Willkommen in der Welt von
Flysurfer Kiteboarding!
Vorab möchten wir uns herzlich für den
Kauf des Viron2 bedanken und freuen uns,
dich in der Flysurfer Family zu begrüßen.
Wir – das Team von Flysurfer– werden
alles versuchen, damit du ein glücklicher
Kunde und Fan unserer Marke wirst
bzw. bleibst. Der Kauf dieses Produktes
soll dazu beitragen, dass jeder Tag zu
einem Kitetag wird, frei nach unserer
Philosophie: “everyday is a kiteday“.
Dieser “Gear Guide“ enthält wichtige Infos
für den Viron2. Sie betreffen Sicherheit,
generelle Handhabung und Tipps, sowie
den Hinweis auf Serviceleistungen und
die 6-monatige Free-Repair-Garantie.
Lies bitte zur eigenen
Sicherheit zuerst und vollständig die Sicherheitshinweise im Kapitel 15!
Egal ob man auf Land, Schnee oder Wasser kitet, völlig unwesentlich welcher
Altersgruppe man angehört oder welche
Wind- und Wetterverhältnissen man bevorzugt – wenn man einmal von der Faszination dieses Sports berührt wurde,
dann will man jeden Tag kiten … everyday
is a kiteday – mit Flysurfer Kiteboarding!
Viel Spaß mit deinem neuen Kite
wünscht das ganze Flysurfer Team!
Das Viron2 Bag ist gewichtsoptimiert
und bietet zahlreiche Extras.
01.03 Accessory Kit
Bestehend aus einer Safety Leash,
selbstklebendem Tuch, kurzer ErsatzWaageleine und einem Sandbag.
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DE
VIRON2
6.0 m2 Deluxe (Grünes Einlassventil)
Mehr Details zum Viron2
gibt‘s online auf der
Flysurfer Produktseite!
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DE
01.04 Features
Lufteinlass
Neu: Tiefe Y-Vergabelung
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DE
Durch den Lufteinlass wird der Kite
mit Luft befüllt. Sobald er voll ist,
schließt dieser automatisch und sorgt
dafür, dass der Kite nicht entleert.
Dies ist nicht nur für den Relaunch
wichtig, sondern verbessert auch
die Flugstabilität am Himmel.
Luftauslass
Über den Luftauslass an der Hinterkante kann der Kite entleert werden.
Automatisches
Entwässerungssystem
Sollten einmal Sand oder Wasser in den
Kite gelangen, werden sie durch das
automatische Entwässerungssystem
automatisch aus dem Kite gelenzt.
Triple Depower
Gleich drei Methoden führen zu
einem maximalen Depowereffekt:
Anstellwinkelverringerung, Profilentwölbung und Verkleinerung der
projizierten Fläche. Für maximalen
Windbereich und ideales Handling.
Deluxe Edition
Durch das tiefere Y erhält der Viron2
mehr Power, Geschwindigkeit und
bessere Amwindeigenschaften.
Neu: Kurze Leinen-Option
Der Viron2 bietet die Option die untersten 7m Flugleinen zu entnehmen.
Dadurch entstehen neue Möglichkeiten
im Schulungsbereich und Starkwind.
Neu: Infinity Light Bar
Der Viron2 6.0 kommt mit der
Infinity Light Bar, die automatisches
Ausdrehen der Frontleinen wie auch
reibungsfreieres Steuern ermöglicht, und zudem mit einem neuen Clem-Cleat ausgestattet ist.
Raff-Safety
Die einzigartige, nun noch robustere
Raff-Safety (ähnlich 5te-Leine-Safety)
des Viron2 gewährleistet maximale
Sicherheit kombiniert mit Wiederstarten für jedermann. Nach Benutzung des Quick Release 2.0 weht der
Schirm bei minimalem Restzug aus
und kann selbst vom Anfänger jederzeit wieder gestartet werden.
VIRON2
Verglichen mit der Standardversion
sind Kites aus Deluxe-Tuch etwa ein
Drittel leichter. Und das wirkt sich bei
einem Fluggerät natürlich deutlich
spürbar aus. Für früheres Fliegen,
engeres Drehen und mehr Stabilität.
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02 HANDLING
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DE
02.01 Aufbauen
Rolle den Kite nach Luv aus und
sichere ihn mit einem der Windstärke
angepassten, nicht spitzen Gewicht an
der Vorderkante (z.B. einem Sandsack).
Lege die Bar möglichst weit
weg von allen Waageleinen in Richtung Hinterkante, sodass die Bar
nicht in die Waage fallen kann.
Wickle die Leinen ab.
Kontrolliere die Waage. Achte als
erstes darauf, dass keine Leine um die
Vorderkante nach unten verläuft.
Wenn die Waage sortiert ist,
lege die Frontleinen nach innen
und die Steuerleinen nach außen.
Wenn nicht, folge den Tipps im
Kapitel “Sortieren der Waage“.
Sortiere die Flugleinen. Überprüfe
sie auf Beschädigungen und Knoten.
Ausnahme: In der RaffSafety befindet sich ein
Stopperring, der nach
Auslösen des Quick
Release die hochrutschende Bar abstoppt.
Sollten die Leinen verdreht sein,
entdrehe sie mit der Bar. Es kann
sein (insbesondere nach unachtsamem Ab- oder Aufbauen des Kites),
dass die Bar dabei auch durch die
Leinen gesteckt werden muss.
02.02 Sortieren der Waage
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DE
HANDLING
Öffne den Kite und schließe (falls
nötig) die Luftauslässe.
Beginne an der Kappe und halte
schließlich die Frontleinen nach oben
für eine optische Kontrolle der Waage.
Selbst eine stärker verknotete Waage ist mit der richtigen Technik sehr
schnell wieder in Ordnung. Sollte
die Waage durcheinander geraten
sein, liegt das wahrscheinlich an
Fehlern oder Unachtsamkeiten beim
Ab- oder Aufbauen des Kites.
Wickle die Bar bis kurz vor den Mixer
auf und sichere die Leinen mit einem
halben Schlag und/oder den Gummis.
Tipp: Die Waage kann auch
in einem Zwischenschritt
vor dem Abwickeln der
Flugleinen kontrolliert werden. Dann kann sie gegebenenfalls gleich wieder in
Ordnung gebracht werden.
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12
DE
Achte zuerst darauf, dass keine
Leine unter beziehungsweise
hinter dem Kite entlangläuft.
Löse gegebenenfalls Schlaufen oder
Knäuel, die sich gebildet haben können.
Bring die Waage wieder leicht unter
Spannung und wiederhole gegebenenfalls den letzten Schritt, bis der linke &
der rechte Teil der Waage getrennt sind.
Wickle die Leinen ab und
kontrolliere sie wie gehabt.
02.03 Sichern
Ein Kite muss selbst bei
leichtem Wind ausreichend
gesichert werden. Ein davonfliegender Kite kann eine
große Gefahr für alle in Lee
befindlichen Personen darstellen. Wir raten außerdem
dazu, den Kite nicht unnötig
lange in Wind und Sonne
liegen zu lassen, um das
Material zu schonen.
Falte den Kite mittig und lass die
Tips nach Lee auswehen. Das Untersegel mit Waage ist dabei innen. Platziere
den Gegenstand im vorderen Drittel auf
dem Obersegel. Diese Technik verhindert, dass die Tips im Wind schlagen.
Achte darauf, dass die Tips nicht
zu sehr im Wind schlagen. Sonst kann
sich die Waage eventuell stark verknoten. Die Tips können zusätzlich
mit etwas Sand oder einem geeigneten Gegenstand gesichert werden.
Öffne die Luftauslässe.
Ein entlüfteter Kite liegt deutlich
ruhiger am Boden.
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DE
HANDLING
Wenn die Waage nicht in Ordnung
ist, werden mehrere Leinen durch die
Waage auf der anderen Seite laufen.
Stecke die Bar entlang dieser Leinen
durch die Waage.
Tipp: Der Kite kann auch,
wie beim Starten, an einem
Tip gesichert werden. Jedoch hat sich gezeigt, dass
der Schirm bei starkem
Wind mit der hier beschriebenen Variante ruhiger liegt.
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03 STARTEN
DE14DE
Der Adjuster des Viron2 darf beim
Starten nicht voll durchgezogen sein.
Ein voll gezogener Adjuster führt zum
Durchhängen der Steuerleinen und
damit zum Kontrollverlust. Dank der
effektiven Depower ist ein Ziehen des
Adjuster vor dem Starten eines Viron2
nicht notwendig. Wenn Bedenken
bestehen, dass der Wind zu stark sein
könnte, starte den Kite keinesfalls.
