Humbaur Zephir, Balios Kutsche, Pegasus, Xanthos Kutsche, Trio User Manual [de]

...
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BEDIENUNGS- ANLEITUNG
PFERDEANHÄNGER
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2 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
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Inhaltsverzeichnis
1 Identifizierung 5
2 Produktbeschreibung 6
2.1 SINGLE 6
2.2 SPIRIT 8
2.3 RAPID 10
2.4 MADERO 12
2.5 CARRUS 14
2.6 ATIS 16
2.7 PEGASUS 18
2.8 MAXIMUS 20
2.9 CLEON 22
2.10 BALIOS - XANTHOS - ZEPHIR / BALIOS AERO - XANTHOS AERO - ZEPHIR AERO 24
2.11 Kutschenanhänger 26
3 Bestimmungsgemäße Verwendung 27
4 Vorhersehbare Fehlanwendung 27
5 Allgemeine Sicherheitshinweise 27
6 Wie kupple und schließe ich den Anhänger an mein Auto an? 30
6.1 Anziehen und Lösen der Handbremse 30
6.2 Ein- und Ausfahren des Stützrades 31
6.2.1 Das Standard-Stützrad 32
6.2.2 Das Automatik-Stützrad 32
6.3 Ankuppeln mit der Kugelkopfkupplung 33
6.4 Überprüfen Sie vor Fahrtantritt 34
7 Wie kupple ich den Anhänger ab und sichere ihn? 34
8 Wie be- und entlade ich den Anhänger? 34
8.1 Ladungsverteilung 35
8.2 Ladungssicherung 35
8.3 Bedienung des Anbindering mit Panikverriegelung 36
8.4 Bedienung der Heckklappe 36
8.5 Bedienung der Einstiegstür 38
8.6 Bedienung der Innenbeleuchtung 40
8.7 Bedienung der Sattelkammer 40
8.8 Bedienung der Brust- und Heckstangen 41
8.9 Bedienung der Mitteltrennwand 42
8.10 Bedienung des Windschotts 42
8.11 Bedienung des Windflaps 43
8.12 Bedienung des Ausstellfensters 44
8.14 Beladen des Anhängers 45
8.15 Entladen des Anhängers 46
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 3
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10.1 Wartungsregelungen 47
10.2 Wartungsliste für den Fachmann 48
10.3 Kontrollieren der Reifen 48
10.4 Prüfen des Kupplungs verschleißes 48
10.5 Schmieren und Ölen der Kupplung 49
10.6 Schmieren der Bremsanlage 49
10.7 Schmieren und Ölen des Stützrades 50
10.8 Radwechsel 51
10.9 Wechseln einer Glühbirne 51
4 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
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1 Identifizierung
Produktname:
ZEPHIR
Typ 1: Typenbezeichnung: ZEPHIR Typ 2: Typenbezeichnung: ZEPHIR AERO
SINGLE
Typ 1: Typenbezeichnung: SINGLE Typ 2: Typenbezeichnung: SINGLE ALU
SPIRIT
Typ 1: Typenbezeichnung: SPIRIT Typ 2: Typenbezeichnung: SPIRIT ALU
RAPID
Typ 1: Typenbezeichnung: RAPID Typ 2: Typenbezeichnung: RAPID ALU
MADERO
Typ 1: Typenbezeichnung: MADERO
CARRUS
Typ 1: Typenbezeichnung: CARRUS
Kutschenanhänger
Typ 1: Typenbezeichnung: RAPID Kutsche Typ 2: Typenbezeichnung: ATIS Kutsche Typ 3: Typenbezeichnung: MADERO Kutsche Typ 4: Typenbezeichnung: CARRUS Kutsche
ATIS
Typ 1: Typenbezeichnung: ATIS
PEGASUS
Typ 1: Typenbezeichnung: PEGASUS
MAXIMUS
Typ 1: Typenbezeichnung: MAXIMUS
CLEON
Typ 1: Typenbezeichnung: CLEON
BALIOS
Typ 1: Typenbezeichnung: BALIOS Typ 2: Typenbezeichnung: BALIOS AERO
XANTHOS
Typ 1: Typenbezeichnung: XANTHOS Typ 2: Typenbezeichnung: XANTHOS AERO
Name und Adresse des Herstellers: Humbaur GmbH Mercedesring 1 D-86368 Gersthofen Tel. + 49 821 24929-0 Fax + 49 821 249-100
Name und Anschrift des Händlers:
Name:
Anschrift:
Telefon:
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 5
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2 Produktbeschreibung

Die Pferdeanhänger sind serienmäßig mit Bremsen und Rückfahrautomatik ausgestattet. Für den abgekoppelten Betrieb verfügen sie über eine Handbremse (Feststellbremse). Diese Anhänger sind speziell für den Transport von Tieren kon­zipiert. Gasdruckdämpfer an der Heckklappe ermöglichen ein einfaches Öffnen und Schließen. Alle Anhänger die für zwei Pferde konzipiert sind, werden mit einer schwenkbaren Gummimitteltrennwand ausgestattet, die auch bei einer offenen Heckklappe fest verriegelt bleibt. Geschlossene Heckabstützungen verhindern, dass sich die Pferde durch Fehl­tritte beim Verladen am Anhänger verletzen. Die Beleuchtungseinheit ist in die Abstützung integriert. Serienmäßig sind die Anhänger mit einem 13 poligen Stecker ausgestattet und verfügen über einen Rückfahr- und Nebelscheinwerfer. Der Pferdeanhänger Rapid ist mit einem Holz-Poly-Aufbau als auch mit einem Alu-Poly-Aufbau erhältlich. Zudem sind die Pferdeanhänger Rapid, Atis, Madero und Carrus als Kutschen Ausführungen verfügbar.
In den folgenden Ansichten werden die Einzelteile der Anhänger benannt.

2.1 SINGLE

1
2
15
Seitenansicht
1 Ausstellfenster 2 Polydach 3 Griff zum Rangieren 4 Stützrad 5 Handbremse (Feststellbremse) 6 Elektrik 7 Kugelkopfkupplung 8 Abreißseil
14
10
1113 12
9 V-Deichsel 10 Einstiegstür 11 Türgriff 12 Kotflügel 13 Räder 14 Anbindering 15 Unterlegkeil
3
4
5
6
7
9
8
6 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
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1
1
9
8
7
6
Heckansicht
1 Windschott 2 Winkelhebel 3 Heckklappe 4 Trittstufe 5 Kennzeichenhalterung 6 Kennzeichenleuchte 7 Gasdruckfeder 8 Heckleuchte 9 Gummizugverschluss
2
3
3
5
4
Innenraum
4
1 Innenbeleuchtung 2 Ausstellfenster 3 Brust- und Heckstange 4 Heckklappe
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2.2 SPIRIT

1
2
3
14
4
5
6
15
13
Seitenansicht
1 Ausstellfenster 2 Polydach 3 Griff zum Rangieren 4 Stützrad 5 Handbremse (Feststellbremse) 6 Elektrik 7 Kugelkopfkupplung
12
11
8 Abreißseil 9 V-Deichsel 10 Einstiegstür 11 Türgriff 12 Kotflügel 13 Räder 14 Anbindering 15 Unterlegkeil
10
7
8
9
8 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
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1
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1
3
2
8
7
Heckansicht
1 Windschott (optional) 2 Winkelhebel 3 Heckklappe 4 Trittstufe 5 Kennzeichenhalterung 6 Kennzeichenleuchte 7 Gasdruckfeder 8 Heckleuchte
3
4
5
4
5
6
6
Innenraum
1 Innenbeleuchtung 2 Ausstellfenster 3 Einstiegstür 4 Brust- und Heckstange 5 Mitteltrennwand 6 Heckklappe
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2.3 RAPID

1
2
15
13
Seitenansicht
1 Ausstellfenster 2 Polydach 3 Griff zum Rangieren 4 Automatikstützrad 5 Handbremse (Feststellbremse) 6 Elektrik 7 Kugelkopfkupplung 8 Abreißseil
14
12
11
9 V-Deichsel 10 Einstiegstür 11 Türgriff 12 Kotflügel 13 Räder 14 Anbindering 15 Unterlegkeil
10
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4
5
6
8
9
7
10 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
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1
1
2
9
Heckansicht
8
1 Windschott 2 Gummizugverschluss 3 Winkelhebel 4 Heckklappe 5 Heckleuchte 6 Kennzeichenleuchte 7 Kennzeichenhalterung 8 Trittstufe 9 Gasdruckfeder
2
3
3
4
4
5
6
7
6
5
Innenraum
1 Innenbeleuchtung 2 Ausstellfenster 3 Seitentür 4 Brust- und Heckstange 5 Mitteltrennwand 6 Heckklappe
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2.4 MADERO

1
2
3
14
4
5
6
15
13
Seitenansicht
1 Ausstellfenster 2 Polydach 3 Griff zum Rangieren 4 Automatikstützrad 5 Elektrik 6 Handbremse (Feststellbremse) 7 Kugelkopfkupplung 8 Abreißseil
12
1011
9 V-Deichsel 10 Einstiegstür 11 Türgriff 12 Kotflügel 13 Räder 14 Anbindering 15 Unterlegkeil
7
8
9
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1
1
2
8
Heckansicht
1 Windschott 2 Gummizugverschluß 3 Winkelhebel 4 Heckklappe 5 Gasdruckfeder 6 Heckleuchte 7 Kennzeichenleuchte 8 Kennzeichenhalterung 9 Trittstufe
2
7
3
3
4
4
5
7
8
9
6
5
6
Innenraum
1 Gummizugverschluß (Windschott) 2 Ausstellfenster 3 Einstiegstür 4 Brust- und Heckstange 5 Mitteltrennwand 6 Heckklappe 7 Sattelkammer (optional) 8 Innenbeleuchtung
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 13
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2.5 CARRUS

1
2
3
15
Seitenansicht
1 Ausstellfenster 2 Polydach 3 Griff zum Rangieren 4 Automatikstützrad 5 Handbremse (Feststellbremse) 6 Elektrik 7 Kugelkopfkupplung 8 Abreißseil
14
4
5
6
10
11
1213
9 V-Deichsel 10 Einstiegstür 11 Türgriff 12 Kotflügel 13 Räder 14 Anbindering 15 Unterlegkeile
9
7
8
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1
1
8
2
9
Heckansicht
1 Windschott 2 Gummizugverschluss 3 Winkelhebel 4 Heckklappe 5 Gasdruckfeder 6 Heckleuchte 7 Kennzeichenleuchte 8 Kennzeichenhalterung 9 Trittstufe
7
3
2
3
4
4
5
5
6
7
8
6
Innenraum
1 Innenbeleuchtung 2 Ausstellfenster 3 Einstiegstür 4 Brust- und Heckstange 5 Mitteltrennwand 6 Heckklappe 7 Sattelkammer 8 Gummizugverschluß (Windschott)
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 15
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2.6 ATIS

1
2
14
13
Seitenansicht
1 Ausstellfenster 2 Polydach 3 Griff zum Rangieren 4 Automatikstützrad 5 Handbremse (Feststellbremse) 6 Elektrik 7 Kugelkopfkupplung
12
11
8 Abreißseil 9 V-Deichsel 10 Einstiegstür 11 Türgriff 12 Kotflügel 13 Räder 14 Anbindering
10
3
4
5
6
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7
8
16 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
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8
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7
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2
3
8
7
6
5
4
2
3
Heckansicht
1 Kennzeichenleuchte 2 Kennzeichenhalterung 3 Trittstufe 4 Heckleuchte 5 Gasdruckfeder 6 Heckklappe 7 Winkelhebel 8 Gummizugverschluß 9 Windschott
4
5
6
1
Innenraum
1 Innenbeleuchtung 2 Ausstellfenster 3 Einstiegstür 4 Brust- und Heckstange 5 Mitteltrennwand 6 Heckklappe 7 Sattelkammer 8 Gummizugverschluß (Windschott)
1
2
6
5
3
4
Sattelkammer
1 Gasdruckfeder 2 Trensenhalter 3 Sattelhalter 4 Sattelkammertür 5 Türverriegelung 6 Spiegel
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 17
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2.7 PEGASUS

