GOSSEN METRAWATT GEOHM PRO, GEOHM XTRA User guide [de]

Bedienungsanleitung
3-349-915-01
GEOHM PRO und XTRA
Erdungsmessgerät (ohne/mit GPS)
2/4.17
Inhalt
1 Sicherheit ........................................................................................................................................ 4
2 Menü ................................................................................................................................................ 5
2.1 Datenübertragung ......................................................................................................................... 5
2.2 Messungseinstellungen ................................................................................................................ 5
2.2.1 Netzfrequenz ................................................................................................................................ 5
2.2.2 Kalibrierung der Messzangen C-3 (Z592X) .................................................................................. 6
2.3 Messgeräteeinstellungen .............................................................................................................. 7
2.3.1 LCD Kontrast ................................................................................................................................ 7
2.3.2 LCD-Beleuchtung ......................................................................................................................... 8
2.3.3 Einstellungen AUTO-OFF ............................................................................................................. 8
2.3.4 Einstellungen der Anzeige ............................................................................................................ 8
2.3.5 Datum und Zeit ............................................................................................................................. 8
2.3.6 Entladen der Akkus ...................................................................................................................... 9
2.4 Auswahl der Sprache ................................................................................................................... 9
2.5 Informationen über den Hersteller ................................................................................................ 9
3 Messungen .................................................................................................................................... 10
3.1 Durchgangsmessung der Schutz- und Ausgleichsleitungen (2p) .............................................. 10
3.2 Kalibrierung der Messleitungen .................................................................................................. 11
3.2.1 Anschalten der autom. Nulleinstellung ....................................................................................... 11
3.2.2 Ausschalten der autom. Nulleinstellung ..................................................................................... 12
3.3 Messung 3p ................................................................................................................................ 12
3.4 Messung 4p ................................................................................................................................ 15
3.5 Messung 3p + Zangen ................................................................................................................ 18
3.6 Messung mit zwei Zangen (Z592X/Y) ........................................................................................ 21
3.7 Messung 4p (nach der Impulsmethode) ................................................................................... 22
3.8 Strommessung ............................................................................................................................ 26
3.9 Messung des spezifischen Erdwiderstands ............................................................................... 27
4 Speicher ......................................................................................................................................... 30
4.1 Abspeichern ................................................................................................................................ 30
4.2 Löschen des Speichers .............................................................................................................. 31
4.3 Durchfahren des Speichers ........................................................................................................ 32
5 Datenübertragung ........................................................................................................................ 33
5.1 Ausrüstungspaket für die Zusammenarbeit mit dem Computer ................................................. 33
5.2 Datenübertragung mithilfe der USB-Verbindung ........................................................................ 33
5.3 GPS-Einstellungen ..................................................................................................................... 33
6 Stromversorgung des Messgeräts ............................................................................................. 34
6.1 Überwachung der Speisespannung ........................................................................................... 34
6.2 Akku laden – Betrieb mit Ladenetzteil ........................................................................................ 34
6.3 Wechseln der Sicherung ............................................................................................................ 35
6.4 Laden der Akkus ......................................................................................................................... 36
6.5 Entladen der Akkus .................................................................................................................... 37
6.6 Allgemeine Regeln für die Verwendung von NickelMetallHydrid-Akkus (NiMH) ........................ 37
GMC-I Messtechnik GmbH 3
7 Reinigung und Wartung ............................................................................................................... 38
8 Lagerung ....................................................................................................................................... 38
9 Demontage und Entsorgung ....................................................................................................... 38
10 Technische Daten ......................................................................................................................... 39
10.1 Hauptdaten ................................................................................................................................. 39
10.2 Zusatzdaten ................................................................................................................................ 41
10.2.1 Einfluss der Reihenstörspannung auf die Widerstandsmessung für die Funktionen 3p, 4p, 3p +
Zangen ................................................................................................................................................... 41
10.2.2 Einfluss der Reihenstörspannung auf die Widerstandsmessung für die Funktion ρ .................. 41
10.2.3 Einfluss der Hilfselektroden auf die Messung des Erdungswiderstandes für die Funktionen 3p,
4p, 3p + Zangen ..................................................................................................................................... 42
10.2.4 Einfluss der Hilfselektroden auf die Messung des Erdungswiderstandes für die Funktion ρ ..... 42
10.2.5 Einfluss der Hilfselektroden auf die Messung des Erdungswiderstandes nach de r
Impulsmethode ....................................................................................................................................... 42
10.2.6 Einfluss des Störstroms auf das Messergebnis des Erdungswiderstandes 3p+Stromzange .... 42
10.2.7 Einfluss des Störstroms auf das Messergebnis des Erdungswiderstandes unter Ausnutzung d er
doppelten Zangen .................................................................................................................................. 43
10.2.8 Einfluss des Verhältnisses des mit den Zangen gemessenen Widerstands der Abzweigungen
mit mehrfacher Erdung zum resultierenden Wi derstand (3p + Zangen) ................................................ 43
10.2.9 Zusätzliche Messunsicherheiten gem. IEC 6155 7-4 (2p) .......................................................... 43
10.2.10 Zusätzliche Messunsicherheiten gem. IEC 61557-5 (3p, 4p, 3p+Zangen) ......................... 43
11 Gerätereset (Werkseinstellungen) .............................................................................................. 44
12 Lieferumfang ................................................................................................................................. 44
13 Reparatur- und Ersatzteil-Service Kalibrierzentrum und Mietgeräteservice .......................... 44
14 Produktsupport ............................................................................................................................. 44