03.01 Powerzone
Beachte vor dem Starten sämtliche Sicherheitshinweise (Kapitel 15) und
prüfe die Windbedingungen sowie die Ausrüstung, insbesondere das
Sicherheitssystem, sorgfältig. Nutze keinen Kite im oberen Wind-Grenzbereich. Wir raten vor allem bei starkem Wind, sich beim Starten am Trapez von einem weiteren Helfer festhalten zu lassen. Achte beim Starten
immer darauf, dass sich die Waageleinen nicht verfangen oder verknoten.
Bringe die Flugleinen etwas unter
Spannung, damit der Kite über die Lufteinlässe befüllt werden kann. Warte, bis
sich der Kite ausreichend vorgefüllt hat.
Tipp: Anstatt in der Powerzone kann der Kite auch mit
der gleichen Technik in der
Softzone gestartetet werden. Positioniere ihn dabei
in Windrichtung gesehen 45
Grad seitlich anstatt direkt
in Lee. Die Kräfte werden
merklich geringer sein.
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DE
STARTEN
Gib dem Helfer ein Zeichen, dass
er loslassen kann, sobald der Schirm
voll ist. Achte zuvor noch einmal
darauf, ob alle Leinen frei laufen.
Wichtig: Starte einen Kite
nur bei Leichtwind in der
Powerzone, da er sonst
große Kräfte entwickeln
kann. Achte stets auf einen
Sicherheitsabstand von
mind. zwei Leinenlängen.
Lege nach dem Aufbauen den Kite in
die Powerzone und beschwere die Hinterkante mit geeigneten Gegenständen
beziehungsweise ausreichend Sand.
Mache einen weiteren Schritt nach
Luv, um das Gewicht von der Hinterkante zu lösen. Sollte der Wind sehr leicht
sein und der Kite nicht fliegen wollen,
depowere ausreichend und ziehe eventuell sogar impulsartig an den Frontleinen um den Schirm anzupumpen.
03.02 Windfensterrand
mit Helfer
Beim Starten mit Helfer ist wichtig,
dass der Helfer eingewiesen/geübt ist.
Positioniere den Kite und Helfer
genau am Windfensterrand.
Wenn der Kite über den Helfer
überschlagen will, sollte er nach
Luv gehen oder du nach Lee.
Der Helfer beginnt in der Schirmmitte und hält den Lufteinlass in
den Wind. Während sich der Kite
füllt, hangelt sich der Helfer Stück
für Stück an der Vorderkante nach
unten, bis der Kite ausgebreitet
ist. Das untere Tip sollte gerade
nicht mehr den Boden berühren.
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Kommt der Kite nicht richtig
hoch, sollte der Starthelfer nach
Lee gehen oder du nach Luv.
Positioniere den Kite bei etwa
15-30 Grad in Lee und bringe die
Leinen vorsichtig unter Spannung.
Löse, wenn der Kite gefüllt ist,
das Gewicht vom Tip durch einen
Schritt nach hinten und steuere
ihn langsam nach oben.
Tipp: Einem Leinenüberschlag am Tip kann man
vorbeugen, indem man das
Tip nach dem Beschweren
nochmals umklappt und
leicht beschwert.
DE
Gehe Stück für Stück nach Lee,
während der Kite sich füllt.
04 STEUERFUNKTIONEN
Die Steuerung des Viron2 gleicht der jedes handelsüblichen
Depowerkites. Wir raten jedem, der die grundlegende Bedienung
03.03 Windfensterrand
ohne Helfer
Lege den Kite mit dem Wind aus.
Schlage das luvseitige Tip um und
beschwere es an der Vorderkante.
Fülle den Kite für mehr Kontrolle
beim Start mindestens halb voll vor.
Je voller er ist, desto definierter und
einfacher kann er gestartet werden.
Achte darauf, dass das leeseitige
Tip nicht nach Luv überkippt.
05 SPRUNGTECHNIK
Lenke den Schirm mit einer kräftigen bis maximalen Lenkbewegung
so, damit er möglichst eng dreht
und dann geradlinig und gedepowert
knapp hinter den Zenit fliegen kann.
eines Kites nicht beherrscht, dringend zu einem Kitekurs, zum
Beispiel bei einer unserer Partnerkiteschulen. Den Link zu unserer
Partnerseite erreichst du direkt über den QR-Code links.
Springe nicht in zu seichtem Wasser und nur bei
moderaten Bedingungen.
Fahre für einen optimal
hohen Sprung mit zügigem
Tempo an und fliege den
Schirm tief.
Kante dabei noch nicht an, beziehungsweise falle noch etwas ab, um
Geschwindigkeit aufzubauen. Wenn
der Kite fast oben angelangt ist, ist
es Zeit für den Absprung. Luve explosiv an und powere maximal an.
Für maximale Hangtime sollte der
Kite während der Flugphase angepowert im Zenit stehen. Depowere
kurz vor der Landung etwas, lenke
den Kite gleichzeitig wieder nach
vorn und lande auf Raumwindkurs.
STEUERFUNKTIONEN
Tipp: Achte darauf, dass die Bar während der Flugphase wirklich
komplett angepowert bleibt, um maximale Hangtime rauszuholen.
Andernfalls setzt die effektive Depower des Viron2 ein. Falls man es
nicht gewohnt ist, die Bar ganz unten zu halten, können ein größerer
Depowerloop oder leicht gekürzte Backlines helfen.
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06 LANDEN
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DE
06.01 Mit Helfer
Am sichersten und einfachsten ist
das Landen mit Helfer. Signalisiere
einem eingewiesenen Helfer die Landeabsicht. Der Helfer sollte sich deutlich
in Luv des Kites befinden.
Fliege den Kite am Windfenster-rand langsam nach unten.
Warnung: Der Helfer sollte den Kite
keinesfalls an den Leinen festhalten.
Ziehe, wenn der Helfer den Kite in
der Hand hält, stark an der Leeseite
der Bar und laufe dabei auf den Helfer
zu. Dadurch kippt der Kite nach hinten
weg und weht aus.
Sichere den Kite wie im Punkt
“Sichern“ beschrieben.
Greife beide Vorleinen oberhalb
der Floater.
Ziehe sie so weit nach hinten, dass
sich der Zug des Kites verringert und
der Schirm rückwärts zu Boden fliegt.
Dabei kann er über die Vorleinen in
geringem Maße gesteuert werden.
Laufe schnell zum Kite und sichere
ihn wie im Punkt “Sichern“ beschrieben.
Tipp: Es ist bei dieser
Landetechnik auch möglich,
sich an einer Steuerleine
zum Kite zu hangeln,
Leichtwind vorausgesetzt.
06.03 Mithilfe der Raff-Safety
Achte darauf, dass der Landeplatz groß genug und frei von Dingen ist, die den Kite beschädigen
können. Fliege den Kite langsam
zur Seite in den windschwächeren
Bereich knapp über den Boden.
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DE
LANDEN
Nun kann sich der Helfer aus
Luv (!) dem Kite nähern und ihn
an der Vorderkante festhalten.
06.02 Ohne Helfer mit Backstall
Warnung: Achte beim Landen ohne Helfer stets auf einen Sicherheitsabstand von
mind. zwei Leinenlängen.
Wir empfehlen generell das
Landen mit Helfer. Das Landen über Backstall ist beim
Viron2 nur bei sehr leichtem
Wind zu empfehlen.
Sichere die Vorleinen um einen
geeigneten Gegenstand, sodass
der Kite optimal angebremst
bleibt und ein Aufsteigen ausgeschlossen werden kann.
Betätige das Quick Release. Der Kite
wird nun an der Raff-Safety auswehen
und in Lee zum Liegen kommen.
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07 ABBAUEN
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DE
Befestige die Safety Leash an
einem geeigneten Gegenstand, wie
zum Beispiel einem Pflock oder dem
fest im Sand eingegrabenen Board.
Gehe zügig zum Kite und sichere ihn
wie im Punkt “Sichern“ beschrieben.
Ein Flysurfer Kite lässt sich sehr
schnell im Bag verstauen. Wichtig ist
vor allem, dass die Waage im Kite verstaut ist und die Bar nie in beziehungsweise zwischen die Waageleinen gerät.
Öffne die Luftauslässe.
Wickle die Bar bis kurz vor den
Mixer auf und sichere die Leinen
mit den Gummis oder einem halben Schlag. Halte sie fest in der
Hand oder lege sie weit genug entfernt von allen Waageleinen ab.
Falte den Kite mittig, das Untersegel mit der Waage ist dabei innen.
Beachte auch, dass keine Waageleinen außen um den Kite führen.
Lege die Bar mit etwas Abstand zu
den beiden Tips auf das Obersegel.
Werfe alle Waageleinen zwischen
die zwei Hälften des zusammengefalteten Kites.
Rolle den Kite um die Bar auf.
Achte darauf, dass keine spitzen Gegenstände am Strand das
Tuch beschädigen können.
Schließe die Luftauslässe sorgfältig, falte den Kite an beiden Seiten
um die Bar und verstaue ihn im Bag.