14
1
2
3
4
5
6
15
Seitenansicht
1 Ausstellfenster 2 Polydach 3 Griff zum Rangieren 4 Automatikstützrad 5 Elektrik 6 Handbremse (Feststellbremse) 7 Kugelkopfkupplung 8 Abreißseil
11
1213
10
9 V-Deichsel 10 Einstiegstür 11 Türgriff 12 Kotflügel 13 Räder 14 Anbindering 15 Heckleuchtenträger
7
9
8
18 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
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1
1
2
Heckansicht
1 Windflap 2 Gummizugverschluß 3 Winkelhebel 4 Heckklappe 5 Gasdruckfeder 6 Heckleuchte 7 Kennzeichenleuchte 8 Kennzeichenhalterung 9 Trittstufe
2
3
4
5
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3
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4
7
5
9
8
7
6
Innenraum
8
9
10
1 Verschlußseil 2 Windflap 3 Gasdruckfeder 4 Innenbeleuchtung 5 Ausstellfenster 6 Einstiegstür 7 Brust- und Heckstange 8 Mitteltrennwand 9 Seitlicher Alu-Trittschutz
1
2
10 Heckklappe 11 Sattelkammer
5
3
4
6
Sattelkammer
1 Gasdruckfeder 2 Trensenhalter 3 Sattelhalter (ausziehbar) 4 Sattelkammertür 5 Spiegel 6 3-Punkt-Verriegelung
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2.8 MAXIMUS

1
2
14
13
Seitenansicht
1 Ausstellfenster 2 Polydach 3 Griff zum Rangieren 4 Automatikstützrad 5 Handbremse (Feststellbremse) 6 Elektrik 7 Kugelkopfkupplung
12
11
10
8 Abreißseil 9 V-Deichsel 10 Einstiegstür 11 Türgriff 12 GFK-Kotflügel 13 Räder 14 Anbindering
4
3
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7
8
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Heckansicht
1
1
2
3
4
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2
5
6 7
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3
9
4
10
11
12
7
8
6
5
1 Windflap 2 Winkelhebel 3 Heckklappe 4 Gasdruckfeder 5 Heckbeleuchtung 6 Kennzeichenleuchte 7 Kennzeichenhalterung 8 Trittstufe
5
4
6
Innenraum
1 Verschlußseil 2 Windflap 3 Gasdruckfeder 4 Innenbeleuchtung 5 Ausstellfenster 6 Futtertröge 7 Einstiegstür 8 Seitenpolsterung
1
2
9 Brust- und Heckstange 10 Mitteltrennwand 11 Seitlicher Alu-Trittschutz 12 Heckklappe 13 Sattelkammer 14 Reling auf Sattelkammer
3
Sattelkammer
1 Gasdruckfeder 2 Trensenhalter 3 Sattelhalter (ausziehbar) 4 Sattelkammertür 5 Spiegel 6 3-Punkt-Verriegelung
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2.9 CLEON

1
2
3
4
5
6
19
Seitenansicht
1 obere Klappe - Auflaufklappe 2 Ausstellfenster 3 Polydach 4 Griff für Klappe 5 Winkelhebel 6 Griff zum Rangieren 7 Automatikstützrad 8 Elektrik 9 Handbremse (Feststellbremse) 10 Kugelkopfkupplung
18
17
16
15
11 Abreißseil 12 V-Deichsel 13 Trittstufe 14 Gasdruckfeder 15 Auflaufklappe 16 Kotflügel 17 Anbindering 18 Räder 19 Unterlegkeil
14
13
12
7
11
8
9
10
22 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
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8
1
1
2
37
2
10
Heckansicht
9
1 Windschott 2 Gummizugverschluß 3 Winkelhebel 4 Heckklappe/-tür 5 Gasdruckfeder 6 Heckbeleuchtung 7 Kennzeichenleuchte 8 Kennzeichenhalterung 9 Trittstufe 10 Drehtürverschluss
3
6
5
4
5
4
Innenansicht - Heck
7
6
8
1 Gummizugverschluß (Windschott) 2 obere Klappe - Auflaufklappe 3 Auflaufklappe (Zubehör) 4 Hecktür 5 Mitteltrennwand 6 Brust- und Heckstange 7 Einstiegstür 8 obere Klappe - Einstiegstür
Innenansicht - vorn
1 Verschlußseil 2 Vordere Klappe 3 Gasdruckfeder 4 Einstiegstür
1
2
3
4
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2.10 BALIOS - XANTHOS - ZEPHIR / BALIOS AERO - XANTHOS AERO - ZEPHIR AERO

Dir Pferdeanhänger BALIOS und der BALIOS AERO beste­hen aus einem Holz-Poly-Aufbau.
Dir Pferdeanhänger XANTHOS und der XANTHOS AERO bestehen aus Alu-Poly-Aufbau.
Dir Pferdeanhänger ZEPHIR und der ZEPHIR AERO beste­hen aus einem Voll-Poly-Aufbau.
14
13
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9
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7
15
1
6
5
4
3
2
Beispiel: ZEPHIR AERO - Seitenansicht
1 Anbindering 2 Unterlegkeil 3 Räder 4 Türgriff 5 Seitentür 6 Griff zum Rangieren 7 V-Deichsel 8 Abreißseil
24 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
9 Kugelkopfkupplung 10 Elektrik 11 Handbremse (Feststellbremse) 12 Stützrad 13 Bug (Aero Ausführung) 14 Polydach 15 Ausstellfenster
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1
8
Beispiel: BALIOS - Heckansicht
1
11
2
10
2
3
4
5
3
4
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6
5
9
7
6
1 Windschott 2 Gummizugverschluss 3 Winkelhebel 4 Heckklappe 5 Gasdruckfeder 6 Heckleuchte 7 Trittstufe 8 Kennzeichenhalterung mit Beleuchtung
4
1
2
3
Beispiel: XANTHOS AERO - Sattelkammer
1 Sattelhalter 2 Trensenhalter 3 Universalhaken 4 Sattelkammerbeleuchtung
Beispiel: XANTHOS AERO - Innenansichtansicht - Heck
1 Gummizugverschluß (Windschott) 2 Innenbeleuchtung 3 Ausstellfenster 4 Einstiegstür 5 Höhenverstellung der Brust- und Heckstange 6 seitlicher Trittschutz 7 Brust- und Heckstange 8 Mitteltrennwand 9 Heckklappe 10 Sattelkammer 11 Futtertrog
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2.11 Kutschenanhänger

Die Kutschenausführung ist für die Anhängermodelle RAPID, ATIS, MADERO und CARRUS erhältlich.
4
5
Beispiel: Carrus - Kutschenanhänger
1 Trittfläche 2 Standschiene 3 Auffahrschiene 4 Gummizugverschluss 5 Kutschenanschlag
2
1
3
26 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
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3 Bestimmungsgemäße Verwen-
dung
Die Pferdeanhänger sind zum Anhängen an ein zuläs­siges Zugfahrzeug bestimmt. Sie dürfen nur im Rah­men des zulässigen Gesamtgewichts beladen werden. Ein Transport von gefährlichen Gütern, z.B. chemische Stoffe, ist nicht gestattet. Eine gleichmäßige Gewichts­verteilung der Ladung muss durch das Ladegut möglich sein. Beim Beladen des Anhängers mit einem einzelnen Ladegut muss dieses eine gleichmäßige Gewichtsver­teilung ermöglichen. Für die Ladungssicherung bzw. Ausrüstung zur Ladungssicherung ist der Fahrer des Zugfahrzeugs verantwortlich. Der Fahrer hat die jewei­ligen landesspezifischen Gesetze zur Ladungssicherung zu beachten. Die zulässige Stützlast muss beachtet werden. Die Anhänger dürfen nur in technisch einwandfreiem Zustand betrieben werden.

4 Vorhersehbare Fehlanwendung

Für alle Modelle der Pferdeanhänger gilt als bestim­mungswidrige Verwendung:
• Beladen mit einer zu hohen Nutzlast.
• Transportieren von Personen mit dem Anhänger.
• Fahren mit ungesicherter Ladung.
• Überschreitung der Stützlast und der Anhängelast.
• Nicht genehmigte bauliche Änderungen.
• Verwendung von nicht genehmigten Ersatz- oder Zubehörteilen.
• Transport von heißen Materialien (z.B. Teer).
• Kutschentransport bei unbeladenem Anhänger.
Gefahr!
Gefahr!
Lebensgefahr!
Fahren bei schlechten Straßenbe­dingungen z.B. unebener Fahrbahn, oder Witterungsbedingungen wie z.B. Sturm, Schnee, Eis, Seitenwind usw. kann es bei zu hoher Geschwin­digkeit, starken Lenkbewegungen usw. zu Unfällen mit Personenscha­den kommen.
Reduzieren Sie Ihre Geschwindig­keit und fahren Sie immer den Straßen- und Witterungsbedin­gungen angepasst.
Kippgefahr!
Durch plötzlich auftretende Wind­böen (auch bei niedrigen Wind­stärken) oder Seitenwind an z.B. Brücken, Tunnel, Waldschneisen, Schallschutzwänden, beim Überho­len von Lastkraftwagen, auf freien Flächen usw. kann es bei starken Lenkbewegungen oder starken Veränderungen der Geschwindigkeit zum Schlingern, Schleudern und Um­kippen des Anhängers kommen.
Reduzieren Sie Ihre Geschwindig­keit langsam und passen Sie ihr Fahrverhalten dem Seitenwind an.

