Diese Bedienungsanleitung enthält Informationen zur
sicheren Installation und Inbetriebnahme des Frequenzumrichters.
Die Bedienungsanleitung richtet sich ausschließlich qualifiziertes Personal.
Lesen Sie diese Bedienungsanleitung vollständig durch, um
sicher und professionell mit dem Frequenzumrichter zu
arbeiten. Berücksichtigen Sie insbesondere die Sicherheitshinweise und allgemeinen Warnungen. Bewahren Sie diese
Bedienungsanleitung immer zusammen mit dem Frequenzumrichter auf.
VLT® ist eine eingetragene Marke.
1.2 Zusätzliche Materialien
Zusätzliche Veröffentlichungen und Handbücher sind
verfügbar.
Das VLT® AutomationDrive FC 301/302-Program-
•
mierhandbuch enthält umfassendere
Informationen über das Arbeiten mit Parametern
sowie viele Anwendungsbeispiele.
Das VLT® Decentral Drive FCD 302-Projektierungs-
•
handbuch enthält detaillierte Informationen zu
den Fähigkeiten und Funktionen von Motorsteuersystemen.
Anweisungen für den Betrieb mit optionalen
•
Geräten.
Eine Liste finden Sie unter www.danfoss.com/BusinessAreas/
Der Frequenzumrichter ist ein elektronischer Motorregler
zur
Regelung der Motordrehzahl als Reaktion auf die
•
Systemrückführung oder auf Remote-Befehle von
externen Reglern. Ein Antriebssystem besteht aus
Frequenzumrichter, Motor und vom Motor
angetriebenen Geräten.
Überwachung von System- und Motorzustand.
•
Sie können den Frequenzumrichter auch zum Motorüberlastschutz verwenden.
Je nach Konfiguration lässt sich der Frequenzumrichter als
Stand-alone-Anwendung oder als Teil einer größeren
Anlage oder Installation einsetzen.
Der VLT® Decentral Drive FCD 302 ist für die dezentrale
Installation ausgelegt, zum Beispiel in der Lebensmittelund Getränkeindustrie oder für andere
Materialtransportanwendungen. Mit dem FCD 302 können
Sie Kosten reduzieren, indem die Leistungselektronik
dezentralisiert wird. Zentrale Schaltschränke werden
dadurch überflüssig, wodurch Kosten, Platz und Arbeit für
Installation und Verkabelung reduziert werden. Die
grundlegende Konstruktion ist wartungsfreundlich, da sie
über ein steckbares Elektronikteil und ein flexibles und
„geräumiges“ Klemmengehäuse verfügt. Sie können die
Elektronik einfach austauschen, ohne dass eine Neuverkabelung erforderlich ist.
Der FCD 302 wurde gemäß EHEDG-Richtlinien entwickelt
und ist damit zum Einbau in Umfeldern mit starkem
Schwerpunkt auf einfacher Reinigung geeignet.
11
Dieses Handbuch wird regelmäßig geprüft und aktualisiert.
Alle Verbesserungsvorschläge sind willkommen. Tabelle 1.1
zeigt die Dokumentenversion und die entsprechende
Softwareversion an.
Nur Frequenzumrichter mit hygienischer Bauform,
Bezeichnung FCD 302 P XXX T4 W69, sind nach EHEDG
zertifiziert.
Installationsumgebung
Der Frequenzumrichter ist für die Verwendung in Wohn-,
Geschäfts- und Gewerbebereichen unter Berücksichtigung
örtlich geltender Gesetze und Standards zugelassen.
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1
4
6
5
9
10
7
2
8
Einführung
VLT® Decentral Drive FCD 302
11
HINWEIS
In Wohnbereichen kann dieses Produkt Funkstörungen
verursachen. In diesem Fall müssen Sie zusätzliche
Maßnahmen zur Minderung dieser Störungen ergreifen.
Vorhersehbarer Missbrauch
Verwenden Sie den Frequenzumrichter nicht in
Anwendungen, die nicht mit den angegebenen Betriebsbedingungen und -umgebungen konform sind. Achten Sie
darauf, dass Ihre Anwendung die unter Kapitel 7 Spezifika-tionen angegebenen Bedingungen erfüllt.
1.4.2 Explosionszeichnungen
1Wechselrichterteil6Installationskasten
2Befestigungsschrauben (4 x, eine in jeder Ecke)7Display-Anschluss
3Dichtung8Zugang zu USB-Anschluss
4Kunststoffabdeckung des Wechselrichterteils9Wartungsschalter an der Motorseite (alternativ befindet sich
der Schalter an der Netzseite oder wird ausgelassen)
1Wechselrichterteil7Display-Anschluss
2Befestigungsschrauben (4 x, eine in jeder Ecke) 8Zugang zu USB-Anschluss
3Dichtung9
Wartungsschalter1) – Motorseite (alternativ befindet sich der Schalter an
der Netzseite oder wird ausgelassen)
4Kunststoffabdeckung des Wechselrichterteils10Flache Befestigungskonsolen
5Erdanschluss-Testpunkt11
Trennschalter1) (optional)
6Installationskasten––
1) Sie können die Einheit mit einem Wartungsschalter oder Trennschalter konfigurieren, nicht mit beidem. Die gezeigte Abbildung ist in der Praxis
nicht konfigurierbar, sondern dient nur dazu, die jeweilige Position der Einzelteile zu zeigen.
Abbildung 1.3 ist ein Blockschaltbild der internen
Baugruppen des Frequenzumrichters.
NummerBezeichnungFunktionen
1Netzanschluss
2Gleichrichter
Gleichspannungs-
3
zwischenkreis
DC-Zwischenkreis-
4
drosseln
Gleichspannungs-
5
kondensatoren
6Wechselrichter
7Motorklemmen
3-phasige Netzversorgung zum
Frequenzumrichter.
Die Gleichrichterbrücke wandelt
den eingehenden Wechselstrom
in einen Gleichstrom zur
Versorgung des Wechselrichters
um.
Der Gleichspannungszwischenkreis führt den Gleichstrom.
Die Zwischenkreisdrosseln
•
filtern die Zwischenkreisgleichspannung.
Sie bieten Schutz vor
•
Netztransienten.
Sie reduzieren den
•
Effektivstrom.
Sie heben den Leistungs-
•
faktor an.
Sie reduzieren Oberschwin-
•
gungen am Netzeingang.
Die Kondensatoren speichern
•
die Gleichspannung.
Sie überbrücken kurzzeitige
•
Verlustleistungen.
Der Wechselrichter erzeugt aus
der Gleichspannung eine
pulsbreitenmodulierte ACWellenform für eine variable
Motorregelung an den
Motorklemmen.
Geglättete 3-phasige
Motorspannung zum Motor.
NummerBezeichnungFunktionen
Das Steuerteil überwacht die
•
Netzversorgung, die interne
Verarbeitung, den
Motorausgang und den
Motorstrom und sorgt somit
für einen effizienten Betrieb
und eine effiziente Regelung.
Es überwacht die Benutzer-
8Steuerteil
Abbildung 1.3 Blockschaltbild des Frequenzumrichters
•
schnittstelle sowie die
externen Steuersignale und
führt die resultierenden
Befehle aus.
Es stellt die Zustandsmel-
•
dungen und
Kontrollfunktionen bereit.
1.5 Zulassungen und Zertifizierungen
Tabelle 1.2 Zulassungen und Zertifizierungen
Weitere Zulassungen und Zertifizierungen sind verfügbar.
Bitte wenden Sie sich an einen örtlichen Danfoss Partner.
Frequenzumrichter der Baugröße T7 (525-690 V) sind nur
für 525–600 V nach UL-Anforderungen zertifiziert.
Der Frequenzumrichter erfüllt die Anforderungen der
UL508C bezüglich der thermischen Sicherung. Weitere
Informationen können Sie dem Abschnitt ThermischerMotorschutz im produktspezifischen Projektierungshandbuch
entnehmen.
Für eine Übereinstimmung mit dem Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher
Güter auf Binnenwasserstraßen (ADN) siehe im Abschnitt
ADN-konforme Installation im produktspezifischen Projektierungshandbuch.
Weist auf eine potenziell gefährliche Situation hin, die
zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann!
VORSICHT
Weist auf eine potenziell gefährliche Situation hin, die zu
leichten oder mittleren Verletzungen führen kann. Die
Kennzeichnung kann ebenfalls als Warnung vor
unsicheren Verfahren dienen.
HINWEIS
Weist auf eine wichtige Information hin, z. B. eine
Situation, die zu Geräte- oder sonstigen Sachschäden
führen kann.
Folgende Symbole kommen in diesem Handbuch zum
Einsatz:
WARNUNG
Weist auf eine potenziell gefährliche Situation hin, die zu
schweren oder tödlichen Verletzungen führen kann.
VORSICHT
Weist auf eine potenziell gefährliche Situation hin, die zu
leichten oder mittleren Verletzungen führen kann. Die
Kennzeichnung kann ebenfalls als Warnung vor
unsicheren Verfahren dienen.
HINWEIS
Weist auf eine wichtige Information hin, z. B. eine
Situation, die zu Geräte- oder sonstigen Sachschäden
führen kann.
2.2 Qualifiziertes Personal
Der einwandfreie und sichere Betrieb des Frequenzumrichters setzt fachgerechten und zuverlässigen Transport
voraus. Lagerung, Installation, Bedienung und Instandhaltung müssen diese Anforderungen ebenfalls erfüllen.
Nur qualifiziertes Fachpersonal darf dieses Gerät installieren
oder bedienen.
Qualifiziertes Fachpersonal sind per Definition geschulte
Mitarbeiter, die gemäß den einschlägigen Gesetzen und
Vorschriften zur Installation, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Betriebsmitteln, Systemen und Schaltungen
berechtigt sind. Außerdem muss das qualifizierte Personal
mit allen Anweisungen und Sicherheitsmaßnahmen gemäß
dieser Anleitung vertraut sein.
WARNUNG
HOCHSPANNUNG
Bei Anschluss an Versorgungsnetzeingang, DC-Stromversorgung oder Zwischenkreiskopplung führen
Frequenzumrichter Hochspannung. Erfolgen Installation,
Inbetriebnahme und Wartung nicht durch qualifiziertes
Personal, kann dies zu schweren Verletzungen oder sogar
zum Tod führen!
Installation, Inbetriebnahme und Wartung
•
dürfen ausschließlich von qualifiziertem
Personal durchgeführt werden.
WARNUNG
UNERWARTETER ANLAUF
Bei Anschluss des Frequenzumrichters an Versorgungsnetz, DC-Versorgung oder Zwischenkreiskopplung
kann der angeschlossene Motor jederzeit unerwartet
anlaufen. Ein unerwarteter Anlauf im Rahmen von
Programmierungs-, Service- oder Reparaturarbeiten kann
zu schweren bzw. tödlichen Verletzungen oder zu
Sachschäden führen. Der Motor kann über einen
externen Schalter, einen Feldbus-Befehl, ein Sollwerteingangssignal, über ein LCP oder nach einem quittierten
Fehlerzustand anlaufen.
So verhindern Sie einen unerwarteten Anlauf des Motors:
Trennen Sie den Frequenzumrichter vom Netz.
•
Drücken Sie [Off/Reset] am LCP, bevor Sie
•
Parameter programmieren.
Verkabeln und montieren Sie Frequenzum-
•
richter, Motor und alle angetriebenen Geräte
vollständig, bevor Sie den Frequenzumrichter an
Versorgungsnetz, DC-Versorgung oder
Zwischenkreiskopplung anschließen.
Der Frequenzumrichter enthält Zwischenkreiskondensatoren, die auch bei abgeschaltetem Frequenzumrichter
geladen sein können. Auch wenn die Warn-LED nicht
leuchten, kann Hochspannung vorliegen. Das Nichteinhalten der vorgesehenen Entladungszeit nach dem
Trennen der Spannungsversorgung vor Wartungs- oder
Reparaturarbeiten kann zu schweren oder tödlichen
Verletzungen führen.
1.Stoppen Sie den Motor.
2.Trennen Sie das Versorgungsnetz, Permanentmagnet-Motoren und externe
Zwischenkreisversorgungen, einschließlich
externer Batterie-, USV- und Zwischenkreisverbindungen zu anderen Frequenzumrichtern.
3.Führen Sie Wartungs- oder Reparaturarbeiten
erst nach vollständiger Entladung der Kondensatoren durch. Die Entladezeit finden Sie in
Tabelle 2.1.
Die Erdableitströme überschreiten 3,5 mA. Eine nicht
vorschriftsgemäße Erdung des Frequenzumrichters kann
zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen!
Lassen Sie die ordnungsgemäße Erdung der
•
Geräte durch einen zertifizierten Elektroinstallateur überprüfen.
WARNUNG
GEFAHR DURCH ANLAGENKOMPONENTEN!
Ein Kontakt mit drehenden Wellen und elektrischen
Betriebsmitteln kann zu schweren Verletzungen oder
sogar zum Tod führen!
Stellen Sie sicher, dass Installations-,
•
Inbetriebnahme- und Wartungsarbeiten
ausschließlich von geschultem und qualifiziertem Personal durchgeführt werden.
Alle Elektroarbeiten müssen den VDE-
•
Vorschriften und anderen lokal geltenden
Elektroinstallationsvorschriften entsprechen.
Befolgen Sie die Verfahren in diesem Handbuch.
•
WARNUNG
UNERWARTETE MOTORDREHUNG
WINDMÜHLEN-EFFEKT
Ein unerwartetes Drehen von Permanentmagnetmotoren
erzeugt Spannung und lädt das Gerät ggf. auf, was zu
schweren Verletzungen oder Sachschäden führen kann.
Stellen Sie sicher, dass die Permanentmagnet-
•
motoren blockiert sind, sodass sie sich unter
keinen Umständen drehen können.
VORSICHT
GEFAHR BEI EINEM INTERNEN FEHLER
Ein interner Fehler im Frequenzumrichter kann zu
schweren Verletzungen führen, wenn der Frequenzumrichter nicht ordnungsgemäß geschlossen wird.
Stellen Sie vor dem Anlegen von Netzspannung
•
sicher, dass alle Sicherheitsabdeckungen
angebracht und ordnungsgemäß befestigt sind.
Montagezubehör, nur bei Bestellung des Installati-
•
onskastens mitgeliefert Inhalt:
-2 Zugentlastungsschellen
-Halterung für Motorkabel und Lastkabel
-Erhöhungskonsole für Kabelschelle
-Schraube 4 mm x 20 mm
-Schneidschraube 3,5 mm x 8 mm
Bedienungsanleitung
•
Frequenzumrichter
•
Abhängig von den eingebauten Optionen enthält der
Installationskasten einen oder zwei Beutel mit Montagezubehör und ein oder mehrere Handbücher bzw.
Anleitungen.
Vorgehensweise
1.Überprüfen Sie, dass die mitgelieferten Teile und
die Informationen auf dem Typenschild mit der
Bestellbestätigung übereinstimmen.
In Umgebungen, in denen Aerosol-Flüssigkeiten, Partikel
oder korrosive Gase in der Luft enthalten sind, müssen
Sie sicherstellen, dass die IP-Schutzart der Geräte der
Installationsumgebung entspricht. Eine Nichterfüllung
der Anforderungen von bestimmten Umgebungsbedingungen kann zu einer Reduzierung der Lebensdauer des
Frequenzumrichters führen. Stellen Sie sicher, dass alle
Anforderungen hinsichtlich Luftfeuchtigkeit, Temperatur
und Höhenlage erfüllt werden.
Vibrationen und Erschütterungen
Der Frequenzumrichter entspricht den Anforderungen für
Geräte zur Wandmontage sowie bei Montage an Maschinengestellen oder in Schaltschränken.
Detaillierte Angaben zu Umgebungsbedingungen finden
Sie unter Kapitel 7.4 Umgebungsbedingungen.
Stellen Sie noch keine Stromversorgung zum Gerät her,
da dies zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen
kann!
VORSICHT
SACHSCHÄDEN ODER PERSONENSCHÄDEN
Ein Nichtfestziehen der 4 Montageschrauben kann zu
Personenschäden oder Sachschäden führen.
Stellen Sie sicher, dass die Festigkeit der
•
Montageposition zum Tragen des Gerätegewichts ausreicht.
33
Voraussetzungen:
Verwenden Sie die Löcher an der Rückseite des
•
Installationskastens zur Befestigung der
Halterungen.
Verwenden Sie geeignete Befestigungsschrauben.
•
Verwenden Sie bei hygienischen Ausführungen
•
Kabelverschraubungen, die für hygienische
Anwendungsanforderungen ausgelegt sind, z. B.
Rittal HD 2410.110/120/130.
1.
Befestigen Sie den VLT® Decentral Drive FCD 302
senkrecht an einer Wand oder einem Maschinenrahmen. Stellen Sie bei hygienischen
Ausführungen sicher, dass alle Flüssigkeiten aus
dem Schaltschrank abgelassen werden, und
richten Sie das Gerät so aus, dass sich die
Kabelverschraubungen an der Unterseite
befinden.
Abbildung 3.6 FCD 302 in Einzelmontage mit Halterungen
Allgemeine Sicherheitshinweise finden Sie in
Kapitel 2 Sicherheit.
44
WARNUNG
INDUZIERTE SPANNUNG!
Induzierte Spannung durch nebeneinander verlegte
Motorkabel kann Gerätekondensatoren auch dann
aufladen, wenn die Geräte freigeschaltet sind. Die
Nichtbeachtung der Empfehlung zum separaten Verlegen
von Motorkabeln oder zur Verwendung von
abgeschirmten Kabeln kann zum Tod oder zu schweren
Verletzungen führen!
Verlegen Sie Motorkabel getrennt oder
•
Verwenden Sie abgeschirmte Kabel.
•
VORSICHT
Siehe Kapitel 7.1 Elektrische Daten und Kapitel 7.5 Kabelspezifikationen zu empfohlenen Kabelquerschnitten und -
typen.
4.2 EMV-gerechte Installation
Befolgen Sie die Anweisungen in Kapitel 4.3 Erdung,
Kapitel 4.4 Anschlussdiagramm, Kapitel 4.7 Motoranschluss
und Kapitel 4.10 Steuerkabel, um eine EMV-gerechte Installation durchzuführen.
4.3 Erdung
WARNUNG
GEFAHR DURCH ABLEITSTRÖME
Die Erdableitströme überschreiten 3,5 mA. Eine nicht
vorschriftsgemäße Erdung des Frequenzumrichters kann
zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen!
Lassen Sie die ordnungsgemäße Erdung der
•
Geräte durch einen zertifizierten Elektroinstallateur überprüfen.
STROMSCHLAGGEFAHR
Der Frequenzumrichter kann einen Gleichstrom im
Schutzleiter verursachen. Eine Nichtbeachtung der
nachstehenden Empfehlung kann dazu führen, dass die
Fehlerstromschutzeinrichtung nicht den gewünschten
Schutz bietet.
Wenn Sie zum Schutz vor elektrischem Schlag
•
einen Fehlerstromschutzschalter (Residual
Current Device, RCD) verwenden, muss dieser
an der Versorgungsseite vom Typ B sein.
Überspannungsschutz
Für Anwendungen mit mehreren Motoren
•
benötigen Sie zusätzliche Schutzvorrichtungen
wie einen Kurzschlussschutz oder einen
thermischen Motorschutz zwischen Frequenzumrichter und Motor.