Tipp: Wenn die gegebenenfalls nasse Bar nicht in den
Kite gewickelt werden soll,
gibt es auch die Möglichkeit,
sie außen am Bag anzubringen. Falte dazu erst den Kite
mittig, rolle ihn mitsamt
der Waage zusammen und
verstaue ihn im Bag. Wickle
dann die Bar auf und bringe
sie seitlich am Bag an.
Beim Aufbauen empfiehlt es
sich dann, zuerst die Leinen
wieder abzuwickeln und
danach den Kite aus dem
Bag zu nehmen.
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DE
ABBAUEN
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08 RELAUNCH
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DE
08.01 Rückwärts
Diese Technik funktioniert bei jedem
Wind und mit allen Flysurfer Kites.
Bei Leichtwind ist es die überlegene
Relaunchtechnik.
Greife die Vorleinen deutlich
oberhalb der Floater. Achte darauf, dass die rote Seite der Bar
weiterhin links ist und greife nicht
über Kreuz. So ist die Bar nach
dem Start gleich richtig herum.
Ziehe beide Vorleinen weit nach
hinten und dadurch den Kite rückwärts
nach oben. Pumpende Bewegungen
können bei Leichtwind helfen. Sollte
der Kite sich nicht vom Grund lösen,
greife die Vorleinen noch weiter oben.
Der Kite wird sich nun drehen. Lass
sofort, wenn die Vorderkante wieder
nach oben zeigt, die gezogene Vorleine
los. Depowere den Kite, bis er wieder
am Himmel steht.
08.02 Über eine Leine
Gerade bei mehr Wind kann der
Viron2 auch über Ziehen einer
Leine gestartet werden.
Greife die grüne Vorleine mit rechts
(oder die Rote mit links) deutlich oberhalb des Floater. So ist die Bar nach
dem Start gleich richtig herum. Ziehe
diese Vorleine weit genug nach hinten.
Lass die Vorleine los, sobald sich der Kite gedreht hat,
und halte die Bar gedepowert, bis
er wieder am Himmel steht.
Tipp: Sollte sich der Kite
auch bei weit gezogener
Vorleine nicht drehen,
probiere es mit der anderen
Vorleine. Wenn sich der
Schirm dann auch nicht
starten lässt, wende den
Rückwärtsstart an.
08.03 Freilenzen
Flysurfer Kites sind mit einem
Lenzsystem ausgestattet. Das automatische Entwässerungssystem
sorgt dafür, dass Wasser und kleine
Fremdkörper wie Sand automatisch
aus dem Kite entfernt werden.
Liegt der Kite startbereit in der
Powerzone, muss lediglich gedepowert werden. Die nachströmende Luft
drückt das Wasser aus dem Schirm.
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DE
RELAUNCH
Lass, wenn der Kite um mindestens
eine Schirmspannweite aufgestiegen
ist, eine Vorleine los, halte die andere
weiter fest.
Tipp: Der Rückwärtsstart ist die
empfohlene Relaunchvariante beim
Landboarden, da die verarbeiteten
Materialien geschont und die Lang
lebigkeit erhöht werden. Produktbeschädigung (z.B. Tuchaufscheuerung)
durch Fehlanwendung (z.B. mehr
maliger Relaunch über eine Steuerleine auf hartem Untergrund) ist kein
Bestandteil der Gewährleistung.
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09 SAFETYSYSTEM
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DE
Wenn der Schirm verkehrt herum
liegt, muss er zuerst auf eine Seite
gestellt werden. Versuche, ihn durch
Ziehen einer Leine aufzurichten.
Vermeide dann, dass das obere Tip
nach vorn überschlägt. Ziehe dazu
entweder an der Leeseite der Bar
oder der entsprechenden Vorleine.
Das Wasser fließt nun aus dem Tip,
bis der Kite wieder gestartet werden
kann. Diese Technik bedarf mitunter
etwas Feingefühl und Übung.
09.01 Auslösen
Der Viron2 ist mit der Raff-Safety
ausgestattet. Nach Betätigen des Quick
Release rutscht die Bar an der RaffSafety bis zum Stopperring nach oben.
Der Kite weht an der Raff-Safety aus.
09.02 Reaktivieren des Kites
Nach dem Auslösen des Kites lässt
sich das Quick Release auf dem
Wasser wieder zusammenbauen und der Kite erneut starten.
Hangle dich an der Safety-Endleine bis zur Bar. Wickle sie dabei
keinesfalls um die Finger und pass
auf, dass du dabei nicht in die umhertreibende Endleine gerätst.
Sollte der Kite zu stark ziehen,
wickle die Endleine einmal um den
Trapezhaken. Nun kann man die
Endleine durch die erhöhte Reibung
mit einer Hand sichern.
Nun ist es möglich, die Endleine mit beiden Händen zu ziehen
und sie dann wieder mit einer Hand
zu sichern und umzugreifen.
Sichere, an der Bar angelangt, die
Endleine am Trapezhaken. Wickle dazu
die nicht unter Zug stehende Seite der
Endleine zweimal um den Trapezhaken
und einmal das unter Zug stehende.
Wenn die Endleine gesichert
ist, lässt sich das Quick Release
mit beiden Händen zusammenbauen. Beachte hierzu die Bedienungsanleitung der Bar.
Lass den Chickenloop los und
wickle die Endleine vom Trapezhaken. Halte sie gut fest, hänge den
Chickenloop wieder ein und sichere
ihn mit dem Chickenstick.
Gib nun die Endleine Stück für
Stück wieder frei. Achte darauf, dass
sie sich nicht um Körperteile gewickelt
hat. Lass die Endleine nicht zu schnell
durch die Finger gleiten, um Verbrennungen oder Schnitte zu vermeiden.
Die letzten zwei Meter empfiehlt es
sich deswegen, sie ganz loszulassen.
Tipp: Es kann vorkommen,
dass der Schirm sich nach
dem Auslösen verfangen
hat. Lässt sich dies über
Ziehen der Vorleinen nicht
beheben, kann es helfen, ein
weiteres Mal auszulösen.
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DE
SAFETYSYSTEM
Tipp: Wenn man am Kite
nicht zerrt, ist er auch
nach über 30 Minuten
bei ausreichend Wind
wieder startbar.
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10 NOTSITUATIONEN
26
DE
In einer Notsituation ist es sehr wichtig,
nicht in Panik zu geraten sowie entschlossen und zielstrebig zu handeln.
Wird man am Strand vom
Kite in die Luft gerissen,
sollte man als ungeübter Kiter den Kite nicht lenken und
sofort bei Grundkontakt das
Quick Release betätigen. Die
Gefahr, geliftet zu werden,
wird minimiert, wenn man
den Kite nicht im Zenit hält.
Bei normalen Bedingungen
steht ein Flysurfer Kite aber
im Zenit am stabilsten.
Speziell bei stark böigen
Bedingungen kann der Kite seinen Piloten überfliegen.
Das kann durch Anpowern
oder Ziehen der beiden
Vorleinen (rot und grün)
abgebremst werden. Es ist
auch möglich, den Kite zu
lenken, um ein Überfliegen
zu vermeiden oder ihn ins
Windfenster zurückzuholen.
10.01 Selbstrettung
Sollte man mit einem nicht mehr
startenden Kite abtreiben, kann es
das Richtige sein, sich rechtzeitig
komplett vom Kite zu trennen und ans
Ufer zu schwimmen. Ansonsten ist
es besser am Kite zu bleiben, um für
Fremdrettung besser sichtbar zu sein.
Ein Einpacken außerhalb des Stehbereiches ist nur für Fortgeschrittene zu empfehlen und sollte unbedingt vorher geübt werden.
Löse das Quick Release aus.
Tipp: Der ausgelöste Kite
lässt sich auch an der Safety
Leash schwimmend einige
Meter hinterherziehen.
Dies erfordert jedoch viel
Kraft und ist nur für kurze
Strecken geeignet.
Wickle nun die Flugleinen auf und
sichere sie mit den Gummis oder
besser mit einem halben Schlag.
Greife den Kite.
Lege die Tips aufeinander, die Bar
auf das Tuch und wickle den Kite auf.
Achte weiterhin auf die Waageleinen.
Verstaue die Waage so gut wie möglich
im Kite. Man kann die Luftauslässe öffnen, um das Aufwickeln zu erleichtern.
Sichere das Paket mit dem Trapez.
27
DE
NOTSITUATIONEN
Sollte die Mitte des Kites
zum Piloten hin wegklappen, der Schirm also einen
Frontstall bekommen, ist
es meist ratsam, das Quick
Release zu betätigen, bevor
sich der Kite wieder öffnet.
Andernfalls kann der Kite
große Kräfte entwickeln.
Ein rückwärts fliegender Kite kann durch Depowern
wieder kontrolliert werden.
Bei sehr leichtem Wind kann
man den Adjuster greifen
und den Schirm durch
pumpende Bewegungen
wieder beschleunigen.
Hangle dich zur Bar und wickle die
gezogene Endleine in 8er-Schlägen
von unten auf die Bar.
