während der Fahrt..
Der Anhänger ist nach
dem Ankuppeln nicht in
horizontaler Lage
Die Handbremse wurde nicht gelöst.Lösen Sie die Handbremse.
Die Rückfahrsperre sperrt durch zu schnelles
Rückwärtsfahren.
Die Bremsanlage ist nicht richtig geschmiert.Nach dem Schmierplan alle Schmierstellen
Die Bremsanlage ist zu straff eingestellt.Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Der Handbremshebel wurde nicht oder nicht ausreichend
geschmiert.
Der Handbremshebel ist eingefroren.Die Bremse auftauen.
Die Bremsanlage ist nicht oder nicht richtig geschmiert.Die Bremsanlage schmieren.
Die Bremsanlage wurde nicht richtig gewartet.Suchen Sie eine Werkstatt auf und lassen Sie die
Die Rückfahrsperre ist nicht wieder zurückgesprungen.Suchen Sie eine Werkstatt auf.
Die Handbremse wurde nicht gelöst.Lösen Sie die Handbremse.
Die Bremsanlage ist zu locker eingestellt.Lassen Sie die Bremsanlage in der Werkstatt nachstellen.
Das Bremsgestänge hat sich festgesetzt.Lösen Sie das Bremsgestänge.
Die Bremse ist verschlissen.Suchen Sie eine Werkstatt auf.
Der Stoßdämpfer der Auaufeinrichtung ist defekt.Suchen Sie eine Werkstatt auf.
Die Gasfeder ist defekt.Suchen Sie eine Werkstatt auf.
Die Kupplungsschale oder der Kupplungskopf sind
verdreckt.
Die Kupplung wurde nicht ausreichend geschmiert.Schmieren Sie die Teile.
Die Kupplungskugel oder die Kupplungsschale sind
verschlissen. Achten Sie auf die Verschleissanzeige.
Die Ladung ist nicht gleichmäßig verteilt.Verteilen Sie die Ladung gleichmäßig.
Der Reifendruck ist ungleichmäßig.Füllen Sie Luft nach oder lassen Sie Luft ab bis der
Die Ladung ist nicht ausreichend gesichert und verlagert
sich langsam.
Die Größe das Zugfahrzeugs ist nicht für einen Anhänger
dieser Größe und des Gewichts geeignet.
Die Bremse eines Rades ist falsch eingestellt und bremst. Suchen Sie eine Werkstatt auf.
Der Reifendruck ist zu hoch.Lassen Sie den Druck aus den Reifen bis sie einen
Die gefahrene Geschwindigkeit ist für die Ladung und die
Straßenverhältnisse zu hoch.
Der Ladungsschwerpunkt liegt zu weit hinten.Bringen Sie den Ladungsschwerpunkt weiter nach vorn.
Die Ladung ist nicht gesichert.Sichern Sie die Ladung.
Kabel oder Schläuche lösen sich.Fahren Sie in die nächste Werkstatt.
Das Stützrad war nicht hochgekurbelt und löst sich.Kurbeln Sie das Stützrad hoch und lassen es in einer
Die Handbremse ist noch angezogen.Lösen Sie die Handbremse.
An den Schmierstellen wurden nicht ausreichend
geschmiert.
Ein Radlager ist defekt.Suchen Sie eine Werkstatt auf.
Die Handbremse ist noch angezogen.Lösen Sie die Handbremse.
Die Bremse blockiert ein Rad, da die Rückfahrautomatik
angesprungen ist und nicht wieder zurückspringt.
Die Ladung ist ungleichmäßig verteilt.Sorgen Sie für eine gleichmäßige Verteilung.
Die Kupplungshöhe des Zugfahrzeugs ist nicht passend
zu der Kupplungshöhe des Anhängers.
Das Stützrad ist noch heruntergekurbelt.Kurbeln Sie das Stützrad hoch.
Fahren Sie ein wenig vorwärts und dann langsam
rückwärts.
nachschmieren.
Den Handbremshebel schmieren und dabei immer wieder
versuchen ihn zu bewegen.
Bremsanlage warten.
Reinigen Sie die Teile.
Suchen Sie eine Werkstatt auf.