Der Kurzschluss- und Überspannungsschutz wird
•
durch Sicherungen am Eingang gewährleistet.
Wenn die Sicherungen nicht Bestandteil der
Lieferung ab Werk sind, muss sie der Installateur
als Teil der Installation bereitstellen. Siehe UL/cULzugelassene Vorsicherungen in
Kapitel 7.7 Sicherungen und Trennschalter.
Leitungstyp und Nennwerte
Die Querschnitte und Hitzebeständigkeit aller
•
verwendeten Kabel sollten den örtlichen und
nationalen Vorschriften entsprechen.
Empfehlung für die Verdrahtung des Stroman-
•
schlusses: Kupferdraht, bemessen für mindestens
75 °C (167 °F).
Für elektrische Sicherheit
Erden Sie den Frequenzumrichter gemäß den
•
geltenden Normen und Richtlinien.
Verwenden Sie für Netzversorgung, Motorkabel
•
und Steuerleitungen einen speziellen Schutzleiter.
Es besteht die Gefahr von Schalttransienten, wenn das
Massepotenzial zwischen Frequenzumrichter und System
abweicht. Installieren Sie Ausgleichskabel zwischen den
Systemkomponenten. Empfohlener Leitungsquerschnitt:
16 mm2 (5 AWG).
VORSICHT
SCHUTZLEITERVERBINDUNG
Die Metallstifte in den Ecken des Elektronikteils und die
Löcher in den Ecken des Installationskastens sind wichtig
für die Schutzleiterverbindung. Stellen Sie sicher, dass
diese nicht gelöst, entfernt oder in irgendeiner Weise
beeinträchtigt werden. Das erforderliche Anzugsdrehmoment beträgt 3 Nm. Siehe Abbildung 4.1.
Erdung von abgeschirmten Kabeln
Erdungsschellen werden für Motor- und Steuerkabel mitgeliefert (siehe Abbildung 4.2).
Abbildung 4.1 Schutzleiterverbindung zwischen dem Installationskasten und dem Elektronikteil
HINWEIS
Der externe Erdungsanschluss ist als Zubehörteil
erhältlich (Teilenr.: 130B5833).
44
Abbildung 4.2 Erdung der Motor- und Steuerkabel (kleine Bauform)
Abbildung 4.5 Nur große Bauform: Trennschalter und
Netztrenner
1 Durchschleifklemmen
Abbildung 4.6 Nur große Bauform: Wartungsschalter am Netz
mit Durchschleifklemmen
HINWEIS
EMV-STÖRUNGEN
Verwenden Sie für Motor- und Steuerleitungen
abgeschirmte Kabel und verlegen Sie die Kabel für
Netzversorgung, Motor- und Steuerleitungen getrennt.
Die Nichtbeachtung dieser Vorgabe kann zu nicht
vorgesehenem Verhalten oder reduzierter Leistung der
Anlage führen. Ein Mindestabstand von 200 mm
zwischen Leistungs-, Motor- und Steuerleitungen ist
erforderlich.
1Digital- und Analogeingänge/-ausgänge8USB-Anschluss
2Safe Torque Off (STO), LCP-Anschluss, B-Option9Standardbus/RS485
3Relais 110PROFIBUS
4Relais 211Ethernet-Anschluss
5Motor, mechanische Bremse, Bremswiderstand12Ethernet-Anschluss
6Netz13Schutzleiter
7Externe 24 V DC Versorgung––
Abbildung 4.8 Position der Klemmen (große Bauform)
Der Wartungsschalter ist sowohl bei kleinen als auch bei großen Geräten optional. Der Schalter ist auf der Motorseite
montiert. Alternativ können Sie den Schalter an der Netzseite anbringen oder auslassen.
Beim großen Gerät ist der Trennschalter optional. Sie können die große Einheit mit einem Wartungsschalter oder
Trennschalter konfigurieren, nicht mit beidem. Die in Abbildung 4.8 gezeigte Konfiguration ist in der Praxis nicht konfigurierbar, sondern dient nur dazu, die jeweilige Position der Einzelteile zu zeigen.
Motor-, Steuer- und Netzklemmen sind federbelastet
(Käfigzugfeder).
1.Öffnen Sie den Kontakt, indem Sie einen kleinen
Schraubendreher in die rechteckige Öffnung über
dem entsprechenden Kontakt einführen und
damit die Klemmfeder öffnen (siehe
Abbildung 4.9).
2.Führen Sie das abisolierte Kabel in den Kontakt
ein.
3.Entfernen Sie den Schraubendreher. Das Kabel ist
nun in der Klemme befestigt.
4.Stellen Sie sicher, dass der Kontakt fest hergestellt
ist. Lose Kabel können zu Geräteausfällen oder
Verletzungen führen.
Abbildung 4.9 Öffnen der Klemmen
4.7 Motoranschluss
WARNUNG
INDUZIERTE SPANNUNG!
Induzierte Spannung durch nebeneinander verlegte
Motorkabel kann Gerätekondensatoren auch dann
aufladen, wenn die Geräte freigeschaltet sind. Die
Nichtbeachtung der Empfehlung zum separaten Verlegen
von Motorkabeln oder zur Verwendung von
abgeschirmten Kabeln kann zum Tod oder zu schweren
Verletzungen führen!
HINWEIS
MOTORÜBERLASTSCHUTZ
Ein Motorüberlastschutz ist in der Werkseinstellung nicht
enthalten. Wenn Sie diese Funktion benötigen, stellen
Sie Parameter 1-90 Thermischer Motorschutz auf eine der
Abschaltoptionen oder eine der Warnoptionen ein.
Weitere Informationen finden Sie im VLT® AutomationDrive FC 301/302-Programmierhandbuch.
1.Schließen Sie den Motor an die Klemmen 96, 97
und 98 an.
2.Schließen Sie die Erde an die Schutzleiterklemme
an.
3.Stellen Sie sicher, dass die Abschirmung des
Motorkabels an beiden Enden ordnungsgemäß
geerdet ist (Motor und Frequenzumrichter).
4.Siehe Kapitel 7.1 Elektrische Daten für die korrekte
Abmessung des Leitungsquerschnitts.
Nummer
96 97 98 Motorspannung 0-100 % der Netzspannung
UV W 3 Leiter vom Motor.
U1 V1 W1
W2 U2 V2
U1 V1 W1 6 Leiter vom Motor, im Stern geschaltet.
PE – –Erdanschluss.
6 Leiter vom Motor.
Schließen Sie U2, V2, W2 getrennt an (optionaler
Klemmenblock).
44
Tabelle 4.1 Klemmen 96, 97, 98
HINWEIS
Installieren Sie Kondensatoren zur Leistungsfaktorkorrektur nicht zwischen dem Frequenzumrichter und dem
Motor.
Schließen Sie kein Anlass- oder Polwechselgerät
zwischen Frequenzumrichter und Motor an.
Der Frequenzumrichter kann mehrere parallel geschaltete
Motoren steuern/regeln. Der Gesamtstrom der Motoren
darf den maximalen Ausgangsnennstrom I
zumrichters nicht übersteigen.
des Frequen-
M,N
HINWEIS
44
Installationen mit gemeinsamem Anschluss wie
•
in Abbildung 4.10 gezeigt werden nur bei
kurzen Kabellängen (maximal 10 m) empfohlen.
Bei parallel geschalteten Motoren können Sie
•
Parameter 1-29 Autom. Motoranpassung nicht
verwenden.
HINWEIS
Sie können das elektronische Thermorelais (ETR) des
Frequenzumrichters nicht als Motorüberlastschutz für die
einzelnen Motoren der Systeme mit-parallel
angeschlossene Motoren verwenden. Daher müssen Sie
einen zusätzlichen Motorüberlastschutz, z. B.
Thermistoren in jedem Motor oder einzelne thermische
Relais, vorsehen. Trennschalter sind als Schutz nicht
geeignet.
Netzanschluss
4.8
Wählen Sie die Querschnitte der Kabel anhand des
Eingangsstroms des Frequenzumrichters. Den maximalen
Kabelquerschnitt finden Sie in Tabelle 7.1 in
Kapitel 7 Spezifikationen.
Befolgen Sie bezüglich der Kabelquerschnitte örtliche und
nationale Vorschriften.
Vorgehensweise
1.Schließen Sie die 3 Phasen des Netzeingangs an
die Klemmen L1, L2 und L3 an (siehe ).
2.Schließen Sie je nach Konfiguration der Geräte
die Eingangsleistung an die Netzklemmen oder
den Netztrennschalter an.
3.Erden Sie das Kabel gemäß den Erdungsanweisungen in Kapitel 4.3 Erdung.
4.Versorgt ein IT-Netz, eine potenzialfreie Dreieckschaltung oder ein TT/TN-S Netz mit geerdetem
Zweig (geerdete Dreieckschaltung) den Frequenzumrichter, so stellen Sie den EMV-Schalter über
Parameter 14-50 EMV-Filter auf AUS. In der
Position AUS sind die internen EMV-Filterkondensatoren zwischen Rahmen und Zwischenkreis
abgeschaltet, um Schäden am Zwischenkreis zu
vermeiden und die Erdkapazität gemäß IEC
61800-3 zu verringern.
Abbildung 4.10 Parallelschaltung von Motoren
Probleme können beim Start und bei niedrigen Drehzahlwerten auftreten, wenn die Motorgrößen stark variieren.
Motoren mit geringer Motornennleistung haben einen
relativ hohen ohmschen Widerstand im Stator. Dieser hohe
Widerstand erfordert eine höhere Spannung beim Start
und bei niedrigen Drehzahlwerten.
So lösen Sie dieses Problem:
Reduzieren Sie die Last beim Anfahren am Motor
•
mit der geringsten Motornennleistung.
Konfigurieren Sie die parallelen Anschlüsse nur
•
zwischen Motoren mit vergleichbar Motornennleistung.
Nummer
919293Netzspannung 3 x 380-480 V
L1L2L3–
PE––Erdanschluss
Abbildung 4.11 Motor- und Netzanschluss mit Wartungsschalter
Steuerkabel
4.10
WARNUNG
UNERWARTETER ANLAUF
Bei Anschluss des Frequenzumrichters an Versorgungsnetz, DC-Versorgung oder Zwischenkreiskopplung
kann der angeschlossene Motor jederzeit unerwartet
anlaufen. Ein unerwarteter Anlauf im Rahmen von
Programmierungs-, Service- oder Reparaturarbeiten kann
zum Tod, zu schweren Verletzungen oder zu
Sachschäden führen! Der Motor kann über einen
externen Schalter, einen Feldbus-Befehl, ein Sollwerteingangssignal, über ein LCP oder nach einem quittierten
Fehlerzustand anlaufen.
So verhindern Sie ein unerwartetes Starten des Motors:
Trennen Sie den Frequenzumrichter vom Netz.
•
Drücken Sie [Off/Reset] am LCP, bevor Sie
•
Parameter programmieren.
Verkabeln und montieren Sie Frequenzum-
•
richter, Motor und alle angetriebenen Geräte
vollständig, bevor Sie den Frequenzumrichter an
Versorgungsnetz, DC-Versorgung oder
Zwischenkreiskopplung anschließen.
Es wird empfohlen, die Steuerleitungen für 600 V
•
auszulegen.
Trennen Sie Steuerkabel von Hochspannungsbau-
•
teilen des Frequenzumrichters.
Ist der Frequenzumrichter an einen Thermistor
•
angeschlossen, müssen Steuerkabel zur
Beibehaltung des PELV-Schutzgrads verstärkt/
zweifach isoliert sein.
Klemme Nr.Funktion
01, 02, 03Ausgang Relais 1. Verwendbar für Wechsel- oder
Gleichspannung sowie ohmsche oder induktive
Lasten.
04, 05, 06Ausgang Relais 2. Verwendbar für Wechsel- oder
Gleichspannung sowie ohmsche oder induktive
Lasten.
für Digitaleingänge und externe Messwandler.
Programmieren Sie zur Verwendung von 24 V DC
für das Bezugspotential des Digitaleingangs
Parameter 5-00 Schaltlogik für PNP-Betrieb.
18, 19, 32, 33 Digitaleingänge. Auswählbar für die NPN- oder
PNP-Funktion in Parameter 5-00 Schaltlogik. Die
Werkseinstellung ist PNP.
27, 29Digitaleingänge oder -ausgänge. Programmierbar
für Parameter 5-01 Klemme 27 Funktion für
Klemme 27 und Parameter 5-02 Klemme 29Funktion für Klemme 29 zur Auswahl der
Eingangs-/Ausgangsfunktion. Die Werkseinstellung
ist Eingang.
35Bezugspotential (-) für externe 24-V-Steuerver-
sorgung. Optional.
36Externe +24-V-Steuerversorgung. Optional.
37Safe Torque Off. Nähere Angaben finden Sie in
Kapitel 4.16 Safe Torque O ff (STO).
20Bezugspotential der Digitaleingänge. Program-
mieren Sie zur Verwendung des Bezugspotential
des Digitaleingangs Parameter 5-00 Schaltlogik für
NPN-Betrieb.
39Bezugspotential für Analogausgang.
42Analogausgang Programmierbar für verschiedene
Funktionen in Parametergruppe 6-5* Analog-
ausgang 1. Das Analogsignal ist 0-20 mA oder
4-20 mA bei maximal 500 Ω.
5010-V-DC-Versorgungsspannung am Analog-
ausgang. Maximal 15 mA, in der Regel für
Potenziometer oder Thermistor verwendet.
53, 54Analogeingang. Auswählbar für Spannung (0 bis
68 (+), 69 (-) RS485-Schnittstelle. Wenn der Frequenzumrichter
an einen seriellen RS485-Kommunikationsbus
angeschlossen ist, steht ein Schalter an der
Steuerkarte für den Terminierungswiderstand zur
Verfügung. Stellen Sie den Schalter auf EIN für
Terminierung bzw. auf AUS für keine
44
62RxD/TxD –P (rotes Kabel) für PROFIBUS. Siehe
63RxD/TxD –N (grünes Kabel) für PROFIBUS.
660 V für PROFIBUS.
67+5 V für PROFIBUS.
B01–B12B-Option. Siehe entsprechende Dokumentation
G, R, V, N, PAnschluss des LCP.
Tabelle 4.3 Klemmenbeschreibung
4.11 Bremswiderstand
Terminierung.
VLT® PROFIBUS DP MCA 101-Installationsanleitung
für detaillierte Informationen.
für detaillierte Informationen.
Befindet sich der Frequenzumrichter im Alarmmodus oder
besteht eine Überspannungssituation, greift die
mechanische Bremse sofort ein. Weitere Informationen
dazu finden Sie im VLT® AutomationDrive FC 301/302Programmierhandbuch.
HINWEIS
Wenn Sie die mechanische Bremssteuerung/die Versorgungsklemmen 122 und 123 über Parametergruppe 5-4*Relais, [1] Array, Relais 2, einstellen, steht nur ein Relaisausgang (Relais 1) zur freien Programmierung zur
Verfügung.
Die Bremse wird gelöst, wenn der Motorstrom
•
den eingestellten Wert in Parameter 2-20 Bremse
öffnen bei Motorstrom überschreitet.
Die Bremse wird aktiviert, wenn die Ausgangs-
•
frequenz geringer als die in
Parameter 2-21 Bremse schliessen bei Motordrehzahl
oder Parameter 2-22 Bremse schließen bei
Motorfrequenz eingestellte Frequenz ist. Die
Bremse wird nur betätigt, wenn der Frequenzumrichter einen Stoppbefehl ausführt.
Das Verbindungskabel zum Bremswiderstand muss
abgeschirmt sein. Schließen Sie die Abschirmung mit
Kabelschellen am Metallgehäuse des Frequenzumrichters
und am Metallgehäuse des Bremswiderstands an.
Dimensionieren Sie den Querschnitt des Anschlusskabels
für Bremse passend zum Bremsmoment.
Mechanische Bremse
4.12
NummerFunktion
122 (optionale
Funktion)
123 (optionale
Funktion)
Tabelle 4.5 Mechanische Bremsklemmen
In Hub-/Senkanwendungen muss eine elektromechanische Bremse gesteuert werden können:
•
•
MBR+ Mechanische Bremse
UDC = 0,45 x effektive Netzspannung
MBR-
Die Bremse wird über die spezielle mechanische
Bremssteuerung/die Netzversorgungsklemmen
122 und 123 geregelt.
Wählen Sie für Anwendungen mit einer elektromechanischen Bremse [32] Mechanische
Bremssteuerung in der Parametergruppe 5-4* Relais,
[1] Array, Relais 2 aus.
Maximaler Strom = 0,8 A
4.13 Anschluss von Sensoren/Stellgliedern
an M12-Buchsen
PinAderfarbeAnschluss Funktion
1Braun12+24 V
3Blau200 V
4schwarz18, 19, 32,33 Digital-
eingang
Tabelle 4.6 4xM12-Anschlusseingang
PinAderfarbeAnschluss Funktion
1BraunReserviert1)Reserviert
3Blau200 V
4schwarz02, 05Schließer
(24 V)
Tabelle 4.7 2xM12-Anschlussausgang
1) Bei Verwendung von für die Option reservierten Adern. Falls nicht
Durch Auswahl eines bestimmten Kommunikationsprotokolls werden verschiedene
Standardparametereinstellungen passend zu den Spezifikationen dieses Protokolls geändert und einige zusätzliche
protokollspezifische Parameter zur Verfügung gestellt.
Zur Bereitstellung zusätzlicher Kommunikationsprotokolle
sind Optionskarten für den Frequenzumrichter erhältlich.
HINWEIS
Die Installations- und Betriebsanweisungen entnehmen Sie
der Dokumentation der jeweiligen Optionskarte.
Schalter 4 und 5 gelten nur für Frequenzumrichter mit
Feldbus-Optionen.
Zur Ausführung der Funktion Safe Torque Off (STO) ist eine
zusätzliche Verkabelung des Frequenzumrichters
erforderlich. Nähere Informationen finden Sie im Produk-
®
thandbuch der Funktion Safe Torque Off (STO) für VLT
-
Frequenzumrichter.
4.17 Checkliste bei der Installation
44
Prüfen Sie die gesamte Anlage vor dem Anlegen von
Netzspannung an das Gerät wie in Tabelle 4.8 beschrieben.
Markieren Sie die geprüften Punkte anschließend mit
einem Haken.
PrüfpunktBeschreibung
Zusatzeinrichtungen
Kabelführung Verlegen Sie Netzkabel, Motorkabel und
Steuerleitungen
EMVErwägungen
Erfassen Sie Zusatzeinrichtungen,
•
Zubehör, Schalter, Trenner oder
Netzsicherungen bzw. Trennschalter,
die auf der Netz- oder Motorseite
des Frequenzumrichters
angeschlossen sein können. Prüfen
Sie ihre Betriebsbereitschaft und
Funktion und stellen Sie sicher, dass
sie für eine Drehzahleinstellung
geeignet sind.
Prüfen Sie den Zustand und die
•
Funktion von Sensoren, die Istwertsignale zum Frequenzumrichter
senden.
Entfernen Sie die Kondensatoren zur
•
Leistungsfaktorkorrektur am Motor,
falls vorhanden.