Vorsicht: Man kann sich in
den umhertreibenden Waageleinen verfangen. Vermeide unnötige Schwimmbewegungen. Ein Leinencutter
am Trapez kann im Ernstfall
sehr hilfreich sein.
Tipp: Im Stehrevier kann
man auch den nicht zusammengerollten Kite an Land
ziehen. Hierzu empfiehlt
es sich, den Kite wie beim
Punkt “Sichern“ beschrieben
zu halbieren und ihn dann
am mittleren Ventil ans Land
zu ziehen. So kommt kein
Wasser in den Kite und es
lassen sich auch größere
Strecken zurücklegen.
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11 PFLEGE
12 REPARATUR
13 CONTROL BAR
28
DE
Flysurfer Kites sind äußerst langlebig
und sehr UV- sowie salzwasserbeständig. Mit ein paar Maßnahmen
kann man die Lebensdauer jedoch
nochmals deutlich erhöhen. Eventuell auftretende Verfärbungen des
Tuches sind auf Umwelteinflüsse,
mechanische Belastung, UV- Strahlung sowie Verschmutzung zurückzuführen. Eine Verfärbung hat keinerlei
Einfluss auf die Flugeigenschaften.
1. Nicht unnötig liegen lassen
Wer seinen Kite schon bald nach einer Kitesession oder in längeren Pausen einpackt,
vermeidet Sonnenstunden und lässt das Tuch
nicht unnötig im Wind flattern.
2. Tr ocknen
Ein über längere Zeit nass einpackter Kite kann
unschöne Stockflecken, Rost an den Metallteilen
oder Abfärbungen des Tuchs bekommen. Dies
schränkt die Funktion des Schirms zwar nicht
ein, wohl aber den Wiederverkaufswert. Im
Extremfall können Kites sogar schimmeln.
3. Ausspülen
Spüle den Kite bei Einsatz im Salzwasser von
Zeit zu Zeit mit klarem Wasser und trockne ihn
im Schatten. Verwende außer klarem Wasser
jedoch keine anderen Reinigungsmittel. Eventuelle Garantieansprüche entfallen beim Einsatz
von Reinigungsmitteln.
Die Hauptverschleißteile des Kites sind
die Depowerleine, die Safety-Endleine
sowie die Sparepart Lines und Rollen.
Je nach Einsatz müssen auch andere
Bauteile im Laufe der Lebensdauer deines Kites gewartet werden. Nichtwartung schließt Garantieansprüche aus.
12.01 Reparatur des Tuchs
Falls das Tuch einmal einen Riss (z.B.
durch einen scharfen Gegenstand)
bekommen sollte, haben wir ein Reparaturtuch beigelegt. Die zu reparierende Stelle muss sauber, trocken und
fettfrei sein. Schnellreparaturen sind
mit selbstklebendem Spinnakertuch
möglich, wobei man den Kite von der
Innenseite kleben sollte. Es empfiehlt
sich, die Ecken des Flicken stets etwas
abzurunden. Es gibt die Möglichkeit,
hochwertige Reparaturen bei uns
durchzuführen zu lassen. Dabei können oft auch ganze Bahnen im Segel
so getauscht werden, dass von dem
Schaden nichts mehr zu sehen ist.
13.01 Infinity Light Bar (nur bei Viron2 6.0)
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DE
CONTROL BAR
4. Checken
Prüfe vor jedem Einsatz alle Teile des Kites,
insbesondere die Verschleißteile. Materialbruch
an einer Stelle kann auch Folgeschäden am
Schirm verursachen oder den Kiter in gefährliche Situationen bringen.
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30
DE
Infinity 2.0 Quick Release
Safety Endleine
13.03 Adjuster mit Clam-Cleat
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DE
Das QR 2.0 erfüllt nicht nur die französische Norm, es ist äußerst kompakt, leicht und zuverlässig, selbst
wenn es versandet oder vereist ist.
Integriert ist die leichtgängige Ausdrehfunktion, die beliebig viele Rotationen in beide Richtungen erlaubt.
Infinity 2.0 Chickenloop
Leicht austauschbarer Chickenloop mit
transparenter Ummantelung. Erhältlich in diversen Größen, funktioniert
mit allen gängigen Trapezhaken.
Chickenstick
Der Chickenstick verhindert ungewolltes Aushaken und funktioniert bei
jedem Wetter und jeder Temperatur.
Depowerleine
Die Depowerleine der Infinity Light
ist sehr abriebfest und langlebig. Für
zusätzliche Sicherheit ist im Inneren
einen zweite Leine eingespleißt.
Frontleinen
Steuerleinen
Nach dem Auslösen des QR 2.0
weht der Kite an dieser Leine aus.
Floater
Die Floater dienen als Schwimmkörper
für die Bar. Die Illustration weißt auf
verschiedene Trimmvarianten hin.
Winder
Die Winder der Infinity Light Bar
sind größenverstellbar, um Steuerwege
zu verändern und auf verschiedene
Kitegrößen anzupassen.
Eyelet
Durch den V-Shape des Eyelet der
Infinity Light ist es möglich, selbst
bei eingeschlagener Bar, diese
ohne viel Widerstand an der Depowerleine zu verschieben.
Holm mit EVA Grip
Die Infintiy Light Bar hat einen extra leichten Holm um den Transport noch einfacher zu gestalten.
Der neue EVA Grip erhöht die
Haltbarkeit und den Komfort.
Neuer Adjuster mit Clam-Cleat ermöglicht genaues Trimmen des Kites
während des Fliegens.
CONTROL BAR
13.02 Einlochbar (Viron2 2.5 und 4.0)
Der Viron2 in 2,5 und 4 m2 ist in erster Linie für den Einsatz im Schulungsbereich
konzipiert, daher sind diese Schirme mit einer einfachen Einlochbar ausgestattet.
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14 FEHLERHILFE
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DE
13.04 Trimmen der Flugleinen
Mit der Zeit verkürzen sich die Backlines im Verhältnis zu den Frontlines, über die
Knotenleiter unter den Floatern lässt sich dies schnell und einfach ausgleichen.
Sollte es einmal Probleme mit deinem Flysurfer Kite oder Fragen zu unseren
Produkten geben, stehen wir jederzeit per Email und Telefon gerne zur Verfügung.
Kompetente Hilfe bieten auch unsere erfahrenen Shops oder Kiteschulen.
PROBLEMURSACHELÖSUNG
Kite zieht zu einer Seite,
wenn er angepowert ist
Kite zieht zu einer Seite,
wenn er gedepowert ist
Kite hat viel Backstallverkürzte BacklinesTrimmcheck durchführen
Kite klappt in der Mitte zum
Fahrer hin weg/fliegt instabil
Tips klappen leicht einKlapprige Tipps helfen für gu-
Undefiniertes Startenzu wenig Staudruckmehr vorfüllen
Kite relauncht nichtSteuerleinen nicht ausrei-
Waageleinen am Tip in Lee
stark verknotet
Leinen haben sich durch
eventuell einseitige Belastung
asymmetrisch verändert
verknotete WaageWaage sortieren
gerissene Waageleineaustauschen
Kite ist zu schwer (Regen,
Sand)
geöffnetes AblassventilAblaßventil schließen
Defekt in Tuch oder Leine,
eventuell gerissene oder
überdehnte Bänder
tes Drehen & mehr Depower
chend weit gezogen
zu leichter Windauf Böe warten oder
Wasser im KiteFreilenzen
Kite konnte im Wind flatternin Zukunft sichern wie bei
nachtrimmen, siehe Kapitel
“Trimmen“
Kite trocknen und Fremdkörper entfernen
Schaden beheben
Stelle sicher, dass die Bänder
hinter dem Untersegel nicht
gerissen sind
Vorleinen weiter oben greifen
Selbstrettung
(siehe Kapitel “Freilenzen”)
Punkt “Sichern“ beschrieben
33
DE
FEHLERHILFE
Page 18
15 SICHERHEITSHINWEISE
3435
DE
Kitesurfen ist ein potenziell gefährlicher Sport, der Grundrisiken
für den Sportler und in der Nähe befindliche Personen beinhaltet.
Unsachgemäße Bedienung dieses Produkts kann für den Nutzer
und Dritte zu schweren Verletzungen bis hin zum Tod führen.
15.02 10 Gebote für mehr
Sicherheit beim Kiten
1. Kite nie bei ungeeigneten Bedingungen wie vor Sturmfronten, bei Gewitter oder ablan digem Wind. Prüfe Wetter und Wind sorgfältig und wähle die passende Schirmgröße.
DE
Der Nutzer trägt die alleinige Verantwortung für sich und
andere beim Gebrauch dieses Produkts. Er muss sämtliche
Teile – insbesondere die Verschleißteile – vor jedem Gebrauch
auf Zustand und Funktion überprüfen.