1 Sicherheit

Die Messgeräte GEOHM PRO und XTRA dienen zur Durchführung von Messungen, deren Ergebnisse den Sicherheitsstand der Anlage bestimmen. Um in diesem Zusammenhang eine entsprechende Bedienung und Richtigkeit der erzielten Ergebnisse zu garantieren, sind folgende Empfehlungen einzuhalten:
Vor Nutzungsbeginn muss man sich genauestens mit der Anleitung vertraut machen und die Sicherheitsvorschriften und Empfehlungen de s Herstellers anwenden.
Die Messgeräte GEOHM PRO und XTRA sind für Messungen des Erdung swiderstands sowie Schutz­und Ausgleichsverbindungen, Erdwiderstand von Grund und Boden und auch zur Strommessung mit Zangen bestimmt. Jede andere als in dieser Anleitun g angegebene Verwendungsart des Gerätes kann zu einer Beschädigung führen und eine ernsthafte Gefah renqu ell e für den Nutzer sein.
Das Gerät ist ausschließlich von entsprechend qualif i zierten Personen, die auch die erforderlichen Berechtigungen für die Durchführung von Messun gen in Elektroanlagen haben, zu bedienen. Die Handhabung des Messgerätes durch unbefugte Personen kann zu einer Beschädigung des Gerätes führen und eine ernsthafte Gefahrenquelle für den Nutzer sein.
Der Gebrauch dieser Anleitung schließt die Notwen digkeit nicht aus, Arbeits- und Brandschutzvorschriften, die bei Arbeiten dieser Art erforderlich sind, zu beachten. Vor Beginn der Arbeiten mit dem Gerät unter Sonderbedingungen, z. B. in einem Bereich, in dem die Explosions­oder Brandgefahr besteht, ist es erforderlich, den Arbeitsschutzbeauftragten zu konsultieren.
Unzulässig ist die Verwendung: eines Gerätes, das beschädigt und ganz oder teilweise nicht funktioniert, eines Gerätes, dessen Leitung eine beschädigte Isolierung hat, eines Gerätes, das zu lange unter schlechten Bedingungen (z. B. Feuchtigkeit) gelagert wurde.
Nach der Verlagerung des Prüfers aus einem kalten in ein warmes Umfeld mit hoher Feuchtigkeit sind bis zum Zeitpunkt (ca. 30 Minuten) der Erwärmung des Gerätes auf die Umgebungstemperatur keine Messungen durchzuführen.
Vor Beginn der Messung ist zu überprüfen, ob die Leitungen an die entsprechenden Messbuchsen angeschlossen sind.
Es ist unzulässig, die eingebauten A kk us über ein anderes Ladegerät, als im Lieferumfang angegeben, zu laden.
Die Eingänge des Messgerätes besitzen eine elektronische Überlastsicherung, z. B. auf Grund des zufälligen Anschlusses an das Versorgungsnetz:
– für alle Kombinationen der Eingänge – bis zu 276 V über 30 Sekunden lang.
Reparatu ren dürfen nur durch unseren Service ausgeführt werd en. Adresse siehe Kap. 13.
Das Gerät erfüllt die Anforderungen der Standards E N 61010-1 und EN 61557-1, -4, -5.
Der Hersteller behält sich das Recht vor, Änderungen bzgl. des Aussehens, der Ausrüstung und der technischen Daten des Messgerätes vorzunehmen.
Beim Versuch, Treiber im 64-Bit-Windows 8 zu installieren, kann folgende Information angezeigt werden: „Die Installation ist fehlgeschlagen”.
Ursache: in Windows 8 ist standardmäßig eine Blockade der Installation von Treibern aktiv, die nicht digital signiert sind.
Lösung: Schalten Sie die digitale Signierung der Treiber in Windows aus.
Hinweis:
Hinweis:
GMC-I Messtechnik GmbH 5