Steuerleitungen zum Schutz vor
Hochfrequenzstörungen in drei
getrennten Kabelkanälen.
Überprüfen Sie Leitungen und
•
Anschlüsse auf Beschädigungen.
Prüfen Sie den Stellbereich der
•
Signale.
Danfoss empfiehlt die Verwendung
•
von abgeschirmten Kabeln oder
Kabeln mit verdrillten Aderpaaren.
Stellen Sie sicher, dass die
Abschirmung an beiden Enden
richtig abgeschlossen ist.
Prüfen Sie auf EMV-gerechte Installation.
☑
PrüfpunktBeschreibung
Umweltschutzerwägungen
Abstand zur
Kühlluftzirkulation
Sicherungen
und
Trennschalter
Netz- und
Motorkabel
SchalterStellen Sie sicher, dass alle Schalter und
ErdungDas Gehäuse des Frequenzumrichters
Installationskasten und
Elektronikteil
Kabelverschraubungen
und
Blindstecker
Beachten Sie die Grenzwerte der
maximalen Umgebungs- und Betriebstemperatur auf dem Typenschild. Die
Temperatur darf 40 °C (104 °F) nicht
überschreiten. Die relative Luftfeuchtigkeit muss zwischen 5 und 95 %
ohne Kondensatbildung liegen.
Für eine ausreichende Luftzirkulation
müssen entsprechende Freiräume über
und unter dem Frequenzumrichter
vorhanden sein.
Prüfen Sie, ob alle Sicherungen fest
eingesetzt und in einem betriebsfähigen Zustand sowie alle
Trennschalter geöffnet sind. Stellen Sie
sicher, dass die richtigen Sicherungen
oder Trennschalter eingebaut sind.
Prüfen Sie, ob alle Kontakte fest
•
angeschlossen sind.
Stellen Sie sicher, dass die richtigen
•
Sicherungen oder Trennschalter
eingebaut sind.
Trennschalter in der richtigen Schaltposition sind.
muss über eine gesonderte Erdverbindung mit der Gebäudeerdung
verbunden sein. Prüfen Sie, dass die
Anlage eine Erdverbindung besitzt und
die Kontakte fest angezogen sind und
keine Oxidation aufweisen.
Stellen Sie sicher, dass der Installationskasten und das Elektronikteil richtig
geschlossen sind. Prüfen Sie, dass alle 4
Befestigungsschrauben mit dem
korrekten Drehmoment festgezogen
sind.
Stellen Sie sicher, dass die Kabelverschraubungen und Blindstecker
ordnungsgemäß festgezogen sind, um
zu gewährleisten, dass die korrekte
Schutzart erreicht wird. Das
übermäßige Eindringen von Flüssigkeiten bzw. Staub in den
Frequenzumrichter kann zu
eingeschränktem Betrieb oder Beschädigungen führen.
keinen übermäßigen Vibrationen
ausgesetzt werden. Montieren Sie den
Schaltschrank auf einem festen
Untergrund oder verwenden Sie vibrationsdämpfende Befestigungen.
Tabelle 4.8 Checkliste vor der Inbetriebnahme
☑
VORSICHT
POTENZIELLE GEFAHR IM FALLE EINES INTERNEN
FEHLERS
Es besteht Verletzungsgefahr, wenn Sie den Frequenzumrichter nicht ordnungsgemäß schließen.
Vor dem Einschalten des Stroms müssen Sie
•
sicherstellen, dass alle Sicherheitsabdeckungen
eingesetzt und sicher befestigt sind.
4.18.1 Installieren des Wechselrichterteils
Zum Zusammenpressen der Dichtung zwischen 2 Teilen:
1.Ziehen Sie die 4 Befestigungsschrauben mit
einem Drehmoment von 2,8–3,0 Nm an.
2.Ziehen Sie die 4 Schrauben in senkrecht
umgekehrter Reihenfolge fest.
3.Ziehen Sie die 2 Erdungsstäbe mit einem
Drehmoment von 3,0 Nm fest.
Bei Anschluss des Frequenzumrichters an Versorgungsnetz, DC-Versorgung oder Zwischenkreiskopplung
kann der angeschlossene Motor jederzeit unerwartet
55
anlaufen. Ein unerwarteter Anlauf im Rahmen von
Programmierungs-, Service- oder Reparaturarbeiten kann
zu schweren bzw. tödlichen Verletzungen oder zu
Sachschäden führen. Der Motor kann über einen
externen Schalter, einen Feldbus-Befehl, ein Sollwerteingangssignal, über ein LCP oder nach einem quittierten
Fehlerzustand anlaufen.
So verhindern Sie einen unerwarteten Anlauf des Motors:
Trennen Sie den Frequenzumrichter vom Netz.
•
Drücken Sie [Off/Reset] am LCP, bevor Sie
•
Parameter programmieren.
Verkabeln und montieren Sie Frequenzum-
•
richter, Motor und alle angetriebenen Geräte
vollständig, bevor Sie den Frequenzumrichter an
Versorgungsnetz, DC-Versorgung oder
Zwischenkreiskopplung anschließen.
Allgemeine Sicherheitshinweise finden Sie in
Kapitel 2 Sicherheit.
WARNUNG
HOCHSPANNUNG
Bei Anschluss an das Versorgungsnetz führen Frequenzumrichter Hochspannung. Erfolgen Installation,
Inbetriebnahme und Wartung nicht durch qualifiziertes
Personal, kann dies zu schweren Verletzungen oder sogar
zum Tod führen!
Ausschließlich qualifiziertes Personal darf Instal-
•
lation, Inbetriebnahme und Wartung
vornehmen.
4.Stellen Sie sicher, dass an den Eingangsklemmen
L1 (91), L2 (92) und L3 (93) keine Spannung
zwischen zwei Phasen sowie zwischen den
Phasen und Masse vorliegt.
5.Stellen Sie sicher, dass an den Ausgangsklemmen
96 (U), 97 (V) und 98 (W) keine Spannung
zwischen zwei Phasen sowie zwischen den
Phasen und Masse vorliegt.
6.Prüfen Sie den korrekten Motoranschluss durch
Messen der Ω-Werte an U-V (96-97), V-W (97-98)
und W-U (98-96).
7.Prüfen Sie die ordnungsgemäße Erdung von
Frequenzumrichter und Motor.
8.Prüfen Sie die Klemmen des Frequenzumrichters
auf lose Anschlüsse.
9.Prüfen Sie, ob die Versorgungsspannung mit der
Nennspannung von Frequenzumrichter und
Motor übereinstimmt.
Legen Sie unter Verwendung der folgenden Schritte
Spannung an den Frequenzumrichter an:
1.Stellen Sie sicher, dass die Abweichung in der
Eingangsspannungssymmetrie höchstens ±3 %
beträgt. Ist dies nicht der Fall, so korrigieren Sie
die Asymmetrie der Eingangsspannung, bevor Sie
fortfahren. Wiederholen Sie dieses Verfahren nach
der Spannungskorrektur.
2.Stellen Sie sicher, dass die Verkabelung optionaler
Geräte dem Zweck der Anlage entspricht.
3.Stellen Sie sicher, dass alle Bedienvorrichtungen
auf AUS stehen. Die Gehäusetüren müssen
geschlossen und die Abdeckungen sicher
befestigt sein.
4.Legen Sie die Netzversorgung an den Frequenzumrichter an. Starten Sie den Frequenzumrichter
noch nicht. Stellen Sie bei Frequenzumrichtern
mit Trennschaltern diese auf EIN, um die Netzversorgung am Frequenzumrichter anzulegen.
Vor dem Anlegen der Netzversorgung:
1.Schließen Sie die Abdeckung ordnungsgemäß.
2.Überprüfen Sie, dass alle Kabelverschraubungen
festgezogen sind.
3.Die Netzspannung zum Frequenzumrichter muss
AUS und verriegelt sein. Über die Trennschalter
am Frequenzumrichter können Sie die Eingangsspannung NICHT trennen.
Die Bedieneinheit (LCP) ist die Displayeinheit mit
integriertem Tastenfeld an der Vorderseite des Frequenzumrichters.
Die LCP verfügt über verschiedene Funktionen für
Benutzer:
Start, Stopp und Regelung der Drehzahl bei
•
Hand-Steuerung
Zeigen Sie Betriebsdaten, Zustand, Warn- und
•
Alarmmeldungen an.
Programmieren Sie Frequenzumrichterfunktionen.
•
Quittieren Sie den Frequenzumrichter nach einem
•
Fehler manuell, wenn automatisches Quittieren
inaktiv ist.
HINWEIS
Installieren Sie zur Inbetriebnahme per PC die MCT 10
Konfigurationssoftware. Die Software steht als Download
(Basisversion) oder zur Bestellung (erweiterte Version,
Artikelnummer 130B1000) zur Verfügung. Weitere
Informationen und Downloads finden Sie unter
Bei der Inbetriebnahme zeigt die LCP die Meldung
INITIALISIERUNG an. Wenn diese Meldung nicht mehr
angezeigt wird, ist der Frequenzumrichter betriebsbereit.
Das Hinzufügen oder Entfernen von Optionen kann die
Inbetriebnahme verzögern.
A. Displaybereich
Das Display ist aktiviert, wenn Netzspannung, eine DC-BusZwischenkreisklemme oder eine externe 24 V DCVersorgung den Frequenzumrichter mit Spannung versorgt.
Sie können die auf dem LCP angezeigten Informationen an
die jeweilige Anwendung anpassen. Wählen Sie die
5.2.1 Layout der grafischen LCP
Bedieneinheit
Die grafische Bedieneinheit (LCP 102) ist in 4 Funktionsgruppen unterteilt (siehe Abbildung 5.1).
Optionen im Quick-Menü Q3-13 Displayeinstellungen aus.
DisplayParameterWerkseinstellung
1Parameter 0-20 Displayz
eile 1.1
2Parameter 0-21 Displayz
eile 1.2
3Parameter 0-22 Displayz
eile 1.3
4Parameter 0-23 Displayz
eile 2
5Parameter 0-24 Displayz
eile 3
Tabelle 5.1 Legende für Abbildung 5.1, Displaybereich
[1617] Drehzahl [UPM]
[1614] Motorstrom
[1610] Leistung [kW]
[1613] Frequenz
[1602] Sollwert %
Page 32
Inbetriebnahme
VLT® Decentral Drive FCD 302
B. Menütasten am Display
Die Menütasten dienen zum Zugriff auf Menüs zur Parametereinstellung, zur Änderung der Statusanzeige im
Normalbetrieb und zur Anzeige von Einträgen im Fehlerspeicher.
TasteFunktion
6StatusDiese Taste zeigt Betriebsinformationen an.
7Quick-MenüDieses Menü bietet schnellen Zugang zu
Parametern zur Programmierung für die
erste Inbetriebnahme und zu vielen detaillierten Anwendungshinweisen.
55
8HauptmenüDient zum Zugriff auf alle Parameter.
9Alarm LogZeigt eine Liste aktueller Warnungen, der
letzten 10 Alarme und den Wartungsspeicher.
Tabelle 5.2 Legende für Abbildung 5.1, Menütasten am Display
AnzeigeFarbeFunktion
15 EinGrünDie ON-LED ist aktiv, wenn der
Frequenzumrichter an die
Netzspannung, eine DC-BusZwischenkreisklemme oder eine
externe 24 V DC-Versorgung
angeschlossen ist.
16 WarnungGelbDie gelbe WARN-LED leuchtet,
wenn eine Warnung auftritt. Im
Display erscheint zusätzlich ein
Text, der das Problem angibt.
17 AlarmRotDie rote Alarm-LED blinkt bei
einem Fehlerzustand. Im Display
erscheint zusätzlich ein Text, der
den Alarm näher spezifiziert.
Tabelle 5.4 Legende für Abbildung 5.1, Anzeigeleuchten (LED)
D. Bedientasten und Quittieren (Reset).
C. Navigationstasten und Kontrollleuchten (LED)
Die Bedientasten befinden sich unten am LCP.
Die Navigationstasten dienen zum Navigieren durch die
Programmierfunktionen und zum Bewegen des Displaycursors. Die Navigationstasten ermöglichen zudem eine
Drehzahlregelung im Handbetrieb (Ortsteuerung). In
diesem Bereich befinden sich darüber hinaus drei Frequenzumrichter-Statusanzeigen (LED) zur Anzeige des Zustands.
TasteFunktion
10 BackBringt Sie zum vorherigen Schritt oder zur
vorherigen Liste in der Menüstruktur zurück.
11 CancelMacht die letzte Änderung oder den letzten
Befehl rückgängig, so lange der
Anzeigemodus bzw. die Displayanzeige nicht
geändert worden ist.
12 InfoZeigt Informationen zu einer Funktion.
13 Navigati-
onstasten
14 OKDrücken Sie diese Taste, um auf Parameter-
Tabelle 5.3 Legende für Abbildung 5.1, Navigationstasten
Navigieren Sie mithilfe der Navigationstasten
zwischen den verschiedenen Optionen in den
Menüs.
gruppen zuzugreifen oder die Wahl eines
Parameters zu bestätigen.
TasteFunktion
18 [Hand On]Drücken Sie diese Taste, um den Frequen-
zumrichter im Handbetrieb (Ort-Steuerung)
zu starten.
Ein externes Stoppsignal über Steuer-
•
signale oder serielle Kommunikation hebt
den Handbetrieb auf.
19 OffStoppt den angeschlossenen Motor, schaltet
jedoch nicht die Spannungsversorgung zum
Frequenzumrichter ab.
20 [Auto On]Diese Taste versetzt das System in den
Fernbetrieb (Autobetrieb).
Sie reagiert auf einen externen
•
Startbefehl über Steuerklemmen oder
serielle Kommunikation.
21 Zurück-
setzen
Tabelle 5.5 Legende für Abbildung 5.1, Bedientasten und
Quittieren (Reset)
Diese Taste dient dazu, den Frequenzumrichter nach Behebung eines Fehlers manuell
zurückzusetzen.
HINWEIS
Drücken Sie zur Einstellung des Display-Kontrasts
[Status] und [▲]/[▼].
Für eine optimale Leistung ist eine grundlegende Programmierung des Frequenzumrichters vor dem eigentlichen
Betrieb erforderlich. Hierzu geben Sie die MotorTypenschilddaten des betriebenen Motors sowie die
minimale und maximale Motordrehzahl ein. Geben Sie die
Daten wie nachstehend beschrieben ein. Eine genaue
Anleitung zur Eingabe von Daten über das LCP finden Sie
unter Kapitel 5.2 Betrieb des Local Control Panels (LCP).
Geben Sie die Daten ein, während die Netzspannung am
Frequenzumrichter EIN, jedoch noch keine Funktion des
Frequenzumrichters aktiviert ist.
1.Drücken Sie auf [Quick Menu] am LCP.
2.Navigieren Sie mit den Navigationstasten zu
Parametergruppe Q2 Inbetriebnahme-Menü und
drücken Sie auf [OK].
3.Wählen Sie die Sprache, und drücken Sie auf [OK].
4.Geben Sie anschließend die Motordaten in
Parameter 1-20 Motornennleistung [kW]/
Parameter 1-21 Motornennleistung [PS] über
Parameter 1-25 Motornenndrehzahl ein. Die
entsprechenden Angaben finden Sie auf dem
Motor-Typenschild. Das gesamte Quick-Menü ist
in den Werkseinstellungen der Parameter (Interna-tional/Nordamerika) abgebildet.
4aParameter 1-20 Motornennleistung [kW]
4bParameter 1-21 Motornennleistung [PS]
4cParameter 1-22 Motornennspannung
4dParameter 1-23 Motornennfrequenz
4eParameter 1-24 Motornennstrom
4fParameter 1-25 Motornenndrehzahl
Abbildung 5.3 Motoreinstellung
5.Setzen Sie die Konfiguration der Quick-MenüParameter fort:
5aParameter 5-12 Klemme 27 Digital-
eingang. Sie können die
Standardeinstellung für die Klemme
Motorfreilauf (inv.) zu Ohne Funktion
ändern.
5bParameter 1-29 Autom. Motoranpassung.
Wählen Sie die gewünschte AMAFunktion aus. Die Aktivierung der
kompletten AMA wird empfohlen. Siehe
Details in Kapitel 5.4 Systemstart.
5cParameter 3-02 Minimaler Sollwert. Legen
Sie die Mindestdrehzahl der Motorwelle
fest.
5dParameter 3-03 Maximaler Sollwert. Legen
Sie die Höchstdrehzahl der Motorwelle
fest.
5eParameter 3-41 Rampenzeit Auf 1. Legen
Sie die Rampenzeit Auf im Hinblick auf
die synchrone Motordrehzahl, ns, fest.
5fParameter 3-42 Rampenzeit Ab 1. Legen
Sie die Rampenzeit Ab im Hinblick auf
die synchrone Motordrehzahl, ns, fest.
5gParameter 3-13 Sollwertvorgabe. Legen
Sie fest, welcher Sollwert aktiv ist.
Siehe Kapitel 8.1 Quick-Menü-Parameter für detaillierte
Informationen.
Die automatische Motoranpassung (AMA) ist ein Testalgorithmus zur Messung der elektrischen Motorparameter. Das
AMA-Verfahren dient zur Optimierung der Kompatibilität
zwischen Frequenzumrichter und Motor. Der Frequenzumrichter erstellt zum Glätten des erzeugten Motorstroms ein
mathematisches Motormodell. Bei diesem Verfahren
werden zudem die Eingangsphasensymmetrie des
elektrischen Stroms gemessen und die Motorkenndaten
mit den in den Parametern 1-20 bis 1-25 eingegebenen
Daten gemessen. Führen Sie dieses Verfahren bei der
55
Inbetriebnahme durch. Es verursacht kein Starten und
keine Beschädigung des Motors. Führen Sie dieses
Verfahren bei kaltem Motor durch, um das beste Ergebnis
zu erzielen.
Ausführen einer AMA
1.Geben Sie die Motor-Typenschilddaten wie in
Kapitel 5.3 Grundlegende Programmierung
beschrieben in den Frequenzumrichter ein.
2.Schließen Sie Klemme 37 an Klemme 13 an.
3.Schließen Sie Klemme 27 an Klemme 12 an, oder
setzen Sie Parameter 5-12 Klemme 27 Digital-eingang auf [0] Ohne Funktion.
4.Aktivieren Sie Parameter 1-29 Autom. Motoran-passung.
5.Sie können zwischen kompletter und reduzierter
AMA wählen.
6.Drücken Sie [OK]. Das Display zeigt AMA mit[Hand on] starten an.
7.Drücken Sie [Hand On]. Ein Statusbalken stellt
den Verlauf der AMA dar.
AMA-Ausführung vorzeitig abbrechen
Drücken Sie die [OFF]-Taste: der Frequenzumrichter zeigt
einen Alarm an, und am Display wird gemeldet, dass die
AMA durch den Benutzer abgebrochen wurde.
Erfolgreiche AMA
1.Das Display zeigt AMA mit [OK]-Taste beenden.
2.Drücken Sie [OK], um die AMA abzuschließen.
Fehlgeschlagene AMA
1.Der Frequenzumrichter zeigt einen Alarm an. Eine
Beschreibung des Alarms finden Sie im Abschnitt
Kapitel 6.6 Warnungen und Alarmmeldungen.