Reifendruck gleichmäßig und vorschriftsmäßig ist.
Sichern Sie die Ladung ausreichend.
Richten Sie die Ladung aus.
Verwenden Sie den Anhänger mit einem anderen
Zugfahrzeug.
normalen Reifendruck haben.
Fahren Sie langsamer.
Werkstatt wieder richtig befestigen.
Schmieren Sie alle Schmierstellen nach.
Suchen Sie eine Werkstatt auf.
Besorgen Sie sich ein anderes Zugfahrzeug mit
passender Kupplungshöhe.
Bedienungsanleitung Einachser Version 01/13 29
Page 30
13 Service- und Gewährleistungsbe-
stimmungen
Die Gewährleistung beinhaltet:
Bei sachgemäßem und vorschriftsmäßigem Gebrauch des
Anhängers auftretende Mängel, die konstruktionsbedingt oder
auf Materialfehler zurückzuführen sind.
Während der Gewährleistungszeit durchgeführte Reparaturen
verlängern diese nicht.
Der Händler ist als Vertragspartner für die Gewährleistung
verantwortlich.
Voraussetzungen:
Die Wartungshinweise und -vorschriften des Herstellers, welche
in dieser Bedienungsanleitung aufgeführt sind, müssen beachtet worden sein.
Bei Reparaturen ist die Verwendung von Original-Ersatzteilen
erforderlich.
Reparaturen müssen von einer Fachwerkstatt durchgeführt
worden sein.
Mängel dürfen nicht zurückführbar sein auf:
Nichtbeachtung der in dieser Bedienungsanleitung aufgeführten technischen und rechtlichen Vorschriften.
Unsachgemäße Benutzung des Anhängers oder fehlende
Erfahrung des Nutzers.
Eigenmächtige Veränderungen am Anhänger, bzw. nicht von
der Humbaur GmbH freigegebene Anbauten lassen die Gewährleistung erlöschen.
Nichtbeachtung der jeweiligen gesetzlichen Vorschriften.
Keine Mängel sind:
Jeder Anhänger ist ein handwerklich gefertigtes Produkt. Trotz
größter Sorgfalt können bei der Montage leichte, oberflächliche Kratzer entstehen, welche auf die bestimmungsgemäße
Nutzung keinen Einfluss haben.
Fertigungsbedingte Spannungsrisse in der Oberfläche (Haarrisse) lassen sich nicht vermeiden. Diese Haarrisse haben keinen
Einfluß auf Stabilität bzw. Nutzung des Anhängers.
Spalte zwischen Bordwand und Ladebrücke.
Weiter sind Polyesterbauteile nicht zu 100% farbecht. Auch
hier kann es durch UV- und Witterungseinflüsse zu Ausbleichungen kommen.
Weiter ist zu beachten, dass Gummiteile allgemein durch UVEinflüsse altern, evtl. ist auch Rissbildung sowie eine Ausbleichung der Oberfläche möglich.
Mit der kathodischen Tauchlackierung (KTL) beschichtete Teile
sind nicht farbecht. Sie können durch UV-Einstrahlung ausbleichen.
Verzinkte Teile sind normalerweise nicht glänzend, sondern
verlieren nach kurzer Zeit ihren Glanz. Das ist kein Mangel,
sondern erwünscht, da erst durch die Oxydierung der volle
Schutz gegen ein Rosten des Metalls gewährleistet ist. Holz ist
ein Naturwerkstoff. Deshalb unterliegt es trotz der unterschiedlichsten Bearbeitungs- und Beschichtungsarten natürlichen,
witterungsabhängigen Ausdehnung, bzw. Schrumpfung, was
zu Verspannungen führen kann. Natürliche Holzmaserungen
und Unebenheiten sind für diesen Naturwerkstoff normal
und können sich in der Oberfläche abzeichnen. Durch UVEinstrahlung und Witterungseinflüsse sind Ausbleichungen
möglich. Für die verwendeten Holzbauteile ist in der Stärke
eine Fertigungstoleranz festgelegt. Abweichungen im Bereich
der Toleranz sind nicht reklamierbar.
