BGU HS 90-3 User Manual [de]

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ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG
Lesen Sie vor Inbetriebnahme der Maschine diese Bedienungsanleitung aufmerksam durch!
Südharzer Maschinenbau GmbH
Helmestraße 94 ∙ 99734 Nordhausen/Harz Zentrale: +49(0)3631/6297-0 ∙ -111 Internet: www.bgu-maschinen.de e-mail: [email protected]
Inbetriebnahme Bedienung Wartung Zubehör
HYDRAULIK HOLZSPALTER
HS 90-3
Wir produzieren in Deutschland
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INHALTSVERZEICHNIS
1. Einleitung 3
1.1 Benutzung der Bedienungsanleitung 3
1.2 Vollständige Lieferung und Transportschäden
2. Grundaufbau der Maschine 5
3. Warn- und Sicherheitsaufkleber
4. Sicherheitshinweise
4.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 9
5. Bedienung 10
5.1 Schutzbügel montieren 10
5.2 Hinweise zur Elektrik 1
5.3 Hinweise zur Hydraulik 1
5.4 Überprüfung der Zweihandsteuerung 1
5.5 Hinweise zur Inbetriebnahme 1
5.6 Sicherheitshinweise 1
5.7 Einstellung der Spaltlänge 1
5.8 Hinweise zum Zwischentisch 1
5.9 Einstellung der Holzklemmung 1
5.10 Arbeiten mit dem Holzspalter 1
5.11 Arbeiten mit dem Schwenktisch 1
6. Transport der Maschine 15
7. Spaltkreuz un
8. Wartungs- und
8.1 Regelmäßige Wartungsarbeiten 16
8.2 Hinweise zum Hydrauliköl 1
8.3 Führungen der Spaltsäule 1
9. Ausserbetriebnahme und Entsorgung 18
10. Technische Daten 1
10.1 Lärmemission 19
11. Elektrischer Schaltplan 20
12. Restrisikobetrachtung 2
12.1 Gefahrenabwehr Mechanik 21
12.2 Gefahrenabwehr Elektrik 2
13. Fehler, Ursachen und Beseitigung 21
14. Gewährleistung 2
15. Garantie 2
16. Ersatzteilliste HS 90/3 23
16. EG-Konformitätserklärung 3
d Spaltkeilverbreiterung 15
Instandhaltungsarbeiten 16
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0 0 1 1 1 1 2 3 3 4
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1. EINLEITUNG
Wir bedanken uns für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und sind er­freut, Sie zu unserem geschätzten Kundenkreis zählen zu dürfen.
Die Hydraulikholzspalter sind in folgender Variante erhältlich:
HS 90-3 mit Elektroantrieb 400 V
Die Holzspalter sind mit einer mechanischen Zweihandbedienung aus­gerüstet.
1.1 Benutzung der Bedienungsanleitung
Diese Bedienungsanleitung hat es sich zum Ziel gesetzt, Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich mit Ihrer neuen Maschine vertraut zu ma chen. Die Bedienungsanleitung ist gemäß Inhaltsverzeichnis in ver schiedene Abschnitte gegliedert. Die Abschnitte sind fortlaufend num­meriert und ermöglichen so ein schnelles Auffinden. Alle Darstellun gen, Anweisungen und technische Angaben in dieser Bedienungsan leitung beruhen auf dem aktuellen Stand der Maschinenkonstruktion. Da das Produkt kontinuierlich weiterentwickelt wird, behalten wir uns das Recht auf Änderungen am Produkt vor. Sollten an der Maschine Betriebsstörungen auftreten, so können die Störungen und ihre wahr scheinlichen Ursachen anhand nachfolgender Tabelle (siehe Abschnitt 13, „Fehler, Ursachen und Beseitigung“) behoben werden. Können Sie die Maschine nicht selbst reparieren, so wenden Sie sich an Ihren Händler oder an eine autorisierte Reparaturwerkstatt. Bevor Sie sich mit Ihrem Händler, einer autorisierten Reparaturwerkstatt oder der Herstellerfirma in Verbindung setzen, notieren Sie sich bitte die Daten vom Typenschild. Diese Angaben werden bei der Problembehebung bzw. Ersatzteilbestellung benötigt.
1.2 Vollständige Lieferung und Transportschäden
Beim sichtbaren Transportschaden, erkenntlich an Verpackungsschä den, zerkratzten und deformierten Teilen an Geräten oder Maschinen, ist der Schaden unbedingt auf dem Frachtbrief zu vermerken: sowohl auf der Kopie, die Sie erhalten, als auch auf dem Frachtbrief, den Sie unterschreiben müssen.
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Der Überbringer (Fahrer) muss unbedingt gegenzeichnen. Soll-
te der Anlieferer sich weigern den Transportschaden zu bestätigen, ist es besser, wenn Sie die Annahme gänzlich verweigern und uns sofort informieren. Ein Anspruch im Nachhinein, ohne direkten Vermerk auf dem Frachtbrief, wird weder vom Spediteur noch von dem Transport versicherer anerkannt.
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Der verdeckte Transportschaden muss spätestens nach zwei Tagen gemeldet werden, dass heißt, dass in diesem Zeitraum Ihre ange lieferte Ware überprüft sein muss. Meldungen danach bringen in der Regel nichts. Vermerken Sie auf den Frachtpapieren, wenn Sie einen verdeckten Schaden vermuten, in jedem Fall:
erfolgt unter Vorbehalt eines verdeckten Transportschadens“.
Versicherungen der Spediteure reagieren oftmals sehr misstrauisch und verweigern Ersatzleistungen. Versuchen Sie deshalb, die Schäden eindeutig nachzuweisen (eventuell Foto).
Haben Sie für Vorstehendes Verständnis.
Wir danken für Ihre Mitarbeit.