2.Wert im Fehlerspeicher ([Alarm Log]-Taste) zeigt
die zuletzt vor dem Alarm von der AMA
ausgeführte Messsequenz. Diese Nummer
zusammen mit der Beschreibung des Alarms hilft
Ihnen bei der Fehlersuche. Geben Sie bei der
Kontaktaufnahme mit Danfoss unbedingt die
Nummer und Beschreibung des Alarms an.
HINWEIS
Häufige Ursachen für eine fehlgeschlagene AMA:
Falsch eingetragene Motor-Typenschilddaten.
•
Zu große Differenz zwischen Motor-
•
Nennleistung und FrequenzumrichterLeistungsgröße.
5.4.1 Prüfung der Hand-Steuerung
1.Drücken Sie die [Hand On]-Taste, um einen
Handstart-Befehl am Frequenzumrichter durchzuführen.
2.Beschleunigen Sie den Frequenzumrichter durch
Drücken von [▲] auf volle Drehzahl. Eine
Bewegung des Cursors links vom Dezimalpunkt
führt zu schnelleren Änderungen des Eingangs.
3.Achten Sie darauf, ob Beschleunigungsprobleme
auftreten.
4.Drücken Sie auf [Off ]. Achten Sie darauf, ob
Verzögerungsprobleme auftreten.
Bei Beschleunigungs- oder Verzögerungsproblemen siehe
Kapitel 6 Wartung, Diagnose und Fehlersuche. Informationen
zum Zurücksetzen des Frequenzumrichters nach einer
Abschaltung finden Sie unter Kapitel 6.6 Warnungen undAlarmmeldungen.
5.4.2 Systemstart
Vor der Durchführung der in diesem Abschnitt
beschriebenen Inbetriebnahme müssen Verdrahtung der
Anwendung und Anwendungsprogrammierung
abgeschlossen sein. Das folgende Verfahren wird nach
erfolgter Anwendungskonfiguration empfohlen.
1.Drücken Sie auf [Auto on].
2.Legen Sie einen externen Startbefehl an.
3.Stellen Sie den Drehzahlsollwert über den
Drehzahlbereich ein.
4.Entfernen Sie den externen Startbefehl.
5.Überprüfen Sie die Geräusch- und Vibrationspegel
des Motors, um zu gewährleisten, dass das
System wie vorgesehen arbeitet.
Informationen zu Warn- oder Alarmmeldungen finden Sie
unter Kapitel 6.5 Warnungs- und Alarmtypen oder
Kapitel 6.6 Warnungen und Alarmmeldungen.
5.5.1 Daten auf das/vom LCP hochladen/
herunterladen
1.Drücken Sie die [Off ]-Taste, um den Motor zu
stoppen, bevor Sie Daten laden oder speichern.
2.Drücken Sie [Main Menu], wählen Sie
Parameter 0-50 LCP-Kopie und drücken Sie [OK].
3.Wählen Sie [1] Speichern in LCP zum Hochladen
der Daten auf das LCP oder [2] Alle von LCP zum
Herunterladen der Daten vom LCP.
4.Drücken Sie [OK]. Sie können den Upload- oder
Download-Vorgang an einem Statusbalken
verfolgen.
5.Drücken Sie auf [Hand on] oder [Auto on], um
zum Normalbetrieb zurückzukehren.
5.5.2 Ändern von Parametereinstellungen
Aufrufen und ändern von Parametereinstellungen durch
Drücken von Quick Menu oder Main Menu. Über die TasteQuick Menu erhalten Sie nur Zugriff auf eine begrenzte
Anzahl von Parametern.
Änderungen anzeigen
Quick Menu Q5 - Liste geänd. Param. listet alle Parameter
auf, die von der Werkseinstellung abweichen.
Die Liste zeigt nur Parameter, die im aktuellen
•
Programm-Satz geändert wurden.
Parameter, die auf die Werkseinstellung zurück-
•
gesetzt wurden, werden nicht aufgelistet.
Die Meldung Empty zeigt an, dass keine
•
Parameter geändert wurden.
5.5.3 Wiederherstellen der
Werkseinstellungen
HINWEIS
Bei der Wiederherstellung der Werkseinstellungen
besteht die Gefahr eines Datenverlustes von Programmierung, Motordaten, Lokalisierung und Überwachung.
Speichern Sie die Daten für eine Datensicherung vor der
Initialisierung im LCP.
Die Initialisierung des Frequenzumrichters stellt die
Standard-Parametereinstellungen wieder her. Eine Initialisierung ist über Parameter 14-22 Betriebsart (empfohlen)
oder manuell möglich.
55
1.Drücken Sie die Taste [Quick Menu] oder [Main
Menu] am LCP.
2.
Drücken Sie die Tasten [▲] [▼], um durch die
Parametergruppen zu navigieren, drücken Sie auf
die [OK]-Taste, um eine Parametergruppe
auszuwählen.
3.
Drücken Sie die Tasten [▲] [▼], um durch die
Parameter zu navigieren, drücken Sie auf die
Tasten [OK], um ein Parameter auszuwählen.
4.
Drücken Sie [▲] [▼], um den Wert einer Parametereinstellung zu ändern.
5.
Drücken Sie auf die Tasten [◄] [►], um die Stelle
bei der Eingabe eines dezimalen Parameters zu
wechseln.
6.Drücken Sie [OK], um die Änderung zu
akzeptieren.
7.Drücken Sie zweimal [Back], um zum Menü Status
zu wechseln, oder drücken Sie [Main Menu], um
das Hauptmenü zu öffnen.
Die Initialisierung über Parameter 14-22 Betriebsart
•
ändert keine Einstellungen des Frequenzumrichters wie Betriebsstunden, über die serielle
Schnittstelle gewählte Optionen, Einstellungen im
Benutzer-Menü, Fehlerspeicher, Alarm Log und
weitere Überwachungsfunktionen.
Eine manuelle Initialisierung löscht alle Daten zu
•
Motor, Programmierung, Lokalisierung und
Überwachung und stellt die Werkseinstellungen
wieder her.
Empfohlene Initialisierung über
Parameter 14-22 Betriebsart
1.Drücken Sie zweimal auf [Main Menu], um auf
Parameter zuzugreifen.
2.Navigieren Sie zu Parameter 14-22 Betriebsart und
drücken Sie auf [OK].
3.Wählen Sie [2] Initialisierung aus, und drücken Sie
auf [OK].
4.Schalten Sie den Frequenzumrichter
spannungslos und warten Sie, bis das Display
erlischt.
5.Legen Sie die Netzversorgung an den Frequenzumrichter an.
Die Werkseinstellungen der Parameter werden während der
Inbetriebnahme wiederhergestellt. Die Inbetriebnahme
kann etwas länger dauern als normal.
6.Alarm 80, Frequenzumrichter auf Werkseinstellunginitialisiert wird angezeigt.
7.Mit [Reset] kehren Sie zum normalen Betrieb
zurück.
Manuelles Initialisierungsverfahren
1.Schalten Sie den Frequenzumrichter
spannungslos und warten Sie, bis das Display
55
Die Initialisierung stellt die Werkseinstellungen der
Parameter während der Inbetriebnahme wieder her. Die
Inbetriebnahme kann etwas länger dauern als gewöhnlich.
erlischt.
2.Halten Sie [Status], [Main Menu] und [OK] gleichzeitig gedrückt und legen Sie Strom an das Gerät
an (ca. 5 Sek. oder bis zu einem hörbaren Klicken
und dem Starten des Lüfters).
VLT® Decentral Drive FCD 302
Die manuelle Initialisierung setzt die folgenden Frequenzumrichterinformationen nicht zurück:
Unter normalen Betriebsbedingungen und Lastprofilen ist
der Frequenzumrichter über die gesamte Lebensdauer
wartungsfrei. Zur Vermeidung von Betriebsstörungen,
Gefahren und Beschädigungen müssen Sie die Frequenzumrichter je nach Betriebsbedingungen in regelmäßigen
Abständen inspizieren. Ersetzen Sie verschlissene oder
beschädigte Teile durch Originalersatzteile oder
Standardteile. Wenden Sie sich für Service und Support an
Ihren örtlichen Danfoss-Händler.
WARNUNG
UNERWARTETER ANLAUF
Bei Anschluss des Frequenzumrichters an Versorgungsnetz, DC-Versorgung oder Zwischenkreiskopplung
kann der angeschlossene Motor jederzeit unerwartet
anlaufen. Ein unerwarteter Anlauf im Rahmen von
Programmierungs-, Service- oder Reparaturarbeiten kann
zu schweren bzw. tödlichen Verletzungen oder zu
Sachschäden führen. Der Motor kann über einen
externen Schalter, einen Feldbus-Befehl, ein Sollwerteingangssignal, über ein LCP oder LOP, eine Fernbedienung
per MCT 10 Konfigurationssoftware oder nach einem
quittierten Fehlerzustand anlaufen.
So verhindern Sie einen unerwarteten Anlauf des Motors:
Drücken Sie [Off/Reset] am LCP, bevor Sie
•
Parameter programmieren.
Trennen Sie den Frequenzumrichter vom Netz.
•
Verkabeln und montieren Sie Frequenzum-
•
richter, Motor und alle angetriebenen Geräte
vollständig, bevor Sie den Frequenzumrichter an
Versorgungsnetz, DC-Versorgung oder
Zwischenkreiskopplung anschließen.
6.2.1 Reinigung
Das Gehäuse (IP66/NEMA Typ 4x für den Innenbereich)
bietet Schutz vor dem Eindringen von Schmutz und
Wasser. Das Gehäuse eignet sich für Reinigungsverfahren
und Lösemittel, die in Lebensmittel- und Getränkeanlagen
eingesetzt werden. Verwenden Sie die vom Hersteller
empfohlene Lösemittelkonzentration. Vermeiden Sie eine
Hochdruckreinigung mit heißem Wasser in geringem
Abstand bzw. über längere Zeiträume, da dieses
Reinigungsverfahren Dichtungen und Etiketten
beschädigen kann.
Sie dürfen elektrische Geräte und Geräte
mit elektrischen Komponenten nicht
zusammen mit normalem Hausmüll
entsorgen.
Sammeln Sie diese separat gemäß den
lokalen Bestimmungen und den aktuell
gültigen Gesetzen und führen Sie sie dem
Recycling zu.
6.3 LED an der Vorderseite
Sie können den aktuellen Status des Geräts über 6 LED
ablesen. Die Bedeutung der einzelnen LED wird in
Tabelle 6.1 beschrieben.
Abbildung 6.1 LED an der Vorderseite
NameFarbeStatusAnzeige
ONGrünEinDer Frequenzumrichter ist an
die Netzspannung
angeschlossen oder wird
über eine externe 24-VVersorgung versorgt.
AusEs ist keine Netzspannung
oder Versorgung über eine
externe 24-V-Versorgung
vorhanden.
Bus MSNur relevant, wenn
Bus NS1Bus-Netzwerkstatus 1
Bus NS2Bus-Netzwerkstatus 2
Tabelle 6.1 LED-Status
ein optionaler Feldbus
vorhanden ist. Siehe
das VLT® Automati-
onDrive FC 302
PROFIBUS-UmrichterProdukthandbuch, die
VLT® Ethernet/IP MCA
121-Installationsanleitung und die VLT
PROFINET MCA 120Installationsanleitung
für spezifische
Informationen.
Bus-Modulstatus
®
6.4 Zustandsmeldungen
Wenn sich der Frequenzumrichter im Zustandsmodus
befindet, erzeugt er automatisch Zustandsmeldungen und
zeigt diese im unteren Bereich des Displays an (siehe
Abbildung 6.2).
Tabelle 6.2 bis Tabelle 6.4 beschreiben die angezeigten
Zustandsmeldungen.
AusDer Frequenzumrichter reagiert erst auf ein
Steuersignal, wenn Sie die Taste [Auto on]
oder [Hand on] auf der Bedieneinheit drücken.
Auto onDer Frequenzumrichter erhält Signale über die
Steuerklemmen und/oder die serielle
Kommunikation.
Hand OnSie können den Frequenzumrichter über die
Navigationstasten am LCP steuern.
Stoppbefehle, Reset, Reversierung, DC-Bremse
und andere Signale, die an den Steuerklemmen anliegen, heben die Hand-Steuerung
auf.
Tabelle 6.2 Betriebsart
FernExterne Signale, eine serielle Schnittstelle oder
interne Festsollwerte geben den Drehzahlsollwert vor.
Parameter 14-11 Netzausfall-Spannung bei
Netzfehler festgelegten Wert
Der Frequenzumrichter fährt den Motor
•
über eine geregelte Rampe ab herunter.
Strom hochDer Ausgangsstrom des Frequenzumrichters
liegt über der in Parameter 4-51 WarnungStrom hoch festgelegten Grenze.
Strom niedrigDer Ausgangsstrom des Frequenzumrichters
liegt unter der in Parameter 4-52 WarnungDrehz. niedrig festgelegten Grenze
DC-Halten[1] Sie haben DC-Halten in
Parameter 1-80 Funktion bei Stopp gewählt und
es ist ein Stoppbefehl aktiv. Der Motor wird
durch einen DC-Strom angehalten, der unter
Parameter 2-00 DC-Halte-/Vorwärmstrom
eingestellt ist.
DC-StoppDer Motor wird über eine festgelegte
Zeitdauer (Parameter 2-02 DC-Bremszeit) mit
einem DC-Strom (Parameter 2-01 DC-Bremsstrom) gehalten.
Der Bremseinsatzpunkt für die DC-Bremse
•
wird über Parameter 2-03 DC-Bremse Ein
[UPM] erreicht und ein Stoppbefehl ist
aktiv.
[5] Sie haben DC-Bremse invers als Funktion
•
eines Digitaleingangs gewählt (Parametergruppe 5-1* Digitaleingänge). Die
entsprechende Klemme ist nicht aktiv.
Die DC-Bremse wurde über die serielle
•
Schnittstelle aktiviert.
Istwert hoch Die Summe aller aktiven Istwerte liegt über
der Istwertgrenze in Parameter 4-57 WarnungIstwert hoch.
Istwert niedr.Die Summe aller aktiven Istwerte liegt unter
der Istwertgrenze in Parameter 4-56 Warnung
Istwert niedr.
Ausgangsfrequenz
speichern
Aufforderung
Ausgangsfrequenz
speichern
Der Fernsollwert ist aktiv, wodurch die aktuelle
Drehzahl gehalten wird.
[20] Sie haben Ausgangsfrequenz speichern
•
als Funktion eines Digitaleingangs gewählt
(Parametergruppe 5-1* Digitaleingänge). Die
entsprechende Klemme ist aktiv. Eine
Drehzahlregelung ist nur über die Klemmenoptionen [21] Drehzahl auf und [22]Drehzahl ab möglich.
Rampe halten ist über die serielle Schnitt-
•
stelle aktiviert.
Es wurde ein Befehl zum Speichern der
Ausgangsfrequenz gesendet, der Motor bleibt
jedoch gestoppt, bis er ein Startfreigabe-Signal
empfängt.
Sollw. speichern [19] Sie haben Sollwert speichern als Funktion
eines Digitaleingangs gewählt (Parameter-
gruppe 5-1* Digitaleingänge). Die
entsprechende Klemme ist aktiv. Der Frequen-
zumrichter speichert den aktuellen Sollwert.
Der Sollwert lässt sich jetzt nur über die
Klemmenoptionen [21] Drehzahl auf und [22]
Drehzahl ab ändern.
JOG-Aufford.Es wurde ein Festdrehzahl JOG-Befehl
gesendet, der Frequenzumrichter stoppt den
Motor jedoch so lange, bis er ein
Startfreigabe-Signal über einen Digitaleingang
empfängt.
Festdrehzahl
JOG
MotortestIn Parameter 1-80 Funktion bei Stopp ist [2]
Überspannungskontrolle
PowerUnit Aus(Nur bei Frequenzumrichtern mit externer 24-
Der Motor läuft wie in
Parameter 3-19 Festdrehzahl Jog [UPM]
programmiert.
[14] Sie haben Festdrehzahl JOG als
•
Funktion eines Digitaleingangs gewählt
(Parametergruppe 5-1* Digitaleingänge). Die
entsprechende Klemme (z. B. Klemme 29)
ist aktiv.
Die Festdrehzahl JOG-Funktion wird über
•
die serielle Schnittstelle aktiviert.
Die Festdrehzahl JOG-Funktion wird als
•
Reaktion für eine Überwachungsfunktion
gewählt (z. B. für die Funktion Kein Signal).
Die Überwachungsfunktion ist aktiv.
den Motor gemäß aktiver Rampe auf/ab. Der
Motor hat den Sollwert, einen Grenzwert oder
den Stillstand noch nicht erreicht.
Sollw. hochDie Summe aller aktiven Sollwerte liegt über
der Sollwertgrenze in Parameter 4-55 WarnungSollwert hoch.
Sollw. niedrigDie Summe aller aktiven Sollwerte liegt unter
der Sollwertgrenze in Parameter 4-54 Warnung
Sollwert niedr.
Ist=SollwertDer Frequenzumrichter läuft im Sollwert-
bereich. Der Istwert entspricht dem Sollwert.
Startaufforderung
In BetriebDer Frequenzumrichter treibt den Motor an.
Energiesparmodus
Drehzahl hochDie Motordrehzahl liegt über dem Wert in
Drehzahl niedrig Die Motordrehzahl liegt unter dem Wert in
StandbyIm Autobetrieb startet der Frequenzumrichter
Startverzögerung Sie haben in Parameter 1-71 Startverzög. eine
Ein Startbefehl wurde gesendet, der Frequen-
zumrichter stoppt den Motor jedoch so lange,
bis er ein Startfreigabesignal über Digital-
eingang empfängt.
Der Energiesparmodus ist aktiviert. Der Motor
ist aktuell gestoppt, läuft jedoch bei Bedarf
automatisch wieder an.
Parameter 4-53 Warnung Drehz. hoch.
Parameter 4-52 Warnung Drehz. niedrig.
den Motor mit einem Startsignal von einem
Digitaleingang oder einer seriellen Schnitt-
stelle.
Verzögerungszeit zum Start eingestellt. Ein
Startbefehl ist aktiviert und der Motor startet
nach Ablauf der Anlaufverzögerungszeit.
FWD+REV akt.[12] Start nur Rechts und [13] Start nur Links
sind als Funktionen für zwei verschiedene
Digitaleingänge gewählt (Parametergruppe 5-1*Digitaleingänge). Der Motor startet abhängig
von der aktivierten Klemme im Vorwärts- oder
Rückwärtslauf.
StoppDer Frequenzumrichter hat einen Stoppbefehl
vom LCP, über Digitaleingang oder serielle
Schnittstelle empfangen.
AbschaltungEin Alarm ist aufgetreten und der Umrichter
hat den Motor angehalten. Sobald Sie die
Ursache des Alarms behoben haben, können
Sie den Frequenzumrichter manuell durch
Drücken von [Reset] oder fernbedient über
Steuerklemmen oder serielle Schnittstelle
quittieren.
Abschaltblockierung
Tabelle 6.4 Betriebszustand
Ein Alarm ist aufgetreten und der Umrichter
hat den Motor angehalten. Sobald Sie die
Ursache des Alarms behoben haben, müssen
Sie die Netzversorgung des Frequenzum-
richters aus- und wieder einschalten, um die
Blockierung aufzuheben. Sie können den
Frequenzumrichter dann manuell über die
[Reset]-Taste oder fernbedient über Steuer-
klemmen oder serielle Schnittstelle quittieren.
