Dynacord CPA 2000 Owner's Manual

CPA 2000
ELA - Kompaktanlage Bedienungsanleitung
Merkmale:
Ausgangsleistung 200 W nach IEC 268-3, Endstufe leerlaufsicher und kurzschlußfest
5 integrierte Ausgangskreise von Frontseite einzeln schaltbar und regelbar, Pflichtempfangsfunktion
Digitale Direkt-Aufzeichnung und -Wiedergabe von Sprachsignalen (optional), max. 1 Min.
3 Eingänge Tonträger, umschaltbar, mit Klangsteller
Sicherheits-Leistungsmerkmale
Erdschlußüberwachung nach DIN/VDE 0800 Pilottonüberwachung Störmeldeausgang Alarmsignale nach DIN 33404 (optional) Netz- und Notstromversorgung
Sonstige Leistungsmerkmale:
Eingang Sprachschalter für Telefonanschaltung oder automatische Zuteilung wahlweise Gongsignale / Vorgong wahlweise Integriertes Relaisfeld für 5 Ausgangskreise für Ruf- und Programmzuteilung oder Direktausgang
Vorrang wahlweise: mischbar, Blockpriorität, Kaskadenpriorität
1 Eingang für Kommandomikrofon mit Steuerung
Ausgangstransformator für symmetrische, erdfreie 100V - Lautsprechernetze, wahlweise 70 V oder 50 V
Summenfernregelung optional möglich
vorbereitet für den Anschluß von max. 3 Sprechstellen MT 2005 oder einem PTT - Mikrofon über RJ 45 - Buchse
Anschlußbuchsen für Tonbandaufnahme und Einschleifgeräte (Cinch)
Monitorausgang
Status-LED-Anzeigen für Erdschluß, Batterie, Netz und Betrieb
LED - Aussteuerungs - Anzeige von - 13 dB bis 0 dB und Clip
Lautstärkesteller für Summe, wird bei Vorrang überbrückt
Netzschalter frontseitig
Anschluß Remote Control für Fernsteuerung
Netzbetrieb 115 / 230 V, umschaltbar mit Wahlschalter rückseitig
Batteriebetrieb 24 V, übergangslose Notstromversorgung
mit Nachrüstsatz einbaubar in 19” - Gestellzentralen
Inhaltsverzeichnis
Leistungsmerkmale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Bedienelemente und Anzeigen Frontblende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Bedienelemente und Anschlußpunkte Rückseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
1. Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
2. Installationshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
3. Inbetriebnahme. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
4. Eingänge. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
4.1 Eingang 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
4.2 Eingang 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
4.3 Eingang 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
4.4 Phantomspeisung für die Eingänge 1-3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
4.5 Eingänge 4-6 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
4.6 Break Verbindungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
4.7 Remote Control Buchse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
5. Ausgänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
5.1 Lautsprecherausgänge. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
5.2 Remote Control Buchse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
6. Notstrombetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
7. Vorrangmöglichkeiten/Einstellmöglichkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
7.1 Mischbetrieb (Auslieferungszustand) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
7.2 Vorrangbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
7.3 Weitere Möglichkeiten im Vorrangbetrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
8. Nachrüstmöglichkeiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
8.1 Alarm, Gong, Vorgong (NRS 90212). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
8.2 Sprachausgabe (NRS 90213) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
8.3 Sprachgesteuerter Schalter (NRS 90170). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
8.3.1 Verwendung im Vorrangbetrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
8.3.2 Verwendung im Mischbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
8.4 Summenfernregler (NRS 90178). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
8.5 Trafosymmetrische Eingänge (NRS 90139) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
8.6 Befestigungsteile für Gestelleinbau (NRS 90214). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
9. Betrieb mit Sprechstellen MT 2005 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
10. Blockdiagramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
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CPA 2000
Leistungsfähige ELA Kompaktanlage im Tischgehäuse, einbaubar in Gestelle, mit 3 Mikrofon/Line und 3 Tonträger - Eingängen, 200 W Ausgangsleistung und 5 schalt- und regelbaren Ausgangslinien für 115 / 230 V AC oder 24 V =
Technische Daten
Nennausgangsleistung 200 W (IEC) Nennausgangsspannung 100 / 70 / 50 V Nennausgangsimpedanz 100 V : 50 Ohm // 220 nF
70 V : 25 Ohm // 440 nF
50 V : 12.5 Ohm // 880 nF Empfindlichkeit Mic/Line 0.6 mV / 12 mV maximale Eingangsspannung Mic / Line 470 mV / 8.5V Empfindlichkeit Tonträger 430 mV Klirrfaktor < 1% Störspannung < -60 dBu Monitorausgang 8 dBu / 600 Ohm Klangsteller 100 Hz +/- 12 dB
10000 Hz +/- 12 dB Tonbandaufnahme 775 mV / 47 kOhm unsymm. Nennversorgungsspannung 115 V / 230 V AC 50 - 60 Hz
Nenn-Betriebsbereich der Versorgungsspannung ± 10 % Leistungsaufnahme ohne Signal [1] 20 W / 37 VA ± 10% Leistungsaufnahme unter Norm-Prüfbedingungen [2] 180 W / 220 VA ± 10% Leistungsaufnahme unter Nennbedingungen [3] 464 W / 564 VA ± 10%
Nenn-Versorgungsspannung 24 V DC Nenn-Betriebsbereich der Versorgungsspannung -10 % .. +30 % vom Nennwert Stromaufnahme ohne Signal [7] 0.48 A ±10% Stromaufnahme unter Norm-Prüfbedingungen [8] 4 A ± 10% Stromaufnahme unter Nennbedingungen [9] 10.5 A ±10%
Umgebungstemperatur 5 - 40 Grad C Abmessungen (BxHxT) 440 x 135 x 260 mm Gewicht ca. 11 kg
Nachrüstsätze
Alarm, Gong, Vorgong Nachrüstsatz 90212 121 655
Sprachausgabe Nachrüstsatz 90213 121 656
Fernregler Summe Nachrüstsatz 90178 121 406
Sprachgesteuerter Schalter Nachrüstsatz 90170 121 414
