13.0 Technische Daten/Tabellen mit Prüfströme ..........................................................22
3
Einleitung/Lieferumfang
Auf dem Gerät oder in der Bedienungsanleitung
vermerkte Hinweise:
Warnung vor einer Gefahrenstelle.
Bedienungsanleitung beachten.
Hinweis. Bitte unbedingt beachten.
Vorsicht! Gefährliche Spannung, Gefahr des
elektrischen Schlages.
Warnung vor Gefahren durch Akkumulatoren
und Batterien.
Durchgängige doppelte oder verstärkte Isolierung entsprechend Klasse II, IEC60536
Kennzeichnung elektrischer und elektronischer Geräte (WEEE Richtlinie 2002/96/EG).
Konformitätszeichen, bestätigt die Einhaltung
der gültigen Richtlinien. Die EMV-Richtlinie
(89/336/EWG) werden eingehalten. Die Niederspannungsrichtlinie (73/23/EWG wird
ebenfalls eingehalten.
Die Bedienungsanleitung enthält Informationen und Hinweise, die zu einer sicheren
Bedienung und Nutzung des Gerätes notwendig sind.Vor der Verwendung des Gerä-
tes ist die Bedienungsanleitung aufmerksam
zu lesen und in allen Punkten zu befolgen.
Wird die Anleitung nicht beachtet oder sollten
Sie es versäumen, die Warnungen und Hinweise zu beachten, können ernste Verletzungen des Anwenders bzw. Beschädigungen des
Gerätes eintreten.
1.0 Einleitung
Sie haben ein hochwertiges Messgerät der Firma
CH. BEHA GmbH erworben, mit dem Sie über einen
sehr langen Zeitraum reproduzierbare Messungen
durchführen können. Die CH. BEHA GmbH ist ein
Mitglied der weltweit operierenden BEHA-Gruppe.
Der Hauptsitz der BEHA-Gruppe liegt in Glottertal/Schwarzwald, wo auch das Technologiezentrum
angesiedelt ist. Die BEHA-Gruppe ist eines der
führenden Unternehmen für Mess- und Prüfgeräte.
4
1.1 Modell und Typenbezeichnung/
Identifizierung
Auf der Rückseite des Messgerätes befindet sich
der Aufkleber mit der Seriennummer und die Bestellnummer ist aufgedruckt. Bei Rückfragen zu
dem Gerät bitte immer die Produktbezeichnung, Bestellnummer und Seriennummer mitteilen.
1.2 Produktbeschreibung
Mit dem UNITEST TELARIS Fi/RCD-Analyzer können unter anderem die Auslösezeiten von Standard
- Fi/RCD´s und selektiven Fi/RCD´s bei verschiede-
nen Fehlerströmen gemessen werden. Zusätzlich
kann der Erdungswiderstand und die Berührungsspannung gemessen werden. Der TELARIS Fi/RCDAnalyzer zeichnet sich durch folgende Punkte aus:
• Prüfen von herkömmlichen, selektiven und all-
stromsensitiven Fi/RCD-Schutzschaltern
• Automatischer Fi/RCD-Test (alle Fi/RCD-Prüfun-
gen werden automatisch durchgeführt)
• Einstellbare Nennfehlerströme 10, 30, 100, 300,
500 und 1000 mA
• Automatische Phasenerkennung
• Verschiedene Kurvenformen: Sinus, pulsierender
Gleichstrom, Gleichstrom
• Start der Messung bei 0° oder 180°
• Anzeige von: Auslösezeit, Auslösestrom,
Berührungsspannung, Erdungswiderstand
• Ergebnisbewertung in der Funktion “AUTO”
• Messwertspeicher für bis zu 100 Messwerte
• Infrarot-Schnittstelle (RS232) zur einfachen Da-
tenübertragung an den PC
• Energiemanagement mit integrierter Auto-
Power-Off-Funktion
• Großes, übersichtliches Display
• Gebaut nach DIN VDE 0413, Teil 6, EN 61557-6,
DIN VDE 0411 Teil 1, EN 61010-1
Lieferumfang
1 St. UNITEST TELARIS Fi/RCD-Analyzer
1 St. Messleitung mit Schukostecker
1 St. Messleitung 3-polig
3 St. Prüfspitze
3 St. Krokodilklemmen
1 St. Schutzhülle
1 St. Bereitschaftstasche
6 St. Batterien 1,5 V Mignon, Typ IEC LR6 (AA)
1 St. Bedienungsanleitung
Sicherheitsmaßnahmen
2.0 Transport und Lagerung
Bitte bewahren Sie die Originalverpackung für eine
spätere Versendung, z.B. zur Kalibration auf. Transportschäden aufgrund von mangelhafter Verpackung sind von der Garantie ausgeschlossen.
Um Beschädigungen zu vermeiden, sollten die Batterien entnommen werden, wenn das Messgerät
über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird.
Sollte es dennoch zu einer Verunreinigung des
Gerätes durch ausgelaufene Batteriezellen gekommen sein, muss das Gerät zur Reinigung und Überprüfung ins Werk eingesandt werden.
Die Lagerung des Gerätes muss in trockenen, geschlossenen Räumen erfolgen. Sollte das Gerät bei
extremen Temperaturen transportiert worden sein,
benötigt es vor dem Einschalten eine Akklimatisierung von mindestens 2 Stunden.
3.0 Sicherheitshinweise
Der UNITEST TELARIS Fi/RCD-Analyzer wurde
gemäß den Sicherheitsbestimmungen für elektronische Mess-und Prüfgeräte gebaut und hat das
Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten,
muss der Anwender die Sicherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung beachten.
Die Bedienungsanleitung enthält Informationen und Hinweise, die zu einer sicheren Bedienung und Nutzung des Gerätes notwendig
sind.
Bei sämtlichen Arbeiten müssen die jeweils gültigen Unfallverhütungsvorschriften der gewerblichen Berufsgenossenschaften für elektrische
Anlagen und Betriebsmittel beachtet werden.