Das Produkt darf nur mit originalen Ersatzteilen ausgestattet
und nicht modifiziert werden.
Darüber hinaus sollte jeder Nutzer eine qualifizierte Ein- weisung zu diesem Produkt bei einer Flysurfer Kiteschule
oder einem Flysurfer Händler absolviert haben.
Diese Bedienungsanleitung muss vor Gebrauch des Kites vollständig gelesen worden sein und ist strikt zu befolgen. Die nachfolgenden
Sicherheitshinweise haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Dieses Produkt ist für Menschen mit einem Gewicht von
35 bis 120 Kilogramm konzipiert. Außerhalb dieser Grenzen
kann eine optimale Funktion nicht garantiert werden.
2. Prüfe den Kite inklusive aller Teile und dem Safetysystem vor jedem Start und kite
keinesfalls mit geschwächtem Material oder verknoteten Leinen.
3. Kite und springe nicht in zu flachem Wasser.
4. Modifiziere keinesfalls Kite oder Bar soweit nicht offiziell von Flysurfer empfohlen.
5. Leinen können unter Spannung sehr gefährlich sein. Wickle nie Leinen um Körperteile.
6. Kite niemals, wenn aus medizinischer Sicht Bedenken gegen den Sport bestehen, oder
unter Einfluss von Drogen/Medikamenten.
7. Überprüfe das Kiterevier sorgfältig auf Untiefen, Hindernisse, Strömungen und Verbote sowie
eine Zufahrtsmöglichkeit für Rettungsfahrzeuge. Befrage hierzu stets revierkundige Personen.
8. Achte stets auf ausreichenden Sicherheitsabstand von mindestens zwei Leinenlängen nach
Lee und fliege den Kite niemals in der Nähe von Menschen oder Hindernissen. Kiten in der
Nähe von Stromleitungen, Straßen, Airports, Abgründen etc. ist extrem gefährlich.
9. Achte darauf, dass du unter Beobachtung stehst und gegebenenfalls Hilfe erwarten kannst.
Entferne dich nie weiter vom Ufer, als du notfallls schwimmen kannst.
10. Löse vor jedem Start einmal aus. Das prüft die Technik und schult die Bewegung.
SICHERHEITSHINWEISE
Dieses Handbuch ist auch als Download unter www.flysurfer.com erhältlich.
15.01 Nicht fliegen mit Kites
Ein Kite ist kein Fluggerät und wurde als solches weder konzipiert noch geprüft
oder zugelassen. Die Verwendung als solches ist sowohl luftrechtlich als auch
versicherungsrechtlich illegal. Fliegen ist mit diesem Produkt lebensgefährlich!
Page 19
16 SERVICE
36
DE
Der Kunde steht bei Flysurfer an
oberster Stelle! Nicht nur vor der Kaufentscheidung soll durch eine kompetente Beratung das richtige Produkt
ausgewählt werden, sondern auch
nach ein- oder mehrmaliger Benutzung soll eine 100-prozentige Funktion
des Produktes und der Spaß am Sport
gewährleistet werden. Mit einem weltweiten Beratungsnetzwerk bestehend
aus Händlern, Importeuren, Teamridern, Opinion Leader etc. und natürlich
dem Office Team selbst, wollen wir
den bestmöglichen Service bieten. Wir
alle informieren gern über die verschiedene Flysurfer Produkte, Leistungen und oft auch über vieles mehr.
Durch nationale wie internationale,
kleine wie große Testveranstaltungen
das ganze Jahr über suchen wir den
direkten Kontakt zu Flysurfer Fans und
denjenigen, die an unseren Produkten
interessiert sind. Freundliche Beratungen am Kitespot oder erste Produkterfahrungen bei Testveranstaltungen
haben uns schon viele lachende, überraschte und zufriedene Gesichter an
den unterschiedlichsten Orten dieser
Welt beschert.
Der Service gilt nicht für Kites, die
gewerblich genutzt werden (z.B. Schulung, Verleih etc.) sowie für Schäden,
die nachweislich auf Absicht oder grobe
Fahrlässigkeit (z.B. Hindernisberührung o.ä.) des Benutzers zurückzuführen sind. Bitte im Schadensfall zuerst
mit Flysurfer Kontakt aufnehmen,
entweder per E-Mail oder Telefon:
Alle weiteren Schritte und Maßnahmen
erläutern unsere kompetenten Kollegen individuell.
16.02 Reparaturen & Ersatzteile
Reparaturen kann man entweder in unserer Werkstatt im Office durchführen
lassen oder man wendet sich an einen
Flysurfer Vertriebspartner mit Reparaturservice. Bitte auch hier zuerst mit Flysurfer in Kontakt treten! Originale,
qualitativ hochwertige Ersatzteile für
alle Flysurfer Produkte können bequem
und schnell über unseren Online-Shop
http://shop.flysurfer.com bestellt
werden.
37
DE
SERVICE
16.01 Free-Repair
Free-Repair ist für uns mehr als ein
Ausdruck für einmaligen Service!
Dank unserer Free-Repair-Garantie
bekommt jeder privat genutzte Flysurfer Kite ein ganzes Jahr lang so gut
wie alle eventuell auftretenden Schäden kulant und kostenfrei repariert.
Bitte für den Free-Repair-Service
registrieren! Dazu meldet man sich
innerhalb von zwei Wochen nach dem
Kauf über der Internetseite www.
flysurfer.com/de/support/free-repair
mit den dazu erforderlichen Daten an.
Wir würden uns freuen, dich vielleicht
mal persönlich kennenzulernen, und
wünschen dir auf jeden Fall viele schö
ne Kitestunden und -erlebnisse mit den
Produkten von Flysurfer Kiteboarding.
-
Page 20
EDITORIAL
Welcome to the world of
38
Flysurfer Kiteboarding!
EN
First off, we would like to thank you for
purchasing the Viron2 and are happy to
welcome you to the Flysurfer family.
We – the whole Flysurfer Team – will do
our best to make sure that you are, and
remain, a happy customer and fan of
our brand. The purchase of this product is intended to make our philosophy
“everyday is a kiteday“ true for you.
This “Gear Guide“ contains important
information for your Viron2. This includes information on safety, handling
and tips, and also the “6 month FreeRepair“ guarantee and other services.
Safety Notes:
For your own safety,
read the safety notes in
chapter 15 completely!
Regardless if you ride on land, snow or
water, what age group you belong to or
what kind of wind and weather conditions you prefer – when the fascination
of this sport gets a hold of you – you will
want to kite every day... everyday is a
kiteday – with Flysurfer Kiteboarding!
The whole Flysurfer Team wishes
you a lot of fun with your new kite!
16.02 Repair & Spare Parts .................................................................... 70
01.01 Sizes
2
Deluxe (Yellow Air Intake)
2.5 m
2
4.0 m
Deluxe (Cyan Air Intake)
01.02 Bag
The bag has been optimized to reduce
weight and features many extras.
01.03 Accessory Kit
The kite comes with a Safety
Leash, Self-adhesive Repair,
Sparepart Lines and a Sandbag.
41
EN
VIRON2
6.0 m2 Deluxe (Green Air Intake)
More details can be
found online on the
Flysurfer product page!
Page 22
01.04 Features
42
EN
Air Intake
The kite fills with air through the intake
in the leading edge. As soon as the
kite has enough internal pressure, the
intake valves seal automatically. This
keeps the kite from deflating. This is not
only important for the relaunch, it also
gives the kite more stability when flying.
Deflate Valve
The kite deflates through the deflate
valve on the trailing edge of the kite.
Automatic Water/ Dirt Drainage System
Should sand or water get into the
kite, it will automatically be expelled
from the kite by the “dirt/water“
drainage system.
New: Deep Y-bridle
Because of the optimized bridle, the
Viron2 is more efficient and stands
flatter, generating more power,
speed and up-wind performance.
New: Optional Short Lines
The Viron2 has the possibility to
disconnect the bottom 7m line-set,
this creates safe and new opportunities for teaching and stronger winds.
New: Infinity Light Bar
The Viron2 6.0 comes with the Infinity
Light Control Bar, which allows automatic untwisting of the front lines
as well as friction free steering, the
Infinity Light Bar is now equipped with
a light and slim clam-cleat as well.
43
EN
VIRON2
Triple Depower
There are 3 ways the kite achieves
maximum depower: Reducing the angle
of attack, profile change and reducing
the projected area. This leads to a
huge wind range and ideal handling.
Deluxe Edition
Compared to our standard kites, kites
made from our Deluxe material are a
third (33%) lighter in weight. This has
a really noticeable effect on the performance of the kite. Deluxe kites fly
faster, turn tighter and are more stable.
Reefline-Safety System
The unique and now even more robust Reefline Safety (similar to a 5th
line Safety) of the Viron2 ensures
maximum security and combining
easy relaunches for everyone. After
activating the Infinity 2.0 Quick Release, the kite lands safely and easily without any rest-pull and can be
relaunched at any time by beginners.