Symmetriertrafo Micro Nachrüstsatz 90139 121 170
Einbausatz 19” Nachrüstsatz 90214 121 660
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Bedienelemente und Anzeigen Frontblende:
1 MIC 1 Lautstärkesteller für Eingang 1 2 MIC 2 Lautstärkesteller für Eingang 2 3 MIC 3 Lautstärkesteller für Eingang 3 4 VOLUME Lautstärkesteller für Tonträger-Eingänge 5 AUX Wahlschalter für Tonträger-Eingänge 6 MASTER Lautstärkesteller für Gesamtlautstärke 7 TREBLE Höhensteller für Eingang 1 8 BASS Tiefensteller für Eingang 1 9 TREBLE Höhensteller für Eingang 2 10 BASS Tiefensteller für Eingang 2 11 TREBLE Höhensteller für Eingang 3 12 BASS Tiefensteller für Eingang 3 13 TREBLE Höhensteller für Tonträger 14 BASS Tiefensteller für Tonträger 15 Aussteuerungsanzeige Gesamtlautstärke 16 Lautstärkestufenschalter für Lautsprecherzone 1 17 Lautstärkestufenschalter für Lautsprecherzone 2 18 Lautstärkestufenschalter für Lautsprecherzone 3 19 Lautstärkestufenschalter für Lautsprecherzone 4 20 Lautstärkestufenschalter für Lautsprecherzone 5 21 ZONE 1 Zuteilungsschalter für Lautsprecherzone 1 mit Zuteilungsanzeige 22 ZONE 2 Zuteilungsschalter für Lautsprecherzone 2 mit Zuteilungsanzeige 23 ZONE 3 Zuteilungsschalter für Lautsprecherzone 3 mit Zuteilungsanzeige 24 ZONE 4 Zuteilungsschalter für Lautsprecherzone 4 mit Zuteilungsanzeige 25 ZONE 5 Zuteilungsschalter für Lautsprecherzone 5 mit Zuteilungsanzeige 26 POWER Netzschalter 27 MAINS Statusanzeige Netzeinschaltkontrolle / Netzspannung 28 BATTERY Statusanzeige Batteriespannung 29 READY Statusanzeige Gerätefunktion 30 GROUND FAULT Statusanzeige Erdschluß der Lautsprecherleitung
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Bedienelemente und Anschlußpunkte Rückseite:
40 INPUT 1 Eingang 1 DIN-Buchse 7-pol zum Anschluß eines Mikrofons mit
PTT - Taste (z. B. MT 101)
41 INPUT 1 Eingang 1 XLR - Buchse zum Anschluß eines Mikrofons oder einer
anderen NF - Quelle 42 MIC/LINE Empfindlichkeitsschalter Mikrofon / Line für Eingang 1 43 GAIN Empfindlichkeitssteller für Eingang 1 44 INPUT 2 Eingang 2 XLR - Buchse zum Anschluß eines Mikrofons oder einer
anderen NF - Quelle 45 MIC/LINE Empfindlichkeitsschalter Mikrofon / Line für Eingang 2 46 GAIN Empfindlichkeitssteller für Eingang 2 47 INPUT 3 Eingang 3 XLR - Buchse zum Anschluß eines Mikrofons
oder einer anderen NF - Quelle 48 MIC/LINE Empfindlichkeitsschalter Mikrofon / Line für Eingang 3 49 GAIN Empfindlichkeitssteller für Eingang 3 50 MIC PHANT. POWER Schalter für Phantomspeisung der Eingänge 1-3 51 INPUT 4 Tonträger - Eingang 4 52 INPUT 5 Tonträger - Eingang 5 53 INPUT 6 Tonträger - Eingang 6 54 TAPE REC Ausgang für Tonbandaufnahme 55 BREAK IN/OUT Einschleifbuchsen für externe Geräte (Achtung, bei Nichtbeschaltung
muß eine Steckbrücke zwischen IN und OUT bestückt sein!) 56 DC INPUT Betriebsspannung 24 V (Notstromversorgung) 57 PAGING STATION Anschlußbuchse RJ 45 für Sprechstellen MT 2005 58 REMOTE CONTROL Anschlußbuchse für Fernsteuerung 59 POWER OUTPUT Anschlußbuchse für 100 V Lautsprecherzonen 1-5
und direkter Lautsprecherausgang 60 T... A Netzsicherung 61 VOLTAGE SELECTOR Netzspannungswähler 62 AC MAINS INPUT Netzeingang 230 / 115 V
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1. Verwendung
Das ELA - Kompaktsystem CPA 2000 ist speziell für den leistungssicheren und zuverlässigen Betrieb von Lautsprecher - Anlagen ausgelegt. Anwendungen sind insbesondere Ruf- und Durchsageanlagen mit und ohne Hintergrundmusik, Alarmierungsanlagen in Industriebetrieben, Büro- und Geschäftsräumen, Versammlungs- und Sportstätten, Schulen und Kirchen, Hotels, Krankenhäuser, Supermärkte, Fahrgast­schiffe und ähnliche Anwendungen.
2. Installationshinweise
Die Belüftung des Gerätes darf nicht blockiert werden. Die Aufstellung oder Montage des Gerätes kann als Tischgerät oder im Gestell erfolgen. Das Gerät ist zu schützen vor:
Tropf- oder Spritzwasser
direkter Sonneneinstrahlung
hoher Umgebungstemperatur oder unmittelbarer Einwirkung von Wärmequellen
hoher Luftfeuchtigkeit
starken Staubablagerungen
starken Vibrationen
Wenn das Gerät direkt von einem kalten an einen warmen Ort gebracht wird, kann sich Feuchtigkeit auf Innenteilen niederschlagen. Das Gerät darf erst in Betrieb genommen werden, wenn sich alle Teile auf die geänderte Temperatur erwärmt haben (nach etwa einer Stunde). Sollte ein fester Gegenstand oder Flüssigkeit in das Gehäuse gelangen, trennen Sie sofort die Strom­quellen vom Gerät und lassen Sie das Gerät von einer DYNACORD Servicestelle überprüfen, bevor Sie es weiterverwenden. Zur Reinigung des Geräts dürfen keine Sprühmittel verwendet werden, da diese dem Gerät schaden und sich plötzlich entzünden können. Bei der Aufstellung / Installation des Geräts ist darauf zu achten, daß alle Anforderungen der EN 60065 und der VDE 0100 und deren zutreffende Teile erfüllt werden; alle Anschlußpunkte müssen frei von Zugbeanspruchungen sein. Ein Betrieb des Geräts mit entfernter Gehäuseabdeckung ist nicht zulässig. Für den Einbau in Gestellschränke ist zu beachten, daß eine ausreichende Belüftung des Geräts möglich ist. Zwischen der Rückseite der Kompaktanlage und der Gestellinnenseite ist ein freier Luftkanal bis zur oberen Schrankentlüftung von mindestens 60 mm x 330 mm vorzusehen. Oberhalb des Schrankes soll ein freier Raum von mindestens 100 mm für die Entlüftung vorgesehen werden. Da beim Betrieb die Temperatur im Gestellschrank um 10 Grad ansteigen kann, muß die maximal zulässige Umgebungstem­peratur der übrigen im Gestell befindlichen Geräte und Baugruppen beachtet werden. Die maximale Umgebungstemperatur von +40 Grad C darf für störungsfreien Betrieb nicht überschritten werden.
3. Inbetriebnahme
Für normalen Wechselspannungsbetrieb ist das mitgelieferte Netzanschlußkabel an eine ordnungsge­mäß installierte 230 V oder 115 V 50 / 60 Hz Netzsteckdose anzuschließen. Am Gerät ist das Netzanschlußkabel an den 3-poligen Kaltgerätestecker (AC MAINS INPUT, 62) anzustecken.