Um einen elektrischen Schlag zu vermeiden,
sind unbedingt die geltenden Sicherheits- und
VDE-Bestimmungen bezüglich zu hoher
Berührungsspannung zu beachten, wenn mit
Spannungen größer 120 V (60 V) DC oder 50
V (25 V)eff AC gearbeitet wird. Die Werte in
Klammern gelten für eingeschränkte Bereiche
(wie z.B. Medizin, Landwirtschaft).
Messungen in gefährlicher Nähe elektrischer
Anlagen sind nur nach Anweisung einer verantwortlichen Elektrofachkraft und nicht alleine durchzuführen.
Wenn die Sicherheit des Bedieners nicht mehr
gewährleistet ist, muss das Gerät außer Betrieb gesetzt und gegen ungewolltes Benutzen
gesichert werden. Dies ist der Fall, wenn das
Gerät:
• offensichtliche Beschädigungen aufweist
• die gewünschten Messungen nicht mehr
durchführt
• zu lange unter ungünstigen Bedingungen gelagert wurde
• während des Transportes mechanischen
Belastungen ausgesetzt war.
Vermeiden Sie eine Erwärmung der Geräte
durch direkte Sonneneinstrahlung. Nur so
kann eine einwandfreie Funktion und eine
lange Lebensdauer gewährleistet werden.
Überprüfen Sie das Messgerät und die verwendeten Anschlussleitungen vor jedem Einsatz auf äußerliche Schäden. Vergewissern Sie
sich, dass das Messgerät und die verwendeten Anschlussleitungen in einwandfreiem Zustand sind. Das Messgerät darf nicht mehr benutzt werden, wenn eine oder mehrere
Funktionen ausfallen oder keine Funktionsbereitschaft erkennbar ist.
Deutsch
Die Messleitungen, das Messzubehör und der
Netzstecker dürfen nur im vorgesehenen Griffbereich angefasst werden. Das Berühren der
Messanschlüsse bzw. Prüfspitzen ist unter
allen Umständen zu vermeiden.
5
Bestimmungsgemäße Verwendung / Anzeigen und Bedienelemente
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät darf nur in den unter “Technische
Daten” spezifizierten Betriebs- und Messfunktionen eingesetzt werden.
Die Betriebssicherheit ist bei Modifizierung
oder Umbauten nicht mehr gewährleistet.
Ist das Öffnen des Gerätes, z.B. für einen Sicherungswechsel notwendig, darf dies nur
von einem authorisierten Servicetechniker
ausgeführt werden. Vor dem Öffnen muss das
Gerät ausgeschaltet und von allen Stromkreisen getrennt sein.
Wartungs- oder Kalibrierarbeiten dürfen nur
von unserem Werkspersonal durchgeführt
werden.
Das Gerät darf nicht mit geöffnetem Batteriefach betrieben werden.
Wird das Gerät einem extrem hohen elektromagnetischem Feld ausgesetzt, kann die Funktion beeinträchtigt werden.
4.0 Anzeige und Bedienelemente
4.1 Anzeige
1
Warnsymbol, “Achtung”
2
Symbol “Limit” (für Grenzwert)
3
Symbol “Berührungsspannungsgrenze
überschritten”
4
Symbol “Steckdosenfehler”
5
Symbol für “Batteriezustandsanzeige”
6
Einheitenanzeige
7
Symbol S für selektiven Fi/RCD
8
Symbol “Phasenlage”
9
Berührungsspannungsgrenze
10
Symbol für Stromart
11
Anzeige für eingestellten Nennfehlerstrom
12
Nennfehlerstrom-Multiplikator
13
Symbol “M” für Speichereintrag
14
Messwertanzeige
15
Symbol für Rampenfunktion
(bei Auslösezeitmessung)
16
Symbol “Temperaturüberschreitung”
(bei Überhitzung)
17
Symbol für Wechselspannung
4.2 Bedienelemente
18
LC-Display
19
Taste "UL” zur Auswahl der
Berührungsspannungsgrenze
Taste "0°/180°” für die Phasenlage des
Nennfehlerstromes
25
Taste "Speichern”
26
Taste "Senden”
27
Taste "Löschen”
28
Batteriefach (auf Rückseite)
29
Infrarot-RS232-Schnittstelle
30
Taste "Multiplikator” für Nennfehlerstrom
31
Funktions-Wahlschalter
32
Taste “Anzeige” zum Auswählen der
einzelnen Messergebnisse
6
Allgemeines zum Durchführen von Messungen
5
1
2
3
17
16
15
14
IΔN:
2.5x
13
11
12
4
6
180¡
10
9
7
8
5.0 Allgemeines zum Durchführen von
Messungen
Messungen müssen entsprechend den jeweils
geltenden Normen oder Bestimmungen
durchgeführt werden.
Für weitere Informationen oder Hinweise für
die Durchführung von Messungen verweisen
wir auf 'BEHA's kleine Messfibel', welche Sie
kostenlos von unserer Firma oder unseren
Vertriebspartnern erhalten.
Um weitere Fragen zu der Anwendung von
DIN/VDE-Bestimmungen und zu der Durchführung von Messungen zu beantworten,
bieten wir praxisbezogene Fachseminare an.
Falls Sie Interesse haben, senden wir Ihnen
gerne weitere Informationen zu.
Deutsch
18
IΔN:
2.5x
180°
28
29
30
20
31
32
27
19
20
21
22
23
24
25
26
7
Spannungsmessung
5.1 Spannungsmessung
Vor jeder Benutzung müssen das Messgerät
und die Messleitungen auf einwandfreie Funktion geprüft werden.
Die Messleitungen und Prüfspitzen dürfen nur
an den dafür vorgesehenen Griffflächen gehalten werden. Das Berühren der Prüfspitzen
ist unter allen Umständen zu vermeiden.
Bei offenem Messeingang ist ein Springen der
Digitalanzeige möglich.
Es dürfen niemals Spannungen größer 300 V
AC/DC an die Eingangsbuchsen angelegt werden.
Beim Umschalten der Messfunktion oder der
Parameter IΔN und UL schaltet der TELARIS
Fi/RCD-Analyzer automatisch in die Spannungs-Messfunktion.
Messleitung/Netzanschlussleitung mit dem
Messgerät verbinden.