2 Menü

gewählte Option.
gewählte Option.
Das Menü ist in jeder Position des Drehschalters zugänglich.

2.1 Datenübertragung

Siehe Kapitel 5.

2.2 Messungseinstellungen

Drücken Sie die Taste MENÜ.
Wählen Sie mit den Tasten
, die entsprechende Position. Bestätigen Sie mit der Taste ENTER die
Wählen Sie mit den Tasten
, die entsprechende Position. Bestätigen Sie mit der Taste ENTER die

2.2.1 Netzfrequenz

Die Bestimmung der Netzfrequenz als Quelle potentieller Störungen ist unerlässlich für die Wahl der entsprechenden Frequenz des Messsignals. Nur die Messung mit einer richtig gewählten Fr equenz des Messsignals gewährleistet eine optimale Filtrierung der Störungen. Das Messgerät eignet sic h für eine Filtrierung von Störungen aus einem Netz von 16 2/3 Hz, 50 Hz, 60 Hz und 400 Hz. Das Gerät besitzt auch die Funktion der automatischen Bestimmung dieses Parameters (Einstellung der Netzfrequenz = AUTO), die auf den Ergebnissen der Messung der Störspannung basiert, die vor der Messung des Erdungswiderstandes ausgeführt wurde. Diese Funktion ist aktiv, wenn die Störspannung U anderen Fall übernimmt das Messgerät den zuletzt im ME NÜ g ewählten Frequenzwert.
1 V. Im
N
ENTER.
stehenden Display aus.
E
H
CAT IV 300V
Nach gelungener Kalibrierung wird das folgende Display eingeblendet.
Wählen Sie mit den Tasten
, die Frequenz.
Bestätigen Sie mit der Taste
ENTER Ihre Wahl.

2.2.2 Kalibrierung der Messzangen C-3 (Z592X)

Die für ein bereits vorhandenes Messgerät erworbenen neuen Messzangen sind vor ihrem ersten Gebrauch zu kalibrieren. Man kann diese auch in regelmäßigen Abständen kalibrieren, um den Einfluss von Alterungserscheinungen der Bauteile für die Genauigkeit der Messung zu kompensieren. Diese Verfahrensweise ist auch nach einem Wechsel der Zangen auszuführen.
Führen Sie die Befehle auf dem unten
Drücken Sie nach dem Durchlesen der Eingangsinformation die Taste
GMC-I Messtechnik GmbH 7
Mitteilung
Ursache
Verfahrensweise
Zange ist nicht
Prüfen Sie, ob die
an das Gerät
auszulösen.
Mitteilung
Ursache
Verfahrensweise
FEHLER: MESSLEITUNG
KALIBRIERUNG BLOCKIERT.
Leitung fehlt
Verbindungen
FEHLER: KALIBRIERUNGSKOEFFIZIENT
BLOCKIERT.
Schlechter
Qualität der
austauschen
ENTER.
Das Messgerät bestimmt den Korrekturfaktor für die angeschlossenen Zangen. Dieser Faktor bleibt auch nach dem Ausschalten der Stromversorgung des Messgerätes gespeichert, und zwar bi s zu r nächsten erfolgreichen Kalibrierung der Zangen.
Hinweise:
- Es ist darauf zu achten, dass die Leitung von der Zange zent risch umschlossen wird.
Zusätzlich vom Messgerät angezeigte Informationen
FEHLER: Zange nicht angeschlossen oder H und E Buchse mit Messleitung nicht kurzgeschlossen.
NICHT VERBUNDEN MIT H UND E BUCHSE!
NICHT IM ZULÄSSIGEN BEREICH! KALIBRIERUNG