5 Allgemeine Sicherheitshinweise

Lebensgefahr!
Fahren mit überhöhter Geschwindig­keit. Der Anhänger kann ins Schleudern geraten und dabei abreißen oder das Zugfahrzeug mit ins Schleudern bringen. Dabei können Personen ver­letzt, getötet oder Sachen beschädigt
Gefahr!
werden.
Die gültigen Gesetze des jewei­ligen Landes, für die Fahrten als Anhängergespann, sind zu beach­ten
Gefahr!
Gefahr!
Lebensgefahr!
Gegenstände z.B. Äste, Eis-, Schnee­und Wasserlasten auf dem Dach des Anhängers. Diese Gegenstände können wäh­rende der Fahrt verloren gehen und Unfälle mit Personenschaden verur­sachen oder das Dach des Anhängers beschädigen.
Entfernen Sie jegliche Gegen­stände z.B. Äste, Eis-, Schnee­und Wasserlasten vom Dach des Anhängers.
Lebensgefahr!
Fahren ohne komplett hochgekur­beltem und hochgestelltem Stützrad. Das Stützrad kann abreißen und weggeschleudert werden. Dies kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Kurbeln und Stellen Sie das Stützrad vor Fahrtantritt komplett hoch.
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 27
Page 28
Lebensgefahr!
Lebensgefahr!
Gefahr!
Gefahr!
Lose Radmuttern. Lose Radmuttern können den An­hänger und das Zugfahrzeug zum Schleudern bringen, dies kann zu Un­fällen mit Personenschaden führen.
Ziehen Sie nach den ersten 50 km, nach einem Radwechsel, die Rad­muttern noch einmal an. Überprü­fen Sie die Radmuttern auf festen Sitz nach den Wartungsarbeiten.
Lebensgefahr!
Fahren mit falsch hochgekurbeltem Stützrad. Das Stützrad blockiert die Bremsanla­ge. Die Bremsen reagieren nicht und der Anhänger ist in kritischen Situ­ationen komplett ungebremst. Dies kann zu Unfällen mit Personenscha­den führen.
Kurbeln Sie das Stützrad für die Fahrt komplett hoch, so dass das Stützrad nichts blockieren kann.
Gefahr!
Gefahr!
Fahren durch Tunnel und Unterfüh­rungen. Die Höhe des Anhängers wird nicht beachtet. Der Anhänger bleibt beim durchfahren von Tunneln und Unter­führungen an diesen hängen. Das kann zu Unfällen mit Personenscha­den führen.
Achten Sie bei Fahrten im Ge­spann auf dessen Gesamthöhe.
Lebensgefahr!
Abkuppeln des Anhängers ohne angezogene Handbremse und ange­legten Unterlegkeilen. Der Anhänger kann wegrollen und dabei Personen schwer verletzen.
Ziehen Sie die Handbremse an und legen Sie die Unterlegkeile an die Räder, bevor Sie den Anhän­ger abkuppeln.
Gefahr!
Gefahr!
Lebensgefahr!
Fahren ohne eingehängtem Abreiß­seil. Der Anhänger wird bei einem Versa­gen der Kupplung nicht abgebremst. Das kann zu Unfällen mit Personen­schaden führen.
Legen Sie das Abreißseil bei jeder Fahrt um die Kupplung des Zug­fahrzeugs.
Lebensgefahr!
Fahren mit nicht ordnungsgemäß ver­schlossener Heckklappe, Einstiegstür oder Sattelkammertür. Ladung kann während der Fahrt verloren gehen oder der eindringende Fahrtwind bringt den Anhänger ins Schleudern. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die Heckklappe, Einstiegstür und Sattelkammertür ordnungsgemäß verschlossen ist.
Achtung!
Gefahr!
Achtung!
Verletzungsgefahr!
Abkuppeln des Anhängers ohne heruntergekurbeltem Stützrad. Der Anhänger kippt nach unten und kann Personen verletzten.
Kurbeln Sie das Stützrad herunter, bevor Sie den Anhänger abkup­peln.
Lebensgefahr!
Lösen der Handbremse bei nicht angebrachten Unterlegkeilen. Der Anhänger kann sich unkontrol­liert in Bewegung setzen. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Sichern Sie den Anhänger mit Un­terlegkeilen, bevor Sie die Hand­bremse lösen.
Verletzungsgefahr!
Erklettern des Aufbaus. Die Person kann wegrutschen, stür­zen und sich dabei verletzen.
Klettern Sie nicht auf den Auf­baus.
28 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
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Verletzungsgefahr!
Lebensgefahr!
Bewegen eines beladenem Anhän­gers mit abgelassebem Stützrad. Das Stützrad kann die Last nicht tragen und bricht, dabei kann der Anhänger umkippen und Personen Verletzen.
Bewegen Sie nur den leeren An-
Achtung!
hänger mit abgelassenem Stütz­rad.
Sachbeschädigung!
Abkuppeln des Anhängers. Das Abreißseil oder die Elektrik wer­den nicht entfernt. Beim Wegfahren des Zugfahrzeugs werden das Seil oder das Kabel abgerissen.
Prüfen Sie, ob das Abreißseil und die Elektrik vom Zugfahrzeug
Achtung!
entfernt worden sind, bevor Sie das Zugfahrzeug vom Anhänger wegfahren.
Sachbeschädigung!
Verwendung von nicht genehmigten Ersatz- oder Zubehörteilen. Die Kolbenstange der Gasdruckfeder kann korrodieren und die Funktion ist nicht mehr gewährleistet.
Verwenden Sie nur Original Hum­baur Ersatz- und Zubehörteile.
Achtung!
Verletzungsgefahr!
Betreten der Kotflügel oder der Deichsel. Der Kotflügel oder die Deichsel kann das Gewicht nicht halten und bricht. Die Person kann stürzen und sich verletzen.
Achtung!
Beladen und Entladen
Betreten Sie nicht die Kotflügel oder die Deichsel.
Gefahr!
Achtung!
Achtung!
Rutsch-
gefahr!
Ladungssicherung
Anhänger wird auf lockerem Unter­grund beladen. Räder bzw. Heckklappe sinkt im Untergrund ein. Der Anhänger gerät in Schieflage und kann kippen. Dies kann zu Unfällen mit Personenscha­den führen.
Beladen Sie den Anhänger nur auf festem Untergrund.
Lebensgefahr!
Beladen und Entladen des Anhängers in abgekuppeltem Zustand. Der Anhänger kann dabei aufschnap­pen und Personen verletzen.
Kuppeln Sie den Anhänger zum Beladen und Entladen an ein Zug­fahrzeug an.
Lebensgefahr!
Abstellen des Anhängers bei zu we­nig Abstand dahinter. Der Anhänger kann bis die volle Bremskraft wirkt 20-30 cm zurück rollen.
Achten Sie beim Abstellen auf ausreichend Platz vor und hinter dem Anhänger.
Verletzungsgefahr!
Betreten der Ladefläche bzw. Heck-
klappe mit ungeeignetem Schuh­werk. Die Ladefläche bzw. Heckklap­pe kann durch Verschmutzungen oder Nässe rutschig sein. Die Person kann wegrutschen, stürzen und sich verletzen.
Betreten Sie den Anhänger nur mit festem Schuhwerk, das über
ein ausreichendes Profil verfügt.
Lebensgefahr!
Lebensgefahr!
Fahren mit ungesicherter Ladung. Die Beladen des Anhängers bei Hanglage. Durch die Ladung verschiebt sich der Schwerpunkt und der Anhänger kann umkippen und Unfälle mit Personen­schaden verursachen.
Beladen Sie den Anhänger, wenn er parallel zum Hang steht.
Gefahr!
Gefahr!
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 29
Ladung oder Ladungsteile können he-
rausgeschleudert werden. Dies kann
den Anhänger ins Schleudern bringen
oder Personen werden von der La-
dung getroffen. Das kann zu Unfällen
mit Personenschaden führen.
Sichern Sie die Ladung vor Fahrt-
antritt.
Page 30
Lebensgefahr!
Fahren mit falscher Ladungsvertei­lung. Der Anhänger kann ins Schleudern geraten und dabei abreißen oder das Zugfahrzeug mit ins Schleudern bringen. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Gefahr!
Verteilen Sie die Ladung vor Fahrtantritt nach den geltenden nationalen Gesetzen und Vor­schriften.
Lebensgefahr!
Fahren mit nicht eingehängten und gesicherten Brust- bzw. Heckstangen. Das Pferd kann während der Fahrt hinfallen. Diese abrupte Schwer­punktänderung kann den Anhänger ins Schleudern bringen. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden
Gefahr!
Reinigung und Wartung
führen.
Prüfen Sie ob das Pferd vor Fahrt­antritt mit Brust- und Heckstan­gen gesichert ist.
Sonstiges
Beschädigungen am Anhänger durch das Pferd stellen keinen Reklamationsgrund dar.
Achtung!Achtung!Achtung!
6 Wie kupple und schließe ich den
Anhänger an mein Auto an?

6.1 Anziehen und Lösen der Handbremse

Lebensgefahr!
Lösen der Handbremse bei nicht angebrachten Unterlegkeilen. Der Anhänger kann sich unkontrol­liert in Bewegung setzen. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Sichern Sie den Anhänger mit Un-
Gefahr!
terlegkeilen, bevor Sie die Hand­bremse lösen.
Achtung!
Achtung!
Sachbeschädigung!
Reinigen des Innenraumes und der Sattelkammer. Der Innenraum und die Sattelkammer werden nach dem Reinigen nicht aus­reichend gelüftet. Dadurch können Feuchtigkeitsbedingte Schäden am Anhänger auftreten.
Stellen Sie sicher das der Anhän­ger nach dem Gebrauch oder der Reinigung austrocknen kann.
Sachbeschädigung!
Die Gasdruckfedern werden nicht regelmäßig geschmiert. Die Kolbenstange der Gasdruckfeder kann korrodieren und die Funktion ist nicht mehr gewährleistet.
Reiben Sie die Kolbenstange der Gasdruckfedern regelmäßig mit einem öligen Tuch ein.
Handbremse (Feststellbremse) mit Gasfeder
4
Handbremse (Feststellbremse) mit Gasfeder
1 Druckknopf 2 Griff 3 Gasfeder 4 Handbremshebel
1
2
3
30 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 31
Zum Anziehen der Handbremse (Feststellbremse) ziehen Sie den Handbremshebel am Griff, bis der Widerstand nachlässt und der Handbremshebel sich automatisch in die Zugrichtung weiterbewegt. Die weitere Bewegung wird durch die Gasfeder ausgeführt, bis die Bremse kom­plett angezogen ist.
Zum Lösen der Handbremse drücken Sie den Druckknopf an der Spitze des Griffs und legen gleichzeitig den Hand­bremshebel nach unten.
Handbremse (Feststellbremse) ohne Gasfeder
1
2
3
Auflaufeinrichtung - AL-KO
1 Handbremshebel 2 Griff 3 Druckknopf
1
2
3

6.2 Ein- und Ausfahren des Stützrades

Lebensgefahr!
Fahren ohne komplett hochgekur-
beltem und hochgestelltem Stützrad.
Das Stützrad kann abreißen und
weggeschleudert werden. Dabei kön-
nen Personen verletzt, getötet oder
Sachen beschädigt werden.
Kurbeln und Stellen Sie das
Gefahr!
Gefahr!
Stützrad vor Fahrtantritt komplett
hoch.
Lebensgefahr!
Fahren mit falsch hochgekurbeltem
Stützrad.
Das Stützrad blockiert die Bremsanla-
ge an der Bremsstange. Die Bremsen
reagieren nicht und der Anhänger
ist in kritischen Situationen komplett
ungebremst. Das kann zu Unfällen
mit Personenschaden führen.
Kurbeln Sie das Stützrad vor
Fahrtantritt komplett hoch, so
dass das Stützrad nichts blockie-
ren kann.
Auflaufeinrichtung - BPW
1 Handbremshebel 2 Elektrik 3 Kugelkopfkupplung
Zum Anziehen der Handbremse (Feststellbremse) ziehen Sie den Handbremshebel, bis er senkrecht nach oben steht. Erst in der senkrechten Position ist die Bremslei­stung der Feststellbremse gewährleistet.
Zum Lösen der Al-KO - Handbremse drücken Sie den Druckknopf an der Spitze des Griffs und legen gleichzei­tig den Handbremshebel nach unten.
Zum Lösen der BPW - Handbremse legen Sie den Hand­bremshebel nach unten.
Stützrad hochgekurbelt von oben aus gesehen
1
3
2
Richtig Falsch
1 Stützrad 2 Bremsstange 3 Stützrad blockiert die Bremsstange
Verletzungsgefahr!
Bewegen eines beladenem Anhän-
gers mit abgelassenem Stützrad.
Das Stützrad kann die Last nicht
tragen und bricht, dabei kann der
Anhänger umkippen und Personen
Verletzen.
Bewegen Sie nur den leeren An-
Achtung!
hänger mit abgelassenem Stütz-
rad.
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 31
Page 32

6.2.1 Das Standard-Stützrad

1
2
Standard-Stützrad
1 Kurbel 2 Hebel
Herunterstellen
1
Drehsicherung Ausführung A
1 Drehsicherung
Bei Ausführung A muss der Zapfen in die Nut der Drehsi­cherung einrutschen (Bild: Drehsicherung Ausführung A).
1
Halten Sie das Stützrad mit einer Hand fest. Lösen Sie mit der anderen Hand den Handbremshebel so weit, dass Sie das Stützrad herunterlassen können. Lassen Sie das Stützrad komplett ab und drehen Sie den Hebel wie­der zu. Kurbeln Sie das Stützrad mit der Kurbel herunter.
Hochstellen
Verletzungsgefahr!
Hochstellen des Stützrades bei abge­kuppeltem Anhänger. Der Anhänger kann dabei aufschnap­pen und Personen verletzten.
Kuppeln Sie den Anhänger an das Zugfahrzeug, bevor Sie das Stütz-
Achtung!
Halten Sie das Stützrad mit der einen Hand fest. Drehen Sie den Hebel mit der anderen Hand so weit auf, bis sich das Stützrad hochziehen lässt. Ziehen Sie das Stützrad ganz hoch und halten Sie dieses fest. Achten Sie darauf, dass das Stützrad die Bremseinrichtung nicht blockiert. Drehen Sie den Hebel wieder zu. Achten Sie darauf das die Drehsicherung einrastet. Es gibt zwei Varianten von Drehsicherungen.
rad hochstellen.
2
Drehsicherung Ausführung B
1 Nut 2 Befestigung des Rades
Bei Ausführung B muss die Befestigung des Rades in die Nut einrutschen (Bild: Drehsicherung Ausführung B).