HINWEIS
Im Auto-/Fernbetrieb benötigt der Frequenzumrichter
externe Befehle, um Funktionen auszuführen.
6.5 Warnungs- und Alarmtypen
Warnungen
Der Frequenzumrichter gibt eine Warnung aus, wenn ein
Alarmzustand bevorsteht oder ein abnormer Betriebszustand vorliegt, der zur Ausgabe eines Alarms durch den
Frequenzumrichter führen kann. Eine Warnung wird
automatisch quittiert, wenn die abnorme Bedingung
wegfällt.
Alarme
Ein Alarm weist auf eine Störung hin, die sofortige
Aufmerksamkeit erfordert. Die Störung führt immer zu
einer Abschaltung oder einer Abschaltblockierung.
Quittieren Sie das System nach einem Alarm.
Abschaltung
Das Display zeigt einen Alarm, wenn der Frequenzumrichter abgeschaltet hat, d. h. der Frequenzumrichter
unterbricht seinen Betrieb, um Schäden an sich selbst oder
am System zu verhindern. Der Motor läuft bis zum
Stillstand aus. Die Steuerung des Frequenzumrichters ist
weiter funktionsfähig und überwacht den Zustand des
Frequenzumrichters. Nach Behebung des Fehlerzustands
können Sie die Alarmmeldung des Frequenzumrichters
quittieren. Dieser ist danach wieder betriebsbereit.
Quittieren des Frequenzumrichters nach einer
Abschaltung/Abschaltblockierung
Es gibt 4 Möglichkeiten, eine Abschaltung zu quittieren:
Drücken Sie auf [Reset] am LCP.
•
Über einen Digitaleingang mit der Funktion
•
„Reset“.
Über serielle Schnittstelle.
•
Automatisches Quittieren.
•
Abschaltblockierung
Die Netzversorgung wird aus- und wieder eingeschaltet.
Der Motor läuft bis zum Stillstand aus. Der Frequenzumrichter überwacht weiterhin den eigenen Zustand.
Entfernen Sie die Eingangsspannung zum Frequenzumrichter, beheben Sie die Ursache des Fehlers und quittieren
Sie den Frequenzumrichter.
Anzeige von Warn- und Alarmmeldungen
Eine Warnung wird im LCP neben der
•
Warnnummer angezeigt.
Ein Alarm blinkt zusammen mit der
•
Alarmnummer.
Abbildung 6.3 Alarmbeispiel
Neben dem Text und dem Alarmcode im LCP leuchten 3
LED zur Zustandsanzeige.
Die folgenden Warn- und Alarminformationen beschreiben
den Warn- oder Alarmzustand, geben die wahrscheinliche
Ursache des Zustands sowie Einzelheiten zur Abhilfe und
zu den entsprechenden Verfahren zur Fehlersuche und behebung an.
WARNUNG 1, 10 Volt niedrig
Die Spannung von Klemme 50 an der Steuerkarte ist <10
Volt.
Die 10-Volt-Versorgung ist überlastet. Verringern Sie die
Last an Klemme 50. Maximal 15 mA oder min. 590 Ω.
Ein Kurzschluss in einem angeschlossenen Potenziometer
oder eine falsche Verkabelung des Potenziometers können
diesen Zustand verursachen.
Fehlersuche und -behebung
Entfernen Sie das Kabel an Klemme 50. Wenn der
•
Frequenzumrichter die Warnung nicht mehr
anzeigt, liegt ein Problem mit der Verkabelung
vor. Zeigt er die Warnung weiterhin an, tauschen
Sie die Steuerkarte aus.
WARNUNG/ALARM 2, Signalfehler
Der Frequenzumrichter zeigt diese Warnung oder diesen
Alarm nur an, wenn Sie dies in Parameter 6-01 SignalausfallFunktion programmiert haben. Das Signal an einem der
Analogeingänge liegt unter 50 % des Mindestwerts, der für
diesen Eingang programmiert ist. Dieser Zustand kann
durch ein gebrochenes Kabel oder ein defektes Gerät, das
das Signal sendet, verursacht werden.
VLT® Universal-E/A-Option MCB 101
Klemmen 11 und 12 für Signale,
Klemme 10 Masse.
-
VLT® Analog-E/A-Option MCB 109
Klemmen 1, 3 und 5 für Signale,
Klemmen 2, 4 und 6 Masse.
Prüfen Sie, ob die Programmierung des Frequen-
•
zumrichters und Schaltereinstellungen mit dem
Analogsignaltyp übereinstimmen.
Prüfen Sie das Signal an den Eingangsklemmen.
•
WARNUNG/ALARM 3, Kein Motor
Am Ausgang des Frequenzumrichters ist kein Motor
angeschlossen.
WARNUNG/ALARM 4, Netzasymmetrie
Versorgungsseitig fehlt eine Phase, oder die Asymmetrie in
der Netzspannung ist zu hoch. Diese Meldung erscheint im
Falle eines Fehlers im Eingangsgleichrichter. Sie können die
Optionen in Parameter 14-12 Netzphasen-Unsymmetrie
programmieren.
Fehlersuche und -behebung
Kontrollieren Sie die Versorgungsspannung und
•
die Versorgungsströme zum Frequenzumrichter.
WARNUNG 5, DC-Zwischenkreisspannung hoch
Die Zwischenkreisspannung (DC) liegt oberhalb der
Überspannungswarnungsgrenze des Steuersystems. Die
Grenze ist abhängig von der Nennspannung des Frequenzumrichters. Das Gerät bleibt aktiv.
WARNUNG 6, DC-Zwischenkreisspannung niedrig
Die Zwischenkreisspannung (DC) liegt unter dem
Spannungsgrenzwert des Steuersystems. Die Grenze ist
abhängig von der Nennspannung des Frequenzumrichters.
Das Gerät bleibt aktiv.
WARNUNG/ALARM 7, DC-Überspannung
Überschreitet die Zwischenkreisspannung den Grenzwert,
schaltet der Frequenzumrichter nach einiger Zeit ab.
Fehlersuche und -behebung
Schließen Sie einen Bremswiderstand an.
•
Verlängern Sie die Rampenzeit.
•
Ändern Sie den Rampentyp.
•
Aktivieren Sie die Funktionen in
•
Parameter 2-10 Bremsfunktion.
Erhöhen Sie Parameter 14-26 WR-Fehler Abschalt-
•
verzögerung.
Wenn der Alarm/die Warnung während eines
•
Spannungsbruchs auftritt, verwenden Sie den
kinetischen Speicher (Parameter 14-10 Netzausfall-Funktion).
WARNUNG/ALARM 8, DC-Unterspannung
Wenn die DC-Zwischenkreisspannung unter die Unterspannungsgrenze fällt, überprüft der Frequenzumrichter, ob
eine externe 24 V DC-Versorgung angeschlossen ist. Wenn
keine externe 24 V DC-Versorgung angeschlossen ist,
schaltet der Frequenzumrichter nach einer festgelegten
Zeitverzögerung ab. Die Zeitverzögerung hängt von der
Gerätgröße ab.
Fehlersuche und -behebung
Prüfen Sie, ob die Versorgungsspannung mit der
•
Spannung des Frequenzumrichters übereinstimmt.
Prüfen Sie die Eingangsspannung.
•
Prüfen Sie die Vorladekreisschaltung.
•
WARNUNG/ALARM 9, Wechselrichterüberlast
Der Frequenzumrichter wurde zu lange Zeit mit mehr als
100 % Ausgangsstrom belastet und steht vor der
Abschaltung. Der Zähler für das elektronisch thermische
Überlastrelais gibt bei 98 % eine Warnung aus und schaltet
bei 100 % mit einem Alarm ab. Sie können den Frequenzumrichter erst dann quittieren, bis der Zähler unter 90 %
fällt.
Fehlersuche und -behebung
Vergleichen Sie den angezeigten Ausgangsstrom
•
auf der LCP mit dem Nennstrom des Frequenzumrichters.
Vergleichen Sie den auf der LCP angezeigten
•
Ausgangsstrom mit dem gemessenen
Motorstrom.
Lassen Sie die thermische Last des Frequenzum-
•
richters auf der LCP anzeigen und überwachen
Sie den Wert. Bei Betrieb des Frequenzumrichters
über dem Dauer-Nennstrom sollte der Zählerwert
steigen. Bei Betrieb unter dem Dauer-Nennstrom
des Frequenzumrichters sollte der Zählerwert
sinken.
WARNUNG/ALARM 10, Motortemp. ETR
Die ETR-Funktion (elektronischer Wärmeschutz) hat eine
thermische Überlastung des Motors errechnet. Wählen Sie,
ob der Frequenzumrichter eine Warnung oder einen Alarm
ausgeben soll, wenn der Zähler >90 % erreicht, wenn für
Parameter 1-90 Thermischer Motorschutz Warnoptionen
eingestellt sind, oder ob der Frequenzumrichter abschalten
soll, wenn 100 % erreicht sind, wenn für
Parameter 1-90 Thermischer Motorschutz Abschaltoptionen
eingestellt sind. Der Fehler tritt auf, wenn der Motor zu
lange durch über 100 % überlastet wird.
Parametern 1-20 bis 1-25 korrekt eingestellt sind.
Wenn ein externer Lüfter verwendet wird, stellen
•
Sie in Parameter 1-91 Fremdbelüftung sicher, dass
er ausgewählt ist.
Das Ausführen einer AMA in
•
Parameter 1-29 Autom. Motoranpassung stimmt
den Frequenzumrichter genauer auf den Motor
ab und reduziert die thermische Belastung.
WARNUNG/ALARM 11, Motor Thermistor Übertemp.
Prüfen Sie, ob die Verbindung zum Thermistor getrennt ist.
Wählen Sie in Parameter 1-90 Thermischer Motorschutz, ob
der Frequenzumrichter eine Warnung oder einen Alarm
ausgeben soll.
Fehlersuche und -behebung
Prüfen Sie den Motor auf Überhitzung.
•
Prüfen Sie, ob der Motor mechanisch überlastet
•
ist.
Prüfen Sie bei Verwendung von Klemme 53 oder
•
54, ob der Thermistor korrekt zwischen Klemme
53 oder 54 (Analogspannungseingang) und
Klemme 50 (+10-Volt-Versorgung) angeschlossen
ist. Prüfen Sie auch, ob der Schalter für Klemme
53 oder 54 auf Spannung eingestellt ist.
Überprüfen Sie, dass Parameter 1-93 Thermistoran-schluss Klemme 53 oder 54 auswählt.
Prüfen Sie bei Verwendung der Klemmen 18, 19,
•
31, 32 oder 33 (Digitaleingänge), ob der
Thermistor korrekt zwischen der verwendeten
Digitaleingangsklemme (nur Digitaleingang PNP)
und Klemme 50 angeschlossen ist. Verwenden Sie
die zu verwendende Klemme in
Parameter 1-93 Thermistoranschluss.
WARNUNG/ALARM 12, Drehmomentgrenze
Das Drehmoment ist höher als der Wert in
Parameter 4-16 Momentengrenze motorisch oder der Wert in
Parameter 4-17 Momentengrenze generatorisch. In
Parameter 14-25 Drehmom.grenze Verzögerungszeit können
Sie einstellen, ob der Frequenzumrichter bei dieser
Bedingung nur eine Warnung ausgibt oder ob ihr ein
Alarm folgt.
Fehlersuche und -behebung
Wenn das System die motorische Drehmoment-
•
grenze während Rampe-Auf überschreitet,
verlängern Sie die Rampe-Auf Zeit.
Wenn das System die generatorische Drehmo-
•
mentgrenze während der Rampe Ab
überschreitet, verlängern Sie die Rampe-Ab Zeit.
Wenn die Drehmomentgrenze im Betrieb auftritt,
•
erhöhen Sie ggf. die Drehmomentgrenze. Stellen
Sie dabei sicher, dass das System mit höherem
Drehmoment sicher arbeitet.
Überprüfen Sie die Anwendung auf zu starke
•
Stromaufnahme vom Motor.
WARNUNG/ALARM 13, Überstrom
Die Spitzenstromgrenze des Wechselrichters (ca. 200 % des
Nennstroms) ist überschritten. Die Warnung dauert ca. 1,5
s. Danach schaltet der Frequenzumrichter ab und gibt
einen Alarm aus. Diesen Fehler kann eine Stoßbelastung
oder eine schnelle Beschleunigung mit hohen Trägheitsmomenten verursachen. Er kann ebenfalls nach kinetischem
Speicher erscheinen, wenn die Beschleunigung während
der Rampe auf zu schnell ist.
Bei Auswahl der erweiterten mechanischen
Bremssteuerung können Sie die Abschaltung extern
quittieren.
Fehlersuche und -behebung
Entfernen Sie die Netzversorgung und prüfen Sie,
•
ob die Motorwelle gedreht werden kann.
Kontrollieren Sie, ob die Motorgröße mit dem
•
Frequenzumrichter übereinstimmt.
Prüfen Sie die Richtigkeit der Motordaten in den
•
Parametern 1-20 bis 1-25.
ALARM 14, Erdschluss
Es wurde ein Erdschluss zwischen einer Ausgangsphase
und Erde festgestellt, entweder zwischen Frequenzumrichter und Motor oder direkt im Motor. Die Stromwandler
erkennen Erdschlüsse, indem sie den Ausgangsstrom vom
Frequenzumrichter und vom Motor sowie den erzeugten
Eingangsstrom in den Frequenzumrichter messen. Ein
Erdschluss wird ausgegeben, wenn die Differenz der
beiden Ströme zu groß ist (der Ausgangsstrom des
Frequenzumrichters muss mit dem Eingangsstrom des
Frequenzumrichters identisch sein).
Fehlersuche und -behebung
Schalten Sie den Frequenzumrichter aus und
•
beheben Sie den Erdschluss.
Prüfen Sie, ob Erdschlüsse im Motor vorliegen,
•
indem Sie mit Hilfe eines Megaohmmeters den
Widerstand der Motorkabel und des Motors zur
Masse messen.
Setzen Sie jeden potenziellen Einzelversatz in den
•
3 Stromwandlern im Frequenzumrichter zurück.
Führen Sie die manuelle Initialisierung oder eine
komplette AMA durch. Diese Methode ist nach
dem Austausch der Leistungskarte am relevantesten.
ALARM 15, Inkompatible Hardware
Ein eingebautes Optionsmodul ist mit der aktuellen
Hardware oder Software der Steuerkarte nicht kompatibel.
Notieren Sie den Wert der folgenden Parameter und
wenden Sie sich an Danfoss.
Es liegt ein Kurzschluss im Motor oder in den Motorkabeln
vor.
Fehlersuche und -behebung
Schalten Sie den Frequenzumrichter ab und
•
beheben Sie den Kurzschluss.
WARNUNG
HOCHSPANNUNG
Bei Anschluss an Versorgungsnetzeingang, DC-Stromversorgung oder Zwischenkreiskopplung führen
Frequenzumrichter Hochspannung. Erfolgen Installation,
Inbetriebnahme und Wartung von Frequenzumrichtern
nicht durch qualifiziertes Personal, kann dies zu
schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen.
Trennen Sie vor dem weiteren Vorgehen die
•
Netzversorgung.
WARNUNG/ALARM 17, Steuerwort-Timeout
Es besteht keine Kommunikation zum Frequenzumrichter.
Die Warnung ist nur aktiv, wenn Parameter 8-04 SteuerwortTimeout-Funktion NICHT auf [0] Aus programmiert ist.
Wenn Parameter 8-04 Steuerwort Timeout-Funktion auf [5]Stopp und Abschaltung eingestellt ist, wird zuerst eine
Warnung angezeigt und dann fährt der Frequenzumrichter
bis zur Abschaltung mit Ausgabe eines Alarms herunter.
Fehlersuche und -behebung
Überprüfen Sie die Anschlüsse am Kabel der
•
seriellen Schnittstelle.
Erhöhen Sie Parameter 8-03 Steuerwort Timeout-
•
Zeit.
Überprüfen Sie die Funktion der Kommunikations-
•
geräte.
Prüfen Sie auf korrekte EMV-Installation.
•
WARNUNG/ALARM 20, Temp. Eingangsfehler
Der Temperaturfühler ist nicht angeschlossen.
WARNUNG/ALARM 21, Software-Fehler
Der Parameter liegt außerhalb des Bereichs. Die Parameternummer wird im Display angegeben.
Fehlersuche und -behebung
Stellen Sie die betroffenen Parameter auf einen
•
gültigen Wert ein.
WARNUNG/ALARM 22, Mechanische Bremse
Der Wert dieser Warnung/dieses Alarms zeigt den Typ der
Warnung/des Alarms an.
0 = Drehmomentsollwert wurde nicht vor dem Timeout
erreicht (Parameter 2-27 Drehmoment Rampenzeit).
1 = erwarteter Bremsen-Istwert vor dem Timeout nicht
empfangen (Parameter 2-23 Mech. Bremse Verzögerungszeit,Parameter 2-25 Bremse lüften Zeit).
WARNUNG 23, Interne Lüfter
Die Lüfterwarnfunktion ist eine Schutzfunktion, die prüft,
ob der Lüfter läuft bzw. installiert ist. Die Lüfterwarnung
kann in Parameter 14-53 Lüfterüberwachung ([0] Deaktiviert)
deaktiviert werden.
Bei Frequenzumrichtern mit DC-Lüftern ist ein Istwertsensor in den Lüfter integriert. Wenn der Lüfter einen
Laufbefehl erhält und kein Istwert vom Sensor vorliegt,
wird dieser Alarm ausgegeben. Bei Frequenzumrichtern mit
AC-Lüftern wird die Spannung zum Lüfter überwacht.
Fehlersuche und -behebung
Prüfen Sie, ob der Lüfter einwandfrei funktioniert.
•
Schalten Sie die Netzversorgung zum Frequen-
•
zumrichter aus und wieder ein. Überprüfen Sie
dabei, ob der Lüfter beim Start kurz läuft.
Prüfen Sie die Fühler an der Steuerkarte.
•
WARNUNG 24, Fehler externer Lüfter
Die Lüfterwarnfunktion ist eine Schutzfunktion, die prüft,
ob der Lüfter läuft bzw. installiert ist. Die Lüfterwarnung
kann in Parameter 14-53 Lüfterüberwachung ([0] Deaktiviert)
deaktiviert werden.
Bei Frequenzumrichtern mit DC-Lüftern ist ein Istwertsensor in den Lüfter integriert. Wenn der Lüfter einen
Laufbefehl erhält und kein Istwert vom Sensor vorliegt,
wird dieser Alarm ausgegeben. Bei Frequenzumrichtern mit
AC-Lüftern wird die Spannung zum Lüfter überwacht.
Fehlersuche und -behebung
Prüfen Sie, ob der Lüfter einwandfrei funktioniert.
•
Schalten Sie die Netzversorgung zum Frequen-
•
zumrichter aus und wieder ein. Überprüfen Sie
dabei, ob der Lüfter beim Start kurz läuft.
Prüfen Sie die Fühler am Kühlkörper.
