Fronius Li-Charger 5-18 kW Operating Instruction [de]

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Operating Instructions
Li-Charger 5 - 18 kW
Bedienungsanleitung
DE
42,0426,0390,DE 006-11082022
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Inhaltsverzeichnis
Allgemeines 5
Sicherheitsvorschriften 6
Allgemeines 6 Bestimmungsgemäße Verwendung 6 Umgebungsbedingungen 6 Netzanschluss 6 Gefahren durch Netz- und Ladestrom 7 Gefahren durch die Batterie 7 Allgemeine Hinweise zum Umgang mit Lithiumbatterien 8 Selbst- und Personenschutz 9 Sicherheitsmaßnahmen im Normalbetrieb 9 EMV Geräte-Klassifizierungen 9 EMV-Maßnahmen 9 Datensicherheit 10 Wartung 10 Reparatur- und Instandsetzung 10 Verpflichtungen des Betreibers 10 Sicherheitstechnische Überprüfung 10 Kennzeichnungen am Gerät 11 Entsorgung 11 Urheberrecht 11
Allgemeine Informationen 12
Erklärung Sicherheitshinweise 12 Gerätekonzept 12 Kundenspezifische Information 12 Korrekte Batteriekonfiguration 12 Netzanschluss 13 Korrekte Verlegung der Netz-/Ladeleitungen 14 Warnhinweise am Gerät 15 Warnhinweise im Geräteinneren 16 Aufstellbestimmungen 16 Wandhalterung 18 Externer Start-Stopp 21
Bedienelemente und Anschlüsse 22
Bedienelemente und Anschlüsse 22 Optionsstecker 23 Belegung Ladestecker 24 Bedienpanel 25
Batterie laden 27
Erstinbetriebnahme 27 Ladevorgang 28 Anzeigen während des Ladens 29 Ladevorgang unterbrechen / fortsetzen 31 Ladevorgang beenden 31
Anzeige 33
Übersicht der Anzeigemodi 33 Menüauswahl 33 Standardmodus 34 Statistikmodus 34 Historymodus 35 Konfigurationsmodus 36 Ladeeinstellungen 38 Zusatzfunktionen 41 Allgemeine Einstellungen 44 Einstellungen zurücksetzen 46 USB-Modus 46 Statusmeldungen 48
Optionen 53
Sicherheit 53
DE
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Ladeampel 53 Wand- und Bodenhalterung 54 LED-Streifen 54 IP 23 54 Luftfilter 54 Set „Mobil“ 55 Fernanzeige 55 Relaiskarte 55 Ladung aktiv 56 Ladung 50 % 56 Ladung 80 % 56 Ladung nicht fertig 56 Ladeende 56 Sammelerror 56 Sammelerror + Warning 56 Signallampe 56 Wegfahrsperre 57 Blue LED 57
Technische Daten 58
Li-Charger D1 5 kW 400 V 9 kW 400 V 58 Li-Charger E1 8 kW 220 V 60 Li-Charger E1 17 kW 400 V 62 Li-Charger F1 8 kW 400 V 18 kW 400 V 64
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Leistungsklassen Li-Charger
Allgemeines Die kW-Angabe für die Leistungsklassen bezieht sich auf die Gehäuseausführung
und steht nicht in direktem Zusammenhang mit der tatsächlichen Geräteleis­tung.
DE
Batteriespan­nung
24 V
48 V
80 V
Gerätetype Ladestrom max. Housing Netzspannung
5kW 24V 200 A D1
8kW 24V 350 A F1
8kW 48V 160 A E1 3~ 220 V
9kW 48V
185 A D1
18kW 48V 325 A F1
9kW 80V
110 A D1
A 9kW 80V
17kW 80V 210 A E1
3~ 400 V
3~ 400 VA 9kW 48V
3~ 400 V
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Sicherheitsvorschriften
Allgemeines Das Gerät ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstech-
nischen Regeln gefertigt. Dennoch drohen bei Fehlbedienung oder Missbrauch Gefahr für
Leib und Leben des Bedieners oder Dritte,
-
das Gerät und andere Sachwerte des Betreibers,
-
die effiziente Arbeit mit dem Gerät.
-
Alle Personen, die mit der Inbetriebnahme, Bedienung, Wartung und Instandhal­tung des Gerätes zu tun haben, müssen
entsprechend qualifiziert sein,
-
diese Bedienungsanleitung vollständig lesen und genau befolgen.
-
Die Bedienungsanleitung ist ständig am Einsatzort des Gerätes aufzubewahren. Ergänzend zur Bedienungsanleitung sind die allgemein gültigen sowie die örtli­chen Regeln zu Unfallverhütung und Umweltschutz zu beachten.
Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise am Gerät
in lesbarem Zustand halten,
-
nicht beschädigen,
-
nicht entfernen,
-
nicht abdecken, überkleben oder übermalen.
-
Bestimmungs­gemäße Verwen­dung
Die Positionen der Sicherheits- und Gefahrenhinweise am Gerät, entnehmen Sie dem Kapitel „Allgemeine Informationen“ der Bedienungsanleitung Ihres Gerätes. Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen können, vor dem Einschalten des Gerätes beseitigen.
Es geht um Ihre Sicherheit!
Das Gerät ist ausschließlich für den Einsatz im Sinne der bestimmungsgemäßen Verwendung zu benutzen. Eine andere oder darüber hinaus gehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstandene Schäden, sowie für mangelhafte oder fehlerhafte Arbeitsergebnisse haftet der Hersteller nicht.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch
das vollständige Lesen und Befolgen der Bedienungsanleitung und aller Si-
-
cherheits- und Gefahrenhinweise, die Einhaltung der Inspektions- und Wartungsarbeiten,
-
die Einhaltung aller Hinweise der Batterie- und Fahrzeughersteller.
-
Die einwandfreie Funktion des Gerätes hängt von der sachgemäßen Handhabung ab. Keinesfalls darf das Gerät beim Hantieren am Kabel gezogen werden.
Umgebungsbe­dingungen
Netzanschluss Geräte mit hoher Leistung können auf Grund ihrer Stromaufnahme die Energie-
6
Betrieb oder Lagerung des Gerätes außerhalb des angegebenen Bereiches gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstandene Schäden haftet der Her­steller nicht.
Genaue Informationen über die zulässigen Umgebungsbedingungen entnehmen Sie dem Kapitel „Technische Daten“.
qualität des Netzes beeinflussen.
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Das kann Gerätetypen in Form von:
Anschluss-Beschränkungen, Anforderungen hinsichtlich maximal zulässiger
-
Netzimpedanz *) oder
-
Anforderungen hinsichtlich minimal erforderlicher Kurzschluss-Leistung
*)
betreffen.
*)
jeweils an der Schnittstelle zum öffentlichen Netz
siehe Technische Daten
In diesem Fall muss sich der Betreiber oder Anwender des Gerätes versichern, ob das Gerät angeschlossen werden darf, gegebenenfalls durch Rücksprache mit dem Energieversorgungs-Unternehmen.
WICHTIG! Auf eine sichere Erdung des Netzanschlusses achten!
DE
Gefahren durch Netz- und Lade­strom
Gefahren durch die Batterie
Beim Arbeiten mit Ladegeräten setzen Sie sich zahlreichen Gefahren aus, wie z. B.:
Elektrische Gefährdung durch Netz- und Ladestrom.
-
Schädliche elektromagnetische Felder, die für Träger von Herzschrittma-
-
chern Lebensgefahr bedeuten können.
Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Jeder elektrische Schlag ist grundsätz­lich lebensgefährlich. Um elektrische Schläge während des Betriebes zu vermei­den:
Keine spannungsführenden Teile innerhalb und außerhalb des Gerätes
-
berühren. Keinesfalls die Batteriepole berühren.
-
Ladekabel oder Ladeklemmen nicht kurzschließen.
-
Sämtliche Kabel und Leitungen müssen fest, unbeschädigt, isoliert und ausrei­chend dimensioniert sein. Lose Verbindungen, angeschmorte, beschädigte oder unterdimensionierte Kabel und Leitungen sofort von einem autorisierten Fachbe­trieb instandsetzen lassen.
Die Inhaltsstoffe der zu ladenden Batterie können gefährliche Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier haben. Bei Beschädigung der Batterie sind folgende Punkte zu beachten:
dafür sorgen, dass austretende Flüssigkeiten nicht in Erdreich oder Grund-
-
wasser gelangen können falls es bereits zu einer Verunreinigung gekommen ist, diese entsprechend
-
der geltenden nationalen Bestimmungen beseitigen
Bei Überhitzung der Batterie besteht Brandgefahr. Batterie vor Hitze schützen. (z. B. vor dauernder Hitzeeinwirkung und Feuer)
Bei Beschädigung und unsachgemäßem Gebrauch der Batterie können gefährli­che Dämpfe austreten, die zu Reizungen der Atemwege führen. Maßnahmen:
Frischluftzufuhr
-
bei Beschwerden einen Arzt aufsuchen
-
Bei einer defekten Batterie kann Flüssigkeit austreten.
Vermeiden Sie den Kontakt mit der Flüssigkeit
-
Übergeben Sie die Batterie dem autorisierten Service zur Reparatur
-
Reinigen und überprüfen Sie Teile, die mit der Flüssigkeit in Kontakt gekom-
-
men sind
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Der Betrieb oder die Lagerung in explosionsgefährdeten Bereichen ist verboten. In feuer- und explosionsgefährdeten Räumen gelten besondere Vorschriften
- entsprechende nationale und internationale Bestimmungen beachten.
Gemäß Europäischer Richtlinie 2006/66/EG über Batterien und deren Umset­zung in nationales Recht müssen verbrauchte Batterien getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre gebrauchte Batterie bei Ihrem Händler zurückgeben oder holen Sie Informationen über ein lokales, autorisiertes Sammel- oder Entsorgungssystem ein. Ein Ignorieren dieser EU Direktive kann zu potentiellen Auswirkungen auf die Umwelt und Ihre Gesundheit führen!
Sobald davon auszugehen ist, dass die Batterie mechanisch beschädigt wurde, ist die Batterie entsprechend der nationalen Gesetze und Richtlinien bei der nächst­liegenden Recycling-Sammelstelle zu entsorgen. Bei Unklarheiten oder Fragen zur Entsorgung ist der autorisierte Service zu kon­taktieren.
Allgemeine Hin­weise zum Um­gang mit Lithi­umbatterien
Lithiumbatterien sind gasdicht verschlossen und unschädlich, sofern bei Ge-
-
brauch und Handhabung die Herstellervorschriften eingehalten werden Niemals Ladegeräte verwenden, die nicht für den Batterietyp geeignet sind
-
Nicht kurzschließen
-
Nicht mechanisch beschädigen (anstechen, deformieren, zerlegen, etc.)
-
Nicht über die zulässige Temperatur erhitzen oder verbrennen
-
Batterien stets trocken und kühl lagern
-
Lithiumbatterien sind bei sachgemäßer Handhabung unter den vom Herstel-
-
ler angegebenen Parametern bei der Verwendung sicher Durch Fehlbehandlungen oder Umstände, die zu einem nicht ordnungs-
-
gemäßen Betrieb führen, kann es zu Undichtigkeiten von Batterieinhaltsstof­fen sowie Zersetzungsprodukten und damit verbunden zu heftigen die Ge­sundheit und die Umwelt gefährdenden Reaktionen kommen Da unterschiedlichste chemische Inhaltsstoffe zum Einsatz kommen, ist im
-
Falle eines Unfalles immer den Vorgaben der Hersteller zu Sofortmaßnah­men und den Erste-Hilfe-Maßnahmen zu folgen
Lithiumbatterien sind unter allen Umständen gemäß den Herstellerangaben
-
zu behandeln Dies gilt insbesondere für die Einhaltung der Grenzen für maximale Strom-
-
belastung, Lade- und Entladeschluss-Spannungen sowie mechanische und thermische Belastungen
Ladegerät und Batterie sind aufeinander abgestimmt und dürfen auf keinen
-
Fall modifiziert oder manipuliert werden, da es dadurch zu erheblichen Si­cherheitsrisiken kommen kann
Lithiumbatterien sind vorzugsweise bei Raumtemperatur und trocken zu la-
-
gern (Details sind aus den Herstellerangaben zum Lagertemperaturbereich zu entnehmen) Große Temperaturschwankungen sind zu vermeiden (z.B. nicht in der Nähe
-
von Heizungen lagern, nicht dauerhaft der Sonneneinstrahlung aussetzen)
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Sollte es durch Beschädigung oder unsachgemäße Behandlung zum Austritt
-
von Stoffen kommen, ist den Angaben des Herstellers unbedingt Folge zu leisten Dies schließt insbesondere die Verwendung von persönlicher Schutz-
-
ausrüstung ein Bei der Lagerung größerer Mengen von Lithiumbatterien sollte eine Abspra-
-
che mit den örtlichen Behörden erfolgen Schulung der Mitarbeiter im fachgerechten Umgang mit Lithium-Batterien
-
(analog Gefahrstoff)
DE
Selbst- und Per­sonenschutz
Sicherheits­maßnahmen im Normalbetrieb
Personen, vor allem Kinder, während des Betriebes vom Gerät und vom Arbeits­bereich fernhalten. Befinden sich dennoch Personen in der Nähe
diese über alle Gefahren (gesundheitsschädliche Elektrolyte und Gase,
-
Gefährdung durch Netz- und Ladestrom, ...) unterrichten, geeignete Schutzmittel zur Verfügung stellen.