6.2.2 Das Automatik-Stützrad

Herunterstellen
Kurbeln Sie das Automatik-Stützrad vollständig nach unten. Achten Sie darauf, dass das Automatik-Stützrad vollstän­dig ausgeklappt hat.
Stützrad ausgeklappt
32 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 33
Hochstellen
Verletzungsgefahr!
Hochstellen des Stützrades bei abge­kuppeltem Anhänger. Der Anhänger kann dabei aufschnap­pen und Personen verletzten.
Kuppeln Sie den Anhänger an das Zugfahrzeug, bevor Sie das Stütz-
Achtung!
Das Automatik-Stützrad arretiert sich während des Hoch­kurbelns automatisch in einer Ruheposition. Achten Sie beim Hochkurbeln immer darauf, dass das Stützrad nicht die Bremsstange (falls vorhanden) blo­ckiert. Kurbeln Sie das Stützrad mit der Kurbel immer komplett hoch, bis das Rad vollständig eingeklappt ist.
rad hochstellen.
3
1
AK 300
1 Sicherheitsanzeige 2 Verschleißanzeige 3 Handgriff 4 Abreißseil 5 Karabinerhaken
2
Grün
4
2
4
3
5
1
Falsch Richtig
6.3 Ankuppeln mit der Kugelkopfkupp­lung
Die Anhänger sind je nach Typ mit verschiedenen Anhän­gekupplungen ausgerüstet.
Kupplungsvarianten
1
3
EM 220 R
1 Sicherheitshebel 2 Handgriff 3 Verschleiß- und Sicherheitsanzeige 4 Abreißseil
2
4
Knott - Kugelkupplung
1 Griff 2 Griff-Entriegelung 3 Abreißseil 4 Sicherheits- und Verschleißanzeige
Ziehen Sie die Handbremse des Anhängers an. Kurbeln Sie das Stützrad herunter bis die Kugelkopf­kupplung des Anhängers höher als die Kupplungskugel des Zugfahrzeugs liegt. Fahren Sie das Zugfahrzeug vor den Anhänger, bis der Kugelkopf unter der Kupplung des Anhängers ist. Stellen Sie den Motor ab. Ziehen Sie die Handbremse des Zugfahrzeugs an. Drücken Sie den Sicherheitshebel (wenn vorhanden) und ziehen Sie den Handgriff hoch. Setzen Sie die Kugelkopfkupplung auf die Kupplungs­kugel des Zugfahrzeugs und drücken Sie den Handgriff ganz nach unten in die Ausgangsstellung zurück. Kontrollieren Sie ob die Kupplung richtig eingerastet ist, indem Sie überprüfen ob der Zeiger der Sicherheitsan­zeige auf den grünen Bereich zeigt bzw. der grüne Rand der Sicherheitsanzeige sichtbar ist.
Lebensgefahr!
Fahren ohne eingehängtem Abreiß-
seil.
Der Anhänger wird bei einem Versa-
gen der Kupplung nicht abgebremst.
Das kann zu Unfällen mit Personen-
schaden führen.
Legen Sie das Abreißseil bei jeder
Gefahr!
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 33
Fahrt um die Kupplung des Zug-
fahrzeugs.
Page 34
Legen Sie das Abreißseil um die Kupplung des Zugfahr­zeugs. Stecken Sie die Elektrik des Anhängers an die Dose Ihres Zugfahrzeugs an.
Lebensgefahr!
Fahren ohne komplett hochgekur­beltem und hochgestelltem Stützrad. Das Stützrad kann abreißen und weggeschleudert werden. Dabei kön­nen Personen verletzt, getötet oder Sachen beschädigt werden.
Kurbeln und Stellen Sie das
Gefahr!
Kurbeln und stellen Sie das Stützrad komplett hoch. Nehmen Sie die Unterlegkeile unter den Reifen weg. Lösen Sie die Handbremse des Anhängers. Der Anhänger ist nun korrekt angekuppelt und ange­schlossen.
Stützrad vor Fahrtantritt komplett hoch.

6.4 Überprüfen Sie vor Fahrtantritt

• die Funktion der Beleuchtung.
• Ist der Anhänger korrekt angekuppelt.
• Ist das Stützrad komplett hochgestellt.
• Ist die Ladung ordnungsgemäß verzurrt.
• Sind das Gesamtgewicht, die Stützlast und die Achslasten eingehalten worden. (Achtung, dass in den Fahrzeugpapieren angegebene Leergewicht, kann aufgrund von angebauten Ausrüstungs­Gegenständen abweichen).
Sachbeschädigung!
Abkuppeln des Anhängers. Das Abreißseil oder die Elektrik wer­den nicht entfernt. Beim Wegfahren des Zugfahrzeugs werden das Seil oder das Kabel abgerissen.
Prüfen Sie, ob das Abreißseil und die Elektrik vom Zugfahrzeug
Achtung!
Ziehen Sie die Handbremse des Anhängers an. Kurbeln Sie das Stützrad herunter. Ziehen Sie das Stromkabel vom Zugfahrzeug ab. Stecken Sie das Kabel in die Halterung, die sich an Ihrem Anhän­ger befindet, damit die Kontakte nicht verschmutzen. Lösen Sie das Abreißseil. Wickeln Sie das Abreißseil um die Kupplung, damit es nicht auf den Boden hängt. Ziehen Sie den Kupplungshebel hoch und kuppeln Sie den Anhänger ab. Ist der Anhänger zu schwer um die Kupplung anzuhe­ben, dann kurbeln Sie das Stützrad während des Ab­kuppelns gleichzeitig weiter herunter. Dadurch wird die Kupplung des Anhängers nach oben verlagert und ist dann höher als der Kugelkopf des Zugfahrzeugs. Legen Sie die Unterlegkeile so unter die Räder, dass der Anhänger gegen ein Wegrollen gesichert ist. Bei Hang­lage müssen die Unterlegkeile wie im Bild: Unterlegkeil zum Sichern in Hanglage angelegt werden. Nun können Sie das Zugfahrzeug wegfahren.
entfernt worden sind, bevor Sie das Zugfahrzeug vom Anhänger wegfahren.
7 Wie kupple ich den Anhänger ab
und sichere ihn?
Lebensgefahr!
Abkuppeln des Anhängers ohne angezogene Handbremse und ange­legten Unterlegkeilen. Der Anhänger kann wegrollen und dabei Personen schwer verletzen.
Ziehen Sie die Handbremse an und legen Sie die Unterlegkeile an
Gefahr!
Achtung!
die Räder, bevor Sie den Anhän­ger abkuppeln.
Verletzungsgefahr!
Abkuppeln des Anhängers ohne heruntergekurbeltem Stützrad. Der Anhänger kippt nach unten und kann Personen verletzten.
Kurbeln Sie das Stützrad herunter, bevor Sie den Anhänger abkup­peln.
Unterlegkeil zum Sichern in Hanglage
8 Wie be- und entlade ich den An-
hänger?
Lebensgefahr!
Beladen und Entladen des Anhängers in abgekuppeltem Zustand. Der Anhänger kann dabei aufschnap­pen und Personen verletzen.
Kuppeln Sie den Anhänger zum Beladen und Entladen an ein Zug-
Gefahr!
fahrzeug an.
34 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 35

8.1 Ladungsverteilung

Lebensgefahr!
Fahren mit falscher Ladungsvertei­lung. Der Anhänger kann ins Schleudern geraten und dabei abreißen oder das Zugfahrzeug mit ins Schleudern bringen. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Gefahr!
Verteilen Sie die Ladung vor Fahrtantritt nach den geltenden nationalen Gesetzen und Vor­schriften.
Falsch
Ladungsschwerpunkt zu weit vorne
Verteilen Sie die Ladung gleichmäßig und zentriert über die Ladefläche des Anhängers. Der Schwerpunkt der Ladung muss möglichst über den Achsen liegen. Des Weiteren müssen Sie alle gültigen Gesetze, des Lan­des in dem Sie unterwegs sind, bezüglich Ladungssiche­rung befolgen. Ebenso müssen Sie alle gültigen Gesetze, die es bezüglich ihres Ladegutes gibt, beachten.
Richtig
Ladungsschwerpunkt gleichmäßig über den Achsen.
Alle Räder liegen gleichmäßig auf dem Untergrund auf. Weder der Anhänger noch das Zugfahrzeug geraten in Schieflage. Die zulässige Stützlast des Zugfahrzeuges darf nicht überschritten werden. Die Angabe der ma­ximalen Stützlast des Anhängers befindet sich an der Stirnseite Ihres Anhängers. Die Angaben können auch den Fahrzeugpapieren entnommen werden, beachten Sie, dass durch angebaute Ausrüstungsgegenstände dieses Gewicht abweichen kann. Die Stützlast muss im Rahmen der erlaubten Stützlast liegen.
Der Anhänger hat eine Neigung nach vorne und das Zugfahrzeug hat eine Neigung nach hinten. Die Stütz­last ist zu hoch. Die Lenkfähigkeit ist verschlechtert. Die vordere Achse der Tandemachse des Anhängers und die hintere Achse des Zugfahrzeugs werden zu stark bean­sprucht.
Lastenverteilung zu weit hinten
Der Anhänger hat eine Neigung nach hinten und das Zugfahrzeug hat eine Neigung nach vorne. Die Stütz­last ist zu niedrig beziehungsweise negativ. Es besteht erhöhte Schleudergefahr. Die hintere Achse der Tandem­achse des Anhängers und die vordere Achse des Zug­fahrzeugs werden zu stark beansprucht.

8.2 Ladungssicherung

Lebensgefahr!
Fahren mit ungesicherter Ladung. Die Ladung oder Ladungsteile können herausgeschleudert werden. Dies kann den Anhänger ins Schleudern bringen oder Personen werden von der Ladung getroffen. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden
Gefahr!
führen.
Sichern Sie die Ladung vor Fahrt­antritt.
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 35
Page 36
Die Ladung muss ausreichend gesichert werden. Dies müssen Sie vor und während der Fahrt überprüfen. Verwenden Sie dafür die vorhandenen Verzurrmöglich­keiten.

8.4 Bedienung der Heckklappe

Lebensgefahr!
8.3 Bedienung des Anbindering mit Pa-
nikverriegelung
Die Pferdeanhänger verfügen auf beiden Außenseiten der Bordwand über je einen Anbindering mit Panikverrie­gelung.
Beispiel: Anbindering
Öffnen der Panikverriegelung
Dieser Anbindering ist in die Panikverriegelung integriert (Ausnahme: Modell SINGLE) welche im Notfall von aus­sen gelöst werden kann.
Drehen Sie dazu den vorderen äußeren Anbindering mit dem mitgelieferten Dornschlüssel oder dem Hufkratzer (Bild: Beispiel: Hufkratzer) heraus. Dadurch wird die Panikverriegelung im Innenraum gelöst.
Gefahr!
Gefahr!
Ablassen der Heckklappe. Beim Ablassen der Heckklappe werden Personen und Gegenstände verletzt bzw. beschädigt.
Prüfen Sie vor dem Ablassen der Heckklappe, dass sich keine Personen oder Gegenstände im Bereich der Heckklappe befinden.
Lebensgefahr!
Nicht gesicherte Heckklappe. Die Heckklappe wird für die Fahrt nicht ordnungsgemäß gesichert. Durch die Vibrationen während der Fahrt öffnet sich die Heckklappe und klappt selbstständig ab. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die Heckklappe geschlossen und gesichert ist.
Verletzungsgefahr!
Beispiel: Hufkratzer
Binden Sie wenn möglich das Pferd auf beiden Seiten an die Anbinderinge der Panikverriegelung.
Bringen Sie vor Fahrtantritt die Brust- und Heckstangen an (siehe Bedienung Brust- und Heckstange).
Achtung!
Achtung!
Öffnen und Schließen der Heckklap­pe. Dabei können die Finger zwischen Heckklappe und Untergrund, Heck­klappe und Aufbau sowie beim Öff­nen des Verschlusses eingequetscht werden.
Achten Sie beim Bedienen der Heckklappe darauf, dass Sie Ihre Finger nicht einquetschen.
Verletzungsgefahr!
Öffnen der Heckklappe bei bela­denem Anhänger. Die Heckklappe kann durch den Druck, der durch die Ladung auf die Heckklappe ausgeübt wird, aufsprin­gen und die Ladung kann herausfal­len.
Positionieren Sie die Ladung von der Einstiegstür aus neu und öff­nen Sie dann die Heckklappe.
36 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 37
Verletzungsgefahr!
Hecktür und Heckklappe beim CLEON
Die Heckklappe wird geöffnet ohne das im vorhinein das Windschott bzw. Windflap geöffnet wurde. Beim Öffnen der Heckklappe reißt das Verschlußseil ab und kann den Bediener treffen. Dabei kann sich die Person verletzen.
Achtung!
Öffnen Sie das Windschott bzw. Windflap, bevor Sie die Heckklap­pe öffnen.
Sachbeschädigung!
Beladen des Anhängers mit mehreren Tieren gleichzeitig. Durch die auftretenden Kräfte beim Beladen kann sich die Heckklappe verformen.
Bringen Sie die Tiere nacheinan­der in den Anhänger.
Achtung!
Auf- und Abklappen
Der CLEON verfügt über die Besonderheit einer Heck­klappe die auch als Hecktür zu öffnen geht.
Lebensgefahr!
Es werden beide Winkelhebel und der Drehtürverschluss geöffnet. Die Heckklappe hängt nur noch am Drehtürscharnier. Der Bediener kann das Gewicht der Heckklappe nicht halten und wird eingequetscht. Dies kann zu Verletzungen bis hin zum
Gefahr!
Tod führen.
Öffnen Sie entweder die Win­kelhebel ODER den Drehtürver­schluss.
1
2
3
Winkelhebel
1 Sicherungsstift 2 Sicherungsfeder 3 Griff
Halten Sie die Heckklappe beim Öffnen fest um zu ver­hindern, dass diese unkontrolliert aufspringt.
Zum Öffnen der Winkelhebel drücken Sie die Sicherungs­feder nach innen und drehen den Winkelhebel nach außen, bis der Sicherungsstift frei ist. Lassen Sie die Heckklappe nun komplett ab, bis diese vollständig auf festem Untergrund aufliegt.
Zum Schließen der Heckklappe müssen Sie die Heckklap­pe hochklappen. Drehen Sie die Winkelhebel in die Ausgangsstellung zurück. Achten Sie darauf, dass die Sicherungsfeder geschlossen ist.
1
2
6
CLEON - Hecktür
1 Winkelhebel 2 Hecktürsicherung 3 Hecktürscharnier 4 Hecktür (dreh- und schwenkbar) 5 Gasdruckdämpfer 6 Federriegel
Zum Öffnen und Schliessen der Heckklappe wird wie bei den anderen Modellen vorgegangen.
5
4
3
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 37
Page 38
Zum Öffnen der Hecktür muss der linke Winkelhebel und der Drehtürverschluss am Heck des Anhängers geöffnet werden.
1
2
Drehtürverschluss geschlossen und geöffnet
1 Haltebolzen 2 Sicherungsstift
Schwenken Sie die Heckklappe auf.
Zum Schließen der Heckklappe schwenken Sie diese zu. Schließen Sie den linken Winkelhebel und den Drehtür­verschluss.
1
2

