Humbaur Zephir, Balios Kutsche, Pegasus, Xanthos Kutsche, Trio, Xanthos AERO, Single Alu, Balios, Zephir Kutsche, Maximus, Island 4 Alu, Single, Xanthos, Balios SPIRIT, Island 5 Alu User Manual [de]
6 Wie kupple und schließe ich den Anhänger an mein Auto an? 30
6.1 Anziehen und Lösen der Handbremse 30
6.2 Ein- und Ausfahren des Stützrades 31
6.2.1 Das Standard-Stützrad 32
6.2.2 Das Automatik-Stützrad 32
6.3 Ankuppeln mit der Kugelkopfkupplung 33
6.4 Überprüfen Sie vor Fahrtantritt 34
7 Wie kupple ich den Anhänger ab und sichere ihn? 34
8 Wie be- und entlade ich den Anhänger? 34
8.1 Ladungsverteilung 35
8.2 Ladungssicherung 35
8.3 Bedienung des Anbindering mit Panikverriegelung 36
8.4 Bedienung der Heckklappe 36
8.5 Bedienung der Einstiegstür 38
8.6 Bedienung der Innenbeleuchtung 40
8.7 Bedienung der Sattelkammer 40
8.8 Bedienung der Brust- und Heckstangen 41
8.9 Bedienung der Mitteltrennwand 42
8.10 Bedienung des Windschotts 42
8.11 Bedienung des Windflaps 43
8.12 Bedienung des Ausstellfensters 44
8.14 Beladen des Anhängers 45
8.15 Entladen des Anhängers 46
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 3
Page 4
9 Wie pflege ich den Anhänger? 46
10 Wie warte ich den Anhänger? 47
10.1 Wartungsregelungen 47
10.2 Wartungsliste für den Fachmann 48
10.3 Kontrollieren der Reifen 48
10.4 Prüfen des Kupplungs verschleißes 48
10.5 Schmieren und Ölen der Kupplung 49
10.6 Schmieren der Bremsanlage 49
10.7 Schmieren und Ölen des Stützrades 50
10.8 Radwechsel 51
10.9 Wechseln einer Glühbirne 51
11 Wie entsorge ich den Anhänger oder Teile des Anhängers? 52
12 Was muss ich bei Störungen tun? 53
13 Service- und Gewährleistungsbestimmungen 54
4 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 5
1 Identifizierung
Produktname:
ZEPHIR
Typ 1:
Typenbezeichnung: ZEPHIR
Typ 2:
Typenbezeichnung: ZEPHIR AERO
SINGLE
Typ 1:
Typenbezeichnung: SINGLE
Typ 2:
Typenbezeichnung: SINGLE ALU
SPIRIT
Typ 1:
Typenbezeichnung: SPIRIT
Typ 2:
Typenbezeichnung: SPIRIT ALU
RAPID
Typ 1:
Typenbezeichnung: RAPID
Typ 2:
Typenbezeichnung: RAPID ALU
MADERO
Typ 1:
Typenbezeichnung: MADERO
CARRUS
Typ 1:
Typenbezeichnung: CARRUS
Kutschenanhänger
Typ 1:
Typenbezeichnung: RAPID Kutsche
Typ 2:
Typenbezeichnung: ATIS Kutsche
Typ 3:
Typenbezeichnung: MADERO Kutsche
Typ 4:
Typenbezeichnung: CARRUS Kutsche
ATIS
Typ 1:
Typenbezeichnung: ATIS
PEGASUS
Typ 1:
Typenbezeichnung: PEGASUS
MAXIMUS
Typ 1:
Typenbezeichnung: MAXIMUS
CLEON
Typ 1:
Typenbezeichnung: CLEON
BALIOS
Typ 1:
Typenbezeichnung: BALIOS
Typ 2:
Typenbezeichnung: BALIOS AERO
XANTHOS
Typ 1:
Typenbezeichnung: XANTHOS
Typ 2:
Typenbezeichnung: XANTHOS AERO
Name und Adresse des Herstellers:
Humbaur GmbH
Mercedesring 1
D-86368 Gersthofen
Tel. + 49 821 24929-0
Fax + 49 821 249-100
Name und Anschrift des Händlers:
Name:
Anschrift:
Telefon:
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 5
Page 6
2 Produktbeschreibung
Die Pferdeanhänger sind serienmäßig mit Bremsen und Rückfahrautomatik ausgestattet. Für den abgekoppelten Betrieb
verfügen sie über eine Handbremse (Feststellbremse). Diese Anhänger sind speziell für den Transport von Tieren konzipiert. Gasdruckdämpfer an der Heckklappe ermöglichen ein einfaches Öffnen und Schließen. Alle Anhänger die für
zwei Pferde konzipiert sind, werden mit einer schwenkbaren Gummimitteltrennwand ausgestattet, die auch bei einer
offenen Heckklappe fest verriegelt bleibt. Geschlossene Heckabstützungen verhindern, dass sich die Pferde durch Fehltritte beim Verladen am Anhänger verletzen. Die Beleuchtungseinheit ist in die Abstützung integriert. Serienmäßig sind
die Anhänger mit einem 13 poligen Stecker ausgestattet und verfügen über einen Rückfahr- und Nebelscheinwerfer.
Der Pferdeanhänger Rapid ist mit einem Holz-Poly-Aufbau als auch mit einem Alu-Poly-Aufbau erhältlich.
Zudem sind die Pferdeanhänger Rapid, Atis, Madero und Carrus als Kutschen Ausführungen verfügbar.
In den folgenden Ansichten werden die Einzelteile der Anhänger benannt.
2.1 SINGLE
1
2
15
Seitenansicht
1 Ausstellfenster
2 Polydach
3 Griff zum Rangieren
4 Stützrad
5 Handbremse (Feststellbremse)
6 Elektrik
7 Kugelkopfkupplung
8 Abreißseil
26 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 27
3 Bestimmungsgemäße Verwen-
dung
Die Pferdeanhänger sind zum Anhängen an ein zulässiges Zugfahrzeug bestimmt. Sie dürfen nur im Rahmen des zulässigen Gesamtgewichts beladen werden.
Ein Transport von gefährlichen Gütern, z.B. chemische
Stoffe, ist nicht gestattet. Eine gleichmäßige Gewichtsverteilung der Ladung muss durch das Ladegut möglich
sein. Beim Beladen des Anhängers mit einem einzelnen
Ladegut muss dieses eine gleichmäßige Gewichtsverteilung ermöglichen. Für die Ladungssicherung bzw.
Ausrüstung zur Ladungssicherung ist der Fahrer des
Zugfahrzeugs verantwortlich. Der Fahrer hat die jeweiligen landesspezifischen Gesetze zur Ladungssicherung
zu beachten.
Die zulässige Stützlast muss beachtet werden.
Die Anhänger dürfen nur in technisch einwandfreiem
Zustand betrieben werden.
4 Vorhersehbare Fehlanwendung
Für alle Modelle der Pferdeanhänger gilt als bestimmungswidrige Verwendung:
• Beladen mit einer zu hohen Nutzlast.
• Transportieren von Personen mit dem Anhänger.
• Fahren mit ungesicherter Ladung.
• Überschreitung der Stützlast und der Anhängelast.
• Nicht genehmigte bauliche Änderungen.
• Verwendung von nicht genehmigten Ersatz- oder
Zubehörteilen.
• Transport von heißen Materialien (z.B. Teer).
• Kutschentransport bei unbeladenem Anhänger.
Gefahr!
Gefahr!
Lebensgefahr!
Fahren bei schlechten Straßenbedingungen z.B. unebener Fahrbahn,
oder Witterungsbedingungen wie
z.B. Sturm, Schnee, Eis, Seitenwind
usw. kann es bei zu hoher Geschwindigkeit, starken Lenkbewegungen
usw. zu Unfällen mit Personenschaden kommen.
Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit und fahren Sie immer den
Straßen- und Witterungsbedingungen angepasst.
Kippgefahr!
Durch plötzlich auftretende Windböen (auch bei niedrigen Windstärken) oder Seitenwind an z.B.
Brücken, Tunnel, Waldschneisen,
Schallschutzwänden, beim Überholen von Lastkraftwagen, auf freien
Flächen usw. kann es bei starken
Lenkbewegungen oder starken
Veränderungen der Geschwindigkeit
zum Schlingern, Schleudern und Umkippen des Anhängers kommen.
Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit langsam und passen Sie ihr
Fahrverhalten dem Seitenwind
an.
5 Allgemeine Sicherheitshinweise
Lebensgefahr!
Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit.
Der Anhänger kann ins Schleudern
geraten und dabei abreißen oder
das Zugfahrzeug mit ins Schleudern
bringen. Dabei können Personen verletzt, getötet oder Sachen beschädigt
Gefahr!
werden.
Die gültigen Gesetze des jeweiligen Landes, für die Fahrten als
Anhängergespann, sind zu beachten
Gefahr!
Gefahr!
Lebensgefahr!
Gegenstände z.B. Äste, Eis-, Schneeund Wasserlasten auf dem Dach des
Anhängers.
Diese Gegenstände können währende der Fahrt verloren gehen und
Unfälle mit Personenschaden verursachen oder das Dach des Anhängers
beschädigen.
Entfernen Sie jegliche Gegenstände z.B. Äste, Eis-, Schneeund Wasserlasten vom Dach des
Anhängers.
Lebensgefahr!
Fahren ohne komplett hochgekurbeltem und hochgestelltem Stützrad.
Das Stützrad kann abreißen und
weggeschleudert werden. Dies kann
zu Unfällen mit Personenschaden
führen.
Kurbeln und Stellen Sie das
Stützrad vor Fahrtantritt komplett
hoch.
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 27
Page 28
Lebensgefahr!
Lebensgefahr!
Gefahr!
Gefahr!
Lose Radmuttern.
Lose Radmuttern können den Anhänger und das Zugfahrzeug zum
Schleudern bringen, dies kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Ziehen Sie nach den ersten 50 km,
nach einem Radwechsel, die Radmuttern noch einmal an. Überprüfen Sie die Radmuttern auf festen
Sitz nach den Wartungsarbeiten.
Lebensgefahr!
Fahren mit falsch hochgekurbeltem
Stützrad.
Das Stützrad blockiert die Bremsanlage. Die Bremsen reagieren nicht und
der Anhänger ist in kritischen Situationen komplett ungebremst. Dies
kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Kurbeln Sie das Stützrad für die
Fahrt komplett hoch, so dass das
Stützrad nichts blockieren kann.
Gefahr!
Gefahr!
Fahren durch Tunnel und Unterführungen.
Die Höhe des Anhängers wird nicht
beachtet. Der Anhänger bleibt beim
durchfahren von Tunneln und Unterführungen an diesen hängen. Das
kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Achten Sie bei Fahrten im Gespann auf dessen Gesamthöhe.