2.3 Messgeräteeinstellungen

angeschlossen
Kalibrierungsfaktor
Zange angeschlossen ist und ob die Leitung umschlossen ist, um im Messgerät einen Stromfluss
prüfen..
Verbindungen prüfen und/oder die Zange
Wählen Sie mit den Tasten
, die entsprechende Position aus und bestätigen Sie Ihre Wahl mit der Taste

2.3.1 LCD Kontrast

Mit den Tasten und den Kontrastwert einstellen und zur Bestätigung die Taste ENTER drücken.

2.3.2 LCD-Beleuchtung

Jahr, Stunde, Minute).
Wahl.
Stellen Sie mit den Tasten und Beleuchtung ein und drücken Sie zur Bestätigung die Taste ENTER.
die Zeit der

2.3.3 Einstellungen AUTO-OFF

Diese Einstellung bestimmt die Zeit bis zum selbsttätigen Ausschalten des unbenutzten Gerätes. Mit den Tasten
und die Zeit oder das fehlende AUTO-OFF einstellen und die Taste ENTER drücken.

2.3.4 Einstellungen der Anzeige

Diese Einstellung ermöglicht das Ein- oder Ausschalten der Anzeige für die Balken der Einstellungen. Mit den Tasten Messparameter) einzustellen und die Taste ENTER zu drücken.
und sind die Sichtbarkeit oder die fehlenden Balken der Einstellungen (der

2.3.5 Datum und Zeit

Stellen Sie mit den Tasten
, die Änderungs-
größen ein (Tag, Monat,
Wählen Sie mit den Tasten
, die entsprechende Position. Bestätigen Sie mit der Taste ENTER Ihre
GMC-I Messtechnik GmbH 9

2.3.6 Entladen der Akkus

Die Verfahrensweise wird im Kapitel 6.5 genau besch rieben.

2.4 Auswahl der Sprache

Mit den Tasten und im HauptMENÜ **Auswahl der Sprache** einstellen und die Taste ENTER drücken.
Mit Hilfe der Tasten
ENTER drücken.
und die gewünschte Sprache einstellen und zur Bestätigung die Taste

2.5 Informationen über den Hersteller

Mit den Tasten und ist im HauptMENÜ „Info über den Hersteller“ einzustellen und die Taste ENTER zu drücken.

3 Messungen

Schalten Sie das
die Position 2p.
mit dem zu messenden Objekt.
E
S
CAT IV 300V
Das Messgerät ist zur
angezeigt.
Drücken Sie die Taste START, um die Mit der Taste ENTER kann man es erneut aufrufen.
Hinweis:
Während der Dauer der Messung wird ein Fortschrittsbalken angezeigt.

3.1 Durchgangsmessung der Schutz- und Ausgleichsleitungen (2p)

Hinweis: Die Messung erfüllt die Anforderungen der Norm EN 61557-4 (U < 24 V, I > 200 mA für R 10 Ω).
Messgerät ein. Stellen Sie den Drehschalter zur Funktionswahl auf
Verbinden Sie die Klemmen S und E durch Leitungen
Messung bereit. Auf der Hilfsanzeige können Sie die Werte der Störspannung und Frequenz ablesen. Auf dem Einstellungsbalken wird die im MENÜ eingestellte Netzfrequenz
Messung zu starten.
Lesen Sie das Ergebnis ab.
Das Ergebnis wird auf dem Display 20 s lang angezeigt.
GMC-I Messtechnik GmbH 11
Zusätzlich durch das Messgerät angezeigte Informationen
R > 19,9 kΩ
Messbereich überschritten.
UN > 40 V! und
Signalton 
Spannung an den Messklemmen ist größer als blockiert.
Das Störsignal hat einen zu hohen Wert Unsicherheit belastet sein.
Schalten Sie das
Position 2p.
Führen Sie die auf dem Display beschriebenen Tätigkeiten aus.
E S
CAT IV 300V
Nach Beenden der erscheint das folgende Display:
ständiger
UN > 24 V!
Geräusche
Spannung an den Messklemmen ist größer als 50 V, Messung ist blockiert.
24 V, aber kleiner als 40 V, Messung ist
– das Ergebnis kann mit einer zusätzlichen