8.5 Bedienung der Einstiegstür

Lebensgefahr!
Nicht gesicherte Einstiegstür. Die Einstiegstür wird für die Fahrt nicht ordnungsgemäß gesichert. Durch die Vibrationen während der Fahrt öffnet sich die Einstiegstür. Das kann zu Unfällen mit Personenscha­den führen.
Gefahr!
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die Einstiegstür geschlossen und gesichert ist.
Achtung!
Achtung!
Verletzungsgefahr!
Öffnen der Einstiegstür bei bela­denem Anhänger. Die Einstiegstür kann durch den Druck, der durch die Ladung auf die Einstiegstür ausgeübt wird, aufsprin­gen und die Ladung kann herausfal­len.
Positionieren Sie die Ladung von der Hecktür/Heckklappe aus neu und öffnen Sie danach die Ein­stiegstür.
Verletzungsgefahr!
Betreten oder Verlassen des Anhän­gers über die Einstiegstür. Beim Betreten des Anhängers über die Einstiegstür kann sich eine Person den Kopf stoßen.
Achten Sie beim Betreten des Anhängers über die Einstiegstür darauf, dass Sie sich ihren Kopf nicht stoßen.
1
Achtung!
Achtung!
Verletzungsgefahr!
Öffnen und Schließen der Einstiegs­tür. Dabei können die Finger zwischen Einstiegstür und Aufbau sowie beim Öffnen des Verschlusses einge­quetscht werden.
Achten Sie beim Bedienen der Einstiegstür darauf, dass Sie Ihre Finger nicht einquetschen.
Verletzungsgefahr!
Öffnen der Einstiegstür. Beim Öffnen der Einstiegstür wer­den Personen verletzt oder Sachen beschädigt.
Achten Sie beim Öffnen der Ein­stiegstür darauf, dass sich keine Personen oder Gegenstände im Schwenkbereich der Einstiegstür befinden.
2
Beispiel: XANTHOS AERO - Einstiegstür
1 Einstiegstür 2 Griff
38 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 39
Öffnen und Schließen
Einstiegstür beim CLEON
1
2
Einstiegstür - Türgriff (außen)
1 Sicherungsschloss 2 Griff
Einstiegstür - Pilzgriff (innen)
Öffnen und Schließen von Außen
Zum Öffnen der Einstiegstür schließen Sie das Schloss des Türgriffes auf. Drehen Sie den Türgriff um 90° gegen den Uhrzeigersinn. Öffnen Sie die Einstiegstür. Bei man­chen Modellen können Sie die Einstiegstür über einen Türfeststeller gegen ein selbständiges Schließen sichern.
Zum Schließen der Einstiegstür von außen schließen Sie diese und drehen den Handgriff um 90° im Uhrzeiger­sinn. Schließen Sie das Schloss des Türgriffes vor Fahrtan­tritt ab.
Öffnen und Schliessen von Innen
Schliessen Sie das Schloss des Türgriffes von aussen auf. Drehen Sie den Pilzgriff (innen) um 90° im Uhrzeigersinn. Prüfen Sie das sich keine Person im Bereich der Einstiegs­tür befindet, bevor sie diese vollständig aufschwenken.
Zum Schließen von innen drehen Sie den Pilzgriff um 90° gegen den Uhrzeigersinn bis die Einstiegstür verschlos­sen ist. Schließen Sie den Handgriff der Einstiegstür vor Fahrtantritt von außen ab.
1
2
3
4
5
7
CLEON - Einstiegstür (geschlossen)
6
1 Ausstellklappe 2 Ausstellfenster 3 Griff für Ausstellklappe 4 Winkelhebel der Ausstellklappe 5 Winkelhebel der Einstiegstür 6 Einstiegstür 7 Türfeststeller
Zum Öffnen der Einstiegstür öffnen Sie die Winkelhebel der Ausstellklappe. Klappen Sie mit Hilfe des Griffes die Ausstellklappe nach oben hin auf. Öffnen Sie die Winkel­hebel der Einstiegstür. Nun kann die Einstiegstür geöff­net und mit Hilfe des Türfeststellers gegen ein selbststän­diges Schließen gesichert werden.
Schließen Sie die Einstiegstür. Schliessen Sie die Winkelhebel und achten Sie darauf das die Sicherungsfeder geschlossen ist. Ziehen Sie die Ausstellklappe am Verschlussseil herunter und schließen Sie die Ausstellklappt. Schließen Sie die Winkelhebel der Austellklappe und achten Sie darauf das die Sicherungsfeder geschlossen ist.
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 39
Page 40

8.6 Bedienung der Innenbeleuchtung

Verletzungsgefahr!
Die Pferdeanhänger sind Serienmäßig mit einer Innenbe­leuchtung ausgestattet. Die Innenbeleuchtung befindet sich im vorderen Deckenbereich des Pferdeanhängers.
1
2
Beispiel: Zephir AERO - Innenbeleuchtung
1 Leuchte 2 Schalter
Die Innebeleuchtung kann manuell ein- und ausgeschal­tet werden.

8.7 Bedienung der Sattelkammer

Die Anhänger ATIS, PEGASUS, MAXIMUS, BALIOS AERO, XANTHOS AERO, ZEPHIR und ZEPHIR AERO verfügen serienmäßig über eine Sattelkammer.
Achtung!
4
Öffnen der Sattelkammertür bei bela­denem Anhänger. Durch verrutschte Ladung in der Sat­telkammer kann die Sattelkammertür durch den Druck aufspringen und die Ladung kann herausfallen.
Halten Sie die Sattelkammertür beim Öffnen fest und öffnen Sie die Sattelkammertür sehr vorsich­tig. Achten Sie darauf das sich kei­ne Personen im Schwenkbereich der Sattelkammertür befinden.
1
2
3
Gefahr!
Achtung!
Lebensgefahr!
Nicht verschlossene Sattelkammertür. Die Sattelkammertür wird für die Fahrt nicht ordnungsgemäß ver­schlossen. Durch die Vibrationen während der Fahrt öffnet sich die Sattelkammertür und Ladung fällt heraus. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die Sattelkammertür geschlossen ist.
Verletzungsgefahr!
Öffnen und Schließen der Sattelkam­mertür. Dabei können die Finger zwischen Sattelkammertür und Aufbau sowie beim Öffnen des Verschlusses einge­quetscht werden.
Achten Sie beim Bedienen der Sattelkammertür darauf, dass Sie Ihre Finger nicht einquetschen.
Beispiel: Xanthos - Sattelkammer
1 Sattelhalter 2 Trensenhalter 3 Universalhaken 4 Sattelkammerbeleuchtung (Zubehör)
Öffnen und Schließen
1
2
Türgriff - Sattelkammertür
1 Sicherungsschloss 2 Griff
Zum Öffnen der Sattelkammertür schließen Sie das Schloss des Türgriffes auf. Drehen Sie den Handgriff um 90° gegen den Uhrzeiger­sinn. Achten Sie darauf, dass das Öffnen der Sattelkam­mertür durch die Gasdruckfeder unterstützt und kann schwungvoll aufgehen.
40 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 41
Zum Schließen der Sattelkammertür drehen Sie den Tür­griff um 90° im Uhrzeigersinn. Schließen Sie das Schloss des Türgriffes vor Fahrtantritt ab.
Ein- und Ausfahren des Sattelhalters
Die Halterung der Heckstange ist dreifach verstellbar und kann an das zu transportierende Pferd angepasst werden. Die Bruststangen verfügen über eine Panikver­riegelung (Ausnahme: Modell SINGLE), welche im Notfall von außen gelöst werden kann (siehe Bedienung des Anbindering mit Panikverriegelung).
Die Modelle PEGASUS und MAXIMUS verfügen serien­mäßig über einen ausziehbaren Sattelhalter.
1
4
3
Sattelhalter (ausziehbar)
1 Sattelhalter 2 Griff 3 Flügelschraube zur Höhenverstellung 4 Verstellhebel
Ziehen Sie den Sattelhalter mit Hilfe des Griffes ganz heraus, bis dieser in der Arretierung einrastet. Zum Einfahren des Sattelhalters schieben Sie diesen mit Hilfe des Griffes vollständig ein, bis dieser in der Arretie­rung einrastet. Zum Verstellen des Sattelhalters lösen Sie den Verstellhebel. Nun können Sie den Sattelhalter so verstellen, dass weder dieser noch Teile des Anhängers beim Aus- und Einfahren beschädigt werden. Zusätzlich können Sie den Sattelhalter mit Hilfe der Flügelschraube in der Höhe verstellen.
2
8.8 Bedienung der Brust- und Heckstan­gen
Einhängen und Entfernen
1
4
Brust- und Heckstange
1 Verriegelung 2 Sicherung 3 Brust- und Heckstange 4 Haken
3
2
4
3
1
2
Beispiel: ZEPHIR - Brust- und Heckstange
1 Haken 2 Sicherung 3 Verriegelung 4 Brust- und Heckstange
Hängen Sie den Haken der Brust- und Heckstange in die Halterung der Mitteltrennwand ein. Hängen Sie die Verriegelung in die Halterung der Seitenwand ein. Sichern Sie die Verriegelung mit der Sicherung.
Lebensgefahr!
Fahren mit nicht eingehängten und gesicherten Brust- bzw. Heckstangen. Das Pferd kann während der Fahrt hinfallen oder sich durch herumflie­gende Stangen erschrecken. Diese abrupte Schwerpunktänderung kann den Anhänger ins Schleudern
Gefahr!
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 41
bringen. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die Brust- und Heckstangen einge­hängt und gesichert sind.
Verriegelung - gesichert
1 Verriegelung 2 Sicherung
1
2
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Zum Lösen der Brust- und Heckstange entfernen Sie die Sicherung von der Verriegelung. Entfernen Sie die Verriegelung an der Seitenwand. Entfernen Sie den Haken der Brust- und Heckstange aus der Mitteltrennwand.

8.9 Bedienung der Mitteltrennwand

Zum Entfernen der Mitteltrennwand müssen Sie zusätz­lich die Bruststangen entfernen. Schwenken Sie die Mit­teltrennwand in Fahrtrichtung nach links. Nun können Sie die Mittelrennwand aus der vorderen Befestigung heben und entfernen. Bringen Sie vor Fahrtantritt die Mitteltrennwand an und sichern diese mit dem dafür vorgesehenen Verriegelungshebel.
Gefahr!
Gefahr!
Lebensgefahr!
Fahren ohne angebrachte Mittel­trennwand. Das Tier ist ungesichert und kann im Anhänger umhergeschleudert wer­den. Dadurch kann der Anhänger ins Schleudern geraten. Das kann zu Un­fällen mit Personenschaden führen.
Prüfen sie vor Fahrtantritt, ob die Mitteltrennwand angebracht ist.
Lebensgefahr!
Fahren mit versetzter Mitteltrenn­wand. Die Mitteltrennwand ist nicht gesi­chert und erfüllt damit nicht ihren Zweck. Die Ladung kann im Anhän­ger umhergeschleudert werden. Das kann zu Unfällen mit Personenscha­den führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die Mitteltrennwand angebracht ist.
Mitteltrennwand beim CLEON
1
3
Mitteltrennwand Cleon
1 Bruststange 2 Heckstange 3 Mitteltrennwand
Die Mitteltrennwand beim CLEON kann nicht entfernt werden. Zum Schwenken der Mitteltrennwand entfernen Sie die Heckstangen. Der hintere Teil der Mitteltrenn­wand kann in die gewünschte Richtung schwenken. Vor Fahrtantritt müssen alle Brust- und Heckstangen angebracht werden.
2
1
3
Verriegelung der Mitteltrennwand (geschlossen)
1 Mitteltrennwand 2 Verriegelung (geschlossen) 3 Heckstange
Zum Schwenken der Mitteltrennwand hängen Sie die Heckstangen aus der Mitteltrennwand aus. Legen Sie den Verriegelungshebel der Mitteltrennwand um. He­ben Sie das hintere Ende der Mitteltrennwand an und schwenken dieses auf die gewünschte Seite.
2