Lebensgefahr!
Abkuppeln des Anhängers ohne
angezogene Handbremse und angelegten Unterlegkeilen.
Der Anhänger kann wegrollen und
dabei Personen schwer verletzen.
Ziehen Sie die Handbremse an
und legen Sie die Unterlegkeile an
die Räder, bevor Sie den Anhänger abkuppeln.
Gefahr!
Gefahr!
Lebensgefahr!
Fahren ohne eingehängtem Abreißseil.
Der Anhänger wird bei einem Versagen der Kupplung nicht abgebremst.
Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Legen Sie das Abreißseil bei jeder
Fahrt um die Kupplung des Zugfahrzeugs.
Lebensgefahr!
Fahren mit nicht ordnungsgemäß verschlossener Heckklappe, Einstiegstür
oder Sattelkammertür.
Ladung kann während der Fahrt
verloren gehen oder der eindringende
Fahrtwind bringt den Anhänger ins
Schleudern. Das kann zu Unfällen mit
Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob
die Heckklappe, Einstiegstür und
Sattelkammertür ordnungsgemäß
verschlossen ist.
Achtung!
Gefahr!
Achtung!
Verletzungsgefahr!
Abkuppeln des Anhängers ohne
heruntergekurbeltem Stützrad.
Der Anhänger kippt nach unten und
kann Personen verletzten.
Kurbeln Sie das Stützrad herunter,
bevor Sie den Anhänger abkuppeln.
Lebensgefahr!
Lösen der Handbremse bei nicht
angebrachten Unterlegkeilen.
Der Anhänger kann sich unkontrolliert in Bewegung setzen. Das kann
zu Unfällen mit Personenschaden
führen.
Sichern Sie den Anhänger mit Unterlegkeilen, bevor Sie die Handbremse lösen.
Verletzungsgefahr!
Erklettern des Aufbaus.
Die Person kann wegrutschen, stürzen und sich dabei verletzen.
Klettern Sie nicht auf den Aufbaus.
28 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 29
Verletzungsgefahr!
Lebensgefahr!
Bewegen eines beladenem Anhängers mit abgelassebem Stützrad.
Das Stützrad kann die Last nicht
tragen und bricht, dabei kann der
Anhänger umkippen und Personen
Verletzen.
Bewegen Sie nur den leeren An-
Achtung!
hänger mit abgelassenem Stützrad.
Sachbeschädigung!
Abkuppeln des Anhängers.
Das Abreißseil oder die Elektrik werden nicht entfernt. Beim Wegfahren
des Zugfahrzeugs werden das Seil
oder das Kabel abgerissen.
Prüfen Sie, ob das Abreißseil und
die Elektrik vom Zugfahrzeug
Achtung!
entfernt worden sind, bevor Sie
das Zugfahrzeug vom Anhänger
wegfahren.
Sachbeschädigung!
Verwendung von nicht genehmigten
Ersatz- oder Zubehörteilen.
Die Kolbenstange der Gasdruckfeder
kann korrodieren und die Funktion ist
nicht mehr gewährleistet.
Verwenden Sie nur Original Humbaur Ersatz- und Zubehörteile.
Achtung!
Verletzungsgefahr!
Betreten der Kotflügel oder der
Deichsel.
Der Kotflügel oder die Deichsel kann
das Gewicht nicht halten und bricht.
Die Person kann stürzen und sich
verletzen.
Achtung!
Beladen und Entladen
Betreten Sie nicht die Kotflügel
oder die Deichsel.
Gefahr!
Achtung!
Achtung!
Rutsch-
gefahr!
Ladungssicherung
Anhänger wird auf lockerem Untergrund beladen.
Räder bzw. Heckklappe sinkt im
Untergrund ein. Der Anhänger gerät
in Schieflage und kann kippen. Dies
kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Beladen Sie den Anhänger nur auf
festem Untergrund.
Lebensgefahr!
Beladen und Entladen des Anhängers
in abgekuppeltem Zustand.
Der Anhänger kann dabei aufschnappen und Personen verletzen.
Kuppeln Sie den Anhänger zum
Beladen und Entladen an ein Zugfahrzeug an.
Lebensgefahr!
Abstellen des Anhängers bei zu wenig Abstand dahinter. Der Anhänger
kann bis die volle Bremskraft wirkt
20-30 cm zurück rollen.
Achten Sie beim Abstellen auf
ausreichend Platz vor und hinter
dem Anhänger.
Verletzungsgefahr!
Betreten der Ladefläche bzw. Heck-
klappe mit ungeeignetem Schuhwerk. Die Ladefläche bzw. Heckklappe kann durch Verschmutzungen
oder Nässe rutschig sein. Die Person
kann wegrutschen, stürzen und sich
verletzen.
Betreten Sie den Anhänger nur
mit festem Schuhwerk, das über
ein ausreichendes Profil verfügt.
Lebensgefahr!
Lebensgefahr!
Fahren mit ungesicherter Ladung. Die
Beladen des Anhängers bei Hanglage.
Durch die Ladung verschiebt sich der
Schwerpunkt und der Anhänger kann
umkippen und Unfälle mit Personenschaden verursachen.
Beladen Sie den Anhänger, wenn
er parallel zum Hang steht.
Gefahr!
Gefahr!
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 29
Ladung oder Ladungsteile können he-
rausgeschleudert werden. Dies kann
den Anhänger ins Schleudern bringen
oder Personen werden von der La-
dung getroffen. Das kann zu Unfällen
mit Personenschaden führen.
Sichern Sie die Ladung vor Fahrt-
antritt.
Page 30
Lebensgefahr!
Fahren mit falscher Ladungsverteilung.
Der Anhänger kann ins Schleudern
geraten und dabei abreißen oder
das Zugfahrzeug mit ins Schleudern
bringen. Das kann zu Unfällen mit
Personenschaden führen.
Gefahr!
Verteilen Sie die Ladung vor
Fahrtantritt nach den geltenden
nationalen Gesetzen und Vorschriften.
Lebensgefahr!
Fahren mit nicht eingehängten und
gesicherten Brust- bzw. Heckstangen.
Das Pferd kann während der Fahrt
hinfallen. Diese abrupte Schwerpunktänderung kann den Anhänger
ins Schleudern bringen. Das kann
zu Unfällen mit Personenschaden
Gefahr!
Reinigung und Wartung
führen.
Prüfen Sie ob das Pferd vor Fahrtantritt mit Brust- und Heckstangen gesichert ist.
Sonstiges
Beschädigungen am Anhänger
durch das Pferd stellen keinen
Reklamationsgrund dar.
Achtung!Achtung!Achtung!
6 Wie kupple und schließe ich den
Anhänger an mein Auto an?
6.1 Anziehen und Lösen der Handbremse
Lebensgefahr!
Lösen der Handbremse bei nicht
angebrachten Unterlegkeilen.
Der Anhänger kann sich unkontrolliert in Bewegung setzen. Das kann
zu Unfällen mit Personenschaden
führen.
Sichern Sie den Anhänger mit Un-
Gefahr!
terlegkeilen, bevor Sie die Handbremse lösen.
Achtung!
Achtung!
Sachbeschädigung!
Reinigen des Innenraumes und der
Sattelkammer.
Der Innenraum und die Sattelkammer
werden nach dem Reinigen nicht ausreichend gelüftet. Dadurch können
Feuchtigkeitsbedingte Schäden am
Anhänger auftreten.
Stellen Sie sicher das der Anhänger nach dem Gebrauch oder der
Reinigung austrocknen kann.
Sachbeschädigung!
Die Gasdruckfedern werden nicht
regelmäßig geschmiert.
Die Kolbenstange der Gasdruckfeder
kann korrodieren und die Funktion ist
nicht mehr gewährleistet.
Reiben Sie die Kolbenstange der
Gasdruckfedern regelmäßig mit
einem öligen Tuch ein.
Handbremse (Feststellbremse) mit Gasfeder
4
Handbremse (Feststellbremse) mit Gasfeder
1 Druckknopf
2 Griff
3 Gasfeder
4 Handbremshebel
1
2
3
30 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 31
Zum Anziehen der Handbremse (Feststellbremse) ziehen
Sie den Handbremshebel am Griff, bis der Widerstand
nachlässt und der Handbremshebel sich automatisch in
die Zugrichtung weiterbewegt. Die weitere Bewegung
wird durch die Gasfeder ausgeführt, bis die Bremse komplett angezogen ist.
Zum Lösen der Handbremse drücken Sie den Druckknopf
an der Spitze des Griffs und legen gleichzeitig den Handbremshebel nach unten.
Handbremse (Feststellbremse) ohne Gasfeder
1
2
3
Auflaufeinrichtung - AL-KO
1 Handbremshebel
2 Griff
3 Druckknopf
1
2
3
6.2 Ein- und Ausfahren des Stützrades
Lebensgefahr!
Fahren ohne komplett hochgekur-
beltem und hochgestelltem Stützrad.
Das Stützrad kann abreißen und
weggeschleudert werden. Dabei kön-
nen Personen verletzt, getötet oder
Sachen beschädigt werden.
Kurbeln und Stellen Sie das
Gefahr!
Gefahr!
Stützrad vor Fahrtantritt komplett
hoch.
Lebensgefahr!
Fahren mit falsch hochgekurbeltem
Stützrad.
Das Stützrad blockiert die Bremsanla-
ge an der Bremsstange. Die Bremsen
reagieren nicht und der Anhänger
ist in kritischen Situationen komplett
ungebremst. Das kann zu Unfällen
mit Personenschaden führen.
Kurbeln Sie das Stützrad vor
Fahrtantritt komplett hoch, so
dass das Stützrad nichts blockie-
ren kann.
Auflaufeinrichtung - BPW
1 Handbremshebel
2 Elektrik
3 Kugelkopfkupplung
Zum Anziehen der Handbremse (Feststellbremse) ziehen
Sie den Handbremshebel, bis er senkrecht nach oben
steht. Erst in der senkrechten Position ist die Bremsleistung der Feststellbremse gewährleistet.
Zum Lösen der Al-KO - Handbremse drücken Sie den
Druckknopf an der Spitze des Griffs und legen gleichzeitig den Handbremshebel nach unten.
Zum Lösen der BPW - Handbremse legen Sie den Handbremshebel nach unten.
Stützrad hochgekurbelt von oben aus gesehen
1
3
2
Richtig Falsch
1 Stützrad
2 Bremsstange
3 Stützrad blockiert die Bremsstange
Verletzungsgefahr!
Bewegen eines beladenem Anhän-
gers mit abgelassenem Stützrad.
Das Stützrad kann die Last nicht
tragen und bricht, dabei kann der
Anhänger umkippen und Personen
Verletzen.
Bewegen Sie nur den leeren An-
Achtung!
hänger mit abgelassenem Stütz-
rad.