„Die Warenannahme
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Ständer
2. GRUNDAUFBAU DER MASCHINE
Spaltmesser
Betätigungsarme
Zwischentisch
Fahrwerk
Schalter
Transportgriff
Motor
Schwenktisch
Schutzbügel
Spaltsäule
Hydraulik - Öltank
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1. Aufkleber „Instandsetzungs-, Einrichtungs-, Wartungs- und
Reinigungsarbeiten nur bei abgeschaltetem An­trieb und stillstehendem Werkzeug vornehmen!“
Dieser Aufkleber dient zur Warnung und enthält allgemeine Sicher­heitsanweisungen.
2. Aufkleber „ Vor Inbetriebnahme Bedienungsanleitung und
Sicherheitshinweise lesen und beachten!“
Sicherheitsabstand einhalten!
3. Aufkleber „Vorsicht! Bewegte Maschinenteile!“ „Nur für Betrieb durch 1 Person!“
Dieser Aufkleber weist auf Gefahren hin, die durch bewegte Maschinenteile entstehen können. Die Maschine darf nur von einer Person bedient werden.
4. Aufkleber „p max 250 bar“
Dieser Aufkleber zeigt den maximalen Betriebsdruck an.
5. Aufkleber „Achtung Hand“
Dieser Aufkleber soll dem Bediener der Maschine daran erinnern, dass im Bereich des Spaltmessers Quetschgefahr besteht.
6. Aufkleber „Achtung! Tisch richtig einhängen“
Dieser Aufkleber weist darauf hin, dass der Tisch immer rich tig ein gehangen werden muss. Lesen Sie dazu in der Bedienungsanleitung nach.
7. Aufkleber „Achtung Drehrichtung beachten!“
Dieser Aufkleber weist darauf hin, dass die Drehrichtung des Motors beachtet werden muss.
8. Aufkleber „Drehrichtungspfeil“
Dieser Aufkleber zeigt die richtige Drehrichtung des Motors.
3. WARN- UND SICHERHEITSAUFKLEBER
p max 250 bar
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9. Aufkleber „BGU-Maschinen - Logo“
10. Aufkleber „Typenschild“
Dieser Aufkleber enthält die Firmenbezeichnung des Herstellers und die wichtigsten technischen Daten.
11. Aufkleber „Schutzhandschuhe tragen“
12. Aufkleber „Arbeitsschutzschuhe tragen“
13. Aufkleber „Augen- und Gehörschutz tragen“
14. Aufkleber
Vor der Inbetriebnahme die Betriebsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und unbedingt einhalten.
15. Aufkleber „Bewegliche Maschinenteile“
16. Aufkleber „Besondere Vorsicht und Aufmerk­ samkeit“
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4. SICHERHEITSHINWEISE
Instandsetzungs-, Einrichtungs-, Wartungs- und Reinigungs­arbeiten, sowie das Transportieren der Maschine nur bei abge­schaltetem Antrieb und stillstehendem Werkzeug vornehmen.
Die Anweisungen bezüglich Betrieb, Montage, Wartung, Reparatur, Störung und dgl. sind dringend einzuhalten, um Gefahren auszuschlie­ßen und Beschädigungen zu vermeiden. Darüber hinaus dürfen die Maschinen nur von Personen bedient, gewartet und instandgesetzt werden, die mit dem Gerät vertraut und über die Gefahren unter richtet worden sind. Die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften, sowie die sonstigen allgemein anerkannten sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen und straßenverkehrsrechtlichen Regeln, sind ein zuhalten.
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Personen unter 18 Jahren dürfen nicht an Spaltmaschinen beschäftigt werden. Zulässig ist es jedoch, Personen über 16 Jahren derartige Tä tigkeiten zu übertragen, soweit dies zur Erreichung eines Ausbildungs zieles erforderlich und der Schutz durch die Aufsicht eines Fachkundi gen gewährleistet ist.
Der Arbeitsplatz muss so beschaffen sein und so erhalten werden, dass ein sicheres Arbeiten möglich ist.
Der Arbeitsbereich ist von Hindernissen (Stolperstellen) frei zu halten. Schlüpfrige und glatte Stellen sind abzustumpfen, wozu Sägemehl und Holzasche ungeeignet sind. Die Maschine muss auf einem ebenen, ge­raden und festen Untergrund aufgestellt werden.
• Am Arbeitsplatz ist für ausreichende Beleuchtung zu sorgen.
• Zum Arbeiten ist ein ebener und trittfester Bereich mit ausreichen der Bewegungsfreiheit erforderlich.
• Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von einer Elektro fachkraft ausgeführt werden.
• Das Tragen von Sicherheitsschuhen, sowie eng anliegender Kleidung ist für die Bedienperson erforderlich.
• Die Holzspalter dürfen nur mit den vom Hersteller angebrachten bzw. vorgesehenen Schutzeinrichtungen betrieben werden.
• Lassen Sie die Maschine nie unbeaufsichtigt in Betrieb.
Das Tragen von persönlichen Schutzausrüstungen, sowie geeigneten Arbeitshandschuhen und Augenschutz ist für die Bedienperson erfor derlich. Der Arbeitsplatz um den Holzspalter bzw. die für den An- und Ab transport des Holzes erforderlichen Verkehrswege müssen so beschaf fen und erhalten werden, dass ein sicheres Arbeiten möglich ist.
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4.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Holzspalter ist nur für den Betrieb durch 1 Person ausgelegt. Es dürfen nie zwei oder mehrere Personen an einer Maschine arbeiten. Der Holzspalter „HS 90-3“ ist ausschließlich zum Zerkleinern von Brennholz in Faserrichtung bestimmt. Beim Spalten ist unbedingt darauf zu achten, dass das zu spaltende Holz nur auf dem Riffelblech vom Spalttisch aufliegt. Ein anderweitiger Einsatz entspricht nicht der „bestimmungsgemäßen Verwendung“. Für hieraus resultierende Schäden jeder Art haftet der Hersteller nicht, das Risiko trägt allein der Benutzer.
Die Anweisungen bezüglich Montage, Betrieb, Wartung, Reparatur und dgl. sind dringend einzuhalten, um Gefahren auszuschließen und Schäden zu vermeiden.