Da die Anhänger in der Regel nicht isoliert sind, kann es bei
Temperaturschwankungen zu Kondenswasserbildung unter
Planen- und Polyesterabdeckungen kommen. In diesem Fall ist
für eine ausreichende Belüftung zu sorgen, um eine Schimmelbildung zu vermeiden. Auch sind die Anhänger nicht zu
100% wasserdicht. Wassereintritt an den Türen, Klappen und
Fenstern ist selbst bei Verwendung von Gummiabdichtungen
und sorgfältigster Verarbeitung möglich.
Die Gewährleistung erlischt:
Bei Nichteinhaltung der Bedienungs-, Wartungs- und Inspektionsvorschriften.
Bei technischen Veränderungen des Anhängers.
Bei eigenständigen An- und Aufbauten, die nicht von Humbaur
freigegeben sind.
Beim Überladen des Anhängers und unsachgemäßer Nutzung.
Bei der Verwendung von nicht Original-Humbaur-Ersatzteilen.
Bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise auf dem Anhänger.
Bei Nichteinhaltung der Serviceintervalle, auch der von Humbaur montieren Teile wie Achse, Bremse, Auflaufeinrichtung,
hydraulische Anlagen usw.
Bei falscher Oberflächenbehandlung der verwendeten Materialien.
Bei weiterer Benutzung des Anhängers, obwohl Mängel bereits
bekannt und gemeldet sind und die Nutzung durch den Hersteller bis zur Reparatur untersagt wurde.
Bei weiterer Nutzung des Anhängers bei bekannten Mängeln,
wodurch die Reparatur unmöglich, bzw. aufwendiger oder nur
durch erheblichen Mehraufwand möglich ist und die Nutzung
des Anhängers gemindert wird.
Die Gewährleistung beinhaltet nicht:
Ausgaben für die laufende Wartung.
Kosten, die auf normalen Verschleiß zurückzuführen sind oder
auch, da der Anhänger lange Zeit nicht benutzt wurde.
Fehler, die auf nicht vorschriftsmäßiger Behandlung des Anhängers zurückzuführen sind.
Mängel, die auf die Verwendung von nicht Original-HumbaurErsatzteilen zurückzuführen sind.
Mängel, die auf Folge einer Reparatur durch keine Fachwerkstatt zurückzuführen sind.
Mängel die auf bauliche Veränderungen oder Montagen am
Fahrzeug zurückzuführen sind.
Konstruktive Änderungen behält sich der Hersteller vor.
30 Version 01/13 Bedienungsanleitung Einachser
Page 31
14 EG-Konformitätserklärung
Gemäß der EG-Richtlinie für Maschinen (2006/42/EG)
Der Hersteller
Humbaur GmbH
Mercedes Ring 1
D-86368 Gersthofen
erklärt hiermit, dass die nachstehend beschriebene
Maschine
Einachsanhänger
Typ: HA 752513 kippbar
Typ: HA 132513 kippbar
übereinstimmen mit den Bestimmungen folgender
EG-Richtlinien:
• Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
• EWG-Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft für
Strassenfahrzeuge - Richtlinien für Kraftfahrzeuge
und ihre Anhänger ( Klassen M, N, O )
• ECE-Regelungen - Regelungen der Economic
Commission for Europe für Kraftfahrzeuge und ihre
Anhänger
und angewendete Normen und Spezifikationen:
• EN ISO 12100: 2010, Sicherheit von Maschinen Allgemeine Gestaltungsleitsätze - ‚Risikobeurteilung
und Risikominderung (ISO 12100:2010)
• DIN EN ISO 14121-1: Sicherheit von Maschinen Risikobeurteilung
Bedienungsanleitung Einachser Version 01/13 31
Page 32
Sicherheitshinweis! Die Verwendung der Anhänger darf nur unter ausdrücklicher
Beachtung aller straßenverkehrsrechtlichen, berufsgenossenschaftlichen und
ladungssicherungstechnischen Vorschriften erfolgen. Für Irrtümer und Druckfehler
wird keine Haftung übernomen. Technische Änderungen vorbehalten. Printed in
Germany. Nachdruck verboten. Version 01/ 13.
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