L
N
PE
Bild 1
L
N
PE
Bild 2
IΔN:
UB/RE
TELARIS
DIN VDE 0100 / ÖVE EN 8001 / NIV/NIN
EN 61557
IΔN:
t
tRCD
UB/RE
TELARIS
FI/RCD Analyzer
DIN VDE 0100 / ÖVE EN 8001 / NIV/NIN
/
EN 60364 / IEE 16th Edition
EN 61557
A
/
EN 60364 / IEE 16th Edition
,UB
A
t
,UB
tRCD
FI/RCD Analyzer
tA
I
,UB
tRCD
tA
I
,UB
tRCD
IR/
RS 232
IR/
RS 232
Messleitung/Netzanschlussleitung wie in
Bild 1 oder Bild 2 beschrieben mit dem Prüfobjekt verbinden.
Messwert vom Display ablesen.
Das Speichern der Messwerte ist nicht möglich.
8
Fi/RCD-Prüfung allgemein
5.2 Fi/RCD-Prüfung allgemein
Eine wichtige Messgröße, um die einwandfreie
Funktion eines FI/RCD-Schutzschalters zu beurteilen, ist die bei Auslösen des FI/RCD entstehende
Berührungsspannung (UB) und die Auslösezeit (ta),
die der FI/RCD benötigt, um den nachgeschalteten
Stromkreis vom Netz zu trennen. Deshalb schreibt
die DIN VDE 0100 vor, daß:
a) der maximal zulässige Wert der Berührungs-
spannung (25 V / 50 V) beim Auslösen mit Nennfehlerstrom in einer Anlage nicht überschritten
wird,
b) der FI/RCD-Schutzschalter innerhalb von
300 ms auslöst.
Der Fehlerstromschutzschalter hat die Aufgabe,
eine Anlage innerhalb einer bestimmten Zeit (siehe
Tabelle 3) nach Auftreten eines Körperschlusses
abzuschalten, bevor die Berührungsspannung den
zulässigen Grenzwert von 25V / 50V erreicht hat.
Die Prüfung der Anlage sollte mit einer Besichtigung, insbesondere der Schutzleiterverbindungen,
beginnen:
1. Im TT-System muß der Schutzleiter nicht mit
dem PEN verbunden sein, sondern mit der örtlichen Schutzerde.
2. Der Schutzleiter muß im TN-System vor dem
FI/RCD mit dem PEN verbunden sein.
3. Eine Isolationsmessung muß zuvor durchgeführt werden. Insbesondere muß festgestellt
werden, daß nach dem FI/RCD zwischen N und
PE keine Verbindung besteht.
4. Ein Nachweis über die niederohmige Verbindung der Potentialausgleichsleiter nach Punkt
5.4 muß vorhanden sein.
Prüf- und Messvorgänge an mit FI/RCDSchutzschaltern abgesicherten Netzen sollten
nur nach Rücksprache mit dem Betreiber von
Endgeräten (EDV-Anlagen, Verfahrenstechnik, Motoren usw.) erfolgen.
Es wird empfohlen, vor dem Test alle Verbraucher abzuschalten, da diese das Messergebnis verfälschen können.
Für die Messung muß der Schutzleiter fremdspannungsfrei sein. Falls doch eine Fremdspannung anliegt, zeigt das Gerät nur diejenige Spannung UB an, die durch die Messung
erzeugt wird. Ein Abbruch der Messung aufgrund der Überschreitung von UL durch UB
wird jedoch durch die tatsächlich anliegende
Spannung zwischen dem Neutralleiter (N) und
dem Schutzleiter (PE) verursacht.
Selektive FI/RCD lösen bei Nennfehlerstrom
innerhalb 130...500 ms, bei 2-fachem Nennfehlerstrom innerhalb 60...200 ms aus. Solche
FI/RCD werden als Haupt-FehlerstromSchutzeinrichtungen eingesetzt (siehe DIN
VDE 0664) und tragen das Kennzeichen .
Die Berührungsspannung ist die Spannung,
die während eines Isolationsfehlers zwischen
zwei gleichzeitig berührbaren Teilen auftritt.
Bei einer Messschaltung ohne Sonde kann
eine evtl. vorhandene Spannung zwischen PE
und Erde die Messung beeinflussen.
Da der N-Leiter als Sonde verwendet wird ist
der N-Leiter auf korrekte und niederohmige
Verbindung mit dem Sternpunkt des Netzsystems vorab zu prüfen. Eine evtl. Spannung
des N-Leiters zur Erde kann die Messung beeinflussen.
Ableitströme im Stromkreis hinter der Fehlerstrom-Schutzeinrichtung können die Messung
beeinflussen, ebenso wie eine evtl. vorhandene
Spannung zwischen Schutzleiter und Erde.
Angeschlossene Verbraucher oder Betriebsmittel, welche Kondensatoren oder umlaufende Maschinen beinhalten, können eine Verlängerung der Auslösezeit verursachen.
Potentialfelder von anderen Erdungseinrichtungen können die Messung beeinflussen.
(Abnahme-) Messungen müssen entsprechend den jeweils geltenden Normen oder Bestimmungen durchgeführt werden.
9
Deutsch
Messung der Berührungsspannung UB / des Erdungswiderstandes
5.2.1Hinweis zur Fi/RCD-Prüfung
Der Telaris Fi-/RCD Analyzer bietet die Möglichkeit,
die Auslösezeiten von Standard – Fi / RCD´s und selektiven Fi/ RCD´s bei verschiedenen Fehlerströmen
zu messen . Zusätzlich kann der Erdungswiderstand
und die Berührungsspannung ohne Auslösen des
Fi/ RCD´s gemessen werden. Eine Rampenfunktion
ermöglicht es, den genauen Auslösestrom und die
Auslösezeit zu bestimmen. Zur vollautomatischen
Fi/RCD-Prüfung steht eine Funktion “AUTO” zur
Verfügung.
Die Tabellen 1 und 2 auf Seite 21 geben Aufschluss über die anwählbaren Stromarten und
Nennfehlerstrom-Multiplikatoren. Diese sind
nicht in allen Messfunktionen anwählbar und
werden für den Benutzer verriegelt.