Achtung!
Das Gerät ist ab Werk auf 230 V AC eingestellt. Eine Umschaltung auf 115 V AC kann mit dem Spannungswähler (VOLTAGE SELECTOR, 61) vorgenommen werden. Für 115 - V - Betrieb ist die Netzsicherung (60) durch eine träge Sicherung 6.25 A auszutauschen. Vor dem erstmaligen Einschalten mit dem frontseitigen Netzschalter (POWER, 26) des CPA 2000 sind der Summen - Lautstärkesteller (MASTER, 6) und die Eingangssteller (MIC 1 - MIC 3, 1 - 3) sowie der Steller für Tonträger (VOLUME,4) auf die 0 - Position einzustellen, da bei angeschlossenen Tonquellen unter Umständen eine extreme Übersteuerung und damit ein plötzlich einsetzender hoher Pegel die Lautsprecher gefährden kann. Das Gerät hat zur Vermeidung von Einschaltgeräuschen eine Einschaltverzögerung von ca. 5 sec.
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4. Eingänge
4.1 Eingang 1 An den Eingang 1 (INPUT 1, 40 oder 41) kann eine Tonquelle mit einem Pegelbereich von 0.5 mV bis
1,3 V angeschlossen werden. Die Buchse (INPUT 1, 40) ist speziell für ein Mikrofon mit PTT - Taste (z. B. DYNACORD MT 101) ausgelegt, so daß beim Anstecken auch die Vorrangverbindung bereits fertig ist. Die Buchse (INPUT 1, 41) ist ein handelsüblicher XLR - Eingang , Beschaltung 1=Masse, 2= pos. Eingang, 3=neg. Eingang. Mit Hilfe des Empfindlichkeitsschalters (MIC / LINE, 42) kann auf hohe Empfindlichkeit (Mikrofone, nicht gedrückt) oder auf niedrige Empfindlichkeit (Leitungspegel, Tonträgergeräte, gedrückt) geschaltet wer­den. Der Empfindlichkeitssteller (GAIN, 43) muß schließlich so eingestellt werden, daß bei auf ca. 7 eingestelltem Eingangssteller (MIC 1, 1) und auf 7 eingestelltem MASTER - Steller (MASTER, 6) eine Vollaussteuerung des Geräts möglich ist (Clip - LED der Aussteuerungsanzeige (15) leuchtet ab und zu auf). Mit dem Steller (MIC 1,1) kann die Lautstärke des Eingangs 1 angepasst werden, mit den zugehörigen Klangstellern (TREBLE, 7 und BASS, 8) können die Höhen und Tiefen den akustischen Gegebenheiten angepaßt werden. Beim Anschluß unsymmetrischer Quellen in Stellung Line muß im Gerät die Brücke J 101 verbunden werden. Bitte beachten: bei eingeschaltetem Vorrang hat der MASTER - Steller keine Wirkung, es darf kein Gong, Alarm oder Sprache ausgelöst sein, es muß bei Betrieb ohne Vorrang eine Lautsprecherzone zugeteilt sein! Bei Verwendung des Vorrang-Features ist auch ein entsprechender Vorrang einzustellen, welcher über die Eingangsbuchse (INPUT 1, 40) oder die Fernbedienungsbuchse (REMOTE CONTROL, 58) gesteuert werden kann. Siehe auch Abschnitt 7 (Vorrangschaltung).
4.2 Eingang 2 An den Eingang 2 (INPUT 2, 44) kann eine Tonquelle mit einem Pegelbereich von 0.5 mV bis 1,3 V
angeschlossen werden. Die Buchse (INPUT 2, 44) ist ein handelsüblicher XLR - Eingang , Beschaltung 1=Masse, 2=pos. Eingang, 3=neg. Eingang. Mit Hilfe des Empfindlichkeitsschalters (MIC / LINE, 45) kann auf hohe Empfindlichkeit (Mikrofone, nicht gedrückt) oder auf niedrige Empfindlichkeit (Leitungspegel, Tonträgergeräte, gedrückt) geschaltet wer­den. Der Empfindlichkeitssteller (GAIN, 46) muß schließlich so eingestellt werden, daß bei auf ca. 7 eingestelltem Eingangssteller (MIC 2, 2) und auf 7 eingestelltem MASTER - Steller (MASTER; 6) eine Vollaussteuerung des Geräts möglich ist (Clip - LED der Aussteuerungsanzeige (15) leuchtet ab und zu auf). Mit dem Steller (MIC 2, 2) kann die Lautstärke des Eingangs 2 angepasst werden, mit den zugehörigen Klangstellern (TREBLE, 9 und BASS, 10) können die Höhen und Tiefen den akustischen Gegebenheiten angepaßt werden. Beim Anschluß unsymmetrischer Quellen in Stellung Line muß im Gerät die Brücke J 105 verbunden werden. Bitte beachten: bei eingeschaltetem Vorrang hat der MASTER - Steller keine Wirkung, es darf kein Gong, Alarm oder Sprache ausgelöst sein, es muß bei Betrieb ohne Vorrang eine Lautsprecherzone zugeteilt sein! Bei Verwendung des Vorrang-Features ist auch ein entsprechender Vorrang einzustellen, welcher über die Eingangsbuchse (40) oder die Fernbedienungsbuchse (58) gesteuert werden kann. Siehe auch Abschnitt 7 (Vorrangschaltung).
Bei Verwendung von Sprechstellen MT 2005 darf dieser Eingang nicht beschaltet sein! Die an der RJ ­45 - Buchse angeschlossenen Sprechstellen belegen diesen NF - Eingang. Die Empfindlichkeit (MIC/LINE, 45) muß zu diesem Zweck auf niedrige Empfindlichkeit (gedrückt) eingestellt sein, der zugehörige Empfindlichkeitssteller (GAIN, 46) ist auf ca. Mittelstellung einzustellen.
