Abbildung 1. Fisher Kugelventil V250 mit
Antrieb 1061
W3698-1
Inhalt des Handbuches
Diese Betriebsanleitung enthält Informationen zur Installation, Wartung und Bestellung von Teilen für Fisher Ventile V250
zum Einbau zwischen ASME-Flanschen in Nennweite NPS 4 bis 24 (Abbildung 1). Informationen über Antrieb und Zubehör sind in
separaten Betriebsanleitungen enthalten.
Das Ventil V250 darf nur von Personen eingebaut, bedient oder gewartet werden, die in Bezug auf die Installation, Bedienung
und Wartung von Ventilen, Antrieben und Zubehör umfassend geschult wurden und darin qualifiziert sind. Um Personen- oder
Sachschäden zu vermeiden, ist es erforderlich, diese Betriebsanleitung einschließlich aller Sicherheits- und Warnhinweise
komplett zu lesen und zu befolgen. Bei Fragen zu dieser Anleitung Kontakt mit dem zuständigen Emerson Vertriebsbüro
aufnehmen.
Beschreibung
Das Ventil V250 ist ein flanschloses Drehstellventil, das als Regel‐ oder Auf/Zu‐Ventil in Flüssigkeits‐ oder Gasanwendungen mit
hohen Drücken eingesetzt wird (siehe Abbildung 1). Diese Ventile benötigen zur Betätigung eine Drehbewegung, die über
eine Kerbverzahnung zwischen Ventil‐ und Antriebswelle übertragen wird. Geeignet sind Kraft‐ oder Handantriebe. In dieser
Betriebsanleitung werden die Ausführungen mit einseitigem Sitzring, beidseitigem Sitzring oder mit Strömungsring behandelt.
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Ventil V250
November 2020
Tabelle 1. Technische Daten
Betriebsanleitung
D100422X0DE
Nennweiten und Anschlussarten
Flanschlose Ventile in Nennweite NPS 4 bis 24 zum Einbau
Ventilkennlinie
Modifiziert gleichprozentig
mittels langer Flanschbolzen zwischen Rohrleitungsflanschen mit glatter Dichtleiste (RF) oder Nut (RTJ)
nach ASME. Die kompatiblen ASME‐Flanschen gehen
aus Tabelle 2 hervor.
Durchflussrichtung
Durchfluss vorwärts: Für Durchflussrichtung vorwärts ist
die Ausführung mit einseitigem Sitzring Standard (siehe
Abbildung 4)
Maximaler Eingangsdruck
In Übereinstimmung mit den zutreffenden Druckstufen
gemäß Tabelle 2
(1)
Durchfluss in beiden Richtungen: Die Ausführung mit
Strömungsring ist für Durchfluss vorwärts und Durchfluss
rückwärts geeignet (siehe Abbildung 5)
Beidseitiger Abschluss: Für den dichten Abschluss bei
Durchfluss in beiden Richtungen ist die Ausführung mit
Maximal zulässiger Differenzdruck bei geschlossenem
(1,2,3)
Ventil
Ausführungen mit einseitigem oder beidseitigem Sitzring:
155 bar (2250 psi) bei 38 _C (100 _F) und 103 bar
(1500 psi) bei 82 _C (180 _F), außer bei weiterer
Beschränkung durch die Druckstufe des Ventilgehäuses
Ausführungen mit Strömungsring: Entsprechend der
Druckstufe des Ventilgehäuses
Ausführungen mit einseitigem oder beidseitigem Sitzring:
0,0001 % der maximalen Ventilkapazität (weniger als 1 %
von Klasse IV, ANSI/FCI 70‐2)
Ausführungen mit Strömungsring:
1 % der maximalen Ventilkapazität
Maximaler Drehwinkel der Kugel
90 Grad
Ausführungen mit einseitigem oder beidseitigem Sitzring:
-46 bis 82 _C (-50 bis 180 _F) bei Ventilkörpern aus LCC‐
oder Edelstahl
Ausführungen mit Strömungsring und O‐Ringen aus Nitril:
-46 bis 93 _C (-50 bis 200 _F) bei Ventilkörpern aus LCC‐
oder Edelstahl
Ausführungen mit Strömungsring und O‐Ringen aus
Fluorkarbon: -46 bis 204 _C (-50 bis 400 _F) bei
Montage des Antriebs
Rechts oder links, mit Blick in Strömungsrichtung bei
Durchflussrichtung vorwärts
Ungefähres Gewicht
Siehe Tabelle 3
Ventilkörpern aus LCC‐ oder Edelstahl
1. Die in diesem Handbuch angegebenen Grenzwerte für Drücke und Temperaturen dürfen nicht überschritten werden. Alle gültigen Standards und gesetzlichen Vorschriften müssen
eingehalten werden.
2. Der maximal zulässige Differenzdruck bei geschlossenem Ventil ist bei den folgenden Ausführungen zusätzlich beschränkt: Nennweite NPS 12 mit antriebsseitiger Welle aus S20910 ist von
-46 bis 59 _C (-50 bis 139 _F) auf 128 bar (1862 psi) und bei 93 _C (200 _F) auf 103 bar (1490 psi) begrenzt. Nennweite NPS 16 mit kerbverzahnter, antriebsseitiger 2 1/2 Zoll Welle aus
Edelstahl 17-4PH ist bei allen Betriebstemperaturen auf 69 bar (1000 psi) und mit kerbverzahnter, antriebsseitiger 2 1/2 Zoll Welle aus S20910 bei allen Betriebstemperaturen auf 55 bar
(795 psi) begrenzt. Nennweite NPS 24 mit antriebsseitiger Welle aus S20910 ist bei allen Betriebstemperaturen auf 92 bar (1336 psi) begrenzt.
3. NPS 20 Class 900 und NPS 24 Class 900 mit Strömungsring sind auf max. 103 bar (1490 psi) beschränkt.
Tabelle 2. Druckstufen und Flanschkompatibilität
Nennweite, NPSZulässiger EingangsdruckKompatibilität mit ASME‐Flanschen
4
6
8
10
12
16In Übereinstimmung mit Class 600 (ASME B16.34)
20
24
2
In Übereinstimmung mit Class 600 oder 900 (ASME B16.34)
In Übereinstimmung mit Class 600 oder 900 (ASME B16.34)
Class 600 oder 900 Flansch mit glatter Dichtleiste (RF) oder Nut (RTJ)
(ASME B16.5)
Class 600 Flansch mit glatter Dichtleiste (RF) oder Nut (RTJ)
(ASME B16.5)
Class 600 oder 900 Flansch mit glatter Dichtleiste (RF) oder Nut (RTJ)
(ASME B16.5)
Betriebsanleitung
D100422X0DE
Ventil V250
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Tabelle 3. Ungefähres Gewicht
NENNWEITE, NPS
473160
6132290
8222490
10345760
12431950
167711700
20 (Class 600)18144000
20 (Class 900)20454500
2424045300
KilogrammPounds
GEWICHT
Installation
WARNUNG
Zur Vermeidung von Personenschäden bei Einbauarbeiten stets Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Augenschutz
tragen.
Um Personen‐ oder Sachschäden durch plötzliches Entweichen von Druck zu vermeiden, darf das Ventil nicht unter
Betriebsbedingungen eingesetzt werden, welche die Grenzwerte gemäß den Typenschildern des Ventils und Antriebs
überschreiten können. Zur Vermeidung von Überdrücken im System sind gemäß den einschlägigen Industrie‐Normen,
den örtlichen, regionalen oder nationalen Gesetzen sowie guter Ingenieurspraxis Sicherheitsventile vorzusehen.