-
Vor Verlassen des Arbeitsbereiches sicherstellen, dass auch in Abwesenheit kei­ne Personen- oder Sachschäden auftreten können.
Geräte mit Schutzleiter nur an einem Netz mit Schutzleiter und einer Steckdose mit Schutzleiter-Kontakt betreiben. Wird das Gerät an einem Netz ohne Schutz­leiter oder an einer Steckdose ohne Schutzleiter-Kontakt betrieben, gilt dies als grob fahrlässig. Für hieraus entstandene Schäden haftet der Hersteller nicht.
Das Gerät nur gemäß der am Leistungsschild angegebenen Schutzart betreiben.
Das Gerät keinesfalls in Betrieb nehmen, wenn es Beschädigungen aufweist.
Netz- und Gerätezuleitung regelmäßig von einer Elektro-Fachkraft auf Funkti­onstüchtigkeit des Schutzleiters überprüfen lassen.
Nicht voll funktionstüchtige Sicherheitseinrichtungen und Bauteile in nicht ein­wandfreiem Zustand vor dem Einschalten des Gerätes von einem autorisierten Fachbetrieb instandsetzen lassen.
EMV Geräte­Klassifizierun­gen
EMV-Maßnah­men
Schutzeinrichtungen nicht umgehen oder außer Betrieb setzen.
Nach dem Einbau ist ein frei zugänglicher Netzstecker erforderlich.
Geräte der Emissionsklasse A:
Sind nur für den Gebrauch in Industriegebieten vorgesehen.
-
Können in anderen Gebieten leitungsgebundene und gestrahlte Störungen
-
verursachen.
Geräte der Emissionsklasse B:
Erfüllen die Emissionsanforderungen für Wohn- und Industriegebiete. Dies
-
gilt auch für Wohngebiete, in denen die Energieversorgung aus dem öffentli­chen Niederspannungsnetz erfolgt.
EMV Geräte-Klassifizierung gemäß Leistungsschild oder technischen Daten.
In besonderen Fällen können trotz Einhaltung der genormten Emissions-Grenz­werte Beeinflussungen für das vorgesehene Anwendungsgebiet auftreten (z. B.
9
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wenn empfindliche Geräte am Aufstellungsort sind oder wenn der Aufstellungs­ort in der Nähe von Radio- oder Fernsehempfängern ist). In diesem Fall ist der Betreiber verpflichtet, angemessene Maßnahmen für die Störungsbehebung zu ergreifen.
Datensicherheit Für die Datensicherung von Änderungen gegenüber den Werkseinstellungen ist
der Anwender verantwortlich. Im Falle gelöschter persönlicher Einstellungen haftet der Hersteller nicht.
Wartung Vor jeder Inbetriebnahme Netzstecker und Netzkabel sowie Ladeleitungen und
Ladeklemmen auf Beschädigung prüfen. Bei Verschmutzung Gehäuseoberfläche des Gerätes mit weichem Tuch und aus­schließlich mit lösungsmittelfreien Reinigungsmitteln reinigen.
Reparatur- und Instandsetzung
Verpflichtungen
des Betreibers
Sicherheitstech­nische Überprüfung
Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten dürfen ausschließlich durch einen auto­risierten Fachbetrieb erfolgen. Nur Original-Ersatz- und Verschleißteile verwen­den (gilt auch für Normteile). Bei fremdbezogenen Teilen ist nicht gewährleistet, dass diese beanspruchungs- und sicherheitsgerecht konstruiert und gefertigt sind.
Veränderungen, Ein- oder Umbauten nur mit Genehmigung des Herstellers er­laubt.
Der Betreiber verpflichtet sich, nur Personen am Gerät arbeiten zu lassen, die
mit den grundlegenden Vorschriften über Arbeitssicherheit und Unfall-
-
verhütung vertraut und in die Handhabung des Gerätes eingewiesen sind, diese Bedienungsanleitung, insbesondere das Kapitel „Sicherheitsvorschrif-
-
ten“ gelesen, verstanden und dies durch ihre Unterschrift bestätigt haben, entsprechend den Anforderungen an die Arbeitsergebnisse ausgebildet sind.
-
Das sicherheitsbewusste Arbeiten des Personals in regelmäßigen Abständen überprüfen.
Der Hersteller empfiehlt, mindestens alle 12 Monate eine sicherheitstechnische Überprüfung am Gerät durchführen zu lassen.
Eine sicherheitstechnische Überprüfung darf nur von einer dazu befähigten Elek­tro-Fachkraft durchgeführt werden
nach Veränderung,
-
nach Ein- oder Umbauten,
-
nach Reparatur, Pflege und Wartung,
-
mindestens alle 12 Monate.
-
10
Für die sicherheitstechnische Überprüfung die entsprechenden nationalen und internationalen Normen und Richtlinien befolgen.
Nähere Informationen für die sicherheitstechnische Überprüfung erhalten Sie bei Ihrer Servicestelle. Diese stellt Ihnen auf Wunsch die erforderlichen Unterla­gen zur Verfügung.
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Kennzeichnun­gen am Gerät
Entsorgung Elektro- und Elektronik-Altgeräte müssen gemäß Europäischer Richtlinie und na-
Urheberrecht Das Urheberrecht an dieser Bedienungsanleitung verbleibt beim Hersteller.
Geräte mit CE-Kennzeichnung erfüllen die grundlegenden Anforderungen der zutreffenden Richtlinien.
Mit EAC-Prüfzeichen gekennzeichnete Geräte erfüllen die Anforderungen der relevanten Normen für Russland, Weißrussland, Kasachstan, Armenien und Kirgi­sistan.
tionalem Recht getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwer­tung zugeführt werden. Gebrauchte Geräte sind beim Händler oder über ein lo­kales, autorisiertes Sammel- und Entsorgungssystem zurückzugegeben. Eine fachgerechte Entsorgung des Altgeräts fördert eine nachhaltige Wiederverwer­tung von stofflichen Ressourcen. Ein Ignorieren kann zu potenziellen Auswirkun­gen auf die Gesundheit/Umwelt führen.
Verpackungsmaterialien
Getrennte Sammlung. Prüfen Sie die Vorschriften Ihrer Gemeinde. Verringern Sie das Volumen des Kartons.
DE
Text und Abbildungen entsprechen dem technischen Stand bei Drucklegung. Änderungen vorbehalten. Der Inhalt der Bedienungsanleitung begründet keiner­lei Ansprüche seitens des Käufers. Für Verbesserungsvorschläge und Hinweise auf Fehler in der Bedienungsanleitung sind wir dankbar.
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Allgemeine Informationen
Erklärung Si­cherheitshinwei­se
GEFAHR!
Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr.
Wenn sie nicht gemieden wird, sind Tod oder schwerste Verletzungen die Fol-
▶
ge.
WARNUNG!
Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation.
Wenn sie nicht gemieden wird, können Tod und schwerste Verletzungen die
▶
Folge sein.
VORSICHT!
Bezeichnet eine möglicherweise schädliche Situation.
Wenn sie nicht gemieden wird, können leichte oder geringfügige Verletzun-
▶
gen sowie Sachschäden die Folge sein.
HINWEIS!
Bezeichnet die Möglichkeit beeinträchtigter Arbeitsergebnisse und von Schäden an der Ausrüstung.
Gerätekonzept Die Technologie ist in ein robustes Gehäuse nach Industriestandard eingebettet.
Die äußerst kompakte Bauweise erfüllt jegliche Anforderungen an Sicherheits­standards, senkt den Platzbedarf und schützt die Bauteile für eine lange Lebens­dauer.
Ausgestattet mit einem Grafikdisplay, einem integrierten Datenlogger, neuen Schnittstellen und zusätzlichen Optionen ist das Gerät für die Zukunft perfekt gerüstet.
Kundenspezifi­sche Informati­on
Korrekte Batte­riekonfiguration
Sollten für das gelieferte Gerät kundenspezifische Informationen vorhanden sein, liegen diese dem Gerät bei.
WARNUNG!
Gefahr durch ungeeignete am Ladegerät angeschlossene Batterien.
Schwerwiegende Personen- und Sachschäden infolge austretender Gase, Ent­flammung oder Explosion können die Folge sein.
Nur Batterien am Ladegerät anschließen, welche hinsichtlich ihres Typs und
▶
ihrer Spannung für das Ladegerät geeignet sind, sowie den Einstellungen am Ladegerät entsprechen. Das Ladegerät ist ausschließlich mit von Fronius freigegebenen Lithium-Io-
▶
nen-Batterien zu verwenden.
12
Page 13
WARNUNG!
Netzanschluss
Gefahr durch herumliegende Ladekabel.
Verletzungen durch Hängenbleiben oder Stolpern an losen Kabeln können die Folge sein.
Die Ladekabel so verlegen, dass niemand darüber stolpern oder daran
▶
hängen bleiben kann.
WARNUNG!
Gefahr beim Abziehen des Ladesteckers, während der Ladevorgang läuft.
Schwerwiegende Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Vor dem Abziehen des Ladesteckers, den Ladevorgang mit Taste Stop / Start
▶
beenden. Nach Beendigung des Ladevorgangs die Ladekabel aufwickeln oder, falls vor-
▶
handen, auf den Kabelhalter ablegen.
WARNUNG!
Gefahr durch elektrischen Strom.
Schwere Verletzungen oder Tod können die Folge sein.
Vor Beginn der Arbeiten alle beteiligten Geräte und Komponenten ausschal-
▶
ten und von Stromnetz trennen. Alle beteiligten Geräte und Komponenten gegen Wiedereinschalten sichern.
▶
Falls erforderlich, für den Netzanschluss des Gerätes ausschließlich einen
▶
FI-Schutzschalter Typ B verwenden.
DE
WARNUNG!
Gefahr durch Fehlbedienung und fehlerhaft durchgeführte Arbeiten.
Schwerwiegende Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Alle in diesem Dokument beschriebenen Arbeiten und Funktionen dürfen
▶
nur von geschultem Fachpersonal ausgeführt werden. Dieses Dokument lesen und verstehen.
▶
Sämtliche Bedienungsanleitungen der Systemkomponenten, insbesondere
▶
Sicherheitsvorschriften lesen und verstehen.
WARNUNG!
Gefahr durch fehlerhafte oder unzureichende Netzversorgung.
Schwerwiegende Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Die Anforderungen hinsichtlich der Netzversorgung gemäß Kapitel „Techni-
▶
sche Daten“ müssen erfüllt sein.
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Korrekte Verle­gung der Netz-/ Ladeleitungen
VORSICHT!
Gefahr durch Überhitzung aufgrund von falsch verlegten Netz-/Ladeleitungen.
Beschädigungsgefahr der Komponenten.
Netz-/Ladeleitung ohne Schlinge verlegen.
▶
Netz-/Ladeleitung nicht abdecken.
▶
Ladeleitungen mit mehr als 5 m (16 ft. 4.85 in.) Länge einzeln verlegen (keine
▶
Bündelung). Ladeleitungen von mehr als 5 m (16 ft. 4.85 in.) Länge können eine erhöhte
▶
Oberflächentemperatur aufweisen (Achtung heiße Oberflächen). In folgenden Fällen besonders darauf achten, dass die Oberflächentempera-
▶
tur der Ladeleitungen 80 °C (176 °F) nicht überschreitet:
- Umgebungstemperatur beträgt 30 °C (86 °F) oder mehr
- Querschnitt der Ladeleitung beträgt 95 mm2 oder mehr
- Länge der Ladeleitung beträgt 5 m (16 ft. 4.85 in.) oder mehr Der Netz-/Ladeleitungstausch darf nur durch eine Elektro-Fachkraft erfol-
▶
gen.
14
Page 15
Warnhinweise
xxxxxxxx
xxxxxxxx
xxxxxxxx
Gerätebezeichnung
xxxx
OVC III
HIGH LEAKAGE CURRENT! Ensure proper grounding
4,001,xxx Setup xxxx xxxx xxxx
Fronius International GmbH
Froniusstraße 1
A-4643 Pettenbach
Austria
Ser. No.:
Part No.:
UDC nom.
IDC max.
I
AC max.
U
AC nom.
P
AC max.
Production Date Code
80V
375A
54.0A
3~ NPE 400V 50/60Hz
32290W
Platform G1IP20
Protective class I
Ladevorgang immer stoppen bevor das Ladekabel abgezogen wird! Nur mit zugelassener Lithium Ionen Batterie verwenden!
Always stop charging before you disconnect the charging cable! Use only with approved lithium ion battery!
Toujours arrêter la charge avant de déconnecter le câble de charge! Utiliser uniquement avec des batteries lithium-ion agréées!
¡Detener siempre la carga antes de desconectar el cable de carga! ¡Utilizar exclusivamente baterías de iones de litio homologadas!