4.3 Eingang 3 An den Eingang 3 (INPUT 3, 47) kann eine Tonquelle mit einem Pegelbereich von 0.5 mV bis 1,3 V
angeschlossen werden. Die Buchse (INPUT 3, 47) ist ein handelsüblicher XLR - Eingang , Beschaltung 1=Masse, 2=pos. Eingang, 3=neg. Eingang. Mit Hilfe des Empfindlichkeitsschalters (MIC / LINE, 48) kann auf hohe Empfindlichkeit (Mikrofone, nicht
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gedrückt) oder auf niedrige Empfindlichkeit (Leitungspegel, Tonträgergeräte, gedrückt) geschaltet wer­den. Der Empfindlichkeitssteller(GAIN, 49) muß schließlich so eingestellt werden, daß bei auf ca. 7 eingestelltem Eingangssteller (MIC 3, 3) und auf 7 eingestelltem MASTER - Steller (MASTER, 6) eine Vollaussteuerung des Geräts möglich ist (Clip - LED der Aussteuerungsanzeige (15) leuchtet ab und zu auf). Mit dem Steller (MIC 3, 3) kann die Lautstärke des Eingangs 3 angepasst werden, mit den zugehörigen Klangstellern (TREBLE, 11 und BASS, 12) können die Höhen und Tiefen den akustischen Gegebenheiten angepaßt werden. Beim Anschluß unsymmetrischer Quellen in Stellung Line muß im Gerät die Brücke J 109 verbunden werden. Bitte beachten: bei eingeschaltetem Vorrang hat der MASTER - Steller keine Wirkung, es darf kein Gong, Alarm oder Sprache ausgelöst sein, es muß bei Betrieb ohne Vorrang eine Lautsprecherzone zugeteilt sein! Bei Verwendung des Vorrang-Features ist auch ein entsprechender Vorrang einzustellen, welcher über die Eingangsbuchse (INPUT 1, 40) oder die Fernbedienungsbuchse (REMOTE CONTROL, 58) gesteuert werden kann. Siehe auch Abschnitt 7 (Vorrangschaltung). Der Eingang 3 ist für die Nachrüstung eines sprachgesteuerten Schalters für Vorrang / Tonträgerausblen­dung vorbereitet. Siehe Abschnitt 8.3 (automatischer Sprachschalter).
4.4 Phantomspeisung für die Eingänge 1 - 3 Mit Hilfe des Schalters ( MIC PHANTOM POWER, 50) kann für die Eingänge 1 - 3 gemeinsam eine
Phantomspannung eingeschaltet werden. Damit können an diesen Eingängen entsprechende Mikrofone verwendet werden.
4.5 Eingänge 4-6 An die Eingänge 4-6 (INPUT 4 ... INPUT 6, 51 - 53) können Tonträgergeräte mit einem Pegelbereich von
430 mV bis 4.8 V angeschlossen werden (Kassettenrecorder, CD - Spieler, DAT - Recorder). Die Buchsen (INPUT 4 ... INPUT 6, 51 - 53) sind handelsübliche Cinch Stereo - Buchsen. Das Stereosignal der angeschlossenen Geräte wird intern zu einem Monosignal summiert. Mit Hilfe des frontseitigen Wahlschalters (AUX, 5) wird die Auswahl des Eingangssignals getroffen. Mit dem zugehörigen Lautstär­kesteller (VOLUME, 4) kann die Lautstärke angepasst werden, der Klang wird mit den Klangstellern (TREBLE, 13 und BASS, 14) eingestellt.
Bitte beachten: bei eingeschaltetem Vorrang darf kein bevorrechtigter Eingang beschaltet sein, da das Tonträgersignal sonst ausgeblendet wird. Es darf auch kein Gong, Alarm oder Sprache ausgelöst sein, und es muß eine Lautsprecherzone zugeteilt sein!
4.6 Break - Verbindungen An die Einschleif - Ein / Ausgänge (BREAK, 55) können externe Endstufen und / oder Einschleifgeräte
(z. B. Equalizer) angeschlossen werden. Der Einschleifpunkt ist zwischen Summensteller und Endstufe. Die Ein - Ausgänge sind unsymmetrisch ausgeführt, der Pegel beträgt 1.1 V = +3 dBu.
Achtung! Im unbeschalteten Fall muß von IN zu OUT eine Steckbrücke gesteckt sein, sonst ist keine Gerätefunktion möglich (Eine Steckbrücke ist im Lieferumfang enthalten).
4.7 Remote Control Buchse An der Fernbedienungsbuchse (REMOTE CONTROL, 58) sind folgende Steuereingänge vorhanden. Die
Verwendung der Eingänge kann aus der Beschreibung der einzelnen Nachrüstsätze und in anderen Abschnitten nachgelesen werden.
Pin Beschreibung Referenz
1 Gong Start Nachrüstsatz Gong/Alarm (90212), (Abschnitt 8.1) 2 Alarm Start Nachrüstsatz Gong/Alarm (90212), (Abschnitt 8.1) 3 Sprachwiedergabe Nachrüstsatz Sprachausgabe (90213), (Abschnitt 8.2) 4 Sprachaufnahme Nachrüstsatz Sprachausgabe (90213), (Abschnitt 8.2)
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5 Sprache Stop Nachrüstsatz Sprachausgabe (90213), (Abschnitt 8.2) 6 Priorität 1 Vorrangfunktionen (Abschnitt 7) 7 Priorität 2 Vorrangfunktionen (Abschnitt 7) 8 Priorität 3 Vorrangfunktionen (Abschnitt 7) 21 Fernregler Nachrüstsatz Fernregler (90178), (Abschnitt 8.4) 24 GND Signalmasse
5. Ausgänge
5.1 Lautsprecherausgänge An der Ausgangsbuchse (POWER OUTPUT, 59) können die maximal 5 Lautsprecherzonen angeschlos-
sen werden. Der Anschluß ist für handelsübliche 100 V - Lautsprecher ausgelegt, die maximale Gesamtausgangsleistung beträgt 200 W. Bei Normalbetrieb können die einzelnen Zonen mit Hilfe der Zuteilungsschalter (ZONE 1 .. ZONE 5, 21 - 25) ein- bzw. ausgeschaltet werden. Die Lautstärke der Zonen ist unabhängig voneinander regelbar mit Hilfe der Stufenschalter (16 - 20). Bei bevorrechtigten Durchsagen oder bei Signalen (Gong, Alarm) werden diese Lautstärkeregler außer Kraft gesetzt und die Durchsage kommt (auch bei ausgeschalteter Zone) mit voller Lautstärke an die Lautsprecher. An den Anschlußpins “direct out” kann das 100 - V - Ausgangssignal ohne Lautstärkeregler und Pflichtempfangsrelais abgeleitet werden.