Etwaige zusätzliche Maßnahmen, die zum Schutz vor Prozessmedien zu treffen sind, sind mit dem zuständigen Prozess‐
oder Sicherheitsingenieur abzuklären.
Bei Einbau in eine vorhandene Anlage auch die WARNUNG am Beginn des Abschnitts Wartung in dieser Betriebsanleitung
beachten.
WARNUNG
Personen- und Sachschäden durch unkontrollierte Bewegung oder Herunterfallen des Ventils vermeiden.
Die Transportösen sind nur für das Gewicht von Ventil und Antrieb ausgelegt. Die Transportösen nicht zum Anheben des
Ventils verwenden, wenn Rohrleitungen oder andere Teile am Ventil angebracht sind.
Die Hebevorrichtung zur Befestigung an zwei Transportösen vorbereiten und entsprechende Vorkehrungen treffen, dass
die Last im Gleichgewicht ist und nicht plötzlich ausschwingen oder andere ungewollte Bewegungen ausführen kann.
Ggf. sind zusätzliche Hebezeuge oder Abstützmaßnahmen erforderlich.
Unzureichende Beachtung der Sicherheit beim Anheben kann zu Personen- und/oder Sachschäden führen.
1. Wird das Ventil vor dem Einbau gelagert, die Flansche schützen und das Ventilinnere trocken und frei von Fremdkörpern halten.
2. Falls der laufende Betrieb für Inspektions‐ und Wartungsarbeiten nicht unterbrochen werden soll, muss zur Umgehung des
Stellventils eine Bypassleitung mit drei Ventilen verlegt werden.
3. Das Ventil auf Schäden untersuchen und sicherstellen, dass das Ventilinnere frei von Fremdkörpern ist.
4. Darauf achten, dass die angrenzenden Rohrleitungen frei von Fremdkörpern wie z. B. Ablagerungen oder Schweißschlacke sind,
die zu Schäden an den Sitzflächen des Ventils führen können.
5. Das Ventil V250 wird normalerweise komplett montiert mit einem Kraft‐ oder Handradantrieb geliefert. Wurden Ventil und
Antrieb separat erworben oder wurde der Antrieb zu Wartungszwecken entfernt, den Antrieb gemäß des Verfahrens im
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Ventil V250
November 2020
Abschnitt Montage des Antriebs montieren und den Antriebshub einstellen, bevor das Ventil in die Rohrleitung eingebaut wird.
Nur so ist es möglich, die zur Einstellung des Antriebs erforderlichen Messungen vorzunehmen.
Der Antrieb kann entweder rechts oder links (mit Blick von der Eintrittsseite des Ventils) in einer der in Abbildung 10 dargestellten
Anbaupositionen montiert werden. Vor dem Einbau in die Rohrleitung das Verfahren zur Montage und Einstellung des Antriebs im
Abschnitt Montage des Antriebs dieser Betriebsanleitung sowie in der Betriebsanleitung des Antriebs beachten.
6. Beim Einbau des Ventils darauf achten, dass der Durchflusspfeil auf dem Ventilgehäuse mit der Durchflussrichtung des
Prozessmediums durch das Ventil übereinstimmt. Andernfalls kann bei einseitig dichtenden Ventilen der Sitzring beschädigt
werden.
Ventile mit beidseitigem Durchfluss werden so eingebaut, dass der Durchfluss bei dem höheren Druck in Richtung des
Durchflusspfeils auf dem Gehäuse erfolgt. Das Ventil V250 kann in beliebiger Einbaulage installiert werden; es wird jedoch
empfohlen, das Ventil in einer horizontalen Rohrleitung mit horizontal liegender Welle und nach unten schließender Kugel
einzubauen.
Betriebsanleitung
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VORSICHT
Um Schäden an der Dichtfläche der Kugel zu vermeiden, die Kugel in die vollständig geöffnete Stellung drehen, bevor das
Ventil zwischen die Rohrleitungsflanschen gesetzt wird.
7. Leitungsflanschdichtungen einbauen und das Ventil zwischen den Rohrleitungsflanschen einsetzen, wobei sich die Kugel in
der vollständig geöffneten Stellung befinden muss. Zwischen dem Ventil und den Rohrleitungsflanschen StandardKunststoffdichtungen oder andere Flachdichtungen verwenden, die mit dem Prozessmedium verträglich sind. Spiraldichtungen
ohne kompressionsmindernden Zentrierring sind nicht geeignet.
VORSICHT
Ungleichmäßiges Festziehen der Rohrleitungsschrauben kann ungleichmäßigen Verschleiß der Kugeloberfläche,
Leckage in Strömungsrichtung bzw. in die Atmosphäre oder falsche Ausrichtung der Flanschdichtungen verursachen.
Die Leitungsschrauben beim Einbau des Ventils gleichmäßig anziehen.
8. Darauf achten, dass die Rohrleitungsflansche fluchten und das Ventil sorgfältig in der Leitung zentrieren. Das Ventil mit den
Kopfschrauben (Pos. 33 und 34, Abbildungen 11 und 12), den Rohrleitungsbolzen (Pos. 35, nicht abgebildet) und
Sechskantmuttern (Pos. 44, nicht abgebildet) in der Leitung befestigen. Die erforderlichen Abstände für den Einbau der langen
Rohrleitungsbolzen und die erforderliche Einschraublänge für die Kopfschrauben sind in Abbildung 2 dargestellt. Die
Kopfschrauben und Rohrleitungsbolzen unter Anwendung der üblichen Verfahren festziehen. Die Bolzen und Schrauben
schmieren und die Muttern über Kreuz festziehen, um eine korrekte Ausrichtung des Ventils zwischen den Leitungsflanschen zu
erzielen.
9. Bei Einsatz des Ventils in explosionsgefährdeten Bereichen oder für Sauerstoff die folgende WARNUNG lesen und die in der
WARNUNG angegebene Anweisung befolgen. Das in Schritt 10 erwähnte Masseband montieren, wenn das Ventil in
explosionsgefährdeten Bereichen verwendet wird.
WARNUNG
Das Ventil V250 ist nach dem Einbau in die Rohrleitung nicht zwangsläufig an der Rohrleitung geerdet. Wenn die
Prozessflüssigkeit oder die Umgebungsatmosphäre des Ventils entzündlich ist, besteht die Gefahr von Personen- oder
Sachschäden durch Explosionen, die durch Entladung statischer Elektrizität an Ventilbauteilen verursacht werden können.
Wenn das Ventil in einem explosionsgefährdeten Bereich eingebaut wird, muss eine Masseverbindung zwischen
Ventilwelle und Ventilgehäuse hergestellt werden.
Hinweis
Die Packung besteht aus leitfähigen Packungsringen (Graphitbandringe), um für den Einsatz in explosionsgefährdeten
Bereichen eine elektrisch leitfähige Masseverbindung zwischen Welle und Ventil herzustellen, oder aus nicht leitfähigen
PTFE‐Packungsringen. Bei Sauerstoffeinsatz den folgenden Schritt durchführen.
1. Diese Bolzen können von beiden Seiten des Ventils aus eingesetzt werden.
2. Für Baugröße NPS 20 werden nur Stehbolzen und Muttern verwendet. Siehe
Abmessung M.
CLASS 900, ABMESSUNGEN DER FLANSCHBOLZEN
Flansche mit glatter
Dichtleiste (RF)
PNM
------420------420
------16,5------16,5
(1)
mm
Zoll
Flansche mit Nut (RTJ)
PNM
(1)
39A1060‐A
A3140‐1
10. Das Masseband (Pos. 41, Abbildung 3) mit der Klemme (Pos. 40, Abbildung 3) an der Welle befestigen und das andere Ende des
Massebandes mit der Maschinenschraube (Pos. 43, Abbildung 3) am Ventil anschrauben.