Interrompere sempre la carica prima di scollegare il cavo di carica! Utilizzare solo con la batteria agli ioni di litio approvata!
Li
WARNUNG - WARNING - ATTENTION ADVERTENCIA - AVVISO
42,0409,0420
am Gerät
Das Ladegerät ist mit Sicherheitssymbolen am Leistungsschild ausgestattet. Die Sicherheitssymbole dürfen weder entfernt noch übermalt werden.
Am Leistungsschild befindet sich eine 4-stellige Ziffer, welche Aufschluss über das Produktionsdatum gibt. Zieht man von den ersten beiden Ziffern den Wert 11 ab, erhält man das Produktionsjahr. Die letzten beiden Ziffern stehen für die Kalenderwoche, in der das Gerät produziert wurde.
Beispiel: Wert am Leistungsschild = 3205 32 - 11 = 21: Produktionsjahr 2021 05: Kalenderwoche 05
DE
Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Das Öffnen des Gehäuses darf nur durch vom Hersteller geschulte Servicetechniker erfolgen. Vor Arbeiten bei geöffnetem Gehäuse muss das Gerät vom Netz ge­trennt werden. Durch ein geeignetes Messgerät ist sicher zu stellen, dass elektrisch geladene Bauteile (z. B. Kondensatoren) vollständig entladen sind. Sicherstellen, dass das Gerät bis zum Abschluss aller Arbeiten vom Netz getrennt bleibt.
Funktionen erst nach vollständigem Lesen der Bedienungsanleitung anwenden.
Mögliche Zündquellen, sowie Feuer, Funken und offenes Licht von der Batterie fernhalten.
Das Gerät kann DC-Fehlerströme im Schutzleiter verursachen. Wird auf der Netzseite eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) zum Schutz vor elektrischem Schlag verwendet, muss diese dem Typ B ent­sprechen.
Entsorgen Sie das Produkt nicht über den Hausmüll, sondern nach den am Installationsort gültigen Entsorgungsvorschriften für Elektro- und Elektronik-Altgeräte.
15
Page 16
Warnhinweise im
WARNING
Hazardous Voltage
Kondensator Entladezeit < 3 min.
Capacitor discharge time < 3 min.
Décharge de condensateur < 3 min.
Condensador tiempo de descarga < 3 min.
Condensatore tempo di scaricamento < 3 min.
Geräteinneren
WARNUNG!
Gefahr durch elektrischen Strom.
Schwere Verletzungen oder Tod können die Folge sein.
Das Öffnen des Gehäuses darf nur durch vom Hersteller geschulte Service-
▶
techniker erfolgen. Vor Beginn der Arbeiten alle beteiligten Geräte und Komponenten ausschal-
▶
ten und von Stromnetz trennen. Alle beteiligten Geräte und Komponenten gegen Wiedereinschalten sichern.
▶
Nach dem Öffnen des Gerätes mit Hilfe eines geeigneten Messgerätes si-
▶
cherstellen, dass elektrisch geladene Bauteile (beispielsweise Kondensato­ren) entladen sind. Mit Hilfe eines gut lesbaren, verständlichen Warnschildes sicherstellen, dass
▶
das Gerät bis zum Abschluss aller Arbeiten vom Netz getrennt bleibt.
Aufstellbestim­mungen
16
WARNUNG!
Gefahr durch umstürzende oder herabfallende Geräte.
Schwerwiegende Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Alle Systemkomponenten standsicher aufstellen.
▶
Bei Verwendung einer Bodenhalterung oder Wandhalterung stets den festen
▶
Sitz sämtlicher Befestigungselemente sicherstellen. Geräte mit einem Gewicht von mehr als 25 kg (55.12 lb.) müssen von mindes-
▶
tens 2 Personen getragen werden. Bei Regalmontage muss die Tragfähigkeit des Regalbodens mindestens dem
▶
Gewicht des Gerätes entsprechen.
Das Gerät ist nach Schutzart IP20 geprüft, das bedeutet:
Schutz vor Eindringen fester Fremdkörper mit einem Durchmesser von mehr
-
als 12,5 mm (0.49 in.). Kein Schutz gegen Wasser.
-
Das Gerät kann gemäß Schutzart IP20 in trockenen, geschlossenen Räumen auf­gestellt und betrieben werden. Nässeeinwirkung ist zu vermeiden.
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Die zulässige Gebrauchslage des
(a)
(b)
Gerätes ist waagerecht.
Kühlluft
Das Gerät muss so aufgestellt sein, dass die Kühlluft ungehindert durch die dafür vorgesehenen Gehäuseöffnungen strömen kann. Zu den Lufteinlass- und Aus­lassöffnungen muss immer ein Mindestabstand von 0,2 m (7.874 in.) gegeben sein. Die Umgebungsluft muss frei sein von
Übermäßig starker Staubbelastung
-
Elektrisch leitenden Partikeln (Ruß oder Metallspäne)
-
Wärmequellen
-
Das Ansaugen und Ausströmen der Kühlluft erfolgt wie in den nachfolgenden Abbildungen durch die Pfeilsymbole angedeutet.
DE
HINWEIS!
Gefahr bei teilweise oder vollständig verdeckten Lufteintritts- und Austrittsöff­nungen.
Sachschäden können die Folge sein.
Die Aufstellung mehrerer Geräte hintereinander sollte versetzt erfolgen.
▶
Sind die Geräte ohne Versatz in einer Linie hintereinander angeordnet, muss der Abstand zwischen den Geräten wie folgt bemessen sein:
D1: Mindestabstand 30 cm (11.81 in.)
a)
E1+F1: Mindestabstand 60 cm (1 ft. 11.62 in.)
b)
17
Page 18
Wandhalterung
312
32
62
62
WARNUNG!
Gefahr durch fehlerhaft durchgeführte Arbeiten und herabfallende Geräte.
Schwerwiegende Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Diese Montage darf nur von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden.
▶
Beachten Sie die Sicherheitsvorschriften in der Bedienungsanleitung des La-
▶
degerätes. Je nach Untergrund sind unterschiedliche Dübel und Schrauben erforder-
▶
lich. Dübel und Schrauben sind daher nicht im Lieferumfang enthalten.
▶
Der Monteur ist für die richtige Auswahl von passenden Dübeln und Schrau-
▶
ben selbst verantwortlich.
WARNUNG!
Gefahr durch umstürzende oder herabfallende Geräte.
Schwerwiegende Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Sämtliche Schraubverbindungen auf festen Sitz prüfen.
▶
Nur mit einem Fronius Ladegerät Li-Charger 5 - 18 kW verwenden.
▶
Das Gerät waagerecht montieren.
▶
1
2
18
Page 19
633 (24.92)
mm (in.)
13 (.51)
180 (7.09)
193 (7.6)
595,5 (23.44)
179 (7.05)
453 (17.83)
344 (13.54)
109
(4.29)
D1
E1
392 (15.43)
502 (19.76)
647 (25.47)
267 (10.51)
247 (9.72)
241 (9.49)
585 (23.03)
20 (.79)
110
(4.33)
mm (in.)
DE
19
Page 20
342 (13.46)
418 (16.46)
494 (19.45)
500 (19.69)
492 (19.37)
450 (17.72)
400 (15.75)
300 (11.81)
200 (7.87)
20 (.79)
8.3
(.79)
6
(.24)
7 (.28)
8.5 (.33)
6
(.24)
25
(.98)
76 (2.99)
60
(2.36)
mm (in.)
D1 / E1
Bohrbild
F1
392 (15.43)
516 (20.31)
mm (in.)
785 (30.91)
500 (19.69)
570 (22.44)
241 (9.49)
646 (25.43)
723 (28.46)
267 (10.51)
247 (9.72
(.79)
20
76
(2.99)
9
(.35)
24
(.94)
124
(4.88)
Gewicht der Wandhalterung:
D1 1,80 kg (3.97 lb.)
E1 3,15 kg (6.49 lb.)
F1 4,30 kg (9.48 lb.)
20
Page 21
Externer Start­Stopp
WARNUNG!
Gefahr bei Trennung der Steckverbindung im laufendem Ladeprozess
Schwerwiegende Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Die Steckverbindung nicht bei laufendem Ladeprozess trennen.
▶
Stromführende Kontakte am Ladestecker nicht berühren.
▶
Die Funktion Externer Start-Stopp ist serienmäßig implementiert.
Mittels Funktion Externer Start-Stopp kann der Ladevorgang sowohl über einen Hilfskontakt gesteuert werden, als auch über einen externen Schalter.
Wird bei laufendem Ladeprozess das Ladekabel getrennt, verhindert der Externe Start-Stopp eine Funkenbildung und verlängert so die Lebensdauer der Kontak­te.
DE
21
Page 22
Bedienelemente und Anschlüsse
(1)
(2)
(3)
(5)
(6)
(4)
(7)
(8)
(9)
Bedienelemente und Anschlüsse
Nr. Funktion
(1) (+) Ladeleitung
(2) (-) Ladeleitung
(3) CAN-Kabel
(4) Position für die Optionen Fern-
Nr. Funktion
(5) USB-Anschluss
Der USB-Anschluss unterstützt ein Geräteupdate und das Protokollieren der Ladeparameter während des Ladevorgangs per USB-Stick. Ein Versor­gungsstrom von maximal 0,5 A ist verfügbar.
(6) Positionen für Relais-gebundene Optionen
Detaillierte Informationen dazu befinden sich in dem Kapitel „Optionen“.
(7) Netzkabel
(8) Bedienpanel
(9) Option LED-Streifen
leuchtet je nach Ladestatus in den entsprechenden Farben, gemäß den in Abschnitt „Bedienpanel“ erklärten Anzeigen
anzeige, Ladeampel 13 V und Gateway Link
22
Page 23
Optionsstecker
17 G / 2 13V / 1
Y / 3 R / 4
B Dete
C2 G
C1 G 13V O
C1 L C2 L
C1 H C2 H
- St + St
Pin Pin
Plug Code
Plug Code
Plug 18p
15
13
11
9
7
5
3
1
18
16
14
12
10
8
6
4
2
Anschlüsse 18 pol. Optionsstecker am Print P-Control im Gehäuseinneren
DE
Pin Plug
Function
Code
17 G/2 Ext. LED Green
Remote Control wire 2 Power Supply Remote Con-
Pin Plug
Function
Code
18 13V/113 V Ext. LED
trol wire 1
CBG Easy VCC
15 Y/3 Ext. LED Yellow 16 R/4 Extern LED Red
Remote Control wire 3 Remote Control wire 4
CBG Easy Detect
13 B Ext. LED Blue 14 Dete Detect
CBG Easy GND wire white
11 12 C2 G CAN 2GND
wire brown
9 C1 G CAN 1GND
10 13VO13 V Power
Supply
wire brown wire white
7 C1 L CAN 1Low 8 C2 L CAN 2Low
wire yellow wire yellow
5 C1 H CAN 1High 6 C2 H CAN 2High
wire green wire green
3 4
1 - St Temperature Controlled 2 + St Temperature Controlled
Charging Charging
Extern Start / Stop Extern Start / Stop
Gateway Link
Battery Link Mandatory for Li-Ion Chargers
TagID Link
Device for Charge & Connect
Optional for Pb Chargers
23
Page 24
Belegung Lade-
Dete (14)
C2 G (12)
(6) C2 H
(8) C2 L
stecker
Belegung Pilot- und Hilfskontakte am Ladestecker
24
Page 25
Bedienpanel
(1)
(8)
(7)
(6)
(5)
(4)(3)(2)
DE
Nr. Funktion
(1) Display
Anzeige der aktuellen Ladeparameter. Anzeige von Einstellungen.
(2) Taste „Menü“
Anwahl des gewünschten Menüs. In die übergeordnete Auswahl zurückkehren.
(3) Tasten „Up / Down“
Anwahl des gewünschten Menüpunktes. Einstellen des gewünschten Wertes.
(4) Taste „Pause / Start“
Unterbrechen und Wiederaufnehmen des Ladevorgangs. Bestätigen eines Menüpunktes oder einer Einstellung.
(5) Anzeige blau
Individuell konfigurierbar: Ladezustand Power-Rate C-Rate Deaktiviert
(6) Anzeige „Fehler“ (rot)
Leuchtet durchgehend: Das Gerät gibt einen Fehler aus. Die aktuelle Si-
tuation erlaubt keine ordnungsgemäße Ladung. Während die rote Anzeige leuchtet, kann keine Ladung stattfinden (Ladung unterbrochen). Das Dis­play zeigt eine entsprechende Statusmeldung. Blinkt alle 3s kurz auf: Das Gerät gibt eine Warnung aus. Ladeparameter sind ungünstig, die Ladung wird jedoch fortgesetzt. Das Display zeigt ab­wechselnd die entsprechende Statusmeldung und den Ladestatus.
(7) Anzeige „Ladung“ (gelb)
Leuchtet: während des Ladens.
25
Page 26
Blinkt: wenn die Ladung unterbrochen wurde.
(8) Anzeige „Batterie ist geladen“ (grün)
Individuell konfigurierbar: Ladezustand Ladung ist vollständig abgeschlossen
26
Page 27
Batterie laden
DE
Erstinbetrieb­nahme
Wird das Ladegerät das erste Mal mit dem elektrischen Netz verbunden, befin­det sich das Gerät im SETUP-Modus.