•
WARNUNG 25, Bremswiderstand Kurzschluss
Der Frequenzumrichter überwacht den Bremswiderstand
während des Betriebs. Ein Kurzschluss bricht die
Bremsfunktion abgebrochen und verursacht eine Warnung.
Sie können den Frequenzumrichter weiterhin betreiben,
allerdings ohne Bremsfunktion.
Fehlersuche und -behebung
Schalten Sie den Frequenzumrichter aus und
•
tauschen Sie den Bremswiderstand aus (siehe
Parameter 2-15 Bremswiderstand Test).
Die auf den Bremswiderstand übertragene Leistung wird
als Mittelwert für die letzten 120 s berechnet. Die
Berechnung erfolgt anhand der Zwischenkreisspannung
und des in Parameter 2-16 AC-Bremse max. Strom
eingestellten Bremswiderstandswerts. Die Warnung ist
aktiv, wenn die übertragene Bremsleistung mehr als 90 %
der Bremswiderstandsleistung beträgt. Ist Option [2]
Abschaltung in Parameter 2-13 Bremswiderst. Leistungsüberwachung ausgewählt, schaltet der Frequenzumrichter mit
einem Alarm ab, wenn die übertragene Bremsleistung
100 % erreicht.
WARNUNG/ALARM 27, Bremschopperfehler
Der Frequenzumrichter überwacht den Bremstransistor
während des Betriebs. Bei einem Kurzschluss bricht er die
Bremsfunktion ab und gibt die Warnung aus. Sie können
den Frequenzumrichter weiterhin betreiben; aufgrund des
Kurzschlusses des Bremstransistors überträgt der Frequenzumrichter jedoch eine hohe Leistung an den
Bremswiderstand, auch wenn der Umrichter den Motor
nicht bremst.
Der Bremswiderstand ist nicht angeschlossen oder funktioniert nicht.
Fehlersuche und -behebung
Prüfen Sie Parameter 2-15 Bremswiderstand Test.
•
ALARM 29, Kühlkörpertemp
Der Kühlkörper überschreitet seine maximal zulässige
Temperatur. Sie können den Temperaturfehler erst dann
quittieren, wenn die Temperatur eine definierte Kühlkörpertemperatur wieder unterschritten hat. Die Abschalt- und
Quittiergrenzen sind je nach der Leistungsgröße des
Frequenzumrichters unterschiedlich.
Fehlersuche und -behebung
Mögliche Ursachen:
Zu hohe Umgebungstemperatur.
•
Zu lange Motorkabel.
•
Falsche Freiräume zur Luftzirkulation über und
•
unter dem Frequenzumrichter.
Blockierte Luftzirkulation des Frequenzumrichters.
•
Beschädigter Kühlkörperlüfter
•
Verschmutzter Kühlkörper.
•
ALARM 30, Motorphase U fehlt
Motorphase U zwischen dem Frequenzumrichter und dem
Motor fehlt.
WARNUNG
HOCHSPANNUNG
Bei Anschluss an Versorgungsnetzeingang, DC-Stromversorgung oder Zwischenkreiskopplung führen
Frequenzumrichter Hochspannung. Erfolgen Installation,
Inbetriebnahme und Wartung von Frequenzumrichtern
nicht durch qualifiziertes Personal, kann dies zu
schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen.
Trennen Sie vor dem weiteren Vorgehen die
•
Netzversorgung.
Fehlersuche und -behebung
Schalten Sie den Frequenzumrichter aus und
•
prüfen Sie Motorphase U.
ALARM 31, Motorphase V fehlt
Motorphase V zwischen dem Frequenzumrichter und dem
Motor fehlt.
WARNUNG
HOCHSPANNUNG
Bei Anschluss an Versorgungsnetzeingang, DC-Stromversorgung oder Zwischenkreiskopplung führen
Frequenzumrichter Hochspannung. Erfolgen Installation,
Inbetriebnahme und Wartung von Frequenzumrichtern
nicht durch qualifiziertes Personal, kann dies zu
schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen.
Trennen Sie vor dem weiteren Vorgehen die
•
Netzversorgung.
Fehlersuche und -behebung
Schalten Sie den Frequenzumrichter aus und
•
prüfen Sie Motorphase V.
ALARM 32, Motorphase W fehlt
Motorphase W zwischen dem Frequenzumrichter und dem
Motor fehlt.
WARNUNG
HOCHSPANNUNG
Bei Anschluss an Versorgungsnetzeingang, DC-Stromversorgung oder Zwischenkreiskopplung führen
Frequenzumrichter Hochspannung. Erfolgen Installation,
Inbetriebnahme und Wartung von Frequenzumrichtern
nicht durch qualifiziertes Personal, kann dies zum Tod
oder zu schweren Verletzungen führen!
Zu viele Einschaltungen (Netz-Ein) haben innerhalb zu
kurzer Zeit stattgefunden.
Fehlersuche und -behebung
Lassen Sie den Frequenzumrichter auf Betriebs-
•
temperatur abkühlen.
WARNUNG/ALARM 34, Feldbus-Fehler
Der Feldbus auf der Kommunikations-Optionskarte funktioniert nicht.
WARNUNG/ALARM 35, Fehler im Optionsmodul
Ein Optionsalarm wird empfangen. Der Alarm ist optionsspezifisch. Die wahrscheinlichste Ursache ist ein NetzEinschaltungs- oder Kommunikationsfehler.
WARNUNG/ALARM 36, Netzausfall
Diese Warnung/dieser Alarm ist nur aktiv, wenn die Versorgungsspannung zum Frequenzumrichter nicht vorhanden
ist und Parameter 14-10 Netzausfall nicht auf [0] KeineFunktion eingestellt ist.
Fehlersuche und -behebung
Prüfen Sie die Sicherungen zum Frequenzum-
•
richter und die Netzversorgung zum Gerät.
ALARM 37, Versorgungsspannungsasymmetrie
Es gibt eine Asymmetrie zwischen den Außenleitern.
ALARM 38, Interner Fehler
Wenn ein interner Fehler auftritt, wird eine in Tabelle 6.5
definierte Codenummer angezeigt.
Fehlersuche und -behebung
Schalten Sie die Stromversorgung aus und wieder
•
ein.
Stellen Sie sicher, dass die Optionen richtig
•
montiert sind.
Prüfen Sie, ob lose Anschlüsse vorliegen oder
•
Anschlüsse fehlen.
Wenden Sie sich ggf. an Ihren Danfoss-Lieferanten oder Service. Notieren Sie zuvor die Artikelnummer, um weitere
Hinweise zur Fehlersuche und -behebung zu erhalten.
NummerText
0Sie können die serielle Schnittstelle nicht initiali-
sieren. Wenden Sie sich an Ihren DanfossLieferanten oder den Danfoss-Service.
256–258Die EEPROM-Daten der Leistungskarte sind defekt
oder zu alt. Ersetzen Sie die Leistungskarte.
512–519Interner Fehler. Wenden Sie sich an Ihren Danfoss-
Lieferanten oder den Danfoss-Service.
783Parameterwert außerhalb min./max. Grenzen.
1024–1284Interner Fehler. Wenden Sie sich an Ihren Danfoss-
Lieferanten oder die Serviceabteilung von Danfoss.
1299Die Software der Option in Steckplatz A ist zu alt.
1300Die Software der Option in Steckplatz B ist zu alt.
1302Die Software der Option in Steckplatz C1 ist zu alt.
NummerText
1315Die Software der Option in Steckplatz A wird nicht
unterstützt/ist nicht zulässig.
1316Die Software der Option in Steckplatz B wird nicht
unterstützt/ist nicht zulässig.
1318Die Software der Option in Steckplatz C1 wird
nicht unterstützt/ist nicht zulässig.
1379–2819Interner Fehler. Wenden Sie sich an Ihren Danfoss-
Lieferanten oder den Danfoss-Service.
1792Hardware-Reset des digitalen Signalprozessors.
1793Vom Motor abgeleitete Parameter konnten nicht
korrekt zum digitalen Signalprozessor übertragen
werden.
1794Leistungsdaten wurden bei der Netz-Einschaltung
nicht korrekt zum digitalen Signalprozessor
übertragen.
1795Der digitale Signalprozessor hat zu viele
unbekannte SPI-Telegramme empfangen. Der
Frequenzumrichter verwendet diesen Fehlercode
auch, wenn der MCO nicht korrekt einschaltet.
Diese Situation kann sich durch schlechten EMV-
Schutz oder falsche Erdung ergeben.
1796RAM-Kopierfehler.
2561Ersetzen Sie die Steuerkarte.
2820LCP/Stapelüberlauf.
2821Überlauf serielle Schnittstelle.
2822Überlauf USB-Anschluss.
3072–5122Parameterwert außerhalb seiner Grenzen.
5123Option in Steckplatz A: Hardware mit Steuerkarten-
hardware nicht kompatibel.
5124Option in Steckplatz B: Hardware mit Steuerkarten-
hardware nicht kompatibel.
5125Option in Steckplatz C0: Hardware mit Steuerkar-
tenhardware nicht kompatibel.
5126Option in Steckplatz C1: Hardware mit Steuerkar-
tenhardware nicht kompatibel.
5376–6231Interner Fehler. Wenden Sie sich an Ihren Danfoss-
Lieferanten oder den Danfoss-Service.
Tabelle 6.5 Interne Fehlercodes
ALARM 39, Kühlkörpersensor
Kein Istwert vom Kühlkörpertemperatursensor.
Das Signal vom thermischen IGBT-Sensor steht an der
Leistungskarte nicht zur Verfügung. Es könnte ein Problem
mit der Leistungskarte, der IGBT-Ansteuerkarte oder der
Flachbandleitung zwischen der Leistungskarte und der
Gate-Ansteuerkarte vorliegen.
WARNUNG 40, Digitalausgangsklemme 27 ist überlastet
Prüfen Sie die Last an Klemme 27 oder beseitigen Sie den
Kurzschluss. Prüfen Sie Parameter 5-00 Schaltlogik und
Parameter 5-01 Klemme 27 Funktion.
WARNUNG 41, Digitalausgangsklemme 29 ist überlastet
Prüfen Sie die Last an Klemme 29 oder beseitigen Sie den
Kurzschluss. Prüfen Sie auch Parameter 5-00 Schaltlogik und
Parameter 5-02 Klemme 29 Funktion.
VLT® Erweiterte Relaisoption MCB 113 ist ohne externe 24V-DC-Versorgung installiert. Schließen Sie entweder eine
externe 24 V DC-Versorgung an oder legen Sie über
Parameter 14-80 Ext. 24 VDC für Option [0] Nein fest, dass
Sie keine externe Versorgung verwenden. Eine Änderung in
Parameter 14-80 Ext. 24 VDC für Option erfordert, dass Sie
einen Aus- und Einschaltzyklus durchführen.
ALARM 45, Erdschluss II
Erdschluss.
Fehlersuche und -behebung
Prüfen Sie, ob Frequenzumrichter und Motor
•
richtig geerdet und alle Anschlüsse fest
angezogen sind.
Prüfen Sie, ob der korrekte Kabelquerschnitt
•
verwendet wurde.
Prüfen Sie die Motorkabel auf Kurzschlüsse oder
•
Ableitströme.
ALARM 46, Stromversorgung Leistungskarte
Die Stromversorgung der Leistungskarte liegt außerhalb
des Bereichs.
Das Schaltnetzteil (SMPS) auf der Leistungskarte erzeugt
drei Spannungsversorgungen:
24 V.
•
5 V.
•
±18 V.
•
Bei Versorgung über die VLT® 24-V-DC-Versorgung MCB
107 werden nur die Spannungen 24 V und 5 V überwacht.
Bei Versorgung mit dreiphasiger Netzspannung überwacht
er alle drei Versorgungsspannungen.
Fehlersuche und -behebung
Überprüfen Sie, ob die Leistungskarte defekt ist.
•
Überprüfen Sie, ob die Steuerkarte defekt ist.
•
Überprüfen Sie, ob die Optionskarte defekt ist.
•
Ist eine 24 V DC-Versorgung angeschlossen,
•
überprüfen Sie, ob diese einwandfrei funktioniert.
®
®
WARNUNG 47, 24-V-Versorgung niedrig
Die Stromversorgung der Leistungskarte liegt außerhalb
des Bereichs.
Das Schaltnetzteil (SMPS) auf der Leistungskarte erzeugt
drei Spannungsversorgungen:
24 V.
•
5 V.
•
±18 V.
•
Fehlersuche und -behebung
Überprüfen Sie, ob die Leistungskarte defekt ist.
•
WARNUNG 48, 1,8 V Versorgung niedrig
Die 1,8 V DC-Versorgung der Steuerkarte liegt außerhalb
des Toleranzbereichs. Die Spannungsversorgung wird an
der Steuerkarte gemessen.
Fehlersuche und -behebung
Überprüfen Sie, ob die Steuerkarte defekt ist.
•
Wenn eine Optionskarte eingebaut ist, prüfen Sie,
•
ob eine Überspannungsbedingung vorliegt.
WARNUNG 49, Drehzahlgrenze
Die Warnung wird angezeigt, wenn die Drehzahl außerhalb
des Bereichs in Parameter 4-11 Min. Drehzahl [UPM] und
Parameter 4-13 Max. Drehzahl [UPM] liegt. Wenn die
Drehzahl unter der Grenze in Parameter 1-86 Min.Abschaltdrehzahl [UPM] liegt (außer beim Starten oder
Stoppen), schaltet der Frequenzumrichter ab.
ALARM 50, AMA-Kalibrierungsfehler
Wenden Sie sich an Ihren Danfoss-Lieferanten oder den
Danfoss-Service.
ALARM 51, AMA-Motordaten überprüfen
Die Einstellung von Motorspannung, Motorstrom und/oder
Motorleistung ist vermutlich falsch.
Fehlersuche und -behebung
Überprüfen Sie die Einstellungen in den
•
Parametern 1-20 bis 1-25.
ALARM 52, AMA Motornennstrom überprüfen
Der Motorstrom ist zu niedrig.
Fehlersuche und -behebung
Überprüfen Sie die Einstellungen in
•
Parameter 1-24 Motornennstrom.
ALARM 53, AMA Motor zu groß
Der Motor ist für die Durchführung der AMA zu groß.
ALARM 54, AMA Motor zu klein
Der Motor ist für das Durchführen der AMA zu klein.
ALARM 55, AMA-Daten außerhalb des Bereichs
Die AMA lässt sich nicht ausführen, da die Parameterwerte
des Motors außerhalb des zulässigen Bereichs liegen.
Versuchen Sie einen Neustart der AMA. Wiederholte
Neustarts können zu einer Überhitzung des Motors führen.
ALARM 58, AMA-Interner Fehler
Setzen Sie sich mit dem Danfoss -Lieferanten in
Verbindung.
WARNUNG 59, Stromgrenze
Der Strom ist höher als der Wert in
Parameter 4-18 Stromgrenze. Vergewissern Sie sich, dass die
Motordaten in den Parametern 1-20 bis 1-25 korrekt
eingestellt sind. Erhöhen Sie bei Bedarf die Stromgrenze.
Achten Sie darauf, dass das System sicher mit einer
höheren Grenze arbeiten kann.
WARNUNG 60, Externe Verriegelung
Ein Digitaleingangssignal gibt eine Fehlerbedingung
außerhalb des Frequenzumrichters an. Eine externe Verriegelung hat eine Abschaltung des Frequenzumrichters
signalisiert. Beheben Sie die externe Fehlerbedingung. Zur
Wiederaufnahme des Normalbetriebs legen Sie 24 V DC an
die Klemme an, die für externe Verriegelung programmiert
ist und quittieren Sie den Frequenzumrichter.
WARNUNG/ALARM 61, Drehg. Abw.
Der Frequenzumrichter hat eine Abweichung zwischen der
berechneten Drehzahl und der Drehzahlmessung vom
Istwertgeber festgestellt.
Fehlersuche und -behebung
Überprüfen Sie die Einstellungen für Warnung/
•
Alarm/Deaktivierung in Parameter 4-30 Drehgeberüberwachung Funktion.
Stellen Sie den tolerierbaren Fehler in
•
Parameter 4-31 Drehgeber max. Fehlabweichung
ein.
Stellen Sie den tolerierbaren Istwertfehler in
•
Parameter 4-32 Drehgeber Timeout-Zeit ein.
WARNUNG 62, Ausgangsfrequenz Grenze
Die Ausgangsfrequenz hat den Wert in Parameter 4-19 Max.
Ausgangsfrequenz erreicht. Überprüfen Sie die Anwendung
auf mögliche Ursachen. Erhöhen Sie ggf. die Ausgangsfrequenzgrenze. Achten Sie darauf, dass das System sicher mit
einer höheren Ausgangsfrequenz arbeiten kann. Die
Warnung wird ausgeblendet, wenn die Ausgangsfrequenz
unter die Höchstgrenze fällt.
ALARM 63, Mechanische Bremse zu niedrig
Der Motorstrom hat „Bremse öffnen bei Motorstrom“
innerhalb des Zeitfensters für die Verzögerungszeit nicht
überschritten.
WARNUNG 64, Spannungsgrenze
Die Last- und Drehzahlverhältnisse erfordern eine höhere
Motorspannung als die aktuelle Zwischenkreisspannung
zur Verfügung stellen kann.
WARNUNG/ALARM 65, Steuerkarte Übertemperatur
Die Abschalttemperatur der Steuerkarte beträgt 85 °C
(185 °F).
Fehlersuche und -behebung
Stellen Sie sicher, dass Umgebungs- und Betriebs-
•
temperatur innerhalb der Grenzwerte liegen.
Prüfen Sie auf verstopfte Filter.
•
Prüfen Sie die Lüfterfunktion.
•
Prüfen Sie die Steuerkarte.
•
WARNUNG 66, Kühlkörpertemperatur zu niedrig
Die Temperatur des Frequenzumrichters ist zu kalt für den
Betrieb. Diese Warnung basiert auf den Messwerten des
Temperaturfühlers im IGBT-Modul. Erhöhen Sie die
Umgebungstemperatur der Einheit. Sie können den
Frequenzumrichter zudem durch Einstellung von
Parameter 2-00 DC-Halte-/Vorwärmstrom auf [5%] und
Parameter 1-80 Funktion bei Stopp mit einem Erhaltungsla-
destrom versorgen lassen, wenn der Motor gestoppt ist.
ALARM 67, Optionsmodulkonfiguration hat sich geändert
Sie haben seit dem letzten Netz-Aus eine oder mehrere
Optionen hinzugefügt oder entfernt. Überprüfen Sie, ob
die Konfigurationsänderung absichtlich erfolgt ist, und
quittieren Sie das Gerät.
ALARM 68, Sicherer Stopp aktiviert
Safe Torque Off (STO) wurde aktiviert. Legen Sie zum
Fortsetzen des Normalbetriebs 24 V DC an Klemme 37 an,
und senden Sie dann ein Quittiersignal (über Bus, DigitalEin-/-Ausgabe oder durch Drücken der Taste [Reset]).
ALARM 69, Leistungskartentemperatur
Der Temperaturfühler der Leistungskarte erfasst entweder
eine zu hohe oder eine zu niedrige Temperatur.
Fehlersuche und -behebung
Stellen Sie sicher, dass Umgebungs- und Betriebs-
•
temperatur innerhalb der Grenzwerte liegen.