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 31
Page 32
6.2.1 Das Standard-Stützrad
1
2
Standard-Stützrad
1 Kurbel
2 Hebel
Herunterstellen
1
Drehsicherung Ausführung A
1 Drehsicherung
Bei Ausführung A muss der Zapfen in die Nut der Drehsicherung einrutschen (Bild: Drehsicherung Ausführung A).
1
Halten Sie das Stützrad mit einer Hand fest. Lösen Sie
mit der anderen Hand den Handbremshebel so weit,
dass Sie das Stützrad herunterlassen können. Lassen Sie
das Stützrad komplett ab und drehen Sie den Hebel wieder zu. Kurbeln Sie das Stützrad mit der Kurbel herunter.
Hochstellen
Verletzungsgefahr!
Hochstellen des Stützrades bei abgekuppeltem Anhänger.
Der Anhänger kann dabei aufschnappen und Personen verletzten.
Kuppeln Sie den Anhänger an das
Zugfahrzeug, bevor Sie das Stütz-
Achtung!
Halten Sie das Stützrad mit der einen Hand fest. Drehen
Sie den Hebel mit der anderen Hand so weit auf, bis sich
das Stützrad hochziehen lässt. Ziehen Sie das Stützrad
ganz hoch und halten Sie dieses fest. Achten Sie darauf,
dass das Stützrad die Bremseinrichtung nicht blockiert.
Drehen Sie den Hebel wieder zu.
Achten Sie darauf das die Drehsicherung einrastet. Es
gibt zwei Varianten von Drehsicherungen.
rad hochstellen.
2
Drehsicherung Ausführung B
1 Nut
2 Befestigung des Rades
Bei Ausführung B muss die Befestigung des Rades in die
Nut einrutschen (Bild: Drehsicherung Ausführung B).
6.2.2 Das Automatik-Stützrad
Herunterstellen
Kurbeln Sie das Automatik-Stützrad vollständig nach
unten.
Achten Sie darauf, dass das Automatik-Stützrad vollständig ausgeklappt hat.
Stützrad ausgeklappt
32 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 33
Hochstellen
Verletzungsgefahr!
Hochstellen des Stützrades bei abgekuppeltem Anhänger.
Der Anhänger kann dabei aufschnappen und Personen verletzten.
Kuppeln Sie den Anhänger an das
Zugfahrzeug, bevor Sie das Stütz-
Achtung!
Das Automatik-Stützrad arretiert sich während des Hochkurbelns automatisch in einer Ruheposition.
Achten Sie beim Hochkurbeln immer darauf, dass das
Stützrad nicht die Bremsstange (falls vorhanden) blockiert. Kurbeln Sie das Stützrad mit der Kurbel immer
komplett hoch, bis das Rad vollständig eingeklappt ist.
Die Anhänger sind je nach Typ mit verschiedenen Anhängekupplungen ausgerüstet.
Kupplungsvarianten
1
3
EM 220 R
1 Sicherheitshebel
2 Handgriff
3 Verschleiß- und Sicherheitsanzeige
4 Abreißseil
2
4
Knott - Kugelkupplung
1 Griff
2 Griff-Entriegelung
3 Abreißseil
4 Sicherheits- und Verschleißanzeige
Ziehen Sie die Handbremse des Anhängers an.
Kurbeln Sie das Stützrad herunter bis die Kugelkopfkupplung des Anhängers höher als die Kupplungskugel
des Zugfahrzeugs liegt.
Fahren Sie das Zugfahrzeug vor den Anhänger, bis der
Kugelkopf unter der Kupplung des Anhängers ist.
Stellen Sie den Motor ab.
Ziehen Sie die Handbremse des Zugfahrzeugs an.
Drücken Sie den Sicherheitshebel (wenn vorhanden) und
ziehen Sie den Handgriff hoch.
Setzen Sie die Kugelkopfkupplung auf die Kupplungskugel des Zugfahrzeugs und drücken Sie den Handgriff
ganz nach unten in die Ausgangsstellung zurück.
Kontrollieren Sie ob die Kupplung richtig eingerastet ist,
indem Sie überprüfen ob der Zeiger der Sicherheitsanzeige auf den grünen Bereich zeigt bzw. der grüne Rand
der Sicherheitsanzeige sichtbar ist.
Lebensgefahr!
Fahren ohne eingehängtem Abreiß-
seil.
Der Anhänger wird bei einem Versa-
gen der Kupplung nicht abgebremst.
Das kann zu Unfällen mit Personen-
schaden führen.
Legen Sie das Abreißseil bei jeder
Gefahr!
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 33
Fahrt um die Kupplung des Zug-
fahrzeugs.
Page 34
Legen Sie das Abreißseil um die Kupplung des Zugfahrzeugs.
Stecken Sie die Elektrik des Anhängers an die Dose Ihres
Zugfahrzeugs an.
Lebensgefahr!
Fahren ohne komplett hochgekurbeltem und hochgestelltem Stützrad.
Das Stützrad kann abreißen und
weggeschleudert werden. Dabei können Personen verletzt, getötet oder
Sachen beschädigt werden.
Kurbeln und Stellen Sie das
Gefahr!
Kurbeln und stellen Sie das Stützrad komplett hoch.
Nehmen Sie die Unterlegkeile unter den Reifen weg.
Lösen Sie die Handbremse des Anhängers.
Der Anhänger ist nun korrekt angekuppelt und angeschlossen.
Stützrad vor Fahrtantritt komplett
hoch.
6.4 Überprüfen Sie vor Fahrtantritt
• die Funktion der Beleuchtung.
• Ist der Anhänger korrekt angekuppelt.
• Ist das Stützrad komplett hochgestellt.
• Ist die Ladung ordnungsgemäß verzurrt.
• Sind das Gesamtgewicht, die Stützlast und die
Achslasten eingehalten worden. (Achtung, dass in
den Fahrzeugpapieren angegebene Leergewicht,
kann aufgrund von angebauten AusrüstungsGegenständen abweichen).
Sachbeschädigung!
Abkuppeln des Anhängers.
Das Abreißseil oder die Elektrik werden nicht entfernt. Beim Wegfahren
des Zugfahrzeugs werden das Seil
oder das Kabel abgerissen.
Prüfen Sie, ob das Abreißseil und
die Elektrik vom Zugfahrzeug
Achtung!
Ziehen Sie die Handbremse des Anhängers an.
Kurbeln Sie das Stützrad herunter.
Ziehen Sie das Stromkabel vom Zugfahrzeug ab. Stecken
Sie das Kabel in die Halterung, die sich an Ihrem Anhänger befindet, damit die Kontakte nicht verschmutzen.
Lösen Sie das Abreißseil. Wickeln Sie das Abreißseil um
die Kupplung, damit es nicht auf den Boden hängt.
Ziehen Sie den Kupplungshebel hoch und kuppeln Sie
den Anhänger ab.
Ist der Anhänger zu schwer um die Kupplung anzuheben, dann kurbeln Sie das Stützrad während des Abkuppelns gleichzeitig weiter herunter. Dadurch wird die
Kupplung des Anhängers nach oben verlagert und ist
dann höher als der Kugelkopf des Zugfahrzeugs.
Legen Sie die Unterlegkeile so unter die Räder, dass der
Anhänger gegen ein Wegrollen gesichert ist. Bei Hanglage müssen die Unterlegkeile wie im Bild: Unterlegkeil zum Sichern in Hanglage angelegt werden.
Nun können Sie das Zugfahrzeug wegfahren.
entfernt worden sind, bevor Sie
das Zugfahrzeug vom Anhänger
wegfahren.
7 Wie kupple ich den Anhänger ab
und sichere ihn?
Lebensgefahr!
Abkuppeln des Anhängers ohne
angezogene Handbremse und angelegten Unterlegkeilen.
Der Anhänger kann wegrollen und
dabei Personen schwer verletzen.
Ziehen Sie die Handbremse an
und legen Sie die Unterlegkeile an
Gefahr!
Achtung!
die Räder, bevor Sie den Anhänger abkuppeln.
Verletzungsgefahr!
Abkuppeln des Anhängers ohne
heruntergekurbeltem Stützrad.
Der Anhänger kippt nach unten und
kann Personen verletzten.
Kurbeln Sie das Stützrad herunter,
bevor Sie den Anhänger abkuppeln.
Unterlegkeil zum Sichern in Hanglage
8 Wie be- und entlade ich den An-
hänger?
Lebensgefahr!
Beladen und Entladen des Anhängers
in abgekuppeltem Zustand.
Der Anhänger kann dabei aufschnappen und Personen verletzen.
Kuppeln Sie den Anhänger zum
Beladen und Entladen an ein Zug-
Gefahr!
fahrzeug an.
34 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 35
8.1 Ladungsverteilung
Lebensgefahr!
Fahren mit falscher Ladungsverteilung.
Der Anhänger kann ins Schleudern
geraten und dabei abreißen oder
das Zugfahrzeug mit ins Schleudern
bringen. Das kann zu Unfällen mit
Personenschaden führen.
Gefahr!
Verteilen Sie die Ladung vor
Fahrtantritt nach den geltenden
nationalen Gesetzen und Vorschriften.
Falsch
Ladungsschwerpunkt zu weit vorne
Verteilen Sie die Ladung gleichmäßig und zentriert über
die Ladefläche des Anhängers. Der Schwerpunkt der
Ladung muss möglichst über den Achsen liegen.
Des Weiteren müssen Sie alle gültigen Gesetze, des Landes in dem Sie unterwegs sind, bezüglich Ladungssicherung befolgen. Ebenso müssen Sie alle gültigen Gesetze,
die es bezüglich ihres Ladegutes gibt, beachten.
Richtig
Ladungsschwerpunkt gleichmäßig über den Achsen.
Alle Räder liegen gleichmäßig auf dem Untergrund auf.
Weder der Anhänger noch das Zugfahrzeug geraten in
Schieflage. Die zulässige Stützlast des Zugfahrzeuges
darf nicht überschritten werden. Die Angabe der maximalen Stützlast des Anhängers befindet sich an der
Stirnseite Ihres Anhängers. Die Angaben können auch
den Fahrzeugpapieren entnommen werden, beachten
Sie, dass durch angebaute Ausrüstungsgegenstände
dieses Gewicht abweichen kann. Die Stützlast muss im
Rahmen der erlaubten Stützlast liegen.
Der Anhänger hat eine Neigung nach vorne und das
Zugfahrzeug hat eine Neigung nach hinten. Die Stützlast ist zu hoch. Die Lenkfähigkeit ist verschlechtert. Die
vordere Achse der Tandemachse des Anhängers und die
hintere Achse des Zugfahrzeugs werden zu stark beansprucht.