Es dürfen nur Holzstücke mit einem minimalen Durchmesser von 70 mm und einem maximalen Durchmesser von 450 mm gespalten wer den.
Bei sachwidriger Verwendung der Maschine erlöschen alle Garantieansprüche. Der Hersteller haftet nicht für Schäden an der Maschine und nicht für Personenschäden, die durch unsachgemäße Verwen­dung entstehen.
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5. BEDIENUNG
5.1 Schutzbügel montieren
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Abb. 1
5.2 Hinweise zur Elektrik
Vor der Erstinbetriebnahme des Holzspalters müssen die Schutzbügel (1) an die Betätigungsarme angebaut werden. Aus Transportgründen sind diese nur vormontiert, d.h. sie sind mit einer Schraube (2) am Betätigungsarm angeschraubt. Befestigen Sie die Schutzbügel (1) mit je zwei Schrauben (2) am Betätigungsarm (siehe Abb. 1). Ziehen Sie die beiden Schrauben (2) fest an!
Abb. 2
5.3 Hinweise zur Hydraulik
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Abb. 3
Das Zuleitungskabel muss, bei einer Länge von 25 m (Drehstrom­motor 400 V), mindestens einen Querschnitt von 1,5 mm² haben. Beachten Sie bitte, dass der Nullleiter vom Holzspalter angeschlossen sein muss, da sonst kein Betrieb möglich ist. Vor der Inbetriebnahme ist bei 400V - Motoren die Drehrichtung, durch kurzes Ein- und Ausschalten, zu überprüfen. Die Drehrichtung muss mit dem Pfeil auf dem Lüfterdeckel des Motors übereinstimmen. Sollte die Drehrichtung nicht mit dem Pfeil auf dem Lüftergehäuse übereinstimmen, so muss diese mittels Phasenwender (siehe Abb. 2) in der Zuleitung geändert werden. Die für den Elektrobetrieb speisende Steckdose muss über einen Feh lerstromschutzschalter mit einem Nennstrom <30mA gesichert sein. Die falsche Drehrichtung des Motors führt zu Beschädigungen an der Hydraulikpumpe.
Der Hydrauliköltank (4) befindet sich im Fußteil des Holzspalters. Der Öltank (4) wird vom Werk mit Hydrauliköl gefüllt. Wenn der Holzspalter beim Transport sehr weit nach hinten gekippt wird, ist darauf zu achten, dass aus dem Einfüllstutzen (3) Öl austreten kann. Hydraulikölwechsel siehe Seite 16.
Bei niedrigen Temperaturen ist das Öl in der Hydraulikanlage noch sehr zähflüssig. Das sofortige Arbeiten (Spalten) bei solchen Tem­peraturen kann zu Schäden an der Hydraulikanlage führen. Um den einwandfreien Betrieb der Hydraulikanlage zu gewährleisten, sollte der Spalter bei niedrigen Temperaturen erst einige Zeit im Leerlauf betrieben werden, damit sich das Hydrauliköl erwärmen kann.
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Die Einstellung des Steuerventiles wird vom Herstellerwerk aus vorge­nommen, weitere Einstellungen sind nicht nötig.
5.4 Überprüfung der Zweihandsteuerung
Die Holzspalter sind mit einer mechanischen Zweihandsteuerung aus gerüstet. Diese dient dazu, dass der Bediener beim Arbeiten mit der Maschine auf keinem Fall in den Spaltbereich fassen kann (siehe Abb.4). Vor jedem Betrieb ist die Zweihandsteuerung zu überprüfen. Um den Spaltvorgang zu starten, müssen beide Bedienhebel nach unten ge drückt werden. Der Spaltkeil fährt nach unten. Beim Loslassen von einem Bedienhebel wird der Spaltvorgang gestoppt. Der Spaltkeil muss in seiner Stellung verbleiben und darf nicht in seine
Abb. 4
5.5 Hinweise zur Inbetriebnahme
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Abb. 5
5.6 Sicherheitshinweise
Ausgangstellung zurückkehren. Beim Loslassen von beiden Bedienhebeln fährt der Spaltkeil wieder in seine Ausgangstellung (nach oben) zurück. Wird nur ein Bedienhebel betätigt, darf der Spaltkeil nicht nach unten fahren. Beim Loslassen der Bedienhebel müssen sich diese selbsttätig wieder in ihre Ausgangslage zurückstellen.
Vor jeder Inbetriebnahme des Holzspalters muss dieser auf äußere Schäden überprüft werden. Die Hydraulikschläuche (5) und sämtliche Verbindungsstellen (6) an
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der Hydraulikanlage müssen kontrolliert werden, um eventuelle un
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dichte Stellen zu erkennen und zu beseitigen (siehe Abb. 5). Alle Sicherheitseinrichtungen müssen an der Maschine angebracht sein. Sie dürfen nicht entfernt oder unbrauchbar gemacht werden. Sollten Störungen oder Mängel auftreten, darf die Maschine nicht in Betrieb genommen werden, bis diese abgestellt sind.
Der Holzspalter muss auf einem festen und ebenen Untergrund aufgestellt werden. Der Arbeitsbereich ist von Holzresten und Hindernissen (Stolperstellen) frei zu halten. Schlüpfrige und glatte Stellen sind abzustumpfen. Greifen Sie auf keinem Fall in den Spaltbereich, wenn sich der Spaltkeil bewegt!
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5.7 Einstellung der Spaltlänge
Der Holzspalter ist bei der Auslieferung auf seine max. Spaltlänge ein gestellt. Beim Einschalten des Motors bewegt sich der Spaltkeil auto matisch in die maximale Gesamthubhöhe.
Soll aber Holz gespalten werden, dessen Höhe deutlich unter dem Gesamthub des Holzspalters liegt, so bietet es sich an, den Hub zu begrenzen. Die Hubhöhe kann stufenlos verstellt werden.
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Um die Hubhöhe des Spaltmessers zu verringern, müssen Sie wie
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folgt vorgehen: Fahren Sie das Spaltmesser in die gewünschte Höhe und stellen Sie den Motor aus. Dabei muss ein Bedienhebel gedrückt bleiben, damit der Spaltkeil nicht wieder nach oben fahren kann.