11. Die pneumatischen Leitungen gemäß der Beschreibung in der Betriebsanleitung des Antriebs am Antrieb anschließen. Wenn
zusätzlich zum Stellantrieb ein manueller Antrieb verwendet wird, muss für den manuellen Betrieb ein Bypass am Stellantrieb
installiert werden (falls er nicht mitgeliefert wurde).
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Ventil V250
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Betriebsanleitung
D100422X0DE
Wartung
Die Bauteile des Ventils unterliegen normalem Verschleiß und müssen nach Bedarf überprüft und ausgetauscht werden. Die
Häufigkeit der Überprüfung und des Austauschs hängt von den Einsatzbedingungen ab. Dieser Abschnitt enthält Anweisungen
für den Austausch der Wellendichtungen, des Sitzrings oder des Strömungsrings, der antriebsseitigen und mitlaufenden Welle,
der Kugel und Buchse sowie der Ventilauslassdichtung.
Die Positionsnummern für Ausführungen mit einseitigem Sitzring und Strömungsring sind in Abbildung 11 und für Ausführungen
mit beidseitigem Sitzring in Abbildung 12 dargestellt.
WARNUNG
Wenn der Rohrstopfen (Pos. 42, Abbildung 12) entfernt wird, während das Ventil unter Druck steht, können Personenoder Sachschäden durch plötzliches Entweichen von Druck oder Prozessflüssigkeit verursacht werden. Zur Vermeidung
solcher Personen- oder Sachschäden den Rohrstopfen nur entfernen, nachdem das Stellventil vom Drucksystem getrennt
wurde, oder ein Handventil verwenden, um den internen Ventildruck kontrolliert zu entlasten.
Ein Ventil V250 mit beidseitigem Sitzring enthält an der Unterseite einen Rohrstopfenanschluss (Pos. 42, Abbildung 12).
Dieser Anschluss kann zum Entlasten des Drucks im Ventilinneren oder zur Überprüfung des dichten Abschlusses der Sitze bei
eingebautem Ventil verwendet werden.
Wenn der Rohrstopfenanschluss zur Überprüfung des dichten Abschlusses der Sitze bei eingebautem Ventil verwendet wird,
sollte der Stopfen durch ein Handventil ersetzt werden, um die kontrollierte Entspannung des Ventildrucks während der
Dichtheitsprüfung zu ermöglichen.
WARNUNG
Personen- oder Sachschäden durch plötzliches Entweichen von Druck oder durch ungeregeltes Prozessmedium vermeiden.
Vor Beginn der Zerlegung:
D Den Antrieb nicht vom Ventil entfernen, während das Ventil noch mit Druck beaufschlagt ist.
D Zur Vermeidung von Personenschäden bei Wartungsarbeiten stets Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und
Augenschutz tragen.
D Alle Leitungen für Druckluft, elektrische Energie oder Stellsignal vom Antrieb trennen. Sicherstellen, dass der Antrieb
das Ventil nicht plötzlich öffnen oder schließen kann.
D Bypass‐Ventile verwenden oder den Prozess vollständig abstellen, um das Ventil vom Prozessdruck zu trennen.
Auf beiden Seiten des Ventils den Prozessdruck entlasten und das Prozessmedium ablassen.
D Bei Ausführungen mit beidseitigem Sitzring durch Öffnen des Rohrstopfens (Pos. 42) den Innendruck entlasten und das
Ventilinnere entleeren.
D Den Stelldruck des Antriebs ablassen.
D Mit Hilfe geeigneter Verriegelungen und Sperren sicherstellen, dass die oben getroffenen Maßnahmen während der
Arbeit an dem Gerät wirksam bleiben.
D Im Bereich der Ventilpackung befindet sich möglicherweise unter Druck stehende Prozessflüssigkeit, selbst wenn das
Ventil aus der Rohrleitung ausgebaut wurde. Beim Entfernen von Teilen der Stopfbuchsenpackung oder der
Packungsringe bzw. beim Lösen des Rohrstopfens am Gehäuse der Stopfbuchsenpackung kann unter Druck stehende
Prozessflüssigkeit herausspritzen.
D Etwaige zusätzliche Maßnahmen, die zum Schutz vor Prozessmedien zu treffen sind, sind mit dem zuständigen Prozess‐
oder Sicherheitsingenieur abzuklären.
Austausch der Dichtung der mitlaufenden Welle
Die Dichtungen der mitlaufenden und antriebsseitigen Welle sollten zum gleichen Zeitpunkt ausgetauscht werden. Die
Positionsnummern sind in Abbildung 11 oder 12 dargestellt.
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Betriebsanleitung
D100422X0DE
Dieses Verfahren durchführen, wenn um die mitlaufende Welle (Pos. 7) herum Leckage auftritt. Derartige Leckage ist ein Hinweis
darauf, dass die Wellendichtung, zu der der Dichtring und ein Stützring (Pos. 16) gehören, ausgetauscht werden muss. Das
folgende Verfahren kann bei in der Rohrleitung eingebautem Ventil durchgeführt werden.
1. Das Stellventil vom Druck in der Rohrleitung trennen, den Druck auf beiden Seiten des Ventils entlasten und das Prozessmedium
auf beiden Seiten des Ventils ablassen. Bei Ausführungen mit beidseitigem Sitzring den Innendruck entlasten und das
Ventilinnere entleeren. Alle Leitungen zum Kraftantrieb schließen und lösen.
Ventil V250
November 2020
WARNUNG
Die WARNUNG am Beginn des Wartungsabschnitts in dieser Betriebsanleitung beachten.
2. Die Sechskantmuttern (Pos. 8) abschrauben und den Dichtungsträger (Pos. 3) und die Wellendichtung (Pos. 16) ausbauen.
Alle Teile und Dichtflächen am Dichtungsträger und der mitlaufenden Welle (Pos. 7) überprüfen und reinigen. Außerdem den
O‐Ring (Pos. 23) überprüfen und wenn erforderlich austauschen.
3. Den neuen Stützring und die Wellendichtung in den Dichtungsträger einlegen.
Abbildung 3. Optionales Masseband zwischen Welle und Gehäuse
A7101
4. Die Bohrung an der Innenfläche des Dichtungsträgers auf den Stift (Pos. 28) ausrichten, den Dichtungsträger einbauen und
mit den Sechskantschrauben (Pos. 8) befestigen. Darauf achten, dass Wellendichtung oder O‐Ring während des Einbaus des
Dichtungsträgers nicht beschädigt werden.
Austausch der Dichtung der antriebsseitigen Welle
Dieses Verfahren durchführen, wenn um die antriebsseitige Welle (Pos. 6) herum Leckage auftritt. Derartige Leckage ist ein
Hinweis darauf, dass die Wellendichtung, zu der der Dichtring und ein Stützring (Pos. 16) gehören, ausgetauscht werden muss.
Dieses Verfahren kann bei in der Rohrleitung eingebautem Ventil durchgeführt werden. Der Antrieb muss jedoch vom Ventil
abgebaut werden.
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Ventil V250
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Hinweis
Der Zustand der Dichtflächen der Ventilwellen ist ausschlaggebend für eine gute Abdichtung. Wenn die Ventilwellen Kratzer oder
anderen Verschleiß aufweisen, müssen sie ausgetauscht oder repariert werden, bevor neue Wellendichtungen eingebaut werden.