Lastenverteilung zu weit hinten
Der Anhänger hat eine Neigung nach hinten und das
Zugfahrzeug hat eine Neigung nach vorne. Die Stützlast ist zu niedrig beziehungsweise negativ. Es besteht
erhöhte Schleudergefahr. Die hintere Achse der Tandemachse des Anhängers und die vordere Achse des Zugfahrzeugs werden zu stark beansprucht.
8.2 Ladungssicherung
Lebensgefahr!
Fahren mit ungesicherter Ladung.
Die Ladung oder Ladungsteile können
herausgeschleudert werden. Dies
kann den Anhänger ins Schleudern
bringen oder Personen werden von
der Ladung getroffen. Das kann
zu Unfällen mit Personenschaden
Gefahr!
führen.
Sichern Sie die Ladung vor Fahrtantritt.
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 35
Page 36
Die Ladung muss ausreichend gesichert werden. Dies
müssen Sie vor und während der Fahrt überprüfen.
Verwenden Sie dafür die vorhandenen Verzurrmöglichkeiten.
8.4 Bedienung der Heckklappe
Lebensgefahr!
8.3 Bedienung des Anbindering mit Pa-
nikverriegelung
Die Pferdeanhänger verfügen auf beiden Außenseiten
der Bordwand über je einen Anbindering mit Panikverriegelung.
Beispiel: Anbindering
Öffnen der Panikverriegelung
Dieser Anbindering ist in die Panikverriegelung integriert
(Ausnahme: Modell SINGLE) welche im Notfall von aussen gelöst werden kann.
Drehen Sie dazu den vorderen äußeren Anbindering mit
dem mitgelieferten Dornschlüssel oder dem Hufkratzer
(Bild: Beispiel: Hufkratzer) heraus. Dadurch wird die
Panikverriegelung im Innenraum gelöst.
Gefahr!
Gefahr!
Ablassen der Heckklappe.
Beim Ablassen der Heckklappe
werden Personen und Gegenstände
verletzt bzw. beschädigt.
Prüfen Sie vor dem Ablassen
der Heckklappe, dass sich keine
Personen oder Gegenstände im
Bereich der Heckklappe befinden.
Lebensgefahr!
Nicht gesicherte Heckklappe.
Die Heckklappe wird für die Fahrt
nicht ordnungsgemäß gesichert.
Durch die Vibrationen während der
Fahrt öffnet sich die Heckklappe und
klappt selbstständig ab. Das kann
zu Unfällen mit Personenschaden
führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob
die Heckklappe geschlossen und
gesichert ist.
Verletzungsgefahr!
Beispiel: Hufkratzer
Binden Sie wenn möglich das Pferd auf beiden Seiten an
die Anbinderinge der Panikverriegelung.
Bringen Sie vor Fahrtantritt die Brust- und Heckstangen
an (siehe Bedienung Brust- und Heckstange).
Achtung!
Achtung!
Öffnen und Schließen der Heckklappe.
Dabei können die Finger zwischen
Heckklappe und Untergrund, Heckklappe und Aufbau sowie beim Öffnen des Verschlusses eingequetscht
werden.
Achten Sie beim Bedienen der
Heckklappe darauf, dass Sie Ihre
Finger nicht einquetschen.
Verletzungsgefahr!
Öffnen der Heckklappe bei beladenem Anhänger.
Die Heckklappe kann durch den
Druck, der durch die Ladung auf die
Heckklappe ausgeübt wird, aufspringen und die Ladung kann herausfallen.
Positionieren Sie die Ladung von
der Einstiegstür aus neu und öffnen Sie dann die Heckklappe.
36 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 37
Verletzungsgefahr!
Hecktür und Heckklappe beim CLEON
Die Heckklappe wird geöffnet ohne
das im vorhinein das Windschott
bzw. Windflap geöffnet wurde.
Beim Öffnen der Heckklappe reißt
das Verschlußseil ab und kann den
Bediener treffen. Dabei kann sich die
Person verletzen.
Achtung!
Öffnen Sie das Windschott bzw.
Windflap, bevor Sie die Heckklappe öffnen.
Sachbeschädigung!
Beladen des Anhängers mit mehreren
Tieren gleichzeitig.
Durch die auftretenden Kräfte beim
Beladen kann sich die Heckklappe
verformen.
Bringen Sie die Tiere nacheinander in den Anhänger.
Achtung!
Auf- und Abklappen
Der CLEON verfügt über die Besonderheit einer Heckklappe die auch als Hecktür zu öffnen geht.
Lebensgefahr!
Es werden beide Winkelhebel und
der Drehtürverschluss geöffnet.
Die Heckklappe hängt nur noch am
Drehtürscharnier. Der Bediener kann
das Gewicht der Heckklappe nicht
halten und wird eingequetscht. Dies
kann zu Verletzungen bis hin zum
Gefahr!
Tod führen.
Öffnen Sie entweder die Winkelhebel ODER den Drehtürverschluss.
1
2
3
Winkelhebel
1 Sicherungsstift
2 Sicherungsfeder
3 Griff
Halten Sie die Heckklappe beim Öffnen fest um zu verhindern, dass diese unkontrolliert aufspringt.
Zum Öffnen der Winkelhebel drücken Sie die Sicherungsfeder nach innen und drehen den Winkelhebel nach
außen, bis der Sicherungsstift frei ist.
Lassen Sie die Heckklappe nun komplett ab, bis diese
vollständig auf festem Untergrund aufliegt.
Zum Schließen der Heckklappe müssen Sie die Heckklappe hochklappen.
Drehen Sie die Winkelhebel in die Ausgangsstellung
zurück. Achten Sie darauf, dass die Sicherungsfeder
geschlossen ist.
Zum Öffnen und Schliessen der Heckklappe wird wie bei
den anderen Modellen vorgegangen.
5
4
3
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 37
Page 38
Zum Öffnen der Hecktür muss der linke Winkelhebel und
der Drehtürverschluss am Heck des Anhängers geöffnet
werden.
1
2
Drehtürverschluss geschlossen und geöffnet
1 Haltebolzen
2 Sicherungsstift
Schwenken Sie die Heckklappe auf.
Zum Schließen der Heckklappe schwenken Sie diese zu.
Schließen Sie den linken Winkelhebel und den Drehtürverschluss.
1
2
8.5 Bedienung der Einstiegstür
Lebensgefahr!
Nicht gesicherte Einstiegstür.
Die Einstiegstür wird für die Fahrt
nicht ordnungsgemäß gesichert.
Durch die Vibrationen während der
Fahrt öffnet sich die Einstiegstür. Das
kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Gefahr!
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob
die Einstiegstür geschlossen und
gesichert ist.
Achtung!
Achtung!
Verletzungsgefahr!
Öffnen der Einstiegstür bei beladenem Anhänger.
Die Einstiegstür kann durch den
Druck, der durch die Ladung auf die
Einstiegstür ausgeübt wird, aufspringen und die Ladung kann herausfallen.
Positionieren Sie die Ladung von
der Hecktür/Heckklappe aus neu
und öffnen Sie danach die Einstiegstür.
Verletzungsgefahr!
Betreten oder Verlassen des Anhängers über die Einstiegstür.
Beim Betreten des Anhängers über
die Einstiegstür kann sich eine Person
den Kopf stoßen.
Achten Sie beim Betreten des
Anhängers über die Einstiegstür
darauf, dass Sie sich ihren Kopf
nicht stoßen.
1
Achtung!
Achtung!
Verletzungsgefahr!
Öffnen und Schließen der Einstiegstür.
Dabei können die Finger zwischen
Einstiegstür und Aufbau sowie beim
Öffnen des Verschlusses eingequetscht werden.
Achten Sie beim Bedienen der
Einstiegstür darauf, dass Sie Ihre
Finger nicht einquetschen.
Verletzungsgefahr!
Öffnen der Einstiegstür.
Beim Öffnen der Einstiegstür werden Personen verletzt oder Sachen
beschädigt.
Achten Sie beim Öffnen der Einstiegstür darauf, dass sich keine
Personen oder Gegenstände im
Schwenkbereich der Einstiegstür
befinden.
2
Beispiel: XANTHOS AERO - Einstiegstür
1 Einstiegstür
2 Griff
38 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 39
Öffnen und Schließen
Einstiegstür beim CLEON
1
2
Einstiegstür - Türgriff (außen)
1 Sicherungsschloss
2 Griff
Einstiegstür - Pilzgriff (innen)
Öffnen und Schließen von Außen
Zum Öffnen der Einstiegstür schließen Sie das Schloss
des Türgriffes auf. Drehen Sie den Türgriff um 90° gegen
den Uhrzeigersinn. Öffnen Sie die Einstiegstür. Bei manchen Modellen können Sie die Einstiegstür über einen
Türfeststeller gegen ein selbständiges Schließen sichern.
Zum Schließen der Einstiegstür von außen schließen Sie
diese und drehen den Handgriff um 90° im Uhrzeigersinn. Schließen Sie das Schloss des Türgriffes vor Fahrtantritt ab.
Öffnen und Schliessen von Innen
Schliessen Sie das Schloss des Türgriffes von aussen auf.
Drehen Sie den Pilzgriff (innen) um 90° im Uhrzeigersinn.
Prüfen Sie das sich keine Person im Bereich der Einstiegstür befindet, bevor sie diese vollständig aufschwenken.
Zum Schließen von innen drehen Sie den Pilzgriff um 90°
gegen den Uhrzeigersinn bis die Einstiegstür verschlossen ist. Schließen Sie den Handgriff der Einstiegstür vor
Fahrtantritt von außen ab.
1
2
3
4
5
7
CLEON - Einstiegstür (geschlossen)
6
1 Ausstellklappe
2 Ausstellfenster
3 Griff für Ausstellklappe
4 Winkelhebel der Ausstellklappe
5 Winkelhebel der Einstiegstür
6 Einstiegstür
7 Türfeststeller
Zum Öffnen der Einstiegstür öffnen Sie die Winkelhebel
der Ausstellklappe. Klappen Sie mit Hilfe des Griffes die
Ausstellklappe nach oben hin auf. Öffnen Sie die Winkelhebel der Einstiegstür. Nun kann die Einstiegstür geöffnet und mit Hilfe des Türfeststellers gegen ein selbstständiges Schließen gesichert werden.
Schließen Sie die Einstiegstür.
Schliessen Sie die Winkelhebel und achten Sie darauf das
die Sicherungsfeder geschlossen ist.
Ziehen Sie die Ausstellklappe am Verschlussseil herunter
und schließen Sie die Ausstellklappt.
Schließen Sie die Winkelhebel der Austellklappe und
achten Sie darauf das die Sicherungsfeder geschlossen
ist.
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 39
Page 40
8.6 Bedienung der Innenbeleuchtung
Verletzungsgefahr!
Die Pferdeanhänger sind Serienmäßig mit einer Innenbeleuchtung ausgestattet. Die Innenbeleuchtung befindet
sich im vorderen Deckenbereich des Pferdeanhängers.