3.2 Kalibrierung der Messleitungen

Um den Einfluss des Widerstandes der Messleitungen auf das Messergebnis zu eliminieren, kann man seine Kompensation durchführen (Automatische Nulleinstellung). Zu diesem Zweck hat die Mes sfunktion
2p die Unterfunktion AUTOZERO.

3.2.1 Anschalten der autom. Nulleinstellung

Messgerät ein. Stellen Sie den Drehschalter für die Funktions­wahl auf die
Drücken Sie die Taste F1.
automatischen Nulleinstellung
Die Ausführung der autom. Nulleinstellung wir d durch die Aufschrift AUTOZERO auf der rechten Seite des Displays signalisiert.

3.2.2 Ausschalten der autom. Nulleinstellung

Schalten Sie das
Position 2p.
Öffnen Sie die Messleitungen. Drücken Sie die Taste START.
S
E
CAT IV 300V
Trennen Sie die zu
Objekts.
Schalten Sie das
Position 3p.
Messgerät ein. Stellen Sie den Drehschalter für die Funktions­wahl auf die
Drücken Sie die Taste F1.
Nach dem Beenden der Beseitigung der automatischen Nulleinstellung erlischt auf dem Display die Einblendung AUTOZERO.
Hinweise:
- Es reicht aus, die Kompensation einmalig für die Dat en der Messleitungen durchzuführen. Sie bleibt auch nach dem Ausschalten des Messgerätes gespeichert.