Prüfen Sie, ob Filter verstopft sind.
•
Prüfen Sie die Lüfterfunktion.
•
Prüfen Sie die Leistungskarte.
•
ALARM 70, Ungültige FC-Konfiguration
Die aktuelle Kombination aus Steuerkarte und
Leistungskarte ist ungültig. Wenden Sie sich mit dem
Typencode vom Typenschild und den Teilenummern der
Karten an den Danfoss-Lieferanten, um die Kompatibilität
zu überprüfen.
ALARM 71, PTC 1 Sicherer Stopp
STO wurde von der VLT® PTC-Thermistorkarte MCB 112
aktiviert (Motor zu warm). Sie können den Normalbetrieb
wieder aufnehmen, wenn die MCB 112 wieder 24 V DC an
Klemme 37 anlegt (wenn die Motortemperatur einen
akzeptablen Wert erreicht) und wenn der Digitaleingang
von der MCB 112 deaktiviert wird. Wenn dies geschieht,
müssen Sie ein Reset-Signal (über Bus, Digital-E/A oder
durch Drücken der [Reset]-Taste) senden.
STO mit Abschaltblockierung. Es ist eine unerwartete
Kombination von STO-Befehlen aufgetreten.
VLT® PTC-Thermistorkarte MCB 112 aktiviert
•
Klemme X44/10, die Funktion Safe Torque Off
(STO) wird jedoch nicht aktiviert.
MCB 112 ist das einzige Gerät, das die Funktion
•
Safe Torque Off (STO) verwendet (kann durch
Auswahl des Parameters [4] PTC 1 Alarm oder [5]
PTC 1 Warnung in Parameter 5-19 Klemme 37
Sicherer Stopp angegeben werden), die Funktion
Safe Torque Off (STO) ist aktiviert und Klemme
X44/10 ist nicht aktiviert.
WARNUNG 73, Sicherer Stopp Autom. Wiederanlauf
STO ist aktiviert. Wenn automatischer Wiederanlauf
aktiviert ist, kann der Motor nach Behebung des Fehlers
starten.
ALARM 74, PTC-Thermistor
Alarm mit Bezug zur VLT® PTC-Thermistorkarte MCB 112.
Die PTC funktioniert nicht.
ALARM 75, Illeg. Profilwahl
Legen Sie den Parameterwert nicht bei laufendem Motor
fest. Schalten Sie den Motor vor dem Erstellen eines MCOProfils im Parameter 8-10 Steuerwortprofil aus.
WARNUNG 77, Reduzierter Leistungsmodus
Der Frequenzumrichter arbeitet im reduzierten
Leistungsmodus (mit weniger als der erlaubten Anzahl von
Wechselrichterabschnitten). Diese Warnung wird bei einem
Aus- und Einschaltzyklus erzeugt, wenn der Frequenzumrichter auf den Betrieb mit weniger Wechselrichtern
eingestellt wird und eingeschaltet bleibt.
ALARM 78, Drehgeber-Fehler
Die Differenz zwischen dem Sollwert und dem Istwert hat
den in Parameter 4-35 Drehgeber-Fehler festgelegten Wert
überschritten.
Fehlersuche und -behebung
Deaktivieren Sie die Funktion oder wählen Sie
•
einen Alarm/eine Warnung in
Parameter 4-34 Drehgeberüberwachung Funktion
aus.
Untersuchen Sie die Mechanik im Bereich von
•
Last und Motor. Überprüfen Sie die Istwertverbindungen vom Motordrehgeber zum
Frequenzumrichter.
Wählen Sie die Motor-Istwertfunktion in
•
Parameter 4-30 Drehgeberüberwachung Funktion
aus.
Stellen Sie das Drehgeber-Fehlerband in
•
Parameter 4-35 Drehgeber-Fehler und
Parameter 4-37 Drehgeber-Fehler Rampe ein.
ALARM 79, Ung. LT-Konfig.
Die Bestellnummer der Skalierungskarte ist falsch oder sie
ist nicht installiert. Der Anschluss MK102 ist auf der
Leistungskarte ggf. nicht installiert.
ALARM 80, Initialisiert
Ein manueller Reset hat alle Parametereinstellungen mit
Werkseinstellungen initialisiert. Führen Sie einen Reset des
Frequenzumrichters durch, um den Alarm zu beheben.
ALARM 81, CSIV beschädigt
Die Syntax der CSIV-Datei ist fehlerhaft.
ALARM 82, CSIV-Par.-Fehler
CSIV-Fehler bei Parameterinitialisierung.
ALARM 83, Illegale Optionskombination
Die installierten Optionen sind nicht kompatibel.
ALARM 84, Keine Sicherheitsoption
Die Sicherheitsoption wurde ohne allgemeinen Reset
entfernt. Schalten Sie die Sicherheitsoption wieder zu.
ALARM 88, Optionserkennung
Eine Änderung der Optionen wurde erkannt.
Parameter 14-89 Option Detection ist eingestellt auf [0]
Konfiguration eingefroren und die Optionen wurden
geändert.
Um die Änderung zu aktivieren, aktivieren Sie
•
Optionen geändert in Parameter 14-89 Option
Detection.
Stellen Sie alternativ die richtige Optionskonfigu-
•
ration wieder her.
WARNUNG 89, Mechanische Bremse rutscht
Die Hubbremsenüberwachung erkennt eine Motordrehzahl
> 10 UPM.
ALARM 90, Drehgeber Überwachung
Überprüfen Sie die Verbindung zur Drehgeber-/ResolverOption und tauschen Sie anschließend den VLT
Drehgebereingang MCB 102 oder VLT® Resolver-Eingang
MCB 103 aus.
ALARM 91, Analogeingang 54 Einstellungsfehler
Stellen Sie den Schalter S202 in die Stellung OFF
(Spannungseingang) eingestellt sein, wenn ein KTY-Sensor
an Analogeingangsklemme 54 angeschlossen ist.
ALARM 99, Rotor blockiert
Rotor ist blockiert.
WARNUNG/ALARM 104, Fehler Zirkulationslüfter
Der Lüfter arbeitet nicht. Die Lüfterüberwachung überprüft,
ob der Lüfter bei Netz-Einschaltung des Frequenzumrichters oder bei Einschalten des Mischlüfters läuft. Sie
können den Zirkulationslüfterfehler in
Parameter 14-53 Lüfterüberwachung als Warnung oder eine
Abschaltung bei Alarm konfigurieren.
Fehlersuche und -behebung
Schalten Sie den Frequenzumrichter aus und
•
wieder ein, um zu sehen, ob die Warnung bzw.
der Alarm zurückkehrt.
Der Frequenzumrichter führt eine Funktion aus, die einen
Stillstand des Motors erfordert, z. B. DC-Halten für PMMotoren.
WARNUNG 163, ATEX ETR Warn. Stromgrnz.
Der Frequenzumrichter hat die charakteristische Kurve im
Betrieb für mehr als 50 s überschritten. Die Warnung wird
bei 83 % der zulässigen thermischen Überlast aktiviert und
bei 65 % deaktiviert.
ALARM 164, ATEX ETR Alarm Stromgrnz.
Bei einem Betrieb oberhalb der charakteristischen Kurve für
mehr als
60 s in einem Zeitraum von 600 s wird der Alarm ausgelöst
und der Frequenzumrichter abgeschaltet.
WARNUNG 165, ATEX ETR Warn. Freq.grnz.
Der Frequenzumrichter läuft für mehr als 50 s unterhalb
der zulässigen Mindestfrequenz (Parameter 1-98 ATEX ETRinterpol. f-Pkt.).
ALARM 166, ATEX ETR Alarm Freq.grnz.
Der Frequenzumrichter wurde für mehr als 60 s (in einem
Zeitraum von 600 s) unterhalb der zulässigen Mindestfrequenz betrieben (Parameter 1-98 ATEX ETR interpol. f-Pkt.).
WARNUNG 250, Neues Ersatzteil
Sie haben die Leistungs-/SMPS-Karte (Schaltnetzteil)
ausgetauscht. Sie müssen den Typencode des Frequenzumrichters im EEPROM wiederherstellen. Wählen Sie den
korrekten Typencode in Parameter 14-23 Typencodeein-stellung gemäß dem Schild am Frequenzumrichter aus.
Denken Sie daran, abschließend „In EEPROM speichern“
auszuwählen.
WARNUNG 251, Typencode neu
Die Leistungskarte oder andere Bauteile werden
ausgetauscht und der Typencode wurde geändert.
1) Trennschalter vom Typ CTI-45MB sind nicht für 3-kW-Einheiten (4 HP) erhältlich.
2) Gilt für die Dimensionierung der Kühlung des Frequenzumrichters. Wenn die Taktfrequenz im Vergleich zur Werkseinstellung erhöht wird, kann
die Verlustleistung bedeutend steigen. Die Leistungsaufnahme des LCP und typischer Steuerkarten sind eingeschlossen. Verlustleistungsdaten
gemäß EN 50598-2 finden Sie unter www.danfoss.com/vltenergyefficiency.
3) Bei Nennstrom gemessener Wirkungsgrad: Die Energieeffizienzklasse finden Sie unter Kapitel 7.4 Umgebungsbedingungen. Für Teillastverluste
Netzversorgung (L1, L2, L3)
Versorgungsspannung380–480 V ±10 %
1)
2)
Netzfrequenz50/60 Hz ± 5 %
Maximale kurzzeitige Asymmetrie zwischen Netzphasen3,0 % der Versorgungsnennspannung
Wirkleistungsfaktor (λ)≥ 0,9 bei Nennlast
Verschiebungs-Leistungsfaktor (cos ϕ)Nahe 1 (> 0,98)
Schalten am Netzeingang L1, L2, L3 (Anzahl der Einschaltungen)max. 2 x/Min.
1) Das Gerät eignet sich für Netzversorgungen, die maximal 100.000 A
(symmetrisch) bei maximal 480 V liefern können.
eff
2) Niedrige Netzspannung/Netzausfall:
Bei einer niedrigen Netzspannung oder einem Netzausfall arbeitet der Frequenzumrichter weiter, bis die Zwischenkreisspannung
unter den minimalen Stopppegel abfällt, der normalerweise 15 % unter der niedrigsten Versorgungsnennspannung des Frequenzumrichters liegt. Bei einer Netzspannung von weniger als 10 % unterhalb der niedrigsten Versorgungsnennspannung des
Frequenzumrichters erfolgt keine Netz-Einschaltung und es wird kein volles Drehmoment erreicht.
77
7.3 Motorausgang und Motordaten
Motorausgang (U, V, W)
Ausgangsspannung0–100 % der Versorgungsspannung
Ausgangsfrequenz0–590 Hz
Ausgangsfrequenz bei Fluxvektorbetrieb0–300 Hz
Schalten am AusgangUnbegrenzt
Rampenzeiten0,01–3600 s
Drehmomentkennlinie
Startmoment (konstantes Drehmoment)Maximal 160 %/60 s
StartmomentMaximal 180 % bis zu 0,5 s
Überlastmoment (konstantes Drehmoment)Maximal 160 %/60 s
Startmoment (variables Drehmoment)Maximal 110 %/60 s
Überlastmoment (variables Drehmoment)Maximal 110 %/60 s
1)
1)
1)
1)
1)
1) Prozentwert bezieht sich auf das Nenndrehmoment.
7.4 Umgebungsbedingungen
Umgebungen
SchutzartIP66 (Innenräume)
Vibrationstest für Geräte ohne Trennschalter1,7 g RMS
Befestigen Sie das Gerät mit eingebautem Trennschalter auf einer flachen, vibrationsfesten und torsionssteifen Tragkonstruktion
Maximale relative Feuchtigkeit5–95 % (IEC 60 721-3-3; Klasse 3K3 (nicht kondensierend) bei Betrieb
UmgebungstemperaturMaximal 40 °C (75 °F) (durchschnittliches Maximum 24 Stunden 35 °C (95 °F))
Temperatur bei Lagerung/Transport-25 bis +65/70 °C (-13 bis +149/158 °F)
Leistungsreduzierung aufgrund von hoher Umgebungstemperatur
Min. Umgebungstemperatur bei Volllast0 °C (32 °F)
Min. Umgebungstemperatur bei reduzierter Leistung-10 °C (14 °F)
Max. Höhe über dem Meeresspiegel1000 m (3280,8 ft)
Energieeffizienzklasse
Leistungsreduzierung aufgrund von niedrigem Luftdruck
Kabellängen und -querschnitte für Steuerleitungen
Maximale Motorkabellänge, mit Abschirmung10 m (32,8 ft)
Maximale Motorkabellänge, ungeschirmt, keine Erfüllung der Emissionsspezifikation.10 m (32,8 ft)
Maximaler Querschnitt zu Steuerklemmen, flexibler/starrer Draht ohne Aderendhülsen1,5 mm2/16 AWG
Maximaler Querschnitt für Steuerklemmen, flexibles Kabel mit Aderendhülsen1,5 mm2/16 AWG
Maximaler Querschnitt für Steuerklemmen, flexibles Kabel mit Aderendhülsen mit Bund1,5 mm2/16 AWG
Mindestquerschnitt für Steuerklemmen0,25 mm2/24 AWG
1) Netzkabel, siehe Tabellen in Kapitel Elektrische Daten und Kabelquerschnitte im VLT® Decentral Drive FCD 302-Projektierungshandbuch.
1)
7.6 Steuereingang/-ausgang und Steuerdaten
Digitaleingänge
Programmierbare Digitaleingänge4 (6)
Klemme Nr.18, 19, 271), 291), 32, 33
LogikPNP oder NPN
Spannungsniveau0–24 V DC
Spannungsniveau, logisch 0 PNP<5 V DC
Spannungsniveau, logisch 1 PNP>10 V DC
Spannungsniveau, logisch 0 NPN
Spannungsniveau, logisch 1 NPN
Maximale Spannung am Eingang28 V DC
Pulsfrequenzbereich0–110 kHz
(Arbeitszyklus) minimale Pulsbreite4,5 ms
Eingangswiderstand, RiCa. 4 kΩ
Alle Digitaleingänge sind von der Versorgungsspannung (PELV) und anderen Hochspannungsklemmen galvanisch getrennt.
1) Sie können die Klemmen 27 und 29 auch als Ausgang programmieren.
2)
2)
>19 V DC
<14 V DC
77
1)
Safe Torque Off Klemme 37 (Klemme 37 hat festgelegte PNP-Logik)
Spannungsniveau0–24 V DC
Spannungsniveau, logisch 0 PNP< 4 V DC
Spannungsniveau, logisch 1 PNP20 V DC
Eingangsnennstrom bei 24 V50 mA eff.
Eingangsnennstrom bei 20 V60 mA eff.
Eingangskapazität400 nF
Analogeingänge
Anzahl der Analogeingänge2
Klemme Nr.53, 54
BetriebsartenSpannung oder Strom
BetriebsartwahlSchalter S201 und Schalter S202
Einstellung SpannungSchalter S201/Schalter S202 = AUS (U)
Spannungsniveau-10 V bis +10 V (skalierbar)
Eingangswiderstand, RiCa. 10 kΩ
Höchstspannung±20 V
StromSchalter S201/Schalter S202=EIN (I)
Strombereich0/4 - 20 mA (skalierbar)
Eingangswiderstand, RiCa. 200Ω
Maximaler Strom30 mA
Auflösung der Analogeingänge10 Bit (+ Vorzeichen)
Genauigkeit der AnalogeingängeMaximale Abweichung 0,5 % der Gesamtskala
Bandbreite100 Hz
Die Analogeingänge sind galvanisch von der Versorgungsspannung (PELV = Protective extra low voltage/Schutzkleinspannung)
und anderen Hochspannungsklemmen getrennt.
Puls/Drehgeber-Eingänge
Programmierbare Puls/Drehgeber-Eingänge2/1
Klemmennummer Puls-/Drehgeber29, 331)/322), 33
Maximale Frequenz an Klemme 29, 32, 33110 kHz (Gegentakt)
Maximale Frequenz an Klemme 29, 32, 335 kHz (offener Kollektor)
Minimale Frequenz an Klemme 29, 32, 334 Hz
SpannungsniveauSiehe Digitaleingänge in diesem Abschnitt
Maximale Spannung am Eingang28 V DC
Eingangswiderstand, RiCa. 4 kΩ
Pulseingangsgenauigkeit (0,1-1 kHz)Maximale Abweichung: 0,1 % der Gesamtskala
Genauigkeit des Drehgebereingangs (1-110 kHz)Maximale Abweichung: 0,05 % der Gesamtskala
Die Puls- und Drehgebereingänge (Klemmen 29, 32, 33) sind galvanisch von der Versorgungsspannung PELV (Schutzkleinspannung – Protective extra low voltage) und anderen Hochspannungsklemmen getrennt.
1) Pulseingänge sind 29 und 33
2) Drehgebereingänge: 32=A und 33=B
2)
Analogausgang
Anzahl programmierbarer Analogausgänge1
Klemme Nr.42
Strombereich am Analogausgang0/4 bis 20 Ma
Maximale Last GND – Analogausgang <500 Ω
Genauigkeit am AnalogausgangMaximale Abweichung: 0,5 % der Gesamtskala
Der Analogausgang ist galvanisch von der Versorgungsspannung (PELV – Schutzkleinspannung, Protective extra low voltage) und
anderen Hochspannungsklemmen getrennt.
Steuerkarte, RS485 serielle Schnittstelle
Klemme Nr.68 (P, TX+, RX+), 69 (N, TX-, RX-)
Klemme Nr. 61Masse für Klemmen 68 und 69
Die serielle RS485-Kommunikationsschnittstelle ist von anderen zentralen Stromkreisen funktional und von der Versorgungsspannung (PELV) galvanisch getrennt.
Digitalausgang
Programmierbare Digital-/Pulsausgänge2
Klemme Nr.27, 29
Spannungsniveau am Digital-/Pulsausgang0–24 V
Maximaler Ausgangsstrom (Körper oder Quelle)40 mA
Maximale Last am Pulsausgang1 kΩ
Maximale kapazitive Last am Pulsausgang10 nF
Min. Ausgangsfrequenz am Pulsausgang0 Hz
Max. Ausgangsfrequenz am Pulsausgang32 kHz
Genauigkeit am PulsausgangMaximale Abweichung: 0,1 % der Gesamtskala
Auflösung der Pulsausgänge12 Bit
1) Sie können die Klemmen 27 und 29 auch als Eingang programmieren.
Der Digitalausgang ist von der Versorgungsspannung (PELV) und anderen Hochspannungsklemmen galvanisch getrennt.
Steuerkarte, 24 V DC-Ausgang
Klemme Nr.12, 13
Ausgangsspannung24 V +1, -3 V
Maximale Last600 mA
Die 24-V-DC-Versorgung ist galvanisch von der Versorgungsspannung (PELV) getrennt, hat jedoch das gleiche Potenzial wie die
Analog- und Digitalein- und -ausgänge.