Beide Dichtringe, an der mitlaufenden und an der antriebsseitigen Welle, sollten zum gleichen Zeitpunkt ausgetauscht werden.
1. Das Stellventil vom Druck in der Rohrleitung trennen, den Druck auf beiden Seiten des Ventils entlasten und das Prozessmedium
auf beiden Seiten des Ventils ablassen. Bei Ausführungen mit beidseitigem Sitzring den Druck entlasten und das Ventilinnere
entleeren. Alle Leitungen zum Kraftantrieb schließen und lösen.
Betriebsanleitung
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WARNUNG
Die WARNUNG am Beginn des Wartungsabschnitts in dieser Betriebsanleitung beachten.
VORSICHT
Bei der folgenden Demontage des Antriebs vom Ventil zum Abziehen der Antriebsteile von der Ventilwelle eine
Abziehvorrichtung benutzen. Andernfalls können die Antriebsteile und die antriebsseitige Welle beschädigt werden.
2. Die Kopfschrauben (Pos. 29) vom Antriebsjoch abschrauben und den Antrieb gemäß den Verfahren in der Betriebsanleitung
des Antriebs abbauen. Bei Einsatz des Ventils in explosionsgefährdeten Bereichen bzw. bei Sauerstoffeinsatz die Klemme und
das Masseband (Pos. 40 und 41, Abbildung 3) entfernen.
3. Den neuen Stützring und die Wellendichtung in den Dichtungsträger einlegen. Darauf achten, dass der Stützring auf der
richtigen Seite installiert wird (siehe Abbildung 4).
4. Den Dichtungsträger einbauen und mit den Sechskantmuttern (Pos. 8) befestigen. Darauf achten, dass Wellendichtung oder
O‐Ring während des Einbaus des Dichtungsträgers nicht beschädigt werden.
5. Den Antrieb gemäß den Anweisungen im Abschnitt Montage des Antriebs in dieser Betriebsanleitung sowie in der
Betriebsanleitung des entsprechenden Antriebs an das Ventil montieren. Falls erforderlich, das Masseband und die Klemme
(Pos. 41 und 40, Abbildung 3) einbauen oder wieder anbringen.
Austausch des Sitz‐ oder Strömungsrings
Diese Arbeiten durchführen, wenn das Stellventil nicht richtig schließt (d. h. bei Leckage zur Hinterdruckseite). Bei diesem
Verfahren ist es nicht erforderlich, den Antrieb vom Ventil zu trennen. Die Positionsnummern sind in den Abbildungen 11 und 12
dargestellt sowie zusätzlich für Ausführungen mit Sitzring in Abbildung 5 und für Ausführungen mit Strömungsring in Abbildung 6.
Ausbau
1. Das Stellventil vom Druck in der Rohrleitung trennen, den Druck auf beiden Seiten des Ventils entlasten und das Prozessmedium
auf beiden Seiten des Ventils ablassen. Bei Ausführungen mit beidseitigem Sitzring den Druck entlasten und das Ventilinnere
entleeren. Alle Leitungen zum Kraftantrieb schließen und lösen.
WARNUNG
Die WARNUNG am Beginn des Wartungsabschnitts in dieser Betriebsanleitung beachten.
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Betriebsanleitung
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Ventil V250
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WARNUNG
Die Kugel (Pos. 2) schließt mit einer scherenden Bewegung. Zur Vermeidung von Personenschäden die Hände, Werkzeug
und andere Gegenstände beim Durchfahren des Ventils von der Kugel fernhalten.
VORSICHT
Die Kugel (Pos. 2) kann u. U. beschädigt werden, falls sie sich nicht in der vollständig geöffneten Stellung befindet, wenn
das Ventil aus der Rohrleitung ausgebaut wird. Falls erforderlich, den Antrieb zeitweise mit Druck beaufschlagen, um die
Kugel beim Ausbau des Ventils aus der Rohrleitung in der geöffneten Stellung zu halten.
2. Die Rohrleitungsschrauben abschrauben und das Ventil aus der Rohrleitung ausbauen, wobei sich die Kugel in der vollständig
geöffneten Stellung befinden muss.
3. Die Kopfschrauben (Pos. 15, nur Abbildungen 11 und 12) abschrauben und den Dichtungsschutzring (Pos. 14) oder den
Strömungsring (Pos. 14) von der Eintrittsseite des Ventils entfernen. Anschließend den O‐Ring (Pos. 13), den Sitzring (Pos. 11)
und die Beilagen (Pos. 10) ausbauen. Die Ausführung mit Strömungsring hat keinen Sitzring. Bei Ausführungen mit beidseitigem
Sitzring dieses Verfahren auf der anderen Seite des Ventils wiederholen.
4. Alle Metallflächen gründlich reinigen. Alle Teile auf Beschädigung untersuchen und falls erforderlich beschädigte Teile
austauschen.
Abbildung 4. Detail des Sitzrings
DICHTUNGSSCHUTZRING
(POS. 14)
W3701‐1*
Abbildung 5. Detail des Strömungsrings
BEILAGEN
(POS. 10)
VENTILKÖRPER
(POS. 1)
STRÖMUNGSRING
(POS. 14)
O-RING
(POS. 13)
SITZRING
(POS. 11)
BEILAGEN
(POS. 10)
DURCHFLUSSRICHTUNG
VORWÄRTS
KUGEL (POS. 2)
DURCHFLUSSRICHTUNG
VORWÄRTS
W3700‐1*
VENTILKÖRPER
(POS. 1)
O-RING
(POS. 13)
KUGEL (POS. 2)
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Ventil V250
November 2020
Abbildung 6. Dicht‐ und Stützringe
DICHTUNGSTRÄGER
Betriebsanleitung
D100422X0DE
STÜTZRING
FEDERDICHTRING
28B2099
INNENDRUCK
5. Die ausgebauten Teile gemäß der entsprechenden Einbauanweisungen wieder einbauen.
Einbau des einseitigen oder der beidseitigen Sitzrings
1. Die Dichtfläche des Ventils (Pos. 1) auf Kratzer überprüfen, die verhindern können, dass die Beilagen (Pos. 10) gegen den
Ventilinnendruck abdichten.
2. Die Kugel (Pos. 2) gemäß der Stellungsanzeigeskala (Pos. 37, nur Abbildungen 10 und 11) in die geschlossene Stellung drehen.
3. Die entsprechende Anzahl von Beilagen in das Ventil legen:
Für Ventile mit Nennweite NPS 4 bis 10 bis zu 6 Beilagen in das Ventil legen.
Für Ventile mit Nennweite NPS 12 bis 24 bis zu 7 Beilagen in das Ventil legen.
4. Die Dichtfläche des Sitzrings (Pos. 11) auf mögliche Beschädigung untersuchen. Den Sitzring dann oben auf die Beilagen legen,
wobei ggf. vorhandene Einkerbungen oder Kratzer von der Kugel weg zeigen müssen.
5. 0,25 mm (0,010 Zoll) dicke Beilagen einlegen oder entfernen, bis der Sitzring fest (d. h. ohne zu schaukeln) an der Dichtfläche
der Kugel anliegt, wenn er fest gegen die Beilagen gedrückt wird.
6. Den Sitzring vorübergehend ausbauen und 3 Beilagen entnehmen.
7. Den Sitzring wieder einsetzen und dann den O‐Ring (Pos. 13) in das Ventil legen.
8. Darauf achten, dass der Sitzring auf der Kugel zentriert ist. Dann den Dichtungsschutzring (Pos. 14) einsetzen und mit den
Kopfschrauben (Pos. 15) am Ventil befestigen.