1
2
Beispiel: Zephir AERO - Innenbeleuchtung
1 Leuchte
2 Schalter
Die Innebeleuchtung kann manuell ein- und ausgeschaltet werden.
8.7 Bedienung der Sattelkammer
Die Anhänger ATIS, PEGASUS, MAXIMUS, BALIOS AERO,
XANTHOS AERO, ZEPHIR und ZEPHIR AERO verfügen
serienmäßig über eine Sattelkammer.
Achtung!
4
Öffnen der Sattelkammertür bei beladenem Anhänger.
Durch verrutschte Ladung in der Sattelkammer kann die Sattelkammertür
durch den Druck aufspringen und die
Ladung kann herausfallen.
Halten Sie die Sattelkammertür
beim Öffnen fest und öffnen Sie
die Sattelkammertür sehr vorsichtig. Achten Sie darauf das sich keine Personen im Schwenkbereich
der Sattelkammertür befinden.
1
2
3
Gefahr!
Achtung!
Lebensgefahr!
Nicht verschlossene Sattelkammertür.
Die Sattelkammertür wird für die
Fahrt nicht ordnungsgemäß verschlossen. Durch die Vibrationen
während der Fahrt öffnet sich die
Sattelkammertür und Ladung fällt
heraus. Das kann zu Unfällen mit
Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die
Sattelkammertür geschlossen ist.
Verletzungsgefahr!
Öffnen und Schließen der Sattelkammertür.
Dabei können die Finger zwischen
Sattelkammertür und Aufbau sowie
beim Öffnen des Verschlusses eingequetscht werden.
Achten Sie beim Bedienen der
Sattelkammertür darauf, dass Sie
Ihre Finger nicht einquetschen.
Zum Öffnen der Sattelkammertür schließen Sie das
Schloss des Türgriffes auf.
Drehen Sie den Handgriff um 90° gegen den Uhrzeigersinn. Achten Sie darauf, dass das Öffnen der Sattelkammertür durch die Gasdruckfeder unterstützt und kann
schwungvoll aufgehen.
40 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 41
Zum Schließen der Sattelkammertür drehen Sie den Türgriff um 90° im Uhrzeigersinn.
Schließen Sie das Schloss des Türgriffes vor Fahrtantritt
ab.
Ein- und Ausfahren des Sattelhalters
Die Halterung der Heckstange ist dreifach verstellbar
und kann an das zu transportierende Pferd angepasst
werden. Die Bruststangen verfügen über eine Panikverriegelung (Ausnahme: Modell SINGLE), welche im Notfall
von außen gelöst werden kann (siehe Bedienung des Anbindering mit Panikverriegelung).
Die Modelle PEGASUS und MAXIMUS verfügen serienmäßig über einen ausziehbaren Sattelhalter.
1
4
3
Sattelhalter (ausziehbar)
1 Sattelhalter
2 Griff
3 Flügelschraube zur Höhenverstellung
4 Verstellhebel
Ziehen Sie den Sattelhalter mit Hilfe des Griffes ganz
heraus, bis dieser in der Arretierung einrastet.
Zum Einfahren des Sattelhalters schieben Sie diesen mit
Hilfe des Griffes vollständig ein, bis dieser in der Arretierung einrastet. Zum Verstellen des Sattelhalters lösen Sie
den Verstellhebel. Nun können Sie den Sattelhalter so
verstellen, dass weder dieser noch Teile des Anhängers
beim Aus- und Einfahren beschädigt werden. Zusätzlich
können Sie den Sattelhalter mit Hilfe der Flügelschraube
in der Höhe verstellen.
2
8.8 Bedienung der Brust- und Heckstangen
Einhängen und Entfernen
1
4
Brust- und Heckstange
1 Verriegelung
2 Sicherung
3 Brust- und Heckstange
4 Haken
3
2
4
3
1
2
Beispiel: ZEPHIR - Brust- und Heckstange
1 Haken
2 Sicherung
3 Verriegelung
4 Brust- und Heckstange
Hängen Sie den Haken der Brust- und Heckstange in
die Halterung der Mitteltrennwand ein. Hängen Sie die
Verriegelung in die Halterung der Seitenwand ein.
Sichern Sie die Verriegelung mit der Sicherung.
Lebensgefahr!
Fahren mit nicht eingehängten und
gesicherten Brust- bzw. Heckstangen.
Das Pferd kann während der Fahrt
hinfallen oder sich durch herumfliegende Stangen erschrecken. Diese
abrupte Schwerpunktänderung
kann den Anhänger ins Schleudern
Gefahr!
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 41
bringen. Das kann zu Unfällen mit
Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die
Brust- und Heckstangen eingehängt und gesichert sind.
Verriegelung - gesichert
1 Verriegelung
2 Sicherung
1
2
Page 42
Zum Lösen der Brust- und Heckstange entfernen Sie die
Sicherung von der Verriegelung.
Entfernen Sie die Verriegelung an der Seitenwand.
Entfernen Sie den Haken der Brust- und Heckstange aus
der Mitteltrennwand.
8.9 Bedienung der Mitteltrennwand
Zum Entfernen der Mitteltrennwand müssen Sie zusätzlich die Bruststangen entfernen. Schwenken Sie die Mitteltrennwand in Fahrtrichtung nach links. Nun können
Sie die Mittelrennwand aus der vorderen Befestigung
heben und entfernen. Bringen Sie vor Fahrtantritt die
Mitteltrennwand an und sichern diese mit dem dafür
vorgesehenen Verriegelungshebel.
Gefahr!
Gefahr!
Lebensgefahr!
Fahren ohne angebrachte Mitteltrennwand.
Das Tier ist ungesichert und kann im
Anhänger umhergeschleudert werden. Dadurch kann der Anhänger ins
Schleudern geraten. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Prüfen sie vor Fahrtantritt, ob die
Mitteltrennwand angebracht ist.
Lebensgefahr!
Fahren mit versetzter Mitteltrennwand.
Die Mitteltrennwand ist nicht gesichert und erfüllt damit nicht ihren
Zweck. Die Ladung kann im Anhänger umhergeschleudert werden. Das
kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die
Mitteltrennwand angebracht ist.
Mitteltrennwand beim CLEON
1
3
Mitteltrennwand Cleon
1 Bruststange
2 Heckstange
3 Mitteltrennwand
Die Mitteltrennwand beim CLEON kann nicht entfernt
werden. Zum Schwenken der Mitteltrennwand entfernen
Sie die Heckstangen. Der hintere Teil der Mitteltrennwand kann in die gewünschte Richtung schwenken.
Vor Fahrtantritt müssen alle Brust- und Heckstangen
angebracht werden.
Zum Schwenken der Mitteltrennwand hängen Sie die
Heckstangen aus der Mitteltrennwand aus. Legen Sie
den Verriegelungshebel der Mitteltrennwand um. Heben Sie das hintere Ende der Mitteltrennwand an und
schwenken dieses auf die gewünschte Seite.
2
8.10 Bedienung des Windschotts
Lebensgefahr!
Fahren mit geöffnetem Windschott.
Ladungsteile können während der
Fahrt verloren gehen oder der Anhänger gerät durch eindringenden Wind
ins Schleudern. Das kann zu Unfällen
mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob das
Gefahr!
Windschott geschlossen ist.
42 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 43
1
Lebensgefahr!
Fahren mit geschlossenem aber nicht
2
3
Gefahr!
gesichertem Windflap.
Das Windflap kann sich während der
Fahrt selbstständig öffnen. Dadurch
kann Ladung verloren gehen. Das
kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob das
Windflap geschlossen und gesichert ist.
1
Beispiel: Balios - Windschott (geschlossen)
1 Polydach
2 Windschott
3 Gummizugverschluss
Zum Öffnen des Windschotts ziehen Sie die Gummizugverschlüsse nach unten und lösen diese von den Rundknöpfen. Gehen Sie dabei von außen nach innen vor,
damit das Windschott gleichmäßig aufgezogen wird.
Zum Schließen des Windschotts gehen Sie von innen
nach außen vor. Ziehen Sie die Gummizugverschlüsse
soweit nach unten, bis Sie diese an den Rundknöpfen
einhängen können. Achten Sie darauf, dass das Windschott innerhalb des Polydaches liegt, da ansonsten die
Funktion nicht gewährleistet ist.
8.11 Bedienung des Windflaps
Lebensgefahr!
Fahren mit geöffnetem Windflap.
Ladungsteile können während der
Fahrt verloren gehen oder der Anhänger gerät durch eindringenden Wind
ins Schleudern. Das kann zu Unfällen
mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob das
Gefahr!
Windflap geschlossen und gesichert ist.
2
Windflap (geschlossen)
1 Windflap
2 Gummizugverschluss
Beispiel: Pegasus - Windflap (geöffnet)
Zum Öffnen des Windflaps ziehen Sie den Gummizugverschluss nach unten und lösen diesen von dem
Rundknopf. Nun können Sie das Windflap nach oben hin
öffnen.
Zum Schließen des Windschotts ziehen Sie den Gummizugverschluss soweit nach unten, bis Sie diesen an dem
Rundknopf einhängen können. Dadurch ist das Windflap
ordnungsgemäß geschlossen und gesichert.
Lebensgefahr!
Bei Fahrten mit geöffnetem Windflap
erhöht sich die Gesamthöhe.
Beim Durchfahren von Tunneln oder
Unterführungen kann das Windflap
abgerissen werden. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob das
Gefahr!
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 43
Die Ausstellfenster der Pferdeanhänger können in fünf
verschiedene Positionen eingestellt werden:
• Komplett geöffnet,
• In Fahrtrichtung nach vorne geöffnet,
• In Fahrtrichtung nach hinten geöffnet,
• Nach oben hin geöffnet,
• Nach unten hin geöffnet.
Stellen Sie das Ausstellfenster entsprechend der Temperatur und der gewünschten Belüftung ein. Drücken Sie
dazu das Ausstellfenster an der entsprechenden Seite
auf.
8.11.1 Belüftungsstellungen
Leichter Luftzug im Innenraum
Für ein Belüften und Entlüften mit einem leichten
Luftzug während der Fahrt, z.B. an sehr heißen Tagen,
ermöglicht die Stellung des Ausstellfensters, wie in Bild
Leichter Luftzug im Innenraum, einen leichten Luftzug im
Innenraum des Anhängers.
Ausstellfenster-Stellungen - Anhänger abgestellt
Abgestellte Anhänger können mit der Stellung des Ausstellfensters, wie in Bild Ausstellfenster-Stellung - Anhän-ger abgestellt, ebenfalls belüftet oder entlüftet werden.
Hierbei kann aber z.B. Regen in den Innenraum dringen.
Kein Luftzug im Innenraum
Für ein Luftzug freies Belüften und Entlüften während
der Fahrt eignet sich die Stellung des Ausstellfensters,
wie in Bild Kein Luftzug im Innenraum dargestell. Hierbei
dringt kein Fahrtwind in den Innenraum des Anhängers.