In diesem Modus sind folgende Grundeinstellungen zu treffen oder zu bestäti­gen:
Sprache (Englisch, Deutsch, Französisch, ...)
-
Datum, Uhrzeit und Zeitzone
-
Ladeleitungslänge und Ladeleitungsquerschnitt
-
Netzstecker des Ladegerätes an das elektrische Netz anstecken.
1
Mit Tasten „Up / Down“ die
2
gewünschte Menüsprache auswählen.
Mit Taste „Pause / Start“ bestäti-
3
gen.
Die Sprache Englisch ist als Standard hinterlegt.
Mit Tasten „Up / Down“ die Zeitzo-
4
ne auswählen. Mit Taste „Pause / Start“ bestäti-
5
gen.
Die Zeitzone UTC+1 Central European Time (Berlin) ist als Standard hinter­legt.
Folgende Einstellungen sind zu tref­fen:
Sommerzeit EIN / AUS
-
Stundenformat
-
Uhrzeit
-
Datum
-
Mit Tasten „Up / Down“ die jeweils
6
gewünschte Einstellung treffen. Mit Taste „Pause / Start“ die je-
7
weils getroffene Einstellung bestätigen.
Sommerzeit EIN und das 24h-Stun­denformat sind als Standard hinter­legt.
27
Page 28
Mit Tasten „Up / Down“ die zutref-
8
fende Ladeleitungslänge einstel­len.
Mit Taste „Pause / Start“ bestäti-
9
gen.
Das Ladegerät ist mit der richtigen La­deleitungslänge gemäß Bestellung konfiguriert.
Eine falsch eingestellte Ladelei­tungslänge kann den Ladeprozess ne­gativ beeinflussen!
Mit Tasten „Up / Down“ den zutref-
10
fenden Ladeleitungsquerschnitt einstellen.
Mit Taste „Pause / Start“ bestäti-
11
gen.
Das Ladegerät ist mit dem richtigen Ladeleitungsquerschnitt gemäß Be­stellung konfiguriert.
Ladevorgang
Ein falsch eingestellter Ladeleitungs­querschnitt kann den Ladeprozess ne­gativ beeinflussen!
Detaillierte Informationen zu den Ladegeräte-Parametern befinden sich in dem Kapitel „Anzeige“, Abschnitt „Konfigurationsmodus“.
WARNUNG!
Gefahr durch unsachgemäße Behandlung der Lithiumbatterie.
Schwerwiegende Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Folgende Punkte sind unbedingt zu beachten:
▶
Nur seitens des Herstellers freigegebene Lithiumbatterien am Ladegerät an-
▶
schließen. Die Lithiumbatterie keinem offenen Feuer aussetzen. Bei zu großer Hitze
▶
kann sich die Batterie entzünden oder platzen. Wird die Lithiumbatterie durch unsachgemäße Behandlung beschädigt,
▶
können giftige Stoffe austreten, welche zu Gesundheitsschäden führen. Die Lithiumbatterie nicht ins Wasser werfen. Dadurch kann es zu einem Kurz-
▶
schluss kommen. Dies führt in weiterer Folge zur Erhitzung, Entzündung oder zum Platzen der Batterie. Offensichtlich erkennbar beschädigte Batterien nicht mehr laden.
▶
28
WARNUNG!
Gefahr bei einer defekten Batterie.
Schwerwiegende Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Vor Beginn des Ladevorgangs sicherstellen, dass die Batterie voll funkti-
▶
onsfähig ist.
Page 29
HINWEIS!
Gefahr durch starke Verunreinigung der Ladestecker-Kontakte.
Sachschäden können die Folge sein.
Aufgrund eines dadurch erhöhten Übergangswiderstandes kann es zu einer
▶
Überhitzung und in weiterer Folge zur Zerstörung des Ladesteckers kom­men. Die Ladestecker-Kontakte frei von Verunreinigungen halten und gegebenen-
▶
falls reinigen.
Netzstecker des Ladegerätes an das elektrische Netz anstecken
1
Es erscheint die Anzeige im Standardmodus. Das Display zeigt die Ladegeräte­Parameter:
Verbindungsstatus:
-
grafische Aufforderung, die Batte­rie anzuschließen Spannungsbereich des Lade-
-
gerätes (V) Leistungsbereich des Ladegerätes
-
(kW) Wochentag, Datum und Uhrzeit
-
Die Ladegeräte-Parameter sind individuell einstellbar. Detaillierte Informationen zu den Ladegeräte-Parametern befinden sich in dem Kapitel „Anzeigefunktio­nen“, Abschnitt Konfigurationsmodus. Sicherstellen, dass die zu ladende Batte- rie der Konfiguration des Ladegerätes entspricht.
DE
Anzeigen während des La­dens
Ladestecker anstecken
2
Ist ein Aufbau der Datenverbindung zur Batterie nicht möglich, erscheint die nachfolgend dargestellte Anzeige. In diesem Fall wie folgt vorgehen:
CAN-Leitung physikalisch prüfen.
1. Battery Link Einstellungen
2. überprüfen.
Das Ladegerät erkennt die angeschlossene Batterie und zeigt bis zum automati­schen Ladestart abwechselnd folgende Batteriedaten:
Ladezustand in %
-
Batterienennspannung
-
Batterie-Hersteller
-
Seriennummer des Batterie-Ma-
-
nagementsystems
29
Page 30
Ladezustand in %
-
Batteriezustand (SoH)
-
Software-Version für das Batterie-
-
Managementsystem Hardware-Version des Batterie-
-
Managementsystems
Sobald die Batterie eine Ladung anfordert, startet der Ladevorgang. Bei aktivier­ter Startverzögerung beginnt der Ladevorgang nach Ablauf der eingestellten Verzögerungszeit. Detaillierte Informationen dazu befinden sich in dem Kapitel „Anzeige“, Abschnitt Konfigurationsmodus.
Während des Ladevorgangs zeigt das Display folgende Werte:
Aktueller Ladezustand (%)
-
Ladezustand beim Ladestart (%)
-
Momentane Ladespannung (V)
-
Momentaner Ladestrom (A)
-
Aktuelle Ladeleistung (kW)
-
Batterietemperatur (°C)
-
Geladene Energie seit dem Lade-
-
start (kWh)
Sind die grüne / blaue Anzeige gemäß Abschnitt „Zusatzfunktionen“ des Kapitels „Anzeige“ auf „Ladezustand“ eingestellt, beginnt die grüne / blaue Anzeige zu leuchten, wenn der Ladezustand einen bestimmten %-Wert überschritten hat.
Wird die Ladung durch das Betätigen der Taste „Pause / Start“ unterbro­chen, weist die Anzeige auf die ge­stoppte Ladung hin.
Sobald die Batterie den gewünschten Ladezustand erreicht hat, erscheint die nachfolgend dargestellte Anzeige:
Aktueller Ladezustand (%)
-
Ladezustand Start / Ende (%)
-
Ladedauer (HH:MM)
-
Geladene Energie seit dem Lade-
-
start (kWh)
30
Page 31
Die grüne Anzeige „Batterie ist ge-
-
laden“ leuchtet. Batterie ist ständig einsatzbereit
-
Batterie kann beliebig lange am
-
Ladegerät angeschlossen bleiben
Die blaue Anzeige kann je nach Einstel­lung auch während der Ladung leuch­ten, wenn dies so konfiguriert wurde.
z.B.: Power-Rate, C-Rate
-
DE
Ladevorgang un­terbrechen / fortsetzen
Ladevorgang be­enden
Den Ladevorgang wie folgt unterbrechen:
Taste „Pause / Start“ drücken.
1
Während der Ladevorgang unterbro­chen ist:
Anzeige „Ladung“ blinkt (gelb).
-
Den Ladevorgang wie folgt fortsetzen:
Taste „Pause / Start“ erneut drücken.
2
Solange am Ladegerät eine Batterie angeschlossen ist, kann nur der Ladevorgang mittels Taste „Pause / Start“ unterbrochen und wieder fortgesetzt werden. Das Wechseln der Anzeigemodi mit der Taste „Menü“, gemäß Kapitel „Anzeige“, ist nur nach Trennen der Batterie vom Ladegerät möglich.
WARNUNG!
Gefahr beim Trennen der Ladeleitungen.
Schwerwiegende Personen- und Sachschäden durch Funkenbildung können die Folge sein.
Vor dem Trennen des Ladesteckers, den Ladevorgang durch Drücken der
▶
Taste „Pause / Start“ beenden.
Sobald die Batterie vollständig geladen ist, leuchten folgende Anzeigen:
Anzeige „Batterie ist geladen“
-
(grün)
Je nach Einstellung der blauen Anzei­ge, beginnt diese ebenfalls zu leuch­ten, wenn dies so konfiguriert wurde.
31
Page 32
Den Ladevorgang wie folgt beenden:
Taste „Pause / Start“ drücken.
1
Ladestecker trennen.
2
Bei offenen Ladekontakten stellt die automatische Leerlauferkennung sicher, dass die Ladekontakte spannungsfrei sind.
32
Page 33
Anzeige
DE
Übersicht der Anzeigemodi
Das Gerät verfügt über die folgenden Anzeigemodi:
Nr. Funktion
Standardmodus
Im Standardmodus zeigt das Display die Ladeparameter.
Statistikmodus
Visualisiert die Häufigkeit der Betriebszustände des Gerätes und zeigt die Anzahl der Ladungen insgesamt, sowie eine Übersicht der absolut und durchschnittlich pro Ladung abgegebenen Ah und aufgenomme­nen Energiemengen.
Historymodus
Gibt Auskunft über die Parameter aller gespeicherten Ladevorgänge.
Konfigurationsmodus
Der Konfigurationsmodus ermöglicht sämtliche Einstellungen für das Gerät und den Ladevorgang.
USB-Modus
Der USB-Modus unterstützt ein Geräteupdate, das Sichern und Hoch­laden von Gerätekonfigurationen, sowie das Protokollieren der Ladepa­rameter während des Ladevorgangs per USB-Stick.
Solange am Ladegerät eine Batterie angeschlossen ist, kann nur mittels Taste „Pause / Start“ der Ladevorgang unterbrochen und wieder fortgesetzt werden. Das Wechseln der Anzeigemodi mit der Taste „Menü“, gemäß den folgenden Ab­schnitten zur Erklärung der einzelnen Modi, ist nur nach Trennen der Batterie vom Ladegerät möglich.
Menüauswahl
Während einer Ladepause steht die Menüauswahl jedoch in eingeschränkter Form zur Verfügung. Die nachfolgend genau beschriebenen Anzeigemodi sind in diesem Fall wie folgt verfügbar:
Statistikmodus und Historymodus bleiben uneingeschränkt.
Im Konfigurationsmodus sind folgende Daten abrufbar:
Datum und Uhrzeit
-
Geräteseriennummer
-
Hardwareversion und Seriennummer
-
Software: Haupt-Software, Sekundär-Software, Primär-Software und Kennli-
-
nenblock-Version
Im USB-Modus sind alle Punkte bis auf „Update“ und „Konfiguration laden“ durchführbar.
33
Page 34
Aus dem Standardmodus wie folgt in die Menüauswahl wechseln:
Taste „Menü“ lange drücken, ca. 5 Sekunden.
1
Aus den übrigen Modi wie folgt in die Menüauswahl wechseln:
Taste „Menü“ kurz drücken.
1
Gewünschten Modus öffnen:
Mit Tasten „Up / Down“ das Symbol für den gewünschten Modus anwählen.
2
z. B. das Batteriesymbol für den Standardmodus
-
Mit Taste „Pause / Start“ das „Häkchen“-Symbol bestätigen.
3
Standardmodus Nach dem Anstecken des Netzsteckers an das elektrische Netz befindet sich das
Display automatisch im Standardmodus.
Verbindungsstatus:
-
grafische Aufforderung, die Batte­rie anzuschließen Spannungsbereich des Lade-
-
gerätes (V) Leistungsbereich des Ladegerätes
-
(kW) Wochentag, Datum und Uhrzeit
-
Ist zusätzlich eine Batterie angeschlossen:
Ladezustand in %
-
Batterienennspannung
-
Batterie-Hersteller
-
Seriennummer des Batterie-Ma-
-
nagementsystems
Ladezustand in %
-
Batteriezustand (SoH)
-
Software-Version für das Batterie-
-
Managementsystem Hardware-Version des Batterie-
-
Managementsystems
Die Ladegeräte-Parameter sind individuell einstellbar. Detaillierte Informationen dazu befinden sich in dem Abschnitt „Konfigurationsmodus“.
Statistikmodus Im Statistikmodus visualisieren waage-
rechte Balken die Häufigkeit folgender Betriebszustände des Gerätes:
Leerlauf („Idle“)
-
Laden („Charging“)
-
Erhaltungsladen („Floatingchar-
-
ge“) Abkühlen („Cooldown“)
-
Fehlerzustand („Error“)
-
34
Page 35
Mit Tasten „Up / Down“ zwischen Seite 1/2 und Seite 2/2 wechseln.