9. Bei Ausführungen mit beidseitigem Sitzring dieses Verfahren auf der anderen Seite des Ventils wiederholen.
Einbau des Strömungsrings
1. Die Dichtfläche des Ventils (Pos. 1) auf Kratzer überprüfen, die verhindern können, dass die Beilagen (Pos. 10) gegen den
Ventilinnendruck abdichten.
2. Die Kugel (Pos. 2) gemäß der Stellungsanzeigeskala (Pos. 37, nur Abbildung 11) in die geschlossene Stellung drehen.
3. Die entsprechende Anzahl von Beilagen in das Ventil legen:
Für Ventile mit Nennweite NPS 4 bis 10 sechs Beilagen in das Ventil legen.
Für Ventile mit Nennweite NPS 12 bis 24 sieben Beilagen in das Ventil legen.
4. Darauf achten, dass der Strömungsring (Pos. 14) zentriert ist und die Kugel nicht berührt. Den Strömungsring dann mit den
Kopfschrauben (Pos. 15) am Ventil befestigen.
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Betriebsanleitung
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5. Den Abstand zwischen Strömungsring und Kugel mit einer Drahtlehre messen. Beilagen einlegen oder entfernen, bis der
Mindestabstand für Ventile mit Durchflussrichtung vorwärts 0,38 mm (0,015 Zoll) und für Ventile mit Durchflussrichtung
rückwärts 0,76 mm (0,030 Zoll) beträgt.
6. Nachdem der Mindestabstand erreicht wurde, den Strömungsring vorübergehend ausbauen.
7. Den O‐Ring (Pos. 13) in das Ventil einlegen und den Strömungsring mit den Kopfschrauben (Pos. 15) am Ventil befestigen.
Ventil V250
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Einbau der vorgespannten PTFE‐Packung
Diese Schritte gelten nur für die vorgespannte PTFE‐Packung. Die Positionsnummern sind in Abbildungen 11, 12 und 13
dargestellt.
Hinweis
Der Zustand der Packungsflächen auf den Ventilwellen ist ausschlaggebend für eine gute Abdichtung. Wenn die Ventilwellen
Kratzer oder anderen Verschleiß aufweisen, müssen sie ausgetauscht oder repariert werden, bevor die Teile des vorgespannten
PTFE‐Packungssystems eingebaut werden.
Beide Packungen, an der mitlaufenden und an der antriebsseitigen Welle, sollten zum gleichen Zeitpunkt ausgetauscht werden.
1. Die Sechskantmuttern (Pos. 8) vom Dichtungsträger (Pos. 17 an der antriebsseitigen Welle und Pos. 3 an der mitlaufenden
Welle) abschrauben. Die Distanzbuchse (Pos. 22) entfernen. Bei Ventilen in Nennweite NPS 4, 12 und 24 muss der Stehbolzen
(Pos. 4) entfernt werden. Der Stift (Pos. 28) muss von der Außenseite des Ventilkörpers entfernt werden.
2. Dichtungsträger und Distanzstück durch die neue Stopfbuchse (Pos. 17 oder 3) ersetzen. Um die ordnungsgemäße Zentrierung
der Kugel im Ventilkörper zu gewährleisten, müssen ggf. Buchsen‐Distanzscheiben eingelegt oder entfernt werden (siehe
Abschnitt Austausch von antriebsseitiger Welle, mitlaufender Welle, Kugel, Buchsen und Ventilauslassdichtung).
3. Die Stopfbuchse bei Ventilen in Nennweite NPS 6, 8, 10, 16 oder 20 mit den Sechskantschrauben (Pos. 8) oder bei Ventilen in
Nennweite NPS 4, 12 oder 24 mit den Innensechskantschrauben (Pos. 4) befestigen. Die Sechskant‐ oder
Innensechskantschrauben schmieren und festziehen. Darauf achten, dass der O‐Ring während des Einbaus der Stopfbuchse
nicht beschädigt wird.
4. Die Stehbolzen (Pos. 100) der Stopfbuchse einschrauben.
Hinweis
Um die ordnungsgemäße Funktion der Stopfbuchsenteile zu gewährleisten, müssen die Tellerfedern richtig übereinander
angeordnet und die Stopfbuchsenteile in der richtigen Reihenfolge zusammengebaut werden.
5. Packungsringe, oberen und unteren Adapter, Anti‐Extrusionsringe und Packungsgrundringe (Pos. 105, 106 und 107) einbauen.
Sicherstellen, dass die Packungsringe in der in Abbildung 13 dargestellten Reihenfolge und Anzahl installiert werden.
6. Das Federpaket (Pos. 103 oder 104), zu dem Tellerfedern, Packungsmanschette und O‐Ring gehören, einbauen. Der O‐Ring
dient ausschließlich der Fixierung der Packungsfedern während des Zusammenbaus.
7. Die Stopfbuchsenbrille (Pos. 102) auf der Welle anbringen. Anschließend die Muttern (Pos. 101) der Stopfbuchsenbrille
schmieren und von Hand festziehen. Schmiermittel auf das Gewinde der Stehbolzen, das Innengewinde der Muttern und die
Kontaktflächen der Muttern auftragen. Stopfbuchsenbrillen mit Abflachungen an den Seiten müssen ggf. zum Anbaubock für
den Antrieb ausgerichtet werden, sodass der Flansch zwischen die Stege des Anbaubocks passt.
8. Um die optimale Leistung des Packungssystems zu erzielen, die Muttern der Stopfbuchsenbrille so anziehen, dass die
Tellerfedern auf ihre Sollspannung zusammengedrückt werden. Die Tellerfedern sind so ausgelegt, dass sie ihre optimale
Leistung bei Sollspannung, d. h. 85 % ihrer maximalen Durchbiegung/Komprimierung, erzielen.
Um die Komprimierung auf Sollspannung zu erzielen, die Muttern der Stopfbuchsenbrille abwechselnd gleichmäßig anziehen,
wobei die Stopfbuchsenbrille immer parallel zum Ventilflansch verbleiben muss, bis die Tellerfedern 100 % zusammengedrückt
sind. Anschließend beide Muttern der Stopfbuchsenbrille eine halbe Umdrehung (180_) lösen.
11
Ventil V250
November 2020
Betriebsanleitung
D100422X0DE
Austausch von antriebsseitiger Welle, mitlaufender Welle, Kugel, Buchsen
und Ventilauslassdichtung
Dieses Verfahren muss zum Austausch der Ventilkugel, der antriebsseitigen Welle und der mitlaufenden Welle verwendet werden,
wenn sich die Kugel bei Drehung der antriebsseitigen Welle nicht mitdreht oder wenn um die Auslassdichtung herum Leckage
auftritt.
Zerlegung
VORSICHT
Beim Abbau des Antriebs vom Ventil keinen Hammer oder ähnliche Werkzeuge verwenden, um den Hebel von der
Ventilwelle zu lösen. Wenn der Antriebshebel von der Ventilwelle getrieben wird, kann die Kugel (Pos. 2) aus ihrer
zentrierten Lage verschoben werden, wodurch Kugel, Sitzring (Pos. 11) und Ventil (Pos. 1) beschädigt werden.
Bei der Demontage des Antriebshebels vorsichtig vorgehen und, falls erforderlich, eine Abziehvorrichtung benutzen, um
den Hebel oder Antrieb von der Ventilwelle zu lösen. Leichtes Klopfen auf die Schraube der Abziehvorrichtung ist zulässig,
um den Hebel oder den Antrieb zu lockern; starke Schläge auf die Schraube können jedoch zu Schäden am Ventil führen.