Page 23
02 HANDLING
02.01 Setting Up
44
EN
Unroll your kite into the wind and
secure it with something that has no
sharp edges and is heavy enough to
hold down the kite for the given wind.
Place the bar far enough away from
all bridle lines on the trailing edge
side of the kite. Make sure that the bar
cannot fall or be pulled into the bridles.
Unroll the lines from your bar
whilst walking away from the kite.
Check your bridle for tangles. Make
sure that none of the lines are caught
around the back of the kite.
When the bridle is sorted out, lay the
front lines to the inside and the steering
lines to the outside. If not, follow the tips
on the “Sorting out the bridle“ chapter.
Sort out your flying lines. Check
for any damage or knots.
Exception: There is a “stopper“ ring that prevents the
bar from sliding up too far
when released.
If the lines are still twisted, untwist
them by turning the bar. It may be possible (especially after not being careful
when packing away or setting up the
kite) that the bar has to be pushed
through the lines again to untwist.
02.02 Sorting out the bridle
45
EN
HANDLING
Open the kite and if necessary,
close the deflate valves.
Start at the leading edge eventually holding up the front lines to
visually check the bridle.
Even a badly tangled bridle can be
quickly sorted out with the right technique. If the bridle is tangled, it was
probably caused by mistakes made
when packing or setting up the kite.
Roll up your lines onto the bar
until you get close to the mixer
and secure the lines with a half
hitch and/or the bungie cord.
Tip: The bridle can
also be checked before
unrolling the flying
lines. It can then be
sorted out quickly.
Page 24
Make sure that there are no lines
46
caught or running behind the kite.
EN
Undo any loops, knots or bunches
that may have formed.
Lightly tension up the bridle
again to check it. If need be, repeat the last step till the left and
right bridles are separated.
Unroll the lines from the bar
and check as before.
02.03 Securing the kite
A kite needs to be secured
properly even if the wind is
light. A runaway kite can be
a serious danger to people
downwind. To ensure a long
lifespan of your kite, we
recommend that you do not
leave the kite flapping in
the wind and sun for long
periods.
Fold your kite in the middle and
let the tips flow out downwind. The
bottom skin and the bridle will be
facing inwards. Weigh down the
kite in the front third of the upper skin. This method prevents the
tips from flapping in the wind.
Make sure that the tips are not
flapping too much. This can lead
to the bridle tangling. The tips can
be additionally secured with a bit
of sand or other suitable object.
Open the deflate valves. A deflated
kite will flap around on the ground less.
47
EN
HANDLING
If the bridle is tangled, lines from
one side of the bridle may be running
through the lines on the other side.
Stick the bar along these lines
through the bridle.
Tip: The kite can also be
secured using the same
method as the launch. However, it has been proven that
the above method keeps
the kite more still in higher
winds.
Page 25
03 LAUNCHING
48
EN
Please be aware of the Safety Notes (Chapter 15) and thoroughly
check not only the wind and weather conditions, but also all your
equipment, especially the safety system. Do not use any kite outside
of its recommended upper wind range. When launching in strong
winds, we recommend that you have an assistant holding you from
the back of your harness. During launching, always pay attention that
your brilde lines do not get caught on anything or become tangled.
The adjuster of the Viron2 should not be
fully pulled (depowered) during launch.
A fully-pulled adjuster will result in a
reduction of control as the steering
lines will have no tension. Thanks to
the efficient depower, the pulling of the
adjuster is not really necessary when
launching. If you think that the wind may
be too strong, do not launch the kite.
03.01 Power zone
Caution: Only launch your
kite in the powerzone in
light winds as your kite can
develop a lot of power when
launched this way. Try to
keep a safety distance of at
least 2 line-lengths from any
object or people downwind.
Lay out your kite across the wind
and weigh down the trailing edge with
enough sand or other suitable objects.
Tension the lines a bit so that the
kite will fill through the air intakes.
Wait until the kite has been prefilled enough before launching.
Push the bar forward and take
a step back to release the sand or
weights from the trailing edge. Should
the wind be very light and the kite
unwilling to fly, grab the adjuster
and accelerate the kite by giving the
front lines a series of strong pulls
until it fills enough to fly on its own.
Tip: Instead of launching directly in the power zone, you
can also launch the kite with
the same technique in the
soft zone. Position the kite
at 45° to the wind instead of
90° to the wind to substantially reduce the power.
03.02 Edge of the wind window
with an assistant
It is important that your assistant is
experienced with this technique and
you have explained them how it‘s done.
Position the kite and assistant
exactly on the edge of the window.
49
EN
LAUNCHING
As soon as the kite is inflated
and you are ready, give the assistant the thumbs up signal that he
can let go. Make sure to once again
check whether all lines run freely.
If the kite is threatening to collapse
over the assistant, you can either walk
downwind, or the assistant upwind.
The helper begins from the centre of the kite and holds multiple
air intakes into the wind. As the kite
fills, the assistant should walk their
hands down the leading edge of the
kite letting the inflated parts of the
kite rise up. The bottom tip should not
be touching the ground anymore.
Page 26
If the kite does not want to fly on
50
its own, then the assistant should
EN
walk downwind a bit, or you upwind.
03.03 Self launching at the edge
of the wind window
Lay the kite out 90° to the wind.
Fold over the windward wingtip and
secure it near the leading edge.
The Kite should be positioned
15-30° downwind of you when you
tension the lines for launch.
Walk downwind a bit as the
kite inflates.
Pay attention that the downwind
wingtip does not fold over upwind.
Release the kite from the sand or
object securing it with a hard step away
from the kite and steer it carefully up.
04 KITE CONTROL
Steering a Viron2 is exactly the same as any other depower
kite on the market. We recommend that everyone who does
not know how to control a kite take a course at a qualified
school or instructor. e.g One of our partner schools. You can
find the link to our partner page using the QR code on the left.
05 HOW TO JUMP
Do not jump in shallow water
& only in suitable conditions.
For an optimal high jump,
ride at high speed and fly the
kite up a bit from its cruising
position (60-70° skywards).
Tip: You can prevent the
lines getting caught around
the bottom wingtip by folding
over the tip once more and
securing the second fold.
Pull on the bar as you push off the
water and the kite flies past the zenith.
As you reach the pinnacle of your jump,
steer the kite forward and park it in the
zenith. Keep the bar pulled in as much
as possible to maximize hangtime.
51
EN
KITE CONTROL
Pre-inflate the kite at least half way,
for more control during the launch. The
more you pre-inflate the kite the easier
it will handle during the launch.
Bear off the wind a little to pick up
speed. When you have enough speed,
edge hard and bend your legs as
you steer the kite aggressively back
toward the zenith. The bar should
be sheeted out as much as possible until you are ready to take off.
Tip: Be aware that the bar needs to be pulled in during your flying
phase to get the maximum hangtime. Otherwise the very efficient
depower of the Viron2 will cause you to fall faster. If you are not
used to keeping the bar powered up, then the stopper-ball, a larger
depower-loop or slightly lengthened front lines can help.
Just before you land, you will need
to depower the kite a bit and steer it
forward. This will give you the momentum for you to plane/glide away after
landing. Bend your legs and point the
nose of the board downwind on landing to absorb the speed and power.
Page 27
06 LANDING
06.01 With an assistant
52
EN
The easiest and safest way to
land your kite is with the help of an
assistant. Signal an assistant who
knows how to land your kite, that you
want to land. The assistant should
be standing well upwind of the kite.
Lower the kite towards the assistant
along the edge of the wind window.
Warning: The assistant should
never grab any lines.
Walk towards the assistant and pull
hard on the leeward side steering line
as soon as they have the kite securely
in their grasp. That way the kite will
flag out downwind of the assistant.
Secure the kite as described
in “Securing the Kite“
Grab both leader lines above
the floaters.
Pull them back towards you
until the kite stalls and flies backwards towards the ground. To a
certain degree you can still control
the kite as it flies backwards.
Quickly run to the kite and secure
it as described in “Securing the Kite“.
Tip: When using this method
it is also possible to walk
your way up one of the steering lines to the kite, as long
as the wind is light enough.
06.03 Self-landing using
the Reefline-Safety
Make sure that you have a large
enough landing area that is free of any
obstacles that can damage the kite.
Fly the kite downwards to the side
of the wind window in the weakest
wind-area just above the ground.
53
EN
LANDING
The assistant can now approach the kite and grab hold of
the leading edge of the kite.
06.02 Without an assistant
by backstall
Warning: Keep at least two
line-lengths safety distance
downwind. We generally
recommend landing with
the help of an assistant.
Landing the kite by backstall should only be attempted in light winds.
Secure the leader lines around
a suitable object in a way that the
backlines stay “braked“ and flying
up of the kite again is not possible.
Activate your Quick Release. The kite
will now flag out on the Reefline-Safety
and come to rest downwind of you.