Über die Nennfehlerstromauswahl werden
auch selektive Fi/RCD ´s angewählt (nicht
möglich bei der Fi/RCD PrüfungI</ta/ UB). Bei
der Wahl des selektiven Fi/RCD erscheint das
Symbol "S” (7) im Display.
Für eine komplette Prüfung der Steckdose
muss die Berührungselektrode PE (21)
berührt werden. Wenn das Symbol Steckdosenfehler (4) erscheint, liegt ein PE-Fehler vor.
Werden viele Messungen mit kurzen Pausen
durchgeführt, kann der interne Übertemperaturschutz des Fi/RCD-Analyzers ansprechen
und das-Symbol für Temperaturüberschreitung (15) erscheint in der Anzeige. Die nächste Messung kann erst nach der Abkühlung
des Gerätes und dem Erlöschen des Symbols
gestartet werden. So wird eine Beschädigung
des Gerätes verhindert. Prüfungen mit Nennfehlerströmen 10 mA/30mA können auch gestartet werden, wenn das Symbol angezeigt
wird, da diese Ströme das Gerät nicht erwärmen.
IΔN:
Anzeige bei Temperaturüberschreitung
Wenn der Fi/RCD-Schutzschalter während der
Prüfung anspricht, erscheint das Symbol “Steckdosenfehler” (4). Dieses Symbol erscheint auch,
wenn der Fi/RCD in Ordnung ist und korrekt ausgelöst hat!
IΔN:
Anzeige Netzspannung
Wird das Gerät durch den Funktions-Wahlschalter ausgeschaltet oder das Gerät schaltet
sich über die Auto-Power-Off-Funktion ab, so
bleibt der eingestellte Nennfehlerstrom erhalten. Die Parameter wie die Phasenlage (0°,
180°), die Stromart (AC, DC pulsierend , DC)
und den Nennfehlerstrom-Multiplikator werden auf die Standardwerte zurückgesetzt (0°,
AC, x1).
10
IΔN:
Anzeige Auslösezeit
Das Symbol "Achtung” signalisiert, dass eine
Messgröße einen Grenzwert überschritten hat.
Beim Abrufen der Messergebnisse mit der "Anzeige”-Taste (32) erscheint bei der betreffenden Messgröße das Symbol "Limit” (2) bzw. "UB>UL” (3).
Messung der Berührungsspannung UB/des Erdungswiderstandes
5.2.2Messung der Berührungsspannung UB
und des Erdungswiderstandes Re OHNE
Auslösen des Fi/RCD (Funktion UB/RE)
Die Berührungsspannung UB und der Erdungswiderstand RE werden während einer Prüfung bei
einem Strom von 40% des Nennfehlerstomes gemessen. Die angezeigte Berührungsspannung wird
auf den Nennfehlerstrom (IΔN) bzw. auf den doppelten Nennfehlerstrom (IΔN) bei selektiven
Fi/RCD´s hochgerechnet.
Messleitung/Netzanschlussleitung mit dem
Messgerät verbinden.
Messleitung/Netzanschlußleitung wie in Bild
1 oder 2 beschrieben mit dem Prüfobjekt
verbinden.
Die Messfunktion “UB/RE” mittels Funktions-Wahlschalter (31) anwählen. Nun wird
die Netzspannung angezeigt.
Mit den Tasten“Nennfehlerstromwahl”(20)
den gewünschten Nennfehlerstrom (abhängig vom zu prüfenden Fi/RCD) einstellen.
Den Grenzwert für die Berührungsspannung
mit der Taste "UL” (19) auswählen.
Bei Erscheinen des Symbols "Steckdosenfehler” (4) liegt ein PE-Fehler oder ein anderer
Steckdosenfehler vor.
Taste "Start” (22) drücken.
Nach der Prüfung kann mit der Taste Anzeige
(32) zwischen beiden Messergebnissen gewählt werden.
IΔN:
Anzeige Berührungsspannung (UB)
Anzeige Erdungswiderstand (RE)
Die Messergebnisse können durch Betätigen
der Taste “Speichern” (25) abgespeichert werden.
Wenn der Zustand einer fehlerhaften Steckdose gespeichert werden soll, muss zuerst die
Taste "Start” (22) gedrückt werden. Nach dem
Ertönen des "Fehlersignals”kann dann die
Taste "Speichern” (25) gedrückt werden.
Löst der Fi/RCD bei der Messung der
Berührungsspannung aus, wird dies durch
das "Achtung”- Symbol (1) und das Symbol
"Steckdosenfehler” (4) angezeigt.
Deutsch
11
Messung der Auslösezeit und der Berührungsspannung
5.2.3 Messung der Auslösezeit und der
Berührungsspannung MIT AUSLÖSEN
des Fi/RCD (Funktion tA/UB)
Vor der Auslösung des Fi/RCD-Schutzschalters
wird die Berührungsspannung UB bei einem Strom
von 40% des Nennfehlerstromes gemessen. Diese
IΔN:
Anzeige: bei Fi/RCD hat ausgelöst
Ursache kann sein:
• ein zu hoch gewählter Nennfehlerstrom
• ein vorhandener Fehlerstrom im zu prüfenden
Netz, der in der Summe mit dem Prüfstrom den
Fi/RCD auslöst
• Fi/RCD ist defekt
Die erreichte Berührungsspannung wird bis zu
einer Spannung von 70 V angezeigt.
Wenn die Berührungsspannung den vorgewählten
Grenzwert überschreitet, erscheint zusätzlich zum
Messwert das Symbol "Achtung” (1) und „UB>UL“
(3).
Berührungsspannung wird auf den Nennfehlerstrom IΔN bzw. auf den doppelten Nennfehlerstrom
IΔ N bei selektiven Fi/RCD’s hochgerechnet.
Während der Prüfung zur Auslösung des Fi/RCD
fließt der gewählte Nennfehlerstrom, dabei wird die
Auslösezeit tA gemessen.
Bei der Prüfung von selektiven Fi/RCD´s wird
zwischen der Prüfung der Berührungsspannung und Auslösezeit eine Pause von 30 s eingelegt. In der Messwertanzeige (14) wird ein
Count-Down von 30 auf 0 Sekunden angezeigt.