1. Die Kopfschrauben (Pos. 29) vom Antriebsjoch abschrauben und den Antrieb gemäß den Verfahren in der Betriebsanleitung des
Antriebs abbauen. Falls erforderlich, die Klemme und das Masseband (Pos. 40 und 41, Abbildung 3) entfernen.
2. Die Schritte 1, 2 und 3 im Abschnitt Austausch des Sitz‐ oder Strömungsrings durchführen, um den Dichtungsschutzring
(Pos. 14) oder den Strömungsring (Pos. 14) von der Eintrittsseite des Ventils zu entfernen. Bei Ausführungen mit beidseitigem
Sitzring dieses Verfahren auf der Austrittsseite des Ventils wiederholen.
3. Je nach Ausführung wie folgt vorgehen: Bei Ausführungen mit einseitigem Sitzring und Strömungsring (nur Abbildung 11) die
Kopfschrauben (Pos. 15) abschrauben. Anschließend den Ventilauslassflansch (Pos. 5) und die Dichtung (Pos. 12) entfernen.
Hinweis
Bei den folgenden Schritten muss die Eintrittsseite des Ventils nach oben zeigen und die Kugel (Pos. 2) in der vollständig
geöffneten Stellung positioniert sein.
4. Die Sechskantmuttern (Pos. 8) auf der Seite der mitlaufenden Welle (Pos. 7) abschrauben. Anschließend den Dichtungsträger
(Pos. 3) ausbauen. Wellendichtung (Pos. 16) und O‐Ring (Pos. 23) untersuchen und falls erforderlich austauschen.
Hinweis
Beim folgenden Schritt muss die Halteschraube (Pos. 32) u. U. erwärmt werden, um das Gewindesicherungsmittel (hoher
Festigkeit) (Pos. 30), mit dem die Halteschraube fixiert ist, zu lösen.
5. Die Halteschraube (Pos. 32) entfernen.
6. Die mitlaufende Welle (Pos. 7) nur so weit mit einem Schonhammer in die Durchflussöffnung der Kugel klopfen, dass der
geteilte Ring (Pos. 31) entnommen werden kann. Den geteilten Ring ausbauen.
12
Betriebsanleitung
D100422X0DE
Ventil V250
November 2020
Tabelle 4. Drehmomente für den Wellenhalter und die Halteschraube
7. Mitlaufende Welle (Pos. 7), Distanzbuchse (Pos. 22), Buchsen‐Distanzscheiben (Pos. 18), Buchse (Pos. 20), Druckscheibe
(Pos. 19) und Distanzring (Pos. 21) aus dem Ventil ausbauen.
8. Eine Stützstange für die Kugel (siehe Abbildung 7) in die Gehäusebohrung für die mitlaufenden Welle (Pos. 7) einführen.
Mit Hilfe der Stützstange wird gewährleistet, dass die Dichtflächen der Kugel nicht beschädigt werden, wenn der Wellenhalter
(Pos. 25) ausgebaut wird. Die Stützstange für die Kugel so positionieren, dass die Kugel während der Durchführung der nächsten
drei Schritte fest im Ventilinneren abgestützt wird.
NmLbfSFt
Halteschraube
(Pos. 32)
Wellenhalter
(Pos. 25)
Halteschraube
(Pos. 32)
Hinweis
Beim folgenden Schritt muss der Wellenhalter (Pos. 25) u. U. erwärmt werden, um das Gewindesicherungsmittel (hoher
Festigkeit) (Pos. 30), mit dem der Wellenhalter fixiert ist, zu lösen.
9. Den Wellenhalter (Pos. 25) und die Scheibe (Pos. 24) ausbauen.
10. Die Sechskantmuttern (Pos. 8) auf der Seite mit der antriebsseitigen Welle (Pos. 6) abschrauben. Anschließend den
Dichtungsträger (Pos. 17) ausbauen. Wellendichtung (Pos. 16) und O‐Ring (Pos. 23) untersuchen und falls erforderlich
austauschen.
11. Die Kugel fest abstützen und die antriebsseitige Welle (Pos. 6) mit den daran befestigten Teilen aus dem Ventil ausbauen.
Zu den an der Welle befestigten Teilen gehören Distanzbuchse (Pos. 22), Buchsen‐Distanzscheiben (Pos. 18), Buchse (Pos. 20),
Druckscheibe (Pos. 19) und Distanzring (Pos. 21).
12. Die feste Abstützung der Kugel (Pos. 2) aufrecht erhalten und wie folgt fortfahren:
a. Die Stützstange für die Kugel aus der Gehäusebohrung für die mitlaufende Welle herausziehen.
b. Anschließend die Kugel vorsichtig durch die Austrittsöffnung des Ventils entfernen; darauf achten, dass die Dichtflächen der
Kugel nicht beschädigt werden.
13. Alle Teile überprüfen und, falls notwendig, ersetzen. Mit dem Verfahren für den Zusammenbau fortfahren.
13
Ventil V250
November 2020
Abbildung 7. Abmessungen der Stützstange für die Kugel
Betriebsanleitung
D100422X0DE
NENNWEITE,
NPS
4
6
8
10
12
16
20
24
4
6
8
10
12
16
20
24
1. Die Toleranz der Abmessungen A und C ergibt sich aus der Angabe der Maximal‐ und Minimalwerte.
Abbildung 8. Ausrichtmarkierungen an antriebsseitiger Welle und Kugel
Ventil V250
November 2020
AUSRICHTMARKIERUNG AM ENDE
DER ANTRIEBSSEITIGEN WELLE
(POS. 6) MIT POLYGONKUPPLUNG
79BA08073‐A
B1793
AUSRICHTMARKIERUNG AN
DER NABE DER KUGEL (POS. 2)
Zusammenbau
1. Die Kugel (Pos. 2) so positionieren, dass sie fest im Ventil (Pos. 1) abgestützt wird. Eine Stützstange für die Kugel (siehe
Abbildung 7) in die Gehäusebohrung für die mitlaufende Welle (Pos. 7) einführen. Die Stützstange für die Kugel so positionieren,
dass die Kugel während der Durchführung der Schritte 2 bis 5 fest im Ventilinneren abgestützt wird.
VORSICHT
Wenn der Wellenhalter (Pos. 25) sich während des Betriebs des Stellventils V250 von der antriebsseitigen Welle (Pos. 6)
lösen sollte, können das Ventil und hinter dem Ventil installierte Geräte beschädigt werden. Um solche Schäden
zu verhindern, muss darauf geachtet werden, dass das Innengewinde im Ende der antriebsseitigen Welle mit der
Polygonkupplung
Festigkeit) (Pos. 30) gemäß der Beschreibung in Schritt 5 dieses Verfahrens gründlich gereinigt werden.
2. Die antriebsseitige Welle (Pos. 6) in die antriebsseitige Bohrung des Ventils und der Kugel einführen. Beim Einführen der
antriebsseitigen Welle darauf achten, dass die Ausrichtmarkierung an der Polygonkupplung der antriebsseitigen Welle auf die
Ausrichtmarkierung an der Nabe der Kugel ausgerichtet ist. Die Lage der Ausrichtmarkierungen ist in Abbildung 8 dargestellt.
3. Den Distanzring (Pos. 21) in die Gehäusebohrung für die antriebsseitige Welle einführen und so positionieren, dass er mit der
Kugelnabe Kontakt hat. Anschließend die Druckscheibe (Pos. 19) und die Buchse (Pos. 20) einbauen.