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Lösen Sie nun die Flügelschraube (7) am Handgriff (hinter der Spalt säule) und ziehen Sie die Schaltstange (8) so weit wie möglich her­aus. Je weiter die Schaltstange (8) herausgezogen wird, desto ge ringer wird die Spalthöhe. Klemmen Sie die Schaltstange (8) auf der
Abb. 6
5.8 Hinweise zum Zwischentisch
Abb. 7
gewünschten Höhe mit der Flügelschraube (7). Ziehen Sie die Flügel schraube (7) fest an (siehe Abb. 6). Nun kann der Holzspalter wieder eingeschaltet werden. Der Spaltkeil kann jetzt nicht mehr bis auf seine max. Länge ausfahren, da er durch die Schaltstange (8) begrenzt wird. Soll die maximale Spaltlänge eingestellt werden, muss die Flügel­schraube (7) gelöst werden. Nun kann der Spaltkeil wieder auf seine maximale Länge ausfahren. Ziehen Sie die Flügelschraube (7) danach wieder fest an.
Kommt ein Spalttisch zum Einsatz, muss hier unbedingt ei­ne Wegbegrenzung durch Verstellung an der Flügelschraube erfolgen, da sonst das Spaltmesser in den Spalttisch fahren kann! Die Einstellung muss so vorgenommen werden, dass das Spaltmesser, bevor es den Spalttisch erreicht, gestoppt wird.
Der Zwischentisch wird beim Spalten von Holzstämmen bis zu einer Länge von 590 mm eingesetzt.
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Der Zwischentisch kann ohne Werkzeuge eingehangen und auch wie der abgehangen werden. Um den Tisch zu verstellen, muss die Flü gelmutter (9) an der Tischhalterung/Säule abgeschraubt werden und der Bolzen aus der Bohrung herausgenommen werden. Nun kann der Tisch leicht angehoben und nach vorn weggenommen werden. Zum Einhängen des Tisches muss dieser ebenfalls vorn leicht ange hoben werden. Stellen Sie den Tisch auf die unteren Haltungen am Ständer auf und schieben Sie ihn im angekippten Zustand nach hin­ten. Senken Sie den Tisch vorn ab und achten Sie darauf, dass die Ha ken an der Tischrückseite hinter die oberen Halterungen greifen (siehe Abb. 7) . Anschließend ist der Bolzen in die vorhandenen Bohrungen der Tisch halterung einzuführen und durch die Flügelmutter (9) zu sichern. (Der Bolzen kann nur in die Bohrungen eingeführt wer den, wenn der Tisch richtig eingehangen wurde). Sollen längere Stämme gespalten werden, muss der Zwischentisch abgenommen werden.
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5.9 Einstellung der Holzklemmung
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A
B
B
Abb. 8
5.10 Arbeiten mit dem Holzspalter
Um das Holz beim Spaltvorgang festzuhalten, sind an beiden Betäti­gungsarmen Holzklemmungen (10) angebracht (siehe Abb. 8).
Diese können je nach Größe der Holzstämme eingestellt werden. Bei kleinen Holzdurchmessern müssen sie nach innen gestellt werden. Die Hozklemmung passt sich durch die angebrachte Druckfeder (11) stufenlos an jede Grösse der Holzklemmung an (siehe Abb. 8).
Um ein funktionell optimales und sicheres Spalten zu gewährleisten, muss sich der Holzstamm zentrisch bzw. mittig in der Holzklemmung befinden.
Stellen Sie das zu spaltende Holz auf den Spalttisch und drücken Sie beide Betätigungsarme nach innen (A) (siehe Abb.8) das Holz fixiert. Um den Spaltvorgang zu starten, müssen beide Bedienhebel gleichzei tig nach unten gedrückt werden. Der Spaltkeil wird dadurch in Bewe gung gesetzt (B). Während des gesamten Spaltvorganges müssen beide Bedienhebel gedrückt bleiben (B).
Soll der Spaltvorgang abgebrochen werden, müssen die Bedienhebel losgelassen werden. Der Spaltkeil fährt in seine Ausgangslage zurück.
Ist der Spaltvorgang beendet, müssen beide Bedienhebel losgelassen werden, damit der Spaltkeil wieder nach oben fahren kann (B).
Erst wenn der Spaltkeil wieder in seiner Ausgangstellung steht, darf das gespaltene Holz vom Spalttisch genommen werden.
Vor dem nächsten Spaltvorgang reinigen Sie je nach Bedarf den Tisch von Holzresten und Spänen.
.
Dadurch wird
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Achten Sie darauf, dass das zu spaltende Holz immer gerade auf den Tisch bzw. die Fußplatte gestellt wird. Achten Sie darauf, dass verastetes Holz aufplatzen kann. Verwenden Sie auf keinem Fall Holz, welches nicht entastet wurde. Beim Verlassen der Maschine ist diese auszuschalten.
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5.11 Arbeiten mit dem Schwenktisch
Holzstämme mit einer Länge bis 590 mm kann zum Spalten auf den Zwischentisch gestellt werden und in einem Arbeitsgang durchgespal­ten werden (siehe Abb. 9).
Längere Holzstämme müssen zunächst angespalten werden. Dazu muss der Schwenktisch zur Seite geschwenkt werden (siehe Abb. 10).
Der Rasthebel (12) am Schwenktisch ist vor dem Schwenken zu betä­tigen. Stellen Sie nun den Holzstamm auf die Fußplatte des Spalters. Drücken Sie beide Bedienhebel nach innen um das Holz zu fi xieren. Drücken Sie nun gleichzeitig beide Bedienhebel nach unten und lassen Sie das Spaltmesser so weit wie möglich nach unten fahren. Dadurch wird das Holz angespaltet. Nehmen Sie nun die Bedienhebel etwas auseinander und lassen Sie das Spaltmesser wieder nach oben fahren. Der angespaltene Holzstamm wird nun vom Spaltmesser mit nach oben genommen.