8.13 Bedienung der Kutschenausführung
Lebensgefahr!
Transportieren einer Kutsche bei nicht
beladenem Anhänger.
Die Stützlast wird überschritten und
der Anhänger kann ins Schleudern
geraten. Das kann zu Unfällen mit
Personenschaden führen.
Eine Kutsche darf nur bei be-
Gefahr!
ladenem Anhänger und eingehaltener Stützlast transportiert
werden.
44 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
Page 45
Gefahr!
Lebensgefahr!
Die Auffahrschienen werden für die
Fahrt nicht ordnungsgemäß gesichert.
Die Auffahrschienen können während der Fahrt verloren gehen. Das
kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob
die die Auffahrschienen gesichert
sind.
Lebensgefahr!
Zum Beladen einer Kutsche müssen Sie zunächst die
Standschienen auf die benötige Spurbreite der Kutsche
einstellen. Die zulässige Spurbreite der Kutsche muss
zwischen 650 mm und 1330 mm liegen.
Anschließend können Sie die Auffahrschienen anbringen.
3
Gefahr!
Gefahr!
Die Kutsche wird für die Fahrt nicht
ordnungsgemäß gesichert.
Die Kutsche oder Teile der Kutsche
können verloren gehen. Das kann
zu Unfällen mit Personenschaden
führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die
die Kutsche und Teile der Kutsche
gesichert sind.
Lebensgefahr!
Fahren mit über- bzw. unterschrittener Stützlast und/oder zu hohen
Achslasten.
Der Anhänger kann ins Schleudern
geraten. Das kann zu Unfällen mit
Personenschaden führen.
Achten Sie bei Fahrten mit bzw.
ohne Kutsche darauf, dass die
zulässige Stützlast nicht überbzw. unterschritten wird und die
Achslasten eingehalten werden.
2
1
Beispiel: CARRUS - Kutschenträger
1 Einsteckbohrung für die Auffahrschiene
2 Zapfen der Auffahrschiene
3 Gummizugverschluss
Entfernen Sie dazu die Gummizugverschlüsse an der
Halterung der Auffahrschienen, damit Sie diese entnehmen können.
Stecken Sie den Zapfen der Auffahrschiene in die Einsteckbohrung an der Standschiene, damit sie gegen ein
mögliches wegrutschen gesichert sind. Nun können Sie
eine Kutsche beladen. Platzieren Sie die Kutsche mittig
über der Zugdeichsel. Stellen Sie die Kutschenanschläge, welche durch Sechskantschrauben verstellt werden
können, auf die richtige Kutschengröße ein.
Bringen Sie nach dem Beladevorgang die Auffahrschienen wieder in ihrer Halterung an und sichern Sie diese
mit den Gummizugverschlüssen.
Für den Transport muss die Feststellbremse der Kutsche
(falls vorhanden) angezogen und alle vier Räder gesichert
werden.
8.14 Beladen des Anhängers
5
Lebensgefahr!
Schließen der Heckklappe, der Sattelkammertür bzw. der Einstiegstür.
Die Ladung verhindert das die Heck-
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 45
2
Gefahr!
klappe, die Sattelkammertür bzw. die
Einstiegstür ordnungsgemäß geschloßen werden kann. Das kann zu Unfällen mit Personenschaden führen.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt ob, die
Heckklappe, die Sattelkammertür
und die Einstiegstür geschloßen
sind.
Page 46
Lebensgefahr!
Verletzungsgefahr!
Gefahr!
Rutschgefahr!
Gefahr!
Festes
Schuhwerk
Beladen und Entladen des Anhängers
in abgekuppeltem Zustand.
Der Anhänger kann dabei aufschnappen und Personen verletzen.
Kuppeln Sie den Anhänger zum
Beladen und Entladen an ein Zugfahrzeug an
Verletzungsgefahr!
Betreten der Ladefläche mit ungeeignetem Schuhwerk.
Die Ladefläche kann durch Verschmutzungen oder Nässe rutschig
sein. Die Person kann sich verletzen.
Betreten Sie den Anhänger nur
mit festen Schuhen, welche über
ein ausreichendes Profil verfügen.
Verletzungsgefahr!
Betreten und Verlassen der Ladefläche.
Man kann beim Betreten und Verlassen der Ladefläche leicht stolpern,
da die Ladefläche nicht über Hilfen
zum Betreten und Verlassen verfügt.
Falsches Schuhwerk begünstigt das
Stolpern noch zusätzlich. Die Person
kann sich verletzen.
Betreten Sie den Anhänger nur
mit festem Schuhwerk, das über
ein ausreichendes Profil verfügt.
Betreten Sie den Anhänger nicht
hastig, sondern vorsichtig.
Betreten der Ladefläche mit ungeeignetem Schuhwerk.
Die Ladefläche kann durch Verschmutzungen oder Nässe rutschig
sein. Die Person kann sich verletzen.
Betreten Sie den Anhänger nur
mit festen Schuhen, die über ein
Rutsch-
ausreichendes Profil verfügen.
gefahr!
Verletzungsgefahr!
Betreten und Verlassen der Ladefläche.
Man kann beim Betreten und Verlassen der Ladefläche leicht stolpern,
da die Ladefläche nicht über Hilfen
Gefahr!
Festes
zum Betreten und Verlassen verfügt.
Falsches Schuhwerk begünstigt das
Stolpern noch zusätzlich. Die Person
kann sich verletzen.
Betreten Sie den Anhänger nur
mit festem Schuhwerk, das über
ein ausreichendes Profil verfügt.
Betreten Sie den Anhänger nicht
hastig, sondern vorsichtig.
Schuhwerk
Entladen Sie den Anhänger.
9 Wie pflege ich den Anhänger?
Sachbeschädigung!
Beim Reinigen mit einem Hochdruck-
reiniger.
Beladen Sie den Anhänger.
Sorgen Sie für eine korrekte Ladungsverteilung und
Sicherung.
Beachten Sie das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers.
Achtung!
Durch zu geringem Abstand, zu
hohem Druck oder zu hoher Tempe-
ratur kann der Anhänger beschädigt
werden.
Halten Sie die im nächsten Absatz
angegebenen Werte ein.
8.15 Entladen des Anhängers
Lebensgefahr!
Beladen und Entladen des Anhängers
in abgekuppeltem Zustand.
Der Anhänger kann dabei aufschnappen und Personen verletzen.
Kuppeln Sie den Anhänger zum
Beladen und Entladen an ein Zug-
Gefahr!
46 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
fahrzeug an.
Page 47
Sachbeschädigung!
Reinigen des Innenraums und der
Sattelkammer.
Der Innenraum und die Sattelkammer
werden nach dem Reinigen nicht ausreichend gelüftet. Dadurch können
Feuchtigkeitsbedingte Schäden am
Anhänger auftreten.
Achtung!
Kontrollieren Sie, ob die Schmierstellen bis zum Fettaustritt abgeschmiert sind. Wenn nicht, schmieren Sie
diese.
Beachten Sie bei der Reinigung des Anhängers mit einem
Hochdruckreiniger, dass dieser mit einem max. Druck von
50 bar betrieben werden darf. Achten Sie darauf, dass
die Wassertemperatur einen Höchstwert von 80° C nicht
überschreitet. Halten Sie dabei einen Mindestabstand
von 70 cm ein.
Beachten Sie, dass folgende Teile nicht direkt angestrahlt
werden dürfen:
• alle Teile der Elektrik,
• die Reifen,
• die Kupplung,
• das Typenschild.
Verwenden Sie keine scheuernden, Säure enthaltenden
oder Lauge enthaltenden Reinigungsmittel, da diese die
Oberflächenbeschichtung zerstören können.
Reinigen Sie nach Fahrten auf Straßen, auf denen Salz
gestreut wurde, bzw. nach dem Transport von Düngemitteln oder anderen säurehaltigen oder salzhaltigen
Substanzen den Anhänger sorgfältig mit einem Hochdruckreiniger. Säuren, Salze und bestimmte Chemikalien
können ansonsten die Oberflächenbeschichtung der Teile
angreifen und die Wirkung der Beschichtung zerstören.
Stellen Sie sicher das der Anhänger nach dem Gebrauch oder der
Reinigung austrocknen kann.
Reinigen Sie die Kugelkopfkupplung auch von unten.
Wischen Sie die Kupplungsschale mit einem feuchten
Tuch aus. Entfernen Sie Verunreinigungen wie Grashalme, Blätter oder kleine Äste, die sich in der Feder
oder den Zwischenräumen verfangen haben. Verunreinigungen können das Einrasten der Kupplung verhindern!
Besonderheiten Aluminium-Oberflächen
Um starke Verschmutzungen zu entfernen und den
Aluminiumglanz zu erhalten, benutzen Sie den Original
Humbaur-Aluminium- und Planenreiniger oder gleichwertige Reinigungsmittel.
Besonderheiten verzinkter Teile
Verzinkte Teile verlieren mit der Zeit ihren Glanz. Dieser
Effekt ist erwünscht, da die Rostschutzwirkung einer
Verzinkung erst im oxidierten Zustand wirkt.
10 Wie warte ich den Anhänger?
10.1 Wartungsregelungen
Zur Wartung gehören regelmäßige Kontrollen einzelner Komponenten und ein entsprechendes Handeln
aufgrund der Kontrolle. Auch das Schmieren einzelner
Komponenten ist eine regelmäßige Wartungsarbeit. Der
Rhythmus ist dem Benutzungsverhalten anzupassen.
Die folgenden Angaben beziehen sich auf eine gewöhnliche Benutzung des Anhängers mit maximal 10.000
gefahrenen km pro Jahr. Anleitungen dazu finden Sie in
den nachfolgenden Unterkapiteln.
Wartungsarbeiten
Reinigung der Kugelkopfkupplung
2
1
3
Kugelkopfkupplung von unten
1 Feder
4
Kontrolle Reifendruckxx
Radmuttern auf festen Sitz
prüfen
Reifenverschleißx
Kupplung überprüfenx
Schmierarbeitenx
Sämtliche Befestigungsschrauben
auf festen Sitz prüfen
Alle weiteren Wartungsarbeiten müssen regelmäßig alle
6 Monate von einem Fachmann durchgeführt werden.
Fettspezifikation: Mehrzweckfett nach DIN 51825 vom
Typ K mit einem Einsatzbereich von -30° C bis +120° C.
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 47
Kontrollieren Sie den Reifendruck und die Profiltiefe.
Entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle den richtigen
Reifendruck für die Bereifung Ihres Anhängers. Sollte Ihr
verwendeter Reifen nicht in der Tabelle aufgelistet sein,
wenden Sie sich bitte an den Reifenhersteller.