Page 28
07 PACKING UP
Attach the Safety Leash to a
54
suitable object (e.g. a post or a
EN
board tightly buried in the sand).
Walk to the kite and secure it as
described in “Securing the kite“.
A Flysurfer kite can be packed into its
bag very quickly. It is important that
the bridle is securely packed inside
the kite and the bar never gets into
or goes through the bridle lines.
Open the deflate valves.
Wind the lines round the bar until
you get to the mixer. Secure the lines
with the elastics or a half hitch. Keep
hold of the bar, or put it down somewhere out of the way of the bridle lines.
Fold the kite in half along the
middle (tip on tip) and make sure
that the bridle is inside both halves.
Also make sure that there are no
bridle lines over the outside skin.
Lay the bar on-top of the kite and
a bit of the way in from the tips.
Throw the bridle lines in between
the two halves of the folded kite.
Roll up the kite around the bar.
Make sure that no sharp objects
on the beach damage the cloth.
Close the deflate valves carefully and fold the kite on both sides of
the bar and put it in the kitebag.
Tip: If you do not want to roll
a wet bar into your kite, there is a method to attach the
bar to the outside of the bag.
Fold the kite in the middle
(tip on tip) and then roll up
the kite, including the bridle,
and put it into the bag. Then
roll up the bar and attach it
to the outside of the bag.
When setting up the kite it is
recommended to then unroll
the bar first and then take
the kite out of the bag.
55
EN
PACKING UP
Page 29
08 RELAUNCH
08.01 Reverse Launch
56
EN
This method works with strong and
light winds and with all Flysurfer
kites. In light winds it is the superior
relaunch method.
Grab the leader lines above the
floaters as high up as you can (do not
grab the flying lines). Make sure that
the bar is the right way up, e.g red side
of the bar on the left. Do not cross over
your hands. This way the bar will be the
right way up after the kite relaunches.
Pull the leader lines as far towards
yourself as possible to reverse the kite
off the water. Sharp tugs or pumping
the lines may help in light winds. If the
kite does not release from the water, grab the leader lines higher up.
The kite will now spin around.
As soon as the leading edge of the
kite points up let go of the remaining
leader line and put your hand back
on the bar. Depower the kite till its
back in the sky towards the zenith.
08.02 Relaunch with one line
In high winds the Viron2 can be relaunched by pulling only one steering line.
Grab the green leader line with your
right hand (or the red with your left
hand) high above the floater. This way
the bar will be the right way up after the
kite relaunches. Pull back the leader
far enough towards you so that the kite
starts to peel to the side you are pulling.
Let go of the leader line as soon
as the kite peels off the water.
Grab the bar and keep it depowered until the kite is flying again.
If the kite does not lift up
and peel to one side when
pulling the leader line, try
pulling the opposite leader
instead. If this still does not
work, then use the reverse
launch method.
08.03 Drainage
Flysurfer kites feature a water/dirt
drainage system. This ensures that
water or dirt are automatically removed
and do not stay trapped inside the kite.
If the kite is lying ready for
launch in the powerzone, you only
have to depower the kite to let it
launch. The air flowing into the kite
will push out any water or dirt.
57
EN
RELAUNCH
When the kite is at least one
wingspan above the water, let go of
one of the leader lines. Make sure
you keep hold of the other one.
Tip: The reverse launch is the recommended relaunch method when
kitelandboarding, because this ext
ends the durability and has the least
effect on the kite‘s materials. Product
damage (e.g. abrasive cloth) by misuse (e.g. multiple relaunches by using
1 Steering Line on a very hard sur
face) is not included in the warranty.
-
-
Page 30
09 SAFETY SYSTEM
If the kite is lying on its leading
58
edge, it has to be turned upright onto
EN
its side. Try to achieve this by pulling
on one Steering Line. Try to prevent the upper wingtip from collapsing. You can prevent this by pulling
on the downwind side of the bar or
the corresponding Leader Line.
The excessive water/dirt should
now flow out of the tip until it is
ready to be launched again. This
method must be done with feeling and requires some practice.
09.01 Activating the QR
The Viron2 comes standard with
the Reefline-Safety System. After
activating the Quick Release, the bar
will slide up the Reefline-Safety line
until it reaches the stopper-ring.
The kite will flag out on this single
line and will easily come to rest on
the water in its normal windrange.
09.02 Resetting the Kite
After leashing out the kite can
easily be reset on the water
and relaunched again.
Work your way up the SafetyEndline until you get to the bar. Be
careful not to get tangled in the
loose endline. Never wrap the endline around your hand or fingers.
If the kite has too much power,
wrap the endline around your harness hook. The increased friction will
make it easier to secure the endline.
Now it is possible to pull the
endline with both hands, and then
to secure it again with one hand.
When you reach the bar, secure the
endline to your harness hook. This is
done by wrapping the side of the endline
which is under tension two times around
the harness hook and then the loose
side one time in the opposite direction.
When the endline is secured,
the Quick Release can be reset
with both hands. Follow the instructions from the bar manual.
Let the Chicken Loop go and unwrap
the endline from the harness hook.
Make sure you have a good grip on the
endline as you hook in the Chicken Loop
and secure it with the Chickenstick.
Slowly release the endline bit by bit.
Make sure that it has not wrapped itself
around any part of your body. Do not
let the endline slip too quickly through
your fingers as to avoid getting burns or
cuts. Because of this, it is recommended that you let go of the entire endline
when you get to the last two meters.
Tip: It can happen that the
kite can be tangled after
flagging out. If this cannot
be solved by pulling on the
steering lines, you can try to
solve the problem by flagging out the kite again.
59
EN
SAFETY SYSTEM
Tip: If you do not drag the
kite through the water, it will
still be possible to relaunch
it even after 30 minutes if
there is enough wind.
Page 31
10 EMERGENCY SITUATIONS
In an emergency situation it is im-
60
portant not to panic, and to react
EN
purposefully and goal orientated.
Should you get lifted on the
beach, do not steer the kite.
Wait until you touch ground
again and then immediately
activate the Quick Release.
The danger of getting lifted
can be minimized by not
flying the kite at the zenith
when on land. However, in
normal conditions, a Flysurfer kite will be at its most
stable in the zenith.
Especially in very gusty conditions the kite can overfly
its pilot. This can be corrected by powering up the kite
by pulling the bar towards
you or breaking with the
leader lines (red and green).
It is also possible to counter
the kite‘s over flying, or get
it back into the wind window
by flying it back and forth.
10.01 Self-Rescue
If one is in danger of drifting away from
the shore with an un-relaunchable
kite, then it may be prudent to abandon the kite and swim back to shore
if possible. Otherwise it is wise to
stay with your kite, as it will make
you easier to spot for rescuers.
Packing down in deep water is only
recommended for experienced kiters
and should be practiced beforehand.
Activate the Quick Release.
Tip: The flagged out kite
can be pulled behind you on
the safety leash when swimming back. However, this
needs a lot of strength and
is only recommended for
very short distances.
Now roll the flying lines onto the
bar and secure them with the bungies
or even better using a half hitch.
Grab the kite.
Lay the tips on top of each other,
and then the bar on top and roll up
the kite. Be careful with the bridle
lines and stow them as best you can
within the two halves of the kite when
rolling it up. You can open the deflate
valves to make rolling it up easier.
Secure t he package with the harness.
61
EN
EMERGENCY SITUATIONS
Should the center of the
kite collapse towards the
pilot (e.g frontstall) it is a
good idea to activate the
Quick Release before it
opens again, as the kite can
develop a lot of power when
this happens.
A backwards flying kite
(backstall) can be recovered
by depowering (pushing the
bar towards the kite). In very
light winds you can grab
hold of the adjuster and
give short effective pulls to
accelerate the kite.
Work your way up the endline
to the bar. Once at the bar, wind
the loose endline round the bottom of the bar in a figure of 8.
Caution: It is very easy
to get caught up in the
bridle lines that are floating
around. Avoid unnecessary
swimming movements. A
line knife in your harness
can be a very useful tool in
a worst case scenario.
Tip: In shallow areas where
it is possible to walk, you can
drag the kite back to shore.
When doing this it is recommended to have the kite as
described in “Securing the
kite“ and then drag it in by by
holding the middle air-intake
valve. This way no water can
get into the kite and greater
distances can be covered.
Page 32
11 CARE
12 REPAIR
13 CONTROL BAR
Flysurfer kites are very durable and
62
very UV and saltwater resistant. With
EN
proper care, your kite may last even
longer. Eventual color changes of the
cloth can be caused by environmental causes, UV-exposure, mechanical
strain as well as it getting dirty. A
color change has no influence on the
flight characteristics whatsoever.
1. Do not leave the kite exposed
to the elements
People who pack away their kite right after a
session, or for a longer break, will minimise
the amount of time the material is exposed to
the sun and flapping in the wind, extending the
“active“ lifespan of their kite.