Wenn das Spaltmesser in seine Ausgangslage zurückgefahren ist, muss der Schwenktisch, unter den nach oben gefahrenen Stamm, ge­dreht werden. Der Schwenktisch muss für den nachfolgenden Spalt­vorgang am Ständer anliegen (siehe Abb. 11) . Der Rasthebel (12) sollte dabei einhaken. Betätigen Sie anschließend die Bedienhebel, so dass der Stamm auf dem Schwenktisch aufsetzt. Halten Sie nun den Stamm, indem Sie den Bedienhebel nach innen drücken, mit der Holz­klemmung fest. Nun kann der Holzstamm weiter durchgespaltet wer­den.
Bevor Sie einen neuen Holzstamm auf die Fußplatte stellen, müssen Sie den Schwenktisch wieder wegschwenken (siehe Abb.10) und die Fußplatte ggf. säubern.
Abb. 9
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Abb. 10
Abb. 11
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6. TRANSPORT DER MASCHINE
Ziehen Sie bei elektrisch angetriebenen Maschinen vor jeder Ortsveränderung den Netzstecker.
Der Holzspalter kann sehr einfach transportiert werden. Im hinteren Bereich ist eine Achse mit zwei Rädern angebracht.
Zum Transport wird der Holzspalter leicht nach hinten gekippt, bis die Räder auf dem Boden aufstehen (siehe Abb.12). Das Motorschutzblech dient gleichzeitig als Griff. Im oberen Bereich der Spaltsäule ist ein Transportgriff angebracht.
Zum Transport des Spalters ist es ratsam, das Spaltmesser ganz nach unten zu fahren.
Damit die beiden Bedienhebel beim Transport nicht unbeabsichtigt he rumschwenken können, müssen diese vorn zusammengebunden wer den.
Abb. 12
7. SPALTKREUZ UND SPALTKEILVERBREITERUNG
Als Zubehör* zu unseren Holzspaltern wird ein Spaltkreuz (siehe
Abb. 13), und eine Spaltkeilverbreiterung (siehe Abb. 14) mitgeliefert.
Die Spaltkeilverlängerung (siehe Abb. 15) ist Grundausstattung.
Das Spaltkreuz spaltet in einem Arbeitsgang das Brennholz in 4 Teile. Die schräge Seite des Quermessers vom Spaltkreuz muss zum Bedie
Abb. 13
ner zeigen.
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Abb. 14
Die Spaltkeilverbreiterung (siehe Abb. 14) ermöglicht ein besseres und schnelleres Aufspalten des Holzes.
Die Zubehörteile werden einfach auf das Spaltmesser geschoben und mit einer Schraube M12 festgeklemmt.
*Zubehörteile sind keine Grundausstattung, auf Wunsch aber erhältlich und somit
zusätzliche Kosten.
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Achten Sie darauf, messer aufgeschoben
dass das
Spaltkreuz vollständig
und mit der
Schraube verklemmt wird!
auf das
Spalt-
Mit Hilfe der Spaltkeilverlängerung (siehe Abb. 15) und des Schwenk tisches kann Meterholz durchgespalten werden (siehe Pkt 5.11, Abb. 9, 10 und 11).
Wird das Spaltkreuz, die Spaltkeilverbreiterung oder die Spaltkeilverlän­gerung nicht ganz auf das Spaltmesser geschoben, kann es beim Betrieb nach vorn rutschen und zu Verletzungen der Bedienperson führen. Wei terhin kann es zu Beschädigungen an der Maschine kommen.
Abb. 15
Das Spaltkreuz sollte nach Möglichkeit nicht für Hartholz (z.B. Obst­bäume, Buche) eingesetzt werden, da dieses Holz dem Spaltkreuz ei­nen höheren Widerstand entgegensetzt.
Beim Einsatz des Spaltkreuzes müssen die Holzklemmungen an den Betätigungsarmen ganz nach außen gestellt werden.
8. WARTUNGS- UND INSTANDHALTUNGSARBEITEN
Wartungs-, Instandhaltungs- und Reinigungsarbeiten sind nur bei abgeschaltetem Antrieb (Netzstecker bzw. Zündkerzenste­cker abziehen) und stillstehendem Werkzeug durchzuführen.
8.1 Regelmäßige Wartungsarbeiten
Folgende Arbeiten sind bei Bedarf bzw.
• Reinigung der Maschine von Holzresten, Spänen und sonstigen Ver schmutzungen
• Führung der Spaltsäule einfetten
• Hydraulikölstand kontrollieren, bei Ölverlust die Dichtheit der gesam­ten Hydraulikanlage (Schläuche und Verschraubungen) überprüfen
• Alle beweglichen Teile nach Bedarf schmieren
durchzuführen:
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8.2 Hinweise zum Hydrauliköl
Empfohlene Hydrauliköle:
DEA HD B 46, Shell Tellus 10-46, Esso Nuto H 46
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Prüfen Sie regelmäßig den Stand des Hydrauliköles. Achten Sie darauf, dass kein Schmutz, Holzspäne etc. in den Öltank gelangen kann. Betreiben Sie den Spalter niemals ohne bzw. mit zu wenig Öl. Wenn durch Ölmangel Luft in den Kreislauf gelangt, arbeitet zum einen der Spalter nicht mehr exakt (ruck- bzw. stoßartige Bewegungen) und zum Anderen kann die Hydraulikpumpe beschädigt werden. Der erste Ölwechsel ist nach ca. 25-30 Betriebsstunden durchzuführen. Danach
ist das
wechseln.
Zum Ölwechseln drehen Sie die Ölablassschraube unter dem Tank ab und fangen Sie das Altöl in einem geeignetem Behälter (mit einem Fassungsvermögen von ca. 9 Liter) auf. Bei einem kleineren Gefäß können Sie das Öl in mehreren Etappen ablassen.