8.10 Bedienung des Windschotts

Lebensgefahr!
Fahren mit geöffnetem Windschott. Ladungsteile können während der Fahrt verloren gehen oder der Anhän­ger gerät durch eindringenden Wind ins Schleudern. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob das
Gefahr!
Windschott geschlossen ist.
42 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 43
1
Lebensgefahr!
Fahren mit geschlossenem aber nicht
2
3
Gefahr!
gesichertem Windflap. Das Windflap kann sich während der Fahrt selbstständig öffnen. Dadurch kann Ladung verloren gehen. Das kann zu Unfällen mit Personenscha­den führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob das Windflap geschlossen und gesi­chert ist.
1
Beispiel: Balios - Windschott (geschlossen)
1 Polydach 2 Windschott 3 Gummizugverschluss
Zum Öffnen des Windschotts ziehen Sie die Gummizug­verschlüsse nach unten und lösen diese von den Rund­knöpfen. Gehen Sie dabei von außen nach innen vor, damit das Windschott gleichmäßig aufgezogen wird.
Zum Schließen des Windschotts gehen Sie von innen nach außen vor. Ziehen Sie die Gummizugverschlüsse soweit nach unten, bis Sie diese an den Rundknöpfen einhängen können. Achten Sie darauf, dass das Wind­schott innerhalb des Polydaches liegt, da ansonsten die Funktion nicht gewährleistet ist.
8.11 Bedienung des Windflaps
Lebensgefahr!
Fahren mit geöffnetem Windflap. Ladungsteile können während der Fahrt verloren gehen oder der Anhän­ger gerät durch eindringenden Wind ins Schleudern. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob das
Gefahr!
Windflap geschlossen und gesi­chert ist.
2
Windflap (geschlossen)
1 Windflap 2 Gummizugverschluss
Beispiel: Pegasus - Windflap (geöffnet)
Zum Öffnen des Windflaps ziehen Sie den Gummi­zugverschluss nach unten und lösen diesen von dem Rundknopf. Nun können Sie das Windflap nach oben hin öffnen. Zum Schließen des Windschotts ziehen Sie den Gummi­zugverschluss soweit nach unten, bis Sie diesen an dem Rundknopf einhängen können. Dadurch ist das Windflap ordnungsgemäß geschlossen und gesichert.
Lebensgefahr!
Bei Fahrten mit geöffnetem Windflap erhöht sich die Gesamthöhe. Beim Durchfahren von Tunneln oder Unterführungen kann das Windflap abgerissen werden. Das kann zu Un­fällen mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob das
Gefahr!
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 43
Windflap geschlossen und gesi­chert ist.
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8.12 Bedienung des Ausstellfensters

1
2
3
Beispiel: XANTHOS AERO - Ausstellfenster (geschlossen)
1 Ausstellfenster 2 Griff 3 Sicherheitsstab
Die Ausstellfenster der Pferdeanhänger können in fünf verschiedene Positionen eingestellt werden:
• Komplett geöffnet,
• In Fahrtrichtung nach vorne geöffnet,
• In Fahrtrichtung nach hinten geöffnet,
• Nach oben hin geöffnet,
• Nach unten hin geöffnet.
Stellen Sie das Ausstellfenster entsprechend der Tempe­ratur und der gewünschten Belüftung ein. Drücken Sie dazu das Ausstellfenster an der entsprechenden Seite auf.
8.11.1 Belüftungsstellungen
Leichter Luftzug im Innenraum
Für ein Belüften und Entlüften mit einem leichten Luftzug während der Fahrt, z.B. an sehr heißen Tagen, ermöglicht die Stellung des Ausstellfensters, wie in Bild Leichter Luftzug im Innenraum, einen leichten Luftzug im Innenraum des Anhängers.
Ausstellfenster-Stellungen - Anhänger abgestellt
Abgestellte Anhänger können mit der Stellung des Aus­stellfensters, wie in Bild Ausstellfenster-Stellung - Anhän- ger abgestellt, ebenfalls belüftet oder entlüftet werden. Hierbei kann aber z.B. Regen in den Innenraum dringen.
Kein Luftzug im Innenraum
Für ein Luftzug freies Belüften und Entlüften während der Fahrt eignet sich die Stellung des Ausstellfensters, wie in Bild Kein Luftzug im Innenraum dargestell. Hierbei dringt kein Fahrtwind in den Innenraum des Anhängers.
8.13 Bedienung der Kutschenausführung
Lebensgefahr!
Transportieren einer Kutsche bei nicht beladenem Anhänger. Die Stützlast wird überschritten und der Anhänger kann ins Schleudern geraten. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Eine Kutsche darf nur bei be-
Gefahr!
ladenem Anhänger und einge­haltener Stützlast transportiert werden.
44 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 45
Gefahr!
Lebensgefahr!
Die Auffahrschienen werden für die Fahrt nicht ordnungsgemäß gesi­chert. Die Auffahrschienen können wäh­rend der Fahrt verloren gehen. Das kann zu Unfällen mit Personenscha­den führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die die Auffahrschienen gesichert sind.
Lebensgefahr!
Zum Beladen einer Kutsche müssen Sie zunächst die Standschienen auf die benötige Spurbreite der Kutsche einstellen. Die zulässige Spurbreite der Kutsche muss zwischen 650 mm und 1330 mm liegen. Anschließend können Sie die Auffahrschienen anbrin­gen.
3
Gefahr!
Gefahr!
Die Kutsche wird für die Fahrt nicht ordnungsgemäß gesichert. Die Kutsche oder Teile der Kutsche können verloren gehen. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die die Kutsche und Teile der Kutsche gesichert sind.
Lebensgefahr!
Fahren mit über- bzw. unterschrit­tener Stützlast und/oder zu hohen Achslasten. Der Anhänger kann ins Schleudern geraten. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Achten Sie bei Fahrten mit bzw. ohne Kutsche darauf, dass die zulässige Stützlast nicht über­bzw. unterschritten wird und die Achslasten eingehalten werden.
2
1
Beispiel: CARRUS - Kutschenträger
1 Einsteckbohrung für die Auffahrschiene 2 Zapfen der Auffahrschiene 3 Gummizugverschluss
Entfernen Sie dazu die Gummizugverschlüsse an der Halterung der Auffahrschienen, damit Sie diese entneh­men können. Stecken Sie den Zapfen der Auffahrschiene in die Ein­steckbohrung an der Standschiene, damit sie gegen ein mögliches wegrutschen gesichert sind. Nun können Sie eine Kutsche beladen. Platzieren Sie die Kutsche mittig über der Zugdeichsel. Stellen Sie die Kutschenanschlä­ge, welche durch Sechskantschrauben verstellt werden können, auf die richtige Kutschengröße ein. Bringen Sie nach dem Beladevorgang die Auffahrschie­nen wieder in ihrer Halterung an und sichern Sie diese mit den Gummizugverschlüssen. Für den Transport muss die Feststellbremse der Kutsche (falls vorhanden) angezogen und alle vier Räder gesichert werden.

8.14 Beladen des Anhängers

5
Lebensgefahr!
Schließen der Heckklappe, der Sattel­kammertür bzw. der Einstiegstür. Die Ladung verhindert das die Heck-
1
3
4
Beispiel: ATIS - Kutschenträger
1 Auffahrschiene 2 Standschiene 3 Halterung für Auffahrschienen 4 Gummizugverschluss 5 Kutschenanschlag
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 45
2
Gefahr!
klappe, die Sattelkammertür bzw. die Einstiegstür ordnungsgemäß geschlo­ßen werden kann. Das kann zu Unfäl­len mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt ob, die Heckklappe, die Sattelkammertür und die Einstiegstür geschloßen sind.
Page 46
Lebensgefahr!
Verletzungsgefahr!
Gefahr!
Rutsch­gefahr!
Gefahr!
Festes
Schuhwerk
Beladen und Entladen des Anhängers in abgekuppeltem Zustand. Der Anhänger kann dabei aufschnap­pen und Personen verletzen.
Kuppeln Sie den Anhänger zum Beladen und Entladen an ein Zug­fahrzeug an
Verletzungsgefahr!
Betreten der Ladefläche mit ungeeig­netem Schuhwerk. Die Ladefläche kann durch Ver­schmutzungen oder Nässe rutschig sein. Die Person kann sich verletzen.
Betreten Sie den Anhänger nur mit festen Schuhen, welche über ein ausreichendes Profil verfügen.
Verletzungsgefahr!
Betreten und Verlassen der Ladeflä­che. Man kann beim Betreten und Ver­lassen der Ladefläche leicht stolpern, da die Ladefläche nicht über Hilfen zum Betreten und Verlassen verfügt. Falsches Schuhwerk begünstigt das Stolpern noch zusätzlich. Die Person kann sich verletzen.
Betreten Sie den Anhänger nur mit festem Schuhwerk, das über ein ausreichendes Profil verfügt. Betreten Sie den Anhänger nicht hastig, sondern vorsichtig.
Betreten der Ladefläche mit ungeeig­netem Schuhwerk. Die Ladefläche kann durch Ver­schmutzungen oder Nässe rutschig sein. Die Person kann sich verletzen.
Betreten Sie den Anhänger nur mit festen Schuhen, die über ein
Rutsch-
ausreichendes Profil verfügen.
gefahr!
Verletzungsgefahr!
Betreten und Verlassen der Ladeflä­che. Man kann beim Betreten und Ver­lassen der Ladefläche leicht stolpern, da die Ladefläche nicht über Hilfen
Gefahr!
Festes
zum Betreten und Verlassen verfügt. Falsches Schuhwerk begünstigt das Stolpern noch zusätzlich. Die Person kann sich verletzen.
Betreten Sie den Anhänger nur mit festem Schuhwerk, das über ein ausreichendes Profil verfügt. Betreten Sie den Anhänger nicht hastig, sondern vorsichtig.
Schuhwerk
Entladen Sie den Anhänger.
9 Wie pflege ich den Anhänger?
Sachbeschädigung!
Beim Reinigen mit einem Hochdruck-
reiniger. Beladen Sie den Anhänger. Sorgen Sie für eine korrekte Ladungsverteilung und Sicherung. Beachten Sie das zulässige Gesamtgewicht des Anhän­gers.
Achtung!
Durch zu geringem Abstand, zu
hohem Druck oder zu hoher Tempe-
ratur kann der Anhänger beschädigt
werden.
Halten Sie die im nächsten Absatz
angegebenen Werte ein.

8.15 Entladen des Anhängers

Lebensgefahr!
Beladen und Entladen des Anhängers in abgekuppeltem Zustand. Der Anhänger kann dabei aufschnap­pen und Personen verletzen.
Kuppeln Sie den Anhänger zum Beladen und Entladen an ein Zug-
Gefahr!
46 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
fahrzeug an.
Page 47
Sachbeschädigung!
Reinigen des Innenraums und der Sattelkammer. Der Innenraum und die Sattelkammer werden nach dem Reinigen nicht aus­reichend gelüftet. Dadurch können Feuchtigkeitsbedingte Schäden am Anhänger auftreten.
Achtung!
Kontrollieren Sie, ob die Schmierstellen bis zum Fet­taustritt abgeschmiert sind. Wenn nicht, schmieren Sie diese. Beachten Sie bei der Reinigung des Anhängers mit einem Hochdruckreiniger, dass dieser mit einem max. Druck von 50 bar betrieben werden darf. Achten Sie darauf, dass die Wassertemperatur einen Höchstwert von 80° C nicht überschreitet. Halten Sie dabei einen Mindestabstand von 70 cm ein.
Beachten Sie, dass folgende Teile nicht direkt angestrahlt werden dürfen:
• alle Teile der Elektrik,
• die Reifen,
• die Kupplung,
• das Typenschild.
Verwenden Sie keine scheuernden, Säure enthaltenden oder Lauge enthaltenden Reinigungsmittel, da diese die Oberflächenbeschichtung zerstören können. Reinigen Sie nach Fahrten auf Straßen, auf denen Salz gestreut wurde, bzw. nach dem Transport von Dünge­mitteln oder anderen säurehaltigen oder salzhaltigen Substanzen den Anhänger sorgfältig mit einem Hoch­druckreiniger. Säuren, Salze und bestimmte Chemikalien können ansonsten die Oberflächenbeschichtung der Teile angreifen und die Wirkung der Beschichtung zerstören.
Stellen Sie sicher das der Anhän­ger nach dem Gebrauch oder der Reinigung austrocknen kann.
Reinigen Sie die Kugelkopfkupplung auch von unten. Wischen Sie die Kupplungsschale mit einem feuchten Tuch aus. Entfernen Sie Verunreinigungen wie Gras­halme, Blätter oder kleine Äste, die sich in der Feder oder den Zwischenräumen verfangen haben. Verunreini­gungen können das Einrasten der Kupplung verhindern!
Besonderheiten Aluminium-Oberflächen
Um starke Verschmutzungen zu entfernen und den Aluminiumglanz zu erhalten, benutzen Sie den Original Humbaur-Aluminium- und Planenreiniger oder gleich­wertige Reinigungsmittel.
Besonderheiten verzinkter Teile
Verzinkte Teile verlieren mit der Zeit ihren Glanz. Dieser Effekt ist erwünscht, da die Rostschutzwirkung einer Verzinkung erst im oxidierten Zustand wirkt.