5.2 Remote Control Buchse An der Fernbedienungsbuchse (REMOTE CONTROL, 58) sind folgende Steuerausgänge vorhanden.
Pin Beschreibung
10 Rückmeldung Zone 1 (Pflichtempfang) 11 Rückmeldung Zone 2 (Pflichtempfang) 12 Rückmeldung Zone 3 (Pflichtempfang) 13 Rückmeldung Zone 4 (Pflichtempfang) 14 Rückmeldung Zone 5 (Pflichtempfang) 15 busy, Arbeitskontakt, signalisiert, daß ein Vorrangsignal anliegt 16 busy, Ruhekontakt, signalisiert , daß kein Vorrangsignal anliegt 17 busy, Mittenkontakt 18 ready, Arbeitskontakt, signalisiert, daß das Gerät ordnungsgemäß arbeitet 19 ready, Ruhekontakt, signalisiert , daß ein Fehler vorliegt 20 ready, Mittenkontakt 23 Spannungsausgang zum Betrieb von z. B. externen Relais, max 200 mA 24 GND - Signalmasse 25 Monitorausgang (unsymm.), zum Anschluß z. B. eines Kopfhörers (hochohmig)
6. Notstrombetrieb
Bei Verwendung des Geräts CPA 2000 als Alarmierungsanlage ist es notwendig, eine zweite, unabhän­gige Energiequelle an das Gerät anzuschließen. Mit Hilfe des Notstromversorgungseinganges (DC INPUT, 56) ist es möglich, eine Notstromversorgung zu installieren. Wenn die Netzspannung ausfällt, erfolgt der Übergang auf Batteriespeisung automatisch und übergangslos. Die Batterie-Stromversorgung wird nicht durch den frontseitigen Netzschalter (POWER, 26) geschaltet. Zur eventuellen Abschaltung der Batterie-Stromversorgung ist ein externer Schalter oder ein Relais, welches für den entsprechenden Strom dimensioniert sein muß, erforderlich. Der Batterieanschluß ist mit isolierten AMP-Flachsteckhülsen 6.3 x 0.8 mm an der Geräterückseite vorzunehmen. Das Gerät ist vor Falschpolung geschützt und intern ist die Plus- und Minusleitung mit je
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einer Sicherung 12.5 A abgesichert. Die Sicherungen befinden sich auf der Printplatte 86240 (Relais - u. Ausgangsplatine). Der Querschnitt der Anschlußleitung zur Batterie soll mindestens 2.5 mm2 betragen. Die Leitungslänge für einfache Entfernung soll bei diesem Querschnitt nicht mehr als 7 m betragen (Spannungsabfall <1V). Achtung! Das Gerät CPA 2000 darf nur mit ungeerdeten Batterien oder mit Batterien mit geerdetem Minuspol verwendet werden. Ein Betrieb mit geerdetem Pluspol ist nicht zulässig.
7. Vorrangmöglichkeiten / Einstellungsmöglichkeiten
7.1 Mischbetrieb (Auslieferungszustand )
Eingänge 1, 2, 3 und Tonträger sind mischbar
zusätzlich : bei Aktivierung eines Prioritätseinganges (DIN - Buchse oder Remote Control Buchse)
wird Tonträger ausgeblendet.
Zuteilung und Zonenlautstärke bleibt bei Aktivierung eines Prioritätseinganges erhalten, d. h. wenn
ein Ausgang ausgeschaltet ist, bleibt dieser aus, wenn ein Ausgang auf leise eingestellt ist, bleibt dieser leise.
Der Summenlautstärkesteller wird nicht überbrückt.
Bei Gong, Alarm oder Sprachausgabe wird absoluter Vorrang eingestellt, d. h. alle Eingänge werden
stumm geschaltet, alle Ausgänge werden auf volle Lautstärke eingestellt.
Ein Betrieb mit MT 2005 ist in dieser Einstellung nicht möglich.
7.2 Vorrangbetrieb
Zur Einstellung des Vorrangbetriebes muß intern ein Jumper (301) gesteckt werden.
Weitere Jumper beeinflussen das Vorrangverhalten des Geräts.
Ist nur J 301 gesteckt, stellt sich folgende Prioritätsfolge dar: Sprachausgabe, Alarm, Gong, Eingang1,
Eingang 2, Eingang 3 (Kaskadenpriorität).
Sprechstellen MT 2005 untereinander haben immer Blockpriorität.
Der Vorrangstatus des jeweiligen Einganges wird durch den Prioritätseingang an der DIN - Buchse
oder an der Remote Control Buchse eingestellt (Kontakt nach Masse), oder wird bei den Sprechstellen MT 2005 intern erzeugt.
Im Vorrangzustand wird der Summenlautstärkesteller überbrückt, es wird Sammelruf ausgeführt, alle
Zonen werden auf maximale Lautstärke eingestellt (Ausnahme : bei Ruf mit MT 2005 werden nur die an der Sprechstelle zugeteilten Zonen auf maximale Lautstärke eingestellt, die nicht zugeteilten Zonen sind aus)
Im Vorrangzustand wird der Tonträger ausgeblendet.
7.3 Weitere Möglichkeiten im Vorrangbetrieb
Umschaltung auf Blockpriorität mit J 302.
Ausschalten des automatischen Vorgongs mit J 303.
Höchste Priorität für Eingang 1 ist mit J 304 einstellbar, d. h. während Sprachausgabe, Alarm oder
Gong kann eine Durchsage von diesem Eingang getätigt werden.
Eingänge 2 und 3 sind trotz Vorrangbetrieb mischbar, wenn J 305 gesteckt ist (dann ist natürlich keine
MT 2005 verwendbar). In diesem Zustand kann trotzdem durch Betätigen des entsprechenden Prioritätseinganges Tonträger ausgeblendet werden, dann aber kein Pflichtempfang.
Eingang 3 ist trotz Vorrangbetrieb mischbar, wenn J 306 gesteckt ist. In diesem Zustand kann
trotzdem durch Betätigen des entsprechenden Prioritätseinganges Tonträger ausgeblendet werden, dann aber kein Pflichtempfang.
Sprechstellenüberwachung: Je nach Anzahl der angeschlossenen Sprechstellen MT 2005 meldet
der Ready - Kontakt, wenn eine Sprechstelle nicht mehr antwortet (abgesteckt, Verdrahtungsfehler, Funktionsstörung). Einstellung mit J 307 und J308.
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Die ELA - Kompaktanlage CPA 2000 ist intern auf den Betrieb mit bevorrechtigten Mikrofonen / Sprechstellen einstellbar. Die Umstellung der Prioritätsprogrammierung erfolgt auf der Printplatte 83107 mit Hilfe der Steckbrücken J 301 bis J 308 (Bild 4). Dazu ist das Gerät stromlos zu schalten und der Gehäusedeckel des Geräts zu demontieren.
Die Einstellung erfolgt entsprechend nachstehender Tabelle:
Steckbrücke Merkspalte gesteckt offen
J301 Vorrangbetrieb
Reiner Mischbetrieb, d. h. MIC 1 - 3 und Tonträger werden gemischt, bei Gong, Alarm oder Sprachausgabe werden die Eingänge 1 - 3 und Tonträger abgeschaltet, Pflichtempfang. Bei Aktivierung der Prioritätseingänge 1, 2, oder 3 wird Tonträger ausgeblendet, kein Pflichtempfang (Serieneinstellung). Betrieb von MT 2005 nicht möglich.
J302
Blockpriorität, d. h. ein Eingang kann seine Durchsage beenden, ohne von anderen unterbrochen werden zu können. Gong, Alarm oder Sprachausgabe haben aber trotzdem höhere Priorität.