IΔN:
2 x
IΔN:
Anzeige für z.B. UB=62,7V
IΔN:
Anzeige für z.B. UB>70 V
12
Messleitung/Netzanschlussleitung mit dem
Messgerät verbinden.
Messleitung / Netzanschlussleitung wie in
Bild 1 oder 2 beschrieben mit dem Prüfobjekt verbinden.
Die gewünschte Messfunktion tA/UB mittels
Funktions-Wahlschalter (31) anwählen.
Mit den beiden Tasten “Nennfehlerstromauswahl”(20) den gewünschten Nennfehlerstrom (abhängig vom zu prüfenden Fi/RCD)
einstellen.
Phasenlage mit der Taste “0°/180°” (24) einstellen
Mit der Taste “Stromart” (23) und der Taste
Multiplikator (30) die gewünschten Vorgaben einstellen.
Messung der Auslösezeit und der Berührungsspannung
Die auswählbaren Stromarten und Multiplikatoren bei dem gewählten Nennfehlerstrom
sind in den Tabellen 1 und 2 (Seite 21) aufgeführt.
Berührungsspannung mit der Taste "UL”
(19) auswählen.
Berührungselektrode PE (21) berühren, Anzeige beachten.
Bei Erscheinen des Symbols "Steckdosenfehler” (4) liegt ein PE-Fehler oder sonstiger
Steckdosenfehler vor.
Taste "Start” (22) drücken.
Nach der Prüfung kann mit der Taste Anzeige
(32) zwischen den beiden Messergebnissen
(tA) und Berührungsspannung (UB) ausgewählt werden.
IΔN:
Anzeige der Auslösezeit (tA)
ms
Die Messung wird abgebrochen, wenn die
Berührungsspannung den eingestellten
Grenzwert überschreitet. Im Display erscheint
das Symbol "Achtung” (1) und "UB>UL” (3).
Deutsch
IΔN:
Anzeige: der Berührungsspannungsgrenzwert
überschritten
Wenn der Fi/RCD nicht innerhalb der Toleranzen
(siehe Tabelle 3 Seite 21) auslöst, erscheint das
Symbol "Achtung” (1) sowie "Limit” (2) zusätzlich
zum Messwert der Auslösezeit.
Ursache kann sein:
• ein falsch angewählter Prüfstrom.
• ein vorhandener Fehlerstrom im zu prüfenden
Netz, der in der Summe mit dem Prüfstrom den
Fi/RCD zu früh auslöst.
• Fi/RCD ist defekt.
IΔN:
Anzeige der Berührungsspannung (UB)
IΔN:
Anzeige der Auslösezeit > 300 ms
Die Messergebnisse können durch Betätigen
der Taste Speichern (25) abgespeichert werden.
13
Messung der Auslösezeit und der Berührungsspannung
Wenn der Zustand einer fehlerhaften Steckdose gespeichert werden soll, muss zuerst die
Taste "Start” (22) gedrückt werden. Nach dem
Ertönen des "Fehlersignals” kann dann die
Taste "Speichern” (25) gedrückt werden.
5.2.4“Messung des Auslösestromes, der Auslösezeit und der Berührungsspannung
MIT AUSLÖSEN des Fi/RCD (Funktion I
/tA/UB) mittels Rampenverfahren”
Die Methode des ansteigenden Prüfstromes
kann nach DIN VDE 0100 T610 wahlweise
durchgeführt werden und stellt auch bei der
Fehlersuche in einer Anlage eine sinnvolle Hilfe
dar.
Bei dieser Prüfung wird der Auslösestrom (I ) des
FI/RCD's gemessen. Die Berührungsspannung
(UB) wird während der Vorprüfung bei einem Strom
von 40 IΔN gemessen. Die FI/RCD-Prüfung wird
nach erfolgreicher Vorprüfung fortgesetzt mit
einem Fehlerstrom, der in 10% Schritten von 40%
IΔN bis max. 140%/200% IΔN ansteigt (bei der
Stromart pulsierender Gleichstrom oder DC von
10...200%IΔN). Der momentan fließende Fehler-
strom wird auf dem Display angezeigt und es wird
jeweils die Zeit (max. 300 ms) bis zum eventuellen
Auslösen des FI/RCD's gemessen. Die Berührungsspannung UB wird beim Auslösestrom I gemessen.
Wenn die Berührungsspannung schon in der Vorprüfung den eingestellte Grenzwert UL überschreitet, wird die Messung gesperrt und das Symbol
"Achtung” (1) und "UB>UL” (3) angezeigt.
Messleitung/Netzanschlussleitung mit dem
Messgerät verbinden.
Messleitung/Netzanschlußleitung wie in Bild
1 oder 2 beschrieben mit dem Prüfobjekt
verbinden.
Die Messfunktion (I / tA / UB) mittels Funktions-Wahlschalter (31) anwählen.
Mit den beiden Tasten “Nennfehlerstromauswahl”(20) den gewünschten Nennfehlerstrom (abhängig vom zu prüfenden Fi/RCD)
einstellen.
Mit der Funktion Ikönnen keine selektiven
Fi/RCD´s überprüft werden!
Mit den Tasten “0°/180°” (24) und Stromart
(23) gewünschte Vorgaben einstellen.
Berührungsspannungsgrenzwert mit der
Taste "UL” (19) auswählen.
Berührungselektrode PE (21) berühren, Anzeige beachten.
Bei Erscheinen des Symbols "Steckdosenfehler” (4) liegt ein PE-Fehler oder sonstiger Steckdo-senfehler vor.
Taste "Start” (22) drücken.
Nach der Prüfung kann mit der Taste Anzeige
(32) zwischen den beiden Messergebnissen
Auslösestrom I , Auslösezeit (tA) und
Berührungsspannung (UB) gewählt werden.
14
IΔN:
IΔN:
Anzeige Auslösestrom:
Messung der Auslösezeit und der Berührungsspannung
IΔN:
Anzeige Auslöseszeit:
IΔN:
Anzeige Berührungsspannung:
"Die Messergebnisse können durch Betätigen
der Taste Speichern (25) abgespeichert werden.