1
Seite 2/2 zeigt folgende Werte:
Anzahl der Ladungen („Charges“)
-
insgesamt. Insgesamt abgegebene Ah.
-
Durchschnittlich abgegebene Ah
-
pro Ladung („Charge“). Insgesamt aufgenommene Energie
-
(kWh). Durchschnittlich aufgenommene
-
Energie (kWh) pro Ladung („Char­ge“).
Die Anzeige der aufgenommenen Energie versteht sich als Richtwert und kann bei Nennleistung um bis zu 5 % von der tatsächlichen Energiemenge abweichen. Bei geringerer Leistung kann die Abweichung höher ausfallen.
Historymodus Der Historymodus gibt Auskunft über die Parameter aller gespeicherten Lade-
vorgänge. Um wechselnde oder unterschiedliche Anzeigen darstellen zu können, ist im Folgenden das Anzeigefenster doppelt abgebildet:
DE
Mit Tasten „Up / Down“ zwischen den Seiten für jeden gespeicherten Lade-
1
vorgang wechseln.
Inhalte des Anzeigefensters
Startdatum der Ladung, z. B.: Freitag, 13.11.20.
-
Startzeitpunkt der Ladung, z. B.: 11:50 oder Ladedauer, z. B.: 2 h 15 min.
-
Ladezustand bei Ladestart: z. B.: 3 %.
-
Ladezustand bei Ladeende: z. B.: 99 %.
-
Spannung bei Ladeende: z. B.: 54,5 V.
-
Aufgenommene Ah, z. B.: 220 Ah.
-
Aufgenommene kWh, z. B.: 12 kWh.
-
Seriennummer des Batterie-Managementsystems.
-
Angezeigte Symbole
Nr. Funktion
Volle Batterie
Ladung wurde abgeschlossen.
Leere Batterie
Ladung wurde nicht abgeschlossen.
Ausrufezeichen mit Ziffer
Warnung wurde ausgegeben, mit Code für die entsprechende Status­meldung. Detaillierte Informationen dazu befinden sich in dem Ab­schnitt Statusmeldungen.
35
Page 36
Nr. Funktion
Symbol mit Ziffer
Fehler wurde ausgegeben, mit Code für die entsprechende Status­meldung. Detaillierte Informationen dazu befinden sich in dem Ab­schnitt Statusmeldungen.
Tastensymbol mit Häkchen
Ladung wurde korrekt mit Taste „Pause / Start“ beendet.
Tastensymbol mit Kreuz
Ladung wurde ohne Taste „Pause / Start“ beendet.
Ladedetails
Anzeige bestimmter Batteriedaten jeweils zu Beginn und zum Ende der Ladung: Zellenzahl Ah Kennlinie Batterietyp
Konfigurations­modus
Der Konfigurationsmodus bietet folgende Einstellmöglichkeiten:
„Charging settings“: Einstellungen für die Ladung
-
Weitere Einstellungen:
-
Zeitverzögerung
-
Kalender
-
Leistungsbegrenzung
-
Start-Taste deaktivieren
-
DC-Verbindungsüberprüfung
-
„Additional functions“: Zusatzfunktionen
-
Blaue LED
-
Grüne LED
-
Relaiskarte
-
Externe Lampe
-
Battery Link
-
Fernanzeige
-
„General options“: Allgemeine Einstellungen
-
Sprache
-
Kontrast
-
Uhrzeit (hh:mm:ss), Zeitzone, Sommerzeit / Normalzeit
-
Datum (dd:mm:yy)
-
Ladekabel-Länge (m)
-
-
Ladekabel-Querschnitt (mm2) AC-Strombegrenzung
-
Einheit für Temperaturwerte
-
Code für den Einstieg in das Konfigurationsmenü aktiviert / deaktiviert
-
Zeitintervall für die am USB-Stick protokollierten Parameter (s)
-
Statistik zurücksetzen
-
History zurücksetzen
-
Rücksetzen der getroffenen Einstellungen in den Auslieferungszustand oder
-
wahlweise in die Standardeinstellung des Herstellers
mit Sicherheitsrückfrage („OK?“) zur nochmaligen Bestätigung
-
36
Page 37
Es erscheint zunächst der Bildschirm in der Grundeinstellung mit Anzeige von Datum und Uhrzeit, sowie der Software-Version.
Mit Tasten „Up / Down“ folgende Informationen abrufen:
1
Geräte-Seriennummer sowie Seriennummer und Version des Konfigurati-
-
onsspeichers Print für Steuerung / Leistungselektronik: Hardware-Version und Serien-
-
nummer Software: Haupt-Software, Sekundär-Software, Primär-Software und
-
Kennlinienblock-Version
In das Konfigurationsmenü wie folgt einsteigen:
Taste „Pause / Start“ drücken
1
Es erscheint eine Aufforderung zur Code-Eingabe.
DE
Den erforderlichen Code „1511“ wie folgt eingeben:
Mit Tasten „Up / Down“ die erste Stelle des Codes eingeben.
1
Mit Taste „Menü“ zur nächsten Stelle des Codes wechseln.
2
Wie oben beschrieben weiter verfahren, bis der vollständige Code eingege-
3
ben ist. Eingabe mit Taste „Pause / Start“ bestätigen.
4
Es erscheint die Auswahl der Haupt­menüpunkte für den Konfigurations­modus.
37
Page 38
Beim Anwählen eines Menüpunktes kann es zu einer grafischen Aufforde­rung kommen, die Bedienungsanlei­tung zu lesen. Diese Aufforderung durch erneutes Drücken der Taste „Pause / Start“ bestätigen.
In dem Konfigurationsmenü und seinen Untermenüs wie folgt navigieren:
Mit Tasten „Up / Down“ den gewünschten Menüpunkt anwählen.
1
Mit Taste „Pause / Start“ den Menüpunkt bestätigen und eine allfällige Si-
2
cherheitsrückfrage (z.B. „OK?“) erneut bestätigen. Falls erforderlich mit Tasten „Up / Down“ eine Auswahl treffen, z.B. „Off /
3
On“ oder einen Wert eingeben. Mit Taste „Pause / Start“ die Eingabe bestätigen.
4
Sollte nach dem Bestätigen der Cursor auf eine nächste Einstellung oder
5
Stelle wechseln, erneut wie in den Punkten (3) und (4) vorgehen.
Um das jeweils aktuelle Menü zu verlassen:
Mit Taste „Menü“ in die übergeordnete Auswahl zurückkehren.
6
Ladeeinstellun­gen
Im Folgenden befindet sich eine Detailerklärung des Menüpunktes „Ladeeinstel­lungen“ („Charging settings“) im Konfigurationsmodus. Die Navigation erfolgt gemäß Abschnitt Konfigurationsmodus.
Den Menüpunkt „Ladeeinstellun-
1
gen“ („Charging settings“) anwählen
Es erscheint eine Liste mit folgenden Auswahlmöglichkeiten:
38
Verzögerung („Delay“)
Ladestart-Verzögerung („charge start delay“)
Verzögerungszeit (Minuten) des eigentlichen Ladestarts gegenüber dem
-
Auslösezeitpunkt des Ladestarts.
Page 39
Erneuter Ladestart nach einem Netzfehler („at mains failure restart charging“)
Ist diese Auswahlmöglichkeit aktiviert, erfolgt nach einer Störung des elek-
-
trischen Netzes ein automatischer Neustart des Ladevorgangs, sobald das elektrische Netz wieder verfügbar ist.
Bei Netzausfall („at mains failure“)
Ladung neu starten
-
automatisch / Ladung fortsetzen
-
Ist die Auswahlmöglichkeit „Ladung neu starten“ aktiviert, erfolgt nach einer Störung des elektrischen Netzes ein automatischer Neustart des Ladevorgangs, sobald das elektrische Netz wieder verfügbar ist.
Ist die Auswahlmöglichkeit „automatisch / Ladung fortsetzen“ aktiviert, erfolgt nach einer Störung des elektrischen Netzes eine automatische Fortsetzung des Ladevorgangs, sobald das elektrische Netz wieder verfügbar ist.
Kalender („Calendar“) - optional
Die Kalenderfunktion ermöglicht einen automatischen Ladestart nach folgenden Kriterien:
Zeitfenster, innerhalb dessen keine Ladung stattfinden soll, wenn eine Batte-
-
rie angeschlossen wird Zeitfenster, innerhalb dessen geladen werden soll, wenn eine Batterie ange-
-
schlossen wird
DE
Um die Kalenderfunktion zu akti-
1
vieren, die Einstellung „ON“ wählen und bestätigen
Innerhalb der Kalenderfunktion („Calendar“) sind folgende Einstellungen möglich:
Tageskonfiguration 1-7:
(„Day Setting 1-7“): Die Tageskonfigurationen ermögli­chen eine Definition von bis zu 7 un­terschiedlichen Ladephasen-Zeit­profilen.
Laden („Charge“):
Zeitfenster innerhalb dessen ge-
-
startet werden soll (z.B.: 0:00-6:00, 20:00-24:00)
Stop:
Zeitfenster innerhalb dessen keine
-
Ladung stattfinden soll (z.B.: 6:00-20:00)
39
Page 40
Zu beachten! Laufende Ladungen werden durch die eingestellten Zeitfenster be-
einflusst.
Wird im oben angeführten Beispiel um 05:45 eine Batterie angeschlossen,
-
erfolgt ein Ladestopp durch die angegebene Endzeit (im Beispiel 6:00) des eingestellten Zeitfensters. Die darauffolgende Ladephase setzt die Ladung wieder fort. Wird die Batterie innerhalb des Stop-Zeitfensters angeschlossen, erfolgt der
-
Ladestart automatisch im nächsten Zeitfenster.
Jedes Zeitfenster lässt sich in 15 Minu­ten- Schritten zeitlich verändern. Es besteht die Möglichkeit, bis zu 15 Zeit­fenster pro Tageskonfiguration zu ver­geben.
Für jedes Zeitfenster ist entweder La­den („Charge“) oder Stop anwählbar.
Leistungsbegrenzung („AC power limit“)
Voraussetzung: Laden („Charge“) ist angewählt
-
Pro Zeitfenster ist eine maximale AC-Leistung einstellbar, die das Gerät in
-
dieser Phase nicht überschreiten darf.
Die Leistungsbegrenzung („AC power limit“) ist in 0,5 kW-Schritten variier­bar.
Die Minimal- und Maximalwerte unter­scheiden sich bei den verschiedenen Geräteklassen. Der Minimalwert beträgt ca. 25 % der maximalen Aus­gangsleistung des betreffenden Gerätes.
Zu beachten! Der Wirkungsgrad des Gerätes kann durch eine eingestellte Leis­tungsbegrenzung negativ beeinflusst werden.
Wochenkonfiguration („Week Set­ting“):
Es besteht die Möglichkeit, 3 ver-
-
schiedene Wochenkonfigurationen zusammenzustellen.
Jedem Wochentag lässt sich eine der zuvor erstellten Tageskonfigurationen zuordnen.
40
Page 41
Jahreskonfiguration („Year Setting“):
Es besteht die Möglichkeit, mehre-
-
ren kalendarischen Zeiträumen (z.B. 1.1. - 7.1.) jeweils eine Wo­chenkonfiguration zuzuweisen.
Start Taste deaktivieren („Disable Start Button“)
ON:
-
Ein Start des Ladevorgangs mittels Taste „Pause / Start“ ist nicht
-
möglich, beispielsweise um einen unbefugten Zugriff zu verhindern.
OFF:
-
Ein Start des Ladevorgangs mittels Taste „Pause / Start“ ist möglich
-
DC-Verbindungsprüfung („Check DC-Connection“)
ON:
-
Ein Fehler wird ausgegeben, wenn mehrmals pro Ladung ein Leerlauf er-
-
kannt wird und die Batterie angeschlossen bleibt (z.B. schlechter Ste­ckerkontakt)
OFF:
-
Es wird kein Fehler beim Erkennen eines Leerlaufs ausgegeben.
-
DE
Zusatzfunktio­nen
Im Folgenden befindet sich eine Detailerklärung des Menüpunktes „Zusatzfunk­tionen“ („additional functions“) im Konfigurationsmodus. Die Navigation erfolgt gemäß Abschnitt „Konfigurationsmodus“.
Den Menüpunkt „Zusatzfunktio-
1
nen“ („additional functions“) anwählen
Es erscheint eine Liste mit folgenden Auswahlmöglichkeiten:
41
Page 42
Blaue LED („Blue LED“):
Einstellung der blauen Anzeige „Blaue LED“ („Blue LED“)
-
(„C-Rate“), Angabe als Faktor 0,1 bis 2,0C
-
Die C-Rate (Charging Rate) ist der Ladestrom bezogen auf die Nennka­pazität der Batterie. Mit einer C-Rate von 1C erfolgt die Ladung in einer Stunde. 2C entspricht einer Ladezeit von einer halben Stunde. Die blaue Anzeige leuchtet, wenn die aktuelle C-Rate über dem definier­ten Faktor liegt. („Power-Rate“), Angabe in %
-
Die Power-Rate ist die aktuelle Ausgangsleistung bezogen auf die maxi­male Ausgangsleistung des Gerätes in %. Die blaue Anzeige leuchtet, wenn die aktuelle Power-Rate über dem defi­nierten Wert liegt. Einstellung nach Ladezustand („State of charge“): Die blaue LED beginnt
-
ab dem eingestellten Ladezustand (in %) zu leuchten. („OFF“), Blaue LED ist deaktiviert
-
Grüne LED („Green LED“):
Einstellung der grünen Anzeige „Grüne LED“ („Green LED“)
-
Einstellung nach Ladezustand („State of charge“): Die grüne Anzeige be-
-
ginnt ab dem eingestellten Ladezustand (in %) zu leuchten. Ladung ist vollständig abgeschlossen („Charge complete“): Die grüne An-
-
zeige leuchtet, wenn die Ladung vollständig abgeschlossen ist.