Hydraulköl ca. alle 50 Betriebsstunden bzw. 1 x jährlich zu
Die Einfüllschraube befindet sich auf der rechten Oberseite des Tankes. Nach dem Füllen des Ölbehälters wird der Holzspalter drei- bis viermal betätigt und der Tankverschluss danach wieder aufgesetzt, um Luft aus dem Hydraulikkreislauf entweichen zu lassen.
Altöl ist umweltschädlich und muss fachgerecht entsorgt wer­den !
8.3 Führungen der Spaltsäule
Sollten beim Betrieb des Holzspalters quietschende Geräusche auftreten, so müssen die Polyamidführungen in der Spaltsäulenführung geschmiert werden. Zum Schmieren kann handelsübliches Fett verwendet werden. Die Quietschgeräusche verschwinden nach dieser Wartungsmaßnahme. Wenn die Spaltsäule durch die Abnutzung der Polyamidführungen zu viel Spiel zu der Säulenführung aufweist, müssen die Polyamidführun gen gewechselt werden.
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9. AUSSERBETRIEBNAHME UND ENTSORGUNG
Wenn die Maschine nicht mehr einsatztüchtig ist und verschrottet wer­den soll, muss sie deaktiviert und demontiert werden, d.h. sie muss in einen Zustand gebracht werden, in dem sie nicht mehr für die Zwe cke, für die sie konstruiert wurde, eingesetzt werden kann.
Der Verschrottungsprozess muss die Rückgewinnung der Grundstoffe der Maschine im Auge behalten.
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Diese Stoffe können eventuell in einem Recyclingprozess wiederver wendet werden. Die Herstellerfirma lehnt jede Verantwortung für eventuelle Personen- oder Sachschäden ab, die durch die Wiederver wendung von Maschinenteilen entstehen, wenn diese Teile für einen anderen als den ursprünglichen Sachzweck eingesetzt werden.
Deaktivierung der Maschine:
Jeder Deaktivierungs- oder Verschrottungsvorgang muss von dafür ausgebildetem Personal durchgeführt werden.
● Jedes bewegliche Maschinenteil blockieren und die Maschine in ihre
Einzelteile zerlegen
● Jede Komponente bei kontrollierten Entsorgungsstellen abgeben
● Kraftstoffe aus dem Tank ablassen und umweltgerecht entsorgen
● Gummiteile von der Maschine abbauen und zu einer dafür vorgese henen Annahmestelle bringen
Nach der Deaktivierung und der Blockierung der beweglichen Teile be­steht kein weiteres Restrisiko.
Elektrische Bauelemente gehören zum Sondermüll und sind getrennt von der Maschine zu entsorgen. Bei einem Brand an der elektrischen Anlage des Gerätes sind Löschmittel zu verwenden, die hierfür zuge lassen sind (z.B. Pulverlöscher).
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10. TECHNISCHE DATEN
Technische Daten Einheit HS 90/3 400V
Spalthöhe auf Fußplatte mm 1350
Spalthöhe auf Zwischentisch
Spalthöhe auf Schwenktisch
Spalthub mm 500
min. Holzdurchmesser
max. Holzdurchmesser
Spaltkraft*
max. Betriebsdruck bar 250
Motorleistung P1 kW 4,0
Nennstrom A 6,6
Drehzahl U/min 1430
Spannung V 400
Vorsicherung
Gesamthöhe ausgefahren mm 1600
Gesamthöhe eingefahren mm 1100
Breite mm 600
Tiefe mm 1000
Gewicht kg 218
Ölmenge (Tank)
* Spaltkraft kann um ± 10% schwanken.
mm 590
mm 900
mm 70
mm 450
t 9
A 16 träge
l 9,0
10.1 Lärmemission
Die Ermittlung der Lärmemission erfolgte als Orientierungsmessung nach den gemeinsamen Grundsätzen für die Beurteilung des Lärms am Arbeitsplatz von technischen Arbeitsmitteln für die Land- und Forstwirtschaft und der allgemeinen Anleitung für die Messung des Lärms von technischen Arbeitsmitteln für die Land- und Forstwirt schaft mit folgenden Parametern:
Messpunkt am vorderen Rand der Maschine, 1600 mm hoch, 1000 mm vor der Maschine
LpA = 75 dB(A).
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11. ELEKTRISCHER SCHALTPLAN
Arbeiten an der elektrischen Ausrüstung der Maschine dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Ausführung 400 V
Verwenden Sie für elektrisch betriebene Spaltmaschinen einen orts veränderlichen Personenschutzschalter (PRCD), falls im Versorgungs netz die Fehlerstromschutzschaltung (RCD) mit einem Nennfehler strom von max. 0,03A nicht vorgesehen ist.
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12. RESTRISIKOBETRACHTUNG
12.1 Gefahrenabwehr Mechanik
Alle durch bewegliche Teile (Spaltmesser) bestehenden Gefahren sind durch die Zweihandbedienung minimiert. Die Maschine kann auch nicht betrieben werden, wenn ein Betätigungsarm immer in der unteren Stel­lung festgeklemmt wird. en bzw. außer Betrieb zu setzen Wird die Zweihandbedienung umgebaut bzw. außer Betrieb gesetzt, er­höht sich die Verletzungsgefahr beim Spaltvorgang. Alle Sicherheits einrichtungen müssen an der Maschine verbleiben und dürfen nicht un brauchbar gemacht werden. Restrisiko: Werden Sicherheitseinrichtungen außer Betrieb gesetzt, um­bzw. abgebaut, sind Verletzungen der Bedienperson möglich.
12.2 Gefahrenabwehr Elektrik
Es ist verboten, die Zweihandbedienung umzubau-
.
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Alle unter Spannung stehenden Teile der Maschine sind gegen Berühren isoliert oder durch feststehende, sicher befestigte und nur mit Werk zeug zu entfernende Schutzeinrichtungen verkleidet. Restrisiko: Wird eine feststehende, sicher befestigte Verkleidung bei laufender Maschine und bei nicht gezogener Anschlussleitung mit Werk zeug entfernt, sind Verletzungen durch elektrischen Schlag möglich.