Relaisausgang
Programmierbare Relaisausgänge2
Klemmennummer Relais 011-3 (öffnen), 1-2 (schließen)
Maximaler Belastungsstrom der Klemme (AC-1)1) auf 1-3 (NC/Öffner), 1-2 (NO/Schließer) (ohmsche Last)240 V AC, 2 A
Maximaler Belastungsstrom der Klemme (AC-15)1) (induktive Last bei @ cosφ 0,4)240 V AC, 0,2 A
Maximaler Belastungsstrom der Klemme (DC-1)1) auf 1-2 (NO/Schließer), 1-3 (NC/Öffner) (ohmsche Last)48 V DC, 1 A
Maximaler Belastungsstrom der Klemme (DC-13)1) (induktive Last)24 V DC, 0,1 A
Klemmennummer Relais 024-6 (öffnen), 4-5 (schließen)
Maximaler Belastungsstrom der Klemme (AC-1)1) an 4-5 (NO/Schließer) (ohmsche Last)
Kat. II240 V AC, 2 A
Maximaler Belastungsstrom der Klemme (AC-15)1) auf 4-5 (NO/Schließer) (induktive Last @ cosφ 0,4)240 V AC, 0,2 A
Maximaler Belastungsstrom der Klemme (DC-1)1) auf 4-5 (NO/Schließer) (ohmsche Last)80 V DC, 2 A
Maximaler Belastungsstrom der Klemme (DC-13)1) auf 4-5 (NO/Schließer) (induktive Last)24 V DC, 0,1 A
Maximaler Belastungsstrom der Klemme (AC-1)1) auf 4-6 (NC/Öffner) (ohmsche Last)240 V AC, 2 A
Maximaler Belastungsstrom der Klemme (AC-15)1) (induktive Last bei @ cosφ 0,4)240 V AC, 0,2 A
Maximaler Belastungsstrom der Klemme (DC-1)1) auf 4-6 (NO/Schließer), 4-5 (NC/Öffner) (ohmsche Last)48 V DC, 1 A
Maximaler Belastungsstrom der Klemme (DC-13)1) (induktive Last)24 V DC, 0,1 A
Minimaler Belastungsstrom der Klemme an 1-3 (NC/Öffner), 1-2 (NO/Schließer), 4-6 (NC/
Öffner), 4-5 (NO/Schließer)24 V DC 10 mA, 24 V AC 20 mA
1) IEC 60947 Teile 4 und 5
Die Relaiskontakte sind durch verstärkte Isolierung (PELV – Protective extra low voltage/Schutzkleinspannung) vom Rest der
Schaltung galvanisch getrennt.
Steuerkarte, 10 V DC Ausgang
Klemme Nr.±50
Ausgangsspannung10,5 V ±0,5 V
Maximale Last15 mA
Die 10-V-DC-Versorgung ist von der Versorgungsspannung (PELV) und anderen Hochspannungsklemmen galvanisch getrennt.
Steuerungseigenschaften
Auflösung der Ausgangsfrequenz bei 0-590 Hz±0,003 Hz
Wiederholgenauigkeit für Präz. Start/Stopp (Klemmen 18, 19)≤±0,1 ms
System-Reaktionszeit (Klemmen 18, 19, 27, 29, 32, 33)≤2 ms
Drehzahlregelbereich (ohne Rückführung)1:100 der Synchrondrehzahl
Drehzahlregelbereich (mit Rückführung)1:1000 der Synchrondrehzahl
Drehzahlgenauigkeit (ohne Rückführung)30–4000 UPM: Abweichung ±8 UPM
Drehzahlgenauigkeit (mit Rückführung), je nach Auflösung des Istwertgebers0–6000 U/min: Abweichung ±0,15 UPM
Drehmomentregelgenauigkeit (Drehzahlrückführung)maximale Abweichung ±5 % der Gesamtskala
Alle Angaben zu Steuerungseigenschaften basieren auf einem vierpoligen Asynchronmotor.
Steuerkartenleistung
77
Abtastintervall1 ms
Steuerkarte, serielle USB-Schnittstelle
USB-Standard1.1 (Full Speed)
USB-BuchseUSB-Stecker Typ B
Der Anschluss an einen PC erfolgt über ein standardmäßiges USB-Kabel.
Die USB-Verbindung ist galvanisch von der Versorgungsspannung (PELV, Schutzkleinspannung) und anderen Hochspannungsklemmen getrennt.
Der USB-Erdanschluss ist nicht galvanisch von der Schutzerde getrennt. Benutzen Sie nur einen isolierten Laptop als PCVerbindung zum USB-Anschluss am Frequenzumrichter.
erschnitt ist der größte Leitungsquerschnitt, den
Sie an die Klemmen anschließen können.
Beachten Sie immer nationale und örtliche
Vorschriften.
Sie müssen Vorsicherungen des Typs gG
•
verwenden. Zur Beibehaltung von UL/cUL
verwenden Sie Vorsichtungen dieses Typs (siehe
Tabelle 7.2).
Gemessen mit 10 m abgeschirmtem Motorkabel
•
bei Nennlast und Nennfrequenz.
Empfohlene maximale Vorsicherungsgröße 25 A
MarkeSicherungstyp UL-
Dateinummer
Bussmann
Bussmann
Bussmann
Bussmann
Bussmann
Bussmann
Bussmann
SIBA
Littelfuse
Ferraz
Shawmut
Ferraz
Shawmut
Ferraz
Shawmut
1)
FWH-
1)
KTS-R
1)
JKS-
1)
JJS-
FNQ-R-
1)
KTK-R-
1)
LP-CC-
5017906-
1)
KLS-R
1)
ATM-R
1)
A6K-R
1)
HSJ
E91958JFHR2
E4273RK1/JDDZ
E4273J/JDDZ
E4273T/JDDZ
1)
E4273CC/JDDZ
E4273CC/JDDZ
E4273CC/JDDZ
1)
E180276RK1/JDDZ
E81895RK1/JDDZ
E2137CC/JDDZ
E2137RK1/JDDZ
E2137J/HSJ
UL-Kategorie
(CCN-Code)
DC-Spannungsniveau380-480-V-Geräte (V DC)
Unterspannungsdeaktivierung des
Wechselrichters
Unterspannungswarnung410
Unterspannungsaktivierung des
Frequenzumrichters (Zurücksetzen
der Warnung)
Überspannungswarnung (ohne
Bremse)
Einschalten der dynamischen
Bremse
Unterspannungsaktivierung des
Wechselrichters (Zurücksetzen der
Warnung)
Überspannungswarnung (mit
Bremse)
Überspannungsabschaltung820
Tabelle 7.3 FCD 302 DC-Spannungsniveau
373
398
778
778
795
810
Sicherungen
Das Gerät eignet sich für Netzversorgungen, die maximal
100.000 A
(symmetrisch) je 500 V liefern können.
eff
Hauptschalter
Das Gerät eignet sich für Netzversorgungen, die maximal
10.000 A
(symmetrisch) je 500 V liefern können.
eff
77
Tabelle 7.2 FCD 302 Vorsicherungen, die UL/cULAnforderungen erfüllen
1) 5 A (0,37 kW/0,5 HP), 7 A (0,55 kW/0,73 HP), 9 A (0,75 kW/1 HP),
12 A (1,1 kW/1,5 HP), 15 A (1,5 kW/2 HP), 20 A (2,2 kW/3 HP), 25 A
(3 kW/4 HP)
Zur Definition der im Display verwendeten
Sprache. Der Frequenzumrichter wird mit
4 verschiedenen Sprachpaketen geliefert.
Englisch und Deutsch sind in allen
Paketen enthalten. Sie können Englisch
nicht löschen oder ändern.
[0] * EnglishBestandteil der Sprachpakete 1-4
[1]DeutschBestandteil der Sprachpakete 1-4
[2]FrancaisBestandteil von Sprachpaket 1
[3]DanskBestandteil von Sprachpaket 1
[4]SpanishBestandteil von Sprachpaket 1
88
[5]ItalianoBestandteil von Sprachpaket 1
1-20 Motornennleistung [kW]
Range:Funktion:
Size
related*
[ 0.09 -
3000.00
kW]
HINWEIS
Diesen Parameter können Sie bei
laufendem Motor nicht einstellen.
Eingabe der Motornennleistung in kW
gemäß den Motor-Typenschilddaten. Die
Werkseinstellung entspricht der
Nennleistung des Frequenzumrichters.
Dieser Parameter wird im LCP angezeigt,
wenn Parameter 0-03 Ländereinstellungen[0] International ist.
1-22 Motornennspannung
[6]SvenskaBestandteil von Sprachpaket 1
[7]NederlandsBestandteil von Sprachpaket 1
[10] ChineseBestandteil von Sprachpaket 2
[20] SuomiBestandteil von Sprachpaket 1
Range:Funktion:
Size
related*
[ 10 - 1000V]Geben Sie die Motornennspannung
von den Motor-Typenschilddaten ein.
Die Werkseinstellung entspricht der
Nennleistung des Frequenzumrichters.
[22] English USBestandteil von Sprachpaket 4
[27] GreekBestandteil von Sprachpaket 4
[28] Bras.portBestandteil von Sprachpaket 4
[36] SlovenianBestandteil von Sprachpaket 3
[39] KoreanBestandteil von Sprachpaket 2
[40] JapaneseBestandteil von Sprachpaket 2
[41] TurkishBestandteil von Sprachpaket 4
[42] Trad.ChineseBestandteil von Sprachpaket 2
[43] BulgarianBestandteil von Sprachpaket 3
[44] SrpskiBestandteil von Sprachpaket 3
[45] RomanianBestandteil von Sprachpaket 3
[46] MagyarBestandteil von Sprachpaket 3
[47] CzechBestandteil von Sprachpaket 3
[48] PolskiBestandteil von Sprachpaket 4
[49] RussianBestandteil von Sprachpaket 3
[50] ThaiBestandteil von Sprachpaket 2
[51] Bahasa
Indonesia
Bestandteil von Sprachpaket 2
1-23 Motornennfrequenz
Range:Funktion:
Size
related*
[20 -
HINWEIS
1000
Ab Softwareversion 6.72 aufwärts ist die
Hz]
Ausgangsfrequenz des Frequenzumrichters auf 590 Hz begrenzt.
Stellen Sie einen Motorfrequenzwert ein, der
den Motor-Typenschilddaten entspricht. Wenn
ein anderer Wert als 50 Hz oder 60 Hz
ausgewählt wird, passen Sie die lastunabhängigen Einstellungen in
Parameter 1-50 Motormagnetisierung bei 0 UPM.
bis Parameter 1-53 Steuerprinzip Umschaltpunkt
an. Stellen Sie für 87-Hz-Betrieb bei 230/400-VMotoren die Typenschilddaten für 230 V/50 Hz
ein. Passen Sie für 87-Hz-Betrieb
Parameter 4-13 Max. Drehzahl [UPM] und
Parameter 3-03 Maximaler Sollwert an.
Diesen Parameter können Sie bei
laufendem Motor nicht einstellen.
Geben Sie den Motornennstrom von
den Motor-Typenschilddaten ein. Der
Frequenzumrichter verwendet diese
Daten zur Berechnung von Motordrehmoment, thermischem Motorschutz
usw.
1-25 Motornenndrehzahl
Range:Funktion:
Size
related*
[100 60000
RPM]
HINWEIS
Diesen Parameter können Sie bei
laufendem Motor nicht einstellen.
Geben Sie die Motornenndrehzahl von
den Motor-Typenschilddaten ein. Der
Frequenzumrichter verwendet diese
Daten zur Berechnung des automatischen Schlupfausgleichs.
5-12 Klemme 27 Digitaleingang
Option: Funktion:
Wählen Sie die Funktion aus dem Bereich der
verfügbaren Digitaleingänge aus.
Ohne Funktion[0]
Zurücksetzen[1]
Motorfreilauf invers[2]
Mot.freil./Res. inv.[3]
Schnellst.rampe (inv)[4]
DC Bremse (invers)[5]
Stopp (invers)[6]
Start[8]
Puls-Start[9]
Reversierung[10]
Start + Reversierung[11]
Start nur Rechts[12]
Start nur Links[13]
Festdrehzahl JOG[14]
Festsollwert Bit 0[16]
Festsollwert Bit 1[17]
Festsollwert Bit 2[18]
Sollwert speichern[19]
Ausgangsfrequenz speichern[20]
Drehzahl auf[21]
Drehzahl ab[22]
Satzanwahl Bit 0[23]
Satzanwahl Bit 1[24]
Mit der AMA-Funktion wird die dynamische
Motorleistung durch automatische
Optimierung der erweiterten Motorparameter
(Parameter 1-30 Statorwiderstand (Rs) bis
Parameter 1-35 Hauptreaktanz (Xh)) bei
Motorstillstand optimiert.
Aktivieren Sie die AMA-Funktion durch
Drücken von [Hand on] nach Auswahl von [1]
oder [2]. Nähere Angaben finden Sie auch in
Kapitel 5.4 Systemstart. Nach einer normalen
Sequenz zeigt das Display Folgendes an: „AMA
mit [OK]-Taste beenden“. Nach dem Drücken
der [OK]-Taste ist der Frequenzumrichter
betriebsbereit.
HINWEIS
Diesen Parameter können Sie bei
laufendem Motor nicht einstellen.
[0]*OFF
[1] Komplette
AMA
[2] Reduz.
Anpassung
Bemerkung:
Führen Sie zur bestmöglichen Anpassung des
•
Frequenzumrichters eine AMA an einem kalten
Motor durch.
Sie können eine AMA nicht bei laufendem Motor
•
durchführen.
Sie können die AMA nicht bei Permanentmagnet-
•
motoren durchführen.
Führt eine AMA des Statorwiderstands RS, des
Rotorwiderstands Rr, der Statorstreureaktanz
X1, der Rotorstreureaktanz X2 und der
Hauptreaktanz Xh durch.
Führt nur eine reduzierte AMA des Statorwiderstands Rs im System durch. Wählen Sie
diese Option, wenn Sie ein LC-Filter zwischen
dem Frequenzumrichter und dem Motor
einsetzen.
Es ist wichtig die Motorparameter in Parametergruppe
1-2* Motordaten korrekt einzustellen, da diese Parameter
einen Teil des AMA-Algorithmus bilden. Sie müssen eine
AMA zum Erreichen einer optimalen dynamischen
Motorleistung durchführen. Je nach Nennleistung des
Motors kann dies bis zu 10 Minuten dauern.
HINWEIS
Während der AMA dürfen Sie kein externes Drehmoment
erzeugen, indem Sie die Motorwelle von der Anwendung
trennen.
HINWEIS
Wenn eine der Einstellungen in Parametergruppe 1-2*
Motordaten geändert wird, kehren die erweitertenMotorparameter Parameter 1-30 Statorwiderstand (Rs) bis
Parameter 1-39 Motorpolzahl auf ihre Werkseinstellung
zurück.
88
3-02 Minimaler Sollwert
Range:Funktion:
Size
related*
[ -999999.999 par. 3-03
ReferenceFeedbackUnit]
Zur Eingabe des minimalen Sollwerts.
Der minimale Sollwert bestimmt den
Mindestwert aus der Summe aller
Sollwerte.
Der minimale Sollwert ist nur aktiv,
wenn Parameter 3-00 Sollwertbereich
auf [0] Min.- Max. eingestellt ist.
Die minimale Sollwerteinheit
entspricht:
•
•
Wenn die Option [10] Synchronisierung in
Parameter 1-00 Regelverfahren
ausgewählt ist, definiert dieser
Parameter die maximale Drehzahlabweichung, wenn der in
Parameter 3-26 Master O ffset
definierte Positionsversatz
durchgeführt wird.
Die Konfiguration von
Parameter 1-00 Regelverfahren: für [1] Mit Drehgeber,
UPM; für [2] Drehmoment,
Nm.
der unter
Parameter 3-01 Soll-/Istwerteinheit ausgewählten
Einheit.
3-03 Maximaler Sollwert
Range:Funktion:
Size
related*
[ par. 3-02 -
999999.999
ReferenceFeedbackUnit]
Geben Sie den maximalen Sollwert
ein. Der maximale Sollwert bestimmt
den Höchstwert aus der Summe aller
Sollwerte.
Die Einheit für die maximale Sollwerteinheit entspricht:
•
•
Wenn [9] Positionierung in
Parameter 1-00 Regelverfahren
ausgewählt wird, definiert dieser
Parameter die Standarddrezahl für die
Positionierung.
3-41 Rampenzeit Auf 1
Range:Funktion:
Size
related*
3-42 Rampenzeit Ab 1
Range:Funktion:
Size
related*
[ 0.01
Geben Sie die Rampe-Auf Zeit ein, d. h. die
- 3600
Beschleunigungszeit von 0 UPM bis zur
s]
synchronen Motordrehzahl nS. Wählen Sie die
Rampe-auf-Zeit so, dass der Ausgangsstrom
die in Parameter 4-18 Stromgrenze festgelegte
Stromgrenze während des Beschleunigens
nicht überschreitet. Der Wert 0,00 entspricht
im Drehzahlmodus 0,01 s. Beachten Sie auch
die Hinweise zur Rampe-Ab-Zeit unter
Parameter 3-42 Rampenzeit Ab 1.
t
s xns U/ min [UPM ]
Beschl.
Sollw. U /min [UPM ]
t
s xns U/ min [UPM ]
dec
Sollw. U /min [UPM ]
[ 0.01
- 3600
s]
Par . 3 − 41 =
Geben Sie die Rampe-Ab Zeit ein, d. h. die
Verzögerungszeit von der synchronen
Motordrehzahl ns bis zu 0 UPM. Wählen Sie
eine Rampe-Ab Zeit, die bei generatorischem
Motorbetrieb nicht zu einer Überspannung im
Wechselrichter führt, und so, dass der
erzeugte Strom die unter
Parameter 4-18 Stromgrenze eingestellte
Stromgrenze nicht überschreitet. Der Wert
0,00 entspricht im Drehzahlmodus 0,01 s.
Beachten Sie die Rampe-Auf Zeit unter
Parameter 3-41 Rampenzeit Auf 1.
Par . 3 − 42 =
Die in
Parameter 1-00 Regelverfahren ausgewählteKonfiguration: Für [1] Mit
Drehgeber, UPM; für [2]
Drehmoment, Nm.
„Wahr“ bedeutet, dass Sie den Parameter während des
Betriebs des Frequenzumrichters ändern können; „Falsch“
bedeutet, dass Sie den Frequenzumrichter stoppen
müssen, um Änderungen vorzunehmen.
4-Parametersatz
Alle Parametersätze: Sie können die Parameter in jedem
der 4 Parametersätze einzeln einstellen. Ein einzelner
Parameter kann 4 verschiedene Datenwerte haben.
In allen Parametersätzen ist die Konfiguration Datenwert
gleich.
Umrechnungsindex
Zeigt den Faktor, mit dem bei Lesen oder Schreiben zum
und vom Frequenzumrichter der entsprechende Wert
multipliziert werden muss, um den tatsächlichen Parameterwert zu erhalten.
Die in Katalogen, Prospekten und anderen schriftlichen Unterlagen, wie z.B. Zeichnungen und Vorschlägen enthaltenen Angaben und technischen Daten sind vom Käufer vor Übernahme und
Anwendung zu prüfen. Der Käufer kann aus diesen Unterlagen und zusätzlichen Diensten keinerlei Ansprüche gegenüber Danfoss oder Danfoss-Mitarbeitern ableiten, es sei denn, dass diese
vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt haben. Danfoss behält sich das Recht vor, ohne vorherige Bekanntmachung im Rahmen der angemessenen und zumutbaren Änderungen an seinen
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