42
Page 43
Relaiskarte („Relays“):
In der Auswahl für die Relaiskarte ist für jede Anschlussklemme eine der folgen­den Funktionen einstellbar:
Ladung aktiv („Charging“)
-
Ladung 50 % („Charge 50 %“)
-
Ladung 80 % („Charge 80 %“)
-
Ladeende („Charge Finish“)
-
Ladung OK („Charge OK“)
-
Ladung nicht fertig
-
Signal, wenn die Batterie vorzeitig vom Ladegerät getrennt wird
-
1 bis 10 s einstellbar
-
Sammelerror („Cumulative Error“)
-
Signal im Fehlerfall
-
Ein Netzausfall kann optional als Fehler angezeigt werden (Einstellung
-
„ON“). Befindet sich das Gerät in einem Fehlerzustand, kann ein frei definierter
-
Text angezeigt werden, welcher beispielsweise die Kontaktdaten des Händlers enthalten kann. Detaillierte Informationen dazu befinden sich in dem Kapitel „USB-Mo-
-
dus“.
Sammelerror + Warning
-
Analog der Funktion „Sammelerror“ zieht das entsprechende Relais an,
-
sobald ein Fehler oder eine Warnung vorliegt.
Signallampe
-
Das Anschließen einer oder mehrerer geeigneter Lampen an der Relais-
-
karte ist möglich, um den Ladezustand oder den Betriebszustand des Ladegerätes anzuzeigen. Detaillierte Informationen dazu befinden sich in dem Kapitel „Optionen“,
-
Abschnitt „Signallampe“.
Wegfahrsperre („Immobiliser“)
-
ON
-
Das Relais zieht permanent an, sobald das Ladegerät mit dem Netz ver-
-
bunden ist.
Blue LED
-
Individuell konfigurierbar:
C-Rate
-
Power-Rate
-
Ladezustand
-
Deaktiviert
-
DE
Einstellung für Externe Lampe („External lamp“)
gemäß Kapitel „Optionen“, Abschnitt „Ladeampel“, können geeignete Signallam­pen angeschlossen werden, um den Ladezustand oder den Betriebszustand des Ladegerätes anzuzeigen.
Folgende Einstellungen sind verfügbar:
normal (konventionelle Signallampen)
-
RGB (LED-Streifen)
-
CAN-Verbindung zur Batterie („Battery Link“)
Ermöglicht das Einstellen des Battery Links.
-
Auto-Configured „ON“:
-
Verbindungsparameter für Battery Link werden automatisch konfigu­riert. Beim „Status“ erscheint ein
-
Häkchen-Symbol, sobald der Bat­tery Link erfolgreich verbunden ist. Ansonsten wird ein „x“ ange­zeigt.
43
Page 44
Auto-Configured „OFF“:
-
Verbindungsparameter für Battery Link sind einstellbar. Beim „Status“ erscheint ein
-
Häkchen-Symbol, sobald der Bat­tery Link erfolgreich verbunden ist. Ansonsten wird ein „x“ ange­zeigt.
Fernanzeige („Remote control system“)
Für die Fernanzeige lässt sich der Kontrast einstellen.
Allgemeine Ein­stellungen
Detailerklärung des Menüpunktes „Allgemeine Einstellungen“ („general options“) im Konfigurationsmodus.
Den Menüpunkt „Allgemeine Ein-
1
stellungen“ („general options“) auswählen.
Es erscheint eine Liste mit folgenden Auswahlmöglichkeiten:
Sprache („Language“)
-
Displayeinstellungen
-
Kontrast („Contrast“)
-
Helligkeit („LED brightness“)
-
Anzeige der Ah bei Ladeende
-
(„Show Ah at charge end“) ON/OFF
Uhrzeit („Time“) und Datum
-
(„Date“)
Sommerzeit („daylight saving
-
time“) / Normalzeit Vordefinierte Zeitzonen
-
Benutzerdefinierte Zeitzonen
-
44
Page 45
Ladekabel („Charging cable“):
Einfache Länge des Ladekabels
-
(m)
Kabelquerschnitt („Cable cross section“):
Querschnitt des Ladekabels (mm²)
-
AC-Strombegrenzung („AC current consumption“):
Anpassung des maximal aufge-
-
nommenen Gerätestromes an die elektrische Installation vor Ort, oder an den Gerätestecker, wel­cher am Gerät verbaut wurde.
DE
Die Minimal- und Maximalwerte
-
unterscheiden sich bei den ver­schiedenen Geräteklassen. Der Mi­nimalwert beträgt ca. 25 % des maximalen Nennstromes des be­treffenden Gerätes.
Temperatur („Temperature“):
Temperatur in °C / °F
-
Code:
Codeeingabe für den Einstieg in den Konfigurationsmodus erforderlich /
-
nicht erforderlich („Code ON / OFF“)
45
Page 46
USB-Zeitintervall („USB Logging Time“):
Zeitintervall für die am USB-Stick
-
protokollierten Ladeparameter (s) („USB Logging Time“)
Statistik zurücksetzen („Reset statistics“)
History zurücksetzen („Reset history“)
Detaillierte Informationen zu Statistik und History befinden sich in den Ab­schnitten „Statistikmodus“ und „Historymodus“.
Einstellungen zurücksetzen
Der Menüpunkt unterhalb „Allgemeine Einstellungen“ („general options“) bietet 2 Möglichkeiten, sämtliche getroffenen Einstellungen zurückzusetzen:
Reset Factory Settings:
Rücksetzen der getroffenen Ein-
-
stellungen in den Auslieferungszu­stand.
Reset Default Settings:
Rücksetzen der getroffenen Ein-
-
stellungen in die Standardeinstel­lung des Herstellers.
USB-Modus Im USB-Modus zeigt das Display, ob
ein USB-Stick angesteckt ist.
Der USB-Stick muss folgender Spezifi­kation entsprechen:
Formatierung: FAT32
-
32 Gigabyte maximal
-
keine Mehrfach-Partitionierung
-
46
Die Software I-SPoT-VIEWER (www.fronius.com/i-spot) unterstützt die Visuali- sierung und Auswertung der Daten auf dem USB-Stick.
Den USB-Stick nur anstecken, wenn kein Ladevorgang stattfindet oder der Lade­vorgang unterbrochen ist.
Wird der Ladevorgang lediglich unterbrochen, nicht jedoch vollständig beendet, ist nur das Auslesen von Daten möglich, nicht aber ein Update oder das Laden einer Konfiguration.
Im USB-Modus navigieren
Mit Taste „Pause / Start“ in die nachfolgend angeführten Einstellungen wech-
1
seln. Mit Tasten „Up / Down“ zwischen den Einstellungen blättern.
2
Mit Taste „Pause / Start“ die gewünschte Einstellung bestätigen.
3
Page 47
Für den Start eines Datendownloads, diesen nochmals mit Taste „Pause / Start“ bestätigen. Wird diese nochmalige Bestätigung mit Taste „Pause / Start“ nicht durchgeführt, startet der Download nach einer Minute automatisch.
Während ein Ladevorgang stattfindet, ist ein Anschließen des USB-Sticks zulässig, nach Drücken der Taste „Pause / Start“. Dabei ist nur das Auslesen von Daten möglich, nicht jedoch ein Update oder das Laden einer Konfiguration.
Sicher entfernen („Safely remove“)
Sobald die gewünschte Aktion abgeschlossen ist, den USB-Stick sicher ent-
-
fernen.
Update
Es öffnet sich eine Liste der am USB-Stick gespeicherten, geeigneten Up-
-
date-Dateien. Auswahl und Bestätigung der gewünschten Datei erfolgt analog des
-
Blätterns in den Einstellungen. Den automatisch vergebenen Dateinamen der Update-Datei nicht umbenen-
-
nen! Die aktuellste Firmware steht im Download-Bereich der Fronius-Webseite
-
zur Verfügung. Die Anleitung zur Firmware-Installation ist in der Zip-Datei des Downloads
-
enthalten.
Download
Die im Datenlogger des Gerätes gespeicherten Daten der mitprotokollierten
-
Ladeparameter werden für den I-SPoT VIEWER am USB-Stick gespeichert. Zusätzlich erfolgt ein Speichern von Ereignissen - sogenannten Events - so-
-
wie der Geräteeinstellungen und Benutzerkennlinien (Konfiguration). Für den Datenlogger sind folgende Zeitbereiche anwählbar:
-
1 Monat 3 Monate Alles Seit letztem Mal
DE
Download optional
Folgende Optionen sind verfügbar:
I-SPoT VIEWER
-
Das Speichern der mitprotokollierten Daten erfolgt wie für den „Download“, jedoch nur mit den Daten für den I-SPoT VIEWER. Datenlogger speichern
-
Das Speichern der mitprotokollierten Daten erfolgt wie für den „Download“, jedoch nicht im I-SPoT VIEWER Format, sondern als „csv“-Dateien. (Automatisch angelegte Ordnerstruktur für die „.csv“-Dateien: * Fronius\<Geräte-Seriennummer>\Charges\<yyyymmdd>\<hhmmss.csv>) Ereignisse speichern.
-
Ereignisse - sogenannte Events - werden am USB-Stick gespeichert. Konfiguration speichern.
-
Die Geräteeinstellungen werden am USB-Stick gespeichert.
Konfiguration laden („Load configuration“)
Ladet eine auf dem USB-Stick gespeicherte, geeignete Gerätekonfiguration
-
in das Gerät.
47
Page 48
Statusmeldun­gen
Händlertext laden („Load dealer text“)
Hier kann eine Textdatei vom USB-Stick geladen werden, welche angezeigt
-
wird, sobald sich das Gerät in einem Fehlerzustand befindet. Die Textdatei kann beispielsweise die Kontaktdaten des Händlers enthalten.
-
Die Datei muss im Format „.txt“ im „unicode“-Format auf dem USB-Stick ge-
-
speichert sein. Der Dateiname muss „dealer.txt“ lauten.
-
Die Anzahl der Zeichen ist mit 99 begrenzt.
-
* Ist ein USB-Stick während des Ladens angesteckt, erfolgt eine direkte
Ablage der csv-Dateien auf dem USB-Stick. Die dabei ebenfalls automa­tisch angelegte Ordnerstruktur unterscheidet sich durch den Ordner „Da­talog“ anstelle des Ordners „Charges“.
Kommt es während des Betriebes zu einer Störung, kann das Display bestimmte Statusmeldungen anzeigen. Dies kann folgende Ursachen haben:
Batteriefehler
-
Eine Batterie mit ungeeigneter Spannung ist angeschlossen.
-
Das Gerät ist überhitzt.
-
Ein Software- oder Hardwarefehler liegt vor.
-
Batteriefehler: Sollte die Batterie einen Fehlerzustand melden, zeigt das Ladegerät diesen Feh­ler als Batteriefehler inklusive der zugehörigen Fehlernummer der Batterie an. Die jeweilige Fehlerklärung befindet sich in der Bedienungsanleitung der Batte­rie.
Wird am Display eine Fehlermeldung angezeigt und kann der Fehler nicht selbständig behoben werden:
Die angezeigte Statusmeldung notieren: z. B. „Statecode (31)“.
1
Die Konfiguration des Gerätes notieren.
2
Den autorisierten Service verständigen.
3
Befindet sich das Gerät in einem Fehlerzustand, kann ein frei definierter Text angezeigt werden, welcher beispielsweise die Kontaktdaten des Händlers ent­halten kann.
Statusmeldungen mit externer Ursache
48
Nr. Ursache / Behebung
(11) Netzspannung prüfen
(12) Netz prüfen (Phasenausfall)
(13) Externer Temperaturfühler defekt
(14) Elektrolyt-Umwälzung defekt (Druckschalter schaltet nicht)
Page 49
(15) Keine Steuerspannung erkannt
(16) Externer Start/Stop ist nicht geschlossen.
(17) Mehrmalige Auslösung der Leerlauferkennung während einer Ladung (z.