10 Wie warte ich den Anhänger?

10.1 Wartungsregelungen

Zur Wartung gehören regelmäßige Kontrollen einzel­ner Komponenten und ein entsprechendes Handeln aufgrund der Kontrolle. Auch das Schmieren einzelner Komponenten ist eine regelmäßige Wartungsarbeit. Der Rhythmus ist dem Benutzungsverhalten anzupassen. Die folgenden Angaben beziehen sich auf eine gewöhn­liche Benutzung des Anhängers mit maximal 10.000 gefahrenen km pro Jahr. Anleitungen dazu finden Sie in den nachfolgenden Unterkapiteln.
Wartungsarbeiten
Reinigung der Kugelkopfkupplung
2
1
3
Kugelkopfkupplung von unten
1 Feder
4
Kontrolle Reifendruck x x
Radmuttern auf festen Sitz prüfen
Reifenverschleiß x
Kupplung überprüfen x
Schmierarbeiten x
Sämtliche Befestigungsschrauben auf festen Sitz prüfen
Tabelle: Wartungsarbeiten
nach den
x x
500 km oder
ersten 50 km
1x im Monat
alle 3 Monate
2000 km oder
alle 6 Monate
5000 km oder
x
2 Zwischenräume 3 Sicherheitsmechanismus 4 Kupplungsschale
Alle weiteren Wartungsarbeiten müssen regelmäßig alle 6 Monate von einem Fachmann durchgeführt werden. Fettspezifikation: Mehrzweckfett nach DIN 51825 vom Typ K mit einem Einsatzbereich von -30° C bis +120° C.
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 47
Page 48
Festigkeits-
klasse
Gewinde
(metrisch)
8.8 10.9 8.8 10.9
Gewinde
(metrisch)
Anziehdreh-
moment (Nm)
M 5 5,5 8,1 M 20 425 610
M 6 9,6 14 M 20x 1,5 475 980
M 8 23 34 M 22 580 820
M 8x1 25 37 M 22x1,5 630 900
M 10 46 67 M 24 730 1050
M 10x1,25 49 71 M 24x2 800 1150
M 12 79 115 M 27 1100 1550
M 12x1,5 83 120 M 27x2 1150 1650
M 14 125 185 M 30 1400 2000
M 14x1,5 135 200 M 30x2 1500 2150
M 16 195 290 M 36 2450 3500
M 16x1,5 210 310 M 36x2 2650 3780
M 18 300 430 M 42 3930 5600
Tabelle: Anziehdrehmomente
Festigkeits-
klasse
Anziehdreh-
moment (Nm)

10.2 Wartungsliste für den Fachmann

• Bremsanlage,
• Radlager,
• Achse,
• Reifen,
• Zugdeichsel / Auflaufeinrichtung,
• Elektrische Einrichtungen,
• Sicherungsseil, Abreißseil,
• Zurrpunkte,
• Radstoßdämpfer,
• Gasdruckfedern,
• Stützrad,
• Aufbauten,
• Reibbeläge,
• Zubehör (falls vorhanden).
Reifenbezeichnung Reifendruck in bar
175/70 R13
155/80 R13 3
155 R13 RF 3,4
185 R14 C
185/65 R14
195/65 R14
185/60 R15
195/65 R15
185/65 R15
Tabelle: Reifendruck
3
4,5
3
3
3
3
3
10.4 Prüfen des Kupplungs verschleißes
AK 300
4
3
2
1
6
5
AK 300 - Kugelkopfkupplung
1 Sicherheitsanzeige 2 Kugelkopfkupplung 3 Verschleißanzeige 4 Handgriff geschlossen 5 Abreißseil 6 Karabinerhaken
1
2
4
3

10.3 Kontrollieren der Reifen

Kontrollieren Sie den Reifendruck und die Profiltiefe. Entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle den richtigen Reifendruck für die Bereifung Ihres Anhängers. Sollte Ihr verwendeter Reifen nicht in der Tabelle aufgelistet sein, wenden Sie sich bitte an den Reifenhersteller.
48 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
AK 300 - Verschleißanzeige
1 Rot 2 Grün 3 Rot 4 Grün Kontrollieren Sie die Verschleißanzeige der Kugelkopf­kupplung (Bild: AK 300 - Kugelkopfkupplung). Wenn der Anhänger angehängt ist, muss der grüne Be­reich sichtbar sein. Ist dieser nicht mehr sichtbar, sondern nur noch der rote Bereich, dann müssen Sie die Kupp­lung von einem Fachmann überprüfen lassen.
Page 49
EM 220R
EM 220R - Verschleißanzeige
1
Knott - Kugelkupplung
1 Sicherheits- und Verschleißanzeige
Kontrollieren Sie die Verschleißanzeige der Kugel­kopfkupplung (Bild: EM 220R - Verschleißanzeige und Knott-Kugelkupplung). Wenn der Anhänger angehängt ist, muss der Pfeil auf den grünen Bereich zeigen. Ist dies nicht der Fall, ist der Anhänger entweder nicht richtig angekuppelt oder die Kupplung verschlissen. Kontrollie­ren Sie die Kupplung auf Verschmutzung und kuppeln Sie den Anhänger erneut an. Ist die Verschleißanzeige immer noch nicht im grünen Bereich, müssen Sie die Kupplung von einem Fachmann überprüfen lassen.

10.5 Schmieren und Ölen der Kupplung

Bevor Sie Ölen und Schmieren, reinigen Sie die zu öl­enden und zu schmierenden Stellen mit einem sauberen Lappen.
EM 220R
1
EM 220R - Schmierstellen
1 Ölstellen
Schmieren Sie die Kupplung mit handelsüblichen Maschi­nenöl, indem Sie das Öl in den Spalt am Griff der Kupp­lung (Bild: EM 220R - Schmierstellen) einfüllen. Wischen Sie überschüssiges Öl mit einem Lappen ab, damit es nicht in die Umwelt gerät. Schmieren Sie alle beweglichen Teile der Kupplung sowie die Kupplungsschale mit Mehrzweckfett ein.
Knott-Kugelkupplung
Alle beweglichen Teile der Kugelkupplung (außer der Kugelkopf-Aufnahme) mit handelsüblichem Maschinen­fett schmieren. Bei der Verwendung einer Stabilisierungs­kupplung/Anti-Schlinger-Kupplung den Kugelkopf und die Kugelkopf-Aufnahme nicht schmieren.

10.6 Schmieren der Bremsanlage

Bevor Sie schmieren, reinigen Sie die zu schmierenden Stellen mit einem sauberen Lappen. Bei der Bremsanlage gibt es drei Bereiche an denen sich Schmierstellen befinden.
Auflaufeinrichtung
AK 300
1
1
2
AK 300 - Schmierstellen
1 Ölstellen
Schmieren Sie die Kupplung mit einm handelsüblichen Maschinenöl an den dargestellten Stelle (Bild: AK 300 -
Schmierstellen
1 Schmiernippel
2 Handbemshebel Schmierstellen) ölen. Es genügen einige Tropfen Öl. Wischen Sie überschüs­siges Öl mit einem Lappen ab, damit es nicht in die Umwelt gerät.
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 49
Page 50
Verwenden Sie zum Schmieren ein handelsübliches Mehrzweckfett. Schmieren Sie die Auflaufeinrichtung mit einer Fettpresse über die Schmiernippel (Bild: EM 220R - Schmierstellen). Ölen Sie bei der Knorr-Auflaufeinrichtung die beweg­lichen Bauteile des Handbremshebels.
Umlenkhebel der Handbremse
Dieser befindet sich an der Unterseite des Anhängers, im vorderen Bereich. Wenn Sie zum befestigten Ende des Abreißseils gehen, finden Sie an diesem Ende den Umlenkhebel der Handbremse (Bild: Umlenkhebel Hand- bremse (Ansicht: Unterseite des Anhängers)).
1
Sie müssen die im Bild Tandemausgleich von der Unter­seite des Anhängers gesehen dargestellten Schmier- und
Ölstellen mit einem handelsüblichen Mehrzweckfett bzw. Öl schmieren. Durch Anziehen und Lösen der Handbrem­se wird das Schmierfett eingearbeitet.

10.7 Schmieren und Ölen des Stützrades

Bevor Sie Ölen und Schmieren, reinigen Sie die zu öl­enden und zu schmierenden Stellen mit einem sauberen Lappen.
1
2
Umlenkhebel Handbremse (Ansicht: Unterseite des Anhängers)
1 Abreißseil 2 Schmiernippel
Schmieren Sie den Umlenkhebel der Handbremse über den Schmiernippel mit einem handelsüblichen Mehr­zweckfett.
Tandemausgleich
Der Tandemausgleich befindet sich an der Unterseite des Anhängers mittig.
1
Stützrad
1 Zylinder
Schmieren Sie den ausgefahrenen Zylinder (Bild: Stütz- rad) mit einem handelsüblichen Mehrzweckfett ein. Kurbeln Sie das Stützrad einmal komplett hoch. Kurbeln Sie das Stützrad wieder herunter. Dadurch verteilt sich das Mehrzweckfett gleichmäßig.
2
1
Stützrad - Kurbel
1 Schmiernippel 2 Spalt
Schmieren Sie das Stützrad mit einer Fettpresse über den Schmiernippel (Bild: Stützrad - Kurbel). Sollte bei ihrer Ausführung des Stützrades kein Schmiernippel vorhan-
2
Tandemausgleich (Ansicht: Unterseite des Anhängers)
1 Schmierstellen 2 Ölstellen
50 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 51
den sein, träufeln Sie handelsübliches Maschinenöl in den Spalt (Bild: Stützrad - Kurbel). Wischen Sie über­schüssiges Öl mit einem Lappen ab, damit es nicht in die Umwelt gerät.

10.8 Radwechsel

Aluminiumfelgen 120 Nm
Bevor Sie den Anhänger wieder beladen, fahren Sie die
nächste Tankstelle an und überprüfen Sie den Reifen-
druck.
Lebensgefahr!
Gefahr!
Gefahr!
Lebensgefahr!
Radwechsel mit beladenem Anhän­ger. Die Ladung verrutscht. Der Anhänger kippt. Die Ladung und der Anhänger können Personen treffen und dabei verletzen bis hin zur Todesfolge.
Bocken Sie den Anhänger nur im Leerzustand auf.
Lebensgefahr!
Die Handbremse ist zum Radwech­seln nicht angezogen. Der Anhänger gerät ins Rutschen und kippt dadurch vom Wagenheber. Eine Person wird dabei verletzt bis hin zur Todesfolge.
Ziehen Sie die Handbremse zum Radwechseln an.
Lebensgefahr!
Lose Radmuttern. Lose Radmuttern können den Anhänger und das Zufahrzeug zum Schleudern bringen, dies kann zu Unfälle mit Personenschaden führen.
Ziehen Sie nach den ersten 50 km und nach einem Radwechsel,
Gefahr!
die Radmuttern noch einmal an. Überprüfen Sie die Radmuttern auf festen Sitz nach den War-
tungsarbeiten.