Kaskadenpriorität, d. h. Eingänge mit höherer Priorität schalten Eingänge mit niedrigerer Priorität ab. Sprechstellen MT 2005 haben untereinander ausschließlich Blockpriorität! Vorrangfolge: Sprachausgabe, Alarm, Gong, Eingang 1, Eingang 2, Eingang 3, Aux.(Serieneinstellung)
J303
Vorgong auch bei gestecktem Nachrüstsatz Alarm, Gong ausgeschaltet.
Vor jeder Durchsage von MIC 1, MIC 2, MIC 3 oder von einer Sprechstelle MT 2005 aus wird ein Vorgong gestartet. (Serieneinstellung)
J304
Die Priorität von Eingang 1 ist höher als Alarm, Gong oder Sprachausgabe, d. h. es kann während Alarm eine Durchsage getätigt werden.
Normale Vorrangfolge (Serieneinstellung)
J305
Mischbetrieb für MIC 2 und 3 trotz eingestelltem Vorrang. Bei Betätigung der Prioritätseingänge 2 oder 3 wird Tonträger ausgeblendet (Kein Pflichtempfang). Betrieb von MT 2005 nicht möglich.
Normale Vorrangfolge (Serieneinstellung)
J306
J301 gesteckt (Vorrangbetrieb) Mischbetrieb für MIC 3 trotz eingestelltem Vorrang. Bei Betätigung des Steuereingangs Prio 3 wird Tonträger ausgeblendet, kein Pflichtempfang. Vorteilhaft in Verbindung mit dem Sprachschalter 90170 mit abschaltbaren Mikrofon.
Normale Vorrangfolge (Serieneinstellung)
J307/308
Sprechstellenüberwachung, wenn eine Sprechstelle nicht antwortet, fällt das Ready ­Relais ab (Siehe Remote control Buchse (58)) J307 = Sprechstelle 1 J308 = Sprechstelle 1+2 J307 und J308 = Sprechstelle 1+2+3 (Die Überwachung ist nur in dieser Reihenfolge möglich!)
keine Sprechstellenüberwachung (Serieneinstellung)
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Bild 4 (Leiterplatte 83107)
8. Nachrüstmöglichkeiten
Die ELA - Kompaktanlage CPA 2000 kann an die Erfordernisse flexibel angepaßt werden. Dazu sind verschiedene Nachrüstsätze erhältlich, welche in das Gerät eingebaut werden müssen.
8.1 Alarm, Gong, Vorgong (NRS 90212) Der Nachrüstsatz wird an den Steckplatz B305 / B306 auf der Platine 83107 gesteckt (Bild 4). Dazu ist
das Gerät stromlos zu machen und der Gehäusedeckel zu demontieren. Vor dem Bestücken des Nachrüstsatzes muß eingestellt werden, welcher Alarm, welcher Gong und welcher Vorgong zum Einsatz kommen soll. Nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht, welche Möglichkeiten gewählt werden können (siehe auch Bild 5).
Steckbrücke Merkspalte Signal
J901 DIN - Alarm (1200 ... 500 Hz) (serienmäßig) J902 Slow whoop Alarm (500 .. 1200 Hz) J903 Jump - Tone - Alarm (Tonwechselimpuls 925 / 1075 Hz) J904 Zweiklang Gong J905 Dreiklang Gong (serienmäßig) J906 Vierklang Gong J907 Zweiklang Vorgong (serienmäßig) J908 Einklang Vorgong
Nach dem Bestücken mit dem NRS wird die Kompaktanlage im Falle von Gong oder Alarm automatisch alle angeschalteten Mikrofone und Tonträger ausblenden. Die Lautstärke vom Alarm läßt sich mit R 929, vom Gong mit R 930 und vom Vorgong mit R 931 einstellen. Alarm kann über die Sprechstelle MT 2005 (Taste Alarm, 14) oder über die Fernbedienungsbuchse (REMOTE CONTROL, 58, Pin 2) ausgelöst werden. Der Alarm läuft solange die Taste gedrückt ist oder solange der Kontakt auf Masse liegt. Das Gongsignal kann über die Sprechstelle MT 2005 (Taste Gong , 8) oder über die Fernbedienungs­buchse (REMOTE CONTROL, 58, Pin 1), Kontakt nach Masse, ausgelöst werden. Der Gong endet selbsttätig. Ein Vorgongsignal wird automatisch vor jeder Durchsage ausgelöst, wenn die Programmierung entspre­chend Abschnitt 7 erfolgt ist.
Jumper für Vorrang Einstellungen
(Reihenfolge beachten!)
Steckplatz für NRS 90213 (Sprachausgabe)
Steckplatz für NRS 90212 (Alarm/Gong)
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Bild 5 (Alarm und Gong)
8.2 Sprachausgabe (NRS 90213) Der Nachrüstsatz wird an den Steckplatz B307 / B308 auf der Platine 83107 gesteckt (Bild 4). Dazu ist
das Gerät stromlos zu machen und der Gehäusedeckel zu demontieren. Nach dem Bestücken des NRS wird die Kompaktanlage im Falle einer Sprachausgabe automatisch alle angeschalteten Mikrofone und Tonträger ausblenden. Die Lautstärke der Sprache läßt sich mit R 810 einstellen. Eine Sprachausgabe kann über die Sprechstelle MT 2005 (Taste Text, 9) oder über die Fernbedienungs­buchse (REMOTE CONTROL, 58, Pin 3) ausgelöst werden. Die Sprachausgabe endet selbsttätig oder kann (durch Taste Stop, 12, Tastendruck ca. 1 sec aus Sicherheitsgründen) an der Sprechstelle oder über die Fernbedienungsbuchse (REMOTE CONTROL, 58, Pin 5) beendet werden.
Sprachaufnahme Ein entsprechender Text kann von einer Sprechstelle aus, über Mikrofon oder über Kassettenrecorder aufgenommen werden. Dazu ist entweder die Remote Control - Buchse (58) Pin 4 für die Dauer der Aufnahme auf Masse zu legen oder an der Sprechstelle MT 2005 die Tasten Stop, Text und Sprechen gleichzeitig für die Dauer der Aufnahme zu betätigen (Stop zuerst drücken, und zuletzt loslassen). Für die Aufnahme muß das Gerät maximal ausgesteuert werden. Es kann maximal 1 Minute aufgenommen werden. Die Aufnahme bleibt bei Stromausfall erhalten.
8.3 Sprachgesteuerter Schalter (NRS 90170) Der Sprachgesteuerte Schalter kann in zwei verschiedenen Arten im CPA 2000 eingesetzt werden.