2. Drying
If a kite is packed away wet and left for a long
period of time it can develop ugly mildew spots,
rust on the metal parts or color bleeding of the
cloth. This does not effect how the kite performs,
but will reduce the value of your kite. In extreme
cases the kite may get mouldy.
3. Rinsing
Rinse your kite from time to time with clear
water, after using it in salt water, and leave it to
dry in the shade. Do not use any detergents. The
warranty will be void after the use of
detergents on the cloth.
The main parts that wear on the kites
are the Depower Line, the Safety
Endline, as well as the Sparepart Lines
and the pulleys. Depending on use, the
flying lines and other parts will need to
be replaced within the lifespan of your
kite. If you do not service these parts, it
can lead to damage to the kite and will
void the warranty.
12.01 Repairing the Cloth
In case you get a small tear (e.g.
through contact with a sharp object)
we have included a repair kit with your
kite. The area that needs to be repaired
must be clean, dry and grease-free.
Temporary repairs are possible with
spinnaker repair tape, but the tear
should be taped from the inside of the
kite. It is recommended that you round
off the edges of the repair tape. There
is the possibility to have a professional
repair done by us. We can exchange
whole parts of the canopy, so that
there will be no trace of the damage.
13.01 Infinity Light Control Bar (only Viron 6.0)
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EN
CONTROL BAR
4. Check
Check all parts of the kite before each use. Especially parts that can wear out. Material failure
on those parts can lead to further damages, or
put the kiter at risk.
Page 33
Infinity 2.0 Quick Release
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EN
The QR 2.0 not only fulfills the
French Norm, it is very compact,
light and reliable even when it is full
of sand or frozen. Integrated in the
QR2.0 is the smooth un-spinning
function that allows for an infinite
amount of spins in both directions.
Infinity 2.0 Chickenloop
Easy exchangeable chickeloop with
transparent PU sleeve, works with
all popular harness-hooks and
is available in different sizes.
Safety Endline
When the QR 2.0 is activated the
kite flags out on this endline.
Floater
The floaters keep the bar afloat. The illustration shows, how
to adjust your stearing lines.
Winder
The winders on the Infinity Light
Control Bar have integrated bar length
options to adjust for different kite sizes.
13.03 Clam-Cleat Adjuster
New Clam-Cleat Adjuster allows easy trimming while riding.
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CONTROL BAR
Chickenstick
Prevents accidental unhooking and
can be used regardless of
outside temperature.
Eyelet
The V-Shape Eyelet of the Infinity Light
Bar makes untwisting smoother than
ever. Even when the bar is turned
all the way it can be powered up and
Depowerline
The silver depower rope of the Infinity
untwisted without any resistance.
Bar with EVA Grip
Light Control Bar is very durable and
fray-resistant. A second line has been
spliced into the core for extra security.
The Infinity Light Control Bar has
reduced weight, perfect for touring.
The new EVA grip extends the dura-
Frontlines
bility and improves your comfort.
Steeringlines
13.02 One Eyelet Bar (Viron2 2.5 and 4.0)
The Viron2 in 2.5 and 4 m2 are primarily designed for teaching purposes,
therefor these kites are equipped with a more simple One Eyelet Bar.
Page 34
13.04 Steering Line Tuning
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After extensive use the steering lines will become shorter in relation to the front
lines. This can be solved quickly by moving the knot underneath the floater.
14 TROUBLESHOOTING
Should you ever experience a problem with your kite, or if you have any questions
about our products, we are available per email or telephone. Competent help can
also be found at our experienced dealers and kiteschools.
PROBLEMCAUSESOLUTION
the kite pulls to one side
when the bar is powered up
kite pulls to one side when
depowered
kite has a lot of backstallSteering Lines have shrunkcheck the trim of the flying
the middle of the kite
collapses towards the
rider or is unstable
tips fold in a littleRickety tips help for good
undefined launchnot enough internal pressurepre-inflate more
kite does not relaunchSteering Lines are not pulled
bridle lines at the tip
are very tangled
the lines have stretched one
side due to too much use on
one side.
tangled bridlesort out the bridle
broken bridle linereplace
kite is too heavy (rain, sand)dry the kite and remove
deflate valve is still openclose the deflate valve
a defect in the cloth or line,
or even broken or stretched
internal reinforcement beams
turning and more depower
back far enough
not enough windqait for a gust, or self-rescue
water in the kitedrain the water
kite was flapping in the wind
on the ground too much
equalise the lines as discribed
in “Trimming“
lines
foreign objects
repair the damage
check if the internal reinforcement beams are not damaged
grab the leader lines higher
up
(see chapter “Drainage“)
in future secure the kite as
described in “Securing the
Kite“
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TROUBLESHOOTING
Page 35
15 SAFETY NOTES
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EN
Kitesurfing is a potentially dangerous sport, that holds risks for the athlete or the people around them. Incorrect
use of this product may result in serious injury or even
death of the user or third parties.
The user carries the sole responsibility for themselves
and third parties when using this product. The user must
check their equipment for wear, especially wearing parts,
before each kite session.
The product may only be used with original spare parts,
and may not be modified.
15.02 10 commandments for more safety when kiting
1. Never kite in unsuitable conditions such as storm fronts, lightning storms or offshore winds.
Check the weather and wind conditions carefully, choose the correct kite size.
2. Check the kite before every launch, including all parts. Never kite with weakened or
damaged equipment or tangled lines.
3. Do not jump in too shallow water.
4. Never modif y the kite or bar unless recommended by Flysurfer.
5. Under load, lines are very dangerous. Never wrap lines around any part of your body.
6. Only kite if you are sure you are physically fit to do so. Never kite under the influence
of drugs or alcohol.
7. Check out the kiting spot beforehand. Make sure you are aware of any risks and dangers such
as obstacles, shallows, currents and bans. Also be aware if rescue craft can get to you in case of
an emergency. It is best to ask people (locals) who know the area well.
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SAFETY NOTES
Every user should be qualified by a Flysurfer kiteschool or
a Flysurfer dealer.
Read the entire Gear Guide thouroughly before using the
kite, and strictly adhere to the procedures. The following
safety guidelines are only guidelines and do not claim to
cover every instance.
This product has been designed for riders weighing 35-120kg.
We cannot guarantee the proper functioning of the product
outside of this weight range.
This manual can also be downloaded from www.flysurfer.com
15.01 Do not fly with kites
A kite is not designed, tested or licensed as an aircraft or flying device. The
use of a kite as an flying device is illegal and not covered by insurance. Flying
with this product can lead to death!
8. Keep a safety margin of at least two line-lengths downwind of you, and never kite near people or
obstacles. Kiting near powerlines, roads, airports, cliffs, etc. is extremely dangerous.
9. Make sure that someone is looking out for you and that help is there if you need it. Never go out
alone. Never kite further away from shore than you can swim back.
10. Do a test activation of your Quick Release before every launch. This will ensure the
system is working and reinforce the release instinct of the kiter.
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16 SERVICE
The customer is king at Flysurfer! Not
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only do we believe that the customer
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should be guided to the right product
before a purchase, but it is also our
view that the customer should be
guaranteed 100% fun and function of
their product over the entire lifespan
of the product. With a worldwide
network of dealers, importers, team
riders, opinion leaders, etc. and of
course the head office team, we want
to offer the best possible post-sales
service to our customers. We will
gladly inform you about the entire
Flysurfer product range, service and
any other questions you may have.
We regularly reach out to Flysurfer fans
and people interested in our products
through our year-round national and
international test events. The friendly
atmosphere and the open, helpful spirit
at the onsite test events has planted
a happy smile on the face of many satisfied testers countless different spots
arround the globe.
16.01 Free-Repair
The service does not apply to kites
that are used commercially (teaching,
rental, etc) and does not apply to
damage resulting from acts of negligence (e.g. contact with obstacles) or damage that has been done
on purpose by the user. In case of
a claim, please contact Flysurfer
directly, either by email or phone:
All further steps will be explained by
our very competent colleagues in the
head office on an individual basis.
16.02 Repair & Spare Parts
Repairs can be done at either our workshop in the head office, or by a Flysurfer
sales partner who offers a repair service. Please contact Flysurfer directly first! High quality original spare parts
for all our Flysurfer products can be
ordered directly from our Online-Shop:
http://shop.flysurfer.com
The Free-Repair is more than just an
example of unrivalled service. Thanks
to the Free-Repair guarantee, every
individual customer can get any damage to their Flysurfer kite repaired for
free within the first 12 months of use.
Please register for the Free-Repair
Service within two weeks after the
purchase of your kite. This can be done
by filling out the form at http://www.
flysurfer.com/support/free-repair
We hope that one day, we may
have a chance to meet you and in
the meantime, we wish you many
fun hours and experiences kiting
with your Flysurfer products.
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FAMA2VI00
FLYSURFER Kiteboarding
Brand of Skywalk GmbH & Co. KG
Windeckstr. 4
83250 Marquartstein, GERMANY