Wenn der Zustand einer fehlerhaften Steckdose gespeichert werden soll, muss zuerst die
Taste "Start” (22) gedrückt werden. Nach dem
Ertönen des "Fehlersignals” kann dann die
Taste "Speichern” (25) gedrückt werden.
Wird durch den Prüfstrom bedingt die
Berührungsspannung überschritten, wird die
Prüfung abgebrochen und der Strom angezeigt,
bei dem die Überschreitung aufgetreten ist. Zusätzlich erscheinen die Symbole Achtung (1)
und “UB>UL (3).
Deutsch
Wenn die Auslösezeit tA des Fi/RCD größer als
300 ms ist, dann erscheint als Messwert für die Auslösezeit ">300 ms”, ebenso das Symbol "Achtung”
(1) und bei der Anzeige der Auslösezeit das Symbol
für Grenzwertüberschreitung (2), siehe nachfolgende Bilder.
IΔN:
IΔN:
15
“Prüfung des Fi/RCD mittels der Funktion Auto”
Für eine sichere Entscheidung, ob der Fi/RCD defekt
ist, sollte eine Auslöseprüfung mit Nennfehlerstrom
(ta, UB) durchgeführt werden. Beispielsweise ist ein
Fi/RCD in Ordnung, der bei der Prüfung mit Nennfehlerstrom eine Auslösezeit von kleiner als 300 ms
hat.
Löst der Fi/RCD schon vor 50% des Nennfehlerstromes (IΔN) oder erst bei einem Fehlerstrom größer als 100% IΔN (AC Prüfstrom:
50% ... 100% IΔN, Pulsierender Gleichfehler-
strom: 35% .... 140% IΔN (außer IΔN=10mA:
35% ... 200%) DC Prüfstrom: 50% ... 200%
IΔN) bzw. gar nicht aus, dann ist er nicht in
Ordnung oder der falsche Nennfehlerstrom ist
ausgewählt. Als Hinweis dafür erscheint im
Display das (1) und beim Anzeigen des
Auslösestroms Izusätzlich das Symbol
“Limit” (2).
IΔN:
5.2.5“Prüfung des Fi/RCD mittels der
Funktion Auto”
Der Telaris Fi/RCD-Analyzer verfügt über eine Funktion “Auto”, welche eine automatische Fi/RCDAnalyse durchführt. Dabei wird zuerst während
einer Vorprüfung bei einem Strom von 40% IΔN die
Berührungsspannung (UB) gemessen und auf den
Nennstrom hochgerechnet. Danach werden bei verschiedenen Prüfschritten Fehlerströme generiert
und die Auslösezeit sowie die Berührungsspannung
überprüft. Der Anwender muss lediglich zwischen
den einzelnen Prüfschritten den Fi/RCD nach dem
Auslösen wieder einschalten, die Fi/RCD-Analyse
wird dann automatisch fortgesetzt.
Messleitung/Netzanschlussleitung mit dem
Messgerät verbinden.
Messleitung ´/ Netzanschlussleitung wie in
Bild 1 oder 2 beschrieben mit dem Prüfobjekt verbinden´.
Die Messfunktion “Auto” mittels FunktionsWahlschalter (31) anwählen.
Mit den beiden Tasten “Nennfehlerstromauswahl” (20) den gewünschten Nennfehlerstrom (abhängig vom Fi/RCD) einstellen.
Berührungsspannungsgrenzwert mit der
Taste "UL” (19) auswählen.
Berührungselektrode PE (21) berühren, Anzeige beachten.
16
Bei Erscheinen des Symbols "Steckdosenfehler” (4) liegt ein PE-Fehler oder sonstiger
Steckdosenfehler vor.
Taste "Start” (22) drücken.
Die Prüfung wird abgebrochen, wenn die
Berührungsspannung bei Nennfehlerstrom
den eingestellten Grenzwert überschreitet,
nun erscheint das Symbol ““ (1), "Ub>UL”
(3) und "Err” auf der Messwertanzeige (14),
siehe nachfolgendes Bild.
“Prüfung des Fi/RCD mittels der Funktion Auto”
IΔN:
.5x
Nach erfolgreicher Prüfung erscheint in der
Messwertanzeige (14) :
Der Fi/RCD löst während der Prüfung mehrmals aus
und wieder einzuschalten. Die Prüfung wird danach
automatisch fortgesetzt und zeigt in der Messwertanzeige (18) entweder “POS” (positiv = bestanden) oder “Err” (Error = Fehler), siehe auch
nachfolgende Bilder.
Deutsch
IΔN:
.5x
‘Pr 1’ entspricht 0.5x IΔN 0°,
Fi/RCD darf nicht auslösen
‘Pr 2’ entspricht 0.5x IΔN 180°,
Fi/RCD darf nicht auslösen
Pr 3’ entspricht 1x IΔN 0°,
Fi/RCD muss innerhalb 300 ms
(S-Type 130 ... 500 ms) auslösen.
‘Pr 4’ entspricht 1x IΔN 180°,
Fi/RCD muss innerhalb 300 ms
(S-Type 130 ... 500 ms) auslösen.
‘Pr 5’ entspricht 2x IΔN 0°,
Fi/RCD muss innerhalb 150 ms
(S-Type 60...200 ms) auslösen
‘Pr 6’ entspricht 2x IΔN 180°,
Fi/RCD muss innerhalb 150 ms
(S-Type 60 ... 200 ms) auslösen
*‘Pr 7’ entspricht 5x IΔN 0°,
Fi/RCD muss innerhalb 40 ms
(S-Type 50, 150 ms) auslösen
*Pr 8’ entspricht 5x IΔN 180°,
Fi/RCD muss innerhalb 40 ms (SType 50 ... 150 ms) auslösen
IΔN:
180°
5x
Anzeige bei funktionsfähigem Fi/RCD
IΔN:
2 x
Anzeige bei fehlerhaftem Fi/RCD
POS’ bedeutet, dass der Fi/RCD ordnungsgemäß
funktioniert. Wird ‘Err’ angezeigt, wird die Prüfung
sofort abgebrochen. ‘Err’ deutet auf einen defekten
Fi/RCD hin bzw. die zulässige Berührungsspannung
ist überschritten worden. Die Anzeige des Nennfehlerstrom-Multiplikators (12) zusammen mit der
Phasenlage des Nennfehlerstroms (9) gibt einen
Hinweis darauf, bei welchem der Funktion Auto abgebrochen wurde.