8.3.1 Verwendung im Vorrangbetrieb: Beim Besprechen eines Mikrofons, das am Eingang 3 angeschlossen ist oder beim anderweitigen
Auftreten einer Eingangsspannung (z. B. beim Anschluß an eine Telefonanlage) kann der NRS 90170 eingesetzt werden, um automatisch auf Pflichtempfang für Eingang 3 zu schalten (Summensteller überbrückt, alle Pflichtempfangsrelais gezogen). Dazu ist das Gerät stromlos zu schalten und der Gehäusedeckel des Geräts zu entfernen. Der NRS wird auf der Platine 81333 an Steckplatz B114 eingesetzt (Bild 6). Zur ordnungsgemäßen Funktion muß ein entsprechender Vorrang programmiert werden (siehe Abschnitt
7). Die Anprechempfindlichkeit kann mit dem auf dem Nachrüstsatz befindlichen Trimmpotentiometer eingestellt werden. Wegen der erforderlichen Zeit für das Ausblenden des Tonträgers entsteht eine Verzögerungszeit von ca. 0.5 Sekunden.
8.3.2 Verwendung im Mischbetrieb: Bei Verwendung des Kompakt - Ela -Systems CPA 2000 im reinen Mischbetrieb kann der sprachge-
steuerte Schalter zum automatischen Ausblenden des Tonträgersignals verwendet werden. Dazu ist le­diglich der Nachrüstsatz zu installieren. Bei Gerätekonfiguration Vorrang (J301 gesteckt) muß zusätzlich J306 (Mischbetrieb für MIC 3) gesteckt werden. Beim Besprechen eines Mikrofons am Ein­gang 3 wird nun das Tonträgersignal ausgeblendet. Die Anprechempfindlichkeit kann mit dem auf dem Nachrüstsatz befindlichen Trimmpotentiometer eingestellt werden. Empfehlenswert ist ein abschaltbares Mikrofon, um bei Störgeräuschen (z. B. beim Ablegen des Mikro­fons) eine Ausblendung zu verhindern.
Jumper für Einstellungen
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Zum Einbau des Nachrüstsatzes ist das Gerät stromlos zu schalten und der Gehäusedeckel des Ge­räts zu entfernen. Der NRS wird auf der Platine 81333 an Steckplatz B114 eingesetzt (Bild 6).
Bild 6 (Leiterplatte 81333)
8.4 Summenfernregler (NRS 90178) Falls eine Summenfernregelung notwendig ist, kann der NRS 90178 eingesetzt werden. Dazu ist das
Gerät stromlos zu machen und der Gehäusedeckel des Geräts zu entfernen. Der NRS wird auf der Platine 81333 an Steckplatz B115 eingesetzt (Bild 6). Beim Einsetzen des NRS muß die Steckbrücke J113 entfernt werden. Die Einstellung der Summenlautstärke erfolgt über ein externes beiliegendes Potentio­meter (10 kOhm), das über die Fernbedienungsbuchse, (REMOTE CONTROL, 58, Pins 21 und 24) angeschlossen wird (hoher Widerstand bedeutet hohe Lautstärke). Der Summenfernregler wird von Alarm, Gong oder Vorrang nicht beeinflußt.
8.5 trafosymmetrische Eingänge (NRS 90139) Die Eingänge 1 - 3 sind elektronisch symmetrisch ausgeführt. In den meisten Fällen sollte dies Garantie
dafür sein, daß keine Störungen beim Betrieb der ELA - Kompaktanlage CPA 2000 auftreten. Sollten bei der Verbindung dieser Eingänge mit anderen Geräten trotzdem Brummstörungen vorkommen, so kann der entsprechende Eingang mit Hilfe des NRS 90139 erdfrei gemacht werden. Dazu ist das Gerät stromlos zu schalten und der Gehäusedeckel des Geräts zu entfernen. Der NRS wird auf der Platine 81333 an Steckplatz B109 für Eingang 1, an Steckplatz B110 für Eingang 2 oder an Steckplatz B111 für Eingang 3 eingesetzt . Beim Einstecken eines NRS müssen 2 Steckbrücken entfernt werden: J 103 und J 104 für Eingang 1, J 107 und J 108 für Eingang 2 oder J 111 und J 112 für Eingang 3 (siehe auch Bild 6).
8.6 Befestigungsteile für Gestelleinbau (NRS 90214) Die Befestigungsteile für einen Einbau in 19” - Gestelle werden links und rechts an den Gehäusebefesti-
gungsschrauben befestigt. Während der Montage der Teile muß das Gerät von der Netzspannung getrennt werden. Es dürfen nur die vom Hersteller gelieferten Schrauben verwendet werden. Die Befestigungsteile dürfen nur in Verbindung mit dem Modell CPA 2000 verwendet werden. Nach dem Anbau kann das Gerät in handesüblichen 19” - Gestellen verwendet werden. Im Gestell muß für eine entsprechende Entlüftung gesorgt werden, da die Abwärme des CPA 2000 in das Gestell geblasen wird.
9. Betrieb mit Sprechstellen MT 2005
Um die Vorteile der ELA - Kompaktanlage CPA 2000 voll ausnutzen zu können, empfiehlt sich der Anschluß von bis zu 3 Sprechstellen MT 2005. Die Sprechstellen besitzen 5 Tasten für Lautsprecherzo­nen, so daß Rufe gezielt in diese Bereiche vorgenommen werden können (Da es sich bei der CPA 2000 um ein Einkanalgerät handelt, ist während einer Durchsage in den nicht angesprochenen Bereichen keine Hintergrundmusik zu hören). Außerdem können die Funktionen Alarm, Gong und Sprachausgabe über diese Sprechstellen gesteuert werden.
Steckplatz für Fernregler
Steckplatz für Sprachschalter
Steckplätze für Trafosymmetrischen Eingang
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Die Sprechstellen werden über handelsübliche RJ 45 - Stecker (8-polig) an die Sprechstellenanschluß­buchse (PAGING STATION, 57) angeschlossen. Es müssen alle vorhandenen Sprechstellen parallel verbunden sein. Die Stromversorgung, die NF - Verbindung und die Datenverbindung erfolgen über diesen Stecker. Vor Inbetriebnahme müssen die Sprechstellen auf eine Adresse eingestellt werden, die im System nur einmal vorkommt. Dazu ist das linke Seitenteil abzunehmen und die Steckbrücken J1 und J2 entsprechend der Tabelle einzustellen (Adresse 1 ist serienmäßig eingestellt, weitere Möglichkeiten sind Adresse 2 und 3).
Adresse Jumper1 Jumper2
1 gesteckt offen 2 offen gesteckt 3 offen offen
Belegung RJ 45 - Buchse zum Anschluß von bis zu 3 Geräten MT 2005 oder eines PTT Mikrofons Der Sprechstellenanschluß (PAGING STATION, 57) ist wie folgt belegt und muß parallel 8-polig mit einer
gemeinsam geschirmten Leitung zu allen Sprechstellen verlegt werden: 1 Betriebsspannung +24 V
2 Betriebsspannung Masse, Bezugspotential 3 Signalleitung „Sprechstelle vorhanden“
(in der Sprechstelle mit Masse verbunden) 4 Datenleitung RS 485, Ader A 5 Datenleitung RS 485, Ader B 6 PTT (Kontakt nach Masse nur für Betrieb mit PTT - Mikrofon) 7 NF - Leitung el. Symmetrisch 8 NF - Leitung el. Symmetrisch
Leitungspaare beachten: 1+2, 3+6, 4+5, 7+8!