13. FEHLER, URSACHEN UND BESEITIGUNG
Fehler Ursache Beseitigung
Spaltmesser fährt nicht aus
Spaltmesser fährt nicht ein
Spaltmesser hat keine Kraft
Spaltmesser stoppt bei der Arbeit
Hydraulikleitungen werden sehr heiß
Elektromotor läuft nicht an
Elektromotor wird sehr heiß
- falsche Drehrichtung des Mototrs (400V)
- zu wenig Hydrauliköl
- siehe oben - wie oben
- zu wenig Hydrauliköl
- Ventil verstellt
- Pumpe abgenutz
- Zylinderdichtsatz beschädigt
- Holz zu groß oder zu astig - Holz drehen
- zu wenig Hydrauliköl
- Pumpe beschädigt
- Ventil verstellt
- Netzstecker/Steckdose defekt
- Elektisches Kabel defekt
- eine Phase fehlt
- Kabelquerschnitt zu klein
- Umwicklung des Motors beschädigt
- Drehrichtung kontrollieren
- Auffüllen
- Auffüllen
- Einrichten
- Ersetzen
- Ersetzen
- Auffüllen
- Ersetzen
- Einrichten
- Ersetzen
- Ersetzen
- Kontrollieren
- Ersetzen
- Ersetzen
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14. GEWÄHRLEISTUNG
Auf das Gerät wird die gesetzliche Gewährleistungsfrist gegeben. Auf­tretende Mängel, die nachweisbar auf Material- oder Montagefehler zurückzuführen sind, müssen unverzüglich dem Verkäufer angezeigt werden. Der Nachweis über den Erwerb des Gerätes muss bei Inan spruchnahme der Gewährleistung durch Vorlage von Rechnung und Kassenbon erbracht werden. Die Gewährleistung ist ausgeschlossen, hinsichtlich der Teile, wenn die Mängel durch natürlichen Verschleiß, Temperatur-, Witterungseinflüsse sowie durch Defekte infolge mangel haften Anschlusses, Aufstellung, Bedienung, Schmierung oder Gewalt entstanden sind. Weiterhin wird für Schäden durch ungeeignete miss bräuchliche Verwendung der Maschine z.B. unsachgemäße Änderun gen oder eigenverantwortliche Instandsetzungsarbeiten des Eigentü mers oder von Dritten, aber auch bei vorsätzlicher Maschinenüberlas tung keinerlei Gewährleistung übernommen.
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15. GARANTIE
Verschleißteile mit ohnehin eingeschränkter Lebensdauer (z.B. Keilrie men, Werkzeuge und andere Hilfsmittel) sowie alle Einstell- und Jus tierarbeiten sind vollständig von der Gewährleistung ausgeschlossen.
Der Gewährleistungszeitraum für SÜMA-Produkte beträgt bei aus­schließlich privater Nutzung 24 Monate, bei gewerblichem bzw. beruf lichem Einsatz oder Gebrauch bzw. bei Vermietung 12 Monate ab Aus lieferungsdatum. Die gesetzliche Gewährleistung bleibt davon unbe rührt. Garantieleistungsansprüche sind durch den Käufer stets mittels des Original-Kaufbeleges nachzuweisen. Dieser ist dem Garantiean trag in Kopie beizufügen. Käuferadresse und Maschinentyp müssen bei beruflicher bzw. gewerblicher Nutzung eindeutig erkennbar sein. Auftretende Mängel innerhalb der Garantiezeit durch Material- oder Herstellungsfehler sind, sofern sie trotz sachgemäßer Bedienung und Pflege des Gerätes entstanden sind, durch Ausbesserung zu beseiti gen.
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16. ERSATZTEILLISTE HS 90/3
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Pos. Benennung Art.-Nr. DIN Abmaße
1 Ständer, kpl. 19421
2 Ständer, g. 19422
3 Gleitlager ohne Bund 52135 d=20 D=23
4 Sechskantmutter selbstsichernd 51607 DIN 985 M8
5 Motorschutz 20071
6 Unterlegscheibe 13711
7 Sechskantschraube 51448 DIN 933 M8x30
8 Hydraulikschutz 20089
9 Hydraulikschutz 20090
10 Sechskantschraube 51427 DIN 933 M6x14
11 Scheibe 51696 DIN 9021 6,4
12 Blindnietmutter 51616 M6 L=14
13 Kantenschutz 20093
14 Spaltsäule vormontiert 20078
15 Spaltsäule, g. 200080
16 Hydraulikzylinder 54115
17 Oberer Befestigungsbolzen 20079
18 Federscheibe 51234 d=20 D=36,6
19 Tauchkappe rund 51041 d=19 L=25
20 Lamellenstopfen rechteckig 54114 120x120
21 Führung unten 16069
22 Schutzarm links, kpl. 13564
23 Schutzarm links, g. 13567
24 Betätigungshebel, g. 13631
25 Zylinderschraube 51357 DIN 912 M8x45
26 Sechskantmutter selbsts. 51607 DIN 985 M8
27 Griff 52110 di=25, l=110
28 Klemmgestänge, g. 13657
29 Flügelschraube 51263 DIN 316 M8x20
30 Zylinderschraube 51325 DIN 912 M4x20
31 Sechskantmutter 51589 DIN 934 M4
32 Schutzarm rechts, kpl. 13565
33 Schutzarm rechts, g. 13568
34 Betätigungshebel, g. 13631
35 Zylinderschraube 51357 DIN 912 M8x45
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Pos. Benennung Art.-Nr. DIN Abmaße
36 Sechskantmutter selbsts. 51607 DIN 985 M8
37 Griff 52110 di=25 l=110
38 Klemmgestänge, g. 13657
39 Flügelschraube 51263 DIN 316 M8x20
40 Zylinderschraube 51325 DIN 912 M4x20
41 Sechskantmutter 51589 DIN 934 M4
42 Wippenstab 13622
43 Tauchkappe rund 52133 d=10 L=18
44 Sechskantschraube 13566
45 Tauchkappe rund 52133 d=10 L=18
46 Schutzbügel 18282
47 Linsenkopfschraube 54248 DIN 7985 M6x14