Die Messergebnisse können durch Betätigen der
Taste Speichern (25) abgespeichert werden. Das
Abspeichern empfiehlt sich in dieser Funktion, da
die Software Report-Studio eine detaillierte Aufschlüsselung der Messergebnisse ermöglicht.
*Diese Prüfschritte werden bei Fi/RCD mit Nennfehlerströmen von 500 mA und 1000 mA-FI´s nicht
durchgeführt.
17
Speichern von Messwerten/Datenübertragung durch Infrarotschnittstelle
Soll die Funktion AUTO abgebrochen werden,
den Funktions-Wahlschalter (31) auf eine andere Funktion stellen.
Es werden alle Messwerte der Prüfung abgespeichert!
6.0 Speichern von Messwerten
Nach jeder erfolgten Messung besteht die Möglichkeit, den gemessenen Wert mit der Taste „Speichern“ (25) zu speichern. Es können insgesamt ca.
100 Messwerte gespeichert werden. Hierbei wie
folgt vorgehen:
Messung durchführen.
Messergebnis durch Drücken der Taste
„Speichern“ (25) abspeichern.
Nach erfolgreicher Speicherung ertönt ein
kurzes Signal und im Display erscheint das
Symbol „M“ (13) und kurz die fortlaufende
Nummer des Speicherplatzes.
Wenn der Speicher voll ist und die Taste „Speichern“ (25) gedrückt wird, blinkt das Symbol
„M“(13) kurz auf und ein Fehlersignal ertönt.
Die gespeicherten Daten bleiben bei ausgeschaltetem Gerät bzw. bei einem Batteriewechsel erhalten.
Die doppelte Speicherung einer Messung ist
nicht möglich!
6.1 Datenübertragung durch
Infrarotschnittstelle
Es besteht die Möglichkeit der Datenübertragung
(bzw. der Datenarchivierung) aller gespeicherten
Messwerte zum PC mittels Infrarotschnittstelle.
Hierfür wird die Software Report-Studio und der
Schnittstellenadapter benötigt.
Die Vorgehensweise bei der Datenübertragung ist
denkbar einfach:
Die Schutzhülle des Telaris abnehmen.
Schnittstellenadapter auf den Telaris aufschieben.
Adapterkabel mittels 9-poligem Stecker mit
der seriellen Schnittstelle (RS232) des PC´s
(z.B. COM1) verbinden.
Menüpunkt „Daten einlesen" anwählen oder
mit der Maus den „Daten vom Messgerät
lesen"-Button anklicken. Nun erscheint auf
dem PC-Bildschirm die Meldung „Daten senden".
Taste “Senden” (26) drücken.
Die Datenübertragung erfolgt. Nach wenigen
Sekunden stehen alle gespeicherten Daten im
PC zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung.
Unter bestimmten, ungünstigen Umständen
können bei jedem elektronischen Speicher
Daten verloren gehen oder verändert werden. Die CH. BEHA GmbH übernimmt keine
Haftung für finanzielle oder sonstige Verluste, die durch einen Datenverlust, falsche
Handhabung oder sonstige Gründe entstanden sind.
Wir empfehlen dringend, die Messdaten
täglich an einen PC zu übertragen und zu sichern, da durch unvorhergesehene äußere
Einflüsse (Sturz, elektromagnetische
Störungen) die Messdaten im Messgerät
verloren gehen können.
18
Löschen von Messwerten/Wartung
7.0 Löschen von gespeicherten
Messwerten/Anzeige der Gesamtanzahl
Daten können durch Drücken der Taste “Löschen"
(27) gelöscht werden. Desweiteren ist es möglich, die
Gesamtanzahl aller gespeicherten Messwerte im Display anzuzeigen:
Anzeige der Gesamtanzahl der Messwerte:
Funktions-Wahlschalter (31) auf eine der
Messfunktionen stellen.
Die Taste „Löschen" (27) kurz drücken.
Ein Signalton ertönt.
Im Display erscheint kurz die Anzahl aller gespeicherten Messwerte.
Zuletzt gespeicherten Wert löschen:
Funktions-Wahlschalter (31) auf eine der
Messfunktionen stellen.
Die Taste “Löschen" (27) drücken und gedrückt
halten.
Ein Signalton ertönt und die Anzahl der gespeicherten Messwerte wird angezeigt.
Die Taste “Löschen” (27) weiter drücken, bis
die angezeigte Anzahl der gespeicherten Messwerte um 1 vermindert wird und ein weiterer
Signalton ertönt.
Jetzt muss die Taste Löschen (27) losgelassen
werden, um das Löschen des kompletten Speichers zu verhindern.
Das Löschen des zuletzt gespeicherten Wertes
kann beliebig oft wiederholt werden, solange
Daten im Speicher abgelegt sind.
Löschen aller gespeicherten Messwerte:
Funktions-Wahlschalter (31) auf eine der
Messfunktionen stellen
Die Taste „Löschen" (27) drücken und ca.
5 Sekunden gedrückt halten.
Ein Signalton ertönt. Im Display erscheint die
Anzahl aller gespeicherten Messwerte.
Nach ca. 2 s wird der zuletzt gespeicherte Wert
gelöscht und es ertönt ein Signalton.
Nach weiteren 2 Sekunden ertönt wieder ein
Signalton und es werden alle Werte gelöscht.
Im Display erscheint kurz eine “0" im kleinen Ergebnisfeld.Der Speicher ist komplett gelöscht,
das Symbol “M" (13) erlischt im Display.
8.0 Energiemanagement
Ca. 5 Minuten nach der letzten Tastenbedienung
schaltet sich das Gerät automatisch ab (Auto-PowerOff). Die Wiederinbetriebnahme kann danach nur
durch Aus- und Einschalten erfolgen.