Leitungslängen Die minimal zulässige Spannung an den Sprechstellen beträgt 15.5 V. Die maximale Stromaufnahme bei
dieser Spannung je MT 2005 ist 123 mA. Bei Entladeschluß kann eine Batterie noch 21.6 V liefern, interne Spannungsabfälle verringern die Ausgangsspannung für die Sprechstellen auf 18.1 V. Auf der Sprech­stellenleitung darf daher ein maximaler Spannungsabfall von 2.6 V auftreten.
Es ergeben sich folgende maximale Leitungslängen vom CPA 2000 zu der oder den Sprechstellen (die Verdrahtung kann sternförmig oder als Bus erfolgen, die Gesamtlänge des Leitungsnetzes darf aufgrund der Schnittstellendefinition RS 485 maximal 1000 m betragen):
mit Kabel 4 x 2 x 0.6 I(Y)STY mit Kabel 4 x 2 x 0.8 I(Y)STY bei einer Sprechstelle 160 m 280 m bei zwei Sprechstellen 80 m 140 m bei drei Sprechstellen 50 m 90 m
Im Gerät CPA 2000 muß der Eingang 2 auf niedrige Empfindlichkeit (MIC / LINE, 45, gedrückt) eingestellt werden, der zugehörige Empfindlichkeitssteller (GAIN, 46) ist auf ca. Mitte einzustellen. An die Buchse Eingang 2 (INPUT 2, 44) darf dann kein Gerät angeschlossen werden. Der Vorrang muß entsprechend Abschnitt 7 eingestellt werden. Die Lautstärke der Durchsagen kann mit dem Eingangssteller (MIC 2, 2) eingestellt werden, der Klang wird mit TREBLE (9) und BASS (10) angepasst.
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Bedienung der Sprechstelle MT 2005 (siehe auch Bild 7) Bei ordnungsgemäßem Anschluß der Sprechstelle an die Kompaktanlage CPA 2000 und im eingeschal-
teten Zustand leuchtet die Einschaltkontrolle (ON, 13). Mit den Zonentasten (1 - 5) können die einzelnen Lautsprecherzonen voreingestellt werden. Ein Tastendruck teilt eine entsprechende Zone zu, die zuge­hörige LED leuchtet auf. Mit einem weiteren Tastendruck kann die Zone wieder gelöscht werden. Die Sammelruftaste (ALLE, 6) erlaubt eine Zuteilung aller Zonen auf einmal, die Löschtaste (LÖSCHEN, 7) löscht alle Zonen auf einmal. Eine Durchsage kann während Tastendruck auf die Sprechtaste (SPRE­CHEN, 10) getätigt werden. Dabei ist zu beachten, daß die Anlage bei Blinken der “BUSY” - Led (BUSY,
11) gesperrt ist, weil eine bevorrechtigte Durchsage läuft. Während einer Durchsage leuchtet die “BUSY”
- Led (11). Ein Gong kann durch Druck auf die Gongtaste (GONG, 8) ausgelöst werden, vorausgesetzt der Nachrüstsatz “Gong/Alarm” wurde ordnungsgemäß installiert. Während der Gong läuft, leuchtet die LED “Gong” (8). Der Gong endet selbsttätig. Bei normaler Vorrangeinstellung ist dann keine Durchsage möglich. Ein Alarm kann durch Druck auf die Alarmtaste (ALARM, 14) ausgelöst werden, vorausgesetzt der Nachrüstsatz “Gong/Alarm” wurde ordnungsgemäß installiert. Während der Alarm läuft, leuchtet die Taste “Alarm” (14). Der Alarm dauert so lange, wie die Taste gedrückt wird. Bei normaler Vorrangeinstellung ist dann keine Durchsage möglich. Eine Sprachausgabe kann durch Druck auf die Texttaste (TEXT, 9) ausgelöst werden, vorausgesetzt der Nachrüstsatz “Sprachausgabe” wurde ordnungsgemäß installiert. Während die Sprache läuft, leuchtet die LED “Text” (9). Die Sprachausgabe endet selbsttätig oder kann durch längeren Druck auf die Taste “Stop” (12) beendet werden. Bei normaler Vorrangeinstellung ist während Sprachausgabe keine Durch­sage möglich. Eine Sprachaufnahme kann von einer Sprechstelle folgendermaßen durchgeführt werden. Die Tasten Stop, Text und Sprechen sind gleichzeitig für die Dauer der Aufnahme zu betätigen (Stop zuerst betätigen, zuletzt loslassen). Für die Aufnahme muß das Gerät maximal ausgesteuert werden. Es kann maximal 1 Minute aufgenommen werden. Die Aufnahme bleibt bei Stromausfall erhalten. Eine Löschung der Aufnahme ist mit Stop + Text möglich.
Beschriftung der Sprechstelle
Die Sprechstelle ist serienmäßig in deutscher Sprache beschriftet (Funktionstasten Löschen/ Stop/ Alle/ Gong/ Text/ Sprechen); die Zonentasten sind unbeschriftet. Mit Hilfe eingelegter Beschriftungsstreifen können die Funktionstasten und Zonentasten kundenzpezi­fisch beschriftet werden. Dazu ist für die Funktionstasten das rechte Seitenteil, für die Zonentasten das linke Seitenteil zu demontieren. Eine Vorlage für verschiedene Beschriftungsstreifen finden Sie in dieser Anleitung. Die Beschriftung sollte vorzugsweise mit einem Drucker erfolgen.
Die Einstellung der Jumper und der Softwareversion der Sprechstelle kann mit Hilfe eines Servicepro­gramms von aussen abgefragt werden. Dazu muß die Sprechstelle abgeschaltet und beim Wiederein­schalten die Stoptaste (STOP, 12) gedrückt werden. Die ON - LED (ON, 13) blinkt in diesem Modus.
Die eingestellte Adresse wird dann durch einen Druck auf die Gongtaste (GONG, 8) mit Hilfe der LED für die Zone 1 angezeigt (1x blinken ist Adresse 1, 2x blinken ist Adresse 2, 3x blinken ist Adresse 3).
Außerdem kann durch Drücken der Taste Zone 5 (5) die Versionsnummer der eingebauten Software angezeigt werden. Die LEDs Zone 1 bis Zone 3 zeigen dann durch Blinken die Versionsnummer an (Beispiel: Zone 1 blinkt 1 mal, Zone 2 blinkt 0 mal, Zone 3 blinkt 3 mal = Versionsnummer 1.03).
Der Servicemodus wird durch Ausschalten wieder verlassen.
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Bild 7 (Sprechstelle MT 2005)
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