48 Sechskantmutter selbsts. 51606 DIN 985 M6
49 Achse 20108
50 Schwenktisch, g. 20096
51 Tisch groß, g. 20084
52 Sicherungsring für Wellen 51672 DIN 471
53 Unterer Befestigungsbolzen 20086
54 Federscheibe 51234 d=20 D=36,6
55 Flügelschraube 51263 DIN 316 M8x20
56 Betätigungsrohr, g. 13579
57 Stange 13582
58 Druckfeder 51867 DIN 2098 1,6x8x45
59 Sechskantmutter selbsts. 51606 DIN 985 M6
60 Überwurfmutter 11977
61 Sechskantschraube 51437 DIN 933 M6x55
62 Sechskantmutter 51591 DIN 934 M6
63 Sechskantmutter selbsts. 51606 DIN 985 M6
64 Motor 54148
65 Pumpenträger 53356
66 Elast. Kupplung 53315
67 Zylinderschraube 51353 DIN 912 M8x30
68 Federscheibe 51195 DIN 137 B8
69 Gewindestift m. Innensechskant 51411 DIN 916 M6x12
70 Zylinderschraube 51040 DIN 912 M10x55
71 Scheibe 51650 DIN 125 13
72 Sechskantmutter selbsts. 51609 DIN 985 M12
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Pos. Benennung Art.-Nr. DIN Abmaße
73 Motorschutzschalter 54119
74 Spanplattenschraube 54230 5x45
76 Vollgummirad m. Gleitlager 53280 250x60x20
77 Scheibe 51654 DIN 125 21
78 Federscheibe 51234 d=20 D=36,6
79 Einfüllschraube 14621
80 Führung oben 20087
81 Zylinderschraube 53032 DIN 912 M8x8
82 Linsenkopfschraube m. Innensechsk. 53011 DIN 7380 M8x8
83 Sechskantmutter 51578 DIN 439 M8
84 Beilageblech oben 17019
85 Zahnscheibe innengezahnt 54154 DIN 6797 l 13
86 Druckfeder 54124 DIN 2098 2,5x25x30 if. 2
87 Gleitlager ohne Bund 52135 d=20 D=23
88 Sicherungsring für Wellen 51672 DIN 471 20
89 Hydraulikschlauch 52406 1SN 16 250 lg
90 Schlauchschelle schraubbar 50528 24mm/12mm
91 Armatur 54529
92 Steuerventil 54141
93 T-Einschraubverschraubung 50664 L12
94 Hydraulikschlauch 52737 2SN 10-390 lg
95 Zahnradpumpe 54168
96 Armatur 54529
97 Hydraulikschlauch 54614 1SN 16 160 lg
98 Schlauchschelle schraubbar 50528 24mm/12mm
99 Hydraulikschlauch 54122 2SN 10-550 lg
100 W-Verschraubung 50640 L12
101 W-Einschraubverschraubung 52062 L15 RK 3/8"
102 Hydraulikschlauch 54123 1SN 13-610 lg
103 Gerade E-Verschraubung 50630 L15 G 3/8" A
104 Gewindereduzierung 54530 G3/4" A G3/8"I
105 Sechskantschraube 51453 DIN 933 M8x55
106 Scheibe 51648 DIN 125 8,4
107 Gerade E-Verschraubung 52154 L12 G1/2" A
108 Verschlußschraube 53062 DIN 910 3/4"
109 Kupferring 53152 d=26 D=31 s=2
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Pos. Benennung Art.-Nr. DIN Abmaße
110 Flügelmutter 54194 DIN 315 M12
111 Stange 20437
112 Sechskantmutter 51595 DIN 934 M12
113 Einrasthaken, g. 20628
114 Sechskantschraube 51446 DIN 933 M8x25
115 Scheibe 51697 DIN 9021 8,4
116 Buchse 20442
117 Federring 51706 DIN 127 B 8
118 Zugfeder, verzinkt 52233 DIN 2097 1,2x12x45 if 19
119 Sechskantschraube 51431 DIN 933 M6x20
120 Sechskantmutter 51591 DIN 934 M6
121 Kabeltülle 54258 A=6 B=11,5 E=6
122 Scheibe 20616
123 Einschraubverschraubung 54530
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16. EG-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
im Sinne der EG-Richtlinie Maschinen 2006/42/EG und der EMV-Richtlinie 2004/108/EG
Hiermit erklären wir, dass die nachfolgend bezeichnete Maschine aufgrund Ihrer Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden Si cherheits- und Gesundheitsanforderungen der betreffenden EU-Richtlinie, sowie den wesentlichen Schutzanforderungen der Richtlinie des Rates vom 3.5.89 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten über die elektromagnetische Verträglichkeit entspricht. Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der Maschine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
Bezeichnung der Maschine: Hydraulik Holzspalter
Typen: HS 90 - 3
Hersteller-Nr.: siehe Typenschild
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EU-Maschinenrichtlinien: EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und
EG-Niederspannungsrichtlinie (93/68 EWG) 2006/95/EG EMV 2004/108 EG
Angewendete nationale Normen und technische Spezifikationen insbesondere: EN 609-1 EN 574:1997 EN 61000-3-2:2006 EN 61000-3-3
Dokumentationsbevollmächtigter. Jörg Kernstock (Geschäftsführung)
Nordhausen, den 19.01.2012
Datum
Amtssprache des Verwenderlandes: deutsch (Kopie des Kunden)
zutreffende Änderungen und Ergänzungen
Sicherheit von Holzspaltmaschinen (Keilspaltmaschinen)
Jörg Kernstock (Geschäftsführung)
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Südharzer Maschinenbau GmbH Helmestraße 94 ∙ 99734 Nordhausen/Harz Service-Tel. Internet: www.bgu-maschinen.de e-mail: [email protected]
03631/6297-104 ∙ Fax 03631/6297-111
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Änderungen vorbehalten
Form: 2177.19.01.2012 - Rev. A
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