3.3 Messung 3p

Hauptsächlich wird der Erdungswiderstand nach der dreipoligen Methode gemessen.
prüfende Erdung von der Installation des
Messgerät ein. Stellen Sie den Drehschalter für die Funktions­wahl auf die
GMC-I Messtechnik GmbH 13
E S H
CAT IV 300V
Die stromführende Elektrode, eingeschlagen in die Erde, ist mit
angeordnet sein.
Das Messgerät ist
angezeigt.
der Buchse H des Messgerätes zu verbinden; die spannungführende Elektrode, eingeschlagen in die Erde , dagegen mit der Buchse S des Messgerätes. Die zu prüfende Erdung ist durch eine Leitung mit der Buchse E des Messgerätes zu verbinden. Die zu prüfende Erdung sowie die strom- und spannungführenden Elektroden müssen in einer Linie
zur Messung bereit. Auf der Hilfsanzeige kann man den Wert der Störspannung und ihrer Frequenz ablesen. Auf dem Einstellungsbalken wird die im MENÜ eingestellte Netzfrequenz
Zum Ändern der Messspannung drücken Sie die Taste F1.
Wählen Sie mit den Tasten ,
die Messspannung und bestätigen Sie diese durch Drücken der Taste ENTER.
Zum Starten der Messung drücken Sie die Taste START.
δ > 30%
Das Ergebnis wird auf dem Display 20 s lang eingeblendet. Mit der Taste ENTER können Sie es erneut aufrufen.
S
Man wiederholt die Messungen (Punkte 3, 7,
die Messungen zu wiederholen.
Ergebnis ablesen.
Widerstand der Stromelektrode Widerstand der Spannungselektrode Wert der zusätzlichen Unsicherheit, eingebracht durch den Widerstand der Elektroden angezeigt, wenn
Hinweise:
Die Messung des Erdungswiderstandes kann ausgeführt werden, wenn die Störspannung 24 V nicht überschreitet. Die Störspannung wird bis zu einem Niveau von 100 V gemessen, aber über 40 V wird sie als gefährlich signalisiert. Das Messgerät darf an keine Spannungen von m ehr als 100 V angeschlossen werden.
- Man muss besonders auf die Qualität der Verbindung des zu prüfenden Objekts mit der Messleitung achten – die Kontaktstellen müssen von Farbe , Rost usw. gereinigt sein.
- Wenn der Widerstand der Messsonden zu hoch ist, dann wird die Messung der Erdung R zusätzlichen Unsicherheit belastet. Eine besonders große Unsicherheit der Messung entsteht dann, wenn man einen geringen Widerstandswert mit Sonden m i sst, die einen schwachen Kontakt mit dem Boden haben (eine solche Situation tritt dann ein, wenn die E rdung gut ausgeführt ist, aber der obere Teil des Erdbodens trocken und schlecht leitend ist). Dann ist das Verhältnis des Sondenwiderstands zum Widerstand der gemessenen Erdung sehr hoch und die davon abhängige Unsicherheit der Messung auch. Man kann dann entsprechend den im Kapitel 10.2 angegebenen Formeln eine Berechnung durchführen, die es ermöglicht, den Einfluss der Messbedingungen zu schätzen. Man kann auch den Kontakt der Sonde mit dem Erdboden verbessern, zum Beispiel, indem man die Einschlagstelle der Sonde mit Wasser anfeuchtet, sie erneut an einer anderen Stelle einschlägt oder Sonden von 80 cm verwendet. Ebenso sind die Messleitungen zu übe rprüfen, ob die Isolierung nicht beschädigt oder ob die Kontakte: Leitung – Bananenstecker – Sonde nicht korrodiert oder locker sind. In den m ei sten Fällen ist die Erreichte Messgenauigkeit ausreichend. Je doch immer muss einem die Größe der Unsicherheit bewusst sein, mit der die Messung belastet ist .
- Wenn der Widerstand der Sonden H und S oder einer von ihnen 19,9 kΩ überschreitet, dann zeigt das Messgerät eine entsprechende Mitteilung an: "Widerstände der Elektroden R_H und R_S sind grösser als 19,9 kΩ! Messung abgebrochen!".
- Die vom Hersteller durchgeführte Kalibrie rung berücksichtigt den Widerstand der Firmenmessleitung von 2,2 m.
8), in dem man die Spannungselektrode einige Meter weiterschiebt: d. h. man entfernt sie von oder nähert sie an die zu messende Erdung. Wenn die Ergebnisse der Messungen R voneinander um mehr als 3% unterscheiden, dann ist der Abstand der Stromelektrode von der zu messenden Erdung zu vergrößern und
sich
E
mit einer
E
GMC-I Messtechnik GmbH 15
RE > 19,9 kΩ
Messbereich ist überschritten.
UN > 40 V! und dauerhafter
Signalton
Die Spannung an den Messklemmen ist größer als 40 V; die Messung ist blockiert.
Die Spannung an den Messklemmen ist Messung ist blockiert.
Unsicherheit vom Widerstand der
Werte genommen.)
Störsignal hat einen zu hohen Wert Unsicherheit belastet sein.
Trennen Sie die zu
Objekts.
Schalten Sie das
Position 4p.
E S H
E ES S H
CAT IV 300V
ES
UN > 24 V!
LIMIT!
Geräusche
größer als 24 V, aber kleiner als 40 V,
Elektroden > 30%. (Zur Berechnung der Unsicherheit werden die gemessenen
– das Ergebnis kann mit einer zusätzlichen

3.4 Messung 4p

Die Vierpolmethode wird bei den Messungen des Erdungswiderstandes mit sehr geringen We rten zur Anwendung empfohlen. Sie ermöglicht die Eliminierung des Einflusses des Widerstandes der Messleitungen auf das Messergebnis. Für die Be st i m m ung des Erdwiderstands von Grund und Boden wird die Anwendung der für diese Messung vorgesehenen Funktion (Kapitel 3.9) empfohlen.
prüfende Erdung von der Installation des
Messgerät ein. Stellen Sie den Drehschalter für die Funktions­wahl auf die
Die stromführende Elektrode, eingeschlagen in die Erde, ist mit der Buchse H des Messgerätes zu verbinden; die spannungführende Elektr ode, eingeschlagen in die Erde, dagegen mit der Buchse S des Messgerätes. Die zu prüfende Erdung ist durch eine Leitung mit der Buchse E des Messgerätes zu verbinden. Die Buchse ES ist an die zu prüfende Erdung unter der Leitung E anzuschließen. Die zu prüfende Erdung sowie die strom- und span nu ngführ enden E lektro den müssen in einer Linie angeordnet sein.
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