4. Die Scheibe (Pos. 24) in die Kugel einsetzen. Die freiliegende Fläche der Scheibe mit einem hochwertigen Schmierfett oder
‐mittel schmieren.
und das Außengewinde des Wellenhalters vor dem Auftragen von Gewindesicherungsmittel (hoher
VORSICHT
Unsachgemäßes Festziehen des Wellenhalters (Pos. 25) kann dazu führen, dass sich der Halter während des Betriebs des
Stellventils V250 von der antriebsseitigen Welle (Pos. 6) löst. Dadurch können das Ventil und hinter dem Ventil installierte
15
Ventil V250
November 2020
Geräte beschädigt werden. Um solche Schäden zu verhindern, muss darauf geachtet werden, dass der Wellenhalter mit
dem in Tabelle 4 angegebenen Drehmoment angezogen wird.
5. Gewindesicherungsmittel (hoher Festigkeit) (Pos. 30) auf das Gewinde des Wellenhalters (Pos. 25) auftragen. Den Wellenhalter
dann in das Ende der antriebsseitigen Welle einschrauben. Den Wellenhalter mit dem in Tabelle 4 angegebenen Drehmoment
anziehen.
Betriebsanleitung
D100422X0DE
VORSICHT
Wenn die Halteschraube (Pos. 32) sich während des Betriebs des Stellventils V250 von der mitlaufenden Welle (Pos. 7)
lösen sollte, können das Ventil und hinter dem Ventil installierte Geräte beschädigt werden. Um solche Schäden zu
verhindern, muss darauf geachtet werden, dass das Innengewinde im inneren Ende der mitlaufenden Welle und das
Außengewinde der Halteschraube vor dem Auftragen von Gewindesicherungsmittel (hoher Festigkeit) (Pos. 30) gemäß
der Beschreibung in Schritt 8 dieses Verfahrens gründlich gereinigt werden.
6. Die Stützstange für die Kugel unter Beibehaltung der festen Abstützung der Kugel (Pos. 2) aus der Ventilbohrung für die
mitlaufende Welle herausziehen. Anschließend die mitlaufende Welle in das Ventil einbauen. Beim Einbau der mitlaufenden
Welle darauf achten, dass die Bohrung mit den zwei Stiften (Pos. 9) auf die beiden Kerben an der Innenseite der Kugelnabe
ausgerichtet ist.
7. Die mitlaufende Welle vorübergehend so positionieren, dass sie etwas in die Durchflussöffnung der Kugel hineinragt.
Den geteilten Ring (Pos. 31) am Ende der mitlaufenden Welle anbringen. Die mitlaufende Welle danach in die originale
Einbauposition schieben.
VORSICHT
Unsachgemäßes Festziehen der Halteschraube (Pos. 32) kann dazu führen, dass sich die Schraube während des Betriebs des
Stellventils V250 von der mitlaufenden Welle (Pos. 7) löst. Dadurch können das Ventil und hinter dem Ventil installierte
Geräte beschädigt werden. Um solche Schäden zu verhindern, muss darauf geachtet werden, dass die Halteschraube mit
dem in Tabelle 4 angegebenen Drehmoment angezogen wird.
8. Gewindesicherungsmittel (hoher Festigkeit) (Pos. 30) auf das Gewinde der Halteschraube auftragen. Danach die Halteschraube
in das innere Ende der mitlaufenden Welle schrauben, bis sie mindestens mit dem Ende der mitlaufenden Welle abschließt.
Darauf achten, dass die Bohrung mit den zwei Stiften (Pos. 9) weiterhin auf die beiden Kerben an der Innenseite der Kugelnabe
ausgerichtet ist. Die Halteschraube mit dem in Tabelle 4 angegebenen Drehmoment anziehen.
9. Den Distanzring (Pos. 21) in die Seite des Ventils für die mitlaufende Welle einführen und so positionieren, dass er mit der
Kugelnabe Kontakt hat. Anschließend die Druckscheibe (Pos. 19) und die Buchse (Pos. 20) einbauen.
10. Die Kugel im Ventil entlang der Achse von antriebsseitiger und mitlaufender Welle zentrieren. Der auf beiden Seiten gemessene
Abstand zwischen Ventil und Kugel darf maximal 0,127 mm (0,005 Zoll) voneinander abweichen (siehe Abbildung 9).
11. Um die ordnungsgemäße Zentrierung der Kugel im Ventil dauerhaft beizubehalten, müssen die Buchsen‐Distanzscheiben
(Pos. 18) wie folgt eingebaut werden.
a. Mehrere Buchsen‐Distanzscheiben auf die antriebsseitige Welle und in das Ventil hineinschieben.
b. Anschließend das Distanzstück (Pos. 22) und den Dichtungsträger (Pos. 17) vorübergehend einbauen.
c. Dieses Verfahren wiederholen, jedoch jedes Mal nur eine weitere Buchsen‐Distanzscheibe in das Ventil einlegen, bis sich
Dichtungsträger und Ventil nicht mehr berühren.
d. Danach eine Buchsen‐Distanzscheibe entfernen und das Distanzstück und den Dichtungsträger mit den Sechskantschrauben
(Pos. 8) am Ventil anschrauben. Darauf achten, dass Wellendichtung (Pos. 16) bzw. der O‐Ring (Pos. 23) während des Einbaus
des Dichtungsträgers nicht beschädigt werden.
16
Betriebsanleitung
D100422X0DE
Abbildung 9. Korrekte axiale Zentrierung der Kugel
AB
Ventil V250
November 2020
FG51287‐A
A3142
ACHSE DER ANTRIEBSSEITIGEN WELLE (POS. 6) UND MITLAUFENDEN WELLE (POS. 7)
A-B = MAX. 0,127 mm (0,005 ZOLL)
a. Mehrere Buchsen-Distanzscheiben auf die mitlaufende Welle und in das Ventil hineinschieben.
b. Anschließend die Distanzbuchse (Pos. 22) und den Dichtungsträger (Pos. 3) vorübergehend einbauen.
c. Dieses Verfahren wiederholen, jedoch jedesmal nur jeweils eine Buchsen‐Distanzscheibe in das Ventil einlegen, bis sich
Dichtungsträger und Ventil nicht mehr berühren.
d. Danach die Buchsen‐Distanzscheibe entfernen und das Distanzstück und den Dichtungsträger mit den Sechskantschrauben
(Pos. 8) am Ventil anschrauben. Darauf achten, dass Wellendichtung (Pos. 16) bzw. der O‐Ring (Pos. 23) während des Einbaus
des Dichtungsträgers nicht beschädigt werden.
12. Den Dichtungsschutzring (Pos. 14, Abbildung 5) oder Strömungsring (Pos. 14, Abbildung 6) und alle restlichen Teile gemäß den
entsprechenden Verfahren für den Sitz‐ und Strömungsring im Abschnitt Wartung einbauen.
13. Ventile in NPS 20 Class 900 und NPS 24 Class 900 sind mit Transportösen ausgestattet. Falls die Transportösen entfernt wurden,
sind sie wieder einzuschrauben und mit einem Drehmoment von 312 Nm (230 lbfSft) anzuziehen.
14. Den Antrieb gemäß den Anweisungen im Abschnitt Montage des Antriebs in dieser Betriebsanleitung sowie in der
Betriebsanleitung des entsprechenden Antriebs an das Ventil montieren. Falls erforderlich, das Masseband und die Klemme
(Pos. 41 und 40, Abbildung 4) wieder anbringen.