Bei nahezu entladenen Batterien erscheint das Batterie-Symbol (5). Das Gerät funktioniert weiterhin, jedoch ohne Anspruch auf Einhaltung der Spezifikationen. Werden die Batterien weiter verwendet und
entladen, schaltet sich das Gerät bei Erreichen der minimalen Batteriespannung ab, das Batterie-Symbol
(5) blinkt für einige Sekunden. Bei leeren Batterien
lässt sich das Gerät nicht einschalten.
Es dürfen keine Akkus verwendet werden.
9.0 Wartung
Das Messgerät benötigt bei einem Betrieb gemäß der
Bedienungsanleitung keine besondere Wartung.
9.1Reinigung
Sollte das Gerät durch den täglichen Gebrauch
schmutzig geworden sein, kann es mit einem feuchten Tuch und etwas mildem Haushaltsreiniger gesäubert werden.
Bevor Sie mit der Reinigung beginnen, vergewissern Sie sich, dass das Gerät ausgeschaltet
und von allen Stromkreisen getrennt ist.
Niemals scharfe Reiniger oder Lösungsmittel
zur Reinigung verwenden.
Nach der Reinigung das Gerät bis zur vollständigen Abtrockung nicht mehr benutzen.
Deutsch
19
Batteriewechsel
10.0 Batteriewechsel
Wenn das Symbol für die Batteriezustandsanzeige
in der Anzeige erscheint, müssen die Batterien
ausgetauscht werden.
Vor dem Batteriewechsel muss das Gerät ausgeschaltet sein und von allen angeschlossenen
Messkreisen und Messleitungen getrennt werden.
Die richtige Anordnung der Batterien ist auf dem
Boden des Batteriefachs abgebildet.
Falsch gepolte Batterien können das Gerät zerstören. Außerdem könnten sie explodieren oder
einen Brand entfachen.
Es dürfen nur die in den technischen Daten spezifizierten Batterien benutzt werden (6 x 1,5 V,
Typ IEC LR6, Mignon).
Zum Batteriewechsel gehen Sie wie folgt vor:
Das Gerät mit dem Drehschalter Messfunktion
(31) ausschalten und von allen Messkreisen
trennen.
Schrauben auf der Geräterückseite lösen.
Batteriefachdeckel durch leichten Schlag des
Gerätes in den Handballen abheben (2).
Verbrauchte Batterien entnehmen.
Neue Batterien polgerecht einsetzen. Polarität
siehe Boden des Batteriefachs!
Batteriefachdeckel aufsetzen und Schrauben
eindrehen.
Das Gerät ist wieder betriebsbereit.
Versuchen Sie nie eine Batteriezelle zu zerlegen.
Werfen Sie nie eine Batterie ins Feuer, da es dadurch zu einer Explosion kommen kann. Setzen
Sie nie Batterien Feuchtigkeit aus!
Bitte denken Sie an dieser Stelle auch an unsere
Umwelt. Werfen Sie verbrauchte Batterien bzw.
Akkumulatoren nicht in den normalen Hausmüll,
sondern geben Sie die Batterien bei Sondermülldeponien oder Sondermüllsammlungen ab.
Meist können Batterien auch dort abgegeben
werden, wo neue gekauft werden.
Es müssen die jeweils gültigen Bestimmungen
bzgl. der Rücknahme, Verwertung und Beseitigung von gebrauchten Batterien und Akkumulatoren beachtet werden.
Wird das Gerät über einen längeren Zeitraum
nicht benutzt, sollten die Batterien entnommen
werden. Sollte es zu einer Verunreinigung des
Gerätes durch ausgelaufene Batteriezellen gekommen sein, muss das Gerät zur Reinigung und
Überprüfung ins Werk eingesandt werden.
20
Eingebaute Sicherung/Kalibrierintervall
11.0 Eingebaute Sicherung
Die eingebaute Sicherung schützt das Gerät vor Überlastung oder Fehlbedienung. Die Sicherung kann auslösen, falls Spannungen > 600 V AD/DC an das Prüfgerät angelegt werden.
Die Sicherung befindet sich im Prüfgerät, zum
Austausch muss das Gerät geöffnet werden.
Die Sicherung im Gerät darf nur von unserem
Werksservice ausgetauscht werden.
Es dürfen nur Sicherungen mit den mit den in den
technischen Daten angegebenen Stromwerten,
Spannungswerten, Abschaltcharakteristiken
und Abschaltkapazitäten eingestzt werden.
11.1 Anzeige bei ausgelöster Sicherung
Falls der Telaris Fi/RCD-Analyser an einer korrekt
angeschlossenen Steckdose bereits vor dem
Start der Messung die beiden Symbole "Achtung"
(1) und "UB > UL" (3) anzeigt, hat die interne Sicherung ausgelöst.
Die Sicherung muss ersetzt und das Messgerät anschliessend überprüft werden, dazu muss das Messgerät
ins Werk oder zu einem authorisierten Kundendienst
eingeschickt werden.
12.0 Kalibrierintervall
Um die angegebenen Genauigkeiten der Messergebnisse zu erhalten, muss das Gerät regelmäßig durch
unseren Werksservice kalibriert werden. Wir empfehlen einen Kalibrierintervall von einem Jahr.
Deutsch
21
T echnische Daten
13.0 Technische Daten
13.1Tabellen mit Prüfströmen
Tabelle 1 Prüfströme für die Funktionen UB/RE, tA/UB, Auto (in mA)
UNITEST-Geräte unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle. Sollten während der täglichen Praxis
dennoch Fehler in der Funktion auftreten, gewähren
wir eine Garantie von 24 Monaten (nur gültig mit
Rechnung). Fabrikations- oder Materialfehler werden von uns kostenlos beseitigt, sofern das Gerät ungeöffnet an uns zurückgesandt wird. Beschädigungen durch Sturz oder falsche Handhabung sind vom
Garantieanspruch ausgeschlossen.Treten nach Ablauf der Garantiezeit Funktionsfehler auf, wird unser
Werksservice Ihr Gerät wieder instandsetzen.Bitte
wenden Sie sich an:
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®
UNITEST
Instruction Manual Cat. No. 9061
Mode d´emploi Réf. 9061
Manual de instrucciones N
o
®
. 9061
TELARIS
Fi/RCD-Analyzer
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