48 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
AK 300 - Verschleißanzeige
1 Rot
2 Grün
3 Rot
4 Grün
Kontrollieren Sie die Verschleißanzeige der Kugelkopfkupplung (Bild: AK 300 - Kugelkopfkupplung).
Wenn der Anhänger angehängt ist, muss der grüne Bereich sichtbar sein. Ist dieser nicht mehr sichtbar, sondern
nur noch der rote Bereich, dann müssen Sie die Kupplung von einem Fachmann überprüfen lassen.
Page 49
EM 220R
EM 220R - Verschleißanzeige
1
Knott - Kugelkupplung
1 Sicherheits- und Verschleißanzeige
Kontrollieren Sie die Verschleißanzeige der Kugelkopfkupplung (Bild: EM 220R - Verschleißanzeige und
Knott-Kugelkupplung). Wenn der Anhänger angehängt
ist, muss der Pfeil auf den grünen Bereich zeigen. Ist dies
nicht der Fall, ist der Anhänger entweder nicht richtig
angekuppelt oder die Kupplung verschlissen. Kontrollieren Sie die Kupplung auf Verschmutzung und kuppeln
Sie den Anhänger erneut an. Ist die Verschleißanzeige
immer noch nicht im grünen Bereich, müssen Sie die
Kupplung von einem Fachmann überprüfen lassen.
10.5 Schmieren und Ölen der Kupplung
Bevor Sie Ölen und Schmieren, reinigen Sie die zu ölenden und zu schmierenden Stellen mit einem sauberen
Lappen.
EM 220R
1
EM 220R - Schmierstellen
1 Ölstellen
Schmieren Sie die Kupplung mit handelsüblichen Maschinenöl, indem Sie das Öl in den Spalt am Griff der Kupplung (Bild: EM 220R - Schmierstellen) einfüllen. Wischen
Sie überschüssiges Öl mit einem Lappen ab, damit es
nicht in die Umwelt gerät.
Schmieren Sie alle beweglichen Teile der Kupplung sowie
die Kupplungsschale mit Mehrzweckfett ein.
Knott-Kugelkupplung
Alle beweglichen Teile der Kugelkupplung (außer der
Kugelkopf-Aufnahme) mit handelsüblichem Maschinenfett schmieren. Bei der Verwendung einer Stabilisierungskupplung/Anti-Schlinger-Kupplung den Kugelkopf und
die Kugelkopf-Aufnahme nicht schmieren.
10.6 Schmieren der Bremsanlage
Bevor Sie schmieren, reinigen Sie die zu schmierenden
Stellen mit einem sauberen Lappen.
Bei der Bremsanlage gibt es drei Bereiche an denen sich
Schmierstellen befinden.
Auflaufeinrichtung
AK 300
1
1
2
AK 300 - Schmierstellen
1 Ölstellen
Schmieren Sie die Kupplung mit einm handelsüblichen
Maschinenöl an den dargestellten Stelle (Bild: AK 300 -
Schmierstellen
1 Schmiernippel
2 Handbemshebel
Schmierstellen) ölen.
Es genügen einige Tropfen Öl. Wischen Sie überschüssiges Öl mit einem Lappen ab, damit es nicht in die
Umwelt gerät.
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 49
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Verwenden Sie zum Schmieren ein handelsübliches
Mehrzweckfett. Schmieren Sie die Auflaufeinrichtung
mit einer Fettpresse über die Schmiernippel (Bild: EM
220R - Schmierstellen).
Ölen Sie bei der Knorr-Auflaufeinrichtung die beweglichen Bauteile des Handbremshebels.
Umlenkhebel der Handbremse
Dieser befindet sich an der Unterseite des Anhängers,
im vorderen Bereich. Wenn Sie zum befestigten Ende
des Abreißseils gehen, finden Sie an diesem Ende den
Umlenkhebel der Handbremse (Bild: Umlenkhebel Hand-bremse (Ansicht: Unterseite des Anhängers)).
1
Sie müssen die im Bild Tandemausgleich von der Unterseite des Anhängers gesehen dargestellten Schmier- und
Ölstellen mit einem handelsüblichen Mehrzweckfett bzw.
Öl schmieren. Durch Anziehen und Lösen der Handbremse wird das Schmierfett eingearbeitet.
10.7 Schmieren und Ölen des Stützrades
Bevor Sie Ölen und Schmieren, reinigen Sie die zu ölenden und zu schmierenden Stellen mit einem sauberen
Lappen.
1
2
Umlenkhebel Handbremse (Ansicht: Unterseite des Anhängers)
1 Abreißseil
2 Schmiernippel
Schmieren Sie den Umlenkhebel der Handbremse über
den Schmiernippel mit einem handelsüblichen Mehrzweckfett.
Tandemausgleich
Der Tandemausgleich befindet sich an der Unterseite des
Anhängers mittig.
1
Stützrad
1 Zylinder
Schmieren Sie den ausgefahrenen Zylinder (Bild: Stütz-rad) mit einem handelsüblichen Mehrzweckfett ein.
Kurbeln Sie das Stützrad einmal komplett hoch. Kurbeln
Sie das Stützrad wieder herunter. Dadurch verteilt sich
das Mehrzweckfett gleichmäßig.
2
1
Stützrad - Kurbel
1 Schmiernippel
2 Spalt
Schmieren Sie das Stützrad mit einer Fettpresse über den
Schmiernippel (Bild: Stützrad - Kurbel). Sollte bei ihrer
Ausführung des Stützrades kein Schmiernippel vorhan-
2
Tandemausgleich (Ansicht: Unterseite des Anhängers)
1 Schmierstellen
2 Ölstellen
50 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
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den sein, träufeln Sie handelsübliches Maschinenöl in
den Spalt (Bild: Stützrad - Kurbel). Wischen Sie überschüssiges Öl mit einem Lappen ab, damit es nicht in die
Umwelt gerät.
10.8 Radwechsel
Aluminiumfelgen 120 Nm
Bevor Sie den Anhänger wieder beladen, fahren Sie die
nächste Tankstelle an und überprüfen Sie den Reifen-
druck.
Lebensgefahr!
Gefahr!
Gefahr!
Lebensgefahr!
Radwechsel mit beladenem Anhänger.
Die Ladung verrutscht. Der Anhänger
kippt. Die Ladung und der Anhänger
können Personen treffen und dabei
verletzen bis hin zur Todesfolge.
Bocken Sie den Anhänger nur im
Leerzustand auf.
Lebensgefahr!
Die Handbremse ist zum Radwechseln nicht angezogen.
Der Anhänger gerät ins Rutschen und
kippt dadurch vom Wagenheber. Eine
Person wird dabei verletzt bis hin zur
Todesfolge.
Ziehen Sie die Handbremse zum
Radwechseln an.
Lebensgefahr!
Lose Radmuttern.
Lose Radmuttern können den
Anhänger und das Zufahrzeug zum
Schleudern bringen, dies kann zu
Unfälle mit Personenschaden führen.
Ziehen Sie nach den ersten 50 km
und nach einem Radwechsel,
Gefahr!
die Radmuttern noch einmal an.
Überprüfen Sie die Radmuttern
auf festen Sitz nach den War-
tungsarbeiten.
10.9 Wechseln einer Glühbirne
Aufenthalt einer Person unter dem
Anhänger während des Radwechsels.
Der Anhänger kippt vom Wagenheber oder der Wagenheber versagt.
Die Person wird verletzt bis hin zum
Tod.
Achten Sie darauf, das sich keine
Gefahr!
Führen Sie einen Radwechsel nur im Leerzustand des Anhängers durch. Benutzen Sie einen für das Leergewicht
des Anhänger geeigneten Wagenheber. Verfügen Sie
nicht über einen geeigneten Wagenheber, müssen Sie
eine Fachwerkstatt aufsuchen. Kuppeln Sie den Anhänger ab. Ziehen Sie die Handbremse an. Sichern Sie den
Anhänger gegen Wegrollen mit den Unterlegkeilen auf
der Seite des Anhängers, auf der die Reifen intakt sind.
Setzen Sie den Wagenheber mittig zwischen den zwei
Rädern an, beachten Sie hierzu die Bedienungsanleitung
des Wagenhebers.
Lösen Sie die Radmuttern des zu wechselnden Rades
mit einem geeigneten Drehmomentschlüssel. Entfernen
Sie die Radmuttern. Wechseln Sie das Rad. Ziehen Sie
die Radmuttern handfest an. Lassen Sie den Anhänger
wieder herunter. Ziehen Sie die Radmuttern mit einem
Drehmomentschlüssel über Kreuz an:
Stahlfelgen 90 Nm
Person unter dem Anhgänger
aufhält.
Heckbeleuchtung
Begrenzungsleuchte
Kennzeichenleuchte Innenbeleuchtung
Schrauben Sie die Abdeckung der Heck-, der Begren-
zungs-, der Kennzeichen- oder der Innenbeleuchtung an
den Schrauben auf (Bild: Begrenzungsleuchte, Kenn-
zeichenleuchte, Innenbeleuchtung). Nehmen Sie die
Abdeckungen ab.
Entfernen Sie die defekte Glühbirne aus der Fassung.
Bedienungsanleitung Pferdeanhänger Version 01/13 51
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Setzen Sie die neue Glühbirne ein. Setzen Sie die Abdeckung drauf. Schrauben Sie die Abdeckung zu.
11 Wie entsorge ich den Anhänger
oder Teile des Anhängers?
Beachten Sie die vorgeschriebene Leistung (Watt), die
auf den jeweiligen Lampen angegeben ist.
Sie müssen den Anhänger oder Teile des Anhängers
immer sachgerecht entsorgen. Bringen Sie den Anhänger
oder Teile des Anhängers immer zur Autoverwertung.
Das Fachpersonal der Autoverwertung wird diese dort
sachgerecht entsorgen. Der Anhänger oder Teile des
Anhängers sind nach den zum Zeitpunkt der Entsorgung
aktuell geltenden nationalen Gesetzen zu entsorgen.
52 Version 01/13 Bedienungsanleitung Pferdeanhänger
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12 Was muss ich bei Störungen tun?
StörungMögliche FehlerBeheben des Fehlers
Bremsen des
Anhängers beim
Rückwärtsfahren.
Der Handbremshebel
lässt sich nicht mehr
bewegen.
Der Anhänger wird
ständig gebremst.
Der Anhänger
bremst nicht oder nur
schlecht.
Der Anhänger
bremst bereits beim
Gaswegnehmen.
Handbremswirkung ist
zu schwach.
Die Kupplung rastet
nicht ein.
Der Anhänger
hat beim Fahren
einen Rechts- oder
Linksdrall.
Der Anhänger gerät
während der Fahrt
schnell ins Schlingern.
Der Anhänger klappert
während der Fahrt.
Der Anhänger
quietscht während der
Fahrt.