B.: verschlissene Ladekontakte)
Statusmeldungen bei einem Batteriefehler
Nr. Ursache / Behebung
(22) Batterie-Unterspannung
(23) Batterie-Überspannung
(24) Batterie zu heiß (nur bei externem Temperaturfühler)
(25) Untertemperatur Batterie (nur bei externem Temperaturfühler)
(26) Zellendefekt erkannt
(27) Batterie nicht unterstützt
(28) Batterie stark entladen - Sicherheitsladung wird durchgeführt
(29) Batterie falsch gepolt
(30) Thermal Runaway
DE
Statusmeldungen bei einem CAN-Fehler (Batterie)
Nr. Ursache / Behebung
(51) Batterie antwortet nicht
(52) Batteriedaten nicht abfragbar
(53) Batteriespannung nicht unterstützt
(54) Kommunikationsfehler
(55) Batteriefehler
(56) Batterie schaltet sich nicht ein
(57) Nachrichtenzeitlimit überschritten
(58) Anmeldung fehlgeschlagen
Statusmeldungen bei einem Gateway-Fehler
Nr. Ursache / Behebung
(101) Setting CAN Connect ist aktiv, und es konnte für mindestens 2 Minuten
keine CAN-Verbindung zum Gateway hergestellt werden.
(102) Gateway hat keine Verbindung zum Back-End.
49
Page 50
Statusmeldungen bei einem Ladefehler
Nr. Ursache / Behebung
(31) Zeitüberschreitung in der I1-Phase
(32) Zeitüberschreitung in der U1-Phase
(33) Batterie-Überspannung in der I2-Phase
(34) Ah-Überschreitung
(35) Zeitüberschreitung in der I2-Phase
(36) Sollspannung in der I2-Phase nicht erreicht (nur bei Formatkennlinie)
(37) Fehler in der RI-Ladung
(38) Eingestellte Ladezeit kann nicht erreicht werden
(39) Zeitüberschreitung in der RI-Ladung
Statusmeldungen bei einem Fehler im Primärkreis
Nr. Ursache / Behebung
(500) Temperatur-Sensor Modul 1 (oben) defekt
(501) Temperatur-Sensor Modul 2 (unten) defekt
(502) Temperatur-Sensor PCB defekt
(503) Primär-Übertemperatur
(504) Lüfter blockiert / defekt
(505) Über- / Unterspannung Zwischenkreis
(506) Unsymmetrie Zwischenkreis
(507) Primär-Versorgungsspannung außerhalb der Toleranz
(508) Netzausfall
(509) Falsche Gerätekonfiguration
(510) Primär-EEPROM fehlerhaft
(527) Phaseshifter Überstrom
(528) Hochladerelais während Lastbetrieb ausgeschaltet
(530) Kommunikationsproblem
(532) Mikrocontroller-Fehler (z. B. Division durch 0)
(533) Referenzspannung außerhalb der Toleranz
50
(534) Startup-Problem
(535) PFC Überstrom
(536) Phaseshifter oder PFC fehlerhaft
Page 51
Statusmeldungen bei einem Fehler im Sekundärkreis
Nr. Ursache / Behebung
(520) Sekundär-Temperaturfühler defekt
(521) Sekundär Übertemperatur
(522) Ausgangssicherung defekt
(523) Sekundär-Versorgungsspannung außerhalb der Toleranz
(524) Sekundär-Referenzspannung außerhalb der Toleranz
(525) Strom-Offset
(526) Strom-Offset außerhalb der Toleranz
(527) Leistungsteil Überstrom (Primär)
(529) Keine Sekundär-Kommunikation
(530) Keine Primär-Kommunikation
(531) Sekundär-EEPROM defekt
(532) Mikrocontroller-Fehler
(537) Spannungsmessung fehlerhaft
(570) Sekundär-Relais kann nicht geschaltet werden
DE
(571) ADC/SPI Problem
Statusmeldungen bei einem Fehler in der Steuerung
Nr. Ursache / Behebung
(540) Konfigurations-Speicherbaustein fehlt/defekt
(541) Keine Sekundär-Kommunikation
(542) Sekundär Init fehlgeschlagen
(543) Programm- / Speicherfehler in der Kennliniensteuerung
(544) Programm- / Speicherfehler in der Kennliniensteuerung
(545) Primär Init fehlgeschlagen
(546) Update fehlgeschlagen
(547) Einstellungen laden/speichern fehlgeschlagen
(548) Kennlinien-Einstellungen laden/speichern fehlgeschlagen
(549) Ladung konnte nach einem Netzausfall nicht fortgesetzt werden
(550) Uhrzeit nicht eingestellt
(551) Hardwareänderung erkannt
(552) Konfigurations-Speicherbaustein ungültig
(553) Primärupdate fehlgeschlagen
(554) Master-Slave Kommunikation fehlerhaft
(555) Falsche Gerätesoftware
51
Page 52
(557) Unterbrechung der InterLock-Kommunikation
(558) Das zweite Gerät, welches mittels InterLock Option verbunden ist, hat ei-
nen Error
(559) Das zweite Gerät, welches mittels InterLock Option verbunden ist, ist in-
kompatibel mit diesem Gerät
52
Page 53
Optionen
Sicherheit Für das Anschließen der Optionen ist teilweise das Gehäuse zu öffnen. Dazu fol-
gende Warnhinweise befolgen:
WARNUNG!
Gefahr durch elektrischen Schlag.
Schwere Verletzungen oder Tod können die Folge sein.
Das Öffnen des Gehäuses darf nur durch vom Hersteller geschulte Service-
▶
techniker erfolgen. Vor Arbeiten bei geöffnetem Gehäuse muss das Gerät vom Netz getrennt
▶
werden. Durch ein geeignetes Messgerät ist sicher zu stellen, dass elektrisch gelade-
▶
ne Bauteile (z.B. Kondensatoren) vollständig entladen sind. Mit Hilfe eines gut lesbaren, verständlichen Warnschildes sicherstellen, dass
▶
das Gerät bis zum Abschluss aller Arbeiten vom Netz getrennt bleibt.
WARNUNG!
Gefahr durch unsachgemäß durchgeführte Arbeiten.
Schwerwiegende Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Sämtliche Arbeiten in Zusammenhang mit dem Anschließen der Optionen
▶
dürfen nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden. Existiert für die entsprechende Option eine Einbauanleitung oder ein Bei-
▶
blatt, sind sämtliche darin angeführten Warnhinweise und Anweisungen zu befolgen. Bei sämtlichen Optionen mit elektrischen Anschlüssen, ist nach erfolgten
▶
Anschlussarbeiten eine sicherheitstechnische Überprüfung entsprechend den geltenden nationalen und internationalen Normen sowie Richtlinien durchzuführen. Nähere Informationen für die sicherheitstechnische Überprüfung erhalten
▶
Sie beim autorisierten Service. Dieser stellt Ihnen auf Wunsch die erforderlichen Unterlagen zur Verfügung.
▶
DE
WARNUNG!
Gefahr durch umstürzende oder herabfallende Geräte.
Schwerwiegende Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Bedingt durch das Gewicht ist das Gerät gegen Herabfallen und Umstürzen
▶
mittels geeignetem Montagezubehör zu fixieren. Die seitens des Herstellers angebotenen Wand- und Bodenhalterungen sind
▶
zu verwenden.
Ladeampel An den Anschlüssen im Geräteinneren, gemäß Abbildung, können geeignete ex-
terne Anzeigen angeschlossen werden, um den Ladezustand oder den Betriebs­zustand des Ladegerätes anzuzeigen. Die Arbeitsspannung jeder externen Anzei­ge muss 13 V betragen, wobei die Summe des von allen externen Anzeigen auf­genommenen Stromes 0,5 A nicht überschreiten darf.
53
Page 54
17 G / 2 13V / 1
Y / 3 R / 4
B Dete
C2 G
C1 G 13V O
C1 L C2 L
C1 H C2 H
Pin Pin
Plug Code
Plug Code
Plug 18p
15
13
11
9
7
5
3
1
18
16
14
12
10
8
6
4
2
Anschlüsse für die Ladeampel am Op­tionsstecker
Pin Funktion Farbe
18 Versorgung 13 V.
17 Die Batterie ist fertig geladen. Grün
16 Ein Fehler ist aufgetreten (Sammelerror). Rot
15 Leuchtet: Batterie wird geladen.
13 Individuell konfigurierbar. Blau
Ist im Menü die Einstellung RGB (LED-Streifen) hinterlegt, wird der Anschluss (15) (Gelb) nicht unterstützt. Die Einstellung normal (konventionelle externe An­zeigen) oder RGB (LED-Streifen) ist für die Funktion „Externe Lampe“ („External lamp“) in dem Abschnitt „Zusatzfunktionen“ des Kapitels „Anzeige“ erklärt.
Wand- und Bo­denhalterung
LED-Streifen Der LED-Streifen dient als Statusanzeige und leuchtet analog den Anzeigeele-
IP 23 Mit der Option IP 23 erhöht sich der IP-Schutz des Gerätes von IP 20 auf IP 23.
Die robuste Wand- und Bodenhalterung gewährleistet eine sichere Montage am Einsatzort. Detaillierte Informationen dazu befinden sich in der dazugehörigen Installationsanleitung.
menten des Bedienpanels in den entsprechenden Farben. Dazu wird ein LED­Streifen inklusive Diffusor in den Spalt zwischen Gehäusevorderwand und Gehäuseoberteil installiert.
Detaillierte Informationen befinden sich in dem zugehörigen Beiblatt.
Gelb
Blinkt: Ladung wurde unterbrochen.
Luftfilter In Staub belasteten Umgebungen verhindert der Luftfilter eine Verunreinigung
54
des Geräteinneren. Einer etwaigen Leistungsminderung oder sonstigen Beein­trächtigungen des Gerätes wird dadurch vorgebeugt. Detaillierte Informationen befinden sich in dem zugehörigen Beiblatt. Reinigungsintervall nach Bedarf (Herstellerempfehlung: Monatlich)
Page 55
Set „Mobil“ Ein Tragegurt erhöht in Verbindung mit einem Griffrohr die Mobilität des
Risk of Electric Shock! Do not operate at circuits more than 250 V to ground!
0... 30V DC/4A
0... 250V AC/4A
Use Copper Conductors Only!
C Common NC Normally Closed NO Normally Opened L Line N Neutral Wire
max. 1A
AC Output!
42,0409,0008
C NC NO C NC NO C NC NO
L/C NC NO N
WARNING!
Gerätes.
Das Set „Mobil“ ist bei Geräten der Leistungsklasse 18 kW nicht verfügbar.
Fernanzeige Die Fernanzeige ermöglicht die vollständige Bedienung des Gerätes aus einer
Entfernung von bis zu 30 m (98 ft., 5.1 in.). Diese Option enthält ein vollwertiges Bedienpanel in einem Alu-Gehäuse der Schutzart IP42.
DE
Relaiskarte
WARNUNG!
Gefahr bei Anwendung der Relaiskarte für sicherheitskritische Funktionen.
Schwerwiegende Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Die Relaiskarte nicht für sicherheitskritische Funktionen verwenden.
▶
HINWEIS!
Gefahr durch Nicht-Einhalten der zulässigen Netzspannungstoleranz.
Funktionsbeeinträchtigungen und Sachschäden können die Folge sein.
Für die Option Relaiskarte gilt eine gegenüber dem Ladegerät eingeschränk-
▶
te Eingangsspannung L-N von maximal 250 V.
Die optionale Relaiskarte ermöglicht die externe Auswertung von Betriebszu­ständen des Ladegerätes und des Ladezustandes der angeschlossenen Batterie. Des Weiteren ist das Versorgen eines oder mehrerer externer Verbraucher mit Eingangsspannung L-N möglich. Voraussetzung dafür ist ein vorhandener Neu­tralleiter im elektrischen Netz. Eine Erklärung der Konfiguration für die Ausgänge der Relaiskarte befindet sich in der Bedienungsanleitung des Lade­gerätes: Kapitel „Anzeige“, Abschnitt „Zusatzfunktionen“.
Detaillierte Informationen zu der Relaiskarte befinden sich in der mit der Option Relaiskarte mitgelieferten Anleitung.
Anbei eine Übersicht von unmittelbar mit der Relaiskarte zusammenhängenden Optionen. Diese relaisgebundenen Optionen werden über die Ausgänge der Re­laiskarte angesteuert:
55
Page 56
Ladung aktiv
-
Ladung 50 %
-
Ladung 80 %
-
Ladeende
-
Ladung OK
-
Ladung nicht fertig
-
Signal, wenn die Batterie vorzeitig vom Ladegerät getrennt wird Sammelerror
-
Sammelerror + Warning
-
Signallampe
-
Wegfahrsperre
-
ON
-
Blue LED
-
Ladung aktiv Die Option „Ladung aktiv“ eignet sich beispielsweise zur Ansteuerung einer Si-
gnallampe. Während die Ladung im Gange ist, zieht das entsprechende Relais au­tomatisch an.
Ladung 50 % Die Option Ladung 50 % eignet sich beispielsweise zur Ansteuerung einer Si-
gnallampe. Das entsprechende Relais schaltet, sobald die Batterie zu 50 % gela­den ist.
Ladung 80 % Die Option Ladung 80 % eignet sich beispielsweise zur Ansteuerung einer Si-
gnallampe. Das entsprechende Relais schaltet, sobald die Batterie zu 80 % gela­den ist.