10.9 Wechseln einer Glühbirne

Aufenthalt einer Person unter dem Anhänger während des Radwechsels. Der Anhänger kippt vom Wagenhe­ber oder der Wagenheber versagt. Die Person wird verletzt bis hin zum Tod.
Achten Sie darauf, das sich keine
Gefahr!
Führen Sie einen Radwechsel nur im Leerzustand des An­hängers durch. Benutzen Sie einen für das Leergewicht des Anhänger geeigneten Wagenheber. Verfügen Sie nicht über einen geeigneten Wagenheber, müssen Sie eine Fachwerkstatt aufsuchen. Kuppeln Sie den Anhän­ger ab. Ziehen Sie die Handbremse an. Sichern Sie den Anhänger gegen Wegrollen mit den Unterlegkeilen auf der Seite des Anhängers, auf der die Reifen intakt sind. Setzen Sie den Wagenheber mittig zwischen den zwei Rädern an, beachten Sie hierzu die Bedienungsanleitung des Wagenhebers. Lösen Sie die Radmuttern des zu wechselnden Rades mit einem geeigneten Drehmomentschlüssel. Entfernen Sie die Radmuttern. Wechseln Sie das Rad. Ziehen Sie die Radmuttern handfest an. Lassen Sie den Anhänger wieder herunter. Ziehen Sie die Radmuttern mit einem Drehmomentschlüssel über Kreuz an:
Stahlfelgen 90 Nm
Person unter dem Anhgänger aufhält.
Heckbeleuchtung
Begrenzungsleuchte
Kennzeichenleuchte Innenbeleuchtung
Schrauben Sie die Abdeckung der Heck-, der Begren-
zungs-, der Kennzeichen- oder der Innenbeleuchtung an
den Schrauben auf (Bild: Begrenzungsleuchte, Kenn-
zeichenleuchte, Innenbeleuchtung). Nehmen Sie die
Abdeckungen ab.
Entfernen Sie die defekte Glühbirne aus der Fassung.
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 51
Page 52
Setzen Sie die neue Glühbirne ein. Setzen Sie die Abde­ckung drauf. Schrauben Sie die Abdeckung zu.
11 Wie entsorge ich den Anhänger
oder Teile des Anhängers?
Beachten Sie die vorgeschriebene Leistung (Watt), die auf den jeweiligen Lampen angegeben ist.
Sie müssen den Anhänger oder Teile des Anhängers immer sachgerecht entsorgen. Bringen Sie den Anhänger oder Teile des Anhängers immer zur Autoverwertung. Das Fachpersonal der Autoverwertung wird diese dort sachgerecht entsorgen. Der Anhänger oder Teile des Anhängers sind nach den zum Zeitpunkt der Entsorgung aktuell geltenden nationalen Gesetzen zu entsorgen.
52 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
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12 Was muss ich bei Störungen tun?

Störung Mögliche Fehler Beheben des Fehlers
Bremsen des Anhängers beim Rückwärtsfahren.
Der Handbremshebel lässt sich nicht mehr bewegen.
Der Anhänger wird ständig gebremst.
Der Anhänger bremst nicht oder nur schlecht.
Der Anhänger bremst bereits beim Gaswegnehmen.
Handbremswirkung ist zu schwach.
Die Kupplung rastet nicht ein.
Der Anhänger hat beim Fahren einen Rechts- oder Linksdrall.
Der Anhänger gerät während der Fahrt schnell ins Schlingern.
Der Anhänger klappert während der Fahrt.
Der Anhänger quietscht während der Fahrt.
Der Anhänger qualmt während der Fahrt.
Der Anhänger ist nach dem Ankuppeln nicht in horizontaler Lage.
Die Handbremse wurde nicht gelöst. Lösen Sie die Handbremse.
Die Rückfahrsperre sperrt durch zu schnelles Rückwärtsfahren.
Die Bremsanlage ist nicht richtig geschmiert. Nach dem Schmierplan alle Schmierstellen
Die Bremsanlage ist zu straff eingestellt. Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Der Handbremshebel wurde nicht oder nicht ausreichend geschmiert.
Die Bremse ist eingefroren. Die Bremse auftauen.
Die Bremsanlage ist nicht oder nicht richtig geschmiert. Die Bremsanlage schmieren.
Die Bremsanlage wurde nicht richtig gewartet. Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf und lassen Sie die
Die Rückfahrsperre ist nicht wieder zurückgesprungen. Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Die Handbremse wurde nicht gelöst. Lösen Sie die Handbremse.
Die Bremsanlage ist zu locker eingestellt. Lassen Sie die Bremsanlage in einer Fachwerkstatt
Das Bremsgestänge hat sich festgesetzt. Lösen Sie das Bremsgestänge.
Die Bremse ist verschlissen. Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Der Stoßdämpfer der Auaufeinrichtung ist defekt. Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Die Gasfeder ist defekt. Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Die Bremse ist zu locker eingestellt. Lassen Sie die Bremsanlage in einer Fachwerkstatt
Die Kupplungsschale oder der Kopf sind verdreckt. Reinigen Sie die Teile.
Die Kupplung wurde nicht ausreichend geschmiert. Schmieren Sie die Kupplung.
Die Kugel oder die Schale ist verschlissen. Achten Sie auf die Verschleissanzeige.
Die Ladung ist nicht gleichmäßig verteilt. Verteilen Sie die Ladung gleichmäßig.
Der Reifendruck ist ungleichmäßig. Füllen Sie Luft nach oder lassen Sie Luft ab bis der
Die Ladung ist nicht ausreichend gesichert und verlagert sich langsam.
Die Größe das Zugfahrzeugs ist nicht für einen Anhänger dieser Größe und des Gewichts geeignet.
Die Bremse eines Rades ist falsch eingestellt und bremst. Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Der Reifendruck ist zu hoch. Lassen Sie den Druck aus den Reifen bis sie einen
Die gefahrene Geschwindigkeit ist für die Ladung und die Straßenverhältnisse zu hoch.
Die Einstiegstür ist nicht ordnungsgemäß geschloßen. Schließen Sie die Einstiegstür ordnungsgemäß.
Die Ladung ist nicht gesichert. Sichern Sie die Ladung.
Kabel oder Schläuche lösen sich. Fahren Sie in die nächste Fachwerkstatt.
Das Stützrad war nicht hochgekurbelt und löst sich. Kurbeln Sie das Stützrad hoch und lassen es in einer
Die Handbremse ist noch angezogen. Lösen Sie die Handbremse.
An den Schmierstellen wurde nicht ausreichend geschmiert.
Ein Radlager ist defekt. Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Die Handbremse ist noch angezogen. Lösen Sie die Handbremse.
Die Bremse blockiert ein Rad, da die Rückfahrautomatik angesprungen ist und nicht wieder zurückspringt.
Die Ladung ist ungleichmäßig verteilt. Sorgen Sie für eine gleichmäßige Verteilung.
Die Kupplungshöhe des Zugfahrzeugs ist nicht passend zu der Kupplungshöhe des Anhängers.
Das Stützrad ist noch heruntergekurbelt. Kurbeln Sie das Stützrad hoch.
Fahren Sie ein wenig vorwärts und dann langsam rückwärts.
nachschmieren.
Den Handbremshebel schmieren und dabei immer wieder versuchen ihn zu bewegen.
Bremsanlage warten.
nachstellen.
nachstellen.
Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Reifendruck gleichmäßig und vorschriftsmäßig ist.
Sichern Sie die Ladung ausreichend. Richten Sie die Ladung aus.
Verwenden Sie den Anhänger mit einem anderen Zugfahrzeug.
normalen Reifendruck haben.
Fahren Sie langsamer.
Fachwerkstatt wieder richtig befestigen.
Schmieren Sie alle Schmierstellen nach.
Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Nehmen Sie ein anderes Zugfahrzeug mit passender Kupplungshöhe.
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 53
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13 Service- und Gewährleistungsbe-
stimmungen
Die Gewährleistung beinhaltet:
Bei sachgemäßem und vorschriftsmäßigem Gebrauch des Anhängers auftretende Mängel, die konstruktionsbe­dingt oder auf Materialfehler zurückzuführen sind. Während der Gewährleistungszeit durchgeführte Repara­turen verlängern diese nicht. Der Händler ist als Vertragspartner für die Gewährlei­stung verantwortlich.
Voraussetzungen:
Die Wartungshinweise und -vorschriften des Herstellers, welche in dieser Bedienungsanleitung aufgeführt sind, müssen beachtet worden sein. Bei Reparaturen ist die Verwendung von Original-Ersatz­teilen erforderlich. Reparaturen müssen von einer Fachwerkstatt durchge­führt worden sein.
Mängel dürfen nicht zurückführbar sein auf:
Nichtbeachtung der in dieser Bedienungsanleitung auf­geführten technischen und rechtlichen Vorschriften. Unsachgemäße Benutzung des Anhängers oder fehlende Erfahrung des Nutzers. Eigenmächtige Veränderungen am Anhänger, bzw. nicht von der Humbaur GmbH freigegebene Anbauten lassen die Gewährleistung erlöschen. Nichtbeachtung der jeweiligen gesetzlichen Vorschriften.
Keine Mängel sind:
Jeder Anhänger ist ein handwerklich gefertigtes Produkt. Trotz größter Sorgfalt können bei der Montage leichte, oberflächliche Kratzer entstehen, welche auf die bestim­mungsgemäße Nutzung keinen Einfluss haben. Fertigungsbedingte Spannungsrisse in der Oberfläche (Haarrisse) lassen sich nicht vermeiden. Diese Haarrisse haben keinen Einfluß auf Stabilität bzw. Nutzung des Anhängers. Spalte zwischen Bordwand und Ladebrücke. Weiter sind Polyesterbauteile nicht zu 100% farbecht. Auch hier kann es durch UV- und Witterungseinflüsse zu Ausbleichungen kommen. Weiter ist zu beachten, dass Gummiteile allgemein durch UV-Einflüsse altern, evtl. ist auch Rissbildung sowie eine Ausbleichung der Oberfläche möglich. Mit der kathodischen Tauchlackierung (KTL) beschichtete Teile sind nicht farbecht. Sie können durch UV-Einstrah­lung ausbleichen. Verzinkte Teile sind normalerweise nicht glänzend, sondern verlieren nach kurzer Zeit ihren Glanz. Das ist kein Mangel, sondern erwünscht, da erst durch die Oxy­dierung der volle Schutz gegen ein Rosten des Metalls gewährleistet ist. Holz ist ein Naturwerkstoff. Deshalb unterliegt es trotz der unterschiedlichsten Bearbeitungs­und Beschichtungsarten natürlichen, witterungsabhän­gigen Ausdehnung, bzw. Schrumpfung, was zu Verspan­nungen führen kann. Natürliche Holzmaserungen und Unebenheiten sind für diesen Naturwerkstoff normal und können sich in der Oberfläche abzeichnen. Durch UV-Einstrahlung und Witterungseinflüsse sind Ausblei-
chungen möglich. Für die verwendeten Holzbauteile ist in der Stärke eine Fertigungstoleranz festgelegt. Abwei­chungen im Bereich der Toleranz sind nicht reklamierbar. Da die Anhänger in der Regel nicht isoliert sind, kann es bei Temperaturschwankungen zu Kondenswasserbildung unter Planen- und Polyesterabdeckungen kommen. In diesem Fall ist für eine ausreichende Belüftung zu sor­gen, um eine Schimmelbildung zu vermeiden. Auch sind die Anhänger nicht zu 100% wasserdicht. Wassereintritt an den Türen, Klappen und Fenstern ist selbst bei Ver­wendung von Gummiabdichtungen und sorgfältigster Verarbeitung möglich.
Die Gewährleistung erlischt:
Bei Nichteinhaltung der Bedienungs-, Wartungs- und Inspektionsvorschriften. Bei technischen Veränderungen des Anhängers. Bei eigenständigen An- und Aufbauten, die nicht von Humbaur freigegeben sind. Beim Überladen des Anhängers und unsachgemäßer Nutzung. Bei der Verwendung von nicht Original-Humbaur-Ersatz­teilen. Bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise auf dem Anhänger. Bei Nichteinhaltung der Serviceintervalle, auch der von Humbaur montieren Teile wie Achse, Bremse, Auflaufein­richtung, hydraulische Anlagen usw. Bei falscher Oberflächenbehandlung der verwendeten Materialien. Bei weiterer Benutzung des Anhängers, obwohl Mängel bereits bekannt und gemeldet sind und die Nutzung durch den Hersteller bis zur Reparatur untersagt wurde. Bei weiterer Nutzung des Anhängers bei bekannten Mängeln, wodurch die Reparatur unmöglich, bzw. aufwendiger oder nur durch erheblichen Mehraufwand möglich ist und die Nutzung des Anhängers gemindert wird.
Die Gewährleistung beinhaltet nicht:
Ausgaben für die laufende Wartung. Kosten, die auf normalen Verschleiß zurückzuführen sind oder auch, da der Anhänger lange Zeit nicht benutzt wurde. Fehler, die auf nicht vorschriftsmäßiger Behandlung des Anhängers zurückzuführen sind. Mängel, die auf die Verwendung von nicht Original­Humbaur-Ersatzteilen zurückzuführen sind. Mängel, die auf Folge einer Reparatur durch keine Fach­werkstatt zurückzuführen sind. Mängel die auf bauliche Veränderungen oder Montagen am Fahrzeug zurückzuführen sind. Schäden, welche auf Schnee- und Wasserlasten bei Pla­nen-, Plywood- und Polyaufbauten zurückzuführen sind. Konstruktive Änderungen behält sich der Hersteller vor.
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Sicherheitshinweis! Die Verwendung der Anhänger darf nur unter ausdrücklicher
Beachtung aller straßenverkehrsrechtlichen, berufsgenossenschaftlichen und
ladungssicherungstechnischen Vorschriften erfolgen. Für Irrtümer und Druckfehler
wird keine Haftung übernomen. Technische Anderungen vorbehalten. Printed in
Germany. Nachdruck verboten. Version 01/13.
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