Der Anhänger qualmt
während der Fahrt.
Der Anhänger ist nach
dem Ankuppeln nicht
in horizontaler Lage.
Die Handbremse wurde nicht gelöst.Lösen Sie die Handbremse.
Die Rückfahrsperre sperrt durch zu schnelles
Rückwärtsfahren.
Die Bremsanlage ist nicht richtig geschmiert.Nach dem Schmierplan alle Schmierstellen
Die Bremsanlage ist zu straff eingestellt.Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Der Handbremshebel wurde nicht oder nicht ausreichend
geschmiert.
Die Bremse ist eingefroren.Die Bremse auftauen.
Die Bremsanlage ist nicht oder nicht richtig geschmiert.Die Bremsanlage schmieren.
Die Bremsanlage wurde nicht richtig gewartet.Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf und lassen Sie die
Die Rückfahrsperre ist nicht wieder zurückgesprungen.Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Die Handbremse wurde nicht gelöst.Lösen Sie die Handbremse.
Die Bremsanlage ist zu locker eingestellt.Lassen Sie die Bremsanlage in einer Fachwerkstatt
Das Bremsgestänge hat sich festgesetzt.Lösen Sie das Bremsgestänge.
Die Bremse ist verschlissen.Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Der Stoßdämpfer der Auaufeinrichtung ist defekt.Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Die Gasfeder ist defekt.Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Die Bremse ist zu locker eingestellt.Lassen Sie die Bremsanlage in einer Fachwerkstatt
Die Kupplungsschale oder der Kopf sind verdreckt.Reinigen Sie die Teile.
Die Kupplung wurde nicht ausreichend geschmiert.Schmieren Sie die Kupplung.
Die Kugel oder die Schale ist verschlissen.
Achten Sie auf die Verschleissanzeige.
Die Ladung ist nicht gleichmäßig verteilt.Verteilen Sie die Ladung gleichmäßig.
Der Reifendruck ist ungleichmäßig.Füllen Sie Luft nach oder lassen Sie Luft ab bis der
Die Ladung ist nicht ausreichend gesichert und verlagert
sich langsam.
Die Größe das Zugfahrzeugs ist nicht für einen Anhänger
dieser Größe und des Gewichts geeignet.
Die Bremse eines Rades ist falsch eingestellt und bremst. Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Der Reifendruck ist zu hoch.Lassen Sie den Druck aus den Reifen bis sie einen
Die gefahrene Geschwindigkeit ist für die Ladung und die
Straßenverhältnisse zu hoch.
Die Einstiegstür ist nicht ordnungsgemäß geschloßen.Schließen Sie die Einstiegstür ordnungsgemäß.
Die Ladung ist nicht gesichert.Sichern Sie die Ladung.
Kabel oder Schläuche lösen sich.Fahren Sie in die nächste Fachwerkstatt.
Das Stützrad war nicht hochgekurbelt und löst sich.Kurbeln Sie das Stützrad hoch und lassen es in einer
Die Handbremse ist noch angezogen.Lösen Sie die Handbremse.
An den Schmierstellen wurde nicht ausreichend
geschmiert.
Ein Radlager ist defekt.Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Die Handbremse ist noch angezogen.Lösen Sie die Handbremse.
Die Bremse blockiert ein Rad, da die Rückfahrautomatik
angesprungen ist und nicht wieder zurückspringt.
Die Ladung ist ungleichmäßig verteilt.Sorgen Sie für eine gleichmäßige Verteilung.
Die Kupplungshöhe des Zugfahrzeugs ist nicht passend zu
der Kupplungshöhe des Anhängers.
Das Stützrad ist noch heruntergekurbelt.Kurbeln Sie das Stützrad hoch.
Fahren Sie ein wenig vorwärts und dann langsam
rückwärts.
nachschmieren.
Den Handbremshebel schmieren und dabei immer wieder
versuchen ihn zu bewegen.
Bremsanlage warten.
nachstellen.
nachstellen.
Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Reifendruck gleichmäßig und vorschriftsmäßig ist.
Sichern Sie die Ladung ausreichend.
Richten Sie die Ladung aus.
Verwenden Sie den Anhänger mit einem anderen
Zugfahrzeug.
normalen Reifendruck haben.
Fahren Sie langsamer.
Fachwerkstatt wieder richtig befestigen.
Schmieren Sie alle Schmierstellen nach.
Suchen Sie eine Fachwerkstatt auf.
Nehmen Sie ein anderes Zugfahrzeug mit passender
Kupplungshöhe.
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13 Service- und Gewährleistungsbe-
stimmungen
Die Gewährleistung beinhaltet:
Bei sachgemäßem und vorschriftsmäßigem Gebrauch
des Anhängers auftretende Mängel, die konstruktionsbedingt oder auf Materialfehler zurückzuführen sind.
Während der Gewährleistungszeit durchgeführte Reparaturen verlängern diese nicht.
Der Händler ist als Vertragspartner für die Gewährleistung verantwortlich.
Voraussetzungen:
Die Wartungshinweise und -vorschriften des Herstellers,
welche in dieser Bedienungsanleitung aufgeführt sind,
müssen beachtet worden sein.
Bei Reparaturen ist die Verwendung von Original-Ersatzteilen erforderlich.
Reparaturen müssen von einer Fachwerkstatt durchgeführt worden sein.
Mängel dürfen nicht zurückführbar sein auf:
Nichtbeachtung der in dieser Bedienungsanleitung aufgeführten technischen und rechtlichen Vorschriften.
Unsachgemäße Benutzung des Anhängers oder fehlende
Erfahrung des Nutzers.
Eigenmächtige Veränderungen am Anhänger, bzw. nicht
von der Humbaur GmbH freigegebene Anbauten lassen
die Gewährleistung erlöschen.
Nichtbeachtung der jeweiligen gesetzlichen Vorschriften.
Keine Mängel sind:
Jeder Anhänger ist ein handwerklich gefertigtes Produkt.
Trotz größter Sorgfalt können bei der Montage leichte,
oberflächliche Kratzer entstehen, welche auf die bestimmungsgemäße Nutzung keinen Einfluss haben.
Fertigungsbedingte Spannungsrisse in der Oberfläche
(Haarrisse) lassen sich nicht vermeiden. Diese Haarrisse
haben keinen Einfluß auf Stabilität bzw. Nutzung des
Anhängers.
Spalte zwischen Bordwand und Ladebrücke.
Weiter sind Polyesterbauteile nicht zu 100% farbecht.
Auch hier kann es durch UV- und Witterungseinflüsse zu
Ausbleichungen kommen.
Weiter ist zu beachten, dass Gummiteile allgemein durch
UV-Einflüsse altern, evtl. ist auch Rissbildung sowie eine
Ausbleichung der Oberfläche möglich.
Mit der kathodischen Tauchlackierung (KTL) beschichtete
Teile sind nicht farbecht. Sie können durch UV-Einstrahlung ausbleichen.
Verzinkte Teile sind normalerweise nicht glänzend,
sondern verlieren nach kurzer Zeit ihren Glanz. Das ist
kein Mangel, sondern erwünscht, da erst durch die Oxydierung der volle Schutz gegen ein Rosten des Metalls
gewährleistet ist. Holz ist ein Naturwerkstoff. Deshalb
unterliegt es trotz der unterschiedlichsten Bearbeitungsund Beschichtungsarten natürlichen, witterungsabhängigen Ausdehnung, bzw. Schrumpfung, was zu Verspannungen führen kann. Natürliche Holzmaserungen und
Unebenheiten sind für diesen Naturwerkstoff normal
und können sich in der Oberfläche abzeichnen. Durch
UV-Einstrahlung und Witterungseinflüsse sind Ausblei-
chungen möglich. Für die verwendeten Holzbauteile ist
in der Stärke eine Fertigungstoleranz festgelegt. Abweichungen im Bereich der Toleranz sind nicht reklamierbar.
Da die Anhänger in der Regel nicht isoliert sind, kann es
bei Temperaturschwankungen zu Kondenswasserbildung
unter Planen- und Polyesterabdeckungen kommen. In
diesem Fall ist für eine ausreichende Belüftung zu sorgen, um eine Schimmelbildung zu vermeiden. Auch sind
die Anhänger nicht zu 100% wasserdicht. Wassereintritt
an den Türen, Klappen und Fenstern ist selbst bei Verwendung von Gummiabdichtungen und sorgfältigster
Verarbeitung möglich.
Die Gewährleistung erlischt:
Bei Nichteinhaltung der Bedienungs-, Wartungs- und
Inspektionsvorschriften.
Bei technischen Veränderungen des Anhängers.
Bei eigenständigen An- und Aufbauten, die nicht von
Humbaur freigegeben sind.
Beim Überladen des Anhängers und unsachgemäßer
Nutzung.
Bei der Verwendung von nicht Original-Humbaur-Ersatzteilen.
Bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise auf dem
Anhänger.
Bei Nichteinhaltung der Serviceintervalle, auch der von
Humbaur montieren Teile wie Achse, Bremse, Auflaufeinrichtung, hydraulische Anlagen usw.
Bei falscher Oberflächenbehandlung der verwendeten
Materialien.
Bei weiterer Benutzung des Anhängers, obwohl Mängel
bereits bekannt und gemeldet sind und die Nutzung
durch den Hersteller bis zur Reparatur untersagt wurde.
Bei weiterer Nutzung des Anhängers bei bekannten
Mängeln, wodurch die Reparatur unmöglich, bzw.
aufwendiger oder nur durch erheblichen Mehraufwand
möglich ist und die Nutzung des Anhängers gemindert
wird.
Die Gewährleistung beinhaltet nicht:
Ausgaben für die laufende Wartung.
Kosten, die auf normalen Verschleiß zurückzuführen sind
oder auch, da der Anhänger lange Zeit nicht benutzt
wurde.
Fehler, die auf nicht vorschriftsmäßiger Behandlung des
Anhängers zurückzuführen sind.
Mängel, die auf die Verwendung von nicht OriginalHumbaur-Ersatzteilen zurückzuführen sind.
Mängel, die auf Folge einer Reparatur durch keine Fachwerkstatt zurückzuführen sind.
Mängel die auf bauliche Veränderungen oder Montagen
am Fahrzeug zurückzuführen sind.
Schäden, welche auf Schnee- und Wasserlasten bei Planen-, Plywood- und Polyaufbauten zurückzuführen sind.
Konstruktive Änderungen behält sich der Hersteller vor.
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Sicherheitshinweis! Die Verwendung der Anhänger darf nur unter ausdrücklicher
Beachtung aller straßenverkehrsrechtlichen, berufsgenossenschaftlichen und
ladungssicherungstechnischen Vorschriften erfolgen. Für Irrtümer und Druckfehler
wird keine Haftung übernomen. Technische Anderungen vorbehalten. Printed in
Germany. Nachdruck verboten. Version 01/13.
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