Ladung nicht fertig
Ladeende Die Option „Ladeende“ eignet sich beispielsweise zur Ansteuerung einer Si-
Sammelerror Die Option Sammelerror eignet sich beispielsweise zur Ansteuerung einer Si-
Die Option „Ladung nicht fertig“ eignet sich beispielsweise für die Ansteuerung eines akustischen Signalgebers. Wird die Batterie vor Beenden des Ladevorgangs vom Ladegerät getrennt, schaltet das Relais für eine einstellbare Zeit von 1 bis 10 s.
gnallampe. Nach vollständigem Abschluss der konfigurierten Ladekennlinie zieht das entsprechende Relais automatisch an.
gnallampe. Bei jedem erkannten Fehler zieht das entsprechende Relais automa­tisch an.
Sammelerror + Warning
Signallampe Alternativ zu der Ladeampel ist das Anschließen einer oder mehrerer geeigneter
56
Analog der Funktion „Sammelerror“ zieht das entsprechende Relais an, sobald ein Fehler oder eine Warnung vorliegt.
Lampen an der Relaiskarte möglich, um den Ladezustand oder den Betriebszu-
Page 57
stand des Ladegerätes anzuzeigen. Die Lampen können für eine Spannung von bis zu 30 V DC oder von bis zu 250 V AC an einem Sternpunkt-geerdeten Netz ausgelegt sein.
Werden die Lampen potentialfrei geschaltet, darf der Schaltstrom maximal 4 A betragen. Eine Lampe, die über das Versorgungsrelais 230 V angesteuert wird, darf bei einem Ausgangsstrom von maximal 1 A betrieben werden.
Wegfahrsperre Die optionale Wegfahrsperre verhindert eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme
des Fahrzeuges während des Ladevorgangs. Dadurch werden das Fahrzeug, die Batterie und die Ladeleitungen vor Beschädigung geschützt.
Sobald das Fahrzeug an das Stromnetz angeschlossen ist, zieht das entspre­chende Relais an und sperrt beispielsweise das Zündschloss-Signal. Ein anderes Beispiel ist die Ansteuerung einer geeigneten Signallampe als optische Darstel­lung, dass soeben geladen wird.
Blue LED Anzeige blau
Individuell konfigurierbar:
Ladezustand
-
Power-Rate
-
C-Rate
-
Deaktiviert
-
DE
57
Page 58
Technische Daten
Li-Charger D1 5 kW 400 V 9 kW 400 V
WARNUNG!
Ein elektrischer Schlag aufgrund eines Fehlerstromes kann tödlich sein.
Für den Netzanschluss des Gerätes ausschließlich einen FI-Schutzschalter Typ B verwenden.
Netzspannung (-10 % / +30 %) Optional:
Netzabsicherung
Mindestquerschnitt der Netzzuleitung 2,5 mm² (.003875 in.²)
Einschaltdauer 100 %
EMV-Geräteklasse B
Standby-Verbrauch 10.3 W
Schutzklasse I
Max. zulässige Netzimpedanz Z
Schutzart
Überspannungs-Kategorie III
Betriebstemperatur
4)
2)
5)
1)
am PCC3)keine
max
3~ NPE 400 V / 50/60 Hz 3~ PE 400 V / 50/60 Hz
16 A
IP 20
-20 °C bis +40 °C (-4 °F bis 104 °F)
Lagertemperatur -25 °C bis +80 °C
(-13 °F bis 176 °F)
Relative Luftfeuchte max. 85 %
Maximale Höhenlage über dem Meeresspie­gel
Prüfzeichen gemäß Leistungsschild
Produktnorm EN 62477-1
Abmessungen L x B x H 633 x 180 x 344 mm
Housing D1
Gewicht (mit Standard Netz- und Ladelei­tung)
Verschmutzungsgrad 3
Gerätespezifische Daten Li-Charger
Gerät AC-Strom
max.
5kW 24V 9,1 A 5690 W 24 V 200 A
9kW 48V 15,3 A 9950 W 48 V 185 A
AC-Leistung max.
2000 m (6561 ft.)
(24.92 x 7.09 x 13.54 in.)
23 kg (50.71 lb.)
Nennspan­nung
Ladestrom max.
58
A 9kW 48V 15,3 A 9950 W 48 V 185 A
9kW 80V 15,1 A 9740 W 80 V 110 A
Page 59
Gerätespezifische Daten Li-Charger
Gerät AC-Strom
max.
A 9kW 80V 15,1 A 9740 W 80 V 110 A
1) Zulässig ist das Betreiben des Gerätes an Sternpunkt geerdeten Netzen mit maximal 400 V Außenleiter-Nennspannung.
2) Für den Netzanschluss des Gerätes ausschließlich einen FI-Schutzschal­ter Typ B verwenden. Wird das Gerät mit 32 A abgesichert, darf der Wärmewert des Leitungs­Schutzschalters 82000 A²s nicht überschreiten. Der Ableitstrom gegen Erde beträgt weniger als 3,5 mA.
3) Schnittstelle zum öffentlichen Stromnetz mit 230/400 V und 50 Hz.
4) Nur zur Verwendung in Räumen, darf nicht Regen oder Schnee ausgesetzt werden.
5) Bei hoher Umgebungstemperatur kann eine Leistungsminderung eintreten (Derating).
AC-Leistung max.
Nennspan­nung
Ladestrom max.
DE
59
Page 60
Li-Charger E1 8 kW 220 V
WARNUNG!
Ein elektrischer Schlag aufgrund eines Fehlerstromes kann tödlich sein.
Für den Netzanschluss des Gerätes ausschließlich einen FI-Schutzschalter Typ B verwenden.
Netzspannung (-10 % / +30 %) Optional:
Netzabsicherung
2)
1)
3~ NPE 220 V / 50/60 Hz 3~ PE 220 V / 50/60 Hz
32 A
Mindestquerschnitt der Netzzuleitung 6 mm² (.0093 in.²)
Einschaltdauer 100 %
EMV-Geräteklasse B
Standby-Verbrauch 6,9 W
Schutzklasse I
Max. zulässige Netzimpedanz Z
am PCC3)gemäß unten angeführter Tabel-
max
le „Gerätespezifische Daten“
Schutzart
4)
IP 20
Überspannungs-Kategorie III
Betriebstemperatur
5)
-20 °C bis +40 °C (-4 °F bis 104 °F)
Lagertemperatur -25 °C bis +80 °C
(-13 °F bis 176 °F)
Relative Luftfeuchte max. 85 %
Maximale Höhenlage über dem Meeresspie-
3000 m (9842 ft.)
gel
Prüfzeichen gemäß Leistungsschild
Produktnorm EN 62477-1
Abmessungen L x B x H 647 x 247 x 392 mm
(25.47 x 9.72 x 15.43 in.)
Housing E1
Gewicht (mit Standard Netz- und Ladelei-
34,84 kg (76.81 lb.)
tung)
Verschmutzungsgrad 3
Gerätespezifische Daten Li-Charger
Gerät AC-
Strom max.
AC-Leis­tung max.
Nennspannung Lade-
strom max.
Z
max
8kW 48V 29,9 A 9490 W 48 V 160 A 156
mOhm
1) Zulässig ist das Betreiben des Gerätes an Sternpunkt geerdeten Netzen mit maximal 220 V Außenleiter-Nennspannung.
60
Page 61
2) Für den Netzanschluss des Gerätes ausschließlich einen FI-Schutzschal­ter Typ B verwenden. Der Ableitstrom gegen Erde beträgt weniger als 3,5 mA.
3) Schnittstelle zum öffentlichen Stromnetz mit 127/220 V und 50 Hz.
4) Nur zur Verwendung in Räumen, darf nicht Regen oder Schnee ausgesetzt werden.
5) Bei hoher Umgebungstemperatur kann eine Leistungsminderung eintreten (Derating).
DE
61
Page 62
Li-Charger E1 17 kW 400 V
WARNUNG!
Ein elektrischer Schlag aufgrund eines Fehlerstromes kann tödlich sein.
Für den Netzanschluss des Gerätes ausschließlich einen FI-Schutzschalter Typ B verwenden.
Netzspannung (-10 % / +30 %) Optional:
Netzabsicherung
2)
1)
3~ NPE 400 V / 50/60 Hz 3~ PE 400 V / 50/60 Hz
32 A
Mindestquerschnitt der Netzzuleitung 6 mm² (.0093 in.²)
Einschaltdauer 100 %
EMV-Geräteklasse B
Standby-Verbrauch 12,8 W
Schutzklasse I
Max. zulässige Netzimpedanz Z
am PCC3)gemäß unten angeführter Tabel-
max
le „Gerätespezifische Daten“
Schutzart
4)
IP 20
Überspannungs-Kategorie III
Betriebstemperatur
5)
-20 °C bis +40 °C (-4 °F bis 104 °F)
Lagertemperatur -25 °C bis +80 °C
(-13 °F bis 176 °F)
Relative Luftfeuchte max. 85 %
Maximale Höhenlage über dem Meeresspie-
2000 m (6561 ft.)
gel
Prüfzeichen gemäß Leistungsschild
Produktnorm EN 62477-1
Abmessungen L x B x H 647 x 247 x 392 mm
(25.47 x 9.72 x 15.43 in.)
Housing E1
Gewicht (mit Standard Netz- und Ladelei-
36,8 kg (81.13 lb.)
tung)
Verschmutzungsgrad 3
Gerätespezifische Daten Li-Charger
Gerät AC-
Strom max.
AC-Leis­tung max.
Nennspannung Lade-
strom max.
Z
max
17kW 80V 30,9 A 18430 W 80 V 210 A 78
mOhm
1) Zulässig ist das Betreiben des Gerätes an Sternpunkt geerdeten Netzen mit maximal 400 V Außenleiter-Nennspannung. Für die Option Relaiskarte gilt eine Netzspannungs-Toleranz L-N von 207 V bis 250 V.
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2) Für den Netzanschluss des Gerätes ausschließlich einen FI-Schutzschal­ter Typ B verwenden. Der Ableitstrom gegen Erde beträgt weniger als 3,5 mA.
3) Schnittstelle zum öffentlichen Stromnetz mit 230/400 V und 50 Hz.
4) Nur zur Verwendung in Räumen, darf nicht Regen oder Schnee ausgesetzt werden.
5) Bei hoher Umgebungstemperatur kann eine Leistungsminderung eintreten (Derating).
DE
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Li-Charger F1 8 kW 400 V 18 kW 400 V
WARNUNG!
Ein elektrischer Schlag aufgrund eines Fehlerstromes kann tödlich sein.
Für den Netzanschluss des Gerätes ausschließlich einen FI-Schutzschalter Typ B verwenden.
Netzspannung (-10 % / +30 %) Optional:
Netzabsicherung 8 kW 24 V
3)
2)
18 kW 48 V
1)
3~ NPE 400 V / 50/60 Hz 3~ PE 400 V / 50/60 Hz
16 A 32 A
Mindestquerschnitt der Netzzuleitung 8 kW 24 V 18 kW 48 V
4 mm² (.0062 in.²) 6 mm² (.0093 in.²)
Einschaltdauer 100 %
EMV-Geräteklasse B
Standby-Verbrauch 13,1 W
Schutzklasse I
Max. zulässige Netzimpedanz Z
am PCC4)gemäß unten angeführter Tabel-
max
le „Gerätespezifische Daten“
Schutzart
5)
IP 20
Überspannungs-Kategorie III
Betriebstemperatur
6)
-20 °C bis +40 °C (-4 °F bis 104 °F)
Lagertemperatur -25 °C bis +80 °C
(-13 °F bis 176 °F)
Relative Luftfeuchte max. 85 %
Maximale Höhenlage über dem Meeresspie-
2000 m (6561 ft.)
gel
Prüfzeichen gemäß Leistungsschild
Produktnorm EN 62477-1
Abmessungen L x B x H 785 x 247 x 392 mm
(30.91 x 9.72 x 15.43 in.)
Housing F1
Gewicht (mit Standard Netz- und Ladelei-
47 kg (103.62 lb.)
tung)
Verschmutzungsgrad 3
Gerätespezifische Daten Li-Charger
Gerät AC-
Strom max.
AC-Leis­tung max.
Nennspannung Lade-
strom max.
Z
max
8kW 24V 15,9 A 10060 W 24 V 350 A keine
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18kW 48V 31 A 19620 W 48 V 325 A 75
mOhm
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1) Zulässig ist das Betreiben des Gerätes an Sternpunkt geerdeten Netzen mit maximal 400 V Außenleiter-Nennspannung. Für die Option Relaiskarte gilt eine Netzspannungs-Toleranz L-N von 207 V bis 250 V.
2) Für den Netzanschluss des Gerätes ausschließlich einen FI-Schutzschal­ter Typ B verwenden. Der Ableitstrom gegen Erde beträgt weniger als 3,5 mA.
3) Wird das Gerät mit 32 A abgesichert, darf der Wärmewert des Leitungs­Schutzschalters 82000 A²s nicht überschreiten.
4) Schnittstelle zum öffentlichen Stromnetz mit 230/400 V und 50 Hz.
5) Nur zur Verwendung in Räumen, darf nicht Regen oder Schnee ausgesetzt werden.
6) Bei hoher Umgebungstemperatur kann eine Leistungsminderung eintreten (Derating).
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