15. Das Ventil gemäß den Anweisungen unter Installation in dieser Betriebsanleitung in die Rohrleitung einbauen.
17
Ventil V250
November 2020
Abbildung 10. Ausrichtmarkierungen für die Montage des Antriebs
ANTRIEBSANBAU AN VENTIL V250, NPS 4 BIS 12
Betriebsanleitung
D100422X0DE
ANTRIEB
ANBAU
RECHTS
LINKS
ANBAUART
ANBAUART A
(ABWÄRTSHUB
SCHLIESST)
ANBAUART B
(ABWÄRTSHUB
ÖFFNET)
ANBAUART C
(ABWÄRTSHUB
SCHLIESST)
ANBAUART D
(ABWÄRTSHUB
ÖFFNET)
VENTIL OFFEN
DURCH-
FLUSS
DURCH-
FLUSS
DURCH-
FLUSS
DURCH-
FLUSS
ANBAUPOSITION
ANTRIEB
ANBAUANBAUART
48A8905-B
48A8827-A
18
RECHTS
LINKS
ANBAUART A
ANBAUART C
ANTRIEBSANBAU AN VENTIL V250, NPS 16 BIS 24
VENTIL OFFEN
DURCH-
FLUSS
DURCH-
FLUSS
HINWEISE:
1. DER PFEIL AM HEBEL KENNZEICHNET DIE RICHTUNG DER ANTRIEBSBEWEGUNG, DIE DAS VENTIL SCHLIESST.
2. DIE ANGABEN FÜR DEN ANTRIEBSANBAU AN VENTIL V250, NPS 16 BIS 24, GELTEN NUR FÜR VENTILE, DIE MIT ANTRIEBEN 1069 VERWENDET WERDEN.
3. DIE ANGABEN FÜR DEN ANTRIEBSANBAU AN TYP V250, NPS 16 BIS 24, GELTEN NUR FÜR VENTILE, DIE MIT ANTRIEBEN TYP 1069 VERWENDET WERDEN.
ANBAUPOSITION
Betriebsanleitung
D100422X0DE
Ventil V250
November 2020
Montage des Antriebs
Bei der Änderung der Anbauart oder Anbauposition des Antriebs die Betriebsanleitung des entsprechenden Antriebs und
Abbildung 10 in dieser Betriebsanleitung zu Rate ziehen. Der Antrieb kann auf der rechten oder linken Seite montiert werden.
Abbildung 10 zeigt die richtige Ausrichtung des Hebels zur Welle für linksseitige oder rechtsseitige Antriebsmontage.
Einstellung des Stellwegs
Der Stellweg des Antriebs kann bei aus der Rohrleitung ausgebautem oder in die Leitung eingebautem Ventil eingestellt werden.
Die Positionsnummern für Ausführungen mit einseitigem Sitzring und Strömungsring sind in Abbildung 11 und für Ausführungen
mit beidseitigem Sitzring in Abbildung 12 dargestellt.
Verfahren bei eingebautem Ventil:
1. Die Kugel (Pos. 2) mit Hilfe der Stellungsanzeigeskala (Pos. 37) an der Außenseite des Ventils in die geöffnete oder geschlossene
Stellung drehen.
2. Den Antrieb gemäß der Betriebsanleitung des entsprechenden Antriebs justieren, bis der auf dem Ende der mitlaufenden Welle
(Pos. 7) eingestempelte Pfeil genau auf die Offen‐ oder Geschlossenstellung gemäß Stellungsanzeigeskala zeigt.
Verfahren bei ausgebautem Ventil:
1. Die Kugel in die vollständig geöffnete Stellung drehen. Die vollständig geöffnete Stellung ist gegeben, wenn die Innenfläche der
Kugelbohrung (Pos. 2) rechtwinklig zur Leitungsflansch‐Dichtfläche des Dichtungsschutzrings (Pos. 14) oder des
Strömungsrings (Pos. 14) ausgerichtet ist.
2. Den Antrieb gemäß der Beschreibung in der Betriebsanleitung des entsprechenden Antriebs justieren, bis die Innenfläche der
Kugelbohrung im rechten Winkel zur Leitungsflansch‐Dichtfläche des Dichtungsschutz‐ oder Strömungsrings steht.
3. Die Stellungsanzeigeskala (Pos. 37) justieren, bis der auf dem Ende der mitlaufenden Welle (Pos. 7) eingestempelte Pfeil genau
auf die Offenstellung zeigt.
Bestellung von Ersatzteilen
Beim Schriftwechsel mit dem Emerson Vertriebsbüro bzgl. dieser Armatur stets die Seriennummer des Ventils angeben.
WARNUNG
Nur Original‐Ersatzteile von Fisher verwenden. Nicht von Emerson Process Management gelieferte Bauteile dürfen unter
keinen Umständen in Fisher‐Ventilen verwendet werden, weil dadurch jeglicher Gewährleistungsanspruch erlöschen kann,
das Betriebsverhalten des Ventils beeinträchtigt werden kann sowie Personen- und Sachschäden entstehen können.
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Ventil V250
November 2020
Abbildung 11. Fisher Ventil V250 mit beidseitigem Sitzring
Betriebsanleitung
D100422X0DE
C
B
A
HINWEIS:
1. POS. 35, 38, 39 UND 44 SIND NICHT ABGEBILDET.
GEWINDESICHERUNGSMITTEL AUFTRAGEN
48A2246‐J
20
Betriebsanleitung
D100422X0DE
Abbildung 12. Fisher Ventil V250 mit einseitigem Sitzring
Ventil V250
November 2020
C
B
A
HINWEIS:
1. POS. 35, 38, 39 UND 44 SIND NICHT ABGEBILDET.
GEWINDESICHERUNGSMITTEL AUFTRAGEN
Teilenummern erhalten Sie von Ihrem Emerson Vertriebsbüro
Pos.Beschreibung
1Valve Body
If you need a valve body as a replacement part, order by valve size
and trim diameter, serial number, and desired material.
2Ball
3Packing Box
4Stud Bolt
5Valve Outlet (for single ball seal & flow ring constructions only,
none req'd for dual ball seal construction)
6Drive Shaft
7Follower Shaft
8Hex Nut
9Pin
10* Shim Seal (a maximum of 14 req'd for any construction)
11* Ball Seal (1 req'd for single ball seal construction; 2 req'd for dual
ball seal construction; none req'd for flow ring construction)
12* Gasket
13* O‐Ring (1 req'd for single ball seal & flow ring constructions; 2
req'd for dual ball seal construction)
14Seal Protector Ring
15Cap Screw
16* Shaft Seal Kit (1 req'd) (includes 2 seals and backup rings)
17Packing Box
18* Bushing Spacer Shim
19* Thrust Washer (2 req'd)
20* Bushing (2 req'd)
(not furnished with valve)
31Split Ring
32Retainer Screw
33Cap Screw
34Cap Screw
35Line Bolt (see figure 2)
36Drive Screw
37Indicator Scale
38Nameplate (use when actuator is not furnished; not shown)
40Clamp (see figure 3)
41Bonding Strap Assembly (see figure 3)
42Pipe Plug
43Machine Screw (see figure 3)
44Hex Nut
100Packing Flange Stud
101Hex Nut
102Packing Flange
103Spring Packing, Drive End
104Spring Packing, Follower End
105A* Packing Female Adaptor (2 req'd)
105B* Packing Ring
105C* Packing Male Adaptor (2 req'd)
106* Anti‐Extrusion Ring (4 req'd)
107* Packing Box Ring (2 req'd)
*Empfohlene Ersatzteile
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Wartung eines Produktes. Die Verantwortung bezüglich der richtigen Auswahl, Verwendung und Wartung der einzelnen Produkte liegt allein beim Käufer und
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24
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